Destiny 2 wird aktuell von einigen Problemen geplagt. Bereits seit Anfang Dezember berichten die Spieler immer wieder von Abstürzen und Verbindungsabbrüchen. Deshalb hat sich Bungie zu einem radikalen Schritt entschieden und die Destiny-API erneut abgeschaltet, um an einer Lösung zu arbeiten.
Welche Probleme hat Destiny 2? Bereits Anfang Dezember gab es bei Destiny 2 Probleme mit der API, die bei vielen Spielern zu Verbindungsabbrüchen führte und den Zugriff auf viele hilfreiche Drittanbieter-Apps einschränkte. Die Fehler verursachten zudem mehrere In-Game Errors und Abstürze. Bungie griff ein und konnte die Probleme beheben. Die Lösung schien allerdings nur von kurzer Dauer zu sein.
Denn kaum war die API wieder online, kamen die Probleme schleichend zurück. Die Fehler im Spiel scheinen daher gravierender als zunächst angenommen.
Wie reagiert Bungie? Um die Probleme zu beheben, hat sich Bungie jetzt erneut zu dem radikalen Schritt entschieden und die API wieder offline geschaltet. Das gibt den Entwicklern die Möglichkeit, intensiv an den Fehlern zu arbeiten, ohne signifikante Spielinhalte offline nehmen zu müssen und verschiedene Ansätze auszuprobieren. Zwar gibt es keinen genauen Zeitplan, wann die API wieder verfügbar sein wird, in einem Tweet gab das Team von Bungie aber nächste Woche als möglichen Zeitplan an.
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Allerdings bedeutet das auch, dass viele wichtige Features und Qualitiy of Life Applikationen für Destiny 2 während der Wartungsarbeiten nicht verfügbar sind. Obwohl dies der einzig logische Schritt ist, um die wiederauftretenden Fehler zu beheben, ist die Community verärgert.
Über die Feiertage haben viele Spieler frei und wollen in Ruhe zocken, da will man sich nicht mit Abstürzen und Disconnects rumschlagen und einige Fans sind richtig sauer.
Seht euch hier den Trailer zum Weihnachtsevent von Destiny 2 an:
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Destiny 2 Weihnachtsevent „Anbruch 2022“ startet heute, zeigt Schneeballschlachten im Trailer
Probleme über Weihnachten sorgen für Frust in der Community
Ist Destiny aktuell unspielbar? Nein, keine Sorge. Ihr könnt Destiny 2 ganz normal starten, während die Entwickler an einer Lösung arbeiten. Beim Start kann es zwar zu einer Centipede-Fehlermeldung kommen, doch diese lässt sich durch einen erneuten Neustart des Spiel meist beheben. Allerdings sind viele Features, die euch das Gameplay erleichtern, aktuell eingeschränkt oder schlichtweg gar nicht verfügbar.
Bei der API (Application Programming Interface) handelt es sich um eine Programmierschnittstelle, die es Drittanbietern im Fall von Destiny 2 erlaubt, zum Beispiel Inventar- oder Ausrüstungsmanager zu programmieren. Bungies eigene Website, die einige Spieler für die Gruppensuche benutzen, ist ebenso betroffen.
Was sagen die Spieler? Besonders der Verlust von Itemmanagern wie DIM (Destiny Item Manager) oder Ishtar Commander, beides Software von Drittanbietern, dürfte die Community verärgern. Mit diesen Tools können Spieler Items ganz entspannt von einem ihrer Avatare auf einen anderen übertragen und genau das ist jetzt nicht mehr möglich. Ein großer Komfort-Verlust für viele Spieler, der auf die Nerven geht.
Ohne die API müssen sie sich jetzt mit jedem ihrer Charaktere einzeln einloggen und die Items zunächst in den Tresor transferieren. Auch der Zugriff auf gespeicherte Builds, die man per Klick einfach ausrüsten konnte, funktioniert aktuell nicht mehr. Das kostet nun viel mehr Aufwand und ist nervig, vor allem, wenn man nur begrenzte Zeit zum Spielen hat oder andere Hüter auf einen warten.
So wird das neue Ingame-Build-System aussehen – Geplanter Release ist mit dem DLC “Lightfall”
Eine Teil-Lösung für die Abhängigkeit von Drittanbieter-Apps soll jedoch mit dem neuen DLC “Lightfall” im Februar 2023 kommen. Dann will Bungie ein eigenes Build-System integrieren. Spieler fordern dazu nun auch einen unabhängigen Item-Manager. Auf der anderen Seite gibt es jedoch auch Spieler, die den Entwicklern derzeit Mut aktuell machen und sagen, man solle das negative Feedback ignorieren.
Was meint ihr? Ist es gut, dass Bungie die API vom Netz genommen hat, um erneut zu versuchen eine dauerhafte Lösung für die Probleme zu finden? Oder hätten sie einen anderen Weg gehen sollen, damit Features wie der Item-Manager auch über die Feiertage verfügbar bleiben? Lasst uns gerne eure Meinung dar und schreibt einen Kommentar!
Kennt ihr euch auf Steam aus und könnt anhand eines einzigen Screenshots die Top-Spiele der Plattform erraten? Beweist eure Fähigkeiten in unserem Quiz!
Die Plattform Steam liefert Gamern eine gewaltige Auswahl an Spielen. Ein erster Indikator, ob ein Spiel gut ist oder nicht, liefern dabei häufig die Reviews von anderen Nutzern.
Aus den User-Bewertungen lässt sich ein Ranking der besten Spiele auf Steam zusammenstellen. Darunter befinden sich einige große Spieltitel, aber auch etwas unbekanntere Games.
Das Quiz erschien ursprünglich im Oktober 2022.
Was ist das Kriterium zum „besten Spiel“auf Steam? Auf steamdb.info gibt es einen Algorithmus, der das Ranking zu den „Top Rated Games on Steam“ (also den bestbewerteten Spielen auf Steam) berechnet und eine entsprechende Liste erstellt (Stand der Liste und Userbewertungen: 13. Oktober 2022).
Dabei werden die positiven sowie negativen Reviews in die Beurteilung einbezogen. Auch hat die Anzahl der insgesamt abgegebenen Bewertungen einen Einfluss darauf, wie am Ende das Spiel im Rating abschneidet.
Doch keine Sorge! Ihr braucht für das Quiz keinen Taschenrechner oder mathematische Kenntnisse, sondern allein eurer Gaming-Wissen. Denn ihr müsst erkennen, aus welchen Top-Spielen die Screenshots stammen.
So funktioniert das Quiz: Ihr seht 10 verschiedene Screenshots aus den Top 10-Steam-Spielen mit dem besten User-Score der Plattform. Aus den 4 Antwortmöglichkeiten müsst ihr dann den richtigen Titel auswählen.
Klingt erstmal einfach, doch wir machen es euch natürlich nicht zu leicht: Manchmal sehen sich Spiele doch ziemlich ähnlich und bei dem ein oder andere Screenshot müsst ihr etwas genauer hinsehen.
Einige der Spiele werdet ihr bestens kennen, jedoch sind auch nicht ganz so bekannte Titel in der Top-Liste vertreten.
Viel Spaß beim Quiz!
Wie viele Steam-Spiele habt ihr anhand eines Screenshots erraten können? Welche Titel sind euch besonders schwergefallen und bei welchen Spielen war euch klar, dass sie sich unter den Top-Spielen auf Steam befinden?
Schreibt es uns gerne in die Kommentare.
Wenn euch dieses Steam-Quiz viel zu einfach war, haben wir hier im Profi-Quiz noch eine Herausforderung für die Gamer-Veteranen unter euch:
Kaitlyn Siragusa (29) ist als Amouranth die erfolgreichste Streamerin auf Twitch. Sie ist dafür bekannt, die Grenzen der Richtlinien von Twitch auszureizen und wurde bereits mehrmals von der Streaming-Plattform gesperrt. Zum ersten Mal traf sie der Bann-Hammer im September 2019 – und kurbelte ihre Karriere erst so richtig an.
Was war das für ein Bann? Amouranth ist eine kontroverse Figur auf Twitch. Sie wurde damit bekannt, in ASMR-Streams ihr Mikrofon abzulecken oder sich in einem Planschbecken zu räkeln. Damit bewegt sie sich oft an der Grenze des Erlaubten, was die strengen Richtlinien der Streaming-Plattform angeht.
Ihren ersten Bann erhielt Amouranth nach einem Stream vom 8. September 2019 für ein augenscheinliches Missgeschick. Die Streamerin lag auf dem Boden und spielte mit ihrem Hund – dabei trug sie keine Unterwäsche und entblößte sich mehrmals, augenscheinlich ohne es zu merken.
Bevor Amouranth für den Verstoß gegen die Guidelines bezüglich Nacktheit und unangemessener Bekleidung gebannt wurde, hatten Zuschauer bereits Clips des Missgeschicks erstellt und verbreitet. So landeten die Aufnahmen auch in der größten Streaming-Community auf reddit, r/LivestreamFail (LSF).
Ein Thread im LivestreamFail-Subreddit sammelte über 21.700 Upvotes. Etwas Besseres hätte Amouranth offenbar gar nicht passieren können.
Clips, also kurze Ausschnitte aus Streams, die oft aus dem Zusammenhang gerissen werden, können sich überraschend verbreiten.
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Twitch: Das ist die skurrile Geschichte hinter dem beliebtesten Clip aller Zeiten
Amouranth machte aus einem peinlichen Vorfall ein Erfolgserlebnis
Welche Folgen gab es für Amouranth? Die Streamerin kam recht glimpflich davon und wurde nur für 3 Tage gesperrt. Amouranth kehrte zurück zu Twitch und machte weiter wie zuvor. Doch durch den Vorfall war sie plötzlich in aller Munde.
In einem Post vom 13. September 2019 schrieb Amouranth, das ganze “Bann-Drama” habe sie relevanter gemacht, als alles, was sie bis dahin getan habe. Dazu teilte sie einen Screenshot von Google Trends, auf dem die Suchanfragen zu ihrem Namen zu sehen sind.
Die Streamerin erwähnt auch den Subreddit LiveStreamFails (LSF), den sie offenbar mit dafür verantwortlich macht, dass das Interesse an ihr so stark gestiegen war.
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Was ist auf dem Bild zu sehen? Der Screenshot zeigt, dass das Interesse an Amouranth über Jahre relativ gering war. Nach dem Vorfall im September 2019 stieg die Beliebtheit des Suchbegriffs jedoch rasant an. Das sei ziemlich cool, so Amouranth.
Die Streamerin erklärte auch, der Vorfall sei ihr nicht peinlich. Es sei keine große Sache und würde ihren Namen nur weiter verbreiten (via Twitter).
So ging es für Amouranth nach dem Skandal weiter
Wie wirkte sich das Ganze auf ihren Erfolg aus? Tatsächlich schien der Vorfall die Karriere von Amouranth erst so richtig ins Rollen zu bringen: Nach ihrer Rückkehr zu Twitch konnte sie im September 2019 über 300.000 neue Follower gewinnen – in den Monaten zuvor waren es meistens zwischen 30.0000 und 60.000 neue Follower gewesen.
Doch die durchschnittlichen Zuschauerzahlen von Amouranth verbesserten sich damals nicht nennenswert und im Oktober 2019 verschwanden plötzlich 278.000 Follower. Was es mit dem Anstieg und Abfall auf sich hat, ist bis heute nicht vollständig geklärt.
Damals konnte sie die plötzliche Popularität zwar noch nicht in langfristiges Wachstum umwandeln, doch der Vorfall machte Amouranth quasi über Nacht zu einer Art Celebrity im Streaming-Bereich. Offenbar hat sie daraus gelernt, sich richtig in Szene zu setzen und die virale Verbreitung von Inhalten für sich zu nutzen.
Als die “Hot Tub”-Meta dann im Frühjahr 2021 bei Twitch groß wurde, war Amouranth ganz oben mit dabei und gehört seitdem zu den erfolgreichsten Frauen der Streaming-Plattform. Im November 2022 war Amouranth schließlich als einzige Frau in den Top 100 der meistgesehen Streamer auf Twitch vertreten.
Bei ihrem Bann im September 2019 hatte Amouranth ungefähr 1 Million Follower auf Twitch. Seitdem ist ihre Beliebtheit um ein Vielfaches angestiegen. Mittlerweile will sie sich jedoch nicht mehr auf reine Badewannen-Streams festlegen und mehr Vielseitigkeit in ihren Inhalten zeigen.
Welche Rolle spielt der LivestreamFail-Subreddit? Viele Streamer verbindet eine Art Hassliebe mit dem Subreddit. Während einige die zweifelhafte Berühmtheit durch einen viralen Clip fürchten, scheinen es andere Streamer regelrecht darauf anzulegen, in dem Subreddit zu landen.
Streamer wie der Kanadier Félix „xQc“ Lengyel reagieren im Stream auf Clips von sich selbst, die in LSF gepostet werden. Ausschnitte aus den Streams finden dann ihren Weg zurück in den Subreddit und liefern den Streamern immer weiter neue Inhalte.
Andere sind unglücklich damit, wie sie in den kurzen Ausschnitten wegkommen:
In dem neuen Anime-MMORPG Blue Protocol können die Spieler aus 5 verschiedenen Klassen wählen. Hier erfahrt ihr, welche es sind und was sie können.
