Der mittlerweile recht berühmte Paladin Rextroy hat eine neue Combo in World of Warcraft gefunden, mit denen er Gegner in der Arena innerhalb von weniger als einer Sekunde aus dem Leben pustet. Diesmal braucht er dafür zwar Hilfe von Freunden, dafür ist der Trick aber sowohl leicht nachzumachen als auch leicht zu umgehen, wenn man ihn kennt.
Was ist das für ein Trick? Rextroy zeigt in einem Video, wie er zusammen mit zwei Kollegen in der Arena Gegner mit einer einzigen Combo oneshottet. Er sagt dazu, dass er so sogar leicht die Arena-Rangliste nach oben klettert bis auf ein Rating von 2.000, ohne sich wirklich mit dem Team einzuspielen oder sich zu optimieren. Die Combo basiert dabei grundsätzlich auf der Verkettung von zwei bzw. vier Fähigkeiten und Items:
das Fernleitgerät, ein Schmuckstück aus Mechagon, das ein explodierendes Fahrzeug herbeiruft
Ergreifende Flamme, eine Azeritessenz (für DPS-Spieler)
die Azeritessenz Konzentrierte Flamme (für Heiler)
und die Essenz Anima des Lebens (für Tanks)
Die Combo funktioniert dementsprechend nur in der 3-er Arena und erfordert im Idealfall einen Tank (in Rextroys Fall einen Paladin) sowie einen Todesritter. Ab da wird es denkbar einfach: Ihr stellt euch mit dem Rücken an eine Wand, der Todesritter zieht einen Gegner zu sich und ihr zündet alle gemeinsam das Schmuckstück sowie eure Essenzen. Das sieht dann in etwa so aus:
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Wichtig ist hier jedoch, dass ihr mit dem Rücken zur Wand steht. Denn dadurch erscheint das Fahrzeug vom Fernleitgerät direkt auf euch und trifft den vom Todesritter herangezogenen Gegner direkt für massenhaft Schaden.
Normalerweise würde das Gerät an entfernter Position spawnen und Gegnern Zeit geben, zu reagieren. Da es sich um ein Schmuckstück handelt, fällt es nicht unter die globale Abklingzeit und kann zusammen mit den Azeritessenzen benutzt werden.
Das Fernleitgerät erzeugt das Fahrzeug eigentlich hinter euch. Mit dem Rücken zur Wand erscheint es direkt bei euch.
Der Schlüssel dazu ist allerdings möglichst viel Vielseitigkeit. Die erhöht den Schaden, den ihr mit den Fähigkeiten und dem Schmuckstück macht. Es gab allerdings eine Zeit lang den Fehler, dass Sockel im PvP euren Schaden verringern können. Mittlerweile sollte das behoben sein.
Rextroy findet immer neue, irre Combos
Wer ist dieser Rextroy überhaupt? Rextroy ist bekannt dafür, Spielmechaniken auszunutzen oder geschickt zu verketten, um irre Combos zu finden. Im Regelfall testet er diese immer erst und meldet die Probleme an Blizzard, damit diese gefixt werden. Erst dann veröffentlicht er seine Videos. Darunter waren bereits irre Ideen wie:
Viele dieser Combos sind nur möglich, weil Mechaniken ineinander greifen, die von den Entwicklern so sicherlich nicht geplant waren. Seine Videos stoßen deswegen sogar immer wieder auf Kritik von einigen Spielern, sowohl an seinem Vorgehen als auch an WoW selbst. Wenn ihr ebenfalls Kritik habt, dann stimmt darüber ab, welches die schlechteste WoW-Erweiterung bisher war.
In der Welt von GTA Online trifft man häufig auf Trolle und Griefer, sogar Cheater sind dabei. Unser Redakteur Patrick Freese lernte einen Spieler kennen, der deutlich positiv heraussticht. Er begrüßt alle lieb und wünscht ihnen einen schönen Tag. Aber warum?
Das erwartet euch in GTA Online: Ein rauer Umgangston ist in Los Santos, das voller virtueller Gangster steckt, Tagesgeschäft. Durch den Chat fliegen wüste Beleidigungen, wenn jemand einen anderen umlegt. Spieler griefen einander und töten unterlegene Spieler immer wieder, bis diese den Server verlassen. Manchmal sind Griefer in GTA Online aber auch richtig peinlich.
Cheater mit Mod-Menüs sorgen oft für Frust. In meinen knapp 7 Jahren Spielzeit in GTA Online zwangen mich solch toxische Lobbys schon oft zu Pausen.
Um wen geht es hier? Bei einer meiner Online-Sessions lernte ich einen jungen Spieler kennen (User-Name ist der Redaktion bekannt). Er fiel mir auf, als er beim Beitritt seiner Session erstmal jedem einen schönen Tag und viel Spaß wünschte. So eine positive Nachricht hatte ich schon lange nicht in GTA Online gesehen und andere im Chat fragten gleich, ob er trollen würde und das voll ironisch meint.
Doch er meint das ernst.
Wir kamen ins Gespräch. Dabei kam heraus, dass er 15 Jahre alt ist und er Paul heißt. Ich fand es bemerkenswert, dass so ein junger Spieler mit solch einer positiven Energie gegen die toxische Umgebung in Online-Spielen angeht. Kurzerhand bat ich ihn deshalb um ein kleines Interview für MeinMMO, um seine Beweggründe kennenzulernen und sie mit euch zu teilen.
“Ich wollte nie so enden wie die”
MeinMMO: Hallo, wie lange spielst du schon GTA Online? Paul: “Seit ziemlich genau Anfang dieses Jahres. Habe aber mittlerweile schon 570 Stunden.”
MeinMMO: Was sagst du Spielern, wenn du eine Session in GTA Online betrittst? Paul: “Also da denke ich mir immer was Neues aus: Der Standard ist einfach das Guten-Tag-Wünschen, dass man in Zeiten von Corona auf sich aufpassen soll etc. Wenn ich mal einen guten Witz weiß, dann erzähle ich den. Das ist aber seltener der Fall.”
Eine typische Nachricht, die er schreibt, wenn er einer Session in GTA Online beitritt
MeinMMO: Hast du von Anfang an allen einen schönen Tag gewünscht, als du Sessions in GTA Online beigetreten bist? Paul: “Von Anfang an hatte ich den Gedankengang nicht. Ich war generell immer ein Spieler, der ruhig spielt und nicht den Konflikt sucht, habe aber auch nicht wirklich mit der Lobby kommuniziert, außer wenn ich aktiv angesprochen wurde.”
MeinMMO: Wann war der Punkt, an dem du dachtest: Ab jetzt starte ich jede Session mit einer positiven Nachricht an alle? Paul: “Ich hatte nicht wirklich einen genauen Punkt, an dem ich damit angefangen habe. Auch, weil ich da nicht wirklich drauf geachtet habe, bis du es mir hier vor Augen geführt hast. Ich habe es in meinen frühen Tagen Mal hier und Mal dort gemacht, aber wirklich regelmäßig, würde ich sagen, erst seit ich meine 500ste Spielstunde geknackt habe.”
MeinMMO: Also gab es keinen konkreten Auslöser oder ein Vorbild dafür? Paul: “Nein, nicht wirklich … . Es gab kein wirklich konkretes Event, was bei mir den Gedankengang hervorgerufen hat. Ich habe nur über meine Spielstunden hinweg immer wieder Griefer, Trolle etc. gesehen und wollte nie so enden wie die. Deshalb hab ich dann so ungefähr bei Spielstunde 500 beschlossen, sozusagen das Gegenteil zu sein und mit einer positiven Einstellung auf Leute zuzugehen und nicht abweisend oder gar beleidigend zu sein.”
MeinMMO: Wie reagieren die Spieler in der Regel auf deine Begrüßung? Paul: “Da gibt es ehrlich gesagt keine Regel. Ich hab schon alles erlebt: Von Leuten, die mir Beleidigungen zurückschreiben, über Leute, die überhaupt nicht zurückschreiben, bis hin zu Leuten, die dann sehr nett zurückschreiben, mit denen man sich auch sehr gut unterhalten kann und mit denen ich mich so gut verstehe, dass ich ihnen auch eine Freundschaftsanfrage schicke.
Du siehst, eine wirkliche Regel gibt es nicht. Wenn ich mich festlegen müsste, was am meisten passiert, würde ich sagen, dass die meiste Antwort “Keine Antwort” ist (lacht). Es ist leider wahr: viele Leute wollen einfach nur unter sich bleiben und stehen überhaupt nicht für Kontakt mit anderen Spielern offen, was ich sehr schade finde. Ich hatte auch mal welche, die, selbst als ich sie direkt angeschrieben habe, nicht geantwortet haben.”
Er kriegt auch durchaus negative und beleidigende Antworten, entgegen seiner netten Begrüßungen in GTA Online
MeinMMO: Gab es Spieler, die auf deine nette Nachricht so negativ reagierten, dass sie dich dann in GTA Online extra nervten? Paul: “Ui, das ist eine gute Frage. Ich muss sagen, dass ich mich auch nicht an jede Antwort auf meine netten Nachrichten erinnere, in mehreren hundert Spielstunden ist man auch in einigen Hundert Lobbys.
Ich erinnere mich an eine: Es gab einen Spieler, der hat auf meine Nachricht geantwortet, dass er Geschlechtsverkehr mit meiner Mutter hätte (“You love me and I am going to love your mom once I enter her bedroom”). Bei solchen Spielern kommt dann auch mein guter Wille mit der GTA-Community an seine Grenzen.
Bei dem Beispiel war es für mich natürlich nervig, auf eine nette Nachricht so eine unreife und unlustige Antwort zu bekommen. Ich habe meinen Frust dann aber nicht in den Chat rausgeschrien, sondern habe ihm noch einen schönen Tag gewünscht und ihn dann ignoriert während weitere solche Nachrichten wie oben kamen. Nach einiger Zeit hat er dann aber auch aufgehört.”
MeinMMO: Sind das solche Situationen, in denen du dir denkst: “Ach, das hat eh keinen Sinn, ich höre auf damit, nett zu sein”? Paul: “Ich hatte oft solche Gedanken, das kannst du mir glauben (lacht). Ich habe dann aber immer wieder gedacht: Wenn ich es nicht mache, wird es niemand machen. Wenn man eine Metapher benutzen will: Ich war die sichere Insel vor der See voll mit Trollen und Toxicity. Ich habe dann immer so für 2-3 Sessions mit den netten Nachrichten aufgehört, um mich wieder zu fangen und neue Motivation für die netten Nachrichten zu bekommen. Danach habe ich weitergemacht, als sei nichts gewesen.”
MeinMMO: Wünschst du dir, dass andere Spieler auch so handeln wie du? Paul: “Das wäre natürlich fantastisch (lächelt). Ich habe zwar schon Leute gesehen, die der gesamten Lobby auch “Hallo” sagen, aber so etwas wie ich, der dann auch noch einen netten Text danach schreibt, ist mir noch nie untergekommen. Ganz ehrlich, ich sehe da auch nicht optimistisch, die GTA-Community hat massive Probleme mit Toxicity, Trollen etc., was das Spielen natürlich auch frustrierend macht und was sich dann gegenseitig hochschaukelt. Es ist ein Teufelskreis, dem man sich nur schwer widersetzen kann, da man unweigerlich auf Trolle treffen wird, wenn man GTA Online spielt. Da führt kein Weg dran vorbei. Es wäre natürlich super, aber ich verlange es von so einer Community wie GTA Online nicht. Habe mich schon dran gewöhnt, dass ich als netter Spieler meist in der Unterzahl bin.”
