Wer für WoW BC Classic zu viel Geld ausgibt, wird im Spiel bespuckt

Zusammen mit der ersten Erweiterung von WoW Classic erschien auch die Deluxe-Edition von Burning Crusade Classic. In dieser stecken einige Kosmetika aber auch nützliche Gegenstände. Eine Handvoll Spieler scheinen diese Items aber ein gewaltiger Dorn im Auge zu sein.

Wofür werden Leute bespuckt? Seitdem der Pre-Patch am 19. Mai gestartet ist, könnt ihr euch für 64,99 € eine Deluxe-Edition von BC Classic im Blizzard-Shop kaufen. In dieser sind einige Goodies enthalten:

  • ein Reittier für alle Charaktere in BC Classic
  • ein Reittier für alle Charaktere in Retail-WoW
  • „Illidans Pfad“, ein Spielzeug
  • das Dunkle Portal als Ruhestein
  • 30 Tage Spielzeit
  • ein Charakter-Boost auf Stufe 58 (einmalig und separat erhältlich für 39,99 €)

Die meisten der Inhalte sind rein kosmetisch. Der Boost und das Reittier allerdings bieten tatsächliche Vorteile. Einige Spieler finden diese Vorteile offenbar so schlimm, dass sie Spieler anspucken und teilweise sogar Addons dafür nutzen (via WoW Foren).

Passiert das oft? Als ich gespielt habe, kam es lediglich zwei Mal vor auf dem Weg zu Stufe 60, dass ein Spieler aus der Gruppe wegen seines Reittiers bespuckt wurde. Leider habe ich zu spät geschaltet und deswegen keinen Screenshot parat.

Das sind die Inhalte der Deluxe-Edition. Die Phasenjäger sind kaum zu übersehen.

Der größte WoW-Streamer Asmongold hat seine Community sogar explizit dazu aufgerufen, Spieler mit einem Shop-Mount anzuspucken (via Twitter.com). Es gibt sogar Weakauren (eine Art Einstellung für ein beliebtes Addon), welche Leute automatisch bespuckt, wenn ein Spieler mit Deluxe-Mount vorbeiläuft (via wago.io).

Bespuckt wurden meine Gruppe und ich dagegen prinzipiell häufiger, etwa wenn wir einen Quest-Gegner vor jemand anderem angreifen konnten. In Classic also nichts allzu Ungewöhnliches, was sogar schon in der Vergangenheit vorkam (via reddit.com).

Falls ihr euch wehren möchtet: Es gibt eine weitere Weakaura, die automatisch Leute auslacht, welche euch besprucken (via wago.io).

Level-Boost und Mount für Echtgeld – Ein Problem?

So „schlimm“ sind die Inhalte wirklich: Nimmt man es genau, haben Käufer des Deluxe-Pakets tatsächlich einen spielerischen Vorteil. Der Phasenjäger dient sowohl als normales sowie als episches Reittier. Normalerweise zahlt ihr für diese Reittiere beim Händler:

  • 10 Gold für ein normales Reittier
  • 100 Gold für ein episches Reittier
  • entsprechend etwas weniger bei ehrfürchtigem Ruf

Insgesamt könnt ihr also bis zu 110 Goldstücke pro Charakter sparen, wenn ihr zum Shop-Mount greift. Das ist zwar eine nicht zu verachtende Menge in Classic, jedoch kommt die eigentliche Schwierigkeit beim Reiten von der Fähigkeit, die deutlich teurer ist (35 Gold für normales bzw. 600 Gold für episches Reiten).

Diese Fähigkeiten müssen noch immer erlangt werden, was die Ersparnis für die Reittiere ein wenig relativiert. Der Charakter-Boost dagegen kommt mit einem Kompromiss: Wer die Level-Phase überspringen will, kommt so schneller zu seinen Freunden, verzichtet dafür aber auf die Level-Erfahrung von Classic. Das Leveln gilt für einige Spieler als die beste Zeit im Spiel und ob man die Phase überspringen will, muss jeder für sich entscheiden.

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Unser Sonderheft zu BC Classic erklärt euch alles, was ihr nach 14 Jahren unbedingt wissen solltet
von Benedict Grothaus

Wann erscheint BC Classic? In der Nacht vom Dienstag, den 1. Juni auf Mittwoch, den 2. Juni um Punkt 0:00 Uhr deutscher Zeit öffnet sich das Dunkle Portal zum zweiten Mal. Von da an könnt ihr in die Scherbenwelt und The Burning Crusade zum zweiten Mal erleben.

Dabei wird BC Classic nicht exakt so, wie es vor 14 Jahren zum ersten mal erschien. Es wird einige Änderungen geben, aber das muss nicht schlecht sein:

3 Änderungen, die WoW BC Classic besser macht als früher und 3, die es noch braucht

Profi dominiert mit 2 unbeliebten Waffen in CoD Warzone – So gelingt ihm das

In Call of Duty: Warzone gelten aktuell so viele Waffen als stark und brauchbar wie noch nie. Trotzdem gibt es weiterhin bestimmte Meta-Waffen, welche die Schlachtfelder dominieren. Den Warzone-Profi Nicholas „Nickmercs“ Kolcheff juckt das nicht – er spielt mit einem Loadout aus zwei Waffen, die aktuell kaum jemand auf dem Schirm hat.

Für viele Monate war Call of Duty: Warzone auf wenige starke Waffen festgelegt. Sicher – niemand hat die Spieler gezwungen, nur die Meta-Waffen zu verwenden. Doch oft war man dann im Nachteil ohne die starken Schießeisen.

In Season 3 ist alles anders und viele Waffen gelten als stark. Doch der Warzone-Streamer und Shooter-Profi „Nickmercs“ pfeift auf die Empfehlungen. Er spielt aktuell ein aggressives Loadout aus den Waffen „AS VAL“ und dem leichten Maschinengewehr „PKM“ und kann jedem nur empfehlen, die Waffen selbst mal auszuprobieren. MeinMMO zeigt euch seine Setups und warum die Mischung tatsächlich sehr stark aussieht.

Nickmercs zeigt Off-Meta-Loadout mit PKM und AS VAL

Nickmercs aggressives Loadout:

  • Primär: PKM
  • Sekundär: AS VAL
  • Blauer Perk: Eiltempo
  • Roter Perk: Overkill
  • Gelber Perk: Eifrig

Was macht sein Loadout so stark? Mit seiner Waffen-Auswahl geht er wenige Kompromisse ein spezialisiert sich komplett auf den Nahkampf und den Fernkampf. Gefechte auf mittlerer Entfernung solltet ihr mit diesem Loadout vermeiden oder nur aus einer guten Position heraus spielen.

Das ist auch die Stärke des Loadouts – stimmt euer Positionsspiel, könnt ihr die mittlere Entfernung in Warzone streichen. Feinde in diesem Bereich solltet ihr dann anders angehen:

  1. Greift Feinde zwischen 30 – 70 Meter nur an, wenn sie euch nicht entdeckt haben
  2. Erhöht die Distanz zu eurem Gegner und nehmt am besten eine gut gedeckte Stellung ein
  3. Schleicht euch näher heran und erledigt die Feinde im Nahkampf

Je nach Situation, Vorlieben und Anweisungen eures Team-Leiters solltet ihr entscheiden: Push ich den Gegner mit der VAL oder lösch ich den Feind aus großer Entfernung mit der PKM.

Den Overkill-Perk tauscht Nickmercs im Verlauf eines Matches durch Geist-Perk aus.

Wollt ihr euch Gameplay mit dem Loadout ansehen, binden wir euch hier ein englisches Video von Nickmercs ein. Am Ende steht er bei 19 Kills:

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CoD Warzone: AS VAL mit Setup, Vor- und Nachteilen

Warzone: AS VAL Setup

  • Lauf: VLK 200mm Osa
  • Schaft: Stovl 6P30 Basis
  • Unterlauf: Söldner-Vordergriff
  • Munition: 30-Schuss-Magazin
  • Griff: Gummiertes Griffband
cod warzone as val setup nickmercs

Was macht die AS VAL stark? Das Sturmgewehr aus Modern Warfare ist der Sieger im DPS-Ranking der automatischen Waffen in Warzone und hat die geringste Time-to-Kill (TTK) bei Brusttreffern. Mit der Waffe räumt ihr eure Gegner in null Komma nichts aus dem Weg – wenn die Feinde nah genug dran sind.

Die AS VAL bleibt dabei angenehm stabil und ist im Nahkampf eine echte Macht.

Was kann die AS VAL nicht so gut? Nachteil der AS VAL ist ihr zunehmender Rückstoß auf größere Entfernungen und ihr winziges Magazin. Besonders aufgrund der kleinen Magazine gilt sie in Team-Matches der Warzone nicht gerade als Meta-Waffe.

Ihr könnt maximal 30 Schuss ins Magazin stopfen – zu wenig, wenn mehrere Gegner auftauchen. Die AS VAL gilt deshalb eher als Waffe für den Solo-Modus. In den Einzel-Runden trefft ihr seltener auf mehrere Gegner gleichzeitig.

Nickmercs empfiehlt die Waffe trotzdem auch für Matches mit Teams und meint, dass die Nachteile durch den starken Schaden mehr als ausgeglichen werden. Er sagt, dass ihr locker 2 Kills mit dem kleinen Magazin holen könnt, bevor ihr nachladen müsst, solltet ihr mal ein Team von hinten überraschen.

Wichtig sind die 1vs1-Gefechte, in denen euer Gegner weiß, dass ihr um die Ecke kommt. Und in diesen Situationen seid ihr mit der AS VAL im Vorteil – als aggressiver Spieler habt ihr sogar noch einen visuellen Vorteil.

CoD Warzone: PKM mit Setup, Vor- und Nachteilen

Warzone: PKM Setup

  • Mündung: Schalldämpfer (Monolith)
  • Lauf: Verlängerter 26,9″-Lauf
  • Visier: VLK 3,0x-Visier
  • Schaft: FORGE TAC Stalker
  • Unterlauf: Haltegriff
cod warzone pkm setup nickmercs

Was macht die PKM stark? Das leichte Maschinengewehr bietet euch guten Schaden, kontrollierbaren Rückstoß und eine Menge Munition. Mit diesem Setup geht der Schaden bei ungefähr 50 Meter runter und liegt dann trotzdem noch auf dem Niveau der beliebten Krig 6.

PKM vs. Krig 6 – TTK-Vergleich Brust-Treffer

  • PKM: TTK bis ca. 50 Meter – 560 Millisekunden, danach 640 Millisekunden
  • Krig 6: TTK bis ca. 42 Meter – 644 Millisekunden, danach 736 Millisekunden

Den starken Schaden könnt ihr dank der guten Stabilität auch auf eure Gegner bringen. Die PKM gehört zu den 10 stabilsten Waffen von Modern Warfare und spielt sich mit etwas Übung sehr leicht. Dazu bekommt ihr schon im Standard-Magazin 100 Kugel für euren Angriff.

Was kann die PKM nicht so gut? Die PKM teilt das Schicksal der meisten leichten Maschinengewehre in Warzone – sie ist furchtbar langsam. Die wichtige Mobilität geht mit der Waffe in Warzone verloren:

  • Geringes Visier-Tempo
  • Miese Bewegungs-Geschwindigkeit
  • Langes Nachladen

Für Nickmercs ist das jedoch kein Problem – er ist Fan der leichten Maschinengewehre. Zwar nehmt ihr mit einer solchen Waffe die Nachteile in Kauf, doch wenn ihr euren Spielstil anpasst und die PKM nur für eure Reichweiten- und Überraschungs-Kills verwendet, machen sich die negativen Aspekte nur selten störend bemerkbar.

Warzone ist seit dem Start der Season 3 spannender geworden. Das Action-Helden-Event macht Lust auf mehr, die Kommunikation in den Patch Notes ist nun besser und die Waffen-Meta umfasst so viele Waffen wie noch nie.

Das beweist auch Nickmercs – statt sich auf „übermächtige“ Meta-Waffen zu stürzen, kürt er zwei eher unbeliebte Waffen zu seinen Lieblingen in Season 3. Vor ein paar Monaten quasi undenkbar; in der aktuellen Warzone an der Tagesordnung.

Quelle(n):
  1. Dexerto

Zur Aloy-Krise: Warum müssen wir 2021 noch über das Aussehen von Heldinnen in Games diskutieren?

Die jüngste Diskussion im Internet, ob die Heldin Aloy aus dem neuen Spiel Horizon Forbidden West angemessen „weiblich“ und „schön“ sein soll, hat unseren Autoren Jürgen Horn echt wütend gemacht. Er fragt sich: Warum müssen wir diese Diskussion 2021 immer noch führen?

Was ist passiert? Zum kommenden Action-Rollenspiel Horizon Forbidden West gab es jüngst eine Präsentation von Gameplay-Szenen und Cut-Scenes. Und das löste sogleich eine kontroverse Diskussion aus.

Grund war aber nicht etwa das gezeigte Gameplay oder die Grafik, sondern vor allem das Aussehen der Heldin Aloy. Die sei absichtlich „hässlicher“ und „fetter“ geworden und überhaupt unweiblich.

Ein User hat sogar auf Twitter (mittlerweile nicht mehr öffentlich zugänglich) eine Fan-Art einer geschminkten und strahlend lächelnden Aloy einem Bild aus der Cut-Scene gegenübergestellt und behaupte:

Bin es nur ich oder macht Sony ihre weiblichen Hauptcharaktere total männlich … Fast keine Kurven oder nur grobe nicht-weibliche Gesichtszüge. Im Gegensatz zu durchschnittlichen Frauen. […] Bild aus dem Spiel links, Fan-gemachtes Bild rechts. Heuert eure Fans an lol

horizon firbidden west kontroverse
Dieses Bild war der Auslöser der Debatte.

