Neues Multiplayer-Game zu Dragon Ball kommt – Erinnert seltsamerweise an Dead by Daylight

Publisher Bandai Namco hat ein neues Multiplayer-Game angekündigt – Dragon Ball: The Breakers (PC,Xbox One, PS4, Switch). Diesmal ist es jedoch ganz anders als die anderen Spiele von Dragon Ball. MeinMMO verrät euch, was dahintersteckt.

Bandai Namco hat heute überraschenderweise einen Trailer zu einem neuen Spiel von Dragon Ball veröffentlicht. Dahinter stecken wieder die Entwickler von DIMPS, die auch schon für Vorgänger-Titel, wie Xenoverse, Budokai 3 oder Burst Limit verantwortlich waren.

Wann und für welche Konsolen erscheint das Spiel? Dragon Ball: The Breakers soll das neue asymmetrische Action-Game heißen und erscheint im Jahre 2022 für PC, PS4, Xbox One und Switch. Auffällig dabei ist, dass hier explizit nur die Last-Gen-Konsolen genannt werden. Ein Release für Xbox Series oder PS5 ist derzeit noch nicht bekannt (via bandainamco.com).

Ein genaues Datum wurde dabei zwar nicht genannt, jedoch soll es bald eine Open Beta zum Testen geben. Dies kündigte Bandai Namco in ihrem Trailer an.

Dieses „Dragon Ball“-Spiel wird kein Fighting-, sondern Survival-Game

Dragon Ball: The Breakers wird ganz anders als seine Vorgänger: Sonst musste man sich im Online-Multiplayer gegeneinander bekämpfen, nun soll man miteinander oder alleine überleben – ähnlich wie beim Spiel Dead by Daylight.

Ihr befindet euch mit 6 weiteren Spielern, aufgrund eines Zeitphänomens, in einer Welt, wo ihr als Zivilisten vor einem Räuber fliehen müsst. Ziel des Spiels ist es alleine oder miteinander eine Zeitkapsel zu finden und mit ihr aus diesem Zeitraum in eure normale Welt zu fliehen.

Alle Spieler müssen sich dafür auf einer großen Map mit verschiedensten Gebieten verstecken und strategisch vorgehen, um dem Räuber zu entkommen.

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Was können die Räuber? Räuber haben die Fähigkeit unglaubliche Kräfte einzusetzen, um Zivilisten aufzuspüren und zu vernichten. Die Räuber können sich während ihrer Jagd weiterentwickeln und ihre Stärke ausbauen, ähnlich wie im Multiplayer-Shooter Evolve.

Die Jäger kommen als ikonische Charaktere in Dragon Ball: The Breakers und ihr könnt euch einen von ihnen aussuchen:

  • Boo (im Titelbild rechts)
  • Cell (im Titelbild links)
  • Freezer (mittig im Titelbild)

Alle drei eignen sich perfekt für die besagten Weiterentwicklungen, da sie auch im Anime und Manga verschiedene Formen erreicht haben.

Welche Fähigkeiten die Räuber genau haben, wurde jedoch noch nicht bekannt gegeben. Im Trailer kann man nur die Attacke „Kame-Hame-Ha“ sehen und dass Cell typischerweise die Zivilisten mit seinem Schwanz aufsaugen kann.

Was können die Zivilisten? Zivilisten erhalten einzigartige Power-Ups und Gegenstände, um sich gegen den Räuber behaupten zu können. Darunter fallen Dinge, wie

  • Fahrzeuge,
  • Waffen
  • und Kletterhaken.

Die normalen Bürger erscheinen in Form von bekannten Charakteren wie Bulma oder dem Schweinchen Oolong.

Zivilisten und Räuber haben beide die Möglichkeit sich, in Form von Skins, individuell zu gestalten. Außerdem können sie ihre eigenen Entwicklungspfade und Skills wählen und freischalten.

Fans reagieren mit gemischten Gefühlen

Keiner hat Dragon Ball: Breakers kommen sehen und dementsprechend fallen die Reaktionen deutlich gemischt aus. Während die einen noch komplett verwirrt von der neuen Art sind, hypen oder meckern die anderen im Kommentarbereich des Trailers schon drauf los (via YouTube):

  • bronze player sagt dazu: „Das ist anders, ich bin nicht sicher, wie ich darüber denken soll, aber ich bin glücklich, dass sie neue Dinge mit dem Franchise probieren.“
  • Prof. JermZ ist total überrascht: „Dragon Ball X Dead by Daylight ist etwas, was ich in Millionen von Jahren niemals kommen gesehen habe.“
  • Auch Just a normal Weeb meint: „Endlich etwas anderes, als immer nur die gleiche Story immer wieder erleben.“
  • Zenon Dreadblaze sieht es eher kritisch: „Wahrscheinlich hole ich mir das nicht. Es ist nur ein Verstecken-und-Finden-Game. Ich bin nicht sicher, ob ich davon begeistert genug bin.“

Wieder andere sind traurig, dass sie für dieses Spiel wohl auf ein normales Dragon-Ball-Fighting-Game verzichten und etwas länger drauf warten müssen. Sie haben auf Budokai Tenkaichi 4 oder Raging Blast 3 gehofft.

Was denkt ihr über das neue Spiel Dragon Ball: The Breakers? Werdet ihr das Game mal antesten oder sagt euch das gar nicht zu? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.

Quelle(n):
  1. Bandai Namco

New World greift jetzt bei Gold-Dupes hart durch – Sperrt über 1.600 Spieler permanent

In New World gab es bereits einige Exploits, bei denen Spieler Gold oder Items duplizieren konnten. Diese Dupes sind vor allem für die Wirtschaft von neuen MMORPGs eine Gefahr. Doch Amazon versichert: Wir haben 98 % aller erschummelten Vorteile wieder aus dem Spiel entfernt.

Was hat es mit den Dupes auf sich? In New World ist derzeit der Handel zwischen Spielern und der Taler-Transfer allgemein deaktiviert. Grund dafür ist ein neuer Dupe, also die Möglichkeit etwas mit Tricks zu duplizieren.

Diesmal geht es um Items beim Housing, die mit einfachen Tricks vervielfältigt und dann für viel Gold verkauft werden konnten.

Zuvor gab es bereits Dupes, über die Gold generiert wurden.

Was unternimmt Amazon dagegen? Die Entwickler von New World gehen jetzt stärker gegen diese Cheater vor, wie sie im Forum verrieten. So sollen:

  • Bereits am 2. November sollen mehr als 1.200 Spieler permanent gesperrt worden sein
  • Nun, am 15. November, kamen nochmal 460 Sperrungen dazu
  • Amazon sagt außerdem, dass sie 98 % der duplizierten Items und des duplizierten Golds entfernen konnten. Die restlichen 2 % sollen aus Versehen erstellt worden sein, weswegen es dafür keine Strafen gibt

Die Entwickler teilten außerdem mit, dass Exploiter auch zukünftig mit permanenten Banns rechnen sollen. Außerdem gab es einen Einblick in die Wirtschaft von New World und welche Auswirkungen die Dupes hatten.

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Seht im Video, welche 5 MMORPGs laut Google die größten in Deutschland 2021 sind

Über 90 % der Spieler auf Level 60 haben noch kein einziges Max-Item, trotz Dupes

Was verrieten die Entwickler über die Wirtschaft? Die Dupes sollen bisher keinen großen Einfluss auf die gesamte Wirtschaft genommen haben, obwohl einige Dupes sich auch auf die legendäre Voidbent-Armor bezogen haben.

In einer Grafik zeigten die Entwickler, wie viele Spieler auf Stufe 60 bisher ein Item mit dem maximalen Rüstwert 600 besitzen:

  • Knapp über 90 % besitzen gar kein Rüstungsteil auf 600
  • 9,1 % zumindest ein Item
  • Nur 2,4 % aller Spieler auf Stufe 60 sind komplett mit einer Ausrüstung auf 600 ausgestattet
New World Statistik Max Rüstung
Die Verteilung von Rüstungen mit dem Wert 600.

Dupes sind trotzdem ein Risiko: Obwohl Amazon nach eigener Aussage 98 % des duplizierten Goldes und der duplizierten Items entfernt hat, besteht durch solche Dupes immer ein Risiko.

Denn durch zusätzliches Gold kann es zu einer Inflation und damit Problemen in der Wirtschaft kommen. Alles wird teurer, weil mehr Gold vorhanden ist, doch das Gold ist ungleich verteilt, nämlich zu großen Teilen bei denen, die schummeln.

Sollte es irgendwann zudem nicht gelingen, die Dupes zurückzuverfolgen, können Server-Rollbacks drohen. Das trifft vor allem die fairen Spieler, die dann ihre Fortschritte zurückgesetzt bekommen, obwohl sie nichts falsch gemacht haben. Bisher konnte Amazon diesen Super-GAU aber vermeiden.

Was sagt ihr zu den Maßnahmen von Amazon? Sind permanente Sperren gerechtfertigt und seid ihr überrascht davon, dass sie 98 % der erschummelten Gegenstände entfernen konnten?

Während es mit den Dupes gerade Ärger gibt, sorgt der neue Patch hingegen für viel Vorfreude:

New World: Update 1.0.6 kommt diese Woche – Was wissen wir vor den Patch Notes?

Quelle(n):
  1. New World Forum

In Dying Light 2 müsst ihr ständig schwere Entscheidungen treffen, doch genau das hat mich gefesselt

Mit Dying Light 2 bekommt der beliebte Survival-Hit endlich einen Nachfolger. MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus durfte schon vor dem Release 4 Stunden lang spielen. Und trotz der vielen Möglichkeiten hat ihn vor allem die Story in ihren Bann gezogen.

Was ist Dying Light 2? Ein Virus hat die Welt vernichtet und verwandelt Infizierte in Zombies. In der Postapokalypse leben nur noch wenige Menschen und kämpfen um ihr Überleben. Ihr seid keiner von ihnen – zumindest nicht direkt.

Im Survival-Spiel Dying Light 2 spielt ihr selbst einen Infizierten, der versucht, die Infektion aufzuhalten. Allerdings verleiht euch das die einzigartige Möglichkeit, übermenschliche Fähigkeiten zu nutzen wie unwahrscheinlich weite Sprünge und hohe Geschwindigkeit.

Diese braucht ihr auch, denn ihr müsst im Affenzahn durch die Stadt rennen und dabei vor allem nachts den gefährlichen Zombies entkommen. Dabei verfolgt ihr eine Story, in der ihr verschiedenen Fraktionen helft.

Wer spricht da? Benedict Grothaus ist Redakteur und Survival-Experte bei MeinMMO. Eines seiner ersten Spiele war das Survival-Spiel Stranded aus dem Jahr 2003. Seitdem hat er im Genre viele 1000 Stunden angesammelt, unter anderem in Rust, ARK und Don’t Starve. Auch den ersten Teil von Dying Light hat er gespielt. Zu seinen liebsten Titeln gehören Conan Exiles, Fallout 76 und Valheim.

Erstaunlich ist, dass Dying Light vor allem für seine Parcours-Einlagen berühmt geworden ist. Ständig und überall wird geklettert, gehüpft oder über ganze Straßen voller Zombies einfach hinweg gesprungen. Mich allerdings hat etwas anderes gefesselt: die Story.

In einem Anspiel-Event durften wir bereits vorab 4 Stunden lang zocken und uns die Welt ansehen. Dabei stand uns offen, ob wir einfach erkunden, Nebenaufgaben abschließen, Zombies klatschen oder eben der Story folgen. Ich kam zu nicht viel außer der Story.

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Alles, was ihr zu dem neuen Survival-Spiel Dying Light 2 wissen müsst – mit Gameplay

Eine gute Story macht selbst langweilige Zombie-Slasher spannend

In der Haupt-Mission, die ich gespielt habe, sollte ich einer Gruppe Überlebender helfen. Diese ist eine von zwei Fraktionen, die sich gerade in einem größeren Streit befinden. Die anderen sind die „Peacekeeper“, die Überreste ehemaliger Militär-Einheiten.

Da ich ziemlich mittig in der Story einfach in die Geschichte geworfen wurde, fehlte mir der Hintergrund. Ich lief also einfach zum entsprechenden Quest-Marker und sprach mit den Personen, die mir mehr Informationen geben sollten.

Offenbar wurde ein Offizier getötet und ich soll den Mord aufklären. Gut, Detektiv-Storys sind interessant. Schnell entfaltet sich jedoch selbst hier eine viel größere Sache. Zwischen Überlebenden und Peacekeepern gibt es regelrecht Krieg, Spione sind unterwegs, es gibt Streit um Ressourcen und Territorien …

Normalerweise hasse ich Zombie-Spiele, weil diese in den meisten Fällen hirnloses Klatschen von riesigen Horden an Untoten beinhalten. Dying Light 2 ist anders. Die Story, die Verstrickungen und Intrigen haben mich schon in der kurzen Zeit gepackt.

Wer lügt mich an, wer benutzt mich … und wen benutze ich? Ständig decke ich neue Details auf, die ein ganz anderes Licht auf die Charaktere werfen, die ich kennengelernt habe. Und ständig muss ich entscheiden, wem ich mehr vertraue. Und was noch wichtiger ist: meine Entscheidungen haben Konsequenzen. Die Story selbst soll zwischen 15 und 20 Stunden umfassen.

Wer bekommt das Wasser, wer darf leben?

Die Hauptquest, der ich folgte, verlangte am Ende die Rettung eines Wasserturms. Der wurde von zwei Abtrünnigen beansprucht und die soll ich nun loswerden. Was mir meine Auftraggeberin vorher noch verrät: Das Wasser ist lebenswichtig.

Ja, sicher ist Wasser lebenswichtig. Aber hier haben die Peacekeeper den Überlebenden offenbar ihre Wasserversorgung abgedreht und wenn ich nichts dagegen tue, stirbt die ganze Kommune, erklärt die nun recht besorgte Dame.

Blöd, denn: Die Peacekeeper haben mich anscheinend angeheuert und mir versprochen, bei meinem eigenen Problem zu helfen. Nachdem der Wasserturm also freigeräumt ist, stehe ich vor einer schweren Entscheidung.

Gebe ich den Überlebenden das Wasser und rette damit unzählige Unschuldige? Oder leite ich die Versorgung zu den Peacekeepern um? Denn letztere bringen mich einen Schritt näher zu meiner Schwester, die ich suche.

Wie in einem echten Rollenspiel eines Kalibers von Mass Effect, Fallout oder Dragon Age stehe ich vor einer Entscheidung mit Konsequenz. Etwas, das ich absolut nicht erwartet habe in einem Zombie-Spiel. Besonders fies: nicht nur das eigene Karma ist bei der Entscheidung wichtig …

Harte Entscheidungen sind mehr als nur Story

Je nachdem, welche Fraktion ich in den Missionen unterstütze, bekomme ich verschiedene Boni im Spiel. Helfe ich den Überlebenden, machen sie den Parcours leichter, indem sie nützliche Geräte in ihren Gebieten aufstellen.

Die Peacekeeper dagegen helfen mir im Kampf gegen Zombies, indem sie Fallen aufstellen oder sogar Autos verminen. Je nachdem, wie häufig ich welche Fraktion unterstütze, bieten sie immer mehr nützliche Features.

Ich habe mich am Ende für die Überlebenden entschieden. Zum einen, weil ich mit meinem Wissen eher Sympathien für sie hatte, zum anderen, weil ich unbedingt mehr Parcours erleben wollte.

Übrigens: Dying Light 2 kann im Koop mit bis zu 4 Spielern in der Gruppe gespielt werden. Allerdings entscheidet allein der Host über das, was passiert. Ihr spielt in seiner Welt. Das bedeutet auch, dass keine seiner Entscheidungen einen Einfluss auf eure eigene Kampagne hat.

Eine packende Story und astreiner Parcours

Der zweite große Pluspunkt an Dying Light 2 ist der Parcours. Schon der erste Teil war bekannt dafür, nicht unbedingt auf Kampf, sondern auf Flucht zu setzen. Ein einzigartiges Konzept.

Dying Light 2 bringt diesen Aspekt zurück und es ist unmöglich, ihn nicht zu nutzen. Buchstäblich, denn ich habe keine Schnellreise entdeckt. Wenn ich zu meinen Missionen will, muss ich laufen und das möglichst schnell.

Dabei geht es in Dying Light 2 nicht so leicht wie etwa in Assassin’s Creed, dass ich einfach nahezu glatte Wände erklimme. Ich nutze Rampen, die „zufällig“ herumstehen und missbrauche Autos als Trampolin, um auf Dächer zu kommen und vor Zombies in den Straßen zu fliehen.

Dying Light 2 Seilrutsche
Seilrutschen sind eher spärlich verfügbar, machen die Reisen aber schneller.

Oben geht es weiter. Wacklige Brücken aus Holz verbinden die Giebel, selten gibt es Seilrutschen für schnellere Fortbewegung und oft hilft nur ein beherzter Sprung. Dabei gibt es keinen „Failsafe“. Verfehle ich den First gegenüber, geht es nach unten und das endet schnell tödlich.

Ein gutes Gefühl für die Umgebung ist elementar wichtig. Fast wie in einem Shooter muss ich stets meinen Umkreis scannen und erkennen, welchen Ort ich sicher erreichen kann. Gibt es nur noch den Weg nach unten, gilt es, sichere Landezonen wie Matratzen zu finden … oder Müllsäcke.

Ein Flug über die Stadt

Dying Light 2 führt allerdings eine weitere Möglichkeit ein, schnell durch die Stadt zu kommen, die nichts mit Rennen zu tun hat.

Eine mir bisher unbekannte Frau, gespielt von Rosario Dawson (Sin City, Daredevil), gibt mir einen Paragleiter. Dieser lässt sich nach Belieben im Fall aus- und einpacken und mit ihm kann ich die Stadt im Flug durchqueren.

Das ist ein einzigartiges Gefühl, erinnert ein wenig an die alten Batman-Teile. Dank Aufwinden kann ich den Flug sogar nahezu endlos in die Länge ziehen und ganz ohne Parcours weit entfernte Gebiete erreichen.

Allerdings kommt dieses Feature erst relativ spät im Spiel. Wir konnten es in einer separaten Mission ausprobieren. Mir blieb dazu nur nicht mehr so wirklich viel Zeit, denn ich habe zu viele Stunden mit der packenden Story vertrödelt …

Glücklicherweise kann der Parcours aber auch anderweitig leichter gemacht werden: durch Leveln und Skillen.

Dying Light 2 Rosario Dawson
Rosario Dawson schenkt mir meinen Paragleiter.

