Darum spricht mich als „alten Sack“ der Pixellook in Valheim besonders an

Das Survivalgame Valheim hat sich zum Überraschungs-Hit auf Steam entwickelt. Es gibt aber etwas Kritik an der Grafik, die MeinMMO-Autor Andreas Bertits als „alter Sack“ nicht nachvollziehen kann.

Trotz Bewertungen von 96% auf Steam gibt es auch Kritik am Survivalgame Valheim. Unter anderem ist es die Grafik, die manchem Spieler nicht so gut gefällt. Dass diese im ersten Moment etwas Stirnrunzeln verursachen kann, ist auch verständlich. Denn der Steam-Hit Valheim setzt auf einen recht pixeligen Look.

Die Figuren lassen Details – vor allem bei den Gesichtern vermissen – und Texturen wirken sehr grob. Da ist man im Jahr 2021 schon anderes gewöhnt.

valheim stagbreaker titelbild 2
Sehr detailreich ist die Grafik von Valheim nicht, was man besonders an den Gesichtern der Spielfiguren sieht.

Was sagen Spieler zur Grafik von Valheim: Wir haben hier einige Stimmen aus der Steam-Community zur Grafik des Survivalgames zusammengefasst:

  • pjok schreibt auf Steam: „Die Grafik hat es mir wirklich versaut, konnte nicht damit umgehen. Es ist 2021, aber das Spiel sieht aus, als wäre es 10 Jahre alt. Ich habe eine Rückerstattung angefordert.“
  • Overdose meint (via Steam): „Hochgradig überbewertet. Bietet die gleiche Erfahrung wie Spiele wie Conan Exiles oder Ark mit wirklich schrecklicher Grafik und noch weniger Geschichte.“
  • Noffy zeigt sich ebenfalls wenig begeistert von der Grafik (via Steam): „Die Grafik sieht aus, als hätte sie sich seit den späten 90ern/frühen 2000ern nicht entwickelt. Die Kombination aus unscharfer Low-Poly-Grafik und übertriebener Beleuchtung lässt das ganze Spiel einfach unscharf aussehen. Ich glaube, ich habe 3-4 Mal in den Grafikeinstellungen geschaut, nur um sicherzugehen, dass ich die Optionen nicht falsch auf einem zufälligen Grafikschieber eingestellt hatte.“

Es gibt aber auch positive Stimmen, denn gerade das Licht erschafft eine wirklich stimmungsvolle Atmosphäre in Valheim.

  • PastorWarburn meint auf Steam: „Ein sehr schönes Spiel mit Pseudo-Retro-Grafik.“
  • Beardo schreibt auf Steam: „An manchen Orten ist die Grafik so wunderschön, das ist schon fast unfassbar.“
Valheim Angeln
Valheim bietet durchaus eine stimmige Atmosphäre, dank der Licht- und Nebeleffekte.

Darum weckt die Grafik nostalgische Gefühle

Ich spiele Videospiele seit Anfang der 1980er Jahre. Mein Vater besaß eine Konsole, auf der wir damals Pong gespielt haben. Von Pong wechselte ich zur Intellivision- und Atari-Konsole und dann zum C64 und dem Amiga, bevor ich schließlich beim PC landete.

In den 1980er-Jahren war Pixelgrafik das Nonplusultra. Blockige Figuren, die kaum als solche zu erkennen waren, wanderten durch einfarbige Dungeons, um auf Monster zu treffen, bei denen nicht ersichtlich war, was sie eigentlich darstellen sollten. Und trotzdem hatte ich unheimlich viel Spaß. Ich denke heute noch gerne an diese Zeit zurück.

Ultima 4
Ultima 4 aus dem Jahr 1985 regte die Fantasie an (Quelle: GOG).

Ich stellte mir immer vor, wie diese Dungeons wirklich aussehen würden, welche Monster das sein könnten und wie cool meine Spielfigur mit schimmernder Rüstung und großem Breitschwert aussehen würde. Ich brauchte das nicht zu sehen, denn es spielte sich vor meinem geistigen Auge ab.

Die grafischen Unzulänglichkeiten der damaligen Zeit regten meine Fantasie an. Ich zeichnete meine Spielfiguren, so, wie ich sie mir vorstellte und verglich sie dann mit den Zeichnungen meiner Freunde, welche das Spiel ebenfalls zockten. Wir sprachen über unsere Abenteuer, gefährliche Situationen, die wir erlebten und Twists in der Story, die wir nur zu lesen bekamen. Für uns war das damals so realistisch, als hätten wir die Spiele mit High-End-Grafik aus dem Jahr 2021 gespielt.

In den 1990er und Anfang der 2000er-Jahre verbesserte sich die Grafik zwar deutlich, dennoch spielte die eigene Fantasie noch immer eine wichtige Rolle. Besonders bei den ersten Spielen mit detailarmer 3D-Polygongrafik, die zwischen Mitte und Ende der 1990er-Jahre aufkamen.

Descent to Undermountain Screenshotjpg
Das Rollenspiel Descent to Undermountain versuchte sich 1997 an 3D-Grafik. (Quelle: Youtube/Nametag)

Valheim lässt in mir diese Gefühle von früher wieder aufkommen. Ich sehe nicht genau, wie meine Spielfigur aussieht. Ihr Gesicht ist verwaschen, pixelig und detailarm. Und dennoch stelle ich mir hier einen wettergegerbten Wikinger mit kantiger Nase, buschigen Augenbrauen und Narben im Gesicht vor.

Eine nebelverhangene Lichtung im Wald, die vom Mondlicht erhellt wird, mag in Valheim nicht ganz so realitätsnah aussehen, wie in modernen Rollenspielen und dennoch stehe ich im Spiel da und denke mir, was dort wohl auf mich lauern mag.

Ich verharre einfach, wenn die Sonne über dem Wasser aufgeht und erschrecke mich, wenn der Boden erzittert und ein Troll zwischen den Bäumen hindurch stapft – auch wenn er, zugegebenermaßen, sehr kantig und eigentlich wenig angsteinflößend dargestellt ist.

Ich verstehe absolut, wenn besonders jüngeren Spielern die Grafik von Valheim nicht zusagt. Sie sind wohl einfach anderes gewöhnt. Ich, als „alter Sack“, der in den 1980er-Jahren mit pixeliger und kantiger Klötzchengrafik zurechtkommen musste, freue mich darüber.

Denn die Grafik von Valheim fühlt sich für mich nach einer Zeitreise an. Eine Reise zurück in meine wundervolle Kindheit, in der Grafik gar nicht wichtig sein konnte und ich deswegen meiner Fantasie viel mehr freien Lauf lassen durfte, als ich das heute in Spielen mit beinahe fotorealistischer Optik tun kann.

Deswegen bin ich den Entwicklern von Iron Gate überaus dankbar, dass sie sich für diesen Low-Poly-Pixellook für Valheim entschieden und mir so ein Stück meiner Kindheit und Jugend zurückgebracht haben.

Was haltet ihr von der Grafik, die Valheim zu bieten hat? Ist euch das Spiel zu pixelig oder findet ihr die Optik gut?

Auch MeinMMO-Autor und Survival-Experte Benedict Grothaus zeigt sich begeistert vom Spiel. Er verrät in seinem Anspielbericht, was Valheim so gut macht.

WoW: Krieger hüpft wie Känguru übers Schlachtfeld – Keiner kann ihn aufhalten

Krieger in World of Warcraft hüpfen wie Kängurus über Schlachtfeld. Das sieht lustig aus und bringt auch noch einen deutlichen Vorteil.

Wer in World of Warcraft: Shadowlands in den letzten Wochen auf den Schlachtfeldern unterwegs ist, der könnte sich gelegentlich verwundert die Augen reiben. Denn nicht die Dämonenjäger hüpfen durch die Schlachtfelder von WoW, sondern die Krieger. Aus der Kombination eines legendären Gegenstandes mit einem PvP-Talent erhalten sie so viele Sprünge, dass sie wie ein Känguru durch die Karte hüpfen.

Heldenhafter Sprung ist eine Fähigkeit des Kriegers und lässt ihn an einen Zielort innerhalb einer Reichweite von 8 bis 40 Meter springen und am Zielort geringen Schaden verursachen. Die Fähigkeit hat eine Abklingzeit von 45 Sekunden, kann also eigentlich selten verwendet werden.
Im Regelfall wird sie genutzt, um aus Gefahrenzonen zu entkommen oder schnell zum Kampfgeschehen aufzuschließen.

Wie funktioniert das? Grundsätzlich funktioniert der Trick nur, wenn man ein bestimmtes Legendary herstellt und das dann mit einem PvP-Talent kombiniert. Die beiden Effekte sind:

  • Barbar (PvP-Talent): Innerhalb von 3 Sekunden nach dem Einsatz von ‘Heldenhafter Sprung’ könnt ihr die Fähigkeit ein zweites Mal einsetzen, ohne dass die Abklingzeit eine Rolle spielt.
  • Springer (Legendary): Verleiht eurer Fähigkeit ‘Heldenhafter Sprung’ 2 zusätzliche Aufladungen.

Die Kombination dieser beiden Effekte sorgt dafür, dass der Krieger bis zu 6-mal am Stück springen kann. 3 Aufladungen hat er dank des Legendary, aber jeder genutzte Sprung bekommt einen zusätzlichen Bonus-Hüpfer durch das PvP-Talent.

Dadurch kann der Krieger innerhalb von knapp 8 Sekunden eine Distanz von 240 Metern zurücklegen – weitaus mehr, als irgendeine andere Klasse selbst auf einem Reittier schaffen könnte.

Wie das in der Praxis aussieht, zeigen mehrere Videos auf YouTube, etwa das von JANB:

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Das Känguru und du – Flaggen abgeben geht im Nu.

Känguru-Krieger sind in WoW die schnellsten Flaggen-Träger

Was bringt das? In den meisten Fällen sind so viele Sprünge am Stück nur reine Spielerei. Doch im PvP kann das richtig nützlich sein, um etwa schnell zu einem Missionsziel zu gelangen, noch bevor Spieler der anderen Fraktion auch nur in die Nähe gelangen können.

Besonders stark ist das in Schlachtfeldern wie der Kriegshymnenschlucht (Warsong). Dort können Krieger die gegnerische Flagge aufnehmen und dann in sechs gezielten Sprüngen einfach den tödlichen Mittelbereich der Karte überspringen. So schnell kommt quasi keine andere Klasse hinterher.

Ist die Kombo immer super-stark? Grundsätzlich muss man aber sagen, dass diese Kombination nur in wenigen Schlachtfeldern wirklich zum Sieg verhilft. Immerhin verzichtet der Krieger damit auf ein Legendary, das einen tatsächlichen Nutzen innerhalb des Kampfes bringt.

Für solche Nischen-Situationen, in denen der Krieger ungestört über die Karte hüpfen kann, ist die Känguru-Kombo in WoW allerdings eine gute Wahl – zumindest solange, bis ein Todesritter sich das nicht weiter anschauen will und ihn mit Todesgriff einfach zurückpfeift.

Habt ihr diese Känguru-Krieger in WoW auch schon gesehen? Was wäre eure Reaktion auf diesen Anblick? Einfach OP oder nur witzig?

Wie gut WoW auf einem 6.000€-Rechner aussehen kann, haben wir hier gezeigt.

Diablo 3 war ursprünglich als MMO geplant, sagt der Ex-Chef von Blizzard North

Die Diablo-Reihe ist eigentlich das Kind von David Brevik, dem Mit-Gründer und ehemaligen Chef von Blizzard North. Der hat jetzt Einblicke in die Geschichte von Diablo 2 und Diablo 3 gegeben. Besonders interessant: Seine Version von Diablo 3 wäre ein Mix aus Action-RPG und MMO geworden. An dieser Vision arbeitete sein Team vor mehr als 15 Jahren.

Wer ist das? David Brevik (53) ist sowas wie der Urvater von Diablo. Der hat sich viele Inspirationen für das spätere Hit-Spiel schon als Kind ausgedacht. Als er 25 war, gründete er mit Erich und Max Schaefer zusammen das Studio Condor und entwickelte das erste Diablo.

Vorm Release des Spiels im Jahr 1996 machte man gemeinsame Sache mit Blizzard, verkaufte denen das Studio und wurde zu „Blizzard North“.

Brevik blieb 7 Jahre bei Blizzard, machte noch den Design Lead für Diablo 2 (2000), bevor er sich 2003 von Blizzard verabschiedete. Er arbeitete dann an Hellgate London (2007) mit und entwickelte sein persönliches Baby Marvel Heroes (2013). Das war ein Action-MMO, das aber unter tragischen Umständen eingestellt wurde.

