In FIFA 21 ist das Team of the Season der englischen Premier League erschienen. Bei MeinMMO erfahrt ihr, welche Spieler starke TOTS-Karten erhalten haben.
Diese Karten sind jetzt neu: EA Sports hat das Premier League TOTS (Team of the Season) heute, am 30. April um 19:00 Uhr, veröffentlicht.
So sieht das Premier League TOTS aus: Am Donnerstagabend gab EA Sports über Twitter bekannt, wie das TOTS der Premier League dieses Jahr aussehen wird. 15 Karten wurden offiziell bestätigt.
Das Team sieht insgesamt extrem stark aus. Die besten Karten haben De Bruyne, Salah, Bruno Fernandes und Kane – jeweils mit einer 96. Selbst die schwächsten Karten, Shaw und Fofana mit 89, sehen noch gut aus. Hier seht ihr das komplette TOTS:
Das komplette Premier League TOTS
ZM: De Bruyne (96)
RF: Salah (96)
ZOM: Bruno Fernandes (96)
ST: Kane (96)
TW: Ederson (94)
LF: Son (94)
ST: Vardy (94)
IV: Ruben Dias (94)
LM: Rashford (93)
ZM: Gündogan (92)
ZM: Mount (92)
ZDM: Soucek (91)
RV: Joao Cancelo (91)
LV: Shaw (89)
IV: Fofana (89)
Schon zuvor machte sich die Community Gedanken, wie das TOTS aussehen könnte. Wie nah die Predictions dran waren, seht ihr im folgenden Abschnitt.
So sahen Predictions zum Premier League TOTS aus
Was sind TOTS-Predictions? Bei den Predictions zum Team of the Season handelt es sich um Vorhersagen der Community. Es wird versucht zu erahnen, welche Spieler anhand ihrer starken Saison-Leistungen einen Platz im jeweiligen TOTS erhalten können.
Die Predictions stammen von der FIFA-Seite futbin:
Torhüter:
TW: Ederson (Manchester City)
TW: Martinez (Aston Villa)
Verteidiger:
LV: Shaw (Manchester United)
IV: Ruben Dias (Manchester City)
IV: Stones (Manchester City)
RV: Cancelo (Manchester City)
LV: Cresswell (Westham United)
RV: Wan-Bissaka (Manchester United)
IV: Fofana (Leicester City)
Mittelfeldspieler:
LM: Son (Tottenham Hotspur)
ZM: De Bruyne (Manchester City)
ZOM: Fernandes (Manchester United)
ZDM: Souceck (Westham United)
LM: Rashford (Manchester United)
ZM: Gündogan (Manchester City)
ZDM: Tielemans (Leicester City)
Stürmer:
ST: Kane (Tottenham Hotspur)
ST: Vardy (Leicester City)
RF: Salah (Liverpool FC)
LF: Sterling (Manchester City)
ST: Calvert-Lewin (Everton FC)
ST: Bamford (Leeds United)
LF: Grealish (Aston Villa)
So kommt ihr an die neuen TOTS-Karten
Diese Möglichkeiten habt ihr: Es gibt verschiedene Optionen, um an starke TOTS-Karte zu gelangen. Die günstige aber gleichzeitig stressigste Methode ist die Weekend League, denn dort gibt es jetzt TOTS-Karten als Belohnung. Holt ihr hier mindestens 11 Siege (Silber 1), dann erwartet euch ein Player Pick, bei dem euch 3 TOTS-Karten zur Auswahl stehen. Für mehr Siege, erhaltet ihr zusätzliche Player Picks.
Die nächste Möglichkeit ist der FUT-Transfermarkt, bei dem die Preise für starke TOTS-Karten jedoch ziemlich heftig sind. Da ist es eventuell klüger eine der wöchentlichen TOTS-SBCs (Squad Building Challenges) zu machen, die eine sichere TOTS-Karte garantieren. Allerdings können dabei auch die schlechtesten TOTS-Spieler herausspringen.
Zu guter Letzt gibt es dann Packs, in denen sich TOTS-Spieler verstecken können. Die Chancen auf starke TOTS-Karten sind hier allerdings verschwindend gering.
Weitere starke Spieler, die vor allem wegen dem TOTS-Event deutlich günstiger zu haben sind, haben wir hier für euch zusammengefasst:
Heute, am 30.04. heißt es in Destiny 2 wieder: Xur kommt vorbei. Der mysteriöse Händler bringt pünktlich wie ein Uhrwerk Exotics für euch mit. Alles zu seinem Inventar und Standort hier. Wer in den dieswöchigen Trials of Osiris schwitzen will, findet hier auch dazu alle Infos.
Wenn dann am 11. Mai die neue Season in Destiny 2 startet, öffnet auch der ikonische Raid “die Gläserne Kammer” erneut seine Pforten für euch. Bungie hat endlich verraten, an welchem Tag es so weit ist. Wir verraten euch, was sich zur Rückkehr noch ändert: Wir wissen jetzt, wann ihr das Raid-Highlight aus Destiny 1 spielen dürft.
Sonst solltet ihr dran denken, dass ihr nicht mehr so lange Zeit habt, um die aktuellen Waffen aus der Feuerprobe zu erspielen:
Wofür wir auf MeinMMO immer Zeit haben, ist Xur und sein exotisches Inventar.
Alle Infos zu Xur am 30. April 2021 – PS4, PS5, PC, Xbox One, Xbox Series X|S, Google Stadia
Wann kommt Xur? Freitags um 19:00 Uhr ist in Destiny 2 Xur-Time. Pünktlich zum täglichen Reset heute sucht sich der mysteriöse Händler einen zufälligen Planeten aus. Dort verkauft er dann dort bis zum 04. Mai um 19:00 Uhr seine Mitbringsel an euch.
Was hat Xur im Angebot? Xur hat immer exotische Waffen und Rüstungen dabei. Welche Exotics das genau sind, weiß keiner vorher. Sind die Neun euch gnädig, hat Xur die Knarre, die euch fehlt oder euer Lieblings-Exotic mit starken Statuswerten dabei. MeinMMO wirft einen genauen Blick auf sein Inventar.
Wo steht Xur? Das ist seine Location an diesem Wochenende
Die Position von Xur: Ihr findet Xur diesmal im Turm. Schaut im Hangar, hinten bei den Treppen nach.
Xurs aktuelle Position im Turm
Xurs Inventar vom 30.04. bis zum 04.05. – Alle Exotics im Überblick
Waffe: Arbalest – Linear-Fusionsgewehr für 29 Legendäre Bruchstücke
An dieser Stelle überlassen wir stets Nexxoss Gaming das Wort. Er führt euch durch Xurs exotisches Inventar:
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Trials of Osiris (Prüfungen von Osiris) vom 30.04. – 04.05.
Welche Karte ist aktiv? Die Trials of Osiris sind das PvP-Endgame von Destiny 2 und werden stets auf nur einer Map ausgetragen. Die Karte “Witwenhof” ist dran – bringt also eure Sniper mit.
Die zerfallene Kirche ist das Markenzeichen von Witwenhof
Denkt dran, dass ihr mit dem Endgame-Beutezug von Saint-14 nur fürs Mitmachen (oder “Durchsterben”) den Loot für die dieswöchigen 3 Siege erhaltet. Was es für eure Siege und Makellos-Runs gibt, listen wir euch im Laufe des Abends auf.
3 Siege und Endgame-Beutezug: Fluch des Exils (Fusionsgewehr)
5 Siege: Helm von Trials-Set
7 Siege: Stiefel vom Trials-Set
Makellos: Fluch des Exils in der Meister-Version
Wann laufen die Trials? Heute, am 30. April um 19:00 Uhr starten die Prüfungen. Ihr habt dann bis zum Weekly Reset am 04. Mai Zeit, um zu schwitzen und den Loot einzusacken. Gebt dann auch all eure Prüfungs-Token aus, da sie verfallen.
Deine Meinung ist uns wichtig!
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Die Mega-Entwicklungen sind in Pokémon GO mittlerweile ein fester Bestandteil. Wir zeigen euch hier die Liste mit allen verfügbaren Mega-Raids und noch kommenden Mega-Pokémon.
In Pokémon GO halten Mega-Entwicklungen allerdings nur temporär an. Eine Entwicklung ist genau 4 Stunden lang aktiv. Danach verwandelt sich das Mega-Pokémon zurück in die normale Form.
Doch nicht jedes Pokémon hat eine Mega-Entwicklung und noch nicht jede Mega-Entwicklung ist in Pokémon GO zu finden. Wir zeigen euch hier eine Liste von allen verfügbaren Mega-Entwicklungen und den passenden Kontern. Danach gibt es noch einen Ausblick auf kommende Mega-Entwicklungen.
Alle Mega-Entwicklungen, die es in Pokémon GO gibt
Das ist die Liste: Wir zeigen euch hier alle Mega-Entwicklungen, die bereits per Raid in Pokémon GO zu finden waren und ihre Konter. War ein Monster einmal als Mega-Raid verfügbar, könnt ihr es mit der nötigen Mega-Energie so oft wie ihr wollt entwickeln.
Bedenkt, dass aktuell nicht jedes dieser aufgelisteten Pokémon in den Raids verfügbar ist. Sie waren es allerdings schon mal in der Vergangenheit:
Mega-Pokémon
Beste Konter
Bisaflor
Mewtu mit Konfusion und Psychostoß Reshiram mit Feuerzahn und Hitzekoller Lavados mit Feuerwirbel und Himmelsfeger
Glurak X
Rayquaza mit Drachenrute und Wutanfall Palkia mit Drachenrute und Draco Meteor Zekrom mit Feuerodem und Wutanfall
Glurak Y
Rihornior mit Katapult und Felswerfer Rameidon mit Katapult und Steinhagel Terrakium mit Katapult und Steinhagel
Turtok
Zekrom mit Ladestrahl und Stromstoß Voltolos (Tiergeistform) mit Voltwechsel und Donnerblitz Elevoltek mit Donnerschock und Stromstoß
Bibor
Mewtu mit Konfusion und Psychostoß Reshiram mit Feuerzahn und Hitzekoller Lavados mit Feuerwirbel und Himmelsfeger
Tauboss
Zekrom mit Ladestrahl und Stromstoß Rameidon mit Katapult und Steinhagel Voltolos (Tiergeistform) mit Voltwechsel und Donnerblitz
Gengar
Mewtu mit Konfusion und Psychostoß Metagross mit Zen-Kopfstoß und Psychokinese Giratina (Urform) mit Dunkelklaue und Spukball
Garados
Zekrom mit Ladestrahl und Stromstoß Lucario mit Konter und Aurasphäre Meistagrif mit Konter und Wuchtschlag
Ampharos
Rayquaza mit Drachenrute und Wutanfall Knakrack mit Drachenrute und Wutanfall Zekrom mit Feuerodem und Wutanfall
Hundemon
Meistagrif mit Konter und Wuchtschlag Rihornior mit Lehmschelle und Felswerfer Kyogre mit Kaskade und Surfer
Voltenso
Demeteros (Tiergeist) mit Lehmschuss und Erdbeben Rihornior mit Lehmschelle und Erdbeben Knakrack mit Lehmschuss und Erdbeben
Altaria (ab 15. Mai)
Metagross mit Patronenhieb und Sternenhieb Dialga mit Metallklaue und Eisenschädel Mamutel mit Pulverschnee und Lawine
Schlapor
Mewtu mit Konfusion und Psychostoß Latios mit Zen-Kopfstoß und Psychokinese Meistagrif mit Konter und Wuchtschlag
Rexblisar
Reshiram mit Feuerzahn und Hitzekoller Flampivian mit Feuerzahn und Hitzekoller Skelabra mit Feuerwirbel und Hitzekoller
Woran erkennt man einen Mega-Raid? Unabhängig vom Pokémon erkennt ihr einen Mega-Raid an der Farbe des Eis. Das Ei ist rot-weiß und unterscheidet sich deutlich vom normalen Raid-Ei.
So läuft ein Mega-Raid ab: Im Raid kämpft ihr gegen die Mega-Entwicklung des Pokémon. Je nachdem, wie schnell ihr im Kampf das Monster besiegt habt, werdet ihr mit Mega-Energie belohnt, die ihr später für die Mega-Entwicklung braucht.
Nach dem Kampf dürft ihr dann die Grundform des Pokémon fangen. Eine Mega-Entwicklung könnt ihr also nicht fangen. Es gibt aber einen Trostpreis: Die Normal-Form kann möglicherweise Shiny sein.
Diese Mega-Raids kommen noch: Mega-Entwicklungen sind bereits aus anderen Pokémon-Spielen bekannt. So gibt es einige Pokémon, die zwar eine Mega-Entwicklung bekommen, sie aber bisher in Pokémon GO noch nicht haben. Wir zeigen sie euch hier in der Übersicht:
Simsala
Lahmus
Kangama
Pinsir
Aerodactyl
Mewtu
Stahlos
Scherox
Skaraborn
Despotar
Gewaldro
Lohgock
Sumpex
Guardevoir
Zobiris
Flunkifer
Stolloss
Meditalis
Tohaido
Camerupt
Banette
Absol
Firnontor
Brutalanda
Metagross
Latias
Latios
Rayquaza
Knakrack
Lucario
Galagladi
Ohrdoch
Diancie
Interessant hier ist, dass es mit Diancie nur eine Mega-Entwicklung gibt, die sogar in der Normal-Form noch nicht in Pokémon GO erscheint.
Außerdem warten noch einige interessante Mega-Entwicklungen von legendären Pokémon auf die Trainer. Bisher gibt es in Pokémon GO nur nicht-legendäre Monster als Mega-Entwicklung.
Mega-Entwicklungen können richtig stark werden und zählen teilweise zu den besten Angreifern im Spiel. Sucht ihr nach Alternativen zu den Mega-Pokémon, dann schaut doch hier vorbei:
Genre: MMORPG | Entwickler: Cryptic Studios | Plattform: PC, PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X/S | Release: 20. Juni 2013
Bossmonster sind in MMORPGs ein wichtiger Bestandteil des Gameplays und stellen eine große Herausforderung für die Spieler dar. Wir haben mit Entwicklern des Online-Rollenspiels Neverwinter über dieses Thema gesprochen.
Ein Bosskampf in einem MMORPG ist immer etwas Besonderes. Er soll die Spieler fordern und ein Erlebnis bieten, das die Helden so schnell nicht wieder vergessen. Dabei spielt nicht nur die Gameplay-Mechanik eine Rolle, die bestimmt, wie ein Boss besiegt werden kann. Auch sein Design ist wichtig.
MeinMMO-Autor Andreas Bertits hat sich mit Jared Sears, Lead Systems Designer für das MMORPG Neverwinter und Robert Hrouda, Systems Designer, über die Entstehung von Bossgegnern unterhalten.
Was ist Neverwinter überhaupt? Das MMORPG Neverwinter versetzt euch in die Fantasywelt der Vergessenen Reiche. Es bringt die D&D-Erfahrung der Pen&Paper-Spiele auf den Computer.
In der Rolle eines Helden müsst ihr zunächst die Stadt Neverwinter vor zahlreichen Bedrohungen schützen und reist dann zu Orten wie dem Eiswindtal, den Dschungeln von Chult oder auch in das finstere Reich Ravenloft oder in die Neun Höllen.
