Elden Ring: Chef sagt, er hätte seine Liebe zu Giftsümpfen wiederentdeckt – Fans: „Hat der ’nen Knall?“.

Elden Ring: Chef sagt, er hätte seine Liebe zu Giftsümpfen wiederentdeckt – Fans: „Hat der ’nen Knall?“.

In einem neuen Interview mit GameInformer hat sich FromSoftware-Chef Hidetaka Miyazaki ausführlich zum kommenden Spiel Elden Ring geäußert. Darin war auch eine Tradition bisheriger Spiele das Thema, die bei langjährigen Fans für Flashbacks sorgt: Giftsümpfe.

Wer ist Hidetaka Miyazaki? Das ist der Präsident von FromSoftware, Schriftsteller und Game-Designer. Er ist der kreative Kopf hinter der Dark-Souls-Reihe, Demon’s Souls, Bloodborne und Sekiro.

Was ist das für eine Tradition? Wer bisherige FromSoftware-Titel durchgespielt hat, kennt sie: Sümpfe. In ausnahmslos jedem dieser genannten Spiele gibt es mindestens einen Sumpf. Meist sind diese sogar giftig, was das Durchqueren noch gefährlicher macht.

In der Community ist über die Jahre so eine Art Hassliebe entstanden. Ein prominentes Beispiel dafür ist der Sumpf aus Dark Souls 1, unterhalb der Schandstadt, der als besonders gefürchtet gilt.

Die düstere Schandstadt ist so ziemlich das meist gefürchtetste Gebiet in Dark Souls 1. (via darksouls.wiki.fextralife.com)

Diese Sümpfe sind in der Regel düster und voller Gefahren. Bewegt ihr euch durch die matschigen Stellen, wird eure Bewegungsgeschwindigkeit reduziert. Zusätzlich werdet ihr vergiftet, wenn ihr zu viel Zeit im Morast verbringt.

Sie sind bei der Community meist … mehr gefürchtet, als beliebt. Bei manchen sind sie sogar verhasst. Dementsprechend sorgt jetzt eine Aussage von Miyazaki bei Fans für Aufsehen.

Miyazaki zur Kreation von Giftsümpfen: „Es passiert einfach“

Das hat der Elden-Ring-Chef gesagt: Im Interview mit GameInformer äußerte sich Miyazaki allgemein zum Design bestimmter Areale und Gebiete. Dabei ging es auch um die gefürchteten Sümpfe. Der Entwickler meint dazu:

Wie sich der Spieler fühlt, wenn er auf dieses Gebiet trifft, ist eine andere Geschichte. Bei der Entwicklung des Spiels habe ich meine Liebe zu Giftsümpfen wiederentdeckt. Ich weiß, was die Leute davon halten, aber plötzlich merke ich, dass ich gerade dabei bin, einen zu bauen, und ich kann mir einfach nicht helfen. Es passiert einfach. – Miyazaki

Diese Aussage hat für belustigtes Stirnrunzeln in der Community gesorgt. Gerade ein reddit-Post mit Reaktionen darauf ging durch die Decke. Aktuell (Stand: 29. Januar, 12:10) hat der Post von User TheVideoGaymer über 4300 Upvotes.

Der Post stellt humoristisch das Gedächtnis von Miyazaki infrage und fragt: „Hat der ’nen Knall?“. Denn wenn er seine Liebe zu Giftsümpfen eben erst wiederentdeckt hat, warum waren seit 2011 in jedem der 5 FromSoftware-Spiele mindestens ein Sumpf dabei?

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Manche Spieler sind jetzt sogar in Sorge, dass die früheren Sümpfe teilweise nur „halbherzig“ eingebaut wurden und dass Miyazaki jetzt in Elden Ring erst zur „final form“ greift. Es gibt aber auch durchaus Spieler, die sich auf die Herausforderung freuen und gespannt sind, was sie erwartet.

Hier einige Kommentare:

  • AramaticFire: „Ehrlich gesagt … ich habe jetzt ein bisschen Angst vor dem Open-World-Sumpf, der auf uns zukommt.“
  • UnassumingSingleGuy: „Vielleicht waren die Giftsümpfe in Dark Souls 3 und Sekiro nur da, weil es Tradition war. Ich kann es kaum erwarten, zu sehen, wie schrecklich die neuen Giftzonen sind.“
  • heideggerfanfiction: „Ich habe mich noch nie so darauf gefreut, etwas leidenschaftlich zu hassen.“
  • Za_Worldo-Experience: „Das ist wahrscheinlich der schlimmste Post über Elden Ring…“

Somit herrscht eine Mischung aus Sorge, Furcht, Verwirrung und Vorfreude in den Kommentaren.

Der neue Sumpf könnte mit einem neuen Statuseffekt kommen

Was wissen wir bisher über den neuen Sumpf? Bisher war das Gebiet noch in keinem Gameplay-Trailer zu sehen. Auch im Netzwerktest konnten Spieler noch nicht dorthin.

Im Interview hat Miyazaki allerdings verraten, welche Gemeinheiten dieses Mal auf die Spieler warten. Denn in Elden Ring gibt es mit „Scarlet Rot“, übersetzt: „Scharlachfäule“, eine Art neuen Effekt, der Charaktere und Spieler befallen kann.