Das sagt Brevik zu Diablo 2: Brevik hat jetzt in einer Reihe von Tweets über die Diablo-Reihe gesprochen. So erklärt er, warum es zu Diablo 2, obwohl das ein Mega-Hit war, nur eine Erweiterung gab.

Er sagt etwa:

  • Eine 2. Erweiterung war designed, aber wurde nie produziert
  • Die Erweiterung lag zeitlich vorm Patch 1.10
  • Es waren neue Klassen, neue Gebiete, neue Mechaniken und Story-Ideen geplant – als eine der neuen Klasse war ein Kleriker im Gespräch
  • An der 2. Erweiterung zu Diablo 2 arbeitete Brevik in den Monaten, bevor er Blizzard verließ.
Diablo 2 ist 2021 wieder ein Thema, denn angeblich arbeitet ein Team von Vicarious Visions an einem Diablo 2 Remastered. Man rechnet damit, dass Diablo 2 Remastered auf der BlizzConline vorgestellt werden könnte.

Diablo 3 als Action-MMO: “Es war richtig spannend”

Das sagt Brevik zu Diablo 3: Der Diablo-Vater sagt auch, er und sein Team hätten damals, so um 2002 rum, an ihrer Version eines Diablo 3 gearbeitet. Man habe da viele interessante Ideen gehabt: Ihr Diablo 3 hätte sich gravierend von den anderen Diablo-Spielen unterschieden. Man wollte einen Mix aus Action-RPG und MMO machen.

Doch die MMO-Version von Diablo 3 kam nicht zu Stande, weil viele von Blizzard North das Team verließen und Blizzard dann in der Entwicklung noch mal von vorne begann.

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Und warum bekam Diablo 3 keine 2. Erweiterung? Ironisch: Auch zu Diablo 3 kam nur eine einzige Erweiterung. Denn das Spiel hatte zum Release einen “Geburts-Fehler”, ein Echtgeld-Auktionshaus, mit gravierenden Konsequenzen.

Weil Blizzard das Auktions-Haus früh entfernte, fehlte Diablo 3 offenbar eine Möglichkeit, konstant Geld zu verdienen. Das hemmte die Weiterentwicklung des Spiels und auch die Entwicklung einer 2. Erweiterung für Diablo 3.

Die Infos zu Diablo 3 kommen allerdings nicht von Brevik, der war da schon lange weg und äußert sich nur verhalten zu seinen Projekten bei Blizzard, weil er nicht weiß, wie das mit den Rechten ist. Blizzard könnte ja aus seinen ehemaligen Konzepten noch was machen.

Mehr zum Thema
Ursprüngliche Entwickler von Diablo sagen: Blizzard hat sich total geändert
von Andreas Bertits

Brevik setzte Vision für sein Diablo 3 dann doch noch um

Hat Brevik seine Idee umgesetzt? Ja, das hat er. Viele der Ideen, die Brevik für Diablo 3 hatte, konnte er in „Marvel Heroes“ umsetzen, einem kostenlosen Hack’n Slay mit Marvel-Superhelden, das 2013 für den PC erschien.

Marvel Heroes hatte aber eine seltsame Entwicklungs-Kurve:

Marvel Heroes Captain America 2
Marvel Heroes war in vieler Hinsicht das “Diablo 3, das es nie gab.”
  • Ab 2017 war bei Marvel Heroes dann der Wurm drin: Das Studio veröffentlichte eine neue Version für PS4 und Xbox One und entwickelte die als „Marvel Heroes: Omega“ weiter. Die Core-Fans auf dem PC kritisierten, „ihre Version“ werde vernachlässigt.
  • Noch im selben Jahr gab Disney bekannt, dass sie nicht mehr mit dem Studio zusammenarbeiten und Marvel Heroes musste schließen.

Heute arbeitet Brevik an „It Lurks Below“, einem Survival-RPG in Pixelart, das 2019 auf Steam erschien.

Seit dem Ende von Marvel Heroes und weil Diablo 4 so lange auf sich warten lässt, haben viele Diablo-Fans einen akuten Hunger nach “Hack’n Slays”. Wir stellen euch auf MeinMMO die besten Alternativen vor:

Spiele wie Diablo – Wer braucht Diablo 4? Hier sind 11 aktuelle Alternativen

Das Titelbild stammt aus einem YouTube-Video von Rhykker: Brevik sprach 2020 auf der ExileCon, das ist die Messe von “Path of Exile”, das für viele mittlerweile eine starke Alternative zu Diablo 3 darstellt.

Quelle(n):
  1. Eurogamer

Pokémon GO zeigt Fußabdrücke für Community Day im März – Wer kommt?

In Pokémon GO steht der Community Day im März 2021 vor der Tür. Welches Pokémon da mitmachen wird, deuteten die Entwickler nun an. Es wird wohl ein Vogel aus der 6. Generation.

Update, 16. Februar: Mittlerweile ist das Pokémon für den Community Day im März 2021 offiziell bestätigt.

Was zeigten die Entwickler? Auf Twitter veröffentlichte der offizielle Account von Pokémon GO am 15. Februar um 23:00 Uhr die ersten Hinweise.

Ein Foto mit Fußabdrücken soll Trainer auf die richtige Fährte locken. Doch die Spekulationen gingen wild in alle Richtungen.

Wenige Stunden später verriet man den Trainern einen weiteren Hinweis, der plötzlich viele Pokémon vom Radar schmiss. Das gesuchte Pokémon soll aus der Kalos-Region stammen. Das ist die Region der 6. Generation.

Kennt ihr diese Fußabdrücke?

Das sollt ihr erraten: Auf dem Foto erkennt man 8 Fußabdrücke in einem lehmigen Boden zwischen Grashalmen.

Viele Trainer vermuteten nach diesen ersten Hinweisen, dass es sich bei dem gesuchten Pokémon möglicherweise um ein Taubsi handeln könnte. Doch diese Vermutung wurde dann spätestens mit dem Kalos-Region-Hinweis vollkommen aus der Welt geschafft.

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Von diesem Pokémon geht man aus: Trainer sind sich fast sicher, dass es sich beim gesuchten Pokémon um ein Dartiri (Englisch: Fletchling) handelt. Die kleinen, schmalen Fußabdrücke sprechen für einen leichten Vogel.

Hinzu kommt laut reddit, dass ein YouTuber aus dem Partner-Programm von Niantic versehentlich zu früh ein Video veröffentlichte, das das Pokémon und die exklusive Event-Attacke zeigte. Auch dieses Video drehte sich um Dartiri.

Pokémon GO Dartiri Titel
Das ist Dartiri
Wer ist Dartiri? In Pokémon GO gehört Dartiri (Fletchling) zu den Typen Normal und Flug. Optisch erinnert es mit seinem orange-roten Kopf an ein Rotkehlchen.
Die dünnen Beine passen zu den schmalen Fußabdrücken, die Niantic im Tweet mit den Trainern teilte.
Es verfügt über zwei Weiterentwicklungen. Dartiri wird zu Dartignis und Dartignis wird zu Fiaro.

Seit November 2020 könnt ihr Dartiri in Pokémon GO fangen. Es gehörte zu den ersten Pokémon aus Generation 6, die im Spiel freigeschaltet wurden.
Seitdem fiel Dartiri bereits negativ auf. Trainer meldeten im Dezember 2020, dass die Jagd auf Dartiri ungewöhnlich schwer sei. Dabei sprach man von vielen Fehlversuchen beim Fangen des kleinen Vogels.
Ein paar Wochen später entstand daraus eine größere Diskussion in der Community. Spieler in Pokémon GO beschweren sich über grundlos miese Fang-Chancen.

Diese Wünsche haben die Trainer an den Community Day im März 2021

Das sagen Spieler: Dartiri als Kandidat für den Community Day im März 2021 kommt bei den Trainern gemischt an. Einige sagen, dass es schon seine Vorteile hat. Denn endlich würde man mal wieder ein neues Shiny freischalten, das nicht aus der Kanto-Region stammt.

Andere wollen aber nur das Nötigste fangen und dieses Event nicht so ernst wie andere nehmen. Wir zeigen euch erste Reaktionen:

  • “Wo ich lebe, ist jeden Tag Dartiri-Tag. Sie sind zu schwer zu fangen und ich ignoriere sie seit 20 Monaten. Verschwendung von Bällen.” erklärt Elusive9T2 (via reddit)
  • Darauf antwortet Knightofthemoon (via reddit): “Ich verstehe nicht, wie die Leute alles als Müll bezeichnen können. Es ist ein neues Shiny mit einer neuen Attacke. Ich bin sicher, dass du nicht so viele Dartiri gefangen hast, um einen auf Level 50 zu bringen. Dieser Community Day ist perfekt dafür.”
  • “Das erste neue Shiny für einen Community Day seit September und es ist kein Kanto-Pokémon, also werde ich es nehmen. Plus Dartiri ist in der Regel lästig zu fangen, darum sollte die Community-Day-Fangrate nett sein.” hofft Trainer PukePile (via reddit)

Wie gefällt euch die Aussicht auf den kommenden Community Day? Ist Dartiri ein Pokémon, auf das ihr euch freut, oder hättet ihr lieber ein ganz anderes aus der 6. Generation?

Im Februar 2021 startet Pokémon GO noch viele Events – Schaut euch in der Tabelle die wichtigsten Daten an und merkt euch, wann ihr spielen sollt. Es warten Sternenstaub-Boni und Rampenlichtstunden mit besonderen Pokémon. Dazu laufen weitere Events, die euch mehr Erfahrungspunkte bringen und euch den Weg zu Level 50 erleichtern.

Spieler verlieren im Anime-MMO jetzt alles, was sie sich in 3 Jahren erspielten

Das Anime-MMO Soulworker wird bald abgeschaltet. Der Entwickler will zwar einen internationalen Server starten, doch auf diesem müsst ihr von vorne beginnen.

Was ist Soulworker? Das Anime-MMOs versetzt euch in eine post-apokalyptische Welt, welche von dämonischen Kreaturen überrannt wurde. Ihr übernehmt die Rolle von vorgegebenen Helden, welche aufgrund ihrer besonderen Fähigkeiten in der Lage sind, die Dämonen zu besiegen und die Welt zu retten.

Das Abenteuer erlebt ihr in instanzierten Missionen, in denen ihr kooperativ agieren müsst. Die Story steht dabei im Vordergrund. Mit der Zeit verbessert ihr eure Helden und kommt an mächtigere Ausrüstung, mit der ihr euch den schwierigeren Missionen und Bossgegnern widmen könnt.

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Der Trailer zu Soulworker stimmt euch auf das Endzeit-Abenteuer ein.

Ein MMO schließt, macht aber kurz darauf wieder auf

Was wurde nun angekündigt? Nachdem es seit dem letzten großen Content-Update sehr still um das Spiel geworden ist, erklärte Publisher Gameforge jetzt, den Betrieb von Soulworker zum 30. April einzustellen.

Leider müssen wir heute bekannt geben, dass die Abenteuer in Soulworker bald ein Ende finden werden: Gameforge wird den Betrieb des Spiels am 30.04.2021 einstellen.

Schon ab dem 31. März ist es nicht mehr möglich, Premium-Währung zu kaufen und im Ingame-Shop auszugeben.

Warum haben Fans Hoffnung? Das Entwicklerstudio des Onlinespiels, Lion Games, gab bekannt, einen internationalen Server zu eröffnen. Auf diesem könnt ihr dann die aktuelle Version des Anime-MMOs Soulworker spielen.

Wann startet der internationale Server? Noch gibt es keinen Termin. Lion Games erklärt, dass erst alle neuen Inhalte übersetzt werden müssen. Außerdem muss der Cash-Shop für die internationalen Spieler überarbeitet werden. Es gibt dann zwar reguläre Ingame-Käufe aber kein Gacha-System wie in der koreanischen Version. Dort gibt es eine Art Roulette, über das Spieler an Items kommen, was stark einem Glücksspiel ähnelt.

Ist es möglich, den Account von Gameforge zu übernehmen? Lion Games erklärt, dass ein Transfer nicht möglich ist. Die technischen Hürden dafür sind zu hoch. Dies liegt mit an den Datenschutz-Regulierungen der EU. Gameforge kann die Daten der Spieler nicht einfach so an Lion Games übermitteln.

Das heißt, ihr verliert alles, was ihr euch in den 3 Jahren seit Release von Soulworker erspielt habt.

Wird es wenigstens Booster geben? Lion Games plant, den Umzug so bequem wie möglich zu gestalten. Das heißt es wird Booster-Items und besondere Events geben, durch welche ihr schnell aufsteigt und so flott wieder den Status erreicht, den ihr auf den Gameforge-Servern hattet.