Dort erwarten euch und eure Gefährten zahlreiche Abenteuer. Neverwinter legt großen Wert auf das Erzählen von Geschichten, weswegen PvE und Quests im Vordergrund stehen. PvP spielt zwar ebenfalls eine Rolle, findet aber in gesonderten Zonen statt.
MeinMMO: Neverwinter basiert auf den D&D-Regeln und spielt in den Vergessenen Reichen. Schränkt euch das im Hinblick auf das Design und die Erstellung neuer Bosse ein?
Jared Sears, Lead Systems Designer für Neverwinter: Die Vergessenen Reiche haben tonnenweise großartige Inhalte geliefert, einschließlich der Abenteuer rund um Drizzt Do’Urden, die zu den ersten Spielinhalten von Neverwinter gehörten. Ein weiterer toller Aspekt von D&D ist die Möglichkeit, zu fernen Orten und anderen Ebenen zu reisen.
Daher haben wir die Feywild, die frostigen Länder von Icewind Dale, das höllische Avernus, das von Dinosauriern bewohnte Chult und Burg Rabenhorst in Barovia gesehen. Uns sind die Orte, die wir besuchen könnten, nie ausgegangen. Für uns besteht die Herausforderung eher darin, uns für eine der unzähligen Optionen zu entscheiden.
Wenn wir ein Thema für ein Update haben, dann gibt es meistens mehrere Optionen für den Boss und dann beginnen unser Brainstorming und die Planung. Das hat uns interessante Bosse wie Valindra, Tiamat, Demogorgon und Strahd von Zarovich oder auch Kreaturen wie Knochenteufel, Höllenfeuermaschinen, Engel, einen Bohrwurm und den mechanischen Golem, der mit Trobiands Geist gefüllt war, gebracht. Wir kämpfen gegen allwissende Wesen wie den wahnsinnigen Magier Halastar Blackcloak und sogar gegen einen grotesken untoten Atropal.
D&D hat ein großes Universum erschaffen, das zahlreiche interessante Storys bietet. Es bietet viel Flexibilität, wenn es um die Erschaffung neuer Gebiete oder Bosse in Neverwinter geht.
Strahds Schwestern trefft ihr in der Erweiterung Ravenloft von Neverwinter.
D&D bietet viele Möglichkeiten für coole Monsterdesigns
MeinMMO: Ich bin in den späten 80ern/frühen 90ern mit (A)D&D aufgewachsen, als die Fantasysettings noch sehr einfach waren und gewöhnliche Monster wie Drachen, Vampire, Orks usw. enthielten. D&D hat sich im Laufe der Zeit verändert und bietet diversere und ungewöhnlichere Kreaturen. Wie hat sich das Design von Bossen für Neverwinter dadurch verändert?
Jared Sears: Ich denke, dass ich schon einiges dazu in der vorigen Antwort gesagt habe, aber es ermöglicht definitiv eine weite Palette an Bossdesigns. Wir können einen klassischen und klar ausgearbeiteten Charakter aus dem D&D-Universum als Boss nehmen. Dann müssen wir eine Story und eine Schlacht kreieren, die diesem Charakter gerecht werden, den Spieler zumeist schon sehr gut kennen und auf den sie vielleicht sogar in ihren eigenen Kampagnen getroffen sind.
Ein Beispiel dafür ist der wahnsinnige Magier Halaster Blackcloak. Er ist so mächtig, dass er eine ganze Welt im Unterberg erschaffen hat. Es wäre lächerlich gewesen, wenn er da nur gestanden und ein paar Feuerbälle abfeuert hätte, während Spieler ihn umkreisen und niederprügeln. Stattdessen schwebt er und schleudert Möbel durch den Raum, bevor er größer wird und den Kampfbereich mit seinen bloßen Händen zertrümmern will. Dann wandelt er den Kampfbereich in eine völlig neue Umgebung mit Feuerfallen, bedrohlichem Eis und Blitzschlägen um. Er schwelgt in seinem Wahnsinn, während er versucht, die Spieler zu töten. Natürlich erfordert ein solcher Kampf eine Menge Arbeit unsererseits, aber die tolle neue Erfahrung ist die Arbeit absolut wert.
Selbst mit unserer 20. Erweiterungen und unserem anstehenden 8. Jubiläum haben wir nur einen Bruchteil der einzigartigen Bosse des D&D-Universums abgedeckt.
Wir erschaffen hin und wieder aber auch einen neuen Boss speziell für Neverwinter, wenn die Story es erfordert. Die Herausforderung hierbei ist, einen Charakter zu erschaffen, der sich neu anfühlt, aber in das D&D-Universum passt. Wenn du einen Boss erstellst, der Höllenschlundteufel heißt, wie hebst du ihn dann von anderen Höllenschlundteufeln ab? Welche besonderen Angriffe und Themen fühlen sich neu an? Ein weiteres Beispiel ist dein erster Kampf gegen einen riesigen T-Rex, der ein neuartiges Spielerlebnis darstellt. Aber was machst du, damit dein nächster Kampf gegen einen riesigen Dinosaurier sich wie eine völlig neue Begegnung anfühlt, sodass beide Kämpfe sich deutlich voneinander unterschieden.
Halaster Blackcloak ist ein besonderer Bossgegner, den ihr im Unterberg besiegen müsst.
MeinMMO: Gibt es ein Monster oder ein Wesen in den Vergessenen Reichen oder im gesamten D&D-Universum, das ihr gern nach Neverwinter bringen würdet?
Jared Sears: Wir haben schon einige Male mit der Planung für einen Bosskampf gegen einen Froghemoth begonnen. Das wäre spannend, weil er so anders als andere Monster in unserem Spiel ist. Es wäre auch eine ordentliche Herausforderung, da wir ein neues Modell mit Tentakeln hätten erstellen müssen. Wir haben uns dann doch anders entschieden und stattdessen die Grungs ins Spiel geholt, die auch viel Spaß gemacht haben.
Flumphs sind auch sehr beliebt. Das Problem hier ist, dass wir nur begrenzte Kapazitäten haben. Daher erstellen wir eher neue Monster, die wir mehrmals im Spiel nutzen können oder zu neuen Bossen werden, mit denen Spieler viel interagieren können. Da Flumphs friedlich sind, würden Spieler nicht gegen sie kämpfen und wären einfach nur sehr cool anzusehen.
Tarraske sind auch immer wieder im Gespräch. Es ist klar, dass so eine riesige und furchteinflößende Kreatur immer wieder die Frage aufwirft, wie sie wohl im Spiel aussehen würde. Aber es ist ihre schiere Größe, die die Realisierung so schwer macht.
Ich persönlich würde einen riesigen, gewöhnlichen Alligator bevorzugen, den ich zu einem Reittier machen würde. Es wäre doch genial, auf einem riesigen Alligator zu reiten!
Der mehrköpfige Drache Tiamat ist ein fordernder Boss im MMORPG Neverwinter.
„Feedback ist besonders wichtig“
MeinMMO: Was ist der wichtigste Aspekt beim Design eines neuen Bosses?
Robert Hrouda, Systems Designer für Neverwinter: Es gibt mehrere wichtige Aspekte für das Design eines guten Bosses. Das Feedback ist dabei besonders wichtig. Ich beginne das Boss-Design, indem ich zuerst bestimme, welche zentralen Gameplay-Elemente der Spieler bewältigen muss, um den Boss zu besiegen, denn ich will, dass er sein Können im Hinblick auf diese Elemente unter Beweis stellt. Anschließend kann ich die Wege designen, auf denen diese Herausforderungen präsentiert werden sollen. Es ist nicht leicht vorauszusagen, wie Spieler sich in diesen Situationen verhalten werden. Ich mache also Annahmen bezüglich des Spielerverhaltens, denen ich mit anderen Aspekten des Boss-Designs entweder entgegenwirken oder die ich fördern will.
Sobald die Kernkonzepte und Mechaniken feststehen, führe ich zahlreiche Gespräche mit verschiedenen Leuten, um Meinungen zu sammeln und Verbesserungen oder Änderungen vorzunehmen und auf dieser Grundlage den Bosskampf zu erstellen und zu testen! Feedback ist ein unglaublich wichtiger Aspekt für einen Bosskampf und während der Testphase kommt es häufig zu Richtungsänderungen.
MeinMMO: Wie schwer ist es, Bosse zu designen, die die Spieler noch immer überraschen können, nachdem ihr schon so viele ins Spiel gebracht habt?
Jared Sears: Nicht das Design ist das Problem, sondern die Implementierung ins Spiel. Neue und verrückte Ideen bekommt man schnell, aber es ist wichtig, dass das Team sie auch umsetzen kann.
Ich habe Halaster bereits erwähnt, der ganz andere Elemente erforderte als unsere vorhergehenden Bosskämpfe. Er besitzt aber auch ein paar Elemente, die wir schon in anderen Bosskämpfen hatten – und das ist tatsächlich auch ein wichtiger Bestandteil der Erstellung eines Bosses.
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Dieses Video zeigt euch den Bosskampf gegen den verrückter Magier Halaster Blackcloak.
Spieler lernen die Mechaniken mit der Zeit und wenn man sie richtig designt, dann haben diese Mechaniken eine eigene visuelle Aussagekraft. Jeder neue Boss sollte eine Mischung aus bestehenden und brandneuen Mechaniken besitzen. Spieler können ihre Erfahrung nutzen, um zu erkennen, was im Kampf zu tun ist, und haben ein Erfolgserlebnis. Und dann haben sie auch noch die neuen Mechaniken, die sie lernen und meistern müssen.
Diese Kombination ist der Schlüssel zu neuen Bossen in unserem Spiel und wird oft über Gewölbe mit je drei Bossen erreicht. Ein weiteres Element ist, dass wir eine neue Mechanik im Verlauf eines Gewölbes einführen und dann verstärkt in den Bosskämpfen nutzen, damit die Spieler eine Vorschau erhalten und bereits eine erste Strategie haben, wenn sie erneut mit der Mechanik konfrontiert werden.
Wir haben Bosse, wie etwa die Höllenfeuermaschine, bei denen es Mechaniken gibt, die den Kampfbereich mit der Zeit zerstören, was Spieler dazu zwingt, auf ihre Bewegungen zu achten und den Boss zu besiegen, bevor der Kampfbereich völlig zerstört ist. Bei einem anderen Boss in der Gruft der Neun Götter müssen Spieler sich von ihrer Gruppe trennen, um tödliche Mechaniken nicht auszulösen. Dafür müssen sie ständige Aufmerksamkeit und eine gute Gruppenkoordination an den Tag legen. Ein weiterer Kampf findet auf einer Plattform statt, die sich allmählich neigt, und Spieler müssen ihre Position wechseln, um nicht in den Tod zu stürzen.
Trotz der vielen Bosskämpfe in Neverwinter, finden wir noch immer neue Designs, die für Abwechslung sorgen, und erweitern unsere Engine, um neue Mechaniken in das Spiel zu bringen, die vorher nicht umsetzbar waren.
„Es soll alles rausgehauen werden, selbst wenn es etwas zu irre klingt“
MeinMMO: Hattet ihr bei der Erstellung von Bossen Ideen, die ihr streichen musstet, weil sie etwas „zu extrem“ waren?
Jared Sears: In Brainstormings kommt man auch immer mal auf etwas zu extreme Ideen, was im Prinzip gut ist. Das erhoffen wir uns von Brainstormings. Es soll alles rausgehauen werden, selbst wenn es etwas zu irre klingt. Wir gehen dann die Ideen durch und schauen, was Spaß machen, im Spiel funktionieren und umsetzbar sein könnte.
Manchmal wird ein nicht ganz ernst gemeinter Beitrag Teil eines Designs. Wir hatten in Lost City of Omu eine Heldenhafte Begegnung, bei der ein riesiger Dinosaurier am Ende ins Kampfgetümmel springt. In einem frühen Spieltest wurde oft scherzhaft erwähnt, dass wir auch einen riesigen Gorilla (die Erweiterung kam, als wir erstmals Gorillas ins Spiel brachten) in den Kampf stürmen lassen sollten, der den Dino als Hommage an King Kong angreift. Und bevor wir uns versahen, endete die Heldenhafte Begegnung mit einem riesigen Gorilla, der den Dinosaurier verjagt.
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Hier könnt ihr einige Bosskämpfe aus dem MMORPG Neverwinter sehen.
Die Idee für den Bosskampf gegen die Höllenfeuermaschine war ursprünglich eine geschlossene Metallarena, bei der Teufel durch Fenster in den Kampfbereich blicken und sich an dem Chaos erfreuen würden. Es sollte eine Mad-Max-Atmosphäre aufkommen, die super zu Avernus gepasst hätte. Einer der Angriffe der Höllenfeuermaschine sollte ein Überdrehen ihres Motors sein, um die Arena mit dunklem Abgasrauch zu füllen, der Spieler ersticken und schwächen würde. Im Verlauf der Schlacht sollten die Seitenwände näher kommen und die Spieler mussten den Boss besiegen, um die Rückwand zu sprengen und zu entkommen, bevor sie zermalmt wurden.
Letzten Endes haben wir uns dann für eine Außenarena entschieden. Es gibt keine sich schließenden Wände, aber wir haben einen neuen Weg gefunden, die Arena schrumpfen zu lassen, indem wir eine Bombardierung einbauten. Wir hatten weiterhin Teufel, die auf den Mauern saßen, den Boss anfeuerten und die Spieler bewarfen. Es gibt andere spannende Mechaniken wie den Feuerschuss, bei dem die Höllenfeuermaschine sich um sich selbst dreht, den Kettenangriff, bei dem ein Spieler herangezogen und dann aus kürzester Distanz beschossen wird, und die kleinen Höllenfeuermaschinen, die auftauchen und Spieler verfolgen, um sie mit ihrem Selbstzerstörungsmodus in die Luft zu jagen.
Wenn also eine unserer Ideen etwas zu verrückt oder kompliziert ist, dann finden wir Möglichkeiten, die Grundidee zu einem spannenden Kampf zu machen. Auch, wenn es weniger irre wird als die ursprüngliche Idee.
Die Höllenfeuermaschine aus Avernus ist sicher einer der ungewöhnlicheren Bossgegner in Neverwinter.
Es gab noch eine andere Idee für Avernus, doch letztendlich sind wir in eine andere Richtung gegangen. Nicht, weil sie zu verrückt war, sondern weil wir viele Ideen hatten und etwas kürzen mussten, da wir nicht alles umsetzen konnten.
Unsere erste Avernus-Erweiterung enthielt eine schwebende Festung, die mit an Teufelszitadellen angebrachten Ketten auf die Oberfläche von Avernus hinabgezogen wurde. Der Gedanke war, dass sich Spieler am Ende der Gewölbe-Instanz unterhalb der Zitadelle befinden würden und über schwebende Felsbrocken zu dem Höllenschlundteufel-Endboss springen sollten, der die Ketten verteidigt. Während einige Gruppenmitglieder den Boss beschäftigen würden, sollten zwei Spieler sich die Ketten hinauf kämpfen und sie zerstören, um die Festung zu befreien.