Skills machen mich besser

Wie in einem Rollenspiel bietet Dying Light 2 Skillpunkte, um neue Fähigkeiten zu erhalten. Diese sind aufgeteilt in drei Bereiche:

  • Parcours
  • Kampf
  • Lebenspunkte und Ausdauer

Lebenspunkte und Ausdauer können nur durch bestimmte Kanister erhöht werden, die man in seltenen Kisten findet. Parcours und Kampf steigern sich, indem ich sie benutze. Je mehr und besser ich renne oder kämpfe, desto mehr schalte ich frei.

Dabei sind sehr nützliche Skills möglich wie leichteres Landen oder weitere Sprünge. Es gibt sogar Item-Sets, die sich an den eigenen Spielstil anpassen – wie etwa schwere Waffen, Fernkampf oder Unterstützer.

Lediglich mit dem Kampf habe ich mich nicht mehr beschäftigt als ich musste, denn der ist einer meiner beiden großen Kritikpunkte.

Schwammige Steuerung und langweilige Kämpfe

Eigentlich sind actionreiche Kämpfe eines der Alleinstellungsmerkmale von Dying Light 2. Das Spiel wirbt damit, dass selbst die Umgebung als Waffe genutzt werden kann. Das funktioniert durch sogenannte „Parcours-Angriffe“.

Damit tauchen kontextuelle Funktionen auf, die den Kampf spannender machen sollen. Wirklich viel habe ich davon aber nicht gesehen. Ein Gegner ohne Ausdauer kann genutzt werden, um über ihn drüber zu rollen … das war’s.

Gut möglich, dass ich hier einfach etwas verpasst habe. Ich stieg schließlich relativ mittendrin ein, ohne Tutorial und ohne meinen Charakter vorher kennenzulernen. Die meisten Kämpfe waren deswegen … stumpfes Zombie-Matschen mit Stahlrohren oder Schrott-Beilen und Macheten. Es funktioniert, ist aber langweilig.

Die Waffen-Auswahl ist zwar recht interessant, die Kämpfe selbst sind meiner Meinung nach jedoch keine Stärke, zumindest nicht nach 4 Stunden Spiel. Fliehen ist viel spannender, hat aber auch einen Haken.

Dying Light 2 Kampf
Die Kämpfe sollten actionreich und spannend sein. Ich bin lieber geflohen.

Das Spiel ist offenbar für Gamepads gedacht

Da ich PC-Gamer bin, spiele ich normalerweise mit Maus und Tastatur. Das war für mich in Dying Light 2 ein Problem. Denn viele Elemente sind offenbar darauf ausgelegt, mit dem Controller gespielt zu werden.

Einige wichtige Funktionen wie Heilung liegen standardmäßig auf Tasten wie U oder 0, das Wechseln von Items läuft über 1 und 2. Das ist absolut kontraintuitiv zu der Steuerung, die man normalerweise als PC-Spieler gewohnt ist und teilweise sind sie einfach unbequem zu erreichen.

Dazu kommt, dass einige Befehle sich überschneiden und sich nur darin unterscheiden, ob man eine Taste drückt oder gedrückt hält. Ein Feature, das mangels mehrerer Buttons eigentlich von Konsolen kommt.

Ein allzu großes Problem ist das nicht, schließlich lässt sich Dying Light 2 auch mit Controller zocken und ich werde das zu Release auch sicherlich tun. Ein wenig nervig ist es dennoch, mit dem Paragleiter abzustürzen, weil das Drücken von „W“ ihn in Richtung Boden steuert …

Dying Light 2 Paragleiter
Durch die Luft fliegen ist cool – wenn man versteht, wie man nicht abstürzt.

Fazit nach 4 Stunden: Ich will mehr

Mich hat Dying Light 2 auf jeden Fall angefixt. Ich muss sogar sagen, dass es technisch viel schlechter sein könnte und ich würde es trotzdem spielen, denn ich will mehr von der Story und der Stadt sehen.

Glücklicherweise funktionieren Parcours und Kampf aber sehr gut, auch wenn zumindest das Kämpfen sicherlich nicht meine Lieblingsbeschäftigung wird.

Besonders freue ich mich auf den Koop-Modus und bin gespannt, wie es wohl sein wird, zu viert über die Dächer zu springen oder geheime Räume zu looten. Denn Beute mit den verschiedenen Sets wird auch ein wichtiger Aspekt. Mal sehen, ob sich so etwas wie „Klassen“ ergeben.

Wenn das Entwicklerteam noch ein wenig am Parcours-Kampf, also kontextuellen Aktionen, feilt, habe ich nach aktuellem Stand gar nichts mehr zu meckern. So oder so freue ich mich auf den Release. Nicht umsonst habe ich es in unserer Liste mit heiß erwarteten Survival-Games:

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von Benedict Grothaus

Dying Light 2 erscheint nach einer Verschiebung am 4. Februar 2022 für den PC, PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox One, Xbox Series X|S und Nintendo Switch. Ursprünglich sollte das Spiel schon viel früher erscheinen, allerdings haben etliche Probleme dafür gesorgt, dass der Release verschoben werden musste.

Bis zum endgültigen Erscheinen findet ihr hier auf MeinMMO eine Übersicht mit den aktuell besten Alternativen:

Die besten Survival-Games für PlayStation, Xbox und PC

9 Items aus Destiny 1, die zu Destiny 2 zurückkehren sollten

Es gibt in Destiny 2 eine Sache, bei der die Spieler kein Problem mit alten Inhalten haben. Die Rede ist von beliebten Waffen und Rüstungen aus Destiny 1. Hier gibt es ein paar Kandidaten, deren Rückkehr zu Destiny 2 viele Spieler gut finden würden. Kennt ihr sie?

Immer mehr Inhalte und Items aus Destiny 1 finden ihren Weg zurück zu Destiny 2. Während die Spieler über die Rückkehr von altem Content eher nicht begeistert sind, wünschen sie sich dennoch auch gewisse Dinge wieder zurück. Vor allem solche, die ihnen noch gut in Erinnerung sind. Dazu gehören ikonische Waffen und Rüstungen des Vorgängers aus dem Jahr 2014.

Derzeit hat Destiny 2 bereits 182 exotische Waffen und Rüstungsteile in der Sammlung. Mit dem Update am 07. Dezember zum 30-Jahre-Bungie-Paket, kehren bereits weitere Ikonen aus Destiny 1 zurück.

Es gibt jedoch noch mehr alte Exotics, die in Destiny 2 bei den Spielern sofort sehr begehrt wären. Die US-Seite Gamerant hat eine Auswahl von 9 Items getroffen, die sie gerne in Destiny 2 sehen würden. Wir finden die Auswahl so gelungen, dass wir sie euch zeigen möchten:

Platz 9: Das Scharfschützengewehr “Eisbrecher

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Die Sniper “Eisbrecher” könnte schon bald wieder zurück sein.

Zu dieser Waffe haben wir bereits berichtet. Sie ist das heißeste Rückkehrer-Gerücht für Destiny 2.

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Was ist das Besondere dieses Exotics? Dieses Scharfschützengewehr war eine mächtige Solarwaffe, die Feinde verbrennen ließ. Ähnlich dem Effekt, den Destiny-2-Spieler heute als Waffenperk „Libelle“ kennen. Das Beste an diesem Sniper ist allerdings, dass sie Munition über Zeit regenerieren konnte.

Nachdem Bungie in den letzten Wochen sehr viel Aufmerksamkeit auf Scharfschützengewehre wie D.A.R.C.I und Wispern des Wurms, gelegt hat, könnte auch Eisbrecher eine „Rückkehrer-Option“ besitzen. Bungie Community-Manager hat vielleicht sogar einen Katalysator für D.A.R.C.I. angekündigt.

Platz 8: “Knochen von Eoa” – Jäger-Beinschutz

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Wer würde dieses Duell wohl gewinnen?

Unsere Jäger sind bekannt für schnelles und agiles Movement. Mit den „Knochen von Eoa“ würde der exotische Beinschutz „St0mp-EE5“, von der Community auch „Stompeez“ genannt, echte Konkurrenz bekommen.

Was ist das Besondere dieses Exotics? Die „Knochen von Eoa“ erhöhten nicht nur die Menge an Powermunition, die ein Jäger tragen konnte. Sie verbesserten auch den Sprung des Jägers. Für alle, die schon immer der Meinung waren, der Jäger braucht einen vierten Sprung, mit dem Exotic wäre das möglich.

Platz 7: “Der Ram” – Warlock-Helm

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“Der Ram” wäre in Destiny 2 als Ornament ein echter Hingucker.

Dieser exotische „Rammbock“ für Warlocks kam mit „Haus der Wölfe“ ins Spiel. Er war oft fester Bestandteil eines guten Warlock-Builds in Destiny 1 und auch optisch für viele Spieler einer der schönsten exotischen Helme.

Was ist das Besondere dieses Exotics? „Der Ram“ sorgte für Gesundheitsregeneration, wenn eine Sphäre der Macht aufgesammelt wurde. Zudem bekam man durch jeden Nahkampf-Kill Superenergie zurück.

Eigentlich hat dieses Exotic in Destiny 2 bereits würdige Nachfolger gefunden. Die Karnstein-Armbinden gewähren einen ähnlichen Vorteil. Dennoch denken viele Spieler gern an dieses Exotic zurück. Vielleicht wäre deswegen seine Rückkehr als Ornament für „Der Hirsch“ eine angemessenere Würdigung.

Platz 6: “Der Taikonaut” – Titanen-Helm

Der perfekte Helm für Astro-Titanen.

Wir wissen bereits, dass ein exotischer Raketenwerfer, das berühmte “Gjallahorn”, seine Rückkehr im Dezember feiert. Mit der “Hegemonie”, der aktuellen Saisonwaffe, haben wir einen weiteren starken Raketenwerfer von Bungie erhalten. Sollte sich dann noch herausstellen, dass wir mit „Die Hexenkönigin“ tatsächlich eine Raketenwerfer-Meta bekommen, dann wäre dieser exotische Titanen-Helm das perfekte Exotic dafür und mit Sicherheit sofort sehr begehrt.

Was ist das Besondere dieses Exotics? „Der Taikonaut“ hat als Perk die sogenannte „Luftverkehrskontrolle“. Dadurch erhalten all eure Raketenwerfer eine Zielsuche. Weiterhin wird die schwere Munition erhöht und das Radar bleibt beim Zoomen mit schweren Waffen sichtbar. Mit ihm bräuchte man also kein Zielsuchmodul auf Raketenwerfern mehr. Er würde jeden Raketenwerfer enorm aufwerten.

Platz 5: “Leere-Fangzahn-Kleidung Warlock-Brustschutz

Die “Leere Fangzahn Kleidung” ist von Vorteil für Axion-Blitz-Granaten.

Der Axion-Blitz ist vielleicht nicht die beste Warlock-Granate im PvP von Destiny 2. Das war in Destiny 1 noch anders, insbesondere wenn Spieler das Exotics “Leere-Fangzahn-Kleidung” trugen.

Was ist das Besondere dieses Exotics? DieLeere-Fangzahn-Kleidung” gewährte den Spielern volle Granatenenergie und man bekam als kleinen Bonus einen weiteren Sucher für die Axion-Blitz Granate.

Platz 4: “Fass mich bloß nicht an” – Jäger-Armschutz

“Fass mich bloß nicht an” darf hier wörtlich genommen werden.

Der Nachtpirscher ist eine sehr nützliche Jäger-Unterklasse. Gerade die Fähigkeit, seine Verbündeten unsichtbar zu machen, nutzen viele Spieler, um sich in schwierigen Aktivitäten etwas Luft zu verschaffen. Hier kommt dieses Exotic voll zur Geltung.

Was ist das Besondere dieses Exotics? Wer „Fass mich bloß nicht an“ in Destiny 1 ausgerüstet hatte, wurde nach einem feindlichen Nahkampfangriff sofort unsichtbar. Das war vor allem dann sehr praktisch, wenn man von Feinden umzingelt wurde. Als Jäger konnte man dann schnell dieser brenzligen Situation wieder entkommen.

Platz 3: Die Exo-Schwerter aus “König der Bessessenen”

Die drei Schwerter aus “König der Bessessenen”.

Im kommenden Jahr werden Destiny-2-Spieler mit der Gleve kämpfen. Das ist eine neue Waffengattung, die mit „Die Hexenkönigin“ ins Spiel kommt und aus der Schmiede von Savathun stammt. Das wir uns eine Waffe schmieden, ist dabei nicht neu. Bereits in der Erweiterung „König der Bessessenen“ konnten sich die Spieler exotische Schwerter konstruieren. Hier hatten sie die Wahl zwischen „Tilger“, „Bogenwerfer“ und „Dunkeltrinker“.

Was konnten die drei Exo-Schwerter? Das Solar-Schwert „Tilger“ versetzte einzelnen Gegnern einen mächtigen Aufwärtshaken. Das Arkusschwert „Bogenwerfer“ entlud einen Blitz, der sich quer über den Boden erstreckte und auch weiter entfernte Gegner erfasste. „Dunkeltrinker“ entfesselte einen Rundumschlag, der umliegende Feinde erfasste.

Wenn man bedenkt, wie gerne die Spieler ein Schwert führen, würden diese drei, als Exotics, den Schwert-Pool durchaus bereichern. Bungie müsste allerdings die individuellen Eigenschaften für Destiny 2 ändern und interessanter machen, damit sie sich mehr von legendären Varianten abheben.

Platz 2: “Dämmerbruch-Garnison” – Titanen-Brustschutz

Mit “Dämmerbruch-Garnison” könnten Titanen in der Luft ausweichen.

Abgesehen vom Schulterangriff und dem Donnerkrachen besitzen Titanen eher wenig Mobilität. Die „Dämmerbruch-Garnison“ ist daher immer wieder ein Exotic, welches nie so ganz aus den Köpfen der Spieler verschwunden ist. Mit diesem Exotic wären Titanen in der Luft hervorragend manövrierbar, vor allem im PvP.

Was ist das Besondere dieses Exotics? Die „Dämmerbruch-Garnison“ ermöglichte es Titanen in der Luft auszuweichen. Und Gründe, dass diese Option zurückkommen sollte, gibt es genug. Kein Titan will gerne dem Gjallahorn direkt entgegenfliegen. Und auch aktuelle Waffen würden sich damit gut kontern lassen, wie beispielsweise Jötunn oder Augen von Morgen. Mit dem richtigen Timing könnte ein Titan dann in den Feind springen, der das Projektil auf ihn abgefeuert hat.

Platz 1: “Boshafte Berührung” – Exotisches Scoutgewehr

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Die bevorstehende Erweiterung und die mögliche Rückkehr eines Destiny-1-Raids wäre perfekt für die Wiederauferstehung dieses ikonischen Scoutgewehrs „Boshafte Berührung“. Spieler konnten einst das Exo-Scout nur bekommen, nachdem Oryx von ihnen im Raid besiegt wurde. Zudem feuerte sie vollautomatisch.

Was ist das Besondere dieses Exotics? Wer dieses Scoutgewehr spielte, musste leiden. Die letzte Kugel im Magazin dieser Waffe verursachte Bonusschaden. Das ging jedoch auf Kosten der Gesundheit des Trägers. Nur drei schnelle Kills gaben dem Träger wieder etwas Gesundheit zurück. Zudem wird die Waffe genauer, wenn die Gesundheit weniger wird. Nur mit einem Warlock als Heiler konnte man enorme Schadenszahlen auch verkraften.

In Destiny 2 wäre dieses Scoutgewehr sowohl im neuen Raid als auch in den Spitzenreiter-Dämmerung tödlich.

Was wäre davon euer persönlicher Favorit? Gibt es vielleicht ein Exotic aus Destiny 1, dass ihr unbedingt gerne in Destiny 2 spielen möchtet oder das sehr gut zu Destiny 2 passt? Schreibt es uns in den Kommentaren.

Quelle(n):
  1. Gamerant
  2. Light.gg

Wie viel Geld verdienen „normale“ Twitch-Streamer? Wer kann von Twitch „gut“ leben?

Am 6. Oktober wurde ein Leak veröffentlicht, der die Einnahmen der Twitch-Streamer zeigte. Twitch-Stars wie xQc, der Deutsche MontanaBlack oder die kontroverse Amouranth verdienten Millionen von Euro. Aber wie viel verdienen „normale“ Twitch-Streamer 2021 auf der Plattform? Wie viele der Streamer verdienen so viel, dass sie davon „gut“ leben können?

Was sind das für Zahlen? Am 6. Oktober zeigte ein großer Leak die Eingeweide von Twitch, mitsamt der Verdienste der Streamer. Die Medienberichtete konzentrierten sich damals auf wenige Tweets eines Nutzers, der die „Top-Verdiener“ auf Twitch zeigte.

Das waren hohe Summen und so mancher war dann doch erschrocken, um wie viel Geld es da geht. Zumal der Leak nur einen Teil der Einnahmen zeigt und Verdienste aus Sponsor-Deals oder Exklusiv-Verträgen nicht aufführte.

Das Wall Street Journal hat sich alle Zahlen genau angeschaut und kam zu erstaunlichen Ergebnissen: Sie haben die Einnahmen von fast 4,9 Millionen Accounts analysiert. Knapp 900.000 Accounts wurden von der Auswertung ausgeschlossen, weil sie zwischen Juli 2019 und September 2021 entweder gar kein Geld verdienten oder sogar Geld verloren.

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Twitch-Leak: Wie viele Frauen sind unter den 100 Top-Verdienern?
von Schuhmann

So stark klafft die Schere zwischen arm und reich auf Twitch auseinander

Diese Zahlen sind bemerkenswert:

  • Im Jahr 2021 wurden bis zum September insgesamt 889 Millionen US-Dollar ausgeschüttet:
  • 75 % aller Streamer verdienten 2021 bislang weniger als 120 $
  • 50 % aller Streamer nahmen weniger als 28 $ ein – dabei zahlt Twitch erst ab 100 $ aus.
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Geld ballt sich weit oben und wird immer mehr.
  • Die Ungleichheit auf Twitch geht so weit, dass die obersten 1 % der Streamer 529 Millionen US-Dollar verdienen.
  • Die anderen 99 % bekommen zusammen 360 Millionen US-Dollar.

Wir haben uns auf MeinMMO ausführlich mit dem Leak in einem Podcast beschäftigt:

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Nur 0,06 % können „gut“ vom Twitch-Streamen leben

Wie viele können vom Streamen auf Twitch denn gut leben? Das Wall-Street-Journal hat errechnet, dass nur 0,06 % der Twitch-Streamer ein Einkommen von mehr als 67.521 $ erreichen. Das nimmt man als „Medien—Einkommen“ eines US-Haushalts. Das würde also reichen, um „gut“ zu leben und eine Familie zu ernähren.

