Seit kurzem gibt es auf Twitch die Watch Partys. Der deutsche Streamer Marcel “MontanaBlack” Eris findet das Feature zwar gut, doch er würde es mit seiner Community nicht umsetzen.
Was sind Watch Partys? Dieses Feature verbindet den Streaming-Dienst Amazon Prime Video und die Plattform Twitch. Streamer können auf Twitch zusammen mit ihrer Community Filme und Serien schauen, die auf Amazon Prime Video angeboten werden.
Das Feature entstand, weil Amazon auch der Besitzer von Twitch ist. So möchten sie ihre Plattformen untereinander vernetzen.
Das sagt MontanaBlack: Der Streamer wurde am 4. September in seinem Stream auf das neue Twitch-Feature angesprochen. Dort erklärt er dann, warum er die Watch-Partys erstmal nicht nutzen werde. Er wolle nicht einen Teil seiner Community ausschließen, so MontanaBlack.
Streamer will Content weiterhin kostenlos anbieten
Das ist das Video: Wir binden euch hier das Video zum Stream ein, was auf MonatanaBlacks Highlight-Kanal “Richtiger Kevin” hochgeladen wurde:
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So steht MontanaBlack zu Watch Partys: Den Streamer stört der Fakt, dass jeder Zuschauer dieser Party ein Abonnement von Amazon Prime haben muss. Jeder der das nicht hat, kann die Serie nicht mitschauen.
MontanaBlack, der zu den größten Streamern in Deutschland gehört, sagt, dass er damit ja einen Teil der Community ausschließen würde und er das nicht wolle: “Serien mit meiner Community zu schauen bedeutet für mich, nicht einen Teil meiner Community auszuschließen, die kein Amazon Prime haben.”
Der Streamer sagt dann noch: “Jeder Content von mir: TikTok, Instagram, Twitter, YouTube und auch Twitch ist für jeden Mann […] kostenfrei und deshalb fühle ich das nicht so.”
Er findet zwar die Grundidee hinter den Watch Partys gut, doch es sei das Gegenteil von dem, was er aktuell macht, da man eben ein kostenpflichtiges Abo benötigt.
Abschließend sagt MontanaBlack dann noch, dass er generell nicht genau wisse, ob das überhaupt etwas für ihn ist. Er möchte beim Schauen von Filmen und Serien im Bett liegen und entspannen. Dennoch meint er auch, dass es nur sein aktueller Standpunkt ist. Möglicherweise ändere sich daran noch etwas.
Warum bietet Twitch diese Funktion überhaupt an? Es ist eine schlaue Vermarktungsstrategie von Amazon, die die Besitzer von Twitch sind. Immerhin kommen dadurch hunderte neue Abonnenten dazu, wenn ein großer Streamer eine Serie oder ein Film auf Twitch schauen. Als Zuschauer muss man dann nämlich das Abo abschließen.
Hier zieht Amazon klug die Parallele zwischen Prime Video und Twitch und versucht so neue Kunden zu gewinnen.
Eine weitere schlaue Vermarktung von Amazon auf Twitch gab es mit dem Spiel New World
Das neue MMO New World, welches von Amazon entwickelt wird, wurde auf Twitch direkt zu einem Hit. Grund dafür war auch, dass Amazon die Möglichkeiten, die Twitch bietet, schlau ausgenutzt hat.
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In der Rangliste von Valorant aufzusteigen, ist schon im Team nicht leicht. Alleine kann es eine noch größere Herausforderung sein. Der Profi Oscar „mixwell“ Cañellas Colocho verrät, wie ihr selbst solo besser gewinnt. Der Schlüssel ist Kommunikation: Sprecht mit euren Teamkollegen.
Der 24-jährige mixwell war bereits ein Profi in Counter-Strike und hat dort bis 2017 erfolgreich für OpTic Gaming gespielt. 2018 war sein letztes Turnier mit einem ersten Platz auf der DreamHack in Valencia für das Team North (via Liquipedia).
Das rät mixwell: In einem Tweet verrät mixwell, dass es auf die Mentalität ankommt, die ihr beim Spielen verfolgt. Es gebe eine „Losers mentality“ und eine „Winners mentality“, mit der man an die Solo-Queue herangehen könnte. Die sähen aus wie folgt:
Warum ist das wichtig? Ihr solltet nicht einfach den aktuell besten Agenten in Valorant nehmen und für euch spielen, sondern mit dem Team zusammen. In der Zusammenarbeit liegt die Stärke in einem Taktik-Shooter.
Darüber hinaus hilft es nicht, beleidigend zu werden. Toxisches Verhalten führt lediglich dazu, dass alle genervt sind und schlechter spielen. Mit einer positiven Grundeinstellung habt ihr eine höhere Chance, zu gewinnen. Denn jeder ist dann eher motiviert, sein Bestes zu geben – Vor allem, wenn alle so reagieren.
Auch, wenn Niederlagen nerven, solltet ihr euch davon nicht frustrieren lassen oder sogar andere damit anstecken. Wenn ihr Schwierigkeiten ansprecht, könnt ihr gemeinsam eine Lösung finden. Außer, es handelt sich dabei etwa um zu starke Waffen, die genau so bleiben sollen. Da hilft nur Übung.
Fortnite Season 4 – Kapitel 2 brachte einige Superhelden als Skins ins Spiel. Doch der YouTuber LazarBeam erklärt nun 3 davon für Pay2Win, weil ihre Fähigkeiten und ihr Aussehen einen Vorteil schaffen. Das zeigt er in einem Video.
Was sind das für Skins? In Kollaboration mit Marvel brachte Epic verschiedene Superhelden aus dessen Universum zu Fortnite. Sogar der Battle-Pass der Season 4 besteht aus lauter Marvel-Charakteren. Andere Outfits erscheinen im Item-Shop und können separat erworben werden.
Doch genau das Aussehen einiger Marvel-Skins soll laut einem YouTuber Pay2Win sein.
Was ist Pay2Win? Von Pay2Win spricht man, wenn ein Spieler Geld bezahlt, um einen Vorteil im Spiel zu erhalten. Dies kann in verschiedenen Bereichen eines Spiels auftreten. Bei Fortnite wird eigentlich klar im Item-Shop angegeben, dass es sich bei den erwerblichen Skins und Accessoires nur um kosmetische Gegenstände handelt, die keinen Vorteil im Spiel schaffen sollen.
Neue Skins können einen Vorteil verschaffen
Warum sollen genau diese Skins Pay2Win sein? Der YouTuber LazarBeam zeigt in einem Video, welchen Vorteil die 3 Skins Groot, Mystique und Silver Surfer haben können, wenn man diese richtig einsetzt.
Dabei geht es vor allem um die Fähigkeit, sich in der Fortnite-Welt zu tarnen. Die Skins können also mit ihrer Umgebung verschmelzen und den Spieler so „unsichtbar“ machen. Bei Mystique soll ihre Fähigkeit, sich in jeden Skin zu verwandeln, dafür sorgen, dass sie sich unter KI-Bots mischen kann.
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In seinem YouTube-Video testet LazarBeam, wie gut er sich mit diesen 3 Skins auf der Fortnite-Map tarnen kann
Wie der YouTuber sagt: “Es ist erstaunlich, was man in Fortnite machen kann, wenn man Geld ausgibt”. Deshalb spricht er hier von Pay2Win.
Wie funktioniert die Taktik bei Mystique? Bei diesem Skin nutzt der YouTuber den eingebauten Emote, mit dem sich Mystique in jeden Skin verwandeln kann, den sie vor der Verwandlung eliminiert hat.
Damit das Ganze aber zum Vorteil wird, wendet er dies bei den KI-Bots an, die auf der Map verteilt sind. Dann mischt er sich darunter und tut so, als wäre er ein Bot. Seine Gegner erwarten dann keinen “starken” Gegner und spielen eher unvorsichtig.
LazarBeam mischt sich unter die Bots und fällt nicht auf
Das ist aber nicht die einzige Superhelden-Fähigkeit, die ihr im Spiel nutzen könnt. Dafür müsst ihr aber zuerst Mini-Bosse erledigen:
Wie funktioniert die Taktik bei Silver Surfer und Groot? Bei diesen beiden Skins geht es um ihr eigenes Aussehen, mit dem sie sich bei verschiedenen Orten tarnen können. Silver Surfer ist auf eine Tarnung bei der silbernen Statue von Doctor Doom beschränkt.
Groot kann sich leichter bei Bäumen verstecken, da er ein Baum-ähnliches Aussehen hat. Nutzt man diese also am richtigen Ort, kann man sich verstecken und seine Gegner aus dem Nichts überraschen.
Hier sieht man wie der YouTuber jeweils beide Tarnungen anwendete
Mit Groot gewann der YouTuber dann zum Schluss dann wirklich eine Runde, weil er bis in die Top 5 nicht von seinen Gegnern entdeckt wurde.
In Indien hat die Regierung 118 Mobile-Apps sperren lassen, darunter das dort erfolgreiche und beliebte PUBG Mobile. Ein indisches Entwickler-Studio hat nun das neue Spiel FAU-G angekündigt, das viele Ähnlichkeiten zu PUBG aufweist.
Was ist los in Indien? Am 2. September berichteten wir von MeinMMO bereits darüber, dass 118 Mobile-Apps in Indien gesperrt wurden. Grund dafür ist, dass sie die „Integrität von Indien, die Verteidigung von Indien, die Sicherheit des Staats und die öffentliche Ordnung gefährden.“
Betroffen sind sowohl Apps von iOS, als auch Android:
Unter den Apps sind viele Spiele aus China und an denen chinesische Entwickler wie NetEase, die zusammen mit Blizzard Diablo Immortal erstellen, beteiligt sind.
Der indische Entwickler nCORE Games hat nun aber einen eigenen Shooter angekündigt, der schon im Trailer starke Ähnlichkeiten zu PUBG aufweist. Allerdings hat der Titel einen deutlich engeren Bezug zur indischen Geschichte.
https://www.youtube.com/watch?v=3GA0cC3solc
FAU-G als Ersatz für PUBG?
Was ist FAU-G? Schon der Name des Spiels erinnert sofort an das bekannte Battle Royale. Offiziell heißt es “Fearless and United Guards” und soll im Oktober erscheinen. FAU-G klingt dabei wie das Hindi-Wort für Soldat (Phojee) und soll sich um die indische Armee drehen.
Viel mehr als den Trailer und ein Bild gab es bisher jedoch nicht zu sehen.
Das Titelbild ist dabei ein Stock-Foto, zu dem lediglich indische Flaggen und die Logos von nCORE Games und dem Spiel ergänzt wurden. Durch den Kauf einer solchen Lizenz ist die Verwendung legal und unproblematisch, jedoch sehen einige darin eine kurzfristige Aktion, um jetzt von der Sperre von PUBG zu profitieren. Dabei gibt es auch Diskussionen, ob das Spiel nun auf die Schnelle produziert wird.
Das Teaser-Bild zu FAU-G (links) und das Stock-Foto von FanaticalFuturist (rechts).
Wer entwickelt das Spiel? Hinter dem Entwickler-Studio nCORE Games steht der Investor Vishal Gondal. Der hatte mit der Firma Indiagames einen großen Erfolg und verkaufte diese 2011 für 100 Millionen Dollar an Disney.
Laut nCORE Games soll FAU-G schon seit 2019 in Produktion gewesen und der Bann von PUBG Mobile war angeblich nur ein Zufall. Im Team sollen sich mehr als 25 Programmierer, Artits und Designer befinden, die bereits an Top-Titeln in der Vergangenheit gearbeitet haben sollen.
Bisher hat das Studio, das 2019 gegründet wurde, noch kein eigenes Spiel veröffentlicht. Sie gaben zudem bekannt, dass 20% aller Einnahmen durch FAU-G an India’s Breavehearts geht, eine offizielle Organisation in Gedenken an gefallene Soldaten.
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PUBG Mobile war in Indien deshalb so erfolgreich, weil viele Nutzer Zugriff auf ein Smartphone haben. PCs und Konsolen gibt es in dem Land hingegen eher selten.
Jetzt da PUBG Mobile gesperrt wurde, werden viele nach einer Alternative suchen. FAU-G könnte mit einem Release im Oktober bereits zu spät dran sein, denn es gibt noch andere Battle Royales, auf die indische Spieler Zugriff haben.
Der europäische Profi von Modern Warfare Tom ‘Tommey’ Trewen forderte einen Turnier-Gegner auf, während einer gemeinsamen Runde Call of Duty: Warzone seinen Screen zu zeigen, um ihn als Cheater zu entlarven. Der zeigt tatsächlich seine Hacks, meint aber “Das war nur ein Spaß”.
