Ubisoft sagt über NFTs: „Die sind wirklich vorteilhaft. Aber ihr kapiert es gerade nicht“

Ubisoft sagt über NFTs: „Die sind wirklich vorteilhaft. Aber ihr kapiert es gerade nicht“

Mit der NFT-Plattform Quartz hat Ubisoft bisher nicht viel Erfolg gehabt. Gamer aus aller Welt äußerten sich äußerst negativ zu der Idee, im Spiel NFTs zu erlangen und diese dann weiterzuverkaufen. Doch laut zwei hohen Managern bei Ubisoft gäbe es viele Vorurteile und Missverständnisse zum Thema NFT. Spieler hätten nur noch nicht kapiert, wie nützlich NFTs für sie wären.

Was hat es mit Quartz und NFTs auf sich? Quartz ist eine Plattform, mit der Spieler NFTs aus Ubisoft-Games verwalten können. NFTs sind digitale Items, die durch die Blockchain-Technologie weltweit einzigartig sind und gegen echtes Geld gehandelt werden können.

Doch schon die Ankündigung von Quartz führte zu einem Shitstorm und Spieler schienen die Idee von NFTs in Games zu hassen. Das Feedback war so übel, dass Ubisoft am Ende das Video dazu sogar „versteckte“.

Doch was sind die Erkenntnisse, die Ubisoft daraus zieht? Die australische Seite Finder hat dazu die beiden Manager Nicolas Pouard (Vizepräsident vom Strategic Innovations Lab) und Didier Genevois (Blockchain Technical Director) interviewt.

Spieler haben laut Ubisoft noch nicht kapiert, wie wertvoll NFTs für sie sein können

Was ist die Meinung der Manager zu dem Quartz-Flop? Interessanterweise wurden die negativen Reaktionen teilweise schon bei Ubisoft erwartet. So sagt Nicolas Pouard gleich zu Beginn des Interviews:

Nun, diese Reaktion haben wir erwartet. Wir wissen, dass das Konzept nicht leicht zu verstehen ist. Aber Quartz ist wirklich nur ein erster Schritt, der zu etwas Größerem führen soll. Etwas, das von unseren Spielern leichter verstanden werden wird. Das ist die Art und Weise, wie wir darüber denken und warum wir weiter experimentieren werden. Wir werden weiterhin Funktionen und Dienste rund um diese erste Initiative veröffentlichen. Und wir glauben, dass das Puzzle Stück für Stück aufgedeckt und von unseren Spielern verstanden werden wird. Wir hoffen, dass sie den Wert, den wir ihnen bieten, besser verstehen werden.

Nicolas Pouard (Vizepräsident vom Strategic Innovations Lab)
Ein Spiel im Minecraft-Stil verkaufte NFTs im Wert von über 1,1 Millionen € und ist plötzlich weg

Darum soll das alles etwas Gutes sein: Das Problem sei also laut Ubisoft, dass Spieler noch nicht verstanden hätten, was NFTs und Blockchain-Technologien für Vorteile für Gamer bringen würden. Er erklärt dazu weiter:

Ich glaube, die Spieler verstehen nicht, was ein digitaler Sekundärmarkt für sie bedeuten kann. Im Moment glauben die Spieler aufgrund der aktuellen Situation und des Kontextes von NFTs wirklich, dass sie erstens den Planeten zerstört und zweitens nur ein Werkzeug für Spekulationen sind. Aber was wir zuerst sehen, ist das Endspiel. Das Endspiel besteht darin, den Spielern die Möglichkeit zu geben, ihre Gegenstände weiterzuverkaufen, wenn sie sie nicht mehr brauchen oder das Spiel nicht mehr spielen wollen.

Es [die NFT-Technologie] ist also wirklich ein Gewinn für sie [die Spieler]. Es ist wirklich vorteilhaft. Aber sie kapieren es im Moment nicht.

Außerdem ist dies Teil eines Paradigmenwechsels im Gaming. Der Wechsel von einem Wirtschaftssystem zu einem anderen ist nicht leicht zu bewältigen. Es gibt viele Gewohnheiten, gegen die man angehen muss, und viele tief verwurzelte Denkweisen, die man ändern muss. Das braucht Zeit. Das wissen wir.

Nicolas Pouard (Vizepräsident vom Strategic Innovations Lab)

Bei Ubisoft ist man also nach wie vor überzeugt, dass NFTs etwas Gutes sind und die Zukunft im Gaming darstellen. Es sei nur noch nicht bei den Spielern angekommen. Außerdem seien auch die umweltpolitischen Bedenken unnötig, da man auf die energieeffiziente Blockchain Tezos setze.

Es bleibt also abzuwarten, ob Ubisofts Top-Manager recht behalten oder ob NFTs weiterhin für viele Gamer ein rotes Tuch darstellen werden.

Eine ähnliche, positive Sichtweise auf NFTs hat übrigens auch MeinMMO-Redakteur Maik Schneider. Er sagt: „Die harte Kritik an NFTs im Gaming ist unfair – Sie sind mehr als Mikro-Transaktionen

Wie ist eure Meinung zu den Aussagen der Ubisoft-Manager? Sind NFTs einfach ihrer Zeit voraus oder seht ihr es als bedenkliche Entwicklung? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

Quelle(n): Kotaku
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John

—tldr—

NFT bieten Chancen und Gefahren für den Spielemarkt. Es hängt letzten Endes von der Implementierung ab. Da die Publisher in der Vergangenheit aber gezeigt haben, dass alternative Geschäftsmodelle eher zum Nachteil von Qualität und Spielerzufriedenheit genutzt wurden, stehen die Chancen, dass die Einführung von NFT wirklich zum Wohle des Spieler erfolgt eher schlecht.

—tldr—

Vielleicht mal vorweg zu den NFT:

Nach deutschem Urheberrecht ist nicht genau geregelt, welche Bedeutung die Erstellung oder der Erwerb der Token hat. Ob mit dem Erwerb der Token die Urheberrechte (komplett) übertragen werden, ist offen. Der gängigste Weg wird sein, die erworbenen Rechte mit jedem NFT genau festzuhalten und individuell zu gestalten. Das heißt, es wird von den Publishern abhängen, welche Rechte wir mit den NFTs erwerben. Aus offensichtlichen Gründen, werden dies keine vollumfänglichen Rechte sein, denn sonst müsste einem der Publisher um Erlaubnis bitten (und eventuell Gebühren bezahlen), damit ein Item, das man erworben hat, im Spiel dargestellt werden darf.
Also entweder erwirbt man das Recht gar nicht erst, oder tritt es mit der Nutzungsvereinbarung des Spiels wieder ab.
Was ein NFT technisch leisten kann, ist ein Datensatz als einzigartig zu kennzeichnen, durch seine Adresse auf der Blockchain.

Zum Thema Profitorientierung:

Ja, klar. Unternehmen wollen Profit machen, mit möglichst wenig Einsatz von Ressourcen möglichst viel Nutzen generieren. Das ist das Ziel eines wirtschaftlichen Unternehmens. Müssen wir als Konsumenten und Zielgruppe aber eine bestimmte Art von Ressourcenminimierung gut finden? Nein. Ein Unternehmen kann nur dort Umsatz machen, wo es auch Nachfrage findet. Sinnvollerweise äußern wir unsere Wünsche also, damit die Unternehmen auf die Nachfrage reagieren kann. Bestenfalls, bevor es signifikante Ressourcen in die Umsetzung einer Idee steckt, denn einmal investiert muss sich die Investition auch irgendwie auszahlen. Zu rufen „die wollen nur unser Geld“ ist wirklich nicht so sinnvoll, denn das ist das Ziel des Unternehmens. Dennoch kann man verschiedene Wege zum Profit gehen: Geringe Ressourcen aufwenden für geringe Qualität und zu geringen Preisen verkaufen oder viele Ressourcen aufwenden für hohe Qualität zu einem hohen Preis (oder dank der Möglichkeit der nahezu unendlichen digitalen Vervielfältigung in der Spielbranche auch hohe Qualität um höhere Absatzzahlen zu generieren). Uns als Spieler ist natürlich daran gelegen, dass große Publisher mit gewaltigen Ressourcen und damit auch dem Potential für die höchste Qualität ihre Ressourcen eben auch für hohe Qualität nutzen. Die Erschließung von Geschäftsmodellen, die tauglicher für geringe Qualität mit geringen Ressourcen ist, führt auch zu wirtschaftlichem Erfolg, aber eben zu Ungunsten der Konsumenten, die hohe Qualität schätzen würden.
Und eine Fokussierung auf solche Geschäftsmodelle ist selten ein einfaches Zusatzangebot. Es ist eine Verlagerung der Ressourcen hin zu geringwertigerer Massenware. Jedes Spiel, das darauf ausgelegt ist, ist eines, das auch in hoher Qualität hätte produziert werden können. Es ist nicht so, dass wir beides parallel haben können.

Welche allgemeinen Veränderungen der Gaming Erfahrung sind denkbar?

Ueber Items in Form von NFT könnte man in rechtlich umfänglicherem Maße verfügen. Einen Nutzen hätten sie dennoch nur, wenn der Interessent das Spiel hätte, da die Items nur im Spiel darstellbar sind. NFT würden es erleichtern, Items spielübergreifend zu nutzen, da sie unabhängig von Accounts ein eigenständiges Rechtsgut darstellen. Im Hinblick auf den Metaverse Hype sogar eine verlockende Vorstellung. Momentan ist die technische Umsetzung hingegen fast nicht vorhanden. Spätestens wenn ein Spiel eine andere Engine nutzt ist das ein immenser Aufwand. Hinzu kommt: Einem Publisher ist doch mehr daran gelegen, dass jeder Spieler mit jedem Spiel wieder bei Null anfängt und sich die Items wieder zu erarbeiten. Auf der anderen Seite könnte ein Publisher Spieler mehr an ihre Produkte binden, wenn NFT in ihren und nur in ihren Produkten verwendet werden können. Dieses Crossgame-Merchandise gibt es ja aktuell schon. „Spiele 2 Spiele in Hearthstone und bekomme als Belohnung ein WoW-Haustier“ könnte zu „Spiele ein bestimmtes Spiel von uns und bekomme ein NFT, den du in allen unseren Spielen nutzen kannst“.
Hätte für den Spieler keinen direkten Nutzen, würde lediglich für den Publisher weniger Aufwand in der Implementierung bedeuten.

Welche konkreten Szenarien sind denkbar und wie bauen sie auf vorhandenen Systemen auf?

a) NFT werden für eine (limitierte) Anzahl von ingame-Gegenständen, die keinen spielerischen Wert haben, genutzt. Deren Datensatz ist identisch, also ähnlich einer seltenen Sammelkarte oder einer Nike Sportschuh Special Edition.

Dieses System ist ähnlich zu den Items aus Dota 2 bzw. allgemein dem Steam marketplace. Bei diesen sind die Items zwar nicht theoretisch begrenzt, aber praktisch, da so niedrige Droprate über teilweise begrenzte Zeiträume, dass ihre Anzahl letztlich limitiert ist. Welche Änderungen für Spieler würde das bringen?

Der Vorteil wäre: Es wäre eine kaum störende Änderung für die Spielerfahrung. Spieler mit Sammelleidenschaft jagen sie, die anderen spielen ihr Spiel gewohnt weiter. Für die Sammler bestünde der Vorteil, dass sie ein „stabileres“ Rechtsgut erworben haben. In Fällen wo bspw. ihr Account gesperrt würde, könnten sie trotzdem noch auf das Item zugreifen. Das Tauschen und Handeln der Skins wäre unabhängiger möglich.

Die Gefahr hier ist, dass diese Gegenstände gemäß dem Motto „fear of missing out erzeugen“ in so geringen Abständen und qualitativ minderwertig (Stichwort Reskins) erzeugt werden, dass sie das Sammeln schon wieder obsolet machen, wenn dann jeder 100 limitierte Items im Schrank hat, die sich durch ne neue Jahreszahl auf der Textur bemerkbar macht. Sie nehmen immer größere Volumina auf der Blockchain ein. (Es sei angemerkt, dass hinter einem NFT dann mehr Datenstrom steckt, als hinter den bloßen Bilddaten, selbst in einem proof-of-stake Netzwerk und die Erhaltung der Blockchain ist nicht kostenlos). Gleichzeitig bieten sie kaum einen Mehrwert, weil man sie nur noch sammelt um eben der fear of missing out entgegenzuwirken. Man darf an dieser Stelle gerne auch kritisieren, wenn Spiele bewusst psychologische Fallen, denen Menschen gerne erliegen ausnutzen, auch wenn sie Gewinn machen. Nicht alles was Gewinn generiert, sollte kritiklos hingenommen werden. Dieses Prinzip wird heute schon angewandt, wird aber noch verstärkt, dass man dem Spieler suggeriert ein begehrtes Sammlerobjekt zu erwerben, das mal viel Wert sein könnte.
Dass diese Taktik angewendet wird, ist auch deshalb nicht unwahrscheinlich, weil der Publisher ja nur einmal an dem Verkauf eines NFT verdient, danach, wenn überhaupt, nur der Spieler.
Weiterhin könnte es Scammer, Botter und Scalper auf den Plan rufen, die entweder versuchen Spieler auszutricksen, damit sie wertvolle NFT billig verkaufen oder die mittels großem Kapitaleinsatz versuchen, die meisten der limitierten Gegenstände zu erwerben und abzufarmen. Dagegen gibt es auch kaum einen Schutz, denn selbst ein Identitätsnachweis könnte ja leicht von einem der vielen Mitarbeiter in so einer Farm erbracht werden.

b) NFT werden für absolut einzigartige ingame-Gegenstände verwendet. Jeder Datensatz ist anders, wie ein Gemälde. Ich fasse hier mal spielerisch relevante und kosmetische Möglichkeiten zusammen.
Das wäre in der Tat eine gänzlich neue Möglichkeit in Spielen und die mit dem meisten Potential.
Man könnte Funktionen in Spielen implementieren, die Einzigartigkeit unterstützen und künstlerischen Mehrwert generieren. Beispielsweise könnte in einer Weltraumsimulation in der Spieler ihre Schiffe selbst gestalten können, erstellte Schiffe als NFT generiert werden. In einem Spiel mit Housing einzelne Häuser als NFT erstellt werden etc.

Vorteil: Es könnten damit ganz normale Spieler im Auftrag von anderen Spielern ein Haus oder ein Schiff designen und dieses individuelle Schiff dann an diesen verkaufen. Es würde Moddern ermöglichen einen kleinen Nebenerwerb zu erzielen oder gar gänzlich zum Beruf werden, wie dann ein Schiffsarchitekt.
Wenn es die Möglichkeit zur individuellen Schiffsgestaltung eh schon gibt, könnte man diese Designs dann nicht auch auf Moddingseiten hochladen, als Designer wiederverwenden oder einfach so einen Vertrag fürs Designen machen und zur Verfügung stellen? Könnte man, aber was Moddingseiten angeht – man kann auch im Ikea-Katalog Musterräume suchen und nach diesen einrichten, trotzdem gibt es Innenarchitekten.
3D-Designer könnten Kunstwerke einmalig verkaufen, sodass es sich eventuell lohnt, sehr viel Detailliebe und Zeit in diesen speziellen Skin zu stecken, da er durch seine Einmaligkeit schon viel wert sein kann.

Nachteil: Es wäre eine künstliche Verknappung eines eigentlich unbegrenzten Gutes. Man kann Daten theoretisch beliebig oft kopieren. Und bei dem Beispiel mit dem Schiffsdesign – wie will man die Einzigartigkeit sicherstellen? Man kann schlecht anderen Designern verbieten dein Schiff nachzumachen. Dann gibt es nach ein paar Tausend Designs keine Möglichkeit mehr ein Schiff zu gestalten. Es würde einen Kampf um die beliebtesten Designs auslösen und eine Preisschlacht um etwas, das gar nicht begrenzt sein müsste. Im Fall der Kopierbarkeit entstünde die Einzigartigkeit nur dadurch, dass einer den NFT hat, die anderen nur kopierte Daten. (Ein allgemeines großes Problem bei NFT). Die Erstellung von NFT würden also nur Sinn machen, wenn sie nur vom Publisher ausgegeben werden würden oder die Erstellung von NFT durch Community begrenzt würde. Sodass man Designs von Schiffsarchitekten zwar kopieren kann, aber das erste (oder die ersten hundert) dieser Designs dann eine sichtbare Signatur erhalten, die die Einmaligkeit/Limitierung verifiziert, ähnlich wie ein Autogramm in einem Buch. Ein weiteres Problem wäre, dass die einmaligen Skins dann sehr teuer sein müssten, wie weiter unten schon erwähnt, damit sie sich lohnen, wenn sie nicht von Community-Fans erstellt würden.

c) NFT werden so verwendet, wie wir heute ingame-shops kennen.

Dieses Prinzip würde dem Diablo 3 Auktionshaus ähneln. Welches dank des Shitstorms der Community eingestampft wurde.

Vorteil: Ehrlich gesagt sehe ich keinen zum bisherigen Konzept, außer dass der Besitzer des Items umfassendere Rechte hat, siehe Fall a.

