4 Tipps, wie ihr eure Basis in Valheim verteidigt und sichert

In Valheim erwarten euch auf euren Abenteuern eine Menge Gegner. Doch nicht nur beim Durchstreifen der Welt solltet ihr vorsichtig sein, auch in eurer Basis können Feinde gefährlich werden. Im MeinMMO-Guide erfahrt ihr, wie ihr eure Basis verteidigt und absichert.

Um die eigene Basis sicherer als Fort Knox zu machen ist ein wenig Kreativität gefragt, denn Verteidigungsstrukturen sind in Valheim zwar vorhanden, jedoch in sehr begrenzter Anzahl.

Warum ist die Verteidigung der Basis wichtig? In Valheim gibt es Weltereignisse und Events, welche zufällig ab einem bestimmten Spielfortschritt ausgelöst werden können. Bei diesen Ereignissen spawnen verschiedene Kreaturen im direkten Umfeld des Spielers. Es kann also durchaus vorkommen, dass ihr nichtsahnend auf eurem Rabenthron sitzt und mit der Meldung “Die Horde greift an” aus euren Tagträumen gerissen werdet.

"Die Horde greift an" Event in Valheim.
Wenn die Horde in Valheim angreift, sollte man eine sichere Postion einnehmen.

Die anrückenden Kobolde, Berserker und Schamanen verstehen keinen Spaß und zerlegen eure Strukturen binnen kürzester Zeit in Schutt und Asche. Entsprechende Pläne für Verteidigungsanlagen sollten daher bereits vor Baubeginn vorliegen.

Grundlegende Verteidigungsanlagen in Valheim

Im Vergleich zu anderen Surival-Titeln wie Conan Exiles oder ARK: Survival Evolved sind die Baumöglichkeiten in Valheim nicht sehr vielfältig. Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es im Spiel nur eine Verteidigungsanlage, welche Gegnern Schaden zufügt: Scharfe Pfähle.

Was bringen Scharfe Pfähle? Wie der Name bereits vermuten lässt, sind die Pfähle am Ende gespitzt und verursachen bei Kontakt Schaden. Um sie zu bauen, benötigt ihr:

  • Eine Werkbank in direkter Nähe
  • 6 x Holz
  • 4 x Kernholz

In einem etwa 40 Grad Winkel ragen die angespitzten Stämme aus dem Boden und sorgen so für etwas Sicherheit. Gegner attackieren die Konstruktion und erleiden bei jedem Angriff selbst Schaden. Mit einem Hammer könnt ihr die beschädigten Pfähle im Anschluss reparieren.

Pfähle sichern die Basis in Valheim ab.
Pfähle sichern die Basis in Valheim ab.

Scharfe Pfähle können nicht auf Fundamenten und anderen gebauten Objekten platziert werden. An Hügeln oder natürlichen Rampen kann der Bau ebenfalls fehlschlagen. Am einfachsten gelingt der Bau, wenn der Boden vorher planiert wird.

Wie bekomme ich Scharfe Pfähle? Scharfe Pfähler werden freigeschaltet, sobald ihr über Kernholz verfügt. In unserem Guide zu Kernholz in Valheim erfahrt ihr, wo ihr es findet und wofür ihr es noch benötigt.

Schießscharten für Bogenschützen

Ihr solltet die Gegner in Valheim nicht unterschätzen. Insbesondere dann nicht, wenn diese in einer Gruppe anrücken. Ein Verteidigungsturm ist ideal, um aus erhöhter Position Feinde mit Pfeil und Bogen zu bekämpfen.

Wie baut man einen Verteidigungsturm? Das Wichtigste bei einem solchen Turm ist die erhöhte Position, Deckungsmöglichkeiten und ein großes Sichtfeld. Da Gegner den unteren Bereich des Turmes angreifen, sollte dieser aus Stein gebaut werden.

Die Schießscharten sollten ebenfalls aus Steinen errichtet werden. Um diese zu bauen, sollten ein Block hohe Steine platziert werden. Im Anschluss werden im Abstand von zwei Blöcken 1×1 große Steinblöcke platziert. Dadurch entstehen die Schießscharten, hinter denen ihr Deckung finden könnt. 

Schießscharten in Valheim aus Stein.
Schießscharten bieten Sicherheit und erleichtern den Kampf mit Pfeil und Bogen.

Warum sind Schießscharten wichtig? Im späteren Verlauf eures Abenteuers könnt ihr von Drachen angegriffen werden. Diese werden mit der Meldung “Ein kalter Wind bläst von den Bergen” angekündigt. Die Drachen umkreisen euch und greifen aus der Luft mit einem eisigen Atem an, welcher viel Schaden verursachen kann. Nehmt daher hinter den Schießscharten Deckung und bekämpft sie mit Pfeil und Bogen.

Ein Wolfsrudel als Absicherung der Basis

Sobald ihr in den Bergen nach Silber und anderen Schätzen sucht, werdet ihr auch auf Wölfe stoßen. Die aggressiven Tiere können gezähmt und im Anschluss zur Verteidigung der Basis eingesetzt werden. Im MeinMMO-Guide erfahrt ihr, wie ihr in Valheim Wölfe zähmen könnt.

Wie verteidigen Wölfe die Basis? Ein Wolf alleine wird von Feinden schnell erledigt. Züchtet euch ein Rudel von mindestens fünf Tieren heran. Sobald die Wölfe ausgewachsen sind, könnt ihr ihnen mit “E” Befehlen euch zu folgen. Achtet darauf, dass die Wölfe nicht in der Nähe von scharfen Pfählen aufhalten, da die Wölfe häufig gegen die Pfähle stoßen und dadurch sterben. 

Wölfe in Valheim gezähmt.
In einem Rudel sind Wölfe sehr effektiv.

Wenn ihr eure Basis mit Pfählen und Wölfen verteidigt, solltet ihr zwei Verteidigungslinien errichten. Im äußeren Bereich werden die Pfähle eingesetzt und von Palisaden zusätzlich geschützt. Im Inneren patrouillieren die Wölfe und greifen Feinde an, die durch den ersten Ring gestoßen sind.

Damit die Wölfe den inneren Bereich bewachen, schaut sie an und drückt “E”. Erscheint die Meldung “Wolf folgt dir nicht”, laufen sie frei herum. Damit die Tiere sich nicht zu weit entfernen, solltet ihr Tore geschlossen halten und eine vollständige Mauer errichtet haben. 

Ein Erdwall sorgt bei Gegnern für Verwirrung

Die wohl effektivste Möglichkeit die eigene Basis in Valheim zu verteidigen, ist der Bau eines Erdwalls. Dieser ist optisch kein Highlight und kostet euch sehr viele Steine, Gegner werden diesen aber nicht überwinden.

Wie wird ein Erdwall errichtet? Mit einer Hacke kann der Boden in Valheim angehoben werden. Dazu benötigt ihr Steine und eine Menge Ausdauer. Die Ausdauer kann durch den Verzehr von Met gesteigert werden. Wie ihr Met braut, erfahrt ihr in unserem Guide zur Fermentierung in Valheim

Da Gegner nicht in der Nähe von Lagerfeuern spawnen, könnt ihr im inneren Bereich des Erdwalls mehrere Lagerfeuer platzieren. Bei unseren Tests zu den Verteidigungsanlagen spawnten die Skelette beim Event “Skelett-Überraschung” außerhalb des Erdwalls und standen knapp zwei Minuten vor dem Wall und verschwanden dann wieder.

Valheim: Erdwall vor dem Skelette warten.
Die Skelette stehen ratlos vor dem Erdwall und können nicht angreifen.

Warum greifen Gegner den Erdwall nicht an? Wenn ihr einen Erdwall errichtet, wird dies in Valheim nicht als vom Spieler errichtetes Objekt gewertet, sondern zählt zur natürlichen Umgebung. Ist der Erdwall mehrere Meter hoch und zu steil, ist es Gegnern nicht möglich ihn zu durchdringen. Lediglich fliegende Feinde wie Drachen oder Todeskitos, vor denen ihr die größte Angst haben solltet, können den Erdwall überwinden.

Die vier vorgestellten Verteidigungsstrategien eigenen sich sowohl für Solo-Spieler, als auch für Gruppen. Ein Mix aus den verschiedenen Möglichkeiten sichert die Basis sehr gut ab. Viele Spieler stecken sehr viel Zeit in den Ausbau der eigenen Basis. Wie eine solche nach aussehen kann, zeigt ein Solo-Spieler eindrucksvoll: Er hat 200 Stunden an seiner Basis in Valheim gebaut und sie ist grandios geworden.

Wie sichert ihr euer Zuhause in Valheim ab? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

AMD stellt heute Abend neue Grafikkarte vor – Konkurrenz für die RTX 3060?

Heute am 3. März 2021 will AMD seine neuste Gaming-Grafikkarte vorstellen. Dabei handelt es sich vermutlich um die RX 6700 (XT), die sich wohl als Mittelklasse-GPU einreiht. Hier hatte Nvidia erst kürzlich die GeForce RTX 3060 veröffentlicht. MeinMMO stellt euch vor, was wir heute Abend erwarten.

Darum geht’s: Am heutigen Abend um 17 Uhr wird AMD seine neuste Gaming-Grafikkarte mit RDNA2 vorstellen. Dabei handelt es sich um die neuste Architektur von AMD. Bereits die Radeon RX 6800 und RX 6900 setzen ebenfalls auf diesen Grafik-Chip.

Was erwartet uns heute Abend? AMD hatte auf Twitter bereits die Grafikkarte mit Bild angeteasert.

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Im beigefügten Twitter-Text heißt es außerdem, “Seid dabei, wenn wir unsere neuste Ergänzung der “Radeon RX 6000″-Familie vorstellen.”

In unserem Artikel erklären wir euch, was wir heute Abend erwarten und was wir bereits wissen. Auf MeinMMO werden wir heute Abend außerdem über die Pressekonferenz von AMD berichten.

Wo kann man sich den Stream ansehen? Den offiziellen Stream könnt ihr direkt auf YouTube schauen. Wir betten ihn hier für euch ein:

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Der offizielle Stream von AMD für die neue Grafikkarte. Ab 17 Uhr startet der Stream.

Stellt AMD heute Abend die Konkurrenz für die RTX 3060 vor?

Was spricht für eine RX 6700 (XT)? Neben dem GIF auf Twitter, wo man die neuste Grafikkarte sehen kann, hatte es bereits im Vorfeld einige Leaks gegeben:

  • So hatte ein Leak über die RX 6700 (XT) von 12 GB Videospeicher gesprochen.
  • Auch einige geleakte Fotos von ASUS (via Videocardz.com) hatten bereits Custom-Modelle der Radeon RX 6700 XT gezeigt.
  • Laut einem weiteren Leak (via Notebookcheck.com) soll der Preis für die neue Grafikkarte zwischen 479,99 und 499,99 US-Dollar liegen. In Deutschland wären das rund 500 Euro.

Auch die allgemeine Lage spricht dafür, dass AMD die bisher kleinste RX-6000-Grafikkarte für die Mittelklasse vorstellen wird:

  • Geleakte Daten wie 12 GB Videospeicher und 1440p-Gaming sprechen für eine Mittelklasse-Grafikkarte. Hier hatte sich AMD bisher mit der RX 5700 (XT) positioniert.
  • Im Highend-Bereich hatte AMD sich bereits mit RX 6800 und RX 6900 in Stellung gebracht. Für AMD dürfte es uninteressant sein, hier eine weitere Grafikkarte vorzustellen.
  • Im Lowend-Bereich hatte AMD erst im Oktober 2020 seine Radeon RX 5500 vorgestellt, welche die RX 500er-Familie (Polaris) ablösen soll. Eine gerade einmal 6 Monate alte Grafikkarte direkt wieder abzulösen, klingt wenig wahrscheinlich.

Wie äußert sich AMD selbst dazu? AMD selbst hatte sich bisher mit Informationen rund um die neue Mittelklasse zurückgehalten. Wir kennen keine Benchmarks oder Leistungsdaten der neuen Grafikkarte.

Könnte RX 6700 (XT) Konkurrenz für die GeForce RTX 3060 werden?

Wie ist AMD aktuell aufgestellt? AMD bietet im Mittelklasse-Bereich aktuell die RX 5700 (XT), die bereits zwei Jahre auf dem Buckel hat. Die Kollegen von der GameStar listen die RX 5700 XT derzeit als beste Alternative für Gamer auf, die in WQHD oder in Full-HD mit mehr als 60 FPS zocken wollen. Im WQHD-Bereich hatte Nvidia mit der GeForce RTX 3060 nun eine gelungene Grafikkarte veröffentlicht.

Was ist aktuell bei AMD los? “Team Rot” hatte Ende 2020 mit der RX 6800 und 6900 die neusten Highend-Grafikkarten veröffentlicht. Mit den Ryzen-5000-Prozessoren hatte man Ende 2020 außerdem sehr leistungsfähige CPUs für Gamer auf den Markt gebracht.

Auch die Next-Gen-Konsolen setzen auf AMD. Denn in der Xbox Series X|S und PlayStation 5 sind ebenfalls Chips von AMD verbaut.

Was spricht dagegen? Der geleakte Preis von 479,99 und 499,99 US-Dollar spricht gegen eine Konkurrenz für die RTX 3060, da diese für eine UVP von 329 US-Dollar vorgestellt worden ist.

Der Preis von rund 500 US-Dollar orientiert sich dann eher an der RTX 3070, die mit einer UVP von rund 500 US-Dollar angegeben worden ist. Da AMD auf die RTX 3080 und RTX 3090 bereits eine Antwort hat, könnte es durchaus in Interesse von AMD sein, Interessenten einer RTX 3060 Ti oder der RTX 3070 für sich zu begeistern – wenn denn der Verkaufspreis am Ende stimmt.

Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? Bereits die RX 6800 XT war extrem schnell ausverkauft und in den USA gab es riesige Schlangen vor den Geschäften.

Auch bei einem möglichen Release der RX 6700 XT dürften AMD und andere Hersteller mit der Verfügbarkeit nicht besser aufgestellt sein.