Was war da los? Call of Duty und seine Hacker – was gab’s da nicht schon alles für Geschichten und Videos zu sehen. Die neuste Story: Der europäische Profi Tom ‘Tommey’ Trewen vermutete bei einem Turnier-Gegner Cheats, nachdem einige seiner Zuschauer ihn darauf aufmerksam gemacht hatten.
Der Pro sah sich daraufhin ein wenig Gameplay des Streamers an, meldete sich bei ihm und forderte ihn auf, während eines Matches in der CoD: Warzone mit seiner Face-Cam den Bildschirm zu übertragen. Bei dem Spieler handelt es sich um den Twitch-Streamer “mingostylegaming”.
Die beiden trafen sich also auf eine gemeinsame Runde Battle Royale. Die Diskussionen im Voice-Chat waren direkt hitzig und die Stimmung gespannt. Als das Match losging, konnte man auf dem Bildschirm von “Mingo” tatsächlich kurz eines der bekannten und verhassten Cheat-Fenster sehen, in denen die Schummel-Einstellungen auf die eigenen Vorlieben eingestellt werden.
Als Tommey davon Wind bekam, beendete er sofort das Match und konfrontierte den vermeintlichen Cheater. Dieser meinte, er hätte bloß ein bisschen rumgeblödelt und extra kurz ein Foto gezeigt, das wie die Cheat-Oberfläche aussah. Doch der Profi ließ das nicht gelten und beide können dann gar nicht mehr aufhören, sich gegenseitig zu beleidigen.
Streamer rechtfertigt sein Cheat-Fenster mit einem Witz
Wie sah das aus? Da das alles On-Stream lief, könnt ihr euch das nochmal ansehen.
Der erste Clip zeigt den Start des gemeinsamen Matches und Bilder aus dem Mingo-Stream. In dem Moment, als der Drop-Flieger zum Match-Start durch die Wolken bricht, sieht man kurz ein Fenster, das exakt so wirkt, wie die üblichen Cheat-Programme:
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Der zweite Clip zeigt dann die Aufgabe des Matches, wieder aus der Mingo-Perspektive. Tommy beschuldigt den Streamer des Cheatens und der meint nur “ich habe einen Spaß gemacht, das war nur ein Bild”. Doch Tommy glaubt das nicht: “Wir haben ihn, wir haben ihn”, ist er sich sicher.
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In einem dritten Clip möchte Tommy dann noch beweisen, dass es sich bei dem gezeigten Fenster nicht nur um ein Bild handelt. Mingo zeigte das “Fake-Cheat-Fenster” und Tommy fällt auf, dass die Abmessungen des Bildes überhaupt nicht zu dem gezeigtem Fenster während des Streams passt. Für ihn ist ganz klar, dass es sich hierbei um Cheats handelt:
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Kam es zu einer Strafe für den Cheater? Der Twitch-Kanal von Mingo ist weiter erreichbar und bisher ist unklar, ob der Spieler bei Call of Duty gebannt wurde. Doch das Turnier, auf dem Tommy und Mingo gespielt hatten, sperrte den Streamer bereits aufgrund der vorliegenden Beweise.
Immer wieder kommt es Cheater-Sichtungen in der Free-to-Play-Warzone, auch live zeigen manche Streamer aus Versehen ihre hinterhältigen Tricks:
Besonders fies wird es, wenn es die Hacker auf einen abgesehen haben. Der deutsche Streamer “TarKoffeL” veröffentlichte ein Kritik-Video über das Verwenden von Cheats in der Warzone und wurde daraufhin mehrere Monate von einem Hacker-Trupp verfolgt. Irgendwann verloren aber auch sie die Lust und der Streamer konnte mit einem gekonnten Headshot das Thema endlich abschließen.
Was meint ihr zu dem Vorfall mit mingostylegaming – Cheat oder Joke?
Die League of Legends ist riesig in Südkorea und systemrelevant. Ein Politiker schlägt jetzt vor, die Gesetze des Landes zu ändern, damit E-Sport-Stars wie der LoL-Spieler Lee „Faker“ Sang-Hyeok oder die Popstars von BTS ihren Wehrdienst verschieben können. So wäre es ihnen möglich, ihre Karriere fortzusetzen.
Das ist die Situation:
In Südkorea müssen Männer ihren Wehrdienst antreten und ableisten. Mit 19 werden die Männer gemustert und müssen dann mindestens 18 Monaten lang zu den Streitkräften, wenn sie tauglich sind. Spätestens mit 25 Jahren werden sie eingezogen.
LoL-Superstar Faker ist jetzt 24 Jahre alt. Nach der aktuellen Lage wäre er demnächst für den Wehrdienst fällig. Dann wäre seine Karriere als LoL-Star wohl vorbei. Der Wehrdienst ist mit einem Leben als LoL-Profi nicht zu vereinbaren.
Jetzt schlägt ein Politiker eine Gesetzes-Änderung vor, um Faker das Karriere-Ende zu ersparen. Den Wehrdienst müsste er erst mit 30 antreten, wenn der Kongress seiner Eingabe folgt.
“Elite der Kunst und Kultur”
Das ist die Gesetzes-Änderung: Der Politiker Jeon Yong-Gi hat eine Gesetzes-Änderung vorgeschlagen, die „exzellente Persönlichkeiten in der Kultur und Kunst“ betrifft. Es sind als Beispiele ausdrücklich die K-Pop-Band BTS und der E-Sport-Star Lee „Faker“ Sang-hyeok aufgeführt.
Die sollten ihren Wehrdienst erst mit 30 Jahren ableisten müssen.
Eine ähnliche Ausnahmeregelung gilt jetzt bereits für koreanische Männer, die sich um die Kunst und den Sport verdient gemacht haben. Bislang waren mit dieser Ausnahmeregeln vor allem Olympioniken, klassische Musiker, Schauspieler und Regisseure gemeint – nun sollen es auch E-Sportler und Pop-Stars sein. Wer eine weiterführende Schule besucht, kann den Wehrdienst in Südkorea ebenfalls aufschieben.
Vor einigen Jahren hatte Südkorea ihren Sportlern mit “Gold bei Olympia”- Perspektive das Privileg gewährt, den Wehrdienst zwei Jahre aufzuschieben. Die mussten dann lediglich eine 4-wöchige Grundausbildung absolvieren.
Der Politiker begründet seine Entscheidung: Das sei keine Ausnahmeregelung, sondern das Gegenteil davon. BTS und Faker hätten sich dieselben Chancen verdient, den Wehrdienst hinauszuzögern, wie Universitäts-Studenten. Der Politiker spricht von einer “Elite in der Kultur.”
Das steckt dahinter: Die Gesetzesänderung zeigt, welchen großen Einfluss der E-Sport und K-Pop in Südkorea haben. Beide werden offenbar als „systemrelevant“ angesehen und die Politik beschäftigt sich mit ihnen.
Sie sollte wegen eines Vergehens in LoL zurücktreten.
In Südkorea ist LoL ein Politikum
Wie wichtig Gaming für Südkorea ist, sieht man an Ryu Hyo-young. Die bekam als Politikerin im März Ärger, weil sie ihren LoL-Account 2014 geteilt hatte. Der Vorwurf war: Sie hätte sich von einem stärkeren Spieler boosten lassen.
Ein anderer Politiker hielt ihr das als Charakterfehler vor, der einer politischen Karriere im Wege stehen würde. Der Politiker, der die Vorwürfe brachte, kennt sich im Thema aus. Denn der war ebenfalls mal Pro-Gamer, aber in Starcraft, nicht in LoL.
Die ehemaligen Progamer, die jetzt Berufspolitiker sind, werden sicher Verständnis für die Eingabe haben, die Fakers Karriere in LoL verlängern soll. Ob die Politik die Gesetzesänderung durchwinkt, bleibt trotzdem abzuwarten:
Die Rangliste von Season 21 in Diablo 3 zeigt, welche Solo-Klasse gerade das Feld anführt und wer weit weg vom Schuss ist. Auf Platz 1 und 2 gibt es einen knappen Kampf.
Um was geht es? Auf MeinMMO schauen wir regelmäßig in die Rangliste der aktuellen Season von Diablo 3 und analysieren, wer da gerade abgeht und wo es noch Potenzial gibt.
Vor etwa 2 Monaten startete Season 21 in Diablo 3. Das war am 3. Juli. Seit dem ging es in der Bestenliste steil nach oben. Inzwischen sind Spieler schon bei der höchsten Schwierigkeit der Großen Nephalemportale, Stufe 150, angekommen. Während sich Platz 1 und Platz 2 der Solo-Rangliste noch darum prügeln, wer schneller Stufe 150 abschließt, müssen die anderen Klassen erstmal überhaupt so hoch kommen.
Wir zeigen euch hier einen Überblick darüber, wer aktuell das Feld anführt.
Bestenliste von Season 21 in Diablo 3 – 7. September
Was sieht man hier? Wir schauen hier auf den aktuellen Stand der saisonalen Solo-Rangliste von Season 21 in Diablo 3 im Softcore. Stand: 7. September, um 12:43 Uhr.
Welche Builds spielen die Leute? Wir verlinken euch hinter der jeweiligen Zeit des Spielers sein Heldenprofil. So könnt ihr dann direkt auf der Webseite von Blizzard nachschauen, welches Gear und welche Fähigkeiten der Spieler aktuell nutzt. Bedenkt aber, dass die Builds, die beim Aufstellen der Bestzeiten getragen wurden sich inzwischen schon wieder verändert haben.
Was ist das Besondere daran? Im Vergleich zu unserem Ranglisten-Einblick im August konnte der Barbar jetzt einige Minuten in der Rangliste gutmachen. Im letzten Monat führte noch der Dämonenjäger, der jetzt aber seine Spitzenposition abgeben musste.
Doch wie ihr erkennt, liegen nur etwa 3 Minuten zwischen Platz 1 und Platz 2. Es ist also möglich, dass der Dämonenjäger in den nächsten Wochen nochmal nach oben schießt und den Barbaren von seinem Thron stößt.
Der Totenbeschwörer hat bisher noch nicht Stufe 150 erreicht – Der Dämonenjäger scheint deutlich überlegen
In World of Warcraft Classic schieben viele Spieler gerade Frust. Sie warten noch immer auf Ahn’Qiraj – denn es will einfach nicht öffnen.
In World of Warcraft Classic läuft gerade wieder einiges nicht rund. Davon kriegen Spieler auf den großen, belebten Realms kaum etwas mit. Die eher „kleineren“ Realms allerdings tun sich ausgesprochen schwer, denn ein versprochenes Feature funktioniert schlicht nicht. Darum können viele Server noch nicht am Spaß in Ahn’Qiraj teilnehmen.
Was ist das Problem? In den aktuellen Raid Ahn’Qiraj von World of Warcraft kommen die Spieler nur, wenn die Tore von Ahn’Qiraj auf ihrem Realm bereits geöffnet wurden. Das benötigt nicht nur den Abschluss einer sehr langen Questreihe, die einen Spieler zum Skarabäusfürsten macht, sondern auch eine massive Sammel-Aktion des ganzen Realms. Beide Fraktionen müssen hunderttausende Ressourcen farmen und abgeben, damit die Truppen der Horde und Allianz sich auf den Weg machen können.
Eigentlich gibt es hier ein „Auto-Complete“-Feature. Das soll dafür sorgen, dass WoW nach einiger Zeit „von alleine“ Ressourcen sammelt und so den Fortschritt des Events unweigerlich vorantreibt. Das ist allerdings auch nach über 40 Tagen nicht der Fall. Der Zählerstand auf vielen Realms hat sich kaum verändert.
Darum ist das ärgerlich: Schon in der Ankündigung des Events hatte Blizzard angekündigt, dass das Spiel nach einer Weile „automatisch“ Ressourcen sammelt und so der Abschluss der großen Sammel-Quest irgendwann von alleine stattfindet. Darauf haben sich offenbar viele Spieler auf den etwas ruhigeren Realms verlassen und schauen nun in die Röhre.
Viele Spieler sind noch immer aus Ahn’Qiraj ausgesperrt.
Die Sorge vieler Spieler ist: Ahn’Qiraj wird erst in Wochen oder Monaten geöffnet, weil das automatische Sammeln fehlt. Auf vollen Realms waren die Spieler schon nach einem Tag fertig. Die Befürchtung ist, dass sich Ahn’Qiraj auf diesem Realms erst sehr spät oder gar nicht öffnen wird – vielleicht sogar erst nach dem nächsten großen Patch, der schon Naxxramas bringt. In dem Fall würde tausenden Spielern ein ganzer Raid-Tier fehlen, wodurch ein guter Teil der Classic-Erfahrung verloren geht.
