Destiny 2: Leak zeigt erste Waffen und Exotics aus Witch Queen mit lebendiger Munition

Bei Destiny 2 sorgte gestern Abend ein kurzer Trailer für Aufsehen in der Community. Ob nun zu früh veröffentlicht oder beabsichtigt, das Video leakt gleich mehrere Waffen aus Witch Queen. Darunter auch eine Art „Wurmwerfer“, der anscheinend lebendige Munition nutzt sowie neue Bilder der Glefe. Wir sagen euch, was der Trailer noch verraten hat.

Nur noch knapp drei Wochen bis zum Start der neuen Erweiterung „Die Hexenkönigin“. Bisher wissen die Spieler schon einiges zur neuen Story, aber nur wenig zu den neuen Waffen. Auch Bungie hat sich bisher sehr damit zurückgehalten.

  • Die neue Waffengattung der „Glefe“ wurde nur grundlegend angekündigt
  • Auf dem Verkaufscover ist die Exo-Maschinenpistole für den Seasonpass zu sehen
  • In Witch Queen soll die Spieler zudem ein einzigartiges Waffen-Crafting erwarten

Woher stammt der Leak? Überraschend war es eine kurze Webseiten-Video-Anzeige für die „Witch Queen“-Erweiterung über Adsense, das Webseiten-Monetarisierungssystem von Google, welches den Spielern gleich mehrere neue Waffen in Aktion zeigt. Anscheinend kam das etwas zu früh und war auch regional begrenzt. Es dauerte deswegen nicht lange bis bekannte Leaker, wie Twitter-Nutzerin Liz, den Clip, der ja grundsätzlich ein offizielles Werbevideo von Bungie ist, mit der Community teilten.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitter Inhalt

Das die Google-Anzeige bereits jetzt freigeschaltet wurde, könnte darauf hindeuten, dass zu den Waffen relativ bald auch die offizielle Ankündigung von Bungie mit einem Video in besserer Qualität folgen wird.

Spoiler-Alarm: Wer sich gerne überraschen lassen möchte, sollte ab hier nicht mehr weiterlesen.

Was ist im Trailer zu sehen? Neben der bereits bekannten Seasonwaffe und der neuen Waffengattung Glefe sind auch zwei weitere Waffen zu sehen. Offensichtlich ein schwerer, exotischer Granatwerfer der teuflischerweise mit lebendiger Scharlarven-Munition schießt.

Im Video wird zudem darauf hingewiesen, dass der Season-Pass erforderlich ist. Das bedeutet Spieler brauchen zum einen das DLC „Die Hexenkönigin“ und den aktuellen Season-Pass für Season 16.

Das verrät der Trailer zu den neuen Waffen aus Witch Queen

Die erste Waffe im Trailer scheint eine Art Arkus-Schienengewehr/Maschinengewehr-Hybrid zu sein, die mehrere Schüsse in schneller Folge abfeuert. Vielleicht auch eine sehr spezielle Art eines Linear-Fusionsgewehrs.

Bei der zweiten Waffe handelt es sich um die bereits bestätigte, exklusive exotische Waffe aus der „Die Hexenkönigin – Deluxe Edition“.

Die neue exotische Maschinenpistole “Osteo Striga”

Die Exo-Maschinenpistole trägt den Namen „Osteo Striga“ und wird für Besitzer des Sets mit Katalysator sowie Ornament ins Spiel kommen. Im vorherigen Witch-Queen-Trailer im Rahmen der Game-Awards 2021 war bereits zu sehen, dass die Maschinenpistole anscheinend über zielsuchende Projektile verfügt. Vielleicht sogar eine Art nekrotische Explosion, mit parasitären Eigenschaften.

Die dritte Waffe ist defintiv exotisch, denn sie verschießt offensichtlich lebendige Scharlarven-Babys.

Bisher kennen Destiny-2-Spieler ähnliche Eigenschaften nur vom exotischen Granatwerfer „Die Kolonie“. Er schießt jedoch mit insektoiden Robotergranaten, die über den Boden krabbeln und explodieren, wenn ein Ziel in der Nähe ist. Wie es sich genau mit der ungewöhnlichen Munition verhält, wird im Trailer nicht ersichtlich.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitter Inhalt

Zu guter Letzt zeigt der Trailer auch nochmal die neue Waffengattung „Glefe“. Sie sieht allerdings in diesem Video ein wenig anders aus, als man das aus bisherigen Trailern kennt. Bisher wissen wir nur, dass die Waffe wahrscheinlich nur über das neue Waffen-Crafting erstellbar ist. Die Destiny-2-Community spekuliert deswegen, dass es vielleicht drei separate, klassenspezifische Glefen geben könnte.

Der Spieler n080dy123 schreibt im Destiny-2-Subreddit:

Darf ich träumen, dass jede Klasse ihre eigene [Glefe] mit spezialisierten Unterklassenfunktionen hat?

Tatsächlich sind die Klingenpositionen jeder Gleve ein wenig anders und man kann sehen, wie der Titan diese anscheinend auch während des Kampfes verändern kann. Danach erstellt er mit der Glefe eine Art Bubble, das durchaus auch ein Leere-Unterdrückungsfeld sein könnte.

Der Warlock startet etwas, das an die bekannten Nobelgeschosse der Handfeuerwaffe Lumina erinnert. Und auch der Jäger scheint eine Art Lichtbogenexplosion/ -Granate durch die Glefe zu erhalten.

Mehr zum Thema
Nach 3 Jahren bekommt Destiny 2 die erste neue Waffen-Gattung – Alles zur Glefe
von Philipp Hansen

Wahrscheinlich wird es für die Glefe mehrere Optionen geben, die man dann womöglich mit verschiedenen Elementen schmieden kann. Der Destiny-2-Content-Creator Andy Edition hat die Waffen für euch in einem ausführlichen Video bereits genauer analysiert:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Was verrät das Video noch? Neben den Waffen ist zudem der besonders auffällige Helm des Titans aufgefallen. Er hat ein wenig die Optik eines Totenschädels und man kann Flammen erkennen, so als ob der gesamte Helm brennt. Auch die Arme des Jägers, links neben ihm, sehen unbekannt aus. Auch wenn das noch nicht bestätigt ist, könnte es sich dabei bereits um erste Exotics aus Witch Queen handeln.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitter Inhalt

Was sagt die Destiny-2-Community? Die Spieler diskutieren bereits eifrig im Destiny-2-Reddit über die neuen Waffen. Der Trailer ist für sie zumindest wesentlich spannender als die letzte offizielle Ankündigung zu den aufgewärmten dämmerungsexklusiven Waffen in Season 16.

Der Spieler huskiesplswin schreibt auf Twitter:

[…] Ich kann es kaum erwarten, [andere] Spieler mit explodierenden Scharwürmern in den Trials zu erschießen.

Was sagt ihr zu den Waffen aus dem Trailer? Findet ihr die neuen “Wummen” interessant oder lässt euch das kalt? Glaubt ihr, die Glefe wird tatsächlich klassenspezifisch nutzbar sein oder denkt ihr eher es sind craftbare Option verschiedener Elemente? Was findet ihr im Trailer besonders spannend? Tippt uns eure Meinung doch ins Kommentarfeld.

Quelle(n):
  1. Twitter
  2. Reddit

Alle “Star Wars”-Spiele in der Übersicht, die gerade in Arbeit sind

In den kommenden Jahren sollen etliche Spiele aus dem “Star Wars”-Universum auf den Markt kommen. Aber welche sollen das überhaupt sein? MeinMMO fasst für euch zusammen, was wir aktuell dazu wissen.

Das Star-Wars-Franchise wird auch in nächster Zeit im Videospielbereich zahlreiche Titel veröffentlichen. Dabei beschränkt sich Disney, das Unternehmen dahinter, nicht auf einen Publisher oder Entwickler, sondern lässt Titel von zahlreichen Studios und Publishern produzieren.

Man kann als Fan bei den etlichen Gerüchten und News schnell die Übersicht verlieren, welche Spiele offiziell bestätigt und in Arbeit sind.

Deshalb wollen wir euch hier alle bekannten Spiele zu Star Wars auflisten, die bisher offiziell bestätigt sind und was wir zu ihnen wissen.

EA und Respawn arbeiten an mindestens 3 Star-Wars-Spielen

Was ist geplant? Erst vor kurzem hat Publisher Electronic Arts enthüllt, dass die Entwickler von Apex Legends und Titanfall an ganzen drei Star-Wars-Projekten arbeiten:

  • Ein Sequel zu Star Wars Jedi: Fallen Order
  • Ein Shooter
  • Ein Strategiespiel

Alle bisher bekannten Infos dazu haben wir für euch zusammengetragen.

Nachfolger zu Star Wars Jedi: Fallen Order

Genre: Action-Adventure | Entwickler: Respawn Entertainment  | Plattform: Unbekannt | Release: Unbekannt

Was ist das für ein Spiel? Der erste Teil ist bei Fans von Star Wars gut angekommen und hat gute Kritiken bekommen. Ihr schlüpft darin in in die Rolle von Cal Cestus, der die Order 66 und den Fall des Jedi-Ordens nach Episode 3 überlebt hat. Er versteckt sich auf einem abgelegenen Planeten vor dem Imperium, bis seine Tarnung auffliegt.

Er muss fliehen und trifft dabei auf neue Freunde, die ihm bei einer wichtigen Mission helfen: Der Wiederherstellung des Jedi-Ordens. Das Gameplay erinnerte dabei an eine Mischung aus Spielen wie Uncharted oder Tomb Raider, gemischt mit einigen Soulslike-Elementen.

Man erkundet verschiedene Areale, schaltet neue Fähigkeiten frei und erhält so immer mehr Kampf- und Macht-Fertigkeiten.

Zusammen mit BD-1 trefft ihr im ersten Teil auf einige Bedrohungen.

Was wissen wir zum Sequel? Tatsächlich wissen wir so gut wie gar nichts über das Spiel. Sicher ist nur, dass wir wohl erneut in die Rolle von Cal Cestus schlüpfen. Es dürfte auch sehr wahrscheinlich sein, dass andere Charaktere aus dem Vorgänger wieder von der Partie sind.

Gerüchte sprechen von einer baldigen Ankündigung, das Spiel soll sogar noch 2022 erscheinen. Diese Gerüchte müssen sich aber erst noch bestätigen.

Leitend soll Stig Amussen das Projekt führen, was er bereits für Fallen Order und seiner Zeit auch für God of War 3 tat.

Shooter zu Star Wars in Arbeit

Genre: Shooter | Entwickler: Respawn Entertainment  | Plattform: Unbekannt | Release: Unbekannt

Was ist das für ein Spiel? Respawn arbeitet an einem neuen Shooter im Star-Wars-Universum. Für dieses Projekt ist Peter Hirschmann verantwortlich, der bereits bei Star Wars: Battlefront und The Force Unleashed mitarbeitete.

Das wissen wir zum Shooter: Leider ist dazu noch weniger bekannt, als zum Fallen-Order-Sequel. Aus der Ankündigung kann man leider nur wenige Infos entnehmen. Dennoch haben wir einige Anhaltspunkte:

  • Dieser Shooter wird in der First-Person-Perspektive gespielt.
  • Der Shooter erzählt wohl eine neue Geschichte, hat also eine Kampagne.
  • Eine neue Geschichte impliziert auch, dass es keine Neuerzählung von bekannten “Star Wars”-Geschichten und auch kein (direkter) Nachfolger ist.
  • Die Entwicklung des Spiels hat erst begonnen, bis zum Release wird also noch viel Zeit vergehen.

Bisher wissen wir auch nicht, ob der Shooter ein reiner Singleplayer-Titel wird, oder ob es auch Multiplayer-Elemente geben wird.

Angeblich soll Respawn sogar an zwei verschiedenen Shootern im Star-Wars-Universum arbeiten. Das meint zumindest der bekannte Journalist Jeff Grubb. In der offiziellen Ankündigung wurde das bisher aber nicht bestätigt.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Spotify, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Spotify Inhalt

Star-Wars-Strategiespiel von ehemaligen XCOM-Entwicklern

Genre: Strategie | Entwickler: 8 Bit Reactor | Plattform: Unbekannt | Release: Unbekannt

Was ist das für ein Spiel? Neben den genannten Spielen arbeitet Respawn gemeinsam mit dem Studio 8 Bit Reactor an einem Strategiespiel zu Star Wars.

Das wissen wir bisher zum Strategiespiel: Es wird vom neuen Studio Bit Reactor umgesetzt. Das Studio wurde frisch gegründet und wird von Greg Foertsch geführt, welcher vorher als Art Director für XCOM 2 und XCOM: Enemy Unknown tätig war.

Ebenfalls arbeiten ehemalige Entwickler von Fireaxis in dem Team, die an der Civilizations-Reihe mitgewirkt haben. Respawn ist in dem Fall also eher unterstützend tätig, während das Studio und dessen Experten für die Umsetzung verantwortlich sind.

Abseits davon weiß man leider noch nichts Genaues dazu. Auch hier befindet sich die Entwicklung erst am Anfang.

Mehr zum Thema
EA bestätigt 3 neue Spiele zu Star Wars – Das wissen wir bisher über sie
von Mark Sellner

Star Wars: Eclipse

Genre: Unbekannt | Entwickler: Quantic Dreams | Plattform: PC, PS5, Xbox Series X/S | Release: Unbekannt

Was ist das für ein Spiel? Auf den Video Game Awards 2021 wurde ein weiteres Star-Wars-Spiel enthüllt, das sich in Entwicklung befindet. Star Wars: Eclipse wird von Quantic Dreams entwickelt und alleine die Macher werfen schon ein interessantes Licht auf das Spiel.

Denn Quantic Dreams ist für bekannte Titel wie Heavy Rain, Beyond: Two Souls oder Detroit: Become Human bekannt. Das sind Spiele, die sich vor allem durch ihre filmreife Inszenierung und komplexe, vielschichtige Storys auszeichnen.

In den bisherigen Spielen schlüpfe man in die Rollen von mehreren Charakteren, die jeweils unterschiedliche Rollen in der Gesamthandlung einnehmen. Ihr steuert jede der Figuren, trefft für sie ihre Entscheidungen und müsst damit rechnen, dass diese auch zum Ableben der jeweiligen Charaktere führen können.

Das wissen wir zu Star Wars: Eclipse: Abgesehen von den Infos über die Macher gibt es bisher nur einen Cinematic Trailer. Der hat es aber in sich:

Anhand der Szenen kann man zumindest die Epoche und das Setting erahnen.

  • Denn zu sehen ist der Planet Naboo, den man bereits aus Episode 1 kennt und der im Film Schauplatz des Konfliktes war, der die Klonkriege angefacht hat.
  • Die Handelsföderation, manipuliert durch die Sith, versuchten dort den Planeten zu erobern. Die Fraktion, oder zumindest das Volk dahinter, spielt auch eine zentrale Rolle im Trailer.
  • Star Wars Eclipse soll in der Ära der High Republic spielen, in etwa 200 Jahre vor Episode 1: Die dunkle Bedrohung.
  • Möglicherweise spielt die Handlung auch zwischen der High Republic und der Zeit, die wir aus der Skywalker-Saga kennen.

Zu den Inhalten und dem Genre wissen wir noch nichts. Geht man aber von den früheren Spielen von Quantic Dreams aus, dürften wir mit einem Story-fokussiertem Spiel rechnen, in dem wir in die Rolle mehrerer Charaktere schlüpfen dürfen.

Womöglich müssen wir auch wieder schwerwiegende Entscheidungen treffen. Bis es allerdings soweit ist und wir mehr Infos erhalten, könnte es dauern.

Das Spiel hat noch keinen Release und soll sich in einer frühen Entwicklungsphase befinden.

Remake zu Knights of the old Republic

Genre: RPG | Entwickler: Aspyr | Plattform: PC, PS5 | Release: Unbekannt

Was ist das für ein Spiel? Ende 2021 wurde zudem ein Remake des Rollenspiel-Klassikers von Bioware, Star Wars: Knights of the old Republic, angekündigt. Das befindet sich beim Studio Aspyr in Entwicklung.

Auch bei diesem Spiel müsst ihr euch noch gedulden, denn es befindet sich noch in einer sehr frühen Phase der Entwicklung. Auch zu den genauen Inhalten haben sich die Macher noch bedeckt gehalten. Ein Release in naher Zukunft ist somit unwahrscheinlich.

Das Studio hinter dem Spiel ist immerhin kein Anfänger, was Star-Wars-Spiele angeht. So haben sie bereits Portierungen für Spiele wie Star Wars: Republic Commando oder Jedi Knight 2 entwickelt.

Das wissen wir über das Remake: Es soll sich um ein umfangreiches Remake des ursprünglichen Spiels handeln, nicht um ein simples Remaster.

So sprechen Leaks davon, dass das früher rundenbasierte Kampfsystem im Remake durch ein Echtzeit-Kampfsystem ersetzt werden soll, das an das neueste God of War angelehnt ist.

Wenn wir zudem auf das Original schauen, kann man von eingen Dingen ausgehen, die sich nicht großartig ändern dürften:

  • Knights of the old Republic war ein Singleplayer-RPG, basierend auf den gleichnamigen Comics.
  • Das Remake sollte aller Voraussicht nach nicht allzu sehr von der ursprünglichen Handlung abweichen.
  • Spieler dürften wohl wieder in die Rolle eines selbsterstellten Jedis schlüpfen.
  • Die Geschichte ist ein zentraler Bestandteil des Spiels und dürfte erneut im Fokus liegen.

Bleibt abzuwarten, wie umfangreich das Remake ausfällt und welche Elemente übernommen oder umgekrempelt werden.

Lego Star Wars: The Skywalker Saga

Genre: Action-Adventure | Entwickler: TT Games | Plattform: PC, PS5, Xbox Series X/S, PS4, Xbox One, Switch | Release: 5. April 2022

Was ist das für ein Spiel? Mit The Skywalker Saga kommt ein Spiel, das alle 9 Episoden umfasst. Ihr könnt also die Handlung sämtlicher Hauptfilme, verpackt als Lego-Spiel, erleben.

Wer die Lego-Spiele kennt, weiß also, was einen erwartet. Lustige Charaktere und Sprüche, “leicht” angepasste Storys und witziges Gameplay.

Was wissen für über das Lego-Spiel? Für The Skywalker Saga soll das Gameplay noch einmal ordentlich erweitert werden.

  • Ihr sollt im gesamten Spielverlauf um die 300 Figuren freischalten können.
  • Es gibt nun richtige Skill-Trees und Charakterklassen.
  • Zudem wurden neue Nahkampfkombos eingebaut.
  • Auch die Blaster sollen sich nun deutlich besser anfühlen.

Leider machten zuletzt eher negative Schlagzeilen rund um Entwickler TT Games die Runde. So wurde in einem Artikel von den Kollegen bei Polygon von massivem Crunch, also überzogenen Arbeitszeiten, berichtet. Auch Sexismus am Arbeitsplatz soll es gegeben haben.

