Predator: Hunting Grounds startet auf PS4, PC – Metacritic-Reviews, Twitch-Zahlen

Das neue Spiel Predator: Hunting Grounds (PC, PS4) wird zwar von Sony vertrieben, aber startet ungewöhnlich schwach. Erste Tests auf Metacritic fallen mäßig aus, auch auf Twitch bleibt der Erfolg aus, den man sich vielleicht vom Multiplayer-Game erhofft hat.

Das ist das Spiel: Predator: Hunting Grounds ist ein asymmetrisches Multiplayer-Spieler:

  • ein Spieler ist der Killer, der spinnenähnliche Predator. Er ist ein unerbittlicher Jäger und setzt auf außerirdische Hightech-Technologie
  • die anderen 4 Spieler werden zu Marines, die eigene Aufgaben erledigen und ein Drogenkartell im Dschungel ausheben müssen

Das Spiel kam am 24.4.2020 in den Handel, es kostet etwa 40€.

predator-hunting-grounds-2
Schwer bewaffnete Opfer: Die Marines.

„SF-Version“ von Sommerhit 2017

Das war die Hoffnung: Entwickler Illfonic landete 2017 mit einem ähnlichen Konzept einen Überraschungshit.

Obwohl Friday the 13th: The Game relativ schwache Reviews erhielt (61% via metacritic), ging das Spiel auf Twitch durch die Decke. Das Horror-Spiel kombinierte damals asymmetrische Action mit einer bekannten Film-Marke um einen übermächtigen Killer. Das gefiel den Zuschauern auf Twitch:

  • gleich zum Release schauten bei Friday: The 13th damals 125.328 Spieler gleichzeitig zu
  • das Horror-Spiel pegelte sich dann relativ weit oben auf Twitch ein. Im Mai 2017 war es Spiel Nr.7 nach durchschnittlichen Zuschauern
  • im Juni noch Platz 11 – das hielt sich also eine Weile

Friday: The 13th: The Game wurde ein Überraschungs-Erfolg und ein Sommer-Hit 2017 und das ohne großes Marketing, über Twitch und Mund-zu-Mund-Propaganda.

Die Entwickler selbst sagten später: Reviews seien 2017 nicht mehr so wichtig, die Spiele müssten auf Twitch funktionieren.

Friday The 13th
Ein Erfolg wie bei Friday: The 13th war eigentlich die Hoffnung

Predator versandet auf Twitch

So läuft es jetzt bei Predator: Hunting Grounds: Das SF-Spiel kann auf Twitch nicht an den Erfolg von Friday: The 13th heranreichen:

  • In der Spitze sahen zwar 38.593 Zuschauer zu, aber das war ein einsamer Peak, der rasch abfiel.
  • Aktuell liegt das Spiel mit 5522  durchschnittlichen Zuschauer auf Platz 51 bei Twitch. Da muss man schon lange scrollen, um das zu finden.

Twitch wäre normalerweise in einer April-Flaute, weil kaum neue Spiele erscheinen. Doch Valorant ist so ein Hit auf Twitch, dass man von der Flaute an neuen Spielen nichts merkt.

Außerdem leben LoL, Fortnite, GTA V, CS:GO und viele andere Games gerade auf.

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Metacritic zeigt mäßige Reviews mit 59% für Predator: Hunting Grounds

Das sagen erste Tests zu Predator: Hunting Grounds auf PS4: Die Reviews bei Meta-Critic sind noch schlechter als bei Friday: The 13th vor 3 Jahren. Das neue Spiel hat auf PS4 nur 59%.

Die schlechteste Kritik gab es von „Push Square“ mit 40%. Die sagten, das Spiel hätte eher auf die PlayStation 3 gehört. Es würde einige Stunden Spielspaß bieten, erschöpfe sich aber rasch, weil es zu wenig Inhalt mitbringe. (via Push Square)

IGN, die das Game in der Beta noch gelobt hatten, geben 50%. Predator: Hunting Grounds erlaube es Spieler nicht so ganz, die Machtphantasie auszuleben, ein jagendes Alien zu sein. Das Spiel biete auch kein Top-Gameplay. Es gäbe starke Szenen, aber die seien zu selten. (via IGN)

Game Informer gibt wenigstens noch 73% und empfiehlt das Spiel für „Freunde des Films.“ (via Game Informer)

So werten Spieler:

  • Es fehlen die Steam-Reviews, da Predator: Hunting Grounds nur im Epic Games Store zu spielen ist und nicht bei Steam
  • Der User-Score bei Metacritic liegt bei 69% um 10 Punkte höher als die Meinung der Kritik
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Predator: Hunting Grounds ist brutal und was für Fans der Filme

Das sind die Themen der Fans: Bei den Fans auf reddit wurden in den ersten 4 Tagen nach dem Release vor allem zwei Sachen diskutiert:

  • Man diskutiert, ob der Predator zu schwach ist oder ob „Noobs ihn einfach nicht spielen“ können – allgemein könnte der Killer wohl ein bisschen gefährlicher sein, gerade wenn Anfänger als Alien unterwegs sind
  • Sonst laben sich die Spieler vor allem an spektakulär brutalen „Finishing-Moves“, in denen sich der Predator das Rückgrat der Opfer holt. Für die filmnahe Brutalität war auch Friday: The 13th gelobt worden. Eine Parallele gibt es also
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Vor einer Woche fragten wir auf MeinMMO: Twitch-Hit oder schwaches PS4-Spiel?

Im Moment sieht es so aus, als gelingt es Predator: Hunting Grounds nicht, den Erfolg von Friday: The 13th: The Game zu wiederholen. Da kamen damals wohl einige Faktoren zusammen, die bei Predator: Hunting Grounds fehlen.

Erstaunlich ist vor allem, dass dem Spiel trotz Corona, Spiele-Flaute und einer so starken Marke fast kein Hype vergönnt ist. Der Titel scheint unter dem Radar der meisten Spieler zu sein, so als hätte der Titel noch seine Unsichtbarkeit aktiviert, für die der Predator bekannt ist.

Evolve Lazarus
Im schlimmsten Fall droht dem Predator das Schicksal von Evolve: Die Auslöschung.

Die Furcht: Asymmetrische Multiplayer-Spieler, denen schon zum Start die Spieler fehlen, hatten bislang keinen guten Lauf.

So erschien Evolve 2015 und fand einiges an Anerkennung und Lob. Doch so richtig Fuß fasste das Spiel nie. 2018 gingen bei Evolve die Lichter aus. So mancher Fan vermisst die Monsterhatz noch heute.

Die neue ESO-Erweiterung Greymoor kommt später – Hat neues Release-Datum

Das nächste große Update für das MMORPG The Elder Scrolls Online soll die Erweiterung Greymoor werden. Doch die verzögert sich durch den Coronavirus und die Arbeit im Home-Office leicht. Es ist nicht der erste Titel, der dadurch später erscheint.

Update 28. April: In einem weiteren Brief an die Community teilten der Game Director Matt Firor das neue, offizielle Release-Datum mit:

  • Greymoor soll auf PC/Mac am 26. Mai erscheinen
  • Auf PS4 und Xbox One kommt die Erweiterung am 9. Juni

Was ist passiert? In einer Nachricht an die Community sprach Game Director Matt Firor über den Release der neuen Erweiterung Greymoor. Er verriet den Spielern, dass sich das Update 26 und damit Greymoor um ungefähr eine Woche im Vergleich zum ursprünglichen Release-Plan verzögern.

Ursprünglich sollte die Erweiterung am 18. Mai für den PC erscheinen. Dies wird sich voraussichtlich auf die Woche vom 25. bis zum 30. Mai verzögern.

Der Test-Server hingegen soll nicht von der Verzögerung betroffen sein. Dieser startet wie geplant am 20. April.

ESO Greymoore Header
ESO-Fans warten gespannt auf Greymoor, die Skyrim-Erweiterung. Ein Vampir-Fürst ist dabei der große Bösewicht.

Greymoor verzögert sich, auch auf Konsole

Was ist der Grund für die Verzögerung? Die Verspätung der Erweiterung wird damit begründet, dass sich durch die Änderung auf das Home-Office alles etwas verzögert.

Es sei das erste Mal, dass die Arbeiten von zu Hause aus in dieser Form durchgeführt würden und es sei eine Umstellung. Doch gleichzeitig würde alles gut laufen. Darum soll es nur zu einer kurzen Verzögerung kommen.

Was ist mit den Konsolen? Auf Twitter fragten eine Fans des Spiels nach, ob die Verzögerung nur für den PC oder auch für die Konsolen PS4 und Xbox One gilt.

Daraufhin bestätigten die Entwickler, dass die Verzögerung auch für die Konsolen gilt:

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Nicht die erste Verschiebung durch den Coronavirus: Mit Greymoor ist nicht der erste und wohl auch nicht der letzte Titel von einer Verschiebung betroffen.

Schon der große Wastelanders-Patch für Fallout 76 verzögerte sich um einige Tage. Grund dafür waren die Arbeiten im Home-Office.

The Last of Us Part II hingegen verschob den Release aus logistischen Gründen. Derzeit ist nicht bekannt, wann der beliebte Titel für die PS4 erscheint.

Keine Sprachausgabe für französische Spieler

Welche Einschränkungen bringt der Coronavirus noch? Deutsche und englische Spieler müssen nach derzeitigem Stand nur mit der Verzögerung vom Release rechnen. Doch für französische Fans wird die Erweiterung etwas weiter eingeschränkt.

So soll es zum Start keine Sprachausgabe geben, da derzeit in Frankreich ein Lockdown herrscht. Dadurch können die Voice-Actor ihre Arbeit nicht fortsetzen.

Zwar sollen die Texte und Untertitel auf Französisch zur Verfügung stehen, aber die Sprachausgabe bleibt erstmal englisch. Derzeit gibt es keine Info, wie lange sich die Aufnahmen verzögern. Matt Firor weist jedoch darauf hin, dass die regulären Aufnahmen etwa 2-3 Monate in Anspruch nehmen.

Wer übrigens ESO mal kostenlos ausprobieren möchte, hat derzeit die Chance dafür. Noch bis zum 13. April könnt ihr Tamriel unsicher machen.

FIFA 20: Title Update 16 bringt verbesserte Ping-Anzeige – aber nicht für jeden

In FIFA 20 ist der Patch 1.20 erschienen. Dieses bringt eine neue Option zur Verbindungsüberwachung ins Spiel, allerdings nicht für jeden. Wir haben die Patch Notes für euch.

Wann wird das Update veröffentlicht? Heute, am 28. April ist der Patch bereits für PC-Spieler erschienen. Konsolenspieler müssen sich wie üblich noch etwas gedulden. Für Playstation 4 und Xbox One wird das Update vermutlich erst in den nächsten Tagen erscheinen.

Patch Notes: Was bringt das Update?

Das ist neu: Mit dem neuen Title Update 16 bringt EA Sports eine Option zur Verbindungsüberwachung bei laufenden Partien ins Spiel. Dabei sollen Spieler während eines Online-Spiels genaue Informationen zur eigenen Verbindungsqualität sehen können.

Welche Informationen dabei genau sichtbar sind, ist allerdings noch nicht bekannt.

Wer erhält die Neuerung? EA hat angekündigt, dass zuerst lediglich ein kleiner Teil der Spielerschaft die verbesserte Ping-Anzeige benutzen kann. Für die meisten Spieler wird die praktische Funktion erstmal nur ausgegraut dargestellt und damit nicht aktivierbar sein.

Das dürfte manche Spieler verärgern, denn Verbindungsprobleme sind ein großes Thema in FIFA 20 und so ziemlich jeder Spieler wird bereits seine Erfahrungen mit Verbindungsproblemen gemacht haben. Und auch bei EA scheint die Problematik im Fokus zu stehen, denn erst im Title Update 13 führten sie eine längst überfällige Ping-Anzeige ein.

Diese Änderungen stecken auch noch im Patch: Abgesehen von der neuen Verbindungsüberwachung sind die weiteren Neuerungen eher unspektakulär.

EA gibt an, folgendes geändert zu haben:

  • Updates zu verschiedenen Trikots und Werbebanden
  • Die Laufschrift mit der Aufstellung zeigt nun die richtige Aufstellung an
  • In VOLTA werden die Änderungen am eigenen Avatar nun richtig dargestellt

Die kompletten Patch Notes findet ihr im FIFA-Forum von EA.

Pokémon GO: Riesiges Nostalgie-Event bringt erste Gen-8-Pokémon

In Pokémon GO startet im Mai 2020 das Nostalgie-Event. Das schickt euch auf eine Reise durch die Generationen – und bringt im Finale die ersten Gen-8-Pokémon.

Wann läuft das Nostalgie-Event? Das Nostalgie-Event wird fast den ganzen Mai lang laufen. Es beginnt am 01. Mai und endet am 29. Mai. In dieser Zeit wird es jede Woche befristete Forschungen geben, um die Nostalgie-Herausforderung abzuschließen. Der Clou: Jede Woche drehen sich die Challenges um eine andere Region – und laufen am Ende in einem großen Finale zusammen.

