The Cycle: Frontier war im lahmen Shooter-Jahr 2022 ein Hoffnungsträger, enttäuscht nach Release auf Steam

Am 08. Juni ist The Cycle: Frontier endlich auf Steam erschienen. Der Shooter aus Deutschland sieht sich selbst als ein Konkurrent für Escape from Tarkov, der sich auch mehr an Casual-Spieler richten will. Die Beta kam super an, doch nach Release sind nur 52 % der Reviews auf Steam positiv. Was ist passiert?

Das Shooter-Jahr 2022 läuft schleppend. Die großen Releases vom Ende des Vorjahres – wie Halo Infinite, Battlefield 2042 und CoD Vanguard – haben quasi durch die Bank enttäuscht. Dazu sind auch Service-Games wie CoD Warzone in einer Art Sinnkrise.

The Cycle: Frontier war deshalb für viele die vielleicht größte Shooter-Hoffnung des Jahres, neben Modern Warfare 2. Nach 2 Beta-Tests, die sehr erfolgreich verliefen und bei denen das Spiel viel Lob einheimsen konnte, dachten viele, dass das der große Shooter-Hoffnungsträger für 2022 ist.

Jetzt läuft der Release aber anders, als für viele erhofft. Aktuell sind nach fast 3.500 Rezensionen auf Steam nur 52 % davon positiv (Stand: 10. Juni, 9:51 Uhr). Woran liegt das?

Seht hier das Gameplay von The Cycle: Frontier im Trailer:

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The Cycle: Frontier ist ein „Kostenloses Tarkov, aber im Weltall“

Was ist das für ein Spiel? The Cycle: Frontier hat eine turbulente Entwicklungsgeschichte hinter sich. Der deutsche Entwickler YAGER hatte mit einer ursprünglichen Version des Spiels, die ein Battle Royale war, wenig Erfolg.

Das Spiel wurde auf ein PvPvE-Gameplay umgestellt, was sich am ehesten an Escape from Tarkov orientiert. In dieser Form bekam das Spiel den Zusatz „Frontier“ im Titel, und soll eine F2P-Alternative für Tarkov sein. Dazu richtet sich The Cycle: Frontier weniger an absolute Hardcore-Spieler, als die Militärsimulation Tarkov.

Mit welcher Philosophie The Cycle: Frontier entwickelt wurde, haben uns die Entwickler vor paar Monaten im Interview verraten:

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Wie finden die Spieler den Shooter? In den beiden Closed-Beta-Tests, die einige Monate zur Verfügung standen, hat das Spiel generell positives Feedback bekommen. Das wurde mit starken Spielerzahlen und großen Erfolgen auf Twitch belohnt.

Dementsprechend gespannt warteten viele auf den vollen Release, der erst bekannt gemacht wurde, als die Entwickler das Gefühl hatten, dass das Spiel soweit sei. Am 08. Juni ist es dann endlich erschienen. Doch die positive Stimmung konnte nicht reibungslos mitgenommen werden.

Nur 52 % auf Steam: Das sagen die Spieler

Die Spielerzahlen sind zwar stark genug, um in den Steam-Trends häufig an der Spitze zu sein, und auch die Allzeit-Bestmarke von circa 27.000 Spieler gleichzeitig ist nicht übel. Auf Twitch läuft es auch ganz gut. Aber nur etwa die Hälfte aller Reviews auf Steam sind positiv.

Was loben die Spieler? Wer sich diese Reviews durchliest, erkennt einen klaren Trend. Es gibt nämlich einige Dinge, die quasi durch die Bank gut ankommen. Dazu gehören:

  • Solides Gunplay.
  • Gutes Sounddesign.
  • Vergleichsweise lange Time-to-Kill (TTK) sorgt für spannende, strategische Schussgefechte.
  • Spannende Abwägung aus Risiko und Belohnung.
  • Kaum Wartezeiten beim Matchbeitritt (was insbesondere bei Tarkov ein großes Manko ist).

Spieler nennen The Cycle: Frontier „Kostenloses Tarkov, aber im Weltall“ und meinen das als großes Kompliment. Aber es gibt auch viele Dinge, die die Community stören. Dazu gehören sowohl Bugs als auch fundamentale Design-Probleme.

Was kritisieren die Spieler? Kritik gibt es für einige Glitches, Bugs und Crashes, die im Spiel sind und teilweise den Spielern ihr hartverdientes Loot „klauen“. Viele negative Reviews lesen sich so, als würden frustrierte Spieler wegen verlorenem Gear so Dampf ablassen.

Aber auch fundamentalere Probleme werden oft kritisiert. Das Spiel soll insbesondere für Solo-Spieler kaum Spaß machen, weil die lange TTK ihnen einen großen Nachteil gibt und Leute mit besserem Loot einen viel zu großen Vorteil haben.

So schreibt ein User in den Steam-Reviews:

Die Menge an Duos, auf die man als Solo-Spieler trifft, macht das Spiel unglaublich frustrierend, WEIL die TTK so lang ist. Lange TTK schafft sehr spannende 1v1’s, aber macht ein 1v2 ärgerlich, weil ihr einfach zerstört werdet, wenn ihr die Gegner nicht überraschen könnt.

Das Ausrüstungs-Balancing ist nicht existent. Waffen und Rüstungen werden von Stufe zu Stufe drastisch besser und es gibt fast keine Varianz, die ein Gegenspiel ermöglicht. Waffen, die blau oder besser sind, haben keine Trade-Offs, um die Stärken auszugleichen und Rüstung ist ein sehr oberflächliches „X Menge an Schild“, niemand wird Schildstärke gegen Ausdauerwiederherstellung eintauschen, das ist einfach unsinnig.

Jon-San in den Steam-Reviews

Auch Spieler aus der Beta sind frustriert. Viele der größten Fehler, die in den Augen der Community zum Release beseitigt werden mussten, sind noch im Spiel. Dass stattdessen aber teure DLC-Pakete im Shop sind, ist für manche besonders ärgerlich. So sagt ein Spieler auf Steam: „Sie haben nichts getan, um das Spiel zu verbessern, aber hey, zumindest haben sie 100 € DLC hinzugefügt“ (via Steam)

Wie reagieren die Entwickler? Auf Twitter haben die Entwickler bei YAGER schon kommuniziert, dass sie die Bugs im Blick haben. Ein Hotfix soll heute erscheinen, dazu ein größerer Patch zu einem späteren Zeitpunkt.

Ob und wann die größeren Design-Probleme behoben werden, die angesprochen wurden, ist aber aktuell nicht bekannt.

Diese Art von Tarkov-artigem Shooter entwickelt sich gerade zu einer Art Trend in der Industrie. Auch das kommende CoD soll laut Leaks einen Modus haben, der sich so spielt wie The Cycle oder Escape from Tarkov. Hier erfahrt ihr, was alles darüber bekannt ist:

Leaks zu CoD Modern Warfare 2 machen Profi-Spieler Hoffnung: „Wenn sie das richtig machen, könnte es CoD retten“

Pokémon GO bringt zum Community Day die Level-4-Raids zurück – Aber es gibt eine große Einschränkung

Ende Juni findet in Pokémon GO der nächste Community Day statt, der euch eine besondere Form der Level-4-Raids zurückbringt. Wir von MeinMMO haben uns angesehen, was das für Raids sein werden, welche Einschränkung es geben wird und was die Trainer dazu sagen.

Um was für ein Event geht es? Am 25. Juni 2022 läuft in Pokémon GO der Community Day mit Kapuno. Dabei wird das Unlicht- und Drachen-Pokémon aus der 5. Spiele-Generation, wie ihr das von anderen C-Days kennt, überall in der Wildnis zu finden sein.

Neben den zahlreichen Spawns des eher selteneren Pokémon sowie einigen Boni, hält das Event noch eine weitere Besonderheit für euch bereit: Level-4-Raids. Doch diese werden etwas anders ablaufen, als ihr das derzeit von anderen Raids gewohnt seid und halten somit auch eine große Einschränkung bereit. Wir zeigen euch, was euch erwartet.

Wann findet der C-Day und die Raids statt? Während der eigentliche Community Day mit Kapuno am 25. Juni in der Zeit von 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr Ortszeit läuft, werdet ihr die Level-4-Raids direkt im Anschluss von 14:00 Uhr bis 19:00 Uhr Ortszeit finden können.

Das sind die Level-4-Raids zum Community Day im Juni

Was sind das für Raids? In Pokémon GO könnt ihr an verschiedenen Raids mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen teilnehmen. Während es seit Ende 2022 nur noch die Raid-Stufen 1, 3, 5 und Mega gibt, soll nun auch erstmals wieder ein Raid-Boss in die Level-4-Raids zurückkommen.

So könnt ihr im Rahmen des Community Days im Juni auf Duodino, die Weiterentwicklung von Kapuno, treffen. Doch damit nicht genug, denn nicht jeder kann wie gewohnt an den Raids teilnehmen. Wiederum werdet ihr aber mit einem besonderen Bonus belohnt, wenn ihr diese Raids spielt.

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Welche Einschränkung gibt es? Im Gegensatz zu den anderen Raids, könnt ihr dem Level-4-Raid ausschließlich vor Ort beitreten. Eine Teilnahme mit Hilfe eines Fern-Raid-Passes ist somit nicht möglich. Passend zur Season of GO, möchte euch Niantic auch hierbei wieder stärker nach draußen locken.

Ihr müsst also wie vor der Einführung der beliebten Fern-Raids wieder direkt zur Arena laufen und dort einen Raid-Pass oder Premium-Raid-Pass nutzen, um teilnehmen zu können.

Erspielt euch einen besonderen Bonus: Neben dem Sieg über den Raid-Boss, erwartet euch außerdem ein weiterer besonderer Bonus. So schaltet ihr im Anschluss an den Raid für 30 Minuten weitere Kapuno-Spawns, 300 Meter rund um die Arena, frei. Dabei soll die gleiche Shiny-Chance gelten, wie während des dreistündigen Community Days.

Kapuno, Duodino und Trikephalo normal und als Shiny

Im Gegensatz zur ersten Event-Ankündigung im Spiel, soll es keine Mindestanzahl von Trainern geben, um diesen Bonus zu erspielen. Ihr könnt also grundsätzlich auch in kleineren Gruppen spielen (via twitter.com).

Wie schwer ist ein Level-4-Raid? Schon in der Vergangenheit waren die Level-4-Raids relativ schwer allein zu schaffen. Nun hat Niantic in einem Statement auf Twitter bekannt gegeben, dass die 4er-Raids mit Duodino nochmal etwas schwerer werden sollen.

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So empfehlen sie mindestens noch 2–5 andere Trainer mitzubringen. Wie schwer die Raids dann tatsächlich sein werden und ob man Duodino möglicherweise sogar allein besiegen kann, bleibt aber vorerst abzuwarten.

Trainer fragen sich „Soll das ein Scherz sein?“

In den sozialen Netzwerken ist die Rückkehr der Level-4-Raids ein großes Thema. Dabei steht vor allem die Einschränkung bezüglich Nutzung von Fern-Raid-Pässen in der Kritik, denn einige Trainer sind vor Ort kaum noch mit anderen Spielern vernetzt, weshalb sie sich zu Raids nicht verabreden können.

So kann man folgende Kommentare in der reddit-Community rund um TheSilphRoad sowie im Subreddit finden:

  • Starwars9629-: „Wo soll ich denn andere Trainer finden?“
  • Plus-Pomegranate8045: „Ahhh ja, die mythischen Kreaturen, die als ‘andere Trainer’ bekannt sind. Ich habe eine bessere Chance, Bigfoot zu begegnen“
  • bobnbill: „Ihre Lösung für das von ihnen geschaffene Problem (Rückkehr zu 3-stündigen Community Days, d. h. weniger zugänglich für viele Leute aufgrund von Arbeit, Wetter, Standort usw.) besteht darin, die Leute dazu zu bringen, in Gruppen zu raiden (also Geld auszugeben), um die Veranstaltung jeweils um 30 Minuten zu verlängern, und zwar an einem bestimmten Ort. Denn das ist der beste Weg, um die Magie solcher Veranstaltungen zu erhalten. Ich bin unbeeindruckt.“
  • Worried_Patience_117: „Soll das ein Scherz sein?“
  • Baron: „Dieser ganze In-Person-Raiding-Mist würde vielleicht ein bisschen Sinn machen, wenn Niantic versuchen würde, es einfacher zu machen, sich mit anderen Trainern zu verbinden oder Trainer irgendwie zu denselben Arenen zu leiten. Ich sehe bekannte Namen in Arenen, und manchmal, wenn ich eine Arena angreife, stürzen sich diese Leute tatsächlich darauf, aber ohne in einem Radius von 4 Häuserblocks herumzulaufen und laut zu schreien, werde ich nie wissen, wer diese Leute sind.

    10 Arenen in diesem 4-Block-Radius und 3 Raids im Gange, selbst wenn die Leute alle in einem Zeitraum von 20 Minuten losziehen würden, um einen persönlichen Raid zu machen, gibt es eine 0,05%ige Chance, dass sich alle Spieler an der gleichen Arena versammeln und im gleichen 2-Minuten-Fenster in den Kampf einsteigen. Jeder geht in diesem Spiel einfach aneinander vorbei, wie Schiffe in der Nacht.“
  • HexOfTheRitual: „Ich bin ein Solospieler in einer ländlichen Umgebung, ich habe buchstäblich nie einen anderen Spieler gesehen, der einen Raid in meiner Nähe durchführt. RIP.“

Wie durch die Reaktionen der Community deutlich wird, spielt vor allem auch eine fehlende Kommunikationsmöglichkeit mit anderen Trainern im Spiel eine entscheidende Rolle. Denn schon seit Jahren fordert die Community einen Ingame-Chat in Pokémon GO. Ob Niantic diesen zukünftig im Spiel einbinden wird, bleibt aber vorerst abzuwarten.

Wie findet ihr die neuen Level-4-Raids? Seid ihr in eurer lokalen Community gut vernetzt und könnt die Raids ohne Probleme machen? Oder seid ihr eher auf euch allein gestellt und habt nun Schwierigkeiten andere Spieler zu finden? Schreibt uns eure Meinung dazu gern hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Trainer darüber aus.