Für das neue MMORPG Blue Protocol wurde nun zur Freude der Fans offiziell ein Release im Westen angekündigt. Das Spiel setzt auf Story und PvE, das sich durch ein Action-reiches Kampfsystem auszeichnet.
Insgesamt sind bis jetzt 5 Klassen bekannt, mit denen die Fans in Blue Protocol durchstarten werden. Einige davon waren auch bereits während der Beta-Tests spielbar. In diesem Artikel findet ihr eine Übersicht darüber, was die Klassen können sowie Gameplay-Videos, die die einzelnen Skills vorstellen.
Aegis Fighter
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Blue Protocol Aegis Fighter Gameplay
Was kann der Aegis Fighter? Diese Nahkämpfer-Klasse kann man am ehesten mit einem Paladin aus klassischen MMORPGs vergleichen. Der Aegis Fighter kämpft mit einem Schwert und Schild und hat zusätzlich Zugriff auf heilige Magie.
Obwohl Blue Protocol kein richtiges Holy-Trinity-System hat, kann der Aegis Fighter am ehesten die Rolle eines Tanks erfüllen. Er hat eine ganze Reihe defensiver Fähigkeiten, inklusive seiner ultimativen Fähigkeit, und kann die Aggro der Gegner auf sich ziehen.
Ultimate-Fähigkeit verleiht zusätzliche Verteidigung, Super-Armor und HP-Regeneration. Der Einsatz der Fähigkeit heilt den Charakter und füllt den Shield-Gauge. Während die Fähigkeit aktiv ist, kann der Aegis Fighter durch Angriffe eine weitere Leiste füllen, die beim Einsatz die HP der Gruppe regeneriert.
Die Klasse verfügt außerdem über eine eigene Ressource namens “Shield Gauge”, die für das Blocken mit dem Schild notwendig ist. Während man das Schild zum Blocken bereithält, kann man außerdem einen Gegenangriff vorbereiten, der direkt nach dem Block ausgeführt wird.
Bei Angriffs-Skills greift der Aegis Fighter auf die heilige Magie zurück, die er zum Beispiel gleichzeitig mit seinen Schwert-Kombos ausführt. Er kann aber auch eine AoE-Fläche auf den Boden platzieren, die fortlaufend Schaden anrichtet.
Blast Archer
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Blue Protocol Blast Archer Gameplay
Was kann der Blast Archer? Im Gegensatz zum Aegis Fighter bleibt diese Klasse lieber auf Distanz und mischt im Mid- bis Long-Range-Bereich mit.
Die Blast Archer sind Meister des Gruppenspiels. Sie können die Mitspieler unterstützen, indem sie Gegner mit ihren Schüssen wegschleudern und betäuben, sie einschläfern oder sogar die Debuffs anderer Spieler verstärken und auf mehrere Gegner verbreiten.
In ihrem Repertoire befinden sich aber auch Support-Skills wie Heilung, die mit einer AoE-Kugel auf den Boden platziert werden kann oder Fähigkeiten zur Reduktion von Cooldowns der Gruppenmitglieder.
Viele Fähigkeiten des Blast Archers können zusätzlich aufgeladen werden. Wenn man die jeweilige Taste gedrückt hält und dann loslässt, wird der Angriff mehr Schaden verursachen. Das gilt für sowohl normale Angriffe als auch für Skills.
Die Ultimate-Fähigkeit des Blast Archers erschafft eine Gravitationssphäre, die die Gegner einsaugt und sie so besser für Flächenangriffe gruppiert.
Heavy Smasher
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Blue Protocol Heavy Smasher Gameplay
Was kann der Heavy Smasher? Das ist die zweite Nahkampf-Klasse von Blue Protocol. Der Smasher nutzt im Kampf einen großen Hammer, mit dem er wuchtige Angriffe ausführen, Gegner näher ranziehen und sogar schießen kann.
Eine weitere Ähnlichkeit mit dem Fighter liegt darin, dass der Heavy Smasher über defensive Skills verfügt, die er nutzen kann, um seine Verteidigung zu erhöhen. Das macht die Klasse “tank-ier” und hilft beim Überleben an der vordersten Front.
Die schweren Angriffe der Heavy Smasher sind zwar langsamer, dafür können sie einzelne Gegner auf den Boden werfen oder sie betäuben.
Um ihre Fähigkeiten ausführen zu können, benötigen die Heavy Smasher die Ressource “Cartridge”. Diese Ressource muss im Kampf mit Bedacht verwendet werden, weil ohne sie ein Teil der Skills nicht mehr eingesetzt werden kann.
Man kann die Cartridges mit Skills wieder aufladen. Wenn man dies bei einem völlig leeren Cartridge-Clip tut, können verschiedene positive Effekte auftreten wie zusätzliche Bonus-Ladungen oder Buffs.
Die Ultimate-Fähigkeit vom Heavy Smasher ist noch nicht bekannt.
Mehr zu Blue Protocol auf MeinMMO findet ihr hier:
Was kann der Spell Caster? Der Spell Caster ist die traditionelle Magier-Klasse, ohne die kaum ein MMORPG auskommt. Der Caster verbringt seine Zeit am liebsten im Hintergrund, im größeren Abstand zum Gegner, um von dort aus in Ruhe seine Zauber wirken zu können.
Für den Einsatz der Magie wird die Ressource EP benötigt, die der Spell Caster mit einem Skill wieder auffüllen kann, sollte sie im Kampf komplett verbraucht werden. Zum Fähigkeiten-Repertoire gehören die üblichen Elementar-Zauber wie Feuerball oder Eissturm.
Ähnlich wie beim Blast Archer kann auch der Caster seine Fähigkeiten aufladen, die dadurch einen Boost erhalten. Es kann sich dabei einfach nur um einen Schadensbonus handeln oder aber auch um vergrößerte Flächen bei AoE-Angriffen oder längere DoT-Dauer.
Die Spell Caster profitieren stark vom Gruppenspiel mit Nahkämpfern wie Aegis Fighter oder Heavy Smasher. Diese können die Aggro des Gegners auf sich ziehen, während der Magier hinten steht und in Ruhe massiven Schaden raushauen kann.
Die Ultimate-Fähigkeit des Spell Casters beschwört einen riesigen Meteor, der starken Flächenschaden anrichtet.
Twin Striker
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Blue Protocol Twin Striker Gameplay
Was kann der Twin Striker? Die dritte Nahkämpfer-Klasse von Blue Protocol ist ein starker DD. Die Twin Striker nutzen im Kampf zwei Äxte, mit denen sie ihre Gegner fachgerecht in kleine Stückchen zerlegen.
Ihre Klassen-Mechanik dreht sich um Kombos. Normale Angriffe füllen stetig die Kombo-Leiste, welche die Angriffskraft des Strikers um bis zu 130 % erhöhen kann. Gleichzeitig können die gesammelten Punkte aber auch ausgegeben werden, um bestimmte Fähigkeiten einzusetzen.
Um an vorderster Front überleben zu können, kann der Twin Striker seine Verteidigung buffen oder die HP seiner Gegner aussaugen. Der grundlegende Kampfverlauf des Twin Strikers basiert darauf, dass man den gegnerischen Angriffen ausweicht und die entstehenden Angriffschancen dafür nutzt, um selbst massiven Schaden anzurichten. Es ist also ein “Raus und wieder rein”-Kampffluss.
Das Aufleveln der taktischen Striker-Fähigkeiten beeinflusst, wie oft oder lang sie eingesetzt werden können. Axtangriffe bekommen weitere Hiebe und Sprünge können mehrmals direkt hintereinander ausgeführt werden.
Die Ultimate-Fähigkeit des Strikers wirft den Gegner in die Luft. Der Charakter stürzt sich daraufhin auf den Gegner und verursacht schweren Schaden und absorbiert dessen HP.
Wisst ihr schon, welche Klasse ihr in Blue Protocol spielen werdet? Verratet es uns in den Kommentaren.
Mit 16 Jahren hatte der US-Amerikaner Kyle „Bugha“ Giersdorf schon ausgesorgt: Er nahm bei der Weltmeisterschaft von Fortnite im Sommer 2019 teil und konnte den Hauptpreis gewinnen: satte 3 Millionen US-Dollar. Aber wie ist die Karriere von dem Shooting-Star danach verlaufen?
Wie gewann Bugha die 3 Millionen US-Dollar?
Die Fortnite-WM fand an einem einzigen Tag, am 28. Juli 2019 in New York statt: 100 Spieler hatten es über Wochen geschafft, sich mit Online-Turnieren für die Solo-WM qualifizieren: An der Qualifikation scheiterte Twitch-Star Ninja damals beständig und wurde von Woche zu Woche etwas verzweifelter.
Der Sieger der WM wurde in 6 Runden ermittelt, in denen alle 100 Kandidaten gegeneinander antraten. Bugha konnte gleich das 1. Spiel gewinnen und sich 9 Kills holen – in den 5 anderen Spielen gewann er zwar nicht, aber sammelte kräftig Punkte, weil er lange am Leben blieb und es bis ins Endgame schaffte.
Am Ende hatte Bugha 59 Punkte sicher. Damit lag er weit vor dem zweiten Spieler, Psalm, der nur 33 Punkte geholt hatte. Bugha gewann 3 Millionen US-Dollar an diesem einzigen Tag – davon ging wohl fast die Hälfte für Steuern drauf, aber dennoch war es eine gewaltige Summe für den 16-Jährigen.
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Fortnite: Das eine Mal, als ein schwarzes Loch euch alle verschluckte
Nie wieder gab’s so viel Preisgeld bei Fortnite
Hat er danach weiter Geld gewonnen? Bugha war in seiner weiteren Karriere, nach 2019, weiterhin erfolgreich in Fortnite und holte gute Platzierungen. Er kam aber nie wieder auch nur im Ansatz an seinen Riesen-Gewinn aus 2019 heran, weil es in Fortnite schon lange nicht mehr um so hohe Summen wie bei der WM ging. Das war ein einmaliges Erlebnis (via esportearnings):
2019 gewann Bugha, inklusive der Fortnite-WM: 3,07 Millionen US-Dollar
2020 waren es 94.020 US-Dollar
2021 waren es 171.450 US-Dollar
2022 gewann Bugha 154.675 US-Dollar
Bei der WM hat Bugha 3 Millionen $ gewonnen. In den 4 Jahren drumherum waren es “lediglich” 492.986 $ an Preisgeld.
Warum gab es nie wieder so viel Geld wie für Bugha? Epic hat nach der Fortnite-WM nie wieder so ein großes Event um so viel Preisgeld veranstaltet, stattdessen zersplitterte man den E-Sport, stellte ihn online und ließ übers Jahr viele Turniere um kleinere Preisgelder austragen.
Epic Games selbst führte „Covid“ als Grund dafür an, dass keine WM mehr live vor Ort ausgespielt wurde.
Tatsächlich erwies sich die WM aber auch als strukturelles Problem für Fortnite, alles drehte sich ein Jahr lang nur um diesen einen Tag im Juli. Der Hype war zwar vor der WM und während der WM relativ hoch. Nachdem die Weltmeisterschaft gespielt war, sackte das Interesse an Fortnite aber erheblich ab.
Das war für Epic Games offenbar ein Problem, denn Epic Games will mutmaßlich, dass Fortnite vor allem zu Weihnachten relevant ist, wenn der Geldbeutel locker sitzt und die Kids sich in Massen neue Skins kaufen. Ein Höhepunkt des Interesses von Fortnite im Juli und ein Abfall des Interesses danach war nicht wirklich im Sinne von Epic Games. Genau so einen Abfall im Interesse bewirkte die WM aber.
Im Nachhinein gab’s große Zweifel, ob bei der WM alles „sauber“ ablief
Das könnte der wahre Grund sein, dass es nie wieder so eine WM gab: Außerdem gab es im Nachhinein erhebliche Zweifel an der sportlichen Integrität der Veranstaltung: Denn viele, die bei der WM dick absahnten, hatten bei einem 19-jährigen Coach, bei Hugh Gilmour, trainiert, auch bekannt als Destinyjesus. Seine „Schützlinge“ hatten 17 Millionen von 30 Millionen $ bei der WM gewonnen.
Es bestand der ernsthafte Verdacht, dass das Coaching vor allem daraus bestand, dass die Spieler des Coaches Absprachen trafen, wo sie auf der Map landen und wie ihre Laufwege von da aussehen sollten. Dabei könnte es ein Ziel sein, dass sich die Spieler des Coaches bei der Fortnite-WM möglich lange aus dem Weg gehen und so ihre Chancen auf den Sieg zu steigern.
Denn in Fortnite hat derjenige die höchsten Chance auf den Sieg, der lange überlebt und seine Ressourcen nicht im Kampf mit gleichstarken Top-Spielern verschwendet. Bei der WM gewannen daher eher Spieler, die defensiv spielten, nicht jeden Kampf eingingen, während heißblütige Pistoleros zwar viele Kills holten, aber auch früh aus einer Runde ausschieden.
Es wurde zwar nie richtig geklärt, wie viel Manipulation im Spiel war, aber es hat sicher einen Grund, warum Epic Games es bei einer einzigen WM beließ: Das „Battle Royale“-Format ist einfach zu anfällig für Manipulationen und Absprachen.
Der Streamer Myth war in Fortnite lange nicht so gut wie Bugha – hat auf Fortnite aber eine beachtliche Karriere als Streamer aufgebaut.
