Overwatch 2 polarisiert auf Metacritic – Der User-Score ist mies, aber Experten loben das Spiel im Test

Overwatch 2 spaltet die Meinung von Usern und Kritikern auf der Webseite Metacritic. Während die Spieler den Helden-Shooter auseinandernehmen, loben viele Experten das Game in ihren Reviews. Welche Argumente stecken hinter den Bewertungen der positiven Tests und negativen User-Meinungen – Was führt zu einer solch gespaltenen Meinung?

Overwatch 2 feierte seinen Release am 4. Oktober 2022 und hatte keinen leichten Start. Serverprobleme, führten zu ewig langen Warteschlangen. Laut Blizzard verursachte DDoS-Angriffe diese Probleme.

Ein Patch vom 7. Oktober sollte das Problem beheben.

Entsprechend zeichnen sich die Launch-Probleme in den Bewertungen der User ab. Auf der Seite metacritic.com schneidet Overwatch 2 (PC-Version) mit einem User-Score von 1.4 (von insgesamt 10) grottenschlecht ab.

Von insgesamt 1330 Stimmen sind:

  • 1.175 negativ
  • 36 gemischt
  • 119 positiv

Dem gegenüber steht jedoch der Metascore der Kritiker. Dieser fällt mit einem Score von 81 recht gut aus. Es entspricht der Schule einer glatten 2:

  • 20 Kritiken sind positiv
  • 6 sind gemischt
  • kein einziger Test fällt negativ aus

Wie kommt es zu so gespaltenen Meinungen? Was kritisieren die User und welche Aspekte loben die Kritiker? Wir von MeinMMO haben uns das Ganze einmal genauer angesehen und haben auch in unserer Redaktion nach einer Einschätzung zu Overwatch 2 gefragt.

Hier seht ihr den animierten Kurzfilm zur neuen Fuchs-Heldin Kiriko:

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Overwatch 2: Der animierte Kurzfilm zur Fuchs-Heldin Kiriko

Das kritisieren User an Overwatch 2

Was sagen die User? Zum einen beklagen sich viele Spieler, dass Overwatch 2 dem Vorgänger zu ähnlich sei, als dass es als „neues Spiel“ bezeichnet werden dürfe.

Zum anderen sind viele vom neuen Finanzierungsmodell des Helden-Shooters verärgert und schimpfen über die hohen Preise sowie den großen Grinding-Aufwand für bestimmte Items.

Einigen gefällt auch nicht das System, dass sie ihre Handynummer zum Spielen des Shooters angeben müssen. Die bereits genannten Serverprobleme und die hohe Wartezeit zum Launch trugen ebenfalls maßgeblichen zu dem negativen User-Score bei.

Das loben Kritiker an Overwatch 2

Einige Experten schließen sich der Meinung der User zu dem neuen Monetarisierungs-Modell an und sind enttäuscht von den hohen Preisen:, manche sind sogar erschrocken „Es ist auch erschreckend zu sehen, dass saisonale legendäre Skins (die Spieler bis vor ein paar Tagen kostenlos freischalten konnten, indem sie Overwatch 1 spielten) plötzlich 19 Dollar an Spielwährung kosten“ (via forbes.com).

Anschließend wird jedoch betont, dass der Shop optional sei und auch durch den kostenlosen Battle Pass Inhalte freigespielt werden können (via forbes.com). Insgesamt wird der Wegfall des Loot-Systems von den Kritikern als etwas Positives bewertet.

Hier seht ihr eine Übersicht über den Battle Pass und dessen Inhalte in Overwatch 2.

Auch kritisieren einige Webseiten, wie die User, dass sich zu wenig im Nachfolger geändert hätte im Vergleich zu Overwatch 1. Sie sind sehen den Shooter eher neutral: „Overwatch 2 in seinem aktuellen Zustand ist nicht schlecht, aber auch nicht gut. Die verbesserte Benutzeroberfläche und der Battle Pass bringen es auf eine Linie mit Konkurrenten wie Apex Legends und Valorant, während der Zusatz von Kiriko der lange vernachlässigten Support-Rolle etwas dringend benötigte Würze verleiht. Abgesehen davon hat sich jedoch wenig geändert“ (via pcgamesn.com).

Dennoch überwiegt die positive Meinung unter den Kritikern. Viele Experten sehen Overwatch 2 als verbesserte Überarbeitung des ersten Spiels, das frischen Wind in den Helden-Shooter bringt. Vor allem der neue 5v5-Modus scheint den Kritikern zu gefallen:

IGN schreibt beispielsweise: „Overwatch 2 haucht dem einst schärfsten Multiplayer-Shooter der Welt neues Leben ein, bevor er durch Blizzards sinkender Aufmerksamkeit daran stark abgestumpft wurde. Die Umstellung auf kleinere 5v5-Matches läutet ein neues Brawler-Zeitalter für Overwatch ein, in dem individuelle Duelle Vorrang vor taktischem Teamspiel haben […]“.

Ähnlich schreibt auch Gameinformer: „Das grundlegende Gameplay fühlt sich gleichzeitig bekannt und frisch an […] Außerhalb des Tank-Plays öffnet dieses 5v5-Format die Tür für schnellere Blitzpartien und sorgt dafür, dass jeder Spieler in jedem Match mehr Bedeutung hat.“

Was sagt unser Experte von MeinMMO zu Overwatch 2? Wir bei MeinMMO haben unseren Experten nach einer Meinung zu Overwatch 2 gefragt. Unser Redakteur Benedict Grothaus hat bereits eine ausführliche Meinung zum Spiel vor dem Release veröffentlicht. Er meint zum aktuellen Stand des Helden-Shooters:

„Overwatch hätte die Schritte von Overwatch 2 schon viel früher gehen sollen. Mit einem Tank weniger spielt sich jede Runde einfach flüssiger, fast jeder Held fühlt sich an, als habe er Einfluss auf das Geschehen. Es wird nicht mehr ständig alles geblockt und die Teams starren sich nicht länger Minuten lang an, bis die Ultimates bereit sind. Das war langweilig.

Overwatch 2 bringt mehr Action ins Spiel. Das Balancing stört mich an einigen Stellen noch. Helden wie Orisa sind einfach lächerlich stark, hier hoffe ich auf baldige Nachjustierung. Ansonsten habe ich persönlich wenig zu meckern.“

Was haltet ihr von Overwatch 2? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.

Hier findet ihr einen ausführlichen Artikel zu der Meinung der Fans zu Overwatch 2.

Quelle(n):
  1. metacritic.com

Destiny 2 macht eines der schlechtesten Raid-Exos zur Top-Ausrüstung – Leider hat es nicht jeder

Raid-Exos gehören zum Großteil in Destiny 2 zu den besten Waffen im Spiel. Ein besonderes Impulsgewehr jedoch genoss keinen so guten Ruf und so versuchten Hüter nicht gar engagiert die Waffe zu erspielen. Jetzt hat Bungie das Gewehr stark verbessert, doch kaum jemand besitzt es.

Um welches Raid-Exo handelt es sich? Viele kennen das abstrakte Kunstwerk, doch nur wenige durften sie testen. Es dreht sich um das Exo-Impulsgewehr „Gruppenzwang“.

Diese besondere Waffe kann im Raid „Schwur des Schülers“ erspielt werden, wenn ihr Rhulk dem Endboss ein Ende bereitet. Die Dropchance jedoch ist gering und meist müssen Hüter öfter den Raid passieren, um irgendwann das goldene Engramm auf dem Boden zu erblicken.

In der Community jedoch genoss die Waffe zu ihrem Release keinen guten Ruf. Von daher hatten es auch viele Hüter gar nicht so eilig, sie zu erspielen. Jetzt, wo Bungie das Gewehr mit Buffs allerdings aufpoliert hat, gehört sie wieder zu dem Geheimtipp, den jedoch kaum jemand besitzt.

Ein Geheimtipp, aber nur wenige besitzen sie

Warum besitzt kaum jemand die Waffe? Das Gewehr „Gruppenzwang“ war zu seinem Release nicht gerade beliebt. Viele Hüter betitelten die Raid-Waffe als zu kompliziert und nischig und mit ihren Perks konnte die Knarre auch nicht wirklich punkten.

Das Aufsaugen und verteilen von Debuffs gepaart mit einem sehr langen Cooldown kam nicht bei jedem Spieler gut an. Die Waffe wirkte somit eher wie eine Spaßbremse, die viel Übung benötigt als eine Knarre, die für Action sorgt.

Ein abstraktes Schusseisen – Gruppenzwang

Die Unbeliebtheit der Knarre sickerte bis zu Bungie hindurch und das Team setzt sich gleich dran etwas dagegen zu unternehmen. Vor Season 18 verkündete das Team alle neuen Änderungen der Waffe und diese machen „Gruppenzwang“ jetzt endlich auch zu einem Must-Have in Destiny 2, dass es sich zu erspielen lohnt.

Was ist jetzt so gut an der Waffe? Der Cooldown, den ihr nach dem Einsetzten von „Leere-Egel“ bekommen habt, ist nun komplett weg. Ihr könnte also nach dem Einsetzen der Spezialfunktion eure Waffe erneut mit Debuffs aufladen. Zusätzlich wurde die Dauer von „Leere-Egel“ von 10 auf 15 Sekunden erhöht. Damit habt ihr noch länger Zeit, eure Gegner zu vernichten.

Obendrauf erhaltet ihr 20 % mehr Schaden gegen PvE-Feinde, wenn „Leere-Egel“ aktiv ist und ihr benötigt wenige Treffer, um die Spezialfunktion aufzuladen.

Zu guter Letzt wird „Leere-Egel“ sofort aufgeladen, wenn ihr geschwächte Feinde tötet oder ihr selber von einem Leere-Debuff getroffen werdet.

Betrachtet man also die Anpassungen von Bungie wird einem klar, dass das Team alles getan hat, um die Waffe sehr attraktiv für die Hüter zu machen. Dadurch wird die Primärwaffe zu einem Favoriten für jeden Spieler des Loot-Shooters. Ihr müsst sie euch nur noch holen.

Was haltet ihr von den Änderungen? Habt ihr den Gruppenzwang in seiner neuen Form schon getestet und findet sie gut oder muss Bungie da nochmal ran und einiges anpassen? Lasst es uns in den Kommentaren erfahren!

WotLK Classic: Wie komme ich nach Dalaran? Tricks und Quests erklärt

Dalaran ist die neue Hauptstadt in WoW WotLK Classic und viele Spieler wollen dahin. Wir zeigen euch alles zu Portalen und wie ihr beim Leveln immer wieder dorthin reisen könnt, ohne einen Ruhestein in Dalaran zu platzieren.

Was ist Dalaran? Die fliegende Stadt über dem Kristallsangwald in Nordend ist ein wichtiger Treffpunkt in WotLK Classic. Dort gibt es Lehrer für die verschiedensten Berufe, große Bank-Gebäude und Portale in die Hauptstädte der Horde und der Allianz. Dort könnt ihr euch für BGs und Arena anmelden und Stunden investieren, Münzen aus einem Glücksbrunnen zu fischen.

Kein Wunder, dass bei dieser Vielfalt alle nach Dalaran reisen wollen. In diesem Artikel zeigen wir euch die verschiedenen Wege, um nach Dalaran zu reisen, in der Übersicht.

Magier-Portal – Ein sehr leichter Weg

Wie funktioniert das? Als Magier könnt ihr ab Stufe 74 den Zauber Portal: Dalaran erlernen. Damit erschafft ihr ein Portal, das es Gruppenmitgliedern ermöglicht, nach Dalaran zu reisen.

Wenn ihr selbst kein Magier seid, könnt ihr in den Hauptstädten oder an anderen Orten nach einem fragen. Der kann euch dann in eine Gruppe einladen, sodass sein Portal für euch nutzbar wird. Haltet euch aber Trinkgeld für diesen Service bereit, den ihr vor dem Betreten bezahlt.

WoW-Dalaran-Classic
Ein Blick von oben auf Dalaran

Euer erster Besuch – Was tun? Seid ihr mit Hilfe eines Magiers nach Dalaran gelangt, dann könnt ihr euch jetzt euren Ruhestein in einem der Gasthäuser platzieren.

  • Öffnet die Karte – Ihr findet dort Krasus Landeplatz. Holt euch den Flugpunkt
  • Nutzt jetzt das Portal, um ins Startgebiet zu kommen. Portal nach Orgrimmar oder Sturmwind, wenn ihr in die Boreanische Tundra wollt. Portal nach Unterstadt oder Eisenschmiede, wenn ihr im Heulenden Fjord beginnen wollt. Wie ihr mit Zeppelinen und Schiffen in die Startgebiete von Nordend kommt
  • Geht dann, angekommen im Fjord oder der Tundra, bald zu einem Flugmeister. Dazu bieten sich die Orte Kamagua im Fjord und Unu’pe in der Tundra an. Nehmt die Flugpunkte mit und geht an einem dieser Orte auf das Schildkrötenschiff. Das bringt euch dann an den Hafen Moa’ki in der Drachenöde. Sprecht dort auch mit dem Flugmeister.
  • Nun habt ihr eine feste Flug-Verbindung nach Dalaran.

Quest: Das magische Königreich Dalaran (nicht abgeben!)

Was ist das für eine Quest? Ab Level 74 erhaltet ihr die Quest “Das magische Königreich Dalaran”. In der Quest geht es drum, mit einem NPC zu sprechen, der euch dann nach Dalaran teleportiert. Verschiedene NPCs in Nordend verteilen die Quest und teleportieren euch. Das sind:

  • Horde:
  • Magistrix Kaelana 41.6 53.6 in der Boreanischen Tundra (Kriegshymnenfeste)
  • Magister Varenthas 79.4 29.4 im Heulenden Fjord (Hafen der Vergeltung)
  • Magistrix Phaelista 20.6 64.2 in den Grizzlyhügeln (Burg Siegeswall)
  • Magister Tyr’ganal 76.8 63.2 in der Drachenöde (Gallgrimm)
  • Abbild des Ermagiers Aethas Sonnenhäscher 38.0 46.2 in der Drachenöde (Agmars Hammer)
  • Magister Teronus III 40.6 66.6 in Zul’Drak (Argentumswache)
  • Allianz:
  • Baron Ulrik von Stromheim 58.6 62.8 im Heulenden Fjord (Valgarde)
  • Magister Dath’omere 58.6 68.2 in der Boreanischen Tundra (Valianzfeste)
  • Abbild der Erzmagierin Modera 29.0 55.4 in der Drachenöde (Sternenruh)
  • Vas der Unstete 78.8 45.4 in der Drachenöde (Feste Wintergarde)
  • Magistrix Haelenai 32.0 59.8 in den Grizzlyhügeln (Ammertannhütte)
  • Magister Teronus III 40.6 66.6 in Zul’Drak (Argentumswache)

Das ist der Trick: Wenn ihr mit einem der NPCs sprecht, teleportieren sie euch nach Dalaran. Wenn ihr diese Quest dort aber nicht abgebt, könnt ihr jederzeit bei einem der oben aufgelisteten NPCs eine Teleportation nach Dalaran erhalten. Es lohnt sich, diese Quest nicht abzugeben, um während des Levelns immer wieder mit Hilfe der NPCs nach Dalaran zu reisen.

