Heiler spielen in New World eine wichtige Rolle, sobald es in die Gruppen-Inhalte geht. Man braucht Healer für Expeditionen, Welt-Events und natürlich in den instanziierten PvP-Inhalten. MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch zeigt euch jeweils ein PvE- und ein PvP-Build, mit denen ihr in jeder Gruppe mit offenen Armen empfangen werdet.
Was sind das für Builds? Die beiden Heiler-Builds, die wir euch hier vorstellen, sind vorwiegend für Gruppen-Inhalte gedacht. Ihr könnt damit zwar in der offenen Welt leveln, werdet jedoch deutlich länger brauchen, als wenn ihr direkt auf Schaden geht.
Ich selbst habe bereits die Heiler-Variante im PvE gespielt und mir das PvP-Build empfehlen lassen.
Die fertigen Skill-Trees, die ihr als Bilder eingebettet seht, kommen von der Webseite nwdb.info, die bereits ein Tool zum Erstellen von Builds besitzt.
Wer spricht hier? Alexander Leitsch ist der MMORPG-Experte auf MeinMMO. In Spielen wie Guild Wars 2, Black Desert und ESO hat er tausende von Stunden investiert. In New World hat er bereits über 800 Spielstunden erreicht und konnte auch schon nach dem Release einige Stunden im Spiel verbringen.
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Lebensstab und Eisstulpen – PvE (und optional PvP)
Warum wird diese Kombo gespielt? Der Lebensstab gilt als die ultimative Waffe, wenn es um Heilung geht. Sowohl die Fähigkeiten als auch die verschiedenen passiven Effekte legen Wert darauf, dass ihr euch selbst oder Verbündete heilt. Ideal also, wenn man als Heiler in einer Gruppe spielen möchte.
Die Eisstulpen wiederum dienen dazu, den Schaden eurer Gruppe zu erhöhen, Feinde zu verlangsamen oder euch unverwundbar zu machen. Sie dienen nur als Ergänzung, denn eure primäre Spielweise liegt beim Lebensstab.
Das Tolle an dem Build ist, dass es sowohl im PvE als auch PvP spielbar ist. Im PvP liegt der Fokus eurer Spielweise jedoch verstärkt darauf, dass ihr die Eisstulpen nutzt und Feinde darüber einfriert, um sie von euch fernzuhalten. In diesem Guide beschreiben wir jedoch hauptsächlich die PvE-Spielweise.
Wie verteile ich die Attribute? Der Fokus des Builds liegt auf Heilung, entsprechend investiert ihr eure Punkte in Konzentration. Übrige Punkte gehen in Konstitution, damit ihr etwas mehr Defensive habt.
Welche Skills nutze ich beim Lebensstab?
Gesegneter Boden
Leuchtfeuer
Umarmung des Lichts
Euren ersten Fähigkeitspunkt investiert ihr im Heiler-Baum in die passive Absolution, damit ihr keine Manakosten mehr bei Angriffen habt. Danach geht es in den Beschützer-Tree. Dort schaltet ihr die Fähigkeiten Leuchtfeuer und Umarmung des Lichts frei.
Generell heilt ihr mit dem Lebensstab, in dem ihr Feinde attackiert. Das passiert durch die Passive von Schlag der Wonne aus dem Heiler-Baum. Wichtig ist zudem, dass ihr und eure Verbündeten in der Fähigkeit Gesegneter Boden steht, da sie dort zusätzliche Heilung aus allen Quellen bekommen.
Wichtig ist zudem die passive Fähigkeit Göttlicher Segen ganz am Ende des Heiler-Baums. Dadurch heilt ihr Verbündete, die unter 50 % Lebenspunkte sind, nochmal effektiver.
Welche Skills nutze ich beim Eisstulpen?
Eissturm
Eisregen
Eisgrab
Die Eisstulpen dienen primär dazu, den Schaden von euch und eurer Gruppe zu erhöhen und bieten zudem mit dem Eisgrab einen “Notfall-Skill”, über den ihr euch unverwundbar machen und Mana regenerieren könnt.
Durch die Fähigkeit Eissturm in Kombination mit der passiven Schwächende Böe steigt der Schaden eurer Gruppe an den Zielen, ebenso wie beim Eisregen und der passiven Eisiger Schauer, der die Verteidigung der Feinde reduziert.
Wie sieht die Ausrüstung aus? Ihr setzt im PvE eher auf leichte oder mittlere Ausrüstung. Wichtig für euch ist der Diamand-Gem im Lebensstab, über den ihr euren Schaden und eure Heilung erhöht, sofern ihr volles Leben habt.
Im PvP hingegen solltet ihr auf mittlere oder sogar schwere Rüstung setzen, um mehr Schaden durch Feinde einstecken zu können.
Wie sieht die Rotation der Fähigkeiten aus? Grundsätzlich gilt, dass ihr so stehen solltet, dass eure Verbündeten zwischen euch und dem Gegner stehen. Ihr startet mit dem Lebensstab, den ihr auch hauptsächlich nutzt.
Zum Start ist es wichtig, dass ihr eure passive Fähigkeit Intensivierung nutzt. Dafür müsst ihr 3 starke Angriffe ausführen, was eure Heilung spürbar erhöht. Damit ihr die 3 Stapel haltet, müsst ihr alle 10 Sekunden einen starken Angriff landen. Auch über die Ausweichrolle erhöht ihr passiv eure Heilung, sodass ihr diese immer mal wieder nutzen solltet.
Danach setzt ihr die Fähigkeit Gesegneter Boden auf euren Tank oder in eure Gruppe und nutzt die Fähigkeit Leuchtfeuer. Leuchtfeuer kann von da an permanent auf Cooldown genutzt werden.
Durch die passive Revitalisierung werden eure Cooldowns reduziert, wann immer ihr einen leichten Angriff ausführt. Da ihr auch mit leichten Angriffen heilt, ist das eure primäre Aufgabe: angreifen.
Sollten die Lebenspunkte der Verbündeten knapp werden, nutzt ihr die Fähigkeit Umarmung des Lichts und macht vorher auf jeden Fall eine Ausweichrolle, damit ihr die maximale Heilung habt.
Was ist mit den Eisstulpen? Die setzt ihr primär dann ein, wenn eure Gruppe so stabil ist, dass gerade keine Heilung, sondern eher mehr Schaden benötigt wird. Hier ist besonders der Eissturm nützlich, der euren und den Schaden eurer Gruppe erhöht.
Außerdem habt ihr dort die Fähigkeit Eisgrab, über die ihr euch im Notfall unverwundbar machen und Mana regenerieren könnt.
Lebensstab und Schwert+Schild – PvP (und optional Open World)
Warum wird diese Kombo gespielt? Auch im PvP ist der Lebensstab die perfekte Waffe, um Verbündete zu heilen.
Allerdings werdet ihr hier öfter in den Fokus geraten. Feindliche Spieler werden gezielt Heiler attackieren oder ihr landet plötzlich direkt in mehreren AoE-Feldern oder einer Falle. Dafür eignet sich dann die Waffe Schwert+Schild gut, um eure Verteidigung zu erhöhen und euch auch im Nahkampf zur Wehr setzen zu können.
Das Build ist vor allem für PvP-Inhalte gedacht, lässt sich aber auch in der Open World nutzen, etwa für Duelle oder Welt-Events. Für Dungeons empfehlen wir jedoch das oben vorgestellt Build.
Wie verteile ich die Attribute? Ihr setzt auch bei diesem Build vor allem auf den Wert Konzentration. Als Ergänzung dazu nehmt ihr Konstitution, um eure Lebenspunkte zu erhöhen.
Welche Skills nutze ich beim Lebensstab?
Gesegneter Boden
Schutzsphäre
Leuchtfeuer
Generell gilt auch bei diesem Heiler-Build, dass ihr über Angriffe und eure Fähigkeiten die Verbündeten heilen könnt. Im Vergleich zum oberen Build ist eure Heilkraft jedoch ein bisschen geringer, um stattdessen euer Überleben zu sichern.
So skillt ihr die passive Abwehrendes Licht, über die ihr Mana bekommt, wenn ihr erfolgreich blockt. Zudem nehmt ihr diesmal die Eile mit, die ihr über Leuchtfeuer bekommt.
Bei den Fähigkeiten tauscht ihr Umarmung des Lichts gegen Schutzsphäre. Die bringt Verstärkung und damit präventiv weniger einkommenden Schaden, statt der Heilung von Umarmung des Lichts.
Welche Skills nutze ich bei Schwert+Schild?
Schildschmetterer
Schildsturm
Trotzhaltung
Beim Schwert fokussiert ihr euch vollkommen auf den Defender-Tree. Hier skillt ihr die Fähigkeiten Schildsturm, Schildschmetterer und Trotzhaltung. Auch hier spielen passive Fähigkeiten eine wichtige Rolle, um euer Überleben zu sichern.
So skillt ihr Robuster Schild, das euch passiv 15 % mehr Rüstung bringt, Elementarwiderstand, das euch 10 % weniger Schaden durch Magie bringt, und Tapferkeit, durch das ihr beim Tragen eines Schwertes automatisch 10 % zusätzliche Lebenspunkte bekommt.
Die Trotzhaltung ist euer defensivster Skill, da er einkommenden Schaden reduziert.
Ihr skillt lediglich eine passive Fähigkeit im Schwertmeister-Baum. Mit Achillesferse könnt ihr Feinde verlangsamen, wenn ihr vor ihnen fliehen müsst.
Wie sieht die Ausrüstung aus? Ihr setzt vollkommen auf schwere Rüstung, um auch mitten im Getümmel überleben zu können.
Wie sieht die Rotation der Fähigkeiten aus? Das ist im PvP grundsätzlich etwas schwieriger zu sagen. Auch hier gilt jedoch, dass ihr grundsätzlich so stehen solltet, dass Verbündete zwischen euch und dem Feind stehen. Dann heilt ihr sie passiv durch Angriffe.
Auch in diesem Build solltet ihr wieder durch Schwere Angriffe eure Intensivierung stapeln und durch die Ausweichrolle stärkt ihr wieder eure ausgehende Heilung.
Solltet ihr jedoch von Feinden belagert werden, seid ihr diesmal im Nahkampf gewappnet. Mit Schildschmetterer könnt ihr einen Feind stunnen und bekommt Ausdauer zurück, mit Schildsturm von ihm wegspringen. Trotzhaltung reduziert einkommenden Schaden und kann damit euer Überleben sichern. Zudem gibt es den Buff Verstärkung, wenn ihr erfolgreich blockt.
Alle unsere Guides zu New World findet ihr in dieser Übersicht:
Bei CoD Vanguard startet bei einigen Spielern die Kampagne nicht oder ist gesperrt. Wir zeigen euch, wie ihr den Fehler möglicherweise beheben könnt.
Um was geht’s? Wenn ihr zu den Leuten gehört, bei denen die Kampagne in Call of Duty Vanguard gesperrt ist und nicht startet, dann zeigen wir euch hier ein paar schnelle Tipps, die das Problem lösen könnten.
Update vom 8. November: Wir haben den Artikel mit zwei weiteren Lösungen aktualisiert. Spieler haben einen Trick mit Sprachpaketen herausgefunden, der vielen aus der Community schon helfen konnte.
Kampagne geht nicht? Nutzt auf dem PC diese Lösungen
Überprüft das zuerst: Es gibt einige grundlegende Einstellungen und Tests, die ihr sicherstellen solltet, bevor ihr auf die tiefere Lösungssuche geht.
Funktioniert eure Internet-Verbindung?
Wenn euer PC keine vernünftige Verbindung zu den Servern von Vanguard hat, kann es überall zu Problemen kommen. Testet also erst, ob andere Spiele und Programme, die Internet benötigen, korrekt funktionieren.
Startet eure Battle.net-Software neu
Eine der einfachsten Lösungen ist der Neustart der Battle-net-App. Neben eurer Windows-Uhr in der Taskleiste findet ihr das blaue Symbol für Battle.net. Macht einen Rechtsklick darauf und wählt dann “Verlassen”, um die Software zu beenden.
Startet euren PC neu
Es ist zwar schon fast ein Meme, doch das Neustarten des PCs hat schon so einige Probleme behoben. Probiert es lieber aus.
Nutzt die Fehlersuche im Battle.Net
Wenn das alles nichts hilft, könnt ihr die Reparatur-Funktion im Battle.net ausprobieren. Klickt dafür in der Spiele-Übersicht auf das Vanguard-Symbol. Neben dem blauen Knopf zum “Spielen” findet ihr ein Zahnrad. Klickt darauf und wählt dann “Scannen und reparieren”.
Wählt ihr diese Funktion, überprüft die Battle.net-Software eure Installation und lädt gegebenenfalls fehlende oder beschädigte Dateien neu herunter.
Lösungen aus der Community, die helfen
Hat das alles nicht geholfen? In der Community ist das Thema über die gesperrte Kampagne groß und Spieler schreiben in den Foren von Blizzard darüber.
“Ist die Kampagne von Call of Duty: Vanguard gesperrt? Ich kann sie nicht spielen und ich habe alle Spiel-Inhalte installiert. Neuinstallieren des Spiels behebt das Problem nicht. Ich kann aber Mehrspieler und den Zombie-Modus spielen, nur nicht die Kampagne. […]” schreibt NKNOW in den Blizzard-Foren.
Dazu schreiben zwei Spieler, wie sie das Problem lösen konnten.
Installation modifizieren: Im Launcher von Battle.net könnt ihr am gezeigten Zahnrad oben im Bild auch die Option “Installation modifizieren” wählen. Dort sollte bei “Spielinhalte” auch der Punkt “Campaign” aufgezählt werden. Ist das nicht der Fall, dann wählt rechts daneben den Punkt zum Modifizieren und setzt den Haken bei Kampagne.
So sollte der Punkt zum Modifizieren mit der Kampagne aussehen
Der Trick mit dem Sprachwechsel: Wie ihr im Screenshot seht, könnt ihr beim Modifizieren der Installation auch die Sprach ändern. Viele Spieler geben an, dass ein Wechsel der Sprache die Kampagne entsperrte. Ladet euch ein neues Sprachpaket herunter und spielt dann entweder auf der neuen Sprache oder schaltet anschließend wieder auf die alte Sprache zurück. Laut Blizzard-Foren soll dieser Trick einigen Spielern helfen
Weitere Tipps aus der Community:
“Ja, ich hatte dasselbe Problem. Aus irgendeinem Grund lässt man euch das Spiel starten, wenn es erst 50 % heruntergeladen hat. Ihr müsst das Spiel verlassen und den Rest herunterladen. Das hat jedenfalls bei mir geholfen”, schreibt bob in den Blizzard-Foren.
“Bei mir funktioniert es jetzt. Ich habe das Spiel gelöscht und neu installiert. Aber dieses Mal ließ ich das Spiel im Hintergrund im Hauptmenü laufen, während Kampagne 1 und Kampagne 2 heruntergeladen wurden. Es dauert länger aber es funktionierte bei mir”, erklärt TuNeMG in den Blizzard-Foren.
Stellt beim Installieren sicher, dass ihr nicht gleich auf “Spielen” drückt, sobald die Fläche erscheint, aber das Spiel noch herunterlädt. Möglicherweise fehlen dann noch die Dateien für die Kampagne. Wartet, bis der Download komplett abgeschlossen ist, bevor ihr das Spiel startet.