So funktioniert das Nostalgie-Event

Eine Region pro Woche: Ihr erhaltet jede Woche eine Forschungsreihe, die aus acht Sets mit drei unterschiedlichen, zeitbegrenzten „Projekten“ besteht. Diese drehen sich jeweils um altbekannte Regionen und Generationen aus den Hauptspielen. Nacheinander reist ihr quasi nach:

  • Kanto (01. Mai bis 08. Mai)
  • Johto (08. Mai bis 15. Mai)
  • Hoenn (15. Mai bis 22. Mai)
  • Sinnoh (22. Mai bis 29. Mai)

In diesen Wochen werdet ihr vermehrt auf die Pokémon der jeweiligen Generation und Region treffen, um möglichst viele Forschungsprojekte abzuschließen.

Pokémon GO Mewtu Titel Solo
Die erste Woche bringt euch nach Kanto

Wie sehen die Belohnungen aus? Die Belohnungen des Nostalgie-Events lohnen sich richtig. Je nach Region bekommt ihr unterschiedliche Boni und spannende Pokémon als Belohnung.

Kanto-Belohnungen

Das gibt es in Woche 1 vom 1. Mai bis 08. Mai: In der Kanto-Woche bekommt ihr für den Abschluss von acht Sets 10 Sonderbonbons sowie eine Begegnung mit dem legendären Pokémon Mewtu mit Psychostoß. Alle Aufgaben der Kanto-Nostalgieforschung gibts hier. Dazu kommen folgende Boni:

  • Ihr trefft vermehrt auf Kanto-Monster wie Chaneira und Bluzuk. Bluzuk könnt ihr als Shiny bekommen.
  • Aus 7-km-Eiern gibt es vermehrt Bluzuk, Machollo, Onix, Schlurp, Tangela, Sichlor, Pinsir, Lapras und Evoli.
  • Ihr könnt Pikachu mit Glurak-Mütze fangen.
  • Es gibt doppelte Fang-, Raid- und Schlüpf-EP.

Johto-Belohnungen

Das gibt es in Woche 2 vom 8. Mai bis 15. Mai: In Johto könnt ihr ebenfalls 10 Sonderbonbons abgreifen. Dazu könnt ihr Ho-Oh mit Erdbeben antreffen, wenn ihr alle Aufgaben-Sets abschließt. Dazu kommen:

  • Mehr Johto-Pokémon wie Dummisel und Panzaeron. Dummisel erscheint als Shiny.
  • Aus 7-km-Eiern schlüpfen Lampi, Yanma, Girafarig, Tannza, Dummisel, Skorgla, Pottrott, Panzaeron und Phanpy
  • Pikachu ist mit Nachtara-Mütze unterwegs,
  • Ihr bekommt doppelten Sternenstaub beim Fangen und aus Raids.

Hoenn-Belohnungen

Das gibt es in Woche 3 vom 15. Mai bis 22. Mai: Auch Hoenn hat 10 Sonderbonbons zu bieten, genau wie ein spezielles Pokémon. Hier erwartet euch Groudon mit der Attacke Feuerschlag. Außerdem findet ihr:

  • Hoenn-Monster wie Eneco, Sengo und Vipitis – Eneco auch als Shiny.
  • Loturzel, Bummelz, Nincada, Eneco, Zobiris, Flunkifer, Knacklion, Barschwa und Perlu aus 7-km-Eiern.
  • Pikachu mit Rayquaza-Mütze ist in der Wildnis.
  • Die Schlüpfdistanz bei Eiern und die Kumpel-Bonbon-Distanz werden halbiert.

Sinnoh-Belohnungen

Das gibt es in Woche 4 vom 22. Mai bis 29. Mai: Sinnoh wartet mit 10 Sonderbonbons und dem Pokémon Cresselia auf, das Strauchler beherrscht. Außerdem bietet die vierte Woche:

  • Sinnoh-Pokémon wie Kikugi und Charmian – Charmian auch in schillernd.
  • Aus 7-km-Eiern schlüpfen: Koknodon, Schilterus, Charmian, Klingplim, Mobai, Wonneira, Kaumalat, Mampfaxo, Riolu und Mantirps.
  • Pikachu mit Lucario-Mütze.
  • Einstündige Sternenstücke, Rauch und Glücks-Eier.

Großes Finale mit Genesect und Galar-Pokémon

So sieht das Finale aus: Das Finale besteht in der Spezialforschung „Champ der Nostalgie-Herausforderung 2020“. Um die zu bekommen, müsst ihr alle vier begrenzten Forschungen der Vorwochen abgeschlossen haben. 

Neue Pokémon aus Gen 8: Gemeinsam mit Dr. Willow trefft ihr dann auf Pokémon der Einall- und Galar-Region, die bisher in Pokémon GO fehlten. Damit kommen die ersten Generation-8-Monster ins Spiel. Auch das mysteriöse Pokémon Genesect, das es bisher nur als Spezialforschung gab, könnt ihr herausfordern.

Genesect
Im Finale gibt es Genesect

Die Belohnungen sehen insgesamt so aus, wenn ihr alle vier Etappen der Final-Forschung abschließt:

  • Begegnung mit Genesect
  • Fünf Sonderbonbons
  • Begegnung mit dem neuen Galar-Mauzi
  • Begegnung mit dem neuen Galar-Flunschlik
  • Prof. Willows Brille für euren Avatar

Neue Pokémon kommen auch für andere Spieler: Wenn ihr die Champ-Forschung nicht freigeschaltet habt, könnt ihr einige der Boni ebenfalls bekommen.

So kommen ab dem 3. Juni die Gen-8-Monster Galar-Mauzi, Galar-Zigzachs und Galar-Flampion erstmals für alle Spieler neu ins Spiel. Alle drei könnt ihr auch in ihre Galar-Entwicklungen weiterentwickeln.

Dazu kommt Galar-Flunschlik neu ins Spiel. Alle vier Pokémon bekommt ihr dann auch aus 7-km-Eiern.

Dazu wird es vermehrte Einall-Spawns geben. Für Genesect werdet ihr vorerst allerdings wohl die Champ-Forschung absolvieren müssen.

So möchte Google kleinen Teams helfen, riesige MMORPGs wie WoW zu bauen

Google arbeitet derzeit am Project Chimera, dass Entwicklern beim Erstellen von großen Spiele-Welten helfen soll. So sollen auch kleine Studios einfacher MMORPGs kreieren können.

Was steckt hinter Project Chimera? Das Team hinter dem Projekt von Google stellt sich die Frage, ob über das Machine Learning riesige Spielwelten schneller und einfacher programmiert werden könnten.

Die Idee stellte Erin Hoffman-John, Head of Creative von Stadia Research and Development, in einem Interview mit dem Magazine MCVUK vor. Er sagt dazu:

Was wäre, wenn ein Team von 14 Personen ein Spiel in der Größenordnung von WoW erstellen könnte. Das ist ein absurdes Ziel, oder?

Die Sache mit Spielen wie WoW ist, dass sie stark auf sich wiederholende Inhaltserstellungen angewiesen sind. Künstler und Autoren machen im Wesentlichen sich wiederholende Arbeit. Da geht ein großer Teil der Investitionen rein.

Genau diese Arbeit soll den Entwicklern zumindest erleichtert werden.

Könnten Maschinen ganze MMORPGs kreieren?

Wie soll die Arbeit konkret aussehen? Nach der Beschreibung von Erin Hoffman-John bestehen Spiele wie World of Warcraft zu 70% aus Content und zu 30% oder sogar weniger aus Code.

Dieser Content wiederum könnte von Maschinen erstellt werden, wenn sie eine konkrete Vorlage und einen grundsätzlichen Aufbau programmiert bekommen. Schon heute sind viele Quests und Aufgaben in MMORPGs sehr ähnlich und repetitiv aufgebaut. Gut möglich also, dass wir einen Unterschied zwischen maschinellen und handgemachten Aufgaben gar nicht bemerken würden.

Außerdem könnten die Maschinen beim Balancing helfen, wie der Head of Creative beschreibt:

Indem das Spiel millionenfach von “Learning Agents” gespielt wird, die in den grundsätzlichen Regeln des Spiels geschult wurden, könnte sich Balance sehr schnell testen lassen.

Selbst ein kleiner Entwickler, der vielleicht keinen Zugang zu hunderten von Testern hat, könnte also Zugang zu diesem Learning-Tool haben, um das Spiel zu optimieren.

Es [das Programm] kann das Spiel von selbst lernen, ohne dass ein Skript erstellt wird, und dann verraten, wo Probleme in der Balance liegen. Es ermöglicht Theorien über das Spiel-Design mit dem, was tatsächlich passiert, in Echtzeit zu testen.

KI
Eine KI kann bereits viel leisten. Besonders Google arbeitet in diesem Bereich sehr intensiv.

Kann das funktionieren? Dass Maschinen bereits heute sehr schnell die Regeln und das Balancing von Spielen lernen können, zeigt Googles KI, die Profis in Starcraft 2 besiegen kann.

Zudem forscht man bei Google derzeit an einer Möglichkeit, Raidbosse während des Kampfes lernen zu lassen, um sie so schwerer oder sogar unbesiegbar zu machen.

Auch was das Thema Geschichten angeht, gibt es bereits Beispiele wie die KI sie kreiert. Eines davon ist die AI Dungeon 2, die eigene Old School Text-Adventure zusammen mit dem Spieler erzeugt. Die Geschichten sind teilweise noch sehr verrückt und manchmal unverständlich, aber es zeigt, in welche Richtung sich die KI entwickeln könnte.

Nicht nur Google möchte das Kreieren von MMORPGs verbessern

Welche Techniken werden derzeit noch entwickelt? Neben Googles Project Chimera versucht auch die Firma Improbable kleinen Entwicklern zu helfen. Über ihre “Wundertechnologie” Spatial OS sollen mithilfe eines Cloud-Systems schnell und einfach eine riesige Spielwelt erzeugt werden.

Die beiden Systeme schließen sich jedoch nicht zwingend aus, da Spatial OS mehr Wert auf die Server-Struktur legt, während sich Project Chimera auf das Füllen mit Inhalten konzentriert.

Worlds Adrift
World Adrifts sollte eigentlich ein Vorzeigeprojekt für Spatial OS werden, konnte jedoch nur wenige Spieler für die Idee des MMORPGs begeistern.

Einige ehemalige Entwickler von Guild Wars 2 wiederum konzentrieren sich darauf, eine bessere Interaktion in der Online-Welt zu erzeugen, um so ein Spiel mit “Zero Latency” zu kreieren.

Während MMORPGs also an vielen Stellen bereits als totes Genre gelten, scheint es zumindest im technischen Bereiche neue und interessante Entwicklungen für Spiele dieser Art zu geben.

5 Gründe, jetzt zu Fallout 76 zurückzukehren, wenn ihr zum Start enttäuscht wart

Nach einigen Schwierigkeiten zum Start von Fallout 76 haben viele Spieler entschieden, erst einmal auf eine Generalüberholung des Spiels zu warten. Diese kam mit Wastelanders, teils sogar schon früher. Hier findet ihr 5 Gründe, wieder einmal einen Blick auf das Survival-MMO zu werfen, wenn es euch zu Release nicht überzeugen konnte.

Seit dem Release von Fallout 76 am 14. November 2018 haben immer wieder Spieler berichtet, dass sie mit dem Spiel aufhören wollen – sei es, weil sie technische Probleme hatten oder ihnen Inhalte fehlten.

Dennoch versprachen viele, später einmal wieder reinzuschauen, wenn sich die Umstände gebessert haben. So manch einer setzte dabei auf das Wastelanders-Update, das am 14. April 2020 erschien.

Mittlerweile sieht das Spiel ganz anders aus. Vieles hat sich verändert und verbessert, wie ihr auch in der Liste mit Dingen, die sich seit Release von Fallout 76 verändert haben, sehen könnt.

MeinMMO-Autor und Survival-Experte Sascha Asendorf hat selbst getestet, wie es ist, Fallout 76 nach einem Jahr Pause wieder zu spielen. Sein Fazit: Fallout 76 ist wieder lebendig!

Gehört ihr auch zu den Spielern, die enttäuscht mit Fallout 76 aufgehört haben? Dann findet ihr hier 5 Gründe, warum es sich jetzt wieder lohnt, zu spielen.

1. Fallout 76 läuft nun stabiler und besser

Was war das Problem? Zum Release von Fallout 76 haben vor allem technische Probleme dem Spiel und den Spielern zu schaffen gemacht. Bereits die Beta lief unrund und nach der Veröffentlichung gab es Berichte über Abstürze oder fehlerhafte Quests.

Dazu kamen Schwierigkeiten mit unfairen Spielern, die Fehler ausgenutzt haben, um zu betrügen. In seinen ersten Monaten hatte Fallout 76 ein großes Problem mit „Dupern“, die besonders starke Ausrüstung über Exploits vervielfacht haben.

Auch, wenn das nicht alle Spieler betraf und Verbesserungen stetig nachgereicht wurden, haben Etliche Fallout 76 erst einmal zur Seite gelegt. Sie wollten warten, bis sich die Situation bessert.

Das ist jetzt besser: Mittlerweile ist das Survival-MMO in einem deutlich stabileren Zustand als noch vor anderthalb Jahren. Es gibt immer weniger Beschwerden über die Leistung, besonders seit Wastelanders.

