Rainbow Six Season 3: Das wissen wir zu „Shadow Legacy“ – Release und Inhalte

Rainbow Six Siege bekommt bald die dritte Season von Jahr 5 mit dem Namen „Shadow Legacy“. Die bringt einen neuen Operator, ein neues Gadget, einige neue und wichtige Tools und soll das Spiel ordentlich umkrempeln. MeinMMO verrät euch, was alles in Season 3 steckt und wann ihr mit einem Release rechnen könnt.

Wann ist der Release? Season 3 „Operation Shadow Legacy“ ging am 10. September online, plötzlich und ohne Vorwarnung für PC, PS4 und Xbox One. Ihr könnt also ab sofort alle Inhalte spielen.

Trailer zu „Shadow Legacy“: Die Entwickler haben in einer längeren Enthüllung bereits etliche der neuen Features vorgestellt und erklärt. Wir haben das vollständige Video auf Englisch hier für euch eingebunden:

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Squad Finder und offizieller Tracker

Was ist der Squad Finder? Mit Season 3 wird Rainbow Six Siege ein Tool bekommen, mit dem ihr Mitspieler einfach suchen und finden könnt. Dazu gibt es den „Squad Finder“. Der erlaubt es euch, Anfragen von anderen Spielern zu finden oder eigene Anfragen zu erstellen. Dabei könnt ihr verschiedene Einstellungen vornehmen, wie etwa:

  • auf welcher Plattform und in welcher Region ihr spielt
  • die Sprache, die ihr sprecht und die Zeitzone, in der ihr lebt
  • welche Rolle ihr ausfüllen wollt
  • an welchen Spielmodi ihr interessiert seid
  • zu welchen Tageszeiten ihr spielen möchtet
  • ob ihr ein Mikrofon benutzt oder nicht

Mit diesen Informationen könnt ihr eine Anfrage erstellen und Spieler finden oder gefunden werden. Das Tool erlaubt es euch dann, andere Spieler einzuladen und Gruppen zu bilden. So müsst ihr nicht mehr alleine spielen, wenn ihr da keine Lust drauf habt. Wie das Feature funktioniert, zeigt Ubisoft in einem Trailer:

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Was ist der Tracker? Der Stat Tracker ist ein beliebtes Tool, das ursprünglich aus der Community kommt. Mit dem könnt ihr verfolgen, wie gut ihr euch in euren Runden angestellt habt, mit welchen Operators und Waffen ihr gut zurechtkommt und wie eure Leistungen wie Siege oder Kopfschuss-Raten aussehen.

Mit den Zahlen könnt ihr dann analysieren, wo eure Stärken liegen und wo ihr noch Verbesserung braucht, um gezielt daran zu arbeiten, besser zu werden. Besonders für ambitionierte Ranked-Spieler ist das ein tolles Tool, um an seiner Leistung zu feilen.

Zusammen mit diesem Tool kommt die Möglichkeit, sich seine eigenen Spiele im Replay anzusehen. Das hilft euch zusätzlich dabei, tiefgehend zu analysieren, in welchen Situationen ihr noch nicht optimal reagiert.

Rainbow Six Siege Tracker
Diese Daten zeigt der aktuelle und inoffizielle Stat-Tracker von r6.tracker.network. Der offizielle bekommt noch mehr Funktionen.

Neuer Operator: Sam „Zero“ Fisher

Wer ist Zero und was kann er? Der Protagonist der berühmten Splinter-Cell-Reihe, Sam Fisher, wird der Operator der kommenden Season 3. In Rainbow Six wird er den Decknamen „Zero“ tragen und ein Angreifer mit jeweils 2 Rüstung und Geschwindigkeit sein.