Das wäre eine neue Art von Bossarena gewesen, bei der wir viele schwebende Teile statt eines einzigen Kampfbereichs gehabt hätten. Spieler hätten darauf achten müssen, nicht hinabzustürzen. Außerdem hätte es eine 3. Dimension hinzugefügt, da unsere Bosskämpfe normalerweise keinen vertikalen Aspekt haben.
Schlussendlich haben uns gegen die Idee entschieden und die Reihenfolge der Bosse und den Flow des Gewölbes geändert.
Es gibt sicher Dutzende, wenn nicht Hunderte Ideen, die es über die Jahre nicht ins Spiel geschafft haben. Manchmal haben wir später die Möglichkeit, auf eine Idee zurückzukommen, aber wir haben auch immer wieder neue Ideen, zwischen denen wir wählen können. Wir haben bereits eine Vorschau darauf gegeben, was wir im kommenden Jahr umsetzen möchten, und Spieler können mit neuen, aufregenden und einzigartigen Kämpfen rechnen.
MeinMMO: Danke für das Gespräch.
Welche Bossmonster würdet ihr gerne in Neverwinter sehen? Teilt es uns in den Kommentaren mit.
Cyberpunk 2077 wurde zum Release heftig kritisiert: Das Spiel musste auf PS4 und Xbox One sogar zurückgenommen werden und verschwand aus den Shops. Doch die Chefs von CD Projekt Red erhalten nun Boni in der Höhe von zig Millionen US-Dollar. Das ruft den Gaming-Insider Jason Schreier auf den Plan, der davon spricht, dass einige Entwickler enttäuscht über ihre eigenen Bonus-Zahlungen waren.
Als Cyberpunk 2077 herauskam, waren vor allem Spieler auf PS4 und Xbox One vom technischen Zustand des Spiels auf ihren Konsolen enttäuscht: Das SF-Epos landete bei 57 % von 100 % auf Metacritic (PS4-Version). Das Spiel musste sogar aus dem Shop genommen werden – trotz allem hat sich Cyberpunk 2077 gut verkauft
28 Millionen $ für die 5 Bosse – 29,8 Millionen für 865 Angestellte
Das sind jetzt die Boni der Manager:
Die Chefs des Studios, Adam Kiciński und Marcin Iwiński, erhalten Boni in Höhe von 6,3 Millionen US-Dollar
Der Director des Spiels erhält 4,2 Millionen US-Dollar
insgesamt bekommen die 5 Chefs gemeinsam 28 Millionen US-Dollar
Die Zahlen gehen aus dem Geschäftsbericht von CD Projekt Red hervor (via cdprojektred.com).
Was bekommen die normalen Angestellten? Der US-Journalist Jason Schreier hat sich durch viele Insider-Berichte einen Namen gemacht. Schreier hat auch jetzt wieder weitere Informationen bei den Angestellten von CD Projekt Red eingeholt.
Wie Schreier vermeldet, bekommen die normalen Angestellten von CD Projekt Red Boni in Höhe von 5.000 $ bis 20.000 $, das hätten sie ihm mitgeteilt. Dabei liegen die kleineren Gehälter bei 5.000 $ bis 9.000 $, während die Mitarbeiter, die länger dabei sind, Boni zwischen 15.000 $ und 20.000 $ erhalten.
Einige Angestellte zeigten sich angeblich enttäuscht, da sie nach 5 Jahren Arbeit am Spiel höhere Boni erwartet hätten. Cyberpunk 2077 war das einzige Spiel, was CD Projekt Red in der Zeit entwickelt hatte.
Laut Schreier erhalten die 865 Angestellten insgesamt 29,8 Millionen US-Dollar. Das, was die Bosse zu fünft kriegen, teilen sich hier also 865 Leute.
CD Projekt Red CEO: “Je höher der Profit, desto höher der Bonus”
Das sagen die Chefs: In einem Statement auf einer Investoren-Konferenz sagte CEO Adam Kiciński: Das sei ein ähnlicher Bonus wie sonst auch, da habe sich nichts geändert. Er beträgt etwa 20 % und ungefähr die Hälfte davon gehe eben ans Management Board.
Die Bezahlung der Manager hänge direkt an dem Umsatz der Firma. Das sei das Geld, das die Firma verdient habe.
Je höher der Profit, desto höher der Bonus. Das würde so in den Verträgen stehen. Mehr könne man nicht darüber sagen.
Journalist sieht Gründe für Cyberpunk-Probleme im Management
Das ist die Kritik: Die Ungerechtigkeit, die Schreier in seinem Bericht impliziert, ist es, dass die „normalen Entwickler“ bei CD Projekt Red gute Arbeit geleistet haben. Das Management mit dem zu engen Zeitplan habe aber dafür gesorgt, dass der Release verhagelt war.
Hätte CD Projekt Red sich mehr Zeit mit Cyberpunk 2077 gelassen, gerade für PS4 und Xbox One, dann wären die Profite auch höher ausgefallen und die normalen Angestellten hätten stärker davon profitiert, legt Schreier nahe.
Schreier führt auch den Activision Blizzard CEO Bobby Kotick an: Der hatte nach heftiger Kritik an seinen übertriebenen Boni nun eingelenkt und auf die Hälfte seiner ihm zustehenden Bezahlung verzichtet. Kotick wurde dafür kritisiert, dass er so viel Geld kassiert, obwohl Activision Blizzard zahlreiche Mitarbeiter entlassen hat.
Schreier merkt aber an, dass er im Gespräch mit den Angestellten gehört hat, dass sich in Polen jetzt was zum Besseren wendet, durch seine Berichterstattung sei da einiges in Bewegung geraten. Man hätte jetzt die Bezahlung der am schlechtesten bezahlten Mitarbeiter erhöht, etwa bei der Qualitätssicherung, den internen Spieletestern.
Bei aller implizierten Kritik, die Schreier an den Managern äußert, muss man den Chefs zu Gute halten, dass sie Konsequenzen aus den schlechten Test-Wertungen an Cyberpunk 2077 gezogen haben und der Bonus an die Angestellten nicht dadurch beschnitten wurde, dass das Spiel nicht der erwartete Kritiker-Liebling war.
Denn ursprünglich waren die Boni mal an die Wertung von Metacritic geknüpft:
Das Sturmgewehr Krig 6 zieht in Season 3 viel Aufmerksamkeit auf sich und bedankt sich mit starken Leistungen als Reichweiten-Allrounder in Call of Duty: Warzone. MeinMMO schaut sich die neue Top-Waffe genauer an, zeigt euch ein geprüftes Setup und für wen sich die Waffe lohnt.
Was ist das für eine Waffe? Das Gewehr mit dem fiktiven Namen „Krig 6“ ist wohl einer modifizierten Version des israelischen Gewehrs „IMI Galil“ nachempfunden. Schweden entwickelte Ende der 70er / Anfang der 80er Jahre das Gewehr „FFV 890“ auf Basis der Galil, das der Krig sehr ähnlich sieht (via Wikipedia). Zudem bedeutet „Krig“ auf Schwedisch „Krieg“. Das Gewehr war jedoch nicht sehr erfolgreich und es wurden nur knapp 1.000 Stück hergestellt.
In Call of Duty: Warzone sieht das mit Season 3 zumindest im Spiel anders aus. Die Krig 6 konnte seit dem Season-Start viele Fans sammeln und gehört jetzt zu den Top-Waffen im Battle Royale.
Die Allround-Waffe mit Fokus auf Reichweite lässt sich einfach kontrollieren, verursacht anständigen Schaden und überholt damit die alten Dauerbrenner aus CoD MW. MeinMMO zeigt euch, warum ihr die Krig 6 jetzt den alten Hasen Kilo 141, Grau 5.56 und M13 vorziehen solltet.
Krig 6 zieht die Konkurrenz auf Entfernung ab
Was macht die Krig 6 stark? Wer in Warzone nicht zu einem Sniper-Gewehr greift, bedient sich aktuell bei den Sturm- oder Taktikgewehren. Präzision und Stabilität beim Feuern sind in dieser Kategorie das A und O einer starken Waffe – und auch die Basis der Krig-Stärke. Denn sie ist sehr stabil und lässt sich einfach kontrollieren.
Ihre Time-to-Kill (TTK) ist im Vergleich zu den Waffen mit hohem Schadens-Output zwar eher durchschnitt, doch bei den automatischen Allround-Waffen mit Reichweite ist es eher wichtig, dass eure Kugeln treffen. Damit steht die Krig in direkter Konkurrenz zu den ebenfalls sehr präzisen Konkurrenten:
All diese Waffen lassen sich leicht beherrschen, bleiben dabei relativ mobil und gehören zu den besten Waffen in Warzone. Die Krig 6 kommt allerdings mit einem starken Vorteil, der sie auf große Entfernungen effektiver macht: mehr Schaden im zweiten Schadensbereich. Im Vergleich zu den stabilen Waffen aus CoD MW verliert die Krig 6 nach ihrem Schadens-Abfall bei knapp 38 Meter weniger Schaden.
Die folgenden TTK- und Reichweiten-Angaben sind ohne Aufsätze für Gegner mit vollen 3 Rüstungs-Platten und bei Körper-Treffern (Brust und Bauch) – Quelle: truegamedata.com:
Krig 6
Reichweite: 38 Meter
1. Bereich: 644 Millisekunden
2. Bereich: 736 Millisekunden
M13
Reichweite: 37 Meter
1. Bereich: 673 Millisekunden
2. Bereich: 875 Millisekunden
Kilo
Reichweite: 30,5 Meter
1. Bereich: 639 Millisekunden
2. Bereich: 799 Millisekunden
M4A1
Reichweite: 29 Meter
1. Bereich: 593 Millisekunden
2. Bereich: 816 Millisekunden
Während die Waffen aus CoD MW kräftig beim Schaden im zweiten Bereich nachlassen, verliert die Krig 6 vergleichsweise wenig ihrer Stärke. Da die Waffen für Kills auf große Entfernungen ausgelegt sind, gewinnt die Krig aktuell den Vergleich und ist damit zu Recht eine starke Wahl in Season 3.
Pro
Sehr stabil
Starker, zweiter Schadens-Bereich
Gute Mobilität
Contra
Alternativen mit mehr Rückstoß verursachen mehr Schaden
Im Nahkampf oft im Nachteil
Starker Lauf-Aufsatz gibt keine Extra-Reichweite
Für wen lohnt sich die Krig 6? Spielt ihr gern die genannten Konkurrenten, wie Grau oder M13, dann solltet ihr über einen Wechsel zur Krig nachdenken. Ihr bekommt eure gewohnte Stabilität und könnt auf großen Distanzen mehr Schaden verursachen. Auch bei den Mobilitäts-Werten und der Kugelgeschwindigkeit kann die Krig 6 mithalten und übertrifft die Konkurrenz sogar in Sachen Bewegungs-Geschwindigkeit.
CoD Warzone: Krig 6 Setup für einfache Treffer
Mündung: Agency-Mündungsfeuerdämpfer
Lauf: 19,7″ Ranger
Visier: Visiontech 2x
Unterlauf: Feldagenten-Griff
Munition: STANAG 60-Schuss
Was bringt dieses Setup? Schalldämpfer und Lauf erhöhen eure Kugelgeschwindigkeit auf das Maximum. Dadurch könnt ihr auch weit entfernte Gegner einfacher treffen. Der Agency-Dämpfer gibt es dazu etwas Reichweite und hilft sogar beim Rückstoß. Eure Mobilität im Visier leidet dadurch aber ein wenig.
Schraubt den Feldagenten-Griff als weitere Unterstützung beim gezielten Feuern ran und greift zum Visiontech-Visier. Der Griff verringert horizontalen und vertikalen Rückstoß und das Visier gibt euch einen ordentlichen Zoom, ohne den optischen und damit spürbaren Rückstoß zu sehr zu erhöhen.
Das Setup wird durch das große Magazin abgerundet, mit dem ihr eure Feinde länger unter Druck setzen könnt.
Was kann ich sonst probieren? Wollt ihr mehr Zoom, greift zum „Axial Arms 3x“-Visier. Das Teil zoomt rein wie ein Sniper-Visier, kommt aber ohne die verräterische Visier-Spiegelung. Allerdings verringert sich dadurch auch die Kontrollierbarkeit. Durch den tiefen Zoom sind die Bewegungen der Waffe beim Feuern gefühlt stärker, obwohl der Rückstoß eigentlich nicht höher ist. Kommt ihr damit zurecht, habt ihr allerdings einen viel höheren Zoom.
Wenn ihr das Visiontech-Visier oder ein kleineres Visier wählt, könnt ihr den Unterlauf gegen einen Mobilitäts-Schaft tauschen. Die Waffe ist auch ohne den Griff angenehm zu spielen und durch den „Plünderer-Schaft“ wird sie richtig schnell – besonders die Bewegungen während des Zielens (Strafing).
Wollt ihr mehr auf Schaden setzen, dann greift eher zur starken CR-56 AMAX oder der FARA 83. Beide bieten Setups für hohe und geringe Distanzen und haben mehr Bumms – lassen sich aber auch schwerer kontrollieren und werden womöglich schon bald generft.
Durch die relativ breite Waffe-Meta zum Start der Season 3 spielen die eigenen Vorzüge wieder eine größere Rolle bei der Waffen-Auswahl. Mit der Krig 6 steht eine weitere, starke Alternative in eurem Waffen-Schrank bereit, um in Warzone aufzuräumen.
Entwickler People Can Fly hat heute, am 30. April mit Patch 1.07 das bisher größte Update zu Outriders veröffentlicht. Das soll sich unter anderem den Problemen im Multiplayer und bei der Anmeldung widmen. MeinMMO fasst die wichtigsten Highlights der Patch Notes für euch zusammen.
Was ist das für ein Update? Es ist das erste, richtig große Update seit dem Release von Outriders am 1. April. Für zahlreiche Spieler war es längst überfällig, denn Outriders hatte von Anfang an mit großen Problemen zu kämpfen.
So konnten sich vor allem zahlreiche Spieler kaum anmelden, blieben im Anmelde-Bildschirm hängen, mussten ewig warten oder das Spiel ständig neu starten. Auch der Multiplayer bereitete vielen Spielern massive Probleme, das Spielen mit Freunden war von etlichen Bugs geprägt.
Update 1.07 soll nun Abhilfe schaffen und zusätzlich noch zahlreiche andere Probleme beheben. Wir fassen die wichtigsten Infos aus den Patch-Notes für euch zusammen.
Outriders: Update 1.07 – Highlights der Patch Notes
Das sind die wichtigsten Änderungen: Neben den oben genannten Lösungen für die Server- und Multiplayer-Probleme gibt es auch zahlreiche Fixes für Skills, Mods und andere Verbesserungen.
Zahlreiche Crashes wurden behoben.
Zahlreiche Crashes und Bugs wurden behoben, die vor allem im Multiplayer auftraten
Ein Problem wurde gelöst, bei dem man im Anmelde-Bildschirm hängen blieb
Zahlreiche Fehler bei Ausrüstungen, Mods, Skills, Quests, Missionsgebieten und der Belichtung wurden behoben
Balance-Änderung: Gegnerische Scharfschützen geben Spielern nun mehr Zeit, ihren Schüssen auszuweichen.