MeinMMO: Danke für das Interview! Gibt es etwas, das du unseren Lesern hier auf MeinMMO noch mit auf den Weg geben willst? Paul: “Man hört zwar von den Eltern oft die Phrase: ‘Es ist doch nur ein Spiel’. Die meisten sind vielleicht davon genervt, aber am Ende ist das doch wahr. Es ist ein Spiel, es soll Spaß machen und man soll von der realen Welt abschalten können, um sich zu entspannen. Es ist kein Job. Also behandelt es auch nicht so wie einen und nehmt es nicht zu ernst.
Ich bedanke mich für das Interview auch von meiner Seite.”
Seid ihr selbst auch so positive Spieler, die so gegen toxische Atmosphäre vorgehen? Wie findet ihr seine Einstellung?
Ein neues Playlist-Update am Sonntag, den 6. September, hat die Fahrzeuge in Call of Duty: Warzone deaktiviert. Einen Grund haben die Entwickler nicht angegeben, offenbar liegt es aber an einem Glitch, der ganze Runden zum Absturz gebracht hat. Bisher wissen wir noch nicht, wann die Fahrzeuge wiederkommen.
Warum wurden die Fahrzeuge deaktiviert? Seit Sonntag, den 6. September, um etwa 5:00 Uhr morgens deutscher Zeit, sind die Fahrzeuge in Call of Duty: Warzone deaktiviert. Grund dafür ist offenbar ein Glitch.
Spieler berichten davon, dass einige Fahrzeuge dafür verantwortlich waren, das gesamte Spiel zu crashen. Wenn sie an eine bestimmte Stelle in der Map gefahren wurden, sorgte das dafür, dass sich das eigene Spiel aufhing und infolgedessen die gesamte Lobby geschlossen wurde (via reddit).
Wann kommen die Fahrzeuge wieder? Bisher haben die Entwickler sich noch nicht dazu geäußert. Der Fehler selbst wird im entsprechenden Bug-Trello noch nicht aufgeführt.
Tipps für „Warzone zu Fuß“ ohne Fahrzeuge
Fahrzeuge sind nützlich, um sich schnell über die Map zu bewegen. Besonders, wenn sich der Gaskreis gerade schließt und ihr schnell entkommen müsst.
Schnell durch die Warzone zu kommen geht auch ohne Fahrzeuge.
Am besten nutzt ihr dann auch noch die richtigen Waffen, mit denen ihr euch gut gegen eure Gegner zur Wehr setzen könnt. Das ehemals stärkste Sturmgewehr, die M4A1, ist zu neuer Beliebtheit gekommen und besonders auf mittlere Distanz aktuell richtig stark. Gleich 2 Experten empfehlen ihren „OP-Build“ für die M4.
Auf der offiziellen Website des beliebten Survival-MMOs Conan Exiles ist vor Kurzem ein mysteriöser Countdown aufgetaucht. Auch auf den sozialen Kanälen zum Barbaren-Spiel gibt es Teaser zu möglichen neuen Inhalten. Die Community erhofft sich eine neue Map.
Das ist los: Vor wenigen Tagen, am 3. September, ist ein mysteriöser Ankündigungs-Countdown auf der offiziellen Conan Exiles Seite aufgetaucht. So heißt es kurz und knapp im offiziellen Blogpost:
Dunkle Wolken am Horizont.
Geflüstertes Chaos und ein dämonischer Sturm.
Und inmitten des Strudels will der Schwarze Turm alles Leben unterwerfen.
Sei bereit.
Ankündigung auf der offiziellen Website zu Conan Exiles
Wann endet der Countdown? Der Countdown, an dessen Ende eine Ankündigung seitens Funcom steht, endet am Donnerstag, den 10. September um 14:00 Uhr unserer Zeit.
Das erhofft sich die Community: Entwickler Funcom heizt auch auf ihren sozialen Kanälen die Community mit Teaserbildern weiter an. Diese haben ihre ganz eigenen Vermutungen und Wünsche, was es mit dem Countdown auf sich haben könnte.
So lassen sich auf Twitter und reddit viele Kommentare von Fans finden, die sich eine neue Map wünschen oder eine Erweiterung des aktuellen Gebiets erhoffen. Der letzte DLC kam im Mai 2020 und die Fans wollen mehr Inhalte sehen:
reddit-User Comrade__Questions meint: “Ich bin auf eine neue Map gespannt!”
Twitter-User Implode hofft ebenfalls auf eine neue Map: “Wenn dies eine neue Map ist, komme ich zurück und spiele erneut. Ich vermisse das Spiel irgendwie.”
Das erste Bild deutet auf einen neuen Dungeon hin
Die ersten Bilder, die in den sozialen Medien geteilt werden, zeigen wohl den ominösen schwarzen Turm, um den es in dem Blogpost geht. Dabei könnte es sich um einen neuen Dungeon handeln, der die Spieler im Endgame erwartet.
Was bedeutet der Countdown nun? Bereits im Februar 2020 ging aus einem Finanzreport von Funcom hervor, dass sie eine kostenpflichtige Erweiterung zum Survival-MMO für die 2. Jahreshälfte 2020 planen. Mehr war zu diesen Plänen bisher nicht bekannt. Möglicherweise deutet der Countdown nun genau darauf hin.
Conan Exiles gehört zu den besten Survival-Games 2020 und könnte mit einer Erweiterung erneut für einen Zuwachs der Spielerzahlen sorgen. Am 10. September wissen wir mehr, freut ihr euch bereits darauf?
Seit Samstag, den 5. September, berichten Spieler, dass sie Mails mit einem konkreteren Release-Zeitraum der PlayStation 5 erhalten. Die soll laut den Mails und Blogpost auf verschiedenen Sprachen an „Weihnachten 2020“ erscheinen. Allerdings sind sich die Spieler nicht ganz einig, was damit gemeint ist.
Was steht in den Mails? Die Mails verweisen auf einen offiziellen Blogpost von PlayStation, in dem ein offizieller Release-Zeitraum steht. Der unterscheidet sich allerdings je nach Region und Sprache:
auf Schwedisch heißt es „Weihnachten 2020“
in Belgien und Polen soll es sich um „Herbst 2020“ drehen
die indische Seite spricht von „später 2020“
auf Portugiesisch und Französisch heißt es, die PS5 erscheine „bald“
in Deutschland und Österreich heißt es „Ende 2020“
Auf der schwedischen Website heißt es, die PS5 erscheine “julen” – Übersetzt: “an Weihnachten”.
Die deutschen und österreichischen Daten sind dabei recht interessant, da sich der offizielle deutsche Blogpost geändert haben soll. Laut einigen Nutzern im entsprechenden reddit-Thread soll hier ursprünglich ebenfalls „Weihnachten“ gestanden haben. Erst im Nachhinein sei das geändert worden.
Was bedeutet das nun? Die Nutzer rätseln nun, welches Datum damit gemeint sein könnte. Die Aussagen sind auf den Seiten doch recht unterschiedlich. Eigentlich ist “Weihnachten” schon eine sehr konkrete Aussage. Die verschiedenen Angaben verunsichern sie jedoch.
Die Spieler vermuten deshalb, dass der Release zwischen November und Dezember liegt und vermuten ein Datum im November. Das würde sich mit allen Aussagen decken.
Release der PlayStation 5 doch schon im November?
Das spricht dafür: Bereits zuvor gingen Experten davon aus, dass die Next-Gen-Konsole zwischen September und November erscheint. Dafür spreche laut etlicher Nutzer auch, dass Thanksgiving ebenfalls im November liegt und das in den USA schon zu „Holiday 2020“ gehöre.
Wer Cyberpunkt 2077 auf der PS4 spielt bekommt ein kostenloses Upgrade auf die PS5-Version (via GamePro). Das könnte gegen das Spiel als Launch-Titel sprechen.
Ob allerdings all diese Spiele auch direkt zum Release der PlayStation 5 für diese verfügbar sind, oder ob die PlayStation 5 zu ihrem Release schon im Handel ist, steht noch nicht fest. Möglicherweise überschneiden sich die Daten also nicht.
Was wissen wir sicher? Es gibt allerdings bereits einige feste Infos zur PlayStation 5, etwa zu ihrem Design, ihrer Leistung und ihren Features. Wir haben alle Details zur neuen Konsole in unserem Special für euch gesammelt: Alles, was wir über die PlayStation 5 wissen.
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Der Shooter Team Fortress 2 ist seit vielen Jahren Kult, kämpft aber schon lange mit einer steigenden Zahl von Bots und Cheatern. Nun bekämpft die Community selbst das Problem – und schickt dafür eigene Bots ins Rennen.
Was ist los beim Shooter? Team Fortress 2 ist ein Helden-Shooter und erschien bereits im Jahr 2007. Im Jahr 2020 blühte er aufgrund des Coronavirus, und den damit verbundenen Einschränkungen, wieder auf.
Doch so beliebt der Shooter auch bei Spielern ist, so hat er auch Probleme mit Cheatern und Bots. Die machen mit Aimbots stellenweise gezielt Jagd auf ehrliche Spieler.
Doch dagegen wehrt sich nun eine Gruppe von genervten Spielern und versucht mit Hilfe von eigenen Bots, die Cheater auszuschalten.
Wie sieht das aus? Der Nutzer Mr Quattro teilte einige Bilder auf Twitter, in denen es um den “The Extermination Bot Service” geht. Diese Bots sollen spezifisch dafür programmiert sein, nur andere Bots und keine ehrlichen Spieler zu töten.
Darum empfiehlt der Nutzer, diese Bots nicht aus dem Spiel zu kicken.
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Warum sind die Bots ein Problem? Zwar klingt die Idee von Bots, die andere Bots und Cheater ausschalten, erstmal ganz lustig, doch dauerhaft ist das keine Lösung und sorgt auch nicht für großen Spielspaß.
Spieler wünschen sich schon länger eine Reaktion des Entwicklers Valve. Der bringt hin und wieder Updates für das Spiel und reagierte bei einem Fehler in der Wirtschaft im Sommer 2019 verhältnismäßig schnell. Doch das schwerwiegende Problem mit Bots scheinen die Entwickler derzeit nicht lösen zu können.
Der Shooter von Valve hat eine bunte Grafik und erfreut sich großer Beliebtheit.
Was kann man gegen die Bots tun? Neben den Bots, die andere Bots ausschalten, ist eine beliebte Methode das Rauswerfen der Bots über ein Vote-System.
Sollten genügend Spieler zustimmen, fliegt er. Doch das funktioniert nicht immer. Einige Bots schaffen es sogar die Server zu crashen, bevor es zu einem Rauswurf kommt (via PCGamer).
Team Fortress war einer der ersten Helden-Shooter. Inzwischen gibt es einige davon, darunter Overwatch, Battleborn und Paladins.
Am 4. September erschien das Action-Spiel Marvel’s Avengers für PC, PS4, Xbox One und Stadia. Inzwischen wurden einige Tests zum Spiel veröffentlicht. Wir schauen, wie es auf Metacritic bewertet wird.
Was ist los bei Marvel’s Avengers? Das neue Action-Spiel von Crystal Dynamics und Square Enix veranstaltete vor dem Start eine offene Beta und bekam dafür gemischte Reaktionen:
Es hagelte Kritik für das Gameplay, das viele als zu repetitiv und stellenweise Buggy beschrieben.
In unserer MeinMMO-Umfrage wollten sich 34,13% von euch das Spiel, nachdem sie es in der Beta getestet haben, nicht kaufen. 29.69% wiederum waren nach den Tests weiterhin am Kauf interessiert.
Dieses gemischte Bild setzt sich auch bei den Daten auf Metacritic fort.
Diese Marvel-Helden könnt ihr im Spiel steuern.