Das Median-Einkommen eines US-Haushalts entspricht “ungefähr” dem durchschnittlichen Bruttoeinkommen eines deutschen Privat-Haushalts. Das 2018 bei 58.152 €, umgerechnet 66.068 US-Dollar (via bnp.de).

Die 0,06 % bedeuten, dass nur 6 Streamer unter 10.000 gut von ihrem Stream leben können. Für den Rest ist Streamen eher ein Hobby, ein Nebenverdienst oder vielleicht eine Traum vom Arbeiten als selbstständiger Content-Creator, der sich nicht erfüllt.

Das zeigt in der Tat, dass die Zahlen der Top-Verdiener nicht das Bild der allermeisten Nutzer widerspiegeln:

Streamerin erklärt nach großem Twitch-Leak: 90 % der Streamer verdienen weniger als ihr denkt

Quelle(n):
  1. WSJ
  2. (via) techlive

Pokémon GO: Rampenlicht-Stunde heute mit Chelast und Sternenstaub

In Pokémon GO startet heute, am 16. November, die Rampenlicht-Stunde mit Chelast. Dazu bringt euch ein Bonus mehr Sternenstaub. Wir zeigen euch alles zum Start, Shiny und Inhalten sowie für wen sich das Event heute lohnt.

Was ist das für ein Event? Jeden Dienstagabend startet in Pokémon GO eine Rampenlicht-Stunde. Bei jedem dieser Events rückt ein bestimmtes Pokémon in den Fokus und wird von einem Bonus begleitet. Innerhalb der Stunde finden Trainer viele Exemplare dieses Pokémon und können den Bonus nutzen, um Vorräte von Bonbons, Sternenstaub oder ihre Erfahrungspunkte zu erhöhen.

Heute steht das Pokémon Chelast vom Typ Pflanze im Spotlight. Es stammt aus der vierten Spielgeneration. Dazu winkt ein Sternenstaub-Bonus.

Rampenlichtstunde mit Chelast – Start, Shiny, Bonus

Wann geht es los? Die Start-Zeit kennt ihr bereits aus der Vergangenheit solcher Events. Die Rampenlicht-Stunde beginnt wieder um 18:00 Uhr Ortszeit. Ihr habt dann 60 Minuten Zeit, das Event auszunutzen, denn um 19:00 Uhr ist Ende der Rampenlicht-Stunde.

Welche Boni gibt es? Ihr werdet während der Rampenlichtstunde nahezu überall in der Wildnis auf Chelast treffen. Setzt ihr Rauch ein, zieht dieser auch hauptsächlich Chelast an. Dazu erhaltet ihr für das Fangen von Pokémon die doppelte Menge an Sternenstaub.

Selbst, wenn ihr nicht wirklich an Chelast und seinen Entwicklungen Chelcarain und Chelterrar interessiert seid, dann könnt ihr beim Event wenigstens euren Vorrat an Sternenstaub aufstocken.

Kann man Shiny Chelast fangen? Ja, Chelast könnt ihr in Pokémon GO als Shiny fangen. Das Besondere ist, dass ihr Chelast heute mit den roten Lucias-Hüten fangt. Die sind Teil des neuen Sinnoh-Events und wirken sich auch auf die Rampenlicht-Stunde heute aus.

Bedenkt aber, dass ihr Chelast mit Hut nicht entwickeln könnt. Es bleibt in seiner Grundform bestehen und verfügt über keinen Button zum Weiterentwickeln.

Beim heutigen Event könnt ihr Shiny-Chelast mit Hut finden

Lohnt sich die Rampenlichtstunde heute?

Wie stark ist Chelast? Weder Chelast noch Chelcarain sind besonders stark. Die höchste Entwicklung, Chelterrar ist zwar ein guter Angreifer, doch es gibt viele bessere Pflanzen-Angreifer in Raids. In Trainerkämpfen spielt diese Pokémon-Familie keine große Rolle. Um euch starke Angreifer zu holen, müsst ihr bei dem Event heute also nicht mitmachen.

Dafür kann sich das Event lohnen, wenn ihr Event-Pokémon wie Chelast mit Hut fangen wollt. Mit viel Glück trefft ihr Chelast sogar als Shiny und wertet damit eure Sammlung auf. Nutzt das Event in erster Linie, um Sternenstaub zu verdienen.

In den nächsten Wochen könnt ihr noch an weiteren Rampenlicht-Stunden teilnehmen und deren Boni ausnutzen: Alle Rampenlicht-Stunden im November 2021 in Pokémon GO.

New World: Neue Waffe Unheilsstulpen ist richtig stark – Ideal für Solo-Spieler

Mit dem nächsten Update bekommt New World die erste neue Waffe seit Release. Die Unheilsstulpen (Void Gauntlet) mischen dabei Schadens- und Heil-Fähigkeiten miteinander. Das macht sie nicht nur stark für Heiler, sondern vor allem für Solo-Spieler in der offenen Welt. MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch hat sie auf dem PTR bereits ausprobiert.

Was ist das genau für eine Waffe? Die Unheilsstulpen sind eine magische Waffe, die mit den Attributen Intelligenz, aber auch mit Konzentration skaliert. Bisher skalierte lediglich der Lebensstab mit Konzentration, was die Waffe direkt interessant für jeden Heiler macht.

Insgesamt legen die Unheilsstulpen Wert auf CC, viel Selbstheilung und akzeptablem Schaden. Das macht sie vor allem für Solo-Spieler in der offenen Welt interessant, die öfters mal Probleme mit ihren Lebenspunkten haben.

Wir stellen euch die Fähigkeiten und den idealen Einsatzbereich der Waffe genauer vor.

Wann erscheint die Waffe? Sie soll mit dem großen Update diese Woche erscheinen. Mehr zu dem Update erfahrt ihr hier: New World: Update 1.0.6 kommt diese Woche – Was wissen wir vor den Patch Notes?

Wer spricht hier? Alexander Leitsch ist der MMORPG-Experte auf MeinMMO und hat bereits über 200 Stunden in New World investiert. Auf dem Test-Server hat er rund 3 Stunden mit der neuen Waffe experimentiert und sich zudem mit einigen Spielern über die Unheilsstulpen ausgetauscht.

Die 6 Fähigkeiten in der Vorschau

Die neue Waffe bietet euch zwei Skill-Trees – Auslöschung und Verfall. Beide Bäume haben Schadensfähigkeiten und nützliche Effekte rund um das Thema Heilung dabei. Wichtig bei der Heilung ist jedoch, dass sie einzig mit Konzentration skaliert. Wer ein Build mit viel Intelligenz spielt, wird von der Heilung nicht so stark profitieren.

Außerdem kurios: Ihr verliert Lebenspunkte, wenn ihr blocken wollt. Das nennt sich Essenzernte und ist ein besonderer Effekt der Waffe. Ihr blockt nicht wirklich, sondern wandelt Lebenspunkte in Mana um. Mit bestimmten passiven Effekten bekommt ihr weniger Schaden durch Essenzernte und könnt damit sogar eure Cooldowns reduzieren.

Die Unheilsstulpen legen also eher Wert darauf, dass ihr ausweicht oder über Lifesteal Leben zurückbekommt, als dass ihr euch mit Blocken verteidigt.

Was macht Auslöschung?

  • Die Fähigkeit Unheilsklinge verwandelt euren Auto-Attack von einem Fernkampf- zu einem Nahkampfangriff. Das hält 15 Sekunden und hat einen CD von 25 Sekunden. Ihr könnt danach leichte und schwere Angriffe nutzen, wobei jeder Angriff für den Debuff “Zerfall” sorgt. Verfall verursacht 5 % zusätzlichen Waffenschaden über 8 Sekunden und kann bis zu 3x gestapelt werden. Durch passive Effekte könnt ihr zudem Verstärkung, 10 % zusätzlichen Crit-Schaden und 5 % Lifesteal durch “Verfall” bekommen.
  • Die Fähigkeit Leere erzeugt ein 5 m Feld um euch herum, in dem ihr 30 % Waffenschaden pro Sekunde verursacht. Das Feld hält 6 Sekunden und verleiht euch und Verbündeten darin “Ermächtigung”. Durch weitere passive Effekte bekommen Feinde Schwäche und ihr und eure Verbündeten erhaltet +15 Ausdauer pro Sekunde.
  • Die Fähigkeit Versteinerter Schrei ist ein Fernkampfangriff, verursacht 100 % des Waffenschadens und wurzelt Gegner für 2 Sekunden. Durch passive Effekte verlängert ihr die Wurzeldauer und bekommt “Verstärkung” für jeden getroffenen Feind.
  • Die ultimative passive Fähigkeit am Ende verleiht euch mit jedem Treffer einer Fähigkeit einen Stapel Unheilsessenz. Bei 6 Stapeln werden diese verbraucht und ihr bekommt eine Aura, die Feinden 30 % Waffenschaden im Umkreis zufügt und Verbündete 30 % des Waffenschadens heilt. Dieser Effekt hält 5 Sekunden an und hat 20 Sekunden CD.

Außerdem gibt es passive Effekte, durch die ihr mehr Schaden verursacht (+ 10 % Schaden bei weniger als 50 % Mana, 10 % höhere Krit-Chance bei mehr als 50 % Leben), sowie eine Fähigkeit mit Selbstheilung (Bei einem kritischen Treffer erhaltet ihr 15 % des verursachten Schadens als Heilung).

Was macht Verfall?

  • Die Fähigkeit Verfallssphäre feuert eine unaufhaltbare Kugel ab, die 100 % Waffenschaden verursacht und “Verfall” verursacht. “Verfall” verursacht 5 % zusätzlichen Waffenschaden über 8 Sekunden und kann bis zu 3x gestapelt werden. Sobald die Kugel die maximale Reichweite erreicht hat, verwandelt sie sich in eine Heilkugel und kehrt zu euch zurück. Dabei heilt sie um 20 % des Waffenschadens pro Sekunde.
    • Durch passive Effekte erhaltet ihr 5 % Mana bei jedem Feindtreffer, Feinde werden verlangsamt und ihr bekommt eine neue Option. Sobald ihr die Fähigkeitstaste nochmal drückt, explodiert die Kugel. Je nach Stadium verursacht sie Schaden oder heilt Verbündete.
  • Die Fähigkeit Unheimliche Fesseln bindet euch an einen Gegner. Pro Sekunde wird dieser um 4 % geschwächt und ihr um 4 % gestärkt (maximal 20 %). Die Fesseln brechen ab, wenn ihr mehr als 15 m auseinander lauft. Durch passive Effekte bekommt ihr zusätzliche Manaregeneration, solange die Fesseln aktiv sind, und heilt euch für 80 % des Waffenschadens, wenn das Ziel mit aktiven Fesseln stirbt.
  • Die Fähigkeit Zerreißende Essenz ist ein Geschoss, das am Ziel für 10 Sekunden haften bleibt. Jeder, der das getroffene Ziel angreift, erhält 20 % des Schadens als Heilung. Durch passive Effekte erhalten Spieler beim Angriff außerdem 15 Ausdauer und werden um 80 % eures Waffenschadens geheilt, wenn Zerreißende Essenz endet.
  • Die ultimative passive Fähigkeit am Ende des Baums lässt euch mit jeder Fähigkeit einen Stapel Unheilsessenz aufbauen. Bei 4 Stapeln setzt der nächste Schwere Angriff alle Cooldowns vom Unheilsstulpen zurück.

Der Skill-Tree enthält außerdem interessante passive Effekte, darunter nützliche Selbstheilung (Ausweichen mit vollem Mana heilt euch um 80 % des Waffenschadens) oder zusätzlichen Schaden (10 % mehr Schaden an Zielen, die mindestens 8 m entfernt sind).

Alle Fähigkeiten der neuen Waffe könnt ihr euch in diesem kurzen Video anschauen:

Video starten
New World: Die Fähigkeiten der neuen Waffe Unheilsstulpen im Video

Starke Waffe für Heiler, aber vor allem für Solo-Spieler

Wie ist der erste Eindruck? Der grundsätzliche Schaden der Waffe sieht gut aus. Die leichten Angriffe sind flüssig und recht zügig. In den ersten Kämpfen in Low-Level-Bereichen und in Ebenmaß machten die Unheilsstulpen einen soliden Eindruck.

In Duellen mit anderen Spielern, die keine Unheilsstulpen genutzt haben, wirkte die Waffe sogar etwas Op. Mit der Unheilsklinge und durch den Lebensraub konnte man sogar im Nahkampf gegen Nutzer von Kriegsaxt und Beil bestehen. Vor allem der Lebensraub ist in allen Situationen nützlich.

Die Tatsache, dass ich nicht blocken kann, fand ich kaum hinderlich. Meist möchte man mit dieser Waffe eh angreifen oder heilen.

Für wen ist die neue Waffe interessant? Die Waffe ist vor allem interessant für Heiler, die eine Ergänzung zu ihrem Lebensstab suchen. Hier sind vor allem die Fähigkeiten Leere, Versteinerter Schrei und Verfallssphäre im PvP interessant.

  • Durch Leere verstärkt ihr Verbündete
  • Durch den Schrei könnt ihr Feinde anwurzeln
  • Die Verfallssphäre verursacht Schaden, aber vor allem AoE-Heilung, was für Dungeons und PvP nützlich ist.

Hier empfehlen wir zudem den Baum Auslöschung bis zum Ende durchzuskillen. Ein Build, das auf dem Papier und in ersten Tests nützlich aussah, haben wir euch hier zusammengestellt. Das richtet sich vor allem an PvP-Spieler, die zudem auf den Lebensstab und schwere Rüstung setzten sollten:

New World Unheilsstulpen Heiler-Build
Eine mögliche Skill-Verteilung als PvP-Heiler.

Auf der anderen Seite richtet sich die Waffe an Solo-Spieler, die etwas zusätzliche Heilung in der offenen Welt haben möchten. Hier sind vor allem die Fähigkeiten Unheilsklinge, Unheimliche Fesseln und Zerreißende Essenz interessant.

  • Die Unheilsklinge verursacht viel Schaden im Nahkampf
  • Die Unheimlichen Fesseln schwächen einen Feind ganz bewusst und stärken euch im Gegenzug
  • Die Zerreißende Essenz sorgt für viel Selbstheilung, wenn ihr nur ein Ziel bewusst attackiert

Für Solo-Spieler positiv sind zudem die vielen passiven Selbstheilungseffekte. Hier empfehlen wir eine Skillung runter bis zum Effekt “Blick des Unheils” im Verfalls-Baum. Als zweite Waffe bietet sich hier wahlweise ein Lebensstab oder eine Waffe an, die auf Intelligenz, dem zweiten Attribut der Unheilsstulpen, setzt.

Ein mögliches Build mit Fokus auf Schaden und Lebensstab könnte so aussehen:

New World Unheilsstulpen Solo-Build
Ein mögliches Solo-Build, das Wert auf Selbstheilung und die Reduzierung von Cooldowns legt.

Wie ist euer Eindruck von der Waffe bisher? Werdet ihr die Unheilsstulpen ausprobieren? Oder habt ihr euer Lieblings-Waffenset schon gefunden? Schreibt es gerne in die Kommentare.

Während viele Spieler das neue Update und die dazugehörigen Änderungen herbeisehnen, gibt es gerade im Spiel selbst wieder etliche Probleme. Derzeit ist der Taler Transfer deaktiviert, weil einige Spieler Dupes genutzt haben.

Amazon hat nun jedoch angekündigt, stärker dagegen vorzugehen:

New World: Gold-Dupes sind eine große Gefahr für neue MMORPGs – So hart greift Amazon jetzt durch

Halo Infinite ist auf Steam und Xbox gestartet – Wer sollte sich den Multiplayer ansehen?

Der Multiplayer von Halo Infinite startet überraschend früher als angekündigt. Alle PC- und Xbox-Spieler können kostenlos die Multiplayer-Beta über Steam oder Xbox spielen. MeinMMO sagt euch, welche Spieler sich darüber besonders freuen sollten.

Halo Infinite war für den 8. Dezember angekündigt. Dieses Datum gilt auch noch für die Kampagne. Überraschenderweise haben Microsoft und 343 Industries aber den Release des Multiplayers vorgezogen – zur Feier des 20. Jubiläums von Xbox und Halo. 

Die Multiplayer-Beta ist free-to-play und seit dem 15. November über Steam und Xbox spielbar. Auf Steam sind die Nutzerrezensionen am ersten Tag nach Release „größtenteils positiv“ (via Steam). Auch beliebte Streamer, wie Shroud oder Dr Disrespect, haben bereits ihre ersten Eindrücke geteilt – und sind unterschiedlicher Ansicht. 

Wir beleuchten, für welche Art von Shooter-Fan Halo Infinite besonders spannend ist. Wir sagen auch, wie es sich von den anderen aktuellen Shooter-Hits, wie Battlefield 2042 oder Call of Duty: Vanguard, abhebt.

Halo Infinite besinnt sich auf alte Stärken – wohl oder übel 

Wie unterscheidet sich Halo von CoD oder Battlefield? Seit Bungie statt Halo die Destiny-Spiele entwickelt, ist das Entwicklerstudio 343 Industries hauptverantwortlich für die Halo-Franchise. Begeistert waren die Fans von den Spielen des neuen Studios aber selten. Dieses Feedback hat sich 343 Industries scheinbar zu Herzen genommen. 

Halo Infinite setzt nämlich vor allem im Multiplayer auf klassische Halo-Action, wenn auch mit ein paar modernen Twists. Das ist sehr gut für Fans von dieser Art von Gameplay – kann aber auch veraltet wirken für die, die nicht damit aufgewachsen sind. 

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Halo Infinite ist ein sogenannter Arena-Shooter. Das bedeutet, dass alle Spieler mit demselben Loadout und denselben Fähigkeiten starten. Auf der Map verteilt finden die Spieler dann stärkere Waffen und hilfreiche Utensilien wie Super-Schilde. 

Speziell um die stärksten Waffen wie Raketenwerfer oder Sniper-Gewehre finden dann intensive Kämpfe statt. Denn: diese ‘Power Weapons’ sind sehr limitiert, spawnen selten und richten sehr viel Schaden an. Wer diese Power Ups kontrolliert, gewinnt häufig auch das Spiel.

Damit ist Halo Infinite aktuell nur mit Spielen wie Splitgate vergleichbar. Fans von CoD Vanguard oder Battlefield 2042 werden in dem Gameplay von Halo also nicht viel wiedererkennen. Das kann für gewünschte Abwechslung sorgen – oder abschrecken.

