Story von Destiny 2 ist „kaputt, aber gut geschrieben“, sagt größter Lore-Experte

Wie bewertet der bekannteste Lore-Experte von Destiny 2 die Geschichte des MMO-Shooters? Er kritisiert lose Enden, hebt wunderbar geschriebene Charaktere hervor und macht Hoffnung für die Zukunft.

Das ist der Story-Experte: In der Destiny-Community ist James Byford besser als „My Name is Byf“ bekannt. Er hat sich über Jahre den Ruf des größten Lore- und Story-Experten des Spiels erarbeitet.

Er wird dafür bewundert, dass er die vielen Puzzlestücke der Geschichte des MMO-Shooters akribisch zusammensetzt und mit seiner Süßholz-Stimme den Spielern näher bringt.

Selbst Entwickler Bungie ist auf den „Lore Daddy“ mehrfach aufmerksam geworden. Zuletzt hat Kommunikations-Chef Deej – das ist der, der sich nicht wie ein Pony reiten lässt – in einem Charity-Stream versucht, Byfs Stimme beim Lesen von Lore-Einträgen nachzumachen, sehr zur Freude der Zuschauer.

Der Verkünder der Destiny-Story, so wird Byf von der Community gesehen

Auch wir bei MeinMMO greifen für Story- und Lore-Artikel gerne auf Byf zurück:

Diesmal rechnet der Experte mit der Story von Jahr 3 ab (via YouTube). Er übt dabei harsche Kritik, meint aber auch, dass wir mit das Beste in Sachen Destiny-Story überhaupt erleben durften.

Die Story wird in lose Enden zerrissen…

Das wird kritisiert: Shadowkeep läutete das dritte Jahr von Destiny 2 mit einem Story-Paukenschlag ein: Die Hüter treffen endlich greifbar auf die mysteriöse Dunkelheit. Byf nennt es eine „monumentale Entdeckung“, als wir das Pyramidenschiff auf dem Mond betreten.

Shadowkeep sollte und wollte einen zusammenhängenden Handlungsbogen spannen. Der soll ein Jahr umfassen und in der Ankunft der Dunkelheit gipfeln. Doch dann folgt ein harter Schnitt, das große Ziel der Story wird aus den Augen verloren. „Jetzt beginnt alles auseinanderzufallen“, denn in den nun folgenden Seasons tritt die Geschichte um unseren Erzfeind in den Hintergrund.

Zwischendrin schimmert die dunkle Bedrohung – auf die ja seit 6 Jahren alles zuläuft – immer mal wieder durch. Doch meist geschieht dies unpassend: Mitten in Season 10 wird uns beispielsweise die Dunkelheit vor den Latz geknallt. Damit rückte die saisonale Geschichte rund um ein auf die Erde stürzendes Raumschiff aber in den Hintergrund.

Durch Shadowkeep nahm die Geschichte um die Dunkelheit und die Pyramidenschiffe richtig Fahrt auf

So sieht die Forderung von Byf aus: Generell bemängelt Byf, dass Destiny die Geschichte in zu viele Stränge aufdröselt, denen ein klares Ziel fehlt – sie laufen ins Leere.

Er fordert mehr Fokus auf das Ober-Thema, den großen Handlungsrahmen. So wird vorgeschlagen, dass die Charaktere aus den einzelnen Season sichtbarer mit dem Thema der Dunkelheit interagieren.

Es soll nicht auf die kleineren Handlungsstränge verzichten werden, sie sollen aber den roten Faden ergänzen. Byf meint, es muss ersichtlicher sein, „warum wir die Helden zurückbringen“. Die Antwort ist simpel: „Weil die Dunkelheit kommt!“

… die zu den besten Geschichten gehören, die Destiny 2 hat

Das lobt der Experte: Bei all der Kritik an den saisonalen Storylines muss Byf aber gestehen, dass diese Geschichten für sich betrachtet großes Kino sind.

Seit Jahr 3 finden die Spieler endlich große Brocken der Story auch wirklich im Spiel. Vorbei sind die Zeiten, in denen ausschließlich über Itembeschreibungen oder externe Texte die coole Geschichte von Destiny erzählt wurde – keine Angst, wer dieses Storytelling mag, wird nach wie vor fündig.