Das Spiel wurde zudem mehrfach verschoben, was wohl auf Probleme mit der NTT-Engine zurückzuführen ist. Das ist die hauseigene Engine des Studios, die wohl genutzt werden soll, um Lizenzkosten zu umgehen. Entwickler schlugen angeblich die Unreal Engine vor, da es leichter sei, mit dieser zu entwickeln.

Star Wars: Hunters

Genre: Online-PvP | Entwickler: Zynga | Plattform: Nintendo Switch, Android, iOS | Release: 2022

Was ist das für ein Spiel? Star Wars Hunters kommt weder für den PC, noch für Konsolen. Ausnahme ist hier lediglich die Nintendo Switch. Es handelt sich in erster Linie um ein Multiplayer-Spiel für Android und iOS.

Das wissen wir über Star Wars: Hunters: Es handelt sich um eine Art Arena-Third-Person-Shooter, der online gegen andere Spieler gezockt wird.

Spieler schlüpfen in die Rollen von verschiedenen Star-Wars-Charakteren als sogenannte Hunter oder Jäger. Dazu zählen beispielsweise:

  • Grozz der Wookie
  • Rieve eine Sith-Kriegerin
  • Imara Vex, Kopfgeldjägerin
  • Ughnaut Slingshot
  • Sentinel, Ex-Sturmtruppler
  • Mandalorianer Aran Tal
  • Roboter-Jedi J-3DI
  • Utooni, zwei Javas in einem Fahrzeug

Zwei Teams treten mit jeweils vier Jägern gegeneinander in verschiedenen Schauplätzen aus dem Star-Wars-Universum an. Hier könnt ihr euch Gameplay im Trailer anschauen:

https://www.youtube.com/watch?v=F063LYpUkHQ

Star-Wars-Spiel mit Open World von den The-Division-Entwicklern

Genre: Unbekannt | Entwickler: Massive Entertainment   | Plattform: Unbekannt | Release: Unbekannt

Was ist das für ein Spiel? Das neue Spiel entsteht beim Studio Massive Entertainment, aus dem Hause von Publisher Ubisoft.

Massive Entertainment ist vor allem für die Entwicklung der Division-Reihe bekannt, in der zuletzt The Division 2 im März 2019 erschien. Das neue Star-Wars-Spiel wird sogar die Engine des Spiels nutzen, die „Snowdrop Engine“.

Ob sich das neue Star-Wars-Spiel am Spielprinzip von The Division orientiert, ist noch nicht bekannt.

Das wissen wir über das Star-Wars-Spiel von Ubisoft: Leider so gut wie nichts. Bisher ist nur enthüllt worden, dass es sich um ein Open-World-Spiel handeln soll. Außerdem kommt bei der Entwicklung auch die Snowdrop Engine zum Einsatz.

In welcher Epoche es spielt, welches Setting es hat und welche Art von Spiel es sein wird, ist noch unbekannt. Daher wissen wir auch nichts zu einem potenziellen Release.

Das waren vorerst alle bekannten Star-Wars-Spiele, die sich in der Entwicklung befinden. Möglicherweise folgen in den nächsten Monaten noch weitere Ankündigungen.

Denn es gab auch einige Gerüchte rund um ein vermeintliches VR-Spiel oder möglicherweise sogar ein Spiel zur Serie The Mandalorian.

Dazu gibt es aber noch keine konkreten Anhaltspunkte. Sollten neue Infos kommen, werden wir den Artikel für euch wie immer aktualisieren.

Was haltet ihr von den bisher abgekündigten Star-Wars-Spielen? Ist von den genannten Titeln etwas für euch interessant? Welche Spiele würdet ihr euch noch wünschen?

Auch im MMORPG Star Wars: The Old Republic geht es übrigens weiter. Schon im Februar folgt eine neue Erweiterung:

SWTOR: Alles zur neuen Erweiterung Legacy of the Sith – Release, Inhalte und Story

3 Jahre nach Release ist Apex Legends auch 2022 noch das beste Battle Royale

Apex Legends startete 2019 stark und wurde in den folgenden 3 Jahren immer besser. Daher ist das Spiel mittlerweile auch ein echter Hit für Studio Respawn und Publisher EA. Das findet auch MeinMMO-Redakteur Jürgen Horn, der sich schon wie ein kleines Kind auf die nächste Season freut.

Apex Legends kam am 4. Februar 2019 quasi aus dem Nichts und ich erinnere mich noch gut an den Tag damals. Da hieß es „Jürgen, du spielst doch PUBG und Fortnite, willst dir nicht mal das neue Battle-Royale von den Machern von Titanfall angucken?“

Ich zockte das Spiel sogleich nach Feierabend und wusste damals schon „das wird mein neues Lieblingsspiel“. Von da an waren PUBG und Fortnite uninteressant. Es fehlte einfach etwas, wenn man keine Pings, keine Helden, keine Respawn-Beacons und keine Absprung-Teams hatte.

Selbst als andere Spiele diese Mechaniken teilweise übernahmen, war Apex Legends immer das Original, in dem diese Features alle optimal zusammenpassten.

In den 3 Jahren seit Release hat sich Apex Legends stetig weiterentwickelt, weshalb es nach wie vor in den Top-Games des Battle-Royale-Genre zu finden ist.

Aber was macht Apex Legends so gut, dass es auch 2022 noch hart rockt?

Video starten
Apex Legends: Neue Legende Mad Maggie im Trailer – Release im Februar

Darum ist Apex Legends so gut

Der Name Apex Legends ist hier Programm, denn schon zum Release war das Spiel sozusagen der „Apex“ (lateinisch für „Gipfel“) der Battle-Royale-Entwicklung. Die Entwickler nahmen nämlich alles, was in BR-Games geil war und entwickelten es konstruktiv und konsequent weiter. Hier ein paar Beispiele:

Sprung-Teams: Ein wichtiger Aspekt von BR-Games ist, dass man zusammen mit den anderen Spielern unbewaffnet aus einem Flugzeug abspringt und sich dann am Boden schnell Ausrüstung sucht. Doof nur, wenn die Teammates trotz Absprache sonst wo abspringen und kreuz und quer auf der Map verteilt landen. In Apex springt man grundsätzlich als Team gemeinsam ab und wenn man nicht absichtlich sich ausklinkt, landen alle am Ort, den der „Jumpmaster“ aussucht.

Pings: Kommunikation ist in BR-Games essenziell, aber nicht jeder will sich live mittels Voice Chat unterhalten und im Textchat tippen, ist im Eifer des Gefechtes nicht ratsam. In Apex Legends konnte man erstmals Orte, Items und Gegner „anpingen“ und so schnell dem Team mitteilen, wo es was zu holen gibt oder wo Feinde entdeckt wurden.

Respawn Beacons: Battle-Royale-Spiele ziehen einen großen Teil ihrer Spannung daraus, dass man nach seinem Tod permanent aus dem Spiel ausscheidet. Doof nur, wen man zu Spielbeginn Pech hat und die Kameraden dann in der Unterzahl weiterspielen müssen und wahrscheinlich schon klar ist, dass sie verlieren.

In Apex hingegen kann man die Marke eines Gefallenen aufsammeln und jederzeit an einer fest verankerten Respawn-Station wiederbeleben. So hat man bei gutem Teamwork immer wieder eine Chance, doch noch das Ruder rumzureißen, ohne dass ein wichtiger Aspekt von BR-Games verloren geht.

apex-screenshot-respawn-beacon.jpg.adapt.crop16x9.818p
Respawn Beacons sorgen für spektakuläre Comebacks

Die meisten dieser Features wurden mittlerweile von anderen BR-Games übernommen und zum Teil noch weiterentwickelt, was wiederum zeigt, welchen gewaltigen Einfluss Apex Legends auf das ganze Genre hatte.

Dazu kam noch eine exzellente Mischung aus Gunplay, Movement und den speziellen Skills der einzelnen Helden. Das Gunplay stammt unter anderem auch aus dem Feedback, den Top-Shooter-Guy shroud damals gab.

In Apex Legends passt einfach alles. Der Spielfluss ist angenehm flüssig, aber nicht so hektisch wie in Hyper Scape oder so gemütlich wie in PUBG. Gerade mal Warzone kommt in etwa an das Spielgefühl hin, krankt aber unter einer unübersichtlichen Masse an Waffen und anderen Problemen.

Daher war Apex Legends auch die Top-Alternative für zahlreiche BR-Fans, die irgendwann in Warzone die Schnauze voll hatten und in Scharen abwanderten. Selbst Leute, die Apex Legends eigentlich gar nicht mochten, wie Dr Disrespect, mussten zähneknirschend zugeben, dass es ein gutes Spiel ist.

Darum wird Apex Legends auch 2022 noch das Genre dominieren

Auch wenn Apex Legends seine Probleme und Schwierigkeiten hatte, so hat es sich in den vergangenen 3 Jahren konsequent und konstruktiv weiterentwickelt. So gibt es neben dem Battle-Royale-Mode jetzt auch einen sehr viel schnelleren Arena-Modus.

Dazu kommt mit Season 12 noch ein völlig neuer Modus namens Control, was in etwa Domination aus Call of Duty ist. In diesem Modus, der unendliche Respawns bietet, kann man selbst als Neuling optimal die Besonderheiten des Game- und Gunplays austesten. So wird Apex noch mehr zu einem universellen Shooter-Franchise, das Fans von allen Shooter-Subgenres anspricht – Nicht nur Battle-Royale.

Da Apex Legends – dank zugegeben recht teuren – Mikrotransaktionen regelmäßig massig Geld in die Kassen von Publisher EA spült, wird Apex weiter gut gefördert und wohlwollend in den Quartalsberichten erwähnt.

Daher werden die Entwickler wohl auch im kommenden Jahr ausreichend Ressourcen haben, um neue Inhalte für Apex Legends zu entwickeln. Es dürfte also mindestens eine weitere Map, weitere Modi und massig neue Legenden und Waffen sowie Upgrades geben.

Mehr zum Thema
Immer mehr spielen Apex Legends auf Steam und ich weiß jetzt auch, warum
von Jürgen Horn

Dass die Waffen inflationär werden, ist ebenfalls ausgeschlossen, da Apex Legends jede Season ein paar überlegene Wummen in spezielle Care-Pakete legt, die nur sehr selten im Spiel auftauchen. Daher bleibt selbst bei zig neuen Waffen der Grund-Pool an Schießeisen immer übersichtlich.

In den vergangenen 30 Tagen (stand 27. Januar 2022) hatte Apex Legends allein auf Steam (via Steamcharts) im Schnitt eine Viertelmillion Spieler online. Da es aber auch auf den Konsolen und über den EA-Launcher gespielt wird, sollte die eigentliche Zahl noch viel höher sein. Wenn die Entwickler also diese Erfolgswelle weiter reiten, steht einem Erfolg von Apex Legends im Jahre 2022 nichts im Weg.

Fazit – Was ich mir noch wünsche

All die oben genannten Aspekte machen Apex Legends auch 2022 für mich zum ultimativen Battle-Royale-Spiel. Dennoch könnte man das Spiel noch verbessern, beispielsweise mit einem Koop-Modus.

Apex Legends entwickelt sich eh immer mehr weg vom reinen Battle Royale. Und es gab schon mal als Special Event PvE-Koop-Passagen, in denen man gezielte Missionen erledigen musste. So etwas würde ich mir als permanenten Spielmodus wünschen.

Oder einen Story-Modus, in dem die Handlung nicht nur in Comics, sondern auch in Spielpassagen erzählt wird.

Denn Apex Legends hat eine grandiose Backstory und jede der Legenden verfügt über einen komplexen Hintergrund. Wenn ich es mir recht überlege, wäre das sogar die perfekte Vorlage für eine TV-Serie im Stil von Arcane. Sollte Apex Legends weiter so erfolgreich sein, könnte ich mir so etwas noch gut vorstellen.

fragt meinmmo jürgen

Jürgen Horn
Redakteur bei MeinMMO

Aber genug von meinen Schwärmereien. Was gefällt euch an Apex Legends? Oder seht ihr die Sache ganz anders und habt so eure Probleme mit dem Spiel? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

Wie ich mich in GTA Online als Taxifahrer zum schlimmsten Feind der Lobby machte

Gangster sein, wozu? Michael hat sich kürzlich gefragt, wie viel Erfolg er als normaler Taxifahrer in GTA Online haben könnte. Aber scheinbar hassen Spieler Taxifahrer noch mehr als Griefer.

Ich “lieh” mir ein Taxi von einem NPC aus, fuhr durch die Gegend und machte über mein Headset Werbung für mein neues Business. Die ersten Leute reagierten skeptisch auf das Angebot und blieben einfach stehen. Also weiter. Als ein autoloser Spieler gerade Klamotten kaufte, witterte ich meine große Chance und ging nach drinnen. Da er einstieg, fand er mein Angebot offenbar gut.

Taxifahrer haben kein leichtes Leben in GTA Online (Twitch/thaner0s)

Er markierte den Maskenladen am Beach, ich brachte ihn hin. Aber dann wurde es ungemütlich: Ich bat um das für GTA Online-Verhältnisse angemessene Fahrgeld, aber der Spieler wollte einfach nicht bezahlen. Ich sagte freundlich, dass das so nicht ginge. Da der Geduldsfaden für Spieler in GTA Online bekanntlich kurz ist, führte schnell eins zum anderen. Bevor er mich abknallen konnte, bekam er eins mit dem Baseballschläger übergebraten. 

Meine nächsten Kunden waren zwei nette Herren, die Läden ausrauben und Spieler nerven wollten. Während ihrer Tätigkeiten wartete ich brav im Wagen. Die mittlerweile erboste Polizei sah mich allerdings als ihren Komplizen an. Eine wahnwitzige Verfolgungsjagd später kam mein armes Taxi völlig zerschossen vor einer Tankstelle zum Stehen.

Als wir uns gerade darauf einigen wollten, dass ich in Waffen bezahlt werden sollte, funkte plötzlich mein letzter verdroschener Fahrgast wieder dazwischen. Zum Glück konnte ich während der Schießerei entkommen und einen neuen Versuch starten.

Es war zwar schön zu sehen, dass mittlerweile meine Kunden auf mich zukamen, aber dabei ging es ihnen nicht um meine Dienste. Stattdessen sahen sie rot bei dem Gelb meines Taxis. “Shut up!”, “Halt’s Maul!” und “NO TAXI!” dröhnte es von allen Seiten und aus allen Headsets.

Okay, ich hatte insgesamt fünf Taxis und viel Geld für Reparaturen verloren, drei Gäste gefahren und kein einziges Mal Geld gesehen. Aber egal wie sehr diese Gangster und Autonarren mein bodenständiges Transportunternehmen verachteten, ich würde mich nicht kampflos aus dieser Branche verabschieden. Wer mich anschoss, wurde überfahren.

Nachdem etliche Spieler mich mit ihren Sportwagen über die gesamte Map gejagt haben, kam es am Flughafen in der nördlichen Pampa zum finalen Showdown. Es gab nichts, das nicht explodiert wäre, Action-Regisseur Michael Bay wäre stolz auf uns gewesen.

Blutverschmiert hatte ich es geschafft, mich auf den Waggon des vorbeifahrenden Zuges zu retten, ein Verfolger wurde in der Ferne immer kleiner und wütender. Ich wechselte die Lobby und fand mich in derselben Pampa wieder. Und bestellte ein normales Taxi, um mich nach Hause bringen zu lassen. Heute wurde immerhin ein Taxi-Fahrer bezahlt.

Ihr wollt mehr erstaunliche Geschichten im GTA Online-Universum erleben? Dann lest, wie MeinMMO-Autorin Eilyn Rapp zu einem atemberaubenden Date entführt wurde.

Ich tausche in Pokémon GO jeden Tag 100 Monster – 3 Gründe, warum sich das auch für euch lohnt

Eine beliebte Funktion in Pokémon GO ist das Tauschen der Monster mit anderen Spielern. Unsere MeinMMO-Autorin Franzi Korittke tauscht jeden Tag 100 Monster und erklärt euch, warum sich das auch für euch lohnen kann.

Um was geht es? In Pokémon GO haben die Trainer die Möglichkeit, täglich bis zu 100 Pokémon mit ihren befreundeten Spielern zu tauschen. Durch Tauschen hkönnen Spieler ihren Pokédex vervollständigen.

Auf diesem Weg kommen sie an das eine oder andere Monster, welches sie selbst noch nicht fangen konnten, ihr Freund aber schon. Aber auch die Chance auf ein starkes Exemplar ist gegeben.

Ich sehe allerdings noch mehr Vorteile im regelmäßigen Tauschen und nutze dieses Limit daher nahezu täglich aus. Deshalb erkläre ich euch, warum ich das mache und weshalb es sich auch für euch lohnen kann.

3 Gründe, warum ich täglich 100 Monster tausche

Wer schreibt hier? Mein Name ist Franzi Korittke und ich bin als freie Autorin für MeinMMO tätig. Ich spiele Pokémon GO inzwischen seit mehr als drei Jahren und bin nahezu täglich im Spiel unterwegs. Seit einiger Zeit habe ich das Tauschen für mich entdeckt und zeige euch nachfolgend 3 Gründe, warum sich das lohnt.

1. Glücks-Pokémon

In erster Linie habe ich mit dem Tauschen so vieler Pokémon begonnen, um meine Chancen auf ein Glücks-Pokémon zu erhöhen. Ich hab zwar im Spiel viele “Beste Freunde”, mit denen ich inzwischen auch den Glücks-Freunde-Status erreicht habe, allerdings wohnen die meisten zu weit weg oder ich kenne sie nicht persönlich.

Doch es muss für einen Glückstausch nicht unbedingt auf den Glückfreunde-Status gewartet werden, denn auch beim normalen Tausch könnt ihr auf ein Glücks-Pokémon hoffen. Die Wahrscheinlichkeit auf einen Glückstausch liegen dabei in der Regel bei etwa 5 %, also circa jedem 20. Tausch.

Glückstausch

Vor allem Monster, die in der Wildnis regelmäßig zu finden sind oder durch ein Event häufiger spawnen, sind daher ideal, um sie im großen Stil zu tauschen. Am besten fangt ihr sie vorab in entsprechender Menge und tauscht dann gleich eine größere Stückzahl auf einmal, um eure Chancen zu erhöhen.

Auf diesem Weg bekommt ihr in eurem Glücks-Pokédex zahlreiche neue Einträge und könnt euch zudem auch über das eine oder andere starke Exemplar freuen.

Was sind Glücks-Pokémon? Bei diesen Monstern handelt es sich um besondere Exemplare, die ihr, wie der Name bereits sagt, mit etwas Glück durch das Tauschen bekommen könnt. Alternativ erhaltet ihr einen garantierten Glücktstausch, wenn ihr mit eurem besten Freund den Glücks-Freunde-Status erreicht habt.