Habt ihr weitere Lösungen für das Kampagnen-Problem in Vanguard? Schreibt sie uns doch hier auf MeinMMO in die Kommentare und helft der Community. Mehr Tipps zu Vanguard findet ihr hier: CoD Vanguard: 5 Tipps machen euch gleich zum Start besser als eure Gegner
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Im Fan-Festival-Stream wurden neue Infos zu der Erweiterung Endwalker für Final Fantasy XIV präsentiert. Wir von MeinMMO verraten euch alles zum Release, den neuen Jobs und Inhalten.
Update vom 9. November: Wir haben den Artikel mit neuen Infos aus dem 66. Brief des Produzenten aktualisiert.
Was bietet Endwalker? Die neue Erweiterung soll die bisherige Geschichte von Final Fantasy XIV zu Ende führen. Jedoch soll es mit dem MMORPG im Anschluss weitergehen, nur losgelöst von Hydaelyn und Zodiark.
Neue Inhalte wie Quests für Sammler, NPC-Begleiter und Neuerungen beim Housing
Männliche Viera als neues spielbares Geschlecht
Neue Datenzentren in Ozeanien
Release von Endwalker
Wann erscheint die Erweiterung? Das Addon erscheint am 7. Dezember 2021. Die Vorbesteller werden ab dem 3. Dezember im Early Access spielen können.
Ursprünglich sollte die Erweiterung am 23. November erscheinen. Sie wurde allerdings kurzfristig um 2 Wochen verschoben, da der Direktor Yoshida sicherstellen wollte, dass die letzten Qualitäts-Checks durchgeführt wurden und wirklich alles funktionierte. Er gab dazu ein offizielles Statement mit einer Entschuldigung ab:
So geht es nach dem Release weiter: Zusammen mit der Verschiebung veröffentlichten die Entwickler auch eine neue Timeline für die ersten Patches von Endwalker.
Am 21. Dezember erscheint der neue 8-Mann-Raid Pandaemonium im Schwierigkeitsgrad “normal”.
Am 4. Januar folgt die epische Version des Raids, sowie neue Allagischen Steine und neue Rüstungs-Sets
Ebenfalls am 4. Januar erscheint der neue Schatzkarten-Dungeon, das Euphoratron.
Einen ersten Einblick in die Erweiterung bietet wiederum der kinematische Trailer zu Endwalker.
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PC-Spieler können testen, wie gut ihr PC für das Endwalker-Addon gerüstet ist. In dem offiziellen Benchmark könnt ihr verschiedene Einstellungen ausprobieren, an den Settings rumbasteln und schauen, wie euer PC unter verschiedenen Bedingungen performt.
Ihr habt außerdem die Möglichkeit, euch einen männlichen Viera-Charakter zu erstellen. Die Viera-Männer sind eine Neuheit in Endwalker, bis jetzt waren nur die Frauen spielbar.
Den coolen Benchmark-Trailer könnt ihr hier sehen:
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Final Fantasy XIV ist seit Mai 2021 auch als PS5 Version verfügbar. Sie bringt diverse Upgrades mit sich wie einen 4K-Modus, schnellere Ladezeiten und höhere Auflösung der UI-Elemente. In Zukunft sind laut dem Lead Project MAnager Shoichi Matsuzawa weitere grafische Updates geplant.
Spieler, die bereits die PS4-Version besitzen, bekommen ein kostenloses Upgrade. Bereits jetzt kann man FFXIV auf der PS5 spielen, jedoch nur über die Abwärtskompatibilität.
Das ist der Stand der Xbox-Version: An sich wurde die Xbox-Version von FFXIV bereits vor Jahren von dem Direktor Phil Spencer bestätigt. Allerdings gab es seit dem keine neuen Infos dazu.
So bestellt ihr vor: Die normalen Editions können bereits vorbestellt werden. Die Vorbestellungen für die limitierte Collector’s Edition sind am 15. Mai um 13:00 Uhr gestartet.
Das sind die Vorbesteller-Boni:
Begleiter Palom
Menphina Earring
Früherer Zugang zum Addon Endwalker ab dem 19. November
Diese Editionen wird es geben: Ab Endwalker wird es für FFXIV keine physischen Disks mehr geben, nur digitalen Download. Man wird sich also keine Bluray im Laden kaufen können. Es wird aber dennoch verschiedene Editionen geben. Hier sind sie:
Die Standard Edition enthält das Addon Endwalker
Die Collector’s Box enthält nur die physischen Items aus der Collector’s Edition. Keine Ingame-Items, keine Ingame-Items. Die Spieler, die Endwalker als digitalen Download kaufen und die Items aus der physischen Collector’s Edition haben wollen, können sich diese Edition kaufen.
Digitale Collector’s Edition enthält das Addon Endwalker und die Ingame-Items Mount Arion, Begleiter Porom und Death Scythe
Die Vorbesteller-Boni sind bei Vorbestellung in allen Editions dabei.
Das ist die Collector’s Edition: Die Inhalte der CE von Endwalker sind folgende:
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Mit Endwalker startet ihr euer Abenteuer in neuen Gebieten. Im Livestream wurde bereits eine Reihe von Gebieten schon vorgestellt.
Das ist Thavnair: Die Stadt Radz-at-Han ist die Hauptstadt auf der Insel Thavnair. Diese Zone hat subtropisches Klima und der Job Tänzer stammte ursprünglich von dort. Die Gebiete sind sehr farbenfroh und die Architektur erinnert an Indien. Da es die Heimat der Tänzer ist, gibt es dort Statuen, die Tänzer-Helden darstellen.
In den Gebieten von Thavnair trefft ihr auf den wilden Stamm der Arkasodara Matanga. Das sind Elefanten-ähnliche Wesen, die in Thavnair-Gebieten leben.
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Das ist Garlemald: Das Gebiet Garlemald ist die Hauptstadt des Imperiums, gegen das die Spieler seit dem Release von FFXIV kämpfen. Die Stadt ist jedoch völlig zerstört und verwüstet. Die Aufgabe des Spielers ist, herauszufinden, was dort passiert ist und was Zenos und Fandaniel mit den Bewohnern angestellt haben.
Während der Endwalker Presse Tour konnten die MeinMMO Autorin Irina Moritz das Gebiet betreten. Wie erwartet herrschte dort völlige Zerstörung. Die Area war von Monstern und Nichtsgesandten überrannt und nur wenige Gebäude und Camps in der Umgebung waren nicht zerstört.
Die Stadt selbst war komplett verwüstet und ihrer Mitte ragte ein riesiger rot leuchtender Turm in die Höhe.
Screenshots von Garlemald aus der Endwalker Presse Tour.
Das ist Old Sharlayan: Die Stadt der Gelehrten wird die neue Hub-Stadt sein, ähnlich wie das Crystarium in Shadowbringers. Die Mitglieder des Bundes der Morgenröte stammen entweder ursprünglich aus Sharlayan oder wurden dort ausgebildet.
Eins der neuen Gebiete von Old Sharlayan heißt Labyrinthos, ein geheimnisvoller Ort, der sich unter der Erde befindet. Der Himmel darin ist eigentlich eine Kuppel, die von einer künstlichen Sonne beleichtet wird. Ihr könnt es euch in dem kurzen Trailer anschauen:
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Das ist Mare Lamentorum: Es handelt sich dabei um ein Gebiet auf dem Mond, den die Spieler besuchen werden. Warum es auf dem Mond Schwerkraft und Sauerstoff gibt, werden die Spieler in der Story rausfinden. Dort werden die Spieler das neue Volk der Loporrits treffen.
Zwar gibt es noch keine genauen Infos zu dem Mond-Gebiet Mare Lamentorum, aber der Direktor Yoshida hat in einem Interview verraten, dass die Spieler sich dort keine Sorgen um Sauerstoff oder Schwerkraft machen müssen. Sie sind genauso wie auf dem eigentlichen Planeten.
Zu dem Gebiet gibt es außerdem schon einen Trailer:
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Das ist das geheime Gebiet: Zusätzlich haben die Entwickler ein Artwork von einem noch geheimen neuen Gebiet gezeigt. Der Name dieser Zone bleibt vorerst geheim, da es laut Yoshida ein dicker Spoiler wäre.
Es handelt sich um mehrere schwebende Inseln, auf denen sich Ruinen einer Stadt befinden. Sie sind von Pflanzen überwachsen und schweben weit über der Erde.
Einige Fans vermuten, dass es sich um die Ruinen der Stadt Amaurot handelt, die man im Addon Shadowbringers auf der ersten Splitterwelt bestaunen konnte. Das Artwork würde demnach die tatsächlichen Überreste der Stadt auf dem Ursprung darstellen.
Neues Level-Cap und zwei neue Jobs
Die neue Erweiterung wird das Level-Cap von 80 auf 90 erhöhen. Gleichzeitig wird es zwei neue Jobs bringen, die ihr nutzen könnt.
Das ist der Sage: Der Erste wird der Heiler Weise (englisch Sage):
Er nutzt eine neue einzigartige Waffe namens Noulith
Mit Endwalker werden die Heiler in reine Power-Heiler und Schild-Heiler aufgeteilt. Der Sage wird ein Schild-Heiler und sich diese Rolle mit dem Gelehrten teilen
Das Start-Level ist 70
Ihr benötigt zuvor keine Klasse als Voraussetzung
Die Start-Quest, die den Job freischaltet, wird sich in der Stadt Limsa Lominsa befinden
Das Kern-Gameplay des Weisen basiert auf einer Wechselwirkung zwischen Heilung und Schaden. Wenn ihr angreift, dann könnt ihr dabei gleichzeitig heilen und wenn ihr euren Mitspielern Schilde gebt, dann bekommt ihr die Ressource Addersting, die ihr für Schaden benötigt.
Genauere Infos zum Sage-Gameplay sowie einen Dungeon-Run findet ihr in unserem Anspielbericht von der Endwalker Presse Tour:
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Das ist der Reaper: Der zweite Job wird ein Nahkämpfer namens Schnitter (englisch Reaper.
Er nutzt als Waffe die Sense
Es ist ein Nahkämpfer, der seine Macht aus der Welt der Dunkelheit, dem 13. Splitter von Hydaelyn schöpft
Im Kampf kann der Reaper einen Nichtsgesandten (Avatar) zu sich rufen, der im Kampf Hilfe leistet
Das Start-Level ist 70
Ihr benötigt keine Klasse als Voraussetzung
Der Schnitter ist ein klassischer Nahkämpfer, der in seiner Rotation neben der normalen Basis-Kombo auch Angriffe von seinem Avatar im Kampf einsetzt. Der Höhepunkt der Rotation ist die Verschmelzung mit dem Avatar während einer kurzen Burst-Phase, in der viel Schaden rausgehauen wird.
Genaue Eindrücke und Infos zu der Spielweise des Schnitters findet ihr in unserem Anspielbericht von der Endwalker Presse Tour:
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Mit Endwalker wird es eine Reihe von neuen Dungeons geben, die eine Mischung aus Fantasy und Sci-Fi bieten sollen. Es werden sowohl Leveling-Dungeons dabei sein, die bis Level 90 führen, als auch Experten-Dungeons, die erst ab Level 90 betreten werden können.
In einem Trailer könnt ihr euch einen Eindruck von dem Look und dem Feeling der neuen Dungeons machen:
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Zudem wurde der neue High-End-Raid Pandaemonium vorgestellt. Der richtet sich an 8 Spieler und wird im normalen und epischen Modus verfügbar sein.
Der normale Modus erscheint am 21. Dezember
Der epische Modus erscheint am 4. Januar
Auf dem dazugehörigen Artwork ist eine Person zu sehen, die eigentlich schon tot ist. Lahabrea war der Bösewicht aus A Realm Reborn.
Aufgrund des Namens und des Artworks vermuten Fans, dass man in dem Raid die “Unterwelt” von FFXIV besuchen und dort alte bekannte Charaktere wiedersehen wird, die im Verlauf der Story verstorben sind als eine Art letzter Abschied.
Während eines Entwickler-Streams gab der Direktor Yoshida einen kleinen Einblick in das erste Gebiet des Raids:
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Das wird verändert: Mit dem Release vom Patch 6.1 von Endwalker wird es große Veränderungen im PvP von FFXIV geben. In erster Linie wird der kompetitive 4v4-Modus FEAST abgeschafft. An seiner Stelle wird der neue 5v5-Modus Crystal Conflict eingeführt.
Darin kämpfen zwei Teams um den Tactical Crystal, der sich in der Mitte der Arena befindet. Die Aufgabe ist, den Kristall in die Basis des gegnerischen Teams zu transportieren und sich dabei gegen sie und auch die Hindernisse auf dem Kampffeld zu wehren.
Der Modus wird auch nicht die üblichen Rollen-Einschränkungen von Tank, Heiler und DD haben. Spieler werden spezielle PvP-Fähigkeiten erhalten, mit denen sie sich zum Beispiel heilen können. Das Matchmaking wird entsprechend Skill-basiert sein.
Darstellung vom Verlauf eins “Crystal Conflict”-Matches und verschiedene Arenen.
Die Belohnungen für Crystal Conflict werden ähnlich dem FEAST in Seasons eingeteilt, wobei sich die Ranking-Belohnungen in einzelne Platzierungen und andererseits in Tiers aufteilen. Die Sieger erhalten Titel, Errungenschaften und andere Ehrungen als Belohnungen.
So wird das Belohnungssystem überarbeitet: Generell bekommen die Belohnungen im PvP eine dicke Überarbeitung. Square Enix wird für die allgemeinen Belohnungen eine Art Battle Pass einführen, wie man ihn aus Shootern gut kennt.
Diese Art von System wird vorerst als “Series” bezeichnet, die über einen längeren Zeitraum läuft (zum Beispiel zwischen zwei großen Patches). Während einer Series können Spieler durch Teilnahme an allen PvP-Aktivitäten EXP sammeln und ihre Series “aufleveln”.
Durch das Aufleveln schalten sie dann neue Belohnungen frei und verdienen Währung, die sie wiederum gegen weitere Belohnungen eintauschen können. Dazu gehört coole Ausrüstung, Mounts und andere Items. Sobald eine Series vorbei ist, wird das Level aller Spieler wieder auf 1 zurückgesetzt und das Leveln beginnt von vorne.
Neuerungen für Sammler, Housing und Co.
Wer nicht nur an neuen Gebieten und Kämpfen interessiert ist, darf sich über einige Neuerungen abseits davon freuen. Die folgenden Inhalte wurden bereits angekündigt:
Neue Nebenquests für Crafter und Sammler
Die Rollen-Quests werden ausgeweitet in nun 5 Kategorien: Heiler, Tanks, Nahkämpfer, Fernkämpfer und Magier
Der beliebte Charakter Estinien kommt als neuer NPC-Begleiter
Es wird ein Update für das Casino Gold Saucer geben
Es kommt außerdem zusätzlich zu dem World Travel auch ein Center Travel System wird es den Spielern ermöglichen, kostenlos zwischen verschiedenen Datezentren zu reisen und ihre Freunde in USA, Europa und Japan zu besuchen.