Double-Standards sind einfach nur zum Kotzen!

Als ich die News zum Thema Aloy und Weiblichkeit sah, kam mir die kalte Wut:

  • Warum, zum Teufel, müssen wir denn auch 2021 immer noch diese leidige Diskussion über weibliche Charaktere in Medien und vor allem Spielen führen?
  • Warum ist es manchen Leuten immer noch so wichtig, dass völlig unrealistische Schönheitsideale konsequent bei sämtlichen Frauen-Figuren umgesetzt werden müssen?

Gerade das Bild der „schönen“ Aloy sieht halt aus wie die perfekt gestylten (und oft nur mit Photoshop realisierbaren) Profilbilder von Instagram-Modellen und passt überhaupt nicht zu der zähen Heldin eines post-apokalyptischen Action-RPGs.

Wo soll sich denn Aloy überhaupt in der Endzeit die Schminke und die anderen Beauty-Artikel besorgen? Die kriecht durch die Dschungel der fernen Zukunft und versteckt sich vor Dino-Maschinen in dreckigen Büschen. Da würde ich ihr das Hochglanz-Aussehen null abnehmen und die Immersion des Settings wäre nachhaltig gestört.

Das Gleiche gilt auch für andere Games. Nichts nervt mich mehr, als wenn Kriegerinnen statt schwerer Rüstungen absurde „Kettenhemd-Bikinis“ oder extra detailliert herausgearbeiteten „Booby-Armour“ tragen. Oder völlig unpraktische Plattenstiefel mit Stiletto-Absätzen. Die Liste von Modesünden bei Kriegerinnen ist lang … Das fällt umso mehr auf, wenn man im Gegensatz die männlichen Helden in denselben Games gegenüberstellt.

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Dieses Satire-Video trifft es auf den Punkt.

Deshalb haben männliche Helden diese Probleme nicht: Männer in Videospielen haben durchaus Rüstungen und Klamotten, mit denen man guten Gewissens epische Kämpfe bestreiten könnte. Außerdem gibt es bei männlichen Protagonisten viel mehr Vielfalt bei den Körperformen. Da gibt’s den starken, edlen Athleten ebenso wie flinke Schurken, dürre Magier-Bubis und übergewichtige Haudraufs.

Die weiblichen Helden sind jedoch meist vom Typ Supermodel und sollen vor allem mit Attraktivität überzeugen. Oder wann habt ihr zuletzt eine große, kräftige Frau, am besten auch noch mit Übergewicht, als spielbare Heldin irgendwo gesehen? Mir fällt spontan keine ein!

Gerade in Spielen aus Asien ist dieser Trend zu übermäßig sexualisierten und nur auf ihr Aussehen reduzierten Heldinnen noch weit verbreitet, während er im Westen langsam seinem Ende entgegengeht.

Darum hat die ganze Diskussion am Ende doch was Gutes: Grund für diese Entwicklung ist am Ende wohl doch die Diskussion, die in ihrer aktuellen Inkarnation gerade um Aloy und Horizon Forbidden West tobt. Denn so leidig das Thema auch ist: Je mehr wir darüber reden, desto mehr fällt auf, wie ungerecht und dumm die einseitigen Ideale und Darstellungen von Frauen in Games doch sind.

Denn während in den 90ern auch im Westen noch die weiblichen Charaktere vor allem „schön“ und „sexy“ gewesen sind, hat mittlerweile ein Umdenken eingesetzt. So fällt bei der neuen Lara Croft nicht gleich die Oberweite als herausragendstes Merkmal auf.

Spiele wie Apex Legends, For Honor und ESO verzichten bewusst auf einseitige, sexualisierte Darstellung von Frauen und fallen vor allem durch Diversität und originelle, nachvollziehbare und passende Designs auf.

Auch wenn wir diese Diskussion wahrscheinlich noch ein paar Jahre führen müssen: Es wird besser!

For Honor Titelbild Boss
For Honor hat es nicht nötig, Frauen in “Boob-Armour” zu packen.

Zum Thema der unterschiedlichen Darstellung von Frauen und Männern in Games gibt es übrigens auch einen lesenswerten Kommentar von unserer Schwesternseite GameStar.

Dort hat unser Kollege Heiko Klinge eine ähnliche Meinung und behauptet sogar: Wer Aloys Aussehen kritisiert, hat Spiele nie wirklich geliebt! Heikos Artikel findet ihr unter dem Link auf der GameStar-Seite. Viel Spaß beim Lesen!

Nach 5 Jahren bekommt das MMORPG Neverwinter jetzt eine neue Klasse

Wie die Cryptic Studios ankündigen, wird morgen, am 2. Juni endlich die neunte Klasse des MMORPGs Neverwinter vorgestellt. Es wäre die erste neue Klasse, seit 2016. Fans spekulieren nun: Kommt endlich der Druide?

Damit haben wohl nicht mehr viele gerechnet. Nach über 5 Jahren bekommt das MMORPG Neverwinter eine neue Klasse spendiert.

Das hat Entwickler Cryptic Studios über den offiziellen Twitter-Account bekannt gegeben. Es wäre die insgesamt neunte Klasse. Nun kommt noch eine weitere Klasse dazu. Welche könnte das sein?

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Kommt tatsächlich eine der wichtigsten Klassen aus D&D zu Neverwinter?

Welche Klasse könnte jetzt zu Neverwinter kommen? Unter der Twitter-Ankündigung spekulieren die Spieler breits, welcher Charakter nun angekündigt wird.

Die meisten sind sich einig: Es wird der Druide. Der wurde bereits 2018 als Neuzugang zu Neverwinter gehandelt.

Was wurde damals spekuliert? Damals wurde auf der Facebook-Seite zu Neverwinter eine Tarot-Karte veröffentlicht, die den Druiden abbildete. Für zahlreiche Spieler ein eindeutiger Hinweis. Seit dem ist jedoch nichts passiert.

Diese Karte sorgte 2018 für Spekulationen.

Was kann der Druide? Druiden sind eine der Standard-Klassen in D&D. In fast jedem Setting von Dungeons & Dragons kommen die Naturmagier vor.

Ihre Spezialitäten sind die Naturmagie, das Beschwören von allerlei Pets und die Verwandlung in große Monster. Druiden sind daher sehr vielseitigen und sind eine beliebte Klasse in D&D.

Im D&D-MMORPG Neverwinter sucht ihr jedoch vergebens nach den Druiden. Die Klasse ist schlichtweg nicht vorhanden.

Wann gibt es mehr Infos? Ab dem 2. Juni wissen wir also, welche Klasse nun zu Neverwinter kommen wird. Laut dem Twitter-Post soll es dann über IGN (via Twitter.com/IGN) Details zu der neuen Klasse geben.

Welche Klassen gibt es aktuell? Das sind die 8 Klassen von Neverwinter:

  • Eidgebundener Paladin
  • Beschützender Krieger
  • Taktischer Magier
  • Wachsamer Waldläufer
  • Zweihandwaffenkämpfer
  • Glaubenskleriker
  • Vernichtender Hexenmeister
  • Trickserschurke

Jede der Klassen hat MMO-typisch ihre Eigenschaften und Einsatzfelder. So eignen sich Glaubenskleriker und Eidgebundene Paladine als Heiler, während der Beschützende Krieger eher als Solo-Klasse taugt. Welche Klasse am besten für welche Situation geeignet ist, könnt ihr bei uns nachlesen: Neverwinter – Welche ist die beste Klasse?

Welche Klasse könnte nun als nächstes kommen? Glaubt ihr auch, dass es sich um den Druiden handelt? Oder habt ihr einen anderen Kandidaten? Diskutiert mit uns in den Kommentaren.

Pokémon GO: Rampenlichtstunde heute mit Lithomith und EP-Bonus

In Pokémon GO startet heute, am 01. Juni 2021, die Rampenlichtstunde mit Lithomith. Wir schauen, für wen sich das Event lohnt.

Das ist eine Rampenlichstunde: Dieses Event läuft regelmäßig am Dienstagabend in Pokémon GO. Im Laufe der Rampenlichtstunde wird immer ein bestimmtes Pokémon in den Vordergrund gestellt, dass dann deutlich verstärkt spawnt. Passend dazu gibt es immer noch einen kleinen Bonus, den man sich sichern kann.

In dieser Woche findet ihr das Pokémon Lithomith in der Rampenlichtstunde. Es stammt aus der fünften Spielgeneration und gehört zu den Typen Gestein und Käfer.

Rampenlichtstunde mit Lithomith – Startzeit und Boni

Wann geht es los? Wie gewohnt startet die Rampenlichtstunde um 18:00 Uhr. Ab diesem Zeitpunkt tauchen überall Lithomith auf, bevor um 19:00 Uhr wieder Schluss ist.

Danach werden wieder die regulären Spawns auftauchen, die zur neu gestarteten Jahreszeit der Entdeckung passen.

Das ist der Bonus: Ihr bekommt während der Rampenlichtstunde doppelte Fang-EP. Das bedeutet, ihr solltet so viele Monster wie möglichen fangen, wenn ihr euer EP-Konto hochschrauben wollt. Wenn ihr in diesem Zeitraum ein Glücks-Ei verwendet, könnt ihr die EP-Zahl für die gefangenen Pokémon nochmal erhöhen.

Das müsst ihr zu Lithomith wissen:
Bei Lithomith handelt es sich um die Basisform von Castelith, das ihr für 50 Bonbons entwickeln könnt. Allerdings spielen beide Monster keine große Rolle in Pokémon-Kämpfen. Weder als Arena- oder Raid-Konter, noch als PvP-Monster eignen sich die beiden.

Gibt es Shiny Lithomith? Ja, Shiny Lithomith könnt ihr schon seit einiger Zeit bekommen. Es ist seit der Käferkrabbelei im Juni 2020 verfügbar. Es zeichnet sich nur durch eine leichte Änderung der Färbung aus:

Shiny Lithomith
So sieht die Shiny-Familie von Lithomith aus

Lohnt sich die Rampenlichtstunde heute? In erster Linie eignet sich die Rampenlichtstunde heute gut, um EP zu sammeln und sich so ein paar Punkte auf dem Weg zum nächsten Level zu sichern. Außerdem können Shiny-Jäger auf ihre Kosten kommen, die noch kein Shiny-Lithomith ihr Eigen nennen. Bei den vielen Spawns kann man Glück haben und der schillernden Version begegnen.

Im Bezug auf Kämpfe lohnt sich die Rampenlichtstunde aber eher weniger. Lithomith und Castelith sind keine Pokémon, die ihr unbedingt in eure Kampfteams aufnehmen solltet.

Nehmt ihr heute an der Rampenlichtstunde teil oder spart ihr euch das Event diesmal? Schreibt uns hier in die Kommentare auf MeinMMO und tauscht euch mit anderen Trainern aus.

Mit der Lithomith-Stunde fängt der neue Monat aber gerade erst an. Welche Rampenlichtstunden, Raid-Stunden und sonstige Events als nächstes anstehen, seht ihr in unserer Übersicht aller Events im Juni in Pokémon GO.

Aliens hinterlassen erste Spuren in Fortnite – Kommen sie jetzt endlich?

In Fortnite: Battle Royale sollen zur nächsten Season 7 ein paar Aliens auf der Map erscheinen. Nun findet man im Spiel auch die ersten Hinweise auf die tatsächliche Existenz der Außerirdischen. Kommen sie jetzt bald ins Spiel?

Das wurde entdeckt: Wenn man die Map der Season 6 erkundet, dann findet man jetzt einen Kornkreis, der wohl von Aliens erstellt wurde. Der Kornkreis befindet sich bei Colossal Crops, nachdem dort schon vor ein paar Tagen ein Maisfeld komplett entfernt wurde. Stattdessen findet man dort jetzt diese Abbildung mit verschiedenen Mustern, die man noch nicht identifizieren kann.

Je nach Distanz kann man den Kornkreis schon von weitem sehen, wenn man sich noch in der Luft befindet. So sieht der neue Kornkreis aus:

Dataminer hatten schon einige Hinweise gefunden, dass es bald Ufos und Aliens auf der Map geben wird. Doch es war noch nicht sicher, ob die erst zum Start der neuen Season 7 auftauchen würden. Nun sieht man aber schon die ersten Spuren ihrer Existenz im Spiel – ist die Begegnung also doch nicht so fern?

Werden wir bald das erste Ufo sehen?

Wie könnte es mit den Aliens weitergehen? Bisher ist dieser Kornkreis der erste “offizielle” Hinweis, dass die Aliens tatsächlich bald in Fortnite einziehen, doch es könnte nicht der letzte Kreis gewesen sein. Bei Colossal Crops gibt es nämlich noch weitere Maisfelder, die plattgemacht wurden – es könnte also sein, dass dort dann auch noch Kornkreise auftauchen werden, bevor die Aliens sich zeigen.

Der Dataminer HYPEX glaubt aber, dass das erste Ufo schon heute im Spiel erscheinen könnte. Der Leaker sagt, es wäre sonst nichts in den Daten, das aktiviert werden könnte, außer den Ufos. Da dienstags normalerweise die Updates erscheinen, denkt er, dass heute das erste Ufo aktiviert werden könnte (via Twitter).