Jedes Duell in Halo ist ein kleines Psychospielchen

Wie schnell spielt sich Halo Infinite? Die Time-To-Kill (oder TTK) in Halo ist sehr hoch. Das bedeutet, dass Spieler sehr langsam sterben. Selbst mit vielen Kopftreffern braucht es fast ein ganzes Magazin des Sturmgewehrs, um einen Spieler zu töten.

Das bedeutet, dass in einem Spiel wie Halo Präzision und gutes Movement wichtig sind. So wird jedes Feuergefecht zu einem kleinen Psychospielchen: Man versucht, den Gegner aus dem Tritt zu bringen, um zu gewinnen.

Gerade mit Dauerfeuer-Waffen ist es deshalb wichtig, Kontrolle über sein Aim zu bewahren und das Fadenkreuz lange auf dem gegnerischen Spieler zu halten. Wer besser trifft und mit kleinen Bewegungen dafür sorgt, dass der Gegner weniger trifft, gewinnt das Duell. 

Die Power Weapons sind hier die große Ausnahme: Schrotflinten, Sniper und Raketenwerfer töten mit 1-2 Treffern. Deshalb ist es so wichtig, diese vor dem anderen Team zu ergattern – oder sie so schnell wie möglich aus den gegnerischen Händen zu entreißen.

Einsame Wölfe verlieren gegen gute Teams

Ist Halo Infinite besser für Solo Spieler oder Teams? Die hohe TTK bedeutet auch, dass ihr besser auf einsame Flanker reagieren könnt – und dass ein gutes Flankier-Manöver nicht automatisch zu einem Multikill führt. Gerade gegen mehrere Gegner ist es schwer, etwas zu reißen. Deshalb ist es in Halo Infinite sehr wichtig, mit seinem Team zu spielen. 

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Auch die Fahrzeuge, die es auf manchen Maps und in manchen Spielmodi von Halo Infinite gibt, werden stärker mit einem koordinierten Team. Es gibt aber auch Fahrzeuge, wie der Ghost und der Banshee, in denen nur ein Spieler Platz hat – und damit viel Schaden anrichten kann.

Allerdings: Weil die Gegner nur dann schnell sterben, wenn mehrere Leute auf sie schießen, kommt es in Matches oft automatisch zur Rudelbildung. Man muss also nicht einmal in Sprachchat aktiv sein, damit sich ein Gefühl von Zusammenhalt einstellt.

Halo Infinite ist also ein etwas anderer Shooter, bei dem es auf andere Skills und Taktiken ankommt. Habt ihr trotzdem vor, Halo Infinite zu spielen, oder habt ihr es schon angespielt? Sagt euch das Gameplay zu? Seid ihr glücklich mit den Entscheidungen von 343 Industries? Lasst es uns in den Kommentaren wissen! 

Start-Datum von Chapter 3 in Fortnite bekannt – Früher als gedacht

In Fortnite haben viele Spieler schon darüber diskutiert, ob Chapter 3 früher startet als Chapter 2 es tat. Nun kam ein Leak auf, welcher endlich bestätigt, was viele Spieler so lange diskutiert haben. Das Ende von Chapter 2 ist bald besiegelt. Alles Wichtige findet ihr hier auf MeinMMO.

Was ist passiert? Am Dienstag, dem 16. November gingen die Server down für ein Update. Es wurden viele neue Inhalte veröffentlicht. Darunter fallen neue Skins, Stile und neue Packs.

Eins kam jedoch sehr plötzlich, und zwar wurde von findigen Leakern ein Event ausgegraben, welches das Ende bedeutet.

Ein neues schwarzes Loch könnte euch erwarten

Leaker Hypex zeigt einen wichtigen Fund auf Twitter, in dem eine Playlist gefunden wurde, mit dem Namen eines Events. Dieses Event nennt sich „The End“. Wer schon in Chapter 1 anwesend war, sollte das kennen.

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Wann startet Chapter 3? Laut Hypex startet Chapter 3 am 7. Dezember. 2021. Ihr könnt also dieses Jahr noch mit einer brandneuen Map rechnen, vielen neuen Features und neuen Waffen. Dabei fügt er noch an, dass vom 5 bis 6. Dezember kein Fortnite spielbar sein wird. Hierbei müssen sich die Spieler also gedulden, genau wie damals nach dem Event von Season X.

Wird es eine neue Map in Chapter 3 geben? Das ist sehr wahrscheinlich. Da die Würfelkönigin dafür bekannt ist, Realitäten zu vernichten, wird sie sicherlich der Chapter 2 Map auch ein Ende bereiten. Epic Games kündigte auch an, nach jedem Ende eines Chapters, eine neue Map zu liefern. Bleibt also gespannt.

Wird es ein End-Event geben für Chapter 2? Hypex veröffentliche ein Bild einer neuen Event-Playlist mit dem Namen „The End“. So wie es aussieht, werden wir einem Ende nicht entgegenwirken können.

Somit könnte ein Live-Event zum Season Ende sehr plausibel erscheinen. Vielleicht reißt die Würfelkönigin erneut ein schwarzes Loch auf und saugt oder absorbiert die momentane Realität. Somit könnte sie stärker werden, da sie ja nach Macht trachtet.

Was haltet ihr von den neuen Informationen? Seid ihr gehyped auf ein neues Chapter? Lasst uns in den Kommentaren wissen, was ihr davon haltet!

FIFA 22: Neue SBCs garantieren Werte über 82 – Doch lohnt sich das?

In FIFA 22 gibt es drei neue SBCs (Squad Building Challenges), die Karten mit Werten über 82 versprechen. Wir verraten euch, ob das eine gute Investition ist und welche SBC die potenziell besten Karten bietet.

Was sind das für SBCs? Im Zuge des neuen Numbers-Up-Events hat EA am 15. November drei neue Squad Building Challenges veröffentlicht, die Karten mit bestimmten Werten über 82 garantieren. Es gibt:

  • Eine SBC mit einem 82+-Tempo-Spieler-Pack für ca. 4.000 Coins
  • Eine SBC mit einem 82+-Passen-Spieler-Pack für ca. 8.000 Coins
  • Eine SBC mit einem 82+-Dribbling-Spieler-Pack für ca. 3.300 Coins

Die SBCs können beliebig oft abgeschlossen werden, allerdings sind die Belohnungen untauschbar und können somit nicht auf dem Transfermarkt angeboten werden.

Doch lohnt es sich, sein Karten-Futter und wertvollen Münzen in diese SBCs zu investieren? Wir schauen uns die Chancen auf gute Karten mal etwas genauer an.

Lohnen sich die neuen 82+ SBCs?

Die schlechten Nachrichten vorweg, in den neuen 82+ SBCs können sich keine FUT-Heroes oder Icons verstecken. Ihr solltet lediglich mit Gold-Karten, aktuellen Inform-Karten oder Spezialkarten der laufenden Promo rechnen. Doch auch ohne Icons und Heroes gibt es eine ganze Reihe starker Karten.

Schließlich passen Ronaldo, Messi und Mbappé in die Kategorie Dribbling 82+. Das Problem: Neben Messi, Ronaldo und Mbappé gibt es noch 174 weitere seltene Gold-Karten, die einen Dribbling-Wert von 82 oder höher aufweisen können. Die Chancen, diese Karten zu ziehen, scheinen also gering zu sein.

So viele seltene Gold-Karten gibt es in den verschiedenen SBCs:

  • Es gibt insgesamt 224 seltene Gold-Karten mit 82+ Tempo (via futbin)
  • Es gibt insgesamt 177 seltene Gold-Karten mit 82+ Dribbling (via futbin)
  • Es gibt insgesamt 67 seltene Gold-Karten mit 82+ Passen (via futbin)

Schaut man sich die Anzahl der Gold-Spieler an, dann sollte das 82+-Passen-Pack die besten Chancen auf starke Spieler bieten. Schließlich gibt es dort lediglich 67 Karten, wovon die besten fünf Messi (93), Neymar (91), De Bruyne (91), Ronaldo (91) und Kane (90) sind.

Der YouTuber ZwebackHD hat 70 von den 82+-Packs geöffnet und mit der Passen-SBC die eindeutig besten Karten gezogen. Für ihn gab es sogar Toni Kroos (88), Bruno Fernandes (88) sowie zwei NUMBERSUP-Hummels (88).

Seine komplette Ausbeute könnt ihr euch hier anschauen:

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Bis wann sind die SBCs verfügbar? Wollt ihr die Squad Building Challenges abschließen, solltet ihr euch beeilen, denn die SBCs sind nur noch bis zum Freitag, den 19. November, in FUT 22 verfügbar.

Sollte man in die SBCs investieren? Wie das Video zeigt, ist die Passen-SBC, die mit den vermutlich besten Ergebnissen. Einen garantierten Knaller sollte man jedoch nicht erwarten. Wenn ihr jedoch noch ein paar Karten rumliegen habt, die ihr nicht benötigt, dann kann man die 82+-Passen-SBC nutzen und sein Glück versuchen. Und zieht man keine Top-Karte, dann hat man immerhin etwas SBC-Futter für kommende Aufgaben parat.

Man sollte allerdings nicht sein komplettes Vermögen die SBCs stecken und erwarten, garantierte Top-Karte zu ziehen. Dafür gibt es einfach zu viele mittelmäßige oder schlechte Karten mit 82+ Werten.

Was sagt ihr zu den neuen SBCs? Habt ihr euer Glück schon versucht? Verratet es uns doch gerne in den Kommentaren!

Falls ihr in FIFA 22 besser werden wollt und ein paar Tipps sucht, dann schaut doch mal hier rein:

Profi in FIFA 22 erklärt Tricks, die ihr in FUT draufhaben solltet

Neues Open-World-MMO startet bald auf Steam – Spielt sich wie Conan Exiles im alten China

Myth of Empires erscheint als neues MMO auf Steam im Early Access. Das Open-World-Spiel spricht vor allem Survival-Fans an, vereint aber Mechaniken vieler Genres in sich. MeinMMO konnte mit den Entwicklern sprechen und schon vorab ein wenig ins Spiel schauen.

Was ist Myth of Empires? Myth of Empires bezeichnet sich selbst schlicht als MMO und hat auf Steam bereits die Tags „Bausimulation“ und „Sandbox“. Entwickelt wird das Spiel vom chinesischen Studio Angela Game (Iron Conflict).

Vom Grundprinzip her ist es ein Sandbox-Survival-Game im klassischen Sinne, ähnlich wie ARK, Rust oder Conan Exiles. Der große Unterschied ist, dass Myth of Empires in einem chinesischen Setting spielt und versucht, historische Elemente zu zeigen. Zu den Features des Spiels zählen:

  • Große Belagerungsschlachten
  • Charakter-Fortschritt mit Skills, Talenten und Rezepten
  • freie Bebauung der Umgebung mit eigenen Häusern und Festungen
  • ein Action-Kampfsystem im Stil von Mordhau oder Mount & Blade
  • NPC-Follower, die als unterstützende Truppen dienen

Der Release des Spiels ist am 18. November 2021 im Early Access für den PC auf Steam. Die Entwickler verrieten uns, dass Versionen für Xbox und PlayStation später ebenfalls in Planung sind, aber erst einmal nur für PC entwickelt wird. Als Mobile-Titel soll das Spiel nicht erscheinen.

Wer spricht da? Benedict Grothaus ist Redakteur und Survival-Experte bei MeinMMO. Eines seiner ersten Spiele war das Survival-Spiel Stranded aus dem Jahr 2003. Seitdem hat er im Genre viele 1000 Stunden angesammelt, unter anderem in Rust, ARK und Don’t Starve. Zu seinen liebsten Titeln gehören Conan Exiles, Fallout 76 und Valheim.

Ich habe mich etwas mehr als 4 Stunden in der Welt umgesehen und mir einen Eindruck von den Features des Spiels verschafft. Der Anfang erinnerte mich stark an Conan Exiles und Mordhau, aber die Mechaniken haben mich recht schnell überwältigt.

Mir wurde bereits versichert, dass mögliche Übersetzungs-Fehler, die ihr in den Screenshots seht, sowie weitere Bugs noch behoben werden. Zusätzlich beantworteten mir Game Director Leon Meng und Game Designer Lionel Li einige Fragen zum Spiel.

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Der 4K-Trailer zur Closed Beta überzeugt mit starker Grafik.

Überleben im alten China – So spielt sich Myth of Empires

Über die Entwickler hatte ich die Möglichkeit, ein wenig ins Spiel reinzuschauen. Auf einem speziellen Server mit einem frühen Test-Build durfte ich mir einen Charakter erstellen und die Features von Myth of Empires testen.

Das Gameplay selbst erinnert stark an Conan Exiles. Ich suche mir einen Server aus, erstelle einen Charakter und starte in einem beliebigen Gebiet – in meinem Fall im Wald. Dort soll ich eine Reihe von Aufgaben erledigen, die aufeinander aufbauen, genau wie die Schritte der Reise von Conan Exiles.

So werde ich langsam ins Spiel eingeführt und entdecke die verschiedenen Systeme. Auch den Kampf, der dann plötzlich etwas ganz anderes ist. Durch Bewegung und Richtungsweisung mit der Maus bestimme ich, in welchem Winkel ich zuschläge. Angriffe kann ich sogar abbrechen, um Gegner zu irritieren, ganz wie in Kampfspielen im Stil von Mordhau oder For Honor.

Hier habe ich angefangen, mich etwas mehr mit dem Spiel auseinanderzusetzen und schnell festgestellt, dass Myth of Empires viel mehr ist als nur ein Survival-Game.

Die Entwickler erklärten mir jedoch im Interview, dass viele der Mechaniken später greifen und Myth of Empires einzigartig machen sollen.

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von Benedict Grothaus

Und dann kamen die Menüs

Als ich mich durch die verschiedenen Menüs geklickt habe, war ich absolut baff. Neben dem Inventar warten meine Talente mit Schwerpunkten, Rezepte, NPC-Begleiter. Sogar eine Art Gilden-Dynastie und ein Ruf-System mit feudalen Rängen gibt es!

Viele der allein schon so 15 Menüs unterteilen sich dann noch einmal weiter. In den Rezepten unterscheidet das Spiel zwischen Waffen, Rüstungen, Gebäuden und mehr. Talente werden in Kategorien wie Kampf, Charisma/Führung, Crafting und mehr unterteilt.

Hinter dem Survival-Game Myth of Empires steht viel mehr, als es erst einmal aussieht. Talentpunkte in Waffen etwa helfen dabei, entsprechende Kampfstile schneller zu verbessern. Was das macht? Keine Ahnung. So weit kam ich noch nicht.

Immerhin meine erste Gilde konnte ich erschaffen und ich habe mein erstes Haus gebaut sowie ein Stück Land beansprucht. Naja … ich habe Holz aufgeschüttet und eine Flagge daneben gestellt. Aber immerhin.

„Ein realistisches, historisches Setting“ – Die Chefs im Interview

Schon bevor ich Myth of Empires spielen konnte, durfte ich den Chefs einige Fragen zum Spiel stellen. Die Antworten sind allesamt recht ausführlich und die Entwickler sind sehr vom Spiel überzeugt.

MeinMMO: Erst einmal: Das Spiel sieht wundervoll aus. Wird Myth fo Empires bestimmte Grafik-Features wie DLSS oder Raytracing unterstützen?

Entwickler: Ja. DLSS wurde mit unserem aktuellen Closed-Beta-Test implementiert, Raytracing gibt es in der Entwickler-Version des Spiels. Wir arbeiten eng mit Nvidia, um die Parameter des Raytracings anzupassen und eine bessere Balance zwischen Optik und Performance zu erreichen. Sobald diese Anpassungen vollständig sind, wird Raytracing auch in der spielbaren Version verfügbar sein.

MeinMMO: Einige der Features erinnern an beliebte Survival-Spiele. Was macht Myth of Empires einzigartig?

Entwickler: Myth of Empires erzählt die Geschichte des uralten östlichen Kontinents und stellt ein realistisches, historisches Setting in den Vordergrund. Die technologischen, kulturellen und militärischen Elemente, die im Spiel dargestellt werden, sind für westliche Spieler neu. Da das Spiel realistischer und historischer ist, gibt es nicht viele Fantasy-Elemente wie Magie. Dagegen liefert das Spiel eine immersive Sandbox-Erfahrung, die zur Epoche passt, in der es spielt.

Im Unterschied zu anderen Survival-Games stellt jeder Server einen anderen Bezirk dar. Diese Bezirke sind in einer größeren, übergreifenden Welt verbunden. Spieler können zwischen PvE und PvP wechseln. Dazu gibt es drei verschiedene, große Schlachten für die Spieler – inklusive Cross-Server-Schlachten.

Ein Spiel für Survival-Fans mit „Betonung auf die Freiheit der Spieler“

MeinMMO: In eurem ersten Trailer sieht es aus, als sähe Myth of Empires etwas aus wie Mortal Online, Conan Exiles oder sogar New World. Mit welchem Spiel könnten Interessierte es am besten vergleichen? Oder: Welche Spiele muss ich mögen, um Myth of Empires zu lieben?

Entwickler: Unsere Spieler-Basis wird vermutlich hauptsächlich aus Survival- und Sandbox-Spielern bestehen. Diese Spieler werden erst einmal am meisten mit den Spielmechaniken vertraut sein. Allerdings werden auch Spieler, die Hardcore-Kämpfe wie in Mount & Blade, Mordhau oder Chivalry mögen, eine Menge hier finden.

Natürlich gibt es eine gewisse Lernkurve in Survival-Spielen. Darum ist es eines unserer Ziele, den Druck zu mindern, den solche Spiele auf Spieler ausüben und betonen stattdessen die Freiheiten der Spieler. Wir hoffen, dadurch Spieler anzulocken, die mittelalterliche und Nahkampf-Spiele mögen als auch solche, die auf traditionelle MMORPGs stehen.

Zu diesem Zweck legt Myth of Empires nicht allzu viel Gewicht auf den Kampf gegen die Natur, um zu überleben, wie es solche Spiele normalerweise tun. Wir haben verschiedene Regeln eingeführt, um sicherzustellen, dass jeder hier etwas findet, das er mag. Myth of Empires ist nicht strikt um eine Art von Hardcore-Gameplay herum gebaut, bei dem du befürchten musst, dass deine Basis vollkommen zerstört wird, wenn du ausloggst.

MeinMMO: Wie wichtig werden Bau und Crafting und wie genau funktionieren diese Systeme?

Entwickler: Bau und Crafting sind extrem wichtig in unserem Spiel. Durch diese Systeme machen sich die Spieler erst richtig mit der alten östlichen Epoche bekannt, welche das Spiel darstellt. Die Spieler werden verschiedene Bedürfnisse haben in Bezug auf Nahrung, Kleidung, Häuser, Transport und Kämpfe.

