Eigentlich will ich keine anderen MMORPGs neben WoW haben, aber Starkeepers sieht zu gut aus

Die vorgestellten Spiele auf dem diesjährigen Ersatz der E3 waren bisher eher mau. Einige eher versteckte Titel haben es MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus jedoch angetan. Darunter einer, der das Potential hat, viel Zeit zu verschlucken.

Ich bin leidenschaftlicher WoW-Spieler. Sicher, Survival-Games sind meine Expertise und nehmen einen großen Teil meiner Zeit ein. Aber wegen World of Warcraft kam ich damals zu MeinMMO und bis heute ist das MMORPG das einzige, das ich langfristig spiele.

Es kostet einfach zu viel Zeit, sich einem MMORPG zu verschreiben. Viele Spiele werden angetestet, aber irgendwann kehre ich dann doch zu WoW zurück – dank Gilde, Freunden und der Bindung zu den Charakteren, die mich teilweise 16 Jahre lang begleitet haben.

So etwas kennt sicher jeder von euch. Dumm nur, dass nun ein neues MMORPG angekündigt wurde, das bei mir genau die richtigen Fäden zieht. Starkeepers zeigt im Trailer alles, was ich in meinem Wunsch-MMO sehen wollen würde.

In einer Fantasy-Welt darf ich ein Tierwesen spielen, das sich offensichtlich wie ein Wikinger verhält. Wikinger sind genau mein Ding und dann darf ich auch noch mit anderen meine eigene Stadt bauen? Perfekt!

Dazu sieht das Kampf-System echt hervorragend aus. Ein Action-RPG mit vielen Skills und offenbar verschiedenen Spielweisen. Selbst die etwas verspielte, wenig detaillierte Grafik stört mich wenig. Schon oft zuvor haben Spiele gezeigt, dass Gameplay wichtiger ist als Optik. Seht selbst, es dauert nur 30 Sekunden:

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Wenn Tribes of Midgard ein MMO wäre …

Was ist das für ein Spiel? Wirklich viel ist von Starkeepers noch nicht bekannt. Die Welt orientiert sich an mythologischen Vorbildern und Zusammenspiel ist ein großer Fokus. Wir sollen Städte aufbauen und unser eigenes Epos schreiben.

Dazu treffen wir alleine und gemeinschaftlich Entscheidungen, welche die Welt für alle verändern können. Denn Starkeepers will ein echtes MMO-ARPG sein mit PvP- und Koop-Elementen. Viele Probleme sollen mit Gewalt gelöst werden können.

Zu gewohnten Elementen wie Klassen gibt es nur die Aussage, dass wir Kampf-Fähigkeiten von Relikten lernen und uns in „verschiedene uralte Krieger verwandeln“ können. Attribute, Ausrüstung und okkulte Waffen, die wir selbst herstellen können, dienen zur Anpassung.

Alles in allem wirkt das Spiel ein wenig wie der neue Steam-Hit V Rising oder Tribes of Midgard, das leider zu sehr unter dem Radar läuft. Hoffentlich zieht Starkeepers ein wenig mehr Interesse auf sich.

Wann erscheint Starkeepers? Ein Release ist für 2023 für den PC auf Steam geplant. Wann genau Starkeepers erscheinen wird, steht noch nicht fest. Allerdings freue ich mich schon wahnsinnig darauf, mehr zum Spiel zu sehen.

Ich habe ohnehin eine Schwäche für eher unscheinbare Titel und Indie-Games. Ich bin der Meinung, dass sie oft einfach vieles besser machen als große AAA-Titel. Vermutlich haben mich deswegen auch auf den Events dieses Jahr besonders unabhängige Titel angesprochen.

Das kommende Nightingale etwa sieht furchtbar interessant aus. Es wirkt wie das, was sich New World nicht traut zu sein und verpackt viele fantastische Elemente in ein PvE-Spiel mit Survival-Aspekten und Koop. Hier ein wenig Gameplay:

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Zuletzt überraschte mich außerdem Herr der Ringe mit einem neuen Survival-Game. Zusammen mit anderen Zwergen in den Minen von Moria schürfen und bloß den Balrog schlafen lassen? Das ist genau das, was ich für eine angenehme Runde mit Freunden brauche.

Und all das – Nightingale, Return to Moria und jetzt Stormkeepers – ist ein guter Ausgleich zu dem, was auf dem Summer Game Fest sonst noch zu sehen war. Denn aus irgendeinem Grund denken gerade viele Entwickler, dass sich Gamer gerne fürchten und blutige Metzel-Szenen sehen wollen …

Das Summer Game Fest 2022 war die reinste Horror-Veranstaltung – Was das fürs Gaming-Jahr bedeutet

Destiny 2 könnte so coolen Strike-Loot haben, doch dieser wird lieber für Echtgeld im Shop verkauft

In Destiny 2 führt Bungie zu jeder Season neue Ornamente in den Everversum-Shop ein. In der aktuellen „Saison der Heimgesuchten“ hat der Space-Shooter jetzt sogar legendäre kosmetische -Items mit einem exotischen Synergie-Spezialeffekt auf den Markt gebracht. Doch die Community hat sich darüber gar nicht gefreut hat. MeinMMO sagt euch warum.

Was sind das für Rüstungs-Ornamente? Es handelt sich um die neuen legendären Rüstungs-Ornamente im Everversum-Shop. Jede Klasse besitzt ein Ornament, welches die Spieler für 600 Silber kaufen können.

Falls ihr sie noch nicht gesehen habt, haben wir für euch Bilder der Hingucker eingebunden.

Das Besondere an diesen Ornamenten ist, dass sie sogar spezielle visuelle Effekte bekommen, wenn ihr das richtige Exotic dazu ausrüstet.

  • Für Jäger: „Umhang von Bakris“ passend zum Exo-Helm „Maske von Bakris“
  • Für Warlocks: „Reif der Schlachtharmonie“ passend zur Exo-Brust „Mantel der Kampfharmonie“
  • Für Titanen: „Zeichen der Sternschnuppe“ passend zur Exo-Brust „Harnisch der Sternschnuppe“

Man merkt bei der ersten Betrachtung, dass Bungie sich für diese käuflichen Monturen große Mühe gegeben haben. Doch trotz dessen sind sich viele Spieler einig. Diese Ornamente hätten es besser in der Strike-Playlist ihren Platz gefunden.

Coole Ornamente – Warum nicht in Strikes einfügen?

Genau das fragen sich viele Spieler in Destiny 2. Warum wurden diese Monturen nicht in den Loot-Pool der Strike-Playlist eingefügt, damit Spieler endlich einen Grund haben und einen neuen Anreiz finden diese wieder zu spielen. Sogar der YouTuber nKuch hatte sich unter dem freudigen Post von Community-Manager dmg04 zu den Ornamenten geäußert:

Versteht mich nicht falsch, das ist super cool und ich will es … aber wir brauchen coolen Scheiß wie diesen als Strike-spezifischen/Dämmerungs-spezifischen Loot. Ich möchte dieses Gefühl erleben, etwas super cooles und seltenes zu bekommen, nachdem ich eine Weile gefarmt habe.

Seit Jahren besitzen die normalen Strikes in Destiny 2 keinen Anreiz gespielt zu werden, außer für den wöchentlichen Loot, wenn ein Spieler sich noch aufleveln möchte oder für die Godroll einer Meister-Waffen aus der Dämmerung.

Die Zeiten aus Destiny 1 sind vorbei, in denen in jedem normalen Strike, nach hartem Farmen mindestens ein spezifischer Gegenstand verdient werden konnte. Doch warum nicht sowas wiederbringen? Bungie beweist durch die neu eingeführten Ornamente im Everversum-Shop, dass so ein Loot doch möglich ist und sogar mit besonderen „synergetischen“ Effekten für Exotics realisiert werden kann.

Wie könnte Bungie den Loot verpacken? Da bereits vieles aus Destiny 1 übernommen wurde, könnte man sich auch hier problemlos des alten Systems bedienen. In Destiny 1 gab es beispielsweise die Skelettschlüssel und besondere Truhen. Diese Truhen konnten mit den genannten Schlüsseln am Ende eines Strikes geöffnet werden, um so garantiert etwas Spezifisches zu ergattern. Die Schlüssel waren aber so selten, dass sie nicht endlos genutzt werden konnten und auch nur mit viel Glück zu erspielen waren.

Und selbst wenn man dieses System nicht nutzen will, würde es reichen, die Ornamente einfach als besonders seltenen Loot für jeden einzelnen Strike einzufügen. Viele Hüter sind nicht wählerisch, aber es muss einen Grund geben, um sie auch langfristig zu motivieren, diese Aktivitäten zu spielen.

Destiny 1 hatte erschreckend viele Items im Strike-Loot: Vergleicht man den vorhandenen Strike-Loot in Destiny 1 mit dem in Destiny 2, wird einem bewusst, wie nötig dieser PvE-Modus den Loot braucht.

Wir listen euch hier alle bekannten Items aus Destiny 1 & 2 auf, damit ihr vergleichen könnt, wie viel und was man in der alten Version des Loot-Shooters nachjagen konnte:

Destiny 1: Strike-Loot Destiny 2: Strike-Loot
Des Teufels Morgenrot (Scharfschützengewehr)Pflichtgebunden (Automatikgewehr)
Sepiks Entthront-Reif (Warlock-Reif)Shadow Price (Automatikgewehr)
Kapuze von Malok (Jäger-Helm)Uneinigkeit SR4 (Scout-Gewehr)
Ogermischlings-Griffe (Jäger-Panzerhandschuhe)Des Horrors Mindeste (Impulsgewehr)
Verzehrender Schlund (Warlock-Helm)T.V.O (Handfeuerwaffe)
Ehrgeiz des Barons (Maschinengewehr)Der Palindrom (Handfeuerwaffe)
Imago-Schleife (Handfeuerwaffe)Das Streben des Gedankendrehers (Schrotflinte)
Zeichen des Unsterblichen Geistes (Titanen-Zeichen)Schleudertrauma (Granatenwerfer)
Arkus-Schinder-Übermantel (Jäger-Umhang)PLUG ONE.1 (Fusionsgewehr)
Solar-Schinder-Übermantel (Jäger-Umhang)Silikonneurom (Scharfschützengewehr)
Leere-Schinder-Übermantel (Jäger-Umhang)Der Hitzkopf (Raketenwerfer)
Sternenfäden (Scout-Gewehr)Der Schwarm (Maschinengewehr)
Der sich nicht unterwirft (Automatikgewehr)Trichromatica (Geist-Hülle)
Taniks‘ Umhang (Jäger-Umhang)Universelle Wellenfunktion (Schiff)
Mau’uals Prügler (Titan-Panzerhandschuhe)Neigungszündschnur (Sparrow)
Dunkelklingen-Helm (Titan-Helm)Aufpralltempo (Sparrow)
Bosheit der Dunkelklinge (Fusionsgewehr)Wurmgott-Inkarnation (Teleporteffekt)
Griff von Malok (Impulsgewehr)
Omniguls Reif (Warlock-Reif)
Gestohlener Wille (Schrotflinte)
Theosyions Tasthaare (Warlock-Panzerhandschuhe)
Zeichen des gelösten Nexus (Titan-Zeichen)

Auf den ersten Blick sieht das für Destiny 2 recht solide aus, doch bedenkt dabei, dass die Hälfte der aufgezählten Items im Content-Vault oder nicht in der Strike-Rotation in Season 17 dabei sind.

Die Items in Destiny 1 jedoch, können nach Belieben immer noch und jederzeit ergattert werden, wenn ihr den richtigen Strike in der Playlist erwischt.

In Destiny 2 ist das nicht der Fall. Ihr müsst sogar in die Dämmerung gehen, um die aufgelisteten Waffen zu bekommen, ansonsten erhaltet ihr gar nichts vom aufgelisteten Strike-Loot.

Was auch schwer ins Auge fällt, sind die nicht vorhandenen Rüstungen, die das Entwicklerteam, wie in diesem Fall, lieber in den Everversum-Shop bringt. Möglich wäre es, dass Bungie durch die Dungeons und Raids glaubt diese Lücke im PvE füllen zu können, doch das ist nur eine Vermutung.

Die Spieler möchten sich einfach mit Trophäen aus ihren Schlachten schmücken und dazu gehören nun auch solche besonders coolen Gegenstände von Bossen aus Strikes. Destiny 2 hat inzwischen genug Waffen, sodass solch synergetische Rüstungs-Ornamente für die Hüter sicherlich ein neuer und zudem besonderer Anreiz wären.

Und jetzt zu euch, wie findet ihr die angebotenen Ornamente? Findet ihr sie cool und habt ihr sie euch sogar gegönnt oder findet ihr das ist eine Frechheit und Bungie hätte solch Synergie- Ornamente wirklich besser als ganz besonderen Loot in die Strikes gepackt? Lasst uns eure Meinungen gerne wissen!

Quelle(n):
  1. Twitter-dmg04

Twitch bannt seinen größten MMORPG-Streamer und toxische Spieler in Diablo Immortal sind schuld

Der beliebte MMORPG-Streamer Asmongold durfte 24 Stunden nicht auf Twitch streamen. Grund war die rassistische Aussage eines Fremden im Chat von Diablo Immortal. In einem YouTube-Video macht sich der Streamer Luft und sagt, er empfindet den Bann als „widerlich und eine Beleidigung“.

Wer ist Asmongold? Asmongold ist einer der größten Streamer und YouTuber, die es im MMORPG-Bereich weltweit gibt. Mit über 3,2 Millionen Followern auf Twitch und mehr als 1,4 Millionen Abonnenten auf YouTube zählt er zu den einflussreichsten Persönlichkeiten im Genre.

Bekanntheit erlangte er in erster Linie durch seine Streams im Spiel World of Warcraft, in welchem er seit 2006 aktiv unterwegs ist. Aber in letzter Zeit standen auch andere Games wie Final Fantasy 14 oder Diablo Immortal auf seinem Streaming-Plan.

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Auf Twitch musste Asmongold jetzt allerdings 24 Stunden verzichten. Sein Zweit-Kanal „zackrawrr“ (via twitch.tv) wurde gebannt, was auch seinen Haupt-Kanal betraf. Er darf als Streamer dann einen Tag nicht auf der Plattform zu sehen sein. Die strikten Bann-Regeln bei Twitch sorgen öfter mal für Ärger.

Asmongold zeigt sich vom Bann sehr enttäuscht und fühlt sich sogar beleidigt. Erfahrt hier, wie es dazu kam und was er dazu sagt.

Mehr zu Leben und Erfolg des Streamers Asmongold seht ihr im Video:

Video starten

Asmongold fühlt sich beleidigt von Twitch

Update vom 13. Juni: Asmongold wurde frühzeitig entsperrt. Etwa 8 Stunden, nachdem er das Statement-Video auf YouTube veröffentlichte. Lest mehr dazu hier auf MeinMMO: Größter MMORPG-Streamer von Twitch frühzeitig entbannt – Findet das Handeln der Plattform „lächerlich“

Der Streamer veröffentlichte auf YouTube ein Video mit einem Statement zur Situation. Fast 9 Minuten spricht Asmongold darüber, wie ihn die ganz Situation verärgert.

Er beginnt noch mit einem Witz, wird dann aber sehr ernst und erklärt seine Enttäuschungen gegenüber Twitch.

Ich hab Diablo Immortal gestreamt. Das allein wäre vielleicht schon ein Grund für einen Bann, aber Twitch hat sich dazu entschieden, etwas noch Dümmeres zu tun.

Er wurde gebannt, weil er einen unmoderierten Chat im Stream zeigte, in dem für Sekunden ein rassistischer Ausdruck zu sehen war.

Dabei handelte es sich nicht um seinen Chat auf Twitch, sondern um die Chat-Box in Diablo Immortal. Der Chat von Diablo Immortal ist schon vielen als besonders toxisch aufgefallen, auch wenn das nur auf einen kleinen Teil der Spieler zutrifft. Asmongolds eigener Chat wies ihn noch darauf hin, doch er wollte keine große Sache draus machen.

Das gibt der Person genau das, was sie will – Aufmerksamkeit. Ich wollte der Person aber keine Aufmerksamkeit widmen. Leider wollte das Twitch aber.

Er beschwert sich in diesem Fall über die Auslegung der Geschichte. Twitch scheint in seinen Augen zu denken, dass er solche rassistischen Aussagen unterstützt.

Asmongold erklärt, dass er sogar sein Mod-Team trainiert, getarnte Codes im Chat zu entdecken, um Diskriminierung zu unterbinden. Twitch-Emotes, die für ihn aufgrund solcher Zweideutigkeiten kritisch sind, lässt er von vornherein sperren.

Dass er jetzt genau wegen unmoderierten Chats gesperrt wird, will nicht in seinen Kopf.

Was sagt das der Community? Geh zum Streamer und spamme rassistische Ausdrücke. Dann wird der gebannt. […] Solche Worte werden damit zu einer Waffe gegen Streamer. […] Am Ende entsteht damit sogar mehr Rassismus.

Für ihn ist klar, dass er von jetzt an all seine Ingame-Chats blockt. Er sieht Twitch nicht mehr in der Lage, den Kontext zu sehen. Er sagt sogar, dass die Twitch-Moderation sonst gute Arbeit leisten – aber das sei „verdammt lächerlich“.

Asmongold würde die Begründung für den Bann sogar ok finden, wenn dann jede andere Person, die ihren Chat nicht versteckt, auch so behandeln würde. Er geht dann auf eine gewisse Doppelmoral ein, dass auch eindeutig rassistische Streamer mit Twitch in einigen Fällen eine Plattform hätten.

Am meisten belaste ihn jedoch, welches Bild Twitch von ihm als Streamer offenbar hat.

Das Schlimmste daran ist für mich die Implikation, dass ich in meinem Stream Rassismus oder Homophobie fördere. […] Ich bin frustriert und verärgert von Twitch.

Wollt ihr euch das Statement von Asmongold selbst ansehen, binden wir euch das englische YouTube-Video hier ein:

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Ein kontroverses Thema – wie seht ihr das? War der Bann gerechtfertigt? Sollte Twitch mehr die Umstände beachten, wie es ja teilweise auch bei den Hot-Tub-Streams passiert oder findet ihr, dass schon allein das Zeigen von solchen Ausdrücken für einen Bann reicht.

Hinterlasst uns gern ein Kommentar mit euren Gedanken zum Thema.

Wollt ihr lieber mehr über Twitch-Streamer lesen, haben wir hier eine Empfehlung für euch: Streamer ruiniert sich mit Twitch fast das Leben, unterzeichnet jetzt einen begehrten Exklusiv-Vertrag

Quelle(n):
  1. Dexerto

Von meinem Trauma mit dem Monster-Spiel „Evolve“ habe ich mich nie ganz erholt

Hobby-Monster Cortyn erzählt aus dem Nähkästchen und erklärt, warum der Tod des asymmetrischen Shooters Evolve (2015) auch nach Jahren noch Spuren hinterlassen hat.