Was die Ufos machen und können sollen, hat der Dataminer ebenfalls schon gefunden und auf Twitter gepostet:

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Laut den Dataminern sollen diese Ufos einfach auftauchen, Spieler oder sogar ganze Teams entführen und dann an einem zufälligen Ort mit vollen Lebenspunkten wieder herauslassen. Nun da die erste Spur aufgetaucht ist, könnte es also gut möglich sein, dass da ein Ufo herumschwirrt – bedenkt aber, dass die Aktivierung noch nicht offiziell bestätigt wurde und es noch nicht klar ist, wie häufig die Aliens tatsächlich erscheinen sollen.

Da wir nun aber wissen, dass die Aliens irgendwo da draußen sind, solltet ihr trotzdem die Augen offen halten, falls plötzlich ein Ufo am Himmel auftaucht. Vielleicht könnt ihr ja heute schon tatsächlich das erste Ufo sehen. Lange dauert es nämlich nicht mehr, bis Season 6 zu Ende geht.

Alles, was wir zum Ende der Season 6 und dem Start von Season 7 wissen, findet ihr hier.

Quelle(n):
  1. Forbes

Zeit für ein Statement: Toleranz und Vielfältigkeit bei GameStar, GamePro & MeinMMO

Hass, Hetze und Intoleranz haben keinen Platz auf MeinMMO und unseren Schwesterseiten. Deshalb positionieren wir uns auch dieses Jahr wieder dagegen und fördern Vielfältigkeit.

Das ganze Jahr über setzen wir uns auf MeinMMO, GameStar und GamePro gegen Hass und intolerantes Verhalten ein. Deshalb positionieren wir uns auch dieses Jahr erneut gegen die Intoleranz und Hass und lassen auf unseren Seiten das farbenfrohe Banner erstrahlen.

Die Kernessenz von MMOs und Multiplayer-Spielen ist es, dass sie die Menschen zusammen bringen. Es sind verschiedenste Menschen aus unterschiedlichsten Winkeln der Erde, die gemeinsam Spaß haben und das Gaming feiern können. Darum ist es uns umso wichtiger, uns als eine MMO-Seite gegen Hass und Hetze zu positionieren. Sie haben keinen Platz im Gaming. Spiele unterscheiden nicht, wer sie spielt – Wir sind alle Gamer und darin sind wir gleich.

Wir tun es jeden Tag in den Kommentaren unter unseren Artikeln und wollen während des Pride Months noch mal ganz deutlich machen, dass wir Diskriminierung und Entmenschlichung anderer streng ablehnen. Das, wofür wir in unseren Online-Game-Communitys stehen, gilt für uns auch außerhalb davon.

Für uns bedeutet Diversität das Schätzen der Vielfältigkeit all unserer Mitarbeiter, ihrer Persönlichkeiten, Gedanken und Perspektiven. Wir sehen Vielfältigkeit und Respekt als einen wichtigen Pfeiler unseres Erfolgs. Wir erzählen Geschichten und schaffen Erlebnisse, die weit über Alter, Kulturen und Sprachen hinaus auch jedem Kunden und Community-Mitglied das Gefühl geben sollen, unser Portfolio vorbehaltlos genießen zu können.

Unser Ziel ist die Verbindung der einzigartigen Talente, Werte und Erfahrungen, die jeden einzelnen Mitarbeiter ausmachen. Um zu wachsen, müssen wir alle Persönlichkeiten, mit denen wir arbeiten, unverändert akzeptieren und integrieren. Wir glauben, dass unsere Ziele erreichbar sind, wenn unsere Teams verschiedene Kulturen und Herkünfte verstehen und repräsentieren.

Wir sind ein Arbeitgeber, bei dem jeder Mitarbeiter gleiche Chancen haben soll. Bei uns gibt es keine Diskriminierungen auf Basis von Hautfarbe, Ethnizität, Herkunft, nationalen Ursprungs, politischer Meinung, Religion, Sexualität, Geschlecht, Geschlechtsidentität, Geschlechtsausdruck, sexueller Orientierung, Alter, körperlicher oder geistiger Einschränkung, Eheform oder sonstigen gesetzlich geschützten Konstellationen.

Webedia Deutschland hat sich verpflichtet ein respektvolles, offenes und tolerantes Arbeitsumfeld zu schaffen. Unsere Kreativität basiert auf unserer Vielfältigkeit.”

Dieses Jahr haben wir uns außerdem für die Progress-Pride-Flagge (via them.us) in unserem Banner entschieden. Sie ist mit ihren zusätzlichen Streifen in braun, schwarz, weiß, pink und hellblau noch inklusiver. Sie repräsentiert zusätzlich die People of Color, die trans Community und die Menschen, die an HIV/AIDS leiden oder deshalb ihr Leben verloren haben.

Zum Hintergrund des Statements: Am 28. Juni 2021 jährten sich die Stonewall Riots zum 52. Mal. Sie gelten international als Startschuss der zivilrechtlichen LGBTQ-Bewegung, die weltweit für gleiche Rechte kämpft und jährlich mit den PRIDE-Marches (werden aufgrund der Corona-Pandemie vielerorts nur digital abgehalten) an das stetige Bestreben nach Gleichberechtigung aller erinnert – unabhängig von Hautfarbe, Ethnizität, Herkunft, nationalen Ursprungs, politischer Meinung, Religion, Sexualität, Geschlecht, Geschlechtsidentität, Geschlechtsausdruck, sexueller Orientierung, Alter, körperlicher oder geistiger Einschränkung, Eheform oder sonstigen gesetzlich geschützten Konstellationen

Vielen Dank, MeinMMO-Community

Wir möchten diesen Anlass dafür nehmen, euch richtig dick Danke zu sagen. Jeden Tag sehen wir in den Kommentaren, wie ihr euch gegen Hass, Rassismus und Intoleranz einsetzt. Ihr stellt euch dem verbal entgegen, setzt euch für andere ein, diskutiert, klärt auf und meldet Kommentare, die auf MeinMMO nicht willkommen sind. Also vielen Dank für euren tollen Einsatz, ihr seid großartig!

Es wird natürlich nicht immer alles perfekt laufen und es wird immer wieder Kommentare geben, die wir so auf unserer Seite nicht dulden werden. Aber eure Unterstützung gibt uns zusätzliche Kraft, dagegenzuhalten. Wir sind daher froh, euch zu unserer MeinMMO-Community zählen zu können.

Und egal ob in unserer Kommentarsektion oder in Chats von MMORPGs und in Voice-Chats von Multiplayer-Shootern. Macht weiter so, denn ihr könnt aktiv gegen Diskriminierung vorgehen. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass Hetze und Hass keine Chance haben.

Neues MMORPG Swords of Legends startet heute Beta 2 und macht Ansage zum Release

Das MMORPG Swords of Legends Online startet heute, am 1. Juni, den zweiten Beta-Test. Passend dazu gab es am Vortag einen Livestream, in dem über Neuerungen in der Beta und den kommenden Release gesprochen wurde.

Was ist das für eine Beta? Die Beta 2 läuft vom 1. Juni um 14:00 Uhr bis zum 8. Juni ebenfalls um 14:00 Uhr. In dieser Zeit können Spieler, die einen Beta-Key besitzen oder vorbestellt haben, das neue MMORPG testen. Weitere Details zur Beta-Test und zum Download von SOLO findet ihr hier.

Was ändert sich durch die Beta 2? Im Vergleich zum ersten Test vor knapp 2 Wochen gibt es einige Änderungen:

  • Die Dungeons wurden im Normalen Modus schwerer gemacht
  • Das Erreichen der maximalen Stufe wurde vereinfacht. So gibt es einige Verbesserungen beim Annehmen von Quests und das Leveln der Stufen 33 und 36 wurde angepasst
  • Die beiden Fraktionen Himmelsbund und Mystizismus wurden ins Spiel gebracht, zusammen mit einem neuen PvP-Gebiet
  • Der PvP-Modus Kampf im Sand wurde vorerst deaktiviert
  • Weitere Inhalte wurden auf Deutsch und Englisch lokalisiert, aber es kommt noch immer zu Lücken
  • Es gab zahlreiche Bugfixes, die ihr in den offiziellen Patch Notes nachlesen könnt (via Gameforge)

Was wurde zum Release und der Zeit danach gesagt? Im Livestream hieß es, dass der Release von Swords of Legends Online “wenige Wochen nach dem Ende der Beta 2” stattfinden soll. Ihr könnt also mit einer Veröffentlichung im Bereich Ende Juni bis Anfang Juli rechnen.

Zudem wurde nochmal bestätigt, dass künftige Updates und Erweiterungen zu SOLO kostenlos werden und das kurz nach dem Release die Raids, Dungeons auf der Schwierigkeit Episch und der Battle Pass eingeführt werden. Der kostenpflichtige Teil des Battle Passes soll nur kosmetische Dinge beinhalten.

Swords of LegendsPvP Fraktionen
Eine große Neuerung in der Beta 2 sind die Fraktionen.

Neue PvP-Fraktionen kommen mit eigenem Gebiet und täglichen Quests

Was sind das für Fraktionen? In Swords of Legends könnt ihr euch ab der Beta 2 einer von zwei Fraktionen anschließen:

  • Der Himmelsbund (blau) ist ein Orden, der sich der Ordnung und Moral verpflichtet hat
  • Der Mystizismus (rot) wiederum huldigt mehreren Gottheiten und ist sehr naturverbunden

Die zwei Fraktionen kämpfen gegeneinander und können sich in der offenen Welt töten, ohne dafür negatives Qi zu bekommen. Um euch einer Fraktion anzuschließen, müsst ihr eine Quest erledigen. Allerdings könnt ihr auch darauf verzichten und bleibt dann neutral.

Neutrale Spieler wiederum haben keinen Zugriff auf das Schwertklang-Tal, ein neues Kriegsgebiet, in dem der Kampf zwischen dem Himmelsbund und dem Mystizismus im Vordergrund steht. Dort erhaltet ihr tägliche Quests und spezielle Belohnungen.

Kann man eine Fraktion wechseln? Ja, das geht theoretisch alle 7 Tage und kostet 50 Gold. Allerdings verliert ihr euren erspielten Fortschritt bei der jeweiligen Fraktion.

Sind das schon alle Inhalte im PvP? Nein, denn neben den Fraktionskämpfen gibt es zudem PvP in der offenen Welt sowie etliche Arena-Modi, die wir euch in diesem Artikel bereits vorgestellt haben: Swords of Legends teilt erste Infos und Trailer zum PvP – Das erwartet euch.

Außerdem sind weitere Inhalte für die Fraktionen geplant, darunter 100vs100-Schlachten und GvG. Die werden jedoch erst nach Release eingeführt.

Mehr zu den allgemeinen Inhalten, den Klassen und den Dungeons von Swords of Legends haben wir hier zusammengefasst: 9 Dinge, die ihr über das neue MMORPG Swords of Legends wissen müsst.

Fortnite: 14-Jähriger Russe vermasselt sich Profi-Karriere, weil er wild rumflamet

Bei Fortnite lief eine Turnier-Serie, in der es um Millionen an US-Dollar von Preisgeld ging. Doch ein russischer Teenager verbaut seinem Team die Chancen auf das große Geld und vielleicht eine Profi-Karriere. Er beleidigte wild herum und sagte danach: Er habe den Druck nicht ausgehalten und die Kontrolle verloren.

Was ist das für ein Turnier? Das Turnier ist die „FNCS Kapitel 2 – Season 6.“ Nachdem Fortnite keine eigentliche Weltmeisterschaft als großes Event mehr abhält, sind diese Online-Turniere das, was einer “Champions League” in Fortnite am nächsten kommt.

Das Turnier begann Mitte April und endete am letzten Wochenende. In Europa ging es um 1,35 Millionen US-Dollar an Preisgeld, in Nordamerika ebenfalls um eine Million US-Dollar, verteilt auf die zwei Gebiete. Das sind lukrative Turniere, die über 6 Wochen laufen und bei denen gerade junge Profis eine Chance haben zu glänzen. Viele junge Fortnite-Profis spielen für kleine Orgs und träumen von der Chance, auf großes Geld bei einem großen Team.

Die Serie wird in Trios gespielt.

Üble “Deine Mutter”-Beleidigung führt zur Disqualifikation

So hat es der 14-Jährige vermasselt: Der Spieler 97Default ist nach seinen Twitter-Angaben ein 14-jähriger Russe. Er hatte sich mit seinem Trio für das Finale qualifiziert. Der 14-Jährige spielt mit seinen Partnern für die eher kleine französische E-Sport-Organisation Luminox Esports.

Doch vor dem Finale schaffte er es, sich eine Disqualifikation einzuhandeln. Er sendete einem anderen Trio eine völlig irre und hasserfüllte Botschaft, irgendwas über eine Mutter, der er nachsagt, eine Prostituierte zu sein, und dann noch was über den Stiefvater.

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Epic schritt ein und disqualifizierte das Trio vorm Start des Finals, obwohl die sich noch extra heiß darauf gemacht hatten, jetzt dort anzutreten.

Teenager sagt: Druck wurde zu groß

So reagierte der Spieler: Der entschuldigte sich für seine Worte (via twitter). Er bat aber um Verständnis: Jeder sei vor so einem Finale aufgeregt, man verspüre einen großen Druck.

Er akzeptiert die Schuld dafür, von einem Turnier disqualifiziert zu werden, für das man so hart gearbeitet hat.

Er habe keine Kontrolle über seine Gefühle gehabt und sich der Wut hingegeben.

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Der 14-jährige Spieler sagt:

“Ich bin erst 14 Jahre alt und habe bereits eine Störung, mit der ich nicht umgehen kann und die komplett mein Leben zerstört. Ich habe mich mit vielen meiner Freunde zerstritten, habe mit Fortnite angefangen, um dem Problem zu entkommen, aber am Ende steht ich hier und hab erneut dieses Schicksal erlitten.”

