CoD Warzone: Generftes Sturmgewehr Kilo 141 – Lohnt sich die Waffe noch?

Das Sturmgewehr Kilo 141 galt vor der Integration von Black Ops Cold War in die Call of Duty: Warzone als beste Allround-Waffe für höhere Distanzen, doch sie kassierte einen Nerf. MeinMMO schaut sich an, ob die Waffe trotzdem noch wettbewerbsfähig ist.

Warum ist die Kilo kein Überflieger mehr? Das Sturmgewehr Kilo 141 ist eine der ersten Waffen, die ihr in Modern Warfare freischaltet. Sie ist eine hervorragende Einsteigerwaffe und glänzt mit einer überragenden Stabilität gepaart mit durchschnittlichem Schaden. Das macht sie auch für die Call of Duty: Warzone stark – richtig stark. Zumindest bis zu ihrem kuriosen Nerf.

Denn ein Entwickler postete vor einigen Wochen auf Twitter: „Der Warzone-spezifische Reichweiten-Buff für die Kilo 141 wurde reduziert“. Doch zu diesem Zeitpunkt war dieser Warzone-Buff gar nicht bekannt. Es kam dann heraus, dass noch 17 weitere automatischen Waffen neben der Kilo einen solchen Buff haben. Diese Waffen verlieren auf Entfernung nur einmal an Schaden und haben keinen dritten Schadensbereich.

Die Kilo besitzt nun einen dritten Schadensbereich in der Warzone und verliert damit einiges an Stärke auf der Entfernung – genau da, wo sie vorher so stark war. Doch offenbar kann das die Waffe nicht aufhalten und die Kilo ist weiter sehr beliebt. MeinMMO schaut sich an, ob die Waffe tatsächlich noch wettbewerbsfähig ist und zeigt ein paar Alternativen, falls ihr doch noch umsteigen wollt.

Die Kilo bleibt extrem stabil und damit stark & beliebt

Warum ist sie weiter stark? Die Kilo 141 ist weiterhin ein Kracher, wenn es um Stabilität und Genauigkeit geht. Wenn ihr den Trigger zieht, ist der Rückstoß der ersten paar Schüsse zwar noch spürbar und muss ausgeglichen werden, doch nach wenigen Kugeln liegt die vollautomatische Waffe sehr gut in der Hand und lässt euch auch auf großen Distanzen euer Fadenkreuz sicher auf dem Zielpunkt halten. Mit einem Kommando-Vordergriff und dem VLK-3x-Visier ist selbst der Kickoff der ersten paar Schüsse kaum noch spüren.

Dazu kommt, dass sie in ihrem zweiten Schadensbereich besser dasteht als die meisten ihrer direkten automatischen Konkurrenten. Mit einem typischen Warzone-Setup (längster Lauf und Monolith-Schalldämpfer) geht der Schaden bei ca. 48 Meter runter und bis knapp 87 Meter ist sie sogar besser als die M4A1. Die M4 ist ein wenig schwieriger zu kontrollieren, legt Feinde dafür in ihrem ersten Schadensbereich aber auch knapp 50 Millisekunden schneller als die Kilo.

Theoretischer Time-to-Kill-Vergleich:

  • Warzone-Waffen mit Reichweiten-Fokus
  • Feinde mit 3 Platten
  • Volle Warzone-Setups
  • Nur Brusttreffer
cod warzone allroundwaffen reichweite vergleich mit der kilo
  • Kilo 141: bis 48 Meter 639 ms / bis 87 Meter 799 ms / ab 87 Meter 1.039 ms
  • M13: bis 54 Meter 673 ms / ab 54 Meter 875 ms
  • Grau 5.56: bis 47 Meter 658 ms / ab 47 Meter 904 ms
  • M4A1: Bis 45 Meter 593 ms / ab 45 Meter 816 ms
  • Bruen Mk9: Jede Distanz – 705 ms
  • M16: Jede Distanz – 767 ms

Ob M13, M4A1 oder Grau – die typischen Sturmgewehr-Alternativen mit Reichweiten-Fokus verlieren alle im Bereich zwischen 45 und 87 Meter gegen die Kilo. Alternativen wie die Bruen Mk9 oder der Reichweiten-Hammer M16 schlagen die Kilo zwar, dafür braucht ihr aber unbedingt eine MP oder Shotgun als Zweitwaffe, da ihr im Nahkampf sonst oft im Nachteil seid.

Das Problem der Kilo ist ihre geringe Schlagkraft auf Distanz

Was spricht gegen die Kilo? Das Sturmgewehr ist in diesen 40 Metern zwischen 45 und 87 Meter weiter voll wettbewerbsfähig. Doch oft müsst ihr Feinde unter Druck setzen, die noch weiter entfernt sind. Hier macht die Kilo wenig Spaß, denn ihr braucht 14 Kugeln, bis der Feind KO geht.