Die Wertungen im Überblick
Die Wertungen bei Metacritic: Marvel’s Avengers kommt auf leicht unterschiedliche Bewertungen, je nachdem, welche Plattform man sich anschaut. Von den Kritikern bekommt das Spiel auf der PS4 einen Score von 72 bei 18 Reviews, auf dem PC einen Score von 71 bei 4 Reviews und auf der Xbox One einen Score von 70 bei 5 Kritiken.
Wir haben die 10 Ktitiken der internationalen Fachpresse für euch in der Übersicht gesammelt:
IGN Spain: 8/10 (PS4)
Shacknews: 80/100 (PS4)
GameCreate: 83/100 (PS4)
Gamer Heroes: 80/100 (PS4)
Millenium: 60/100 (PS4)
Video Games Chronicle: 2/5 (PS4)
PC Invasion: 8/10 (PC)
PCMag: 60/100 (PC)
Screen Rant: 3/5 (Xbox One)
Pure Xbox: 7/10 (Xbox One)
Wie sehen die Bewertungen in Deutschland aus? Von den deutschen Seiten ist derzeit nur die GameStar bei Metacritic zu finden. Doch auch andere Seiten haben getestet:
GameStar: 75/100
GamePro: 70-75/100 (noch kein vollständiger Test, der Multiplayer kommt später)
4Players: Einschätzung Befriedigend
PCGames: Test ohne Wertung
In Marvel’s Avengers geht es actionreich zu, es gibt aber auch viele Punkte für Kritik.
Das sagen die Bewertungen
Marvel’s Avengers kombiniert die ikonischen Helden mit einem der angesagtesten Genres – Shacknews
Marvel’s Avengers beeindruckt mit einer gut geschriebenen, dramatischen Kampagne. Vom Gameplay aus gesehen ist der Kampf so unterhaltsam und befriedigend, wie man es sich von einem Titel erhoffen kann, der auf dem Superhelden-Team basiert.
Obwohl der Online-Live-Service-Aspekt durch übermäßig komplizierte Menüs, Systeme und Probleme beim Matchmaking überlastet ist, steckt immer noch eine unterhaltsame Erfahrung dahinter. Crystal Dynamics und Square Enix liefern mit Marvel’s Avengers eine vollkommen adäquate Adaption einer ikonischen Welt.
Marvel’s Avengers zeigt im Test so viel Herz – und so viele Probleme – GameStar
In meiner Brust schlagen zwei Herzen. Denn auf der einen Seite ist Marvel’s Avengers wie für mich gemacht: als launige Feierabendbeschäftigung […].
Der andere Teil in mir hält Marvel’s Avengers für ein ermüdend dreistes Mainstream-Produkt – auch über die Mikrotransaktionen hinaus. Es hält mich als Spieler für einen Vollhorst, gaukelt mir Schlauchlevel als Spektakel vor und drückt meine Nase mit affektierter Begeisterung in all die Shops und Freischaltspiralen, die mich bitte, bitte bei der Stange halten sollen […].
Wo sich beide Seiten aber einig sind: Marvel’s Avengers hätte ein so viel besseres Spiel werden können, wenn Crystal Dynamics mehr auf die eigenen Stärken gesetzt hätte, statt Mainstream-Trends nachzueifern.
Der War Table ist der Ort, über den ihr in verschiedene Missionen startet, wahlweise allein oder mit Mitspielern.
Ordentlicher Multiplayer aufgebaut auf einer großartigen Kampagne – Polygon
Marvel’s Avengers eignet sich gut als Einzelspieler-Action-Adventure, wenn das alles ist, was ihr sucht, insbesondere wenn ihr bereits ein Fan von Ms. Marvel seid. Ich sehe einen Wert darin, es allein schon wegen ihr zu nutzen. Ich bin etwas skeptisch, ob der Live-Service-Aspekt mich nach dem Erreichen der Level-Obergrenze weiterhin mit dem Grind nach Loot oder den späteren Story-Missionen abholen kann, aber jetzt, da ich diese Anfangshürde überwunden habe, macht es irgendwie Spaß, mit Freunden Wellen von Feinden zu töten.
An einem guten Tag ist Marvel’s Avengers ein Multiplayer-Spiel eines Dynasty Warriors im Marvel-Stil, und wenn ihr in der richtigen Stimmung seid, ist das eine anständige Art, ein paar Stunden zu verbringen, und wir wissen nicht, wie das Team von hier aus weitermachen wird. An einem großartigen Tag ist es ein starker Singleplayer-Ausflug für einen meiner unterschätzten Lieblings-Superhelden.
Der September bringt endlich wieder neue und frische Multiplayer-Spiele auf den Markt. Zudem gibt es einige spannende Updates und Erweiterungen für bereits vorhandene Titel. Wir haben euch die 6 MMOs und Online-Spiele herausgesucht, die wir euch im September 2020 wärmstens empfehlen können.
Was sind das für Spiele? Die ausgewählten Titel sind Online-Games, die ihr zusammen mit Freunden oder Fremden spielen könnt. Einige dieser Spiele erscheinen frisch im September, andere bieten ein besonderes Update, wofür sich eine Rückkehr lohnt.
Die ausgewählten Spiele auf den folgenden Seiten haben wir bunt gemischt. Die Reihenfolge ist zufällig und spiegelt keine Bewertung wider. Außerdem findet ihr auf der letzten Seite einen Ausblick auf weitere Neuerungen im September und den Monat Oktober, der viele neue Spiele bereithält.
[toc]
Marvel’s Avengers – Action-Game
Genre: Action-Game | Entwickler: Crystal Dynamics | Plattform: PC, PS4, Xbox One | Release-Datum: 4. September 2020 | Modell: Buy2Play
Was ist das für ein Spiel? In Mavel’s Avengers schlüpft ihr in die Rolle eines Superhelden, der gegen die feindliche Fraktion A.I.M kämpft. Allerdings habt ihr ordentlich an Reputation eingebüßt, nachdem am A-Day eine Katastrophe geschehen war, die die Stadt verwüstet hatte.
Das Spiel bietet euch eine Singleplayer-Kampagne und viele verschiedene Multiplayer-Inhalte, die ihr zusammen mit 3 Freunden oder allein mit NPCs erledigen könnt. Zudem legt es Wert auf actionreiche Kämpfe.
Diese Charaktere sind zum Start von Marvel’s Avengers mit dabei.
Das sind die Highlights von Marvel’s Avengers
Marvel’s Avengers möchte ein “Games as a Service”-Titel werden und plant viele Neuerungen nach Release. So wurden bereits mit Spidermen exklusiv für die PS4 und Hawkeye neue Charaktere angekündigt. Auch neue Missionen sind bereits geplant.
Das neue Action-Spiel bietet euch dabei die folgenden Highlights:
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Warum solltet ihr Marvel’s Avengers im September spielen?
Am 4. September fand offiziell der Release von Marvel’s Avengers statt. Da in den letzten Monaten nur wenige Mutliplayer-Titel erschienen sind, freuen sich viele Spieler darauf, mit den verschiedenen Helden loszuziehen. Ein Release ist ein guter Zeitpunkt, um mit einem Spiel anzufangen, weil es für alle neu und unbekannt ist.
Allerdings gibt es auch Kritik an dem Spiel und dem Gameplay. In einer Umfrage auf MeinMMO gaben viele Nutzer an, dass der Funke trotz einiger guter Ansätze nicht übergesprungen ist. Auch die exklusiven Inhalte auf der PlayStation stießen einigen negativ auf.
Im neusten „This Week at Bungie“ haben die Entwickler von Destiny 2 über einige Dinge gesprochen – Nur nicht über einen beliebten Charakter: Uldren Sov, den verlorenen Prinzen. Ein kleines Detail in den Icons der Triumphe deutet jedoch eine Fortsetzung seiner Geschichte an.
Was ist das für ein Detail? Im Stream am Freitag, den 4. September, haben die Entwickler kurz neue Triumphe samt Symbolen gezeigt. Die meisten davon lassen sich bestimmten Gebieten wie der Erde, der Träumenden Stadt oder dem Mond zuordnen.
Eines der Symbole allerdings hat die Aufmerksamkeit einiger Spieler geweckt. Das war nämlich schon in Destiny 1 auf der Rüstung des berühmtem Erwachten-Prinzen Uldren Sov zu sehen und dient vermutlich als Triumph für den Kosmodrom. Dort versteckt sich Uldren schon seit einer Weile.
Dieser kleine Hinweis ist allerdings auch schon alles, was eine Fortsetzung der Geschichte um Uldren Sov versprechen könnte. Daran klammern sich die Fans im Moment allerdings.
DIeser Hinweis wurde entdeckt. Bildquelle: reddit.
Die Rückkehr von Uldren Sov und die Fortsetzung einer epischen Story
Wer ist Uldren und was ist seine Geschichte? Die Story um den Prinzen der Erwachten ist bereits seit Destiny 1 zu verfolgen. Dort tauchte er erstmals auf und verschwand dann plötzlich, nur um in Destiny 2 aus dem Nichts wieder aufzutauchen und den beliebten Charakter Cayde-6 zu töten.
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Daraufhin rätselten die Fans, wie die Geschichte weitergehen sollte, aber wirklich viele offizielle Infos gab es nicht. Weihnachten 2019 hat Bungie verraten, was Uldren so treibt, aber die Story selbst ist noch zu keinem Ende kommen.
Warum kehrt Uldren überhaupt zurück? Uldrens Motive oder der Grund, warum der Reisende ihn wiederbelebt hat, sind nicht ganz klar. Einige Spieler vermuten, dass der Prinz möglicherweise selbst Opfer einer Täuschung ist oder versucht, die Hüter um Hilfe zur Rettung seines Volkes zu bitten.
Diese Idee schwirrt allerdings schon seit 2018 und damit vor Uldrens Tod herum. Auf eine Auflösung müsst ihr also noch warten.
Wann geht die Geschichte weiter? Bisher gibt es keine offiziellen Aussagen dazu, wann die Story weitergeht und ob sie das überhaupt jemals wird. Allerdings sprachen die Entwickler im neusten Stream über die Features zur kommenden Erweiterung Beyond Light, als auch der Hinweis zu Uldren gefunden wurde. Die kommt am 10. November. In unserem Special erfahrt ihr, was „Jenseits des Lichts“ so alles für euch bereithält.
Einige toxische Spieler in Rainbow Six Siege sorgen schon seit einiger Zeit dafür, dass ihr euer eigenes Team tötet – Und dadurch aus dem Spiel gekickt werdet. Wenn ihr von Fremden in einem Match nach Splittergranaten gefragt werdet, dann antwortet am besten nicht.
Was ist das für ein Trick? In letzter Zeit gibt es immer wieder Berichte darüber, dass Spieler in Rainbow Six Siege nach Granaten gefragt werden. Sobald sie diese allerdings vorzeigen, werden sie von ihren eigenen Teamkameraden getötet.
Die Granate fällt dann scharf zu Boden und detoniert, wodurch sie die umstehenden Mitspieler tötet. Friendly Fire ist in Rainbow Six nämlich immer aktiv. Als Resultat fliegt der Spieler, dem die Granate gehörte, dann aus dem Team. Der reddit-Nutzer DankDoodle69_ zeigt in einem kurzen Clip, wie das aussieht:
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Laut einiger Spieler soll der Trick schon älter und recht bekannt sein. Besonders Einsteiger fallen aber wohl immer wieder darauf herein. Wenn ihr neu seid, findet ihr hier einige nützliche Tipps zum Einstieg in Rainbow Six.
Warum wird man aus dem Spiel geworfen? Hinter der Mechanik steckt ein System, das eigentlich verhindern soll, dass Trolle euch das Spiel vermiesen. Da Teamkills besonders von Griefern gerne genutzt werden, soll Schaden an eigenen Team-Mitgliedern bestraft werden.
