Twitch hat die deutsche Streamerin “MariaCataleya” gebannt. Grund dafür sind angebliche rassistische Symbole in ihrem Stream. Ausgelöst wurde der Bann von einer Lichtleiste. Nun ruderte Twitch schnell zurück.
Das war passiert: Die Streamerin “MariaCataleya” hat auf Twitch über 63.000 Follower und zeigt dort gemischten Content. Nun wurde sie am 21. September von Twitch gebannt.
In ihrer Instagram-Story nannte sie als Bann-Grund von Twitch die Verbreitung von “gehässigen Symbolen”. Sie selber klärte dann auf, dass jemand ihre Nanoleafs, also ihr buntes Deko-Licht im Hintergrund für Hakenkreuze gehalten hat.
Deko-Licht soll Hakenkreuze zeigen – Twitch antwortet mit Bann
Um diese Nanoleafs geht es: Auf ihrem Twitch-Kanal gibt es einige Clips, die im Hintergrund noch die Lichter zeigen:
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Gemeint sind die Lichter, die immer wieder die Farbe wechseln. Schaut man genau hin, dann erkennt man dort ungefähr die Form eines Hakenkreuzes.
Twitch reichte es aus und holte den Bannhammer raus. MariaCataleya wurde permanent von Twitch gebannt – sie könnte also niemals zurück auf die Plattform kommen.
Ist sie immer noch gebannt? Nein, die Streamerin hat Einspruch gegen den Bann eingelegt und das mit Erfolg. Mittlerweile ist sie nicht mehr gebannt und hatte auch bereits wieder auf Twitch gestreamt.
In ihrem letzten Twitch-Stream sah man die Nanoleafs dann aber nicht mehr.
Es gab deshalb auch schon große Diskussionen rund um Nacktheit auf Twitch. Die Streamingplattform erklärte deshalb schon haargenau, was auf Twitch erlaubt ist und was nicht. Bei dem Thema jetzt scheinen die Richtlinien aber nicht so genau zu sein.
Hier war der Bann sogar so umstritten, weil andere Streamer die gleichen Nanoleafs benutzen, ohne eine Strafe von Twitch zu bekommen. So gibt es zahlreiche Beispiele dafür auf Twitter.
Er erhielt einen Bann über einen Monat: MontanaBlack
Hier gibt es noch einen Bann: Ein weiterer Twitch-Bann, der für viel Aufsehen gesorgt hat, ist der von MontanaBlack. Er wurde für 33 Tage auf Twitch gebannt, weil er in einem Livestream hinter Frauen herlief und deren Aussehen kommentierte und dabei Grunzgeräusche machte.
Hier gab es ebenfalls Kritik auf Twitch. Der Bann erfolgte nur nach lauter Kritik von Zuschauern und viele Leute sind der Meinung, dass der Streamer auch länger dafür gebannt werden sollte.
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Der US-Amerikaner Ali „Myth“ Kabbani (21) ist aktuell einer der größten Streamer auf Twitch. Begonnen hat seine Karriere, als man ihn 2017 für eine Art „Fortnite-Gott“ hielt. Die Zeiten sind lange vorbei. Heute sagt er: Er war ziemlich mies in Fortnite. Trotzdem ist er derzeit einer der größten Streamer der Welt.
Wie war Fortnite zu Beginn? Fortnite Battle Royale startete im September 2017. Das Spiel hatte damals keiner so richtig auf der Rechnung. Das galt als ein Nachklapp eines schon gescheiterten Koop-Spiels und eine ziemlich dreiste Kopie von PUBG, wie damals viele fanden. PUBG hat Epic sogar verklagt.
Einige Streamer erkannten aber früh das Potential von Fortnite und begannen es auf Twitch zu zeigen:
Der Spieler Ninja kam eigentlich von den vorher angesagten Battle-Royale-Spielen wie H1Z1 und PUBG – ursprünglich war der ein Halo-Zocker
Der heute so populäre Tfue hatte ursprünglich mit Destiny angefangen, bevor er dann zu H1Z1 und später zu Fortnite schwenkte
Heute sind die 3 an der absoluten Spitze von Twitch und unterhalten im Schnitt zigtausenden Zuschauern: Damals sah denen kaum wer zu.
Tfue und Ninja sind die Nummer 1 und 2 auf Twitch. Begonnen hat 2017 mit Fortnite.
Myth war der Erste, der in Fortnite richtig baute
Das allgemeine Niveau der Spiele in Fortnite war damals niedrig. Viele probierten das Spiel 2017 das erste Mal aus, hatten keine Ahnung, wie man baut oder genau spielt.
Daher waren Spieler wie Ninja oder Myth dazu in der Lage, eine Lobby zu dominieren. Die konnten da „zig normale“ Spieler killen und galten bei ihren Zuschauern als Fortnite-Götter.
Gerade der junge Myth erarbeitete sich in dieser Anfangszeit den Ruf ein „Fortnite-Gott“ zu sein, weil er wie kein anderer das Bau-System dominierte. Er editierte sich dann Schritt für Schritt voran und konnte so clever und methodisch Spiele gewinnen.
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Während Ninja eher auf die reinen Shooter-Skills setzte, galt Myth als „innovativ“ und „clever“ – der spielte Fortnite wie kein anderer. Er brachte es in der Zeit zum Team-Kapitän von Team SoloMid, einem großen US E-Sports-Team.
Jüngere Profis überrennen Fortnite und verdrängen die Streamer
So ging das mit Myth weiter: Diese 1. Phase von „dominanten Streamern“ wie Myth und Ninja endete relativ bald.
Schon 2018 kamen immer mehr Profi-Spieler zu Fortnite, vor allem junge Spieler, die noch schneller waren und das Projekt Fortnite effizienter angingen.
Die spielten nicht mehr so viel für die Show und für die Zuschauer, sondern spielten effektiv, um zu gewinnen. Sie trainierten im Kreativ-Modus gezielt bestimmte Bau-Abläufe, arbeiteten an ihren Laufwegen im Spiel und investierten methodisch Zeit, um immer besser zu werden.
Die WM gewann dann Bugha, der noch mal deutlich jünger als Myth war.
Spieler wie Myth konnten bei ersten Turnieren nichts gewinnen: Das enttäuschte ihre Fans. Myth war schnell entzaubert und wirkte erstaunlich schlagbar.
Das sagt Myth nun: In einem Stream geht Myth auf seine Twitch-Karriere und seine Shooter-Skills ein. Für ihn ist das sehr gut gelaufen:
Ehrlich gesagt, hab ich einen tollen Job gemacht, meine Twitch-Karriere am Laufen zu halten. Ich war an der Spitze von Fortnite und dann ganz, ganz unten und Hey, wir sind immer noch da.
Andere Streamer mussten Pros und tatsächlich gut in ihren Spielen sein. Ich war ein Pro und ich war scheiße. Und ich bin immer noch da, Baby!
Myth
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Das steckt dahinter: Tatsächlich hat es Myth geschafft, einen wilden Wandel hinzulegen: Der wurde vom Gamer-Wunderkind in wenigen Jahren zu einem echten Entertainer.
Myth sah zu Anfang in Fortnite nur so wahnsinnig stark aus, weil alle anderen so schlecht waren und er zumindest mit Hingabe und Einsatz spielte.
Als es dann aber „ernst“ wurde, sah man die Schwächen in Myths Spiel überdeutlich:
er bekam es mit den Nerven zu tun in wichtigen Spielen
stürzte in den Tod
wurde von Fans zerissen
und beschwerte sich öffentlich über den Druck, der ihm das Spiel und den Spaß daran zerstörte.
Andere wären an dem Punkt vielleicht zerbrochen, doch Myth wurde stärker.
Er änderte dann sein Programm: Ab einem bestimmten Punkt war er nicht mehr ein „Fortnite-Gott“, sondern die Leute sahen ihn gerne, weil sie ihn echt witzig fanden.
Er wirkte gelöst und locker, machte wirklich gute Sprach-Parodien auf Streamer wie xQc und ist damit glänzend gefahren, dass er Zuschauer einen Ort bietet, wo sie entspannen und lachen können.
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Heute ist Myth mit 6,8 Millionne Followern der viertgrößte Streamer auf Twitch nach Ninja, Tfue und shroud. Fortnite spielt er nur noch ab und zu.
Myth pflegt einen eigenwilligen Humor.
Seine Fans mögen an Myth auch, dass er ein wenig verspielt ist und manchmal rumspinnt. Der hat auch schon einige provokante Sachen gemacht. In einem Clip zeigte er sich mit einer Badewanne von Geld und bat darum, ihn doch bitte mit dem kostenlosen Twitch-Prime-Abo zu unterstützen.
Da thematisierte er ironisch, dass Streamer Leute sind, die reich damit werden, dass sie von Leuten, die viel weniger als sie haben, Spenden bekommen:
Die geschlossene Beta von FIFA 21 war die erste Möglichkeit, sich den neuen FIFA-Teil anzuschauen. EA Sports hat nun einen Blog-Post veröffentlicht, was man aufgrund des Feedbacks ändern möchte. Und das sind gar nicht so wenige Punkte.
Das sagt EA Sports zur FIFA 21 Beta: Wie EA Sports betont, wird noch vor dem Release von FIFA 21 an allerhand Dingen geschraubt. Diese Anpassungen basieren auf dem Spieler-Feedback und betreffen sowohl den Bereich Gameplay, als auch die Menüführungen in den unterschiedlichen Modi.
EA betont dabei, sich sowohl Feedback von absoluten Elite-Spielern angehört zu haben, wie auch von Casual-Spielern. Hier findet ihr die Übersicht aller Änderungen, die auf Grundlage der Kritik der Beta-Tester vorgenommen werden.
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Pitch Notes zeigt die Beta-Änderungen für FIFA 21
In den Pitch Notes geht EA Sports auf die Änderungen ein, die euch im finalen Spiel gegenüber der Beta erwarten. Der erste Abschnitt bezieht sich dabei auf reine Gameplay-Aspekte. Hier findet ihr übrigens alle Gameplay-Neuerungen.
7 Änderungen am FIFA 21 Gameplay
Das ändert sich beim Gameplay:
Laut EA wurde kritisiert, dass Gegner zu oft direkt den Ball zurückbekamen, obwohl man ihn erfolgreich getacklet hatte. Das soll nun seltener passieren.
Das Dribbling wurde gerade bei schwächeren Dribblern leicht verbessert, da sich manche Spieler mit Ball am Fuß zu langsam anfühlten.
Bestimmte Flanken-Arten, wie scharf geschossene flache Flanken, wurden etwas verlangsamt. Gerade bei Spielern, die Schwächen bei Flanken haben.
Manche Animationen brauchten zu lange, weshalb die Reaktionsgeschwindigkeit einiger Schüsse und Pässe in verschiedenen Situationen hochgesetzt wurde. Hier könne es in Zukunft weitere Anpassungen geben, so EA.
Spieler ohne gute Übersicht und starke Pass-Attribute waren dennoch zu effektiv bei Pässen in den Lauf. Diese Werte sollen sich nun stärker auswirken, wenn sie niedrig sind.
Die Flanken gerieten etwas zu stark und Angreifer wurden nicht gut gedeckt. Das soll sich verbessern.
Der Schiedsrichter entschied zu oft auf Foul, auch bei leichten Kollisionen. Hier wird ebenfalls nachgebessert.
5 Änderungen in der Karriere von FIFA 21
Das ändert sich bei der Karriere: EA betont bei der Karriere, dass sie in FIFA 21 besonders wichtig ist. Gerade in den letzten Jahren gab es da oft Kritik. Deswegen seien die aufgeführten Punkte nur ein Teil dessen, was man aus der Beta gelernt habe. Gut möglich, dass sie ergänzt werden. Unseren Karrieremodus-Test findet ihr hier.
Die Änderungen sollen eure Karriere als Manager flüssiger laufen lassen
Bisher wurde folgendes geändert:
Um ein Training zu simulieren, mussten Spieler bisher in den Trainings-Hub gehen. Die Simulation soll nun aber direkt aus dem Trainingtags-Menü durchgeführt werden können – der Weg dahin wird also kürzer und man spart sich einen Menü-Sprung.
Einige Manager-Ziele waren unrealistisch oder wurden fälschlicherweise als abgeschlossen markiert, was korrigiert wurde.
Man konnte das Wetter im Match nicht beeinflussen. Das ist nun möglich.
In der Spielerkarriere kam es vor, dass man vom Trainer ausgewählt wurde, aber nicht spielen konnte. Ein Fehler, der gefixt wurde.
Bestimmte Menü-Elemente reagierten zu langsam und wurden beschleunigt.
