Nokia glaubt: Eure Handys verschwinden bald und werden durch Technik ersetzt, die stark in der Kritik steht

Die Firma Nokia glaubt, dass Handys in naher Zukunft verschwinden werden. Und man glaubt, dass dies mit dem Metaverse zu tun habe. Doch das Metaverse hat gerade einige Probleme.

Viele Menschen besitzen und nutzen mittlerweile ein Handy. Laut Statistiken haben weltweit rund 3,9 Milliarden Menschen ein Smartphone. Nun hat die Firma Nokia erklärt, dass in ein paar Jahren Handys nicht mehr wichtig sein werden. Denn diese sollen durch eine andere Technologie abgelöst werden.

6 Mythen und Tipps über Handys, die ihr nicht glauben solltet

Handys werden bis 2030 verschwinden und „überholt“ sein

Was genau wird gesagt? Nishant Batra, Chief Strategy and Technology Officer von Nokia, erklärte in einem Interview, dass Handys in weniger als 10 Jahren verschwinden werden. Doch wodurch werden die Geräte dann ersetzt? Batra erklärte im Interview (via jeuxvideo.com):

Wir glauben, dass Smartphones in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts von der Erfahrung des Metaversums überholt werden. (…)

Die breite Akzeptanz der Technologie durch Unternehmen und Verbraucher wird entscheidend sein, damit sie wirklich in Schwung kommt, und dies wird auch von der Verfügbarkeit ergonomischer und erschwinglicher VR- und AR-Geräte abhängen, die drahtlos verbunden sind.

Batra verweist außerdem auf große Firmen wie Meta oder Apple, die auf das Metaverse setzen.

Wie geht es denn dem Metaverse? DDas Metaverse ist aktuell weit von allen Vorhersagen und Hoffnungen entfernt. Firmen, wie Meta (Facebook) machen mit dem Metaverse Millionenverluste. Meta, die Firma hinter Facebook, hatte 11.000 Mitarbeitern gekündigt (via nytimes.com). Mit den ersten Ideen von Meta zum Metaverse hatte man die Leute vor allem verunsichert und schockiert.

Andere erklären sogar, “der Hype um das Metaverse ebbt endlich ab” und warten schon auf das nächste Projekt, welches nachfolgen könnte (via lbbonline.com). Andere, wie der Journalist Stephen Moore, befürchten, dass das Metaverse erst in 10 Jahren spannend werden könnte – nur, dass sich dann niemand mehr dafür interessieren wird (via stephenmorre.medium.com).

Ein legendärer Spieleentwickler hält das Metaverse und NFTs außerdem für eine ziemlich schlechte Idee:

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Ersetzt das Metaverse wirklich das Handy?

Momentan beschränkt sich das Metaversum eher auf Nischenprodukte und andere kleine Produkte. Von einem „Ready Player One“ sind wir in unserem Alltag noch weit entfernt. Hinzu kommt, dass viele Produkte ziemlich teuer und aktuell im Alltag noch wenig hilfreich sind. Dennoch entwickeln viele Firmen neue Produkte:

  • Apple wird bald ein Mixed-Reality-Headset herausbringen.
  • Xiaomi hat bereits eine AR-Brille enthüllt, die Mijia Glass Camera.

Bei den Produkten ist aber bisher noch nicht klar, ob und wie erfolgreich sie schlussendlich werden. Un auch der Preis ist bisher nicht bekannt. Trotzdem hält Nokia an seinem Standpunkt fest und glaubt, dass das Metaverse bis 2030 die Smartphones ablösen wird.

Damit Metaverse jedoch in Zukunft bei den allgemeinen Nutzern ankommen kann, braucht es vor allem Technik, die zu einem erschwinglichen Preis erhältlich ist und genauso einfach zu bedienen ist wie die heutigen Handys.

Auch der Chef von Steam/Valve, die Gaming-Legende Gabe Newell, holt gerade zum Rundumschlag gegen neue NFT oder das Metaverse aus. Denn die Leute, die vom Metaverse reden, hätten ja keine Ahnung:

Steam-Boss Newell sagt: Viele, die vom Metaverse schwärmen, haben wohl nie ein MMO gespielt

Quelle(n):
  1. 3djuegos.com

Pokémon GO: Alle Events im Januar 2023 – Termine und Boni

Alle Events im Januar 2023 bei Pokémon GO in der Übersicht mit Terminen und Details. Wir zeigen euch alle bekannten Boni und welche Events sich besonders lohnen.

Was zeigt die Übersicht? Niantic enthüllt einige Termine für Events im Januar 2023. In unserer Übersicht zeigen wir euch alle Themen-Events, Raidbosse, Rampenlicht-Stunden, Community Days und den Forschungsdurchbruch im Januar 2023.

Die Übersicht aktualisieren wir regelmäßig für euch, sobald es neue Informationen zu den bevorstehenden Events gibt.

Alle Events im Januar 2023 in der Übersicht

Im Januar 2023 laufen wieder 5 Rampenlicht-Stunden. Dazu erwartet euch ein Classic Community Day und eine normale Ausführung dieses Events. Themen-Events wie “Funkelnde Fantasie” und das GO-Kampf-Wochenende “Troy Trumm”. Die Events zeigen wir euch hier in der Übersicht. Darunter gehen wir auf die Termine ein, die sich für euch besonders lohnen könnten.

DatumEvent
1. Dezember
bis 1. März
Forschungsdurchbruch mit Galar-Pantimos*, Botogel*, Kindwurm*, Kapuno*, Coiffwaff* oder Viscora
31. Dezember
bis 4. Januar
Event: Neujahrs-Event 2023
1. Januar
bis 10. Januar
5er-Raids mit Reshiram*
(Attacke Kreuzflamme)
1. Januar
bis 10. Januar
Mega-Raids mit Mega-Stahlos*
3. JanuarRampenlicht-Stunde mit Alola-Sandan* und Entwicklungs-EP
4. JanuarRaid-Stunde mit Reshiram*
5. JanuarPvP: Meisterliga und ML-Premier-Classic
7. JanuarEvent: Community Day mit Igamaro*
10. JanuarRampenlicht-Stunde mit Flauschling* und Fang-Sternenstaub
10. Januar
bis 16. Januar
Event: Funkelnde Fantasie
10. Januar
bis 18. Januar
5er Raids mit Zekrom* (Attacke Kreuzdonner)
10. Januar
bis 18. Januar
Mega-Raids mit bisher unbekanntem Pokémon
11. JanuarRaid-Stunde mit Zekrom*
12. Januar bis 19. JanuarPvP: Superliga, Hyperliga, Meisterliga
14. Januar
bis 15. Januar
PvP-Event: GO-Kampf-Wochenende: Troy Trumm
17. JanuarRampenlicht-Stunde mit Samurzel* und Fang-EP
18. Januar
bis 25. Januar
5er-Raids mit Regice*
18. Januar
bis 25. Januar
Mega-Raids mit Mega-Schlapor*
18. JanuarRaid-Stunde mit Regice*
19. Januar
bis 23. Januar
Event: Mondneujahr 2023
19. Januar
bis 26. Januar
PvP: Superliga und Wetter-Cup Edition: Superliga
21. JanuarCommunity Day Classic
24. JanuarRampenlicht-Stunde mit Zapplardin und Fang-Bonbons
25. Januar
bis 1. Februar
5er Raids mit Kapu-Riki* (Zum ersten Mal als Shiny)
25. Januar
bis 1. Februar
Mega-Raids mit Mega-Aerodactyl*
25. JanuarRaid-Stunde mit Kapu-Riki*
26. Januar
bis 2. Februar
PvP: Superliga und Elektro-Cup Edition: Superliga
27. Januar
bis 5. Februar
Event: Hochspannung
31. JanuarRampenlicht-Stunde mit Elezeba* und Verschick-Bonbons
Pokémon, die mit einem Stern (*) markiert sind, könnt ihr als Shiny fangen

Das müsst ihr bedenken: In den nächsten Tagen wird das Team von Pokémon GO noch enthüllen, welches unbekannte Mega-Pokémon euch ab dem 10. Januar erwartet.

Welche Events lohnen sich im Januar 2023 besonders?

Die können sich lohnen: Bei vielen Events fehlen noch die Details, doch aus den Erfahrungen der letzten Jahre sind einige Ankündigungen schon spannend:

  • Funkelnde Fantasie: Hier vermuten Trainer die Veröffentlichung einiger Feen-Pokémon. Für Sammler könnte das also richtig spannend werden.
  • Community Day Classic: Zwar wurde das Event noch nicht offiziell enthüllt, doch die Hinweise verdichten sich, dass euch beim C-Day-Classic im Januar ein starkes Pokémon erwartet. Das Mitmachen sollte sich nach aktuellen Infos für euch lohnen.
  • Legendäre Raids: Die Auswahl der Raid-Pokémon im Januar kommt bei den Trainern gut an. Hier erwarten euch starke Angreifer, die eure Sammlungen aufwerten.

Sobald es mehr Details zu den kommenden Events gibt, können wir noch besser abschätzen, welche sich wirklich lohnen und wo ihr die Prioritäten setzen sollt.

Habt ihr schon einen Favoriten bei den kommenden Events gefunden, bei dem ihr unbedingt dabei sein wollt? Schreibt uns eure Meinung dazu doch hier auf MeinMMO in die Kommentare.

3 Spiele mit Multiplayer auf Steam, die auf bekannten Animes basieren

Ihr seid Anime-Fans und sucht Spiele, die auf eurer Lieblingsserie basieren? Hier sind 3 Spiele, die einen bekannten Anime zum Vorbild haben.

Es gibt Animes, wie Arcane und Cyberpunk: Edgerunners, die ein Spiel zum Vorbild haben und es gibt Spiele wie Genshin Impact oder Tower of Fantasy, die in einem Anime-Design erscheinen, aber keine Vorlage besitzen.

Doch in dieser Liste zeigen wir euch 3 Spiele, die auf berühmten Animes basieren, auf Steam verfügbar sind und einen Multiplayer besitzen.

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JoJo’s Bizarre Adventure: All-Star Battle R

Genre: Fighting Game | Entwickler: CyberConnect2| Release-Datum: 02. September 2022 |
Modell: Buy2Play | Altersfreigabe: USK ab 12

Was ist das für ein Spiel? JoJo’s Bizarre Adventure: All-Star Battle R ist ein auf dem von Hirohiko Araki erschaffenem Manga “JoJo’s Bizarre Adventure” basierendes Fighting-Game.

Der im September 2022 erschienene Titel bietet 50 Charaktere aus unterschiedlichen Handlungssträngen des Mangas sowie verschiedene Spielmodi und wurde bei den Game Awards 2022 neben DNF Duel und SIFU als bestes Fighting Game nominiert. Späterer Gewinner der Kategorie war jedoch MultiVersus.

Bei knapp über 5.000 Rezensionen auf Steam hat JoJo’s Bizarre Adventure: All-Star Battle R starke 86 % positive Bewertungen.

Fans loben das Spiel unter anderem als “Liebesbrief an die 30-jährige Geschichte der Serie”. Generell sei es perfekt für JoJo-Fans, doch Spieler schreiben auch, dass es als Fighting Game nicht vollends überzeugen konnte und das Online-Erlebnis eher weniger empfehlenswert ist. Trotzdem sollen speziell Kämpfe gegen Freunde Spaß machen.

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JoJo’s Bizarre Adventure: All-Star Battle R – System Introduction Trailer

Gundam Evolution

Genre: Shooter | Entwickler: Bandai Namco | Release-Datum: 20. September 2022 | Modell: Free2Play | Altersfreigabe: USK ab 12

Was ist das für ein Spiel? Gundam Evolution ist ein kostenloser First-Person-Shooter, der auf dem Gundam-Franchise basiert und von Bandai Namco entwickelt sowie am 22. September 2022 auf Steam veröffentlicht wurde. Außerdem erschien Gundam Evolution am 01. Dezember 2022 auf PS4, PS5, Xbox One und für Xbox Series X/S.

Das Gundam-Franchise ist für Animes, Mangas, Kinofilme und Modellbausätze bekannt. Dabei ist ein Gundam eine “menschengesteuerte Mobile-Suit-Kampfmaschine”.

In Gundam Evolution schlüpft ihr in einen der verschiedenen Mobile-Suit-Einheiten und spielt 6v6-Matches gegen andere Spieler. Dabei besitzen die in den Runden genutzten Gundam-Einheiten Schubdüsen, mit denen ihr euch schnell bewegen, sowie rasant beschleunigen könnt. Passend dazu liegt der spielerische Fokus des Shooters auf Geschwindigkeit und Action.

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Gundam Evolution PC Release Trailer

Yu-Gi-Oh! Master Duel

Genre: Kartenspiel, Strategie | Entwickler: Konami | Release-Datum: 19. Januar 2022 | Modell: Free2Play | Altersfreigabe: USK ab 6

Was ist das für ein Spiel? Yu-Gi-Oh! Master Duel ist ein Spiel zu dem beliebten Anime und Manga Yu-Gi-Oh. Dabei setzt der Titel auf das gleiche Spielprinzip wie das Trading-Card-Game des Franchises.

Ihr sammelt Yu-Gi-Oh!-Karten, stellt euch ein Deck zusammen und kämpft damit gegen andere Spieler. Außerdem bietet euch das Spiel eine kurze Kampagne inklusive Tutorial.

Das von Konami entwickelte Spiel kam im Januar 2022 auf den Markt und hatte im November 2022 durchschnittlich 15.945 Spieler auf Steam. Der Höchstwert des Monats lag sogar bei 32.915 (via SteamCharts). Von den drei Spielen dieser Liste hat Yu-Gi-Oh! Master Duel die höchsten Spielerzahlen auf Steam. Mit 77 % sind zudem ein Großteil der über 53.000 Steam-Rezensionen positiv.

Ein Pluspunkt ist für Spieler vor allem der Umstand, dass es ein offizielles und kostenloses Yu-Gi-Oh!-Spiel ist. So können sich Fans des Kartenspiels in der digitalen Version ihres Hobbys Kartendecks zusammenstellen.

