200.000 Leute sehen, wie sich der berühmteste Minecraft-Schummler der Welt auf Twitch rausredet

Der Streamer und Speedrunner Dream steht bei Minecraft mit dem Rücken an der Wand. Nach seinem Eingeständnis, er habe bei einem Speedrun doch geschummelt, startete er jetzt einen Twitch-Stream. Über 200.000 Leute wollten hören, was er zu sagen hat.

Das ist die Situation:

  • Der Minecraft-Speedrunner Dream hat 22 Millionen Abos auf YouTube. Er ist also enorm beliebt. Seine bislang größte Leistung war ein extrem schneller Run durch Minecraft. Doch es kamen Vorwürfe auf, er habe bei dem Rekordlauf geschummelt. Er hatte so viel Loot-Glück, dass es statistisch unmöglich schien. Der Minecraft-Rekord wurde ihm aberkannt.
  • Anfänglich leugnete Dream, geschummelt zu haben: So viel Glück sei zwar unwahrscheinlich, aber möglich. Doch letztlich gestand Dream, „aus Versehen“ doch geschummelt zu haben: Ein Plug-In war aktiv, von dem er angeblich nichts wusste, dass es bei dem Run aktiv war. Das hatte die Loot-Raten verändert.
  • Nach dem ganzen Drama war Dream jetzt erstmals wieder auf Twitch zu sehen. Über 200.000 Leute wollten auf Twitch nun hören, war er zu sagen hat. Es ging um viel, immerhin forderten einige ernste Konsequenzen. Sie fühlten sich getäuscht und glaubten: Dream hätte sich da mit Cheats seine Karriere aufgebaut.

Leute fordern den Kopf von Dream

Das sagte Dream in dem Stream: Der Streamer war in dem Stream in einer Art „Das letzte Gefecht“-Situation, denn Leute forderten seinen Kopf. Einige waren der Ansicht, er könne nach der Affäre jetzt nicht mehr weitermachen.

Aus der Sicht von Dream wollten Leute ihn „canceln“.

Dream erklärte einmal mehr: Er habe nicht “gecheatet”, sondern lediglich einen “unsauberen Run” hingelegt. Für ihn gehört zum Cheaten offenbar klar ein Vorsatz. Aber weil er sich nicht bewusst war, dass das Plug-In aktiv war, das die Lootchancen erhöhte, sieht er sich nicht als “Cheater” an.

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Dream sagte: Die Leute seien extrem emotional. Es sei einfach eine beschissene Situation. Die Menschen hätten sich ihre Meinung jetzt längst gebildet und würden das zu einem riesigen Ding aufblasen.

Ihn stört es klar, dass Leute jetzt versuchen, ihn zu „canceln“ und seine Karriere zu beenden. Dream möchte etwa, dass sein YouTube-Kanal völlig außen vor bleibt:

Versucht nicht, meine Leistungen zu schmälern, oder meinen YouTube-Kanal zu diskreditieren. [Der Speedrun] war nicht mal auf meinem YouTube-Kanal.

Dream

Leute würden nun sagen: Er habe 22 Millionen Subscriber gewonnen, weil er gecheatet hat – aber so war es nicht. Er habe den Speedrun nie auf YouTube hochgeladen – der habe ihm vielleicht einen einzigen Subscriber mehr gemacht.

Dream sieht die Situation als unglückliches Versehen an und hält den aktuellen Backlash offenbar für total übertrieben:

Ich weiß, dass ich ein guter Mensch bin. Und es interessiert mich nicht, wenn ihr das anders seht. Ihr könnt das denken, ihr könnt euer Leben weiter negativ leben und ich bleibe positiv.

Dream

Dream erklärt dann, er werde in Zukunft wohl öfter auf Twitch streamen – aber keine Speedruns mehr machen.

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So erfolgreich war der Stream: Außergewöhnlich ist, wie erfolgreich Dream auf Twitch ist, obwohl er dort kaum streamt und eigentlich ein YouTuber ist.

Der „Erklärungs-Stream“ ging nur 1,5 Stunden, hatte aber im Schnitt 185.000 Zuschauer und in der Spitze 206.000.

Das zeigt einmal mehr, wie unfassbar populär Minecraft auch nach vielen Jahren noch ist und dass ein „Weltrekord“ in dem Spiel, gerade wenn er so umstritten ist, Millionen von Leute interessiert.

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Wie entgeht man dem eigenen Untergang, wenn man sich reingeritten hat?

Das steckt dahinter: Das ist schon eine spannende Situation. Man fragt sich selbst, wie man da rauskommen würde an der Stelle des YouTubers.

Dream ist unheimlich populär, seine Popularität hängt aber an diesen Speedruns in Minecraft. Da ist es schon wichtig, dass seine Zuschauer ihm vertrauen können, dass dort alles mit rechten Dingen zugeht.

Das Problem ist, dass sich Dream über Monate mit Händen und Klauen dagegen verteidigt hat, “geschummelt” zu haben. Doch viele ließen sich damit nicht abspeisen.

Da hat sich eine Menge Dampf im Kessel angestaut, der sich jetzt durch das “Geständnis” entlädt.

Aber Dream scheint fest entschlossen zu sein, die Sache auszusitzen und sie auch mit Humor anzugehen. Auf seinem Twitter-Kanal hat er etwa augenzwinkernd angekündigt, nun mit “eiserner Faust über die Community” zu herrschen. Toxische Leute würden als erstes vernichtet.

16-Jähriger dominiert Twitch mit Minecraft, lockt mehr Zuschauer an als alle anderen

Das Titelbild ist vom Instagram-Account von Dream.

Quelle(n):
  1. dexerto

WoW: Shadowlands hat verloren, egal was Blizzard nun macht

Cortyn trauert schon jetzt dem Schicksal von WoW: Shadowlands nach. Denn es ist offensichtlich, dass Blizzard keine gute Lösung hat.

Die Content-Dürre von World of Warcraft: Shadowlands hält noch ein wenig an. Zwar ist Patch 9.1 Ketten der Herrschaft langsam am Horizont zu sehen, doch viele Spieler sind bereits von der Langeweile geplagt. Der Raid ist durch, mythische Dungeons sind ausgelutscht und viele haben sogar schon ihre begehrten Anima-Belohnungen verdient.

Die Content-Dürre macht dem Spiel als Ganzes zu schaffen.

Ehrlich gesagt ist das für mich persönlich nicht so schlimm. Ich habe erst in dieser Woche endlich die vermaledeite Andre Seite auf M+15 endlich mit der Gilde innerhalb des Zeitlimits geschafft und endlich den Schlüsselsteinmeister abschließen können. Für meine Gilde und mich ist also erst jetzt der Content „wirklich durch“, den wir auf jeden Fall erreichen wollten.

Aber ich weiß, dass das bei vielen anders ist.

Und nur weil Patch 9.1 endlich erscheint, heißt das leider noch lange nicht, dass Shadowlands seine Probleme durchgestanden hat. Denn in den kommenden Monaten dürfte die Problematik nur noch härter ins Gewicht fallen. Blizzard muss sich entscheiden, wie man „den Rest“ von Shadowlands abwickeln will. Beide Möglichkeiten sind nicht gerade rosig.

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Zwei Szenarien für die Zukunft von Shadowlands

Die erste Option ist, dass sich bei World of Warcraft einfach alles verschiebt. Patch 9.1 Ketten der Herrschaft erscheint schon jetzt mit 2-3 Monaten Verspätung. Mit hoher Wahrscheinlichkeit liegt sogar die Entwicklung vom darauffolgenden Patch 9.2 gerade vollkommen auf Eis, um den 9.1er-Patch endlich fertigzustellen. Das optimistischte Szenario wäre demnach:

  • Patch 9.1 erscheint Ende Juni / Anfang Juli 2021.
  • Patch 9.2 erscheint knapp 6-7 Monate später, also Januar/Februar 2022.
  • Patch 9.3 erscheint nochmal 6-7 Monate später, also Juli/August 2022.
  • Die nächste Erweiterung würde dann frühestens im 2. Quartal 2023 erscheinen.

Die zweite Möglichkeit ist, dass die Entwickler vor allem am Release neuer Erweiterungen festhalten: Wenn Blizzard seinen normalen Plan zur Veröffentlichung einer neuen Erweiterung einhalten würde, dann könnten wir ungefähr im Herbst 2022 mit dem nächsten Addon rechnen. Daraus würde sich dann aber ergeben, dass der letzte große Patch ungefähr im Frühjahr 2022 erscheinen würde. Das wäre bei der aktuellen Geschwindigkeit dann erst der Patch 9.2. Damit würde Shadowlands nur 2 große Patches bekommen und daher ähnlich „beschnitten“ werden, wie es schon bei Warlords of Draenor der Fall war.

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Ob einige Geschichten nun zu kurz kommen werden?

Wenn ich ehrlich bin, halte ich das zweite Szenario gleich aus mehreren Gründen für realistischer.

Das liegt vor allem an dem finanziellen Nutzen, den eine neue Erweiterung bringt. Nicht nur kann Blizzard von jedem Spieler einmal zusätzlich zwischen 40 € und 100 € – je nach Version – abkassieren, sondern lockt auch alte und neue Spieler zurück, was zu Abo-Einnahmen führt. Eine neue Erweiterung schafft eben deutlich mehr Hype und Zugkraft als ein weiterer Patch.

Gleichzeitig sorgt die lange Dürre-Periode in Shadowlands schon jetzt dafür, dass das Addon in Ungnade fällt und erste Spieler „einfach was anderes“ haben wollen. Es setzt eine Unzufriedenheit ein, die nicht in erster Linie mit den Schattenlanden zu tun hat, sondern mit dem Umstand der Verspätung der Patches. Das wiederum führt aber dazu, dass man Shadowlands gedanklich als „schlechte Erweiterung“ verbucht.

Und hier kommt jetzt das Problem, das ich damit habe: Shadowlands hat ziemlich stark begonnen.

  • Ja, ein paar Leute meckern noch heute darüber, dass die Paktfähigkeiten zu restriktiv sind. Ja, ein paar Leute haben an Torghast keinen Spaß.
  • Ja, Mythisch+ könnte ein bisschen besser gebalanced sein, damit die unterschiedlichen Wochen nicht so sehr ins Gewicht fallen.
  • Ja, Anima-Grind über Weltquests als einzige valide Option für kosmetische Belohnungen ist nicht der Weisheit letzter Schluss.

Aber wenn man sich die reine Welt der Schattenlanden mit seinen frischen Story-Ansätzen und den vielen neuen Charakteren anschaut, die Blizzard erschaffen hat, dann ist traurig, was gerade geschieht. Mit Shadowlands hat sich WoW erzählerisch nämlich richtig etwas getraut und ist in neue Gefilde vorgedrungen. Jedes Gebiet hat dabei knapp ein Dutzend interessanter Charaktere, über die man gerne mehr erfahren will.

Im Ardenwald muss noch so manche Geschichte erzählt werden. Ob die noch kommt?

Ich will noch eine Menge Abenteuer mit Lady Mondbeere erleben, Pelagos’ Entwicklung weiterverfolgen oder in Revendreth den dekadenten, viktorianisch angehauchten Vampiren noch zusehen, wie sie ihre politischen Intrigen spinnen.

Doch das wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht in dem Ausmaß passieren, wie es diesen Charakteren gerecht geworden wäre. Die Gefahr ist extrem groß, dass Blizzard nun die „Warlords of Draenor“-Schere ansetzt und einen Content-Patch einfach zusammenstreicht, um die Handlung möglichst schnell abzuschließen und zum nächsten Addon überleiten zu können.

Ich würde gerne mehr meckern und dabei auf eine optimale Lösung für alle verweisen. Doch ich finde sie einfach nicht.

Shadowlands ist dazu verdammt, als eine der schlechteren WoW-Erweiterungen in die Geschichte einzugehen. Und das ist schade, denn eigentlich haben das weder die frische Spielwelt noch die Systeme von Shadowlands wirklich verdient.

Oder wie seht ihr das Ganze?

WoW: Noch ein Nerf – Härtester Boss in Shadowlands wird noch leichter

Der aktuelle Endboss von WoW: Shadowlands bekommt noch einmal die Nerf-Keule. Letzte Chance für das Mythisch-Achievement.

Langsam, ganz langsam ist das nächste Update von World of Warcraft: Shadowlands am Horizont zu erkennen. Der Patch 9.1 Ketten der Herrschaft formt sich auf dem PTR allmählich und läutet damit das Ende des Interesses am Raid Schloss Nathria ein. Damit auch die letzten Raider auf mythischer Schwierigkeit Denathrius noch vor dem neuen Patch töten können, gibt es nochmal einen kleinen Nerf.

Was wird geändert? Auch wenn an den Lebenspunkten oder der reinen Stärke von Denathrius nichts geändert wird, gibt es eine Anpassung bei dem Übergang von Phase 2 in Phase 3. Die wird nun so ausgelöst:

Phase 2 endet nun, wenn Denathrius 37 % seiner Lebenspunkte erreicht (vorher 40 %) oder wenn 225 Sekunden verstrichen sind (vorher 210 Sekunden).

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Denathrius auf mythisch noch vor dem Patch killen? Jetzt oder nie!

