Ihr seid mit der Geschichte von Outriders durch und seid im Endgame angekommen? MeinMMO gibt euch 7 hilfreiche Tipps und Tricks, die euch in den Expeditionen helfen.
Das erwartet euch im Endgame: Nachdem ihr Outriders die umfangreiche Geschichte abschließt, gibt es noch einiges zu tun. Mit den Expeditionen habt ihr noch eine Menge an Loot zu sammeln und Missionen zu spielen.
So funktionieren Expeditionen: Insgesamt gibt es 15 verschiedene Expeditionen. Diese schaltet ihr nach und nach frei, indem ihr im Herausforderungsrang aufsteigt. Von denen gibt es ebenfalls 15 Ränge, mit jedem steigt der Schwierigkeitsgrad und der Gegnerlevel ordentlich an, gleichzeitig findet ihr aber auch Loot mit höherem Item-Level.
Am Ende seid ihr am Auge des Sturms, der 15. Expedition, die die Story abschließt. Bis dahin müsst ihr allerdings eure Ausrüstung und Builds optimieren, um überhaupt so weit zu kommen und eure Abschlusszeiten der Expeditionen zu verbessern. Weitere Infos zu den Expeditionen findet ihr in unserer Übersicht: Expeditionen sind das Endgame von Outriders – So funktionieren sie
Aber was muss man im Endgame beachten? Wir zeigen euch hier einige nützliche Tipps und Tricks, die euch dabei helfen, zurechtzukommen.
Scharfschützen sind nervig – So trickst ihr sie aus
In Outriders gibt es einige besonders fiese Gegnerarten, die einem das Leben zur Hölle machen können. Vor allem Scharfschützen können für Frust sorgen.
Sie treffen nahezu immer und aus jeder Position und ein Treffer tut ziemlich weh, sie würden auch den kleinen Zeh treffen, wenn nur der aus der Deckung ragt. Es gibt jedoch einige Tricks, die man gegen diese anwenden kann.
So kommt ihr gegen Scharfschützen klar: Sobald ihr seht, dass ein roter Laser auf euch zielt, seid ihr im Visier eines Scharfschützen. Geht sofort in Deckung. Nun drückt wiederholt die Zielen-Taste und zwar immer nur so kurz wie möglich.
Wiederholt das so lange, bis der Scharfschütze seinen Schuss abgibt, er sollte euch eigentlich verfehlen, wenn ihr wiederholt nur für den Bruchteil einer Sekunde aus der Deckung schaut. Nun braucht er eine Weile zum Nachladen, also könnt ihr ihn euch holen.
Scharfschützen geben auch einen hohen Ton ab, wenn sie schießen. Habt ihr gute Reflexe, könnt ihr kurz vor dem Schuss noch ausweichen. Achtet also auf Geräusche, wenn ihr den Laser aufblitzen seht.
Nahkampfangriffe können extrem nützlich sein
So funktioniert der Nahkampf: Jede der vier Klassen hat in Outriders ihren eigenen Nahkampf. So kann der Technomant mit seinem Angriff einfrieren, der Pyromant verbrennen und so weiter. Doch Nahkampfangriffe haben auch andere Vorteile, die gerade im Endgame besonders hilfreich sein können.
Was bringt der Nahkampf im Endgame? Besonders gegen gepanzerte Feinde oder große Monster kann euch dieser Angriff das Leben retten.
Gegen gepanzerte Feinde:
- Diese Gegner sind durch Rüstungen geschützt und meist mit besonders dicken Knarren bewaffnet, manchmal sogar mit Flammenwerfern oder mit Mörsern.
- Die Rüstungsteile lassen sich mittels Schusswaffen einzeln zerstören.
- Mit einem Nahkampfangriff seid ihr deutlich schneller und zerstört die komplette Rüstung auf einen Schlag.
Grade inm Bedrängnis kann euch das nervige Zielen und Zeit sparen und dicke Gegner schneller ausschalten lassen.
Gegen Monster:
- Gerade, wenn ihr gegen größere Monster kämpft, sind deren Sturmangriffe besonders gefährlich.
- Sie bringen euch ins Wanken und können in Kombination mit heranstürmenden Gegnermassen oft den Tod bedeuten.
- Das könnt ihr verhindern, indem ihr im richtigen Moment einen Nahkampfangriff einsetzt.
- Das Monster wird entweder gestoppt oder fliegt durch euch durch, ohne euch ins Wanken zu bringen.
Achtet darauf, dass ihr trotzdem Schaden durch den Angriff nehmt. Habt also immer genügend Lebenspunkte, wenn ihr diese Taktik anwendet.