Die Befürchtung ist groß, dass die Grafikkarte in der Theorie super ist, aber sie niemand bekommen kann. So reagieren auf Twitter bereits einige sarkastisch auf den Tweet mit “Die Reise, bei der niemand eure Produkte kaufen kann, geht weiter.”

Bedingt durch die Knappheit, gewinnen jetzt auch bereits Jahre alte Grafikkarten an Wert, sodass ihr mit euren alten Grafikkarten Gewinn machen könnt.

FIFA 21: Ein blöder Fehler kostete mich 160.000 Münzen – Ich wette, es passiert nochmal

Live-Karten in FIFA 21 können euer Team verstärken und richtig viel Münzen bringen, wenn man sie rechtzeitig verkauft. Eine Kunst, die MeinMMO-Autor Max Handwerk offensichtlich ganz und gar nicht beherrscht.

Eine Investition in die Zukunft: Es gibt Transfers in FIFA 21, bei denen weiß man einfach, dass sie zünden. Schon als die Ihlas-Bebou-RTTF Karte rauskam wusste ich, dass sie die Verstärkung für mein Team sein würde, die ich brauchte. Einfach alles passte:

  • Trotz des scheinbar niedrigen Gesamtratings hat Bebou tolle Werte, die fast schon an Mbappé erinnerten.
  • Er passte perfekt in meine Bundesliga-Mannschaft und füllte die Rolle des schnellen Angreifers aus, die mir fehlte.
  • Und daneben ist Bebou im realen Leben auch noch einer meiner Lieblingsspieler – auch, wenn er meinen Verein mittlerweile in Richtung Hoffenheim verlassen hat.
FIFA 21 RTTF Bebou
Bebou war über Wochen der beste in meinem Team – und hätte noch besser werden können

Das Dumme: Als ich ihn kaufen wollte, kostete er mindestens 96.500 Münzen. Ein ganz schöner Batzen, für den ich immer eine Menge spielen muss. Doch ich dachte mir: Das könnte sich trotzdem lohnen.

Denn die Karte ist nicht nur eh schon stark. Als RTTF-Karte hatte sie die Möglichkeit, bei Hoffenheimer Siegen in der Europa League noch weiter verbessert zu werden. Das würde bedeuten: bessere Ratings und mehr Münzen auf dem Transfermarkt.

Ka-Ching.

RTTF
So hatte ich mir das für Bebou eigentlich vorgestellt

Mit Dollar-Zeichen in den Augen kaufte ich die Bebou-Karte für 96.500 Münzen und es lief wirklich perfekt. Er war genau der Spieler, den ich mir wünschte, und schoss Tore am Fließband.

Als i-Tüpfelchen stieg sein Wert auf dem Transfermarkt immer weiter. Die Auslosung ergab nämlich, dass Hoffenheim gegen den norwegischen Erstligisten Molde FK spielen würde. Pff, Molde FK. Die würde der Bundesligist schon schaffen.

Ich dachte mir also zufrieden: Wir beobachten mal schön den Wert und warten auf das Upgrade. Dann hab ich entweder einen Überstürmer oder einen dicken Gewinn auf dem Transfermarkt. Die Karte war nämlich schon auf einen Wert von über 260.000 Münzen angestiegen – ohne Upgrade.

Ich sah also, wie sich alles perfekt fügte. Hoffenheim würde Molde schlagen, Bebou zum Superstürmer werden und ich FIFA-reich. Ich hätte es besser wissen müssen.

Ich verhexe Karten und ich glaub, es hört nicht auf

So endete das Ganze: Wer den realen Fußball verfolgt, weiß schon, was kommt. Im Hinspiel spielte Hoffenheim nur 3:3 gegen Molde. Und das, nachdem das Team 3:1 führte, ein vierter Treffer aberkannt wurde und auch noch ein Elfmeter verschossen wurde.

Das war der Fehler: Hier hätte ich eigentlich schon reagieren müssen. Das sah nicht gut aus, und Bebous Wert war immer noch beständig. Ich hätte ihn für 250.000 Münzen mit 160.000 Münzen Gewinn verkaufen und ihn danach im Zweifel einfach zum alten Preis zurückkaufen können. Tat ich aber nicht.

Ich dachte mir: Die machen das im Rückspiel schon. Ich meine, ganz ehrlich: Molde FK!

Doch ich hatte Molde offenbar unterschätzt, denn im zweiten Spiel gewannen die Norweger eiskalt mit 2:0. Aus, vorbei. Hoffenheim raus, Upgrades dahin. Wie sich das auf den Wert auswirkte, könnt ihr euch vorstellen. Hier seht ihr die Preiskurve:

FIFA 21 RTTF Bebou
Die Niederlage sorgte für einen winzigen Knick in der Kurve.
(via futbin)

Bebou ist schlagartig wieder im Bereich 90.000 gelandet und ich hab nicht einen FUT-Penny gemacht. Ich gebe zu: Das frustet, aber nur ein bisschen. Schließlich ist er über Wochen mein bester Mann gewesen und hält sich auch jetzt noch passabel – ihn einfach für Gewinn zu verscherbeln hätte vielleicht auch mieses Karma bedeutet.

Aber etwas anderes macht mir Sorgen.

Bebou ist kein Einzelfall: Neben Bebou hab ich auch die RTTF-Version von Diaby im Team. Den hab ich mal als untauschbare Karte gezogen, er ist also sowieso unverkäuflich. Ich freute mich aber auf starke Upgrades des Flügelflitzers, denn sein Team – Leverkusen – spielte in der Europa League gegen Young Boys Bern. Pff… Young Boys Bern.

Auch Diaby flog raus, nachdem er in meinem Team landete

Machen wir es kurz: Auch Leverkusen flog raus und meine zweite RTTF-Karte war Upgrade-mäßig tot. Zwei Niederlagen, mit denen ich eigentlich nicht gerechnet habe. Und ich habe noch eine dritte Live-Karte.

Jovic What if
Aber mit Jovic wird alles anders laufen! Bestimmt!

Zum What-If-Event hab ich mir nämlich die neue Live-karte von Jovic gekrallt. Der kostete zwar 166.000 Münzen, aber Upgrades sind ihm sicher! Der kriegt nämlich ein Upgrade, wenn sein Team in den nächsten 5 Partien 6 Tore in der Bundesliga erzielt. Und die Frankfurter Eintracht ist nahezu unfehlbar, die haben ja eine starke Serie – dachte ich beim Kauf.

Doch was soll ich sagen: Am Freitagabend spielte Frankfurt, trotz der starken Serie bis dorthin, nur 1:2 gegen Werder Bremen. Ein Verein, der zuvor dreimal nicht gewonnen hatte und im Tabellenmittelfeld steht… das sieht nicht gut aus.

Vielleicht sollte ich einfach aufhören, auf teure Live-Karten zu hoffen. Die verhexe ich sowieso nur. Es gibt ja auch Alternativen. Beispielsweise diese starken Spieler unter 50.000 Münzen.

Dead by Daylight: Der neuste Killer steht drauf, wenn ihr ihm zuschaut

Der neuste Killer in Dead by Daylight ist ein verrückter K-Pop-Star, der genau weiß, dass ihr ihm bei seinen Morden zuschaut.

Obwohl Dead by Daylight gerade erst die größten Schnitzer des letzten Patches ausgebügelt hat, steht nun bereits der nächste PTR in den Startlöchern. Der neuste Killer ist dabei ziemlich ungewöhnlich und ein Fan-Liebling – es handelt sich dabei nämlich um einen K-Pop-Star, der „ein bisschen“ vom Weg abgekommen ist. Er ist der Star seiner Mörder-Show – und weiß ganz genau, dass ihr ihm dabei zuschaut und ihn und seine Musik vergöttert.

Was kann der Trickster? Der Trickster ist ein Multitalent, das vor allem im Messerwerfen geübt ist. Er beginnt die Partie mit mehreren Wurfmessern. Aktiviert er seine Fähigkeit, kann der Trickster Wurfmesser abfeuern. Zu Beginn nur langsam, doch mit jedem geworfenen Messer wird die Geschwindigkeit höher, bis ein ganzes Trommelfeuer aus Messer entfesselt wird. Während die Frequenz der geworfenen Messer zunimmt, verringert sich die Bewegungsgeschwindigkeit des Killers.

Überlebende, die von den Wurfmessern getroffen werden, haben eine Schnittwunde-Anzeige. Jeder Treffer füllt die Anzeige langsam und sobald sie ganz gefüllt ist, erleidet der Überlebende Schaden und fällt eine Gesundheitsstufe (von „Gesund“ auf „Verwundet“ oder von „Verwundet“ auf „Sterbend“).

Dead by Daylight Trickster Menu
Der Trickster setzt sich gerne in Szene – und seine Opfer gleich mit.

Werden Überlebende für einige Sekunden nicht mehr von Messern getroffen, dann nimmt die Schnittwunden-Anzeige wieder ab. Bereits verursachter Schaden verschwindet dabei jedoch nicht.

Die Wurfmesser können an Schränken wieder aufgeladen werden.

Zusätzlich dazu hat der Trickster noch eine Art „Ultimate-Fähigkeit“, nämlich „Main Event“. Wenn er genügend Überlebende mit Wurfmessern getroffen hat, kann er die Fähigkeit aktivieren. Während „Main Event“ aktiv ist, hat der Trickster unendlich viele Wurfmesser, die er mit extrem hoher Geschwindigkeit schleudert. Außerdem reduziert sich seine Bewegungsgeschwindigkeit beim Werfen nicht.

Ein bisschen Gameplay mit dem Trickster gibt’s hier beim YouTuber “not Otzdarva” zu sehen:

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Die neuen Perks vom Trickster

Wie alle Killer kommt auch der Trickster mit 3 eigenständigen Perks. Wie gewohnt kann er die Perks zu Beginn nur selbst benutzen, ihr könnt sie aber über das Blutnetz freischalten, damit auch andere Killer die Gelegenheit haben, seine Fähigkeiten zu lernen. Seine Perks sind:

Starstruck: Starstruck wird aktiviert, wenn ihr einen Überlebenden aufhebt. Überlebende innerhalb des Terror-Radius sind für 20 / 25 / 30 Sekunden von „Gefährdet“ betroffen (gehen mit einem Schlag zu Boden). Starstruck hat eine Abklingzeit von 90 Sekunden, beginnend, sobald der Überlebende nicht mehr getragen wird.

Hex: Crowd Control: Nachdem ein Überlebender hastig durch ein Fenster geklettert ist, blockiert der Entitus dieses Fenster für 10 / 12 / 14 Sekunden für den Überlebenden. Der Fluch bleibt bestehen, solange das dazugehörige Totem im Spiel bleibt.

No Way Out: Jedes Mal, wenn der Killer einen einzigartigen Überlebenden aufhängt, erhält er eine Marke. Nachdem der letzte Generator aktiviert wurde, blockiert der Entitus die Schalter für die Ausgangstore für 8 / 9 / 10 Sekunden pro verdienter Marke.

Dead by Daylight Trickster Lore 1
Der Trickster entlockt seinen Opfern Töne, die dann in seine Musik einfließen.

Die neuen Perks von Yun-Jin Lee

Auch die Überlebende Yun-Jin Lee kommt mit drei eigenen Perks daher, die sie später anderen Überlebenden beibringen kann. Das sind:

Fast Track: Wenn ein anderer Überlebender am Haken aufgehangen wird, erhältst du 1 / 2 / 3 Marken. Du verbrauchst alle Marken bei deinem nächsten großartigen Skill-Check an einem Generator. Der Generator erhält pro verbrauchter Marke 1 % zusätzlichen Fortschritt.

Smash Hit: Nachdem du den Killer mit der Palette betäubt hast, verfällst du für 3 Sekunden in einen Sprint mit 150 % der normalen Bewegungsgeschwindigkeit. Der Perk verursacht Erschöpfung für 60 / 50 / 40 Sekunden und kann während Erschöpfung nicht aktiviert werden.

Self-Preservation: Wann immer ein anderer Überlebender innerhalb von 12 Metern mit einem Standardangriff des Killers getroffen wird, aktiviert sich Self-Preservation. Deine Kratzspuren sind dann für 6 / 8 / 10 Sekunden verborgen.

Wann erscheint der Killer? Ein genaues Release-Datum für Patch 4.6.0 gibt es noch nicht. Im Regelfall dauert es aber 2-4 Wochen, nachdem der PTR online ist, bevor der Patch mit dem Killer veröffentlicht wird. Ihr könnt also mit Mitte bis Ende März rechnen.

Killer ist verrückter K-Pop-Star

Das ist die Story vom Trickster: Schon als kleiner Junge liebte Ji-Woon Hak es, Leute zu unterhalten. Recht früh entdeckte er ein Talent für das Messerwerfen und begeisterte damit Kunden im Restaurant seines Vaters. Der wiederum erkannte das Talent seines Sohnes und steckte all seinen Verdienst in die Ausbildung seines Sprösslings, um ihm Tanz- und Gesangsunterricht zu ermöglichen.

Innerhalb kurzer Zeit wurde Ji-Woon zu einem der Stars der neuen K-Pop-Band NO SPIN und suhlte sich im Glanz seiner Karriere. Über Jahre war die Band ein voller Erfolg. Doch nach und nach wurde der Geschmack des Erfolgs schaler, aufgeteilt auf alle 5 Bandmitglieder.

Dead by Daylight Trickster Lore 2
Ahnt da jemand, was da für Klänge in den Songs sind?

Das Schicksal war jedoch auf Ji-Woons Seite. Seine Bandmitglieder wurden bei einem ungeklärten Vorfall in der Tonkabine eingesperrt, nur Ji-Woon war auf der anderen Seite der Tür. Er hätte die Möglichkeit gehabt, sie zu retten – doch er sah es als Chance. Die verzweifelten Schreie seiner Bandmitglieder waren Musik in seinen Ohren. Er ließ seine Bandmitglieder verbrennen und sich als tragische Figur feiern, die versuchte, seine Freunde zu retten.

Nach einer gespielten Zeit der Trauer gab Ji-Woon sich den Solo-Namen „The Trickster“ und ging wieder auf Tour. Doch er hatte sich verändert. Während seiner Tour begang er immer wieder Morde und folterte seine Opfer, um ihnen Schreie und andere grausame Klänge zu entlocken, die er anschließend in seine Musik einwob. Immer wieder hinterließ er Hinweise für die Polizei, doch niemals flog er auf.

