Fallout 76 von Release bis heute – So stark hat sich das MMO gewandelt
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Seit seinem Release hat Fallout 76 viele Änderungen bekommen, die das Spielerlebnis teilweise vollkommen verändert haben. Die neuste und größte dieser Änderungen kam mit dem Wastelanders-Update. Aber was hat sich sich in den etwa anderthalb Jahren alles geändert?

Fallout 76 erschien am 14. November 2018, vor fast anderthalb Jahren. Nach anfänglichen Problemen hat sich das Spiel immer weiterentwickelt und Bethesda hat stetig Neuerungen und Verbesserungen gebracht.

Mittlerweile ist das riesige Wastelanders-Update erschienen, das die gesamte Welt umgekrempelt und das Spiel um etliche Features erweitert hat. Das wichtigste davon sind die NPCs, auf die Fans schon seit Release gehofft haben. Das ist aber noch nicht alles.

Zu Beginn sagte der Chef, Todd Howard, selbst noch: Fallout 76 war nicht gut, aber es wird gut. Jetzt, mit Wastelanders, hat es das geschafft. Ob ihr nun ganz neu seid in Fallout 76 oder zurückkehrt: Das Spiel von 2018 ist Fallout 76 sicherlich nicht mehr.

Wenn ihr genau wissen wollt, wie sich Fallout 76 seit seinem Erscheinen verändert und verbessert hat, erfahrt ihr alles ganz genau in dieser Auflistung.

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Die größte Veränderung: Wastelanders und NPCs

Mit dem Wastelanders-Update vom 14. April 2020 hat sich Fallout 76 bisher am stärksten verändert. Die größte Änderung ist die Rückkehr der NPCs, die sich wieder in Appalachia ansiedeln.

Diese kehrten am Patch-Tag zurück in gleich zwei riesigen Fraktionen: Raider und Siedler, denen ihr euch anschließen könnt. An diesen hat Bethesda besonders ausführlich gearbeitet und dabei sogar mehr Geld ausgegeben, als ursprünglich geplant. Das tat Fallout 76 aber richtig gut, meint zumindest MeinMMO-Autor Benedict Grothaus:

Fallout 76 gab für NPCs mehr Geld als geplant aus – Und das war genau richtig

NPCs sind aber nicht die einzige Neuerung. Wastelanders hat noch mehr Features im Gepäck, die die Welt und das Spiel verändern.

Neue Quests und Events

Wie war es vorher? Als Fallout 76 erschienen ist, gab es Quests nur in Form von gefundenen Holotapes oder Terminals, in denen sich Spieler Aufgaben suchen konnten. Das war alles recht unpersönlich.

Fallout 76 Aufseher Logbuch
Quests gab es vorher vor allem über Holotapes wie diese Aufseher-Logbücher.

Die einzigen NPCs, mit denen sie auf ihren Reisen für Quests interagieren konnten, waren Roboter und künstliche Intelligenzen wie die Raider-Ms.-Nanny Rose oder der zwielichtige Enklaven-Chef MODUS.

Lange Questreihen wie die der Herrin der Mysterien haben zwar dennoch für Tiefe und interessante Inhalte gesorgt, aber vielen Spielern hat einfach die Interaktion mit Menschen gefehlt.

Wie ist es jetzt? Jetzt trefft ihr bereits buchstäblich auf euren ersten Metern nach Verlassen von Vault 76 auf Menschen, mit denen ihr sprechen könnt und die euch eure erste Quest anvertrauen.

Die erste längere Reihe an Aufgaben kommt dann von der reizenden Bardame Duchess und ihrem Stammkunden Mort, einem Ghul. Beide erzählen euch bereitwillig mehr Infos und bieten richtige Gesprächsoptionen.

Eines der ersten Bilder zu Mort hat für richtig viel Aufregung gesorgt. Von ihm bekommt ihr heute ebenfalls Aufgaben und Infos.

Je nachdem, wie euer Charakter ausgestattet und geskillt ist, stehen euch sogar verschiedene Lösungswege offen. Statt automatisierte und vorgegebene Aufgaben zu erledigen, die ein Programm von euch verlangt, habt ihr verschiedene Arten, eine Quest anzugehen. Seid ihr charmant oder brutal? Gewitzt oder einfach aufmerksam? Ihr entscheidet – fast wie in einem Singleplayer-Fallout.

Die GamePro hat sich bereits in einem Anspieltest mit diesem Thema befasst. Hier findet ihr den ausführlichen Artikel der GamePro dazu, was Wastelanders für Singleplayer-Fans tut.