Was sagt ihr zum Aus von Soulworker? Nervt es euch, dass ihr auf dem neuen Server von vorne beginnen müsst?

Wollt ihr euch noch weitere Anime-MMOs ansehen? Dann lest euch die MeinMMO-Liste der 7 besten Anime-MMORPGs im Jahr 2021 durch.

Quelle(n):
  1. Twitter
  2. Facebook

WoW: Die Nekrolords werden besser – Lohnt sich der Pakt bald?

Der Pakt der Nekrolords in WoW wird deutlich verstärkt. Es gibt starke Verbesserungen und sogar ganze Reworks von Fähigkeiten.

Die Pakte in World of Warcraft: Shadowlands sind ein wichtiges Feature, waren allerdings zu Beginn nicht so ganz ausgeglichen. Obwohl es schon einige Hotfixes gab, wird mit dem Patch 9.0.5 die Balance umgekrempelt. Vor allem Spieler der Nekrolords können sich freuen, denn ihre Pakt-Fähigkeiten werden in vielen Fällen verbessert. Wir verraten, was sich ändert.

Fleischformung wird deutlich gestärkt: Die Signatur-Fähigkeit der Nekrolords ist der Zauber Fleischformung. Spieler können ihn für einige Sekunden kanalisieren, um dabei einen starken Schutzschild zu bekommen, der eine solide Menge Schaden absorbiert. Mit Patch 9.0.5 ist Fleischformung allerdings deutlich nützlicher und hat noch mehr Anwendungsmöglichkeiten:

  • Während Fleischformung kanalisiert wird, erleidet der Spieler 30 % weniger Schaden.
  • Fleischformung gewährt nun immer einen Schild in Höhe von 40 % der Gesamt-Lebenspunkte des Spielers, egal welche Leichen in der Nähe sind.
  • Wann immer man an einer Leiche vorbeigeht, wird die Abklingzeit von Fleischformung um 1 Sekunde reduziert.
  • Flüchtiges Lösungsmittel ist nun ein passiver Effekt. Wann immer man an einer Leichte vorbeigeht, die mit Fleischformung einen Buff gewähren würde, erhält man diesen Buff.

Was bedeuten die Änderungen? Im Klartext heißt das, dass Fleischformung nun einen noch besseren Nutzen erfüllt, vor allem in einer „Mythisch+“-Umgebung. Da in Mythisch+ viele Leichen entstehen, wird die Abklingzeit schneller zurückgesetzt und der Schild ist häufiger einsetzbar.

Dass die zusätzlichen Buffs automatisch aufgehoben werden, ist ebenso ein Nutzen wie der Fakt, dass der Schild immer 40 % der eigenen Lebenspunkte betrifft.

Da die Fähigkeit während der Kanalisierung eingehenden Schaden reduziert, ist es auch ein starker Cooldown, um Schaden zu vermeiden – egal ob als Tank, DD oder Heiler.

Zusammengefasst wird die Fähigkeit also vielseitiger und häufiger einsetzbar.

Was ändert sich noch an den Nekrolords? Neben den allgemeinen Änderungen an der Fleischformung bekommen auch ein paar Pakt-Fähigkeiten verschiedener Klassen bei den Nekrolords Verbesserungen. Zu den wichtigsten gehören:

  • Todesgeboren (Magier) hält 5 Sekunden länger an und verstärkt Zauber um 5 % mehr.
  • Futter für die Flamme (Dämonenjäger) gewährt nun eine Chance, einen Dämon zu beschwören, der durch Gleve werfen tödlichen Schaden erleidet, dabei großen Flächenschaden verursacht und den Dämonenjäger um 25 % seiner maximalen HP heilt.
  • Banner des Eroberers (Krieger) erschafft ein Banner, das dem Krieger und zwei Verbündeten in der Nähe für 15 Sekunden 400 Meisterschaft und 30 % zusätzliche Bewegungsgeschwindigkeit gewährt. Außerdem können betroffene Charaktere nicht unter 100 % der normalen Bewegungsgeschwindigkeit verlangsamt werden.

Bedenkt bei den Infos bitte, dass es sich noch um Daten vom PTR handelt. Es wäre durchaus möglich, dass sich die Details bis zum Release des Patches noch ändern.

Was haltet ihr von den Buffs für die Nekrolords? Eine willkommene Änderung? Oder findet ihr den Pakt dann zu mächtig und quasi Pflicht?

Mehr Pläne gibt es sicher am Freitag auf der BlizzConline – Was die liefern muss, um ein Erfolg zu werden, haben wir hier verraten.

Quelle(n):
  1. wowhead.com

Fortnite Server down – Was steckt heute im Update 15.40?

Heute, am Dienstag, dem 16. Februar, gehen die Fortnite-Server auf allen Plattformen (PC/Mac, PS5, Xbox Series X/S, PS4, Xbox One, Switch, Android) down. In der Zeit wird das neue Update 15.40 aufgespielt. Was steckt im neuen Patch?

Was passiert heute in Fortnite? Das Update 15.40 wurde von Fortnite Status auf Twitter angekündigt und soll heute aufgespielt werden. Mit dem Patch werden einige Änderungen im Spiel vorgenommen.

Update 11:57 Uhr: Das Update 15.40 ist jetzt da. Wir haben die wichtigsten Änderungen für euch in Form von deutschen Patch Notes zusammengefasst.

Bevor sich aber Spieler auf Entdeckungstour begehen können, werden wie immer erst die Fortnite-Server für kurze Zeit heruntergefahren.

Fortnite-Server werden heruntergefahren – wann und wie lange?

Downtime-Start am Vormittag: Die Downtime für das Update startet um 10:00 Uhr deutscher Zeit. Um 9:30 Uhr könnt ihr also zum letzten Mal einer neuen Runde beitreten, danach werden die Server heruntergefahren und Fortnite für kurze Zeit down sein.

Wie lange dauern die Wartungsarbeiten? Ausgehend von den Erfahrungen der letzten Wochen und Monate sollten die Arbeiten etwa um die Mittagszeit herum abgeschlossen sein.

fortnite landeplatz s5 titel
Bevor Spieler wieder auf der Fortnite-Map landen können, werden die Server heruntergefahren

Technische Probleme oder anderweitige Verzögerungen könnten für eine Verlängerung der Wartungsarbeiten sorgen. Sollte dies der Fall sein, werdet ihr es gleich hier auf MeinMMO von uns erfahren.

Wann kommen die Patch-Notes? Aus Erfahrung der letzten Updates im neuen Kapitel von Fortnite, dürften wohl wieder keine oder nur oberflächliche Patch Notes für den Battle-Royale-Modus veröffentlicht werden.

Sollten jedoch große Änderungen aufgespielt werden, sammeln wir diese für euch und erstellen eine Form von deutschen Patch Notes. Diese werden wir dann hier auf MeinMMO veröffentlichen.

Welche neuen Inhalte bringt das Update 15.40?

Was wird es Neues im Battle-Royale-Modus geben? Fortnite Status hat bei der Ankündigung des Updates auf Twitter gleich ein paar Neuerungen vorgestellt. Das soll euch heute nach der Downtime erwarten:

  • Die Rückkehr einer beliebten Waffe aus dem Tresor
  • Charaktere sollen mehr exotische Waffen zum Verkauf anbieten – Eignet sich also besonders für Teams
  • Rückkehr von den 2 limitierten Spielmodi “Air Royale” und “The floor is lava”

Vielleicht bringt Epic ja noch einen Fix für einen Skin, der gerade für unfaire Vorteile sorgt.

Mit diesem Skin nutzen Spieler gerade einen unfairen Trick

Das Update 15.40 scheint einige Änderungen und vor allem die Rückkehr von altbekannten Dingen zu bringen. In wenigen Stunden werden wir sehen, was sonst noch alles im Patch steckt. Es bleibt auch spannend, ob es endlich mit der Story des Fuchs-Clans weitergeht. MeinMMO-Autorin Eilyn Rapp ist schon sehr gespannt, wie sich die Geschichte weiterentwickeln könnte.

Pokémon GO: Alle Events im Februar 2021 – Welches lohnt sich?

Im Februar 2021 erwarten euch in Pokémon GO einige Events. Von der Kanto-Tour bis zum Community Day. Doch welche lohnen sich? Seht es hier in der Übersicht.

Was ist los in Pokémon GO? Die Entwickler von Niantic haben bereits einige Events angekündigt, an denen ihr Spieler im Februar 2021 teilnehmen könnt. In dieser Übersicht wollen wir euch alle Ereignisse zeigen, die in den nächsten Wochen auf euch zu kommen.

Für die besonders lohnenswerten Events geben wir eine Erklärung. Wir werden diesen Artikel regelmäßig für euch aktualisieren. Aus Erfahrung wissen wir, dass Niantic im Laufe des Februars noch weitere Ereignisse ankündigen könnte.

Update vom 16. Februar: Wir haben die Tabelle um das neue Kanto-Event erweitert. Dieses Event startet gleich nach der großen Kanto-Tour und gibt euch die Chancen auf seltene Shinys.

Alle Events im Februar 2021: In der folgenden Tabelle listen wir euch jedes Event mit Start- und End-Termin auf. Unterhalb der Tabelle erfahrt ihr im Detail mehr zu manchen Events.

ZeitraumEvent
31. Januar bis
4. Februar
Raikou in Raids
1. Februar bis
1. März
Relaxo als Forschungs
-Durchbruch
2. FebruarRampenlicht-Stunde mit
Rettan
2. Februar bis
7. Februar
Rocket-Event
3. Februar Raid-Stunde
4. Februar bis
9. Februar
Suicune in Raids
7. FebruarCommunity Day mit
Roselia
8. FebruarRaid-Stunde mit Suicune
8. Februar bis
15. Februar
Love-Cup in der GO Liga
9. FebruarRampenlicht-Stunde mit
Miltank
9. Februar bis
14. Februar
Mondneujahr-Event mit
roten Pokémon
9. Februar bis
20. Februar
Latias und Latios
in Raids
9. Februar bis
20. Februar
Tauboss, Ampharos
und Überraschungs-Pokémon
in Mega-Raids
10. FebruarRaid-Stunde
14. Februar bis
18. Februar
Valentinstag-Event
16. FebruarRampenlicht-Stunde mit
Liebiskus
17. FebruarRaid-Stunde
20. FebruarPokémon GO-Tour: Kanto
20. Februar bis
1. März
Arktos, Zapdos, Lavados
und Mewtu in Raids
20. Februar bis
1. März
Bisaflor, Glurak (X und Y) und Turtok
in Mega-Raids
21. Februar bis
27. Februar
Das Kanto-Event mit seltenen Shinys
23. FebruarRampenlicht-Stunde mit
Pikachu
24. FebruarRaid-Stunde

Die Highlights im Februar 2021 – Was ist besonders?

Wie ihr schon an der Tabelle erkennt, stehen einige spannende Inhalte im Februar 2021 an. Zwei Highlights solltet ihr aber unbedingt im Auge haben.

Warum die so wichtig sind und sich lohnen, stellen wir euch hier vor:

Die Kanto-Tour

Wann läuft das? Am 20. Februar 2021 von 9 Uhr bis 21 Uhr Ortszeit.

Warum ist das gut? Hier hat sich Niantic ein Event einfallen lassen, das sich voll um die erste Generation dreht. Da kommen Jäger und Shiny-Sammler auf ihre Kosten. Denn alle 150 Pokémon der ersten Generation sollen in der Wildnis zu finden sein. Und dazu soll es sie auch als Shiny-Variante geben.

Fangt ihr Pokémon aus der Kanto-Region, erhaltet ihr dafür auch noch mehr Bonbons.

Der “Haken” an dem Event ist, dass es dafür ein Ticket gibt, das 12 € kostet. Das ist allerdings kein Pflichtkauf. Selbst ohne Ticket seht ihr vermehrt Pokémon aus der 1. Generation und könnt von einem erhöhten Tausch-Radius profitieren.

Was Trainer bei der Kanto-Tour mit Ticket in Pokémon GO erleben und ob sich der Kauf lohnt, erfahrt ihr im verlinkten Beitrag.

Das lohnt sich auch

Die Rampenlicht-Stunden: Je nach Bonus lohnen sich die verschiedenen Rampenlicht-Stunden im Februar für euch.

  • Am 9. Februar gibt’s doppelten Sternenstaub für Fänge
  • Am 16. Februar gibt’s doppelte EP für Fänge

Das sind Boni, die prinzipiell jeder mitnehmen kann. Da die meisten von euch noch Leveln, sind die EP wichtig. Sternenstaub kann man ja auch nie genug haben. Ein Trainer hat übrigens schon Stufe 50 in Pokémon GO erreicht.