Aktuell ist es allerdings noch nicht bekannt, wann diese Option verfügbar sein wird. Aufgrund der Knappheit von Halbleitern und der Reiseeinschränkungen der Corona-Pandemie ist es für das Entwickler-Team schwer in anderen Ländern vor Ort an den Datenzentren zu arbeiten.
Deswegen will sich Yoshida vorerst darauf fokussieren, zum Launch von Endwalker stabile Server zu gewährleisten.
Das ist Island Sanctuary: Mit “Island Sanctuary” ist zudem eine komplett neue Art von Content geplant. Es scheint eine Art persönliches Housing für Spieler zu sein, wo ihr in der Lage sein werdet, Tiere zu züchten und Gemüse anzubauen. Es klingt stark nach einer Art “Stardew Valley” oder “Harvest Moon”-Modus für FFXIV.
Dieser Content ist auf Solo-Gameplay ausgelegt, aber der Direktor Yoshida sagte in einem Interview, dass ihr eure Freunde auf eure Insel einladen und auch andere Inseln besuchen könnt. Die Entwickler wollen besonders viel Mühe in diesen Content stecken, weswegen es passieren kann, dass es nicht direkt zum Release von Endwalker veröffentlicht werden könne, so Yoshida.
Mit der Zeit werdet ihr das Gebiet auch vergrößern können und es werden im Laufe des Addons weiterhin neue Inhalte dafür produziert.
Island Sanctuary bringt das Farmer-Leben zu FFXIV.
Viele Anpassungen am Kampfsystem
Mit Endwalker sind zudem einige Änderungen am Kampfsystem geplant, die ebenfalls im Livestream angekündigt wurden:
Alte Fähigkeiten werden überarbeitet und neue Skills werden hinzugefügt
Die Werte im Spiel werden insgesamt runtergeschraubt (De-Powering), damit die HP- und Schadenszahlen nicht inflationieren.
Die Berechnungsformeln werden nicht geändert, sondern die Zahlen, die in diesen Formeln verwendet werden
Die Spieler sollen dadurch nicht schwächer werden
Yoshida erklärte im Livestream, dass diese Anpassungen nötig für die Zukunft von FFXIV seien. Das Spiel soll noch viele Jahre unterstützt werden.
Die meisten Jobs erhalten neue Fähigkeiten, die ihren Skill-Kit ergänzen und sie weiter stärken. Einige andere werden allerdings eine Komplettüberarbeitung erhalten. Dazu gehören die Jobs:
Beschwörer, der sich ab Endwalker wie ein echter Beschwörer anfühlen wird
Mönch, der eine neue Ressource erhält und nun Kombos im Stil von FFVI machen kann
Astrologe, der neben dem Weißmagier zum zweiten Power-Heiler wird. Die Nocturnal Sect fällt weg und er wird keine Schilde mehr verteilen können wie früher.
Darum dreht sich die Story von Endwalker
Worum geht es in Endwalker? Die neue Erweiterung soll die 10 Jahre andauernde Hauptgeschichte beenden. Die Spieler sollen dabei zum zweiten Mal das Ende der Welt verhindern müssen. Zenos yae Galvus und der Ascian Fandaniel versuchen die Endtage herbeizuführen, die vor Tausenden von Jahren Amaurot vernichtet haben.
Schon das Artwork zur Erweiterung zeigt ein Schiff, das zum Mond fliegt. Dort ist der Antagonist Zodiark eingesperrt. Im Livestream wurde die Reise zum Mond zudem bestätigt und versprochen, dass alle offenen Fragen zum Konflikt zwischen Hydaelyn und Zodiark beantwortet werden.
Den Launch-Trailer zum Addon, in dem die Geschichte und einige Dungeons angeteased werden, könnt ihr hier anschauen.
Wie geht es nach Endwalker weiter? Obwohl die Geschichte alle offenen Fragen beenden soll, ist für Final Fantasy XIV damit noch nicht Schluss. Die Story im Anschluss mit Patch 6.1 soll neu und anders werden.
Sie ist zudem komplett losgelöst von Hydaely und Zodiark. Direktor Yoshida sagte in diversen Interviews, dass er noch nichts über die Story verraten kann. Er kann auch noch nicht sagen, ob sie kürzer sein wird als die bisherige Saga oder ebenfalls mehrere Addons umspannen wird.
Das Entwickler-Team wird sich die Reaktionen der Spieler auf den neuen Content anschauen und basieren darauf dynamisch entscheiden, wie es mit der Story weitergeht.
Falls euch ihr bisher noch nicht in Final Fantasy XIV unterwegs wart, euch die Infos zu der Erweiterung jedoch neugierig gemacht haben, dann verraten wir euch hier alles Wichtige zum Einstieg in das MMORPG:
NPCs können in World of Warcraft jetzt mehr als Spieler – denn die spucken munter weiter, wenn ihnen etwas nicht gefällt. Spieler können das nicht.
Patch 9.1.5 brachte nicht nur viele durchaus sinnvolle Änderungen in die World of Warcraft, sondern auch eine ganze Reihe von umstrittenen Anpassungen an Spielinhalten. Darstellungen von Frauen wurden geändert, problematische Textzeilen entfernt und Emotes gelöscht. Auch das /spucken-Emote funktioniert nun nicht mehr wie bisher. Ein paar Charaktere haben die Nachricht aber wohl nicht bekommen – ausgerechnet die Stadtwachen der Hauptstädte.
Was ist in WoW gerade los? Mit Patch 9.1.5 wurden viele Emotes gelöscht oder abgewandelt, bei denen Spieler sich unwohl oder belästigt fühlen konnten. Besonders einprägsam ist dabei das Emote /spucken, das nun keinen Spieler mehr als Ziel haben kann.
Allerdings scheinen diese neuen Regeln nur für Spieler zu gelten – und nicht für NPCs. Denn die spucken weiter fröhlich, was das Zeug hält. Zumindest während der Einführungsquest der Todesritter.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.
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Warum spucken die Wachen überhaupt? Das liegt an der Einführungsquest der Todesritter. Nach Abschluss des Todesritter-Startgebiets, werden die untoten „Helden“ nach Orgrimmar oder Sturmwind geschickt, um beim jeweiligen Boss der Fraktion vorstellig zu werden. Zeitlich spielt das allerdings zum Start von Wrath of the Lich King, wo die Bewohner sich noch sehr gut an das Leid erinnern, das Todesritter und die Geißel über die Völker gebracht haben.
Dementsprechend reagieren die Stadtwachen und diverse NPCs beim Besuch feindselig. Sie werfen mit Essen, schreien um Hilfe, nennen den Spieler ein Monster – und bespucken ihn eben. Die Questreihe soll klarmachen: Man ist hier nicht erwünscht.
Das ändert sich auch erst, nachdem der jeweilige Anführer eine kleine Rede gehalten hat und die Todesritter offiziell bei Horde und Allianz willkommen heißt. Erst danach enden die Demütigungen durch die NPCs.
Wenn dich mehr zu World of Warcraftinteressiert, könnte dich auch das hier ansprechen:
Community reagiert zynisch: Wie zu erwarten, springt die WoW-Spielerschaft direkt auf dieses Thema an und macht sich im Subreddit des Spiels darüber lustig.
„Als nächstes: Die Wachen von Sturmwind veröffentlichen ein Entschuldigungs-Video auf YouTube, geloben Besserung und schwören auf die Community zu hören, wie immer.“
„Blizzard spuckt schon seit Jahren auf die Spieler. Die werden damit auch nicht aufhören, nur weil sie den Spielern die Fähigkeit genommen haben, sich gegenseitig anzuspucken.“
„Sie werfen Früchte, richtig? Vielleicht aus einer Obstschale? Sie sind ihrer Zeit wirklich voraus.“
Ob Blizzard das Spucken in dieser Questreihe übersehen hat oder schlicht der Ansicht ist, dass dies im Kontext der Quest in Ordnung ist, wissen wir nicht. Spätestens erfahren wir das aber wohl im nächsten WoW-Patch mit Version 9.2, wenn das Emote dann noch immer vorhanden ist.
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Der Gaming-Streamer Matthew „Mizkif“ Rinaudo (26) ist eigentlich ein harter Hund und kritisiert gern andere Streamer auf Twitch. Ein Deal über 260.000 € mit einer NFT-Seite ist ihm jetzt aber doch zu heiß. Er sagt, er verzichtet auf das Geld, weil er Angst davor hat, was die Kommentatoren im reddit-Forum Livestreamfails dazu sagen würden.
Heute ist Mizkif vor allem für seine Streams zu Nintendo-Spielen bekannt, aber auch dafür, dass Geschehen auf Twitch bissig zu kommentieren. Ähnlich wie xQc oder HasanAbi beschäftigt er sich viel mit anderen Streamern auf der Plattform. Er hat sich etwa ausführlich mit dem Skandal um YouTube-Streamerin Valkyrae befasst.
Mizkif sagt, er hat jetzt ein Angebot über 300.000 $ erhalten, dazu müsste er nur einen NFT-Deal eingehen. Den Deal hat er abgelehnt.
Wofür sollte Mizkif 260.000 € bekommen? Mizkif erklärt, eine nicht näher benannte Firma hätte ihm einen Werbe-Deal über 300.000 $ angeboten, um NFTs zu bewerben.
NFTs sind so eine Art digitale Kunstwerke: Es sind limitierte Werke: NFTs können Bilder oder GIFS sein, die dann für zum Teil absurde Summen im Netz gehandelt werden. Die Streamerin Indiefoxx verkaufte etwa NFTs, nachdem sie von Twitch gebannt wurde,
Ich hab tatsächlich einen NFT-Sponsor-Deal über 300.000 $ abgelehnt. […] Wisst ihr warum? Weil ich keinen Hate von Livestramfails wollte! […] Jetzt denke ich mir: Ey, warum bin ich so ein Weichei? Warum juckt es mich, warum mach ich verdammt noch Mal nicht einfach das, was ich machen will. So eine Verschwendung. Aber nee, ich wollte ja der gute Junge sein.
Mizkif
Wovor hat er Angst? Der bekannteste Subreddit, der Dinge auf Twitch diskutiert, ist „livestreamfails“. Die Leute dort sind bekannt dafür, sich auf Verfehlungen von Streamern zu stürzen und derbe zu kommentieren.
Livestreamfails entscheidet aus der Sicht einiger Streamer darüber, wer auf Twitch gerade angesagt ist und welche Clips „viral“ gehen, also mehrere zehntausend Aufrufe generieren.
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So diskutiert man das auf Livestrream.-Fails: Da ist man ziemlich stolz auf seine moralische Leistung. In den Kommentaren heißt es:
„Hey, seht ihr das? Mobben funktioniert!“
„Wir sollten wirklich anfangen, Jeff Bezos mehr zu mobben“
„Schätze 300.000 waren nicht genug“
„Besser wär’s gewesen, er hätte die 300.000 genommen und sie an 10 zufällige Leute gesponsort.“
Ein anderer Nutzer erklärt, die NFT-Firma hätte Mizkif 50 Subs gesponsort, denn allein durch die bloße Erwähnung hätte er ja schon zu ihrer Popularität beigetragen.
Eine Streamerin, die den Clip von Mizkif sah, ärgerte sich über die riesigen Summen, um die es dort geht. Sie sagte Mizkif, wo er sich das Angebot hinstecken kann. Die meisten Streamer würden mindestens 3 Jahre arbeiten müssen, um so viel Geld einzunehmen:
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Star Wars: The Old Republic bringt einen „neuen“ Trailer; eine HD-Variante eines alten Klassikers. Und die Fans feiern es.
Ganz gleich was man über SWTOR auch denken mag, es gibt einen Aspekt des Spiels, der grundsätzlich von allen Seiten immer wieder gelobt wurde: Die beeindruckenden CGI-Trailer. Schon zum Release gab es eine ganze Menge davon, die den Konflikt zwischen Republik und Imperium zeigten und besonders wichtige Ereignisse festhielten.
Jetzt, 10 Jahre nach dem ursprünglichen Launch des Spiels, bringt BioWare den bekanntesten Trailer einfach nochmal – in 4K-Ultra-HD.
Was ist das für ein Trailer? Es handelt sich um den „Deceived“-Trailer, der ursprünglich am 1. Juni 2009 veröffentlicht wurde. Der Trailer zeigt den Angriff auf den Republik-Planeten Coruscant, der kurzerhand vom Imperium übernommen und in einem Großangriff stark beschädigt wird. Jetzt gibt es den Trailer in 4K-Ultra-HD – und er sieht besser aus als je zuvor:
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Mit dazu gehören natürlich hübsche Twi’lek, Kopfgeldjäger und ein Lichtschwertduell, bei dem die bessere Seite gewinnt (nämlich das Imperium).
Ebenfalls im Fokus steht hier Darth Malgus, der später in der Geschichte zum Imperator aufsteigt und auch in den letzten Erweiterungen immer wieder eine wichtige Rolle spielt. Er ist einer der Schlüssel-Charaktere von SWTOR.
Trailer gilt als legendär: Dieser Trailer zu SWTOR hat auch über die Grenzen des Spiels Berühmtheit erlangt. Für viele ist er mehr als nur ein Trailer, sondern – genau wie die anderen Cinematics des Spiels –ein Star-Wars-Kurzfilm. Entsprechend viel Lob gibt es auch in den Kommentaren unter dem Video auf YouTube:
„Diese Cinematics sind mit der beste Star-Wars-Content überhaupt.“
„Ich wünschte, die Leute hinter diesem Video würden einen ganzen Film machen. Ich würde dafür bezahlen, den zu sehen.“
„Es ist irgendwie beeindruckend, dass dieser alte 5-Minuten-Trailer uns einen klarerer und abgeschlossenere Handlung zeigt als die Storyline der Sequel-Filme.“
Hinzu kommt, dass es auch noch ein recht informativer Trailer ist, der mehr als nur Story zeigt. Denn viele der Aktionen im Cinematic während der Kämpfe sind Fähigkeiten, die Jedi, Sith und Kopfgeldjäger auch im Spiel verwenden können.
Wie ist gerade so die Stimmung in SWTOR? Abgesehen davon steht in SWTOR bald die Veröffentlichung der neuen Erweiterung „Vermächtnis der Sith“ an. Dabei wollen die Entwickler neue Wege gehen und etwa Random-Faktoren in vielen Fällen aus dem Spiel entfernen. Ob die Erweiterung dem MMORPG nochmal einen Boost an Aufmerksamkeit und Spielern verleihen kann, bleibt abzuwarten.
Manch einer hofft auch, dass die Entwickler nun alle Trailer nochmal in Ultra-HD veröffentlichen, quasi als “Countdown” für die neue Erweiterung und einen dazugehörigen, ganz neuen Trailer.
Wie gefällt euch die Ultra-HD-Variante dieses Trailer-Klassikers? Beeindruckend oder hättet ihr lieber langsam mal etwas neues gesehen?
Mit Patch 9.1.5 von World of Warcraft versucht man, die Spielerschaft zu besänftigen. Bei einigen Details gelingt das ausgesprochen gut.