Das ist schon seit einer ganzen Weile der Fall mit dem „Reverse Friendly Fire“-System. Dieses System sorgt auch dafür, dass ihr automatisch gekickt werdet, wenn ihr zu viele freundliche Spieler tötet. Eigentlich soll das dafür sorgen, dass euch Mitspieler genau nicht das Spiel versauen.
Wie kann ich das verhindern? Der neue Squad Finder von Rainbow Six hilft euch dabei, Mitspieler für ein festes Team zu finden, mit denen ihr dann zusammen zocken könnt. Dadurch verringert ihr die Chance, Trolle ins Team zu finden. Bei den Kollegen von der GameStar findet ihr nützliche Informationen dazu, was der Squad Finder ist und wie ihr ihn nutzt.
Wenn ihr euch kein Team suchen möchtet oder keine Mitspieler findet, solltet ihr einfach ignorieren, wenn euch Mitspieler nach Granaten fragen. Das ist zwar nicht unbedingt gut für die Kommunikation, schützt euch aber vor Trollen.
Mit der kommenden Season 3 von Jahr 5 werden etliche Änderungen in Rainbow Six eingeführt. In unserem Special findet ihr alle wichtigen Infos zur Season 3.
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World of Warcraft hat viele Höhen und Tiefen erlebt. Doch welche Augenblicke waren die schlimmsten? Welches Feature oder welche Inhalte haben euch am meisten gestört?
In fast 16 Jahren hat World of Warcraft viele Höhen und Tiefen erlebt. Während wir oft danach fragen, welche Erweiterung des MMORPG denn die beste in den vergangenen Jahren war, wird nur selten nach der schlechtesten, schrecklichsten Zeit gefragt. Genau das wollen wir aber heute machen und herausfinden, welche Erweiterung von WoW euch besonders auf die Nerven ging – und warum.
Immerhin hatte jede Erweiterung nicht nur eine ganze Reihe von Features, sondern auch immer ein oder zwei Eigenarten, die im Rückblick nicht wirklich gut bei einem größeren Teil der Community ankamen. Hier ein paar Beispiele, die immer wieder genannt werden:
Vanilla: Das ursprüngliche Spiel war noch unausgereift. Das Balancing war eine Katastrophe. Mechaniken wie ewig lange „Corpse Runs“ stahlen die Zeit der Spieler zuhauf. Vermutlich auch ein Grund, warum vielen von euch mit WoW Classic wieder aufgehört haben.
Burning Crusade: Endlos lange Attunement-Quests, viel Ruf-Gegrinde und die Einführung von „Space Aliens“ mit den Draenei störten viele Spieler.
Burning Crusade – nicht bei allen beliebt gewesen.
Wrath of the Lich King: Schlachtzüge wurden in normal und heroisch unterteilt, der Gruppenfinder wurde eingeführt und alle Belohnungen des Argentumturniers zu erlangen war einer der längsten Grinds im ganzen Spiel.
Cataclysm: Die beliebte, klassische Welt wurde vernichtet, die Ursprünge von WoW unwiederbringlich ruiniert.
Mists of Pandaria: Hunderte Daily-Quests pro Tag, der asiatische Look und die Knuddel-Pandaren gefielen vielen Spielern zum Launch überhaupt nicht.
Die Zeitreise-Story mit Parallel-Dimension gefiel nicht jedem – auch die Inhalte haben einen eher schlechten Ruf.
Warlords of Draenor: Zu wenig Aktivitäten im Endgame und ein Garnisons-System, bei dem man eigentlich dauerhaft am Missionstisch stand, wenn man effektiv sein wollte.
Legion: Ein anstrengendes, zufälliges System zur Verteilung von legendären Gegenständen, der Grind nach Artefakt
Battle for Azeroth: Zu viele undurchdachte Systeme wie Insel-Expeditionen und Kriegsfronten. Dazu verdammt viele Effekte auf Gegenständen, wie Azerit-Fähigkeiten, die immer mehr vom Spielgefühl der ursprünglichen Klasse entfernten. Und natürlich Verderbnis-Effekte.
Battle for Azeroth ist bei vielen ganz oben auf der “schlechteste Erweiterung”-Liste. Bei euch auch?
Welche WoW-Erweiterung hat euch am meisten genervt?
Aber kommen wir nun zu euch! Lasst doch vor eurem geistigen Auge die ganzen Erweiterungen von World of Warcraft noch einmal Revue passieren und stimmt dann ab, welche Zeit in WoW die unbeliebteste war. Bedenkt, dass ihr nur eine einzige Stimme habt.
Hinterlasst doch nach der Abstimmung noch einen Kommentar und erklärt, warum die von euch gewählte Erweiterung die schlimmste Zeit in der Geschichte von World of Warcraft war oder welches Feature euch verjagt hat.
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Der bekannte Leaker BKTOOR hat eine neue Schrotflinte für Call of Duty: Modern Warfare und in CoD: Warzone entdeckt. Diese dürften Fans von Modern Warfare 2 bereits kennen und sie könnte mit der Season 6 ins Spiel kommen.
Dabei handelt es sich um die Shotgun AA-12, die einige von euch bereits aus Modern Warfare 2 kennen könnten.
In dem Video sieht man die Waffe in einer rohen Fassung, wie es bei Leaks dieser Art üblich ist. Genaue Texturen, Animationen und Geräusche werden meist erst später ergänzt. Auch Clipping-Fehler sind noch zu sehen.
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Das machte die AA-12 aus: In Modern Warfare 2 waren Shotguns sehr beliebte Waffen. Die AA-12 war nicht für ihren hohen Schaden bekannt, sondern dafür, dass sie die einzige vollautomatische Shotgun um Spiel war.
In dem geleakten Gameplay erkennt man bereits, dass die Waffe vom Spiel-Stil her an die Version aus MW2 angelehnt ist, allerdings hat sie derzeit einen deutlich höheren Rückstoß. Das kann sich aber in der finalen Version noch ändern.
Wann könnte die Waffe ins Spiel kommen? Wahrscheinlich ist, dass die AA-12 mit der kommenden Season 6 ihren Weg ins Spiel finden wird. In der noch laufenden Saison 5 wurden bereits 3 neue Waffen veröffentlicht, darunter die FiNN, ein LMG, das mit dem Mid-Season-Update erschien.
Die Season 6 startet nach aktuellem Stand zwischen Ende September und Anfang Oktober. Aufgrund des frühen Entwicklungsstands bei der Waffe ist es aber durchaus möglich, dass sie erst in der Mitte der Saison herauskommt.
Craftopia (PC) erschien am 4. September im Early Access auf Steam und kommt dort gut an. Das Spiel mischt verschiedene Genres und vereint sie in einer kunterbunten Welt. Wegen der vielen Freiheiten und Möglichkeiten kommt es bei den ersten Nutzern gut an.
Was ist das für ein Spiel? Craftopia ist nach Aussage der japanischen Entwickler POCKET Pair ein Multiplayer-Survival-Action-Game und damit ist noch längst nicht alles genannt, was das Spiel ausmacht:
Ihr startet damit, einen Charakter zu erstellen und mit diesem eine offene Welt zu erkunden.
Darin könnt ihr Bäume fällen, Steine hacken, angeln, wie man es aus Sandbox-Spielen kennt.
Außerdem könnt ihr Tiere fangen (mit einem Kristall) und sie für Züchtungen verwenden, was ein wenig an Pokémon erinnert.
Ihr könnt automatische Produktionsketten errichten, um aus euren Pflanzen oder Tieren neue Produkte zu erstellen, wie im Fabrik-Simulator Factorio.
Gleichzeitig könnt ihr auch kämpfen und Dungeons erkunden. Dazu stehen euch Waffen, Skill-Trees und Zauber zur Verfügung.
Zudem müsst ihr selbst Nahrung zu euch nehmen, wie in Survival-Spielen.
Das alles findet in einer kunterbunten Grafik statt, die etwas an Zelda: Breath of the Wild erinnert.
Der Trailer zu Craftopia gibt euch eine kleine Übersicht darüber, was in diesem Koop-Spiel alles möglich sein soll:
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Wie funktioniert der Multiplayer? Craftopia ist kein MMO mit persistenten Servern, sondern ein Solo- oder Koop-Spiel. Ein Nutzer kann eine Welt “hosten” und bis zu 7 weitere Spieler aufnehmen.
Die können dann gemeinsam die Welt durchstreifen, Gegner bekämpfen oder eben riesige Fabriken bauen.
Was kostet Craftopia? Craftopia könnt ihr derzeit bei Steam für 18,89 Euro erwerben. Damit ist es 10% günstiger als regulär. Da kostet es 20,99 Euro.
Ramsis schreibt: “Es ist ein ziemlich entspanntes Spiel, wenn ich ganz ehrlich bin. Das Spiel ist dort schön, wo es wichtig ist, bietet viele Optionen für den Kampf, und natürlich ist es ein gigantisches Sandbox- und Survival-Spiel. Stellt euch das Spiel wie eine Erweiterung von Breath of the Wild vor, mit vielen Nebeninhalten und dummen Dingen, mit denen ihr experimentieren können. Um die 20 Dollar ist ein ziemlich vernünftiger Preis für ein Sandbox-Spiel, bei dem man herumlaufen und sich so albern wie möglich verhalten kann …”
Dirt Nasty sagt: “[…] Einige der Gründe, warum ich denke, dass das Spiel ein großes Potential hat: Viele Bewegungsmöglichkeiten – Man kann laufen, kriechen, sprinten, ausweichen, gleiten, kletten, sich an Wänden festhalten und es gibt “Slow Time” in der Luft. Die Kampfanimationen sind sehr fließend. Es gibt viele Handwerks-Optionen. Der Art-Style und die Ästhetik sind gelungen.
Der Nutzer D3athbySp0rk lobt in seiner langen Review die Optik, den leichten Einstieg und das generelle Gameplay, kritisiert aber den Sound und einige Bugs. Zusammenfassend schreibt er: “Dieses Spiel ist sehr stark im ‘Early Access’. Wenn ihr bereit seid, ein ‘Early Adopter’ zu sein, dann könnt ihr genießen, was das Spiel zu bieten hat, obwohl es nicht viel ist. Es ist immer noch umfangreich und man kann viel Spaß daran haben. Wenn ihr auf der Suche nach einer tiefgreifenden Erfahrung seid, ist es meiner Meinung nach am besten, abzuwarten, wohin die Entwicklung geht und was Pocket Pair hinzufügt. Es gibt eine ganze Reihe von Fertigkeiten und einige Waffen/Gegenstände, die in den Menüs angezeigt werden, aber mit der Aufschrift ‘coming soon’ ausgesperrt sind.”
In Craftopia könnt ihr viele Rollen einnehmen, beispielsweise die eines Farmers.
Allerdings gibt es auch Kritik an dem Spiel. So soll die Performance noch nicht optimiert und es sollen noch einige Bugs und Glitches im Spiel sein. Zudem gibt es wohl viele Probleme in der Übersetzung ins Englische und mit dem Multiplayer:
Der Nutzer Lograin schreibt: “Vorsicht! Das Spiel ist noch nicht ins Englische übersetzt, nur einige wenige Menüpunkte sind bisher überarbeitet. Man kann auch scheinbar die Auflösung nicht ändern …”
Der Nutzer Lexe hat viele Bugs gefunden: “Derzeit ist der Multiplayer unspielbar, Crafting-Stationen verschwinden plötzlich, kosten aber trotzdem Ressourcen, Tiere sterben nicht wie geplant, Rubberbanding in Dungeons, viele Bugs.”