Bugha schafft es mit dem Fortnite-Sieg im Rücken in die Top 50 von Twitch
Wie lief es für Bugha abseits des E-Sports? Wie viele E-Sportler in Fortnite ist Bugha auf Twitch aktiv, dort hatte er vor der WM fast gar keine Zuschauer. Direkt nach dem WM-Erfolg stiegen seine Zahlen dann aber an:
2018 hatte Bugha im Schnitt 8 Zuschauer
2019 waren es 8.380 – vor allem nach seinem WM-Sieg sprang seine Popularität enorm an
2020 konnte er die Zuschauerzahl auf 12.130 im Schnitt steigern
2021 war der große Fortnite-Hype vorbei: Seine Zuschauerzahl sank auf 7.053
2022 kam er noch auf 3.384 Zuschauer
Bugha bekam seinen eigenen Skin in Fortnite.
Bugha holt das Maximale aus seinem Moment im Ruhm raus – ist der Saubermann von Fortnite
Wie ging’s ihm so nach dem Sieg? Bugha ist ein sehr guter Fortnite-Spieler und ein netter junger Mann, steht jetzt aber nicht im Verdacht, irre unterhaltsam zu sein oder „Star-Potential“ zu haben wie andere Twitch-Streamer der Fortnite-Ära.
Die erfolgreichsten Streamer aus dieser Ära wie Tfue, Pokimane, Ninja, Nickmercs, TimTheTatman oder Myth sind auf ihre Art einzigartig, sie unterhalten Zuschauer und binden sie an sich.
Diese Streamer haben Fortnite genutzt, um sich eine Karriere auf Twitch aufzubauen und über Jahre relevant zu sein. Einige, wie TimTheTatman und Myth, haben sich ihren Erfolg über einen lukrativen YouTube-Deal versilbern lassen. In der Liga spielt Bugha nicht ganz.
Bugha hat es jedoch geschafft, relativ viel aus seinem Moment im Ruhm, bei der Fortnite-WM herauszuholen. So bekam er Mitte 2021 noch von Epic einen eigenen Skin in Fortnite gestellt. Er ging Werbe-Deals mit einer Kleidermarke und einer Bank ein.
Bugha ist Fortnite bis heute treu – aber sein Team gibt auf
Im Gegensatz zu anderen bekannten Fortnite-Spielern wie Benjyfishy, Ninja oder Tfue, die sich alle von Fortnite im Laufe der Jahre abgewendet haben, hat Bugha das nie getan und zeigt bis heute fast nur Fortnite auf seinem Twitch-Kanal.
Allerdings merkt auch Bugha, dass aus Fortnite grade etwas die Luft raus. Zu Weihnachten 2022 hat sich sein Fortnite-Team Sentinels vom E-Sport in Fortnite verabschiedet und der heute 19-Jährige muss sich ein neues Team suchen.
Bugha bedankt sich bei dem Team für die „Ära“ und dieses „Erinnerungswerte Kapitel seiner Karriere“ – aber freut sich auch drauf 2023 ein neues Kapitel aufzuschlagen.
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Als Epic Games 2019 Bugha und seine Familie in einer Home-Story vorstellte, wirkte die Welt von Bugha und seiner Familie so blitzsauber und perfekt, dass viele Fans neidisch darauf waren, wie eng die Familie zusammenhielt und wie toll das alles war.
Das MOBA Dota 2 hat eine große E-Sport-Szene mit vielen Profi-Spieler überall auf der Welt. Es gibt sogar die „Dota 2 Champions League Seasons“. Zwei Teams standen sich jedoch etwas zu Nahe und eine blöde Idee führte nun zu permanenten Account-Sperren von 10 Profis.
Am 18. Dezember 2022 gab die PGL bekannt, dass Dota-2-Entwickler Valve insgesamt 10 Profis aus dem aktuellen Spielbetrieb permanent gebannt hat. Die PGL ist Veranstalter großer E-Sport-Events und kündigte damit auch an, dass sie die Spieler ebenfalls sperren werden:
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Es handelte sich dabei um Spieler der Teams „Luna Gaming“ und „S9“. Als Grund wurde genannt: Account-Sharing und dass man sich als eine Person ausgegeben hätte, die man gar nicht ist.
Nun haben die Spieler „Koma“ von Luna Gaming und „SuperNova“ von S9 in einem Video Stellung zu ihren Sperrungen bezogen und es stellte sich heraus: Was als Witz und idiotische Idee begann, haben die Spieler durchgezogen und dafür am Ende ihre Sperren kassiert.
Luna Gaming übernahm ein Match von S9 und sie spielten mit den Accounts des anderen Teams.
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DOTA 2: Cave Johnson Announcer Pack Trailer
Dota 2: Blöder Scherz zerstört Profi-Karrieren
Das Video mit der Stellungnahme von Koma und SuperNova war auf Russisch (via youtube.com). Die Seite cyber.sports.ru hat das Video komplett transkribiert (via cyber.sports.ru).
Wie kam es zu den Sperren? Das Team Luna Gaming hatte sich in der aktuellen Dota-Season bereits für die Play-offs qualifiziert. Ein Erfolg, doch das Team war etwas geknickt, weil man dadurch in nächster Zeit weniger Spiele hätte.
Auf der anderen Seite stand S9. Die übernahmen den Gruppenplatz von Luna Gaming, konnten aber nicht so richtig überzeugen und waren auch schon der Meinung, dass sie im aktuellen Turnier nichts reißen könnten.
Die beiden Teams kennen sich und als man gemeinsam auf einem Discord-Server saß, kam aus Scherz eine Idee auf: Die Spieler von Luna Gaming sollten Matches von S9 übernehmen.
Nach einigem Hin und Her haben es die Spieler dann durchgezogen. Luna Gaming würde bei Erfolg die Hälfte vom Preisgeld erhalten und sie könnten sogar noch trainieren.
So übernahm Luna Gaming ein Spiel von S9 gegen NO SORRY. Doch schon nach dem ersten Match wollte das Team NO SORRY nicht weiterspielen. Ein Spieler hatte einen Tipp bekommen – da ging es darum, dass das Gegner-Team einen Beobachter bei NO SORRY hätte und dass die gegnerischen Spieler nicht die sind, für die sie sich ausgeben.
Nova und Koma beteuern, dass es keinen Beobachter gegeben hätte. Doch der Spielertausch hat eben tatsächlich stattgefunden.
Durch die Gerüchte rund um den Spielertausch trat DOTA-Entwickler Valve auf den Plan. Obwohl die Spieler noch versucht haben, die entsprechenden Beweise zu löschen, fanden die Admins der Dota 2 Champions League letztlich die Wahrheit heraus und sperrten alle 10 beteiligten Profi-Accounts.
Elden Ring und God of War waren die großen Abräumer bei den Game Awards 2022. Doch die Preise der Veranstaltung hingen zu einem Großteil mit bestimmten Genres zusammen. Die Soft- und Hardware-Experten der „Digital Foundry“ sehen in Sachen Grafik ein exklusives PlayStation-Spiel ganz vorn.
Elden Ring und God of War Ragnarök waren die großen Gewinner der Game Awards 2022, die in der Nacht vom 8. Dezember stattfanden.
Elden Ring wurde als bestes Spiel gekürt, bekam zudem Preise für sein Artdesign und Game Direction. God of War kam mit 10 Nominierungen zum Wettbewerb und konnte sechs für sich entscheiden – darunter die Preise für die beste Story und den besten Soundtrack.
Geht es nach den Experten der „Digital Foundry“, dann fehlt ein Titel von 2022 gänzlich auf der Liste, der jedoch im Hinblick auf Grafik den Game-Award-Hits einiges voraus hat: das Action-RPG Horizon: Forbidden West.
Welche Spiele die Experten in Sachen Grafik auf den Top-3 sehen, zeigen wir euch auf MeinMMO.
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Das sind die 5 MMO-Highlights der Game Awards 2022 und ihre Trailer
Top-Grafik 2022 – Sieg geht an ein PS-Exclusive
Was ist die Digital Foundry? Es handelt sich dabei um eine Vereinigung von Gaming-Experten, die sich auf die technischen Aspekte von Games spezialisiert haben.
Der Thinktank bewertet Software abseits der Gameplay-Mechaniken und achtet verstärkt auf Dinge wie Grafik oder Performance. Doch auch Hardware steht im Programm.
So veröffentlichte Digital Foundry kürzlich etwa eine Video-Analyse zu CoD: Warzone 2. Im Video ging es darum, ob man als Spieler mit einer normalen PS4 Nachteile gegenüber eine PS4 Pro oder Xbox One X hätte.
Welche Spiele hatten die Top-Grafik 2022? In einem Video stellte Digital Foundry ihre Grafik-Knüller von 2022 vor und keines der Spiele hat auch nur einen Preis bei Game Awards abgeräumt:
1. Platz: Horizon: Forbidden West
2. Platz: Callisto Protocol
3. Platz: Portal RTX
Was spricht für die Spiele? In der Analyse sprechen die Experten auch über die Gründe für ihre Auswahl. Wir fassen das für die einzelnen Titel kurz für euch zusammen:
Portal RTX
Das 15 Jahre alte Spiel Portal bekam 2022 ein wenig Liebe von seinen Entwicklern und wurde mit Raytracing/Pathtracing-Grafik neu aufgelegt.
Portal RTX nutzt neuste Grafik-Techniken und begeistert die Experten mit seiner dynamischen Beleuchtung. Sie meinen, Licht sei ein wichtiger Faktor der Immersion und ein kleiner falscher Schatten oder fehlende Beleuchtung würden schnell daran erinnern, dass man in einem Videospiel unterwegs ist.
Die Beleuchtung in Portal RTX ist präzise, lückenlos und interagiert perfekt mit der Umgebung, sodass die Experten beeindruckt von der überarbeiteten Grafik waren.
Callisto Protocol
Das beklemmende Horrorspiel hätte es nach Aussage der Experten eigentlich sogar verdient, ganz oben zu landen. Doch technische Probleme zum Release haben das verhindert. Die Grafik kam bei der Digital Foundry jedoch so gut an, dass es unbedingt in die Top-3 musste.
Die Experten sagen, Callisto Protocol nutzt noch die ältere Unreal Engine 4, aber das würde man dem Spiel nicht ansehen. Sie waren begeistert davon, dass das Spiel an jeder Ecke mit hochwertiger Grafik auftrumpfen könne und die alte Engine an ihre Grenzen getrieben worden sei.
Zudem werden die Animationen der Figuren im Spiel gelobt. Die Übertragung der Motion-Captures von den Schauspielern ins Spiel sei „unglaublich“. Einige spielbare Stellen wirken schon wie Cutscenes.
Horizon: Forbidden West
Die Siegerin im Grafik-Ranking von Digital Foundry besticht besonders durch die Figuren im Spiel. Experte John Linneman geht sogar so weit und sagt: „Sie sehen aus und bewegen sich jetzt wirklich wie echte Personen“. Bilder zum Spiel findet ihr in unserem Anspielbericht.
Man könne die Körpersprache deuten und emotionale Eindrücke im Gesicht erkennen. Die vielen Bekleidungsdetails runden den Gesamteindruck stimmig ab. Man fühle sich tatsächlich so, als würde man mit einer Person sprechen und nicht mit einem leblosen Dummy.
Aber auch die Welt sei „wie blöde detailliert“ und so angelegt, dass sie durch bessere Hardware einen weiteren Schub bekommt – was sich besonders an den Unterschieden zwischen PS4- und PS5-Version erkennen lasse.
Aber auch das Wasser, die Beleuchtung oder die Spuren, die Figuren und selbst kleine Tiere im Gras hinterlassen, sorgen demnach für beeindruckende Effekte.
Möchtet ihr euch die Analysen selbst ansehen, dann findet ihr hier das englische Video der Experten von Digital Foundry:
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Welche Titel stehen grafisch bei euch ganz oben? Egal, ob aus 2022 oder auch von früher. Lasst einen Kommentar zum Thema da.
Auf MeinMMO haben wir kürzlich eine Liste veröffentlicht, die sich auf die großen Releases 2023 konzentriert. Womöglich ist hier ebenfalls schon der nächste Grafik-Kracher dabei, den wir nächstes Jahr bestaunen dürfen: 5 extrem ambitionierte Multiplayer-Spiele, die 2023 erscheinen sollen
Ein Spieler hat auf reddit ein Bild mit Pokémon gepostet, die in Pokémon GO noch fehlen. Wisst ihr, welche das sind?
In Pokémon GO gibt es viele verschiedene Taschenmonster, die Fans bereits aus den Hauptspielen kennen. Außerdem kommen immer mehr Variationen der kleinen Monster ins Spiel hinzu, die sich mit kosmetischen Gegenständen wie Hüten und Schleifen schmücken und sich dadurch von ihrer normalen Version unterscheiden.
Erst im Rahmen der Winter-Feiertage Teil 2 sahen wir Evoli und dessen Entwicklungen mit Festtags-Hut. Dabei gibt es noch zahlreiche Pokémon vergangener Generationen, die in Pokémon GO noch fehlen.
Auf reddit hat nun ein Trainer ein Bild mit den fehlenden Taschenmonstern erstellt und Diskussionen angeregt. Die Spieler fragen sich vor allem, weshalb teilweise eher unspektakuläre Monster fehlen.