Die Technologie dieser Zeit war nicht sonderlich fortgeschritten, also müssen sich Spieler auf Manpower und Tiere wie Pferde verlassen, um Probleme zu lösen. Später können hier auch Wind- und Wasser-Strukturen helfen.

Jedes Gebäude braucht gewisse Ressourcen und kann bestimmte Gegenstände oder Ausrüstung herstellen. Diese Strukturen sind für sich alleine schwach und verwundbar, also müssen Spieler Wände und Wachtürme bauen, um sie zu schützen.

Es gibt auch einige strategische Elemente. Ihr könnt eure Basis in leicht zugänglichen Bereichen bauen, mit vielen Ressourcen, aber die Kosten für die Verteidigung werden hier höher sein.

Belagerungen und eigene NPCs zur Unterstützung

MeinMMO: Wie signifikant werden Belagerungsschlachten sein und wie viele Leute können teilnehmen?

Entwickler. Es gibt aktuell zwei Hauptarten von Belagerungen. Die eine findet im eigentlichen Spiel statt. Gruppen von Spielern können andere belagern, die sie in der Spielwelt finden. So etwas gibt es auch in anderen Sandbox-Spielen.

Die andere Art ist einzigartig in Myth of Empires und erlaubt es Spielern von verschiedenen Servern, sich zu bestimmten Zeiten zu treffen. Sie bringen ihre Ressourcen und Gegenstände zu einer separaten Map und kämpfen dort um ein Territorium für Macht und Profit.

Diese Kämpfe sind aktuell 50vs50 und jeder Spieler kann bis zu 5 NPCs mit sich in den Kampf nehmen. Unser technisches Team optimiert das allerdings noch, sodass der Modus irgendwann noch mehr Spieler beherbergen kann.

MeinMMO: Wir können in Myth of Empires NPCs rekrutieren. Wird das wie in einem Strategiespiel sein oder wie genau läuft das ab?

Entwickler: Ihr könnt NPCs entweder friedlich rekrutieren oder sie dazu zwingen, euch beizutreten. Diese NPCs haben die gleichen allgemeinen Attribute wie Spieler und können dabei helfen, viele Dinge zu erledigen.

Diese NPCs sind zufällig erstellt, also müssen Spieler nach einem NPC suchen, der ihre Bedürfnisse erfüllt. Einige NPC-Attribute machen sie zu formidablen Kämpfern, sodass Spieler sie als Begleiter in Schlachten oder für die Bedienung von Belagerungswaffen nutzen können.

Andere NPC-Attribute machen die Charaktere nützlich für die Produkton. Spieler können diese NPCs nutzen, um sie beim Crafting, Bergbau etc. zu unterstützen.

MeinMMO: Wie wird die Monetarisierung und zukünftige Unterstützung (Updates, DLCs) aussehen?

Entwickler: Myth of Empires erscheint zuerst auf Steam im Early Access. In dieser Zeit werden wir uns darauf fokussieren, die Kern-Erfahrung des Spiels zu verbessern. In Zukunft könnten wir auf DLCs setzen, um zusätzliche Inhalte zu bringen, einschließlich, aber nicht beschränkt auf Umgebung und Maps, Crafting-Rezepte, Waffen aus anderen Ländern oder See-Schlachten.

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Der neue Trailer zum Early Access nimmt Schlachten in den Fokus.

Will Myth of Empires vielleicht zu viel auf einmal sein?

Myth of Empires bietet laut diesen Informationen so ziemlich alles, was man sich vorstellen kann. Eine Art eierlegende Wollmilchsau, von der jeder Gamer nur träumen kann:

Das NPC-System klingt ein wenig nach den Sklaven von Conan Exiles. Der Kampf hört sich an wie Mordhau. Kampf um Territorien gibt es in New World und Skills und Talente gab es schon in klassischen Rollenspielen.

Vielleicht nimmt sich Myth of Empires dadurch aber auch etwas viel vor. Offenbar werden hier sehr viele Genres in sich vereinigt, was die Gefahr birgt, dass ein Fokus spielt. Wenn jeder angesprochen werden soll, fühlt sich vielleicht niemand angesprochen.

Grafisch konnte Myth of Empires nicht ganz das halten, was die Trailer versprachen. Trotzdem sieht das Spiel ordentlich aus und selbst auf Ultra-Einstellungen und DLSS voll auf Optik gestellt sieht es auf einer 2080 mit 2 Bildschirmen richtig gut aus und läuft mit über 70 FPS.

Allerdings haben wir auch eine sehr frühe Version gespielt, die sich offenbar vor allem auf Mechaniken beschränkt. Und diese funktionierten in der kurzen Zeit ohne Probleme.

Da Myth of Empires Technologien wie DLSS und RayTracing unterstützen wird, ist davon auszugehen, dass optisch noch einmal nachgelegt wird. Wie sehr, muss sich allerdings noch zeigen. Ich verfolge die Entwicklung auf jeden Fall gespannt und hoffe, dass der Plan der Entwickler aufgeht. Denn ich kann mir vorstellen, dass Myth of Empires ein durchaus solides Survival-Spiel wird, mit vielen zusätzlichen Elementen.

Bis Myth of Empires jedoch erscheint und ihr euch selbst ein Bild machen könnt, findet ihr auf MeinMMO die besten Survival-Games 2021 für PlayStation, Xbox und PC.

Battlefield 2042 macht Spaß, wenn ihr nicht auf die genervten Spieler hört

Seit einer halben Woche ist Battlefield 2042 im Early Access und der Release zeigt ein Phänomen, das sich regelmäßig bei größeren Spiele-Reihen auftritt. Während Teile der Community richtig Spaß hat, ist der andere Teil von Problemen sehr stark genervt.

Das wird gerade diskutiert: Wer dieser Tage mal in die Subreddits zu Battlefield und Battlefield 2042 geschaut hat, wird deutlich unterschiedliche Stimmungsbilder vorfinden.

Während das Subreddit zu Battlefield 2042 (via reddit) vor lauter Kritik und genervten Spielern nur so überquillt, ist im allgemeinen Subreddit zu Battlefield (via reddit) die Stimmung deutlich besser. Das geht nun sogar so weit, dass beide “Seiten” voneinander genervt sind.

Während ein Teil einfach nur in Ruhe spielen und Spaß haben will, ist es dem anderen Teil wichtig, die Fehler und Probleme zu betonen, damit sie schnell behoben werden. Außerdem wollen sie ihrer Enttäuschung Luft machen.

Aber was sagt das letztlich aus? Welche Teile der Community sind nun im “Recht” und welche nicht? Oder keiner von beiden? Wie soll man sich selbst ein Bild davon machen, wie Battlefield 2042 jetzt eigentlich ist? Wir fassen die Stimmungsbilder zusammen und erklären den Konflikt innerhalb der Battlefield-Community.

reddit vs reddit zeigt: Die Stimmung ist sehr unterschiedlich

Zwei aktuelle Beispiele zeigen besonders gut, wie es gerade um die Meinungen der Community bestellt ist. So wie dieser Post hier im Battlefield-Subreddit, der sagt: “Battlefield 2042 macht Spaß – Wenn du kein reddit hast, das dir in dein Ohr flüstert, dass es schlecht ist.”

Zahlreiche Spieler fühlen sich davon offenbar bestätigt, der Post hat mittlerweile 3500 Upvotes (Stand: 16. November, 13:16).

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User Getrektself meint dazu: „Es gibt Sachen [am Spiel], die wirklich ätzend sind. Das Spiel macht immer noch eine Menge Spaß. Diese beiden Dinge schließen sich nicht gegenseitig aus.“

Dem folgen zahlreiche Witze über das reddit-Phänomen. So schreibt Hatfield dazu ironisch: „NEIN, er liegt falsch. Dinge können NUR TOP sein, oder komplette Hundescheiße. Totes Spiel.“ Dazu schreibt Can_of_leaves: „Ein echter Redditor.“

Während sich manche von der Negativität gestört fühlen und sogar von „toxischer Community“ schreiben, fühlen sich andere wiederum von dieser Kritik angegriffen. Ein Post im Subreddit zu Battlefield 2042 geht genau darauf ein und kommt aktuell auf über 3500 Upvotes. (via reddit)

Darin schreibt Dull-Caterpillar3153: „Es ist ehrlich gesagt so anstrengend zu sehen, wie die Leute sagen, dass die Community ‚toxisch‘ und ‚undankbar‘ ist. Wir sind buchstäblich die Konsumenten für dieses Spiel. Wenn den Leuten etwas an einem Spiel nicht gefällt, haben sie jedes Recht, sich darüber zu beschweren.“

Des Weiteren führt er auf: „Einige Leute haben 100 Dollar für dieses Spiel ausgegeben. Wie kann man diesen Leuten sagen, sie sollen die Klappe halten und es einfach genießen, wenn es ihnen nicht gefällt?“

Hier gibt es ebenfalls viel Zustimmung von enttäuschten Battlefield-Fans, die mit dem Zustand des Spiels unzufrieden sind. So schreibt Gettoblastah: „Ich stimme dir voll zu, Kumpel, es ist eine ziemliche Katastrophe …“

Was genau wird eigentlich kritisiert? Das Spiel hat einige Probleme und die Veteranen der Battlefield-Reihe haben bereits zahlreiche Kritikpunkte geäußert:

Viele vergleichen den neuesten Battlefield-Ableger mit früheren Teilen und vermissen einige Dinge. So war das Zerstörungssystem beispielsweise in Battlefield 1 deutlich umfassender, das Gameplay in Battlefield V für viele besser.

Je größer die Community, desto unterschiedlicher die Ansprüche

Wie ist denn jetzt die Stimmung? Wie die beiden größeren Beispiele zeigen, dass es darauf keine eindeutige Antwort gibt. Mit Sicherheit lässt sich sagen: Es gibt zahlreiche Probleme, die dringend angegangen werden sollten.

Für manche Spieler sind diese Probleme so schwerwiegend, dass sie die Lust auf Battlefield 2042 verlieren. Andere haben dennoch ausreichend Spaß, um diese Fehler zu ignorieren und zu warten, bis sie behoben werden.

Dass diese Teile der Community gegeneinander diskutieren, liegt aber auch einfach an reddit. Denn reddit spiegelt nur einen Teil der Spieler wider und bringt häufig kontroversen Diskussionen mehr Aufmerksamkeit. Dadurch wirken die Meinungsunterschiede häufig größer, als sie eigentlich sind.

In der Regel sind auf reddit eher die Veteranen und Hardcore-Spieler zu finden, die schon lange mit dem jeweiligen Spiel oder der Reihe zu tun haben. Während einige mit einer Erfahrung von 20 Jahren Battlefield eine ganz andere Perspektive auf das Spiel haben, gibt es andere, die wiederum neu sind oder erst mit den letzten paar Ablegern eingestiegen sind.

Dadurch gibt es automatisch sehr unterschiedliche Perspektiven und Erwartungshaltungen, die ständig zu solchen Diskussionen führen. Auch innerhalb der Veteranen gibt es unterschiedliche Meinungen, so sehen es manche sogar als Serientradition an, dass der Start eines neuen Battlefield nicht rund läuft.

Aber was haltet ihr von der Debatte? Habt ihr Spaß an Battlefield 2042, oder wiegen die Probleme zu schwer?

Final Fantasy XIV: Endwalker entfernt den nervigsten Part des PvP, der mir den Spaß vermiest hat

Mit dem Patch 6.1 des neuen Addons Endwalker von Final Fantasy XIV wird das Belohnungs-System des PvPs umgekrempelt. MeinMMO-Autorin Irina Moritz feiert die Veränderungen, weil der nervigste Part des PvPs nun endlich wegfällt.

Während der Produzenten-Streams mit dem Direktor Naoki Yoshida werden Schritt für Schritt neue Features, Inhalte und Veränderungen präsentiert, auf die sich die Fans im neuen Addon Endwalker (Release: 7.12.2021) freuen können.

So ging es im aktuellsten Stream unter anderem um das neue Housing von Endwalker, den Raid Pandaemonium und die neuen Systeme im PvP von FFXIV.

Witzigerweise war es gerade das PvP, das mir sofort ins Auge gesprungen ist. Denn mit dem Patch 6.1 entfernt FFXIV endlich den einen Part, den ich im PvP mit Abstand am nervigsten fand.

FEAST und Ich: Eine Tragödie

Ich bin ein PvP-Muffel. Ich gehöre nicht zu den Spielern, die den Content einfach so gerne spielen, weil sie Spaß am kompetitiven Gameplay haben und gebe es auch zu. FFXIV hat es aber dennoch immer wieder geschafft, mich zum PvP zu bewegen, indem es etwa mit coolen Belohnungen winkte.

So gibt es mehrere sehr schicke Gear-Sets oder andere kosmetische Items, die man nur über PvP-Tokens erhalten kann. Und diese Gear-Sets will ich. In solchen Fällen gehe ich tatsächlich gerne in die Frontlines oder andere Massenschlachten von FFXIV und bereite mich auch entsprechend vor, um meinen Mitspielern keine Last zu sein.

Einen PvP-Modus habe ich bis jetzt allerdings vermieden wie die Pest, und zwar das kompetitive FEAST, obwohl der Modus in seinen Seasons mit Abstand die coolsten und seltensten Belohnungen hatte. Und diese Belohnungen will ich sogar noch mehr als die anderen Gear-Sets.

FEAST ist der einzige PvP-Modus, mit dem ich mich nicht anfreunden konnte.

In dem 4vs4-Modus treten Spieler in einer Arena gegeneinander an. Das Team, das am Ende die meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt. Während jeder Season können Spieler dadurch Punkte sammeln und dadurch im Ranking aufsteigen, entweder Solo oder als Gruppe. Am Ende stauben sie die Preise ab.

Diese Preise kann man nur exklusiv während der jeweiligen Season erhalten, wenn man Datenzentrum-weit in den Top 100, 10 oder 1 der kompetitiven Rankings landet. Danach verschwanden die Preise im Nirvana und kamen nie wieder zurück.

FOMO – Die Spaßbremse

Bei den FEAST-Belohnungen handelt es sich um den klassischen Fall einer FOMO-Mechanik. Die Abkürzung steht für “Fear of Missing Out”, also die Angst, etwas zu verpassen. Diese Mechanik zielt darauf ab, seltene oder wertvolle Belohnungen für kurze Zeit ins Spiel zu bringen. Je nach Spiel kann es dazu dienen, Leute überhaupt wieder zum Spielen zu bewegen (zum Beispiel durch Login-Boni) oder einen besonderen Anreiz für verschiedene Arten von Content zu schaffen, weil sie diese Belohnungen sonst verpassen.

Und genau das ist der Fall bei FEAST. Seit dem Start der Seasons im Februar 2016 erhielten die Top-Spieler von FEAST exklusive Mounts und Gearsets, die seitdem nie wieder verfügbar waren. Sie wurden aus dem Item-Pool entfernt.

Und genau darin lag mein Problem mit FEAST. Anstatt mich zu ermutigen, den Modus zu spielen, hat FOMO bei mir das komplette Gegenteil bewirkt. Ich habe mich davon ferngehalten und das liegt nicht mal am PvP selbst, auch wenn ich ein Muffel bin.

Es gibt in MMOs kaum etwas, womit man mich schneller vom Spielen abbringen kann, als mit FOMO.

Es spielt auch keine Rolle, ob es sich dabei um PvP- oder PvE-Inhalte handelt. Mein Interesse an einem Inhalt verfliegt sofort, wenn man für die Belohnungen dort unter Druck gesetzt wird.

Ich will beim Spielen den Content in meinem eigenen Tempo erledigen und habe keine Lust mich dabei von etwas hetzen zu lassen. Vor allem, wenn es ein so künstlich geschaffener, nerviger Zeitdruck ist wie bei FOMO. Da können die Belohnungen noch so toll sein, ich verliere einfach das Interesse dran.

Hinzukommt noch, dass das Feat of Mission Out in FEAST in dem Belohnungs-System von FFXIV ziemlich einzigartig ist:

  • Seltene Belohnungen aus schweren Raids und Prüfungen können problemlos von allen gefarmt werden, sobald das Level-Cap erhöht wird.
  • Wenn eine Art von Content überarbeitet wird, werden die dazugehörigen Belohnungen aus anderen Quellen verfügbar. Das passierte zum Beispiel mit dem Inhalt Diadem, das kurzzeitig aus dem Spiel entfernt wurde.
  • Event-Kollaborationen mit anderen IPs wie etwa Final Fantasy XV oder Dragon Quest werden wiederholt, sodass sich neue Spieler die Belohnungen erspielen können.
  • Selbst wenn Spieler andere zeitlich begrenzte Events zu Weihnachten oder Ostern verpassen, können sie die Belohnungen davon später für halben Preis im Cash-Shop kaufen. Nicht gerade die kundenfreundlichste Lösung, aber immerhin verschwinden die Sachen nicht völlig im Nirvana.

Mir fallen keine anderen Belohnungen ein, die man in der aktuellen FFXIV-Version so permanent verpassen kann wie in FEAST.

PvP in Final Fantasy XIV: FOMO mit einer Prise Betrug

Ich gönne es den leidenschaftlichen PvPlern absolut, dass sie für ihre Siege coole Items erhalten, aber nicht mal das ist in FFXIV sicher.

FEAST hat nämlich auch das Problem mit Win-Trading und Cheating (via offizielle FFXIV-Foren), das während der Seasons keine Seltenheit ist und schon seit Jahren betrieben wird. Es wird unter anderem auch vom FOMO angetrieben, weil die Spieler die exklusiven Belohnungen zwar haben wollen, aber keine Lust haben, dafür zu arbeiten.

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Cheating ist in FEAST ein offenes Geheimnis

Es ist etwas, worauf sich auch schon Gold-Seller-Seiten und andere “Dienstleister” in die Richtung eingeschossen haben. Du willst das coole Mount aus der aktuellen Season haben? Kein Problem! Für etwas Kleingeld, gibt’s easy einen Boost.

Das heißt: Selbst wenn man es schafft, sich fair in die Top 100, Top 30 oder Top 10 hochzuarbeiten, kann’s passieren, dass man kurz vor dem Ende der Season durch Win-Trading oder Boosting einfach wieder rausgekickt wird.

Sowas ist einfach nur frustrierend.

FFXIV bringt einen Battle pass fürs PvP

Als dann in dem vergangenen Produzenten-Stream zum Addon Endwalker angekündigt wurde, dass FEAST samt seiner Seasons eingestellt wird und stattdessen ein neues System kommt, war ich tatsächlich sofort angefixt. Das System, das 2022 mit dem Patch 6.1 eingeführt wird, klang für mich überraschend interessant. Und je mehr ich darüber nachdenke und mich mit anderen Spielern darüber austausche, desto mehr gefällt es mir.