Wer MeinMMO schon seit einigen Jahren verfolgt, der weiß, dass wir eine Vielzahl von Spielen begleitet haben. Das sind nicht immer nur die gerade angesagtesten Games, sondern auch die, an denen die Autoren ein besonders hohes Interesse hatten. Aus diesem Grund, aus persönlichem Interesse, habe ich 2015 eine Weile lang über Evolve berichtet.

Und Evolve war aus meiner Sicht nicht weniger als das perfekte Spiel.

Wer keine Ahnung hat: Evolve war ein Vorreiter im Bereich der modernen, asymmetrischen Spiele. Vier Jäger mussten zusammen gegen ein Monster antreten, alle fünf Figuren waren jeweils von Spielern gesteuert. Zu Beginn einer Partie war das Monster schwach, musste sich verstecken und fressen, um auf neue „Stages“ mutieren zu können. Später änderte sich das Gleichgewicht der Runde und die Jäger sind in der Defensive, wenn sie das Monster nicht frühzeitig ausschalten.

Ich war nicht nur gut – Ich war verdammt gut

Ich war nicht gut in Evolve. Ich war verdammt gut. So gut, dass ich zwischenzeitlich auf der Europa-Rangliste auf Platz 2 mit dem Goliath als Monster stand und das auch nur, weil der Spieler auf Platz 1 bei einer drohenden Niederlage immer schnell einen Disconnect vorgetäuscht hatte und Evolve das dann nicht als Niederlage wertete (So viel zu „Das Spiel war perfekt“ – Ihr merkt’s sicher schon, ich neige zur nostalgischen Verklärung).

Ich kannte jeden Stein, jeden Busch und jedes Wildtier auf der Karte.

Ich wusste exakt, welche Route ich einschlagen musste, um an die stärksten Buffs zu kommen und auf den Hunger-Punkt genau die Entwicklung zur nächsten Stufe einleiten zu können. Ich war dabei so effizient, dass ich auf der Hälfte der Karten die Mutation bereits einleiten konnte, bevor die Jäger überhaupt gelandet waren.

Ich wusste, wo der perfekte Ort für einen Hinterhalt ist, wo ich mich in einen Strauch stellen und ducken konnte, sodass die Jäger einfach an mir vorbeiliefen. Ich wusste genau, welcher Abhang für mich nur ein Sprung ist, aber die Jäger fast ihr ganzes Jetpack aufbrauchen würden.

Evolve Screenshot 2
In Evolve Jäger verdreschen und “das Monster” sein – nie wieder machte es so viel Spaß.

Wenn das Monster atmete, atmete ich auch

Ich kannte jeden Kniff. Ich wusste, welche Schlaganimation ich so zeitlich abstimmen musste, wenn ein Jäger down geht, sodass mein Goliath ihn kurz anhebt und dann wenige Meter weit trägt. Das konnte reichen, um den dann einfach eine Klippe runterfallen zu lassen. Und ich kannte jede einzelne dieser Stellen, an der das möglich war.

Ich habe das Spiel geatmet.

Nein, nicht nur im übertragenen Sinne.

Wenn mein Monster einatmete, um die Welt um sich herum nach Jägern und anderer Beute zu „scannen“, dann nahm auch ich vor dem PC einen tiefen, angespannten Atemzug.

Nach 2 Wochen und viel näher an der „200-Stunden-Spielzeit-Grenze“, als ich hier zugeben mag, gab es auch einfach niemanden, der mich besiegen konnte. Zumindest nicht, wenn ich mir nicht selbst ein Handicap auferlegt hatte. Immer öfter spielte ich Matches nur noch mit Einschränkungen wie „Ich darf keine Kreaturen-Buffs benutzen“, „Schon auf Stage 2 muss ich gewinnen“ oder „Ich darf nur 2 von 4 Fähigkeiten verbessern“.

Ich war selbstsicher, hatte aber auch ein extrem hohes, spielerisches Niveau. Und ihr wisst ja: Niveau sieht nur von unten wie Arroganz aus.

Spaß beiseite. Ich war wirklich gut und echt stolz darauf. Es hat mir ungeheuer viel Spaß gemacht.

Mein ganzes Leben drehte sich um Evolve

War das ein bisschen krankhaft? Nun, vermutlich. Ich habe fast meinen ganzen Tag danach ausgerichtet, meine Spielzeit in Evolve irgendwie maximieren zu können, einfach weil ich so viel Spaß hatte, wie noch nie in einem PC-Spiel zuvor. Ich hab das Schreiben meiner Artikel für die Arbeit so geplant, dass ich schnell was kochen konnte, während ein Kollege meinen Artikel gegenlas. Ich hab’ jede andere spielerische ‘Verpflichtung’, wie etwa meinen WoW-Raid, für die Zeit vollkommen abgeschrieben. Und Sonnenlicht habe ich in den zwei Wochen auch nicht gesehen.

Genossen habe ich es trotzdem und zwar jede Minute davon. Ich habe davor und auch danach nie wieder ein Spiel so „gefühlt“, wie das bei Evolve der Fall war. Egal ob es ein spannendes Horror-Spiel, ein packendes JRPG oder eher cineastische Spiele wie Heavy Rain oder Detroit: Become Human waren. Nicht einmal mein geliebtes Rollenspiel in World of Warcraft kam an diese immersive Erfahrung von Evolve heran.

Auch zur Beta von Evolve Stage 2 hat Cortyn noch gespielt – und alles weggesnackt.

Furchtbare Kommunikation ruinierte erst das Image von Evolve – dann das ganze Spiel

Leider begann der Traum von meinem schönen Evolve dann deutlich schneller zu zerfallen, als mir lieb war. Auch wenn ich, selbst jetzt in Retrospektive, die DLC-Politik echt okay fand, hat der Publisher das schrecklich schlecht aufgezogen. Evolve wirkte durch schlechte Kommunikation wie ein „Rip-Off“, bei dem jeder Content zusätzlich gekauft werden musste und man Hunderte zusätzliche Euros in das Spiel hätte stecken müssen. Das war nicht der Fall und es hatte schon gar nichts mit Pay2Win zu tun. Doch von diesem Ruf erholte sich Evolve nicht.

Die Spielerzahlen brachen ein, aber auch noch aus anderen Gründen.

Während man als Monster alleine sehr gut spielen konnte, ging das als Jäger nicht. Die Gruppe aus 4 Spielern musste sich extrem gut koordinieren.

Ein einziger Troll im Team konnte das Spiel für alle Beteiligten komplett ruinieren. Egal ob aus Sicht des Monsters oder der anderen Jäger: Wenn ein Jäger eine „Ego-Tour“ durchzog, war der Spielspaß im Keller.

Wer als Jäger in Evolve Spaß haben wollte, der brauchte eine Gruppe aus Freunden, die spielerisch alle auf dem gleichen Niveau lagen. Gelang das, gab es die besten und spannendsten Runden und genau das, was Evolve in seinen glanzvollsten Momenten sein wollte. Egal ob als Monster oder Jäger – wenn die Jäger-Gruppe aus einem Team bestand, das sich absprach, dann war Evolve unvergleichlich gut.

Umso schlimmer war es, wenn das nicht der Fall war. Evolve war einfach kein Spiel, das man mit „Randoms“ mal eben so ein paar Runden zocken konnte – zumindest nicht als Jäger.

Evolve Kraken
Der Kraken war das zweite Monster von Evolve und hatte klare C’thulhu-Vibes.

Um es zu retten, machten die Entwickler Evolve zum Schatten seiner selbst

Um diesem Trend dann entgegenzuwirken, bauten die Entwickler das Spiel krass um. In Evolve 2.0 änderten sich viele Mechaniken. Das Spiel wurde nicht nur Free2Play, auch viele der Kernmechaniken änderten sich oder verschwanden. Das Fressen von Kreaturen gab plötzlich keine oder deutlich schwächere Buffs, Jäger waren schneller, Monster verloren einige coole Fähigkeiten, es gab deutlich weniger „Mind Games“ und alles war darauf ausgelegt, das Monster viel schneller zu finden und in längere Kämpfe zu verwickeln.

Komplexität und Taktik wurde geopfert, um mehr schnelle, simple Action zu erzeugen. Das hat zwar auch eine Weile Spaß gemacht, war für mich aber nur noch der Schatten dessen, was Evolve einmal sein wollte.

Und dann starb es unrühmlich vor sich her. Die Server wurden leerer, immer häufiger verließen Spieler auf beiden Seiten die noch laufenden Matches und den glorreichen Kampagnen-Modus spielte niemand mehr.

Evolve Goliath Trick
Frühe Kämpfe, in denen das Monster noch klein ist, sind für den Monster-Spieler besonders anstrengend gewesen.

Ich vermisse diesen Kick, den mir Evolve gegeben hat. Ich vermisse es sogar, ein Spiel zu haben, das mich so vollkommen begeistert, dass ich für eine Weile den Großteil meines Lebens danach ausgerichtet habe.

Das hat mich mehr mitgenommen, als ich eigentlich zugeben mag. Evolve war für mich der persönliche Höhepunkt des Gamings. Jedes andere Spiel messe ich in Gedanken ganz automatisch an Evolve und komme fast immer zu dem Schluss: Es ist einfach nicht so gut. Egal ob ich einige meiner aktuellen Lieblingsspiele mit zumindest ähnlicher Thematik, wie Dead by Daylight heranziehe oder JRPGs wie Persona 5 oder Tales of Arise spiele – immer denke ich unweigerlich: „So gut es auch ist, es zieht mich nicht genau so hinein, wie es Evolve getan hat.“

Ich hab jetzt immer Angst, dass ein Spiel bald sterben kann

Dieses „Evolve-Trauma“ führt bei mir aber gleichzeitig auch dazu, dass mir schon im Vorfeld ein die Bereitschaft fehlt, mich überhaupt so bedingungslos in ein Spiel fallen zu lassen. Immer nagt bei mir der Gedanke im Hinterkopf, dass in wenigen Wochen das Spiel bereits tot sein könnte. Auch wenn, rein rational betrachtet, mir natürlich klar ist, dass ich dann trotzdem vorher ein paar Wochen richtig viel Spaß haben könnte, ist das nun so ein Hemmnis, das ich gedanklich kaum überwinden kann.

Ich hoffe, irgendwann, für ein bis zwei Wochen noch einmal diese „Evolve-Phase“ zu erleben, in der mich ein Spiel so vollkommen flasht, dass ich gar nichts anderes mehr tun will. Zumindest für eine Weile. Bis dahin bleibt Evolve eine schmerzliche Erinnerung, die hoffentlich irgendwann von einer neuen, besseren überschattet wird.

Habt ihr auch eine solche Verbindung zu irgendeinem Spiel gehabt? Oder könnt ihr das gar nicht nachvollziehen?

Experte mit 1.200 Stunden zeigt angebliche Loot-Grenzen in Diablo Immortal – So umgeht ihr sie

Der YouTuber „echohack“ ist Teil der Diablo-Serviceseite maxroll.gg und hat nach eigener Aussage bereits 1.200 Stunden in Diablo Immortal verbracht. Zusammen mit seinem Team fand er dabei wohl Loot-Grenzen, die eure Belohnungen limitieren. MeinMMO zeigt die wichtigsten Infos dazu.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Diablo Immortal ist ein vollwertiges Diablo-Spiel fürs Handy, das jedoch auch einige typische Mobile-Mechaniken verwendet.
  • Deshalb steht das Action-RPG am Pay2Win-Pranger und seit dem Release gibt es wilde Diskussionen darum, ob die seltenen Legendären Edelsteine wirklich so schlimm sind.
  • Bei einem Punkt hat Diablo Immortal am Anfang jedoch auch Lob bekommen – anders als in vielen anderen Mobile-Titeln seid ihr in eurer Spielzeit nicht beschränkt, müsst nicht erst irgendeine Energie sammeln, um einen Dungeon zu spielen.
  • Doch der YouTuber echohack will gemeinsam mit seinem Team und tausenden Spielstunden herausgefunden haben, dass der Fortschritt doch beschränkt ist und Diablo Immortal gibt euch dazu keine Anhaltspunkte.
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„Man sollte Vielspieler feiern, aber sie werden bestraft“

Der YouTuber „echohack“ verfolgt die Entwicklung von Diablo Immortal bereits seit über einem Jahr und war bei allen Test-Phasen dabei, an denen er teilnehmen konnte. Nach eigener Aussage kommt er so schon auf über 1.200 Stunden im Spiel, das meiste davon bereits vor Release. Mit seinem Team hat er, wie er sagt, als erster auf der Welt Stufe 60 erreicht.

Er ist Teil des maxroll-Teams, eine beliebte englische Service-Seite zu Diablo, auf der ihr Builds, Guides und zahlreiche Infos zu den Spielen der Reihe findet (via maxroll.gg). Unsere eigene Tier-List für die besten Klassen in Diablo Immortal basiert teilweise auf den Infos der Seite.

Wie in den Test-Phasen zuvor hat er nach Release heftig reingegrindet und war bereits wenige Tage nach dem Start von Diablo Immortal am Server-Paragon angelangt.

Und auf seiner unendlichen Jagd nach Erfahrungspunkte ist ihm und seinem Team aufgefallen, dass viele Aktivitäten im Spiel stark begrenzt sind.

Er sagt, er findet es super, dass Diablo Immortal sich in vielen Teilen des Spiels direkt an Casual-Spieler richtet, die nicht 10 Stunden am Tag im Spiel sind. Aber leider geht das so weit, dass die Vielspieler, und damit die größten Fans, bestraft werden.

Ebenfalls viel diskutiert werden Legendäre Edelsteine. Infos dazu gibts im Video:

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echohack sagt: So gut wie jede Welt-Aktivität hat ein Soft-Cap

Was sind das für Caps? Der YouTuber zählt sehr viele Caps auf, die er mit seinem Team entdeckt haben will. Das beginnt bei legendärer Ausrüstung und zieht sich über fast jede Aktivität in der offenen Spielwelt.

Das bedeutet: Wenn ihr etwas zu oft macht, dann fallen eure Belohnungen deutlich geringer aus. Doch Diablo Immortal gibt darauf im Spiel kein Hinweis.

Folgende Dinge sind an einem Tag begrenzt:

  • 6x Legendäre Ausrüstung – Chance geht massiv nach unten danach
  • 5x Event: Lila Weltboss – Danach keine Beute-Truhe mehr
  • 5x Event: Verfluchte Truhe – Danach keine Beute-Truhe mehr
  • 5x Event: Töte Gegner im Bereich – Danach keine Beute-Truhe mehr
  • 5x Nebenquest – Danach keine Beute-Truhe mehr
  • 6x Normale Edelsteine – Chance geht massiv nach unten danach
  • 10.000 Marken für Schatten-Fortschritt
Was sind „Caps“? Das steht für Grenzen in einem Spiel, die sich jedoch nicht auf bestimme Mechaniken festlegen lassen. Man unterscheidet dann zwischen „Soft-Cap“ und „Hard-Cap“.

Hier im Beispiel haben wir meist ein Soft-Cap, weil man die Aktivitäten weiterspielen kann, obwohl die Belohnungen beschränkt, nicht aber vollkommen verschwunden sind. Bei einem Hard-Cap könnte man die Aktivität dann gar nicht mehr spielen oder es gäbe überhaupt keinen Loot mehr.

In vielen RPGs gibt es solche Caps bei bestimmten Charakterwerten. Erreicht ihr das Soft-Cap, bringen euch investierte Fertigkeitspunkte danach nicht mehr so viel. Beim einem Hard-Cap geht der Wert gar nicht mehr nach oben.

Zudem bemängelt echohack die geringe Grenze für das Paragon-Level. Erreicht ihr das aktuelle Server-Paragon-Level, verliert ihr viel von euren gesammelten Erfahrungspunkten und steigt deutlich langsamer auf.

Seid ihr 11 Level über dem Server-Paragon, dann kriegt ihr nur noch 20 % der üblichen XP. Da helfen auch keine Tipps zum Leveln mehr, das dauert ewig. Jeden Tag steigt das Server-Level übrigens um 2 Stufen.

Im Gegensatz zu den Aktivitäten oben, wird das mit dem Paragon-Level im Spiel kommuniziert. Doch auch hier stößt man als Vielspieler schnell an dieses Soft-Cap und wird für seine Grind-Leidenschaft bestraft, bemängelt der YouTuber.

Wollt ihr euch die Kritikpunkte von echohack selbst erklären lassen, dann binden wir euch hier sein englisches Video ein. Er erklärt auch, wie man diese Probleme aus seiner Sicht lösen könnte:

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Wie kann man die Caps umgehen? Für Otto-Normal-Spieler dürften viele Caps nur selten eine Rolle spielen. Allerdings solltet ihr nach Stufe 60 weniger auf Aktivitäten in der offenen Spielwelt setzen.

Dungeons, Raids, Portale und generell instanziierte Aktivitäten erscheinen besser, obwohl die Soft-Caps für legendäre Ausrüstung und normale Edelsteine hier ebenfalls gelten, nach Aussage von echohack.

Er findet es schade, dass offenbar genau die Spieler mit der meisten Leidenschaft für Diablo Immortal vom Action-RPG abgestraft werden.

Habt ihr ebenfalls schon Erfahrungen mit den Loot-Caps gemacht und euch gewundert, warum nach einem Event keine Kiste mehr kam? Oder denkt ihr vielleicht sogar, dass es ganz gut ist, wenn die heftigsten Grinder etwas gebremst werden? Lasst uns gern ein Kommentar da.

Wollt ihr euch jetzt lieber selbst in den Grind stürzen, dann findet ihr hier genug zu tun: Alle Set-Items in Diablo Immortal mit Drop-Liste – Wie ihr sie farmt, was sie können

Das neue „Herr der Ringe“-Spiel hat mich in nur 1 Minute davon überzeugt, dass ich es haben will

Auf der Epic Games Show wurde recht überraschend ein neues „Herr der Ringe“-Spiel vorgestellt. Return to Moria ist genau das, was man nicht von Lord of the Rings erwartet: ein Survival-Game. MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus könnte kaum glücklicher sein.

Nachdem ich von Nightingale schon so begeistert war, dachte ich nicht, dass die diesjährige – zugegeben etwas enttäuschende – Event-Saison noch viel besser werden kann.

Aber das neue Herr-der-Ringe-Spiel hat mich eines Besseren belehrt. Zwerge, Bärte, Bier. Das Gameplay von Return to Moria zeigt all die Dinge, die jedes Spiel besser machen und baut drumherum ein neues Survival-Game auf.

Der Trailer zum neuen Spiel dauert gerade einmal 1:16 Minuten, aber schon die ersten 30 Sekunden packen mich als Fan vom Herrn der Ringe. Die Filme und Bücher sind für mich das beste Fantasy-Epos überhaupt und Return to Moria lockt direkt mit der legendären „Freund“-Tür.