6 Änderungen bei Ultimate Team
Das ändert sich in FUT:
Das Transfermarkt-Menü agierte an manchen Stellen zu langsam und soll nun flüssiger laufen.
Auch das Hauptmenü soll sich responsiver anfühlen.
Im Gegenzug konnte man zu leicht aus Versehen im Stadion-Menü oder dem Mannschaftsbildschirm landen, obwohl man da gar nicht hin wollte. Hier wurde der Schnellzugang verlangsamt.
FUT Events waren zu schwer zu finden, auch Belohnungen und Ziele waren zu unklar. Alle drei sollen nun besser zu finden sein.
Chemistry Styles wurde neu ausbalanciert.
SBCs und Live FUT Freundschaftsspiele waren im Menü nicht ganz klar zu finden. Auch hier besserte EA nach.
In dem neuen Volta-Stadion waren Spieler wohl schwer zu sehen
Das ändert sich bei Volta:
Spieler hatten offenbar Schwierigkeiten, in manchen Modi zwischen sich selbst und ihrem Gegner zu unterscheiden. Das soll nun klarer erkennbar sein.
Die Textur des neuen Volta-Stadions machte es schwer, das Gameplay zu erkennen. Hier wird nachgebessert.
Es gab zu wenig Möglichkeiten für Spieler, ihren Avatar anzupassen. Diese sollen zum Launch verdoppelt werden und im Laufe des Jahres weiter wachsen.
Spieler wollten mehrere der neuen Groundbreaker in ihr Team stellen. Das war offenbar bisher nicht möglich und soll verbessert werden.
In Featured Battles wurden die Meilensteine, die man erreichen muss, um Groundbreaker zu bekommen, herabgesetzt. So soll man diese Spieler einfacher kriegen.
Es gibt in Volta Squads jetzt 6 statt 8 Divisionen, um das Matchmaking zu verbessern. Außerdem wurden die Rewards verbessert.
Anstatt von 2 Challenge-Ladders in Volta gibt es zum Start 5.
2 Änderungen in Pro Clubs
Das ändert sich in Pro Clubs: Die Änderungen bei Pro Clubs fallen eher begrenzt aus.
Spieler konnten die ZM-Position nicht für ihren Pro auswählen. Die gibt es nun mit einem eigenen Skillset, nachdem zuvor nur ZOM und ZDM verfügbar waren.
Einige Positionen wie IV und ZOM/ZDM kamen mit zu wenig Geschwindigkeit daher. Dies wurde angepasst.
Wer noch keine Möglichkeit hatte, die Beta zu spielen, braucht nicht mehr lange auf das neue Spiel zu warten. Schon bald steht der Release an. Und hier erfahrt ihr, wie ihr FIFA 21 noch früher spielen könnt.
Das war aus den letzten Jahren bekannt: Das Halloween-Event findet seit 2016 jedes Jahr statt. Es war das erste Event überhaupt in Pokémon GO und hatte seitdem folgende Inhalte gebracht:
Jedes Jahr gab es doppelte Bonbons auf viele Aktivitäten
Geist-Pokémon und weitere gruselige Monster erschienen vermehrt
Seit 2017 bringt Niantic dadurch die Geist-Pokémon der passenden Generation neu ins Spiel
Außerdem könnte man eine Rückkehr der Kostüm-Pokémon erwarten. So gab es 2019 die 4 Starter aus der Gen 1 mit Kostümen ins Spiel. Sie könnten 2020 ihre Rückkehr feiern.
Die doppelten Bonbons auf fast alle Aktionen scheinen fast sicher. Sie gab es zu jedem Halloween-Event bisher und passen ja auch perfekt zu Halloween (Süßes oder Saures).
Wir dürften vermutlich auch Makabaja wieder antreffen. Das Pokémon erschien 2019 erstmalig über Halloween und verschwand dann wieder aus dem Spiel.
Was kann man zur Spezialforschung sagen? Es ist fraglich, ob hier tatsächlich wieder die Forschung mit Kryppuk kommt. Immerhin hat Niantic auch die Spezialforschung mit Mega-Gengar angekündigt. Sie müssten also 2 solcher Forschungen implementieren.
Was für ein Raid-Boss könnte kommen? 2019 war es Darkrai, dass sein Debüt gefeiert hatte. Es könnte auch in diesem Jahr wiederkommen, denn immerhin ist es ein starkes Monster und kann zudem Shiny sein.
Es könnte aber auch ein ganz neues, legendäres Pokémon werden. Hier ist die Auswahl allerdings beschränkt, denn so wirklich bietet sich kein bisher unveröffentlichtes Pokémon dafür an.
Darkrai wäre ein Kandidat für den Raids zu Halloween.
Es könnte richtig groß werden
Warum sollte es gut werden? Aktuell ist Pokémon GO in einer kleinen Dürre-Phase. Die Mega-Entwicklungen kamen nicht gut an und im September gab es 3 Mega-Events, die ebenfalls nicht für viel Begeisterung sorgten.
Man sehnt sich also wieder nach einem richtig guten Event und Halloween ist dafür perfekt geeignet.
Das beste Event des Jahres? Sollte Niantic tatsächlich neue Pokémon bringen, einen überraschenden Raid-Boss in der Hinterhand haben und zudem noch starke Boni implementiert, dann könnte Halloween das große Highlight 2020 werden.
Das GO Fest war für viele Spieler richtig stark, doch auch hier gab es Kritik. Die Shiny-Raten seien zu niedrig gewesen und man hatte keinen riesigen Vorteil davon, dass man sich ein Ticket gekauft hat. Hier war also Verbesserungspotenzial.
Das ist sicher: Niantic muss jetzt liefern, denn mit ihrem letzten großen Feature, den Megas, haben die Trainer verärgert. Ein gutes Halloween-Event wäre also sicher ein guter Start für die Versöhnung untereinander.
Bei Destiny 2 habt ihr in Jenseits des Lichts einen neuen Feind: das Wetter. Auf Europa erwartet euch leichtes Schneegestöber und tosende Blizzards.
Das hat es mit dem dynamischen Wetter auf sich: Mit dem Start der Erweiterung Beyond Light bekommt Destiny 2 am 10. November ein dynamisches Wettersystem spendiert. Damit möchte Bungie die neue Location Europa von anderen Gebieten abgrenzen.
Es kann zu plötzlichen Stürmen und Schneegestöbern kommen, die euch die Sicht rauben. Diese Unwetter variieren in ihrer Intensität. Sie sollen den Eis-Mond unberechenbar machen, euch das Gefühl geben, ein unwirtliches, heimtückisches Grenzland zu erforschen.
Das ist ein Novum, bislang protze Destiny 2 nur mit einer schicken Sykbox, doch die war recht statisch.
Wetterverhältnisse auf Europa in Jenseits des Lichts
1. Wetterlage: Klarer Himmel, es weht kein Lüftchen, ideal zum Skifahren – Im Prinzip also so, wie wir es von anderen Locations kennen
2. Wetterlage: Ein Sturm zieht auf – Der Himmel verdunkelt sich, um euch herum fällt Schnee
3. Wetterlage: Ihr befindet euch mitten im Blizzard – Nun tobt der Wind lauthals, ihr seht fast die Hand vor Augen nicht und die Orientierung soll sehr stark eingeschränkt sein
So sieht das gleiche Areal bei unterschiedlichen Witterungsverhältnissen aus:
So gemein sollten die Stürme sein: Bungie plaudert bei der Vorstellung des neuen Wetter-Systems etwas aus dem Nähkästchen: Ursprünglich war geplant, dass ein Schneesturm die Spieler deutlich verlangsamen sollte. Mit der Veränderung von Flugbahnen geworfener Granaten wurde experimentiert und in der Entwicklung konnte eine Windböe die Spieler sogar von den Sparrows reißen.
In der finalen Version wird Europa jedoch weniger bissig.
Mit Schadenfreude heißt es aber, dass nur weil es um eure Hüter herum stürmt und ihr nicht mehr wisst, wo ihr seid, verschwinden die anderen Gefahren nicht. Die Gefallenen und Vex werden euch auch im Blizzard noch aufs Korn nehmen. Glücklicherweise könnt ihr auf Thermal-Zielvisiere zurückgreifen.
Im Beyond Light-Trailer ist zwar recht gutes Wetter, dennoch hat der Hüter ein Thermal-Scope ausgerüstet:
Wie klingt der Sturm? Zusätzlich zu den neuen Wetterverhältnissen hat man auch ein neues Sound-System implementiert. Als Inspiration für die Klänge sollen übrigens Seehunde in der Arktis gedient haben.
Wer eine Kostprobe für die Ohren möchte, kann sich hier anhören wie ein Schneesturm in Beyond Light klingt:
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Die Xbox Series X konnte in den letzten Wochen ordentlich Punkte im Kampf der Konsolen sammeln. MeinMMO-Autor Maik Schneider meint jedoch, das wird nicht reichen und sieht die PlayStation 5 schon jetzt als klaren Sieger.
Seit knapp 20 Jahren verbringe ich den größten Teil meiner Freizeit auf einer Konsole. Und in der Zeit habe ich wenigstens ein bisschen an Reife gewonnen. War ich anfänglich noch ein starker Verfechter der PlayStation im Konsolen-Krieg, hat sich das mit den Jahren gelegt und mittlerweile zocke ich auch viel am PC und kann mir sogar den Kauf einer Xbox Series X vorstellen. Beim Kampf der beiden Konsolen sehe ich nicht mehr den Konflikt zweier Ideologien, sondern Hightech-Produkte, die in einem finanziellen Wettbewerb zueinander stehen.
Auf MeinMMO bin ich eigentlich nicht für die Fein-Elektronik zuständig. Normalerweise kümmer ich mich um grobe Themen, wie die besten Waffen der Call of Duty: Warzone oder freue mich über neue Features bei FIFA. Doch letzte Woche kam dann ein Artikel von meiner Kollegin Leya Jankowski, über den ich lange nachdenken musste:
Ich hab’s gedreht und gewendet. Ich verstehe die Argumente. Ich raffe, wie toll der Game Pass ist und wie viele Games man da für so wenig Geld bekommt. Doch ich kann die Entscheidung, von PS5 auf Xbox Series X zu wechseln, trotzdem nur schwer nachvollziehen.
Meiner Meinung nach hat die PlayStation schon jetzt wieder klar die Nase vorn.
Xbox vs. PlayStation – Der Kampf geht in die nächste Runde.
Ich beziehe mich hier allein auf die beiden konkurrierenden Produkte PlayStation 5 und Xbox Series X / S. Betrachtet man die Ökosysteme der beiden Konsolen und wie Microsoft mit dem Game Pass derzeit loslegt, würde meine Bewertung nicht so eindeutig ausfallen. Hier soll es aber um die reinen Verkaufszahlen der Konsolen gehen.
Microsoft versteht den PC-Markt – Schwäche beim Konsolen-Marketing
Warum wird die PS5 gewinnen? Auch, wenn die Series X aktuell gut dasteht – ich denke, um die PlayStation zu überholen, fehlt der Xbox ein klares Profil, sowie eine echte Strategie, um seine Kunden abzuholen. Die Aussage mache ich an 2 Punkten fest:
Konzentration auf den Xbox-Pass verwässert Konsolen-Profil
Die bessere Ausgangs-Situation der PlayStation
Xbox Series X ist eigentlich nur das Anhängsel für den Game Pass
Warum stört die Konzentration auf den Game Pass? Hier könnt ihr den Selbst-Test machen. Wenn ihr an die Xbox Series X / S denkt, was kommt euch zuerst in den Sinn? Hohe Leistung? Die ausgedehnte Abwärts-Kompatibilität? Der fesche Look? Also bei mir ist es der Xbox Game Pass.
Ich will also eigentlich nicht die Konsole, sondern ich möchte den günstigen Pass möglichst effizient nutzen. Damit wird die Xbox Series X / S von einem Ersatz für die PlayStation auf ein Komplementär-Gut reduziert. Das sind Güter, die oft gemeinsam nachgefragt werden, wie zum Beispiel Fahrzeuge & Benzin. Doch die Xbox nimmt nicht die dominierende Position des Fahrzeuges ein, sondern gibt sich mit der nachrangigen Rolle des Benzins zufrieden.
Die PlayStation hingegen spricht klar die Konsolen-Spieler an und setzt dazu einen Fokus auf Exklusivität. Die Xbox sollte zumindest eines davon bieten, sonst bleibt sie für mich einfach zu blass, um auf Augenhöhe mit der PS5 zu konkurrieren. Da hole ich mir lieber den Xbox Game Pass für den PC und genieße auf der Couch das PlayStation-Erlebnis.