Default 97

Er sagt, dass er jetzt seit 1,5 Monaten mit einem Psychologen arbeitet, um seine Wut in den Griff zu bekommen. Schafft das aber noch nicht.

Kommt sowas öfter vor? Ja, tatsächlich. Vor dem Halbfinale wurde schon ein Trio disqualifiziert. Auch die hatten sich durch wüste Flames ins Abseits geschossen. Jemand sendete einem Gegner-Trio die Nachricht, sie seien fett und zurückblieben und wären in einem Jahr obdachlose Pussys, die mit Fortnite aufhören und von einem Bus überfahren werden würden.

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Auch das fand Epic nicht angemessen und disqualifizierte das Trio.

Manche Leute können noch so gut spielen, da wird es für eine Profi-Karriere wohl einfach nie reichen. Etwas anders könnte es für diesen Jungen laufen:

Fortnite statt Schule: Vater erzieht Sohn zum Pro-Gamer, seit er 3 ist

Quelle(n):
  1. Dexerto

Destiny 2: Viele verfluchen Content-Recycling, doch ausgerechnet alte Inhalte sind gerade DAS Highlight

Bei Destiny 2 feiert die Saison des Spleißers Erfolge mit richtig viel Nostalgie. Die Gläserne Kammer und ikonische Waffen aus Teil 1 locken zahlreiche Hüter an, dabei schimpfen doch immer alle über Bungies Wiederverwertung von altem Content.

In Destiny 2 läuft aktuell die Season 14 und das Action-MMO hat bald 4 Jahre auf dem Buckel. Trotz des Alters konnte Destiny 2 erst kürzlich Rekorde verbuchen und die Spielerzahlen auf Steam sind so hoch, wie schon seit 7 Monaten nicht mehr. Das Ganze ist dabei durchaus paradox, denn gerade das verschriene Recycling bringt nun Erfolge:

  • “Schuld” am jüngsten Erfolg trägt größtenteils ein alter Raid aus 2014: Die Gläserne Kammer lockte direkt zum Re-Release zehntausende Hüter an.
  • In der Spitze waren 187.504 Hüter auf Steam am Start (PC). Das liegt weit über Durchschnittswert, der sich im letzten Jahr bei stabilen 60.000 – 90.000 gleichzeitigen Spielern einpendelte.
  • Bedenkt, dass wir hier nur einen genauen Blick auf die Steam-Zahlen haben. Die aktiven Spieler auf PlayStation 4 und 5 sowie Xbox Series X/S und One lassen sich nicht so genau verfolgen – die Population ist auf den Konsolen jedoch höher (via Warmind.io).
  • Doch Bungie fährt nicht nur mit dem Raid-Urgestein einen sagenhaften Nostalgie-Trip, die Season 14 setzt zu großen Teilen auf die übergroßen, alten Namen.
  • Der Erfolg gibt den Destiny-Entwicklern aktuell recht – doch eigentlich wollen die Hüter doch nichts Altes mehr und verteufeln Bungies Recycling bei jeder Gelegenheit aufs Schärfste.

MeinMMO schaut, warum die Nostalgie so erfolgreich ist, warum einige Erinnerungen besser in der Vergangenheit geblieben wären und worüber die Hüter da eigentlich seit Jahren schimpfen.

Darüber schimpfen die Spieler: Die Community von Destiny streitet über vieles, doch bei einem sind sich die meisten Hüter einig: Bungie ist Recycling-Weltmeister.

Bei dem Entwickler in Bellevue wird nichts weggeschmissen. Jahre-alte Konzepte tauchen später unter Garantie aus irgendeiner Schublade auf. Aber vor allem schon bekannte Inhalte kommen wie der sprichwörtliche Bumerang stets zurück. Daran ist erstmal nichts verwerflich, doch für viele überspannt Bungie den Bogen eindeutig.

Destiny 2 würde wohl das Ökosiegel “sehr gut” erhalten

Was 2014 Spaß bereitete, sorgt aktuell auch 2021 für zufriedene Hüter

Deswegen übertreibt Bungie es:

  • Die Inhalte kommen dann teilweise zum x-ten Mal zurück. Erst wurden bekannte Waffen wie das Letzte Wort in Destiny 1 Jahr 1 eingeführt, blieben dann auf der Strecke.
  • Noch in Destiny 1 kamen besagte Waffen später “neu” zurück.
  • Zum Start von Destiny 2 gab es einen Hard-Reset, sämtliche Ausrüstung wurde zurückgelassen. Erklärt wurde das mit der kompletten Zerstörung aller Tresore (wo ja alle Items lagerten).
  • Im Verlauf von Destiny 2 tauchen aber immer mehr dieser verlorenen Items auf. Viele Hüter wundern sich: Wie soll das möglich sein, es war doch alles weg.
  • Besonders kritisch wird das Ganze, wenn alte Inhalte als neuer Bezahl-Content zurückkommen.

Und so wie beschrieben geht es bei weitem nicht nur den bekanntesten Exotics. Seit einiger Zeit gibt es die Destiny Content Vault – eine Art Ressourcen-Pool, wo nun alle Inhalte von Destiny 1 und 2 enthalten sind, und wo sich die Entwickler jederzeit bedienen können.Es können also sämtliche Inhalte – auch aus Destiny 1 – wiederverwertet werden und wieder ihren Weg ins oder aus dem Spiel finden.

Das ökologische Wiederverwertungswunder Destiny 2 bringt über die Vault legendäre Waffen, Strikes, ganze Areale und und und zurück. Selbst in Rente geschickte Waffen tauchen dann mit leicht aufgehübschten Perks wieder auf dem Schlachtfeld auf, melden sich ohne Altersverschleiß zum Dienst. Kürzlich kam dann auch den ersten Raid aus Destiny 1 zurück.

Die Content Vault macht’s mittlerweile im großen Stil möglich. Mehr zur Content Vault findet ihr hier auf MeinMMO.

Als wir mit Nexxoss Gaming, dem größten deutschsprachigen Streamer zu Destiny, sprachen, führte er die Kritik der Community fort: Für die Veteranen sei aktuell viel Wiederholung an der Tagesordnung.

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Warum geht der Nostalgie-Plan trotz Kritik auf?

Gut, die Hüter schimpfen, fordern weniger Altes in neuem Gewand. Aber warum ist Bungie dann trotzdem mit dem Recycling erfolgreich? Man könnte meinen, dass die Gläserne Kammer hier ein Einzelfall darstellt. Dem ist aber nicht so.

Als vor dem Start bekannt wurde, dass in der Season 14 Waffen wie die Uneinigkeit oder der Schicksalsbringer zurückkehrten, war das Thema in aller (Hüter)Munde. Als dann auch solche Kult-Exotics wie die Vex Mythoclast bestätigt waren, aalten sich die Spieler in wohliger Nostalgie.

Ob die Waffen ihrem Hype dann auch wirklich gerecht werden, steht auf einem anderen Blatt. Denn gerade die Vex Mythoclast und Uneinigkeit wären wohl besser in der Vergangenheit geblieben. Im Gegensatz zum Raid, der an den richtigen Stellen aktualisiert wurde, schwächeln viele Rückkehrer in der Praxis.

Alleien die Nennung von Uneinigkeit in Destiny 2 verzückte viele Hüter noch vor den ersten Tests

Darum überzeugt die Gläserne Kammer: Im Falle des Raids ist der Erfolg einfach zu bemessen:

  • Veteranen wollen wissen, ob sie es noch draufhaben, ob der Ausflug zur Venus und der Kampf gegen Atheon noch so episch wie in ihrer Erinnerung sind.
  • Die Gläserne Kammer ist ein nostalgischer Trip in die “Goldgräber-Zeit” von Destiny. Damals war alles neu, so noch nie in einem Shooter oder auf Konsolen gesehen worden.
  • Neue Hüter wollen nachvollziehen, wovon die alten Hasen da seit Jahren schwärmen. Und zu in diesem Fall frischem Content sagt man ja eh erstmal nicht nein.
  • Bungie hat den Raid völlig gratis eingeführt, jeder kann ihn mit der Free2Play-Version von Destiny 2 entdecken. Zudem ist auch das benötigte Powerlevel so gering, dass man auch als Gelegenheitshüter oder Rückkehrer die ersten Encounter problemlos antreten kann.

Auf MeinMMO sagt ihr daher solche Sachen in den Kommentaren:

Also uns im Clan hat es wirklich Spaß gemacht. Es kam ein bisschen das D1 Feeling. Haben es auch bis zum Templer am ersten Tag geschafft. Aber dann mussten wir auf den Reset warten, um Atheon zu legen. Wir haben den gleichen Blödsinn wie damals gemacht und haben viel gelacht. Jetzt bitte noch Kings Fall und Wraith of the Machine.

Bert via MeinMMO

So schön ist’s mit Nostalgie: Warum wir trotz Ablehnung und der Forderung “Bungie, schaff neuen und kreativen Content ran!” dennoch immer wieder in die Nostalgie verfallen und die Klassiker aufs Neue begrüßen, könnte man so erklären: Wir erinnern uns selektiv an die Vergangenheit. Schlechte Erinnerungen werden größtenteils ausgeblendet, übrig bleibt das Gute.

Haben wir dann eine Waffe wie das Letzte Wort als sprichwörtliche Karotte erneut vor der Nase, wollen wir zubeißen – immerhin war der Geschmack doch früher so köstlich. Trotz des Vorsatzes, das alte Zeug nicht zu wollen, wollen wir tief in uns drin dann doch die alten Gefühle aufleben lassen. Es ist schon skurril, wenn man sagt, das PvP von Destiny 1 war besser, dann aber keinen Gedanken an die wirklich miesen Server und die überhaupt nicht diverse Meta verschwendet.

Bietet Destiny 2 denn wirklich nur alten Kram?

Auch frische Ideen wissen zu gefallen: Früher war alles besser? Ja, nein, nicht wirklich. Zwar sind die Highlights von Season 14 gerade die Klassiker, aber zeitgleich warten auch frische Inhalte, die nur etwas im Schatten der nostalgischen Giganten stehen.

Die hanebüchene “Geschichte” von Destiny war in Teil 1 ein Mosaik aus Lore-Texten und Versatzstücken, die größtenteils außerhalb des Spiels lagerten. In Destiny 2 nimmt die Story eine von Season zu Season greifbarere Handlung an. Zuletzt können wir sehen, dass unsere Feinde die Gefallenen nicht nur schwarz-weiß böse sind. Dass sie uns fürchten, wie wir sie. Das Story-Telling ist heute eindeutig besser als früher.

Der gruselige Ausflug auf das Geisterschiff in der Vorzeichen-Mission war das Highlight der vergangenen Season 13. Dieser Content gilt als mit das Beste, was es je in beiden Teilen gab. Und kurz davor hat die Omen-Mission die Hüter auch schon überzeugt – auch wenn es hier den Klassiker Falkenmond als Zugpferd gab.

Die zum Schneiden dicke Atmosphäre der Vorzeichen-Mission hat die Spieler positiv überrascht

Hört die Nostalgie bald auf?

Wahrscheinlich nicht. Destiny 2 wird zwar auch neuen Content bringen, das Studio expandiert und bekennt sich noch über Jahre zu zum Game. Doch gerade der Erfolg der nostalgischen Season 14 wird Bungie vor allem eines zeigen: Nostalgie ist eine starke Triebfeder.

Zukünftig können wir uns also fast schon sicher auf einen Besuch im Kingsfall-Raid freuen und dürfen gespannt sein, wie Oryx an die heutigen Gegebenheiten angepasst wird. Zwar wird jede Season neue exotische Spielzeuge bringen, doch in den “verlorenen” Tresoren von Destiny 1 schlummern noch massig Exotics, die wir in Destiny 2 (bisher) nicht gesehen haben.

Welche Exotics “fehlen”? Hier mal die ganze Liste fehlender exotischer Waffen – ohne die späteren “Adept-Exotics”:

  • Necrochasm
  • Khvostov (gibt es als legendäre Knarre)
  • Zhalo Supercell (Risikoreich gibt es als „MP-Bruder“)
  • Fabianische Strategie
  • Tlaloc
  • Erster Fluch
  • Roter Tod (Scharlach gibt es als “Handcannon-Bruder”)
  • Boolescher Zwilling
  • Boshafte Berührung
  • Pocket Infinity (Bungie sagte hierzu: „kommt nie zurück“)
  • Schmähung
  • Universalgerät
  • Zen Meteor
  • Geduld und Zeit
  • Jenseits
  • Eisbrecher
  • Kein Land Ausßerhalb (Devrim aus der ETZ trägt das Waffen-Modell)
  • Dregs Promise
  • Unbefugter
  • Nova Mortis
  • Abbadon
  • Nemesis Stern
  • Extrem Guter Rat
  • Die 4 Exo-Schwerter (sind jetzt quasi legendäre Waffen)
  • Drachenatem
  • Gjallarhorn

Die Liste zeigt, bei den 81 Exo-Waffen aus Destiny 2 (Stand 1. Juni 2021) ist noch reichlich Platz für Rückkehrer. So viele Waffen wie vermutet haben es aus dem Erstling gar nicht zu Destiny 2 geschafft. Jeder hat dabei sicher einen Liebling, für den er ein Recycling-kritisches Auge zudrücken würde. Von den Rüstungen wollen wir gar nicht erst sprechen.

