Der Twitch-Streamer und YouTuber Tommyinnit dominiert aktuell die Streaming-Plattform Twitch mit Minecraft. Vor wenigen Jahren war der 16-Jährige allerdings noch ein riesiger Fanboy von Shooter-Legende shroud und stellte dem Stream-Sniper in PUBG nach, wie er jetzt erzählt.
Aktuell wächst sein Kanal auf Twitch so schnell wie kein anderer
Tommyinnit hatte in den letzten 7 Tagen in der Spitze 650.000 Zuschauer – so viel wie kein anderer Kanal (via sullygnome)
Das Besondere ist, dass er nur “kurz” streamt: Seine Minecraft-Streams dauern nur zwischen eine oder zwei Stunden. Viele der großen Streamer sind für 10 bis 12 Stunden am Stück auf Sendung. Tommyinnit hat in der kurzen Zeit, in der er streamt, aber extrem viele Zuschauer und ist daher einer der 5 meistgesehenen Streamer der Welt aktuell.
Der britische Streamer hat aber einige Jugendsünden begangen, die er nun beichtet. So war er 2018 ein Fanboy von Streamer shroud. In einem neuen Video auf YouTube erklärt Tommyinnit seine Geschichte mit shroud.
Tommyinnit war Fanboy von shroud – spielte den Beschützer
Das erzählte Tommyinnit: In einem Video vom 19. Januar erzählt Tommyinnit die Geschichte von ihm und shroud. Denn Tommyinnit tat damals alles, um in die selben PUBG-Matches wie shroud zu kommen. Das Verhalten nennt man “Stream Sniping” – es ist eigentlich verpönt. Denn die Streamer wollen ja “authentisch” spielen und nicht in ihren Streams von Fans belästigt werden, die um ihre Aufmerksamkeit buhlen.
Begonnen hat seine Karriere als Stream-Sniper am 9. August 2018. Dort ließ sommyinnit das erste Mal von shroud killen. Aber viel wichtiger: shround nannte den Namen des Jungen.
Tommyinnit erzählt jetzt im Video, dass es ein grandioses Gefühl war und sie dadurch quasi “beste Freunde” wurden, weil shroud ihn ja offenbar kannte.
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In diesem Video erzählt Tommyinnit von den virtuellen Treffen mit shroud.
Danach ging die Story weiter und Tommyinnit versuchte regelmäßig in die PUBG-Runden von shroud zu kommen und mit ihm zu reden.
So trafen sie sich auf einer Map und Tommyinnit rannte zu einem Gegner, der shroud gerade angriff – er wollte sein Idol vor der Eliminierung retten
In einer späteren Runde trafen die beiden Streamer erneut aufeinander. Dort redeten sie sogar länger und Tommyinnit stellte shroud seinen Kumpel vor, der gerade bei ihm übernachtete
Generell berichtet Tommyinnit davon, dass es immer wieder tolle Momente gab, wo er auf shroud traf. Er machte es sich regelmäßig zur Aufgabe, dass er in Runden kommt, in denen shroud unterwegs ist.
Tommyinnit erzählt aber auch von den Schwierigkeiten des Stream-Snipens. So sagt er: “Ich musste wach bleiben bis 23:00 Uhr, was für einen 14-Jährigen echt ziemlich später ist!”
So reagierten die Zuschauer: Viele Zuschauer von Tommyinnit, die selbst noch Teenager sind, identifizieren sich mit den Aussagen. Das Gefühl, dass man der beste Freund des Streamers sei, nur weil dieser den Namen vorliest, scheint bekannt zu sein. In den Kommentaren findet man zwar viele ironische Äußerungen, doch das Verständnis für die Aktionen von Tommyinnit sind gegeben.
Wolfy C1-37 schreibt in die Kommentare: “Ach du scheiße, sie sind wirklich beste Freunde, shroud weiß, wer er [Tommyinnit] ist!”
Besonders gut kommt offenbar an, dass Tommyinit über sein Verhalten heute schmunzeln kann und auch immer wieder darauf anspielt, wie furchtbar peinlich das alles war, wie schlimm er in den Videos klingt und wie wahnsinnig aufgeregt er war, überhaupt in der Nähe von shroud zu sein.
Seine ehrliche und authentische Art, mit seiner Verhalten umzugehen, das eigentlich so verpönt ist, macht den Streamer sympathisch.
Das ist interessant: Stream-Sniping ist in der Regel verpönt und auch Twitch sieht das nicht gerne. Dennoch kommen die Aussagen von Tommyinnit so sympathisch rüber, dass es kaum Kritik gibt. Das Video hat bereits 296.000 Daumen nach oben und nur 1900 Daumen nach unten (Stand: 25. Januar um 12:30 Uhr).
Die Zuschauer haben Verständnis für die Aktion, da Tommyinnit nicht toxisch zu shroud war, sondern ihm sogar helfen wollte. Er nutzte PUBG, um seinem Streamer-Idol nah zu sein.
So steht es jetzt um shroud und Tommyinnit: Vor einigen Tagen trafen die beiden Streamer erneut aufeinander. Diesmal in Minecraft, dem Spiel, durch das Tommyinnit so richtig erfolgreich wurde.
Die beiden trafen sich auf dem Server von OfflineTV wieder. shroud zeigte sich allerdings wenig begeistert vom Wiedersehen. Tommyinnit meint dann noch, dass shroud wenig später den Server wieder verlassen hatte. Dennoch will Tommyinnit auch 3 Jahre nach ihrem ersten Treffen nicht aufhören mit dem Stream-Snipen. Seinen nächsten Versuch möchte der Streamer auf dem Rust-Server von OfflineTV starten. Dort ist shroud ebenfalls regelmäßig unterwegs.
Bei all dem Stream-Sniping betont Tommyinnit allerdings, dass er shroud nur helfen möchte und ihn keineswegs ausschalten will. Andere Streamer gingen da schon ganz anders vor. So wurde xQc kurzzeitig gebannt, weil er einen Kollegen durch Stream-Sniping ausschaltete:
Der Ursprung der gruseligen „Herobrine“-Legende wurde gefunden. Der wohl unheimlichste Charakter aus Minecraft, den es niemals gab.
In einem Spiel mit dem Alter von Minecraft existieren viele Legenden und Gerüchte. Eine dieser Schauergeschichten handelt von dem merkwürdigen Charakter Herobrine, den mehrere Spieler angeblich in der Spielwelt angetroffen haben. Jetzt wurde der Ursprung dieses Gerüchts gefunden – die Welt, in der Herobrine angeblich zum ersten Mal auftauchte.
Wer ist Herobrine? Herobrine ist eine alte Minecraft-Legende. Das ist ein Charakter, der den Standard-Skin des Spielers benutzt, allerdings gruselige weiße Augen besitzt. In einem ersten Video tauchte Herobrine plötzlich im Haus eines Spielers auf, der gerade zurückkam.
Herobrine soll, so die Internet-Legende, ein Tribut an den verstorbenen Bruder des Minecraft-Entwicklers Notch gewesen sein, der ihn im Spiel verewigt hatte.
Das Original-Video einer der ersten Sichtungen existiert leider nicht mehr in akzeptabler Qualität, aber ein (ziemlich getreues) Remake könnt ihr hier sehen:
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Was tat Herobrine noch? Schnell bauten sich mehr und mehr Geschichten um Herobrine auf. Angeblich konnte man den Charakter manchmal in der Ferne sehen und bei merkwürdigem Verhalten beobachten. So soll er kleine 2×2-Tunnel gebuddelt haben oder die Blätter von Bäumen entfernt haben.
Recht schnell wurde Herobrine allerdings zu einer düsteren Kreatur, die sich immer wieder an die Spieler anschlich, sie erschreckte und etwa in den Tod schubste. Er lauert hinter dunklen Ecken oder an den Enden von sehr langen Gängen, immer nur für wenige Augenblicke sichtbar, bevor er wieder verschwindet. Oft lockt er Spieler auch in seine 2×2-Gänge, um diese dann zu verschließen und den Spieler symbolisch bei lebendigem Leib zu begraben.
Was wurde nun gefunden? Es geht um die Minecraft-Welt, in der Herobrine angeblich zum ersten Mal entdeckt wurde. Diese Welt hat, wie alle Welten von Minecraft, einen bestimmten Seed, der nun vom „Minecraft@Home“-Team gefunden wurde. Wer die Spielwelt sehen will, benötigt eine „Historische Version“ von Minecraft, nämlich die Version a1.0.16. Anschließend wählt ihr als Seed den Code „478868574082066804“ und begebt euch zu den Koordinaten X= 5, Y=71 und Z= -298. Das ist exakt die Stelle, an der sich der Herobrine-Mythos entwickelte.
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Entwickler schürte Herobrine-Legende zusätzlich: Der einstige Minecraft-Entwickler Notch hat die Legende um Herobrine zusätzlich befeuert. Denn nachdem Herobrine als Internet-Phänomen Aufmerksamkeit erlangt hatte, fügte Notch bei fast allen Patch-Notes zu Minecraft am Ende den Zusatz „Removed Herobrine“ hinzu, also den Hinweis, dass Herobrine aus dem Spiel entfernt wurde. Das geschah allerdings nicht nur einmal, sondern bei fast jedem Patch und führte dazu, dass viele Spieler die Geschichte von Herobrine noch weitergesponnen haben.
Denn offenbar war der „böse Code“ von Herobrine so mächtig, dass er in den Spieldateien überlebte, selbst wenn der Entwickler sie löschte. Eine typische Creepy-Pasta-Geschichte.
Was ist dran an Herobrine? Nichts. Herobrine hat niemals im Spiel existiert und sämtliche Videos davon sind Fake. Entweder sind es bearbeitete Bilder oder einfach andere Mitspieler im Multiplayer, die einen Herobrine-Skin verwenden. Im Spielcode hat Herobrine niemals existiert und Notch hatte auch niemals einen Bruder, den er im Spiel verewigen wollte. Das ist ein klassisches Beispiel einer modernen Internet-Legende, die sich verselbstständigt hat.
Der Streamer Copeland, der das erste Video zu Herobrine damals erstellt hatte, räumte eine Weile danach ein, dass es sich dabei um einen Fake handelte. Er hatte schlicht die Textur eines Bildes geändert, sodass sie wie Herobrine aussah.
Die Grau 5.56 war eine Zeit lang das Maß der Dinge in der Call of Duty: Warzone. Nach einem Nerf verloren viele Spieler die Waffe aus den Augen, doch nun ist sie zurück und MeinMMO zeigt euch, wie sie eine der besten Waffen des Battle Royale ist.
Update 03. Januar 2022: Wir haben die Setup-Option im Artikel geprüft und können die Aufsatz-Kombination weiterhin empfehlen.
Was macht die Grau besonders? Spieler der Call of Duty: Warzone, die schon im Sommer 2020 im Battle Royale unterwegs waren, werden sich noch gut an dieses Schießeisen erinnern. Zu dieser Zeit war die Waffe quasi “alternativlos” und so gut wie jede Killcam zeigte einen Abschuss mit der Grau 5.56.
Das lag besonders an zwei ihrer speziellen Eigenschaften:
Ein sehr gutes Iron-Sight (Kimme & Korn)
Extrem hohe Stabilität für sichere Treffer
Nach einem kleinen Nerf war die Waffe dann plötzlich out und das LMG Bruen Mk9 übernahm das Ruder. Nach der Schwächung des übermächtigen DMR 14 und einem Reichweiten-Nerf der Kilo 141 steht die Grau nun wieder auf dem Plan und manche Spieler vermuten sogar, dass das Teil wieder etwas gebufft wurde.
Obwohl es keine Hinweise auf eine Stärkung gibt, gehört die Grau 5.56 jetzt wieder zu den besten Waffen der Warzone. Durch ihre Genauigkeit gibt sie ein gutes Gefühl beim Feuern, was euch Sicherheit und Selbstvertrauen gibt. MeinMMO zeigt euch, wie ihr das Beste aus dem Sturmgewehr rausholt.
CoD Warzone – Grau-Setup für ein sicheres Spielgefühl
Wie baue ich ein starkes Setup? Die Grau braucht im Grunde ein klassische Setup für “Modern Warfare”-Sturmgewehre in der Warzone. Mono-Schalldämpfer, längster Lauf, größeres Magazin und einen Unterlauf-Aufsatz für besseres Zielen. Worauf ihr jedoch verzichten solltet, ist ein großes Visier.
Kimme & Korn sind so “clean” und offen, dass ihr die Waffe mal ohne Visier probieren solltet – auch wenn ihr sonst überhaupt nicht darauf steht. Der Warzone-Experter “JGOD” nennt das Visier in seinem neusten, englischen YouTube-Video zur Grau das beste Iron-Sight, das es je in einem CoD gegeben hat.
Warzone Grau 5.56 Build
Mündung: Schalldämpfer (Monolith)
Lauf: Tempus 26,4″ Archangel
Laser: Taktischer Laser
Unterlauf: Kommando Vordergriff
Munition: 60-Schuss-Magazin
Lauf und Mündung erhöhen die Reichweite eures ersten Schadensbereiches auf fast 48 Meter. Bis zu dieser Distanz braucht ihr 9 Treffer, um einen Gegner mit voller Panzerung KO zu schießen (658 Millisekunden). Danach braucht ihr 12 Schüsse (904 Millisekunden). Zudem seid ihr durch den Schalldämpfer beim Feuern nicht auf der Karte zu sehen und habt durch den großen Lauf das starke Iron-Sight und eine erhöhte Rückstoßkontrolle.
Der Kommando-Vordergriff bringt den eh schon geringen horizontalen Rückstoß auf ein kaum noch spürbares Maß und macht die Grau zu einem echten Laser. In Sachen Rückstoßkontrolle kann bei den automatischen Waffen nur noch die M13 mithalten, die dafür beim Schaden nochmal etwas weiter runtergeht. Zudem ist ein größeres Magazin gesetzt, um mehr Druck ausüben zu können, wenn sich mehrere Feinde im Schussfeld befinden.
Die bisher genannten Aufsätze könnt ihr als “Basis-Aufsätze” sehen. Sie bringen die Grau auf ein Niveau, auf dem sie so gut wie auf jeder Distanz ordentliche Leistungen bringt. Der letzte Aufsatz ist dann etwas Geschmacksache – wir empfehlen euch hier aber den taktischen Laser, der eure “Zeit ins Visier” deutlich senkt.
Ihr könnt aber auch einen Schaft, einen Griff oder ein Visier nehmen, wenn euch das besser gefällt. Das Extra “Voll geladen” kann euch ebenfalls helfen, wenn ihr gleich eine Waffe mit voller Munition bevorzugt.
Grau kann beim Schaden nicht mithalten – Muss sie aber auch nicht
Wie sollte ich die Grau nutzen? Die Waffe ist ein Allround-Gewehr mit Fokus auf Reichweite. Ihr könnt sichere Treffer auch auf großen Distanzen setzen und sogar Sniper ärgern, wenn ihr deren Visier-Spiegelung seht. Versucht auf mittlerer Entfernung Headshots zu setzen. Die Grau ist so stabil, dass ihr hier gezielt auf die harten Kopftreffer gehen könnt.
Als Zweitwaffe solltet ihr eine Maschinenpistole einpacken, wie die MAC-10 oder eine der beiden MP5. In 1vs1-Duellen zieht ihr im Nahkampf sonst schnell den Kürzeren. Wenn ihr dazu noch den taktischen Laser dabei habt, können euch Feinde, wenn ihr im Visier seid, vorher entdecken.