In Bezug auf die Geschichte und das Setting von Elden Ring gibt es etwas besonders Schreckliches, das in dieser Welt existiert und fortbesteht. Ich werde jetzt den Namen sagen, damit ihr euch darauf freuen könnt, es heißt Scharlachfäule: Das ist etwas, das sich ein wenig von Gift oder Toxizität unterscheidet, aber ich hoffe, ihr freut euch darauf. – Miyazaki

In welcher Form diese Krankheit im Spiel ist und welche Rolle sie in der Geschichte spielt, wissen wir noch nicht. Womöglich befällt diese Krankheit NPCs und Kreaturen und macht diese noch schlimmer. Solche Elemente wären nicht neu für Spiele von FromSoftware.

Wann erscheint Elden Ring? Der offizielle Release ist am 25. Februar. Ihr könnt euch also in weniger als einem Monat selbst davon überzeugen, wie übel die Scharlachfäule wirklich ist und wie gefährlich der neue Sumpf dieses Mal wird.

Oder vielleicht gibt es auch wieder mehrere? Denkbar wäre es, denn Elden Ring wird eine riesige offene Spielwelt mit unterschiedlichen Regionen haben.

Im Interview ging Miyazaki auch auf die Charaktere ein, die von Game-of-Thrones-Autor George R. R. Martin geschrieben wurden: Die waren nämlich große Helden, bis Elden Ring sie absichtlich zerstörte

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Zarastro

Bei der Überschrift musste ich erst lachen, dann weinen 😉 T_T

Irina Moritz

Genau das 😀

Nico

ist mir alle mal lieber als wüsten gebiete, ich kann die nicht mehr sehen^^ so trostlos und langweilig egal wo.

Ich

Nur sind die Sumpfgebiete in Soulsborn bisher das 1FPS gebiet, also hat man mehr Angst, um 1FPS spiel als alles andere ^^

Nico

das war doch nur in Dark Souls 1 so, und da kann man seit der remastered auch problemlos 60fps zocken. Ansonsten hatte ich nie probleme in From Software games mit fps ^^

Phoesias

Wirklich ausnahmslos jeder Spieler hasst Sümpfe in allen RPG’s und dennoch – irgendwie gehören SIe ja doch dazu.

Ich bin der festen Überzeugung, dass man erst die Seiten wechseln muss, weg vom Spieler hin zum Entwickler um zu verstehen warum die meist nervigen Gebiete vorhanden sind.

Ich glaube es macht am Ende auch irgendwie Spaß die Spieler abzufucken als Entwickler und sich dort mal auszutoben.

Auch wenn es nicht in jedem Sumpf so zugeht wie in Souls & Co. haben die „Sümpfe“ als Location ja doch in den meisten RPG’s viele Gemeinsamkeiten.

Nicht selten ist die Bewegung eingechränkt, die Sichtweite, Fallen, Gifte, platzende Gegner oder unwegsames Terrain wie verseuchter Boden. Also aus gameplaytechnischer Sicht zwar super unangenehm, aber irgendwie ja doch interessant, meist fordernd und sehr speziell in der Spielerfahrung.

Zuletzt bearbeitet vor 3 Monaten von Phoesias
Phoesias

Man sollte meinen, dies wäre der Antrieb aller Entwickler…wenngleich sich wohl nur ein verschwindet geringer Teil der Studios branchenweit in der komfortablen Postion befindet, die eigene Vision kompromisslos umsetzen zu können.

Zuletzt bearbeitet vor 3 Monaten von Phoesias
Dexter Ward

Wirklich ausnahmslos jeder Spieler hasst Sümpfe in allen RPG’s

Also ich mag Sümpfe. Das sind oftmals die Gebiete die atmosphärisch mit das meiste zu bieten haben.

Lieblingsleguan

Ich fand den Sumpf in Blighttown nie sonderlich schlimm. Was schlimm war, war die Area darüber mit der Kombination aus auf der PS3 niedriger framerate, der anfangs komplizierten Orientierung, ständiger Kämpfe am Abgrund und dann die Blasrohr-Dudes, die einen zusätzlich dazu bringen, in den Abgrund zu rollen.
Wenn man es mal zum unteren Bonfire geschafft hat, ist der Sumpf nicht so nervig wie die Area oberhalb davon.

Phoesias

Besonders atmosphärisch sind sie in jedem Fall, dass stimmt wohl

Zuletzt bearbeitet vor 3 Monaten von Phoesias
Compadre

Ich glaube es macht am Ende auch irgendwie Spaß die Spieler abzufucken als Entwickler und sich dort mal auszutoben.

Am Ende ist es aber wohl genau das, was uns an den Soulsborne Spielen gefällt, ohne dass es uns direkt auffällt. Sind wir mal ehrlich, wir spielen die Spiele doch hauptsächlich deshalb, um abgefu**t zu werden. 😀 So richtig ragen, wenn man zum fünften Mal in Folge im Sumpf voll eine vor den Latz bekommt und der ständige Gift DoT übelst nervt.

Gebe es die Sumpfgebiete nicht, würde wohl ein großer Anteil fehlen, der es uns derart feiern lässt, das Spiel erfolgreich durchgespielt zu haben.

Zuletzt bearbeitet vor 3 Monaten von Compadre
N0ma

Als Narrativ ist das eine gute idee, ich mag sie auch und bau sie auch ein. Da müssen sich die Spieler Gedanken machen und nicht einfach planlos durchrennen.

EsmaraldV

Sumpf und die Fluchfrösche, welche einem die Lebensenergie halbieren lassen – auf Dauer!
…ich freu mich trotzdem 🙂

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