Das PvP von FFXIV bekommt nächstes Jahr ein Battle-Pass-System, so wie viele von euch es aus Shootern wie Fortnite oder CoD kennen werden.

Es wird vorläufig als “Series” bezeichnet. Während der Laufzeit eines Battle Passes können Spieler in allen PvP-Aktivitäten EXP sammeln und aufleveln:

  • Alle 5 Level gibt es besondere Belohnungen wie Mounts, Rüstungen und andere Items
  • Mit jedem Level-Up erhält man eine Marke, die man später gegen weitere Belohnungen eintauschen kann.
  • Sobald die Series vorbei ist, wird das Level wieder auf 0 gesetzt und das Leveln geht von vorne los.

Also ähnlich wie bei einem klassischen Battle Pass.

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Erklärung der Funktionsweise der Series aus dem Produzenten-Stream.

Mir gefällt dieses neue System gleich auf mehreren Ebenen. So erklärte der Direktor Yoshida zum Beispiel, dass die Series über einen längeren Zeitraum laufen werden.

Als Beispiel wurde die Zeitspanne zwischen zwei großen Content-Updates gebracht, die normalerweise etwa 3,5 bis 4 Monate dauert. Wenn man die Series jetzt also zum Beispiel abarbeiten kann, wenn man seine PvP-Dailies erledigt, dann ist das für mich ein Win.

Andererseits finde ich es toll, dass jedes Level einer Series lohnend wirkt. Selbst wenn man keine Mounts oder Gear bekommt, gibt es dennoch die Marken, die man später eintauschen kann. Und diese Marken sollen gespeichert und auf die nächste Series übertragen werden.

Die wichtigste Änderung für mich an der Stelle ist aber, dass es in den Series kein FOMO geben wird. Selbst wenn Spieler eine Series verpasst haben, werden sie ihre Marken später gegen die alten Belohnungen umtauschen können. Sie sind nicht für immer unerreichbar.

Crystal Conflict als Ersatz für FEAST?

Und dann gibt’s noch den neuen kompetitiven Modus Crystal Conflict, das anstelle von FEAST zu FFXIV kommt. Gespielt wird in Gruppen von 5v5 und das Ziel ist nicht einfach das Ausschalten von Gegnern. Die Aufgabe der Teams ist es, den Tactical Crystal im Zentrum der Arena in die gegnerische Base zu schieben.

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Erklärung von Crystal Conflict aus dem Produzenten-Stream.

Crystal Conflict wird ein Season-System mit eigenen Preisen haben, die von den Series losgelöst sind. Allerdings wurden die Belohnungen im Produzenten-Stream als “besondere Titel und andere Auszeichnungen” beschrieben.

Es scheint also, als würde sich das Dev-Team von der totalen Exklusivität der kosmetischen Items von FEAST abwenden. Eine Änderung, die ich persönlich sehr begrüße. Sie wird definitiv dafür sorgen, dass ich das PvP in Endwalker häufiger aufsuchen werde, als ich es bis jetzt getan habe.

Und wie sieht’s bei euch aus? Wie fandet ihr die PvP-Änderungen aus dem Brief des Produzenten? Haben sie euch gefallen oder findet ihr es schade, dass FEAST nun komplett entfernt wird?

Schreibt es uns in die Kommentare.

Lohnt es sich 2021 noch, in Final Fantasy XIV einzusteigen? Das bietet das MMORPG

3 Dinge, die sich beim Sinnoh-Event in Pokémon GO besonders lohnen

In Pokémon GO findet derzeit das Sinnoh-Event statt und bringt euch zahlreiche Boni und Monster. Wir von MeinMMO haben uns angesehen, wie ihr das Event am besten ausnutzen könnt und geben euch dazu 3 hilfreiche Tipps.

Um welches Event geht es? Im Zusammenhang mit dem NintendoSwitch-Release von “Pokémon Strahlender Diamant” und “Pokémon Leuchtende Perle”, findet in Pokémon GO derzeit ein Sinnoh-Event statt. Bei diesem gibt es, wie ihr es von anderen Festen im Spiel kennt, wieder einige Boni und Monster.

Wann findet das Event statt? Das Sinnoh-Event ist heute, am 16. November 2021, um 10:00 Uhr Ortszeit gestartet und läuft bis zum 21. November 2021 um 20:00 Uhr. Dabei gibt es wieder zwei verschiedene Teile: “Pokémon Strahlender Diamant” und “Pokémon Leuchtende Perle”.

Der erste Teil läuft aktuell bis zum 18. November 2021 um 10:00 Uhr Ortszeit und wird dann vom zweiten Teil abgelöst, der am 21. November 2021 um 20:00 Uhr endet.

Diese 3 Dinge solltet ihr nutzen

Wie bei jedem Event erwarten euch auch zum Sinnoh-Event wieder jede Menge Besonderheiten in Form von Boni und Pokémon. 3 dieser Vorteile lohnen sich dabei besonders, weshalb ihr sie unbedingt nutzen solltet. Welche das sind, haben wir für euch nachfolgend zusammengefasst.

7-km-Eier sammeln

Besonders interessant sind während des kompletten Sinnoh-Events die Monster der 7-km-Eier. Darin verstecken sich nämlich die folgenden Monster: Knospi, Mobai, Wonneira, Pantimini und Riolu. Alle sind außerdem mit etwas Glück auch als Shiny zu bekommen.

Pokémon GO Diamant Perle 7er Eier

Das wohl interessanteste dieser Baby-Pokémon ist dabei Riolu. Die Vorentwicklung von Lucario ist normalerweise nur sehr selten durch die 10-km-Eier im Spiel zu bekommen. Wild oder in Raids ist es gar nicht zu finden. Allerdings gehört Lucario zu den stärksten Kampf-Pokémon im Spiel, weshalb das Monster bei Trainern sehr begehrt ist.

Aber auch Wonneira könnte für den einen oder anderen Spieler interessant sein. Das kleine Monster lässt sich über Chaneira zu Heiteira weiterentwickeln. Heiteira kann dabei vor allem mit einer hohen Ausdauer überzeugen und gehört zu den besten Arena-Verteidigern in Pokémon GO.

Aus diesem Grund solltet ihr euch genügend von diesen Eiern sichern. Bekommen könnt ihr die Eier durch das Öffnen von Geschenken, die ihr von Freunden erhalten habt. Voraussetzung ist, dass ihr genügend Platz in eurer Eier-Aufbewahrung habt.

Verkürzte Schlüpfdistanz nutzen

Neben den coolen Monstern in den 7-km-Eiern, hat Niantic während des gesamten Events auch die Schlüpfdistanz der Eier verkürzt. Je nachdem, welche Brutmaschine ihr nutzt, ob eine normale oder eine Super-Brutmaschine, schlüpfen eure Eier doppelt oder sogar dreimal so schnell.

Das solltet ihr auf jeden Fall ausnutzen und fleißig Eier brüten. Zum einen bieten sich hierzu die aktuellen 7-km-Eier an, aber auch in 10- und 12-km-Eiern sind interessante und vor allem seltene Monster zu finden, wie Milza. Welche Pokémon ihr in den 12-km-Eiern findet, haben wir euch in unserem nachfolgenden Beitrag zusammengefasst:

Mehr zum Thema
12-km-Eier in Pokémon GO bringen seltene Pokémon – Wie stehen die Chancen?
von Noah Struthoff

Feldforschungen lösen

Für die jeweiligen Event-Teile gibt es außerdem wieder ein paar neue Feldforschungen. Im ersten Teil, der heute gestartet ist, könnt ihr auf folgende 6 neuen Quests treffen (via leekduck.com):

AufgabeBelohnung
Fange 2 ChelastBegegnung mit Chelast* mit Lucia-Hut
Fange 2 PanflamBegegnung mit Panflam* mit Lucia-Hut
Fange 2 PlinfaBegegnung mit Plinfa* mit Lucia-Hut
Tausche ein PokémonBegegnung mit Burmy* (Sandumhang)
oder Burmy* (Lumpenumhang)
Gewinne einen RaidBegegnung mit Kindwurm*
Gewinne einen Level-3-Raid oder höherBegegnung mit Schilterus*

(*) Bei allen Belohnungen habt ihr die Möglichkeit mit etwas Glück einem schillernden Exemplar zu begegnen.

Besonders lohnenswert ist hierbei vor allem die Begegnung mit Schilterus. Seine Weiterentwicklung Bollterus gehört zu den Gestein- und Stahl-Pokémon. Es ist laut PvPoke vor allem in der Superliga ein starker Kandidat (via pvpoke.com). Trainer, die regelmäßig in der GO-Kampfliga antreten, sollten sich also ein starkes Exemplar sichern.

Darüber hinaus eignet sich die Quest mit Kindwurm. Das Drachen-Pokémon lässt sich über Draschel zu Brutalanda weiterentwickeln. Brutalanda ist eines der stärksten Drachen-Angreifer im Spiel und sollte in keinem Pokémon-Beutel fehlen.

Weitere Dinge, die sich zum Sinnoh-Event lohnen

Das Sinnoh-Event hält für euch aber noch weitere Besonderheiten bereit. So kommen vor allem die Shiny-Jäger unter euch auf ihre Kosten. Viele der Monster, die ihr in der Wildnis, in Feldforschungen oder in Raids finden könnt, sind mit etwas Glück auch in ihrer schillernden Form zu finden.

Darüber hinaus hält die aktuelle Sammler-Herausforderung für euch zusätzlich 3.000 Sternenstaub und 1.000 Erfahrungspunkte bereit. Wer also sowieso alle Monster fängt, sollte sich diese Belohnung nicht entgehen lassen.

Vergesst außerdem nicht eure kostenlose Event-Box bestehend aus einem Sinnoh-Stein und 20 Pokébällen im Ingame-Shop abzuholen.

Welche Boni und Monster findet ihr während des Sinnoh-Events besonders interessant? Werdet ihr fleißig Eier brüten oder ist das eher nicht so euer Ding? Schreibt uns eure Meinung dazu gern hier auf MeinMMO in die Kommentare.

Übrigens: Während des Sinnoh-Events findet ihr in den Level-5-Raids einen neuen legendären Raid-Boss. Wir zeigen euch welche Konter sich gegen Cresselia besonders eignen.

Spieler in Forza Horizon 5 umgehen den langen Grind für Autos mit einem kreativen Exploit

In Forza Horizon 5 braucht man viel Geld, um sich mächtige Autos zu holen. Doch um das zu bekommen, sind viele Stunden Grind nötig. Das macht nicht allen Spielern Spaß, deswegen haben sie eine kreative Lösung gefunden. Durch einen Exploit verdienen sie Geld, ohne das Spiel selbst zu zocken.

Was ist Forza Horizon 5? Forza Horizon 5 erschien am 9. November und ist ein Open-World-Rennspiel. Im 5. Teil versetzt es euch nach Mexiko, wo ihr die größte und vielfältigste Open-World der bisherigen Horizon-Reihe erkunden könnt.

Ihr könnt im Solo-Modus die Story erleben oder mit anderen Spielern klassische Rennen auf massig verschiedenen Strecken fahren. Dazu gibt’s einen kuriosen Battle-Royale-Modus, eine traumhafte Grafik und über 500 lizenzierte Autos.

Spieler nutzen Xbox-Controller und Gummiband für automatischen Grind

Was hat es mit dem Grind auf sich? Doch um sich besonders dicke PS-Protzer zu verdienen, braucht es viel Geld. Das wiederum kann man in Rennen verdienen. Doch bis ein sündteurer Ferrari oder Porsche in der Garage steht, muss man viele Stunden im Spiel mit Grind verbringen.

Da es sehr viele Autos gibt, ist der Grind auch entsprechend lang. Das macht vielen Spielern durchaus Spaß und stellt einen Teil der Langzeit-Motivation von Forza dar.

Doch andere Spieler wollen einfach nur mit ihrer Lieblingskarre Fahrvergnügen erleben und haben keine Lust, stundenlang mit minderen Karren zu grinden, um irgendwann endlich einmal das Auto ihrer Träume zu bekommen. Um frustfrei an ihr Ziel zu kommen, haben sie sich eine kreative Exploit-Idee ausgedacht.

Wie gehen die Exploiter vor? Um den für sie lästigen Grind zu umgehen, wenden Spieler einen kreativen Trick an. Sie besorgen sich ein schweres Auto mit gutem Handling, besuchen die extra große Goliath-Rennstrecke und benutzen dann ein Gummiband zusammen mit einem Xbox-Controller und dem spielinternen Fahrassistenten, um quasi im Autopilot das Rennen zu fahren.

Durch das Gummiband wird das Auto stetig beschleunigt, der Fahrassistent besorgt den Rest. Wird dieser Exploit korrekt angewandt, verdient sich das Auto von alleine Geld durch das Goliath-Rennen, während der „Spieler“ sich anderen Aufgaben widmen kann. Beispielsweise den Haushalt putzen, kochen oder zur Arbeit gehen.

Ist das verboten? Der Trick mit dem Gummiband ist freilich nicht im Sinne der Entwickler, denn er umgeht eine grundlegende Spielmechanik. Allerdings ist es auch kein klassischer Software-Exploit, der eine fehlerhaft gestalte Spielmechanik für unfaire Vorteile ausbeutet. Die Entwickler können es also nicht nachweisen und daher auch kaum jemanden mit einem Bann belegen, der solche Tricks nutzt.

Solche „Gummiband“-Tricks sind auch in anderen Spielen üblich, beispielsweise, um längere Zeit in Spielen wie GTA Online oder New World AFK zu sein. Wenn man hier mit einem Gummiband am Controller die Spielfigur dauerhaft gegen eine Wand laufen lässt, kann man auch mal eine Stunde vom Spiel weg, ohne dass man gleich vom Server gekickt wird und womöglich in einer Warteschlange landet.

Der Trick mit dem Gummiband-Exploit ist in Forza Horizon 5 daher nicht neu, aber wohl sehr effektiv. Andererseits stellt sich freilich die Frage, ob man sich einen Gefallen tut, wenn man den Grind umgeht und so irgendwie das Gefühl fehlt, sich die teure Karre auch wirklich verdient zu haben.

Wie seht ihr das? Findet ihr Grind für wertvolle Spielobjekte ok, weil man sich ja etwas mit harter Arbeit verdient, oder nervt euch das repetitive Erledigen von immer gleichen Aufgaben in Games? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

MeinMMO-Autor Alexander Leitsch hat eine klare Meinung zum Grind: Während viele Spieler Grinden in MMORPGs nervig finden, genieße ich es gerade richtig.

Quelle(n):
  1. Kotaku

Ein Fahrzeug in Battlefield 2042 ist so OP, dass es die Gesetze der Physik überlistet

Die Battlefield-Spiele werden seit jeher mit Fahrzeugen in Verbindung gebracht. Das gilt auch für Battlefield 2042 – aber nicht so, wie ihr denkt. Ein unspektakuläres Fahrzeug stellt gerade Panzer, Kampf-Helikopter und Militärjets in den Schatten. MeinMMO sagt euch, wieso Hovercrafts sogar zu gut für die Schwerkraft sind.

Das LCAA Hovercraft ist eines von 14 Fahrzeugen zum Launch von Battlefield 2042. Neben der Auswahl von Panzern, Kampf-Hubschraubern und Düsenjets wirkt dieses amphibische Fahrzeug fast schon mickrig. 

Aber das Hovercraft solltet ihr nicht unterschätzen, auch wenn es aussieht wie ein Jeep im Rettungsring und einem Propeller auf dem Rücken. Denn das Hovercraft ist eine dominante Macht auf den Servern. Und das nicht nur auf die von den Entwicklern gewollte Art.

Schon in den ersten Tagen von Early Access entpuppte sich das Hovercraft als eine enorme Gefahr. Es hat viele Stärken und nur sehr wenige Schwächen. Und das sowohl in den herkömmlichsten als auch unvorstellbarsten Situationen im Spiel.

Hovercrafts haben viele Stärken, kaum Schwächen

Was sind die Stärken vom Hovercraft? Das Hovercraft hat viele Stärken, vor allem in der Beweglichkeit. Darum finden einige Spieler, dass das Hovercraft das “stärkste Fahrzeug im Spiel” sei (Szozoo via reddit).

Das Spiel beschreibt das LCAA Hovercraft als ein Fahrzeug geeignet für die “Soldatenvernichtung.” Das Hovercraft besitzt nämlich sehr viel Feuerkraft. Bis zu 4 Leute können in einem Hovercraft sitzen. Neben dem Fahrer gibt es auch noch 3 Waffenstationen:

  • Ein Mitfahrer hat standardmäßig Zugriff auf eine starke und präzise Minigun. Mit Hovercraft-Kills kann man für diese Position einen Granat- oder Raketenwerfer freischalten. Diese können die Minigun ersetzen.
  • Über die 2 Seiten des Fahrzeugs haben bis zu 2 weitere Mitfahrer Zugriff auf je ein leichtes Maschinengewehr. 

Die Schnelligkeit und Breite vom Hovercraft eignet sich gut, um Gegner zu überfahren. Gerade bei den Kontrollpunkten, die offen und weitläufig sind, kann ein Hovercraft so viele Gegner gleichzeitig ummähen. Auch an Orten wie den Sandhügeln auf der Map Sanduhr, wo sich oft Sniper hinlegen, kann ein Hovercraft viele Kills abstauben.

Die hohe Geschwindigkeit ist auch aus anderen Gründen eine große Stärke: 

  • Ein koordinierter Trupp kann schnell von einem Kontrollpunkt zum nächsten fahren. Das kann eine Eroberung verhindern oder verzögern.
  • Die Beweglichkeit und Schnelligkeit vom Hovercraft macht es Gegnern schwer, ihre Treffer auf das Fahrzeug zu landen. 
  • Solltet ihr doch getroffen werden, könnt ihr euch schnell in Sicherheit bringen und das Fahrzeug reparieren.

Was sind die Schwächen vom Hovercraft? Das Hovercraft hat nicht nur wenige Schwächen – die wenigen vorhandenen Schwächen sind nicht so stark ausgeprägt, wie man denken sollte.

Zwar ist das Hovercraft lange nicht so robust wie Panzer, aber sie halten dennoch viel aus. Es braucht 2-3 Treffer aus einem Raketenwerfer oder Panzer, um ein intaktes Hovercraft komplett zu zerstören. Das ist nicht nur überraschend viel – es ist bei der hohen Geschwindigkeit des Hovercrafts schwer, diese Treffer mit den langsamen Raketen überhaupt zu landen. 

Obwohl das Hovercraft aussieht, als wäre es ein halbes Schlauchboot, nimmt es auch keinerlei Schaden von normalen Kugeln – selbst, wenn man auf den Part aus Gummi feuert.