Direkt darauf folgt das, was jeder Survival-Fan sehen will: Crafting und Bau. Dabei zeigt das Spiel nicht einfach lahme Spitzhacken und Holzhütten, sondern wahre Zwergenkunst: kunstvolle, stabile Rüstungen und Waffen, hoffentlich aus Mithril, und massive Steinbauten zum Schutz.

Alles, was das Herz der Zwergenahnen höher schlagen lässt. Und als i-Tüpfelchen gibt es auch noch Gegner, an denen die neuen Schmiede-Erzeugnisse getestet werden können. Herrlich! Nach einem Gewitter an Horror-Trailern ist Return to Moria genau das Richtige. Aber schaut selbst:

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Überleben auf Gimlis Befehl ab 2023

Was ist das eigentlich für ein Spiel? Lord of the Rings: Return to Moria spielt in der Welt vom Herrn der Ringe. Auf Geheiß von Gimli persönlich kehrt eine Gruppe Zwerge zurück nach Moria, oder Khazad-dûm auf ihrer Heimatsprache.

Wir sind eben diese Gruppe, können uns einen Zwerg nach eigenen Vorlieben erstellen und spielen alleine oder im Koop mit bis zu 8 Spielern. Offenbar liegt der Fokus auf PvE und Erkundung.

Im Spiel selbst geht es vorwiegend darum, die Nebelberge zu erkunden und die verlorenen Schätze und Vorkommen zu sichern. Erze und Edelmetalle gibt es in 3 verschiedenen Bergen, die alle prozedural generiert werden für mehr Abwechslung.

Die große Besonderheit ist jedoch das Geräusche-System. Wer Gestein abbaut, macht Krach und Krach weckt Dinge auf, die man besser schlafen lassen sollte. Dadurch erscheinen Gegner, gegen die wir uns wehren müssen – oder wir verstecken uns in den Schatten, bis wir weitermachen können.

Aber jeder Fan vom Herrn der Ringe weiß, was passiert, wenn Zwerge zu tief graben …

Ob der Balrog auch in Return to Moria zu sehen sein wird? Im MMORPG HdRO gibt es ihn auf jeden Fall und das hat nun viele Inhalte vollkommen kostenlos.

Wann erscheint das Spiel? Bisher gibt es kein konkretes Erscheinungsdatum für Return to Moria, lediglich das „Frühjahr 2023“ ist angepeilt. Das Spiel soll für den PC im Epic Games Store erscheinen. Andere Plattformen sind noch nicht bekannt.

Erschaffen wird Return to Moria übrigens von Free Range Games, die schon an Oddworld: Soulstorm mitgearbeitet haben und aktuell The Callisto Protocol unterstützen, das auf dem Summer Game Fest vorgestellt wurde.

Unterstützt wird das Studio von North Beach Games, die auch schon den Entwicklern von Stranded Deep und 7 Days to Die bei der Veröffentlichung geholfen haben. Wir haben also durchaus erfahrene, wenn auch kleinere Studios an der Hand. Ich hoffe auf einen Erfolg!

7 Days to Die ist übrigens jetzt schon eines der besten Survial-Games überhaupt. Mal sehen, ob sich Return to Moria ebenfalls in die Liste einfinden kann:

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3 unglaublich blöde Dinge, die ihr alle schon in Shootern wie CoD oder Fortnite verbrochen habt

Shooter haben manchmal den unverdienten Ruf, blöde Ballerspiele zu sein. Doch nicht jedes Spiel mit Waffen ist gleich Moorhuhn. Trotzdem können gerade in modernen Shootern wie CoD Warzone, Fortnite oder Valorant ein paar richtig dumme Sachen passieren. Wir von MeinMMO nennen euch die 3 blödesten Dinge, die ihr anstellen könnt.

Egal, wie unterschiedlich Shooter sein können, die Basics sind fast immer identisch. Nehme ‘ne Waffe, ziel auf den Gegner, und drücke zum richtigen Zeitpunkt ab. Klingt simpel, ist es aber nicht immer.

Bei all der Hektik und den komplexen Mechaniken von modernen Shootern können selbst den größten Vollblut-Profis richtig dumme Fehler passieren. Und Hand aufs Herz: welche dieser 3 unglaublich blöden Dinge habt ihr am häufigsten verbrochen?

Gerade in Fortnite können viele doofe Dinge passieren. Der Trailer zu Season 3 zeigt viele Neuerungen, die für viel (ungewolltes) Chaos sorgen werden:

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1. Die Verkettung unglücklichster Ereignisse

twitch-xqc

Vereinzelt schlechtes Gameplay in Shootern gehört selbst bei den absoluten Vollprofis dazu, denn niemand ist immer zu 100 % fehlerfrei. Besonders doof wird es aber, wenn gleich mehrere Patzer hintereinander passieren.

Neulich erst ging ein Clip von xQc viral, der diese Verkettung unglücklicher Umstände perfekt zusammenfasst. Der beliebteste Streamer der Welt und ehemaliger Shooter-Profi spielt in CSGO innerhalb von wenigen Sekunden auf so viele Weisen so grauenvoll schlecht, und alles davon kriegt sein Teammitglied ab. 

  • Erst schmeißt er eine Molotov an den Fensterrahmen statt in das Gebäude, womit sie abprallt und auf seinem Teamkollegen landet.
  • Anschließend wirft er eine so schlechte Blendgranate, dass er sich und seinem Team die Sicht raubt.
  • Dann versucht er mit Shooter-Basics sich zu retten und fängt an zu schießen, trifft aber nur den Kopf seines bemitleidenswerten Mitspielers.
  • Zum krönenden Abschluss wird er auch ohne Gegenwehr gekillt.

Den urkomischen Clip und die sehr nachvollziehbare Reaktion von xQc könnt ihr hier in voller Pracht bestaunen:

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von Schuhmann

Eine richtig schlechte Gameplay-Sequenz wie dieser ist jedem Shooter-Fan schon einmal passiert. Da kann man nicht viel mehr tun als xQc hier: versuchen, sich in seiner eigenen Handfläche zu verstecken, und das ganze mit (Galgen-)Humor nehmen.

2. Der zu dicke Finger

Destiny 2 Super

Der Plan ist perfekt. Eure Ultimate-Fähigkeit ist aufgeladen, das ganze Team steht bereit für eine gigantische Kombo, die jeden einzelnen Genger auf einmal in die Luft jagen und für den Rest des Spiels demoralisieren wird.

Ihr sammelt euch, wartet im Hinterhalt auf das feindliche Team, wollt euch noch einmal gerader auf den Stuhl setzen … und dann passiert es.

Ihr wisst nicht genau, wie, aber ihr habt den einen Knopf gedrückt, den ihr nicht hättet drücken sollen. Euere Spielfigur schreit laut auf, ein Feuerwerk von tödlichen Effekten erstrahlt auf eurem Monitor, doch alle Raketen landen nur gegen eine komplett harmlose Wand. 

Eure Teamkameraden stehen fragend hinter euch und können es nicht fassen. Im Team-Chat steht jetzt „WTF“, „???“, „wow“ und „SilentKiller47 hat das Spiel verlassen“. Ihr schaut runter auf die Tastatur und versteht nicht ganz, warum dieser vermaledeite Finger auf der Q-Taste liegt. Bevor ihr die Antwort herausfinden könnt, ist euer Team tot. 

Extrem blöd gelaufen. Jetzt hockt ihr in den Tastatureinstellungen und habt die Funktion komplett geändert. So passiert das sicher nicht noch einmal! Das ist zumindest die Idee. Dann müsst ihr im nächsten Match Q drücken und hämmert verzweifelt auf die Taste, während sich nichts tut. Und der Chat füllt sich wieder mit Fragezeichen. 

Mist.

3. Der Nachlade-Wahnsinn

Fortnite Nachladen

Ihr und eure geliebte Maschinenpistole mit dem perfekten Meta-Loadout habt euch bis zur Basis vorgekämpft. Ihr seid genau da, wo ihr sein müsst. Alles, was euch noch fehlt, ist etwas Geduld und Widerstandskraft, damit ihr diese Basis einnehmen und das Match gewinnen könnt.

Mit euren hervorragenden Kopfhörern hört ihr, dass in der Ecke des Raumes ein Bewegungs-Sensor steht, der eure Position verraten könnte. Easy. Ihr zielt, ihr feuert genau einen schallgedämpften Schuss ab – BOOM. Der Sensor ist kaputt, keiner wird wissen, wo ihr seid, eure defensive Position ist brillant. Ihr seid der perfekte Ninja, und ihr zielt auf den einzigen Eingang vor euch. Wer auch immer da durch läuft, wird sofort niedergestreckt.

Aber irgendetwas stimmt nicht. Ihr habt ein extrem mieses Gefühl. Eure Hand beginnt zu schwitzen, der Zeigefinger zuckt nervös, und ihr wisst schon, woran es liegt. Rechts unten in der Ecke zeigt das schlimmste Bild der Welt seine grausame Fratze:

CoD Warzone Magazin fast voll
Munition: 59 von 60

Nachgeladen habt ihr nach dem Schuss auf den Sensor nicht. Wozu auch? Ihr habt mehr als genug Kugeln im Gewehr, um das ganze Team umzunieten. 

Aber was, wenn nicht? Was, wenn genau die eine Kugel fehlt, um zu gewinnen?

Ihr hört die Fußstapfer von mehreren Spielern, die sich in Schritten auf eure Position zubewegen. „Scheiß drauf“, denkt ihr euch, „ich lad’ sicherheitshalber nach! Seit Ewigkeiten hocke ich hier und es ist nichts passiert, was sind da schon wenige Sekunden?“

Mit perfektem Blick auf die Tür, auf die ihr seit Minuten regungslos starrt, drückt ihr mit breiter Brust Viereck auf dem Controller. Es kommt, wie es kommen muss. Noch während das zu 98 % gefüllte Magazin aus euer SMG plumpst, läuft das ganze gegnerische Team durch die Tür. 

Der erste Spieler sieht euch panisch rumfuchteln, zielt auf euren Kopf, und drückt einmal ab. Im beinahe koma-artigen Schockzustand schaut ihr euch seine Killcam an. Er hat nur eine Kugel gebraucht, um euch zu killen. Sein Magazin war beim Betreten des Raumes noch nicht einmal voll.

In eurem Kopf schwirrt jetzt mit voller Deutlichkeit nur eine Frage herum. Es ist der eine Satz, der euch immer wieder euer volles Selbstbewusstsein zurückgibt: „WO WAR MEIN TEAM?!“

Erkennt ihr eine dieser Situationen wieder? Welches Shooter-Verbrechen habt ihr am häufigsten begangen? Und habt ihr noch weitere Dummheiten, die ihr zu dieser Liste hinzufügen würdet? Sagt es uns doch gerne in den Kommentaren!

Wenn euch diese blöden Momente zu oft passieren, könntet ihr vielleicht sogar der Shooter-Spieler sein, den keiner im Team haben will. Auch hier haben wir eine Liste für euch, die paar allgemeine Beobachtungen in Ballerspielen aufstellt:

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Saltatio Mortis über ESO und die Liebe zu MMORPGs – „Es gibt nichts Geileres als Interaktion mit anderen Spielern“

Gemeinsam mit Bethesda entsteht ein Musikvideo und ein neuer Song von Saltatio Mortis zum MMORPG Elder Scrolls Online. Thematisch passt er zu der neuen Erweiterung High Isle und der Götterwelt. Wir von MeinMMO konnten mit der Band sprechen und erfahren, was sie an dem MMORPG so fasziniert.

Was ist bei ESO passiert? Am 6. Juni erschien mit High Isle die neueste Erweiterung für das MMORPG The Elder Scrolls Online. Doch die bringt nicht nur neue Items, eine spannende Geschichte und offene Dungeons mit, sondern auch spannende Dinge, die außerhalb des Spiels geschehen.

So wurde unter anderem die Band Saltatio Mortis mit ins Boot geholt, um einen neuen Song passend zu ESO zu produzieren. Mit dabei ist ein aufwändiges Video und ein Event, welches von Bethesda begleitet wird. Das Event als auch der Song selbst trägt den Namen “Pray to the Hunter”. Dabei könnt ihr unter anderem Karten für die gamescom und einen Segel-Törn mit der Band gewinnen.

Update: Wir haben das Interview am 7. Juni geführt und den Artikel am 10. Juni um aktuelle Links und das finale Video aktualisiert.

Die Premiere des Songs und des dazugehörigen Videos fand am 10. Juni statt. Jedoch hatten Fans die Möglichkeit, sich den neuen Clip gemeinsam mit der Band in der Schauburg in Karlsruhe bereits am 9. Juni anzuschauen und anschließend darüber zu quatschen (via schauburg.de).

In dem Video dürftet ihr auch sehr ähnliche Rüstungen sehen wie im neuen Trailer zu High Isle:

Video starten

Wer sind Saltatio Mortis? Die aktuell 7-köpfige Band fokussiert sich seit ihrer Gründung vor 22 Jahren auf das Mittelalter und untermalen dabei spannende Geschichten stets mit rockigen Tönen und fetzigen Dudelsäcken. Erst 2020 veröffentlichten sie mit “Für immer frei” ihr mittlerweile 4. Nummer-1-Album in Folge.

Doch auch der Gaming-Welt ist die Gruppe nicht fern. Mit Anfang der Pandemie wurden sie so auch auf Twitch aktiv. Sie streamten neben Dark Souls auch in der Just-Chatting-Kategorie und hatten einen Auftritt im Mittelalter-Camp von Streamer Knossi und Rapper Sido.

Und vielleicht habt ihr sie abseits ihrer Musik auch schon gehört, da einige Bandmitglieder NPCs im Rollenspiel Das Schwarze Auge: Drakensang ihre Stimme als auch ihre Namen liehen. Denn neben ihren bürgerlichen Namen sind die Mitglieder von Saltatio Mortis häufiger unter ihren Künstlernamen bekannt.

Wer sprach mit uns? Im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen Bethesda und der Band hatten wir auch die Gelegenheit, dieses Interview zu führen. Rede und Antwort standen uns dabei Sänger und Multi-Instrumentalist Jörg Roth aka Alea, der Bescheidene wie auch Schalmei und Drehleier-Spieler Gunter Kopf, besser bekannt als Falk Irmenfried von Hasen-Mümmelstein.

Sie erzählen uns, was sie an MMORPGs fasziniert, warum ausgerechnet Elder Scrolls Online als Song-Vorlage dient und wie eine Angel-Quest zum schönsten MMORPG-Erlebnis werden kann.

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„Ich sitze mittlerweile mit Laptop auf Tour und spiele Elder Scrolls Online“

MeinMMO: Im Mittelalter und der Fantasy- und Sagen-Welt fühlt ihr euch ja bekanntlich zu Hause. Aber wie entstand der Sprung zum Gaming als Vorbild für eure Musik?

Falk: Das ist eigentlich gar nicht so weit weg. Wir sind ja größtenteils alle auch Rollenspieler, zumindest Pen & Paper und Brettspieler. Jeder von uns hat auch schon die ein oder anderen Online-Abenteuer durchlaufen. Das war für uns schon immer ein Thema, mit dem wir mal irgendwas machen wollten.

Wir haben nur nie den richtigen Partner gefunden, der gesagt hat „Okay, wir gehen das Wagnis ein“ und arbeiten mal so intensiv mit einer Band zusammen, wie Bethesda das jetzt mit uns gemacht hat. Und das ist einfach so mördermäßig geil. Wir können im Prinzip echt machen, was wir wollen und wir bekommen gutes Feedback. Das ist eine fantastische Zusammenarbeit und besser hätte es nicht laufen können. Deswegen war es vielleicht auch gut, dass wir das nicht vorher einfach mal versucht haben.

Alea: Was man auch an der Stelle noch sagen kann – Der Falk und auch Timo, der bei uns früher mit in der ersten Reihe war, unser Texter. Die haben ja sogar Geschichten geschrieben für Pen & Paper-Spiele. Nämlich für Shadowrun und Das Schwarze Auge. 

Falk: Genau, noch das alte schwarze Auge. Und die haben auch mal so Aventurien-PC-Spiele herausgebracht und dafür waren wir dann sogar Sprecher. Da hab ich also mindestens 30 komplette Zweige vertont. Das war furchtbar, also.. nicht furchtbar, aber furchtbar toll.

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Alea beim Dreh zu “Pray to the Hunter”

MeinMMO: Von Pen & Paper zu MMORPG ist ja doch ein größerer Sprung, vor allem, was die Anzahl der Spieler angeht. Welche 3 Punkte gefallen euch am Genre MMORPG am besten?

Alea: Also ich muss sagen, dass ich, bis ich vor einem Jahr mit Elder Scrolls Online angefangen habe, immer sagte: „Ich bin jemand, der allein diese Geschichte erleben will.“ Das erste Spiel, in dem ich dann wirklich versunken bin, war Daggerfall damals. Da ist man dann von Dorf zu Dorf gelaufen, in Echtzeit! Ein paar Stunden lang ist dann einfach nichts passiert, aber man war ein paar Schritte näher.

In der Corona-Zeit habe ich dann für mich das Gaming voll entdeckt. Dieses Fieber, was ich damals hatte, hat mich jetzt wieder total erwischt. Und dann hatten wir dieses Event mit Bethesda, wo ich natürlich als Skyrim- und Daggerfall-Fan dachte: „Wahnsinn, wie ist das denn jetzt passiert?“

Dann haben wir in dem Stream das erste Mal Elder Scrolls Online gespielt. Und das hat mich so geflasht, dass ich mittlerweile wirklich an mehreren Abenden pro Woche Stunden in ESO verbringe. Die Jungs haben es auch schon erlebt, dass ich mittlerweile mit Laptop auf Tour im Backstage sitze und ESO spiele. Das muss dann schon sein. 

Deshalb, und das ist das absolute Ding für mich, warum ich ESO spiele – Die Community. Die Community ist abartig lieb, das ist der Wahnsinn. Das habe ich echt noch nie erlebt. Habe neulich in einem von meinen Streams erwähnt, dass ich jetzt auf einen Werwolf-Biss sparen möchte und habe kurz gefragt, ob mir jemand vielleicht einen geben kann. Das hat dann keine 2 Minuten gedauert, da kamen die Nachrichten schon reingeballert. Das war echt überhaupt kein Problem.

ESO neue Gefährten High Isles
Nicht nur echte Spieler, sondern auch spannende NPC-Gefährten warten in High Isle auf euch

Oder wenn man in Kämpfen ist. Es wird sich unterstützt, jemand, den man überhaupt nicht kennt, setzt seine Heilungsfähigkeiten ein, damit man eben nicht verreckt. Oder einen halt auch mal wiederbelebt, wenn man es dann doch verkackt, weil man, wie ich, ein Noob ist. Und das habe ich bisher in noch keinem Online- oder Multiplayer-Spiel erlebt. Ich habe immer nur erlebt, dass die Leute, die sich als Team einloggen, sich gegenseitig unterstützen. Ob das in Battlefront war, oder Alien Fireteam Elite – Ich habe immer das Gefühl gehabt, dass da jemand sehr schnell genervt ist, wenn man so schlecht spielt. 