Neue und veränderte Gebiete

Wie war es vorher? Appalachia war nach dem Krieg ein zerstörtes Gebiet mit nur wenigen wirklich bewohnbaren Orten. Die meisten Städte waren zerstört, eine Raumstation hat den Norden der Karte verwüstet und eine riesige Ödnis zog sich durch die Mitte.

Fallout 76 Space Station
Die Raumstation vor Wastelanders. Bildquelle: YouTube.

Für eine Nachkriegs-Welt ist das ein passendes Szenario, in dem es sogar viele schaurige Orte zu entdecken gibt. Aber auf Dauer ist das tote Ödland eben vor allem eines: öde und tot.

Wie ist es jetzt? Zusammen mit der Rückkehr der NPCs hat sich auch die Welt grundlegend verändert. Viele der Orte, die zuvor unbewohnt oder von Monstern verseucht waren, sind nun richtig belebt.

Die Raumstation etwa bietet nun der Raider-Fraktion in Form des „Crater“ einen Stützpunkt. Die Parkgarage unter Watoga wurde von den „Blutadlern“ besetzt, einer verrückten Splittergruppe der Raider, die auf Außenseiter äußerst aggressiv reagiert.

Fallout 76 Crater Screenshot
Die gleiche Station heute nach dem Umbau: „Crater“, die Basis der Raider.

Rund um Flatwoods begrüßen nun streunende Siedler oder Raider die neuen Spieler und das Waywards-Diner ist ein Anlauf- und Treffpunkt, in dem sich sowohl Spieler als auch NPCs tummeln.

Selbst die Wälder und Weiten Appalachias haben sich verändert und sind bevölkert. Mitten im Wald könntet ihr über ein geheimes Ritual der Mothman-Kultisten stolpern und auf den Straßen warten ab und an Raider-Trupps auf einsame Wanderer, die sie ausrauben können.

Fallout 76 – endlich auf Steam!

Wie war es vorher? Fallout 76 erschien ursprünglich auf PS4, Xbox One und PC. Für den PC erforderte das Spiel allerdings den Bethesda.net-Launcher, über den auch andere Spiele wie etwa das neue Wolfenstein: Youngblood gestartet werden.

Bethesda hat sich zu Release ausdrücklich gegen Steam entschieden. Einer der Gründe, die Vizepräsident Pete Hines dazu nannte, ist die Kommunikation mit den Spielern. Das sei über einen eigenen Launcher einfacher.

Wie ist es jetzt? Seit Wastelanders ist Fallout 76 auf Steam spielbar und wer seine Accounts verknüpft hat, bekam als PC-Spieler sogar eine kostenlose Kopie für seinen Steam-Account.

Die Entscheidung war offenbar richtig, im Schnitt kommt das Spiel dort auf 15.824 Spieler (via steamcharts, Stand 21. April). Die Bewertungen, die sowohl zu Release auf Metacritic als auch auf Steam gelitten haben, sind mittlerweile um mehr als 100% gestiegen. Momentan hat Fallout 76 auf Steam eine Bewertung von „größtenteils positiv“ mit 77% positiver Reviews (via Steam, Stand 23. April).

Fallout 76 Steam 23 April
Wastelanders kommt auf Steam richtig gut an.

Gameplay-Veränderungen seit Release

Nach dem Erscheinen von Fallout 76 hat Bethesda immer wieder Feedback umgesetzt, die von den Spielern angebracht wurde. Insbesondere neue Inhalte wurden häufig so implementiert oder verändert, dass sie der Kritik entsprechen.

So kamen über die Monate viele neue Features und Gameplay-Inhalte ins Spiel oder wurden so angepasst, die Fallout 76 im Vergleich zum Release deutlich unterscheiden.Darunter sind kleinere Neuerungen wie

fallout 76 rucksäcke 3
Die verschieodenen Rucksäcke im Spiel haben die Spieler stark begeistert.

Diese Inhalte sind nur kleinere Erweiterungen, die für ein wenig mehr Abwechslung sorgen. Andere Features haben aber einen richtig großen Einfluss aufs Spiel.

Eine neue Art, zu handeln: Spieler-Shops

Wie war es vorher? Der Handel zwischen den Spielern ist schon seit dem Erscheinen ein wichtiger Faktor des Spiels. Es erleichtert Spielern, schnell an Ausrüstung zu kommen, wenn etwa Spieler mit mehr Zeit starke Waffen und Rüstungen zum Verkauf anbieten.

Zu Beginn ging das allerdings nur über direkten Kontakt. Käufer und Verkäufer mussten sich treffen und direkt miteinander handeln. Das war nicht nur umständlich – denn erst einmal musste man sich finden – sondern hat auch dazu geführt, dass einige Betrüger dieses System ausgenutzt haben, um ehrliche Spieler um ihre Kornkorken oder Gegenstände zu bringen.

