Streamerin erklärt nach großem Twitch-Leak: 90 % der Streamer verdienen weniger als ihr denkt

Der Leak zu Twitch hat große Wellen geschlagen und die Verdienste der Top-Streamer wirken auf viele Außenstehende beeindruckend. Doch die meisten Streamer auf Twitch kommen nicht ansatzweise an diese Zahlen ran, warnt auch die österreichische Streamerin Pia “Shurjoka” Stolz.

Was ist das Problem? Mit dem großen Twitch-Leak, der inzwischen auch von Amazon bestätigt wurde, wurden am 6. Oktober auch die Einnahmen vieler Streamer veröffentlicht:

Diese Zahlen verleiten dazu zu glauben, dass man mit Twitch viel Geld verdienen kann. Doch das gilt nur für die oberen 10 % der Streamer. Wer nicht zu den meist geschauten Kanälen zählt, bekommt von dem dicken Geld-Kuchen nur wenig ab.

Davor warnt auch die Streamerin Shurjoka. Sie selbst gehört mit über 200.000 Followern und durchschnittlich 2.150 Zuschauern etwa zu den Top 2.000 auf Twitch und zeigt dort verschiedenste Spiele wie Anno, Dead by Daylight oder Humankind.

Achtung! Twitch wurde gehackt – Ihr solltet dringend euer Passwort ändern

“Nicht einmal 10 % der Streamer bekommen gut 90 % der Einnahmen”

Was sagt die Streamerin? Shurjoka ist es in ihren Tweets wichtig, den Zahlen des Leaks etwas mehr Kontext zu geben. Denn die Verdienste der Top 500 Streamer wirken beeindruckend und regen zur Nachahmung an.

Doch sie warnt davor, sich von den Zahlen blenden zu lassen:

  • Zum einen stehen hinter vielen Streamern auf Twitch auch Teams, deren Gehälter ebenfalls bezahlt werden müssen und die zum Streamer dazugehören.
  • Zum anderen bekommen nur die oberen Prozent einen Großteil des Geldes.

Sie sagt: “Nicht einmal 10 % der Streamer bekommen gut 90 % der Einnahmen durch die Plattform. Und innerhalb dieser 10 % verdienen 10 % wieder so viel, wie die restlichen 90 %”.

Sie vergleicht das Streamen auf Twitch mit Fußball und Schauspiel. Auch da verdienen nur die ganz Großen viel Geld, während die Mehrheit leer ausgeht.

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Was übersehen viele? Auf Twitch gibt es eine riesige Zahl von Streamern, die kaum gesehen wird. Der große Erfolg ist also nur wenigen vergönnt.

Laut der Analyse-Seite Sullygnome waren in den letzten 30 Tagen 3.451.871 unterschiedliche Streamer online:

  • Nur 24.010 Nutzer schafften es durchschnittlich 100 oder mehr Zuschauer zu haben.
  • Wer im Durchschnitt mehr als 20 Zuschauer hat, gehört bereits zu den oberen 5 % der Plattform. Doch auf diesem Niveau lässt sich Twitch schwer monetarisieren. Mit etwas Glück gibt es alle paar Monate 100 Dollar, die überwiesen werden.
  • Mehr als 1,5 Millionen Menschen haben vor einem oder sogar gar keinem Zuschauer gestreamt.

Für den Erfolg auf Twitch spielt es auch nicht zwingend eine Rolle, wie aktiv man streamt. Im Zuge unserer Recherchen sind wir auf mehrere Streamer gestoßen, die an die 300 Stunden gestreamt haben (also fast 10 Stunden pro Tag über 30 Tage verteilt) und die trotzdem weniger als 2 Zuschauer hatten.

Auf der anderen Seite stehen Top 100 Streamer, die unter 50 Stunden im Monat streamen und trotzdem viele Zuschauer haben. Für den Erfolg auf Twitch ist also einiges mehr nötig, als “nur online zu sein und zu zocken”.

Wer also darüber nachdenkt seinen Job zu kündigen und Twitch-Streamer zu werden, der sollte sich das gründlich überlegen. Das betont auch Shurjoka in ihren Tweets.