Bizarre Physik sorgt für skurrile Momente

Als wäre das Hovercraft nicht schon stark genug mit der beabsichtigten Spielweise, haben Spieler schnell bizarre Bugs entdeckt, die das Fahrzeug betreffen. Die Hovercrafts können so die Gesetze der Schwerkraft komplett ignorieren. Dem Begriff „All-Terrain Vehicle“ verleihen sie so eine ganz neue Bedeutung.

Hovercrafts klettern auf Wänden wie Spider-Man: Schon am ersten Tag vom Early Access hat ein Fan auf reddit entdeckt, dass Hovercrafts an Wänden kleben können wie Spider-Man. So können sie selbst die höchsten Gebäude im Spiel auf ebenso überraschende wie skurille Weisen erklimmen.

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Dieser Trick ist leicht nachahmbar und kann auf die verschiedensten Art und Weisen und auf vielen Objekten angewendet werden. Das ist nicht nur bizarr, sondern auch effektiv: Man kann man so campende Sniper auf einem Dach überraschen. Mit der Feuerkraft des Hoverkrafts kann so fast gefahrlos die Soldatenzerstörung des Fahrzeugs unter Beweis gestellt werden. 

Hovercrafts fliegen durch die Luft wie Raketen: Nicht nur Wände scheinen für Hovercrafts kein Problem darzustellen. Ebenfalls auf reddit hat der user Sir_Shiny einen Clip gepostet, in dem er mit dem Hovercraft durch die Luft fliegt.

Dieser Clip startet auch mit einem Luftkissenfahrzeug, was an der Wand klebt, überrascht dann aber gleich doppelt: 

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Kurz vor dem Dach des Hochhauses wendet der Fahrer das Hovercraft in die Horizontale, fährt auf den seitlichen Rand des Gebäudes zu – und hebt ab. 

Was darauf folgt, wirkt erst wie ein Ersatz für Wingsuit von Sundance, entpuppt sich dann aber als etwas Tödlicheres. Der Spieler steuert das fliegende Hovercraft geschickt und präzise über eine überraschend weite Strecke direkt auf einen Helikopter zu. 

Der Helikopter explodiert und reißt alle Insassen in den Tod. Das Hovercraft währenddessen nimmt nicht nur keinen Schaden, die Kollision unterbricht nicht einmal die Reparatur vom Fahrzeug. Somit ist das Hovercraft auch die bessere – wenn auch deutlich unpraktischere – Rakete.

Was sagen die Fans zu diesen Bugs? Ob und wann diese Bugs in einem Patch ausgemerzt werden, ist unklar. Fans allerdings hoffen, dass DICE diesen Bug im Spiel lässt:

  • Das ist einer dieser Glitches, die im Spiel bleiben sollten, weil sie so witzig sind. (HExLHF auf reddit)
  • “Repariert das nicht, macht das zum Feature” (florentinomain00f auf reddit)
  • “Wehe, die patchen das…” (EPICBOSS84 auf reddit
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Alles, was ihr zu dem neuen Battlefield 2042 wissen müsst – in 2 Minuten

Wie findet ihr die Hovercrafts im Spiel? Findet ihr sie zu stark, oder machen sie euch Spaß? Und wie steht ihr zu diesen Bugs? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

Ein anderer Glitch in Battlefield 2042 hat einen Spieler in einen Geheimraum geführt. Dort hat er mysteriöse Dinge gesehen, die Fragen über den Entwicklungsprozess des Spiels aufwerfen lassen. Mehr dazu lest ihr in unserem Artikel: 

Spieler fliegt versehentlich in einen Geheimraum in Battlefield 2042, findet mysteriöses Schild

Die 10 MMORPGs mit den meisten Spielern auf Steam im November 2021

MMORPGs sind Multiplayer-Titel. Und was braucht es für einen Multiplayer? Richtig, viele Spieler. Wir von MeinMMO schauen uns deswegen an, welche MMORPGs die meisten Spieler im November 2021 haben.

Wie wurde die Liste erstellt? Für die Liste haben wir uns die durchschnittlichen Spielerzahlen der MMORPGs in den letzten 30 Tagen angesehen. Dazu verwenden wir die Seite Steamcharts, welche diese Zahlen verfolgt, auswertet und aufbereitet.

In den meisten Fällen gibt diese Zahl allerdings nicht den exakten Wert der Spieler wider. Viele MMORPGs nutzen neben Steam auch eigene Clients, deren Zahlen wir nicht einsehen können. Die Gesamtzahlen werden also bei vielen der Games höher ausfallen, als die genannten Steam-Zahlen.

Dennoch gibt die Liste einen guten Richtwert dafür, welche Spiele derzeit gespielt werden und beliebt sind und welche Änderungen es etwas zum Vormonat Oktober gab.

Wir haben außerdem für euch eine Liste mit den 15 MMORPGs, die laut Google im Jahr 2021 am relevantesten sind.

Das sind die Plätze 10 bis 4

Platz 3 – The Elder Scrolls Online

  • Fokus des MMORPGs: Story und Welt-Erkundung
  • Spielerzahl: 16.228 durchschnittliche Spieler in den letzten 30 Tagen
  • Spielerzahlen im Trend: 2021 eher sinkend
  • Geschäftsmodell: Buy2Play und optionales Abo
  • Entwickler: ZeniMax

Was ist das für ein Spiel? Schon seit 7 Jahren gibt es das MMORPG The Elder Scrolls Online und ermöglicht es seinen Fans die Welten von Elder Scrolls auch gemeinsam mit anderen zu erleben.

Das Game wird während seiner Lebenszeit immer wieder erweitert und bekommt große Erweiterungen und kleinere DLCs dazu. Erst vor Kurzem erschien mit dem DLC Deadlands die letzte Erweiterung des Jahres 2021.

Neben dieser Erweiterungen und DLCs gibt es in ESO immer wieder spannende Events und Inhalte, die man so eventuell nicht gewohnt ist. So punktete ein Event unter anderem damit, dass man so “Heavy Metal” wie möglich sein musste. 

Wenn ihr in ESO unterwegs seid, erwarten euch spannende Geschichten und knifflige Raids im PvE. In einer Welt, die zum Erkunden einlädt und aus bereits bekannten Gebieten anderer Elder-Scrolls-Ableger, aber auch aus völlig neuen Orten besteht.

Für PvP-Freunde bietet das MMORPG aufregende Gefechte in diversen Modi und unterschiedlicher Mitspieler-Anzahl, allerdings ist PvP eher ein kleinerer Teil des Spiels.

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Neuer Gameplay-Trailer zeigt Details zu The Elder Scrolls Online: Deadlands

Für wen ist es interessant? The Elder Scrolls Online richtet sich an Spieler, die:

  • Sich gerne in einer Welt verlieren und Orte erkunden
  • Auch mal in First-Person unterwegs sein möchten
  • Quests und Aufgaben dem oft üblichen Grind bevorzugen
  • PvE vor PvP stellen
  • Mit technischen Problemchen leben können

ESO eignet sich gut als Alternative zu Story- und Welt bezogenen MMORPGs wie Guild Wars 2 oder FFXIV, wer hier allerdings einen Grinder wie Black Desert oder Metin sucht, wird wohl eher nicht glücklich.

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Wo kann man außerhalb von Steam spielen? ESO ist auf vielen Plattformen vertreten und bietet so gut wie allen eine Möglichkeit, mitzuspielen. Neben dem PC könnt ihr ESO auch auf der PS4 und 5, der Xbox One und Xbox Series sowie über Google Stadia spielen.

Platz 2 – Final Fantasy XIV

  • Fokus des MMORPGs: Themepark, Story und Instanzen
  • Spielerzahl: 26.788 durchschnitte Spieler in den letzten 30 Tagen
  • Spielerzahlen im Trend: 2021 stark steigend
  • Geschäftsmodell: Grundspiel Free2Play, Abo und Buy2Play für Erweiterungen
  • Entwickler: Square Enix

Was ist das für ein Spiel? Im Jahre 2010 erschien Final Fantasy XIV ursprünglich, schloss aufgrund von starker Kritik allerdings schnell wieder seine Pfoten. Die Entwickler nahmen sich drei Jahre Zeit und brachten das Game erneut unter dem Namen “A Realm Reborn” auf den Markt.

Seit 2013 gehört das MMORPG zu den beliebtesten Genrevertretern überhaupt und besticht und starken Fokus auf seine emotionale Story. Im Endgame erwarten euch massig spannende PvE-Inhalte wie schwierige Raids und Herausforderungen.

Dafür braucht ihr in FFXIV aber nur einen einzigen Charakter, denn die Klassen werden in FFXIV Jobs genannt und wer viel Zeit mitbringt, kann jeden von ihnen auf demselben Charakter leveln.

Das Kampfsystem setzt dabei auf Tab-Targeting, was sich anfangs eher träge anfühlt, aber deutlich besser wird, je mehr Sills ihr freischaltet. 

Mittlerweile könnt ihr das Game bis Level 60 kostenlos spielen, danach müsst ihr allerdings eine Erweiterung kaufen und ein Abo abschließen, um weiter zocken zu können. 

Von ebendiesen Erweiterung gibt es regelmäßig Nachschub. Sie erzählen die Story weiter und fügen massig neue Inhalte hinzu. Schon in wenigen Wochen erscheint die nächste Erweiterung mit dem Namen Endwalker, die wir bereits ausführlich vorgestellt haben.

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Alles, was ihr zu Final Fantasy XIV: Endwalker wissen müsst – in 3 Minuten

Für wen ist es interessant? FFXIV richtet sich vor allem an Spieler, die:

  • Sich auf die Story konzentrieren können und eine Geschichte erleben wollen, die mitreißt
  • Spieler, denen Action-Combat zu schnell ist und Tab-Targeting bevorzugen
  • Eine Herausforderung im PvE-Endgame suchen
  • Sich auf das erstmal eher seltsame Setting einlassen können
  • Nicht unbedingt viele PvP-Modi brauchen

Außerdem merkt man primär der Benutzeroberfläche des Games sein Alter an. Viele Dinge sind unnötig fummelig oder kompliziert. Wenn ihr ein topmodernes, cleanes Interface sucht und wild umherspringen wollt, ist FFXIV nichts für euch.

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Wo kann man außerhalb von Steam spielen? Auf dem PC könnt ihr auch auf einen eigenen Launcher zurückgreifen, wenn ihr nicht über Steam spielen wollt. Auch für MacOS ist das Game verfügbar. Ebenfalls auf PS4 und PS5 könnt ihr mitzocken, ein Xbox-Release steht derzeit aber noch aus.

Das MMORPG bietet außerdem Crossplay zwischen den Plattformen an, wenn ihr auf dem gleichen Datenzentrum spielt, wie eure Freunde.

Platz 1 – New World

  • Fokus des MMORPGs: Crafting, Erkundung und PvP
  • Spielerzahl: 253.146 durchschnittliche Spieler in den letzten 30 Tagen
  • Spielerzahl im Trend: Sinkend
  • Geschäftsmodell: Buy2Play
  • Entwickler: Amazon Games

Was ist das für ein Spiel? New World gibt es erst seit dem 28. September 2021 und konnte zu Release fast eine Million Menschen gleichzeitig in das MMORPG locken. Das verschaffte dem Game direkt zum Start eine Top-Platzierung bei Steam.

Anders als viele andere Games in dieser Liste erschien New World ausschließlich über Steam. Die Spielerzahlen hier sind also exakter als bei den anderen Vertretern in der Liste.

Ursprünglich sollte New World ein reines PvP-Spiel werden, hat aber im Laufe der Entwicklung seine Richtung geändert und ist nun ein MMORPG mit Survival-Aspekten, wie dem starken Fokus auf Crafting.

Während im PvE Dungeons, Bosse und eine offene Welt auf euch warten, ist ein Fokus von New World nach wie vor das PvP. Optional ist das PvP in der offenen Welt möglich, aber auch Duelle zwischen Spielern sind möglich.

Kernstück des PvPs sind die Kriege um Territorien, in denen jeweils 50 Spieler beider Seiten gegeneinander antreten. Auch der PvP-Modus “Außenpostenansturm” ist ein zentraler Punkt im Endgame von New World.

Das Kampfsystem wirkt dabei sehr entschlackt, wenn man es mit anderen MMORPGs vergleicht. Ihr müsst aktiv zielen und ausweichen und habt dabei nur Zugriff auf drei verschiedene Skills. Auch Klassen gibt es nicht, ihr wechselt Skills in dem ihr eine andere Waffe anlegt.

Immer wieder macht New World allerdings auch Schlagzeilen durch seine kuriosen und störenden Fehler. Ein HTML-Bug machte es unter anderem möglich, das Game von anderen Spielern zu crashen. 

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Hier teilt der englische YouTuber “TheLazyPeon” seine ersten Eindrücke zu New World

Für wen ist es interessant? New World richtet sich an Spieler, die:

  • Gerne Sammeln und Craften und kein Problem damit haben, dass es zentrales Gameplay-Element ist
  • Ein für ein MMORPG neues Kampfsystem suchen
  • Sich nicht an Klassen binden wollen und gerne ausprobieren
  • Spannende PvP-Schlachten, normalem PvE-Content bevorzugen

Wer allerdings lieber einer linearen Story folgt und mit PvP nicht so viel anfangen kann, für den ist New World nur bedingt spaßig. Viele Bugs und teilweise langweilige Nebenquests machen das Spiel für PvE-Fans eher unattraktiv.

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Wo kann man außerhalb von Steam spielen? New World ist bisher nicht auf anderen Plattformen oder Konsolen erschienen. Ob es das jemals tut, ist auch noch nicht bekannt. Derzeit könnt ihr also nur auf Steam durch die New World reisen.

Bonus – MIR 4

Was ist das für ein Spiel? Bereits in unseren Listen im September und Oktober erhielt MIR4 diese Bonusplatzierung. Sie bezeichnen sich selbst zwar als MMORPG und hätten es mit 64.584 Spielern im Durchschnitt auch auf Platz 2 dieser Liste geschafft, das Game birgt allerdings viele Probleme.

  • Spieler können in MIR 4 eine Kryptowährung farmen, weshalb es von den meisten nur “zum Geld verdienen” genutzt wird.
  • Bei MIR 4 handelt es sich um ein auf den PC portiertes Mobile-Game, dem man seine Wurzeln stark ansieht. Es setzt voll auf Auto-Play und spielt sich praktisch komplett von alleine.
  • Auf Steam erreicht es nur knapp die 50 % Hürde, was positive Reviews angeht. Selbst viele der als positiv gekennzeichneten Reviews sind sarkastisch und im Kern negativ.

Wer sich trotz dessen das Game genauer anschauen möchte, findet hier eine ausführlichere Vorstellung des MMORPGs:

Neues MMORPG Mir4 – Release noch August 2021 für Steam, iOS und Android

Back 4 Blood: Spieler meckern über „Albtraum“, Devs sagen „Das ist für Leute mit Hunderten Stunden Spielzeit“

Die Spieler von Back 4 Blood sind wütend auf die Entwickler. Die haben sich erklärt – und damit alles noch schlimmer gemacht.

Seit etwas mehr als einem Monat ist der kooperative Zombie-Shooter „Back 4 Blood“ auf dem Markt, doch in der Community brodelt es. Schuld daran ist ein neuer Patch, der den Nahkampf generft hatte und den härtesten Schwierigkeitsgrad noch härter gemacht hat.

In einem Stream bezogen die Entwickler Stellung zu den größten Änderungen des Patches und erklärten sich – was aber nur zu mehr Kritik und Unglaube führte.

Was war das für ein Stream? Auf Twitch nahmen sich die Entwickler von Turtle Rock eine halbe Stunde Zeit, um die dringendsten Fragen der Community zu beantworten und auf die größten Aufreger-Themen im Subreddit des Spiels einzugehen. Den ganzen Stream könnt ihr euch hier anschauen, wenn ihr alle Details hören wollt:

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Das wichtigste haben wir aber natürlich für euch hier zusammengefasst.

Melee war viel zu stark: Die Nahkampf-Karten wurden im letzten Patch deutlich generft, was viele Spieler wütend machte. Denn Nahkampf war ein wichtiger Bestandteil der erfolgreichen Teams. Das wissen die Entwickler auch, wollten aber trotzdem Änderungen vornehmen. Denn ein Nahkämpfer mit den richtigen Karten konnte eine Tür komplett allein halten – nicht nur gegen normale Zombies, sondern auch gegen die Spezial-Zombies, die einfach permanent in einer „Taumeln“-Animation gefangen waren.

Jeder Spielstil soll einen Konter haben und wenn Nahkämpfer einfach Tallboys am laufenden Band verprügeln, ohne dass sie Schaden erleiden, dann ist das schlecht für das ganze Spiel und musste angepasst werden.

Die Absicht hinter Tallboys und anderen großen Kreaturen ist, dass kein Spieler alleine mit wenigen Karten sie permanent betäuben und jede Herausforderung im Spiel alleine meistern können soll. Es ist ein kooperatives Spiel.

Warum gibt es überhaupt noch Fehler? Ebenfalls ein größeres Thema war das Auftauchen von Fehlern im Spiel, besonders die erhöhte Spawn-Rate von Spezial-Zombies. Dass diese auch nach dem ersten großen Patch weiterhin fehlerhaft sind, stört viele und schmälert den Spielspaß.

Die Entwickler sagen dazu, dass es einfach nicht möglich sei, sämtliche Eventualitäten im Vorfeld zu testen. Das Entwickler-Team und die Test-Spieler seien nur wenige Leute. Im Vergleich zur Live-Version des Spiels, in der bis zu 50.000 Matches pro Stunde gespielt werden, sind das einfach zu wenig Daten. Wenn die Entwickler selbst 50.000 Matches absolvieren müssten, um jede Eventualität genau zu überprüfen, würde das wohl viele Jahre dauern.

Ein großer Teil der genauen Analysen kann also erst erfolgen, wenn ein Patch live ist, um auch kleinere Probleme noch ausfindig zu machen.

Wie das aussieht, zeigt dieser kleine Clip im Subreddit von Back 4 Blood – da wird das Team quasi schon im Saferoom vernichtet.

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Warum ist das eigentlich alles so schlimm? Auch wenn die Entwickler sagen, dass die Spawns im Grunde in den meisten Fällen gut funktionieren und diese „Spezial-Zombie-Massen“ ein recht seltenes Phänomen sind, bleiben viele Spieler verärgert. Das Problem ist nämlich, dass es in den meisten Fällen vollkommen egal ist, ob der Spawn in 99 % der Fälle korrekt funktioniert. Wenn auch nur eine Welle verbuggt ist und den Spielern 3, 4 oder gar 5 Tallboys entgegenwirft, endet das auf „Albtraum“ und „Veteran“ mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit mit einem Tod.