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Pokémon GO: Die stärksten Angreifer aller Typen im Video
Fehlende Taschenmonster in Pokémon GO
Was ist das für ein Bild? Der reddit-Nutzer martins06 hat auf dem Bild mit den fehlenden Monstern nur Pokémon aus Hoenn (Generation 3), Sinnoh (Generation 4), Einall (Generation 5), Kalos (Generation 6) und Alola (Generation 7) abgebildet.
Zudem beinhaltet die Liste Galar- und Hisui-Formen sowie Entwicklungen von Pokémon, die in ihrer originalen Form aus einer dieser Regionen stammen.
Welche Pokémon fehlen in Pokémon GO? Insgesamt sind auf dem Bild 78 unterschiedliche Pokémon oder Pokémon-Formen zu sehen. Den Post inklusive des Bildes binden wir euch hier ein:
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Falls ihr passend zu den Abbildungen der fehlenden Pokémon gerne die deutschen Namen lesen würdet, könnt ihr die folgende Box ausklappen.
Wir haben die deutschen Namen passend zum Bild von links nach rechts und dann von oben nach unten aufgelistet. Die Entwicklungen oder unterschiedlichen Formen eines Pokémon stehen dabei untereinander.
Welche Pokémon sind nicht auf dem Bild? Auf dem Bild von reddit-Nutzer martins06 sind nicht alle Pokémon zu sehen, die in Pokémon GO noch fehlen. Einige hat er bewusst rausgelassen und dies bei seinem Post dazu geschrieben.
Pokémon aus Galar, Hisui und Paldea, die mit den Spielen Schwert/ Schild, Legenden: Arceus und Karmesin und Purpur veröffentlicht wurden, sind in der Liste nicht enthalten. Ebenso fehlen Mega-Entwicklungen und Sonderformen wie Ashs Quajutsu.
In den Kommentaren des Posts wurde ebenfalls angemerkt, dass der Ersteller der Liste die Urformen der legendären Pokémon Dialga und Palkia vergessen habe (via reddit).
Was sagen die Spieler zu den fehlenden Pokémon? In den Kommentaren fällt vor allem das Fehlen von unspektakulären Taschenmonstern wie Mähikel auf.
Die Spieler fragen sich, warum das Pflanzen-Pokémon noch nicht im Spiel enthalten ist – schließlich sei es nicht stark genug, um etwa das Balancing zu gefährden. Eine schlüssige Erklärung, warum das Taschenmonster aktuell noch fehlen könnte, gab es seitens der Trainer nicht. (via reddit).
Ebenso werden das Flug-Kampf-Pokémon Resladero, Gramokles und Minigma von den Trainern thematisiert.
Wünscht ihr euch eines der Pokémon auf dem Bild oder wartet ihr stattdessen auf die Taschenmonster aus Galar und Paldea? Schreibt es uns hier auf MeinMMO in die Kommentare!
Falls ihr wissen wollt, welche Events im Januar 2023 auf euch warten und welche Boni sie bringen, erfahrt ihr das auf MeinMMO:
Sogar der PvE-Dämon Cortyn spielt plötzlich PvP in WoW: Dragonflight. Der Grund dafür? Der Einstieg ist so simpel wie noch nie.
Wenn es euch wie mir geht, dann habt ihr vom PvP in World of Warcraft bisher eher wenig gehalten. Ich sag es ganz ehrlich, seit den Zeiten von „Vanilla“, wo man 6 Stunden lang im gleichen Alteractal gezergt hat, wurde ich mit dem PvP nur noch selten warm. Ich „quäle“ mich manchmal dazu, wenn ich eine schöne Belohnung sehe, wie etwa ein exklusives Reittier, das nur kurzzeitig verfügbar ist. Da ist aber ganz eindeutig der Sammeltrieb im Vordergrund und nicht der Spaß am PvP.
Mit Dragonflight hat World of Warcraft eine Menge richtig gemacht und ich habe plötzlich wieder Gefallen an Inhalten, die mir vorher lästig waren. Daher habe ich sogar PvP eine Chance gegeben – und es ist so angenehm und einfach wie schon seit Jahren nicht mehr.
PvP-Gear ist Pflicht, aber leicht zu bekommen
Wer in Dragonflight mit PvP anfangen will, sollte sich ganz dringend ein PvP-Set zulegen. Das ist übrigens keine „Empfehlung“ sondern absolute Pflicht, wenn man auch nur den Hauch einer Chance haben will. Der Grund dafür ist, dass sämtliche PvP-Ausrüstung in Schlachtfeldern und Arenen auf ein höheres Itemlevel skaliert. Selbst die grüne, von Berufen hergestellte Rüstung, die im PvE nur Itemlevel 340 besitzt, hat im PvP plötzlich ein Itemlevel von 398.
Das “Kriegsmodus”-PvP-Set lohnt sich auch für erste Schritte in Arena und Schlachtfeld.
Ein weitere Faktor ist, dass auf PvP-Kleidung fast immer „Vielseitigkeit“ vorhanden ist und es für die Schmuckstücke sogar einen Set-Bonus gibt, der nochmal mehr Ausdauer und Werte verleiht.
Erwartet also nicht, dass ihr mit eurem PvE-Gear im PvP auch nur den Hauch einer Chance haben werdet – im Regelfall werden andere Spieler, selbst bei guter PvE-Ausrüstung, rund 100.000 Lebenspunkte mehr besitzen, wenn sie PvP-Kleidung verwenden.
Welche PvP-Ausrüstung gibt es?
Grundsätzlich gibt es 5 unterschiedliche Rüstungs-Sets um in Dragonflight PvP zu spielen. Die Unterschiede sind recht gering, stellen aber eine simple und gut verständliche Progression dar.
Beachtet dabei, dass PvP-Rüstungen aus Weltquests unterschiedliche Itemlevel besitzen können. Das betrifft allerdings nur das „PvE“-Itemlevel der Rüstung. Der PvP-Anteil ist immer gleich und verändert sich nicht. Ihr müsst also nicht auf zufällige Verbesserungen hoffen.
Das Gladiatoren-Set gibt’s für Eroberung – die hat ein wöchentliches und saisonales Cap.
Ähnliches gilt übrigens auch für Ehre- und Eroberung-Ausrüstung. Diese könnt ihr zwar für Ehrenpunkte aufwerten, allerdings wird dadurch nur der PvE-Anteil des Items besser. Der PvP-Wert der Rüstung bleibt beim Aufwerten immer identisch.
Oder anders gesagt: Wenn ihr einmal ein Item für Ehre oder Eroberung gekauft habt, hat es im PvP bereits seine volle Wirksamkeit. Ihr müsst keine Zeit mehr aufwenden, um Ausrüstung mühsam aufzuwerten oder um jedes Itemlevel kämpfen.
PvP-Ausrüstung ist in Dragonflight erstaunlich simpel und das sorgt dafür, dass der Einstieg einfach ausfällt.
Die ersten 5 Stunden sind die schlimmsten
Das einzige „Problem“ an der Sache ist, dass ihr erst einmal eine solide Start-Ausrüstung braucht. Ihr kommt nicht drumherum, diese auf irgendeine Art und Weise zu erspielen.
Blutige Anfänger, die einiges an Gold haben, können sich einfach die 398er-Ausrüstung im Auktionshaus kaufen oder bei einem Handwerker eures Vertrauens in Auftrag geben. Die Materialien sind zwar recht günstig, doch aktuell besitzen erst wenige Handwerker die notwendigen Rezepte.
Wer im Kriegsmodus gelevelt hat und regelmäßig einen „Air Drop“ eingesammelt hat, der kann in Valdrakken im PvP-Gewölbe für Blutige Abzeichen ein solides Set auf Itemlevel 408 kaufen oder damit zumindest Lücken in der Ausrüstung schließen.
Inzwischen ermordet meine Draenei recht solide – sogar fiese Schurken!
Besitzt ihr eine hohe Frust-Toleranz, dann könnt ihr auch einfach Schlachtfelder spielen, um dabei Ehre zu sammeln und direkt das Ehre-Set für Itemlevel 411 zu kaufen. Beachtet dabei aber, dass ihr für euer Team womöglich eher eine Last seid, wenn ihr nur PvE-Ausrüstung tragt.
Solltet ihr euch für den Ehre-Weg entscheiden, dann ist die Erfahrung zu Beginn eher schmerzhaft, denn andere Spieler überfahren euch schlicht. Das ändert sich jedoch drastisch, sobald ihr eure Ehre-Ausrüstung gesammelt habt. Dann werden Kämpfe deutlich fairer und ihr könnt auch guten Gewissens in andere Modi eintauchen, wie etwa die Arena oder das „Gemischte Einzel“.
Mehr rund um World of Warcraft gibt’s hier auf MeinMMO:
Das „Gemischte Einzel“ ist viel besser als ich befürchtet hatte
Ich sag’s ganz frei raus: Im PvP bin ich eine Niete. Während ich als Dämonenjäger noch eine ganz solide Figur abgebe, fühle ich mich mit meiner Schattenpriesterin meistens, als hätte ich eine große Zielscheibe auf dem Kopf und werde innerhalb von 5 Sekunden aus dem Leben gepustet, ohne auch nur einen einzigen Zauber wirken zu können.
Zumindest war das meine Schattenpriester-Erfahrung in den letzten 10 Jahren. Dank dem neuen Talent-System, das auch mehrere speicherbare Konfigurationen erlaubt, habe ich aber auch eine reine PvP-Skillung, mit der es richtig Laune macht.
Gerade das „Gemischte Einzel“, ein Spielmodus, für den man sich nur alleine anmelden kann und in immer neu zusammengewürfelten Gruppen gegeneinander antritt, macht richtig Spaß. Jede Runde dauert zumeist nur wenige Sekunden, denn das Match endet, wenn ein einziger Spieler bezwungen wurde.
Wenn sogar ich in der Lage war, an einem Abend ganz locker auf eine Wertung von 1475 zu kommen (was bei aller Liebe nicht hoch ist, aber mehr als ich mir zugetraut hatte), dann könnt ihr das auch. Vor allem, weil das schon reicht, um aus der wöchentlichen Kiste ein Item mit Gegenstandstufe 392 zu bekommen.
Solltet ihr ein PvP-Muffel sein – gebt dem Ganzen mit Dragonflight eine Chance. Es lohnt sich wirklich und könnte dazu führen, dass ihr eine ganz neue Art zu spielen in World of Warcraft für euch erschließt.
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Maximilian “Trymacs” Stemmler gehört zu den erfolgreichsten Streamern im deutschen Twitch. In einem Stream sprach er über Vorsätze fürs neue Jahr – und entwickelte eine verrückte Strategie, um sie auch wirklich durchzuziehen.
Nicolas Stemmler, der Bruder von Twitch-Streamer Trymacs, veröffentlicht unter dem Namen How To Be Human Videos zu psychologischen Themen. In einem Video widmete er sich guten Vorsätzen fürs neue Jahr und gab Tipps, wie es mit der Motivation klappen soll (via YouTube).
Trymacs reagierte im Stream auf das Video und ließ sich für seine eigenen Vorsätze inspirieren.
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Sido leakt neuen Song von Twitch-Streamer Tanzverbot – Rappt erstmals in einer echten Sprache
Mit Pay2Win zu den Neujahrs-Vorsätzen
Um welche Vorsätze geht es? Im Video von Trymacs’ Bruder geht es unter anderem darum, sich mit Belohnungen zu motivieren, um die Vorsätze besser durchzuhalten. Das bringt den Streamer ins Grübeln: Trymacs sinniert darüber, wie er sich fürs regelmäßige Joggen belohnen könnte.
Vom ersten Vorschlag seiner Community, als Belohnung eine Serie auf Netflix zu schauen, hält Trymacs eher wenig. Das könne man schließlich auch einfach so machen, so der Streamer. Dann hat ein Zuschauer die zündende Idee:
Wie will sich Trymacs belohnen? Aus seinem Chat erhält Trymacs den Vorschlag, sich mit Mauer-Upgrades im Mobile Game Clash of Clans zu belohnen. Der Streamer ist sofort dabei. Für jede Runde joggen will er eine Mauer im Spiel mit der Ingame-Währung Gems auf das nächste Level bringen – das würde dann jedes Mal 20 € kosten.
https://www.youtube.com/watch?v=O8yBIocnQlg
Trymacs über Neujahrsvorsätze
Wie kommt die Idee an? Die Community von Trymacs ist eher geteilter Meinung darüber, ob der Streamer mit dieser Motivation wirklich beim Joggen durchziehen kann. In den Kommentaren unter einem Clip des Streams gehen die Meinungen auseinander:
Die einen scherzen, dass Trymacs von nun an bestimmt 20 Mal am Tag joggen gehen wird, um seine Mauern upgraden zu dürfen und bald sogar fit für einen Marathon sein könnte. Andere haben weniger Vertrauen in den Streamer: so würden die Mauern sicher niemals auf das Höchstlevel kommen.
Wie findet ihr die Idee, sich mit Zocken zu belohnen? Lasst uns gerne einen Kommentar mit euren Vorsätzen fürs neue Jahr da.
Dass Trymacs tatsächlich über Durchhaltevermögen verfügt, stellte der Streamer bereits unter Beweis. Im Oktober ließ er seinen Chat darüber abstimmen, ob er mit seinen Streams zu FIFA 23 aufhören soll und deinstallierte das Spiel prompt. Tatsächlich war es seitdem nicht mehr in seinen Streams zu sehen.