Die Series X sieht schon aus wie ein PC-Tower – warum also nicht gleich am Rechner zocken?
Große Kundenbasis stärkt die Situation der PlayStation
Warum hat die PlayStation die bessere Ausgangs-Situation? Bisher konnten die Sony-Konsolen am Ende immer besser performen, als das Microsoft-Pendant und deshalb hat die PS5 schon einen Vorsprung beim Start. Ein Teil davon sind Spieler, die man gar nicht mehr von den Vorteilen der neuen Konsole überzeugen muss:
Sony lag Anfang August 2020 bei knapp 110 Millionen verkaufen PS4 (via GamesWirtschaft.de)
Microsoft veröffentlicht die Verkaufszahlen der Xbox One nicht. Schätzungen von Ende Juni 2020 sprechen von 51 Millionen Verkäufen (via Ampere Analysis)
Über die letzten 25 Jahre konnte sich Sony eine große PlayStation-Spielerschaft aufbauen, die jetzt kaum Interesse an einer der Microsoft-Konsole haben. Mir ging es genauso, als die PS4 rauskam. Damals habe ich mir die Spezifikationen und Eigenheiten der Xbox One nicht einmal angesehen. Für mich war von vornherein klar: Es muss die PS4 sein.
Heute schaue ich mir die beiden Konsolen genauer an, doch achte auch auf mein direktes Umfeld. Viele meiner Zocker-Kollegen sind auf der PlayStation unterwegs und meine engsten Freunde drückten mir bei der chaotischen Vorbestellung der PS5 die Daumen, so wie ich ihnen. Darüber hinaus möchte ich meine fast 5.000 Trophäen/Achievements ungern zurücklassen. Hier sind noch echte Schmuckstücke aus PS3-Zeiten dabei, an die ich mich gern zurückerinnere.
Auch die Xbox hat ihre “Jünger”, doch die Basis der PlayStation ist größer und so geht Sony mit einem ordentlichen Vorsprung ins Rennen.
Wenn ihr selbst noch unsicher seid, welche Konsole etwas für euch ist, dann schaut in unserem Special vorbei, in dem wir die beiden Kraftpakete direkt miteinander vergleichen:
Wieso könnte es für die Xbox doch gut ausgehen? Es spricht jedoch auch einiges für die Xbox. Die Ausgangs-Positionen unterscheiden sich im Vergleich zum letzten Generations-Release erheblich.
Hersteller Microsoft hat in den letzten Jahren bewiesen, dass sie Vorreiter im Markt sein wollen und sich nicht mehr von der PlayStation treiben lassen. Sie machen mehr ihr eigenes Ding und lassen den japanischen Cousin reagieren, statt selbst auf die Ansagen von Sony reagieren zu müssen.
Ich denke, hier hat Xbox dazugelernt und geht den “Gegner” nicht mehr direkt an, sondern eher passiv-aggressiv – sie machen starke Ankündigungen und bringen den Spielern viele Vorteile, ohne dabei zu sehr in Konkurrenz zur PlayStation zu gehen. Bisher funktioniert das Spiel gut und Sony befindet sich mal in der Rolle, in der sie liefern müssen:
Microsoft haut einen niedrigen Preis für Xbox Series X raus – Gerüchten zufolge senkte daraufhin Sony den PlayStation-Preis
Hier bekomme ich ein wenig das Gefühl, dass Sony etwas ins Hintertreffen geraten ist. Durch kurzsichtige Entscheidungen könnte die PlayStation-Marke möglicherweise an Wertigkeit verlieren und das Image könnte darunter leiden. Schon jetzt sind exklusive Partnerschaften mit Games, die auch auf anderen Plattformen laufen, ein Streitpunkt, der zu viel Aufregung führt und teilweise sogar Hass verursacht.
Bei solch vermeintlichen “Kleinigkeiten” sollte Sony aufpassen, dass sie sich nicht bestimmten Nutzergruppen verschließen. Exklusive Titel sind das eine. Doch Spielern von Games den Content vorzuenthalten, nur weil sie auf einer anderen Plattform spielen, das halte ich schon für grenzwertig.
Eine Studie der Innofact AG aus 2018 besagt, dass ein Großteil der Spieler in Deutschland entweder nur auf dem Computer (42 %) oder auf Computer und einer Konsole unterwegs ist (48 %). Als reine Konsolen-Spieler bezeichneten sich nur 10 % der Teilnehmer. Ein großes Feld an potenziellen Kunden, das man mit solchen “Kleinigkeiten” verärgern könnte. Die Zahlen sprechen hier für den Game Pass, der aufgrund des erheblichen Anteils an PC-Spielern (90 %) und der aktuellen Attraktivität schon jetzt große Erfolge feiert.
Alles, was die Xbox meiner Meinung nach gerade schwächer macht, hängt bei Sony allein am Image. Wenn die Kunden mittelfristig das Gefühl bekommen, dass sie bei Sony ein schlechteres Geschäft machen, weil deren Strategie den Spiele-Markt eher verschließt, während Microsoft und Xbox für eine Öffnung des Spiele-Marktes stehen, könnte es knapp für PlayStation werden.
Doch auch Microsoft muss hier aufpassen. Das Unternehmen hat sich früher durch seine marktbeherrschende Stellung profiliert und mit Windows oft gezeigt, dass sie wissen, wie man einen Markt ausnutzt. Der Kauf der Bethesda-Mutterfirma Zenimax für 7,5 Mrd. Dollar könnte kurzfristig zu mehr Öffnung führen. Jedoch wird sich erst zeigen müssen, wie ernst es Microsoft und Xbox mit ihrer “Gaming für Alle”-Strategie meinen.
Möglicherweise schwenken sie auf eine Exklusiv-Strategie wie Sony und die Ausgangslage im nächsten Konsolen-Krieg ist eine ganz andere. Hier muss man die Entwicklung erst abwarten, um es nachhaltig bewerten zu können. MeinMMO-Kollege Benedict Grothaus denkt jedenfalls, dass der Kauf von Zenimax besonders für Fallout-Fans ein Grund zum Jubeln ist.
Ohne Xbox könnte PlayStation machen was sie will
Ich wünsche mir sogar, dass es besser für Xbox läuft: Wettbewerb belebt das Geschäft. Wer weiß, wie teuer die PlayStation-Konsolen mittlerweile wären, wenn es Konkurrent Xbox nicht geben würde.
Deswegen gefällt mir der Ansatz, den Xbox gerade fährt, eigentlich ganz gut. Sie lassen sich weniger von Sony diktieren, was ihre Konsole alles besser machen soll als die PlayStation, sondern sie bieten ein klares, attraktives Angebot für viele Gamer an – das ich sogar selbst nutze.
Ich denke, dass Sony auf die Ankündigungen der letzten Wochen reagiert und womöglich als Reaktion ebenfalls das PS-Plus Angebot weiter verbessert oder etwas anderes anbietet, das mit dem starken Xbox Game Pass mithalten kann.
Kampf der Technik-Giganten – Ich setzte auf die PlayStation 5.
Fazit: Der Xbox Series X / S fehlt es an Anziehungskraft
Die Xbox fährt eine deutlich differenzierte Strategie zur PlayStation und versteht sich eher als kleines Puzzle-Teil eines Angebotes, das viel größer ist, als die Konsole selbst. Sony dagegen sagt klar: Kauft die Konsole und profitiert von den Vorteilen. Die Selbstwahrnehmung kann man sogar an den Reveal-Trailern sehen:
Der Xbox-Reveal-Trailer dauert 1:53 Minuten, hat einen klaren Fokus auf Grafik und zeigt die Konsole nur 13 Sekunden – 12 %
Der PlayStation-Trailer läuft 3:10 und zeigt davon 1:20 Minuten nur die Konsole – 42 %
Diese kurzen Videos sind voll durch choreografiert und die Macher wussten ganz genau, was sie den Zuschauern damit sagen wollen.
Durch den fehlenden Fokus wirkt die Xbox Series X auf mich grau, ohne Emotionen und ohne Anziehungs-Kraft. Ein kühler Kalkulierer kommt bei der Bewertung der beiden Konsolen womöglich auf ein anderes Ergebnis. Doch bei Preisen von mehreren Hundert Euro erwarte ich als Käufer heutzutage eine gute Geschichte zu dem Produkt – am besten eine, mit der ich mich identifizieren kann.
Das ist wieder ähnlich wie auf dem Fahrzeug-Markt – eine starke Marke wie Porsche kann höhere Preise verlangen, weil ihr Produkt für etwas steht, das beinahe jeder kennt, an dem man mit seiner teuren Karre vorbei düst. Doch auf dem Konsolen-Markt bietet sich der Porsche zum gleichen Preis an, wie ein technisch gleichwertiger VW. Zu welcher Konsole greife ich also – Porsche, äh, PlayStation, korrekt.
Besonders hübsch finde ich die PS5 nicht, aber sie wird trotzdem gewinnen.
Das starke Image zusammen mit der überlegenen Nutzer-Basis der PlayStation halte ich für die stärksten Waffen im Kampf der Konsolen. Xbox hingegen verlässt sich auf sein Tag-Team mit dem Game Pass und dem Microsoft-Ökosystem. Ich bin gespannt zu sehen, wie der Kampf verläuft. Meine Wette habe ich aber schon überzeugt platziert. Denn obwohl der Game Pass für die Xbox ein starkes Angebot bietet, möchte ich eine Konsole, die von sich selbst überzeugt und keinen Hightech-Staubfänger der sich nur als Mittel zum Zweck des Xbox Game Pass präsentiert.
Sorry Xbox – es sieht schon sehr viel besser aus, aber aktuell denke ich, die PS5 wird dich wieder schlagen.
Hier findet ihr weitere Meinungen zu dem Thema Kampf der Konsolen, das aktuell heiß diskutiert wird:
Analysten bei Ampere Analysis sehen die PlayStation vorn, doch besonders der Zenimax-Kauf könnte Xbox den benötigten Schwung verleihen (via Ampere Analysis auf Englisch)
Die GameStar sieht die beiden Konkurrenten ebenfalls eher gleich auf. In einem YouTube-Video erklären sie, dass sich der Markt entscheiden wird – für Xbox & Game Pass oder PlayStation & Exklusivität
Wo seht ihr die beiden Konsolen? Glaubt ihr auch, dass sich PlayStation wieder durchsetzen kann oder seht ihr die Xbox aufgrund der Ereignisse der letzten Wochen gleich auf oder sogar schon vor der PlayStation?
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Bei PlayStation 5 gingen die Vorbestellungen heute in die 2. Runde. Doch wer gehofft hatte, dass es heute besser laufen würde als beim chaotischen ersten Mal, wurde wohl enttäuscht. Die Nachfrage war erneut gewaltig, die Zustände erinnern schon fast an die Situation rund um Klopapier zu Beginn der Corona-Pandemie.
Moment, Toilettenpapier und PS5? Könnt ihr euch noch erinnern, als die Corona-Pandemie gerade so richtig aufflammte? Wie Supermärkte und Apotheken leergekauft wurden? Wie Leute vor leeren Klopapier-Regalen standen oder sich an der Kasse drum stritten?
Die Vorbestellungen der PlayStation 5, bei denen heute die 2. Welle startete und schnell wieder endete, erinnern stark daran. Denn auch hier wird wie vor Monaten gestritten, um Nachschub gesorgt, rationiert, aber trotzdem gehamstert und zu überdimensionalen Wucherpreisen auf eBay verkauft.
Dass es knapp werden und die PS5 ausverkauft werden könnte, hat sich bereits abgezeichnet. Doch, dass es so schnell geht? Und wer hätte gedacht, dass ausgerechnet Sonys neue Next-Gen-Konsole zum neuen Klopapier wird?
2. Vorbesteller-Welle: Schön rausgeputzt, hat nichts genützt
So lief die 2. Welle der PS5-Vorbestellungen ab: Zwar wurde die 2. Welle im Vergleich zur ersten etwas geordneter eingeleitet, doch artete im Prinzip genau wie die erste schnell in Chaos aus.
Sony gab bereits vor Tagen bekannt, dass man mit Nachschub rechnen kann. Gestern, also einen Tag vorher, gaben bereits einige Händler wie MediaMarkt oder Otto bereits via Twitter bekannt, dass heute Vormittag die 2. Welle starten wird. Spieler und Interessenten hatten also mehr Zeit als beim ersten Mal, als die neuen Preoder bekanntgegeben wurden.
Doch der Ablauf der 2. Welle hat sich letztendlich nicht wirklich vom ersten Mal unterschieden. Bei Otto wurden die Vorbestellungen zwischen 10:00 Uhr und 12:00 Uhr angekündigt, begannen aber früher. Bei Amazon ging es so schnell, dass viele nicht mal merkten, dass es dort losging und auch schon wieder vorbei war – innerhalb weniger Minuten. Aktivierte Benachrichtigungen waren für viele im Prinzip nutzlos und kamen längst nicht bei jedem an.