Und hier bekommt man Nachrichten, die einem Tipps geben. Da steht einfach nur ein generierter Name. Ich bekomme diese Nachrichten nicht, weil ich jetzt der Alea bin, sondern weil da jemand merkt, da ist ein neuer Spieler, der fängt gerade erst an, der hat noch nicht weit gelevelt, dem helfe ich jetzt einfach mal. Das ist wunderschön.

Falk: Das ist definitiv ein Grund. Für mich der zweite Grund: Ich glaube, das war 1997, wir sind in Zeiten von Ultima Online. Das war mein Start für MMORPGs, damals wusste man nur noch gar nicht, was das eigentlich ist, was man da macht. Aber man war online mit anderen Leuten und man konnte sich unterhalten.

Es gibt nichts Geileres, als Interaktion mit anderen Spielern. Und wenn du auf einem RP-Server spielst und kannst dann richtig Rollenspiel machen, dann ist das einfach gut. Was mich daran begeistert ist, dass du nicht nur für deinen Highscore zu Hause auf deinem Rechner zockst, sondern du erschaffst etwas, was größer ist, als das Spiel, was du gerade spielst. 

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Falk war schon zu Zeiten von Ultima Online dabei

Du hast mit Leuten zu tun, mit Menschen und du hast Emotionen auf der anderen Seite. Du schaffst Erinnerungen. Und ich werde nie vergessen, wie ich damals am „Lagerfeuer“ Ultima Online saß und mit Leuten über Gott und die Welt geredet habe. Da sind tatsächlich Dinge passiert, die mich fest versaut haben für alles, was Single-Player ist und über Diablo hinausgeht.

Alea: Als 3. Punkt, für mich, auch, weil ich gerade so viel in ESO unterwegs bin, ist die Story-Tiefe und die schiere Größe, die das alles hat. Ich habe jetzt Vvardenfell komplett durchgespielt und die Story war mega. Das hatte spannende Twists und coole Situationen.

Es ist eine spielbare Welt für sich, mit tollen Menschen und ich glaube einfach diese Größe, die verschiedenen Länder, die verschiedensten Quests, die aber doch irgendwie zusammenhängen und die mega Lore, die dadurch entsteht, das fasziniert mich am meisten.

Die Community war der Grund, World of Warcraft zu verlassen

MeinMMO: Was war der schönste Moment für euch, den ihr in einem MMORPG erlebt habt?

Falk: Ohje, das darf ich hier vielleicht gar nicht sagen. Aber für mich war es, als ich Old Ironjaw geangelt habe. Und jeder, der den Namen kennt, den ich gerade nenne, hat wirklich jede Angel-Quest in WoW durchgespielt. Das war für mich der völlig unnötigste, aber absurdeste Moment. Ich kann gar nicht beschreiben, wie geil das war.

Weil ich wirklich ein halbes Jahr hinterher war, diese Quest fertig zu machen. Und durch Zufall habe ich dann den ersten von zwei seltenen Fischen, die man angeln kann, in Orgimmar als Allianz-Spieler geangelt, als wir uns da durch gekämpft haben. Da habe ich einmal meine Angel in den See geworfen, hab den Fisch gefangen und dachte: „Scheiße, jetzt brauche ich den anderen auch.“ Ich wollte sie einfach alle haben. Das ist zwar so ein Mini-Detail, aber das war einfach der Pokémon-Effekt.

Alea: Bei mir war es jetzt die erste Verwandlung zum Werwolf in ESO. Ich habe mich da so tierisch drüber gefreut und es hat so einen Spaß gemacht, da einfach als Wolf durch die Gegend zu rennen. Allein das Gefühl, dass Gegner, die du vorher nie geschafft hättest, plötzlich ängstlich in Deckung gehen, wenn du als Wolf einmal aufheulst.

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MeinMMO: Mit einem Blick auf die andere Seite: Hattet ihr schon besonders negative Erfahrungen im Gaming oder MMORPGs speziell? 

Alea: Overwatch. Einfach Overwatch. Ich fand das Design so geil. Ich habe immer Genji gespielt und fand das so cool und ich wollte dieses Spiel unbedingt zocken, aber es tut mir leid. Nach der 30. Beschimpfung von einer unbekannten Person dachte ich mir einfach nur noch Nein. Nein, dann lasst es eben.

Ich bin da auch der Meinung, dass jemand, der ein Spiel auf den Markt bringt, schauen müsste, dass so etwas nicht passiert. Da passiert einfach Mobbing und ich finde das ganz schlimm. Das ist im realen Leben schon schlimm, aber wenn da irgendwelche Halbstarken sind, und man gar nicht weiß, wer da eigentlich sitzt, und die dann Sachen schreiben, wie „geh sterben“.

Du kannst doch gar nicht wissen, in welchem Moment du jemanden erwischst, der da gerade vorne dran sitzt und zockt. Jemanden, der einfach nur einen scheiß Tag hatte und einfach nur bisschen abschalten und zocken will, und dann bekommt der sowas gesagt. Das finde ich wirklich ganz schlimm.

Falk: Ja, genau aus dem Grund habe ich dann auch World of Warcraft hinter mir gelassen. Nachdem sie geändert hatten, dass man in Instanzen einfach zufällig reingebeamt wird. Da war dann die Situation da, dass du mit Leuten spielst, die einfach nur noch grinden und der ganze Talk wurde nur noch negativ.

Ich habe noch weitergespielt, weil mir eben das Roleplay so wichtig ist, und weil mir das wichtig ist, dass man coole Begegnungen hat. Wenn man als Horde-Spieler nachts um drei einen Allianz-Spieler trifft, der gerade auch sein Kupfer abbaut, und du kommst in so eine Rollenspiel-Situation rein und du versuchst dich irgendwie zu verständigen. Fand ich immer mega schön, aber ich konnte das einfach wirklich nicht mehr ertragen.

Finde da auch, was Alea sagt, dass die Leute, die das online stellen und das Spiel betreiben, da auch eine Verantwortung haben und schauen müssen, worum es überhaupt geht.

Auf Seite 2 des Interviews geht es um die Idee, Musik über Videospiele zu schreiben und was die Band an ESO am meisten fasziniert.

Destiny 2: Xur heute – Standort und Angebot am 10.06.

Heute ist Freitag und ihr wisst, was das für Destiny 2 heißt: Xur, der gutaussehende Händler aus einer fremden Welt, kommt die Hüter erneut besuchen, um sie mit Raritäten zu beglücken. Welche das sind und ob sie sich lohnen, erfahrt ihr hier auf MeinMMO.

Was ist diese Woche in Destiny 2 passiert? Diese Woche ging es mit den Gefühlen in Destiny 2 dramatisch hin und her. Der wohl stärkste Charakter und Anführer der Vorhut, Commander Zavala, hat uns Einblicke in sein früheres Ich gegeben. Verzweifelte Momente sich an ein normales Leben zu klammern, in einer kaputten Welt voller Gefahren, haben diesen Mann gebrochen und keiner wusste es.

Zusätzlich wurde im Hotfix 4.1.0.2 der starke Titanen-Nahkampfangriff der Solarklasse generft, doch wie verheerend war der Fix und ist dieser spürbar? Wir zeigen es euch!

Darüber hinaus können Hüter endlich wieder die Prüfungen von Osiris unsicher machen, denn im Gegensatz zu Lord Saladins Rift-Modus erwarten die Hüter im Modus des 14. Heiligen neue Waffen und Rüstungen, eine Geisthülle sowie ein Sparrow. Wir haben euch die affige Rüstung als Bild eingebunden.

Destiny-2-Trials-Neue-Rüstung
Der Jäger hat eine außergewöhnliche Rüstung

Alle Infos zu Xur am 10. Juni 2022 – PS4, PS5, PC, Xbox One, Xbox Series X|S, Google Stadia

Wann kommt Xur? Der bekannteste Händler aus Destiny 2 startet seinen Verkauf jeden Freitag pünktlich um 19:00 Uhr. Wer ihm ein paar Legendäre Bruchstücke und andere Materialien zum Tauschen mitbringt, darf sich gerne bei ihm etwas aussuchen.

Wo befindet sich Xur? Das ist sein Lager fürs Wochenende

Die Position von Xur: Diesmal befindet sich Xur auf dem Turm im Hangar.

Destiny-2 Xur Turm Hangar

Xurs Inventar vom 10.06. –14.06. – Alle Exotics auf einem Blick

Was hat Xur im Angebot? Für alle Hüter, die Xur noch nicht kennen: Er ist ein Exotic-Händler der “Neun”, eine ominöse Rasse in Destiny 2, und liefert in ihrem Auftrag wöchentlich neue Waffen und Rüstungen an die Spieler. Alle Charaktere, also Warlocks, Jäger und Titanen, können bei ihm einkaufen.

Waffe:  Doppelschwänziger Fuchs – Raketenwerfer für 29 Legendäre Bruchstücke

Titan: Wanderfalken-Beinschienen – Beinschutz für 23 Legendäre Bruchstücke

  • Mobilität: +9
  • Belastbarkeit: +9
  • Erholung: +16
  • Disziplin: +8
  • Intellekt: +12
  • Stärke: +11
  • Gesamt: 65

Jäger: Fr0st-EE5 – Beinschutz für 23 Legendäre Bruchstücke

  • Mobilität: +28
  • Belastbarkeit: +2
  • Erholung: +2
  • Disziplin: +7
  • Intellekt: +13
  • Stärke: +12
  • Gesamt: 64

Warlock: Auge einer anderen Welt – Helm für 23 Legendäre Bruchstücke

  • Mobilität: +6
  • Belastbarkeit: +24
  • Erholung: +4
  • Disziplin: +6
  • Intellekt: +13
  • Stärke: +10
  • Gesamt: 63
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So sieht sein Inventar für das Wochenende aus

Xur verkauft zudem Legendäre Items und bietet in jeder Woche einzigartige Rolls für Exotics aus nicht mehr verfügbaren exotischen Missionen vergangener DLCs an.

Derzeit hat er diese zwei Waffen im Angebot:

  • Die exotische Handfeuerwaffe „Falkenmond“ mit dem Perk “Messsucher”
  • Das exotische Scoutgewehr „Erzählung eines Toten“ mit dem Perk “Gesetzloser”

Solltet ihr einen Guide für Xur benötigen, hat Nexxoss ein Video zu seinem jetzigen Inventar veröffentlicht:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

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Das kosten die Waffen: Für diese beiden Exotics betragen die Kosten 1 Aszendenten-Bruchstück, 1 Exotischer Code, 125.000 Glimmer und 200 Legendäre Bruchstücke.

Das hat Xur immer mit: Ein Exotisches Engramm für 97 Legendäre Bruchstücke bekommt ihr immer bei Xur, sowie die wöchentliche Quest, um einen exotischen Code zu erhalten.

Prüfungen von Osiris am 10.06 – 14.06. – Map, Waffen und Infos

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Ein neuer und cooler Sparrow für die Prüfungen von Osiris

Welche Map ist diese Woche dran? Jedes Wochenende spielt ihr nur auf einer festgelegten Map. Wir ergänzen euch die Map, sobald sie bekannt ist. Diese Woche ist Burnout auf dem Merkur dran.

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Passt auf die Sniper-Schützen auf!

Falls ihr daran interessiert seid, die Prüfungen im Team zu spielen, empfiehlt euch MeinMMO die Callout-Maps über Warmind. So könnt ihr eurem Einsatztrupp gut beschreiben, wo sich die Gegner auf der Map gerade befinden, was nützliche Informationen für das gesamte Team sind.

So bekommt ihr euren Loot: Die Prüfungen von Osiris verfügen über ein Rufrangsystem. Eure Spitzenloot-Belohnung aus den PvP-Matches gibt es derzeit für:

  • Sieben Siege
  • 50 Runden
  • sowie den berüchtigten makellosen Run, der euch zum Leuchtturm führt

Das ist die Belohnung für einen makellosen Run: Jede Woche erwartet euch auch eine ganz spezielle Waffe auf dem Leuchtturm, die ihr für euren makellosen Lauf, also 7 Siege, als Meister-Version bekommt. Diese Woche ist das Leere-Scoutgewehr „Aishas Umarmung“ an der Reihe. Die Waffe könnt ihr bis zum kommenden Dienstag, 19 Uhr erspielen.

Alle Prüfungs-Waffen haben einen Trials-Ursprungsperk: „Eilfertigkeit“ – Verbessert Nachladen, Stabilität, Zielhilfe und Reichweite, wenn du das letzte noch lebende Mitglied deines Einsatztrupps bist oder allein kämpfst.

Wenn ihr eure Wunsch-Waffe erhalten habt, könnt ihr eure Prüfungs-Engramme beim 14. Heiligen gezielt auf eure Wunsch-Waffe fokussieren. Obendrauf gibt es Verbesserungsprismen und Aszendenten-Bruchstücke. Denkt daran, dass sich eure Belohnung noch weiter erhöht, sobald ihr einen vollständigen Pass habt – selbst wenn ihr ein oder zwei Spiele verloren habt.

Wann starten die Trials? Die Trials (Prüfungen von Osiris) starten diesen Freitag zum Daily-Reset um 19:00 Uhr.

Wie findet ihr aktuell Xurs-Inventar? Habt ihr jetzt Gründe den Schwarzmarkt-Händler endlich wieder zu besuchen oder ist euch das zu mühsam und ignoriert den guten Kerl lieber? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

Pokémon GO: Community Day mit Kapuno bringt Live-Events in 11 deutsche Orte

In Pokémon GO findet am 25. Juni 2022 der Community Day mit Kapuno statt und bringt euch zu diesem Anlass wieder weltweite Community Meetups. Auch in Deutschland wird es welche geben. Wir von MeinMMO zeigen euch wo.

Was sind das für Veranstaltungen? Am Samstag, dem 25. Juni 2022, läuft in Pokémon GO der Community Day Juni mit Kapuno. Wie ihr das gewohnt seid, könnt ihr daran von überall auf der Welt teilnehmen.

Zuletzt hatte Niantic zusätzlich aber auch weltweit verschiedene Community Meetups eingeführt. Dabei handelt es sich zum einen um regionale Live-Events, bei denen ihr auf andere Trainer treffen könnt, aber teilweise auch um besondere PokéStops, die euch während des Community Days verbesserte Boni ausschütten.

Community Day Meetups am 25. Juni – Alle deutschen Orte

In der Übersicht, die Pokémon GO über seinen Blog am 10. Juni veröffentlichte, kann man die weltweit geplanten Live-Events und speziellen PokéStops einsehen. Zum Community Day mit Kapuno werden auch wieder 11 deutsche Städte bei den Meetups dabei sein (via pokemongolive.com).

In der nachfolgenden Übersicht haben wir euch zunächst die Orte aufgelistet, an denen ihr euch zu einem Live-Event treffen könnt. Im zweiten Teil seht ihr dann, wo sich PokéStops mit zusätzlichen Boni befinden.

Meetups:

  • Hamburg: Überseeboulevard
  • Hannover: Platz der Weltausstellung
  • Berlin: Britzer Garten
  • Berlin: Spandau Arcaden
  • Dortmund: Westfalenpark
  • Oberhausen: Westfield Centro
  • Düsseldorf: Düsseldorf Arcaden
  • Bonn: Münsterplatz
  • Leipzig: Burgplatz
  • München: Pasing Arcaden
  • Stuttgart: Pariser Platz

Verbesserte PokéStops mit Boni:

  • Hamburg: City Center
  • Hannover: Steintorplatz
  • Berlin: Spektepark, Stabholzgarten
  • Dortmund: Westfalenpark
  • Bonn-Zentrum: Bornheimer Str. 36
  • Leipzig: Höfe am Brühl
  • Karlsruhe: Schlossplatz
  • Stuttgart: Oberer Schlossgarten

Müsst ihr euch für die Teilnahme registrieren? Nein, eine Anmeldung zum Live-Event ist nicht erforderlich. Ihr könnt also einfach zu den angegebenen Standorten gehen und im Event-Zeitraum teilnehmen. Diese laufen, genau wie der Community Day mit Kapuno, am 25. Juni 2022 von 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr Ortszeit.

Wer kein Live-Event in der Nähe hat oder keine Lust hat, daran teilzunehmen, kann das Event aber auch von jedem anderen Ort wie gewohnt spielen. Auch die normalen C-Day-Boni bekommt ihr weiterhin überall.

Wie findet ihr die Meetups? Werdet ihr zu einem der Events gehen? Oder findet ihr das total uninteressant und spielt lieber allein? Lasst es uns in den Kommentaren hier auf MeinMMO wissen.

Der Community Day bringt euch außerdem die Level-4-Raids zurück, allerdings mit einer Einschränkung. Wir erklären, was euch bei den Raids erwartet.

Gewinnt sofort einen Beta-Key für das neue MMORPG Fractured Online – Solange der Vorrat reicht

Holt euch hier den Key für die geschlossene Beta des neuen MMORPGs Fractured Online. Wir von MeinMMO verlosen 600 Keys. Greift also zu, solange noch welche da sind.

Das ist Fractured: Fractured Online ist ein Open-World-Sandbox-MMORPG, das seine Inspiration aus Oldschool-Games wie Ultima Online schöpft. Gespielt wird aus der Iso-Perspektive, wie bei Lost Ark oder Diablo, und das Setting ist klassisches Mittelalter.

Das Kampfsystem ist Action-orientiert, ihr müsst beim Kämpfen eure Skills und Angriffe also auf die Gegner zielen, damit sie Wirkung zeigen. In der Beta werdet ihr die Kontinente Myr und Aerhen erkunden, die aus verschiedenen Biomen bestehen, und müsst euch an das ausführliche Wettersystem von Fractured anpassen.

Die Spielcharaktere sind nämlich unterschiedlich empfindlich gegenüber Temperaturschwankungen, abhängig davon, welchem Volk sie angehören. Sie müssen daher passend gekleidet werden.

https://www.youtube.com/watch?v=ZR6HK0zZ9Z8
Gameplay aus der Beta könnt ihr euch hier anschauen.

Das gibt’s zu gewinnen: In Zusammenarbeit mit gamigo verlosen wir insgesamt 600 Keys mit temporärem Zugang zu der geschlossenen Beta von Fractured Online.

Sobald ihr den Key eingelöst habt, könnt ihr das neue MMORPG 2 Wochen lang kostenlos ausprobieren. Danach ist der Zugang zur Beta nur durch den Erwerb eines Founder’s Packs möglich.

Falls ihr aber beschließt, weiterzuspielen, wird euer Fortschritt übernommen und ihr müsst nicht neu starten.

Wie kann ich mitmachen? Um an dem Giveaway teilnehmen zu können, benötigt ihr zunächst einen MeinMMO-Account. Meldet euch bei uns an, ladet die Seite neu und unten wird ein neues Fenster erscheinen.

In dem Fenster könnt ihr euch für die Verlosung registrieren. Der Key wird kurze Zeit später an die Mail-Adresse verschickt, die bei der Registrierung angegeben wurde.