Mit dem Flugmount nach Dalaran fliegen

Wie geht das? Um in Dalaran fliegen zu können, benötigt ihr den Kaltwetterflug. Der kostet euch 1.000 Gold. Damit könnt ihr dann einfach mit eurem Flugmount nach Dalaran fliegen und dort landen. Einen “Eingang” hat Dalaran in dem Sinne nicht. Ihr könnt einfach von oben dort anfliegen und landen.

Alles zum Kaltwetterflug und wie ihr euren Twinks schon früh das Fliegen lehren könnt.

MMORPG ist seit über einer Woche offline, nun droht einer der größten Rollbacks der Geschichte

Das MMORPG Shroud of the Avatar wurde vom Richard Garriott (Ultima Online, Tabula Rasa) umgesetzt. Derzeit kämpft das Spiel jedoch mit großen Problemen. Im neuen Patch 106, der am 29. September veröffentlicht wurde, wurde ein Datenbank-Fehler entdeckt. Dieser reicht jedoch weiter zurück, als ursprünglich gedacht. Seit über einer Woche ist das Spiel offline. Ein Rollback könnte den Fortschritt mehrerer Wochen zerstören.

Was ist genau das Problem? Am 2. Oktober teilte der Community-Manager Ravalox einen Beitrag, in dem er erklärte, warum die Server nach dem Release des Updates 106 offline gegangen sind. Dort hieß es, dass das Spiel “nicht vom Markt verschwinden würde”, sondern die Datenbank mit dem Update beschädigt wurde. Die Entwickler arbeiten daran, das Problem zu beheben.

Nun, mehr als eine Woche später, gibt es einen weiteren Forenbeitrag, der bestätigt, dass es zu einem Rollback kommen wird. Ravalox sagt darin:

In der letzten Woche arbeiteten wir fleißig an der Identifizierung der Probleme und versuchten, die Datenbank wiederherzustellen. Während dieser Zeit arbeiteten wir an einer Reihe von früheren Iterationen, die wir aus unseren Backups wiederhergestellt hatten.

Nach sieben Tagen Arbeit konnten wir immer noch keine Stabilität erreichen und trafen die sehr schwierige Entscheidung, eine Datenbanksicherung wiederherzustellen, die vor der Veröffentlichung von R105 gespeichert worden war.

via Shroud of the Avatar Forum

Der Zeitpunkt für diesen Rollback lieg jedoch mehr als einen Monat zurück. Das macht ihn zu einem der größten in der MMORPG-Geschichte. Generell lief die Entwicklung von Shroud of the Avatar recht chaotisch.

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4 Crowdfunding MMORPGs, die so richtig gefloppt sind

Rollbacks tun den Spielern richtig weh, betreffen meist aber nur wenige Stunden

Kommt es in MMORPGs öfter zu Rollbacks? Rollbacks sind der Worst-Case für MMORPG-Spieler. Sie haben Zeit in ein Spiel investiert, die komplett ausradiert wird. Entsprechend vorsichtig gehen die Entwickler mit solchen Schritten um.

Meistens betreffen die Rollbacks wenige Stunden bis Tage, wie diese Beispiele zeigen:

Ein Rollback über knapp 6 Wochen, wie es hier der Fall ist, ist sehr ungewöhnlich. Offen ist zudem, wie sehr der Rollback die ohnehin schon eher kleine Spielerschaft von Shroud of the Avatar noch verringern könnte.

Rollback zurück zum August betrifft fast alle Bereiche des Spiels

Was passiert jetzt in SOTA? Derzeit testen die Entwickler intern eine Version des Spiels vom 24. August um 15:00 Uhr europäischer Zeit. Damit entspricht die Version der, die noch vor der Veröffentlichung des Patches 105 existiert hat. Das gesamte Spielerlebnis von Patch 105 bis 106 wird voraussichtlich komplett entfernt und beide Updates sollen gemeinsam erscheinen.

Der Rollback auf diese Version betrifft nahezu alle Bereiche des Spiels:

  • XP, Gold, Loot und sämtlicher Charakterfortschritt werden auf den Stand vom 24. August zurückgesetzt
  • Häuser und Lots, die die Spieler beansprucht haben, gehören ihnen nicht mehr
  • Neue Charaktere, die nach dem 24. August erstellt wurden, existieren nicht mehr

Gekaufte Items für Echtgeld im Shop sollen jedoch nachträglich erneut verschickt werden. Auch bei den Login-Rewards arbeiten die Entwickler daran, nachträglich Belohnungen in die Oktober-Rewards einfließen zu lassen.

Wie reagieren die Spieler? Die zeigen sich geschockt. Vor allem das Thema Crafting wird viel diskutiert. In Shroud of the Avatar ist es mit Glück verbunden, ob man eine perfekte Waffe bekommt. Wer das Glück im September hatte, wird es mitunter im Oktober/November nicht nochmal haben.

Allerdings zeigen sich einige Spieler auch solidarisch. So wurde ein “Resource Recovery Service” einberufen. Dort können die Spieler Gegenstände spenden an Leute, die besonders viel verloren haben (via Shroud of the Avatar Forum).

Wann findet der Rollback statt? Das steht noch nicht fest. Die Entwickler planen einen Livestream, indem sie die Probleme und kommenden Schritte genauer erläutern möchten.

Wer hingegen auf der Suche nach den besten MMORPGs ist, wird hier fündig:

Die 15 aktuell besten MMOs und MMORPGs 2022

Jetzt ist Amazon Prime Day: Die 5 besten Tipps, wie ihr richtig Geld sparen könnt

Jetzt, am 11. Oktober 2022, startet der 2. Prime Day des Jahres. MeinMMO erklärt euch, was ihr erwarten und wie ihr am besten Geld sparen könnt, wenn ihr die “Prime Exklusiven Angebote” nutzen wollt.

Was ist der Prime Day? Auf Amazon startet der Prime Day am 11. Oktober und läuft bis zum 12. Oktober. Amazon nennt die Aktion zwar nicht Prime Day, sondern stattdessen „Prime exklusive Angebote.“ Das Prinzip bleibt aber das Gleiche: Die Angebote gelten nur, wenn ihr ein aktives Prime-Abonnement besitzt.

MeinMMO stellt euch ein paar Tipps vor, wie ihr bei der Rabattaktion Geld sparen könnt. Am Ende haben wir auch noch einen Tipp für euch, welche Produkte ihr am Prime Day besonders im Auge behalten solltet.

Ein paar Empfehlungen zum Prime Day haben wir ebenfalls bereits für euch:

Mehr zum Thema
Amazon Prime Day 2022 – Die besten Angebote und Empfehlungen im Ticker
von Benedikt Schlotmann

Eine Liste erstellen

Was bringt mir das? Macht euch rechtzeitig vor dem Prime Day eine Liste, welche Produkte euch alle interessieren. Schreibt die interessantesten Grafikkarten oder Zubehörgeräte für euren Rechner auf eine Liste, dann habt ihr es am Prime Day leichter, die Fülle tausender Angebote zu überblicken. Ein paar Bestenlisten mit guten Produkten findet ihr auf MeinMMO:

Kauft nicht, nur weil es ein Angebot ist

Am Prime Day werben Shops und auch Amazon mit tollen Rabatten und mit Sonderangeboten, die es nur zu diesem Zeitpunkt gibt. Lasst euch davon aber nicht täuschen. Denn das sind psychologische Tricks, damit ihr möglichst viel in euren Einkaufswagen packt.

Überlegt euch also vor dem großen Einkauf, ob ihr die Sachen wirklich kaufen wollt und ob ihr sie überhaupt braucht und vergleicht auf jeden Fall Preise. Denn große Rabattzahlen wollen euch zum Kauf verleiten und es muss sich gar nicht um „Bestpreise“ handeln.

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Amazon stellt knuffigen Robotor vor u0026#8211; Seht im Trailer, wie Astro euer Haus vor Banditen verteidigt

Preise vergleichen

Was bringt mir das? Vergleicht die Preise, bevor ihr etwas kauft. Wenn ihr die Preise vergleicht, seht ihr erst wirklich, wie gut das Angebot ist und vermeidet, dass ihr vermeintliche Schnäppchen kauft, die gar keine sind.

Vergleichsportale wie Idealo oder Geizhals zeigen euch schnell und einfach, ob es sich beim aktuellen Deal um ein hervorragendes Angebot handelt oder ob das Produkt bereits seit Monaten zu diesem Preis verfügbar ist.

Mittlerweile müssen Anbieter auch die Preise der letzten 30 Tage angeben. So seht ihr zumindest dann direkt auf Amazon, ob es das Produkt auf Amazon in den vergangenen 30 Tagen schon einmal günstiger gab oder ob es sich “nur” um ein nettes Angebot handeln. Das ist praktisch, kommt aber nicht an den übergreifenden Vergleich von Geizhals und Co heran.

Mindfactory Preise letzte 30 Tage
Anbieter wie Mindfactory geben an, wie hoch/tief der Preis in den letzten 30 Tagen gewesen ist.

Habt nicht zu hohe Erwartungen an den Prime Day

Was bringt mir das? Habt nicht zu große Erwartungen an den Prime Day im Oktober. Denn Amazon hat bereits einen Prime Day veranstaltet und wir wissen nicht, wie groß und umfangreich die Angebote im Oktober werden. Im ärgerlichsten Fall gibt es nur satte Rabatte auf Amazons hauseigene Produkte wie Kindle und Echo:

  • Wir erwarten etwa nicht, dass ihr die Xbox Series X oder die PS5 im Angebot bekommt, denn das ist ziemlich unwahrscheinlich.
  • Ebenfalls ist es unwahrscheinlich, dass es hohe Rabatte auf die neuen Ryzen-7000-Prozessoren oder auf DDR5-Arbeitsspeicher gibt.
  • Auch die Nintendo Switch liegt (mit Docking Station bzw OLED-Version) ziemlich stabil zwischen 300 und 330 Euro. Hier halten wir es für unwahrscheinlich, dass es einen starken Preisrutsch geben könnte.

Solltet ihr also die Amazon-Angebote schauen, dann solltet ihr nicht zu sehr enttäuscht sein. Versucht ihr noch eine PS5 zu kaufen, dann schaut einmal in unseren Ticker hier auf MeinMMO:

PS5 kaufen im MeinMMO-Ticker – Tipps und Angebote

Tipp: Schaut euch die Angebote bei Grafikkarten von AMD und Nvidia an

Was bringt mir das? AMD und Nvidia bereiten beide gerade ihre neue Generation vor und damit sinken auch die Preise für die derzeitigen Grafikkarten. Es ist durchaus möglich, dass ihr bei den Grafikkarten eine Chance habt, ordentlich Geld zu sparen. Aktuell bekommt ihr etwa AMDs schnellste Grafikkarte stark reduziert.

Bereits jetzt könnt ihr regelmäßig gute Angebote zu GPUs von AMD und Nvidia finden und der Prime Day könnte noch einen Obendrauf setzen. Gute Angebote findet ihr dann vor allem im hochpreisigen Bereich, also etwa RTX 3070, RTX 3080, RX 6700 XT, 6800 (XT) und Co.

Budget-Grafikkarten wie die RX 6500 XT oder die RTX 3050 werdet ihr voraussichtlich kaum im Angebot finden, da die Preise hier schon ziemlich niedrig liegen und diese GPUs auch langfristig ihren Platz auf dem Markt finden werden.

Nvidia hat mittlerweile die RTX 4080 und RTX 4090 offiziell vorgestellt, die Preise fallen jedoch happig aus:

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GeForce RTX 4080 und 4090 vorgestellt – die schnellste Grafikkarte kostet fast 2000 Euro
von Benedikt Schlotmann

Weitere Tipps zum Prime Day: Ihr wollt mehr zu den exklusiven Angeboten wissen und zu allen Deals und Angeboten informiert werden? Dann schaut auf unserer Übersichtsseite hier auf MeinMMO. Hier halten wir euch tagesaktuell auf dem Laufenden, welche Deals sich aktuell für euch lohnen könnten:

Alle Infos zum Prime Day im Oktober 2022

FIFA 23 TOTW 4: Die Predictions zum neuen Team der Woche – Mit Diaby

Für FIFA 23 steht am nächsten Mittwoch das TOTW 4 (Team of the Week) an. Bei MeinMMO erfahrt ihr, welche Spieler im neuen Team der Woche auftauchen könnten. 

Das ist das Team of the Week: An jedem Mittwoch ist es in FIFA 23 Ultimate Team Zeit für ein neues TOTW. In dieses Team kommen Spieler, die in der letzten Fußball-Woche mit starken Leistungen in realen Spielen überzeugt haben. Diese Spieler erhalten dann verbesserte Inform-Karten, die eine Woche lang in Packs zu finden sind und ihre Gold-Karten ersetzen.

Das sind TOTW Predictions: Bei den TOTW Predictions handelt es sich um Vorhersagen aus der FUT-Community. Die versucht zu erahnen, welche Spieler im Team der Woche landen könnten.

Sie verschaffen einen guten Überblick darüber, wer im TOTW stehen könnte. Potenzielle Inform-Spieler kann man dann nutzen, um Münzen auf dem Transfermarkt zu verdienen. Wie das funktioniert, erfahrt ihr in den Trading-Tipps.

Wichtig ist allerdings, dass es sich dabei um theoretische Vorhersagen und keine Garantien handelt. Das TOTW 4 am kommenden Mittwoch kann insgesamt anders aussehen.