Wie steht Shurjoka zu dem Leak? In einem Livestream erzählt die Streamerin davon, dass sie selbst sehr transparent mit ihrer finanziellen Lage umgeht. Doch sie rechnet künftig mit vielen Kommentaren und Diskussionen, die sich um die Einnahmen drehen werden.

Einen Vorwurf macht sie der Plattform nicht, da die Daten ja nicht absichtlich online gestellt wurden.

Der große Twitch-Leak hat nicht nur Infos veröffentlicht, sondern auch darauf aufmerksam gemacht, dass die Top-Verdiener auf Twitch vor allem Männer sind. Erst auf Platz 48 kommt die erste Frau. Mehr dazu hier:

Twitch-Leak: Wie viele Frauen sind unter den 100 Top-Verdienern?

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Babuya

Ich sage es mal wie mein Opa Egon:

“Die soll erstmal anständig arbeiten gehen!”

MaZy

Ach diese Ausreden um sein Verdienst klein zu reden geht mir auf den Sack. Damit ja bloß die Abos nicht weniger werden.

Jeder behandelt sein Geld individuell. Manche haben nur einen Steuerberater und fast keine Ausgaben.

Fakt ist das Geld was erst mal auf dem Konto landet hoch ist.

Ob sie Ausgaben haben ist einfach eine Einstellungssache. Ich könnte auch 8.000 im Monat haben (hatte ich mal sogar) und dann dazu Penthouse mieten dazu Reinigungskraft und damit begründen, dass am Ende ja nicht so viel Geld über bleibt.

Genau diese Leute sprechen bewusst so, weil sie Leute dazu animieren wollen weiter zu schauen bzw zu “spenden”. Ist ja auch nicht verwerflich, wenn sie das wollen, aber sollen das nicht auf dieser Weise machen.

Wieso können zb Youtuber meistens über Einnahmen und die Zahlen sprechen? Genau dort haben sie meist keine AbozahlerIn. In Twitch allerdings sind sie davon abhängig und wollen keine “Zahler” verlieren.

Zuletzt bearbeitet vor 10 Tagen von MaZy
Name

Hab ihren Stream geschaut und sie war ein bisschen verärgert.

Das Beste wäre gewesen gar nicht über Geld zu sprechen. Die gute Frau kann sich nicht erklären wer die “Häcker” waren aber ich kann mir schon gut vorstellen das es Linke Banden waren die Twitch angezapft haben die ganz nach dem Motto “Eat The Rich” agieren. Vielleicht war es aber auch ein Mitarbeiter selber.

So toll kann ich mir das Streamerleben nicht vorstellen. Wer sich noch an Total Biscuit erinnert bzw. das fehlen daran und sein Verhalten gegen Ende, das erinnert stark an dieses Video

Viele Streamer/YouTuber scheinen gewisse Züge oder gar eine komplette Narzisstische Persönlichkeitsstörung zu entwickeln und sind mit ihren Zuschauern der Topf unter dem Deckel.

Mein Favorite

Name

Das ist mir eigentlich wumpe wieviel die verdienen (bin ja kein Kommunist), viel schlimmer ist das der Kapitalismus sich selbst kontrolliert. Damals war es durch GameStar und Co. heute sind es Streamer und YouTuber. Sowas kann auf Dauer nicht funktionieren weil die Klassen dann nur eine passive Rolle einnehmen.

NeinFalsch

Ich begreifs nicht…

Pandora Papers: Die, die Macht haben, bringen Geld auf Offshore-Konten und somit vorbei am Staat… alle leiden darunter. Aufregeung: 2/10

Twitch Leak: Streamer verdienen viel Geld – gerechtfertigt oder nicht, who cares. Keiner leidet darunter. Aufregung: WIE KANN DAS SEIN DASS DIE MIT ZOCKEN SOOOOO VIEL VERDIENEN?!?!?!?!

Also ich halt nicht viel vom Begriff “Neiddebatte” … aber ich weiß nicht, anders kann ich mir die Aufregung irgendwie nicht so richtig erklären. Gefühlt ist das Gehalt dieser Twitch-Stars kontroverser diskutiert als der Umstand, dass die da teilweise Glücksspiele promoten, dies, das,

Mir fehlt da völlig die Relation zu dieser Posse.

Leb ich in der falschen Bubble?