Ein Kritikpunkt der Spieler ist jedoch die Meta des Spiels. Spieler würden lange Kombinationen vorbereiten und ein Match in möglichst wenigen Zügen beenden wollen. Dadurch wartet man wohl teilweise minutenlang, bis der Zug abgeschlossen ist, ehe man selbst handeln darf.

Aber der wohl größte Kritikpunkt ist der Echtgeld-Shop des Spiels, denn dieser bietet die Möglichkeit, schnell an gute Karten zu kommen. Hier schwebt ein Pay2win-Vorwurf in der Luft.

Dem gegenüber steht jedoch das Craftingsystem des Spiels, das genutzt werden kann, um sich ein gutes Deck zusammenzustellen, ohne viel Geld auszugeben. Das Pay2win greife erst dann wirklich, wenn jemand eine Vielzahl verschiedener Decks besitzen wolle. Generell kann man Spaß an Yu-Gi-Oh! Master Duel haben, ohne einen Cent auszugeben.

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Yu-Gi-Oh! Master Duel – Launch Trailer

Weitere Spiele, die auf berühmten Animes basieren, auf Steam verfügbar sind und einen Multiplayer besitzen, sind natürlich die Fighting-Games von Dragon Ball, „Xenoverse 2“, „Kakarot“ und „The Breakers“ sowie „One Piece: Pirate Warrior 4“.

Kennt ihr weitere Spiele auf Steam, die auf berühmten oder beliebten Animes basieren? Schreibt sie uns gerne hier auf MeinMMO in die Kommentare.

Ihr mögt den Anime-Stil, braucht bei einem Spiel aber keine erfolgreiche Serie im Hintergrund? Dann könnten diese 7 MMORPGs im Anime-Design für euch interessant sein.

7 coole Anime-MMORPGs, die ihr auf Steam spielen könnt – Und 2, die noch kommen

LoL: Ein Team aus Senioren zwischen 62 und 69 nimmt an E-Sport-Turnier teil – „Gut fürs Gehirn“

In Taiwan hat eine Gruppe aus 4 Männern und einer Frau zwischen 62 und 69 an einem E-Sport-Turnier in League of Legends teilgenommen. Das geschah auf Initiative einer Universität in Taichung. Die Nachricht wärmt während der freien Tage die Herzen der sonst so hartgesottenen LoL-Spieler.

Warum ist das was Besonderes?

  • Spieler, die in LoL bei Turnieren antreten, sind normalerweise extrem jung: zwischen 16 und vielleicht 25 Jahre alt. Wenn man in LoL von einem „Rentner-Team“ spricht, meint man damit, dass dort Spieler dabei sind, die über 25 Jahre alt sind.
  • Als in Deutschland das Streamer-Team „NNO“ in der zweiten Liga an den Start ging, nannten die sich selbst „Rentner-Team“, die Spieler waren zwischen 24 und 31 Jahre alt. In den USA unkt man zurzeit 100 Thieves werde so ein Rentner-Team, weil sie die Veteranen Bjergsen (26) und Doublelift (29) verpflichten. Beide hatten ihre Profi-Karriere eigentlich beendet.
  • Das Team, das in Taiwan spielte, ist mit 62 bis 69 Jahren tatsächlich ein Phänomen.

Wie kam das zustande? Das Team wurde von Huang Jianji gegründet, Direktor der Abteilung „Multimedia-Spielentwicklung und -Anwendung der Hungkuang Universität.“

Er ist 26 und will noch mindestens 3 Jahre machen, Faker:

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Das Leben von Faker – Darum ist er eine lebende Legende

65-Jährige spielt 5 Stunden die Woche, um sich auf Turnier vorzubereiten

Das sagt eine der Spielerinnen: Die 65 Jahre alte Chiang Yi-Shun erklärt, vor einem Jahr wusste sie noch gar nichts über Computer und hätte auch nie gedacht, sich damit mal zu beschäftigen, weil sie lieber mit Menschen zu tun hat. Aber als sie anfing LoL zu spielen, hatte sie das Gefühl, das sei gut fürs Gehirn und besonders gut für die Hände, denn man müsse Geschick entwickeln.

Sie spielt jetzt etwa 5 Stunden die Woche LoL und reist dafür extra eine Stunde mit dem Zug in die Universität. Dort bereitete man sich im Unterricht auf das Turnier vor.

Die Spielerin sagt, man brauche schon einen gewissen Willen, müsse die Einstellung entwickeln: „Ich will nicht verlieren. Ich leb’ jetzt schon eine ganze Weile und ich sollte mich jetzt nicht davon schlagen lassen. Und ich überwinde es.“

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Das sagt die Trainerin des Teams: Das Team wird von Ego Hsu trainiert. Sie sagt, die Senioren legen ihren Fokus weniger auf das Killen, wie das andere Spieler in LoL tun. Für die Trainerin ist es besonders wichtig, dass ihre Schützlinge nicht so oft in LoL sterben:

Ich denke, dass es zu Depression führen könnte, wenn ihre Charaktere die ganze Zeit sterben. Wenn ihre Champs schnell draufgehen, geb ich mir selbst die Schuld, weil ich sie nicht besser vorbereitet habe.

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Letztlich konnte das Team das Turnier nicht gewinnen, aber das war wohl auch nie das Ziel.

Nachricht sorgt für warme Gefühle vor Silvester

Wie ist die Reaktion auf die Nachricht? Das war jetzt kurz vor Silvester so eine richtige Wohlfühl-Nachricht für die sonst so toughen LoL-Spieler. Der Kommentator Goldenboy hat das im englischen Twitter geteilt:

  • Der Post von Goldenboy wurde 3,7 Millionen Mal gesehen, hat 7000 Retweets und 60.000 Likes erzielt

Überall sind die Kommentare sehr positiv und laufen auf: „Hoffentlich bin ich im Alter auch so fit“ hinaus.

74-Jähriger nimmt nach 17 Jahren Abschied von seinem MMORPG

Trymacs wehrt sich gegen Vorwürfe, 7 vs. Wild mit seiner Survival-Show kopiert zu haben

Nachdem der Twitch-Streamer Maximilian “Trymacs” Stemmler nicht bei der Survival-Show 7 vs. Wild mitmachen durfte, entwickelte er kurzerhand sein eigenes Format. Nun sind die ersten Folgen “Nerd in the Dirt” gelaufen und mit dem Erfolg kommen auch die Kritiker.

Was ist das für eine Show? Mit “Nerd in the Dirt” brachte der Twitch-Streamer Trymacs sein eigenes Survival-Format heraus. 4 absolute Survival-Anfänger – Trymacs und seine Kumpels – versuchen, sich durch die Wildnis zu schlagen.

Angeführt werden sie vom Ex-Soldaten Otto “Bulletproof” Karasch, der seine Survival-Expertise bereits bei der YouTube-Show 7 vs. Wild unter Beweis stellen konnte. Die erste Etappe für die Nerds war eine Durchquerung Finnlands bei bis zu -30°. Geplant sind noch weitere Staffeln in verschiedenen Klimazonen.

Neue Show von Trymacs schafft’s auf Platz 2 der YouTube-Trends

Wo läuft die Show? Die erste Folge von “Nerd in the Dirt” wurde am 26. Dezember auf dem YouTube-Kanal von Trymacs veröffentlicht und erhielt bereits über 1 Million Aufrufe. Das Video schaffte es sogar auf Platz 2 in den YouTube-Trends.

Mittlerweile wurden noch 2 weitere Folgen veröffentlicht. Trymacs hat damit gutes Timing bewiesen: Die letzte Folge von 7 vs. Wild lief am 29. Dezember, nun kann er die Lücke für Survival-Fans füllen.

Da ist aber auch schon der Haken: Bereits im Vorfeld hatte sich der Twitch-Streamer Kritik anhören müssen, er würde nur die erfolgreiche Survival-Show kopieren. Und auch unter der 1. Folge von Nerd in the Dirt fanden sich Kommentare im Stil von “7 vs. Wild auf Wish bestellt”, womit die Serie als billiger Abklatsch bezeichnet wird.

Nun gab Trymacs ein Statement zu den Kopie-Vorwürfen ab.

Wenn ihr Survival lieber im Komfort eurer eigenen vier Wände genießt, könnte dieses Spiel etwas für euch sein:

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Neues Survival-Spiel auf Steam setzt auf Entspannung statt Stress – Macht euch zum Farmer auf einer fliegenden Insel

Trymacs: “Nur das Genre ist gleich”

Was sagt Trymacs zu den Vorwürfen? In einem Stream gab Trymacs nun ein Statement zu den Vorwürfen ab, er habe sich für Nerd in the Dirt an 7 vs. Wild bedient. Die Anschuldigungen weist der Streamer zurück, die beiden Formate hätten lediglich das Survival-Genre gemeinsam.

Zwar gibt Trymacs zu, dass er gerne bei der zweiten Staffel von 7 vs. Wild dabei gewesen wäre und Nerd in the Dirt nur ins Leben gerufen hat, weil das mit seiner Teilnahme nicht klappte. Trotzdem gebe es große Unterschiede zwischen den Serien:

  • Bei 7 vs. Wild sind die Teilnehmer in völliger Isolation auf sich gestellt, während die Nerds als Gruppe unterwegs sind
  • Die Teilnehmer von 7 vs. Wild haben alle mehr oder weniger Survival-Erfahrung, während Trymacs und seine Kumpels völlige Anfänger seien, die lediglich von einem Experten begleitet werden
  • In 7 vs. Wild geht es darum, an einem bestimmten Ort mit minimaler Ausrüstung zu überleben, bei Nerd in the Dirt soll täglich Strecke zurück gelegt werden, wofür auch Skier und Hundeschlitten verwendet werden
  • Außerdem sei das Klima ja ganz anders: 7 vs. Wild spiele in den Tropen, Nerd in the Dirt im eisigen Finnland

Zum letzten Argument muss allerdings gesagt werden, dass die erste Staffel von 7 vs. Wild Ende August 2021 in Schweden gedreht wurde. Da gab es zwar keine -30°, von tropischen Temperaturen war man jedoch weit entfernt.

Das Statement von Trymacs könnt ihr euch hier anschauen:

https://www.youtube.com/watch?v=D-Qy9Clai-w

Kopie oder doch nur Mitläufer? Das sagen die Fans

Wie sehen die Zuschauer das Ganze? In den Kommentaren unter einem YouTube-Video von Trymacs’ Statement gibt es einige unterschiedliche Ansichten. Viele Fans des Streamers sehen kaum Gemeinsamkeiten zwischen den Formaten.

Sie witzeln, die Serien hätten lediglich den Survival-Experten Otto “Bulletproof” Karasch gemein, der auf diese Art jetzt schon den zweiten Urlaub geschenkt bekommen habe.

Andere erklären: Es ginge nicht darum, dass Trymacs die Sendung 1:1 kopiert habe. Stattdessen werfen sie ihm vor, vom Survival-Hype, den 7 vs. Wild ausgelöst hat, zu profitieren. Das sei aber auch nur Angebot und Nachfrage, schreibt ein Zuschauer (via YouTube).

Während sich Trymacs darauf vorbereitete, beim Dreh von Nerd in the Dirt in der finnischen Wildnis ums Überleben zu kämpfen, trieb ihn vor allem eine Sorge um: Was soll bloß aus seinem Account im Mobile-Game Clash of Clans werden? Zum Glück hatte er die passende Lösung parat und verpflichtete kurzerhand seine Freundin.

Twitch-Streamer ist damit beschäftigt, zu überleben – Lässt Freundin Zuhause für sich weiterspielen

Twitch-Streamer erklärt, warum die Verhaftung von Andrew Tate ein Glücksfall für ihn ist – „Ein Haufen Geld“

Die Verhaftung des ehemaligen Kickboxers Andrew Tate am 29.12.2022 war Ende des Jahres ein riesiges Thema. Während es für viele um die Schuldfrage und mögliche Konsequenzen für Tate ging, war für einige Content Creator wohl ein ganz anderer Aspekt der Story interessant: Der MMORPG-Streamer Asmongold erklärte auf Twitch, wie wunderbar die ganze Sache für ihn ist.

Was hat es mit Andrew Tate auf sich? Der ehemalige Kickboxer Andrew Tate wurde als Influencer auf TikTok und anderen Plattformen zu einer äußerst kontroversen Figur. Kritiker werfen ihm Frauenfeindlichkeit und die Glorifizierung einer toxischen Form von Männlichkeit vor.

2022 wurde Andrew Tate von den gängigen sozialen Medien gesperrt, auf Twitter war er schon seit 2017 gebannt. Der neue Twitter-CEO Elon Musk hob die Sperre im November 2022 auf.

Im Gaming brachte Tate indirekt einen der mächtigen Team-Chefs in League of Legends zu Fall:

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Sein eigenes Ego bringt Tate zu Fall

Wie kam es zu der Verhaftung? Andrew Tate nutzte sein Twitter-Comeback, um Videos zu posten. Dabei doxxte er sich wohl versehentlich selbst: In einem Video war eine Gebirgslandschaft zu sehen, was der rumänischen Polizei offenbar einen Hinweis auf den Aufenthaltsort von Tate gab.

In seiner Prahlerei hatte Tate augenscheinlich vergessen, dass er in Rumänien wegen Verdachts auf Menschenhandel, Vergewaltigung und organisierte Kriminalität gesucht wurde. Am 29. Dezember 2022 wurden Andrew Tate und sein Bruder Tristan von den rumänischen Behörden verhaftet.

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Karriere und Leben von Asmongold in 3 Minuten u0026#8211; Was macht ihn aus?

Streamer können mit Tate “Content farmen”

Wie kommen Twitch-Streamer ins Spiel? Einige Content Creator hatten Tate schon lange vor seiner Verhaftung als Quelle für provokante Inhalte entdeckt. So holte sich ein jugendlicher Fortnite-Streamer Liebes-Tipps von Tate, ein deutscher Streamer erregte Aufsehen, als er “Free Andrew Tate” auf der gamescom 2022 skandierte.

