Ein User kann mit neuem Gaming-PC erst spielen, nachdem er üblen, versteckten Fehler gefunden hat

Ein User kann mit neuem Gaming-PC erst spielen, nachdem er üblen, versteckten Fehler gefunden hat

Viele User kaufen sich einen neuen Gaming-PC, um endlich wieder moderne AAA-Spiele in vollen Details zocken zu können. Doch ein Gamer konnte das erst, nachdem er einen fiesen Fehler gefunden hatte. Erst dann läuft der Rechner wie er soll.

Wer sich einen neuen Gaming-PC kauft, will im Normalfall direkt die neusten Games zocken und nicht mehr viel einstellen. Das ist der Vorteil von fertigen Gaming-PCs: Man muss selbst nicht mehr viel machen und spart sich jede Menge Arbeit.

Doch bei einem User ging das nicht ganz so leicht. Denn dieser User hatte sich einen neuen Gaming-PC organisiert, doch bei keinem Spiel erreichte er richtig hohe Frameraten. Und das ist wichtig, denn je höher die Framerate, desto flüssiger und angenehmer wirkt das angezeigte Bild.

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Miese Software verhindert, dass User mit neuem Gaming-PC zocken kann

Was genau ist passiert? Ein User hatte sich einen neuen Gaming-PC organisiert. Mit einem Ryzen 5600X als Prozessor, einer Radeon RX 6600 XT als Grafikkarte und 32 GB Arbeitsspeicher bietet der Rechner offiziell mehr als genügend Leistung für alle aktuellen Top-Titel.

Doch trotz potenter Hardware kommt er in den meisten Spielen nur auf 15-40 FPS, erklärt er in einem Post auf reddit, den er „neuer PC läuft drastisch unter der Performance“ nennt (via reddit.com). Hier erklärt er, dass er die unterschiedlichsten Dinge ausprobiert hätte:

  • Er habe die Grafikkarte neu eingerichtet, die Treiber deinstalliert und sie sogar auf einen anderen PCIe-Slot montiert.
  • Er habe sogar das BIOS aktualisiert.
  • Auch das Anpassen der Grafikeinstellungen hätte nur bedingt geholfen.

Der User war deswegen von der schwachen Leistung so verunsichert, weil er vor wenigen Wochen davor erst einen Gaming-PC mit der gleichen Hardware gebaut hatte. Hier konnte er die meisten Spiele mit 120 FPS und mehr zocken.

Wo lag das Problem? In seinem neuen Gaming-PC hatte sich wohl eine Mining-Software versteckt. Sobald er den Computer ans Internet angeschlossen hatte, nutzte diese Malware ohne sein Wissen die Leistung des Computers, um damit Krypto-Währungen zu farmen.

Denn anstatt die Performance zum Zocken nutzen zu können, nutzte die Malware die Leistung des Rechners für andere Zwecke. Und den Rechner auf solche Schadsoftware zu prüfen, war er erst nach einem Tipp von einem User gekommen.

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„Ohne eure Hilfe hätte ich es nicht herausgefunden!“

Wie kam er auf den Einfall? Auf reddit hatte ihn ein User gefragt, ob er seinen neuen PC mal auf Malware geprüft habe. Denn kryptoschürfende Malware klaut sich die meiste Performance der Grafikkarte, sodass für Spiele kaum noch etwas übrig bleibe.

Und tatsächlich verschwanden die Probleme als er das Internet-Kabel von seinem Computer abgezogen hatte. Und etwas später fand er dann auch die Malware. Besonders verrückt ist, dass der User noch darüber Witze gemacht hatte, dass ihm sowas nie passieren könne:

Ich fing an, darüber zu lachen, denn ich bin Softwareentwickler, und obwohl ich nur ein Minimum an Wissen über Hardware habe, bin ich mit dieser Art von Dingen vertraut genug, um sie mir anzuschauen und zu erkennen, was da los ist. Und wir haben in der letzten Woche Witze darüber gemacht, wie man sich in die Sachen anderer Leute einhackt und Kryptowährungen auf ihren Grafikkarten schürft. Und dann ist es mir passiert!

Woher stammt die fiese Software? In seinem Thread erklärte er nicht, woher der Fehler stammte. Im Thread-Namen hatte er „neuer Gaming-PC“ geschrieben. In einem Post unter dem eigentlichen Thread schreibt er, „Ich habe keine Ahnung, woher er kommt. Vielleicht habe ich ihn [die Schadsoftware] auch mit was anderem heruntergeladen zu einem Zeitpunkt.“ In einem weiteren Post schreibt er:

Ich bin mir nicht sicher. Auf dem Datum, an dem es [die Malware] heruntergeladen wurde, stand der 11. Mai, aber ich habe den PC am 12. Mai gebaut. Ich habe also keine Ahnung.

