Am Freitag, dem 4. September, ist die Neufassung von Tony Hawk’s Pro Skater 1 + 2 erschienen. MeinMMO-Autor Max Handwerk hat sich den Multiplayer-Modus angeschaut – und wollte gar nicht mehr runter vom virtuellen Skateboard.
Die Atmosphäre stimmt, das Level-Design ist durch die Bank schick und die Steuerung lässt Combos ausführen, als wäre man um Jahre in der Zeit zurückgereist. Zu diesem Fazit kamen auch die Tester von der GamePro.
Doch nicht nur die Grafik von Pro Skater 1 und 2 ist jetzt im Jahr 2020 angekommen: Wie es sich heutzutage für einen wettbewerbsorientierten Sport-Titel gehört, gibt es auch einen Online-Multiplayer. Und den habe ich mir genauer angeschaut.
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Was hat der Multiplayer-Modus bei Tony Hawk drauf?
Eine fast entspannte Online-Atmosphäre: Für mich persönlich ist die Online-Komponente in einem Tony-Hawk-Spiel eine neue Erfahrung. Denn meine PlayStation 2, auf der ich früher die Skateboard-Spiele zockte, hatte ich in jungen Jahren noch nicht ans Netz angeschlossen. Deswegen war der Druck erstmal hoch – schließlich will man online ja nicht komplett untergehen, wenn man jahrelang Erfahrung im Einzelspieler gesammelt hat.
Das Schöne ist aber: Sobald man Pro Skater 1 + 2 anwirft, hat sich jeglicher Stress sowieso direkt erledigt. Dafür sorgen die Musik, aber auch die nostalgischen Sounds – wie das Scratchen vom Board oder der laute Effekt beim Ausführen von Spezialtricks. Dazu kommt, dass der eigene Skater gerne mal ein bisschen jubelt, wenn ein Trick gelungen ist. Das ganze sorgt für eine gut gelaunte Stimmung.
Die neu aufgelegte Map “Roswell” bietet auch im Multiplayer viel Platz zum Tricksen
So läuft Tony Hawk online: Bei all der guten Stimmung gilt natürlich: Gewinnen will man trotzdem. Die Gelegenheit dazu kriegt man in verschiedenen Match-Arten, die einfach nacheinander ablaufen. Keine davon dauert besonders lange, in der Regel liegt das Zeitlimit bei 2 Minuten oder weniger.
Je nach Modus gibt es verschiedene Ziele:
Im Trick-Turnier gewinnt, wer am meisten Punkte sammelt.
In Graffiti muss man mehr Objekte mit Tricks taggen, als die Gegner.
Kombo-Mambo: Hier gewinnt der Spieler, der im Zeitlimit die höchste Combo erreicht.
Kombo-Challenge: Wer zuerst den vorgegebenen Kombo-Score erreicht (beispielsweise 150.000 Punkte) gewinnt.
Score-Challenge: Wer zuerst die genannte Gesamtpunktzahl erreicht, gewinnt.
In den Tests nahmen bis zu acht Spieler gleichzeitig teil. Die fahren dann gleichzeitig mit einem selbst auf der Map hin und her und versuchen, Punkte einzufahren. Man kann sich dabei aber nicht gegenseitig in die Quere kommen, denn es gibt keine Kollisionen. Gegner vom Bord zu schubsen, während die gerade die Kombo ihres Lebens abreißen, klappt also nicht.
Bemerken werdet ihr eure Mitspieler aber trotzdem: Oben links wird stets der aktuelle Spielstand angezeigt. Und sobald da plötzlich drei Namen vor einem selbst stehen, kommt man doch ein wenig ins Schwitzen. Dann versucht man doch noch eine epische Trick-Combo anzusetzen – denn für euch stoppt das Zeitlimit erst, wenn eure letzte Combo gelaufen ist.
Das heißt, selbst wenn die Zeit durch ist und ihr den Controller schon zur Seite gelegt habt, kann euch noch ein Gegner die Butter vom Brot nehmen. Dann ärgert man sich besonders – aber nur kurz. Denn quasi mit Ende einer Runde fängt fast schon das nächste Spiel an.
Versockte Kombos sorgen für Frust – aber nur ganz kurz
So saugte der Online-Modus mich ein: Eigentlich wollte ich den Multiplayer nur antesten – doch hat man einmal angefangen, ist es ganz schön schwierig, wieder aufzuhören. Dadurch, dass die Matches so kurz und vor allem kurzweilig sind, hat Tony Hawk’s Pro Skater bei mir das klassische “Ach, eins geht noch”-Syndrom aktiviert.
Wenn ich verloren haben, dachte ich mir: “Ach komm, noch ein 2-Minuten-Match und mit einem Sieg aufhören”.
Und wenn ich gewonnen habe, war es ein: “Huch, das lief aber gut. Dann mach ich noch ein kurzes Match.”
Das liegt auch daran, dass man das Ergebnis nahezu komplett selbst in der Hand hat. Wenn man nicht genug Punkte gesammelt hat, lag das nicht daran, dass der Gegner einen fies ausgetrickst hat, sondern schlicht daran, dass er die besseren Combos hatte. Das kann man dann natürlich nicht so stehen lassen. Und wenn man dann endgültig “Jetzt ist Schluss” sagt, dann wechselt plötzlich die Map – und die kann man sich ja auch nochmal kurz anschauen!
Gerade ist eine Runde vorbei, da ruft schon die Nächste
Dazu kommt, dass die gute Stimmung und das Gameplay im Spiel einfach Spaß machen. Man hat nicht das Gefühl, auf Teufel komm raus den Gegner besiegen zu müssen, um eine gute Zeit zu haben. Ob das in den kommenden Wochen so bleibt, ist offen. Schließlich ist Tony Hawk ja gerade erst frisch erschienen und es sind die vielen neuen Eindrücke, die erstmal Spaß machen.
Aber: Wer einen spaßigen Multiplayer für zwischendurch sucht, ist hier genau richtig. Vorausgesetzt, man schafft es, am Ende wieder aufzuhören und nicht einen ganzen Abend im “Ein-Spiel-geht-noch-Teufelskreis” zu stecken.
Der Splitscreen macht Spaß, hat aber mit schwacher Bildrate zu kämpfen.
Was ist mit dem lokalen Multiplayer? Auch auf der Couch kann man Tony Hawk gemeinsam spielen, ohne Online-Komponente. Hier gibt es dann auch noch Modi wie “freies Skaten” oder “Fangen”. Ansonsten unterscheiden sich die Modi nur in der Spieleranzahl vom Online-Feature.
Dementsprechend macht das Remake auch im Splitscreen jede Menge Spaß – mit einem Wermutstropfen: Die Bildrate bricht im Splitscreen merklich ein. Das ist kein kompletter Beinbruch, aber man merkt den Unterschied zum Einzelspieler schon.
Dennoch gilt: Wer ein spaßiges Spiel zu zweit sucht, ist beim Tony-Hawk-Remake richtig. Und wer für Skateboarden nichts übrig hat, wird sicher in unserer Liste der besten Couch-Koop-Spiele fündig.
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Leveln wie das große Pandaren-Vorbild Doubleagent? Das wird in World of Warcraft bald schwieriger. Das Sammeln von XP durch Berufe wird drastisch reduziert.
In World of Warcraft gibt es viele Methoden, um das Maximallevel zu erreichen. Egal ob Quests, Dungeons, PvP oder Pet-Battle, für jeden Spieler ist etwas dabei. Vieles davon fällt jedoch weg, wenn man einen rein neutralen Charakter spielen möchte. Das geht, wenn man einen Pandaren erstellt und sich niemals einer der beiden Fraktionen anschließt. Dann ist der Charakter zwar auf der Wandernden Insel gefangen, muss aber niemals an den Konflikten zwischen Horde und Allianz teilnehmen.
So ein Pandare war Doubleagent, der schon seit vielen Erweiterungen auf der Insel levelt. Immer wieder erreicht er dort beim Start einer neuen Erweiterung das Level-Cap – vor fast zwei Jahren wurde er Level 120.
Pandaren wie Chicho beeilen sich nun, um noch vor Shadowlands 120 zu werden.
Was wird geändert? Doch mit Shadowlands dürfte diese Aufgabe noch einmal deutlich schwieriger werden. Denn die erhaltenen Erfahrungspunkte durch das Sammeln von Kräutern und Erzen werden drastisch reduziert, um satte 60%. Damit wächst die notwendige Zeit, um über diese Methode zu Leveln, auf das 2,5-fache an. Das geht bereits mit dem Pre-Patch live, der in einigen Wochen startet. Hinzu kommen noch die massiven Nerfs an den Erbstücken.
An Doubleagent haben sich mehrere ein Beispiel genommen und versuchen, seine Leistung nun nachzumachen, um auf ihren Realms die ersten neutralen Pandaren auf Stufe 120 in Europa zu werden – wie etwa Chicho und Pandémia.
Doubleagent ist eine Legende.
Neutrale Pandaren leveln wurde einfacher: Inzwischen ist das Leveln eines neutralen Pandaren aber auch nicht mehr so schwer, wie es noch vor einigen Jahren war. Der Grund dafür ist, dass etwa Pet-Battle als neue, tägliche Option hinzugekommen sind, um jeden Tag ungefähr 1/3 eines Levels in wenigen Minuten abzuschließen. Gleichzeitig ist aktuell noch immer der dicke XP-Buff von 100% aktiv. Daher leveln auch neutrale Pandaren beim Pflücken von Blümchen mit doppelter Geschwindigkeit – das sind beides Vorteile, die Doubleagent damals nicht hatte.
Mit der neuen Erweiterung Shadowlands wird das Leveln eines vollkommen neutralen Charakters dementsprechend noch etwas schwieriger. Der XP-Bonus fällt weg und die durchs Sammeln von Kräutern und Erzen erhaltenen Erfahrungspunkte werden um rund 60 % reduziert. Dennoch können wir davon ausgehen, dass Spieler wie Doubleagent, Chicho oder Pandémia weiter daran arbeiten werden, auch in Shadowlands Stufe 60 zu erreichen.
Was haltet ihr von dieser Level-Methode? Eine interessante Sache? Oder verschwendete Lebenszeit?
Achtung! In Fortnite kursiert gerade ein heftiger Bug, der euch oder eure Gegner von der Map der Season 4 in den Sturm ballert. Dagegen hat man keine Chance. Wir zeigen euch Gameplay des irren Bugs.
