Gamer stirbt bei Turnier um Street Fighter 5 – Kritik am Veranstalter brandet auf

In New York ist ein Mann während eines großen Videospiel-Turniers um Street Fighter 5 und Samurai Showdown gestorben. Die Teilnehmer beschweren sich, dass Event sei furchtbar organisiert gewesen. Das Turnier fand während einer Hitze-Welle statt.

Wer ist gestorben? Der Spieler Bryand McIntosh stammt aus Louisiana und wird als ein bekanntes Gesicht der „Fighting Game“-Community dort beschrieben. Der sei eine Säule der Community gewesen, schreibt Capcom, die als Sponsor des jährlichen Turniers „Defend the North“ auftreten.

Der Spieler war als „Krucial B“ bekannt und beim Turnier in New York für Street Fighter 5 und Samurai Showdown gemeldet.

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Familie spricht von erblich bedingter Krankheit

Woran ist er gestorben? Wie Business Insider berichtet, wurde der Spieler bewusstlos, nachdem er auf der öffentlichen Toilette des Turniers eine Herzattacke erlitt. Er wurde dann in ein Krankenhaus in der Nähe eingeliefert, wo er verstarb.

Die Familie sagte im Nachhinein, die Herzattacke sei Folge eines vererbten medizinischen Problems, unter dem viele in der Familie litten. Der Vater von Bryand forderte jeden auf, sich durchchecken zu lassen, um sich selbst zu schützen und seiner Familie Kummer zu ersparen.

Eine Stunde vor seinem Tod war Bryand McIntosh noch live im Stream zu sehen, wo er als „Krucial B“ antrat.

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Turnier fand während Hitzewelle statt

So wird das Turnier kritisiert: Das Turnier fand am Wochenende vor einer Woche statt. Dort litt New York unter einer Hitze-Welle mit Temperaturen um die 36°. Am Turnier nahmen 1500 Leute teil.

Teilnehmer des Turniers kritisieren, dass Event in New York sei furchtbar organisiert gewesen. Zwar waren Konferenz-Räume klimatisiert, aber in den gut besuchten Räumen wurde es während den Höhepunkt des Events unheimlich heiß:

  • Beim Turnier wäre es zu Verzögerung gekommen.
  • Es hätte zu wenig Getränke gegeben
  • Das Turnier sei schlecht koordiniert gewesen
  • Es war zu wenig Personal vor Ort.

Zudem gab es eine Regel des Hotels, die es Teilnehmern verbat, selbst Getränke und Essen mitzubringen. Die Veranstalter sagten, ihnen sei diese Regel nicht bekannt gewesen.

Zusätzlich seien die zwei größten Turniere „Dragon Ball FighterZ“ und Samurai Showdown beide im selben Raum zur selben Zeit angesetzt worden, der dadurch völlig überlaufen war.

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Während des Turniers wurden die Teilnehmer nicht über das Schicksal von McIntosh informiert – doch über Social Media verbreitete sich die Neuigkeit rasch.

Das sagen die Organisatoren: Der Organisator des Turniers hat in einem Statement den Tod von Bryand McIntosh bedauert und der Familie sein Beileid ausgesprochen. Man werde alles tun, um den Tod des Spielers aufzuklären. Man sei tief betroffen.

Auch Capcom kondolierte der Familie und den Freunden Bryands: „RIP Bryand. You will be missed“, heißt es auf Twitter.

Anmerkung: Das Titelbild haben wir von der US-Seite Kotaku übernommen.

Quelle(n): Business Insider
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