MontanaBlack erklärt, wie hart der permanente Twitch-Bann einen Kollegen trifft

Der größte deutsche Twitch-Streamer, Marcel „MontanaBlack“, Eris hat sich in einem Stream zum permanenten Twitch-Bann von Flying Uwe geäußert. Den mache der Bann ziemlich fertig. Denn es gibt für Gaming-Streamer keine echte Alternative zu Twitch und wer einmal von Twitch gebannt ist, sei in einer furchtbaren Situation.

Warum wurde Flying Uwe gebannt? Wir haben auf MeinMMO im Mai darüber berichtet, dass Twitch den großen deutschen, Streamer Uwe „Flying Uwe“ Schüder ,permanent gebannt hat.

Laut Darstellung des Streamers, habe ihn jemand fünfmal anonym auf seinem Handy angerufen, während er auf der Straße war und mit dem Smartphone live streamte.

Durch die Anrufe sei der Stream immer wieder abgebrochen worden. Flying Uwe sagte, er habe den anonymen Anrufer dann „wüst beschimpft und bedroht.“

Das hat Twitch als Androhung körperlicher Gewalt ausgelegt: Darauf steht ein permanenter Bann.

„Twitch ist die einzig wahre Plattform zum Streamen.“

Das sagt MontanaBlack nun: In einem Stream vom 21. August griff MontanaBlack das Thema „Perma-Banns“ auf und wie hart sie Streamer treffen.

„Auf Twitch dauerhaft gebannt zu sein, ist ein ziemlich beschissenes Gefühl. Und auch wenn ich zu Uwe länger keinen Kontakt mehr hatte, sehe ich ihm das an, in seinen Videos, dass ihn das belastet. Es belastet ihn sehr: Er lädt keine Videos auf seinem Gaming-Kanal mehr hoch. Er streamt nicht auf YouTube. Und ich kann euch auch sagen, warum. Weil das Einzige, was Uwe sich grade wünscht, was das Internet-Ding angeht, ist es, dass er wieder auf Twitch streamen darf.

Und warum? Weil Twitch einfach die einzig wahre Plattform zum Streamen ist.“

MontanaBlack

MontanaBlack erklärt dann, dass es keine wirkliche Alternative zu Twitch gibt, wenn man die Plattform gewohnt sei. Auf anderen Plattformen wie YouTube könne man nur streamen, wenn die „Geldscheine dahinter schmecken.“

Laut MontanaBlack sei der Livestream-Chat das, was Twitch so einzigartig und anderen Plattformen überlegen macht: die Community, die Emotes, die eigene Sprache.

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Das findet MontanaBlack besonders hart am Twitch-Bann: Eine Auswirkung eines Twitch-Banns stört MontanaBlack besonders. Denn wer gebannt ist, darf nicht mehr in Streams von anderen Twitch-Streamern auftauchen.

Dadurch darf man abends nicht mehr mit seinen Kumpels abhängen, die selbst Streamer sind, erklärt MontanaBlack. Das sei schon hart. Aber er mache die Regeln nicht.

310.000 sehen Event mit Angeln und Sido auf Twitch – Sogar die Amis staunen

Twitch-Bann ist ein „Mindfuck“

Das macht den Bann von Flying Uwe so schwer: Laut MontanaBlack treffe es Flying Uwe besonders hart, weil der permanent gebannt ist und sich nicht mehr dagegen wehren kann.

Andere Streamer, wie Papaplatte, die häufig gebannt werden, sind dann mal für 30 Tage weg, haben aber eine Perspektive zurückzukehren.

Flying Uwe konnte nur einmal Einspruch einlegen, der wurde abgelehnt, und dann müsse er 90 Tage warten, um wieder Einspruch einzulegen:

„Überleg dir mal, was das für ein Mindfuck ist, wenn du dauerhaft gebannt bist. Dein erster Antrag wird abgelehnt und du bleibst weiterhin dauerhaft gebannt und musst dann 90 Tage warten, bis du den nächsten Einspruch einlegen kannst. Weißt dann aber nicht, ob irgendwas passiert. Das wünsch ich meinem schlimmsten Feind nicht. Das ist schlimm.“

MontanaBlack

MontanaBlack hofft für Flying Uwe, dass er auf Twitch entbannt wird.