Das ist der Bug: Spieler fanden heraus, dass es mit dem Ball von Groot einen Bug gibt. Eigentlich ist das so vorgesehen: Ihr benutzt Groots Ball und steckt dadurch im Inneren dieser Kugel aus Ästen. Der Ball schützt euch vor gegnerischem Beschuss und heilt euch, solange ihr darin seid. Außerdem bewegt ihr euch damit schneller über die Map – Quasi wie der Baller, aus einer der vorherigen Seasons.
Eigentlich ist das also eine defensive Fähigkeit, die einen schützt und eine neue Möglichkeit zur Mobilität bietet. Ausgerechnet bei diesem Ball gibt es einen Bug. Wenn man mit Spielern kollidiert, fliegen diese plötzlich mit einem Affenzahn von der Map und versauern im Sturm.
So sieht der Groot-Bug im Spiel aus
Das zeigen Spieler: Auf reddit teilen Spieler schon fleißig ihre Ingame-Aufnahmen, nachdem sie oder andere Spieler dem Groot-Bug zum Opfer gefallen waren. So auch Spieler Xientraa. In seinem Clip streckt er zunächst einen Gegner nieder. Ein anderer Gegner, der direkt in Nahkampfreichweite steht, überrascht ihn und zündet vermutlich den Groot-Ball.
Anschließend sieht man, wie es Xientraa weit aus der Map pustet.
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Einen weiteren Clip gibt es von NotAFoxInDisguise. Er nennt das Video “Und für meinen nächsten Trick werde ich verschwinden”.
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In den Kommentaren fragt ein Spieler, was da passiert. Der Nutzer Potion_Pult erklärt das so: “Der Groot-Ball hat die Fähigkeit, dass er Spieler, ohne Schaden zu verursachen, zurückstößt, wenn der Ball mit ihnen kollidiert. Ich vermute, wenn man das aktiviert, während ein Spieler im Radius des Balls ist, glaubt das Spiel, dass sie so hart mit dem Ball getroffen wurden, dass sie sich darin befinden. Als Ergebnis wird der Rückstoß multipliziert und katapultiert sie weg.”
Achtet also darauf, Abstand von Gegnern zu haben oder mit dem Rücken zur Wand zu stehen, wenn ihr sicher seid, dass ein Gegner den Groot-Ball besitzt. Doch das ist meist gar nicht so offensichtlich, weshalb Spieler nun hoffen, dass der Bug schnell aus dem Spiel fliegen wird.
Ein neuer Leak zum kommenden Call of Duty: Black Ops Cold War kursiert aktuell im Netz und zeigt bereits erstes Gameplay zum Multiplayer. In dem kurzen Ausschnitt sind außerdem erste Waffen und Perks zu sehen, die teilweise schon aus Modern Warfare und Warzone bekannt sind. Außerdem zeigt der Leak den Spielmodus VIP.
Das steckt im Leak: In einem kurzen Video ist der Spielmodus „VIP“ zu sehen, gespielt auf einer Map offenbar in Miami, die schon aus einem vorigen Leak bekannt ist. In dem Modus geht es darum, einen wichtigen NPC zu beschützen und zu eskortieren bzw. genau das zu verhindern.
In dem im Video gezeigten Match wechseln sich die Teams dabei ab. Sobald eine Runde vorbei ist, werden die Seiten gewechselt und man verfolgt das jeweils andere Ziel für diese Runde. Im Clip tritt dabei die kubanischen DGI gegen die amerikanische CIA an, beides Geheimdienste.
Woher kommt der Leak? Ursprünglich stammt das Video von einem Streamer, der nur wenige Minuten streamen konnte, ehe sein Kanal geschlossen wurde (via PCGamesN). Die Zeit reichte aber aus, um Videomaterial zu gewinnen und hochzuladen.
Der Clip erschien unter anderem auf YouTube, wo er jedoch bereits wieder entfernt wurde. Auch der reddit-Thread wird vermutlich geschlossen und das Video gelöscht.
Außerdem sind in einer Einstellung bereits einige Perks zu sehen, die jedoch nicht genauer beschrieben werden. Durch die Qualität des Clips sind die Namen nicht eindeutig zu lesen. Es handelt sich aber wahrscheinlich um:
Außerdem wird es offenbar wieder Wildcards geben, wie sie bereits aus Black Ops 4 bekannt sind. Wildcards sind weitere Perks mit kleineren Effekten wie etwa weiteren Aufsatz-Slots für die Waffen. Allerdings war selbst der berühmte Overkill-Perk in Black Ops 4 eine Wildcard.
Das sagen Spieler: Unter dem Clip im reddit-Thread zeigen sich die Spieler nicht sonderlich begeistert von dem Gameplay. Sie kritisieren etwa, dass es etwas klobig aussieht und beim Zusehen kein gutes Gefühl vermittelt.
Ein häufiger genannter Kritikpunkt sind die Waffen-Sounds. Die sollen laut der Spieler nicht gut klingen, wobei sie vermutlich durch die äußerst realistischen Sounds aus Modern Warfare etwas verwöhnt sind.
Es handelt sich bei dem Clip allerdings um einen Leak und nicht um offizielles Gameplay. Ob und wie sich die Kritik später als wahr und berechtigt herausstellt, wird sich noch zeigen. Die eigentliche und offizielle Vorstellung des Multiplayer kommt noch. Als Cold War selbst gezeigt wurde, kam das Reveal-Event bei den Spielern recht gut an.
Nicht alle mögen Sylvanas in World of Warcraft. Doch ein Spieler weigerte sich für 2 Addons, auch nur eine Mission von ihr anzunehmen.
Die Geschichte von World of Warcraft hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Vor allem das Bild der Horde wurde durch die letzten Kriege massiv verändert. Durch einen steten Wechsel der Führungspositionen – Thrall, Garrosh, Vol’Jin und Sylvanas – wurden mehrere Konflikte entfacht und die Ausrichtung der Horde änderte sich vielfach. Immerhin ist die Story von WoW lang und komplex.
So manch einem Spieler passte das nicht, weshalb es verschiedene Protestaktionen gab. Ein Paladin hat das jedoch härter durchgezogen als die meisten Spieler. Er weigerte sich bis zum Schluss, Sylvanas überhaupt als Kriegshäuptling zu akzeptieren.
Der finale Schritt “Sylvanas die Treue schwören” – hat er nie gemacht.
Was ist passiert? Der Tauren Scolex war unzufrieden mit der Story von Legion und Battle for Azeroth. Er wollte nicht der Banshee-Königin dienen – und tat es deswegen schlicht nicht. Im Interview mit dem Magazin Polygon erklärte er:
Sylvanas war schon immer eine boshafte Person, die von Rache getrieben wurde, billige Tricks in der Schlacht nutzte und immer nur an sich selbst und ihr Volk dachte. „Ihr Volk“ enthielt niemals die Horde.
Sein Paladin konnte Sylvanas als Kriegshäuptling nicht akzeptieren, denn „Sylvanas behandelt ihre Untergebenen als Handlanger, nicht als Gleichegstellte.“ Er konnte nicht fassen, dass jemand wie Sylvanas zum Kriegshäuptling wurde und nicht ein Veteran wie Etrigg oder Saurfang, mit denen sein Paladin schon an vielen Schlachten teilgenommen hatte.
Im Auktionshaus ist nichts los – da erholt man sich noch von der Legion.
Sylvanas begeht daraufhin gleich mehrere schlimme Verbrechen. Sie brennt nicht nur die Nachtelfen-Zivilisation nieder, sondern verwendet auch die Seuche gegen ihr eigenes Volk. Aus diesen und vielen anderen Gründen schloss Scolex niemals die Einführungsquest zu Legion ab, die entsprechenden Inhalte der Erweiterungen blieben ihm verwehrt. Das war schlicht nicht “sein Kriegshäuptling”.
So sah seine Spielwelt aus: Dadurch, dass Scolex niemals die Questreihen zum Einstieg von Legion und Battle for Azeroth abgeschlossen hatte, war er in einer etwas merkwürdigen Parallelwelt gefangen. Denn ohne den Fortschritt durch die Quests, änderten sich auch die Umgebungen nicht. Orgrimmar ist noch immer im eher leicht verwüsteten Zustand durch die Legionsangriffe und viele NPCs gehen ihren eigentlichen Aufgaben nicht nach. Er beschreibt:
Die Straßen der Stadt waren nicht so gefüllt, es gab kaum Leute im Auktionshaus, Bank-Angestellte waren nicht hinter ihren Schaltern, aber die Tore der Festung Grommash waren verbarrikadiert. Alles war etwas entspannter und das Leben war gut.
Das bedeutete auch, dass er seinen Charakter kaum über die üblichen Aktivitäten leveln konnte, denn eine Vielzahl von Features waren hinter der Haupt-Quest versteckt, die er nie anrührte.
Die Feste Grommash ist verschlossen.
Darum schließt sich Scolex nun doch wieder an: Nach knapp 4 Jahren hat Scolex nun beschlossen, dass es doch wieder Zeit ist, sich dem aktuellen Geschehen anzuschließen. Der Grund ist dabei nicht, dass die Horde inzwischen einen Rat hat, sondern es gibt einen anderen Anlass.
Schon lange will Scolex die Vermächtnis-Rüstung der Tauren freischalten, die zu einem so ehrenhaften (und dickköpfigen) Tauren gut passen. Aber die entsprechenden NPCs für die Questreihe tauchen einfach nicht auf, solange Scolex nicht die Haupt-Questreihe vorantreibt. Einen weiteren Tauren möchte er einfach nicht leveln, sodass nun die Zeit gekommen ist, Sylvanas doch die Treue zu schwören – zumindest ganz kurz. Denn vielleicht werden wir in Shadowlands ja schon mit ihr abrechnen …
Wie findet ihr das? Ist das mal eine „coole, andere Art“ von Rollenspiel? Oder ist es albern, sich so an Quests aufzuhängen und selbst einzuschränken?
Pokémon GO verteilt nun bessere Belohnungen bei Raids. Belohnt werden vor allem die Spieler, die schnell und effektiv gegen die Bosse kämpfen. Wir zeigen euch die Änderungen.
Das ist neu: Mit der Einführung der Mega-Entwicklungen hat sich auch einiges bei den normalen Raids getan. Es gibt nun einen Bonus für Geschwindigkeit und auch das System, mit dem man die Premierbälle bekommen hat, wurde verändert.
Nun gibt es erneut Anpassungen, weil Kritik von den Spielern kam. Generell gibt es nun mehr Premierbälle und auch die Items, die man pro Raid erhält, sind gestiegen.