Nachteil: Durch die Möglichkeit Items unabhängig vom Publisher bzw. der Spielengine zu handeln, würde das das Spiel mit Botfarmen überschwemmen. Pay2Win bekäme eine völlig neue Bedeutung und würde auf ein nächstes Level angehoben werden. Durch Uebertragbarkeit von Items zwischen Spielen, würde es den Pay2Win Faktor noch mehr erhöhen, da manche bei Release bereits mit einer Kollektion über Tausende Euro direkt starten würden. Das Spiel würde nicht mehr zum Spaß und Erholung gespielt, sondern von Farmern und Glücksrittern genutzt werden, den großen Coup mit einem super seltenen Item zu landen um dieses für tausende Euro zu verkaufen. Durch die Möglichkeit des Weiterverkaufs, müssen Items, damit sie ihren Wert behalten und nicht jeder mit Level 2 BiS ist, absolut mega selten werden (weil eben nicht jeder für sich danach jagt, sondern Millionen gleichzeitig), sodass abgesehen von diesen seltenen sonst nur Schrott droppt.
Die angepriesene Möglichkeit des Weiterverkaufs, ist anders als suggeriert wird, ein Nachteil, kein Vorteil. Denn wenn Gebrauchtware weitergegeben werden kann, muss Neuware der Gebrauchtware gegenüber im Vorteil sein. Sonst besteht nicht der Anlass zum Weiterverkauf. Es muss also immer bessere Ware implementiert werden, damit sich nicht irgendwann ein Gleichgewicht einstellt und alle alles haben. In der Realwirtschaft macht das Sinn, wenn ein neuer verbesserter Kühlschrank auf den Markt kommt, weil die Forschung und Entwicklung ein effizienteres Design entworfen hat, ist es sinnvoll seinen Gebrauchten zu verkaufen und das bessere Design zu erwerben, da es bspw. weniger Strom verbraucht. In einem Spiel, wo das einzige Limit das Wohlwollen der Entwickler ist und jedes Item theoretisch in der Lage sein könnte, den ganzen Server zu zerstören, ist dieses Konzept widersinnig. Es bietet keinen Mehrwert, außer Menschen dazu anzuregen in oben erwähnte psychologische Fallen zu tappen.

quick.n.dirty

Gut geschrieben! Vor allem, dass du Vor- und Nachteile aufzeigst ist super.

Dass diese Taktik angewendet wird, ist auch deshalb nicht unwahrscheinlich, weil der Publisher ja nur einmal an dem Verkauf eines NFT verdient, danach, wenn überhaupt, nur der Spieler.

Das stimmt leider so nicht. Angedacht ist, dass der Publisher bei jedem Verkauf eine Provision bekommt, etwa 10%. Das heißt er hat großes Interesse an einem spekulativem Markt.

BavEagle

Danke für Deinen ausführlichen Kommentar, welchem ich leider zustimmen muss.

Persönliche sehe ich (auch aufgrund der von Dir genannten Szenarien und richtig geschilderter Auswirkungen) beim Gaming in NFTs nur eine Erweiterung von MTX für eine zusätzliche und quasi zwanghafte Gewinnmaximierung.

Damit nämlich derartige NFTs überhaupt gewünschte Verkaufserfolge erzielen können, bei Publishern/Entwicklern und auch den Spielern, müssen solche NFTs einen wirklich besonderen Wert für alle Spieler darstellen. Nur folge konsequent, wenn dann diesbezügliche Anreize geschaffen werden indem interessante kostenlose Items noch weiter eingeschränkt werden als mit MTX oftmals bereits der Fall.
Geht man dann soweit, daß man sagt, jedem Spieler soll die Möglichkeit bestehen, bei nicht mehr gewünschten Items oder Verlassen des Spiels seine Items zu verkaufen, dann bleiben am Ende ausschließlich NFT-Items.

Was dabei auf den ersten Blick für naive Spieler vorteilhaft erscheint, weil es ihnen scheinbar eine Rückzahlung gewährt, ist wahrhaft ein Verlustgeschäft für die Spieler, denn zunächst ist der Spieler damit ja quasi gezwungen, in NFTs zu investieren. Wer dann den richtigen Verkaufszeitpunkt verpasst, der geht automatisch mit Verlust raus. Das ist dann ein reines Spekulationsgeschäft und hat mit Spielspaß absolut nix mehr zu tun.

Und inwieweit Mehreinnahmen der Publisher/Entwickler keine höhere Spielqualität garantieren, das hat man über die letzten Jahre gut genug mit MTX gesehen und wurde von Dir auch ausführlich genug dargestellt. Unternehmerisch auch nicht verwerflich sondern aufgrund blinder Akzeptanz der Spieler dann auch nur folge konsequent.

ValeriaCaissa

Ich will nicht, dass meine normalen Spiele zu Play to Earn werden. Das ist ein Kaninchenloch, der alles ist nur kein Spaß. Wie das aussieht, konnte man schon damals bei Diablo 3 sehen. Ansonsten empfehle ich einfach mal Play to Earn zu googeln. NFTs sind bestenfalls noch ein Ärgernis aber dazu sollte man es gar nicht erst kommen lassen.

Maledicus

Das passt dir garnich in den Kram, das die Leute den Mist mit NFTs durchschauen was?

BavEagle

Für wie dumm versucht man eigentlich mich als Spieler zu verkaufen, wenn man sich nun auch noch selber widerspricht ???

Im Moment glauben die Spieler…, dass sie [die NFTs] … nur ein Werkzeug für Spekulationen sind. Aber was wir zuerst sehen, ist das Endspiel. Das Endspiel besteht darin, den Spielern die Möglichkeit zu geben, ihre Gegenstände weiterzuverkaufen, wenn sie sie nicht mehr brauchen oder das Spiel nicht mehr spielen wollen.Es [die NFT-Technologie] ist also wirklich ein Gewinn für sie [die Spieler].

Um den genannten Gewinn anstatt Verlust aus einem NFT-Kauf zu machen, sollte ich also auch den richtigen Zeitpunkt zum Verlassen des Spiels nicht verpassen. Wenn auch das kein Spekulationsgeschäft sein soll, was ist es denn dann bitteschön ?!?

Vorteile können in NFTs nur diejenigen Spieler sehen, welche darin eigene persönliche Gewinnmöglichkeiten sehen und auch diese sind einfach nur spekulativ während sie die Konsequenzen für andere Spieler null berücksichtigen.

Und bevor jetzt irgendein Klugsch***er um die Ecke kommt…
Ja, ich hab mich nicht detailliert mit NFT-Technologie beschäftigt, aber muss ich gar nicht und warum auch ? Wenn es nach Meinung der Befürworter geht, dann reicht es, wenn ich mit deren eigenen Worte antworte: ich muss NFTs ja nicht kaufen.
Die Konsequenzen für alle Spieler aus Einführung von NFTs sind mir aber trotzdem bewußt:
1. muss natürlich ein Anreiz zum Kauf der NFTs geschaffen werden, folglich handelt es sich dann um ganz besondere Items. Inwiefern dafür die Zahl wirklich netter normaler Items eingeschränkt wird, hat man bereits bei MTX gesehn und muss man nicht diskutieren.
2. damit das sogenannte „Endgame mit Gewinn“ für alle Spieler überhaupt funktionieren kann, kann es langfristig nur noch NFTs geben. Das ist ein Gesetz der Logik und wohin das dann führt, braucht man ebenso nicht diskutieren.

Alles Andere ist einfach nur Geschwätz von Leuten, bei denen nicht der Spielspaß sondern finanzielle Absichten im Vordergrund stehen. Mit Qualität unserer Spiele und echtem Spielspaß hat das nämlich absolut gar nichts mehr zu tun und wie besch***en unsre Spiele bereits mit MTX geworden sind, das müßte jeder längst gelernt haben.
Die weitere Zukunft heißt dann einfach nur noch:
Spielst Du noch oder spekulierst Du auf und arbeitest Du für Crypto-Währung ?

NattyG

Also wenn jetzt skins ausm Cash Shop die so oder so was kostenm it nft skins die auch was kosten ersetzt werden. Ist das bitte wieso schlecht ?
Der skin wäre so oder so designt worden. Er wäre so oder so im Shop erschienen. Einzige Unterschied ist
Hey ich kann den skin jetzt für die Hälfte meiner Kosten aufm sekundär Markt schmeißen, wenn ich Kb mehr auf ihn habe, und hol mir den neuen.
Nur weils nfts sind muss es nicht heißen das alles gleich zig tausende Euro kostet und oder wert ist

BavEagle

Hab ich das gesagt ? Nein.
Wenn Du aber hingehst und für Dich NFT einfach nur die neuen MTX sind, dann sagst Du exakt, was ich meinte. Finanzielle Gedanken anstatt Spielspaß.
Wie’s dann aber aussieht, wenn’s kaum bis gar keine interessanten kostenlosen Skins/Items mehr gibt, mal’s Dir selber aus …falls noch Interesse an echtem Spielspaß besteht.

NattyG

Was haben kostenlose skins mit Spielspaß zutun ? 🤣 Außer ich spiel dress up recht wenig.
Ob ich jetzt mit ner blauen waffe oder schwarzen waffe durchs cod renne ändert nichts an dem gameplay und Spaß den ich daran habe

Aber natürlich mit so nem Waffen skin in cs go
Direkt ganz anderes game Gefühl richtig krass
Macht direkt mehr Spaß

Zuletzt bearbeitet vor 3 Monaten von NattyG
BavEagle

Sagt ein CoD-Spieler, der scheinbar keine anderen Spiele und nur seine eigene Spielweise kennt. Bei so viel Verständnis für andere Spieler erübrigt sich dann auch jede weitere Diskussion über NFTs.
Oder warum befürwortet ein Spieler wie Du NFTs ? Skins können’s dann ja keine sein, aber weil vielleicht auch noch NFTs mit Ingame-Vorteilen ? Pay2win ? Na klasse, mit Stat-Pussies auf Ego-Trip kann man nicht diskutieren, die werden’s sowieso niemals kapieren.

Todesklinge

NFTs werden so wie die Lootboxen sein, ein kommen uns gehen 😁👍

Tiny-T

Ich sage JA zu NFTs

Snae

Das ist genau so schlau wie “ Habt ihr keine Handys?“ 😃 Jetzt schon ein Klassiker 😂Die Menschen lernen echt nix…

Les Miserables

Am sinnvollsten stelle ich mir diese Entwicklung bei einem The Division oder einem FIFA FUT vor. Bei TD aber nicht für Skins, sondern für relevante Objekte wie Gear oder Waffen. Und dann auch im Endeffekt nur, wenn ich mit den Credits die mir uU dafür gezahlt werden auch außerhalb der virtuellen Welt etwas anfangen kann. 10 Millionen Credits bei Ubisoft bringen mir nichts – 10k € auf dem Konto dafür schon. Ob sich dann jemand finden sollte, der bereit ist mir für eine Vector 50 € zu zahlen, dass ist eine andere Sache.

KerberoZ

Pay2win ist auch ohne NFT’s schon der letzte Rotz.
Warum sollte ich wollen, dass sich darum auch noch ein Echtgeld-Community-Markt bildet?

Außerdem bräuchte man für so etwas keine NFT’s… Siehe Diablo 3 zum Release, kam auch super an.

Skyzi

Ich habe bei opensea ungefähr 2300€ bekommen blöd nur, das man auch viel bezahlen muss. Mein Bild war ausreichend, aber um das zu machen, bezahlt man ETH, das sind ungefähr 1750€ vor der Auktion. Sorry das ist nur für Menschen die es sich Leisten. Was ihr immer vergisst ihr müsst euer Geld nutzen erstmal Crypto bezahlen mit richtigen Geld. Man braucht Blockchain und ein Wallet und das System ist mies gebaut für consumer.
Das ist nur für Reiche und der Rest eher wie eine Art Lotterie. Reden wir über Spiele, auch dieses hat cryptos und andere (Währungen), die man auch bezahlen muss… Das ist wie arbeiten mit viel Glück. Reden wir über cryptowähren. Das ist halt Aktien, das gleiche wie der DAX. Kurz gesagt kaufen und verkaufen. Dann bekommt man viele Aktien (Cryptos) Das Geld ist jetzt erstmal nur in deiner Wallet, um das in Euros zu machen, ist ziemlich bescheiden bis es auf ihr richtiges Konto kommt. Ich habe jetzt gerade 21480€ Dazu kommt noch Steuer und vergisst das nicht unbedingt. Man wird damit nicht Reich. Das schöne ist alle wollen dein Geld und auch deine Krankenkasse. Meine Meinung arbeitet ganz normal im Realen Leben. Außer wenn man nicht arbeiten oder krank ist, kann ich das nachvollziehen trotzdem ein sehr großes Risiko. Viele haben fast alles verloren, leben Frau Familien und das geht noch weiter.
Das ist immer ein großes Risiko. Ich bin derzeit sehr sauer, von den influencer, das sie sagen, damit kann man Reich werden und dann machen sie, von Firmen und Sponsoren und ihr Marketing nutzen mit Werbung, das macht mir stark bedenklich.
Ich nutze nur die Cryptos als kaufen verkaufen das ist spekulieren, das ganze Geld liegt jetzt nur in meinem Wallet aber nur Crypto (Währungen) Auch crasht es sehr oft derzeit und das ist furchtbar. Kann ich nicht empfehlen. Wie gesagt, vergisst niemals, das Finanzamt und niemals betrügen, wenn ihr es auf euren richtiges Bankkonto (Sparkasse) wollt.☝️
Schönes Wochenende.

Prim

Ich bin nicht Reich ist mir egal ob du dir das leisten kannst oder nicht mein Reichtum liegt auf anderen werten die nichts mit körperlichen zu tun haben.
Also habe keine Probleme damit das du dir das leisten kannst.
Wenn ich ein Spiel oder MMO Spiele und dann 6 Jahre 3 Accounts unterhalte ist es ein Hobby das man sich leistet weil man spaß hat.
Aber Kaufe ich mir NFT Item gibt es nur eien Illusion an einen Item das Frücher mal Real Regale füllte.
Das Dumme an NFT ist nur das es sich erst richtig Lohnt wenn die Masse sich das leisten kann.Also wird sich dort noch einiges Ändern denn je mehr Geld man an einen Spiel verdient um so geringer der Spaß.
Mit meinen Urteil warte ich ab was die Real umsätzen aber Warnung,wenn es zu einseitig wird verlieren die NFT an Wert.

Bodicore

Nur die Masse wird sich nicht dafür interessieren. Das ist eher was wie Comicheftchen oder Pokemonkarten eher für Nerds und Glücksritter.

Der Grossteil davon macht das jedoch jetz schon.

Zuletzt bearbeitet vor 3 Monaten von Bodicore
Skyzi

Mal abwarten, aber wie gesagt, das von den influener wird schlimmer wegen nft.

Prim

Man versucht einen Goldrausch Künstlich Illusionär entstehen zu lassen.
Unterschätz die Menschen nicht ein großer Teil wird sich auf NFT Stürzen,weil sie große Gewinne versprechen.
Das einzige was man braucht ist Menschen die Programmieren und viel Energie……
Das in Zeiten wo Energie Knapp und Extrem teuer wird.

Skyzi

Ich bin nicht Reich, aber ich bin Konsequenz.🙂.

Prim

Konsequente Menschen gibt es mehr als man Denkt……
Ich habe mein Geld zum Glück immer mit meinen Fähigkeiten verdient 😀
Man hat sich um mich gerissen 😛

Skyzi

Ich bin damit zufrieden und jetzt wo ich krank bin, ist das teils mein Hobby.

Prim

wie meins aber trotz das ich das seid Baby erlitten habe weiß ich doch wie weit man seine Grenzen hinaus Schieben kann…..
Laut meiner Erfahrung helfen stark Spiele dabei sich auch abzulenken und nicht zu leichte Spiele Spielt.
Ich gehöre eher zu den Menschen die eine Extreme Vorstellung haben wo fast das Universum schon zu klein ist 😛
Aber neue Möglichkeiten aufbauen dauert allerdings Jahre…..

Skyzi

Schön gesagt ☺️

Envy

Ich glaube du inverstierst in Dinge von denen du absolut keine Ahnung hast, ich würde dir empfehlen sich darüber erstmal schlau zu machen.

Du kannst Kryptowährung nicht mit Aktien vergleichen…und sagen:

Kurz gesagt kaufen und verkaufen.

Dann kannst du gleich Kryptowährung mit nem Flohmarkt vergleichen und sagen…kaufen und verkaufen.

Hinter Aktien steht ein realer Wert…Hinter Kryptowährung nicht.

Auch der Punkt mit deinen Steuern…du zahlst bei einem Jahr Haltedauer keine Steuern für Kryptowährung.

Nie in Dinge investieren von denen man keine Ahnung hat.

Chafaris

Da hast du Recht.

Deswegen habe ich meine Kröten auch in Aktien/Fonds gesteckt und lasse einfach mal meine Finger von Crypto/NFT oder wie der Kram sonst noch heißt 🙂

Skyzi

Wenn ich das schon höre. Ich habe keine Ahnung ich mache das seit 7 Jahren und du Billow will mir das jetzt erklären, da bin ich ja gespannt.
Es ist spekulieren das musst du doch mal merken….
Ich setze du machst was komplett falsch. Wir reden in 352 Tage nochmals.

Envy

Du machst das seit 7 Jahren und weißt immer noch nicht das deine Kryptowährung nach einem Jahr steuerfrei ist?

Was willst du auch immer wieder mit deiner Krankenkasse? Das hat absolut gar nix mit deinen Aktien oder der Kryptowährung zu tun.

Ich „Billow“ will dir gar nix erklären…du würdest es doch nicht verstehen. Wir können gerne so weitermachen, ich hab da kein Problem mit, aber ich bin mir ziemlich sicher du verlierst.

Übrigens wenn du in 7 Jahren gerade mal 22.000 erwirtschaftet hast, machst du definitiv was falsch.

Skyzi

Weil das nicht der Wahrheit entspricht Ich meinte das habe 100000 Mal gesagt jetzt reicht es mir jetzt langsam. Deine Steuer, ist ein Ammenmärchen, wenn du deine cryptos in Euros machst in dein Bankkonto musst du das dem Finanzamt das sagen. Es geht mir um Euros….. Nicht um die cryptos dein steuerfrei ist nicht der Grund es geht das es in dein Bankkonto kommt in€ und das ist nicht steuerfrei sondern richtiger Steuer. Ich glaube du kennst nicht die Tragweite. Mach das und das sehen wir am 254 Tage.

NattyG

Hast du die Bitcoins über ein Jahr lang selbst besessen, ist der Verkauf steuerfrei. … Hast du die Bitcoins innerhalb von zwölf Monaten nach dem Kauf wieder verkauft, sind Gewinne bis zu einer Freigrenze von 600 Euro steuerfrei. Ab 600 Euro muss der Gewinn in voller Höhe versteuert werden.19.01.2022

also das du nach 7 Jahren investment mit coins das nicht weißt aiaiaiaia

Skyzi

Richtig deswegen sage ich ja, aufpassen und nicht vergessen. Viele denke nicht daran.

Deswegen hat ja schnell die Krankenkasse geklopft. 🙂

Das mit den 600€ mal abwarten bis sie wieder neue Ideen kommen.
Damals war es ganz anders glaube 2020 und 2021.
Wie gesagt jetzt weißt du ja wann ich es angefangen habe.