Eine Reaktion von Blizzard gibt es bisher zu diesem Thema noch nicht. Da die Problematik aktuell aber fast täglich im Subreddit von WoW Classic aufkocht, dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis ein entsprechender Fix aufgespielt wird.
Ist euer Realm auch von der Problematik betroffen? Oder spielt ihr auf einem der vollen Realms, die das Event bereits an Tag 1 abgeschlossen haben?
Der Streamer DrDisrespect zeigt sich begeistert vom kommenden Call of Duty: Black Ops Cold War. Laut seinen Aussagen könnte der neue Teil das “beste Call of Duty” aller Zeiten werden.
Das ist passiert: Im YouTube-Stream am 2. September redet DrDisrespect über den neuen CoD-Teil. Seiner Meinung nach scheint es aktuell richtig gut zu klingen und allein der Punkt, dass das Studio Treyarch den neuen Teil entwickelt, spreche für Cold War. Es gibt auch schon zahlreiche Infos zu Cold War.
Er nennt dann gleich mehrere Punkte, weshalb dieses CoD sogar noch besser als Black Ops 2 werden könnte, was für viele CoD-Veteranen, DrDisrespect eingeschlossen, das wohl beste CoD aller Zeiten war.
“Das beste CoD aller Zeiten” – Aber warum?
Das ist der Stream: Zunächst binden wir euch den Stream von YouTube ein. DrDisrespect streamt jetzt auf YouTube, nachdem er lebenslang von Twitch gebannt wurde. Ab Minute 43:20 spricht der Streamer über das neue CoD:
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Der Streamer spricht dabei mehrere Punkte an. Zusammenfassend sagt er dann: “Es wird fantastisch werden und ich sage es jetzt gleich, ich glaube, das Cold War besser als Black Ops 2 wird. Ich weiß, ich habe es gesagt, ich glaube, es wird das beste Call of Duty aller Zeiten”
Warum meint das der Streamer? Als ersten Punkt nennt er dafür das Entwickler-Studio Treyarch. Dieses Studio steckte bereits hinter anderen Black-Ops-Teilen und lieferte seiner Meinung nach stets starke Leistungen ab. Treyarch liege mit ihren Releases “nie daneben”, so DrDisrespect.
Dazu spricht er noch an, dass die CoD-Liga mit Cold War zurück zu einem 4-gegen-4 kehren wird. In Modern Warfare ist es bisher ein 5-gegen-5, was bei vielen Teams für Verwirrung sorgte. Immerhin musste man sich so einen weiteren Teampartner hinzuholen, was nun in Cold War wieder rückgängig gemacht wird.
Abschließend erklärt der Streamer nochmal in einem Satz, warum Cold War das beste CoD aller Zeiten wird: “Ich denke, bei allem, was mit Warzone, dem Battle Royale und dem dortigen plattformübergreifenden Spielen passiert, dazu die Einführung in einen neuen Treyarch-Titel und die Rückkehr auf 4v4, weiß man es einfach.”
DrDisrespect macht also vor allem die Entwicklung der Warzone, das neue 4-gegen-4 und die Entwickler Treyarch dafür verantwortlich, dass Cold War so stark werden soll.
Wie sehen andere Spieler das? Die Stimmung rund um Cold War ist gut. Grundsätzlich freut mich sich auf den neuen CoD-Teil, auch wenn es hier und da einige Zweifel gibt.
Das MMORPG Wild Terra 2 startet im Dezember die Early-Access-Phase über Steam. Doch was erwartet euch überhaupt im Spiel? Ihr könnt schon vorm Release ins neue Online-Rollenspiel reinschauen.
Was ist Wild Terra 2? Das MMORPG versetzt euch in eine große mittelalterliche Welt, in der ihr euren eigenen Weg gehen könnt. Es handelt sich um ein Sandbox-Spiel, in dem ihr keiner vorgegebener Story oder Quests folgt.
Im Grunde erinnert das Spielprinzip stark an den Klassiker Ultima Online oder das MMORPG Fractured, das wie Wild Terra 2 gerade noch in der Entwicklung steckt.
Ihr lebt das Leben eines Schmieds, Fischers, Alchemisten, Seemanns, Händlers, Bauern oder Jägers oder tut einfach, was ihr wollt. Dazu ist es aber nötig, in der gefährlichen Welt zu überleben.
Ihr baut euch einen Unterschlupf, den ihr zu einem Haus oder einer Festung erweitert und könnt gemeinsam mit anderen Spielern sogar Städte gründen und verwalten.
PvP spielt ebenfalls eine Rolle. Es ist beispielsweise möglich, Belagerungen zu starten, um Festungen und Städte zu erobern.
Darüber hinaus beteiligt ihr euch an Raids und macht gemeinsam Jagd auf gefährliche Bossmonster.
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Wild Terra 2 ist für Sandbox-Fans ein interessantes MMORPG.
Die Welt wird größer und größer
Was ist das Besondere am MMORPG? Wild Terra 2 besitzt den Untertitel „New Lands“. Und das hat einen Grund. Das Spiel startet mit einem großen Kontinent, soll aber pro Season um neue Länder erweitert werden. So wächst die Spielwelt nach und nach an.
Diese neuen Gebiete bringen weitere Biome, neue Kreaturen und sogar Regeländerungen mit sich. Beispielsweise kann auf einem neuen Kontinent ein ewiger, harter Winter herrschen und ihr müsst euch an diese Gegebenheiten anpassen. Es ist dann extrem schwer, unter diesen rauen Bedingungen etwas anzubauen oder überhaupt Nahrung zu finden.
Wer sich dieser Herausforderung stellt, der darf aber mit umso wertvolleren Belohnungen rechnen.
Gab es auch ein Wild Terra 1? Wild Terra 1 könnt ihr bereits seit Ende 2017 über Steam spielen. Im Grunde ist das Spielprinzip ähnlich zu Teil 2. Es handelt sich ebenfalls um eine Sandbox, in der ihr in einer Fantasywelt überleben und euren eigenen Weg gehen müsst.
Allerdings ist Wild Terra 1 ein 2D-Spiel, während Teil 3 auf 3D-Optik setzt.
Wenn ihr mal reinschnuppern wollt, dann könnt ihr das sogar gratis tun. Wild Terra 1 ist ein Free2Play-Spiel.
Wild Terra 2 könnt ihr schon jetzt in der Beta testen.
Wann kommt Teil 2? Der Start der Early-Access-Version von Wild Terra 2 ist für Dezember 2020 geplant. Ein Tag wurde noch nicht genannt.
Es ist allerdings jetzt schon möglich, reinzuspielen. Möchtet ihr Zugang zur aktuellen Beta haben, dann könnt ihr euch auf der offiziellen Website des MMORPGs eines der Gründerpakete kaufen. Für 49,99 Euro gibt es das Settler Access Pack, mit dem ihr direkt Zugang zur Beta erhaltet.
Bedenkt aber, dass es während der Testphase zu Wipes kommt und euer Fortschritt immer wieder gelöscht wird.
Der Streamer Jaryd „summit1g“ Lazar hat seinen Fans gedroht, weniger auf Twitch zu streamen oder sogar ganz von der Streaming-Plattform weg zu gehen, denn die Zuschauer vermiesen ihm den Spaß. Nach der Drohung streamte er aber täglich bis zu 13 Stunden weiter. Das scheint auch der Grund seiner Probleme zu sein.
summit1g ist einer der fleißigsten und größten Streamer auf Twitch. Er ist neben dem Kanadier xQc der Favorit auf die Twitch-Krone 2020 und reißt dafür ein riesiges Pensum ab: Er streamt täglich zwischen 10 und 13 Stunden und hat sich eine gewaltigen Zuschauerschar aufgebaut.
In den letzten 180 Tagen war summit1g 1900 Stunden auf Sendung. Also jeden Tag über 10,5 Stunden live – ohne Urlaub, Wochenende oder Krankentage.
Das setzt ihm zu. In letzter Zeit kriselt es ein wenig zwischen ihm und seinen Zuschauern:
Das war die Drohung: Summit1g hatte Ende August keinen guten Tag. Eigentlich ist der Twitch-Star im Moment vor allem in DayZ aktiv, aber jetzt schaute er mal mit seinem Kumpel shroud in Fall Guys rein, doch der Twitch-Chat setzte ihm augenscheinlich stark zu.
Irgendwann hatte summit1g den Kanal voll und sagte dem Twitch-Chat seine Meinung:
Ihr Jungs wisst echt, wie ihr einem den Spaß versauen könnt, vielen Dank. Ich denke jetzt ist die richtige Zeit dafür, um zu sagen, dass ich darüber nachdenke, weniger zu streamen. Vielleicht nehm ich mir ein paar Tage die Woche frei.
Ich denke, hier ist echt die Grenze überschritten. Wir spielen Fall Guys. Wenn ich nicht mehr Spaß dabei haben kann, Fall Guys mit euch zu spielen, weiß ich echt nicht, was ich noch spielen soll.
Ich denke Twitch wird immer schlechter. Wenn ihr mir sogar hier den Spaß verderbt, weiß ich nicht mehr, ob ich noch länger auf Twitch sein will. Vielleicht lass ich den Vertrag auslaufen. Werden wir sehen.
summit1g
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Während er das sagt, sind Leute im Chat entsetzt. Das könne er doch nicht machen. Man hasse den Twitch-Chat ja auch. Wer hätte da was Böses gesagt?
Was stört ihn? Summit1g sagt, die „Toxizität“ auf Twitch würde ständig zunehmen und ihm das Spielen und Streamen vermiesen. Es würde immer schlimmer werden in letzter Zeit. Twitch hätte eine Wandlung zum Schlechten hingemacht.
Früher habe er gestramt, weil es mehr Spaß gemacht hat, vor Publikum zu spielen, als ganz allein. Aber jetzt hätte er mehr Lust mit seinen Kumpels zu spielen, ohne dass ihm wer zuschaut.
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Einige Zeit später ist alles wieder gut: “Manchmal raste ich halt aus und laber Mist.”
„Nehmt nicht alles ernst, was ich sage“
So ging es weiter: Nach dem Statement von summit1g streamte er die nächsten Tage sein volles Programm mit bis zu 12 Stunden täglich.
Später erklärte er: Manchmal, wenn er spiele, rege er sich auf. Videogames und sein Stream seien eben sein Leben, da sei er leidenschaftlich.
Sein Leben drehe sich um diese beiden Dinge. Wenn er sich in was reinsteigere, raste er manchmal aus und sage was, das die Leute nicht so ernst nehmen sollten.
Wenn er „salty“ und „mad“ werde, also weinerlich und wütend, dann sage er „Scheiße, die er nicht so meine.“
Gefangener der eigenen Zwänge
Das steckt dahinter: Das Problem von summit1g ist, dass er wenig Handhabe hat, seinem Chat zu drohen.
Denn Drohungen laufen gegen seine eigenen Vorlieben und Interessen:
summit1g möchte ja möglichst viel streamen: Er ist ein Grinder durch und durch.
er möchte einen lebendigen, aktiven Twitch-Kanal, der nur so an ihm vorbeirauscht, denn das gibt ihm ein gutes Gefühl
von Twitch wegzugehen, nach so vielen Jahren und nachdem der Kanal auf 5,34 Millionen Follower gewachsen ist, scheint fast undenkbar. Zudem hat er erst im Mai 2020 einen großen Vertrag unterschrieben
Die naheliegenden Lösungen für seine Probleme wären:
Öfter mal wirklich einen Tag frei zu machen und zu entspannend.
Den Chat in einen „Sub only“-Mode zu stellen. Dann können nur Spieler chatten, die auch ein kostenpflichtiges Abo laufen haben. Allerdings will summit1g das nicht, denn dann sei ihm „der Chat zu lahm“ und es gefällt ihm auch nicht. Und einen Tag oder gar mehrere Tage frei nehmen, scheint ihm auch gegen den Strich zu gehen.
Man sieht an summit1g, dass selbst die härtesten und erfahrensten Streamer auf Twitch unter dem riesigen Pensum leiden, wenn sie wirklich „der Top-Star“ auf der Plattform sein wollen. Denn dazu gehört ein fast unmenschliches Arbeitspensum.
Schon 2017 hatte der Streamer Professor Broman gesagt, er hat Angst Twitch frisst sein Leben auf. Der Streamer sagte damals: Der einzige, der letztlich die Kamera abschalten könne sei gleichzeitig derjenige, der am meisten davon profitiere, wenn die Kamera immer läuft.