Sneakiest Bear beschreibt die Situation von Craftopia so: “Man kann Hoffnungsschimmer in diesem Spiel sehen, aber in seinem jetzigen Zustand ist es nicht spielbar. Die grundlegenden Aspekte des Spiels sind vorhanden, aber es ist weit entfernt von einem Produkt, das ich gerne bezahlen würde. Dinge wie schiefe Animationen, Bewegung, die Art und Weise, wie sich Ihr Charakter beim Spielen anfühlt, sind nicht angenehm, es ist schwer zu beschreiben, aber wenn man es spielt, fühlt sich etwas ‘daneben’ an. Es fühlt sich eher an wie ein Pre-Alpha als ein Early-Access, und es hätte definitiv mehr Zeit bis zur Veröffentlichung im Early-Access geben sollen. Es ist ein Spiel, auf das man in Zukunft ein Auge haben sollte, aber im Moment würde ich es nicht empfehlen.”
Wer nicht als Farmer leben möchte, kann in Craftopia auch Dungeons erkunden und Bosse bekämpfen.
Wer kooperative Spiele in diesem Art-Style mag, sollte sich Genshin Impact ansehen. Dieses Open-World-Spiel erscheint Ende September für PC, Konsolen und Smartphones, legt jedoch seinen Fokus auf Rollenspiel-Elemente und Kämpfe. Zudem ist es ebenfalls kein MMO.
In Pokémon GO startet schon bald die 4. Season der PvP-Liga. Dabei ändert sich einiges im Spiel. Wir zeigen euch alle Neuerungen.
Wann läuft die Season 4? Die neue Season beginnt am Montag, den 14. September, um 22:00 Uhr unserer Zeit. Gleichzeitig endet die 3. Saison und ihr könnt euch eure erspielten Belohnungen abholen.
Mit der Season 4 gibt es auch wieder einige Neuerungen, darunter Anpassungen am Rangaufstieg und den Belohnungen, die sich wieder an der 2. Saison orientieren sollen.
Alle Neuerungen zu Season 4
Das ist der Zeitplan: Jede Liga wird zu einem anderen Zeitpunkt stattfinden. Das war auch bei den zwei vorherigen Seasons der Fall.
Superliga: 14. September bis 28. September um jeweils 22:00 Uhr deutscher Zeit
Hyperliga und Premier-Cup: 28. September bis 12. Oktober um jeweils 22:00 Uhr deutscher Zeit
Meisterliga und Premier-Cup: 12. Oktober bis 26. Oktober um jeweils 22:00 Uhr deutscher Zeit
Alle Ligen und der Premier-Cup (ohne WP-Limit): 3. November bis 9. November um jeweils 22:00 Uhr
Zwischen der Meisterliga und allen Ligen findet zudem ein brandneuer Halloween-Cup statt. Der läuft vom 26. Oktober bis 3. November um jeweils 22:00 Uhr.
Was ist der Halloween-Cup? Bei diesem speziellen Cup dürfen nur Gift-, Geist-, Käfer-, Unlicht- und Fee-Pokémon antreten. Dabei gilt eine Begrenzung von 1.500 WP.
Als Belohnung können euch Bisasam, Glumanda und Schiggy in Halloween-Kostümen begegnen.
Das ändert sich in Season 4: In der neuen Season gibt es Anpassungen am Rangaufstieg:
Rang 2 könnt ihr durch die Teilnahme an einer bestimmten Zahl von Kämpfen erreichen.
Für die Ränge 3 bis 9 müsst ihr eine gewisse Zahl von Siegen erreichen.
Rang 10 gibt es nur, wenn ihr mindestens eine Bewertung von 3.000 habt.
Außerdem findet im Laufe der Season wieder ein GO-Kampfabend statt. Dies wird am Donnerstag, den 24. September, von 18:00 bis 23:59 Uhr unserer Zeit der Fall sein. Dort wird erneut ein Flug-Cup ausgetragen, bei dem nur Flug-Pokémon mit maximal 1.500 WP eingesetzt werden können.
Welche Belohnungen gibt es? Während der Season erhaltet ihr mit dem Erreichen eines bestimmten Ranges Belohnungen in Form von Begegnungen mit einem Pokémon. Diese sind identisch mit Season 3:
Tauboss ab Rang 1
Galar-Zigzachs ab Rang 4
Galar-Porenta ab Rang 7
Geronimatz auf Rang 8
Zurrokex ab Rang 9
Wrestler-Pikachu ab Rang 10
Am Ende der Season gibt es für das Erreichen eines bestimmten Ranges ebenfalls Belohnungen. Diese jedoch wurden wieder an die 2. Saison angelehnt:
Auf Rang 1 bis 3 erhaltet ihr Sternenstaub als Belohnung.
Auf Rang 4 bis 10 erhaltet ihr Sternenstaub, TMs und einen Raid-Pass als Belohnung.
Wenn ihr Rang 10 erreicht, bekommt ihr eine brandneue Avatar-Pose!
Wenn ihr am Ende der 4. Saison mindestens Rang 7 erreicht, erhaltet ihr eine Top-Sofort-TM anstatt einer Top-Lade-TM.
Geronimatz ist eine der möglichen Belohnungen in der PvP-Liga.
Attacken-Änderungen für zahlreiche Pokémon
Mit dem Start von Season 4 werden auch zahlreiche Attacken überarbeitet. Außerdem können einige Monster neue Attacken lernen.
Diese Attacken wurden überarbeitet:
Käfergebrumm: Diese Lade-Attacke vom Typ Käfer kann nun die Verteidigung des gegnerischen Pokémon senken.
Nitroladung: Diese Lade-Attacke vom Typ Feuer verursacht jetzt weniger Schaden und erhöht den Angriff des Anwenders.
Ampelleuchte: Diese Lade-Attacke vom Typ Käfer kann nun den Angriff und die Verteidigung des gegnerischen Pokémon senken.
Diese Attacken können nun erlernt werden:
Anfallen: Diese Lade-Attacke vom Typ Käfer senkt den Angriff des gegnerischen Pokémon. Nur Maskeregen und Voltula können diese neue Attacke lernen.
Honweisel, Ampelleuchte: Diese starke Käfer-Attacke passt perfekt zu mächtigen Käfer-Pokémon wie Honweisel.
Wenn ihr noch nach einem starken Team für die PvP-Liga sucht, dann schaut doch in unserer Tier-List vorbei. Dort zeigen wir euch die besten Pokémon aus jeder Liga.
Vor Kurzem stellte Massive den neuen Summit-Modus für The Division 2 vor. Im Prinzip ist er das, was sich viele seit langem wünschen und soll dem Spiel neues Leben einhauchen. Doch wie kommt der Kampf durch einen Wolkenkratzer bisher an? Und ist das genug, um euch als Agent zurückzugewinnen?
So steht’s aktuell um The Division 2: Die Stimmung von Spielern und Community bei The Division 2 befindet sich aktuell auf einem spürbaren Tiefpunkt. Daran konnte für viele Agenten weder kurzfristig der neue Raid noch auf lange Sicht die große Warlords-Erweiterung wirklich etwas ändern.
Das große Problem des Spiels: Zwar werden neuen Spielern bei The Division 2 durchaus zahlreiche Stunden beste Unterhaltung geboten, doch für Veteranen und Vielspieler sieht das spätestens im Endgame leider schon ganz anders aus – trotz Seasons.
Im fortgeschrittenen Stadium kommen dann nämlich einige tiefgreifende Probleme des Loot-Shooters zum Vorschein – sei es mit Loot, mit Skills oder mit der Balance im Spiel. Dazu kommt: Es gibt es kaum Aktivitäten, die momentan langfristig zum Spielen einladen und dabei auch wirklich Spaß machen. Vielen fehlen einfach Wiederspielwert und Langzeitmotivation im Spiel, wenn man schon über die anderen Probleme hinwegblickt.
Bei The Division 2 geht das Feuer nicht nur in New York oder Washington D.C. langsam aus
Viele Chancen, das Ruder rumzureißen, dürften Massive nicht mehr bleiben. Denn gefühlt verlieren immer mehr Agenten das Interesse am Spiel – trotz des durchaus vorhandenen Potentials. Und wirklich spannende Inhalte waren bis vor Kurzem nicht absehbar. Doch nun soll ein neuer Modus es richten und Spieler wieder zu The Division 2 zurückholen.
Dieser Modus soll The Division 2 retten: Am 2. September stellte Massive nun den neuen Spielmodus „The Summit“ vor. Dabei handelt es sich um einen wiederspielbaren PvE-Modus, der eine Action-geladene Erfahrung bieten soll, die beim jedem Durchgang variiert – ähnlich wie im beliebten Untergrund-Modus von The Division 1.
The Summit stellt im Prinzip eine Art „Greatest Hits aus allen PvE-Erfahrungen, die es bisher bei The Division gab“, dar und lässt Spieler solo oder in Gruppen sich durch ein 100-stöckiges Hochhaus in New York kämpfen – mit wechselnden Umgebungen, Gegnern, Aufgaben, Modifikatoren und Bossen.
Der Modus soll genau das bringen, was sich so viele gewünscht haben – nämlich mehr Wiederspielwert und die vermisste Langzeitmotivation. Für viele verkörpert The Summit den letzten Hoffnungsschimmer, dass The Division 2 noch die Kurve kriegt und endlich auch auf Dauer attraktiv wird.
So kommt The Summit bisher an: Auf dem Papier klingt The Summit durchaus vielversprechend. Doch wie kommt der Modus bisher an?
Auch wenn es einige gibt, für die The Summit offenbar zu spät kommt: Aktuell ist tatsächlich zumindest im Ansatz so etwas wie aufkommende Aufbruchsstimmung zu verspüren. Der Tenor dabei: Summit klingt spannend und cool. Viele sind wirklich gespannt und freuen sich auf diesen neuen Modus. Selbst zahlreiche abgesprungene Agenten geben zu, dass The Summit interessant aussieht, Potential hat und dass sie dafür mal wieder ins Spiel schauen werden.
Auch weitere Inhalte aus Title Update 11 wie die 3 neuen Exotics oder ein neues Gear-Set kommen bislang bei zahlreichen Spielern gut an und machen Lust (und Hoffnung) auf mehr.
Darauf freuen sich viele – das neue Gear-Set Hunter’s Fury
Doch es schwingen trotzdem noch merklich Skepsis und Vorsicht mit – und zwar eine ganze Menge. So geben viele zu bedenken, dass sich auch zahlreiche andere Dinge bisher immer gut angehört haben, bis sie dann live gingen oder bis die Entwickler sie durch teils schwer nachvollziehbare Entscheidungen kaputtpatchten.
Kurzum: Massive bringt mit The Summit endlich das, wonach viele im Prinzip seit dem Release des Spiels durchgehend fragen. Auf den ersten Blick sieht der Modus vielversprechend aus und viele freuen sich darauf, doch kaum jemand kann oder will sich jetzt schon festlegen, ob The Division 2 mit diesem neuen Feature der von so vielen erhoffte und wirklich längst überfällige Befreiungsschlag gelingt. Doch wie sieht es mit euch aus?
Schafft The Division 2 es, euch mit The Summit zurückzuholen? Passend zu den Diskussionen rund um The Summit haben wir eine Umfrage vorbereitet und wollen nun von euch wissen, wie ihr diesem neuen Modus entgegenblickt.
Bedenkt, ihr habt nur eine Stimme. Vielen Dank für eure Zeit und Teilnahme.
In New World lief bis zum 5. September ein Preview-Event zum Spiel. Die Entwickler haben einen Ausblick auf kommende Inhalte und die nächsten Tests gegeben. Doch die sind noch ein ganzes Stück entfernt und nicht für jeden.
Nun jedoch ist die Preview vorüber und damit geht das MMO erstmal in eine neue Entwicklungsphase. Die wird sogar komplett ohne Tester stattfinden.
Wann findet wieder ein Test statt? Das nächste Event ist für November geplant. Das verrieten die Entwickler in einem neuen Blogpost. Damit müsst ihr zwar nicht bis zur offiziellen Beta und dem Release im Jahr 2021 warten, aber doch noch einige Wochen.