Wo steht sie im Vergleich zu anderen starken Waffen? Die Grau 5.56 profiliert sich komplett über ihr starkes Iron-Sight und der hohen Stabilität. Ihr könnt eure Ziele damit deutlich einfacher und sicherer Treffen als mit der stärkeren Konkurrenz. Dadurch, dass ihr euch ein Visier spart, habt ihr zudem einen Aufsatz-Platz frei, der euch die Auswahl anderer Boni ermöglicht. Im Time-to-Kill-Vergleich steht sie dafür aber eher schlecht da:
Habt ihr die Grau zu ihrer letzten Hochzeit schon gefeiert, dann könnte es sich für euch lohnen, das Teil jetzt wieder aus dem Waffenschrank zu holen. Auch, wenn ihr derzeit einfach auf der Suche nach einer stabilen Waffe seid, solltet mal zu dem Gewehr greifen.
Wenn ihr wissen wollt, welche Waffen des “Modern Warfare”-Arsenals zu den stabilsten gehören, schaut in unser Ranking mit den 10 stabilsten Waffen.
In PlayerUnknowns’s Battlegrounds (PUBG) könnt ihr in Zukunft durch gutes Verhalten punkten. Das Battle Royale erhält mit dem Update 10.2 ein Ruf-System, mit dem ihr eure Teammitglieder bewerten könnt. Werden toxische Spieler dadurch zu besseren Menschen?
Was ist das Ruf-System? Das Ruf- oder Reputationssystem zeigt anderen Spieler an, ob ihr euch anständig verhaltet oder ein toxischer Flamer seid, der allen den Spaß am Spiel verdirbt. Das Ruf-Level reicht dabei von 0 bis 5.
Der jeweilige Ruf wird anderen Spielern direkt neben dem Spielernamen angezeigt. Es wird zudem in der Teamsuche und der Liste der Teammitglieder angezeigt.
Durch das Ruf-System wird nach außen dargestellt, wie ihr mit euren Mitspielern umspringt. Dadurch erhalten andere einen Eindruck davon, was für eine Art von Teamkamerad ihr seid, aber auch mit welchen Mitspielern ihr unterwegs seid.
So funktioniert das Ruf-System in PUBG
Zu Beginn startet jeder mit einem Reputationslevel von 2. Werdet ihr wegen negativen Verhalten gemeldet, kann dies zu einem Verlust der Reputation führen. Negatives Verhalten wird im Blogpost von PUBG zum neuen Update wie folgt definiert:
Behindern der Teammitglieder durch das eigene Gameplay
Verbale Ausfälle im Voicechat
Team-Kills
Wiederholtes Verlassen von Matches ohne Rückkehr
Jeder PUBG-Spieler beginnt auf Level 2 im neuen Reputaionssystem-
Verletzt ein Spieler die Nutzungsbedingungen von PUBG, kann dies ebenfalls zu einer Abstufung des Ruf-Levels führen. In Zukunft könnten Cheater neben einem temporären Bann auch ihre komplette Reputation im Spiel verlieren. Eine Meldung mit dem Verdacht auf die Nutzung von Cheats hat keine Auswirkungen auf den Ruf-Level.
Wer sich positiv verhält, wird belohnt: Euer Ruf-Level steigt bei normalem Gameplay sowohl in regulären Matches als auch im Ranglistenmodus. Eine positive Bewertung von Mitspielern ist nach aktuellem Kenntnisstand bisher nicht möglich.
Werden aus toxischen Gamern jetzt bessere Menschen?
Hass, Cybermobbing und sexuelle Belästigung sind im Internet und sozialen Netzwerken ein großes Problem und Videospielen genauso.
Hinter der vermeintlichen Anonymität neigen viele zu Extremreaktionen. Insbesondere dann, wenn die Teamkameraden zufällig vom Spiel ausgewählt worden sind und es nicht so läuft, wie der Mitspieler es gerne hätte.
Dabei spielt es keine Rolle, ob man zusammen mit Fremden nun PUBG, Rocket League, Minecraft oder ein beliebig anderes Game spielt. Viele Entwickler haben bereits reagiert und Meldesysteme in ihren Spielen integriert und versuchen so gegen Hass im Internet vorzugehen.
Dabei bekommt der Spieler kein Feedback, ob eine Meldung etwas bewirkt hat. Somit ist nicht klar, ob und wann ein Spieler eine Bestrafung für sein Verhalten erhält.
Wer sich in PUBG gut verhält, erhält mehr Reputation.
So funktioniert das neue Reputationssystem: Die visuelle Anzeige ermöglicht eine erste Einschätzung, ob der Teamkollege in der Vergangenheit durch positives Verhalten aufgefallen ist oder sich eher toxisch gegenüber anderen verhält. Mit dem System schwindet ein Stück der Anonymität und andere Mitspieler werden es sich überlegen, mit jemandem zu spielen, der ein niedriges Level im Ruf-System hat.
Der Anreiz, sich positiv zu verhalten und im Rang aufzusteigen, dürfte für viele Spieler ebenfalls Grund sein, das eigene Verhalten zu überdenken.
Wird das funktionieren? Wer selbst den Spiegel vorgezeigt bekommt und vom Spiel selbst als “toxisch” bezeichnet wird, überdenkt womöglich seine Einstellung zu Mitspielern.
Sprüche wie: “Wie bist du denn zu diesem niedrigen Rang gekommen? Du bist doch eigentlich nett?” könnten bei Freunden an der Tagesordnung stehen. Durch die visuelle Brandmarkung als toxischer Spieler werden es diese in Zukunft nicht leicht haben, passende Mitspieler zu finden.
Ob PUBG in Zukunft bei zufälligen Teams auf das Rufsystem zurückgreift, ist nicht bekannt. Vorstellbar ist dieses Szenario, sodass zukünftig nette und toxische Spieler getrennt werden könnten.
Gibt es vergleichbare Systeme in anderen Spielen? In League of Legends werden toxische Spieler bereits bestraft. Wer sich in LoL daneben benimmt und andere im Chat beleidigt, wird teilweise automatisch gebannt. Wer jemanden den Tod wünscht (“kys” – Kill yourself) wird beim ersten Vergehen für 14 Tage gebannt. Verstößt man häufiger dagegen, droht ein Perma-Ban. Zwar gibt es in dem MOBA von Riot Games kein Reputationssystem, das konsequente Vorgehen der Entwickler gegen Hass zeigt jedoch Wirkung und zumindest im Ingame-Chat überlegen sich die Spieler zweimal, ob sie einen Mitspieler beleidigen.
PUBG wird nicht alle toxische Spieler zu besseren Menschen bekehren können. Doch der jetzt getätigte Schritt ist ein richtiger und wichtiger, um Hass aus dem Internet zu verbannen.
Ein Twitch-Streamer hat Madden NFL 21 gespielt, während er ein kleines Kind auf dem Schoss hatte. Weil es im Spiel schlecht lief, bekam er einen Wutanfall, schlug seinen Controller wild auf den Tisch und schrie das Kind an. Das Verhalten empört die Leute im Netz. Die gehen sogar auf die Familie des Streamers los.
Das zeigt der Clip: Der Twitch-Clip zeigt einen jungen Mann mit einem Kind. Der Mann spielt das Football-Spiel Madden NFL 21. In dem Spiel landet sein Gegner gerade einen langen Pass, den der Streamer nicht verteidigen kann. Er liegt ohnehin schon am Ende des 2. Viertel mit 3-10 hinten und der Gegner hat nun eine gute Chance, vor der Halbzeit noch zu punkten.
Das regt den Twitch-Streamer so auf, dass er brüllt und seine Hand mit dem Controller kräftig auf den Tisch donnert.
Dann schaut er auf den Controller und regt sich auf, dass der 300$-Controller nun kaputt sei. Das Kind auf seinem Schoß beginnt zu schreien. Der Mann fummelt wütend am Controller rum und brüllt, ob er Pause drücken kann. Das Kind schreit weiter.
Der Mann setzt das Kind dann hinter sich und sagt: „Hört damit auf, ich muss weg. Ich raste sonst völlig aus.“ Als das Kind noch mal schreit, dreht sich der Mann um und brüllt das Kind an, dass solle jetzt verdammt noch Mal die Schnauze halten.
Clip verbreitet sich viral über Twitter und YouTube
Das ist die Reaktion auf den Clip: Der Clip wurde auf Twitter geteilt und verbreite sich über Re-Tweets viral. Ein Retweet des Accounts „Def Noodles“ hat fast 800.000 Aufrufe und viele wütende Kommentare. Ein YouTube-Kanal mit 6,33 Millionen Follower hat das Video ebenfalls behandelt (via YouTube).
Das Verhalten des Mannes im Stream wird scharf kritisiert. Das sei Kindesmissbrauch, man müsse die Cops verständigen. Die Empörung auf Twitter ist enorm.
Die Leute fordern, man solle das Jugendamt einschalten.
Wer ist das in dem Clip? Es handelt sich bei dem Mann im Clip offenbar um einen sehr kleinen Streamer mit 87 Followern, dem im Schnitt 5 Leute zuschauen, wenn er streamt. In den letzten 90 Tagen war er nur 10 Stunden auf Sendung.
Sein letzter Stream am 21. Januar, dauerte nur 25 Minuten und war der erste seit 2 Monaten. Aus diesem Stream ist der Clip.
Der Streamer hat nach der öffentlichen Empörung seinen Twitch-Account und seine Social-Media-Kanäle gelöscht.
So ging das weiter: Der Clip löste so viel Empörung aus, dass die Leute im Internet rausfanden, wer der Streamer ist, wo er wohnt und wer mit ihm verwandt ist. Offenbar ist die Situation eskaliert und es wurden einige aus der Familie des Streamer kontaktiert, um sie über ihren furchtbaren Verwandten zu informieren. Das grenzte, aus Sicht der Familie, an Belästigung.
Über Facebook sagte die Frau des Streamers später: „Ich schätze alle von euch, die sich nach uns erkundigt und ihre Besorgnis ausgedrückt haben. Wir kümmern uns um die Situation und ich kann euch versichern, dass mein Sohn und ich sicher sind. Wir möchten euch bitten, dass ihr für unsere Familie betet, statt uns zu belästigen.“ (via facebook)
Eine weitere Frau aus der Familie sagt: Sie liebe alle 3 Personen, die in die Geschichte involviert seien. Das sei ein „verheerende Fehleinschätzung“ gewesen, aber die sollte jetzt nicht das Leben der ganzen Familie definieren. Das Kind sei sicher. Die Mutter habe all die richtigen Schritte unternommen. Die Leute sollten aufhören, die Familie zu belästigen und für sie beten. (via facebook)
Wie man als Streamer locker damit umgeht, wenn das kleine Kind gerade Aufmerksamkeit braucht, zeigt ein Vorfall aus dem August 2019. Da schaltete ein kleines Mädchen einfach mal den PC ihres Vaters aus. Der CS:GO-Streamer ist eigentlich für seine Wutanfälle bekannt, aber da verhielt er sich vorbildlich:
Bei Call of Duty: Black Ops Cold War ist einem Spieler ein unglaublicher Glückstreffer gelungen, der nun massiv von der Community gefeiert wird. Hattet ihr bei CoD jemals so viel Glück?
Was ist gerade los bei CoD Cold War? Bei Black Ops Cold War läuft aktuell die zweite Hälfte der Season 1 – der ersten gemeinsamen Saison mit dem Battle Royale Warzone.
“Kauf einen Lotterie-Schein” – Cold-War-Clip sorgt für Begeisterung
Es geht um ein Video aus dem traditionellen Multiplayer-Modus von CoD: Black Ops Cold War, das der User llGaappll auf der Diskussionsplattform reddit gestern (24.01.) gepostet hat.
Das zeigt der Clip: Das Video zeigt einen oder besser gesagt 3 unglaubliche Glückstreffer, die einem Spieler auf der Multiplayer-Karte Raid gelungen sind. Gleich zu Beginn einer Runde feuert er einen Schuss aus seinem Granatenwerfer blind in die ungefähre Richtung des gegnerischen Spawn-Punktes ab – gefolgt von 2 hinterhergeworfenen Tomahawks.
Kurze Zeit später sieht man: Er trifft tatsächlich – und das gleich 3x! Doch seht selbst:
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Was ist daran so besonders? Im Prinzip fasst der Titel des Reddit-Threads sowie zahlreiche Kommentare es schon ziemlich gut zusammen: Viel mehr Glück geht einfach nicht.
Zwar versuchen zahlreiche Spieler immer wieder, auf diese Weise gleich zu Beginn einer Runde einen Lucky Shot, also einen Glückstreffer, zu landen, doch es passiert selten genug, dass davon tatsächlich mal einer sitzt.
Hier erzielt der Spieler aber 3 von 3 möglichen Treffern – etwas, was im Prinzip nahezu an eine Unmöglichkeit grenzt.
Was sagen andereSpieler? Sehr viele sind begeistert und feiern diesen extremen Lucky Shot. Knapp einen Tag nach dem Clip-Post hat dieser mittlerweile mehr als 10.400 Upvotes.
Ein Gefecht auf der Karte “Raid”
Auch in den Kommentaren gibt es Lob und Glückwünsche oder wird einfach nur gestaunt. Hier einige Auszüge:
“Glückwunsch, du hast in 5 Sekunden gerade das gesamte Glück unserer Welt aufgebraucht”
“Locker einer der besten Top 5 Play of the Game, die ich je gesehen habe. Pure Kunst”
“Clip des Jahres?”
“WIE?”
Ein Kommentar, der dabei öfters zu lesen ist: “Geh und kauf dir ein Lotterie-Ticket”.
Wie sieht es mit euch aus? Hattet ihr jemals vergleichbares Glück in Black Ops Cold War, Modern Warfare oder einem anderen CoD? Ist euch auch schon mal ein solch extremer Glückstreffer gelungen? Lasst es uns und andere Leser von MeinMMO in den Kommentaren wissen.
In FIFA 21 müsst ihr ein Online-Freundschaftsspiel für die Aufgaben in Woche 4 Silber erledigen. Bei vielen Spielern funktioniert das wegen eines Fehlers nicht – doch es gibt eine Lösung.
Das ist das Problem: In den Wochenaufgaben von FIFA 21 müsst ihr auf der Silberstufe eine eigentlich einfache Aufgabe lösen. Sie lautet:
Spiele 1 Online-Freundschaftsspiel
Normalerweise müsste man dafür einfach nur in die Live-Freundschaftsspiele springen und dort eine Partie absolvieren. Doch die Aufgabe in Woche 4 wird nicht als bestanden angezeigt, wenn man beispielsweise im Manager-Meisterstück gegen Fremde eine Partie spielt, um nebenbei noch die Sinkgraven-Aufgabe zu erledigen.
Trotz absolviertem Spiel bekommen viele Spieler die Aufgabe nicht zugesprochen
So löst ihr das Woche 4 Silber Online Freundschaftsspiel
So klappt die Aufgabe: Die Aufgabe ist nicht komplett verloren. Ihr könnt sie über einen Umweg lösen: Um ein grünes Häkchen für eure Aufgabe zu bekommen, müsst ihr einfach nur ein Online-Freundschaftsspiel mit einem Freund abschließen.
Spielt ihr direkt gegen einen Freund, wird es gezählt
Dafür geht ihr in den Freundschaftsspiel-Modus und fordert dort direkt einen eurer Freunde heraus, die ebenfalls FIFA 21 spielen. Nach einer Partie sollte eure Aufgabe mit einem grünen Häkchen versehen und als bestanden gewertet werden.