Er erfüllt die Rolle eines „Intel-deniers“ und „Intel-gatherers“, sorgt also dafür, dass ihr mehr Informationen habt und die Gegner weniger. Sein Loadout ist:

  • Primärwaffen: Sturmgewehr SC3000K oder Maschinenpistole MP7
  • Sekundärwaffe: Pistole 5.7 USG
  • Geräte: Splittergranate oder Claymore
  • Gadget: Argus-Werfer

Weitere Infos zu Zero findet ihr in seinem Vorstellungs-Video mit Tipps und Tricks zur Spielweise:

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Was macht sein Gadget? Der Argus-Werfer ist eine Schusswaffe, mit der Zero kleine Kameras verschießen kann, ähnlich wie die Verteidigerin Valkyrie. Allerdings bohren sich seine Kameras sogar durch Wände und können auf beide Seiten benutzt werden, schauen also vor und hinter die Wand.

Sobald sie in der Wand, im Boden oder an einer Luke stecken, sind sie als relativ große Sterne mit drei Spitzen zu sehen. Das soll es Verteidigern etwas leichter machen, sie zu entdecken, damit die Fähigkeit nicht zu stark ist.

Da Kommunikation und Aufklärung der Schlüssel zum Sieg in Rainbow Six sind, wird Zero vermutlich eine wichtige Rolle spielen. Nach ihm kommt laut einem Leak übrigens die Verteidigerin Aruni:

Rainbow Six: Leak zeigt Operator wie aus Action-Filmen, kloppt einfach Wände kaputt

Neues Gadget: Mini Breach Charge

Was macht das neue Gadget? Die Mini Breach Charge kann Löcher in verstärkte Wände sprengen, was bisher eigentlich nur den besonderen Fähigkeiten der Operators Hibana, Thermite, Maverick und Ace vorbehalten ist, der mit Season 2 ins Spiel kam.

Die Löcher sind kleiner als etwa die von Thermite oder Ace, reichen aber aus, um durch sie hindurch zu feuern und Gegnern die Deckung zu nehmen. Folgende Operator werden die Mini Breach Charge als Ausrüstung auswählen können:

  • Nøkk
  • Finka
  • Lion
  • Montagne
  • Ying
  • Amaru
  • Capitão
  • Fuze

Nach dem Platzieren an der Wand aktiviert sich ein kleiner Thermit-Ring automatisch, der einige Sekunden später die Wand sprengt. In der Zeit kann das Gadget zerstört werden.

Rainbow Six Mini Breach Charge
So sieht das Gadget in Aktion aus.

Wie wichtig wird das neue Gadget? Die neue Breach Charge wird für Rainbow Six noch wichtiger als der Operator Zero, da sie die Meta vollkommen verändern kann. Bisher sind auf bestimmten Maps die vier „Hard Breacher“-Operator in gewisser Weise Pflicht.

Sobald die Mini Breach Charge ins Spiel kommt, gibt es plötzlich viel mehr Möglichkeiten, Operator zu spielen oder zu bannen, die wiederum neue Kombinationen fürs Team ermöglichen.

Das Zerstören von verstärkten Wänden führt dazu, dass sich Verteidiger nicht mehr so leicht verbarrikadieren können, dass Räume leichter aufgeklärt werden oder dass sich Verteidiger gezwungen fühlen, eine Sprengung zu verhindern und sich damit in Gefahr begeben müssen. Das Gadget sorgt in jedem Fall für mehr Dynamik.

Gameplay-Veränderungen: Verstärkungen, Ping 2.0 und Map-Bans

So funktionieren die neuen Verstärkungen: Mit Season 3 überarbeitet Ubisoft die Funktionsweise der Wand-Verstärkungen. Statt jedem Operator zwei Verstärkungen an die Hand zu geben, bekommt das ganze Verteidiger-Team 10 Verstärkungen, die sie sich teilen.

Das hat den Vorteil, dass ihr keine Verstärkungen verliert, wenn ein Spieler die Runde verlässt. Ob ihr zu dritt oder zu fünft spielt, ihr könnt immer 10 Wände verstärken. So könnt ihr sogar einen Operator abstellen, der sonst nicht viel vorbereiten muss, während andere Spieler etwa Fallen stellen.