Die Vorhersage zum Team of the Week 4 in Ultimate Team

Die Predictions zum nächsten Team der Woche stammen von der FUT-Seite fifaultimateteam. Möchtet ihr euch die Vorhersagen im Video ansehen, binden wir es hier für euch ein:

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Torhüter

  • TH: Bolat (KVC Westerlo)

Verteidiger

  • LV: Cancelo (Manchester City)
  • IV: Eder Militao (Real Madrid)
  • IV: Tomori (AC Mailand)

Mittelfeldspieler

  • ZM: Pedri (FC Barcelona)
  • ZM: Bruno Guimaraes (Newcastle United)
  • ZOM: Mount (Chelsea FC)
  • RM: Saka (Arsenal)
  • RM: Correa (Atletico Madrid)

Stürmer

  • RF: Diaby (Bayer Leverkusen)
  • ST: Dzeko (Inter Mailand)

TOTW 4 Ersatzbank:

  • TH: Chevalier (OSC Lille)
  • IV: Trusty (Birmingham City)
  • RV: Frimpong (Bayer Leverkusen)
  • LV: Bensebaini (Borussia Mönchengladbach)
  • IV: Jaeckel (Union Berlin)
  • ZM: Eze (Crystal Palace)
  • ZOM: Förster (VfL Bochum)
  • ZOM: Hong Hyeun Seok (Gent)
  • ST: Brenner (FC Cincinnati)
  • ST: Valencia (Fenerbahçe Istanbul)
  • ST: Mario Gonzalez (OH Leuven)
  • ST: Goncalo Ramos (Benfica Lissabon)

Kandidaten aus der Bundesliga für das TOTW 4

Diese Bundesligaspieler könnten im TOTW 4 dabei sein:

  • Moussa Diaby von Bayer Leverkusen zeigte eine richtig starke Leistung und war an drei Toren beim 4:0 Sieg gegen Schalke beteiligt. Er schoss eins selbst und bereitete zwei vor, was ihm einen Platz im nächsten TOTW einbringen sollte.
  • Jeremie Frimpong nahm die Vorlagen von Diaby dankend an und verwandelte 2 Tore im selben Spiel. Ob das für eine Inform-Karte reicht, erfahren wir am Mittwoch.
  • Philipp Förster vom VfL Bochum machte ein starkes Spiel im offensiven Mittelfeld und trug ein Tor sowie eine Vorlage beim 3:0 Sieg gegen Eintracht Frankfurt bei.
  • Paul Jaeckel verteidigte stark gegen den VfB Stuttgart und schoss sogar das entscheidende Tor für Union Berlin in der 76. Minute.
  • Ramy Bensebaini, Linksverteidiger von Borussia Mönchengladbach, machte ein herausragendes Spiel und hatte beim Abpfiff sogar zwei Tore auf dem Zettel. Eine starke Leistung, für die der Verteidiger eine TOTW-Karte verdient hätte.

Was haltet ihr von den Predictions zum TOTW 4? Welcher Spieler sollte unbedingt ins neue Team der Woche? Verratet es uns doch in den Kommentaren!

Wenn ihr euch 4 richtig starke Packs schnappen wollt, dann zeigen wir euch hier, wie einfach das geht:

FIFA 23: So einfach könnt ihr gerade 4 richtig starke Packs kriegen

Overwatch 2: Ist das Ranked-System kaputt? Top-Spieler landen in Bronze: „Was zur Hölle, Blizzard?“

Seit Release hat der neue Helden-Shooter Overwatch 2 (PC, Xbox, PlayStation, Switch) mit vielen Problemen zu kämpfen. Am Wochenende wurden zumindest die technischen Schwierigkeiten zum größten Teil behoben. Nun sehen sich Spieler aber in den Ranglistenspielen mit ärgerlichen Hürden konfrontiert.

So steht es um Overwatch 2: Nach großen Verbindungs- und Serverproblemen zu Release lief das Wochenende deutlich flüssiger. Spieler konnten endlich zocken und haben sich Overwatch 2 genauer ansehen können.

Viele finden Overwatch 2 sogar richtig gut, wenn auch vor allem die Monetarisierung einen großen Kritikpunkt darstellt. Das Gameplay mache aber Spaß, lediglich an Bugs und Balancing müsse man noch arbeiten.

In einem größeren Thread auf reddit beschweren sich Spieler nun aber darüber, dass sie im Ranked-Modus auf den untersten Rängen landen, obwohl sie viel besser seien. Die Rangliste ist für viele Spieler das wichtigste Feature und der Grund, überhaupt langfristig zu spielen.

Das sagen die Spieler: Im entsprechenden Thread mit über 900 Kommentaren erklären Spieler, dass sie im Bronze-Rang eingeordnet werden, nachdem sie ihre Qualifikations-Matches abgeschlossen haben. Bronze ist die niedrigste Wertung in Overwatch:

  • Bronze
  • Silber
  • Gold
  • Platin
  • Diamant
  • Meister/Großmeister

Der Ersteller des Threads behauptet, in der letzten Season von Overwatch 1 am oberen Ende der Diamant-Liga gestanden zu haben. Nun sei er irgendwo in Bronze 2. Viele andere Spieler stimmen zu, dass ihnen etwas Ähnliches passiert ist.

Ein Spieler in Bronze 5 erklärt, er habe 5 Spiele in Folge gewonnen. Irgendwas stimme da nicht. Er nehme sogar einen langsamen Rank-Up in Kauf, aber selbst das passiere nicht: „FeelsBadMan. Bronze 5 for Life, denke ich.“

Mit einem Update schiebt er nach, dass er nach 29 Siegen immerhin irgendwie auf Bronze 3 gekommen sei. Selbst das ist aber verhältnismäßig langsam, vergleicht man es mit dem Rang-System von Overwatch 1.

Den Trailer zum Thema Hoffnung finden viele Fans in der aktuellen Situation recht ironisch:

Video starten
Unleash Hope u0026#8211; Overwatch 2

„Denkt mal an die tatsächlichen Bronze-Spieler“

Das Thema beschäftigt viele Betroffene, zumal die Situation für keine Seite befriedigend sei, wie ein anderer Nutzer erklärt. Er sagt:

Ihr denkt, das ist deprimierend, in Bronze zu stecken, obwohl ihr weiter oben sein solltet? Denkt mal an die tatsächlichen Bronze-Spieler, die gerade von Platin-Spielern überfahren werden. Viel Glück dabei, neue Spieler so am Spielen zu halten.

tunaburn auf reddit

Selbst ehemalige Großmeister-Spieler sind von dem Problem betroffen (via Twitter). Auch, als ich selbst gespielt habe, erreichte ich nur den Rang Bronze 4. Ich habe zwar seit vielen Monaten zuvor nicht mehr Ranked gespielt, war sonst aber auch höher angesiedelt und habe die meisten Qualifikationsspiele gewonnen.

Andere ehemalige Profis hatten derweil mit der Technik zu kämpfen:

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von Benedict Grothaus

Ob die seltsame Ranglisten-Verteilung mit einem Reset des Rankings und der Profile mit Overwatch 2 oder mit einem Bug zusammenhängt, können wir aktuell noch nicht sagen. MeinMMO fragte bei Blizzard nach einem Statement, eine Antwort steht aber noch aus.

Seid ihr ebenfalls von dem Problem betroffen? Schreibt uns einen Kommentar!

Wenn ihr in den Rängen nach oben klettern wollt, findet ihr bei uns außerdem die Tier-List für Overwatch 2 mit den besten DPS-Helden, Tanks und Heilern.

Overwatch 2: Fieser Bug macht Bastion OP, verleiht ihm ein Super-Ultimate

Ein fieser Exploit in Overwatch 2 sorgt aktuell für Frust. Bastion-Spieler können ihr Ultimate benutzen – und das nahezu unendlich oft.

Overwatch 2 ist seit einigen Tagen verfügbar und auch wenn die Server durch einen anhaltenden DdoS-Angriff für ziemlich viele Probleme gesorgt haben, verlief der Start vergleichsweise rund. Das Gameplay ist gewohnt gut und nur der Battle-Pass und die Monetarisierung sorgt für große Diskussionen.

Doch es gibt auch einen Bug, der gerade in allen Spielmodi für ziemliche Furore sorgt. Denn der Charakter Bastion hat ein Ultimate, das viel stärker ist, als es sein sollte. Schuld daran ist ein Bug oder Exploit – je nachdem, wie man es nimmt.

Was ist das für ein Fehler? Der Bug betrifft die ultimative Fähigkeit von DPS-Charakter Bastion. Der geht beim Ausführen des Ultimates in seinen Belagerungsmodus und wechselt in eine „von oben“-Ansicht. Dort kann er drei Artillerie-Schläge frei auf der Karte platzieren – wo er möchte. Zumindest, wenn alles korrekt läuft.

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Aktuell gibt es einen Fehler, dass Bastion nicht nur drei Schüsse abfeuert, sondern so viele, wie in das Zeitlimit seiner ultimativen Fähigkeiten passen – also 10, 11 oder gar 12 Artillerieeinschläge, die aus jedem Charakter kurzen Prozess machen. Ein Ausweichen ist bei so vielen Einschlägen kaum noch möglich, sodass der Einsatz der Fähigkeit mit diesem Bug fast automatisch in einem verheerenden Team-Kill endet.

Community reagiert verärgert: Dass ein so massiver Bug in der Live-Version von Overwatch 2 zu finden ist, stört natürlich viele Spielerinnen und Spieler in der Community. Gerade in gewerteten Matches kann ein so langes Ultimate dafür sorgen, dass eine Partie noch „verschenkt“ wird. Immerhin sorgt der Exploit aber auch für einige amüsante Gesichter, wie etwa den Streamer Somjuu, dessen Gesicht vollkommen entgleist, als er realisiert, dass Bastions Angriff einige Male öfter als geplant einschlägt:

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Wie funktioniert der Bug? Das verraten wir an dieser Stelle natürlich nicht und wir raten auch jedem davon ab, den Bug zu reproduzieren. Da es nur schwer möglich ist, diesen Fehler „aus Versehen“ herbeizuführen, kann es gut sein, dass Blizzard dieses Vergehen mit temporären Strafen belegt, wenn es von anderen Spielern gemeldet wird. Man sollte also einen Bogen um eine Ausnutzung des Fehlers machen.

Habt ihr schon andere Fehler in Overwatch 2 bemerkt? Bugs oder Probleme, mit denen ihr gerade zu kämpfen habt?

Für Overwatch 2 müsst ihr übrigens nicht mehr eure Telefonnummer angeben – zumindest nicht als Veteran.

Microsoft verrät, wie viel Geld sie mit dem Xbox Game Pass einnehmen – Wie viel mehr verdient Sony mit PS Plus?

Microsoft hat in einem Bericht verraten, wie viel Geld sie mit dem Xbox Game Pass verdienen. Mit PS Plus von Sony kann der Game Pass aber angeblich (noch) nicht mithalten.

Mit dem GamePass hat Microsoft ein umfangreiches Gaming-Abo im Angebot: Ihr zahlt rund 10 Euro und könnt dafür so viele Spiele aus einem bestimmten Katalog spielen, wie ihr wollt. Teils auch aktuelle Vollpreistitel ohne Aufpreis.

Ein Bericht über Microsoft hat nun verraten, wie viel Geld sie mit dem Xbox Game Pass verdienen.

Microsoft verdient fast 3 Milliarden mit dem Game Pass

Was ist das für ein Bericht? Mircosoft hatte Anfang 2022 erklärt, dass man Activision Blizzard kaufen wolle. Hier müssen aber etliche Behörden auf der ganzen Welt zustimmen, damit dieser Deal auch wirklich abgeschlossen werden kann.

Mehrere Aufsichtsbehörden wie der brasilianische Verwaltungsrat für wirtschaftliche Verteidigung (CADE) haben die Fusion bereits genehmigt. Der CADE veröffentlichte außerdem ein öffentliches Dokument, in dem die Überlegungen zur Genehmigung stehen und eine Menge Daten über Xbox, PlayStation, Nintendo und andere enthalten sind (via tweaktown.com).

Wie viel verdient Microsoft mit dem Game Pass? Laut dem Bericht verdiente die Firma hinter der Xbox mit dem Abo-Dienst 2,9 Milliarden Euro im Fiskaljahr 2021 (Juli 2021 – Juni 2022).

Das sind aber nur die Zahlen von der Xbox, die Zahlen beinhalten nicht den PC Game Pass. Es ist auch unklar, inwiefern sich die Einnahmen aus Game Pass Ultimate in diese Zahl einfügen.

Wie viel Geld ist das im Vergleich? Im Vergleich zu den Einnahmen auf der Xbox allgemein oder den Gesamteinnahmen der gesamten Firma, wirken diese 2,9 Milliarden jedoch sehr wenig (via forbes.com):

  • Mit der Xbox soll Microsoft rund 16,3 Milliarden US-Dollar verdient haben. Die Einnahmen des Abo-Dienstes sind hier ein Anteil von 18 %.
  • Im Bereich Spiele und Dienste liegen die Einnahmen bei 12,6 Milliarden US-Dollar, hier macht der Game Pass 23 % aus.
  • Die Gesamteinnahmen von Microsoft liegen bei 184,9 Milliarden US-Dollar – da fällt der GamePass mit einem Anteil von nur 1,5 % nahezu mickrig aus.
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PS Plus ist immer noch der größte Abo-Dienst auf den Konsolen

Wie viel Geld verdient Sony mit PS Plus? Von Sony gibt es kein offizielles Statement, wie viel Geld man mit PS Plus verdient. Schätzungen zufolge soll Sony mit PS Plus vergangenes Jahr mehr als 4,2 Milliarden US-Dollar eingenommen haben (via forbes.com).

Wie viel ist das im Vergleich zum Game Pass? Das wären deutlich höhere Einnahmen als der Game Pass von Microsoft. Diese Zahlen sind aber vermutlich wenig überraschend, da Sony mittlerweile mehr als 100 Millionen Abonnenten auf der PS4 und PS5 haben soll – Microsoft soll laut eigenen Angaben nur rund 25 Millionen Personen haben, die regelmäßig zahlen.

PS Plus soll zwar zu Beginn des Jahres hunderttausende Abonnenten aus PS Plus verloren haben, das soll aber laut Sony kein großes Problem gewesen sein. Wenige Monate später, im Juni 2022, hatte Sony dann sein neues PS-Plus-Modell vorgestellt und hier dürften viele Personen zurückgekehrt sein.