In den kommenden Wochen steht in Pokémon GO noch einiges an. Wir zeigen euch alle Events im Juni und welche sich lohnen.

Spieler zeigt irren Rekord in Diablo Immortal: Killstreak von 7.748 Gegnern für 303.000 EP – Aber wie?

Viele Spieler stürzen sich mittlerweile in den Endgame-Grind von Diablo Immortal. Wie in jedem Teil der Reihe müsst ihr massenhaft Gegner killen, um an Loot und EP zu kommen. Ein Spieler zeigte auf Twitch nun seinen Rekord und fährt mit irren Zahlen auf.

Das ist der Rekord: Der Twitch-Streamer und YouTuber Rob2628 hat in einem Livestream fleißig in Diablo Immortal gefarmt. Dabei kamen ziemlich viele Kills in einem Massaker zusammen: 7.748 Gegner hat er ohne Pause am Stück gekillt.

Ein Massaker-Bonus kommt zustande, wenn ihr viele Gegner in Folge tötet und anschließend immer gegen weitere kämpft, ohne jemals den Kampf zu verlassen. Sie sind eine beliebte Methode, um Erfahrungspunkte zu farmen und Grind-Phasen in der Story zu verkürzen.

Rob2628 hat für seinen Killstreak stolze 303.000 Erfahrungspunkte erhalten. Und es hätten noch mehr sein können, denn er spielt über dem „Server-Paragon“. Jeden Tag steigt die „Stufe“ des Servers um 2. Seid ihr deutlich darüber, erhaltet ihr bis zu 50 % weniger EP. Liegt ihr darunter, erhaltet ihr bis zur doppelten Menge EP.

Eigentlich beträgt die gefarmte Menge hier rund 600.000 Erfahrungspunkte. Möglich wären sogar bis zu über einer Million.

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Wie hat der Spieler das angestellt? Rob2628 war mit einer Gruppe aus 4 Spielern in den Archiven von Zoltun Kull unterwegs. Dort findet ihr im Nordosten Die Versteckte Nische.

Die Nische ist recht klein und es spawnen immer wieder viele Gegner, die er mit seinem Team erledigt hat. Der Ort ist eine der Alternativen zum besten Farm-Spot in Diablo Immortal, den ein anderer Spieler bereits vorgestellt hat.

Der Spot hier scheint aber auch für andere gut zu funktionieren. Der Spieler FKP2W zeigte auf reddit ein Bild von seinem persönlichen Massaker-Rekord. Dort zu sehen ist seine Killstreak von 3.679 Gegnern. Bei iohm gab es sogar 342.000 EP dafür. Seine simple Antwort auf das wie: „Wir sind im Kreis gelaufen.“

Massaker – Die beste Methode zum Leveln, wenn auch öde

Darum lohnt sich das: Massaker-Boni sind weitläufig die beste Methode, um zu leveln. Besonders jenseits von Stufe 60 für Paragon-Stufen, wenn ihr der Story nicht weiter folgen könnt. Massaker erhöhen die Menge an Erfahrungspunkte, die ihr pro Kill bekommt.

Allerdings erklärte ein anderer Spieler, dass Massaker jenseits der 100 Kills keinen weiteren Vorteil mehr bringen. Massaker versehen eure Kills mit einem Multiplikator, der mit jedem Kill wächst. Bei 100 ist allerdings das Maximum erreicht.

Jeder weitere Kill über 100 gibt zwar mehr Erfahrung als ohne Massaker, aber erhöht den Multiplikator nicht mehr. Einfach gesagt: 10 Massaker mit 100 Kills gewähren dieselbe Erfahrung wie ein Massaker mit 1.000 Kills.

Hier findet ihr Gameplay zu allen 6 Klassen. In unserer Tier-List zu Diablo Immortal lest ihr, welche Klasse die beste ist:

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Welche Vorteile gibt es noch? Wie einige Spieler im reddit-Thread von FKP2W erklären, haben die Massaker in der offenen Welt noch zwei weitere Vorteile:

  • bei so vielen Gegnern findet sich sicher legendäre Beute
  • der Grind lohnt sich für Monsteressenzen

Monsteressenzen könnt ihr im horadrischen Kodex abgeben und erhaltet für 10 Stück einen weiteren Batzen EP. Außerdem zahlen die Kodex-Einträge auf den Battle Pass ein, für dessen Stufenaufstieg ihr noch mehr Erfahrungspunkte erhaltet. Ein weiterer Grund, warum der Grind so beliebt ist.

Wenn ihr noch Probleme beim Farmen habt oder höhere Höllenstufen versuchen wollt, solltet ihr vermutlich eure Kampfwertung erhöhen:

Diablo Immortal: So erhöht ihr eure Kampfwertung

5 kuriose Spiele auf Steam unter 5 Euro, die mich immer wieder begeistern

Auf Steam gibt es tausende Spiele, die kostenlos oder unter 5 Euro zu erhalten sind. MeinMMO-Autorin Lena stellt euch 5 davon vor, die euch kurios vorkommen könnten.

Natürlich könnte ich jetzt „normale“, grandiose Spiele wie Lost Ark oder Ori and the Blind Forest auflisten, jedoch habe ich meist einen relativ eigenwilligen Geschmack, den manche als sonderbar bezeichnen würden.

Ich möchte euch daher 5 kuriose Spiele aus meiner Steam-Bibliothek vorstellen, die nicht mehr als 5 Euro kosten und zu denen ich auch heute noch immer wieder begeistert zurückkehre.

Plants vs. Zombies GOTY Edition – 4,99 €

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Zwar kurios, aber dennoch von vielen gefeiert, ist Plants vs. Zombies. Bei dem Spiel geht es darum Pflanzen, Gemüse oder andere Erzeugnisse auf eurem Grundstück zu platzieren, während euch eine wilde Horde Zombies in Wellen überfällt (via Steam).

Klingt schräg, macht aber unheimlich viel Spaß. Je weiter ihr voranschreitet, desto höher wird der Schwierigkeitsgrad, den man auf keinen Fall unterschätzen sollte.

Gerade wenn ihr Tower-Defense-Spiele mögt, könnte Plants vs. Zombies genau das Richtige für euch sein.

Vor einer Runde müsst ihr euch für verschiedene, platzierbare Items entscheiden, die ihr mit in den Kampf gegen die wilde Horde nehmt. Im Abenteuer-Modus schaltet ihr so andere Modi und zusätzliche Items frei, die ihr in den darauffolgenden Runden gebrauchen könnt.

Pro
  • Ansteigender Schwierigkeitsgrad
  • Viele verschiedene Items, dadurch unterschiedliche Strategien möglich
  • Hoher Wiederspielwert
Contra
  • Nur in 4:3 Auflösung spielbar
  • Nur 50 verschiedene Level im Abenteuer-Modus

Plantera – 2,99 €

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Das wahrscheinlich Sonderbarste dieser Liste ist Plantera, ein Indie-Game mehr mit Pflanzen und Tieren als mit Zombies. Es ist ein Simulationsspiel, wo ihr nach und nach euren eigenen Garten errichtet (via Steam).

Es erinnert dabei eher an ein typisches Mobile-Game, da ihr nur an gewissen Orten diverse Bäume, Büsche und Gemüse anpflanzen könnt. Danach müsst ihr warten, bis sie wachsen, damit sich euch Münzen bescheren. Mit diesen Münzen könnt ihr weitere Pflanzen, Tiere und andere Boni kaufen.

Wenn ihr Gelegenheitsspiele mögt oder einfach etwas mit süßen Schweinchen und grimmig dreinschauenden Arbeitern sucht, was auch im Hintergrund laufen kann, seid ihr bei Plantera genau richtig. Entweder ihr klickt selbst und sammelt alles ein oder lasst die fleißigen Arbeiter den Job erledigen.

Pro
  • Neben Serien oder Discord spielbar, benötigt keine erhöhte Aufmerksamkeit
  • Süße Pixeloptik
  • Für Achievement-Jäger auf Steam interessant
Contra
  • Kein aufwendiges Gameplay
  • Schnell „durchspielbar“

Vampire Survivors – 2,39 €

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In dem Rouge-like Survival-Spiel müsst ihr 30 Minuten lang überleben, während ihr von einer Vielzahl an Monstern angegriffen werdet (via Steam). Dabei habt ihr derzeit die Auswahl aus 7 verschiedenen Stages, die euch alle mit anderen Gegnern konfrontieren.

Auch die Rezensionen auf Steam empfehlen Vampire Survivors:

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Indie-Spiel für 2,39 € über Vampire, Looten und Leveln erobert Steam – 99 % positive Reviews
von Schuhmann

Zusätzlich gibt es derzeit 30 Charaktere, die alle andere Fähigkeiten zum Start besitzen. Während der eine mit einer Peitsche um sich wirbelt, feuert der nächste Güterloren ab, um die Feinde unschädlich zu machen.

Dabei sammelt ihr Truhen ein, levelt den Charakter und gebt ihm bei jedem Run andere Items mit auf den Weg, die alle unterschiedliche Effekte mit sich bringen. Ihr könnt so etliche Errungenschaften sammeln und die Maps auf unterschiedliche Art und Weise bewältigen.

Wenn ihr etwas für Rogue-likes übrig und nichts gegen ältere Pixelgrafiken habt, ist das Early-Access-Spiel eventuell was für euch. Wer nach demselben Spielprinzip sucht, aber lieber selbst zielen und ballern will, sollte sich für den gleichen Preis 20 Minutes Till Dawn anschauen.

Pro
  • Erhält immer noch stetig Updates
  • Vielseitige Item-Kombos möglich
  • Unterschiedliche Schwierigkeitsgrade
Contra
  • Das Spiel selbst erklärt euch relativ wenig, könnte euch den Einstieg erschweren
  • Zufallsbasierte Items in jeder Runde (RNG)
  • Angriffe werden automatisch ausgeführt

The Binding of Isaac – 4,99 €

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Was tut die Mutter mit ihrem Sohn, warum weint er so krass und wieso liegen hier überall Kackhaufen? So oder so ähnlich reagieren viele, die The Binding of Isaac das erste Mal sehen (via Steam). Das Spiel gehört mittlerweile zu den Klassikern der Rogue-likes, dennoch kennt es längst nicht jeder.

The Binding of Isaac ist eines der Spiele, die ich mit Abstand am meisten gezockt habe und bis heute tue. Das ursprüngliche Basis-Spiel ist dabei schon für 4,99 € zu erhalten. Es gibt jedoch ein Remake dazu: The Binding of Isaac: Rebirth (via Steam), das das Basis-Spiel nochmal komplett überarbeitete und etliche neue Dinge hinzufügte, das kostet allerdings 14,99 €.

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Ihr startet als der Junge Isaac, der vor seiner Mutter flieht und sie besiegen möchte. Es werden in jedem Run andere Ebenen generiert, die unterschiedliche Items enthalten. Mit diesen Items und euren schmerzhaften Tränen macht ihr euch auf den Weg zum Fuß und zum Herzen eurer Mama, um sie zu vernichten.

Dabei entstehen viele verrückte Runs mit den wildesten Item-Kombos.

Pro
  • Diverse Item-Kombinationen möglich
  • Immer wieder neue Ebenen und Herausforderungen
  • Mehrere zusätzliche DLCs erhältlich, die das Spiel noch schwerer machen
Contra
  • RNG
  • Altes UI, die Neuauflage löst es deutlich besser

Digimon Masters Online – kostenlos

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Bei Digimon Masters Online spalten sich die Gemüter. Während es die einen als schnellen Cash-Grab abstempeln, hatte ich sicherlich schon über 2.000 Stunden Spaß in dem MMORPG. Gerade als Digimon-Fan kommt man in dem Spiel auf seine Kosten (via Steam).

Ihr könnt am Start zwischen verschiedenen Charakteren (Tamer) entscheiden und euer Partner-Digimon auswählen, mit dem ihr gegen andere Digimon kämpft. Es ist bisher das einzige Online-Game zu dem Franchise, was in sämtlichen Ländern verfügbar ist.

Zwar wurde ein weiteres MMO namens Digimon Super Rumble angekündigt, jedoch ist es nach wie vor nur auf Koreanisch und über Umwege bei uns spielbar.

Im MMORPG levelt ihr bekannte Digimon wie Agumon, Gabumon und Patamon als auch euren Tamer mithilfe von Quests, Kämpfen oder Items. Zusätzlich gibt es Raids und Dungeons, in denen ihr wertvolle Items grinden könnt.

Pro
  • Über 110 verschiedene Digimon als Partner erhältlich
  • Nostalgie-Flash garantiert
  • Seit 2009 erhält es kontinuierlich Updates und Events
Contra
  • Besitzt einen Cash-Shop (Pay2Win)
  • Generische Quests

Was haltet ihr von den Spielen dieser Liste? Habt ihr noch weitere (kuriose) Spiele, die ihr mit anderen MeinMMO-Lesern teilen möchtet? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.

Ist euch das alles zu günstig? Dann haben wir den passenden Artikel für euch, der euch die 5 teuersten Steam-Spiele zeigt: Die 5 teuersten Spiele auf Steam – Für virtuelle Zugfahrten könnt ihr bis zu 10.000 € zahlen

New World schafft endlich nervige Dungeon-Orbs ab – Doch die neue Lösung bekommt ebenfalls Kritik

In einem neuen Dev-Update haben die Entwickler von New World über kommende Updates gesprochen. Im Juli stehen die Dungeons im Fokus. Eine neue Instanz wird veröffentlicht, der Dungeon-Finder kommt und die Orbs für den Beitritt zu Dungeons werden abgeschafft. Allerdings wird man auch künftig nicht endlos viele Dungeons laufen können.

Was ändert sich an den Orbs? Wer bisher einem Dungeon beitreten möchte, benötigt dafür eine spezielle Stimmkugel. Diese erhaltet ihr über das Crafting, den Fraktionshändler oder ihr bezahlt andere Spieler, um euch ein Dungeon zu öffnen. Es wird eine Kugel pro Gruppe benötigt.