Besonders gut hat Byf die Geschichte um Saint-14 aus Season 9 gefallen:

  • Wir hören nicht nur von dem Kult-Charakter, in den Storymissionen stehen wir mit ihm Seite an Seite und erleben, wie er zum „größten Titanen, der jemals lebte“, wurde.
  • Durch uns steht Saint-14 quasi von den Toten auf
  • Wir erfahren, wie andere Charaktere in die Ereignisse verstrickt sind – beispielsweise der zeitreisende Warlock Osiris
  • In einer epischen Cutscene werden wir Zeuge, wie Saint-14 unsere Welt betritt und gleich seinen Dickschädel im Kampf beweist
  • Überraschend tauchte der Titan im Turm auf und versucht seitdem, mit der ihm fremd gewordenen Welt zurechtzukommen

All das haben wir im Spiel selbst erlebt oder in die Wege geleitet. Auf Bungie.net gibt es dazu ergänzende Kurzgeschichten. Daran hat Byf nichts auszusetzen, die Ereignisse sind hervorragend geschrieben und inszeniert. Doch leider fehlt die Verbindung zum großen Ganzen.

Die Ankunft der Dunkelheit macht Hoffnung auf die Zukunft

So sieht der Experte die aktuelle Season: Season 11 soll storymäßig die kritisierten losen Enden zusammenführen, soll uns auf das „nächste große Ding“ vorbereiten. Die Saison der Ankunft macht ihrem Namen alle Ehre: Die Pyramiden sind da und in Events stellen wir Kontakt mit ihnen her. Alles scheint endlich in eine Richtung zu laufen.

Viele interessante Charaktere werden in saisonale Tätigkeiten involviert und alle haben einen Bezug zur aufkommenden Dunkelheit, also dem Thema von Jahr 3:

  • Eris Morn und der Vagabund, die man sofort mit der Dunkelheit assoziiert, nehmen in Season 11 prominente Rollen ein
  • Fast vergessene Elemente werden gekonnt in die Handlung eingewoben: Savathûn und der Sohn von Oryx wollen verhindern, dass wir Kontakt mit den Pyramiden aufnehmen – was sollen wir nicht hören?
  • Savathûn wird seit Forsaken im Hintergrund als der Nachfolger von Oryx aufgebaut – Und Bungie bestätigte schon, dass die Hexen-Königin in 2021 ihren großen Auftritt bekommt
  • Auch die Eröffnungs-Quest und die wöchentlichen Ausflüge in die „Interfrenz“-Mission liefern seiner Meinung nach ab
Im neuen Prophezeiung-Dungeon aus Season 11 ergründen wir die Dunkelheit und die mysteriösen Neun

Noch ist die Season erst am Anfang und ein abschließendes Fazit ist daher nicht möglich. Aber schon jetzt attestiert Byf der Season 11 eine tolle Story, die endlich einen Fokus hat und gut geschrieben ist.

Stimmt ihr den Ausführungen des Lore-Experten zu oder seht ihr die Geschichte doch anders? Welches lose Ende würdet ihr gerne endlich abgeschlossen wissen? Wie es mit der Geschichte und Destiny 2 in Jahr 4 weitergeht, lest ihr: Destiny 2 geht noch Jahre als MMO weiter – Jenseits des Lichts und Pläne bis 2022

Quelle(n): My Name is Byf auf YouTube
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Mr.Tarnigel
8 Tage zuvor

Story?
im Moment weiß ich echt nicht für wen ich was mache und warum.
Ich Lauf einfach so durch die Welt und kann nicht machen was mir gefällt.

Wer ist eigentlich mein haupgegner den ich hassen kann?