So sah es auch diesmal schnell nach dem Start aus
Dazu kamen erneut technische Probleme. Egal ob nun bei MediaMarkt, Saturn oder Otto – die Seiten waren schnell überlastet oder gar nicht erreichbar. Bestellungen brachen massenweise im Warenkorb oder beim Bezahl-Vorgang ab. Einige schafften es, zu bestellen, doch es wurde nichts abgebucht und auch eine Bestätigungs-Email kam nicht. Dann war die PS5 auch dort schnell ausverkauft, nur noch vereinzelt gelang es Interessenten, sich dann noch eine Konsole zu sichern.
Kurzum: Zwar lief es durch die frühere Ankündigung heute zunächst etwas geordneter, doch viele Interessenten gingen trotzdem leer aus (wo wir wieder beim Klopapier wären). Entweder streikte die Technik oder die PS5 war so schnell vergriffen, dass sie trotz (weit) vorzeitigen Dauer-Aktualisieren der Händlerseiten nicht mal mitbekamen, dass es überhaupt losging und auch schon wieder gelaufen war.
Ich habe eine PS5 vorbestellt – Ist sie sicher? Auch wenn ihr euch zunächst mal natürlich freuen könnt: Es kommt drauf an. Ihr solltet auf jeden Fall euer Konto, euren Bestell-Status beim Händler und auch die Emails checken – und auch in den nächsten Tagen weiterhin im Auge behalten.
Habt ihr euch eine PS5 sichern können?
Denn auch bei der 2. Vorbesteller-Welle gab es massive technische Probleme. Und diese führten bereits beim ersten Mal dazu, dass auch nach einer scheinbar erfolgreichen Vorbestellung zahlreiche Preorders von einigen Händlern noch nachträglich storniert wurden: PS5: Preoder-Chaos geht weiter – Nun werden hunderte Vorbestellungen storniert
Ich konnte die PS5 nicht vorbestellen. Gibt es bald Nachschub? Das lässt sich aktuell nur schwer sagen. Denn neben der 2. Welle, die nun gelaufen ist, hat Sony auch für das Ende des Jahres, vermutlich zum unmittelbaren Weihnachtsgeschäft, noch mehr Konsolen in Aussicht gestellt.
Doch wann genau und in welchen Mengen diese wieder verfügbar sein werden, ist aktuell nicht bekannt. Zudem gibt es immer wieder Gerüchte, nach denen sowohl Sony mit der PS5 als auch Microsoft mit der Xbox Series X und der Series S Nachschubprobleme bis ins Frühjahr 2021 haben könnten.
Wie es also dann tatsächlich zum Jahresende aussieht, bleibt abzuwarten.
Xbox Series X und PS5 – beide Konsolen sollen Gerüchten zufolge mit Naschubproblemen kämpfen
Wie sieht es zum Release aus? Auch das ist aktuell nicht bekannt. Viele sind nervös, weil sie auch nach der 2. Welle noch ohne PS5 dastehen, und fürchten nun, dass es zum Release online, aber auch in den lokalen Märkten, ähnlich aussehen könnte.
Andere wiederum sehen das Ganze locker und erinnern sich daran, wie sie teils einen Tag vor dem offiziellen Release der PS4 in den MediaMarkt spaziert sind und dort schon eine der vielen aufgestapelten Konsolen kaufen konnten – übrigens auch Tage nach Release. Sie gehen davon aus, dass es auch bei der PS5 genau so laufen könnte.
Wer am Ende Recht behält, ist aktuell wirklich nicht absehbar. Doch die Nachfrage ist selbst nach der 2. Welle sichtbar riesig und es bleibt zu hoffen, dass Sony bis Ende des Jahres da noch für Klarheit sorgt.
Wie seht ihr die ganze Sache? Konntet ihr euch bereits eine PS5 sichern? Seid ihr leer ausgegangen? Könnt ihr den ganzen Wirbel verstehen? Oder wartet ihr seelenruhig ab?
Übrigens: Obwohl die PS5 bereits ausführlich vorgestellt wurde, sogar bereits in nunmehr 2 Wellen vorbestellt werden konnte und sogar ausverkauft ist, so ist so manch eine wichtige Frage zur Sony neuer Next-Gen-Konsole immer noch nicht beantwortet. Bei diesen 7 will unser Shooter-Experte Sven Galitzki noch unbedingt zeitnah eine Antwort haben. Wie sieht es mit euch aus?
Blizzard nimmt sich weiterer Fehler in World of Warcraft Classic an. Dabei sind das Bugs, die mitunter noch sehr lange im Spiel Bestand hatten.
World of Warcraft Classic hat, obwohl es eigentlich „nur“ ein altes Spiel sein soll, schon viele Wandlungen durchgemacht. So manch ein Fehler der Vergangenheit oder ungesehener Bug wurde in den letzten Monaten gefixt. Eigentlich immer dann, wenn Fehler zu großen Problemen führten, die faires Spielen kaum noch möglich machten. Jetzt greift Blizzard jedoch härter ein und behebt auch Fehler, die keinen großen, negativen Einfluss haben.
Worum geht es? Die Rede ist von einem Talent des Schamanen im Verstärker-Baum. Das Talent „Verbesserte Waffentotems“ erhöht die gewährte Nahkampfsangriffskraft des „Totems des Windzorns“ um 30%. Dieser Bonus sollte sowohl für den Schamanen als auch für seine Gruppenmitglieder gelten – tut er aber schlicht nicht.
Diesen Fehler will Blizzard in einem Update zeitnah beheben. Und das, obwohl dieser Fehler eigentlich erst mit Burning Crusade gefixt wurde. Das (fehlerhafte) Verhalten in Classic entspricht auch dem, was damals in der Vanilla-Version von WoW der Fall war.
Dabei hat Blizzard angekündigt, auch „andere Probleme, die ähnlich verbuggt im originalen WoW waren“ zu beheben.
„No Changes“ gibt es schon lange nicht mehr: Klar ist allerdings auch, dass Blizzard sich schon vor langer Zeit von der „#NoChanges“-Philosophie verabschiedet hat, die eine kleine Gruppe von Spielern schon seit der Beta von Classic fordert. Es hat sich allerdings gezeigt, dass das klassische WoW einfach nicht ohne einige Änderungen auskommt. Das liegt vor allem daran, dass das Wissen der Spieler sich nun viel schneller und stärker verbreitet und manche ungewollte Mechaniken so im großen Stil ausgenutzt wurden. Einige dieser Fehler waren:
Was haltet ihr davon, dass Blizzard nun auch Fehler ändert, die lange Zeit „feste Spielmechanik“ waren und erst viel später im Lebenszyklus von World of Warcraft gefixt wurden? Eine gute Sache oder geht es damit immer weiter vom „klassischen“ WoW weg?
Der Start von Season 4 – Kapitel 2 brachte Superhelden aus dem Marvel-Universum zu Fortnite: Battle Royale. Einige davon sind als Mini-Bosse verteilt auf der Map zu finden. Was aber passiert, wenn die Bosse aufeinander treffen, zeigt jetzt ein Spieler.
Das hat jetzt ein Spieler entdeckt: Ein Spieler hat nun Wolverine mit einem Helikopter durch die ganze Map gelockt und brachte ihn dann schlussendlich bis zu dem Ort Stark Industries. Dort trafen dann die beiden Bosse Wolverine und Iron Man aufeinander.
Aus einem Versteck beobachtete der Spieler, was passiert, wenn sich die Bosse gegenseitig entdecken. Und tatsächlich: Die Superhelden gingen aufeinander los und es entfachte zu einem Kampf, wie im Twitter-Clip zu sehen ist:
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Der Kampf dauerte nicht lange, bevor Wolverine siegte, in dem er Iron Man eliminierte. Der Spieler, der das ganze Spektakel beobachtet hatte, blieb nicht verschont und wurde direkt als nächster angegriffen.
Warum ist das so grandios? Der Kampf an sich war vielleicht nicht so spektakulär, wie man es aus den Comics und Filmen kennt, doch trotzdem ist dieser Kampf grandios.
Bisher hatte man nicht gesehen, was passiert, wenn NPC-Bosse aus der Fortnite-Welt aufeinander treffen. Diese sind nämlich auf einen bestimmten Ort auf der Map beschränkt. Da sich die Bosse an verschiedenen Orten aufhalten, kam es nie zu einer Konfrontation.
Iron Man hält sich nur bei Stark Industries auf
Die Beschränkung auf einen Ort änderte sich aber mit dem letzten Update 14.20, als der Mini-Boss Wolverine eingefügt wurde. Dieser wandert nämlich umher und ist auch nicht immer am gleichen Ort zu finden.
Dass die Bosse sich wirklich bekämpfen, ist ein cooles Feature, dass man vielleicht gar nicht erwartet hätte. Immerhin handelt es sich ja um Bots, die keine eigenen Handlungen verfolgen.
Was denkt ihr? Hättet ihr erwartet, dass sich die Bosse bei einem Treffen bekämpfen würden?
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Bei The Division 2 gibt es heute, am 25. September, erneut Wartungsarbeiten – diesmal aber nur auf der PS4. Es ist die nunmehr 3. Wartung diese Woche. Der Grund dafür könnte aber so manch einen Agenten enttäuschen. Erfahrt hier alles zum Ablauf, dem Server-Down sowie den Patch Notes.
Was hat es mit der Wartung auf sich? Eigentlich hat The Division 2 in dieser Woche bereits 2 längere Wartungen hinter sich. Zum einen kam am Dienstag das Title Update 11 inklusive der neuen Season 3. Am Donnerstag gab es dann eine Notfall-Wartung, um einige der nervigsten Fehler aus dem neuen Patch zu beheben.
Und nun gibt es heute, am Freitag, gleich die nächste außerplanmäßige Wartung hinterher. Diese findet im Gegensatz zu den bisherigen Terminen nur auf einer Plattform ab – auf der PlayStation 4. Das verkündete Massive 1 Stunde vor Beginn der Downtime auf Twitter.
So ist der Ablauf der Wartung
Auf diese Zeiten solltet ihr heute achten: Die Zeiten sind diesmal etwas anders, als normalerweise gewohnt:
Die Wartung beginnt um 13:15 Uhr deutscher Zeit
Gleichzeitig gehen die Server offline, die Downtime beginnt
Die Wartung soll eine Stunde beanspruchen, solange könnt ihr auf der PS4 kein The Division 2 spielen
Gegen 14:15 Uhr deutscher Zeit sollten die Server wieder online kommen
Mit Ende der Downtime endet, ist dann heute auch die Wartung
Bedenkt dabei: Diese Zeiten, vor allem das Ende der Wartung, können sich noch verschieben. Das ist in letzter Zeit häufig der Fall gewesen. Wenn sich am heutigen Ablauf etwas ändert, werden wir diesen Artikel mit einem entsprechenden Update versehen.
Was ist der Grund für die Wartung? Das sagen die Patch Notes
Das ändert sich heute: Der Grund für die Notfall-Wartung könnte so manch einen enttäuschen. Denn auch nach der Wartung gestern, sind immer noch zahlreiche nervige Bugs und Probleme im Spiel, wie beispielsweise
der Infinite Loop beim saisonalen Intro, das man dadurch nicht überspringen kann
ausgerüstete Mods, die auf einmal ihre Attribute oder Funktion wechseln
aktive Fertigkeiten, die plötzlich unsichtbar werden
die blinkende SHD-Uhr
oder auch allerlei Bugs bei The Summit
Die sollen laut Massive in den nächsten Tagen oder so schnell wie möglich angegangen werden, doch sie sind nicht der Grund für die heutige Wartung.
Heute wird ein Problem behoben, das Spieler davon abhält, The Division 2 im Rahmen des aktuell laufenden, freien Wochenendes zu spielen oder fortzusetzen, da dort bisher fälschlicherweise die Beschränkungen der Trial-Version greifen.
Wer als aktiver Spieler gehofft hat, dass heute weitere wichtige Probleme im Spiel gelöst werden, der dürfte auch weiterhin wenig Grund zur Freude haben. Übrigens, ob sich aktuell wieder ein Blick bei The Division 2 lohnt, erfahrt ihr hier: The Division 2: TU11 und Season 3 sind da – Lohnt es sich, vorbeizuschauen?
Ultima Online feiert 23-jähriges Jubiläum. Und zur Feier startet der erste neue Server seit 15 Jahren. MeinMMO-Autor Andreas Bertits blickt auf sein erstes MMORPG zurück und freut sich auf einen Neuanfang.