Dieses Phänomen hat sich in den letzten Jahren verfestigt und bestätigt: Die Streamer entscheiden selbst, wie lange sie auf Sendung sind und wie viele Pausen sie sich gönnen. Dabei treffen sie wohl keine sehr gesunden Entscheidungen.
xQc (rechts) ist genauso erfolgreich wie summit1g und genauso durch im Moment.
Mammut-Schichten ohne Urlaub fressen die 2 größten Twitch-Streamer auf
summit1g und der Kanadier xQc sind die größten Streamer auf Twitch, weil sie jeden Tag Doppel-Schihten abreißen mit Streams über 10, 12 oder 13 Stunden. Es ist kein Wunder, dass beide so erfolgreiche Streamer unter dieser dauerhaften Überbelastung leiden.
In Pokémon GO sind starke Angreifer besonders wichtig in Raids. Wir stellen euch hier 5 Pokémon vor, die ihr in fast jedem Raid nutzen könnt und ihr unbedingt im Team haben solltet.
Das zeigt die Liste: Wir stellen euch Pokémon vor, die generell einen starken Angriffswert haben und auch als allgemeiner Angreifer durchgehen. Sie sind zudem von Typen, die oft in Raids verlangt werden.
Manche Typen werden nämlich häufiger gebraucht, weil legendäre Raid-Bosse oftmals von den gleichen Typen sind. Die Konter-Pokémon ändern sich dann also nur selten.
Es bedeutet aber nicht, dass jedes dieser Pokémon aus der Liste auch generell gegen jedes Monster eingesetzt werden kann. Effektivitäten sind immer noch am wichtigsten.
Wichtige Pokémon für starke Raid-Bosse
Die folgende Auswahl von Pokémon eignet sich für viele Raids von Stufe 1 bis Mega-Raids in Pokémon GO:
Mewtu
Was ist das für ein Pokémon? Das legendäre Pokémon ist wohl das beste Beispiel für ein Monster, was auf keinen Fall im Team fehlen sollte. Es ist unfassbar vielseitig und hat zudem einen hohen Angriffswert, wodurch es fast überall ordentlich Schaden macht.
Mewtu hat Lade-Attacke von 7 verschiedenen Typen. Dazu gehören:
Flammenwurf (Feuer)
Eisstrahl (Eis)
Psychokinese (Psycho)
Psychostoß (Psycho)
Spukball (Geist)
Donnerschock (Elektro)
Fokusstoß (Kampf)
Hyperstrahl (Normal)
Manche der Attacken kann Mewtu mittlerweile nicht mehr durch eine normale TM lernen. Ihr könnt es aber durch die Top-Lade-TM jede der Attacken beibringen.
Jede der Attacken macht Mewtu bei dem jeweiligen Typ zu einem soliden und teilweise sogar zum besten Angreifer. Ihr solltet also definitiv ein oder mehrere Mewtu im Team haben, denn damit seid ihr gegen fast jedes Pokémon effektiv.
Wie bekommt man Mewtu? Das legendäre Pokémon ist aktuell gar nicht zu bekommen. Es gab es für eine Zeit in den EX-Raids und danach auch mehrfach in den normalen Level-5-Raids. Aktuell könnt ihr es nur bekommen, wenn ihr es ertauscht oder, wenn ihr es als Belohnung aus der Victini-Forschung noch nicht abgeholt habt.
Rayquaza
Was ist das für ein Pokémon? Unter den Drachen-Angreifern ist Rayquaza die Spitze. Es hat einen soliden Angriffswert und die besten Drachen-Attacken. Der Typ Drache ist nur gegen wenige Typen (Stahl und Fee) nicht sehr effektiv. Dadurch teilt Rayquaza gegen fast jedes Pokémon soliden Schaden aus.
Vor allem gegen andere Drachen-Pokémon ist Rayquaza eine echte Waffe. Drachen-Pokémon findet man oft in Raids und in den meisten Fällen ist Rayquaza der Top-Konter.
Ihr solltet also vor allem wegen der zahlreichen Drachen-Pokémon, die in Raids auftauchen, ein Rayquaza am Start haben. Damit seid ihr bestmöglich aufgestellt.
Wie bekommt man Rayquaza? Ähnlich wie Mewtu, gibt es Rayquaza nur in legendären Raids. Aktuell ist Rayquaza aber gar nicht zu erhalten. Ihr müsst es euch also durch einen Tausch holen.
Darkrai
Was ist das für ein Pokémon? Als Angreifer der Typen Unlicht und Geist ist Darkrai eine echte Waffe. Es ist mit Abstand der beste Unlicht-Angreifer im Spiel und dadurch vor allem gegen die zahlreichen Psycho-Pokémon in Raids nützlich.
Psycho-Pokémon sind die häufigsten legendären Pokémon, sodass man dagegen immer ein starkes Team haben sollte. Darkrai ist da die beste Wahl.
Nicht nur als Unlicht-Angreifer ist Darkrai stark. Es lernt auch die Geist-Attacke Spukball, weswegen es bei diesem Typ auch nützlich ist.
Wie bekommt man Darkrai? Hierbei handelt es sich um ein mysteriöses Pokémon, was durch Level-5-Raids freigeschaltet wurde. Aktuell ist es aber nicht in den Raids. Ihr könnt Darkrai auch nicht tauschen, da es mysteriös ist. Hier hilft also nur warten.
Despotar
Was ist das für ein Pokémon? Despotar ist zwar nicht der beste Angreifer, aber gehört zu den besten Monstern von Typ Gestein und Unlicht. Beide Typen sind oftmals gefragt in Raids und da ist ein Despotar häufig die bessere Wahl als das vorgeschlagene Team.
Ein gutes Despotar sollte also eurem Team nicht fehlen, denn damit könnt ihr oftmals effektiv angreifen und zudem ist es auch in Arena-Kämpfen oftmals nützlich.
Wie bekommt man Despotar? Dieses Pokémon ist von der Liste her wohl am leichtesten zu bekommen. Es ist oftmals in Level-3-Raids (ehemals Level-4-Raids) zu finden. Außerdem könnt ihr es aus Larvitar entwickeln, das es sogar in Wildnis gibt. Dafür benötigt ihr 125 Bonbons.
Lucario
Was ist das für ein Pokémon? Hiermit habt ihr den besten Angreifer von Typ Kampf. Dieser Typ ist in Raids durchaus oft zu gebrauchen und dann habt ihr mit Lucario einen starken Angreifer, der vor allem mit Aurasphäre eine richtig gute Lade-Attacke besitzt.
Lucario ist in zahlreichen Raids nutzen, aber auch in anderen Situationen nicht zu verachten. Es besiegt die zahlreichen Arena-Verteidiger wie Heiteira oder Relaxo problemlos und auch bei Rocket-Kämpfen ist Lucario eine echte Waffe.
Wie bekommt man Lucario? Das ist die Weiterentwicklung von Riolu. Das Baby-Pokémon ist nur in 10-km-Eiern zu bekommen und da auch ziemlich selten. Alternativ könnt ihr es auch ertauschen.
Wenn ihr noch mehr starke Angreifer sucht, dann schaut in die MeinMMO-Liste der besten Angreifer in 2020 vorbei. Dort zeigen wir euch von jedem Typ das beste Pokémon.
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Der Streit zwischen Epic Games und Apple bezüglich des Online-Shooters Fortnite geht in die nächste Runde. Epic will Apple gerichtlich dazu zwingen, das Spiel wieder in den App Store aufzunehmen. Denn die Spielerzahlen brechen massiv ein.
Daraufhin verklagte Epic Games Apple und auch Google. Es folgte ein Streit, bei dem Apple drohte, alle Entwickler-Accounts von Epic-Enwicklern zu schließen und dies schließlich durchführte. Dadurch schnitten sie die Entwickler von den iOS- und Mac-Tools ab, was zu katastrophalen Folgen für Spiele mit der Unreal Engine führte. Ein Gericht entschied zwar, dass Apple die Zugänge wieder freigeben musste, doch Fortnite ist nach wie vor aus dem App Store ausgeschlossen.
Grund hierfür ist, dass Richterin Yvonne Gonzalez Rogers nicht davon ausging, dass Epic Games ein größerer Schaden entstanden sei und, weil das Unternehmen ihrer Meinung nach die Richtlinien von Apple mit Absicht missachtet hat.
Apple bot Epic Games allerdings sogar an, das Spiel wieder in den Store aufzunehmen (via macrumors), wenn die V-Bucks der iOS-Version wieder ausschließlich darüber verkauft werden. Doch Epic besteht darauf, die Ingame-Währung direkt anbieten zu können. Damit will das Unternehmen die 30% Abgabe an Apple für jeden Verkauf sparen. Laut Epic geht es hier um Gerechtigkeit und bessere Konditionen für Spiele-Entwickler.
Die V-Bucks waren Stein des Anstoßes für den Streit zwischen Epic Games und Apple.
Apple ist für Fortnite sehr wichtig
Was verlangt Epic Games jetzt? Epic Games möchte Apple gerichtlich dazu zwingen, Fortnite wieder in den App Store aufzunehmen. Denn laut dem Unternehmen hat der Bann schwerwiegende Auswirkungen.
In einem neuen Schreiben an das Gericht ist zu lesen:
Die Zahl der täglich aktiven User auf iOS ist seit der Entfernung von Fortnite aus dem App Store um über 60% zurückgegangen.
Laut Epic ist iOS mit 116 Millionen registrierten Nutzern die größte Plattform für Fortnite. Angeblich nutzen fast ein Drittel der 350 Millionen registrierten Fortnite-Nutzer den App Store von Apple.
Und diese 116 Millionen User sollen auch nur über iOS spielen und keine andere Plattform nutzen. Daher befürchtet das Unternehmen, diese Spieler komplett verloren zu haben.
Für Epic Games ist Fortnite mehr als nur ein Spiel. Es soll eine virtuelle Welt werden.
Epics Pläne wurden gestört: Epic Games erklärt weiter, dass die Zukunftspläne für Fortnite nun durch die Aktionen von Apple massiv durcheinander gebracht worden seien. Denn das Unternehmen hat noch großes mit dem Online-Shooter vor.
Die Entfernung von Fortnite aus iOS behindert auch eine wichtige Initiative: die Entwicklung von Fortnite zu einem vollwertigen ‘Metaversum’, einem vielseitig nutzbaren, beständigen, interaktiven virtuellen Raum. Ein Schaden wie dieser an Epics Flaggschiff-App kann nicht in Zahlen berechnet werden.
Der Erfolg der Entwicklung von Fortnite zu einem Metaversum hängt davon ab, dass eine große User-Basis vorhanden ist, welche die Interaktion im Metaversum für potenzielle neue Nutzer zu einem besseren Erlebnis macht.
Was hat das zu bedeuten? Fortnite soll laut Epic in Zukunft zu viel mehr als nur einem Spiel werden. Es ist geplant, eine Art virtuelle Welt zu erschaffen, in der die User miteinander interagieren. Das Spielen ist dabei nur ein Teil.
Es soll mehr Events wie Konzerte oder Kinofilme geben und Spieler bekommen einen virtuellen Raum, um sich zu treffen und miteinander zu kommunizieren. Das funktioniert aber nur mit möglichst vielen Usern. Fallen jetzt so viele Spieler durch den Bann von Apple weg, könnten diese großen Pläne gefährdet sein.
Wie das Gericht auf das Schreiben von Epic Games reagiert, ist noch nicht bekannt.
Bungie hat uns da wohl einen Hinweis gegeben und verraten, welche 3 Waffen-Exotics in Destiny 2 Beyond Light endlich ihr Upgrade zum Meisterwerk inklusive Katalysator erhalten.
Um diesen Hinweis geht’s: Häppchenweise veröffentlicht Bungie Informationen zur kommenden Erweiterung Beyond Light (Jenseits des Lichts), die am 10. November erscheint. Im letzten TWaB war das Thema eigentlich die Überarbeitung von Titeln und Triumphen, aber auf dem gezeigten Material aus der Erweiterung, versteckten sich spannende Hinweise.
Im überarbeiten Menü befindet sich ein Reiter für Exotische Katalysatoren. Verziert wird die Karte mit Bildern von Waffen-Exotics. 3 der dort aufgeführten Knarren besitzen derzeit keinen solchen Katalysator.
Da Bungie es liebt, solche Hinweise vorab zu verstecken und die Hüter rätseln zu lassen, dürfte dies kein Zufall oder Platzhalter sein. Schaut selbst:
So sieht der Triumph-Tab in Beyond Light aus – Bei den “Exotischen Katalysatoren” finden wir 3 neue Gesichter
Leviathan-Hauch: Der schwere Bogen ist der einzige Vertreter seiner Art, der Power-Muniton benötigt. Dafür schlagen die Pfeile so heftig ein, dass sie eine Explosion erzeugen und Gegner wegschleudern – Leider ist die Waffe aufgrund der Konkurrenz im Power-Slot nicht sehr beliebt.