Diese Mechanik fanden viele jedoch einschränkend, sodass sie mit dem Patch im Juli abgeschafft wird. Allerdings geht damit eine andere Beschränkung einher:

  • Ihr könnt maximal 15 normale Dungeons pro Tag abschließen
  • Ihr könnt maximal 20 mutierte Dungeons pro Woche abschließen
  • Solltet ihr zum Start des Updates noch Orbs besitzen, werden diese so umgewandelt, dass ihr als Ersatz Kisten aus den Dungeons bekommt

Wie kommt das an? Die Entfernung der Orbs wird grundsätzlich positiv gesehen. Auch die 15 normalen Dungeons pro Tag werden von vielen akzeptiert, denn dies soll wohl verhindern, dass einfach nur ein spezieller Boss ständig gefarmt wird, um an das gewünschte Item zu bekommen.

Viele empfinden jedoch die 20 mutierten Dungeons pro Woche als zu wenig. Allerdings hat Amazon hier die Möglichkeit, aufgrund des Feedbacks noch Anpassungen vorzunehmen.

Große Updates für Dungeons, Perks und die Wiederverwertung

Was ändert sich noch an den Dungeons? Der Juli-Patch bringt den neuen Dungeon Seepocken und Schwarzpulver sowie den lang angekündigten Dungeon-Finder.

Schon aus dem April-Update wissen wir, wie dieser Finder funktionieren soll:

  • Für diesen könnt ihr zum Eingang eines Dungeons laufen und dort eine Gruppensuche erstellen oder euch einer Gruppe anschließen.
  • Bei der Gruppensuche könnt ihr genau festlegen, wie viele Tanks, Heiler oder Damage Dealer ihr für die Gruppe haben wollt.
  • Zudem sollen die Attributsverteilung und die Waffenbeherrschungen der Spieler sichtbar sein, um zu überprüfen, ob sie diese Rolle auch erfüllen können.

Das komplette Update könnt ihr euch in diesem Video anschauen:

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Was bringt der Patch abseits von den Dungeon-Anpassungen? Ein weiteres Highlight des Juli-Patches sind die Anpassungen an den Perks. Derzeit gibt es viele Effekte auf Rüstungen und Waffen, die als zu schwach eingestuft werden. Mit dem Update sollen dutzende Perks überarbeitet oder entfernt werden, um für insgesamt bessere Ausrüstung zu sorgen.

Weiterhin gibt es etliche “Quality of Life”-Anpassungen:

  • Bei Loot-Drops soll es generell mehr Epics und weniger grüne und blaue Ausrüstung geben
  • Spezifische Items von den Dungeon-Bossen können nun wiederverwertet werden und geben Materialien, um daraus das passende Item craften zu können
  • Generell soll die Wiederverwertung belohnender werden und künftig die Chance haben, auch andere Materialien bei der Zerstörung zu geben
  • Die Sammel- und Aufwertungs-Disziplinen beim Crafting sollen künftig schneller gelevet werden können
  • Waffenschmied und Tischlerei sollen künftig schneller gelevelt werden können
  • Beim neuen PvP-Belohnungspfad gibt es Anpassungen, damit Spieler diese nicht schneller leveln können, als ursprünglich geplant. Dieser Pfad wurde mit den neuen PvP-Arenen Ende Mai eingeführt

Ab wann kann man das neue Update testen? Der Patch wird erst im Juli auf die Test-Server gebracht und wird dann voraussichtlich Ende Juli erscheinen.

Was sagt ihr zu den Änderungen im Juli-Update? Freut ihr euch auf den neuen Dungeon und den Dungeon-Finder? Was sagt ihr zu den Änderungen an den Orbs? Schreibt es gerne in die Kommentare.

Mehr zu zukünftigen Updates von New World findet ihr in der Roadmap:

New World zeigt endlich Roadmap für 2022 – Bringt PvP-Arenen und Dungeon-Finder

MMORPG Black Desert erfüllt mit neuer PvP-Arena einen lang gehegten Wunsch der Spieler

Mit dem Patch am 8. Juni hat Black Desert PvP-Arenen bekommen. In diesen kämpft ihr nicht mit eurer Ausrüstung aus der offenen Welt, sondern bekommt spezielles PvP-Gear. Damit verfällt der Vorteil, den viele Grinder sonst im PvP haben. Entsprechend gut kommt die neue Arena an.

Was ist das für eine Neuerung im PvP? Das große Highlight des neuen Updates ist die Arena of Solare, in der ihr 3v3 gegen andere Spieler kämpft:

  • Als Team versucht ihr drei von fünf Runden zu gewinnen. Eine Runde dauert dabei maximal drei Minuten. Sollte ein Team in dieser Zeit nicht komplett besiegt sein, dann gewinnt das Team, das insgesamt noch mehr prozentuale Lebenspunkte hat.
  • In der Arena selbst habt ihr spezielle Ausrüstung. Diese lässt sich in verschiedenen Templates speichern und mit der Zeit verbessern.
  • Tränke, Buff-Food oder andere konsumierbare Gegenstände könnt ihr in der Arena nicht nutzen. Auch höhere Level bringen keinen Stat-Vorteil.
  • Insgesamt ist die Heilung durch Fähigkeiten in der Arena um 50 % reduziert.
  • Die Arena lässt sich über eine Matchsuche automatisch betreten.
  • Es gibt zum Start drei verschiedene Schlachtfelder in einer Zufalls-Auswahl. Hier werden alle Matches ausgetragen. In den Arenen gibt es Nebenobjekte wie etwa eine Heil-Kugel oder eine Fackel, welche die Angriffskraft für 30 Sekunden erhöht.

Direkt zum Start gibt es eine Pre-Season mit einer Rangliste. Jeder startet mit 1.150 Punkten und ihr bekommt Punkte für Siege und verliert Punkte bei Niederlagen oder wenn ihr über mehrere Tage in Folge nicht in der Arena spielt. Der höchste Rang – Solare Incarnate V – benötigt 2.401 Punkte oder mehr.

Was ist die Voraussetzung, um die Arena betreten zu können? Ihr benötigt Level 60 und den Abschluss der Succession/Awakening-Quests, um an den PvP-Kämpfen in der Arena of Solare teilnehmen zu können. Wie ihr Stufe 60 schnell erreichen könnt, verraten wir in unserem Level-Guide.

Zudem gibt es derzeit eine Einschränkung in der Uhrzeit. Die Arena ist nur von 17:00 bis 24:00 Uhr betretbar und ihr könnt keine saisonalen Charaktere dafür verwenden.

Einen ersten Einblick in die Arena of Solare gibt euch dieses Video:

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“Endlich ist der Tag gekommen, an dem wir die Kämpfe in BDO genießen können”

Wie funktioniert das mit der Ausrüstung genau? In den bisherigen PvP-Inhalten wie den Außenpostenkämpfen, dem „Red Battlefield“ oder Open-World-PvP spielt gerade die Ausrüstung eine wichtige Rolle. Wer viel grindet oder Echtgeld für die Aufwertungen nutzt, ist deutlich stärker als jeder Neueinsteiger oder jeder Veteran, der eben nicht so viel Zeit investiert.

In der neuen PvP-Arena bekommt ihr spezielle Ausrüstung, die nur dort funktioniert. Zu Beginn habt ihr Zugriff auf Basic-Stats und Kristalle. Mit der Zeit sammelt ihr die neue Währung Seals of Solare, mit der ihr neue Ausrüstung und neue Kristalle freischalten könnt.

Diese neue Ausrüstung bietet etwa andere Effekte oder stärkt andere Attribute.

Black Desert Ausrüstung arena
Mit der neuen Währung könnt ihr andere Ausrüstungsgegenstände freischalten.

Wie kommt die Arena an? Richtig gut. Sowohl im reddit als auch auf YouTube überschlagen sich die Spieler mit Lob. Das liegt vor allem an der standardisierten Ausrüstung:

  • Cynikuu kann im reddit sein Glück kaum fassen: “Ist endlich der Tag gekommen, an dem wir die Action-Kämpfe in Black Desert genießen können, ohne 12 Stunden am Tag damit zu verbringen, Mobs im Kreis zu mahlen? Wahrlich ein Wunder!”
  • Der Spieler Original_HD hat bereits gute Erfahrungen gesammelt: “Habe bisher jedes Match genossen, sogar mit Leuten, die nicht wussten, wie man PvP spielt… Bitte, liebe erfahrene Spieler, seid nicht zu toxisch gegenüber neuen Leuten, die in die PvP-Szene kommen. Wir wollen, dass dies groß wird, damit Pearl Abyss das Interesse der BDO-Community am PvP erkennt.”
  • Der Nutzer LordBaneGaming schreibt auf YouTube: “Endlich. Ich sage schon seit Jahren, dass Black Desert folgendes braucht: ausgeglichene Ausrüstung. Juhu!”.

Was sagen die Kritiker? Kritik gibt es bisher vor allem für einzelne Bugs und die geringen Belohnungen in der Arena. Außerdem gibt es einige Spieler, welche die starken Kontroll-Effekte (Crowd Control) im Spiel nervig finden. Diesen erlebt man jedoch auch in anderen PvP-Inhalten von Black Desert.

Was sagt ihr zu der neuen PvP-Arena? Spricht euch das Konzept an und könntet ihr euch vorstellen, deshalb mit Black Desert anzufangen oder dahin zurückzukehren? Schreibt es gerne in die Kommentare.

Erst im April bekam das MMORPG eine neue Erweiterung, die vor allem für Neueinsteiger und PvE-Fans einiges zu bieten hatte:

Black Desert wird mit der neuen Erweiterung mehr zu einem Themepark-MMORPG und das ist großartig

Pokémon GO: Alle Events im Juni 2022 – Termine und Boni

In der nachfolgenden Übersicht findet ihr alle Events, die im Juni 2022 in Pokémon GO stattfinden. Wir von MeinMMO verraten euch, welche Termine ihr euch freihalten solltet und auf welche Boni ihr euch freuen könnt.

Was zeigt unsere Übersicht? In Pokémon GO erwarten euch monatlich zahlreiche Events und auch im Juni 2022 wird es wieder einige davon für euch geben. Wir haben euch in der folgenden Übersicht alle Events aufgelistet, die euch in den kommenden Wochen erwarten.

Dabei zeigen wir euch zum einen die richtig großen Veranstaltungen, wie das Pokémon GO Fest, aber auch Kurz-Events, wie die wöchentlichen Raid- und Rampenlicht-Stunden. Darüber hinaus gehen wir auch auf die Änderungen in der GO-Kampfliga ein.

Alle Events im Juni 2022 in der Übersicht

In den kommenden Wochen stehen in Pokémon GO einige Events an. Welche das sind, könnt ihr der nachfolgenden Tabelle entnehmen. Am Ende des Artikels zeigen wir euch außerdem, welche Inhalte sich davon besonders lohnen.

Da zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht alle Informationen zu den einzelnen Events bekannt sind, werden wir den Artikel regelmäßig aktualisieren.

DatumEvent
01. JuniStart der neuen Jahreszeit:
Season of GO
01. JuniRaid-Stunde mit
Kyogre*
01. Juni –
01. Juli
Forschungsdurchbruch
mit Klikk*
01. Juni –
07. Juni
5er Raids mit
Kyogre*
01. Juni –
07. Juni
Mega-Raids mit
Mega-Stahlos*
01. Juni –
08. Juni
PvP: Superliga und
Superliga-Remix
04. Juni –
05. Juni
Pokémon GO Fest 2022
07. JuniRampenlicht-Stunde mit
Nasgnet* und doppelte
Fang-Bonbons
07. Juni –
12. Juni
Abenteuerwoche
07. Juni –
16. Juni
5er Raids mit
Groudon*
07. Juni –
16. Juni
Mega-Raids mit
Mega-Aerodactyl*
08. JuniRaid-Stunde mit
Groudon*
08. Juni –
22. Juni
PvP: Hyperliga und
Fang-Cup: Pokémon GO
Fest Edition
14. JuniRampenlicht-Stunde mit
Mantax* und doppelte
Verschick-Bonbons
15. JuniRaid-Stunde mit
Groudon*
15. Juni –
22. Juni
PvP: Meisterliga und
Fossil-Cup
16. Juni –
30. Juni
Crossover-Event
16. Juni –
23. Juni
5er Raids mit
Mewtu*
(Lade-Attacke: Spukball)
16. Juni –
23. Juni
Mega-Raids mit
Mega-Bisaflor*
18. JuniPvP: GO-Kampftag
21. JuniRampenlicht-Stunde mit
Webarak* und doppelte
Entwicklungs-EP
22. JuniRaid-Stunde mit
Mewtu*
22. Juni –
29. Juni
PvP: Superliga und
Retro-Cup
23. Juni –
01. Juli
5er Raids mit
Mewtu*
(Lade-Attacke: Psychostoß)
23. Juni –
01. Juli
Mega-Raids mit
Mega-Turtok*
25. JuliCommunity Day mit
Kapuno*
28. JuniRampenlicht-Stunde mit
Hut-Pikachu
29. JuniRaid-Stunde mit
Mewtu*
29. Juni –
06. Juli
PvP: Hyperliga und
Kanto-Cup

Pokémon, die wir mit einem (*) markiert haben, könnt ihr mit etwas Glück auch in ihrer schillernden Form fangen.

Welche Events lohnen sich im Juni besonders?

Die Themen-Events:

  • Pokémon GO Fest 2022 (04. und 05. Juni): Beim GO Fest handelt es sich um eines der größten Events in Pokémon GO. Dabei werdet ihr auf zahlreiche Spawns und coole Shinys treffen sowie tolle Boni erhalten. In diesem Jahr feiert außerdem das mysteriöse Pokémon Shaymin sein Debüt und voraussichtlich erwartet euch die Ultrabestie Anego, eine ganz neue Art von Monstern.
  • Abenteuerwoche (07. Juni bis 12. Juni): Während der Abenteuerwoche könnt ihr in Pokémon GO wieder häufiger auf Fossli- und Gesteins-Pokémon treffen. Welche das sein werden ist zwar noch nicht bekannt, in der Vergangenheit brachte sie euch jedoch Monster wie Kabuto, Amonitas, Anortih oder Liliep. Diese sind nur gelegentlich im Spiel zu finden, werden jedoch zum Lösen der Spezialforschung zu Meltan gebraucht.
  • Crossover-Event (16. Juni bis 30. Juni): Das Crossover-Event findet anlässlich der Kooperation mit dem Pokémon-Sammelkartenspiel statt. Bei diesem soll Pokémon GO eine eigene Edition erhalten. Was euch konkret zum Event erwartet, ist allerdings noch nicht bekannt.