Patch 9.1.5 hat jede Menge Änderungen in World of Warcraft gebracht. Allerdings gibt es eine ganze Reihe von kleinen Verbesserungen, die nicht so offensichtlich sind und die man im ganzen Chaos ein wenig übersieht. Wir wollen den Fokus auf 3 Details richten, die zwar nicht das Spiel vollkommen umkrempeln, aber deutlich mehr Komfort bewirken.
Seelen sammeln in Torghast
Ein großer Dämpfer bei einem neuen Charakter ist die Notwendigkeit, Anima zu farmen und Seelen zu sammeln, um das Pakt-Sanktum ausbauen zu können. Dass Anima zwischen Charakteren transferiert werden kann, das dürften die meisten inzwischen mitbekommen haben.
Doch auch das Sammeln von Seelen ist massiv verbessert worden. Nicht nur könnt ihr die „Sammel 20 Seelen im Schlund“-Quest mehrfach abschließen – ihr könnt sie auch abseits des Schlunds bewältigen!
Wenn ihr bei eurem Besuch in Torghast nämlich nun gequälte Seelen befreit, dann zählen die ebenfalls für die „Sammel 20 Seelen“-Quest. So schlag ihr gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Wer etwa bei seinem neuen Charakter Seelenasche und Seelenglut sammelt, um ein Legendary zu bauen, kann ganz nebenbei auch seinen Vorrat an Seelen aufstocken.
Da fühlt sich Torghast gleich doppelt so lohnend an und man rennt nicht mehr wie bescheuert durch den Schlund, um irgendwelche Steingefängnisse zu zerkloppen.
Eine kleine, aber ziemlich coole Änderung, die Torghast besser und den Grind für das Pakt-Sanktum deutlich angenehmer macht.
Ruhm – und Seelen. Beides in Torghast.
Gute Ausrüstung, direkt zum Start
Schon in Patch 9.1 gab es die Möglichkeit, Stygia in Gegenstände mit Itemlevel 200 umzuwandeln. Das System wurde verbessert, sodass nun auch direkt Rüstungsslots anvisiert werden können. Anstatt einfach „zufällig“ irgendein Item zu erhalten, kann man nun gezielt einen Brustpanzer, Schuhe oder eine Waffe erhalten.
Aber es gibt noch mehr. Wer besonders viele Tapferkeits- oder Eroberungspunkte aus PvP und PvE hat, kann auch damit besondere Kisten kaufen, die Ausrüstung für Twinks enthalten! Die Items könnt ihr direkt neben dem Flugmeister in Oribos kaufen und dann an eure Zweitcharaktere verschicken. Beachtet allerdings, dass dafür ein Dungeon-Rating von 1.500 notwendig ist – entsprechend hoch muss es auch bei den PvP-Items sein.
Da sowohl Tapferkeit als auch Eroberungspunkte keinem Cap mehr unterliegen, fehlt auch das schlechte Gefühl, eine mögliche Verbesserung für den Hauptcharakter zu verpassen. Beim wöchentlichen Dungeon-Besuch verspürt ihr also nun immer einen Fortschritt – und sei es in Form von Ausrüstung für einen Zweit-Charakter, den ihr vielleicht noch gar nicht erschaffen habt.
Gute Ausrüstung direkt auf Level 60 – mit den neuen Kisten geht das.
Mehr Follower-XP – für den ganzen Account
Eine dritte Änderung betritt die XP-Gegenstände, die ihr an Tischmissionen in Shadowlands verdienen könnt. Wenn ihr eure Anhänger im Pakt-Sanktum fleißig auf Missionen schickt, dann bringen die Gold, Anima, Reittiere und Erfahrungspunkte nach Hause, damit sie stärker werden.
Dabei gibt es auch immer wieder Gegenstände, die direkt in XP für eure Anhänger umgewandelt werden können, um sie schneller auf die angepeilte Stufe 60 zu bringen.
Seit Patch 9.1.5 sind diese Gegenstände accountgebunden. Ihr könnt sie also an Twinks verschicken oder von euren Twinks an den Hauptcharakter übertragen.
Damit wird das Leveln der Begleiter deutlich schneller abgeschlossen, sodass sie aus mehr Missionen erfolgreich hervorgehen und deutlich mehr Gewinn abwerfen.
Auch das ist nur ein kleines Detail – aber eines, das dieses Feature spürbar verbessert und es lohnenswert macht, die Tischmissionen auch mit Zweitcharakteren in Angriff zu nehmen.
Mehr Aktuelles rund um World of Warcraft gibt’s hier:
Insgesamt sind das natürlich nur drei kleine Änderungen aus der Vielzahl von Verbesserungen in Patch 9.1.5. Sie haben aber die Spielqualität deutlich verbessert und zeigen eindrucksvoll, wie schon kleine Anpassungen zu einem viel besseren Spielgefühl beitragen können.
Was ist eure liebste Änderung aus Patch 9.1.5? Welches Detail ist euch aufgefallen und hat das Spiel für euch deutlich verbessert?
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Ihr wollt in FIFA 22 besser werden? Wir haben bei einem Profi nachgefragt, wie das klappen könnte. Hier sind seine Tipps.
Startet man in eine neue FUT-Saison, geht es oft erstmal richtig gut voran. Da baut man sich sein Starter-Team, sammelt die ersten Siege und steigt in den Rivals-Divisionen auf. Doch irgendwann kann es passieren, dass man eine Art Hürde erreicht. Eine Blockade, die man nicht so einfach überwindet.
Ist dieser Punkt erreicht, kann es schnell zu Frust kommen. Dann häufen sich die Niederlagen, man verpasst die Weekend-League-Qualifikation und es kommen keine überragenden Belohnungen rein.
Dann heißt es, sich genau anzuschauen, was man am eigenen Spiel verbessern kann, damit man diese Hürde hinter sich lässt. Wir haben mit einem FIFA-Profi gesprochen, der selbst gerade erst einen Sprung nach vorne gemacht hat.
Wer spricht da? Wir haben uns im Interview mit E-Sportler Levy Finn Rieck unterhalten. Der 19-Jährige unterschrieb in diesem Sommer einen Vertrag bei seinem Lieblingsverein Hansa Rostock. Dort ist er nicht nur lebenslanges Mitglied, sondern tritt nun also auch für seinen Verein in der virtuellen Bundesliga an. Unter anderem könnt ihr das auf Twitch verfolgen.
Sein erstes Spiel der Reihe war FIFA 06 – seitdem ist Levy bei jedem Ableger dabei gewesen. Dass es zum Profi reichen würde, deutete sich dann im Laufe des letzten Jahres an, erzählt er: “Man hat sich mehr damit beschäftigt. Es war nicht mehr das ‘Ich mach die Playstation an und spiel dann.’” Levy begann, sich das Spiel genauer anzuschauen, studierte Pro-Spieler wie Weltmeister MoAuba – und gehört nun selbst zu den FIFA-E-Sportlern.
Wir haben ihn gefragt: Was für Tipps hat Levy, damit man selbst in FUT besser wird?
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Tipp 1: Die richtigen Tricks nutzen
Ein wichtiger Faktor in FIFA 22 sind, wie auch in den meisten FIFA-Spielen zuvor, die Skill-Moves und speziellen Bewegungen, die Spieler durchführen können. In FIFA 22 sind die Skills nicht mehr ganz so entscheidend, wie sie es noch in 21 waren. Dennoch sollte man sich einige merken.
Levy setzt auf Folgende:
Der erste Trick, den man lernen sollte: “Die einfache Ballrolle. Das klingt immer so doof, aber die befreit einen aus sehr vielen Situationen – auch bei den Pros”, so Levy. Zieht den rechten Stick dafür einfach zur Seite, je nach Laufrichtung.
“Der Shot-Cancel ist einer der wichtigsten Tricks im Spiel”, erklärt er. Mit diesem Trick lädt man zwar einen Schuss auf, führt diesen dann aber doch nicht aus, sondern kann den Gegner mit einer anderen Aktion überraschen. Ihr führt ihn aus, indem ihr L2 und R2 drückt, bevor der Schuss abgefeuert wird.
“Ein weiterer Trick ist der McGeady-Spin”. Hierfür flickt ihr den rechten Stick in Laufrichtung und dann um 90 Grad in die Richtung, in die ihr wollt. Ihr dreht so den Spieler in eine neue Position. Auch diesen Trick kann man mit L2 & R2 canceln, um den Gegner zu überraschen.
“Was dieses Jahr auch extrem effektiv ist, ist das enge L1-Dribbling”, erklärt Levy: “Danach kannst du explosionsartig mit R2 in den Sprint wechseln. So gibt es einen extremen Sprintboost. Das kann auch jeder Spieler, egal wie viel Skillpunkte.”
Ein weiterer Trick: “Ich verwende viel Player Lock, weil du da enorm viele Möglichkeiten hast. Du kannst den Spieler anspielen oder in eine Laufrichtung ziehen, dass du Räume bekommst.” Den Player Lock aktiviert ihr durch Drücken beider Sticks. Nun ist euer Spieler festgelegt und ihr steuert ihn weiter – auch, wenn ihr den Ball abgebt. So könnt ihr euch freilaufen.
Grundsätzlich gilt es bei Tricks, nicht einfach wie wild den Stick zu bewegen, sondern die richtigen Skills zu nutzen: “Die meisten Tricks sehen schön aus, bringen einen aber nicht nach vorne.”
In der Verteidigung: Auch für die Defensive hat Levy einen einfachen Tipp übrig: “Lern den Spielerwechsel mit dem rechten Stick. Damit kannst du viel schneller wechseln. Mal, bei ganz engen Situationen, wechsel ich noch mit L1 – wenn es sicher ist, dass ich den nächsten kriege.”
Ansonsten lohnt es sich aber, mit dem rechten Stick direkt den gewünschten Spieler anzuwählen, um keine Zeit zu verschwenden. Das ist für einige vielleicht eine Umgewöhnung, lohnt sich aber.
Tipp 2: Den eigenen Spielstil und Formation finden
Grundsätzlich sollte man als Spieler den Spielstil finden, der am besten zu einem selbst passt. Wer lieber dribbelt, als passt, sollte sich darauf konzentrieren – und andersherum.
Wie spielt der Profi? “Wenn ich Pro gegen Pro spiele, dann spiele ich sehr kontrolliert”, erzählt Levy: “Aber in der Weekend League versuche ich, schnell nach vorne zu kommen, mit relativ schnellen Kombinationen.”
In FIFA 22 hat man viele Möglichkeiten: “Letztes Jahr war es wirklich viel Skill-Moves. Aber dieses Jahr ist es mehr Passspiel”, findet Levy: “Es gibt so viele Arten, Tore zu schießen.
Es gibt auch nicht die ‘eine’ Formation in diesem Jahr, sondern enorm viele Taktiken, die gut sind.”
Für Casual-Spieler empfiehlt er zum Start beispielsweise die 4-3-2-1-Formation. Diese eignet sich gut zum kombinieren – und ist auch in unserer Übersicht der besten Formationen dabei.
Es gilt immer, die richtige Formation für sich selbst zu finden
Tipp 3: Die richtigen Spieler verpflichten
Welche Werte bei Spielern sind wichtig? Die Spieler sind letztlich dafür entscheidend, was für Spielstile man auf den Platz bringen kann. Levy schaut dabei auf Werte wie:
5-Sterne-Skills, um nicht eingeschränkt bei den Tricks zu sein.
Der “Finesse”-Trait, für effektive Finesse-Schüsse aus der Ferne.
Der 5-Sterne-Weak-Foot, um nicht so leicht ausrechenbar zu sein.
Natürlich sind die besten Karten im Spiel schwer zu bekommen. Wenn ihr nach Spielern für euer Team sucht, empfiehlt Levy beispielsweise folgende Stars, die nicht übermäßig teuer sind:
– Dembélé von Barcelona.
– Ben Yedder – Jedes FIFA gut.
– Ich bin überzeugt von Rashford. Der ist groß, man kann auch mal eine Flanke auf ihn schlagen.
– Hinten gefällt mir Koundé sehr gut.
– Kimpembe dürfte auch nicht mehr so teuer sein.
– Im Mittelfeld: Llorente. Der hat überragendes Tempo und kann im Endeffekt alles.
“Für Casual-Gamer ist das super. Viele haben sehr gute Teams. Aber du machst aus den Packs weniger Coins. Das ist der schmale Grat. Im eSports-Bereich ist das Pay2Win: Wenn du mit den Teams ganz oben mithalten willst, musst du eigentlich Geld investieren in das Spiel.”
Auch zu dem Geld-Aspekt hat Levy eine klare Meinung: “Ich würde, wenn ich nur Casual spiele, kein Geld in FIFA stecken. Das ist im Endeffekt wie Glücksspiel.”
Wer in FIFA 22 vorankommen will, muss gute Belohnungen bekommen – etwa über Division Rivals oder die Weekend League. Hier muss man allerdings eine Menge Spiele abreißen, um im Rang aufzusteigen. Wie viel kann man da wirklich hintereinander spielen?
“In der Elite-Division ist das Niveau sehr hoch. Da mach ich 3, 4 Spiele und dann aber auch eine Pause”, sagt Levy. Bei den 20 Spielen der Weekend League sollte man sich ein Stück weit selbst einschätzen: “Da würd ich nicht stumpf sagen ‘jetzt 5 Spiele, später 5 Spiele, danach 5 Spiele und so weiter’. Einfach nach Gefühl gucken, wie es läuft”, meint er.
Aber: “Niemals alle Spiele am Stück machen. Irgendwann fällt die Konzentration einfach ab. Nach maximal 7, 8 Spielen würde ich definitiv eine Pause machen, auch wenn ich alle gewinne.”
Wie geht ihr Ultimate Team an? Wo versucht ihr, euch zu verbessern? Erzählt es uns in den Kommentaren!
In Destiny 2 gibt es das exotische Fusionsgewehr Telesto. Die Waffe funktioniert so schräg, dass sie immer wieder für Probleme sorgt: Mittlerweile gab es 38 Vorfälle, in denen die Waffe für Ärger verantwortlich mit. Eine Webseite zählt mit.
Was ist mit dieser Waffe los?
Die Telesto ist ein exotisches Fusionsgewehr, das es schon in Destiny 1 gab. Ursprünglich kam die Waffe mit der 2015er-Erweiterung „König der Besessenen“ in den Online-Shooter.
Der Gag bei Telesto ist es, dass die keine normalen Kugeln abfeuert, sondern Haft-Projektile verwendet, die selbst Objekte in der Spielwelt sind, sich irgendwo festsetzen und nach einer gewissen Zeit explodieren.
Die Waffe ist in Destiny 2 geradezu von Legenden umrankt: Sie soll die Zukunft vorhersagen, aber vor allem macht sie das Spiel immer wieder kaputt.
Wie oft hat die Waffe Destiny zerstört? Auf der Seite „telesto-report“ findet sich eine Auflistung von 38 Vorfällen, in denen Telesto für einen Bug in Destiny 1 oder Destiny 2 gesorgt hat:
Der früheste Vorfall ist vom 5. Januar 2016 – damals hatte Telesto den Dämmerungs-Modifikator „Juggler“ ausgeschaltet. Normalerweise sollte Spezial-Munition droppen, wenn der Spieler Telesto hielt. Das tat sie aber nicht.