Zuletzt bearbeitet vor 3 Monaten von Skyzi
Bodicore

Das ist nicht ganz Korrekt es gibt durchaus Kryptowährungen hinter denen ein realer Wert steht.
Viele Kryptos dienen als Gegenfinanzierung eines transportierten Werts.

Kleines Beispiel zum Thema bei Geld hört die Freundschaft auch zwischen Ländern auf.

Sender aus Deutschland will Empfänger im Ausland Geld senden.
Er sendet also seine Währung in XRP und beim Empfänger kommt die Landeswährung an ohne das einer von beiden Umtauschkurse und Auftragskosten zahlen muss.

XRP zum Beispiel dient als Wert dann zur Finanzierung, dass die Bank dann in der Landeswähung auszahlt.

Aktuell ist das auch so.
Geld versenden geht nicht einfach auf Vertrauensbasis braucht IMMER diesen Gegenwert.
Heute nennt sich das Nostro/Vostrokonten denn sonst würde die Emfängerbank das ganze nicht akzeptieren.

Hätte der Krypto keinen Wert würde das System nicht funktionieren.
Oder anders gesagt du investiert nicht in einen Firma sondern in einen Prozess.
Oder vereinfacht in eine Transportlore für Geldwerte auf denen man dann auch NFT Daten aller Art oder eben schlicht Kapital verschieben kann.

Ja es ist gefährlich in einen Prozess zu investieren weil Prozesse schneller sterben als Firmen aber es ist halt auch lohnender.

Das ganze ist jetzt natürlich sehr sehr vereinfacht ausgedrückt (ich lerne noch) aber ich denke im Kern versteht man was ich meine 😉

Zuletzt bearbeitet vor 3 Monaten von Bodicore
Hade

Ich würd eher sagen, die verstehen nicht das ich einfach nur spielen will! Schonwieder irgendwelche „Manager“ die meinen mir sagen zu müssen das ich nicht verstehe was so toll an deren Ideen ist…

Das ist ein Hobby. Ich will „Spaß beim spielen in anderen Welten“ und nicht damit irgendeinen Wert generieren. Dafür hab ich andere Hebel!

Das werd ich auch in 10 Jahren nicht so verstehen wie die das wollen, meine Güte regen solche Menschen mich auf.

Ich hab schon ne Weile nixmehr von Ubisoft gespielt, macht mir einfach nix mehr Spaß von denen. Und wenn deren zukünftigen Spiele dann auf die Weise „einen Sekundärmakt“ bilden und bedienen wollen, fliegen die halt ganz aus meiner „Bibliothek“ -_-

Weil eins ist klar: wenn deren „Sekundärmarkt“ dann so toll funktioniert wie die sich das vorstellen, generiert der mehr Geld als das Spiel selbst. Was wird dann wohl prio bei der Entwicklung haben? Na mal sicher nicht das Gameplay! no thx

Zuletzt bearbeitet vor 3 Monaten von Hade
Envy

Dein Hobby ist deren Arbeit.

Wie kann man nur so extrem egoistisch sein…das ist wohl normal geworden in unserer Gesellschaft.

Das ist ein Hobby. Ich will “Spaß beim spielen in anderen Welten” 

Dieser Satz ist Egoismus pur.

Irgendwer muss dafür sehr viel arbeiten, dass DU deinem Hobby nachgehen kannst.

Ja ich weiß alles nur Profit Gier…du arbeitest bestimmt in deinem Job komplett selbstlos und willst natürlich auch nicht dafür bezahlt werden.

Ich war mit meinem Auto in der Werkstatt…Stell dir vor…die wollten doch tatsächlich für die Reparatur bezahlt werden die Profit gierigen Hunde…

Das ist mein Hobby und ich will einfach nur Spaß haben.

Ich ich ich….der Rest ist mir egal.

Alex

Den Kommentar kann ich nicht nachvollziehen.
Hab ich was im Artikel verpasst? Geht es nur um free to play Spiele? Ansonsten bezahle ich die Arbeit der Entwickler mit dem Kauf des Spieles

Envy

Genau und es steht dir völlig frei, ob du die zusätzliche Arbeit eines NFT bezahlst oder nicht. Es bleibt jedem völlig frei ob er dies tun möchte oder nicht.

Glaube kaum das die Entwickler die NFT zwanghaft verkaufen, dich bedrohen wenn du sie nicht kaufst, oder dir den Zugang zum Spiel verweigern.

Hade

Und das ist grund genug um nochmehr monetarisierung einzubauen die unter Garantie die Qualität der Produkte die ich denen abkaufen soll nicht weiter steigert? Sonder womöglich eher noch schlechte Spielentscheidungen ins Spiel bringt um diese attraktiver zu machen? Unmöglich? Egoistisch spiele spielen zu wollen die Spaß machen und nicht auf maximalen Gewinn denn Spielspaß getrimmt sind? 😅

alright. bist du Tesla Fahrer?

Zuletzt bearbeitet vor 3 Monaten von Hade
Envy

Wir reden von ner Aktiengesellschaft, was glaubst du machen die? Welche Firma der Welt sagt, och wir haben eigentlich genug Geld…lass mal lieber nicht noch mehr Geld verdienen.

In welcher Welt lebst du? Disneyworld?

Wie kommt man darauf das NFT die Qualität der Spiele mindern würde? Sagt dir das deine Glaskugel?

Dlcs mindern dann anscheinend auch die Qualität des Spiels…is ja ein zusatz…

Was manchen Leuten im Kopf vor geht werde ich nie verstehen…

Bin kein tesla Fahrer…Porsche baut auch gute Elektroautos.

Knusby

Du scheinst nicht verstanden zu haben was ein NFT ist.

Anders kann ich deine Aussage, die nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun hat leider nicht interpretieren

Envy

Du denkst tatsächlich das NFT als ingame items umgesetzt werden…ja da müssen wir nicht weiter reden. Diese Diskussion wird sonst lächerlich.

Google mal den Unterschied zwischen fungibe und non fungible…da sollte dir, wenn du es verstehen solltest, klar werden das man es schlecht als ingame items umsetzen kann.

Wer hier keine Ahnung von NFT hat wird sich dann zeigen.

KerberoZ

Das ist aktuell aber auch ein großes Problem.

Jeder NFT-Befürworter sagt immer nur „ist der geilste Scheiß, du verstehst es nur noch nicht“ bisher hat noch niemand wirklich zum Ausdruck bringen können, was denn für den Enduser bzw für den Konsumenten daran so toll sein soll. Bis dahin sollte man das Ganze sehr kritisch betrachten.

Ich sehe darin bisher nur künstliche Beschränkung digitaler Guter. Und dadurch auch künstliche/spekulative Wertsteigerung. Das witzige daran ist, wenn man so etwas umsetzen wollen würde, bräuchte man dafür nicht einmal NFT’s. Siehe zum Beispiel den Steam Community Markt oder das Echtgeld AH vom Diablo 3 Release.

Knusby

Die Arbeit machen Bots..

Der einzige Sinn eines NFTs wäre, dass man seine Charaktere und seine Items von einem Spiel ins nächste mitnehmen könnte. Alles andere ist nur sinnlos fürs gameplay und hat nix in Spielen zu suchen. In jeder anderer Form sind sie nur eine weitere Cryptowährung wie jede andere auch.

Envy

Wo steht geschrieben das NFT fürs gameplay nützlich sein müssen?

Da hat jemand absolut keine Ahnung was NFT sind.

Knusby

Ja wenn sie keinen nutzen haben dann braucht man sie nicht zum geld verdienen hab ich andere sachen und will beim zocken nixhts mit zu tun haben

Chafaris

Da gebe ich dir mal nicht Recht.

Wir bezahlen für das Hobby indem wir ihre Spiele kaufen und unser Geld in DLCs sowie die diversen Shops stecken.

NFT ist aktuell nur eine weitere, relativ undurchsichtige und sehr unsichere Masche weiter an das Geld der Spieler zu gelangen.

Kein Entwickler arbeitet aus reinem Altruismus heraus. Die verdienen bereits an uns 🙂

Envy

Richtig NFT ist nur ein weiterer Baustein der hinzugefügt wird. Du musst das nicht kaufen, genauso wenig wie du DLCs oder Skins kaufen musst.

Walez

Verstehe den Kommentar nicht! Habe ich was verpasst, das ich nicht mehr, mit der Entlohnung, durch den Kauf des Spieles, mein Hobby nachgehen und es als Hobby bezeichnen darf? 🤔

Envy

Klar darfst du deinem Hobby nachgehen, du darfst es auch als Hobby bezeichnen.
Ich hab das auch mit keinem Wort geschrieben das du es nicht darfst. Deswegen kann ich deinen Kommentar leider auch nicht verstehen.

Hade

Was geht denn in deinem Kopf vor?

Hab ich irgendwo geschrieben das ich nichts für Spiele zahlen will?

Wenn du es als einzige Möglichkeit siehst, mit Spielen Geld zu verdienen NFTs einzubauen… kann ich dir auch beim besten Willen nicht beibringen meinen Kommentar zu verstehen.

Wie kommt man dazu, auf den Kommentar von mir oben mir Egoismus vorzuwerfen? Das kann ich nich nachvollziehen. Wenn du nur irgendeine Idee hättest wie mein Spielverhalten aussieht… naja

geh weiter cryptos schürfen 🙂

Zuletzt bearbeitet vor 3 Monaten von Hade
Envy

Ich weiß gar nicht warum du dich überhaupt wegen NFT aufregest…das ist ein zusatz der dich nie betreffen wird da du es dir eh nicht leisten kannst.

Die Leute heutzutage wollen ein Spiel für max 60 Euro das am besten noch locker 6000 Stunden Content mit sich bringt.

Wir reden hier von Aktiengesellschaften…zumindest in der realen Welt geht es bei diesen um Gewinnmaximierung…in deiner Traumwelt gibt es Entwickler die mit Leib und Seele mehrere Jahre an einem Spiel arbeiten das dann für 60 Euro verkauft wird.

Fakt ist du weißt wieviel es dich ungefähr kosten wird…du weißt aber nicht ob der Verkauf diese Kosten decken wird.

Aktionäre wollen eine Gewinnmaximierung…die geben nicht zum Spaß mehrere Millionen aus.

quick.n.dirty

Das Argument, dass man es nicht nutzen muss, funktioniert nur, wenn NFTs ein Anbau im Spiel wären. Wie uns die letzte große Monetarisierung „Microtransaktionen“ gezeigt haben, ist das aber nicht der Fall. Spiele werden nicht mit denen ergänzt. Sie stehen als Kern am Anfang der Entwicklung eines Spieles und die Spiele werden komplett drumrum entwickelt und drauf zugeschnitten. Genau so wird es auch bei NFTs sein. Es ist doch klar, dass Ubisoft möglichst viel Gewinn aus den NFTs ziehen will. Meinst du denn wirklich, dass sie die Dinger wirklich nur als „tolle Möglichkeit für Spiele im Endgame“ lassen? Wohl kaum, die werden das sehr aggressive implementieren und das verändert das Spiel – unser Hobby – enorm. Du kannst nicht absprechen, dass das jemand nicht möchte.

ValeriaCaissa

UbiSoft macht fast eine Milliarde Umsatz. Inwiefern macht deine Antwort da Sinn? Du tust so als würde UbiSoft nicht bezahlt werden, eine arme kleine, ausgebeutete Klitsche sein. Nein, die sind riesig und ein Konsument berichtet über seine Unzufriedenheit. DAS ist Kapitalismus. Der Konsument artikuliert seine Nachfrage. Das Egoismus pur zu nennen ist lächerlich.

Envy

Was hat der Umsatz damit zu tun?

Wenn ich also ein Spiel entwickele das 500 Mio Umsatz macht mich aber 800 Mio gekostet hat, soll ich auf zusätzliche Einnahmen verzichten? Weil? Hab ja 500 Mio Umsatz gemacht…alles gut…

Umsatz ist kein Gewinn.

Zudem zwingt Ubisoft niemanden mit ner Pistole am Kopf die NFT zu kaufen, falls doch bitte kurz ne Quellenangabe dazu, interessiert mich sehr.

ValeriaCaissa

Nein, Umsatz ist kein Gewinn. Das ist auch gar nicht der Punkt. Es geht darum, dass die Konsumenten bezahlen und das ziemlich ordentlich. Du wirfst einem Konsumenten Egoismus vor, der sehr wohl bereit ist Geld zu bezahlen. Muss ein Unternehmen erst jemanden eine Pistole an den Kopf setzen, damit einem eine Entscheidung nicht gefallen darf? Bitte wie absurd ist dieser Satz? Komm mal klar.

Envy

Konsumenten bezahlen ziemlich ordentlich? Dein Ernst?

60 Euro wird schon rum gejammert…mimimi ich kauf es mir im Sale für 15 Euro…

60 Euro kostet ein Spiel und das schon die letzten 20 Jahre…weiß nicht ob du schon mal davon gehört hast, da gibt’s was nennt sich Inflation. Rechne die mal über 20 Jahre dazu dann guck mal was ein Spiel heute kosten müsste.

Konsolen werden mit Verlust verkauft…noch so ein Ding bei dem die „Konsumenten ziemlich ordentlich bezahlen“…ja schon klar.

Wenn Konsolen mit Gewinn verkauft würden oder man die Spiele zu einem angemessen Preis verkaufen würden, würde es wahrscheinlich keiner zahlen weil die „Konsumenten“ heutzutage alles billig billig billig wollen und nicht bereit sind einen angemessen Preis für Ihr „Hobby“ zu bezahlen.

Deswegen wird seit langem versucht über microtransaktionen etc. zusätzlich Geld zu verdienen, NFT ist nur ein weiterer Baustein, mehr nicht.

Für was würdest du Geld ausgeben, wenn du die Wahl hast zwischen Microtransaktion oder NFT?

Für einen ingame item bei dem du keine besitzrechte hast oder lieber doch ein ingame item bei dem du diese Rechte hast?

ValeriaCaissa

Ja, es ist mein Ernst. Der Videospielmarkt ist der einträchtigste Markt im Unterhaltungssegment. Einträchtiger als Filme oder Musik zusammengenommen. Es ist ein Fakt, dass Konsumenten ordentlich Zahlen, sie haben den Markt kontinuierlich wachsen lassen und zwar bedeutend mehr als die anderen.

Wollen Konsumenten weniger zahlen? Natürlich, deswegen gibt es unterschiedliche Preismodelle, seit so ziemlich immer, nicht nur auf diesem Markt. Es ist ein legitimer Wunsch. Genauso wie es ein legitimer Wunsch ist, mit höheren Preisen noch höhere Umsätze zu erzielen. Demgegenüber steht aber eben, dass die höheren Umsätze bereits erzielt werden. Entsprechend gering ausgeprägt ist ein Verständnis für Preiserhöhungen und entsprechend geringwertig ist das Argument der Inflation. Wenn man Investitionen nicht nur bezahlen, sondern sogar steigern kann, hat man wohl kaum Preissteigerungen nötig.

Konsolen werden mit Verlust verkauft? Erstens eine Verallgemeinerung, die so schlicht nicht zutreffend ist. Zweitens nichts besonderes, denn diese Strategie gab es schon in den Anfangstagen, in dem Fall macht man Geld durch Abgaben beim Softwareverkauf. Und weißt du wer die Software kauft? Genau, der Konsument.

Man versucht durch Mikrotransaktionen zusätzlich Geld zu verdienen? Sicher aber es gibt keinerlei Nachweis, dass diese notwendig sind um Produktionskosten zu bezahlen und überhaupt Profite zu erwirtschaften.
Es ist naturgemäß schwer bei einem der größten Märkte der Welt und dem größten Markt für Unterhaltung überhaupt Mechanismen der Profitmaximierung als notwendig zu verkaufen.

Und ich will keine Besitzrechte an irgendwelchen InGame-Items. Ich spiele um Spaß zu haben und nicht mir den Lebensabend zu finanzieren. Geh deine Kryptos schürfen.

NattyG

Also erstens ist das nicht softwareverkauf
Sondern Lizenzverkauf für x jahre der die Kosten über Software wiedereinbringt
Und nicht der einmalige Verkauf des Programms
2. Kommen zu den Produktionskosten
Noch Marketingkosten, Lizenzkosten im Falle von Spielen wie Fifa
Sowie Post Production kosten für zb neue multiplayer maps , item , patches
Dann kommt dann noch der Support dazu das sind auch noch Kosten.
Das ist halt mit einmalig 60 Euro nicht drin wenn das game länger als nen Jahr supportet werden soll und gleichzeitig Kapital in die Entwicklung neuer Projekte gesteckt werden soll.

3. Wenn die Kunden doch Ach so gut bezahlen warum haben sich Blizzard und Bethesda aufkaufen lassen um mehr Kapital zu Verfügung zu haben?

Und 4. Wer sagt denn das alle reich werden wollen ? Mir würde es schon reichen wenn ich meinen 10 Euro Waffen skin in warzone der mir nicht mehr gefällt fürn 5er zu verkaufen win win für Käufer und Verkäufer

5. Werden die skins so oder so designt und erstellt. Sind jetzt noch handelbar cool. Kauf ich deswegen jetzt jeden nein

6. Es ist auch keine Umweltverschmutzung da ubi nft auf den tesoz Netzwerk laufrn und soviel energie fressen wie 2 Google suchen …

ValeriaCaissa

Also erstens, ich schrieb nicht einfach nur Softwareverkauf, sondern „in dem Fall macht man Geld durch Abgaben beim Softwareverkauf“. Ich weiß nicht, wie du da auf ein „sondern“ kommt.

Marketingkosten und Lizenzkosten sind oder können Teil der Produktionskosten sein. Ohne Lizenz bspw. kannst du die Produktion zumeist schließlich gar nicht erst anfangen. Und doch, diese Dinge die du aufzählst sind mit drin. Belege doch bitte, dass sie das nicht sind, wenn du so sicher ist. Es gibt Titel, die haben sich 60 Millionen mal verkauft (Overwatch). Angenommen, am Ende landen nur 30 Dollar davon bei der Firma, wären das 1.8 Milliarden Dollar. In anbetracht dessen, dass selbst das aller teuerste Spiel bei kurzer Recherche (Star Citizen) bei einem Budget von 400 Millionen liegt und wenige Millionen ausreichen um ein Spiel zu machen und wenige zehn Millionen für ein AA Spiel, wäre es möglich über etliche Jahre mehrere Spiele zu produzieren, ohne je eins rausbringen zu müssen.