Wie ist es jetzt? Seit dem Patch 9 vom 7. Mai 2019 gibt es sogenannte „Spieler-Shops“. Das sind besondere Gegenstände, die ihr in eurem C.A.M.P aufstellen könnt.

Fallout 76 Spieler Shops
Spieler können jetzt ganz einfach Shops im Camp platzieren.

Die Shops sind Verkaufsautomaten, die ihr selbständig mit Gegenständen füllt, die ihr zum Verkauf anbieten wollt. Ihr legt selbst den Preis fest und andere Spieler können diese Items dann direkt kaufen. Ihr erhaltet das Geld direkt – nach Abzug einer kleinen Steuer.

Der große Vorteil ist, dass ihr nicht einmal anwesend sein. Euer Shop steht allen Spielern offen, während ihr fleißig die nächsten Handelswaren in der Welt farmt. Auf der Karte sehen Spieler direkt in einer Übersicht, welche Art von Ware ihr anbietet (Waffen, Rüstung, Hilfreiches etc.) und können direkt per Schnellreise zum Shop hüpfen.

Neues Feature: Der Legendärer Händler

Hand in Hand mit den Spieler-Shops geht auch die neue legendäre Händlerin Murmrgh. Diese kam nur kurze Zeit nach den Shops ins Spiel und bietet ein ganz neues Handels-System an:

  • überschüssige, legendäre Gegenstände können gegen eine neue Währung eingetauscht werden
  • diese neu Währung, Legendär-Scheine, könnt ihr sammeln – je stärker der Gegenstand war, desto mehr Scheine gibt’s
  • Murmrgh bietet euch dann im Tausch gegen die Scheine zufällige Waffen und Rüstungen an
fallout 76 legendärer Händler
Murmrgh hat immer tolle Angebote.

Für mehr Scheine gibt es stärkere Gegenstände und manchmal hat Murmrgh besondere Angebote, bei denen ihr für weniger Scheine besonders starke Items abstauben könnt.

Durch dieses System vermüllt eure Truhe nicht mehr so schnell mit ungenutzten, legendären Gegenständen und ihr seid nicht mehr darauf angewiesen, nur noch bei anderen Spielern auf ein Schnäppchen zu hoffen. Mit etwas Glück findet ihr euren Traum-Drop einfach bei der netten Grubenhauer-Dame!

Weniger PvP – Dedizierter Modus und weniger Probleme mit Griefern

Wie war es vorher? PvP gehörte zu Release von Fallout 76 zu einem der größten Bedenken der Spieler. Sie fragten sich, wie es klappen soll, in einem auf Story und PvE ausgelegten Franchise den Kampf Spieler gegen Spieler richtig einzubringen.

Bethesdas Antwort war der sogenannte „slap damage“ und ein Kopfgeld-System. Durch den besonderen Ansatz haben Spieler anderen nur wenig Schaden zugefügt, bis diese den Beschuss erwidert haben. Hat sich jemand zu oft an unwilligen Spielern vergriffen, wurde ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt, das ihn für alle Spieler sichtbar gemacht hat.

Fallout 76 Kopfgeld auf Karte
Ein Kopfgeld auf der Karte von Fallout 76.

Wie ist es jetzt? In der Zwischenzeit haben die Entwickler einen besonderen PvP-Modus mit Regeln für die PvP-Fans eingeführt, der jedoch ebenfalls wieder verschwunden ist. PvP war wohl in Fallout 76 generell nicht so beliebt, wie gedacht.

Der „slap damage“ ist vollständig aus dem Abenteuer-Modus verschwunden. Wer will, kann sich noch immer mit anderen Spielern prügeln, aber nur, wenn diese zurückschießen oder etwa eine Werkstatt einnehmen, was ebenfalls als „feindselige Aktion“ gilt.

Wer nun am PvP teilnehmen will, muss das wirklich wollen. Aus Versehen geht das kaum noch.

Zusätzlich gibt es seit dem 10. Juni 2019 den Modus „Nuclear Winter“, in dem ihr gegen andere Spieler auf einer kleinen Karte mit Battle-Royale-Regeln antretet. Fortschritt und Tod haben dort keinen Einfluss auf euer Abenteuer – ihr könnt euch einfach fröhlich aus dem Leben bomben!

Fallout-76-Nuclear-Winter-pvp-1
In Nuclear Winter geht’s richtig zur Sache. Wer sich prügeln will, findet hier immer Action.