Das Giveaway endet, sobald alle 600 Keys verschickt wurden. Wenn ihr also einen Blick auf Fractured werfen und eure eigenen Spielerfahrungen mit dem MMORPG sammeln wollt, dann greift schnell zu.

Viel Glück und viel Spaß mit dem Spiel!

Lest außerdem unser “Find Yout Next Game”-Interview mit den Entwicklern von Fractured:

Neues Sandbox-MMORPG Fractured erscheint im Winter auf Steam – Plant bis dahin viele Neuerungen

Neues Sandbox-MMORPG Fractured erscheint im Winter auf Steam – Plant bis dahin viele Neuerungen

Am 6. April startete das MMORPG Fractured in die Closed Beta. Seitdem gab es viele Anpassungen an dem Spiel. MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch hat mit Jacopo Pietro Gallelli, dem CEO von Dynamight Studios, über den aktuellen Stand des MMORPGs gesprochen.

Fractured ist ein Sandbox-MMORPG mit einer interessanten Idee. So gibt es drei verschiedene Völker, die jeweils eine eigene Welt haben und einen anderen Bezug zum PvP:

  • Die Wildfolk sind eine friedliche Rasse – hier gibt es nur Duelle.
  • Bei den Menschen gibt es PvP in der offenen Welt, indem man sich dafür markiert. Wer unmarkierte Spieler attackiert, bekommt Strafen.
  • Die Dämonen wiederum haben offenes PvP ohne Strafen.

Allein dieses System macht Fractured für viele Spieler interessant. Da sich in den letzten 6 Monaten viel an dem MMORPG verändert hat, haben wir mit dem Chef über die aktuelle Entwicklung gesprochen.

Übrigens: Wer selbst Fractured ausprobieren möchte, kann sich einen Beta-Zugang kaufen oder einen genau jetzt bei uns auf MeinMMO gewinnen.

Bugs, Balancing und Hacker-Angriffe sorgen für viel Arbeit

MeinMMO: Wir haben uns zuletzt im Dezember 2021 gesprochen und damals hast du uns den aktuellen Stand des Spiels verraten. Was hat sich an Fractured in den letzten knapp 6 Monaten verändert?

Gallelli: Ich würde sagen, eine ganze Menge. Wir haben natürlich viel Spielerfeedback erhalten, was die Mechaniken und was das Balancing angeht. In dieser Hinsicht gibt es eine Menge zu tun. Also haben wir in den ersten ein bis zwei Monaten nach der Veröffentlichung viele Patches herausgebracht, die das Spiel ausbalanciert haben.

So gab es etwa große Probleme mit Angriffen auf Städten, Belagerungen und dieser ganzen Mechanik. Es gab Probleme im PvP wegen des Balancings. Wir hatten Schwierigkeiten mit der Spielerbindung aufgrund bestimmter Phasen in der Progression und so weiter. Wir haben also versucht, den Kern des Spiels zu konsolidieren.

Zusätzlich hatten wir Probleme mit Hackern, die das Spiel attackiert haben. Nichts Großes, nichts wie das Stehlen von Spielerdaten oder Ähnliches. Aber es gab ein paar Dupe-Bugs. Wir haben sie beseitigt. Wir haben alle Sicherheitslücken geschlossen. Dann kamen wieder neue heraus, also schlossen wir noch mehr Sicherheitslücken.

Aber ja, es wurde sehr viel daran gearbeitet. Es gab viele Anfragen nach Verbesserungen für den Spiel-Chat, die wir mit dem neusten Patch auch erfüllt haben.

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Insgesamt waren viele Änderungen dabei und ich würde sie nicht als klein bezeichnen. Es ging jedoch nicht darum, neue Funktionen zu veröffentlichen, sondern die Funktionen des Spiels zu verbessern.

Das war der größte Teil unserer zwei Monate. Abgesehen davon haben wir auch ein großes Feature veröffentlicht, eigentlich zwei große Features, nämlich das Temperatursystem und das Wettersystem.

In verschiedenen Teilen des Spiels wird es mal kalt, mal heiß. Das hat Einfluss auf euren Charakter. Und dann gibt es noch ein Wettersystem, bei dem in verschiedenen Teilen der Welt Wolken erzeugt werden. Und je nach Temperatur können sie größer oder kleiner werden. Sie können Regen, Graupel, Schnee, Schneestürme und so weiter erzeugen, je nach dem Ort auf der Welt und der Temperatur in diesem Moment.

Die beiden Systeme sind also miteinander verbunden, eines mit dem anderen. Das fügt ein System ein, das die Erkundung herausfordernder machen soll, besonders in den abgelegensten und schwierigsten Gebieten. Zudem verbessert es das Spiel optisch, denn all die atmosphärischen Effekte tragen auch viel zum Spielerlebnis bei.

MeinMMO: Das neue Temperatursystem wurde von den Spielern nicht nur gelobt. Einige kritisieren, dass die Auswirkungen auf den Charakter sogar zu gering ausfallen.

Gallelli: Also die Idee war es nicht, die Leute daran sterben zu lassen. Es sollte es nur herausfordernder machen, im PvE an bestimmte Orte zu reisen. Die Leute direkt zu töten wäre – ich weiß nicht. Das ist etwas, das wir nicht machen wollten.

Aber abgesehen davon, gab es Kritik, weil es zu schwierig ist, Schutz vor Kälte zu finden. Kälte ist viel wirkungsvoller und problematischer als Hitze. Wärme ist nicht wirklich relevant. Kälte ist bedeutungsvoll, weil sie uns verlangsamt. Es gibt also einige Dinge, die wir am Wettersystem noch verbessern müssen.

Wir wollen die Spieler damit nicht umbringen, aber wir wollen es bedeutend genug machen, dass man, wenn man in das gefrorene Gebiet ganz oben auf dem nördlichen Kontinent gehen will, eine bestimmte Rüstung oder eine Fähigkeit haben muss, die die Auswirkungen von Kälte blockiert. Oder man nutzt spezielle Materialien für die Rüstung, die sie kälteresistent machen, wie Wolle.

In der Zukunft, wenn es die Alchemie gibt, wird man Tränke verwenden, um die Auswirkungen von Kälte und Hitze durch Tränke aufzuheben. Es gibt also eine ganze Reihe von Gegenmaßnahmen, die man ergreifen kann. Aber wir wollen nicht, dass die Leute einfach hingehen und sterben.

Es ist kein Survival-Game und wir wollen es nicht zu bestrafend machen.

Fractured Wärme-Tabelle
Bestimmte Materialien helfen gegen Wärme oder Kälte.

Die Eroberung der Städte wird künftig schwerer

MeinMMO: Was waren die größten Wünsche der Spieler? Was ist noch nicht im Spiel, was die Fans aber gerne hätten?

Gallelli: Im Moment gibt es ein Feature, das entfernt wurde, das aber bald zurückkommt. Ich glaube, ich habe es schon erwähnt: die Raids und die Stadtbelagerungen. Wir mussten sie entfernen, weil sie sehr schlecht waren. Exploits und Bugs waren einige der Hauptprobleme, die es sehr unausgewogen machten.

Außerdem wurde kritisiert, dass es zu einfach sei, Städte einzunehmen, weil die Spieler in Fractured sehr lange brauchen, um eine Stadt zu bauen. Ich weiß, dass es drei oder vier Wochen dauern kann. Und dann konnten die Nachbarn einem die Stadt wegnehmen, indem sie nur einmal eine Eroberung oder eine Belagerung gewannen, was im Grunde nicht richtig war.

Also implementieren wir jetzt erst einmal die Raubzüge mit all den Fehlerbehebungen. Raubzüge stehlen nur Ressourcen, also ist es nicht so kritisch. Und dann werden wir auch die Stadteroberungen neu implementieren, aber mit einem Loyalitätssystem, das es viel, viel schwieriger macht, eine Stadt zu erobern. Man muss also mehrere Schlachten gewinnen. Das ist, zusammen mit dem Balancing, das größte, was sich die Spieler derzeit wünschen.

Wenn wir schon von neuen Features sprechen, dann sind die beiden anderen Völker wohl das Wichtigste. Das ist auch eine der drei Kernfunktionen von Fractured, die noch fehlen.

https://www.youtube.com/watch?v=tIkviZMyJPI

Die neuen Völker kommen im Sommer und im Spätherbst

MeinMMO: Das bringt mich dann auch gleich zur nächsten Frage: Wie weit seid ihr denn bisher mit den anderen Völkern?

Gallelli: Im Moment arbeiten wir an Arborius [dem Kontinent] und den Wildfolks [dem Volk]. Wir Spieldesigner bauen die Welt auf. Die Künstler erstellen alle Assets und die Entwickler implementieren die anderen Völker.

Und ja, im Grunde genommen ist der Großteil des Teams damit beschäftigt. Die Wildfolks sollen im Sommer herauskommen. Wir haben noch kein genaues Datum bekannt gegeben. Die Dämonen werden noch ein bisschen warten müssen, weil die Wildfolks wichtiger sind als die Dämonen.

Der Planet der Wildfolks ist derjenige, der ohne PvP daherkommt, also ohne nicht einvernehmlichem PvP. Man kann zwar Duelle austragen, aber man kann nicht andere Spieler angreifen und töten. Und es gibt einen beachtlichen Teil an Spielern, die nur das Nicht-PvP-Szenario genießen werden.

Darum fokussieren wir uns auch zuerst darauf. Die Hardcore PvP-Spieler können vorerst auch auf der menschlichen Welt spielen. Darum haben Tartarus und die Dämonen eine geringe Priorität. Sie kommen wahrscheinlich im Winter heraus oder schon im Spätherbst.

Ist die Welt derzeit zu leer?

MeinMMO: Während meiner eigenen Streifzüge durch Fractured hatte ich das Gefühl, dass die Welt noch etwas leer ist. Mir fehlte eine Diversität bei den Monstern und es gab für meinen Geschmack auch zu wenig Points of Interests. Passt ihr die alten Gebiete nochmal an?

Gallelli: Da muss ich dir erstmal eine Frage stellen: Auf welchem Kontinent hast du denn gespielt? Warst du auf dem Neuen im Norden oder auf dem alten Kontinent.

MeinMMO: Ich glaube auf dem Alten.

Gallelli: Okay, ja, es gibt ein Problem mit diesem Kontinent. Er war unser allererster Versuch, eine Welt zu bauen. Und wir haben viele Dinge falsch gemacht mit dem Kontinent. Zunächst einmal ist er zu groß. Wir mögen einfach große Gebiete und der neue Kontinent, der im Norden, ist auch sehr groß. Er ist etwa 40 Quadratkilometer groß.

Aber der alte hier ist 60 Quadratkilometer groß, also nochmal deutlich größer. Und das ist – auch vom technischen Standpunkt aus – zu groß. Es ist einfach nicht gut, dass es so groß ist. Und auch das Bevölkern und bearbeiten hat sehr lange gedauert.

Das zweite große Problem ist, dass wir keine große Abwechslung bei den Biomen bieten. Du hast sicher bemerkt, dass wenn du auf Myr herumläufst, überall Gras zu sehen ist. Gras, Gras. Gras. Es gibt zwei Arten von Gras. Es gibt das hohe Gras im Grasland. Und dann gibt es die Berge, die einen anderen Grünton haben. Und man kann sehen, dass die Bäume ein bisschen anders sind. Man kann den Unterschied zwischen den Bergen und dem Grasland sehen, aber sie sind immer noch grün und daher nicht so beeindruckend.

Und vor allem, wenn man ein Entdecker oder ein Händler ist – also ein Spieler, der Handel treibt – kann es leicht passieren, dass man 30 Minuten lang in etwas herumläuft, das immer gleich aussieht. Das ist das große Problem von Myr.

Wenn man auf den anderen Kontinent im Norden geht, finden sich Gebiete, die ganz weißlich sind. Und dann gibt es die Tundra, die ganz rot und sehr bunt ist. Da ist Schnee. niedriger Schnee, hoher Schnee, gefrorene Höhlen. Dann gibt es den Vulkan, wo du nur Asche siehst. Es gibt eine Kristallzone voller Kristalle. Und dann die Sturminseln mit dem Donnern und den verrückten Felsen und Strukturen.

Fractured neues Gebiet
Auf dem neuen Kontinent gibt es nicht nur Gras.

Die Dinge sehen wirklich anders aus, auch ohne die Sehenswürdigkeiten. Wenn man in der Welt herumläuft, kann man viele, viele verschiedene Biome sehen, etwa acht verschiedene. Ja, ich glaube nicht, dass es Myr an Points of Interest mangelt. Ich meine, wenn man die Map aufklappt, sieht man all die Stecknadeln mit interessanten Punkten. Ihr habt Tausende.

Ich denke, das größte Problem ist, dass die Biome, die diese interessanten Punkte enthalten, alle gleich sind. Und, ja, es fühlt sich an, als würde es sich wiederholen. Ich würde das auch gerne überarbeiten.

Wir haben in der Zwischenzeit auch unsere prozeduralen Generierungssysteme komplett überarbeitet. Als wir früher diese neuen Stationen erstellt haben, haben wir einige externe Tools benutzt. Mit unseren eigenen Ergänzungen sozusagen direkt für die prozedurale Kriegsgenerierung im Herbst letzten Jahres haben wir die ganzen prozeduralen Generierungssysteme von Grund auf neu gemacht, sozusagen komplett intern. Es ist großartig und super anpassbar. Es hat uns zwei, drei Monate Arbeit gekostet, das alles neu zu entwickeln.

Wir würden Myr gerne neu machen, aber das Problem ist, dass unser Entwicklungszeitplan sehr eng ist. Wir haben noch den ersten Kontinent der PvE-Welt, dann den ersten Kontinent von Tartarus. Ich glaube nicht, dass wir die Zeit haben werden, Myr neu zu machen.

Release im Winter, wenn auch nicht zwingend 2022

MeinMMO: Das klingt tatsächlich nach vielen Inhalten, die ihr noch fertigstellen müsst. Beim letzten Mal hast du erzählt, dass ihr den Release für Ende 2022 anpeilt. Ist das immer noch so?

Gallelli: Vielleicht 2023. Ja, der Release war für 2022 vorgesehen. Als wir die Roadmap veröffentlicht haben, haben wir glaube ich Winter gesagt. Und der Winter beginnt im Dezember und endet drei Monate später. Ich denke, dass der Release in diesem Zeitraum passieren wird.

Fractured MMo Roadmap
Das ist die aktuelle Roadmap von Fractured.

Die Zahl der Tester war zwischenzeitlich gering, doch das Spiel erholt sich

MeinMMO: Wie zufrieden seid ihr derzeit mit der Zahl der Tester? In meinen eigenen Abenteuern kam es mir oft sehr leer und wenig bevölkert vor.

Gallelli: Wann hast du genau gespielt?

MeinMMO: Anfang Mai.

Gallelli: Okay, ja, Anfang Mai hatten wir nicht viele Spieler. Ich glaube, dass die Zahlen sogar ein bisschen gesunken sind, bevor wir dann einen neuen Patch und die kostenlose Test-Woche gebracht haben. Wir hatten anfangs eine Menge Spieler, die jedoch wegen verschiedener Probleme aufgehört haben.

Es gibt also im Grunde drei große Probleme.

Das eine ist ein Problem mit der Verweildauer nach dem Tutorial, weil die Spieler nicht mehr weiterwissen, wenn sie das Tutorial beendet haben. Fractured ist ein Sandbox-Spiel. Wenn man also die Sandkasten-Mentalität der Benutzer hat, den globalen Chat, den Discord oder das Wiki zu nutzen, dann recherchiert man selbst und findet heraus, was man im Spiel tun kann. Das ist gut. Themenpark-Spieler und auch allgemein jüngere Gamer fühlen sich verloren, wenn Sie das Tutorial abzuschließen.

Nach dem Tutorial wählen die Spieler dann den Kontinent und landen in der Welt. Und dann kommt oft die Frage: Und jetzt? Was tue ich jetzt? Du hast null Anhaltspunkte. Und es gibt eine Menge Spieler, die in den ersten Stunden nach dem Tutorial aufgeben, weil sie nicht wissen, welchen Charakter sie spielen sollen. Auch, wenn wir es ihnen erklären.

Sie brauchen etwas, auf das sie sich freuen können. Vor allem, dass man ihnen sagt, dass sie bestimmte Ziele verfolgen sollen, die sie verfolgen müssen. Und daran werden wir arbeiten. Das ist also der Hauptgrund, warum die Spielerzahl niedrig war.

Fractured Claim
In Fractured könnt ihr Gebiete beanspruchen und dort bauen.

Abgesehen davon haben wir den Start der Beta nicht besonders beworben, weil ich denke, dass der Publisher das Geld erst dann ausgeben will, wenn das Spiel ausgefeilter ist und näher an der Veröffentlichung steht.

Außerdem gab es einige andere Probleme, etwa beim Töten von Spielern, Bugs und eben den Belagerungen. Und so haben die meisten PvP-Spieler aufgehört, um darauf zu warten, dass die Raids zurückkommen. Daher war das Spiel im Mai, also in den ersten drei Maiwochen, ziemlich unterbevölkert.

Aber nein, wir waren in diesem Moment nicht zufrieden. Aber wir wussten, warum die Spieler aufgehört haben und wir arbeiten daran, Korrekturen vorzunehmen.

MeinMMO: Die Population eines MMORPGs ist immer ein schweres Thema. Glaubst du, ihr könnt die Spielerbasis wirklich auf drei Welten aufteilen und welche Welt wird wohl am stärksten bevölkert?

Gallelli: Das ist eine sehr gute Frage. Ich würde auf die Menschenwelt tippen, weil viele Spieler die Menschen mögen, und insgesamt ist es die Option dazwischen, es ist der Mittelweg. Also ja, ich schätze, es wird die Menschenwelt sein.

Aber es ist durchaus möglich, dass wir viele wettbewerbsfähige, große Gilden bekommen, die alle nach Tartarus gehen, auf den Dämonenplaneten. Oder vielleicht bekommen wir viel mehr PvE-Spieler als erwartet und sie gehen alle auf den Baumplaneten. Ehrlich gesagt, ist das sehr, sehr schwer zu sagen.

Was die Sache mit der ausreichenden Spielerzahl angeht, ich meine, wenn wir nicht genug Spieler bekommen, um eine Welt, einen Server oder nennen wir es Shard, wenn wir wie bei Ultima bleiben wollen. Also wenn wir die nicht bevölkern können, ist das ein großes Problem.

Ein Kontinent, selbst 60 Quadratkilometer, fühlt sich bevölkert an, wenn dort 300 gleichzeitige Nutzer unterwegs sind. Besser wäre es, wenn wir 500 oder 1.000 Nutzer hätten, dann würde es sich richtig bevölkert zu fühlen. Aber selbst 300 reichen aus, damit es sich gut anfühlt. Ich habe es selbst gesehen, als 300 Nutzer auf einem Kontinent verbunden waren. Man findet überall Leute. Die Städte sind bewohnt. Es wird gehandelt.