Bethesda hat in dieser Zeit an vielen Problemen gearbeitet, die für Abstürze und Exploits gesorgt haben und diese beseitigt. Mittlerweile sind die Entwickler auch besonders hinterher, so etwas frühzeitig zu erkennen. Als kürzlich ein neuer Duping-Exploit auftauchte, wurden die entsprechenden Features direkt deaktiviert.

Fallout 76 Spieler Shops
Die Spieler-Shops haben zu einem Exploit geführt und wurden darum zügig für kurze Zeit deaktiviert.

Zudem sollen solche Probleme in Zukunft deutlich seltener auftreten und immer weiter ausgemerzt werden. Dabei hilft der neue Testserver, auf dem Spieler neue Patches vor Veröffentlichung testen sollen. Einige Probleme mit der Leistung wird es vermutlich immer geben, davor ist kein MMO sicher. Aber Fallout 76 nähert sich immer mehr einem Idealzustand an.

2. Mehr Inhalte, mehr zu tun

Was war das Problem? Bereits zum Release hab es Bedenken von Fallout-Fans, ob die Inhalte in einem Fallout-MMO überhaupt auf Dauer reichen können. Sie haben sich Gedanken um Inhalte und das Endgame gemacht, noch ehe sie das Ende überhaupt erreichten.

Die Story von Fallout 76 hat zwar etliche dutzend Stunden in Anspruch genommen, war jedoch irgendwann auch zu Ende. Wenn Spieler die Geschichte und sämtliche Zusätze durchgespielt haben, gab es für sie irgendwann nur noch wenig zu tun.

Aktivitäten wie das Hochjagen von Brandbestien mit Atombomben oder öffentliche Events haben sich ebenfalls irgendwann wiederholt. Selbst einige Spieler, die noch Spaß am Spiel hatten, wollten eine Pause einlegen, bis es wieder mehr zu tun gibt.

Das ist jetzt besser: Mit Wastelanders kam der bisher größte Schwung an neuen Inhalten ins Spiel. Die neu eingeführten NPCs liefern eine Fortsetzung der Haupt-Story sowie neue Möglichkeiten, sich zu beschäftigen.

Die beiden Fraktionen der Raider und Siedler bieten ein Ruf-System für besondere Belohnungen. NPCs in anderen Gebieten bieten euch Quests an, die teilweise mehrere Stunden dauern und eine voll ausgearbeitete Story liefern.

Fallout 76 Bogen Guide Titel
Eine der Belohnungen für den Ruf sind Baupläne für neue Waffen: Bögen.

Selbst die Inhalte aus dem Grundspiel wurden überarbeitet und bieten eine Tiefe, die ihnen zuvor fehlte, da sie stärker mit NPCs verknüpft sind. In der ursprünglichen Story oder öffentlichen Events etwa sind nun Menschen vertreten, die eine Rolle spielen und mit denen ihr interagieren könnt.

3. Eine lebendigere Welt und Begleiter

Was war das Problem? Das Fehlen von Menschen war vor allem für eingefleischte Fallout- und Singleplayer-Fans ein Sakrileg. Sie hatten früh Bedenken, ob das überhaupt noch ein „richtiges“ Fallout sei.

Selbst MeinMMO-Autor Andreas Bertits war der Meinung, dass Fallout 76 für Singleplayer-Fans nicht funktioniert.

Die Menschen, über die Spieler stolperten, waren bereits tot und ihre Stimmen nur noch über Holobänder zu hören. Das sorgte auf Dauer für eine Welt, die sich einfach leer und tot anfühlte. Selbst in älteren Fallout-Spielen konnten Fans das Ödland zumindest mit einem Begleiter durchstreifen, um nicht so einsam zu sein.

Fallout 76 Aufseher Logbuch
Die Story von Fallout 76 lief früher zu großen Teilen über Holobänder.

Menschliche NPCs sind einer eurer größten Wünsche an Fallout 76 mit der Hoffnung, dass sie richtig gut werden. Wastelanders dürfte das geschafft haben.

Das ist jetzt besser: Seit der Rückkehr der Menschen nach Appalachia ist das Ödland richtig lebendig geworden. Allerorts wuseln NPCs herum, die den Eindruck vermitteln: Hier passiert etwas, hier ist was los.

Dabei geht es nicht nur um die NPCs für Quests und in Siedlungen, sondern auch um völlig zufällige Begegnungen. Mitten im Wald könnt ihr plötzlich über eine Gruppe Mothman-Kultisten stolpern, deren Ritual ihr gerade unterbrecht und auf der Straße können euch Raider auflauern, die euch Caps und mit etwas Pech sogar die Waffen klauen wollen.

Das vermutlich wichtigste neue Feature für dieses Problem sind aber die verschiedenen Begleiter von Wastelanders, die ihr finden könnt. Diese folgen euch zwar nicht auf euren Abenteuern, versorgen euch aber teilweise mit langen Questreihen, mit denen ihr ihre Persönlichkeiten erforschen und euch sogar in sie verlieben könnt.

Fallout 76 Sofia Daguerre im Bunker
Commander Daguerre ist eine der möglichen Begleiterinnen, mit der ihr eine Romanze anfangen könnt.

Zudem gibt es bereits jetzt die Möglichkeit, Tiere zu zähmen, die das Camp beschützen. Dieses System wird in Zukunft laut eines AMA auf reddit vermutlich noch ausgebaut, sodass Spieler sich möglicherweise ihren treusten Begleiter Dogmeat zurückholen können.

4. Weniger PvP, mehr Fallout

Was war das Problem? Fallout 76 startete mit der Idee, dass ihr in der postapokalyptischen Welt tun und lassen könnt, was ihr wollt. Das beinhaltet natürlich den Kampf „Spieler gegen Spieler“, wenn euch das Gesicht eines anderen Vault-Bewohners nicht passt.

Hier gab es allerdings schon früh die Bedenken, dass Spieler das dazu nutzen könnten, anderen den Spielspaß zu verderben – sogenannte „Griefer“. Es gab zwar Systeme dagegen, wie das Kopfgeld und den Pazifisten-Modus, aber das hat das unangenehme Gefühl noch nicht beseitigt.

Tatsächlich gab es sogar Gruppen, die es etwas übertrieben haben. Einige Spieler wollten „alle Schwulen auslöschen“ – in einer seltsamen Art von „Rollenspiel“, für die sie jedoch kurze Zeit später direkt auf Lebenszeit gebannt wurden.

So ist es jetzt: Mittlerweile spielt das PvP in Fallout 76 kaum noch eine Rolle. Es gibt keinen sogenannten „Slap Damage“ mehr, der euch geringen Schaden zufügt, wenn ein Spieler euch gegen euren Willen angreift und ihr kommt nicht mehr aus Versehen ins PvP.

Bethesda hat festgestellt, dass die Spieler gar nicht so sehr an PvP interessiert sind. Auf der E3 2019 war selbst der Chef Todd Howard überrascht, wie nett alle zueinander sind:

Wer sich nun mit anderen prügeln will, muss das wirklich direkt einleiten (etwa durch die Einnahme einer Werkstatt) oder sich im neuen Battle Royale „Nuclear Winter“ austoben.

Der Fokus von Fallout 76 liegt damit klar auf dem PvE und dem Entdecken. Project Lead Jeff Gardiner denkt sogar, Fallout 76 könnte eine Art „Singleplayer-MMO“ werden und damit eher dem Weg von Fallout 3 und New Vegas folgen.

5. Neue Geheimnisse für alle Entdecker

Der letzte Grund ist eher etwas für Liebhaber. Fallout 76 bietet schon seit seinem Erscheinen viele kuriose und seltsame Orte. Ganz Appalachia ist voll mit Details, Easter Eggs und Orten, die in sich selbst eine Geschichte erzählen.

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Dieser Ort erzählt die wohl traurigste Geschichte von Fallout 76
von Benedict Grothaus

In anderthalb Jahren ohne Veränderungen an der Karte sind diese Geheimnisse jedoch für die meisten Spieler fast vollständig gelüftet. Es wird immer schwieriger, neue, interessante Orte zu entdecken.

Mit Wastelanders wurde allerdings ein großer Teil der Karte komplett neu erschaffen und an etlichen Orten haben sich NPCs niedergelassen. Das führt dazu, dass es wieder mehr zu entdecken gibt – selbst an Orten, die ihr vielleicht schon besucht und an denen ihr zuvor nichts gefunden habt.

Kennt ihr beispielsweise schon das gruselige Horror-Hotel, in dem ihr besser nicht übernachten solltet?

Bonus: Steam bietet leichteren Zugang

Wer von euch auf dem PC spielt, wird bei der Ankündigung von Fallout 76 möglicherweise enttäuscht gewesen sein, dass das Survival-MMO nicht auf Steam erscheint. Bethesda hatte dafür allerdings Gründe.

Jetzt, mit Wastelanders, ist das Spiel aber auch auf der beliebten Vertriebsplattform von Valve zu finden und hat hier sogar richtig gute Reviews abgreifen können – deutlich besser als im November 2018.

Lust auf Fallout 76 bekommen? Hier geht’s zum offiziellen Shop

Fallout 76 bietet damit zwar noch kein Crossplay, aber zumindest auf dem PC findet ihr damit sicherlich leichter Mitspieler oder könnt sogar eure Freunde überreden, einmal einen Blick zu riskieren und mit euch zu spielen. Es ist schlicht zugänglicher geworden.

Die Änderungen von Wastelanders haben aus Fallout 76 das Spiel gemacht, das es schon zu Beginn hätte sein sollen – findet zumindest MeinMMO-Autor Benedict Grothaus. Wer sich von den früheren Reviews zu Release hat abschrecken lassen oder warten wollte, bis Fallout 76 besser wird, hat jetzt die Chance, in das ganze Erlebnis einzusteigen.

Apex Legends ist „bester internationaler Multiplayer“ beim DCP – Lohnt es 2020 noch?

Beim Deutschen Computerspielpreis erhielt Apex Legends (PC, PS4, Xbox One) den Preis als „bestes internationales Multiplayer-Spiel 2020“ und schlug damit etliche Konkurrenten. Wir zeigen euch, was es auch 2020 noch so gut macht.

Als am Abend des 27. April 2020 die Gewinner des Deutschen Computerspielpreises in allen Kategorien bekannt gegeben wurden, war Apex Legends unter ihnen. Einige Leser auf MeinMMO hat das offenbar verwundert, wie die Kommentare unter dem Artikel zeigen.

Apex Legends hat zu seinem Release für riesigen Wirbel gesorgt und erhielt seitdem stetig neue Updates. Dabei sind etliche Änderungen dazugekommen, die teilweise schon lang existierende Wünsche der Fans erfüllen. Dennoch scheint es nicht für jeden klar ein Favorit auf das “Top-Multiplayer-Spiel 2020” gewesen zu sein, ist es doch in den letzten Monaten eher aus dem Rampenlicht verschwunden.

Lohnt sich Apex Legends 2020?

Das ist in Apex Legends gerade los: Mittlerweile läuft in dem Battle Royale Apex Legends die Season 4, die ihr noch bis zum 12. Mai 2020 spielen könnt. Season 4 startete am 4. Februar 2020 und brachte unter anderem:

Besonders Revenant hat mit seinen einzigartigen Fähigkeiten und der richtig guten PR-Aktion, mit der er vorgestellt wurde, für Freude unter den Spielern gesorgt. Die mittlerweile vierte neue Legende sorgt für mehr Abwechslung und neuen Spielspaß.

apex legends revenant feuer männchen
Revenant ist eine ganz schön düstere Legende.

Was gibt es noch Neues? Die Entwickler haben zudem etliche Updates innerhalb der Seasons gebracht und mit ihnen neue Events eingeführt. Zuletzt startete am 7. April das „alte Sitten-Event“, mit dem permanent ein Duo-Modus eingeführt und die Karte Königsschlucht zurückgebracht wurden. Die beiden Karten rotieren dabei in der Auswahl.

Der Duo-Modus ist ein Feature, das sich Spieler schon lange wünschen und das immer wieder in Events getestet wurde. Nun ist es für King’s Canyon und die neue Karte World’s Edge dauerhaft verfügbar. Nur die Ranglisten-Spiele sind weiter auf Trios beschränkt.

So ist der Trend bei Apex Legends: Die anfängliche Euphorie um Apex Legend aus dem Februar 2019 hat in den letzten 12 Monaten etwas nachgelassen.

Die Events, die regelmäßig veranstaltet wurden, haben zudem teilweise für Ärger mit der Community gesorgt, etwa wegen zu teurer Skins.

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Apex Legends: Entwickler nennt Spieler „Schmarotzer“ und Schlimmeres
von Schuhmann

Neuere Änderungen wie der Duo-Modus und die Kartenrotation haben jedoch offenbar wieder für Versöhnung und neuen Schwung gesorgt. Im subreddit zu Apex Legends unterhalten sich die Fans noch immer rege, auch über die Neuerungen.

Apex Legends – Auch 2020 noch gut dabei?

Es gibt zwar keine offiziellen Spielerzahlen, aber die Aktivität auf reddit allein spricht noch immer für einen starken Kern an Spielern, der an Apex Legends festhält. Das Battle Royale bietet ein starkes Shooter-Gameplay, da schon bei Titanfall so gelobt wurde, in dessen Universum es spielt.