Cooles Detail: Die Schreie finden sich auch in seiner “Chase Music” eingewoben:

https://www.youtube.com/watch?v=LMFsUUhlfOM

Mit den Jahren wurde das Produktionsstudio unzufriedener mit Ji-Woon, weil die Einnahmen nachließen. Deshalb wollte man ihm das Recht entziehen, die Songs selbst zu entwickeln.

Ji-Woon organisierte eine letzte Show, um sein größtes Werk, sein „Magnum Opus“, aufzuführen. Alle Entscheidungsträger seiner Plattenfirma waren vor Ort – und alle wurden sie mit Gas vergiftet. Nur halb bei Bewusstsein erlebten sie die letzte Show des Tricksters und wurden dabei zu Instrumenten seiner Musik, während er sie einen nach dem anderen aufschlitzte, zerteilte und tötete.

Lediglich Yun-Jin Lee, die ihn vor Jahren entdeckt und zum Star gemacht hatte, blieb davon vorerst verschont. Zumindest lange genug, bis der merkwürdige Nebel in den Raum floss, der beide umhüllte und in das Reich des Entitus hinabzog.

Trickstar breaks the 4th wall. from r/deadbydaylight

Trickster weiß, dass wir DbD spielen: Besonders cool an der Story ist, dass impliziert wird, dass der Trickster genau weiß, dass ihm in der Welt des Entitus Leute dabei zuschauen – nämlich die Spieler. Das wird auch im Hauptmenü deutlich, wo der Trickster sich nach der „Kamera“ umschaut, um dann in diese zu zwinkern und quasi den Spieler wahrnimmt. Der Trickster durchbricht damit die „vierte Wand“ und ist sich dessen bewusst, was in Dead by Daylight geschieht – zumindest auf seine verdrehte Art und Weise.

Was haltet ihr vom neuen Killer „The Trickster“? Eine coole, abgefahrene Idee? Oder ist das nun doch einen Ticken „too much“?

Fußball-Profis aufgepasst: Jochen Schweizer lädt zum eFootball-Cup

Ihr seid absolute Vollprofis in FIFA 21 und wollt starke Preise abstauben? Oder ihr möchtet einfach mal eure Fähigkeiten in einem Turnier unter Beweis stellen? Dann könnte der eFootball Cup genau die richtige Gelegenheit für euch sein.

Beim eFootball-Cup handelt es sich um einen DACH-weiten Wettbewerb, der von Jochen Schweizer in Zusammenarbeit mit NGL.ONE und der GAMERS ACADEMY durchgeführt wird. Außerdem ist Hisense mit an Bord, um spannende Preise zu stellen – doch der Weg auf’s Treppchen ist nicht so leicht!

So läuft das Turnier:  Der Football eCup wird eure Fähigkeiten im 1vs1 auf der PlayStation 4 fordern. Um ins Turnier zu starten, müsst ihr euch in der Online-Qualifikation durchsetzen. Die Qualifikationsphase setzt sich dabei aus sechs Turnieren und sechs Duellen zusammen. Gespielt wird im 90er-Modus, ihr braucht euch also keine Sorgen um euer Team zu machen. 

Der Zeitplan sieht dabei folgendermaßen aus: 

  • Turnier 1: Dienstag, 09.03.2021 
  • Duell 1: Donnerstag, 11.03.2021 
  • Turnier 2: Dienstag, 16.03.2021 
  • Duell 2: Donnerstag, 18.03.2021 
  • Turnier 3: Dienstag, 23.03.2021 
  • Duell 3: Donnerstag, 25.03.2021 
  • Turnier 4: Dienstag, 30.03.2021 
  • Duell 4: Donnerstag, 01.04.2021 
  • Duell 5: Donnerstag, 08.04.2021 
  • Turnier 5: Dienstag, 13.04.2021 
  • Duell 6: Donnerstag, 15.04.2021 
  • Turnier 6: Dienstag, 20.04.2021

Aus dieser Online-Phase im März werden sich am Ende 12 Turnier-Finalisten sowie die Top 2 des Turnierrankings und 12 Duell-Finalisten sowie die Top 2 des Duellrankings ergeben. Diese Spieler rücken allesamt ins Finale vor, gemeinsam mit zwei Wildcard-Playern. Außerdem werden sich zwei weitere Besucher aus der eFootball-Szene der “Final32” anschließen.

Das Finale findet dann (vorbehaltlich der geltenden Covid-19-Regularien) live in der Jochen Schweizer Arena am 29.05.2021 statt. 

Meldet euch jetzt an und gewinnt tolle Preise!
https://www.youtube.com/watch?v=tHz0VP6cglY

Das könnt ihr gewinnen: ​Schon die Teilnahme am Cup kann sich lohnen. Sobald ihr an einem Match teilnehmt, werdet ihr mit einem Skillbook der GAMERS ACADEMY mit hilfreichen Tipps zu FIFA 21 belohnt. Außerdem bekommt ihr einen Gutschein für das Multipalyer-VR-Erlebnis “Hologate” in der Jochen Schweizer Arena.​

Richtig stark werden die Preise, wenn ihr es durch die Qualifikation schafft: Neben einem Platz im Finale gibt es einen Hisense-ULED TV im Wert von 1299€ für die Sieger der Qualifikationsturniere- und –duelle. Die Zweitplatzierten bekommen einen “Surf & Fly” Erlebnisgutschein in der Jochen Schweizer Arena. Und der Gesamtsieger des Turniers kann sich auf weitere Preise von Hisense freuen. 

Wenn ihr also nach einer echten Herausforderung für eure FIFA-Skills sucht, bekommt ihr hier die Möglichkeit, euer Können unter Beweis zu stellen. Und vielleicht kommt am Ende ja sogar eine Finalteilnahme dabei rum!

Worauf wartet ihr also noch? Meldet euch jetzt an!

Genervt von den vielen Cutscenes in Outriders? Darum sind sie im Spiel

Im Loot-Shooter Outriders erwarten euch an vielen Stellen Cutscenes. Da wird das Spiel plötzlich für ein Video unterbrochen. Für viel Spieler ergibt das Mancherorts keinen Sinn. Die Entwickler erklären, warum es sie gibt.

Das ist das Problem: Wer zwischen den verschiedenen Gebieten in Outriders wechselt, startet damit kleine Videos, die das Gameplay unterbrechen. Diese Cutscenes werden an vielen Orten getriggert. Beim Öffnen einer Tür, beim Hochklettern an einem Vorsprung, beim Sprung über eine Klippe. Immer läuft ein Video-Prozess ab. Der Bildschirm wird schwarz, das kurze Video startet, dann gibt es einen Übergang zurück ins Spiel.

Spieler fragen sich, warum es sie überhaupt gibt. Manche empfinden sie als überflüssig oder störend. Jetzt gibt es eine offizielle Erklärung von People Can Fly, den Entwicklern des Spiels.

Die Cutscenes sind wichtig fürs Koop-Game

So sieht das aus: Wer sich unter den Cutscenes nichts vorstellen kann, kann sie in dem folgenden Video sehen. Wesley Yin-Poole von Eurogamer veröffentlichte einen 22-Sekunden-Clip auf Twitter und sagt: “Ich bin mir nicht sicher, ob ich eine Cutscene für diesen Sprung brauchte, Outriders”.

Im Video sieht man den Spieler, wie er sich einer kaputten Brücke nähert. Statt direkt drüberzuspringen, wird das Gameplay von einer Cutscene unterbrochen. Die zeigt dann, wie der Spieler springt. Dann sieht man noch ein paar Sekunden einen schwarzen Bildschirm und erst dann geht’s wieder zurück ins Spiel.

https://twitter.com/wyp100/status/1366158015460687878

Solche kurzen Videos werden in Spielen oft genutzt, um Ladebildschirme zu schmücken. Und zum Teil ist das auch bei Outriders so.

Das sagen die Entwickler: Creative Director Bartek Kmita sprach mit Eurogamer über die Cutscenes. Er erklärt, dass man dieses System nutzt, um im Koop Spieler zusammenzuführen, wenn sie einen neuen Abschnitt betreten.

Ursprünglich nutzte Outriders ein System, das aus einem Fade-in und Fade-Out bestand. Doch die Tester des Spiels beschwerten sich darüber. Sie verstanden nicht, was passiert oder wohin sie gingen, wenn einer ihrer Mitspieler das Laden eines neuen Gebiets triggerte. Dadurch, dass ein kurzes Video gezeigt wird, will man sichergehen, dass jeder im Spiel versteht, wohin man als Gruppe geht.

“Ein gutes Beispiel ist das Öffnen der Tür”, sagt Kmita. “Das war nur, weil die Leute in Playtests sagten: ‘Oh, wo bin ich? Warum wurde ich teleportiert?’ Also mussten wir diese Zwischensequenzen haben.”

Doch auch im Solo-Spiel werden die Zwischensequenzen abgespielt. Selbst, wenn da keine Teilnehmer der Gruppe verwirrt werden können. Kmita erklärt, dass das mit dem Laden der Level zu tun hat.

“Das Streaming (das Laden, das im Hintergrund in unseren Leveln passiert) ist wirklich intensiv. Wir brauchten einfach diese Lösung, um alles zu streamen, um die nächsten Areale vorzubereiten.”

Die Entwickler von People Can Fly erklären, dass diese Zwischensequenzen abnehmen, je weiter man im Spiel voranschreitet. In Rift Town, das mit Quests, neuen Arealen und Zwischensequenzen gefüllt ist, sei das Problem deutlich zu spüren. Im späteren Spiel trete das seltener auf, doch sei immer noch vorhanden.

“Ich habe das Gefühl, dass wir bei Outriders vom Design her ziemlich viele interessante Lösungen haben. Diese ist nicht unbedingt so gut, wie wir erwartet haben! Ich glaube, es gibt ein paar, die wirklich gut funktionieren und auf die ich wirklich stolz bin.”

Wie findet ihr das mit den Zwischensequenzen in Outriders? Seid ihr davon genervt und wünscht euch eine andere Lösung, oder findet ihr es nach dieser Erklärung der Entwickler okay? Schreibt uns doch eure Erfahrungen und Meinungen davon hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Spielern aus.

Outriders könnt ihr gerade nur in der Demo spielen. Der volle Release erfolgt am 1. April 2021.

Valheim setzt auf Kampf und Entdeckung, aber Wikinger wollen lieber Beeren anbauen

In Valheim bereisen Spieler eine riesige Welt mit vielen Gefahren und Dingen, die es zu entdecken gilt. Eine große Zahl von Spielern wünscht sich nun aber etwas, das so gar nicht in das Bild passt: Sie wollen mehr Landwirtschaft.

Was fordern die Spieler? In einem riesigen Thread im subreddit von Valheim fordert ein Spieler, dass er Beeren und Pilze in seiner Basis anbauen kann (via reddit). Über 12.000 Upvotes und über 600 Kommentare kamen dabei im Laufe eines Tages zusammen, eine riesige Zustimmung (Stand: 03. März 2021).

Eigentlich geht es in Valheim darum, sich als mächtiger Krieger zu beweisen und starke Bosse zu töten, was wahnsinnig befriedigend ist. In unserem Guide findet ihr jeden Boss von Valheim und wie ihr ihn beschwört und besiegt.

Dabei müssen Spieler die Welt erkunden, um überhaupt neue Rezepte zu lernen – erst, wenn sie einen Gegenstand aufnehmen, lernen sie, was sie damit anstellen können. Kampf und Erkundung sind also Kern-Systeme. Allerdings sind auch Crafting, Häuserbau und Ackerbau Inhalte von Valheim.

Valheim Rübenfeld
Einige Feldfrüchte lassen sich schon anbauen, aber viele fehlen noch.

Aktuell ist es bereits möglich, verschiedene Pflanzen auf einem Feld anzubauen, etwa Karotten, Rüben oder Weizen. Landwirtschaft ist ein wichtiges System in Valheim und macht es etwa leichter, die beste Nahrung des Spiels herzustellen.

Bisher fehlt aber die Möglichkeit, Pilze und Beeren anzubauen. In einigen Kommentaren wollen Spieler noch mehr anbauen, etwa Disteln. Das fordern viele Spieler nun, weil gerade diese Zutaten selbst später im Spiel wichtig aber schwer zu finden sind.

Beeren und Pilze für besseres Essen und Met

Warum wollen die Spieler das? Himbeeren, Blaubeeren und Pilze sind wichtige Zutaten für Nahrung und Met. Pilze etwa werden für Karottensuppe gebraucht, die Beeren zu Marmelade verkocht. Beide Rezepte sind früh verfügbar und für das gesamte Midgame äußerst nützlich.

Dazu sind die Beeren Zutaten für einige Met-Varianten. Der Honigwein dient in Valheim als Buff-, Heil- und Ausdauer-Trank, je nach Zutaten. Mehr dazu verraten wir euch in unserem Guide: wie ihr Met fermentiert und was er bewirkt.

Valheim Kessel Met gesund
Für den normalen Heiltrank benötigt ihr Himbeeren und Blaubeeren.

Zudem sind Beeren und Pilze notwendig, um etwa Wildschweine zu zähmen und zu versorgen. Die pelzigen Schweine fressen nur das, was sie kennen und benötigen nach der Zähmung weiter Nahrung, um zu überleben. In unserem Guide erfahrt ihr alles zum Zähmen von Tieren in Valheim.

Das Problem an genau diesen Rohstoffen ist, dass man sie nur eher umständlich finden kann. Himbeeren gibt es ausschließlich im Grasland/Auenwald, Disteln und Blaubeeren wachsen nur im Dunkelwald. Rote Pilze findet ihr in beiden Gebieten, gelbe nur in feuchten Höhlen. Die Spieler wünschen sich, dass sie die Pflanzen einfach bei sich anbauen können.

Bekommen wir diese Möglichkeit? Möglicherweise ja. Das erste große Update von Valheim trägt den Namen „Hearth and Home“, also etwa Heim und Herd. Dieses soll sich auf den Bau- und Nahrungs-Aspekt von Valheim fokussieren.