Zuletzt bearbeitet vor 11 Tagen von NeinFalsch
Visionsphobiker

Nun Macht haben diese Twitch YT* auch und zwar erheblich, bei Millionen von Leuten die Spielen und die Realität nicht mehr sehen. Eine weitere Macht besteht mittlerweile aus dem recht großen Einfluss auf Studios und Entwickler von Spielen die ihre Inhalte fast zeitgleich mit aufkommenden Kritik von prominenten Streamern via Patch anpassen.
Natürlich ist es lustig sich selber zu promoten, was aber wie oben in dem Interview schon gesagt wurde, ist es vielleicht im äußersten Fall 0,5% aller Streamer die davon leben können. Und was soll der Vergleich mit den Kosten fürs Team, is ja wohl ein Witz oder?
Was mich verwundert wie viele glauben Prominenz zu erreichen zu können, und das ist für mich eigentlich die große suggestive Gefahr die von prominenten Streamern ausgeht. Weil dieses Medium omnipräsent und deshalb schon als Referenz zählt.

NeinFalsch

War auch nicht so gemeint das ihr darüber berichten sollt 🙂

War nur ein Bericht über meine Bubble und die Verwunderung wie viel Platz diese Twitch-Stars-Verdienen-Viel-Geld-Sache einnimmt.

Daniel (Comp4ny)

Viele vergessen auch einfach die hohen Fixkosten die von dem Haufen Kies wegfallen.
2,1 Mio klingt erstmal viel (wie bei Knossi). Davon gehen dann ca. mind. 50% für Steuern drauf. Bleibt also noch ca. 1,05 Millionen. Dann gehen Gelder ab für das Team hinter ihm, vll. gibt es auch noch ein Management, wovon ich mal ausgehe, wo sicherlich auch nochmal 10-20% wegfallen. Bei Monte sind es sein Mitarbeiter, das Haus muss bezahlt werden (übrigens im Süden Hamburg´s wohnt der gute Junge (Leak aus der Presse)), andere kosten usw.

Natürlich bleibt da was nettes übrig, aber von 2,1 Mio, bleiben vll. 500… 600k übrig. Im Monat sind das vll. ca. 30 – 40.000 € nur durch Subs und Werbung auf Twitch. Man sollte das im Hinterkopf behalten. Da kommen ja noch ein paar Tausend oben drauf aus anderen Einnahmequellen.

Grob über dem Daumen würde ich mit ca. 50.000 € bei Knossi im Monat rechnen.

telvann

Die Auszahlungen waren von 26 Monaten, also geht deine Rechnung nicht ganz auf

Name

Habe nachgeschaut und finde das ist aber ein bisschen seltsam das eine Person einen Steuersatz von 45% haben kann. Ob nun armer Bauer oder ein reicher Prinz es macht wirklich keinen Sinn das jemand fast für 50% seines Einkommens besteuert werden kann.

Wenn man reiche Menschen in Deutschland hat dann sollte man sie schon auch an die Region binden und nicht verscheuchen. z.B. 10% sind immer noch mehr als 0%

T.M.P.

Seltsame Rechnung^^ Die Kosten fürs Eigenheim vom Verdienst abziehen?
Bei der Logik wäre ja mein Verdienst die 3,50€ die ich diesem Monat mehr auf dem Konto hab im Gegensatz zu letztem Monat 😉

Mal abgesehen davon, mach dich mal schlau was man so alles von den Steuern absetzen kann.

Kreylem

Es ist doch völlig egal was Person XY verdient und geht auch Niemanden etwas an ausser dem Zahlenden, den Empfänger und das Finanzamt 😁

EinLootDude
  • Wer auf die letzten zwei Jahre schaut, findet Verdienste in Millionenhöhe, auch bei deutschen Streamerin wie MontanaBlack oder Knossi.

Ich wusste garnicht das die beiden weiblich sind 😅😂

Irina Moritz

Hoppla, da hat sich ein I eingeschlichen. Ist gefixt, danke 🙂

Elenore200

Genau,es MUSS schließlich “Steamer*IN” bzw “Stramer*INNEN” heißen,alles andere wäre pure Diskriminierung 😉

Kamualia

wieviel weniger? glaube nicht das da jetzt derart große Unterschiede zustande kommen…. da würde ich sofort die abos kündigen!