Im Fall vom genannten Star Citizen schafft man es sogar quasi genau das zutun. Das Spiel ist immer noch nicht fertig und zugleich geben seit etlichen Jahren Konsumenten gute Summen dafür aus.

Zu dem Punkt des Aufkaufen lassen: Vielleicht, weil die Aktienkurse zuletzt gefallen sind? Was hat aufkaufen lassen mit der Bereitschaft der Kunden zutun, Geld auszugeben? Hat niemand mehr für Star Wars Produkte bezahlt als George Lucas es verkauft hat? Musste Persson mit Bankrott rechnen als er Mojang verkauft hat, weil.. niemand Minecraft kaufen wollte?

Ich will keine Waffenskins verkaufen und ich will nicht, dass Spiele darum herum entstehen. Und mit NFTs werden keine Skins verkauft, sondern bessere Links zu einem Skin. Das ist nicht dasselbe.
Ja Skins werden so oder so designt und wenn der Server offline ist, kannst du deine Links immer noch handeln aber das was damit verbunden ist, ist dann nicht mehr da.

Ich sprach nicht von Umweltverschmutzung, auch wenn ich den ganzen Prozess als Energieverschwendung betrachte. Trotzdem habe ich das nicht thematisiert, da ich das weniger relevant finde.

Keupi

Künstliche digitale Verknappung ohne wirklichen Mehrwert für den Kunden, da die NFT in Games ja doch mit Einstellung dieser an, wahhrscheinlich komplett an Wert verlieren.

Ich sehe den Sinn darin nicht. Ich kaufe auch keine Skins. Ich gebe für DLCs oder z.B. Champions in LoL Geld aus, mehr nicht. Kaufe Truhenplätze in PoE, da F2P und sinnvolle Umsetzung von Monetarisierung. Aber ansonsten lasse ich das links liegen. Vielleicht bin ich auch ein Sonderfall? Wie auch immer, ich habe mich entschlossen aus Prinzip keine NFTs zu erwerben.

JahJah

Skins und Goodies durch eine bestimmte Leistung zu erspielen und zu bekommen, ist für den Spieler ein „Mehrwert“.
Generierte bezahlte NFTs sind einzig und alleine für die Kassen der Firmen wieder ein Mehrwert.

Belpherus

Spieler beleidigen hilft ja in der Regel oft wenn es darum geht PR zu machen. Ich glaube kaum einer wird bestreiten, das NFTs oder Blockchains für vorteilhafte Entwicklungen sorgen könnten.
ABER, wir als Konsumenten wissen aber, das jede neue Entwicklung im Bereich Gaming nur dafür ausgenutzt wurde den Profit zu steigern, und das da bei jeder Firma die Priorität liegt. NFTs bieten sich führ sehr viel scheiße in dieser Richtung an, und die meisten sind besorgt deswegen. Zu sagen das wir es „nicht“ verstehen ist ganz schön lächerlich. Mann muss sich nur ansehen was für nen Scheiß leute mit Cryptowährungen gemacht haben, nicht wenig davon reinrassiger Betrug.

lIIIllIIlllIIlII

Wo genau war jetzt noch mal die Beleidigung?

ValeriaCaissa

Zu unterstellen, dass man es nicht kapiert impliziert Dummheit und das ist eine Beleidigung.

lIIIllIIlllIIlII

Aha…. ich verstehe ziemlich viele Dinge nicht. Da muss ich nach dieser Logik wohl ziemlich dumm sein ¯\_(ツ)_/¯

Steelfish

So sehr ich auch versuche das Thema NFTs zu verstehen, es gelingt mir einfach nicht.

Wenn ich nen Skin in nem Spiel kaufe, der dann mir gehört, und Ubisoft dann den Server abschaltet weil das Spiel halt kacke ist, ist mein NFT doch genauso weg wie vorher oder? Und es können ja dann auch 800.000 Leute den gleichen Skin kaufen. Wo ist da dann was einzigartig? Auf meinem aktuellen Verständnisstand bleibt das für mich einfach eine neue Methode wie man nochmal mehr Geld aus einem Spiel pressen kann.

Und all die Zeit und Mühe und das Geld, dass in die Entwicklung von ingame shops, microtransactions uns NFTs investiert wird, kann nicht in wichtige Dinge wie das Gameplay investiert werden.

Caliino

Genau so ist es, „besitzen“ tust du es trotzdem nicht. (sofern es nicht vertraglich anders festgehalten wurde)

Der Unterschied zu den bisherigen Skins ist eben nur dass jedes Item eine „Seriennummer“ bekommt und die so künstlich limitiert werden können.

Chafaris

Also:

Mit einem NFT erwirbst du einen einzigartigen „Platz“ auf einer Datenbank, dieser existiert auf der Datenbank nur ein einziges Mal. Und da wir Menschen visuelle Wesen sind, wird dieser Platz mit einem Bild/Video/Soundfile/Skin etc. assoziiert. D.h. in dem Falle des Gaming, dass dieser Skin deinen Platz symbolisiert. Diesen Skin gibt es nun auch nur ein einziges Mal (so hoffen wir das) und du kannst diesen Skin nun an andere Spieler handeln.

Du bist also im Besitz des Skin, aber kein Eigentümer. D.h. wenn die Datenbank abgeschaltet wird, ist es weg. Wenn der Inhaber der Datenbank sich dazu entscheidet deinen Platz auf der Datenbank mit etwas anderem zu assoziieren, dann ist dies so. Du hast kein Eigentumsrecht an diesem virtuellen Gegenstand.

Nehmen wir mal das Beispiel dieser berühmten Affenköpfe, welche seit Wochen durchs Netz kursieren. Wenn der Inhaber der Datenbank sich nun dazu entscheidet keine Affenköpfe sondern Giraffenärsche mit dem Platz auf der Datenbank zu verknüpfen, dann bis du nicht mehr Besitzer eines Affenkopfes, sondern eines Giraffenarsches.

Ich empfehle hierzu das sehr sehr gute Video von Josh Strife Hayes auf Youtube. Wenn man dem Englischen mächtig ist, wird einem dort sehr plastisch und in sehr einfachen Worten erklärt was NFTs sind.

Harri

Nun, das ich ein Spiel für echtes Geld kaufen muss um spielen zu können ist verständlich, alternativ bliebe mir sonst Hinkelapinkel (haben wir damals wirklich so genannt).
Und das ich virtuelle Gegenstände in einem Spiel z.b. an einen virtuellen Händler verkaufe ist ein Teil des Spielsystems: Überhaupt ist das Spielsystem so wie es ist, nämlich z.b. getrennt von der realen Welt, einer der Gründe warum wir es spielen, woran wir Spaß haben, womit wir uns entspannen, indem wir uns gewissen Einflüssen von draussen entziehen und mal eine Weile anders sein können.

Das aber hiermit etwas miteinander verknüpft wird das nichts miteinander zu tun haben sollte, Spielgegenstände an andere Spieler verkaufen wird langfristig Einfluß auf das erleben dieser Spiele, auf unser Verhalten als Gemeinschaft, auf diese Welten und der Art wie die Gemeinschaft und damit wir Einzelne es empfinden.

Es wird etwas kaputt gehen das heute der Grund ist warum wir das tun. Was wir dafür bekommen ist etwas das schon außerhalb virtueller Welten für alles, nur nicht für Frieden sorgt.

quick.n.dirty

Danke, genau das. Ubisoft versteht nicht, dass Spieler spiele Spielen, um Spaß zu haben haben und nicht weil sie Geld verdienen wollen mit virtuellen Items. Alles was die Firmen in ihren Produkten sehen ist Profit.

Eisbaerf

Können sie gerne für Filme und Musik machen, aber das wäre ja sinnvoll und kundenfreundlich…

NattyG

Gibt es doch nas
Verkauft zum Beispiel 50% seiner streaming royalties von song als nfts diese 50% werden dann unter allen haltern aufgeteilt
Günstigste tier retail waren 50 usd

Lukas

Schade das hier ein sehr interessantes Interview auf einen Satz runtergebrochen wird um Klicks zu generieren (und damit meine ich nicht nur mein MMO). Hat sich irgendjemand der sich aufregt überhaupt das Interview angesehen? Ich bezweifle es!
Ich geben vielen hier recht damit das NFTs auch falsch genutzt werden können (so wie fast jede Technologie), aber Sie bietet auch unendlich viele Möglichkeiten hin zum positiven!
Deshalb direkt los zu bashen ohne sich zuvor mal tiefgehend mit dem Thema auseinander zu setzen halte ich für falsch! Würde das jeder immer tun würden wir alle noch in Höhlen leben!

Lukas

Die Leute vergessen auch immer das all das worüber sie sich bei NFTs aufregen schon existiert, es wird so getan als würden NFTs Skins oder Pay to Win in Spielen einführen. Falls es niemand bemerkt hat; das gibt es alles bereits!
Daran sind nicht nur die Entwickler schuld sondern mindestens genauso die Spieler, denn wer kauft das denn alles ? Genau, die Spieler!
Und wieso soll ich nicht die Möglichkeit besitzen einen Skin wieder zu verkaufen.
Aktuell gebe ich Geld in einem Spiel aus und es ist für immer weg (ja, außer ich verkaufen meinen kompletten Account für zu wenig Geld, was genau genommen eh nicht legal ist).

Fast jeder der sich hier über in Game Käufe aufregt hat bereits selbst was gekauft!
Das Pay to Win nervig ist kann ich verstehen, aber wieso darf es nicht auch Pay to Win
spiele geben für Leute die so etwas mögen? Alle anderen müssen ja nicht mit machen!

Ich rege mich ja auch nicht auf das es Casinos gibt nur weil ich sie nicht mag. Wer hin gehen will soll das halt tun.

Chris

Tut mir leid, aber selbst beim Lesen des gesamten Interviews, klingt diese Aussage kein Stück besser. Es wirkt als wolle da jemand bei Ubisoft nicht akzeptieren, dass Spieler dieses Feature einfach nicht wollen.
Man ist sich der Vorteile bewusst, aber wir leben nun mal in einer Welt in der Entwickler mehr damit beschäftigt sind neue Monetarisierenmethoden zu Pushen anstatt ordentliches Gameplay zu entwickeln. Sorry, dass man dann so realistisch ist und kapiert, dass es hier sicherlich nicht um die ach so tollen Vorteile für Spieler geht. Nun kommen Manager, die auch noch für die NFTs mitverantwortlich sind, und reden das ganze schön bzw. Behaupten der Shitstorm und die Kritik seien nur da, weil die Spieler keine Ahnung haben. Weißt du eigentlich was für ein Schlag ins Gesicht ist? Und jetzt kommst du an und bringst den selben Move.
Das Interview steht nicht in der Kritik, weil hier nur eine Aussage rein genommen wurde. Das Interview steht in der Kritik, weil egal wie man es betrachtet, die Aussage einfach nur sch**** war.
Weil die Spieler kennen Durchaus die Vorteile, kennen aber durchaus auch die Entwickler.

Achso sollen wir deiner Logik nach immer noch mehr Monetarisierungs-BS einfach akzeptieren, nur weil es eh schon sowas gibt? Wenn du solche, wie von dir Beschriebene Spiele unbedingt willst: Geh auf den Chinesischen Handy markt und alle deine feuchten „Ich werf mein Geld an den Monitor“-Träume werden wahr.
Aber bitte mach hier Leute nicht dumm an, weil sie von dem Schmutz nicht noch mehr Stuff in bestehenden Spielen sehen wollen. Du hast recht wenn du sagst das Konsumverhalten der Spieler sei mit schuld an der Misere. Aber deswegen ist es so wichtig, dass die Spieler auch mal Grenzen aufzeigen und es ist ihnen deshalb nicht verboten Grenzen aufzuzeigen.

Zuletzt bearbeitet vor 3 Monaten von Chris
Lukas

Wo mache ich hier denn bitte Spieler dumm an ? Hier ist aber jemand empfindlich!

Ich mag selbst kein Pay to Win und spiele solche Spiele auch nicht, aber es darf sie geben.

Das Entwickler immer weitere Methoden suchen um Spiele zu monetarisieren liegt das unter anderem auch daran das die Entwicklung von Spielen immer teurer wird und es fast unmöglich ist ein Spiel nur über den Verkaufspreis zu finanzieren. Wenn ein Spiel jetzt 100€ + kostet und keine in Game Käufe hat beschwert sich auch wieder jeder.

„Behaupten der Shitstorm und die Kritik seien nur da, weil die Spieler keine Ahnung haben.
Weißt du eigentlich was für ein Schlag ins Gesicht ist?“

Damit hat er ja auch nicht unrecht, 95% der Spieler wissen nicht einmal was eine Blockchain ist, geschweige denn wie sie funktioniert, von NFTs mal ganz zu schweigen.
Und das ist ja auch gar nicht schlimm und sollte meiner Meinung nach auch gar nicht wertend betrachtet werden, es ist einfach eine Tatsache.

Und ja, wie ich bereits geschrieben habe können NFTs auch falsch genutzt werden und es sollte auch okay sein Kritik zu äußern! Von vorne rein direkt alles schlecht reden halte ich aber für genauso falsch wie das was hier Ubisoft vorgeworfen wird.

Nichts ist nur schwarz oder weiß und extreme sind nie gut. Die Wahrheit liegt wie immer irgendwo dazwischen.

Ein Diskurs ist wichtig und sollte von beiden Meinungen mit einem offenen Mindset angegangen werden.

Mortifer

Schön alles über einen Kamm geschert.
genauso , wie du behauptest alle würden in dem Kommentar als dumm dargestellt werden, finde ich es nicht in Ordnung, deine Aussage als Meinung der gesamten Spielerschaft hinzustellen?
kann doch sein das es wirklich Menschen gibt und vielleicht nicht vereinzelt, die das gut finden?
aber weil man sich eher äußert weil man es nicht topp findet, wird diese Gruppe als Gesamtheit der Spieler verstanden?

Das Entwickler nur noch nach der nächsten möglich suchen Spielern das Geld aus der Tasche zu ziehen?
wir leben nicht mehr im Jahr 1999 in dem Spiele entwickelt wurden und zum Ende vielleicht die Kosten gedeckt habe oder vereinzelt Riesenhits waren (gemessen an damaligen Spielerzahlen).
Man muss dabei auch mal ganz klar sagen dass Publisher und Entwickler mittlerweile Großkonzerne sind die an der Börse notieren und auch wirtschaftliche Interessen vorne an stellen – um mit den generierten Gelder die nächste Fortsetzung oder IP an den Markt zu bringen.
das hättest du heutzutage nicht wenn es nur die tollen kleinen Indieentwickler wären die kleine feine Spiele rausbringen – ewige Entwicklungszeit und eingeschränkte Möglichkeiten.

ich bekomme mehr und mehr den Eindruck das alle immer rumschreien sie wollen mehr und besser und größere Spiele haben mit ganz wunderbarer Story Entscheidungsfreiheit usw.
ach das war ja nur eine von drölf Spielergruppen die andere Interessen haben … Mist wie soll man die denn alle möglichst glücklich machen?
klappt nicht irgendein Depp von keine Ahnung woher findet das kacke und macht seinem Ärger lautstark Luft und findet im interner Gleichgesinnte die mit aufspringen auf den Zug.

ich weiß nicht ob hier eine/r in der Branche wirklich tief drin steckt, ob strategisch oder aus der Entwicklung, das würde mich mal aus dessen/deren Sichtweise interessieren?
Vielleicht eine Anregung mal einen Artikel zu verfassen der diese Personen mit Pro UND Contra befragt, denn dann erst (eigene Meinung) habe ich doch eine bessere Sicht der Dinge und kann mir eine Meinung bilden.

und gerne bin ich auch bereit meine Meinung zu ändern, wenn die Argumente über ein plattes:
„sie wollen nur unser Geld“ hinausgehen warum das schlecht ist?
es wird immer mit irgendwelchen unbewiesenen Sprüchen geworfen wie:
NFTs werden nur als Echtgeld Item verfügbar sein
der Markt will das nicht – wie viele Nutzer hat Quartz und wie viele haben sich dagegen geäußert, keine Meinung dazu?

Caliino

Das Entwickler immer weitere Methoden suchen um Spiele zu monetarisieren liegt das unter anderem auch daran das die Entwicklung von Spielen immer teurer wird und es fast unmöglich ist ein Spiel nur über den Verkaufspreis zu finanzieren.

Das Entwickler nur noch nach der nächsten möglich suchen Spielern das Geld aus der Tasche zu ziehen?

wir leben nicht mehr im Jahr 1999 in dem Spiele entwickelt wurden und zum Ende vielleicht die Kosten gedeckt habe oder vereinzelt Riesenhits waren (gemessen an damaligen Spielerzahlen).

Natürlich ist das so und das versucht auch niemand abzustreiten bzw. hat etwas dagegen. Nur das was uns in letzter Zeit als „großer AAA-Titel“ verkauft wurden, ist halt meilenweit weg vom dem was wir früher bekommen haben…

Beispiele?
Cyberpunk, Anthem, No Man Sky, Sea of Thiefs, Death Stranding, Outriders, Biomutant….

Hatten alle mitsamt einen riesigen Hype und wurden von der Presse in den Himmel gelobt. Was dabei rauskam wisst Ihr ja eh, – trotz den mittlerweile üblichen „Day 1“-Patches – Fehler ohne Ende und Bei weiten nicht das was angekündigt wurde.