Einen schönen Bug gab es im Juni 2018: Da konnte die Telesto einfach das Spiel eines anderen crashen, wenn man zu viele Telesto-Kugeln auf den feuerte.
Im Mai 2020 konnten sich Titanen mit der Telesto den Nahkampf-Charge zurücksetzen.
Im März 2021 gelang es Spielern, mit der Telesto unter die Map zu gehen und von da aus ihre Gegner in einem Strike ausschalten.
Im Oktober 2021 war es mit der Telesto möglich, sich den Nahkampf und die Granate instant zurückzuholen.
Vor 10 Tagen wurde erst der letzte Telesto-Bug bekannt: Da blieben Telesto-Kugeln einfach bestehen, wenn ein Gegner mit einem Schuss erledigt wurde.
Einfach “better than the resto” – die Telesto.
Wie reagieren die Spieler auf die Waffe? Mittlerweile ist es schon fast Tradition, nach einem Update darauf zu warten, wie die Telesto diesmal Destiny 2 kaputt macht.
Es gibt sogar ein Gedicht, das ein Nutzer der Seite light.gg auf Telesto verfasst hat:
Telesto, it’s the besto Shines above the resto Others may detesto But I will attesto It passes every testo Completes any questo
There’s no contesto Meanest gun in the westo Fits in your vesto How dare you suggesto I use anything but Telesto With it, I am at resto
Wie wehrt sich Bungie dagegen? Offenbar nicht sehr erfolgreich. Die Waffe wurde immer wieder deaktiviert, repariert und wieder aktiviert, nur um erneut für Probleme zu sorgen.
Wie die Webseite Forbes weiß, kam es alleine in der aktuellen Season gleich zu 9 Vorfällen mit der Telesto.
Offenbar bekommt Bungie die ungewöhnliche Mechanik, dass die Waffe Objekte verschießt, die in der Welt bleiben, einfach nicht vollends in den Griff.
Mittlerweile scheint sich die Waffe sogar aktiv dagegen zu weigern, deaktiviert zu werden:
Knapp eine Woche vor dem Start vom Early Access von Battlefield 2042 diskutieren Fans, ob der Online-Shooter genügend Inhalt bietet. Grund dafür ist ein Leak der kompletten Waffenliste auf Reddit: Den Fans sind nun zu wenige “neue Waffen” in Battlefield 2042.
Die Battlefield-Spiele setzen sich von der Konkurrenz traditionell mit den größeren Dimensionen der Spielerfahrung ab: Größere Maps, mehr Spieler, mehr Waffen.
In Battlefield 2042 tummeln sich zwar tatsächlichen noch mehr Spieler auf noch größeren Maps als bisher, aber die Leaks zeigen: Die Auswahl an Waffen ist offenbar stark geschrumpft.
Leaks zeigen wenige Waffen zum Release
Das sorgt für die Enttäuschung: Reddit-User aaronfrogger hat früher Zugang zum Spiel bekommen, als von EA und DICE gedacht. Dadurch konnte er einen Screenshot der vermutlichen Waffen-Sammlung des Spiels zu Release machen, die er online stellte. Diese Liste zeigt 22 Waffen insgesamt, darunter nur 4 Sturmgewehre oder Maschinenpistolen.
Dieser Screenshot zeigt vermutlich alle Waffen von Battlefield 2042 zu Release. Quelle: Reddit
Warum empfinden das Leute als Enttäuschung? Zum Release von Battlefield 4 hatten Spieler Zugriff auf über 70 Waffen, darunter 11 Sturmgewehre. Jetzt sind es insgesamt nur 22 Waffen.
Hoffnung ruht auf Battlefield Portal und Waffenaufsätzen
Was reagiert die Community? Battlefield-Spieler lieben die Vielfalt, die alte Spiele dank der Menge an Waffen geboten haben. Dementsprechend enttäuscht zeigen sich Fans über die Leaks:
„Das sind alle Waffen zum Launch? Das ist wirklich, wirklich schlecht.“ (spookyhog via Reddit)
„Echt lächerlich. Ich hoffe wirklich, dass das nicht alles ist.“ (yfa17 via Reddit)
„Das… ist wirklich eine beschissene Menge an Waffen. Ich fühle mich beleidigt.“ (GenoshaOne7FIVE via Reddit)
Wo sehen Fans Hoffnung? Nicht alle Fans sind so sauer über diese Neuigkeiten. Twitter-User @PillzSufrie meint, dass viele Waffen in vergangenen Battlefield-Spielen nur leicht unterschiedliche Versionen von anderen Gewehren sind.
Mit dem neuen Waffenaufsatz-System sollten deshalb die wenigen vorhandenen Waffen also so flexibel funktionieren, dass sie viele verschiedene Gewehre aus den alten Spielen ersetzen können:
Soll mehr kommen? Laut Branchen-Insider Tom Henderson sollen angeblich auch 6 – 8 neue Waffen pro Modus mit jeder Season dazukommen. Auch diese Infos stammen aber aus einem Leak und sind deshalb nicht offiziell bestätigt. Vonseiten EA oder DICE gibt es noch keine konkreten Aussagen zu den Inhalten der Seasons oder des Battle Pass.
Was ist eure Meinung dazu? Sind 22 Waffen genug für das Hauptspiel? Ist das Waffenaufsatz-System und Battlefield Portal genug Kompensation? Oder findet ihr, dass hier am falschen Ende gespart wurde? Teilt Meinung gerne in den Kommentaren.
Der Spanier Carlos „Ocelote“ Rodrigeuz (32) ist der Chef des großen europäischen Teams G2, die in League of Legends zigfacher Meister sind. Aktuell verkauft G2 seinen Botlaner Martin „Rekkles“ Larsson (25). Ocelote macht klar: Andere Teams in LoL sind geizig, weil sie die bescheidene Summe nicht zahlen wollen, die G2 ausruft. Deren Fans sind verdammte Irre.
Das ist die Situation bei G2:
Das Team G2 (mit Sitz in Berlin) hat über Jahre das europäische LoL dominiert, stand 2019 sogar kurz davor, Weltmeister zu werden. Aber vor 2021 gab man seinen besten Spieler in die USA ab, seitdem ist der Wurm drin. Man konnte sich nicht Mal für die Worlds qualifizieren.
Ocelote ist jetzt der Kragen geplatzt. Ihn stören offenbar Gerüchte, für wieviel Geld G2 den Botlaner angeblich verkauft. Auf reddit kursierten Behauptungen, Rekkles würde 10 Millionen US-Dollar kosten (via reddit).
Ihr dummen Ärsche denkt euch immer weiter Zahlen und Stories aus. Der offizielle Verkaufspreis von Rekkles beträgt 1.5 Millionen Euro – außerdem kann er zu jedem Team überall hingehen, solange sie seinen Preis bezahlen, der sowieso schon unter dem Marktwert liegt.
Hört endlich auf, euch Mist auszudenken, ihr verdammten Irren.
Akzeptiert einfach, dass euer Team geizig ist und geht weiter.
Carlos “Ocelote” Rodriguez
Unwürdiger Umgang mit dem Spieler
Wie sind die Reaktionen darauf: Der Spieler „Perkz“, den G2 verkaufte, macht sich ein wenig über seinen früheren Boss Ocelote lustig. Denn der hatte unmittelbar vor seinem Tweet noch auf reddit gepostet, Rekkles koste 2 Millionen US-Dollar.
Die Logik von Perkz ist: Wenn Ocelote alle 5 Minuten den Preis von Rekkles derart senkt, sei er bald kostenlos zu haben.
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Innerhalb von einigen Minuten senkte Ocelote den Preis für Rekkles von 2 Millionen $ auf 1.5 Millionen $.
Die Spieler Wunder und Mikyx, die beide ebenfalls zum Verkauf stehen, verlangen jetzt von Ocelote, ihnen doch auch ihre genaue Ablöse-Summe mitzuteilen.
Andere beschweren sich, dass sei unwürdig wie G2 hier mit einem derart legendären Spieler wie Rekkles umgeht.
Ein Twitter-Nutzer wirft Ocelote vor, hier zynisch zu sein. Er hätte Rekkles ja „umsonst“ verpflichtet, zu sagen 1,5 Millionen seien unter dem Marktwert, sei dreist. Im Prinzip habe er sich einen Spieler kostenlos geholt, setze ihn jetzt auf die Bank und zwinge ihn praktisch dazu, in die USA zu wechseln.
Für Rekkles liefen die letzten Jahre nicht so gut. Wird 2022 besser?
G2 hat während der Worlds ausgiebig gegen die Top-Teams trainiert, auch gegen den Weltmeister EDward Gaming, die sich bei G2 sogar bedankten. Ocelote glaubt, er hat in diesen Trainingskämpfen schon sein perfektes Team für 2022 gefunden:
Das Spiel-Prinzip in Pokémon GO ist grundsätzlich relativ einfach. Dennoch machen sowohl neue als auch erfahrene Trainer immer wieder Fehler im Spiel. Wir von MeinMMO zeigen euch, welche Fehler das sind und warum ihr sie vermeiden solltet.
Um was geht es? Wer regelmäßig Pokémon GO spielt weiß, dass sich das Spiel größtenteils selbst erklärt. Dennoch gibt es den einen oder anderen Fehler, den sowohl die neuen als auch die erfahrenen Spieler regelmäßig machen.
MeinMMO-Autorin Franzi Korittke spielt selbst seit über zwei Jahren täglich Pokémon GO. Sie hat bereits an zahlreichen Events des Spiels teilgenommen und so Kontakte zu anderen Spielern geknüpft. Dabei ist ihr immer wieder aufgefallen, dass an die eine oder andere Sache beim Spielen nicht gedacht wurde.
Und auch ihr selbst sind diese Fehler schon unterlaufen. Deshalb seht ihr nachfolgend die häufigsten 8 und warum es sinnvoll ist, dass ihr sie vermeidet.
Fehler 1: Nicht alle Pokémon anklicken und fangen
Das ist der Fehler: Das wohl einfachste im Spiel ist das Anklicken und Fangen von Pokémon. Doch immer wieder tauchen Monster auf der Karte auf, die man bereits im großen Stil gefangen hat oder die euch im Spiel aufgrund ihrer schlechten Werte nicht voranbringen. Aus diesem Grund klicken viele Spieler sie gar nicht mehr an.
Deshalb solltet ihr den Fehler vermeiden: Es lohnt sich dennoch jedes Pokémon anzuklicken und zu fangen. Für jeden Fang erhaltet ihr nämlich neben entsprechenden Bonbons auch kostbaren Sternenstaub und EP.
Darüber hinaus könnte sich hinter diesem Monster ein schillerndes Exemplar verbergen. Diese Chance solltet ihr auf keinen Fall verschenken. Mit etwas Glück trefft ihr so auf ein Shiny, dass euch in eurer Sammlung noch fehlt.
Shiny-Webarak
Fehler 2: Tausch-Aktionen verschenken
Das ist der Fehler: Jedem Spieler steht ein tägliches Tauschlimit von 100 Tausch-Aktionen zur Verfügung. Häufig nutzen Trainer diese Möglichkeit gar nicht aus. Das solltet ihr in Zukunft aber ändern, denn das Tauschen kann sich für euch richtig lohnen.
Deshalb solltet ihr den Fehler vermeiden: Mit etwas Glück könnt ihr durch die täglichen Tausch-Aktionen eure Wahrscheinlichkeit auf ein Glücks-Pokémon erhöhen und eines oder sogar mehrere bekommen.
Besonders bei Monstern, die in dieser Zeit häufig in der Wildnis spawnen, bietet sich das an. Darüber hinaus sammelt ihr dadurch fleißig für eure Platin-Medaillen “Gentleman” sowie “Pilot”.
Außerdem lässt sich durch das Tauschen auch das eine oder Pokémon kostenlos weiterentwickeln. Welche Monster das sind, seht ihr in unserer Übersicht:
Das ist der Fehler: Viele Trainer versuchen in ihrer Pokémon-Aufbewahrung immer etwas Platz zu halten und verschicken deshalb ihre schlechten Monster, die eine 0-, 1-, oder 2-Sterne-Bewertung haben. Doch das kann ein großer Fehler sein, den ihr zukünftig besser umgeht.
Deshalb solltet ihr den Fehler vermeiden: Bevor ihr ein Pokémon an Professor Willow verschickt, solltet ihr es bewerten. Das klingt zunächst total simpel und selbstverständlich. Aber Trainer, die gelegentlich oder sogar regelmäßig in der PvP-Liga unterwegs sind, sollten hier lieber nochmal genauer hinschauen.
Während Pokémon mit einer 3- oder sogar 4-Sterne-Bewertung hervorragend für den Einsatz in Raids geeignet sind, verhält sich die Wertung in der PvP-Liga etwas anders. Häufig hat es dort eine optimale Stärke, wenn der Angriffswert möglichst gering ist.
Dadurch haben die am besten geeigneten Kandidaten für die GO Kampfliga allerdings meistens eine geringere Sterne-Bewertung. Wer also aktiv in den PvP-Kämpfen unterwegs sein möchte, sollte sich neben der Gesamt-Sterne auch die einzelnen Werte (Angriff, Verteidigung und Ausdauer) ansehen.
Darum ist der Angriffswert bei starken PvP-Angreifern so gering: Der Angriffswert spielt vor allem für die Auswahl in der Super- und Hyperliga eine entscheidende Rolle. Hier sind die einzusetzenden Pokémon auf eine bestimmte WP-Zahl limitiert. In der Superliga sind das maximal 1.500 WP. Das Pokémon darf diese also nicht überschreiten.
Der WP-Wert berechnet sich dabei aus Angriff, Verteidigung, Ausdauer und Level des jeweiligen Monsters. Der Angriffswert zählt dabei allerdings am stärksten in die Berechnung. Fällt der Angriffswert also geringer aus, dann können die anderen Werte deutlich höher sein.
Bewertungsübersicht in Pokémon GO
Fehler 4: Zu schnelles Hochleveln von Pokémon
Das ist der Fehler: Wer ein starkes Pokémon gefangen hat, möchte dieses natürlich am liebsten sofort hochleveln. Das kostet euch allerdings einiges an Sternenstaub und ein paar Bonbons. Wer das Pokémon nicht direkt für den Einsatz in einem Raid oder PvP-Kampf braucht, sollte diesen Fehler verhindern und mit den Power-Ups lieber noch etwas warten.
Deshalb solltet ihr den Fehler vermeiden: In regelmäßigen Abständen kommen in Feldforschungen, Spezialforschungen oder den befristeten Quests die Aufgaben, dass ihr ein Pokémon hochleveln sollt.
Habt ihr eure starken Monster bereits alle auf einem hohen Level, dann verschenkt ihr zum Lösen dieser Aufgabe kostbaren Sternenstaub und Bonbons an schwächere Pokémon, die ihr womöglich am Ende verschickt. Also seid etwas geduldig.
Tipp: Nutzt die Tag-Funktion im Spiel, um die starken Monster, die ihr gern pushen wollt, auf einen Blick zu haben. So findet ihr sie leichter wieder, wenn ihr eine entsprechende Aufgabe bekommt.