Allerdings wird dieser Test erstmal nur eine geschlossene Alpha mit NDA sein. Wann der nächste offene Test stattfindet, ist noch nicht bekannt.
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In New World levelt ihr einen Charakter auf Stufe 60, nehmt an PvE- und PvP-Schlachten teil und probiert die beste Ausrüstung herzustellen oder zu kaufen.
Bei Destiny 2 gibt es heute, am 04.09., Besuch von Xur. Wo lässt sich der Exotic-Händler mit dem Nudelgesicht diesmal nieder? Und welche Exotics hat er für euch im Gepäck? Lest hier alles zu Xurs Standort und Inventar an diesem Wochenende.
Was ist gerade los bei Destiny 2? Diese Woche steht ganz im Zeichen der kommenden Herbst-Erweiterung Jenseits des Lichts und des neuen, eisigen Stasis-Elements, das damit Einzug ins Spiel hält.
Zudem hat Bungie Änderungen für Titel und Triumphe mit Beyond Light vorgestellt und in der Community sorgten unfaire Schwerter für allerlei Diskussionen zwischen der PvE-Fraktion und PvP-Enthusiasten.
Es war also so einiges los. Doch diese Woche hat noch etwas zu bieten – und zwar den Besuch des mysteriösen Händlers Xur.
Alle Infos zu Xur am 4. September 2020 – PS4, PC, Xbox One, Google Stadia
Wann kommt Xur? Wie zur Sommerzeit bei uns üblich, schlägt Xur um 19:00 Uhr deutscher Zeit auf einem Planeten seiner Wahl auf und macht es sich dort für ein paar Tage gemütlich. Dort könnt ihr bei ihm bis zum nächsten Weekly Reset am 8. September ausgewählte Exotics und einige andere Dinge erwerben.
Wo steht Xur? Das ist seine Location an diesem Wochenende
Die Position von Xur: Xur befindet sich auf Nessus. Im Gebiet Wächtergrab gleich auf Calus’ Barke. Hier seht ihr die Location im Screenshot:
Xurs Position auf Nessus (Barge)
Xurs Inventar vom 04.09. bis zum 08.09. – Alle Exotics im Überblick
Waffe: Unbarmherzig – Fusionsgewehr für 29 Legendäre Bruchstücke
Titan: Äonensicher – Panzerhandschuh für 23 Legendäre Bruchstücke
Mobilität: +20
Belastbarkeit: +4
Erholung: +10
Disziplin: +2
Intellekt: +19
Stärke: +11
Gesamt: 66
Jäger:Feindfinder – Helm für 23 Legendäre Bruchstücke
Fünf der Schwerter, die kostenlose Herausforderungskarte zum Anpassen des Dämmerungsstrikes
Einladung der Neun für 9 Legendäre Bruchstücke, falls noch nicht abgeschlossen
Eine kompakte Übersicht gibt’s auch in diesem Video von Nexxoss Gaming:
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Trials of Osiris (Prüfungen von Osiris) vom 04.09. – 08.09.
Auch die Trials of Osiris kehren zum Wochenende zurück.
Welche Map ist diesmal dran? Austoben könnt ihr euch das ganze Wochenende auf Javelin-4.
Wann genau laufen die Trials? Diese PvP-Spitzenaktivität startet heute, am 4. September, um 19:00 Uhr und läuft bis zur wöchentlichen Zurücksetzung am kommenden Dienstag, den 8. September, um 19:00 Uhr.
Obwohl die M4A1 mittlerweile viel Konkurrenz hat, zählt sie noch immer zu den besten Waffen in Call of Duty: Warzone. Mit einem bestimmten Setup ist sie sogar richtig stark – OP, wie gleich zwei Experten behaupten. Unabhängig voneinander haben sie sich fast den identischen Build überlegt, der besonders auf mittlere Distanzen richtig reinhaut.
Update 03. Januar 2022: Wir haben die Setup-Optionen im Artikel geprüft und können die Aufsatz-Kombinationen weiterhin empfehlen.
Nach etlichen Veränderungen in der Meta, der Bruen Mk9 als zeitweise stärkster Waffe und der Frage, ob eigentlich die Grau oder die M4A1 das beste Sturmgewehr ist, haben die beiden nun einen neuen Build für die M4 gefunden, mit dem sie äußerst zufrieden sind.
Beide sind davon überzeugt, dass das Setup die M4 zu einer gefürchteten Waffe in Warzone macht. Nickmercs nennt es sogar „die beste M4-Klasse“ in der aktuellen Season 5 von Warzone in seinem englischen Video, das wir hier für euch eingebunden haben:
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OP-Build für die M4 in Warzone – Ideal auf Midrange
So baut ihr den Build:
Mündung: Schalldämpfer (Monolith)
Lauf: M16 Grenadier
Visier: VLK 3,0x-Visier (Vikkstar), Nickmerks dagegen nutzt das Holovisier (Korpskampf)
Munition: 60-Schuss-Magazin
Laser: Taktischer Laser (Vikkstar) oder Unterlauf: Kommando Vordergriff (Nickmercs)
Welches Visier ihr nutzen möchtet, ist Geschmackssache. Das 3,0x-Visier eignet sich jedoch etwas besser für den Kampf auf mittlere Distanz, weswegen wir das eher empfehlen würden.
Laser und Unterlauf machen keinen allzu großen Unterschied. Beide helfen euch dabei, besser zu zielen und der Kommando Vordergriff ist einer der besten Unterlauf-Aufsätze für besseres Aim. Der Laser hilft zusätzlich noch bei der ZV-Geschwindigkeit, ist für Gegner aber auch sichtbar.
Die wichtigsten Aufsätze sind allerdings der Lauf, der Schalldämpfer und das Magazin, die die Stärke der Waffe ausmachen. Im Video zeigt Vikkstar seine Variante des M4-Builds. Wir haben es hier für euch eingebunden:
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Wie setze ich ihn am besten ein? Das Setup lässt sich ideal auf mittlerer Reichweite einsetzen, knapp unter der Distanz von DMRs und weiter als die meisten Standard-Sturmgewehre.
Es spielt sich ähnlich wie das starke M4-Setup von jackfrags aus Season 3, verzeiht jedoch mit einem größeren Magazin eher Fehler und kann auch mehrere Gegner am Stück souverän ausschalten. In der Warzone seid ihr damit bestens gerüstet für:
Kämpfe auf den offenen Flächen, wo es wenigstens einige Hügel und Steine als Deckung gibt
weitläufigeren Gebieten wie Airport, Farmlands oder Quarry
Stadtgebiete und Straßen ohne Häuserkampf
Als Ergänzung für ein Loadout eignet sich die Schrotflinte R9-0 mit Drachenatem-Munition bestens, da die M4 mit diesem Setup auf kürzere Distanzen nicht wirklich stark ist. Mit der R9-0 könnt ihr euch zusätzlich gegen Run&Gun-Spieler mit starken MPs schützen.
Wenn ihr euch ein Loadout daraus bauen wollt, habt ihr recht viele Freiheiten. Ein Herzschlagsensor und C4 sind immer brauchbare Ausrüstungen und bei den Perks könnt ihr euch weitestgehend austoben. Overkill ist quasi Pflicht, wenn ihr die R9-0 noch mitnehmen wollt. In unserem Special erklären wir euch die 5 beliebtesten Perks in Warzone und was sie so gut macht.
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Genre: MMO | Entwickler: Amazon Games Studios | Plattform: PC | Release: 2021
New World veranstaltete Ende August ein Preview-Event, bei dem viele Spieler das neue MMO ausprobieren konnten. Auch die MeinMMO-Redakteuere Alexander Leitsch und Leya Jankowski haben die Welt Aeternum betreten und fassen hier ihre Erfahrungen für euch zusammen.
Was macht New World aus? Ursprünglich wurde New World als Sandbox-Survival-MMO entwickelt, das seinen Fokus voll auf das PvP legt. Inzwischen jedoch stehen die PvE-Inhalte stärker im Fokus, PvP in der offenen Welt hingegen ist nun optional und spielt vor allem in den instanziierten Festungskämpfen eine Rolle.
Ob der Wechsel hin zu mehr PvE-Inhalten dem Spiel wirklich guttun würde, war lange ungewiss. Immerhin befand sich New World in einer Alpha, bei der die Spieler eine Verschwiegenheitserklärung unterzeichnen mussten.
Das aktuelle Preview-Event bot die Chance, sich das Spiel genauer anzusehen und endlich auch über die Erfahrungen zu sprechen. Und trotz einiger Macken konnte uns New World überzeugen, zumindest vorerst.
Wenn ihr mehr über New World und seine Inhalte erfahren möchtet, schaut in die MeinMMO-Übersicht zum Spiel. Dort findet ihr alle Infos zu PvE, PvP, der Story und dem Gameplay des Spiels.
Die ersten Schritte, das PvE und die Quests in New World
Ein freundlicher Einstieg: In New World beginnt ihr euer Abenteuer mit der Charaktererstellung. Die fällt, vor allem im Vergleich zu anderen MMOs, eher schwach aus. Ihr habt die Wahl zwischen einem männlichen und einem weiblichen Charakter, sowie einigen Optionen für das Aussehen wie Frisuren, Hautfarbe oder Gesichtsbehaarung.
Richtig in die Tiefe geht der Editor nicht. Detail-Anpassungen an Körperformen und Proportionen wie in Black Desert gibt es hier nicht.
Die Einstellungen bei Charakteren sind überschaubar. Beim Körperbau wird nur zwischen männlich und weiblich unterschieden.
Mit eurem frisch erstellten Charakter landet ihr nach einer Intro-Sequenz an einem Strand in Aeternum, der Spielwelt von New World. Dort werdet ihr direkt von einem der Verderbten attackiert. Dabei handelt es sich um die feindliche NPC-Fraktion, die von dem Mineral Azoth auf der Insel verdorben wurde und euch im gesamten Spiel begegnen wird.
In den ersten Minuten lernt ihr das Kampfsystem kennen. Schritt für Schritt müsst ihr angreifen, blocken, ausweichen oder fester Zuschlagen.
New World verzichtet auf Klassen, sondern lässt eure Ausrüstung den Spiel-Stil bestimmen. So hat jede Waffe einen Skill-Tree, den ihr leveln und über den ihr neue Fertigkeiten freischalten könnt. Auf das Kampfsystem werden wir im Verlauf noch genauer eingehen.
Im Tutorial lernt ihr direkt alles Wichtige rund um den Kampf.
Quests und die Eintönigkeit: Die erste Zeit verbringt ihr damit, Quests zu erledigen, Verderbte zu töten und euch mit dem Sammel-System vertraut zu machen. Das Spiel gibt euch die Aufgabe eine Waffe herzustellen und bestimmte Orte auszukundschaften.
Doch schon in den ersten Leveln stellt sich eine gewisse Eintönigkeit bei den Quests ein, die, je länger man spielt, immer schlimmer wird. Während man zu Beginn wenigstens noch ein bisschen Variation erlebt, bestehen die Quests ab Stufe 8 im Prinzip nur noch daraus, X Gegner zu töten und X Truhen zu öffnen. Lediglich der Ort und die Zahlen unterscheiden sich.
Die schlimmste Erfahrung haben wir beim Azoth-Stab gemacht. Dieser Gegenstand wird für die späteren PvE-Events in der offenen Welt wichtig und kann wahlweise gekauft oder über eine Quest-Reihe bekommen werden. Und diese Quest-Reihe tat richtig weh.
So sehen die typischen Quests aus, die ihr in New World derzeit erledigen könnt.