Raids: Im Juni findet ihr in den Level-5-Raids gleich drei starke Raid-Bosse: Kyogre, Groudon und Mewtu. Alle drei gehören zu den besten Angreifern in Pokémon GO, weshalb ihr euch die Raid-Bosse sichern solltet. Mit etwas Glück könnt ihr sie sogar in ihrer schillernden Form fangen.

Rampenlicht-Stunden: Die wöchentlichen Rampenlicht-Stunden beinhalten eher die durchschnittlichen Pokémon. Allerdings ist das Monster der letzten Rampenlicht-Stunde noch nicht bekannt, soll aber laut Niantic ein Shiny sein. Eventuell feiert also ein neues Pokémon sein (Shiny-) Debüt. Das bleibt aber vorerst abzuwarten.

Wie gefallen euch die geplanten Events im Juni? Auf welches freut ihr euch am meisten? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

Spielt ihr das GO Fest eigentlich mit oder ohne Ticket? Wir haben euch die Unterschiede zusammengefasst.

Summer Game Fest 2022: Alle News und Trailer – „Was macht The Rock denn da?“

Heute, am Donnerstag, 09.06. findet das wichtigste Gaming-Event des Jahres statt: das Summer Game Fest 2022 ersetzt das, was früher die riesigen Pressekonferenz der E3 waren. Für euch mit am Start: der MeinMMO-Live-Ticker. Wir bringen alle News und wichtigsten Infos zum Trailer-Feuerwerk der neuen Spiel.

Was ist das für ein Event?

  • Der Journalist, Host und Doritos-Freund Geoff Keighley ist für seine Live-Events bekannt. So moderiert er etwa regelmäßig die Video Game Awards
  • Keighley, früher selbst Teil der E3, präsentiert seit 2020 das „Summer Game Fest“: Es ist sowas wie eine „zusammengepresste E3-Pressekonferenz.“
  • Die Show ist ein Trailer-Feuerwerk, pro Spiel gibt es nur wenige Minuten Platz, die Show dauert 90 Minuten. Irgendwo müssen die Spiele ja vorgestellt werden.

Alle Trailer und Ankündigungen vom SGF 2022

21:53: “The Last of Us” war das letzte Segment. Die Show endet. Juni 2023 soll das Event wiederkommen – dann wohl direkt gegen die E3.

Bei unserer Umfrage könnt ihr erklären, wie ihr das Event bewertet:

Macher von “Last of Us” machen auf Multiplayer

21:51: The Last of Us kriegt jetzt wie Call of Duty offenbar die Minuten, die man beim Indie-Schnelldurchlauf gespart hat.

21:49: Das Remasterd zu Last of Us wird gezeigt, bei dem sich viele fragten, warum ein derart aktuelles Spiel ein Remastered brauche: “Von Grund auf neu für die PS5 gebaut” – also für die Leute, die sich eine PS5 kaufen konnten.

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21:42: Naughty Dog macht ein Multiplayer-Spiel. Das Spiel soll “sehr groß” sein und von vielen Veteranen von Uncharted und Last of Us gemacht sein. Mehr sollen wir in 2023 erfahren. Es heißt, es soll das Story-Telling von Naughty Dog mit Multiplayer verbinden.

Gibt noch einige warme Worte, wie toll die HBO-Serie zu “Last of Us” wird. Der besondere Gag: Die Synchronsprecher der Hauptfiguren aus “The Last of Us” spielen auch in der TV-Serie mit: “Keine Cameos – richtige Rollen.”

Man merkt schon immer wieder, dass es eine reine PR-Show ist. Jeder hat die besten Erfahrungen. Alles ist immer etwas ganz Besonderes. Und jeder ist unglaublich aufgeregt, Teil genau des Projekts zu sein, das er gerade bewirbt. Das gilt für The Rock, für die Spiele-Entwickler und für Troy Baker.

21:38: Gotham Knights wird gezeigt: Eine aufgezeichnete Nachricht aus Montreal kommt rein, so richtig viel Spannung erzeugt man so nicht. Der Held “Nightwing” ist offenbar sowas wie Robin in cool, der moderne Batman-Sidekick.

Das ist das Wichtigste zu Gotham Knights:

  • Gotham Knights ist ein Actionspiel, in dem man die Rolle der berühmten Superhelden aus Gotham City übernimmt.
  • Ihr könnt das Spiel im nahtlosen Koop mit bis zu 4 Spielern beschreiten. Das Koop funktioniert nur online. Splitscreen gibt es nicht.
  • Klärt Verbrechen auf und jagt bekannte Superschurken wie Mister Freeze
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21:37: “Layers of Fears” erhält seine 2 Minuten im Rampenlicht.

  • Ein neues Psycho-Horrorspiel zu Layers of Fear kommt in der Unreal Engine 5 – es trägt den kreativen Titel Layers of Fears
  • Layers of Fear ist ein psychedelisches Horrorspiel in First-Person, in dem Story und Erkundung im Fokus stehen
  • Anfang 2023 soll Layers of Fears erscheinen
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21:35: Ich will jetzt eigentlich nur mehr von diesem Fantasy-Destiny sehen. Outriders!

21:33 Uhr: Die 90 Minuten Marke ist geknackt: Warhammer 40k: Vermintide wird gezeigt. Sogar die Show selbst scheint überfordert, schickt nicht schnell genug Trailer nach – Keighley übertaktet zu hart für seine eigene Infrastruktur.

  • In Darktide spielt ihr im Koop mit einer Truppe aus bis zu 4 Spielern
  • Ihr schnetzelt euch dabei durch die Unterwelt eine der riesigen Hive Cities von Warhammer 40K
  • Futuristische Waffen, Horden von Gegnern, riesige Bosse und sogar einige Psy-Fähigkeiten stehen im Fokus
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21:33: Neues Spiel sendet gerade Watchdog-Vibes, ist aber das neue Saint’s Row.Lauter skurrile Leute laufen besonders cool irgendwie ins Nichts.

Lest die Preview von Saints Row von GamePro:

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21:29: Nightingale. Das ist ein Spiel für uns, also für MMO-Spieler, was man bisher gehört hat. Oh je, das Spiel macht den typischen Fehler tatsächlich Gameplay zu erklären. Das ist man beim Summer Game Fest gar nicht gewohnt.

Offenbar ist es sehr wichtig “Realm Cards” herzustellen.

  • Nightingale wird ein neues Survival-Game in einer viktorianischen Fantasy-Welt
  • Das Spiel setzt den Fokus voll auf PvE und Koop, ihr spielt solo oder mit Freunden gegen wilde Feenwesen
  • Crafting und Bau stehen im Vordergrund
  • Überlebt, baut eine ganze Stadt und schützt sie vor Angriffen
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Ein neues Survival-Game für Steam sieht aus wie das, was sich New World nicht getraut hat zu sein
von Benedict Grothaus
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21:28: Das sieht wie “The Quarry” aus – Nervige Teenager sterben grausam im 80er Jahre-Look. Irgendwie “Cabin in The Woods – das Spiel.” Soll extrem gut sein – erzählt man sich zumindest auf der Straße. Aber was weiß die Straße schon?

Das Wichtigste zu The Quarry:

  • The Quarry ist ein interaktives Horror-Spiel und ist der spirituelle Nachfolger von Until Dawn
  • Der Release ist morgen, am 10. Juni, für PC, PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X/S
  • Man spielt aus der Third-Person-Perspektive und kann bis zu 9 verschiedene Charaktere kontrollieren, die eine Nacht in Hackett’s Quarry überleben müssen.
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Schlachte Gegner zur Musik von System of a Down ab

21:24: In einem neuen Spiel soll man Gegner rhythmisch zur Musik abschlachten. Mit dem Growlen von System of a down. Das nennt man wohl: Klar auf eine Zielgruppe zugeschnitten

Das Wichtigste zu Metal: Hellsinger:

  • Metal: Hellsinger ist ein Rhythmus-Egoshooter
  • Halb Mensch, halb Dämon, und von Rachegelüsten besessen. Man spielt den Namenlosen und kämpft sich durch die Hölle
  • Jeder Track wurde speziell für das Spiel komponiert, und zum Mikrofon griffen Metal-Ikonen wie Serj Tankian (System of a Down), Matt Heafy (Trivium), Mikael Stanne (Dark Tranquillity), Randy Blythe (Lamb of God), Alissa White-Gluz (Arch Enemy) und Tatiana Shmailyuk (Jinjer)
  • Der Release von Metal: ‘Hellsinger ist 2022
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21:22: Ein Merkmal des Summer Game Fest: Man kann unmöglich zwischen Werbung und Show unterschieden. Grade knallen wieder x Spiele gleichzeitig durch, offenbar Werbung für den Xbox Game Pass.

Aus Platz- und Performance-Gründen findet sich der Anfang des Tickers auf Seite 2.

Ein neues Survival-Game für Steam sieht aus wie das, was sich New World nicht getraut hat zu sein

Der neue Trailer zum kommenden Survival-Game Nightingale begeistert MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus. Als Survival-Experte ist er hin und weg und sieht viele Ähnlichkeiten zu New World und Valheim. Nur dass Nightingale wohl vieles besser macht.

Das Gameplay von Nightingale sieht nach genau den Dingen aus, die New World so sehr beschnitten hat. Das MMO von Amazon war früh in der Entwicklung selbst eine Art Survival-Spiel mit PvP-Fokus, wurde dann aber in ein PvE-MMO umgewandelt.

New World schreckte aber davor zurück, voll auf Überleben zu setzen. Warum? Da lässt sich nur spekulieren. Stattdessen gibt es nun ein System, das sich halb auf Klassen und Waffen stützt und sich mehr an MMORPGs orientiert.

Überreste der ursprünglichen Idee finden sich aber noch immer in New World. Ihr müsst tausende Bäume fällen und Steine abbauen, um im Crafting etwas zu erreichen. Städte werden aufgebaut, aber nur durch Aufgaben, nicht durch echtes „Bauen“.

Nur durchgezogen wurde es nicht. Vielleicht traute man sich selbst oder den Spielern so viel Ambition nicht zu.

Ich hatte persönlich viel Spaß mit dem System von New World, weiß aber von einigen MMO-Fans, dass sie diese seltsame Mischung gehasst haben. Nightingale nimmt sich nun diese „Überreste“ und macht daraus ein neues Spiel. Aber seht den Trailer selbst:

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Das macht den neuen Trailer so besonders: Der neuste Trailer zeigt Gameplay von Nightingale. Besonders spannend ist eine kurze Szene ab Minute 1:30, in der die Spieler offenbar eine ganze Stadt zusammen erschaffen haben, über die später ein Luftschiff fliegt.

New World erlaubt ebenfalls den Besitz einer ganzen Stadt für Gilden, aber nur nach vorgegebenen Parametern. Nightingale lässt uns (hoffentlich) alles selbst so bauen, wie wir es uns vorstellen.

Der zweite Punkt, der mich sofort gepackt hat, sind die irren Monster. Ab Minute 0:47 kann man kurz irgendein abgefahrenes Sumpf-Ungeheuer sehen. Nightingale soll voller Feenwesen sein. Wenn die alle nicht nur glitzern, sondern auch mit einer ordentlichen Portion Horror ausgestattet sind, kann die Welt nur genial werden.

Und dann ist da natürlich das Ende. Ganz zum Schluss des Trailers tauch plötzlich eine schaurige Automaten-Frau auf, deren Kopf sich in einen Totenkopf verwandelt. Story und Survival ergeben eine Mischung, die einfach immer wieder funktioniert.

PvE, Koop und Survival – Die perfekte Mischung

Was ist Nightingale überhaupt? Das neue Survival-Game von Inflexion Games, bei denen auch ehemalige BioWare-Entwickler arbeiten, legt den Fokus voll auf PvE. Das Spiel selbst beschreibt sich als „First-Person PvE Open World Survival-Crafting-Game“, das solo oder im Koop gespielt werden soll.

Der Fokus liegt auf Erkundung, Crafting und gemeinschaftlichem Bau. Ihr sollt die Welt erkunden und dort Fuß fassen, da eure alte Welt bald von einem magischen Sturm zerstört wird. An diesem neuen Ort drohen allerdings auch neue Gefahren.

In weiterem Gameplay, das ich mir bereits vorab ansehen durfte, sind etwa Angriffe von Riesen und gehörnten Satyren, die eure Gebäude zerstören.

Was das Spiel besonders macht, ist das Setting. Nightingale spielt in einer viktorianischen Fantasy-Welt, sogenanntes „Gaslamp Fantasy.“ Hier werden Elemente vom industrialisierten England mit Feenwesen und Monstern gemischt.

Wann erscheint das Spiel? Nightingale soll noch 2022 im Early Access für den PC auf Steam und Epic Games erscheinen. Ein genaues Datum steht allerdings noch offen.

Nach den Erfolgen von Valheim und zuletzt auch V Rising, sehe ich in Nightingale den nächsten potentiellen Hit für Survial-Fans. Die Mischung aus Überleben, PvE und einem fantastischen Setting hat schon vorher gut funktioniert und wird es sicherlich auch wieder.

Im Gerne haben Indie-Spiele ohnehin ein gutes Händchen dafür, ihre eigene Vision gut umzusetzen. Einige der besten Survival-Games kommen aus selbstveröffentlichenden Studios wie dem von Nightingale:

Die besten Survival-Games 2022 für PlayStation, PC und Xbox

Pokémon GO: Community Day im Juni 2022 bringt Kapuno – Alle Boni

Der Pokémon GO Community Day für den Juni 2022 ist jetzt bekannt. Das Drachen-Pokémon Kapuno wird der Star des Tages.

Was ist das für ein Pokémon? Kapuno war lange eines der seltensten Monster in Pokémon GO und wurde erst in der vergangenen Monaten durch vereinzelte Events oder auch den Forschungsdurchbruch im Dezember 2021 etwas verfügbarer gemacht.

Der Community Day im Juni bringt nun die große Chance, sich den kleinen Drachen und darüber hinaus genug Bonbons für seine Entwicklungen Duodino und Trikephalo zu sichern.