Wichtig für die Zukunft ist, dass Destiny eine gesunde Balance aus Nostalgie und Neuem findet. Durch die Content Vault hat man ein Werkzeug, welches richtig eingesetzt das eine große Destiny-Universum realisieren kann, das sich viele Hüter schon so lange wünschen: Destiny 1 hätte weiterlaufen sollen und wäre im Idealfall sukzessiv um neue Inhalte erweitert worden. Jetzt haben wir es andersrum, Destiny 2 läuft weiter und bringt stückweise die Nostalgie im Form von Inhalten aus Teil 1 wieder.

Verteufelt ihr eigentlich auch die alten Kamellen, freut euch dann aber doch irgendwie über die nostalgischen Oldtimer? Sagt uns doch in den Kommentaren, wie ihr zum Thema Recycling in Destiny steht.

MeinMMO möchte von euch gerade auch konkret in einer Umfrage wissen: Gläserne Kammer in Destiny 2 – Wie gefällt euch die Rückkehr des Kult-Raids?

YouTuber sucht das schlechteste MMO der Welt, hat schon 31 Stück gefunden

Wollt ihr wissen, von welchen MMOs ihr unbedingt die Finger lassen solltet? Der YouTuber Josh Strife Hayes hat es sich zur Aufgabe gemacht, die schlechtesten Vertreter des Genres zu zocken. Und seine Reihe mit den schlechtesten MMOs ist auf seltsame Weise faszinierend.

Was sind das für MMOs? Der Youtuber Josh Strife Hayes sucht in seiner Reihe „Worst MMO Ever?“ (zu Deutsch: „Das schlechteste MMO überhaupt?“) nach besonderen Perlen des Genres, die durch ihre miserable Umsetzung überzeugen. Oder eben genau nicht überzeugen.

Seit Juli 2020 erscheinen immer neue Videos der Reihe. Mittlerweile hat Hayes schon 31 MMOs vorgestellt. Ihr findet sämtliche Videos in seiner Playlist (via YouTube.com). Unter den Spielen sind auch bekanntere und größere Titel wie:

Wer ist der YouTuber? Josh Strife Hayes macht seit 2017 Videos auf YouTube, die sich vor allem um MMOs und MMORPGs drehen. Angefangen hat er mit Tutorials und Let’s Plays zu Dark Souls und Neverwinter Online.

Mittlerweile hat sein YouTube-Kanal über 121.000 Abonnenten und die Reihe um die schlechtesten MMOs sowie Scams und weitere Kritik machen den größten Teil der Inhalte aus. Hayes ist ausgebildeter Schauspieler und Schauspiellehrer, was in den Pointen und der Darstellung seiner Videos häufig durchscheint. Zu sehen ist das etwa im aktuell neusten Video der Reihe zum MMO Secondhand Lands:

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Hayes’ Video zu Secondhand Lands. Das Titelbild stammt ebenfalls aus diesem Video.

Diebische Spinnen und Furry-Fetische

Warum ist das so faszinierend? Eigentlich will niemand solche Spiele zocken, oder eher: herausfinden, warum er sie nicht spielen will. Schließlich fressen MMOs haufenweise Zeit und kaum jemand will diese Zeit investieren, wenn er stattdessen etwas Gutes zocken kann.

Hayes will aber genau das dokumentieren, was sonst kaum jemand zu Gesicht bekommt, den Leuten zeigen, was sie verpassen … und warum das Verpassen nicht schlimm ist: „Ich wollte die seltsamsten Projekte finden, sie spielen und archivieren […] weil es eine seltsame, okkult-esoterische Natur hat, wenn Leute sich etwas ansehen, das sie sonst nie mitbekommen hätten. Sie sind fasziniert vom Unbekannten – oder zumindest war das bei mir so“ (via PCGamer.com).

Auf seiner Reise durch die schlechtesten MMOs hatte er einige besonders skurrile Begegnungen. Im oben gezeigten Secondhand Lands etwa vermutet er, dass jemand seinen Fetisch ausleben wollte und das in einem MMO umgesetzt hat.

In einem anderen Fall zeigt er das MMO Dreamscapes Dimensions. Hier musste Hayes nach eigener Aussage bereits vor vier Stunden des Testens abbrechen, nachdem eine Wache ihn für das Betreten einer Schmiede verprügelt hat – und er sich nicht wehren konnte. Nach eigener Aussage schaffte er hier nicht einmal vier Stunden des Testens, weil das Spiel zu schlecht sei:

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Hayes’ Video zu Dreamscapes Dimensions.

Ist das nicht etwas unfair? Hayes hat bei seiner Auswahl darauf geachtet, wie die Spiele entwickelt wurden. Hat etwa ein einzelner Programmierer ein passables MMO auf die Beine gestellt, stellt er das auch entsprechend heraus.

Steht jedoch der Cash-Shop im Vordergrund und bietet das Spiel sonst nichts, bekommt es eine schlechte Bewertung. Er erklärt, dass es darauf ankommt, wie das Spiel gemacht wurde:

„Ein Typ, der ein wenigstens spielbares Game macht, ist beeindruckend. Aber wenn ich mir Firmen anschaue, die riesige Cashgrab-Pay2Wins machen … die würde ich als schlechter ansehen, weil sie wissen, sie könnten es besser. Sie machen es nur bewusst nicht“ (via PCGamer.com).

Welches MMO ist für euch das schlechteste? Kennt ihr einige der Spiele aus Hayes’ Liste und könnt absolut nicht zustimmen, dass sie dort gelandet sind? Schreibt uns einen Kommentar!

Weg von schlechten Spielen und hin zu Empfehlungen – bei uns findet ihr einige Spiele, auf die ihr jetzt im Juni ein Auge haben solltet:

7 MMOs und Online-Spiele, die wir im Juni 2021 empfehlen

Among Us steigert Spielerzahl um 450 % in nur 2 Tagen

Among Us konnte seine aktive Spielerschaft innerhalb von zwei Tagen mehr als verfünffachen. Der perfekte Zeitpunkt, um einzusteigen.

Obwohl der große Hype um Among Us in den letzten Monaten wieder deutlich abgeflacht ist, hat das Spiel noch immer eine große Beliebtheit. Am vergangenen Wochenende konnte die Jagd nach dem Verräter die Anzahl seiner Spieler sogar um über 450 % steigern.

Was ist Among Us?
Falls das Spiel komplett an euch vorbeigegangen ist: In Among Us schlüpft ihr zusammen mit bis zu 9 anderen Spielern in die Rolle kleiner Weltraum-Techniker, die ein Raumschiff oder eine Raumstation wieder auf Vordermann bringen müssen. Doch während ein Großteil der Crew versucht, kleine Aufgaben zu lösen, gibt es auch ein paar Verräter, die alle anderen umbringen wollen. Es gilt also, das Schiff zu reparieren und die Verräter zu entlarven, um sie in Diskussionsrunden ausfindig zu machen und aus dem Spiel zu verbannen, bevor sie alle anderen umgebracht haben.
Im Grunde eine moderne, digitale Variante des klassischen „Werwolf“-Lagerfeuerspiels.

Warum stieg die Spielerzahl so massiv? Wer den plötzlichen Anstieg der Spielerzahl bei Among Us ziemlich “sus” findet – keine Sorge. Dafür gab es gleich mehrere Gründe. Zum einen steigt die Spieleranzahl grundsätzlich am Wochenende ein wenig. Klar, denn da haben mehr Leute Zeit. Der ausschlaggebende Punkt dürfte allerdings sein, dass Among Us seit einigen Tagen kostenlos im „Epic Games Store“ verfügbar ist.

Jeder, der schonmal vom Spiel gehört hatte, aber bisher nicht zugeschlagen hatte, konnte sich das Game dort kostenlos sichern.

Wie stark die Auswirkung davon war, verriet Community Director Victoria Tran auf Twitter. Sie präsentierte hier zwei Graphen, die den üblichen Spieler-Verlauf an einem Wochenende dem der vergangenen Tage gegenüberstellt.

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Allein vom 26. Juni auf den 28. Juni steigt die Spielerzahl von knapp 350.000 auf leicht unter 2.000.000 – eine Steigerung von knapp 470 %.

Dabei ist zusätzlich noch zu beachten, dass der Graph lediglich die PC-Spieler anzeigt und keine Daten von anderen Plattformen (wie etwa Mobile) zeigt. Auch muss es sich nicht zwingend um neue Spieler handeln, da manch einer Among Us vielleicht zuvor auf einem Smartphone gespielt hat und nun auch noch die PC-Version ausprobieren wollte.

Among Us gibt’s übrigens auch auf der Switch und spielt sich da genau so gut.

Kann man das Spiel noch umsonst bekommen? Ja. Noch bis zum 3. Juni um 17:00 Uhr ist Among Us kostenlos im Epic Games Store verfügbar. Ihr könnt es dort einfach eurer Sammlung hinzufügen und es gehört für immer euch. Für den maximalen Spielspaß empfehlen wir allerdings, Among Us vor allem mit einer Gruppe aus Freunden oder Bekannten zu spielen. Besonders mit Voice-Chat entfaltet das Spiel eine ganz andere Wirkung als nur über den Text-Chat.

Die Graphen zeigen in jedem Fall eindrucksvoll, wie stark die Auswirkungen auf die Spielerschaft eines Spiels sein können, wenn es umsonst in Epic Games Store angeboten wird. Da Among Us zusätzlich auch einige Mikro-Transaktionen für kosmetische Items anbietet, wäre es durchaus denkbar, dass das Spiel von dieser Aktion langfristig profitiert.

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Wer Among Us bisher noch keine Chance gegeben hat, sollte jetzt zuschlagen. Einen besseren Zeitpunkt für den Einstieg wird es wohl so schnell nicht mehr geben.

Habt ihr auch bei Among Us zugeschlagen und mal reingeschaut? Oder seid ihr dem Lügen-und-Enttarnen-Spiel bisher entgangen?

Die Blütezeit von Among Us war im Sommer/Herbst 2020. Da entdeckten Streamer das Spiel für sich und das Among Us schoss durch die Decke.

Quelle(n):
  1. pcgamesn.com

MMO aus Deutschland will mit spezieller Technik die Zukunft der Menschheit simulieren

Das deutsche Entwicklerstudio Klang Games arbeitet momentan an einem Sandbox-MMO, das die MMO-Landschaft umkrempeln soll. Das Studio nutzt dabei besondere Techniken und will die Zukunft der Menschheit simulieren. Am 28. Mai erschien nun das erste Dev-Update.

Was ist das für ein Spiel? Seed ist ein Sandbox-MMO und mischt Elemente aus MMORPGs mit Elementen aus Spielen wie Die Sims oder Civilizations. Die Spieler sollen den erdähnlichen Planeten “Avesta” besiedeln und ihre eigenen Kolonien aufbauen.

  • Ihr kontrolliert nicht eine Spielfigur, sondern eine Gruppe von 10 Siedlern, die sich auf dem Planeten Avesta niederlassen.
  • Dort soll eine blühende Kolonie entstehen und ihr seid ein Teil der Gesellschaft, die aus den Gruppen vieler Mitspieler besteht.
  • Ihr weist jedem eurer Siedler Aufgaben zu und achtet darauf, dass seine Bedürfnisse erfüllt sind. Beispielsweise durch den Abbau von Rohstoffen und Crafting beteiligt ihr euch am Wirtschaftssystem.
  • Man hat sich zum Ziel gesetzt, die “Zukunft der Menschheit” zu simulieren
  • NPCs haben Bedürfnisse, Gedanken und Verhaltensweisen.
  • Die Spieler können entscheiden, wie sie mit anderen interagieren. Arbeiten sie zusammen oder kämpfen sie um Ressourcen?

Wer sind die Entwickler? Hinter dem Spiel steht das Berliner Entwicklerstudio Klang Games und wurde von ehemaligen Entwicklern großer und bekannter Firmen gegründet. Die Gründer haben zuvor an Spielen wie EVE Online und Dust 514 gearbeitet und bringen dementsprechend große Erfahrung mit. Ursprünglich wurde das Studio in Island gegründet, dann zog man nach Berlin.

Das ambitionierte MMO ist bereits seit Anfang 2016 in der Entwicklung und konnte mittlerweile über 37 Millionen US-Dollar für das Projekt sammeln (via klang-games.com).

Für das MMO kommen laut Entwickler die neuesten und innovativsten Technologien zum Einsatz. Seed basiert auf der “Wunder-Technik” SpartialOS.

SpatialOS soll es Entwicklern ermöglichen, gigantische, persistente Spielwelten zu erschaffen, die deutlich mehr Simulation erlauben, als dies in aktuellen Onlinespielen der Fall ist. Dies alles soll sich einfach steuern und verwalten lassen, weswegen selbst kleine Team riesige, simulierte Welten erschaffen können. Ein Beispiel ist der Survival-Shooter Scavengers, der Massenschlachten für tausende Spieler auf einem Server ermöglichen soll.

Nun hat Klang Games ein erstes Dev-Update zum Spiel veröffentlicht. (via seed-project.io)

Wie man die Zukunft der Menschheit und denkende NPCs simulieren will

Darum geht es im ersten Dev-Update: In dem Eintrag betonen die Entwickler, dass Seed eine Version der zukünftigen Menschheit simulieren möchte. Daher ist es wichtig, die einzelnen Aspekte der Menschen einzubeziehen. Wer sind sie? Was treibt sie an? Was brauchen sie?

Im Dev-Update geht es vor allem darum, welche Rolle die Gedanken der einzelnen Siedler spielen.

Hier seht ihr die Bedürfnisse des Charakters in der Übersicht. (via seed-project.io)

So funktionieren Gedanken in Seed: Man kann die Gedanken der Siedler auch mit Statuseffekten beschreiben. Sie helfen dem Spieler dabei, die Bedürfnisse der NPCs zu verstehen. Hat ein NPC also Hunger, wird er denken, dass er hungrig ist.

