Outriders will als „fertiges Spiel“ kommen – Die Demo wirkt aber nicht so

Die Demo des neuen Loot-Shooters Outriders läuft nun seit einiger Zeit und viele Spieler fragen sich, ob sich das Spiel überhaupt lohnt. Eigentlich sollte Outriders ein fertiges Spiel sein und die Demo das „demonstrieren“. So ganz funktioniert das aber nicht.

Was ist Outriders? Der neue Shooter von Entwickler People Can Fly und Publisher Square Enix verbindet Features aus unterschiedlichen Genres. Outriders bietet etwa Beute wie in Loot-Shootern und Gefechte aus Deckungs-Shootern. Das Spiel ist für Solo-Spieler und Gruppen von bis zu drei Spielern im Koop ausgelegt.

Grob lässt es sich als eine Mischung aus Gears of War, The Division 2 und Remnant: From the Ashes bezeichnen. Gespielt wird in der dritten Person mit vier verschiedenen Klassen, die allesamt mit einzigartigen Fähigkeiten ihren eigenen Spielstil bedienen.

Die Story spielt in einem postapokalyptischen Sci-Fi-Szenario. Nachdem die Erde von den Menschen zugrunde gerichtet wurde, suchen sie sich eine neue Heimat. Aber auch hier bricht ein Krieg aus und nach einem Zwischenfall und einem langen Kälteschlaf erwachen die Outriders (Spieler) mit neuen Kräften und sollen für Ordnung sorgen.

Outriders erscheint am 1. April für PC (Steam), PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox One und Xbox Series X|S.

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Der Trailer zum Start der Demo.

Was ist das für eine Demo? Am 25. Februar startete die Demo von Outriders, in der Spieler das erste Kapitel der Demo, alle Klassen und einige Nebenmissionen spielen können. Sie lässt sich kostenlos auf allen Plattformen spielen.

Die Demo führt die Spieler in einige grundlegende Systeme ein. So gibt es etwa bereits 10 legendäre Waffen, Gruppenspiel und die sogenannten Welt-Tiers, die die Schwierigkeit darstellen. Es fehlen allerdings Endgame-Inhalte. Die Demo läuft unbegrenzt und kann sogar nach dem Release weitergespielt werden.

Was ist der Unterschied zwischen Beta und Demo? Beta bezeichnen einen Pre-Release-Zustand, also eine unfertige Version eines Spiels, die noch fertig entwickelt wird. Eine Demo, kurz für Demonstration, soll ein bereits fertiges Produkt vorstellen, um potentielle Interessenten davon zu überzeugen. Demos zeigen also einen Ausschnitt aus etwas Fertigem, während Betas zu einem vollständigen Produkt heranreifen.

Technische Mängel trüben den Spielspaß

Das sind die Probleme: Die Demo von Outriders startete bereits mit einigen Problemen. Auf der PlayStation ließ sie sich zum Start gar nicht erst herunterladen und hat auch danach mit einigen technischen Problemen zu kämpfen gehabt:

  • Grafik-Glitches wie clippende Capes ziehen sich durch das Spiel
  • die häufig zu findenden Cutscenes sind oft asynchron zum Sound. Insbesondere die Lippen-Synchronisation, besonders auf Deutsch, funktioniert noch nicht gut
  • Cutscenes sind in der Demo auf 30 FPS gelockt, was sich zu Release ändern soll – es ist also noch nicht alles fertig
  • die Kameraführung in den Cutscenes schwankt – einige Spieler klagen über Motion Sickness/Seekrankheit
  • Grafik und Optik sind nicht unbedingt zeitgemäß verglichen mit anderen modernen Loot-Shootern wie etwa The Division 2. Outriders erinnert eher an eine Produktion von vor rund fünf bis zehn Jahren
  • standardmäßige Anpassungs-Optionen wie das Deaktivieren von Motion Blur fehlen etwa auf dem PC

Obwohl die Mehrheit der Befragten auf MeinMMO mit der Demo zufrieden ist, werden diese Probleme immer wieder genannt, selbst von Befürwortern. Auch, wenn Gameplay und Story stimmig sind, ist es der technische Zustand noch nicht.

Was stört daran? An sich sind solche Probleme für einen Test nichts Ungewöhnliches. Allerdings bietet Outriders dediziert eine Demo an und keinen Beta-Test. Das Spiel sollte also in seinem finalen Zustand präsentiert werden.

Das, zusammen mit der Tatsache, dass die Demo erst so kurz vor Release erschien, lässt Spieler zweifeln, ob Outriders bis zum Start am 1. April tatsächlich fertig wird und alle Probleme beheben kann.

Ein weiterer Punkt ist, dass sich Spieler offenbar mehr von der Produktion erwartet haben. Mit Square Enix steht ein riesiger Konzern hinter den Entwicklern, einige der Fehler wirken aber eher wie Krankheiten, mit denen ein kleinerer Entwickler zu kämpfen hat.

Scheinbar kein AAA-Titel trotz Square Enix

Spieler haben von Outriders vielleicht mehr erwartet, als es aktuell liefern kann. Statt einem Vollpreis-Titel mit einem Millionenbudget, erhalten sie eher einen AA-Titel. Der muss zwar deswegen nicht schlecht sein, ist aber eben nicht ganz das Erwartete. Der MeinMMO-Leser Phoesia fasst das in seinem Kommentar in eigenen Worten zusammen:

Das Gamedesign wirkt einfach antiquiert und altbacken, die Umsetzung holprig und ungeschliffen. Das zieht sich durch jeden einzelnen Aspekt des Games.

Ist jetzt kein Flop, aber unterm Strich viel zu wenig um was zu reissen in 2021. Wäre es ein Indie-Game auf Steam für 29 €, könnte man an allen Ecken ein Auge zudrücken – ist es aber nicht.

Kann man sich im Sale mal geben, zum Vollpreis bekomme ich da heute, auch in dem Genre, deutlich Besseres geboten.

Nicht alle Werke, die Square Enix als Publisher auf den Markt bringt, sind auch große Produktionen und Erfolge. Marvel’s Avengers enttäuschte den Publisher selbst mit seinen Einnahmen. Zudem tritt Square Enix auch häufiger als Publisher für kleinere Produktionen auf, wie etwa Murdered: Soul Suspect oder Wakfu.

Outriders reiht sich anscheinend eher in letztere Kategorie ein, auch wenn das noch nichts über seine Qualität aussagt. Einige Demo-Spieler haben aber wohl mehr erwartet. Dabei ist die Technik nicht das einzige Problem – die Demo selbst hätte deutlich besser geplant werden können.

Problematisch ist dabei vor allem, dass die Erwartungen durch Square Enix als Publisher trotzdem zu hoch angelegt sein könnten. Square hat sich mit hochwertigen Produktionen wie Final Fantasy, Kingdom Hearts und Dragon Quest einen Namen gemacht. Das sind einige der erfolgreichsten Franchises aller Zeiten.

final fantasy vii remake cloud
Final Fantasy gilt als Meisterwerk der Videospiele, insbesondere Final Fantasy VII.

Square Enix selbst ist sogar dafür bekannt, den Begriff der AAA-Titel überhaupt geprägt zu haben. Final Fantasy VII soll angeblich Schätzungen zu Folge in dessen Entwicklung zwischen 40 und 45 Millionen $ flossen, hat der Entwickler damals einen Meilenstein gesetzt. Das Spiel gilt als eines der Videospiele mit den größten Produktionskosten und wurde mit aufwendigen CGI-Cinematics und orchestraler Musik vorgestellt.

Zumindest ein Teil der Spieler hat sich deswegen vielleicht darauf eingestellt, einen aufpolierten AAA-Titel mit Outriders zu spielen, da man Square Enix als erstes mit den großen Titeln verknüpft. Allerdings sind die großen Erfolge von Square Enix meist Produktionen aus dem eigenen Haus, die auch von Square selbst entwickelt wurden. Outriders kommt vom Studio People Can Fly (Bulletstorm, Gears of War: Judgement).

Die Demo ist mehr eine Beta und nicht optimal für eine Vorschau

Darum ist die Demo nicht ideal: In ihrem aktuellen Zustand ist die Demo eher genau der Beta-Test, den die Entwickler nicht machen wollten. Im Interview betonten die Entwickler, dass man Spieler mit der Demo schon ins Spiel einführen wollte:

Wir versuchen, dem Spieler von Anfang an im Spiel zu helfen und haben Tutorials für alles. Wir führen sie langsam durch die Stufen des Spiels. Wir schmeißen niemanden ins kalte Wasser. […]

Wir möchten auch nden Leuten, die noch keine Erfahrung mit dieser Art von Spiel haben, am Anfang beibringen, wie man spielt, damit niemand im Spiel verloren geht. Aber je mehr man spielt, desto mehr versteht man, was wir tun. Wir hoffen, dass man beginnt, auszuprobieren, Builds verändert und das Spiel richtig spielt […]

Weit über das Tutorial geht die Demo dann aber nicht hinaus und wichtige Inhalte wie Expeditionen (Endgame), Crafting oder Talente fehlen oder sind nur ganz minimal enthalten. Zudem gab es bereits ein erstes Update, das Fehler behebt – wie in einer Beta auch. Also scheint Outriders wohl doch noch nicht vollkommen fertig zu sein.

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So sieht ein voller Talentbaum aus. In der Demo lassen sich gerade einmal zwei Punkte verteilen.

Eine Demo sollte ein Produkt vorstellen und potentielle Kunden damit zum Kauf anregen. Die Outriders-Demo zeigt allerdings nur ein noch nicht vollständig poliertes Spiel und davon nur den Anfang.

Spieler können zwar den Anfang spielen und in die Geschichte eintauchen, aber kaum etwas von dem erleben, was Outriders tatsächlich ausmachen soll. Die meisten der geplanten Endgame-Inhalte von Outriders sind nicht enthalten.

Es lassen sich zwar etwa die ersten Skillpunkte verteilen, aber die Talentbäume sind so riesig, dass die beiden Punkte nicht annähernd zeigen, wie das System später aussehen wird. Es fehlt das Gefühl dessen, was Outriders später einmal werden soll. Das kommt nicht rüber.

Warum heißt es überhaupt Demo? Die Entwickler wollten sich von dem Gedanken eines „Games as a service“ distanzieren, Outriders sollte als fertiges Spiel erscheinen. Die Prämisse ist, dass Outriders von Anfang an komplett sein will.

Im Interview mit MeinMMO verrieten die Entwickler, warum sie Outriders nicht als Service-Game bringen wollen. Die Distanz zu diesem Modell könnte damit zusammenhängen, dass besonders zu zwei bekannten Spielen keine Verbindung hergestellt werden sollte: Fallout 76 und Anthem.

Fallout 76 startete ebenfalls mit großen Erwartungen der Spieler ans Franchise, die jedoch bereits in den ersten Beta-Tests enttäuscht wurden. Fans erhielten keinen beliebten Singleplayer-Titel eines großen Publishers, sondern ein unfertiges Service-Spiel, das sich erst noch entwickeln musste.

Anthem hatte ebenfalls das Problem, dass mit BioWare und EA namenhafte Teams daran arbeiteten. Die Erwartungen an das Spiel waren hoch, die ersten Trailer sahen gut aus, die ersten Spiele-Tests dann nicht mehr. In beiden Fällen wurde ein Service-Ansatz gewählt, bei dem Spieler bewusst erst später den vollen Fundus an Inhalten zu sehen bekommen.

Fallout 76 hat es geschafft, sich nach der gescheiterten Beta und dem harten Start aufzurappeln und funktioniert 2021 für viele Spieler richtig gut. An Anthem dagegen wurde nicht genügend nachgeschoben, sodass das Spiel bereits ein halbes Jahr nach seinem Release zu sterben begann.

Outriders will diese Wege nun nicht gehen und nicht das Risiko eingehen, etwa wie Anthem zu enden. Darum wird das Spiel von Anfang an vollständig sein – nur die Demo zeigt dies noch nicht.

Sollte man sich Outriders vor Release kaufen?

Ihr könnt über einen Kauf nachdenken, wenn ihr bereits jetzt Spaß habt an der Demo. Noch wird nicht viel vom Spiel gezeigt, aber ihr könnt damit rechnen, dass nur noch mehr Inhalte kommen – inklusive einem Endgame-Grind, der etwa mit Diablo vergleichbar ist.

Außerdem werden Spieler ihre Freude haben, die über die technischen Mängel hinwegsehen können. Es ist zwar möglich, dass sämtliche Fehler bis zum Release behoben werden, aber nicht garantiert.

Ihr solltet auf weitere Informationen zum Release warten, wenn ihr leicht von vielen Cutscenes, grafischen Fehlern und Glitches frustriert werdet. Es steht noch nicht fest, ob Outriders tatsächlich alle Fehler beseitigen kann und ehe das nicht der Fall ist, solltet ihr zum Release die Finger davon lassen.

Außerdem solltet ihr unbedingt noch warten, wenn euch der Endgame-Grind in einem Loot-Shooter wichtig ist. Outriders soll etwa 35 Stunden Story und anschließend wiederholbare Missionen bieten. Von denen ist bisher aber noch nichts zu sehen gewesen und wir wissen nicht, wie gut sie sein werden.

Ich werde Outriders sicher spielen – aber das heißt nichts

Ich habe schon jetzt großen Spaß mit der Demo von Outriders gehabt und für mich ist klar, dass ich es zu Release spielen werde. Allerdings bin ich auch jemand, der über viele kleinere Mängel und Macken hinwegsehen kann. Grafik spielt für mich ebenfalls keine große Rolle, Gameplay ist wichtiger.

Schon bei Fallout 76 war ich einer der Spieler, die von Anfang an begeistert vom Spiel waren – ungeachtet der vielen Probleme und Fehler. Ich bin bei so etwas recht schmerzfrei und schaffe es, mich auf die Aspekte zu fokussieren, die mir Spaß machen.

Darum haben mich die Bugs bisher auch nur bedingt gestört und die Story und die Klassen konnten mich überzeugen. Genug, als dass mir bereits die versprochenen 35 Stunden genügen, um mein Geld investieren zu wollen.

Das heißt aber nicht, dass ich eine Kaufempfehlung aussprechen würde. Wer nicht so tickt wie ich, dem würde ich raten, zu warten. Besonders fehlerhafte Grafik und unstimmige Cutscenes können schnell dafür sorgen, dass ein Spiel in der Ecke landet und nie wieder angefasst wird, selbst wenn die Fehler zum späteren Zeitpunkt behoben worden sind.

Ich rate deswegen eher dazu, erst dann zuzuschlagen, wenn ihr euch sicher seid, dass Outriders jetzt euren gewünschten Zustand erreicht hat. Da es kein Service-Game ist, erhaltet ihr immer das, was ihr gerade seht – lediglich mit möglichen Bugfixes in Zukunft und vermutlich DLCs, sobald es welche gibt.