Wofür braucht man die Wochenaufgaben? Die Wochenaufgaben sind Teil der aktuellen Season in FIFA 21, in der ihr euch über den Saisonfortschritt Belohnungen erspielen könnt. Jede Woche erscheinen Challenges mit der Schwierigkeit Bronze, Silber und Gold, die jeweils freigeschaltet werden, sobald ihr die vorherige Stufe abgeschlossen habt.
Ihr braucht die Wochen-XP für die Belohnungen
Die scheinbar fehlerhafte Silber-Aufgabe kann euch also aufhalten, wenn ihr möglichst viele XP für den Saisonsfortschritt braucht, da ihr ohne sie nicht an die Gold-Aufgaben kommt. Dort gibt es jede Woche nochmal eine ganze Menge XP für euren Saisonfortschritt – und die werdet ihr brauchen, wenn ihr rechtzeitig Level 30 erreichen und so alle Belohnungen bekommen wollt.
Die letzten Updates in Guild Wars 2 enttäuschten viele Spieler. Sie boten kaum neue Inhalte und recycelten dafür langweilige Missionen. In einem Livestream erklärte der Narrative Director, warum die Updates so schwach ausfielen.
Was ist los in GW2? Als die aktuell laufende Eisbrut-Saga im Sommer 2019 angekündigt wurde, versprachen die Entwickler Inhalte, die einer Erweiterung würdig sein sollten. Doch solche Inhalte hat es in den bisherigen Updates nicht gegeben.
Die letzten beiden Episoden enttäuschten zudem besonders:
Die Story fiel kürzer aus als zuvor
Es gab keine neuen Gebiete mehr
Sie setzten vor allem auf neue “Drachenhilfe-Missionen”. Dabei handelt es sich um instanziierte Missionen, die jedoch immer nach dem gleichen Schema ablaufen und für viele nicht anspruchsvoll sind.
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Warum sind die Updates so enttäuschend? Im neusten Guild Chat, einem Livestream der “Guild Wars 2”-Entwickler, sprach Narrative Director Bobby Stein über die Entwicklung der Eisbrut-Saga.
Dabei erklärte er, im Normalfall die Pläne für die Zukunft schon früh festgelegt werden. Doch die kommende Erweiterung “End of Dragons” wurde erst während der Entwicklung der Eisbrut-Saga beschlossen. Und das führte zu Planänderungen.
Wie erfuhren die Entwickler von der Erweiterung? Vor der Ankündigung auf der PAX West im Sommer 2019 wussten die Entwickler nach eigener Aussage, wo sie mit der Eisbrut-Saga hinwollten.
So standen Anfang und Ende der Geschichte fest und auch die grundlegenden Neuerungen.
Mitten in der Entwicklung jedoch wurden dann Pläne für eine Erweiterung gemacht. Und das hat die Entwickler überrascht:
An einem Punkt in der Entwicklung der Eisbrut-Saga wurden wir mit der Möglichkeit zur Arbeit an einer neuen Erweiterung beschenkt, was, ganz offen gesagt, die meisten oder alle von uns unbedingt tun wollten.
Aber es war eine kleine Überraschung.
Anpassungen an der Story: Daraufhin mussten die Entwickler Anpassungen vornehmen, damit die Eisbrut-Saga nach den alten Plänen umgesetzt werden und gleichzeitig an der Erweiterung gearbeitet werden konnte:
Was wir dann tun mussten, war zu sagen: “Okay, wie schaffen wir ein zufriedenstellendes Ende zu liefern und gleichzeitig an einer Erweiterung zu arbeiten? Wie können wir diese Dinge richtig machen?”
Es war eine große Herausforderung, die Leute zusammenzubekommen und das Problem als Gruppe zu lösen. Es kostete Zeit, aber wir überarbeiteten die Story, wir überarbeiteten die Art diese zu erzählen. […]
Wir mussten schauen, welche Plots drin bleiben und welche wir schneiden müssen. Es war eine ziemlich große Veränderung, aber ich denke wir sind an einem Punkt angelangt, an dem wir ziemlich glücklich sind.
https://www.youtube.com/watch?v=D2N9zyLotQc
Wieso kam es zu diesen Änderungen? 2019 war ein kompliziertes Jahr für Guild Wars 2 und den Entwickler ArenaNet:
Besonders der letzte Punkt ist aus Sicht der Community interessant. Sie vermuten, dass der neue Chef im November 2019 die Erweiterung beschlossen und damit die von Bobby Stein beschriebenen Anpassungen nötig gemacht hat.
Entwickler scheinen sich über Erweiterung zu freuen
Wie reagiert die Community auf die Aussagen? Im reddit fühlen sich viele Nutzer in ihrer Vermutung bestätigt, dass die Erweiterung der Grund für die schwachen Episoden der Eisbrut-Saga ist. So schreibt der Nutzer Keruli_:
Das ist die Bestätigung, dass die Vermutungen aller völlig richtig waren. […]. Sie hätten sich eine Menge Spott ersparen können, wenn sie früher offener mit all dem umgegangen wären, denn angemessene Kommunikation ist überraschend wichtig.
Leider macht das die Tatsache nicht ungeschehen, dass jemand von ganz oben dachte, dass eine einfache neue Saga mit einem ausgefallenen und sinnlosen Namen ausreichen würde, um den Ball am Rollen zu halten, und er war kühn genug, damit weiterzumachen, wobei er eine Menge Ressourcen und Zeit verschwendet hat.
Einige Nutzer reagieren jedoch positiv darauf, dass die Entwickler Lust auf eine neue Erweiterung haben. So schreibt der Nutzer DiogoALS:
Das Team wollte also schon früher an einer Erweiterung arbeiten, aber sie durften es nicht, bis sie mitten in der Eisbrut-Saga-Produktion mit dieser Möglichkeit “beschenkt” wurden.
Der zweite Teil war leicht zu erraten, aber es ist interessant, wie die meisten/alle im Team an einer Erweiterung arbeiten WOLLTEN. Manchmal hat man von außen das Gefühl, dass ANet sich nicht mehr viel um dieses Spiel kümmert, und, na ja, das Top-Management tut das offensichtlich auch nicht […].
Aber trotzdem ist es interessant, einen Einblick in die Meinung der Entwickler zu bekommen und zu sehen, dass viele von ihnen wirklich eine dritte Erweiterung für GW2 wollten.
Die neue Erweiterung End of Dragons muss zudem erfolgreich werden, wenn Guild Wars 2 langfristig bestehen soll. Denn die Eisbrut-Saga hat für viele das Konzept der Lebendigen Welt kaputt gemacht. Wie wichtig die Erweiterung tatsächlich ist, haben wir von MeinMMO bereits zusammengefasst:
Project Zomboid ist eine der realistischsten Zombie-Simulationen auf Steam und für einige Fans von Hardcore-Survival ein echtes Schmuckstück. MeinMMO stellt euch den infizierten Titel im Rahmen von “Find your next Game” vor.
Genre: Zombie-Survival-RPG | Entwickler: The Indie Stone | Plattform: PC | Release: 08. November 2013 (Early Access)
Was ist das für ein Spiel? Project Zomboid ist ein fieser Survival-Titel mit RPG-Elementen und ein Koop-Geheimtipp auf Steam. Wie in der bekannten Fernsehserie “The Walking Dead” wurde die moderne Welt von einer Zombie-Apokalypse überrascht und überrannt. Nahrung, Waffen und Sicherheit sind knapp – Wasser und Strom werden nur noch wenige Tage durch die Leitungen laufen. Project Zomboid möchte wissen – “Wie würdet ihr in einer Zombie-Apokalypse überleben?”.
Dafür versetzt euch das Spiel in isometrischer Ansicht in ein Gebiet, das von Zombies komplett übernommen wurde. Ihr und eure optionalen Mitspieler seid die einzigen, die das Glück hatten, die Untoten-Apokalypse zu überstehen und nun die Chance bekommen, in dieser rauen Welt zu überleben. Das Spiel glänzt dabei mit einem hohen Simulations-Anteil und jede kleine, falsche Entscheidung oder Unaufmerksamkeit kann das Ende bedeuten. Es ist eines dieser Indie-Spiele, das sich über die Tiefe seines Gameplays definiert und euch sehr viele Details und Mechaniken anbietet. Dafür macht es aber deutliche Abstriche bei der Grafik.
Ihr könnt auf einem privaten oder öffentlichen Server spielen und es gibt sogar einen lokalen Splittscreen-Modus, der Remote-Play von Steam unterstützt. Auf den großen Servern sind hohe Spielerzahlen möglich und es könnten mehr als 100 Überlebende in einem Spiel um die beste Beute kämpfen.
Wenn ihr euch von dem Aussehen nicht abschrecken lasst und Fans von Zombie-Spielen oder Serien wie “The Walking Dead” seid, dann schaut euch den folgenden englischen Fan-Trailer gut an. Was ihr darin seht, könnte die nächsten Wochen eure Freizeit verschlingen, wie ein hungriger Zombie warmes Menschenhirn:
https://youtu.be/4eBy0woHWjA
Der Trailer ist auf Englisch, doch das Spiel könnt ihr komplett auf Deutsch spielen.
Project Zomboid – „So bist du gestorben“
Wie läuft das Spiel ab? Ihr gestaltet euch im Charakter-Editor eine Spielfigur, die ihr mit Fähigkeiten und einem Beruf ausstatten könnt. Hier zeigt das Spiel schon das erste Mal seine Tiefe und stellt euch 41 positive und 36 negativen Eigenschaften zur Verfügung, die euch entweder Fähigkeitspunkte geben, wenn ihr etwas Schlechtes wählt oder Punkte abziehen, bei guten Eigenschaften.
Zusätzlich gibt es 21 Berufe, die zwar auch Punkte kosten, aber oft einen effizienten Mix aus Fähigkeiten liefern. Ihr könnt zum Beispiel als Bauer mit Boni auf “Fitness”, “Landwirtschaft” und “Stärke” ins Spiel gehen oder einen ehemaligen Einbrecher spielen, der bei den Eigenschaften “Flink”, “Leichtfüßig” und “Schleichen” Vorteile mitbringt.
Man erstellt sich seinen eigenen, todgeweihten Charakter.
Ihr erstellt einen Charakter, wählt einen Spawnpunkt auf der Karte aus und schon beginnt der Terror. Um euch auf den Einstieg vorzubereiten, gibt euch das Spiel dann noch die motivierenden Zeilen “So bist du gestorben” beim Start mit auf den Weg. Stirbt eure Figur dann im Spiel, müsst ihr mit einem “frischen” Überlebenden anfangen, um der Spielwelt wieder beitreten zu können.
Wie in vielen Survival-Spielen üblich seid ihr am Anfang unter Stress. Auf dem “normalen” Schwierigkeitsgrad habt ihr kaum Vorräte, keine Waffe und erstmal auch keine Ahnung. Es gibt zwar ein Tutorial, doch das kratzt nur an der Oberfläche von dem, was ihr in der Zombie-Simulation alles beachten müsst. Ihr wisst nur eins: Es gilt zu überleben.
Die Zombie-Simulation bedient sich dabei vieler typischer Survival-Mechaniken und bietet umfangreiche Crafting-Optionen, um das Abenteuer spannender zu gestalten:
Tag- und Nachtrhythmus
Umfassendes RPG-System – ihr steigt im Level auf und erhaltet Fertigkeits-Punkte für eure passiven Fähigkeiten
Für gute Beute müsst ihr meistens Risiken eingehen
Zombies haben Schwarm-Mechaniken, durch die sie sich gegenseitig beeinflussen
Eure Spielfigur wird hungrig, durstig, krank, gelangweilt und depressiv
Wechselndes Wetter – Schlechtes Wetter kann euch krank machen
Die Spielwelt verändert sich mit der Zeit und die Natur breitet sich aus
Es kommt zum Wintereinbruch
Ihr könnt Autos nutzen, um schneller voranzukommen
Seid gut vorbereitet, wenn der Winter kommt. Quelle: Project Zomboid
Nach und nach eröffnen sich euch die Mechaniken und ihr versteht halbwegs, wie das Überleben in der neuen Welt läuft. Immer wieder überrascht Project Zomboid dabei mit originellen Gameplay-Ideen, die das Spiel zu einem echten Apokalypse-Simulator machen. Überall stecken Mini-Mechaniken, die das Zombie-Abenteuer tiefer und realistischer wirken lassen. Ein paar Beispiele:
Bereiche, die ihr durch Blockaden nicht sehen könnt, bleiben schwarz – eure Blickrichtung entscheidet zudem, ob ihr die Zombies seht
Ihr müsst Rucksäcke auf dem Rücken tragen und die haben ein eigenes Inventar – holt ihr etwas aus dem Rucksack, dauert das einen Moment
Auch Tüten eignen sich zur Lagerung – doch ihr müsst sie in einer von euren Händen tragen, um sie nutzen zu können
Wenn ihr durch ein kaputtes Fenster kriecht, ohne das Glas an dem Rahmen zu entfernen, habt ihr eine hohe Chance auf eine Verletzung
Stirbt ein Charakter mit einer Zombie-Infektion, wird er danach auch zum Zombie
Eure Figuren werden panisch und kriegen psychische Probleme bei Zombie-Angriffen, was Abzüge bei euren Fähigkeiten zur Folge hat
In den ersten Spieltagen gibt es noch Strom und fließendes Wasser – solange könnt ihr am Fernseher Fähigkeiten lernen und eure Vorräte aufstocken
Ihr solltet Stoff vor eure Fenster hängen, damit Zombies nicht hineinsehen können
Nutzt keine Feuerwaffen – Sonst werden sie kommen
In dieser lebensfeindlichen Umgebung gilt es, einen sichereren Platz für einen Unterschlupf zu suchen und eure Base auszubauen. In den Städten findet ihr dazu unzählige mehr oder weniger hilfreiche Gegenstände, aber auch die meisten Zombies. Ihr pflanzt Nahrungsmittel an, craftet neue Hilfsmittel, bekämpft andauernd die Untoten, seid ständig auf der Hut und könnt hautnah erleben, wie eine Zombie-Apokalypse sich auf euer Leben auswirken würde. Näher an einen “The Walking Dead”-Simulator kommt wohl derzeit kein anderes Zombie-Spiel.
Am besten überlebt es sich in einer großen Gruppe. Quelle: Project Zomboid
The Walking Dead ohne Burnout
Wieso der Walking-Dead-Vergleich? Auf Steam findet sich eine Rezension vom User “.Samson” aus dem Januar 2021 zu Project Zomboid, die lautet: “Das ist der “Walking Dead”-Simulator, aber nur die ersten, guten Staffeln”. Und je nach Meinung zur Serie hat er damit auch irgendwie recht.
Jede Aktion stellt eine Gefahr dar und ihr müsst versuchen, eure Gruppe zusammenzuhalten. Besonders beim Start ins Spiel fühlt man sich von der Situation bedrängt und die Gefahr eines Zombie-Bisses ist allgegenwärtig. Und die Zombie-Bisse sind tödlich – immer.
Ihr baut eure Basis aus, geht auf Loot-Touren in Zombie-verseuchten Städten und kämpft ständig am Rand des Nervenzusammenbruches ums Überleben. Ganz wie die Truppe um den ehemaligen Sheriff Rick, bei denen man auch manchmal nicht genau weiß, ob Zombies oder Depressionen eine größere Gefahr für die Protagonisten der Serie sind.
Während aber bei “The Walking Dead” irgendwo zwischen Terminus und Alexandria für den Autor dieses Textes die Luft langsam raus war, entfaltet sich Project Zombiod mit steigender Spielzeit immer weiter. Und statt langatmig zu werden, könnt ihr die Zombie-Action jederzeit haben, wenn ihr sie wollt.