Welche Auswirkungen hat das? Was sich nur nach einer geringfügigen Änderung anhört, kann aber große Auswirkungen haben und einigen Gilden den notwendigen Boost geben, um den Boss doch noch zu töten. Denn durch einen späteren Beginn von Phase 3, müssen weniger Lebenspunkte in dieser Phase abgezogen werden. Daher sind auch etwas weniger DPS notwendig, um Denathrius letztlich zu besiegen. Da Phase 3 auch kürzer ausfällt, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass die ganze Fläche bis zu seinem Kill mit einer tödlichen Voidzone zugekleistert ist.

Insgesamt müssen die Gilden nun knapp 7,5 % weniger Schaden in Phase 3 anrichten, um Denathrius zu bezwingen. Damit ist es vermutlich sogar möglich, 1-2 Tode auszugleichen, was ansonsten quasi automatisch ein Grund zum „ablegen“ war.

Damit rückt der Erfolg für viele in greifbare Nähe.

Um welchen Erfolg geht es? Die Rede ist vom Erfolg „Spitzenreiter: Graf Denathrius“. Der wird zwar dieses Mal nicht mit einem Reittier belohnt – ebenso wenig wie der heroische Erfolg – ist aber mit Patch 9.1 nicht mehr erhältlich. Daher ist es zumindest eine exklusive Heldentag für eure Sammlung. Ganz nebenbei gibt es aber zumindest den Titel Sündenbrecher („Sinbreaker“) – wobei den auch alle anderen Spieler in einigen Wochen leichter bekommen können, wenn man den mythischen Denathrius mit besserer Ausrüstung umboxen kann.

Findet ihr den Nerf angemessen und sinnvoll? Oder war Denathrius auf mythischer Schwierigkeit ohnehin schon viel zu einfach und ihr habt den mit Monitor aus und Tanzmatte als Eingabegerät bezwungen?

Quelle(n):
  1. wowhead.com

Wer 14 Jahre alte, extrem seltene Pets in WoW BC Classic einsacken will, hat Pech

Als The Burning Crusade 2007 erschien, kam mit der Collector’s Edition ein besonderes Pet. Wenn ihr heute in WoW BC Classic oder in World of Warcraft diese Haustiere noch einlösen wollt, werdet ihr feststellen: Das geht gar nicht mehr, zumindest nicht in Europa.

Was sind das für Haustiere? Es geht um den Netherwelpen und Lurky, einen weißen Babymurloc. Der Welpe ist das Haustier, welches als digitales Goodie in der Collector’s Edition von The Burning Crusade vor 14 Jahren enthalten war (im Titelbild links).

Lurky ist eine Entschädigung für EU-Spieler, nachdem es hier ein Problem mit der Einlösung des Netherwelpen gab. Jeder, der von diesem Problem betroffen war, erhielt den kleinen Murloc als Dreingabe (im Titelbild rechts).

Warum bekomme ich die Pets nicht mehr? Europäische Spieler konnten ihre Inhalte damals nur mit einigen Extra-Schritten einlösen. Grund dafür war, dass die Keys in den EU-Versionen lediglich Upgrades von Vanilla auf TBC darstellten, keine CE-Version. Um die Haustiere dennoch freizuschalten, mussten Spieler:

  • ein Foto der Sammelkarte sowie des Strichcodes der Collector’s Edition machen
  • die Seite der Accountverwaltung drucken oder den Accountnamen samt Mailadresse aufschreiben
  • all das postalisch an das Blizzard-HQ in Frankreich schicken

Das geht heute jedoch nicht mehr, wie ein Spieler auf reddit festgestellt hat (via reddit.com). Laut wowhead sei die Einlösung noch früher in diesem Jahr möglich gewesen. Der entsprechende Support-Artikel von Blizzard sei mittlerweile jedoch ebenfalls kommentarlos entfernt worden (via wowhead.com und battle.net). Über eine Archiv-Seite ist der Support-Artikel noch einsehbar (via web.archive.org).

WoW BC Collectors GM Gespräch wowhead
Das ist die Antwort eines GMs auf das Problem. Offenbar geht es nicht mehr. Bildquelle: wowhead.

Warum genau das Einlösen nicht mehr funktioniert, ist unklar. wowhead vermutet dahinter die 2020 angekündigte Schließung der Blizzard-Stelle in Versailles. Betroffen sind außerdem nur die Collector’s Editions von The Burning Crusade, alle anderen sollen noch einwandfrei klappen.

Wenn ihr eure Collector’s Edition bereits zuvor aktiviert habt, solltet ihr eure Haustiere einfach bei einem Gastwirt in den Hauptstädten oder bei Landro in Beutebucht abholen können (via battle.net). Allerdings berichten einige Spieler, dass auch das nicht zuverlässig funktioniert.

Wer trotzdem digitale Goodies haben möchte, kann zu einer Digital Deluxe Edition von BC Classic greifen. In dieser finden sich Spielzeuge und einzigartige Reittiere sowie ein Level-Boost. Allerdings kann es passieren, dass andere Spieler euch dafür bespucken, wenn ihr Geld für die Edition ausgebt …

BC Classic – Starker Start auch ohne Collector’s Edition

Als Burning Crusade Classic in der Nacht zum 2. Juni 2021 startete und das Dunkle Portal sich damit zum zweiten Mal öffnete, warteten tausende Spieler darauf, die Scherbenwelt erneut zu erkunden.

Der Start lief dabei erstaunlich reibungslos, selbst auf großen deutschen Servern. Die Server liefen stabil und nicht so wacklig wie vor 14 Jahren, die Gebiete selbst waren nicht so stark überrannt und dank Layering und dynamischen Respawns konnten selbst Quests schnell abgeschlossen werden. Lediglich einige Trolle haben den Spaß durch DDoS-Angriffe versaut.

Wenn ihr mehr zu BC Classic sehen möchtet, schaltet am Abend des 2. Juni bei Monsters and Explosions auf Twitch ein. Wir spielen hier die erste Erweiterung von WoW Classic live und ihr könnt dabei zusehen, wie wir erneut die Scherbenwelt unsicher machen:

WoW Burning Crusade Classic – Wir kehren in die Scherbenwelt zurück

Quelle(n):
  1. wowhead

Laut Gerücht: Vorbestellungen für Nintendo Switch Pro starten noch diese Woche

Nach einigen Gerüchten rund um die Nintendo Switch Pro, soll es bereits diese Woche soweit sein. Denn dann sollt ihr die Konsole bereits vorbestellen können.

Was ist passiert? Derzeit sind einige Gerüchte rund um die Nintendo Switch Pro im Umlauf, die auf großes Interesse in der Community stoßen (via reddit). Diese behaupten:

  • Die Nintendo Switch Pro werde offiziell am Donnerstag, dem 3. Juni vorgestellt
  • Am 4. Juni, also in dieser Woche am Freitag, könnt ihr die neue Konsole dann bereits vorbestellen

Nintendo selbst hatte sich bisher noch nicht dazu geäußert. Bisher gibt es neben der normalen Switch noch die Switch Lite im Handel zu kaufen. Zu einer möglichen Pro-Version schweigt Nintendo bisher. Ihr solltet die folgenden Gerüchte daher mit einer Portion Vorsicht genießen.

Leak soll amerikanischen Händler mit gelisteter Nintendo Switch Pro zeigen

Das zeigt der Leak: Der Nutzer „Centro Leaks“ hat auf Twitter verraten, dass er einen Screenshot bekommen habe, laut dem ein Händler ab dem 4. Juni ein Switch-Gerät listen solle. Centro Leaks nennt jedoch weder den Händler noch seine Quelle.

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In einem weiteren Post fügt er hinzu, dass es sich dabei um einen amerikanischen Händler handelt, der sein Produkt nicht in den USA listet. In den Kommentaren wird jetzt auf Walmart Canada oder Amazon Mexico getippt.

Denn das würde sich mit weiteren Gerüchten decken, die aktuell im Umlauf sind. Erst vor kurzem tauchte eben auf Amazon Mexico ein Listing für das Produkt „New Nintendo Switch Pro“ auf, welches später in eine andere Produkt-ID getauscht worden war.

Der Nintendo-Insider Shpeshal_Nick vermutete außerdem, dass die Switch Pro am Donnerstag, dem 3. Juni offiziell vorgestellt wird. Eine mögliche Vorbestellung einen Tag später wäre dann eine mögliche Schlussfolgerung.

Was ist das für ein Leaker? „Centro Leaks“ ist vor allem durch Pokemon-Leaks bekannt, die häufig zutreffend waren. So hatte er zum Beispiel ein Remake zu den Diamant- und Perl-Editionen der Pokémon-Spiele richtig voraus gesagt und zum neuen Mobile-Spiel “Pokémon Unite” einige Details veröffentlicht.

Die Nintendo Switch Pro könnte die gleichen „Probleme“ wie PS5 und Xbox Series X haben

Einige Gerüchte setzten darauf, dass die Konsole offiziell im Herbst 2021 erhältlich sein wird. Gleichzeitig gibt es die Befürchtung, dass die Switch Pro ebenfalls kaum verfügbar sein könnte. Denn die Halbleiter-Knappheit in der Industrie wirkt sich auch auf die Herstellung der portablen Konsole aus.

Schon die aktuelle Nintendo Switch ist stark nachgefragt und der Preis bleibt stabil bei rund 300 Euro für die normale Konsole. Bei einer Switch Pro, die mehr Leistung, einen besseren Monitor und zusätzliche Features bieten könnte, ist das Interesse entsprechend groß.

Wenn ihr eine PS5 kaufen wollt, dann schaut in unseren PS5-Ticker. Hier halten wir euch auf dem Laufenden, wo ihr eine PS5 kaufen könnt.

Was denkt ihr? Würdet ihr euch eine Nintendo Switch Pro bestellen oder reicht euch die „normale“ Switch?

Quelle(n):
  1. Gamerant.com

Spieler erwarten in Destiny 2 eine ruhige Woche, doch bekommen die beste Story seit langem

Destiny 2 überrascht die Spieler mit einer starken Story und einem neuen Video in Season 14. Für MeinMMO-Autor Philipp Hansen ist damit einer der größten Kritikpunkte des Action-MMOs endgültig Geschichte.

So überrascht die neue Destiny-Woche: Was in der echten Welt der Montag ist, ist in Destiny 2 der Weekly-Reset, der aber immer dienstags stattfindet. Die Hüter gehen ihrer Routine nach, Xur und die Trials verabschieden sich bis zum nächsten Wochenende, alle Uhren werden auf null zurückgedreht. Und beim Reset am 1. Juni schien es erst so, als würde eine ruhige Woche anstehen.

Doch was die Hüter dann im Spiel erwartete, ist wohl die beste Gesichte, die Destiny 2 seit einer gefühlten Ewigkeit erzählt. Es geht um einen “Nazi-Roboter”, einen drohenden Bürgerkrieg und eine neue Cutscene, die den gefeierten Helden der Menschheit als Mörder ganzer Völker abstempelt.

Spoiler-Warnung: Wer sich die Spannung nicht verderben lassen will, schaut sich das Ganze besser selbst in Destiny 2 an.

In Destiny 2 droht ein Bürgerkrieg und wir sind mitten drin

Diese Story wird erzählt: Gleich zu Beginn der Season 14 gewährte die Vorhut einer Alienrasse Zuflucht in den Mauern der Letzten Stadt der Menschheit. Die Gefallenen traten sonst als unsere Feinde auf und wurden aufs Bitterste bekämpft. Der Stamm des Lichts unter der Führung von Mithrax ist aber nun unser Verbündeter und hilft uns in der laufenden Season tatkräftig dabei, die fiesen Vex zu besiegen, die die Letzte Stadt bedrohen.

Dass wir den Aliens nun Zuflucht gewähren, statt sie wie sonst üblich gleich im Dutzend abzuschlachten, gefällt aber nicht allen im Turm. Wer während der Dialoge in den saisonalen Aktivitäten gut zuhört und sich auch mal im Flüchtlingscamp umschaut, erfährt, dass die Gefallenen hier in Angst vor uns Hütern leben und kurz vor der Auslöschung stehen.

  • Auf der einen Seite stehen die Vorhut-Bosse Zavala und vor allem Ikora sowie wir Spieler, die den Eliksni helfen wollen (so nennen sich die Aliens selbst).
  • Auf der anderen Seite steht Saint-14, der “größte Titan, der jemals lebte”, der die Gefallenen als Gefahr ansieht und möglichst bald loswerden will. Hier positioniert sich auch Lakshmi-2, die Anführerin des Kriegskults der Zukunft, die von einer noch größeren Gefahr spricht. Immer wieder hetzt sie unterschwellig gegen die Eliksni auf.
  • Ein Bürgerkrieg in der letzten Stadt bahnt sich an.
Mithrax, Saint-14 und Lakshmi-2 im Eliksni-Flüchlingslager

So eskaliert die Situation: Wer nun fleißig seine wöchentliche Override-Aktivität spielt, sich seinen Spitzenloot abholt und dann weitermachen will, bekommt ein ziemliches Brett vor den Kopf: Wir sollen das Gefallenen-Lager aufsuchen, denn hier wurde ein Anschlag verübt.

Dort angekommen sehen wir, wie Mithrax die Zerstörung beweint und sich fragt, wie er sein Volk ohne Vorräte durchbringen soll. Der mächtige Beschützer Saint meint schlicht, dass man keine Zeugen für die Verbrechen finden könne, während Lakshmi drohend anmerkt, die Gefallenen sollen froh sein, dass es nicht schlimmer war.