Die Runden sind immer gut für schnelle, heiße Action und einen angenehmen „Flow“. Dazu kommen Features, die sogar heute noch so gut sind, dass andere Shooter sie kopieren wollen.

Apex Legends Ping Wheel
Das Ping-System von Apex Legends – für viele Shooter-Fans eine Offenbarung.

So beliebt ist Apex Legends noch: In den vergangenen 30 Tagen steht Apex Legends nur noch auf Platz 19 der meistgesehenen Spiele auf Twitch (Stand 28. April, via sullygnome). Das Spiel hat dabei in dieser Zeit 22,6 % der durchschnittlichen Zuschauer verloren.

Apex Legends fällt damit hinter Dauerbrenner wie World of Warcraft und Fortnite, aber auch hinter neue Twitch-Hits wie Valorant oder Call of Duty: Warzone. Dennoch ist es zumindest auf Twitch beliebter als etwa Genre-Kollege PUBG.

MeinMMO-Autor Benedict Grothaus meint: Obwohl ich weniger Apex Legends spiele als früher – es gibt einfach zu viel anderes zu tun – habe ich noch immer großen Spaß, wenn ich das Spiel mal wieder anwerfe. Tatsächlich packt es mich sogar immer noch mehr, als es der neue CoD-Battle-Royale Warzone im Moment kann.

Ob ich persönlich es als das „beste Multiplayer-Spiel“ bezeichnen würde, kann ich nicht sagen. Auf jeden Fall aber ist Apex Legends auch 2020 noch ein erstklassiges Spiel. Da es kostenlos ist, tut es niemandem weh, ihm einfach mal eine Chance zu geben. Also: Ja, für mich lohnt sich Apex Legends auch 2020 noch.

Webedia Gaming unterstütz den Deutschen Computerspielpreis als Medienpartner. Die Nominierten wurden von einer Fachjury bestimmt, der die GamePro-Chefin Rae Grimm angehört. MeinMMO ist Teil von Webedia Gaming.

Neue Rampenlichtstunde in Pokémon GO bringt Taubsi und Home-Bonus

Heute Abend, am 28. April, startet in Pokémon GO wieder eine Rampenlichtstunde. Diesmal dreht sich alles um Taubsi und einen Bonus, der ideal für Zuhause geeignet ist.

Was ist eine Rampenlichtstunde? Bei diesem Event erscheint für eine Stunde lang ein Pokémon besonders häufig. Zudem sind die Spawns generell erhöht und ein passender Bonus rundet das Ganze ab, doch allerdings erst seit wenigen Wochen.

Diesmal dreht sich alles um das Pokémon Taubsi aus der ersten Generation.

Alles zur Rampenlichtstunde mit Taubsi

Wann startet das Event? Los geht es um 18 Uhr Ortszeit. Ihr habt dann genau eine Stunde lang Zeit, um die Boni zu kassieren.

Was für Boni gibt es im Event? Das Highlight der Stunde sind die Taubsi, die vermehrt auftauchen werden. Neben den Spawns gibt es aber auch die doppelte Menge an EP beim Entwickeln von Pokémon.

Ihr könnt die Rampenlichtstunde also ideal zu Hause verbringen, einen Rauch zünden und nebenbei fleißig Pokémon entwickeln. Wenn ihr schnell seid, dann könnt ihr sogar leicht über 100.000 EP in einer Stunde machen.

Wunderbonusstunde
Doppelte EP beim Entwickeln ist der Bonus für diese Stunde.

Lohnt sich Taubsi? Das Pokémon gilt wohl für viele Trainer als Inbegriff von vielen EP. Das liegt daran, dass man zu Beginn des Spiels wohl vor allem Taubsi entwickelt hat, um an viele EP zu kommen.

Damals waren solche Massen-Entwicklungen die schnellste Art, um an EP zu kommen und Taubsi war das häufigste Pokémon, weshalb immer genug Bonbons vorhanden waren.

Wer allerdings keine nostalgischen Erinnerungen an Taubsi hat, der kann sich über die Shiny-Form freuen, denn das Tauben-Pokémon kann man auch in seiner schillernden Version antreffen. Wem hier also noch ein Shiny fehlt, der sollte durchaus auf die Jagd gehen.

Wie geht es mit der Rampenlichtstunde weiter? Hierzu gibt es erstmal keine Infos. Taubsi war das letzte Pokémon, was zur Rampenlichtstunde angekündigt wurde. Ein Pokémon für kommenden Dienstag ist also noch nicht bekannt.

Stattdessen gibt es nun Infos über kommende Raid-Bosse für den Mai. So kehren 3 alte Bekannte zurück ins Spiel.

Mittelerde statt Corona-Quarantäne – MMORPG zu Herr der Ringe lädt kostenlos ein

Die Regierungen raten den Menschen in der aktuellen Coronakrise, nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben. Damit ihr auch richtig viel zu Spielen habt, bietet euch das MMORPG Der Herr der Ringe Online (LotRO) derzeit viele Spiel-Inhalte gratis an.

Update 28. April: Die Aktion von wird bis zum 31. Mai verlängert (via LOTRO). Bis zu diesem Zeitpunkt könnt ihr alle spielbaren Inhalte der beiden MMORPGs Der Herr der Ringe Online und Dungeons & Dragons Online kostenlos nutzen.

Was ist das für eine Aktion? Standing Stone Games erklärte, dass sie den Menschen, die nun zu Hause bleiben müssen, dabei helfen wollen, etwas Spaß zu haben.

Deswegen ist es derzeit möglich die beiden MMORPGs Der Herr der Ringe Online und Dungeons & Dragons Online komplett kostenlos zu spielen.

Das heißt, ihr braucht für die Zusatzinhalte kein Geld ausgeben, auch wenn diese regulär kostenpflichtig sind.

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Selbst Addons wie Morder sind derzeit in Der Herr der Ringe kostenlos.

Eine sehr feine Aktion

Was genau umfasst die Aktion? Die Inhalte der beiden Spiele sind bis zum 30. April kostenlos. Darüber hinaus gibt es noch einige Events. Dies gilt im Übrigen für alle, auch für Neueinsteiger.

Bei Der Herr der Ringe Online sind das:

  • Alle Quests, Instanzen und Scharmützel, einschließlich der in Erweiterungspaketen (auch neuer Erweiterungen wie Minas Morgul), sind bis zum 30. April für alle zugänglich.
  • Der Kurator wird vom 26. März bis 30. April zurückkehren.
  • Vom 26. März bis 6. April wird es einen 10% igen XP-Boost geben.
  • Das Beutlin-Geburtstags-Event findet vom 26. März bis 6. April statt.

Bei D&D Online freut ihr euch darüber:

  • Alle Dungeons und Raids, einschließlich der in Erweiterungspaketen, sind bis zum 30. April für alle zugänglich.
  • Der Buddy Bonus 5% XP ist vom 20. bis 29. März aktiv. Dies gilt zusätzlich zu den Wochenendveranstaltungen.
  • Das Mimic-Event ist vom 26. März bis 6. April aktiv.
  • Die Jubiläumsveranstaltung ist vom 26. März bis 30. April aktiv.
Herr der Ringe Online
Die Gratis-Aktion in Der Herr der Ringe Online könnte die Spielerzahlen verbessern.

Spieler freuen sich

Was meinen die Spieler dazu? Viele Spieler zeigen sich begeistert über die Aktion:

  • Neves_Space_Corps schreibt auf reddit: „Dies ist ein erstaunlicher Akt der Freundlichkeit von SSG. Ich danke euch sehr!“
  • ndomiel stimmt zu: „Dies ist eines der großartigsten Dinge überhaupt. Hut ab vor SSG, weil sie dieses seltene Licht der Güte und Liebe in diesen dunklen Zeiten gezeigt haben.“
  • Sogar Abonnenten wie Hothcookies finden dies gut: „Ich habe buchstäblich am Tag zuvor ein Abonnement abgeschlossen, weil ich dachte, ich hätte jetzt in der Coronakrise mehr Zeit. Ich bin nicht im geringsten sauer und zahle gerne weiter, nachdem dieses ganze Debakel vorbei ist, nur um meinen Teil dazu beizutragen, ein großartiges Spiel und eine großartige Firma am Laufen zu halten!“

Jetzt ist also der perfekte Zeitpunkt, um nochmal in eines der MMORPGs reinzuschauen. Falls euch Herr der Ringe Online dann gut gefällt, dürft euch freuen, dass die Entwickler noch große Pläne haben.

Schnappt euch noch 3 PS4-Spiele gratis, bevor es zu spät ist – ohne PS Plus

Für kurze Zeit könnt ihr aktuell noch 3 Spiele für die PlayStation 4 (PS4) kostenlos abstauben – und das ganz ohne PS Plus. Wie und was es damit auf sich hat, erfahrt ihr hier.

Was hat es mit den Gratis-Spielen für die PS4 auf sich? Sony möchte, dass ihr während der Corona-Krise möglichst viel zu Hause bleibt. Um dabei zusätzlich für Unterhaltung zu sorgen, fördert der Konzern das Ganze mit einer eigenen Initiative.

So unterstützt man beispielsweise unabhängige Studios, die aufgrund von Corona in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, und verschenkt auch unter dem Motto #PlayAtHome noch für kurze Zeit zwei Spiele für die PS4 – noch bis zum 5. Mai.

Zudem verschenkt aktuell auch der Entwickler und Publisher Bandai Namco ebenfalls ein Spiel für die PS4. Hier habt ihr aber noch bis zum 10. Mai Zeit, euch das Gratis-Game zu sichern.

Das Coole dabei: Dafür wird keine PS-Plus-Mitgliedschaft vorausgesetzt. Diese Spiele kann also jeder PlayStation-4-Spieler komplett kostenlos abgreifen – ihr braucht nur eine Online-Verbindung und einen PSN-Account.

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Die 22 besten kostenlosen Spiele für die PS4 und PS5 in 2022
von Sven Galitzki

Welche PS4-Games bekommt man gerade gratis? Von Sony bekommen wir in Deutschland (und auch Spieler in China)

  • Journey, ein episches Adventure, das bei vielen als Meisterwerk oder Geheimtipp gilt
  • sowie Knack 2, ein rasantes Action Adventure
journey game

Mehr zu diesen beiden Games erfahrt ihr hier: Sony will nicht, dass ihr einsam seid – Schenkt euch 2 PS4-Spiele für zwei

Übrigens, der Rest der Welt bekommt neben Journey die Nathan Drake Collection, also Uncharted 1 – 3.

Von Bandai Namco gibt es die Pac-Man Championship Edition 2 – die neueste Version des kultigen Arcade-Klassikers in cooler 3D-Grafik

So bekommt ihr diese 3 Games Gratis: Habt ihr es bisher verpasst, euch diese Geschenke zu sichern? Dann könnt ihr das jetzt noch nachholen, es ist ganz einfach. Sucht nach dem jeweiligen Spiel im PlayStation Store auf eurer PS4 oder folgt einfach diesen Links:

Habt ihr PS Plus? Diese 3 Games gibt es allesamt ohne ein PlayStation-Plus-Abonnement. Solltet ihr aber über ein aktives Abo verfügen, so könnt ihr euch bis zum 5. Mai noch die beiden monatlichen PS Plus Gratis-Games für den April sichern. Mit Uncharted 4 wartet nämlich einer der besten Adventures aller Zeiten auf euch. Und Speed-Freaks können sich mit DiRT 2.0 auf eine rasante und beliebte Racing-Sim freuen.

Zudem sind nun die neuen PS Plus Gratis-Spiele für den Mai 2020 bekannt. Dort können wir uns auf Cities: Skylines freuen, die aktuell beste Städtebau-Sim überhaupt. Zudem gibt es noch den beliebten Landwirtschafts-Simulator 19 als zweites monatliches Spiel. Mehr dazu erfahrt ihr hier: PS Plus im Mai 2020 bringt 2 der besten Simulationen für die PS4

CoD MW & Warzone: Viele wohl zu Unrecht gebannt – Spieler fordern Erklärung

Activision Blizzard nahm mit einer großen Bannwelle tausende Cheater bei Call of Duty: Modern Warfare & Warzone hoch. Doch es traf wohl auch Unschuldige, die jetzt Antworten fordern. Die Entwickler schweigen.

Worum geht’s? Die beliebten Shooter Call of Duty: Modern Warfare & Warzone haben ein Cheater-Problem. God-Modes, Wall-Glitches oder Aimbots ruinieren fairen Spielern immer wieder ihre Matches. Spieler auf den Konsolen deaktivieren sogar das Crossplay, um sich vor den Cheatern auf dem PC zu schützen.

Infinity Ward berichtete vor 2 Wochen, dass sie schon circa 70.000 Cheatern gebannt haben.

Doch offenbar produziert dieses konsequente Bannen von Cheatern auch Kollateralschäden. Immer mehr Spieler beschweren sich über ungerechtfertigte Banns und berichten über etliche CoD-Points und Spielstunden, welche von den Banns wohl unwiederbringlich gefressen wurden.

Bis auf allgemeine Statements zu den Banns hatten die Entwickler bisher nichts dazu zu sagen. Nun starte der User „John Jefferson Sy“ sogar eine Petition auf Chance.org um Activision Blizzard zum Reden zu bringen, die auch schon das erste Unterschriften-Ziel erreicht hat. Doch die Macher bleiben weiter stumm.