Theoretisch habt ihr auf bevölkerten Servern sogar das unberechenbare Element “Mensch” im Spiel, das PvP mit in die Spielregeln schreibt. Aktuell gibt es aber keinen aktiven PvP-Server, der ein Rollenspiel wie beispielsweise im Survival-Hit Rust zulassen würde.
Ein halbwegs zombiesicheres Eigenheim – der Traum jedes Überlebenden. Quelle: Project Zomboid
Findet heraus, ob ihr stark genug für die Apokalypse seid
Was macht Project Zomboid besonders? Wenn ihr euch auch schon gefragt habt, ob ihr nach einer Zombie-Apokalypse überleben würdet, dann könnt ihr es mit diesem hinterhältigen Spiel herausfinden.
Project Zombiod nennt sich selbst “das ultimative Zombie-Survival-RPG” und stellt euch einen riesigen Sandkasten zur Verfügung, in dem ihr euren eigenen Weltuntergang erleben könnt. An jeder Ecke lauert der Tod, aber auch gute Beute und jede Menge Abenteuer. Die Wartung von Körper und Geist der Spielfigur hält euch dabei genauso auf Trab, wie eine Horde Untoter vor der Basis.
Mit Maus und Tastatur erinnert die Steuerung an Point-and-Click-Adventure. Ihr könnt zwar mit der Tastatur eure Figur bewegen, prüft aber mit eurer Maus, welche Aktionen an welchem Punkt möglich sind. Project Zomboid bietet aber auch eine komplette Controller-Unterstützung an, die gut umgesetzt ist.
Als “besonders” ist zudem die Grafik einzustufen. Hier hat die Simulation ihre Grenzen. Denn auch wenn die vielen Gameplay-Mechaniken die Immersion unterstützen und ein beklemmendes Apokalypsen-Gefühl schaffen – die Grafik macht einem schnell wieder klar, dass man glücklicherweise doch zu Hause auf seinem Gaming-Stuhl sitzt und in eine Chipstüte greifen kann. Im Gegensatz zur langsam verhungernden Spielfigur.
Irgendwann werden es einfach zu viele Zombies! Quelle: Project Zomboid
Top-Bewertungen auf Steam – Doch lahme Entwicklung nervt
Was sagen die Reviews auf Steam?Project Zomboid wird auf Steam von seinen Spielern als “Sehr positiv” bewertet. Von knapp 26.000 Bewertungen sind fast 90 % positiv. Bei den 756 Bewertungen der letzten 30 Tage sieht es genauso aus – 90 % waren positiv (Stand 23. Januar 2021).
Spieler loben vor allem den hohen Simulationsanteil und einige erzählen von ihren abgedrehten Erlebnissen. So bekam einer der Spielfiguren des Users “_Clip_” einen Herzinfarkt, als sie sich erschrocken hat (via Steam). “SymmoT” erzählt, dass er seinen Charakter beim Kochen verloren hat – weil er taub war und die brechenden Fenster der eindringenden Zombies nicht hören konnte (via Steam).
Welche Faszination das Spiel auslösen kann, zeigt der Kommentar von User “djvirus” (via Steam) wohl mit am besten:
Ich habe mit 13 angefangen, dieses Spiel zu spielen. Jetzt bin ich 17, habe 1.000 Stunden, erschaffe Community-Content und liebe das Spiel und seine Community so sehr. Es gibt wirklich kein besseres Survival-Spiel, in dem man seine Hardcore-Zombie-Apokalypse so anpassen kann, wie hier. Die Entwickler sind vielleicht langsam, aber der Content ist jedes Mal Gold. Außerdem gibt es immer noch mehr Content im Workshop.
Negative Reviews drehen sich meist um den großen Elefanten im Raum – der langen Entwicklungszeit. Project Zomboid ist seit mehr als 7 Jahren im Early Access auf Steam und gehörte schon 2017 zu den Spielen, die am längsten in diesem Pre-Release-Modus steckten (via GameStar).
Besonders ein Kritikpunkt taucht bei den negativen Rezensionen immer wieder auf: Das Fehlen von überlebenden NPCs, die mehr Motivation und Story in das Spiel bringen würden. Die gab es in einer frühen Version bereits, wurden aber “vorerst” gestrichen und kamen seither nicht wieder. Und das ist nun schon einige Jahre her. Über Mods kann man zwar auch jetzt schon NPCs ins Spiel bringen, doch das NPC-Versprechen haben die Entwickler bis heute nicht gehalten. Auch sonst empfinden negative Bewerter das Endgame als zu klein, wenn man es denn mal schafft, seinen Charakter bis dahin zu bringen.
Ein weiterer Kritikpunkt ist die Grafik: Der Stil an sich ist dabei meist nicht das Problem, sondern das Fehlen von kleineren Animationen, um die Aktionen realistischer zu gestalten. Im Moment läuft bei vielen Aktionen nur ein Fortschrittsbalken voll. Ein etwas höherer Detailgrad bei den Animationen würde der Simulation noch einen weiteren Kick geben.
Für wen ist das was? Fans von Grind-lastigen Koop-Survival-Abenteuern mit hohem Crafting-Anteil wie Minecraft, 7 Days to Die oder Conan Exiles sollten ein Auge auf den Titel werfen. Die Open-World ist riesig und bietet euch genug zu tun, um tagelang auf Loot-Touren zu gehen und danach die Basis auf die nächste Stufe zu heben.
Wer dem Zombie-Genre an sich sehr zugetan ist, kann Project Zomboid ebenfalls viel Spaß bringen. Wenn ihr nach einer Staffel “Walking Dead” den Drang verspürt, selbst mal den Nervenkitzel eines Zombie-Abenteuers zu erleben – legt Project Zomboid ein.
Auch Spielern von Hardcore-Games, die euch strenges Ressourcen-Management und überlegte Entscheidungen zum Überleben abverlangen, kommen auch auf ihre Kosten. Haben euch “Rimworld”, “This War of Mine” oder “Frostpunk” gefallen, könnt ihr mit Project Zomboid den nächsten spaßigen Zeitfresser in eure Steam-Bibliothek schieben.
Mit 13,99 € liegt der Preis auch auf einem Niveau, bei dem man nicht allzu viel falsch machen kann. Ein 4er-Pack kostet 45,99 € und senkt den Preis pro Version auf knapp 11,50 €. Zum Reinschnuppern gibt es zudem eine Demo-Version auf Steam.
Pro
Einzigartige Hardcore-Zombie-Simulation
Tiefes Gameplay
Riesige Open-World
Passende Old-School-Grafik
Wöchentliche Community-Updates der Entwickler
Stark als Koop-Game
Contra
Sehr lange Entwicklungszeit
Animationsarme Grafik
Einstieg mühsam
Keine echten Story-Inhalte
Eher schwach für Solo-Spieler
Project Zomboid bringt mit Build 41 größtes Update überhaupt
Was kann man in Zukunft noch von Projekt Zomboid erwarten? Weiterhin eine eher langsame Entwicklungsgeschwindigkeit, aber eine stetige. Die Entwickler sind jedoch trotzdem sehr aktiv und halten die Community mit wöchentlichen Updates auf “projectzomboid.com” auf dem Laufenden.
Derzeit läuft eine Beta-Phase für den nächsten Build 41, der nach Aussage der Entwickler das größte Update von Project Zomboid überhaupt darstellt. Die Beta gibt es derzeit aber nur als Solo-Abenteuer.
Zu den Neuerungen des Build 41 gehören unter anderem:
Überarbeitetes System der Charakter-Erstellung & Individualisierung
Neue Kampf-Optionen mit frischen Waffen – Verändert die Schwierigkeit der Kämpfe
Zombies bekommen neue Verhaltensmuster dazu
Schadens-Modell für Kleidung
Ein Rüstungssystem, das in verschiedenen Stufen vor Zombie-Angriffen schützt
Verbesserung der Fahrzeug-Mechaniken
Frische Audio-Effekte
Erweitertes Wetter-System
Mehr Arten von zerbrochenem Glas und entsprechende Verletzungen
Realistischeres Loot-System – der Loot soll mehr zur Umgebung passen, in der ihr die Beute findet
Der neue Build wird sogar so umfangreich, das alte Speicherstände nicht übernommen werden können. Die Entwickler meinen auf einer Website von Project Zomboid, dass sie mit dem anstehenden Update eine Grundlage schaffen, um die Spielwelt noch belebter und noch realistischer zu gestalten und teasern mit Build 42 Wildtiere an, welche die ausgedehnten Wälder bevölkern.
Doch schon ohne die großen Neuerungen der kommenden Updates ist Project Zomboid eine starke Zombie-Simulation und ein klasse Hardcore-Survival-Spiel, das ihr selbst noch durch Mods erweitern könnt.
Fazit: Lass dich nicht von deinen Freunden beißen!
Project Zomboid war eines dieser kleinen Spiele, das mir auf Steam über Jahre hinweg als Kaufvorschlag angezeigt wurde. Irgendwann unterhielt ich mich dann mal einem Zocker-Kollegen darüber und plötzlich landete es im Einkaufwagen. Und ich sollte es nicht bereuen.
Denn das Hardcore-Survival-Abenteuer ist mal wieder so ein tiefes Indie-Spiel, das es auch nach einigen Sessions noch schafft, mit neuentdeckten Mechaniken zu überraschen. Die Grafik ist zwar nicht mehr als „zweckmäßig“, doch das Spiel überzeugt einfach mit seinen Gameplay-Mechaniken.
Es gibt immer was zu tun und bei der Suche nach Beute sind die Untoten eine ständige Bedrohung. Über viele Spielstunden entdeckt man dabei immer wieder neue Items und Crafting-Möglichkeiten, die einen neuen Beute-Loop eröffnen und die Motivation am Laufen halten.
Das kann auch Solo funktionieren, ist aber in einer Gruppe ein ganz besonderer Spaß. Oder um es in Form einer Steam-Review zu sagen: „Bin mit meiner Freundin nachts im Wald verhungert. Sie ging kurz vor mir down, verwandelte sich in einen Zombie und ich wurde von ihr zerfleischt: 10/10“.
In Pokémon GO haben die ersten Trainer das Level 48 erreicht. Nun wissen wir endlich, wie es beim Leveln weitergeht und wie schwer die Anforderungen für Level 49 sind.
Das ist jetzt passiert: 9 Wochen hat es gedauert, doch nun sind die ersten Spieler auf Level 48 in Pokémon GO. Geschafft haben das Trainer aus Australien – dort wurden die neuen Level bereits im Voraus getestet. Die australischen Trainer hatten also einen Vorsprung gegenüber allen anderen Spielern.
Nun wissen wir, welche Aufgaben für Level 49 erforderlich sind. Hierbei werden vor allem Täusche wichtig.
Aufgaben für Level 49 in Pokémon GO
Das muss für Level 49 gemacht werden: Hier gibt es wieder 4 Aufgaben, die die Trainer meistern müssen. Diesmal geht es um das Tauschen von Pokémon und das Verschicken von Geschenken:
Tausche 10 Pokémon, die mindestens 300 Kilometer auseinander gefangen wurden
Erhalte 50 Glückspokémon durch Täusche
Verschicke 500 Geschenke an Freunde
Erhalte 35 Platin-Medaillen
Wie aufwendig sind die neuen Aufgaben? Das Erhalten von Glückspokémon könnte durchaus knifflig werden. 50 Glücksfreunde werden die wenigsten Trainer offen haben, sodass man auf Glückspokémon innerhalb von normalen Täuschen hoffen muss. Dort variiert die Wahrscheinlichkeit je nach dem Alter der Pokémon. Je älter die Monster, desto wahrscheinlicher ist die Chance auf Glückspokémon.
35 Platin-Medaillen sind ebenfalls nicht zu unterschätzen. Hier braucht ihr einige exotische Medaillen, damit ihr dieses Ziel erreicht.
Warum hat das Level 47 so lange gedauert? Für Level 47 müssen die Trainer 8-mal eine 25-Kilometer-Belohnung von Abenteuer Sync erhalten haben. Diese Belohnung gibt es allerdings nur einmal pro Woche. Man muss also mindestens 8 Wochen warten, damit diese Aufgabe zu lösen ist.
Am Ende hat das Level in Australien allerdings sogar 9 Wochen gedauert. Das lag daran, dass in der ersten Woche die Abenteuer-Sync-Belohnung nicht für das Level gewertet wurde. Dies war ein Fehler, der in der Woche darauf behoben wurde.
Wann geht es in Deutschland weiter? Deutsche Trainer haben aufgrund des Fehlers in der ersten Woche in Australien den Abstand verringert. Hier dürften wohl ebenfalls die ersten Trainer das Level 48 erreicht haben. Nun ist es ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Krone als erster Spieler Level 50 zu erreichen.
Es bleibt abzuwarten, wann der erste Trainer Level 49 erreicht und welche Aufgaben bei Level 50 auf die Spieler wartet.
Das MMORPG Neverwinter (PC, PS4/PS5, Xbox One und Xbox Series X/S) hat ein umfangreiches Update bekommen, welches die Kämpfe überarbeitet. Das gefällt aber nicht jedem, was eine große Frage rund um MMORPGs allgemein aufgeworfen hat.
Was ist das für ein Update? Es sind umfangreiche Änderungen am Kampfsystem vorgenommen worden, welche sich auf die Skalierung der Spielerlevel in den einzelnen Abenteuergebieten, auf die Item-Level der Ausrüstung, das Mikromanagement und mehr auswirken. Dadurch soll Neverwinter besser verständlich und auch interessanter werden.
Neverwinter wird durch die jüngsten Neuerungen für Gruppen interessanter.
Neverwinter wird für Gruppen interessanter und fordernder
Was ist das Problem? Die Änderungen haben zu kontroversen Diskussionen geführt. Denn nicht jedem gefallen sie. Spieler MotelKhon fasst die Änderungen folgendermaßen zusammen (via reddit):
Früher spielte sich Neverwinter so:
Dungeon betreten
Max-Level-Typ rennt mit 150% Geschwindigkeits-Buff voraus, man selbst ist immer noch am Anfang und kann ihn nicht einholen
Max-Level-Kerl schaltet alle Gegner mit nur einem Treffer aus
Man schuftet vor sich hin und schließt sich gelegentlich der Gruppe an, um die harten Checkpoints zu erreichen, wobei man im Grunde nichts anderes tut.