Balance-Änderung: Reduziert die Menge an Knockbacks durch Kreaturen in der Sternengrab-Expedition
Es gibt nun zusätzlich größere Zeitabstände zwischen den Gegner-Spawns und eine geringere Zahl an attackierenden Gegnern
Balance-Änderung: Das Level-Scaling in einer Gruppe wurde überarbeitet.
Das System wird nun ein Level später aktiviert, wenn eure durchschnittliche Ausrüstung mindestens 3 Level höher ist, als das der Gegner. (Vorher waren es 2 Level)
Der verursache Schaden von Spielern, die ein höheres Level als der Host haben, wird weniger stark reduziert
Spieler eines höheren Levels richten mit ihrem Equipment nun nicht mehr weniger Schaden an, als mit Ausrüstung von niedrigeren Stufen.
Ein Fehler wurde behoben, bei dem eine Rüstungsmod, die den Skill-Schaden verbessert, den eigentlichen Schaden verringert, wenn die Ausrüstung ein höheres Level hat, als der Spieler. Das trat auf, wenn Spieler auf einem niedrigen Weltrang unterwegs waren.
Ein Fehler wurde behoben, der verhinderte, dass zahlreiche Mods nicht richtig funktionierten, wenn ihre Effekte sich eigentlich bei Schüssen oder kritischen Treffern aktivieren sollten. Das konnte auftreten, wenn der Schuss ein tödlicher Schuss war.
Ein Fehler wurde behoben, bei dem der Skill “Jagdfieber” des Assassinen den Spieler nicht teleportiert hat, aber dennoch den Cooldown aktivieren konnte.
Das ist nur ein Teil des riesigen Updates, das nun für alle Plattformen verfügbar ist. Die vollständigen englischen Patch Notes findet ihr im Subreddit zu Outriders. Den Post findet ihr unter diesem Link: reddit.com
Serverstatus nach Update – Patch bringt Probleme
Was ist da los? Um den Release des Updates gibt es offenbar bereits neue Probleme, wie die Entwickler über Twitter schreiben. Es gibt offenbar Probleme bei der Rüstung und der Überlebensfähigkeit der Spieler.
Man habe eine Server-Wartung gestartet, um das Problem so schnell wie möglich zu lösen.
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Zudem scheint es Login-Probleme auf der Xbox zu geben. Hier empfehlen die Entwickler eine Leerung des Cache-Speichers. Dafür müsst ihr die Konsole komplett herunterfahren und vom Strom trennen. Wartet dann ein paar Minuten.
Spieler müssen weiter auf Wiederherstellung ihrer Items warten
Das machte die Arbeit von etlichen Spielern zunichte und lies viele frustriert zurück. People Can Fly hat bereits vor Wochen eine Wiederherstellung der meisten Items angekündigt, ein Datum gibt es aber bis heute nicht.
In dem Statement der Entwickler heißt es, dass die Arbeiten an der Wiederherstellung leider immer noch andauern und dass man sich dazu entschlossen habe, Patch 1.07 schon früher zu veröffentlichen.
Auch die angekündigte Entschädigung lässt somit auf sich warten. Spieler, die zwischen dem 1. und dem 16. April gespielt haben, sollen nämlich eigentlich ein legendäres Item als Entschädigung für die Probleme bekommen. Das kommt aber erst, wenn die Items wiederhergestellt wurden.
Habt ihr den Patch schon geladen? Wie ist euer Eindruck? Fehlt euch etwas Bestimmtes in den Patch Notes? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.
Frauen in Videospielen sind ein Thema, das immer wieder diskutiert wird – insbesondere wenn sie sexualisiert werden. Rainbow Six Siege macht hier aber alles richtig. Oder zumindest richtig genug, um zum Thema Sexualisierung in einem Ethik-Lehrbuch als positives Beispiel gelistet zu werden.
Was ist das für ein Lehrbuch? In einem Ethik-Lehrbuch aus Korea taucht ein Bild vom Rainbow-Operator Valkyrie auf. Das fiel dem reddit-Nutzer reptydecrew auf, der das Bild in seinem Beitrag zeigte.
Laut einem weiteren Nutzer, der den Text im Bild teilweise übersetzte, geht es in dem Kapitel um Geschlechter- oder Sex-Kommerzialisierung und Pornographie. Valkyrie dient hier als eines von zwei Beispielen, anhand derer die Leser diskutieren wollen, „wie sie über diese Spielcharaktere denken“ (via reddit).
Auch, wenn es sich hier um eine Aufgabe handelt, in der interpretiert und diskutiert werden soll, ist recht klar, dass Valkyrie hier als „positives“ Beispiel steht und dafür, wie Frauen in Videospielen dargestellt werden können, ohne sexualisiert zu werden.
Wer ist der Operator? Meghan J. „Valkyrie“ Castellano ist in Rainbow Six Siege eine Verteidigerin, die mit Kameras weite Bereiche der Map überwachen kann. Sie gehört zu den beliebteren Operator im Spiel wegen ihrer nützlichen Fähigkeiten und ausgewogenen Spielweise.
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Vor ihrem Beitritt bei Rainbow war Valkyrie laut ihrer Hintergrundgeschichte Teil der US Navy SEALs, der Spezialkräfte der Navy. Sie studierte Informatik mit Schwerpunkt auf Sicherheit und Verschlüsselung, weswegen ihre Aufgabe im Militär vor allem Aufklärungsarbeit war.
Übrigens: Das Kopftuch, das Valkyrie trägt, ist kein religiöser und verschleiernden Hijab. Es handelt sich dabei um einen Schutz vor der Sonne, da die Agentin meist in heißen Wüsten-Regionen unterwegs war. Solche Tücher („Shemagh“ oder „Keffiyeh“) sind ein häufig genutzter Schutz in heißen Regionen sowohl bei Frauen als auch bei Männern.
„Siege macht das ganze männlich/weiblich-Ding perfekt“
Das Bild löste eine große Diskussion im subreddit von Rainbow Six aus. Nach nur einem Tag erhielt das Thema über 25.000 Upvotes und mehr als 670 Kommentare. Die Diskussion scheint die Community sehr zu beschäftigen.
Dabei sind sich viele einig, dass Rainbow Six den Umgang mit dem Geschlecht im Spiel genau richtig macht. Es komme nicht darauf an, welches Geschlecht ein Operator habe, Hauptsache er (oder sie) bringe Leistung. Der Nutzer mingusrude sagt etwa sagt dazu:
Siege macht das ganze männlich/weiblich-Ding perfekt. Es gibt Charaktere beider Geschlechter, aber ihr Geschlecht spielt keine Rolle in ihren Stärken und Schwächen […] Aus meiner Sicht ist es wichtig, beide Geschlechter in einem Spiel zu haben für den alleinigen Grund der Repräsentation und Siege trifft den Nagel auf den Kopf.
Auch der Nutzer Fr0glol stimmt zu: „Sehr gutes Beispiel. Charaktere müssen so erschaffen werden, dass ihr Aussehen mit dem übereinstimmt, was sie auch tatsächlich tun“ (via reddit). Weitere gute Beispiele für Frauen, die nicht sexualisiert dargestellt werden, seien etwa Mira, Clash, Gridlock oder Nøkk.
Von links nach rechts: Mira, Nøkk, Gridlock und Clash.
Es gebe aber auch in Rainbow Six einige Frauen, die „sexy“ aussehen – etwa Iana oder Ela, deren Hinterteile laut der Spieler recht ausgeprägt seien. Das sei allerdings nicht ganz so schlimm, wie die Nutzerin Takoma_d selbst anmerkt:
Als eine Frau, die kompetitive Videospiele spielt, bin ich Siege sehr dankbar. Es ist das einzige Spiel, in dem ich nicht ständig die Augen rolle über jedes Design der weiblichen Charaktere. Sicher, Ela hat einen großen Hintern und Iana hat eine Pose, die ihren Po zeigt, aber keine davon ist hypersexualisiert, sie sind einfach ‘thicce’ Mädels innerhalb realistischer Grenzen.
Die Diskussion im Frauen in Videospielen und Gaming läuft schon seit einiger Zeit. Rainbow Six ist hier offenbar ein gutes Beispiel, aber in anderen Spielen und Studios kam das noch nicht an. 2018 etwa gab es eine größere Diskussion in League of Legends:
In Call of Duty: Warzone sorgten zwei Spieler mit einer Aktion gegen einen Cheater für viel Aufsehen. So versenkten die Spieler den Schummler im Meer, obwohl er ihr Teammitglied war.
Darum geht es hier: 2 Spieler waren im Trio-Modus von CoD Warzone unterwegs und bekamen einen Cheater ins Team gelost. Da sie allerdings nicht mit der Hilfe eines Schummlers gewinnen wollten, verfrachteten sie den Cheater per Fahrzeug ins Meer.
Der passende Clip dazu sorgt für viel Aufsehen und Zustimmung. Es wird gefeiert, dass die 2 Spieler ihr eigenes Team geschwächt haben, damit andere Spieler nicht benachteiligt sind.
Cheater wird ins Meer gefahren – von eigenen Teammates
Das ist der Clip: Das Video hat auf reddit bereits fast 12.000 Upvotes und zahlreiche Kommentare (Stand: 30. April um 11:30 Uhr). Wir binden euch den Clip hier ein:
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Für die Eliminierung des Cheaters nutzen die Spieler ein Fahrzeug. Dort hatte sich der Cheater draufgesetzt, um während der Fahrt andere Spieler auszuschalten. Das faire Teammitglied fährt das Auto mit dem Cheater dann in Richtung Meer und springt in der letzten Sekunde raus. Der Cheater fährt weiter ins Meer und wird eliminiert, während der faire Spieler überlebt.
Wie kommt der Clip an? Es gibt zahlreiche Kommentare, die diese Aktion loben. Wir binden euch hier eine Auswahl ein:
Ripper– schreibt: “Du bist ein verdammter Held.”
tlamere schlägt vor: “Es sollte eine exklusive Visitenkarte mit dem Namen “Anti-Cheat” für alle geben, die sowas machen.”
NuckinFutsCanuck meint: “Es wird eines Tages eine Statue mit deinem Namen geben.”
Generell sind Aktionen gegen Cheater sehr beliebt bei den Spielern. Leider kämpft die Warzone noch immer mit einem Cheater-Problem, sodass Spieler, die selbst gegen die Schummler kämpfen, immer gerne gesehen sind. So beobachteten beispielsweise tausende Zuschauer einen Cheater, der trotz Aim-Bot in den wichtigsten Situationen im Spiel gnadenlos versagt hat. Das Scheitern des Cheaters war die Freude der Zuschauer.
Wenn dich mehr zu CoD Warzone interessiert, könnte dich auch das hier ansprechen:
Was machen die Entwickler gegen Cheater? Viel und doch zu wenig. Zuletzt kündigten die Entwickler an, dass sie sogar Hardware-Bans gegen Cheater aussprechen und regelmäßig tausende Schummler und Bots aus dem Spiel entfernen.
Dennoch ist die Cheater-Plage in der Warzone groß. Das liegt unter anderem daran, dass CoD Warzone kostenlos ist. Nach einem Bann erstellt sich ein Cheater einfach einen neuen Account und schummelt fleißig weiter. Selbst einige der besten Spieler in CoD Warzone sollten schummeln. Die Geschichte dahinter könnt ihr hier lesen:
Genre: Action-Adventure Entwicklerteam: Sumo Digital Plattform: PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X/S, PC Release: 10. Mai 2021 Bezahlmodell: Buy2Play
Hood: Outlaws and Legends steht in den Startlöchern. Euch erwartet ein Mix aus Mittelalter-Action und auf leisen Sohlen schleichen wie in Assassins Creed oder dem Klassiker Thief. Wir von MeinMMO haben für euch beim Chef nachgefragt, wie das Online-Spiel euch über Monate fesseln will, was es mit dem PvE und PvP auf sich hat und schauen, für wen sich ein Raubzug lohnt.
Das erwartet euch bei Hood: Ihr kennt Robin Hood? Klar, jeder kennt den zielsicheren Bogenschützen und Meisterdieb. “Hood: Outlaws and Legends” interpretiert die englische Volkssage aber neu. Im Fokus steht nicht ein strahlender Held, sondern eine 4-köpfige Truppe aus zwielichtigen Gaunern, in deren Kutten ihr für spannende Raubzüge schlüpft.
Beim Schleichen und Plündern stellen sich euch dabei nicht nur die Schergen des Königs, sondern auch der fiese Sheriff in den Weg. Ach ja, und der gefährlichste Gegner von allen: reale Mitspieler!
Denn Hood: Outlaws and Legends ist ein Online-Multiplayer-Titel. Zwei konkurrierende Diebesbanden aus je 4 Spielern versuchen zeitgleich eine Festung leerzuräumen.
Dabei könnt ihr euch aus dem Weg gehen, die andere Bande sabotieren oder direkt angreifen – doch nur einer kann mit der Beute entkommen. Solche Elemente nennen sich PvEvP. Da ihr euch mit echten Menschen, aber auch computergesteuerten Feinden zeitgleich herumschlagt. Das kennt man beispielsweise aus For Honor oder Hunt: Showdown.
Ihr setzt dabei auf Waffen, verschiedene Skills und Stealth-Mechaniken. Je nach Klasse ändern sich eure Möglichkeiten drastisch.
Hood hat am 10. Mai Release und kostet in der Standardversion 29,99 €. Zusätzlich gibt es die Year-1-Edition, welche 49,99 € kostet und den Season-Pass fürs ganze erste Jahr inkludiert hat. Viele neue Inhalte – wie neue Maps und Charaktere – kommen aber auch für alle kostenlos während den einzelnen Seasons. Bestellt ihr das Spiel vor, erhaltet ihr schon am 7. Mai Early Access.
Weil ihr viele Fragen zu den Raubzügen im düsteren Mittelalter hattet, haben wir die Entwickler mit Fragen gelöchert. So könnt ihr euch nach diesem Beitrag ein besseres Bild zu dem kommenden Abenteuer von Sumo Digital machen.
Wie will Hood dafür sorgen, dass sich die gemeinsamen Raubzüge stets einzigartig anfühlen?
Chef spricht im Interview über Game of Thrones und Gangster-Filme
Wer spricht im Interview? MeinMMO konnte Andrew Willans, den Game Director von Hood: Outlaws & Legends für euch über den neuen Multiplayer-Titel ausquetschen. Willans werkelt federführend in Newcastle, England, seit 3 Jahren an Hood. Seit 2007 entwickelt er Spiele und war beispielsweise schon bei The Division und Watch Dogs von Ubisoft involviert.
Von welchen Spielen habt ihr euch für Hood inspirieren lassen, was das Gameplay und das Setting angeht? Was hebt Hood von diesen Spielen ab?
Willans: Thief wäre da ein offensichtlicher Ausgangspunkt. Es ist ein klassisches mittelalterliches Stealth-Krimi-Spiel und war definitiv ein Referenzpunkt in der frühen Entwicklung. Wir haben uns auch alle Spiele angeschaut, die versucht haben, die Spannung und Aufregung eines Banküberfalls nachzustellen, wie beispielsweise Payday, aber auch Titel wie Hunt: Showdown, welche deutliche Einflüsse vom PvPvE-Genre haben.