Elenore200

Finde die News auf buffed dazu lustig,da wird geschrieben das viele erfolgreichere Streamer wohl “nur” 20.000 Euro im Monat verdienen würden…

20.000 Euro im Monat,ist selbst mit Abzug von Steuern usw immer noch ein vielfaches mehr,als der durchschnittliche Arbeiter in Deutschland und wohl auch in den USA monatlich verdient,ein schlechtes Leben mit normale Verhältnisse hat damit mit Sicherheit niemand.

Das aber viel Geld durch Werbedeals verdient wird,ist nun auch kein Geheimnis,ist bei anderen Entertainern und Sportlern auch so,durch den Job selbst,wenn man gut und erfolgreich ist,kann man schon ordentlich verdienen,aber Werbedeals setzen nicht selten noch einiges oben drauf.

Ich denke mal als Streamer kann man auch schon leicht Werbung machen,wenn man einfach nur oft genug bestimmte Energydrinks oder andere Produkte im Bild stehen hat,also sozusagen nebenbei “Schleichwerbung” betreibt.

War heute nach der Arbeit mit einem Kollegen kurz einkaufen,da wollte er mir zwei namenhafte Waschmittel empfehlen,da meinte ich zu ihm “Die nennst du mir doch jetzt nur,weil du sie im TV gesehen hast und nun denkst die sein deswegen ganz gut…” hat er nicht mal wirklich abgestritten 😂
Zeigt doch schon wie leicht Werbung funktioniert.

Lieblingsleguan

Aber – in dem Leak stand doch gar nicht, was die großen Streamer verdienen. Sondern was sie kriegen! 😏

Havanna

Ich glaube vielen geht es noch nichtmal um die reine “Summe” sondern um das “Wie” also das jemand soviel Geld verdient mit zocken ist schon naja (Im Grunde mach ich ja nichts anderes Abends). Dann eben diese Subgoals usw. das “Wahrnehmen” von Usern für 10 Sekunden bei einer Donation, das jüngere Generationen “harte” Arbeit nicht “Wertschätzen” aber den Streamer Donations und Subs etc. dalassen. …. So genug gesagt, ich habe selbst eine Firma und weiß wie das ist, hier ist “transparenz” einfach fehl am Platz, dazu kommt dann (für mich persönlich) das gerade die Top Streamer mit Ihrem Geld genau 0,00 nix “positives” machen Konsum und sich selbst bereichern das wars. Aber auf der anderen Seite, keiner MUSS jeder KANN etwas geben, wenn ein Subonlymode an ist schau ich den Streamer halt nicht, wenn er 10 Sugoals hat dann auch nicht, wer meint das es gut ist einem MOntana 50 € zu donaten für 5 Sekunden “Ruhm” oke 🙂 (Papa verdient das schon damit ich das einem Millionär in die Hand drücken kann)

Zuletzt bearbeitet vor 12 Tagen von Havanna
BoredMarcus

Naja, es ist eben immer eine Frage der Perspektive.
Das man nicht gleich seinen Job kündigen sollte, konnte vorher eigentlich mit einer 5 minütigen Google – Recherche herausgefunden werden, dazu braucht es keinen Leak.
Und Shorjoka verdient auf ihrem Platz 559 immerhin mehr als die deutsche Bundeskanzlerin und das wohlgemerkt ohne Sponsoren und Donations, die meines Wissens die Bundeskanzlerin nicht annehmen darf 😂
Und als Anmerkung, ich gönn ihr das völlig, gute Entertainer verdienen eben viel und zu den besten 600 der Welt, jedenfalls der Twitch-Welt zu gehören, muss man erst mal schaffen, aber die “Zahlen verleiten” nicht dazu zu glauben es könne damit viel Geld verdient werden, es ist faktisch so.