Die Verhaftung der Tate-Brüder und die Aussicht, auf einen Prozess trieb einigen Streamern da wohl die Dollar-Zeichen in die Augen. So sah sich der MMORPG-Streamer Asmongold in einem Stream Aufnahmen der Verhaftung an und erklärte, wie dankbar er sei – nicht etwa dafür, dass Tate zur Rechenschaft gezogen werden könnte, sondern weil er damit Content für mindesten 2 Wochen habe.

Asmongold geht sogar noch weiter und träumt schon von einem Prozess, den er dann ordentlich melken kann. Der Streamer ist eigentlich für seine Inhalte zu WoW und MMORPGs bekannt, hatte aber schon den Prozess zwischen Johnny Depp und Amber Heard auf diese Weise ausgeschlachtet:

Falls es zu einem Prozess kommt, bin ich mir sicher, dass Andrew Tate – so egomanisch wie er ist – das im Fernsehen übertragen lassen wird. Wir werden jeden Tag um 8 Uhr morgens aufstehen, um uns das anzuschauen. […] Ich bin total aufgeregt deswegen. Alle Videos darüber werden monetarisiert sein, wir werden einen Haufen Geld damit verdienen. Es ist einfach großartig. Wir betreten ein neues goldenes Zeitalter.

Der Ausgang eines möglichen Prozesses sei ihm hingegen völlig egal, so Asmongold. Da gebe er einen Scheiß drauf, das sei die Wahrheit. Den entsprechenden Clip haben wir euch hier eingebunden:

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Zuschauer sind unsicher: durchtrieben oder einfach nur unreif?

Wie kommen die Aussagen von Asmongold an? Gar nicht gut. Auf reddit warfen Mitglieder der LivestreamFail-Community Asmongold mangelnde Reife vor. So zu tun, als sei einem alles egal, um cool zu wirken, sei Teenie-Zeug (via reddit).

Die beiläufige Art, mit der Asmongold über einen Prozess spricht, bei dem es um schwere Verbrechen gehen könnte, wird als unpassend empfunden. Einige sehen darin den Versuch des Streamers, seine vorherigen Aussagen zu relativieren.

So hatte Asmongold erklärt, es bestünde eine 50-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass “die Regierung” den Tate-Brüdern etwas anhängen will. Dabei verglich er die Situation der Brüder mit der des Menschenrechtsaktivisten Martin Luther King.

Für diese Aussagen entschuldigte sich Asmongold mittlerweile und gab zu, falsch gelegen zu haben. Das sei dumm und unwahr gewesen, so der Streamer (via Twitch).

Nun, so ein Vorwurf auf reddit, versuche er seine vorherigen Kommentare herunterzuspielen, indem er behaupte, es sei ihm alles egal und nur Content (via reddit).

Etwas seltsam ist, dass Asmongold die Aussagen darüber, wie viel Geld er mit der Übertragung von einem Tate-Prozess machen könnte, auf seinem Zweitkanal zackrawrr tätigte. Der ist im Gegensatz zu seinem Haupt-Kanal Asmongold nämlich gar nicht monetarisiert.

Twitch-Star sagt, er hat Angst vor der Rückkehr zu seiner Persona Asmongold – Streamt lieber auf Zweitaccount

Quelle(n):
  1. sportskeeda

Was wurde aus dem Mann, der 500 Millionen $ bekam und versprach, die MMORPGs der Zukunft zu bauen?

Im Mai 2017 erhielt die Firma Improbable des Software-Unternehmers Herman Narula (34) eine Investition von 502 Millionen $. Die Firma wollte mit der Technik SpatialOS die Zukunft der MMOs und MMORPGs bauen. Der CEO versprach, riesige, voll simulierte Welten zu erschaffen. 6 Jahre danach, im Januar 2023, ist von dem Traum wenig übrig geblieben, sagt unser Autor Schuhmann.

Wofür bekam der Mann soviel Geld?

  • Herman Narula hat Computer-Wissenschaft in Cambridge studiert und nach dem Abschluss im Jahr 2012 die Firma „Improbable“ gegründet: Die Vision der Firma war es, kleinen Teams von Videospiel-Entwicklern zu erlauben, riesige virtuelle Welten zu simulieren, die unglaublich groß und komplex sein würden.
  • Man entwickelte die Technik SpatialOS, um solche gewaltigen Simulationen zu entwickeln, die dann in große Spiel-Engines eingebaut werden sollten.
  • Die Vision der Firma war so beeindruckend, dass sie in einer Investoren-Runde im Mai 2017 stolze 502 Millionen US-Dollar von einer Bank als Investition erhielt. Die Firma wurde damals auf einen Wert von 1 Milliarde US-Dollar geschätzt. 2018 wurde die Firma bei einer weiteren Investitions-Runde sogar auf 2 Milliarden $ taxiert.
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1 Milliarde Leute in einer virtuellen Welt wären ein eigenes Land

Das sagte der Mann damals: Nach dem Riesen-Investment schlug Narula die ganz großen Töne an. Er sagte (via gamesindustry):

Eine Menge Leute wollen nicht glauben, dass wir wirklich denken, dass Spiele wichtig sind. Aber sie sind unfassbar wichtig und sie werden immer wichtiger: Hypothetisch, eines Tages: Wenn 100 Millionen oder 1 Milliarde Spieler gleichzeitig in eine virtuelle Welt gehen, dann wäre das kein Spiel mehr, dann wäre es ein Land. Das wäre unfassbar wichtig für die Welt […]

Narula wollte MMOs aus dem „nuklearen Winter“ in die Zukunft führen

Das war seine Motivation: Narula sagte, er habe die Technik aus Liebe zu Spielen entwickelt. Es gehe bei solchen Spielen nicht darum, der realen Welt zu entkommen, sondern empathischer und cleverer zu werden, indem man virtuelle Welten besuche. Der Besuch einer virtuellen Welt sei wie eine Reise und man wisse ja, dass Reisen bildet.

Ich möchte, dass die Industrie wieder an Online-Games glaubt. Wir sind durch eine Art nuklearen Winter gegangen, vor allem bei MMOs, und das lag zum Teil an der Technik, zum Teil am Gameplay und den Erwartungen der Kunden. Aber jetzt ist die Zeit gekommen, um die Idee wiederzubeleben, wie bedeutungsvoll diese Welten sein können. […]

2019 gründete er ein Studio in Edmonton, Kanada. Heute weiß man, dass dort das Survival-RPG “Nightingale” entsteht. Dazu sagte er in einem Interview (via Game Informer):

Wenn man sich MMORPGs anschaut: Es sind nur noch wenige in Entwicklung, obwohl sie ein Fünftel aller Einnahmen in der Industrie bringen.

Die Industrie hat da wirklich einen blinden Fleck. Deshalb denken wir, wenn wir hier ein Team mit so viel Erfahrung aufbauen, dann können wir das als Ziel nehmen.

Das ist Nightingale heute:

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Nightingale zeigt neuen Trailer mit PvE-Gameplay, sieht immer mehr aus wie Valheim

Alles Games mit SpatialOS scheitern oder werden gecancelt – Es bleibt nur wenig Hoffnung

Wie lief es dann wirklich? Leider überhaupt nicht gut. Improbable hat zu Beginn, 2017 herum, versucht, ihre Technik wirklich bei „kleinen Entwickler-Teams“ unterzubringen, die gewaltige Welten schaffen wollten. Doch das erwies sich als Flop:

Die Firma machte später einen Strategie-Wechsel und kaufte selbst Gaming-Studios im Versuch, dass die ihre Visionen umsetzen könnten. Doch auch das trug bislang keine Früchte:

NFT und Metaversum statt Zukunft der MMORPGs

Probieren sie es denn weiter? Nein, den Traum von Narula aus 2017, MMOs neu zu beleben, hat man mittlerweile wohl aufgegeben.

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Wundertechnik lässt 10.000 Spieler an einem Ort kämpfen und feiern

Die Firma ist – wie so viele – auf Krypto und das Web3 umgeschwenkt.

Seit dem April 2022 arbeitet die Firma an „M-Square“, einem Web-3-Metaverse-Projekt: Die Idee ist es, einen riesigen virtuellen Begegnungsraum zu schaffen, in das Entwickler dann NFT oder andere digitale Objekte einbauen können.

Das soll offenbar als Raum dienen, um virtuelle Konzerte oder Events abzuhalten.

Mit „Otherside“ hat die Firma zudem ein typisches „gamifizierter Metaversum“ mit NFTs in Arbeit:

Ein Mann ist die Hoffnung für MMOs – Sagt, seine neue Plattform hat Maximal-Auslastung von einer Milliarde Menschen

Baut einen fetten 2D-Sternenzerstörer auf Steam – Spiel mit 96 % positiven Reviews bietet Koop & PvP

MeinMMO-Redakteur Maik Schneider geht davon aus, dass er in einem Spiegeluniversum, in dem die Menschheit bereits entfernte Teile des Weltraums erforscht, irgendwo als Raumschiff-Captain gut durchdachte Befehle gibt. Das beliebte Steam-Spiel Cosmoteer für 20,- € hilft ihm bei seinen Träumereien.

Da ich mich den ganzen Tag mit Gaming beschäftige, bringe ich eigentlich immer neue Games auf unserer Couch ins Gespräch. Doch dieses Mal war es meine Verlobte, die mir einen kleinen Tipp gab.

„Das ist bestimmt was für dich!“ – habe ich in dem Zusammenhang noch nicht oft von Alicia gehört. Also habe ich es ungesehen gekauft und bin den nächsten Tag direkt rein.

Bereits nach den ersten Sekunden habe ich verstanden, warum ihr das Game Cosmoteer eine Empfehlung wert war. Ich holte meinen Captains-Bademantel, baute die Technik auf dem Couchtisch auf und versank in einer kleinen Indie-Perle, in der ich meinen eigenen Sternenzerstörer in 2D baue.

Was das Spiel zu bieten hat und für wen sich Cosmeteer eignet, das erkläre ich euch in den kommenden Zeilen. Den Trailer zum Spiel gibts hier:

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Cosmoteer auf Steam: Gameplay-Trailer

Cosmeteer: „Achtung: Möchtegern-Captain auf der Brücke“

Was ist das für ein Spiel? Cosmoteer ist ein Raumschiff-Management-Spiel, in dem ihr Aufträge erledigt und Cash sowie Ressourcen sammelt, um eurem Raumschiff oder eurer Flotte Upgrades zu verpassen.

Ihr entwerft das Layout der Raumschiffe komplett selbst, habt dafür eine große Palette an Tools, könnt Farben, Formen und die technischen Komponenten völlig frei gestalten.

Zudem müsst ihr darauf achten, dass ihr genügend Crewmitglieder habt, die eure Gerätschaften an Bord am Laufen halten.

Mit jeder Mission, mit jedem zerlegten Gegner-Schiff sammelt ihr mehr Ressourcen, um eurem Traum-Zerstörer näherzukommen. Eurer Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt, außer in der Perspektive. Cosmoteer setzt komplett auf 2D-Grafik.

cosmoteer steam workshop destroyer
Der Steam Workshop deutet schon an, was in Cosmoteer alles möglich ist.

Wie läuft das ab? Man wählt zum Start eines der günstigen Beginner-Designs und schon wartet das Schiff vor einer freundlichen Raumstation auf Befehle.

Solche Raumstationen sorgen für euren Fortschritt im Spiel:

  • Hier bekommt ihr Aufträge und damit Cash
  • Es lassen sich überschüssige Ressourcen verkaufen und benötigte Ressourcen erwerben
  • Crew-Mitglieder warten auf ihre Anwerbung
  • Technologische Blaupausen bringen neue Technologien

Ihr nehmt einen Auftrag an und folgt dem Marker auf der Map. Meist drehen sich die Aufträge darum, Piraten zu vernichten oder Gebiete zu erkunden. Unterwegs entdeckt ihr weitere POIs, deren Erkundung sich oft lohnt.

Kommt ihr einem feindlichen Schiff zu nahe, greift es an und getroffene Bereich eures Schiffes erhalten Schaden – Panzerung wird vernichtet, Waffen zerstört und wenn ein Generator in die Luft fliegt, nimmt er Teile eures Schiffes gleich mit. Wird ein Lager mit Reaktor-Material getroffen, kann auch mal das halbe Schiff in Brand stehen.

Andersherum gilt das aber auch. Ihr könnt ohne speziellen Befehl auf Gegner feuern, oder bestimmte Bereiche unter Beschuss nehmen. Ein zerstörter Generator vernichtet das Schiff oft komplett. Zerlegt ihr das Cockpit oder die Brücke, könnt ihr das Schiff sogar übernehmen.

Ihr steuert euren Flieger von einer Mission zur anderen, sammelt Ressourcen, Cash sowie Ansehen und erweitert euer Schiff zu einer fliegenden Festung. Oder ihr setzt auf mehrere Schiffe und attackiert Gegner mit einer kleinen Armada.

cosmoteer steam eigenes schiffchen
Bis Objekte wie im Workshop entstehen, kann es jedoch eine Weile dauern.

Was hat es noch zu bieten? Es gibt einen umfassenden Workshop-Support mit vielen von Spielern erstellten Mods und Schiffsdesigns.

Zudem lässt sich Cosmoteer komplett im Koop spielen. Statt allein auf Piratenjagd zu gehen, hat jeder Spieler dann sein eigenes Schiff. Belohnungen und Erfolge werden aber geteilt. Selbst PvP ist möglich und ihr feuert euch gegenseitig die Lebensgrundlage unterm Hintern weg.

Für wen ist das was? Habt ihr eine kreative Ader und seid auch nur am Rande ein Science-Fiction-Fan, dann schaut euch Cosmoteer mal ganz genau an.