Ist er einsam, wird er denken: “Ich fühle mich ganz allein”. Diese Gedanken sind eine Anzeige dafür, dass ihr bestimmte Aspekte ändern solltet, damit es euren Siedlern gut geht.

Für jeden einzelnen NPC werden daher lebenswichtige Dinge simuliert:

  • Nahrung
  • Schlaf
  • Hygiene
  • Soziales
  • Freizeit
  • Gedanken

Eine der größten Herausforderungen für die Entwickler wird es sein, das Ganze realistisch zu gestalten. “Echte Gedanken” sind endlos und verändern sich konstant. Wie soll man das in einem Spiel simulieren? Auf diese Fragen wollen Klang Games im nächsten Update eingehen.

Wann soll Seed erscheinen? Aktuell gibt es kein festes Release-Datum für das MMO.

Kann man Seed schon ausprobieren? Nicht direkt. Seit Ende 2019 gibt es eine erste, ungewöhnliche Closed-Alpha zu Seed – Seed Pioneers. Anders als üblich konnte man da nicht das Spiel testen, sondern die Vorgeschichte zu Seed spielen.

Kann man noch daran teilnehmen? Über die offizielle Website könnt ihr euch für Seed Pioneers anmelden, wenn zukünftig neue Spieler als Alpha-Tester gesucht werden. Hier der Link zur Anmeldung: seed-pioneers.io

Warframe ist eigentlich düster, bringt jetzt ein putziges Anime-Mädchen – Wie kommt das an?

Warframe bringt erneut eine neue Klasse (Frame). Doch anstatt weiterer düsterer Gestalten, die zum finsteren Thema des Spiels passen, gibt es mit dem neuen Warframe Yareli eine Art putziges Anime-Mädchen. Passt das zusammen?

Was hat es mit neuen Warframe auf sich? Regelmäßig kommen neue Frames, so heißen in Warframe die Klassen, ins Spiel. Meist sind das finstere Gestalten, die Gegner mit Glasscherben zerlegen, deren Seelen zerfetzten oder sie gar auffressen.

Doch die neueste Kreation der Entwickler nennt sich Yareli und ist einem putzigen Anime-Mädchen nachempfunden:

  • Yareli hat ein fluffiges Röckchen und Rüschen-Ärmel
  • Sie ist sehr zierlich und feminin gestaltet
  • Zu ihren speziellen Waffen gehört unter anderem eine Pistole, die Blubberblasen verschießt
  • Ihre Animationen sind allesamt superputzig. So tänzelt sie ausgelassen herum, wenn sie nichts zu tun hat und malt große Herzen aus Wasser in die Luft. Außerdem kichert sie fröhlich vor sich hin.

All das klingt wie ein derber Stilbruch zu der düsteren, gruseligen Welt, die Warframe sonst darstellt. Dort ist nämlich unser Sonnensystem in ferner Zukunft von ekligen, verfaulenden Klonen überrannt und ein unmenschlicher Megakonzern beutet alles und jeden gnadenlos aus. Dazu kommen noch grauslige Mutanten-Viecher und eine Bedrohung aus uralter Zeit.

Wie passt da ein Anime-Girly-Frame rein?

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Ab Minute 39 kommt Yareli vor.

Fans lieben den neuen Warframe

So kommt der neue Frame bei den Spielern an: Im oben gezeigten Dev-Stream der Entwickler schwärmt Community Managerin Rebecca „Space Mom“ Ford schon von der zuckersüßen Yareli und ist sich sicher, dass die Fans diese neue Klasse und ihren Look lieben werden.

Und tatsächlich hat sie recht. Die Stimmen aus der Community klingen positiv. So kommentierten Spieler bereits auf YouTube und Co:

  • Zenicical sagt: „Yareli hat Kniehohe Söckchen! Ich liebe sie jetzt schon!“
  • Supercalifragic meint: „Ich liebe ihren Look wirklich sehr!“
  • Friendly Neighbourhood Moth Boy: „Yarfeli erinnert mich an eine Meerjungfrau. Vielleicht kann sie Space-Haie rufen? Ich freue mich echt auf das Update!“
  • Kata Cutie: „Das Artwork für den neuen Warframe ist so schön!“

Negative Kritik scheint sich eher darauf zu konzentrieren, dass die Entwickler „eine einzigartige Art“ angeteasert haben, wie man Yareli bekommen kann. Da vermuten nämlich einige Spieler einen absurden Grind für seltene Fische.

Fun Fact: Yareli und ihr besonderer Look stammt aus einem Warframe-Anime-Fan-Art, das den Entwicklern wohl so gut gefiel, dass sie beschlossen, einen neuen Warframe dazu zu entwickeln. Dieses Vorgehen ist bei den Entwicklern von Warframe durchaus nichts Ungewöhnliches, denn schon einmal wurde ein Warframe mit Mithilfe der Community entwickelt.

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Das Original-Anime-Fanart, aus dem Yareli stammt. Fans hoffen derweil auf die anderen vier Frames. Quelle: ArtStation

Die neue Klasse in Warframe hat eure Aufmerksamkeit erregt und ihr überlegt jetzt, erneut oder gar zum ersten Mal in Warframe einzusteigen? Dann solltet ihr euch unseren Artikel zum Spiel mit einem Interview einer erfahrenen Spielerin ansehen. Sie hat über 7.800 Stunden im Spiel verbracht und weiß daher Bescheid, wie es dem MMO-Shooter gerade geht und ob es sich noch lohnt, mitzuspielen.

AMD stellt DLSS-Alternative endlich mit Termin vor – Soll sogar mit älteren Nvidia-Karten laufen

In seiner Pressekonferenz stellt AMD nicht nur einen Termin vor, sondern erklärt außerdem, dass die Technik sogar mit der Konkurrenz funktionieren soll. MeinMMO stellt euch die wichtigsten Informationen vor.

AMD hat auf seiner offiziellen Pressekonferenz zur Computex 2021 endlich weitere Informationen zu seiner DLSS-Alternative FidelityFX Super Resolution (kurz: FSR) vorgestellt.

Das wurde vorgestellt: AMD stellte gleich mehrere wichtige Informationen vor:

  • FidelityFX Super Resolution (FSR) soll bereits am 22. Juni erscheinen.
  • Sowohl AMD- als auch Nvidia-Grafikkarten sollen die DLSS-Alternative unterstützen. Insgesamt soll FSR mit mehr als 100 Grafikkarten funktionieren.
  • FSR soll OpenSource sein und zum Start von mindestens 10 Entwicklern und Engines unterstützt werden.

Wir von MeinMMO hatten euch bereits erklärt, dass AMD dringend eine DLSS-Alternative braucht, um konkurrenzfähig zu bleiben. Mit dem Release-Datum am 22. Juni 2021 rückt damit FidelityFX Super Resolution deutlich näher heran als wir noch befürchtet hatten.

Was ist DLSS und FidelityFX Super Resolution? Mit Nvidia DLSS (Deep Learning Super Sampling) wird das Spiel intern in einer niedrigeren Auflösung berechnet und per KI-Algorithmus zu einer höheren Auflösung wie etwa 4K skaliert, um die FPS zu steigern. Bei der RTX 3060 liegt der Leistungsgewinn bei bis zu 30 %. AMD möchte mit FidelityFX Super Resolution eine ähnliche Technik bieten und eine Lücke schließen. 

Erste Benchmarks bescheinigen AMDs DLSS-Alternative ordentlichen FPS-Boost

AMD hat seine neue Technik etwas ausführlicher vorgestellt. FSR soll es wie DLSS mit vier verschiedenen Qualitätseinstellungen geben:

  • „Ultra Quality“,
  • „Quality“,
  • „Balanced“
  • „Performance“

Offizielle Benchmarks zu AMDs DLSS-Alternative: AMD hat außerdem offizielle Benchmarks zum Spiel Godfall vorgestellt. Die Zahlen stammen von einer RX 6800 XT und soll bei aktiviertem Raytracing und höchsten Grafikeinstellungen mit 49 FPS laufen.

Mit aktiviertem FSR steigt die Performance laut AMD deutlich. Die Zahlen könnt ihr in folgender Tabelle sehen:

FPSSteigerung im Vergleich
FSR Ultra Quality78 FPS59 %
FSR Quality99 FPS25 %
FSR Balanced124 FPS25 %
FSR Performance150 FPS21 %

Das wissen wir nicht: Die FPS-Steigerung ist grundsätzlich sehr hoch, wir wissen aber nicht wie gut die Bildqualität am Ende sein wird.

Welche Grafikkarten sollen FSR unterstützen? AMD erklärte im Computex-Stream, dass auch alte Grafikkarten in den Genuss der neuen Technik kommen sollen. Dazu gehören folgende Grafikkarten:

  • AMD RX 6000
  • AMD RX 5000
  • AMD RX 500
  • RX Vega-Grafikkarten
  • sämtliche Ryzen-Prozessoren mit Grafik-Prozessor (APUs)

Das ändert jedoch nichts daran, dass die Verfügbarkeit weiterhin ziemlich schlecht ist. Grafikkarten wie die RX 6800 XT waren extrem schnell ausverkauft und in den USA gab es Schlangen vor den Elektronik-Märkten. Die Unterstützung von älteren Grafikkarten dürfte aber dafür sorgen, dass diese Grafikkarten noch eine zusätzliche Chance bekommen.

Auch Nvidia-Grafikkarten sollen von neuer AMD-Technik profitieren

Eine besondere Überraschung stellte der Hinweis dar, dass AMDs Technik auch auf Nvidia-Grafikkarten laufen soll.

Im YouTube-Video zeigte man das am Beispiel einer GTX 1060. Hierbei handelt es sich laut der Hardware-Umfrage auf Steam um die aktuell beliebteste Nvidia-Grafikkarte (via Steampowered.com). Nvidias DLSS wird auf dieser Grafikkarte nicht unterstützt.

Im Video zeigt man, dass die Leistung mit FSR ordentlich gesteigert werden kann. So bietet die GTX 1060 im Spiel Godfall auf WQHD (1440p) 38 FPS und damit 41 % mehr als ohne FSR.

Theoretisch würden von dieser Technik also viele Spieler profitieren, die noch eine ältere Nvidia-Grafikkarte verbaut haben.

AMD will mit DLSS-Alternative Nvidia kräftig unter Druck setzen, aber klappt das auch?

Bisher war DLSS ein wichtiger Kaufgrund für Nvidias Grafikkarten. Denn AMD konnte hier bisher keine echte Alternative bieten. Nun könnte sich das ändern, wenn Fidelity FX Super Resolution wirklich den Performance-Boost bieten kann, den AMD selbstbewusst verspricht.

Das spricht für AMD: AMDs überraschende Ankündigung und insbesondere der Umstand, dass AMDS DLSS-Alternative auch mit Nvidia-Grafikkarten funktionieren und die Performance ordentlich steigern soll, spricht dafür, dass man den Konkurrenten kräftig unter Druck setzen möchte.

Auch die Entscheidung, dass auch vergleichsweise alte Grafik-Chips noch unterstützen möchte, spricht für AMD. Insbesondere, wenn Prozessoren mit Grafik-Chip (sogenannte APUs) spürbar FSR ausnutzen können, dann dürfte FSR enorm erfolgreich werden.

Außerdem soll es sich um eine Open-Source-Implementierung handeln, die Entwickler problemlos in ihre Spiele oder Engine einbauen können sollen. Dadurch könnte FSR vergleichsweise leicht verbreitet werden. AMD war bereits mit FreeSync ziemlich erfolgreich.

Das spricht dagegen: Wie gut das funktionieren wird, können wir an dieser Stelle noch nicht sagen und das hat verschiedene Gründe. Denn bisher wissen wir noch nicht, wie gut am Ende die Bildqualität von FSR ausfallen wird. Außerdem wissen wir ebenfalls nicht, wie genau AMDs Technik funktionieren soll.

Nvidia setzt bei DLSS auf spezielle Tensor-Cores, die in den RTX-Grafikkarten verbaut sind. Diese bieten Radeon-Grafikkarten nicht.

Hier müssen wir dann den 22. Juni 2021 abwarten und auf die ersten unabhängigen Benchmarks hoffen. Das wird dann auch die Frage klären, ob AMDs Fidelity Super Resolution mit Nvidias DLSS konkurrenzfähig ist.

Eine große, offene Frage ist außerdem, ob und inwieweit FSR auch auf der Xbox Series X und der PS5 funktionieren werden. Denn in den Next-Gen-Konsolen stecken ebenfalls Grafik-Chips von AMD.

6900 XT vs RTX 3090: Nvidia ist bei Raytracing deutlich vorn – Das könnte sich bald ändern

Pokémon GO: Neue Raidbosse im Juni 2021 – Welche lohnen sich?

In Pokémon GO könnt ihr seit dem 01. Juni 2021 neue Raidbosse antreffen. Hier findet ihr die Monster, denen ihr auf Rang 1, 3 und 5 sowie in Mega-Raids begegnen könnt, und welche sich besonders lohnen.

Das ist in Pokémon GO los: In Pokémon GO startete am 01. Juni mit der “Jahreszeit der Entdeckung” ein neuer Spielabschnitt. Die neue Jahreszeit bringt Änderungen bei den Spawns, den Eiern und auch den Raidbossen.

Unter anderem gibt es neue legendäre Raidbosse, doch auch auf den unteren Raid-Stufen hat sich was getan. Hier findet ihr die aktuellen Raid-Bosse in der Liste.