Saisonale Events und neue Nebenquests

Wie war es vorher? Ursprünglich hatte Fallout 76 keine saisonalen Events. Lediglich zeitlich begrenzte und wechselnde Herausforderungen für Atome haben für Abwechslung gesorgt. Im Endgame gab es neben diesen Herausforderungen sonst begrenzte Möglichkeiten:

Die verfügbaren Aufgaben und Quests waren aber schnell abgeschlossen und Spieler haben sich recht bald neue Inhalte gewünscht, wie bei anderen Spielen, zu denen besondere und zeitlich begrenzte Events zu realen Feiertagen angeboten werden.

Wie ist es jetzt? Mittlerweile bietet Fallout 76 zu eben solchen Feiertagen wiederkehrende Events an. Das erste seiner Art war das Fasnacht-Event, bei dem in der Stadt Helvetia die Protektrons eine Parade veranstaltet haben. Spieler, die sie gegen Angriffe verteidigt haben, erhielten tolle Masken als Belohnung.

Fallout 76 Wild Appalachia Fasnachts-Event Masken
Die Spieler waren ganz verrückt nach den neuen Masken und einige davon waren sogar richtig selten.

Solche Events gibt es nun häufiger, wie etwa mit besonderen Angeboten zu Weihnachten oder mit Grahms Fleischwoche, in der Spieler mit toller Stimmung für eine möglichst großartige Grillparty sorgen sollen

Überarbeitete öffentliche Events

Wie war es vorher? Die erwähnten öffentliche Events, die regelmäßig auf der Karte aufgetaucht sind, haben für eine kurze Action gute Belohnungen wie seltene Rezepte oder Ausrüstung versprochen.

Der Nachteil daran war allerdings, dass Spieler erst anreisen mussten – und wer gerade weit weg war, kam möglicherweise erst dann an, wenn es schon vorbei war und ist umsonst gereist. Über die Zeit hat sich das allerdings verbessert.

Nach Feedback von Fans werden Events in Fallout 76 viel besser

Wie ist es jetzt? Mittlerweile sind Events direkt zu bereisen. Wer mitmachen will, kann sich einfach auf der Karte ein Event aussuchen und sich per Schnellreise dorthin begeben. Bei der Auswahl des Events gibt es außerdem Informationen darüber

  • wie schwer es ist
  • wie lange es noch dauert
  • die Anzahl der Spieler, die mitmachen
  • den Typ des Events
Fallout 76 öffentliches event
So sieht die Übersicht zu einem öffentlichen Event nun aus. Vorher war es nur das Sechseck mit Namen.

So könnt ihr schneller entscheiden, ob es sich für euch noch lohnt, mitzumachen oder nicht. Die Änderungen gelten übrigens nicht für „normale“ Events wie etwa das Neustarten eines Kraftwerks.

Neues Feature: Raids und Dungeons

Raids und Dungeons sind etwas, das ähnlich wie die saisonalen Events als neuer Endgame-Inhalt eingeführt wurde. Beide sind ausgelegt für größere Spielergruppen und stärkere Spieler, die schon eine hohe Stufe erreicht haben.

Dungeons bieten Spielern einen nicht-instanziierten Bereich, in dem sie an besonderen und herausfordernden Events mit anderen, zufälligen Spielern antreten können. Als Belohnung winken dann besondere Gegenstände. Die bisher eingeführten Dungeons sind:

Fallout-76-Projekt-Paradies-Todeskralle
Das „Projekt Paradies“ ist eine ganz schöne Herausforderung und alleine kaum machbar.

Da Spielern das noch nicht genügt hat, kamen kurze zeit später die ersten richtigen Raids: Vault 96 und Vault 94. Diese sind eine Herausforderung für eine feste Truppe in einer Instanz, der niemand außer der Gruppe beitreten kann. Hier gibt es die mitunter stärksten Rüstungen und Waffen des Spiels.

Mit dem Wastelanders-Update sind zumindest Vault 96 und Vault 94 vorläufig wieder geschlossen worden. Bethesda schließt aber nicht aus, sie wieder zu öffnen und weitere Raids einzuführen, wenn das Update weiter voranschreitet.

Technische Verbesserungen an Fallout 76

Zusätzlich zu den vielen neuen und verbesserten Features, haben die Entwickler auch an den technischen Grundlagen von Fallout 76 gearbeitet. Hier hat sich vieles getan, denn auch der technische Aspekt stand immer wieder in der Kritik. Bethesda arbeitet aber schon seit Release hart gegen diese Kritik an.