Aktuell ist das Spiel noch im Early Access und die Aufgaben wiederholen sich schnell. Doch selbst im aktuellen Zustand (Dezember 2022) kann euch die kleine Indie-Perle viele Stunden beschäftigen, wenn euch das Konstruieren der Raumschiffe gefällt. Es hat mich auch ein wenig an das Floß-Spiel Raft erinnert.

Cosmoteer ist seit dem 24. Oktober 2022 auf Steam verfügbar und sammelt seitdem über 4.700 Rezensionen. Die Bewertung ist „Äußerst positiv“ und 96 % der Reviews geben dem kleinen Spiel einen Daumen nach oben. Für 19,99 € könnt ihr euer eigenes Abenteuer starten.

Als Fan von Weltraum-Action hatte ich keine Chance, an dem Titel vorbeizukommen – Alicia wusste das natürlich. Denn ich habe selbst ein MMORPG über 1.000 Stunden solo gezockt, weil das Setting einfach perfekt gepasst hat: Ich habe 1.000 Stunden lang solo ein MMORPG gespielt – Es war großartig

Ich hab eine Gaming-Maus von ASUS mit Thumbstick ausprobiert – Gaming hat sich noch nie so seltsam angefühlt

Hersteller versuchen regelmäßig innovative Produkte vorzustellen. Mit der ROG Chakram Core hat ASUS eine Maus im Angebot, die auf einen Thumbstick wie bei einem Controller setzt. MeinMMO-Redakteur hat die Maus getestet und ist fasziniert.

Gaming-Mäuse gehören zu jedem Setting dazu. Einige Hersteller versuchen, potentielle Käufer mit interessanten Gimmicks zu überzeugen. Zu den Herstellern gehört auch ASUS. Das Team hat eine Maus mit einem Thumbstick entworfen, wie man sie von Gamepads kennt.

Das ist die ROG Chakram Core, die offiziell 89,99 Euro kostet und mittlerweile für rund 50 Euro im Handel zu finden ist. Ich habe mir die Maus gekauft und wollte einmal ausprobieren, wie sinnvoll das ist. Meine Erfahrungen könnt ihr in diesem Artikel nachlesen.

Wer hat da getestet?

Ich habe ein Faible für Gaming-Mäuse und besitze privat mittlerweile über 20 Gaming-Mäuse und es werden täglich mehr. Für MeinMMO teste ich seit 2019 Hardware für unsere Leser. Mäuse gehören neben Gaming-Headsets und Tastaturen zu meinem absoluten Favoriten, wenn es um Peripherie für PC und Konsole geht und entsprechend umfangreich kenne ich mich aus.

Die ASUS ROG Chakram Core habe ich mir privat im Einzelhandel gekauft und für MeinMMO ausführlich getestet.

fragt meinmmo benedikt

Benedikt Schlotmann
Hardware-Redakteur MeinMMO

Features und technische Details:
SensorPixart 3335, optischer Sensor
AuflösungBis zu 16.000 DPI
SwitchesOptische Titan-Switches, 100 Millionen Klicks
Tasten15 Tasten, bis 29 verschiedene Funktionen programmierbar
DesignSchwarze Maus, mit einstellbarer RGB-Beleuchtung
Gleitfüße4
Kabel1,8 m langes Kabel, abnehmbar
Gewicht94 (ohne Gewicht) oder 108 Gramm (mit Gewicht)
Preis (UVP)89,99 Euro
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Lieferumfang, Design und Aufbau

Wie sieht der Lieferumfang aus? Neben der Maus befindet sich noch ein austauschbarer Analogstick und eine kleine Pinzette im Lieferumfang. Mit der Pinzette könnt ihr etwa die Mausswitches herausnehmen. Offiziell ist auch ein Handbuch in der Schachtel, das war aber bei mir nicht dabei.

Wie ist die Maus aufgebaut? Die Kone XP gibt es sowohl in einem weißen als auch in  einem schwarzen Design.

  • Auf der Oberseite der Maus befinden sich die Haupttasten. Dazwischen befindet sich ein 2-Wege-Mausrad.
  • Auf der linken Seite im Daumenbereich befinden sich 2 weitere Tasten. Einen Sniper-Button bietet die Chakram Core nicht, dafür einen Thumbstick.
  • Die Maus bietet eine geriffelte, raue Oberfläche, die eine gute Haptik bietet. Das ist praktisch, wenn man mit leichten Schweißhänden spielt.
  • Ein DPI-Button befindet sich an der Unterseite der Maus.

ASUS setzt bei der ROG Chakram Core auf ein einzigartiges Prinzip. Denn ihr könnt die Maus in ihre Bestandteile zerlegen. Ihr könnt das Mauscover und auch die Tasten abnehmen und kommt anschließend sowohl an das interne Gewicht als auch an die Tasten-Switches heran, die euren Klick an den PC weitergeben.

In der Theorie könnt ihr also die Switches für die Tasten austauschen, sobald es etwa Probleme mit Doppelklicks gibt oder ihr einfach mit dem Klickgeräusch nicht glücklich seid. Ob man hier jedoch bestimmte Switches von ASUS einbauen muss oder ob man sich einfach welche auf eBay kaufen kann, hab ich nicht getestet.

Die ROG Chakram Core lässt sich komplett zerlegen.

Verarbeitung

Die Gaming-Maus von ASUS wirkt hochwertig verarbeitet. Alle Komponenten der Maus werden mit Magneten am Korpus des Modells gehalten. Die Maus besteht überwiegend aus Kunststoff, die Haptik der Maus fühlt sich aber dennoch wertig an. Das liegt auch am Gewicht der Maus, wodurch die Maus stabil wirkt.

Das fest verbundene Kabel der Maus ist insgesamt sehr starr und ist teilweise etwas störend. Das lösen Razer oder Roccat mit ihren Mauskabel bedeutend besser, die sich leichter und dynamischer anfühlen.

Was ich mir noch gewünscht hätte, wäre ein kleines Etui oder eine Box für das ganze Zubehör der Maus. Denn Pinzette, der Thumbstick und das Gewicht sind klein und verschwinden ganz gerne oder werden von den Katzen entführt.

ASUS ROG Chakram Core mit Switches unter den Tasten
Die Maus-Switches lassen sich problemlos herausnehmen und tauschen.

Software

Bei der Software setzt die ROG Chakram auf die Software Amoury Crate. Diese wirkt enorm überladen und frisst vor allem auf schwächeren Systemen Performance. Im Dashboard ist ein Shop für den Kauf von Spielen oder den Kauf von eigenen ASUS-Produkten integriert. Der Shop braucht jedoch lange zum Laden. Hier läuft andere Gaming-Software viel flüssiger. Sogar Razers Synapse läuft flüssiger und ist schneller auf Zack als die “Amoury Crate”.

Der eigentliche Bereich für die Einstellungen der Gaming-Maus ist jedoch übersichtlich gestaltet und verzichtet auf Schnickschnack. Hier steht Funktionalität vor Design, was man vom Rest der Software nicht behaupten kann.

ROG Chakram Core Software 01
Schlicht und unübersichtlich. Hier stimmen dann alle Funktionen. Funktionalität über Design.

Auf der nächsten Seite erkläre ich euch, wie sich die ROG Chakram Core in der Praxis schlägt. Dabei gehe ich auf Gewicht, Ergonomie und Akkulaufzeit ein und erkläre euch, welche Technik in der Maus steckt.

Ein DPS-Meter macht jedes MMORPG besser, egal, was ihr sagt

Es ist ziemlich egal, in welche MMORPG-Community von Lost Ark bis WoW man einmal genauer reinschaut, DPS-Meter sind fast überall ein Thema. Manche erlauben sie, manche verbieten sie, einige bieten sie sogar selbst an. MeinMMO-Autor Mark Sellner ist die Diskussion leid. Für ihn ist klar: Jedes MMO ist mit DPS-Meter besser.

Was ist ein DPS-Meter? So werden Mechaniken genannt, wie dazu dienen euch anzuzeigen, wie viel Schaden pro Sekunde ihr tatsächlich macht. Schaden pro Sekunde wird auch DPS (Damage per Second) abgekürzt, woraus sich der Name herleitet.

Solche DPS-Meter kann es in verschiedensten Formen und Möglichkeiten geben. Manche MMORPGs haben sie direkt selbst in das Spiel integriert, andere Titel setzen auf externe Programme, welche sie explizit erlauben, oder zumindest nicht verbieten. Manchmal arbeiten die Entwickler solcher DPS-Meter sogar mit den Spielestudios zusammen.

So ist es beispielsweise bei Guild Wars 2 der Fall. Der gängige DPS-Meter “ArcDPS” wird zwar von einem Fan entwickelt, diese Weiterentwicklung findet aber in enger Absprache mit ArenaNet statt, damit das Tool weiterhin erlaubt bleibt und verwendet werden darf. Andere MMOs wie das aktuell beliebte Lost Ark verbieten sie dahingegen strickt.

Wer schreibt hier? Mark Sellner ist MMORPG-Autor bei MeinMMO und seit über 15 Jahren in dem Genre unterwegs. Er hat abertausende Stunden in diversen Genrevertretern verbracht und war stets gewillt, sich selbst zu verbessern. Ein DPS-Meter gehört für ihn daher zur Grundausstattung in jedem MMORPG.

Der Artikel erschien ursprünglich im Juli 2022 auf MeinMMO.

Wo ist das Problem mit solchen Programmen? In vielen MMORPGs sind solche Hilfsmittel allerdings verboten. Der Grund dafür ist, dass man häufig auch dazu in der Lage ist, den Schaden der anderen Gruppenmitglieder zu sehen. Einige Tools zeigen sogar, welcher Mitspieler gerade eine wichtige Mechanik verbockt hat.

Einige Entwickler sind daher der Meinung, dass solche Tools toxisches Verhalten fördern könnten. Man befürchtet, dass Spieler aus Raids gemobbt werden könnten, weil sie nicht genug Schaden verursachen und alle sehen können, an wem das Scheitern des Kampfes letztlich liegt.

In vielen MMORPGs sind DPS-Meter daher auch Grauzonen. Sie werden häufig verwendet, obwohl sie de facto verboten sind. Darüber sprechen sollte dann aber möglichst niemand, denn sonst drohen Konsequenzen. Final Fantasy XIV ist für diese Methode das populärste Beispiel. Unser Autor Mark Sellner findet allerdings, dass selbst das noch nicht genug ist.

In diesen 5 MMORPGs sehen eure Schadenszahlen übrigens am schönsten aus:

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Das Problem ist nicht das Tool, sondern die Kultur

DPS-Meter sind nicht grundsätzlich böse: Wenn ich in einem MMORPG in schwierige Endgame-Inhalte einsteigen will, bin ich dafür vermutlich erstmal zu schlecht. Vorher sollte ich meinen Charakter beherrschen, eine Skill-Rotation drauf haben und als DPS-Spieler richtig auf den Putz hauen können.

Damit ich mich selbst aber verbessern kann, muss ich irgendwie ablesen können, wie gut ich tatsächlich bin. Das funktioniert oft nur mit einem DPS-Meter. Für mich ist es ein großer Teil der Langzeitmotivation in einem MMORPG, selbst immer besser zu werden. Und das möchte ich nicht nur über Ausrüstung und Gearscore erreichen.

Guild Wars 2 bot mir dafür die perfekte Gelegenheit, habe es dann aber leider nicht bis zum Ende durchgezogen. In dem Flugplatz von Löwenstein findet ihr dort nämlich einen Golem. Diesen könnt ihr beliebig konfigurieren und euch alle Buffs permanent geben, die ihr haben wollt. Dann haut ihr auf das wehrlose Monster ein und bekommt immer wieder im Chat angezeigt, wie viel DPS ihr nach 10 % seiner HP gemacht habt.

Das ist grundsätzlich eine super Idee, doch reicht eine simple Anzeige im Chat nicht aus. Ich möchte verstehen, wo dieser Schaden herkommt und aktiv sehen, wann ich mich verbessere und wann ich Dinge tue, die ich lieber lassen sollte.

In ArcDPS kann ich genau sehen, mit welchen Skills ich wie viel Schaden austeile und wo meine Downphasen sind (via deltaconnected.com).

Perfekt wird es hier erst, wenn ich das Third-Party-Tool ArcDPS hinzunehme, welches mir diese Informationen bietet. Der Golem und ArcDPS bieten dann die optimale Mischung, um mich langfristig zu verbessern und sorgten dafür, dass ich insgesamt sicher über 100 Stunden auf einen wehrlosen Golem eingedroschen habe, um am Ende doch noch die 2.000 Schaden mehr rauszuholen.

Bannt nicht die Tools, bannt die Spieler: Gleichzeitig kann ich aber auch das Problem sehen, dass ein solches Tool zu toxischem Verhalten führt. Mehrfach wurde ich Zeuge davon, wie in meiner Raid-Gruppe Leute gekickt wurden, weil der Schaden einfach nicht passte. Doch das ist nicht das Problem des DPS-Tools.

Beispielsweise leitete ich eine ganze Zeit lang eine Trainingsgruppe in Guild Wars 2. Für mich war es essenziell zu sehen, an welchen Punkten wir uns als Gruppe verbessern müssen, um Fortschritte zu erzielen. Dank eines DPS-Meters konnte ich genau an den Schrauben nachziehen, wo Hilfe benötigt wurde und wir konnten uns jede Woche weiter vorkämpfen.

Das Problem sind dabei für mich ganz klar die User selbst, die in einem Raid oder irgendwelchen anderen Inhalten der Meinung sind, sie müssten Leute beleidigen oder sich unfair verhalten.

Generell bin ich der Meinung, dass toxisches Verhalten in Online-Spielen härter bestraft werden müsste. In meinen Augen sollte das mehr an dem Verhalten der Spieler ändern, als der Wegfall nützlicher Tools, nur weil sie eventuell dafür sorgen könnten, dass User gemein werden.