Overworld-Inhalt war im Wesentlichen „Cookie-Klicker“ also „Klickt wie wild auf das Monster und es stirbt sofort“
Man loggt sich im Grunde nur ein, damit irgendein Max-Level-Kerl einen durch die täglichen Quests schleppt, und loggt sich dann aus
Mit dem Kampf-Update ist es nun anders:
Ihr müsst tatsächlich eure Rollen im Dungeon spielen
Kämpft gemeinsam oder sterbt allein
Die Mechanik spielt eine Rolle; aus dem Bereich des „Area of Effect“-Angriffs ausweichen, die Blocktaste benutzen…
Die Ausrüstung macht einen spürbaren Unterschied
Kämpfe fühlen sich direkter an, man muss tatsächlich über die Kampfstrategie nachdenken
Jetzt loggt man sich ein, um mit seinen Kumpels ein Koop-MMO zu spielen, in dem Kooperation tatsächlich eine Rolle spielt
Allerdings stimmt ihm hier nicht jeder zu:
Radian-Yam-1285 schreibt (via reddit): „Die Leute sind einfach sauer, dass sie hunderte, wenn nicht tausende von Stunden damit verbracht haben, ihre Charaktere so weit aufzubauen, dass sie höhere Level-Inhalte bewältigen können. Und dann kommt Cryptic einfach daher und führt eine Kampfüberarbeitung ein, welche die Spieler dazu zwingt, die Zeit und das Geld, das sie ausgegeben haben, noch einmal zu investieren, damit sie höhere Level-Inhalte machen können.“
shoziku stimmt zu (via reddit): „Das ist einfach das Problem. Sie nehmen immer wieder drastische Änderungen vor und jedes Mal investiert man Zeit, Arbeit oder Geld und alles wird generft oder entfernt.“
RikRakJones stimmt mit MotelKhon zwar überein, führt aber ein Problem auf (via reddit): „Ich stimme mit allem überein, was du gesagt hast, aber als langjähriger Neverwinter-Spieler ist das Problem nicht, dass die Inhalte „schwer“ sind oder dass der Content nicht mehr „Easy-One-Shot“ ist. Der Inhalt ist verdammt nah dran, unmöglich zu werden ohne eine Gruppe, denn die Entwickler WERBEN im Spiel für die Solo-Inhalte mit einem Begleiter.“
Alleine in Neverwinter unterwegs zu sein, ist seit dem Update keine gute Idee mehr.
Was bemängeln die Spieler also genau? Es geht darum, dass sich sehr viele Inhalte von Neverwinter bisher alleine meistern ließen und nicht gerade wenige Spieler das MMORPG auch so genießen. In den Tipps, die man bei den Ladebildschirmen sieht, ist sogar die Rede davon, dass man die Inhalte alleine mit einem Begleiter im Koop spielen kann. Und das ist seit der Überarbeitung des Kampf-Systems eben nicht mehr der Fall.
Wer Neverwinter solo mit Gefährte spielen möchte, der steht nun vor teilweise so gut wie unüberwindbaren Hindernissen. Es wird jetzt im Grunde eine Gruppe vorausgesetzt.
Das stört MotelKhon: Der Spieler versteht zwar die Kritik am Solo-Content, erklärt aber auch, dass seiner Meinung nach die Spieler das Problem bei der Entwicklung von MMORPGs darstellen. Er schreibt:
Ich dachte nur, dass es eine interessante Beobachtung der „modernen MMO-Spielerschaft“ ist und wie man sich um sie kümmern muss. Es scheint, dass sie nicht wirklich ein Spiel spielen wollen, sondern eher an einen Dopamin-Tropf gehängt werden möchten und das Spiel für sich selbst spielen lassen wollen, während die Zahlen in die Höhe schnellen.
Und das gilt nicht nur für Neverwinter. Dieser Beitrag ist eine Beobachtung dessen, was der kleinste gemeinsame Nenner heutzutage ist.
MotelKhon geht es im Grunde darum, dass Neverwinter nun herausfordernder geworden ist und sich wieder mehr einem MMORPG nähert, da Gruppenspiel wichtiger geworden ist. Doch genau das scheinen einige Spieler nicht zu wollen. Sie beschweren sich darüber, dass sie den Content nicht mehr alleine machen können und fordern, dass die Änderungen zurückgenommen werden.
Daher fragt sich MotelKhon, ob es die Spieler mit ihren Vorstellungen und Spielweisen sind, die zum Verfall des gesamten Genres der MMORPGs beitragen.
Am 27. Januar, erscheint in FIFA 21 das TOTW 18 (Team of the Week). Bei uns auf MeinMMO erfahrt ihr, wer einen Platz im nächsten Team der Woche ergattern könnte.
Was ist das Team of the Week? In jeder Woche stellt EA Sports ein neues TOTW zusammen. Dieses Team besteht aus 23 Spielern, die in der letzten Woche starke Leistungen gezeigt haben.
Dafür erhalten sie einen Platz im Team of the Week sowie verbesserte Inform-Karten, die dann eine Woche lang in Packs zu finden sind.
Das sind TOTW-Predictions: In jeder Woche versucht die FUT-Community zu erahnen, welche Spieler es in das TOTW schaffen könnten. Hierbei werden die Leistungen der Spieler genau analysiert und Vorhersagen getroffen.
Man sollte jedoch bedenken, dass die Predictions keine Garantie sind und durchaus vom richtigen TOTW abweichen können.
Sie verschaffen aber einen guten Überblick und können zudem hervorragend genutzt werden, um ein paar Münzen in FUT 21 zu verdienen. Hier verraten wir euch, wie ihr das machen könnt:
Bedenkt beim aktuellen Team der Woche, dass Spieler, die im TOTY (Team of the Year) vertreten sind, keine TOTW-Karten erhalten können. Deshalb wird Kimmich trotz seiner 3 Vorlagen beim 4:0 Sieg gegen Schalke 04 nicht im nächsten TOTW sein.
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Diese Bundesligaspieler könnten neue Inform-Karten erhalten: Die Predictions in dieser Woche könnten FUT-Spieler mit Bundesliga-Teams besonders freuen. Denn es gibt zahlreiche Spieler, die in den letzten beiden Bundesligaspieltagen mit starken Leistungen aufgefallen sind.
David Alaba könnte einen Platz im nächsten TOTW ergattern, weil Kimmich und Müller bereits aktuelle Spezialkarten haben. Doch er überzeugte auch mit einer starken Leistung gegen Schalke und konnte ein schönes Tor erzielen und zusätzlich das Spiel ohne Gegentor gewinnen.
So könnte die erste Inform-Karte von Alaba aussehen
Jiri Pavlenka hielt seinen Kasten zwar nicht sauber beim 4:1 Sieg von Bremen gegen Hertha BSC, doch er verhinderte ganze 9 Torschüsse der Berliner. Eine TOTW-Karte hätte der Bremer Torwart damit sicherlich verdient.
Nico Elvedi ist zwar Innenverteidiger, doch das hinderte den Gladbacher nicht, 2 Tore gegen Borussia Dortmund zu schießen und damit den 4:2 Sieg einzuleiten.
Moussa Diaby von Bayer Leverkusen machte ein starkes Spiel gegen den BVB. Er schoss ein Tor und bereitete ein weiteres vor. Eine Leistung, für die eine Inform-Karte definitiv in Frage kommt.
Filip Kostic machte ein starkes Spiel gegen Arminia Bielefeld und sorgte mit präzisen Pässen sowie einem Tor und einer Vorlage für den 5:1 Endstand. Ob er dafür in das TOTW kommt, erfahren wir am Mittwoch.
Andrej Kramaric konnte an den letzten beiden Spieltagen überzeugen. In beiden Spielen gelangen dem Stürmer jeweils 2 Tore, was eine deutliche Sprache spricht. Sollte er keine Inform-Karte erhalten, wäre es eine Überraschung.
Dank der Reduktion des Spell Batching geht in WoW Classic bald vieles zuverlässiger. Sprüche wie „Der Heal war eigentlich durch“ finden damit ein Ende.
In World of Warcraft Classic passiert aktuell nicht sonderlich viel. Viele Spieler warten sehnsüchtig auf die BlizzConline im Februar, bei der auf die Ankündigung von „The Burning Crusade Classic“ gehofft wird. Doch eine kleine Änderung steht an. Wie MeinMMO bereits berichtet hat, wird die Dauer für das Spell-Batching reduziert. Aktuell „sammelt“ WoW Classic alle Anfragen von Zaubern und Fähigkeiten der Spieler und handelt sie dann in Intervallen von 0,4 Sekunden gleichzeitig ab.
Wie lange war das in Retail-WoW so? Das massive Spell Batching von 400ms war übrigens viel länger in World of Warcraft aktiv, als viele Spieler denken. Ursprünglich wurde das nicht mit The Burning Crusade abgeschafft, sondern erst in 2014 mit der Erweiterung Warlords of Draenor. Das geht aus einem alten Post aus dem besagten Jahr hervor, indem Blizzard-Mitarbeiter Celestalon erklärte, was die Änderungen alles bewirkt haben. Die Aussagen gelten selbstverständlich auch für die Reduktion des Spell Batching in Classic.
Erst mit Warlords of Draenor wurde der Wert auf von 400ms beim Spell Batching abgeschafft.
Was hat das mit der Heilung zu tun? Wer in WoW Classic einen Heiler oder Tank spielt, der kennt die Situation bestimmt. Die Lebenspunkte des Tanks sinken dramatisch und der Heiler kommt ins Schwitzen. Aus Sicht des Heilers wird der Zauber gewirkt und der Tank rechtzeitig geheilt. Doch die kleine Verzögerung von bis zu 400ms sorgt dafür, dass der Tank das Zeitliche segnet, die Heilung aber noch als abgeschlossen gilt. Denn in der Verzögerung hat der Mob einfach noch einen weiteren Schlag angesetzt und den Kampf vorzeitig beendet.
Mit einem kürzeren Intervall von 10ms kann das zwar noch immer vorkommen, ist aber deutlich seltener und wohl kaum noch wahrzunehmen. Damit ist „Der Heal war eigentlich durch“ dann wirklich nur noch eine Ausrede.
Heilungen, die durchgehen – bald der Alltag, auch in knappen Situationen.
Was wird noch alles besser? Die Anpassungen am Spell Batching von 400ms auf 10ms bringen aber noch eine Reihe von anderen Verbesserungen mit sich. Viele Abläufe im Spiel funktionieren dann schneller und können quasi „sofort“ absolviert werden. Darunter fallen:
Das Plündern von Gegenständen aus einer Leiche
Das Öffnen von Briefen und Entnehmen des Inhalts
Das Verkaufen von Gegenständen an einen NPC-Händler
Doch auch für Kampf-Situationen gibt es eine Reihe von Verbesserungen durch die Änderung:
Spott von Tanks ist nun quasi sofort aktiv und nicht nach Verzögerung
Krieger können häufiger „Hinrichten“ (Execute) einsetzen, da das Spiel den aktuellen HP-Wert des Feindes schneller erkennt
Magier und andere Kontrolleffekte sind kaum noch in der Lage, von zwei Spielern gleichzeitig gegeneinander genutzt zu werden (etwa zwei Magier, die einander gleichzeitig in ein Schaf verwandeln)
Schurken können in Verstohlenheit wechseln, ohne gleichzeitig direkt wieder von einem Spontanzauber herausgeholt zu werden
Es gibt also viele Änderungen, die damit an WoW Classic vorgenommen werden. Einigen Spielern gefällt das zwar nicht, da es eine Änderung am „Classic“-Gefühl ist, doch PvP und PvE sollten sich damit deutlich runterspielen.
In WoW Classic findet das Spell Batching von 400ms also ein Ende. Denn wenn der aktuelle PTR-Test positiv verläuft, wird Blizzard den Patch 1.13.7 wohl bald veröffentlichen. Immerhin hoffen die Spieler, dass dies auch mit der Ankündigung von „The Burning Crusade Classic“ einhergeht.
Was haltet ihr von der Änderung?
Deine Meinung ist uns wichtig!
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Mit Glück kann man die PlayStation 5 vielleicht schon in dieser Woche wieder bestellen. Doch die Mengen dürften sehr gering sein. Nennenswerten Nachschub gibt’s wohl erst im Februar.
So steht es aktuell um die Verfügbarkeit der PS5: Zuletzt konnte die PS4 in Deutschland am 3. Dezember 2020 in kleinen Mengen bestellt werden. Seitdem ist die PlayStation 5 bei uns wieder ausverkauft. Wer immer noch auf die Chance wartet, sich Sonys neue Konsole zu kaufen, könnte unter Umständen diese Woche Glück haben. Sonst wird man sich aber offenbar mindestens bis zur 2. Februarhälfte gedulden müssen.
Denn obwohl deutsche Händler seit Ende vergangener Woche wieder Nachschub erhalten, sind große Teile davon offenbar zur Abdeckung noch ausstehender Bestellungen reserviert. Sollten diese Woche also tatsächlich neue Bestellungen aufgenommen werden, werdet ihr schnell sein müssen und eine Menge Glück brauchen.
Ob die PS5 liegend oder stehen soll, können sich viele derzeit noch nicht fragen
Wollt ihr euer Glück versuchen, dann passt ab jetzt verstärkt auf folgende Händler auf:
Amazon
Alternate
Expert
Otto
GameStop
Conrad
Medimax
Müller
MediaMarkt
Saturn
Spielegrotte
Es ist aktuell nicht klar, wer genau von ihnen die PS5 in dieser Woche wieder anbieten könnte (vor allem, ob überhaupt und in welcher Stückzahl), doch wenn, dann habt ihr hier die größten Chancen.
Und falls ihr euch wundert: Gameswirtschaft zufolge dürften auch MediaMarkt und Saturn wieder in den Verkauf mit einsteigen.
Sollte es übrigens diese Woche tatsächlich zum Verkauf kommen, werden wir hier auf MeinMMO schnellstmöglich ein Update der konkret beteiligten Händler nachreichen.
Die PlayStation 5
Was, wenn es diese Woche nicht klappt? Sollte es diese Woche nicht zum Verkauf kommen oder ihr kein Glück dabei haben, dann werdet ihr euch wohl noch einige Wochen gedulden müssen.
Denn laut Gameswirtschaft, die als zuverlässige Quelle gelten, rechnen namhafte Anbieter erst in der zweiten Februar-Hälfte mit nennenswerten Nachlieferungen. Frühstens dann (ab dem 15. Februar) dürfte es also auch wieder zu einer größeren Bestellwelle kommen.
Gute Nachrichten für bereits wartende Kunden: Falls ihr aber bereits eine PS5 (vor-)bestellt habt und immer noch auf die Konsole wartet, dann könntet ihr sie schon bald in euren Händen halten. Denn bereits in der vergangenen Woche hat Saturn die Auslieferung wieder aufgenommen, auch bei MediaMarkt scheint endlich Bewegung in die Sache zu kommen. Mehr dazu erfahrt ihr hier: MediaMarkt und Saturn liefern wieder PS5 aus – Wann gibt es mehr davon?
Solltet ihr mitbekommen, dass irgendwo bei regulären Händlern in dieser Woche neue PS5 angeboten werden, lasst es uns und andere doch bitte in den Kommentaren wissen.
Bei Destiny 2 sollte die Tyrannei des Stasis-Jägers im Schmelztiegel mit einem harten Nerf beendet werden. Doch die Splittersprung-Kombo tötet noch immer fast alles mit nur einem Schlag. Ein Experte geht von einem Fehler aus, denn eine Super bekommt lachhaften Schaden.
Das sollte passieren: Ende letzten Jahres hat sich der Stasis-Jäger zum Tyrannen des PvP entwickelt. Mit seiner Kombo aus Splittersprung, Gletschergrante und passenden Fragmenten konnte er gegnerische Hüter aus großer Distanz in einem Sekundenbruchteil mit nur einem Angriff sofort töten – selbst in einer aktiven Super war man nicht sicher.
Das ganze ließ den Opfern keine Zeit zum Reagieren und konnte im Match sehr regelmäßig genutzt werden.
Bungie reagierte und meldete sich nach der Winter-Pause mit einem harten Nerf für den Wiedergänger und den Splittersprung zurück. In Patch 3.0.2 vom 19. Januar sollte es eigentlich so weit sein.
So sollte die Balance im Schmelztiegel wiederhergestellt sein. Doch wie ein Experte jetzt herausgefunden hat, scheint der Jäger sich nicht nerfen lassen zu wollen.
Was wurde jetzt gefunden? Fallout Plays hat sich mit seinen ausführlichen Test-Videos in der Community einen Namen gemacht. Er zeigt am 23. Januar, dass der Stasis-Jäger mit seiner Kombo noch immer quasi alles instant aus den Schuhen haut.