Letztendlich kamen unsere Hauptbezugspunkte jedoch aus Überfall-Filmen, die sich an die Struktur aus 3 Akten anlehnen:
Die Zusammenstellung der Crew
Das Knacken des Tresors
und dann die Flucht und Verfolgungsjagd
Wir wollten schon immer eine erwachsener Version der “Robin Hood”-Legende präsentieren, also waren TV-Serien wie “Games of Thrones” ein weiterer regelmäßiger Anhaltspunkt, den wir einfangen wollten, was die Atmosphäre und den Grad der Gewalt angehen.
Einen guten Eindruck vom Gameplay und der düsteren Atmosphäre, vermittelt der 4-minütige Trailer zu Hood:
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Wo seht ihr eure Zielgruppe? Welche Art von Gamer sollte sich Hood anschauen?
Willans: Es ist ein wenig ausweichend zu sagen, dass es sich um ein Mid-Core-Spiel handelt [also zwischen casual Gelegenheits-Zocker und Hard-Core-Gamer]. Aber ehrlich gesagt ist das genau unser Ziel.
Wir haben einige fantastische Präzisions-Schießmechaniken, die Scharfschützen ansprechen werden, die sich ihren Kick normalerweise in Ego-Shootern holen. Wir haben in Hood auch zugänglichere “Hack n’ Slash”-Nahkämpfe, die mehr Fehler verzeihen, während man sich in der Welt noch zurechtfindet.
Das soll nicht heißen, dass es dem Kampf an Tiefe fehlt – wir haben ein Ausdauersystem, Blocken, Parieren und eine breite Palette von Angriffen sowie ultimative Fähigkeiten, werfbare Ausrüstungsgegenstände, passive Fertigkeiten und Perks.
Ich glaube wirklich, dass es für jeden einen passenden Spielstil gibt.
Die Diebesbande: Mystics schwingen einen Flegel, Ranger sind versteckte Bogenschützen, Brawler sind mit schweren Hämmern bewaffnet und Hunter haben eine Armbrust und eine versteckte Klinge
Wie funktioniert das Koop-Gameplay in Hood? Ist es für Leute, die eine gemeinschaftliche Erfahrung mögen, oder muss ich knallhart kompetitiv sein?
Willans: Es ist möglich, als einsamer Einzelkämpfer einen Raub zu begehen, aber es ist definitiv nicht der einfachste Weg, die Sache zu schaukeln. Wenn man als Team zusammenarbeitet, um sich offensiv und defensiv abzustimmen, erhöht das auf jeden Fall die Chancen auf einen Sieg.
Hood startet mit einem reinen PvE-Trainingsmodus. Das Training ermöglicht euch, die Fähigkeiten zu verbessern, die ihr dann für Raubüberfalle im Hauptspiel benötigt. Und wir werden unsere PvE-Features nach dem Start ausbauen, da PvE ein beliebtes Thema in unserer wachsenden Community ist.
Wie will Hood euch über Monate ins Mittelalter locken?
Ein großes Problem vieler Service-Games ist es, den Spielern auch nach der heißen Release-Phase Gründe zu geben, sich fleißig einzuloggen. Bekannte Titel wie Anthem sind daran beispielsweise gescheitert. Wir wollten daher wissen, ob Hood in den kommenden Monaten, aber auch in jeder einzelnen Runde für Abwechslung sorgen kann.
Wie plant ihr, für Gameplay-Abwechslung in jedem Match zu sorgen? Jede Runde soll sich einzigartig spielen, wie will Hood das erreichen?
Willans: Um für Abwechslung zu sorgen und Vorhersehbarkeit zwischen den Sitzungen zu verhindern, gibt es bei jedem Raubüberfall viele Faktoren, die sich zufällig ändern, wenn die Karten geladen werden:
Der Weg des Sheriffs
Die Routen der KI-Patrouillen
Die Standorte der Capture-Punkte (Zonen zum Respawn)
Sogar der Schatztresor ändert seine Position zwischen Gebäuden und Etagen
Die Spieler werden mit Spielstilen und Outlaws vertraut, die auf manchen Karten besser funktionieren als auf anderen, aber Raubüberfälle laufen selten nach Plan und 2 Runden selten gleich ab.
Zum Release bietet Hood euch 5 weitläufige Areale. Die einzelnen Karten sind dabei in verschiedene Zonen aufgeteilt. Je nachdem ob ihr euch auf einem nebeligen Friedhof in eine verlassene Kirche schleicht, eine gewaltige Festung erklimmt oder ungesehen über einen Marktplatz müsst, ändert sich euer Vorgehen.
Es liegt in der Natur der PvPvE-Struktur, dass zufällige Aktionen von Spielern (von Freunden und Feinden) den Verlauf des Spiels komplett umkrempeln können. Ich denke, der zentrale Heist-Modus wird Spieler lange mit der Erforschung der besten Taktiken für den Erfolg beschäftigen.
Deswegen solltet ihr den Sheriff fürchten: Der stärkste PvE-Gegner in einer Runde ist der Sheriff. Der schwer gepanzerte Fiesling ist unsterblich und kann euch mit nur einem Schlag töten. Ihr müsst dem Koloss aber nah kommen, denn er trägt den Schlüssel zum Tresor mit sich. Ihr könnt den Sheriff durch rohe Gewalt oder Finesse zwar kurzfristig aufhalten, aber er sitzt euch immer im Nacken. Klingt fast wie der wandelnde Terror Mister X aus Resident Evil.
Hood soll ein sich stetig entwickelndes Service-Game sein. Wie plant ihr, die Spieler langfristig zu motivieren, um sie bei der Stange zu halten?
Willans: Wir haben haufenweise Content in der Pipeline. In den letzten Jahren der Entwicklung hatten wir so viele coole Ideen, die wir auf Eis legen mussten. Ein Live-Game zu betreiben bedeutet, dass wir diese Ideen in den kommenden Saisons nachliefern können.
Wir sind auch sehr daran interessiert zu sehen, wie unsere Community reagiert, und zu verstehen, was für die Spieler am wichtigsten ist: Wollen sie mehr Hardcore-Modi oder mehr soziale Funktionen oder etwas anderes?
Hier könnt ihr euch die geplante Roadmap, für das erste Jahr von Hood ansehen:
Die blauen Inhalte sind für alle kostenlos – die goldenen Einträge gehören zum Season-Pass von Year 1
Könntest du uns ein Beispiel für Charakterentwicklung und Upgraden/ Fortschritt geben? Also, wie sehr unterscheidet sich mein Hunter später von einem anderen Hunter?
Willans: Wir haben eine ganze Palette an Cosmetics für Outlaw-Kostüme und Waffen. Zudem gibt es eine einzigartige Perks-Progression, die von der Charakterstufe (XP) und den Münzen in eurer Tasche abhängt.
Die Perks sind dabei das einzige Feature, das sich direkt auf das Gameplay auswirkt und wir wollten jede Art von Min/Max-Wettrüsten vermeiden. In den meisten Fällen werden diese Perks es euch ermöglichen, Outlaws weiter an euren Spielstil anzupassen. Dabei müsst ihr aber Kompromisse berücksichtigen. Wollt ihr beispielsweise erhöhten Schaden bei Schüssen aus großer Entfernung, dann sind dafür Schüsse aus kurzer Entfernung schwächer.
Jeder Outlaw wird 3 Perk-Slots haben, und die Spieler können aus einer Reihe von freigeschalteten Perks wählen, um diese Slots zu füllen.
Hood stellt die Spieler nach jeder Runde vor eine moralische Entscheidung: Gebe ich die Beute den Armen oder behalte ich das Diebesgut – Was war das Ziel hinter dieser Spielmechanik?
Willans: Wir wollten die Fantasie um Robin Hood als Teil unseres Wirtschaftssystems nutzen. Nach jedem Raubüberfall wird man daher mit der “Waage der Gerechtigkeit” konfrontiert. Das gesamte Gold aus dem Raub wird auf 2 Töpfe aufgeteilt: einen für die Bevölkerung und einen für “die Tasche”.
Es liegt dann an euch, das Gold zwischen diesen beiden Töpfen weiter aufzuteilen.
Wenn ihr mehr in das Volk investieren, steigt die Stufe des Unterschlupf und ihr könnt mehr Gegenstände für die Läden dort freischalten.
Wenn ihr in eure Tasche investiert, habt ihr mehr Münzen, um sie in den Shops auszugeben.
Wir wollten die Spieler mit der Entscheidung konfrontieren, ob sie in ein zukünftiges Ziel oder in das unmittelbare Ziel investieren sollten, und das fühlte sich wie ein interessanter Weg an, die Fantasie [von Robin Hood] zu kontextualisieren.
Um an die Beute zu kommen, müsst ihr erst am schwer gepanzerten Sheriff vorbei
Gemeinsam macht die Diebestour gleich doppelt so viel Spaß
Wie wird die Spielersuche in Hood funktionieren?
Willans: Ahhh die geheime Zutat [lacht]. Das Matchmaking ist skillbasiert, berücksichtigt aber auch die Siege und Niederlagen des Teams.
Wir hoffen, es wird dann trotzdem einfach, einer Lobby beizutreten und direkt in einen Raub zu springen. Alternativ ladet ihr eure Freunde ein, damit sie sich euch im Wald-Hub anschließen. Macht dort eure Bande einsatzbereit, und springt dann mit dem fertigen Team in die Lobby.
Welche sozialen Features würdest du in Hood besonders hervorheben?
Willans: Wir haben ein ziemlich solides “Eingabe und Markieren”-System, das mit nur einem Klick funktioniert – für diejenigen, die weder den In-Game-Voice-Chat noch den Party-Chat benutzen wollen. Wir haben auch ein Commando-Rad mit Befehlen, durch das man taktische Informationen an sein Team weitergeben kann, wie z.B. “Gehe hierhin”, “Verteidigen”, “Angreifen” und so weiter. In den kommenden Saisons werden wir die sozialen Funktionen zudem erweitern.
An dieser Stelle ein Dankeschön nach Newcastle an Andrew Willans, der uns bereitwillig Rede und Antwort stand.
Ich muss gestehen, dass ich richtig Bock auf Hood: Outlaws and Legends habe. Das liegt zu einem daran, dass ich ein großer Fan vom Setting bin. Ich habe For Honor verschlungen – die rustikale Schwertkampf-Action trifft genau meinen Nerf.
Am meisten Spaß machen mir dabei die Schlachten, in denen ich mich mit Spielern und NPCs gleichzeitig messen muss – sind mir die realen Mitspieler zu stark, widme ich mich halt den PC-gesteuerten Schergen und habe so immer ein Erfolgserlebnis. Hood scheint da einen ähnlichen Weg einzuschlagen. Besonders der Ausbau der PvE-Features dürfte Musik in den Ohren vieler Interessenten sein.
Wichtig ist aber, dass man in Hood deutlich behutsamer vorgehen sollte. Trotz Action-Einlagen und Skills steht Taktik im Fokus. Ein unsterblicher Nemesis-Sheriff und die Erkundung der optimalen Routen und Beutezug-Strategien sorgen für Abwechslung. Dadurch reduziert sich aber auch die direkte Action etwas. Wenn ein riskanter Plan dann aber aufgeht, dürfte die Freude über die wohlverdiente Beute hoch sein.
Hood richtet sich aber eindeutig an Spieler, die sich auch mit anderen messen wollen. Diese PvEvP-Asepkte sollte man daher mögen. Wer nicht den Drang hat, andere in die Pfanne zu hauen oder ihnen hinterücks aufzulauern, könnte ein böses Erwachen haben.
Besonders die Entscheidung, einen Großteils des Erfolges nicht abhängig von dem stärksten Gear zu machen, gefällt mir sehr. So kann man auch als Gelegenheitsspieler mithalten, solange man sich geschickt anstellt und seinen Spilstil gefunden hat. Bei den zum Release verfügbaren Klassen dürfte für alle etwas dabei sein.
Mein Favorit ist bisher der Hunter, der sowohl Nah- als auch Fernkampf beherrscht und einen sofort an Assassins Creed denken lässt. Wie stark die einzelnen Klassen dann im Vergleich sind und ob jeder Gauner dann auch wirklich eine Daseinsberechtigung hat, freue ich mich ab dem 10. Mai herauszufinden.
Philipp Hansen
Autor bei MeinMMO
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Entwickler Need Games hat einen neuen Trailer zum Action-RPG Undecember veröffentlicht. Darin sind erste, rasante Gameplay-Szenen zu sehen, die an Spiele wie Diablo oder Path of Exile (PoE) erinnern. MeinMMO zeigt euch, was bisher zum Hack’n’Slay bekannt ist.
Was ist Undecember? Dabei handelt es sich um ein Online-Action-RPG von Entwickler Need Games. Bisher ist nicht viel zu dem Spiel bekannt. Sicher ist:
Es wird ein Online-Action-RPG- und Hack’n’Slay-Spiel
Gespielt wird aus der Top-Down-Perspektive, wie man es aus bekannten Genre-Vertretern wie Diablo und PoE kennt
Es soll umfangreiche Charakterentwicklungs-Systeme bieten
Mit an Bord sind PvP, Dungeons und Raids
Das Spiel wurde bereits 2020 vorgestellt und stammt von Ex-Entwicklern des MMOs Lost Ark. Schon damals berichteten wir über den möglichen Konkurrenten für Diablo 4.
Nun hat Need Games einen ersten Trailer veröffentlicht, den wir euch hier zeigen:
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Was zeigt der Trailer? Im Video sieht man einige Kampfszenen aus Undecember. Auch bekommt man einen ersten Eindruck von den verschiedenen Klassen des Action-RPGs. Wie diese genau heißen, ist noch nicht bekannt.
Ein paar Klassen lassen sich schon deutlich unterscheiden:
Ein Krieger mit Schwert und Schild
Magier mit unterschiedlichen Elementar-Zaubern
Eine Art flinker Schurke
Ein Krieger mit einer Zweihandwaffe
Eine Bogenschützen-Klasse
Außerdem sieht man den düsteren Grafik-Stil, Gegnermassen und einige große Feinde, die wohl die Bosse des Spiels sind. Insgesamt erinnert das Ganze stark an Diablo, der Art-Style orientiert sich an ähnlicher, düsterer Fantasy.
In Undecember metzelt ihr euch durch zahllose Gegner.
Diablo-Konkurrenz von ehemaligen Lost-Ark-Entwicklern?
Warum könnte es Diablo 4 Konkurrenz machen? Need Games, das Team hinter Undecember, besitzt Erfahrung in der Entwicklung von Action-RPGs (Lost Ark) und Mobile Games (Lineage 2 Revolution). Beide Spiele waren durchaus erfolgreich.
Entwickler Smilegate konnte mit Lost Ark nach dem Start der Beta Ende 2018 innerhalb von nur zwei Monaten laut FreeMMOStation mehr als 26 Millionen Dollar einnehmen (via FreeMMOStation.com). Lineage 2 Revolution verzeichnete Anfang 2018 über 5 Millionen Nutzer.
Ob Undecember den Giganten des Genres wirklich Konkurrenz machen kann, bleibt natürlich abzuwarten, bis wir mehr über das Spiel wissen.
Wann soll Undecember erscheinen? Bisher ist das Spiel für die zweite Jahreshälfte 2021 angekündigt.