Dazu kommt, dass NPCs bereits herausgefunden haben, wie es geht. In verlassenen Dörfern sind teilweise Beerenbüsche angebaut und in kleinen Farmen – die vermutlich einfach Toilettenhäuser sind – wachsen Pilze. Das Wissen um den Anbau existiert also in der Welt irgendwo.

Es gibt zwar noch keine konkreten Änderungen, aber einige der Kern-Inhalte sollen neue Bauteile für Häuser und Kochrezepte sein. Gut möglich, dass hier auch die Landwirtschaft ausgebaut wird. Sicher ist, dass auf jeden Fall mehr Bosse nach Valheim kommen – und auf die müssen sich Spieler ja irgendwie vorbereiten.

So verbessert ihr jetzt die Grafik von CoD Warzone auf PS5 und Xbox Series X

Call of Duty: Warzone brachte bisher kein Next-Gen-Upgrade und steht auf den Konsolen PS5 und Xbox Series X weiterhin nur als Last-Gen-Version zur Verfügung. Nun gibt es allerdings ein neues Paket mit hochauflösenden Texturen.

Worum geht es? Call of Duty: Warzone kam über ein halbes Jahr vor den Next-Gen-Konsolen PlayStation 5 und Xbox Series X auf den Markt und ist dementsprechend ein Last-Gen-Titel.

Viele große Spiele wie The Division 2, Black Ops Cold War oder FIFA 21 haben eine gesonderte Version für die neuen Konsolen gebracht – aber Warzone bleibt bisher ein reines Last-Gen-Game. Aktuell gibt es auch keine Hinweise oder Ankündigungen zu einer neuen, verbesserten Fassung.

Um trotzdem von der höheren Leistung der neuen Konsolen zu profitieren, bringt das Battle Royale Grafik-Features in die Last-Gen-Versionen ein – die sogenannten “High Resolution Texture Packs”. Kurz nach dem Start der Season 2 ging das 3. Paket online und MeinMMO zeigt euch, was es damit auf sich hat und wie ihr sie downloaden könnt.

Warzone: High-Resolution Texture-Packs für besser aufgelöste Modelle

Was bringen die Pakete? Insgesamt gibt es 3 Pakete, mit denen ihr euch höher aufgelöste Texturen für Modern Warfare und Warzone organisieren könnt. Auf der PlayStation haben die Pakete eine Datengröße von:

  • 1. Paket – 25.06 GB
  • 2. Paket – 10,49 GB
  • 3. Paket – 8,36 GB

Mit den Paketen erhöht ihr die Auflösung von einigen Elemente im Spiel. Im Beschreibungstext der Pakete steht dazu: “Dieses Paket unterstützt detailreichere Texturen für Waffen und Operator in Modern Warfare und Warzone”. Allerdings ist nicht ganz klar, welche Texturen durch die jeweiligen Pakete aufpoliert werden.

Zusätzlich zu den Waffen und Operator erhalten durch den Download wohl die Elemente auf den Maps von CoD MW und Warzone schärfere Texturen (via Twitter). Das zeigen zumindest die Erfahrung einiger Spieler. Ein YouTube-Video zeigt einige der kleinen aber feinen Unterschiede:

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Wie installierte ich die Pakete? Bisher bekamt ihr immer eine Ingame-Meldung beim Start des Spiels kurz nach dem Release eines Paketes. Das gilt auch für das Paket 3. Hier könnt ihr direkt den Download starten.

Habt ihr das Fenster weggeklickt oder wollt die Spielinhalte organisieren, müsst ihr zum Menüpunkt “Spielinstallationen”:

  • Startet das Spiel
  • In dem Auswahlbildschirm mit Cold War, Warzone und CoD MW geht ihr in die Spieleinstellungen
  • Wählt den Tab “Allgemein”
  • Scrollt ganz runter – über den Credits sind die “Spielinstallationen”
  • Im nächsten Menü könnt ihr euch die gewünschten Spiel-Inhalte herunterladen
cod warzone spielinstallationen im menü

Fragen und Antworten zu den Textur-Paketen

Was mache ich bei Fehlermeldungen? Es gibt Berichte, dass Spieler beim Download Fehlermeldungen erhalten wie zum Beispiel: “Laden sie erst das Paket 2 herunter, bevor sie Paket 3 laden”. Das scheint wohl ein Fehler zu sein.

Habt ihr Probleme mit dem Download, versucht ein Neustart des Spiels und wenn das nicht klappt, startet auch eure Konsole einmal neu. Sollte das Problem weiter auftreten, entfernt alle hochauflösenden Pakete und ladet sie in der korrekten Reihenfolge herunter – Erst Paket 1, dann Paket 2 und zum Schluss das 3. Paket.

Was ist mit der Framerate? 120 FPS stehen weiterhin nur auf der Xbox Series X zur Verfügung. Die Texture-Pakete ändern nur die Auflösung der Grafik-Modelle im Spiel, haben aber keine direkte Auswirkung auf eure Framerate.

Denkt an euren Speicherplatz: Durch die Downloads vergrößern sich die Spieldateien von Warzone. Wollt ihr Cold War, CoD MW und Warzone gleichzeitig auf der Platte haben, reichen 500 GB nach Aussage der Entwickler mittlerweile nicht mehr aus.

Da die Packs auch auf der PS4 Pro funktionieren und viele Modelle nur mit einer internen 500GB-Festplatte unterwegs sind, müsst ihr auf die besseren Texturen verzichten, da die drei CoDs dann nicht mehr zusammen auf euren Speicher passen.

10 Monate verteidigt Destiny 2 eine verhasste Idee eisern – Rudert nun ganz leise zurück

Bei Destiny 2 dreht sich die Diskussion seit 10 Monaten um ein hoch umstrittenes Feature: Das „Sunsetting“, den Waffenruhestand. Fans liefen lang dagegen Sturm, doch Bungie stand eisern zu seiner Idee. Jetzt, still und leise, ziehen sie das Feature zurück, verkaufen es aber anders. MeinMMO-Autor Schuhmann sagt: Das lief ganz seltsam.

Um dieses Feature geht es: Die Idee heißt „Sunsetting“ – das Wort kommt aus alten Western. Wenn der Held nach getaner Arbeit in den wohlverdienten Ruhestand reitet, dem Sonnenuntergang entgegen.

Die Idee war, dass legendäre Waffen und Rüstungen in Destiny 2 nach einer gewissen Zeit ihre Schuldigkeit getan hatten und ausgetauscht werden sollten: Die Waffen konnten nur eine Zeit lang bis auf das jeweilige maximale Power-Level aufgewertet werden, dann ging es für die Waffen und Rüstungen aber nicht mehr weiter. Das maximale Power-Level steigt in Destiny 2 ungefähr alle 3-4 Monate an.

Die Spieler sollten sie „in den Ruhestand schicken“ und neue Waffen und Rüstungen sammeln, die sie dann ins Endgame begleiten würden. Das sollte mit “Beyond Light” losgehen, der großen 2020er-Erweiterung.

Max-Power-Cap-Infusion-Ruhestand-Destiny-2
Höher als 1060 kommt diese Waffe beispielsweise nicht mehr.

Waffen und Rüstungen mit Verfalls-Datum

Deshalb fanden Spieler das furchtbar: Die Ankündigung kam früh: Bereits im Mai 2020 gab Bungie den Plan bekannt, der erst ein halbes Jahr später ins Spiel kommen würde.

Aber sofort gab es einen gewaltigen Widerstand bei den Hütern gegen die Idee. In dem 1. Artikel zum Sunsettig gab es hier auf MeinMMO 219 Kommentare der Fans, die meisten davon verärgert.

Wir zitieren exemplarisch einen Kommentar von damals:

Destiny 2 hat bei mir auch ein Verfallsdatum. Das endet mit dem Zeitpunkt, zu dem ich meine Einsiedelerspinne und Gipfel nicht mehr nutzen kann. Ich hasse PVP wie die Pest und ich hab eine Menge geschwitzt und geflucht, bis ich beide endlich hatte. Und bald sind beide auf ein Mal wertlos.

doc.toa auf MeinMMO

Das war kein wirklich rationaler Ärger, sondern dahinter steckte: „Ich arbeite hier an meinem perfekten Setup, such mir die beste Waffe und Rüstung, grinde dafür wochenlang oder noch länger – und dann kommt Bungie und nimmt mir das einfach weg, was ich mir im Schweiße meines Angesicht verdient habe, indem ich Aliens das Gesicht wegbrutzel.“

Ein halbes Jahr lang war bei den Spielern das Gefühl da: Alle Waffen und Rüstungen, die ich gerade sammel und mag, sind nur auf Zeit da und spielen später keine Rolle mehr, wenn ich sie brauche. Das fühlte sich einfach nicht gut an.

Es wurde eigentlich ständig gegen diese Änderung geschossen: Nichts in Destiny 2 ärgerte die Spieler mehr.

Bungie weiß es besser

So wurde die Idee verteidigt: Bungie blieb eisenhart. Wie die Gischt an Felsen brandete die Kritik der Hüter auf Bungie, die sich keinen Fußbreit rührten.

Die Argumentation war: Die Spieler würden sich völlig zu Unrecht verrückt machen. Waffenruhestand sei gar nicht so schlimm, das Power-Level sei ohnehin nur für Endgame-Aktivitäten relevant, sonst könnten die Leute die Waffen ja weiterspielen.

Ein großer Destiny-Experte, SC_Slayerage, sagte: Man müsse Ausrüstungsgegenstände immer wieder aus Destiny 2 rausnehmen, um Platz für neue aufregende Waffen und Rüstungen zu bieten. Man solle Bungie vertrauen, die könnten das schon. Die hätten auch in der Vergangenheit immer wieder gute Items geliefert.

Es war einmal mehr das Gefühl da: Bungie denkt, sie wissen als einzige, was für ihr Spiel gut ist, haben mit dem Shitstorm schon gerechnet und sitzen den jetzt aus. Doch langfristig würden die Spieler schon sehen, dass Bungie hier im Recht ist.

Destiny 2: Ein Loot-Shooter ohne Loot

So war es dann wirklich: Als im November 2020 der Waffenruhestand in Destiny 2 ankam, bestätigten sich alle Befürchtungen der Hüter und es wurde sogar noch schlimmer, als gedacht.

Denn zwar rotierten viele Waffen aus dem Fundus der wirklich starken Items raus, doch Bungie hatte in „Beyond Light“ kaum Ersatz geliefert: Destiny 2 litt unter einem nun viel zu kleinen Pool an Waffen.

  • Bungie hatte die Befürchtung: Ohne Waffenruehstand wäre der Pool an Items viel zu groß
  • in der Realität war er nun aber viel zu klein

Die Spieler lästerten: Destiny 2 sei ein Loot-Shooter ohne Loot.

Mehr zum Thema
Destiny 2: Spieler spüren jetzt, wie schmerzhaft der Waffenruhestand wirklich ist
von Philipp Hansen

Bungie gab sich dann einsichtig und versprach, über das Thema nachzudenken und noch mal zu reflektieren. Konkrete Ansagen gab es aber nicht. Es sah im November 2020 noch so aus, als hielten die an ihrer Idee weiterhin fest.

Bungie: “Am Ziel vorbeigeschossen”

Das ist jetzt die Änderung: In einem butterweichen Blog-Post hat der neue starke Mann bei Bungie, Joe Blackburn, die Änderung jetzt de facto zurückgezogen, ohne aber so richtig darauf einzugehen, dass die Idee von Beginn an zum Scheitern verurteilt war und die Fans es ihnen 10 Monate lang haarklein vorgebetet hatten.

Blackburn sagt lediglich: „Man habe da am Ziel vorbeigeschossen.“

Jetzt heißt es: „Das System habe dafür gesorgt, dass sich Belohnungen so anfühlten, als hätten sie ein Verfalls-Datum“: Genau das hatten ihnen Spieler schon knapp 10 Monate lang und breit erklärt – und das in einer Lautstärke, die unmöglich zu überhören war.

Daher will Bungie jetzt, wenn es weitergeht, die Waffen wieder ohne „Verfalls-Datum“ in Destiny 2 lassen. Die Waffen, die von Sunsetting bereits betroffen sind, bleiben davon aber weiter betroffen.

Joe-Black-Burn-Destiny
Das ist Joe BLackburn, der neue starke Mann bei Bungie.

Das steckt dahinter: Das ist seltsam gelaufen. Bungie hat bekommen, was sie wollten: Der Loot-Pool ist jetzt dünner. Das wollten sie erreichen.

Aber der Preis dafür sind verärgerte Fans, die sich so fühlen, als höre ihnen Bungie einfach nie zu, sondern weiß es immer besser – auch wenn sie sich ständig irren.

Bungie gibt jetzt mit genau den Argumenten nach, die Destiny-2-Fans ihnen 10 Monate lang entgegenbrüllten. Das weckt einmal mehr den Eindruck, dass Bungie stur ist und immer wieder betont, wie sehr sie auf die Community hören, aber dann doch ihre eigenen Pläne durchziehen, egal wie viel Gegenwind sie kriegen.

Jetzt rudern sie zurück, wo der Schaden schon angerichtet ist.

Einzigartiges Problem von Bungie

Was ist das eigentliche Problem? In vielen MMORPGs wie WoW „verfallen“ Waffen: Spieler sammeln im Laufe einer Erweiterung die besten Items und wenn die nächste Erweiterung kommt, bleiben diese Items zurück und man ersetzt sie durch neue, bessere Waffen, die dann noch 10% bis 20% bessere Werte haben und mehr Schaden anrichten. Bei WoW ist das kein Problem, weil die Waffen im Prinzip nur Träger von bestimmten Werten sind –  kaum wer ist da wirklich emotional an seinen Bogen oder seinen Zauberstab gebunden.

In Destiny 2 fühlt sich jede Waffe durch Gameplay-Mechaniken etwas anders an: Der Rückstoß, die Feuerfrequenz, das Zielfernrohr, der Sound – jede Waffe ist hier irgendwie eigen. Deshalb ist das Thema bei Destiny 2 so heikel und auch einzigartig.