Dann wird die Situation immer unangenehmer anzuschauen:

  • Lakshmi verliert immer mehr die Zurückhaltung und lässt ihre wahre Gesinnung durchscheinen
  • Für sie sind alle Gefallenen gleich, “verstecken sich nur hinter politischen Gebilden”, nutzen die Menschen aus. Man habe “der Brut” Unterschlupf gewährt und die Gefallenen seien darüber noch undankbar und drehen ihre 4 Daumen faul umher.
  • Später vergleicht Lakshmi die Gefallenen mit einem “Fieber und einer Infektion, welche abgestoßen werden müssen” und meint, die Gefallenen sollen raus aus den Mauern der Stadt – “da wo sie ja hingehören”.
  • Es ist eindeutig, dass sie hinter den politischen Anschlägen steckt, um die Eliksni loszuwerden. Was sich in kleinen Audiodialogen andeutet, artet langsam zu waschechtem Alien-Rassismus aus.
Später versucht Lakshmi sich bei uns Hütern einzuschmeicheln – ob ihre Worte uns vergiften können?

Eines der stärksten Videos von Destiny ist jetzt live, das auch ohne Action auskommt

Das sollte jeder Hüter sich angucken: Weil die politischen Ränkeschmiede und der überkochende Hass nicht genug für eine Woche sind, haut Destiny 2 auch noch ein neues Cinematic raus. Das kommt ganz ohne Hollywood-reife Actionszenen und Hochglanzoptik aus, ist aber wohl eines der besten Videos, die Bungie je gemacht hat.

MeinMMO hat sich hier schon ausführlich mit dem Video beschäftigt, das Saint als Monster zeigt und uns ein richtig schlechtes Gewissen macht. Schaut euch hier den Clip auf Deutsch an:

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Destiny 2 erzählt seine Geschichte endlich so, wie es immer sein sollte

Philipp von MeinMMO meint dazu: Destiny erzählt die Story endlich so, wie ich mir das immer gewünscht habe. Im Spiel selbst, mit meinem Hüter im Geschehen. Ich kann verstehen, wenn man einfach ballern will und einem die Space-Oper völlig egal ist. Den Kopf ausmachen und die coole Action genießen mache ich ja auch gerne.

Die Destiny-Devs haben, was saisonales Storytelling betrifft, aber viel dazugelernt, seit Ikora da in Season 8 wöchentlich an einem Portal werkelte. Ich habe nun richtig Lust zu erfahren, wie die Sache mit den Eliksni und dem drohenden Bürgerkrieg weitergeht. Die Story hat mich gerade ehrlich gesagt mehr am Haken, als es die saisonalen Aktivitäten tun. Klar, am Ende retten wir die Letzte Stadt sicherlich, doch der Weg dahin ist für mich spannend.

Aber wie Bungie hier die Geschichte erzählt, ist wirklich astrein. Es muss nicht immer um große “das ganze Universum ist in Gefahr”-Geschichten gehen, genau wegen sowas lasse ich schon viele Serien gegen Ende liegen. Und mit der Dunkelheit und Savathûns Auftauchen gibt es diese Blockbuster-Story ja zudem eh bereits am Horizont. Genau so muss die Story einer Season sein, gut gemacht Bungie!

Dieser Kritikpunkt ist endgültig Geschichte: Vorbei ist in meinen Augen die Kritik, dass Destiny keine Story habe, dass ich mir aus Lore-Fetzen von Items eine Story zusammenreimen muss – und das auch noch außerhalb des Spiels selbst.

Das Schöne: All das gibt es dennoch. Wer mag, kann sich die tiefgreifenden, coolen Hintergrund-Infos und Märchen der Vergangenheit noch selbst zusammen-puzzeln (oder bei den Historikern wie Byf aufbereitet anschauen). Wer auf coole Videos steht, der wird aber auch bedient. Jetzt gibt es zudem greifbare, emotionale Themen aus dem Hüter-Alltag. So erscheint mir die Welt, in der ich kämpfe, einfach glaubhafter, immersiver.

Habt ihr euch auch auf eine recht ereignisarme Destiny-Woche eingestellt und wurdet dann von der Story überrascht? Ist euch völlig egal, auf wen oder was ihr warum auch immer ballert oder findet ihr es cool, auf diesem Wege mehr über das Spiel und seine Welt zu erfahren?

Quelle(n):
  1. Forbes

Ich habe 80 Stunden Swords of Legends gespielt und sage: „Das MMORPG ist viel besser, als ihr denkt“

Swords of Legends Online ist ein MMORPG aus China, das im Sommer 2021 von Gameforge in den Westen gebracht wird. MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch hat während der Alpha, Beta und in der Version aus Taiwan bereits über 80 Spielstunden verbracht und ist von dem MMORPG schwer überzeugt.

Was ist das für ein Spiel? Swords of Legends Online ist ein Buy-to-Play Themepark-MMORPG mit einer klassischen Geschichte vom Kampf zwischen Gut und Böse. Im Fokus stehen die Schwertherzen, legendäre Kreaturen, die sich Auserwählte suchen, die dann für die gute Seite kämpfen sollen. Einen solchen Auserwählten spielt ihr.

Das MMORPG überzeugt vor allem mit seiner schönen Grafik, den vielen Cutscenes und dem actionreichen Kampfsystem. Zudem bietet es:

  • 6 verschiedene spielbare Klassen
  • Mehrere Dungeons und später Raids
  • 7 Life Skills wie Kopfgeldjagden, Handwerk und Angeln
  • Verschiedene PvP-Modi, darunter Arena-Kämpfe und eine große Karte, auf der sich zwei Fraktionen ständig bekämpfen
  • Spieler-Housing

Warum wird SOLO unterschätzt? Als das neue MMORPG angekündigt wurde, blieb der große Hype aus. Viele stempelten es schon allein wegen der Optik als stumpfen Asia-Grinder ab oder wurden durch den Publisher Gameforge verschreckt, den viele mit Pay-to-Win in Verbindung bringen. Eine weitere Hürde ist der langweilige Einstieg in das Spiel, der wenig Abwechslung bietet.

Doch ihr macht einen Fehler, wenn ihr Swords of Legends zu früh abschreibt.

Denn anders als bei vielen anderen Asia-MMORPGs der letzten Jahre hat SOLO hervorragende Grundlagen wie das spaßige Kampfsystem und die vielen Spiel-Inhalte für verschiedene Zielgruppen. Zudem sind gerade die Vorwürfe rund um Grind und Pay-to-Win hier fehl am Platz. Denn beides findet ihr zumindest zu Release nicht im Spiel.

Ein weiterer Pluspunkt sind die neuen Updates und Erweiterungen in China, die kostenlos zu uns in den Westen kommen sollen. Die zeigen, dass Swords of Legends dort bereits erfolgreich war und sorgen für ordentlich Content-Nachschub, wenn die ersten Inhalte dann durchgespielt wurden.

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Actionreiches Kampfsystem und wunderschöne Grafik machen Lust auf mehr

Swords of Legends Online konnte mich in den ersten 80 Stunden vor allem mit 4 Punkten überzeugen:

  • Das actionreiche Kampfsystem in Kombination mit den vielseitigen Klassen
  • Das faire Ausrüstungssystem
  • Den großen Umfang, den das Spiel schon jetzt hat
  • Die Grafik

Was ist besonders am Kampfsystem? Der Hauptpunkt, mit dem das MMORPG sofort bei mir punkten konnte, ist das Kampfsystem. Es setzt auf eine Mischung zwischen Action-Kämpfen und Tab-Targeting:

  • So muss ich für einige Fähigkeiten und Angriffe die Feinde direkt anvisieren, kann aktiv den stärksten Fähigkeiten der Gegner ausweichen und kann fast jede Fähigkeit in der Bewegung verwenden.
  • Gleichzeitig kann ich aber auch einen Feind fest ins Visier nehmen und zwischen mehreren Feinden mit der Tab-Taste durchwechseln. Zudem muss ich nicht perfekt auf die Feinde zielen. Für einige Fähigkeiten genügt es, wenn ich in die grobe Richtung schieße.

Besonders die weichen Übergänge zwischen den Animationen und das allgemein flüssige Gameplay haben mich überzeugt. In den PvP-Arenen hatte ich dadurch so viel Spaß in einem MMORPG wie schon seit Jahren nicht mehr.

Swords of Legends pvp
Im PvP geht es actionreich und in den Fraktionskämpfen auch mal sehr chaotisch zu.

Gerade im Punkt Animationen hat SOLO den direkten Konkurrenten wie TERA oder dem bald erscheinenden Elyon eine Menge voraus. Beide zwingen die Spieler oftmals lange still an einem Ort zu stehen und unterbrechen damit die actionreichen Kämpfe. Am ehesten würde ich das Kampfsystem von Swords of Legends als eine Mischung von Guild Wars 2 und ESO beschreiben.

Anders als Guild Wars 2 setzt Swords of Legends jedoch auf eine Holy-Trinity aus Tank, Heiler und DD. Dabei erfüllt fast jede Klasse zwei dieser Rollen, was mir sehr gut gefällt.

  • Durch das Spezialisierungs-System kann frei zwischen zwei Spielstilen hin und her gewechselt werden, ihr müsst euch lediglich außerhalb des Kampfes befinden
  • Auch die Ausrüstung ist mit einem Klick gewechselt

Der Todesbringer kann so die Rolle des DDs, aber auch eines Heilers annehmen. Der Speermeister hingegen kann als Tank oder DD gespielt werden. Lediglich der Schwertmagier ist fest an eine Rolle, die des Damage Dealers, gebunden.

Was macht das Ausrüstungssystem so gut? Wer an MMORPGs aus Asien denkt, dem werden wahrscheinlich direkt Dinge wie Grind oder ein nerviges Ausrüstungssystem in den Sinn kommen. Gerade Black Desert hat ein System etabliert, bei dem man nicht nur viel Farmen, sondern auch noch viel Glück haben muss.

Wer die beste Ausrüstung haben möchte, muss diese um viele Stufen aufwerten. Diese Aufwertungen können schiefgehen und sogar dazu führen, dass eure Ausrüstung wieder heruntergestuft wird. Auch das kommende MMORPG Elyon setzt auf ein solches System.

Swords of Legends hingegen geht einen spielerfreundlichen Weg. Die beste Ausrüstung bekommt ihr über das Crafting oder Dungeons, was das Grinden in Grenzen hält. Jede Ausrüstung lässt sich ohne Fehlschläge aufwerten und auch ein Herabstufen ist nicht möglich. Dazu gibt es ein Sockel-System, mit dem ihr die Ausrüstung nochmal nach euren Wünschen anpassen könnt.

Ebenfalls positiv sehe ich die Trennung zwischen PvE- und PvP-Ausrüstung. PvP-Ausrüstung verdient ihr euch nur über das PvP. Sie ist auch nur wirklich effektiv im Kampf gegen andere Spieler. Wer also kein Interesse am PvE oder PvP hat, kann die jeweilige Ausrüstung einfach ignorieren.

Was bietet SOLO alles zu Release? In Swords of Legends könnt ihr viele verschiedene Inhalte erleben, die jedem Spielertypen etwas bieten. Für viele dieser Inhalte wird jedoch das Max-Level Student 1 benötigt.

  • Es gibt 5 Dungeons mit zwei Schwierigkeitsgraden – Normal und Schwer – sowie einem kommenden dritten Schwierigkeitsgrad Episch
  • Ihr könnt 7 Life-Skills leveln, in denen ihr in mehreren Rängen aufsteigen und neue Belohnungen freizuschalten könnt
  • Es gibt 5 verschiedene PvP-Arenen, Open-World-PvP und eine reine PvP-Map, auf der zwei Fraktionen gegeneinander kämpfen
  • SOLO bietet verschiedene Ranglisten für die Spieler mit den meisten Erfolgspunkten, dem meisten Geld oder den besten Rängen im PvP
  • Ihr könnt euch im interessanten Housing-System austoben
  • Ihr habt Zugriff auf hunderte von Erfolgen
  • Es gibt einige Ingame-Minispiele, darunter eine Art Bomberman, Jumping Puzzle in der Origami-Welt und ein Kartenspiel

Zusätzlich wurden bereits neue Inhalte wie weitere Dungeons, Raids und ein 100v100 PvP-Modus angekündigt. Das macht insgesamt für ein neues MMORPG einen guten Eindruck und gerade PvP-Fans können sich hier wohlfühlen.

Swords of Legends Rangliste
In verschiedensten Ranglisten können sich Spieler und auch Allianzen miteinander messen.

Was ist mit der Grafik? SOLO gehört zu den MMORPGs mit der besten Grafik, die wir im Westen spielen können. Schon in den Trailern hat das Spiel damit auf sich aufmerksam gemacht und Ingame hält es, was die Videos versprachen.

Die Umgebungen, der Himmel und das Wasser sehen atemberaubend aus. Auch die Animationen im Spiel sind gelungen.

Lediglich die zu ähnlichen Gesichter, die alle Charaktere im Spiel haben, trüben den schönen Grafik-Aspekt des MMORPGs etwas.