Melmetal auf Level 50
Fehler 5: Geschenke nicht öffnen
Das ist der Fehler: Habt ihr mit anderen Trainern im Spiel Freundschaft geschlossen, dann können euch diese Spieler Pakete schicken und ihr ihnen natürlich auch. Häufig werden diese Pakete aber gar nicht (alle) geöffnet. Das solltet ihr aber unbedingt tun, denn es bringt euch mehrere Vorteile.
Deshalb solltet ihr den Fehler vermeiden: Am Tag habt ihr normalerweise die Möglichkeit bis zu 20 Geschenke zu öffnen. Durch Events wird dieses Limit aber regelmäßig nach oben gesetzt und ihr könnt dann mehr Pakete öffnen.
Diese Möglichkeit solltet ihr unbedingt nutzen, denn zum einen steigert das euer Freundschaftslevel und zum anderen erwartet euch dadurch Sternenstaub. Diesen erhaltet ihr für jedes geöffnete Paket. Darüber hinaus erwarten euch jede Menge Items, wie Bälle, Beeren und Tränke. So findet ihr weltweit neue Freunden für Pokémon GO.
Items aus Geschenken
Durch das derzeit stattfindende Lichtfestival ist das Limit zum Öffnen von Geschenken auf 45 pro Tag erhöht. Außerdem steigt ihr doppelt so schnell in eurem Freundschaftslevel.
Fehler 6: Freundschaftslevel-Aufstieg nicht richtig nutzen
Das ist der Fehler: Wer nun regelmäßig die Geschenke seiner Freunde geöffnet hat oder mit ihnen anderweitig interagiert, wird früher oder später mit ihnen vor einem Freundschaftslevel-Aufstieg stehen. Einige Trainer begehen diesen Aufstieg allerdings völlig unbedacht, was ihnen einige EP kosten kann.
Deshalb solltet ihr den Fehler vermeiden: Je nachdem, auf welches Freundschaftslevel ihr aufsteigt, gibt es verschiedene EP. Diese könnt ihr aber zusätzlich durch das Setzen eines Glücks-Eis erhöhen. Habt ihr das Ei gesetzt, erhaltet ihr für 30 Minuten doppelt so viele EP. Setzt ihr es also nicht, dann verschenkt ihr diesen Bonus.
Folgende EP erwarten euch je Level-Aufstieg:
Freundschaftslevel
EP
EP mit Glücks-Ei
1 volles Herz
3.000
6.000
2 volle Herzen
10.000
20.000
3 volle Herzen
50.000
100.000
4 volle Herzen
100.000
200.000
Den aktuellen Stand eures Freundschaftslevels seht ihr, wenn ihr auf die Herz-Leiste bei eurem jeweiligen Freund klickt. Klickt ihr dort das letzte sich füllende Herz an, dann steht darunter, wie viele Tage ihr bis zum Levelaufstieg noch zusammen spielen müsst.
Freundschaftslevelaufstieg
Tipp: Damit sich das richtig lohnt, solltet ihr außerdem auf einen Community Day warten und mehrere Freunde für einen Aufstieg sammeln. Um Freunden diesen Aufstieg im Spiel mitzuteilen, benennen viele Spieler ihre Kumpel-Pokémon entsprechend um, z.B. “LvlupCD11CET”.
Diese Kennzeichnung würde bedeuten, dass der Levelaufstieg am nächsten Community Day um 11 Uhr mitteleuropäischer Zeit, also deutscher Zeit, stattfindet. So können sich die Trainer auf das Einsetzen eines Glücks-Eis einstellen.
Fehler 7: Keine Raids spielen
Das ist der Fehler: Jeder Spieler erhält täglich einen kostenfreien Raid-Pass. Dieser wird aber nicht von jedem Trainer eingelöst. Das ist aber ein Fehler, den ihr unbedingt vermeiden solltet.
Deshalb solltet ihr den Fehler vermeiden: Wenn ihr euren kostenfreien Raid-Pass an zwei aufeinanderfolgenden Tagen nicht nutzt, dann verschenkt ihr alle weiteren kostenlosen Raid-Pässe, bis ihr ihn eingelöst habt. Dadurch entgehen euch neben einem Pokémon auch kostbarer Sternenstaub, EP und wertvolle Items, wie goldene Himmihbeeren oder Sonderbonbons.
Aus diesem Grund lohnt es sich den täglichen Raid-Pass auch zu verwenden. Vor allem die Level-5-Raids halten für euch dabei interessante legendäre Pokémon bereit. Viele von ihnen sind inzwischen auch in ihrer schillernden Variante im Spiel verfügbar. Diese Chance solltet ihr nicht verpassen, denn mit etwas Glück trefft ihr dabei auf ein Shiny. Derzeit findet ihr dort die Raid-Bosse Kobalium, Viridium und Terrakium.
Das ist der Fehler: Auch bei dem Nutzen von Beeren machen einige Trainer Fehler. Vor allem die Sananabeeren bleiben im Beutel immer wieder unbeachtet. Sobald der Item-Beutel dann voll ist, werden die Beeren allerdings häufig als erstes entsorgt. Das solltet ihr zukünftig aber besser ändern, denn sie können euch einen großen Nutzen bringen
Deshalb solltet ihr den Fehler vermeiden: Ihr solltet diesen Fehler vermeiden und eure Beeren richtig nutzen. So bringen euch die Sananabeeren doppelte Bonbons beim Fangen eines Pokémon. Wer also seine tägliche Runde dreht, sollte bei starken und seltenen Monstern auch ruhig mal eine Sananabeere füttern. Das hilft euch, die Monster schneller entwickeln oder sogar hochleveln zu können.
Diese Beeren solltet ihr nutzen
Aber auch für das regelmäßige Füttern von Pokémon in Arenen sind die Beeren bestens geeignet. Denn auch wenn ihr gerade nicht angegriffen werdet und relativ sicher in einer Arena steht, lohnt es sich, die eine oder andere Beere an sich oder Mitspieler zu verfüttern.
Für jedes Füttern erhaltet ihr Sternenstaub oder mit etwas Glück ein Bonbon des entsprechenden Monsters. Das lohnt sich vor allem bei seltenen Pokémon wie Milza. Darüber hinaus bekommt ihr so eure Arena etwas schneller auf den Gold-Status. Und auch der Platin-Medaille zum “Beerenmeister” kommt ihr damit ein ganzes Stück näher.
Bevor ihr die Beeren beim nächsten vollen Item-Beutel entsorgt, um wieder an PokéStops und Arenen drehen zu können, solltet ihr sie also besser zum Füttern eurer Monster nutzen.
Welche Fehler habt ihr davon in der Vergangenheit bereits gemacht, die ihr zukünftig vermeiden wollt? Oder kennt ihr noch weitere Fehler, die viele Spieler machen? Schreibt uns eure Meinung dazu gern hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Trainern aus.
Im Mehrspieler von CoD Vanguard werden am Ende einer Runde die MVPs mit einem Video vorgestellt. Das soll nochmal ordentlich Ruhm für die Auserwählten bringen. Doch ein Clip zeigt, dass das System noch in den Kinderschuhen steckt – und Spieler lieben es.
Was ist das für ein System? Ihr kennt das aus anderen Spielen wie Overwatch bereits, dass am Ende einer Runde Spieler gezeigt werden, die im Match besonders herausragend gespielt haben. Ein ähnliches System bietet das neue Call of Duty: Vanguard nun auch.
Spieler berichten allerdings von lustigen Fehlern wie einem MVP, der in seinem Clip einfach nur gestorben ist und sonst nichts geleistet hat. Im Subreddit von Vanguard geht ein Clip durch die Decke, bei dem sich ein Spieler offenbar in einen Hund verwandelt.
“Er nutzte wohl den Hunde-Operator”
Das zeigt der Clip: reddit-Nutzer SneakyInkling teilte den kuriosen Clip und schreibt “Dieser Typ hat das Play of the Game bekommen und verwandelte sich nach einem Kill in einen Hund”. Und genau das passiert auch. Man sieht nach der Anfangs-Pose einen Kill des Spielers, danach glitcht die Ansicht kurz und eine Wand wackelt. Plötzlich fällt dann ein Hund auf den Boden.
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Wie kommt der Clip an? Auf reddit sammelte das Video an einem Tag bereits über 1.000 Upvotes und 31 Kommentare. Spieler berichten von ihren Erfahrungen mit dem kaputten MVP-System.
“Gestern war das Top-Play-of-the-Game ein Typ der starb. Er hat nicht mal jemanden gekillt. Und ich hatte einen Quad-Kill und wurde nicht gezeigt”, schreibt kamikaze123456
“Naja, er hat sich in einen Hund verwandelt. Wenn das kein Play of the Game ist, dann weiß ich es auch nicht. Aber mal ernsthaft. Die MVP-Auswahl sollte nur Leute berücksichtigen, die die ganze Runde gespielt haben. Ich hab einen Typen gesehen, der 30:8 spielte und nicht mal auf der Liste war. Ein Typ war nur für fünf Minuten da und hatte eine 5:1 KD. Er war dann bester Spieler für Eliminations/Deaths. Oh nein, nein, nein, das ist einfach nicht richtig”, sagt chemicalxbonex
“Das POTG ist auf dem lustigsten Weg kaputt. Mein Kumpel bekam kürzlich das POTG und alles, was gezeigt wurde, war, wie er durch ein Fenster klettert”, schreibt highlander2189
“Nein, er nutzte nur den Hunde-Operator”, scherzt Suitable_Film_436
Hattet ihr auch schon solche verrückten Erlebnisse mit dem Play of the Game in Vanguard? Schreibt uns eure Erfahrungen doch hier auf MeinMMO in die Kommentare.
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Unser Autor Schuhmann hat die ersten Stunden des neuen MMORPGs Lost Ark (Steam) gespielt. Er sagt: Von Stufe 1 an hatte ich das Gefühl, ein lebendiges, modernes MMO zu spielen. Ich hatte gleich Spaß und musste ihn mir nicht erst verdienen. Das ist genau das, was mir bei Diablo 2 Resurrected gefehlt hat.
Ich hab gestern die ersten zwei Stunden mit Lost Ark verbracht und im Kopf hab ich sie immer wieder mit meinen ersten Minuten in Diablo II Resurrected verglichen. Die empfand ich im August 2021 als ernüchternd. Damals hatte ich nach 20 Jahren mal wieder in Diablo 2 reingeschaut und war ziemlich enttäuscht, nachdem ich das im Jahr 2000 noch gesuchtet hatte.
Klassenwahl und Spiel-Einführung
Die Unterschiede sind für mich gravierend. Schon wie man in das Spiel startet:
Bei Diablo II Resurrected steig ich mit meinem ausgewählten Charakter direkt ein – so wie es eben früher war. Es ist der Job des Spielers, sich gefälligst darüber zu informieren, was er da spielt.
Lost Ark gibt mir Zeit, mich für eine Unterklasse zu entscheiden, nachdem ich mit der Klassenwahl eine grobe Richtung vorgegeben habe. In einem Testraum kann ich für mich ausprobieren, welche der 3 Unterklassen ich spielen will. Auf Knopfdruck lassen sich Bosse und Mobs spawnen, die als Zielscheiben dienen.
Video starten
Lost Ark liefert geballte Action mit 15 Klassen – Seht hier im Video, wie sie aussehen
Skill-Auswahl im Early Level
Mich hat bei Diablo 2 Resurrected gestört, dass man zu Beginn des Spiels praktisch keine Auswahl-Möglichkeiten hat, irgendwas zu machen. Man ist auf relativ lahme Auto-Attacks und vereinzelt mal einen Skill angewiesen.
Diablo 2 Resurrected gibt mir das Gefühl: „Verdien dir erst Mal deinen Spaß.“
Bei Lost Ark beginne ich das Spiel als Todesschütze gleich mit knapp 10 Skills, kann zwischen den Waffen wechseln und habe sofort was zu tun, kann in jeder verschiedene Möglichkeiten auswählen, wie ich agieren möchte. Ich hab eine Rotation, ich hab einen Gameplay-Loop, ich komm mir nicht vor, als müsste ich mir meinen Spaß im Spiel erst mühsam erarbeiten.
Das Machtgefühl
Das hängt eng mit der Skill-Vielfalt zusammen. In Diablo 2 beginne ich wirklich „ganz unten“, muss in einer dunklen Höhle irgendwelche Zombies mit dem Stöckchen beharken. Da erfüllt sich keine Macht-Phantasien – die erfüllt sich erst 80 Stunden später, wenn ich hochgerüstet und optimiert in Sekunden-Runs Baal ausschalte (wenn die Server denn halten).
In Lost Ark spring ich schon mit Level 1 Salto schlagend durch die Gegend, werfe meine sich selbst drehende Pistole herum und schmeiß mit Granaten. Horden von Gegnern fallen vor mir zusammen. Ich bekomm nach wenigen Stunden mein erstes Mount.
Bei Diablo 2 Resurrected muss ich Skills per Hotkey auf die rechte Maus-Taste legen und kann sie dann abfeuern. Das Inventar läuft sofort mit belanglosen Items ohne Werten über, ich muss zurück in die Stadt, das Zeug verkaufen. Meine Tasche ist mit Heiltränken verstopft, die geordnet werden wollen.
In Lost Ark stacken die Heiltränke, ich kann die Skills per Knopfdruck ausführen, die Menüs wirken frisch und zeitgemäß.
Erst im Mid- und Endgame, wenn man schon zig Stunden in das Spiel investiert hat, macht ein Hack’n Slay erst so richtig Spaß:
Das Gameplay wird abwechslungsreich
Die Items werden spannend
Man kann den eigenen Char über Items und Build richtig anpassen
Bis diese Optionen freigeschaltet sind, ist das Spiel aber grau und trist. Das muss so sein, so haben es die Altvorderen vor mehr als 20 Jahren beschlossen und so war es jahrelang. Der Spieler wäre ja mit der „Komplexität“ des Spiels völlig überfordert, wenn man den gleich mit mehr als einem Skill und Auto-Attack anfangen lassen würde, so die Logik.
Lost Ark hat gezeigt, dass ein modernes Spiel anders funktionieren kann.
Das ist jetzt nur ein erster Eindruck und soll keinesfalls heißen, dass Lost Ark das beste Spiel aller Zeiten wird. Das muss erstmal im Mid- und Endgame bewiesen werden. Aber bislang 96 % postive Reviews auf Steam zeigen, dass viele vom Early Game des MMORPGs begeistert sind.
Ich hatte, gerade nach Diablo 2 Resurrected, das Gefühl, mit Lost Ark ein Spiel zu zocken, das mich gleich von Anfang an fesseln will und bei dem ich mir meinen Spaß nicht erst verdienen muss.
Für Sauberkeit in meinem Gaming-Zimmer sorgen Staubsauger-Roboter seit 2 Jahren. Hier zeige ich euch, warum die Kombination aus Roboter und Akku-Handstaubsauger für mich als Gamer so gut funktioniert.
Habt ihr schon über den Kauf eines Staubsauger-Roboters nachgedacht oder vielleicht sogar schon einen im Besitz? Nach zwei Jahren Gebrauch kann ich euch sagen, was nervt und wo sich der Roboter für mich lohnt.
Spoiler: Lose Kabel mögen die Teile gar nicht. Dafür kriegt ihr letztendlich saubere Rechner.