Bungie will kein Spiel haben, in dem Spieler die Wahl zwischen 200 Waffen haben und in der nächsten Erweiterung die Zahl dann auf 250 wächst. Denn das ist ein Balacning-Albtraum. Aber die Spieler wollen das so, die möchten mit jeder Erweiterung „noch coolere und spannendere Waffen“, die es sich wieder zu grinden lohnt.

Destiny Gjallarhorn
Ikonische Waffe aus Destiny – pulverisierte Bosse in Sekunden.

Wenn Bungie aber immer „coolere und stärkere Waffen“ liefern, hat man einen “Power Creep”, bei dem am Ende Hüter mit Waffen wie der Gjallarhorn rumlaufen, die jeden Boss in Sekunden pulverisiert. Dann sind Gameplay-Mechaniken der Bosse völlig egal, wenn eh jeder Boss tot ist, bevor er seinen geheimen Power-Angriff starten kann. So einen Zustand gab es in Destiny 2 immer wieder.

Bungie muss für dieses einzigartige Problem von Destiny 2 eine Lösung finden und will sich jetzt offenbar dafür auch viel Zeit lassen. Wichtig ist aber, dass man die Spieler beteiligt und nicht an einer Idee festhält, die von Beginn an für einen Volksaufstand sorgt, nur um sie erst ewig zu verteidigen und sie dann still und leise zu kassieren.

Destiny 2 spricht über die Zukunft: 9 wichtige Änderungen für 2021

WoW: Wann kommt Patch 9.1 Ketten der Herrschaft?

In WoW warten viele Spieler auf den großen Patch 9.1, Ketten der Herrschaft. Der soll viele neue Inhalte bringen – aber wann kommt er?

Langsam aber sicher sind die Start-Inhalte von WoW: Shadowlands abgeschlossen. Die Pakt-Kampagnen haben schon längst ein Ende gefunden und in der kommenden Woche haben auch die meisten Spieler Ruhm-Stufe 40 erreicht und damit das aktuelle Maximum. So manch einer schielt deswegen schon hungrig auf neuen Content.

Der kommt aber nicht mit dem Patch 9.0.5, sondern erst mit dem Update 9.1 Das wurde auf der BlizzConline vorgestellt – wird aber wohl noch eine ganze Weile auf sich warten lassen. Wir wagen eine Prognose, wann der Patch erscheinen dürfte und tragen zusammen, was bereits bekannt ist.

Erstmal muss Patch 9.05 erscheinen: Bevor Patch 9.1 Ketten der Herrschaft überhaupt getestet werden kann, müssen erstmal die Arbeiten an Patch 9.0.5 abgeschlossen werden. Das dürfte zwar in den nächsten Wochen der Fall sein, denn Update 9.0.5 hat bereits einen „Release Candidate“ – aber bisher sind die Server noch online.

Erst wenn Patch 9.0.5 vollkommen „fertig“ ist, dann kann auch Patch 9.1 auf die Testserver aufgespielt werden.

Was muss alles getestet werden? Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Umfang von Patch 9.1 Der bringt nämlich insgesamt 18 neue Bosse, die alle auf Herz und Nieren getestet werden wollen. 8 dieser Bosse warten im neuen Mega-Dungeon Tazavesh und sind für kleine Gruppen gedacht, lediglich auf der Schwierigkeitsstufe Mythisch.

Anders sieht das jedoch beim Raid „Sanktum der Herrschaft“ aus. Dort sind es wieder satte 10 Bosse, die umfangreich getestet werden müssen. Und das nicht nur auf einer Schwierigkeit, sondern gleich auf vier verschiedenen. Immerhin gibt es neben dem normalen Modus auch noch den LFR, die heroische und die mythische Variante. Auch wenn die mythischen Bosse oft nur in Auszügen oder gar nicht getestet werden, muss das Tuning für die 10 Bosse auf allen Schwierigkeitsstufen grob stimmen.

WoW Patch 91 Sanctum of Domination Raid
Das Sanctum der Herrschaft muss ausgiebig getestet werden. Das braucht Zeit.

Für gewöhnlich werden Tests immer punktuell und auf einzelne Bosse gerichtet vorgenommen und gehen meistens über 2-3 Tage. Für alle Bosse sollte man also schonmal mindestens einen Monat Testzeit auf dem PTR planen – vermutlich eher mehr.

Das ist aber noch lange nicht alles. Patch 9.1 will auch alte Systeme weiter ausbauen. Alle Seelenbande bekommen neue Reihen mit Fähigkeiten und das Ruhm-System soll um satte 40 Stufen ausgebaut werden.

Außerdem wird Fliegen als Features freigeschaltet und damit müssen sämtliche Gebiete der Schattenlande erstmal mit Flugreittieren erkundet und auf Probleme überprüft werden.

All das lässt darauf schließen, dass der nächste Patch wohl mindestens 6 bis 8 Wochen auf dem PTR sein wird und viele Inhalte mehrere Versionen durchlaufen.

Patch 9.1 – Alles, was wir zum Termin wissen

Wann erscheint Patch 9.1 Ketten der Herrschaft? Wenn man all diese Faktoren zusammenzieht, kann man sich schon grob ausrechnen, wann der Patch erscheint. Dann ist ein realistischer Release-Termin wohl frühestens Ende Mai, vermutlich aber eher im Juni.

Beachtet hierbei jedoch, dass es noch keine feste Aussage von Blizzard zu dem Thema gibt. Sobald es einen offiziellen Release-Termin für Patch 9.1 gibt, werden wir darüber berichten und diesen Artikel aktualisieren.

Könnt ihr die Wartezeit bis zum Patch 9.1 gut überbrücken? Oder langweilt ihr euch bereits in WoW?

Warum Patch 9.1 trotz aller Kritik recht gut aussieht, erklärt Cortyn von MeinMMO hier.

YouTuber baut das „ultimative Gaming-Bett“ aus IKEA-Möbeln – So könnt ihr das auch

Wollt ihr aus dem Bett heraus zocken und andere wichtige Dinge erledigen? Linus Sebastian von Linus Tech Tips findet diese Idee super und hat jetzt ein Gaming-Bett gebaut. Dabei hat er nur Möbel des Möbelgiganten IKEA verwendet.

Worum geht’s? Aus einem Gaming-Bett heraus alle wichtigen Dinge machen und PC, Konsole und Zubehör direkt in Reichweite haben? Eine japanische Firma namens Bauhütte hatte Mitte 2020 ein Gaming-Bett vorgestellt, dass für viele Gamer sicher ein Traum ist.

Dieses Bett hatte auch Linus Sebastian von Linus Tech Tips entdeckt und wollte es bestellen. Als er vom japanischen Hersteller nichts gehört hatte, beschloss er selbst so ein Bett zu bauen. In seinem Video stellt er sein „ultimatives Gaming-Bett“ vor. Dabei verwendet er fast ausschließlich IKEA-Möbel.

Wer ist Linus? Linus Sebastian ist Chef von Linus Tech Tips, einem der bekanntesten Tech-Kanäle auf YouTube. Linus hatte den Kanal 2008 gegründet und kommt mittlerweile auf rund 13 Millionen Abonnenten (Stand: 22. Februar 2021).

Linus Tech Tips baut Gaming Bett nur aus IKEA-Möbeln

Welche Möbel verwendet er? Für sein ultimatives Gaming-Bett verwendet er folgende Möbel von IKEA und veröffentlichte eine Liste in seinem Forum. Falls möglich schreiben wir euch die Euro-Preise dazu:

  • Brunkrissla (12,99 € )
  • Myskgräs (nicht bei IKEA Deutschland verfügbar)
  • Rosenkärm (14,99 € )
  • Vesken (9,00 € )
  • Ullvide (14,99 €)
  • Lörby (9,99 € )
  • Setskog (24,99 € )
  • Minnesund (nicht bei IKEA Deutschland verfügbar)
  • Flekke (199,00 € )

Wie kompliziert ist der Aufbau? Ihr müsst vor allem ein Tagesbett (Flekke) und mehrere Beistelltische aufzubauen. Der Aufwand hält sich also in Grenzen. Anschließend hat Linus ein paar Details vorgenommen:

  • In einem weiteren Schritt wurden an die Rücklehne des Betts zwei Surround-Lautsprecher des Herstellers VIZIO montiert und die entsprechende Soundbar unter dem Fernseher platziert. Dabei handelt es sich um einen 65-Zoll-Fernseher von VIZIO.
  • Auf der rechten Seite befindet sich ein Schwenkarm, an welchem er ein Tablet befestigt hat.
  • Auf einem Beistelltisch hat er außerdem eine Kaffeemaschine gestellt, um sich schnell warme Mahlzeiten machen
  • In den Schubladen des Betts hat er jede Menge Snacks, Getränke und Fertigmahlzeiten gepackt.
  • Zum Zocken am PC hat er sich sein ROCCAT SOVA Gaming-Lapboard mitgebracht. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Tastatur und Tisch.

So sieht das Bett aus: In seinem YouTube-Video stellt Linus das finale Ergebnis vor. Wir haben das (englische) Video hier für euch eingebettet.

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Bald gibt es “richtige” Gaming-Möbel von IKEA

Linus Sebastian hat also jede Menge Möbel zu seinem “ultimativen” Bett kombiniert. Doch IKEA hatte bereits erklärt, dass man sich mit ASUS zusammentun will, um richtige Gaming-Möbel für IKEA zu entwickeln. Dazu gehört übrigens auch eine schicke Gaming-Hand, die euch beim Zocken unterstützen möchte.

Nils Raettig von der GameStar hat sich die neu vorgestellten Gaming-Möbel von IKEA angesehen und ist alles andere als überzeugt. Für Raettig verdienen diese Möbel das Attribut “Gaming” nicht wirklich. Was ihn nicht überzeugt, könnt ihr in seiner Kolummne bei der GameStar nachlesen.

Neues MMORPG wurde 2,5 Jahre entwickelt, ist bereits nach 4 Monaten tot

Naïca Online war als Free2Play-MMORPG für Oldschool- und Pixel-Art-Fans gedacht. Ende 2020 startete eine Beta, doch jetzt wurde die Einstellung des Spiels bekannt gegeben.

Was ist passiert? Naïca Online startete am 10. November in eine Beta für PC und Android und etwas später auch für iOS. Doch den vollen Release wird das Spiel nicht erleben.

Denn die Entwickler teilten im Discord mit, dass die Arbeiten an dem 2D-MMORPG eingestellt werden. Zudem muss ein großer Teil des Teams das Studio verlassen. Anstelle von 8 Mitarbeitern wird es zukünftig nur noch 2 Personen geben, die das Studio betreuen.

Die beiden werden jedoch nicht an dem MMORPG arbeiten, sondern an einem neuen Projekt zu Naïca. Was das genau wird, soll später erklärt werden.

Naica Online Einstellung Discord
Die offizielle Meldung zur Einstellung von Naïca Online aus dem Discord.

Woran ist es gescheitert? Wie die Entwickler verrieten, war Naïca ihr erstes Projekt überhaupt. Doch schon beim Beta-Start gab es etliche Probleme. Das Spiel hatte einige Bugs und mit neuen Updates, die einige Fehler behoben haben, sollen oftmals neue Fehler implementiert worden sein.

Am Ende soll Naïca Online für die Firma einfach nicht rentabel gewesen sein, weswegen die Arbeit nicht fortgesetzt wird. Die Entwickler saßen nach eigener Aussage rund 2,5 Jahre an der Entwicklung, bevor die Beta startete.

Sind 2,5 Jahre Entwicklung lang für ein MMORPG? Die großen Indie-MMORPGs wie Pantheon, Camelot Unchainend oder Ashes of Creation befinden sich alle schon seit über 5 Jahren in der Entwicklung und ein Release ist noch nicht in Sicht.

Im Vergleich dazu wirken die 2,5 Jahre von Naïca eher kurz. Doch durch den Pixel-Look und die 2D-Welt fallen einige aufwendige Aspekte in der Entwicklung weg. Das erfolgreiche Tibia Online, das 2021 gerade boomt, wurde in einem vergleichbaren Zeitraum entwickelt.

Naïca erinnerte Spieler an alte Hits wie Tibia Online

Was ist Naïca überhaupt? Das MMORPG versetzt euch in eine bunte Fantasywelt, in der Tierwesen mit Menschen koexistieren. Ihr entscheidet euch für eines von fünf Völkern und beginnt euer Abenteuer im Cerulean Forest, der zwar wunderschön aussieht, aber voller Gefahren steckt.

  • Es gibt keine festen Klassen, ihr bestimmt euren Spielstil anhand von Skill-Bäumen (Schwert, Magie, Bogen)
  • Ihr könnt mit anderen Spielern Dungeons erkunden
  • Euch erwarten Bossmonster in der offenen Welt
  • Ihr könnt euch im PvP mit anderen Spielern messen
  • Es gibt zwei Götter, für die ihr Ruf sammeln könnt. Dabei könnt ihr euch für einen Gott entscheiden oder beide gleichzeitig verbessern. Das soll Einfluss auf eure Charakterentwicklung nehmen.

Optisch erinnert das Spiel an Titel wie das MMORPG Dragon Eye aus der 16-Bit-Ära des SNES und Oldschool-MMORPGs wie Tibia oder RuneScape.

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Wann wird das Spiel eingestellt? Aktuell heißt es, dass Naïca vorerst mit dem aktuellen Stand an Updates weiterlaufen soll. Wer das Spiel ausprobieren möchte, sollte sich dennoch beeilen. Eine Garantie für eine lange Laufzeit gibt es nicht.

Habt ihr euch Naïca angesehen? Oder schreckte euch der Grafik-Stil ab?

Auch wenn die Einstellung eines weiteren MMORPGs eine schlechte Nachricht ist, so gibt es doch einige positive Nachrichten für Fans des Genres im Jahr 2021:

11 Gründe, warum sich MMORPG-Fans auf 2021 freuen können

Pokémon GO kündigt Event mit Shiny Nasgnet an – Bringt euch 4 seltene Pokémon

In Pokémon GO startet bald das Event “Suche nach Legenden”. Dieses Event bringt erstmalig Shiny Nasgnet ins Spiel, aber auch andere seltene Shinys haben dort ihren Auftritt.