Eine Übersicht, wie die großen MMORPGs aktuell mit DPS-Metern umgehen, findet ihr in unserem Artikel dazu:

Mehr zum Thema
DPS-Meter in MMORPGs: Cooles Tool oder u0026#8220;das, was alles kaputt gemacht hatu0026#8221;
von Irina Moritz

DPS-Meter als Chance, nicht als Gefahr

Auch einige Spieler sind dagegen: Immer wieder treffe ich aber auch auf Spieler selbst, die gegen DPS-Meter sind. Oft teilen sie dabei die Sorgen der Entwickler. Viele wollen auch einfach nicht aus Gruppen fliegen, nur, weil sie mal einen schlechten Tag haben.

Das sind nachvollziehbare Sorgen, für die in meinen Augen jedoch das Tool nichts kann. Wenn ein Boss mehrere Male verhauen wird, kippt die Stimmung in der Gruppe schnell. Ob man dann mit einem DPS-Meter nachschaut, wer den wenigsten Schaden hat oder nicht ist irrelevant, einen Schuldigen gibt es in aller Regel trotzdem. Es kommt bei Fehlschlägen nach meiner Erfahrung sowohl mit als auch ohne DPS-Tool zu toxischem Verhalten.

In einigen Diskussionen versuche ich meinen Mitspielern daher aufzuzeigen, dass man DPS-Meter als Chance und nicht als Gefahr sehen sollte. Die Tools geben euch als Spieler ein mächtiges Werkzeug an die Hand, um euch selbst zu verbessern. Außerdem geben sie euren erfahreneren Freunden eine Möglichkeit, euch dabei zu helfen.

Zusätzliche Langzeitmotivation: Eine Chance für Entwickler bieten DPS-Meter ebenfalls, weil sie vielen Hardcore-Fans auch als Langzeitmotivation dienen. Spieler, die irgendwann praktisch alles in einem MMORPG erlebt haben, haben oft keine Ziele mehr. Ein DPS-Meter kann das, zumindest für eine Handvoll von ihnen, ändern.

Ich bin sicherlich nicht der einzige MMORPG-Spieler, der dann daran arbeiten möchte, sich weiter zu verbessern. Das eigene Skillset zu erweitern und seinen Charakter einfach mechanisch besser zu beherrschen. Um das zu erreichen, sind DPS-Meter schlichtweg unerlässlich. Deswegen sollte jedes MMO einen haben, oder sie zumindest nicht verbieten.

Wie seht ihr das? Seid ihr für oder gegen DPS-Meter in MMORPGs? Nutzt ihr selbst einen oder habt ihr vielleicht sogar schon negative Erfahrungen damit gemacht? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.

Eine andere Motivation kann es sein, Charaktere illegal zu verkaufen: Teuerster MMORPG-Charakter ging für 8.800 € über den Tisch – Schrieb WoW-Geschichte

Final Fantasy XIV: So geht das MMORPG im Jahr 2023 weiter – Infos und Erwartungen

Wie ging es Final Fantasy XIV im Jahr 2022 und was kommt auf die Spieler ab 2023 zu? Hier ist eine Übersicht über die Geschehnisse und die Erwartungen.

Wie ging es FFXIV im vergangenen Jahr? Das Jahr 2022 startete für FFXIV mit der völlig absurden Situation, dass das MMORPG seine kostenlose Test-Version offline nehmen und alle Verkäufe einstellen musste.

Der Grund dafür war die totale Überlastung der Spielserver, die über viele Wochen hinweg zu langen Warteschlangen geführt hat. Eine Welle neuer Spieler, die ins Jahr 2021 zurückreichte und durch Abwanderung großer WoW-Streamer entstanden war, überflutete das Spiel. Der Verkauf von FFXIV wurde daraufhin für fast 2 Monate eingestellt.

Um solche Server-Probleme in Zukunft zu vermeiden, führten die Entwickler im Laufe 2022 in allen Regionen frischer Server und zum Teil sogar Datenzentren ein. Es wurde außerdem eine neue Region in Ozeanien eröffnet.

Auf der Gameplay-Ebene führte FFXIV den üblichen Release-Rhythmus von 4 Monaten fort und brachte bis Ende 2022 2 neue Patches, wobei das nächste Update mit der Zahl 6.3 bereits direkt vor der Tür steht.

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Final Fantasy XIV Trailer zum Update 6.3

Das sagen die Finanzberichte: Ungeachtet der Server-Probleme konnte FFXIV ein weiteres finanziell erfolgreiches Jahr für sich verbuchen. Im Finanzbericht an die Investoren verzeichnete das MMORPG einen deutlichen Wachstumsschub. In einem Jahr voller Flops bei Square Enix rettete das MMORPG damit im Alleingang die Einnahmen des Digital Entertainment Sektors vor dem Fall.

Auch die zweite Hälfte 2022 sah für das MMORPG gut aus. Zwar fiel die Wachstumskurve um einiges geringer aus, da in dem Zeitraum kein neues Addon veröffentlicht wurde, aber dennoch gingen die Zahlen nach oben.

ffxiv finanzen 2022 zweite hälfte

Tatsächlich war die MMO-Spate von Square Enix im 3. Quartal des Finanzjahres 2023 der einzige Bereich des Digital Entertainment, der keine Verluste verzeichnete. Laut dem Finanzbericht ist der Grund dafür, die stetig steigende Menge der Abos von FFXIV.

Die Fan Festivals vor Ort kehren zurück

Das bringt die nahe Zukunft: Direkt zum Start des Jahres 2023 können sich die Fans von FFXIV auf das Update 6.3 freuen. Es erscheint am 10. Januar und bringt wie gewohnt einen ganzen Batzen an Content mit sich:

  • Fortsetzung der Hauptstory, mit einem neuen Story-Dungeon und einem Bosskampf in normal und extrem
  • Neue Upgrades für die Manderville-Waffen
  • Zweiter Teil des 24-Mann-Raids “Mythen Eorzeas” mit 4 Bossen, neuen Rüstungs-Sets und Upgrade-Materialien
  • Stamm-Quests der Loporrits für die Handwerker
  • Neuer Ultimativer Raid “Omega” für die Harcore-Community. Er wird 2 Wochen nach dem Release von 6.3 erscheinen, am 24. Januar
  • Nach der Pause in Shadowbringers kommt das Tiefengewölbe in Form von Eureka Orthos, einem zufällig generieren Dungeon mit vielen Stockwerken.
  • Balance-Anpassungen der Jobs im PvP und PvE und vieles mehr.

Das Update wird in mehreren Schritten veröffentlicht, wobei der größte Teil am 10. Januar erscheint und der Rest nach und nach in darauffolgenden Monaten.

Das bringt die ferne Zukunft: Ab der zweiten Hälfte 2023 starten die großen Fan Festivals von FFXIV, die nach der Corona-bedingten Unterbrechung wieder physisch stattfinden. Die Fans in den USA, Europa und Japan werden sich wieder zusammentreffen und ihr Lieblings-MMORPG feiern können.

Wie üblich wird während der Fan Festivals das nächste Addon 7.0 von FFXIV angekündigt und es werden dazu immer wieder neue Infos bekannt gegeben.

ffxiv fan festivals
Der bisherige Zeitplan der Fan Festivals 2023/24

Wohin das Addon die Spielerinnen und Spieler verschlagen wird, ist noch nicht bekannt. Alle Infos dazu werden wie immer bis zum Fan Fest fest unter Verschluss gehalten. Es gibt aber zahlreiche Spekulationen, welchen Teil der 14 Welten man als Nächstes bereisen wird. In Frage kommen:

  • Der 13. Splitter, auch bekannt als das Nichts, der von der Dunkelheit verschlungen wurde. Die Reise dorthin ist bereits möglich, es spricht also nichts dagegen, es zu einer eigenen Welt auszubauen, wie etwa Norvrand.
  • Meracydia, das Land, in dem Bahamut und Tiamat regiert haben. Die Story der Patches nach Endwalker dreht sich wieder stark um die Drachen und die Folgen der Eroberung von Meracydia durch Allager.
  • Die Neue Welt im fernen Westen. Spieler spekulieren darüber, wo Azdaja, die Schwester von Vrtra, ihren Drachenhort hatte. Als einer der möglichen Orte wurde die Neue Welt genannt, woher etwa auch die Blaumagie stammte.

Wann kommt das neue Addon? Die Fans brauchen vor Frühjahr 2024 mit dem neuen Addon nicht zu rechnen. Die letzten Infos dazu werden auf dem Fan Festival in Japan bekannt gegeben, das frühstens 2024 stattfinden wird. Das MMORPG muss also über 2 Jahre ohne neue Erweiterung auskommen.

Eine ähnlich lange Zeit lag zwischen den letzten beiden Addons, als die Corona-Pandemie weltweit für Verspätungen und Verschiebungen sorgte. Bis dahin erschienen die Erweiterungen im sehr regelmäßigen Tempo von 2 Jahren:

  • Shadowbringers ging am 2. July 2019 online
  • Endwalker verspätete sich um etwa ein halbes Jahr und erschien am 2. Dezember 2021.

Doch damals hatte die Pandemie die Entwickler kalt erwischt. Niemand hatte mit den langen Lockdowns gerechnet und viele Studios mussten ihre Mitarbeiter mit Ach und Krach ins Home Office verfrachten. Das war auch bei Square Enix der Fall.

Mittlerweile hat sich der Arbeitsalltag allerdings wieder eingependelt und die FFXIV-Entwickler konnten zu ihrem gewohnten Arbeitsrhythmus zurückkehren. Der Direktor des MMORPGs, Naoki Yoshida, meinte in einem Produzenten-Stream, dass die regelmäßigen Updates nun etwa alle 4 Monate erscheinen werden.

Es ist also eher unwahrscheinlich, dass es wieder zu solchen Dürreperioden kommen wird, wie während der Corona-Pandemie.

Falls ihr überlegt, 2023 mit FFXIV anzufangen, haben wir eine ausführliche Übersicht der Klassen für euch:

Final Fantasy XIV Klassen-Guide: Welcher Job passt zu dir?

MeinMMO-Quiz: Welcher typische MMORPG-Gegner bist du?

Wenn ihr jetzt plötzlich in ein MMORPG versetzt worden wärt – von welchem typischen Gegner würdet ihr die Rolle übernehmen? Findet es heraus in unserem Personality-Quiz.

Worum geht’s hier? Die Gegner gehören zu den wichtigsten Zutaten eines MMORPGs. Dabei liefern uns die Entwickler nicht nur neue und frische Gegner zum Abschlachten, sondern auch traditionelle Mobs, die in Games schon seit Ewigkeiten dabei sind.

Doch wie würde es aussehen, wenn Spieler und Gegner mal Plätze tauschen würden? Nein, wir reden hier nicht von den Oberbösewichten, gegen die wir in den Spielen kämpfen.

Das Quiz erschien ursprünglich im Mai 2020 auf MeinMMO.

Wenn ihr in einem MMORPG nicht als Spieler, sondern als Gegner unterwegs wärt – welche Mob wärt ihr dann? Wärt ihr stark, schwach, niedlich, eklig oder völlig anders?

Um das rauszufinden, haben wir hier ein Quiz für euch.

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MeinMMO-Quiz: Finde heraus, welcher typische NPC aus MMORPGs du wärst
von Irina Moritz

Wie funktioniert das Quiz? Um herauszufinden, welcher MMORPG-Gegner ihr seid, müsst ihr unten in dem Tool 10 Fragen beantworten. Bei dem Quiz hier handelt es sich um ein Personality-Quiz. Das heißt, es gibt keine richtigen oder falschen Antworten.

Jede Antwort vergibt je einen Punkt an die 6 unterschiedlichen Ergebnisse. Am Ende werden diese Punkte addiert und ihr erhaltet eure Antwort.

Denkt daran, dass ihr eure Antworten nicht mehr rückgängig machen könnt, sobald sie einmal abgegeben wurden. Wenn ihr eure Wahl ändern wollt, dann müsst ihr die Seite neu laden und das Quiz beginnt wieder vorn.

Die Gegner aus diesem Quiz gibt es in quasi jedem MMORPG. Sie sind so traditionell, dass wir sie in den Spielen praktisch schon erwarten. Manche von ihnen sind richtig cool, andere eher nervig. Aber sie gehören zu MMORPGs eben dazu, ob es uns gefällt oder nicht.

Postet in den Kommentaren, welche Ergebnisse ihr bekommen habt!

Viel Spaß!

Dieses Quiz ist geschlossen.

LoL: Der neue Monster-Champion 2023 ist ein dämonischer Killer-Hund – Der erste Darkin seit 2013

In League of Legends gibt es neue Hinweise auf einen neuen Monster-Champion, der Mitte 2023 erscheinen soll. Ein bekannter Leaker hat die Informationen in einem Video zusammengefasst.

Was weiß man offiziell über die nächsten Champions? Nachdem K’Sante erschienen ist, stehen die nächsten zwei Champions für LoL fest:

  • Ein „Ixtal“-Enchanter, also ein neuer Supporter – das wird der erste neue Champ 2023. Aus Ixtal kommen Natur-verbundende Helden wie Neeko, Nidalee, Rengar oder Zyra.
  • Ein „Darkin“-Assassine, das wird ein neuer Midlaner. Er ist ein Darkin, von der Rasse gibt es nur wenige Champions in LoL. Der letzte war Aatrox, der Top-Laner kam im Juni 2013. Dieser Champion soll 2023 der neue “Monster-Champion” werden.
  • Vorher will Riot Games noch die beiden Helden Ahri und Aurelion Sol überarbeiten.
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LoL inszeniert in einem Trailer seine größten Profis so perfekt, dass ich auch 4 Jahre später noch Gänsehaut bekomme

Monster Killer-Hündin soll tödlicher Assassine für die Midlane in LoL werden

Auf welchen Helden sind die Spieler heiß? Der „Ixtal“-Supporter lässt im Moment die Spieler eher kalt (via youtube), der neue Midlaner, der Darkin-Assassine, klingt aber für viele spannend.