Happy Birthday, Ultima Online! 23 Jahre bist du nun alt. Älter als ich damals war, als ich mich zum ersten Mal in deine wundervolle Onlinewelt einloggte. Lange hatten wir kaum mehr etwas miteinander zu tun, andere Spiele forderten meine Aufmerksamkeit. Doch zum Start des neuen Jubiläumsservers will ich es noch einmal mit dir versuchen. Noch einmal in all den schönen Erinnerungen schwelgen und die Welt Britannia so erkunden, wie ich es damals vor 23 Jahren tat.
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Das Intro von Ultima Online erklärte, warum es mehrere Server und damit mehrere Welten von Britannia gab.
Mein erstes MMORPG ist 23 Jahre alt geworden
Am 24. September 1997 öffneten sich die Pforten zur Online-Variante der Fantasywelt Britannia. Eine Welt, die ich schon offline eine sehr lange Zeit kannte. Denn meine ersten Schritte darin machte ich im Herbst 1985, im zarten Alter von 9 Jahren mit Ultima 4 auf dem C64. Ich verstand damals nicht, was ich überhaupt zu tun hatte oder wie man kämpfte. Denn das Spiel war auf Englisch und zum damaligen Zeitpunkt wurde noch kein Englisch-Unterricht an Grundschulen angeboten.
Dennoch faszinierten mich das Spiel und die Welt. Es war der Grund, warum ich mich dann ab der 5. Klasse besonders auf den Englisch-Unterricht konzentrierte. Und endlich konnte ich Ultima 4 und seine Nachfolger richtig genießen.
Die Faszination für die Ultima-Reihe riss nicht ab. Und die Fantasywelt dann 1997 online erleben zu können, war für mich der nächste große Schritt in eine größere Welt des Gamings.
Ultima 4 war das erste Ultima, das MeinMMO-Autor Andreas Bertits spielte.
Kein guter Einsteig in das erste MMORPG
Allerdings waren meine ersten Schritte in Britannia nicht nur von schönen Augenblicken geprägt. Als ich nach der Erschaffung meines Charakters nahe der Stadt Trinsic erschien, wollte ich mich erst einmal in der Welt umsehen. Fasziniert erkundete ich also die bunte 2D-Gegend um die Stadt aus der Ultima-typischen Iso-Sicht. Alles fühlte sich so vertraut an. Und so wurde ich unvorsichtig.
Ein Wolf stellte sich mir in den Weg. Ich nahm den Kampf und… verlor. Mein Held erschien als Geist wieder, der nur sich nur mit dem Vokal „O“ verständigen konnte. Als Geist, der nur „OOOOoooooOOOO“ rief, war ich natürlich nicht gern gesehen. Doch ein NPC-Heiler konnte mich aus dem Land der Toten zurückholen.
Als frisch wiederbelebter Held behielt man in UO die weiße Robe, die man als Geist trug. Das fand ich cool und legte sie direkt an. Schließlich war es möglich, Kleidung einzufärben und ich dachte mir, dass ich dies doch zu einem späteren Zeitpunkt tun könnte.
Ultima Online spaltete aufgrund des PvPs die Community.
Dummerweise hatten sich Playerkiller darauf eingeschossen, Newbies anzugreifen, welche diese weißen Geisterroben trugen. Und ich geriet an eine solche Gruppe. Das war mir aber zunächst nicht bewusst. Die beiden Burschen gaben sich freundlich und luden mich in ihr Versteckt ein. Dort wollten wir trainieren. Sie erklärten, dass ich sie doch angreifen sollte, was ich blauäugig auch tat. Sofort wurde mein Name rot, ich war ein Playerkiller. Die Kerle lachten mich aus und knipsten meinem Helden anschließend noch zu zweit das Lebenslicht aus. Fortan musste ich daran arbeiten, meinen Status als unbescholtener Bürger wieder herzustellen.
Von diesem Ereignis ließ ich mir aber den Spaß nicht verderben und ging anschließend vorsichtiger vor. Ich lernte, nicht gleich jedem zu vertrauen und mich zunächst mit den Regeln des Spiels auseinanderzusetzen. Und so erlebte ich viele Abenteuer in der Fantasywelt Britannia. Ich knüpfte Freundschaften, erkundete tiefe Dungeons, bekämpfte Orks und Drachen und traf einmal sogar Lord British, den Herrscher des Landes.
Wenn Lord British auftauchte, war dies immer ein Ereignis. Denn Ultima-Erfinder Richard Garriott verkörperte den Monarchen des Landes und so hatte jeder mal die Gelegenheit, ihn zu treffen und vielleicht ein paar Worte mit ihm zu wechseln.
Wer schreibt da?
Andreas Bertits ist seit 2003 Spiele-Redakteur und aktuell als freier Autor für MeinMMO tätig. Außer mit Computerspielen verbringt er seine Freizeit vor allem mit seiner Frau und seinen drei Kindern. Neben MMORPGs spielt er gerne Single-Player-RPGs. Seine bevorzugte Gaming-Plattform ist der PC.
Andreas Bertits Freier Autor Mein-MMO
UO faszinierte mich durch die vielen Freiheiten. Eine Zeit lang war Fischer, der frisch geangelten Fisch an Abenteurer und an eine von einem anderen Spieler geführte Taverne verkaufte. Andere hatten Spaß als Schmied, Schneider oder Händler. Es bildete sich eine Community, die sich untereinander versorgte und nebenbei gab es jede Menge Abenteuer in der Wildnis und den Dungeons zu erleben.
Das offene PvP-System von UO führte im Übrigen beinahe zum Aus des MMORPGs. Nicht nur ich ärgerte mich über Attacken von PKs, das ging einigen Spielern so. Deswegen wurde das Onlinespiel in zwei Welten eingeteilt: Trammel und Felucca. Auf Trammel war das Player Killing nicht erlaubt, auf Felucca allerdings noch immer. So konnte sich jeder auf seine Spielweise konzentrieren.
Rückblickend verbrachte ich eine wundervolle Zeit in UO. Doch irgendwann geht selbst diese mal zu Ende. Bei mir stellte sich dies schleichend ein. Ich spielte mit der Zeit immer weniger. Und mit dem Release des Addons Samurai Empire im Jahr 2004 hörte ich ganz auf. Samurai und Ultima? Das passte meiner Meinung nach nicht zusammen. Zudem spielte ich sowieso nur noch sporadisch, aus Gewohnheit. Außerdem kam meine erste Tochter im selben Jahr auf die Welt und forderte viel Aufmerksamkeit. Es war für mich der richtige Zeitpunkt, aufzuhören.
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Ultima Online startet zum 23. Jubiläum den ersten neuen Server seit 15 Jahren.
Die Rückkehr ist schon geplant
Nun startet nach 15 Jahren der erste neue Server (in UO Shard genannt), New Legacy. Die Entwickler erklären, dass sie den Spielern Ultima Online wieder frisch und neu präsentieren wollen. Der neue Server soll eine Möglichkeit sein, das MMORPG wieder so zu erleben, wie es beim ersten Mal war.
Die Idee von Ultima Online: New Legacy entstand aus unserem ultimativen Ziel heraus: die Nostalgie, die man einst beim Spielen von UO verspürte, wieder aufleben zu lassen, ohne sich zu verzetteln und sich den Eintrittsbarrieren stellen zu müssen, die man sonst beim Versuch, in eine 23 Jahre alte Spielwelt zu gelangen, zu überwinden hätte.
Greg Havlusch, Designer von Ultima Online
Ich habe schon früher mit dem Gedanken gespielt, wieder zurückzukehren. Aber immer hielt mich die Angst davor ab, dass es nicht mehr so sein wird, wie früher und dass mich meine nostalgischen Erinnerungen täuschen würden und ich vielleicht enttäuscht bin.
Aber jetzt, zum 23. Geburtstag will ich UO dieses Geschenk machen. Ich komme zurück. Ich will mit New Legacy neu anfangen – zunächst mal im Free2Play-Modus. Ich möchte sehen, ob das MMORPG noch immer so fasziniert, wie damals, ob ich mich noch einmal in der Fantasywelt Britannia einfinden und dort ein zweites Leben genießen kann. Alleine der neue Trailer hat so viele Erinnerungen in mir geweckt – ich muss einfach wieder nach Britannia. Und vielleicht geht es nicht nur mir so und Ultima Online kann sein Ziel, die größte Reichweite aller Zeiten zu erzielen, erreichen.
Falls es nicht klappt und ich nicht mehr ins Spiel zurückfinde, dann war es zumindest eine kurze Rückkehr in meine Vergangenheit. Und sollte ich feststellen, dass ich großen Spaß habe, dann ist vielleicht sogar wieder ein Abo drin.
Beim letzten PS5-Event hatte Sony mit der PS Plus Collection einen besonderen Bonus für PS Plus Abonnenten vorgestellt. Nun haben findige User alle 18 Spiele zusammen gerechnet und festgestellt, dass die PS5 dann fast voll ist. Denn die gesamte Collection braucht über 800 GB Speicherplatz.
Was ist die PS Plus Collection? Wer eine PS5 kauft und gleichzeitig PlayStation Plus abonniert, der bekommt Zugriff auf die PS Plus Collection. Das sind 18 Top-Titel, die während der PS4-Ära erschienen sind.
PS5-Nutzer können darauf mit ihrem PS Plus Abo zugreifen – ganz ohne zusätzliche Kosten.
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PS Plus Collection – So viel Speicherplatz braucht ihr
Auf reddit hat ein User die Größe der einzelnen Spiele vorgestellt und zusammengerechnet:
Wer alle 18 Spiele der PS Plus Collection zusammenrechnet, der kommt dabei auf insgesamt 810,46 GB.
Wie viel Speicher bietet die PS5? Die PS5 bietet euch in ihrer Standardausstattung eine SSD mit 825 GB Speicherplatz. Sony hat aber noch nicht erklärt, ob das die Kapazität mit oder ohne PlayStation-System ist. Es könnte also gut sein, dass ihr für die Installation von Spielen etwas weniger Platz zur Verfügung habt.
Wer also die gesamte PS Plus Collection auf der PS5 installieren will, der stößt schnell an die Grenzen der neuen Konsole. Sollte die SSD aber voll sein, gibt es auch schon einige Möglichkeiten:
Wie reagieren die Fans? Die Fans nehmen vor allem Sonys Motto “Play has no limits” auf die Schippe. So schreibt User Gas Station Bathroom in Nevada auf Youtube:
Und ein anderer schreibt: “Sony: play has no limits. Ich: Aber mein Festplattenspeicher tut’s.”
Alle Spiele mit Größe im Überblick: Hier seht ihr noch mal alle 18 Spiele mit der Größe im Überblick. Dabei handelt es sich um die Größe der Spiele auf der PS4:
God Of War – 45 GB
Monster Hunter:World – 49 GB
Final Fantasy XV – 100 GB
Fallout 4 – 26,2 GB
Mortal Kombat X – 33,5 GB
Uncharted 4 – 63 GB
Ratchet and Clank – 26,4 GB
Days Gone – 38 GB
Until Dawn – 46 GB
Detroit: Become Human – 41,4 GB
Battlefield 1 – 110 GB
Infamous Second Son – 24 GB
Batman: Arkham Knight – 58 GB
The Last Guardian – 15 GB
The Last Of Us Remastered – 47 GB
Persona 5 – 19,51 GB
Resident Evil 7 – 20,7 GB
Bloodborne – 32,75 GB
Welche Spiele gibt es sonst für die PS5? Solltet ihr alle PS4-Perlen schon gespielt haben, dann könnt ihr euch auf jede Menge Spiele freuen, die für die PS5 erscheinen werden, auch wenn einige Spieler befürchten, dass sich der Microsoft-Bethesda-Deal negativ auf die PlayStation auswirken könnte.
Abseits von den großen PS4-Hits, die ihr mit PS Plus auf der PS5 zocken könnt, gibt es aber auch jede Menge Neuankündigungen an Spielen. Sony hatte auch bereits erklärt, warum ihr bestimmte Titel nur exklusiv auf der PS5 zocken könnt. Das liegt vor allem an der neuen Technik, die die PS5 und der Dualsense-Controller bieten.
In Call of Duty: Warzone könnt ihr wieder ein Geschenk einsacken, was dank des neuen Cold War freigeschaltet wurde. Streamer lösten ein Easter Egg und nun gibt’s den Skin für alle Spieler.
Was gibt es kostenlos? Zu erhalten ist ein Fahrzeug-Skin mit dem Namen “Mako”. Er ist im Zebra-Look gehalten und hat zudem noch ein paar coole Sticker auf der Karosserie.