Was euch genau mit PS Plus in Zukunft erwartet, könnt ihr bei uns auf MeinMMO nachlesen. Alles Weitere, was ihr zum Konkurrenz-Modell vom Game Pass wissen müsst, könnt ihr hier nachlesen:

PS Plus Abo: Essential, Extra oder Premium – Welches Paket passt zu mir?

Twitch-Streamer veranstaltet Autorennen in der Formel 4 mit YouTubern – Bricht Rekorde

Der Twitch-Streamer Squeezie hat einen Grand Prix in der Formel 4 organisiert. Elf Teams mit jeweils zwei Fahrern haben an dem GP Explorer teilgenommen. Die Rennfahrer waren überwiegend Influencer, YouTuber und Streamer aus Frankreich. Das Event brach einige Rekorde und hatte die drittmeisten Zuschauer im gesamten Jahr 2022.

Worum genau ging es bei dem Rennen?

  • Am 8. Oktober traten 22 bekannte Content Creators in einem Autorennen der Formel 4 gegeneinander an. Das fand auf dem legendären Le Mans Circuit statt, wo seit 1923 jedes Jahr Rennen ausgetragen werden.
  • Der Livestream begann gegen 7:00 Uhr am Morgen und lief dann über zehn Stunden lang. Es gab ein Qualifying, einen Unfall ohne Verletzte und ein großes Finale.
  • Sieger wurde am Ende Sylvain Levy, der den YouTube-Kanal Vilebrequin mitbetreibt – dort dreht sich alles um Autos. Allerdings ging es nur um Zehntelsekunden Vorsprung auf den zweiten Platz. Den letzten Platz belegte übrigens sein Teamkollege Pierre, ebenfalls Mitglied von Vilebrequin. Er hatte über 4 Runen Rückstand.

Das Event hatte zu Beginn schon recht gute Zuschauerzahlen, sprengte zum Finale jedoch den Rekord für die meisten Zuschauer, die jemals einem französischen Stream zugeschaut haben.

In Deutschland kam das Kart-Event von PietSmiet Ende 2021 immerhin knapp 40.000 Zuschauer:

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Über 3 Millionen Stunden wurden live geschaut

Wie viele sahen sich das Renn-Event an? Im Durchschnitt schauten ständig 377.468 Menschen während des Livestreams zu (via sullygnome). Das ist alleine deshalb beachtlich, weil der Stream über zehn Stunden andauerte. Insgesamt brachte es der Stream damit auf über drei Millionen geschaute Stunden.

Während des großen Finales schalteten zum besten Zeitpunkt 1.018.817 Menschen gleichzeitig ein. Damit wurde der alte französische Rekord deutlich gebrochen. Er lag bei 707.071 gleichzeitigen Zuschauern. Zudem schauten über 20.000 LEute live an der Rennbahn zu.

Die letzten Sekunden des Rennens könnt ihr euch hier anschauen:

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Auch im gesamten Vergleich auf Twitch schnitt das Event sehr gut ab. 2022 gab es nur zwei Events, die größer waren:

Wo liegt der Rekord von deutschen Streamern? Den deutschen Rekord hält der Streamer Trymacs mit 365.000 gleichzeitigen Zuschauern (via TwitchTracker). Am 30. Januar 2021 öffnete der Streamer zusammen mit Papaplatte Pokémon-Karten-Packs der ersten Generation. Das brachte ihm diesen Rekord ein.

Kann man sich das Renn-Event nachträglich anschauen? Ja, derzeit allerdings nur auf dem Twitch-Kanal von Squeezie. Um dort Mitschnitte sehen zu können, benötigt ihr jedoch ein Abo. Wer ohne Abo zuschauen möchte, muss auf den Mitschnitt warten, der später auf YouTube veröffentlicht werden soll. Allerdings fand das gesamte Event auf Französisch statt.

Was sagt ihr zu diesen riesigen Events, die die Streamer inzwischen veranstalten? Findet ihr sie spannend oder hättet ihr auf Twitch lieber einen Fokus voll auf das Gaming? Schreibt es gerne in die Kommentare.

Wie groß der Hype um Personen auf Twitch sein kann, zeigt dieses Beispiel:

Minecraft: Dream zeigt sein Gesicht – Marketing-Profis diskutieren: Mehr Hype als Elon Musk, Joe Biden und das Wetter

20 Jahre Erfahrungspunkte gesammelt: Die Evolution des Online Gamings seit 2002

HyperX feiert in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag und hat damit genauso viele Jahre auf dem Buckel wie Warcraft III: Reign of Chaos, Tobey Maguires Spider-Man und der Euro. Da lohnt sich doch ein Blick zurück auf die Gaming-Meilensteine der letzten 20 Jahre – schließlich ist der Markt allein in Deutschland von unter einer Milliarde Euro Umsatz (2002) auf mehr als neun Milliarden (2021) angewachsen. Sascha Golobow, Senior Business Development Manager Germany and Austria von HyperX, nimmt uns mit auf eine Zeitreise – game on!

Ende 2020 verzeichnete Xbox Live, Microsofts Online Gaming Service, mehr als 90 Millionen aktive Spieler und Spielerinnen im Monat. Sonys Pendant, das PlayStation Network (PSN), zählte 102 Millionen und Steam sogar 120 Millionen.

Die PC-Gaming-Plattform stieß am 2. Januar 2021 sogar auf einen neuen Rekord an: 25.415.080 gleichzeitig aktive User. Mit einem weltweiten Umsatz von 180 Milliarden US-Dollar im Jahr 2020 übertrag die Gaming-Branche sogar jenen der Musik- und Filmindustrie.

Die Pandemie-Jahre haben den Games-Markt beflügelt: Menschen, die bislang nichts oder nur sehr wenig mit Videospielen zu tun hatten, griffen zu Maus, Controller oder Handheld. Games wie Animal Crossing, Fall Guys oder Among Us erlebten einen regelrechten Boom.

Dabei ging es nicht immer nur um das Spielen an sich: Die soziale Komponente von Online Games verband Freunde, Familien und Fremde über Distanzen hinweg – man fühlte sich in der Isolation nie allein. 

Damit das überhaupt funktionieren konnte, musste die Gaming-Branche in den vergangenen zwanzig Jahren einige Entwicklungen durchmachen. Springen wir zurück zur Jahrtausendwende.

Die Geschichte von HyperX ist seit jeher eng mit den Höhen und Tiefen der Gaming-Welt verbunden.

Den Grundstein legen: Von der LAN-Party ins Internet

Während 1999 IT-ler, Software-Programmierer und Hardware-Hersteller auf der ganzen Welt verzweifelt herauszufinden versuchten, ob Computer am 1. Januar 2000 noch funktionieren würden, bereiteten sich Gaming-Giganten wie Sony, Microsoft und Sega auf die nächste Welle der Next-Gen-Konsolen vor. Von ihnen ging Sega 1999 mit der Dreamcast als Erstes an den Start und galt damals bereits als wegweisend.

Was in den frühen 90ern auf LAN-Partys mit Marathon (1994) und Quake (1996) im lokalen Netzwerk stattfand, holte die Dreamcast auf die Internetserver. Dank eines 56-Kbit-Modems konnten Spieler und Spielerinnen online gegen- oder miteinander spielen – ein erster großer Schritt in Richtung Online-Gaming, wie wir es heute kennen.

Jedoch waren Segas Ambitionen zu hoch und die Konkurrenz zu stark. Ein Jahr später launchte Sony die PS2, die bis heute meistverkaufte Konsole der Welt. 2002 drang Microsoft mit seiner Debüt-Konsole Xbox sowie Xbox Live erstmals in die profitablen Konsolen-Gefilde vor. Die Dreamcast floppte und Sega stellte die Produktion ein.

Segas ambitionierte Dreamcast-Konsole scheiterte im Markt gegen Microsoft und Sony.

2002: Rise of the Online Multiplayer

In dieser Zeit wurden Computer-Technik und Breitbandverbindungen zugänglicher, besser und kostengünstiger. Infolgedessen verlagerte sich der Online-Gaming-Trubel zunehmend auf die PCs. Spiele wie Bungies Halo: Combat Evolved von 2001, die bis dato Konsolen-exklusiv waren, erhielten einen PC-Port.

Damals waren es vor allem MMORPGs wie Runescape (2001) und World of Warcraft (WoW; 2004), die die Gamer massenhaft ins Internet holten. 2003 ging dann auch Valves Gaming-Plattform Steam an den Start. In diese Entwicklung wurde auch HyperX hineingeboren: Die Gaming-Sparte von Kingston Technology stellte zunächst DDR-Arbeitsspeicher her und stattete damit Computer aus, die sich von bloßen Arbeits-Tools zu leistungsstarken Gaming Stations entwickelten.

Nach dem Sprung vom RTS zum MMO hat sich World of Warcraft vom Start 2004 bis heute gehalten.

Mit dem Launch der Xbox 360 (2005), der PS3 (2006) und der Wii (2006) gehörten das Internet – sogar in Form einer WLAN-Verbindung – und Online-Gaming zur Spielerfahrung dazu. Dank der etablierten Gaming Services Xbox Live, PSN und Steam war der Zugang zu Spielen wesentlich komfortabler, da Gamer diese nun als digitale Versionen kaufen und updaten konnten.

Das Online-Gaming-Geschäft wuchs kontinuierlich an. 2008 verzeichnete Blizzard Entertainment mehr als 10 Millionen WoW-Spieler. Rockstar, das bislang auf Einzelspieler-Erfahrung setzte, führte mit GTA IV (2008) einen Online-Multiplayer ein.

Das Internet begünstigte sogar die Schaffung eines vielfältigeren Gaming-Erlebnisses, das sich in Kombination mit anderen technologischen Errungenschaften jenseits von Konsole oder PC ausweitete. So öffnete Apple mit seinem iPhone 2007 das Tor zu Mobile Gaming. Niantic verband das Casual Gaming für unterwegs zudem mit Augmented Reality und machte Gamer auf der ganzen Welt mit Pokémon Go zu Pokémon-Trainer.

E-Sports begeistert Millionen

Das erste kompetitive Gaming Event – die Intergalactic Spacewar Olympics – wurde 1972 an der Stanford University ausgetragen und brachte den E-Sports-Stein ins Rollen. Nach der LAN-Party-Ära erfuhr E-Sports in den 2000er Jahren einen erneuten Aufschwung. Dieser entstand vor allem durch Strömungen aus Südkorea, wo der Markt professionalisiert wurde. Shooter wie Counter-Strike (2000) und Halo 2 (2004) oder MOBAs wie League of Legends (2004) und Dota 2 (2013) befeuerten Jahr um Jahr die Ausbreitung des E-Sports.

Der Kauf von Twitch durch Amazon 2014 verpasste dem E-Sports-Markt einen weiteren Boost: 2015 schauten sich insgesamt 334 Millionen Menschen die League of Legends World Championship an. Mit den Viewer-Zahlen stiegen auch die Preisgelder: Wohingegen sich der Gewinner der Intergalactic Spacewar Olympics über ein Jahresabo des Rolling Stones Magazins freuen durfte, stand 2019 am Ende des Dota 2 Turniers The International ein Preisgeld von 34 Millionen US-Dollar auf dem Spiel.

Das grafisch mittlerweile angestaubte Counter-Strike war entscheidend am Entstehen des E-Sports beteiligt.

An diesen Erfolg knüpfte auch HyperX an: 2014 führte das Unternehmen nach 12 Jahren im RAM-Geschäft mit HyperX Cloud sein erstes Headset – und somit eine gänzlich neue Produktlinie – ein und verlagerte damit seinen Fokus auf die Peripherie-Ausstattung von Gamern und E-Sportlern und –Sportlerinnen. 2015 folgte dann das Cloud II Gaming Headset, das vor allem in Sachen Qualität und Design neue Maßstäbe setzte und bis heute das meistverkaufte Headset auf dem US-Markt ist. 2019 verkaufte das Unternehmen sein zehnmillionstes Headset. 

Bereits früh bewies das Unternehmen, das 2021 in HP Inc. eingegliedert wurde, wahres Commitment für die damals noch kleine Szene in Form von Team Sponsorings. Die Finanzierung von Teams und Turnieren hat dem E-Sports-Markt zu einem ordentlichen Wachstum verholfen.

Heute verdienen professionelle Spieler ihren Lebensunterhalt mit E-Sports, zahlreiche Ligen sprießen – unter anderem auch an Hochschulen – wie Bäume aus der Erde und mittlerweile wird es auf vielen Märkten als offizieller Sport anerkannt. Auch in Deutschland ist E-Sports seit Mitte der 2010er Jahre nicht mehr zu bremsen.

Jeder fünfte deutsche Gamer hat laut des Game-Verbandes bereits an E-Sports-Wettkämpfen teilgenommen. Außerdem prognostiziert er, dass der Umsatz hierzulande bis 2024 auf etwa 152 Millionen Euro ansteigen wird.

Ausblick: Cloud, Metaverse und Blockchain?

Ein solcher Rückblick wirft unweigerlich die Fragen auf: Wohin führt der Weg? Wie wird die Zukunft des Gamings aussehen? 

Cloud Gaming, das mit G-cluster und OnLive ebenfalls seine Wurzeln im ersten Jahrzehnt der 2000er Jahre hat, konnte sich mittlerweile einen Platz in dieser Zukunft sichern. Heute ermöglichen es unter anderem zahlreiche Cloud Gaming Services wie Google Stadia, Nvidias GeForce Now und zuletzt auch Netflix, das plattformübergreifende Streamen von Videospielen ohne Hardware-Einschränkungen.

Die Gaming-Welt erreicht dank neuer Geräte und Technologien immer neue Welten und Spieler.

Die soziale Komponente auf ein neues Level heben und Videospiele zu einem Ort machen, an dem man Dinge jenseits des eigentlichen Spiels erleben kann? Roblox und Epic Games‘ Fortnite bilden erste Ansätze, Spiele in ein Metaversum zu verwandeln. Meta möchte diese virtuellen Gefilde salonfähig machen und sie mithilfe der Meta Quest in Virtual-Reality-Manier „begehbar“ machen.

Seit einigen Monaten spricht das Internet über Blockchain und NFTs (Non-Fungible Tokens). Einige Studios wie beispielsweise Ubisoft begrüßen diese Technologie: Hierbei geht es vor allem darum, erspielte einzigartige In-Game-Gegenstände handelbar zu machen (Play-to-Earn).