Marki Wolle
10 Tage zuvor

Flickenteppich vom Anfang bis zum Ende, kann nicht glauben das ich das sage, aber bislang finde ich die Story von Destiny 1 immer noch besser, es gibt zwar auch ein paar coole Kniffe wie Uldren und Co. in Destiny 2 aber dennoch viel zu wenig – Cayde ist tot, Uldren kp, Variks kp, Fremde naja soll wohl in 1-3 Jahren kommen, Eris kp, Calus kp, Sprecher völlig unbefriedigendes Ende bitte umschreiben usw…

Die einzigen „Storys“ die man von mir aus löschen könnte wären Eva Levante, Tess, Hawthorne und Osiris die Pfeife

xXJD89Xx
10 Tage zuvor

Nach der roten Schlacht kam Storytechnisch nur noch Müll von bungie. Bis zu dem Zeitpunkt hatte jedes dlc mindestens 5-6 Story MISSIONEN.

Mit forsaken begann der Tiefpunkt in der man eine Story in Abenteuer gepackt hat, und das hat sich nicht geändert, ganz im Gegenteil.

Also ich finde ja lore etc. ganz schön für Leute die sowas mögen, aber ich möchte eine coole Story (und die könnte bungie locker bieten) im Spiel erleben anhand von zusammenhängenden Missionen, die schwerer werden, mit cutscence gefüttert sind und ein würdiges Ende wie die schwarze Garten Story oder die oryx Story finden.

Mittlerweile sollen wir ein öffentliches event farmen und Aktivitäten die uns vorgegebenen werden spielen, bevor man an die eigentliche Story darf.

Wohin wird das noch führen?

Marki Wolle
10 Tage zuvor

Ich stehe dir bei mein Freund!

Cameltoetem
10 Tage zuvor

Ja das sehe ich wirklich exakt genau so. Mir scheint die Handlung, jetzt da bereits 3 DLC angekündigt wurden, mehr einem roten Faden zu folgen. Nach einer ganzen Zeit die ich etwas weg von Destiny mit CoD verbracht habe fühlt sich das Spiel für mich heute wieder toll an. Ich freue mich jeden Tag darauf. Die Pause hat gut getan.

Meinmmouser
10 Tage zuvor

Die Story ist schlecht präsentiert und lächerlich. Ein Zauberplanet fliegt rum und macht Sachen woraufhin coole Typen pöse Aliens abknallen. Könnte so auch in einem schäbigen Avengers-Film vorkommen.

Chris
10 Tage zuvor

Dem Teil mit dem „schlecht präsentiert“ stimme ich dir zu. Aber wie du grade die Story abfertigst kann man das mit jeder Story machen.

RaZZor89
10 Tage zuvor

Für mich wird die „Geschichte“ null präsentiert geschweige denn inszeniert. Punkt

Tony Gradius
10 Tage zuvor

Die Story in Destiny ist gut geschrieben? Erlaube mir, zu widersprechen. Iain M. Banks Kultur-Zyklus (insbesondere „Bedenke Phlebas“) ist gut geschrieben. Um nur mal ein Beispiel zu geben, dass ich gute Science Fiction Geschichten durchaus zu schätzen weiss.
Wer hier aus meist zusammenhanglosen aber in farbiger Bildsprache verfassten Versatzstückchen der Lore eine gute Story liest, hat sich vor allem im Kopf seine eigene Story zusammengesetzt. Die mag dann gut sein, das Ausgangsmaterial ist es als zusammenhängende „Story“ indessen nicht. Und was davon in bewegten Bildern im Spiel umgesetzt wird, ist ärmlich bis lächerlich
Ein jeder mag sich als Beispiel mal den überaus dämlichen Oxa/Ozot Monolog nach Abschluss des „Insight Terminus“ Strikes vor Augen halten.
Destiny hat coole Alienrassen als Gegner, kommt in Sachen Storytelling aber gerade so auf Hollywood-Space-Opera Niveau. Muss für ein Videospiel nichts Schlechtes sein…

Mac31
10 Tage zuvor

Kaputt aber gut geschrieben, trifft es schon. Das „gut geschrieben“ nützt aber alles nichts, wenn Bungie gar nicht richtig erzählen will. Das liegt meiner Meinung nicht daran, das man es nicht könnte, in Einzelfällen hat man es ja auch hinbekommen. Vielmehr ist dieses Storytelling-Light Teil des Game-Konzepts. Ein Shooter mit guten Gunplay, Action und ein klein wenig Story, damit davon Niemand belästigt wird. Mehr Storytelling wird nicht kommen, macht euren Frieden damit.

