In Destiny 2 lieferte Bungie einige Neuerungen, darunter die Überarbeitung der Licht-Klasse auf 3.0, sowie die Einführung der Waffenschmiede mit der Enklave auf dem Mars. Viele Spieler feierten diese Features, doch einige Fans glauben, sie würde dem Loot-Shooter eher schaden als helfen.
Welche Neuerungen schaden Destiny 2? Als der Release von Witch Queen über die Bühne ging, verkündete Bungie viele Neuerungen für den Loot-Shooter. Darunter die Anpassungen aller Licht-Klassen auf 3.0-Niveau, sowie die Implementierung der Waffenschmiede.
Obwohl viele Hüter dem Waffen-Crafting vorerst skeptisch gegenübertraten, haben sich viele über die Überarbeitung der alten Klassen gefreut. Unzählige Build-Möglichkeiten und Anpassungen auf den eigenen Spielstil sorgten für glänzende Augen bei den Hütern.
Da jetzt aber genug Zeit ins Land ging und Hüter die Änderungen ausgiebig testen konnten, sind einige Spieler der Meinung, dass die Neuerungen dem Spiel eher Schaden als guttun.
Der größte Feind in Destiny 2 ist die Aktualität
Warum schaden diese Neuerungen? Der reddit-User Arkyduz hat diesen Umstand treffend zusammengefasst und meint: „Crafting und 3.0 haben dem Spiel tatsächlich in gewisser Weise geschadet, weil das Spiel um sie herum nicht mithält. 3.0-Klassen sind so stark, dass ein Großteil des Inhalts mit dem Gemetzel nicht mehr mithalten kann und das Crafting etwas in uns ausgelöst hat, bei denen sich die Leute überhaupt nicht mehr um zufällige Drops kümmern und ausschließlich und obsessiv den gebauten Knarren nachjagen.“
Und mit „Spiel“ sind vor allem die Kern-Aktivitäten in Destiny 2 gemeint. Während also alles in neuem Glanz erstrahlt, wird klar, welche Dinge im Space-Shooter Aufmerksamkeit verdient haben und das sind die Kern-Aktivitäten. Modi wie die Vorhut-Strikes, der Schmelztiegel und das Gambit.
Diese Dinge erhielten seit vielen Jahren keinen Neuanstrich, Maps, Mechaniken oder ähnliches. Mit neuen Kräften und Waffen gehen die Hüter also in die alten Modi und zerreißen alles und jeden.
Reddit-User elmonkeeman verdeutlicht den Umstand nochmal und meint, dass die alten Aktivitäten nicht mit dem Gedanken erschaffen worden sind, Hüter mit solcher Stärke zu unterhalten, wie sie sie jetzt haben.
Im Grunde ist das eine Sache der Aktualität, die in vielen Bereichen rund um Destiny 2 fehlt. Es reicht also nicht, wenn ein kleiner Teil aktualisiert wird. Sind somit die Hüter stärker, müssen auch die Aktivitäten darauf angepasst werden.
Könnte sich dieser Umstand ändern? Bungie hat in seinem riesigen Reveal-Event zu Lightfall viele Neuerungen des Loot-Shooters offenbart. Darunter ein eigenes LFG sowie ein Voting-System für Hüter im Spiel. Viel wurde jedoch noch nicht verraten.
Das Entwicklerteam hat mit hoher Wahrscheinlichkeit viele Baustellen im Visier und dazu zählen auch die veralteten Aktivitäten. Wie jedoch die Prioritäten aussehen und ob kommende Neuerungen auch für eure Kern-Modi bald vorgesehen sind, ist leider noch nicht abzusehen.
Fakt ist jedoch, dass Bungie seiner Community Gehör schenkt und ihnen eine coole und entspannte Atmosphäre bieten möchte, um Aliens den Gar auszumachen. Dazu gehören auch diese Kern-Aktivitäten. Es ist also nur einer Frage der Zeit, wann das Entwicklerteam seine Ideen der breiten Masse vorstellt.
Was haltet ihr davon, dass Bungie nur euch und eure Waffen verbessert, aber das Wichtigste im Spiel immer noch eingestaubt ist? Findet ihr auch, dass die Neuerungen von Witch Queen gezeigt haben, dass die alten Aktivitäten endlich einen neuen Anstrich benötigen? Lasst es uns gerne wissen!
Falls ihr noch nach den seltensten Shadern sucht, haben wir für euch genau das richtige: 5 der seltensten Shader in Destiny 2 und wie ihr sie bekommt
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