In LoL sind die „Darkin“ korrumpierte Gott-Krieger, die durch den Einsatz von Blutmagie wahnsinnig geworden sind. Darkin sind typische „Monster-Charaktere“ in League of Legends. Es sind die Champions:

  • Aatrox
  • Varus
  • Die Figur „Rhaast“ ist ebenfalls im Spiel, es ist das Wesen, das in der Waffe von Kayn steckt
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LoL: Team NNO liegt in wichtiger Partie 0-2 Spiele und 3:11 Kills hinten, ist mausetot – Bis ein riskantes Play alles ändert
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Was weiß man über den neuen Champ? Der Leaker „Big Bad Bear“ hat in einem Video Informationen über den neuen Champion zusammengetragen. Es heißt:

  • Der Champ solle Ende Q2, Anfang Q3 erscheinen – das wäre also zwischen Juni und August 2023
  • Der Champion soll die Gestalt eines dämonischen Hundes oder Wolfes haben, mit einer Art Dolch in der Stirn eingebettet. Die Inspiration soll wohl Monster Hunter gewesen sein
  • Die Figur sei weiblich

Big Bad Bear sagt, er hat angesichts der Leaks einige Bilder des Champions in Auftrag gegeben, wie der Darkin aussehen könnte. Das sind aber keine Leaks, sondern Bilder, die auf Leaks basieren.

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Wie wird der Held gespielt? Der Champion soll in der Midlane als Assassine gespielt werden können. Ursprünglich war der Champ als „AD“ geplant, hat aber auch Scaling bei AP wie der Held Varus.

Der Leaker sagt, er sei sich „sehr unsicher“, aber es könnte sein, der Held habe auch:

  • Eine Fähigkeit wie ein „Execute“, die könnte umso stärker sein, je weniger Lebenspunkte der Gegner hat
  • Und eine Fähigkeit, die Resistenzen ignoriert

Das könnte also ein sehr mächtiger Held werden. Riot Games habe schon bestätigt, dass die neue Heldin „einfach“ zu spielen sein wird.

In LoL haben die vielen Champions manchmal unbeabsichtigte Nebenwirkungen:

In LoL laufen die Diener Amok und greifen die Türme des eigenen Teams an

Twitch: MontanaBlack will Game bezwingen, das ihn zur Weißglut treibt, und dabei ganz ruhig bleiben – Klappt nicht

Zum Jahresende wollte Twitch-Streamer Marcel “MontanaBlack” Eris (34) es nochmal richtig wissen und stellte sich einem Spiel, das ihn bereits vor Monaten zur Weißglut getrieben hatte. Diesmal versuchte er jedoch, sich zurückzuhalten.

Was ist das für ein Spiel? In seinem Stream vom 29. Dezember zockte MontanaBlack das Jump’n’Run-Spiel ALTF4. Bei dem Game steuert man einen Ritter, der einen Parcours von fiesen Fallen überwinden muss.

Alles in ALTF4 ist dabei darauf ausgelegt, Spieler so richtig aufzuregen: angefangen von der nervtötenden Musik bis hin zu der fehlenden Speicher-Funktion. Wer stirbt und keinen der wegfliegenden Checkpoints erwischen konnte, muss nochmal ganz von vorne anfangen.

Der Titel des Spiels spielt dabei auf die Windows-Tastenkombination an, mit der sich eine aktive Anwendung sofort beenden lässt: Hilfreich für den unter jähzornigen Spielern beliebte “Rage Quit”, der durch das Spiel ausgelöst werden soll.

Im August trendete das fiese Game für eine kurze Zeit und trieb die größten deutschen Twitch-Streamer zur Weißglut. Elias “EliasN97” Nerlich bezeichnete es als “das Böse verpackt in einem Spiel”, Maximilian “Trymacs” Stemmler regte sich schon über die Steuerung auf, bevor er überhaupt richtig losgelegt hatte.

Auch bei MontanaBlack löste ALTF4 damals Wutausbrüche aus. Der Streamer brüllte herum und schlug auf seinen Gaming-Stuhl ein (via dasding).

Video starten
Karriere und Leben von MontanaBlack in 2 Minuten: Was macht ihn aus?

Ritter-Spiel lässt MontanaBlack leiden

Warum tut man sich das an? Wie MontanaBlack erklärte, habe es ihn immer etwas gewurmt, dass er das Spiel nie bezwingen konnte. Zum Jahresende 2022 wollte er es daher nochmal wissen und stellte sich dem alten Feind.

Wie lief das? Ziemlich genau so, wie erwartet. In seinem ersten Durchgang konnte MontanaBlack noch einige der Fallen und Hindernisse überwinden. Doch allein das Wissen, besonders nervige Passagen im Falle eines Fehlers nochmal durchlaufen zu müssen, bringe ihn aus dem Konzept, so der Streamer.

Tatsächlich sollte MontanaBlack recht behalten: Die Flüchtigkeitsfehler häuften sich und er scheiterte in späteren Versuchen an Hindernissen, die er zuvor auf Anhieb überwunden hatte. Dabei kam dann auch wieder ordentlich Frust auf.

MontanaBlack verzichtete jedoch auf die erwarteten Ausraster – und zwar aus Rücksicht auf seinen Hund. Der Mops Kylo ist für den Streamer “wie ein Sohn”, das Sorgerecht für den Vierbeiner teilt er sich mit seiner Ex-Freundin.

Alles für den Hund

Warum bewahrte MontanaBlack Ruhe? Zum Zeitpunkt des Streams war Kylo gerade bei MontanaBlack. Grund genug für den Streamer, sich zusammenzureißen:

Ich bin ja ein sehr emotionaler Typ, ich hätte jetzt auch schon das eine oder andere Mal geschlagen. Aber ich halte mich wirklich komplett zurück, weil “Ehrenbruder Kylo” unter mir liegt.

MontanaBlack erklärt seinen Zuschauern, dass der Hund ja nicht wissen könne, was los sei. Er würde sich erschrecken und hätte dann sogar Angst vor seinem Herrchen. Das kommt für den Tierfreund MontanaBlack überhaupt nicht infrage.

Der Streamer gibt zwar zu, dass ihm schon der eine oder andere Wutausbruch unterlaufen sei, während Kylo da war, insgesamt gebe er sich aber große Mühe, ausgeglichen zu bleiben.

Nach einer Stunde und 15 Minuten im Spiel war MontanaBlack dann aber doch mit seiner Geduld am Ende: MontanaBlack verließ das Spiel standesgemäß mit Alt + F4.

Wir haben euch ein Video mit Highlights aus dem Stream hier eingebunden:

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Frustrierende Spiele erfreuen sich auf YouTube und Twitch einer gewissen Beliebtheit, schließlich können die Zuschauer den Streamern so richtig schön beim Leiden zusehen. Ein weiterer geeigneter Kandidat dafür ist der Plattformer “Getting Over It with Bennett Foddy”.

YouTuber HandOfBlood stellt sich verrückter Challenge – Halbnackt mit Gummihammer in einem Kessel

YouTuber wirft Logan Paul einen riesigen Krypto-Betrug vor – Der betreibt jetzt verzweifelt Schadens-Begrenzung

Der YouTuber Stephen “Coffeezilla” Findeisen wirft dem Influencer Logan Paul vor, einen Crypto-Scam beworben und seine Fans Tausende von Dollar gekostet zu haben.

Im August 2021 kündigte der kontroverse YouTuber Logan Paul in seinem Podcast IMPAULSIVE ein neues Projekt an: das Spiel CryptoZoo, an dem er angeblich seit einem halben Jahr arbeite und in das er bereits eine Million Dollar gesteckt habe.

Später ließ Logan Paul das Projekt offenbar fallen, nachdem seine Fans mehrere Millionen Dollar investiert hatten.

Zwischen dem 17. und dem 23. Dezember 2022 veröffentlichte der Investigativ-YouTuber Coffeezilla eine dreiteilige Video-Reihe, in der er der Geschichte um CryptoZoo auf den Grund gehen wollte. In den Videos trug er alle Vorwürfe gegen das Projekt und Logan Paul zusammen und sprach mit Betroffenen.

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Logan Paul und sein Crypto-Spiel

Was ist CryptoZoo? Bei CryptoZoo sollte es sich um ein “wirklich spaßiges” Play-to-Earn-Spiel handeln: Spieler konnten sich die Crypto-Währung ZooCoins kaufen, die als Ingame-Währung fungieren sollte. Mit den Coins konnten dann Ei-NFTs erworben werden.

Aus den Eiern sollten dann verschiedene Tiere schlüpfen, die Spieler zu neuen Hybrid-Tieren verbinden können sollten. Je seltener ein Hybrid, desto mehr ZooCoins sollten die Spieler täglich erhalten, um sie in neue Eier zu investieren oder sich das Geld auszahlen zu lassen.

CryptoZoo war offenbar vom extrem erfolgreichen NFT-Spiel “Axie Infinity” angelehnt, dort züchten Spieler ebenfalls “Pokémon”-ähnliche Wesen.

Fans von Logan Paul investieren Millionen von $ in ein Spiel, das gar kein Spiel ist

Welche Vorwürfe gibt es? Die Sache hatte jedoch einen Haken: Nur der erste Teil des vermeintlichen Spiels funktionierte. Spieler konnten sich zwar Coins kaufen und dafür NFT-Abbildungen von Eiern erhalten, da war aber auch schon Schluss. Das Ausbrüten, geschweige denn das Auszahlen, wurden offenbar nie richtig implementiert.

Fans von Logan Paul hatten bereits vor Launch des Spiels Millionen von Dollar investiert. Coffeezilla sprach mit einigen Betroffenen, die zugaben, Summen zwischen 7.000 und umgerechnet circa 340.000 US-Dollar investiert zu haben, ohne sich einen Cent auszahlen zu können.

Offenbar hatten sie darauf vertraut, dass Logan Paul sich seit seinen früheren Skandalen geändert habe. Sie hatten das Projekt als eine Möglichkeit gesehen, mit der auch einfache Leute in Crypto-Währung investieren und von dem Boom profitieren könnten.

Gab es noch mehr undurchsichtige Methoden? Neben den Scam-Vorwürfen soll noch mehr bei CryptoZoo im Argen gelegen haben.

  • Die vermeintlichen “handgefertigten Kunstwerke” im Spiel sollen nur Stock-Fotos von Tieren gewesen sein, die halbherzig zusammen geschustert wurden
  • Zudem sollen Entwickler für CryptoZoo nie bezahlt worden sein
  • Hinter den Kulissen soll es zwischen Logan Paul und seinem Team zu Streitereien und Unstimmigkeiten gekommen sein

Den ersten Teil von Coffeezillas Video-Reihe könnt ihr euch hier in englischer Sprache anschauen. Auf seinem YouTube-Account gibt es zudem Teil 2 und Teil 3.

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Erst ablenken, dann Schadens-Begrenzung

Wie reagierte Logan Paul auf die Vorwürfe? Der versuchte sie wohl erstmal totzuschweigen. Auf Twitter postete Logan Paul über alles Mögliche, nur nicht über seinen augenscheinlichen Crypto-Scam. Doch die Fans ließen ihm das nicht durchgehen.

  • Am 23. Dezember veröffentliche Logan Paul eine rührselige Nachricht, die er von einem angeblichen Fan im Flugzeug erhalten haben soll.
  • In den Kommentaren des Posts ging es aber vor allem um CryptoZoo, Coffeezilla und die Menschen, die durch Logan Paul ihr Geld verloren haben (via Twitter).

Schließlich konnte Logan Paul die Vorwürfe aber wohl nicht länger ignorieren und veröffentlichte am 24. Dezember ein Statement auf Twitter. In dem Post erklärte der Influencer, dass er die Arbeit von Coffeezilla respektiere, es sich hier aber nicht um die Wahrheit handle.

Zudem kündigte Logan Paul an, die “schwarzen Schafe” zu entlarven und zur Verantwortung zu ziehen, wenn es “angebracht” sei. Am 3. Januar werde er sich in seinem Podcast IMPAULSIVE näher dazu äußern. (via Twitter).

Logan Paul spielt lieber Verkleiden, als sich zu kümmern

Was ist die aktuelle Lage? Die Ankündigung von Logan Paul konnte die Gemüter nicht beruhigen. In den Kommentaren auf Twitter werfen ihm viele Nutzer vor, das Thema so lange wie möglich ignoriert und Leute geblockt zu haben, die darüber sprechen wollten.

Auch Coffeezilla zeigt sich unbeeindruckt von Logan Pauls Vorhaben. Es handle sich keineswegs um den “angemessenen Zeitpunk”, von dem Paul gesprochen hatte, sondern lediglich um gute alte Schadensbegrenzung, so der YouTuber.

Coffeezilla wirft Logan Paul auch vor, sich nur um seinen eigenen Ruf zu kümmern und nicht um die Opfer des Scams, die ihr Geld verloren haben (via Twitter).

Wie geht die Geschichte jetzt weiter? Am 27. Dezember verkündete Logan Paul via Twitter, Coffeezilla zu seinem Podcast eingeladen zu haben, um über CryptoZoo zu sprechen. Der erklärte jedoch, Paul bereits am Vortag in seine eigene Sendung eingeladen zu haben, nachdem dieser bereits mehrere Einladungen zu einem Gespräch ausgeschlagen habe.

Coffeezilla schlägt vor, ein mögliches Gespräch zwischen den beiden als Livestream zu übertragen und Erlöse des Streams an die Opfer von CryptoZoo zu spenden. Es bleibt abzuwarten, ob und in welcher Form das Gespräch zustande kommen wird.

Vertrauen in die Aufrichtigkeit von Logan Paul scheint jedoch kaum jemand zu haben. Viele sehen nur einen Versuch, seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen.

Zum aktuellsten Twitter-Post von Logan Paul, in dem er sich offenbar als Coffeezilla verkleidet hat, um offenbar gegen sich selbst zu ermitteln, schreibt YouTuber Coffeezilla, es sei das Lustigste, das er in diesem Jahr gesehen habe. Er könne es nicht erwarten, dass Logan Paul herausfindet, dass er unschuldig ist.

