Twitch-Streamer sagt, er verzichtet auf 260.000 €, weil er Angst vor fiesen Sprüchen hat

Der Gaming-Streamer Matthew „Mizkif“ Rinaudo (26) ist eigentlich ein harter Hund und kritisiert gern andere Streamer auf Twitch. Ein Deal über 260.000 € mit einer NFT-Seite ist ihm jetzt aber doch zu heiß. Er sagt, er verzichtet auf das Geld, weil er Angst davor hat, was die Kommentatoren im reddit-Forum Livestreamfails dazu sagen würden.

Das ist Mizkif:

Streamer schläft 5 Stunden live auf Twitch, verdient 5000€ damit

Wofür sollte Mizkif 260.000 € bekommen? Mizkif erklärt, eine nicht näher benannte Firma hätte ihm einen Werbe-Deal über 300.000 $ angeboten, um NFTs zu bewerben.

NFTs sind so eine Art digitale Kunstwerke: Es sind limitierte Werke: NFTs können Bilder oder GIFS sein, die dann für zum Teil absurde Summen im Netz gehandelt werden. Die Streamerin Indiefoxx verkaufte etwa NFTs, nachdem sie von Twitch gebannt wurde,

In der Vergangenheit hatte sich Mizkif darüber beschwert, dass eine solche NFT-Seite Clips verkaufte, die er ins Netz gestellt hatte.

„Warum bin ich so ein Weichei?“

Darum lehnt Mizkif den Deal ab: Mizikif sagt:

Ich hab tatsächlich einen NFT-Sponsor-Deal über 300.000 $ abgelehnt. […] Wisst ihr warum? Weil ich keinen Hate von Livestramfails wollte! […] Jetzt denke ich mir: Ey, warum bin ich so ein Weichei? Warum juckt es mich, warum mach ich verdammt noch Mal nicht einfach das, was ich machen will. So eine Verschwendung. Aber nee, ich wollte ja der gute Junge sein.

Mizkif

Wovor hat er Angst? Der bekannteste Subreddit, der Dinge auf Twitch diskutiert, ist „livestreamfails“. Die Leute dort sind bekannt dafür, sich auf Verfehlungen von Streamern zu stürzen und derbe zu kommentieren.

Livestreamfails entscheidet aus der Sicht einiger Streamer darüber, wer auf Twitch gerade angesagt ist und welche Clips „viral“ gehen, also mehrere zehntausend Aufrufe generieren.

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“Mobben funktioniert!”

So diskutiert man das auf Livestrream.-Fails: Da ist man ziemlich stolz auf seine moralische Leistung. In den Kommentaren heißt es:

  • „Hey, seht ihr das? Mobben funktioniert!“
  • „Wir sollten wirklich anfangen, Jeff Bezos mehr zu mobben“
  • „Schätze 300.000 waren nicht genug“
  • „Besser wär’s gewesen, er hätte die 300.000 genommen und sie an 10 zufällige Leute gesponsort.“

Ein anderer Nutzer erklärt, die NFT-Firma hätte Mizkif 50 Subs gesponsort, denn allein durch die bloße Erwähnung hätte er ja schon zu ihrer Popularität beigetragen.

Eine Streamerin, die den Clip von Mizkif sah, ärgerte sich über die riesigen Summen, um die es dort geht. Sie sagte Mizkif, wo er sich das Angebot hinstecken kann. Die meisten Streamer würden mindestens 3 Jahre arbeiten müssen, um so viel Geld einzunehmen:

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„NFT“ sind aktuell ein großes Thema auf Twitch. Man diskutiert jetzt, welcher Streamer das Angebot angenommen hat.

Die Technik „NFT“ ist hochumstritten. Da gab es schon einige Skandale:

Leute investieren Vermögen in virtuelle NFT-Affen – Entwickler betrügt sie um 2,3 Millionen €

Quelle(n): dexerto, mizkif
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