Spieler fühlen sich zu Unrecht gebannt – Petition läuft

Was fordern die Spieler in der Petition? Erstes Ziel der Petition ist die Wiederherstellung der gebannten Accounts oder zumindest eine Auskunft darüber, warum die Accounts gesperrt wurden. Die Petition ist adressiert an zwei hohe Tiere bei Activision Blizzard – CCO Kristin Binns und CEO Bobby Kotick.

Das erste Ziel von 500 Unterstützern wurde bereits erreicht. Der nächste Meilenstein liegt bei 1.000 und bisher haben 575 Leute die Petition unterschrieben (28. April 13:00 Uhr).

Was sagen die Entwickler dazu? Zu den aufkommenden Vorwürfen schweigen die Verantwortlichen beharrlich. Neben den offiziellen Ankündigungen zum Umgang mit Cheatern, gab es hier keine Antwort auf die Fragen der aufgebrachten CoD-Soldaten.

„John Jefferson Sy“ versuchte es mit dem Activision-Support, doch die meinten wohl nur:

„Temporäre und permanente Sperren in allen Spiemodi sind endgültig und unterliegen keiner nachträglichen Prüfung. Der Activision-Support kann zum Thema der Vollstreckung keine Fragen beantworten oder behilflich sein.“

Nachdem das Thema mit den Cheatern in der Community immer größer wurde, äußerten sich die Verantwortlichen vor ein paar Wochen in einem Activision-Blogpost dazu. Hier wird die strikte Kommunikations-Politik beim Thema Cheater klar: „Das ist ein Bereich an dem wir intensiv arbeiten, aber wir diskutieren ihn nicht immer öffentlich.“

Warum geben die Macher hier keine klaren Antworten? Oft neigen Entwickler oder die jeweiligen Studios dazu, ihre Maßnahmen gegen Cheater so gut es geht zu verschleiern. Denn sind die Methoden erst einmal bekannt, steigt die Chance, dass erfinderische Hacker einen effektiven Weg finden, die Entdeckung der Cheats und Hacks zu verhindern.

Activision analysiert Daten und bannt nur mit strenger Prüfung

Wie bannt Call of Duty Cheater? In dem Blogpost verrieten die Entwickler allerdings ein wenig über ihre Vorgehensweise. Sie benutzen automatische Analyse-Programme, die Auffälligkeiten suchen. Ein Sicherheits-Team überwacht rund um die Uhr die Daten, um mögliche Verstöße zu finden.

Wenn wir einen Spieler melden, werden diese anhand von Schlüssel-Faktoren analysiert und gefiltert. Bestätigen die Daten den Verdacht des meldenden Spielers, tauchen die Schummel-Soldaten dann auf dem Radar des Sicherheits-Teams auf.

Bestätigt sich der Verdacht aus den Daten oder den Meldungen, kann das Sicherheits-Team dann die Strafen verteilen. Auf der Website mit den englischen CoD-Sicherheits-Richtlinien heißt es:

„Alle Verstöße werden vor der Durchsetzung einem gründlichen Überprüfungsprozess durch das Sicherheits-Team von Infinity Ward unterzogen und Strafen unterliegen keiner weiteren Überprüfung.“

cod modern warfare warzone wall glitch cheat out of map
Ein typischer Wall-Glitcher bei der Arbeit auf der Action-Map Shipment.

Welche Aktionen führen zu Sperren? Laut der englischen Sicherheits-Richtlichtlinien von CoD Warzone sind folgende Aktionen verboten:

  • Nutzen von Dritt-Software zum modden oder hacken
  • Gefälschte CoD-Versionen verwenden (Piraterie)
  • Nicht unterstützte Peripheriegeräte und -anwendungen
  • Boosting – Ungewolltes verstärken der Belohnungen wie zum Beispiel XP
  • Glitching – Fehler im Spiel zum eigenen Vorteil nutzen
  • Griefing – Anderen Spielern mit dem eigenen Verhalten das Spiel kaputt machen
  • Offensives Verhalten wie Cyber-Mobbing oder Rassismus
  • Spieler mit Content oder Objekten, die eigentlich nicht verfügbar sind
  • Dekompilieren oder Re-Engineering der Spieldaten

Die meisten Punkte auf dieser Liste haben laut Activision eine „Androhungs-Stufe“ und führen zu einem temporären Bann. Erst bei der zweiten oder dritten Auffälligkeit führen sie wirklich zu permanenten Banns. Jedoch führen Modding/Hacking, Piraterie und das Dekompilieren des Quellcodes direkt ohne Vorwarnung zu einem permanenten Bann.

Aussage gegen Aussage – Bann-Frage bleibt spannend

Hat die Petition Aussicht auf Erfolg? „John Jefferson Sy“ behauptet, dass ein Großteil der gebannten Spieler unschuldig sei. Wenn sich das bestätigt, dürfte das Thema demnächst zu einem ernst zu nehmenden Problem für Activision Blizzard werden. Das wären dann nämlich mehrere 10.000 Spieler, die gegen CoD und seine Bann-Politik auf die Barrikaden gehen könnten.

Den Anschuldigungen gegenüber stehen allerdings die Aussagen der CoD-Macher. Jeder Bann, ob permanent oder temporär, unterliegt der manuellen Prüfung des Sicherheits-Teams. Hier könnten zwar menschliche Fehler passieren, aber dass bei einem Großteil der Banns was schiefgelaufen sein soll, ist dann doch eher unwahrscheinlich.

So oder so, die Verantwortlichen haben kürzlich deutliche Kampf-Ansagen gegen Cheater ausgesprochen und bannen fleißig weiter vermeintliche Hacker und Schummler – Oder schicken sie zumindest auf ihre eigenen Cheater-Server. Sollte sich aber herausstellen, dass es viele unschuldige Opfer des Kriegs gegen CoD-Cheater gibt, geht die Aktion ein wenig am eigentlichen Sinn vorbei. Das Thema bleibt weiter spannend.

FIFA 20: Fußball-Star Agüero scheitert herrlich auf Twitch – Fans feiern „Realismus“

Sergio Agüero von Manchester City zockt aktuell Fußball auf Twitch statt auf dem Rasen. Dabei kommt es zu einigen lustigen Situationen in FIFA 20 – wie dieser, in der sich gleich zwei Agüeros wunderbar ärgerten.

Was ist passiert? Im Twitch-Stream von Premier-League-Stürmer und Star-Spieler Sergio Agüero kam es zuletzt immer wieder zu lustigen Situationen. Für besonders viel Aufsehen sorgte aber ein besonderer Clip.

Darin läuft Sergio Agüero mit seiner eigenen Spielfigur auf das gegnerische Tor zu, zieht aus spitzem Winkel ab – und setzt den Ball neben den linken Pfosten.

Das sorgte für Frust – bei beiden Agüeros. Sowohl der reale als auch der FIFA-Agüero hielten frustriert die Hände hinter den Kopf – und das quasi zeitgleich. Außerdem vernimmt man ein lautes “Noooo” von dem Profi.

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Fans feiern Agüero-Streams

So kam der Clip an: Auf Reddit sammelte der Post unter dem Motto „Zumindest die Spieler-Reaktionen sind realistisch“ über 4.000 Upvotes. Die Kommentare sind dabei ziemlich amüsiert:  Als „einfach perfekt“ oder „fantastisch“ wird der komische, aber ziemlich realistische Zufall beschrieben.

Agüero kommt gut an: Insgesamt kann sich Agüero auf Reddit über positives Feedback freuen. Und auch auf Twitch läuft es gut für debn Angreifer.

Betrachtet man die Videos in der Kategorie „FIFA“, ist Agüero ganz oben mit dabei:

Auf Twitch schauen sich viele Agüero’s Videos an

Dass es auch Profis nicht leicht haben, zeigte Agüero in einem weiteren Video. Das passt allerdings eher in eine Liste unrealistischer FIFA-Situationen, verglichen mit dem „doppelten Agüero-Frust“.

Denn hier feuerte Agüeros Gegner eine Flanke in den Sechzehner, die Torhüter David de Gea motiviert in den eigenen Kasten feuerte. 

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Ein solcher Fehler würde dem realen David de Gea wohl eher nicht passieren. Kein Wunder also, dass der Treffer Agüero verzweifeln ließ.

„EA verschont niemanden, mein Freund“, kommentierte etwa User „FromKunchee“ (via reddit). Auch hier sorgte Agüero’s fassungslose Reaktion also für amüsiertes Mitleid.

Zuvor sorgte der argentinische Angreifer bereits für Aufsehen, als er sich live im Stream über EA Sports aufregte. Hier ging es allerdings nicht um das manchmal etwas wirre Gameplay, sondern darum, wie schwer es ist, gute Karten zu bekommen

Pokémon GO änderte jetzt Stops und Kumpel, damit ihr weniger laufen müsst

In Pokémon GO gibt es während Corona nun weitere Änderungen im Spiel. Die zwei neusten sorgen dafür, dass ihr weniger laufen müsst. PokéStops und Kumpel-Pokémon wurden verändert.

Das ist neu: Am Abend des 27. März passierte in Pokémon GO einiges. Ab jetzt könnt ihr bequem aus der Ferne raiden. Die Fern-Raids helfen Trainern, damit sie nicht mehr zu den Hotspots wie Arenen laufen müssen, sondern aus sicherer Ferne spielen können. Damit umgeht man das Problem, dass sich Spielermassen wegen Pokémon GO treffen.

Die zwei neusten Änderungen dazu drehen sich um PokéStops und Kumpel. PokéStops haben jetzt einen größeren Radius und Kumpel können euch die Geschenke holen. Beide Änderungen sorgen dafür, dass ihr weniger laufen müsst und vielleicht sogar, ohne das Haus zu verlassen, Pokémon GO spielen könnt.

Das änderte sich bei PokéStops

Das hat sich verändert: Niantic erklärte den Trainern, dass der Radius, um mit PokéStops zu interagieren, jetzt erhöht wurde. Um genau zu sein, wurde der Radius verdoppelt. Das soll zu der Distanz passen, mit der man auch mit Arenen interagieren kann.

Pokémon GO PokéStop

Es scheint, dass diese Änderung am Mittag des 28. Aprils noch nicht alle Trainer erreicht hat. Sie erhalten Fehlermeldungen, beim Drehen des Stops. Möglicherweise werden bestimmte Regionen oder Spielergruppen nach und nach freigeschaltet.

Kumpels holen jetzt Geschenke – Wie geht das?

Das hat sich geändert: Eure Kumpel-Pokémon haben bereits viele Interaktionsmöglichkeiten. Nun machen sie sich noch weiter für die Trainer nützlich.

Kumpel-Pokémon schwärmen nun regelmäßig zu Stops und Arenen in der Nähe aus, und bringen euch von dort aus Geschenke mit. Diese könnt ihr dann an Freunde auf eurer Freundesliste versenden.

Wenn euch noch ein paar Online-Buddys fehlen, dann nutzt unseren Beitrag, um in Pokémon GO Freunde zu finden.

So läuft das ab: Wählt ein gutes Kumpel-Pokémon, das euch auf euren Abenteuern begleiten soll.

Regelmäßig bringt es euch Geschenke von Stops. Im Spiel seht ihr den Kumpel mit einem Symbol über seinem Kopf, wenn er Geschenke fand. Das Gute daran ist, dass gleich mehrere Geschenke mitgebracht werden. Die Anzahl kann variieren. Auf Screenshots in der Community sahen wir mindestens 3 bis 10 Geschenke, die ein Kumpel gleichzeitig mitbrachte.

Pokémon GO Kumpel Geschenke
  • Euer Kumpel muss dafür nicht auf der Karte sichtbar sein
  • Das Kumpel-Level ist für diese Aktion nicht wichtig

Was wurde noch geändert? Im Spiel verlängerte man auch die “Besonderen Bonusse” mit erhöhter Rauch-Wirksamkeit, mehr Geschenk-Öffnungen, höherer Geschenk-Aufbewahrung und halber Schlüpf-Distanz. Im Spiel liest man, dass diese Boni noch 33 Tage halten sollen.

Eine weitere Änderung ist die neue Spezialforschung “Nostalgie Herausforderung”, die zunächst nur für ein paar Trainer freigeschaltet wurde. Wir haben alle Aufgaben und Belohnungen für euch zusammengetragen, damit ihr seht, was euch da erwartet.

Entwickler von Kickstarter-MMORPG wird wegen Betruges verklagt – So verteidigt er sich

Beim Kickstarter-MMORPG Chronicles of Elyria geht es derzeit drunter und drüber. Nachdem die Einstellung des Spiels angekündigt wurde, begannen Spieler den Entwickler zu verklagen. Der sagt nun jedoch, dass Chronicles of Elyria gar nicht tot sei.

Was ist passiert? Am 25. März teilte der CEO von Soulbound Studios, der Firma hinter Chronicles of Elyria, mit, dass alle Mitarbeiter entlassen wurden. Das läge daran, dass kein Publisher für das ambitionierte MMORPG gefunden werden konnte und der Firma nun das Geld ausgegangen sei.