Jetzt stell dir vor, wir haben 300 Kontinente. Multiplizier das mit drei Welten. Das wären dann 1.200 Systeme. Wenn wir weniger als 1.200 gleichzeitige Spieler haben. Das ist ein großes Problem, oder? Also, ja, wir erwarten auf jeden Fall, dass wir alles füllen, damit es sich wirklich bevölkert anfühlt. Unser Ziel ist es, so 4.000, 5.0000 oder am besten 6.000 gleichzeitige Spieler aktiv zu haben.

MeinMMO: Wenn sie herausstellt, dass ein Volk beliebter ist als die anderen, werdet ihr euch in der Entwicklung dann nur darauf fokussieren?

Gallelli: Nein. Wir behandeln alle gleich. Ich meine, von jetzt an liegt der Fokus auf den anderen beiden Völkern und Planeten.

Kleine grafische Updates, doch für eine komplette Überarbeitung fehlt die Zeit

MeinMMO: Wie steht es um grafische Updates? Bei uns gibt es immer wieder Kritik, dass das Spiel nicht hübsch genug aussieht, um die Spieler zu begeistern.

Gallelli: Ehrlich gesagt, wir machen ständig grafische Updates. Ich glaube, das hat man in den letzten Jahren gesehen. Wir haben viele Updates gemacht, sowohl in den bestehenden Welten als auch bei der Erstellung neuer Inhalte. Wenn man das Spiel von vor zwei Jahren mit heute vergleicht, dann wird man feststellen, dass die Biome hübscher und stärker befüllt sind.

Da ist das Gras, das hat sich fast völlig verändert. Wenn man sich Details ansieht, egal was, dann sieht man große Farbunterschiede. Wir haben viele Umgebungseffekte verändert. Auch für die Zukunft planen wir weitere Updates, etwa für die Bäume. Die Bäume auf Myr sehen schlechter aus, als auf dem neuen Kontinent.

Wir haben also einige grafische Aktualisierungen geplant, aber ja, idealerweise wäre es natürlich am besten, wenn wir einfach das alte, das alte Zeug neu bauen würden. Aber das wird nicht möglich sein, zumindest nicht in den nächsten paar Monaten.

MeinMMO: Wir bedanken uns bei dir, Pietro Gallelli, für das ausführliche Interview!

Was sagt ihr zu Fractured und der Entwicklung des MMORPGs? Schreibt es gerne in die Kommentare!

Alle Set-Items in Diablo Immortal mit Drop-Liste – Wie ihr sie farmt, was sie können

Sobald die 60 auf dem Levelzähler steht, beginnt in Diablo Immortal die Jagd auf Ausrüstungs-Sets. Diese besondere Ausrüstung lässt sich mit anderen, passenden Set-Teilen kombinieren und gibt dann Boni, je mehr Teile ihr tragt. Alle Set-Items, mit Boni und Fundort zum Farmen, findet ihr auf MeinMMO.

Was sind Sets? In Diablo Immortal habt ihr insgesamt 12 Ausrüstungsteile:

  • 6 Primäre Ausrüstungsteile
    • Können Legendarys sein
    • Tragen Legendäre Edelstein
  • 6 Sekundäre Ausrüstungsteile
    • Können Set-Teile sein
    • Tragen Normale Edelsteine

Während die primären Teile als Legendary eure Fähigkeiten verändern oder verbessern, lässt euch die sekundäre Ausrüstung Set-Boni sammeln. Das sind bis zu 3 starke Effekte und je mehr Teile ihr von einem bestimmten Set tragt, desto mehr Effekte stärken euch.

Zum Release von Diablo Immortal sind 8 Sets verfügbar mit je 6 Ausrüstungsteilen. Jedes Teil findet ihr in einem anderen Dungeon und ihr müsst ordentlich grinden, um ein Set zusammenzubekommen.

Wo ihr die Sets findet und welche Boni sie euch bringen, zeigen wir euch auf MeinMMO. Sucht ihr nach einem bestimmten Set, kommt ihr mit einem Klick zum passenden Abschnitt im Artikel:

Wichtige Infos zu Set-Teilen: Set-Ausrüstung hat einen grünen Hintergrund im Inventar.

Sobald ihr ein Item von einem Set besitzt, könnt ihr das Item auswählen und im Feld mit den Set-Boni auf ein kleines Symbol mit einer Lupe klicken. Dort könnt ihr prüfen, wo die restlichen Items zu finden sind.

Bei gefundenen Set-Teilen sind die Attribute und Sockel auf den Gegenständen zufällig. Es kann also sein, dass ihr euer gewünschtes Teil findet, aber die Attribute nicht zu eurem Build passen. Hier ist viel Grind angesagt, doch die Boni sind mächtig und es lohnt sich.

Diablo Immortal Sets: Anmut des Flagellanten

Was ist das für ein Set? Barbaren und Zauberer profitieren von diesem Set, doch es ist nicht besonders spezialisiert. Die ersten beiden Boni stärken euren Schaden, der 6er-Bonus ist eher eine Verteidigungs-Fähigkeit, die Gegner attackiert, die euch angreifen. Trotzdem gilt das Set als sehr stark für die beiden Klassen mit Kanalisierungs-Fähigkeiten.

Drop-Liste: Anmut des Flagellanten

  • Hals: Kehlendurchschneider
    • Das Ende der Zerstörung – Hölle II+
  • Ring 1: Abgetrennter Daumen
    • Tempel von Namari – Hölle IV+
  • Ring 2: Gebrochene Hand
    • Kirkurasschnellen – Hölle IV+
  • Hände: Blutige Hand
    • Höhle der Echos – Hölle II+
  • Hüfte: Offener Bauch
    • Grube der Qual – Hölle I+
  • Schuhe: Gerissene Sohle
    • Bresche des wahnsinnigen Königs – Hölle I+

Set-Boni: Anmut des Flagell

  • 2er-Set: Jeglicher kontinuierlicher, kanalisierter und durchgängiger Flächenschaden ist um 15 % erhöht.
  • 4er-Set: Immer wenn Ihr einem einzelnen Gegner 5 Mal Schaden zugefügt habt, fügt Ihr diesem Gegner zusätzlich 630 Schaden zu.
  • 6er-Set: Jedes Mal, wenn Ihr Schaden erleidet, habt Ihr eine Chance von 4 %, einen Blitzschlag zu entfesseln, der allen Gegnern in der Nähe Schaden in Höhe von 3.780 zufügt und sie 2 Sekunden lang betäubt. Dieser Effekt kann nur einmal alle 40 Sekunden auftreten.
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Diablo Immortal Sets: Des Schäfers Ruf an die Wölfe

Was ist das für ein Set? Ein Beschwörer-Set, das sich entsprechend besonders gut für einen Totenbeschwörer-Build eignet. Es stärkt den eigenen Angriff, aber verbessert auch eure Beschwörungen.

Drop-Liste: Des Schäfers Ruf an die Wölfe

  • Hals: Hirte und Architekt
    • Grabmal von Fahir / Hölle II+
  • Finger I: Hirte und Mutter
    • Bresche des wahnsinnigen Königs / Hölle IV+
  • Finger II: Hirte und Vater
    • Vergessener Turm / Hölle IV+
  • Hände: Hirte und Zoologe
    • Das Ende der Zerstörung / Hölle II+
  • Hüfte: Hirte und Erzeuger
    • Kikurasschnellen / Hölle I+
  • Füße: Hirte und Anführer
    • Tempel von Namari / Hölle I+

Set-Boni: Des Schäfers Ruf an die Wölfe

  • 2er-Set: Eure Beschwörungen verursachen 15 % mehr Schaden.
  • 4er-Set: Die kritische Trefferchance ist für jede eurer beschworenen Kreaturen um 3 % erhöht, bis zu einem Maximum von 18 %.
  • 6er-Set: Eure beschworenen Kreaturen gehen jedes Mal, wenn eine von ihnen einen kritischen Treffer landet, 10 Sekunden lang in einen Wutzustand über. Der Wutzustand erhöht ihren Schaden und ihre Angriffsgeschwindigkeit um 100 %. Dieser Effekt kann nur einmal alle 40 Sekunden auftreten.

Diablo Immortal Sets: Durchdrungener Issatar

Was ist das für ein Set? Ein starkes PvE-Set zum Farmen für mobile DPS-Builds, von dem viele Klassen profitieren. Da es jedoch abhängig von Kills ist, lässt die Brauchbarkeit besonders im PvP und bei Bossen mit wenigen kleinen Gegnern nach.

Drop-Liste: Durchdrungener Issatar

  • Hals: Ruhender Issatar
    • Bresche des wahnsinnigen Königs – Hölle II+
  • Ring 1: Entfesselter Issatar
    • Höhle der Echos – Hölle IV+
  • Ring 2: Wütender Issatar
    • Grube der Qual – Hölle IV+
  • Hände: Issatars offene Hand
    • Vergessener Turm – Hölle II+
  • Hüfte: Issatar unter Kontrolle
    • Grabmal von Fahir – Hölle I+
  • Schuhe: Issatar der Schläger
    • Der Ende der Zerstörung – Hölle I+

Set-Boni: Durchdrungener Issatar

  • 2er-Set: Jedes Mal, wenn Ihr einen Gegner besiegt, erhaltet Ihr 2 Sekunden lang 30 % erhöhte Bewegungsgeschwindigkeit.
  • 4er-Set: Immer wenn sich eure Bewegungsgeschwindigkeit um 5 % erhöht, fügt Ihr 2,5 % erhöhten Schaden zu, bis zu einem Maximum von 25 %.
  • 6er-Set: Jedes Mal, wenn Ihr einen Gegner besiegt, habt Ihr eine Chance von 10 %, 10 Sekunden lang eine kreisende Seelenkugel zu erhalten, die bei Berührung mit einem Gegner 577 Schaden verursacht. Ihr könnt eine Seelenkugel nur einmal alle 40 Sekunden erhalten.
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Diablo Immortal Sets: Kriegskluft von Shal’baas

Was ist das für ein Set? Legt ihr einen Fokus auf Primäre-Angriffe, solltet ihr hier zugreifen. Besonders Toten-Beschwörer und Dämonenjäger kassieren einen heftigen Boost, wenn ihr euren restlichen Build ebenfalls in Richtung Primär-Angriff spezialisiert.

Drop-Liste: Kriegskluft von Shal’baas

  • Hals: Brennendes Herz von Shal’baas
    • Grube der Qual – Hölle II+
  • Ring 1: Ruhende Reißzähne von Shal’baas
    • Tempel von Namari – Hölle IV+
  • Ring 2: Verflochtene Schlange von Shal’baas
    • Höhle der Echos – Hölle IV+
  • Hände: Dutzend Hiebe von Shal’baas
    • Bresche des wahnsinnigen Königs – Hölle II+
  • Hüfte: Sturmwende von Shal’baas
    • Vergessener Turm – Hölle I+
  • Schuhe: Windschritte von Shal’baas
    • Grabmal von Fahir – Hölle I+

Set-Boni: Kriegskluft von Shal’baas

  • 2er-Set: Schaden von Primär-Angriffen um 15 % erhöht.
  • 4er-Set: Eure Primär-Angriffe erhöhen schrittweise eure Angriffsgeschwindigkeit, bis zu einem Maximum von 25 %.
  • 6er-Set: Eure Primär-Angriffe haben eine Chance von 5 %, eure Angriffsgeschwindigkeit 10 Sekunden lang zu erhöhen. Dieser Effekt kann nur einmal alle 30 Sekunden auftreten.

Für viele Builds sind auch Legendäre Edelsteine wichtig. Alle Infos dazu gibts im Video:

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Diablo Immortal Sets: Paket des schlemmenden Barons

Was ist das für ein Set? Stärkt Kontroll-Fähigkeiten (CC / Crows Control) und ist besonders im PvP heiß gehandelt. Der 6er-Set-Bonus ist jedoch von Kills abhängig und es kann sich lohnen, es mit einem anderen Set zu kombinieren oder Attribut-basierte Ausrüstung zu wählen.

Drop-Liste: Paket des schlemmenden Barons

  • Hals: Der Bezwinger
    • Der Ende der Zerstörung – Hölle II+
  • Ring 1: Der Schließer
    • Grabmal von Fahir – Hölle IV+
  • Ring 2: Der Gefangene
    • Vergessener Turm – Hölle IV+
  • Hände: Die gepanzerte Faust
    • Kikuraschnellen – Hölle II+
  • Hüfte: Der Kerkermeister
    • Tempel von Namari – Hölle I+
  • Schuhe: Der Tyrann
    • Höhle der Echos – Hölle I+

Set-Boni: Paket des schlemmenden Barons

  • 2er-Set: Erhöht die Dauer eurer Fertigkeiten, die einen Kontrollverlust verursachen, um 30 %.
  • 4er-Set: Erhöht den Schaden aus allen Quellen gegen Gegner, die unter euren Kontrollverlusteffekten stehen, um 15 %.
  • 6er-Set: Immer wenn Ihr einen Gegner besiegt, der von euren Kontrollverlusteffekten betroffen ist, entfesselt Ihr eine Nova aus Eis, die Gegnern in der Nähe Schaden in Höhe von 1.680 zufügt und sie 4 Sekunden lang einfriert. Dieser Effekt kann nur einmal alle 40 Sekunden auftreten.
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Diablo Immortal Sets: Perfekte Windstärke

Was ist das für ein Set? Sehr starkes Schadens-Set für Fernkämpfer, die sich eher vom Getümmel fernhalten. Ihr müsst jedoch ständig darauf achten, jedem Schaden zu entgehen.

Drop-Liste: Perfekte Windstärke

  • Hals: Schneide der Weisheit
    • Vergessener Turm – Hölle II+
  • Ring 1: Schönflotte
    • Bresche des wahnsinnigen Königs – Hölle IV+
  • Ring 2: Faulflotte
    • Grube der Qual – Hölle IV+
  • Hände: Brausender Stahl
    • Grabmal von Fahir – Hölle II+
  • Hüfte: Peitschenknall
    • Das Ende der Zerstörung – Hölle I+
  • Schuhe: Stumpenträger
    • Kikurasschnellen – Hölle I+

Set-Boni: Perfekte Windstärke

  • 2er-Set: Erhaltet „Tausend Winde“, wodurch sich eure Bewegungsgeschwindigkeit um 15 % erhöht. „Tausend Winde“ wird 3 Sekunden lang deaktiviert, wenn ihr Schaden erleidet.
  • 4er-Set: Erhöht euren verursachten Schaden um 20 %, während „Tausend Winde“ aktiv ist.
  • 6er-Set: Erhaltet einen Schild, der euch 5 Mal gegen Schaden immun macht, während „Tausend Winde“ aktiv ist. Dieser Schild kann nur einmal alle 40 Sekunden erhalten werden.

Diablo Immortal Sets: Unberührbarer Scharlatan

Was ist das für ein Set? Für Tank-Builds, die sich auf eine hohe Lebenskraft spezialisieren. Kurz nach Release ist jedoch noch nicht ganz klar, wie gut das Set wirklich ist.

Drop-Liste: Unberührbarer Scharlatan

  • Hals: Ornament des Scharlatans
    • Höhle der Echos – Hölle II+
  • Ring 1: Irreführung des Scharlatans
    • Tempel von Namari – Hölle IV+
  • Ring 2: Wunderwerk des Scharlatans
    • Kikurasschnellen – Hölle IV+
  • Hände: Drückebergerei des Scharlatans
    • Grube der Qual – Hölle II+
  • Hüfte: Prahlerei des Scharlatans
    • Bresche des wahnsinnigen Königs – Hölle I+
  • Schuhe: Durchtriebenheit des Scharlatans
    • Vergessener Turm – Hölle I+

Set-Boni: Unberührbarer Scharlatan

  • 2er-Set: Jedes Mal, wenn Ihr Schaden erleidet, habt ihr eine Chance von 20 % auf einen Schild, der Schaden in Höhe von 13 % eures maximalen Lebens absorbiert. Dieser Effekt kann nur einmal alle 9 Sekunden auftreten.
  • 4er-Set: Die Schadensabsorption vom Schild wird auf 33 % eures maximalen Lebens erhöht und Ihr könnt euch ungehindert durch Feinde bewegen, während dieser Schild aktiv ist.
  • 6er-Set: Euer Schild hat eine Chance von 25 %, bei Ablauf zu explodieren und allen Gegnern in der Nähe Schaden in Höhe von 40 % eures maximalen Lebens zuzufügen.
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Diablo Immortal Sets: Vithus Verlangen

Was ist das für ein Set? Das beste Set für Supporter, die sich in PvE-Inhalten darauf spezialisieren, ihre Gruppe zu sträken. Der Lebenentzug-Effekt des 6er-Set-Bonus ist extrem stark.

Drop-Liste: Vithus Verlangen

  • Hals: Drang des Erweckers
    • Kikurasschnellen – Hölle II+
  • Ring 1: Schamloser Drang
    • Grabmal von Fahir – Hölle IV+
  • Ring 2: Bescheidener Drang
    • Das Ende der Zerstörung – Hölle IV+
  • Hände: Drang des Leuchtfeuers
    • Tempel von Namari – Hölle II+
  • Hüfte: Drang des Vorbilds
    • Höhle der Echos – Hölle I+
  • Schuhe: Drang des Fanals
    • Grube der Qual – Hölle I+

Set-Boni: Vithus Verlangen

  • 2er-Set: Erhöht die Dauer aller positiven Effekte für euch oder eure Gruppenmitglieder um 30 %.
  • 4er-Set: Immer wenn Ihr eine Fertigkeit einsetzt, die euch oder einem Gruppenmitglied einen positiven Effekt gewährt, erhöht Ihr die Angriffsgeschwindigkeit des Ziels 3 Sekunden lang um 30 %.
  • 6er-Set: Jedes Mal, wenn Ihr eine Fertigkeit verwendet, um euch selbst oder ein Gruppenmitglied zu stärken, wird für 12 Sekunden ein Bereich der Apotheose erstellt, der euch und allen Gruppenmitgliedern innerhalb des Bereichs 12 % Lebensentzug gewährt. Dieser Effekt kann nur einmal alle 40 Sekunden auftreten.

Welches Set sich für euch lohnt, ist stark von eurer Klasse und dem Spielstil abhängig. Eins haben die Set-Items jedoch alle gemeinsam: langen Grind und unendliche Dungeon-Läufe.

Für die höchste Chance auf Set-Teile sollet ihr auf Hölle IV grinden. Sucht ihr gezielt nach einem Stück, dann setzt auf die angegebene Schwierigkeit zum Set-Teil – das geht am schnellsten.

Sucht ihr jetzt noch nach einem Überlick über die Klassen, dann schaut hier vorbei: Diablo Immortal: Tier List – Welche ist die beste Klasse?

3 neue Waffen in Fortnite mischen das Schlachtfeld auf – Für wen lohnen sie sich?

Seit Season 3 in Fortnite releast wurde, haben Spieler auch die Möglichkeit neue Waffen auszuprobieren. Wir zeigen euch, für wen sich die neuen Waffen lohnen, was sie drauf haben und ob sich eine Benutzung im Kampf lohnt.