Welche Staubsauger-Roboter habe ich ausprobiert?
Mein Einsteiger: Zuallererst kaufte ich mir einen Staubsauger-Roboter von Medion, der bei einem Kaufpreis von etwa 70 € lag. Damit war ich allerdings so unzufrieden, dass ich den noch am selben Tag zurückschickte. Er fuhr ohne Map und nach Chaos-Prinzip. Bedeutet: Er fährt so lange, bis er an eine Wand kommt, dreht dann in einem bestimmten Winkel um und fährt dann so lange, bis die nächste Wand kommt. Das ließ schmutzige Stellen offen und triggerte mich schon beim Zusehen.
Ich las mich dann in Foren über die Staubsauger-Roboter ein, auf was man achten sollte, welches Modell für welches Budget taugt und schaute YouTube-Videos zum Thema. Mein erster “richtiger” Einsteiger war dann der Tesvor X500 Pro.
Mein Aktueller: Knapp ein Jahr später reichte mir das Modell nicht mehr und ich stieg auf den Roborock S50 von Xiaomi um. Der hat mich jetzt bis zum September 2021 begleitet. Seit etwas über einem Monat nutze ich den Anker eufy RoboVac X8 Hybrid in Kombination mit dem eufy HomeVoc H30.
Beide eufy-Produkte veröffentlichte Anker im September und stellte sie uns zum Testen zur Verfügung.
Ich werde hier im Artikel in den verschiedenen Kategorien die Produkte vergleichen, die ich bisher testen konnte. Als Hinweis eine Preis-Orientierung mit aktuellen Preisen:
Tesvor X500 Pro ~ 210 €
Xiaomi Roborock S5 ~ 400 €
Anker eufy X8 Hybrid ~ 550 €
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Einer der großen Vorteile von Staubsauger-Robotern ist, dass ich nur einen Knopf drücken muss und das dreirädrige Turbinen-Moped aus seiner Ladestation fährt und sofort seinen Job beginnt. Wenn ich will und mein Alltag das zulässt, kann ich auch feste Uhrzeiten programmieren, wann der Sauger seinen Dienst verrichten soll.
Bin ich jeden Tag zu einer bestimmten Zeit nicht in den Räumen, die gereinigt werden sollen und lasse dem Roboter damit eine freie Bahn? Na dann soll er zu der Zeit doch in Ruhe arbeiten können und nicht um mich und meinen Schreibtischstuhl herumfahren müssen.
Da es bei mir dafür keine festen Uhrzeiten gibt, putzt der X8 Hybrid in der Zeit, in der ich koche. Manchmal auch zweimal am Tag, wenn meine Hündin gerade ihr Fell wechselt.
Das Praktische ist hier einfach: Wenn ich staubsaugen muss, gebe ich den Auftrag ab und mache in der Zeit etwas anderes, oft sogar produktives. Diese Funktion unterstützen der Tesvor X500 Pro, der Roborock S5 und auch der eufy X8 Hybrid alle ohne Probleme.
Dieser offensichtliche Punkt bringt allerdings einen weiteren Vorteil mit sich:
2. Weniger Staub auf dem Boden = Weniger Staub im PC
Weniger Staub auf dem Fußboden sorgt bei mir dafür, dass mein PC weniger Staub ansaugt. Ich habe einen Gaming-Rechner mit Seitenfenster. Das sieht zwar cool aus, zeigt mir aber auch klar, wenns innen staubig ist. Durch den Roboter wird mein Fußboden aber täglich gesaugt und damit der Staub reduziert, den mein PC durch die Filter ins Gehäuse ziehen kann.
Denn wenn sich weniger Staub auf dem Fußboden befindet, wirbelt man beim Laufen weniger Staub auf und damit fliegt auch weniger Staub durch die Luft, der dann von den Gehäuse-Lüftern angesaut werden kann.
Gerade mit Haustieren und einem Kamin ist es in meinem Fall wichtig, jeden Tag zu saugen.
Der eufy X8 Hybrid bei mir im Einsatz
Auf lange Sicht merke ich deutlich, dass ich meinen PC weniger häufig öffnen und mit dem Staubsauger von Staub befreien muss. Weil einfach weniger Staub aus dem Raum ins Gehäuse kommt. Und wenn es dann doch mal so weit ist, greife ich ab jetzt zum Akku-Handstaubsauger:
(Bonus) Ein kabelloser Handstaubsauger ist super, um Gehäuse zu reinigen
Für gewöhnlich griff ich beim Reinigen meines PCs zum Kabel-Staubsauger. Langes Rohr abmontiert und dann mit dem Rüssel die Lüfterblätter an GPU- und CPU-Lüfter abgesaugt (natürlich habe ich die Lüfter dabei festgehalten). Nervig war dabei immer, dass der Staubsauger an sich recht viel Platz wegnimmt und der lange Schlauch unhandlich ist.
Ein Akku-Staubsauger wie der eufy HomeVac H30 macht das Ganze komfortabler. Denn …
er hat kein Kabel, das man durchs Zimmer ziehen oder eine Steckdose dafür suchen muss
er ist direkt einsatzbereit
man kann ihn so weit auseianderbauen, dass man nur noch den kleinen, handlichen Sauger in der Hand hält
Gerade wenn euer PC unter dem Schreibtisch steht und nur umständlich hervorgezogen werden kann, ist so ein Akku-Sauger praktisch.
Solltet ihr mit dem HomeVac H30 liebäugeln, dann solltet ihr das wissen:
Er kostet 180 € (UVP)
Hat mit 80AW/ 16kpa eine gute Saugleistung
Mit 808 Gramm ist er recht leicht und liegt gut in der Hand
Er bringt verschiedene Aufsätze mit, mit denen man bis zur Zimmerdecke kommt, aber auch kleine Stellen wie PC-Innenleben reinigen kann
Er ist richtig laut, und das in hohen Frequenzen
3. Ist leise genug, sodass man beim Staubsaugen im Discord sein kann
Von den Lautstärke-Problemen beim Handstaubsauger kann sich der eufy X8 Hybrid klar distanzieren. Denn moderne Staubsauger-Roboter haben verschiedene Saug-Stufen, um die Leistung zu regeln. Auf meinem Laminat muss in der Regel nicht mit einer hohen Stufe gesaugt werden, wenn der Roboter eh täglich im Einsatz ist.
Das Coole daran ist, dass ich den Roboter einsetzen kann, wenn ich nebenbei im Discord bin, ohne die anderen Teilnehmer zu stören. Selbst wenn ich spreche und mein Mikrofon aktiv ist, ist der Sauger gar nicht bis kaum hörbar.
4. In Kombination mit Software ein tolles Nerd-Spielzeug
Als Technik-Begeisterter Mensch muss ich hervorheben, dass das Rufen eines Staubsaugers per App schon genial ist. Doch die Apps für die Roboter können noch mehr.
Beim Tesvor X500 Pro, beim Roborock S5 und auch beim eufy X8 Hybrid kann ich die Befehle zum Starten und Stoppen gehen oder sie an bestimmte Stellen der aufgezeichneten Map schicken. Ich kann No-Go-Zonen auf den Maps angeben und sagen: Fahr da bitte nicht hin. Während des Saugvorgangs kann ich die Saugstärke anpassen oder per Fernsteuerung genau lenken, wo nun gereinigt werden soll.
Was mich beim X8 Hybrid überzeugen konnte, ist die Map-Speicherung für mehrere Etagen. So gibt es eine Map mit Sperrzone in meiner Wohnung und eine weitere, wenn ich den Roboter nach oben auf den Dachboden zum Reinigen bringe.
In der Software gibt es viele coole Spielereien wie den Zeitplan, die punktgenaue Fahrt zu einem Ort in der Wohnung, ein Protokoll über Reinigungs-Verläufe, eine Fernbedienung-Funktion und das Anpassen der Karte. Das macht Spaß.
Wer da keine Lust drauf hat, kann auch einfach auf “Start” drücken und den Roboter machen lassen. Funktioniert auch.
Staubsauger-Roboter in Gaming-Zimmern – Yay oder Nay?
Was sind die Vorteile? Ein großer Pluspunkt ist, dass euer Fußboden zufriedenstellend gereinigt wird, ohne, dass ihr das selbst tun müsst. Bei dickeren Langflor-Teppichen ist es schon von Vorteil, einen Handstaubsauger zu nutzen und damit nochmal gezielt nachzusaugen. Holz, Fließen und niedrige Teppiche sind für die Roboter aber kein Problem.
Selbst wenn ihr nicht Zuhause seid, könnt ihr die Roboter per App starten und die Wohnung oder das Zimmer saugen lassen.
Die Bequemlichkeit ist der große Selling-Point bei den Robotern. Gerade die neuen Modelle, die mit einer irren Saugkraft daherkommen, sind eine Alternative zu den normalen Staubsaugern.
Wer die Teile ausprobieren will, kann das schon für einen günstigen Preis um die 100 – 150 € und hat damit schon “okaye” Modelle Zuhause. Wem es dann gefällt, der kann noch mehr Geld in die Hand nehmen und kriegt dafür noch bessere Saugleistung, durchdachte Apps und neue Technologien wie Karten, die per Laser-Scan aufgenommen werden.
Der eufy X8 mit Staubbehälter
Mit Hund im Haushalt sieht der Staubbehälter nach 2 Tagen so aus
Was sind die Nachteile? Euer Fußboden muss roboter-sicher sein. Lose Kabel, Schnürsenkel, Kleintiere und ähnliche Sachen sind nicht gut in Kombination mit einem Roboter. Ihr müsst vor jedem Start also sicher sein, dass kein Handy-Ladekabel so auf der Erde liegt, dass der Staubsauger es aufwickeln und euer Handy damit vom Tisch ziehen kann.
Außerdem sollten Möbel mit Boden-Abstand geprüft werden. Unter Couches fahren die Roboter gern und bleiben dann auch mal stecken. Solche “Fallen” gilt es auszukundschaften.
Außerdem sollte man sich von den Wischfunktionen nicht zu viel versprechen.
Hinzu kommt: Wenn man einen guten Staubsauger-Roboter mit der neusten Technologie haben will, muss man dafür einige Scheine auf den Tisch legen. Das ist Luxus, den man sich gönnt.
Für wen lohnt sich ein Staubsauger-Roboter? Für jeden, der auf neue Technologien steht und kein Problem damit hat, einen Roboter durch seine Wohnung kurven zu lassen. Am besten eignet sich so ein Roboter, wenn er nicht nur in einem kleinen Zimmer fährt, sondern eine Wohnung oder mehrere Zimmer zu putzen hat, denn dafür ist die Akkuleistung auch vorgesehen.
Man sollte sich aber klar sein, dass das schnell ein teures Hobby werden kann, wenn man dazu tendiert, sich immer das neuste kaufen zu wollen.
Wer eher faul ist und nicht gern staubsaugt, der sollte über eine Anschaffung nachdenken.
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Der eufy X8 Hybrid im Kurztest – Fazit nach einem Monat
Die technischen Details:
Preis
550 €
Saugleistung
2.000 Pa x2
Navigation
iPath Laser Navigation
Wischfunktion
Vorhanden
Mehrere Stockwerke
Möglich
No-Go-Zonen
Frei einstellbar
Kartenaufzeichnung
Ja
WLAN
Wi-Fi + Alexa + Google Assistant
Staubsammler
400 ml
Wasserbehälter
250 ml
Laufzeit
Bis zu 180 Minuten
Wie gut saugt der X8 Hybrid? Im Test bei mir im Gaming-Zimmer kommt der X8 Hybrid super zurecht. Unter meinem Schreibtisch war ich zu einem guten Kabel-Management gezwungen, denn sobald ein loses Kabel auf dem Boden liegt, wickelt der X8 Hybrid es auf und verheddert sich darin. Das ist aber kein Problem dieses Modells, sondern generell ein Nachteil bei allen Staubsauger-Robotern, die ich testete.
Es ist also zwingend wichtig, die zu reinigenden Räume auf dem Boden von Kabeln zu befreien oder diese mit Clips oder hinter Fußleisten zu befestigen.
Die Saugleistung ist beachtlich und stellt den Tesvor X500 Pro und den Roborock S5 chancenlos in den Schatten. Auf Teppichen und auch auf Laminat weiß der X8 zu punkten. Die breite Öffnung für den Staubbehälter ist mir besonders wichtig, weil damit viele Tierhaare eingesaugt werden können, ohne, dass die Öffnung schnell verstopft.
Wände und Kanten erkennt der Roboter gut, sodass er nicht gegen jede erstmal gegenballert, sondern mit dem Laser schon vor dem Aufprall weiß: Hier geht es nicht weiter.
Das Wischen hingegen ist wie bei all den Hybrid-Robotern, die ich testete, maximal ein “okay”. Da die Staubsauger-Roboter nicht viel wiegen, ziehen sie Waschtuch mit wenig Druck über den Boden und lösen damit maximal leichte Flecken. Viel mehr ist es leider nicht. Ein weiterer Nachteil beim X8 Hybrid ist außerdem, dass man nicht einstellen kann, wie viel Wasser bei der Wischfunktion verwendet werden soll. Das lösen andere Modelle besser.
Generell bin ich mit dem X8 Hybrid als automatischen Staubsauger für mein Gaming-Zimmer sehr zufrieden. Das Wischen übernehme ich dann allerdings lieber weiter per Hand.
Mit dem Combat Pacing brachte Call of Duty: Vanguard eine Mechanik ins Spiel, mit der ihr die Kontrolle über die Anzahl der Spieler in einem Match übernehmt. Allerdings führt das System nach dem Release eher dazu, dass ihr in Matches landet, auf die ihr vielleicht gar keine Lust habt.
Das neue Call of Duty: Vanguard bietet eine ordentliche Menge an Neuerungen gegenüber seinem Vorgänger Black Ops Cold War:
Levelbare Operator für viele Cosmetics
Zerstörbare Objekte auf der Map
Rückkehr der Killstreaks
Eine der wichtigsten Änderungen ist dabei das „Combat Pacing“. Das lässt euch zu jedem Standard-Spielmodus einstellen, mit wie vielen Spielern ihr ein Match angehen wollt. Doch nach dem Release ist diese Mechanik sehr … kompromissbereit und schickt euch teilweise in Matches, auf die ihr keine Lust habt.
Anzahl der Spieler variiert trotz Combat Pacing
Was stimmt mit der Mechanik nicht? Mit dem Combat Pacing habt ihr die Wahl zwischen 3 unterschiedlichen Spiel-Geschwindigkeiten:
Taktisch
Angriff
Blitz
Mit dem „Taktisch“-Pacing sucht ihr nach einer CoD-Erfahrung, wie ihr sie aus den Vorgängern kennt. Hier wollt ihr die normalen 6vs6-Matches starten, die jahrelang die Basis des Multiplayer bildeten. Habt ihr es auf mehr Action abgesehen, dann wählt ihr „Angriff“ oder „Blitz“ und bekommt dadurch vielmehr Mitspieler und Gegner ins Match.