Todbringer: Der Raketenwerfer ist eigentlich eher ein Mörser. Nach dem Abschuss fliegen die Projektile hoch in die Luft und suchen sich dann von alleine ihre Beute.
Erben-Erscheinung ist eine Gatling Gun, die schnell Schaden verursacht und den Träger mit einem Schild schützt – Die wuchtige Kabal-Waffe ist schon jetzt recht beliebt.
Ob die gezeigten exotischen Upgrades dann direkt zum Start von Beyond Light zur Verfügung stehen, wissen wir derzeit noch nicht. Wünschenswert wäre es aber, denn die Katalysatoren können aus vergessenen Schießeisen im Handumdrehen richtige Killer-Waffen machen.
Denkt ihr, dass auch die 3 neuen Katalysatoren den Exotics einen Aufwind geben werden? Nutzt ihr die Waffen sogar jetzt schon gerne? Sagt uns doch in den Kommentaren, welche Exotics ein Upgrade nötig haben.
Ihr wollt mit WoW: Shadowlands einen Todesritter oder Dämonenjäger spielen? Dann solltet ihr sie besser schon heute erstellen.
Mit dem großen Pre-Patch 9.0 in World of Warcraft wird sich einiges ändern. Eine der wichtigsten Neuerungen ist dabei der Level-Squish, der alle Charakter-Level und Werte reduziert. Doch damit geht auch eine andere Neuerungen einher, die vor allem Todesritter und Dämonenjäger betrifft. Wer eine dieser beiden Klassen spielen will, sollte damit jetzt anfangen, um Zeit zu sparen.
Was passiert mit dem Pre-Patch? Mit dem Patch 9.0 ändert sich die Level-Erfahrung für Todesritter und Dämonenjäger drastisch. Sie beginnen nicht mehr auf Stufe 98 (Dämonenjäger) oder 55 (Todesritter), sondern deutlich niedriger. Mit dem Pre-Patch starten beide Klassen auf Stufe 8, quasi direkt nach der Intro-Erfahrung von Exile’s Reach. Sie müssen dann – wie alle anderen Klassen auch – fast den kompletten Level-Weg bis Stufe 60 bestreiten.
Was sollte man also tun? Wer in naher Zukunft vorhat, einen Dämonenjäger oder Todesritter zu spielen, der sollte diese Klassen am besten schon jetzt erstellen. Loggt dann einmal mit den Charakteren ein, damit sie ganz sicher abgespeichert und mit ihrem Level ausgestattet sind.
Was bringt das? Wer noch jetzt einen Todesritter oder Dämonenjäger erstellt, startet mit Patch 9.0 auf einem erhöhten Level. Denn nach dem Level-Squish sind die beiden Klassen schon ein bisschen höher, da ihr altes Startlevel dann runtergesetzt wird. Erstellt man sich noch vor dem Pre-Patch einen der beiden Charakterklassen, sind ihre Level wie folgt:
Destiny 2 hat ein stolzes Arsenal an Exotic-Waffen, viele davon stammen noch aus dem Vorgänger. Wetten, dass ihr nicht alle 30 Exemplare kennt, die ihren Weg noch nicht ins aktuelle Game gefunden haben?
In Season 11 dürfen die Hüter stolze 70 exotische Waffen ausführen. Viele davon sind nagelneu, aber so manches Schießeisen begleitet die Spieler schon seit Jahren – sogar schon seit dem Vorgänger-Titel Destiny 1.
An vielen dieser Waffen hängen zahlreiche Erinnerungen und daher bringt Bungie einige Exemplare immer Mal wieder zurück ins Spiel. So wissen wir auch schon, dass die nächste Erweiterung Beyond Light (Jenseits des Lichts) wieder einige Klassiker zurückbringt – Und ob das okay ist, darüber streiten sich die Hüter.
Schnell werden dann Rufe nach recyceltem Content laut. Andere hingegen freuen sich, wenn sie ihre Lieblings-Wumme von einst erneut begrüßen dürfen. Kein Wunder – ob überarbeitet oder nicht, viele dieser Exotics sind richtig mächtig.
In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf 30 Exotics, die ihren Weg (bisher) noch nicht zu Destiny 2 gefunden haben.
Auf diese 30 exotischen Klassiker aus Destiny 1 warten wir heute noch
Wir starten unsere Liste mit den Primär-Waffen. Im Anschluss kommen wir dann zu den Spezial- und den Power-Waffen. Die Reihenfolge ist übrigens in keiner wertenden Ordnung.
1. Vex Mythoclast
Um dieses Exotic geht’s: Die Vex Mythoclast ist ein Fusionsgewehr und eine der ikonischsten Destiny-Waffen. Das Teil vereinte die positiven Eigenschaften mehrerer Waffengattungen, aber ohne deren Nachteile. Dadurch zerstörte sie das PvP komplett und den Gegnern bliebt oft nichts anderes übrig, als entnervt das Match zu verlassen.
Gefunden werden konnte das Monster mit viel Glück in der Gläsernen Kammer. Dieser Raid wird übrigens bald zu Destiny 2 zurückkehren. Die Chancen für die Vex Mythoclast 2.0 stehen gar nicht schlecht.
2. Necrochasm
Um dieses Exotic geht’s: Das Automatikgewehr Necrochasm weckt sofort Erinnerungen an Crota und die Schar. Sie feuerte sehr schnell und konnte Feinde in Bomben verwandeln.
Über den passenden Raid wissen wir derzeit noch nichts, aber wer weiß, ob sich nicht eine Wiedergeburt als Dungeon anbieten würde.
3. Khvostov
Um dieses Exotic geht’s: Zum Automatikgewehr Khvostov 7G-0X haben die Veteranen eine besondere Verbindung. Es eine exotische Ausgabe der ersten Waffe, die sie jemals in den Händen hielten.
Später brachte Destiny 1 mit Rise of Iron diese exotische Variante, die quasi ein Schweizer Taschenmesser war, und stärker individualisiert werden konnte, als jedes andere Exotic. Mit dem Fokus auf das Kosmodrom in Jahr 4 stehen die Chancen auf eine potentielle Rückkehr auch nicht so schlecht.
4. Zhalo Supercell
Um dieses Exotic geht’s: Das Automatikgewehr Zhalo Supercell dürfte bei vielen Hütern fest im Inventar gewesen sein. Wann immer dann zusätzlicher Arkus-Schaden angesagt war, hat man Thor gespielt.
In Destiny 2 existiert bereits eine Waffe, die sehr ähnlich funktioniert: Risikoreich. Auch das Teil verkettet Blitze und lädt automatisch nach – eine Rückkehr ist daher recht unwahrscheinlich.
5. Fabianische Strategie
Um dieses Exotic geht’s: Das Automatikgewehr Fabianische Strategie war eine Waffe, die nur Titanen ausrüsten konnten – aber auch die wollten damit nicht gesehen werden.
Wenn das Gewehr wirklich zurückkommt, dann bitte stark überarbeitet. Gerne so stark wie die einst Jäger-exklusive Waffe Pikass.
6. Tlaloc
Um dieses Exotic geht’s: Das Scout-Gewehr Tlaloc war nur für Warlocks bestimmt. Von den drei Klassen-spezifischen Knarren war sie das Highlight.
Das galt aber nur, solange ihr eine volle Super hattet. Denn dann gingen die Statuswerte durch die Decke. Somit war sie der beste Freund eines Sonnensängers, der seine Super eh bis zum letzten Moment oder darüber hinaus aufbewahrte.
7. Der erste Fluch
Um dieses Exotic geht’s:Der erste Fluch ist quasi das Spiegelbild zum populären Revolver Letztes Wort. Statt schnell aus der Hüfte zu ballern, schießt der erste Fluch langsam und ist auf präzise Treffer ausgelegt.
Auch wenn das Teil reingehauen hat wie ein Kanonenschuss, hatte es wenig Anhänger und wohl auch eher geringe Rückkehr-Chancen.
8. Falkenmond
Um dieses Exotic geht’s: Die Handfeuerwaffe Falkenmond erinnerte an Glücksspiel und zog damit die Hüter in ihren Bann. 3 zufällige Geschosse im Magazin konnten Bonus-Schaden anrichten – wenn Fortuna euch hold war, konnte sogar ein Schuss einen feindlichen Hüter sofort aus den Latschen hauen.
Um dieses Exotic geht’s: Das Impulsgewehr Roter Tod schrie laut: Gefahr. Die Waffe war mit Blut besudelt und fiese Zacken zierten das Gehäuse. Durch das Töten hielt sie ihren Träger am Leben. Das alles weckte die dunkle Seite der Hüter und machte Roter Tod sehr beliebt.
Eine Rückkehr ist höchst unwahrscheinlich. Denn mit Scharlach haben wir einen Revolver, der sehr ähnlich aussieht und noch ähnlicher funktioniert.
10. Boolescher Zwilling
Um dieses Exotic geht’s: Das Scout-Gewehr Boolescher Zwilling war nicht schwer zu bekommen, nur langweilig. Wirklich gut war es auch nicht, bot aber einen interessanten Ansatz: Ihr konntet wählen, ob die Waffe euch im Kampf schneller machte oder eure Verteidigung erhöhte.
Wie steht es um eine Rückkehr? Das Teil braucht ehrlich gesagt wohl kein Hüter als Neuauflage.
11. Boshafte Berührung
Um dieses Exotic geht’s:Boshafte Berührung wurde nur die Boshafte genannt und war ziemlich schwer zubekommen. Hattet ihr zahlreiche Aufgaben auf dem Grabschiff und in Oryx’ Raid gemeistert, wurdet ihr aber auch mit dieser einzigartigen Waffe belohnt.
Im Austausch gegen die eigene Lebensenergie konnte endlos mit Bonus-Schaden geballert werden – bis entweder man selbst umfiel oder der Feind. Im Herbst 2021 liegt übrigens der Story-Fokus auf Oryx’ Schwester Savathûn, nur so als Anmerkung. Ob die Knarre da womöglich zurückkehrt?
12. Keine Zeit für Erklärungen
Um dieses Exotic geht’s: Keine Zeit für Erklärungen ist ein Impulsgewehr und an eines der berühmtesten Destiny-Zitate überhaupt angelehnt. Die Waffe hat mit der Munition und den Fehlschüssen gespielt, war aber nie wirklich ein Highlight.
Umso gespannter sind wir nun, denn die Waffe und die berühmte Trägerin, die Exo-Stranger, haben in Beyond Light endlich Zeit und kehren beide zurück. Wie das Gewehr dann funktioniert, wissen wir derzeit noch nicht.
Auf der nächsten Seite entführen wir euch auf einen nostalgischen Trip zu den Spezial-Waffen aus Destiny 1, die bisher noch nicht den Sprung in Teil 2 geschafft haben.
Genre: Loot-Prügler | Entwickler: Crystal Dynamics | Plattform: PC, PS4, Xbox One, Google Stadia | Release: 4. September 2020
Mit Marvel’s Avengers kam ein neuer Superhelden-Titel auf den Markt, der mit Action, RPG-Elementen und einer beliebten Lizenz überzeugen möchte. MeinMMO-Autor Maik Schneider hat sich schon einen guten Überblick verschafft und stellt euch das Spiel in der Release-Version vor.
“Man kann da ziemlich viele Helden spielen” und “soll wohl ein bisschen wie Destiny werden” waren die ersten konkreten Infos, die ich über Marvel’s Avengers bekommen habe. Zwischen diesen Info-Brocken und dem Release am 04. September lag schon einige Zeit und eine verkorkste Beta-Phase, in der das Spiel viel an teils berechtigter Kritik einstecken musste.
Seit ein paar Tagen ist es draußen und bietet eine deutlich bessere Erfahrung, als die Beta ankündigte – bleibt dabei aber nicht makellos. Damit ihr einen Eindruck von dem Service-Titel bekommt, habe ich für MeinMMO Marvel’s Avengers die letzten Tage angespielt und möchte euch einen guten Einblick liefern, was der Superhelden-Titel zu bieten hat. Dazu zeige ich euch:
Eine Vorstellung des Spiels
Die Probleme der Beta
Wie spielt sich das?
Einzelheiten zum Multiplayer
Inhalte der Story
Was war gut? / Was war blöd?