Benedict von MeinMMO

Benedict Grothaus
Freier Autor bei Mein-MMO

Die Demo läuft auf unbegrenzte Zeit und ist selbst nach dem Release von Outriders noch spielbar. Ihr habt also jederzeit die Möglichkeit, euch vom aktuellen Stand des Spiels zu überzeugen und selbst zu entscheiden, ob ihr ihm eine Chance geben wollt.

Wenn ihr euch noch unsicher seid und euch die Demo bisher nicht überzeugt hat, raten wir dazu, mit dem Kauf zu warten. Nach Release werden viele Tests und Reviews zu Outriders erscheinen, mit denen ihr euch ein besseres Bild machen könnt. Auch hier auf MeinMMO werden wir euch weiter mit Inhalten und Infos zum Spiel versorgen. Den ersten Eindruck zur Demo von Outriders von MeinMMO-Autor Benedict Grothaus findet ihr hier: Alle meckern über Outriders, aber ich habe meinen Spaß damit

Wie steht ihr zum aktuellen Stand von Outriders?

150 Spieler zerfetzen die CoD: Warzone mit Explosionen – Sogar der Server gibt auf

Normalerweise versuchen sich Spieler in Call of Duty: Warzone gegenseitig an den Kragen zu gehen und als letzter zu überleben. Doch YouTuber MarleyThirteen versammelte eine ganze Lobby, um gemeinsam an einer echt dicken Explosion zu arbeiten.

Das ist MarleyThirteen: Der YouTuber ist sehr aktiv in der Warzone und bastelt beispielsweise Loadouts für die Waffen im Spiel. Allerdings nimmt er sich manchmal auch andere Projekte vor und versucht, das Spiel selbst an seine Grenzen zu bringen.

Beispielsweise versammelte er 150 Spieler gleichzeitig im Stadion oder versuchte, in der Gruppe das gesamte Geld in der Warzone einzusammeln. Auch ein neues Projekt des YouTubers ging eher in diese Richtung: er wollte die fetteste Explosion in der Warzone verursachen.

Explodierender Autohaufen crasht das Spiel

Der Plan war, mit 150 Spielern in der Warzone zu landen und sich an die Arbeit zu machen. Man hatte sich auf ein Friedensabkommen untereinander geeinigt – es ging schließlich darum, effizient zusammenzuarbeiten. Kills in der Warzone waren nicht gefragt.

Nun lautete der Auftrag: so viele Fahrzeuge wie möglich sammeln und an einen zentralen Punkt bringen. Gleichzeitig sollte man Geld looten, um später einen Luftschlag anfordern zu können. Wie das ganze aussah, seht ihr hier im Video:

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So lief es: Unglücklicherweise forderte ein Spieler den Luftschlag im ersten Versuch zu früh an. Im zweiten Versuch klappte es auch nicht, weil die versammelten Fahrzeuge ein wenig zu rücksichtslos abgestellt wurden und teilweise Schaden nahmen. Dummerweise führte das ebenfalls zu verfrühten Explosionen.

Im dritten Versuch aber ging alles auf. Die Spieler parkten ihre Fahrzeuge mit größter Vorsicht und es forderte auch niemand einen vorzeitigen Luftschlag an.

CoD Warzone
Mit Cluster Strikes schlugen die Spieler zu – doch das Feuerwerk hielt nicht lang

Zum Schluss hatte sich ein formidabler Haufen an Vehikeln gesammelt – und es wurde Zeit für den Schlag. Die Raketen trafen ein und fingen an, Explosionen zu verursachen. Wer in alten GTA-Teilen schonmal ganze Autobahnen mithilfe von aneinandergereihten Autos und Dauerexplosionen in Schutt und Asche gelegt hat, dürfte wissen, wie das ungefähr aussah.

Nach wenigen Sekunden flogen nicht nur die Fahrzeuge in die Luft, sondern gewissermaßen auch der Server. Eine Fehlermeldung ploppte auf, und das Feuerwerk war zuende.

“Wir haben das Spiel zerstört. Wir haben tatsächlich das Spiel zerstört”, freute sich der YouTuber am Ende. Das Spiel schaffte es offenbar nicht, so viel gleichzeitig zu laden – und gab einfach auf.

In den Kommentaren witzelten Spieler schon: “Wenn er die Warzone neu lädt, hat er die neue Map”, oder “Marley hat das Nuke-Event einfach frühzeitig erledigt”.

Dies dürften Anspielungen auf ein möglicherweise anstehendes Event sein. Zumindest wiesen Leaks auf eine ziemlich große Bombe in der Warzone hin.

Quelle(n):
  1. MarleyThirteen

Champion in LoL zerlegt Türme mit nur einem Schlag – Fliegt vorerst aus dem Spiel

Der Champion Viego in League of Legends war aufgrund eines Bugs in der Lage, so ziemlich alles in Schutt und Asche legen – mit nur einem Schlag. Nun schritt Riot ein und deaktivierte den Champ vorerst.

Das ist Viego: Viego erschien mit dem Patch 11.2 als erster von mehreren neuen Champions im Jahr 2021. Er bringt eine besondere Fähigkeit mit, die ihm die Möglichkeit gibt, Besitz von feindlichen Champions zu ergreifen, an deren Kills er mitgewirkt hatte. Seine Siegesrate war Anfang Februar nicht allzu hoch, doch LoL-Profi Faker zeigte, wie stark Viego sein kann.

Nun sorgte allerdings ein Bug dafür, dass Viego plötzlich deutlich zu stark war und Matches quasi im Alleingang für sich entschied. Denn aufgrund dieses Bugs war er plötzlich fähig, immensen Schaden anzurichten.

Bug ließ Viego Türme pulverisieren

Was ist das für ein Bug? Spieler fanden heraus, dass sich der Gegenstand Dunkles Siegel (“Dark Seal”) mit Viego ausnutzen ließ. Um den Bug zu triggern, mussten Spieler das Dark Seal kaufen und sich dann in einen feindlichen Champion verwandeln, den sie vorher erledigten. Das funktioniert mit Viegos Ultimate.

Starb man nun an einem der gegnerischen Türme, verlieh der Bug Viego plötzlich unbegrenzt AP. Noch im Patch 11.5 hatte es eine Anpassung gegeben, die besagte, dass Viego keine Stapel des Dark Seals verlor, wenn er sich in einen feindlichen Champ verwandelte. So sah der Bug aus:

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Das tut Riot dagegen: Weil es natürlich nicht geplant war, dass Viego Türme mit einem Schlag vernichten kann, wurde der Champ auf den Live-Servern erstmal deaktiviert.

Einige Spieler nutzten das kurzzeitig, aber effektiv im Ranked Solo, was für jede Menge Kritik sorgte. Nach der Deaktivierung dürfte das Problem aber erstmal gelöst – oder zumindest ausgesetzt – sein.

Erst letztens hatte ein Spieler eindrucksvoll mit Viego agiert. Doch ein nahezu erreichter Pentakill war ihm am Ende nicht vergönnt.

Quelle(n):
  1. Dot eSports

Es liegt an euch, ob Outriders einen DLC und neue Klassen bekommt

Der neue Loot-Shooter Outriders erscheint erst noch und bisher gibt es keine Informationen dazu, wie es nach Release konkret mit Inhalten aussieht. Der Chef sagt lediglich: es kommen DLCs, aber nur, wenn Outriders auch gut ankommt.

Das sagt der Chef: In einem Interview sprach der Creative Director von Outriders, Bartek Kmita, über die Zukunft von Outriders (via CBR.com). Er wurde unter anderem gefragt, wie es um potentielle DLCs aussieht. Seine Antwort:

Jetzt gerade liegt das an den Spielern. Wenn sie mehr wollen, werden wir mit Freuden mehr Inhalte […] erschaffen. Im Moment denken wir aber nicht darüber nach. Wir wollen das Spiel abliefern und dann sehen wir, wie die Leute reagieren.

Warum machen die Entwickler das so? Die Prämisse von Outriders war von Anfang an, dass es als fertiges Spiel erscheinen soll und nicht als Service-Game mit geschnittenen Inhalten. Alles, was zum Spiel gehört, ist also bereits zu Release enthalten.

Keine Inhalte sind bewusst zurückgehalten, um sie später erst ins Spiel zu bringen. Einige neuere Produktionen erscheinen schon mit einem Season Pass zu Release, der sämtliche kommenden Inhalte umfasst.

Outriders will das offenbar anders machen und erst einmal das Spiel so gut machen, wie es zu Release möglich ist. Danach sei dann die Zeit, um über neue Inhalte nachzudenken.

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Der aktuelle Trailer zur Demo von Outriders.

Neue Inhalte für Outriders – Das ist möglich

Welche neuen Inhalte kommen? Im Interview spricht Kmita von „mehr Abenteuern, mehr Storys, mehr Klassen [und] anderen Dingen.“ Ganz konkret ist die Ansage also noch nicht.

Wir wissen aber bereits, wie der Endgame-Content von Outriders aussieht und können uns daraus ableiten, dass die neuen Abenteuer vermutlich weitere “Expeditionen” bedeuten. Mehr Story bedeutet vermutlich eine Fortsetzung der Kampagne, die rund 35 Stunden umfassen soll.

Welche neue Klasse es geben wird, darüber lässt sich im Moment noch nicht einmal spekulieren. Zu Release hat Outriders vier Klassen: Pyromant, Verwüster, Assassine und Technomant. Jede dieser Klassen unterscheidet sich stark von den anderen – mit welcher neuen Klasse dieses Quartett noch erweitert werden könnte, steht völlig offen.

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Outriders: Der Technomancer ist die Allrounder-Klasse, doch wie spielt man sie?
von Tarek Zehrer

Wann erscheint Outriders? Der offizielle Release ist am 1. April 2021 auf PC, PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox One und Xbox Series X. Allerdings läuft bereits seit dem 25. Februar die kostenlose Demo von Outriders, in der ihr euch das erste Kapitel der Story, einige Nebenmissionen und alle Klassen ansehen könnt.

Aktuell gibt es geteilte Meinungen zu Outriders. Die einen Spieler haben Spaß an den Systemen und am Gameplay, andere sind besorgt um den technischen Zustand und ob sich der noch bis zum Release bessert. Die Demo wird selbst nach Release noch spielbar, sodass sich Interessierte jederzeit ein Bild machen können.

Viele Inhalte werden sich aber erst zu Release wirklich zeigen – darunter auch, was Outriders so besonders macht. Wir haben bereits im Vorfeld mit den Entwicklern gesprochen und ein Interview mit ihnen geführt: Mit diesen 2 Dingen will sich Outriders von anderen Loot-Shootern abheben

Quelle(n):
  1. CBR

FIFA 21: Wann ihr eure Spieler verkaufen solltet, um viele Münzen zu kriegen

Viele Spieler in FIFA 21 fragen sich, wann Spieler verkaufen am meisten Münzen bringt. Trading in Ultimate Team ist eine Wissenschaft für sich – doch es gibt ein paar Punkte, an denen man sich orientieren kann.

Warum ist der Zeitpunkt beim Spieler verkaufen wichtig? Ähnlich wie die Börse ist auch der Transfermarkt in FIFA 21 dynamisch. Spieler haben keine festen Verkaufspreise, sondern können innerhalb einer bestimmten Spanne verschiedene Preise erzielen. Das bedeutet: Ihr könnt einen Spieler beispielsweise für 2.000 Münzen verkaufen, aber möglicherweise bringt er an einem anderen Tag mehr.

Man sollte sich gut überlegen, wann man Spieler verkauft

Viele Spieler benutzen bestimmte Trading-Methoden, um ihr Münz-Konto in FUT aufzustocken. Einige Tipps zum Trading findet ihr auch im MeinMMO-Guide.

In diesem Artikel geht es hingegen um einen ganz konkreten Aspekt: Wann sollte man Spieler verkaufen, um möglichst viel Gewinn zu machen?

FIFA 21: Spieler verkaufen oder behalten?

Diese Frage dürften sich Spieler immer mal wieder stellen, wenn man gerade ein Pack mit neuen Karten geöffnet hat. Schließlich kann man im Spiel zwar per Preisvergleich sehen, für wie viel Geld Spieler gerade auf dem Markt verkauft werden. Man weiß aber nicht direkt, ob sie einen Tag zuvor noch doppelt so viel wert waren oder Potenzial haben, weiter zu steigen.

Hierzu muss man sich also außerhalb der Tools umschauen, die das Spiel mitgibt. Eine Möglichkeit ist die Seite futbin, auf der man die Preisentwicklung von Spielern auf dem Transfermarkt verfolgen kann.

Gute Zeitpunkte, um Spieler in FIFA 21 zu verkaufen

Wichtig ist, beim Trading zu beachten, dass nicht jede Methode und jeder Zeitpunkt auch auf jede Spielerkarte zutrifft. Allerdings lassen sich ein paar Mechanismen bei verschiedenen Spielern beobachten.

Das gilt beispielsweise für Karten, die in der Meta von FIFA 21 relevant sind. Schaut man auf eine ganz normale Woche, lassen sich in Sachen Verkauf zwei wichtige Punkte herausarbeiten.

Verkaufen am Donnerstagabend: Dieser Termin ist in vielen Fällen der beste Zeitpunkt, um Spieler zu verkaufen. Wieso? Zum einen bekommen Spieler am Donnerstag ihre Belohnungen aus der Weekend League und die Rewards aus Division Rivals. Das bedeutet, viele Spieler haben Coins bekommen, die sie ausgeben wollen.

Dazu kommt, dass viele Spieler nun ihre Teams für die Weekend League umbauen. Deshalb können starke und Meta-relevante Spieler wie Marcus Rashford am Donnerstagabend höhere Preise erzielen. Vergleichbare Karten findet ihr in der Liste der besten Spieler unter 50.000 Münzen.

Hier ein Beispiel einer Preis-Entwicklung von futbin:

FIFA 21 Spieler verkaufen
Der Peak lag am Donnerstag
(via futbin)

Hier seht ihr den Preis für Marcus Rashford zwischen dem 1. Februar und dem 8. Februar – zwei Montagen. Den höchsten Preis erzielt er am Donnerstag dazwischen. Auf der PlayStation erzielte Rashford dort plötzlich einen hohen Preis von 56.000 Münzen – an den Tagen drumherum nur 44.000 bzw. 46.000 Münzen. Und das führt uns zum zweiten Punkt.

Halten am Sonntagabend/Montag: An diesen Tagen solltet ihr eure starken Spieler eher nicht verkaufen. Dann ist die Weekend League vorbei und viele Spieler werfen Karten auf den Markt, die sie nun eher nicht mehr brauchen. Hier lohnt es sich eher, Spieler bis zum nächsten Donnerstag zu behalten.

Um welche Uhrzeit sollte ich verkaufen? Grundsätzlich lohnt es sich, eher abends Spieler auf den Markt zu setzen als morgens. Der Grund: Zum einen zocken Spieler mehr am Abend, zum anderen kommen um diese Zeit auch neue Inhalte ins Spiel – wie beispielsweise SBCs.