Egal, welche Überraschungen die Gaming-Branche noch bereithält: Online-Gaming wird immer ein Teil davonbleiben und HyperX blickt den nächsten und übernächsten 20 Jahren bereits gespannt entgegen.

FIFA 23: Server-Down am 10. Oktober – Wann könnt ihr wieder spielen?

In FIFA 23 sind am 10. Oktober 2022 die Server down. Spieler auf allen Plattformen können keine Online-Modi nutzen. Hier erfahrt ihr, wie lange die Störung dauert und was EA Sports dazu sagt.

In FIFA 23 sind die Server down: Wer gerade eine gemütliche Runde FIFA 23 Ultimate Team oder einem anderen Online-Modus anschmeißen will, der wird mit folgender Fehlermeldung begrüßt: “Leider ist bei der Verbindung mit FIFA 23 Ultimate Team ein Fehler aufgetreten. Du kehrst jetzt ins FIFA 23-Hauptmenü zurück.”.

Man wird also sofort wieder rausgeschmissen und hat keine Möglichkeit, Online-Matches in FIFA 23 zu absolvieren oder auf dem FUT Transfermarkt zu nutzen. Selbst die Web- und Companion-Apps sind betroffen.

EA erklärt die Dauer der Down-Time – Server-Status

Was sagt EA? Über Twitter hatte EA den aktuellen Server-Down auf dem “FIFA Direct Communication”-Kanal vorher bereits angekündigt. Es handelt sich um geplante Wartungsarbeiten, die von 09:30 bis 11:00 Uhr andauern sollen.

Hier seht ihr den Tweet:

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Welche Plattformen sind betroffen? Laut EA Sports sind vom aktuellen Server-Down alle Plattformen betroffen, auf denen FIFA 23 erschienen ist. So kann während der Down-Time weder auf PS5, Xbox Series X/S, PC sowie PS4 und Xbox One gezockt werden.

Was sagt ihr zu den Wartungsarbeiten der Server? Hättet ihr jetzt gerne ein paar Runden gespielt? Verratet es uns doch gerne in den Kommentaren!

Zur Überbrückung der Wartezeit könnt ihr euch ja mit dem neuen und einfachen Trickschuss auseinandersetzen:

FIFA 23: Ein einfacher Trickschuss sorgt für starke Tore – So klappt’s

WoW: In Dragonflight wird „Mythisch+“ noch härter, der beste Loot schwieriger zu bekommen

Dungeons werden in WoW: Dragonflight wieder richtig hart. Zumindest dann, wenn ihr die beste Ausrüstung haben wollt.

Wenn man in World of Warcraft an die beste Ausrüstung im Endgame kommen will, dann gibt es dafür eine Reihe von Möglichkeiten. Neben Raids, PvP und einige schönen Stücken aus dem Handwerk, gibt es die beste Beute vor allem in den „Mythisch+“-Dungeons. Bisher genügte es, einen Dungeon auf der Stufe „+15“ abzuschließen, um die bestmögliche Beute zu erhalten.

In der nächsten Erweiterung Dragonflight wird das anders sein. Ihr müsst noch höhere Dungeons abschließen – und die allgemeine Schwierigkeit steigt sogar noch weiter an.

Was passiert in Dragonflight? Um aus der wöchentlichen Belohnungskiste die beste Ausrüstung zu erhalten, war es in der Vergangenheit notwendig, mindestens einen Dungeon der Schwierigkeit „Mythisch+15“ zu absolvieren. In Dragonflight steigt diese Anforderung allerdings weiter an, sodass mindestens ein Dungeon der Schwierigkeit „Mythisch+20“ benötigt wird. Es wird also härter, über Dungeons an die beste Ausrüstung zu gelangen. Die Belohnungen auf den einzelnen Stufen seht ihr hier:

Schlüsselstein-StufeDungeon-Kiste (iLvL)Wöchentliche Kiste (iLvL)
+2376382
+3376385
+4379385
+5379389
+6382389
+7385392
+8385395
+9389395
+10392398
+11392402
+12392405
+13392408
+14395408
+15398411
+16398415
+17402415
+18402418
+19405418
+20405421

Damit einher geht auch die Änderung, dass ihr Items mit Tapferkeitspunkten noch eine Stufe weiter aufwerten könnt. Dafür wird dann allerdings auch ein Dungeon-Rating von 2.400 benötigt, um an diese höchste Stufe zu gelangen. Die notwendigen Ratings könnt ihr hier einsehen:

Upgrade-StufeItem-LevelNotwendiges Rating
1376Keines
2379Keines
3382Keines
4385Keines
5389Keines
6392Keines
7395600
83981.000
94021.000
104051.400
114081.700
124112.000
134152.400

Wieso werden die Dungeons härter? Eine weitere Anpassung betrifft die Skalierung, mit der Dungeons auf höheren Stufen schwieriger werden. Aktuell erhöht die Steigerung der Schwierigkeit mit jeder Stufe die Lebenspunkte der Feinde und ihren verursachten Schaden um 8 %. Mit Dragonflight ist das nur noch bis „Mythisch+10“ der Fall. Ab Mythisch+11 steigen beide Werte jeweils um 10 % pro Schlüsselsteinstufe an.

Im Klartext heißt das: Alle Dungeons ab Stufe +11 sind noch härter als zuvor und ihr merkt jeden Anstieg des Schlüsselsteins viel deutlicher.

Warum macht Blizzard das? In den vergangenen Saisons hat sich „Mythisch+“ als der vergleichsweise einfache Weg etabliert, um schnell an gute Ausrüstung zu gelangen. Oft war es viel leichter, mit einer guten Gruppe einfach ein paar „Mythisch+15“-Dungeons zu laufen, anstatt sich einem heroischen Raid anzuschließen. Blizzard möchte diese verschiedenen Systeme wieder ein bisschen mehr in Einklang bringen, was ihre Schwierigkeit anbelangt.

Aus dem gleichen Grund gibt es auch mit jeder Saison in Dragonflight ein komplett neues Set an Dungeons, sprich: In „Season 2“ von Dragonflight gibt es keinen Dungeon, den ihr bereits in „Season 1“ von Dragonflight besucht habt. Dadurch müssen sich „Mythisch+“-Fans auf komplett neue Dungeons und damit einhergehende Strategien einstellen. Sie erleben also ein ähnliches „Herantasten an neue Inhalte“, wie das etwa bei Raidern der Fall ist.

Was haltet ihr von dieser Änderung? Gute Anpassungen, damit Mythisch+ spannend und interessant bleibt? Oder ruinieren sie damit euren liebsten Spielmodus?

FIFA 23: 7 starke Karten unter 20.000 Münzen, die euer Ultimate Team verbessern

Ihr wollt euer Ultimate Team in FIFA 23 mit starken Spielern verbessern? Dann haben wir hier 7 Karten für euch, die höchstens 20.000 Münzen kosten.

Was sind das für Spieler? In dieser Übersicht zeigen wir euch Spieler, die aktuell zwischen 10.000 und 20.000 Münzen kosten. Dadurch sind sie zwar etwas teurer, haben aber Werte-technisch einiges zu bieten.

Ein paar etwas günstigere Tipps findet ihr hier:

Bei dieser Liste handelt es sich um Spieler, die auf ihren Positionen besonders stark sind und euer Team verbessern können. Wir haben dabei nicht nach einer speziellen Liga oder Position geschaut, sondern übergreifend – somit dürfte für jeden etwas dabei sein.

Bedenkt dabei: Diese Liste ist nicht vollständig, es gibt noch jede Menge andere interessante Karten in Ultimate Team. Wenn ihr auch ein paar Spieler-Tipps für uns habt – schreibt sie in die Kommentare!

Zudem ist der Transfermarkt dynamisch und Preise können sich jederzeit ändern. Der aktuelle Stand der Preise ist der 8. Oktober.

Darwin Nunez (82)

Preis: Ungefähr 13.000 Münzen

Das macht Nunez aus: Der Neuzugang vom FC Liverpool entwickelt sich in FIFA 23 zu einer beliebten Stürmer-Karte. Denn er erinnert stark an Erling Haaland (Preis ca. 370.000 Coins), der aktuell die Meta von FIFA 23 dominiert. Denn genau wie Haaland ist Nunez groß, hat starke physische Werte und ist zudem schnell. Eine Kombination, die aktuell einfach angesagt und ziemlich gefährlich ist.

Wendet man dann noch den Hawk-Chemistry-Stil an, verbessern sich seine Schuss-Werte enorm und er kriegt sogar den beliebten Lengthy-Sprint-Stil.

Das einzig Negative: Nunez hat nur 3-Sterne beim schwachen Fuß sowie 3 Sterne bei Skill-Moves. Doch genau das hat Haaland auch.

Rafael Leao (84)

Preis: Ungefähr 12.000 Münzen

Das macht Leao aus: Rafael Leao ist ein pfeilschneller und wendiger Flügelstürmer, der vor allem mit seinem Tempo sowie seinen starken Dribbling-Stats punkten kann. Wendet man dann noch den Finisher-Chemistry-Stil an, verbessern sich seine Schuss-Werte auf extrem starke 86 und sein Dribbling-Stat steigt auf 93.

Abgerundet werden die starken Werte des Flügelstürmers dann noch mit der starken 4-Sterne-Kombination beim schwachen Fuß sowie den Skill-Moves.

Eldor Shomurodov

Preis: Ungefähr 13.000 Münzen

Das macht Shomurodov aus: Einen weiteren starken Stürmer findet ihr mit der Inform-Karte von Eldor Shomurodov. Auch er passt wieder in das Profil der großen, kräftigen Stürmer und kann neben sehr guten Pace- und Schuss-Werten mit hohen Dribbling-Stats beeindrucken.

Erhält er dann auch noch den Chemistry-Stil Architect, wird aus ihm ein Lengthy-Sprinter mit einem Stärke-Wert von sagenhaften 99.

Aurelien Tchouaméni (82)

Preis: Ungefähr 13.000 Münzen

Das macht Tchouaméni aus: Der junge Franzose ist ein waschechter 6er, der hinten für die nötige Stabilität sorgt und mit seinen sehr guten Pass-Werten das Spiel hervorragend aufbauen kann. Er ist körperlich äußerst robust und kann mit starken Defensiv-Werten überzeugen.

Zu ihm passt der Shadow-Chemistry-Stil, der ihn auf eine 78er-Geschwindigkeit boostet und seine Dribbling-Stats nochmal ordentlich verbessert. Auf das Tor schießen solltet ihr mit Tchouaméni allerdings eher nicht.

Gabriel Jesus (83)

Preis: Ungefähr 17.000 Münzen

Das macht Jesus aus: Jesus ist der erste Stürmer auf dieser Liste, der nicht in die Kategorie Haaland passt. Doch das macht gar nichts aus, denn der frisch zu Arsenal gewechselte Stürmer ist schnell, dribbelstark und hat einen starken Abschluss.

Außerdem hat er 4-Sterne bei Skill-Moves, womit ihr mehr Möglichkeiten habt, an der gegnerischen Abwehr vorbeizukommen. Eine Vielzahl an Toren sollte also garantiert sein.

Cody Gakpo (85)

Preis: Ungefähr 14.000 Münzen

Das macht Gakpo aus: Mit Cody Gakpo findet sich aktuell ein erstaunlich günstiger Flügelstürmer auf dem Transfermarkt. Er hat Top-Werte in allen Bereichen und sollte eine fabelhafte Figur auf dem linken Flügel machen. Er ist sehr flott, hat starkes Dribbling, sehr gute Schuss-Werte und ist zudem physisch stark.

Obendrauf hat er 4 Sterne beim schwachen Fuß und kann mit ebenfalls 4 Sternen bei den Skill-Moves überzeugen.

Diogo Dalot (82)

Preis: Ungefähr 18.000 Münzen

Das macht Dalot aus: Wenn ihr auf der Suche nach einem neuen Rechtsverteidiger für euer Team seid, dann müsst ihr euch unbedingt Diogo Dalot anschauen. Der Portugiese hat alles, was ein Außenverteidiger braucht. Er ist schnell, dribbelstark, hat gute Defensiv-Werte und ist körperlich stabil.

Wendet man dann einen Shadow Chemistry-Stil an, wird er noch schneller und vor allem defensiv stärker.

Welche Spieler nutzt ihr in euren Teams? Habt ihr einen Geheimtipp? Erzählt es uns doch gerne in den Kommentaren!

Richtig starke Karten bietet zudem das aktuelle TOTW:

TOTW 3 ist live – Mit starken Karten für Haaland und Ben Yedder

7 coole Anime-MMORPGs, die ihr auf Steam spielen könnt – Und 2, die noch kommen

Auf Steam gibt es zahlreiche MMORPGs mit hübscher Anime-Grafik, die großteils sogar kostenlos sind. Wir von MeinMMO stellen euch ein paar der beliebtesten Anime-MMORPGs vor.

Auf manche wirkt die Grafik abschreckend, andere lieben sie. Wer Fan von Spielen wie Genshin Impact ist, aber mit vielen anderen Spielern zusammen zocken möchte, ist hier richtig.

Wie ist die Liste entstanden? Wir haben Steam nach Anime-MMORPGs durchforstet, die mindestens die Bewertung “größtenteils positiv” erhalten und daraus ein paar relevante ausgewählt. Wir beziehen uns auf die Bewertungen der letzten 30 Tage. Die Spiele sortieren wir für euch, wobei wir die mit den höchsten Prozentzahlen ans Ende stellen.

Zusätzlich fügen wir Spielerzahlen ein, die wir auf der Seite SteamDB ablesen. Die angegebene Zahl ist der Peak der letzten 30 Tage. Manche der Spiele haben zusätzlich zu Steam noch einen eigenen Client, weshalb die Zahlen von SteamDB nicht die Gesamtzahl angeben können.

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NosTale

Entwickler: Entwell | Release: 2006 | Bewertung: 70% positiv | Spielerzahl: 551

nostale titel

Was ist das für ein Spiel? NosTale ist ein Urgestein unter den Anime-MMORPGs. Es zählt als Klassiker innerhalb des Genres und ist seit 2017 auf Steam spielbar. Ihr erstellt euren Charakter und betretet das Dorf NosVille. Kurz darauf liefert ihr euch eure ersten, recht simplen, Kämpfe. Alle paar Level durchlauft ihr einen Timespace, die Dungeons in NosTale.