Wann läuft das Event? Los geht es am 9. März um 10:00 Uhr. Das Event läuft bis zum 14. März um 20:00 Uhr Ortszeit. Ihr habt also nicht mal eine Woche, um das Event auszunutzen.

Im Event geht es um zahlreiche Gestein-Pokémon. Aber auch Monster, die man sonst nicht so oft in der Wildnis antrifft, tauchen auf.

Alle Infos zum Event “Suche nach Legenden”

Das sind die Boni: Wir geben euch hier eine Übersicht über alle Boni des Events. Vor allem Raids, Eier und Spawns werden davon beeinflusst:

  • In der Wildnis erscheinen folgende Pokémon: Digda, Kleinstein, Magnetilo, Nasgnet, Stollunior, Puppance, Kiesling und Rotomurf
  • Shiny Nasgnet erscheint erstmalig im Spiel
  • Der Rauch lockt folgende Monster an: Alola-Digda, Alola-Kleinstein, Magnetilo, Nasgnet, Stollunior, Stollrak, Tanhel, Kiesling und Rotomurf
  • In 5-km-Eiern findet ihr diese Pokémon: Magnetilo, Nasgnet, Stollunior, Puppance, Tanhel und Rotomurf
  • In Raids erscheinen folgende Monster: Alola-Digda, Nasgnet, Kiesling, Rotomurf, Kastadur, Klikk, Alola-Georok, Magneton, Panzaeron und Metang
  • Es gibt besondere Quests und eine befristete Forschung, die sich unter anderem um Nasgnet drehen
Shiny Nasgnet Pokemon GO

Diese Pokémon sind interessant: Natürlich ist die Jagd nach Shiny Nasgnet spannend. Dieses Pokémon solltet ihr euch also auf alle Fälle merken.

Ansonsten findet ihr in der Wildnis noch Puppance, Kiesling und Rotomurf. Das sind alles Pokémon, die sonst eher selten in der Wildnis erscheinen. Kiesling und Puppance können sogar Shiny sein, während die Entwicklung von Rotomurf zu den besten Boden-Angreifern im Spiel gehört.

In Raids werdet ihr zudem noch Kastadur antreffen. Das ist besonders spannend, denn die Shiny-Form davon wurde durch ein regionales Event eingeführt und ist seitdem nie wieder vermehrt angetroffen worden. Nun könnt ihr euer Glück in Raids versuchen.

Das ist die Geschichte von Nasgnet: Dieses Monster wird auch das “Kompass-Pokémon” genannt. Genau deshalb passt es auch zum Event “Suche nach Legenden”, denn eine Suche funktioniert mit einem Kompass am besten.

Der Kompass von Nasgnet funktioniert durch seine Nase. Die Nase ist nämlich immer in Richtung Norden ausgerichtet, sodass man daran die Himmelsrichtungen erkennen kann.

Lohnt sich das Event? Durchaus! Die Spawns sind interessant und unterscheiden sich deutlich von den Spawns, die ansonsten in der Wildnis auftauchen. Dazu gibt es noch ein neues Shiny, was jedermann jagen sollte.

Was passiert sonst im Spiel? Während des Events werdet ihr in den legendären Raids die Inkarnationsformen von Boreos und Voltolos antreffen.

Außerdem wird es noch Raid- und Rampenlichtstunden geben. Dazu ist der März noch voll von anderen Events. Damit ihr den Durchblick nicht verliert, geben wir euch hier die Übersicht:

Alle Events im März 2021 in Pokémon GO findet ihr hier.

Destiny 2 spricht über die Zukunft: 9 wichtige Änderungen für 2021

Bungie hat seine Pläne für Destiny 2 im Jahr 2021 gezeigt. Es geht um Balance, die Zukunft der Franchise, Crossplay und sogar PvP.

So gesprächig ist Bungie: Am Abend des 25. Februar 2021 hat Destiny 2 für ordentlichen Wirbel gesorgt. Der neue starke Man bei Bungie, Joe Blackburn, veröffentlichte einen langen Post, der sich mit der Zukunft von Destiny 2 beschäftigt.

Darin legt der Assistant Game Director die Pläne des Studios für 2021 offen und erzählt sogar einige Details darüber hinaus.

Im Prinzip hat Bungie 8 gute und eine schlechte Nachricht für euch. Destiny-Experten wie Fallout Plays titeln sogar bei ihren Analysen “Bungie hat gerade Destiny 2 gerettet” (via YouTube).

MeinMMO geht auf die 9 wichtigsten Aspekte kurz ein und sagt, wann ihr mit den Änderungen zu rechnen habt.

Joe-Black-Burn-Destiny
Joe Blackburn hat den Staffelstab von Luke Smith erhalten, der schrieb sonst die langen “State of The Game”-Posts

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1. Die Hexenjagd kommt nicht mehr 2021

Zuerst der Wermutstropfen: 2020 startete Destiny 2 mit der Erweiterung Beyond Light (jenseits des Lichts) eine Trilogie von jährlichen DLCs. Im Herbst 2021 sollte dann Witch Queen (die Hexenkönigin) kommen, bevor Lightfall die Story beenden sollte. Das ist nicht mehr aktuell.

Witch Queen ist nun auf Anfang 2022 datiert. Mehr zur großen Erweiterung, auf die alle Seasons von Jahr 4 derzeit hinsteuern, erfahren wir von Bungie im Sommer dieses Jahres.

Welche 3 Gründe Bungie für die Verschiebung nennt, könnt ihr hier im Detail auf MeinMMO nachlesen: Destiny 2 verschiebt nächste große Erweiterung – Verspricht bis dahin mehr Inhalte

Bereits Beyond Light wurde vom September, dem klassischen Destiny-Erweiterungs-Monat, auf November verschoben. Ob man so der Konkurrenz wie Call of Duty und den ganzen Releases zum Jahresende aus dem Weg gehen möchte? Anderseits sicher auch finanziell ein Wagnis, bedenkt man das lukrative Vorweihnachtsgeschäft.

2. Destiny 2 ist noch lange nicht zu Ende erzählt

Deswegen hat die “Saga” erst begonnen: Während der fortlaufenden Entwicklung von Witch Queen ist Bungie klar geworden, dass sie nicht bei der geplanten Trilogie bleiben können.

  • Ursprünglich sollte ja im Herbst die Hexenkönigin Savathûn, Schwester von Obermacker Oryx auf den Plan treten und dann ein Jahr später der große Showdown zwischen Licht und Dunkelheit folgen.
  • Bungie entschloss sich nun, das eine weitere Erweiterung nach Lightfall vonnöten sei. Der Name und das Thema sind derzeit aber völlig unbekannt.
  • Das vierte Kapitel soll dann die Saga um Licht und Dunkelheit abschließen. Damit ist Destiny aber noch nicht am Ende. Blackburn spricht davon, dass dies erst die erste Saga war.
  • Das Action-MMO soll sich zu einer immer stärker verzahnten Welt entwickeln, mit einer stets fortlaufenden Handlung. Übrigens soll auch Ikora Rey bald wieder eine aktivere Rolle einnehmen, und nicht nur im Turm rumstehen.
Destiny-Oryx
Wer aus Oryx’ Sippe wohl noch einen Auftritt hat?

Zu den weitreichenden Plänen passt auch, dass Bungie kürzlich über massive Expansion sprach. So kommt ein Standort in Europa dazu, die alten Chefs haben neue Projekte und die Größe des Hauptquartiers nahe Seattle wird nahezu verdoppelt – auf die Größe von 29 Fußballfeldern (208.000 m²).

3. Seasons sollen einsteigerfreundlicher werden

Das ändert sich am Level-Grind: Mit jeder neuen Season steigt das maximale Powerlevel nur noch um 10 Stufen. Das heißt für euch, dass ihr dann nach Season 13 im Mai 2021 bis auf 1.320 klettern könnt – ohne saisonales Artefakt. Aktuell ging es pro Season 50 Level rauf.

So soll der langweilige Grind in den ersten Wochen einer neuen Season wegfallen, über den die Hüter sich wirklich jedes Mal beschweren. Wart ihr in der Vorgänger-Season sehr fleißig, seid ihr dann direkt am Spitzen-Cap.

Das Ganze gilt übrigens nicht für eine große Erweiterung. Wenn Witch Queen erscheint, gibt es wie immer einen deutlichen Anstieg im maximalen Level und ihr müsst über die Story und zahlreichen Aktivitäten hochleveln.

4. Bungie hört auf die Community und killt den Waffenruhestand

Das habt ihr euch gewünscht: Beginnend mit Season 14 fallen die als sehr kritisch gesehenen Infundiergrenzen bei legendären Waffen und Rüstungen weg. Das sogenannte Sunsettig oder auch der Waffenruhestand tötete für viele den Spaß im Loot-Shooter: sich mächtige Ausrüstung zu erspielen. Stets schwang im Hinterkopf mit, dass das Item ja eh bald sein Verfallsdatum erreichen würde.

Diese Änderung wird von vielen als die wichtigste der Liste angesehen. Daher hat MeinMMO dem einen eigenen Artikel gewidmet. Da lest ihr auch, welche Waffen jetzt für immer relevant bleiben und welche Gedanken sich Bungie zum Thema Powercreep macht:

Mehr zum Thema
Kein Waffenruhestand mehr – Destiny 2 killt endlich seinen größten Kritikpunkt
von Philipp Hansen

Auf der nächsten Seite schauen wir uns 5 weitere Änderungen an, die alle noch 2021 auf die Hüter zukommen.

Quelle(n):
  1. Bungie

WoW hat schon wieder einen der härtesten Dungeons generft

Die Blutigen Tiefen in World of Warcraft werden noch einmal generft. Ist der Dungeon nun deutlich einfacher zu schaffen?

Passend mit den heutigen Wartungsarbeiten hat Blizzard auch einen neuen Hotfix aufgespielt, der einen der härtesten Dungeons von WoW: Shadowlands etwas einfacher machen soll. Die Blutigen Tiefen haben gleich drei Nerfs spendiert bekommen, mit denen der Aufenthalt ein wenig entspannter ablaufen sollte.

Was wurde geändert? Insgesamt drei Dinge wurden geändert, die ab sofort live sind:

  • Tückische Unterdrückerin wirkt den Zauber Seelenqual nun seltener und er hat eine Zauberzeit von 2 Sekunden (vorher 1,5 Sekunden).
  • Majestätischer Nebeltänzer wirkt den Widerhallenden Stoß nun seltener und der Schaden wurde um 20 % reduziert.
  • Generalin Kaal hat während des Events im letzten Gang nun 10 % weniger Leben.
WoW GM Gamemaster Red Eyes No title titel 1280x720
Blizzard nerft wieder, was zu hart ist – eine gute Entscheidung?

Was bringen die Änderungen? Grundsätzlich sorgen sie dafür, dass die meisten Gruppen in den Blutigen Tiefen weniger tödlich sind. Vor allem die Majestätischen Nebeltänzer konnten auf höheren Schwierigkeitsstufen ein Problem werden, da man den Widerhallenden Stoß nicht so oft unterbrechen konnte. Nach und nach wurde so die ganze Kampffläche mit den Echos des Zaubers erfüllt und ein Ausweichen wurde nahezu unmöglich.

Auch die Reduktion der Lebenspunkte von Kaal während des Events ist hilfreich, weil man so schneller von Gruppe zu Gruppe ziehen kann. Da es während des Events keine Pause gibt und die ganze Gruppe permanent als „im Kampf“ markiert ist, kann der Heiler nie Mana regenerieren. Ein kürzeres Event kommt somit allen entgegen.

Waren die Nerfs notwendig? Ziemlich sicher. Die Blutigen Tiefen haben zusammen mit dem Dungeon „Die Andre Seite“ den Ruf, besonders hart zu sein. Auf hohen Schlüsselsteinen meiden viele Gruppen diese beiden Dungeons, da die Kombination aus Mechaniken und knackigen Trash-Gruppen ziemlich hart ist. Im Gegensatz zu anderen Dungeons auf ähnlicher Schwierigkeitsstufe gelten die beiden als besonders unbeliebt.

Schon in Battle for Azeroth hatte sich ein Dungeon den Ruf als „härtester“ Dungeon erarbeitet und wurde dann fast die ganze Erweiterung über gemieden, obwohl es viele Nerfs gab.

Ob die Blutigen Tiefen sich noch zu einem Liebling der Spieler entwickeln, bleibt abzuwarten – ab heute sind einige Details auf jeden Fall leichter und dürften einen oder zwei kleine Fehlerchen pro Durchlauf mehr verzeihen.

Findet ihr die Anpassungen gut und sinnvoll? Hätte noch mehr geändert werden müssen? Oder ist der Dungeon nun viel zu leicht?

Wütend sind die Spieler wegen einem kleinen Satz – der hat sie auf der BlizzCon unzufrieden gemacht.

So entschädigt Pokémon GO euch für die kaputte Kanto-Tour

Die Kanto-Tour sorgte in Pokémon GO für Probleme. Jetzt steht der Start-Termin für ein “Ersatz-Event” fest, an dem aber nicht jeder Spieler teilnehmen kann. Das ist eine spezielle Forschung und ein Geschenk.

Was ist das für ein Event? Im Februar 2021 lief die große Kanto-Tour bei Pokémon GO. Ein Event, das über mehrere Stunden an einem einzigen Tag stattfand. Doch einige Trainer wurden währenddessen von Problemen heimgesucht. Besonders ärgerlich war es für die Spieler, die sich ein Ticket für 12 € kauften und danach nicht richtig am bezahlten Event teilnehmen konnten.

Niantic erklärte noch am Tag des Events, dass ein Ersatz-Event für die kaputte Kanto-Tour stattfinden wird. Am Abend des 2. März gaben die Entwickler bekannt, dass es im März in Form einer besonderen Forschung starten wird.

Bonus-Event für Kanto-Tour – Die Forschung

Wann geht das los? Ab dem 5. März um 10:00 Uhr Ortszeit könnt ihr die begrenzte Forschung in Pokémon GO angehen. Ihr habt dafür einen Monat lang Zeit. Bis zum 5. April um 10:00 Uhr Ortszeit hält die Forschung an – danach könnt ihr die Aufgaben nicht mehr lösen.