Fazit: Ich spiele Pokémon GO, seit es im Jahr 2016 veröffentlicht wurde. Besonders freue ich mich in diesem Monat auf die Kanto-Tour. Das Event wurde schon vor Wochen groß angekündigt und bringt einige Shinys mit, auf die ich es schon abgesehen habe.
Ohne Frage ist das für mich das große Highlight in diesem Monat, das ich unbedingt mitnehmen will.
Andere Events wie den Community Day mit Roselia und die Rampenlicht-Stunden nehme ich auch mit. Doch die sind für mich nicht so herausragend. Roselia ist jetzt nicht neu im Spiel und mit der reduzierten Brut-Distanz für mich keine besondere Erwähnung wert.

Auf welches der neuen Events im Februar 2021 freut ihr euch bei Pokémon GO am meisten? Schreibt es uns doch hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Trainern darüber aus.

Lohnt sich 2021 noch der Kauf von Pokémon GO Plus?

Roleplay-Server zu GTA Online bannt Twitch-Streamer wegen sexueller Belästigung

In GTA 5 Online ist normalerweise alles erlaubt, aber bei sexueller Belästigung ist nun eine Grenze erreicht. Der populäre Roleplay-Server „NoPixel“ schmeißt den Twitch-Streamer SlikeR vom Server, der hat sich Frauen auf unangemessene Art genährt. Der Streamer räumt Fehler ein und gibt seinen Fans zu bedenken: Die Welt hat sich geändert. Wir haben nicht mehr die 90er.

Was ist das für ein Server? Das Online-Spiel GTA Online erlebte in den letzten Jahren auf Twitch eine Renaissance, auch wegen Spieler-Projekten wie NoPixel. Das ist ein RolePlay-Server: Spieler stellen hier verschiedene Rollen dar und interagieren mit den anderen Spielern auf dem Server über den „Näherungs-Sprachchat“. Das ist so das eine Feature, was Rollenspiel-Projekte in den letzten Jahren auf Twitch befeuerte. Jeder kann mit jedem reden, wenn er neben ihm steht.

In der Vergangenheit wurden diese Roleplay-Projekte unter anderem dadurch populär, dass einige Streamer sich wie Verbrecher benahmen und andere wie Polizisten, die sie jagen. Die Streamer lieferten sich Verfolgungsjagden und Schießereien. Da kommen unterhaltsame Abende bei raus.

Gerade, wenn sonst kein aktuelles Spiel auf Twitch abgeht, ist GTA Online angesagt und immer wieder in den Top-Rängen der Streaming-Plattform zu finden. Es gilt auf dem Server aber, dass das Roleplay wirklich im Vordergrund stehen sollte. Die Regel wurde nun dem Twitch-Streamer SlikeR zum Verhängnis.

Der Twitch-Streamer SlikeR ist im Irak geboren und 26 Jahre alt. Er lebt in Manchester, England. Er hat etwa 1400 Zuschauer, wenn er streamt. In den letzten Wochen war er in Just Chatting, CS:GO und eben in GTA 5 zu sehen. Er wurde dadurch bekannt, dass ihm Twitch für lange Zeit die Partnerschaft verweigerte, obwohl er relativ groß war.

“Oh, das macht mich so an”

Dafür wurde der Streamer permanent gebannt: SlikeR ist durch wiederholt negatives Verhalten aufgefallen: Der hat Frauen angequatscht und erklärt, wie heiß er die findet. Der Streamer hat damit selbst dann nicht aufgehört, als die ihm ausdrücklich sagten, sein Verhalten sei unangebracht.

Auf die Ansage einer Frau: So könne er nicht mit Frauen sprechen. Wenn sie rausfinde, dass er weiter mit Frauen so rede, habe man ein Problem, antwortete SlikeR. „Das kommt nicht mehr vor. Das ist so heiß. Das macht mich so an.“

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Das ist “beschissenes Rollenspiel”

Der Streamer SlikeR wurde nun permanent vom Server gebannt. Der Betreiber des Servers, Koil, wollte damit offenbar ein Exempel statuieren. Er sagte:

„Es geht nicht darum, dass jemand sagt, eine Frau sei sexy oder wenn der sie anmacht. Das Problem ist, dass jeder Rollenspieler, der sich null Mühe gibt, hierher kommt und das macht.

Was dabei rauskommt: Als Frau läufst du über die Straße und dir wird 20-Mal in 10 Minuten hintergebrüllt. Das ist Scheiß-Rollenspiel und es ist verdammt noch Mal wertlos.“

Koil, Chef von NoPixel
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“Wir werden nicht gewinnen, die LGBTQ-Community hat übernommen”

So reagiert der Streamer: Der war von dem Bann zuerst überrascht. Dann fügte er sich aber in sein Schicksal. Er sagte, er war erst wütend auf den Bann und verstand gar nicht, warum ihn wer bannen würde, denn er würde nie dafür sorgen, dass sich eine Frau unwohl fühlt. Aber als er sich das alles noch mal angeschaut hat, war seine erste Reaktion überzogen und er versteht jetzt, warum man sein Verhalten so bewerten könnte.

SlikeR hatte angenommen: Die Leute verstehen, wann er Spaß macht, und sehen ihn immer im besten Licht und dass er gut’s meint. Aber er hätte auch an die Leute denken müssen, die es nicht so gut mit ihm meinen. Die wissen nicht, wer er sei und kriegen seine Aussagen vielleicht in den falschen Hals.

Das geht aus einem offiziellen Statement auf Twitter hervor. Auf Twitch sprach Sliker aber eine andere Sprache.

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In einem Clip auf Twitch sagt Sliker zu seinen Fans, er fand es lächerlich, dass er und der Streamer Greekgodx als “sexuelle Belästiger” dargestellt werden, wenn es nur um Pixel in einem Spiel gehe. Das sei ja nicht wirklich die Frau, sondern nur ihre Figur im Spiel.

Doch die Streamer könnten sich nicht zur Wehr setzen. Die LGBTQ-Community habe übernommen. Man würde immer verlieren. Die Welt und die Medien seien nicht mehr so wie in den 90ern.

Ist das ein Einzelfall? Nein, kurz vorher war der Streamer Greekgodx ebenfalls von NoPixel gebannt worden. Auch der war wegen seines Verhaltens gegenüber Frauen aufgehalten.

Der Twitch-Streamer xQc amüsierte sich darüber königlich: Twitch-Streamer bekommen Ärger und es geht nicht um ihn. Wer hätte gedacht, dass es jemals so weit kommt.

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Der Fall von SlikeR passt jetzt in eine ganze Reihe von Vorfällen, in denen männliche Streamer wegen ihres Verhaltens gegenüber Frauen scharf kritisiert wurden:

GTA 5 Sheriff Eli
Rollenspiel-Server sind eine ganz neue Art, GTA 5 zu entdecken.

GTA 5 gehört zu den beliebtesten Spielen der letzten 10 Jahre überhaupt. Wer das Game heute noch auf neue Art entdecken möchte, der sollte sich von solchen Vorfällen wie bei SlikeR nicht davon abhalten lassen, mal einen Rollenspiel-Server auszuprobieren:

GTA 5 RP-Server – Das Rollenspiel macht schon beim Zusehen Spaß

Quelle(n):
  1. Dexerto

Valheim erobert Steam – Was macht das Survival-Game so erfolgreich?

Das neue Survival-Game Valheim hat es auf der Spiele-Plattform Steam innerhalb weniger Tage an die Spitze geschafft. Mittlerweile steht es auf Platz 4 der meistgespielten Spiele und hat sämtliche Konkurrenten hinter sich gelassen – selbst Rust. Aber woher kommt die Begeisterung?

So erfolgreich ist Valheim auf Steam: Nach seinem Early-Access-Start auf Steam hat das neue Survival-Game Valheim eine steile Karriere hingelegt. Hier sind die Eckdaten vom 15. Februar:

  • Platz 4 der meistgespielten Spiele auf Steam, vor Apex Legends und knapp hinter PUBG (via Steam)
  • 119.849 Spieler im Schnitt, 356.929 Spieler in der Spitze (via steamcharts)
  • 96 % positive Bewertungen und damit „äußerst positiv“ auf Steam bei 37.104 Reviews (via Steam)
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So sehen die Steam-Charts am 15. Februar 2021 aus

Obwohl das Spiel von einem Indie-Studio in Schweden stammt, hat es Steam im Sturm erobert. Bereits nach wenigen Tagen hatte es mehr Spieler als ARK und konnte nach nur einer Woche über eine Million Kopien verkaufen.

Valheim ist das erste und bislang einzige Spiel von Iron Gate Studios. Offenbar haben die Entwickler aber alles richtig gemacht mit dem Wikinger-Survival-Titel.

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Der Release-Trailer von Valheim.

Bosskämpfe und PvE machen Valheim so gut

Das sagen die Spieler: Viele der positiven Reviews beziehen sich auf das Gameplay und loben schlicht, wie viel der Spaß Valheim macht. Häufig wird betont, wie die teilweise seltsame und gefährliche Physik der Bäume für komische Situationen sorgt, Spieler tötet oder Häuser und Wälder zerstört.

Einer der Kern-Inhalte von Valheim ist die Erkundung. Ihr lernt neue Rezepte nur, wenn ihr neue Gegenstände berührt – sie also im Inventar habt. So „erinnert“ ihr euch daran, was ihr mit diesen Dingen machen könnt. Nutzer Xeeran schreibt etwa auf Steam:


Damit steigt dann auch das Erkundungsbedürfnis, weil man ja die neuen Dinge suchen und finden muss. […] Hier gilt es, viele Dinge zu berücksichtigen, die eigentlich logisch sind, aber in anderen Spielen immer nebensächlich waren und vernachlässigt wurden. […] Meiner Meinung nach macht man hier vieles besser und interessanter als in anderen Spielen, was ich persönlich so auch noch nicht erlebt habe.

Die Systeme im Spiel überraschen die Spieler und sind etwas, was sie so noch nicht erlebt haben. „Valheim ist besonders für mich als Fan von Survival-Games mit einem flexiblen Bausystem eine Offenbarung! Dieses Spiel berücksichtigt sogar die Statik eines Gebäudes und die Rauchentwicklung einer Kochstelle“, schreibt etwa i.am.Sober auf Steam.

valheim taverne 1
Wer Feuer im Haus hat, braucht einen Kamin – sonst erstickt er.

Was kommt nicht so gut an? Einer der größeren Kritikpunkte sind aktuelle Fehler von Valheim. Spieler klagen darüber, durch Bugs alles zu verlieren oder über Fehler, die sie das Leben kosten. Valheim befindet sich noch im Early Access und in Entwicklung, wodurch solche Probleme häufiger auftreten können. Weitere Kritiken drehen sich etwa um:

  • das Fortschritts-System, das nicht jedem zusagt
  • Physik und Bau, welche von einigen wenigen als problematisch angesehen werden
  • die Steuerung, insbesondere im Kampf

Die etwas veraltete Grafik von Valheim im PlayStation-1-Look ist dagegen ein Streitthema. Einige Interessierte schreckt sie ab, viele sind überrascht, dass das Spiel trotz der Grafik beim Spielen recht gut aussieht. Mit einem Trick lassen sich sogar mehr FPS aus der Performance holen.

Das ist unsere Einschätzung auf MeinMMO

In unserem Anspiel-Bericht nach 40 Stunden haben wir bereits erklärt, was Valheim eigentlich so gut macht. Mittlerweile hat sich die Stundenzahl noch einmal ordentlich gesteigert und wir konnten sehr viel mehr von der Welt sehen.

Einer der wichtigsten Punkte ist unserer Meinung nach der Kampf gegen die Bosse. Diese Kämpfe stellen immer wieder das Ende eines Kapitels und den Anfang eines neuen dar. Ihr bereitet euch lange Zeit auf einen Kampf vor und nachdem dieser gewonnen ist, geht es weiter mit dem nächsten, noch mächtigeren Gegner und neuen Möglichkeiten.

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von Benedict Grothaus

Die riesige Welt lädt dabei zum Erkunden zu Fuß oder mit dem Schiff ein. Und zu entdecken gibt es genug: nach 50 Stunden kannten wir gerade einmal 5 % der Welt. Mit den verschiedenen Biomen bietet Valheim unterschiedliche Herausforderungen und immer mehr Geheimnisse, die es zu erforschen gilt.

Valheim Welt ganz aufgedeckt
Eine vollständig erkundete Welt in Valheim ist verdammt riesig.