Zwar sollte “irgendetwas spielbares” aus den Daten von Elyria in freiwilliger Arbeit entstehen, doch der Text machte eigentlich deutlich, dass das ursprünglich geplante MMORPG nicht mehr umgesetzt wird.

Viele Spieler waren daraufhin enttäuscht und wollten ihr Geld zurück. Gemeinsam wollen sie eine Sammelklage gegen Soulbound Studios einreichen.

Doch die Firma behauptet nun, dass Chronicles of Elyria weiter entwickelt wird. Spieler im reddit stellen die Vermutung an, dass sich Soulbound Studios damit nur vor der Klage retten möchte.

Chronicles of Elyria Alter
Die Charaktere im MMORPG sollten altern und daran sterben. Ein Feature, mit dem Chronicles of Elyria Aufmerksamkeit erlangte, aber sich vielleicht übernommen hat.

Entwicklung von Chronicles of Elyria wird vom CEO fortgesetzt

Was sagt Soulbound? In einem FAQ auf der Webseite äußert sich der CEO Jeromy “Caspian” Walsh zu der aktuellen Situation von Chronicles of Elyria. Auf die Frage, ob die Spieler ihr Geld zurückerhalten, antwortete er:

Unsere Absicht war und ist es, Chronicles of Elyria auszuliefern.

Obwohl wir bei der Entwicklung dieses einzigartigen Spiels viele Herausforderungen gemeistert und Fehler gemacht haben, gehen unsere Bemühungen weiter.

Alle Gelder, die wir für die Entwicklung gesammelt haben, darunter ein beträchtlicher Teil des persönlichen Geldes des Gründers, wurden von Soulbound in gutem Glauben für das Spiel ausgegeben […].

In einer weiteren Frage ging es darum, was mit dem Geld der Backer für besondere Aktionen wie dem 95 Dollar Adventskalender mit Ingame-Items passiert ist.

Walsh sagte dazu:

100% der Gelder, die wir über Kickstarter, unsere Stretch-Goals und direkte Zahlungen gesammelt haben, flossen direkt in die Entwicklung des Spiels. Die Entwicklung von Spielen, insbesondere von Spielen dieser Größenordnung, ist ein kostspieliges Unterfangen […].

Niemand hat einen Ferrari gekauft. Niemand hat mit Ihrem Geld eine Weltreise unternommen. Alle Gehälter lagen im Rahmen der Norm für ein Unternehmen unserer Größe in unserer Branche und Region […].

Unsere Kosten lassen sich aufschlüsseln in Lohn- und Gehaltskosten für etwa 20 Personen, zahlreiche Vertragspartner, Krankenversicherung, Betriebsausgaben […] Softwarelizenzen und damit verbundene Tantiemen, Rechtskosten, Buchhaltung, Ausbildung und Marketing.

Unsere Betriebskosten haben über vier Jahre hinweg durchschnittlich fast 2 Millionen Dollar pro Jahr betragen, und jeder Penny kann abgerechnet werden.

Insgesamt soll das MMORPG seit 2016 rund 8 Millionen Dollar über Crowfunding gesammelt haben. Diese könnten nach der oben genannten Rechnung tatsächlich dazu geführt haben, dass 2020 das Geld ausgegangen ist.

elyria-stadt
Neben dem Alterungsprozess machte Elyria auch damit auf sich Aufmerksam, dass man viel Geld investieren konnte. Ein eigenes Königreich kostete bis zu 10.000 Dollar.

Wie wird Elyria weiterentwickelt? Die Entwicklung von Chronicles of Elyria wird derzeit im Alleingang vom CEO Walsh fortgesetzt. Dies teilte der CEO im FAQ mit.

An seiner Seite stehen 6 alte Mitarbeiter, die freiwillig und in ihrer Freizeit bei der Entwicklung aushelfen. Dies soll aber nicht lange so bleiben, denn Walsh suche derzeit nach einer finanziellen Lösung.

Wie diese Lösung aussehen soll, wisse er selbst noch nicht.

Spieler vermuten eine Hinhaltetaktik

Wie reagieren die Spieler? Im Subreddit zu Chronicles of Elyria gibt es einige Nutzer, die hinter dem FAQ und der Weiterentwicklung durch eine Person eine Hinhaltetaktik vermuten, damit es nicht zur Klage kommt.

So schreibt der Nutzer Shathiell:

  • “Das ist die größte “Bitte verklagt mich nicht”-Antwort, die ich je gelesen habe. Was für ein Blödsinn. […]. Die Aussage, dass sie [Das Spiel] noch immer liefern möchten, ist bestenfalls irreführend, schlimmstenfalls betrügerisch. Ich meine, wenn sie mit dem Team, das sie vorher hatten, nicht liefern konnten, was sollen sie dann jetzt liefern?”

Auch andere Nutzer finden die Antwort “Lächerlich” (via Geoffrey994) oder bezeichnen sie “als einen Witz” (via Alfgart).

Allerdings melden sich auch vereinzelte Stimmen, die sich zumindest wünschen, dass die Aussagen des CEOs wahr wären und Chronicles of Elyria wirklich noch erscheinen könnte.

Wie geht die Klage weiter? Derzeit gibt es noch keine Aussage von den Organisatoren der Klage zu dem neuen FAQ. Dies wurde erst heute Nacht veröffentlicht. Sobald es eine Aussage gibt, werden wir diese im Artikel ergänzen.

Das Klagen gegen Spiele-Firmen durchaus eine Chance haben können, zeigen ehemalige Fans von ArcheAge. Die zogen 2015 vor Gericht und errungen 2020 einen Vergleich von 420.000$.

WoW: 30 Tanks zerlegen lachend den aktuellen Raid, zeigen, wie’s ohne DDs und Heiler geht

Wie mächtig sind Tanks in World of Warcraft? Das zeigt der Spieler Nnoggie, welcher mit 30 Tanks den Raid Ny’alotha beinahe zum Kinderspiel machen.

Was hat die Gruppe geschafft? Der Raid Ny’alotha stellt durchaus eine Herausforderung dar. Doch Nnoggie, Mitglied der Gilde Method, wollte beweisen, dass man ihn selbst dann schaffen kann, wenn nur Tanks in der Gruppe sind, also keine Damage Dealer oder Heiler mit dabei sind. Also zogen 30 Tanks los und schafften es, Ny’alotha im heroischen Modus zu meistern – und das sogar recht einfach. Der gesamte Raid stellte für Nnoggies, der hierfür eine neue Gruppe zusammenstelle, kein Problem dar. Sie lachten sogar, während sie durch den Schlachtzug eilten.

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Dieses Video fast den Raid Ny’alotha mit 30 Tanks zusammen.

Tanks sind mächtig

Wie hat die Gruppe das geschafft? Die Profi-Gilde Method ist die aktuell zweitstärkste Raid-Gilde der Welt. Im aktuellen Content lagen sie nur knapp hinter dem World First Kill auf N’zoth mythisch von Limit. Allerdings spielte aus dieser Gruppe nur Nnoggie.

Nnoggie und seine Freunde griffen auf einige kreative Spielmechaniken zurück. Dazu gehört der Boost des Verderbniseffekts „Zwielichtverwüstung“. Dieser Effekt gehört zu den mit Patch 8.3 eingeführten Verderbnis, die schon seit einiger Zeit wegen ihrer Stärke kritisiert wird.

Um diesen Boost zu erreichen, stapelten die Spieler die Azerit-Essenz „Stärke des Wächters“, welche die Gesundheit aller Tanks im Raid um 3% erhöht und sich selbst stapelt.

Da sich „Zwielichtverwüstung“ mit dem maximalen Leben skaliert, und alle 30 Tanks die Azerit-Essenz sowie viele Ausdauer-Gegenständen wie die zeitverzerrte Version von „König Llanes hoheitlichem Siegel“ verwendeten, stapelten die Spieler Millionen an Leben und konnten dadurch auch entsprechend viel an Schaden austeilen.

Darüber hinaus nutzten sie noch Items wie „Vitageladener Titanensplitter“, was für viele Tanks als eines der stärksten Schmuckstücke überhaupt gilt.

Wer sind die Spieler? Es handelt sich um den bekannten WoW-Spieler Nnoggie. Unter anderem ist er für die Method Dungeon Tools als Addon für WoW bekannt. Nnoggie rief über Discord dazu auf, ihm bei seinem Unterfangen zu helfen.

Er schnappte sich 29 weitere Spieler, die auf seinen Aufruf reagierten und stürzte sich in den Heldenmodus des Ny’alotha-Raids. Dabei spielte die Gruppe nur Tank-Klassen, darunter mehrere Blut-Todesritter, einigen Dämonenjäger und Krieger, sowie auch einen Paladin, einen Druiden und einen Mönch.

Nnoggie 30 Tanks vs Nyalotha Heroic von Nnoggie auf www.twitch.tv ansehen

Spieler zeigen sich erstaunt

Was meinen WoW-Spieler zu dieser Leistung? Die Spieler zeigen sich beeindruckt von dieser Leistung und sind zudem erstaunt, dass solche Lebens- und Schadenszahlen möglich sind. Manche halten dies für übertrieben.

  • PlasticAngle meint auf reddit: „4 Millionen Gesundheit … ja, diese Zwielichtverwüstung tut weh.“
  • Neramm meint auf reddit: „Verderbnis macht nur dann richtig Spaß, wenn sie kaputt ist.“

Spieler im MMORPG World of Warcraft erreichen immer wieder besondere Errungenschaften und stellen etwa Rekorde auf. So schaffte es Spieler DesMephisto, 46 Charaktere auf Level 120 zu bringen, wobei alle Helden nur die Klasse Krieger haben.

The Division 2: Wartung, Server-Down am 28.4. – Alles zu Ablauf und Patch Notes

Bei The Division 2 findet heute auf der PS4, der Xbox One und auf dem PC eine Wartung statt, die Server gehen für mehrere Stunden offline. Welche Zeiten sind heute wichtig und was ändert sich? Lest hier alles Wichtige zum Ablauf und den Patch Notes.

Update 12:35 Uhr: Wie Massive nun mitgeteilt hat, kommen die Server wieder online, die heutige Wartung ist abgeschlossen. Weitere Änderungen als die bereits kommunizierten sind nicht hinzugekommen. Viel Spaß beim Zocken, Agents.

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Was hat es mit der Wartung auf sich? Auch nach dem 2 großen Updates im April (Title Update 8.5 und Title Update 9), sowie der Rücknahme eines umstrittenen Nerfs tüfteln die Entwickler von Massive weiter an The Division 2. Deshalb gibt es heute Wartungsarbeiten inklusive Server-Down, die auch einige Änderungen mit sich bringen werden.

Alles Wissenswerte zu den Wartungsarbeiten am 28. April

So läuft die Wartung heute ab: Auf Twitter gab Massive bereits den Ablaufplan für heute bekannt.

  • Der Start der Wartung ist heute auf 9:30 Uhr deutscher Zeit angesetzt. Zeitgleich gehen die Division-2-Server offline, die Downtime beginnt.
  • Der Server-Down wird voraussichtlich 3 Stunden in Anspruch nehmen. Während dieser Zeit kommen die Änderungen ins Spiel und ihr müsst eine Zwangspause einlegen.
  • Läuft die Wartung nach Plan, dann werden die Server gegen 12:30 Uhr wieder online kommen. Damit wäre dann auch die heutige Wartung vorbei und ihr könnt wieder The Division 2 zocken.

Diese Zeiten können sich übrigens im Verlauf der Wartungsarbeiten noch ändern, das ist bereits öfters vorgekommen. Sollte die Wartung früher als geplant enden oder sich außerplanmäßig ausdehnen, so werden wir das hier im Artikel entsprechend aktualisieren.

Die Änderungen im Überblick – Das verraten die Patch Notes: Neben dem Ablaufplan hat Massive auch die Patch Notes bereits veröffentlicht. Folgende Änderungen erwarten euch nach der heutigen Wartung bei The Division 2:

  • Ein Problem wurde gelöst, wodurch die Sucher-Mine unbeabsichtigt hohen Schaden in der Dark Zone austeilen konnte.
  • Ein Problem wurde behoben, wodurch das Talent “Unaufhaltsame Kraft” (zusätzlicher Waffenschaden pro Kill. 5 % für 15 Sekunden, maximal 5 Stapel) beim Einsatz von verbündeten Skills triggern konnte.
division 2 agent cool sonnenbrille titel

Übrigens, auch die Patch Notes können sich noch im Verlauf der Wartung ändern. So haben es manchmal nicht alle Punkte letztendlich auch ins Spiel geschafft oder es kamen weitere Änderungen hinzu, die zunächst nicht aufgeführt waren. Wir werden euch darüber auf dem Laufenden halten.

Das ist jetzt noch neu bei The Division 2: Mit der Wartung enden heute das Bekleidungs-Event Urban Jungle sowie die Jagd nach Saturn (die Event-Woche) – der 3. Zielperson im Rahmen der saisonalen Fahndung. Dafür geht ein neuer Inhalt der Season 1 an den Start. So könnt ihr nach der heutigen Zwangspause im Rahmen der Home-Liga New York unsicher machen.

Quelle(n):
  1. Ubisoft Forums

Bezahlt Valorant die Twitch-Streamer? Das sagt Riot

Valorant ist bei Twitch ein Riesen-Erfolg und sorgt für Rekordzahlen an Zuschauern. Doch wie kam es dazu? Wurden die Top-Streamer von Riot bezahlt, damit sie Valorant spielen? Riot hat dazu nun ein ausführliches Statement verfasst: Es gibt keine Sponsored Streams, sagen sie.