Um welche Waffen handelt es sich? In Season 3 bekamen die Spieler nicht nur eine neue Map und endlich Frieden, sondern auch neue Waffen, um sich im Battle Royal weiterhin zu vernichten. Es handelt sich um diese drei Waffen:

  • Präzisionsgewehr (DMR)
  • Hammer-Sturmgewehr
  • Zweischuss-Schrotflinte

Wir werden euch die einzelnen Waffen genauer aufzeigen, erläutern, wo ihre besten Einsatzgebiete sind und zeigen euch alle Informationen, die ihr wissen solltet, um eure Gegner auszuspielen.

Update 10. Juni 2023: Epic Games führte einige Nerfs und Buffs durch, die auch die neuen Waffen betreffen. Wir haben die alten Werte durch die neuen ersetzt. Es ging vor allem um die Zweischuss-Schrotflinte und ihrem Schaden. Dieser wurde erhöht.

Wichtige Infos zu den Waffen – Schaden, Magazingröße und mehr

Alle Waffen aus dem Hause Epic Games haben Stärken und Schwächen, doch manche Knarren sollten lieber ignoriert werden. Sie können sich entweder nicht durchsetzten oder sind zu unhandlich in der Benutzung. Das haben diese Waffen drauf:

Präzisionsgewehr (DMR)

Fortnite-Präzisionsgewehr-DMR
Die DMR

Lohnt sich die Benutzung und wenn ja für wen? Das Präzisionsgewehr hat seine Stärken vor allem auf einer riesigen Reichweite. Mit dem großzügigen Zoom des Visiers könnt ihr gegen einen Sniper-Schützen antreten und sogar gewinnen. Durch das große Magazin habt ihr mehr Munition und dadurch mehr Ausdauer als mit einer Sniper.

Der Schaden kann sich auch sehen lassen. Zwar unterliegt er einem Scharfschützengewehr, aber die Feuerrate und das Magazin machen den Malus wieder wett.

Eine solide und ansehnliche Waffe, die im Inventar vieler Distanzspieler ihren Platz finden kann.

Wichtige Informationen zur Waffe:

  • Schaden: beläuft sich auf 45,0 – 58,0 (je nach Wertigkeit)
  • Nachladerate: dauert 2,75 – 2,125 Sekunden (je nach Wertigkeit)
  • Magazingröße: 10 Kugeln

Wo findet man sie: Überall auf der Map, in Truhen, auf dem Boden, bei Automaten und an Realitätssetzlingen.

Pro
  • Mittlere und ferne Distanzen lassen sich gut abdecken
  • Großes Magazin für einen Sniper-Hybrid
  • Hoher Schaden
  • Passendes Visier
  • Hohe Feuerrate
Contra
  • im Nahkampf nicht zu gebrauchen
  • weniger Schaden als eine Sniper

Hammer-Sturmgewehr

Fortnite-Hammer-Sturmgewehr
Das Hammer-Sturmgewehr

Lohnt sich die Benutzung und wenn ja für wen? Das Hammer-Sturmgewehr sollte euer bevorzugtes Sturmgewehr der Season 3 sein. In jeder Distanz kann der Hammer gut punkten. Sein ungewöhnliches Rückstoßmuster kann euch beim Gegensteuern zugutekommen – dadurch erhaltet ihr mehr Präzision.

Vor allem auf mittlerer Distanz oder beim Vernichten von Gebäuden zeigt das Gewehr seine wahre Stärke. Der hohe DPS-Wert von bis zu 203 Punkten zerlegt alles in passender Reichweite. Achtet jedoch darauf, dass ihr euch nicht übernimmt, den eine Sniper kann die Knarre nicht überragen.

Solltet ihr nach einem Sturmgewehr in Season 3 suchen, dann gebt dem Hammer eine Chance. Er trägt nicht umsonst diesen Namen.

Wichtige Informationen zur Waffe:

  • Schaden: beläuft sich auf 27,0 – 35,0 (je nach Wertigkeit)
  • Nachladerate: dauert 2,42 – 1,87 Sekunden (je nach Wertigkeit)
  • Magazingröße: 20 Kugeln

Wo findet man sie: Überall auf der Map, in Truhen, auf dem Boden, bei Automaten und an Realitätssetzlingen.

Pro
  • Kann alle Distanzen hervorragend abdecken
  • Hoher Schaden
  • Besonderer Rückstoß bietet mehr Präzision
Contra
  • Langsame Feuerrate
  • kleines Magazin für ein Sturmgewehr

Zweischuss-Schrotflinte

Fortnite-Zweischuss-Schrotflinte
Die Zweischuss-Schrotflinte

Lohnt sich die Benutzung und wenn ja für wen? Die Zweischuss-Schrotflinte ist schwer zu meistern. Sie kann in fähigen Händen Gegner niedermähen. Aber in einem Team-Kampf würde man wohl mit ihr untergehen, da jede Salve eines Schusses eine Verzögerung auslöst.

Ihr müsst also bei jedem weiteren Schuss ein paar Sekunden warten, was euch verwundbar macht.

Gepaart mit einer SMG oder einer MP könnt ihr damit sicherlich den einen oder anderen Kill ergattern, doch versprecht euch nicht viel von ihr. Es gibt andere Schrotflinten auf der Map, die den Zweischuss in Reichweite und Nachladerate um Längen schlagen.

Wichtige Informationen zur Waffe:

  • Schaden: beläuft sich auf 80,0 – 99,0 (je nach Wertigkeit)
  • Nachladerate: dauert 9,24 – 7,14 Sekunden (je nach Wertigkeit)
  • Magazingröße: 8 Kugeln

Wo findet man sie: Überall auf der Map, in Truhen, auf dem Boden, bei Automaten und an Realitätssetzlingen.

Pro
  • Hoher Schaden
  • Verschießt zwei Kugeln
  • Großes Magazin
Contra
  • Verzögerung nach einer Salve
  • Langsames Nachladen
  • Kurze Reichweite

Wir haben uns nun alle neuen Waffen für euch angeschaut und in Kämpfen getestet, wie gut sie im Gegensatz zu ihren Vorgängern punkten.

Beachtet dabei: Bei dieser Liste handelt es sich um eine Zusammenstellung der neuen Waffen, die zwar von mir und vielen anderen Spieler so bewertet werden – das muss aber nicht zwangsläufig auch für euch gelten. Wie immer kommt es am Ende auf den persönlichen Geschmack, individuelle Vorlieben und auch ganz einfach darauf an, ob ihr mit der jeweiligen Waffe überhaupt klarkommt oder nicht.

Nur weil viele sie gut finden oder die Werte top sind, heißt es nicht automatisch, dass ihr so damit zurechtkommen werdet, dass sie auch für euch stark performt.

Sagt uns gerne in den Kommentaren wie ihr die neuen Waffen empfinden und ob ihr uns zustimmt oder andere Erfahrungen gemacht habt.

Das sind die 5 heißesten Trailer vom Summer Game Fest nach den meisten Aufrufen

Am 09. Juni lief das Summer Game Fest 2022 und zeigte der Welt zahlreiche Trailer. MeinMMO hat sich das Event angeschaut und für euch die fünf heißesten Trailer des Summer Game Fest 2022 zusammengefasst.

Wie ist die Liste entstanden? Bei dem Summer Game Fest 2022 zeigte eine große Auswahl von Spielen jede Menge Trailer. Einige davon waren Ankündigungen von zuvor noch nicht gesehenen Spielen, andere zeigten erste Cinematics oder Gameplay-Szenen zu Titeln, auf die viele Spieler warten.

Wir von MeinMMO haben uns das Event angeschaut und eine Liste mit den 5 heißesten Trailern zusammengestellt. Als Ausgangspunkt der Liste haben wir Aufrufzahlen der Trailer auf YouTube auf verschiedenen Kanälen analysiert.

Platz 5: Nightingale Gameplay-Trailer

Wie oft wurde der Trailer gesehen? Auf dem offiziellen YouTube-Channel PlayNightingale erreichte der Gameplay-Trailer 172.000 Aufrufe (stand 10. Juni, 12 Uhr) und belegt damit den abgeschlagenen fünften Platz auf unserer Liste der 5 heißesten Trailer des Summer Game Fest.

Was zeigt der Trailer? Der Trailer zeigt erstes Gameplay von Nightingale, dem neuen Survival-Spiel von Inflexion Games richtet den Blick dabei auf PvE-Kämpfe gegen Feenwesen, Crafting und den Bau eines Unterschlupfs bzw. ganzer Städte, sowie das gemeinsame Spielen im Koop mit Freunden.

Das Setting des Titels erinnert auch im neuen Trailer an eine Mischung aus dem industrialisierten England und einer Welt voller Fantasie-Wesen, weshalb MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus Nightingale mit dem MMORPG New World vergleicht.

Das von Genre-Fans heißersehnten Spiel ist für 2022 geplant, weshalb Nightingale zu den 7 Survival-Games zählt, auf die ihr euch 2022 freuen könnt.

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Platz 4: The Last of Us Part 1 – PS5 & PC Ankündigungstrailer

Wie oft wurde der Trailer gesehen? Der Ankündigungstrailer zu der PS5- und PC -Version von The Last of Us Part 1 erhielt auf dem PlayStation-YouTube-Kanal 714.000 Aufrufe.

Was ist in dem Trailer zu sehen? Der neue Trailer zu The Last of Us Part 1 offenbart uns den Release einer PS5-Version des beliebten Spiels am 02. September 2022 und zeigt dabei, wie schön das Spiel auf der neuen Konsolen-Generation aussieht.

Außerdem zeigt uns der Trailer die Ankündigung, dass ebenfalls eine PC-Version von The Last of Us Part 1 in Entwicklung sei, womit der Erfolgstitel erstmals am PC verfügbar sein wird.

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Platz 3: Street Fighter 6 – Guile Gameplay Trailer

Wie oft wurde der Trailer gesehen? Auf dem YouTube-Kanal von Street Fighter erreichte der Gameplay-Trailer von Guile 735.000 Aufrufe (stand 10. Juni, 12 Uhr).

Was zeigt der Trailer? Mit Street Fighter 6 kehrt nicht nur die beliebte Fighting-Game-Spielreihe zurück, sondern mit ihr auch der Charakter Guile.

Beim Summer Game Fest wurde erstes Gameplay des Kämpfers mit der einmaligen Frisur gezeigt, der in Street Fighter 6 seine charakteristischen Moves mit neuen Angriffen kombiniert. Zudem besitzt Guile im Kampf die Fähigkeit, seine Gegner im Kampf auf Distanz zu halten und seine hohe Reichweite auszuspielen.

Street Fighter 6 soll 2023 für PS5, PS4, Xbox Series X/S und Steam erscheinen. Bereits bei der State of Play von PlayStation zeigte Capcom Street Fighter 6 im Trailer und offenbarte moderne Grafik mit schnellem Gameplay.

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Platz 2: Call of Duty: Modern Warfare 2

Wie oft wurde der Trailer gesehen? Auf dem „Call of Duty“-YouTube-Kanal erreichte der neue Gameplay-Trailer von Call of Duty: Modern Warfare 2 starke 2,7 Millionen Aufrufe (stand 10. Juni, 12 Uhr) und belegt damit Platz 2 in unserer Liste.

Was ist im Trailer zu sehen? Activision gab auf dem Summer Game Fest 2022 neue Einblicke in das Gameplay von Call of Duty: Modern Warfare 2 und zeigte dabei ein gesamtes Level der Kampagne.

Ein Team um den legendären CoD-Charakter Ghost erledigt leise und geschlossen reihenweise Gegner. Besonders beeindruckend ist dabei der hohle Detailgrad.

Call of Duty: Modern Warfare 2 erscheint am 28. Oktober 2022 und lässt CoD-Experte Maik Schneider an Warzone 2 denken.

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Platz 1: Marvel Midnight Suns

Wie oft wurde der Trailer gesehen? Auf dem offiziellen Marvel-YouTube-Kanal erreichte der Trailer von Marvel Midnight Suns ungeschlagene 3,8 Millionen Aufrufe (stand 10. Juni, 12 Uhr) und ist damit auf Platz 1 der meistgesehenen Trailer des Summer Game Fest (via YouTube/ Marvel Entertainment).

Was zeigt der Trailer? Der neue Trailer von Marvel Midnight Suns zeigt zahlreiche bekannte und beliebte Marvel-Charaktere wie Venom, Spiderman und Hulk in actiongeladenen Kämpfen.

Der Release von Marvel Midnight Suns ist am 07. Oktober 2022.

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Ihr habt das Summer Game Fest 2022 verpasst und wollt nachschauen, welche Spiele außerhalb der 5 heißesten Trailer gezeigt wurden? MeinMMO hat im Live-Ticker mitgeschrieben, was auf dem Gaming-Event passiert ist und welche Spiele bzw. Trailer zu sehen waren.

Summer Game Fest 2022: Alle News und Trailer – „Was macht The Rock denn da?“

Das Summer Game Fest 2022 war die reinste Horror-Veranstaltung – Was das fürs Gaming-Jahr bedeutet

Das Summer Game Fest war, milde gesagt, ernüchternd. Obwohl die Erwartungen von MeinMMO-Chefredakteurin Leya Jankowski schon gering waren, wurden diese noch unterboten. Der Horror liegt aber nicht (nur) in dem Event an sich.

Fast zwei Stunden lang wurden wir wieder vom Summer Game Fest mit Game-Trailern bombardiert, die uns mit reichlich Action, Atmosphäre und starker Inszenierung anlocken sollen. Für Gameplay ist hier wenig Platz.

Der Journalist und Host Geoff Keighley richtet die Veranstaltung nun schon seit 2020 aus und bietet damit eine Alternative zu den E3-Pressekonferenzen.

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Ich freue mich jedes Jahr auf diese Events.

Ich liebe es, neue Spiele zu entdecken und mich von coolen Trailern berieseln zu lassen. Die komplette Gamerschaft kommt zusammen und man fühlt richtig die Freude und Leidenschaft am gemeinsamen Hobby.

Das war dieses Jahr anders.

Wenig erwartet und trotzdem ernüchtert

Nun befinden wir uns wirklich in einem schwierigen Gaming-Jahr. 2022 merkt man so richtig die Auswüchse der Pandemie in der Industrie. Schon die letzten Jahre waren geprägt von Verschiebungen wichtiger Titel.

Das große Highlight dieses Jahr war ohne Frage Elden Ring, das förmlich auf Metacritic explodierte und krasse Spitzenbewertungen bekam. Unser jetziges großes Highlight ist Diablo Immortal, das wir in der MeinMMO-Redaktion aktuell als stärksten Release sehen. Und das, obwohl Blizzards Mobile-Titel stark in der Kritik wegen Pay2Win-Mechaniken steht.

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Und was kommt jetzt im AAA-Segment? Lange nichts.

Hogwarts Legacy ist da noch ein Lichtblick, der noch im Winter 2022 kommen soll. Und auch hier wäre eine erneute Verschiebung auf 2023 nicht die größte Überraschung.

Update: Das gleiche gilt für Forspoken, ein Fantasy-Action-Rollenspiel, das noch im Oktober 2022 erscheinen soll. Auch hier machen sich bereits Gerüchte breit, über eine erneute Verschiebung. Forspoken war mir in der ursprünglichen Fassung des Artikels als spannender Blockbuster durchgerutscht, worauf mich Canelloni in den Kommentaren aufmerksam machte.

Genau das merkte man nun leider auch dem Summer Game Fest an. Das Event kann selbst nicht einmal etwas dafür. Was soll man auch tolles Neues zeigen, wenn einfach nichts da ist?

Auch, wenn mir das alles schon vorher bekannt und bewusst war, hatte ich noch die Hoffnung, dass es diese eine Überraschung geben würde. Das eine Ding, mit dem niemand von uns gerechnet hat und uns jubeln lässt.

Das eine Ding blieb aus.

Das größte Highlight, das dann auch schnell die Twitter-Trends stürmte, war das angekündigte Remake von The Last of Us. Das war leider kurz vorher geleaked, sonst hätte ich während der Veranstaltung gejubelt.

Alleine, wenn die Musik ab Minute 00:30 einsetzt, fühle ich es im Magen und bekomme Gänsehaut:

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Aber nun ja, dass jetzt ausgerechnet ein Remake das große Highlight des Summer Game Fests ist, spricht wirklich Bände.

Viele düstere Horror-Trailer mit beklemmender Atmosphäre

Nachdem wir uns damit beschäftigt haben, was es nicht auf dem Summer Game Fest gab, schauen wir mal, was es gab: Auffallend düstere Vibes.

Vielleicht liegt es daran, dass die meisten von uns kollektiv in den letzten zwei Jahren von düsteren Gedanken geplagt waren. Das gilt auch für die Leute, die unsere Spiele machen. Von rund 35 gezeigten Trailern hatten mindestens 25 etwas Dunkles, mit Monstern oder Aliens überfüllte Räume oder was Beklemmendes.

Ich lasse hier mal ein paar Beispiel-Trailer für sich sprechen:

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Layers of Fears ist ein Horrorspiel im klassischen Sinne. Der Vorgänger Layers of Fear ist für psychedelischen Horror bekannt, in dem die Erkundung von düsteren Plätzen und Storys einen großen Fokus hat.

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Aliens: Dark Descent sieht im Grunde aus wie ein taktischer Shooter, der aber auch eher aussieht wie ein fieses Horrorspiel – enge Gänge, Aliens, Angst.

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Callisto Protocol ist von den Machern von Dead Space und sieht auch entsprechend aus. Auch hier, viele klassische Horror-Elemente mit fiesen Tentakel-Monstern, die sich an Köpfe festsaugen.

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Ja, sogar bei dem neu vorgestellten Strategiespiel Stormgate hatte ich das Gefühl, gerade eher einen Sci-Fi-Horror zu sehen.

Das sind jetzt nur vier exemplarische Trailer, die aber die Atmosphäre des Abends ganz gut einfangen. Natürlich gab es auch Kontrast-Programm, wie ein angekündigter DLC zum humorvollen Cartoon-Game Cuphead. Sowas war aber selten vertreten.

Auch, wenn ich düstere Atmosphäre an sich mag, hatte die geballte Ladung vielleicht einen gewissen Einfluss auf meine Sicht des Events.

Das Gaming-Jahr müssen wir nicht düster sehen

Anscheinend erwarten uns in den nächsten Monaten und ein bis zwei Jahren ein paar Horror-Szenarien im Gaming und wenige AAA-Titel.

Auf rein beruflicher Ebene ist das tatsächlich schwierig für uns. Denn große, neue Releases wie jetzt kürzlich noch ein Elden Ring, Lost Ark und ja, auch ein Diablo Immortal, beleben unsere MeinMMO immer! Aber das ist für euch, liebe Leser und Leserinnen, natürlich nicht ganz so relevant wie für mich.