CandyAndyDE
10 Tage zuvor

Irgendwann in der fernen Vergangenheit eroberte das Kabalenreich die Psion-Rasse und zerstörte dabei die OXA-Maschine. Jahrhunderte später stellte ein brillanter Psion-Wissenschaftler namens Freeborn Otzot die Maschine auf einem Psion-Mond namens Brand nach. Umun’arath entsandte eine Kabalen-Armada, um Brand zu bombardieren, um das Gerät erneut zu zerstören, wurde jedoch von Kaiser Calus angewiesen, zurückzutreten.
Anstatt Otzot zu bestrafen, belohnte Calus sie und die OXA-Maschine wurde für den Einsatz des Imperiums integriert. Calus behauptet, „die verrückten Prophezeiungen“ dieser Maschine oder ihres Originals interpretiert zu haben, von denen eine den Aufstieg von Oryx, dem König der Besessenen, vage beschreibt.

Während Ghauls Putsch nutzte Otzot die OXA-Maschine, um ihren Mitverschwörern heimlich Pläne zu übermitteln.

Die Vex hielten Informationen über die OXA-Maschine über den Insight Terminus auf Nessus zugänglich. Auf diese Informationen wurde zu einem unbekannten Zeitpunkt sowohl von Otzot als auch von einer simulierten Instanz der Ishtar-Kollektivwissenschaftlerin Maya Sundaresh zugegriffen.

Nach der Roten Schlacht führte Kargen, der Technokrat, eine Offensive am Insight Terminus an und versuchte, die Maschine auf irgendeine Weise zu verstärken.

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Grade mal gegoogelt. Danke für die Erinnerung. Das hat mich immer gewurmt.

Tony Gradius
10 Tage zuvor

Genau das meine ich: ein in farbiger Bildsprache verfasstes Versatzstückchen, das sich nur durch die eigene Fantasie zusammen mit anderen Versatzstückchen zu einer „gut geschriebenen Story“ verbindet. Richtig gute SF übernimmt das „gut geschriebene“ Verbinden zur Story für dich und überläßt es dir lediglich, das Beschriebene im Kopf zu Bildern werden zu lassen.
Und was davon in bewegten Bildern im Spiel landete… breiten wir den Mantel des Schweigens darüber aus.
Wäre Destiny Film oder Fernsehserie würde ich das Storytelling imo eher mit Disney Star Wars als mit Mr. Robot oder Blade Runner vergleichen. Aber wie gesagt: die Destiny-Welt hat andere Stärken, so z.B. glaubwürdige und gut designte Aliens sowie Schauplätze.

Antiope
10 Tage zuvor

Destiny ist aber kein Film und auch keine Fernsehserie. Es ist ein Spiel mit dem Fokus auf Gameplay. Also bedient es sich ludischer Methoden für das Storytelling bzw. Storytellingmethoden die mehr in die Natur eines Spieles passen, wie z.B. Environmental Storytelling. Dass Bungie da definitiv noch sehr viel Luft nach oben hat und viel von anderen Spielen lernen kann, ist klar. Meist kämpft halt die Natur eines MMOs dagegen an. Wäre Destiny ein Singleplayerspiel wäre es deutlich einfacher für Bungie eine gescheite Story zu erzählen, weil man da dann eben maßgeschneiderte Level zaubern kann und den Grind weglassen kann und eben einfach eine Geschichte erzählt die dann auch endet. Aber ein MMO ist eben etwas was stetig in Entwicklung ist. Sicherlich nicht vergleichbar mit einem Film der ein klares Ende hat und einzig auf Story fußt und Dinge wie Gameplay und Progression nicht beachten muss.