Ebenso vorsichtig sollte wegen der beschränkten Aussagekraft(nur Subs und Ads in diesen Zahlen) mit Bewertungen umgegangen werden.
Beispielsweise ist die geringe Anzahl der Frauen durchaus interessant (übrigens, Fehler im Artikel, die erste Frau ist Pokimane auf Platz 39 nicht 48! Und wer ganz genau sein will, 3 der 8 Mitglieder von Critical Role sind auch Frauen) und setzt die andauernde Beschwerden über Hot Tub – Streams in ein anderes Licht. Scheint jedenfalls nicht den vielen, vielen Männern in der Liste drastisch geschadet zu haben😁

Allerdings sind eben gerade bei diesen die Einnahmen auf anderen Plattformen oft das eigentliche Ziel, Twitch wird nur als Werbung benutzt. Alinity z.B. hat bestätigt, dass sie auf einer anderen Seite in 2 Monaten das verdient, was sie bei Twitch in 2 Jahren verdient hat. Und Amouranth hat unter einem Video von Mizkif zum Thema geschrieben, dass er mit der Schätzung Ihrer Jahreseinnahmen im Video ziemlich richtig liegt, er hatte 4-5 Mio. $ angenommen.
Damit wäre Amouranth sogar auf Platz 1 dieser Liste und Alinity in den TOP 10.

Natürlich haben Männer auch Sponsoren – Deals, aber die haben manche Frauen eben dann zusätzlich noch und die berühmten Einnahmen einer speziellen Seite haben Männer nicht.

Ich denke wenn alle Einnahmen berücksichtig würden, wären Alinity, Amouranth und Pokimane in den TOP 10. Vermutlich haben mindestens Ninja, Shroud und xQc aufgrund von Twitch-Deals und Sponsoren noch die Nase vorn.

Und zum Schluss: Selbstverständlich kann man der Plattform einen Vorwurf machen, denn die Sicherheit der Daten zu gewährleisten ist deren Aufgabe, auch wenn die Leaks keine Absicht sind.

Zuletzt bearbeitet vor 12 Tagen von BoredMarcus
Shinobe

Versteh das Thema nicht, ich muss ja auch meine “Einnahmen” nicht veröffentlichen.

Außerdem verstehen viele jüngere Twitch User nicht das man zumindest in Deutschland auch noch recht hohe Steuern zahlen muss als Freiberufler, dann kommt noch Krankenversicherung drauf und für seine Altersvorsorge muss man auch selber sorgen, denn man zahlt nichts in die Rentenkasse ein also locker 50% kannste runter rechnen.

Uuuund man darf nicht vergessen, Streamer sind Entertainer, dafür werden sie bezahlt und je besser sie unterhalten desdo mehr Geld verdienen sie, find ich völlig in Ordnung.

Keiner wird ja gezwungen einem Streamer Geld zu geben.

Edit: Jeder mit zwei Fingern und nem IQ von mehr als Banane konnte/kann sich auch vorher ausrechen was die Streamer so verdienen. 😉

Zuletzt bearbeitet vor 12 Tagen von Shinobe
Todesklinge

Ich frage mich ab wann es sein wird, dass Spiele nur noch mit einer Lizenz gestreamt werden dürfen. Sozusagen eine Lizenz vom Spielentwickler/Publisher das der/die/das das darf.

Noch dazu frage ich mich, ob man durch einen Stream gewillt ist das Spiel zu kaufen. Im Multiplayer schon eher, aber im Singleplayer auch?

Ich habe damals Kingdome Come Deliverance gerne geschaut (in Streams) und jetzt wo ich es mir selbst gekauft habe (war im Angebot), spiele ich es nicht… obwohl ich dachte es zu spielen, aber habe ja schon alles durch die Streams gesehen.
Das war jetzt eigentlich ne Ausnahme. Bei mehreren anderen Spielen habe ich ein wenig geschaut und doch nicht gekauft.

Wie ist das bei euch, seit ihr mehr gewillt ein Spiel zu kaufen, aufgrund des Streams?

Cortyn

Bei einigen Publishern ist das schon so, dass du in deren Content-Creator-Programm musst, wenn du deren Spiele streamen möchtest.

Da das in den meisten Fällen aber kostenlose Werbung ist, wird das auch einfach so geduldet.

Rein rechtlich muss man sich aber im Klaren sein, dass die Publisher das jederzeit unterbinden könnten.

BoredMarcus

Rein rechtlich muss man sich aber im Klaren sein, dass die Publisher das jederzeit unterbinden könnten.