Zudem wird auch die Shiny-Rate von Kapuno erhöht sein. Das begehrte Monster könnt ihr also auch in schillernd bekommen:

Pokemon Go Kapuno
Kapuno und seine Shiny-Familie

Darüber hinaus gibt es weitere Boni und Inhalte, die wir euch hier in der Übersicht zeigen. Außerdem gibt es spezielle Raids.

Alle Infos zum Community Day im Juni 2022 mit Kapuno

Wann läuft der Community Day? Der Community Day mit Kapuno findet am 25. Juni 2022 von 11:00 bis 14:00 Uhr Ortszeit statt.

Alle Boni: Der Community Day bringt mehrere Boni mit, von denen ihr profitieren könnt.

  • Vierfache Schlüpfgeschwindigkeit bei Eiern während des Events
  • Doppelte Chance auf XL-Bonbons bei Kapuno-Fängen
  • Doppelte Fang-Bonbons
  • 3 Stunden Lockmodule
  • 3 Stunden Rauch
  • Überraschungen bei Schnappschüssen
  • Ein zusätzlicher Spezialtausch während und bis zu 5 Stunden nach dem Event
  • 50 % weniger Sternenstaubkosten beim Tauschen während und bis zu 5 Stunden nach dem Event
  • Fangen mehrere Trainer genug Monster an einem Lockmodul, tauchen dort Duodino auf
  • Die Spezialattacke “Wirbler”, wenn ihr Duodino zu Trikephalo während oder bis zu 5 Stunden nach dem Event entwickelt.
  • Der Kapuno-Hut kehrt in den Shop zurück. Der gruselte früher allerdings ein paar Spieler.
  • Es gibt die gewohnte Feldforschung für 1 Euro

Spezielle Stufe-4-Raids nach dem Community Day – Aber nur vor Ort

Das ist neu: Am Event-Tag werdet ihr von 14:00 bis 19:00 Uhr, also direkt nach dem Event, spezielle Stufe-4-Raids vorfinden.

Dort könnt ihr dann Duodino herausfordern. Aber es gibt einen Haken: Ihr könnt nur Raid-Pässe an der Arena einsetzen, keine Fern-Raid-Pässe.

Zudem gibt es eine spezielle Belohnung: Besiegt ihr Duodino, tauchen 30 Minuten lang nach dem Raid wilde Kapuno im 300-Meter-Radius der Arena auf.

Was haltet ihr von den neuen Vierer-Raids? Erzählt es uns in den Kommentaren!

Ansonsten lief zuletzt das Pokémon-GO-Fest. Da gab es aber Ärger wegen der Shiny-Rate – hier seht ihr das Ergebnis unserer Umfrage dazu.

MMORPG wurde zum dritten Mal neu veröffentlicht und es wird mit jedem Release schlimmer

Kritika Online erschien 2017 bei uns im Westen und hat seitdem eine bewegte Geschichte durchgemacht. Bereits zweimal wurde das MMORPG komplett geschlossen. Am 8. Juni kehrte es erneut zurück, sorgt jedoch für wenig Begeisterung. Einige finden, dass das Spiel mit jedem neuen Release schlimmer wird.

Wie verlief die bisherige Geschichte des Spiels?

Seit gestern lässt sich das MMORPG unter dem neuen Titel Kritika Global wieder spielen. Doch der erste Eindruck der Spieler ist mehr als negativ.

https://www.youtube.com/watch?v=cGnAHxrEE0g

Kritika ist jetzt ein Play2Earn-Spiel mit 50 Dollar teuren Charakter-Slots

Was ist neu an Kritika Global? Einiges. Die neue Version setzt auf Play2Earn und Blockchain. Die Grundidee ist, dass ihr Diamanten verdienen könnt, indem ihr PvP-Turniere und Belagerungen spielt oder indem ihr auf dem Ingame-Markt Gegenstände verkauft und so Diamanten von anderen Spielern bekommt.

Für die Diamanten bekommt ihr dann C2X-Tokens, eine Kryptowährung. Ein Token ist derzeit 0,84 Euro wert.

Neu ist zudem, dass ihr erstmal nur einen Charakter erstellen könnt, wie die Kollegen von MMOFallout berichten. Wer einen zweiten Charakter-Slot kaufen möchte, muss dafür 50 Dollar ausgeben.

Doch auch abseits von Play2Earn und dem Shop gibt es Kritik. Das Spiel soll zumindest zu Beginn den gleichen Content wie Kritika: Reboot bieten, aber von der Performance her deutlich schlechter sein. Außerdem werden einige Inhalte erst später veröffentlicht, darunter die wichtigen PvP-Turniere für Play2Earn. Diese starten erst am 3. Juli.

Wie kann ich Kritika spielen? Falls ihr selbst das neue MMORPG ausprobieren möchtet, könnt ihr einfach die offizielle Webseite besuchen, euch kostenlos einen Account erstellen und das Spiel herunterladen. Es ist Free2Play.

Wer hingegen ein aktuelles und gutes MMORPG spielen möchte, sollte sich die Titel dieser Liste anschauen:

Die 15 aktuell besten MMOs und MMORPGs 2022

Bericht wirft düsteres Licht auf Entwicklung von Fallout 76 – Spricht von Crunch und Kündigungen

Fallout 76 stand zum Release stark in der Kritik, weil es mit Bugs und Problemen zu kämpfen hatte. Auch inhaltlich fehlten einige Dinge, die die Spieler erwartet hatten, darunter NPCs. Kotaku hat nun mit ehemaligen Angestellten über die Entwicklung gesprochen. Die berichten von Crunch vor dem Release, fehlender Abstimmung in der Führung und Kündigungen von Entwicklern.

Was steht in dem Bericht? Die Webseite Kotaku hat mit zehn ehemaligen Mitarbeitern von Bethesda und dem Mutterkonzern ZeniMax Media gesprochen. Diese berichten von schwierigen Zuständen bei der Entwicklung von Fallout 76:

  • Das Management soll die Entwicklung eines Service- und Multiplayer-Spiels unterschätzt haben. Einige Probleme, auf die bei der Umsetzung gestoßen wurde, sollen von der Führung abgeschmettert worden sein.
  • QA-Tester sollen in den Monaten vor Release zehn Stunden pro Tag gearbeitet haben und das sechs Tage pro Woche. Dabei sollen sie zudem nur wenig Geld bekommen haben.
  • Manche Chefs, die in die Entwicklung eingespannt wurden, sollen gar keine Interesse an dem Spiel gezeigt haben.
  • Einige langjährige Senior-Entwickler sollen im Zuge der Entwicklung gekündigt haben.

Der Report erinnert in vielen Zügen an das, was auch BioWare bei der Entwicklung von Anthem vorgeworfen wurde.

Wir von MeinMMO haben Bethesda kontaktiert und um ein Statement zu den Vorwürfen gebeten.

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Zusätzliches Geld und Pizza sollten am Wochenende motivieren

Was berichten die ehemaligen Mitarbeiter? Besonders die QA-Tester sollen unter den Bedingungen gelitten haben. Diese haben generell einen schweren Stand in der Branche, weil sie ja “nur” Inhalte spielen und auf Fehler hinweisen sollen.

In dem Bericht heißt es, dass die Tester wenig Verdienst pro Stunde hatten und regelmäßig zur Arbeit am Wochenende aufgerufen wurden. Als Entschädigung gab es 200 Dollar und kostenlose Pizza. Das habe zwar anfangs als Motivation genügt, führte jedoch zu mentalen und gesundheitlichen Problemen.

Es soll zudem vorgekommen sein, dass die Arbeit als “freiwillig” bezeichnet wurde, aber wenn sie nicht gemacht wird, müsse das gesamte Team kommen.

Fallout 76 Fallout 1st Überlebenszelt 1
Fallout 76 hatte viele gute Ansätze, konnte aber nie die große Masse überzeugen, auch weil es unvollständig erschien.

Doch nicht nur QA-Tester sollen Probleme gehabt haben. Laut dem Bericht haben mehrere Senior-Entwickler das Studio im Zuge des Drucks oder gesundheitlichen Problemen während der Entwicklung verlassen. Einige sollen bereits seit der Entwicklung Fallout 3 und Skyrim Teil der Firma gewesen sein.

Grund dafür soll gewesen sein, dass zwar das Spiel immer größer, aber den Entwicklern nicht mehr Zeit eingeräumt wurde. Nach der Ankündigung auf der E3 2018 wurde das Release-Date nicht verschoben.

Crunch ist immer wieder ein Thema in der Gaming-Branche. Dabei geht es darum, dass massive Überstunden zur Normalität werden und Entwickler oder Mitarbeiter derart viel arbeiten und Stress erleben, dass sie davon krank werden oder Probleme mit dem Privatleben bekommen. Dies soll auch bei Spielen wie Cyberpunk 2077 oder Red Dead Redempotion 2 vorgekommen sein.

Wie soll die Führung reagiert haben? Laut Kotaku sollen immer wieder Mitarbeiter aus anderen Studios dazu geholt worden sein, etwa von The Elder Scrolls Online oder von Arkane Studios, dem Entwickler von Redfall.

Doch obwohl diese Teams bereits Erfahrung mit Online-Spielen hatten, soll ihr Feedback von den Führungen ignoriert worden sein.

Ein ehemaliger Mitarbeiter sagt etwa:

Während der Entwicklung schien unser Designdirektor Emil [Pagliarulo] überhaupt nichts mit dem Produkt zu tun haben zu wollen. Er wollte keinen Kontakt damit haben … oder irgendetwas lesen, was wir ihm vorlegten.

Morddrohungen an die Tester und Entwickler

Neben dem Crunch und den Problemen in der Führung bekam die Release-Version von Fallout 76 zudem starke Kritiken. Es fehlten etwa die NPCs, was auch schon Tester bemängelt hatten.

Es folgten Morddrohungen an die Entwickler. In einem Bug-Report soll etwa gestanden haben: “Ich werde eine Pistole nehmen, in die QA-Abteilung gehen und sie alle erschießen.”

Inzwischen wurden einige Updates gebracht

In letzter Zeit ist das Interesse an Fallout 76 trotzdem abgeflacht.

Auch unter Microsoft soll es Probleme geben

Wird es unter Microsoft nun besser? Im September 2020 kaufte Microsoft die Firma ZeniMax, den Mutterkonzern von Bethesda, für 7,5 Milliarden Dollar. Doch eine Besserung soll wohl initial nicht eingetreten sein.

Im Bericht heißt es, dass sich die Mitarbeiter auf die Boni gefreut hätten, etwa mehr Elternzeit oder besseren Umgang mit Krankenversicherungen. Von der Führung soll es jedoch mitgeteilt worden sein, dass diese Vorteile nicht für die Mitarbeiter von Bethesda gelten. Ob dies immer noch so ist, sei Kotaku nicht bekannt. Immerhin sind die befragten Mitarbeiter kein Teil der Firma mehr.

Die englische Webseite PCGamer berichtet zudem davon, dass sich Microsoft laut eigenen Quellen weitestgehend aus Bethesda heraushält, um das Gleichgewicht im Studio nicht zu stören.

Trotz der Kritik zu Release und den Berichten über den Crunch bei den Mitarbeitern, hat sich Fallout 76 in der Zeit seit 2019 zu einem guten Spiel entwickelt. Die Rezensionen wurden immer besser, vor allem seit dem Release auf Steam. Auf MeinMMO zählt es sogar zu den besten Survival-Games überhaupt:

Die besten Survival-Games 2022 für PlayStation, PC und Xbox

Fan zeigt den besten Farm-Spot in Diablo Immortal: „War Level 60 am 2. Tag“

In Diablo Immortal dreht sich alles um den Grind für höhere Stufen und besseren Loot. Dafür gibt es verschiedene Methoden, aber ein Spieler hat nun verraten, wie er und sein Clan besonders schnell vorangekommen sind. MeinMMO zeig euch, wie es geht.

Wo ist der Farm-Spot? Der Spieler ColorClick hat auf reddit einen Punkt gezeigt, auf dem er innerhalb von einem Tag die Maximalstufe 60 erreicht hat. Der Farm-Spot befindet sich in der Zone Berg Zavain.

Der Berg ist erst ab Stufe 46 zu erreichen, weswegen sich die Methode vor allem lohnt, wenn ihr die langen Grind-Phasen überbrücken wollt. Laut ColorClick haben er und sein Clan jedoch schon am 2. Tag die Maximalstufe 60 erreicht und Massaker-Boni („Killstreaks“) von über 1.000 Gegnern erreicht.

Massaker-Boni sind eine der besten Methoden zum Leveln, da sie jedes Mal einen dicken Batzen EP zusätzlich gewähren. Ihr farmt rund um das Kloster der geheiligten Erde, nördlich des Zentrums der Karte:

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Wie funktioniert das Farmen? Ihr solltet eine Gruppe aus 4 Spielern haben, die sich hier aufteilen. Am nordwestlichen und südwestlichen Punkt des Klosters farmt ihr die meisten Spawns, im Nordosten und Südwesten sekundäre Spots.

Wichtig sind die Massaker-Boni, die ihr durch dauerhafte Tötungen aufrechterhaltet. Nutzt Primärangriffe oder schwächere Zauber, um das Massaker fortzuführen. Euer Ziel sind immer Massaker von mindestens 100 Kills in Folge für den maximalen Bonus.

Das erfordert etwas Übung. Einzige Ausnahme sind EP-Schreine, die auftauchen können. Tipp: selbst seltene Gegner sind es nicht wert, dafür die Killstreak zu unterbrechen.

Droht die Tötungsserie abzubrechen, nehmt die Gänge im Nordosten und Südwesten dazu, um weitere Gegner zu finden. Reißt das Massaker ab, nutzt die Pause, um euren Loot im nächsten Ort zu verschrotten.

Je nachdem, ob ihr auf Erfahrung oder Loot aus seid, solltet ihr Tötungen oder das Aufheben von Gegenständen priorisieren. Ihr findet weitere Tipps und Builds zum Leveln für alle Klassen in unserem Level-Guide für Diablo Immortal.