SBCs beobachten und Spieler verkaufen

Warum sind SBCs beim Trading wichtig? Es gibt Ausnahmen von der Regel, die euch eine Menge Münzen einbringen können, wenn ihr zum richtigen Zeitpunkt Spieler verkauft. Eine dieser Ausnahmen sind SBCs – also Squad Building Challenges. Hier müssen Spieler ganz bestimmte Karten eintauschen, um Belohnungen zu kriegen – und blättern dann plötzlich mehr auf dem Transfermarkt hin als sonst.

Ein gutes Beispiel sind die Champions League SBCs, die für gewöhnlich immer in den Wochen auftauchen, wenn die reale Champions League stattfindet. Hier werden eben Champions-League-Karten (UCL) gebraucht, die eigentlich eher nutzlos sind, dann aber plötzlich teuer werden.

Hier kann man beispielsweise die UCL-Karte von Axel Witsel heranziehen. Die liegt normalerweise bei etwa 8.700 Münzen, doch zwischen dem 15. und 17. Februar stiegen sie plötzlich stark auf 13.000 Münzen. Das sind ein Dienstag und ein Mittwoch, die damit zum richtigen Verkaufszeitpunkt wurden.

Spieler verkaufen FIFA 21
Weil im realen Leben Champions League lief, gab es eine passende SBC
(via futbin)

Der Grund: Spieler brauchten gute UCL-Karten für SBCs. Und hat man das auf dem Schirm, kann man schon zuvor Karten niedrig kaufen, um sie dann teuer wieder auf den Markt setzen.

Ein zweites Beispiel war jüngst die “Mitt./Prime-Icon-Spielerwahl”-SBC. Hier brauchten Spieler hochbewertete Karten, um sich Ikonen zu ertauschen. Die Konsequenz: Die Preise stark bewerteter Karten explodierten.

Ein solcher Fall war etwa die Karte von Joshua Kimmich, die ein Rating von 88 hat und normalerweise zwischen 40.000 und 50.000 Münzen kostet. Doch als die SBCs kam, machte Kimmich einen Sprung auf ganze 75.000 Münzen. Wer nun verkaufte, erzielte einen deutlich höheren Preis.

FIFA 21 Spieler verkaufen
Dank einer SBC wurde Kimmich plötzlich extrem wertvoll
(via futbin)

Es lohnt sich also, ein Auge auf SBCs zu haben und seine Spielerverkäufe hier nach auszurichten. Selbst Spieler-SBCs können einen Effekt haben: So sorgte die Ronaldo-Flashback-SBC für einen Anstieg bei Spielerkarten, die man gut mit dem Portugiesen verlinken konnte.

Die Effekte unterscheiden sich natürlich von Spieler zu Spieler. Damit beispielsweise schwache Spieler plötzliche Preissprünge machen, muss schon viel passieren oder eine passende Herausforderung oder SBC auftauchen. Doch auch das ist möglich.

Derade die Spieler, die am meisten Leistung auf dem Platz oder Wert in SBCs haben, können zu unterschiedlichen Zeitpunkten verschieden effektiv Coins bringen. Und hier sollte man den richtigen Zeitpunkt zum Verkaufen erwischen.

Völlig schief ging das zuletzt übrigens bei der RTTF-Karte von Bebou. Die stieg immer weiter im Preis und hatte Potential auf noch mehr – stürzte dann aber ein.

Diablo 2 Ressurected verspricht cooles Feature für Veteranen

Diablo 2 bekommt mit Ressurected ein offizielles Remaster, das noch 2021 erscheinen soll. Neben den bereits bekannten Anpassungen an dem Spiel haben die Entwickler nun ein Highlight für Veteranen angekündigt: die Übernahme der alten Speicherstände.

Kann man seinen alten Spielstand weiterspielen? Ja, wer bereits Diablo 2 besitzt und einen alten Speicherstand hat, kann diesen mit Ressurected weiterspielen. Das verriet Game Producer Matthew Cederquist in einem Interview (via IGN Middle East). Dort sagte er:

Ja, ihr könnt eure alten Spielstände behalten. Damals, als wir an [dem Remaster] gearbeitet haben, haben wir uns gefragt, ob die alten Speicherdateien funktionieren würden, also haben wir sie irgendwie reingeschoben, und es hat funktioniert!

Also ja, eure lokalen Singleplayer-Speicherdateien werden übernommen.

Es spielt dabei laut Cederquist keine Rolle, wie alt der Speicherstand ist und wo ihr aufgehört habt. Ihr könnt direkt an der Stelle fortsetzen und trotzdem von der verbesserten Grafik profitieren.

Der Game Producer betonte zudem, dass die Entwickler selbst begeistert waren, als die Übernahme des Speicherstandes geklappt hat.

Das ist eine besonders gute News für Veteranen des Spiels. Die profitieren davon, dass Ressurected ein Remaster und kein komplettes Remake wird.

Unterschied zwischen Remake und Remaster
Ein Remaster basiert technisch gesehen auf dem Grundgerüst des ursprünglichen Spieles. Es wird optisch verbessert und bringt ein paar optionale Komfort-Funktionen. Darum können Spielstände auch übernommen werden.
Ein Remake hingegen wäre eine von Grund auf neu entwickelte Version des Ursprungstitels.

Ressurected bringt viele grafische und “Quality of Life”-Änderungen

Was bietet Ressurected? Das Remaster zu Diablo 2 sorgt vor allem für etliche grafische Anpassungen. Neu dazu kommen:

  • Physikalisch basiertes 3D-Rendering 
  • Dynamische Beleuchtung
  • Überarbeitete Animationen
  • Überarbeitete Zaubereffekte
  • Auflösungen bis zu 4K werden unterstützt
  • Alle Cinematics (insgesamt 27 Minuten) wurden von Grund auf neu aufgenommen
  • Die Sounds und der Soundtrack wurden überarbeitet, um Dolby 7.1 Surround Sound zu unterstützen
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Dieser Screenshot zeigt die grafischen Unterschiede zwischen D2 (links) und Ressurected (rechts).

Spielerisch soll das alte Gefühl beibehalten werden. Es gibt einige Komfort-Features wie das automatische Sammeln von Gold, doch die können auch manuell deaktiviert werden. Auch an der Balance soll geschraubt werden.

Gibt es komplett neue Spiel-Inhalte? Nein, in Resurrected erlebt ihr die bereits bekannten Akte 1 bis 4 aus dem ursprünglichen Teil sowie Akt 5 aus Lord of Destruction.

Wo erfahre ich mehr über Ressurected? Wir von MeinMMO haben eine große Übersicht zu dem Remaster von Diablo 2 angefertigt. Dort erfahrt ihr mehr zu den Klassen, Inhalten, der Alpha-Anmledung und dem Release des Spiels:

Diablo 2: Resurrected als Remaster – Alles, was ihr zum Release wissen müsst

CoD Warzone: K/D-Rechnung – Wer bekommt den Kill und was zählt als Tod?

In der Call of Duty: Warzone sind Abschüsse und Siege starke Indikatoren dafür, wie gut ihr in dem Battle Royale seid. Doch wer bekommt eigentlich einen Abschuss? Und was zählt als Tod für das K/D-Verhältnis? MeinMMO klärt auf.

Wenn ihr in Call of Duty: Warzone einen Feind mit einer gezielten Salve die komplette Lebensenergie abnehmt, heißt das noch nicht, dass ihr dafür auch einen Kill kassiert.

Hat der Gegner Verbündete oder ein Selbstwiederbelebungs-Kit und kommt wieder auf die Beine, dann bekommt ihr zwar Punkte für den verursachten Schaden – aber euer Kill-Counter bleibt, wie er ist. Doch was ist, wenn ein anderer Spieler den Feind in der K.O.-Phase den Rest gibt? Und wie sieht es mit den Kills und Deaths im Gulag aus?

MeinMMO zeigt euch, welche Kills und Tode in der Warzone für euer K/D-Verhältnis zählen.

CoD Warzone: Das zählt alles für euer K/D-Verhältnis

Wer bekommt den Kill in Warzone?

Normalerweise bekommt der Spieler den Kill, der den Gegner K.O. geschossen hat. Downed ihr einen Spieler, ist es egal, ob ihr dem Feind selbst den Rest gebt, ein Teammitglied hilft oder ein anderer feindlicher Spieler auf einen Assist aus ist – der Kill landet auf eurem Konto.

Allerdings müsst ihr dem Spieler dafür mindestens 30 Schaden zufügen. Schickt ihr einen Feind in den K.O. und verursacht nur 29 Schaden, bekommt der Spieler den Kill, der mit euch auf den Gegner geschossen hat.

Dafür muss der Gegner aber auch wirklich komplett erledigt sein. Sollte der gelegte Soldat es schaffen, wieder auf die Beine zu kommen, gibt es keinen Kill.

Was zählt als Tod in Warzone?

Jedes Mal, wenn ihr komplett erledigt seid und euch kein Kamerad mehr hochhelfen kann, zählt das als Tod. Auch hier gilt – schafft ihr es, aus der K.O.-Phase wieder auf die Beine zu kommen, zählt das für keinen Spieler als Kill oder Tod.

Was ist mit Kills und Deaths im Gulag?

Alle Kills und Tode im Gulag zählen wie im normalen Match. Selbst, wenn ihr als unbeteiligter Steinewerfer Kills einsackt, gehen die auf euer Kill-Konto. Nimmt ein Spieler die Flagge ein, zählt das weder als Kill, noch als Tod.

Zählen Kills und Tode in der Vorbereitungsphase?

Nicht für eure K/D oder das Leaderboard. Doch ihr könnt die Phase nutzen, um Aufgaben zu erledigen. So zählen die Kills hier zum Beispiel für die Freischaltungs-Herausforderung der beliebten Grau 5.56, die ihr sonst nur schwer im Battle Royale freischalten könnt.

Wie kann ich meine K/D prüfen?

Geht im Hauptmenü von Warzone auf den Tab „Quartiere“ und wählt ganz unten den Menüpunkt „Dossier“. Hier könnt ihr eure Statistiken ansehen, wie zum Beispiel eure Punkte, Abschüsse und Siege.

cod warzone menü kd einsehen
Hier findet ihr eure Statistiken.

Die Warzone zeichnet viele eurer Aktionen auf und sammelt im Hintergrund eine Menge Daten über euer Gameplay. Es gibt Internetseiten, die auf diese Daten zugreifen und euch die Infos aufbereiten. Zwei gute Beispiele sind:

Um eure Daten einzusehen, müsst ihr allerdings auf „callofduty.de“ bei euren verknüpften Konten im Profil die Option „Data Visible“ auf „All“ setzen. Danach braucht ihr nur den entsprechenden Gamertag eurer Plattform auf den Seiten eingeben und erhaltet eure umfangreichen Statistiken – sogar im Verhältnis zu den anderen Spielern, die ihre Gameplay-Daten freigeben.

Am Ende ist die K/D ein interessanter Wert, hat aber auch oft nicht die Aussagekraft, die ihm zugeschrieben wird. Womöglich nehmt ihr eine Rolle im Team ein, die unterstützend auf eure Kameraden wirkt. Die haben dann zwar mehr Kills, sind aber auch auf eure durchdachten Laufwege, Calls oder gute Laune angewiesen, um effektiv zu sein.

Wichtig ist, dass ihr Spaß habt und versucht, euch stetig weiterzuentwickeln. Beides Faktoren, die sich nur schwer in Zahlen fassen lassen. Allerdings solltet ihr auf die besten Waffen der Warzone trotzdem zurückgreifen.

Quelle(n):
  1. YouTube - JGOD

Fortnite: Sammle Kochbücher in Pleasant Park und Craggy Cliffs – Season 5 Herausforderung

Das Sammeln von Kochbüchern in Pleasant Park und Craggy Cliffs ist eine Challenge aus Season 5 von Fortnite Kapitel 2. Diese Herausforderung ist für die Aufgaben der Woche 14 und ermöglicht es euch, EP für den Battle Pass zu verdienen.

Was ist das für eine Challenge? Diese Aufgabe ist eine der Herausforderungen von Woche 14 der Saison 5 von Fortnite. Ihr sollt vier Kochbücher an den Orten Pleasant Park und Craggy Cliffs sammeln. Aus irgendeinem Grund liegt der Schwerpunkt dieser Woche der Herausforderungen auf Kochen.

Hier müsst ihr euch Bücher besorgen, mit denen ihr gute Gerichte zubereiten könnt. Der Einfachheit halber empfehlen wir, dass ihr für diese Herausforderung in Pleasant Park landet. Dort findet ihr genügend Bücher, um die Herausforderung abzuschließen, ohne dabei Craggy Cliffs besuchen zu müssen.

Wo befinden sich die Rezeptbücher in Pleasant Park?

Die Bücher befinden sich ausnahmslos in den Küchen der Häuser. Alles, was ihr tun müsst, ist einem “Pfad” zu folgen, der die Häuser am Rande des Ortes miteinander verbindet und alle Küchen zu besuchen, die ihr seht. Diese befinden sich alle im Erdgeschoss. Die Kochbücher sind grün und liegen auf dem Boden.

Eine kleine Warnung jedoch, wenn ihr plant, diese Herausforderung in der Woche nach ihrer Veröffentlichung zu absolvieren. Die Spieler werden sehr zahlreich nach Pleasant Park gehen, da nur dieser Ort die schnelle Erledigung der Aufgabe ermöglicht.

Ihr müsst so schnell wie möglich eine Waffe einsammeln, um euch gegen rivalisierende Spieler zu verteidigen, die euch bei dieser Sammlung sicherlich Konkurrenz machen werden.

Wenn ihr lieber warten möchtet, spricht nichts dagegen, später im Spiel, wenn die Landungskämpfe vorbei sind, nach Pleasant Park zu fahren.

Dieser Artikel erschien ursprünglich auf der Multiplayer-Seite MGG, unserem Partner. Wir haben ihn ins Deutsche übersetzt.

Community Day in Pokémon GO mit Dartiri – So nutzt ihr ihn aus

In Pokémon GO startet diesen Samstag, am 6. März, der Community Day mit Dartiri. Wir zeigen euch hier alle Boni und verraten euch, wie ihr ihn bestmöglich ausnutzt.

Was ist ein Community Day? Dieses Event findet einmal im Monat statt und stellt für einige Stunden ein besonderes Pokémon in den Fokus. Dazu gibt es dann noch Boni und eine Menge Shinys, die das Event abrunden.

Im Mai dreht sich alles um Dartiri aus der 6. Generation. Das Monster erscheint dann überall und taucht sogar erstmalig als Shiny auf.

Community Day im März 2021 – Boni und Startzeit

Was? Der Community Day mit Dartiri
Wann? Am Samstag, den 6. März 2021, von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr Ortszeit.
Pokémon des Tages: Dartiri erscheint häufiger in der Wildnis
Exklusive Attacken: Einäschern
Bonus: Dreifache EP für das Fangen von Pokémon
Bonus: Dreistündige Dauer von Rauch
Bonus: Ihr könnt Dartignis bis zu 2 Stunden nach dem Event entwickeln, damit Fiaro die Attacke Einäschern erlernt.