Das ändert sich an den Raid-Belohnungen
Diese 3 Anpassungen gibt es: Grundlegend haben sich 3 Dinge an den Raids von Pokémon GO geändert. Dazu zählen:
Level-5-Raids geben jetzt mehr Items
Die Premierbälle für ausgeteilten Schaden werden in allen Raid-Stufen erhöht
In Level-5-Raids gibt es mehr Premierbälle für die Geschwindigkeit
Es gibt jetzt mehr Premierbälle bei Raids.
Was bedeutet das? Wie genau sich die Änderung bei den Item-Belohnungen auswirkt, bleibt noch abzuwarten. Bislang gibt es noch nicht genügend Berichte darüber, was nun aus den Raids droppt.
Die anderen Anpassungen sind allerdings schnell erklärt. Es ist nun umso wichtiger, effektive Pokémon mitzunehmen und nicht unbedingt das vorgeschlagene Team. Wenn ihr selbst viel Schaden macht, dann gibt es nun mehr Bälle. Das gleiche gilt auch bei der Schnelligkeit. Mit den richtigen Kontern seid ihr schneller in den Raids und bekommt mehr Premierbälle.
Mehr Bälle bedeutet dann auch eine größere Wahrscheinlichkeit, dass der Raid-Boss gefangen wird. Es lohnt sich also, wenn ihr nun auf die richtigen Konter achtet.
Das Strategiespiel Crusader Kings 3 ist seit dem 1. September neu auf Steam. Weil bei neuen MMOs grade Flaute herrscht, schauen wir uns das Game näher an. Unser Autor Schuhmann erklärt, wie er Crusader Kings 3 spielt und warum das mittlerweile ein bisschen seltsam ist.
Crusader Kings ist auf den ersten Blick eine Serie, die Strategie- und RPG-Elemente im Mittelalter mixt.
Für den Uneingeweihten geht es um Dinge wie: „Christen erobern die iberische Halbinsel von den Arabern zurück“, „Blutige Kreuzzüge um Jerusalem“ und „Wikinger-Invasion in England“. Es sieht wie ein „Spiel um Throne“ aus, wie “Game of Thrones” – mit dem Fantasy-Epos wird Crusader Kings auch gerne verglichen.
Für viele Hardcore-Spieler geht es in Crusader Kings aber seit 16 Jahren darum, eine genetisch überlegene Dynastie aufzubauen, indem man gezielt aussucht, wen man mit wem verheiratet, damit die nächste Generation von Figuren besser wird als die vorhergehende. Es ist ein „Spiel der Gene“.
Denn Figuren in Crusader Kings 3 haben verschiedene „genetische Eigenschaften“: Am begehrtesten ist die „Genius“-Eigenschaft, die gibt +5 auf alle Fertigkeiten. In Crusader Kings 3 unterstützt Genialität zudem den Charakter-Fortschritt im neuen “Lebenswandel”-System mit einem dicken Bonus.
Aber es ist auch von Vorteil, wenn die Herrscher körperlich stark sind, besonders attraktiv und fruchtbar.
Diese hübsche junge Dame ist ein “Genie”: Das hat enorme Vorteile im Spiel.
Alles in Crusader Kings 3 hängt an 5 offenen Werten und einigen versteckten, die von diesen genetischen Boni beeinflusst werden. Wer besonders schön ist, erhält einen Bonus auf Diplomatie und wird von seinen Vasallen verehrt, die zahlen ihm höhere Steuern und stellen mehr Streitkräfte ab.
Das ist wichtig: Denn wenn die Wikinger zum Plündern vorbeikommen und das werden sie, dann will man denen mit einer ordentlichen Streitmacht begegnen und nicht nur mit ein paar halbnackten Bauernlümmeln.
Ein Genie verändert die Welt von Crusader Kings 3
Besonders wichtig ist der „Lernen“-Wert, denn ein weiser Herrscher schafft schnelleren kulturellen Fortschritt und kann so Erfindungen vorantreiben:
Es liegt am Spieler, ob ein Land wie Irland 930 n. Christus noch unerschlossen und wild ist – mit wenig Streitkraft und schwacher Wirtschaft, das von fiesen Wikingern geplündert und besetzt wird
oder ob bereits erste Marktplätze entstehen, die Leute Steuern zahlen und brav für den König ins Feld ziehen
Wenn man eine Reihe von Trotteln an der Macht hat, kann es Jahrhunderte dauern, bis Erfindungen es erlauben, vom Clan-Zeitalter ins feudale Mittelalter vorzustoßen. Ein Genie an der Macht kann das Schicksal der Welt in Crusader Kings 3 beeinflussen.
Daher ist es so wichtig, dass der Herrscher „gute Gene“ hat.
Wer bei Crusader Kings neu einsteigt, denkt vielleicht, die Gene hingen vom Zufall ab: Manchmal hat man einen guten Herrscher, manchmal nicht.
Doch wer Crusader Kings schon länger spielt, der weiß, dass Genetik etwas ist, das ebenfalls in der Hand des Spielers liegt. Es geht zwar um Wahrscheinlichkeiten, aber die lassen sich beeinflussen.
Das Züchten der eigenen Dynastie, das “Breeding”, ist ein Thema, über das in Foren zum Spiel ganz offen und häufig gesprochen wird. Doch journalistische Artikel blenden das offenbar konsequent aus: wahrscheinlich zu heikles Terrain.
Der nette Herr hier hat 2 positive vererbliche Eigenschaften: Neben “Intelligent” ist er auch “Kerngesund.”
Spieler suchen seit 16 Jahren den Kwisatz Haderach
Letztlich züchtet man sich in Crusader Kings in einer Generation den König zusammen, mit dem man in der nächsten Generation spielen wird: Wenn man 2 kluge Leute miteinander verheiratet, kommt Nachwuchs raus, der ebenfalls sicher „klug“ ist und sogar die Chance hat, noch klüger zu werden und damit einen höheren Bonus erhält.
Nun spielen schon seit dem 1. Crusader Kings viele dieses Spiel der Gene. In Foren wurde schon immer darüber gesprochen, wie man den „Kwisatz Haderach“ züchtet: Das ist das angestrebte Ergebnis eines Zuchtprogramms über Generationen aus dem SF-Epos “Dune”.
Es ist der “Übermensch”, der alle positiven genetischen Eigenschaften auf sich vereint und keine schlechten mit sich rumschleppt.
In Irland haben Herrscher bis zu 4 Frauen. Das sind in der 1. Generation schon 17 Kinder – die Männer bekommen die ersten eroberten Landstriche und werden zu Vasallen.
Ich hab Crusader Kings seit sicher 15 Jahren hauptsächlich auf die gleiche Art gespielt:
Ich fang auf der untersten Stufe und zum frühestmöglichen Zeitpunkt in Irland an – mit einem möglichst jungen Herrscher. In früheren Teilen konnte ich mir den selbst erstellen. In CK3 gibt es einen 24-jährigen Häuptling in Ormond, der sich eignet
meine Spielfigur schnappt sich die Frau mit den besten Genen, die er finden kann, und setzt ordentlich Nachwuchs in die Welt
Von meiner kleinen Grafschaft aus, erobere ich erst die Nachbarn und mach mich zum Herzog. Dann schnapp ich mir nach und nach Irland und kröne mich zum König. Nun sind Schottland und Wales dran
Die eroberten Provinzen verteile ich an meine Nachkommen und achte drauf, dass die ebenfall mit genetisch starken Frauen verheiratet werden: In Crusader Kings vermehren sich “Adlige” mit eigenen Reichen am besten. Denn die Spielmechanik sorgt dafür, dass Landbesitzer mehr Nachwuchs haben, während landlose Dynastien klein bleiben und aussterben
Ich setze dabei auf eine Wahl-Monarchie: Das stellt sicher, dass der oder die Beste einer Generation mein Herrscher (und meine Spielfigur) für die nächsten 20 bis 50 Jahre wird – wenn alles gut geht
Irland ist vereint, die Königin ein Genie und Teile des zersplitterten Englands sind bereits grün gefärbt und das 930 n. Christus.
Gen-Experimente mit schlechtem Gewissen
Diese Spielweise war schon in Crusader Kings 1 möglich und wenn man sich klar macht, was man da eigentlich tut, kriegt man ein ziemlich ungutes Gefühl.
Letztlich ist es dasselbe, wie im Film „Die Purpurnen Flüsse“ ausgeführt: Man betreibt ein Zuchtprogramm über Generationen hinweg, was schon ein wenig was Nazi-mäßiges hat. Aber es macht halt so viel Spaß, mit den Figuren zu spielen und zu sehen, was bei rauskommt. Es erfüllt eine Macht-Phantasie und ist ein spannender Dynastie-Simulator.
Von dieser Spielweise geht eine Faszination aus. Man betrachtet die Welt, die man da geschaffen hat, wie eine Ameisenfarm, und weiß: “Praktisch jede Figur dort ist durch meine Entscheidungen entstanden.” Dann schaut man sich nach 200 Jahren um und sieht, dass die Ur-Ur-Großnichte irgendwie Kaiserin in Byzanz geworden sind, weil man letzten Montag mal dringend eine Allianz brauchte und eine Tochter dorthin verheiratet hat. Oder es gibt einen obskuren französischen Zweig der eigenen Dynastie, von dem man sich gar nicht so richtig erklären kann, wie das eigentlich passiert ist.
Ich hab Crusader Kings schon immer so gespielt, aber ein wenig verschämt und mit schlechtem Gewissen. Eigentlich sollte ich es doch mehr als RPG sehen und weniger als mittelalterliches Zuchtprogramm, dachte ich.
Crusader Kings 3 fördert Gen-Spielweise massiv
Was mich jetzt nach knapp 30 Stunden im neuen Spiel überrascht hat: In Crusader Kings 3 wird diese Spielweise massiv unterstützt. Was ich bisher mit etwas schlechtem Gewissen tat, haben wohl offenbar so viele gemacht, dass es jetzt eine Spielart ist, die Crusader Kings 3 völlig ins Herz schließt und unterstützt:
Wenn ich wen verheiraten will, kann ich extra nach „vererbbaren Eigenschaften suchen“: In Crusader Kings 2 musste ich die einzelnen Eigenschaften noch mühsam eintippen
CK 3 präsentiert mir die Frauen mit guten Genen per EInstellung.