So erfolgreich ist Valorant auf Twitch: Die Beta von Valorant war den April 2020 über mit durchschnittlich 502.852 Zuschauern in diversen Twitch-Streams vertreten. Das macht Valorant locker zum Top-Titel auf Amazons Streaming-Plattform. Zum Vergleich: Die nächsten 5 Top-Kategorien hatten nicht Mal die Hälfte dieser Zuschauerzahlen im April 2020 (Stand 28. April 2020):

  • Just Chatting: 193.381 Zuschauer im Schnitt
  • League of Legends: 189.792 Zuschauer im Schnitt
  • Fortnite: 133.729 Zuschauer im Schnitt
  • CS:GO: 119.075 Zuschauer im Schnitt
  • GTA 5: 103.444 Zuschauer im Schnitt
Valorant Twitch Rating
Die Twitch-Zahlen von Valorant am 28. April 2020. Quelle: Twitchtracker

Dazu kommen weitere Rekorde. So wurde Valorant an einem Tag über in 34 Millionen Stunden Stream gesehen. An einem Tag wurden also 4000 Jahre Valorant gesehen.

Grund für die vielen Views ist, dass Spieler nur durch das Sehen von Streams Beta-Zugang für Valorant bekommen. Doch bevor jeder Streamer Zugang für die Beta verteilen konnte, gab es nur einige ausgewählte Top-Streamer, die solche Twitch-Drops in ihrem Stream aktiv hatten.

Wurden die von Riot alle bezahlt, um das Spiel zu spielen und zu promoten?

Riot erklärt, wie man Twitch-Streamer zu Valorant holt

So ging Riot vor: In einem Artikel auf der Seite Engadget wurde Riots Marketing-Chefin Nikki Lewis zu dem Thema interviewt. Sie gab erst an, dass man sich mit Hunderten von Streamern und Influencern aus der ganzen Welt in Verbindung gesetzt hätte.

Man bat die Streamer, Valorant zur Beta zu streamen und Zugänge via Drops anzubieten. Dabei sei es wichtig gewesen, beinharte Shooter-Fans auszusuchen, die Ahnung von solchen Games haben und denen das Spiel auch gefällt. Doch Geld sei dabei keines geflossen:

Während der Closed Beta haben wir keinen Streamer bezahlt, um Valorant zu streamen. Unser Ziel ist es, eine Community über Jahre, ja sogar Jahrzehnte hinweg zu erhalten. Und so bemühen wir uns um den Aufbau einer langfristigen Beziehung zu Streamern und suchen nach Dingen, die von Wert sind, wo wir die Geschäftsgrundlagen unterstützen können, welche sie [die Streamer] aufbauen wollen.

Was haben die Streamer dann bekommen? Doch was hat Riot den Streamern dann geboten? Dazu nannte Lewis keine Details, doch sie gab an, dass man ein „Ökosystem“ aufbauen wolle, welches „für uns alle nützlich sein soll“. Und in der Tat haben bisher alle von Valorant profitiert:

  • Die Streamer bekamen traumhafte Zuschauer-Zahlen
  • Riot bekam massig kostenlose Promo für ihr Spiel
  • Amazon profitierte vom gestiegenen Nutzer-Volumen auf Twitch

Außerdem sei man bei Riot Games eh schon immer offen auf Influencer zugegangen:

Der Grund, warum wir bei den Streamern so beliebt sind, liegt darin, dass wir darauf ausgerichtet sind, sie kennen zu lernen, tiefere Beziehungen zu ihnen aufzubauen, ihr Feedback zum Spiel zu verstehen und das Spiel mit ihnen zu spielen. Wir haben viele Entwickler, die mit Influencern  spielen und sie einfach nur umarmen und willkommen heißen. Das war eine explizite Marketingstrategie von uns.

Das steckt dahinter: Wenn man Twitch-Streamern zuhört, war es wohl gar nicht nötig, dass Riot Games sie bezahlt, weil Valorant durch die Twitch Drops so viele Zuschauer und damit Einnahmen brachte, dass da fast jeder dabei sein wollte (Dr Disrespect, nach eigenen Angaben, aber nicht):

  • für etablierte Streamer an der Spitze von Twitch wie summit1g oder Myth war es die Chance, was Neues zu machen und ihre Zuschauer zu unterhalten
  • für Streamer aus der 2. Reihe bot Valorant die Chance auf den Durchbruch – Streamer wie Craig “ONSCREEN” Shanon sagen, sie hätten schon 500.000 Follower und 14.000 Subscriber durch Valorant gewonnen. Alleine die Abos bringen so 30.000$ im Monat. Werbung und Spenden gibt’s obendrauf.

Das ist wohl das Ökosystem, von dem Riot Games spricht.

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Er ist einer der ganzen großen Valorant. summit1g

Doch ganz ohne Probleme läuft die Sache mit Valorant auf Twitch und den Twitch-Drops auch wieder nicht. Da einige Streamer ihren Channel 24 Stunden lang teilweise aufgezeichneten Content laufen lassen, nimmt die ganze Situation um die begehrten Twitch-Drops langsam absurde Formen an und viele sind genervt.

Genervt von gemeinen Spoilern? Kurioses PS5-Patent soll euch davor schützen

Stört es euch, wenn andere euch die besten Story-Entscheidungen verraten? Sony hat für die PS4 und PS5 ein kurioses Patent angekündigt, das euch vor Spoilern schützen soll. MeinMMO erklärt, wie es genau funktionieren soll.

Woher stammen die Informationen? Beim amerikanischen US Patent and Trademark Office ist ein Patent von Sony aufgetaucht (via uspto.gov). Laut den veröffentlichten Daten soll das Patent Spieler vor Dingen schützen, die sich als Spoiler erweisen könnten.

Doch wie soll das Patent funktionieren? MeinMMO hat sich das Patent einmal genauer angesehen und erklärt, wie das Ganze im Detail funktionieren könnte.

So wird das Patent erläutert. Bildquelle: Respawnfirst.com

Ein Feature für die PS5 – So funktioniert der Spoilerschutz

Laut Patent wird der Mechanismus über einen Server kontrolliert. Dort werden auch die Daten verarbeitet. Wenn ihn Sony implementiert, soll der Spoilerschutz so funktionieren:

  • Ein Server prüft, welche Daten potentiell für den Spieler verfügbar sind.
  • Der Server erkennt, dass bestimmte Objekte in einem bestimmten Spiel vorkommen.
  • Der Server erkennt anhand der Metadaten, welche Objekte der Spieler noch nicht gesehen haben kann und sie somit potentielle Spoiler sind.
  • Das System bestimmt, dass es sich bei bestimmten Objekten um einen Spoiler handeln muss.
  • Der User wird daran gehindert, über das PlayStation-System mit geblockten Objekt zu interagieren.

Wo funktioniert dieser Schutz? Laut Patent handelt es sich um “cross-plattform spoiler blocking”. Das heißt, dass dieser Schutz sowohl auf der PlayStation 4 als auch auf der PlayStation 5 funktionieren könnte. Das ist aber reine Spekulation.

Ebenfalls unbekannt ist, ob das Patent auch auf alte Spiele angewandt werden kann, oder ob diese Funktion beispielsweise per Schnittstelle durch die Entwickler in die Spiele integriert werden müsste.

Im Patent heißt es außerdem, dass das System hauptsächlich für Spiele mit Story- und PvE-Fokus gedacht sei. Ob dieser Schutz auch in Mehrspieler-Spielen funktionieren könnte, ist also ebenfalls unbekannt.

Darum will Sony euch vor gemeinen Spoilern schützen

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Spiele wie “The Last of Us” setzen auf eine starke Story. Sony möchte Spieler vor Spoilern schützen – diese können Schutz aber auch ablehnen.

In der Beschreibung des Patents heißt es:

Spoiler sind eine der größten Sorgen von Spielern von Singleplayer, Koop- oder PvE-Spielen, wenn sie mit Freunden oder in Online-Communitys (durch Diskussionen, Walkthroughs) unterwegs sind. Diese Furcht kann Spieler davon abhalten, sich an gemeinschaftsbildenden sozialen Verhaltensweisen zu beteiligen, was für diese Benutzer zu einem erheblichen Verlust an Beteiligung mit der Spielplattform führen könnte.

Patenttext von Sony, Quelle: uspto.gov.

Was heißt das für den Spieler? Es geht also nicht nur darum, Spieler vor dem Verrat der Story zu schützen. Man denkt hier auch an Menschen, die Angst haben, mit anderen zu reden, weil sie befürchten, dass man ihnen die Story verraten könnte.

Man möchte Spieler nicht benachteiligen oder sie ausgrenzen. So soll niemand von der Spieleplattform oder der Community augeschlossen werden.

Es gibt auch Spieler, die sozial ausgegrenzt sind, aber ihre Ängste auf eine besondere Art und Weise überwinden können. Ein Junge hat zum Beispiel trotz Ängsten online neue Freunde gefunden:

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Junge mit Sozialphobie will PS4 zocken – findet 900 neue Freunde
von Benedikt Schlotmann

PS4 und PS5: Ihr wollt trotzdem wissen, wie die Story ausgeht? Auch kein Problem

Dieser Schutz soll aber nicht zwingend für alle sein. Laut Patent dürft ihr euch trotzdem weiterhin spoilern lassen: Denn laut Text kann man diesen Schutzmechanismus auch abschalten.

Als Reaktion auf eine Anfrage können markierte Objekte eines Typs für den Spieler wieder sichtbar gemacht werden.

Patenttext von Sony, Quelle: uspto.gov.

Ihr dürft euch also weiterhin spoilern lassen, wenn ihr es wollt.

PS5 Design - Quader
Wie könnte die PS5 aussehen? Wir haben euch zumindest die 5 besten Designs für die PS5 vorgestellt.

PS5 Release – Gibt es noch weitere Patente?

Sony hat mittlerweile schon mehrere Patente rund um die PlayStation eingereicht:

In einem weiteren Patent hatte man erklärt, dass der PS5-Controller biosensorisches Feedback verarbeiten könnte. Und wie es bisher aussieht, wird der angekündigte Dualsense-Controller tatsächlich so ein Feature haben.

Was kann der PS5-Controller eigentlich?

PS5-Dual-Sense-Front2

Der PS5-Controller ist jüngst von Sony vorgestellt worden. Und nicht nur im Design unterscheidet sich der PS5-Controller vom alten Dualshock 4.

Falls ihr euch für den PS5-Controller interessiert, wir haben hier für euch alle wichtigen Informationen rund um den Dualsense-Controller zusammengefasst.

Quelle(n):
  1. Respawnfirst.com

Destiny 2: Erben-Erscheinung im Test – Neues Top-Exotic oder Staubmagnet?

Das neue Event-Exotic von Destiny 2 (PC, PS4, Xbox One, Stadia) kam im April 2020 und hat ordentlich Wumms. Wir werfen einen genauen Blick auf Erben-Erscheinung (Heir Apparent) und vergleichen es mit dem aktuellen Top-Exo Xenophage.

Um diese Waffe geht’s: In Destiny 2 gibt’s ein neues Waffen-Exotic mit dem Namen Erben-Erscheinung (eng. Heir Apparent). Das schwere Maschinengewehr wird im Power-Slot geführt und verursacht Solarschaden.

Die Powerwaffe sticht durch ihr gewaltiges Magazin mit 200 Schuss und die hohe 900er-Feuerrate hervor. Am interessantesten sind aber die beiden exotischen Fähigkeiten:

  • Schwerer Kugelwerfer: Dreht die Waffe hoch – Diese Waffe kann nur in komplett hochgedrehtem Zustand abgefeuert werden
  • Rüstung des Kolosses: Bei voller Gesundheit wirst du beim Hochdrehen dieser Waffe von einem Arkus-Schild geschützt

Erben-Erscheinung muss, bevor ihr feuert, also erst kurz warmlaufen, nur dann könnt ihr den vernichtenden Kugelhagel loslassen.

Erben-Erscheinung sieht aus wie eine Gatling-Gun und spielt sich auch so

Wichtig ist es, zu wissen, dass ihr die Waffe quasi aus der Hüfte betätigt. Legt ihr an, schaut ihr nicht durch das Visier – ein kleiner Rotpunkt erscheint aber dennoch und bietet Orientierung.

Zudem bietet das MG:

  • AimAssiast (Zielhilfe): 90/100
  • Rückstoßkontrolle: 75/100 + 20 (durch Kampfgriff)
  • Eine sehr großzügige Treffer-Hitbox

Dies sorgt dafür, dass sich der Kugelspucker hervorragend beim Schießen anfühlt und ihr Feinde locker bei Dauerfeuer trefft, auch mit dem Kontroller.

So funktioniert der besondere Schild: Eine der coolsten Features von Erben-Erscheinung ist die Rüstung des Kolosses. Durch den Perk erhaltet ihr einen Arkus-Schild, der euch komplett umhüllt und von allen Seiten schützt.