N0ma
10 Tage zuvor

trifft glaub ich auf die meisten(oder alle) MMORPGs zu
ist halt kein Buch mit Seite 1…X

Scofield
10 Tage zuvor

Der lore Experte hat eventuell ahnung was den lore teil angeht. Aber dieses Hintergrundwissen kann und will ich nicht berücksichtigen wenn es darum geht was im Spiel ist. Nämlich nicht viel!

Zavala: Ein überdimensionierter Schlumpf der nicht mal nen psion rechtzeitig stoppen kann.

Ikora: macht einen auf sooo intelligent. Aber verhindert hat sie nichts. Stichwort: „ich hätte es kommen sehen müssen hüter.

Cayde: versucht immer krampfhaft witzig zu sein, ist es aber nicht. Tot.

Petra: Kommt zum schluss und stiehlt den uldren kill. Hat davor im Prinzip nichts getan.

Drifter: Möchtegern badboy der große Töne spukt aber sonst? Unser hüter wischt mit dem armleuchter doch den boden auf.

Osiris: waschlappen. Also so einen hype wie der in d1 hatte. Schlimm was daraus gemacht wurde. Gleiches gilt für den psycho bruder vance. Auch wenn da wohl was komme könnte den wieder interessant zu machen.

Saint 14: Nice. Kommt mir aber auch generft vor.

Shaxx: Null beleuchtet bisher und das wird wohl auch so bleiben.

Saladin: fragt sich ob er auch gegen richard (lionheart) gekämpft hat?

Der einzige der wirklich seiner rolle gerecht wird und bisher keinen finger selber krumm gemacht hat ist der IMPERATOR CALUS!

Ron
10 Tage zuvor

Ergänzen möchte ich auch noch die ganzen „Eisernen Lords“, die in D1 lange Zeit den Eliten-Status hatten, dabei konnten die nicht mal diese lächerliche Siva Invasion aufhalten und sind alle der Reihe nach gefallen.

What_The_Hell96
10 Tage zuvor

Um fair zu bleiben: wir (der Spieler) sind ja eigentlich die Hauptfigur. Würden jetzt die NPCs trotz legenden status alle krasser sein als wir, was wären dann unsere Spielziele? Es muss ja darauf hinauslaufen das nur wir die bedrohung abwenden können

Chris
10 Tage zuvor

Hast schon soweit recht. Nur ist dieser Sprung so extrem. Dem Charakter hat die Entwicklungsphase voll gefehlt. In D1 Vanilla war einfach kaum Storyinhalt da, wichtige Main NPCs wurden eigentlich 0 behandelt. Unser Hüter war von Anfang an mächtiger als all jene Hüter, die er so getroffen hat. Dadurch verlieren Nebencharaktere an Bedeutung. Und dann im Nachhinein damit anzufangen die Geschichten zu erzählen, hat nicht diesen Impact wie die Charaktere vom Start an kennen zu lernen.
Ich weiß noch ganz genau wie es war als ich das erste Mal Destiny gespielt habe. Ich erinnere mich noch genau wie ich meinen 1. Charakter erstellt habe und an die 1. Mission. Weißt du woran ich mich nicht erinnere? Wann ich das erste Mal auf Zavala, Ikora, Cayde oder den Sprecher getroffen bin. Man hat es zwar geschafft in TTK uns eine Beziehung zu Cayde aufzubauen, aber dennoch fehlt irgendwie die Relevanz.

Nolando
9 Tage zuvor

das erste mal auf die vorhut bist du glaube ich nach der ersten oder zweiten mission getroffen als du das sprungschiff entdeckt hast. danach gings direkt zum turm und dann in den großen konferenzsaal wo alle saßen und dich empfangen haben

Nolando
9 Tage zuvor

du zählst die charaktere auf und was schlecht an denen ist, aber eigentlich beschreibst du nur deren eigenschaft. alle haben durch den großen Krieg einiges erlebt und durchgemacht, dadurch wurden sie zu dem was sie jetzt sind.