Einschätzung der Mikro-Transaktionen
Für wen das Spiel interessant ist
MA ist ein Loot-Prügler, in dem ihr große Marvel-Helden spielt
Zum Release sind 6 Helden am Start und einige weitere wurden schon angekündigt oder geleakt – das passt also schon mal. Und wie Destiny ist auch Marvel’s Avengers als “Games-as-a-Service”-Titel angelegt – stimmte also auch.
Schaut euch hier den Launch-Trailer an, falls ihr noch gar nichts von dem Spiel gesehen habt:
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Wieso Loot-Prügler? Die Entwickler bei “Crystal Dynamics” wandeln mit dem neuen Helden-Brawler auf den Pfaden von großen Loot-Shootern.
Wie bei Destiny oder The Division sammelt ihr in den Aktivitäten immer stärkere Ausrüstung, gelangt irgendwann an eine Level-Grenze und könnt euch danach spezialisieren. Dazu bietet das Spiel eine Kampagne, einen Multiplayer mit vielen Koop-Missionen und will als Service-Game die nächsten Jahre mehr und mehr Inhalte und Verbesserungen bringen.
Wie läuft das ab? Ihr prügelt euch von Mission zu Mission, immer auf der Suche nach dem nächsten mächtigen Ausrüstungs-Stück, verbessert nebenbei eure Helden-Fertigkeiten und durchkreuzt die Pläne der fiesen Super-Schurken. Marvel’s Avengers bietet dazu eine Fan-Service-Kampagne und einen Multiplayer-Modus, die “Avengers Initiative”.
Zum Release stehen 6 Superhelden zu Verfügung, die zu den beliebtesten und bekanntesten Marvel-Helden aller Zeiten gehören:
Black Widow
Iron Man
Hulk
Thor
Captain America
Ms. Marvel
Jeder der Helden kommt mit teils einzigartigen Fähigkeiten und Talenten. Selbst die Fortbewegung über eine große Map sieht bei den Figuren unterschiedlich aus. Iron Man fliegt entspannt durch die Luft, Black Widow nutzt ihren Greifhaken, um sich an erreichbaren Vorsprüngen voran zuziehen und Hulk springt einfach durch die Gegend. Hier gibt’s eine Übersicht aller spielbaren Helden.
Das gilt auch für das Prügel-Gameplay. Jeder Release-Held spielt sich anders und bietet dazu noch besondere Spezialisierungs-Möglichkeiten. Das Build- und Rollen-System macht es möglich, dass eure Recken im Kampf auch unterschiedliche Rollen annehmen können. Ein Entwickler erklärte im Interview mit MeinMMO, dass selbst Hulk ein Fernkampf-Support sein kann, wenn ihr den richtigen Build verwendet.
Zusammengefasst ist Marvel’s Avengers ein Action-Spiel, das mit der starken Marvel-Lizenz und RPG-Elementen punkten möchte.
Release bügelt viele Fehler der Beta aus, aber nicht alle
Warum sehen viele die Beta als gescheitert? Marvel’s Avengers ließ über ein paar Wochenenden eine Beta-Phase laufen, in der interessierte Spieler auf eine abgespeckte Version des Spiels zugreifen konnten. Doch der erste Eindruck des Spiels von vielen Testern war verheerend. Beinahe alles wurde kritisiert:
Ungenaues Kampfsystem
Unzureichende Grafik
Unpräzise Steuerung
Anstrengende Kameraführung
Wenig Gameplay-Abwechslung
Mikro-Transaktionen
Skill-System nicht langfristig
Missions-Design
Dazu kam noch die Ankündigung von PlayStation-exklusiven Inhalten, die neben dem Spiel selbst stark kritisiert wurden. Das alles hat bei vielen Spielern und interessierten Käufern einen faden Beigeschmack hinterlassen.
Warum das keine Rolle mehr spielt: Habt ihr Interesse an Marvel’s Avengers, lasst euch von den Horrorstorys der komischen Beta-Phase nicht beeindrucken. Auch in der Beta gab es schon ein gewisses Potenzial zu erkennen und die Release-Fassung ist deutlich besser und kann unzählige Stunden fesseln. Einige der Vorwürfe wirkten zudem überzogen, andere sind jedoch weiterhin ein Thema – wie der PlayStation-Content.
Die Kampagne etwa ist auf einem ganz anderen Level, als es die Beta erahnen ließ. Manch einem Fan wird allein die Möglichkeit gefallen, einen seiner liebsten Helden durch ein Abenteuer zu begleiten und danach auch weiter noch viele weitere Stunden rumzuprügeln.
Wenn ihr das Spiel ordentlich bewerten wollt, packt die Infos aus der Beta beiseite und schaut euch den Release-Content genauer an. Hier zeigt Marvel’s Avengers erst so richtig, was es drauf hat.
Sony besitzt die Rechte an mehr als 100 Figuren rund um Spiderman und lässt das auch Spieler von Marvel’s Avengers spüren.
Ordentlicher Prügel-Spaß für viele Stunden Effekt-Feuerwerk
Wie spielt sich Marvel’s Avengers? Man rast prügelnd mit epischen Superhelden durch schlauchige Level, wird mit der Zeit immer besser und alle Helden spielen sich anders. Der Einstieg ist allerdings zäh.
Besonders zum Start fallen so einige der Kritikpunkte der Beta auf und man prügelt sich hirnlos und mit Kamera-Problemen durch die gut aussehenden, aber langweiligen Level.
Das Ausrüstungs-System wirkt in der Story ebenfalls fehl am Platz. Zwar versprechen uns legendäre Ausrüstungen tolle Perks und Boni, doch schon das nächste grüne Teil mit einer höheren Kraftstufe, ersetzt die vermeintlich wertvolle, goldene Brustrüstung.
Das wirkt willkürlich und schon nach wenigen Missionen besteht die Gefahr, dass das Ausrüstungs-System zu einer reinen Nebensache entwickelt, die nur zum Kraftstufe-Steigern wichtig ist. Denn erst, wenn man an der Maximal-Stufe 150 angelangt ist, bringen die Teile euch länger etwas.
Und die guten Seiten? So richtig los geht’s mit Avengers eigentlich erst, wenn der erste Bosskampf ansteht. Hier müsst ihr zwar auch ziemlich viel prügeln, doch ohne Ausweichen liegt man schnell am Boden. Spielmechaniken sind also durchaus relevant.
Die Prügeleien machen Spaß und sehen meist auch gut aus (Screenshot aus dem Foto-Modus).
Danach zieht der Schwierigkeits-Grad merkbar an und fordert von euch mehr gezieltes Vorgehen. Ab hier wird das Kampf-System richtig spannend und interessant. Man schaut das erste Mal ernsthaft, in welche Richtung man seinen Helden vielleicht entwickeln möchte und wählt neue Fertigkeiten aus dem Skill-Baum.
Doch das Kämpfen und reine Spielen an sich macht schon echt Spaß. Auch nach so einigen Stunden mit Black Widow im Multiplayer, gibt es immer noch unbekannte Attacken-Kombos und beim Studieren des Skill-Trees vergisst man schnell, dass man nicht allein in der Party ist. Hier spielt Marvel’s Avengers seine Trümpfe aus, denn als Koop-Spiel macht es einen guten Job und bringt in den Kämpfen eine Menge Action und stundenlanges Effekt-Feuerwerk.
Bis man auf Stufe 100 ist, hat man schon hunderte Ausrüstungsteile verschrottet.
Multiplayer gibt euch viel zu tun, aber wenig Abwechslung
Am spannendsten für MMO-Spieler ist natürlich der Multiplayer-Modus, der direkt nach den Ereignissen der Kampagne ansetzt. Hier könnt ihr Koop-Missionen mit euren Freunden oder per Matchmaking auch mit Fremden spielen. Solo funktioniert das ebenfalls, weil ihr immer zu viert unterwegs seid und jeder fehlende Spieler durch einen NPC ersetzt wird.
Auch hier bedient sich Marvel’s Avengers bei den Loot-Shootern. Es gibt tägliche Aufträge, Fraktionen, die ihr leveln könnt, um bessere Belohnungen zu erhalten und Missions-Reihen, die die Story weitererzählen. Zudem dreht sich alles um die Verbesserung eures Hüters, ähm, Helden.
Nach der Kampagne wählt ihr am Wartable eure Missionen aus.
Euch stehen Bosskämpfe zur Verfügung und mit steigendem Level und Fortschritt kommen noch weitere Missions-Typen hinzu. Hier eine Übersicht:
Abwurfzonen (Drop-Zones) – Kleine, schnelle Missionen mit einem Ziel
Gefahrensektoren (War-Zone) – Schon etwas größere Missionen, mit mehreren Zielen
Bedrohungssektoren – Nochmal etwas größere Missionen als die War-Zones
Schurken-Sektoren – Ähnlich wie War-Zones mit einem Bosskampf am Ende
Stock-Missionen – Kampf über 5 Etagen, in denen jedes Mal die Schwierigkeit steigt
Ikonische Missionen – Aufgaben, die gezielt zu einem Helden passen
Bunker-Missionen – Ihr sucht einen S.H.I.E.L.D.-Bunker für die Multiplayer-Story
Gruppierungs-Missionen – Spezielle Aufgaben für die Fraktionen
H.A.R.M.-Missionen – Aufgaben im Trainingsraum des Heli-Carriers
Secret Labs – Endgame-Herausforderung für 4 Spieler
So könnt ihr euch an die 40 Missionen freispielen. Allerdings finden viele dieser Aufträge an denselben Locations statt und auch die Variation der Missionen ist gering.
Missionen in den jeweiligen Gebieten sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Habt ihr zum Beispiel die beiden Schurken-Sektoren mit Abomination und Taskmaster im Bereich “Pazifischer Nordwesten”, ist das beinahe dieselbe Mission. Nur die zufälligen Neben-Ereignisse und der Bosskampf am Ende sind anders. Variation gibt es hier meist nur durch die Missions-Modifikatoren, die den Projektil-Schaden erhöhen, bestimmte Gegner-Typen öfter/seltener auftauchen lassen oder andere kleinere Dinge ändern.
Beim ersten Mal sind die Level hübsch und Kämpfe aufregend. Doch irgendwie wiederholt sich vieles.
Die Story ist derzeit das Highlight von Marvel’s Avengers
Als Nächstes geht’s um die Story der Kampagne. Falls ihr euch nicht spoilern lassen wollt, lasst die Box geschlossen:
Worum geht’s in der Kampagne?
In der Story spielt ihr am Anfang Kamala Khan, ein junges Avengers-Fan-Girl, das an einem Fan-Fiction-Wettbewerb in San Francisco teilnimmt. Schon zu Beginn strotzt Avengers nur so vor Fan-Service – denn sie startet auf einem Fest zu Ehren der Avengers. Bruce Banner möchte mit dem Wissenschaftler George Tarleton gleichzeitig einen neuen Reaktor vorstellen, der potenziell unendliche saubere Energie liefern könnte.
Noch lässt sich der Captain feiern, doch dann knallt’s.
Die Vorstellung soll aufgrund von Problem verschoben werden, doch die Bösewichte haben andere Pläne. San Francisco wird angegriffen und im Tutorial verhindert ihr die komplette Zerstörung der Stadt. Jedoch war das nur ein Ablenkungs-Manöver, um den experimentellen Reaktor zu starten, der dann doch für Verwüstungen und Tote in der Stadt sorgt. Außerdem entstehen durch die Strahlung des Reaktors “Inhumans”. Normale Menschen entwickelten plötzlich Superhelden-Fähigkeiten und manche nutzten ihre neue Power ohne zu Zögern aus.
Nach dem größtmöglichen Shitstorm und 5 Jahre später sind die Avangers aus der Öffentlichkeit verschwunden. An ihre Stelle trat der Konzern “A.I.M.”, geführt von George Tarleton, der Jagd auf alles Superhelden-mäßige macht und die Inhumans für seine Experimente benutzt.
Wir spielen dann eine mittlerweile erwachsene Kamala Khan, die durch den Unfall zu einem “Polymorph” wurde (dehnbarer Körper) und auf dubiosen Websites nach Hinweisen der Avengers sucht. Dank des Egos von Tony Stark findet sie etwas, wird direkt von A.I.M. gejagt und beginnt ihre Mission – die Wiedervereinigung der Avengers.
Auf dieser Grundlage kommen nach und nach die insgesamt 6 Helden wieder zusammen und machen es sich zur Aufgabe, A.I.M. aufzuhalten und den Ruf der Avengers wiederherzustellen. Dabei wechselt ihr regelmäßig durch und spielt immer mal wieder einen anderen Avenger – bis zum großen, überragenden Finale.