Aktuelle Raidbosse in Pokémon GO (ab 01. Juni)

Das findet ihr in der Liste: In dieser Aufzählung findet ihr alle aktuell bestätigten Bosse geordnet nach aktueller Schwierigkeitsstufe. Pokémon, die mit einem Sternchen (*) markiert sind, könnt ihr auch als Shiny antreffen.

SchwierigkeitRaidboss
Stufe-1-RaidAlola-Sandan*
Magnetilo*
Quiekel*
Nasgnet*
Praktibalk*
Stufe-3-RaidMachomei
Geowaz
Jugong
Panzaeron*
Stufe-5-RaidRegirock*
Regice*
Registeel*
Mega-RaidMega-Schlapor*

Konter für Regice, Registeel und Regirock

Pokémon GO Regi Trio Titel
Das Regi-Trio ist gerade in Raids anzutreffen

So schlagt ihr das Trio: Die Legendären Giganten Regice, Registeel und Regirock bleiben vorerst bis zum 17. Juni in den Stufe-5-Raids enthalten, bevor sie von einem bislang unbekannten Raidboss ersetzt werden. Die drei Monster sind nicht zum ersten Mal im Spiel, doch wenn euch noch gute Exemplare oder die Shiny-Variante fehlen, könnte sich der ein oder andere Raid lohnen.

Um die Regis zu besiegen, solltet ihr auf folgende Konter setzen.

  • Regice ist schwach gegen Feuer, Gestein, Kampf und Stahl. Es lohnen sich also Monster wie:
    • Mega Glurak Y mit Feuerwirbel und Lohekanonade
    • Reshiram mit Feuerzahn und Hitzekoller
    • Metagross mit Patronenhieb und Sternenhieb
    • Skelabra mit Feuerwirbel und Hitzekoller
  • Regirock hat Probleme mit Kampf, Boden, Wasser, Pflanze und Stahl. Nutzt Konter wie:
    • Metagross mit Patronenhieb und Sternenhieb
    • Machomei mit Konter und Wuchtschlag
    • Mega-Turtok mit Aquaknarre und Aquahaubitze
    • Meistagrif mit Konter und Wuchtschlag
  • Registeel schlagt ihr mit Monstern vom Typ Feuer, Kampf und Boden. Gute Konter sind beispielsweise:
    • Mega Glurak Y mit Feuerwirbel und Lohekanonade
    • Lavados mit Feuerwirbel und Hitzekoller
    • Machomei mit Konter und Wuchtschlag
    • Reshiram mit Feuerzahn und Hitzekoller

Welche Bosse lohnen sich noch?

Diese Raids lohnen sich: Insgesamt hängt der Nutzen der Bosse von euren Zielen und den Monstern ab, die ihr bereits besitzt. Seid ihr auf der Suche nach Shinys, ist ein Großteil der Bosse interessant – allerdings braucht man eine Menge Glück, um ein Shiny anzutreffen.

  • Auf Stufe 1 ist Quiekel ein gutes Monster, da seine Entwicklung Mamutel zu den besten Eis-Angreifern in Pokémon GO gehört. Es ist zwar in der Vergangenheit nicht selten gewesen und hatte auch einen Community Day, doch wem ein gutes Exemplar fehlt, könnte zuschlagen.
  • Praktibalk ist ebenfalls spannend: Seine Entwicklung Meistagrif gehört zu den besten Kampf-Angreifern und kann außerdem über das Tausch-Feature entwickelt werden.
  • Machomei ist ebenfalls ein Klassiker bei den Raid- und Arena-Angreifern, da es gegen viele Bosse einsetzbar ist. Hiervon sollte man unbedingt ein gutes Exemplar haben.
  • Magnetilos Entwicklung Magnezone gehört derweil zu den besten Elektro-Angreifern.
  • Auch Monster wie Jugong, Panzaeron oder Nasgnets Entwicklung Voluminas können ihren Nutzen haben, wenn ihr gerne in der PvP-Liga spielt.

Apropos PvP-Liga: Dort startete gerade die 8. Saison. Und in der neuen Kampfliga-Season könnt ihr euch sogar ein neues Pokémon sichern.

Sogar die härtesten Flamer respektieren Twitch-Streamer für irre Leistung in LoL

Tyler „Tyler1“ Steinkamp ist der mit Abstand größte Twitch-Streamer zum MOBA League of Legends. Ursprünglich als harter Troll und guter Botlaner bekannt, hat sich der LoL-Streamer jetzt irre Herausforderungen gestellt und sie über Monate und tausende Spiele durchgezogen. Das nötigt selbst harten Flamern einigen Respekt ab.

Das ist die Situation:

  • Tyler1 wurde als eine Art, wandelnder Wutanfall in LoL bekannt. Der Streamer ist 1,68 m groß, mit Muskeln bepackt und ein begnadeter Entertainer. Eigentlich ist er ständig wütend und flamet irgendwen. Nicht immer ist klar, ob das nur eine Rolle ist, die er ironisch spielen, oder ob er in dem Moment wirklich dem Tilt verfallen ist
  • Riot Games bannte den Streamer immer wieder aus LoL, der ließ aber nicht locker und kam stets zurück. Dabei wuchs die Popularität von Tyler1 beständig. Irgendwann gab Riot Games nach und ließ ihn auch offiziell wieder ins Spiel
  • Tyler1 war als „One-Trick-Pony“ zu Draven gestartet, hat es sich mittlerweile aber zum Ziel gesetzt, alle Rollen in LoL zu meistern. Er erreichte 2019 als Jungler mit einer irren Leistung den Challenger-Rang. Das kostete ihn etwa 56.000 $, weil er zwischenzeitlich nicht mehr auf Twitch streamte. Jetzt hat er das als Top-Laner durchgezogen und ist in mehr als 1700 Spielen bis zum Challenger aufgestiegen
Der Rang “Challenger” ist der höchste in LoL: Die Anzahl an Challenger ist pro Region stark begrenzt. In Nordamerika kann es nur 300 Challenger gleichzeitig geben. Wer Challenger ist, gehört zu den 0,01 % der besten LoL-Spieler.

1740 Spiele in einer Saison als Top-Laner

Diese Leistung beeindruckt die LoL-Spieler: Tyler1 hat sich zum Ziel gesetzt, als Toplaner den Challenger-Rang auf den NA-Servern von LoL zu erreichen. Um zu diesem Ziel zu gelangen, spielte er in der laufenden Saison 1741 Games in LoL und gewann 52 % der Matches. Am häufigsten spielte er die Champs Cho’Gath, Urgoth, Irelia, Aatrox und Quinn.

Im letzten Spiel konnte er den entscheidenden Sieg holen und feierte das gewohnt lautstark:

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Darum ist die Leistung so besonders: Eigentlich konzentrieren sich LoL-Spieler auf eine einzige Rolle. Ein „Rollenwechel“ ist selten. Dass jemand in dieser neuen Rolle bis auf Challenger hochspielt, ist noch viel seltener, denn so ein Weg ist mit vielen Rückschlägen und Frustration verbunden. Man kann immer wieder bei Beförderungs-Spielen durchfallen oder durch schlechte Teams Spiele chancenlos verlieren.

Grade Twitch-Streamer, die sich solche Herausforderungen stellen, scheitern eigentlich ständig daran, brechen nach kurzer Zeit ab und gehen wieder in ihre Stamm-Rolle zurück.

Dass gerade der ständig brüllende Tyler1 seine Frustration unterdrücken kann und 1741 Spiele lang durchzieht, nötigt selbst den kritischsten Spielern Respekt ab.

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Knallharter LoL-Rüpel schmilzt dahin, als er auf Twitch besonderes Geschenk öffnet
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„Kein Mann steht 1000 Spiele LoL in einer Saison durch – Schon gar keine 1700“

So wird das diskutiert: Auf reddit ist man sich einig: Das ist wirklich eine beeindruckende Leistung (via reddit).

  • Zwar wird Tyler1 – wie immer – wegen seiner geringen Körpergröße aufgezogen, aber selbst das geschieht diesmal mit Respekt: “Die Gene von Vin Diesel und Vern Troyer zu kombinieren, hat den perfekten Kartoffel-Menschen erschaffen”
  • „Tyler ist einfach anders gebaut als wir alle“
  • “Nach 8 Monaten und 35 Master-Tier-Promos würde meine geistige Gesundheit wahrscheinlich explodieren”
  • “Kein Mann kann 1000 Spiele in der Liga in einer Saison durchhalten, schon gar keine 1700”
  • “In der Saison und in der letzten hat der Mann 2500 Spiele in der Top-Lane gespielt. Andere Streamer versuchen dasselbe und hören nach 2 Wochen auf oder TF-Blade, der nach einem Tag als ADC schon aufgibt

Es kursiert ein schöner Clip, wie die Freundin von Tyler1, Macaiyla, ihm zum Sieg gratuliert. Die beiden haben ein ganz eigenes Verhältnis.

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Hat er damit auch als Twitch-Streamer Erfolg? Ja, sehr großen sogar. Tyler1 ist der mit Abstand größte Streamer zu LoL: Er hat übers Jahr gesehen sogar mehr Zuschauerstunden als Riot Games und die offiziellen Streams der Ligen: Sie nehmen die Plätze 2 bis 6 ein. Tyler1 thront auf Rang 1.

Und der Kanal von Tyler1 wächst immer weiter. Im letzten Jahr wuchs seine durchschnittliche Zuschauerzahl um 40 % auf 30.760 Zuschauer an.

Mittlerweile ist er weltweit gesehen in die Top 15 der Twitch-Streamer vorgedrungen. Er hat über 4,3 Millionen Follower auf Twitch.

Sieht so aus, als hat Tyler1 einen Weg gefunden, seine Zuschauer an sich zu binden und das mit mehr als mit seiner überdimensionalen Persönlichkeit und den permanenten Wutausbrüchen:

Twitch-Rüpel lacht, weil LoL ihn nicht bannen kann: „Sie brauchen mich“

Quelle(n):
  1. dexerto

Minecraft: Speedrunner gesteht, dass er gecheatet hat, aber war „nur ein Versehen“

Der Minecraft-Speedrunne Dream gibt nach einem halben Jahr seine Schummelei zu. Zumindest halb. Denn das Cheaten war „nur ein Versehen“.

Vor fast einem halben Jahr haben wir über den Minecraft-Speedrunner „Dream“ berichtet. Der geriet in den Verdacht, bei einem Rekord-Lauf in Minecraft geschummelt zu haben und veranstaltete eine Menge Aufregung, um seine Unschuld zu beweisen.

Jetzt hat er gestanden: Ja, er hat wirklich geschummelt. Aber das wäre aus Versehen passiert.

Worum geht’s? Die Rede ist vom Streamer „Dream“. Der hat eine ziemlich große Fanbase und unterhält die mit unterschiedlichem Content. Eine Art davon waren Speedruns. Hier hielt er für eine Weile den Speedrun-Rekord im schnellsten Abschluss von Minecraft. Auch wenn Minecraft grundsätzlich ein „Endlos-Spiel“ ist, erreicht man das vorläufige Ende mit dem Sieg über den Enderdrachen.

Speedrunner hatte verdächtig viel Loot-Glück bei Rekord-Run

Das fiel auf: Verdächtig war damals die Drop-Chane von Gegenständen, denn Dream bekam jede Menge Lohenruten und Ender-Perlen. Das sind Items, die es zum Beispiel durch Drops im Nether bei bestimmten Mobs gibt (Lohenrute) oder aber beim Handeln mit Piglins (Ender-Perle). Die Chance ist hier allerdings recht gering. Dream gelang es jedoch, beide Gegenstände extrem häufig und mit hoher Zuverlässigkeit zu bekommen, was Kritiker auf den Plan rief.

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Piglin handeln gegen Gold – das hat auch Dream genutzt, doch die Chance war zu hoch.

Eine Untersuchung ergab, dass die Drop-Chancen höchst wahrscheinlich manipuliert waren. Die Wahrscheinlichkeit, dass es in seinem „Speedrun-Rekord“ mit rechten Dingen zuging, lag bei 1 : 117.000.000.000. Der Speedrun-Rekord wurde Dream daraufhin aberkannt und er fiel in Ungnade.

Über die letzten Monate versuchte Dream, seine Unschuld immer wieder zu beweisen. Er war augenscheinlich davon überzeugt, dass er den Run nicht manipuliert habe. Er engagierte sogar einen Astrophysiker, der beweisen sollte, dass die Wahrscheinlichkeiten in seinem Speedrun möglich und rechtmäßig waren.

Dream gesteht Schummelei, nennt sie „Versehen“

Das sagt Dream jetzt: Erst vor wenigen Stunden veröffentlichte Dream eine Stellungnahme zu dem ganzen Fall, die kurz darauf aber schon wieder gelöscht wurde (via Invenglobal). Hier erklärte er, dass ein Plugin daran Schuld war, das die Drop-Chancen verändert habe. Er erklärte:

Ich hatte damals in Erwägung gezogen, dass [das Plugin] potenziell das Problem sein könnte, aber habe den Gedanken verworfen, da server-seitige und client-seitige Änderungen ganz unterschiedliche Dinge sind und soweit mir bewusst war, wurde client-seitig nichts verändert.

Er gab nun auch zu, dass das 29-Seitige-Dokument seiner Kritiker, die genau aufgeschlüsselt hatten, was an dem Speedrun nicht stimmen konnte, „in den meisten Fällen recht hatten“ und entschuldigt sich dafür, dass er sie „durch den Schlamm gezogen habe“.

Das Eingeständnis ist also: Ja, man habe geschummelt, sei sich dessen aber schlicht nicht bewusst gewesen.