Noch mehr Inhalte für die Zukunft

So geht es mit Valheim weiter: Bereits kurz nach Release haben die Entwickler eine Art Roadmap veröffentlicht mit neuen Inhalten, die kommen werden. Darin sind unter anderem zu finden:

  • ein neues Biom, die Nebelländer, die bereits jetzt im Spiel aber noch ohne Inhalte sind
  • Mondphasen
  • Verbesserungen am Kampf-System
  • voraussichtlich ein neues Material zum Verarbeiten

Einen konkreten Zeitplan für die Veröffentlichungen gibt es noch nicht. Allerdings handelt es sich um die „Roadmap 2021“, also werden sämtliche Inhalte voraussichtlich noch dieses Jahr erscheinen.

Wo kann ich Valheim spielen? Aktuell gibt es Valheim nur auf dem PC (Windows und Linux) über Steam zu spielen. Dort kostet es 16,79 €.

Über eine Version für Xbox und PlayStation gibt es aktuell noch keine konkreten Informationen. Die Entwickler haben noch keine Konsolen-Version geplant, wollen sie aber auch nicht ausschließen. Controller-Unterstützung gibt es bereits.

Was haltet ihr vom neuen Steam-Hit Valheim? Wie lang ihr bereits gespielt? Was ist euer Eindruck?

Spieler ruft in Destiny 2 zum Streik auf – Warum folgen ihm Tausende?

In Destiny 2 wollen Warlocks nicht mehr immer die Heiler sein. Daher wird zum Boykott aufgerufen bis es mehr Respekt gibt und solange nur noch mit einer totgenerften Klasse gespielt.

Das geht bei den Hütern steil: In den letzten Tagen geistert ein Aufruf zum Streik durch die Destiny-Community. Es geht darum, dass sich Warlocks ungerecht behandelt fühlen – von Bungie aber auch ihren Mitspielern.

Als letztes Mittel sehen die Warlocks sich gedrängt, extra eine totgenerfte Klasse in Season 13 zu spielen und anderen nicht mehr zu helfen.

Man hat unter dem #paintdestinypurple sogar einen Kampfruf für Twitter geschaffen. Über 14.000 User stimmen dem reddit-User elpezmuerto bei seinem brennenden Plädoyer für einen Boykott zu. Der Post ist mittlerweile (15.02.2021) mit zahlreichen Awards versehen und in beinahe 2.000 Kommentaren diskutieren Hüter eifrig die Forderungen.

Quelle: reddit

Was ist die Forderung? Alle Warlocks da draußen werden aufgefordert, nur noch die Subklasse Leere-Läufer zu nutzen – genauer: den Nova-Warp. Nova-Warp solle man in allen Aktivitäten spielen, auch wenn man überrannt und verdroschen wird.

Diese sich teleportierende Klasse gilt seit längerer Zeit als totgenerft und ist nirgends wirklich nützlich.

Laut User elpezmuerto beschweren sich Warlocks Woche für Woche darüber, nur auf eine Subklasse oder eher Rolle beschränkt zu sein. Gemeint ist die mittlere Solar-Subklasse Dämmerklinge (Brunnen des Glanzes), das ist die herausragendste Support-Klasse in Destiny 2.

“Was hast du schon zu verlieren, wenn du Nova-Warp nutzt?”

Das ist das Ziel: Mit dem Verzicht auf den stärkenden Brunnen und der Opferbereitschaft zum schwachen Nova-Warp möchte man 2 Dinge erreichen:

  • Alle anderen Hüter sollen spüren, wie es ist, ein Destiny 2 ohne einen Heiler zu spielen. Die undankbaren Jäger und Titanen wissen nicht zu schätzen, was die Teamplayer-Warlocks immer für sie leisten. Es geht um Anerkennung der Mitspieler.
  • Man möchte “die Nutzungsrate von Nova-Warp in die Höhe treiben”. Denn so wird Bungie die anderen Warlock-Klassen buffen. Normalerweise geht damit ein Nerf für die statistisch starke Klasse einher, doch da Nova-Warp schon tot ist, hat man nichts zu verlieren.

Mit der Aktion wolle man erst aufhören, wenn Bungie sich in einem TWaB (dem wöchentlichen Blogpost) dezidiert zu Verbesserungen für Warlocks äußert.

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#paintdestinypurple – malt Destiny lila an, in den Farben des Leere-Läufers

Als besonders unfair wird zudem empfunden, dass der mächtige Stasis-Warlock direkt eine Woche nach erscheinen generft wurde. Stasis-Jäger und Titanen dürfen aber munter weiter das PvP terrorisieren. Bitter stößt auf, dass Jäger sogar einen Buff für die Season 13 spendiert bekamen. Es geht um die Shuriken – und das der groß angekündigte Nerf viel zu lasch war.

Das einzige Thema, das derzeit für mehr Wind auf reddit bei den Destiny-Spielern sorgt, ist ein Schauspieler, der endlich sagt, was gesagt werden musste:

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von Schuhmann

Ein härteres Destiny 2 ohne die Hilfe von Warlocks?

Deswegen sind Warlocks im PvE wichtig: Sobald es Richtung Endgame oder anspruchsvolle Gruppen-Aktivitäten geht, seien Warlocks dazu genötigt, den Brunnen des Glanzes zu spielen. Diese Spezialisierung erlaubt das Heilen anderer, versorgt das Team mit Buffs und erschafft mit der Super ein Feld um den Warlock, in dem man viel Schaden wegsteckt und über längere Zeit deutlich härter austeilt.

Ein paar Beispiele, wie die Destiny-Welt ohne Heiler aussehen würde:

  • Den finalen Raidboss aus der Tiefsteinkrypta legen so viele Teams nur in einer Phase, weil ein braver Warlock sein Brunnen stellt und die Lunafaktur-Stiefel ausrüstet. Elpezmuerto fragt rhetorisch, wie viele Hüter ihren “Augen von Morgen“-Raketenwerfer diesen Warlocks verdanken
  • In makellose Dungeon- oder Raid-Runs für Titel und seltene Embleme wäre es doch Schade, wenn man plötzlich keinen Heiler mehr hätte. So müsse man selbst vorsichtig sein.
  • Ohne die Dämmerklinge mit Phoenix Protokoll in Spitzenreiter wäre es wie ein Extra-Hard-Mode.

Bei Jägern und Titanen gäbe es solche Zwänge weniger. Die Titan-Bubble ist zwar nützlich, aber im Endeffekt wirds dann doch immer der Brunnen. Seit Stasis CC brachte und mächtigen Exotics wie die Klage schweren Schaden austeilen, braucht auch niemand mehr wirklich einen Jäger-Pfeil oder die Golden Gun mit Himmlischer Nachtfalke.

Der Warlock-Brunnen gewährt Schutz und Schaden im Kampf gegen Bosse

So reagiert die Community auf den Zorn der Warlocks

Der Streikaufruf erhält viel Zuspruch. In den Kommentaren machen sich die Hüter aber auch darüber lustig, dass Bungie schon einen Weg findet, um den Nova-Warp weiter zu nerfen.

Ein paar freche Hüter schreiben, dass Nova-Warp durchaus Nutzen hat: “Man braucht die Super-Energie eh nicht. Man könne die Energie also für Finisher opfern und so das Team mit Power-Munition versorgen”. Da ja hier wieder Teamplay im Fokus steht, ist fraglich, ob das dem Initiator wohl gefällt.

Generell wird der Post dazu genutzt, auch nochmals über die schlechte Balance zwischen den alten Licht-Klassen und den neuen dunklen Stasis-Klassen anzuprangern.

Was haltet ihr von der Aktion? Schließt ihr euch an und treibt die Nutzungsrate von Nova-Warp hoch oder denkt ihr, dass sich hier gar nichts tut? Welche Klasse hat eurer Meinung nach einen Buff mehr als verdient? Sagt es uns und euren Mithütern doch in den Kommentaren.

Titanen freuen sich in den letzten Tagen, denn ihre alte Arkus-Subklasse ist plötzlich so angesagt wie seit Jahren nicht. Schuld ist ein neues Exotic, bei dem manche schon einen Nerf wittern: Twitch-Streamer zeigt, wie er jeden Boss in Destiny 2 als Superman killt

Quelle(n):
  1. reddit
  2. dexerto

Großer Livestreamer erklärt, warum das Streamen auf Facebook besser ist als auf Twitch

Der Streamer Jeremy “Disguised Toast” Wang ist auf Twitch bekannt geworden und mittlerweile hauptsächlich auf Facebook unterwegs. Er meint, dass das Streamen dort besser als bei Twitch sei.

Das ist Disguised Toast: Der Kanadier wechselte im November 2019 zu Facebook und streamt seitdem hauptsächlich dort. Gezockt werden die unterschiedlichsten Spiele, wie zuletzt Valorant oder Among Us.

Nun tauchte der Streamer wieder auf Twitch auf. Allerdings nur in einem Stream von kkatamina, die ihm einige Fragen stellte. Dort fiel dann auch die Aussage, dass Facebook Disguised Toast verändert hätte.

Facebook bannt nicht wegen “5 Sekunden Taylor Swift”

Warum soll Facebook besser sein? Dazu binden wir euch zunächst den Twitch-Clip von kkatamina ein, die mit Disguised Toast spricht:

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Der Streamer meint, dass Facebook ihn zum Besseren verändert hätte. Dazu fügt er nicht ganz ernst gemeint an: “indem ich mir die Taschen vollstopfe”. Damit spielt Disguised Toast auf die Summe an, die Facebook angeblich für seine exklusiven Dienste gezahlt hat.

Ansonsten fügt der Streamer an: “Unbegrenzte Freiheit, zu tun, was ich will. Ich muss mich nicht mehr jeden Tag abrackern, um TFT zu streamen und um ein paar Zuschauer zu ergattern. […] Außerdem kann ich auf Facebook Musik hören – oh nein, 5 Sekunden Taylor Swift auf Twitch gespielt? Ich schätze, dein Account wird gebannt.”

Was meint der Streamer damit? Hier spielt Disguised Toast auf die unterschiedlichen Richtlinien auf Twitch und Facebook an. So kann man auf Facebook beispielsweise Musik spielen, während dieses Feature auf Twitch mittlerweile eingeschränkt wurde.

Außerdem hat der Streamer bei Facebook einen bezahlten Vertrag und ist nicht von seinen Zuschauern abhängig. Wenn es mal nicht läuft, dann bekommt er trotzdem sein Geld und muss nicht um Zuschauer betteln.

Twitch und die wechselnden Streamer: Der Wechsel von Disguised Toast zu Facebook kam zu einer Zeit, in der ohnehin zahlreiche Streamer der Plattform Twitch den Rücken kehrten. Vor allem die Plattform Mixer griff damals mit Ninja und shroud große Streamer ab.

Aber auch Facebook sicherte sich einige Namen, darunter auch Disguised Toast. Man möchte dem Giganten Twitch etwas Konkurrenz machen und sich ein ähnliches Netzwerk aufbauen.

Mittlerweile hört man immer weniger Nachrichten von Wechseln. Viele Streamer bleiben Twitch treu oder wechseln zurück zu Twitch.

Streaming auf Facebook – ein zweiseitiges Schwert

Das sind die Vorteile auf Facebook: Wie eben schon angesprochen, kann man hier ohne Probleme Musik hören. Twitch hingegen hat aufgrund von verschiedenen Skandalen und Klagen bereits strenge Regeln in Bezug auf Nacktheit und kopiergeschützte Musik eingeführt. Es kommt auch immer wieder zu Banns, die einzelne Streamer nicht nachvollziehen können.

Diskussionen gibt es rund um die Klarnamenpflicht auf Facebook. Hier können fiese Hater schneller mundtot gemacht werden, da man deren ganzen Namen kennt. Die Anonymität bei den Zuschauern ist nicht so groß, was für die Streamer oftmals einfacher ist.

Das sind die Nachteile auf Facebook: Die Klarnamenpflicht ist allerdings auch einigen Streamern und Zuschauern ein Dorn im Auge. Twitch lebt oftmals durch die Anonymität der Zuschauer und die geht auf Facebook verloren.

Außerdem schauen auf Facebook weniger Leute zu. Die größte Plattform zum Streamen ist Twitch. Das sah man auch am Absturz von Mixer. Die Plattform von Microsoft kaufte für viel Geld große Namen, wie etwa shroud oder Ninja, doch die streamten dort vor verhältnismäßig wenig Zuschauern. Die Plattform zerfiel und die beiden Streamer sind nun zurück auf Twitch.

Große Streamer auf Facebook müssen also mit weniger Zuschauern rechnen, doch haben dafür auf der anderen Seite einen guten Vertrag und sind damit finanziell abgesichert.