Ihr bekommt ihn, wenn ihr auf der Website “PawnTakesPawn.com” unterwegs seid. Dort hatte Treyarch bereits Anfang September einen Truck-Skin freigeschaltet. Der hing auch mit einem großer Rätsel/Easter Egg zusammen, das die Community lösen konnte.
Nun gab es neue Hinweise und fleißige Spieler haben sie bereits entschlüsselt. Wir zeigen euch, wie ihr den Mako-Skin erhalten könnt.
Cold War schenkt euch Mako-Skin – Das müsst ihr machen
Wie bekommt man den Skin? Dafür müsst ihr euch einen Account auf gleich 2 Seiten einrichten:
Dort erscheinen mehrere Felder, die ihr ausfüllen müsst. Geht da wie folgt vor: Links Oben: checkpoint Links Mitte: cooldown Links Unten: cloudbounce Rechts Oben: loadout Rechts Mitte: sidequest Rechts Unten: killscreen
Bestätigt diese Codes und wenn alles stimmt, kriegt ihr die Anzeige für das Achievement “knighttours” – klickt drauf und ihr kommt zur nächsten Seite
Hier seht ihr den Key. Den müsst ihr kopieren und auf den Link darunter klicken – ihr landet dann auf der CoD-Webseite
Gebt den Key dort ein und bestätigt ihn – Der Mako-Skin gehört euch
Was steckt hinter dieser Aktion? Damit soll das neue CoD Cold War beworben werden. Die Webseite PawnTakesPawn war bereits vor einigen Wochen die Lösung für den ersten Trailer zu Cold War.
Auch diesmal wurden die Spieler auf eine Rätsel-Jagd geschickt. Sie mussten alte Dokumente durchschauen und zahlreiche weitere Rätsel lösen, um an diese Codewörter zu kommen.
Wenn ihr mehr von der Rätsel-Jagd sehen wollt, dann schaut euch dieses Video an. Dort werden alle Schritte erklärt:
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Wie lange gibt es diesen Skin? Darüber gibt es bisher noch keine genauen Infos. Ihr solltet es also nicht allzu lange aufschieben und euch den Skin schnell sichern. Es kann gut sein, dass die Codes schon in ein paar Tagen nicht mehr gültig sind.
Was gibt es Neues zu Cold War? Letztes Wochenende konnten erste Spieler in einer Alpha das neue Cold War antesten. Dazu gab es gemischte Reaktionen.
Mit Season 6 von Call of Duty: Warzone kommt die wohl bisher coolste Map-Änderung bisher ins Spiel: ein komplettes U-Bahn-System mit 7 Halte-Stationen. MeinMMO zeigt euch die Details.
U-Bahn in Warzone?Die ersten Daten-Leaks zu einem möglichen U-Bahn-System in der Call of Duty: Warzone stammen schon aus dem Juni und wurden seither immer konkreter. Während eines CoD-Videos zur Feier des “Call of Duty League”-Champions-Weekend waren dann erstmals offizielle Hinweise zu den neuen U-Bahn-Stationen zu finden:
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Hier entdecken aufmerksame Zuschauer den Eingang in eine Metro-Station, den es so nicht in der Warzone gibt. Seitdem galt für so einige als sicher, dass hier etwas kommt.
Und nun kam tatsächlich die offizielle Vorstellung des neuen U-Bahn-Systems. Erst nur im Trailer zu Season 6 zu sehen, veröffentlichte der “Call of Duty”-Blog nun einen Post mit vielen Infos zum neuen Fortbewegungsmittel im Battle Royale, die wir euch hier gern im Detail präsentieren.
Die U-Bahn der Warzone fährt 7 Stationen in Verdansk an
Wo fährt die Metro? Insgesamt sind 7 Stationen über Verdansk verteilt, die euch je 2 Fahrtrichtungen anbietet. Die U-Bahn fährt im und gegen den Uhrzeiger-Sinn zwischen den Stationen, es wird als mindestens 2 Züge geben, womöglich mehr.
Zum Start eines Matches könnt ihr wohl alle Stationen betreten, doch mit fortschreitendem Gas-Kreis werden einige der Zugänge nicht mehr geöffnet sein. Hier der Fahrplan:
Metro-Stationen der Warzone mit Richtungen
Verdansk Center (Beim Stadion)
Blaue Station nach Downtown & Lozoff Pass
Lozoff Pass (Häuser ein Stück nördlich der TV-Station)
Rote Station zum Stadion & Airport
Verdansk Int. Airport
Gelbe Station zu Lozoff Pass & Torsk Bloc
Torsc Bloc (Wohnsiedlung südlich Superstore)
Orange Linie fährt zum Airport & Train Station
Verdansk Train Station
Blaue Station zum Torsc Bloc & Shopping District
Barakett Shopping District (in der Nähe der südlichen Kanalbrücke)
Grüne Station zu Train Station & Downtown
Downtown / Tavorsk District (östlich des Parlaments)
Lila Station zu Shopping District & Stadion
Einsteigen bitte. Zurücktreten bitte.
Wie kann ich sie benutzen? Der Blog-Post erklärt, dass ihr die kleinen Stationen betreten könnt und euch dann für eine Richtung entscheiden müsst. An den Wänden hängen Poster, die anzeigen, in welche Richtung die jeweilige Seite führt. Die Züge stehen nicht immer zur Verfügung und halten auf ihren Weg um die Map an den jeweiligen Stationen. Sobald die Bahn bereitsteht, könnt ihr eintreten und macht euch auf den Weg zur nächsten Station.
Wenn Kämpfe auf dem Bahngleis oder innerhalb der Bahn stattfinden, bleibt der Zug stehen. Ihr müsst eure Feinde besiegen oder verjagen, bevor die Metro weiterfährt.
Innerhalb der U-Bahn seid ihr dann für einen Moment an dem sichersten Punkt in ganz Verdansk. Hier können euch keine anderen Teams erreichen und ihr habt Zeit zum Nachladen oder Items tauschen. Während der Reise könnt ihr euch also bewegen und steckt nicht in einem Lade-Bildschirm oder ähnlichem.
So sehen die Stations-Verbindungen auf der Map aus.
Kampf um die Stationen verspricht Action
Was ist noch wichtig zu wissen? Die Stationen bieten neben der coolen Mitfahrgelegenheit auch Loot. Im Untergrund findet ihr Kisten und Boden-Loot, was eine neue Möglichkeit zum Aufrüsten liefert.
Jede Station hat zusätzlich zum Haupteingang einen kleinen Zugang, mit dem ihr über eine Leiter ebenfalls in die Metro kommt. Dieser Eingang/Ausgang befindet sich ein Stück abseits der Stationen.
Die Stationen bieten neue Kampf-Bereiche, in denen es zu harten Close-Quarter-Combats kommen kann. Macht euch auf Kämpfe für den engsten Raum bereit, zum Beispiel mit der R9-0 Schrotflinte mit Drachenatem-Kugeln.
Sobald eine Haltestelle vom Gas eingeschlossen ist, könnt ihr dort nicht mehr hinreisen. Seid ihr auf dem Weg zu einer Station im Gas, fährt die Bahn weiter zu nächsten sicheren Haltestelle.
Macht euch auf teils heftige Kämpfe in den kleinen Stationen bereit.
Warum ist das so cool? Die Metro bringt eine ganz neue Mechanik in die Warzone, mit der ihr neue Taktiken ausprobieren könnt und zudem schnell von einem Ort zum nächsten kommt. So schnell kamt ihr vorher nicht über die Map.
Auch die Kämpfe im neuen U-Bahn-System könnten spannend werden. Jedes Mal, wenn ihr eine Station betretet oder gerade mit dem Zug eine neue Station erreicht, kann es zu Kämpfen auf engem Raum kommen. Häufig sind die Kampf-Distanzen der Warzone deutlich größer und die Metro könnte für mehr Feuergefechte auf engem Raum sorgen.
Was bietet Season 6 sonst so? Die neue Season 6 geht schon nächste Woche an den Start (29. September) und bringt neuen Content für die beiden Shooter Modern Warfare & Warzone. Es gibt neue Operator, einen frischen Battle Pass und Inhalte für den regulären Mehrspieler-Modus.
Amazon hat seinen eigenen Streaming-Dienst Luna angekündigt. Der ähnelt Angeboten wie Google Stadia und Xbox Cloud Gaming und soll eine große Auswahl an Spielen bieten. Wie gut ist der Dienst und was macht er anders?
Was ist Luna? Mit Luna sollt ihr Spiele auf unterschiedlichste Geräte streamen können. Die gesamte Bibliothek ist cloud-basiert. Ihr müsst die Spiele also nicht herunterladen und installieren, sondern könnt sie direkt online spielen, wie bei Google Stadia. Benötigt wird dafür eine Verbindung von 10 Mb/s und 35Mb/s für 4K.
Luna steht aktuell vor der Early-Access-Phase in den USA. Wann genau diese losgehen soll, ist aber noch nicht bekannt. Der Service soll 5,99 $ pro Monat kosten, zumindest als Einführungspreis. Wie teuer Luna am Ende sein wird, ist noch nicht endgültig bekannt.
Im Gegenzug werden euch über 100 Spiele geboten, die ihr über Fire TV, PC, Mac und über einen Web-Service für iPhone und iPad nutzen könnt. Zum Start soll der Service eine Darstellung von 1080p und 60 FPS bieten; 4K soll allerdings folgen. Zudem bietet Amazon einen eigenen Controller, der wie bei Stadia über WiFi funktioniert.
Doch was macht Luna anders und warum könnte der Dienst von Amazon erfolgreicher werden als Google Stadia?
Luna funktioniert auf verschiedenen Geräten und kommt mit einem eigenen Controller
Stadia hat Probleme, die Amazon direkt umgehen möchte
Was lief schief bei Stadia? Grundsätzlich ähneln sich Stadia und Luna, da beide das Streaming von Spielen in einem monatlichen Abo anbieten.
Doch bei Stadia kam es zu einigen Problemen:
Zum Start des Dienstes mussten alle Nutzer ein Starter-Paket kaufen und ein Abo abschließen. Das kostenlose Angebot folge erst später. Das war eine große Einstiegshürde, die später gelockert wurde, indem das Starter-Paket abgeschafft und kostenlose Probe-Monate eingeführt wurden.
Wer ein Abo bei Stadia abschließt, zahlt vor allem für den Streaming-Dienst. Kostenlos gab es zum Launch Destiny 2, doch andere große Titel wie Red Dead Redemption 2 oder Assassin’s Creed Odyssey mussten zusätzlich gekauft werden.
Es gab technische Probleme, vor allem bei der Eingabeverzögerung.
Google zeigte sich sehr selbstbewusst und sprach von 1 Milliarde Nutzer als Ziel. Das konnte die Plattform zum Start aber nicht bieten.
Was macht Amazon anders? Amazon verzichtet mit Luna auf ein Starter-Paket und lässt euch mit dem Abo alle Spiele aus ihrem Angebot nutzen. Ihr müsst also keines davon zusätzlich kaufen.
Luna erinnert eher an Microsoft xCloud, bei dem ihr den Game Pass Ultimate benötigt, aber auch gleichzeitig Zugriff auf die gesamte Spiele-Bibliothek habt.
Das Grund-Abo ist 4 Dollar günstiger als bei Stadia und Luna kann direkt auf zwei Geräten in einem Haushalt gleichzeitig gespielt werden. Wer nicht nur spielen will, kann mit Luna zudem Twitch-Streams schauen und auf Wunsch direkt selbst das Spiel starten, wenn es sich im Angebot befindet.
Diese Spiele sollen zum Start in Luna enthalten sein.
Welche Spiele bietet Luna? Luna soll zum Start über 100 Spiele bieten, darunter:
Resident Evil 7
Control
GRID
Metro Exodus
A Plague Tale: Innocence
The Surge 2
Brothers: A Tale of Two Sons
Mit diesem Line-up kann es jedoch nur schwer gegen den Game Pass von Microsoft bestehen. Darum arbeitet Amazon mit großen Publishern zusammen und bietet ihre Spiele in einem zusätzlichen Abo an. So soll sich zukünftig ein Ubisoft-Paket zu dem Grundabo buchen lassen, dass Spiele wie
Assassins Creed Valhalla
Far Cry 6
Immortals Fenyx Rising
enthalten soll. Wann das Paket kommt und wie viel es kostet, ist nicht bekannt. Das System ist aber grundsätzlich interessant, weil man so gezielt die Entwickler oder Publisher buchen könnte, die einen selbst interessieren.