Das ist in Back 4 Blood besonders ärgerlich, denn es gibt nur einmal die Möglichkeit, mit einem „Continue“ den Durchlauf fortzusetzen. Ein einziger verbuggter Spawn kann den ganzen Run zerstören. Das ist gleich doppelt ärgerlich auf Albtraum, wo die Spieler manchmal 4 oder 5 Karten am Stück bewältigen müssen, um den nächsten Einstiegspunkt freizuschalten.

Es wird allerdings an Lösungen gearbeitet, um die Fehler mit dem Spawn zu beheben. Das hat gerade eine hohe Priorität für Turtle Rock.

Warum gibt es keinen schnellen Hotfix? Immer wieder liest man die Forderung der Spieler, dass es doch einen „sofortigen Hotfix“ geben soll, der die Bugs behebt. Hier wird erwähnt, dass das gar nicht so leicht sei. Zum einen ist Turtle Rock ein vergleichsweise kleines Entwickler-Studio. Zum anderen muss jeder Patch erst eine Zertifizierung bei Microsoft und Sony durchlaufen, was einige Tage in Anspruch nehmen kann. Da Back 4 Blood auf Crossplay setzt, müssen aber alle Plattformen auf dem gleichen Stand sein.

Es dauert also schlicht eine ganze Weile, bis selbst ein kleiner Patch veröffentlicht werden kann, selbst wenn die Entwickler die Lösung bereits nach einem Tag gefunden hätten.

Entwickler sollen „Albtraum“ live spielen

Aus all der Kritik ist vor allem eine Forderung immer lauter geworden: Die Entwickler sollen ihr Spiel streamen und dabei selbst auf der Schwierigkeit „Albtraum“ zocken. Diese Forderung schwelt bereits seit Wochen und nahm auch nicht ab, als im Turtle-Rock-Discord bestätigt wurde, dass die Entwickler das Spiel auf der härtesten Schwierigkeit gemeistert hätten. Sie sind es nach eigenen Aussagen „langsam und vorsichtig angegangen und haben darauf geachtet, keinen unnötigen Schaden unter den Leuten auszutauschen“.

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Die Aussage hat viele Spieler nur noch ungläubiger gemacht. Denn der kleine Prozentsatz an Spielern, der „Albtraum“ geschafft hat, berichtet, dass das im Grunde nur durch Speed-Running möglich war. Etwas, das künftig ebenfalls generft werden soll.

Für wen ist Albtraum eigentlich gedacht? Gleichzeitig wurde auch über den Albtraum-Schwierigkeitsgrade gesprochen und für wen der eigentlich gedacht ist.

Die Albtraum-Schwierigkeit ist für Spieler, die Aberhunderte Stunden [in Back 4 Blood] verbracht haben und sich dann hineinwagen. Das ist quasi unser „Endgame“. Es ist wirklich hart und sehr dynamisch. Also werden wir auch immer Dinge finden, die man verbessern kann.

Demnach ist der Albtraum-Modus nicht für Spieler, die vielleicht gerade erst einmal Veteran durchgespielt haben. Es soll ein „Endgame“-Modus und entsprechend schwierig sein. Trotzdem werden Fehler, die zu unfairen Situationen führen – wie etwa dem massiven Spawn an Spezialinfizierten – beseitigt. Auch gibt es Fehler, dass etwa brennende Zombies nach ihrem Tod noch Schaden verursachen oder die „Blighted“-Zombies beim Tod mehr Schaden verursachen als geplant.

Wenn diese Fehler beseitigt sind, dürfte Albtraum sich vielleicht etwas machbarer anfühlen.

Die Stimmung in Back 4 Blood bleibt also aufgebracht. Auch wenn das November-Update einige sinnvolle Änderungen gebracht hat, bleiben manche nervigen Fehler auch weiterhin bestehen und werden womöglich erst mit dem nächsten größeren Patch im Dezember beseitigt.

Wie ist eure Meinung zu Back 4 Blood? Habt ihr noch Spaß an dem Koop-Shooter? Oder wartet ihr, bis Albtraum ein bisschen machbarer geworden ist?

Pokémon GO erhöht endlich Platz für Items und Monster – Und im Dezember nochmal

Wer in Pokémon GO fleißig Items und Monster sammeln möchte, der benötigt entsprechenden Platz in seiner Aufbewahrung. Niantic will diese Kapazitäten nun für die Trainer erhöhen. Wir von MeinMMO haben uns angesehen, welches Limit es dann geben wird und verraten euch, was die Community über die Änderung denkt.

Um was für Plätze geht es? Um in Pokémon GO Monster fangen oder Items sammeln zu können, benötigt ihr in eurer Pokémon-Aufbewahrung oder eurem Item-Beutel freie Plätze. Einige Trainer geraten hierbei allerdings an ihre Grenzen.

Beide Aufbewahrungen sind nicht unbegrenzt groß, sondern wurden durch Niantic mit einem Limit versehen. Bislang konntet ihr dadurch bis zu 4500 Pokémon und 3.500 Items in eurem Beutel halten. Nun sollen diese Kapazitäten aber gleich zweimal erhöht werden.

So viel Platz bekommt ihr für Monster und Items

Wie Niantic in der Nacht zum 16. November über ihren Twitter-Account bekannt gegeben hat, wird der Platz für Pokémon und Items erhöht. Dabei erfolgt eine Erhöhung noch vor dem Community Day mit Sheinux am 21. November 2021. Somit könnt ihr euren Platz auf maximal 5.000 Pokémon und 4.000 Items ausweiten.

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Eine weitere Erhöhung erfolgt vor dem geplanten Community Day im Dezember. Dabei wird das Limit durch Niantic erneut jeweils um 500 Plätze angehoben, weshalb ihr eure Aufbewahrungen dann auf 5.500 Pokémon und 4.500 Items ausbauen könnt.

Wie kann man seine Plätze erhöhen? Um das neue Limit ausschöpfen zu können, müsst ihr euren Item-Beutel oder die Pokémon-Aufbewahrung entsprechend ausbauen. Das kostet euch allerdings ein paar Münzen. Für jeweils 50 weitere Plätze müsst ihr 200 PokéMünzen aufwenden.

Geht dazu in euren Ingame-Shop und scrollt nach unten. Zwischen den Lockmodulen und den Stickern findet ihr die Kategorie “Upgrades”, in der euch jeweils eine Erweiterung für den Item-Beutel und die Pokémon-Aufbewahrung angezeigt werden. Mit Klick auf das entsprechende Symbol könnt ihr euren Kauf bestätigen und euer Platz wird erhöht.

Erweiterungen Item-Beutel und Pokémon-Aufbewahrung

Was sagt die Community zur Erhöhung der Plätze

In den sozialen Netzwerken sorgt die Nachricht zur Erhöhung der Plätze für Items und Monster für sehr unterschiedliche Reaktionen.

Freude über die Erhöhung: Einige Trainer haben auch in der Vergangenheit bereits nahezu das volle Limit ausgenutzt, weshalb sie sich über eine Erhöhung freuen.

  • So schreibt Cai83: “Ich habe gerade mein letztes Upgrade gekauft, um meinen Speicherplatz für vielleicht einen Tag auf das Maximum zu erhöhen, bevor die neuen Limits kommen. Wenigstens weiß ich, wofür ich meine Münzen in absehbarer Zukunft ausgeben werde!” (via reddit.com).
  • Auch Teban54 freut sich über die neuen Limits: “Ich war besorgt, dass wir für den Rest des Jahres keine Speichererhöhung mehr bekommen würden, denn die Bonbon-Boni für den November-CD klangen wirklich so, als wollten sie unbedingt, dass wir alles loswerden. Schön.” (via reddit.com).
  • Der Trainer jostler57 ertappt sich hingegen selbst beim Horten und schreibt: “Es wird immer noch nicht genug sein. Jedes Mal ertappe ich mich dabei, wie ich mehr und mehr horte, und etwa 1 Monat nach der Veröffentlichung der neuen Obergrenze bin ich schon am Maximum.” (via reddit.com).

Kritik der Trainer

Andere Trainer finden die neuen Erhöhungen eher überflüssig und hätten sich lieber andere Boni von Niantic gewünscht. Vor allem die Münzen, die für 50 neue Plätze gezahlt werden müssen, sind einigen Trainern zu teuer.

  • So schreibt Kidtendo: “Ich wünschte, sie würden den Spielern einfach 100 Pokémon und 100 Items kostenlos zur Verfügung stellen, wenn sie einige Jahre spielen oder eine bestimmte Anzahl von Medaillen erhalten.” (via reddit.com).
  • BazF91 rechnet in den Kommentaren vor, wie viel die neuen Erweiterungen kosten und schreibt: “Jedes Upgrade von 50 kostet 200 Münzen. Sie planen, jedes Lager um 1000 aufzurüsten. 2000/50 = 40 Käufe
    40 * 200 = 8000 Münzen. Hoffen wir, dass es ein paar Angebote gibt!” (via reddit.com).
  • Der Trainer destinofiquenoite wünscht sich ebenfalls, dass Niantic diese Neuigkeit mit einem kurzfristigen, günstigeren Angebot für die Erweiterungen gefeiert hätte (via reddit.com).

Trainer spekulieren über Gründe

Doch während sich die einen Trainer über die Erweiterung freuen und andere sich ein besonderes Angebot dazu im Shop gewünscht hätten, gibt es auch erste Spekulationen zu den Gründen für diese Erhöhung. So vermuten einige Spieler, dass Niantic dieses Limit nicht einfach so anpasst, sondern die Trainer wohl zukünftig mehr Platz benötigen werden.

Deshalb ist es naheliegend, dass sich viele Trainer über ein Release neuer Monster freuen würden.

  • So schreibt deadtoddler420: “Generation 7 wird sicher bald kommen” (via reddit.com).
  • Und auch logosprim ist davon überzeugt: “Zuletzt haben sie das bei der Veröffentlichung einer neuen Generation getan und seitdem nicht mehr.” (via reddit.com).
  • Eine neue Generation vermutet auch aznknight613 und hat darüber hinaus auch eine Vermutung, weshalb die Items ebenfalls erhöht werden: “Ich kann mir vorstellen, dass noch mehr Hüte kommen. Aber ich vermute, dass dies vielleicht als Vorbereitung für die Veröffentlichung einer Welle von Gen 7-Pokemon dient. Die Item-Lagerung scheint eine größere Sache zu sein, wenn man bedenkt, dass sie in einem Jahr dreimal erhöht wird, nachdem sie in 2 Jahren nicht erhöht wurde. Vielleicht ist ein einfacherer Weg geplant, um XL-Sonderbonbons zu bekommen?” (via reddit.com).

Welche Gründe es für den Ausbau des Speicherplatzes für Monster und Items wirklich gibt und ob Pokémon GO für den Kauf der Erweiterungen besondere Angebote geplant hat, ist bislang nicht bekannt. Sollte sich Niantic dazu äußern, dann erfahrt ihr es hier auf MeinMMO.

Wie findet ihr die Erhöhung eurer Pokémon- und Item-Aufbewahrung? Werdet ihr diese in Anspruch nehmen oder braucht ihr gar nicht so viel Platz? Glaubt ihr, dass es bald neue Monster im Spiel geben wird? Schreibt uns eure Meinung dazu gern auf MeinMMO in die Kommentare.

Für das aktuelle Event in Pokémon GO kann etwas freier Speicherplatz für Monster nicht schaden. Wir haben uns angesehen, welche Boni und Shinys euch zum Sinnoh-Event erwarten.

Spieler feiern die neuen Charaktere in Genshin Impact, obwohl sie schwächer sind

Einige Spieler von Genshin Impact sehen die neuen Charaktere sehr positiv, finden sie spannend und abwechslungsreich. MeinMMO erzählt euch, was die Fans an den schwächeren Figuren mögen und sie am Spiel lieben.

Normalerweise funktionieren die meisten Helden in Genshin Impact nach demselben Prinzip:

  • Der Angriff muss hoch sein
  • der kritische Schaden sollte bei 180 % und mehr liegen
  • der Wert der kritischen Trefferrate befindet sich optimalerweise bei 1/3 des kritischen Schadens

Der überwiegende Teil der Charaktere profitiert von diesen Statuswerten und gerade deswegen feiern einige Spieler in einem reddit-Thread die neuen Figuren, da der Trend mit ihnen in eine andere Richtung schwenkt (via reddit).

„Die neuen Helden scheinen schwächer, aber sind spannend“

Reddit-User RavenShadow7 eröffnete einen Thread, in dem er darüber spricht, wie aufregend er die neuen Charaktere findet. So habe er Kokomi nur deswegen gepullt, weil sie nicht kritten könne. Es wäre etwas Neues, Anderes und mit dem neuen Artefakt-Set werde sie nur noch besser.

Außerdem bringen Gorou und Itto mit dem zweiten neuen Artefakt-Set ebenfalls etwas Schwung ins Spiel. Die beiden profitieren von Verteidigung und ausnahmsweise nicht von Angriff. Je höher ihre Verteidigung ist, desto mehr Schaden oder Buffs verteilen sie.

RavenShadow7 sieht darin einen Wandel für das Geo-Element und hofft darauf, dass es nun verstärkt wird.

Außerdem sieht er einen Trend zu 4-Sterne Supports. So seien Thoma als Unterstützung für Hu Tao und Sara für Raiden Shogun eine nützliche Nische. Thoma funktioniere perfekt mit Hu Tao, da er ihr, durch seinen langen internen Cooldown mit den Pyro-Wellen seines Schildes, keine Hydro-Reaktionen klaue.

Gorou scheine als neuer 4-Sterne-Charakter nur das Geo-Element und damit Helden wie Itto zu unterstützen. RavenShadow7 ist fasziniert von Figuren wie Kokomi, die einfach komplett anders funktionieren als der Rest.

Er hoffe zudem, dass dadurch Bennett weniger nötig werde. Zurzeit gelte er fast schon als Pflicht, um Teammitglieder zu stärken.

Das sagen die anderen Spieler unter dem Post: RavenShadow erntet einigen Zuspruch, so sagt Mekazuaquaness:

Ich mag es, dass Gorou mich dazu bringt, ältere Geo-Charaktere, die ich normalerweise nicht benutze, wieder zu nutzen. Ich möchte es einfach spaßig und stark zur selben Zeit. Das Kokomi-Artefakt-Set wird Kokomi spaßiger zu nutzen machen, da sie damit Heilung zu Schaden konvertieren kann und einfacher zu builden sein wird. Off-Field-Heiler, wie Qiqi und Barbara, könnten auch ihren Nutzen aus dem Artefakt-Set ziehen.

via reddit

Auch Yuehane ist der Meinung:

Das Gute an der Sache ist: Während einige Supports im Moment schwächer scheinen, ist es sehr einfach, einen zukünftigen Charakter oder ein neues Artefakt-Set hinzuzufügen, um sie wirklich gut oder eventuell sogar zum besten Charakter für die jeweilige Aufgabe zu machen. (…) Ich hoffe wirklich, dass wir mehr einzigartige Charaktere, wie Kokomi, bekommen werden. Es ist eine nette Abwechslung, sich einfach nicht überall auf Krit-Substats zu fokussieren. (…)

via reddit

Jedoch gibt es ebenfalls einige Diskussionen und Kritik:

Es ist nicht spannend. Neue Charaktere scheinen nicht mal nützlich oder es wert zu sein, sie zu pullen. Sie sind zu nischig. Gorou ist nur für Albedo und Itto gut, während Sara für Raiden gut ist. Kokomis Unfähigkeit zu kritten ist eine schlechte Design-Wahl.

loveforlandlords via reddit

Insgesamt seien die Spieler jedoch bereit für Neuerung, wenn sie effektiv und effizient in Genshin Impact eingebaut werden. So kam Kokomi beispielsweise etwas zu früh und hatte keine passende Ausrüstung, die jetzt allerdings in Patch 2.3 nachgereicht wird.

Spieler wollen mehr Positivität in „Genshin Impact“-Community

Viele Spieler nervt es, dass ständig über Genshin Impact gemeckert wird. So eröffnete reddit-User Defora einen „Anti-Beschwerde“-Thread, in dem er dazu animierte, positive Dinge über das Spiel zu berichten oder zu nennen (via reddit).

So nennt er die wunderschöne Szenerie und die Möglichkeit, in ihr abzutauchen. Die Charaktere und den Stil des Spiels lobt er ebenfalls. Außerdem mag Defora das PvE-System und sich Zeit für die Ausrüstung seiner Figuren lassen zu können.

In dem Thread gibt es 659 Kommentare, die überwiegend positiv sind und miteinander von Genshin Impact schwärmen:

  • FakeEpistemologist lobt, wie hunderte andere, die Musik: „Die Musik. Als Musiker bin ich absolut begeistert von der musikalen Richtung. Nicht nur die Qualität, sondern auch der Respekt gegenüber der verschiedenen Kulturen. Für ein Spiel, das eigentlich ein Mobile-Game ist, musste sie nicht so gut sein. Ich kann nicht aufhören, sie dafür zu loben, wie viel Aufwand sie in die Musik gesteckt haben.“
  • Rough-Inevitable-805 schreibt: „Was mich Genshin Impact lieben lässt, ist das Open-World-Gameplay und auch die wunderschöne Szenerie. Mir ist es egal für Artefakte zu grinden, denn wenn ich ein gutes erhalte, fühle ich mich total glücklich.“
  • Ireliaplaceable liebt alle Aspekte von Genshin: „Es ist eines der besten Spiele, die ich jemals gespielt habe. Die Musik ist top, das Gameplay ist spaßig, die Umgebung ist weitläufig, das Charakter-Design ist zweifellos das BESTE, die Story und Überlieferung ist fantastisch. Nicht zu vergessen ist es das beste Spiel, wenn du jeden Tag einen 8-Stunden-Job hast.“

Die Spieler loben weiterhin die verschieden kleinen Interaktionen und Dialoge zwischen den Charakteren. Die kleinen Details in den Regionen und den Figuren selbst werden außerdem häufig genannt.

Der Thread von Defora bietet eine willkommene Abwechslung für diejenigen unter euch, die etwas Positivität für und über Genshin Impact mitnehmen möchten, anstatt die übliche, negative Kritik.

Was fällt euch Positives zum Spiel und zu den neuen Charakteren ein? Habt ihr vielleicht eine Meinung, die andere sonst nur kritisch beäugen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.

Außerdem wird es durch einen neuen Banner in Genshin Impact einfacher, die besten Charaktere zu bekommen.