Schmeißt blauen Loot nicht sofort weg
Was bringt mir das? Im Endgame dreht sich normalerweise alles um epischen (lila) und legendären Loot. Warum sollte man also seltene (blaue) Ausrüstung behalten? Dafür gibt es zahlreiche Gründe:
- Blaue Items könnt ihr mittels Crafting günstig hochleveln, selbst wenn sie vom Level zu niedrig sind
- Anschließend könnt ihr sie mit Titan zur epischen Stufe aufwerten
- So könnt ihr euch selbst bei Loot-Pech immer wieder ausrüsten
Achtet dabei aber darauf, dass die drei Haupt-Attribute der Ausrüstung zu eurem gewünschten Build passen. Ihr könnt sogar brauchbare Teile einfach ins Lager schmeißen und für den nächsten, höheren Herausforderungsrang aufheben, wenn ihr mächtigere Items ausrüsten könnt.
Natürlich ist blauer Loot auch für das Verkaufen beim Händler noch gut geeignet.
Ihr könnt Splitter zurückgewinnen
Was sind Splitter? Das sind die Attribute, die ihr auf Waffen und Rüstungen findet. Sie bestimmen beispielsweise eure Waffenstärke oder den Anomaliewert.
Durch das Zerlegen von Items könnt ihr solche Splitter bekommen und andere Teile eurer Ausrüstung damit aufwerten, sofern die Splitter einen höheren Wert haben. Dann werden diese allerdings verbraucht.
Wie bekommt man Splitter zurück? Habt ihr Splitter in ein Ausrüstungsteil investiert und braucht dieses später nicht mehr, könnt ihr es einfach zerlegen. Das bringt euch alle verbrauchten Splitter wieder zurück.
Das spart euch im Gegenzug, andere Items zu zerlegen und ihr könnt insgesamt so mehr verkaufen.
Ihr könnt euch bei der Erstellung eines zweiten Chars viel Zeit sparen
Vielleicht sollt ihr euch im Endgame ja auch einen zweiten Charakter erstellen und eine andere Klasse spielen. Hier gibt es einige nervige Dinge, die es zu beachten gilt.
Ihr müsst unter anderem alle Mods erneut freischalten. Das dürfte der nervigste Teil der Arbeit sein. Mit einem Trick ist das allerdings kein großes Problem.
So könnt ihr Mods auf euren Zweitchars schnell freischalten:
- Ihr müsst dazu auf eurem Hauptcharakter lediglich einige blaue Ausrüstungsteile sammeln.
- Dann könnt ihr mittels Crafting die gewünschten Mods auf dieser Ausrüstung platzieren.
- Anschließend packt ihr die Teile in eure Lagerkiste, die ihr immer in eurem Camp findet
- Nun müsst ihr die Teile nur noch auf eurem zweiten Char abholen und zerlegen
Das ist zwar eine umständliche Methode, geht aber schneller, als die Mods erneut durch Loot-Sammeln freizuschalten. Einfacher wäre es, wenn Entwickler People Can Fly Mods schlicht Charakter-übergreifend machen würde.
Konzentriert euch auf Waffenstärke
Warum ist das wichtig? Je höher ihr in den Herausforderungsrängen aufsteigt, desto mehr halten eure Feinde aus. Ein hoher Waffenschaden ist also wichtig, um Expeditionen zügig abzuschließen, was wiederum die Qualität eurer Belohnung verbessert.
Zwar ist es wichtig, auch genügend auszuhalten, um kein Kanonenfutter zu sein. Es gibt aber genügend Rüstungs-Mods, die eure Überlebensfähigkeit erhöhen. Daher solltet ihr euch auf den Waffenschaden konzentrieren, um euren Schaden zu maximieren.
Das gilt natürlich nicht unbedingt für Anomalie-Builds, die auf Fähigkeiten basieren. Die meisten dürften jedoch auf dem Weg zu Herausforderungsstufe 15 auf Knarren setzen, bis es an solche Builds geht.
Rüstung hat ein Hard-Cap
Was bedeutet das? Rüstung ist ein wichtiger Wert in Outriders. Er bestimmt, wie viel Schaden eure Ausrüstung absorbiert. Gerade im Endgame ist eine gewisse Stärke eurer Rüstung nötig, um nicht sofort von Feinden überrannt zu werden.
Wo liegt die Grenze? Ihr könnt maximal 85 % des Schadens durch Feinde mit eurer Rüstung kompensieren. Daher solltet ihr darauf achten, den Wert nicht zu stark zu erhöhen. Es gibt einige Skills und Mods, die euren Rüstungswert temporär verstärken.
Ihr solltet also euren Wert im Auge behalten und auch euer Equipment einberechnen, wenn ihr entscheidet, wie viel Rüstung es braucht. Das rechnet zudem keine Statuseffekte ein.
Um Statuseffekte abzuschwächen, müsst ihr eure Widerstandswerte erhöhen, unabhängig von eurer Rüstung. Welche es gibt, erfahrt ihr in unserem Guide zu Outriders: Anfälligkeit, Asche-Effekt und Schwäche – Das bewirken die Statuseffekte
Was haltet ihr von den Tipps? Findet ihr sie hilfreich? Habt ihr weitere nützliche Tricks für das Endgame? Schreibt sie uns in die Kommentare.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!




