Der langsame Start und Open-PvP könnten ein Problem werden

Wo liegen die Probleme von SOLO? Eines der größten Probleme von Swords of Legends ist der langweilige Einstieg. Denn dieser läuft linear und für jeden Charakter gleich ab:

  • Ihr beginnt mit einigen Quests in einer Art Tutorial
  • Nach dem Erreichen von Wolkenstieg könnt ihr dann die verschiedenen Klassen-Gebiete betreten, wo bis zum Max-Level etwa 10 unterschiedliche Quests pro Klasse auf euch warten
  • Ansonsten levelt ihr in den immer gleichen Gebieten mit den immer gleichen Quests. Und das sind in der Regel einfache “Töte X”- oder “Sammel X”-Aufgaben

Einzig das gute Kampfsystem macht das Leveln weiterer Charaktere erträglich. Allerdings graut es mir jetzt schon davor, alle Klassen im späteren Live-Spiel nochmal leveln zu müssen. Hier täte SOLO ein bisschen Abwechslung gut, wobei man den Level-Prozess in gut 10 bis 20 Stunden abschließen kann.

Das Open-World-PvP: Ein zweites Problem von Swords of Legends ist das Open-World-PvP. Das hatte ich Anfangs für optional gehalten, was jedoch nicht der Fall ist. Sobald ihr das Max-Level erreicht, bekommt ihr automatisch den Skill “Kampfrausch”.

Wenn ihr Kampfrausch aktiviert, dann könnt ihr andere Spieler attackieren, die ebenfalls Kampfrausch als Skill besitzen – also alle, die das Max-Level erreicht haben. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie die Fähigkeit aktiv haben oder nicht. Wer jedoch Spieler tötet, die keinen Kampfrausch aktiv haben, sammelt Stacks von Niedertracht:

  • Wer zu viel Niedertracht sammelt, landet ihr beim nächsten Tod im Gefängnis und das für etliche Ingame-Spielstunden.
  • Die Stunden im Gefängnis müsst ihr zudem mit Quests verbringen, um die Zeit zu reduzieren. Nach Erfahrungen in der Beta reichen bereits 2 Kills von anderen Spielern, um euch für 50 bis 300 Minuten wegzusperren, je nachdem wie ihr nebenbei im Gefängnis questet. Die Strafen sind also recht hoch.
  • Eine genaue Erklärung dazu haben wir hier erstellt: Spieler sind verwirrt vom PvP in Swords of Legends – Wir klären euch auf.

In der Beta bin ich bisher nur zwei Spielern begegnet, die mich in der offenen Welt attackiert haben. Ein Tod durch einen anderen Spieler hat zwar keine direkten Nachteile für mich – wie etwa der Verlust von Items – aber ist eben doch sehr nervig.

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Für mich hätte man das Open-PvP auf das Fraktionssystem beziehen können, das mit der Beta 2 eingeführt wurde. So könnt ihr euch einer von zwei Fraktionen anschließen, die sich bekämpfen:

  • Wer einer Fraktion angehört, kann Spieler der feindlichen Fraktion in der offenen Welt töten, ohne dafür Niedertracht zu bekommen.
  • Allerdings könnt ihr euch mit jedem Charakter neu entscheiden und sogar neutral bleiben und euch keiner Fraktion anschließen.
  • Trotzdem könnt ihr auch als neutraler Spieler durch den Kampfrausch getötet werden. Nur bekommt der Killer dafür dann negatives Qi.

Ich persönlich würde mir wünschen, dass Kampfrausch an sich abgeschafft und durch offenes PvP zwischen den Fraktionen ersetzt wird. Wer Lust hat, kann sich dann mit einem oder mit allen Charakteren dem PvP in der offenen Welt anschließen und wer keine Lust hat, könnte für immer neutral bleiben.

Allerdings stehen die Chancen gut, dass Kills in der offenen Welt aufgrund der hohen Strafen eher unbeliebt sind.

Swords of Legends bekam in China schon große Updates

Wie sieht die Zukunft von SOLO aus? Swords of Legends startete 2017 mit einer ersten Beta in China und wurde dort 2019 offiziell veröffentlicht. Seitdem wurde es ständig erweitert.

Wer jetzt nach China schaut, wird viele Unterschiede zwischen ihrer und unserer Version des MMORPGs erkennen. Denn dort gab es bereits einige größere Updates mit Neuerungen, darunter:

  • 3 weiteren spielbare Klassen
  • Das neue Max-Level “Meister 1” (man levelt also wieder bis Student 36 und erledigt eine neue Aufstiegs-Quest)
  • Neue Gebiete
  • Neue Dungeons
  • PvP-Inhalte wie 100v100 und Gildenkämpfe

Für Content in den kommenden Monaten und Jahren sollte also gesorgt sein. Die neuen Inhalte sollen zudem komplett kostenlos veröffentlicht werden, wie der Publisher Gameforge versprach.

Ein starkes MMORPG, das sich in den Top 10 festsetzen wird

Pro
  • Actionreiches Kampfsystem
  • Faires Ausrüstungssystem
  • Guter Umfang an Spielinhalten
  • Viele abwechslungsreiche PvP-Inhalte
  • Starke Grafik
  • Kein Pay-to-Win
  • Guter Content-Nachschub in Aussicht
Contra
  • Sehr eintöniger Einstieg, der zudem immer gleich abläuft
  • Open-World-PvP gefällt nicht jedem
  • Keine deutsche Vertonung (nur Englisch oder Chinesisch)

Swords of Legends hat ein riesiges Potential, vor allem für Spieler, die sich gerne in Dungeons, ungewöhnlichen Life Skills wie Kopfgeldjagden und dem Kartenspiel oder dem PvP austoben möchten. Dabei punktet das MMORPG mit einem starken Kampfsystem, fairer Ausrüstung ohne stumpfen Grind, einer atemberaubenden Grafik und dem Verzicht auf Pay-to-Win. SOLO spricht dabei klar Fans von actionreichen Spielen wie Blade & Soul oder Black Desert an. Wer zudem noch einen Hang zum PvP hat, sollte sich in dem neuen MMORPG sofort wohlfühlen.

Allerdings müsst ihr zuerst das Max-Level erreichen, bevor ihr wirklich Spaß mit den Inhalten haben könnt. Das, und der Buy-to-Play-Aspekt, sorgen erstmal für eine große Einstiegshürde. Zudem sagt die asitatische Optik nicht jedem Spieler zu. Das wird die Spielerzahlen insgesamt etwas kleiner halten, wobei auch Final Fantasy XIV gezeigt hat, dass ein MMORPG aus Asien im Mainstream landen kann.

Nach den 80 Stunden bin ich mir sicher, dass uns Swords of Legends über viele Jahre begleiten könnte. Zwar vermute ich, dass es nicht für die Top 5 – WoW, FFXIV, ESO, GW2, BDO – reicht, aber irgendwo dahinter könnte sich SOLO fest etablieren.

Alexander Leitsch

MMORPG-Experte bei MeinMMO

Warum wird gerade ein Chicken McNugget auf eBay für 40.000 $ vertickt?

Kaum zu glauben, aber ein McDonald’s Kunde hat ein simples Chicken McNugget Online zum Verkauf angeboten und mittlerweile ist das Ding fast 40.000 US-Dollar wert. Das liegt daran, dass es aussieht wie ein Männchen aus Among us.

Was ist das für in Nugget? Ein McDonald’s-Kunde, der auf eBay unter dem Namen Polizna bekannt ist, hat sich ein BTS-Menü (Eine Promo-Aktion zu einer K-Pop-Band) bei der örtlichen Filiale bestellt. Im Menü waren auch ein paar Chicken Nuggets enthalten. Eines davon kam dem Kunden jedoch seltsam vor.

Das Stückchen paniertes Hähnchen-Formfleisch sah irgendwie anders aus. Es hatte zwei, an Beine erinnernde Fortsätze und war ansonsten recht simpel oval geformt. Schnell war Polizna klar, wo er diese Form schonmal gesehen hatte: In dem erfolgreichen Deduktions-Spiel Among us!

Among-us-Chicken Nugget ist fast 40.000 US-Dollar wert!

Was passierte als Nächstes? Wohl mehr als Spaß denn als ernstes Angebot stellte Polizna das Nugget bei eBay für 99 Cent online. Was dann passierte, hat er sich wohl nicht träumen lassen. Denn das kleine Stück Hühnerfleisch wurde mit über 150 Geboten belegt und hat seinen Wert um ein Vielfaches erweitert.

Von ehemals 0,99 Dollar ist es jetzt (Stand 2. Juni 2021) schon 40.100 US-Dollar wert! Und es ist kein Ende in Sicht, denn die Auktion wird erst am 3. Juni enden und hat daher noch gut einen Tag Laufzeit übrig. Gut möglich, dass bis dahin noch 50.000 oder noch mehr Dollar für das Nugget zusammenkommen.

chicken nugget
Seht ihr die Ähnlichkeit? Quelle: eBay

Was genau die Bieter mit dem Nugget machen wollen, ist unklar. Allerdings gibt Polizna in der Produktbeschreibung an, dass er das Ding noch vor dem Verfallsdatum verschicken werde. Außerdem werde er das Nugget vor dem Versand einfrieren und Vakuum-verpacken, damit die Frische und Genießbarkeit erhalten bleibe.

Soße gibt’s gratis dazu: Und da via Twitter noch darauf hingewiesen wurde, dass es für diesen Preis gefälligst mit Szechuan-Soße geliefert werden solle, hat Polizna noch angegeben, dass er auf Anfrage solche eine Tunke gratis beisteuern werden. Na dann Mahlzeit!

Ihr seid ein großer Fan von Among us und wollt das Spiel noch mehr genießen? Dann wartet nicht länger und seht euch unseren Artikel mit 2 besonders interessanten Mods an, die Among us zu noch mehr Spielspaß verhelfen. Darin kommen zwar keine Chicken Nuggets vor, aber dafür andere launige Dinge. Viel Spaß!

Quelle(n):
  1. Polygon

CoD Warzone & Cold War: Neue Pistole AMP63 ist live – So bekommt ihr sie schnell

Call of Duty: Warzone und Black Ops Cold War haben eine neue Waffe – die automatische Pistole AMP63. MeinMMO zeigt euch, wie ihr die Knarre schnell freispielt und gibt einen ersten Einblick, wie stark das Teil ist.

Mit einem kleinen Update kam am Abend des 01. Juni die AMP63 zu Black Ops Cold War und dem Battle Royale Warzone. Die automatische Pistole basiert wohl auf der polnischen Waffe PM-63, die sich als persönliche Verteidigungswaffe eignet. Solche Handfeuerwaffen sind eigentlich nicht Teil der infanteristischen Kämpfe, sondern werden von Versorgungseinheiten oder Fahrzeugbesatzungen getragen, die sich mit einer persönlichen Verteidigungswaffe wehren können, falls es notwendig wird (via Wikipedia).

In Call of Duty ist die automatische Pistole Teil der härtesten Kämpfe und muss auf dem Schlachtfeld an vorderster Linie bestehen. MeinMMO zeigt euch, wie ihr die neue Waffe bekommt und gibt euch dazu eine kurze Einordnung, wie stark die AMP63 in Warzone und Cold War ist.

CoD Cold War & Warzone: AMP63 freischalten – In 30 Minuten

Wie bekomme ich die Waffe am schnellsten? Ihr könnt euch die AMP63 auf verschiedene Wege besorgen, doch im Zombie-Modus von Cold War geht es mit Abstand am schnellsten.

  • Erreiche 400 kritische Abschüsse mit Pistolen im Zombie-Modus von Cold War

Packt eure Lieblings-Pistole in euer Loadout, startet eine normale Runde auf einer der Überlebens-Maps und grillt Zombies mit Headshots, bis ihr down geht. Wiederholt das ein paar mal und ihr könnt die Aufgabe in unter 30 Minuten erledigen. Kennt ihr euch im Zombie-Modus nicht so gut aus, kann es auch länger dauern. Doch selbst dann ist die Zombie-Variante immer noch schneller, als die anderen Gameplay-Wege zum Freischalten.

Mehr zum Thema
CoD Cold War: Einsteiger-Guide für Zombies – So gelingen eure ersten Runden
von Maik Schneider

Wie kann ich die Waffe noch holen? Habt ihr absolut keine Lust auf die Zombie-Lösung oder spielt nur Warzone, kommt ihr auch anders an die AMP63. Drei weitere Möglichkeiten sind:

  • Multiplayer von Cold War: Töte in 20 verschiedenen abgeschlossenen Spielen mit einer Pistole 5 Feinde.
  • Warzone: Töte in 20 verschiedenen Spielen mit einer Pistole 5 Feinde. (Am besten in Beutegeld)
  • Kaufbares Bundle: Holt euch das „Gammastrahlen“-Bundle im Shop für 1.000 CoD-Points (ca. 10,- €)

Beachtet dabei: Wollt ihr die Pistole im Multiplayer von Cold War freispielen, müsst ihr die Matches immer zu Ende spielen. Verlasst ihr die Runde vorher, zählen eure Pistolen-Kills nicht für den Fortschritt. Den Beutegeld-Modus von Warzone könnt ihr verlassen, sobald die Kills durch sind.

Kauft ihr das Bundle im Shop, levelt ihr die Waffe zwar schon, doch könnt die Aufsätze nicht verändern. Erst wenn ihr die AMP63 komplett freispielt, könnt ihr auch Modifikationen an der Waffe vornehmen.

