Arbalest in Destiny 2 – Lohnt sich der Grind nach dem neuen Waffen-Exotic?

Bei Destiny 2 könnt Ihr Euch nun das zweite Waffen-Exotic der Season 6 erspielen – die Arbalest. Doch wie schlägt sich diese neue Waffe in der Praxis? Ist sie die Mühe überhaupt wert?

So könnt Ihr die Arbalest bekommen: Dieses neue exotische Schießeisen bekommt Ihr aktuell über das Frühlings-Event „Die Schwelgerei“. Nach dem 7. Mai wird sie jedoch ausschließlich als Zufalls-Drop aus exotischen Engrammen erhältlich sein. Wollt Ihr die Waffe also sicher auf direktem Wege haben, solltet Ihr Euch beeilen.

Was Ihr beim Frühlings-Event tun müsst, um die Arbalest zu erspielen, erfahrt Ihr hier: Arbalest bekommen – So kriegt Ihr die neue exotische Waffe

Was kann die Arbalest in der Praxis?

Was ist überhaupt die Arbalest? Die Arbalest ist das erste kinetische Linear-Fusionsgewehr von Destiny 2. Sonstige Vertreter dieser Waffengattung wie Schiefer Reißer oder Tarantel findet Ihr nur im Power-Slot. Sie hat eine Ladezeit von 533 und besitzt ziemlich gute Grund-Stats im Vergleich zu anderen Linear-Fusionsgewehren gleichen Archetyps.

Die Arbalest benötigt Spezial-Munition und verschießt durch ihren intrinsischen Perk Bindende Macht spezielle Geschosse, die feindlichen Elementar-Schilden massiven Schaden zufügen – auch wenn es sich eigentlich um eine kinetische Waffe handelt.

Durch den Perk Störfaktor werden Gegner außerdem anfälliger gegen kinetischen Schaden, wenn die Arbalest ihren Elementar-Schild zerstört.

So schlägt sich die Arbalest im PvE: Im PvE lohnt sich die Arbalest nur situativ. Sie ist vor allem in Aktivitäten nützlich, in denen denen Ihr auf zahlreiche Feinde mit Elementar-Schilden stoßt – wie zum Beispiel den Schmieden, Gambit oder im Nightfall. Dort performt die Waffe richtig stark.

Denn brecht Ihr den Schild des Feindes, wird dieser Gegner anfälliger gegen kinetischen Schaden (auch von anderen Team-Mitgliedern). Der Schaden wird um circa 50% erhöht.

d2 schwelgerei arbalest

Das Problem dabei: glänzen kann die Arbalest wirklich nur gegen Feinde mit Schilden. Gegen alle anderen Feinde verschwendet Ihr im Prinzip den so wertvollen Exotic-Slot.

Denn ohne Schild kann sie nicht von ihrer mächtigen Perk-Kombo profitieren. Zwar lassen sich damit in vereinzelten Situationen beispielsweise hochrangige Ziele in Gambit oder Majors in den Schmieden bestens ausschalten, doch es gibt ausreichend andere exotische Alternativen wie die Wardcliff-Spule oder die Donnerlord, die man durchgehend und gegen alle Gegner verwenden kann.

Zahlreiche Fans hatten bei der Arbalest auf eine Überwaffe für die Dämmerung gehofft. Doch auch dort ist die Waffe entgegen anfänglicher Annahmen nicht immer so effektiv, wie von manch einem Hüter erhofft – obwohl sie speziell dafür designed ist, Elementar-Schilde zu knacken.

Stellt Ihr im Dämmerungsstrike den Modifikator Passgenau ein (Feindliche Schilde sind resistent gegen unpassenden elementaren Schaden), so braucht Ihr mit der Arbalest ganze 4 – 5 Schüsse, um den Schild zu knacken. Das geht mit passenden Elemantar-Waffen deutlich schneller. Hier hatten sich einige Hüter deutlich mehr erhofft.

d2 schwelgerei ornamente

So performt die Arbalest im PvP: Obwohl die Arbalest eigentlich auf das PvE ausgerichtet ist, handelt es sich gerade im Schmelztiegel um eine gute und solide Waffe. Hier kann die Arbalest in den richtigen Händen durchaus etwas reißen, auch wenn sie vermutlich nicht das Meta im PvP durcheinander wirbeln wird.

Sie macht 166 Schaden mit Körpertreffern und 414 bei einem kritischen Treffer – ein kritischer Treffer ist also sofort tödlich. Mit der kinetischen Schadens-Steigerung wächst der Damage auf 248 Körperschaden und 620 Crit-Schaden an. Brecht Ihr mit der Arbalest den Schild, so erleidet der Feind 50% mehr Schaden vom kinetischen Beschuss Eures gesamten Teams.

Wo die Arbalest im PvP besonders glänzen kann, ist das Waffen-Handling. Die Zielhilfe und vor allem die Hitbox der Waffe scheinen ersten Berichten zufolge sehr großzügig zu sein – gerade auf Konsolen. Es soll sehr leicht sein, mit etwas Übung kritische Treffer mit der Arbalest zu landen.

d2 gambit prime 1 (1)

Ein weiterer Plus-Punkt: Da die Arbalest Spezial-Munition benötigt, spawnt Ihr im PvP direkt mit zwei Schuss. So könnt Ihr mit der Arbalest im Gegensatz zu ihren Artgenossen aus dem Power-Slot also sofort loslegen und schnell weitere Munition sammeln. Wer gerne Linear-Fusionsgewehre im Schmelztiegel spielt, sollte dort mit der Arbalest glücklich werden.

Wer jedoch gehofft hat, die Arbalest könnte feindliche Hüter mit nur einem Schuss aus einer aktiven Super holen, wird enttäuscht. Genau wie ihre Artgenossen des gleichen Archetyps aus dem Power-Slot kann die Arbalest das nicht – selbst mit einem kritischen Treffer.

Lohnt sich der Grind? Es kommt drauf an. Wer auf eine exotische Waffe gehofft hat, die er durchgehend verwenden und durch Gegnermassen pflügen kann – ausreichend Munition vorausgesetzt – wird eher enttäuscht.

destiny 2 arbalest (1)

Ein Must-Have ist die Arbalest definitiv nicht, außer vielleicht für passionierte Sammler. Wer jedoch ein spaßiges Exotic für bestimmte Szenarien will, könnte durchaus mit diesem neuen Waffen-Exotic glücklich werden.

Denn die Arbalest ist im PvE im Prinzip eine Nischen-Waffe und kann nur situativ wirklich glänzen. Dabei kann sie sich jedoch nur schwer gegen exotische Allrounder wie die Wardcliff-Spule oder die Donnerlord durchsetzen.

Im PvP kann man mit der Waffe öfter Akzente setzen – vorausgesetzt, Euch liegt das Schussverhalten der Linear-Fusionsgewehre. Denn gerade im Schmelztiegel ist das längst nicht jedermanns Sache.

Das sind die 10 besten exotischen Waffen von Destiny 2 in 2019

Habt Ihr die Arbalest bereits bekommen? Wie sind Eure Erfahrungen mit der Waffe?

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