Erkennen könnt ihr die Monster an ihrem goldenen Hintergrund. Das Besondere an ihnen ist, dass sie in der Regel relativ stark sind, denn die IV des Glückpokémon beträgt mindestens 80 %. Außerdem reduzieren sich für euch die Sternenstaub-Kosten, die ihr zum Hochleveln aufwenden müsst, um die Hälfte.

2. Bonbons farmen

Ein weiterer Grund, die täglichen Tauschaktionen zu nutzen, ist der derzeitige Bonbon-Bonus in der Jahreszeit der Herkunft. Bis zum 28. Februar erhaltet ihr bei jedem Tausch einen zusätzlichen “normalen” Bonbon und ein garantiertes XL-Bonbon.

Letzteren bekommt man normalerweise nur beim Tausch von Pokémon, die in einer Entfernung von mehr als 100 km voneinander gefangen wurden. Bei einer kleineren Distanz ist ein XL-Bonbon dagegen Zufall.

Aus diesem Grund lohnt sich das Tauschen von Monstern mit starken Weiterentwicklungen, wie Machollo oder Quiekel, im Moment richtig. Denn egal in welche Entfernung die Monster gefangen wurden, ein XL-Bonbon pro Tausch ist euch sicher.

Pokémon GO XL Bonbons Titel Frau
XL-Bonbons beim Tauschen sammeln

Bei der Menge an täglichen Tauschaktionen kommen somit einige Bonbons zusammen. Für mich also ein absolutes Muss, diesen Bonus zu nutzen.

Aber auch außerhalb des derzeitigen Jahreszeit-Bonus könnt ihr auf diesem Weg gut Bonbons farmen. Die Anzahl der Süßigkeiten ist dabei ebenfalls davon abhängig, wie weit die Monster voneinander gefangen wurden. Mit folgenden Bonbons könnt ihr regulär rechnen:

EntfernungAnzahl garantierter Bonbons
0 – 10 km1 Bonbon
10 – 100 km2 Bonbons
ab 100 km3 Bonbons +
1 XL-Bonbon (ab Level 40)

Für alle, denen noch ein paar Bonbons fehlen, um ein starkes Exemplar hochzuleveln oder zu entwickeln, ist es deshalb eine leicht verdiente Möglichkeit an die entsprechenden Bonbons zu kommen. Darüber hinaus können die Monster, die man im Tausch selbst erhalten hat, im Anschluss auch an Professor Willow verschickt werden, was weitere Bonbons bringt.

3. Medaillen sammeln

Doch nicht nur die Monster selbst und die dazugehörigen Bonbons sind Gründe, warum sich das viele Tauschen lohnt. Auch das Erreichen möglichst vieler Platin-Medaillen gehört dazu.

Einzelne von ihnen drehen sich sowieso um das Thema Tauschen, wie Gentleman und Pilot. Bei diesen müsst ihr für die Platin-Medaille 2.500 Pokémon tauschen oder eine Gesamt-Distanz von 10.000.000 km beim Tauschen erreichen. Aus diesem Grund bringen euch die täglichen Tauschaktionen hier ein ganzes Stück voran.

Aber es gibt noch weitere, unscheinbare Medaillen, für die eure Tauschaktionen unheimlich hilfreich sein können. Dazu zählen die beiden Medaillen Angler und Teenager, die in der Community gerade für viel Frust sorgen. Bei diesen müsst ihr nämlich für die Platin-Medaille 1.000 große Karpador bzw. winzige Rattfratz fangen. Für die goldene sind es 300 Stück.

Das kann unter Umständen gar nicht so einfach sein, weshalb es sich anbietet diese entsprechenden Exemplare zu tauschen. Denn auch jedes getauschte große Karpador und winzige Rattfratz wird für eure Medaille gewertet, auch wenn ihr es nicht selbst gefangen habt.

goldene “Teenager”-Medaille

Gibt es Nachteile so viele Pokémon zu tauschen?

So groß ist der Zeitaufwand: Um täglich so viele Pokémon tauschen zu können, muss man diese natürlich erst einmal fangen. Das kostet dementsprechend Zeit. Aber auch das Tauschen an sich ist mit einem zeitlichen Aufwand verbunden. Für das Tauschen von 100 Pokémon benötigen mein Mann und ich etwa eine Stunde. Das ist also schon eine ganze Weile, weshalb wir das häufig neben dem Filme schauen am Abend erledigen.

Ein weiterer Kritik-Punkt ist der hohe Sternenstaub-Aufwand, den man durch das tägliche Tauschen hat. Je nachdem, um was für ein Pokémon es sich handelt, fallen verschiedene Sternenstaub-Kosten an.

Wie viel Sternenstaub kostet das? In der Regel tausche ich in dieser großen Menge nur Monster, die wir beide schon haben. Somit belaufen sich die Kosten auf 100 Sternenstaub pro Tausch. Das entspricht der Menge, die man beim Fangen eines Monsters mindestens bekommt.

Durch das Fangen eines der 22 Monster mit Sternenstaub-Bonus oder eines Pokémon mit Wetter-Boost gleicht sich das aber in gewisser Weise wieder aus und fällt aus meiner Sicht nicht so sehr ins Gewicht.

Tipps für das Tauschen von Pokémon

Für Trainer, die neugierig geworden sind und selbst damit beginnen wollen, täglich bis zu 100 Pokémon zu tauschen, habe ich nachfolgend noch ein paar Tipps zusammengestellt:

  • Schaut welche Pokémon euch noch als starkes Exemplar oder Glücks-Pokémon fehlen und tauscht diese ganz gezielt.
  • Sammelt die entsprechenden Monster vorab in einer größeren Stückzahl, sodass ihr gleich mehrere hintereinander tauschen könnt. Wer auf ein Glücks-Pokémon hofft, dem empfehle ich mindestens 30 Stück anzusparen.
  • Nutzt Events, um vor allem neue Pokémon im großen Stil zu sammeln.
  • Während der Jahreszeit der Herkunft kann es je nach Pokémon sinnvoll sein, wenn ihr diese nicht verschickt, sondern sie tauscht, damit ihr mehr Bonbons bekommt.
  • Sortiert eure Monster am besten vorab vor, damit ihr nicht während der Tausch-Aktion bewerten und suchen müsst. Nutzt hierzu auch eure Tag-Funktion im Spiel. Unter Eingabe des konkreten Namens des jeweiligen Tags, z.B: “Tauschen”, könnt ihr dann in der Tauschmaske gezielt danach suchen.

Wie häufig tauscht ihr Pokémon? Nutzt ihr diese Möglichkeiten auf Glücks-Pokémon, stärkere Exemplare und mehr XL-Bonbons auch aus oder ist das eher nicht so euer Ding? Schreibt uns eure Meinung dazu gern hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Trainern darüber aus.

Übrigens könnt ihr Pokémon GO auch Monster tauschen, um sie danach kostenlos zu entwickeln. Wir haben euch alle Tausch-Entwicklungen im Spiel zusammengefasst.

Welchen Content spielt ihr bei Minecraft am liebsten?

Die Menge an Content in Minecraft ist gewaltig groß und Spieler haben eine breite Auswahl aus vielen verschiedenen Modi und Servern. Welche Art von Content sagt euch in dem Bauspiel am meisten zu? Erzählt es uns.

Seit seinem Release im November 2021 gilt Minecraft als ein Gaming-Phänomen. Mit über 141 Millionen aktiver Spielern ist es eins der größten Spiele weltweit und bietet seinen Fans Tonnen an Content.

Dieser Content kommt in allen Farben und Formen, denn eine der großen Besonderheiten an Minecraft ist die Freiheit und die kreativen Möglichkeiten, die das Spiel seinen Spielern bietet.

  • Es kann sowohl im Single- als auch im Multiplayer gespielt werden
  • Den Möglichkeiten beim Bauen sind quasi keine Grenzen gesetzt
  • Sowohl PvE- als auch PvP-Fans kommen durch zahlreiche Modi und Server auf ihre Kosten
  • Für Spieler, die Herausforderungen lieben, gibt es Survival-Modus und den gnadenlosen Hardcore-Modus
  • Durch das Modding und selbst-erstellte Maps anderer Spieler eröffnen sich nahezu grenzenlose Möglichkeiten. Dank der großen Community gibt es MMORPGs, Survival-Horror, Story-Adventures, Zombie-Apokalypse, Puzzles und viele zahllose weitere Genres und Mondi.

Dank dieser Vielfalt kann Minecraft fast alle Spielertypen bedienen und jeder findet in dem großen Haufen Content etwas, das ihm persönlich am meisten gefällt.

Daher wollten wir von euch wissen, welche Art von Content ihr in Minecraft am liebsten spielt.

So könnt ihr abstimmen: Eure Stimme könnt ihr wie gewohnt in unserem Umfrage-Tool weiter unten abgeben. Ihr könnt insgesamt bis zu drei Antworten ankreuzen und somit eine Top 3 von eurem Lieblings-Content in Minecraft aufstellen.

Die Wahl kann aber wie immer nicht rückgängig gemacht werden:

Wie sieht’s bei euch aus? Bevorzugt ihr eine bestimmte Art von Content in Minecraft oder spielt ihr querbeet alles, was das Game zu bieten hat? Baut ihr selbst oder habt ihr vielleicht bestimmte Lieblings-Maps von anderen Spielern, die ihr gerne zockt? Schreibt sie in die Kommentare und erzählt uns, was ihr daran besonders cool findet.

Minecraft-Spieler hat 1.200 Stunden in eine Doom-Map gesteckt: „Der Endboss war am schwersten“

Wütende „Fans“ trollen Top-Streamer xQc, weil er zu viele Casinos in GTA Online ausraubt

Der berüchtigte Twitch-Star xQc ist für seine Reaction-Videos und sein GTA-Online-Rollenspiel bekannt. Doch genau das scheint eine laute Minderheit seiner Fans sehr zu ärgern. Daher überfluten sie seinen Chat und mittlerweile auch völlig unschuldige Service-Fan-Accounts mit Beschwerden und Trolling. Lest hier auf mein MMO, was es mit der Sache auf sich hat.

Wer ist xQc? Félix „xQc“ Lengyel ist ein kanadischer Twitch-Streamer. Er begann seine Karriere eigentlich als Overwatch-Profi, die er aber wegen mangelnder Impulskontrolle und damit verbundenen Wutanfällen frühzeitig beenden musste.

Seinen Followern hingegen scheint sein wütendes Auftreten wenig zu stören. Vielmehr hat er sich zu einem der größten Twitch-Streamer entwickelt. Er hat (Stand 30. Januar 2022) 9,9 Millionen Follower und im Schnitt sehen ihm um die 100.000 Leute beim Streamen zu (via twitchmetrics).

Was ist das Problem? Aktuell sieht man xQc vor allem in den Kategorien GTA-5-Roleplay und Just Chatting. In letzterer Form reagiert er auf Videos, die er sich zusammen mit seinen Followern ansieht. Da bekam er schon Ärger, weil er unter anderem die Olympiade streamte.

Doch vor allem sein GTA-Content stört eine sehr laute Minderheit seiner Fans. Denn die wollen offenbar keine Streams von GTA sehen, vor allem keine Casino-Überfälle. Die waren zuletzt das Steckenpferd von xQc und er versuchte offenbar immer wieder, ein Casino im Online-Rollenspiel zu überfallen.

Wütende Fans belästigen Fan-Service-Account auf Twitter

Wie gings weiter? Um ihrer Wut Luft zu machen, posteten die „Fans“ massig Beschwerden in xQcs Chat und brachten auch Memes von Pepe dem Frosch, der sich voll Schmerz das Gesicht zermartert. Das wiederum wurde mittlerweile von xQc mittels Chat-Bots und Modding weitgehend unterbunden.

Dafür ließen die wütenden Zuschauer ihren Zorn an anderer Stelle freien Lauf. Das aktuelle Opfer ist ein unabhängiger Twitter-Account namens xQcOWUpdates. Dort stellen treuen Fans von xQc regelmäßig Infos über seine aktuellen Streams online.

Doch sobald hier etwas von einem Casino oder anderem GTA-Stream zu sehen ist, fluten die Trolle den Kanal und spammen ihre Memes und ihre Beschwerden. Außerdem werden Fans belästigt, die xQcs Content tatsächlich mögen.

Das wurde wiederum den Betreibern des Channels zu doof und ab sofort wird jeder, der sich nur beschwert, gebannt.

Gegenüber der Seite Kotaku äußerten sich die Betreiber wie folgt:

Die Antworten auf unsere Tweets sind wirklich zu einem Nährboden für [toxische Kommentare] geworden, weshalb wir gestern diese Erklärung veröffentlicht haben. Es scheint, als ob so viele dieser Leute aus dem xQc-Chat verbannt wurden, so dass sie jetzt nur noch hierherkommen, um ihre Hetze zu verbreiten. Wir versuchen unser Bestes, um die beschissenen Kommentare zu ignorieren, aber wenn normale Leute in unserer Community auch Opfer von gezielter Belästigung werden … weil sie xQc gerne beim GTA-RP-Spielen zusehen, dann stört uns das.

Wie reagiert xQc? Zu der aktuellen Problematik gab es bisher keine Stellungnahme von xQc selbst. Laut Kotaku hat er aber mehrfach in seinen Streams ausgedrückt, dass Spiele gerade eh „Hundekacke“ wären und es gerade auch nichts groß Neues zu zocken gäbe.

Außerdem schrieb er in seinem Chat, dass es hier offenbar nur noch Beschwerden gäbe und er keine Lust habe, dieses Gemecker mit Aufmerksamkeit zu belohnen.

So viel zu den trolligen Fans von xQc und ihren Ansprüchen. Immerhin zwingt niemand die Leute, sich ausgerechnet xQc und seine Casino-Überfälle anzusehen. Stattdessen gäbe es womöglich die putzige Tier-Kategorie auf Twitch, wo man unter anderem niedliche Otter sehen kann.

Dying Light 2: Hat das Survival-Spiel eigentlich Mikrotransaktionen? Das wissen wir bisher

Dying Light 2: Stay Human bekommt kostenlose und kostenpflichtige DLCs. Doch wie sieht es mit Mikrotransaktionen aus? Alle Infos dazu findet ihr bei uns auf MeinMMO.

Was sind Mikrotransaktionen? Damit sind verschiedene Inhalte gemeint, die man für echtes Geld in Spielen kaufen kann. Diese werden dann meist in Ingame-Shops angeboten.

Dazu können die unterschiedlichsten Dinge gehören wie:

  • Skins für Waffen, Chars und alles Mögliche.
  • Gesten
  • EXP-Booster

Mit dem nahenden Release von Dying Light 2 könnte sich so mancher potenzielle Spieler fragen: Gibt es sowas auch im Survival-Spiel?

Video starten
Alles, was ihr zu dem neuen Survival-Spiel Dying Light 2 wissen müsst – mit Gameplay

Hat Dying Light 2 Mikrotransaktionen? Entwickler äußert sich

Das ist dazu bekannt: Von Entwickler Techland wurden bisher keine Mikrotransaktionen angekündigt. Sie wurden aber auch nicht auf großer Bühne dementiert.

So gäbe es aber eigentlich keinen Grund, die Existenz eines Ingame-Shops anzunehmen. Schließlich handelt es sich um ein Open-World-Spiel, das maximal im Koop gespielt werden kann, dessen Fokus aber klar auf der Story liegt.

Dennoch gab es lange Zeit Zweifel, die durch eine Einstufung des Entertainment Software Rating Boards (ESRB) verursacht wurden.

Diese Einstufung gibt Dying Light 2 eine 17+-Alterseinstufung und vermerkt sind dort zudem Ingame-Einkäufe. Gibt es also möglicherweise doch einen Shop mit Mikrotransaktionen?

Das sagen die Entwickler: Auf Nachfrage eines Spielers im Steam-Forum (via reddit) hat ein Entwickler von Techland vor kurzem reagiert. Darin heißt es: “Soweit ich weiß, haben wir diese Einstufung bekommen, weil ihr unsere DLCs direkt aus dem Ingame-Menü kaufen könnt, wie auch in Dying Light 1.”

Somit wird es zwar einen Ingame-Shop geben, über diesen werden aber nur die ohnehin bereits angekündigten DLCs angeboten.

Diese Aussage schließt zwar nicht aus, dass es auch andere Inhalte geben könnte. Bisher deutet aber sonst nichts darauf hin, dass Mikrotransaktionen geben könne.

Dying Light 2 soll bis 2027 mit neuen Inhalten versorgt werden

Was kommt nach Release? Bis Juni sollen bereits mehrere kostenlose DLCs und eine kostenpflichtige Story-Erweiterung erscheinen.

Darüber hinaus will Entwickler Techland das Survival-Spiel nach eigenen Angaben über 5 Jahre bis 2027 mit neuen Inhalten versorgen. Dazu wurde bereits eine Roadmap enthüllt.

Dying Light 2 erscheint am 4. Februar für PC, PS5, PS4, Xbox Series X|S und Xbox One. Dabei erscheint das Spiel in Deutschland in einer geschnittenen Fassung.

Welche Unterschiede es gibt und was ihr beachten solltet, findet ihr in unserem Special zu Dying Light 2: Cut vs. Uncut – Das sind die Unterschiede in Deutschland

Charaktere vom „Game of Thrones“-Autor waren große Helden, bis Elden Ring sie absichtlich zerstörte

In Interview mit GameInformer sprach der Game Director von Elden Ring über die Charaktere, die aus der Feder von “Game of Thrones”-Autor George R. R. Martin stammen. Dieser könnte laut Miyazaki erstaunt sein, wie diese Charaktere für das fertige Spiel verändert wurden.

Welche Rolle spielt Martin bei Elden Ring? Der GoT-Autor schrieb vor allem die Hintergrundgeschichte, Mythologie und Lore zum Action-RPG. Dazu gehören laut Miyazaki zahlreiche “große Helden”.

Seine Arbeit beschränkt sich also mehr auf die übergreifende Welt und den Hintergrund des Spiels und wie sich die Geschichte rund um den Eldenring zusammenfügt.

Im Interview mit GameInformer gab FromSoftware-Präsident und Game Director Hidetaka Miyazaki nun einen kleinen Einblick in den Prozess und welche Art von Charakteren der GoT-Autor beitrug.

Das sagt Miyazaki zur den Charakteren: Er geht darauf ein, welche Art von Figuren Martin für FromSoftware schrieb und was die Aufgabe der Elden-Ring-Entwickler war, aus diesen Figuren zu machen.

In ihrer ursprünglichen Form bezeichnet er diese Charaktere als ursprünglich eher menschliche Wesen:

Als Martin diese Figuren schrieb und als er die Ursprungsgeschichte, den Mythos für die Welt des Eldenrings schuf, waren diese Halbgötter viel näher an ihrer ursprünglichen Form und vielleicht auch näher an der menschlichen Form damals, vor der Zersplitterung, bevor alles begann.