Zavala der keine risiken mehr eingehen will und sich deshalb zu oft fragt ob das jetzt der richtige nächste schritt wäre.
er ist dafür da dich zurückzuholen wenn deine gefühle oberhand nehmen (siehe Caydes Tod)

ikora die wusste was passieren würde/könnte, es versucht hat zu verhindern und dadurch alles schlimmer wurde. also hält sie sich zurück, sie weiss sie hätte vieles verhindern können, aber weiss auch das durch das einmischen in die zukunft schlimmeres folgen kann.
Sie ist diejenigen die dir mit Weisheit hilft.

cayde ist ganz klar unsicher, die eigenschaft kennt jeder. Unsichere Menschen die angst haben zuneigung zu zeigen oder sich schwach zu zeigen neigen dazu eine Charaktereigenschaft zu entwickeln die das übertönt. in seinem fall ist es den sprücheklopfer zu spielen. bei seinem tod sehr deutlich zu sehen das er doch schwach ist, anhand seiner wort wahl.
er ist derjenige der dir zeigen soll das man ruhig mal machen soll. konsequenzen gibt es danach.

petra einfach zu selten in erscheinung getreten, für mich eher einer der unwichtigeren npc

der vagabund hat der vorhut vor jahren den rücken gekehrt, nachdem er gemerkt hat das er zu eingeschränkt ist und die vorhut ihm eh nicht helfen konnte. darauf hin hat er angefangen für jeden, aber hauptsächlich für sich selbst, zu arbeiten. die neun etc. er hat dadurch ein wissen erlangt das kein andere hat, er darf es aber nicht teilen. also führt er dich auf den weg um die richtigen puzzlestücke zu bekommen.
er könnte die figur sein die dir zeigt, egal was passiert ist und was du durchgemacht hast, zu hause ist immer wieder ein platz und du kannst immer zurück (natürlich ist das bei dem nicht so gefühlvoll grin )

Osiris hat eine ähnliche Aufgabe wie ikora, er hat viel gesehen und hat sich selbst dadurch stark verändert, er hat zwar eine große rolle in D2 erhalten, leider wurde er in meinen augen nicht stark genug berücksichtigt. hier ist viiiel potenzial verloren gegangen

Bruder Vance, über den will ich nicht reden. DER MACHT MIR ANGST :0

Saint 14 wie byf auch schon sagte, der erste und einzige npc bisher der eine eigenen richtige storyline mit sinnvoller erzählung bekommen hat, ohne alles lesen zu müssen. mein einziges manko warum zur hölle hat der keinen russischen akzent in der deutschen version sad

Shaxx geb ich dir recht

Saladin wird in D2 zwar nicht weiter beschrieben, hat aber in D1 ein komplett eigenes DLC erhalten wodurch du seine geschichte erfahren hast, wenn bungie jetzt in D2 die geschichte nochmal erzählt wird wieder nach recycling gerufen. Aber er ist derjenige der dir zeigen kann, egal wie mächtig du bist oder angesehen wirst, irgendwann wirst auch du fallen.

CandyAndyDE
10 Tage zuvor

Mein Highlight dieser Season: Die Dunkelheit
Sie breitet sich aus und überall tauchen Pyramidenschiffe auf.
Und was machen die Hüter?
Sie feiern die Sonnenwende der Helden
„Ccchüter, wie schöööön, dass du daaaa bist. Iccccchhh hab dicccch sooo vermiiiisssst.“
Absolut glaubhaft geschrieben. Verdient mindestens einen Oscar.

Chriz Zle
10 Tage zuvor

Wo haben denn die NPC’s auch nur ansatzweise irgendeine Interaktion mit dem Spiel / der Story oder sonst was?

Sie haben ihre Schienen-Schuhe an und fahren auf der festgefahrenen Story-Schnippsel-Video Schiene die alle paar Monate uns mal 2-3 Minuten Story zeigt.

Aber während dieser Monate haben die mal absolut gar keine Interaktion mit dem Spiel, ausser dämlich rum stehen und seit nunmehr 3-4 Jahren Destiny 2 die selben 3 Sprüche kloppen wenn man zu denen läuft.

Schon beim riesen Ereignis, Caydes Tot, war doch absolut keine Interaktion zu spüren. Glaube jeder NPC einen Satz oder sowas.

Also bitte da muss weit mehr passieren!

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