Es gibt jetzt „Dynastie“-Perks, die solche Zuchtprogramme fördern: Eine Spiel-Mechanik sorgt dafür, dass sich in meiner Dynastie positive Eigenschaften besonders gut vererben
Es gibt sogar einen besonderen Bonus “Starkes Blut”, wenn ich es schaffe, einen Herrscher zu züchten, der gute Eigenschaften aus allen 3 genetischen Bereichen hat
In Crusader Kings 2 gab es „4 positive genetische Effekte“ – in Crusader Kings 3 hab ich mittlerweile schon 12 gesehen oder so
Dazu kommt, dass beim frühen Start in Irland ein Herrscher bis zu 4 Frauen haben kann. Das artet rasch in einem Stammbaum aus, in dem man sich völlig verlieren kann. Früher brauchte man mehrere Generationen, bis man genug Nachkommen hatte, um jede freie Grafschaft zu besetzen. Nun geht das sofort.
Wer länger spielt, schaltet “genetische Boni” für seine Familie frei.
Die Community liebt Inzest und Crusader Kings 3 auch
Ein Haken bei solchen „Zuchtprogrammen“ ist der Inzest. Die Wahrscheinlichkeit für Inzucht wurde in Crusader Kings 2 daran gemessen, wie viele unterschiedliche Verwandte eine Spielfigur in den letzten 5 Generation hatte. So ernst wurde das simuliert:
Wenn alles normal läuft, keine Inzucht betrieben wird, sind das 62.
Wenn man weniger als 32 unterschiedliche Vorfahren hatte, stieg die Wahrscheinlichkeit auf die negative Eigenschaft “Inzucht”
Wenn’s weniger als 17 waren, hatte man sicher diese negative “Inzucht”-Eigenschaft, die einen Charakter praktisch nutzlos macht.
Bei der Spielweise mit den Genen ist es schnell so, dass man Irland mit den eigenen Nachkommen überschwemmt. Die sitzen dann an den Schlüsselstellen der Macht und nur dort haben Figuren viele Nachkommen: Denn der Graf oder Herzog einer Provinz darf spiel-mechanisch mehr Kinder haben, als der einfache NPC ohne „großes Haus“ im Hintergrund.
Schon nach wenigen Spielstunden hat sich die eigene Dynastie über das Herrschaftsgebiet ausgebreitet und vermehrt sich von da aus weiter. Die KI verheiratet die Dynastie-Mitglieder gerne untereinander, denn für die Vasallen ist es logisch, die Nachbarskinder zu heiraten, das sichert militärisch wertvolle Allianzen und macht Erbschaften möglich.
Inzest kann in Crusader Kings zu ungewollten Nebenwirkungen führen. Kinder kommen mit besonders negativen Eigenschaften auf die Welt, werden zeugungsfähig oder leiden unter genetischen Defekten. Sie neigen außerdem zum Wahnsinn. Auch das wurde häufig in der Community von Crusader Kings 3 diskutiert.
Manche machten sich da einen Spaß daraus, die Blutlinie möglichst “rein” zu halten – in Anlehnung an „Game of Thrones“; wo die Targaryen Kinder untereinander verheirateten. Die Dynastie galt ja auch als anfällig für grassierenden Wahnsinn.
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In Crusader Kings 3 haben die Entwickler auch diese Spiel-Mechanik berücksichtigt. Es gibt die Eigenschaften „Pure Blooded“.
Wenn man über Generationen Inzest betreibt, sagen die Entwickler, gibt’s die Chance, dass die Dynastie die negativen Folgen von Inzest weniger bemerkt, weil es gelungen ist, über die Zeit hinweg “negative Eigenschaften” aus dem Genpool rauszuzüchten.
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In Test-Berichten zu Crusader Kings 3 (wie bei unseren Freunden von der GameStar) les ich häufig: Das Spiel habe Crusader Kings 2 konsequent weiterentwickelt. Das stimmt sicher.
Was die Entwickler im Wesentlichen gemacht haben: Sie haben geschaut, wie Leute ihr Crusader Kings 2 wirklich gespielt haben und haben es ihnen leichter gemacht, es so zu spielen, wie sie es spielen wollen.
Und offenbar wollen viele Crusader Kings als Gen-Baukasten, Dynastie- und Inzest-Simulator spielen – so wie ich.
Ich spiele Crusader Kings ausschließlich im Singleplayer-Modus, es ist aber ein Spiel, das man auch im Multiplayer zocken kann. Wer Lust hat, Strategiespiele als Online-Game gegen andere Menschen zu spielen und nicht nur gegen die KI, die man irgendwann leicht austrickst, dem empfehlen wir hier eine Reihe von Titeln:
Seit dem Reloaded-Update der Season 5 treibt ein irrer Aufsatz seinen Unfug in der Call of Duty: Warzone – Drachenatem-Munition für die R9-0 Schrotflinte. Nun fordern die ersten einen kräftigen Nerf des Barbecue-Setups und auch ein Profi steigt ein.
Um welchen Aufsatz geht’s? Schrotflinten in der Call of Duty: Warzone hatten es sich die letzten Monate in einer kleinen Nische bequem gemacht. Die R9-0 und die Origin leisteten gute, ehrliche Arbeit auf kurzen Distanzen bis knapp 5 Meter. Doch mit dem Reloaded-Update der Season 5 war es die R9-0 leid, ständig mit der Origin verglichen zu werden und besorgte sich einen Aufsatz, mit dem die Konkurrenz-Schrotflinte einpacken konnte.
Denn die Pumpe besitzt nun Drachenatem-Munition. Damit tauscht ihr den üblichen Schrot gegen Höllen-Kugeln: 1.600 °C heiße und brennende Magnesium-Splitter. Die ist so fies wie es sich anhört. Das Ding legt die Feinde schneller als die Origin und besitzt dazu noch etwa die doppelte Reichweite des vorherigen Schrotflinten-Königs. Hier gibt’s das Feuer-Setup der R9-0.
Kein Wunder also, dass einige Spieler und Profis bereits einen Nerf fordern. MeinMMO schaut sich an, ob die Feuer-Munition tatsächlich eine Schwächung erwarten kann.
Drachenatem-Munition für R9-0 ist saustark …
Ist der Aufsatz wirklich so broken? Der Profi-Warzoner Nick “Nickmercs” Kolcheff verarbeitete das neue Feuerpumpen-Setup in einem Video.
Eigentlich wollte er zusammen mit einem anderen Streamer in einem Duo-Match eine Schrotflinten-Challenge starten und mit der Origin randalieren. Doch dann kam ihm einer mit dem neuen Feuer-Setup der R9-0 entgegen und er wusste erst gar nicht, wie ihm geschieht. Nachdem er die Feuer-Munition schnell freigeschaltet hatte, ging er mit einem 4er-Team wieder rein und testete das Ungetüm:
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Nickmercs sagt ganz klar: “Spielt die Schrotflinte jetzt und habt Spaß damit. Denn ich kann euch garantieren, allzu lange wird es nicht möglich sein, damit Spaß zu haben”. Er geht auf jeden Fall von einem Nerf aus. Eigentlich geht er sogar noch weiter und zeigt auf seinem Thumbnail – “Das macht die Warzone kaputt!”
Auch die Werte sprechen dafür. Obwohl die R9-0 schon immer etwas stärker war als die Origin, bevorzugten viele die Origin in der Warzone, weil sie einen automatischen Feuermodus mitbringt und deshalb mehr Fehler erlaubt. Die R9-0 hat dagegen einen “Double Tap”-Feuermodus, der euch die ersten beiden Schuss “höllisch” schnell feuern lässt und dann aber eine gefährlich lange Pause braucht, bis die nächsten Kugeln fliegen.
Auch mit dem Drachen-Bonus bleibt dieses Problem bestehen – wenn ihr mit den beiden ersten Schüssen eure Feinde nicht umhaut, können die euch wegpusten. Allerdings kommt die neue Drachenatem-R9-0 mit einem kräftigen Reichweiten-Boost und legt Feinde bis 8,5 Meter in 200 Milli-Sekunden – die Origin kann das nur bis 4,5 Meter und in 220 Millisekunden.
Reichweiten-Vergleich: Von 4,5 auf 8,5 Meter = + 88 %
TTK-Vergleich: Von 220 auf 200 Millisekunden = – 9,1 %
Auf dem Papier wirkt das alles auf den ersten Blick kaputt und es ist auch wirklich stark. Doch in der Praxis sieht das etwas anders aus. Denn ihr müsst erstmal so nah an den Feind herankommen und danach noch eure beiden Schüsse halbwegs treffen. Sobald einer der “Feuerstöße” nicht richtig trifft und ihr auf die nächsten Schüsse nach der eingebauten Schuss-Verzögerung warten müsst, steigt eure Time-to-Kill auf 700 Millisekunden und eure Feinde hauen euch um.
Also ja – der neue, feurige Pumpen-Aufsatz der R9-0 ist wirklich verdammt stark. Doch die Handhabung des Gerätes macht es gar nicht so leicht, von dieser Power zu profitieren.
Das Feuersetup der R9-0 steht in der Kritik.
… aber auch nicht leicht zu spielen
Wird ein Nerf kommen? Aktuell ist der Aufsatz in aller Munde und viele CoD-Soldaten versuchen sich mit dem knallharten Feuer-Setup. Doch die Waffe ist fehleranfällig und verlangt von euch überlegtes und präzises Vorgehen, um zum Erfolg zu führen.
Letztlich hängt es dann von den Spielern ab. Setzt sich das Teil weiter durch und landet in ein bis zwei Wochen weiterhin in vielen Loadouts, wäre ein Nerf durchaus denkbar. Die Steigerung der Reichweite um knapp 90 % in der Schrotflinten-Nische macht einen übertriebenen Eindruck und es wäre gut möglich, dass diese Werte den Entwicklern dann doch etwas zu weit gehen. Nehmen die Nutzungsraten ab, weil vielen Feuerpumpen-Testern die Nachteile zu gravierend sind, dann könnte es auch sein, dass die Drachenatem-Kugeln ihre Nische behalten dürfen.
Bisher findet sich jedenfalls keine offizielle Aussage zu geplanten Waffen-Anpassung rund um die R9-0 Schrotflinte. Aktuell ist sie damit die stärkste Schrotflinte im Spiel und gehört zu den besten Waffen der Warzone.
Die Hall of Shame der OP-Waffen: Bisher ist es also noch gar nicht so sicher, ob sich die R9-0 in die Reihe der Broken-Guns einreihen darf und damit Warzone-Geschichte schreibt. Auf dieser Liste stehen bisher:
Die Waffen des Battle Royals rücken weiter zusammen und der eigene Spielstil wird bei der Auswahl immer wichtiger. Wenn ihr noch auf der Suche nach der Allround-Waffe seid, schaut auch mal bei den LMGs vorbei – 3 leichte Maschinengewehre gehören jetzt zu den besten Waffen.