Wer bisherige FromSoftware-Spiele kennt, weiß schon: Wenn man auf Halbgötter trifft, sind diese in der Regel keine strahlenden Engel. Es gibt kaum eine Figur in Dark Souls, Bloodborne oder Sekiro, die nicht mindestens schräg und rätselhaft, meist eher gruselig bis schrecklich ist.

Gerade bei den Bossgegnern treffen wir auf zahlreiche gefallene Helden. So ist beispielsweise Ritter Artorias aus Dark Souls 1 ein legendärer Charakter aus dem Universum.

Gefallene Könige und Königinnen, Ritter und zahlreiche Helden: Die Spiele bieten zahlreiche tragische und schreckliche Schicksale mit ihren Charakteren, gemischt mit einer Portion Wahnsinn und Verfall.

Elden Ring macht aus “großen Helden” schreckliche Monster

Wie wird das in Elden Ring? Aus bisherigem Material ging deutlich hervor, dass es in Elden Ring nicht anders sein wird. Zur Handlung wissen wir außerdem bereits, dass wir gegen gefallene Halbgötter antreten werden, die durch Ereignisse im Zwischenland, der Welt von Elden Ring, zu Monstern wurden.

Miyazaki beschreibt es als Aufgabe der Entwickler, diese Charaktere von Martin zu nehmen und in etwas Schreckliches zu verwandeln:

Es lag also eher an uns, dies zu interpretieren und zu fragen: “Wie wurden sie zu solch unmenschlichen Monstern? Und wie haben sich die verrückten Splitter des Eldenrings und seine Macht auf sie ausgewirkt? Das war also unsere Aufgabe, diese großen Helden zu nehmen und sie zu etwas zu verformen und zu verzerren, was sie nicht waren. […] Dieser Prozess, diese sehr menschlichen Charaktere mit Schwächen, aber auch diese sehr dramatischen, heldenhaften Charaktere zu nehmen und sie im Grunde zu brechen und sie zu diesen missgestalteten, grotesken Monstern zu machen… Das hat mir persönlich sehr viel Spaß gemacht.

Was wissen wir zur Story? Hier ein schneller Überblick mit den bekannten Infos:

  • Die Welt von Elden Ring heißt “The Land Between” oder zu Deutsch: Das Zwischenland.
  • Im Zwischenland steht der mächtige Erdbaum, zu dessen Wurzeln sich der Eldenring befand
  • Der Eldenring, ein mysteriöser und machtvoller Gegenstand, ist allerdings durch ein einschneidendes Ereignis in sechs Teile zerbrochen ist
  • Ihr schlüpft in die Rolle des “Befleckten” (Englisch: Tarnished), müsst den Eldenring wieder zusammensetzen und zum Eldenfürsten aufsteigen
  • Dafür müsst ihr die aktuelle Herrscherin, Marika die Ewige, vertreiben.
  • Ihre zahlreichen Kinder sind Halbgötter und haben sich die Teile des zerstörten Eldenrings unter den Nagel gerissen
  • Sie wurden von der Macht der Teile in den Wahnsinn getrieben, was einen Krieg im Zwischenland verursachte.

Hier gibt’s den neuesten Story-Trailer:

Video starten
Neuer Trailer gibt Einblick in die Story von Elden Ring, dem meist erwarteten RPG derzeit

Miyazaki selbst ist offenbar sehr gespannt darauf, wie George R. R. Martin auf seine Figuren reagiert, wenn er ihre Veränderungen im fertigen Spiel zu Gesicht bekommt.

Chef von Elden Ring glaubt, “Game of Thrones”-Autor Martin könnte “ein bisschen schockiert” sein

Das sagt Miyazaki zu Martin: Der Game Director vermutet, dass Martin zumindest überrascht davon sein könnte, was aus “seinen” Figuren in Elden Ring geworden ist.

Und ich glaube, wenn wir Martin die Chance geben, das Spiel und die Figuren zu sehen, wird er ein bisschen schockiert sein. Als er sie geschrieben hat, hatte er sich wirklich etwas mehr Menschliches vorgestellt, ein bisschen mehr traditionelles menschliches Drama und Fantasy-Charaktere. Ich hoffe also, dass er davon begeistert sein wird.

Dabei verriet er auch seine Lieblingsfigur im Spiel, die aus der Feder von George R. R. Martin stammt. Diese nennt sich Rykard, doch weitere Details dazu gab Miyazaki nicht preis.

Wir werden uns im Spiel wohl selbst davon überzeugen müssen, was diesen Charakter für ihn so besonders macht. Bisherige Gameplay-Szenen lassen jedenfalls viel Monströses erwarten. Erst gestern gab es neue Szenen zu sehen: Elden Ring zeigt neues Gameplay mit optionalem Dungeon und hartem Bosskampf

Wann erscheint Elden Ring? Das Aciton-RPG mit Open World feiert am 25. Februar seinen Release.

Dann könnt ihr im Spiel auf PC, Xbox Series X|S, Xbox One, PS5 und PS4 selbst herausfinden, was FromSoftware mit den armen Charakteren von Martin so angestellt hat.

Im Interview hat sich Miyazaki übrigens auch zu einer Tradition in FromSoftware-Spielen geäußert und so für Lacher in der Community sorgt: Er hätte seine Liebe zu Giftsümpfen wiederentdeckt

In Destiny 2 ist Content-Recycling das Coolste am Spiel – Auch wenn ihr es hasst

Bei Destiny 2 habe ich miterlebt, wie sich ein Spiel, das voller Storyinhalte aber ohne feste Handlung war, zu einem Sci-Fi-Adventure-MMO mit fesselnder Geschichte entwickelt hat. Doch durch meinen späten Einstieg gab es vieles, das einfach „verloren“ war. Deswegen ist Content-Recycling für mich das Coolste, was es in Destiny 2 gibt, auch wenn ihr es hasst.

Um das vorwegzunehmen: Destiny 2 ist kein Singleplayer-Spiel. Es ist nicht irgendwann fertig. Es befindet sich als sogenanntes Live-Service-Game ständig in der Entwicklung. Das bedeutet, ich bin mir als Spielerin der Tatsache bewusst, dass der Entwickler irgendwann alte, unbenutzte Inhalte, für die ich bezahlt habe, möglicherweise entfernen wird.

Es sollte zumindest im Hinterkopf jedes Spielers sein, dass man nichts in einem Live-Service-Games wirklich digital besitzt und einen Anspruch darauf hat.

Inhalte werden recycelt oder überarbeitet, um das Spiel wieder aufzupeppen oder Platz für neuen Content zu schaffen. Eine Sache, mit der ich persönlich absolut einverstanden bin, denn sie bietet mir nicht nur Nachteile, wie viele Spieler das immer annehmen. Ich denke, wenn sie über das Spiel sprechen, setzten sie viel zu oft „mehr Inhalt“ automatisch mit „besser“ gleich.

destiny 2 shadowkeep titan zitadelle
Shadowkeep brachte den Mond aus Destiny 1 neu interpretiert zurück

Sicherlich möchte ich hier keine Ausrede für Bungie und den Content-Vault finden, aber seien wir ehrlich: Das Einzige, was sich lohnt, sind neue, frische Inhalte. Alle anderen Sachen sind schlichtweg veraltet.

Als damals Io, Merkur, Titan und Mars von der Content-Vault-Anomalie in Destiny 2 verschluckt wurden, habe ich keinem der Planeten wirklich eine Träne nachgeweint. Mars war eine kleine Ausnahme, aber das auch nur, weil ich das Eskalationsprotokoll oft (vielleicht zu oft) für meine Quests genutzt habe. Es war also eine reine Bequemlichkeit und rückblickend habe ich ihn, dank den „Altären der Sorgen“ auf dem Mond, nie wirklich vermisst.

Destiny-Mars
Mars kehrt mit Witch Queen verändert und damit recycelt als erster Planet zurück

Destiny 2 ist jetzt besser als es jemals war

Warum sollte ich jemals zu alten Planeten mit altem Setting zurückkehren wollen? Ich möchte das Spiel immer wieder neu entdecken. Mich von Bungie zu neuen überraschenden Orten treiben lassen, die ich entdecken kann und die mich wieder fesseln. Darum bezahle ich Bungie, damit ich regelmäßig neue Locations bekomme und ältere Inhalte zusätzlich wiederbelebt, also recycelt, werden.

Wenn das bedeutet, dass ich auf alte Inhalte, die ich sowieso nicht mehr spiele, verzichten muss, dann weg damit. Denn um es klar auszudrücken:

  • Die alten Inhalte sind buchstäblich eine Verschwendung von Zeit und Geld
  • Die Pflege vieler alter Inhalte ist aufwendig und das, obwohl sie kaum noch relevant waren
  • Das frühe Destiny war ein völliges Durcheinander ohne klare Linie bei der Story
  • Wenn jede Erweiterung weiter expandiert, endet man mit einem überwältigenden Durcheinander, das nicht mehr richtig zu handhaben ist.
destiny-2-hüter-merkur
Der Merkur ist in der “Content-Vault-Anomalie” verschwunden

Das ist auch der Grund, warum ich froh bin, dass diese Inhalte weg sind, weil wir jetzt ein weitaus besseres Destiny 2 haben als das Destiny 1 und Destiny 2 in Jahr 1 bis 3. Die alten Karten waren alle veraltet und langweilig im Vergleich zu dem, was Bungie jetzt aus den Orten gemacht hat und vor allem mit Witch Queen anscheinend noch machen wird.

So wie es sich derzeit darstellt, ist das Content-Recycling, von dem Bungie spricht, also eine verdammt coole Sache. Denn es ist dynamisch.

Bungie macht mit dynamischem Content-Recycling alles richtig

Durch den Content Vault hat Bungie ein Werkzeug, welches richtig eingesetzt, ein sich weiter entwickelndes Destiny-Universum realisieren kann, das sich viele Hüter, so wie ich, schon lange wünschen.

Wir wissen bereits, dass wir im Februar mit dem Start vom Witch Queen auf den Mars zurückkehren. Ich jedenfalls freue mich riesig, die alte Location wiederzusehen.

Das Beste daran ist aber: Es wird nicht mehr die Location sein, welche wir kennen. Sie hat sich verändert und das im Rahmen der aktuellen Story. Man nimmt also etwas Altes und macht etwas Neues, etwas Besseres, daraus. Kurz: Recycling in seiner schönsten Form.

Was ist auf Mars in der Zwischenzeit passiert?

Natürlich hat das Zeit gebraucht. Nicht jeder hatte sofort eine Vorstellung, was genau bei Bungie mit dem Begriff „Content-Recycling“ gemeint ist und wie das dann aussehen würde. Vor allem wie lange es dauern wird bis Inhalte wieder aus dem Vault kommen. Inzwischen ist klar: Die Rückkehr alter Destiny 1 Inhalte ist nicht alles, was recycelt und damit überarbeitet wird. Somit ein gutes Signal.

Dank Content-Recycling kann jetzt jeder die besten Raids erleben

Bungie hat mit Witch Queen zudem erneut die Rückkehr eines alten Raids aus Destiny 1 angekündigt. Auch das ist etwas, warum ich persönlich Content-Recycling und auch den zwischenzeitlichen Speicherort für die alten Inhalte, den Content-Vault, großartig finde.

Sicherlich kenne ich die Story und auch die Raids von Destiny 1 aus Videos und Berichten. Aber ich empfand es schon immer als schade, dass ich die besten Aktivitäten aus Destiny 1 auf dem PC nie selbst erleben konnte.

Inzwischen freue ich mich darauf, die Möglichkeit zu haben, diese Inhalte zu erleben. Zudem finde ich es gut, dass sie parallel zu den aktuellen Inhalten laufen und damit nicht ausschließlich alte Inhalte angeboten werden. Sagen wir, dies ist nur ein „Goodie“ innerhalb einer Erweiterung. Er wird sogar sehr wahrscheinlich, wie bereits der Raid “Gläserne Kammer”, für alle kostenlos spielbar sein, wenn Bungie nichts ändert. Wer als Destiny 1 Veteran daran keinen Gefallen hat, sollte also daneben genügend Ausweichmöglichkeiten finden.

Inzwischen möchte ich festhalten, das Entfernen von Inhalten hat das Spielerlebnis für mich optimiert und den vorhandenen Inhalten meiner Meinung nach mehr Wert verliehen.

entität-destiny2-witchqueen-lightfall-titelbild.2jpg
Die Destiny Story ist so tiefgründig wie das Universum selbst

NewLight-Spieler brauchen mehr Unterstützung      

Es gibt nur eine Sache, die ich nicht gut finde und das ist die aktuelle Unterstützung für NewLight-Spieler. Langjährige Destiny 2 Spieler haben damit nicht so große Schwierigkeiten. Sie kennen die Geschichte und ihre Entwicklung bis heute.

Für neue Spieler ist die Vergangenheit von Destiny 2 eine Lücke, die derzeit noch nicht geschlossen wird. Durch den Wegfall von Inhalten wird es vor allem für Einsteiger unheimlich schwer durchzublicken und alles zu verstehen.

Mehr zum Thema
Destiny 2 ist für neue Spieler ein echtes Problem und der Content-Vault ist schuld
von Britta ♤ BeAngel

Ich persönlich fände es schön, wenn jeder, der möchte, die Gelegenheit hätte, zumindest die grundsätzliche Geschichte von Destiny im Spiel zu erleben und auch verstehen zu können. Es gibt Dinge, die passiert sind, welche durchaus wichtig für das Gesamt-Erlebnis sind. Zumal wenn man bedenkt, dass Savathun, Gastgeberin in der neuen Erweiterung, als auch Krähe/Uldren Sov, bereits seit sieben Jahren Teil der Destiny-Story und damit relevant sind.

Neue Spieler haben im Grunde drei Probleme:

  • Erstens, sie wissen aus ihrer Einführungsmission im Grunde nichts
  • Zweitens, dass alles, was man ihnen über Destiny 2 erzählen könnte, auch relevant ist
  • Drittens, dass sie nie den mitreißenden Destiny-Story-Effekt erleben werden, weil durch das fehlende Wissen, ihnen vieles vollkommen egal ist und nichts bedeutet

Das führt dazu, dass vielen neuen Spielern nicht einmal bewusst ist, dass sie die besten Geschichten des Spiels nicht kennen. Ich finde, was neue Spieler im Kosmodrom erwartet, reicht in der aktuellen Form einfach nicht als Einstieg aus. Zumindest die relevantesten Teile der Geschichte von Destiny 2 sollten für sie auch nachträglich noch nachvollziehbar sein. Und ich hoffe Bungie wird dafür bald eine bessere Lösung finden. Meine Idee ist eine simple Timeline im Spiel, die für sie alle Ereignisse im Universum in Kurzform zusammenfasst.

Was denkt ihr über das dynamische Content-Recycling von Inhalten? Findet ihr es gut oder schlecht und vor allem, warum denkt ihr so? Würdet ihr ein Spiel kaufen, das im Laufe der Zeit regelmäßig Features hinzufügt und entfernt, oder lieber ein statisches Spiel? Schreibt mir eure Meinung in die Kommentare.

Pokémon GO: Spezialforschung bringt neues Hisui-Voltobal – Alle Inhalte

In Pokémon GO startet am 30. Januar die Spezialforschung “Voltobal aus der Hisui-Region?!” mit Hisui-Voltobal. Wir zeigen euch alle Aufgaben und Belohnungen und wie ihr jetzt Hisui-Voltobal fangt.

Was ist das für eine Forschung? Direkt nach dem Ende des Rocket-Events in Pokémon GO steht euch die neue Forschung “Voltobal von der Hisui-Region?!” zur Verfügung. Das ist ab 10:00 Uhr am 30. Januar.

Professor Willow erklärt euch dabei die Hintergründe. Das Highlight der neuen Spezialforschung sind Begegnungen mit Hisui-Voltobal. Das ist eine neue Form des Pokémon, die durch das neue Spiel Pokémon-Legenden Arceus veröffentlicht wurde. Wir zeigen euch hier alle Aufgaben und Inhalte der Spezialforschung.

Update vom 30. Januar um 10:15 Uhr: Die Forschung soll um 10:30 Uhr für euch starten.

Update vom 30. Januar um 10:10 Uhr: Eigentlich sollte die Forschung bereits gestartet sein. Doch Trainer berichten, dass sich Professor Willow noch nicht bei ihnen meldete. Wir halten euch hier auf dem Laufenden.

Voltobal aus der Hisui-Region 1/2

AufgabeBelohnung
Fange 10 PokémonBegegnung mit
Voltobal
Nutze 10 Beeren beim
Fangen von Pokémon
Begegnung mit
Voltobal
Gib deinem Kumpel
3 Snacks
Begegnung mit
Voltobal

Stufen-Belohnung: Schließt ihr alle drei Aufgaben ab und sammelt die dazugehörigen Belohnungen ein, erhaltet ihr zusätzlich 3 Sananabeeren, 3 Himmihbeeren und eine Begegnung mit Hisui-Voltobal.

Voltobal aus der Hisui-Region 2/2

AufgabeBelohnung
Fange 20 PokémonBegegnung mit
Voltobal
Nutze 20 Beeren beim
Fangen von Pokémon
Begegnung mit
Voltobal
Lande 10 Curveball-WürfeBegegnung mit
Voltobal

Stufen-Belohnung: Schließt ihr alle drei Aufgaben ab und sammelt die dazugehörigen Belohnungen ein, erhaltet ihr zusätzlich 9 Sananabeeren, 9 Himmihbeeren und eine Begegnung mit Hisui-Voltobal.

Was wissen wir über das Pokémon? Dataminer fanden schon in der Nacht auf Samstag heraus, dass Hisui-Voltobal für seinen Release vorbereitet wird. Da gab es erste Bilder und die Inhalte der Spezialforschung von Willow bereits im Code des Spiels.

Am Freitag, den 28. Januar, wurde das neue Spiel Pokémon-Legenden: Arceus veröffentlicht. Spieler auf der Switch können dort neue Abenteuer bestreitet. Zur Veröffentlichung dieses Spiels gehörte auch das Debüt von Hisui-Voltobal. Wir haben auf MeinMMO darüber berichtet und stellen euch das Elektro-Pflanze-Pokémon vor:

Hisui-Voltobal in Pokémon GO – So sieht es aus

3 neue MMORPGs sind diese Woche erschienen

In dieser Woche wurden gleich drei neue MMORPGs veröffentlicht, die jeweils eine komplett unterschiedliche Zielgruppe ansprechen. Zudem wurde in New World ein neuer Patch herausgebracht und ESO hat die nächste Erweiterung angekündigt. Alle wichtigen News der Woche fassen wir von MeinMMO zusammen.

Die Highlights der Woche:

Der Aufreger der Woche: Hat ein Entwickler allein die Story von WoW ruiniert? Das zumindest behaupten einige Gerüchte.