Das ist das neue Ping-System: Über eine neue Funktion könnt ihr ab „Shadow Legacy“ kontextuelle Pings abgeben. Das bedeutet, wenn ihr etwas anpingt, gibt es automatisch zusätzliche Informationen dazu, wie etwa:

  • das Icon eines Gadgets – auch eures eigenen
  • wer das Gadget gestellt hat (deckt die Identität auf, wenn noch nicht geschehen)
  • eine Zahl, um zuzuordnen, wer wann gepingt hat

Mit Ping 2.0 werdet ihr außerdem endlich mit den Drohnen und anderen Beobachter-Gadgets pingen können.

Rainbow Six kontextueller Ping
So sieht ein Ping etwa auf Maestros Evil Eye aus.

Das Ping-System von Rainbow orientiert sich also an dem beliebten von Apex Legends, wie bereits im Februar angekündigt. Dadurch wird die nonverbale Kommunikation deutlich erleichtert. Wer ohne Mikro spielt, kann sich also bald besser mit seinen Mitspielern verständigen.

Wie funktionieren Map-Bans? Am Ende jeder Runde werdet ihr mit Season 3 drei Maps zur Auswahl bekommen, für die ihr abstimmen könnt. Die Map mit den meisten Stimmen wird gespielt. Bei Gleichstand entscheidet der Zufall.

5 Dinge, die du wissen musst, wenn du mit Rainbow Six Siege anfangen willst

Thatcher-Nerf

Eine weitere Änderung in Season 3 ist der Nerf des Operators Thatcher. Der ist in vielen Situationen für die meisten Teams ein Pflicht-Pick durch sein Gadget.

Seine EMP-Granate zerstört in einem großen Umkreis die elektronischen Geräte von anderen Operators und stört deren Visiere und weitere Funktionen.

Mit Season 3 wird Thatcher jedoch bestimmte Gadgets nicht mehr zerstören, sondern nur noch für kurze Zeit deaktivieren. Mehr dazu findet ihr im Artikel zum Thatcher-Nerf bei GameStar.

Rainbow Six Siege Thatcher
Bekommt einen Nerf: Thatcher.

Bugfixes, Reworks und Zukunft

Zusammen mit den neuen Features gibt es etliche Bugfixes, die Ubisoft versprochen hat. Einer davon behebt das Problem, dass Drohnen keine Bomben entdecken können und auf dessen Fix Spieler schon seit 5 Jahren warten. Weitere Fehlerbehebungen findet ihr in der Vorschau auf dem offiziellen Ubisoft-Blog.

Bei den Reworks fallen ebenfalls einige wichtige Änderungen an. Die Map Chalet bekommt mit Season 3 eine Überarbeitung, bei der etwa die Eingänge und einige Bomben-Positionen verändert werden. Damit werden neue Flaschenhälse erzeugt, die leichter zu halten sind.

Zudem soll der Operator Tachanka ein Rework bekommen, auch wenn 200 seiner treusten Fans das nicht wollen. Tachanka ist einer der schlechtesten, möglicherweise sogar der schlechteste Operator und bekommt ein neues Gadget, einen Granatwerfer. Ob dieses Rework allerdings schon zu Season 3 oder erst zu Season 4 kommt, steht noch nicht fest.

Obwohl „Shadow Legacy“ etliches in Rainbow Six verändern soll, wird das kommende Jahr 6 noch wichtiger. Das behauptet zumindest der Creative Director Leroy Athanassoff. Der behauptet: Wenn ihr denkt, Season 3 sei schon „Siege 2.0“, dann seid ihr nicht auf das vorbereitet, was Jahr 6 mit Rainbow Six machen wird.

Quelle(n): PCGamer
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RaZZor89

Richtig Lust auf die neue Season

Thalia

Bin ich schon gespannt drauf. Spiele Rainbow momentan nur noch selten, aber vielleicht ändert sich das ja dann wieder.

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