AMP63 ist kein Überflieger in Cold War & Warzone

Wie macht sich die AMP63 in Warzone? Zwei Dinge vorweg:

Mit der AMP63 kommt die zweite automatische Pistole zu Warzone und einige Spieler hatten Angst (oder gehofft), dass die Waffe zum Start wieder so „overpowert“ (OP) ist wie die Sykov-Pistole. Die AMP63 ist durchaus stark, vergibt jedoch wenig und lässt sich dadurch schwer spielen. Zudem ist die Pistole nicht als Akimbo-Version nicht zu empfehlen – der Schaden mit Akimbo ist stark reduziert.

Das Problem mit der AMP63 ist ihre geringe Feuerrate zusammen mit den benötigten Brust-Treffern für einen Kill. Um die stark Time-to-Kill von 456 Millisekunden bei Brust-Treffern zu erreichen, müssen alle 7 Schüsse, die für den Kill nötig sind, auch in der Brust treffen. Landet auch nur eine Kugel eher im Bauch, dann geht die Time-to-Kill auf 532 Millisekunden nach oben. Aufgrund der geringen Feuerrate von 637 Schuss pro Minute, vergibt die Waffe außerdem keine Fehler und jede Kugel, die daneben geht, erhöht die Time-to-Kill bereits um knapp 10 Millisekunden.

Durch ihr niedriges Time-to-Kill-Potenzial machen die Werte der Waffe ordentlich was her. Doch die Nachteile überwiegen und es ist eher unwahrscheinlich, dass sich die Waffe bei den normalen Spielern durchsetzt. Eine erste Analyse der Waffe liefert der Warzone-Experte und CoD-YouTuber „JGOD“. Wir binden euch sein englisches Video hier ein:

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Wie macht sich die AMP63 in Cold War? Für den Multiplayer von Cold War lassen sich bisher keine tiefen Analysen der Werte finden. Schaut man sich ein wenig Gameplay an, wirkt die Waffe durchaus stark, leidet jedoch unter dem kleinen Magazin von maximal 25 Schuss. Die eher niedrige Feuerrate liegt sogar hinter der Salven-Pistole Diamatti.

Wollt ihr euch AMP63-Gamplay ansehen, binden wir euch ein Video des englischen YouTubers „Frizzeyes“ hier ein:

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Die AMP63 hat durchaus das Potenzial, einige Fans in Warzone und Cold War zu sammeln. Doch auf den ersten Blick wirkt die neue Pistole nicht wie ein echter Überflieger, sondern eher wie eine nette Ergänzung.

Wenn ihr immer auf der Suche nach eurer nächsten Lieblingswaffe seid, dann schaut in unserer Liste vorbei mit den 5 Waffen in CoD Warzone, die den höchsten Schaden verursachen. Hier findet ihr die automatischen Waffen mit dem meisten Schaden im Spiel und die Liste bietet sogar Überraschungen.

Ufos in Fortnite gesichtet – Spieler werden jetzt von Aliens entführt

In Fortnite: Battle Royale warten Spieler auf die Ankunft von Aliens im Spiel. Nun scheint das Warten ein Ende zu haben, denn die ersten Ufos wurden gesichtet und Spieler werden jetzt von Aliens entführt. Wir zeigen euch, wie das Ganze im Spiel aussieht.

Das ist gerade los in Fortnite: Das Ende von Season 6 nähert sich immer weiter und die ersten Hinweise zur nächsten Season wurden von Dataminern entdeckt. Die Leaker fanden dabei einige Infos, die auf eine Ankunft von Aliens in Fortnite deuten.

Ein Erscheinen von Außerirdischen wurde dann bestätigt, als der erste Kornkreis in Colossal Crops auftauchte und zeigte, dass die Aliens nicht mehr weit sein können. Nun scheint es so, als wären die Ufos aktiviert worden und diese machen jetzt Jagd auf Spieler. Das zeigen Clips auf Twitter, die von Spielern gepostet wurden.

So sieht es aus, wenn ihr von Aliens entführt werdet

So sieht es für den entführten Spieler aus: Der Spieler ExoticservicesX behauptet, der erste Spieler zu sein, der von Aliens entführt wurde. Er teilte einen Clip von seinem Erlebnis auf Twitter (via Twitter). Man konnte sehen, wie der Spieler von einem Lichtstrahl in Risky Reels verfolgt wird, bevor er in die Luft gehoben wurde und dann langsam verschwand. Man konnte jedoch leider nicht sehen, wie es danach weiterging, als er sich aufgelöst hatte.

In einem YouTube-Video zeigte jedoch ein Spieler, wie die ganze Entführung ablief. Auch hier startete die Entführung wieder bei Risky Reels mit einem Lichtstrahl. Doch hier konnte man sehen, dass der Spieler sich auflöste und dann in eine Art andere Dimension gesaugt wurde, bevor er auf einem anderen Teil der Map wieder aufwachte:

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Gameplay von der Alien-Entführung in Fortnite

Außerdem fällt noch auf, dass der Spieler vor der Entführung keine Schilde hatte, aber nachdem er wieder auf der Fortnite-Map aufwacht, volle Schilde besitzt. Eine Entführung von den Aliens kann also offenbar echt nützlich sein, um eure Lebenspunkte wieder aufzufüllen.

Wie kann man entführt werden? Bisher scheint es so, als würden die Aliens einfach zufällig einen Spieler auswählen und mitnehmen. Es ist nicht bekannt, ob es eine Methode gibt, um eine Entführung herbeizuführen, doch wie es aussieht, scheint Risky Reels ein guter Ort für einen Versuch zu sein.

Wenn ihr also selbst von den Aliens entführt werden möchtet, solltet ihr euer Glück bei Risky Reels probieren. Vielleicht werdet ihr dann auch Zeugen oder gar der Fokus einer Entführung. Es bleibt spannend, wie es mit den Ufos und Aliens weitergeht. Immerhin ist es nicht mehr lange, bis Season 6 zu Ende geht.

Alles, was wir zum Ende von Season 6 und dem Start von Season 7 wissen, findet ihr hier.

Pokémon GO startet bald Event mit neuer Galar-Form und Mega-Entwicklung

In Pokémon GO steht in Kürze das Event “Eine gemächliche Entdeckung” an. Das dreht sich um langsame Pokémon und stellt vor allem neue Formen von Flegmon in den Vordergrund.

Wann startet das Event? “Eine ganz langsame Entdeckung” beginnt am Dienstag, den 08. Juni 2021, um 10:00 Uhr und bleibt bis Sonntag, den 13. Juni 2021, um 20:00 Uhr aktiv.

Passend zum Namen wird das Event in erster Linie gemächliche Pokémon in den Vordergrund stellen – wobei es laut Ankündigung zusätzlich einige überaus aktive Pokémon geben wird. Der Star des Events ist allerdings Flegmon, das eine neue Form und Entwicklung spendiert bekommt.

Neue Galar- und Mega-Formen für Flegmon

Diese Formen kommen ins Spiel: Mit dem Event feiert die Galar-Variante von Flegmon ihr Debüt in Pokémon GO. Das Monster ist sehr gut an seiner bunten Färbung zu erkennen.

Gleichzeitig wird damit auch die Galar-Form von Lahmus verfügbar, eine der Entwicklungen von Flegmon. Dieses Monster bringt die Typen-Kombination aus Gift und Psycho mit, kann aber nur auf einem speziellen Wege entwickelt werden: Um es zu bekommen, müsst ihr 30 Pokémon vom Typ Gift fangen, während ihr Galar-Flegmon als euren Kumpel ausgewählt habt. Ähnliche Entwicklungs-Anforderungen hatten zuletzt auch Monster wie Pam-Pam oder die neue Evoli-Entwicklung Feelinara.

Eine weitere Form von Flegmon, Galar-Laschoking, wird derweil noch nicht verfügbar sein. Das wird offenbar erst zu einem späteren Zeitpunkt ins Spiel kommen.

Neue Mega-Entwicklung kommt: Die Galar-Formen von Flegmon sind nicht die einzige neue Variante des Monsters in Pokémon GO. Auch seine Mega-Entwicklung “Mega-Lahmus” wird während des Events erstmals verfügbar sein und in den Mega-Raids auftauchen. Mega-Energien für das Monster könnt ihr außerdem aus speziellen Feldforschungsaufgaben während des Events bekommen.

Diese Pokémon sind noch dabei: Neben Flegmon und Lahmus werden weitere Event-Spawns die “gemächliche Entdeckung” bestimmten. Dazu gehören:

  • Bummelz
  • Schluppuck
  • Sponk
  • Muntier

In Raids tauchen auf:

  • Galar-Flegmon
  • Alola-Sleima
  • Muschas
  • Sheinux
  • Praktibalk
  • Relaxo
  • Laschoking
  • Letarking
  • Toxiquak

Diese Boni gibt es: Neben den veränderten Spawns gibt es eine thematische Sammelherausforderung rund um Flegmon. Löst ihr die, bekommt ihr ein Flegmon-Shirt für euren Avatar, 30 Hyperbälle und 3.000 EP. Aus PokéStops könnt ihr Flegmon-Sticker bekommen.

Außerdem soll es im Shop eine kostenlose Box geben, die euch 20 Pokébälle, 10 Superbälle und einen King-Stein spendiert.

Das Flegmon-Event ist nur eines von vielen, die im neuen Monat anstehen. Ihr wollt wissen, was sonst in Pokémon GO los ist? Dann findet ihr hier alle Events in Pokémon GO im Juni.

Dead by Daylight: Ist es rassistisches Blackfacing, wenn ein Killer die Haut eines schwarzen Überlebenden trägt?

Kann ein Killer in Dead by Daylight rassistisch sein? Ja, finden einige Streamer – und machen sich damit zum Gespött der Community.

Dead by Daylight gehört eindeutig zu den Spielen, bei denen es immer wieder eher merkwürdige Diskussionen gibt. Allein die Gespräche um die eigentlich harmlose Pride-Flagge zeigen, wie unterschiedlich die Wahrnehmungen der Leute sein können. Jetzt tauchte ein neuer Fall auf, bei dem vier Überlebende einem Killer Rassismus vorwarfen – einfach nur, weil er ein kosmetisches Item trug.

Was war das Problem? Der Kannibale, oft auch „Bubba“ genannt, ist einer der vielen Killer aus Dead by Daylight. Er ist der Killer aus dem berühmten „Texas Chainsaw Massacre“-Film. Als sinistrer Kannibale verspeist er nicht nur das Fleisch der Menschen, sondern baut sich auch Masken aus ihrer Gesichtshaut, die er ihnen vom Körper zieht – wie sich das eben für einen anständigen Horror-Killer so gehört.

In Dead by Daylight haben die Entwickler schon vor mehreren Jahren ein kleines Feature eingebaut. Wenn der Kannibale die ursprünglichen 4 Überlebenden (Dwight, Meg, Jake und Claudette) oft genug tötet, dann schaltet Leatherface die „Gesichter“ dieser Überlebenden frei. Er kann dann als Skin wortwörtlich die Haut dieser Überlebenden auftragen und benutzen.

Das geht demnach auch mit der Haut von Claudette, die eine schwarze Hautfarbe besitzt. Entsprechend kann sich Bubba die schwarze Haut von Claudette auch als Maske aufziehen.

Streamer ragequitten wegen “Rassismus-Bubba”: Manch ein Überlebender findet das offenbar rassistisch, denn das wäre eine Art von „Blackfacing“. Ein besonders prominentes Beispiel von vier Freunden, die ihre Runde gegen einen Leatherface mit Claudette-Gesicht streamten, machte gestern im Subreddit von Dead by Daylight die Runde. Kaum erkannten die Spieler, dass der Killer die schwarze Haut von Claudette verwendet, verließen sie das Spiel. Anschließend beleidigten sie den Killer im Endgame-Chat noch als „absichtlich und bewusst rassistisch“ und meldeten ihn über das Report-Feature.

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Der vollständige Chat-Dialog aus dem Endgame-Chat wurde ebenfalls festgehalten. Den könnt ihr euch auf Imgur durchlesen.

Community spottet – „Und jetzt stellt euch Auto-Bann vor“: Seit einigen Tagen wird das Thema „Auto-Bann“ im Subreddit von Dead by Daylight heiß diskutiert. Immerhin wollen die Entwickler einen automatischen Sanktions-Mechanismus, der Spieler nach einer bestimmten Anzahl an Meldungen sperrt. Beispiele wie diese sind dabei Wasser auf die Mühlen der Leute, die der festen Überzeugung sind, dass so ein Auto-Bann-Feature in DbD massiv von Gruppen ausgenutzt wird, um einzelne Spieler zu Unrecht zu bestrafen.

Entsprechend viele Memes tauchten dann anhand der Geschichte auf.

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Cortyn meint: Kannste dir nicht ausdenken.

Ich glaube, für relativ viel Verständnis zu haben, was das Verletzen von Gefühlen, Rassismus und Sexismus angeht. Aber in diesem Fall finde ich es nur albern. Ein Skin (im wahrsten Sinne), der zusammen mit drei weiteren besteht, kann einfach nicht rassistisch sein.