Die Diskussion der Woche: Lost Ark hat überraschend drei neue Gebiete und ein höheres Max-Level direkt zum Start angekündigt. Das sorgt jedoch für einige Diskussionen. Auf der einen Seite ist mehr und vor allem besserer Content immer gut. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Kritik, weil die ersten Dungeon-Tiers einfach übersprungen werden können. Wie seht ihr das?

Diskussionen um Spielerzahlen bei New World und fehlendem Release-Date bei GW2

Das passierte bei den großen MMORPGs:

Mehr zum Thema
Spieler sind gerade sauer auf New World, weil sie Spielerzahlen „verstecken“ – Und das ist absoluter Unfug
von Alexander Leitsch

Das passierte bei den kleinen MMORPGs:

Das passierte bei den MMORPGs in Entwicklung:

Das waren die News dieser Woche aus der Welt der MMORPGs im Überblick. Was war euer persönliches Highlight? Habt ihr diese Woche etwas Spannendes erlebt? Oder haben wir etwas Wichtiges vergessen? Schreibt es uns doch in die Kommentare hier bei MeinMMO und diskutiert mit uns.

Das geniale Kampfsystem macht Broken Ranks zu einem echten MMORPG-Geheimtipp

Am 25. Januar startete das neue Free2Play-MMORPG Broken Ranks (PC). MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch hat es seitdem einige Stunden gespielt und ist hellauf begeistert. In diesem Artikel erklärt er euch, was das Spiel so gut macht, aber auch, wo die Schwächen liegen.

Broken Ranks ist ein neues MMORPG vom polnischen Indie-Studio Whitemoon. In dem Spiel schlüpfe ich in einen Charakter, der seine Familie und Heimat an die bösen Utoren verloren hat. Ich bin einer der wenigen Überlebenden und habe eine Nachricht mitbekommen, die ich an eine Person auf einem mir völlig fremden Kontinent überbringen soll.

Die Welt setzt dabei auf einen 2,5D-Look mit wunderschöner Grafik, die vom Stil her an Gemälde erinnert. Meinen Charakter steure ich dabei in der Iso-Perspektive und mit Mausklicks.

Das wirklich Besondere an Broken Ranks ist jedoch das Kampfsystem. In den meisten anderen MMORPGs laufe ich durch die Welt und attackiere Feinde wahlweise in einem Action- oder einem Tab-Targeting-System. Doch alles läuft in Echtzeit ab. Broken Ranks jedoch nutzt ein rundenbasiertes Kampfsystem. Wann immer ich einen Feind attackiere, werde ich auf ein externes Schlachtfeld gebracht, um den oder die Feinde auszuschalten.

Genau dieses Kampfsystem und die Art der Story, die an die alten Teile von Gothic erinnert, sorgen dafür, dass ich gerade richtig viel Spaß mit Broken Ranks habe. Einen ersten Einblick in meine Abenteuer gibt euch dieses Video, in dem ich knapp 60 Minuten spiele:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Butterweicher Einstieg, gerade für Spieler, die keine Rollenspiele zocken

Schon nach der Installation von Broken Ranks erlebe ich die erste positive Überraschung. Denn obwohl es ein Indie-MMORPG ist, wurde es in viele Sprachen übersetzt, darunter auch deutsch. Ebenfalls positiv ist ein rein deutscher Server, wobei sich die meisten Spieler wohl auf dem EU-Server sammeln werden.

In der Charaktererstellung hab ich die Wahl aus 7 verschiedenen Klassen, darunter klassische Nah- und Fernkämpfer, Feuermagier und der Druide für Heilung. Sehr interessant klingt zudem die Voodoo-Klasse, die nach der offiziellen Beschreibung den Feinden “den Willen und die Lebenskraft” nehmen kann.

Nach der Wahl der Klasse und des Geschlechts folgt dann ein sehr rudimentärer Charaktereditor. Es gibt 4 verschiedene Hauttöne, sechs Gesichter und ein paar kleinere Details wie Pupillen- oder Nasengröße. Vom Niveau befindet sich der Editor leicht über dem von New World, ist aber lange nicht so detailreich wie in ESO oder Black Desert.

Broken Ranks Charaktererstellung
7 Klassen mit ausführlichen Beschreibungen stehen bei der Charaktererstellung zur Auswahl.

Nach der Charaktererstellung werde ich direkt in die wunderschöne Spielwelt geworfen und lerne etwas über die Grausamkeit, die meinem Kontinent Taern zugefügt wird. Das zugegebenermaßen sehr lange Tutorial (etwa 30 bis 45 Minuten) erklärt aber jede Besonderheit des MMORPGs haarklein.

Wer bisher also keine Erfahrungen mit Rollen- oder gar Videospielen hatte, wird hier sehr detailliert an die Hand genommen.

Das kann beim Kampfsystem aber mitunter auch nervig sein, denn schnell verstehe ich, wie die Aktionspunkte genau verteilt werden, kann sie aber nicht umverteilen, weil das Spiel mir die Besonderheiten noch nicht selbst erklärt hat.

Cool ist jedoch, dass man selbst im Tutorial schon Dinge entdecken kann. So gibt es eine versteckte Quest und mehrere versteckte Truhen, aus denen man Gold looten kann. Mein Entdeckergeist ist also geweckt.

Ein geniales und tiefes Kampfsystem, das nicht jedem gefallen wird

Broken Ranks setzt auf ein rundenbasiertes Kampfsystem. In diesem stehe ich als Spieler auf der linken Seite des Bildschirms und die Feinde auf der rechten. Zu Beginn einer jeden Runde kann ich festlegen, welche Angriffe und Verteidigungen ich ausführen möchte:

  • Ich habe 12 Aktionspunkte zur Verfügung. Diese kann ich vor jeder Runde nach Belieben verteilen.
  • Es gibt fünf Fähigkeiten und drei Verteidigungsmöglichkeiten (Nahkampf, Fernkampf, Mental), auf die ich die Punkte aufteile. Jeder Angriff kann bis zu 5 Punkte bekommen und jeder Punkt erhöht die Chance auf einen Treffer.
  • Ich muss also ständig neu entscheiden, wie viele Punkte ich in Angriff und Verteidigung verteilen möchte. Dafür habe ich in jeder Runde nur 10 Sekunden Zeit.
  • Die Angriffe werden dabei in der Reihenfolge Magie, Fernkampf, Nahkampf ausgeführt, was gleichzeitig auch bestimmt, welche Seite und welche Spieler den Kampf eröffnen. Es gibt jedoch kein besonderes Feature, was auf meine Position Bezug nimmt. Während des gesamten Kampfes stehe ich fest an einem Ort.

Dadurch, dass Angriffe Mana und/oder Ausdauer verbrauchen, muss ich immer Risiken abwägen. Es kann durchaus Sinn ergeben, direkt alle fünf Fähigkeiten zu nutzen, auch wenn die Chance hoch ist, dass die ein oder andere Aktion daneben geht. Sinken aber meine Ausdauer- oder Manawerte zu weit ab, kann ich mitunter nur noch einen oder sogar keinen Angriff für eine Runde ausführen. Dann ist es klüger, alle Punkte in eine Fähigkeit zu investieren.

Es ist auch möglich, alle Punkte nur in den Angriff zu investieren. Dabei besteht jedoch das Risiko, dass ich den Feind nicht töte und dann schutzlos seinen Angriffen ausgeliefert bin.

Broken Ranks Kampf
10 Sekunden (weißer Balken), 12 Punkte, 5 Angriffe und 3 Verteidigungen. Sie machen das Herzstück des Kampfsystems aus.

Die Verteidigung spielt dabei eine wichtige Rolle und ihr müsst zudem lernen, eure Gegner zu lesen. Feinde mit einer Armbrust etwa greifen im Fernkampf an, Schamanen oder Magier meist mit mentalen Angriffen. Allerdings haben sie verschiedene Schwächen. Manche lassen sich besser im Nahkampf treffen, andere besser im Fernkampf.

Genau diese ständigen Abwägungen und auch der zeitliche Druck machen das Kampfsystem richtig interessant.

Vor einem Kampf kann ich mir zudem zwei Grundtaktiken festlegen (vier Taktiken als Premium-Spieler), sodass ich nicht komplett von vorne ein Set bauen muss. Wichtig ist außerdem, dass ich mich ständig zum Ausruhen hinsetze, damit Leben und Ausdauer regenerieren können. Das geschieht nämlich außerhalb von Kämpfen nicht automatisch.

Immer wieder werde ich zudem bei Kämpfen unterstützt, etwa durch Gefährten in der Story oder einen Tiergefährten, der ab Level 7 freigeschaltet wird.

Broken Ranks Pet
Ab Stufe 7 begleitet mich als Bogenschütze ein niedlicher Hund.

Jede Klasse hat dabei Zugriff auf die gleichen Grundfertigkeiten, etwa zuschlagen, mit Steinen werfen oder sich aus einer Verwurzelung befreien. Zudem hat jede Klasse neun eigene Fähigkeiten, die mit höherem Level freigeschaltet und die mit Skillpunkten um bis zu sieben Stufen verbessert werden können.

Auch hier spielt irgendwann Strategie eine Rolle, denn ihr habt zwar immer mehr Fähigkeiten, aber nur begrenzt Punkte dafür. Ihr müsst euch also erstmal entscheiden, welche Fähigkeiten ihr verstärken wollt und ob eine Verstärkung sogar nützlicher sein kann, als die Freischaltung einer neuen Fähigkeit.

Mit jedem Level erhalte ich zudem vier Punkte, die ich auf Attribute wie Leben, Mana und Ausdauer oder Treffsicherheit und Schaden investieren kann.

Insgesamt ist das Kampfsystem sehr leicht zu lernen, bietet aber viel Tiefe und ist schwer zu meistern, auch weil man gezwungen ist, die Fähigkeiten und das Verhalten der Gegner zu lesen. Da es rundenbasiert ist, wird das System sicherlich nicht jedem gefallen, mich begeistert es jedoch.

Wer spricht hier überhaupt? Alexander Leitsch ist der MMORPG-Experte bei MeinMMO. In Spielen wie Guild Wars 2, New World, ESO oder Black Desert hat er jeweils hunderte von Stunden verbracht. Zudem zockt er im Grunde jedes neue MMORPG an, so auch Broken Ranks. Dort brachte er es in etwa 8 Spielstunden auf einen Bogenschützen der Stufe 10, einen Druiden auf Level 9 und einen Voodoo auf Stufe 5.

Derbe Story und viele Details, die mich an Gothic erinnern

Broken Ranks ist ein Spiel, das stark von einer Geschichte getrieben wird. Allerdings nehme ich nicht die Rolle des Helden an, sondern bin die meiste Zeit eher ein Streuner und Laufbursche. Dabei kommt es oft zu sehr derber Sprache und auch derbem Humor.

Begriffe wie Hundesohn oder sogar Schlimmeres fallen regelmäßig. Zudem besteht die erste Stadt quasi nur aus einem riesigen Spinnennetz von Intrigen. Korrupte Wachen, mehrere Unterwelt-Gangster und ein Bordell, in dem immer mal wieder zwielichtige Geschäfte getätigt werden.

Ich erledige dabei kleinere Jobs, um mich über Wasser zu halten, und habe zudem viel Einfluss darauf, wie die kleinen Aufträge und Geschichten enden. So finde ich etwa bei einer Wahl zum Vorsteher eines Dorfes heraus, dass alle drei Kandidaten korrupt sind. Eine Kandidatin besticht mich, um ihr zu helfen. Ein weiterer verdoppelt meinen Obolus, wenn ich ihn unterstütze.

Am Ende bin ich maßgeblich daran beteiligt, welcher Kandidat gewinnt oder ob ich sogar alle drei als korrupt auffliegen lasse.

Ich entscheide mich für den Typen, der mir das Doppelte an Gold geboten hat – natürlich!

Broken Ranks Dialog
Immer wieder kann ich Entscheidungen im Laufe der Story treffen.

Nicht jeder Auftrag geht dabei gut aus. So sollte ich dem Bauer Anton einen Heiltrank verabreichen, aber es stellte sich heraus, dass es Gift war. Die anderen Dorfbewohner kritisierten mich direkt dafür, dass ich einfach einer fremden Frau auf der Straße vertraut habe, nur weil sie mir Gold geboten hat.

Sie haben zwar recht, aber hey, der Typ war mir eigentlich sowieso egal.

Ein kleines Highlight ist zudem, dass ich beim Bordell um die Ecke eine kleine Nummer schieben kann, wie ich es seiner Zeit auch in Gothic getan habe.

Von der Story und der generellen Spielwelt bin ich bisher absolut begeistert.

Mehr zum Thema
Die 10 aktuell besten MMOs und MMORPGs 2025
von Alexander Leitsch

Ein kurioses Gruppensystem

In meinen ersten Kämpfen in Broken Ranks passierte es mir, dass plötzlich ein anderer Spieler auftauchte. Das geht ganz einfach, denn wann immer man einen Kampf startet, kann ein anderer Spieler einfach über einen Rechtsklick dem Kampf beitreten.

Bis zu fünf Spieler können so gemeinsam an einem Kampf teilnehmen. Wenn ich das übrigens nicht möchte, kann ich meine Gruppe einfach sperren und niemand taucht plötzlich auf.

Doch ich hab meine Gruppe nie gesperrt und so bereits drei nette Bekanntschaften gemacht. Mit einem Spieler etwa habe ich etwa eine Stunde Mobs gegrindet und mich sehr nett unterhalten.

Broken Ranks Team
Mit bis zu 5 Spielern kann man gemeinsam Feinde besiegen.

Mit dem Beitritt zum Kampf bildet man automatisch eine Gruppe, die in Broken Ranks übrigens sehr kurios ist. Denn nur der Gruppenleiter ist außerhalb des Kampfes in der Welt sichtbar und steuert quasi die gesamte Gruppe. Als Anführer entscheide ich, wo es lang geht, gegen wen wir kämpfen oder ob wir uns ausruhen. Die anderen Spieler haben keinen Einfluss darauf und können lediglich die Gruppe verlassen, wenn ihnen meine Entscheidungen nicht gefallen.

Etwas merkwürdig wird das System jedoch dann, wenn man stirbt. Dann wird man an einem Wiederbelebungspunkt ins Leben zurückgeholt, verlässt aber damit automatisch die Gruppe. Die muss man erstmal wiederfinden, wenn man denn zusammen questen möchte.

Allerdings kann man ab Stufe 25 eine Gilde gründen und verliert sich dann nicht mehr aus den Augen. Zudem gibt es einen Gruppen-Finder für Abenteuer in der offenen Welt und auch für Dungeons.

Auch ein Crafting-System ist im Spiel vorhanden, inklusive Sammeln von Gewürzen, Pflanzen und anderen Rohstoffen in der offenen Welt. Das findet jedoch ohne besondere Animationen statt.

Broken Ranks Sammeln
Beim Sammeln steht ihr nur herum.

Komplexe Kämpfe, aber ein langer Weg bis zum MMO

Nach den ersten Stunden bin ich absolut begeistert von dem Kampfsystem und der wunderschönen Grafik des Spiels. Beides sorgt schon jetzt für Vorfreude auf die nächsten Spielstunden.

Allerdings sind mir auch einige Dinge aufgefallen, die das Hochgefühl etwas trüben. So spielt sich Broken Ranks in den ersten Leveln eher wie ein Singleplayer-Spiel als wie ein klassisches MMORPG. Und das wird sich auch noch eine ganze Weile so ziehen.

Zwar kann ich schon direkt in der ersten Stadt mit anderen Spielern eine Gruppe bilden, wie oben erwähnt. Doch echte Gruppeninhalte lassen lange auf sich warten. Die ersten Dungeons sollen erst auf Level 40 freigeschaltet werden.

Bis dahin werde ich sicherlich 25 oder sogar mehr Spielstunden investieren müssen. Zudem erreicht man immer wieder Punkte in der Hauptquest, für die man erstmal mit Nebenaufgaben oder Grind leveln muss. Das ist zwar kein Beinbruch, weil auch die Nebengeschichten sehr gut geschrieben sind, aber trotzdem schade.

Broken Ranks Problem 1
Immer wieder muss man zuerst ein neues Level erreichen, bevor es mit der Geschichte weitergeht.

Denn auch das Leveln zieht sich in Broken Ranks ganz schön hin. Das maximale Level ist 140 und derzeit fühlt es sich so an, als würde ich Monate bis dahin brauchen. Das ist zwar eine interessante Karotte vor der Nase, doch kann für einige auch ein K.O.-Kriterium sein, gerade wenn man nicht so viel Zeit für ein MMORPG hat.

Außerdem wird der Weg bis zum Max-Level noch durch Strafen beim Tod erschwert. Denn wann immer ich sterbe, verliere ich ein paar Erfahrungspunkte und etwas Gold. Das hat man in der Regel nach zwei oder drei Kämpfen wieder drin, doch es kann auch frustrierend sein.

Bei einer Quest mit Level 7 etwa muss ich einen Feind besiegen, der mich im Grunde direkt in Runde 1 oder maximal Runde 2 ausschaltet. Zwar setzen sich seine Lebenspunkte nach dem Kampf nicht zurück, doch ich sterbe gleich viermal, um ihn zu besiegen. Das kostete einige Erfahrungspunkte.

Broken Ranks Tod
Wer stirbt, verliert Gold und Erfahrungspunkte.

Einen weiteren Kritikpunkt am Spiel habe ich noch nicht selbst erlebt, aber später im Spiel kann die Ausrüstung mit zusätzlichen Stufen versehen werden. Theoretisch gehen die Upgrades von +1 bis +n, also unendlich hoch. Doch die Chance dafür wird immer geringer. Wenn ein Upgrade fehlschlägt, verliert die Ausrüstung an Haltbarkeit. Bei zu wenig Haltbarkeit kann es passieren, dass sogar ein Downgrade stattfindet.

Die letzte kuriose Designentscheidung liegt in der Freundesliste. Die bietet nur Platz für 7 Personen. Für 5 Platin kann man sich einen zusätzlichen Platz kaufen. Platin ist die Echtgeld-Währung. 50 Platin kosten 1,69 Euro, also kostet ein Platz auf der Freundesliste umgerechnet 17 Cent.

Das ist kein Beinbruch, aber für ein MMORPG eigentlich kontraproduktiv.

Shop bietet Premium-Buff und teure Skins

Da Broken Ranks ein Free2Play-MMORPG ist, setzt es zur Finanzierung auf einen Echtgeld-Shop. Dort bekommt ihr einen Premium-Buff für 30 Tage, der 350 Platin und damit etwa 8,50 Euro kostet. Dieser ist mit ESO+ vergleichbar und bringt euch:

  • 26 % mehr Erfahrung
  • 26 % mehr Gold
  • 300 Traglast
  • Schnellere Erholung
  • 2 neue Taktiken
  • 30 % weniger Strafe beim Tod
  • Jeden Tag einen zufälligen Gegenstand, darunter Heiltränke oder Teleportrollen
Broken Ranks Shop
Die etwas unsinnige Erhöhung von Freundeslisten-Plätzen für 5 Platin.