2019 äußerte sich MontanaBlack ebenfalls zum Thema Facebook. Damals kündigte er seinen Twitch-Vertrag, um sich mögliche Angebote anzuschauen. Über Facebook hatte er allerdings nichts Gutes zu sagen. Die Plattform sei für ihn “Schmutz”:

MontanaBlack kündigt Twitch-Vertrag – Will wissen, „wer ihn am meisten lieb hat“

Quelle(n):
  1. Dexerto

So gut sieht WoW auf einem 6.000-€-PC aus

Habt ihr euch schon immer mal gefragt, was man optisch aus World of Warcraft (WoW) rausholen kann? Im Video seht ihr WoW in 4K Auflösung bei 60 FPS und aufgedrehten Details.

Was ist das für ein Video? Auf dem YouTube-Kanal von Throneful findet man 41 Minuten Gameplay aus World of Warcraft. Was nun erstmal nicht besonders klingt, zeigt sich aber schon in den ersten Sekunden. In einer UHD-Auflösung (also 4K) und mit 60 FPS zeigt das Video, wie schön das MMORPG aus dem Jahr 2004 auf PCs aussehen kann.

Gerade, wenn ihr einen eher durchschnittlichen PC besitzt, ist das Video einen Blick wert. So seht ihr, was alles in WoW steckt.

Denkt dran, dass ihr die Auflösung des Videos entsprechend aufdreht und auf einem 4K-Display guckt, damit euch die Details auffallen.

Seht euch WoW in UHD an

Das zeigt das Video: Der Uploader erstellt sich zu Beginn einen Mönch und zeigt dabei die verschiedenen Einstellungen für Hautfarbe, Gesicht, Frisuren, Bärte, Augenbrauen und Augenfarbe. Danach geht es auch gleich los in die Welt von WoW. Nach einem kurzen Einführungsvideo geht es direkt mit dem Gameplay los.

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So reagieren die Zuschauer: Die Kommentare unter dem Video sind positiv. Geben aber auch zu Bedenken, dass die FPS an anderen Orten, wo viele Spieler unterwegs sind und Effekte durch die Gegend fliegen, in den Keller gehen könnten.

  • “Ach SO sollte es aussehen, wenn ich WoW spiele. Ich wünschte nur, du hättest noch rausgezoomt, um noch mehr zu sehen”
  • “Und dann loggst du dich in den Ashran-Battleground ein, kriegst 1 FPS und deine Grafikkarte wird heiß wie die Sonne”
  • “Ich hab mich schon seit der South-Park-Folge gefragt, wie WoW aussieht. Sieht wirklich interessant aus. Ich muss das wohl mal ausprobieren. Gutes Video!”

Auf was für einem PC spielt er?

So stark ist der Rechner: In der Videobeschreibung hat der Throneful aufgelistet, welche Teile in seinem Gaming-Rechner verbaut sind.

In dem PC arbeitet ein i9-10900K-Prozessor mit 10 Kernen. Allein dafür zahlt man aktuell etwa 440 €. Unterstützt wird er von einer RTX 3090-Grafikkarte, die dann auch gleich die teuerste verbaute Komponente darstellt. Die Angebote davon sind rar, deshalb wählten wir mit 2.200 € einen Durchschnittspreis der letzten Wochen. Warum Gamer sich eher für die RTX 3080 entscheiden sollten.

Wir haben nachgeschaut: Für euch haben wir die aktuellen Preise der wichtigsten Teile des Rechners rausgesucht und aufgelistet. Unterm Strich zahlt ihr für so ein Monster fast 6.000 €. Und von der Rechnung sind Teile wie Maus und Tastatur und Headset ausgeschlossen.

Was?Preis (Stand 15. Februar 2021)
CPU: Intel Core i9-10900K – ohne Kühler438,00 €
CPU Kühler: Corsair Hydro Series iCUE H100i119,71 €
GPU: MSI GeForce RTX 3090 Gaming XEtwa 2.200,00 €
Motherboard: ASUS Z490 ROG MAXIMUS XII HERO388,90 €
RAM: HyperX Predator Black 64GB DDR4 3200MHz CL16 Quad Channel Kit345,00 €
HDD: WD Black 2TB SATA-III 7200 RPM 64MB99,00 € (drei Stück)
SSD: Seagate FireCuda 520 2TB335,50 €
Netzteil: Corsair AX850, 80+ Titanium, 850W246,20 €
Gehäuse: ASUS TUF Gaming GT501142,09 €
OS: Windows 10 Etwa 50 bis 100 €
Monitor: ACER Predator XB273KSEtwa 1.200 €
GesamtEtwa 5.800 €
Bedenkt, dass einige Teile gerade nicht lieferbar sind oder mit Mondpreisen angeboten werden. Bei Produkten wie der Grafikkarte wählten wir beispielsweise den Preis von 2.200 € statt dem einzigen aktuellen Angebot für 3.000 €, da die 2.200 einfach realistischer sind.

In den Jahren seit Release hat WoW an seiner Grafik geschraubt. Im Jahr 2020 brachte Blizzard dann Raytracing ins MMORPG. Eine Grafik-Technologie, mit der Licht- und Schatten-Werte besser berechnet und dargestellt werden können.

Was die Spieler zum Raytracing in WoW sagen, lest ihr hier.

Wenn man die Grafik vergleicht, hat sich einiges zum Positiven verändert. Das zeigen auch Bilder, die kürzlich wieder heiß diskutiert wurden.

Blizzard kramte in der Schatzkammer und veröffentlichte Screenshots und Zeichnungen von WoW, die über 20 Jahre alt sind.

Wie seht ihr das? Findet ihr, WoW sollte nochmal an seiner Grafik schrauben und das Spiel auf ein moderneres Level heben, oder ist das alles schon gut so, wie es ist?

Schreibt uns eure Meinung doch hier auf MeinMMO in die Kommentare.

FIFA 21: So verlor das 15-jährige FIFA-Wunderkind nach 536 Siegen sein 1. Match

Die unglaubliche Siegesserie von Anders Vejrgang ist vorbei. Nach 536 Siegen in der Weekend League von FIFA 21 musste sich der eSportler geschlagen geben. Wir verraten euch, wie das passieren konnte.

Wer ist Anders Vejrgang: Der erst 15 Jahre alte Däne ist ein erfolgreicher eSportler beim FIFA-Team des Bundesligisten RB Leipzig. Bekannt wurde er aufgrund seiner unfassbaren Siegesserie in der FUT Champions Weekend League. Doch irgendwann musste die Serie mal reißen und wir verraten euch, wie der junge FIFA-Profi sein erstes Spiel verloren hat.

So verlor das FIFA-Wunderkind sein erstes Spiel

Das ist passiert: Die erste Niederlage in der hart umkämpften Weekend League holte sich Anders Vejrgang gestern, am 14. Februar in seinem 27. Spiel. Nach 536 ungeschlagenen Partien verlor er deutlich mit 1:5 gegen den Niederländer damesheet mit seinem Team Black United.

So lief das Spiel:

  • 34. Minute – Tor für damesheet durch einen perfekt getimten Pass in den Lauf und einem Volley auf das lange Eck
  • 63. Minute – Tor für damesheet durch einen schönen Pass im Strafraum inklusive Ballrolle und gutem Abschluss
  • 76. Minute – Tor für Anders Vejrgang durch einen Schuss im Strafraum
  • 82. Minute – Tor für damesheet durch einen flachen Schuss auf den kurzen Pfosten
  • 87. Minute – Tor für damesheet nach einem Konter. Nur noch der Torhüter war ein Hindernis.

Das komplette Match könnt ihr euch hier ab Minute 38 selbst anschauen:

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80.000 Zuschauer sahen live dabei zu, wie Anders Vejrgang zum ersten Mal in der Weekend League verlor.

Warum verlor Anders Vejrgang? Obwohl Anders Vejrgang am Ende eine hohe Niederlage einstecken musste, kann man nicht behaupten, dass er grobe Fehler gemacht hat. Sein Gegner war in diesem FIFA-Match schlicht besser. Er konnte den Dänen kontrollieren, indem er solange über die Seiten gespielt hat, bis sich in der Mitte freie Räume ergeben haben. Das hat der Niederländer konsequent durchgezogen, und die Chancen genutzt.

Zur Halbzeit konnte Anders Vejrgang nur 38% Ballbesitz und keine Torschüsse vorweisen

Anders Vejrgang konnte die wenigen Möglichkeiten, die er hatte nicht nutzen und zu wenig Druck auf seinen Gegner ausüben. Zum Ende hin spielte der Däne sehr offensiv, weshalb ein so hohes Endergebnis zustande kam.

Wie ihr euer Offensiv-Spiel verbessern könnt, um vielleicht eines Tages den unglaublichen Rekord von Anders Vejrgang zu brechen, verraten wir euch hier.

Twitch-Streamer jubelt so hart, dass er ohnmächtig wird

Der Spieler Juan „Hungrybox“ DeBiedma ist eine Legende in Super Smash Bros. Melee und ein Twitch-Streamer. Er ist für seine ausufernden Jubel-Rufe nach einem Sieg bekannt. Nun übertrieb er es aber und jubelte so heftig über einen Sieg, dass er das Bewusstsein verlor.

Wer ist das? Der 27-jährige US-Amerikaner Juan Manuel DeBiedmas ist als „HungryBox“ bekannt. Er hat Wurzeln in Argentinien.

Hungrybox zählt zu den besten und erfolgreichsten E-Sportlern der Geschichte in Super Smash Bros. Melee. Er spielt Games aus der berühmten Brawler-Reihe von Nintendo professionell seit 2007 und gilt als der beste Pummeluff-Spieler der Welt. Er war 2017, 2018 und 2020 Smash Summit Champion und hat 5-mal die DreamHack gewonnen. Der hat’s also mal so richtig drauf.

Bei Spielen der Reihe “Super Smash Bros.” treten Videospiel-Helden in einem Kampf gegeneinander an. Pikachu prügelt sich hier mit Mario und Sonic. Erfolgreiche Spieler und Spielerinnen spezialisieren sich auf einen Charakter und meistern den bis zur Perfektion.

Twitch-Streamer gewinnt Online-Turnier und jubelt einfach zu hart

So wurde er ohnmächtig: Aktuell spielt Hungrybox die 2018er-Version seiner Lieblings-Reihe: Super Smash Bros. Ultimate. Hier bestritt er ein Online-Turnier, das „Eastcoast Fridays“ und spielte sich da offenbar in einen Rausch.

Als er das Turnier gewann, brach er in einen derartigen Jubel aus, dass er kurzfristig das Bewusstsein verlor und vom Stuhl sank. Nach etwa 10 Sekunden murmelte er dann: „Es geht mir gut.“

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“Diesmal war es irgendwie anders”

Das sagt der Streamer zu dem Vorfall: Hungrybox hat den Vorfall im Nachhinein in einem Video erklärt (via youtube). Die kurzzeitige Ohnmacht kam nach einem 6 Stunden-Stream.

„Ich schwitze. Ich bin müde. Aber ich bin auch total fokussiert. Ich entscheide mich, dass ich den Preis mehr will als alles andere auf der Welt. Ich fange an, eines der besten Online-Melees zu spielen, das ich je hatte.“

Hungrybox

Hungrybox ist es gewohnt, ausgelassen zu jubeln, doch diesmal war es anders. Er sagt: Es war diesmal so, als war eine Wolke im seinem Kopf und ihm wurde schummrig. Es war viel stärker, als sonst wenn er sich normalerweise freut. Das führte dazu, dass er das erste Mal in seinem Leben in Ohnmacht fiel.

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Der Twitch-Streamer glaubt, es lag daran, dass er zu wenig getrunken und gegessen hat und nicht an einem Gesundheitsproblem

Hungrybox ist bekannt dafür, sich außerdentlich laut zu freuen, aber diesmal hat er es offenbar übertrieben.

In einem Video sieht man, wie sich Hungrybox normalerweise freut. Das ist eine ziemliche Show:

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Kann sowas auch schlimm ausgehen? Was Hungrybox hier erzählt, ist ein Muster, das immer wieder auftaucht: Gamer vertiefen sich so in ein Spiel, dass sie alles um sich herum vergessen.

In der Vergangenheit haben wir auf MeinMMO häufiger darüber berichtet, dass Spieler nach exzessivem Zocken gestorben sind. Nicht immer sind die Todesumstände klar. Aber Dehydration, Erschöpfung und das völlige Versinken in ein Spiel scheinen große Rollen zu spielen:

Super Smash Bros Puppeh
Im Juli 2020 kochte die Diskussion um den Spieler Puppeh (rechts) hoch. Der soll als 14-Jähriger von einer 24-Jährigen sexuell ausgenutzt worden sein.