Aus meiner Sicht ist Bubba sogar ein wunderbar gelebtes Beispiel für Gleichberechtigung. Der isst, häutet und tötet nämlich alle gleichermaßen und nimmt dabei überhaupt keine Rücksicht auf Hautfarbe oder Geschlecht. Vermutlich sind das ohnehin Konzepte, die dieser Charakter gar nicht verstehen würde.

Wie ist eure Meinung zu dieser Thematik? Benehmen sich die Überlebenden hier ziemlich bescheuert? Oder haben sie durchaus gute Gründe?

Bescheuertes Video zeigt bedrückend gut, welche Probleme WoW BC Classic hat

Passend zum Release von WoW BC Classic hat ein bekannter YouTuber ein Video erstellt, welches den Pre-Patch und den Release-Abend zusammenfasst. Dabei trifft er die Situation so gut, dass es fast schon weh tut.

Das ist das Video: Der YouTuber Captain Grim hat heute, am 1. Juni gegen 16:00 Uhr deutscher Zeit ein neues Video hochgeladen. Dabei handelt es sich um ein sogenanntes Machinima, ein animiertes Video, welches Modelle aus World of Warcraft verwendet.

Captain Grim ist bekannt dafür, immer wieder solche Machinimas zu produzieren, die oft Umstände in WoW parodieren. Auch dieses Mal hat er sich das Verhalten der Spieler oder Probleme im Spiel als Vorbild genommen.

Das neue Video beginnt mit der „Landung“ der Draenei auf Azeroth. Das neue Allianz-Volk stürzt nämlich mit einem Raumschiff ab – offenbar, weil ihr Chef, der Prophet Velen, keinen Führerschein hat…

Anschließend geht Captain Grim dazu über, die vergangenen zwei Wochen seit dem Pre-Patch am 19. Mai zu parodieren, aufgearbeitet mit Witz und Humor aber auch einer guten Portion Kritik – vor allem an den Spielern. Wir haben das Video hier für euch eingebunden:

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Das neue Video von Captain Grim.

„Ich liebe es, andere zu bezahlen, um für mich zu spielen!“

Was sind die Probleme? Das Video geht zwei Punkte an, die immer wieder in der Community diskutiert wurden – sogar schon vor Burning Crusade:

  • fehlende soziale Interaktion
  • und das sogenannte „Dungeon Boosting“

Bei Dungeon Boosts lassen sich Charaktere mit niedriger Stufe von höheren Spielern durch eine Instanz „ziehen“. Sie bleiben dabei im Regelfall am Eingang stehen, während der Booster – meist Magier – die Gegner im Dungeon zusammenzieht und tötet.

Dadurch erhalten die zu boostenden Charaktere Erfahrung fürs Nichts-Tun, die Booster nehmen in der Regel einen ordentlichen Batzen Geld dafür. Diese Methode ist zwar bequem und für Booster lukrativ, hat aber einige Nachteile:

  • Erfahrung mit der eigenen Klasse und Ausrüstung bleiben auf der Strecke
  • man „spielt“ nicht wirklich, sondern lässt andere für sich spielen
  • Spieler lassen sich lieber ziehen, als etwas mit anderen zu unternehmen

Darunter leidet schlussendlich auch die soziale Interaktion, wie Captain Grim im Video zeigt. Ein neuer Spieler versucht, Anschluss zu finden – aber der andere lässt sich lieber boosten. So kommen kaum neue Gruppen oder Bekanntschaften zustande.

Dazu kommen weitere Probleme, wie etwa das Töten von Questgebern (besonders auf PvP-Realms) oder der vermutlich überlaufene Release, die jedoch beide schon fast zur DNA von World of Warcraft gehören.

Woher kommt diese Einstellung? Der Pre-Patch wurde zwei Wochen vor dem Release von BC Classic aufgespielt und brachte schon die neuen Völker der Blutelfen und Draenei mit sich, wie auch die Möglichkeit, einen Charakter auf Stufe 58 zu boosten.

Dieser Boost funktioniert aber nicht auf die neuen Völker. Spieler, die Draenei oder Blutelfen spielen wollen, hatten also nur zwei Wochen Zeit, um die neuen Charaktere zu leveln. Dafür haben sie sich möglichst schnelle und bequeme Wege gesucht: Dungeon Boosts.

Mehr zum Thema
3 Gründe, warum ihr das neue Feature in WoW BC Classic nicht nutzen solltet
von Benedict Grothaus

Wie sinnvoll die sind, sei dahingestellt – in jedem Fall hätte man es auch ohne solche Praktiken geschafft. Denn in Burning Crusade ist die benötigte Erfahrung für die Stufen 20-50 verringert und die erhaltene Erfahrung aus Quests ab Stufe 30 im Vergleich zu Classic verdoppelt.

Wer mit dem Pre-Patch angefangen und halbwegs „ernsthaft“ gelevelt hat, ist bis zum Release-Abend locker auf 58 angekommen, ohne dafür Gold an andere Spieler für Boosts zu zahlen. Und auf dem Weg dorthin hat er vielleicht sogar neue Bekanntschaften geknüpft, die ihn in Burning Crusade noch durch Dungeons begleiten, wenn die Booster ihm nicht mehr helfen können. Wenn ihr noch Anschluss sucht, schaut bei uns im Stream zum Release rein. Im Chat findet ihr sicherlich noch Mitspieler, die ebenfalls nach Gruppen suchen:

WoW Burning Crusade Classic – Wir kehren in die Scherbenwelt zurück

Gearbox-Chef spricht vom „Borderlands Cinematic Universe” wie bei Marvel – Fans sind skeptisch

Ein Bild vom Borderlands-Film, der aktuell produziert wird, machte im Internet die Runde. Gearbox-Chef Randy Pitchford stieg auf Twitter in die Diskussion ein und ließ dabei den Begriff “Borderlands Cinematic Universe” fallen – was stark nach dem Marvel-Modell klingt.

Dieses Bild wurde geteilt: Die Schauspielerin Jamie Lee Curtis, die im Borderlands-Film die Rolle der Wissenschaftlerin Tannis übernimmt, teilte über die sozialen Medien ein Bild von Kollegin Cate Blanchett. Die wird im Film als Sirene Lilith zu sehen sein.

Auf dem Bild ist eine Silhouette des Charakters zu erkennen. Die erinnert sowohl von der Körperhaltung als auch der Frisur her deutlich an die Lilith, wie man sie auch aus den Spielen kennt.

In Folge des Bildes teilte auch Gearbox- und Borderlands-Chef Randy Pitchford einige Gedanken zum Film und lobte beispielsweise Jamie Lee Curtis schon jetzt für ihre Darstellung. Dann kam die Frage auf, wie der Film in die Story der Spiele passen würde. Ob es sich dabei um die selbe Welt, ein anderes Universum oder eine Neuerzählung handeln würde.

https://twitter.com/jamieleecurtis/status/1399698175611576320?s=20
Der Tweet von Jamie Lee Curtis mit der Silhouette von Lilith.

Parallel und verwandt, aber unabhängig von den Spielen

So antwortete Pitchford: Die Frage kommentierte Pitchford mit einem Verweis auf das Marvel-Modell, das in den vergangenen Jahren das Blockuster-Kino bestimmte.

Einige von uns, die daran arbeiten, fangen an, den Bereich der Filmstory als “innerhalb des Borderlands Cinematic Universe” (oder BCU) zu bezeichnen. Es ist parallel und verwandt mit den Videospielen, mit authentischen Charakteren und Themen, aber unabhängigem Kanon von den Videospielen.

Randy Pitchford via Twitter

Schon in der Vergangenheit hatte Pitchford erklärt, das dieses “BCU” in Sachen Story einen ähnlichen Ansatz wie Marvel verfolge. So gebe es Parallelen zum bereits bestehenden Material, aber auch Unterschiede. Eben so, wie Marvel es mit seinen Filmen im Vergleich zu bereits vorhandenen Comics gehalten habe (via Twitter). In der neuen Diskussion bestätigte er dies nochmal auf Nachfrage eines weiteren Kommentars und sprach von einer “sehr ähnlichen Strategie” (via Twitter).

Das sagen die Fans: Auf den MCU-Vergleich gibt es recht gemischte Reaktionen. Während einige Fans kritisieren, dass der Film dann möglicherweise nichts mehr mit Borderlands zu tun hätte und nur die Figuren darin rumlaufen (via Twitter), stehen andere der alternativen Story offener gegenüber (via Twitter). Das Marvel Cinematic Universe hat bisher 23 Filme und weitere Serien hervorgebracht, dazu gehören einige der erfolgreichsten Blockbuster überhaupt.

Der Borderlands-Film hatte bisher vor allem mit den gecasteten Schauspielern für Aufsehen und teilweise Irritation gesorgt. So übernimmt etwa Kevin Hart die Rolle des Roland, während Jack Black die Rolle von Claptrap spielen wird. Beide Entscheidungen wurden von den Fans zu ihrer Bekanntgabe gemischt aufgenommen.

Inwieweit der Film die Borderlands-Spieler am Ende überzeugen wird, bleibt vorerst noch abzuwarten – einen Trailer gibt es beispielsweise noch nicht. Das Bild der Lilith-Silhouette erntete derweil viel positives Feedback und könnte ein wenig Vorfreude wecken.

Ein eher unglückliches Beispiel in Sachen Vorfreude war der Trailer zum Monster-Hunter-Film, der 2020 viele Fans des Spiels irritierte.

3 Gründe, warum ihr das neue Feature in WoW BC Classic nicht nutzen solltet

Seit der Pre-Patch von WoW BC Classic aufgespielt wurde, könnt ihr euch eine Deluxe-Edition und einen Level-Boost separat kaufen. Das mag wie ein nützliches Tool klingen, ist jedoch nicht unbedingt ratsam. Besonders neue Spieler sollten hier aufpassen.

Was ist das für ein Feature? Im Shop von Blizzard gibt es mittlerweile zwei neue Inhalte zu kaufen, mit denen ihr Zugriff auf digitale Extras in BC Classic bekommt:

  • die Deluxe-Edition von Burning Crusade
  • sowie den „Dark Portal Pass“

In beiden Fällen ist ein Charakter-Boost auf Stufe 58 gewährleistet. Geboostete Charaktere können sofort mit den neuen Inhalten von Burning Crusade beginnen, da diese mit Stufe 58 spielbar sind. Außerdem erhalten sie ein Reittier, sowie die normale Reitfähigkeit, Waffenfertigkeiten, Ausrüstung und Gold sowie Taschen und Flugrouten gestellt.

Der Boost ist dabei einmalig. Ihr könnt lediglich einen einzigen Charakter pro Account auf Stufe 58 bringen und auch keine weiteren Boosts kaufen.

WoW BC Classic Digital Deluxe Inhalte
In der Deluxe-Edition sind nützliche Gegenstände – auch ein Level-Boost.

An sich ist das ein enorm praktisches Angebot, wenn ihr mit Freunden oder einfach nur Burning Crusade anschauen möchtet. Allerdings solltet ich euch gut überlegen, ob ihr den Boost nutzt und wenn ja, wie ihr das tun wollt. Wir nennen euch drei Gründe, warum ihr den Boost nicht nutzen solltet.

Ihr lernt eure Zeit wieder schätzen

Leveln in Classic dauert lange. Das mag nun wie ein Argument für einen Boost klingen, spricht aber eigentlich dagegen. Denn durch die Zeit, die ihr in euren Charakter investiert, lernt ihr den Aufwand überhaupt erst wieder zu schätzen.

Wenn ihr eine Stunde oder mehr braucht, um eine Stufe aufzusteigen, fühlt sich die bekannte Lichtsäule gleich viel befriedigender an. Jedes neue Ausrüstungs-Teil ist ein Highlight, weil es bedeutet, dass die nächste Stufe vielleicht etwas früher winkt.

Und Items sind dazu noch mit Aufwand verbunden. Ihr habt keine Erbstücke, die mit euch leveln oder bekommt aus jeder Quest eine für eure Stufe passende Belohnung. Items aus Quests sind rar und Dungeons dauern ebenfalls einige Zeit, insofern es dort überhaupt etwas für euch gibt.

WoW Erbstücke Guide TItel Nu
Rüstung oder sogar Waffe, die für jedes Level passt? Nicht in Classic!

Es kann gut und gerne drei oder mehr Durchgänge durch eine Instanz benötigen, bis ihr auch nur eines der Teile bekommt, die ihr möchtet. Die neue Waffe, der Schild oder die Brustplatte wird dann aber auch mit Stolz und Zufriedenheit getragen, bis sie irgendwann ausgetauscht wird.

Ihr lernt die Welt und das Spiel lieben

World of Warcraft hat über die Jahre Millionen Spieler begeistert und diese Begeisterung kommt nicht von Ungefähr. Die tiefe Story und die große Welt sind einige der Gründe, warum sich so viele Fans in WoW verliebt haben.

In Classic gibt es noch einige Quest-Reihen, die euch quer durch die Welt schicken – und wieder zurück. Die Lauferei ist zwar lästig, aber wer sich für die Story interessiert, der findet hier enorm viele interessante Details und Informationen in Quest-Texten und der Umgebung.

Allein die Prequest-Reihe für Onyxias Hort ist eine riesige Story um Verrat, Intrigen und Scheinheiligkeit wie aus einem Thriller. Wer einen Boost nutzt, der findet all diese herrlichen Storys nicht mehr – oder muss sie nachträglich nachholen. Und sein wir ehrlich: wer macht das freiwillig?