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Ob es rechtliche Konsequenzen für Logan Paul geben wird, ist noch offen, aber es scheint wohl eher unwahrscheinlich.

NFTs machen sich bereits seit 2021 im Gaming breit. Auch wenn CryptoZoo wohl ein besonders verheerendes Beispiel für den Trend ist, ist es bei weitem nicht das einzige Spiel, das auf die digitalen Sammelstücke setzt. Was passiert, wenn ein solches Game die Pforten dicht macht, könnt ihr hier nach lesen:

Spieler investieren über 260.000 Euro in NFT-Spiel, das nun schließt – Was passiert mit dem Geld?

Neue Konsole kostet 28 €, ist so groß wie eine Streichholz-Schachtel, kommt mit 300 Spielen – Hit auf Kickstarter

Auf Kickstarter macht vor 2023 gerade die neue 8-Bit-Konsole „The Arduboy Mini“ von sich reden. 9.300 € wollte der Ersteller des Projekts, Kevin Bates, eigentlich nur haben, nach wenigen Tagen hatte er fast 50.000 € eingenommen: Seine Konsole ist nur so groß wie eine Streichholz-Schachtel.

Was ist das für ein Projekt?

  • Der „Arduboy Mini“ ist eine 8-Bit-Konsole. Die „8-Bit-Ära“ ist eigentlich 40 Jahre her. Zu dieser Generation von Videospielkonsolen zählt man Systeme wie das „Nintendo Entertainment System (NES)“, das 1983 erschien.
  • Der „Arduboy Mini“ ist die minimalistische Version von 2 früheren Spiele-Konsolen, die der Bastler Kevin Bates an den Start gebracht hat. Die Vorgänger waren der Arduboy und der Arduboy FX.
  • Das aktuelle Projekt „Arduboy Mini“ zeichnet sich durch seine Winzigkeit aus. Die Maße des Geräts sind 48 × 33 × 8 mm. Eine Streichholzschachtel hat normalerweise Maße von 50 × 35 × 15 mm.
arduboy-mini-kickstarter

Kickstarter-Ziel schon ums 5-Fache übertroffen

Was kann das Ding denn? Der Autoboy Mini kommt mit mehr als 300 vorinstallierten Spielen und hat 6 Buttons unter dem winzigen Display.

Die Spiele, die der Entwickler, in einem kurzen Video zeigt, sind Open-Source-Projekte in Schwarz-Weiß. Als Erstes zeigt er ein „Falling Block“-Game, ganz offenbar eine Tetris-Variante.

Liebhaber reißen dem Bastler die Mini-Konsole aus der Hand

Was kostet das? Auf Kickstarter kostet die kleinste Beteiligung etwa 28 €, dafür soll man den Arduboy Mini voraussichtlich im Juni 2023 erhalten.

Wer mehr Geld ausgibt, erhält eine Graffiti-Edition oder gleich 10 der winzigen Konsolen auf einmal.

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Hat das Projekt denn Erfolg? Ja, tatsächlich. Kevin Bates wollte bis zum 4. Januar 2023 lediglich 9.322 € über Kickstarter sichern, hat aber bereits jetzt, am 31.12. 2022, fast 50.000 € eingenommen.

Das steckt dahinter: Kevin Bates hat mit dem „Arduboy“ bereits 2014 eine Handheld-Konsole geschaffen, die mit Open-Source-Software läuft. Der Arduboy schrieb damals Schlagzeilen, weil er wie eine Kredit-Karte wirkte und man ihn in seine Brieftasche stecken konnte.

Damals wollte Bates mit dem Gerät seine Fähigkeiten im Hardware-Hacking beweisen und sich einen Job sichern. Das klappte nicht, wie die Seite gizmodo berichtete.

Aber in den 8 Jahren seitdem hat sich Bates offenbar einen Namen gemacht und eine treue Fangemeinde aufgebaut. Gerade „Tetris“-Varianten scheinen auf diesen Konsolen sehr beliebt zu sein – wie damals auf dem Gameboy.

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4 Crowdfunding MMORPGs, die so richtig gefloppt sind

Mini-Konosole ist dafür gedacht, Schüler zum Programmieren zu bringen

Der Arduboy gilt als eine gute Plattform, um mit dem Coden zu beginnen: Einige haben hier mit dem Design von Spielen begonnen und das sorgt jetzt für eine so breite Auswahl an kleinen Games für das kleine Gerät. Daher ist der Arduboy Mini auch fürs Klassenzimer gedacht, um Schüler und Schülerinnen ans Coden heranzuführen.

Der Autor bei gizmodo schreibt: Viele wollten Programmieren lernen, aber sich dann mit einem Buch hinzusetzen, sei doch eine große Hürde. Die Idee, für den Arduboy Mini ein richtiges Videospiel zu entwickeln, sei deutlich reizvoller. Daher sei die Konsole ein “trojanisches Pferd”, um gerade Kinder ans Programmieren heranzuführen.

Fürs Spielen von Action-Games eigne sich das Gerät nur bedingt, dafür sei auch die Bedienung etwas zu träge.

Leiber haben Crowdfunding-MMORPGs keinen so guten Lauf auf Kickstarter wie Hardware-Gadgets:

Die 7 größten Crowdfunding-MMOs – Wo stehen sie?

Quelle(n):
  1. kickstarter
  2. gizmodo

Steam zeigt die 12 Games, die 2022 das meiste Geld einspielten – Wir schauen auf die besten MMORPGs

Steam hat seine Liste der 12 Spiele veröffentlicht, die 2022 am meisten Bruttoumsatz gemacht haben. Ein MMORPG schafft es in die Liste: der Asia-Import Lost Ark. Für New World, das Top-MMORPG aus 2021, reicht es nur noch für die Top 100 – genau wie für Star Wars: The Old Republic. Final Fantasy XIV und The Elder Scrolls Online erreichen wenigstens Silber.

Was ist das für eine Liste? Die Liste zeigt die 12 Spiele auf Steam, die 2022 den meisten Umsatz reingeholt haben. Es gibt aber keine genauen Umsatz-Zahlen und keine Feinabstufungen. Wir können nicht sagen, wer auf Platz 1 liegt.

Die 12 Spiele kommen daher in keiner speziellen Rangordnung, sie bilden das „Platin-Tier“, das sind die Topseller.

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Lost Ark Slayer u0026#8211; Trailer zur neuen Klasse

Shooter dominieren die Top-12-Liste von Steam

Das sind die 12 Spiele: Die Spiele decken sich bis auf einige Ausnahmen mit den 12 meistgespielten Titeln auf Steam 2022, die wir gestern auf MeinMMO vorgestellt haben:

  • Counter-Strike: Global Offensive – Der hauseigene Shooter ist seit Jahren ein Dauerbrenner auf Steam
  • CoD: Modern Warfare 2: Einer von nur drei Vollpreis-Titeln in der Liste
  • Apex Legends: Der Free2Play-Shooter macht mit dem Cash-Shop offenbar viel Geld für EA
  • Dying Light 2: Ein wenig die Überraschung in der Liste, gab’s zum Vollpreis, mittlerweile um die Hälfte reduziert
  • Yu-Gi-Oh! Master Duel – Kartenspiele sind wohl immer noch große Geldquellen, vor allem wenn sie mit einer starken Marke verbunden sind
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Die 10 aktuell besten MMOs und MMORPGs 2025
von Alexander Leitsch
  • Elden Ring – für viele das Spiel des Jahres 2022
  • Destiny 2 – oft totgesagt, aber der Rubel rollt noch
  • Naraka: Bladepoint – Das Spiel aus dem August 2022 hat man im Mainstream nicht so auf dem Radar
  • Monster Hunter Rise: Monster Hunter ist im Westen ein Phänomen, auch Monster Hunter World läuft auch nach Jahren noch und ohne frische Inhalte sehr gut
  • Lost Ark – Das einzige MMORPG auf der Liste, macht mit dem Cash-Shop sein Geld
  • DOTA 2 – Wie CS:GO ein Dauerbrenner bei Steam
  • PUBG – Das früher größte Spiel der Welt bringt immer noch seine Hühnchen ins Trockene.
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Die 12 Topseller auf Steam 2022.

5 MMORPGs in den Top 100 auf Steam – aber Black Desert fehlt

Was ist mit MMORPGs? 2021 war das damals neue „New World“ das einzige MMORPG in der Top-Liste, obwohl es nur wenige Monate hatte, um Geld zu verdienen. Dieses Jahr ist es immerhin noch im Bronze-Niveau angekommen, gehört noch zu den 100 Top-Spielen auf Steam. In der Kategorie findet sich auch „Star Wars: The Old Republic“, das sich erstaunlich gut hält.

New World Großschwert
New World war 2021 der Riesen-Umsatz-Hit unter den MMORPGs.

The Elder Scrolls Online mit fallender Tendenz

Final Fantasy XIV und The Elder Scrolls Online liegen beide im „Silber-Tier“, also irgendwo zwischen Platz 25 und 50:

  • Beide MMORPGs waren 2021 noch im “Gold-Tier”, also unter den besten 24.
  • ESO war 2019 sogar noch im Platin-Tier, also unter den Top 12.

Von den typischen “großen MMORPGs” fehlt Black Desert in der Liste der 100 Top-Spiele. Es wirkt seit einiger Zeit so, als lässt Pearl Abyss das Spiel langsam auslaufen, man arbeitet mit Crimson Desert an einem Nachfolger.

Ebenso fehlt Guild Wars 2, aber das kam auch erst im August 2022 zu Steam.

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Crimson Desert u0026#8211; Cinematic zur Ankündigung

GTA 5 fällt aus den Top 12 – Warframe und War Thunder stark

Was ist bei anderen Multiplayer-Games noch spannend? In die Top 25 bei S schaffen es Warframe, War Thunder, Rainbow Six Siege und Dead by Daylight.

GTA 5 Online und FIFA 23, legendäre Geldbringer, sind nicht bei den besten 12 Spielen dabei, sondern nur bei den besten 25. GTA 5 war letztes Jahr noch im Platin-Tier.

Vielleicht sehen wir 2023 einige dieser Spiele auf der Liste:

5 extrem ambitionierte Multiplayer-Spiele, die 2023 erscheinen sollen

Ich will, dass Diablo 4 so wird wie Diablo Immortal

Diablo Immortal wird aktuell von Kritikern zerrissen. Aber MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus hat Freude daran. Mehr noch: er wünscht sich, dass Diablo 4 sich das Mobile-Game als Vorbild nimmt und ist sich sicher, dass das eine gute Idee ist.

Ich vertrete häufiger Meinungen, die euch nicht gefallen. Schon Fallout 76 fand ich super, als alle darauf rumgehackt haben. Und ich habe Recht behalten. Fallout 76 hat sich als solides Spiel beweisen, mit jahrelanger Unterstützung und tausenden Spielern als Fan-Base.

Auch an Diablo Immortal habe ich meine Freude, obwohl, oder vielleicht weil ich nicht 8 Stunden am Tag zocken kann.

Das Spiel macht vieles Richtig, auch wenn die größte Kritik aus meiner Sicht ebenfalls berechtigt ist. Das Gameplay und die Inhalte von Diablo Immortal sind schlicht gelungen und es ist aus spielerischer Sicht alles, was ich mir davon erhofft habe.

Als Diablo 4 überraschend beim Xbox Showcase mit neuen Trailern samt Beta-Test angekündigt wurde, musste ich bei vielen Bildern sofort an Immortal denken. Die Bilder sind das erste Gameplay, seit das Mobile-Game erschienen ist.

Vieles lässt sich vergleichen und ich finde: das ist gut so. Auch, wenn sich wichtige Seiten wie Maxroll von Immortal abwenden, vertrete ich nun die Meinung: Wenn Diablo 4 so wird wie Diablo Immortal, dann wird es das beste Diablo bisher.

Der Artikel erschien ursprünglich im Juli 2022.

Zur Erinnerung hier noch einmal das neuste Gameplay von Diablo 4:

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Immortal ist das Diablo-MMO, das alle haben wollten

Wer Diablo Immortal spielt und nicht einfach nur blind die Kritik von YouTubern und Streamern nachplappert, der sieht im Mobile-MMO genau das, was alle seit Jahren fordern. Ihr könnt Diablo spielen, aber mit tausenden Spielern gleichzeitig.

  • Immortal hat eine offene Welt mit Events und Bossen, die ihr mit anderen Spielern erledigt
  • PvP ist eine interessante Abwechslung, auch wenn hier noch Balancing fehlt
  • echte Raidbosse im Reliquiar der Hölle stellen eine große Herausforderung für Gruppen dar
  • Dungeons sind nicht einfach rein zufällig, sondern wiederholbare Inhalte mit verschiedenen Schwierigkeiten

Einziges Manko sind die legendären Edelsteine. Diese sind der große Pay2Win-Faktor von Diablo Immortal. Man kann legendäre Edelsteine zwar kostenlos bekommen, allerdings dauert das ewig. Mehr dazu seht ihr hier im Video:

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Abgesehen von diesen ist der Grind in Immortal aber wirklich gut gelöst. Es gibt genügend Belohnungen, die man zumindest als Casual noch vor Erreichen der Loot-Grenzen bekommen kann.

Wer nicht wie ein absolut Irrer den ganzen Tag zockt, brennt auch nicht nach vier Wochen schon aus.

Es gibt sogar Vergleiche mit Diablo 2, welches unter Hardcore-Fans der Reihe als der Höhepunkt gilt. Allerdings sind sich einige Spieler schon einig: Diablo Immortal ist in einigen Punkten besser als Diablo 2. Und genau daran soll Diablo 4 anknüpfen.

Was Diablo 4 jedoch auf keinen Fall übernehmen sollte, ist die Monetarisierung. Die Möglichkeit, sich so enorm viel stärker zu machen für teilweise absurde Preise, verteufle selbst ich als Verteidiger von Diablo Immortal. Im Podcast erklären Leya und Schuhmann mehr dazu:

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Diablo 4 kann jetzt schon von Diablo Immortal lernen

Von den Informationen, die bisher vorliegen, sind ein paar Inhalte in Immortal sogar noch eher ein MMO als das, was Diablo 4 anstreben wird. Konkret gemeint sind hier die Dungeons.