Was kann die Kampagne? Das ist aktuell auf jeden Fall das Highlight des Service-Titels. Die Story ist gut gemacht, bietet viel Action und eine waschechte Marvel-Story rund um die Avengers.
Die Macher spielen viel mit Action-Szenen, die die normale Perspektive auflockern und vom ständigen, reinen Geprügel ablenken. Die Charaktere erzählen viel, es gibt einen Haufen Comics zu sammeln – die euch sogar Gameplay-Vorteile verschaffen – und die Geschichte hinter der Kampagne ist größtenteils sinnig. Das Ganze krönt dann noch ein wahnsinniger Endboss-Kampf.
Hier gibt’s einen Daumen hoch. Ihr könnt die Kampagne in 5 – 15 Stunden abschließen, je nachdem, wie sehr ihr euch auf Erkundungen und Extra-Prügeleien in den Missionen einlasst. Geht ihr immer direkt zum Ziel, seid ihr an einem langen Abend durch. Nehmt ihr in den Missions-Gebieten manchmal noch ein paar “Fragezeichen” oder versteckte Bunker mit, seid ihr etwas länger beschäftigt.
Was ein wenig gestört hat, waren die teilweise schlechten Audio-Abmischungen der deutschen Vertonung. Tony Stark schreit einem mit voller Motivation seinen Plan ins Gesicht und der leicht depressive Bruce Banner flüstert leise seine Meinung dazu. Das hat leider so mancher Szene die Superhelden-Coolness genommen.
Ein paar Bilder und Eindrücke zur Story liefert euch der Story-Trailer:
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Das Prügeln rockt, doch mir fehlt die Perspektive der Zukunft
Was hat dir am meisten Spaß gemacht? Das Prügeln und Aufbauen des Helden sind für mich die Highlights. Zwar bin ich noch nicht auf der Maximal-Stufe 150, doch mit Black Widow ging’s schon auf Kraft-Stufe 100, wo es eine Art Soft-Cap gibt und man Missionen spielen muss, die über der eigenen Stufe liegen, um weiter voranzukommen.
Das stundenlange Verkloppen funktioniert und nutzt sich nur langsam ab. Dazu sind die Helden untereinander so unterschiedlich, dass sich das Spiel mit einer neuen Figur wieder frisch und anders anfühlt. Das macht Marvel’s Avengers richtig gut und ich hab’ schon echt Bock auf’s Build-Basteln.
Iron Man bringt einen anpassbaren Hulk-Buster mit und das ist fantastisch!
Was war blöd? So groß die Variation auf der Seite der Helden ist, so viel kleiner ist sie auf der anderen Seite bei den Schurken. Es gibt zwar beinahe 50 Gegnertypen und viele haben ihre eigenen Tricks, doch die immer gleichen Missions-Gebiete zu sehen und Ziele zu erledigen kann ermüdend sein. Hier hätte ich mir etwas mehr Abwechslung gewünscht.
Dazu kamen auf der PlayStation 4 so einige Grafik-Fehler und Performance-Schwächen. Captain America schneidet mit einem Skin komische Grimassen, Ms. Marvel bugt mit ihrem Arm in einer vorherigen Missions-Phase und zieht eine lange Pixel-Wurst hinter sich her und NPC-Thor sieht beim Fliegen alles andere als göttlich aus. Auf der PlayStation 4 kommt es zu kleineren Rucklern, wenn mal etwas mehr auf dem Bildschirm los ist und ich hatte sogar einen Spiel-Absturz während einer großen Explosion. Sonst lief es aber stabil.
Außerdem kam es zu großen Verbindungs-Problemen im Koop-Modus, wenn einer der Mitspieler den Multiplayer “Avengers Initiative” noch nicht gestartet hat. Ihr könnt nämlich auch aus der Kampagne heraus bereits Koop-Missionen starten oder an Multiplayer-Missionen teilnehmen. Wenn ihr eure Nerven schonen wollt, solltet ihr das aber nicht.
Manche Helden bringen ein paar unerwünschte Extra-Features mit.
Stärken und Schwächen zum Release
Pro
Spaßiges Prügel-Gameplay
Die Release-Helden spielen sich völlig unterschiedlich
Ausrüstungs- und Skill-System bietet viele Möglichkeiten
Coole Kampagne
Contra
Oft der gleiche Missions-Aufbau im Multiplayer
Performance-Schwierigkeiten auf der PS4
Lustige aber nervige Grafikfehler
Unklarer Ausblick
Mikro-Transaktionen sind teuer – aber ihr könnt sehr viel freispielen
Was ist mit den Mikro-Transaktionen? Wie bei “Games-as-a-Service”-Titel mittlerweile üblich, bietet auch Marvel’s Avengers eine Echtgeld-Währung an. Für 4,99 € gibt’s 500 Credits, die ihr für Cosmetics verjubeln könnt. Die teuersten Objekte sind aktuell legendäre Skins, die 1.400 Credits kosten. Dazu kündigten die Entwickler bereits an, dass jeder neue Held mit einer “Herausforderungs-Karte” kommt. Eine Art Battle Pass, den es für 1.000 Credits geben soll.
In 40 Stufen liefern die Helden-Pässe 1.300 Credits. Doch das Freispielen dauert.
Der Preis für die coolen Extra-Skins ist schon happig, doch ihr bekommt auch viele Skins, wenn ihr nur spielt. Auch ausgeflippte Skins, wie der Hulk um schwarzen Anzug, könnt ihr ohne weitere Investitionen freispielen. Dazu sind die Herausforderungs-Karten der 6 Release-Helden kostenlos und geben euch insgesamt 1.300 Credits pro Karte. Dafür müsst ihr aber eine ganze Weile spielen, die schalten sich nicht mal eben so frei.
Insgesamt macht Marvel’s Avengers einen fairen Eindruck. Die Sachen auf dem Marktplatz sind eher teuer, doch es gibt genügend Cosmetics und Credits, die ihr euch ohne Extra-Kohle freispielen könnt.
Für wen ist Marvel’s Avengers interessant?
An erster Stelle ganz klar Marvel-Fans. Das Spiel bietet eine Menge Fan-Service und besonders wenn euch die Avengers-Kombinationen der Marvel-Kinofilme gefallen hat, kriegt ihr hier die volle Ladung Helden-Power. Der Titel spielt zwar nicht im Marvel-Cinematic-Universe (MCU), doch orientiert sich eher an den bekannten Figuren aus Film & Fernsehen, als auf eine Neuentwicklung anhand einer Comic-Vorlage zu setzen. Wie im Kino kommen die Figuren jedoch auch im Spiel gut an und Fans kriegen ihr Fett weg.
An zweiter Stellen stehen Spieler, die das Prügel-Gameplay feiern und mit dem “Games-as-a-Service”-Konzept klarkommen. Gefallen euch die Bilder vom Spiel und lasst ihr euch darauf ein, dass der Titel über die nächsten Jahre weiterentwickelt werden soll, macht ihr hier nichts falsch. Der Loot-Prügler zeigt Potenzial, das allerdings bisher nur an den Helden und Ausrüstungen zu sehen ist.
Was ihr zum Release bekommt und wie es in naher Zukunft weitergehen soll, könnt ihr euch im englischen “War-Table”-Video auf YouTube ansehen. Der War-Table ist ein regelmäßiger Stream, mit dem die Entwickler die Spieler auf dem Laufenden halten.
Marvel’s Avengers spricht mich an – weiß aber noch nicht, was es mir sagen will…
Ich hatte die letzten Tage viel Spaß mit dem Prügel-Festival und die Ansage, dass der Titel noch über Jahre hinweg Neues bringen möchte, empfinde ich als sehr positiv. Es gibt so einige Service-Spiele, die mit Hilfe von User-Feedback und ständigen Weiterentwicklungen zu absoluten Top-Games heranreiften.
Doch die andere Seite der Medaille macht mir Sorgen. OK, es kommt ein Raid, mehr Missionen, mehr Helden. Doch Marvel’s Avengers wirkt aktuell nicht wie ein Spiel, das seinen Spieler viel Neues bieten möchte, sondern eher mehr vom Alten.
Schon jetzt könnt ihr locker 100 Stunden versenken, denn besonders mit Freunden macht das Aufleveln der eigenen Helden Spaß und kann euch sicher einige Wochen beschäftigen – doch dafür müsste euch das Gameplay schon sehr zusagen.
Nun stehen die Entwickler in der Pflicht, uns ihre Vision von Marvel’s Avengers zu vermitteln und zu zeigen, was sie mit dem Spiel vorhaben. Vorher bleibe ich eher skeptisch und genieße das Prügel-Abenteuer, solange es mir noch Spaß macht.
Maik Schneider Freier Autor bei MeinMMO
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Das Survival-Action-RPG Craftopia befindet sich erst seit dem 4. September in der Early-Access-Phase auf Steam und verzeichnet seither über 20.000 aktive Spieler bei einer positiven Wertung von 79%. MeinMMO-Autor Sascha Asendorf hat sich den Titel angesehen und versteht jetzt, wieso es so gefeiert wird.
Ich habe mittlerweile schon etwa 10 Stunden auf der Uhr, allerdings nur Solo. Den Multiplayer schaue ich mir noch an.
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So habe ich die ersten Stunden in Craftopia verbracht: Jeder Held fängt mal klein an und das gilt auch für meinen Charakter in Craftopia. Wobei das nicht ganz zutrifft, denn offenbar habe ich die Erde mit einem Atomschlag zerstört. Mir wird von den Göttern eine zweite Chance gegeben und ich darf mir eine neue Welt erstellen, nachdem ich mir im Editor einen Charakter erstellt habe.
In meiner neuen Heimat sammle ich anschließend Ressourcen wie Steine, Kupfer und Holz, baue damit aus meinem Inventar heraus oder mit Hilfe der Werkbank immer bessere Ausrüstung und kann sogar wie in Age of Empires im Zeitalter aufsteigen, um neue Rezepte freizuschalten. Das fand ich schon echt cool und mein Sammeltrieb wurde geweckt, ich wollte unbedingt in fortgeschrittene Zeitalter ankommen.
Mit jedem Zeitalter benötige ich mehr Ressourcen
Nachdem ich einige Ressourcen gesammelt habe, konnte ich dann auch aufsteigen. Die neu freigeschalteten Rezepte habe ich direkt ausprobiert und meine Ausrüstung auf den neuesten Stand gebracht. Das coolste neue Gadget war aber das Hoverboard, mit dem ich erstmal über die Insel geheizt bin und im Tony-Hawk-Stil kleine Kunststücke vollführt habe.
Mit dem Hoverboard macht das Reisen deutlich mehr Spaß
Bei der Erkundung bin ich dann auch auf diverse Schatztruhen gestoßen, die allerlei Items und Ressourcen beinhalten sowie auf zwei Dungeons, die diverse Herausforderungen bieten. So musste ich im ersten Dungeon mit einem Hoverboard innerhalb des Zeitlimits das Ende erreichen, während ich im zweiten einen großen Endboss erledigen musste, der mir ganz schön zugesetzt hat. Beim Abschluss eines Dungeons gibt es einen Runenstein und viele Schatztruhen als Belohnung. Die Runensteine werden beispielsweise benötigt, um sich bei den Göttern zusätzliche Verbesserungen zu kaufen.
Ist man mit der Insel durch und hat bereits ein Portal konstruiert, kann man gegen Bezahlung von Rohstoffen weitere Inseln entdecken. Insgesamt gibt es 121 Inseln zu erkunden. Ich hatte bereits auf den ersten 3 meinen Spaß.
Die gesamte Welt besteht aus 121 Inseln, die zufällig angeordnet sind
Deswegen braucht es die anderen Inseln: Die eigene Basis lässt sich zwar ganz einfach auf der Startinsel errichten und Craftopia bietet mir dazu zumindest einfache Möglichkeiten wie Wände und Böden. Diverse Materialien oder unbegrenzte Rohstoffvorkommen lassen sich jedoch nur auf den weiteren Inseln finden. Auch die Dungeons, um an weitere Runensteine zu kommen, sind auf jeder Insel verteilt.
Mit dem Voranschreiten auf den Inseln, werden auch die Gegner zunehmend stärker. So habe ich bereits auf der 2. Insel einen Drachen entdeckt, der mich kurzerhand gegrillt hat. Um dem entgegenzuwirken, muss auch der eigene Charakter stärker werden und das geschieht durchs Aufsteigen im Level, Verteilen von Skillpunkten und Ausgeben von Runensteinen.