Später könnt ihr zwischen mehreren Klassen auswählen: Schwertkämpfer, Bogenschützen, Kampfkünstler und Magier. Im Spielverlauf könnt ihr euren Charakter weiter spezialisieren.

Langjährige Spieler lieben an NosTale besonders die Community. Gilden heißen “Familien” und so soll es sich auch anfühlen. NosTale hat für viele Spieler bis heute einen Charme, der sie immer wieder in das MMORPG zurückbringt.

MapleStory

Entwickler: Nexon | Release: 2003 | Bewertung: 70 % positiv | Spielerzahl: 4.047

MapleStory Titel

Was ist das für ein Spiel? Die Spielwelt von MapleStory ist wie ein Side-Scroller aufgebaut und in 2D zu sehen. Eure Charaktere sind niedliche Chibi-Figuren. Ihr wählt aus einem von 4 Berufen, die wie Klassen funktionieren. Steigt ihr im Charakterlevel auf, bekommt ihr Zugang zu weiteren Berufen, mit denen ihr euren Spielstil weiter spezialisieren könnt.

Es erschien 2003 in Südkorea und weitete sich dann langsam auf den Rest der Welt aus. Ab 2005 war MapleStory auch in Europa spielbar.

Obwohl es fast 20 Jahre alt ist, wird es bis heute geliebt und gespielt. Seit 2012 sogar auf Steam. Spieler schätzen besonders die einzigartige Ästhetik des MMORPGs.

Toram Online

Entwickler: Asobimo | Release: 2021 für den PC, 2015 für Mobile | Bewertung: 71 % positiv | Spielerzahl: 1.136

Was ist das für ein Spiel? Toram Online war zunächst ein reines Mobile-MMORPG, erhielt aber 2021 eine eigenständige PC-Version auf Steam. Es handelt sich um ein klassisches MMORPG, das in einem mittelalterlichen Fantasy-Setting angesetzt ist. Toram bietet euch eine Open World, Dungeons, PvP und PvE-Kämpfe sowie Quests und Story.

Anders als viele andere MMORPGs, die mit Fokus auf Mobile entwickelt wurden, setzt Toram nicht auf Features wie Auto-Play oder zahlreiche Assistenten. Ihr müsst noch selbst spielen, was von der Community positiv aufgenommen wird.

Besonders an Toram sind die vielfältigen Optionen zur Charaktererstellung mit über 500 Milliarden Kombinationsmöglichkeiten. Es bietet ein Freie Skill-Trees, mit denen ihr euren Charakter so anpassen könnt, wie ihr das wollt. Ein festes Klassensystem gibt es hingegen nicht.

Phantasy Star Online 2: New Genesis

Entwickler: SEGA | Release: 2012 | Bewertung: 72% positiv | Spielerzahl: 3.931

Was ist das für ein Spiel? Phantasy Star Online 2 mischt Science-Fiction-Elemente mit Fantasy. In der offenen Spielwelt erwarten euch zahlreiche PvE-Missionen, die ihr alleine oder gemeinsam mit anderen bestreitet. Zudem setzt das MMORPG auf ein actionreiches und dynamisches Kampfsystem. Ihr fliegt dabei durch die Gegend und wechselt ständig eure Position.

Obwohl es bereits 2012 erschien, kam es erst 8 Jahre darauf in den Westen. Seit 2020 ist es auf Steam spielbar. Auch auf der Xbox und der PlayStation könnt ihr das kostenlose MMORPG starten. Crossplay zwischen allen Plattformen ist möglich.

Mit New Genesis erhielt das Spiel ein grundlegendes Remake des Spielsystems und der Grafik. Seitdem ist es heute mehr ein MMORPG, als es vorher war. Es bietet die Möglichkeit, zwischen der alten und der neuen Version des Spiels zu wechseln. Wer auf Steam also PSO2 New Genesis herunterlädt, erhält automatisch auch die ältere Version.

Elsword

Entwickler: KOG Co. | Release: 2007 | Bewertung: 77 % positiv | Spielerzahl: 967

Elsword Online Title

Was ist das für ein Spiel? Bei Elsword handelt es sich um einen 3D-Sidescroller mit niedlicher Grafik. Die Handlung des Spiels wird in kleinen Comic-Sequenzen weitererzählt.

Ihr startet mit einem von 14 Charakteren, den ihr mit der Zeit verbessern könnt. Ihr kämpft mit Bogen, Schwert oder Magie und bestreitet Dungeons und Bosse im PvE. Auch PvP gibt es in Elsword. Ihr kämft entweder im 1v1 oder in Gruppenkämpfen.

Das Kampfsystem ist dabei eine Besonderheit. Ihr schlagt nicht einfach drauflos, sondern lasst euren Charakter einzigartige Kombos ausführen und liefert euch somit taktisch durchdachte Kämpfe.

Aero Tales Online: The World

Entwickler: Anisage Games | Release: 2022 | Bewertung: 81 % positiv | Spielerzahl: 77

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Offizieller Trailer vom MMORPG Aero Tales Online: The World

Was ist das für ein Spiel? In Aero Tales Online erstellt ihr einen Charakter und betretet eine Anime-Welt im Fantasy Setting. Ihr wählt zwischen 6 verschiedenen Klassen und könnt euch zudem aussuchen, ob ihr Tab-Target oder Action Combat verwenden wollt. Also, ob ihr automatisch angreift oder mit euren Attacken genau zielen müsst.

Das MMORPG setzt gleichermaßen auf PvP und PvE. Es gibt Raids und Dungeons, aber auch Arenakämpfe und große Schlachten zwischen Spielern. Die Grafik sieht dabei eher aus, als wäre das Spiel ein paar Jahre älter.

Ab einem gewissen Level könnt ihr die Welt von Aero Tales Online dann fliegend erkunden. Weitere coole Features sind Farming, Musizieren und Housing.

Die Spielerzahlen sind seit Release eher niedrig. Reviews auf Steam zufolge gefällt es aber dafür den meisten, die es getestet haben. Außerdem befindet sich Aero Tales Online derzeit noch im Early Access. Zum vollständigen Release des MMORPGs könnten die Spielerzahlen also nochmal ansteigen.

Final Fantasy XIV

Entwickler: SquareEnix | Release: 2013 | Bewertung: 87 % positiv | Spielerzahl: 45.237 | Kosten: Basis-Spiel 9,99 Euro + Abo für 12,99 Euro monatlich

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Alles, was ihr zu dem MMORPG Final Fantasy XIV wissen müsst – in 2 Minuten

Was ist das für ein Spiel? Final Fantasy XIV zählt zu den beliebtesten MMORPGs überhaupt. Es legt seinen Fokus auf eine emotionale Geschichte und bietet Spielern die Möglichkeit, mehrere DLCs zu erwerben, um die Story weiterzuführen und höher zu leveln. 2021 erschien die Erweiterung Endwalker.

Neben der Story erwarten euch PvE-Inhalte, wie Dungeons, Raids und Boss-Kämpfe. Dafür braucht ihr in FFXIV aber nur einen einzigen Charakter, denn die Klassen werden in FFXIV Jobs genannt und wer viel Zeit mitbringt, kann jeden von ihnen auf Stufe 90 leveln.

Zusätzlich könnt ihr verschiedene Handwerks- und Sammlerklassen leveln, ein Haus kaufen und eure eigene Insel gestalten, die kürzlich mit einem Update ins Spiel kam.

Mittlerweile könnt ihr das Game bis Level 60 kostenlos spielen, danach müsst ihr allerdings eine Erweiterung kaufen und ein Abo abschließen, um weiter zocken zu können. Die Free Trial Version gibt es leider nicht auf Steam.

Anime-MMORPGs, die demnächst auf Steam erscheinen

Traha Global

Das MMORPG Traha Global erscheint im November 2022 für PC und Mobile. Es spielt in einer offenen Welt, die mit der Unreal Engine 4 entwickelt wird und etwas an Lost Ark erinnert.

Ihr erstellt einen Charakter und wählt eine Klasse, die ihr später allerdings wechseln könnt. In der Welt von Traha herrscht Krieg zwischen zwei verfeindeten Königreichen.

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Traha Global Preview-Trailer

Ihr schließt euch einem der beiden Reiche an, die sich untereinander riesige RvR-Schlachten liefern. Es treten insgesamt 100v100 Spieler gegeneinander an. Daneben bietet Traha Global auch zahlreiche PvE-Inhalte wie klassische Raids und Dungeons.

Traha bietet euch verschiedene Waffen und Klassen, zwischen denen ihr wechselt. Auch Berufe könnt ihr leveln, das läuft ähnlich ab wie in Final Fantasy XIV. Durch Crafting und Kochen stellt ihr Items her, die euch im Kampf von Vorteil sind.

Tower of Fantasy

Das MMORPG Tower of Fantasy erinnert stark an Genshin Impact und erschien bereits im August 2022. Der Release auf Steam war sicher, aber bis vor Kurzem gab es noch kein festes Datum. Mittlerweile wissen wir, dass es am 20. Oktober 2022 auf Steam spielbar sein wird.

Gleichzeitig mit der Steam-Version erscheint auch das heiß erwartete Vera-Update. Damit wird die Story fortgeführt und soll, den Entwicklern zufolgt, sehr emotional werden.

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Tower of Fantasy: Neuer Trailer zeigt, wie emotional die Story im kommenden Update wird

Ähnlich wie in Genshin Impact habt ihr bei sogenannten “Sonderbestellungen” die Möglichkeit, verschiedene Figuren zu ziehen. Aus diesen baut ihr euch dann ein Team für den Kampf.

Das MMORPG bietet euch tägliche Quests, eine spannende Hauptstory und eine umwerfende Grafik. Zudem seid ihr auf verschiedenen Mounts unterwegs, klettert, fliegt oder schwimmt. Im PvE begegnet ihr Weltbossen und anderen Monstern, könnt die Welt erkunden und Kerne sammeln, mit denen ihr wiederum die Figuren zieht. Auch PvP ist möglich.

Was sagt ihr zu unserer Liste? Welche der Anime-MMORPGs habt ihr bereits gespielt, welches Spielt ihr aktuell? Welches wollt ihr zukünftig noch ausprobieren? Seid ihr eher Fans von Free2Play oder von Bezahlmodellen bei MMORPGs? Welches MMORPG hat für euch die schönste Grafik? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO!

Diese MMORPGs werden aktuell am meisten gespielt:

Die 10 MMORPGs mit den meisten Spielern auf Steam im Oktober 2022

Back 4 Blood – So geht es dem „Left 4 Dead“-Nachfolger 1 Jahr nach Launch

Back 4 Blood wird ein Jahr alt. Wie geht es dem Zombie-Shooter, den viele als „Das Erbe von Left 4 Dead“ angesehen haben?

Knapp ein Jahr ist es nun her, dass Back 4 Blood veröffentlicht wurde – im Oktober 2021. Das Spiel kam mit ordentlich Hype und versprach, die beliebte Formel des „Left 4 Dead“ zu verfeinern und zu verbessern, um eine ordentliche Zombie-Splatter-Erfahrung zu bieten.

Kurz nach dem Launch gab es allerdings jede Menge Kritik. Gerade der „Versus“-Modus fiel in Ungnade und kam bei vielen Spielern nicht gut an. Alte Veteranen aus L4D wünschten sich ein „Kampagnen-Versus“, dem die Entwickler allerdings eine Absage erteilten.

Weitere Probleme zum Launch, wie etwa eine unzuverlässige Schwierigkeit, kleinere und größere Bugs und ein komplexes Kartensystem, das Neulinge nicht leicht durchschauen konnten, sorgten für weitere Probleme.

Wie geht es Back 4 Blood inzwischen? Wie hat sich das Spiel seit dem Launch entwickelt, was sagen die Spielerzahlen und wie fühlt sich das Gameplay mittlerweile an?

Über den Autor:
Cortyn hat Back 4 Blood schon während den ersten Alpha-Tests begleitet und das Spiel über die Beta, den Launch und auch das darauffolgende Jahr regelmäßig gespielt.

Mit knapp über 400 Stunden Spielzeit und einem übertrieben großen Hand zu Nahkampfwaffen und der Desert Eagle wurden schon einige Tausend Zombies getötet. Nur der Hang zur „Angstgranate“ vor die eigenen Füße blieb bestehen.

fragt meinmmo cortyn
Back 4 Blood Left 4 Dead titel title 1280x720
Back 4 Blood galt für viele als “Left 4 Dead”-Nachfolger. Das ging nur teilweise auf.

Was hat sich seit Launch in Back 4 Blood getan?

Seit Back 4 Blood veröffentlicht wurde, hat sich eine ganze Menge im Spiel verändert. Hier im Schnelldurchlauf einige der größten und wichtigsten Neuerungen:

  • 2 DLCs wurden veröffentlicht, die jeweils die Kampagne erweitert haben.
  • Das „Karten-Zieh-System“ ist aus der Kampagne verschwunden.
  • Es gibt neue Karten, sowohl für Spieler als auch für die Feindes-KI.
  • Es gibt „Brandkarten“, die nur einmalig verwendet werden können.
  • Es gibt einen neuen, extrem harten Schwierigkeitsgrad „No Hope“ – Keine Hoffnung.
  • Inzwischen gibt es einen Solo-Modus.
  • Zahlreiche neue Gegner-Typen.
  • Viele neue Waffen.

Im Kern hat sich das, was Back 4 Blood sein will, nur wenig verändert: Ein Koop-Zombie-Shooter, bei dem ihr euren Charakter massiv anpassen könnt und bei dem jeder Durchlauf der Kampagne eine neue Erfahrung bieten soll. Doch ein paar wichtige Änderungen haben das Spielerlebnis seit dem Launch beeinflusst.

Das Deck-System wurde komplett überarbeitet

Auch, wenn dieser Satz viel zu oft im Gaming fällt: Back 4 Blood ist ein Jahr nach seinem Launch ein anderes Spiel geworden. Und das liegt vor allem an einer Änderung, welche die Entwickler vor einigen Monaten implementiert haben.

Ihr erinnert euch sicher noch an die „Deck Building“-Mechanik. Man erschuf vor dem Match ein Deck, zog in der ersten Karte einer Kampagne ein paar Karten und dann auf jeder Map eine weitere.