Kritische Fehler und deren Behebung

Was sind das für Fehler? Kleinere Fehler kommen in jedem Online-Spiel vor und auch Fallout 76 ist als Survival-MMO nicht davor gefeit. Allerdings gab es kurz nach Release einen Fehler, der besonders große Probleme gemacht hat sowie etwas später einen weiteren, heftigen Bug.

Zu Beginn haben Spieler einen Exploit gefunden, mit dem sie Gegenstände duplizieren konnten. Diese „Duper“ haben sich in kürzester Zeit riesige Vorräte an legendären Waffen, Stimpaks und mehr erschummelt. Das ist ein nachhaltiges Problem für die Wirtschaft.

Etwas später, nach der Einführung der Raids, kam es dann zu Fehlern mit einer neuen Powerrüstung, die das Spiel zum Absturz bringen konnte.

Fallout 76 Vault 94 Raid Topfpflanzen Powerrüstung
Diese schicken und starken Powerrüstungen gab’s in den Raids zu holen, sorgten aber für Probleme.

Ende 2019 haben es Cheater sogar geschafft, durch einen Hack andere Spieler auszurauben. Sie mussten sie nur sehen und konnten ihnen dann sämtliche Gegenstände aus dem Inventar klauen.

Das tut Bethesda dagegen: Die Antwort auf jedes dieser Probleme kam seitens der Entwickler recht schnell. Das Problem mit den Powerrüstungen wurde schon wenige Tage später angesprochen und wochenlang ausgebessert, so lange Spieler noch davon berichtet haben.

Der besonders lästige Hack kurz vor Weihnachten wurde sogar innerhalb weniger Stunden gefixt, die Entwickler haben hier über die Festtage Zusatzstunden geschoben, damit die Spieler ohne Probleme zum Fest und zum Jahreswechsel spielen konnten. Hier gab es sogar eine dicke Entschädigung für alle Betroffenen.

Der Kampf gegen die Duper hat länger gedauert, weil dieses Problem einen ganzen Rattenschwanz mit sich zog: Wie sollte mit den Spielern verfahren werden? Wie mit den Gegenständen, die dupliziert wurden?

Mittlerweile wurden die Duper jedoch gesperrt und die Exploits behoben, die das überhaupt ermöglicht haben. Die Wirtschaft im Spiel hat sich erholt und Bethesda hat sich etwas sensibilisiert: Nach einem erneuten Auftauchen eines Ähnlichen Problems wurden die betroffenen Features umgehend deaktiviert und ein Fix kommt nur wenige Tage später.

Ein riesiger Wunsch der Spieler: der Testserver

Zuletzt hat Bethesda auch dafür gesorgt, dass in Zukunft solche Fehler von vorn herein unterbunden und bekämpft werden. Einer der größten Wünsche der Spieler von Fallout 76 war es, dabei zu helfen, neue Patches von Fehlern zu befreien.

Dazu haben die Entwickler einen offiziellen Testserver eingeführt, der erstmals für Wastelanders genutzt wurde. Auf diesem sollen neue Patches und Updates vorzeitig von aktiven Spielern ausführlich geprüft werden.

Fallout 76 Wastelanders Screenshot arbeiter
Damit Wastelanders so gut werden konnte, wie es jetzt ist, haben viele Spieler geholfen.

Durch das Feedback der Spieler sollen so Fehler gefunden und behoben werden, noch ehe der Patch live geht. Durch die viel größere Anzahl an Testern können so Bugs und Probleme effizienter gefunden und angesprochen werden – in enger Zusammenarbeit mit den größten Fans.

Was sich in der Vergangenheit an Fallout 76 geändert hat, macht daraus tatsächlich ein neues Spiel. MeinMMO-Autor Sascha Asendorf hat selbst erfahren, wie sich Fallout 76 nach einem Jahr Pause so spielt.

Und das alles sind nur die Änderungen, die bisher schon kamen. Bethesda arbeitet bereits an den Inhalten für nach Wastelanders und allem, was euch noch so gefallen könnte. Was die Zukunft von Fallout 76 bringt hängt zu einem großen Teil auch davon ab, was ihr überhaupt wollt

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3 Kommentare
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Chucky

Ich würde es gerne testen wollen, damals ging das Free2Play Weekend bei mir irgendwie nicht weil niemand genau sagen konnte wann es startet…

Aber jetzt 30-40 Euro auf Steam ausgeben nur um es zu testen möchte ich eigentlich nicht.

Incursio

Kann jedem nur empfehlen sem Spiel noch ne chance zu geben 🙂

Holzhaut

Absolut, mich hat es auch wieder gepackt, nachdem ich etwa ein Jahr nicht gespielt habe.

Technisch immernoch ein Graus, aber es macht mir einfach Spaß

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