Allerdings. Weswegen ich durchaus Verständnis habe für Streamer die z.B. “nur” Einnahmen von 100-200 tsd $ haben. Das ist natürlich ein super Jahresgehalt, aber wenn man bedenkt, dass morgen alles vorbei sein könnte, dann ist das gar nicht mehr so viel. Die Millionäre an der Spitze haben natürlich ausgesorgt.

Snake

Deine Aussage bezüglich KCD ist bei mir ein Grund warum ich nur Streamer schaue zu spielen wo ich weiß das werde ich nie spielen weil mir das nicht so liegt es aber dennoch mal sehen möchte (Beispiel bei mir Dark Souls, schaue das Knallhart durchgenommen von RocketBeans mit Simon und Nils ^^ wirklich amüsant) oder halt wenn ich das spiel selbst schon gespielt habe (als Beispiel hier Kingdom Hearts 3 habe ich durch gespielt und dann bei einem damaligen Freund im Streamer geschaut, natürlich ohne zu spoilern oder Hilfe zu geben). Aber sonst schaue ich nicht so gerne Streams oder Lets Plays.

BoredMarcus

Ich hätte vermutlich keine Playstation 4, inklusive der ca. 50 Spiele darauf, wenn ich nicht Streams von The Last of Us remastered gesehen hätte und mich nach jahrelanger Konsolen-Abstinenz deswegen dafür entschieden hätte wieder eine Konsole zu kaufen.
Also bei mir hat es funktioniert 😂

Wenn ich allerdings bei einem Stream merke, dass mir das Spiel so gut gefällt, dass ich es selbst spielen will, dann breche ich eventuell den Stream ab, wenn ich Spoiler befürchte.

Grundsätzlich finde ich, dass das was du sagst eigentlich nur für Spiele gilt, die einen Story-Modus haben und wenig Wiederspielwert. Dann hast du Recht. Aber warum sollte mich ein Stream eines FPS-Spiels wie Valorant, oder eines Strategiespiels wie Crusader Kings 3 oder Civilization davon abhalten das Spiel selbst zu spielen?

Irina Moritz

Es hängt von den Spielen ab. Wenn ich bei AAA-Games unsicher bin und vorher erst in Streams reinschaue, ist die Tendenz eher Richtung “Nein”. War z.B. bei AC Valhalla oder Death Stranding der Fall.

Ich schaue Streams häufiger, wenn ich kleine Indie-Games finde, die interessant aussehen und zu denen es oft wenig Infos gibt. Sowas wie Cris Tales, Othercide oder The Forgotten City. Da kommt es auch häufiger zu Käufen.

Zuletzt bearbeitet vor 12 Tagen von Irina Moritz
Sleeping-Ex

Wirklich? Streamer sind nicht alle gleich erfolgreich?

Das überrascht mich jetzt aber wirklich…in keinster Art und Weise.

Dabei zielte der Leak garantiert darauf ab, das nicht existente Einkommen der 90% wenig erfolgreichen Streamer offenzulegen.

Zuletzt bearbeitet vor 12 Tagen von Irina Moritz
Phoesias

Wenn ich beim Bäcker Brötchen kaufe, weiss ich nicht wieviel er daran verdient, interessiert mich auch herzlich wenig.

Kaufe ich mir einen Wagen, frage ich auch nicht wieviel der Händler daran verdient. Ich könnte ewig so weitermachen, ob nun der neue Weihnachtsbaum, der Einkauf bei ReWe oder ein Konzert das ich besuche…wer was wann wieviel daran verdient ist mir extrem Latte.

Bei Thema Streamer hingegen scheint ein außerordentlich großes Interesse an den Einkünften zu bestehen

Zuletzt bearbeitet vor 12 Tagen von Phoesias
Schuhmann

Ja, das ist doch klar.

Die Leute “sehen” ja, was MontanaBlack macht und identifizieren sich damit: Es gibt bei einem Streamer ja einen großen Aspekt, der öffentich sichtbar ist.

“Der zockt und labert” -> Das könnte ich auch! Was da noch dahintersteckt, das sieht man nicht. Das spielt dann bei der Bewertung keine Rolle.

Was Firmen-Chefs machen oder andere Vermögende, das weiß man ja gar nicht und kann das auch nicht nachvollziehen.

Es sagt ja keiner: “Fimra managen, Verantwortung für zigtausennde Beschäftigte … Das könnte ich auch!”