Der Community Day wird auch in diesem Monat ganze 6 Stunden laufen. Das ist bereits seit Beginn der Corona-Pandemie der Fall, damit ihr auch von Zuhause aus genügend Zeit für das Fangen von dem Event-Pokémon habt.

Das gibt es im Ingame-Shop: Auch zu diesem Community Day werdet ihr im Ingame-Shop zahlreiche Angebote finden. Dazu zählen:

  • Für einen Euro werdet ihr eine Spezialforschung rund um Dartiri kaufen können
  • Für 1.280 Münzen gibt es eine Box mit folgendem Inhalt: 50 Hyperbälle, 5 Glücks-Eier, einen Knursp und eine Top-Sofort-TM

So nutzt ihr den Community Day richtig aus

So bereitet ihr euch gut vor: Vor dem Community Day solltet ihr einige Vorbereitungen treffen. Sammelt vorher schon ausreichend Bälle, damit ihr beim Event ungestört fangen könnt. Wir empfehlen euch ein Polster von etwa 300 Bällen. Zum Glück hat Niantic kurz vor dem Community Day noch etwas geändert, damit ihr ordentlich Bälle sparen könnt.

Außerdem solltet ihr eure Pokémon-Box fleißig aussortieren, damit ihr genug Platz habt und nicht während des Events immer wieder die Box aussortieren müsst. Das kostet viel Zeit und kann vermieden werden.

Nutzt diese Items im Event: Diesmal gibt es dreifache EP für gefangene Pokémon. Wenn ihr zudem noch ein Glücksei zündet, gibt es sechsfache EP. Vor allem für Spieler, die auf dem Weg zu Level 50 noch Erfahrungspunkte benötigen, ist dieser Bonus spannend. Nutzt also Glückseier, damit ihr pro Fang teilweise problemlos über 1000 EP ergattern könnt.

So spielt ist effektiv von Zuhause: Wer nur von Zuhause aus spielen möchte, sollte vor allem Rauch nutzen. Der hält im Event 3 Stunden und mit nur 2 Rauch könnt ihr alle Eventstunden ausnutzen. Durch den Rauch kommt ihr dann an ausreichend Dartiri, um zumindest genügend Shinys zu fangen.

Lohnt sich der Community Day? Der Community Day bringt mit Dartiri ein neues Shiny, sodass zumindest jeder Trainer danach jagen sollte. Wenn man genügend Shinys gefangen hat, kann man es allerdings eher ruhiger angehen.

Fiaro, also die Entwicklung von Dartiri, ist nicht wirklich nützlich und ihr benötigt nicht zwingend ein gutes Exemplar davon. Wer dieses Wochenende also nicht ganz so viel Zeit hat, verpasst nicht zwingend etwas.

Das ist die Geschichte hinter Dartiri: Es wird auch das Rotkehlchen-Pokémon genannt, da es vom Aussehen stark an diesen Vogel erinnert. Generell gilt Dartiri in der Pokémon-Welt als zutraulich und agiert gerne mit Menschen.

Im Anime spielt Dartiri ebenfalls eine Rolle, denn dort besitzt Ash ein Exemplar, was über diverse Folgen anzutreffen ist. Es entwickelt sich über die Zeit dann bis zu Fiaro, womit Ash regelmäßig Kämpfe bestreitet.

Shiny Dartiri, Dartignis und Fiaro

So sehen die Shinys aus: Bei Shiny Dartiri müsst ihr etwas genauer hinschauen. Ihr erkennt es an dem brauen Brustfell, was es von der normalen Form unterscheidet:

Shiny Dartiri Pokemon GO

Wie wahrscheinlich ist ein Shiny? Die Wahrscheinlichkeit ist am Community Day immer erhöht. So liegt sie in etwa bei 1 zu 25. Das ist eine deutliche Verbesserung, denn ansonsten ist die Shiny-Rate bei den meisten Shinys in der Wildnis bei 1 zu 450.

Freut ihr euch auf den Community Day? Schreibt uns doch in die Kommentare, ob und wie viel ihr spielen werdet.

Alle weiteren Events für den Monat März haben wir euch hier in der Übersicht aufgelistet:

Pokémon GO: Alle Events im März 2021 – Welches lohnt sich?

Neues MMORPG bringt Rasse, die Festungen einreißt und immer weiter wächst

Das neue Indie-MMORPG Camelot Unchained hat eine neue Rasse vorgestellt. Der ohnehin schon riesige Fir Bog soll weiter wachsen, je älter er wird, und ist eine „Ein Riese“-Abrissbirne: Die Rasse zählt als Belagerungs-Waffe.

Was ist das für eine Rasse? Das MMORPG Camelot Unchained hat in einem Blog-Post Ende Februar den „Fir Bog“ vorgestellt. Die Rasse ist ab sofort in Camelot Unchained eingeschaltet. Spieler können sich jetzt einen Fir Bog auf dem experimentellen Patcher erstellen.

Der Fir Bog ist eine von 3 Riesen-Rassen in Camelot Unchained, jede Rasse gehört zu einem der verfeindeten Reiche:

  • Die „Arthurians“ haben den Golem, die auf Wahrheit und Wissen getrimmt sind, und aus Lehm und Feuer bestehen
  • Die Wikinger haben den Jötnar, eine Art von blauhäutigen Eisriesen
  • Die Tuatha Dé Dannan haben eben den Fir Bog, die riesenhaften Beschützer von Sümpfen und Mooren
Riesen unter sich: Die 3 Riesen-Rassen in Camelot Unchained in weiblicher und männlicher Ausführung.

Das ist die Besonderheit des Fir Bogs: In Camelot Unchained sollen die Helden und Heldinnen altern, wenn man sie spielt. Dabei verändern sich die Helden: Die „Riesen-Rassen“ wie Fir Bog und Golem sollen immer weiter wachsen, je älter sie werden. Man kann also in Camelot Unchained anhand seiner Größte abschätzen, wie alt ein Held.

Die Riesen-Rassen sind zu groß, um normale Belagerungswaffen zu benutzen, dafür haben Fir Bogs aber zwei Angriffsmöglichkeiten gegen Festungen:

  • Zum einen können sie Projektile mit giftigen Sporen abfeuern, die einen großen Bereich verseuchen und jeden Helden im Einschlagsradius mit einem Gift bestreichen, das Schaden über Zeit anrichtet
  • Zum anderen können Fir Bogs sich mit dem Skill „Slam“ nach vorne bewegen und hohen Belagerungs-Schaden anrichten

Die eigene Rassen-Eigenschaft des Fir Bog ist der „Swamp Stomp“, damit erzeugen sie einen Bereich von Galle um sich herum. Wer sich in diesem Gebiet aufhält, erleidet jede Sekunde Schaden.

In Camelot Unchained kämpfen 3 Reiche mit jeweils ca. 7 Rassen und 10 Klassen gegeneinander. Der geistige Vorgänger, Dark Age of Camelot, war für die spannenden Klassen bekannt und gilt als Gold-Standard im Bereich “Realm vs. Realm”-PvP.

Woher kommen diese Fir Bogs? Die „Fir Bolg“ sind ein Teil der irischen Sagenwelt. Der Legende nach flohen die Ahnen der Fir Blogs nach ihrer Vertreibung aus Irland nach Griechenland, wo sie für 230 Jahre als Sklaven lebten und dort Lasten tragen mussten. Sie verließen schließlich Griechenland und kamen zurück auf die Smagardinsel Irland. Dort hatten sie aber nur eine kurze Zeit das Sagen, bis sie von den Tuatha Dé Danann abgelöst wurden.

Wissenschaftler glauben, dass die „Fir Bolgs“ stark an das Volk der Israeliten angelehnt sind. Denn wie die Israeliten in Ägypten versklavt waren und vorm Pharao fliehen mussten, sind auch die Fir Bogs erst Sklaven und müssen sich befreien.

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In der Fantasy-Welt, abseits des Mythos, werden die Fir Bogs als Riesen-Rasse dargestellt: So war es etwa schon in „Dark Age of Camelot“, dem spirituellen Vorgänger von Camelot Unchained. In dem MMORPG waren die “Firbolg” eine „Tank-, Damage-Dealer und Druiden-Rasse“ der Hibernier. Ähnlich werden die „Firbolg“ auch in Dungeons and Dragons als Spieler-Charakter dargestellt: Dort gelten sie als intelligente Riesen-Rasse, die aber zurückgezogen von der Zivilisation in der Natur lebt.

Man sieht, dass sogar die Schreibweise des Namens von Fall zu Fall etwas variiert.

Als wir zuletzt über Camelot Unchained berichteten, fiel uns vor allem die schlechte Stimmung bei den Spielern auf. Die hatten nach 8 Jahren die Geuld mit dem MMORPG verloren:

Fans warten 8 Jahre auf neues MMORPG, bekommen anderes Spiel, sind sauer

Quelle(n):
  1. Camelot Unchained

AMD RX 6700 XT: Über diese 3 Dinge streitet die Community

Ab Mitte März könnt ihr AMDs neue RX 6700 XT kaufen. In Foren, auf YouTube und auf reddit diskutieren Fans und Interessierte über die neue Grafikkarte.

AMD hat seine neuste Grafikkarte RX 6700 (XT) vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Mittelklasse-Grafikkarte, die sich vor allem an Spieler mit WQHD-Auflösung richtet.

MeinMMO hat sich die Reaktionen der Zuschauer in Kommentaren, auf reddit und in Foren angesehen und zeigt euch, was die Leute über die neue Grafikkarte von AMD denken. Drei wichtige Themen spielen aktuell in der Community eine große Rolle.

Hohe Leistung und interessante Alternative gegen RTX 3070

Das sagt die Community über die Leistung: Nach der Präsentation zeigen sich die Zuschauer grundsätzlich von der vorgestellten Leistung der RX 6700 XT angetan. Denn die bietet eine hohe Leistung und scheint laut offiziellen Benchmarks sogar ebenbürtig mit der RTX 3070 zu sein:

  • Daggy820 auf ComputerBase schreibt: “Sehr interessante Karte zu einem vernünftigen Preis, wenn man Sie denn nahe der UVP bekommt. Wenn die Leistung in Tests bestätigt wird, dann ist das schon ein richtiges Brett, gut gemacht AMD.”
  • Trommelmaschine schreibt ebenfalls auf ComputerBase: “Hatte bei der Präsentation auf ein paar neue Infos bezüglich Fidelity FX Super Resolution gehofft… Schade. Aber die Leistung der 6700 XT sieht vielversprechend aus.”

Darum ist Raytracing so wichtig: Beim Thema Raytracing sehen viele Interessierte noch eine Frage, die für einen möglichen Kauf eine große Rolle spielt.

Denn bisher bieten die RTX-3000-Grafikkarten die deutlich stärkere Performance bei Raytracing. Hier haben viele Nutzer die Hoffnung, dass AMD mit “Fidelity FX Super Resolution” einen wichtigen Schritt beim Raytracing schaffen könnte.

So schreibt auf kasakka1 auf reddit: “Ein paar Freunde, die hauptsächlich Multiplayer-Shooter spielen, haben sich aufgrund der Verfügbarkeit für 6800XT-Karten entschieden. Für ihre Zwecke sind die AMD-Karten die bessere Wahl, aber für mich sind DLSS und Raytracing es absolut wert, im Nvidia-Lager zu bleiben.”

Was ist FidelityFX Super Resolution? Dabei handelt sich um die DLSS-Konkurrenz von AMD für Radeon-Grafikkarten. DLSS ist nur für RTX-Grafikkarten verfügbar.

Bei FidelityFX Super Resolution handelt es sich um eine Kantenglättung, die von KI gestützt wird. Dafür werden niedrige Auflösungen hochskaliert und sollen bei besserer Leistung gut aussehen. So bekommt man auf hohen Auflösungen dennoch eine hohe Framerate.

Keine Grafikkarte zwischen 250 und 350 Euro

Liest man die vielen Kommentare, stellt man fest, dass viele User über die Preisvorstellung enttäuscht sind.

Woran liegt das? So wie Nvidia seine RTX 3060 als starkes Upgrade für eine GTX 1060 oder ein RX 480 vorgestellt hatte, so hofften viele darauf, dass AMD genau für diesen Preisbereich nun ebenfalls nachlegen möchte und AMD eine Grafikkarte im gleichen Preisbereich (300 – 350 €) vorstellen wird.

Doch AMD entscheidet sich dagegen und stellt stattdessen eine Grafikkarte vor, die 479 US-Dollar kostet und außerdem mit der RTX 3070 konkurrieren will.

Was sagt die Community? AMDs Entscheidung kritisieren einige, weil man einfach eine andere Grafikkarte erwartet hatte.

  • Macieyerk schreibt auf reddit: “Als jemand, der für seine Polaris-Grafikkarte [RX 400/500] ein passendes Upgrade sucht – das gibt es nicht.”
  • Silver4Monsters meint auf ComputerBase: “Ich hätte mir persönlich eher Karten im 300-400 € Bereich gewünscht. Naja, wenn ich eine 6700XT bekomme, nehme ich die auch.”
  • Und uTpepe schreibt auf der GameStar: „Ist für mich leider ein uninteressanter Preis. Sollte ich aufrüsten, werde ich mich in der Preisklasse einer Geforce RTX 3060 bewegen (UVP). Und bisher hat AMD da noch nichts Neues nachgelegt.“

Das ist das Problem: Besitzer einer vergleichsweise alten Grafikkarte, die auf eine neue Full-HD-Karte gehofft hatten, bekommen erst einmal keine Alternative vorgestellt.

Vor allem vielen Full-HD-Gamern ist die RX 6700 XT zu teuer. Und diese wünschen sich keine “RTX 3070”-Alternative, sondern eher eine “RTX 3060”-Alternative.

Das wünscht sich die Community: Nun hoffen einige darauf, dass AMD neben der RX 6700 XT noch eine weitere Karte vorstellen wird und dass sich eine RX 6700 ohne XT oder eine 6600XT dann im Preisbereich einer RTX 3060 einordnen wird.

Zuschauer haben Sorge vor Verfügbarkeit

Viele zeigen sich zwar von der Vorstellung angetan und loben die vorgestellte Leistung der Grafikkarte. Andere Interessierte zeigen sich jedoch skeptisch, ob sie zum Start überhaupt eine Grafikkarte bekommen werden. Und das ist ein Thema, was derzeit alle beschäftigt, die neue Hardware kaufen wollen.

Was sagt die Community? Bereits während des Streams konnte man von einigen Zuschauern ein spöttisches „Out of Stock“ lesen. Auch sonst ist in der Community die Sorge vor schlechter Verfügbarkeit zu sehen:

  • Sai Dwarakanath schreibt unter dem YouTube-Stream: „Wir haben Anti Lag, Extreme RTX, DLSS und so weiter…. Und wir haben bei der Verfügbarkeit sichergestellt, dass ihr keine bekommen werdet.“
  • Und auf der GameStar schreibt Companion Cube: „Entscheidend ist nicht die Schnelligkeit der Karte, sondern ihre Verfügbarkeit. Was bringt die beste Karte, wenn man sie nirgendwo kaufen kann?“

Warum sind Grafikkarten so schlecht verfügbar? Durch die Corona-Pandemie ist die Produktion von Grafikkarten gesunken. Gleichzeitig ist jedoch auch der Bedarf, auch durch Homeoffice, stark gestiegen.