Die Ankündigung von Nvidias RTX 3070, 3080 und 3090 sorgt bei einem der wichtigsten Hardware-YouTuber für große Gefühle. Er sagt, die neuen Karten machen alles andere obsolet. Was er damit meint und wie die PS5 und Xbox Series X damit zusammenhängen, seht ihr hier.
Um wen geht es? Linus Sebastian gründete 2008 den englischen YouTube-Kanal “Linus Tech Tips” und hat es dort inzwischen auf stolze 11,7 Millionen Abonnenten geschafft. In der Welt von Hardware und Technologie ist es ein Kanal, an dem niemand vorbeikommt. Fast jeder, der sich schon mal einen eigenen PC zusammenbaute, hat den YouTuber zumindest mal gesehen, ein Zitat von Linus gelesen oder eins seiner Videos zur Hilfe geschaut.
Das günstigste Modell gibt es schon für 499 $, die Mittelklasse für 699 $. Laut Linus ist das eine große Konkurrenz zu den Next-Gen-Konsolen PS5 und Xbox Series X. Aber warum?
Will Nvidia die PC-Gamer im PC-Markt halten?
Seine Experten-Einschätzung: In seinem Video erklärt er, dass die neue Ampere-Technologie echt ist und dazu ein Monster. Jede angekündigte Karte, die 3070, die 3080 und die 3090, sei schneller als die aktuelle Top-Grafikkarte, die 2080 Ti. Und die kostete zuletzt noch mehr als 1000 € (via Geizhals.de).
Linus zeigt Möglichkeiten auf, warum Nvidia trotz dieser enormen Leistungssteigerung den Preis der neuen 3000er-Serie so niedrig hält. Das könnte auf der einen Seite daran liegen, dass die Verkaufszahlen der letzten Generation zu niedrig waren (via PCGamer) und Gamer nicht überzeugten, auf die 2000er-Serie zu upgraden.
Auf der anderen Seite könnten Konsolen-Spieler ein wichtiger Punkt der Verkaufsstrategie sein.
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Das ist seine Theorie: Durch den Release-Zeitraum Ende Q3 und Anfang Q4 und den günstigen Preis sei es deutlich, dass Sony und Microsoft hier als Konkurrenz von Nvidia gesehen werden, erklärt Linus.
Die mögliche Veröffentlichung der Grafikkarten vor dem Release der PS5 und Xbox Series X scheint so, als würde Nvidia Gamer davon abhalten wollen, aus dem PC-Markt heraus gelockt zu werden und sich eine Konsole der neuen Generation zu kaufen. Da geht es um genau den PC-Markt, den Nvidia dominiert, erklärt der Experte.
Spieler, die mit dem Gedanken spielen, sich eine der neuen Konsolen zu kaufen, würden durch den günstigen Preis vielleicht lieber ihren PC mit einer neuen Grafikkarte upgraden.
Außerdem könnte man durch den Kampfpreis dann Spieler zum PC-Gaming holen, die bisher auf Konsolen spielten.
Wie seht ihr das? Glaubt ihr, dass PS5 und Xbox Series X als Konkurrenz infrage kommen? Seid ihr sogar selbst Konsolen-Spieler und wollt deshalb nun zum PC wechseln?
Im Jahre 1985 erschien Super Mario Bros. und ließ euch mit Mario und Luigi gegen Bowser antreten. Nun könnt ihr 35 Jahre später auch gegen andere Spieler anrennen – aber nicht für immer.
Das war bei Nintendo los: Anlässlich des 35. Geburtstages von Super Mario Bros. veranstaltete Nintendo eine Präsentation, in der jede Menge neue Mario-Inhalte gezeigt wurden. Etwa die Super Mario 3D All-Stars Collection und eine erweiterte Version von Super Mario 3D World für die Switch.
Außerdem zeigte Nintendo das neue “Super Mario Bros. 35” – eine Battle-Royale-Variante, in der ihr gegen andere Spieler antreten könnt. Das Spiel erscheint am 1. Oktober 2020 ohne weitere Kosten für alle Mitglieder von Switch Online und ist bis zum 31. März spielbar. Das Spiel schließt sich also der Liste der kostenlosen Switch-Multiplayer-Spiele an, bleibt aber Stand jetzt nur sechs Monate lang verfügbar. Wie es aussehen wird, zeigte der neue Trailer:
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So laufen die Matches: Wie im Trailer zu sehen, versucht ihr nicht direkt, eure realen Gegner per Kopfsprung oder Feuerblume auszuknipsen. Stattdessen müsst ihr einfach nur euren kleinen Klempner am besten durch klassische Mario-Bros-Kurse navigieren. Wer am Ende noch steht, gewinnt.
Während euer eigener Bildschirm in der Mitte groß dargestellt wird, seht ihr im Kleinbild an der Seite, was eure Gegenspieler so treiben. Das ist aber nicht die einzige Art, wie ihr mitbekommt, dass da auch noch andere Marios unterwegs sind.
Denn: Jeder In-Game-Gegner, der besiegt wird, landet auf dem Kurs anderer Spieler. Bei Mario Bros. 35 handelt sich also um eine Art indirektes Battle-Royale – ganz ähnlich dem Prinzip, das auch Tetris 99 auf der Switch verfolgt.
Es lohnt sich also, Koopas, Gumbas und Stachis in Hülle und Fülle zu attackieren, um sie euren Gegenspielern rüber zu schicken und ihnen das Leben schwer zu machen. Dabei könnt aus vier Strategien wählen:
Niedrigste Zeit
Meiste Münzen
Angreifer
Zufall
Außerdem gibt es ein Item-Roulette, das Upgrades verteilt.
Nach einem neuen Patch war der Agent Omen in Valorant plötzlich unsterblich und konnte sich durch Barrieren teleportieren. Das war nicht so beabsichtigt. Was erst wie ein Fehler an der Map klang, lag am Ende doch an Omen selbst – der daraufhin deaktiviert wurde. Mittlerweile sollten alle Probleme behoben sein.
Was war das Problem? Der Patch 1.07 vom 1. September brachte etliche Änderungen an den Agenten von Valorant mit sich (via Riot). Eine ungewollte Änderung betraf dabei den Agenten Omen, der im Patch selbst eigentlich gar nicht bearbeitet wurde.
Durch einen Fehler wurde Omen plötzlich unsterblich. Wenn er sich an bestimmte Orte teleportiert hat, konnte er anschließend einfach nicht mehr getötet werden, egal, was man versucht. Der reddit-Nutzer JerryTheCrab1 zeigt in einem kurzen Clip, wie das aussah:
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Gleichzeitig entstand ein neuer Glitch, durch den Omen bereits vor dem Beginn einer Runde die Barrieren überwinden konnte. Wenn er sich direkt auf einen Verbündeten auf einer erhöhten Position teleportierte, konnte er die Barrieren einfach ignorieren und schon vor Spielbeginn über die Map laufen.
Bereits zuvor konnten Spieler mit einem Glitch unerreichbare Orte betreten, was für unfaire Vorteile gesorgt hat. Omen konnte sich auf diese Weise bereits vorzeitig positionieren – was allerdings wohl wenig ins Gewicht fällt, wenn er ohnehin nicht sterben kann.
Auf der Tier-List der Agenten dürfte Omen damit kurze Zeit vom A-Tier auf das S-Tier aufgestiegen sein – Oder sogar noch höher.
Riot deaktiviert Omen, bringt Hotfix
So reagiert Riot: Die Entwickler dachten ursprünglich, dass es sich bei dem Fehler um ein Problem mit den Maps handelt (via Twitter). Wie sich herausstellte, war jedoch Omen selbst der Auslöser und wurde kurzerhand am Abend des 3. September deaktiviert.
Kurz darauf erschien bereits ein Hotfix, in Europa um 5:00 Uhr morgens deutscher Zeit. Der hat Omen zurück ins Spiel gebracht und zumindest bisher (10:50 Uhr) gibt es noch keine neuen Beschwerden über irgendwelche „gamebreaking“ Bugs mit dem Agenten.
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Falls ihr in der Zeit auf einen Omen gestoßen seid, den ihr nicht töten konntet, dann handelte es sich vermutlich nicht um einen Cheater. Es war lediglich ein Bug, der nun behoben sein sollte. Vermutlich wäre ein solcher Hack auch zu offensichtlich. Wobei selbst einige Profis so offensichtlich cheaten, dass sie direkt aus ihrem Turnier fliegen.
In Call of Duty: Modern Warfare und der Warzone gibt es einen fiesen Bug, der euch den Zugang zur finalen Belohnung bei “Games of Summer” versperren kann. Wir zeigen euch, wie ihr den Bug umgehen könnt.
Was ist das für ein Bug? Aktuell laufen noch bis zum 7. September die “Games of Summer” bei Call of Duty: Modern Warfare & Warzone. Das ist eine Art Olympiade, die euch starke Belohnungen verspricht.
Wenn ihr alle Aufgabe dieser Olympiade auf dem Rang Gold gemeistert habt, dann wartet eine Blaupause der Grau 5.56 auf euch. Ein Bug sorgt nun aber dafür, dass genau diese Blaupause nicht als Belohnung droppt. Das ist ärgerlich, denn es ist die größte und beste Belohnung aus den Games of Summer.
Voreilige Spieler werden bestraft
So passiert der Bug: Betroffen sind hierbei wohl Spieler auf PC und den Konsolen. Der Fehler tritt auf, wenn man zu schnell die Challenges der Sommerspiele verlässt. Dann kann man eigentlich am Ende der Runde noch seine Belohnungen einfordern. Wenn man das nicht macht, sondern zu schnell die Runde verlässt, gibt es schlussendlich auch keine Belohnung.
Wenn ihr zu früh aus der Runde geht, dann steht zwar überall, dass ihr die Aufgaben auf dem Gold-Rang abgeschlossen habt, doch die euch zustehende Belohnung gibt es dann nicht mehr. Ihr könnt die Runden dann zwar nochmal absolvieren, doch einen neuen Fortschritt gibt es nicht und die Belohnung bleibt verwehrt.
Die Grau 5.56 ist ein beliebtes Sturmgewehr in der Warzone
Wie kann man den Bug umgehen? Wenn ihr die Blaupause noch nicht freigespielt habt, solltet ihr bei der finalen Runde nicht zu voreilig aus dem Match gehen. Ihr müsst am Ende der Runde die Belohnung einfordern, dann seid ihr nicht von dem Bug betroffen.