Was denkt ihr? Ist euch sowas auch schon passiert oder schützt ihr euch vor Gefahren aus dem Internet? Erzählt es uns in den Kommentaren!

Malware bedroht auch Miner: Auch Miner sind kürzlich auf fiese Schadsoftware hereingefallen. Die sollte angeblich die Mining-Leistung bei Nvidia-Grafikkarten verbessern. Doch stattdessen steckte in der Software ein fieser Virus:

Mit einem Trick wollen Miner mehr Geld verdienen, stattdessen bekommen sie fiese Schadsoftware

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noom

jojo Maleware auf dem PC ist ein „versteckter Fehler“ 😂

Steelfish

Jop, bei mein MMO wird immer Zeugs von Reddit kopiert, wenn man grad selbst nichts interessantes zu schreiben hat. Finde ich leider etwas schade.

T.M.P.

Er hat erwähnt, dass der PC anfangs tadelos lief.
Den Mist hat er also selbst verzapft. Er hat sich einfach kurze Zeit später einen Trojaner eingefangen, der dann fröhlich vor sich hin minerte.

Higi

Und was lernen wir daraus? Selber zusammen bauen und das System selber aufsetzen, problem solved. Mittlerweile ist es nicht mehr so schwer einen PC selber zusammen zu bauen.

Zuletzt bearbeitet vor 28 Tagen von Higi
Stilgar

oder fertig gebaut ABER ohne System kaufen und dann selber installieren.

Bei Download gilt das selbe wie bei Fake News einfach das Ding zwischen den Ohren nutzen.

Alex

Joa schon hab ich jahre gemacht, mittlerweile nicht mehr, nicht nur sind Einzelteile kaum noch zum uvp im Konsumenten Markt zu bekommen, weswegen fertig PCs meist die günstigere Alternative sind, noch hab ich die Zeit zu Basteln wie früher. Also wird das System nach Neukauf einfach neu und sauber aufgesetzt um bloadware zu beseitigen, fertig. Oder ich schmeiß Mindfactory nen 100er hinterher damit sie alles für mich zusammen Schrauben.
Natürlich muss man auch beim fertig PC darauf achten wo man kauft, am besten nur bei Händlern wo man auch selbst konfigurieren kann, sonst bekommt man schnell die zusammen geschusterte Reste Rampe wie bei Otto, die einen für horente Preise sau alte Technik verkaufen. 😅
Aber Basteln werde ich so schnell nicht mehr, zumindest nicht mit dem verrückten Technik Markt.

T.M.P.

Ich kann mich mit Fertig-PC nicht wirklich anfreunden^^
Die Gefahr ist ja leider, dass die nur mit ein paar Daten werben aber man kaum weiß was wirklich drin steckt.
„850 Watt Netzteil“, „32 GB Arbeitspeicher“, „1TB SSD“ oder „GeForce RTX 3070“ sagt ja leider nichts über die Qualität aus. Das Mainboard wird für gewöhnlich auch nicht benannt, und zB die Lüfter und Gehäuse sind sicherlich auch nicht gerade Markenware. Im Zweifelsfall steckt da Trümmerkram drin der es separat nichtmal in den Einzelhandel geschafft hat^^
Reste-Rampe, wie du sagst, wäre da wirklich meine Hauptsorge.
Gefolgt von der Frage, ob man da wirklich ein sauberes, reaktivierbares Windows ohne Bloatware mitkauft.
Mindfactory ist natürlich eine gute Alternative, wenn man nicht schrauben mag. Aber das zählt ja nicht wirklich als klassischer Fertig-PC. =)

Alex

Die klassischen fertig PCs sind eigentlich auch schon eine weile aus der Mode und ich kenne auch nur Leute die keine Ahnung haben die sowas kaufen, da würde ich auch lieber selbst bauen, da wird immer alter mist eingebaut aber gibt halt mittlerweile genug Alternativen, Mifcom, Alternate, mindfactory und so weiter, ich würde auch nie wieder irgendwo kaufen wo man nicht die Einzelteile gelistet hat und/oder ebtsprechend auch selbst konfigurieren kann. Gerade von Mifcom war ich sehr angetan.