Ebenso die „Ubisoft-Formel“ a la Far Cry oder Assassins Creed:
Seit weiß Gott wie vielen Teilen das komplett gleiche Gameplay nur mit anderem Setting und 1-2 veränderten „Mechaniken“…

Und im Gegensatz dazu gibt es Unmengen an Titel die das gleiche kosten oder sogar billiger sind und dennoch massig Gameplay – plus oftmals kostenlose Content-Updates – bieten:
Minecraft, Stardew Valley, Monster Hunter, Valheim, Satisfactory, Path of Exile usw…

Mortifer

Richtig aber wenn ich nicht irre sind die meisten als „Indie Perlen“ gestartet und das Produktionsniveau ist ein ganz anderes als bei den Konzernen
das sind, meiner Meinung nach, auch spiele die nicht für den Massenmarkt gedacht sind/waren
die Produktionen wie Anthem, Cyberpunk, Battlefied und co sind völlig zurecht zerrissen worden. Problem ist dabei ganz klar die Größe und Ambition die nicht in der Zeit umgesetzt werden konnte die man kommuniziert hat.
leider rasten dann aber auch alle regelmäßig aus wenn ein Spiel verschoben wird und Entwickler werden teilweise mit dem Tod bedroht.
es ist ein ziemlich komplexes Problem das sich zumindest in der Hinsicht lösen ließe, wenn man einfach kein Release kommuniziert sondern es bringt wenn es fertig ist.

Caliino

Und dennoch wird schon lange vor dem Release schon ein fixer Release-Termin genannt….

Warum?
Weil die alle das Geld der Investoren brauchen und die Spieler es sowieso kaufen – es wird ja eh genug in den Medien gehyped und wenn es viele kaufen, haben die trotzdem ihr Ziel erreicht: Selbst „Mist“ für viel Geld zu verkaufen.

Knusby

No Man Sky ist mittlerweile richtig gut, wenn auch nach wie vor oft eintönig.
Sea of thiefs hab ich net so viel gespielt, aber hat immer viel Spaß gemacht und paar Freunde haben da schon ein paar tausend Stunden und findes es nach wie vor toll.

Aber genauso hab ich die ganzen anderen Releases miterlebt….

Ich finde mittlerweile es sollte hier Regelungen oder Vorgaben geben, die den Entwickler verpflichten, das ein Spiel laufen muss, wenn er es verkaufen will. Und hier sind nicht kleine Bugs usw gemeint, sondern solche Aktionen wie Anthem, welches ja kaum bis gar nicht spielbar war, nachdem du mal die ersten paar Missionen hattest oder Cyberpunk (da muss man glaub net mehr zu sagen).

ValeriaCaissa

No Man’s Sky war kein großer AAA Titel, sondern ein Crowdfunding Projekt, das ziemlich daneben ging aber sich immerhin gefangen hat. Death Stranding war eine Mystery Box aber das Spiel läuft wunderbar, hat keine Probleme, mancher findet es nur langweilig. Outriders ist ein ziemlich positiv aufgenommen Loot’n Shoot Spiel geworden, mit Koop, ohne Mikrotransaktionen, einfach fertig und auch ohne nennenswerte Probleme. Im Gegensatz zu einem AAA Destiny hat es sogar eine ordentliche Story, statt nur hübsch auszusehen.

Zu Sea of Thiefs kann ich nichts sagen oder Biomutant, daher kann ich nur bei Cyberpunk und Anthem bestätigen, dass hier wirklich ein Kontrast zwischen Werbung/Ankündigung und Release war.

Chris

Ich stelle nicht meine Meinung als die der Spielerschaft hin. Es ist Fakt, dass bei bestehenden Franchises die Integration von NFTs einfach schlecht ankommt. Meine Persönliche Meinung zu NFTs habe ich im übrigen nicht einmal geäußert. Ich habe lediglich gesagt wie es allgemein aufgefasst wird und woher die berechtigten Zweifel kommen. Das hat nichts damit zu tun, dass NFTs kein Potential hätten. Man muss sich einfach nur mal anschauen wo sich die Branche hinentwickelt hat. Das Konsumverhalten der User spielt hier auch natürlich ne tragende Rolle. Aber dennoch ist man einfach Realistisch und kapiert, dass hier grade bei großen Namen wie Ubisoft NFTs sicherlich nicht integriert werden um dem Spieler ein besseres Erlebnis zu bieten.
Du sagst es sei nicht bewiesen, dass man das nur für Monetarisierungs-NFTs nutzen wird. Richtig, nur leider sind die 1. NFTs bei Ubisoft halt eben genau das. Komisch oder? Wenn es doch nicht vorwiegend für Entwickler um Monetarisierungs-NFTs geht, warum dann direkt zu start ein völlig falsches Zeichen setzen? Vor allem wenn der gute Pouard in dem Interview Gefühlt den Playstation Slogan „This is for the players“ fast 1:1 wie ein Mantra aufsagt, wen wunderts wenn da dann viel Kritik rein kommt und das Interview nicht positiv von vielen aufgefasst wird.

Was du auch nicht verwechseln solltest, ich spreche hier rein von der Integration von NFTs sowie Motiven der großen Entwickler und Publisher. Ich habe nie ausgeschlossen, dass auch ordentliche NFT-Projekte bei rumkommen können. Du tust hier so als ob ich das ganze Konzept dahinter per se schlecht rede. 🤣
Schon ein wenig Scheinheilig wenn ich bedenke wie du mir unterstellst ich würde Aussagen fehlinterpretieren oder sogar Leute über einen Kamm scheren, dabei machst du im gleichen Satz genau das mit mir. 👌
Du fragst mich warum es schlecht ist, dass es heute mehr denje darum geht Geld zu machen und nicht um gute Spiele zu entwickeln und willst mir vollen ernstes erzählen die Meinung vieler anderer sei romantisiert?
Dann noch deine Argumentation, du ballerst ein Stereotyp nach dem anderen raus. Deine ganze Argumentationsbasis basiert auf Ad Hominem.

Und ob ich ne Meinung dazu habe, wie viele Quartz bei sich installiert haben? Ist so ziemlich die gleiche Meinung wie zu Likes auf Kommentaren: Die Anzahl sagt nichts über die Qualität aus.
Dass Ubisoft kaum was verkauft hat, spricht für sich. Viele Nutzer wollen wenn dann erspielbare NFTs und nicht welche, die man teuer erkaufen muss.
Aber da gingen bis jetzt die Erwartungen der Spieler sowie Entwickler offensichtlich außeinander. Sonst würde sich das ja deutlich besser verkaufen. Aber was weiß ich schon🤷‍♂️

Mortifer

Sorry dein Kommentar soll nicht die Meinung der gesamten spielerschaft vertreten da Nehme ich Abstand von 🙂
insgesamt verstehe ich deine Argumentation aber bin da etwas anderer Meinung weil ich die Sicht die viele auf die Branche haben viel zu romantisiert und verklärt sehe

Zuletzt bearbeitet vor 3 Monaten von Mortifer
Mortifer

Danke dass sich noch jemand die Mühe machte mal den Artikel zu lesen 🙂
die Aussage „they don‘t get it right now“ kann man so wie in der Head übersetzten, dann aber bewusst negativ suggerierend… und dann hat man natürlich direkt Wut – was denken die ich bin dumm??? Denen zeige ich es …

Skyzi

Die ganzen influencer haben daraus ein Hype gemacht. Finde ich nicht gut und für consumer ist das unfair

Envy

Es [die NFT-Technologie] ist also wirklich ein Gewinn für sie [die Spieler]. Es ist wirklich vorteilhaft. Aber sie kapieren es im Moment nicht.

Wenn man sich die Kommentare so durchliest, muss man sagen, ja der Typ hat recht. Die Leute wissen glaub ich tatsächlich nicht mal den Unterschied zwischen Fungible und Non-Fungible

Lukas

Danke! Endlich mal ein gutes Kommentar von jemandem der sich anscheinend mal mit dem Thema auseinander gesetzt hat ohne direkt los zu bashen.

Masamune

Ich habe das Interview gelesen und ich habe, als Entwickler(nein, nicht als Hobby), den notwendigen Hintergrund um NFTs zu verstehen. (inklusive damit beschäftigt wie man eigene erstellen kann)

Ich finde es ja ok das du hier den weißen Ritter, in schimmernder Rüstung machst und gegen Leute angehst die sich dagegen aussprechen, aber NFTs, in diesem Kontext, bleiben nichts weiter als ein neuer Weg für solche Unternehmen, um Geld auf Kosten ihrer Kunden zu generieren.(und ja, am Ende wird hier nur das Unternehmen wirklich gewinnen)

Du kannst gerne versuchen, mich vom Gegenteil zu überzeugen.

Lukas

Ich möchte dich gar nicht vom Gegenteil überzeugen, du darfst deine Meinung gerne behalten 🙂
Es muss nicht jeder gleicher Meinung sein, das hier ist kein Gegeneinander sondern ein Miteinander und ein Diskurs ist super wichtig.

Die Zeit wird zeigen wie das ausgeht und ich bin mir sicher das die Spieler dafür sorgen werden das die Entwickler damit Erfolg haben werden.

Nythrex

Hier gibt es Infos zur aktuellen rechtlichen Seite von NFTs, falls es jemand interessiert.

https://de.cryptonews.com/exklusiv/wenn-sie-ein-nft-kaufen-gehort-es-ihnen-nicht-vollstandig-das-ist-der-grund.htm

Ich stehe NFTs offen gegenüber, allerdings gibt es noch etliche Unklarheiten, wie diese in Zukunft von Entwicklern eingesetzt werden.

Ein negatives Beispiel ist das Spiel MIR4. Hier kann man eine Ressource Namens „Dark Steel“ per Abbau erfarmen. Dark Steel kann dann in die Kryptowährung Draco eingetauscht werden.

Das Spiel ist allerdings von Bots, Hackern und Cheatern durchseucht und man hat kaum ein Chance diese Ressource legal und gewinnbringend abzubauen.
Die Server sind dazu noch mit Massen an Spielern überschwemmt.

Das ist dann kein Spiel mehr, sondern eine reine Geldfarm.
Das kann und darf nicht im Interesse von Gamern sein.
So kann und darf man NFTs nicht in Spielen einbauen.

Die Marktkapialisierung liegt bei derzeit 9 Milliarden.
Da muss man sich schon fragen wer davon profitiert und wo das hinführen soll.

Dazu gibt es noch viele offene Fragen, die bisher nicht geklärt sind.
Hier wurden ja schon etliche Sachen angesprochen, wie z.B. Serverabschaltung etc.

Ich bleibe trotzdem offen und schaue mir das weiterhin an.

Lukas

Top! Be open minded! Wer das nicht tut bleibt auf der Strecke; und das heißt nicht das NFTs nicht auch falsch genutzt werden können.

voxaN

Eine britische Professorin äußert sich zum Eigentumsrecht. Was interessiert uns das als Deutsche mit einem völlig anderen Rechtssystem?

Wenn man keine Eigentumsrechte an den verknüpften Gegenständen erwirbt, ist das System komplett sinnfrei (im Vergleich zu jetzt).
Eigentumsrechte können auch auf der Blockchain realisiert werden.

Serverabschaltung ist natürlich ein riesen Problem.

chips

Mein Problem mit den ganzen Shopinhalten, kostenpflichtigen DLCs ohne spielrelevante Inhalte, etc. ist das Selbe wie mit NFT’s. Sie wurden als Chance erkannt Kohle zu machen und werden dann auf Teufel komm raus in Spiele implementiert. Es ist nicht die Spielerfahrung aus der Ideen entwickelt werden, sondern es ist ein Monetarisierungssystem, um das herum Spielesysteme gebastelt werden. Also selbst wenn da ein gutes Spiel bei rum kommt und diese NFT’s auf eine Weise genutzt werden, die sinnvoller ist als das was es jetzt gibt, lässt sich der schale Geschmack nicht abstreifen, dass das Spiel hätte besser sein können, ohne dieses Korsett.

Zuletzt bearbeitet vor 3 Monaten von chips
NattyG

Mal so ne frage an die die sagen wir wollen unsere skins aber nicht verkaufen können.
Würdet ihr euer first Edition charizard das ihr als Kind hatte jetzt dann auch nicht verkaufen ?

Weil son first Edition fortnite skin könnte in 20 Jahren als nft ungefähr das gleiche sein.

Caliino

In meinem Falle nein.

Ich würde die selbst dann nicht verkaufen wenn die viel wert wären – einfach weil ich damit immer Erinnerungen verbinde, egal ob mit guten oder schlechten.

Chafaris

Und was wenn in 10 Jahren Fortnite nicht mehr existiert?

Meine Karte habe ich, so zum Beispiel meine Magic Sammlung. Die kann mir niemand nehmen. Mal abgesehen davon gehören mir die Karten, der Skin nicht 😉

NattyG

Schon mal an so seiten wie wowhead gedacht ?
Da kannste auch noch dir die 3 Modelle von items angucken die es nicht mehr gibt in wow
Genauso wie futhead mit Fifa Karten
Dann wirds in 20 Jahren nen Programm oder ne Website geben wo du dich mit deiner wallet einloggst und dann alle darauf hinterlegten tokens dir angucken können wirst.
Gibt’s ja jetzt schon für nfts 🤣
Und wenn vertraglich geregelt der Besitz dieses tokens nach Erhalt in meinen Besitz geht ist das rechtlich OK.
Genauso ist es auch rechtlich OK zuregeö das man nur die Lizenzrechte bis zu 1 Mio usd abgibt. Haben auch schon einige Projekte gemacht.
Aber ist natürlich besser einfach nur so nen skin zu kaufen weil ubisoft kann ja all diese externen Programme von 3rd parties zum sammeln auch einfach in ihrer Datenbank bridgen und du dich mit deinen ubi Account Daten da einfach anmeldest. Doof nur das bei ner bridge immer iwo nen Sicherheitsrisiko herrscht

Envy

Wenn der Skin als NFT verkauft wird, gehört dir alleine der Skin.

Zum Thema: Was wenn in 10 Jahren Fortnite nicht mehr existiert?

Frage: Vor wievielen Jahren wurde World of Warcraft abgeschaltet?

Chafaris

Und in die Kerbe schlage ich rein, sorry da kommt der Jurist in mir durch. Ich gehe nicht davon aus, dass mir der Skin „gehört“. Er ist einzigartig, er ist meinem Platz in der Datenbank zugeordnet und ich darf ihn handeln, ich besitze ihn. Er gehört mir aber nicht, ich bin nicht der Eigentümer.

Soweit mein Verständnis, aber ich lasse mich hier gerne eines besseren belehren.

Zuletzt bearbeitet vor 3 Monaten von Chafaris
Envy

Wenn dieser Skin als NFT verkauft werden würde und du ihn kaufst, dann bist du auch der Eigentümer dieses Skins.

Caliino

Grundsätzlich nein, nur wenn es auch explizit so vereinbart wurde.

Chafaris

Eben nicht. Das ist ja mein Punkt. Im rechtlichen Sinne bist du nicht der Eigentümer.

Und wenn ich der Eigentümer wäre (was nicht so ist) würde mich folgende Konstellation interessieren:

Das Spiel wird nach Zeitraum X eingestellt. Dieser Skin, dessen Eigentümer ich dann bin, müsste mir zur Verfügung gestellt werden, er kann ja nicht einfach verschwinden.

Deswegen erwirbst du mit einem NFT ja nicht das Bild/Video/Soundfile/Skin, sondern einen Platz auf der Datenbank. Das vergessen gerne die Leute. Diesen Platz behalte ich…immer. Aber den damit verknüpften virtuellen Gegenstand nicht. Dieser kann gewechselt, ausgetauscht oder geändert werden. 😉

Zuletzt bearbeitet vor 3 Monaten von Chafaris
Envy

Das ist bei materiellen Gemälden nicht anders, du wirst nicht, sofern das nicht vereinbart wurde, die Urheberrechte erwerben. Die Urheberrechte bleiben beim Urheber. Bei digitalen Gütern ist das nicht anders.

Trotzdem erwirbt man legale Besitzrechte und man kann weiter damit handeln. Das ist das gleiche wie bei Pokemon Karten…du besitzt diese und kannst damit handeln, du bist und besitzt trotzdem nicht die Urheberrechte dieser Karten.

Es ändert sich also nix…nur weil du das eine physisch besitzt und das andere digital, macht es das digitale nicht weniger zu deinem Besitz mit dem du handeln kannst.

Zum Thema Server abschalten, ich glaube viele Leute denken tatsächlich, dass es bei NFT in Spielen um ingame Gegenstände geht…das macht wenig bis keinen Sinn, da es dann zu echten Pay2Win Vorwürfen kommen würde.

Zusätzlich muss ein NFT in Spielen ein digitales Gut sein, dass ein entsprechender Wert, es auch rechtfertigt.

Es geht bei NFT in Spielen denke ich viel mehr um Sammlerstücke, die es auch schon im materiellen gibt. Das wird dann unabhängig vom eigentlichen Spiel, zu einem Sammlerstück das entweder an Wert gewinnt, oder an Wert verliert.

Es ist auch bei weitem nicht für die Masse der Spieler, sondern eher für einen sehr kleinen Teil gedacht.

Da hätte ich auch schon, die nächste Headline für Mein-MMO:

„NFT die Zukunft der Spiele, 99,5% von euch wird es sich nicht leisten können“

Chafaris

Nochmal, und ich denke wir drehen uns hier ein wenig im Kreis.

Jetzt lassen wir mal das Urheberrecht außen vor und reden über Besitz und Eigentum.

Ich z.B. habe in meinem Wohnzimmer ein Bild eines berühmten PopArt Künstler hängen. Ich bin sowohl Besitzer als auch Eigentümer des Bildes. D.h. wenn mir jemand dieses Bild wegnimmt, ist dies ein Diebstahl.

Wenn mir nun jemand den mit meiner Datenbank verknüpften Gegenstand/Video/Bild whatever entwendet, ist dies kein Diebstahl da ich nicht das Bild/Gegenstand oder sonstwas erworben habe, sondern lediglich diesen Datenbankplatz.

Denn, und so ist mein Verständnis, erwerbe ich nicht den virtuellen Gegenstand, sondern den „Platz“ auf der Datenbank, welcher mit diesem virtuellen Gegenstand assoziiert ist.

Envy

Dann lass es mich anders erklären…ist kein gutes Beispiel und man kann es nur bedingt miteinander vergleichen aber nehmen wir Bitcoin.

Du kannst diesen Bitcoin nicht physisch anfassen oder in dein Wohnzimmer hängen, aber dennoch, wenn du dir einen Bitcoin (das virtuelle Objekt kaufst) dann gehen die Besitzrechte in deinen Besitz über.

Heißt du kannst damit handeln obwohl du ihn nie physisch anfassen kannst.

Du kannst im Gegenzug nicht mit einem Bitcoin handeln den du nicht besitzt.