Trotz – laut Patchnotes – reduzierter Reichweite und gehörigem Schadensverlust, kann der Jäger weiter zerschmettern, wie vor dem Patch.
Seht euch hier das Video dazu von Fallout Plays an:
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War der Patch fehlerhaft oder will Bungie einen OP-Jäger?
Das ist merkwürdig: Die einzige Super, bei der der Schaden der Killer-Kombo tatsächlich reduziert ist, ist der Koloss-Titan. Hier sind die Damage-Zahlen der Splitterexplosion sogar lächerlich gering und kratzen den Lebensbalken des Titanen in seiner Super kaum an.
Alle anderen Super zeigen deutlich höhere Werte und kassieren auch so viel Schaden, dass sie locker ge-one-shottet werden. Mit Ausnahme der Spektral-Klinge im unsichtbaren Zustand – die überlebt die Kombo knapp (Grund ist die enorme Schadensreduktion während der Unsichtbarkeit, nicht der reduzierte Splittersprung-Schaden).
Der Koloss steckt den Schmettersprung meisterhaft weg, alle anderen Super nicht so
Mann könnte nun denken, dass der Koloss selbst eine Stasis-Super ist und von Stasis-Skills deswegen weniger Schaden kassiert. Das ist nicht der Grund: Die andere Stasis-Super, der Schattenbinder-Warlock, wird zuverlässig aus seiner Super geschmettert – mit schön hohen Schadenszahlen.
Unserer MeinMMO-Leser Chris hat jedoch ins einen Tests herausgefunden, dass die maximale Reichweite der Splittersprung-Kombo nun deutlich geringer ist als noch vor dem Patch.
Das denkt der Experte: Fallout nimmt an, dass der Nerf für Jäger irgendwie nicht korrekt abgeliefert wurde. Die einzige Super, die jetzt “richtig” Schaden durch Splittersprung und die Gletschergranate erhält, ist der Koloss-Titan. Bei allen anderen Super greift der geplante Nerf wohl derzeit nicht.
Entwickler Bungie hat sich bislang nicht offiziell zu der Entdeckung geäußert. MeinMMO bleibt diesbezüglich für euch am Ball.
Was denkt ihr? Funktioniert der Nerf irgendwie nicht richtig und der Patch war fehlerhaft oder soll der Jäger weiterhin alles mit einem schlag zerschmettern? Sagt es uns doch in den Kommentaren.
In FIFA 21 wurden heute die Ratings der Mittelfeldspieler des TOTY veröffentlicht. Die kann man nun eine kurze Zeit lang bekommen.
Das ist das TOTY: Seit Freitagabend läuft das Team-of-the-Year-Event in Ultimate Team. Wie jedes Jahr bringt es extrem starke Karten, über die Spieler im Vorfeld abstimmen durften.
Zum Event-Start wurden bereits die Werte der Angreifer bekanntgegeben, bevor diese in die Packs kamen. Nun kommen die Mittelfeldspieler hinterher, die Verteidiger fehlen weiterhin.
So stark sind die TOTY-Mittelfeld-Ratings
Diese Karten sind dabei: Insgesamt stehen drei Karten im Mittelfeld des Team of the Year. Die Mitglieder waren bereits bekannt, nun kennen wir auch ihre Werte:
Bruno Fernandes von Manchester United hat fantastische Offensivwerte auf seine neue 97er-Karte bekommen. Gerade beim Passen sticht der Portugiese hervor, doch auch Dribbling und Schuss sind extrem stark. Aktuell ist dies eine der besten Karten im Spiel.
Kevin de Bruyne hat eine ebenfalls starke Karte mit 96 bekommen. Der Mittelfeldmann von Manchester City ist damit in allen Offensiv-Bereichen sehr stark aufgestellt und dürfte sowohl als Vorbereiter als auch als Vollstrecker in der Offensive glänzen.
Joshua Kimmich ist als Bundesliga-Vertreter dabei und hat eine sehr gute 96er-Karte bekommen. Der Bayern-Spieler ist insbesondere defensiv mit starken Werten ausgestattet worden und dürfte die perfekte Verbindung zwischen eurer Abwehr und Offensive darstellen.
Wie bekommt man TOTY-Karten? Leider sind die Chancen auf Karten aus dem TOTY sehr gering. Man muss jede Menge Glück haben, um die TOTY-Mitglieder aus Packs zu ziehen – zumal aktuell nur die Mittelfeldspieler in Packs zu bekommen sind. In wenigen Tagen werden noch die Abwehrspieler nachziehen, bevor das Team dann voraussichtlich nochmal komplett in Packs steckt.
Free2Play-Games erfreuen sich großer Beliebtheit. Wir stellen euch 28 Top-Spiele vor, die ihr kostenlos spielen könnt und die aktuell auch empfehlenswert sind.
Das ist die Idee hinter der Liste: Damit ihr auch im Jahre 2021 über Free2Play-Spiele gut informiert seid, haben wir eine Liste mit 28 aktuell lohnenden Gratis-Spielen zusammengestellt.
Unsere Liste enthält neben klassischen MMORPGs auch Mobile-Titel, Shooter und Action-RPGs. Dabei sind auch unterschiedliche Plattformen, wie Steam, PC, iOS, Android, PS4/5 und Xbox One/Series X|S berücksichtigt. Die Liste folgt keiner besonderen Sortierung.
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Fortnite
Genre: Battle Royale | Entwickler: Epic Games | Plattform: PC, PS4/5, Xbox One/Series X|S, Switch, iOS, Android | Release-Datum: 26. September 2017 | Modell: Free2Play
Was ist Fortnite?Fortnite: Battle Royale ist die BR-Version des PvE-Spiels Fortnite. Mittlerweile hat der Ableger das Ur-Spiel an Beliebtheit weit abgedrängt und gehört zu den populärsten Spielen mit Millionen von Spielern weltweit.
Wie im BR-Genre üblich springt ihr mit 99 weiteren Spielern über einer Insel ab, sucht euch Waffen und schaut zu, dass ihr oder euer Team am Ende übrigbleibt.
Das Gameplay von Fortnite ist recht simpel, die Waffen haben nur je einen Feuermodus, das Inventar ist ebenfalls überschaubar gehalten.
Die große Besonderheit von Fortnite ist jedoch das Bauen. Ihr könnt fast die gesamte Spielwelt zerlegen und daraus Festungen und andere Strukturen zimmern.
Die Entwickler legen ein enormes Tempo bei den Updates an den Tag und erweitern das Spiel regelmäßig um neue Features, bringen frische Waffen, entfernen alte oder ändern die Balance.
Herausforderungen sorgen dafür, dass Spieler dazu angehalten sind, sich selbst Abwechslung beim Spielen zu verschaffen, indem sie auf bestimmte Waffen setzen oder Aufgaben in der Welt erledigen.
Das Free2Play-Modell von Fortnite
Wie kostenlos ist es wirklich? Der Battle-Royale-Modus von Fortnite kostet nichts und kann ohne Einschränkungen gespielt werden. Es gibt einen Item-Shop, in dem ausschließlich kosmetische Items, darunter Skins und Emotes, verkauft werden.
Dazu kommt etwa alle 10 Wochen ein neuer Battle Pass. Das ist ein Fortschrittssystem, das euch in der Geltungszeit Items freispielen lässt. Der Pass kostet 9,50 Euro, bringt aber ebenfalls keine Spielvorteile und kann sogar mit Spielgeld gekauft werden, das ihr im vorigen Pass freispielen konntet.
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Durch die vielen Updates kommen auch ab und an wenig durchdachte Features ins Spiel
Für wen eignet sich Fortnite? Wenn ihr auf Shooter steht und auch Spiele wie Minecraft mögt, dann ist Fortnite etwas für euch. Denn hier baut man erstmal Deckungen, wenn man beschossen wird, und versucht dann den Gegner auszutricksen und selbst aus der Deckung zu locken.
Dazu kommen massig coole Events und abgedrehte neue Features. Die witzige Comic-Grafik tut ihr Übriges.
Was ist Pokémon GO?Pokémon GO ist eine Augmented-Reality-App für Mobile-Geräte, mit der ihr in der echten Welt kleine, putzige Monster finden und fangen könnt.
Diese „Pokémon“ erscheinen an bestimmten Orten in der echten Welt. Wenn ihr eines findet, dann könnt ihr es mit einem virtuellen Ball treffen, um es so einfangen.
Die gefangenen Monster könnt ihr dann hochleveln und gegen andere Spieler in Arenen kämpfen lassen oder an Raids teilnehmen, um besonders mächtige und sogar legendäre Pokémon zu jagen.
Wer Pokémon GO spielt, muss sich viel bewegen. Neue Items, wie Bälle oder Beeren, bekommt ihr an festen Orten, den sogenannten PokéStops.
Das Free2Play-Modell von Pokémon GO
Wie kostenlos ist es wirklich? Die App ist kostenlos und man kann auch alle Inhalte in Pokémon GO ohne Geld spielen. So kann man pro Tag einen kostenlosen Raid erledigen. Monster lassen sich sowieso unendlich viele fangen, bis die Taschen voll sind.
Außerdem kann man pro Tag, durchs Verteidigen von Arenen, 50 Münzen Spielwährung verdienen. Dies sind umgerechnet etwa 50 Cent.
Wenn man die täglichen Münzen spart, dann kann man sich im Ingame-Shop auch zahlreiche Items, wie Raid-Pässe, Brutmaschinen oder Glückseier kaufen. Dafür gibt es auch Angebot-Boxen, die Vergünstigungen versprechen.
Wer ungern spart, der kann sich durch Echtgeld die Items schneller kaufen. So kann man mehrere Raids am Tag machen und durch Glückseier schneller leveln. Dies funktioniert aber auch alles ohne Echtgeld und nur durch die im Spiel verdienten Münzen.
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Dank der App kommt man an die frische Luft und bewegt sich
Regelmäßige Events versüßen den Trainern das Spiel
Die Zielgruppe ist riesig. Von Jung bis Alt kann jeder etwas mit Pokémon GO anfangen.
Contra
Auf dem Dorf gibt es weniger zu tun, denn dort spawnen weniger Pokémon. Arenen und PokéStops sind seltener zu finden.
Einige Bugs stören das Spiel. Diese tauchen an vielen Stellen auf, wie etwa in Raids oder beim Fangen von Pokémon
Für wen eignet sich Pokémon GO? Wer gerne virtuelle Spiele spielt, aber dabei an der frischen Luft sein will, der hat mit Pokémon GO eine interessante Möglichkeit, beides zu vereinen.
Das Spiel lockt einen immer wieder ins Freie und auf der Suche nach besonderen Pokémon und entlegenen PokéStops oder Arenen lernt ihr womöglich Regionen eurer Heimat kennen, die ihr bisher nicht kanntet.
Und wer ohnehin schon seit den 90ern Fan der putzigen kleinen Biester ist, dürfte eh bei jedem gefundenen Pikachu oder Relaxo freudige Geräusche von sich geben.
Bedenkt, dass derzeit die Gefahr besteht sich und andere mit dem Coronavirus anzustecken. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt, so oft es geht zu Hause zu bleiben, Abstand zu anderen zu halten und Menschenansammlungen zu vermeiden. Niantic hat diverse Maßnahmen ergriffen, damit ihr Pokémon GO auch von zu Hause spielen könnt.
League of Legends (LoL)
Genre: MOBA | Entwickler: Riot Games | Plattform: PC | Release-Datum: 27. Oktober 2009 | Modell: Free2Play
Was ist League of Legends?League of Legends, kurz LoL, ist eines der erfolgreichsten MOBAs der Welt.
Das beliebte Wettkampf-Spiel hat Millionen aktive Spieler, die sich regelmäßig in spannenden Gefechten um den Sieg kloppen.
In LoL erwartet euch typisches MOBA-Gameplay. Ihr wählt aus einem gewaltigen Fundus von Charakteren einen Champion mit einzigartigen Werten und Skills aus. Zusammen mit bis zu vier weiteren Spielern im eigenen Team geht’s dann ab ins Gefecht gegen andere Champions.
Mit der Hilfe von KI-gesteuerten „Dienern“ und cleverem Nutzen von Skills müsst ihr die Befestigungen der Gegner zerstören, schnell hochleveln und am Ende die Basis des Feindes erobern, bevor der das Gleiche mit euch macht.
Jedes Match beginnt euer Champion dabei auf Stufe 1 und im Laufe des Spiels wird euer Charakter immer stärker und bekommt zusätzliche Fähigkeiten und Stufen. Ihr wollt in LoL einsteigen? Dann schaut euch unseren großen Guide für Anfänger in League of Legends an.
Das Free2Play-Modell von League of Legends
Wie kostenlos ist es wirklich? Der Download und das Spielen von League of Legends sind grundsätzlich kostenlos. Allerdings habt ihr nur einen kleinen Teil der verfügbaren Champions zur Auswahl. Die kostenlose Auswahl rotiert jede Woche und es stehen so immer neue Helden zur Auswahl.
Wer jedoch einen Champion dauerhaft haben will, muss ihn freispielen oder mit Echtgeld kaufen. Für echtes Geld gibt es außerdem alternative Skins für die Champions, die aber rein kosmetisch sind. Durch besondere Events könnt ihr euch aber immer wieder kostenlose Skins erspielen.
Mit Echtgeld (und Spielgeld) kann man sich außerdem zusätzliche Runenseiten kaufen, die einen leichten Vorteil im Spiel bieten.
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LoL zieht Spieler „richtig rein“, absorbiert die Aufmerksamkeit regelrecht, weil hohe Konzentration notwendig ist
Contra
Viel Grind nötig, um alles freizuspielen
Community hat den Ruf, toxisch zu sein
Einstieg ist für MOBA-Anfänger schwer
Für wen eignet sich League of Legends? Fans von knalliger Fantasy und actionreichem MOBA-Gameplay machen hier nichts verkehrt. Wer mit dem Spielprinzip der MOBAs etwas anfangen kann, sollte auf jeden Fall mal in LoL hineinschauen und ein paar Runden spielen.
Legt euch aber ein dickes Fell zu, denn die Kommentare eurer Mitspieler und Gegner können arg fies sein.
Apex Legends
Genre: Battle Royale | Entwickler: Respawn Entertainment | Plattform: PC, PS4/5, Xbox One/Series X|S | Release-Datum: 04. Februar 2019 | Modell: Free2Play
Was ist Apex Legends?Apex Legends ist ein launiges Battle-Royale-Spiel der Titanfall-Entwickler. Das Spiel startete 2019 unangekündigt aus dem Nichts und es wurde keinerlei Hype im Vorfeld betrieben. Apex wurde dennoch oder gerade deswegen schnell zu einem Hit.
Dafür hatte sich Entwickler Respawn aber wohl gründlich die Spielmechaniken von BR-Spielen angesehen und sich ernsthaft gedacht „Wie machen wir das besser?“.
Das Ergebnis ist ein Spiel, das dem Genre einen ordentlichen Schub an coolen Features spendierte, darunter ein fantastisches Gunplay und massig Komfort-Features, die mittlerweile eifrig von der Konkurrenz aufgenommen werden. Dazu zählt auch das geniale “Ping-System”.
Im Grunde ist Apex Legends ein typisches Battle-Royale-Game, in dem ihr zusammen mit 2 Mitspielern auf einer Insel abspringt und so lange wie möglich überleben müsst. Dazu sammelt ihr Waffen sowie Ausrüstung und behauptet euch gegen die Gegner.