Hinzu kommt außerdem, dass aktuell ein Mangel an Halbleitern in der Industrie herrscht und dadurch deutlich weniger Grafikkarten und Konsolen hergestellt werden können.

CoD Cold War: Die besten Waffen mit Setups & Tipps für jede Klasse

In Call of Duty: Black Ops Cold War dreht sich alles um Waffen und den nächsten Kill. MeinMMO zeigt euch deshalb hier die besten Waffen für den Multiplayer, mit Tipps für alle Waffenklassen und starken Setups zum Ausprobieren.

Waffen sind ein heikles Thema bei Call of Duty, weil jeder Spieler seine eigenen Vorzüge und Meinungen einbringt. Doch generell gibt es immer Schießeisen, die von einer großen Gruppe von Spielern als “Die Besten” angesehen werden und meist auch tatsächlich einen Vorteil gegenüber anderen Waffen aufweisen.

MeinMMO zeigt euch deshalb hier die besten Waffen für den Multiplayer von Black Ops Cold War, die aktuell in ihren Waffenklassen für viele Soldaten als stark angesehen werden. Wir halten den Artikel für euch regelmäßig frisch und aktualisieren ihn, wenn es größere Änderungen bei den sogenannten Meta-Waffen gibt.

Update 4. März 2021: Wir haben unsere Liste auf den neusten Stand zur Season 2 gebracht. Bei den Sturmgewehren sehen wir aktuell die Krig 6 vorn. Die XM4 bleibt jedoch eine starke Alternative und auch die neue FARA 83 bekommt einen Platz unter unseren Alternativen.

Bei den MPs rückt die AK-74u auf den Top-Platz. Die MP5 ist aber weiter valide im Multiplayer. Als neue Alternative kommt die LC10 hinzu, die seit Season 2 im Spiel ist. Die Milano musste dafür weichen.

Wie wurde diese Liste erstellt? Um euch die besten Waffen nach Klassen zu bieten, haben wir uns viele aktuelle Videos zu dem Thema reingezogen, uns Tier-Listen angeschaut und lassen auch eigene Erfahrungen in die Bewertung mit einfließen.

Die wichtigsten Quellen zu aktuellen Änderungen oder Einschätzungen verlinken wir euch unten im Artikel, direkt am Ende des Textes.

Dabei legen wir einen Schwerpunkt auf eine gute Spielbarkeit. Die besten Waffen der jeweiligen Klassen sind alles Meta-Waffen, die oben mitspielen. Aber alle gezeigten Alternativen zählen dazu ebenfalls und verursachen manchmal zum Beispiel mehr Schaden, sind dafür aber schwieriger zu spielen.

Sucht ihr eine starke Waffe mit guter Kontrolle, dann findet ihr hier die besten Waffen in Cold War. Wollt ihr den vollen Schaden und seid dafür bereit, auf andere Vorteile zu verzichten, dann schaut euch auch bei den Alternativen um.

[toc]

Krig 6 – Das beste Sturmgewehr in Cold War

Was macht die Krig 6 so stark? Es ist die Sicherheit, die euch dieses Sturmgewehr liefert. Die Krig ist kein Überflieger in Sachen Schaden, hat dafür aber einen sehr sanften Charakter und gibt diese Ruhe an euch weiter.

Dazu kommt eine hohe Reichweite und gute Werte bei ihrer Mobilität. Für mehr Schaden greift eher zu den Alternativen – doch bei Handling und Treffsicherheit kommt kein Sturmgewehr an der Krig 6 vorbei, die dazu noch starke Headshot-Treffer verteilt.

Cold War Setup Krig 6

  • Visier: Microflex LED
    • Ihr umgeht das Iron-Sight und könnt besser anvisieren
  • Mündung: Schalldämpfer
    • Ihr seid beim Feuern nicht auf der Mini-Map zu sehen
  • Lauf: 19,7″ Ranger
    • Erhöht eure Kugelgeschwindigkeit
  • Magazin: Dschungelstil-Magazin
    • Schnelleres Nachladen
  • Handgriff: Luft-Elastik-Umwicklung
    • Besseres ZV-Tempo und hohe Zuckungsresistenz
cod cold war waffen krig 6 setup mit 5 aufsätzen

Worauf muss ich bei Sturmgewehren achten? Diese Waffenklasse ist sehr beliebt und die Sturmgewehre sind so etwas wie die Allrounder unter den CoD-Knarren. Der Schaden ist ganz gut, aber kommt nicht an die MPs heran. Die Kontrolle ist gut, doch die leichten Maschinengewehre lassen sich meist noch besser auf dem Zielpunkte halten.

Dafür ist ihre Reichweite ordentlich und sie bieten euch eine angenehme Mischung aus allem. Besonders gut für ein Einsteiger-Loadout oder wenn ihr lieber aus der zweiten Reihe eure Gegner unter Druck setzt und weniger auf “Run&Gun” geht.

Alternativen bei den Sturmgewehren

  • FARA 83 – Stabil und stark, aber etwas langsam
  • XM4 – Guter Allrounder, der eine gesunde Mischung mitbringt
  • AK-47 – Mehr Schaden im Tausch für weniger Kontrolle
  • Groza – Mehr Schaden, mehr Rückstoß – Brauch Aufsätze für gute Leistung

AK-74u – Die beste Maschinenpistole in Cold War

Was macht die AK-74u so stark? MPs gelten in Cold War schon seit der Alpha-Phase als sehr starke Waffenklasse und der Stern der AK-74u stieg stetig weiter auf.

Die kleine Kalaschnikow hat die beste TTK der automatischen MPs und bringt zudem eine ordentliche Reichweite mit. Dazu ist sie gut kontrollierbar. Die MP5 ist jedoch ein starker Konkurrent und nicht zu unterschätzen. Die neue LC10 mischt auch mit – sie ist sehr stabil und hat eine große Reichweite.

Doch die AK-74u bringt euch auf kurze und mittlere Entfernung die beste Leistung. Besonders aufgrund ihrer hohen Kugelgeschwindigkeit im Vergleich zu den anderen MPs.

Cold War Setup AK-74u

  • Mündung: Feuerdämpfer
    • Ihr seid beim Feuern nicht auf der Mini-Map zu sehen
  • Lauf: 9,3 VDV verstärkt
    • Höhere Reichweite und Kugelgeschwindigkeit
  • Unterlauf: Vordergriff
    • Bringt euch horizontale Rückstoßkontrolle
  • Magazin: 40-Schuss-Trommel
    • Mehr Munition
  • Handgriff: GRU-Elastik-Umwicklung
    • Besseres ZV-Tempo und hohe Zuckungsresistenz
cod cold war waffen ak-74u setup

Worauf muss ich bei MPs achten? Bis auf die AK-74u und die LC10 haben Maschinenpistolen eine sehr niedrige Kugelgeschwindigkeit in Cold War, die ihr unbedingt mit dem Lauf ausgleichen solltet. Bewegte Ziele könnt ihr so deutlich leichter unter Feuer nehmen.

Ansonsten achtet mit den MPs auf eure Distanz zum Gegner. Ihr seid nur im Vorteil, wenn ihr euren Feind im ersten Schadensbereich erwischt. Ein Duell mit den anderen Primärwaffen-Klassen verliert ihr, wenn der Gegner zur gleichen Zeit anfängt zu feuern. Was aber nicht heißt, dass die MPs auf größeren Distanzen unbrauchbar sind. Ihr dürft euch nur nicht zuerst erwischen lassen.

Alternativen bei den MPs

  • MP5 – Gute Mischung aus starken Werten in allen Bereichen
  • LC10 – Hohe Reichweite und gutes Handling
  • KSP – Salven-MP mit niedriger TTK & hoher Reichweite – Aber der erste Salven-Schuss muss sitzen, sonst seid ihr im Nachteil

M16 – Das beste Taktikgewehr in Cold War

Was macht die M16 so stark? Mit der M16 kriegt ihr ein ausgeglichenes 3-Schuss-Salven-Gewehr, das euch eine hervorragende Time-to-Kill liefert und diese auch auf größere Entfernungen noch behält.

Denn im ersten Schadensbereich sind die 3er-Salven tödlich und ihr haut eure Feinde in nur 132 Millisekunden um. Ein Wert, den sonst nur die One-Shot-Waffen aus der Sniper- oder Schrotflinten-Kategorie knacken. Dazu ist die Waffe angenehm stabil und es ist oft kein Problem, die 3 Kugeln direkt im Gegner zu versenken. Falls ihr noch mehr Gründe braucht, um die M16 mal auszuprobieren, schaut in unserem Special zur M16 vorbei.

Cold War Setup M16

  • Visier: Hawksmoor
    • Hilft dabei, die Salve komplett auf den Gegner zu bekommen
  • Lauf: 20,5″ Sonderkommando
    • Erhöht Feuerrate, Reichweite, Kugelgeschwindigkeit
  • Unterlauf: Feldagenten-Vordergriff
    • Bringt etwas vertikale und starke horizontale Rückstoßdämpfung
  • Handgriff: Luft-Elastik-Umwicklung
    • Verbessert eure ZV-Zieldauer und gibt Zuckungs-Resistenz
  • Schaft: SAS-Kampf-Schaft
    • Verbessert eure Mobilität
cod cold war beste waffen mit setup m16

Worauf muss ich bei Taktikgewehren achten? Alle Waffen in dieser Kategorie sind entweder Salven- oder Einzelschuss-Gewehre und keine bietet einen automatischen Feuermodus. Das gibt euch mehr Kontrolle über die einzelnen Schüsse, ist aber bei vielen Spielern nicht sonderlich beliebt.

Die reinen Einzelschussgewehre bieten dabei eine hohe Reichweite, während die Salven-Schuss-Waffen mit hohem Schaden überzeugen. Was sie aber alle gemeinsam haben, ist ein eher langsamer Spielstil. Vermeidet Sprinten, dann habt ihr auch gegen MPs eine Chance.

Alternativen bei den Taktikgewehren

  • AUG – Salven-Gewehr mit hoher Reichweite, aber stärkerem Rückstoß als die M16

Stoner 63 – Das beste leichte Maschinengewehr in Cold War

Was macht die Stoner 63 so stark? LMGs sind besonders für ihre großen Magazine bekannt und lassen dafür gern ein wenig Spritzigkeit vermissen. Am ehesten lässt sich diese Waffenklasse mit den Sturmgewehren vergleichen, doch sie sind träger, bieten dafür aber deutlich mehr Kugeln und eine hohe Reichweite.

Die Stoner 63 kommt dabei von den LMGs bei Cold War vom Spielgefühl am nächsten an ein Sturmgewehr heran und beglückt euch dazu mit riesigen Magazinen, um einen ganzen Trupp auf dem Weg zum Missions-Ziel zu unterdrücken oder sogar gleich komplett auszuschalten.

Besonders die gute Beherrschbarkeit des Rückstoßes, gepaart mit hoher Reichweite, machen die LMGs im CoD von 2020 richtig stark.

Cold War Setup Stoner 63

  • Visier: Hawksmoor
    • Bringt euch noch mehr Sicherheit bei euren Treffern
  • Mündung: SOCOM-Eliminator
    • Feinde sehen euch nach dem Feuern nur kurz auf der Minimap und bringt etwas Rückstoß-Kontrolle
  • Lauf: 21,8″ Sonderkommando
    • Mehr Reichweite, mehr Kugelgeschwindigkeit
  • Unterlauf: Feldagenten-Griff
    • Bringt etwas vertikale und starke horizontale Rückstoßdämpfung
  • Magazin: 100-Schuss-Schnelllademagazin
    • Größere Magazin und schneller Nachladen, bei 5 % ZV-Zieldauer-Malus
cod cold war beste waffen mit setup stoner 63

Worauf muss ich bei Leichten Maschinengewehren achten? Vermeidet direkte Nahkampf-Duelle. Hier könnt ihr zwar auch mit eurem Hüftfeuer was reißen, aber generell seid ihr ordentlich im Nachteil, wenn ihr nicht gerade von der Seite oder von hinten eure Feinde überrascht.

Setzt eher Feinde auf mittlere oder große Entfernungen unter Druck. Mit ein paar Aufsätzen für bessere Rückstoß-Kontrolle baut ihr euch die LMGs zu richtigen Lasern, die euch präzise und einfache Treffer auch auf großen Entfernungen ermöglichen.

Alternativen bei den Leichten Maschinengewehren

  • M60 – Niedrigere Schussrate, aber nochmal höhere Reichweite

Pelington 703 – Das beste Scharfschützengewehr in Cold War

Was macht die Pelington so stark? Ein Scharfschütze in Call of Duty sitzt meist nicht ewig auf einem Punkt und wartet auf sein anrückendes Ziel. Vielmehr sind Sniper sehr mobile Spieler, die viel unterwegs sind und versuchen, die Gegner zu flankieren und mit ihren One-Shot-Kills in die Killcam zu schicken.

Die Pelington leistet hier den besten Dienst. Von den 3 Sniper-Gewehren zum Release von Cold War ist sie die schnellste und handlichste Waffe, was sie für Quickscope-Einsätze prädestiniert. Zudem fällt das M82 etwas aus der Rolle, weil es als halbautomatische Waffe nicht denselben One-Shot-Bonus bei Brusttreffern mitbringt, wie die Pelington und die LW-3 Tundra.

Cold War Setup Pelington

  • Mündung: Geräuschdämpfer
    • Zeigt euch bei Schüssen nicht auf der feindlichen Minimap
  • Lauf: 26,5″ Tigerteam
    • Reduziert eure Munition, bringt aber dicke Boni auf viele andere wichtige Werte
  • Unterlauf: Infiltrator-Griff
    • Gibt euch besseres Movement
  • Handgriff: Luft-Elastik-Umwicklung
    • Schnelleres Zielen und hohe Zuckungs-Resistenz
  • Schaft: Plünderer-Polster
    • Verbessert ebenfalls euer Movement
cod cold war beste waffen mit setup pelington

Worauf muss ich bei Scharfschützen-Gewehren achten? Setzt euch nicht an einen guten Punkt auf der Map und wartet auf eure Gegner, sondern sucht aktiv Feinde und haut sie mit einem Schuss um.

Achtet dabei jedoch immer darauf, die Gegner nicht zu nahe kommen zu lassen. Mit einem gewissen Abstand könnt ihr auch in Nahkämpfen gegen MPs gewinnen, doch eure großen Stärken habt ihr auf mittlerer bis lange Distanz. Hier findet ihr einen Guide für den mobilen Quickscope-Spielstil.

Alternativen bei den Snipern

  • LW-3 Tundra – Etwas träger, hat aber dafür einen etwas größeren One-Shot-Bereich

Hauer 77 – Die beste Schrotflinte in Cold War

Was macht die Hauer 77 so stark? Diese Schrotflinte liefert euch starke One-Shot-Kills, die mit den richtigen Aufsätzen auf knapp 10 Meter hochgehen. Damit bekommt ihr eine starke Nahkampf-Waffe, die euch besonders mit einem Run&Gun-Stil viele spaßige und befriedigende Kills bringen kann.