Solltet ihr bereits von dem Fehler betroffen sein, dann könnt ihr nur auf einen Fix hoffen. Bislang gibt es noch keine Infos darüber, ob man als Betroffener den Bug anders umgehen kann oder die Blaupause später erhält.
Das ist so bitter am Bug: Die Aufgaben bei den Games of Summer sind verdammt schwer und man muss schon mehrere Stunden in die Herausforderungen stecken, damit man schlussendlich die Belohnung erhält. Wenn diese verwehrt wird, nur weil man etwas zu schnell aus dem Match gegangen ist, dann ist das schon sehr ärgerlich.
The Division 2 hat neue Ausrüstung vorgestellt, die man mit Title Update 11 ins Spiel bringen wird. Darunter ist auch ein neues Gear-Set, auf das sich viele Spieler jetzt schon freuen. Doch so manch einer denkt auch, dass es das Set in dieser Form nicht ins Spiel schafft.
Was hat es mit dem neuen Gear-Set auf sich? Vor Kurzem gab Massive im Rahmen des Entwickler-Vlogs State of the Game zahlreiche frische Details zum nächsten großen Update für The Division 2 preis – dem Title Update 11 (TU11).
Unter anderem stellte man dort endlich den von vielen mit Spannung erwarteten neuen Wolkenkratzer-Modus “The Summit” vor. Zudem gab es auch einen Blick auf neue Ausrüstung, die den Division-Agenten schon bald zur Verfügung steht – darunter 3 neue Exotics, neue Waffen und neue Gear-Sets.
Besonders ein Gear-Set hat es aber vielen angetan und ist für so manchen DAS große, kommende Highlight neben dem neuen Summit-Modus. Doch warum? Werfen wir einen Blick auf das neue Set.
Soll auch mit TU11 kommen – der neue Summit-Modus
Das ist das neue Gear-Set “Hunter’s Fury”
Deshalb freuen sich viele darauf: So manch einem Experten, Spieler und Fan läuft nach der Vorstellung des Sets das Wasser im Mund zusammen. Denn es ist das, was sich viele bereits seit Langem wünschen – endlich mal ein wirklich mächtiges Set, das gute Synergien mit Exotics (beispielsweise mit dem neuen „Ridgeway’s Pride“-Brustschutz oder der Backfire-SMG) und anderen Ausrüstungsteilen eingehen kann. Selbst die Entwickler sprachen bei der Vorstellung im Prinzip davon, dass es OP sei.
Gear-Sets sollen nämlich neben Exotics die mächtigsten Ausrüstungs-Teile im Spiel bieten, die eine Vielzahl verschiedener, effektiver Builds ermöglichen. Doch das ist leider nicht immer der Fall. Dieses neue Gear-Set weckt jedoch bei vielen die Hoffnung auf Besserung.
Es ist für Nahkampf-DPS ausgelegt, setzt auf Überlebensfähigkeit durch aggressives Spielen und fördert vor allem den Einsatz von SMGs und Schrotflinten – etwas, was in den Augen einiger Spieler bisher zu kurz kam.
Das kann Hunter’s Fury: Bei Gear-Sets gilt: Ab 2 angelegten Set-Teilen wird ein spezieller Bonus aktiv. Je mehr Teile eines Sets man angelegt hat, desto mehr und desto mächtigere Boni schaltet man für seinen Agenten frei. Folgendes bietet euch Hunter’s Fury:
Das neue Gear-Set Hunter’S Fury im Detail
Bonus bei 2+ Teilen:
+15% Schrotflinten-Schaden
+15% SMG-Schaden
Bonus bei 3+ Teilen:
+20% Rüstung bei Kill
+100% Lebenspunkte bei Kill
Bonus bei 4+ Teilen:
Apex Predator: Feinde in einem Radius von 15 Metern werden mit einem Debuff belegt, wodurch sich euer Waffenschaden gegen sie um 20% erhöht. Wenn ihr dann einen Feind mit dem Debuff mit eurer Waffe erledigt, sind andere Feinde im Umkreis von 5 Metern desorientiert und euer Waffenschaden um 5% für 10 Sekunden verstärkt (Kann bis zu 5x gestapelt werden).
Brustschutz-Talent:
Endless Hunger: Erhöht die Dauer von Apex-Predator-Stapeln von 10 auf 30 Sekunden.
Rucksack-Talent:
Overwhelming Force: Erhöht den Desorientierungs-Radius bei Apex-Predator-Kills von 5 auf 10 Meter.
Könnte in Kombination mit Hunter’s Fury spannend werden – Die neue Backfire-MP
Das sagen die Spieler zum kommenden Gear-Set
Kurzum: Viele freuen sich darauf. Endlich kommt ein Gear-Set, das wirklich mächtig klingt und cooles Gameplay sowie zahlreiche spannende Build-Möglichkeiten verspricht, so der Grund-Tenor.
So sagt beispielsweise auch der bekannte Division-Experte NothingButSkillz, dass er sich auf kein anderes Gear-Set so gefreut hat, wie auf Hunter’s Fury. Er ist sich sicher, dass viele dieses Set richtig genießen werden.
Mehr zu seiner Einschätzung erfahrt ihr hier:
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Doch da gibt es noch einen Haken. Massive selbst ließ im Prinzip durchklingen, dass dieses Set wirklich OP ist. Auch so manch ein Spieler vertritt bereits diese Ansicht. Viele fürchten deshalb, dass das Set in der hier vorgestellten Form niemals live gehen wird. Zahlreiche Spieler sind sich sicher, dass es noch vor dem eigentlichen Release des Sets mit TU11 garantiert einen Nerf geben wird. Hunter’s Fury wird in ihren Augen die heute beginnende PTS-Phase nicht heil überstehen.
Es bleibt also spannend, wie dieses neue Gear-Set, auf das sich aktuell noch so viele freuen, letztendlich ins Live-Game eingeführt wird. Sollte es jedoch in der vorgestellten Form kommen, kann man sich sicher sein, dass damit ein echtes Ausrüstungs-Highlight auf die Agenten zukommt. Wir werden diese Angelegenheit deshalb definitiv weiterverfolgen.
Bei Destiny 2 können die Spieler nicht nur mit ihren erbeuteten Waffen angeben, sondern sich auch mit Titeln schmücken und Highscores vergleichen. Die neue Erweiterung krempelt das System aber bald um.
So können Destiny-Spieler angeben: Die Spieler haben in Destiny 2 viele Möglichkeiten, um zu zeigen, wer hier der Hüter im Stall ist. Angegeben wird mit richtig seltener Ausrüstung, aber auch mit schwindelerregenden Highscores und klangvollen Namenszusätzen wie “Ungebrochen” oder “Retter” wird sich vom 08/15-Spieler abgehoben.
Bungie unterzieht den beiden letzten Punkten, den Titeln und Triumphen, eine Schönheitskur. Nötig wird das, weil mit der Erweiterung Jenseits des Lichts viele Inhalte in die Content Vault wandern und so (vorerst) nicht spielbar sind.
Wir fassen hier die wichtigsten Änderungen am System zusammen und zeigen euch, welche Titel ihr besser jetzt erledigen solltet, bevor sie unerreichbar werden.
Das passiert mit Triumphen: Die auffälligste Änderung ist, dass euer Triumph-Score aufgeteilt wird. Beide Zahlen können dann via Emblem oder beim Inspizieren zur Schau gestellt werden.
Diese beiden Werte gibt es ab dem 10. November:
Gesamt-Punkte (Career-Score)
Aktive Punkte (Active Score)
Die Gesamt-Punkte sollen all eure Leistungen zeigen, die ihr bisher in Destiny 2 erreicht habt. Bei den aktiven Punkten liegt der Fokus auf allen Errungenschaften, die im aktuellen im Live-Game zu erreichen sind. Diese Triumphe gewähren bei Erreichen saisonale Währung.
Startet eine neue Season, wandern dann die Triumphe und Punkte der vorherigen Season zu den sogenannten Vermächtnis-Triumphen – ihr seht die Errungenschaften dann noch bei den Gesamt-Punkten, aber nicht mehr bei den aktiven Punkten.
Zudem entrümpelt Bungie den Triumphe-Tab und fasst zahlreiche Kategorien zusammen oder überarbeitet alte Triumphe. So sieht das neue, aufgeräumte Menü dann in Beyond Light aus:
Das ändert sich noch: Um neuen Spielern auch Herausforderungen und Ziele zu geben wird ein neuer “Insgesamt”-Reiter eingeführt. Die Aufgaben darin sollen auf frische Hüter zugeschnitten sein und sie in die Destiny-Welt einführen.
Für Story-Liebhaber ändert sich zudem, dass ihr alle vorhandenen Lore-Einträge in einem neuen Interface lesen dürft. Wann immer neue Lore ins Spiel kommt, schaltet ihr sie wie gehabt via Triumphe frei. Wandern diese Triumpe dann ins Vermächtnis, können alle Spieler auf die Story-Happen darauf zugreifen.
Dadurch dass zahlreiche Triumphe unerreichbar werden, wandern auch die damit verbundenen Titel aus dem Spiel. Wer seinen Namen mit einem dieser 6 prestigereichen Zusätzen schmücken will, sollte die Ärmel hochkrempeln:
Schatten (Menagerie und Raid: Leviathan)
Unruhestifter/in (Gambit Prime)
Schmied/in (Schwarze Waffenkammer)
Wanderer/Wanderin (Zielorte)
Chronist/in (Lore)
Titel von Saison 5 bis Saison 11
Diese alten Titel könnt ihr auch im Herbst 2020 noch jagen:
Ungebrochen (Schmelztiegel)
Dredgen (Gambit)
Makellos (Trials of Osiris)
Eroberer/Eroberin (Strikes)
Omen (Shadowkeep)
Erleuchtet (Raid: Garten der Erlösung)
Fluchbrecher/in (Die Träumende Stadt)
Rivens Fluch (Raid: Letzter Wunsch)
In Beyond Light geht die Titel-Jagdmit neuen Stasis-Klassen in die nächste Runde
Beyond Light führt auch 3 neue Titel ein, von denen wir jedoch weder den Namen, noch die Anforderungen kennen. Bungie listet sie so auf:
Jenseits des Lichts – [vertraulich]
Saison 12 – [vertraulich]
[vertraulich]
Was haltet ihr von den Änderungen? Bungie möchte euer Feedback hören und versicherte übrigens, dass alle aktuellen Triumph-Daten gespeichert wurden. Auch von Triumphen, die nicht länger im Spiel sein werden, wenn Beyond Light losgeht.