Im Shop gibt es zudem die Erhöhung der Freundesliste, Heiltränke, Teleportschriftrollen und eine Zurücksetzung der Attribute zu kaufen.

Zudem gibt es vereinzelte Skins, die zwischen 500 (12 Euro) und 3.500 Platin (knapp 50 Euro) kosten. Diese Skins bringen jedoch nur optische Anpassungen. Bessere Stats gibt es im Shop nicht.

Eine Besonderheit bei Broken Ranks ist zudem, dass man Platin mit anderen Spielern handeln oder an sie verschenken kann. So ist es theoretisch möglich, sich den Buff oder die Shop-Inhalte auch für Ingame-Währung zu ertauschen, sofern man andere Spieler findet, die sie eintauschen wollen.

Fazit: Ein richtig geiles Indie-MMORPG, mit einigen Wermutstropfen

Pro
  • Tiefgehendes Kampfsystem
  • Knackiger Schwierigkeitsgrad schon zu Beginn
  • Schicke Grafik
  • Derbe und sehr unterhaltsame Story
  • Abwechslungsreiche Klassen
  • Kein Pay2Win
Contra
  • Wenig MMORPG zum Start
  • Bestrafung beim Tod, was frustrierend sein kann
  • Abwertung von Ausrüstung im Endgame
  • Unsinniger Verkauf von Plätzen in der Freundesliste

Nach den ersten 8 Stunden von Broken Ranks bin ich hellauf begeistert. Das Spiel bietet viel Tiefe und eine sehr unterhaltsame Story, was mich positiv überrascht hat. Gerade die Gothic-Vibes kommen bei mir richtig gut an.

Schon zu Beginn ist der Schwierigkeitsgrad knackig und ich muss mir Strategien zurechtlegen. Das gefällt. Leider gibt es schon zum Start spürbare Strafen beim Tod, was ich für eine sehr unsinnige Mechanik halte.

Zudem wurden Entscheidungen getroffen, die ich nicht ganz nachvollziehen kann, etwa die späten Dungeons oder die Kosten für zusätzliche Plätze auf der Freundesliste. Ein K.O.-Kriterium im Endgame könnte das Aufwertungssystem der Ausrüstung sein. Dazu kann ich derzeit aber noch kein Fazit ziehen.

Insgesamt ist Broken Ranks aber ein absoluter MMORPG-Geheimtipp. Kaum eine größere Gaming-Webseite oder ein größerer YouTuber sind bisher auf das Spiel aufmerksam geworden, obwohl es viele Stärken hat. Da ihr es komplett kostenlos spielen könnt, kann ich einen Download nur empfehlen. Leider bekommt ihr das Spiel nur über die offizielle Webseite. Eine Version auf Steam gibt es nicht.

Alexander Leitsch

MMORPG-Experte bei MeinMMO

Neben Broken Ranks erschien am 25. Januar auch das neue MMORPG Mortal Online 2. Das legt seinen Fokus auf Sandbox-Inhalte und PvP. Wir verraten euch, wie das Spiel nach seinem Release auf Steam ankommt:

Neues Hardcore-MMORPG ist auf Steam gestartet – Erreicht gute Spielerzahlen und Reviews

Lost Ark ist eins der heißesten MMORPGs 2022 – Was macht es aus? 

Nur noch wenige Wochen verbleiben bis zum Release des MMORPGs Lost Ark im Westen. Das Spiel wird von vielen seit Jahren heiß erwartet und ist auch in Korea weiterhin sehr erfolgreich. Über die Features des MMOs reden wir in der aktuellen Folge des MeinMMO-Podcasts.

Das ist das Thema: Seit 3 Jahren blickt so mancher MMORPG-Fan neidisch nach Korea und Russland in Erwartung auf den Release von Lost Ark. Am 11. Februar erscheint das gefeierte Free2Play Action-RPG Lost Ark vom Entwickler Smilegate und Publisher Amazon Game Studios endlich auch in Europa.

Im Podcast reden Leya, Irina, Alex und Mark aus der MeinMMO-Redaktion über das kommende Spiel, das schon seit Jahren in Korea erhältlich ist und regelmäßig Tonnen an Content liefert. 

Während andere Asia-MMOs im Westen schnell sterben sind oder nur auf Mobile erscheinen, scheint Lost Ark ein starker Kandidat zu sein. In der Podcast-Folge sprechen wir über wichtige Fragen wie:

Hier könnt ihr hören:

Hier könnt ihr den Podcast auch hören:

Interessiert ihr euch generell für neue Shooter, die in der nächsten Zeit veröffentlicht werden? Hier bei uns auf MeinMMO zeigen wir euch die wichtigsten Releases für Multiplayer-Shooter, die für das Jahr 2022 angekündigt wurden.

Anregungen oder Kritik?

So könnt ihr mitgestalten: Ihr könnt übrigens aktiv an der Verbesserung des Podcasts teilhaben. Wenn ihr Feedback wie Anregungen oder Kritik habt oder einfach einen coolen Themenvorschlag einreichen wollt, der dringend mal diskutiert werden sollte, dann schaut doch auf unserem Discord-Server vorbei.

Alternativ könnt ihr auch direkt eine Mail an [email protected] schreiben und uns so an eurem Gedanken teilhaben lassen. Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.

ESO – High Isle: 6 Gründe, warum viele in der Community etwas anderes wollten

Am 27. Januar wurde für das MMORPG The Elder Scrolls Online das neue Kapitel und die Inhalte für 2022 angekündigt. Allerdings scheinen die Fans nicht begeistert. Die Gründe dafür sind zahlreich. MeinMMO zeigt euch die wichtigsten Punkte.

Was bringt ESO im Jahr 2022? Im nächsten Jahr soll es wie gewohnt eine neue Prüfung (für 12 Spieler) und insgesamt 4 neue Dungeons zu den DLC geben. Das neue Kapitel High Isle erscheint im Sommer und hebt besonders das Volk der Bretonen hervor.

Das kommt mit dem Kapitel High Isle:

  • neues Gebiet im Systren-Archipel mit der Hochinsel und Amenos
  • Vulkanschlote als Weltereignisse (analog zu den Dolmen, Geysiren oder Gramstürmen)
  • ca. 30 Std neue Story
  • neues Sammelkartenspiel “Ruhmesgeschichten”
  • neue Prüfung “Grauenssegelriff”
  • 2 neue Gefährten (NPC-Begleiter, die euch im Kampf unterstützen)

Wie kommt die Erweiterung an? Im offiziellen Feedback-Thread für die Ankündigung der Inhalte von 2022 zeigt sich diesmal eine sehr negative Tendenz bei dem Feedback der Spieler. Das zeigt die Umfrage aus dem Forum:

2022-01-29 13-50 ESO - Official Feedback Thread for ESO 2022 Global Reveal - High Isle
Mehr als 50 % der Spieler haben sich etwas anderes von den neuen Inhalten erhofft. (via ESO-Forum)

Der Beitrag hat bis jetzt 687 Votes (Stand: 29. Januar 2022, 13:50 Uhr). Mehr als die Hälfte der Spieler wollen etwas anderes, als für das neue Kapitel angekündigt wurde. Ungefähr ein Viertel der Spieler haben gemischte Gefühle bei dem neuen Kapitel. Nur ein Fünftel der Spieler freuen sich auf das neue Kapitel. Ein Twitch-Streamer rasierte sich sogar vor Unglauben über große MMORPG-Ankündigung von ESO die Haare ab.

Natürlich gibt es wieder einen Meinungsunterschied zwischen langjährigen bzw. erfahrenen und neuen Spielern. Deshalb versuchen wir bei den genannten Gründen jeden Teil der Community widerzuspiegeln. Problematisch ist oft, dass manche Änderungen teilweise zu extrem anderem Feedback führen, je nachdem, welchen Bereich der Community man fragt.

Dennoch lässt sich grundlegend eine starke Tendenz im Feedback erkennen. Denn es ist vergleichbar ruhig nach dem Ankündigungsstream. Nach manchen Ankündigungen wurde gespannt spekuliert und es gab kaum ein anderes Thema, wenn man sich Abends im Discord oder im Teamspeak getroffen hat. Hier die wichtigsten Gründe für die Enttäuschung.

Video starten
Alles, was ihr zu The Elder Scrolls Online wissen müsst – in 2 Minuten

1. Die Bretonen haben keinen Nostalgie-Bonus

Wie war das zuvor? Gerade bei dem Kapitel Greymoor mit Skyrim und dem Kapitel Morrowind war die Nostalgie der Spieler deutlich spürbar, wenn man The Elder Scrolls 5: Skyrim und TES3: Morrowind gespielt hat.

Auch dem letzten Kapitel Blackwood hat das Aufgreifen von Oblivion einen großen Bonus gegeben und die Atmosphäre von The Elder Scrolls 4: Oblivion eingefangen. Summerset hat uns einfach auch ganz neue Landschaften gezeigt, die uns verzaubert haben.

Elsweyr hat uns ebenfalls neue Landschaften gezeigt und haben obendrein die Drachen in das MMORPG gebracht, welche schon in The Elder Scrolls 5: Skyrim für Begeisterung gesorgt haben. Die Summerset-Inseln haben den Mangel an Nostalgie zumindest mit neuen Landschaften und Inhalten wettgemacht.

Das fehlt jetzt in kommenden AddOn: Die neue Erweiterung kann nicht mit wiederkehrenden Gebieten aus früheren Spielen punkten. Spieler müssen sich also auf eine ganz neue Region einlassen.

Doch Abwechslung dürfte hier Fehlanzeige sein. Die Hochinsel bietet voraussichtlich keine Landschaft, die sich großartig von den bisherigen Regionen unterscheidet. Aus dem Ankündigungsstream wissen wir zudem bereits, wohin es mit der Story gehen soll.

Und das klingt alles andere als vielversprechend. Die Fans sorgen sich nun darüber, dass die Erweiterung auf den ersten Eindruck weder nostalgische Elemente, noch genügend Neues beinhaltet, um das zu kompensieren.

Auf Bretonen scheint außerdem so niemand Lust zu haben:

Mehr zum Thema
Bretonen gelten als langweiliges Volk in ESO – Die Entwickler verraten uns, warum das gar nicht stimmt
von Alexander Leitsch

2. High Isle bringt keine neue Klasse

Was sind die Klassen in ESO und welche gibt es? Beim Erstellen eines Charakters wählt man das Volk und die Klasse. Jede Klasse hat 3 eigene Fertigkeitslinien. Mit Release kamen zuerst die Nachtklinge, der Templer, der Drachenritter und der Zauberer.

In den Folgejahren wurden diese noch um den Hüter und den Nekromanten erweitert. Jede Klasse hat bestimmte passive Boni für das Zusammenspiel in einer Gruppe. Doch mit der neuen Erweiterung wird es leider keine Klasse geben. Sehr zum Unmut der Spieler.

Darum ist das so enttäuschend: Viele Spieler haben sich nach 3 Jahren eine neue Klasse gewünscht und sind enttäuscht, dass seit Elsweyr in dem Punkt nichts passiert ist. Schon bei dem letzten Kapitel Blackwood waren einige Spieler ein wenig enttäuscht. Damals gab es nämlich auch keine.

Dennoch haben die Gefährten der damaligen Erweiterung immerhin noch für wirklich neuen Content gesorgt und waren den Spielern bis dahin total unbekannt.

Vermutlich sind zahlreiche Fans davon ausgegangen, dass es dann spätestens im nächsten Kapitel eine weitere Klasse geben wird.

Alles zu den Klassen findet ihr hier auf MeinMMO: Alle Klassen von ESO im Ranking – Von unbeliebt bis beliebt

3. Es kommt keine neue Fertigkeitslinie

Das fehlt den Spielern: Viele haben sich eine neue Waffenfertigkeitslinie gewünscht oder auch einfach nur irgendeine neue Fertigkeitslinie, wie man es aus dem Kapitel Summerset oder Greymoor erleben konnte. Die fehlen im neuen Kapitel ebenfalls, soweit wir bisher wissen.

Was sind Fertigkeitslinien? Fertigkeitslinien bestehen aus aktiven und passiven Skills. Die Stufe einer Fertigkeitslinie bestimmt darüber, welche Skills freigeschaltet werden können.

Es kann maximal die Stufe 50 erreicht werden, dann ist man am Max-Level einer Fertigkeitslinie angekommen. Leveln tut man, sobald man mit ausgerüsteten Skills einer Fertigkeitslinie Erfahrungspunkte bekommt.

4. Ein Minigame zum Vollpreis?

Was ist damit gemeint? Vergleicht man die Inhalte von High Isle mit den vorherigen Kapiteln, wird deutlich, dass es einfach weniger Content gibt. Dies wurde auch bereits angekündigt, dass die Rahmenbedingungen dies technisch nicht zulassen.

Aber dennoch empfinden es viele Spieler als ungerechtfertigt dafür den Vollpreis zu verlangen. User ZahardTLC schreibt dazu auf reddit: “Das Hinzufügen eines Kartenspiels ist eine gute Sache für die Gesamtheit des Spiels, Nebeninhalte sind immer willkommen… Wenn es als Nebeninhalt eingeführt wird; nicht als Verkaufsargument für eine ganze Erweiterung.

ESO Kartenspiel

Ist es wirklich weniger Content? Schauen wir uns an, was die Kapitel der letzten Jahre und das neue Kapitel zu bieten haben.

Morrowind

  • neuer Trial für 12 Spieler
  • neues Gebiet
  • neue Story
  • neue Klasse: Hüter
  • neue Fertigkeitslinien: Hüter
  • neuer PvP-Modus: Schlachtfelder

Summerset

  • neuer Trial für 12 Spieler
  • neues Gebiet
  • neue Story
  • neues Handwerk: Schmuck-Handwerk
  • neue Fertigkeitslinie: Psijik-Orden
  • Geysire als Weltereignisse

Elsweyr

  • neuer Trial für 12 Spieler
  • neues Gebiet
  • neue Story
  • neue Klasse: Nekromant
  • neue Fertigkeitslinien: Nekromant
  • Drachen als Weltereignisse

Greymoor

  • neuer Trial für 12 Spieler
  • neues Gebiet
  • neue Story
  • neues Feature: das Antiquitätensystem
  • neue Items: Mythische Items
  • veränderte Fertigkeitslinie: Vampirismus
  • neue Fertigkeitslinie: Spähen
  • neue Fertigkeitslinie: Ausgrabung
  • Grafiküberarbeitung mit neuen Texturen
  • Gramstürme als Weltereignisse

Blackwood

  • neuer Trial für 12 Spieler
  • neues Gebiet
  • neue Story
  • neues Feature: die Gefährten
  • Oblivion-Portale als Weltereignisse

High Isle (neues Kapitel)

  • neuer Trial für 12 Spieler
  • neues Gebiet
  • neue Story
  • neues Feature: Kartenspiel
  • das vorhandene Gefährtensystem wird um zwei weitere Gefährten ergänzt
  • Vulkanschlote als Weltereignisse

Gerade im Vergleich mit früheren Kapiteln fällt auf, dass High Isle etwas abgespeckt wirkt. Ob es das ist, bleibt abzuwarten.

5. Hybridisierung geht zu weit, könnte Elder-Scrolls-Feeling kaputt machen

Am 28. Januar wurden die geplanten Combat-Änderungen im ESO Forum veröffentlicht. Die Meinungen spalten sich. Aber klar ist, es wird dem Kampfsystem Komplexität nehmen. Das kann für die erste Zeit in dem MMORPG vielleicht ganz entspannt sein, könnte aber für langjährige oder erfahrene Spieler den Reiz am Kampfsystem nehmen.

Die Hybridisierung wurde vorallem vor dem Hintergrund gestartet “Play the way you want”. Schon seit mehr als einem Jahr werden nach und nach Schritte in diese Richtung unternommen. Aber in der Praxis führt es genau zum Gegenteil. Anstatt für mehr Diversität sorgt es für eine Meta, in welcher jeder Spieler exakt das Gleiche spielt.

Doch zahlreiche Spieler sind keine großen Fans, wie einige Kommentare andeuten. So schreibt User VarisVaris beispielsweise im ESO-Forum: “Das ist das Schlimmste, was dem Kampfsystem von ESO je hätte passieren können.

Was ist die Hybridisierung überhaupt? Die Hybridisierung bezieht sich auf die offensiven Attribute Ausdauer und Magicka.

Bislang wurden bereits folgende Änderungen an Gegenstandssets vorgenommen:

  • Sets, die Magie- ODER Waffenkraft gewähren, gewähren nun beides.
  • Sets, die physische Durchdringung ODER Magiedurchdringung gewähren, gewähren nun beides.
  • Sets, die kritische Magie- ODER Waffentreffer gewähren, gewähren nun beides.

Ausdauer-DDs sind schon seit längerer Zeit quasi ausgestorben im Endgame. Wenn nun alle Schadenseffekte mit der höchsten offensiven Ressource skalieren, könnte es die Auswahl noch eintöniger machen. Schon die Hybridisierung der Set-Boni hat zwar zu einer Meta-Änderung, aber nicht zu mehr Diversität geführt.

Wie weit soll das gehen? Die Ressourcen Leben, Magicka und Ausdauer kennen die Elder Scrolls Fans schon lange. Wenn diese Werte irgendwann keinen Wert mehr haben, könnte auch ein Teil des Elder Scrolls Feelings kaputt gehen.

6. Accountweite Achievements sehr kontrovers

Was bedeutet das? Im Prinzip heißt das, dass eure Titel und Erfolge künftig alle eure Charaktere auf eurem Account betreffen.

Was ist hier das Problem? Accountweite Achievements klingen zuerst einmal gut. Dies betrifft aber vor allem neue Spieler oder Spieler, die jahrelang nur einen oder wenige Charaktere gespielt haben. Somit gibt es hier einige Befürworter. Auf reddit schreibt User Capowsky: “Mein Gott, ich kann schon anfangen, meine Alts zu spielen und fühle mich nicht ein paar hundert Stunden im Rückstand. Ich danke euch.”

Es gibt aber auch gegenteilige Ansichten. Generell ist dies eine Maßnahme, die für die ersten Jahre nach Release super für alle Arten von Spielern geeignet wäre. Nach 8 Jahren haben einige langjährige Spieler aber sehr viel Zeit und Arbeit in doppelte oder X-fache Errungenschaften gesteckt.