Diablo Immortal hat mehrere echte Instanzen, die immer gleich aufgebaut sind mit den gleichen Bossen und einer festen Loot-Tabelle. Bestimmte Set-Teile gibt es in bestimmten Dungeons – wie in einem MMORPG.

Diablo 4 geht hier offenbar wieder einen Schritt zurück. Man will 150 Dungeons haben, was absoluter Quatsch ist. Sicher gibt es 150 Dungeon-Eingänge, aber sehr wahrscheinlich stecken dahinter dann prozedural generierte Dungeons mit bestimmter Thematik.

Vielleicht überrascht mich das Spiel ja noch, aber echte Dungeons wie in Immortal sind einfach eine Bereicherung für Diablo. Besser wäre noch, wenn einfach beides kommt, in Form von zufälligen Rifts und festen Dungeons.

Die Klassen von Diablo 4 sehen übrigens schon sehr schön aus. Zuletzt wurde der Totenbeschwörer vorgestellt, die letzte Release-Klasse:

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Die Kampagnen-Länge von Diablo 4 sieht schon einmal ziemlich gut aus. Einer der wenigen Punkte, die hier vielleicht sogar noch besser sind. Ich würde mir noch Features wie den Klassenwechsel aus Immortal wünschen, einfach um nicht mehrmals die Kampagne grinden zu müssen.

Was wir bereits über das kommende Spiel wissen, findet ihr in umserem Hub zu Diablo 4 mit Klassen, Release und Beta.

Spieler-Interaktion ohne Pay2Win kann nur gut werden

Diablo 4 sollte die Spieler-Interaktion so fördern, wie es auch Immortal tut. Für viele Inhalte sind Gruppen notwendig, teilweise sogar ganze Clans. Jede Woche geht es darum, wer den Server beherrscht und dazu müssen Gilden zusammenarbeiten.

Mit den Fraktionen von Immortal gibt es ein dynamisches System, durch das Spieler miteinander spielen sollen. Der Grind erfordert später ebenfalls Gruppen

Ich sehe Diablo Immortal als eine Art Beta für Diablo 4. MMO-Features, die in Immortal momentan spielbar sind, sollen getestet und perfektioniert werden. Sind sie dann so, wie man sie haben will, kommen sie in Diablo 4.

Natürlich bin ich aber nicht blind und sehe, dass auch die Schmerzgrenze für Monetarisierung mit Immortal offenbar neu ausgelotet wird. Diablo 4 hat ebenfalls einen Cash-Shop, in dem es jedoch keine Ausrüstung und Ähnliches zu kaufen geben soll.

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Ich will also nicht, dass Diablo 4 exakt so wird wie Diablo Immortal. Sonst könnte ich ja auch einfach weiter das zocken. Wenn aber der Pay2Win-Faktor entfernt wird, sich niemand einfach „stark kaufen“ kann – dann können getrost alle anderen Features übernommen werden.

Ein paar Sachen brauchen noch Politur, aber Diablo 4 erscheint ohnehin erst 2023. Genug Zeit, um mit Immortal zu testen, was noch ausgefeilt werden muss. Und jetzt bitte: Zerreißt mich in den Kommentaren! Oder spottet wie andere Spieler über erfolglose Wale:

Diablo Immortal: Spieler verspotten Wal, der über 32.000 Euro ausgegeben hat und trotzdem versagt

Ein süßes Management-Spiel ohne Druck ist meine Entdeckung des Monats – 95 % positive Reviews auf Steam

MeinMMO-Redakteur Maik Schneider hat ein faszinierendes Management-Spiel auf Steam für sich entdeckt, das keinerlei Zeitdruck auf seine Spieler ausübt. Er stellt euch Spiritfarer vor und erklärt, warum es seine Entdeckung des Monats ist.

Im Vergleich zu Shooter-Gameplay sind Management-Spiele meist schon etwas entspannter.

Es kommt nicht andauernd ein Bunny-Hopper mit Zuckerschock um die Ecke, um die neusten Quartalsberichte abzugleichen. Allerdings braucht es oft schon ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit, um die aufgebaute Stadt nicht in den Bankrott zu treiben.

Das Management-Spiel Spiritfarer geht noch einen entspannten Schritt weiter.

Auf der Suche nach einem Couch-Koop-Game für meine Verlobte und mich in den kalten Wintermonaten entdeckte ich das kleine Indie-Spiel von 2020 und war sofort hin und weg. Warum mich das niedliche Spiel sofort überzeugt hat, erkläre ich euch gern.

Einen Trailer zum Spiel binde ich euch hier ein:

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Spiritfarer: Farewell-Edition – Trailer

Spiritfarer nervt nicht – Es chillt

Das Thema des Spiels passt auf den ersten Blick gar nicht zur freundlichen Comic-Aufmachung. Wir übernehmen den Job von Charon, dem Fährmann der Toten in der römischen und griechischen Mythologie.

Charon ist durch mit dem Job und freut sich darauf, neue Abenteuer zu erleben. Ich spiele Stella, eine junge Dame, die ab sofort die neue Fährfrau der Toten ist. Im Couch-Koop-Modus kann Spieler 2 das Kätzchen Daffodil steuern und alle Aufgaben übernehmen, die auch Stella übernehmen kann – außer, mit den Geistern zu reden.

Das Gameplay dreht sich um meine Fähre. Ich soll ein Schiff aufbauen und herrichten, damit sich Geister darauf wohlfühlen. Seelen, die noch nicht bereit sind, zu gehen. Ich baue Fabriken, Felder, Aufenthaltsräume und verbessere mein Schiff, um neue Gebiete zu erreichen oder bessere Materialien herzustellen.

spiritfarer fähre baumodus
Der Baumodus erinnert ein wenig an Tetris.

Das ist alles immer sehr eng mit der Story verwoben. Jeder neue Raum hängt mit einem der Geister zusammen und jeder Geist hat seine persönliche Geschichte, die ich nach und nach kennenlerne.

Ziel ist es, den Geistern eine schöne Zeit auf der Fähre zu schenken und ihnen dabei zu helfen, mit ihrer Vergangenheit abzuschließen. Die Geister wünschen sich dafür etwas zu essen, die Erfüllung einiger Quests und eine regelmäßige Umarmung schadet auch nicht.

Spiritfarer wird dabei nie aufdringlich. Geister freuen sich etwa über Nahrung, aber müssen eigentlich nicht gefüttert werden. Es gibt dazu ohnehin genügend Futter.

In meinem eigenen Tempo fahre ich um die Welt der Geister, sammle notwendige Materialien für Upgrades und erfüllen meinen Gästen ihre Wünsche, damit sie Abschied nehmen können.

spiritfarer nächstliches schafe scheren
In der Nacht ist Zeit zum Schafe scheren.

Eine Story zum mitfühlen

Um Stella in die Welt der Geister einzuführen, treffe ich anfänglich auf Personen aus dem früheren Leben der Spielfigur. Die ist etwa Gwen, Stellas älteste Freundin, die wie eine große Schwester für sie war. Stella besorgt mit mir die Fähre, regelt Rabatte beim Händler und hilft auch mal im Webstuhl aus.

Ich werde Stella helfen, die problematische Beziehung zu ihrem Vater aufzuarbeiten, was ihr dabei hilft, ihr eigenes Schicksal zu akzeptieren.

Manchmal werden die Geschichten sehr konkret und ich erfahre von wichtigen Ereignissen aus der Vergangenheit der Geister. Manchmal sind es moralische Geschichten, die Werte und eine Lehre vermitteln.

Jeder Geist steht für eine neue Geschichte, ein neues Schicksal. Die Abenteuer von Spiritfarer finden nur zu Hälfte in der Spielwelt statt – die andere Hälfte läuft in den Sprechblasen ab.

Die Storys sind dabei meist so menschlich, so nachvollziehbar, dass selbst die 30. Sprechblase einer Geschichte nicht dazu einlädt, sie schnell wegzuklicken.

spiritfarer merkwürdige begegnungen
Immer wieder trifft man seltsame und faszinierende Wesen.

Ein Ende ist in Sicht

Das Tempo und die ständige Verbindung zur Story sind nicht das Einzige, das Spiritfarer so besonders macht. Es ist zudem ein Management-Spiel mit einem Ende.

Es gibt nur eine begrenzte Anzahl an Geister. Irgendwann sind alle Häuser gebaut, alle Geschichten erzählt, alle Inseln erkundet. Man kann Spiritfarer einmal bis zum Ende spielen, sich das Herz erwärmen lassen und verabschiedet sich von der süßen Welt.

Laut „HowLongToBeat“ braucht ihr für einen normalen Durchgang um die 25 Stunden (howlongtobeat.com).

Top-Bewertungen auf Steam

Ich habe Spiritfarer im Extra-Abo von PS Plus entdeckt. Auf der PlayStation und auf Steam kostet es regulär 24,99 €. Für PS4 gibt es sogar eine Blu-Ray-Version, die ihr auch günstiger bekommt.

Auf Steam hat Spiritfarer absolute Top-Bewertungen. Zum Zeitpunkt des Artikels haben fast 23.000 User eine positive Bewertung hinterlassen, bei einer Quote von 95 %.

Gelobt werden der Soundtrack, die Atmosphäre, die Story, die entspannte Herangehensweise – ich brauche euch die Punkte nicht wiederholen, die wurden von mir bereits genug gelobt.

Hier und da gibt es Kritik über den Grind und den sich wiederholenden Aufgaben. Automatisierung gibt es nicht, man muss oft selbst Hand anlegen und je nach Bedarf produzieren.

Wenn ihr allerdings nach einer entspannten Erfahrung sucht, die zum Schmunzeln, aber auch zum Überlegen anregt, dann dreht eine Runde in Spiritfarer und seinem sanften Spielgefühl.

Seid ihr immer auf der Suche nach starken Koop-Abenteuern, dann schaut mal hier vorbei: Top 25 der besten Koop-Spiele 2022 für PC, PS5, Xbox und Switch

6 der bekanntesten Maps aus Call of Duty, die es in Warzone 2 geschafft haben

In Call of Duty Warzone 2 wurde für die BR-Map nichts dem Zufall überlassen. Die Entwickler haben sich viele Orte aus älteren Ablegern der Serie gepackt und sie passend auf Al Mazrah verteilt. Wir zeigen euch, welche es ins Spiel geschafft haben.

Wie ist die Map von Warzone 2 zusammengesetzt? Die Map von Warzone 2 bietet im Gegensatz zu seinem Vorgänger in Warzone 1 eine größere Fläche mit wüstenähnlicher Struktur. Al Mazrah ist jedoch nicht karg und leer, wie man es von einer Wüste erwartet. Viele bekannte Schauplätze der Kampfes vergangener CoD-Ableger haben es zu Warzone 2 geschafft.

Wir zeigen euch, welche Orte in Al Mazrah eingefügt wurden und helfen euch auf die Sprünge, falls ihr euch an die Orte erinnert, jedoch nicht mehr zuordnen könnt.

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CoD Warzone 2 – 3 Tipps, wie ihr eure Waffen schnell aufleveln könnt

Orte die schon vor Warzone 2 existiert haben

Im Folgenden erklären wir euch, wo die Orte sich befinden und vor allem von welchen vergangenen Teilen sie stammen. Beachtet, dass die Orte nicht zu 100 % übernommen wurden, jedoch sind die Charakteristika der einzelnen Maps vorhanden.

Dome

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Dome

Woher stammt die Map? Dieser Abschnitt stammt von Modern Warfare 3 (2011) und befindet sich auf Al Mazrah in der Nähe des Zaya Observatoriums. Das Charakteristische an diesem Map-Abschnitt ist die zerrissene Kuppel, die von Containern umringt ist.

Terminal

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Terminal

Woher stammt die Map? Diese Map stammt aus Modern Warfare 2 (2009) und befindet sich auf dem Al Malik Flughafen. Das äußere Flughafenabteil wirkt fremd, geht man jedoch in den Flughafen so ähnelt der Aufbau und die Eingangshalle stark der Map aus MW2.

Showdown

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Showdown

Woher stammt die Map? Diesen Ort kennen viele wahrscheinlich aus CoD 4: MW1 (2007). Er befindet sich in der Nähe des Ahkdar Dorfs und besitzt wie auch die Map “Showdown” die markante Statue in der Mitte der Gebäudefläche.

Quarry

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Quarry

Woher stammt die Map? The Quarry oder auch Steinbruch kennt man aus Modern Warfare 2 (2009). Diese Map ist genauso wie sein Vorgänger mit vielen Steinbrocken übersät und besitzt den bekannten Kran in der Mitte sowie den riesigen runden Container, diesmal jedoch ohne brasilianische Flagge. Der Ort befindet sich in Al Safwa Steinbruch.

Rust

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Rust

Woher stammt die Map? Diese Map ist einer der bekanntesten und ikonischen Maps aus Modern Warfare 2 (2009). Rust mit seiner stählernen Konstruktion in der Mitte besitzt immer noch das bekannte markante Aussehen, jedoch ist es nun zur Hälfte mit Sand bedeckt. Dieser Ort befindet sich Taraq Dorf.

Highrise

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Highrise

Woher stammt die Map? Die letzte Map stammt von Modern Warfare 2 (2009) jedoch diesmal in einer frischeren Form. In Al Mazrah ist der Gebäudekomplex wieder da, jedoch ohne Kran. Dieses architektonische Monster befindet sich in Al Mazrah City.

Das waren alle bekannten Orte aus älteren Teilen von Call of Duty, die es zu Warzone 2 geschafft haben. Wie findet ihr es, dass die Entwickler ältere Orte so passend in Al Mazrah eingebunden haben und man dadurch bekannte Orte in neuem Glanz wieder erleben kann? Lasst uns gerne eure Meinung in den Kommentaren da!