Die E-Sport-Szene von Super Smash Bros. ist lebendig und findet vor allem in Turnieren vor Ort statt. Wie viele andere E-Sport-Titel wurde auch Super Smash Bros. im Sommer 2020 von der Welle um “sexuelle Belästigung im Gaming” erfasst:

24-jährige soll 14-jährigen Spieler von Super Smash Bros. sexuell benutzt haben

Quelle(n):
  1. Inven

Twitch-Streamer verliert im Online-Casino über 7000 Dollar – Rastet dann komplett aus

Glücksspiel wird auf Twitch zunehmend beliebter. Der Streamer Xposed hat nun gezeigt, wie schief das gehen kann.

Darum geht es: Auf Twitch mit es mit “Slots” eine Kategorie, in denen Zuschauer Streamern dabei zusehen, wie sie in Online-Casinos Geld verwetten. Dabei werden oft hohe Summen gesetzt. Wie so eine Glücksspiel-Wette schiefgehen kann, hat nun der Streamer Cody “Xposed” Burnett lebhaft demonstriert.

Xposed streamte früher eher Inhalte zu Shootern und ist manchen durch seine Ausraster bekannt. Nun hat er einen dieser Wutanfälle demonstriert, nachdem er in einem Online-Casino haufenweise Geld verloren hat.

Noch ahnt Xposed nichts vom verlorenen Geld. (via Twitch)

“Nur 2 Minen und wir sind raus”

Was ist da passiert? Xposed war in einem Online-Casino unterwegs, das verschiedene Minispiele (Ähnlich wie Slot-Machines in echten Casinos) anbietet. Seine Wahl fiel auf Mines, das stark an Minesweeper erinnert – mit dem Unterschied, dass man Geld setzt.

Wenn man eine Mine erwischt, ist der Einsatz futsch. Mit jedem Versuch gibt es mehr Geld, 3 Minen befinden sich auf dem Spielfeld. Erwischt man eine, ist alles futsch.

Xposed dachte sich: “3 Minen tun niemandem weh. Nur 2 Minen und wir sind raus.” Dabei setzte er sein gesamtes, zu dem Zeitpunkt verfügbares Guthaben von rund 7300$.

Wie es bei sowas nun mal schnell passieren kann, ging der Versuch schief. Das Geld ist futsch und Xposed rastete völlig aus, was auch das Leben einer Tastatur forderte. Dann verschwand er aus dem Bild. Seine Zuschauer reagierten mit einer Mischung aus Entsetzen und Schadenfreude.

Das könnt ihr euch in diesem Clip von Twitch anschauen:

Glücksspiel in Streams werden kritisch gesehen

Warum ist das ein schwieriges Thema? Die Zusammenarbeit von Twitch-Streamern mit Online-Casinos ist immer wieder ein Anlass zu Diskussionen. Sogar das ZDF hat in einer Doku schon darüber berichtet.

In dieser berichtet ein Streamer von seinen Erfahrungen damit und wie das zu einer Spielsucht führte. Das Geschäft lebe davon, dass andere Verlust machen.

Auch Streamer und Youtuber Knossi wurde wegen seiner Glücksspiel-Streams kritisiert. Mittlerweile hat dieser angekündigt, keine derartigen Streams mehr zu machen. Zu dieser Entscheidung kam er nach eigener Aussage, da er eine Vorbildfunktion für junge Menschen habe.

Zuletzt gingen Twitch-Streams durch die Decke, in denen Pokemon-Kartenbooster geöffnet wurden, in der Hoffnung, seltene und wertvolle Karten zu ziehen.

In einer Umfrage, die MeinMMO am 12. Februar gestartet hat, wollen wir von euch Lesern wissen, ob das auch als Glücksspiel zu betrachten ist.

Neues MMORPG bricht schon vorm Release einen Spieler-Rekord

In Südkorea startet das MMORPG Blade & Soul 2 im kommenden Mai. Für die Vorregistrierung haben sich 2 Millionen Spieler angemeldet und damit einen Rekord gebrochen.

Was ist Blade & Soul 2? Das Sequel zum 2012 (hierzulande 2016) erschienenen MMORPGs Blade & Soul lässt euch wieder in die Rolle von Martial-Arts-Kämpfern in derselben asiatisch angehauchten Fantasywelt schlüpfen. Die Helden von einst sind inzwischen zu Legenden geworden und in der Welt findet ihr viele neue Herausforderungen und Geheimnisse.

Teil 2 will einige Änderungen und Neuerungen gegenüber dem Vorgänger einführen. Dazu gehört, dass ihr euren Kampfstil über Waffen und nicht über Klassen bestimmt. Ebenso wird die Erkundung der Welt wichtiger, da ihr so die Geschichte der Spielzonen freispielt.

Die Kämpfe sollen actionreich aber doch auch taktisch ausfallen. Ihr könnt während der Kämpfe eure Waffen wechseln, um euch auf neue Situationen einzustellen.

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Blade & Soul 2 sieht im Trailer richtig gut aus.

Der Ansturm auf Blade & Soul 2 ist riesig

Wann erscheint das Spiel? In Südkorea startet Blade & Soul 2 im Mai. De Vorregistrierung hat bereits begonnen. Der Release ist für mobile Geräte und über eine spezielle Purple genannte Plattform für den PC geplant. Hierzulande soll das MMORPG noch 2021 an den Start gehen. Einen genauen Termin gibt es noch nicht.

Welchen Rekord hat das Spiel gebrochen? Innerhalb von weniger als 18 Stunden nach Start der Vorregistrierungsphase für Blade & Soul 2 haben sich 2 Millionen Spieler in Südkorea für das MMORPG angemeldet.

2017 gab NCSoft bekannt, dass die Vorregistrierungen von LineageM die 2 Millionen Marke innerhalb von 18 Stunden erreichte (via NCSoft). Diesen Rekord konnte Blade & Soul 2 jetzt zeitlich ganz knapp knacken.

Warum kommt das MMORPG in Südkorea so gut an? In Südkorea hat sich eine große E-Sport-Szene rund um Blade & Soul gebildet. Es finden Turniere und Meisterschaften statt.

Blade & Soul 2 wird mit Fokus auf E-Sport entwickelt. Daher könnte das Sequel den Platz von Teil 1 einnehmen und sich als neue E-Sport-Größe in Korea etablieren.

Dafür müssen sich die Spieler aber erst mit den neuen Mechaniken vertraut machen. Je früher man einsteigt, desto schneller ist man fit genug für Turniere.

Darüber hinaus scheint uns mit Blade & Soul 2 ein sehr spannendes MMORPG zu erwarten, das sowohl PvE- als auch PvP-Fans anspricht und zudem dank der Unreal Engine 4 selbst auf mobilen Geräten richtig gut aussieht.

Fans sind also schon sehr gespannt darauf, ob Teil 2 an den Vorgänger herankommt, ihn übertreffen und sich als neues E-Sport-Spiel etablieren kann.

Blade & Soul findet ihr in der MeinMMO-Liste der 13 besten Free-to-play-MMORPGs im Vergleich. Vielleicht entdeckt ihr dort noch andere Spiele, die euch interessieren.

Quelle(n):
  1. MMORPG.org.pl

Pokémon GO bringt überraschend neues Shiny und 6 Quests zum Valentinstag

In Pokémon GO ist das Valentinstagsevent gestartet und hält eine dicke Überraschung für euch bereit. Es gibt ein neues Shiny! Außerdem sind neue Quests und Raid-Bosse aktiv.

Wie lange läuft das Event noch? Der Valentinstag wird noch bis zum 18. Februar gefeiert. Um 20:00 Uhr endet dann das Event.

Gefeiert wird mit pinken Pokémon, 6 neuen Quests und besonderen Raid-Bossen. Wir geben euch hier die Übersicht.

Shiny Mamolida, neue Quests und regionale Pokémon

Dieses neue Shiny gibt es: Zum Start des Events gab es völlig überraschend ein neues Shiny. So wurde die schillernde Form von Mamolida eingeführt, die ihr nun fangen könnt. Wir binden euch hier ein Bild des Shinys ein:

Mamolida Pokemon GO

Das sind die neuen Quests: Insgesamt gibt es 6 neue Feldforschungen, die ihr zum Event lösen könnt. Dazu gehört:

  • Fange 6 Pokémon von Typ Fee
    • Belohnung: 2 Himmihbeeren oder 2 Sananabeeren
  • Verschicke 3 Geschenke an Freunde
    • Belohnung: Begegnung mit einem Volbeat oder Illumise (können beide Shiny sein)
  • Verwende 5 Beeren beim Fangen von Pokémon
    • Belohnung: Begegnung mit einem Trasla (kann Shiny sein)
  • Fange 20 Liebiskus
    • Belohnung: Begegnung mit einem Mamolida (kann Shiny sein)
  • Gewinne 2 Raids
    • Belohnung: Begegnung mit einem Mamolida (kann Shiny sein)
  • Lande 5 großartige Curveballwürfe hintereinander
    • Belohnung: Begegnung mit einem Pandir mit Herzen (kann Shiny sein)

Besonders interessant sind hier die Quests rund um Mamolida. Bedenkt, dass ihr Quests auch sammeln und erst dann lösen könnt. So könnt ihr beispielsweise 3-mal “Gewinne 2 Raids” tragen und dann insgesamt nur 2 Raids absolvieren, um gleich 3-mal die Belohnung zu erhalten.

Die Aufgabe rund um Volbeat und Illumise ist ebenfalls interessant. Illumise ist ein regionales Pokémon, welches außerhalb von Events nicht in Deutschland zu finden ist. Wer also noch das Shiny von Illumise in Pokémon GO sucht, sollte die Quest mitnehmen.

Welche Spawns lohnen sich? In der Wildnis erscheinen einige interessante Spawns. Auch hier gibt es beispielsweise Illumise, welches ihr euch sichern solltet. Außerdem erscheinen mit Chaneira und Liebiskus zwei Pokémon in der Wildnis, die außerhalb von Events durchaus selten sind.

Raid-Bosse zum Valentinstagsevent

Das sind die neuen Bosse: Passend zum Event gibt es auch bei den Raids viel Rotation. Wir binden euch hier die neuen Bosse ein. Die Pokémon, die mit einem Stern markiert sind, erscheinen auch in der schillernden Form:

Raid-LevelPokémon
Level 1 (rotes Ei)Trasla*
Volbeat*
Illumise*
Barschwa*
Liebiskus*
Somniam
Psiau
Level 3 (gelbes Ei)Togetic
Psiana
Nachtara
Guardevoir
Galagladi
Mamolida*
Level 5 (schwarzes Ei)Latias*
Latios*
Mega (rot-weißes Ei)Mega-Tauboss*
Mega-Garados*
Mega-Ampharos*

Welche Bosse lohnen sich? Interessant ist hier auch Mamolida. Das Pokémon ist ansonsten vor allem durch Quests zu bekommen. Beim Valentinstags-Event in Pokémon GO könnt ihr also ebenfalls eure Chance auf ein Shiny nutzen.

Ansonsten gibt es mit Psiau ein Pokémon, welches nur durch Raids zu bekommen ist. Wenn euch hier der PokéDex-Eintrag noch fehlt, solltet ihr eure Chance nutzen.

So lief der Valentinstag in Pokémon GO bisher: Dieser Tag wird bereits seit 2017 in Pokémon GO gefeiert und stellt immer wieder pinke Pokémon in den Mittelpunkt. 2017 erschien beispielsweise überall Chaneira.

2018 wurde dann Liebiskus eingeführt. Es kam direkt mit der schillernden Form ins Spiel.

Generell ist das Event rund um den Valentinstag immer ein starkes Event und beliebt bei den Trainern, da dort einige Pokémon erscheinen, die ansonsten eher selten sind. Das beste Beispiel dafür ist Chaneira.

Februar steckt noch voller Events

Wie geht es weiter? Nach dem Valentinstagsevent geht es in die heiße Phase rund um die Kanto-Tour, die am kommenden Wochenende stattfindet. Dazu könnt ihr euch ein Ticket für 12 Euro kaufen.

Außerdem wird es in diesem Monat noch Raid- und Rampenlichtstunden geben. Ein Kanto-Event wurde ebenfalls noch angekündigt, wo ihr die Pokémon fangen könnt, die ihr bei der Kanto-Tour vielleicht nicht ergattern konntet.