Das zeigt der Kommentar von KinjiroSSD: “Da bin ich anderer Meinung. Das macht den Sinn der Belohnungen zunichte. Die Belohnungen, wie z. B. Färbungen, sind bereits kontoübergreifend, sodass ihr Nutzen ein Beweis dafür war, dass der Charakter eine Leistung vollbracht hat, wie z. B. einen PvP-Titel oder Trifecta.” (via reddit )

Da laut den Ankündigungen auch Titel charakterübergreifend nutzbar sein sollen, wird es nicht mehr erkennbar sein, ob ein bestimmter Charakter wirklich die zugehörige Errungenschaft abgeschlossen hat. Auf vielen Discord-Servern spotten erfahrene Spieler bereits darüber, dass sie wohl in Zukunft mit ihrem neuen Level 5 Charakter und ihrem Gottschlächter-Titel zusammen rumlaufen werden.

Hier spalten sich die Meinungen extrem. Dennoch sind sie für einen bestimmten Teil der Community wohl gravierend negativ. Denn gerade langjährige Spieler, die viel Zeit und Arbeit in Errungenschaften auf mehreren Charakteren gesteckt haben, könnte mit der Änderung sehr vor den Kopf gestoßen werden.

Daher ist es nun ausschlaggebend, wie dieses Vorhaben umgesetzt wird. Betrifft dies lediglich die Errungenschaftspunkte, dann kann es auch für langjährige Spieler mit mehrfachen Achievements durchaus ein positives Feature werden. Wenn dies allerdings wirklich jede Errungenschaft treffen wird, kann das für einige Spieler extrem frustrierend sein.

Außerdem ließe sich dann nicht mehr nachvollziehen, mit welcher Rolle ein bestimmtes Achievement gemacht wurde. Das ist gerade für Raid-Gruppen besonders wichtig. Denn nur weil jemand ein starker DD ist, heißt dies nicht, dass er auch ein standhafter Tank oder fleißiger Heiler ist.

Wann erscheint High Isle? Der Release der neuen Erweiterung ist für den 6. Juni auf dem PC/Mac und am 21. Juni für PS4, PS5, Xbox One und Xbox Series X/S geplant.

Es sind also noch einige Monate bis zur Erweiterung. Ob sich die Befürchtungen der Spieler bewahrheiten werden, bleibt erst einmal abzuwarten.

Was haltet ihr von den geplanten Inhalten für 2022 und den Änderungen? Findet ihr sie eher gut oder seid ihr eher enttäuscht? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen.

Solltet ihr euch noch kein Bild über die neuen Inhalte gemacht haben, dann schaut euch unseren Überblick zur Erweiterung High Isle an.

Ein Spiel im Minecraft-Stil verkaufte NFTs im Wert von über 1,1 Millionen € und ist plötzlich weg

Das Aufbauspiel Blockverse soltle eine Art Minecraft mit Play-to-Earn-Mechanik werden und auf NFTs setzen. Auf diese Art wurden zum Start schon über 1,1 Millionen Euro umgesetzt. Doch kurz darauf verschwanden das Spiel und alle Kontaktmöglichkeiten an die Entwickler. Doch dann tauchten sie wieder auf und versuchten, alles zu erklären. Wie das alles sich entwickelt hat, erfahrt ihr hier auf MeinMMO

Was ist Blockverse? Blockverse ist eine Art inoffizielle Mod des beliebten Klötzchenspiels Minecraft. Doch hier sollt ihr in der Lage sein, eure im Spiel erworbenen Items als NFTs zu erhalten. NFTs sind digitale „Items“, die auf der Blockchain-Technologie und Kryptowährungen basieren. Man kann sie online kaufen und verkaufen, was für manche Spieler sehr verlockend erscheint. Man könnte daher eine Art Minecraft als „Play-to-Earn“-Spiel betreiben und durch virtuelle Arbeit echtes Geld verdienen.

Was passierte nach dem ersten Sale? Zum Start des Projekts schürften die Entwickler 10.000 NFTs, die auf der Kryptowährung Ethereum basierten und nach dem aktuellen Kurs (Stand 29. Januar 2022) über 1,1 Millionen Euro wert waren. Dazu kamen noch Erlöse aus Sekundär-Transaktionen, an denen die Entwickler auch nochmal Anteile verdienten.

Doch kaum war der Sale beendet und alle Tokens verkauft, verschwanden die Entwickler plötzlich. Die Seite des Spiels war tot, der Discord komplett gelöscht und auch auf Twitter war Funkstille.

Schnell wurde der Verdacht eines so genannten „Rug Pulls“ laut. Damit wird in der Krypto-Szene ein Betrugsversuch beschrieben, bei dem Anbieter einfach mit der gesammelten Crypto-Währung verschwinden, sobald genug leichtgläubige Opfer dafür bezahlt haben.

Entwickler tauchen wieder auf und entschuldigen sich – Fans bleiben skeptisch

Wie gings weiter? Nach drei Tagen, in denen sich die wütenden Spieler von Blockverse mittlerweile in einem neuen Discord versammelt hatten, tauchten die Entwickler plötzlich doch wieder auf und veröffentlichten via Twitlonger ein Statement.

Demnach habe man völlig unterschätzt, welche Nebenkosten (so genannte „Gas Fees“) und technischen Probleme mit solch einem Projekt verbunden sind. Das wiederum habe zu einem Klima von Furcht, Unsicherheit und Zweifeln geführt, was wiederum zu toxischem Verhalten der Community führte. In dieser Atmosphäre geriet das Team wohl in Panik und löschte erstmal alles:

18 Stunden nach dem Start schlugen die [Furcht, Unsicherheit und Zweifel] schnell in Belästigungen, Drohungen und Doxxing um. Das Team bemerkte all dies und geriet in Panik und löschte den Discord-Server kurzerhand. Alles andere wurde geschlossen, um zu verhindern, dass die Belästigungen weitergehen, die bis dahin aufgetreten waren. Selbst dann war der Plan, den Server wieder zu öffnen, sobald sich alle beruhigt hatten.

Es gibt absolut keinen Grund für uns, das Projekt dauerhaft zu verlassen, da die gesamte technische Arbeit und die Infrastruktur für das Projekt bis jetzt bereits aufgebaut worden ist. Es war tatsächlich mehr Arbeit, alles abzubauen, als es online zu lassen, aber auch hier wurde alles im Interesse der persönlichen Sicherheit getan.

Leider konnten wir noch nicht wieder online gehen, da sich die Situation offenbar noch verschlimmert hat. Obwohl wir alles geliefert haben, was wir versprochen haben, verstehen wir, warum die Leute mit den Ereignissen unzufrieden sind, und wir fühlen uns verpflichtet, unser voll funktionsfähiges Spiel online zu halten. Daher planen wir, das Spiel in den kommenden Tagen wieder zu öffnen (wie ursprünglich geplant) und die Arbeit an Phase 2 fortzusetzen.

Wie reagierten die Spieler? Die Entwickler behaupten also, das sie keinesfalls vorgehabt hätten, einen „Rug Pull“ durchzuziehen und alle User abzuzocken. Vielmehr wäre alles nur ein großes Missverständnis.

Das wiederum kauften ihnen viele User aus der Community nicht ab. Laut der Seite PCGamer, die Spieler auf dem neuen Discord der Community befragt hat, wird das Verhalten der Entwickler als Rettungsversuch gesehen. Denn die Entwickler hätten wohl zu viele Spuren hinterlassen und würden nun aus Furcht vor Strafverfolgung zurückrudern:

Wir haben eine Art „Datenspur“. Wir haben eine Coinbase-Adresse, die eine Menge Dinge finanziert hat, und eine Cloudflare-IP. Sie dachten, sie wären [mit ihrem Rug Pull] davongekommen, und jetzt wissen sie, dass wir die Spur haben, die sie hinterlassen haben.

Mehr zum Thema
Die harte Kritik an NFTs im Gaming ist unfair – Sie sind mehr als Mikro-Transaktionen
von Maik Schneider

Wie geht es jetzt weiter? Die Community, die weiterhin an einem NFT-Minecraft interessiert ist, bot daraufhin an, dass die Entwickler ihnen doch einfach ihre Assets überlassen sollten und sie würden die Sache dann selbst zu Ende bringen.

Die Entwickler lenkten tatsächlich ein und versprachen, die Assets am Projekt herzugeben, aber die Millionen aus dem NFT-Sale (in Form von 500 Ethereum) wollten sie dennoch behalten. Die Fans wollen jedoch mindestens 200 Ethereum (laut aktuellem Kurs ungefähr 448.000 Euro) aus dem Sale haben, um das Projekt weiter zu finanzieren.

Die meisten Rug Pulls lassen sich kaum oder gar nicht wieder zurückzahlen, sodass die Community hier realistisch ist, was eine Abfindung angeht. Wir sind damit einverstanden, dass sie [die Entwickler] etwas [von ihrem Sale] behalten dürfen. Wir wollen nur genug, um das Projekt zu betreiben.

Offenbar sollen die Betreiber von Blockverse aber auch in Verhandlungen mit der NFT-Plattform NFTWorlds sein. Es bleibt also interessant, wie sich die Sache noch entwickelt. Wenn wir hier mehr wissen, werden wir euch auf dem Laufenden halten.

Das Thema NFT ist nach wie vor bei Gamern höchst umstritten. Daher verkündeten hochrangige Manager bei Ubisoft jüngst sinngemäß „Ihr habt noch nicht kapiert, wie gut NFTs für euch sind.

Nur eine Aktivität in Destiny 2 ist selbst dann gut, wenn alles andere nervt: PvP

In Destiny 2 gibt es unzählige PvE-Aktivitäten und nur wenig Auswahl für PvP. Doch ist genau dieser Modus der Beste im berühmten Loot-Shooter, meint MeinMMO-Autor Christos. Was jedoch macht den Schmelztiegel zum Retter, wenn bei Raids und Dämmerungen die Luft schon lange draußen ist?

Egal wie viele coole und neue PvE-Aktivitäten Bungie in den Raum wirft, der Dauerbrenner ist immer noch der Schmelztiegel. Das Absurde hierbei ist, dass Bungie schon eine ganze Weile nichts an diesem verändert hat.

Ob es nun die Maps sind, die seit Shadowkeep unverändert blieben oder sogar entfernte Modi wie die Duo-Matches im Scharlach-Event. Bungie hat bis dato keine Neuerungen vorgenommen und doch kann ich ohne den Schmelztiegel kein Destiny 2 mehr spielen.

Raids, Dämmerungen und Dungeons sind tolle Aktivitäten, vor allem wenn man sie mit Randoms legen möchte. Doch trotz dessen kann mich Destiny nicht auf Dauer damit zufrieden stellen. Ich könnte mir neue Herausforderungen auferlegen und den Raid mit drei Hütern bezwingen, das ist jedoch nicht dasselbe wie wenn man im Schmelztigel auf seinen Meister trifft.

Nach drei Wochen ist PvE für mich langweilig

Als der Raid die Gläserne Kammer ihr Comeback feierte, suchte ich mir einen Trupp zusammen. Nach 24 nervenzerreißenden Stunden ohne Schlaf und Pausen haben wir es bis zum Endboss Atheon geschafft.

Leider hat der Damage damals nicht gereicht und wir konnten den Raid nicht abschließen. Dennoch hat mir die Verfolgung eines selbst gesetzten Ziels Spaß gemacht. Es ging nicht um den Loot, sondern um das Aufraffen, um zu zeigen, dass nicht nur Streamer oder „Pros“ das schaffen können. Solche Momente verspüre ich nur bei schwierigen Aktivitäten oder im Schmelztiegel.

Als der Day One vorüber war, begann in Destiny 2 erneut dieselbe Leier und man ratterte die Aktivitäten nur so runter. Jede Woche am Reset dreimal den Raid sowie die Dämmerung und die restlichen Aktivitäten mit mächtigem Loot. Und das, solange bis man die Powergrenze erreicht hat. Die Lust auf PvE verfliegt bei mir schon in den ersten drei Wochen.

14heiliger-destiny2-trialsofosiris-pvp
Oft halte ich mich auch in den Prüfungen auf

Im Schmelztiegel ist das anders. Irgendwann trifft man auf einen Gegner, der besser ist als man selbst. Man ist angekratzt und kassiert den einen oder anderen Teebeutel. Dennoch spornt das an besser zu werden.

In solchen Momenten setze ich ein ernstes Gesicht auf, packe meine Verehrt-Sniper aus und setze dem Match mit meinem letzten Wort ein Ende. Manchmal geht es gut aus, doch oft gibt’s auf die Nase. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn diese Spannung nimmt nie ab. Jedes Schmelztiegel-Match ist eine Herausforderung für sich.

Jeder Spieler benutzt andere Waffen und Taktiken. Klar kämpfen die meisten „Schwitzer“ mit den Meta-Waffen wie Fusionsgewehren. Doch zu versuchen, gegen die Meta anzukommen und mit schon „veralteten“ Waffen zu kämpfen ist für mich der pure Nervenkitzel. Dieser baut nie ab und nimmt mit jedem Match zu.

Das finde ich in dieser Form im PvE leider nicht. Jedes Match ist für sich einzigartig. Meine Gegner reagieren immer anders und somit ist das Gameplay im Schmelztiegel für mich auch immer wieder neu und spannend.

Deshalb wird Witch Queen das Highlight

Bungie kündigte die Rückkehr zwei bekannter Maps sowie das Erscheinen des bekannten Rift-Modus an. Das freut mich sehr, da Bungie damit zeigt, dass sie den längst vernachlässigten PvP-Modus nicht vergessen haben. 

Auch wenn alles schon aus Destiny 1 stammt, ist das zumindest ein bisschen Abwechslung. Vielleicht sehen das einige nicht PvPler endlich, als Anreiz doch in den Schmelztiegel einzusteigen.

Was dem Kampf gegen Hütern fehlt, ist einfach eine breite Palette an verschiedenen Modi, die sich voneinander unterscheiden. Ein unabhängiger Duo-Modus für Paare oder auf riesigen Maps zu kämpfen, mit den Kabalsparrows wie in Destiny 1, wären Modis, die sicherlich den einen oder anderen zu Lord Shaxx locken könnten.

Bungie hat noch viel Luft nach oben und nicht das ganze Potenzial ausgeschöpft, welches im Schmelztiegel schlummert. Ich bin deshalb gespannt, womit sie uns noch so überraschen werden, da es lediglich noch vier Wochen bis zum DLC-Release hin sind.

Was sagt ihr zum Schmelztiegel? Fühlt ihr genau dasselbe wie ich, wenn ihr vor einem schwierigen Gegner steht oder setzt ihr keinen Fuß in die Arenen von Lord Shaxx? Lasst es uns wissen!

Trotz dessen hat der Schmelztiegel einige Fehler, die sich Bungie genauer anschauen sollte. Dabei klagen viele Spieler, dass das Matchmacking kaputt sei und einige Hüter cheaten würden.

Elden Ring: Chef sagt, er hätte seine Liebe zu Giftsümpfen wiederentdeckt – Fans: „Hat der ‘nen Knall?“.

In einem neuen Interview mit GameInformer hat sich FromSoftware-Chef Hidetaka Miyazaki ausführlich zum kommenden Spiel Elden Ring geäußert. Darin war auch eine Tradition bisheriger Spiele das Thema, die bei langjährigen Fans für Flashbacks sorgt: Giftsümpfe.

Wer ist Hidetaka Miyazaki? Das ist der Präsident von FromSoftware, Schriftsteller und Game-Designer. Er ist der kreative Kopf hinter der Dark-Souls-Reihe, Demon’s Souls, Bloodborne und Sekiro.

Was ist das für eine Tradition? Wer bisherige FromSoftware-Titel durchgespielt hat, kennt sie: Sümpfe. In ausnahmslos jedem dieser genannten Spiele gibt es mindestens einen Sumpf. Meist sind diese sogar giftig, was das Durchqueren noch gefährlicher macht.

In der Community ist über die Jahre so eine Art Hassliebe entstanden. Ein prominentes Beispiel dafür ist der Sumpf aus Dark Souls 1, unterhalb der Schandstadt, der als besonders gefürchtet gilt.

Die düstere Schandstadt ist so ziemlich das meist gefürchtetste Gebiet in Dark Souls 1. (via darksouls.wiki.fextralife.com)

Diese Sümpfe sind in der Regel düster und voller Gefahren. Bewegt ihr euch durch die matschigen Stellen, wird eure Bewegungsgeschwindigkeit reduziert. Zusätzlich werdet ihr vergiftet, wenn ihr zu viel Zeit im Morast verbringt.

Sie sind bei der Community meist … mehr gefürchtet, als beliebt. Bei manchen sind sie sogar verhasst. Dementsprechend sorgt jetzt eine Aussage von Miyazaki bei Fans für Aufsehen.

Miyazaki zur Kreation von Giftsümpfen: “Es passiert einfach”

Das hat der Elden-Ring-Chef gesagt: Im Interview mit GameInformer äußerte sich Miyazaki allgemein zum Design bestimmter Areale und Gebiete. Dabei ging es auch um die gefürchteten Sümpfe. Der Entwickler meint dazu:

Wie sich der Spieler fühlt, wenn er auf dieses Gebiet trifft, ist eine andere Geschichte. Bei der Entwicklung des Spiels habe ich meine Liebe zu Giftsümpfen wiederentdeckt. Ich weiß, was die Leute davon halten, aber plötzlich merke ich, dass ich gerade dabei bin, einen zu bauen, und ich kann mir einfach nicht helfen. Es passiert einfach. – Miyazaki

Diese Aussage hat für belustigtes Stirnrunzeln in der Community gesorgt. Gerade ein reddit-Post mit Reaktionen darauf ging durch die Decke. Aktuell (Stand: 29. Januar, 12:10) hat der Post von User TheVideoGaymer über 4300 Upvotes.

Der Post stellt humoristisch das Gedächtnis von Miyazaki infrage und fragt: “Hat der ‘nen Knall?”. Denn wenn er seine Liebe zu Giftsümpfen eben erst wiederentdeckt hat, warum waren seit 2011 in jedem der 5 FromSoftware-Spiele mindestens ein Sumpf dabei?

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Reddit Inhalt

Manche Spieler sind jetzt sogar in Sorge, dass die früheren Sümpfe teilweise nur „halbherzig“ eingebaut wurden und dass Miyazaki jetzt in Elden Ring erst zur „final form“ greift. Es gibt aber auch durchaus Spieler, die sich auf die Herausforderung freuen und gespannt sind, was sie erwartet.

Hier einige Kommentare:

  • AramaticFire: „Ehrlich gesagt … ich habe jetzt ein bisschen Angst vor dem Open-World-Sumpf, der auf uns zukommt.“
  • UnassumingSingleGuy: „Vielleicht waren die Giftsümpfe in Dark Souls 3 und Sekiro nur da, weil es Tradition war. Ich kann es kaum erwarten, zu sehen, wie schrecklich die neuen Giftzonen sind.“
  • heideggerfanfiction: „Ich habe mich noch nie so darauf gefreut, etwas leidenschaftlich zu hassen.“
  • Za_Worldo-Experience: „Das ist wahrscheinlich der schlimmste Post über Elden Ring…“

Somit herrscht eine Mischung aus Sorge, Furcht, Verwirrung und Vorfreude in den Kommentaren.