Als besonderes Feature hat Apex Legends zusätzlich verschiedene Charaktere, die ihr vor dem Spiel als Avatar wählt. Jede dieser „Legenden“ hat eigene Skills: So spielen Teamwork und geschickter Einsatz von Skills eine große Rolle.
Das Free2Play-Modell von Apex Legends
Wie kostenlos ist es wirklich? Apex Legends könnt ihr komplett kostenlos herunterladen und ohne Einschränkungen spielen. Es gibt aber eine Echtgeld Währung und einen Shop. Dort könnt Ihr allerdings nur kosmetische Items, wie Waffen- und Heldenskins, kaufen.
Neue Helden könnt ihr euch freispielen oder ihr erwerbt sie mit Echtgeld. Sechs Charaktere sind aber für jeden Spieler kostenlos.
Dazu gibt es noch einen Battle Pass, den ihr in einer bestimmten Zeit hochleveln könnt. Auch den müsst ihr mit der Echtgeld-Währung kaufen, aber wer viel spielt, bekommt das Spielgeld im Pass wieder zurück. Einige der Belohnungen im Battle Pass sind jedoch gratis und von allen kostenlos zu ergattern.
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Zahlreiche Komfort-Features wie Ping und Gemeinschafts-Absprung
Verschiedene Helden mit Skills
Exzellentes Gunplay
Contra
Nur eine aktive Map
Zweite Map meist nur bei Events aktiv
Kein Solo-Modus
Für wen eignet sich Apex Legends? Wenn ihr Battle-Royale-Spiele mögt, aber mit übertrieben bunter Comic-Grafik und Bauen nichts anfangen könnt, dann ist Apex Legends euer Spiel!
Der Titel besticht durch das wunderbare Gunplay und das rasante Tempo. Das Spiel ist extrem zugänglich und bietet sogar mit Randoms spannende und spaßige Runden.
Was ist Call of Duty: Warzone? CoD: Warzone ist ein kostenloser Battle-Royale-Ableger der beliebten Call of Duty Reihe. Bis zu 150 Spieler treten hier Solo oder im Team gegeneinander an.
Call of Duty: Warzone macht dabei ein paar Dinge anders als seine Genre-Kollegen. So könnt ihr euch per Ausrüstungs-Lieferung eure eigens zusammengestellten Loadouts in die Schlacht holen und auch der Tod ist nicht so endgültig wie bei manch anderen Vertretern des Genres. So habt ihr die Möglichkeit, zurück in die Warzone zu kommen, wenn ihr aus einem Zweikampf im Gulag als Sieger hervorkommt.
In der Warzone seid ihr aber nicht nur zu Fuß unterwegs, sondern könnt euch auch eines der verschiedenen Fahrzeuge schnappen. Autos, Trucks, Quads und sogar ein Hubschrauber.
Das Free2Play-Modell von Call of Duty: Warzone
Wie kostenlos ist es wirklich? Call of Duty: Warzone ist kostenlos spielbar. Über einen Ingame-Shop lassen sich Operator- oder Waffen-Skins sowie Anhänger und Embleme in Bundles kaufen, die rein kosmetischer Natur sind.
Je mehr ihr spielt, desto weiter steigt euer Rang, mit dem ihr wiederum neue Waffen, Ausrüstungen und Skins freischaltet. Benutzt ihr häufig dieselbe Waffe, steigt auch diese im Rang und ihr schaltet nützliche Aufsätze frei.
Wer Call of Duty: Modern Warfare besitzt, kann in Warzone außerdem weitere kosmetische Items freischalten.
Ihr müsst also kein Geld ausgeben, um Warzone genießen zu können und weitere Skins sowie Waffen freizuschalten. Wer seiner Waffe ein bestimmtes Aussehen verpassen möchte, kann sich die Skins im Shop kaufen.
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Gutes und ausgereiftes CoD-Gunplay trifft Battle Royale
Schnelles Gameplay ohne komplizierte Inventare
Coole Möglichkeiten nach dem Tod wieder ins spiel zu kommen
Contra
Nur eine Map
Neueinsteiger haben einen Nachteil, weil die guten Waffen erst freigeschaltet werden müssen
Die Playlist ändert sich regelmäßig und nicht alle „Squadgrößen“ sind immer verfügbar
Für wen eignet sich Call of Duty: Warzone? Wenn ihr auf Battle-Royale-Spiele steht und großer Fan der Call of Duty Serie seid, könnt ihr getrost zuschlagen.
Die Mechaniken, die rasanten Kämpfe und auch die Fahrzeuge machen Call of Duty: Warzone zu einem klasse BR-Titel, in dem es so schnell nicht langweilig wird. Auch Anfänger werden nach wenigen Runden warm und können bis an die Spitze gelangen.
In Destiny 2 könnt ihr euch jetzt den Titel “Wächter” verdienen. Hier bekommt ihr Tipps zu den Triumphen für Zorngeborenen-Jagden aus Season 12 und alle benötigten Waffen-Kills.
So funktionieren saisonale Titel: Besonders fleißige Hüter können sich in Destiny 2 coole Titel verdienen. Wer alle der harten Herausforderungen oder zeitaufwendigen Anforderungen schafft, schaltet einen Namenszusatz frei. Diesen Titel sehen alle anderen Hüter dann und wissen direkt, was für ein knallharter Hund ihr seid.
Spezielle Titel kann man sich in Raids oder dem PvP erspielen, aber jede Season kommt auch ein sogenannter saisonaler Titel dazu. Der heißt in Season 12 “Wächter” (eng. Warden) und dreht sich um die Zorngeborenen-Jagd, Krähe und das Geheimnis rund um Falkenmond.
Ab Season 13 kommt ein neues Titel-System hinzu, das an das beliebte Prestige aus Call of Duty erinnert:
Alle Triumphe für das Wächter-Siegel: Um einen Titel freizuspielen, müsst ihr eine Handvoll Triumphe abschließen. Die einzelnen Aufgaben und ihren Fortschritt seht ihr jederzeit im Triumphe-Tab im Menü.
MeinMMO zeigt euch alle 11 Triumphe, die ihr für den Wächter-Titel braucht, in einer übersichtlichen Tabelle
Im Anschluss zeigen wir euch Tipps, mit denen ihr Zeit sparen könnt und weitere Details zu den schweren Herausforderungen.
Bedenkt, dass ihr laut Spiel 19 Triumphe meistern sollt, es sind aber nur 11, denn manche geben euch mehrmals Fortschritt.
Triumph
Anforderung
Schar-Gemachtes Monster
Erhalte alle 7 Upgrades für den Kryptolith-Köder
Zornbezwinger
Absolviere die Mission “Coup de Grâce”
Pirsch und Falle (Wirrbucht)
Stufe-2-Zorngeborene besiegt (Savek / HKD-1)
Pirsch und Falle (Träumende Stadt)
Stufe-2-Zorngeborene besiegt (Dul Arath / Xilox)
Jagd-Kleidung
Besiege Zorngeborene in saisonaler Rüstung
Jagdwerkzeug
Besiege Feinde mit saisonalen Waffen
Die wahre Auslese
Besiege Kämpfer mit Seasonpass-Waffen
Renaissance-Jäger
Verbessere dein Können mit saisonalen Waffen
Kralle des Lichts
Schließe die exotische Quest “Öffne deine Krallen” ab (Falkenmond)
Das Omen
Schließe die Aktivität “Omen” ab
Gleich und gleich
Schließe “Omen” ab, während alle 3 Hüter Falkenmond ausgerüstet haben
So werdet ihr in der Saison der Jagd Wächter in Destiny 2
Wie viel Zeit habe ich? Den Wächter-Titel der Season 12 könnt ihr erst seit dem 19. Januar abschließen (beziehungsweise bei manchen wegen Bugs ab dem 22. Januar). Bereits am 09. Februar startet dann die nächste Season 13 und bringt einen neuen saisonalen Titel.
Allerdings reduziert Bungie jetzt das FOMO in Destiny. Fast alle Aktivitäten, die für den Wächter-Titel relevant sind, bleiben bis zum Herbst 2021 im Spiel. Wir gehen daher stark davon aus, dass ihr den Wächter-Titel auch später noch holen könnt, wenn ihr einige Dinge jetzt vorbereitet.
Die erforderlichen Triumphe teilen sich in 3 Kategorien
Zorngeborenen-Jagden
Saisonale Missionen/Quests
Waffen-Kills
Die meisten Triumphe hier sind recht selbsterklärend, aber zeitraubend. Bei anderen steckt der Teufel im Detail.
Auch der Hohe-Zelebant steht auf der Abschussliste
Tipps zu den Zorngeborenen-Jagden und Missionen für den Wächter-Titel
Um euren Köder alle erforderlichen Upgrades zu verschaffen, müsst ihr nur ganz normal Zorngeboren-Jagden abschließen. Ihr sammelt jedes Mal Aufklärungsdaten und kommt so automatisch und geradlinig zu Stufe 7. Alle Infos zum Kryptolith-Köder gibt’s hier.
Etwas knifflig ist es, die 4 genannten Bosse zu finden. Um Savek, HKD-1, Dul Arath und Xilox auf Stufe 2 zu bekämpfen, müsst ihr den entsprechenden Boss zuerst im ersten Slot eures Köders als Beute einstellen. Anschließend müsst sicherstellen, dass im 3. Slot des Köders noch ein “Starker-Mutation-Mod ist. Die Bosse rotieren übrigens nach jeder Köder-Nutzung mit Loot-Variationen durch.
Stattet den Köder mit einer starken Mutation-Mod aus
In der “Coup de Grâce”-Mission müsst ihr auch nach einem Patch darauf achten, dem Hohe-Zelebranten nicht zu viel Schaden auf einmal zuzufügen. Er kann sonst manchmal immun werden und ihr könnt die Mission nicht abschließen.
Für die Omen-Aktivität empfiehlt es sich im Team anzutreten. Da das Powerlevel mit 1.270 recht hoch ist. Ihr könnt nach eurem ersten Besuch die Mission auch vom Orbit aus starten (ETZ). Achtet unbedingt darauf, passenden Elementar-Schaden mitzubringen – da versteckt “Matchgame” aktiv ist und ihr die Schilde der Feinde sonst kaum zerschossen bekommt. Mehr zur Mission gibt’s hier auf MeinMMO: Destiny 2: So bekommt ihr Falkenmond mit Random Rolls und ihren Katalysator
Der Triumph für das Bewältigen der Omen-Aktivität mit 3 Hütern, die jeweils Falkenmond nutzen, wurde am 22. Januar von Bungie gefixt (Twitter).
Rüstet ihr alle 5 Rüstungs-Teile des “Wilde Jagd”-Sets aus, bekommt ihr pro Zorngebornen 5 Punkte für den mehrstufigen Triumph. Denkt dran, dass ihr pro Jagd gleich 2 Bosse umhaut, rüstet die Rüstung also nicht erst am Ende aus. Weiterhin gilt, dass nur die legendäre Rüstung selbst den schnellen Fortschritt gibt, die Ornamente aus dem Seasonpass zählen nicht.
Das “Wilde Jagd”-Set gibt’s mehrmals im Seasonpass, bei Krähe und nach Zorngeborenen-Jagden
So viele Kills müsst ihr mit den Waffen aus Season 12 machen
Die benötigten Kills könnt ihr im Prinzip in allen Aktivitäten erledigen, nicht nur in Zorngeborenen-Jagden. Habt ihr einen favorisierten Farm-Sport könnt ihr sie Ort gezielt angehen oder sie im Laufe der Zeit einfach abarbeiten.
Reibungsfeuer (Maschinenpistole): Die Waffe gibt’s von Krähe oder als Jagd-Beute.
400 Kills
200 Kills aus nächster Nähe (feuert dafür ruhig aus der Hüfte, ihr müsst dazu wirklich nah an den Gegner ran)
Ohrenbetäubendes Flüstern (Granatwerfer): Die Waffe gibt’s von Krähe oder als Jagd-Beute.
200 Kills
50 schnelle Multikills (haltet einfach in eine Gruppe von Adds rein, der AoE-Schaden dezimiert die ganze Horde)
Zorn der Kosarin (Lineares Fusionsgewehr):
100 Kills
50 Präzisions-Kills
Königliche Hetzjagd (Scout-Gewehr): Diese Waffe erhaltet ihr erstmalig auf Stufe 30 im Seasonpass.
400 Kills
Explosive Treibjagd (Granatwerfer): Diese Waffe erhaltet ihr erstmalig auf Stufe 45 im Seasonpass
200 Kills
Fast alle Triumphe für das Wächter-Siegel geschafft
So rüstet Ihr den Wächter-Titel aus: habt ihr alle 11 Triumphe abgeschlossen, müsst ihr sie im Triumphe-Tab abhaken. Links unten erscheint dann die Meldung “Siegel abgeschlossen”. Klickt dann in das lila Feld und schon ist der Titel ausgerüstet.
Jetzt sehen alle anderen Spieler, dass ihr der Großmeister der Jagd seid.
Warcraft III: Reforged war ein Flop. Gründe dafür gab es viele – das weiß auch Blizzard. Interne Dokumente haben nun wohl verraten, was dazu führte.
In den letzten Jahren hat das einst so ruhmreiche Image von Blizzard deutlich gelitten. Den Tiefpunkt markierte zweifelsohne die Veröffentlichung von Warcraft III: Reforged. Das war ein Spiel, das von den Fans sehnsüchtig erwartet wurde. Zahlreiche Bugs, gestrichene Features und in vielen Fällen sogar eine Verschlechterung der Funktionalität sorgten dafür, dass Reforged grandios scheiterte.
Von der coolen Cutscene aus der BlizzCon ist nichts mehr geblieben.
Was sagt der Bericht? In einem Artikel von Jason Schreier wird darüber gesprochen, was gerade bei Blizzard so abgeht. Dort hat man nämlich wohl die 200 Mitarbeiter von Vicarious Visions ins Team von Blizzard integriert. Die sollen sich vor allem um die Remakes und Remaster-Spiele kümmern.
Im Zuge dessen wurde auch das „Team 1“ bei Blizzard umstrukturiert und auf andere Aufgaben verteilt. Team 1 war bei Blizzard in den letzten Jahren vor allem für die Entwicklung von Remakes und Remaster-Titeln zuständig. Zuvor arbeiteten sie an Heroes of the Storm und StarCraft II. Das sind beides Spiele, deren Entwicklung deutlich verlangsamt oder gar eingestellt wurde.
Heroes of the Storm „lebt“ zwar noch und bekommt regelmäßig Balance-Patches und neue Helden, doch die Anzahl dieser Updates ist deutlich geringer geworden.
Für StarCraft II hingegen werden gar keine neuen Inhalte mehr produziert.
Heroes of the Storm ist zwar nicht tot, die Entwicklung aber stark heruntergefahren.
Wieso ist Warcraft III: Reforged gescheitert? Bloomberg erzählt von internen Dokumenten, in denen Blizzard analysiert hat, was bei Warcraft III: Reforged alles falsch lief. Dort kamen mehrere Fehler zusammen, wie etwa die schlechte Planung, schlechte Kommunikation und ein überhasteter Release aufgrund von finanziellem Druck aus dem Management.
Als Beispiel wird hier genannt, dass Blizzard das Spiel Ende 2018 ankündigte und 2019 schon Pre-Order-Verkäufe angeboten hat, ohne einen Großteil des Entwickler-Teams im Vorfeld darüber zu informieren.
Das deckt sich auch mit der Meinung vieler Spieler und Gaming-Journalisten. Warcraft III: Reforged hätte gut und gerne noch ein halbes Jahr an Entwicklungszeit benötigt, um die Wünsche und Hoffnungen der Fans zufriedenstellen zu können. Zwar sind inzwischen die meisten Fehler behoben und das Spiel läuft rund, doch der angerichtete Schaden ist im Grunde nicht mehr rückgängig zu machen.