Cold War bietet zum Release nur 2 Shotguns und in dieser Klasse kommt es sehr auf eure eigenen Vorlieben an. Spielt ihr ein Match mit einer Schrotflinte als Hauptwaffe, dann ist die Hauer 77 zu bevorzugen. Sucht ihr eine starke Nebenwaffe, die ihr immer mal zieht, wenn eurer Hauptwaffe auf kurzer Entfernung die Puste ausgeht, passt die Gallo SA12 wohl besser für euch.

Cold War Setup Hauer 77

  • Mündung: Feuerscheindämpfer 12 GA
    • Ihr seid beim Feuern nur kurz auf der Minimap zu sehen
  • Lauf: 25,2″ Sonderkommando
    • Bringt deutlich mehr Schaden und One-Shots im zweiten Schadensbereich
  • Körper: Montiertes Licht
    • In einem 60°-Winkel vor euch haben Feinde innerhalb von 20 Meter eine Markierung über dem Kopf
  • Handgriff: Tempo-Tape
    • Bessere ZV-Zieldauer ohne Nachteile
  • Schaft: Schrotflinten-Schaft
    • Besseres Sprinten/Feuer-Tempo ohne Nachteile
cod cold war beste waffen mit setup hauer 77

Worauf muss ich bei Schrotflinten achten? Schrotflinten sind die Nahkampf-Monster bei Cold War und in dem Bereich erschreckend stark. Wenn ihr euch bei euren Feuergefechten gern sehr nah beim Gegner aufhaltet, den sollten die Shotguns eure erste Wahl sein.

Nutzt bei den Schrotflinten auf jeden Fall den “Sonderkommando”-Lauf. Bei der Hauer bringt er euch auch im zweiten Schadensbereich (bei dem Setup hier ab 5 Meter) ebenfalls One-Shot-Kills bis knapp 10 Meter. Bei der Gallo sorgt der dafür, dass ihr überhaupt die Chance auf One-Shot-Kills habt, hier allerdings nur im ersten Schadensbereich bis 5 Meter.

Alternativen bei den Schrotflinten

  • Gallo SA12 – Halbautomatisches Feuer, besser zum Nachsetzen bei angeschossenen Gegnern

Cigma 2 – Der beste Raketenwerfer in Cold War

Was macht die Cigma 2 so stark? Die Cigma 2 ist dem anderen RPG vorzuziehen, weil ihr damit die Scorestreaks unter Druck setzen könnt. Aufgrund des neuen Scorestreak-Systems in Black Ops Cold War, das euren Counter bei Toden nicht zurücksetzt, seht ihr oft viele der günstigen Scorestreaks im Laufe der Runde, die ihr mit der Cigma schnell und kompromisslos vom Himmel holt.

Das gilt aber auch für die größeren Streaks. Viele davon haben Raketen-Abwehrmaßnahmen und der erste Schuss geht oft ins Leere. Doch wenn ihr eh wenig auf eure Zweitwaffe zugreift, um das leere Magazin der Hauptwaffe auszugleichen, dann nehmt die Cigma mit und helft eurem Team, die fiesen Luftunterstützungen aus dem Weg zu räumen. Bevor sie euer Match komplett ruinieren.

Diesen Raketenwerfer könnt ihr übrigens auch ohne eine Zielerfassung auf eure Gegner abfeuern. Für diesen Zweck eignet sich der RPG-7 aber besser.

cod cold war waffen cigma 2

1911 – Die beste Pistole in Cold War

Was macht die beiden Pistolen so stark? Bei den kleinen Handfeuerwaffen kommt es ganz auf euren Geschmack an. Magnum und 1911 stellen beide einen starken Ersatz dar, wenn eure Hauptwaffe nicht mehr genug Feuerkraft für einen aufdringlichen Gegner bereitstellen kann. Die wichtigsten Unterscheidungs-Merkmale:

  • 1911 – Weniger Schaden aber größeres Magazin und höhere Feuerrate
  • Magnum – Kräftiger Schaden, aber kleines Magazin

Die Magnum gibt euch 75 Schaden an die Hand und kann auch Feinde mit voller Gesundheit mit 2 Schuss aus dem Weg räumen. Dazu kommt eine höhere Kugelgeschwindigkeit. Die 1911 braucht 3 Schuss, kann dafür aber schneller feuern und ist generell etwas spritziger als die Magnum. Bei Reichweite und ZV-Zielgeschwindkeit liegen beide aber gleich auf.

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Wenn es um die Auswahl der richtigen Waffen in Black Ops Cold War geht, dann geht es oft auch um Vorlieben und die eigene Spielweise. Bei den Waffen hier auf der Liste seid ihr für entsprechende Spielstile bestens gerüstet. Versucht aber auch die Alternativen und andere Waffen, die ihr oft bei den Feinden seht. Oft sind die Schießeisen, die euch in einem Match am meisten auf die Nerven gehen, auch eine gute Wahl für euer Loadout.

Dasselbe gilt für die Aufsätze und Setups. Die hier vorgeschlagenen Builds unterstützen die Stärken der Waffen, müssen für euch aber nicht die optimale Lösung darstellen. Je mehr ihr rumprobiert und umbaut, desto mehr wisst ihr über die Waffen-Mechaniken des Spiels und könnt sie zu eurem Vorteil nutzen und die Waffen optimieren.

Wenn ihr als Einsteiger ins Spiel kommt, dann wählt am besten eine Waffe, die euch auf Anhieb zusagt. Denn ihr müsst die einzelnen Knarren lange spielen, bis ihr an die guten Aufsätze kommt. Hier findet ihr Tipps, wie ihr eure Waffen-Stufen und den Military-Rank schneller levelt.

Der große Anführer von Destiny 2 soll gekillt werden, aber keiner glaubt Bungie

Bei Destiny 2 soll der Fels in der Brandung, Commander Zavala, einem fiesen Attentat zum Opfer fallen. Das würde Spannung in Season 13 bringen, doch irgendwie bekommen die Hüter keine Angst.

Gibt’s nichts Neues? Bei Destiny 2 hat sich in Season 13 langsam Routine eingestellt. Ein Großteil, der in der Roadmap angekündigten Inhalte, ist mittlerweile live. Mit dem dieswöchigen Reset kam das erste Mal kein neues Schlachtfeld und auch keine geheime Mission wie der Gruselspaß Vorzeichen hinzu.

Doch so ganz nebenbei wurde angekündigt, dass Hüter sterben sollen und das der nächste auf der Abschussliste unser stoischer Anführer Commander Zavala ist. Stopp, Hüter können doch nicht einfach so sterben, oder?

Das ist interessant: Wie jede Woche erwartet euch eine neue Quest, die verlangt, die Heerscharen der machthungrigen Imperatorin Caiatl zurückzutreiben.

  • In “Feuerprobe des Herausforderer IV” schickt euch Krähe in stolzen 11 Quest-Schritten durchs Sonnensystem.
  • Die Aufgaben sind jedoch weder langwierig, noch episch inszeniert oder bleiben sonst wie in Erinnerung.
  • Es ist so generisches Zeug wie, erledige X Gegner mit präzisen Treffern oder plündere den Verlorenen Sektor “Der Schacht” (den wohl die meisten Spieler seit Jahren nicht betreten haben – daher hier der Fundort im Video von Nexxoss Gaming
  • Am Ende stellt sich heraus, dass die Kabale ein Gerät haben, mit dem sie die Verbindung zum Licht des Reisenden kappen können. So ähnlich wie in der Vanilla Kampagne, als der Reisende “gefangen” wurde – nur jetzt im Hosentaschenformat.
Der so pflichtbewusste Zavala hat sich zum Start der Season 13 keine Freunde gemacht

Diese düstere Zukunft für Destiny 2 ist prophezeit

Krähe berichtet dann, dass in den letzten Tagen Hüter nicht von ihren Missionen zurückkehrten, dass es plötzlich Tote gab und dass Commander Zavala wohl das Ziel eines groß geplanten Attentats ist.

Das ist nicht nur der fiese Plan von Caiatl, sondern diese Zukunft hat eine Art Orakel vorhergesagt. Zavala soll so wohl dafür bestraft werden, dass er einmal nicht nach den Regeln spielte. In Bad-Ass-Manier zeigte er den Kabalen: Hüter knien vor niemandem.

Dass Zavalas Leben auf also kurz vor dem Aus steht, sollte den Hütern ordentlich Angst machen. Der mustergültige Titan und Chef aller Hüter soll also wirklich abkratzen?

Mehr zum Thema
Destiny 2 killt offenbar 3 Figuren, die ihr kennt – aber als Text, also merkt’s keiner
von Philipp Hansen

Spannend wäre es ja, wenn man es denn glauben könnte …

Deswegen ist es sehr unwahrscheinlich: Jetzt mitten im Laufe einer Season soll eine so berühmte Figur wie Zavala Opfer eines Attentats werden? Das letzte Mal, dass es einen Tod wie diesen Gab war mit Forsaken – und das war eine große, alles verändernde Erweiterung.

So können Hüter sterben: Für uns Spieler ist gut, dass unsere Hüter nicht so richtig sterben können. Werden Hüter tödlich verwundet, dann respawnen sie. Das Gameplay-Element wird damit erklärt, dass das Licht des Reisende uns wiedererweckt.

Nur wenn wir von der Kraft der schwebenden Kugel abgetrennt sind, dann ist ein Tod unwiederbringlich. Da wir aber stets vom Geist, einem Geschöpf des Reisenden begleitet werden, muss zuerst der Geist weg oder die Dunkelheit alles Licht verschlucken.

Die Idee an sich ist cool: Hüter müssen wieder um ihr Leben fürchten und haben nicht endlos viele Leben wie nach einem Cheat Code. Doch es ist viel wahrscheinlicher, dass Zavala erhobenen Hauptes aus der Season 13 spaziert.

Uldren (heute als Krähe wiedergeboren) erledigte Cayde. Dafür waren eine ganze Horde von Endgegnern und spezielle Geist-Killer-Munition nötig

Wir gehen an dieser Stelle übrigens auf keine kursierenden Leaks ein

So könnte es kommen: Im schlimmsten Fall verhindern nicht mal die Spieler den Mordversuch. Während die Hüter sich wieder an einer stumpfen Beutezug-Orgie abrackern, wird Krähe Zavala retten. So beweist der als Hüter auferstandene Krähe, dass er der Nachfolger von Cayde ist (so zumindest die gängige Theorie).

Glaubt ihr, dass Bungie mit der Ankündigung, dass Commander Zavalas Leben aus Messers Schneide steht, für Würze sorgen möchte? Oder haltet ihr es für äußerst unwahrscheinlich, dass hier wirklich ein so bekannter Charakter sterben könnte? Saht es uns doch in den Kommentaren.

Die Story rund um Calus und das Horror-Schiff Glykon geht diese Woche übrigens auch weiter. Dort erfahrt ihr düstere Details, zu einem immer verrückter werdenden Ex-Imperator. Ach ja, und einen zufälligen Roll des neuen Exotics gibt’s auch: Destiny 2: So holt ihr das Exotic Erzählung eines Toten in der neuen Vorzeichen-Quest

Quelle(n):
  1. Forbes

Fieser Wikinger foltert in Valheim nervige Gegner, lässt sie frei, wenn sie sich benehmen

Der Valheim-Spieler Seraph hatte ein Folterkammer gebastelt, die er speziell für die Greylings im Spiel entwickelt hat. Die sind besonders in der Anfangsphase des Spiels nervig.

Was hat der Spieler getan? In einem Video erzählt der Spieler Seraph die Geschichte von einem Greyling, der allein auf einem Berg unterwegs war. Er eskortierte die Kreatur in ihr neues Zuhause, das jedoch eher einer Folterkammer als einer schönen Unterkunft glich.

Der Greyling wurde in eine Zelle im Keller gesperrt, deren Wände mit Trophäen von etlichen toten Greylings gespickt war. Zwar konnte die Kreatur eine Freundschaft mit einem Schwein schließen, doch wurde sie am Ende vor allem für Sklavenarbeiten wie das Sammeln von Erz eingesetzt.

Das Video erzählt also ironisch die Geschichte von einer Rehabilitation von Greylings, wobei es am Ende vor allem um die Qual dieser ging. Das zeigt auch der letzte Untertitel, der sagt:

“Erfolgsrate von 0,1 %. 99,9 % der Greyling-Rehabilitationen enden in absichtlichem Herbeiführen des Todes durch Keulenschläge.”

Betitelt wurde das Video mit “Eine Greyling-Rettung, die zu Tränen rührt – Ein emotionales Feel-Good-Video”.

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Wie kommt das Video an? Das Video erschien am 2. März auf einem Kanal mit knapp 300 Abonnenten. Inzwischen hat es bereits über 14.500 Aufrufe. Dabei bekam es 542 Upvotes und nur einen Daumen nach unten (stand 4. März um 12:30 Uhr).

In den Kommentaren hagelt es Lob von den Zuschauern:

  • Brice Johnson schreibt: “Absolut brillant! Wirklich gut gemacht lol.”
  • Der Nutzer PhuzzyBond bezeichnet es als “Perle”, die man gesehen haben sollte.
  • Draxakor schreibt: “Das ist der beste Scheiß, den ich seit Langem gesehen habe, bin fast die ganze Zeit gestorben, 10/10 Parodie.”

Woher kommt der Hass auf Greylings? Den kleinen Goblins läuft man bereits früh über den Weg. Sie sind nervig, denn sie schlagen zu und springen im Anschluss von euch weg. Trotz ihrer kleinen Größe, sollte man sie nicht unterschätzen.

Genau wegen ihrer nervigen Eigenschaft freuen sich wohl viele Spieler über diese Folterkammer.

Obwohl die Greylings durchaus nervig sind, gehören sie nicht zu den stärksten und tödlichsten Kreaturen in Valheim. Das sind oftmals viel kleinere und unscheinbarere Biester: Ihr solltet vor den kleinsten Gegnern in Valheim die größte Angst haben.

Video soll Parodie auf Tier-Videos sein, kann aber sehr düster gesehen werden

Wie ist das Video aufgemacht? Der Stil des Videos soll die Art von “The Dodo” parodieren. Dabei handelt es sich um eine Webseite, die auch in den sozialen Medien sehr aktiv ist. Dort werden regelmäßig Videos zu geretteten Tieren veröffentlicht.

Diese Videos zeichnen sich durch schnelle Schnitte und die Texte darunter aus, die eine “Feel-Good-Geschichte” erzählen sollen, so wie das Video vom Spieler Seraph. Das ist auch sofort einigen Nutzern im reddit aufgefallen.

Wie kann man das Video noch sehen? Allerdings kann man zu dem Video auch düstere Parallelen zu realen Ereignissen ziehen. So erinnert das “Rehabilitation Programm” der Greylings an die Umerziehungslager der Uiguren in China.

