So clever erklärt Destiny 2 den 3-Wochen-Takt der Endgame-Zone

Gut einen Monat ist die Destiny-2-Erweiterung Forsaken nun alt und der Fluch in der Träumenden Stadt hat von neuem begonnen. Anders als der übliche Weekly-Reset wird der Zyklus der Stadt jedoch durch die Story erklärt.

Der dreiwöchige Zyklus der Träumenden Stadt wurde in dieser Woche zurückgesetzt. Die Stadt sieht nun wieder so aus, wie sie vor dem ersten Sieg gegen den Endboss des Raids „Letzter Wunsch“ war. Anders als beispielsweise der Weekly-Reset wird das Wiederholen der Aufgaben in der Träumenden Stadt jedoch in die Forsaken-Story miteinbezogen.

Reset hat seltsame Auswirkungen

Was ist mit der Träumenden Stadt? Die Träumende Stadt der Erwachten befindet sich in einem dreiwöchigen Zyklus. In jeder Woche nimmt die Korrumpierung der Stadt durch die Besessenen zu, nur um danach wieder abzuklingen und von vorne zu beginnen.

Was für Auswirkungen hat der Reset? Die Stadt sieht nun wieder so aus, wie zu Anfang – also bevor der Fluch ausgesprochen wurde. Eine wunderschöne Fantasy-Welt, in der die Besessenen nur vereinzelt auftauchen.

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Die größte Auswirkung hat der Reset jedoch auf die NPCs: Petra Venj steht wieder am Strand, erinnert sich jedoch, dass wir die Besessenen bekämpft haben und die Stadt wieder so aussieht wie vor drei Wochen.

Charaktere in Missionen kommentieren, dass sie genau wussten, was passieren würde. Jedoch konnten sie nicht anders handeln, als genau so wie drei Wochen zuvor.

Reset als Teil der Story

Wie clever wird der Zyklus erklärt? Bungie hat den Reset dieses Mal in die Hauptstory eingearbeitet. Falls Ihr noch nicht mit Forsaken durch seid oder nichts über das Endgame erfahren möchtet, solltet Ihr jetzt nicht weiterlesen!

Die Geschichte der Träumenden Stadt ist fest mit der Lore verwoben. In Kurzform ist folgendes passiert:

Riven wurde von Mara Sov als „Haustier“ in der Träumenden Stadt gehalten. Bevor die Hüter Oryx in der Destiny-1-Erweiterung The Taken King den Garaus machen konnten, hat sich dieser in die Stadt der Erwachten geschlichen und Riven korrumpiert.

Destiny grimoire Oryx

Nach Oryx‘ Tod hat seine Schwester Savathûn die Kontrolle über Riven übernommen. Im Austausch für Ihre Freiheit – den Tod durch die Hüter – hat Riven einen letzten Wunsch erfüllt und die Träumende Stadt verflucht.

Was hat es mit dem Fluch und dem Zyklus auf sich? Savathûn folgt, wie alle Mitglieder der Schar, dem religiösen Prinzip der Schwertlogik. Die Schwertlogik folgt dem Recht des Stärkeren, jedoch ist es bei der Schar ein Extrem: Die Schar löscht die aus, die sich nicht selbst verteidigen können und nährt sich an den Untergebenen.

Savathûn, die Gerissene, nutzt den Fluch der Stadt nun zu ihrer eigenen Stärke: In den drei Wochen nehmen ihre Besessenen entweder die Träumende Stadt ein, was zu Tod und Verderben führt, oder aber die Hüter bekämpfen die Besessenen, was ebenfalls zu Tod und Verderben führt. Egal was wir tun, Savathûn wird immer stärker.

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Der dreiwöchige Zyklus wurde übrigens von Savathûns Tochter Dûl Incaru zusammen mit dem Vex Axis-Mind Quria erdacht. Quria wurde von den Vex manifestiert, um Oryx zu studieren, wurde jedoch von dem König der Besessenen korrumpiert.

Die Spieler gehen davon aus, dass erst Dûl Incaru besiegt werden muss, um den Fluch zu brechen und die Träumende Stadt zu befreien.

Was haltet Ihr von der Story? Findet Ihr es gut, dass der Reset der Stadt in die Hintergrundgeschichte eingearbeitet wurde?

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