Ob Trymacs beim Joggen auch am Ball bleibt, ist abzuwarten.
Call of Duty begleitet unseren Autor Maik Schneider schon ewig. Über die Jahre hat sich dabei eine kleine Wunschvorstellung entwickelt. Er wollte seinen Lieblings-Killstreak schon immer mal fliegen sehen und Modern Warfare 2 erfüllt ihm den Wunsch.
Killstreaks sind die Kirschen auf dem „Call of Duty“-Eisbecher. Über den Geschmack wollen wir lieber nicht zu viel reden, leicht salzig, mit einer toxischen Note.
Für gute Leistungen und Kills am Stück schiebt mir der Shooter ein paar fiese Kriegsspielzeuge ins Inventar – hilfreiche Aufklärungsdrohnen, Panzeranzüge mit Radio-Empfang, steuerbare Mini-Panzer mit Blutdurst.
Seit Jahren ist jedoch das aufstellbare Automatik-Geschütz mein absoluter Liebling. Für 7 Kills ohne Tod kann ich das Teil irgendwo auf die Map stellen und unvorsichtige Gegner erledigen, ohne einen Finger zu krümmen.
Seit Jahren muss ich dabei irgendwie an einen kleinen Glitch denken – was wäre, wenn ich das Geschütz mit fliegenden Geräten kombinieren könnte, um das selbst-zielende Geschütz zu einem fliegenden Todesbringer umzubauen?
In Call of Duty: Modern Warfare 2 geht das endlich.
CoD MW2: Glitch lässt das Geschütz fliegen
Was ist das für ein Glitch? Man kann die Feldaufrüstung „Aufklärungsdrohne“ mit dem automatischen Geschütz kombinieren. Ein paar Handgriffe reichen und schon fliegt das eigentlich bodenständige Gerät über die Maps.
Folgendes Video zeigt, wie einfach das geht:
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Es ist nur eine Kleinigkeit und ein Fehler im Spiel. Doch irgendwie macht es mich glücklich, das fliegende Geschütz zu sehen. Das kann ich auf meiner Liste abhaken.
Wie stark ist das? Es ist eine Spielerei und bringt euch keine echten Vorteile. Den VTOL-Jet gibts mit 8 Kills am Stück – der macht quasi das gleiche, visiert Gegner automatisch an und fliegt über die Map.
Den VTOL muss man nicht mal steuern, das Geschütz bringe ich manuell an seinen Platz.
Zudem geht der größte Vorteil des Geschützes verloren. Denn es wird zerstört, wenn die Aufklärungsdrohne keinen Treibstoff mehr hat. Eigentlich bleibt das Geschütz aber gefühlt ewig an seinem Platz stehen, wenn es nicht von den Gegnern gezielt vernichtet wird.
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CoD MW2: 3 Tipps zum schnellen Aufleveln eurer Waffen
Es ist ein Glitch und etwas schwachsinnig, aber trotzdem feier’ ich das fliegende Geschütz in CoD MW2.
Habt ihr eine vergleichbare Geschichte auf Lager oder ein bestimmtes Gadget, das ihr gern mal bei Call of Duty sehen wollt? Gab es den Glitch vielleicht früher schon mal und ich habe ihn nur verpasst? Lasst einen Kommentar zum Thema da.
Manche NPCs gibt es in quasi jedem MMORPG. Welche davon wärt ihr? Testet es in unserem Quiz!
Worum geht’s hier? MMORPGs geben uns oft die Option, in die Rolle eines Helden zu schlüpfen. Egal, ob Auserwählter oder einfach nur ein zufälliger Abenteurer, wir stehen im Zentrum der Handlung, erleben Abenteuer und retten am Ende des Tages die Welt.
Das Quiz erschien ursprünglich im Mai 2022 auf MeinMMO.
Aber was wäre, wenn wir stattdessen normale NPCs wären? MMORPG-Welten sind bewohnt von vielen verschiedenen Charakteren, die alle ihre Aufgaben haben, egal wie klein und unbedeutend sie sind. Ohne sie würde in den Games einfach etwas fehlen.
Wenn ihr also weder die Helden, noch die Oberbösewichte wärt, wer wärt ihr dann? Welche typische Rolle würdet ihr als NPC in einem MMORPG übernehmen?
Wir haben genau dafür einen launigen Personality-Quiz erstellt. Beantwortet die Fragen unten und findet es heraus.
Wie funktioniert das Quiz? In diesem Quiz müsst ihr 10 verschiedene Fragen beantworten, die sich um eure Persönlichkeit als NPC drehen. Ihr könnt dabei für die Antworten stimmen, die zu euch am ehesten passen würden.
Jede Antwort vergibt je einen Punkt für verschiedene Endergebnisse. Am Ende werden diese Punkte zusammengezählt und erhaltet eure Antwort.
Wir alle kennen die NPCs, die in diesem Quiz vertreten sind. Man trifft sie in fast jedem MMORPG und manche von ihnen können die Spieler echt nicht mehr sehen. Sie sind aber dennoch feste Bestandteile der MMORPG-Welten.
Beachtet, dass ihr eure Antworten nicht mehr zurücknehmen könnt, sobald sie ein mal abgegeben wurden. Wenn ihr doch eine andere Entscheidung treffen wollt, dann müsst ihr das Quiz wieder von vorn starten.
Wenn ihr den Quiz mehrmals machen wollt, dann aktualisiert am besten die Seite.
Postet in die Kommentare, welche Ergebnisse ihr bekommen habt!
Viel Spaß!
Dieses Quiz ist geschlossen.
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Steam Deck ist nun seit einiger Zeit unbegrenzt verfügbar und die MeinMMO-Autorin Irina Moritz hat sich angeschaut, wie ihr Lieblings-MMORPG Final Fantasy XIV darauf läuft.
Seit meiner Schulzeit waren die Handhelds schon immer fester Bestandteil meines Tascheninhalts. Ich habe diese Gaming-Geräte für ihre Mobilität und Kompaktheit gemocht.
Einige meiner Lieblingsspiele gibt es nur für Nintendo (3)DS und die PlayStation Portable und es hat mich etwas traurig gemacht, dass die Handhelds mit der Zeit von den Smartphones vom Gaming-Markt verdrängt wurden.
Als die Nintendo Switch dann angekündigt wurde, habe ich sie mir auch ohne zu zögern geholt. Beim Steam Deck hatte ich allerdings lange mit mir gehadert. Der Hauptgrund dafür war, dass ich schon vor der Pandemie im Homeoffice gearbeitet habe und der “Portable”-Vorteil der Handhelds damit entfiel. Steam-Games kann ich ja genauso gut auf dem PC zocken.
Was habe ich die blöden Dinger geliebt.
AAA-MMORPG auf einem Handheld – Ein seltsames Gefühl
Ich habe die Entwicklung der Handhelds in den letzten 20 Jahren live mitverfolgt und habe einige von ihnen immer noch in der Schublade rumliegen. Man würde also meinen, dass mich die technischen Verbesserungen und Leistungsfähigkeit des Steam Decks eigentlich nicht überraschen sollten.
Dennoch war es ein seltsames Gefühl, ein so großes MMORPG wie FFXIV auf einem Handheld zu spielen. Schon fast, als ob es eigentlich nicht möglich sein sollte. Sobald ich mich an die Steuerung (halbwegs) gewöhnt hatte, gab es keine Probleme mehr. FFXIV läuft auf dem Steam Deck glatt und easy.
Beim Start wird man mit dem üblichen Login-Screen begrüßt. Keine großen Überraschungen hier. Oben links lässt das Steam Deck eine Systemanalyse laufen.
Die FPS schwanken laut interner Steam-Deck-Analyse zwischen 60 und 30, wobei sie in Zonen wie Limsa auch mal unter 30 fallen können. Die GPU-Auslastung liegt bei etwa 50 % – 70 %. In Dungeons und Raids gibt es keine spürbaren Performance-Einbrüche, die das Gameplay beeinflussen würden.
Beim Akku sieht es etwas düsterer aus. Nach langem Rumschrauben an den Grafik-Settings konnte ich bis zu 4 Stunden Lebenszeit aus dem Steam Deck rauskitzeln. Es hilft, wenn man den FPS-Cap auf 30 setzt und die Effekte runterschraubt, aber ob es sich lohnt, muss dann jeder für sich entscheiden.
Durch grafische Einstellungen wie Helligkeit und FPS kann man die Lebenszeit des Akkus verlängern, allerdings nicht um viel.
Da ich das Steam Deck bis jetzt ausschließlich Zuhause für kürzere Sessions genutzt habe, war mir die Lebenszeit des Akkus relativ egal. Eine Nutzung unterwegs ist im Fall von FFXIV eh sehr schwierig bis unmöglich, da man eine stabile Internetverbindung benötigt und das ist in Deutschland 2022 noch nicht so ganz möglich (außer ihr etabliert einen Hotspot über euer Smartphone o.ä.).
Eine “Unterwegsnutzung” sehe ich höchstens bei längeren Besuchen. Wenn ich zum Beispiel das nächste Mal meinen Urlaub bei der Familie verbringe, werde ich das Steam Deck definitiv einpacken. Die wöchentlichen Raid-Drops werde ich damit zwar nicht holen können, aber vorm Schlaf Dailys abklappern und Steine für die Woche farmen wird damit kein Problem sein.
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Final Fantasy: Neuer Trailer zum Update 6.2 zeigt die Animal-Crossing-Insel, auf die so viele gewartet haben
Controller-Spieler werden sich heimisch fühlen, ich habe gelitten
Das Erste, was euch erwartet, wenn ihr FFXIV auf dem Steam-Deck spielen wollt, sind die Einstellungen. Noch vor dem Einloggen sollte man seine Charakter-Setups auf den Server von SE hochladen, damit man nicht noch mehr Zeit mit der Einrichtung seines User Interface beschäftigt ist als ohnehin schon.
Einstellungen wie UI, Macros, Gearsets etc. werden in FFXIV lokal auf euren PCs und Konsolen gespeichert. Es gibt aber eine Option, sie auf den Server von SE hochzuladen. Um mir selbst zusätzliche Arbeit zu ersparen, habe ich die Daten daher gesichert und sie auf dem Steam Deck runtergeladen.
Ihr könnt eure Charakter-Einstellungen ganz leicht per Rechtsklick in der Charakterauswahl hochladen und dann auf einem anderen Gerät runterladen und anpassen.
Das hieß aber nicht, dass ich sofort mit dem Zocken loslegen konnte. Dafür gab es 2 Gründe.
Einerseits musste die Auflösung und Position der einzelnen UI-Elemente angepasst werden. Der Bildschirm des Steam Decks hat eine etwas unübliche Auflösung von 1280×800 und ist somit um einiges kleiner als mein 2560×1440 PC-Bildschirm.
Ich musste daher erst diverse UI-Elemente verkleinern und verschieben, bevor ich überhaupt irgendwas richtig sehen konnte. Darauf können sich vor allem jene von euch einstellen, die etwa auf 4K-Fernsehern oder größeren Bildschirmen spielen.
Andererseits durfte ich erst sehr viel Zeit damit verbringen, die Controller-Steuerung anzupassen und das berühmte Kreuz-Kommandomenü von FFXIV einzustellen. Da ich das MMORPG bis jetzt ausschließlich mit Maus und Tastatur gespielt hatte, war der Controller für mich quasi Neuland.
Die automatische Tasten-Belegung des Controllers ist völlig Banane. Tastatur-Spieler können sich daher darauf einstellen, viel Zeit mit der Justierung und Skill-Verteilung zu verbringen.
Es hat auch ein gutes Weilchen gedauert, bis ich die Skills für alle meine Kampf-Jobs, Crafter und Sammler verteilt habe. Nur um sie dann erneut umzuverteilen, weil ich festgestellt habe, dass mein Layout absolut miserabel ist.
Eigentlich bin ich quasi mit einem Controller in der Hand geboren. Meine erste Konsole hatte ich mit 6 Jahren bekommen und seitdem fast nur auf Konsolen gespielt. Die Controller-Steuerung von FFXIV macht mir aber immer noch zu schaffen, nicht, weil sie etwa schlecht ist. Im Gegenteil, unter MMORPGs gilt sie als eine der besten. Sondern, weil sie sehr gewöhnungsbedürftig ist und viel Muskelgedächtnis braucht.
Wenn ihr also PC-Spieler seid, die bis jetzt nur mit Maus und Tastatur gespielt haben, sucht euch vorher am besten einen Controller-Guide aus. Es gibt viele sehr nützliche Tastenkombinationen und Abkürzungen, die vom Spiel nicht erklärt werden. Zudem könnt ihr nach Layout-Vorschlägen für die Fähigkeiten eurer Jobs suchen und sie dann nach Wunsch anpassen. Ich kann euch erfahrungsgemäß sagen, dass beim ersten Versuch totaler Fingersalat rauskommt.
Chatten ist auf dem Onscreen-Keyboard des Steam Decks übrigens auch nicht gerade ein 5-Sterne-Erlebnis.
Controller-Spieler sollten sich bei der Steam-Deck-Steuerung hingegen schnell wohlfühlen. Die einzige Umstellung wird beim Controller-Typ liegen. Steam Deck nutzt das Xbox-Layout, während viele FFXIV-Controller-Spieler wahrscheinlich auf Sony-Konsolen zocken werden und sich etwas umgewöhnen müssen.