Die Leute tun sich sehr schwer mit Dingen die sie a) nicht sehen können und b) nicht anfassen können.

Ein Beispiel dafür wäre ein Virus…da gibt’s teilweise die selben Diskussionen.

Wir schweifen hier vom Thema ab.

Also nochmal:

Wir wissen nicht wie NFT in Spiele eingebaut werden, es wird aber mit großer Sicherheit keine Ingame Gegenstände betreffen und auch keine Skins.

Es wird sich mit großer Wahrscheinlichkeit um Sammlerstücke drehen die man unabhängig vom eigentlichen Spiel oder dem Spieleserver erwerben kann.

Es wird für einen sehr kleinen Teil der Spieler erschwinglich sein.

Es von vornherein zu verteufeln bringt nix…nur weil man etwas nicht versteht, muss es nicht gleichzeitig schlecht sein.

Chafaris

Ok, wir drehen uns wirklich im Kreis (Besitz =/= Eigentum). Was aber nicht schlimm ist und ich denke man muss dies nicht bis ins unendliche ausreizen.

Warten wir mal ab wie sich dies in Zukunft entwickelt 😉

NattyG

Ich glaub du hast nicht den unterschied zwischen non fungible und fungible verstanden
Du kannst den Eintrag in der DB nicht mehr ändern da die Datei in der DB hinterlegt ist und diese Blöcke nicht mehr änderbar sind
Was denkst du warum die ersten nfts irgendwelche Pixel Dateien waren. Diese verbrauchen halt nicht so viel Speicherplatz ..

Und da sind wir wieder beim ubisoft Chef
Spieler verstehen es noch nicht

Chafaris

Nochmal für mich zum mitschreiben und bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liegen sollten.

wenn ich einen NFT erwerbe, dann kaufe ich einen Platz auf einer Datenbank. Einen einmaligen Platz auf der Datenbank.

Dieser wird mit einem Bild/Video/Soundfile oder eben einem ingame Gegenstand verknüpft/assoziiert.

Dadurch erwerbe ich aber KEINE Rechte (im rechtlichen Sinne) an dem Bild/Video/Soundfile oder eben ingame Gegenstand.

Caliino

Sollte so sein und das mit dem „besitzen“ ist noch eine ziemlich dunkle Grauzone, ich würde also nicht davon ausgehen dass du vor Gericht damit 100% Erfolg hättest 😀

Chafaris

Das meinte ich ja. Du besitzt nichts! Absolut nichts.

Und darüber soll ich mich jetzt freuen und das gut finden? Nö

Rein rechtlich gesehen ist das keine Grauzone 😉

Zuletzt bearbeitet vor 3 Monaten von Chafaris
John

Du erwirbst das Recht damit zu handeln. Wenn du z.B. nen skin kaufst/erspielst ist der für gewöhnlich an deinen Charakter/account gebunden. Als NFT, was den Skin quasi „einzigartig“/fälschungssicher macht, kannste den halt weiter verkaufen.

Chafaris

Alles richtig. Aber es gehört mir nicht. Und das stört mich daran. Wenn ich spitzfindig wäre, könnte ich behaupten, dass mir das Shopmount auch nicht gehört, alles klar soweit. Aber hier reden wir von einer anderen Dimension

Lukas

Wenn du dir eine Actionfigur kaufst ist das doch auch nichts anderes!
Daran besitzt du auch nicht die kompletten rechte, da du keine Lizenz dafür erworben hast.

Caliino

Da hast du aber etwas physisches/materielles in der Hand was dir schon gestohlen werden müsste damit du es nicht mehr „besitzt“.

Bei NFT’s (oder generell Daten) reicht ein Knopfdrücken um die Server abzuschalten und weg ist dein „Besitz“….

Lukas

So funktioniert die Blockchain nicht ! Du kannst keine Server abschalten 😀

Chafaris

Nein, aber derjenige den die Datenbank gehört, kann entscheiden, dass der Skin, welcher meinem Platz in der Datenbank zugeordnet wurde, ausgetauscht wird.

Nochmals, du erwirbst keine Rechte an dem Skin, er kann dir wieder weggenommen werden

Lukas

Also so wie jetzt auch schon? 😀
Wenn du dir jetzt einen Skin kaufst kann er dir genauso weggenommen werden.

Ich verstehe deine Kritik und die ist auch gerechtfertigt, aber die Technologie ist ein Schritt in die richtige Richtung und sie eröffnet neue Möglichkeiten. Das ganze ist einfach noch zu neu und es wird dauern bis dort ein rechtlicher Rahmen gespannt wurde. Wie gesagt OnChain Speicherung oder die Files in andere Blockchains wie Chainlink auszulagern wären nur 2 von vielen Möglichkeiten.

Chafaris

Die Actionfigur kann mir aber niemand wegnehmen 😉

Und ja, an der Figur habe ich alle Eigentumsrechte, sie ist mein Eigentum. Das ist der mit dem NFT assoziierte Wert nicht

Zuletzt bearbeitet vor 3 Monaten von Chafaris
Lukas

Du kannst einen NFT beispielsweise OnChain Speichern und 100%ige rechte beim Kauf vergeben. Das geht alles! Wie gesagt es geht einfach darum die Technologie richtig zu nutzen. Ob das die Spieleentwickler in Zukunft tun werden? Keine Ahnung, ich hoffe es und es sollte auch unsere Aufgabe sein Kritik zu üben und dafür zu sorgen.

Chafaris

Ok, danke für den Hinweis :).

Nach wie vor sehe ich, unter rein juristischen Gesichtspunkten, noch ein wenig differenzierter. Das heißt aber nicht, dass ich Recht habe, nur, dass ich es rein juristisch anders sehe.

Ich denke wir können uns darauf einigen, dass es ein immenser Graubereich ist.

Mortifer

Ne Disk ist letztendlich auch nur ein Nutzungsrecht an einer Software die man erwirbt oder nicht?
werden Server abgeschaltet und du hast eine tolle Scheibe aus fossilen Brennstoffen …
das wird bei der Diskussionen nicht betrachtet

Caliino

Solange es aber nicht ein Online-Spiel ist, kann ich es dennoch spielen – unabhängig ob die Server nun noch laufen….

Und selbst Steam und Co kannst du wunderbar auch ohne Internet benutzen, du musst dich lediglich 1x einloggen damit dein PC (bzw. Steam) weiß welche Spiele du besitzt.

voxaN

Das steht aber explizit in den ToS. Du darfst mit dem Code auf der Disk aber die Software Reverse Engineeren und kannst dir so eigene Server (nur für dich privat) bereitstellen.

Mac31

Ich glaube, die Spieler verstehen nicht, was ein digitaler Sekundärmarkt für sie bedeuten kann.

Doch verstehen wir. Den ganzen Zinnober mit handelbaren Sammelobjekten gibt es im materiellen Bereich schon lange. Sehr viel wertloser Mist, und sehr wenig Wertvolles darunter. Geht auch gar nicht anders.
Deswegen, haben wir auch keine Lust darauf das jetzt Games noch mehr darauf getrimmt werden, digitale Objekte zu verkaufen.

Todesklinge

Das Problem an dieser Blockchain ist das wenn es einmal geknackt ist, man nicht mehe geschützt ist. Oder es erscheinen unendlich viele Kopien und das Original ist somit wertlos.

Oder es wird gelöscht (hacking).

Das die im Vorstand sagen das wir es noch nicht verstanden haben liegt daran, weil die uns das Zeug verkaufen wollen.

Ein weiteres Problem ist der Nutzen dieser NFTs, dieser existiert nicht.
Angenomme ich kaufe ein NFT von Ubisoft, sagen wir mal aus Division 2.
5 Jahre später wird Division 2 eingestellt, Server abgeschalten usw… und dann, was ist mein NFT aus Division 2 noch wert?
Nostalgiewert für andere… und wofür?
„Achja das gute alte Division 2, na das NFT für 50k€…“

Es ist rein Digital und nicht Physisch. Wie oben schon geschrieben, da reicht ein Problem aus und schon ist das wertlos.

Lukas

Sicherer als ne Blockchain gehts im digitalen Bereich wohl kaum!
Der Server auf dem deine 10€ Fortnite Skins liegen ist 1000x unsicherer.
Mit dieser logik dürftest du kein Online Spiel der Welt spielen, denn was ist wenn der Server gehacked wird? Dann hast du deine 60€ umsonst ausgegeben da du nicht mehr spielen kannst.

Was ist dein Fortnite/WoW (Whatever) Skin denn wert wenn es das Spiel nicht mehr gibt?

Alle tun so als würde es das alles nicht eh schon geben! NFTs bieten einfach die Möglichkeit zur Verbesserung eines eh schon bestehenden Marktes.

Das heißt nicht das sie nicht auch falsch genutzt werden können!

Todesklinge

Bei allen Spielen ist es so das der ganze Inhalt eine begrenzte Lebensdauer hat, eben wenn das Spiel aufhört zu existieren (Server abgeschaltet usw.).

Das bedeutet es wird ein Schlussstrich gezogen und alles bisherige ist dann wertlos.

Bei NFTs soll das Zeug scheinbar weiterleben, was wiederum dazu führt das der Aufwand der Entwicklung noch größer wird = mehr mögliche Bugs und balancing Probleme.

Am schlimmsten ist das damit Tür und Tor für Pay2Win geöffnet wird (wenn es nach dem „Player Ready One“ Film-Prinzip gehen würde).

Jede Art der Verschlüsselung ist nur so sicher bis die Verschlüsselung selbst genackt wird.
Blockchain mag zwar derzeit noch sicher sein, aber jede weitere Änderung wird trotzdem an alle Blockchain Speicher weitergeleitet und genau da ist die Schwachstelle.

Es würde schon ausreichen wenn der Key zu dem NFT geklaut wird, denn die größte Schwachstelle ist das Schloss. Wenn der Schlüssel passt kann sonst etwas damit gemacht werden.

Ich denke NFT ist super wenn man das Zeug selber verkauft, aber nicht aus Käufersicht. Weil da ist es ein Spiel mit der Zeit.

NattyG

Also ich weiß nicht wo der Aufwand größer wird
Wenn 12 jährige Kinder aus ihrem Kinderzimmer nft collections erstellen können 🤣
Die Skins werden so oder so designt weil
Spiele Entwicklung geld kostet
Und Spieler keine Lust haben 100€ für ein game zu zahlen.
Diese Designs müssen dann nur noch in nft umgewandelt werden
Wie gesagt schaffen 12 jährige aus ihrem Kinderzimmer
Krasser mehr Aufwand für die Entwickler

Lukas

So funktioniert die Blockchain nicht! 😀
Die Verschlüsselung hat so gut wie nichts mit der Sicherheit des Netzwerks zu tun.
Bei Bitcoin zb wird nicht einmal wirklich verschlüsselt, sondern nur signiert, deshalb ist die Blockchain ja auch komplett einsehbar!
Die Blockchain kann nur beeinflusst werden in dem jemand mehr als 50% des Netzwerks besitzt, dies ist umso unmöglicher umso größer das Netzwerk wird.

Masamune

#WarumIchKeineSkinsKaufe
Und nochmal: an den NFTs werden am Ende nur die Unternehmen gewinnen.

NattyG

Mir doch egal ob ich daran Gewinn mache
Reicht mir schon wenn ich meinen 10 Euro skin den ich mir vor paar Monaten in warzone geholt habe für nen 5er oder 2.50 los werde weil wer anders ihn haben will und ich nicht mehr zocke.
Was daran so schlecht ?

Masamune

Das der Vergleich im Preisrahmen hinkt. Die Wahrscheinlichkeit das du am Ende 0 bekommst, ist höher als das du 0,001cent bekommst. Währenddessen hatte der Entwickler den Preis erhöh, weil es ja NFT ist.

Kev

Wir wollen euren NFT Scheiß nicht! Aber das kapiert ihr gerade nicht…!

Vallo

Ich sehe da nur eins. Ubisoft kann so faul wie immer bleiben, aber mehr Geld verdienen. Erst immer die selben Spiele im neuen Gewand rausholen. Dann Microtransaktionen in Singleplayer und dazu jetzt NFT. Nicht umsonst lasse ich meine Finger von deren Spielen

L4nc3r

Ubisoft hat recht.
Nun weiß ich leider nicht wie Ubisoft seine Lösung aktuell umgesetzt hat aber prinzipiell sind NFT’s seit langem endlich mal wieder ein positiver Fortschritt in der Spiele Welt.
Schonmal was von Ready Player One gehört? Um diese Utopie umzusetzen sind NFT’s nötig. Sie machen möglich das man Spielgegegenstände tatsächlich besitzen kann, oder zumindest etwas mehr. Als Drittanbieter kann man sie einfacher anbinden an andere Märkte, ähnlich wie bei dem Handel von diversen Steam Gegenständen. Andere Entwickler könnten viel einfacher Gegenstände aus anderen Spielen in ihre Spiele einbinden, sofern sie es wollen.

So könnte ein Anbieter – z. B. Steam – eine Lobby machen wo man sich zwischen den Spielen trifft und auch seine Gegenstände präsentieren kann.
Es wäre so vieles geniales darauf Aufbaubar, denkbar. Aber das ist der optimal Fall. Denn Voraussetzung ist das Spielhersteller, ähnlich wie bei dem steam community Markt, daran interessiert sind freien Handel mit ihren Gegenständen zu ermöglichen.
Über eine Blockchain abgewickelt hat ein hersteller uU. Weniger Aufwand um solche Prozesse abzuwickeln, da er sich selbst nicht um alles kümmern muss. Gleichzeitig kann er eine kleine Royalty Fee (ein Gebühr die bei Verkauf eines Gegenstandes anfallen kann) festlegen die bei jedem weiterverkauf des Items Einnahmen für den Anbieter reinspült.

Theoretisch wäre all das auch jetzt schon möglich, ohne blockchain. Aber dann müsste sich einer um alles kümmern oder mit anderen Herstellern zusammenarbeiten. Das ist eine Mamut Aufgabe, wenn nicht unmöglich, all die unterschiedlichen Interessen unter einen Hut zu bekommem, all die Machtansprüche und Abhängigkeiten.
NFT Anbindung richtig gemacht, bietet uns Spielern nur Vorteile, und das sage ich als jemand der sich bei nur 2 ausgelassenen CoD Titeln, noch nie einen Skin gekauft hat. Aber selbst wenns schlecht gemacht ist, ändert es für uns nicht viel, eigentlich sehe ich keinerlei Nachteile. Ob wir Gegenstände nur vom Entwickler kaufen können oder auch zusätzlich von Spielern…da ist mir eine zusätzliche Option doch lieber.

In meinen Augen sollte jeder der den Steam Community Markt feiert, NFT’s begrüßen denn sie geben uns nur weiter Optionen, ohne uns irgendwas wegzunehmen.

Mike

Wenn man Gegenstände wirklich zwischen den Games tauschen könnte, ok. Das ist aber zwischen verschiedenen Engines so einfach nicht möglich. Deine Lieblingswaffe oder Skin aus COD wirst du nicht in ein anderes Game bringen. Egal ob es dir gehört.
Die Nachteile wurden hier auch schon aufgezählt. Verknappung von digitalen Gegenständen durch Seriennummern, Spekulanten (siehe CSGO), optimierung der Games auf möglichst viele Möglichkeiten solche NFTs zu verkaufen, da ja der Publisher mitverdient.
Ich bin gespannt was daraus wird aber dieses Interview mit den Beiden sagt mit einfach nur „wir halten euch für Idioten und nutzen das aus“ sorry.

Caliino

Um diese Utopie umzusetzen sind NFT’s nötig. Sie machen möglich das man Spielgegegenstände tatsächlich besitzen kann, oder zumindest etwas mehr.

Dann bin ich schon mal auf die ganzen USB-Sticks gespannt die mir die Entwickler bei jedem Einkauf im Shop zuschicken und wie die kopiergeschützt werden sollen.
Das klappt ja jetzt schon so gut, dass selbst Denuvo-Titel ein paar Wochen auf den einschlägigen Seiten zu finden sind….

Erzkanzler

Puh…

Du hast aber schon eine sehr naiv-positive Einschätzung von NFTs.

Nur mal ein Denkanstoß:

NFTs sind eigentlich Links zu einem digitalen Gut beziehungsweise eine Art Quittung für den Kauf erwirbt. Sobald die Server, auf denen das digitale Gut liegt, offline gehen, ist auch das gekaufte Item weg.

Deine schöne neue Blockchain-Gamingwelt wird also so ohne weiteres nicht funktionieren. Und was für eine Freude, wenn dann nen Gamingserver inkl. NFT-Verlinkungen abgeschaltet wird. Dann belastet dein Gegenstand zwar dolle unnötig die Blockchain, steigert die benötigte Energie um weitere Items aufzunehmen aber du… du sitzt mit einem völlig wertlosen Link da für den du mal Unmengen Kohle gezahlt hast, den niemand in sein Spiel einbaut oder haben möchte. Tolle neue NFT-Gamingzukunft oder? Aber der Publisher, der hat sein Geld von dir ja bekommen 😉

Deine „kleine Royalty Fee“ wird dann witzig, wenn man sich mal anschaut, dass jedes Item in der Blockchain den Preis für das nächste Item erhöht… mal schauen wie lange das „klein“ bleibt. Und ein unverbesserlicher Pessimist, wer auch nur daran denken könnte, das diese Kosten und jegliche Handelskosten der Konsument zu tragen hat, am Gewinn aber natürlich der Publisher beteiligt werden möchte.

Sowas nenn ich gelungene Risikominimierung, lass den Kunden doch das Spekulationsrisiko tragen, und verdiene an seinem Erfolg. Wenn nicht, verdiene wenigstens an seinem Misserfolg.

NFTs sind die Lösung für ein Problem, dass nicht besteht. Du nennst selber den Steam Markt, der kommt merkwürdigerweise auch ohne NFTs prima zurecht. Niemand hält Publisher davon ab, spieleübergreifende Items zu erschaffen aber ohne eigene horrende Gewinnaussichten gab es dafür wohl keinen Bedarf 😉 Dass die Blockchain das für Entwickler jetzt enorm erleichtern würde, ist halt einfach Mumpitz.