Für welche Plattformen erscheint Undecember? Das Action-RPG wurde für PC und mobile Geräte angekündigt. Einen Releasetermin nannten die Entwickler noch nicht. Allerdings ist Crossplay zwischen PC und Smartphones eine Option.
Was haltet ihr von Undecember? Ist das Spiel für euch interessant? Schreibt uns eure Meinung.
The Vanshee ist ein neues Online-RPG für den PC. Das Spiel aus Japan zeigt in einem ersten Trailer actionreiche und combolastige Kämpfe, sowie eine fotorealistische Grafik. Der Release ist für 2021 und auf der Plattform Steam geplant.
Was ist das für ein Spiel? In The Vanshee kämpft ihr in einer postapokalyptischen Welt in Großstädten und Wäldern gegen die verschiedensten Monster. Dabei kommen Waffen wie Schwerter und Sensen, aber auch Schusswaffen wie Gewehre zum Einsatz. Feste Klassen soll es nicht geben.
In einem ersten Gameplay-Trailer sieht man viele actionreiche Kampfszenen. So springt der Charakter von Feind zu Feind, setzt riesige AoE-Angriffe ein und kann Gegner mit Combos in einer Art Stunlock festhalten. Dabei fällt besonders die schicke Grafik ins Auge.
Das Movement in The Vanshee scheint ebenfalls eine wichtige Rolle zu spielen. Der Charakter weicht geschickt und blitzschnell feindlichen Angriffen aus. Zudem schwingt sich der Spieler anfangs wie beim Parcours von Haus zu Haus und kann später auch besonders hoch springen und eine Seilbahn nutzen.
Wann erscheint das Spiel? Laut der Webseite MMOCulture ist der Release im Early Access noch für 2021 auf Steam geplant (via MMOCulture). Ein genaues Datum gibt es nicht. Unklar ist außerdem, ob es 2021 erstmal nur in Korea oder weltweit erscheint.
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Multiplayer, hübsche Grafik und keine festen Klassen
Was ist über das Spiel bisher bekannt? The Vanshee wird ein Action-RPG mit einer Online-Funktion. Im Trailer ist vor allem ein Charakter allein in den Kämpfen zu sehen, doch eine Multiplayer-Funktion wurde bereits bestätigt.
Ebenso gaben die Entwickler bekannt, dass es keine festen Klassen geben wird. Der Spielstil soll von eurer Ausrüstung abhängen, die ihr über Crafting und Aufwertungen freischalten und verbessern könnt.
Entwickelt wird das Spiel in der Unreal Engine 4. Der Entwickler bezeichnete die Grafik als “fotorealistisch”, was zumindest der Trailer auch zeigt. Weitere Details gibt es bisher jedoch nicht.
Woher stammen die Infos? Der japanische Entwickler LINE Games hat ein Medien-Event in Südkorea abgehalten und dort einige neue Spiele angekündigt, darunter The Vanshee.
Was ist das für eine Firma? LINE Games sitzt in Tokio und wurde im Jahr 2000 als ein Sub-Unternehmen einer koreanischen Firma gegründet. Bekannt ist der Entwickler vor allem für Icarus Eternal, eine Mobile-Version des MMORPGs Riders of Icarus, und Smash Legends, ebenfalls ein Mobile-Game.
The Vanshee soll jedoch ein reines PC-Spiel werden. Außerdem arbeitet LINE Games derzeit an einem MMORPG für den PC, zu dem es aber keine genauen Infos gibt.
Was haltet ihr von The Vanshee? Spricht euch das Action-RPG vom Stil her an?
Wargamings eigentlich sehr beliebtes Onlinespiel World of Tanks (WoT) ist endlich auch auf Steam gestartet. Doch dort fährt es aktuell viele negative Bewertungen ein. Wir erklären, warum das so ist.
Wann ist World of Tanks auf Steam gestartet? Der Launch auf Valves Plattform erfolgte am 29. April. Seit diesem Tag erlebt ihr die spannenden und actionreichen Panzerschlachten auch über Steam. Natürlich wie zuvor auch, kostenlos.
Enthalten sind über 600 historische Fahrzeuge, unterteilt in 5 Klassen, die ihr sogar anpassen dürft. Es handelt sich also um dasselbe Spiel, das ihr auch über die offizielle Website herunterladen und über den eigenen Client spielen könnt. Sogar Crossplay zwischen den Launchern auf PC wird unterstützt.
Wie fallen die Bewertungen aus? Stand 20. April um 11 Uhr hat World of Tanks eine Bewertung von 34 % bei 915 Stimmen (via Steam). Damit fällt die Bewertung “größtenteils negativ” aus. Und das, obwohl das Spiel sogar vier Golden Joystick Awards gewinnen konnte (via Website von WoT).
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Der Trailer stimmte eigentlich gut auf den Steam-Launch von WoT ein.
WoT-Spieler ärgern sich über eine bestimmte Sache
Warum sind die Bewertungen so schlecht? Die negativen Wertungen kommen vor allem von Veteranen, die WoT schon seit vielen Jahren spielen. Sie ärgern sich über eine bestimmte Sache: Es ist nicht möglich, den alten WoT-Account auf Steam zu übernehmen. Wer über Valves Plattform spielen will, der muss einen neuen Account anlegen und von vorne beginnen.
Hier fassen wir einige Stimmen aus den Steam-Bewertungen für euch zusammen:
“Sancheesiest meint (via Steam): “Ihr könnt euer bestehendes Konto nicht verwenden. Die Entwickler behaupten, dass es eine technische Einschränkung gibt, aber jeder weiß, dass sie es hätten tun können, wenn sie es wirklich wollten.”
Masterpupil erklärt (via Steam): “Ich bin seit Anfang 2011 dabei und habe das Spiel sogar einmal professionell gespielt, aber ich kann es auf Steam einfach nicht empfehlen. Das Hauptproblem ist eindeutig die Tatsache, dass alle bestehenden Spieler ein brandneues Konto erstellen müssen.”
Mootality stimmt zu (via Steam): “Ihr könnt nicht mit eurem bereits bestehenden Account einloggen. Finger weg, wenn ihr bereits einen Account habt. Ansonsten ist es das gleiche Spiel.”
Schildkröti ist ziemlich sauer (via Steam): “Man kann sich nicht mit seinem bestehenden Account einloggen. Schon vor dem Release hier auf Steam hat man gesagt, es sei technisch nicht möglich. Es ist aber technisch möglich, andere Entwickler wie EA und Gaijin haben es ja auch geschafft. Oder haben die etwa gezaubert???”
Wer aber von vorne anfängt, der hat auch jede Menge Spaß mit WoT, wie einige andere Bewertungen zeigen:
“AguilaDeAcero schreibt (via Steam): “Fantastisches Spiel! Ich bin ein langjähriger Spieler von War Thunder, aber ich kann sehen, wie viel Liebe in der Präsentation, Gameplay und Ambiente von World of Tanks steckt.”
Stiffbeard Hardnut erklärt (via Steam): “Lasst euch nicht von den negativen Bewertungen verunsichern. WoT ist ein brillantes und einzigartiges Spiel, das eine Menge zu bieten hat und einen hohen Wiederspielwert besitzt.”
Was meinen die Entwickler zur Situation? Wargaming hat bisher nur erklärt, dass es technisch nicht möglich ist, die Accounts miteinander zu verbinden, damit Spieler ihren bisherigen Spielfortschritt auf Steam nutzen können.
Könnt ihr nachvollziehen, warum einige WoT-Spieler sauer sind und das Spiel auf Steam nun abstrafen? Hättet ihr euch gewünscht, dass Wargaming es möglich macht, den bisherigen Account nach Steam übertragen zu können?
Der Streamer Quintin „Quin69“ Crawford hat die neue Liga in Path of Exile live auf Twitch durchgespielt. 12 Tage war er in einem Subathon auf Sendung. Der Marathon endete formal mit dem Tod des Gegners „The Maven“ und einem Mittelfinger an den Twitch-Chat.
Das war die Idee: Seit Ludwig 31 Tage lang durchgehend auf Sendung war und damit über eine Millionen US-Dollar an Einnahmen generierte, sind „Subathons“ auf Twitch im Trend. Während Ludwig aber einfach nur vor sich hin lebte und das auf Twitch übertrug, hat sich der „God Gamer“ und Action-RPG-Spezialist Quin69 ein klares Ziel gesetzt:
Quin spielte auf „Hardcore“ und dem härtesten Schwierigkeitsgrad die neue Liga, ohne sich von anderen helfen zu lassen – der durfte also nicht sterben und auch keine Items von anderen annehmen
Für jede Subscription, die er bekam, verlängerte sich der Stream um 40 Sekunden
Die meiste Zeit konnte man Quin69 während der 12 Tage beim Zocken zusehen, man konnte ihn aber auch beim Einkaufen begleiten oder dabei zuschauen, wie er schlief. Sein ganzes Leben in den 12 Tagen wurde übertragen.
Streamer tötet „The Maven“ nach 12 Tagen Zocken
So ging der Stream aus: Tatsächlich hat Quin69 es geschafft, Path of Exile komplett durchzuspielen. Der Subathon ging 12 Tage und endete formal mit dem Sieg über den gefährlichen Boss-Gegner „The Maven.“
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Ab dem Kill konnte der Countdown des Streams nicht weiter verlängert werden und lief einen Tag später aus. Der verschlafene Quin69 machte unter dem Gelächter des Chats irgendwann frisch nach dem Aufstehen den Twitch-Stream aus.
Der Subathon endete damit, dass er dem Chat den Mittelfinger zeigte.
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So wird das diskutiert: Quin69 ist klar der beliebteste Streamer zu Path of Exile. Er nimmt sich selbst auch nicht so wahnsinnig ernst. Die Community auf reddit frotzelt ihn gerne und manche hacken auf ihm rum. Denn eigentlich schaut man Streamer nicht, weil sie so gut spielen (denn die wahren Experten streamen natürlich nicht, sondern schreiben nur Kommentare), sondern weil sie unterhaltsam sind:
So wird im ersten Moment gelästert: Quin69 habe zwar Path of Exile durchgespielt, aber auch mit einem total defensiven Build, das nur auf Blutungsschaden setzte und praktisch keine DPS gemacht habe.
Allerdings räumen selbst die harten Flamer ein: „Das sei gute Arbeit“ gewesen, da 12 Tage zu zocken und das konsequent durchzuspielen.
Ein Flamer sagt: Quin mag zwar vielleicht einen leichten Hirnschaden haben, aber er sei trotzdem viel besser, als es die Memes darstellten. Es sei sehr cool gewesen, ihm dabei zuzusehen, wie er Path of Exile in völlig degeneriertem Maß gespielt habe.
Ein anderer ergänzte, Quin69 sei sicher besser als 99% seines Twitch-Chats, die natürlich alles besser wissen. Die hätten Maven sicher nicht mal softcore besiegt.
Streamer ist erfolgreich, aber bleibt in der Nische
Hat sich der Stream für Quin69 gelohnt? Ja, gelohnt hat sich der Event-Stream für Quin69 sicher. Doch man sieht hier einmal mehr, dass die Welt ungerecht ist. Denn der Streamer ist für seine Verhältnisse zwar sehr erfolgreich, bleibt aber in deer Nische.
In den letzten 14 Tagen war Quin69 praktisch dauernd auf Sendung bei Twitch. Mit 314 Stunden kommt er auf 22 Stunden am Tag
In der Zeit hatte er im Schnitt 13,600 Zuschauer – in der Spitze waren es 44.000. Die Zahlen liegen damit ungefähr in seinem oberen Normal-Bereich
Quin69 ist im Gegensatz zu Ludwig ein Nischen-Streamer für Diablo und Path of Exile, daher wuchs sein Kanal in der Zeit auch „nur“ um 8.000 Follower. Bei den so wichtigen Subscriptions hat er zwar einige dazugewonnen, liegt mit etwa 15.000 bezahlpflichtigen Abos auf Twitch aber auch “nur” auf Platz 49 bei Twitch.
Da war Ludwig deutlich erfolgreicher, wobei Quin69 sicher Gaming-technisch die deutlich beeindruckendere Leistung erbracht hat
Ein YouTuber kauft auf AliExpress für 360 Dollar einen Gaming-PC. Am Ende ist er von der Leistung positiv überrascht. Denn der 360-Dollar-PC ist potenter, als er am Anfang den Anschein hat.Denn man kann auf dem Gerät sogar recht ordentlich zocken, wenn man bei der Grafik Abstriche macht.
Darum geht’s: Der YouTuber Dawid Does Tech Stuff stellt in seinem Kanal regelmäßig Gaming-PCs und insbesondere Fertig-PCs (Pre-Builds) vor (via YouTube.com). Diese PCs nimmt er auseinander und testet diese auf ihren Wert.
Nun hat er sich in einem aktuellen Video einen Gaming-PC für 360 US-Dollar bestellt. Nachdem der letzte Gaming-PC von AliExpress ein stressiges Unterfangen gewesen war, wollte er nun herausfinden, was er eigentlich für knapp 400 US-Dollar bekommt. Für den “Vorgänger” hatte er immerhin 1400 US-Dollar ausgegeben.
Wer ist AliExpress? AliExpress ist eine Online-Einzelhandelsplattform, die kleinen Unternehmen in China und anderen Ländern ermöglicht, international Produkte für Online-Käufer anzubieten. Einige bezeichnen AliExpress auch als chinesisches Ebay. Ähnlich wie auf Ebay treiben sich hier jede Menge Händler herum, die mal mehr oder weniger bekannt sind.
In seiner Video-Beschreibung erklärt er, dass er bei 360 US-Dollar nicht viel erwartet habe, der Computer von AliExpress dennoch “deutlich interessanter gewesen ist, als er gedacht hatte.”
Fertig-PC für 360 US-Dollar schafft es den Tech-YouTuber zu überraschen
Das ist sein erster Eindruck: Das Paket mit dem Gaming-PC kommt gut verpackt beim YouTuber an. Doch beim ersten Blick fällt Dawid auf, dass die Grafikkarte fehlt – zumindest ist sie nicht zu sehen.
Erst beim Aufschrauben des Gehäuses findet er die Grafikkarte. Denn diese ist in Blasenfolie verschweißt und nicht angeschlossen. Ein Gaming-PC ohne Grafikkarte wäre dann doch ein richtig schlechter Deal gewesen.
Die Verarbeitung des Systems ist durchschnittlich. Das Mainboard ist nicht richtig mit dem Gehäuse verschraubt und es fehlen Schrauben. Ein Kabelmanagement ist zwar vorhanden, aber das ist chaotisch und ist mehr zweckmäßig als sinnvoll.
Das steckt alles im 360-Dollar-Computer:
Im Gaming-PC kommt ein Intel Xeon E5-2640 als Prozessor zum Einsatz. Dabei handelt es sich um eine bereits recht betagte CPU, die 2012 veröffentlicht worden ist. Die Xeon-Serie kommt für gewöhnlich in Servern und Workstations zum Einsatz. Den Prozessor bekommt ihr mittlerweile bei eBay für 30 – 40 Euro.
Der Prozessor ist auf einem chinesischen Mainboard des Herstellers Huananzhi verbaut. Laut eines Kommentars unter dem Video zählt Huananzhi zu den besseren Hardware-Herstellern in China und hier ist das aktuell beste Mainboard verbaut.