Das System ist verschwunden und zwar komplett. Stattdessen erstellt ihr euch jetzt ein Deck aus 15 Karten und zieht dieses vollständig auf der ersten Map. Ihr baut euch also einen Charakter mit Fähigkeiten, Stärken und Eigenschaften und spielt diesen anschließend die ganze Kampagne auf voller Stärke.

Die Abschaffung dieser Mechanik hat das Spielgefühl deutlich runder gemacht. Zum einen muss man nie mehr zu Beginn einer Partie lange überlegen, welche Karten man zieht, zum anderen wurden ein paar sonderbare Vorfälle damit beseitigt. Oft war es nämlich so, dass die ersten Maps einer Kampagne besonders hart waren, weil man noch nicht viele Karten hatte – Die späteren Maps wurden dann deutlich einfacher.

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Die “Ridden” – die Zombies von Back 4 Blood, haben viele unterschiedliche Eigenschaften.

Das ist nun Geschichte. Die Schwierigkeit hat nun eine schöne Kurve und wird zunehmend härter (mit einigen Spitzen), je weiter man in der Kampagne voranschreitet.

Während einer Kampagne kann man allerdings noch immer Karten finden und diese für Kupfer kaufen. Dafür muss man allerdings die Maps ein wenig erforschen und sich genau überlegen, ob das Kupfer nicht vielleicht im nächsten Saferoom besser für eine Waffe geeignet wäre.

Insgesamt fühlt sich die ganze Deck-Mechanik viel runder und sinnvoller an.

DLC brachte coole „Risiko und Belohnung“-Mechanik

Auch der erste DLC „Tunnels of Terror“ hat sich sehr gut in das Gameplay eingefügt. Denn die „Tunnels of Terror“ waren kein eigener Akt der Kampagne, sondern eine Erweiterung für alle bisher bestehenden Maps. Auf jeder Map der Kampagne besteht nämlich die Chance, dass ihr einen Tunnel-Eingang findet. Der Zugang ist optional und muss nicht in Anspruch genommen werden.

Entscheidet sich das Team allerdings dafür (die Entscheidung muss einstimmig sein), dann überspringt ihr den Rest der aktuellen Kampagnen-Map und kommt stattdessen in eine von mehreren Untergrund-Karten. Hier wimmelt es nur so vor Zombies und sonderbaren Effekten.

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Back 4 Blood: Heute startet der sehnlichst erwartete DLC „Tunnels of Terror“

Wer besonders aufmerksam sucht, kann in den Tunneln auch noch Skelett-Totems finden, die sich später im Shop gegen besondere Karten oder kosmetische Items eintauschen lassen.

Die Tunnel kann man an mehreren Ausgangspunkten verlassen, die aber immer an unterschiedlichen Stellen zu finden sind. Ein „kurzer Abstecher“ in den Tunnel kann auch gerne mal zu einem 20-minütigen Überlebenskampf werden.

Die unterirdischen Gewölbe zu betreten, ist demnach immer eine Abwägungssache. Denn auf der einen Seite winken mitunter lukrative Belohnungen, wie die legendären Waffen, Totems und zusätzliches Kupfer, auf der anderen Seite sind die Tunnel oft mit Fallen gespickt und können auch das Ende der Kampagne bedeuten, wenn man nicht rasch einen Ausgang findet.

Mehr von allem mit DLC 2

Auch der zweite DLC „Children of the Worm“ hat das ganze Spiel besser gemacht. Hier gibt es einen neuen Akt, der zwar relativ wenig Maps aufweist, die sich aber durchaus knackig anfühlen und gut in die Story eingliedern. Das Interessanteste sind aber die neuen Gegner-Typen, die „Kinder des Wurms“ – eine Mischung aus Zombie und Mensch, die einen seltsamen Kult gegründet haben.

Die neuen Gegnertypen gehören zwar eigentlich nur zum letzten Akt, tauchen auf den höheren Schwierigkeitsgraden aber auch in allen anderen Maps bereits auf, was die Vielfalt nochmal deutlich erhöht.

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Back 4 Blood: Ein Jahr nach Release gibt es jetzt eine neue Kampagne

Der dritte DLC steht noch aus und dürfte vermutlich in den kommenden Monaten erscheinen. Dazu gibt es aber noch keine verlässlichen Angaben.

Was sagen die Spielerzahlen?

Konkrete Aussagen zu den aktuellen Spielerzahlen zu machen ist schwierig, da sich die Spielerschaft von Back 4 Blood über mehrere Plattformen erstreckt. Back 4 Blood ist nämlich nicht nur auf Steam, sondern auch im Xbox Game Pass, aber auch im Epic Games Launcher oder auf den Konsolen verfügbar, die mit Crossplay verbunden sind.

Als groben Anhaltspunkt kann man aber die Steam-Spielerzahlen nehmen – bedenkt dabei jedoch, dass es sich dabei nur um einen Bruchteil der Gesamtmenge handelt.

Die Spielerzahlen auf Steam sind in den Monaten nach dem Release um fast 90 % geschrumpft. Von den anfänglich 65.000 gleichzeitigen Spielern am Tageshöchstpunkt sind es heute noch knapp 7.000.

Im Schnitt tummeln sich über Steam zwischen 2.500 und 3.000 Spieler in Back 4 Blood zur gleichen Zeit.

Back 4 Blood Player Count Oktober 2022
Die Spielerzahlen von Back 4 Blood – nur auf Steam. (Bildquelle: steamcharts.com, Stand 06.10.2022)

Wenn man im Koop-Modus auf neue Mitspieler wartet, dann dauert das in der Regel 2-3 Minuten – sollte man zu ganz ungewöhnlichen Zeiten spielen (wie etwa früh morgens), dann kann das durchaus etwas länger dauern.

Grundsätzlich fühlt sich Back 4 Blood allerdings noch lebendig an, die Wartezeiten sind recht kurz und über „Quick Match“ kommt man meistens mit wenigen Sekunden Wartezeit in ein Spiel.

Ein Dauerbrenner in der Spielesammlung

Wer Back 4 Blood bisher keine Chance gegeben hat, der sollte das in den kommenden Wochen nochmal nachholen. Nehmt euch dafür ein bisschen Zeit und am besten 3 Freunde, denn dann macht der Zombie-Shooter eindeutig am meisten Spaß.

Für meinen Freundeskreis und mich hat sich Back 4 Blood zu einem Dauerbrenner entwickelt, den man immer mal wieder spielen kann, um eine Kampagne mit neuen Deck-Ideen durchzuspielen oder an den beiden härtesten Schwierigkeitsgraden zu verzweifeln. Die beiden DLCs haben die Kampagne um sinnvolle Features erweitert, bieten mehr Kampagne und vor allem auch Abwechslung in den bereits bekannten Maps.

Besonders die Abschaffung der „Deck-Ziehen“-Mechanik hat das Spiel drastisch verbessert. Ihr baut euch nun zu Beginn einen Charakter und der kann dann auch all das, was ihr ausgewählt habt – das macht das Spiel viel runder.

Aufgrund des eher dürftigen „Versus“-Modus reicht Back 4 Blood für mich in seiner Gesamtheit nicht an Left 4 Dead heran. Wenn man jedoch nur die Koop-Komponente betrachtet, dann ist Back 4 Blood in meinen Augen das eindeutig bessere Spiel, da es schlicht mehr Abwechslung und größeren Wiederspielwert durch zahlreiche unterschiedliche Effekte bietet.

Back 4 Blood ist ein Spiel, das ich mir aus meiner Feierabend-Gestaltung nicht mehr wegdenken kann und von dem ich hoffe, dass auch nach dem finalen DLC des ersten Season Pass noch weitere Inhalte erscheinen. Denn Zombies verdreschen hat für mich seit Jahren nicht mehr so viel Spaß gemacht wie in Back 4 Blood.

fragt meinmmo cortyn

Cortyn

Zombie-Populations-Ausdünner auf MeinMMO

Was ist eure Meinung zu Back 4 Blood? Habt ihr in den letzten Wochen und Monaten nochmal reingeschaut?

Pokémon GO: Durch einen Trick verliert ihr nie wieder wertvolle Raid-Pässe – Ich habe es ausprobiert

In Pokémon GO verlieren Trainer immer wieder ihre kostbaren Pässe, wegen dem Verhalten anderer Spieler. Ein Trick soll euch hierbei einigen Frust ersparen. Unsere MeinMMO-Autorin Franzi Korittke hat ihn für euch ausprobiert und erklärt euch, wie es funktioniert.

Um welche Pässe geht es? In Pokémon GO können Trainer bereits seit einiger Zeit andere Spieler zu Fern-Raids einladen oder selbst mit Hilfe von sogenannten Fern-Raid-Pässen in anderen Regionen an Raids teilnehmen.

Doch immer wieder kommt es dazu, dass Trainer die Raid-Lobby kurz vor dem Start verlassen. Das sorgt natürlich für Frust bei den Spielern, denn oftmals verlieren diese dann ihre wertvollen Fern-Raid-Pässe. Nun habe ich einen Tipp von reddit ausprobiert, der hierbei Abhilfe schaffen soll. Wie ihr ihn selbst nutzen könnt, habe ich euch nachfolgend zusammengefasst.

So sichert ihr euch zukünftig eure Fern-Raid-Pässe

Um welches Problem geht es genau? Immer wieder berichten Trainer davon, dass sie zu einem Raid eingeladen wurden und die anderen Spieler die Raid-Lobby wenige Sekunden vor dem Start verlassen haben.

Das ist besonders dann ärgerlich, wenn man es nicht rechtzeitig bemerkt und den Raid auch nicht allein schaffen kann. Somit steht man für gewöhnlich allein im Kampf und verliert seinen kostbaren Fern-Raid-Pass. Das beklagte auch kürzlich der reddit-User Kangabolic, weshalb Trainer wichtige Tipps gaben, wie man sich im Raid verhalten sollte.

Einige Trainer verrieten aber auch einen Trick, wie man die Pässe in einer solchen Situation nicht verliert. Das wollte ich genauer wissen und habe es für euch ausprobiert.

So funktioniert der Trick

Vorbereitungen treffen: Bevor ihr euch das nächste Mal zu einem Raid einladen lasst, solltet ihr ein paar Vorbereitungen treffen. Ihr benötigt für den Raid nämlich später ein Team aus “toten” Pokémon, also Monstern, die ihr normalerweise erst Beleben müsstet. Das könnt ihr euch ganz einfach erstellen. Geht am besten folgender Maßen vor:

  1. Klickt auf den Pokéball in der Mitte eures Bildschirms und öffnet den Menü-Punkt “Kämpfe”.
  2. Dort wischt ihr einmal nach links, damit sich das Register “Team” öffnet.
  3. Nun werden euch die verschiedenen Ligen der PvP-Kämpfe angezeigt und darunter der Punkt “Arenen & Raids”. Klickt auf das “+” hinter diesem Menü-Punkt.
  4. Jetzt könnt ihr euch einen Namen für euer Team überlegen. Ich habe es “totes Team” genannt.
  5. Im Anschluss sollt ihr Pokémon für euer Team auswählen. Ich habe mich für schwache Pokémon mit niedriger WP entschieden, da ich diese im Kampf sonst sowieso nicht benötige.
So legt ihr euch ein Team an

Habt ihr euer Team gewählt, dann müsst ihr die Pokémon natürlich noch bekämpfen lassen, denn ihr benötigt wie bereits erwähnt ja ein “totes” Team. Ich habe dazu einen Arena-Kampf begonnen, das Team ausgewählt und mich besiegen lassen.

Wichtig! Ihr dürft diese Pokémon danach nicht beleben, denn sonst funktioniert der Trick nicht!

So nutzt ihr das Team im Raid: Werdet ihr nun zum Fern-Raid eingeladen, dann könnt ihr zunächst ganz normal beitreten und die Situation in der Lobby beobachten. Seid ihr euch unsicher, ob die Trainer die Lobby möglicherweise noch kurz vor dem Start verlassen könnten, dann wählt nun euer “totes Team” aus.

Neben den vorgeschlagenen Pokémon, die ihr durch das Spiel automatisch angezeigt bekommt, könnt ihr nämlich auch vorher festgelegte Teams auswählen. Wischt dazu einfach im Bereich der Pokémon zur Seite, bis ihr das entsprechende vorbereitete Team gefunden habt. Da ihr die Pokémon vorab bereits in einen anderen Kampf geschickt habt, sind sie nun grau hinterlegt und haben keine Energie mehr.

Ist die Vorbereitungszeit des Raids nun abgelaufen und der Kampf beginnt, landet ihr jedoch in einer gesonderten Maske. Eure Pokémon sind ja schließlich nicht am Leben und können so auch nicht gegen den Raid-Boss kämpfen. Hier habt ihr nun die Möglichkeit ein anderes Team zu wählen. Ihr seht aber auch, wie viele Trainer sich im Raid befinden.

Vergleich meiner Fern-Raid-Pässe vorher (links) und nachher (rechts) sowie der Ablauf des Tricks

In meinem Versuch waren es zwei, also eine Freundin und ich. Sind euch das zu wenige Trainer oder ihr steht sogar nur noch allein in der Liste, dann könnt ihr das Spiel an dieser Stelle einmal komplett beenden, aus eurem Handy-Verlauf löschen und neu starten.

Habt ihr alles richtig gemacht, sollte euer Fern-Raid-Pass jetzt noch in eurem Item-Beutel sein. Wie auf dem vorherigen Bild sehen könnt, hatte ich sowohl zuvor als auch danach 3 Fern-Raid-Pässe in meinem Item-Beutel.

Übrigens: Sind doch alle Spieler im Raid geblieben, dann könnt ihr anstatt das Spiel zu schließen auch ganz einfach ein entsprechendes Team zusammenstellen und über “zurück zum Kampf” in den Raid zurückkehren.

Eine Auswahl der besten Angreifer in Pokémon GO findet ihr im nachfolgenden Video:

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Pokémon GO: Die stärksten Angreifer aller Typen im Video

Mein Fazit zum reddit-Trick

Meine Erwartungen: Als ich den Trick auf reddit gelesen habe, konnte ich mir ehrlich gesagt zunächst nicht vorstellen, dass es wirklich funktionieren soll. Aber ich fand es einen interessanten Ansatz, um sich seinen Pass in einer solchen Situation doch noch irgendwie retten zu können, weshalb ich es unbedingt probieren musste.