So reagiert die Community: Obwohl Dream inzwischen zugibt, dass der Speedrun nicht legitim war, sind viele in seiner Community noch immer unzufrieden. Viele glauben Dream schlicht nicht, dass es sich bei dem Betrug um ein Versehen handelte und sind der Auffassung, dass Dream einfach nur seiner Verantwortung aus dem Weg gehe, indem er sich weiter hinter diesen Ausreden verstecke.

Dream hat seither angekündigt, dass er noch ein „weiteres Statement“ in Bezug auf die Cheat-Vorwürfe veröffentlichen will, nachdem das erste bereits gelöscht wurde. Vielleicht wählt er dort Worte, die seiner Community ein bisschen besser gefallen.

Was haltet ihr von dieser Geschichte? Haltet ihr es für realistisch, dass jemand „aus Versehen“ gecheatet hat und das einfach nicht wusste? Oder glaubt ihr, da steckte eiskaltes Kalkül hinter?

Quelle(n):
  1. invenglobal.com

PS Plus Juni 2021: Die neuen monatlichen Spiele für PS4 und PS5 sind jetzt da

Jetzt hat Sony vor Kurzem die neuen PS Plus Spiele für Juni 2021 offiziell bekannt gegeben. Nun stehen sie zum Download im PS Store bereit. Abonnenten können sich dabei erneut auf 2 monatliche Gratis-Games für die PS4 sowie ein kostenloses Spiel für die PS5 freuen. Wir nehmen das neue Line-Up von PlayStation Plus genauer unter die Lupe.

Das sind die 3 PS-Plus-Spiele im Juni 2021: Der kürzliche Leak hatte Recht! Seid ihr Mitglied bei PlayStation Plus, dann könnt ihr euch im Juni tatsächlich auf die folgende Spiele-Auswahl freuen:

  • Star Wars Squadrons (PS4, Grundspiel)
  • Virtua Fighter V (PS4, Grundspiel)
  • Operation: Tango (PS5, Grundspiel)

Je nach Plattform erwarten euch diesmal also bis zu 3 neue PS-Plus-Titel. Denn die PS4-Games lassen sich über das Abwärtskompatibilität-Feature der PS5 problemlos auch auf Sonys neuester Konsolen-Generation spielen.

Wann und wo kann man die neuen PS-Plus-Spiele herunterladen? Die 3 neuen PS-Plus-Games stehen Abonnenten ab sofort (1. Juni) ohne weitere Kosten im PlayStation Store zum Herunterladen bereit.

Star Wars Squadrons

Was ist Star Wars Squadrons? Bei Star Wars: Squadrons handelt es sich um einen arcadelastigen SciFi-Flugsimulator im Star-Wars-Universum, der aus der Cockpit-Perspektive gespielt wird. Die Handlung spielt nach den Ereignissen des Films “Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter”, also nach der Schlacht von Endor und der Zerstörung des zweiten Todessterns. Dort liefert ihr euch wahlweise als Pilot der Neuen Republik oder des Galaktischen Imperiums in verschiedenen ikonischen Schiffen schnelle, actionreiche Raumschlachten in bester Dogfight-Manier – das Ganze in einer Solo-Kampagne oder auch im Multiplayer-Modus (der aber nicht besonders umfangreich ausfällt).

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Ihr solltet euch Star Wars Squadrons anschauen, wenn euch alte Perlen wie X-Wing vs. TIE Fighter noch ein Begriff sind, ihr schon immer mal als Star-Wars-Pilot losziehen wollten oder generell auf actiongeladene Weltraumschlachten steht. Denn hier seid ihr wirklich mitten drin.

Link zum Download im PS Store: Star Wars Squadrons – kostenlos herunterladen mit PS Plus (Ab dem 01.06.)

Virtua Fighter V

Was ist Virtua Fighter V? Bei Virtua Fighter 5 handelt es sich um eine aufgehübschte Version des 2006er Kampfspiel-Klassikers von Sega. Dort messt ihr euch in einem internationalen Turnier als einer von zahlreichen Kämpfern mit anderen Kampfkünstlern und müsst euer Geschick mit dem Controller unter Beweis stellen. Das grundlegende Gameplay, also die Kämpfe, sollen dabei weitestgehend mit Virtua Fighter 5 Final Showdown (aus 2010) identisch sein, die Neuauflage für die PS4 soll aber mit einigen Verbesserungen und Neuerungen wie beispielsweise aktualisierter Grafik oder neuen Online-Features auftrumpfen. Den Titel gibt’s dabei direkt zum Launch über PlayStation Plus.

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Ihr solltet euch Virtua Fighter V anschauen, wenn ihr ein Fan der “Virtua Fighter”-Reihe seid oder euer Herz generell für Arcade-Kampfspiele wie Street Fighter, Tekken oder Mortal Combat schlägt.

Falls ihr auf Beat ’em Ups steht: Die 8 besten Kampfspiele für Switch, PlayStation, Xbox & PC

Link zum Download im PS Store: Wird in Kürze ergänzt

Operation: Tango

Was ist Operation: Tango? Bei Operation: Tango handelt es sich um ein kooperatives Abenteuer, für das zwingend 2 Spieler und Mikros benötigt werden. Denn die weltweiten Missionen können nicht alleine abgeschlossen werden und ihr seid nur sprachlich miteinander verbunden. So arbeitet ihr als Agent und Hacker zusammen und müsst gemeinsam die Welt vor einer globalen Hi-Tech-Bedrohung retten, indem ihr durch Kommunikation eure Fertigkeiten kombiniert, um verschiedenste Herausforderungen und Koop-Puzzles zu meistern.

Eine coole Dreingabe ist der sogenannte Friend Pass. Kurzum bedeutet das: Zwei hacken, infiltrieren und retten die Welt, doch nur einer zahlt. Denn wenn ihr das Spiel besitzt, dann können sich all eure Freunde für lau gemeinsam mit euch ins Agenten-Abenteuer stürzen. Übrigens: auch dieses Spiel kommt direkt zum Release am 1. Juni zu PS Plus.

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Ihr solltet euch Operation: Tango anschauen, wenn ihr generell auf Koop steht, ein Teamplayer seid, Kommunikation bei euch ganz großgeschrieben wird und ihr gerne Rätsel löst und an Puzzles knobelt.

Link zum Download im PS Store: Wird in Kürze ergänzt

Wie bekommt man die PS-Plus-Spiele?

Die einzige Voraussetzung: Ihr benötigt an sich nur ein PS-Plus-Abo. Eine Mitgliedschaft kostet euch dabei ungefähr 60 € im Jahr (wird mit zunehmender Laufzeit des Abonnements günstiger). Im Gegenzug gibt’s dann pro Monat in der Regel 2 PS-Plus-Games für die PlayStation 4 und eins für die PlayStation 5. Die Spiele kommen als digitaler Download aus dem PS Store und ziehen keine weiteren Kosten nach sich. Ihr könnt sie ohne Einschränkungen zocken, solange das Abo aktiv ist – auch wenn es zwischendurch mal abgelaufen war.

Die Vorteile von PS Plus in der Übersicht: Zudem genießt ihr als Mitglied noch einige zusätzliche Vorteile. Abseits der monatlichen Spiele bietet PS Plus noch:

  • Zugang zum Online-Multiplayer in vielen Spielen
  • exklusive Rabatte im PlayStation Store
  • exklusive Ingame-Inhalte für zahlreiche Games
  • Die PlayStation Plus Collection für PS5-Besitzer
  • Zugang zu den Free Trials, wo ihr einige vollwertige Titel kostenlos ausprobieren könnt

Zufrieden oder enttäuscht – Wie findet ihr die Spiele-Auswahl von PlayStation Plus für den Juni? Ist irgendetwas im neuen Line-Up dabei, worauf ihr euch ganz besonders freut? Oder ist keines dieser Spiele etwas für euch? Lasst es uns und andere Leser von MeinMMO doch in den Kommentaren wissen.

Übrigens, bis zum 1. Juni habt ihr noch Zeit, euch die PS-Plus-Spiele aus dem Mai zu sichern, falls noch nicht geschehen.

CoD Warzone & Cold War: Die neue Pistole AMP63 konntet ihr schon vor Release freispielen

Die Roadmap der Season 3 von Call of Duty: Warzone & Black Ops Cold War verspricht noch eine weitere Waffe für die aktuelle Season: die automatische Pistole AMP63. Mit einem kleinen Update am 01. Juni kam die Waffe ins Spiel.

Update 02. Juni: Die AMP63 ist in Cold War und Warzone verfügbar. Ihr könnt euch die Waffe über eine Herausforderung freispielen. Erfahrt hier, wie ihr sie in nur 30 Minuten freispielt und was die AMP63 drauf hat.

Original-Meldung: Was ist da los? Mit der aktuellen Season 3 sollten am Ende 6 neue Waffen im „Call of Duty“-Arsenal zur Verfügung stehen:

  • PPSh-41
  • Swiss K31
  • CARV.2
  • Ballistisches Messer
  • Baseballschläger
  • AMP63

Die meisten davon sind bereits online (Baseballschläger kommt erst in Season 4 zu Warzone). Doch die AMP63 lässt noch auf sich warten. Wenn ihr aber nicht länger warten wollt, könnt ihr wohl zumindest in Cold War bereits auf die automatische Pistole AMP63 setzen. Durch einen Fehler könnt ihr euch diese Pistole offenbar schon freischalten – MeinMMO zeigt euch, wie das funktionieren soll.

CoD Cold War & Warzone: AMP63 freischalten

Wie schalte ich die AMP63 frei? Die AMP63 ist eigentlich noch gar nicht offiziell im Spiel. Spielern auf reddit hat das offenbar zu lange gedauert und sie fanden einen Weg, um die Pistole jetzt schon zu bekommen. Videos beweisen, dass so manch ein Soldat bereits mit der AMP63 in Cold War auf Jagd geht (lasst den Ton lieber aus):

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Dabei handelt es sich wohl um einen Glitch. In einem anderen Thread erklärt der reddit-User „zLight_Yagami9“, dass er die Pistole auch schon freigespielt hat und sich sicher ist, wie auch ihr sie bekommen könnt (via reddit):

  • Erledigt in 20 Warzone-Matches mindestens 5 Gegner mit einer Pistole.

„zLight_Yagami9“ gibt auch noch weitere Tipps zur Freischaltung. So könnt ihr die Kills im Beutegeld-Modus sammeln und es ist egal, welche Pistole ihr in Warzone verwendet. Die Challenge ist offenbar nicht auf die „Cold War“-Pistolen beschränkt. Außerdem könnt ihr die Matches in Warzone vor dem Abschluss verlassen, wenn ihr eure 5 Pistolen-Kills eingesackt habt. Die Kills zählen dann trotzdem für den Fortschritt.

Wie vor einigen Monaten bei der Streetsweeper-Challenge seht ihr den Fortschritt der Challenge nicht – die Herausforderung scheint aktuell versteckt zu sein und ist nicht einsehbar. „zLight_Yagami9“ zeigt die AMP63 in seinem Waffen-Loadout bei Cold War, um einen Beweis für deren Freischaltung zu bringen:

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Bedenkt aber: Bei diesem Freischaltungs-Trick handelt es sich wohl um einen Glitch. Sobald die AMP 63 tatsächlich ins Spiel kommt, kann es sein, dass euch die Waffe und der Fortschritt wieder entzogen werden. Überlegt euch also genau, ob ihr die Herausforderung jetzt schon angehen wollt.

Wann kommt die AMP63 offiziell? Das lässt sich aktuell nicht sicher sagen. Die neue Season 4 startet voraussichtlich am 17. Juni und die AMP63 dürfte noch vorher kommen. Naheliegend sind aktuell die Termine:

  • 03. Juni am Abend zum Playlist-Update
  • 10. Juni am Abend zum Playlist-Update

Möglich wäre auch eine Verschiebung des Release in die Season 4. Derzeit lassen sich jedoch keine Aussagen zum konkreten Veröffentlichungs-Datum der AMP63 von offizieller Seite finden.

Wiederholt sich das Sykov-Trauma in Warzone?

Was kann die Pistole? Eine sichere Einschätzung über die Stärke der Waffe lässt sich derzeit nicht treffen. Sicher ist nur: Die AMP63 ist eine vollautomatische Pistole. In dem Gameplay-Video von reddit oben im Artikel wirkt die Waffe ziemlich stark. Der Spieler rennt mit dem Akimbo-Extra durch Cold War und kann Gegner sehr schnell legen.

Es ist aber auch gut möglich, dass sich die Werte der Waffe vor dem Release noch ändern und die AMP63 sich derzeit noch in einem übermächtigen Pre-Release-Status befindet.

Sobald die Waffe in Warzone kommt, wird es richtig spannend. Als Mitte April die automatische Sykov-Pistole ins Spiel kam, war die heftig overpowered und viele Spieler haben sich darauf gestürzt. Es dauerte nur ein Wochenende bis zum Nerf – doch in dieser Zeit war die Sykov das Maß aller Dinge und dürfte bei dem ein oder anderen Spieler ein kleines Trauma hinterlassen haben. Sobald die AMP63 voll im Spiel ist, erfahrt ihr es hier auf MeinMMO.

Was denkt ihr – wie stark wird die Waffe? Freut ihr euch darüber, den Klassiker aus Black Ops 1 im aktuellen CoD zu sehen oder habt ihr eher Bedenken, dass die AMP63 viel zu stark in Warzone oder Cold War wird? Diskutiert mit uns in den Kommentaren.

Quelle(n):
  1. CharlieIntel