Endlich wissen wir, wie die Zukunft von Call of Duty: Warzone aussieht. Das Battle Royale verbindet mit Black Ops Cold War und Modern Warfare gleich 3 CoD-Titel. In den Augen des Shooter-Experten Sven Galitzki von MeinMMO hat sich Activision Blizzard dabei für eine richtig starke Lösung entschieden, von der jeder aktuelle CoD-Spieler profitiert.
Was hat es mit der Lösung auf sich? Der beliebte und erfolgreiche Battle-Royale-Modus CoD Warzone soll noch jahrelang weitergehen und als Bindeglied und Konstante verschiedene “Call of Duty”-Releases miteinander verknüpfen – so demnächst nun Modern Warfare und das neue Black Ops Cold War.
Das ist bereits seit Längerem bekannt, doch wie das konkret und im Detail funktionieren soll, fragen sich zahlreiche Spieler und ich selbst schon eine ganze Weile. Denn beide Spiele setzen zwar auf dasselbe Grundgerüst und viele gleiche Elemente, doch haben auch teils gravierende Unterschiede.
Nun hat Activision aber endlich die Katze aus dem Sack gelassen und seine Pläne für Warzone und die Integration des neuesten CoD-Titels preisgegeben.
Das sind die Pläne für Warzone
Diese Titel werden miteinander verknüpft: Konkret handelt es sich um
- Call of Duty: Modern Warfare aus dem Jahr 2019
- sowie das neue Call of Duty: Black Ops Cold War, das am 13. November 2020 erscheint
Beide Titel werden mit der Warzone verknüpft. Modern Warfare ist es bereits. Käufer haben das Battle Royale als kostenloses Update erhalten, Warzone ist aber auch kostenlos als Standalone-Version erhältlich und basiert aktuell auf Ausrüstung, Spielwelt und Charakteren von CoD MW. Die Integration und der Focus-Shift auf CoD Cold War erfolgen am 10. Dezember – mit dem Start der Season 1 von Black Ops Cold War.
Die wichtigsten Änderungen für die Warzone: Im Prinzip wird fast der gesamte Fortschritt der 3 Games vereint.
- So wird es gemeinsamen Fortschritt zwischen CoD Cold War, Modern Warfare und Warzone geben. Mit Beginn der Season 1 wird das Fortschrittssystem bei allen 3 Titeln synchronisiert und ist danach universell gültig: Man wird übergreifend über die 3 Spiele Fortschritt erzielen und leveln können.
- Mit Start der Season 1 werden zudem alle in Cold War und Modern Warfare verfügbaren Waffen auch in der Warzone verfügbar sein. Auch die Schießeisen können dann übergreifend in der Warzone und im jeweiligen Spiel genutzt und gelevelt werden, aus dem sie stammen.
- Bisherige Waffen werden nicht aus der Warzone entfernt, auch Perks, Ausrüstung, Feldaufrüstung und spezifische Killstreaks aus Modern Warfare sollen in der Warzone verbleiben.
- Jeder Operator, den man sich in Modern Warfare oder in Cold War freigeschaltet (also gekauft oder verdient) hat, wird übergreifend in der Warzone und in seinem jeweiligen Titel verfügbar und spielbar sein – inklusive Skins, Finishing Moves und was sonst noch dazu gehört.
- Das Battle-Pass-System aus Modern Warfare wird mit CoD Cold War fortgeführt. Dabei bringt die Season 1 einen neuen Battle Pass mit frischen Inhalte für Warzone und das neue Cold War. Fortschritt für den Battle Pass kann dabei in allen 3 Games erzielt werden, wobei der Content aus dem neuen Battle Pass nur Items für Cold War und Warzone bietet. Diese können dann aber auch über das Zocken von Modern Warfare freigespielt werden.
Weitere Details findet ihr hier: Endlich wissen wir, wie CoD Warzone mit Cold War weitergeht – Das ist der Plan
Dieser Leak kursiert zudem: Jüngst gab es auch einen Leak, der davon spricht, dass das gesamte Arsenal von CoD Cold War extra für die Warzone ein komplettes Rebalancing spendiert bekommt, um an die aktuellen Waffen in der Warzone angepasst zu werden. Diese stammen nämlich aus Modern Warfare und haben eine komplett andere Time to Kill.
Zudem heißt es dort, dass die Warzone im Jahr 2021 (nach der Integration von Cold War) dann über 100 verschiedene Waffen bieten wird – ein stolzes Arsenal für einen Free-to-Play-Shooter.