Über mehr als 3 Stunden Spielzeit erledigt man immer wieder die exakt gleiche Aufgabe: Töte Gegner, öffne Truhen. Jedoch liegen die Orte dafür extrem weit auseinander und nicht in logischer Reihenfolge. Darum lauft ihr von Norden nach Süden, wieder nach Norden und nochmal nach Süden.
Das ungeschickte dabei ist, dass die Herstellung des Azoth-Stabs eigentlich sehr leicht Abwechslung in die langweiligen Quests bringen könnte:
Man hätte den Stab nach der Herstellung beispielsweise an besonderen Orten aufladen können. Diesen Orten hätte man ein wenig Lore spendiert und trotz der Laufwege hätte sich diese Quest anders als der Rest angefühlt.
Stattdessen jedoch erzählt das Spiel die Geschichte so: Wir setzen den Stab aus Dingen zusammen, die wir in den Truhen der Gegner gefunden haben. So wie wir quasi alles in diesen Truhen finden.
Eine der Hauptbeschäftigungen beim Questen: Das Öffnen der Truhen.
Die Stärken liegen im Miteinander: Zwar sind die Quests in New World sehr eintönig, doch haben die Entwickler darauf geachtet, dass die Spieler sogar ohne Gruppen gut zusammenarbeiten können.
Jede Kiste erscheint für jeden Spieler, man kann sich also nichts wegnehmen. Zudem genügt ein Treffer auf den Gegner, um Loot und Fortschritt für die Quest zu bekommen. Auch hier spielt es keine Rolle, wer den Gegner zuerst angegriffen hat.
Zudem bieten die Breschen, Events in der offenen Welt, eine gute Abwechslung. Dort erscheinen plötzlich Verderbte, die ihr ausschalten müsst. Diese Events sind meist für Gruppen ausgelegt und machen zumindest in den ersten Runden richtig viel Spaß. Dort kann man sich super anderen Spielern anschließen und eine Bresche nach der anderen abschließen. Manche nutzen diese Events sogar, um schnell auf das Max-Level zu grinden.
Das Kampfsystem hat so viel Potential, aber…
Wie funktionieren die Kämpfe in New World? Das MMO setzt auf ein Kampfsystem, das an Dark Souls erinnert. Ihr müsst aktiv euer Ziel anvisieren, zuschlagen, blocken und ausweichen. Ihr könnt dabei nur 3 Fertigkeiten pro Waffe nutzen.
Dafür bietet New World insgesamt 3 Waffen-Sets, durch die ihr frei durchwechseln könnt. Das bietet viel Dynamik in den Kämpfen.
Durch das Gewichts-System in der Ausrüstung könnt ihr selbst bestimmen, wie viel Defensive ihr haben wollt. Je schwerer die Ausrüstung, desto schwächer werden eure Ausweichrollen oder Kletter-Fähigkeiten.
Je schwerer die Rüstung, desto mehr Defensive habt ihr. Gleichzeitig wird aber eure Beweglichkeit eingeschränkt.
Warum ist das so gut? Das Kampfsystem ist sehr taktisch. Durch die teils langen Animationen muss man sich genau entscheiden, wann man zuschlägt und wann blockt oder ausweicht. Timing und Erfahrung spielen eine wichtige Rolle. Auch die wenigen Fertigkeiten sorgen dafür, dass sie klug eingesetzt werden müssen.
Während das Kämpfen anfangs sehr zäh und anstrengend ist, haben wir uns mit der Zeit immer mehr in das Kampfsystem verliebt. Besonders im PvP machen die Duelle 1-gegen-1 richtig Spaß.
Allerdings ist das Kämpfen bei Weitem noch nicht ausgereift.
Wo liegen die Probleme? Immer wieder kommt es in New World zu leichtem “Desync”, also man hat eigentlich das Gefühl den Gegner zu treffen, der ist aber anscheinend schon an einer anderen Stelle und der Angriff geht ins Leere.
Zudem hat das Spiel ein großes Problem mit dem “Stun-Lock”. Wann immer man getroffen wird, taumelt der Charakter leicht und kann selbst keine Aktion ausführen. Wird man nun von vielen Gegnern geschlagen, halten sie einem permanent in diesem Zustand. Besonders im PvP kann das frustrierend sein, wenn man gegen eine Überzahl von Gegnern kämpft.
Umgekehrt ist das Kampfsystem durch die langen Animationen aber auch nicht darauf ausgelegt, einen flüchtenden Spieler einzuholen. Wer schnell reagiert, kann wegsprinten oder sich mit dem Lebensstab teleportieren. Das ist eine der Waffen in New World, die einen starken Teleport-Skill hat. Dieser Teleport ist übrigens ein großes Problem, wenn es um Open-World-PvP geht, da man Gegner mit Lebensstab eigentlich nie einholen kann.
In New World habt ihr 3 Waffen-Sets, doch alle teilen sich einen gemeinsamen Cooldown bei den Fertigkeiten.
Ein weiteres persönliches Problem sehen wir in den globalen Wiederaufladezeiten von Fertigkeiten. Nutzt ihr beispielsweise den Angriff auf der Taste “Q” mit dem Schwert, ist der Angriff “Q” auch nach dem Waffenwechsel auf Cooldown. Das kann mitunter sehr komische Formen annehmen.
Manche Fertigkeiten haben eine Wiederaufladezeit von wenigen Sekunden, andere sogar von Minuten. Wenn man also den langen Cooldown nutzt, wird auch die Fertigkeit mit kurzem Cooldown so lange deaktiviert. Das passt überhaupt nicht zum Spiel und reduziert zudem den Anreiz seine Waffen innerhalb des Kampfes zu wechseln.
Zudem bieten die einzelnen Skill-Trees bei den Waffen nur wenig Abwechslung. Auch die Zahl der verschiedenen Waffen ist überschaubar. Es gibt:
Schwert und Schild
Eine Axt, die je nach Skill-Tree im Nahkampf oder Fernkampf genutzt wird
Hammer
Bogen
Muskete
Lebensstab für Heilung
Feuerstab für Schaden
Bei der Vielfalt könnte bis zum Release durchaus noch nachgelegt werden.
Diese Waffen gibt es derzeit in New World.
Crafting und Spielwelt sind zwei große Stärken von New World
Wie funktioniert das Crafting? Ein weiterer Pluspunkt bei New World ist das Crafting-System. Das teilt sich in drei Bereiche auf:
Sammeln – Beispielweise Holz oder Erz
Veredeln – Die Holzstämme zu Holzplanken verarbeiten
Herstellen – Aus den Planken Möbel für das Housing oder Griffe für Schwerter herstellen
Ein Spieler kann dabei jede Disziplin erlernen und meistern. Das System ist intuitiv und leicht verständlich, kostet jedoch viel Zeit.
Die verschiedenen Crafting-Disziplinen in New World.
Doch das Crafting ist ein wichtiger Bestandteil des Spiels. Immerhin werden die besten Ausrüstungen darüber hergestellt. Wer das Crafting nicht meistern möchte, muss im Handelsposten kaufen, was andere Spieler hergestellt haben – und das zu deutlich höheren Preisen.
Beim Crafting macht vor allem das Sammeln richtig viel Spaß. Das liegt an den wirklich gut gelungenen Soundeffekten und auch der wunderschönen Spielwelt, die man dabei erkundet.
Was macht die Spielwelt so gut? Grafisch gehört New World zu den besten MMOs überhaupt. Die Welt ist bunt, reich an Pflanzen und bietet viele schöne Animationen, wie die Bäume, die im Wind wehen, oder die Lagerfeuer, die überall brennen.
Hinzu kommt der sehr gelungene Wechsel aus Tag und Nacht, bei dem sich sogar der Stand der Sonne ständig verändert und so alle Inhalte der Welt immer neue Schatten werfen.
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Untermalt wird das alles mit einem schönen Soundtrack und vielen Soundeffekten. Gerade beim Sammeln fühlt sich das Hacken der Bäume oder das Schlagen mit der Spitzhacke richtig gut an. Auch, dass man die Geräusche anderer Sammler in der Entfernung hört, ist eine Kleinigkeit, die die Welt stimmig macht.
Aeternum lädt zum Erkunden und Entdecken ein. Doch leider hat die Spielwelt zu wenig Inhalte, um dieses Erkunden auszuleben.
Was stört an der Spielwelt? So wunderschön die Welt auch ist, sie fühlt sich mit der Zeit irgendwie leer und eintönig an. Viele Orte und besonders die Siedlungen im Spiel sehen nahezu gleich aus. Auch die Kreaturen, die man bekämpft, sind fast überall identisch. Entweder sind es Tiere, wobei es anscheinend nur wenig unterschiedliche Arten in Aeternum gibt, oder es sind die Verderbten.
So farbenfroh sehen Siedlungen in New World aus.
Zudem gibt es einfach wenig Spannendes zu entdecken. Zwar gibt es verschiedene “Landmarks”, die man aufdecken kann, aber es fehlen Anreize dazu, wie Lore, Erfolge oder einfach ein Nebel, der sonst über der Karte liegen würde und dann verschwindet.
Man hat zwar eine wunderschöne offene Welt, aber sie fühlt sich nicht richtig genutzt an, auch was die Lore angeht. Die wird lediglich in kleinen Tagebuchseiten erzählt, von denen einige beim Test noch nicht gefüllt waren. Hier könnte sich Amazon ein Beispiel an Fallout 76 nehmen, das seine Geschichte wunderbar in der offenen Welt erzählt.
Die Fortbewegung: In New World könnt ihr zwar sprinten und klettern, aber nicht schwimmen und springen. Letzteres stört immer wieder bei der Fortbewegung in der Spielwelt, denn dadurch sind stellenweise riesige Umwege nötig. Zwar schwingt sich der Charakter über viele Hindernisse, sodass ihr nicht an Felsen oder Zäunen hängen bleibt, aber hin und wieder müsst ihr trotzdem Objekte umgehen, die eigentlich gar nicht so groß sind.
Zudem gibt es in dem MMO derzeit keine Mounts, auch wenn die bei den sehr langen Laufwegen nützlich wären:
Was ist eigentlich mit PvP? Um das PvP in New World zu erleben, müsst ihr euch für eine der 3 Fraktionen entscheiden. Die Quests dafür gibt es rund um Stufe 11.
Nach dem Beitritt zu einer Fraktion habt ihr derzeit zwei Möglichkeiten, um PvP zu erleben:
Entweder ihr aktiviert es in der offenen Welt. Dann können euch alle Spieler, die ebenfalls PvP aktiv haben, angreifen.
Oder ihr nehmt an einem Krieg um eine Festung teil. Falls ihr noch nicht Level 60 erreicht habt, werdet ihr für dieses Event hochgestuft, habt jedoch je nach Level keinen Zugriff auf alle Waffen-Fertigkeiten oder alle 3 Waffensets.
Beide Systeme haben derzeit jedoch ihre Probleme:
In der offenen Welt hatten meist nur hochstufige Charaktere oder Spieler, die in Gruppen unterwegs waren, PvP aktiv. Als Low-Level-Charakter bestand die ständig die Gefahr sofort getötet zu werden.
Die PvP-Kriege finden nur zu bestimmten Zeiten statt. Wer da nicht kann, hat Pech gehabt. Zudem wollten meist mehr Spieler an einer Belagerung teilnehmen, als Plätze vorhanden waren.
Bei einem Krieg gilt es zuerst Punkte außerhalb der Festung zu erobern. Danach können die Tore mit Belagerungswaffen gesprengt werden. Zu guter Letzt muss der Kern der Festung eingenommen werden.
Das Problem mit den Fraktionen: Während man sich in New World zwar einer Fraktion anschließen muss, bekommt man von der Rivalität nahezu nichts mit. Das liegt daran, dass New World sich stärker vom PvP-Gedanken entfernt hat.