Ihr findet hier Gameplay zu allen 6 Klassen im Video. Außerdem haben wir für euch eine Tier-List mit den besten Klassen in Diablo Immortal vorbereitet

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3 Alternativen für schnelle EP und Legendarys

Wo kann ich noch farmen? Sollte der Berg Zavain überlaufen sein, haben viele Spieler mittlerweile weitere Orte gefunden, die sich hervorragend eignen. Darunter sind auch einige Orte, die sich schon ab niedrigeren Stufen lohnen oder später für Hölle I-V:

  • Zoltun Kulls Archiv – Die Versteckte Nische oder Halle der Transmutation (normal von Stufe 35-41)
  • Faulmarsch – Außenposten des Eremiten oder Verseuchter Sumpf (normal von Stufe 40-45)
  • Friedhof von Ashwold – Das Beinhaus (normal von Stufe 8-22)

Durch die Menge an Gegnern könnt ihr hier leicht Erfahrungspunkte, Monsteressenzen oder schlicht Gegenstände farmen. Alles sollte in Massen vorhanden sein. Wollt ihr einen bestimmten Spot erzwingen, loggt aus und wieder ein. Ihr befindet euch dann meist in einer anderen Phase. Mit etwas Glück ist dann dort nichts mehr los.

Mehr zum Thema
Diablo Immortal: Guide zum Reliquiar der Hölle – So funktionieren Raids
von Benedict Grothaus

Wichtig ist jedoch, dass der Legendary-Zähler angeblich für jede Aktivität separat funktioniert. Das ist vor allem wichtig, wenn ihr nach Loot sucht. Fällt ein Legendary für euch in der Oberwelt, dauert es im Schnitt länger bis zum Nächsten. Für Dungeons, Rifts, Kopfgelder und Verträge gilt das dann aber nicht. Hier wird einzeln gezählt.

Habt ihr Probleme damit, an den Farm Spots schnell genug Kills zu bekommen, braucht ihr unter Umständen eine höhere Kampfwertung. Diese hilft euch auch in den schwereren Inhalten des Spiels:

Diablo Immortal: So erhöht ihr eure Kampfwertung

Quelle(n):
  1. gamerant

Teuerster MMORPG-Charakter ging für 8.800 € über den Tisch – Schrieb WoW-Geschichte

In manchen MMORPGs wie World of Warcraft ist es verboten, in anderen erlaubt. Der Handel mit echtem Geld und Charakteren ist fast in jedem Online-Spiel irgendwie ein Thema. Aber was war eigentlich der teuerste MMORPG-Charakter, der je verkauft wurde? Wir von MeinMMO haben recherchiert.

Eine klare Aussage ist kaum zu treffen: Schnell wird uns bei der Recherche ein großes Problem klar – Eine eindeutige Aussage zu treffen, ist schwierig. Das liegt vor allem daran, dass in den meisten Titeln dieser Handel verboten ist und die Käufer und Verkäufer möglichst versuchen, ihn unentdeckt zu lassen. Dazu kommt, dass man unterschiedliche Interpretationen haben kann, von dem, was nun tatsächlich der teuerste war.

Wir möchten euch deswegen nicht nur unsere Idee des teuersten Handels aufzeigen, sondern auch einige andere Deals erwähnen, die unter anderen Voraussetzungen ebenfalls diesen Titel verdient hätten. So gibt es beispielsweise auch Deals, die über Kryptowährungen stattfanden oder solche, die viel mehr wert waren, als ihr Verkaufspreis.

Des Weiteren stehen einige Charaktere auf gewissen Websites für mehr Geld zum Verkauf, als 8.800 €. Da diese aber ja offenbar noch nicht gekauft sind, finden sie auch hier keine Erwähnung. Ebenfalls geht es in unserem Artikel lediglich um Charaktere. Gegenstände, Gebäude und „Orte“ erzielten teils sehr viel höhere Werte.

In unserem Video seht ihr die 5 MMORPGs, in denen euer verkaufter Charakter am schönsten aussieht:

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Schurke in WoW wechselt für 8.800 € den Besitzer – Wird sofort gebannt

Was wurde verkauft? Bereits im Jahr 2007 passierte der Deal, den wir in unserer Recherche als den teuersten MMORPG-Charakter-Verkauf überhaupt einstufen. Es handelte sich dabei um den Schurken Zeuzo, der vielen WoW-Spielern sicherlich etwas sagt. Der Nachtelfen-Charakter war Stufe 70 und somit auf dem höchsten Rang, den man im Jahr 2007 erreichen konnte.

Zeuzo trug viele extrem seltene Gegenstände bei sich, die man nur durch das Absolvieren verschiedenster Quests und schwerer Bosse ergattern konnte. Dazu gehörten auch die damals sehr begehrten Zwillingsklingen von Azzinoth, die man beim Besiegen von Illidan Sturmgrimm erhalten konnte.

Wie die Seite therichest.com berichtet, musste der Account damals verkauft werden, da sein Besitzer finanzielle Schwierigkeiten hatte. Zeuzo war 2007 einer der besten Schurken im ganzen Spiel, weswegen der Verkauf des begehrten Charakters hohe Summen erzielen konnte.

Mehrere Quellen sprechen dabei von 9.500 $, was ungefähr 8.800 € entspricht. Es gibt aber auch eine Quelle, die lediglich von 9.000 $ spricht, was an dem Rekord jedoch nichts ändern würde.

Wie reagierte Blizzard? In World of Warcraft ist der Handel mit Accounts oder Gegenständen für echtes Geld verboten. Entsprechend handelte der Betreiber des MMORPGs auch und bannte den Account von Zeuzo nur wenige Tage nach der Übergabe. Das ärgerte in erster Linie zwar den Käufer, doch auch viele Spieler waren traurig, dass Zeuzo nicht mehr in WoW anzutreffen ist.

WoW-Illidan
Bei den wertvollen Klingen handelte es sich um die Waffen von Illidan

Charakter in Pay2Earn-Grinder wird für 127.000 € verkauft

Wie kommt die Summe zustande? In dem MMORPG und Pay2Earn-Grinder MIR4 spielt ihr nicht nur für Spaß, sondern erkämpft euch auch eine Kryptowährung. Diese Kryptowährung könnt ihr dann, zumindest in der Theorie, gegen echtes Geld verkaufen. Auch, wenn die Währung aktuell immer weiter fällt, spielen viele Leute das Game, um sich ein paar Euro dazuzuverdienen.

Oder man tauscht die hart erarbeitete Kryptowährung eben nicht gegen Euro ein, sondern kauft sich einen Charakter. In diesem Fall handelte es sich um einen Lancer auf Stufe 104 mit Power-Score 175.730. Er wechselte am 22. Dezember 2021 den Besitzer für 13.000 der sogenannten WEMIX. Zum Zeitpunkt des Handels waren das rund 127.000 € Euro.

Aktuell, am 8. Juni 2022, steht der WEMIX bei 3,15 €, was also einem Charakterwert von 40.950 € entsprechen würde, sollte man die Token verkaufen. Da wir aber nicht nachvollziehen können, ob diese WEMIX je zu echtem Geld gemacht wurden, ergattert der teure Lancer hier nur eine Erwähnung.

Wie reagiert der Entwickler? Überhaupt nicht. In MIR4 ist der Handel mit Charakteren nicht nur erlaubt, der Betreiber bietet sogar eine eigene Plattform im Spiel an, über die man Charaktere für WEMIX kaufen und anbieten kann. Der Deal dürfte somit für beide Seiten sicher und zur vollen Zufrieden verlaufen sein.

Was haltet ihr davon? Habt ihr selbst schon einmal mitbekommen, dass ein Account so teuer verkauft wird? Wart ihr selbst schon mal in so einer Situation? Was haltet ihr generell davon, so horrende Preise für ein MMORPG zu bezahlen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.

Wenn euch nicht nur Charaktere interessieren, haben wir für euch auch die 8 teuersten Items in MMOs, die für echtes Geld verkauft wurden, recherchiert.

Jeder Spieler hasst ständige Updates, doch warum nennt man sie eigentlich Patches?

Wer am PC, der PS5, auf der Switch oder der Xbox zockt, muss regelmäßig Updates für seine Spiele herunterladen. Doch warum nennt man diese Updates eigentlich „Patches“?

Die wenigsten Spiele kommen heute im fertigen Zustand heraus. Häufig werden dann Inhalte nachgeliefert oder Entwickler schieben wichtige Fixes hinterher. Dieses Patches müsst ihr dann herunterladen.

Einige Spiele wollen dann gleich riesige Patches herunterladen. Für die neue 3. Season in CoD müsst ihr etwa 40 GB von den Servern laden. Das nervt viele Spieler, die nur zocken wollen. Doch stattdessen sind sie dann aber erst mal stundenlang mit dem Download beschäftigt.

Doch warum heißen die Updates, die zum Teil riesig ausfallen können, eigentlich Patch?

Der Begriff „Patch“ kommt aus einer Zeit, wo man über PC-Spiele nicht mal nachdachte

Woher bekommt „Patch“? Früher nutzte man anstatt Festplatten oder Discs sogenannte Lochkarten zum Speichern von Daten. Eine Lochkarte besteht aus dünnem Karton und ist nicht viel größer als eine Seite von einem Taschenbuch.

Eine Lochkarte ist ein aus stabilem dünnen Karton gefertigter Datenträger, der früher vor allem in der Datenverarbeitung zur Speicherung von Daten und Programmen verwendet wurde.

Doch auch bei der Entwicklung einer Lochkarte konnten Fehler passieren. Denn bei dutzenden Löchern konnte schnell mal eines daneben gehen. Hatte man ein falsches Loch gestanzt und wollte sich die ganze Arbeit nicht noch einmal mit dutzenden Löchern machen, dann klebte man eine Art Klebeband über das falsche Loch. Der Begriff Patch meint hier also noch das physische Überkleben eines Fehlers.

Auch heute bügelt man mit einem Patch Fehler aus, das geschieht aber “nur” noch digital und nicht mehr auf physischen Weg.

So sieht eine Lochkarte mit Patches aus (Quelle: Arnold Reinhold, via wikipedia.org)

Wann endete die Ära? Ab Mitte der 1960er Jahre wurden verstärkt Magnetbänder eingesetzt, um Daten zu speichern. Denn die waren schneller und boten deutlich mehr Platz bei einem geringeren Volumen. Denn mit Lochkarten konnte man ganze Bibliotheken füllen. Patches wurden jetzt auch nicht mehr mit Klebeband ausgeliefert, sondern stattdessen schickte man dem Kollegen die Diskette mit den neuen Daten.

Heute setzt man in PCs auf Festplatten, Patches gibt es aber heute noch

Heute sind Festplatten kaum noch viel größer als zwei BluRay-Hüllen, die man aufeinander stapelt. Und für viele User lohnt es sich sogar, eine SSD in ihrem PC zu verbauen. Doch vor 50 Jahren sah das alles noch anders aus.

Denn die erste kommerzielle Festplatte war so groß, dass man sie mit dem Flugzeug transportieren musste. Denn die Festplatte wog eine knappe Tonne und etwa so hoch wie ein Mensch. Die Festplatte von IBM wurde zum ersten Mal bei den Olympischen Winterspielen 1960 eingesetzt. Hier wurde der Computer von IBM als erstes elektronisches Datenverarbeitungssystem genutzt und das konnte auch noch die alten Lochkarten verarbeiten.

1 TB Festplatte fürs Gaming 2022 – Zu wenig oder mehr als genug?

Der beste Legendäre Edelstein in Diablo Immortal und wieso ihn alle haben wollen

An den Legendären Edelsteinen in Diablo Immortal scheiden sich die Pay2Win-Geister. Doch welcher der begehrten 5-Stern-Edelsteine ist eigentlich der beste und was hat das Teil drauf? MeinMMO hat die Antwort.

Um welchen Edelstein geht es? Insgesamt lassen sich 6 Legendäre Edelsteine in eurer Ausrüstung sockeln und jedes Steinchen bringt einen eigenen, besonderen Effekt mit.

MeinMMO hat sich Tierlisten und Einschätzungen von Spieler angesehen und dabei trifft man besonders einen der ?/5-Stern-Edelsteine eigentlich immer ganz oben in der Liste an:

  • Blutgetränkte Jade
    • Erhöht Resonanz & Kampfwertung entsprechend Sternen und Edelstein-Rang
    • Erhöht euren verursachten Schaden um bis zu 8 % und eure Bewegungsgeschwindigkeit um 10 %. Der zusätzliche Schaden verringert sich, wenn ihr weniger Leben habt, auf ein Minimum von 4 %.
    • Ab Rang 5: 15 % bessere Chance, magische Gegenstände zu finden.
    • Ab Rang 3: Erleidet 2 % weniger Schaden, wenn euer Leben unter 50 % liegt.
diablo immortal legendäre edelsteine blutgetränkte jade

Wieso ist der Jade-Stein so stark? Der Edelstein gilt kurz nach Release von Diablo Immortal als extrem stark und passt außerdem zu jeder Klasse.

Ihr bekommt auf einen Schlag direkt 8 % mehr Schaden ohne Voraussetzungen. Selbst mit wenig Leben bleiben mindestens 4 % Schaden stehen, was ebenfalls schon ordentlich ist. Ein wenig Schadensreduktion gibts obendrauf.

Im Vergleich zu den meisten anderen Legendären Edelsteinen mit möglichen 5 Sternen ist „Blutgetränkte Jade“ nicht abhängig vom Zufall und das macht am Ende den Unterschied.

Möchtet ihr euch Details zu den Steinen im Video ansehen, schaut hier rein:

Video starten

Welche Legendären Edelsteine (?/5 Sterne) gelten auch als sehr stark? Ebenfalls ganz oben steht „Triefende Galle“. Ein Edelstein, der viel Abhängigkeit vom Zufall bietet, aber dafür über Zeit Schaden verteilt und auf nahe Gegner überspringt:

  • Triefende Galle
    • Erhöht Resonanz & Kampfwertung entsprechend Sternen und Edelstein-Rang
    • Angriffe haben eine Chance von 4 %, Gegner zu vergiften. Verursacht 25 % Basis-Schaden und 6 Sekunden lang pro Sekunde 263 Schaden. Stirbt ein betroffener Gegner, verbreitet sich das Gift. Ein Ziel kann nur alle 20 Sekunden vom Gift betroffen sein.
    • Ab Rang 5: 15 % bessere Chance, magische Gegenstände zu finden.
    • Ab Rang 3: Gift verringert gegnerische Bewegungsgeschwindigkeit um 6 %.
diablo immortal legendäre edelsteine triefende galle

Besonders in großen Gruppen sorgt die Galle für Terror. Durch die eher geringe Chance einer Vergiftung kommt dieser Legendäre Edelstein aber nicht an der Top-Jade vorbei.