Das müsst ihr über den Arkus-Schild wissen:

  • Nach circa 1,5 Sekunden Hochdrehen erscheint der Schild
  • Ihr erhaltet etwa ein Drittel Extra-Energie (80 Lebenspunkte) und der Schild heilt sich automatisch selbst
  • Arkus-Schaden bricht den Schild recht schnell und triggert eine Arkus-Explosion (wie bei PvE-Feinden)
  • Kinetik-, Solar- und Leere-Schaden werden reduziert – Kinetik-Schaden sehr deutlich (50%)
  • Ihr könnt keine kritischen Treffer erleiden, solange ihr den Schild nutzt
Arkus Schild Erben-Erscheinung Exotic Destiny 2 Nexxoss
So sieht euer neuer Arkus-Schild für andere aus – Quelle: Nexxoss Gaming

Exo Erscheinung gibt’s jetzt über Event, später zufällig

So könnt ihr Erben-Erscheinung erhalten: Wenn ihr das besondere Exotic in die Finger bekommen wollt, müsst ihr aktuell das Hüter-Spiele-Event zocken. Als Belohnung für 7 gemeisterte Event-Triumphe erhaltet ihr das MG von Eva Levante im Turm.

Wenn ihr nicht an den Wettkämpfen teilnehmen wollt oder könnt, keine Angst. Wie mit ehemaligen Event-Waffen (beispielsweise Arbalest), wird auch Erben-Erscheinung später irgendwann in den regulären exotischen Lootpool wandern.

Für alle Medaillen-Jäger, welche die neue Powerwaffe möglichst schnell bekommen möchten, haben wir hier einen Guide zu den Hüter-Spielen 2020 verfasst:

Mehr zum Thema
Destiny 2: Lorbeeren u0026 Medaillen bekommen – So spielt ihr die Hüter-Spiele richtig
von Philipp Hansen

Wie stark ist das neue Exotic in PvE und PvP?

So schlägt sich das Exo-MG im PvE: Im PvE von Destiny 2 macht Erben-Erscheinung eine gute Figur. Durch das gewaltige Magazin holzt ihr Feinde gleich im Dutzend um. Der interessante Schild gibt euch dabei stets Deckung.

Achtet jedoch darauf, ob die Gegner in Strikes beispielsweise bevorzugt Arkus-Schaden raushauen. In diesem Fall kann euer Schutz schnell zur Falle werden.

Selbst gegen Boss-Gegner lässt sich der recht hohe Schaden gut nutzen, ist aber nicht das stärkste Exo zum Killen von Bossen. Ein großer Vorteil sind die Munitionsreserven von 500 Kugeln. In einer Sekunde lasst ihr etwa 15 Schuss davon auf Feinde los.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Spaß. In den Tests wird immer wieder lobend erwähnt, wie toll es sich anfühlt mit seiner Terminator-Gatling durch die Gegend zu stapfen. Die Waffe hat eine erfrischende Spielweise und der Schild gibt der Action-Film-Fantasy den nötigen Rückhalt.

Ihr erkennt euren aktiven Schild am Effekt beim Bildschirmrand – Quelle: Nexxoss Gaming

So schlägt sich das Exo-MG im PvP: Spielt ihr im Schmelztiegel könnt ihr mit Erben-Erscheinung ordentliche Kill-Serien hinlegen. Mit dem MG habt ihr die wohl beste Time to Kill (TTK) aller Gattungsvertreter. Möglich macht dies die schnelle Schussfrequenz und der gute Schaden:

  • 33 pro Kopftreffer (0,33 Sekunden TTK)
  • 28 pro Körpertreffer (0,4 Sekunden TTK)

Bedenkt, dass ihr die Powerwaffe erst anlaufen lassen müsst. Als Ausgleich erhaltet ihr jedoch stolze 68 Schuss, wenn ihr die Power-Munition plündert. Das reicht selbst bei Körpertreffern für circa 9 erledigte Hüter.

Durch den einzigartigen Schild schluckt ihr auch Sniper-Treffer und profitiert enorm von dem Fakt, dass Feinde keine kritischen Treffer bei euch landen können.

Zwei negative Aspekte erden Erben-Erscheinung aber im PvP:

  • Ihr seid relativ langsam mit der schweren Waffe unterwegs, die beim Hochdrehen beispielsweise Sprünge unmöglich macht.
  • Gegen Arkus-Schaden seht ihr kein Land – Die Schild-Explosion fügt eurer Gesundheit vernichtende Schläge zu und macht euch schnell vom Jäger zum Gejagten.

Erben-Erscheinung vs. Xenophage – Welches Exo ist stärker?

In der aktuellen Season 10 muss sich jedes Exotic im Power-Slot mit Xenophage messen. Passenderweise gehören beide Waffen zu den schweren, exotischen MGs und richten Solarschaden an.

Alles, was ihr zu Xenophage wissen müsst, findet ihr hier:

Mehr zum Thema
Experten in Destiny 2 sagen: Ehemals schwächstes Exotic ist nun heftiger Boss-Killer
von Philipp Hansen

Das kann Xenophage:

Pro
  • Hoher Schaden pro Schuss
  • Benötigt keine kritischen Treffer
  • Hoher DPS-Wert
  • Kann selbst Raid-Bosse schnell töten
  • Hohe Reichweite – Kein Schadensabfall
  • Explosion erzeugt kleinen Bereichsschaden
  • Macht enorm viel Spaß
Contra
  • Kleines Magazin (13 Schuss)
  • Kleine Reserve (28 Schuss)
  • Kann keine kritischen Treffer landen
  • Niedrige Feuerrate (120)
  • Mittlerer totaler Schaden

Xenophage glänzt vor allem gegen die größten Bosse. Im Kampf gegen schwächere Feinde und Gruppen von Adds ist ein Schuss im Prinzip zu Schade, trotz des Bereichsschadens.

Neben den irrsinnigen Schaden schätzen die Hüter bei Xenophage vor allem die einfache und spaßige Handhabung. Es sind keine kritischen Treffer nötig um maximale Effektivität zu erreichen.

Exo heavy MG Xenophage Destiny 2
Xenophage feuert langsam aber tödlich

Das kann Erben-Erscheinung:

Pro
  • Großes Magazin (200 Schuss)
  • Große Reserve (500 Schuss)
  • Starke Zielhilfe für Hüftfeuer
  • Extrem hohe Feuerrate
  • Tötet alles außer Bosse sehr schnell
  • Einzigartiger Koloss-Schild
  • Macht enorm viel Spaß
  • Hoher totaler Schaden
Contra
  • Mittlerer Schaden pro Schuss
  • Kritische Treffer auf Distanz durch Hüftfeuer schwer
  • Mittlere Reichweite (37 Meter bis Schadensabfall)
  • Muss Hochdrehen
  • Schild ist schwach gegen Arkus-Schaden

Es fällt auf: Neben der Gattungszugehörigkeit und der Schadensart hören die Gemeinsamkeiten der beiden Exo-Knarren fast schon auf. Erben-Erscheinung schreddert alles bis auf Bosse – Xenophage brutzelt durch Majors und zeigt sein volles Potenzial gegen starke Bosse.

Schnelle Feuerrate und geschützt als Frontschwein oder doch vernichtende Einzelschüsse aus der Distanz wie eine Panzerhaubitze. Beide Exotics haben ihren Platz in Destiny 2 und sind bedenkenlos zu empfehlen.

Eines haben beide Powerwaffen am Ende gemein: Beide liefern viel Spaß und erfüllen coole Machtphantasien. Ob Erben-Erscheinung mein neues Lieblings-Exotic wird muss sich zeigen, aktuell belegt diesen Platz noch Xenophage.

So holt ihr euch den witzigsten Helm, den ESO zu bieten hat

Das MMORPG The Elder Scrolls Online (ESO) hat viele Skins für euch parat. Einer der beliebtesten Helme ist dabei ein Topf und der ist richtig witzig. Wir von MeinMMO zeigen euch in diesem Guide, wie ihr ihn kriegt.

Während die neuste Erweiterung Greymoor kurz bevor steht, haben wir einen Tipp für euch, wie ihr die Zeit bis dahin überbrücken könnt. Und dabei werdet ihr noch mit dem wohl coolsten Helm im Spiel belohnt: Cadwells Helm des Heldentums.

Was ist das für ein Helm? Um genau zu sein, handelt es sich bei dem Helm um eine Kopfbedeckung. Die könnt ihr bei ESO über eure Sammlung aufrufen und damit euren Kopfslot oder den eures Kostüms überdecken.

Wie der Name bereits verrät, bekommt ihr den Helm vom kultigen Cadwell. Der etwas verrückte NPC begegnet euch bereits im ersten Tutorial. Dabei trägt er eine etwas andere Version des bei Verschwörungs-Theoretikern beliebten Aluhuts, nämlich einen Topf. Wir von MeinMMO erklären euch, wie ihr diesen für euren eigenen Charakter farmen könnt.

Sir Cadwell ESO
Der etwas verrückte Sir Cadwell mit seinem Helm

Questen, questen, questen

Um euch Cadwells Helm des Heldentums zu sichern, müsst ihr für Cadwell in der Zuflucht zwei Missionen abschließen. Damit dieser jedoch dort erscheint, müsst ihr zunächst die Hauptstory des Grundspiels durchgespielt haben. Wie ihr die startet, findet ihr in unserem Guide.

Die zwei Missionen heißen Cadwells Silber und Cadwells Gold. Sie führen euch in die Gebiete der jeweils anderen Fraktionen, wo ihr massig Quests abschließen müsst. Aber zum Glück nicht alle, sondern nur ausgewählte.

Cadwell hat sich mit dem Angebot an mich gewandt, mir anzuschauen, welchen Verlauf die Ereignisse genommen hätten, wenn ich nach der Flucht aus Kalthafen an den Ufern einer anderen Allianz angespült worden wäre.

Journal im Spiel

Das ist Cadwells Silber: Je nach eurer zugehörigen Allianz zu Beginn des Spiels, werdet ihr von Cadwell zu einer anderen Fraktion teleportiert:

  • Das Dolchsturz-Bündnis landet auf Khenarthis Rast beim Aldmeri-Dominion
  • Spieler des Aldmeri-Dominion begeben sich auf Ödfels zum Ebenherz-Pakt
  • Der Ebenherz-Pakt findet sich auf Stros M’Kai im Dolchsturz-Bündnis wieder

Dort steht euch nun die Hauptgeschichte der jeweiligen Allianz bevor. Von Cadwell erhaltet ihr im Zuge der Quest einen Almanach. In diesem findet ihr geschrieben, welche Quests ihr beenden müsst. Habt ihr das überstanden, könnt ihr euch bei Cadwell eure Belohnung abholen.

Das ist Cadwells Gold: Mit der ersten Quest Cadwells Silber könnt ihr den Hut jedoch noch nicht euer Eigen nennen. Ihr müsst zunächst die Folgequest erledigen. Diese führt euch in das Gebiet, das ihr nun noch nicht abgeschlossen habt:

  • Dem Dolchsturz-Bündnis stehen Quests des Ebenherz-Pakts bevor
  • Mit dem Aldmeri-Dominion müsst ihr euch den Quests des Dolchsturz-Bündnisses widmen
  • Spieler des Ebenherz-Pakts werden zum Aldmeri-Dominion geschickt

Habt ihr dort ebenfalls alle Quests aus Cadwells Almanach abgeschlossen, winkt euch bei der Abgabe Cadwells Helm des Heldentums.

Mit einem Almanach zum Erfolg

Sowohl der Almanach für Cadwells Silber als auch Cadwells Gold schalten euch einen Reiter in eurem Journal frei. Dort seht ihr unter dem silbernen Symbol die erste und unter dem goldenen die zweite Questliste angezeigt.

Das beinhaltet Cadwells Almanach: Diese beiden Listen umfassen gemeinsam ganze 152 Quests. Ihr habt also einiges zu tun auf dem Weg zum Helm. Verteilt sind die Missionen auf folgende Gebiete:

  • Dolchsturz-Bündnis
    • Glenumbra (11 Quests)
    • Sturmhafen (18 Quests)
    • Kluftspitze (8 Quests)
    • Alik’r Wüste (6 Quests)
    • Bangkorai (6 Quests)
  • Aldmeri-Dominion:
    • Auridon (11 Quests)
    • Grahtwald (6 Quests)
    • Grünschatten (11 Quests)
    • Malabal Tor (5 Quests)
    • Schnittermark (9 Quests)
  • Ebenherz-Pakt:
    • Steinfälle (16 Quests)
    • Deshaan (11 Quests)
    • Schattenfenn (8 Quests)
    • Ostmarsch (17 Quests)
    • Rift (9 Quests)

Wie ihr seht, ist die Questreihe äußerst langwierig. Ihr müsst zum einen eure Hauptstory durch gespielt haben, um überhaupt starten zu können.

Zum anderen müsst ihr euch durch viele weitere Gebiete questen. Und Tamriel ist riesig und hat eher die Tendenz noch größer als wirklich kompakter zu werden.

Ihr lernt dabei jedoch vieles über die Geschichte von The Elder Scrolls Online. Außerdem seht ihr vielleicht Gebiete und Figuren, die euch sonst nie vor den Bildschirm gekommen wären. Und das wichtigste – ihr bekommt die wohl beste Kopfbedeckung im Spiel.

Quelle(n):
  1. Fandom