Habt ihr PvP in der offenen Welt deaktiviert, arbeitet ihr mit allen Spielern zusammen. Da spielt die Fraktion keine Rolle. Auch in den Siedlungen erhaltet ihr immer Quests, egal ob die Siedlung zu euch gehört oder nicht. Selbst das Housing kann in “feindlichen Siedlungen” fortgesetzt werden.
Das macht die Fraktionen derzeit eigentlich sinnlos. Lediglich bei den Kämpfen um die Festungen spielen sie eine Rolle, wobei man auch hier den Kampf zwischen allen Kompanien ermöglichen könnte und das System dann ohne Fraktionen funktionieren würde.
Wie sieht das Endgame in New World aus? Wir haben das Endgame von New World während der Preview nicht erreichen können, aber dafür mit einigen Spielern gesprochen, die bereits Level 60 waren.
In der derzeitigen Version von New World gibt es die folgenden Endgame-Inhalte:
Zudem spielt das Crafting eine Rolle, das gelevelt werden muss, bis man an die T5-Ausrüstung, die beste im Spiel, kommen kann.
Hat man jedoch einmal die beste Ausrüstung bekommen, erreicht man einen toten Punkt. Die PvP- und PvE-Kämpfe um die Festungen finden nämlich nur zu bestimmten Zeiten statt. Außerhalb dieser Zeiten bietet New World in seinem jetzigen Zustand keine lohnenswerten Inhalte.
Das ist der Spriggan, der derzeit in den Arenen bekämpft werden kann.
Zwar kann man weiter den Boss in der Arena oder Mobs in der offenen Welt verkloppen, aber das kostet am Ende nur Haltbarkeit der Ausrüstung. Im reddit berichten Spieler davon, wie frustriert sie sind, im Endgame graue Ausrüstung zu bekommen, mit der sie nichts anfangen können.
Was möchte New World eigentlich für ein Spiel sein?
Ist New World jetzt ein Spiel für PvE- oder PvP-Fans? Derzeit hat man das Gefühl, dass New World noch nicht so richtig weiß, wo es hingehört. Die PvE-Inhalte bilden ein solides Fundament, aber darauf aufgebaut gibt es bisher wenig zu entdecken:
Die wunderschöne Spielwelt ist zwar da, wird aber nicht genutzt.
Quests sind zwar da, aber sie sind zu eintönig.
Die Welt-Events sorgen für Abwechslung, laufen aber für sich immer exakt gleich ab.
Das Crafting ist gut, aber es fühlt sich nicht so an, als wäre es sinnvoll mit den anderen Inhalten verknüpft.
Die gleichen Probleme haben aber auch die PvPler:
Es gibt optionales PvP in der offenen Welt, aber es wird kaum genutzt. Die Anreize fallen derzeit zu klein aus, um das Risiko einzugehen.
Die Kriege im Endgame haben ihren Reiz, finden aber zu unregelmäßig statt, um sich ausschließlich damit zu beschäftigen.
Es gibt kaum Rivalität zwischen den Fraktionen.
Aktuell möchte New World viele Spieler gleichzeitig bedienen, hat aber keine Spielergruppe im klaren Fokus. Die Grundsteine für alle Bereiche sind gelegt und das Spiel fühlte sich nach einer wirklich guten Alpha an. Jetzt gilt es bis 2021 daraus ein gutes MMO zu formen.
New World ist ein MMO-Juwel, aber braucht noch ordentlich Schliff
New World hat in dieser Preview besonders mit der schönen und stimmungsvollen Grafik, einem interessanten Kampfsystem, gutem Crafting und dem sozialen Aspekt geglänzt. Damit sind die Grundsteine für ein richtig gutes MMO gelegt.
Allerdings fehlt vielen dieser Inhalte der letzte Schliff, um sie wirklich gut umzusetzen. Einige andere Aspekte, wie die Quests oder das Endgame, brauchen hingegen noch einiges an Arbeit.
Pro
Wunderschöne Spielwelt
Gutes Sammel- und Crafting-System
Das Kampfsystem hat viel Potential
Das Spiel legt Wert auf Zusammenarbeit, man kann sich nichts wegnehmen
Die Kriege im Endgame machen richtig Spaß
Contra
Das Quest-System ist eines der schwächsten überhaupt
Das Kampfsystem braucht einige Anpassungen
Die Fraktionen fühlen sich nicht bedeutend an
Ob das Spiel langfristig binden kann, ist derzeit ungewiss
Mehr Spaß, je länger ich spiele
Im Preview-Event habe ich über 40 Stunden New World gespielt und je länger ich in dem Spiel unterwegs war, desto mehr habe ich das Kampfsystem, trotz aller Makel, zu schätzen gelernt. Darin, und in der Optik und dem Aufbau der Spielwelt, finde ich New World derzeit bärenstark.
Durch die Quests hingegen habe ich mich stellenweise sehr gequält, bis auch ich am Ende zu Farmen der Welt-Events übergegangen bin. Sollte New World viele PvE-Fans ansprechen wollen, herrscht hier dringend Nachholbedarf. Sehr gut könnte ich mir ein System wie mit den Herzen in Guild Wars 2 vorstellen, die quasi wie Quests funktionieren, jedoch eingebettet in die offene Welt und mit flexiblen Aufgaben. Die würden gut in das Design von New World passen.
Doch egal was bis 2021 passiert und welche Änderungen Amazon noch vornimmt, ein klassisches Themepark-MMORPG wird New World nicht werden. Doch das muss es auch gar nicht. Ich bin nach dem Preview-Event jedenfalls deutlich positiver eingestellt und werde das MMO tatsächlich vermissen, wenn die Preview vorüber ist. Umso mehr freue ich mich schon jetzt auf die Beta 2021.
Alexander Leitsch MMORPG-Experte bei MeinMMO
New World hat mir täglich beim Entschleunigen geholfen
Über das gesamte Event habe ich mich jeden Tag darauf gefreut, durch die Welt zu streifen und meine Rohstoffe einzusammeln. Dabei habe ich schon überlegt, was ich mir daraus Schönes basteln werde. Denn das Crafting-System ist mit die größte Stärke in New World. Die verträumte Atmosphäre in der surrealen Spielwelt hat das zu einem kleinen Meditations-Ritual gemacht.
Um das PvP und die großen Macht-Kämpfe der Fraktionen habe ich mich kaum geschert. Ich habe meinen Teil beigetragen, indem ich brav die Stadtprojekte erledigte, die der Siedlung helfen zu wachsen. Dem Vorsitzenden meiner Fraktion, dem Syndikat, brachte ich fleißig Gegenstände und meuchelte Monster für ihn.
Ich habe das Preview-Event solo gespielt und deutlich gespürt, dass New World definitiv für eine Gruppen-Erfahrung ausgelegt ist. Allein war es doch recht mühselig zu leveln und wirklich voran zu schreiten. Dafür fand ich es umso schöner, wenn mir zufällig andere Spieler am Wegesrand halfen, wenn mich mal wieder 4 Monster eingekesselt hatten und ich nur die Flucht ergriff. Es ist belohnend anderen zu helfen und so stürzte auch ich mich öfter ins Gefecht oder verteilte Heilungen, wenn ich sah, dass jemand Probleme hatte.
Alles in allem hoffe ich, dass Amazon jetzt noch bei dem Füllen der wirklich wunderschönen Welt aufholt und ihr mehr Leben einhaucht. Environmental Storytelling funktioniert nur, wenn die Fantasie angeregt wird. Da reichen dann verteilte Schriftstücke nicht. Es ist auch noch fraglich, wie lange das Spiel im Endgame motivieren kann, da es hier kaum Belohnungssysteme gibt.
Leya Jankowski
Brand Managerin | Teil der Chefredaktion bei MeinMMO
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Jessica Blevins, die Ehefrau von Streamer-Star Tyler “Ninja” Blevins, gab in einem Interview interessante Einblicke in das Management des Streamers. So sagte sie, dass sich die beiden gezielt Auszeiten nehmen, damit sie überhaupt Zeit miteinander verbringen.
Das ist Ninja: Der Streamer gilt als der größte Streamer aller Zeiten. Er hat auf Twitch über 14 Millionen Follower – so viele wie kein anderer Streamer.
Der Streamer-Star ist aber nicht alleine für seinen Erfolg verantwortlich. Hinter ihm steht Jessica Blevins. Sie ist die Ehefrau von Ninja und auch gleichzeitig seine Managerin. Sie verhandelt also über die zahlreichen Deals und Kooperationen, die Ninja eingeht.
Jessica Blevins über frühes Aufstehen und gezielte Auszeiten
Das ist nun passiert: Das Ehepaar Blevins war zu einem Interview mit dem US-Magazin Forbes eingeladen. Dort ging es vor allem um Jessica und die Aufgaben von ihr als Managerin von Ninja.
Dort erzählte sie über den Tagesablauf und die viele Arbeit, die hinter dem Erfolg von Ninja steckt.
Wir sehen oftmals nur den erfolgreichen Streamer Ninja, doch dahinter steht auch Managerin Jessica Blevins
Diese Einblicke gab Blevins: Jessica Blevins erklärt, dass jeder Tag anders sei, doch es aktuell relativ geordnet ablaufen würde: “Jeder Tag ist anders. Im Moment, während der Corona-Krise, ist es gleichmäßiger, weil wir nicht auf Reisen sind. Ich beginne meinen Tag ziemlich früh, viel früher als Tyler, weil er normalerweise noch sehr spät wach ist. Wenn Tyler aufwacht, möchte er normalerweise sofort mit dem Stream anfangen.”
Bevor Ninja dann ans Streamen geht, nimmt sich das Ehepaar 10 Minuten Zeit, um Entscheidungen zu diesen Anfragen zu treffen. Während Ninja dann streamt, bearbeitet Jessica die Anfragen weiter.
Danach sagt Jessica noch etwas Spannendes zum Streamen von Ninja: “Wir versuchen, ihn gegen 18 Uhr aus dem Internet zu holen und als Paar Zeit miteinander zu verbringen, um Netflix zu schauen oder zu Abend zu essen.”
Sollte es an einem Tag dann doch arbeitsreicher werden, dann versuchen sie die Tage mit “Date-Tagen” auszugleichen. Dort soll Ninja dann nicht streamen und die beiden nehmen sich nur Zeit für sich.
Zum Schluss sagt sie noch, dass ihr ihre Herkunft als Kleinstadt-Mädchen aus Wisconsin wichtig sei:
Ich liebe es, dass diese Plattformen [Twitch und Instagram] mich zur Rechenschaft ziehen und mich auf dem Boden der Tatsachen halten. Ich werde nicht anfangen, Gucci-Taschen zu posten und “Hey, wir sind hier bei diesem riesigen Hollywood-Event”. Das ist eine lustige, aufregende Sache, die wir machen dürfen. Ich möchte jedoch nicht, dass das meine Identität völlig übernimmt, ich bin nämlich eigentlich das Kleinstadt-Mädchen aus Wisconsin.
Warum ist das so spannend? Vor allem bei so großen Streamern wie Ninja steckt noch ein gewaltiger Apparat dahinter. Als Zuschauer bekommt man ein wenig den Eindruck, dass da einfach ein Mensch sitzt, der Videospiele zockt, doch in Wirklichkeit geht es dort um harte Arbeit und viele Überstunden.
Nun scheint sich das ein wenig gewandelt zu haben. Das Paar scheint bewusste Ausgleichstage zu wählen, damit eben der Zustand eines “Sklaven des Streams” nicht mehr aufkommt.
Ein Moment, der um die Welt ging und den Ninja gerne vergessen würde.
Eine solche Aktion zeigt aber auch, dass Ninja eine Werbefigur ist, die einen guten Manager braucht. Diese Rolle erfüllt Ehefrau Jessica Blevins dem Erfolg nach zu urteilen sehr gut.
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