In Pokémon GO gibt es nun die ersten Änderungen an Mega-Entwicklungen! Damit reagiert Niantic auf die Kritik der Trainer. Wir sagen euch was sich ändert.
Das ist neu: In einem Blog-Beitrag hat Niantic über die Neuerungen gesprochen. Sie beziehen sich darauf, dass Mega-Entwicklungen für viele Trainer als unfair angesehen werden, da man viele Raid-Pässe investieren muss und dafür nur kurzzeitig eine Mega-Entwicklung erhält.
Nun sollen die Entwicklungen fairer gemacht werden und man erhält auf mehr Wegen die begehrte Mega-Energie.
Das ist neu bei den Mega-Entwicklungen
Die 5 Änderungen: Insgesamt sollen sich die Megas an 5 Punkten ändern. 2 Dinge davon sind bereits umgesetzt worden:
Die Mega-Energien, die ein Pokémon braucht, das bereits einmal mega-entwickelt wurde, wurde gesenkt
Es gibt nun mehr Mega-Energien aus Raids
Kumpel-Pokémon sollen euch bald Mega-Energien bringen
Es sollen bald mehr Wege kommen, um Mega-Energien zu sammeln, wie beispielsweise Quests
Es soll Bonus-Bonbons geben, wenn ihr ein Pokémon vom gleichen Typ fangt, von dem auch euer aktuell entwickeltes Mega-Pokémon ist
Zusammenfassend kann man also sagen, dass vor allem das System der Mega-Energien überarbeitet wird. Eine erste Mega-Entwicklung kostet weiterhin 200 Energien und nur eine weitere Entwicklung vom selben Pokémon ist günstiger.
Vor allem aber die anderen Wege, über die man Mega-Energien verdienen kann, sind wichtig. Das wurde sich von zahlreichen Trainern gewünscht und wird wohl in der nächsten Zeit umgesetzt.
Mega-Energien sollen nun leichter zu bekommen sein.
Wie kommen die Änderungen an? Bislang sorgen die Anpassungen nicht für viel Begeisterung. Ein Mega-Bibor kostet bei der zweiten Entwicklung nur noch 20 statt 25 Mega-Energien. Turtok, Glurak und Bisaflor sollen wohl nur noch 40 anstatt 50 Mega-Energien kosten. Die Anpassungen sind also gering.
Dementsprechend gibt es viele Meinungen auf reddit wie: “Also haben sie einen Scheißhaufen mit Lysol [Desinfektionsmittel] besprüht.”
Da aktuell nur 2 der 5 versprochenen Anpassungen aktiv sind, bleibt noch abzuwarten, wie die anderen Änderungen ankommen werden.
Wenn ihr aktuell nichts mit den Mega-Entwicklungen anfangen könnt, dann schaut doch bei den Feldforschungen im September vorbei. Dort werdet ihr sicherlich Abwechslung zu dem neuen Feature finden.
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Das neue WoW-Cinematic sorgt für viele Diskussionen. War Blizzard hier faul und schlampig? Oder überreagieren die Fans ein wenig?
Gestern Abend wurde das neue Cinematic „Nachleben: Maldraxxus“ veröffentlicht und enthielt die Geschichte zur Orc-Frau Draka. Diese ist nach ihrem Tod in Maldraxxus gelandet und fristet dort ihr Dasein als Kriegerin und Spionin mit besonderen Kräften.
Während die Kritiken zu diesem Video eher durchwachsen sind und viele bemängeln, dass das Video im Gegensatz zu Nachleben: Bastion ohne große Aussage und langweilig war, gibt es aber auch andere Mängel. So ist einigen Nutzern rasch aufgefallen, dass Nachleben: Maldraxxus sich einige Szenen mit vorherigen Cinematics teilte.
Faul oder klug implementiert?
Alte Szene erneut benutzt: So gibt es etwa eine Szene aus Vorboten: Illidan die nur mit minimalen Veränderungen auch im neuen Cinematic verwendet wurde. Hier seht ihr die beiden Bilder im Vergleich:
Die ersten Reaktionen dazu auf reddit waren entsprechend amüsiert und ein bisschen spöttelnd. Es fielen Kommentare wie „Kann ich deine Hausaufgaben abschreiben? Ich änder auch ein bisschen was …“ und ähnliche Sprüche.
Viele Fans dachten wohl, Blizzard hätte sich einen faulen Lenz gemacht, und einfach Szenen aus den alten Cinematics übernommen, die halbwegs passen. Das hätte sicher Produktionskosten gespart und man konnte sich köstlich darüber amüsieren, „wie schlecht Blizzard doch geworden ist“.
Allerdings gibt es auch einige Fans die glauben, dass das durchaus Absicht und eine bewusste Entscheidung war. Immerhin hätte man deutlich bessere Bilder kopieren können, die nicht so stark aufgefallen wären.
Bäume im Hintergrund? Diese Szene spielt wohl nicht in Maldraxxus.
Das spricht für eine bewusste Nutzung: In den Cinematics legt Blizzard zumeist einen hohen Wert auf die verwendeten Details. Das Bild mit den Dämonenwachen liefert gleich mehrere Argumente, warum es bewusst eingesetzt wurde:
Dämonen existieren unseres Wissens nach nicht in Maldraxxus. Hier also „falsche“ Kreaturen zu zeigen, wäre ein grober Schnitzer, der Spielern sofort aufgefallen wäre – wie es jetzt der Fall ist.
Es gibt ein neues Bild mit den Dämonen, direkt im Anschluss. Dieses Mal sieht man sie in der Rückansicht. Dieses Artwork wurde bisher nicht verwendet, wurde also (vermutlich) speziell für diese Szene gemacht. Es wäre unsinnig, dann „falsche“ Kreaturen zu verwenden.
Im Hintergrund des zweiten Bildes sieht man Bäume. Maldraxxus ist allerdings dafür bekannt, dass es absolut keinerlei Bäume dort gibt. Das wäre ein weiterer grober Schnitzer, der sonst im ganzen Cinematic nicht geschieht.
All das deutet zumindest darauf hin, dass Blizzard dieses Bild bewusst wiederverwendet hat. Damit schlagen sie eine Verbindung zur Brennenden Legion und die könnte für den Verlauf der Handlung noch wichtig werden. Immerhin wissen wir, dass die Legion in irgendeiner Weise mit den Schattenlanden in Kontakt gewesen sein musste, Frostgram und der Helm der Dominanz wurden in den Schattenlanden gefertigt und landeten über die Legion in den Händen der Geißel und später Arthas.
Vielleicht wird Blizzard sich in den nächsten Tagen ja noch dazu äußern und aufklären, warum man diese Darstellung gewählt hat.
Was glaubt ihr? War Blizzard hier einfach nur faul und hat alte Bilder verwendet, um Geld zu sparen? Oder war das eine bewusste Verbindung von Story-Elementen in unterschiedlichen Handlungen?
Bei The Division 2 können sich die ersten Spieler bereits ab heute in den neuen Summit-Modus stürzen und den Hoffnungsträger schon vor Release ausprobieren – und zwar auf den Test-Servern. Doch die PTS gibt es leider nur auf dem PC.
Was hat es mit The Summit auf sich? Vor Kurzem stellten die Entwickler von Massive den neuen Spielmodus “The Summit” vor. Dieser verkörpert für viele den letzten Hoffnungsschimmer, dass The Division 2 wieder die Kurve kriegt und soll das Spiel mit mehr Wiederspielwert und Langzeitmotivation aufpeppen.
Zwar soll The Summit erst mit Title Update 11 ins Spiel kommen (Noch kein Release-Date, Ende September wird vermutet), doch einige können bereits ab heute dieses neue Feature ausprobieren. Falls auch ihr euch bereits vorab ein eigenes erstes Bild von The Summit machen wollt – so geht’s:
So könnt ihr The Summit noch vor Release selber ausprobieren
Wie kann man ab heute schon spielen? Vor dem Release wird TU11 samt The Summit auf den PTS, also den Test-Servern, verfügbar sein. Und diese starten schon heute.
Dabei handelt es sich nicht um das Live-Game, ihr könnt also keinen Fortschritt oder Items (wie aus manchen Betas) mitnehmen, doch ihr könnt euch The Summit und weitere neue Features mit als erste live anschauen und könnt dabei helfen, ihnen, wenn nötig, den Feinschliff zu verpassen.
Wann genau geht’s los? Die Test-Server sollen laut Massive am 4. September, also heute, live gehen. Eine genaue Uhrzeit haben die Entwickler bislang noch nicht angegeben, doch diese teilen sie meistens erst kurz vor dem Start mit.
Sobald eine Start-Zeit für heute bekannt ist, werden wir sie hier auf MeinMMO schnellstmöglich ergänzen.
Auf welchen Plattformen gibt es die Test-Server? Dieses Feature gibt es leider nur auf dem PC. Auf den Konsolen PS4 und Xbox One könnt ihr euch The Summit also leider nicht vorab anschauen.
Auf dem PC können aber alle Spieler, die The Division 2 besitzen, auf die Test-Server zugreifen.
Was wird da noch getestet? Auf den Test-Servern wird es auch diesmal mehrere Phasen geben, in denen unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt werden.
In der heute startenden Phase 1 steht folgendes auf dem Programm:
Phase 2 wird dann unter anderem das PvP im Fokus haben.
Wie komme ich auf die PTS? Im Live-Spiel findet ihr dieses Feature nicht. Für den Test-Server gibt es einen eigenen Client, den ihr über den Uplay-Launcher auf dem PC laden müsst.
Gibt es einen Preload? Ja, der Preload ist bereits seit gestern Abend aktiv. Seht ihr ihn nicht in eurem Uplay-Launcher, müsst ihr diesen neu starten.
Warum überhaupt PTS? PTS steht für Public Test Servers – also eine Test-Umgebung, die zwar das Spiel abbildet, aber vom Live-Spiel abgekoppelt ist.
In dieser speziellen Test-Umgebung können die Entwickler wichtige Änderungen von vielen Teilnehmern ingame testen lassen, bevor sie dann auf die gesamte Spielergemeinschaft losgelassen werden.
Je nach Feedback können so bereits nötige Anpassungen oder Fein-Tuning vorgenommen und den Spielern, wenn nötig, zur erneuten Prüfung vorgelegt werden.