Wann startet Luna bei uns? Dazu gibt es bisher noch keine Info. Der Early Access bezieht sich derzeit nur auf “Mainland US”, selbst Hawaii und Alaska haben derzeit keinen Zugriff auf den Dienst.
ESO auf einem Tablet spielen? Das funktioniert überraschend gut.
Wir von MeinMMO haben in der Vergangenheit bereits einige Streaming-Dienste getestet, darunter GeForce Now in Kombination mit Guild Wars 2. Dort haben wir das MMORPG jedoch auf dem PC gespielt.
Destiny 2 schraubt mit dem nächsten DLC Jenseits des Lichts an der Performance und überholt seine alte Technik. Was habt ihr davon und warum war das bitter nötig?
So langsam kommen immer mehr Änderungen für die große Erweiterung Beyond Light (Jenseits des Lichts), die am 10. November erscheint, ans Tageslicht. Wir kennen unter anderem schon die neue DLC-Location Europa und auch das brandneue Stasis-Element.
Bungie investiert mit Beyond Light aber auch im großen Stil in eine optimierte und verbesserte Technik.
Im TWaB vom 24. September (via Bungie) geht es daher um komplexe Server-Scripte oder Backend-Änderungen, die aber kaum ein Mensch versteht. MeinMMO hat die wichtigsten Auswirkungen für euch zusammengefasst und sagt euch, was Destiny 3 damit zu tun hat.
Was bedeuten die Technik-Verbesserungen für mich?
Viele der Änderungen an der “Technik hinter dem Game”-Front laufen unter der Motorhaube ab. Sie sorgen dann für ein runderes Destiny-Erlebnis oder eine bessere Programmier-Umgebung für Bungie selbst – so sagt es zumindest Engineering Director David Aldridge.
Aber einige Dinge haben auch direkten Einfluss auf die Spieler.
Davon profitiert ihr:
Destiny 2 schrumpft: Auf eurer Festplatte wird das Game 30-40 % kleiner. Je nach Plattform benötigt ihr dann zwischen 59 und 71 GB – aktuell verschlingt Destiny 2 auf der PS4 101,5 GB.
Bungie kann schneller Patches und Fixes veröffentlichen und so auf akute Probleme reagieren.
Man steigt auf ein neues Host-System um, welches mehr Daten erkennt und zukünftig mehr Spielraum bietet.
Ihr sollt schneller Einsatztrupps bilden können – Beispielsweise sollt ihr ein Team im Turm bilden können, ohne dass alle lange in den Turm geladen werden müssen.
Manche Locations erhalten eine verbesserte Beleuchtung – Die ETZ und Nessus bekommen dieses optische Upgrade.
Auch alte Locations im “Beyond Light Glanz” erstrahlen
Weil kein Destiny 3 kommt, schraubt Bungie an der Technik
Deswegen sind die Änderungen dringend nötig: Bungie rechnete 2017 zum Release von Destiny 2 damit, dass der Lebenszyklus des Games deutlich kürzer werden würde. Nun wissen wir aber, dass kein Destiny 3 am Horizont wartet.
Stattdessen kennen wir schon die Pläne bis 2022 für Destiny 2. Um das Game und vor allem die Erschaffung von neuem Content zu verbessern, sei es nun an der Zeit für technische Optimierungen.
Die Destiny-Engine ist dafür verschrien furchtbar langsam und unflexibel zu sein. Bungie bestätigt im TWaB das Gerücht, dass sie teilweise beim Laden des Spiels 24 Stunden benötigen. Durch die Optimierung und Trennung von “totem Content” konnte man die Arbeitszeit auf unter 12 Stunden drücken.
Wahre dedizierte Server wird es auch in Beyond Light nicht geben
Das heißt für euch, dass Bungie schneller an Content arbeiten kann. Sie selbst sprechen davon, dass sie bisher nur schlecht auf das Live-Spiel reagieren konnten und versprechen sich pro Season 1-2 Wochen mehr Flexibilität durch die neue Technik.
Damit bestätigt sich indirekt auch, was ein Insider über den wahren Grund hinter der teilweise kritisierten Content Vault sagte:
Deswegen steht ein großer Download an: Wenn Beyond Light verfügbar wird, müssen alle Spieler auf allen Plattformen Destiny 2 komplett neu herunterladen und installieren. Nur so sind die technischen Verbesserungen zu implementieren.
Um die damit einhergehenden Wartezeiten abzufangen, wird es am 9. November einen Pre-Load geben. So sollen auch Hüter mit langsameren Internet-Verbindungen pünktlich starten können.
In FIFA 21 könnt ihr nicht nur echte Profi-Fußballer übernehmen, sondern auch Promis aus anderen Bereichen. Der Volta-Modus liefert den Ort dafür.
Diese Stars stecken in Volta: Wie EA Sports bekannt gab, könnt ihr im Volta-Modus von FIFA 21 die Squads der sogenannten “Groundbreakers” herausfordern. Wenn das klappt, gewinnt ihr sie für euer Team.
Zu den Groundbreakers gehören beispielsweise Cover-Star Mbappé, die neue Ikone Eric Cantona oder Talente wie Joao Felix. Aber zwei Namen stechen aus der ersten Liste heraus: Anthony Joshua und Diplo.
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Wer sind Anthony Joshua und Diplo? Bei Anthony Joshua handelt es sich um einen sehr erfolgreichen, britischen Boxer. Er gewann die olympische Goldmedaille und ist mehrfacher Weltmeister im Schwergewicht.
Der Boxer ist nun in Volta
Diplo hingegen ist ein Musiker, DJ und Produzent aus den USA. Er ist als Fußball-Fan bekannt und hat Anteile an dem amerikanischen Verein Phoenix Rising.
Auch Diplo will seine Skills unter Beweis stellen
Im Straßenfußball-Modus könnt ihr sie nun auch für euer Team gewinnen. Volta war schon vorher ein etwas “freierer” Modus, in dem beispielsweise auch Männer und Frauen im selben Team spielen können, was sonst in keinem Modus möglich ist. Dass aber Stars aus anderen Bereichen spielbar sind – das ist neu. So was kennt man eher aus Spielen wie Fortnite, wo es schon öfter Events wie Konzerte oder Crossover mit Filmreihen gab.
In einem Tweet spricht EA Sports von der “ersten Welle der Groundbreakers”, was darauf schließen lässt, dass in Zukunft weitere hinzukommen werden.
Wer weiß, wer sich noch alles auf den Platz bewegen wird, um seine Fußball-Skills unter Beweis zu stellen.
Liste aller Groundbreakers:
Kylian Mbappé
Kaká
Anthony Joshua
Trent Alexander-Arnold
Thierry Henry
Diplo
Joao Felix
Eric Cantona
Was ist noch in Volta dabei?
Das steckt dieses Jahr in Volta: Neben den Groundbreakers gibt es einige Neuerungen in Volta. Dazu gehört beispielsweise die Möglichkeit, Volta gemeinsam zu spielen – ein Feature, das sich viele Spieler wünschten.
Dazu gibt es mehr Cosmetics wie Kleidung für eure Spieler und ganze sechs neue Stadien, in denen ihr eure Tricks auspacken könnt.
Volta schickt euch durch die ganze Welt
In den neuen Featured Battles könnt ihr gegen die KI spielen – unter anderem gegen Star-Teams, aber auch Mannschaften aus der Community. Das scheint ähnlich zu laufen, wie die Squad Battles aus Ultimate Team. Dazu gibt es die zweistündige Story-Einführung in den Modus namens “The Debut”.
Der Streaming-Dienst Twitch hat den deutschen Streamer Marcel “MontanaBlack” Eris für 33 Tage gebannt. Der sah den Bann schon kommen. Er sagt: Er habe sich dumm und fragwürdig verhalten. Den Bann respektiere er nun. Er ist froh, dass es kein permanenter Bann ist.
Dafür wird MontanaBlack gebannt: Der Streamer hat Urlaub auf Malta gemacht, wollte seine Fans aber auch von der Insel aus unterhalten und hat gestreamt.
In den Streams verhielt er sich aber auf eine Art, die Nutzer im Netz und auch Twitch unangemessen fanden:
Er gröhlte einer Frau, die Fotos von sich machen ließ, zu: „Komm doch mal runter – Ficki-Ficki“
Er zog mit seinen Freunden durch die Straßen, lief Frauen hinterher, kommentiere deren Aussehen und machte dabei Grunz- und Stöhnlaute
Laut eigenen Angaben wollte MontanaBlack den Zuschauern zeigen, wie attraktiv die Menschen auf Malta sind und hat es dabei übertrieben. Sein Verhalten könnte auf Leute, die ihn nicht kennen, „etwas verwirrend“ wirken, gestand er ein.
MontanaBlack teilt nicht die genaue Begründung seines Banns. Es ist möglich, dass er gegen zwei Regeln verstoßen hat (via twitch.tv):
Twitch verbietet „Belästigung“ jeder Art. Man darf niemanden „herabwürdigen oder zum Objekt machen“ – sein Verhalten Frauen gegenüber könnte Twitch so auslegen
Außerdem sind „sexuelle Inhalte“ auf Twitch untersagt, selbst „sexuell anzügliche Inhalte“ sind an sich schon verboten. In der Häufung war das vielleicht einfach zu viel.
Letztlich nimmt sich Twitch selbst das Recht raus, jeden zu bannen, den sie bannen möchten. Wer Twitch kennt, weiß, dass die sensibel auf öffentliche Empörung reagieren. In den letzten Tagen forderte einige Nutzer den Bann von MontanaBlack: Eine Strafe stand im Raum. Auch MontanaBlack selbst rechnete mit einer Sperre.
MontanaBlack ist nur froh, dass es kein Perma-Bann ist
So reagiert er jetzt auf den Bann: Bereits nach der öffentlichen Empörung in den letzten Tag schien MontanaBlack klar zu sein, dass ein Bann von Twitch kommen würde.
Daher reagiert er jetzt gefasst: Er sagt selbst, sein Verhalten war „dumm und fragwürdig.“ Er respektiere und akzeptiere jetzt den Bann.
Als Fans nachfragten, das müsse ihn doch aufregen, sagt er (via twitter):
„Was soll ich machen? Rumheulen, wie ungerecht das alles ist, was es nicht ist. Ich sag dir ehrlich: Ich hab mit einem Perma-Bann gerechnet. Klar sind 33 keine Streams Shit, aber wichtig ist, dass ich wieder zeitnah streamen kann.“
MontanaBlack
Vor einigen Wochen erst hatte MontanaBlack beschrieben, wie hart der Twitch-Bann den deutschen Streamer Flying Uwe traf. Der leide unter dem Bann, weil er nichts dagegen mache könne und warten muss, bis er seinen Fall erneut vorbringen und auf Gnade hoffen kann. MontanaBlack scheint nun froh, dass ihn diese Strafe nicht ereilt.
Das sind Reaktionen auf den Bann: Die Fans reagieren überhaupt nicht so locker. Man hat wohl den Streamer „Hand of Blood“ als Verursacher des Banns ausgemacht, der hatte einen Clip von MontanaBlack geteilt.
Dem schreibt nun ein Nutzer: „Du elender, dreckiger Hurensohn. Hoffentlich wirst du irgendwann permanent gebannt“ (via twitter).
Auch sonst finden sich viel Ärger und Unverständnis bei den Fans von MontanaBlack. Dem scheint das unangenehm zu sein: Er fordert, man sollte aufhören einander zu beleidigen.
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Vielleicht ist es MontanaBlack ein Trost, dass ihm der große US-Streamer Tfue schreibt (via twitter): „Ich liebe dich, komm stärker zurück.“
Auch Tfue war schon einige Mal von Twitch gebannt worden.
US-Streamer Tfue sendet liebe Grüße.
Die deutsche Streamerin OddNina, die das Verhalten von MontanaBlack kritisch kommentiert hat, sieht in dem vorübergehenden Bann wohl eine zu milde Strafe. Sie glaubt ein „bisschen Bedenkzeit“ würden nicht reichen, damit er als besserer Mensch zurückkommt. Um ein besserer Mensch zu werden, bedürfe es harter Arbeit an der Psyche und man müsse seine Traumata aufarbeiten.
Man darf wohl bezweifeln, dass MontanaBlack seine 33 Tage „Urlaub“ nun damit verbringt.
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Wann kommt MontanaBlack wieder? MontanaBlack ist bis Ende Oktober 2020 gesperrt. Der Bann endet um den 28. Oktober herum. Dann darf er wieder auf Twitch streamen.
Der Bann von MontanaBlack war ein Bann mit Ansage. Wir haben auf MeinMMO bereits gestern darüber berichtet, wie die Stimmung nach den Streams am Wochenende war. Es forderten einige von Twitch, die müssten hier Konsequenzen ziehen. Sowas könne nicht auf Twitch laufen.