Selbst führende Entwickler sagen, wer glaubt er könne NFTs zukünftig in anderen Spielen nutzen, hat keine Ahnung von Spieleentwicklung.

(Zitat)
„Es ist bereits herausfordernd, Assets innerhalb einer Spielereihe und Engine vom Vorgänger in das Nachfolge-Projekt zu übernehmen. Über verschiedene Engines und Studios hinweg, und dann auch noch rechtlich zu klären, dass diese Items alle einem Besitzer gehören, das ist ein „logistischer Wahnsinn“, der sich für kein Unternehmen rentieren wird. Einzige Ausnahme: Du kannst als Unternehmen tatsächlich hohe fünf- oder sechsstellige Summen pro NFT-Verkauf aufrufen.
(Zitat Ende)

Von Geldwäschemöglichkeiten reden wir erst einmal gar nicht.

Und? Lust auf NFTs?

Ich könnt dir billig nen Bild minten, sag mir nur was du willst und gib mir 20.000 Euro und es ist deins… kannst du dann gern auch in der Steam Community mit angeben, solang Steam das dann einbaut und ich den Server nicht abschalte 😛

Zuletzt bearbeitet vor 3 Monaten von Erzkanzler
L4nc3r

Ja zum Teil ist meine Vorstellung ein Stück weit Naiv da ich kein Entwickler bin. Aber ich lerne gerne dazu, also bitte weiter mit deinen Argumenten!
Du hast gute Punkte aufgebracht. Wenn das schon von Hersteller Seite ein zu hoher Aufwand ist Items fremder Spiele zu übertragen dann haben sich alle folgenden meiner Punkte sowieso erledigt. Auf viele Punkte trifft der SteamCommunityMarkt bereits zu. Nachteil, dieser ist von einem einizigen Anbieter abhängig.

Falls man obige Kriterien überwinden kann bieten NFT´s mMn. dennoch Vorteile. Die Preise sind für mich weniger Relevant solange sie von der Community bestimmt werden! So wie auf dem SteamCommunityMarkt. Unter Annahme das der Publisher diese utopischen Preise bei Kauf verlangt – ja dann kannst du das vergessen da gebe ich dir völlig Recht – dann ist die Idee scheiße!
Ich sehe eher die Möglichkeit wie in z.B. Dota 2 das der Publisher Truhen rausgibt die nur begrenzte Zeiträume erhätlich sind, für völlig normale Preise ~ 4€ pro Stck, und zufällige Gegenstände enthalten. Jeder der diese Gegenstände kauft kann sie nach dem Aktionszeitraum auf freien Märkten unabhängiger Anbieter weiter veräußern, wohin auch immer – natürlich nur dorthin wo auch eine Anbindung Seitens anderer Anbieter geschaffen wurde. Ab diesem Punkt bestimmt die Community die Preise.
Weiter unter der Annahme/Hoffnung ( ^^ ) man könne Items von Spiel zu Spiel übertragen: Bisher sind mit jedem tot eines Multiyplayer Spiels deine Items quasi wertlos. So kommt z.B. jedes Jahr ein neues CoD raus, der alte Titel wird dann schon weniger gespielt, nach 2 jahren noch weniger, nach 5 Jahren vermutlich ganz Tot, dann sind deine Items eh nutzlos. Davon abgesehen kann man auch heute Server abschalten, und die Items sind weg.
Beispiel: Wenn es Anbieter A gäbe der von Anbieter B Gegenstände bei sich einbaut. Und Anbieter B würde die Abschaltung seiner Server ankündigen, könntest du dein Item vorher übertragen und hättest es so mitgenommen. Anbieter A könnte z.B. die Lobby sein zwischen den Spielen. So hätte man eine Art Item Bank zwischen den Spielen. Dieser Anbieter könnte sich nur auf genau das spezialisieren, NFT´s – Items anderer Publisher einzubinden. Denkbar wäre das so Standardverfahren geschaffen werden um das alles zu vereinfachen. Man könnte seine Items so dezentralisieren. Zwar kann man sie immer nur in einem Spiel gleichzeitig benutzen, aber man kann sich frei aussuchen wo man es lagert.
Aber ja hast schon Recht, vermutlich ein feuchter Traum. Denn idR sind Publisher nicht an freier Verwendung ihrer Items interessiert, da es viele Einkommens Möglichkeiten streicht. Schade, denn ich denke es gibt auch große Vorteile. Da man bei freier Verwendung ein riesges Ökosystem drum herum schaffen würde das letztlich mehr Menschen anzieht und so allen Teilnehmern zugute kommt.

Gibt bestimmt gehypte, die dir 20k für ein NFT geben – gehör ich aber nicht zu 😛

Nachtrag: Mir wurde gerade beim schreiben dieser Zeilen ein Problem bewusst über das ich schon länger nachdenke doch noch nicht richtig einordnen konnte: Der Token der mein NFT repräsentiert, enthält für sich genommen, garkeine Informationen über den repräsentierten Inhalt oder? Das würde bedeuten das, sobald einmal alle Server abgeschaltet sind und die Information was mein Token da represäntieren soll nicht mehr vorhanden sind, ist mein Token nur noch ein reiner Ziffernblock?
– und wenn ich nun wollte, könnte ich daran einfach wieder ein komplett anderes Bild/Video/Whatever anknüpfen?!

Ich lass das jetzt alles mal so stehen, vielleicht hilfts jemandem. Danke für die Anregungen, bin gespannt auf weitere!

Erzkanzler

„Das würde bedeuten das, sobald einmal alle Server abgeschaltet sind und die Information was mein Token da repräsentieren soll nicht mehr vorhanden sind, ist mein Token nur noch ein reiner Ziffernblock?“

Korrekt! 😛

Und ja, die Kosten ein NFT zu erstellen, steigen mit jedem erstellten NFT ergo kann der Preis nicht dauerhaft niedrig bleiben, das ist halt schon ohne jegliches Gewinnstreben von Publishern systemimmanent…

NattyG

Die Kosten steigen nicht mit jeder erstellten nft
Genauso wie es auch nicht teuer ist nfts zuerstellen
Muss man halt einfach nur nicht das etherum Netzwerk benutzen sondern zb Polygon wo das Erstellen kostenlos ist

Walez

Bevormundender, fast beleidigendes Statement – ich sehe für meine Spielweise keinen Mehrwert und gehöre schon in die Kategorie „lässt hin und wieder Geld für Pokemon Go Fernraidpässe und Destiny 2 Emotes liegen“, kann aber auf diesen „dass sie erstens den Planeten zerstört und zweitens nur ein Werkzeug für Spekulationen sind“ Unsinn verzichten. Sie werden auch in einem Jahr noch NFTs schönreden, bekommen die Dollarzeichen einfach nicht aus den Augen gewischt. Mal sehen, ob ich da noch Ubisoft Games spiele…es bleibt spannend.

Erzkanzler

NoFuckinThanks

Der Narzissmus von Ubisoft und den NFT-Befürwortern ist langsam einfach nur ansträngend. Sich dann hinzustellen und auch noch jene zu beleidigen, die ihre Idee ablehnen, ist ja fast schon kindisch.

Nicht nur, dass sie zu den berechtigten Zweifeln:

„…dass sie erstens den Planeten zerstört und zweitens nur ein Werkzeug für Spekulationen sind.“

keinerlei Stellung nehmen, nein anschließend möchte man uns also auch noch erklären, wir wüssten ja gar nicht wie viel Spaß wir an der Spekulation und der Zerstörung des Planeten haben könnten.

Ganz groß, der Hinweis wir könnten NFTs dann ja weiterverkaufen, wenn wir nicht mehr spielen wollen… Erinnert sich noch jemand wie Publisher seit JAHRZEHNTEN darauf hin arbeiten, dass wir Spiele nicht gebraucht verkaufen/kaufen können? Und plötzlich ist es aber der HEILIGE GRAL den wir verblendeten alle nicht sehen?

Frei nach dem Motto: Schau wohin das Geld fliest…

Bankraub: eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen Publisher!

Zuletzt bearbeitet vor 3 Monaten von Erzkanzler
The_Flail

Das besonders amüsante daran ist das NFTs tatsächlich dazu genutzt werden könnten um digital erworbene Spiele weiter verkaufbar zu machen.

Daran haben die Entwickler nur natürlich kein Interesse.

neutronux

Mir ist noch nicht klar wie das in Games funktionieren soll.

Es ist nicht einzigartig: Dann haben wir das schon seit Jahrzehnten ganz ohne NFTs. Beispiel Steam wo man Items für Spiele kaufen und weiterverkaufen kann. Aber nicht für alle. Und oft ist ewiges weiter verkaufen gar nicht gewünscht. Viele F2P Games setzen bewusst auf Premium-Accounts durch die man sich lästige Grind-Zeit ersparen soll usw. Warum nur einen Spieler zur Kasse überreden, wenn man auch zwei ein Premium Account verkaufen kann? Und bei Skins ist es ja doch oft so dass man bei ’nem neuem guten Skin manchmal den Eindruck hat man kann machen was man will… „mich“ gibt’s zum release Tag eh 100 mal überall. Das nimmt schon mal die Lust. Da ist es oft noch besser dass man in Spielen wo es möglich ist Farbtöpfe zu kaufen und sich mit seinen Mates zumindest gleich einfärbt oder ähnliches. Hat zumindest mehr „einzigartigkeit“ als 100 mal Weihnachtsmann im Winter usw.

Es ist einzigartig: Irgend ein 3D-Künstler modeliert extra nur für mich exklusiv einen neuen Charakter. Den hab dann nur ich. Gibt es auch schon. Aber nicht für Spieler sondern für Spiele-Entwickler. Man kann sich exklusive und nicht-exklusive Preise von 3D-Modellen ja mal auf CG trading Platformen ansehen. Das ist schon ein großer Preisunterschied. Aus gutem Grund. Nicht exklusive kriegst du schon um 20-100 Euro oder mehr in hochwertiger Qualität fertig geriggt für die ein oder andere Engine. Exklusive 3D-Modelle in gleicher Qualität kosten aber schnell tausende Euro. Warum? Weil ich bei nicht exklusiven Modellen halt von vielen Käufern Geld beziehe und bei ’nem exklusivem Model nur ein einziges mal. Wenn ich also als 3D-Artist hier viel Zeit in ein Model reinstecke (ich hab bei vielen mehrere Monate reingesteckt) und dann genau ein einziges mal 10 Euro dafür bekomme lohnt sich das nicht im geringsten. Wenn es nur Mikro-Unterschiede sind (dunkelgrüner Hut statt hellgrüner Hut) kann ich das zwar als Spielefirma schneller rausdrücken – ist dann aber wieder für die Katz.

Björn

Ah ja wir können items die wir nicht brauchen weiterverkaufen, solch ein riesiger vorteil den es ohne nfts niiiiieeeeemaaaaalsss gäbe. So was wie der steammarketplace oder einfache ingame auktionshäuser existieren ja nicht. Und ebay wird ja auch nur für Gegenstände des realen Lebens genutzt.

Bodicore

Tatsächlich sehe ich den Sinn nicht darin.
Denke da ist für mich eine Grenze erreicht wo der Kosten/Nutzenfaktor nicht mehr gegeben ist.

Ich kann NFT als Wert im Kopf nicht bemessen daher kann ich auch nicht investieren.

Klar kann man damit viel Geld machen.
Solange der Hype anhält

Aber wenn ich in etwas investiere dann muss ich auch zufrieden damit sein, wenn es mal nicht so gut läuft.

Gerade blutet der Altcoinmarkt und ich bin auch schon leicht im Minus.
Aber weil ich weis das hinter meiner Crypto ein Unternehmen steckt das greifbar ist und sich auch weiter entwickelt, bin ich voll entspannt.

Hätt ich ein NFT für 8000Dollar und wüsste nicht ob sich morgen dafür ein Käufer findet, könnte ich nicht schlafen.

Zuletzt bearbeitet vor 3 Monaten von Bodicore
Kornelius

Ubisoft schafft sich selber ab . find ich Super, ich werde Spiele die mir NFTS aufzwängen wollen aber Boykottieren … die dazugehörige Firma gleich mit.

Harri

Ich kaufe also für echtes Geld einen virtuellen Gegenstand, ok. Daran verdient zunächst mal auf jeden Fall das Unternehmen. Ok. Lange wird dieser Gegenstand nicht aktuell bleiben, denn das Unternehmen wir schon zwangsläufig permanent neue Gegenstände dieser Art einführen. Mein soeben erworbener gebrauchter Gegenstand wird also nicht nur sofort nach Erwerb wie üblich an Wert verlieren, sondern sehr viel noch zusätzlich, sobald die neue „Ware“ draussen ist.
Da diese Gegenstände also alle gebraucht sind und beliebig gehandelt werden können, da sehe ich Existenzmöglichkeiten. Statt Gebraucht“WAGEN“händler werden wir Gebraucht“WAREN“händler sehen.
Das ist modern (nicht), das brauchen wir (nicht), das ist ein echter Mehrwert für jeden Spieler (nic…)

Nico

Was ein Schmarn, die masse der Spieler weiß ganz genau was NFTS bewirken, die bringen 0 gameplay mehrwert, ich geh sogar soweit das sie Sogar Gameplay elemente weglassen werden nur wegen den nfts und man so am ende sogar schlechter dran ist.

Marcus

Zitat:
Bei Ubisoft ist man also nach wie vor überzeugt, dass NFTs etwas Gutes sind und die Zukunft im Gaming darstellen.

Klar, Vorteil für Ubi, da sie selbst diese NFTs erstellen und
verscherbeln.

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Nochn Zitat:
Das Endspiel besteht darin, den Spielern die Möglichkeit zu geben, ihre Gegenstände weiterzuverkaufen, wenn sie sie nicht mehr brauchen oder das Spiel nicht mehr spielen wollen.

In der Regel ist das aber so, daß Gegenstände nicht mehr gebraucht werden,
weil nicht nur man selbst es nicht mehr braucht, sondern auch sonst die
Spielerschaft schmilzt, weil immer mehr mit dem Spiel aufhören.
Dann ist keine Sau mehr an einem NFT interessiert und man bleibt auf seinen
Kaufkosten sitzen.

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Ich bin da schon lange raus. Ich kaufe ja nichtmal DLCs.
Ich warte lieber, bis eine GotY-Version mit allen DLCs komplett
rauskommt und kaufe die dann im Sale auf einen Rutsch.
Kommt keine GotY mit all den Zuatzgedönse – mir dann auch egal.

Mortifer

Klar, Vorteil für Ubi, da sie selbst diese NFTs erstellen und
verscherbeln.“
so wie sie bisher auch alles in spielen selbst programmiert haben

„In der Regel ist das aber so, daß Gegenstände nicht mehr gebraucht werden,
weil nicht nur man selbst es nicht mehr braucht, sondern auch sonst die
Spielerschaft schmilzt, weil immer mehr mit dem Spiel aufhören.
Dann ist keine Sau mehr an einem NFT interessiert und man bleibt auf seinen
Kaufkosten sitzen.“

kommt doch ganz aufs Spiel an gibt auch genug Kandidaten die über einen sehr langen Zeitraum gepflegt und gespielt werden
warum gehen immer alle von „Kaufkosten“ aus??? Ich sehe da nicht das es einen Ingameshop der über jetztige Angebote hinaus geht! Es wird weiter Loot ingame erspielt aber den kann ich ich verkaufen wenn ich will

Caliino

Es wird weiter Loot ingame erspielt aber den kann ich ich verkaufen wenn ich will

Und genau das ist es was die „richtigen“ Spieler NICHT wollen – Echtgeld zu Ingame OK, aber kein Ingame zu Echtgeld!

Das ganze drängt die Spiele immer weiter in die Richtung „Arbeit“ – weg vom eigentlichen „Spaß“.

Sieht man übrigens richtig gut bei „MIR4“ wo schon über 7 Millionen (Bot)-Accounts wegen lächerlichen 14 Cent pro Stunde gebannt wurden…

Mortifer

Aber wenn es mir freigestellt wird ob ich mit oder ohne das Spiel spielen will?
ist doch ok jeder so wie er mag… ist doch schön wenn man nicht in die eine oder andere Richtung gedrängt wird

NattyG

Diese lächerlichen 14 cent pro Stunde wie du sie nennst sind für manche Menschen in Afrika oder Südamerika mehr als sie sonst verdienen.
Aber hey natürlich ist es besser wenn man sich die Münzen einfach direkt beim Entwickler kauft
Der kann die ja viel mehr gebrauchen als der arme dude in venezuela der damit seine Familie ernähren möchte.
Was denkst du warum es überhaupt real money trading gibt ?
Genauso wie Gold seller in wow das wird nur gemacht weil sich Leute in gewissen Gegenden der Welt ihren lebensstandard verbessern können
Aber hey ne lieber direkt bei Blizzard
Ne wow marke kaufen und gegen gold eintauschen. Die brauchen das Geld Ja dringender.
Richtige first world problems oh nein mimi da ist etwas in einem Spiel was ich dann nicht haben kann mimi das ist unfair ich will doch nur spielen

Prim

Was hindert ein Hersteller unendlich viele NFT Items zu verkaufen und der verkauf lohnt sich doch nur,wenn ich zum hohen Preis gleich viele Verkaufe.Erst große Versprechungen machen und dann große Illusionen schaffen.
Schön das es für den Spieler gut sein soll wo das Gute liegen soll wird aber nicht gesagt.
Das wird am Anfang viel Ärger machen und Illuisonen lösden sichs chnell in Luft auf aber du darfst jas Photo machen und dich ewig dran Erinnern.

Mortifer

Wo der Mehrwert liegt wird klar gesagt
ich die Möglichkeit Items wieder zu verkaufen
es ist auch erst der erste Schritt in einem viel umfassenderen Ökosystem dass da geplant ist

Prim

Soll ich jetzt Lachen oder weinen…..
Erstmal sind NFT Items Illusionen die man unendlich Schaffen kann und je mehr Items der XXXX Nr. Dupliziert wird ohne das man was Produzieren muss ist es Ideal,wenn man nicht nur ein Item verkauft….
Es sind eine menge MMO NFT in Arbeit die führen es vor und haben schon obwohl diese MMOs Extrem hohen Umsatz gemacht haben und es gibt nichtmals eien Alpha Version das heißt man verkauft Ingame schon für 80 mil Dollar Produktions Städte und Grundstücke.
Ich habe mal so Game Zeitlang gespielt mit Online Kollegen die auf so ein System aufbauten.
Jedes Item wird ja nicht nur einmal verkauft sondern man verdiehnt erst wenn man die Vielfach verkauft udn die Software Schablone Existiert länger als du Existieren wirst.
Es wird nichts proziert sondern nur ein Click und du hast die Illusion die du dir am Bildschirm bei einer existierende Internet Leitung Existiert.