Bei der Grafikkarte handelt es sich um eine ATI HD 6750. Die Grafikkarte stammt von 2011 und war früher einmal eine Mittelklasse-Grafikkarte, die zumindest DirectX 11 kann. Auf eBay und bekommt ihr die Grafikkarte für etwa 30 Euro. Größtes Problem der Grafikkarte ist der sehr kleine Videospeicher von gerade einmal 1 GB.
8 GB Arbeitsspeicher sind laut YouTuber für diese Preiskategorie in Ordnung, für ein Gaming-System insgesamt aber knapp bemessen.
So sieht der 360-Dollar-PC aus. Sehr schlicht und ohne RGB, dafür mit einer Plastik-Seite. Quelle: YouTube
Welche Performance hat der PC? Die Leistung des Geräts ist überraschend stark. Zumindest zeigt sich YouTuber Dawid mehr als positiv überrascht:
In GTA V schafft der PC bei einer Auflösung von 1440×900 mit mittleren bis hohen Details immer noch mindestens 40 FPS. Mehr Auflösung ist bei GTA V nicht drin. Dawid findet die Leistung „überraschend gut.“
CS:GO läuft mit hohen Details auf Full-HD bei etwa 80 – 90 FPS. Hier machen sich auch sehr gute Temperaturen bei CPU und GPU bemerkbar.
Fortnite läuft mit 3D Resolution auf 100 % und Sichtweite auf Maximum immerhin auf gut 30 FPS. Reduziert man 3D Resolution steigt die Framerate spürbar an, das Spiel sieht aber auch nicht mehr schön aus.
Das ist sein Fazit: Sein abschließendes Fazit fällt durchaus positiv auf. Abseits von Verarbeitungsfehlern, steckt in dem 360-Dollar-System erstaunlich flotte Hardware, mit der man problemlos auch einige Spiele zocken kann.
Die Kühlleistung von Grafikkarte und Prozessor können ebenfalls überzeugen und runden das positive Gesamtbild ab. Ein vergleichbarer Gaming-PC von Amazon, der ebenfalls 360 US-Dollar gekostet hatte, bot deutlich weniger für das Geld.
Auch im Vergleich zum 1400-Dollar-PC, den er ebenfalls ausprobiert hatte, kann sich das Setup sehen lassen. Der Rechner startet auf Anhieb ohne BlueScreen oder andere technische Probleme und auch Windows funktioniert (zum Teil auf Chinesisch) ohne größere Probleme.
Das gesamte Video von Dawid haben wir euch in diesem Artikel eingebettet. Hier könnt ihr ihm selbst dabei zusehen, wie er mit mehr oder weniger großer Begeisterung den PC auseinander nimmt:
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Warum Videospeicher (VRAM) bei der Grafikkarte so wichtig ist
Im Gaming-System kommt eine ATI HD 6750 zum Einsatz. Diese bietet noch einiges an Leistung, ihr größtes Problem ist jedoch der geringe Videospeicher von 1 GB.
Was ist Videospeicher? Videospeicher wird als VRAM abgekürzt und bedeutet “Video Random Access Memory.” Das ist besonders schneller Speicher, auf den nur die Grafikkarte zugreifen kann. Hier legt der Grafikchip Dateien ab, die für Berechnungen gebraucht werden.
Je größer der Speicher, desto mehr Daten können hier abgelegt werden und die Grafikkarte hat mehr Spielraum, bevor Daten aus dem Speicher gelöscht werden oder verschoben werden müssen. Bestimmte Spiele verweigern sogar den Start, wenn der Grafikkarten-Speicher zu gering ist, den die Grafikkarte offiziell bietet.
Das solltet ihr beim Kauf beachten: Wer eine Grafikkarte kaufen möchte, wenn er sie denn zu einem fairen Preis erhält, der sollte darauf achten, dass die Grafikkarte mindestens 6 GB Videospeicher besitzt.
4 GB galten bis vor einigen Jahren noch als ausreichend, werden aber bei modernen Titeln schnell zum Problem. Vor allem bei hohen Auflösungen jenseits von Full-HD wie WQHD oder 4K, spielt Videospeicher eine wichtige Rolle.
Auch für Raytracing wird VRAM immer wichtiger. So wurde die GeForce RTX 3080 für ihren kleinen Videospeicher kritisiert. Denn diese Grafikkarte hat nur 10 GB Videospeicher und das könnte für Raytracing auf Dauer zu wenig sein. Deswegen hoffen viele auf ein 20-GB-Upgrade für die RTX 3080 oder auf eine Ti-Version.
MeinMMO-Redakteur Benedikt Schlotmann hat jetzt eine 6 Jahre alte AMD-Grafikkarte gekauft und mit dieser lässt sich erstaunlich gut zocken, wenn man nicht auf maximale Details oder sehr hohe Auflösungen Wert legt. Dennoch gibt es beim Gebrauchtkauf einiges zu beachten.
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Während einem Livestream zu Call of Duty: Black Ops Cold War wurde der Rapper T-Pain in einer Lobby rassistisch beleidigt. Es folgte eine Kampfansage des Rappers mit einem epischen Match.
Um was geht es? T-Pain ist bekannt für seine Hits wie “I’m Sprung” oder “I’m ‘n Luv” und vielen weiteren Songs als Rapper und RnB-Sänger. Neben der Musik frönt er seiner Leidenschaft für Videospiele. Über eine halbe Million Leute folgen seinem Twitch-Kanal, auf dem er Spiele wie Among Us, Overwatch oder Call of Duty: Warzone / Cold War spielt.
Eins seiner Videos mit einem Match aus Call of Duty Black Ops Cold War geht gerade viral (via Kotaku.com). Vor dem Spiel wird der Rapper übel beleidigt. Sagt dann, dass er sich in der Runde “alle holen” will, die ihn beleidigten und zeigt dann, dass er das ernst meint.
So genial geht der Rapper mit seinen Gegnern um
So ging das los: Das Highligh-Video des Livestreams von T-Pain beginnt in der Lobby eines Matches von CoD Cold War. Im Allgemeinen Voice-Chat hört man Spieler, die mit Mikrofon zu den anderen sprechen.
T-Pain schaut aufmerksam zu, als im Voice-Chat Dinge wie “F*ck ‘Black Lives Matter'” gesagt werden und wiederholt das N-Wort fällt. Man kann vermuten: In dem Moment prägt er sich die Namen der Gegner ein, die diese Sprache nutzen.
Das TikTok-Video zu diesem Stream-Highlight binden wir euch hier in den Artikel ein. Über 1,5 Millionen Nutzer haben es sich schon angesehen:
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So nahm der Rapper Rache: Das Video springt direkt ins Geschehen und zeigt, wie T-Pain einen Gegner erledigt. “Ich will jeden einzelnen von ihnen”, kündigt er seinem Team an.
Dann erledigt er den nächsten und wiederholt. “Ich will jeden einzelnen von ihnen!”. Bei weiteren Kills wird die Stimmung angeheizt und der Streamer immer lauter. “Ich will sie alle. Ich will sie ALLE. ICH WILL SIE ALLE. ICH WILL DAS GANZE DING!”. Der Rapper schreit im Stream und fordert, dass die Gegner all ihre schwarzen Skins aus dem Spiel löschen sollen.
Was sagen die Zuschauer? In den Kommentaren zitieren Zuschauer die Sprüche von T-Pain und feiern, wie er die Spieler mit rassistischen Äußerungen in die Schranken wies. Nutzer bruinsguy88 sagt “Das fühlte sich für mich so gut an und ich spielte nicht mal mit”. Generell kommt der Clip in den Kommentaren gut an.
Wie findet ihr die Aktion von T-Pain und wie geht ihr mit solchen Spielern in Call of Duty um? Schreibt uns doch eure Erfahrungen hier in die Kommentare auf MeinMMO und tauscht euch sachlich mit anderen Spielern darüber aus, wie man solche Leute am besten klein hält.
MeinMMO, GameStar und GamePro positionieren sich solidarisch zur ‚Black Lives Matter‘-Bewegung und tolerieren keinerlei Diskriminierung. Wir bedanken uns herzlich bei allen, die sich in unseren Communitys für ein respektvolles Miteinander einsetzen. Unsere Gedanken sind bei allen Betroffenen. Passt auf euch auf.
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Die Beta zu League of Legends: Wild Rift ist gestartet und die ersten Spieler tummeln sich auf den Servern. Wir von MeinMMO sind dabei und haben eine Tier List erstellt, um euch die besten Champions für jede Position zu empfehlen.
Was zeigt diese Tier List? In Wild Rift habt ihr derzeit 61 Champions zur Auswahl. Doch nicht alle sind gleich stark. Gerade in den kompetitiven Spielen geht es darum, die besten Charaktere zu finden, um eure Matches zu gewinnen. Genau dabei möchten wir euch helfen.
Im Folgenden findet ihr jeweils eine Tier List für jede Position. Diese sind nach ihrer Brauchbarkeit sortiert. Ganz oben steht das S-Tier. Danach kommen A-, B- und C-Tier. Charaktere im C-Tier sind noch immer spielbar auf der jeweiligen Position, nur deutlich schwächer, als die anderen Charaktere.
Gleichzeitig wurden Tier List von Rankedboost und Wild Rift Builds, sowie die Videos von Excoundrel (Challenger-Spieler), Noyce Gaming und Furor Gaming genutzt. Aus all diesen Infos zusammen und Gesprächen mit anderen Spielern wurden diese Tier List erstellt.
Die Liste entstand am 10. Dezember für Patch 1.1 und wird stetig aktualisiert. Das letzte Update fand am 30. April 2021 statt und behandelt den Stand von Patch 2.2.
Midlane Tier List
S-Tier
Galio Katarina Orianna
A-Tier
Ahri Akali Corki Diana Fizz Gragas Yasuo Zed
B-Tier
Kennen Lux Pantheon Seraphine Twisted Fate
C-Tier
Annie Aurelion Sol Ziggs
Orianna gehört zu den stärksten Champs in der Midlane.
Was macht die S-Tier-Charaktere so stark? Orianna verursacht viel Schaden und kann in der Lane ständig mit Skill-Shots Schaden zufügen. Durch die angepasste Regeneration in Wild Rift geht ihr das Mana nur selten aus. Das macht sie zu einem unangenehmen Gegner.
Zed hat den großen Vorteil, dass sein Fähigkeiten-Kit stark von der Festsetzung eines Ziels profitiert. Dadurch lässt sich der Charakter gut auf dem Smartphone steuern. Zudem bringt er ein großeSchadenspotential mit sich.
Was macht die S-Tier-Charaktere so stark? Olaf ist der perfekte Toplaner, um ein Match im Alleingang zu dominieren. Denn falls ihr eure Lane gewinnt und den ein oder anderen Kill holt, dann könnt ihr von da aus schnell das gesamte Spiel beeinflussen. Durch seine Fähigkeiten kann er schnell Vasallen besiegen und Gegner mit seinem Axtwurf “Undertow” auf Distanz halten. Besonders andere Nahkämpfer haben Probleme mit Olaf.
Malphite ist ein solider Tank-Pick für die Toplane und trumpft eher später in den Teamkämpfen auf.
Darius wiederum ist ein starker Nahkämpfer und kann viel Schaden verursachen. Ihn sollte man in der Toplane nicht unterschätzen.
Jungler Tier List
S-Tier
Evelynn Lee Sin Olaf
A-Tier
Amumu Graves Gragas Shyvanna Vi Wukong
B-Tier
Jarvan IV Jax Master Yi Xin Zhao
C-Tier
Malphite Nasus Tryndamere
Lee Sin erschien erst mit Patch 1.0, dominiert jedoch den Jungle.
Was macht die S-Tier-Charaktere so stark? Lee Sin ist mit Abstand der stärkste Jungler im Spiel. Er ist vielseitig, schnell und stark in den Ganks. Allerdings ist er nicht so leicht zu steuern, gerade auf dem Smartphone.
Neben Lee Sin sind derzeit vor allem Gragas und Olaf stark. Sie bringen viel Schaden und können gut die Lane ganken.
AD-Carry Tier List
S-Tier
Kai’S Xayah
A-Tier
Draven Ezreal Jhin Jinx Miss Fortune Tristana
B-Tier
Ashe Vayne Varus
C-Tier
Twisted Fate
Obwohl Ezreal schon generft wurde, ist er noch immer A-Tier.
Was macht die S-Tier-Charaktere so stark? Ezreal hat unglaublich viele Skill-Shots, die Feinde in der Lane nerven und Schaden verursachen. Durch die angepasste Regeneration geht auch ihm selten das Mana aus.
Jhin wiederum punktet mit seinem hohen Schaden und ist besonders im Lategame auf einem Krit-Build etwas stärker als Ezreal.
Support Tier List
S-Tier
Alistar Braum Jannah Leona
A-Tier
Blitzcrank Lulu Rakan Seraphine Sona
B-Tier
Nami Pantheon
C-Tier
Annie Soraka
Braum ist derzeit der stärkste Support, dicht gefolgt von Alistar und Leona.
Was macht die S-Tier-Charaktere so stark? Braum ist tanky und bietet ein unheimlich gutes Set an Fähigkeiten. Seine erste Fähigkeit Winter’s Bite ist gerade im Earlygame nützlich, um ein bisschen Schaden zu verteilen, während die Ultimate Glacial Fissure im Lategame mit dem Knockup eine Macht ist.
Alistar wiederum bietet unheimlich viel CC, ist trotzdem tanky und deshalb so stark als Supporter.
Blitzcrank ist vor allem beliebt und erfolgreich, weil er Feinde zu sich heranziehen kann. Das lässt sich mit etwas Übung auf dem Smartphone sehr präzise hinbekommen. Gerade jetzt, wo noch einige Probleme mit der Steuerung und der Geschwindigkeit des Spiels haben, ist Blitzcrank richtig stark.
Wild Rift zählt für uns auf MeinMMO zu den besten Spielen, die ihr auf Smartphones spielen könnt. Weitere interessante Titel findet ihr in dieser Liste:
Publisher Gameforge hat darüber gesprochen, wie ihr im MMORPG Sword of Legends Online (SOLO) an Updates und Erweiterungen kommt und, wie es mit Pay2Win aussieht.
Was ist SOLO? Das MMORPG Sword of Legends Online setzt auf Story und Quests, richtet sich damit also an Fans von Themepark-MMORPGs. Es gibt Dungeons und Raids, Housing und Weltbosse aber auch PvP, die gesondert ablaufen.
Euren Helden erschafft ihr anhand von 6 Klassen und steigt durch Kämpfe und Quests in Levels auf, durch welche euer Charakter stärker wird und neue Fertigkeiten bekommt.
Der Trailer stellt euch das MMORPG vor:
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Wie werden neue Inhalte verteilt? Da es sich bei SOLO um ein Buy2Play-MMORPG handelt, stand natürlich die Frage im Raum, wie Addons und zusätzliche Inhalte veröffentlicht werden. Wird der Publisher Gameforge dafür vielleicht Geld verlangen?
Gameforge hat dies jetzt geklärt. Es hieß, dass es der aktuelle Plan ist, neue Inhalte wie Updates, weitere Klassen und Erweiterungen kostenlos zu veröffentlichen. Ihr müsst also nichts extra bezahlen und niemand wird aus neuem Content ausgeschlossen.