So viel benötigt auch die M13 in ihrem zweiten Schadensbereich ab 54 Meter, kommt aber mit einer noch höheren Stabilität und einer deutlich höheren Feuerrate, mit der ihr eure Feinde schneller legt – Kilo: 750 Kugel/Minute / M13: 890 Kugeln/Minute.

Die Time-to-Kill der Kilo liegt ab 87 Meter bei über einer Sekunde. Das ist ein miserabler Wert, den ihr vermeiden solltet.

Genau hier greift auch der Nerf der Kilo. Ohne ihren dritten Schadensbereich würde die Waffe ihre direkte Sturmgewehr-Konkurrenz auf der Distanz überflügeln. Doch in ihrem aktuellen Zustand verliert sie auf der Reichweite einfach viel zu viel Schaden gegenüber der ebenfalls sehr stabilen Konkurrenz.

Vor- und Nachteile der Kilo nach ihrem Nerf

Pro
  • Weiterhin sehr stabil und Präzise
  • Stark zwischen 45 und 87 Metern
Contra
  • Ab 87 Meter über 1 Sekunde TTK

Ist die Kilo weiterhin ein Top-Gewehr in Warzone?

Die Kilo 141 bleibt eine starke Alternative im Battle Royale, gehört aber nicht mehr zu den Top-Waffen in Warzone. Für eine Allround-Waffe mit Fokus auf Reichweite ist die Time-to-Kill auf größeren Entfernungen zu hoch.

Das bedeutet aber nicht, dass die Waffe keine starken Leistungen in der Warzone abliefern kann. Stabilität und Kontrolle sind mit die wichtigsten Eigenschaften für Waffen wie die Kilo 141. Eine Waffe, die euch eine gewisse Sicherheit beim Befeuern eurer Feinde gibt, ist viel wert in einem Spiel wie Warzone. Ihr verbessert damit euer Mindset und euer Selbstbewusstsein in den Gefechten, was zu besseren Leistungen führt.

Doch wenn ihr bisher nicht umgestiegen seid, solltet ihr euch die Alternativen zumindest ansehen. Es gibt Waffen, die euch ein ganz ähnliches Gefühl vermitteln, aber mehr Schaden auf den großen Distanzen liefern.

cod warzone beliebtesten waffen mit setups januar 2021 - kilo 141
Die Kilo in Warzone – Nicht mehr Top, aber auch kein Flop.

Versucht Alternativen – Konkurrenz kann beim Handling mithalten

Auf welche Waffe sollte ich umsteigen? Wenn ihr wieder ein ganz ähnliches Spielgefühl sucht, wie das der Kilo, habt ihr im Grunde zwei Alternativen:

Beide Waffen sind sehr akkurat, verziehen nur wenig beim automatischen Feuern und verursachen mehr Schaden auf der Distanz. Die Grau haut dabei bis 47 Meter etwas mehr rein, während die M13 auf Distanz mehr Schaden austeilt.

Allerdings verbrennt die M13 aufgrund der hohen Feuerrate und dem niedrigen Schaden pro Kugel euer Magazin wie nichts. Die Grau kommt hingegen mit einem sehr guten “Iron Sight” (Kimme & Korn), mit dem ihr euch ein Visier sparen könnt und Platz für einen weiteren Aufsatz habt. Auch das “Cold War”-LMG Stoner 63 fällt noch in diese Kategorie, bringt aber gewisse Nachteile bei der Mobilität mit.

Wollt ihr mehr Schaden und seid dafür bereit, etwas mehr Rückstoß in Kauf zu nehmen, dann greift zur M4A1. Sie ist etwas wackliger, aber trotzdem sehr stabil und bietet euch gute Time-to-Kill-Werte. Noch mehr Schaden gibts mit der CR-56 AMAX, die aber noch stärkeren Rückstoß mitbringt.

Weitere stabile Alternativen sind die Bruen Mk9 und die M16. Beide sind jedoch im Nahkampf eher schwach, während die Sturmgewehr-Allrounder auf geringen Distanzen noch akzeptable Time-to-Kill-Werte liefern.

Seid ihr noch mit der Kilo 141 unterwegs und habt bemerkt, dass euch das Teil in einigen Situationen zu wenig Schaden raushaut, dann ist jetzt ein guter Zeitpunkt um umzusteigen. Nehmt ihr sowieso ein Snipergewehr als zweite Waffe mit, dann könntet ihr aber bei der Kilo bleiben, da ihr auf den hohen Distanzen eh euer Schießeisen wechselt. Doch auch hier solltet ihr darüber nachdenken, ob sich nicht eine der besten Maschinenpistolen in Warzone besser eignet.

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