Denn auch ich bin schon zahlreiche Male mit derartigen Problemen konfrontiert wurden, weshalb ich den Frust der Spieler sehr gut nachvollziehen konnte. Nachdem ich es zum ersten Mal probiert habe, hatte ich die Erwartung, dass ich den Raid wie gewohnt einfach verlassen könnte. Das entsprechende Icon war aber nicht vorhanden, weshalb ich das Spiel einfach geschlossen habe.

Ich habe es auf diese Weise inzwischen mehrfach ausprobiert und es hat mit meinem “toten Team” immer funktioniert. Laut einigen Trainern soll es auch klappen, wenn man ein Team ohne Monster einsetzt, das kann ich aber für den Moment nicht bestätigen.

Würde ich es wieder nutzen? Ja, ich finde es eine gute Möglichkeit, sich seinen Fern-Raid-Pass zu sichern, falls doch wieder einmal Spieler die Lobby wenige Sekunden vor dem Raid verlassen und ich allein da stehe. Ich werde mein Team somit vor allem dann nutzen, wenn ich die anderen Trainer, die mich eingeladen haben, (noch) nicht kenne oder weiß, dass sich diese gern kurzfristig umentscheiden.

Allerdings sollte es aus meiner Sicht auch wirklich nur in solchen Fällen eine Notlösung sein. Eine bessere Kommunikation zwischen den Trainern würde ich hier in jedem Fall vorziehen.

Wie ist eure Erfahrung mit Fern-Raids? Werdet ihr diesen Trick in Zukunft auch ausprobieren? Oder spielt ihr eher mit Leuten, die ihr kennt und habt diese Art von Problemen nicht? Schreibt uns eure Meinung dazu gern hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Trainern darüber aus.

In wenigen Wochen beginnt die gruselige Zeit in Pokémon GO. Wir zeigen euch welche Infos und Leaks wir zum Halloween-Event 2022 bereits kennen.

WoW Classic: WotLK hatte damals 12 Millionen Spieler – Fans erklären, warum es so beliebt ist

Mit Wrath of the Lich King kam eine neue Erweiterung zu WoW Classic – und die beliebteste dazu, wie bis heute viele Spieler meinen. Sie erklären, dass der Grund für den Erfolg von WotLK eigentlich in sehr einfachen Systemen liegt.

Das ist gerade in WotLK los:

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Spieler beschwert sich: Leveln in WotLK Classic ist härter als gedacht – „Wie machen die Leute das?“
von Benedict Grothaus

So beliebt war WotLK damals: Schaut man 14 Jahre zurück, auf den Release vom ursprünglichen Wrath of the Lich King, war die Begeisterung für WoW damals ähnlich groß wie heute – wenn nicht größer.

Millionen Spieler haben sich WotLK zum ursprünglichen Release angeschaut. Blizzard hat zu dieser Zeit noch offizielle Spielerzahlen herausgegeben. Weltweit erreichte World of Warcraft im Oktober 2010 seine Spitze mit über 12 Millionen aktiven Spielern (via CNET).

Das war kurz vor dem Release von Cataclysm im Dezember 2010 und ist der letzte bekannte Höchststand von World of Warcraft. Damals waren die Eiskronenzitadelle und das Rubinsanktum die großen Endgame-Raids. Seitdem gingen die Zahlen wieder nach unten, bis Blizzard 2015 aufhörte, die Spielerzahlen zu veröffentlichen. Jetzt gibt es nur noch Schätzungen.

Die Beliebtheit von WotLK lässt sich aber auch heute noch sehen. Schon zu Release gab es enorme Warteschlangen in WotLK Classic, die teilweise so lang andauerten, dass Spieler zwischendurch einfach schlafen konnten. Das erste Schiff auf den neuen Kontinent war brechend voll:

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Zum Release von WotLK Classic quetschen sich hunderte Spieler auf ein Boot und ich bin mittendrin

„Kein Wunder, dass WotLK die Spitzen-Spielerzahl hatte“

Das begeistert die Spieler: In einem Thread auf reddit unterhalten sich die Fans nun darüber, warum genau Wrath of the Lich King eigentlich eine der beliebtesten Erweiterungen, wenn nicht gar die beliebteste war und ist.

Der Grund liege darin, dass man leicht alles erreichen könne, aber dabei nicht absolut unterfordert werde. AlpacaWoolHat auf reddit erklärt:

Die Raids machen Spaß. 10-Mann für lustiges Miteinander, während man noch immer aufpassen muss. 25-Mann für eine Herausforderung. Ich denke, damals war es herausfordernder. Ins PvP kommt man leicht rein. Man kann leicht Gear farmen und Zeug auf mehrerenC harakteren machen […]

Die Charaktere machen Spaß, nicht so komplex wie in MoP und nicht so hirntot wie in TBC. Die meisten Klassen sind balanced mit ein paar Ausreißern. Es gibt keine PFLICHTAUFGABEN im Spiel. Es macht tatsächlich Spaß.

Der Nutzer könne sehen, dass schon Cataclysm einigen Spielern zu schwer geworden sei und warum sie WotLK lieben. Besonders der Punkt mit den Pflichtaufgaben kommt aber auch in der Community gut an.

Innerhalb weniger Stunden sammelte der Thread über 3.500 Upvotes und über 1.100 Kommentare. Dort loben die Spieler, dass WotLK schlicht zugänglicher sei. Sobald man Stufe 80 erreiche, brauche man keine zusätzlichen Voraussetungen wie eine Kampagne. Man könne einfach loslegen

Es heißt: „Du kannst einfach in eine Aktivität deiner Wahl hüpfen, den Grind genießen und die Zahlen wachsen sehen, die du raus pumpst. Das ist wie eine Droge.“ Viele stimmen zu, dass WotLK die beste Zeit war, die sie je im Gaming hatten. Andere entdecken sogar, dass sie so vuiel Spaß haben wie seit ihrer Kindheit nicht mehr:

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In der Community diskutieren Fans immer wieder darüber, was WotLK eigentlich so gut macht. Elemente, die immer wieder erwähnt werden, sind das Design der Welt und der Quests sowie Arthas als großer Bösewicht der Erweiterung.

Es gibt zwar Spieler, die von alledem wenig wissen wollen und einfach nur möglichst schnell alles erreichen möchten. Viele genießen aber die Zeit, die sie in Nordend verbringen können. Und wer jetzt noch einsteigen will, kann das alles ohne Probleme ebenfalls erleben:

Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um mit WotLK Classic anzufangen

LoL: Spieler finden 2 mächtige neue Items auf dem Test-Server, die das Spiel stark verändern würden – Riot: „Sorry, Amigos“

In League of Legends sind durch einen Fehler der Entwickler offenbar 2 Items zu früh bekannt geworden, die den Summoner-Spell „Teleport“ und die Ultimate des Champions „Shen“ in abgewandelter Form als nutzbaren Effekt bieten. Das würde das Spiel total verändern und neue Möglichkeit eröffnen.

Was sind das für 2 Items? Riot Games bereitet gerade die Preseason 2023 in LoL vor, das ist immer die Zeit, in der das MOBA die größten Änderungen des Jahres erfährt.

Spieler haben auf dem Test-Server, PBE, die neuen Items im Shop durchgeschaut und 2 neue, geheime Items gefunden, von denen sie dachten, sie könnten bald live gehen:

  • Die „Boots of Teleportation“ kosten 1200 Gold und erlauben es Spielern alle 4 Minuten, sich zu einer befreundeten Struktur, Ward, Champion oder Diener zu teleportieren.
  • Das Item „Sword in the Stone“ für 3400 Gold würde es Spielern erlauben, einen befreundeten Champion herbei zu teleportieren. Beim Auftauchen würde er befreundete Spieler mit einem mächtigen Schild versehen.
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LoL überarbeitet den Jungle radikal – Riot ändert Pathing und Items, lässt euch ein Haustier Gassi führen
von Marcel

Warum würden die Items das Spiel so stark verändern? Spieler in LoL können 2 Summoner-Spells wählen, das sind auf Top-Lane und Midlane meistens Flash und Teleport:

  • Flash wird dafür verwendet, einen kurzen Sprung zu machen und ist oft wichtig, um entweder einen Kill zu erzielen oder dem sonst sicheren Tod zu entkomme. Ein Flash ist praktisch „einen halben eigenen Tod wert“, weil Spieler, die ihren Flash verloren haben, häufig das Fokus-Ziel des nächsten Angriffs sind.
  • Teleport ist essenziell, um entweder von der Basis in die Lane zurückzukehren, Überraschung-Angriffe auf die Gegner-Basis zu starten oder einen Gank in eine andere Lane vorzubereiten.

Wenn Spieler den Teleport über die Stiefel nutzen könnten, wäre es ihnen möglich, sich den Spell zu sparen und dafür eine Alternative zu nehmen. Das wäre gerade für Top-Laner attraktiv, die oft das Gefühl haben, dass sie auf der Top-Lane 20 Minuten isoliert wie auf einer Insel festhängen.

Die Waffe wiederum ähnelt im Effekt der Ultimate des Champions Shen und wäre ein extrem starker Cooldown für Teamfights, der Partien im Alleingang entscheiden könnte.

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LoL: Trailer zeigt den neuen Jungle-Champion Belu0026#8217;Veth im Gameplay u0026#8211; Mobil und mörderisch

Sorry Amigos – müssen irgendwie ins Build gerutscht sein

Das sagt Riot Games: Der Entwickler Riot Phlox sagt zu den Stiefeln auf Twitter:

„Sorry Amigos, das muss irgendwie ins Build durchgerutscht sein, schätze ich. Wir haben keine Pläne, die Stiefel aktuell zu bringen, das war ein früher Versuch für Top-Lane Stuff.“

Der Riot-Dev lässt aber noch eine Hintertür offen: „Außer …“ und macht seltsame Gesten.

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Zur Waffe gibt’s ebenfalls eine Absage: „Kommt auch nicht *lacht sich den Hintern ab*. Aber krankes Item.“

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In den Kommentaren sagen Nutzer: Ihr Dopamin-Pegel wär’ gerade kurz auf 100 und dann wieder zurück auf 0 geschossen. Die Items hören sich offenbar ziemlich spannend an.

Manchmal gehen Neuerungen von Riot Games auch einfach schief:

Riot brachte einmal einen neuen Beschwörer-Zauber zu LoL – Entfernte ihn nach 2 Wochen, weil er zu schlecht war

Quelle(n):
  1. dotesports

Neues Spiel auf Steam bekommt nur 7 % positive Reviews, ist größtenteils negativ: „Ist das ein Prank?“

Am 7. Oktober erschien die Simulation SuperPower 3 auf Steam. Das neue Spiel von GolemLabs (Die Gilde 3) kommt dort jedoch nicht gut an. Die bisherigen 679 Reviews fallen zu 93 % negativ aus. Die Liste der Probleme ist ziemlich lang.

Was ist das für ein Spiel? SuperPower 3 ist der neuste Teil der Spielreihe und sorgte 2021 mit seiner Ankündigung für viel Wirbel. Immerhin sind seit dem Release von Teil 2 im Jahr 2004 knapp 18 Jahre vergangen. Viele Spieler haben sich deshalb auf eine Fortsetzung gefreut und diese sehnsüchtig erwartet.

SuperPower 3 soll besonders viel Wert auf Realismus, Tiefgang und schicke Grafik legen. Ihr simuliert die gesamte Erde mit insgesamt 194 spielbaren Nationen und trefft militärische, diplomatische und wirtschaftliche Entscheidungen. Am Ende könntet ihr theoretisch die gesamte Welt beherrschen und das wahlweise im Single- oder im Multiplayer.

Was ist das Problem? Der Start auf Steam verlief alles andere als gut. Spieler bemängeln technische und inhaltliche Probleme. Viele zeigen sich enttäuscht, weil ihre Erwartungen an die Spielreihe nicht im Ansatz erfüllt wurden.

Derzeit befindet sich das Spiel mit nur 7 % positiven Bewertungen im Bereich der schlechtesten Spiele auf Steam überhaupt. Zu diesen Spielen zählt eFootball, das Ende 2021 auf Steam zerrissen wurde.

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SuperPower 3 – Ankündigungs-Trailer

“Ein Spiel in der Alpha oder maximal im Early Access”

Was kritisieren die Spieler?

  • Eine Einleitung und ein gutes Tutorial sollen fehlen.
  • Das Gameplay soll inhaltslos sein und würde von Schiebereglern dominiert. Zudem soll es immer langsamer werden, je mehr Zeit man im Spiel verbringt.
  • Die Welt soll zwar schön aussehen, aber ziemlich leer sein und irgendwie passiere nie etwas.
  • Es soll viele Bugs und Lags geben, auch auf starken PCs.
  • Manche Bilder und Icons sollen einfach fehlen.
  • Die KI soll zu den langsamsten und schlechtesten überhaupt zählen.

Der Nutzer Voltan kritisiert zudem, dass “50 % der Inhalte aus Teil 2 fehlen” und sich alles “einfach leer” anfühle. CYKAbIYAT fragt in seiner Review, ob das Spiel ein “Prank” sei. Insgesamt fehle es vor allem an Tiefe, was wiederum als Kernfeature für das Spiel beworben wurde.

Auch unsere Kollegen von der GameStar waren nur wenig angetan von dem Spiel: Ein Strategiespiel wie Superpower 3 habe ich noch nie zuvor gesehen.

Gibt es auch Positives? Ja, die Musik, das Trading-System und die Weltkarte an sich bekommen Lob. Der Charakter-Editor soll mit viel Liebe ausgearbeitet und extrem detailliert sein.

Doch insgesamt kommen nahezu alle Spieler zu dem Schluss, dass SuperPower 3 sich derzeit eher in einer Alpha oder dem Early Access befinde. Eine fertige Release-Version müsse anders aussehen.

Wie sehen die Spielerzahlen aus? Direkt am Release-Tag spielten im Peak 1.343 Spieler gleichzeitig auf Steam. Nur 24 Stunden später lag der Peak bloß noch bei 265. Am 9. Oktober haben sich bisher nur 121 Spieler gleichzeitig angemeldet.

Was sagt ihr zu SuperPower 3? Habt ihr euch auf das Spiel gefreut oder den Release gar nicht mitbekommen?

Wie ein anderes schlechtes Spiel auf Steam aussieht, haben wir euch hier vorgestellt:

Ich habe das MMORPG mit den schlechtesten Reviews auf Steam gespielt, damit ihr es nicht müsst