Twitch hat 2021 schon 270 Partner gebannt – Einen davon sogar 6-mal

2021 ist gerade mal 2 Monate alt und trotzdem hat die Streamingplattform Twitch bereits 270 Partner kurzzeitig oder dauerhaft gebannt. Einen ukrainischen Streamer hat es dabei besonders hart erwischt.

Darum geht es: Der eSport-Buchmacher Unikrn hat sich die Banns der ersten Monate auf Twitch angeschaut. Sie haben festgestellt, dass mindestens 270 Partner auf Twitch gebannt wurden. Insgesamt sollen 321 Banns ausgesprochen worden sein – das heißt, dass mehrere Streamer sogar mehr als einen Bann innerhalb von 2 Monaten erhalten haben.

Wir zeigen euch weitere Zahlen und erklären euch die Hintergründe der umstrittenen Bann-Politik auf Twitch.

6 Banns innerhalb von 2 Monaten für Caster von Dota 2

Dieser Streamer ist besonders schlimm dran: Der Streamer mit den meisten Banns in 2021 ist Vladislav “KVYZEE” Kovalchuk, ein ukranischer Caster für Dota 2. Er hat innerhalb von 2 Monaten 6 Banns kassiert.

Die meisten Banns von ihm dauerten nur wenige Stunden oder Tage. Es gab sogar ein Bann, der nach 5 Stunden aufgehoben worden ist. Aktuell ist KVYZEE allerdings schon seit dem 15. Februar gebannt – also schon über 2 Wochen.

Laut eigener Aussage wurde der Streamer wegen toxischen Aussagen gebannt. Auf Twitter entschuldigte er sich und möchte zukünftig, dass sein Temperament nicht mehr der Community schadet.

Was für Banns gab es sonst noch in 2021? Großes Aufsehen gab es um den Bann des Fortnite-Profis Clix. Er wurde permanent von Twitch gebannt – vermutlich wegen eines sexuell anstößigen Bildes, was er im Stream zeigte. Der Perma-Bann wurde von Twitch allerdings nach nicht mal 2 Tagen wieder aufgehoben.

Anfang Februar gab es Stress um einen Bann von AirsoftPhatty. Er wurde wohl gebannt, weil er seinen Livestream-Chat nicht richtig moderierte und dort hasserfüllte Inhalte gezeigt wurden.

Das war einer der spannendsten Banns auf Twitch: Im Sommer 2020 wurde einer der größten Streamer, DrDisrespect, dauerhaft auf Twitch gebannt. Danach gab es haufenweise Spekulationen und Diskussionen rund um den Fall.

Bis heute ist nicht genau geklärt, warum DrDisrespect dauerhaft die Plattform verlassen musste. Der Streamer selbst deutete an, dass es dabei wohl um seinen Exklusiv-Vertrag ging. Twitch wollte wohl nicht das Gehalt des Streamers zahlen und stattdessen lieber 3 andere Content-Creator damit finanzieren.

Zahlreiche Kritiker zur Bann-Politik von Twitch

So sieht das mit der Bannpolitik aus: Banns auf Twitch laufen meist nie ohne große Diskussionen. Twitch ist nicht wirklich transparent, wenn es um Banns geht und schweigt oftmals über ausgesprochene Sperren.

Es gibt auch die Gegenseite. Da wird Twitch vorgeworfen, dass sie manche Streamer nicht bannen, obwohl sie es eigentlich verdient hätten. Ein bekannter Fall dafür war der Bann von dem schwedischen Streamer forsen. Er wurde wegen eines fälschlicherweise gezeigtem Bildes dauerhaft gebannt.

Es gab viele Diskussionen darum, sodass Twitch den Perma-Bann nach einigen Wochen zurücknahm. Im Gegenzug forderte die Community von forsen, dass man doch beispielsweise mal Pokimane bannen sollte. Sie habe angeblich unbeabsichtigt Pornos gezeigt und kam nur mit einer Verwarnung davon.

Generell bekommen viele Twitch-Nutzer oft den Eindruck, dass Twitch bei viel Aufruhr einknickt und Perma-Banns wieder zurücknimmt oder im Gegenzug noch nicht gebannte Streamer doch noch sperrt.

MeinMMO-Autor Schuhmann schrieb dazu: Die Bann-Politik von Twitch wird immer lächerlicher.

Quelle(n): Forbes
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