Wie bekomme ich Legendäre Edelsteine (?/5 Sterne)? Es gibt 4 Hauptquellen für Legendäre Edelsteine:

  • Ältestenportale mit aktivierten Emblemen
  • Spieler-Markt
  • Ingame-Shop
  • Herstellung

Über die Ältestenportale mit Emblem habt ihr immer eine Chance auf Legendäre Edelsteine. Um eine Chance auf die guten ?/5-Stern-Edelsteine zu haben, müsst ihr allerdings ein „Legendäres Emblem“ einsetzen. Diese Embleme könnt ihr im Shop kaufen oder begrenzt beim sogenannten „Hilt-Händler“.

Die 5-Stern-Steine können jedoch auch als 1-Stern-Edelstein droppen mit verringerten Werten bei Resonanz und Kampfwertung. Deswegen schreiben wir das „?“ mit an die Edelsteine.

Die tatsächliche Chance auf einen „echten“ 5-Stern-Edelstein ist verschwindend gering.

  • 4,5 % Chance für einen ?/5-Stern-Edelstein
    • 1 % Chance, dass dieser Edelstein 5 Sterne hat
    • 75 % Chance, dass dieser Edelstein 2 Sterne hat

Auf dem Spieler-Markt bieten andere Spieler ihre gefundenen Edelsteine für Platin an. Für die richtig guten Steine müsst ihr jedoch sehr tief in die Tasche greifen. Zum Zeitpunkt des Artikels kostet eine Blutgetränkte Jade mit 4 Sternen 320.000 Platin auf dem Server El’Druin.

Manchmal bringen euch Angebote im Echtgeld-Shop ebenfalls einen Legendären Edelstein. Kurz nach Release findet ihr bei den Items „Besonderheiten“ für 25,99 Euro ein Paket mit dem Legendären Edelstein „Segen der Würdigen“ mit 2 von 5 möglichen Sternen. Embleme und Edelsteinstaub gibts dazu.

diablo immortal legendäre edelsteine segen der würdigen kaufen

Außerdem könnt ihr die Legendäre Edelstein beim Juwelier auch herstellen, braucht dafür aber viele wertvolle Ressourcen.

Die Legendären Edelsteine mit 5 von 5 Sternen befeuern aufgrund ihrer absurden Seltenheit die Diskussion um Pay2Win in Diablo Immortal.

Die Hauptboni – also die besonderen Effekte – sind jedoch auf allen Steinen gleich und der Vorteil eines Edelsteins mit 5/5 Sternen hält sich in Grenzen.

Lasst uns gern ein Kommentar zum Thema da und schreibt uns, welcher Legendäre Edelstein euer Favorit ist. Wollt ihr lieber wissen, welche Steine ihr für euren Totenbeschwörer braucht, dann schaut hier vorbei: Diablo Immortal: Totenbeschwörer-Build verteilt brutalen Schaden – Fähigkeiten, Attribute, Ausrüstung

Twitch-Bann als Urlaub für Streamer – Der ewige Grind für den großen Erfolg und seine Probleme

Erfolgreiche, große Streamer auf Twitch oder YouTube sind mehrere Male die Woche für einige Stunden live. Viele von ihnen sind irgendwann so tief im Grind, dass nur ein Bann ihnen den längst nötigen Urlaub verschafft. Für große Streamer sei das allerdings gar nicht so wild, sondern sogar lukrativ. Manche vermuten, dass sie ihre temporären Sperrungen sogar absichtlich herbeiführten.

Damals fingen viele Leute an zu streamen, da es ihnen Spaß brachte, das große Geld gab es damit noch nicht zu holen. Heutzutage sind zahlreiche Streamer selbstständig und verdienen teilweise Millionen.

Stellenweise wird das Streamen sogar als Karriereweg angesehen und Schüler streben an, großer Influencer, top YouTuber oder Streamer zu werden, ohne zu ahnen, was da überhaupt dahintersteckt.

Ein täglicher Online-Zwang steht bevor, etliche Stunden und Tage, die man aktiv im Internet, sozialen Medien und Twitch oder YouTube unterwegs sein muss. Selbst dann ist es schwer in der Masse aufzufallen und hohe Beträge damit zu verdienen. Fortnite-Streamer Ninja berichtete sogar, dass er der Sklave seines Streams war.

Eine wichtige Einnahmequelle auf Twitch ist Twitch Prime – erfahrt alles dazu in unserem Video:

Video starten

Twitch-Bann als lukrative Methode und bezahlter Urlaub

Welche Vorteile hat wohl eine Sperrung? Die Twitch-Streamerin Amouranth wurde des Öfteren gebannt und äußerte bei einer dieser Sperrungen, dass sie dadurch mehr Zeit für OnlyFans habe. Die Sperrung störe sie nicht. Sie könne mehr Inhalte für die Plattform produzieren und bekomme gleichzeitig auch deutlich mehr Abonnenten hinzu.

Auch Alinity wurde aus Versehen wegen Verstoß gegen die Richtlinien bezüglich sexueller Inhalte gesperrt. Sie meinte dazu: „Es ist ein netter Urlaub (…) und kostenlose Werbung (…) (via Dexerto)“.

Der YouTuber und Streamer itmeJP sagte ebenfalls auf Twitter, dass die Sperrungen sogar eher Erfolg einbringen und einen zusätzlichen Urlaub für die Content-Creator darstellen. Er schrieb:

Es ist wirklich seltsam, ein Streamer mit irgendeiner Menge von Erfolg zu sein und temporär gebannt zu werden. Meistens wird die Sperre als Urlaub gesehen und wenn der Bann aufgehoben ist, werden sie mit einem riesigen ersten Stream und einer Menge Abos/Spenden/was auch immer begrüßt. Nicht sicher, wie man es löst.

Ist ein Bann also gezielt? Einige aus der Community vermuten also, dass manche Streamer ihren Bann absichtlich herbeiführen, um davon zu profitieren oder eine Pause zu erhalten. Ein berühmtes Beispiel ist dafür der Toiletten-Vorfall von DrDisrespect. Während eines Livestreams von der E3 ging der Doc auf die Toilette und nahm seine Zuschauer dabei mit.

Als Folge wurde er von Twitch gebannt, erhielt dadurch aber massig Aufmerksamkeit und sein Channel wuchs. Viele meinen, dass er das absichtlich tat.

In den Jahren 2020 bis 2022 wurde seitens der Community oft von einem „bezahlten Urlaub“ gesprochen, wenn Streamer gebannt wurden. Der Twitch-Streamer shroud meinte ebenfalls, dass gerade die Großen auf der Plattform nichts zu befürchten hätten und betitelte es als „best case scenario“ (via Dexerto).

Es wäre ein gezwungener Urlaub, wenn es kein permanenter Bann sei. Nachdem man die Strafe abgesessen habe, könne man zurück zur Arbeit gehen.

Die Zuschauer vermissen ihren Lieblingsstreamer in der Regel und feiern, wenn er zurückkehrt. Nicht selten werden dabei massig Spenden und Abonnenten gesammelt.

Bann von Twitch als nötiger, gezwungener Urlaub

Ein Bann seitens Twitch ist normalerweise für die meisten Streamer ungewollt oder überraschend. Manche berichteten danach oder währenddessen aber, dass es wie ein Urlaub für sie war, den sie dringend benötigten.

Als sodapoppin für 2 Wochen gebannt wurde, erzählte er, dass er zwar dagegen vorgehen konnte, es jedoch nicht tat und es als Urlaub sah.

Der ewige Kreislauf von schlafen, essen und streamen konnte nur durch eine Sperrung unterbrochen werden.

Die Probleme des Grinds zum Erfolg

Warum kann ein Urlaub nötig sein? Durch den ständigen Vergleich, Abo- und Followerzahlen entsteht ein zusätzlicher Druck für Content-Creator. YouTube und Twitch lassen sie in einer Übersicht stets wissen, wie erfolgreich oder eben schlecht das letzte Video oder der letzte Stream ankam.

Viele bauen sich dadurch Druck auf, fragen sich, warum manche Dinge besser performen als andere und suchen den Fehler meist bei sich selbst. Nicht wenige driften dabei in Depressionen, den Burnout oder die Alkoholsucht ab.

Der Grind sei riskant, sagte auch einer der größten Streamer Deutschlands: MontanaBlack. Er erzählte, dass er keinen Blick mehr für wichtige Dinge wie Freunde und Familie hatte. Er sah nur noch das Streamen und hatte quasi einen „Tunnelblick“. Dies änderte er und ist derzeit nur noch live „wenn er es fühlt“.

Auch der erfolgreiche Twitch-Streamer DansGaming berichtet von ähnlichen Erfahrungen und meinte, dass er für das Streamen sämtliche soziale Kontakte abbrach.

Weiterhin ging es beim Streamer sodapoppin so weit, dass er eine Aufmerksamkeits-Droge nahm, um sich fit zu halten und weiterstreamen zu können. Er verzichtete sogar auf Nahrung und viel Schlaf, da das Medikament Appetit und Müdigkeit unterdrückte.

Außerdem nehmen Influencer automatisch die Rolle eines Vorbildes ein. Viele Minderjährige tummeln sich in den sozialen Medien, dauernd wird von den Content-Creatoren verlangt, dass sie sich dementsprechend angemessen verhalten. Das stößt manchen von ihnen bitter auf, da sie nur das machen möchten, was ihnen Spaß macht und nicht die Kinder von anderen Menschen erziehen.

Auch Kalle Koschinsky berichtete darüber, dass er durch die ewige Content-Produktion am Ende sei und eine Pause benötige. Erfahrt alles dazu auf MeinMMO:

Twitch frisst seine Kinder – Ein deutscher Streamer sagt „Mich macht das kaputt“

Diablo Immortal wird zerrissen – Aber ist ein finanzieller Erfolg für Blizzard, gerade in Deutschland

Blizzards neues Spiel, Diablo Immortal, erhält furchtbare Spieler-Rezensionen auf Metacritic und löst viele negative Reaktionen aus, vor allem für seine Pay2Win-Mechaniken. Doch nach ersten Berichten hat das Spiel in wenigen Tagen bereits mehr als 10 Millionen US-Dollar Umsatz gemacht. Und da sind die PC-Version und die Einnahmen aus China noch gar nicht dabei.

Das ist die negative Reaktion auf Diablo Immortal:

  • Der Entwickler Blizzard hat am 1. Juni sein Mobile-Spiel Diablo Immortal auf den Markt gebracht. Das Spiel wurde ursprünglich auf der BlizzCon 2018 unter kuriosen Umständen vorgestellt
  • Die Diskussion in der Gaming-Welt über das Spiel ist überwiegend negativ: Auf Metacritic hat das Spiel 62 % von Testern auf PC und 75 % für iOS erhalten, aber jeweils katastrophale 5 % von Usern. Vor allem Pay2Win-Diskussionen überschatten die Rezeption des Spiels.
  • Dennoch scheint das Spiel ein finanzieller Erfolg für Blizzard zu sein.
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Wie viel Geld hat Diablo Immortal bereits verdient? Es gibt erste Zahlen über den Verkauf. Dabei ist zu beachten, dass die Zahlen sich auf die beiden Mobile-Versionen (iOS, Android) beziehen und offenbar nicht China umfassen. Man geht davon aus, dass China ein wichtiger Markt für Diablo Immortal wird:

  • Diablo Immortal hat in den ersten 24 Stunden 793.678 US-Dollar verdient
  • Am 6.6., nach 5 Tagen, waren es bereits 6,3 Millionen US-Dollar
  • Aktuell stehe das Spiel bereits bei über 10 Millionen US-Dollar Umsatz, meldet die Seite appmagic

Man sieht also: Die negative Presse scheint nicht zu einem Einbruch der Einnahmen nach wenigen Tagen zu führen, die bleiben konstant hoch, steigen eher.

Wir zeigen euch die 6 Klassen von Diablo Immortal – in unserer Tier-List für DIablo Immortal seht ihr, wer grade vorne liegt:

Video starten

Aus Deutschland kommt jeder 12. Euro, den Diablo Immortal verdient

Wo verdient das Spiel Geld? Die Einnahmen auf Mobile verteilen sich so (via appmagic):

  • 46 % USA
  • 19 % Südkorea
  • 8 % Japan
  • 6 % Deutschland
  • 3 % Kanada
  • 18 % Sonstige

China scheint in den Zahlen noch nicht dabei zu sein.

Mit 1-€-Mikrotransaktionen zum Riesen-Umsatz

Was wird am meisten verkauft? Laut Daten von Sensortower werden im App-Store (iOS) vor allem die kleinen Mikrotransaktionen gekauft. Die ersten 3 Plätze der Käufe belegen:

  • Anfängerpaket für 0,99 €
  • Ermächtiger Battle Pass 4,99 €
  • Fund: Bresche des wahnsinnigen Königs 0,99 €

Auf Platz 10 kommt dann ein richtiger Brecher: „Paket mit 1650 Ewigen Kugeln“ – 24,99 €

Südkorea hat das weltweit höchste Interesse an Diablo Immortal

Wo mag man das Spiel besonders? Laut der Webseite Google Trends ist Diablo Immortal vor allem in Südkorea extrem beliebt: Etwa 3-mal beliebter als in Deutschland.

Auf der sükoreanischen Gaming-Seite Inven führt man über Diablo Immortal in den Kommentaren die exakt selben Diskussionen wie in Deutschland: Es geht um Pay2Win, darum, dass man auch ohne Spaß haben kann und dass manchen das Spiel völlig egal ist – sie warten auf Diablo 4.

Wobei man sich in Südkorea über “YouTuber aus Übersee” wundert, die vermeintlich Millionen von US-Dollars ins Spiel stecken.