Dabei handelt es sich um eine muslimische Minderheit in einer Provinz im Nordwesten des Landes, die dort für ihren Glauben und ihre Kultur inhaftiert und dann umerzogen werden. Wer sich mit dem Thema genauer beschäftigen möchte, findet bei der Deutschen Welle weiterführende Artikel dazu.

ESO: Wir haben das Update 29 gespielt – Es wird das MMORPG stark verändern

In The Elder Scrolls Online (ESO) erscheint bald das neue Update 29. MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch war bereits auf dem Test-Server unterwegs und hat dort zusammen mit Entwicklern das Champion-System 2.0 und ein neues Dungeon ausprobiert.

Was ist das für ein Update? Am 8. März erscheint das Update 29 für den PC und am 16. März dann für die Konsolen. Der Patch wird vor allem von zwei großen Neuerungen geprägt:

Besonders der Aspekt mit den Championpunkten ist spannend, denn das System wurde 2015 implementiert und seitdem nicht stark angepasst. Entsprechend neugierig sind viele darauf, wie es sich in Kürze spielen wird.

Deswegen habe ich mich bereits intensiv auf dem Test-Server umgeschaut und hatte zudem die Chance mit Creative Director Rich Lambert und Encounter-Lead Mike Finnigan das neue Dungeon “Der Kessel” zu spielen.

Meine Erfahrungen und Eindrücke habe ich für euch gesammelt.

Das neue Champion-System belohnt Neueinsteiger, enttäuscht Veteranen

Was ändert sich an den Championpunkten? Das neue System setzt weiterhin auf Sternbilder und Sterne. Neu ist jedoch, dass es nur noch 3 anstelle von 9 Bäumen gibt:

  • “Macht” bezieht sich auf Schaden, Heilung und Statuswerte
  • “Kraft” enthält Boni, die den Kampf verändern, jedoch nicht nur durch reine Zahlenwerte
  • “Geschick” bringt Boni für Inhalte außerhalb des Kampfes, etwa für Handwerk, Sammeln, Diebstahl oder das Reiten

Außerdem gibt es nun neben den passiven Effekten, die ihr bisher freischalten konntet, auch besonders starke passive Effekte, von denen ihr jedoch maximal 4 pro Baum ausrüsten könnt.

Zudem gibt es starke Verzweigungen, weswegen ihr Entscheidungen treffen müsst, in welche Richtung ihr eure Fähigkeiten entwickeln möchtet.

ESo Champion-Punkte
So sieht der Baum für “Macht” aus. Wer an die oberen Fähigkeiten kommen möchte, muss der jeweiligen Verzweigung folgen.

Was hat das für Auswirkungen? Bei den ersten Tests auf dem PTS ist mir und auch anderen Spielern im Forum aufgefallen, dass die Championpunkte nicht mehr eine so große Relevanz haben, zumindest was den reinen Schaden im Endgame angeht.

Insgesamt gibt es weniger Boni und Schadens-Verstärkungen als zuvor. Der Nutzer tmbrinks fasst seine Erfahrungen im offiziellen Forum so zusammen:

Es gibt einen Unterschied von etwa 30 % Schaden zwischen einem Spieler ohne Championpunkte und einem Spieler mit maximalen Championpunkten – 75.000 gegenüber 100.000 (auf einem Ausdauer-Templer).

Auf dem Live-Server gibt es einen Unterschied von etwa 100 % (55.000 ohne CP und 110.000 mit vollen Punkten, wobei Magicka-Klassen weniger durch die Änderungen generft wurden.

Das bedeutet aber auch, dass insgesamt in ESO weniger Schaden vorhanden sein wird. Ob das Auswirkungen auf die Meta nimmt, wird sich zeigen.

Insgesamt machen die Anpassungen die Championpunkte 2.0 aber besser für Neueinsteiger:

  • Ihr levelt zukünftig etwa dreimal so schnell und sammelt entsprechend schneller die Punkte
  • Die wichtigsten Effekte bekommt ihr bereits bei unter 1.000 Championpunkte, ihr müsst also, wenn man die Level-Zeit rechnet, nicht so lange grinden wie zuvor
  • Durch den geringen Einfluss werden Spieler mit weniger Championpunkten nicht mehr so stark benachteiligt, wie es derzeit auf dem Live-Server der Fall ist.

Was ist die Kritik? Einige Veteranen stören sich hingegen an dem neuen System, weil sie das Gefühl haben, dass ihr Fortschritt entwertet wird.

Neben der Tatsache, dass Championpunkte an sich weniger relevant sind, können Neueinsteiger nun schneller zu ihnen aufschließen und gleichzeitig müssen viele Veteranen nun wieder grinden.

Wer zuvor an dem Soft-Cap von 810 Punkten war, wird voraussichtlich nach dem Patch auch bei 810 Punkten bleiben. Das neue Cap liegt jedoch bei 3.600 Punkten und muss mitunter erstmal ergrindet werden.

ESO Championpunkte früher
So sah der Baum bisher aus. Ihr hattet pro Farbe 3 Bäume und konntet in diesen alle der oberen Boni freischalten.

Was sagen die Entwickler? Während ich gemeinsam mit den Entwicklern im neuen Dungeon unterwegs war, haben wir auch über das Championpunkte-System gesprochen.

Darin betonte Rich Lambert, dass die Überarbeitungen bewusst so getroffen wurden, dass man nicht mehr alle Boni haben kann, sondern eine Entscheidung treffen muss:

Wir machen die Championpunkte ein bisschen mehr so, wie unser Fertigkeitensystem. Wir setzen auf eine Art Deckbuilding, wo ihr eure Boni und Power selbst auswählen müsst und wo ihr harte Entscheidungen treffen müsst, weil ihr nicht länger alle haben könnt.

Auch hier wurde zudem darauf verwiesen, dass das neue System die Performance im Spiel verbessern soll, weil bei den alten Championpunkten ständig ein Skillcheck für passive Effekte und Boni durchgeführt wurde.

Einstimmung auf die Story von 2021 und viele Hardmodes

Was habe ich noch auf dem PTS getestet? Wie schon angesprochen war ich zusammen mit den Entwicklern im neuen Dungeon “Der Kessel” unterwegs. Dabei handelt es sich um eine verfluchte Mine, die sich in den westlichen Hügeln von Deshaan befindet.

Der Kessel stellt sowas wie den Auftakt der Geschichte von ESO für das Jahr 2021 dar. Denn darin kämpft ihr gegen Daedrische Bestien und Vasallen, die zu dem Bösewicht Mehrunes Dagon gehören.

ESO Watcher
In dem Dungeon trefft ihr unter anderem auf die Watcher, die diesmal sogar neue Fähigkeiten haben.

Das Dungeon teilt sich in 3 Bereiche und 5 Bosse, die allesamt mit interessanten Mechaniken daherkommen.

Neben dem größten Ogrim aller Zeiten, dem ersten Boss des Dungeons, trefft ihr beim vierten Encounter auf eine interessante Mechanik:

  • Hier gilt es mithilfe eines Effektes am Boden eine Spur zwischen einer Kuppel in der Mitte und den Generatoren am Rand zu ziehen.
  • Die Spieler können versuchen 1, 2 oder sogar 3 Kuppeln auf einmal zu verbinden.
  • Für jede zerstörte Kuppel kommen mehr Gegner, sodass sich die Spieler selbst größere Herausforderungen kreieren können.
So sieht die Mechanik dann im Dungeon aus

Herausforderung ist auch generell ein Thema in den neuen Dungeons. So gibt es beim finalen Boss einen aktivierbaren Hardmode für Spieler, die es sich selbst noch schwerer machen möchten.

In dem zweiten Dungeon des DLCs, die Schwarzdrachenvilla, hat sogar jeder der drei Bosse einen solchen Hardmode. Wer also mit höherer Schwierigkeit experimentieren will, kommt hier auf seine Kosten.

Der finale Kampf: Im letzten Raum des Kessels erwartet euch Baron Zaudrus, ein Kriegsherr der Daedra. In diesem Kampf müsst ihr ständig in Bewegung bleiben, da es mehrere Feuerwände gibt, die sich mal mit und mal gegen den Uhrzeigersinn drehen.

Der Kampf war meiner Meinung nach einer der gelungensten, die ESO bisher hatte. Allerdings haben wir nur im normalen Modus gespielt. Auf den Veteranen-Kampf freue ich mich bereits.

ESO Baron Zaudrus
Baron Zaudrus, der finale Boss des Dungeons.

So bereitet ihr euch auf das Dungeon und die Geschichte vor: Wer sich auf den Release des neuen DLCs und auch Blackwood vorbereiten möchte, sollte sich zudem nochmal die Story von Imperial City anschauen.

Dort war der Charakter Lyranth einer der Quest-Geber. Sie spielt in dem Dungeon und auch in der gesamten Geschichte des Jahres eine Rolle.

Außerdem haben wir euch noch Aufgaben zusammengestellt, die ihr vor dem Release des Updates erledigen solltet: ESO: 4 Dinge, die ihr unbedingt tun solltet, bevor das neue Update 29 erscheint.

CoD Warzone: Twitch-Streamer verschenkt Geld an Feinde, trickst sie so aus

Der Twitch-Streamer Aydan hat in Call Of Duty: Warzone bereits einiges erreicht. Nun hat er im Trio die 90 Kills geschafft. Dafür musste er einen schlauen Trick anwenden.

Wer ist das? Aydan gilt als großes Talent in CoD Warzone und hat bereits mehrere Weltrekorde geknackt, wie in einem Fall, als er solo gegen 4er-Teams 60 Kills erzielte.

Nun hat er es mit seinem Team geschafft, gegen Trios die 90 Kills zu knacken. Und das, obwohl es am Ende rechnerisch eigentlich gar nicht für die 90 Kills reichte. Was war da los?

Streamer verschenkt Geld, um Kills zu bekommen

So lief es ab: Gegen Ende der Partie war Aydan mit seinen Teamkollegen und zwei anderen Spielern alleine auf der Map übrig. Es fehlten noch ein paar Kills, um die 90 zu schaffen.

Ayden stürmt kurzerhand auf das Gegnerteam zu, erledigt einen von ihnen und wirft dem anderen sein Geld entgegen. Er spekuliert nämlich darauf, dass dieser seinen Kameraden wiederbelebt und dass sich Aydens Team so einen Extra-Kill sichern kann.

Ihr könnt euch das Ganze im Ausschnitt aus dem Twitch-Stream vom 2. März anschauen:

Der Plan ging auf. Der gegnerische Spieler nimmt die Spende dankend an, belebt seinen Kollegen und wird schließlich von Aydan umgehauen. Somit schafft er es mit seinem Team Rated und SuperEvan auf die 90 Kills in einer Partie:

  • Aydan kommt dabei auf 29 Kills
  • Rated erzielte 33 Kills
  • SuperEvan kam auf 28 Abschüsse

Zwar ist das kein weiterer Weltrekord, dennoch ist das eine starke Leistung. Um in Warzone auf dermaßen hohe Kill-Zahlen zu kommen, muss man schon ein sehr gut organisiertes Team und die Fähigkeiten dazu haben.

Der Weltrekord in Trios liegt bei 129 Kills und wurde von dizi, xDaltt, und DonLucky aufgestellt. (via dexerto.com)

Was haltet ihr von der Leistung? Findet ihr die Taktik einfallsreich oder eher lahm? Habt ihr ähnliche Tricks schon versucht? Schreibt in die Kommentare.

Vor kurzem erschien ein neues Update: Neues Update in CoD Warzone rettet Waffen, die durch einen Nerf zerstört wurden

Quelle(n):
  1. dexerto.com

Neuer Killer in Dead by Daylight soll euch Angst machen, wird aber zum Sex-Symbol

Der Trickster in Dead by Daylight wurde in Windeseile zum Fan-Liebling. So manch einer freut sich schon darauf, von ihm ‘richtig hart aufgehangen’ zu werden.

Die Community von Dead by Daylight ist ein ziemlich bunt gemischter Haufen. Während sich an einem Tag noch zwei Parteien über das neue Interface zerfleischen, teilt der neue Killer „The Trickster“ die Spieler wieder in zwei neue Lager.

Die einen finden, dass der bunte K-Pop-Look nicht in ein Horror-Spiel passt. Die anderen finden, dass der Trickster sie gerne mal richtig durchmorden dürfte, denn er ist einfach viel zu heiß.

Was ist der Trickster? Der Trickster ist der neuste Killer in Dead by Daylight und bisher nur auf dem PTR spielbar. Im Gegensatz zu vielen anderen Horror-Gestalten des Spiels, hat er noch einen komplett menschlichen, nahezu makellosen Körper, den er auch gerne zur Schau stellt. Er trägt zwar eine grellgelbe Jacke, aber ein Oberteil braucht der gute Herr nicht.

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Der Trickster – zu heiß für Dead by Daylight?

Der Trickster ist ein K-Pop-Künstler mit einer recht düsteren Hintergrundgeschichte. Er ermordete einige seiner Fans, nahm ihre Schreie auf und ließ die dann in seine Musik einfließen. Mehr zu seiner Story haben wir hier erklärt.

Trickster wurde zum Sex-Symbol: Innerhalb weniger Stunden wurden die Foren, Twitter und das „Dead by Daylight“-Subreddit von Memes und Fanarts überflutet. Nach den ersten besorgten Reaktionen im Stil von „Oh no, he’s hot.“ („Oh nein, der sieht ja heiß aus.“), kamen auch schon die ersten Bilder und Memes hervor. Einige davon seht ihr hier auf der Seite.

We all be simpsters from r/deadbydaylight

Begünstigt wird das aber auch durch die Darstellung des Tricksters im Spiel. Während der „Warte-Animation“ in der Lobby machen alle Killer irgendwelche Gesten und Mimiken. Meistens werden die Waffen kontrolliert oder sich suchend umgeschaut. Auch der Trickster schaut sich um, fokussiert dabei aber ganz bewusst den Spieler. Er dreht sich zur Kamera entgegen und wirft dem Spieler ein süffisantes Zwinkern zu – so als wisse er genau, dass er hier der vergötterte Star der Show ist.

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So manche SpielerInnen wünschen sich offenbar, dass der Trickster sie in einer Verfolgungsjagd einholt und dann nicht an einen Fleischerhaken, sondern ins nächste Hotel verschleppt.

https://twitter.com/TheWizardofYASS/status/1366797773312516103

Schon Wochen vor der Veröffentlichung ist der Trickster damit quasi zum Sex-Symbol in Dead by Daylight geworden.

DbD-Spieler sind sonderbar: Wer es jetzt total sonderbar findet, einen verrückten Killer so zum Sex-Symbol zu stilisieren, muss dazu noch wissen, dass das in der Community von Dead by Daylight durchaus Tradition hat.

Was vor Jahren mal als kleiner Witz angefangen hat, ist inzwischen in der Community weit verbreitet und zumeist auch mit einem Augenzwinkern zu sehen. So gibt es seit Jahren die Wünsche der Fans, doch endlich einen „Shirtless Myers“ als Skin für Michael Myers zu haben.