Ihr könnt einstellen, ob ihr nach Matches mit allen Pacings sucht oder nur ein ganz bestimmtes Pacing bevorzugt. Doch Vanguard nimmt diese Einstellung eher als „Empfehlung“ wahr und sucht nicht strikt nur nach Matches mit dem gewünschten Pacing. Wollt ihr also nur taktische Matches spielen, schmeißt euch die Spielersuche trotzdem in größere Matches.
Combat Pacing nimmt eure Auswahl eher als „Empfehlung“.
Wieso ist das ein Problem? Die Anzahl der Spieler hat einen großen Einfluss auf das Spielgeschehen. Mehr Spieler heißt mehr Gefechte, andere Taktiken, größere Action. Doch das möchte nicht unbedingt jeder. Spielt euch Vanguard also das falsche Pacing zu, habt ihr 2 Möglichkeiten:
Ein Match spielen, auf das man eigentlich keine Lust hat
Das Spiel verlassen und auf das nächste Matchmaking hoffen
Beides beeinträchtigt die Spielerfahrung für alle Beteiligten. Das Blitz-Match startet mit zu wenig Spielern und verliert dadurch an Qualität. Seid ihr der Spieler, der das Match verlassen, dauert euer Matchmaking länger, weil ich ein neues Match braucht.
„Ist das ein Bug?“
Was sagen Spieler dazu? Das Combat Pacing an sich kommt tatsächlich ziemlich gut an. Unter einem Tweet von Call of Duty mit der Frage, welche Map mit welchem Pacing die Spieler am liebsten mögen, kommen viele positive Kommentare. Aber die Nummer mit den zufälligen Teamgrößen führt immer wieder zu Frust.
So schreibt @Pure_Kuntry_707 auf Twitter: „Combat Pacing ist Müll. […] Ihr solltet es aus dem Spiel nehmen. Wieso wähle ich Taktisch aus und lande dann in Blitz?“.
Auch @mkelly5698 ist sauer (via Twitter): „Combat Pacing ist das Schlechteste, was ich je gesehen habe. Wieso kann ich nicht einfach 6vs6 spielen wie in den letzten 15 Jahren?“.
Für mkelly ist es auch ein Problem, dass man mit dem taktischen Pacing trotzdem Matches mit 10vs10 spielt wie zum Beispiel auf der großen Map Red Star.
Andere sind teilweise irritiert darüber, dass sie nicht das Combat Pacing erhalten, das sie gewählt haben und fragen, ob es vielleicht ein Bug ist.
@JoshuaUlloa10 dazu auf Twitter: „Ich habe Angriff oder Blitz gewählt und bekomme weiter Taktisch. Irgendwelche Hinweise, warum das nicht funktioniert oder ist das ein Bug?“.
Teilweise machen sich User auch darüber lustig wie @Jose36896109 auf Twitter: „Mein Lieblings-Pacing ist das, was ich auswähle und dann sagt das Matchmaking: ‘mir egal was du willst’ und bringt mich dazu, das zu spielen, was auch immer das Matchmaking will.“
Bleibt das so? Schon in der Beta-Phase von Vanguard war das Combat Pacing sehr kompromissbereit und derzeit lässt es sich nicht sicher sagen, ob es ein Fehler oder so gewollt ist. Eine Aussage der Entwickler lässt sich dazu aktuell nicht finden.
Da die Auswirkungen jedoch einen erheblichen Einfluss auf das Spielerlebnis haben können, wäre ein Statement in der nächsten Zeit denkbar, falls das Problem größer wird.
Wie seht ihr das mit dem Combat Pacing? Starke Neuerung oder Störfeuer im Matchmaking? Lasst uns gern ein Kommentar mit euren Gedanken da. Sucht ihr lieber nach ein paar Tipps zum Einstieg ins Spiel, schaut hier vorbei: CoD Vanguard: 5 Tipps machen euch gleich zum Start besser als eure Gegner
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Das neue MMO New World kündigt an, erste Server zusammenzulegen. In der Anfangs-Phase hat man extrem viele Server online gebracht, jetzt wo sich der Ansturm gelegt hat, plant man, die erste Server-Merges. Dabei will man aber vorsichtig sein.
Das ist die Ansage von Amazon: Am Samstagmittag, dem 7.11.2021, kam eine offizielle Ansage von New World in einem Thread im offiziellen Forum, in dem Server-Zusammenschlüsse gefördert wurden (via forums.newworld). Ein Mitarbeiter von Amazon sagt:
„Server-Zusammenlegungen sind am Horizont, aber wir brauchen weiteres Scale-Testing, bevor wir zuversichtlich genug sind, um die Technik bei Live-Welten anzuwenden. Wie Ihr euch vorstellen könnt, sind wir nach den ersten holprigen Wochen jetzt eher übervorsichtig“
Kay, New World Entwickler
Man kündigt dann an, die Leute sollten ein Auge darauf haben, was Amazon in „naher Zukunft“ dazu zu sagen. Es kommt dann wohl eine Ankündigung eines Community-Managers.
Bei einer “Server-Zusammenlegung” schließt der Betreiber einen Server und transferiert alle Charakter und deren Besitz auf einen anderen Server. Das wird generell als Zeichen gesehen, dass ein MMORPG viele Spieler verloren hat.
Auf „sterbendem Server gefangen“
Warum wollen Leute schon Server-Zusammenschlüsse? Im Forum sagt ein Spieler, sein Server in Europa hätte mittlerweile eine geringe Bevölkerungs-Dichte und würde schrumpfen. Einige der Gilden planten schon einen Server-Transfer.
Einige Inhalte in New World (wie Außenposten-Ansturm) seien so gebaut, dass man ein Minimum an Spielern braucht, um sie zu betreiben. Die Spieler fühlten sich jetzt auf einem „sterbenden Server gefangen.“
Andere Spieler im Forum ergänzen: Auf ihrem Server sei nichts los. Es würden keine Dungeons mehr gelaufen. Es seien zu viele Server für die Leute da, die noch New World spielen.
Das sei ein drängendes Problem: Auf Servern ohne viele Leute mache New World einfach keinen Spaß.
Server-Struktur von New World erzwingt solche Maßnahmen
Das steckt dahinter: Das klingt jetzt dramatischer, als es ist. New World setzt auf ein „klassisches Server“-Modell mit vielen, relativ kleinen Servern. Das ist 2021 eigentlich unüblich, die meisten MMORPGs haben flexible Server, bei denen man die Kanäle wechseln kann (Black Desert), Server-Cluster (WoW) oder gleich Mega-Server (The Elder Scrolls Online): Bei dieser Struktur muss man nicht ständig die Anzahl der Server erhöhen oder senken.
Wenn dieser erste Ansturm vorbei ist, beschweren sich Leute, sie seien auf „toten Servern“, der Betreiber muss Server zusammenlegen und es entsteht das Gefühl „Das Spiel stirbt jetzt“
Das wird jetzt automatisch zu „New World ist schon tot“-Postings führen, aber das ist wirklich ein Problem, das an der Server-Struktur von New World liegt.
Laut Berichten einer argentinischen Seite könnte die Fußball-Simulation FIFA 22 die Rechte verlieren, Diego Maradona im Spiel zu präsentieren. Der argentinische Star-Spieler ist in FIFA 22 als Ikone präsent – doch die Rechtslage hat sich verschoben.
Die ikonische Karte von Maradona gibt es in 3 Varianten, sie zeigt ihn in verschiedenen Stadien seiner Karriere. Die Karten haben Werte von 91, 95 und 97. Er ist damit einer der besten Spieler in FIFA 22 überhaupt. Zum Vergleich: Lothar Matthäus kommt nur auf 90, für Schweinsteiger ist bei 91 Schluss.
Jetzt stellt sich aber die Frage: Darf EA überhaupt Maradona im Spiel zeigen?
Maradona in FIFA 22. Später soll noch eine 4. Variante der Karte erscheinen.
Schwierige Rechtslage um Maradona
Was ist das Problem? Die argentinische Seite infobase erklärt die schwierige rechtliche Situation. Ein argentinisches Gericht hat die Rechte am Bild von Diego Maradona nun der Firma des Anwalts Matías Morla zugesprochen.
EA hat sich aber offenbar mit dem früheren Manager und langjährigem Freund von Maradona, Stéfano Ceci, darauf geeinigt, dass Maradona in FIFA sein kann. Dessen Rechte sind aber offenbar am 1. Februar 2021 ausgelaufen, zumindest kommt das argentinische Gericht zu diesem Urteil.
Das heißt: EA hat sich mit jemandem geeinigt, der gar nicht die Rechte daran hält, zu entscheiden, ob Maradona in FIFA auftauchen kann.
Laut Infobase heißt es im Urteil des Gerichts, man habe hier Vorsichtsmaßnahmen getroffen, damit die Urheberrechte nicht verletzt werden, will aber auch noch keine finale Entscheidung treffen.
In jedem Fall wird EA dazu aufgefordert, sofort damit aufzuhören, die betreffenden Marken zu verwenden.
In Argentinien tobt derzeit ein Rechtsstreit um das „Erbe von Maradona“: Die Töchter von Maradona haben Klage eingereicht. Maradona war im November 2020 an einem Herzinfarkt verstorben.
Im Moment ist Maradona noch in FIFA 21 und 22 erhältlich. Das könnte sich aber ändern. Im Moment ist noch nicht bekannt, wie EA auf die Situation reagiert.
EA könnte bald noch viel mehr Probleme mit den Rechten an Spielern haben, wenn das so weitergeht:
Zum Ende von 2021 stehen nochmal einige Highlights für MMORPG-Fans auf dem Programm. Neben der Beta von Lost Ark erschien diese Woche ein neuer WoW-Patch. 2021 stehen noch die Erweiterung Endwalker für FFXIV, der erste große Patch in New World und die Beta von Corepunk auf dem Programm. In diesem Artikel fassen wir euch alle wichtigen MMORPG-News dieser Woche zusammen.
Das Highlight der Woche: Die Closed Beta zu Lost Ark ist am 4. November gestartet:
Die Diskussion der Woche: Ist der Shop von Lost Ark Pay2Win? Es gibt einige Inhalte, die eher negativ von unserer Community gesehen. Andere sehen darin nur Pay2Progress. Wie seht ihr den Shop von Lost Ark?
FFXIV verschiebt Endwalker um 2 Wochen, New World macht mit neuem Patch Hoffnung
Der neue Patch Lands Awaken für Albion Online erscheint noch im November (via Albion Online).
ArcheAge bekommt einen neuen Publisher. Anstelle von Gamigo übernimmt Kakao Games, die früher bereits Black Desert gepublisht hatten (via Kakao Games).
Gamigo wiederum hat ein neues MMORPG angeteasert (via MassivelyOP).
Ein neues rundenbasiertes 2,5D-MMORPG will Anfang 2022 erscheinen (via MassivelyOP)
Das waren die News dieser Woche aus der Welt der MMORPGs im Überblick. Was war euer persönliches Highlight? Habt ihr diese Woche etwas Spannendes erlebt? Oder haben wir etwas Wichtiges vergessen? Schreibt es uns doch in die Kommentare hier bei MeinMMO und diskutiert mit uns.
Deine Meinung ist uns wichtig!
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Am Samstag, dem 6.11.2021, fand das Finale der Weltmeisterschaft in League of Legends statt. Die Turnier-Favoriten DWG KIA trafen auf die Chinesen von EDward Gaming. 4 Millionen sahen das Finale der LoL Worlds 2021 in der Spitze: ein neuer Rekord. Am Ende wurde ein Koreaner zum besten Spieler gewählt, aber der spielte für China.
Was war das für ein Match?
Am Samstag kam es zum Finale der LoL Worlds 2021. DWG KIA mit Showmaker, Canyon und Khan traten gegen EDward Gaming an. Es war ein Best-of-5 und man musste 3 Partien gewinnen, um Weltmeister zu werden.
DWG KIA galt als hoher Favorit. Die hatten während der ganzen Worlds kaum Schwäche gezeigt, nur im Halbfinale hatte man 2 Spiele gegen T1 mit Faker abgegeben, vorher alles gewonnen. 4 Spieler des Teams waren 2020 schon Weltmeister geworden, einzig Top-Laner Khan war noch ohne Titel. Der hatte am Samstag seine wahrscheinlich letzte Chance. Danach warten die Einberufung und das Karriere-Ende auf den 25-jährigen Koreaner.
EDward Gaming standen überraschend im Finale. Die Chinesen sind ein Team mit guten Spielern – aber international haben die noch nie was gerissen: 2014 bis 2018 war 4-mal im Viertelfinale Schluss und einmal in der Gruppenphase. 2019 und 2020 hatten sie sich gar nicht für die Worlds qualifiziert.
So lief das Match: DWG KIA und EDward Gaming lieferten sich im Finale epische Schlachten. Es gab Matches wie Spiel 4, in dem es insgesamt nur 9 Kills gab und relativ wilde Spiele wie Spiel 2, als DWG KIA EDward Gaming mit 20-3 Kills überrannte.
Letztlich entschied sich alles in Match 5, einer Schlacht über 41 Minuten. Hier lag am Ende EDward Gaming vorne: Gerade, weil der koreanische Midlaner Scout im Dienste der Chinesen seine Lane gegen den eigentlich besten Spieler der Welt, Showmaker, gewinnen konnte.
In den letzten beiden Spielen drehte Scout mit der Heldin Zoe auf und holte seinem Team den Sieg. Scout wurde auch zum Finals-MVP gewählt.
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Hier hatten die koreanischen Caster noch richtig gute Laune.
Höchste Zuschauerzahlen in der Spitze bei einer LoL Worlds
Wie viele Leute sahen zu? Laut Informationen von Esport-Charts sahen 4 Millionen Zuschauer in der Spitze das Finale der LoL Worlds 2021 (via twitter). Das ist ein neuer Gesamt-Rekord. Vorher stand der Rekord bei 3,9 Millionen, als G2 2019 auf T1 traf: das legendäre Spiel zwischen Faker und Caps.
Irgendwie war es nicht so der Tag für Showmaker:
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So reagieren die Weltmeister: Nach dem Match sagte der Supporter von EDward Gaming, Meiko: Man habe den Fluch gebrochen.
Über Jahre hatten die Fans hohe Erwartungen an EDward Gaming, aber die enttäuschten eigentlich immer und flogen im Viertelfinale raus. Meiko sagt: Man habe so oft die Erwartungen enttäuscht, dass die Fans 2021 kaum Erwartungen an EDward Gaming hatten. Er freut sich jetzt, den Fans zu sagen: „Ihr könnt von jetzt an ruhig hohe Erwartungen an EDG stellen.“
So wird das Match diskutiert: Besonders beeindruckend ist man auf reddit von der Leistung des Junglers bei EDward Gaming, Jiejie: Der hat es geschafft, den nominell besten Jungler der Welt, Canyon, fast vollständig zu neutralisieren. Normalerweise ist Canyon der Spieler, der solche Serien für DWG KIA entscheidet (via reddit).
Lob bekommt auch der Supporter von EDward Gaming, Meiko: Der habe die entscheidenden Team-Fights mit perfekten Eröffnungen eingeleitet.
Letztlich ist man aber einfach erstaunt, dass der wahre Erbe von Faker offenbar doch nicht Showmaker ist, sondern Scout – der war früher Ersatzmann von Faker bei T1.
Mit einer ergreifenden Rede endeten die Worlds 2021:
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