Was bringt die Forschung? Diese Forschung soll euch als Wiedergutmachung mit Gegenständen belohnen. Wie die Aufgaben aussehen, ist bisher noch unklar. Die folgenden Belohnungen erhaltet ihr fürs Lösen:

  • 30 Hyperbälle
  • Ein Lockmodul
  • Ein Knursp
  • Eine Super-Brutmaschine
  • Ein Glücksei
  • Drei silberne Sananbeeren
  • Ein Sternenstück
  • Eine Top-Lade-TM
  • Eine Top-Sofort-TM
  • Eine Lade-TM
  • Eine Sofort-TM
  • 100 Mew Bonbons

Eine weitere Belohnung findet ihr während der Zeit vom 5. März bis 5. April im Shop von Pokémon GO. Da wartet ein kostenloses Paket mit 3 Fernraid-Pässen auf euch.

Kriegt das jeder Spieler? Nein. Nur Spieler, die sich für die Kanto-Tour ein Ticket kauften, können an der Forschung teilnehmen oder sich dieses spezielle, kostenlose Paket mit 3 Fernraid-Pässen sichern.

Das waren die Probleme der Kanto-Tour

Das sagt Niantic dazu: Im Blog-Post auf der Webseite von Pokémon GO schreibt Niantic:

“Trainer, aufgrund eines technischen Problems, das während der Pokémon GO Tour: Kanto auftrat, konnten einige Trainer auf den ticketpflichtigen Teil des Events zugreifen, ohne ein Ticket zu kaufen.

Wir entschuldigen uns für dieses Problem. Um Trainern, die ein Ticket gekauft haben, das Gefühl zu geben, dass sie den Wert des Tickets erhalten, können Besitzer eines bezahlten Tickets an einem Bonus-Event teilnehmen.”

Was ist denn die Kanto-Tour?
Pokémon GO startete im Februar 2021 ein “Tour”-Event, das sie schon im Dezember ankündigten. Das erste Thema dieser Tour ist die Kanto-Region. Pokémon der ersten Generation standen im Rampenlicht. Erstmals ließ man alle Shinys aus der 1. Gen im Spiel frei.
Trainer konnten sich durch den Kauf eines Tickets weitere spezielle Inhalte freischalten, die Trainer ohne Ticket eigentlich nicht erhalten sollten.
Wegen der Probleme, die während des Events auftraten, legte Niantic das Ersatz-“Event” fest.

Das berichten Trainer: In den sozialen Netzwerken und bei uns auf MeinMMO schilderten zahlreiche Trainer ihre Probleme der Kanto-Tour.

  • Fernraids waren verbuggt und konnten nicht gestartet werden
  • Trainer mit Ticket hatten keinen Zugriff auf die Forschungen
  • App-Abstürze begleiteten das Event den ganzen Tag
  • Das Spiel fror bei einigen Trainern ein
  • Bei manchen ließ sich die Freundesliste nicht öffnen
  • Probleme mit der Erreichbarkeit der PvP-Liga

Durch die befristete Forschung und das Paket mit den drei Fernraid-Pässen sollen die Trainer mit einem Ticket Belohnungen erhalten, die dann nur ihnen zustehen. Viele klagten darüber, dass Trainer ohne Ticket trotzdem während des vergangenen Events die kostenpflichtigen Boni freigeschaltet bekamen und fanden das unfair.

Wie findet ihr die Wiedergutmachung von Niantic? Ist so eine Forschung mit besonderen Items genau das, was ihr euch vorgestellt habt? Oder hättet ihr lieber erneut für ein paar Stunden die Kanto-Tour gespielt, wie man sie aus dem Februar-Event kannte? Schreibt es uns doch hier auf MeinMMO in die Kommentare.

Anthem ist tot – Das kurze Leben und lange Sterben von EAs „nächstem großen Ding“

EA und BioWare hatten den Online-Shooter Anthem als „Spiel für 10 Jahre“ beworben. Im Februar 2019 war der Release von Anthem. Pünktlich zum zweiten Geburtstag, im Februar 2021, ist das Spiel nun tot. Unser Autor Schuhmann sagt: Eigentlich ist es schon ein halbes Jahr nach Release gestorben.

So war Anthem angekündigt: In der Entwicklungsphase trug Anthem den Code-Namen „Dylan“ – wie der Folk-Sänger Bob Dylan sollte Anthem lange Zeit relevant bleiben, am liebsten „auf ewig“.

2017 hieß es über Anthem: Das sei ein „Spiel für 10 Jahre.“ Das sagte nicht irgendwer, sondern ein wichtiger Manager von EA, Patrick Söderlund. Als Executive Vice President leitete er damals die Spiel-Entwicklung aller Titel von Electronic Arts:

Anthem ist ein Social-Game, in dem du und deine Freunde auf Quests und Abenteuer-Reise gehen könnt. Es ist ein Spiel, an dem wir jetzt fast 4 Jahre gearbeitet haben und eins das nächste Jahr erscheinen wird. Ich denke, es wird der Start einer 10-jährigen Reise für uns sein.

Patrick Söderlund, damals Vice President bei EA

Mit dem Statement suchte EA klar den Vergleich zu Destiny: Auch die große Loot-Shooter-Reihe von Bungie war für 10 Jahre angekündigt. Und Anthem war schon seit 2012 in Entwicklung – das würde also ein richtig dickes Spiel werden.

Erste Trailer sahen stark aus.

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Der Trailer machte 2017 richtig Lust auf Anthem

Auch wenn Anthem später von 2018 auf 2019 verschoben wurde: Die Stimmung war vorm Launch noch freudig. Immerhin war Anthem das erste große SF-Spiel von BioWare seit Jahren, die hatten sich mit Mass Effect einen großen Namen gemacht.

Anthem zeigt zum Launch Potential, wird aber als “unfertig” kritisiert

So war es zum Release: Als Anthem erschien war die Vorfreude auf das Game riesig. Eine Demo kurz vorm Start hatten die Freude auf Anthem angeheizt und die Server von EA lahmgelegt.

Das Spiel war klar als „der Blockbuster im Frühjahr 2019 gedacht“, erschien aber zu nur mäßigen Reviews. Große Gaming-Seiten bewerten das Spiel zwischen 60% und 70%. Das Game wurde als „unfertig“ kritisiert. Es habe gute Ideen, es mangele aber an der Umsetzung. Es gebe zu wenig Story, sei zu grindy, hieß es von der Fachpresse. Es sei höchstens ein halbes gute Spiel.

Bei Meta-Critic kam das Spiel nur auf 59%.

Doch BioWare steuerte gegen. Sie legten eine große Roadmap vor. Schon einen Monat nach Release, im März 2019, sollten wichtige neue Entwicklungen kommen, die Welt von Anthem sollte sich verändern. Vor allem der „Cataclysm“, ein episches Event, weckte die Hoffnung der Fans, dass Anthem noch ein richtig gutes Spiel wird.

Anthem-Roadmap
Die Roadmap von Anthem machte 2019 noch Hoffnung.

Meta-Critic gibt Anthem 59% – MeinMMO-Leser werten es mit 72%

Gerade MMO-Spieler, also Leser unserer Seite, fanden Anthem deutlich besser als die klassischen Singleplayer-Fans: Man lobte vor allem den Gameplay-Loop aus Fliegen, Schießen und Looten. Für viele MMO-Spieler ist Grind nichts, was sie fürchten, sondern suchen.

Bei einer Umfrage von MeinMMO Machten damals 4.280 Nutzer mit. Sie bewerteten Anthem mit 72%.

Das war der große Bruch: Im April 2019 war die Anfangs-Euphorie bei Anthem langsam verschwunden. Die Leute warteten auf Patches und darauf, dass BioWare die Probleme des Games angeht: Der Loot machte keinen Spaß, das Endgame war praktisch nicht vorhanden, die Fortschritts-Systeme stimmten nicht und es gab einfach zu wenig zu tun.

Doch schon im April 2019, zwei Monate nach Release, erschien ein großer Insider-Bericht über die Entwicklung von Anthem. Dort wurde klar:

  • BioWare hatte sich über Jahre völlig verrannt, weil keine klare Vision für Anthem da war und eine starke Leitung fehlte
  • Während der Entwicklung kam es mehrere Richtungs-Änderungen und viele Entwickler hätten das Studio verlassen – einige mit Burnout
Anthem General Manager Casey Hudson
Das ist Casey Hudson. Er leitete die Entwicklung von Anthem früh, ging dann aber und hinterließ offenbar eine große Lücke.
  • BioWare kam mit dem Befehl von EA, dass jeder die Frostbite-Engine nutzen musste, überhaupt nicht klar – die sei nicht für RPGs ausgelegt, klagte man.
  • Das Spiel war eigentlich nur in den letzten Monate zustande gekommen, als ein Producer zum Team stieß und alles auf „Wir machen es fertig“ trimmte.

Schon nach dem Insider-Bericht war eigentlich klar: Anthem war grade so zum Release fertig geworden. Mit viel mehr Content war nicht zu rechnen.

Die Hoffnungen schwanden.

Das Team um Anthem löst sich auf

Das kam abseits von Anthem noch dazu: Kurze Zeit nach dem Insider-Bericht, im Mai 2019, wurde dann auch offiziell klar:

Die Leute von BioWare versicherten den Fans im Mai 2019 aber: Das ändere nichts. Das Team stehe weiter voll hinter Anthem.

https://twitter.com/GambleMike/status/1124129488701251584
Im Mai 2019 sagten BioWare-Leute noch: Wir stehen hinter Anthem. Chad Robertson war ein halbes Jahr später weg.

Das Tragische: Die Leute, die den Reboot eigentlich leiten sollten, verließen noch 2019 BioWare.

Anthem Ben Irving Titel
Das war Ben Irving bei seinem Auftritt auf der E3. Kurz danach war er weg.

Anthem geht schon ein halbes Jahr nach Release die Luft aus

So lief es tatsächlich im Spiel ab: Der Cataclysm, auf den sich viele Spieler freuten, kam einfach nicht. Erst Monate nach dem Release, im August 2019, ging mit 15 GB ein großes Update live.

Doch das war zum Release noch ewig weit entfernt. Überhaupt passierte in der Anfangs-Phase von Anthem praktisch nichts.

Stattdessen stellten die Spieler enttäuscht fest, dass es im Endgame von Anthem viele Probleme gab:

  • Es waren zu wenig Dungeons im Spiel
  • das Item-System funktionierte überhaupt nicht
  • es machte keinen Spaß, den Charakter weiterzuentwickeln und Loot zu sammeln

Anthem ging schon kurz nach Release die Luft aus.

Das Ende des aktiven Spiels war im September 2019 erreicht: Damals zog BioWare seine Roadmap zurück und wollte nicht mehr über die Zukunft des Spiels sprechen. Ab da, schon ein halbes Jahr nach Release, war Anthem schon so gut wie tot.

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Anthem: Wie konnte es so schlimm werden und wird’s noch mal besser?
von Schuhmann

Rework macht den Fans große Hoffnung

Das war die Hoffnung: Im November 2019 gab es endlich ein Hoffnungs-Zeichen. Derselbe Insider, der den vernichtenden Bericht über die Entwicklung von Anthem verfasst hatte, sagte nun: BioWare arbeite an einem Rework des Spiels.

Im Februar 2020 wurde das dann auch offiziell: Ein kleines Team von 30 Mitarbeitern arbeitete in Austin, Texas, an Anthem Next, einem Anthem 2.0.

Ein Jahr lang veröffentlichte das Team kleine Blogposts und Bilder, wie man da im Homeoffice an dem neuen Projekt arbeitete. Angeblich mit viel Eifer, einem tollen Team und viel Unterstützung der Community.

Das Live-Anthem auf den Servern war da gerade ein Jahr alt geworden und wurde nicht mehr groß weiterentwickelt.

Anthem-33-Entwickler
Das ist offenbar das Team von 33 Leuten, die von zu Hause an Anthem 2.0 arbeiteten.

So starb diese Hoffnung: Ein Jahr nach der Vorstellung von Anthem 2.0 gab das Team bekannt, dass das Projekt nun doch eingestellt wird. Anthem wird nicht mehr weiterentwickelt.

Es heißt vom Team, man wolle sich bei BioWare der Entwicklung von Mass Effect und Dragon Age widmen. Man bedauert, wie das alles gelaufen sei.

Das sagte der Insider diesmal: Anthem 2.0 war bis dahin ein Jahr lang in der „Inkubations-Phase“ gewesen. EA hatte im Februar 2021 entscheiden müssen:

  • ob man an Anthem Next glaubt uns das Team verdreifacht und auf 100 Entwickler aufstockt
  • oder ob man den Stecker zieht und Anthem ganz einstellt.

EA hat sich offenkundig für das Ende von Anthem entschieden.

6 Gründe, die dafür sorgten, dass Anthem sterben musste

Was lief da bei Anthem alles schief? Da kommt einiges zusammen:

BioWare hat offenbar völlig die Entwicklung eines solchen Spiels unterschätzt – das Studio schien gar nicht in der Verfassung zu sein, so ein Spiel zu entwickeln. Da muss vieles in der Entwicklung schon schief gelaufen sein. Vor allem hat BioWare über Jahre offenbar eine gemeinsame Vision für das Spiel gefehlt.

Der Plan für die Weiterentwicklung des Spiels war von Beginn an eine Katastrophe: Wenn das Hauptteam weiterzieht und ein „kleines Live“-Team übernehmen soll, kann man kein Spiel für „10 Jahre“ versprechen.

anthem rework social header
Anthem: So viel Potential und so viele schlechte Entscheidungen.

Ein großes Problem war offenbar der Zeitdruck: Anthem sollte unbedingt im Februar 2019 erscheinen, um das Finanzjahr von EA noch zu retten – das Spiel war aber in keinem Release-Zustand. Eigentlich müssen Spiele wie Anthem schon „100% fertig“ erscheinen und das Studio muss schon DLCs vorbereitet haben. Anthem war aber nur gerade so zum Release fertig geworden.