Heute, in Retail, wurden recht viele dieser Quests beschnitten, um schneller voranzukommen. Auch dort habt ihr diese Erfahrung also nicht mehr. Dazu ist Azeroth groß genug, um selbst mit dem zweiten oder dritten Charakter pro Fraktion noch Neues zu entdecken.

Ihr lernt eure richtig Klasse kennen

Der letzte und wichtigste Punkt ist, dass euch beim Leveln eure Klasse Schritt für Schritt nähergebracht wird. Ihr habt nicht gleich mehrere Zauberleisten voll mit Fähigkeiten, sondern lernt Schritt für Schritt etwas dazu.

Auf diese Weise lernt ihr nicht nur stetig mehr von eurer Klasse, sondern könnt auch besser bewerten, welche Zauber ihr braucht und welche nicht. So bleiben eure Aktionsleisten besser sortiert und übersichtlich.

Da die Level-Phase recht lange dauert, habt ihr euch bis zu euren ersten Dungeons oder sogar Raids und PvP-Schlachten in Burning Crusade viele dutzend Stunden mit eurem Charakter beschäftigt. So werden deutlich weniger Fehler passieren oder ihr könnt eine aus dem Ruder gelaufene Situation noch retten.

TBC Classic Paladin Talente
In Classic gibt es noch richtig viele Talentpunkte – einen für jede Stufe ab Level 10.

Mit einem Boost ist das eher nicht der Fall und ihr lauft Gefahr, möglicherweise sogar die Lust am Spiel zu verlieren. Werdet ihr sofort ins Endgame geworfen, kann es frustrieren, nichts von alldem zu verstehen.

Am Ende werdet ihr zwar für viele Klassen nur zwei, drei Fähigkeiten brauchen, aber um das zu wissen, braucht ihr Erfahrung. Classic ist nicht unbedingt komplexer als Retail, aber umfangreicher.

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Wann darf ich den Boost dann nutzen?

Wenn ihr euch ganz sicher seid, dass ihr die Level-Phase überspringen wollt, solltet ihr zumindest mit eurer Klasse vertraut sein. Dabei geht es nicht um das Gameplay von Retail-WoW, sondern von früher.

Heute spielen sich sämtliche Klassen ganz anders. Nur, wenn ihr noch sehr gut wisst, wie damals euer Charakter funktioniert hat, ist ein Boost tatsächlich sinnvoll – oder wenn ihr dazu bereit seid, ihn erneut zu lernen.

Stellt euch in jedem Fall darauf ein, dass ihr selbst mit einem Boost noch einmal einige Stunden darauf verwenden müsst, die Klasse zu lernen und die Zauber zu sortieren. Selbst mit einem Guide werdet ihr einige Zeit brauchen, bis ihr keine Fehler mehr macht.

Wenn ihr euch für einen Boost entscheidet, solltet ihr allerdings damit rechnen, dass einige Spieler euch anspucken werden …

Destiny 2: Weekly Reset am 01.06. – Neue Herausforderungen und Aktivitäten

In Destiny 2 findet heute der Weekly Reset vom 1. Juni statt. Erwartet die Hüter eine ruhigere Woche in Season1 4 oder geht es so rasant weiter, wie die letzten Tage? Auf jeden Fall rotieren alle Aktivitäten und ihr könnt euch erneut den wertvollen Spitzenloot holen.

Wie sieht der Hüter-Alltag aus? Die Saison des Spleißers ist nun nicht mehr so richtig neu in Destiny 2 und hat schon einiges an Content-Pulver verschossen.

  • Ein Blick auf die Roadmap der Season 14 verrät, dass diese Woche eher ruhig wird. Einzig eine neue Tilgungs-Mission ist offiziell als Content angekündigt. Ihr hackt euch also tiefer ins neonfarbene Vex-Netzwerk, um die düstere Simulation zu beenden.
  • In der Dämmerung: Feuerprobe freut ihr euch übrigens über doppelten Loot.
  • Wer auf der Suche nach Erfahrung, Glanzstaub und saisonalen Ressourcen ist, hat mit den neuen wöchentlichen Herausforderungen ordentlich zu tun. Doch kein Stress, ihr habt die ganze Season Zeit, um das abzuarbeiten.
  • Aber nach den aufregenden Raid-Tagen der letzten Woche ist es eventuell auch Mal gut, so hat man Zeit die neuen Katalysatoren einzusammeln und sich auf die Jagd nach den frischen Exotics zu begegnen oder versteckte Truhen zu suchen – wenn nicht längst getan.

Diese Woche steht dann auch der große Stasis-Nerf an, dem gerade die Schmelztiegel-Enthusiasten schon seit mehr als einem halben Jahr entgegenfiebern. Doch was soll die Hüter sonst beschäftigen? MeinMMO wirft einen Blick auf den Weekly Reset und wenn etwas Spannendes passieren sollte, lest ihr es hier bald.

So viel zur ruhigen Woche:

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Die wichtigsten Infos zu Aktivitäten vom 01.06. bis zum 08.06.

In Dämmerung: Die Feuerprobe kämpft ihr euch durch den Strike-Klassiker:

  • Die verdrehte Säule

Von den 3 frischen Dämmerungs-Waffen aus Season 14 ist diese Woche das Fusionsgewehr Plug One.1 an der Reihe:

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Playlist-Strikes stehen mit folgenden Modifiern bereit:

  • Leere-Versengen
  • Schwergewicht
  • Eisen

Wie immer gilt: Der Versengen-Buff bleibt jeden Tag gleich. Die anderen beiden Modifikatoren wechseln täglich.

Destiny 2 Inverted Spire
Am Ende der verdrehten Säule wartet ein gewaltiger Vex auf seien Abreibung

Schmelztiegel: Lord Shaxx macht ihr in diesen PvP-Playlists stolz:

  • Privatmatch
  • Rumble
  • Kontrolle
  • Eliminierung
  • Ruhm-Überleben
  • Ruhm-Überleben: Freelance
  • Dynamik-Kontrolle

Petra Venj findet ihr nun in der Träumenden Stadt gleich am Spawn-Punkt – wie immer zur 2. Fluch-Woche. Zeitgleich ist die 6. Aszendenten Herausforderung aktiv.

Quellen für Spitzen-Loot in Season 14 von Destiny 2

Das ist das neue Max-Level: In der Saison des Spleißers steigt das maximale Powerlevel eurer Ausrüstung auf 1.320. Das ist ein recht kleiner Sprung von nur +10 (zur vorherigen Season 13). So soll der nervige Grind reduziert werden und wenn ihr in Season 13 fleißig wart, müsst ihr nur die Spitzen-Aktivitäten spielen, um euer Level zu pushen.

Hier findet ihr Spitzen-Loot (Pinnacle Gear), welcher euch über 1.310 bringen kann:

  • Erreicht in der Dämmerung: Feuerprobe mindestens 100.000 Punkte als Team (+2)
  • Simulation: Exo-Herausforderung (+2)
  • Omen-Mission (+2)
  • Prophezeiung-Dungeon (+2)
  • Vorzeichen-Mission (+2)
  • Prüfungen von Osiris (bis +2)
  • Raid die “Gläserne Kammer” (+2)
  • Imperiums-Jagd nach Upgrade (+2)
  • Öffnet 3 Konflux-Kisten mit Schlüsselcodes in Override (+1)
  • Schließt 8 Beutezüge für den Servitor-Spleißer ab (+1)
  • Absolviert 3 Gambit-Matches (+1)
  • Absolviert 3 Schmelztiegel-Matches in Kontrolle (+1)
  • Schließt 3 Strikes mit passendem Fokus ab (+1)
  • Hawthornes Clan-Aufgabe

Glanzstaub-Highlights des Everversums

SIVA-Waffe mal im Osiris-Look gefällig?

Das gibt’s bei Tess im Angebot:

  • Die exotische Geist-Hülle „Hartes Licht Hülle“
  • Das exotische Schiff „Großstadt-Fregatte“
  • Der exotische Sparrow „Vermächtnis des Verrückten“
  • Das exotische Geste „Hacker-Zeit“
  • Titan-Ornament für das Exotic Verhängnisreißer-Schulterplatten „Kriegsbiest-Verkörperung“
  • Jäger-Ornament für das Exotic Shinobus Gelöbnis „Mantel der Erinnerung“
  • Warlock-Ornament für das Exotic Schädel des schrecklichen Ahamkara „Die Macht von Lügen und Wünschen“
  • Das exotische Ornament “Launenhaftes Leid” für Perfektionierter Ausbruch

Für viele Hüter kam das größte Highlight der Season1 4 schon: die Gläserne Kammer. Wenn ihr euch schon in die Tiefen der Venus gewagt hab, sagt uns eure Meinung zum “neuen” Raid doch in unsere Umfrage: Gläserne Kammer in Destiny 2 – Wie gefällt euch die Rückkehr des Kult-Raids?

EPOS stellt das EPOS B20 vor – Das bietet das neue Streaming-Mikrofon für 200 Euro

Der Hersteller EPOS hat mit dem B20 ein neues Streaming-Mikrofon vorgestellt. MeinMMO stellt euch das Mikrofon vor.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Beim EPOS B20 handelt es sich um ein kabelgebundenes Streaming-Mikrofon.
  • Das Gerät mit wird mit einem 2,9 m langem USB-Kabel verbunden und ist mit PC, PS4 und Macintosh kompatibel
  • Die Tester zeigen sich von der guten Sprachqualität und der hochwertigen Verarbeitung angetan.
  • Das Mikrofon ist ab sofort für 199,99 Euro bei diversen Händlern erhältlich.

Der dänische Hersteller EPOS hat mit dem B20 ein Streaming-Mikrofon vorgestellt. Mit dem neuen Mikrofon will man vor allem Gamer, Streamer und Content Creator ansprechen. Mit dem EPOS H3 hatte der Hersteller erst kürzlich ein gutes Allround-Gaming-Headset veröffentlicht.

MeinMMO stellt euch das Mikrofon ausführlich vor. Außerdem werfen wir einen Blick auf die ersten Rezensionen zum B20. Anschließend schauen wir, welche Konkurrenz es aktuell zwischen 150 und 200 Euro gibt.

Das EPOS B20 setzt auf ein robustes Design und eine einfache Bedienung

Das bietet das Streaming-Mikrofon: Das B20 besteht aus einem Aluminium-Gehäuse und ist mit seiner schwarzen Farbe schlicht und zurückhaltend.

Außerdem setzt EPOS auf ein Plug-and-Use-Design. Das bedeutet, dass ihr das Gerät direkt verwenden könnt, wenn ihr es an den PC oder an die Konsole angeschlossen habt. Hinzu kommt, dass direkt am Mikrofon Schalter und Anschlüsse vorhanden sind:

  • Am Mikrofon findet ihr Tasten für Lautstärke, Verstärkung und Stummschaltung. LEDs zeigen, ob ihr stummgeschaltet seid oder hörbar seid.
  • Das B20 verfügt außerdem über eine Kopfhörerbuchse, womit ihr eure Stimme direkt hören könnt, wenn ihr das wollt.

Am Windows-PC könnt ihr außerdem die „EPOS Gaming Suite“ verwenden. Mit dieser Software könnt ihr dann Feineinstellungen wie eure Sprachlautstärke oder den Geräuschefilter anpassen.

Das Mikrofon kommt mit einer Tischhalterung im Lieferumfang, sodass ihr das Gerät direkt auf eurem Schreibtisch aufbauen könnt. Alternativ liegt auch ein Gewinde für einen Gelenkarm bei. Das heißt, ihr könnt das Mikrofon auch mit einer Halterung über den Schreibtisch hängen.

Mit welchen Geräten ist das Mikrofon kompatibel? Das EPOS B20 Mikrofon könnt ihr sowohl am Windows-PC, an der PlayStation 4 als auch am Macintosh verwenden. Ihr schließt das Mikrofon über ein USB-Kabel an euer bevorzugtes Gerät an.

Wann und wo kann man das Gerät kaufen? Das EPOS B20 Mikrofon ist ab sofort bei ausgewählten Händlern zu einer UVP von 199 Euro erhältlich.

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Erste Tester loben die hohe Sprachqualität und Verarbeitung des Mikrofons

Die Tester von VG247 haben das Mikrofon bereits testen können (via vg247.com). Sie loben das schlichte und elegante Design sowie die einfache Verwendung. Die Software ist leicht zu bedienen und ihr könnt das Gerät auf eure Bedürfnisse einstellen. Das Gerät bietet außerdem eine gute Audio-Qualität.

Die Tester kritisieren vor allem die Lärm-Empfindlichkeit des Gerät. Geräusche, die sich direkt in der Nähe des Mikrofons befinden, kann man stark wahrnehmen, was stören kann.

James Smythe von MightyGadget konnte das Mikrofon ebenfalls bereits testen (via mightygadget.co.uk). Der Tester lobt die gute Verarbeitung und vor allem die hohe Sprachqualität des Mikrofons. Bei einigen Stimmverbesserungen der Software ist er sich über die Wirksamkeit nicht sicher, findet es aber gut, dass man diese Funktionen zur Verfügung habe. Das Mikrofon eigne sich durch seine vielen Möglichkeiten auch für unterschiedliche Aufgaben wie Streaming oder Gaming.