Alle Infos zum Kanto-Event findet ihr hier: Pokémon GO startet gleich nach Kanto-Tour nächstes Event – Mit seltenen Shinys

Quelle(n):
  1. reddit

Twitch-Streamer legt sich mit dem falschen, irren Boss eines LoL-Teams an

Der Streamer Nicholas „Nickmercs“ Kolcheff ist eine große Nummer auf Twitch mit Call of Duty: Warzone. Jetzt geriet er aber an den Falschen. Er ließ sich auf ein Kräftemessen mit dem Boss von G2 Esports ein, dem Chef des besten, europäischen Teams zu League of Legends. Und wenn der ehemalige LoL-Profi eins kann, dann ist es flamen. Nickmercs bekam einiges zu hören. Am Ende blieb er aber Sieger.

So fing der Ärger an: Die ersten Schüsse feuerte der Social-Media-Account von G2 Esports ab. Die sind eine riesige E-Sport-Organisation. Laut Forbes gehören sie zu den 10 wertvollsten E-Sport-Organisationen der Welt. Sie dominieren das europäische League of Legends seit Jahren und strecken ihre Fühler auch in Spiele wie Valorant aus.

Einer ihrer Spieler, Sean „Coop“ Cooper, war in Fortnite in einem Trio mit Nickmercs unterwegs. Die spielten in der Fortnite Championship Series und kamen auf Platz 39 in NA East.

G2 Esports postete eine Bild-Montage auf Twitter:

  • So spielt „unser Mann“, G2 Coop, Fortnite: Man zeigt ein Bild von Coop und einem „Victory Royale“, er hat die Runde gewonnen
  • So spielt Nickmers Fortnite: Man zeigt ein Bild, wie Nickmercs tot am Boden liegt und auf die Wiederbelebung wartet

„Ich hab mehr Zuschauer als eure ganze Org zusammen“

So reagierte Nickmercs auf den Gag: Der fand das offenbar überhaupt nicht witzig. Nickmercs hatte nach langer Zeit, mal wieder kompetitiv Fortnite gespielt und musste sich gleich so verspotten lassen.

Dem Streamer stank es offenbar gewaltig, dass er hier bei der Gaming-Ehre gepackt wird und so ein Gag von 12.000 Leuten geliket wird. Er schrieb zurück:

„Ich kriege mehr Zuschauer als eure ganze E-Sport-Organisation zusammen. Bringt mich nicht zum Fremdschämen.“

Nickmercs auf Twitter
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So begann der Ärger

Die Antwort von Nickmercs bekam dann deutlich mehr Likes als der ursprüngliche Tweet von G2 Esports.

Eigentlich könnte die Sache hier jetzt beendet sein: Ein Twitch-Streamer reagiert bissig und übertrieben ernst auf einen Tweet, der seinen Stolz verletzt. Doch G2 Esports hat einen Boss, der mindestens genauso stolz ist wie Nickmercs.

LoL-Boss redet sich auf Twitter in Rage

Das war die Quittung: Nun schaltete sich der heißblütige CEO von G2 Esports ein: Carlos „Ocelote“ Rodriguez. Der war früher selbst LoL-Profi und wenn der eins kann, dann ist es, Leute in Grund und Boden flamen.

Der schrieb als erstes „Lmaooo – fragile Frederick – easy up you degenerate“: Also soviel wie: Mach dich mal locker, du Weichei.

https://twitter.com/CarlosR/status/1360530417477165059

Dann griff der G2-Chef den Clan von Nickmercs, FaZe, an: Um da mitzumachen und einen 80/20-Vertrag zu unterschreiben, müsse man ja ein zerbrechliches Ego haben

Damit spielte Ocelote auf die angeblichen Knebelverträge an, die FaZe seinen Spielern gibt. Im Fall des Twitch-Streamers Turner „Tfue“ Tyler war herausgekommen, dass die Organisation sich angeblich bis zu 80% von bestimmten Einnahmen des Streamers gesichert hat.

Valorant G2 Esports Ocelote Titel
Ocelote: Ein CEO, der sich in Rage reden kann.

Der spanischsprachgie Twitch-Star Ibai rief Nickmercs zur Ordnung: “Vor zwei Monaten hast du das noch nicht gesagt, fahr dich mal runter.”

Woraufhin Ocelote auf ibai zeigte und rief: “Der Typ hat viermal so viele Zuschauer wie du, wenn er sich Murmelrennen anschaut.”

https://twitter.com/CarlosR/status/1360534108825411585

Ocelote nannte noch eine Reihe von großen E-Sportlern, die gleichzeitig erfolgreich auf Twitch sind: Wie die LoL-Profis Rekkles oder Jankos, beide spielen für das LoL-Team von G2 Esports.

Die Botschaft war klar: Deine Zuschauerzahlen auf Twitch sind echt nichts, mit denen du mir kommen kannst.

Der 30-jährige Nickmercs ist US-Amerikaner aus Detroit, Michigan. Er war früher Profi-Spieler in Halo und zockt bis heute mit dem Controller. Seinen großen Durchbruch auf Twitch hatte er mit Call of Duty: Warzone im Jahr 2020. Wenn er streamt, schauen ihm im schnitt 38.000 Zuschauer zu. Er ist aktuell die Nummer 5 auf Twitch bei gesehenen Stunden in den letzten 365 Tagen.

Gespräch und 500€-Spende auf Twitch beenden Streit

So endete das: Nachdem sich Ocelote so richtig in Rage geredet hatte, merkte er wohl, dass er übers Ziel hinausgeschossen war.

Er schrieb dann lediglich „Ich hab mit Nickmercs gesprochen. Wir sind wieder okay“ und dann war der kurze, aber hitzige Streit beendet.

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Der Konflikte wurde offenbar mit einem Geschenk beigelegt. G2 Esports spendete Nickmercs 100 Subs auf Twitch und der Ärger war aus der Welt. Die 100 Subs auf Twitch kosten etwa 500€.

Mit den 100 Subs kann sich Nickmercs als der Gewinner des Konflikts fühlen. Das Geld hat er allerdings wohl kaum nötig, immerhin gehört er zu den Spitzenverdienern im Gaming:

Die 10 bestbezahlten Gamer der Welt – Sie verdienen auf Twitch, YouTube und Co am meisten

Quelle(n):
  1. dexerto

Die Dungeons in ESO sind leicht – aber das ist kein Problem

Die Community des MMORPGs The Elder Scrolls Online (ESO) diskutiert darüber, ob die Dungeons im Spiel zu leicht sind. Wir schauen uns das mal genauer an.

Wie funktionieren die Dungeons in ESO? Dungeons stehen euch in zwei Schwierigkeitsgraden zur Verfügung: Normal und Veteran. Bis Level 30 erledigt ihr die normalen Dungeons im Verlauf der Story. Ab Stufe 45 eröffnen sich euch die schwereren Verliese der ESO-DLCs. Und ab Level 50 könnt ihr die Veteranen-Versionen erledigen. Dabei handelt es sich um dieselben Dungeons wie zuvor, nur eben deutlich schwerer.

Grundsätzlich läuft es in ESO so ab, wie auch in anderen MMORPGs: Ihr folgt der Story, die euch zu diversen Dungeons führt. Diese sind so ausbalanciert, dass ihr sie im Grunde „im Fluss“ erledigen könnt. Später dürft ihr euch den besonderen DLC-Dungeons widmen oder euch eben einer größeren Herausforderung im Veteranenmodus stellen. Hier gibt es dann noch Hardmodes für die Bosse, welche die Schwierigkeit weiter in die Höhe treiben.

ESO Black Drake Villa Screenshot
Dungeons in ESO stellen erst im Veteranen-Modus eine Herausforderung dar.

Darum sind ESO-Dungeons zu Beginn recht einfach

Sind Dungeons zu leicht? Im Normalmodus stellen Dungeons, die ihr im Verlauf der Story erledigt, keine großen Probleme dar. Das heißt nicht, dass alle ein Spaziergang sind. Auch hier gibt es Unterschiede. Die Pilzgrotte I in Steinfälle beispielsweise ist ein sehr einfaches Dungeon und auch extra für Einsteiger so designt. Die Pilzgrotte II dagegen, die ihr später besucht, hat es dann schon deutlich mehr in sich.

Generell herrscht in der Community aber der Tenor, dass die Dungeons im Normalmodus zu einfach sind. Doch das hat seinen Grund. Denn die Verliese sind so designt, dass sie beim ersten Durchlauf, wenn Spieler die Story erleben, nicht zu Frust führen. Hinzu kommt, dass der Normalmodus als eine Art Training gedacht ist.

Das bedeutet: Spielt ihr ESO zum ersten Mal, dann stellen euch die meisten normalen Dungeons nicht vor große Herausforderungen. Das generiert einen guten Spielfluss, durch den ihr die Story in einem angenehmen Tempo erlebt.

Wollt ihr euch später den Veteranendungeons widmen, dann bringen euch diese durchaus ins Schwitzen. Und um dort gut bestehen zu können, übt ihr vorher noch einmal in der normalen Version des entsprechenden Verlieses.

Wie sieht die Community dies? Die Community diskutiert über dieses Thema. Es kam auf reddit die Frage auf: „Werden Dungeons irgendwann mal fordernd?“

Spieler supershimadabro erzählt, dass seine Gruppe ohne Tank die Dungeons meistert und viele von den Spielern sie auch alleine angehen.

Hier einige Antworten, die zeigen, dass er zwar richtig liegt, dies aber auch seine Gründe hat:

  • jtzako schreibt auf reddit: „Im normalen Modus sind die meisten Dungeons nicht schwer. Sie sind im Grunde Trainingsdungeons. Wenn du DLC-Dungeons oder Veteranendungeons machst, werden sie schwieriger.“
  • gobio stellt eine interessante Frage (via reddit): „Meine Gegenfrage ist, sollten Dungeons (während der Leveling-Phase) überhaupt anspruchsvoll sein? Man geht die Solo-Quests in relativer Leichtigkeit durch, selbst ohne mit jemandem handeln zu müssen. Ab einem gewissen Punkt wird man dazu ermutigt, Dungeons mit anderen zu erledigen. Sollte das dann wirklich schwieriger sein, verglichen mit den Solo-Inhalten?“
  • palemoth erklärt es so (via reddit): „Dungeons auf dem normalen Schwierigkeitsgrad sind alle ziemlich einfach und sind so gemacht, dass auch Gelegenheitsspieler etwas Spaß haben können, nehme ich an. Es gibt einige DLC-Dungeons, die aufgrund der Mechanik selbst auf Normal schwer sind – zum Beispiel habe ich das Gefühl, dass die Mondjägerfeste die Hölle auf Erden ist. Erst bei den Vet-Dungeons fängt der Spaß richtig an.“
ESO Harrowstorm Dungeon Unheiliges Grab
Im ersten Durchgang sind viele Dungeons ohne Frust zu meistern.

Wie schwer darf es denn sein?

Grundsätzlich wirft die Diskussion eine spannende Frage auf: Wie schwer sollten Dungeons überhaupt sein? Hier scheiden sich oft die Geister. Ein gutes Beispiel sind hier sogenannte Soulsborne-Spiele wie Dark Souls oder Bloodborne. Diese Titel sind so designt, dass sie den Spieler vor große Herausforderungen stellen. Das ist dann durchaus mal mit Frust verbunden, wenn der Held am Ende eines Abschnitts das Zeitliche segnet und dann alles nochmal erledigen darf.

Dieses Spielprinzip und der hohe Schwierigkeitsgrad gefallen nicht jedem. Es gibt sogar Anfragen, ob Soulsborne nicht einen Easy-Mode bekommen sollten. Gamer, die solche Herausforderungen lieben, sträuben sich dagegen.

Ähnlich ist es bei MMORPGs. Manchen sind Dungeons zu leicht, anderen zu schwer. Hier einen Mittelweg zu finden, ist nicht einfach. Machen Entwickler die Verliese zu heftig, dann vergraulen sie damit einen Teil der Spielerschaft. Machen sie sie zu leicht, dann fühlen sich Veteranen wenig gefordert.

Daher ist der Weg, den ESO geht, recht clever. Zu Beginn sind die Dungeons ziemlich einfach zu meistern. Der Spielfluss wird nicht durch Frustration gehemmt, weil man immer wieder in einem Verlies festhängt und nicht weiterkommt.

Später dann ist es möglich, sich den größeren Herausforderungen der DLC-Dungeons und des Veteranen-Modus zu stellen.

So kann man sagen: Ja, die Dungeons in ESO sind – zu Beginn – leicht, aber das ist auch gut so.

Habt ihr euch schonmal gefragt: Warum bestehen Dungeon-Gruppen in MMORPGs eigentlich aus 5 Leuten? Wir verraten euch.

Quelle(n):
  1. reddit