Die Videos, um die es geht, und die Reaktionen findet ihr in unserem Artikel:
Pokémon GO bringt bald Mega-Hundemon in die Raids! Wir zeigen euch, wie stark das Monster ist und warum Trainer sich nicht wirklich darüber freuen.
Wann kommt Mega-Hundemon? Das Pokémon erscheint ab dem 29. September um 22:00 Uhr in den Mega-Raids. Es ist dann das 6. Mega-Pokémon, was ihr in diesen Raids finden könnt.
Freigeschaltet wurde Mega-Hundemon, weil bei dem vergangenen Mega-Event über 275 Millionen Mega-Entwicklungen in Raids gekämpft haben.
Mega-Hundemon in Pokémon GO – Wie stark wird es?
Das sind die Werte: Zunächst schauen wir auf die Werte von Mega-Hundemon, damit ihr euch einen ungefähren Überblick über die Stärke machen könnt:
Angriffswert: 289
Verteidigungswert: 194
KP-Wert: 181
Wie stark wird Mega-Hundemon also? Unter den Feuer-Angreifern gibt es noch eine bessere Alternative: Mega-Glurak. Ansonsten dominiert Mega-Hundemon aktuell die Feuer-Angreifer und ist durchaus eine Verstärkung für euer Team.
Noch interessanter ist Mega-Hundemon aber bei den Unlicht-Angreifern. Dort ist es nämlich mit Abstand der beste Angreifer von diesem Typ. Sollte bald Mewtu oder andere Psycho-Pokémon zurück in die Raids kommen, dann könnt ihr mit einem Mega-Hundemon dominieren.
Gegen Mewtu ist Mega-Hundemon aktuell der beste Konter.
Lohnt sich Mega-Hundemon? Hier muss man immer die zwei Seiten betrachten. Mega-Hundemon ist ziemlich stark, doch ist nur mit viel Aufwand und dann in der Regel nur für 4 Stunden verfügbar.
Wenn also gerade der passende Raid-Boss ist und ihr sowieso einige Raids davon machen wollt, dann könnt ihr Mega-Hundemon dort effektiv nutzen. Für nur einen Raid pro Tag braucht ihr nicht zwingend ein Mega-Hundemon. Für eine entsprechende Raid-Stunde wäre es aber eine gute Wahl.
Wie kommt das Pokémon bei den Trainern an? Die Euphorie hält sich in Grenzen. Generell sind die Fronten bei den Mega-Raids zwischen Niantic und den Trainern verhärtet. Viele Spieler sehen es nicht ein, für eine temporäre Entwicklung vorher viele Raids zu machen, um die Energie zu bekommen.
Gardwan schreibt auf reddit: “Alternativ könnt ihr auch einfach Lavados/Heatran/Entei oder ein anderes Feuer-Pokémon nutzen, ohne euch darüber Sorgen zu machen, dass es in wenigen Stunden verschwindet.”
Einige Trainer sehen aber auch andere Probleme. So meint ZekromFPS: “Also haben wir gerade 6 Mega-Raid-Bosse zur gleichen Zeit. Es ist einfach falsch.”
Was haltet ihr vom Release von Mega-Hundemon? Werdet ihr einige Raids davon machen?
Das Genre der MMORPGs hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Wir möchten euch daher heute drei Online-Rollenspielen aus den frühen 2000ern vorstellen, die nicht mehr ganz so frisch sind, sich aber selbst heute noch sehr gut spielen lassen.
Was sind MMORPGs von früher? Das Genre, wie wir es kennen, geht im Grunde bis in die 1980er/1990er-Jahre zurück. Wir haben uns die Geschichte der MMOs bereits vor einiger Zeit genauer angesehen. Das erste Spiel, das die Bezeichnung MMORPG etablierte, war Ultima Online, welches 1997 erschien. Wir schauen uns daher Spiele an, die mindestens sieben bis acht Jahre alt sind aber auch heute noch richtig Spaß machen.
Wichtig ist, dass die Spiele sich gut spielen lassen, Spaß machen und heute noch eine große Community haben, damit der MMO-Aspekt weiter bestehen bleibt. Grafik spielt zwar ebenfalls eine Rolle, ist aber nicht das größte ausschlaggebende Kriterium.
EVE Online
Release: 6. Mai 2003 | Plattform: PC | Bezahlmodell: Free2Play mit optionalem Abo | Website:Website von EVE Online
Was ist EVE Online? Das Weltraum-MMO versetzt euch in eine riesige Sandbox. Es gibt kaum Vorgaben oder Einschränkungen von den Entwicklern. Man führt euch in einem Tutorial in die Welt ein und anschließend geht ihr euren eigenen Weg.
Ihr könnt die Galaxis erkunden, Pirat sein, Händler oder ein eigenes Unternehmen führen, das ihr sogar zu einem Imperium ausbaut. PvP spielt eine große Rolle. Es kommt immer wieder zu gewaltigen Schlachten zwischen Allianzen sowie Kriegen, die beispielsweise auf Rache basieren. EVE Online ist wie eine Art zweite Heimat für alle, die Science Fiction lieben und es in einem MMORPG zu etwas mehr als nur dem Welten rettenden Helden bringen möchten.
Seit wann läuft das MMO?EVE Online ist am 6. Mai 2003 gestartet und hat damit inzwischen fast 17 Jahre auf dem Buckel. Dennoch erscheinen nach wie vor Updates und größere Erweiterungen. Das MMO könnt ihr sogar kostenlos spielen, wobei die Free2Play-Version einige Einschränkungen aufweist. Die komplette Spielerfahrung erlebt ihr mit dem Abo.
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Wie spielt sich EVE Online heute? EVE ist sicher kein MMO für jeden, doch der Reiz des Spiels ist noch immer so groß wie zum Launch. Dies liegt daran, dass EVE Online eine Sonderstellung im Genre einnimmt. Kaum ein anderes Online-Rollenspiel bietet so viele Möglichkeiten und Freiheiten. Egal, ob ihr kämpfen oder ein Unternehmen führen wollt, EVE Online hält für jeden Spielstil etwas parat.
Natürlich ist einiges an Einarbeitungszeit nötig, doch das war schon zu Release der Fall. Bei EVE Online hat man das Gefühl, dass es wirklich kaum altert. Ja, dem Spiel fehlen moderne Eigenschaften, die Casualgamer ansprechen würden, doch für diese Spieler ist das MMO gar nicht gedacht. EVE Online spielt sich heute im Grunde genauso wie vor 17 Jahren und macht noch ebenso viel Spaß. Selbst optisch ist das Spiel noch in Ordnung.
Das sieht man auch an den Spielerzahlen. Über Steam liegen diese laut Steamcharts bei über 4.800 gleichzeitig agierenden Spielern. Der Peak lag bei 8.782 Spielern. Und das sind nur diejenigen, die über Steam spielen. EVE Online besitzt noch einen eigenen Client. Mitspieler findet ihr also genug.
Für wen eignet sich das Spiel heute noch? EVE Online richtet sich nach wie vor an diejenigen, die etwas mehr von einem MMO erwarten. Hier geht es nicht darum, Quests zu erledigen. Ihr bestimmt selbst, welche Rolle ihr in der Galaxis spielt und baut euch ein virtuelles, zweites Leben auf, in das ihr einiges an Zeit investieren müsst. Wer bereit ist, das zu tun, der kann mit EVE Online trotz seines Alters viel Spaß haben.
Release: 4. Januar 2001 | Plattform: PC | Bezahlmodell: Free2Play mit optionalem Abo | Website:Website von Runescape
Was ist Runescape? Es handelt sich um eines der ältesten MMORPGs. Das Spiel setzt im Grunde auf ein zeitloses Konzept. Ihr erkundet eine große Fantasywelt, in der euch jede Menge Abenteuer erwarten. Diese erlebt ihr entweder durch Quests oder, indem ihr Dungeons erforscht sowie euch auf die Suche nach Schätzen macht. Dabei seid ihr nie alleine unterwegs, sondern agiert stets mit anderen Spielern.
Im Verlauf der Abenteuer verbessert ihr euren Helden, der anhand von Skills stärker wird und an immer mächtigere Ausrüstung kommt. Crafting spielt ebenfalls eine Rolle. Das Erleben von Abenteuern und das Gruppenspiel stehen bei Runescape aber an erster Stelle.
Seit wann läuft das MMO? Runescape startete am 4. Januar 2001. Es stellte sich schnell ein großer Erfolg ein. Runescape wurde sogar fünfmal in das Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen, unter anderem als beliebtestes Free2Play-MMO und als MMO mit den meisten Update-Inhalten.
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Wie spielt sich Runescape heute? Runescape hat im Grunde das Spielprinzip eines MMORPGs auf die Basis heruntergebrochen. Hier wird keine große Geschichte erzählt, der Fokus liegt nicht auf speziellen Solo-Inhalten oder anderen modernen Features, welche das Genre im Grunde immer weiter aufweichen. In Runescape geht es darum, mit Freunden Abenteuer zu erleben, eine Welt zu erkunden und den Charakter zu verbessern.
Das macht heute noch genauso viel Spaß wie vor 19 Jahren. Das MMORPG hat über die Jahre grafische Updates erhalten, die moderne Version Runescape 3 sieht zwar optisch nicht wirklich so aus, wie man das von einem Spiel im Jahr 2020 erwarten würde, doch dank der Updates und des eher comicartigen Grafikstils macht das MMO heute noch einen ganz guten Eindruck. Es gibt Unmengen an Inhalten und jede Menge Mitspieler.
Für wen eignet sich das Spiel heute noch? Wer gerne ein klassisches MMORPG mit jeder Menge Content und vielen Spielern erleben möchte und nicht unbedingt High-End-Optik braucht, der liegt bei Runescape genau richtig. Hier geht es noch um die klassischen Werte des Genres wie Gruppenspiel und das Erkunden einer Welt nach den eigenen Präferenzen. Zudem findet ihr sicher immer Spieler für eine Gruppe.
Was ist World of Warcraft? WoW gilt als König des Genres. Ja, das Spiel gehört im Grunde inzwischen schon zum „alten Eisen“, hat es doch immerhin fast 16 Jahre auf dem Buckel. Das mag man manchmal vergessen, weil das Spiel einfach nach wie vor so präsent ist und einfach noch aktuell wirkt.
In der Fantasywelt Azeroth erwarten euch jede Menge Abenteuer. WoW legt den Fokus auf Story und Quests, die ihr in der Gruppe oder teilweise alleine erlebt. Azeroth hat viel zu bieten, von finsteren Dungeons über verschneite Eislandschaften bis zu tiefen Dschungeln, wo viele Monster und Bossgegner auf euch warten. Die Suche nach Loot ist ebenfalls ein wichtiges Element des Spiels, genau wie das Verbessern des Helden.
Seit wann läuft das MMO? World of Warcraft startete am 23. November 2004 (in Europa am 11. Februar 2005). Seitdem sind sieben Addons erschienen, mit Shadowlands steht am 27. Oktober 2020 die achte Erweiterung bevor. Das MMORPG hat das Genre für eine breite Zielgruppe geöffnet und ist heute – unter anderem auch dank WoW Classic – nach wie vor enorm beliebt.
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Wie spielt sich WoW heute? World of Warcraft hat im Grunde nichts von seinem Reiz verloren. Nach wie vor erledigen die Spieler den Content, erkunden die Welt, formieren sich zu Gilden, bekämpfen sich im PvP und genießen die Lore und Atmosphäre von Azeroth.
Blizzard hat ein Spiel geschaffen, das man schon fast als zeitlos bezeichnen kann. Egal, ob man nur wenig Zeit hat oder sich einige Stunden für einen Raid freinimmt, man kann einfach immer Spaß haben. Die Suche nach besserer Ausrüstung, der Vergleich mit anderen Spielern und die Story motivieren einfach.
Hinzu kommt, dass es Blizzard schaffte, mit der anfänglich belächelten Comic-Grafik einen Stil zu kreieren, der auch nach über 15 Jahren noch nicht veraltet ist. Was die Spielerzahlen angeht, hält sich Blizzard bedeckt, doch wenn es beim WoW zu Warteschlangen kommt, können sie nicht so schlecht sein.
Für wen eignet sich das Spiel heute noch? WoW ist eigentlich das MMORPG. Wer sich für das Genre begeistert, der findet in World of Warcraft alles, was er sich wünscht. Das Spiel richtet sich aber nicht nur an Genre-Liebhaber, sondern ist für alle offen, die gerne online gemeinsam mit anderen spielen möchten. Hier findet wohl so gut wie jeder ein neues Zuhause.