Perfekt zum Entspannen auf der Couch
Während ich auf dem Steam Deck auch eine Menge andere Games zocke, war die Flexibilität der Hauptgrund, wieso ich FFXIV darauf spielen wollte. Der Vorteil von Handhelds ist, dass man sie quasi überall mitnehmen kann.
Während diese Flexibilität bei einem Always-Online-MMORPG eingeschränkt ist, hat sie dennoch Nutzen. Wenn ich also im Bett gammeln und dabei paar Dailys erledigen will, kann ich das jetzt. Steam Deck eignet sich perfekt entspannteren FFXIV-Content wie:
Leveln
Farming
Craften
Schatzkarten
Inselparadies etc.
Man kann damit auch problemlos Zufallsinhalte laufen und auch die 24-Mann-Raids, vorausgesetzt man ist die Controller-Steuerung gewohnt. Bei mir hat es ein Weilchen und einige Runden an der Trainingspuppe gedauert, bis ich mich in den Content gewagt hatte (und selbst danach habe ich immer wieder totalen Blödsinn zusammengespielt).
Die schwereren Inhalte wie Ex-Trials oder Savage werde ich aber erst mal meiden. Einerseits habe ich nicht notwendige Muskelgedächtnis bei der Controller-Steuerung, um dieselbe Leistung zu erbringen wie auf dem PC. Andererseits kann der kleinere Bildschirm des Steam Decks bei Kämpfen mit vielen Mechaniken durchaus ein Nachteil sein.
So gerne ich meinen PC auch habe, wenn man jeden Tag im Homeoffice am selben Platz arbeitet, an dem man auch abends zockt, dann wirds irgendwann auch einfach zu viel. Es ist auch nicht immer möglich, dann auf die Couch auszuweichen, da der Fernseher und die Konsolen etwa mit dem Partner (oder bei Familien mit den Kids) geteilt werden müssen.
Das Steam Deck ist für mich daher eine vielseitige Alternative, die mir neben anderen Optionen auch FFXIV bietet. Allein für das MMORPG würde ich das Gerät nicht kaufen, aber es ist ein großer Vorteil, dass ich mein Haupt-MMO darauf zocken kann.
Bevor manche von euch jetzt direkt ihre Kreditkarte zücken, um sich ein Steam Deck zu bestellen und darauf FFXIV zu spielen, solltet ihr vorher dringend euren Account checken. Das Account-System des MMORPG kann nämlich zu einem Problem werden.
Die Sache ist: Die Accounts von FFXIV werden zentral über die Mogry-Station geregelt. Das sorgt unter anderem dafür, dass man einen Account für verschiedene Plattformen nutzen kann.
So kann man etwa seinen Square-Enix-Account mit dem PlayStation-Account verknüpfen. Wenn man jetzt FFXIV für PC und PS5 erwirbt, kann man auf beiden Geräten mit demselben Charakter spielen, da in dem MMORPG uneingeschränktes Crossplay herrscht. Es müssen in dem Fall auch keine zusätzlichen Monatsgebühren gezahlt werden.
Die Controller-Spieler sollten mit der Steuerung problemlos klarkommen.
Das Problem ist nun aber, dass das bei Steam und PC nicht möglich ist, so komisch es auch klingt. Das MMORPG hat separate Steam- und PC-Accounts, die miteinander nicht kompatibel sind. Wer FFXIV auf Steam hat, kann diesen Account nicht mit der hauseigenen PC-Version von FFXIV verbinden.
Das heißt im Klartext: Wenn ihr FFXIV nicht über Steam spielt, werdet ihr das MMORPG auf dem Steam Deck mit eurem bestehenden Account nicht nutzen können. Zumindest nicht auf direktem Weg.
Selbst, wenn ihr FFXIV auf Steam kauft, kann die Steam-Version nicht über Mogry-Station mit eurem Account verknüpft werden. Ihr habt dann zwei Möglichkeiten:
Ihr legt euch einen neuen Account an, der über Steam läuft. Das ist natürlich blöd, weil ihr euren jeglichen Fortschritt verliert und theoretisch auch zusätzlich monatlich zahlen müsst. Das empfehle ich keinem.
Zweite Option führt über Umwege. Es gibt zum Beispiel die Lösung, Windows auf dem Steam Deck zu installieren und darauf dann die PC-Version von FFXIV. Es gibt auch noch weitere Möglichkeiten, aber sie drehen sich um die Nutzung von Third-Party-Tools, die offiziell verboten sind. Die Nutzung ist daher auf eigene Gefahr.
Ich kann euch nicht sagen, was der Grund für diese strikte Trennung ist, aber eine nutzerfreundliche Lösung seitens Square Enix gibt es dafür nicht, was für PC-Spieler sehr ärgerlich sein kann.
Passt also auf, wenn ihr euch darauf freut, FFXIV auf dem Steam Deck zocken zu können. In meinem Bekanntenkreis gibt es diverse Leute, die sich eine Notlösung dafür ergooglen mussten, weil sie einen PC-Account haben.
Habt ihr FFXIV selbst schon auf dem Steam Deck ausprobiert? Schreibt es uns in die Kommentare.
Wer an anderen MMORPGs auf dem Handheld von Valve interessiert ist, kann sich den Artikel von uns ansehen:
2022 endete mit einigen starken Spielen, aber 2023 wird erst so richtig spannend, findet zumindest MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus. Denn vor allem was seine Leidenschaft angeht, die Survival-Games, bringt das kommende Jahr eine Riesenladung an potentiellen Hits mit sich.
Wann immer ich auf die kommenden Releases für 2023 schaue, beiße ich mir ungeduldig auf die Unterlippe. Da sind einfach ein paar Titel dabei, die ich wirklich dringend zocken will. Und das liegt nicht daran, dass die vergangenen Monate irgendwie schlecht gewesen wären.
Aber der Survival-Sektor blieb irgendwie etwas brach liegen. V Rising kam als überraschender Sommerhit auf Steam, Dying Light 2 hat ebenfalls für einige Stunden unterhalten. Sonst findet sich 2022 aber kein wirklich nennenswerter Titel im Genre wieder.
Dafür bringt es 2023 nun richtig dick mit sich. Über das ganze Jahr hinweg kommen so viele Titel, die ich mir unbedingt ansehen will, dass ich gar nicht weiß, wie ich die alle unterkriegen soll.
Ihr findet in meiner Liste die kommenden Survival-Games 2023 im Detail. Hier stelle ich euch lediglich 5 Highlights vor, auf die ich mich so richtig freue. Im Video findet ihr die 5 Spiele-Highlights 2023 aus der Redaktion, darunter auch einige aus meiner Liste hier:
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Die 5 Spiele-Highlights 2023, auf die sich die MeinMMO-Redaktion freut
1. Return to Moria
Normalerweise verrate ich das absolute Highlight in meinen Listen nicht sofort, aber für mein meist-erwartetes Survival-Game 2023 mache ich eine Ausnahme.
Eine Gruppe von Zwergen baut in den Bergen von Mittelerde ihre Basis untertage, schmiedet meisterhafte Rüstungen und muss sich gegen die dunklen Gefahren aus der Tiefe wehren. Mir fällt nur wenig ein, was das Spiel noch besser für mich machen würde.
Dass ich dann auch noch im Koop spielen und mindestens meinen Kollegen Maik Schneider dazu verpflichten … äh, einladen kann, mitzuspielen, setzt dem Ganzen die Krone auf. Ich lasse aber besser Bilder für das Spiel sprechen, hier der Trailer:
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Der Gameplay-Trailer zu Lord of the Rings: Return to Moria
2. Nightingale
Nightingale steht für mich fast schon auf einer Stufe mit Return to Moria. Das hat mich, ähnlich wie das Herr-der-Ringe-Spiel, schon mit den ersten Bildern gefangen. Das Indie-Game hat ein einzigartiges „Gaslight Fantasy“-Setting im viktorianischen Stil. Dafür habe ich eine große Schwäche.
Die Story ist dabei recht direkt: die Erde droht, von einem kosmischen Sturm oder so etwas zerstört zu werden und mit Hilfe von Portalen und Magie sollen wir nun Welten erkunden, um eine neue Heimat zu finden.
Dabei begegnen wir allerhand mystischer Kreaturen wie Feen und kämpfen ums nackte Überleben. Was Nightingale neben dem Setting für mich besonders macht: historische Figuren wie die berühmte Wissenschaftlerin Marie Curie sollen ebenfalls eine Rolle spielen!
Nightingale verzichtet dabei vollkommen auf PvP, sodass alle Welten alleine oder mit Freunden im eigenen Tempo erkundet werden können – sogar weitgehend friedlich, wie es im Interview hieß.
Nightingale sollte schon 2022 in den Early Access starten, kommt nun aber doch erst irgendwann 2023. Optisch macht das Spiel schon jetzt einiges her und erinnert ein wenig an New World:
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Nightingale zeigt neuen Trailer mit PvE-Gameplay, sieht immer mehr aus wie Valheim
3. Sons of the Forest
Zu The Forest habe ich bisher mehr gelesen und gesehen, als es wirklich gespielt. Der erste Teil ist bekannt für sein episodisches und storygetriebenes Gameplay mit verschiedenen Enden. Nachdem ich aber alle Enden in Videos gesehen und die Story im Wiki nachgelesen habe, erschienen mir mehrere Durchläufe nicht mehr so wahnsinnig interessant.
Trotzdem zählt The Forest zu den besten Survival-Games überhaupt, auch was die Bewertungen angeht. Mit über 95 % positiven Reviews auf Steam und hunderttausenden Spielern definitiv ein beliebtes Spiel.
Und tatsächlich finde ich dieses Groteske, eine Insel voller Mutanten und Kannibalen, gefährlicher Orte und Geheimnisse ansprechend. Das hat etwas Postapokalyptisches, ohne das typisch „dreckige“ Raider-Flair, wie es Fallout oder S.T.A.L.K.E.R. mit sich bringen.
Entsprechend freue ich mich darauf, die Story von The Forest in Sons of the Forest weitergeführt zu sehen. Denn offenbar wurde der kleine Timmy erwachsen und kehrt zu dieser geheimnisvollen Insel zurück …
In meinem Hub findet ihr alle Infos zu Sons of the Forest. Eigentlich sollte das Spiel schon 2022 erscheinen, kommt nun aber nach einigen Verschiebungen am 23. Februar 2023. Die Informationen sind leider ziemlich rar, ebenso wie Trailer. Hier ist der neuste:
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Seht hier neues Gameplay zu Sons of the Forest, der Fortsetzung zum Survival-Hit „The Forest“
4. Among the Trolls
Eine persönliche Liste von mir wäre nicht komplett ohne mindestens ein seltsames Indie-Game, von dem ihr garantiert noch nichts gehört habt. Streng genommen ist Among the Trolls zwar kein Indie-Spiel mehr, weil mittlerweile der Publisher 505 Games (Death Stranding, Rocket League, Terraria) dahinter steht, trotzdem entstand der Titel als unabhängiges Projekt.
Allzu viel ist über das Spiel noch nicht bekannt, außer dass es Survival-Features wie Überleben, Crafting und Basenbau mit RPG-Elementen wie Charakterwerten verbunden werden. Auch Magie spielt eine Rolle.
Nordische Mythologie hat bei mir sowieso immer einen besonderen Platz und bringt Bonuspunkte ein, dazu sieht Among the Trolls aber auch noch richtig schick aus. Es soll irgendwann 2023 erscheinen:
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Kommendes Survival-Spiel auf Steam setzt auf nordische Mythologie u0026#8211; Zeigt filmreife Grafik im Trailer
5. Dune: Awakening
Abschließen möchte ich die Liste gerne noch mit einem potentiellen Blockbuster. Hinter Dune: Awakening stehen das bombastische Franchise Dune und das erfahrene Studio Funcom, das schon mit Conan Exiles einen großen Erfolg verzeichnen konnte.
Dune: Awakening hat alles, was ein Survival-Game braucht: eine Open World zum Erkunden, hartes Überleben durch Wassermangel in der Welt, ein gutes Kampfsystem und natürlich Crafting. Dazu kommt eine gute Portion Story, mit Charakteren, die man aus Büchern und Filmen zu Dune kennt.
Das Survival-Game geht aber noch einen Schritt weiter und bringt MMO(RPG)-Elemente wie Gilden, Fähigkeiten und ein Wirtschaftssystem rund um das berühmte Spice mit. Kollege Maik Schneider bringt das alles ziemlich gut auf den Punkt:
An sich bin ich ein größerer Fan von Conan, dem Barbaren oder Riddick, aber Dune liefert genau die dreckige Dystopie, auf die ich total stehe. Allein deswegen, und weil Maik mich sicherlich dazu „überreden“ wird, werde ich mir Dune: Awakening ansehen.
Tatsächlich ist noch nicht ganz bekannt, wann Dune: Awakening erscheint. Voraussichtlich kommt es noch 2023 für den PC. Und bereits jetzt hat gute Chancen, in meiner Top-Liste der besten Postapokalypse-Games zu landen. Der Trailer sieht schon mal richtig gut aus:
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Dune: Awakening u0026#8211; Erster Gameplay-Trailer zum neuen Survival-MMO
Was ist mit den großen Releases?