So funktioniert der Charakterfortschritt: Wie in einem typischen RPG sammle ich durchs Töten der Tiere und Monster auf den Inseln und Dungeons Erfahrungspunkte. Quests oder eine Story gibt es nicht, an Letzterem arbeiten die Entwickler aber. Mit jedem Level-Up gibt es einen Skillpunkt, der in die bisher über 30 Skills investiert werden kann. Darunter fallen passive Fähigkeiten wie eine Lebensregeneration oder aktive Angriffs- und Heil-Skills.
Mit den gesammelten Runensteinen kann ich auf jeder Insel an einer Gottheit Upgrades für die eigenen Lebenspunkte oder dem Manapool kaufen. Die muss ich aber erst einmal erreichen und baue wie in Fortnite einfach eine Rampe in den Himmel, um so zur fliegenden Basis der jeweiligen Gottheit zu kommen. In meinem Fall hat mich Anubis empfangen, zumindest sah er wie der ägyptische Gott der Todesriten aus.
Mit den Runen können die Lebenspunkte, das Mana und die Ausdauer verbessert werden
Je stärker ich werde, desto weiter kann ich voranschreiten. Die Dungeons werden auch nicht leichter und vermutlich werde ich mir einen Koop-Partner für mein weiteres Vorgehen suchen. Der Multiplayer- beziehungsweise Koop-Modus befindet sich noch in einer sehr frühen Entwicklungsversion und funktioniert über Steam nicht einwandfrei.
Mit ein paar Tricks, beispielsweise dem Programm Hamachi, lässt sich das Problem jedoch lösen und Craftopia kann mit Freunden genossen werden. Gemeinsam lassen sich auch die verschiedenen Features und über 1000 Items schneller erkunden und nützlich einsetzen.
Das halte ich von Craftopia
Übers Wochenende hatte ich sehr viel Spaß mit Craftopia und konnte erste Eindrücke sammeln. Natürlich bin ich noch lange nicht am Ende, 118 Inseln wollen noch von mir erkundet werden und ich habe bei Weitem noch nicht alle Items gefunden.
Das gefällt mir: Als Anime-Fan gefällt mir der Stil zwischen Anime und Zelda von Craftopia sehr gut und ich mag es, in dieser bunten Welt herumzurennen und alle Geheimnisse zu erkunden. Die Animationen des eigenen Charakters wirken flüssig und die Kämpfe machen mit den verschiedenen Waffen und Skills Spaß.
Der Genre-Mix und die unterschiedlichen Features sowie die unglaubliche Vielfalt der zu bauenden Objekte zwingen mich wie in Minecraft zum herumexperimentieren. Es war schon ein kleines Erfolgserlebnis, als ich wie in Pokémon ein Reh geschwächt habe, dann in einer Art Pokéball fangen konnte, um es dann in einem Hamsterrad laufen zu lassen, damit Strom erzeugt wird.
Erst einfangen und dann ins Hamsterrad werfen: So produziert man Strom
Für eine frische Early Access läuft Craftopia einfach sehr gut, hat aber auch ein paar Mängel.
Das gefällt mir nicht: Das Spiel stammt aus Japan und das merkt man Craftopia auch an. Die übersetzten Texte sind oftmals nicht sehr sinngemäß und verwirrend. Es kommt häufig vor, dass man gar nicht so recht weiß, was man mit dem jeweiligen Item tun soll, da die Beschreibung absoluter Bockmist ist.
Aber auch das Sounddesign ist ein Dämpfer, so habe ich mich dabei erwischt, wie ich auch ohne Ton stundenlang weiter gezockt habe. Dabei meine ich gar nicht die Hintergrundmusik, die ist nämlich sehr schön und auch die Umgebungs-Sounds passen ins Bild. Es ist aber wirklich nervig, wenn ich ein Tier Jage, das dann beim Tod klingt wie ein Luftballon, der seine Luft verliert. Einige Sounds scheinen grundsätzlich auch noch zu fehlen.
Auch die KI scheint noch nicht ausgereift zu sein. So stürzen sich Tiere gerne ins Wasser und sterben einfach oder bleiben irgendwo hängen. Lediglich die Bosse scheinen da besser zu agieren. Um zu den besten Survival-Games 2020 zu zählen, fehlt aber noch ein bisschen.
Pro
Schön bunter Anime-Stil
Mehr als 1000 Items schon zum Start
Cooles Fortschritts-System mit über 30 Skills und 50 Verzauberungen
121 Inseln zum Erkunden
Contra
KI schwächelt noch
Diverse Sounds fehlen oder wirken falsch
Texte sind noch fehlerhaft übersetzt und verwirrend
Es muss während der geplanten einjährigen Early Access zwar noch stark nachgebessert werden, empfehlen kann ich Craftopia aber dennoch. Denn trotz der Fehler habe ich bereits sehr viel Spaß mit dem Titel und im Laufe der EA kann es hoffentlich nur besser werden. Wenn euch Spiele im Anime-Stil gefallen, schaut euch doch auch mal Genshin Impact an.
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Blizzard lässt euch aktuell mitbestimmen, welches neue Reittier in World of Warcraft eingeführt wird. Das Mount kommt Anfang 2021 und wird kostenlos für jeden, der bereits Shadowlands besitzt. Über eine Umfrage könnt ihr für euren Liebling abstimmen. Ein Nutzer hat sogar schon eigene Konzepte entworfen
Update vom 6. September: Der Twitter-Nutzer Stiven hat einige eigene Konzepte entworfen von seinen Ideen, wie die vorgestellten Mounts wohl aussehen könnten:
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Ebenso gibt es einige Ideen vom reddit-Nutzer Claina, der sich mit Stuft und Papier an die Arbeit gemacht hat:
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Was sind das für Mounts? Blizzard hat fünf neue Reittiere vorgestellt, von denen eines ins Spiel kommt. Bisher gibt es allerdings noch keine Bilder zu den Mounts, lediglich einige Beschreibungen:
Wanderndes Urtum – ein „riesiges und belaubtes Reittier“, das wohl an die Urtume der Nachtelfen angelehnt ist
Segelnder Zauberfoliant – ein fliegendes, riesiges Buch
Wo kann ich abstimmen? Die Umfrage zu den Mounts findet ihr im offiziellen Forum von World of Warcraft. Dort könnt ihr abstimmen, welches Reittier ihr gerne sehen würdet. Die Abstimmung läuft noch bis zum Freitag, den 18. September, um 23:59 deutscher Zeit.
Release von Shadowlands
Wann erscheint WoW: Shadowlands? Während der gamescom 2020 hat Blizzard den Release der neuen Erweiterung bekannt gegeben: Shadowlands erscheint am 27. Oktober. Bis ihr das Mount euer Eigen nennen dürft, könnt ihr euch also schon im neuen Addon umsehen.
Shadowlands kommt schon bald.
Es wird allerdings genug zu tun geben, wenn Shadowlands erst erschienen ist. Bis Anfang 2021 werdet ihr sicher schon den ersten Raid Schloss Nathria besuchen und fleißig an der Auswahl und dem Ausbau eurer Pakte arbeiten können. Was euch sonst noch erwartet, findet ihr in unserem Special zu Inhalt, Story und und Features von Shadowlands.
Das Tempo gehört zu den wichtigsten Stats in FIFA 21. Welche Spieler werden die besten Sprinter im nächsten Teil?
Update, 15. September: Mittlerweile sind die schnellsten Spieler in FIFA 21 offiziell bekannt. Für alle, die sehen wollen, wer in unseren Predictions steckte, geht es hier mit dem Originalartikel weiter.
Darum ist Geschwindigkeit wichtig: Kaum ein Stat wird bei FIFA-Spielern so sehr beachtet, wie die Geschwindigkeit. In der Offensive braucht man sie, um an den Verteidigern vorbeizuziehen. Und in der Defensive ist sie wichtig, um genau das zu verhindern.
Schnelle Spieler gehören in der Regel auch zu den beliebtesten Kickern in Ultimate Team. Die “Pace” setzt sich dabei aus zwei Werten zusammen: Sprintgeschwindigkeit und Antritt. Erstere bestimmt, wie schnell ein Spieler insgesamt werden kann, zweitere, wie schnell er auf dieses Tempo kommt.
Offizielle Ratings für FIFA 21 gibt es noch nicht. Aber wir haben hier schonmal einige Stars zusammengefasst, die zu den schnellsten Spielern in FIFA 21 zählen dürften.
Kylian Mbappé
Das ist Kylian Mbappé: Dass dieser Name ganz oben steht, dürfte kaum jemanden überraschen. Mbappé war bereits – auf einem geteilten ersten Platz – der schnellste Spieler in FIFA 20.
Mbappés Startkarte in FIFA 20
Angesichts eines weiteren starken Jahres des jungen Angreifers, und der Tatsache, dass er der Cover-Star des Spiels ist, dürfte das Tempo von 96 mindestens bestehen bleiben. Wenn es nicht sogar noch einen Punkt drauf gibt!
Adama Traoré
Das ist Adama Traoré: In FIFA 20 hat sich Adama Traoré schnell zu einem Favoriten der Spieler gemausert. Kein Wunder: Der Außenbahnspieler der Wolverhampton Wanderers hatte schon mit seiner Grundkarte eine Pace von 96, wie Mbappé. Nur war sein Gesamtwert deutlich niedriger.
Traorés Karte in FIFA 20
In der vergangenen Premier League Saison sammelte Traoré insgesamt 13 Torbeteiligungen und hat sich auf den Zettel vieler Topklubs gespielt. Gut denkbar, dass auch er nochmal ein, zwei Punkte obendrauf bekommt – wobei es dann natürlich für Spezialkarten schwer wird, noch was draufzulegen. Sicher ist jedenfalls: Auch Traoré wird zu den Top-Sprintern gehören.
Alphonso Davies
Das ist Davies: Alphonso Davies vom FC Bayern war der Überraschungsstar der letzten Saison. Spielte er zum Start der Spielzeit noch in der 3. Liga, bestritt er am Ende mit der ersten Mannschaft das Finale der Champions League – und gewann den Titel auch noch.
Davies Startkarte in FIFA 20
Davies überzeugte dabei nicht nur in der Champions League mit aberwitzigem Tempo. In der Bundesliga riss Davies gegen Werder Bremen einen Sprint mit 36.51 km/h ab – schneller, als irgendein Spieler in der Bundesliga zuvor seit der Datenerfassung (Start: Saison 13/14) gesprintet war. Gut möglich, dass sich das demnächst auch auf seiner Karte widerspiegelt. Er gehört definitiv zu den vielversprechendsten Talenten.
Daniel James
Das ist Daniel James: Daniel James hatte in FIFA 20 eine Startkarte mit Gesamtwert 72, die aber ebenfalls schon einen Geschwindigkeits-Wert von 94 aufbot. Mittlerweile zählt der Youngster zu den schnellsten Spielern der Premier League.
Daniel James Starkarte in FIFA 20
In FIFA 20 sammelte er Spezialkarten, die ihn zu einer gefürchteten Hochgeschwindigkeits-Option in der Weekend League machten. Seine Future-Stars-Karte hatte eine 98 bei der Pace aufzubieten, Summer Heat sogar 99. Ganz so hoch wird es wohl nicht zum Start werden – aber sollte seine 94 weiter ansteigen, wie schon im Winter-Upgrade, wäre er direkt im obersten Kreis angekommen.
Kingsley Coman
Das ist Kingsley Coman: Mit Kingsley Coman hat der FC Bayern einen weiteren extrem schnellen Spieler in seinen Reihen – und bekommt auch noch Leroy Sané dazu, der voraussichtlich selbst zu den schnellsten Spielern gehören wird. Coman hat aber einen Vorteil: Er hat in diesem Jahr die Champions League gewonnen und am Ende das entscheidende Tor erzielt.
Comans Startkarte in FIFA 20
Gut denkbar, dass diese Leistung in FIFA 21 mit einer besseren Karte belohnt wird, und Coman auch auf seine 92er Pace ein paar Punkte drauf bekommt. Seine extrem starke Champions-League-Karte wies am Ende jedenfalls ein 99er-Tempo auf. Kingsley Comans schnellster Sprint in der Saison 19/20 wurde mit 35,66 km/h beziffert. In Verbindung mit dem Champions-League-Sieg könnte dies ein Upgrade bei der Geschwindigkeit ergeben.
Weitere Kandidaten: Natürlich gibt es noch jede Menge weitere Sprinter, die ganz oben bei FIFA 21 angreifen könnten. Dazu gehören zum Beispiel Achraf Hakimi, Moussa Diaby, Sadio Mané oder auch Inaki Williams. Wer am Ende die Krone des schnellsten Sprinters bekommt, bleibt vorerst noch abzuwarten. Alle Infos, die zu FIFA 21 bereits bekannt sind, haben wir hier zusammengefasst.
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