Ich merk das auch in unserem Job. Da meinen ja manche Leser, was wir machen, ist im Prinzip dasselbe, wie zocken und dann “für Geld” Kommentare in einem Internet-Forum schreiben -> Das könnte ich auch! 😀

Siehst dann auch, dass bestimmte Berufe einen relativ komplexen Sprach-Code entwickeln, damit niemand so recht nachvollziehen kann, was da eigentlich abgeht, und es für den Laien absolut unverständlich ist, was da passiert.

Je mehr Distanz zwischen dem Beruf und der Öffentlichkeit ist, desto höher ist das Ansehen solcher Jobs: Richter z.b.
Bei Jobs, bei denen die Arbeit sehr öffentlich ist und mit denen irgendwie jeder Kontakt hat, da ist die Anerkennung dann oft niedrig: Lehrer z.b.

N0ma

Denke das ist aber auch bekannt. Die obereren x% verdienen noch weit mehr durch Werbeverträge usw.

Was ich tatsächlich nicht so gut finde das man den oberen noch mehr Geld zuschanzt als ihnen zusteht durch Spezialverträge. Oder wie bei YT das man so Grenzen einführt wie 10k views ab dem man erst das Geld bekommt was einem zusteht.

Das verzerrt die Verhältnisse und sorgt dafür das gute Angebote zumachen.

Schuhmann

Was ich tatsächlich nicht so gut finde das man den oberen noch mehr Geld zuschanzt als ihnen zusteht durch Spezialverträge.

Das ist die ganze Art, wie “moderne Angebote” funktionieren: Der Teufel scheißt auf den größten Haufen.

Wenn du groß bist, sehen die Algorithmen: “Das, was der macht, gefällt wohl vielen, zeigen wir es noch mehr Leuten an” und dann wirst du noch größer.

Das ist das ganze System. Das bringt auch einige Nachteile mit sich. Da wird z.b. diskutiert, was in den YouTube-Trends ist oder welche Twitch-Kanäle empfohlen werden: das sind dann oft die großen, etablierten – nicht die “kleinen Perlen.”

Ab einer gewissen Größe hat man dann Schneeball-Effekte und das skaliert alles. Das Gemeine und auch Gute an Skalierung: Du investiert dieselbe Zeit in ein Video/In einen Stream , ob ihn 5, 500 oder 500.000 Leute sehen. Das macht auf der Seite des Erstellers im Aufwand keinen Unterschied, aber im Ergebnis natürlich erheblich.

Zuletzt bearbeitet vor 11 Tagen von Schuhmann
Legijaone

lustig wie sie sich jetzt alle rechtfertigen müssen

ThisIsThaWay

Ja klar, es wurde ja eine (wenn auch löchrige) Schweigemauer durchbrochen und es wurden endlich die Karten auf den Tisch gelegt.

telvann

Also wirklich große Erkentnisse gab es dadurch für mich nicht. Der Subcount war ja schon mehr oder weniger öffentlich und der ungefähre Twitch Cut war auch kein Geheimnis.

Das einzige was mich überrascht hat ist wieviel Altoar mit seiner Twitch Extension verdient

ThisIsThaWay

Da muss man auch erwähnen, man ist als Streamer ja an gewisse Verträge gebunden. Man muss also abliefern – egal wie es um einen aktuell steht. Außerdem ist es ein Fragwürdiges Gewerbe was das Interesse betrifft. Selbst die Stärkste Community lässt sich durch verschiedene Einflüsse erschüttern.

Da ist man mit einem Buckeljob der einen eventuell schwerer auslaugt als Streaming schon eher bedient.

GeT_R3kT

Willkommen in der Selbstständigkeit. Da musst du auch abliefern oder du verdienst nichts!

N0ma

Das ist wohl eher selbstauferlegt weil man auf das ganze schöne Geld nicht verzichten möchte.
Das das allerdings so nicht stimmt haben auch schon Streamer gezeigt die nach längerer Pause wiedergekommen sind.

telvann

Das haben aber nicht unbedingt alle, vielleicht wenn man bei einer Organisation gesigned ist.

Die meisten sind ja doch eher selbstständig und streamen was und wann sie wollen, da sie mental Health dann doch eher priorisieren

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