Mortifer

Also versteh ich das falsch?
ich spiele das Spiel wie immer – nur die Gegenstände sind NFTs – die ich über einen Handelsplatz verkaufen kann wenn ich möchte, wenn nicht dann nicht.
Ubisoft verdient wenn Leute verkaufen ist doch ok?
derzeit gibts doch auch schon genug Leute die hier und da Accounts oder Gegenstände verkaufen.
ich verstehe ehrlich das Problem dabei nicht und sehe das sehr positiv.
es ist ja nicht so als würdest du gezwungen werden DLCs Skins o.ä. zu kaufen
Unfassbar sogar – wenn du doch einen Skin kaufst und den dann nicht mehr willst kannst du ihn wieder verkaufen!
ich freue mich drüber und unterstütze es

Mortifer

Edit
ich kann jeden Gegenstand verkaufen der nicht zu meinem Build oder so passt
wie der Marktplatz damals bei Diablo der auch sehr stark genutzt wurde wenn ich mich nicht irre

Spritzkeks

wow, wie hat diablo das nur ganz ohne nfts gemacht?
total crazy

Caliino

Nicht ganz: Grundsätzlich geht es darum Echtgeld-Items wieder für Echtgeld verkaufen zu können. (Also quasi wie Aktien, nur halt Ingame)

Das was da bei Diablo versucht wurde, war die Möglichkeit Ingame-Items für Echtgeld zu verkaufen – was aber wegen drei Gründen wieder schnell entfernt wurde:
a.) Das meiste war nur im Wert von Centbeträgen,
b.) das „sinnvolle“ Zeugs wurde für horrende Summen verkauft und
c.) fördert das ganze enorm die „Echtgeld-Farm-Bots“.

Ubisoft verdient wenn Leute verkaufen ist doch ok?

Ist auch nicht richtig: Ubi verdient nur beim ersten Kauf, was danach passiert betrifft nur die Spieler selbst. (Vielleicht noch in Form einer „Transaktionsgebühr“, aber das wäre nur ein weiterer Sh*tstorm)

Und das Ding an den NFT’s ist halt, dass jedes Item eine eigene Seriennummer bekommt. Es ist also ein leichtes für den Entwickler hier die Stückzahl zu begrenzen….

Mortifer

Stimmt so beides nicht!
Warum sollte sich das nur auf Items beziehen die man für Echtgeld kauft und nicht ingame erspielt hat? Verstehe nicht wieso alle immer davon ausgehen dass das so sein muss.
dann gibt es halt Leute die in einem Spiel keine Lust auf ewigen Grind und Dropchance XY haben um ihr set vollzubekommen – die kaufen dann das Item von jemandem der es für sich nicht braucht.
ja man könnte es auch verschenken aber warum dann nicht für nen symbolischen € an jemanden nach Absprache oder so verkaufen oder vielleicht sogar verschenken?

Ubisoft bietet einen eigenen Marktplatz an über den die Items gehandelt werden und wird da Gebühren für verlangen

NattyG

Die Leute verstehen es halt nicht
Allein schon wenn man jetzt mal bedenkt das man auch ingame Währungen als crypto rausgeben kann und die dann frei am Markt Handelbar sind und man so zum Beispiel dann von anderen Spielern die coins kaufen kann um sich Sachen im store zu leisten. Macht einfach mehr Sinn als sein Gold gegen zusätzliche Spielzeit im Form einer wow Marke einzutauschen. Deren Gold gegen wert von Blizzard dann auch noch vorgeben wird. Nur mal so als Beispiel.

Genauso wie oben schon beschrieben mit Gegenständen wo du zig Stunden für grinden musst.
Und ob ihr jetzt eure skins im ubi oder Blizzard store kauft oder von anderen Spielern was der Unterschied
Heulen jetzt eh alle rum wie in wow bei store Mount aber sobald ein neues raus kommt ganz orgrimmar voll damit

Mortifer

vor allem ist es als paralleles Ökosystem geplant das nicht genutzt werden muss

man kann sich das Interview man selber durchlesen statt den (sorry lieber Autor des Artikels) Artikel als vollständige Wiedergabe zu betrachten… ich finde da einiges positives das hier nicht mal erwähnt wird
dazu finde ich auch nicht diese anscheinend recht frei übersetzte Aussage „aber ihr kapiert es gerade nicht“- naja liest sich besser und man bekommt mehr Klicks als „wir planen da was das ihr noch nicht versteht weil es der erste Schritt ist“..

Caliino

Und was macht dich dabei so sicher dass das ganze die Situation nicht noch schlimmer macht?

Es ist doch ein leichtes die Dropchance noch weiter runter zu nehmen und dann „darfst“ du auch noch – neben B2P/Abo und den ganzen Skins – dafür zahlen Items zu handeln….

Ebenso kannst du ja auch jetzt schon in den meisten MMO’s ohne Probleme BiS-Items kaufen – und das ganz ohne NFT’s oder Echtgeld….

Mortifer

Ganz genau das System ist nicht neu sondern weiter gedacht
kann man nicht ausschließen dass es so kommt aber hätte keinen Nutzen für den Publisher/Entwickler
wenn er die Droprate auch einfach so reduzieren kann, wieso die Mühe machen und dafür extra was aufbauen?
vielleicht, ganz vielleicht sind die ja doch nicht alle die Riesen geldgeilen Arschlöcher als die sie immer wieder gerne dargestellt werden? Ganz evtl wollen die wirklich dass die Spieler spaß an den Produkten haben die man verkauft und möglicherweise kann man mit seinem Hobby doch einen Mehrwert erreichen?

Valanx

LoL bist du naiv.
Das ist ein börsennotierten Unternehmen, klar verschenken die die Möglichkeit maximalen nutzen daraus zu ziehen.

Wir erinnern uns an die vielen guten Beispiele aus der Wirtschaft dazu… Nicht.

Jack117

Ich zahl 60-80€ für ein Game. Normalerweise würde man denke das wärs gewesen haha dann kommen noch dlc dafür bezahlst man natürlich auch. Dann gibt es ja noch skinns für jeden scheiß dafür zahlst auch wieder. Jetzt soll man auch noch ein viertes Mal für nft bezahlen. Sorry aber mir reicht es endgültige. 1 kauf ich egal in welchem Game keine skinns und benutze auch keiner mehr ich boykottier das System komplett. Man wird nur noch abgezockt. Spiele die rauskommen kauf ich mir auch erst 2 Jahre später zum schnappen mit allen dlc ;). nft und Games einzubauen wird doch nur gemacht um noch mehr Geld aus dem Kunden zu pressen. Natürlich wird jetzt versucht einen einzureden was man damit für Vorteile hat. Sorry aber mir reicht es komplett man wird schon abgezockt und dann wollen sie einem noch erklären das hätte ja alles nur Vorteile am arsch die wollen nur eure Kohle mehr nicht !

Mortifer

Was ich in letzter Zeit sehr häufig lese ist dass die Kosten immer höher werden und dem Spieler das Geld aus der Tasche gezogen wird wo es nur geht…

  1. Willkommen im Kapitalismus – welches Unternehmen versucht nicht seinen Gewinn zu maximieren? Gerade wenn man an der Börse notiert ist?
  2. wenn die Spieler das Angebot nicht nutzen und damit auch so gesehen wollen würden wäre es nicht vorhanden denn die Kosten würden den Nutzen für das Unternehmen übersteigen
  3. „Gaming“ ist kein Nischenmarkt mehr wie vor längeren Zeiten – mehr Kunden mehr wünsche – nicht einfach da immer die goldene Mitte zu finden
  4. Es wird immer von „das wünschen sich alle Spieler „ – nein es wünschen sich nur die die sich lautstark in den Medien und sonst wo darüber beschweren – die die damit fein sind äußern sich zumeist nicht und es entsteht der Eindruck es wäre so
  5. was glauben viele eigtl was die Entwicklung eines Spiels kostet? Natürlich kann ich nicht die Entwicklung eines Spiels vor 10 Jahren was Qualität und Umfang angeht mit heutigen Produktionen vergleichen, die Kosten sind ganz anders
  6. Ja es mag sein dass früher die Qualität und neben wir es Liebe die in spiele gesteckt wurde als deutlich besser und größer empfunden wird – das ist aber relativ zu den heutigen „Indie Perlen“ zu sehen die es noch häufig gibt und die zu recht dafür gefeiert werden – siehe Hades zB – geiles Game in allen Belangen aber kein Spiel das für eine Markt konzipiert ist auf das sich die „großen“ häufig Publisher mit ihren AAA Produktionen konzentrieren
  7. wenn man aber auf Spiele wie BF2042 und andere Kandidaten schaut die einfach unfertig auf den Markt gebraucht werden kann ich den Ärger eines jeden verstehen und mich dem anschließen. Das ist eine sauerei und man sollte Rückerstattungsansprüche haben. Das sollte auch die Ausnahme einiger schwarzer Schafe bleiben, wird aber vermehrt in Kauf genommen – das sind die Punkte bei denen man die Entwickler zu recht kritisieren und boykottieren müsste (Vorsicht nicht die Entwickler selbst die nur ihren Job machen sondern die Entscheidungsträger der Entwicklerfirmen!)
NattyG

Ja die ganzen dlcs und skins sind auch nur entstanden weil der gamer nicht bereit ist mehr als 50-60€ für ein Spiel zu bezahlen
Ich mein die Preise sind die gleichen wir vor 15 Jahren fürn game
Mit inflation und allem kann das sich ohne dlcs skins und stores nicht finanzieren 😅
Aber das verstehen die meisten hier nicht

Mortifer

Danke!
ich will auch nicht sagen das man allwissend und die Zukunft schaut aber naja es wird gefühlt alles neue verteufelt und nicht über den Tellerrand hinaus gedacht – gilt leider mittlerweile für fast alle Bereiche – und dadurch ist keine Diskussion mehr möglich (nicht immer aber gefühlt häufig)
ist auch nur meine subjektive Wahrnehmung der Dinge

Jack117

Natürlich sind die Games in 15 Jahren teurer geworden. Vor 15 Jahren wurden die Games auch nicht unfertig aufm Markt geklatscht und über 2 Jahre gerade gepatscht. Vor 15 Jahren hat man auch nicht wie aktuell üblich kontent aus spielen gestrichen um sie dir als dlc anzudrehen. Vor 15 Jahren hat man dir kein skinns für 20-25€ angedreht. Jetzt wollen sie uns wieder was NEUES andrehen. Traurig das du wie auch andere die Pille schon geschluckt haben und es akzeptieren.

McPhil

Jaja, wir sind ganz blöd und verstehen es einfach nicht.
Ich glaube die Spielerschaft versteht das ganz gut.

HP68

Das ganze würde nur Sinn machen wenn ich mir die NFTs erspielen kann, oder sie von anderen Spielern kaufe, aber nicht direkt von Ubisoft.
Zudem dürften es nur Cosmetics sein, sonst ist es nur eine neue Form des Pay-to-Win.

Zuletzt bearbeitet vor 4 Monaten von HP68
Sleeping-Ex

Es [die NFT-Technologie] ist also wirklich ein Gewinn für sie [die Spieler]. Es ist wirklich vorteilhaft. Aber sie kapieren es im Moment nicht.“

Netter Versuch von Ubisoft.

Ich denke die Spieler wissen ziemlich genau das NFT ein Gewinn sein kann, die Vergangenheit hat aber gezeigt das die Unternehmen letztendlich den Fokus darauf legen werden mehr Gewinn zu generieren.

Und gerade Ubisoft sollte an der Stelle ganz kleine Brötchen backen. SP Games dermaßen mit Mikrotansaktionen zu füllen wie es bei den letzten AC Ablegern der Fall war ist schon ganz großes Kino.

Splitter

Also ist das Endziel für Ubisoft der Steam-Community-Marktplatz oder was?

Sowas ist zwar ganz cool, dass man Skins und ähnliches nach einiger Zeit wieder verkaufen kann um sich gegebenenfalls ein neues Spiel zu kaufen oder etwas in einem Spiel das man mittlerweile lieber zockt. (Wie es ja auf dem Steam-Marktplatz schon seit ca. 10 Jahren möglich ist). Aber warum das jetzt in die NFT Richtung geht ist mir schleierhaft.

Zumal wer sagt denn dass die gekauften Objekte auch den Wert behalten? Sagen wir mal es kommt ein neues Ubisoft Spiel raus und es gibt direkt schön NFTs in den Preisklassen von 10 € für Gelegenheitsspieler bis 500 € für die whales. Dann stellt sich aber heraus, dass das Spiel doch nicht so der große Wurf ist und schnell wieder in der Versenkung verschwindet. Ich erinnere da mal an Hyper Scape von Ubisoft. Das passt doch gerade wie die Faust aufs Auge!
An wen will man denn dann die NFTs verkaufen?! Man hat dann erfolgreich sein Geld für Pixelmüll rausgeschmissen.

Im Grunde kommt mir das einfach wie ein dreister Versuch vor ingame cosmetics besonders teuer zu verkaufen, weil es sind ja keine normalen Skins, sondern NFTs! Krasse Unikate! …. komplett bescheuert xD

Mortifer

Solange Leute Scheiße in einer goldenen Dose als Kunst kaufen ist es doch eine Ermessensfrage welchen Wert etwas hat 🤣

Caliino

Es geht doch nur darum dass NFT’s wieder ein weiterer Weg sind, uns Spielern das Geld aus der Tasche zu ziehen und das jetzt „schön“ geredet werden will….

Ist ja alles schön und gut dass hier immer wieder mit „weiterverkaufen von Items“ geworben wird. ABER warum zur Hölle sind dann in 99,9% der ganzen Spiele Cosmetics instant beim ausrüsten an den Char/Account gebunden?

Wenn ihr lieben Entwickler uns schon das weiterverkaufen ermöglichen wollt, dann nehmt doch einfach die beschi**ene Bindung weg – dafür brauchen wir keine extra NFTs….

Für uns Spieler würde sich durch die NFT’s grundsätzlich so gut wie nix ändern, irgendwer müsste die Items dennoch mit Echtgeld kaufen und weiterverkaufen – was ja sowieso schon passiert, egal ob es so gewünscht ist oder nicht.

Für den Entwickler/Publisher würde das in erster Hinsicht vermutlich sogar weniger Einnahmen bedeuten, weil nicht jeder die Items kaufen müsste.
Was macht man dagegen?
Neben den – eh schon oftmals zeitlich begrenzten Angeboten – wäre es (mit NFT’s) ein leichtes nun auch noch die Stückzahl künstlich zu limitieren und die Preise nach oben zu drücken….

Und wenn die Server irgendwann dann mal abgeschaltet werden, sind die Items auch mit NFT’s nix mehr wert.

NFT’s in Spielen? NEIN DANKE!

Azzgara

Mhh, kann es sein das Ubisoft nicht verstanden hat warum wir Spielen?

Wir spielen um aus vom Job und Familie für 1-2h zu entfliehen. In schöne Welte mit guten Storys(Ori), oder um schweren Content zu erleben und unser Können zu testen (Dark Souls). Wir spielen um neue Bekanntschaften zu treffen und ein schweren Boss (FF, WoW) zu legen oder uns mit anderen Spielern zu Messen (Fifa, LoL).Wir sammeln Erfolge und Erlebnisse für uns, warum sollten wir diese Weiterverkaufen wollen?

Und für all das brauchen wir nichts was wir sammeln und für Echtgeld weiterverkaufen können. Und so wie ich das sehe wollen das auch die Spieler nicht. Und sich hinzustellen und zu sagen „Die Spieler haben es noch nicht verstanden.“ klingt für mich sehr bevormundend und auch beleidigend.

dEEkAy2k9

An sich ist die Idee ja cool. Auf die Umsetzung wird es ankommen.

Wenn ich in einem Spiel wie World of Warships mit NFTs Schiffe kaufen und wieder verkaufen kann, ist das schon ein nettes Gimmick. Kann dazu führen, dass Schiffe von berühmten Streamern zu horrenden Preisen verkauft werden.

Mal schauen wie es sich entwickelt. Weitergedacht kann man so jedes digitale Gut weiterverkaufen.

Mike

Ich glaube Ubisoft hat noch nicht begriffen wie wichtig ihre Kunden sind. Das lernt z.B. EA gerade. Bisher hat niemand von diesen NFT Befürwortern auch nur ein valides Argument dafür genannt.
Diese Märchen von Weiterverkaufen funktioniert doch auch nur, wenn überhaupt noch Interesse an einem Spiel oder Gegenstand existiert. Wenns keiner mehr spielt, weil z.B. die Gameserver deaktiviert werden oder das Game langweilig ist, dann brauche ich auch diesen NFT Mist dafür nicht.
Letztendlich will man nur soetwas wie den Counter Strike Marketplace etablieren und dabei ordentlich mitverdienen ohne eigenen Aufwand.

TheGardener

Ja, die NFT´s von Hyper Scape sind bestimmt super gefragt ab April 2022 wenn die Server geschlossen werden 😉
(Nur ein Beispiel!)

Prim

Das Spiel wandert dann in ein Backup System udn existiert länger als dein leben dauert auch wenn du über 100 Jahre alt wirst.Also existieren die Items ohne das du noch Zugriff hast.

BlackStarNero

Ubisoft hat vollkommen recht, wir Gamer verstehen nicht, warum wir ihnen Geld geben sollen, für etwas, das nur dazu dient es später wieder loszuwerden.

Mir fällt gerade nichts ein, was ich unbedingt in ein Ubisoft Game brauch, was es wert ist dieses Risiko einzugehen.

Tarek Zehrer

Dank NFTs kann ich in Zukunft also endlich Holzschwert-Verkäufer werden, sobald ein RPG das einführt. Yay.

Schlachtenhorn

Ich nehme zwei und das NFT von dem NFT eines Holzschwerts.