Natürlich weiß ich, dass 2023 auch einige AAA-Produktionen und große Nachfolger anstehen. In meiner Liste wollte ich aber ein wenig auf die Highlights verweisen, die links und rechts vom Weg etwas abseits zu finden sind. Trotzdem erwähne ich hier kurz die großen Produktionen, die mich im kommenden Jahr sicherlich beschäftigen werden:
Ich hoffe nur, dass ich die ganzen Spiele irgendwie unterkriege …
Denn 2023 bringt auch noch einen anderen, richtig großen Blockbuster: Diablo 4. Ja, ich weiß, das ist kein Survival-Game. Trotzdem wird es mich sicherlich lange genug beschäftigen, als dass ich nicht alle Neuerscheinungen im Genre wirklich ausgiebig spielen kann. Auch wenn euch sicherlich nicht gefällt, was ich zum neuen Action-RPG zu sagen habe:
Ein Apex Legends Profi hat seinen Twitch-Zuschauern zu Weihnachten neue Gaming-PCs geschenkt, tausende Dollar für ein Turnier gespendet und außerdem die Operation eines Hundes finanziert.
Das ist die Aktion? Der Apex Legends Profi “HisWattson” hat seiner Community zu Weihnachten ein ganz besonderes Geschenk gemacht. Dafür verwendete er seine Werbeeinnahmen auf Twitch, insgesamt kamen so um die 25.000 US-Dollar zusammen.
Ursprünglich wollte HisWattson auf seinem Twitch-Kanal gar Werbung schalten. Doch dann kam er auf die Idee, das Geld zu verwenden, um seiner Community eine Freude zu machen. Mit dem Geld schenkte er einigen seiner Zuschauer einen neuen Gaming-PC und den Rest spendete er an wohltätige Zwecke.
Vor kurzem wurde in Apex Legends eine neue Legende vorgestellt. Was Catalyst so drauf hat, könnt ihr euch in diesem Trailer anschauen:
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Apex Legends Character Trailer u0026#8211; Catalyst
Streamer verteilt zu Weihnachten Geschenke – Community feiert ihn dafür
Wie hat er sein großes Give-Away organisiert? HisWattson kam im Oktober 2022 auf die Idee, doch Werbung zu schalten, aber seine Werbeeinnahmen zu sparen, um seiner Community etwas zurückzugeben. Er wollte seine Zuschauer unterstützen, die sich selbst kein neues Gaming-Equipment leisten konnten.
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Für die Aktion tat er sich mit dem Hardware-Hersteller MSI zusammen, welcher den logistischen Aspekt organisierte. Kurz vor Weihnachten meldete sich HisWattson dann bei Twitter mit einem Update und verkündete, dass er bereits Gaming-PCs im Wert von 20.000 US-Dollar unter die Leute gebracht habe.
Außerdem entschied er sich dazu, einen Gaming-PC bei Twitter zu verlosen. Das restliche Geld spendete er an wohltätige Zwecke. So unterstützte er ein Turnier finanziell, welches speziell für Mitglieder der BIPoC-Community ausgetragen wird.
Er kaufte kleinere Geschenke, welche an Kinder verteilt wurden, und zahlte obendrein die Operation eines kranken Hundes.
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Wie reagiert die Community? Seine Zuschauer, aber auch die größere Gaming-Community feiern die Aktion. Unter den Tweets von HisWattson finden sich zahlreiche positive Kommentare, die ihn für die Aktion loben. Der bekannte E-Sport-Journalist Jake Lucky hat die Geschichte ebenfalls aufgegriffen und auf seinem Twitter-Kanal geteilt.
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Wer ist HisWattson? Der Apex Legends Profi heißt mit bürgerlichem Namen Jacob McMillin und spielt für das Team FURIA esports. Mit seinem Team belegte er in der ALGS 2022 Split One Pro League – North America den elften Platz. Obendrein konnte sich sein Team den dritten Platz im JBL Quantum Cup 2022 – North America sichern.
Darüber hinaus streamt er auf seinem Twitch-Kanal regelmäßig Gameplay von Apex Legends und Overwatch 2.
HisWattson beweist mit der Aktion, dass Twitch-Streamer, die oft für ihren Egoismus und ihr Verhalten kritisiert werden, auch gute Aktionen stemmen können.
Was haltet ihr von der Aktion zu Weihnachten? Findet ihr andere Streamer, sollten sich daran ein Beispiel nehmen? Lasst uns gerne einen Kommentar mit eurer Meinung dar!
Die Twitch-Streamerin QTCinderella (28) hat es 2022 geschafft, sich auf Twitch einen Namen als erfolgreiche Streamerin zu machen. Ihre Zuschauerzahlen sind um 70 % gestiegen, sie hat erfolgreiche Events gestemmt und ist endlich mehr als nur „die Freundin von Ludwig“, aber glücklich ist sie deshalb nicht. Im Gegenteil: Es geht ihr schlechter als je zuvor, sagt sie in einem YouTube-Video. Grund dafür sind die ständigen Fälle von Swatting, denen sie an der Seite von Ludwig Ahgren ausgesetzt war.
Wie erfolgreich war QTCinderella 2022 auf Twitch? Ziemlich erfolgreich: Alle Statistiken der Streamerin QTCinderella zeigen steil nach oben:
Sie hat durchschnittlich fast 5.900 Zuschauer, wenn sie auf Sendung ist. Das ist eine Steigerung von 72 % im Vergleich zum Vorjahr. Ihre gesehenen Zuschauerstunden sind ebenfalls um 45 % nach oben geschnellt.
Vor allem das Event „Streamer Awards“ im März 2022 war ein riesiger Erfolg für die 28-Jährige. Da hatte sie in der Spitze 381.000 Zuschauer und die Awards waren ein großes Thema auf Twitch.
Aber mit dem Erfolg kamen auch viele Probleme auf sie zu.
Streamerin sagt: Sie wurde oft als “Ludwigs Freundin” vorgestellt
Das sagt die Streamerin: In einem YouTube-Video mit AnthonyPadilla spricht QTCinderlla über „die dunkelste Zeit in ihrem Leben.“ Sie erzählt, wie hart sie arbeiten musste, um sich einen Namen zu machen: Für einige Zeit war sie nur als „die Freundin von Ludwig“ bekannt und wurde auch so vorgestellt.
Sie sagt: Genau deshalb wollte sie nie mit einem aus der Industrie zusammensein. Aber der Typ sei einfach zu süß.
Jetzt sei es so: Wenn beide streamten und Ludwig in seinem Stream sage, er sei hungrig, würden ihr 500 Leute in ihrem Chat sagen: „Mach Ludwig ein Sandwich.“
Der Twitch-Streamer Ludwig Ahgren hatte schon 2021 seinen großen Durchbruch auf Twitch – mit einem „Subathon“ vom 14. März bis zum 13. April 2021, brach der heute 27-jährige eine bedeutende Rekord. Ludwig hat sich mittlerweile seinen guten Namen mit einem YouTube-Deal versilbern lassen und gilt als einer der innovativen, klugen Köpfe in der Streamer-Szene.
Doch der Erfolg, den QTCinderella jetzt mit eigenen Events und Streams hat, macht sie nicht glücklich:
Ich denke, es ist nur eine Frage der Zeit, bevor ich aufhöre, weil ich meinen Verstand verliere. Mein Therapeut sagt: Er hat nie eine Industrie gesehen, die so viel Trauma verursacht wie diese.
Streamerin sagt: Sie wacht nachts auf und schüttelt Ludwig, weil sie denkt, sie werden geswatted
Wie äußern sich ihre Probleme? Die Streamerin sagt, sie und Ludwig seien „geswatted“ worden. Dabei rufen Leute die Polizei an und sagen, es liege eine dramatische Situation vor, etwa eine Geiselnahme, und wollen damit erreichen, dass die Polizei eine Wohnung stürmt.
„Wir wurden geswattet und ich hatte einige ziemlich traumatische Dinge, die in meinem Leben passiert sind […] Seitdem hab ich jedes Mal ein flaues Gefühl im Magen, wenn ein Auto an unserem Haus vorbeifährt – oder wenn ein Licht draußen angeht. Sobald ich Hubschrauber höre, hab ich dieses Gefühl. Es gab Zeiten, da wachte ich mitten in der Nacht auf und schüttelte Ludwig, weil ich dachte, wir werden geswattet, dabei war da nichts.“
Die Streamerin sagt, sie weiß nicht, wann sie wieder durchschlafen kann. Sie habe mehr Selbstmordgedanken als jemals zuvor in ihrem Leben. Es sei alles sehr erschreckend.
Ludwig und QTCinderella wurden 3-Mal während „Subathon“ 2021 geswatted
In einer Szene schildert sie, wie es ist, geswattet zu werden:
Es ist Ostermorgen, halb Fünf, es ist Tag 27 [bei Ludwigs Subathon], ich bin erschöpft. Ich denke mir: Ich kann schlafen gehen. Ich wache um 5 Uhr morgens auf und die Lichter sind so hell durch mein Badezimmerfenster, dass sie den ganzen Raum beleuchten. Ich bin wie erstarrt in meinem Bett und ich höre nur: „Hier spricht das LAPD, kommen Sie mit erhobenen Händen raus.“ Und jedes Mal, wenn du da rausgehst, denkst du: Wenn hier wer zuckt, bin ich tot. Es sind so vielen Waffen – Jedes einzelne Mal. Sie bringen nie weniger Waffen mit. Ich bin die einzige, die wach ist, und muss alle anderen aufwecken. Ich gehe an einem Fenster vorbei und sie rasten am Megafon aus: „Kommen sie raus! Wir werden schießen, wir werden schießen!“, also fall ich hin und krieche […]“
Das Segment im Video beginnt bei etwa 20:43 Minuten:
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Das belastet die Streamerin zusätzlich: Es regt QTCinderella besonders auf, dass sie in der Szene das dritte Mal geswattet wurden und das stellenweise von denselben Polizisten und niemand überlege dann, sie vorzuwarnen.
Das Problem sei zudem, dass man danach im Stream so tun müsse, als sei alles normal. Denn darüber zu sprechen, dass man geswattet wurde, würde den Leuten noch Genugtuung verschaffen. Aktuell spreche man in der Öffentlichkeit gar nicht über Swatten.
In der Szene musste QTCinderella erklären, warum sie, während des Swattings den Stream von Ludwig unterbrach, und erzählte: Sie sei über ein Kabel gestolpert, als sie Ludiwg ein Ostergeschenk bringen wollte.
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Twitch: Wer waren eigentlich die ersten erfolgreichen Streamer?
Das steckt dahinter: „Swatting“ ist offenbar ein viel größeres Problem, als man es in der Öffentlichkeit mitbekommt, weil die Streamer es vertuschen, um keine Nachahmer anzuregen.
Wenn Ludwig alleine während seines Streaming-Marathons im März/April 2021 drei Mal geswattet wurde, kann man verstehen, dass es Streamer und Streamerinnen extrem belastet – zumal in Großstädten wie Los Angeles die Situation viel drastischer zu sein scheint, als an Orten, wo Streamer eher abgeschieden leben und ein persönlicheres Verhältnis zu den örtlichen Ordnungskräften haben.
Für Streamerinnen ist das Leben schon hart mit der Dauer-Sexualisierung, von der auch QTCinderella erzählt, aber Streamerinnen, die mit einem der Top-Streamer der Plattform zusammen sind, scheint vor allem das Swatten extrem zu belasten.
Das hat auch die Streamerin Adept einmal erzählt, die ebenfalls mit einem großen Streamer zusammen war:
Das viel gescholtene MMORPG New World scheint sich vor dem Jahr 2023 ordentlich zu berappeln: Die kürzlichen Reviews auf Steam klettern auf 81 %, das macht es zu einem der besten MMORPGs auf der PC-Plattform.
Was für einen Meilenstein hat New World gerade erreicht?
Die kürzlichen Reviews auf Steam, also die Bewertungen der Spieler der letzten 30 Tage, sind auf 81 % positiv gestiegen.
Die Marke von „80 %“ ist für MMORPGs eine magische Schwelle. Nur wenige, große MMORPG kommen auf die „Sehr positiv“-Bewertung
Das ist für New World besonders beeindruckend, weil viele das Spiel nach dem ruppigen Release 2021 bereits abgeschrieben haben: Damals dachten viele, das MMORPG „brauche noch ein Jahr“ – offenbar haben die Entwickler dieses Jahr gut genutzt.
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5 Tipps, wenn ihr 2022 mit New World anfangen wollt
“New World ist jetzt schon toll und hat noch so viel Potenzial”
Was sagen die Tester, die es jetzt gespielt haben? Ein Spieler sagt nach 250 Stunden (via steam), er habe lange ein MMORPG gesucht, das ihm wieder den Kick gibt, wie damals bei Everquest 2. Aber das Gefühl von früher, von den ersten Stunden in Ultima Online, Everquest oder WoW könne kein MMORPG zurückbringen.
New World biete aber: ein spaßiges Kampfsystem, ordentliche Grafik, ein gutes Job-, Crafting- und Housing-System:
Probiert es einfach und kümmert euch nicht, was die Leute sagen. Wenn ihr sie spielt, erlaubt ihr MMOs, besser zu werden und das hier verdient eine Chance, weil es schon toll ist und noch viel Potenzial hat.
Mefjus, Steam-Review
Ein anderer Tester mit knapp 760 Stunden sagt (via steam):
Man spürt die Verbesserungen im Vergleich zum Release, das Grinden fühlt sich nicht mehr so anstrengend an und man wartet nicht unendlich lange vor Instanzen auf passende Leute, um sie zu laufen, dank des Findertools. Die Rückkehr hat sich gelohnt.
uhunisch, Steam-Review
Gibt’s auch negative Kritiken? Ja, klar. Insgesamt steht das MMORPG noch bei 69 % Steam-Reviews.