Damit orientiert sich Sword of Legends Online am Modell von Black Desert Online, das regelmäßig mit kostenlosen Inhalten wie neuen Gebieten oder Klassen erweitert wird.
Wann erscheinen die Updates? Reguläre Updates sollen alle paar Wochen veröffentlicht werden. Einen genauen Zeitplan gibt es nicht. Auf umfangreichere Erweiterungen, wie beispielsweise das erhöhte Level-Cap, das es in China bereits gibt, müsst ihr etwas länger warten.
Wie sieht es mit einem Battle Pass und Pay2Win aus? SOLO bekommt einen Battle Pass, der aber erst nach dem Launch des MMORPGs startet. Im Battle Pass findet ihr kosmetische Items, genau wie im Ingame-Shop. Es soll keine Pay2Win-Gegenstände geben. Direkt ausgeschlossen wurden beispielsweise EXP-Boosts.
Generell spielt Kosmetik aber eine große Rolle in SOLO. Spieler sollen viele Möglichkeiten bekommen, ihren Charakter individuell zu gestalten. Dazu kommt ein Wardrobe-System ins Spiel, mit dem ihr das Aussehen des Helden sehr leicht ändern und anpassen dürft.
Welche Infos gab es im neuen Livestream noch?
Die aktuelle laufende Alpha steht unter einer NDA, die Beta soll dann ohne NDA funktionieren
Nach der Beta wird der Fortschritt komplett zurückgesetzt
Es gibt je einen Server in EU und einen in NA
Es gibt keine Zufalls-Elemente beim Upgraden von Ausrüstung geben
Es gibt keine Tickets, die für den mehrfachen Besuch von Dungeons einschränken, allerdings bekommt man nur einmal am Tag oder pro Woche (je nach Dungeon) die “meaningful Rewards” – also die wichtigen und guten Belohnungen
Was haltet ihr davon, dass sich Sword of Legends rein über kosmetische Items finanzieren soll und auch Content-Updates und Erweiterungen kostenlos sein werden?
In FIFA 21 wurde die Abstimmung zum Bundesliga TOTS eröffnet. Hier erfahrt ihr, wer alles im Voting zum Bundesliga Team of the Season steht.
Das steck im Voting: Das Team of the Season zeichnet die besten Spieler der Saison mit extrem verstärkten Karten aus. Unter anderem gab es schon das Community-TOTS, und das Premier-League-TOTS folgt als Nächstes.
Auch die Bundesliga bekommt ihr ganz eigenes TOTS. Hier dürfen die Spieler abstimmen, welche Fußballstars die verbesserten Karten verdient haben. Das Voting findet dabei auf der offiziellen Seite von EA Sports statt.
Diese Spieler stehen in der Abstimmung zum Bundesliga TOTS
Diese Spieler könnt ihr wählen: Insgesamt müsst ihr ein Team zusammenbauen, das aus vier Verteidigern, drei Angreifern, drei Mittelfeldspielern und einem Torhüter besteht. Ihr könnt dabei Spieler aus einer Vorauswahl anwählen, die dann in eurem persönlichen TOTS-Voting auftauchen.
Dieses Team könnt ihr mit Spielern füllen
Die möglichen Kandidaten sind folgende Bundesliga-Spieler:
Bundesliga TOTS – Torhüter:
Casteels (Wolfsburg)
Gikiewicz (Augsburg)
Gulácsi (Leipzig)
Neuer (Bayern)
Ortega (Bielefeld)
Bundesliga TOTS – Verteidiger:
Angeliño (Leipzig)
Baku (Wolfsburg)
Brooks (Wolfsburg)
Davies (Bayern)
Friedrich (Union Berlin)
Guerreiro (Dortmund)
Günter (Freiburg)
Hummels (Dortmund)
Sosa (Stuttgart)
Trimmel (Union Berlin)
Bundesliga TOTS – Mittelfeld:
Arnold (Wolfsburg)
Baumgartner (Hoffenheim)
Cunha (Hertha BSC)
Doan (Bielefeld)
Endo (Stuttgart)
Goretzka (Bayern)
Grifo (Freiburg)
Kamada (Frankfurt)
Kimmich (Bayern)
Kostic (Frankfurt)
Müller (Bayern)
Nkunku (Leipzig)
Dani Olmo (Leipzig)
Sancho (Dortmund)
Stindl (Gladbach)
Bundesliga TOTS – Angreifer:
Bayley (Leverkusen)
Gnabry (Bayern)
Haaland (Dortmund)
Kalajdzic (Stuttgart)
Kramaric (Hoffenheim)
Kruse (Union Berlin)
Lewandowski (Bayern)
André Silva (Frankfurt)
Wamangituka (Stuttgart)
Weghorst (Wolfsburg)
Wer es von dieser Auswahl letztlich ins Bundesliga TOTS schafft, wird die Abstimmung entscheiden. Sobald es hier Neuigkeiten gibt, halten wir euch bei MeinMMO auf dem Laufenden!
Das Exotic “Die Klage” ist eine der besten Waffen aus Destiny 2. Es hat sogar den stärksten Schaden. Viele spielen das Schwert aber falsch und sehen nie die absurden Schadenszahlen.
Update 30.04.2021: Dieser Artikel erschien ursprünglich im November 2020 und wurde nun an die Gegebenheiten der Season 13 angepasst.
Noch immer nutzen vielen von euch die Waffe aber nicht mit ihrem vollen Potenzial. Denn spielt man die Waffe falsch, ist weder der Schaden eine Rechtfertigung, noch fällt ein Unterschied zu legendären Schwertern wie der beliebten Fallenden Guillotine auf.
Mit der richtigen Spielweise erreicht Die Klage aber den höchsten Schadens-Wert aller Waffen, die aktuell im Spiel sind. Zudem ist das Exotic wie gemacht für schweren Content, in dem ihr sonst nach wenigen Augenblicken umfallt.
MeinMMO erklärt euch hier
was das Exotic so besonders macht
wie ihr Die Klage richtig spielt
warum ihr wirklich nie den neuen Salto-Angriff unbedacht einsetzen solltet
und wie es sich im Duell mit seiner Konkurrenz schlägt
Wie ihr an das neue Schwert kommt, haben wir hier im Guide für euch zusammengefasst:
Die Klage richtig nutzen und sich nicht die Finger dabei brechen
Ihr könnt mit Die Klage leichte Angriffe vom Stapel lassen, zwischendrin schwere Angriffe einstreuen und das Ding wie ein normales Schwert spielen. Das solltet ihr aber nicht, denn dann braucht ihr dafür kein Exotic-Slot zu opfern – der wäre verschwendet. Zudem fällt der Schaden so auch nicht so hoch aus.
Das macht Die Klage besonders: Die Besonderheit bei Die Klage ist der einzigartige Perk “Banshees Wehklagen”. Schaut ihr euch die Beschreibung ingame an, erwartet euch eine ganze Textwand.
Wir brechen die einzelnen Funktionen des exotischen Perks mal herunter:
Haltet ihr die Blocken-Taste eine Sekunde gedrückt, aktiviert ihr die wahre, zerstörerische Form des Kettensägen-Schwertes.
Ihr habt nun kurz eine rote Aura um euch – haltet ihr die Taste länger gedrückt, bleibt die Aura auch länger bestehen.
Euch fällt sofort auf, ihr bewegt euch in diesem Zustand langsamer fort.
Eure leichten Angriffe haben mehr Reichweite und treffen bis zu 3 Mal.
Als schweren Angriff performt ihr einen coolen Salto und trefft Feinde mehrfach mit eurem Schwert.
Trefft ihr, während ihr die Block-Taste gedrückt haltet oder kurz danach Gegner, sammelt ihr Stapel für “Banshees Wehklagen” – bis zu einem Maximum von 9.
Nebenbei aktiviert dieser Zustand noch weitere Boni wie Schilddurchdringung und Schadensresistenz.
Wichtig ist, zu beachten, dass selbst eure leichten Treffer, solange “Banshees Wehklagen” aktiv ist, Schwert-Energie verbrauchen. Diese Energie wird auch beim Blocken mit Schwertern verbraucht, anstelle von Munition.
Aber halt, das Schwert kann noch mehr: Treffer mit dem Exo-Schwert geben euch Gesundheit und das auch außerhalb von “Banshess Wehklagen”.
Jeder Treffer mit der überdimensionierten Klinge gibt euch ein klein wenig Lebens-Energie zurück. Je härter ihr trefft, desto mehr Leben springt übrigens für euch raus.
Seid ihr aggressiv genug, könnt ihr selbst im Kugelhagel wie ein Irrer weiter schnetzeln. Das ermöglicht eine Machtphantasie, die viele Hüter-Klassen nicht kennen – es sei denn, ihr spielt beispielsweise mit dem Leereläufer.
Mehr zu den neuen Waffen aus Beyond Light lest ihr hier:
Geht so vor: Kämpft ihr gegen Gruppen von Adds, schnetzelt ihr euch mit der normalen Schwert-Form durch. Der Schaden reicht locker aus, ihr heilt euch konstant und erzeugt bei jedem zweiten Kill Munition.
Trefft ihr dann auf stärkere Feinde, aktiviert ihr “Banshees Wehklagen” und nutzt leichte Angriffe – die Gegner sollten schmelzen. Gesellen sich Bosse oder Champions dazu, benötigt ihr den Salto-Schlag für maximalen Schaden.
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So holt ihr den maximalen Schaden aus dem Exo-Schwert Die Klage
Ihr könnt Die Klage nun als normales Schwert spielen oder aber euch ein neues Moveset und andere Boni durch das Drücken der Blocken-Taste sichern. Bei den vielen Optionen, die sich dann anbieten, stellt sich die Frage: Was macht den meisten Schaden?
Diese Kombination ist am stärksten:
Aktiviert “Banshees Wehklagen” durch Halten des Blocks,
führt dann 3 leichte Angriffe aus
und lasst dann einen schweren Salto-Schlag folgen.
Wegstecken kann das im Prinzip kein Gegner, es sei denn, ihr habt einen starken Endboss vor euch oder seid im Raid.
Nach den 3 Schlägen gegen ein größeres Ziel erhaltet ihr direkt den x9-Stapel. Das Ganze muss in einer fließenden Aktion geschehen, da sonst der Buff schnell verfliegt. “Banshees Wehklagen” hält nur einen sehr kurzen Moment.
Das mag bei den ersten Versuchen etwas fummelig wirken und fast wie eine Kombo aus einem Prügelspiel wie Tekken anmuten, lohnt sich aber richtig.
Die “Mit Licht geladen“-Mod Leuchtende Klinge ist ein Muss für Schwertkämpfer
Wie hoch ist der Schaden eigentlich? In den Tests der Profis hat sich gezeigt, dass Die Klage den höchsten DPS-Wert aller Waffen mit der stärksten Kombination erreicht.
Die Klage richtet mit ihrer Kombo 169.950 Schaden an und benötigt dafür 4 Treffer (3 leichte und einen schweren Treffer).
Der neue Exo-Raketenwerfer Augen von Morgen kann im gebufften Zustand (50 % Extra-Schaden) diesen Wert übertreffen: Schlagen alle 6 Raketen auf ein Ziel ein, richtet ihr 181.600 Schaden an.
Bufft ihr Die Klage aber mit der Mod “Leuchtende Klinge” erhaltet ihr 35 % Extra-Schaden. Das ist dann der Kombo-Schaden: 229.400.
Bedenkt dabei aber, dass der Raketenwerfer zuvor 4 Gegner erledigen muss und deutlich mehr Munition verschlingt. Dafür trifft er auch Feinde in der Luft, gegen die Die Klage große Probleme hat.
Welche Waffen ihr noch immer dabei haben solltet, lest ihr hier:
Die Klage vs. Fallende Guillotine – welches Schwert ist besser?
Für viele Hüter ist das legendäre Schwert “Die Fallende Guillotine” fest im Inventar verwurzelt. Lohnt sich ein Wechsel?
Das spricht für Die Klage: Das Exo-Schwert wurde designt, um schweren Content anzugehen. Zur Heilung kommt nämlich noch die Fähigkeit, direkt durch gegnerische Schilde zu schneiden.
Um den Schutz zu durchdringen, benötigt ihr nicht den schweren Angriff. Ihr umgeht auch Leere- und Arkus-Schilde. Solar-Schilde explodieren selbstverständlich bei einem Treffer.
Da kommen einem doch direkt die nervigen Champions in den Sinn. Und auch hier ist Die Klage extrem stark – im Prinzip die perfekte Anti-Champion-Waffe: Hoher Burst-Schaden, Durchdringung ihrer Schilde (ohne entsprechende Mod!), Heilung während man sich mit dem mächtigen Feind beschäftigt.
Die Fallende Guillotine
Das spricht für die Fallende Guillotine: Ein dicker Pluspunkt ist, dass die Fallende Guillotine kein Exotic ist – ihr habt also den wertvollen Slot frei. Dazu kommt, dass die Spielweise mit dem legendären Schwert simpler ist.
Ihr müsst nur leichte Angriffe aneinanderreihen und dann nach einigen Treffern ohne Bedacht den schweren Vortex-Dreher loslassen. In vielen Aktivitäten reich das locker aus. Zudem erzeugt ihr mit dem Meisterwerk auch Sphären der Macht -das kann Die Klage (noch) nicht
Fazit: Die Klage ist definitiv ihren Exo-Slot wert. Ihr überlebt länger und habt den höchsten Schaden im Spiel. Dafür müsst ihr euch aber auch auf das Exotic einlassen und es beherrschen.
Wer nicht viel im Endgame unterwegs ist oder ein anderes Exotic hat, dass er gerne zusammen mit der Fallenden Guillotine spielt, der muss an seiner Spielweise aber nicht zwingend etwas ändern.
Wie sieht der Schaden der beiden Schwerter im Vergleich aus?
Wir betrachten hier, wie sich ein Godroll der Fallenden Guillotine im Duell mit dem neuen Exotic schlägt.
Dazu steigert die Guillotine ihren Schaden durch “Wirbelwindklinge” bis zu 5 Mal (WW). Die Klage seht ihr einmal als reguläres Schwert und wenn “Banshees Wehklagen” (BW) aktiv ist.
Die Klage
Die Fallende Guillotine
Leichter Angriff (reg.)
14.450
13.200
Leichter Angrif (BW)
21.700
Leichter Angriff (max.)
26.500 (BW x9)
17.200 (WW x5)
Schwerer Angriff (reg.)
49.400
52.100
Schwerer Angriff (BW)
26.500
Schwerer Angriff (max.)
95.200 (BW x9)
64.500 (WW x5)
Bedenkt zudem, dass Die Klage schneller ihre Kombo raushaut
Ganz wichtig: Es fällt auf, dass ihr bei dem exotischen Schwert unter keinen Umständen den schweren Angriff von “Banshees Wehklagen” nutzen solltet, wenn ihr nicht zuvor leichte Treffer landet. Das ist im Prinzip eine der wichtigsten Lektionen dieses Artikels.
Konnten euch unsere Tipps zu Die Klage helfen? Nutzt ihr das exotische Schwert selbst oder ist euch das doch zu kompliziert?