Dass jetzt endlich ein Killer ohne richtiges Oberteil ins Spiel kommt, sorgt unter diesen Fans für positive und amüsierte Stimmung.

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Zuletzt sei gesagt, dass die hier gezeigten Memes und Bilder alle noch relativ seicht sind. Wenn man einen kurzen Blick in das „DbDGoneWild“-Subreddit wirft, dürfte man sich wundern, wie viel explizite Fan-Art innerhalb nur eines Tages entstehen kann. Aber die Seite aufzurufen, fällt unter euer ganz persönliches Risiko …

Was haltet ihr vom neuen Killer „The Trickster“? Ist das eine coole und interessante Ergänzung der Killer in Dead by Daylight? Oder passt der Stil überhaupt nicht in das Horror-Spiel?

Twitch hat 2021 schon 270 Partner gebannt – Einen davon sogar 6-mal

2021 ist gerade mal 2 Monate alt und trotzdem hat die Streamingplattform Twitch bereits 270 Partner kurzzeitig oder dauerhaft gebannt. Einen ukrainischen Streamer hat es dabei besonders hart erwischt.

Darum geht es: Der eSport-Buchmacher Unikrn hat sich die Banns der ersten Monate auf Twitch angeschaut. Sie haben festgestellt, dass mindestens 270 Partner auf Twitch gebannt wurden. Insgesamt sollen 321 Banns ausgesprochen worden sein – das heißt, dass mehrere Streamer sogar mehr als einen Bann innerhalb von 2 Monaten erhalten haben.

Wir zeigen euch weitere Zahlen und erklären euch die Hintergründe der umstrittenen Bann-Politik auf Twitch.

6 Banns innerhalb von 2 Monaten für Caster von Dota 2

Dieser Streamer ist besonders schlimm dran: Der Streamer mit den meisten Banns in 2021 ist Vladislav “KVYZEE” Kovalchuk, ein ukranischer Caster für Dota 2. Er hat innerhalb von 2 Monaten 6 Banns kassiert.

Die meisten Banns von ihm dauerten nur wenige Stunden oder Tage. Es gab sogar ein Bann, der nach 5 Stunden aufgehoben worden ist. Aktuell ist KVYZEE allerdings schon seit dem 15. Februar gebannt – also schon über 2 Wochen.

Laut eigener Aussage wurde der Streamer wegen toxischen Aussagen gebannt. Auf Twitter entschuldigte er sich und möchte zukünftig, dass sein Temperament nicht mehr der Community schadet.

Was für Banns gab es sonst noch in 2021? Großes Aufsehen gab es um den Bann des Fortnite-Profis Clix. Er wurde permanent von Twitch gebannt – vermutlich wegen eines sexuell anstößigen Bildes, was er im Stream zeigte. Der Perma-Bann wurde von Twitch allerdings nach nicht mal 2 Tagen wieder aufgehoben.

Anfang Februar gab es Stress um einen Bann von AirsoftPhatty. Er wurde wohl gebannt, weil er seinen Livestream-Chat nicht richtig moderierte und dort hasserfüllte Inhalte gezeigt wurden.

Das war einer der spannendsten Banns auf Twitch: Im Sommer 2020 wurde einer der größten Streamer, DrDisrespect, dauerhaft auf Twitch gebannt. Danach gab es haufenweise Spekulationen und Diskussionen rund um den Fall.

Bis heute ist nicht genau geklärt, warum DrDisrespect dauerhaft die Plattform verlassen musste. Der Streamer selbst deutete an, dass es dabei wohl um seinen Exklusiv-Vertrag ging. Twitch wollte wohl nicht das Gehalt des Streamers zahlen und stattdessen lieber 3 andere Content-Creator damit finanzieren.

Zahlreiche Kritiker zur Bann-Politik von Twitch

So sieht das mit der Bannpolitik aus: Banns auf Twitch laufen meist nie ohne große Diskussionen. Twitch ist nicht wirklich transparent, wenn es um Banns geht und schweigt oftmals über ausgesprochene Sperren.

Es gibt auch die Gegenseite. Da wird Twitch vorgeworfen, dass sie manche Streamer nicht bannen, obwohl sie es eigentlich verdient hätten. Ein bekannter Fall dafür war der Bann von dem schwedischen Streamer forsen. Er wurde wegen eines fälschlicherweise gezeigtem Bildes dauerhaft gebannt.

Es gab viele Diskussionen darum, sodass Twitch den Perma-Bann nach einigen Wochen zurücknahm. Im Gegenzug forderte die Community von forsen, dass man doch beispielsweise mal Pokimane bannen sollte. Sie habe angeblich unbeabsichtigt Pornos gezeigt und kam nur mit einer Verwarnung davon.

Generell bekommen viele Twitch-Nutzer oft den Eindruck, dass Twitch bei viel Aufruhr einknickt und Perma-Banns wieder zurücknimmt oder im Gegenzug noch nicht gebannte Streamer doch noch sperrt.

MeinMMO-Autor Schuhmann schrieb dazu: Die Bann-Politik von Twitch wird immer lächerlicher.

Quelle(n):
  1. Forbes

Steam hat 2021 ein neues „bestes MMORPG“ – Wenn es nach Reviews geht

Wenn man den Reviews traut, war das Free2Play MMORPG Star Wars: The Old Republic lange das „beste MMORPG“ auf Steam, doch im März 2021 wird es von „Old School Runescape“ abgelöst. Das Seltsame: Beides sind alte Spiele. Die „neuen, aktuellen MMORPGs“ können bei den Reviews nicht mithalten. Denn Old School Runescape ist für seine Fans wie die Ex-Freundin oder wie Heroin in Videospiel-Form.

Nach welchem Kriterium ist es das „beste MMORPG?“ Spieler auf der PC-Plattform Steam können Reviews zu Spielen verfassen, dabei gibt es nur zwei Bewertungen:

  • Eine „negative“ Bewertung – Daumen runter
  • Eine „positive“ Bewertung – Daumen hoch

Je nachdem, wie viele positive Bewertungen ein Spiel im Vergleich zu den gesamt abgegeben Bewertungen bekommt, erhält ein Spiel auf Steam dann eine Prozentsatz-Bewertung:

Große aktuelle Mainstream-MMORPGs, die wir auf MeinMMO gerne „die großen 5″ nennen können da nicht mithalten: Final Fantasy XIV (87%), ESO (82%) oder Black Desert Online (75%) sind da abgeschlagen. Weder Guild Wars 2 noch WoW gibt es über Steam.

SWTOR Gesicht Steamlogo
Hatte lange die Top-Bewertungen auf Steam: Star Wars The Old Republic.

Zwei Oldies liefern sich Rennen um „Top-MMORPG“ auf Steam

Das ist das Seltsame bei dem Ergebnis: Beides sind alte Spiele: SWTOR kam 2011 raus, Old Runescape 2013. Wobei Old Runescape eigentlich noch älter ist, denn das ist das MMORPG Runescape, wie es 2007 war.

Warum kriegen gerade diese beiden MMORPGs so tolle Bewertungen? Beides sind „Free2Play“-Spiele, die erst sehr spät in ihrer Laufbahn auf Steam kamen: SWTOR im Sommer 2020, Oldschool Runescape erst in den letzten Wochen.

  • Die Erwartungshaltung an ein Free2Play-MMORPG ist niedriger als an eines, für das man 60 Euro ausgegeben hat
  • Beide Spiele sind schon „ausgereift“ – da wird kaum wer über zu wenig Content meckern oder dass man beim Launch 2 Stunden in der Warteschlange festhängt
  • beide Spiele werden wahrscheinlich vor allem von Veteranen gespielt, die einen Grund dafür haben, so ein Game seit Jahren zu zocken
Mehr zum Thema
Diese 10 MMOs haben auf Steam im Februar 2021 die meisten Spieler – Zockt ihr sie?
von Alexander Leitsch

“Heroin in Videospiel-Form”

Das sagen die Reviews zu Old School Runescape:

Oldschool Runescape bekam gleich im Februar 2021 fantastische Bewertungen auf Steam. Und die sind auch einen Monat später stark geblieben.

In den Reviews spielt viel Nostalgie rein: Einer schreibt „Es ist 2017. Du bist 13 Jahre alt. Du sitzt zu Hause vor deinem Rechner, spielst Runescape, chattest mit deinen Freunden auf MSN. „Paralyzer“ von Finger Eleven plärrt über das Radio, während deine Eltern im Hintergrund streiten. Du denkst darüber nach, zu einem anderen Spiel zu wechseln, aber kannst dich nicht zwischen Battlefield 2 oder Far Cry 1 entscheiden, als du plötzlich merkst: Morgen ist Pizza-Tag an der Schule. […] Du bist glücklich.“

Einer nennt Old Runescape „Heroin in Videospiel-Form.“

Ein Dritter sagt: „Old Runescape ist wie eine Ex-Freundin. Du vermisst sie nach einer Zeit, wenn sie weg ist. Du kommst gerne für eine kurze Zeit zurück. Dann fällt dir wieder ein, warum du sie verlassen hast. Ein Kreislauf, der sich bis in die Unendlichkeit wiederholt. Ich bin seit 2002 in der Schleife.“

Wer jetzt im März 2021 ein neues Spiel sucht, dem empfehlen wir auf MeinMMO unseren Artikel zu den besten MMOs und MMORPGs überhaupt:

Die 15 aktuell besten MMOs und MMORPGs 2021

FIFA 21: EA bannt 18-Jährigen lebenslang für die dümmste Aktion aller Zeiten

Ein 18-jähriger Ire wurde permanent aus allen Spielen von Electronics Arts gebannt, also auch aus FIFA 21. Der Spieler regte sich im Mai 2020 so über eine Niederlage in FIFA 20 auf, dass er den realen Spieler Ian Wright, mit dessen Spielfigur er selbst gespielt hatte, rassistisch auf Instagram beleidigte. Das Gericht zeigte Milde, EA nicht.

Das war der Vorfall:

  • Im Mai 2020 war der Junge in FIFA 20 unterwegs: Er spielte Arsenal und benutzte unter anderem die Fußball-Legende Ian Wright, der Stürmer ist als Ikone in FIFA spielbar.
  • Als er das Spiel verlor, ging er auf Instagram und beleidigte den echten Spieler Ian Wright rassistisch in Direkt-Nachrichten.
  • Die 57-jährige Fußball-Legende Wright postete die Beleidigungen, die er da bekam, am 11. Mai 2020 auf Twitter: Der Teenager hatte ihm geschrieben „Er sei ein verdammter Affe“, gefolgt von rassistischen Beschimpfungen. Es waren insgesamt 20 Nachrichten.
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Über Instagram schrieb der Junge heftige Beleidigungen an Ian Wright
  • Die schlimmste Nachricht war wahrscheinlich: „Du bist wie ein 65-Jähriger. Wenn ich das Corona-Virus bekomme, huste ich dir ins Gesicht und verpass dir die Todesstrafe. Wenn ich dich sehe, bring ich dich auf dein Sterbebett.“
  • Der Spieler wurde daraufhin verklagt – Jetzt ist das Urteil bekannt.
In FIFA kann man online mit Spielfiguren spielen, die echten Fußballern nachempfunden sind. Meistens sind das aktuelle Spieler; bei den “Ikonen” handelt es sich aber um die großen Fußballer der Vergangenheit, in ihrer damaligen Form. So kann man auch 2021 mit einem Spieler ein Tor schießen, der im echten Leben bereits 57 Jahre alt ist wie Ian Wright.

Jung, unreif, naiv – Gericht zeigt Milde

So urteilte das Gericht: Das Gericht sprach den Teenager zwar nicht frei, aber urteilte milde: Es kam zu keiner strafrechtlichen Verurteilung.

Der Angeklagte habe glaubwürdig Reue gezeigt und auch 500 Euro an ein Netzwerk gegen Rassismus gespendet. Eine wichtige Rolle bei dem milden Urteil spielte auch, dass Ian Wright dem Spieler da schon vergeben hatte, urteilte das Gericht. Der Teenager hatte Wright eine handgeschriebene Entschuldigung geschickt, die der akzeptierte.

 Der Verteidiger des Teenagers sagte: Die Handlungen seines Mandanten seien „nur aus der Hitze des Augenblicks“ entstanden.

Der Gericht schloss sich dem an und sagte: Der Angeklagte sei eine junge, unreife und ein wenig naive Person.

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Die Ikone Ian Wright.

EA bannt 18-Jährigen lebenslang aus allem weg

Das ist die Strafe von EA: Doch EA zeigt sich nicht so gnädig. Die haben den Teenager lebenslang aus allen Spielen gebannt, nicht nur aus den FIFA-Spielen, sondern aus allen Spielen, die EA betreibt.

Es heißt von EA: Ian Wright sei ein Teil der EA Sports Familie. Der sei Opfer eines furchtbaren, rassistischen Angriffs geworden. Dieses Verhalten sei auf jeder Ebene nicht zu akzeptieren.

Das sagt Ian Wright: Der war erst enttäuscht von dem Urteil des Gerichts. Er sagte: „Ein Mensch wünscht mir den Tod aufgrund meiner Hautfarbe. Keine Aussage eines Richters über „Naivität“ oder „Unreife“ wird mich das je akzeptieren lassen. Also: Ja, ich bin enttäuscht. Ich bin müde. Wir alle sind müde.“

Über den Bann von EA freute sich Wright in seinem Podcast dann aber: „Er kann nicht mehr selbst einloggen. Er kann vielleicht losgehen und mit seinen Freunden spielen, aber er ist permanent gebannt. Und wisst ihr was? Auch wenn das nur was Kleines ist, es ist ein winziges Stück, das aus dem Berg von Rassismus geschlagen wird. Es zeigt, dass es Konsequenzen gibt.“

Wright lobt EA: Die hätten sich toll verhalten und ihre ganze Politik geändert. Die hätten sich sogar bei ihm entschuldigt, sagt Wright, was er schräg finde. Aber EA bestand darauf, sich zu entschuldigen: Denn es war ihre Plattform und für die sind sie verantwortlich. Jeder solle sich dort sicher fühlen.

Warum ist das Verhalten des Jungen so dumm? Der Richter nennt das Verhalten “unreif und naiv”: Aber einen echten Menschen anzufeinden, weil man nicht in der Lage ist, mit dessen Spielfigur in FIFA 20 ein Tor zu machen, könnte man auch schlicht als saudumm bezeichnen.

FIFA ist bekannt dafür, für Wutanfälle zu sorgen:

Aber auf Instagram zu gehen und jemanden rassistisch für die eigene Unfähigkeit hasserfüllt anzumachen und dem noch den Tod durch Covid zu wünschen, ist eine Schande für jeden Gamer.

Wenn man sonst über “dumme Aktionen von Teenagern in FIFA” spricht, geht es eigentlich immer um Mikrotransaktionen. Denn solche Ikonen wie Ian Wright im Team zu haben, kann ganz schön teuer werden:

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Quelle(n):
  1. independent.ie