Deshalb ist das eine richtig starke Lösung für CoD-Spieler
So sehe ich, Sven von MeinMMO, das: Spieler haben über allerlei verschiedene Szenarien spekuliert, wie die Integration ablaufen könnte – gerade in Bezug auf Fortschritt, Waffen und den Battle Pass. In meinen Augen hätte Call of Duty das Ganze kaum besser lösen können. Für jeden, der in der letzten Zeit aktiv Call of Duty gespielt hat, es immer noch tut oder es mit Black Ops Cold War vorhat, ist es im Prinzip die beste Lösung. Doch warum?
Freie Wahl durch übergreifenden Fortschritt
Mit dieser Ausrichtung hat man die freie Wahl, was man zocken möchte. Egal, ob das neue Black Ops Cold War oder in Warzone selbst – ich kann überall Fortschritt für die neuesten Inhalte erzielen. Selbst im “alten” Modern Warfare, was dadurch für Fans und Liebhaber wie mich immer noch relevant bleibt, auch ein Jahr nach Release. Besitze ich alle 3 Titel, kann ich frei wählen, was ich spiele und erziele damit überall Fortschritt. Diese großzügige Freiheit gab es früher nicht.
Kein Zwang, sich das neueste CoD zu holen
Das Beste daran ist: Man ist nicht gezwungen, sich das neue CoD Cold War zu holen, wenn ich Warzone richtig genießen will.
Ich kann also beispielsweise weiterhin mein geliebtes Modern Warfare zocken und dort immer noch die neuen Inhalte aus dem Battle Pass für die Warzone freispielen – selbst, wenn ich Cold War nicht besitze. Dabei kann ich aber trotzdem Waffen aus dem neuen Call of Duty in der Warzone spazieren führen. Und sollte ich doch Lust aufs neue Black Ops bekommen – habe ich auch dafür dann schon Battle-Pass-Fortschritt erzielt.
Auch kann man so in Modern Warfare und Cold War hineinschnuppern, selbst wenn man beide Spiele nicht besitzt. Denn das Arsenal wird in Warzone bald vereint und wenn der Leak stimmt sogar mehr als 100 verschiedene Waffen bieten.
Erfahrung wird nicht geändert, sondern ausgeweitet
Auch cool finde ich, dass die Warzone nicht komplett ihr Gesicht ändern wird, auch wenn dort ein neuer Titel verstärkt in den Fokus rücken wird. So werden alte Waffen aus dem Modern-Warfare-Setting nicht verschwinden. Auch Ausrüstung, Killstreaks oder Perks aus CoD MW bleiben erhalten und werden durch Black Ops erweitert und nicht verdrängt. Das ist genau das, was ich mir gewünscht habe. Dass die Warzone wächst und nicht komplett über den Haufen geworfen wird und versucht, das Rad neu zu erfinden.
Mein Fazit: Es gab so einige Möglichkeiten, wie Warzone sich hätte entwickeln können. Beispielsweise Modern Warfare komplett hinter sich lassen. Oder sich komplett auf die spezifischen Mechaniken von Cold War einlassen. Doch das Battle Royale wahrt seinen Charakter und seine Mechaniken und wird dabei konsequent ausgebaut.
Generell habe ich mit dieser Entwicklung immer mehr das Gefühl, dass nicht mehr die jährlichen Ableger, sondern die Warzone zum Herzen, zum Fokus, von Call of Duty wird. Immerhin wird jetzt CoD Cold War in Warzone integriert, nicht andersherum. Das unterstreicht den Stellenwert, den das Battle Royale mittlerweile für das Franchise hat. Und diese Entwicklung gefällt mir.
Die Rolle als Bindeglied zwischen den verschiedenen CoD-Releases füllt Warzone in meinen Augen gut aus, und sollte tatsächlich alles mit der Integration auch bei nachfolgenden Titeln so umgesetzt werden, dann ist das in meinen Augen auch die beste Lösung für alle aktuell aktiven CoD-Spieler. Denn hier werden den Spielern endlich Freiheiten eingeräumt, die ich mir zwar schon länger wünsche, aber nicht wirklich für realistisch gehalten habe. Freuen tut mich das aber dafür um so mehr.
Was haltet ihr von den Zukunftsplänen der Warzone? Coole Ideen oder lassen sie euch absolut kalt? Übrigens, es sieht so aus, als hätte CoD Cold War gerade die nächste Warzone-Map verraten
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!














