Warcraft III: Reforged wird in der Erinnerung der Spieler auf lange Zeit als großer Flop hängenbleiben.
Auch bei StarCraft II sind die Lichter aus – neue Inhalte gibt es keine mehr.
Wurden da auch Mitarbeiter entlassen? Dem Bericht nach ja. Die Mitarbeiter von Team 1 sollen die Gelegenheit gehabt haben, sich auf andere Positionen bei Blizzard zu bewerben. Mitarbeiter, für die es keine passende Stelle gab, wurden wohl entlassen. Einige von ihnen wechselten auch zu anderen Unternehmen, die von ehemaligen Blizzard-Mitarbeitern gegründet wurden, wie etwa Frost Giant oder DreamHaven unter Mike Morhaime.
Beachtet bei den Informationen, dass sie von Bloomberg stammen und nicht offiziell von Blizzard bestätigt wurden. Der Autor Jason Schreier ist allerdings für gute Kontakte zu den einzelnen Unternehmen wie Blizzard bekannt.
Der kommende PvEvP-Shooter Scavengers verspricht einen vollkommen neuen Ansatz an das Genre. Der Mitgründer und CEO von Midwinter Entertainment, Josh Holmes, spricht im Interview mit MeinMMO über die Stärken des neuen Shooters und verrät, wann ihr selbst ausprobieren dürft.
Genre: Shooter | Entwickler: Midwinter Entertainment| Plattform: PC; später PS4 und Xbox One| Release: 2021
Was ist Scavegers? Hinter Scavengers steckt ein Spielmodell, das bisher noch recht wenig erschlossen ist: PvEvP. Bis zu 60 Spieler treten in Dreier-Teams gegen- und miteinander in Runden von etwa 30 Minuten Länge an.
Dabei verknüpft Scaveners Elemente aus klassischen Shootern, Battle Royale, Survival-Games und Koop-Gameplay zu einer ganz neuen Art von Spiel. Ihr kämpft zwar gegen andere Spieler, aber könnt alleine keine Runde gewinnen.
Im Rahmen von Find Your Next Game haben wir dem Chef Josh Holmes einige Fragen zu Scavengers gestellt. Er sprach mit uns unter anderem darüber, was Scavengers so besonders macht, was euch im Spiel erwarten wird und wann ihr selbst spielen könnt.
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Worum geht es in Scavengers? Der neue Shooter spielt in einem postapokalyptischen Szenario, in dem der Mond zerstört wurde. Die Erde ist kaum noch bewohnbar und eine KI namens „Mother“ sammelt nun Ressourcen und Daten vom Orbit der Erde aus.
Ihr spielt den Klon eines der „Erkunder“, die auf die Erde geschickt werden, um diese Daten zu gewinnen. Wohin das alles führt, wurde noch nicht verraten.
Was macht Scavengers so besonders? Eine Runde startet wie gewöhnlich in einem Battle Royale, indem ihr landet und erst einmal Waffen und Vorräte sucht. Anschließend jagt ihr aber nicht andere Spieler, sondern NPCs.
Scavengers bietet ein Punkte-System, für das ihr bestimmte Aufgaben erledigen müsst, etwa indem ihr einen Bereich von NPC-Gegnern säubert und Kristalle sammelt. Außerdem bietet Scavengers:
eine Kälte-Mechanik, die ihr überleben müsst
Ausdauer, die durch Nahrung wiedergewonnen wird
Crafting und Leveling in einer Runde für die Herstellung besonderer Waffen und Ausrüstung
spielbare Helden mit einzigartigen Fähigkeiten und Waffen, um jeden Spielstil zu bedienen und verschiedene Team-Kombinationen zu ermöglichen
Der Survival-Aspekt macht Scavengers besonders und verleiht dem Spiel noch mehr Tiefe.
Als ich Scavengers angespielt habe, fühlte es sich an wie ein „Fortnite für alte Leute“ – langsamer und strategischer als das klassische Battle Royale. Angenehm für Spieler, deren Reflexe nicht mehr mit denen der Jugend mithalten können, die aber trotzdem gerne noch gewinnen wollen.
Durch die verschiedenen Mechaniken sind Spieler nicht nur auf den Umgang mit ihrer Waffe angewiesen, sondern auch auf richtige Planung und Timing. Der Survival-Aspekt bringt eine spannende Komponente mit ein, die Überleben gegen die Welt selbst erfordert.
Scavengers im Interview – Early Access startet noch 2021
MeinMMO: Zuallererst: Wann werden wir selbst Scavengers spielen können und auf welchen Plattformen?
Josh Holmes: Wir haben kürzlich erst einen neuen Spieltest angekündigt, der im März auf dem PC stattfinden wird. Unser initialer Entwickler-Fokus liegt auf dem PC – darum war der auch unsere bevorzugte Plattform für vorige Spieltests – aber Scavengers wird auch auf Konsolen kommen: Xbox One und PlayStation 4, zu einem späteren Zeitpunkt. Wir freuen uns darauf, Konsolen-Spieler in unsere Welt einzuladen.
MeinMMO: Wie lange wird der Early Access gehen und wie kann ich teilnehmen?
Josh Holmes: Wir haben noch kein festes Datum dafür, wann Scavengers in den Early Access geht oder wie lange der dauern wird, aber wir werden früh in diesem Jahr [2021] starten. Spieler, die sich auf playscavengers.com registriert haben, werden Zugang zum Early Access bekommen. Haltet die Augen offen für mehr Infos zum Early Access.
Josh Holmes ist der CEO und ein Mitbegründer von Midwinter Entertainment, dem Studio hinter Scavengers. Er arbeitete vor dem neuen PvEvP-Shooter bereits als Creative Director bei Halo 4 sowie Studio Head bei Halo 5: Guardians und Executive Producer bei Halo Reach von Microsoft. Außerdem war als Designer für das Kampfspiel Def Jam bei EA tätig. Holmes arbeitet seit über 20 Jahren in der Spiele-Indsutrie.
Entdecker und Gameplay – Was Scavengers besonders macht
MeinMMO: Scavengers sieht jetzt schon echt gut aus. Von den Tests zum Release, welche Mechaniken und Features werden sich am meisten ändern und wie?
Josh Holmes: Eine der interessantesten Aspekte ist der Match-Flow, der sich signifikant entwickelt hat, seit wir das Spiel testen. Unsere Match-Struktur war schon immer um die eskalierende Spannung aufgebaut, während wir Spieler zum Endpunkt ziehen. Im Fall von Scavengers ist das ein Landungsschiff, wo PvP, PvE und ein Rennen zum Sieg sich zu einem riesigen, elektrisierenden Crescendo vereinen.
Wir haben das Verhalten der Spieler während unserer vielen Tests studiert und herausgefunden, dass viele der Spielstile und Strategien, die die Spieler zeigen, nicht in der Art unterstützt werden, wie wir die finalen Momente eines Matches ersonnen haben.
Die Spieler wurden entweder dazu gezwungen, sofort zum Schiff zu rennen und so ihre Rettung zu sichern, oder sie mussten sich in wildes PvP stürzen. Das schien allem, zu dem wir Spieler ermutigen und zum Rest des Matches entgegenzulaufen. Um das zu lösen, haben wir das Landungsschiff geöffnet und es in eine mittelgroße Arena verwandelt, die es PvP-Spielern erlaubt, gegeneinander zu kämpfen. Zugleich können PvP-abgeneigte Spieler ihre Stärken nutzen, um sich sicher abzusetzen ohne sich unnötig mit gegnerischen Gruppen herumzuschlagen, die das Ergebnis auskämpfen.
Wir fanden, dass das einen etwas ausgeglicheneren Endpunkt erschafft, ohne etwas von der Spannung oder dem Gefühl der Erfüllung dieser letzten Momente zu opfern. Für die kommenden Spieltests werden wir diesen und andere Aspekte durch das Feedback der Spieler weiter verfeinern.
PvP ist einer der Inhalte, aber nicht der einzige.
MeinMMO: Die einzigartigen Entdecker sind ein tolles Feature. Wie viele spielbare Charaktere habt ihr geplant? Kannst du einen vielleicht näher beschreiben?
Josh Holmes: Das Design unserer Entdecker ist ein anderer Aspekt, der sich über die letzten Jahre stark entwickelt hat, sowohl in Sachen Optik als auch vom Gameplay her. Wir sind ein kleines Studio und unser Team verkörpert eine breite Auswahl verschiedener Hintergründe, Interessen und bevorzugten Spielstile. Wir versuchen, das darin zu reflektieren, wie wir jeden der Entdecker erschaffen – nicht nur unterscheidbar zu sein und seine eigene Persönlichkeit auf dem Schlachtfeld zu haben, sondern auch eine eher globale Perspektive zu vertreten.
Was neue Entdecker angeht, sind diese Details zurzeit ein streng gehütetes Geheimnis . Aber wir werden neue Entdecker haben, die wir periodisch einführen. Tatsächlich könnten aufmerksame Beobachter schon einen signifikanten Hinweis entdeckt haben, den wir in der Vergangenheit gezeigt haben.
MeinMMO: Werdet ihr das Entdecker-Feature weiter ausbauen, etwa indem ihr ihnen weitere, einzigartige Fähigkeiten verleiht?
Josh Holmes: Wir haben Scavengers als eine strategische Survival-Sandbox entwickelt. Und dieser Vision treu zu bleiben bedeutet, Spielern die Werkzeuge an die Hand zu geben, eine Vielfalt an verschiedener Herangehensweisen anzuwenden, wenn sie den Herausforderungen des gefrorenen Ödlands gegenüberstehen.
Zusätzlich zur Vielfalt der Waffen und Items, die ihr durchs Plündern findet, bringt jeder Entdecker seine eigene Waffe mit, Fähigkeiten und Talente. Diese Unterschiede sind der Schlüssel dazu, mehr strategische Tiefe im Gameplay freizuschalten, sowohl für einzelne Spieler als auch für Teams.
Ihre einzigartigen Fähigkeiten machen die Entdecker so besonders.
„Alles ist freischaltbar, ohne Geld auszugeben“
MeinMMO: Ihr sagtet früher, dass ihr ein Season-Modell haben werdet. Welche Inhalte werden im Season Pass sein und was wird er kosten?
Josh Holmes: Wir arbeiten noch an der Monetarisierung, aber wir sagen sehr deutlich, dass Scavengers Free2Play sein wird und dass alles im Spiel freischaltbar ist, ohne Geld auszugeben. Wir wollen, dass alle Spieler die Möglichkeit haben, alles zu erreichen, was Scavengers bietet.
Das Geheimnis für den Erfolg: „Substanz und Tiefe“
MeinMMO: Welche Spielmodi habt ihr geplant? Gibt es verschiedene Gruppen- oder Lobby-Größen, verschiedene Maps oder Quests?
Josh Holmes: Wir sind sehr auf unseren Kern-Modus fokussiert, den wir schon seit über einem Jahr testen. Trotzdem diskutieren wir immer, wie verschiedene Konstellationen von Team und Spieler-Modi interessante Dynamiken zur Erfahrung beisteuern können. Aber wir wissen, dass eine Auswahl verschiedener Modi keine Langlebigkeit in einem Online-Multiplayer garantiert.
Es ist wichtig, dass wir Substanz und Tiefe in unserem Gameplay gewährleisten, damit wir Spieler für mehr als nur ein paar Matches fesseln können. Darauf bauen wir dann auf. Darum waren unsere Tests – mit schrittweise zunehmenden Spielerzahlen – für über ein Jahr so wichtig dabei, uns zu helfen, unsere Vision von Scavengers zu verfeinern.
MeinMMO: Wird es skillbasiertes Matchmaking (SBMM) geben oder sogar einen Ranked-Modus?
Josh Holmes: Wir wollen Spielern eine Vielfalt an Wegen bieten, um ihren Skill und ihr Können im Umgang mit dem Spiel zu messen, zu verfolgen und anderen zu zeigen. Wir werden mehr Informationen dazu bald mit der Community teilen, haltet also Ausschau danach.
MeinMMO: Wie wird das Waffen-Balancing aussehen? Battle Royales wie Warzone kämpfen gerade mit OP-Waffen – was werdet ihr dagegen tun?
Josh Holmes: Nun, wir haben den Vorteil, dass wir nicht mehrere Spieletitel und ihre einzigartigen Waffen mit deren Balancing in eine Multiplyer-Erfahrung packen. Aber das ist ein ernstes Problem und etwas, dem wir stete Aufmerksamkeit beimessen. Spieltests waren auch hier der Schlüssel. Wir analysieren Spielerdaten, nehmen Community-Feedback auf und wir iterieren und passen an, um eine ausgeglichene Spieler-Erfahrung zu liefern. Damit werden wir fortfahren, wenn wir in Zukunft neue Charaktere einführen, Waffen und Fähigkeiten, um sicherzustellen, dass unsere Community niemals von Änderungen an ihrer Erfahrung kalt erwischt wird.
MeinMMO: Welche Art von Anti-Cheat-Mechanik werdet ihr haben?
Josh Holmes: Wir nutzen in Scavengers viele Ansätze, um Cheating zu entdecken und zu vermeiden. Es gibt kein Wundermittel oder eine leichte Lösung. Das ist ein durchgehender Kampf, für den wir durchgehende Anstrengungen brauchen, um neue Muster und Exploits zu erkennen. Als Entwickler werden wir schnell reagieren und jede bekannte Schwachstelle ausbessern. Wir nutzen jede Möglichkeit, um Cheater aus unserer Community zu entfernen.
MeinMMO: Danke für das Gespräch.
Vielversprechend, aber noch ungeschliffen
Wie ich bereits in meinem ersten Anspiel-Test zu Scavengers geschrieben habe, finde ich, dass das Spiel ein starkes Potential birgt. Das Spielprinzip ist einzigartig und mach Spaß, wird aber vermutlich nur eine bestimmte Gruppe an Spielern ansprechen, nicht die breite Masse.
Entdecker, Crafting und Survival sind coole Elemente, die das Battle-Royale-Grundgerüst ordentlich aufwerten und zumindest für mich spannender machen als die meisten Konkurrenten.
Was Josh Holmes für die Zukunft geplant hat, klingt schon einmal ganz gut, aber auch nach viel Arbeit. Offenbar ist Scavengers noch nicht so fertig, wie es aussieht und es könnte sich noch viel ändern – hoffentlich zum Guten.
Wenn die Monetarisierung gut wird und die Entwickler auf den Stärken des Spiels aufbauen, sehe ich starke Chancen, dass sich Scavengers lange Zeit halten wird, auch mit einer kleineren Spieler-Basis (verglichen mit Platzhirschen wie Warzone). Alles in allem: eine interessante Alternative zu etablierten Shootern mit charmanten Eigenheiten.
Benedict Grothaus Freier Autor bei MeinMMO
Die Entwickler haben am 19. Januar eine Zusammenfassung zur letzten Beta veröffentlicht (via playscavengers). Dort sprechen sie davon, dass Scavengers bei den Testern bisher äußerst gut ankommt und kündigen die nächste Beta für März 2021 an.
Wenn euch das Setting gefällt und ihr andere Spiele mit einem ähnlichen Setting sucht, findet ihr in unserer Liste mit den besten Endzeit-Spielen 2021 für PlayStation, PC und Xbox eine Auswahl an anderen Endzeit-Games, die euren Hunger bis zum Release von Scavengers stillen können.
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