Dann hat EA offenbar auch die Lust an Anthem verloren, weil der Shooter Apex Legends plötzlich die Funktion hatte, die eigentlich Anthem erfüllen sollte: Apex Legends funktionierte als Free2Play-Titel viel besser als das Premium-Spiel Anthem und erfüllte die Funktion eines „Games-as-a-service“-Titels.

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von Schuhmann

Es war von Tag 1 an völlig unklar, wie EA noch Geld mit Anthem verdienen wollte. Es gab lediglich einen dürren Cash-Shops, für DLCs wollte man kein Geld nehmen.

Und die Idee, ein Anthem 2.0 zu machen, das aber ein Jahr lang keiner sieht und am Live-Spiel vorbei entwickelt wird, hat sich als problematisch herausgestellt.

Das macht das Ende von Anthem so bitter: Was viele schmerzt, ist es, dass Anthem tatsächlich das „Herzstück“ eines guten Spiels hatte. Das Gameplay war stark, die Welt interessant, die Produktions-Qualität war hochwertig.

Die Lehre aus Anthem ist aber, dass ein MMO unbedingt einen soliden Plan für die Entwicklung nach einem Release braucht.

Andere MMOs sind mit denselben Problemen wie Anthem gestartet. Auch The Elder Scrolls Online hatte 2014 ein furchtbares Endgame und war in einer tiefen Krise. Bei ESO arbeitete man aber von Tag 1 an daran, diese Probleme anzugehen. Bei Anthem war das Haupt-Team von Tag 1 an offenbar im Urlaub und bereitete sich auf Dragon Age 4 vor, während ein „Live Service Team“ die Scherben von Anthem zusammenkleben sollte.

So kann man kein „Spiel für 10 Jahre“ machen, das hätte EA nie so bewerben dürfen. Eine Lektion, die sie nun bitter gelernt haben.

Auch wenn die Entwicklung von Anthem offiziell erst nach 2 Jahren eingestellt wurde, hat BioWare die Live-Version des Games schon nach 6 Monaten aufgegeben. Die Server von Anthem werden zwar noch offen bleiben, das Spiel ist aber jetzt in einer Art Wartungs-Modus. Schade, um das Potential, das hier verloren ging.

Wie Spieler von Anthem auf das Ende des Games reagieren, lest ihr hier:

So reagieren Spieler aufs Ende von Anthem: „Die unnötigsten 70 € meines Lebens“

Alle fordern: Neue Heldin in Valorant darf unmöglich so erscheinen – Erscheint genau so

Der Taktik-Shooter Valorant hat mit Astra seinen 15. spielbaren Agenten bekommen. Die neue Heldin hat schon vor ihrem Release für Stirnrunzeln bei vielen Spielern gesorgt: sie sei einfach zu stark und müsste generft werden. Jetzt ist sie aber genau so im Spiel, wie viele befürchtet haben.

Was ist das für eine Heldin? Astra, die Taktikerin aus Ghana, spielt mit kosmischen Kräften und kommt wohl einem Magier in Valorant am nächsten. Sie besitzt eine Astralform, in der sie Sterne platzieren kann, die ihr mit anderen Fähigkeiten zu verschiedenen Eigenschaften verhelfen:

  • Astralform/Kosmische Spaltung (X): Aktiviert die Astralform, in der Astra die ganze Karte von oben sieht und Sterne platzieren kann. Mit aufgeladener Kosmischer Spaltung verbindet Astra zwei Punkte zu einer unendlichen Wand, die Schüsse blockt und Geräusche dämpft.
  • Nova Impuls (Q): Lässt einen Stern einen Impuls aussenden, der Gegner im Wirkungsbereich betäubt.
  • Sternnebel (E): Verwandelt einen Stern in Nebel (Rauch).
  • Gravitationsbrunnen (C): Lässt einen Stern Gegner in der Umgebung anziehen und macht sie durch eine Explosion „verletzlich“.
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Der Gameplay-Trailer von Astra.

In ihrer Astralform kann Astra über die Karte reisen und sich diverse Dinge ansehen. Sie sieht zwar weder Gegner noch die meisten Gegenstände, aber trotzdem hat sie einen entscheidenden Vorteil für ihr gesamtes Team.

Astralform ist zu stark – Wann kommt ein Nerf?

Das ist das Problem: Astra kann in der Astralform den Spike sehen, wenn er platziert wurde. Dieser bewegt sich, wenn Gegner versuchen, ihn zu entschärfen. Diese Bewegung kann sie ebenfalls sehen – ohne dabei selbst gesehen zu werden. Sie weiß also nicht nur, wo sich der Spike befindet, sondern auch, was mit ihm passiert.

Das führt dazu, dass sie ihrem Team genau sagen kann, wenn Gegner sich gerade am Spike zu schaffen machen oder ob sie das alles nur antäuschen und eine Falle stellen wollen. Dieses Detail wurde bereits im Vorfeld von vielen Spielern kritisiert (via reddit).

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Der Shooter-Profi und Streamer shroud etwa sagte am Tag vor ihrem Release: „Wenn Astra in ihrem aktuellen Zustand morgen erscheint, ohne irgendwelche Änderungen, wird sie vollkommen kaputt [zu stark] sein. Der Fakt, dass sie [den Spike] sehen kann, ist eine riesige Sache. Das muss sich auf jeden Fall ändern.“ (via Twitch)

Wird das noch geändert? Vermutlich ja. Es gibt zwar noch keine konkreten Pläne, aber der Riot-Mitarbeiter Altombre hat sich bereits in die Diskussion auf reddit eingemischt. Er sagt:

Den Zustand der Bombenentschärfung in der Astralform zu sehen? Ja, wir mögen dieses Verhalten nicht und wägen gerade die Optionen ab. Ich bin mir nicht sicher, wie leicht oder schwierig es ist, das zu ändern, weil ich kein Programmierer bin. Also kann ich gerade keine zeitlichen Versprechen machen, aber wir sind keine Fans von diesem Verhalten und schauen, was wir tun können.

Altombre via reddit

In der Zwischenzeit wird Astra aber in genau dieser Form im Spiel bleiben. Wann es zu einem Fix kommt, steht noch aus. Ihr solltet so lange also dringend darauf achten, ob Astra noch im Gegnerteam lebt, wenn ihr den Spike entschärfen wollt.

Fortnite: Dataminer finden Hinweise auf Live-Event – Kommt eine Map-Veränderung?

Die aktuelle Season 5 in Fortnite geht so langsam auf ihr Ende zu. Nun tauchen in Leaks erste Hinweise auf, die auf einen Umbruch zum großen Finale hindeuten könnten.

Das ist grad bei Fortnite los: In Fortnite wurde gerade das neue Update 15.50 aufgespielt, in dem ein paar kleinere Änderungen an den Waffen und Modi des Spiels vorgenommen wurden. Allerdings veränderte sich auch der sogenannte Zero-Point – also der große Energieball in der Mitte der Map – und scheint nun die Aura um sich herum aufzusaugen. Der Zero-Point ist im wahrsten Sinne der zentrale Punkt der aktuellen Map und wichtiger Bestandteil neuer Leaks.

Fortnite Zero Point
So sieht der Zero-Point aktuell aus

Denn mit dem Update haben auch Dataminer wieder neue Elemente im Code gefunden, die auf einige Veränderungen im Spiel hindeuten.

Was passiert mit dem Zero-Point?

Der Dataminer Mang0e hat in den Daten des Spiels geforscht und Hinweise darauf gefunden, dass sich der Punkt destabilisiert. Das tut er aber offenbar nicht still und heimlich, sondern er soll in den kommenden Wochen vier größere “Destabilisierungs-Wellen” über die Map jagen. Dies könnten laut dem Dataminer “Mini-Events” sein, die so langsam den Übergang zur Season 6 aufbauen sollen.

https://twitter.com/Mang0e_/status/1366689271306801155?s=20

Die Veränderungen könnten sich auch auf ungewohnten Ebenen bemerkbar machen. Mang0e hat Daten gefunden, denen zufolge der Zero-Point sich sogar auf den Voice-Chat im Spiel auswirken könnte und diesen mit Audio-Effekten belegt – beispielsweise während einer der Wellen, oder wenn man sich dem Nullpunkt nähert.

https://twitter.com/Mang0e_/status/1366703901190148099?s=20

Außerdem fand Mang0e Hinweise auf Teleportations-Effekte bei NPCs, die durch den Zero-Point verursacht werden.

Die Wellen, die der Zero-Point ausstößt, sollen sich “Reality Waves”, also Realitäts-Wellen, nennen. Es bleibt abzuwarten, inwieweit der Zero-Point für Veränderungen sorgen wird. Doch innerhalb der Story könnte ein explodierender oder zusammenbrechender Zero-Point für einen großen Umbruch stehen – schließlich sorgte er auch für die letzten Veränderungen der Map und agierte als Portal für Charaktere.

Bedenkt aber, dass es sich bei all diesen Inhalten vorerst um Datamines handelt, die nicht von Epic bestätigt sind. Inwieweit diese im Spiel umgesetzt werden, wird sich erst zeigen.

In der Vergangenheit endeten Seasons oft mit einem großen Live-Event, das sich in den Wochen zuvor immer weiter aufbaute – wie etwa bei Galactus. Denkbar, dass dies nun die ersten Schritte auf ein großes Event zum Ende der Season 5 hin sind – denn das steht voraussichtlich bald bevor.

Wann endet die Season 5? Laut Battle Pass endet die Season 5 – Kapitel 2 am Dienstag, den 16. März 2021. Eine offizielle Bestätigung, dass die Season auch definitiv zu diesem Zeitpunkt endet, steht allerdings noch aus. Es kam in der Vergangenheit schon Fälle, in denen das Season-Ende verschoben wurde.

Alle bisherigen Infos zum Ende der Season 5 und Start der Season 6 in Fortnite findet ihr hier.

Neuer Koop-Shooter zu Alien zeigt ersten Trailer – Fans fürchten alte Fehler

Die Alien-Reihe hat schon so einige Spiele hervorgebracht, nun wird sich mit “Aliens: Fireteam” ein Koop-Shooter hinzugesellen. Der Trailer zeigt jede Menge Aliens und Explosionen, lässt einige Fans aber skeptisch zurück.

Das zeigt der Trailer: Aliens: Fireteam basiert auf der Filmreihe, die Regisseur Ridley Scott 1979 mit dem Horror-Science-Fiction-Film “Alien” ins Leben rief. Die titelgebende Kreatur ist selbstverständlich auch im Trailer vertreten – und das gleich in diversen Variationen.

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Denn nach einer kurzen Einführung, in der ein dreiköpfiges Team mit Taschenlampen durch einen dunklen Raum schleicht und eines der Monster kurz an der Wand herumkriechend zu sehen ist, schaltet der Trailer auf “Action”.

Die Aliens attackieren das Trio im Rudel, rennen wie wild durch Räume und Kreischen furchteinflößend. Die attackierten Menschen setzen sich dabei mit einer Menge Kugeln, Flammen- oder Granatwerfern zur Wehr.

Das ist Alien: Fireteam: Die Entwickler von “Cold Iron Studios” stellen das Spiel auf der offiziellen Website als kooperativen Third-Person-Shooter vor. Man ist Teil eines “Fireteams” von Colonial Marines, die sich der Xenomorph-Bedrohung entgegenstellen soll. Die Story soll dabei 23 Jahre nach der Original-Trilogie anknüpfen. Es soll mehr als 20 Gegnertypen geben, inklusive 11 verschiedener Xenomorph-Typen.

Das eigene Team setzt dabei auf 5 Klassen – Gunner, Demolisher, Technician, Doc and Recon – die jeweils eigene Fähigkeiten mitbringen. Es soll mehr als 30 Waffen und über 70 Anpassungsmöglichkeiten geben.

Der Release ist für Sommer 2021 angedacht. Es soll auf PC (Steam), PS4, PS5, Xbox One und Xbox Series X|S erscheinen.

Spieler fürchten sich vor Colonial Marines

Das sagt die Community: Schaut man sich das Feedback auf den Trailer bei IGN an, sieht man erstmal ein positives Verhältnis bei den Likes. Dort stehen 15.077 Daumen nach oben insgesamt 471 negativen Feedbacks gegenüber.

In den Kommentaren allerdings zeigen sich einige Stimmen skeptisch. Der Grund: Das Spiel “Aliens: Colonial Marines”, das 2013 rauskam. Das wurde damals von Gearbox entwickelt und überzeugte ebenfalls mit einem vielversprechenden Trailer – dort hörten die positiven Aspekte aber auch schon weitestgehend auf.

Colonial Marines erwies sich damals als uninspirierter Shooter, der den Horror-Aspekten der Vorlage nicht gerecht wurde. Kritik gab es damals an der KI, der Story, der Grafik. Im Test der GameStar schnitt Colonial Marines 2013 ebenfalls eher schlecht ab (via GameStar).

Und genau hier fürchten Fans eine Wiederholung alter Fehler – und tun das beispielsweise in den Kommentaren des Trailers bei IGN kund:

  • “Sei nicht wie Colonial Marines. Macht dieses hier richtig”, wünscht sich ein User (via YouTube).
  • “Wehe, das ist wieder wie Colonial Marines” (via YouTube).
  • “8 Jahre später und wir alle haben Colonial Marines immer noch frisch in unseren Köpfen” (via YouTube).

Ein ähnliches Bild zeichnet sich in den Kommentaren unter dem offiziellen Trailer des eigenen Kanals von Fireteam. Einige Nutzer kritisieren die Horden an Aliens und wünschen sich eher ein Spiel im Stil von “Alien: Isolation”, das 2014 erschien und die Horror-Elemente in den Vordergrund stellt. Allerdings gibt es auch positive Stimmen, die betonen, dass der Shooter gerade im Koop eine spaßige Angelegenheit werden könnte.

In welche Richtung das neue Spiel der Entwickler von Cold Iron Studios geht, dürften die nächsten Monate zeigen.

Grundsätzlich weit weg von der Grundstimmung der Alien-Filmreihe dürfte wohl Fortnite sein. Doch genau dort findet gerade ein Crossover mit Alien statt – inklusive eines besonderer Alien-Gleiters.

Quelle(n):
  1. Aliens: Fireteam