Denn wir können die Gaming-Flaute im AAA-Bereich als große Chance sehen. Es wird coole Releases geben, die aber nicht so große Wellen schlagen werden wie ein Elden Ring.

Das bedeutet, dass kleinere Produktionen die Chance haben, ohne gigantische Platzhirsche, im vollen Glanz zu erstrahlen. Vielleicht schauen wir uns diese Spiele dann doch noch mal ein Stück bewusster an, auf der ständigen Suche nach etwas Neuem.

Ein Konter-Programm ist hier etwa die Wholesome Direct, die sich dazu verschrieben hat, kleine Indie-Titel vorzustellen, die für ein wohliges Gefühl sorgen. Letztes Jahr wurde da etwa Unpacking vorgestellt, das sich zum echten Geheimtipp entwickelte.

Man muss eben nicht alles pessimistisch sehen. Kollege Benedict fand etwa, dass ein neues Survival-Game für Steam wie das aussieht, was sich New World nicht getraut hat zu sein.

Auf was für Spiele freut ihr euch noch in diesem Jahr?

Fortnite hat „Among Us“-Idee geklaut und jetzt arbeiten sie zusammen – So bekommt ihr die neuen Items

In Fortnite kam 2021 der beliebte Imposter-Modus ins Spiel. Nach genauerer Beobachtung jedoch hat man festgestellt, dass der Modus hart von Among Us kopiert wurde. Jetzt, nachdem sich die Entwickler von Among Us und Epic Games ausgetauscht haben, sollte zeitnah eine Kooperation stattfinden und deshalb zeigen wir euch die Items und wie ihr sie bekommt.

Was wurde von Fortnite geklaut? Es wurde nicht nur das Spielprinzip in einer ähnlichen Umgebung designt, sondern auch die Map wurde kopiert. Die Aufgaben, sowie Sabotagen konnten auch auf das Deduktionsspiel “Among Us” zurückgeführt werden. Gary Porter, ein Twitter-User hat einen Vergleich online gestellt, indem gezeigt wird, wie ähnlich sich die beiden Modi sehen.

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Nach diesem Dilemma erklärte der Entwickler von Among Us in den sozialen Netzwerken, dass es ihm lieber gewesen wäre, eine offizielle Kooperation einzugehen, als dies so hinterrücks ausufern zu lassen.

Daraufhin antwortete Fortnite online selbst auf Twitter mit dem “Among Us”-Tag, ob sie nicht doch Lust hätten eine Kooperation einzugehen.

Dies wurde nun realisiert und viele Spieler haben darauf auch schon lange gewartet, dass die Items endlich in Fortnite zugänglich gemacht werden. Wir zeigen euch welche das sind und vor allem wie ihr sie bekommt.

Coole Backblings und ein lustiger Tanz

Fortnite-Kollaboration-Among-Us
Bild zu den Items in Fortnite (via. innersloth)

Welche Items gibt es in Fortnite zu Among Us? Spieler in Fortnite haben die Möglichkeit, zwei Items zu Among Us freizuschalten. Dabei handelt es sich um folgende:

  • Ablenkungstanz – Emote
  • Besatzungsmitglied – Rücken-Accessoire

Das Rücken-Accessoire ist da besonders, denn ihr habt die Wahl zwischen 10 verschiedenen Farben der Besatzungsmitglieder, falls ihr ihn freigeschaltet habt.

Wie bekomme ich die Items? Um die Items zu bekommen, müsst ihr Among Us im Epic Games Store kaufen. Das Spiel kostet 3,99 € und muss gekauft werden, während ihr mit eurem verknüpften Fortnite/Epic-Games-Account angemeldet seid. So weiß Epic Games, welchem Account die Items zugeordnet werden sollen.

Solltet ihr Among Us schon gekauft haben, bekommt ihr entweder die Items geschenkt oder ihr müsst in der Sparte “Addons” im Epic Games Store ein Sternen-Paket erwerben für Among Us. Dort reicht es, wenn ihr das günstigste Paket nehmt.

Werden sie in den Item-Shop kommen? Das weiß man noch nicht, aber gut möglich, dass die Items zu einem späteren Zeitpunkt im Item-Shop erscheinen könnten.

Wie viel Zeit hab ich, um die Items zu bekommen? Das Angebot läuft relativ lange. Ihr habt bis zum 09. Juni 2023 Zeit Among Us zu kaufen und die Items zu erhalten.

Was haltet ihr von den Items in Fortnite? Findet ihr sie cool oder sind die nichts für euch und ihr bleibt lieber bei euren bekannten Rucksäcken und Tänzen in Fortnite? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen, wie ihr dazu denkt!

Destiny 2 senkt den Schaden einer mächtigen Fähigkeit um 42 % und sagt euch nicht mal Bescheid

Der kleine Wurfhammer in Destiny 2 ist beliebt, aber offensichtlich auch kaum zu bändigen. Bereits mehrere Male sollte die mächtige Nahkampf-Fähigkeit des Titans schon korrigiert werden. Doch diese Woche stellte sich heraus, dass der Schaden überhaupt nicht reduziert wurde. MeinMMO sagt euch, was Bungie nun nachträglich mitgeteilt und welche Auswirkungen dies auf den Schaden des kleinen Wurfhammers hat.

Welche Anpassung hat Bungie vergessen zu erwähnen? Bereits im Dezember 2021 und im großen Update 4.1.0. von Mai 2022 hatte Bungie Änderungen beim kleinen Wurfhammer angekündigt, einer der Nahkampf-Fähigkeiten des Titans.

Dort sollte bereits die viel zu starke Kombination aus „Tosende Flammen“ und ein paar Nahkampf-Exotics, wie „Synthoceps“ oder „Wurmgott-Berührung“ korrigiert werden. Sie verursachten nämlich mehr Schaden als beabsichtigt. Doch auch nach den Updates war der kleine Wurfhammer kaum schwächer und die Titanen hämmerten sich fleißig weiter solo durch die härtesten Endgame-Aktivitäten.

Jetzt hat Bungie auf Twitter erklärt, dass man schlichtweg versäumt hat, den Schaden zu reduzieren. Der Community-Manager informierte dazu mit einer Information auf Twitter:

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Handelt es sich um einen „Stealth-Nerf“? Obwohl es zunächst ohne weitere Information in der Patch-Note geändert wurde, war es eigentlich kein Nerf. Die Änderung war bereits bekannt, funktionierte nur nicht.

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42 % weniger Schaden für beliebte Titan-Nahkampf-Kombi

Was bedeutet das nun für den Schaden? Zunächst einmal kann man festhalten, dass sich der Schaden jetzt so verhält, wie Bungie das auch geplant hatte.

  •  Tosende Flammen: 
    • Wird jetzt durch Solar-Fähigkeit-Kills und Kills mit Solar-Entzündungen aktiviert. 
    • Verursacht jetzt 20 statt 30 % erhöhten Fähigkeitsschaden an Kämpfern pro Stapel. 

Der Nahkampf-Schadensbonus wird also reduziert, wenn die Perks von Wanderfalken-Beinschienen, Doppel-Punch, Wurmgott-Berührung oder Synthozeps aktiv sind. Im PvP bedeutet das 13 statt ca. 25 % erhöhten Fähigkeitsschaden an Spielern pro Stapel. 

Titan Hammer Solar Destiny 2 Titel
Titanen lieben ihren solarstarken Mini-Hammer.

Der Spieler LegoWitch hat dies getestet und die genauen Veränderungen des Schadens auf reddit veröffentlicht. Er kommt am Ende auf einen 42-prozentigen Nerf für die Kombination aus Synthoceps und Tosende Flammen x3.

Normalerweise erhalten Sie durch tosende Flammen einen 1,2-fachen Multiplikator pro Stapel. Wenn Ihr vor dem Patch eine der oben genannten Nahkampf-Exoten hinzugefügt habt, habt ihr ungefähr das 1,31-fache pro Stapel erhalten, wobei sich der Unterschied auf eine Steigerung von ~33 % bei tosende Flammen x3 mit Syntho gegenüber der erwarteten Interaktion summiert.

Nach dem Patch wurde dies behoben, um den Schaden bei jedem Stapel richtig zu verringern. Wenn Ihr also Synthoceps hinzufügt, erhaltet Ihr durch tosende Flammen einen 1,1-fachen Multiplikator für jeden Stapel.

Der Unterschied bei x3 beträgt etwa 23 %. Wenn Ihr von der fehlerhaften Erhöhung zur beabsichtigten Verringerung wechselt, erhaltet ihr einen 0,77-fachen / 1,33-fachen = 0,58-fachen Multiplikator oder einen 42-prozentigen Nerf für die Kombination aus Syntho und tosende Flammen x3.

erklärt LegoWitch auf reddit die Änderung

Titanen-Wurfhammer-Nahkampf trotzdem noch stark genug: Auch nach dieser Änderung müssen sich die Titanen keine Sorgen machen. Selbst wenn einige Solo-Endgame Aktivitäten damit nun nicht mehr im Easy-Mode erledigt werden können, macht der kleine Wurfhammer des Titans mit “Tosende Flammen” x3 und einem Exotic auch weiterhin ordentlichen Schaden und wirkt enorm stark.

Das erklärt auch der deutsche YouTuber Miftaka und fegt mit seinem Titan gleich mal durch einen Verlorenen Sektor:

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Was sagt ihr zu der nachträglichen Information? Ist euch die Veränderung an eurem Titan überhaupt aufgefallen? Oder habt ihr davon gar nichts bemerkt? Hinterlasst uns gerne einen titanenstarken Kommentar und verratet uns, was ihr zu den Anpassungen des kleinen Hämmerchens sagt oder ob ihr lieber andere Optionen nutzt.

Das beste Upgrade für mein Gaming-Setup 2022 hat mich gerade einmal 12 Euro gekostet

Ihr sucht ein günstiges und simples Upgrade für euren Schreibtisch, was langfristig euren Arbeitsplatz oder euer Gaming-Setup verbessert? MeinMMO-Redakteur Benedikt Schlotmann hat sich ein kleines Upgrade für sein Setup gekauft und das hat sich richtig gelohnt.

Ich sitze regelmäßig abends noch am Schreibtisch und lese, arbeite oder spiele meine aktuellen Lieblingsspiele. Wer jedoch in einem dunklen Raum auf einen Monitor schaut, bei dem ermüden irgendwann die Augen. Deswegen hatte ich mir bereits eine tolle Lampe für meinen Schreibtisch gekauft, doch der Raum an sich blieb weiterhin dunkel.

Ich hatte also bewusst nach einer Option gesucht, meinen Schreibtisch etwas besser auszuleuchten. Dazu wollte ich aber nicht ständig die Deckenbeleuchtung anschalten oder mir eine Schreibtischlampe zulegen, die meinen Tisch nur punktuell beleuchtet.

Gekauft habe ich mir schließlich eine LED-Lichtleiste, die gerade mal 12 Euro kostet.

Eine simple Lichtleiste verbessert den Schreibtisch deutlich und kostet kaum was

Was ist das für ein Produkt? Der Möbelgigant IKEA ist mittlerweile in die Gaming-Welt eingestiegen und bietet mit ASUS Möbel für Gamer an. Doch IKEA hat schon seit ein paar Jahren LED-Lichtleisten im Sortiment, die unter dem Namen „LEDBERG“ verkauft werden. Die klebt oder montiert man sich normalerweise in Schubladen, damit man dort seine Wäsche oder andere Sachen sehen kann. Mit einem Stecker wird die Lichtleiste dann an die Steckdose angeschlossen.

Ich hab mir so eine Lichtleiste beim IKEA gekauft und hab sie mir auf den Schreibtisch hinter meine Monitore gelegt. Die Lichtleiste kostet nur 12 Euro und ist in wenigen Minuten montiert. Die Version von IKEA steckt man ineinander und kann so die Lichtleiste beliebig verlängern. Insgesamt kann man drei Teile (jeweils 25 cm Länge) aneinander stecken.

Was ist daran so gut? Die Verbesserung sieht man sofort und ich hab euch ein Foto eingebunden. Wenn ich abends am Schreibtisch sitze und nicht die Deckenbeleuchtung angeschaltet habe, dann habe ich eine sanfte Hintergrundbeleuchtung. Denn mein Schreibtisch steht in einer recht dunklen Ecke des Zimmers und hier macht die Beleuchtung einiges her.

Mein Schreibtisch mit der LED-Leiste. Die macht einiges an Beleuchtung her.

Das ist für die Augen deutlich angenehmer, als wenn ich auf einen hellen Bildschirm starren muss. Denn das Auge hat nicht mehr eine einzige Lichtquelle (meinen Monitor), sondern hat deutlich mehr Licht im Angebot.

Ich kombiniere diese LED-Lichtleiste auch mit einer Monitor-Lampe, die ich zusätzlich noch auf meinem rechten Monitor montiert habe. Warum so eine Lampe ebenfalls empfehlenswert ist, könnt ihr auf MeinMMO nachlesen:

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Gibt es auch Nachteile? Ich musste mir am Anfang Zeit für die Einrichtung nehmen. Denn erst waren meine Kabel von Maus und Tastatur im Weg und die starre Variante lässt sich auch nicht auf den Monitor kleben. Bei flexiblen Leisten bin ich bei IKEA schnell bei 30 Euro.

Die zweite Sache, die ebenfalls stören könnte, ist die Aufmachung. So eine lose Lichtleiste auf dem Schreibtisch wirkt auf den ersten Blick erst mal billig. Das hat mich bisher nicht wirklich gestört, aber ich könnte mir in Zukunft auch die flexible Version kaufen. Diese Variante kann ich dann nämlich an die Rückseite meines Monitors kleben und verschwindet dann auch von meinem aufgeräumten Schreibtisch.

Andere Hersteller bieten ebenfalls LED-Leisten an, jedoch mit mehr Funktionen

Gibt es das nur von IKEA? IKEA ist nicht die einzige Firma, die solche LED-Leisten anbietet. So bekommt ihr auf Amazon von verschiedenen Anbietern smarte LED-Streifen, die ihr etwas mit einer Fernbedienung oder per App steuern könnt. Govee und Philips Hue sind sicher die bekanntesten Anbieter:

Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.

Auf diese Möglichkeit wie Appsteuerung habe ich bewusst verzichtet, da ich nur nach einer simplen, aber effektiven Lösung für meinen Schreibtisch gesucht hatte. Und die Lösung habe ich in dieser Lichtleiste gefunden.

Hersteller wie Philips verbauen solche LED-Leisten mittlerweile in ihre Fernseher. Mein Kollege von der GameStar, Nils Raettig, zeigt sich von Philips Ambilight begeistert und würde sich so eine Funktion auf für Gaming-Geräte wünschen. Philips verspricht etwa, dass Ambilight einer Ermüdung der Augen entgegenwirken soll.

LoL: Supporter von Aintracht Spandau macht Spiel seines Lebens – Klaut sogar blind den Drachen

Aintracht Spandau, das LoL-Team vom YouTuber HandOfBlood, ist auch nach dem vierten Spieltag in der Prime League noch immer ungeschlagen. Einen großen Anteil daran hatte der Supporter Olivier “Prime” Payet (Titelbild, via Prime League), der gegen Penta 1860 ein grandioses Spiel auf dem Champion Ashe ablieferte.

Was war so besonders an der Leistung? Prime, der Supporter von Aintracht Spandau, setzte im Spiel gegen Penta 1860 auf einen ungewöhnlichen Champion. Er spielte mit Ashe, einem klassischen Marksman oder auch AD-Carry genannt.

Zwar kommt es immer wieder vor, dass Ashe mit einem speziellen Build auch als Supporter gespielt wird, aber in großen Turnieren ist das eher eine Seltenheit. Doch gerade mit Ashe lieferte Prime ein herausragendes Spiel ab:

  • Er landete etliche gute Stuns mit dem Kristallpfeil (“R”)
  • Er half mit guten Moves, die Botlane zu dominieren
  • Am Ende stand er mit Ashe 3/2/9

Das Highlight war jedoch der Klau des Drachen durch eine Salve (“W”). Nicht umsonst wurde Prime zum MVP (Most Valuable Player) des Spiels gewählt.

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Prime klaut blind den Drachen, setzt damit wichtige Tradition fort

Was hat es mit dem Drachen-Steal auf sich? Der Jungler Rulfchen von Penta 1860 begann kurz vor Minute 9 mit dem Drachen. Diesen zog er extra aus seinem Unterschlupf heraus, um Aintracht Spandau die Sicht zu nehmen und einen Steal zu verhindern.

Prime jedoch lief mit Ashe im Dschungel herum und feuerte – ohne Sicht und Wissen um die Lebenspunkte – eine Salve über die Wand. Prompt klaute er, zur Überraschung aller, den Drachen:

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Damit hält Prime eine wichtige Tradition aufrecht. Denn schon im Frühling hatte Aintracht Spandau eine klare Strategie. Sie fokussierten sich stark auf die ersten Drachen, um damit früh Druck um den Kampf um die Drachenseele aufzubauen.

Auch jetzt im Sommer-Split holten sie bisher jeden einzelnen ersten Drachen des Spiels.

Wieso eigentlich Aintracht Spandau? Für den 4. Spieltag benannte sich das Team von HandOfBlood und seiner Agentur INSTINCT 3 von Eintracht Spandau in Aintracht Spandau um. Grund dafür ist ein Trick mit dem Alphabet, um ganz oben in der Ladder zu stehen.

Prime landet mehrere Ultimatives quer über die Karte

Was war noch besonders an der Leistung von Prime? Neben dem überragenden Drachen-Steal gelang Prime an diesem Abend einfach alles. So schoss er etliche Verzauberte Kristallpfeile über die Karte und sicherte damit sogar Kills, die eigentlich nicht möglich waren.

Bei Minute 14 etwa schießt Prime seinen Arrow von der Botlane in Richtung Toplane und holt sogar einen Kill damit:

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Support-Ashe mit einem speziellen Cooldown-Build

Warum spielt man Support-Ashe? Ashe ist zwar als klassischer AD-Carry gedacht, bietet jedoch einige Slows und einen Stun auf der Ultimate. Damit kann sie ihrem Team auch als Unterstützer hilfreich sein.

Kern-Element des Builds ist das Item Imperiale Verfügung. Das verleiht Manaregeneration und verursache zusätzlich magischen Schaden, wenn Fähigkeiten Feinde verlangsamen oder bewegungsunfähig machen. Das wird dann kombiniert mit viel Fähigkeitstempo, welches die Wiederaufladezeiten von Fähigkeiten reduziert.

Dadurch könnte ihr öfters Salve und den Verzauberten Kristallpfeil einsetzen.

Am 5. Spieltag geht es für Eintracht Spandau dann gegen das Team WAVE. Die haben bisher zwei Siege und zwei Niederlagen eingefahren, konnten jedoch überraschend MOUZ besiegen.

Wer sich für den Verlauf des Spring Splits von Aintracht Spandau interessiert, findet hier eine Zusammenfassung aller wichtigen Ereignisse:

LoL-Team von HandOfBlood verliert das große Frühlings-Finale – Kämpft mit Pech und Pannen