In Südkorea ist das Spiel so beliebt, dass Blizzard spezielle Werbeaktionen veranstaltet. Man tut sich etwa mit Burger King zusammen:

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Wobei Diablo Immortal in Deutschland noch beliebter als in den USA ist, wo so viel Geld herkommt. Die Deutschen scheinen eine Schwäche für Diablo zu haben.

Blizzard sagt: Nummer 1 bei Downloads

Wie läuft’s bei den Downloads? In den ersten 48 Stunden war Diablo Immortal die Nummer im Store auf Google – Blizzard meldete dann, es sei auch die Nummer 1 im AppStore von Apple.

Laut appmagic soll das Spiel zum jetzigen Zeitpunkt bereits über 5 Millionen Downloads erzielt haben.

In Deutschland ist Diablo Immortal auch weiterhin die Nummer 1 im AppStore bei den Games.

In den USA ist Diablo Immortal bereits am 8.6. auf Platz 2 gefallen und steht mittlerweile auf 4. Da scheint der Hype nachzulassen, vielleicht ja wegen den negativen Reaktionen.

Twitch-Streamer versenkt 6.000 € in Diablo Immortal, spielt 13 Stunden – Kriegt nicht das Item, das er will

Quelle(n):
  1. gamesworldobserver

WoW nerft 4 Dungeons gleichzeitig, darunter auch eure 3 Hass-Mobs

Eine neue Runde Nerfs schwächt die härtesten Dungeons in World of Warcraft ab. Gleich 4 davon werden künftig deutlich einfacher zu bewältigen.

Mit Patch 9.2.5 haben die Spieler einige neue Inhalte bekommen, vor allem kleine aber feinde Inhalte wie die neuen Dunklen Waldläufer sorgen für Aufmerksamkeit. Auch die Möglichkeit, im Cross-Faction-Play endlich gemeinsam mit Horde und Allianz spielen zu können, sorgt für Aufsehen. Das lockt gleichzeitig aber auch mehr Spieler in Endgame-Inhalte, wie etwa die „Mythisch+“-Dungeon mit ihrer skalierenden Stärke.

Genau diese Dungeons machen aber im Augenblick ein paar Probleme, denn so manch eine Fähigkeit haut deutlich stärker zu, als von den Entwicklern gedacht – zumindest bisher. Ein Hotfix hat nun insgesamt 4 der 10 verfügbaren Dungeons abgeschwächt und ein paar Reibungspunkte beseitigt.

Welche Dungeons wurden abgeschwächt? Insgesamt sind es zwar nicht viele Änderungen, doch einige Feinde in 4 Dungeons werden schwächer. Von den Änderungen betroffen sind:

  • Nekrotische Schneise
    • Nalthor der Eisbinder
      • Eisgebundene Aegis absorbiert 20 % weniger Schaden auf mythischer Schwierigkeit.
  • Blutige Tiefen
    • Henker Tarvold
      • Züchtigen verursacht 20 % weniger Schaden.
    • Großaufseherin Beryllia
      • Quälen verursacht 20 % weniger Schaden.
      • Es wurde ein Fehler behoben, bei dem einige Fähigkeiten mit dem Verstärkt-Affix skalierten und nicht mit dem Tyrannisch-Affix.
  • Spitzen des Aufstiegs
    • Astronos, Lakesis und Klotos
      • Die Lebenspunkte wurden um 20 % reduziert.
      • Aura der Einschüchterung verursacht 20 % weniger Schaden.
  • Theater der Schmerzen
    • Xav der Unbesiegte
      • Seismischer Sprung verursacht 20 % weniger Schaden.

Was für Folgen haben die Nerfs? Die Nerfs erfüllen gleich mehrere Zwecke. Eine Entlastung für die Heiler, etwas mehr Fehlertoleranz oder eine Verkürzung der Kampfdauer bei besonders anspruchsvollen Kämpfen.

Das Ziel hinter diesen Nerfs ist es, die Schwierigkeit der Dungeons einheitlicher zu gestalten. Besonders im Fall von den 3 Feinden „Astronos“, „Lakesis“ und „Klotos“ kam es häufig vor, dass diese Gegner deutlich stärker waren als der ganze Rest des Dungeons. Für manche Gruppen war das eine ziemlich große Hürde und manch ein Team zerbrach daran und musste den Dungeon dann kurz vor Schluss unvollendeter Dinge verlassen.

Was haltet ihr von diesen Nerfs? Gute und sinnvolle Abschwächungen? Oder war das vorher schon alles leicht genug?

Wer gerade das Tanken lernen will, kann das nun tun: Denn Tanken in WoW ist viel einfacher geworden!

Die großen MMOs der 2000er Jahre sterben und der Gedanke an den Abschied meiner Lieblinge fällt mir schwer

Alberto Lloria, Autor bei unserer spanischen Partnerseite 3DJuegos, erkennt einen besorgniserregenden Trend bei MMORPGs aus den 2000ern. In einem Meinungsartikel erklärt er, warum schon der Gedanke an den Abschied von seinen aktuellen Lieblingsspielen schwerfällt. Wir haben seinen Artikel für euch hier übersetzt.

Videospiele sind keine einheitliche Sache, ebenso wenig wie die Spieler und Nutzer, die jeden Tag viele Stunden mit ihren Lieblingsspielen verbringen. Es gibt eine riesige Bandbreite an Genres, andere wiederum sind eine Mischung aus Ideen und Konzepten, die sich bewährt haben, und der Frage „Warum sollte es nicht funktionieren, wenn wir es vermischen?“.

Es ist eine spektakuläre Kunst, aber auch sehr instabil. Wenn ihr Singleplayer-Games zockt, also von Abenteuer, bei denen ihr euch nach etwa 10 Stunden – vielleicht auch 100, wenn es sich um große Rollenspiele handelt – in ein anderes Projekt stürzt, dann ist das für euch vielleicht schwer zu verstehen. Aber bei MMOs und großen Multiplayer-Erlebnissen gibt es eine implizite Angst, ein Gefühl von „Was wird passieren?“.

Ich spreche nicht davon, dass sie sich von heute auf morgen verabschieden. Oder davon, ob sie es schaffen, die Spielergemeinde anzusprechen oder ob sie in der Versenkung verschwinden; ich spreche von den Spielen, die schon ein paar Jahre auf dem Buckel haben und die sich eines Tages unweigerlich verabschieden müssen und ihre Spieler zurücklassen.

Final Fantasy 14 ist das seltene Beispiel von einem toten Spiel, das eine „Wiedergeburt“ erleben durfte. Dieser Trailer zeigt euch, was das Spiel jetzt bietet:

Video starten

Alles lebt, alles stirbt. „Games as a Service“, Multiplayer-Spiele und MMOs sind genau so: Ideen, die mit einer minimalen Basis konzipiert wurden und sich in Form und Inhalt immer weiter ausdehnen, bis eines Tages das Entwicklungsstudio beschließt, für immer zu schließen; entweder aus Mangel an Spielern, an Geld oder einfach, weil es zu einem Ende gekommen ist.

In letzter Zeit habe ich viel darüber nachgedacht, was passieren wird, wenn mein Lieblings-Online-Spiel geschlossen wird, und die Geschichte, die mir ein Freund über die Schließung von Final Fantasy XIV, zumindest der ersten Version, erzählt hat, ist daran schuld.

Ja, wir reden da wieder drüber, aber das MMO von Square Enix konnte sich nicht durchsetzen und wurde für immer geschlossen, bis es wie ein Phönix aus der Asche wieder aufstieg. Dennoch ist das ein „Glück“, das viele andere Spiele nicht haben. Die Schließung bedeutet für viele Projekte keine neue Chance, sondern das Licht auszuschalten, den Hut aufzuhängen und aus der Tür zu gehen, ohne zurückzuschauen.

Wenn sich morgen EverQuest, Albion Online oder Fortnite verabschieden – drei komplett unterschiedliche Beispiele mit mehr als fünf Jahren auf dem Buckel – verlieren viele vielleicht nicht den Schlaf, aber es gibt einen wichtigen Teil der Spieler, die es tun. Multiplayer-Titel, insbesondere diese MMOs, werden genährt und leben von den Erfahrungen, die im Laufe der Jahre auf ihren Servern entstanden sind.

In „Massively Multiplayer Games“ ist es aufgrund der enormen Interaktion mit der Spielwelt und den Möglichkeiten des Spiels viel einfacher, diese Bindungen zu Freunden, Bekannten oder Menschen zu spüren, die man nur in diesen Spielen sieht. Dennoch bilden sich in den eher archetypischen Online-Spielen mit Multiplayer-Matches, die innerhalb von Minuten beginnen und enden, starke Communitys. Auch diese Spieler spüren den Schmerz des Abschieds.

TERA Gruppenbild
Tera, ein jahrzehntealtes MMO, wird im Juni dieses Jahres für immer geschlossen.
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von Alexander Leitsch

Diese Angst – ich will es mal dramatisch ausdrücken – ist also bei den Spielen gewachsen, in die ich die meisten Stunden und die längste Zeit investiert habe. Vor Jahren war das etwas, das ich unterschätzt habe. Wenn ein neues MMO herauskam, hatte ich kein Problem damit, es auszuprobieren, es zu verdrängen und weiterzumachen.

Heute scheint die Situation anders zu sein. Einen Teil davon führe ich darauf zurück, dass ich als Person erwachsen geworden bin und bestimmte Spiele nicht mehr als Erfahrungen ansehe, in die man „Stunden investieren“ muss; vielleicht auch, weil sich die Spiele mit uns entwickelt haben. Damit will ich sagen, dass ich eine Realität, die mir vor Jahren noch fremd war, jetzt wichtiger geworden ist: die unvermeidliche Schließung des Spiels, das ich liebe.

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In Spielen wie City of Heroes oder Matrix Online schwärmten viele Spieler die auf die Server, um gegen das angekündigte Ende ihrer Spiele zu protestieren

Natürlich versuche ich, mich nicht mit dem Gedanken an die „investierte Zeit“ aufzuhalten. Auch wenn ich manchmal diese böse kleine Stimme höre, die sagt: „Du investierst vielleicht Zeit in etwas, das ein Verfallsdatum hat“, versuche ich, sie aus meinem Kopf zu vertreiben.

Dafür spielen wir doch, oder? Wir wollen Spaß haben, uns von der Welt um uns herum abgrenzen und eine gute Zeit haben, denn das ist es, was wir gerne tun. Dennoch wird Apex Legends – eines der Onlinespiele, mit denen ich in letzter Zeit die meisten Stunden verbracht habe – eines Tages seinen letzten Atemzug atmen und Electronic Arts wird beschließen, es zu begraben, und es gibt nichts, was ich dagegen tun kann, denn wenn erst einmal jemand den Knopf gedrückt hat, wird es keine Wahl mehr geben.

Ich habe das Gefühl, dass diese Art, den Abschied zu betrachten, jetzt weniger „lebendig“ ist. Die Industrie hat Multiplayer-Spiele zu schnellen Konsumtiteln gemacht. Wir wissen, dass, wenn Warzone oder das bereits erwähnte Apex Legends eingestellt werden, weder Activision noch EA ein Problem damit haben werden, ein weiteres Spiel zu veröffentlichen, aber das ändert nichts daran, was sie uns einmal bedeutet haben.

Die Reaktion der Community darauf ist in erster Linie merkwürdig. Viele geben Spielen, die schon einige Jahre auf dem Buckel haben, keine Chance, aus „Angst“, vielleicht aus Faulheit, vor einer nicht allzu fernen Schließung; andere hingegen, die den MMO-Boom in den 2000er Jahren miterlebt haben, denken ständig darüber nach, und viele haben schon mehr als ein Spiel für immer schließen sehen, mit allem, was das mit sich bringt.

Einer der Fälle, über den ich in letzter Zeit am meisten gelesen habe, war zum Beispiel City of Heroes. Die Community erhielt eine kleine Warnung vor der möglichen Schließung, und viele kamen zu Fackelmahnwachen zurück – und das meine ich ganz wörtlich –, um gegen das Verschwinden zu protestieren.

Es gab viele Abschiede und emotionale Geständnisse von Gruppen von Freunden, die, sobald sie sich von dem Spiel verabschiedet haben, wahrscheinlich nie wieder miteinander sprechen werden. Schließlich schaltete NCSoft die Foren ab und entfernte sie in dem Moment, in dem das Spiel nicht mehr funktionierte, wodurch die Gemeinschaft, die sich gebildet hatte, zerbrach.

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Dies kann zu einer großen Abneigung gegen die Zukunft und zu einem Gefühl der Einsamkeit auf Seiten des Spielers führen. Wir sprechen nicht mehr von den verbrachten Stunden, sondern von der Tatsache, dass ihr Zufluchtsort, der Ort, an dem sie sich unterhalten oder Freunde getroffen haben, an dem sie stundenlang Ihrem Hobby nachgegangen sind, weg ist.

Es geht hier also nicht ausschließlich um das MMO. Destiny 2 kann nicht als solches betrachtet werden, und ich weiß aus zuverlässiger Quelle, dass mein Freund und Kollege hier bei 3DJuegosPC, Mario, bei der Frage, was als Nächstes kommt, Schwindelgefühle bekommen wird; mein geschätzter Kollege Ivan Lerner hingegen wird dasselbe empfinden, wenn er sich von Final Fantasy XIV verabschiedet.

Wenn einen der Titel schließt, die ich derzeit spiele, empfinde ich vielleicht nicht dasselbe, aber das macht seine Art der Wahrnehmung nicht unwichtiger als meine. Wenn man einmal die Schließung eines Online-Spiels erlebt hat, gewinnt man eine neue Perspektive. Du bemühst dich persönlich darum, das, was dir wichtig ist, im Auge zu behalten, aber du weißt, dass es plötzlich verschwinden kann – wie alles andere auch.

Dieser Meinungsartikel ist von Alberto Lloria (@al_lloria auf Twitter) und erschien ursprünglich auf der Gaming-Seite 3DJuegos, unserem Partner. 3DJuegos gehört wie MeinMMO, GameStar und GamePro zum Webedia-Netzwerk. Wir haben ihn ins Deutsche übersetzt.

Wir haben bereits einen Artikel von unseren Partnern bei 3DJuegos übersetzt. Dieses Special findet ihr hier: Wie ein Programmierfehler zu einer brillanten Mechanik in einem der größten Spiele aller Zeiten führte