Der neue Sumpf könnte mit einem neuen Statuseffekt kommen

Was wissen wir bisher über den neuen Sumpf? Bisher war das Gebiet noch in keinem Gameplay-Trailer zu sehen. Auch im Netzwerktest konnten Spieler noch nicht dorthin.

Im Interview hat Miyazaki allerdings verraten, welche Gemeinheiten dieses Mal auf die Spieler warten. Denn in Elden Ring gibt es mit „Scarlet Rot“, übersetzt: „Scharlachfäule“, eine Art neuen Effekt, der Charaktere und Spieler befallen kann.

In Bezug auf die Geschichte und das Setting von Elden Ring gibt es etwas besonders Schreckliches, das in dieser Welt existiert und fortbesteht. Ich werde jetzt den Namen sagen, damit ihr euch darauf freuen könnt, es heißt Scharlachfäule: Das ist etwas, das sich ein wenig von Gift oder Toxizität unterscheidet, aber ich hoffe, ihr freut euch darauf. – Miyazaki

In welcher Form diese Krankheit im Spiel ist und welche Rolle sie in der Geschichte spielt, wissen wir noch nicht. Womöglich befällt diese Krankheit NPCs und Kreaturen und macht diese noch schlimmer. Solche Elemente wären nicht neu für Spiele von FromSoftware.

Wann erscheint Elden Ring? Der offizielle Release ist am 25. Februar. Ihr könnt euch also in weniger als einem Monat selbst davon überzeugen, wie übel die Scharlachfäule wirklich ist und wie gefährlich der neue Sumpf dieses Mal wird.

Oder vielleicht gibt es auch wieder mehrere? Denkbar wäre es, denn Elden Ring wird eine riesige offene Spielwelt mit unterschiedlichen Regionen haben.

Im Interview ging Miyazaki auch auf die Charaktere ein, die von Game-of-Thrones-Autor George R. R. Martin geschrieben wurden: Die waren nämlich große Helden, bis Elden Ring sie absichtlich zerstörte

Dying Light 2 zeigt, wie gut es noch auf Xbox One & PS4 läuft und die Fans feiern es

Dying Light 2: Stay Human erscheint nicht nur auf PC und den aktuellen Konsolen PS5 und Xbox Series X|S, sondern auch auf PS4 und Xbox One. Aber wie läuft die Version auf den alten Kisten? Entwickler Techland hat das nun in einem Video gezeigt.

Was zeigt das Video? In den Gameplay-Szenen seht ihr einige Kampf- und Parkour-Szenen aus Dying Light 2. Dort werden insgesamt vier Konsolen gezeigt:

  • PS4 und PS4 Pro
  • Xbox One und Xbox One X

Dabei können Spieler sehen, wie das Spiel im Vergleich auf den alten Konsolen läuft und welche optischen Unterschiede es gibt.

Die ersten Kommentare unter dem Video fallen sehr positiv aus und Fans sind regelrecht begeistert. Doch ihr könnt euch zunächst selbst davon überzeugen:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Dying Light 2 macht auch auf Xbox One und PS4 eine gute Figur

Wie läuft Dying Light 2 auf LastGen? Auf Basis des Videos lassen sich zwar keine genauen, technischen Angaben machen. Die Szenen zeigen aber eine Bandbreite an Situationen, auf die ihr in Dying Light 2 regelmäßig stoßen werdet.

Daher besteht das Video hauptsächlich aus Parkour- und Kampfszenen, in denen die Performance am meisten auf die Probe gestellt wird.

Die genauen Frame-Zahlen kennen wir nicht, aber auf den ersten Eindruck läuft Dying Light 2 auf jeder der getesteten Konsolen überraschend gut. Im Video sind auch keine gravierenden Grafik-Fehler oder Performance-Einbrüche feststellbar.

Sicherlich gibt es Unterschiede. So ist klar zu erkennen, dass die Versionen der Xbox One X und PS4 Pro naturgemäß stabiler und in einer höheren Auflösung laufen, als die Standard-Versionen. Teilweise erkennt man auch schärfere Texturen.

Optisch dürften die LastGen-Versionen dem PC, Xbox Series und PS5 hinterherhängen, aber das ist wohl keine Überraschung.

Fans sind begeistert von Performance und Transparenz der Entwickler

So reagieren die Fans auf das Video: In den Kommentaren auf YouTube sind die Reaktionen sehr positiv. Viele Kommentatoren sind beeindruckt von der Performance von Dying Light 2 auf den alten Konsolen.

Sie loben, dass es überraschend flüssig aussieht und die Spielwelt dennoch lebendig wirkt. Die meisten sind mit der gezeigten Qualität sehr zufrieden.

Ein beinahe größeres Thema, dass Entwickler Techland überhaupt ein spezifisches Video dazu macht. In den Augen zahlreicher Fans ist das gerade in der heutigen Zeit ein positives Beispiel für Transparenz bei der Entwicklung von Vermarktung von Videospielen.

Video starten
Alles, was ihr zu dem neuen Survival-Spiel Dying Light 2 wissen müsst – mit Gameplay

Warum ist das für sie so wichtig? Gerade in den letzten Jahren hat die Zahl der Spiele mit hohem Budget zugenommen, die in einem technisch zumindest problematischen Zustand erschienen sind.

Mit der noch hohen Anzahl an CrossGen-Titeln, die auf alten und neuen Konsolen erschienen sind, gibt es auch zunehmend Probleme mit den Versionen für die Xbox One und PS4.

Prominentes Beispiel ist das RPG Cyberpunk 2077, das auf den alten Konsolen so schlecht lief, dass es bis heute nicht empfehlenswert ist und um den Release sogar aus dem PlayStation-Store entfernt wurde.

Dying Light 2 ist für einige Fans daher ein Gegenstück zu intransparenten Releases und ein Beispiel für offene Kommunikation.

  • Caleb 72301: “Es ist immer schön, wenn ein Entwickler nichts zu verbergen hat, dieses Spiel wird fantastisch werden.”
  • Stako: “Dieses Video hätte ich nie erwartet. Alleine das setzt Techland an die Spitze, alle Videospiel-Releases sollten solche Dinge haben.”
  • Diabloical Meek: “So, meine Damen und Herren, kommuniziert man mit einer Community. Kein Scheiß, auf Bedenken eingehen, ihnen zuhören und ihnen geben, was sie wollen. Gut gemacht, Techland! Immer noch das einzige AAA-Studio, in das ich Vertrauen habe!”
  • meatslaper: “Ich finde es wirklich toll, wie transparent ihr mit der alten Generation umgeht. Wir müssen heutzutage Vertrauen in einige Spielefirmen haben, nach den fragwürdigen Praktiken, die cdpr abgezogen hat.”

Scrollt man durch die Kommentare, findet man ausschließlich Lob für die Entwickler. Das Video war für Entwickler Techland somit ein voller Erfolg.

Das passt auch zum restlichen Stimmungsbild, denn Dying Light 2 ist eines der meist erwarteten Spiele auf Steam.

Wann erscheint Dying Light 2? Der Release ist am 4. Februar. Dann erscheint das Survival-Spiel für PC, Xbox Series X|S, Xbox One, PS5 und PS4.

Mittlerweile wissen wir auch, wann die genauen Startzeiten sind und wann der Preload startet. Hier findet ihr eine Übersicht mit allen Infos dazu.

Was haltet ihr vom Video? Seid ihr mit dem zufrieden, was das Video zeigt? Stimmt ihr den Kommentaren zu? Zockt ihr Dying Light 2 überhaupt auf den älteren Konsolen?

Wer World of Warcraft je geliebt hat, sollte Patch 10.0 eine Chance geben

Wenn man World of Warcraft je mochte, sollte man sich auf Patch 10.0 und die neue Erweiterung freuen – das glaubt zumindest der WoW-Dämon Cortyn von MeinMMO.

Wie man es auch dreht und wendet, wenn man mit World of Warcraft viele schöne Jahre der Erinnerungen verbindet, dann waren die letzten Monate und auch die letzten Erweiterungen recht schwer zu ertragen. Egal ob es die grundsätzlich negative Stimmung rund um Battle for Azeroth und Shadowlands war oder die ganzen Vorfälle rund um den Sexismus-Skandal bei Blizzard – schön anzusehen war das alles nicht.

Ich bin da nicht anders. Auch wenn mein Job hier ist, möglichst neutral über die Vorfälle rund um Blizzard und World of Warcraft zu berichten, will ich persönlich doch, dass es dem Spiel und der Entwickler-Firma dahinter gut geht – einschließlich aller Mitarbeiter dort.

Umso mehr haben mich die letzten beiden Jahre gestört. Über World of Warcraft zu berichten war, von einigen positiven Geschichten mal abgesehen, anstrengend. Egal ob es der eklige Sexismus-Skandal oder die allgemeine Stimmung rund um das Spiel war – es fühlte sich schlicht nicht gut an und überall herrschte eine überwiegend negative Atmosphäre.

Aber ich habe Hoffnung, dass das mit der nächsten Erweiterung anders wird, die hoffentlich bereits innerhalb der nächsten Wochen angekündigt wird. Die Hinweise deuten auf ein Drachen-Addon hin – eines der ursprünglichen Völker von Azeroth und damit hoffentlich eine Geschichte, die etwas „geerdeter“ ist als die Handlung von Shadowlands.

Die ist mit irgendwelchen Nachleben-Dimensionen und sonderbaren Schauplätzen an sich zwar cool, aber passt nicht so zum Flair von Azeroth.

WoW Dragon Wrathion title 1140x445
Drachen könnten im Fokus der neuen Erweiterung stehen.

Das Story-Chaos kann nur besser werden

Dass die Story besser wird, davon bin ich überzeugt. Ein wichtiger Punkt ist hier der Vorfall rund um Afrasiabi. Selbst wenn nicht alle Details bekannt sind, deutet viel darauf hin, dass der aktuelle Handlungsstrang rund um Sylvanas vor allem auf den Ex-Story-Chef Alex Afrasiabi zurückzuführen ist. Der Handlungsstrang ist nicht zwingend schlecht, ich mochte den Brand von Teldrassil und auch den Krieg, der daraus entstand.

Allerdings fehlte mir eine Auflösung, eine kohärente Erzählweise und das Gefühl, endlich mal irgendwelche vernünftigen Antworten zu bekommen. All das geschah nicht, weil Afrasiabi – so die aktuellen Hinweise – die Geschichte im Alleingang durchgedrückt hat und dann entlassen wurde, ohne einen roten Faden für die Story zu hinterlassen.

Die aktuellen Entwickler mussten aus diesem Scherbenhaufen nun etwas zusammenbasteln und das in Shadowlands irgendwie sinnvoll beenden.

Es ist kein Geheimnis, dass das eher schlecht als recht funktioniert hat und auch die treusten Warcraft-Fans vergrault hat. Nur wenigen hat gefallen, dass der Kerkermeister plötzlich das große Übel ist, das hinter all den Machenschaften im Warcraft-Universum stand.

Gleichzeitig erklärt der Afrasiabi-Vorfall aber auch sehr viel. Er bietet eine, zugegeben sehr simple, Erklärung dafür, warum sich die Story von World of Warcraft seit Patch 8.3 nicht mehr richtig rund anfühlt. Als wenn alles nicht mehr so ganz ineinandergreift, wichtige Aspekte vergessen wurden und man irgendwie den Eindruck gewinnt, dass Charaktere in Situationen gezwängt werden, die gar nicht so richtig zu ihnen passen.

Doch das passt auch wunderbar zu der Aussage von Steve Danuser, dem neuen Story-Chef bei WoW, der im Trailer zu Patch 9.2 sagte, dass das nun „der Abschluss eines Kapitels der Warcraft-Saga“ sei.

Das hatte ich zuerst etwas spöttisch belächelt, doch unter Betrachtung der neusten Hinweise erscheint das sinnvoll. Es deckt sich auch mit anderen Aussagen, dass Patch 10.0 – also die nächste Erweiterung – ganz das Baby von Steve Danuser sein wird. Geschichtlich stellt das wohl einen Neuanfang oder zumindest eine Neuorientierung des Teams dar.

Das bedeutet im besten Fall neue Geschichten in einer Welt, die sich endlich wieder heimisch anfühlt, mit Charakteren, die man liebt.

WoW Dragon Aspects Alexstrasza Ysera Kalecgos
Ob die Aspekte wieder in den Fokus der Story rücken?

Weniger verzahnte Systeme – weniger geliehene Kraft

Daher glaube ich, und das mit voller Überzeugung, dass World of Warcraft mit 10.0 einen Wendepunkt erleben wird. Nicht nur, weil die Story jetzt wieder von einem Team kommt, das hoffentlich an einem Strang zieht und der Groschen endlich gefallen ist, dass Spieler nicht mehr unendlich lange grinden möchten. Nicht nur, weil Blizzard bei sich gerade„ groß aufgeräumt“ und problematische Entwickler gefeuert hat und auch nicht nur, weil nach Patch 9.2 endlich ein Kapitel von WoW zu Ende geht, das kaum jemand sehen wollte.

Dass die Entwickler gewillt sind, daran etwas zu ändern, zeigt bereits Patch 9.2. In der aktuellen Version auf dem PTR hat man sich bereits von viel zwanghaftem Grind verabschiedet. Klar – wer will, der kann auch wieder Ruf farmen, aber eben als optionale Möglichkeit, wenn man zusätzliche Belohnungen will. Ein kompetitiver Zwang existiert nach dem aktuellen Stand nicht.

Allerdings gibt es auch eine Reihe von Dingen, die ich nicht so drastisch sehe wie der „laute Teil der Community“. Immer wenn ich lese, dass „World of Warcraft tot ist“, muss ich verwirrt die Augenbrauen anheben. Denn entweder haben diese Leute noch nie ein wirklich totes Spiel gesehen oder auf ihren Realms und Realm-Pools findet etwas ganz anderes statt, als bei mir.

Wenn ich in World of Warcraft einlogge und das nicht gerade um 4:00 Uhr morgens an einem Mittwoch, dann habe ich nicht den Eindruck, dass das Spiel tot sei. Egal ob es um „Mythisch+“, den Besuch eines Raids, PvP-Schlachten oder Rollenspiel geht – eine Gruppe ist leicht gefunden.

Der harte Kern meiner Gilde ist noch da und die Hauptstädte sind nicht leergefegt. Ich habe nicht den Eindruck eines „toten“ Spiels. Klar, es ist nicht so voll, wie zu Zeiten eines Addon-Releases – aber das war es schon seit der Einführung des Sharding-Systems nicht mehr.

Doch ich will WoW in seinem aktuellen Zustand nicht nur in Schutz nehmen. Die immer neuen „Borrowed Power“-Systeme sind über die Jahre einfach Gift gewesen. Das Gleiche gilt für die zwanghafte Verzahnung von immer mehr Spielsystemen, die einen unübersichtlichen Wulst an Aufgaben erschaffen haben, bei dem kaum noch ein Neuling irgendwie durchblickt.

Als PvP-Fan kann ich nicht einfach PvP spielen. Ich muss die PvE-Kampagne abschließen, meinen Pakt leveln, legendäre Materialien in Torghast farmen, legendäre Rezepte aus Dungeons farmen, Medien und Ruf in Korthia grinden und am besten auch noch den aktuellen Raid für Splitter der Herrschaft besuchen.

WoW Draenei stab human kill title 1140x445
PvP in WoW – Wer das will, muss auch viele, viele andere Inhalte spielen.

Dabei denke ich aber auch, dass WoW in den letzten Jahren viel Gutes hervorgebracht hat. Das „Mythisch+“-System hat Dungeons lange über ihren eigentlichen Spaßfaktor hinaus interessant gemacht. Die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade bei Raids bieten Anreize für verschiedene Spielergruppen.

Doch selbst bei diesen Systemen gibt es genug Spieler, die sagen, dass das den Untergang von WoW eingeleitet habe und jeder, der das verteidigt, ja nur an einer großen Flasche Copium hängt. Schwierig nachzuvollziehen, wenn es doch nur Optionen sind, die mehr Vielfalt und Abwechslung bieten und unterschiedliche Spieler-Typen ansprechen.

Wenn diese Inhalte von anderen Systemen gelöst werden, sodass nur noch jene Spieler sie besuchen müssen, die darauf wirklich Lust haben – es wäre schon deutlich besser.

Patch 10.0 klingt gut, ohne dass wir etwas darüber wissen

Die ersten Leaks zur nächsten Erweiterung – egal ob sie nun „legit“ oder frei erfunden sind – lassen mich zumindest positiv sein. Es hat mir klargemacht, dass mich noch immer interessiert, wie es mit WoW weitergeht und dass mein grundsätzliches Interesse für einen Neuanfang noch immer da ist.

Das glaube ich auch, weil mein Vertrauen in das aktuelle Entwickler-Team doch noch recht hoch ist. Das liegt nicht nur an Patch 9.2, sondern einfach an dem Gefühl, was die Kommunikation von Blizzard aus aktuell angeht. Es wirkt, als würde man da wieder an einem Strang ziehen und eine gemeinsame Idee verfolgen. Ich bin bereit, eine wirkliche Verbesserung zu sehen.

Vor allem, weil ich wirklich glaube, dass Patch 10.0 die letzte Chance für World of Warcraft ist, um noch einmal richtig relevant zu werden. Denn die letzten Jahre haben den Fans und auch Skeptikern schmerzlich gezeigt, dass eine Regel tatsächlich gilt, die Warcraft uns schon vor mehreren Jahrzehnten beigebracht hat: Kein König regiert für immer.

Ich halte es für vollkommen legitim, für den Patch 9.2 Ende der Ewigkeit nicht zurückzukehren. Es ist der Abschluss einer Geschichte, die viele schlicht nicht interessiert in einer Spielwelt voll mit Systemen, die vielen keinen Spaß bereiten. Das kann der Patch gar nicht alles beheben. Es ist in Ordnung, das auszulassen, um ein Zeichen zu setzen und klarzustellen: Das wollen wir nicht und das wollen wir nie wieder in WoW sehen.

Aber jeder, der World of Warcraft in den letzten Jahrzehnten als wichtiges Spiel angesehen und für längere Zeit genossen hat, sollte zumindest vollkommen offen an die nächste Erweiterung herangehen und versuchen, sich auf das einzulassen, was auch immer da kommt.

Und wenn die neue Erweiterung dann wirklich nicht gefällt und hinter allen Erwartungen bleibt – dann hat WoW es wohl wirklich verdient, langsam aber sicher in Vergessenheit zu geraten.

Ich hoffe, dass die Entwickler uns vom Gegenteil überzeugen können. Ich bin zumindest vorsichtig optimistisch. Und ja, das bin ich, ohne bisher auch nur einen einzigen handfesten Beweis zu Patch 10.0 gesehen zu haben.

Jetzt fehlt mir eigentlich nur noch das Housing und ich bin zufrieden …