Häufig geht es bei den aktuell negativen Reviews aber um „Neben-Themen“: Jemand wurde gebannt, jemand findet Amazon doof, jemand hat technische Probleme, jemand wurde geflamet, weil er Deutsch sprach.
Die faktische Kritik am Spiel ist sowas wie: Questen und PvP waren nicht so toll, die Laufwege seien langweilig und es gebe noch zu viele Bugs.
Auf Steam wurde ein neues Spiel mit einem ambitionierten Genre-Mix veröffentlicht. Cygnus Enterprises ist ein Singleplayer-Game und ein Topdown-Shooter, der RPG-Elemente und Basenbau vereint. MeinMMO stellt euch das Early-Access-Game kurz vor.
Die Spieleplattform Steam ist eine Fundgrube für Gamer. Ausnahmslos jeden Tag werden neue PC-Spiele veröffentlicht, über die Qualität mancher Titel soll es heute aber nicht gehen.
In solch einem Angebots-Dschungel ist es manchmal schwierig, die guten Nischenspiele zu entdecken, die einem überraschend zwei Wochen Freizeit kosten.
Das Early-Access-Game Cygnus Enterprises könnte so ein Spiel sein. Im aktuellen Zustand bietet es nur wenig Content. Doch viele Kommentaroren auf Steam sehen in dem Game eine Menge Potenzial. Für uns Grund genug, den Singleplayer-Titel kurz vorzustellen.
Worum gehts in dem Spiel? Ihr landet auf einem weit entfernten Planeten und sollt eine alte Basis wieder auf Vordermann bringen. Die Umgebung bietet üppige Flora und Fauna – ein Alien ist bunter als das andere, grüne Landschaften prägen euer Umfeld.
Für die nötigen Ressourcen erledigt ihr Missionen und sammelt Loot aus allen Ecken und Enden des blühenden Planeten. Nach und nach erweckt ihr die Basis zu neuem Leben, besorgt und beschäftigt Arbeiter, baut neue Gebäude, um eure Fähigkeiten zu erweitern.
Das Ganze wird von einer Haupt-Story getragen, die euch durch 17 handgefertigte Missionen führt, in denen ihr mehr über den Planeten und seine Bewohner erfahrt.
Einen Trailer könnt ihr euch hier ansehen:
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Steam: Cygnus Enterprises u0026#8211; Trailer
Wie läuft das ab? Ihr ballert euch in Topdown-Ansicht durch die Welt und sammelt alle möglichen Ressource, um eure Basis zu reparieren und zu erweitern. Teil der Basis sind auch Verteidigungsanlagen, sollten sich Kreaturen zu nah an eure Basis heranwagen.
Für Abwechslung beim Shooter-Gameplay sorgen 6 unterschiedliche RPG-Klassen mit eigenen Skilltrees. Das Level-System ist dabei sehr offen gestaltet, lässt euch Fähigkeiten der Klassen untereinander mischen und eigene Builds zusammenstellen.
Ressourcen und damit Fortschritt bekommt ihr über die Haupt- und Neben-Missionen. Die Neben-Missionen lassen sich dabei beliebt oft wiederholen, damit ihr weiterspielen könnt, auch wenn die Haupt-Story bereits durch ist.
Das Erweitern der Basis, besondere Boss-Gegner, unterschiedliche Biome, Charakter-Individualisierung und ein Crafting-System gehören ebenfalls zu den Kern-Features.
Cygnus Enterprises bekommt ihr für 24,99 € im Early Access. Die Entwickler geben an, dass es aktuell um die 12 Stunden dauert, die komplette Kampagne zu spielen.
Was sagen Spieler dazu? Aktuell ist das Spiel noch ziemlich unbekannt, konnte aber schon einige Fans auf Steam sammeln. Von den 63 Nutzer-Rezensionen sind 74 % positiv, was der Bewertung „Größtenteils positiv“ entspricht (via steam.com / Stand: 28.12.22).
Spieler loben besonders das erfrischende Gameplay, weil der irre Genre-Mix passt. User „Be_The_Chosen_One“ meint etwa:
Das Spiel ist eine Mischung aus verschiedenen Genres. Eine neue Erfahrung, die sich frisch und interessant anfühlt, da es immer einen neuen Aspekt des Spiels zu entdecken gibt. Vom Aufbau meiner Basis über die Verbesserung meines Charakters bis hin zur Automatisierung meiner Einrichtung, damit sie sich selbst versorgt“
Gelobt werden zudem die gute Grafik und die Aliens, die teilweise so niedlich sein sollen, dass man sie nur mit einem schlechten Gewissen erledigen kann.
Bemängelt wird öfter die Performance mit hohen Grafikeinstellungen und der aktuell noch etwas geringe Content. Manch einer hatte beim Trailer zudem eine Open World erwartet und war enttäuscht, dass die Missionen eher gradlinig verlaufen.
In World of Warcraft ist gerade die perfekte Woche für starke Ausrüstung angebrochen. Wir verraten euch, wie ihr an richtig starken Loot herankommt.
Auch wenn World of Warcraft Dragonflight inzwischen einen Monat veröffentlicht ist, jagen viele Spieler noch der besten Ausrüstung hinterher. Klar, die erste Saison ist noch relativ frisch und die besonders knackigen „Mythisch+“-Dungeons stellen vor große Herausforderungen. Da ist jeder Gegenstand mit einem hohen Itemlevel Gold wert und sorgt dafür, dass euer Charakter deutlich stärker wird.
Doch gerade in dieser „WoW-Woche“, die am 28.12.2022 begonnen hat, gibt es richtig starke Beute und die „fast“ geschenkt.
Wie kommt man an die Beute? Dafür müsst ihr mindestens Stufe 70 erreicht haben und eine akzeptable Grundausrüstung haben. In Valdrakken (oder dem Abenteuerführer) könnt ihr eine Quest annehmen, die von euch verlangt, 4 Dungeons auf mythischer Schwierigkeit zu absolvieren. Es ist dafür unerheblich, ob ihr diese Dungeons aus „normal Mythisch“ („M0“) oder auf einer höheren Schlüsselsteinstufe absolviert („M+“). Sobald ihr 4 Dungeons abgeschlossen habt, könnt ihr die Quest in Valdrakken wieder abgeben und eure Belohnungskiste in Empfang nehmen.
Was für Beute kann darin sein? Die Belohnungskiste enthält ein Beutestück aus dem Gewölbe der Inkarnationen auf heroischer Schwierigkeit. Das heißt, im „schlechtesten Fall“ bekommt ihr ein Item mit Itemlevel 402. Das kann aber auch deutlich höher ausfallen. Im besten Fall bekommt ihr sogar einige der „seltenen“ Beutestücke, die dann sogar bis zu Itemlevel 418 reichen! Das dürfte für die allermeisten Charaktere ein dickes Upgrade sein.
Warum gibt es unterschiedliche Itemlevel? Das liegt daran, dass die Beute im Gewölbe der Inkarnationen „gestaffelt“ ist. Die ersten Bosse droppen Gegenstände, die ein etwas niedrigeres Itemlevel haben, während die späteren Bosse bessere Beute bereithalten. Das soll dafür sorgen, dass sich die späteren Bosse lohnender anfühlen, da sie zumeist auch etwas schwieriger zu bewältigen sind.
Die Quest gibt es aufgrund des Dungeon-Events in dieser Woche. Noch bis zum kommenden Dienstag (03.01.2023) habt ihr die Chance, diese Quest abzuschließen. Das bietet sich auch für Zweitcharaktere an, denn gerade einige der „M+“-Dungeons – wie etwa der Tempel der Jadeschlange – lassen sich in wenigen Minuten und auch mit schlechter Ausrüstung auf niedriger Stufe bewältigen.
Welches Item hattet ihr in eurer Belohnungskiste? Konntet ihr euren Charakter verbessern?
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Das Anti-Cheat-System von Call of Duty: Warzone 2 untersucht Statistiken und prüft die Hard- und Software seiner Spieler. Doch das Report-System fließt in die Bewertung ein, wer ein Cheater in CoD Warzone 2 sein soll, was für einige richtig gute Spieler zum Problem werden könnte.
Die Geschichte von Call of Duty: Warzone ist auch eine Story über Cheater. Besonders in den ersten beidem Jahren litt das kostenlose Battle Royale unter einer Cheater-Plage, die erst mit der Einführung des eigens entwickelten Anti-Cheat-Systems RICOCHET langsam abflachte.
Doch auch ein gutes Anti-Cheat-System ist heutzutage keine perfekte Lösung: Cheat-Entwickler finden neue Methoden, um die Technik zu umgehen und Anti-Cheat-Lösungen müssen sich jeden einzelnen Tag weiterentwickeln, um nicht die Kontrolle zu verlieren.
Darum lässt sich RICOCHET von euch unterstützen. Über das Report-System könnt ihr verdächtige Spieler melden. Dadurch werden die gemeldeten Spieler zwar nicht permanent gebannt, können aber einen „Shadowbann“ kassieren. Für richtig gute Spieler ist das allerdings manchmal ein Problem.
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3 Fehler in CoD Warzone 2, die ihr unbedingt vermeiden solltet
CoD Warzone 2: Meldungen können Spielspaß ruinieren
Was ist ein Shadowbann? Da permanente Banns in Call of Duty nur in großen Ausnahmefällen zurückgenommen werden, kassieren verdächtige Accounts erst mal einen Shadowbann.
Stellt euch 2 Fußballfelder vor:
Auf dem einen Feld spielen alle normalen Spieler, schießen sich die Bälle hin und her, haben einen tollen Tag.
Auf dem zweiten Feld zocken die Spieler mit einem Shadowbann. Hier ist die Hälfte der Spieler gedopt, andere benutzen verbotene Stollenschuhe oder feuern Superschüsse aufs Tor wie bei Captain Tsubasa.
Spieler mit einem Shadowbann kommen in ein eigenes Matchmaking und spielen nur mit- und gegeneinander. So möchte Activision Blizzard die verdächtigen Spieler direkt von den unverdächtigen Spielern trennen.
Ihr könnt sogar jederzeit prüfen, ob ihr einen Shadowbann kassiert habt. Typische Anzeichen sind:
Guter Spieler sagen: Verlierer melden sie als Cheater, ruinieren ihnen damit CoD Warzone
Was ist daran das Problem? Es kommt immer wieder zu Berichten über falsche Banns in CoD Warzone. Nach dem Release von Warzone 2 gab es sogar eine kleine „Entbann-Welle“, weil falsche Accounts von einem Perma-Bann betroffen waren.
Berichte über falsche Banns in Call of Duty sind immer ein zweischneidiges Schwert. Verstecken Schummler ihre Cheats oder nutzen nur schwache Hilfsmittel, kann man nur selten genau sagen, ob da geschummelt wird.
Permanente Account-Sperren werden deshalb nur manuell vom Sicherheitsteam bei Call of Duty vorgenommen. Auch hier kann es zu Fehlern kommen, aber dadurch möchte man die Gefahr verringern, die falschen Accounts für immer zu bannen.
Bei den Shadowbanns läuft das anders. Theoretisch kann jeder von uns einen solchen Bann auslösen und genau hier liegt das Problem.
Wird ein Spieler über die Report-Funktion im Spiel zu oft gemeldet, kann es zu einem automatisierten Shadowbann kommen. Richtig gute Spieler kann das den gesamten Spielspaß kosten. Denn richtig gutes Gameplay ist manchmal schwer von Cheating zu unterscheiden.
Dazu kommen zwei weitere Störfaktoren:
Rage
Killcam
Manchmal werden Spieler gemeldet, weil man sich in dem Moment über seine eigene Leistung aufregt. Da ist der Report-Knopf schnell gedrückt, wenn nur minimal etwas an der Killcam nicht stimmt.
Die Killcam selbst führt ebenfalls zu Problemen, denn sie ist ungenau. Was in dem kurzen Replay wie eine Schummelei aussieht, kann durch kleine Ungenauigkeiten bei der Erstellung der Killcams entstanden sein. Eigentlich handelt es sich aber um sauberes Gameplay.
Aktuell kocht das Shadowbann-Thema wieder hoch. Ein Warzone-Streamer steckt seit Weihnachten in einem Shadowbann, wurde entbannt und kassierte direkt wieder einen Shadowbann.
Sein Tweet zum Thema ging durch die Decke und wurde von deutlich mehr User gesehen und kommentiert als seine üblichen Tweets:
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Der Streamer schreibt: „Die Öffentlichkeit durch ein einfaches Meldesystem bestimmen zu lassen, wer ein Cheater ist, nachdem sie [im Spiel] eingesteckt haben, ist das Dümmste, das ich je erlebt habe“.
Einige User fragen nach, ob er denn Beweise für seine Unschuld hätte? Andere stehen dem Streamer bei und empfinden das Meldesystem ebenfalls als problematisch. Manche sagen sogar, das Shadowbann-System ist aktuell kaputt und würde nicht korrekt funktionieren.
Wie steht ihr zu dem Thema? Welche Anti-Cheat-Maßnahmen haltet ihr für sinnvoll, welche vielleicht fürt übertrieben? Lasst einen Kommentar zu Thema da.