Kurzum: Damit wollen die Entwickler sicherstellen, dass möglichst wenige Bugs übersehen werden oder Änderungen ins Spiel kommen, die bei den Agenten nicht gut ankommen.
Destiny 2 stellt den neuen Stasis-Fokuss für Titanen für Jenseits des Lichts vor. Wir können schon jetzt sagen, auch im DLC schlagen Titanen härter als alle anderen zu und stecken mehr ein.
So langsam rückt Destiny 2 mehr Informationen zum heiß erwarteten Erweiterung Beyond Light (Jenseits des Lichts) heraus, die am 10. November endlich erscheint. Bislang konnten wir die Stasis-Super fast nur in bombastischen Trailer bewundern.
Nun haben wir offizielle Infos zu den Eis-Fähigkeiten und im Rampenlicht steht heute der neue Titan-Fokus: der Koloss.
Wenn ihr auf die Spielweise von Titanen in Destiny2 steht, dann habt ihr wohl bald Zugriff auf den archetypischsten Titanen überhaupt. Denn der Koloss haut hart zu und steckt viel ein – etwas klischeehaft? Vielleicht, aber es klingt nach enorm viel Spaß.
Zudem erlauben euch die neuen Stasis-Fähigkeiten die Manipulation der Spielwelt. Wer mehr Infos zum neuen Stasis-Emelent sucht, wird hier fündig:
Die Stasis-Fähigkeiten und Skills des Koloss-Titan
Das ist der neue Nahkampf: Die einzigartige Nahkampf-Fähigkeit des Stasis-Titan heißt “Zitterschlag” (Shiver Strike). Dabei springt ihr in einem gewaltigen Satz auf den Gegner zu und verpasst ihm einen saftigen Hieb mit eurer gefrorenen Faust.
Der getroffene Gegner fliegt durch den Aufprall zurück
Feinde in der Umgebung werden durch den Einschlag verlangsamt
So eignet sich der Angriff, um einen mächtigen Widersacher auf Distanz zu halten oder um gleich eine ganze Meute unter Kontrolle zu bringen.
Es sieht bisher danach aus, als sei die Sprung-Distanz des Stasis-Schlags deutlich größer als bei den vergleichbaren Schulter-Angriffen der Arkus-, Leere- und Solar-Varianten. Auf jeden Fall dürfte es alle Titanen da draußen freuen, dass die beliebte “volle Kanne auf einen Gegner zustürmen”-Attacke wieder mit an Bord ist.
So stark macht euch die neue Super: Wenn ihr so richtig aufräumen wollt, aktiviert ihr die Super des Kolosses. Die heißt “Gletscherbeben” (Glacial Quake). Zusätzlich zu eurer Eisfaust umgibt euch eine Zeit lang ein Eispanzer, der eure Verteidigung erhöht.
Ihr könnt in eurer Super
noch härter zuschlagen – zudem gibt es unbegrenzte Nahkampf-Energie
weiter, höher und schneller springen
Schockwellen losschicken, die Eiskristalle und Wälle entstehen lassen
Gegner großflächig einfrieren
Feind zersplittern, indem ihr in sie reinlauft oder rutscht.
Dabei sollt ihr nicht nur stumpf drauf loskloppen, sondern könnt die verschiedenen Manöver kombinieren. Ihr könnt beispielsweise Rutsch-Angriffe unterbrechen und zum Sprung ansetzen, um dann von Oben einen zerstörerischen Flächen-Angriff durchzuführen.
Die Stasis-Super lässt sich im Prinzip durch die vorhandenen Infos mit dem Stürmer-Titan vergleichen – nur dass sie noch mehr Boni bietet und viel mehr Kontrolle auf dem Schlachtfeld ermöglicht. Besonders die Möglichkeit Deckung aus Eis zu erschaffen, um dem Team Schutz zu bieten, klingt interessant.
Was ist mit den anderen Fähigkeiten? Erneut hält Bungie sich mit genauen Infos zu beispielsweise den Stasis-Granaten zurück. Aus Trailern wissen wir aber schon, dass diese mindestens auf zwei Arten funktionieren:
Ihr könnt Eiswände erschaffen und so sogar neue Plattformen zum Überqueren von Abgründen basteln
Wie die Gefallenen könnt ihr Stasis-Felder erzeugen und ganze Bereiche mit einem Slowmotion-Effekt verlangsamen
Auch der Koloss hat Zugriff auf Fragmente und Aspekte, um seine Skills stark zu individualisieren. So könnt ihr euren Sprüngen oder Klassen-Fähigkeiten zusätzliche Effekte verleihen und eure persönliche Killermaschine basteln. Wie das neue Subklassen-System funktioniert, hat MeinMMO hier für euch zusammengefasst:
Der Koloss kann seinen Skill je nach persönlicher Spielweise einen anderen Spin verleihen
Was können die anderen Stasis-Klassen in Destiny 2 Beyond Light?
Wir haben euch auf MeinMMO bereits den Schattenbinder aus Beyond Light vorgestellt. Der Warlock wird dann endgültig zum Space-Magier – inklusive Eis-Zauberstab und fiesen Nahkampf-Angriffen, die eigentlich aus der Distanz kommen.
Was ist mit dem Stasis-Jäger? Schon bekannt ist, dass der neue Fokus Wiedergänger (Revenant) heißen wird. Ihm stehen gleich zwei Eis-Sicheln zur Verfügung, die ihr für Distanz-Angriffe nutzen könnt. Einen genaueren Blick auf den Stasis-Jäger und seine Super erhalten wir dann am 8. September.
Was haltet ihr von dem Stasis-Koloss? Seid ihr froh darüber, dass Titanen noch “titaniger” werden oder habt ihr euch etwas völlig anderes von der Haudrauf-Klasse gewünscht? Sagt es uns doch in den Kommentaren.
Heute, am 3. September 2020, ist spontan ein neuer Free2Play-Shooter im Epic Games Store erschienen. Diabotical setzt auf schnelles Gameplay wie Oldschool-Shooter Quake und auf eine abgefahrene Grafik. Die Entwickler haben zudem eine Beta-Phase einfach übersprungen.
Was ist Diabotical? Der neue Shooter setzt auf schnelle Gefechte in Arenen mit diversen Waffen, rasantem Gameplay und verschiedenen Bewegungs-Features wie Sprungplattformen und Bunnyhops.
Ihr selbst spielt in Diabotical einen seltsamen Ei-Roboter auf den 30 bunten Maps und versucht, Gegner zu zerlegen. Es gibt 10 verschiedene Spielmodi, wie etwa:
“Instagib” – Jeder Schuss tötet sofort
klassischer Frag
“Time Trials” – Rennen durch die Maps, ähnlich der “Surf Maps” aus Counter-Strike
ein Aim-Training
Daui werdet ihr die Möglichkeit haben, eure Charaktere mit Kosmetika anzupassen. Die Entwickler haben ihr verrücktes Spiel heute mit einem Trailer vorgestellt:
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Wo kann ich Diabotical spielen? Das Spiel ist ab heute Free2Play für den PC im Epic Games Store. Über Versionen für Konsolen wie Xbox One und PlayStation 4 oder Next-Gen ist bisher noch nichts bekannt.
Dass ihr davon bisher noch nichts gehört habt, liegt übrigens daran, dass die Entwickler spontan einfach keine Lust mehr auf eine offene Beta hatten. Nach einigen Tests waren sie der Meinung, dass Diabotical nun gut genug sei, um released zu werden (via Twitter).
Kostenloses Fun-Game mit Zukunftsvision
Laut dem offiziellen FAQ auf der Homepage von Diabotical liegt der Fokus des Spiels besonders auf dem Spaßfaktor. Mit dem Ansatz hatte zuletzt bereits Fall Guys große Erfolge und wurde schnell zum Hit auf Twitch. Party-Games, die sich nicht allzu ernst nehmen, scheinen also recht gut anzukommen.
Das wuselige Fall Guys ist kein Shooter, aber optisch recht ähnlich.
Allerdings gibt es selbst für die Zukunft einige Pläne. In einem Interview mit der französischen Website Team aAa zur Closed Beta erklärt ein Mitarbeiter des Studios, dass für das erste Jahr allein 250.000 $ zur Seite gelegt worden seien für etwaige Turniere auf der ganzen Welt.
Zudem soll es bereits einen Release-Plan für die kommenden 2 Jahre geben.
In New World läuft bis zum 5. September ein Preview-Event, in dem die Spieler das MMO ausprobieren können. Ein Spieler hat dies genutzt, um die komplette Karte abzulaufen. Das ging jedoch recht fix, vor allem im Vergleich zu bekannten MMORPGs.
Was zeigt das Video? Der YouTuber A Rapskilian Channel ist in seinem Video die gesamte Karte von New World von Süden nach Norden abgelaufen. Dabei nutzte er keine Teleport-Skills und verzichtete auch auf das Sprinten.
Für seine Reise durch New World brauchte er insgesamt 1 Stunde und 7 Minuten. Dann war er am derzeitigen Ende der Karte angekommen. Auf seiner Reise könnt ihr viele wunderschöne Orte bestaunen, die das MMO von Amazon zu bieten hat.
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New World ist eher klein, aber das wird sich wohl noch ändern
Ist die Karte eher groß oder klein? Vergleicht man die Dauer des Laufweges mit bekannten MMORPGs, dann fällt die Welt von New World im derzeitigen Zustand eher winzig aus.
Auch durch die MMORPGs “A Tale in the Desert” (4:15 Stunden) und WoW ist er gelaufen, wobei WoW in verschiedene Kontinente unterteilt ist. Allein für die Reise durch Kalimdor brauchte er 3:41 Stunden (via YouTube). Die gesamte Welt wird ein Vielfaches der Zeit in Anspruch nehmen.
Bleibt die Map von New World so? Obwohl die Map von New World derzeit eher klein ist, wünscht sich MeinMMO-Redakteurin Leya Jankowski Mounts. Immerhin muss man andauernd zu Siedlungen laufen, um dort Quests abzugeben, zu craften oder das Inventar zu leeren.
Doch die Map könnte in der Zukunft noch deutlich größer werden. Zwar bietet sie im derzeitigen Zustand bereits Mobs und Events in allen Level-Bereichen, sodass ihr ganz im Norden gegen Gegner der Stufe 65 antreten könnt, doch finden sich überall an den Rändern der Karte Übergänge in andere Gebiete.
Überall an den Rändern der Karte gehen Wege ab, die in neue Gebiete führen.
Es ist also sehr wahrscheinlich, dass dies noch nicht die finale Karte von New World ist.