Kritik gibt es an dem Preis von rund 200 Euro, der über der Konkurrenz liegt. Denn das Blue Yeti X bekommt man bereits für rund 20 Euro weniger.

Testet MeinMMO das Mikrofon? Auch wir von MeinMMO werden das Mikrofon ausführlich für euch testen. Schaut also regelmäßig bei uns vorbei, wenn ihr den Test zum EPOS B20 lesen wollt.

Mit dem Blue Yeti X hat das EPOS B20 bereits starke Konkurrenz

Wie sieht die Konkurrenz aus? Im Preisbereich zwischen 150 und 200 Euro gibt es bereits einige namhafte Mikrofon-Vertreter für Gamer und angehende Streamer.

  • Das Blue Yeti X ist der bekannteste Vertreter für rund 160 Euro. Das robuste Mikrofon verfügt über ein LED-beleuchtetes Bedienfeld, das die Lautstärke auf einen Blick anzeigt. Die Klangqualität ist sehr gut. MeinMMO hat das WOW-Edition des Yeti X für euch getestet.
  • Elgato Wave 3 ist ein etwas günstigerer Vertreter und kostet rund 150 Euro. Das Mikrofon bietet eine gute Sprachqualität, ist einfach zu bedienen und ist mit vielen Tischgeräten und Aufhängungen kompatibel.
  • Eine dritte Alternative wäre das Rode NT-USB. Das bekommt ihr für rund 155 Euro. Das Gerät setzt ebenfalls auf einen Anschluss über USB und einen integrierten Kophöreranschluss zum Abhören euer Sprachaufnahme.

Wer gute Gaming-Headsets oder eine Kombination aus Mikrofon und Kopfhörern sucht, der wird ebenfalls bei uns auf MeinMMO fündig. In unserer Kaufberatung stellen wir euch die besten Gaming-Headsets und Kopfhörer vor, die ihr aktuell kaufen könnt.

Wir wissen jetzt, wann das neue Battlefield gezeigt wird

Der offizielle Reveal-Termin für den kommenden Battlefield-Teil wurde veröffentlicht. Noch im Juni gibt es neue Infos zum kommenden Shooter.

Wann wird das neue Battlefield gezeigt? Wie offiziell auf dem Battlefield-Twitteraccount bekannt gegeben wurde, wird der neue Battlefield-Teil am 09. Juni der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Reveal wird um 16:00 Uhr erfolgen – wer also neue Infos zu dem Spiel direkt mitbekommen möchte, sollte sich den Termin im Kalender eintragen.

Jegliche Spielinhalte fehlen in dem Teaser allerdings noch. Alles, was präsentiert wird, ist der Schriftzug “Battlefield” – eine Nummerierung wie “Battlefield 6”, oder eine Art Untertitel, sind übrigens nicht vorhanden.

https://twitter.com/Battlefield/status/1399742535942258691

Was ist zum neuen Battlefield bereits bekannt?

Diese Infos gibt es bereits: Neben dem neuen Reveal-Termin am 09. Juni sind bisher nur wenig Informationen zum kommenden Battlefield-Ableger bekannt. Als Zeitraum für die Veröffentlichung des Spiels wurde der Zeitraum zwischen Oktober und Dezember 2021 bekanntgegeben – Ende 2021 sollte Battlefield also spielbar sein. In der Vergangenheit erschienen Battlefield-Ableger in der Regel zwischen Oktober und November.

Auf welchen Plattformen läuft Battlefield? Nach aktuellen Stand erscheint der Shooter erscheint auf PC, Xbox Series X | S sowie PlayStation 5. Außerdem soll er auch auf den LastGen-Konsolen Xbox One und PS4 erscheinen. Laut Informationen aus einem Finanzbericht, in dem auch der Releasezeitraum bekannt gegeben wurde, soll sich der neue Ableger aber an der Leistungsfähigkeit der neuen Konsolengeneration orientieren.

Offen blieb bisher allerdings, wie das Setting und die Inhalte des Spiels aussehen werden. Ein Insider hatte Anfang des Jahres behauptet, das Spiel werde sich an Battlefield 3 orientieren und eher eine moderne Ausrichtung mitbringen.

Anzunehmen ist, dass der Reveal am 09. Juni bereits viele der offenen Fragen zum neuen “Battlefield” klärt. Das ist der Mittwoch in der kommenden Woche – somit ist die Enthüllung des Spiels nur noch etwas mehr als eine Woche entfernt. Eine genaue Übersicht zum neuen Ableger findet ihr hier: Battlefield – Alle bekannten Infos zum Multiplayer-Shooter.

ESO: Blackwood ist nun live – So startet ihr in die neue Erweiterung

Heute, am 1. Juni, erschien die neue Erweiterung Blackwood für The Elder Scrolls Online auf dem PC. Der Release lief reibungslos und wird mit einem neuen Trailer begleitet, der euch auf die düstere Story einstimmt.

Was passiert gerade bei ESO? Etwa gegen 13:00 Uhr unserer Zeit gingen die Server von The Elder Scrolls Online nach einer Wartung wieder live. Seitdem können die ersten Spieler bereits das neue Gebiet Dunkelforst erkunden, die neue Story erleben und sich die Gefährten freischalten.

Denn bisher kam es beim Release der Erweiterung Blackwood zu keinen Server-Problemen oder größeren Bugs. Das war zum Release von Greymoor im Vorjahr noch ganz anders.

Falls doch noch etwas passieren sollte, werden wir von MeinMMO euch in diesem Artikel darüber informieren.

Wer sich schon ein wenig auf die Story der Erweiterung einstimmen möchte, kann sich den neuen cinematischen Trailer zur Tore von Oblivion anschauen. Darin kämpfen die Helden aus ESO gegen den Daedra-Fürsten Mehrunes Dagon:

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Tipps zum Einstieg in Blackwood

Wie fängt man mit Blackwood an? Wer direkt mit der Geschichte von Blackwood beginnen möchte, kann das Gruppenfenster (standardmäßig Taste “P” auf dem PC) öffnen und dort den Gebiets-Leitfaden öffnen. Klickt dort auf Dunkelforst und wählt dann “Erzählung beginnen”. So bekommt ihr direkt auf der Karte gezeigt, wo ihr mit der ersten Quest beginnen könnt.

Alternativ könnt ihr auch direkt über die Wegschreine in den Dunkelforst reisen und dort selbstständig nach der Quest suchen.

Wie kommt man die neuen Gefährten? Dafür müsst ihr zuerst eine Quest abschließen:

  • Bastian Hallix bekommt ihr über die Quest Konkurrenz und Kontrakte. Die findet ihr südlich der Ätzhohnsenke an der Küste. Zum Starten der Quest müsst ihr den Gefährten selbst ansprechen.
  • Mirri Elendis hat die Quest Zerschlagen und Zerstreut und ihr findet sie nördlich des Untergangsgewölbes Vulpinaz im Norden von Dunkelforst. Sie startet mit dem Lesen der Notiz Abenteurer für eine spannende Angelegenheit gesucht!, welche ihr auf dem Boden finden könnt. Oder ihr sprecht Mirri ein Stück weiter nördlich direkt an.

Mehr zu den Gefährten findet ihr in diesem Guide: So könnt ihr die neuen Gefährten in ESO freischalten.

Wir von MeinMMO haben euch einige Guides und Artikel zusammengestellt, mit denen der Einstieg in Blackwood und die generelle Rückkehr zu ESO leichter fällt:

Wer zudem mit Blackwood komplett von vorne beginnen möchte, findet ein neues Tutorial vor. Dort lernt ihr die Basics des MMORPGs und könnt zudem im Anschluss entscheiden, ob ihr mit der ursprünglichen Geschichte, einer älteren Erweiterung oder direkt mit Blackwood starten möchtet.

Alle Infos zur neuen Erweiterung findet ihr hier: Alles Infos zur neuen Erweiterung Blackwood und den Inhalten 2021.

GTA 5: Twitch-Schurke vermasselt alles, gewinnt trotzdem – Weil sich mieses Benehmen lohnt

Der Twitch-Streamer Félix „xQc“ Lengyel liebt das Rollenspiel auf dem Server No Pixel bei GTA 5 und ist damit enorm erfolgreich. Aber er benimmt sich so schurkenhaft, dass er immer wieder von dem Server gebannt wurde. Jetzt setzt er sich durch: Er bringt dem Betreiber des Servers offenbar so viel Geld ein, dass er nun einen eigenen Server bekommt soll. Dort gelten laxere Regeln für die bösen Jungs.

Das ist die Situation:

  • Der Kanadier Félix „xQc“ Lengyel ist 2021 der erfolgreichste Twitch-Streamer der Welt. Wenn er Rollenspiel in GTA 5 betreibt, schauen ihm zigtausende zu. Auf dem Server „No Pixel“ spielt er aber einen Schurken und benimmt sich regelmäßig so daneben, dass er vom Server gebannt wird: Er cheatet, beleidigt Leute und hält sich nicht an die Regeln
  • xQc ist sicher schon ein halbes Dutzend Mal vom Server geflogen, kam aber immer wieder zurück. Das letzte Mal wirkte es aber so, als sei der Bann permanent. xQc sah ein, dass er das Rollenspiel auf dem Server zwar liebt, sich aber einfach nicht an die strengen Regeln des Servers halten kann
  • Jetzt verkündete der Boss des Servers jedoch: xQc und alle, die so schurkenhaft spielen wollen wie er, bekommen einen eigenen neuen Server

xQc verliert die Kontrolle, weil er furchtbar schlecht im Verlieren ist

Wie hat es xQc vermasselt? Der Twitch-Streamer war unheimlich erfolgreich mit seinen Abenteuern in GTA 5, aber immer kam ihm was in die Quere. xQc ist als notorisch schlechter Verlierer bekannt: Wenn ihm ein anderer Streamer in GTA 5 blöd kam, beleidigte xQc ihn schon mal hart, drohte, ihn vom Server bannen zu lassen oder seine riesige Zuschauerschaft setzte dem anderen zu. Außerdem griff xQc auch schon mal zu Cheats und Tricks, um sich einen Vorteil zu verschaffen.

Das gefiel anderen Streamern auf dem Server nicht: Sie fanden xQc egozentrisch und störend. Sie wollten nicht von ihm für YouTube-Clips „gemolken“ werden.

Letztlich führten die Regelverstöße von xQc immer wieder dazu, dass er von dem populären Server gebannt wurde, einige Tage schmollte, während sein Erfolg auf Twitch dahinschmolz, und dann doch wieder auf den Server durfte.

Der letzte Bann schien aber wirklich permanent zu sein: xQc hatte sich am 23. Mai damit abgefunden, dass er einfach nicht mehr GTA 5 spielen konnte, obwohl er das Rollenspiel so sehr liebte.

Er bekam sein Temperament einfach nicht in den Griff:

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xQc entschuldigte sich nach Banns immer wieder: Er habe die Kontrolle verloren und wüst um sich geschlagen.

Super-Server zu GTA 5 kriegt “Schwester-Server”

Das ist jetzt die neue Nachricht: xQc erklärt seinen Fans, der Gründer von „No Pixel“, Koli, habe jetzt zugestimmt, einen Schwester-Server zu eröffnen, auf dem laxere Regeln gelten sollen.

Wie xQc sagt, habe er mit Koli abseits des Streams gesprochen. Der Server sei schon startklar und werde in einigen Tagen live gehen:

  • Der Server soll deutlich mehr Geld geben – etwa doppelt so viel
  • die Strafen sollen gleich bleiben, aber dadurch, dass es mehr Geld gibt, werden die Strafen indirekt halbiert
  • Das Wichtigste sei aber, dass xQc von dem Server nicht gebannt werden kann

Laut xQc sei der Server schon jetzt ein großer Erfolg für Koli: Der Server sei bereits ausverkauft.

Koli hat in seinem eigenen Stream bestätigt, dass der Server im Prinzip eine Kopie des “No Pixel”-Servers sein soll, mit deutlich mehr Geld (via twitch). Der Server soll eher für Spaß da sein. Koli selbst sagt, er wird den nicht so ernst nehmen.

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Twitch-Streamer wirft GTA 5 RP hin, weil gespielter Job zum echten wird: „Es ist brutal“
von Schuhmann

In der Welt von Twitch lohnt sich das Verbrechen

Das steckt dahinter: Das ist ein Musterbeispiel für „Gute Streamer kommen in den Himmel – böse Streamer überallhin.“

xQc hat mit seinem Auftreten als Outlaw, der sich an keine Regeln hält und jedem Impuls nachgeht, eine riesige Zuschauerschaft um sich geschart, die sehen will, wie er gegen Regeln verstößt.

Ein normaler Streamer wäre jetzt nach dem Bann Nummer X in der Versenkung verschwunden. xQc ist aber offenbar „Too big to fail“ und bekommt eine Extra-Wurst.

Es ist die Frage, ob ein Server „nur für die bösen Jungs“ denselben Erfolg hat wie der alte. Denn ein Großteil der Freude von xQc bestand ja daran, sich auf einem Server daneben zu benehmen, bei dem viele andere extra nach den Regeln spielen und sogar Polizisten verkörpern, die Regeln durchsetzen.

Twitch-Streamer zeigt, was passiert, wenn man seine Freundin in GTA 5 zusammenschlägt

Quelle(n):
  1. dexerto