Bravestarr1701

Allerdings lassen sich das Firmen wie Mifcom, Caseking, Hi-Tech etc, das auch recht gut bezahlen. Vor allem Wakü Systeme. Trotzdem, wer jetzt keine Lust hat selber was zu bauen und eine gewisse PC Erfahrung hat, dem rate ich auch, bei solchen Läden/Firmen zu kaufen wo man eben die Möglichkeit hat, verschiedene Teile für seine Konfiguration auszusuchen und nicht einfach irgend ein Fertig PC wo du nicht genau weißt, von welchem Anbieter die Grafikkarte ist oder ob es eine OC Varivante ist oder ob es eine Standard Karte von Nvidia ist die meistens schlechtere Kühler haben und auch lauter sind.
Bei solchen Firmen wo du auch aussuchen kannst, was du möchtest, ist auch die Qualitätskontrolle um einiges besser und die Systeme werden intensiv geprüft bevor sie den Laden verlassen.
Ich z.B. arbeite als IT-Techniker (früher Servicetechniker) und habe 20 Jahre bei Alternate gearbeitet. Dort haben wir nach dem Einbau des Systems dieses mind 24. Stunden lang auf höchstlast laufen lassen um das Zusammenspiel der Hardware zu prüfen, Temperatur zu überwachen und andere Dinge die zu Störungen des Systems führen.
Das ist auch nötig, da niemand bei der Flut an Modellen dir 100% sagen kann, dass diese Kombination für dein System optimal läuft.
Am Ende wird von dem Mitarbeiter der das System zusammengestellt hat, eine Checkliste durchgegangen und diese wird dann später von einem anderen unabhängigen Mitarbeiter ebenfalls nochmal durchgegangen und erst dann verlässt ein System das Haus.
Bevor jetzt einer sagt, er hätte nur Probleme gehabt. Es gibt oder gab natürlich auch Ausnahmen wo das nicht der Fall war, wurde aber auch entsprechend geahndet, wenn sowas rauskam oder bei dem Mitarbeiter passierte, wie bei anderen Firmen auch.
Trotzdem. Hier hat man dann Garantie auf das ganze System.
Leute die einen PC selber zusammenbauen, was in der Tat nicht schwierig ist, haben immer ein kleines Risiko, durch den Einbau falsche Komponenten, ihr System zu schädigen. Das muss nicht am falschen Einbau oder Unfähigkeit der User liegen. Es ist schon durchaus öfters Vorgekommen, dass eine Grafikkarte von einem anderen Hersteller dir das Motherboard zerschossen hat oder Ram-Bausteine mit der vom Kunden gewünschten Konfiguration nicht gut harmonierten und man statt Corsair dann Kingston nehmen musste.
Sich PC’s konfigurieren und liefern lassen, ist daher nicht so verteufelt, wie das einige hier gern haben wollen.

Alex

Jop da hast du absolut recht, gerade wasser gekühlte Systeme sind bei einigen echt extrem teuer, da hilft dann auch kein Vergleich mehr, aber eine wakü kann halt auch scheise teuer und aufwendig sein (selbst mit softtubing, waren das bei meiner Aufwendigsten mit zwei radiatoren um die 600€, vom zeitaufwand ganz zu schweigen).
Das ist ein Luxus Artikel den man bei den guten Luftkühlern heutzutage nicht braucht, da kann man das noch verkraften das sie da abkassieren.
Da ich schon einige Custom Wakü hatte, mal mit Probleme mal Jahre ohne Probleme, bin ich auch da mittlerweile von weg, das Geld und da ich eh meist mit Kopfhörer spiele auch die Lautstärke rechtfertigen für mich nicht das Risiko, die Wartung und überhaupt den Preis. 😅
Und ja solche test Phasen sind bei vielen Gang und gebe, mifcom macht das auch, mindfactory ebenfalls, bei beiden bekommst ein Zertifikat dazu wer dein system gebaut hat. Weiß nicht ob so gründlich aber es wird 24h getestet. Das fande ich auch echt super und wichtig, diese Garantie kann man sich selbst bei Einzelkämpfer nur grob geben, selbst mit viel Wissen, kann man manche Kombinationen und Probleme nicht erahnen.

Zuletzt bearbeitet vor 28 Tagen von Alex
Bravestarr1701

Das fande ich auch echt super und wichtig, diese Garantie kann man sich selbst bei Einzelkämpfer nur grob geben, selbst mit viel Wissen, kann man manche Kombinationen und Probleme nicht erahnen.

Nein kann man nicht, Man kann oft Glück haben aber wie ich schon geschrieben habe, es gibt unfassbar viele Komponenten die zwar an sich gut sind aber nicht mit jeder Konfiguration immer optimal laufen. Klar, wenn nichts kaputt geht kann man das ganze dann zurück schicken und was anderes kaufen, den Stress und den Zeitverlust hat man dennoch, ganz davon abgesehen, das man mind. gut 1 Woche warten musst bis man dann richtig loslegen kann oder auch länger

Zuletzt bearbeitet vor 28 Tagen von Bravestarr1701
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