Twitch MontanaBlack.

Im August 2020 klingt MontanaBlack fast ein wenig verliebt in Twitch: Der Chat, die Emotes, die Twitch-Kultur haben es ihm angetan. Twitch sei die einzig wahre Plattform. Im Dezember 2019 klang das noch anders. Da liebäugelte er mit anderen Plattformen und kündigte seinen Twitch-Vertrag, um zu schauen, „wer ihn am meisten lieb hat.“ Das war ein Manöver, um einen neuen, besseren Vertrag mit Twitch auszuhandeln.

Den hat er offenbar bekommen, wenn man ihn jetzt so reden hört:

MontanaBlack kündigt Twitch-Vertrag – Will wissen, „wer ihn am meisten lieb hat“

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Weizen

Gut so, weg mit dem Dreck.

Tom

Sorry, aber 0 Mitleid mit dem Proll. Hätte er sich vorher überlegen sollen. Gehört auf YT genau so genannt mit seinen bescheuerten Sex Hotline Videos.

swisslink420

tschööö

Miku

Ich habe auch mitleid mit den ganzen Gesetzeswiedrigen Menschen. QQ

Das habe die doch gar nicht verdient.
Die haben doch nix böses getan.

N0ma

Ja das trifft aber nicht den Kern. Wenn Arbeitnehmer hier in Deutschland nach jeder Verfehlung gleich die Kündigung bekommen würden und das ohne die Möglichkeit Rechtsmittel einzulegen, wäre die Stimmung etwas anders. Achja die Verfehlung selbst ist dann auch oft noch unbekannt.

Qrne

Als Streamer bei Twitch sollte einem bewusst sein, was ich darf und was nicht. Darüber kann man sich ja informieren, dass heißt die Verfehlung sollte dem Streamer nicht unbekannt sein. Unwissenheit schützt halt vor Strafe nicht! 😉
Und als Streamer hast du eine Vorbildfunktion und dein öffentliches Auftreten ist da von elementarer Bedeutung, so wie es das für Twitch auch ist. Wenn also eine vergleichbare Verfehlung mit der gleichen Gewichtung einem Arbeitnehmer einer anderen Branche widerfährt, sind da die Strafen auch die gleichen. (gewisse Sonderfälle mal ausgeklammert)

Holzhaut

Twitch ist nicht gleichzusetzen mit einem Arbeitgeber. Bei einem Vertrag mag das noch anders aussehen, aber ansonsten gilt: Jeder Streamer ist selbständig, aber auf Plattformen wie Twitch angewiesen, um arbeiten zu können.

Bricht man dessen Regeln und verscherzt es sich mit der Plattform, Pech gehabt, vielleicht einfach Mal vorher darüber nachdenken, welche Konsequenzen das eigene Handeln so mit sich bringen könnte.

Das man darauf angewiesen ist, ist ein Grund mehr sich an die Regeln zu halten, aber kein Grund sich zu beschweren.

Man beißt halt nicht die Hand die einen füttert, außerdem begeben sich die Streamer ja freiwillig in diese Abhängigkeit.

mzee

Spielt es eine Rolle ob Twitch ein Arbeitgeber ist oder nicht? Die Leute lassen sich willentlich mit der Kenntnis an ein großes Publikum zu gelangen auf Verträge ein für die Sie dann auch eine entsprechende Vergütung erhalten. Wenn Sie hier gegen Paragraphen die im Vertrag stehen verstoßen, dann ist es das gute Recht von Twitch entsprechende Maßnahmen zu ergreifen (Auch Twitch hat einen Ruf zu verlieren!).

Die Streamer tun außerdem so als wäre es unmöglich eine Streaming-Plattform zu schaffen, dabei hat jeder von Ihnen Instagram, Facebook, Youtube, Twitter etc. um Ihre Viewer auf neue Plattformen zu ziehen. Ja Mixer hat vorgemacht wie es nicht funktioniert, hier hat man sich einfach übernommen, direkt zwei der größten Nummern von Twitch wegzukaufen. Wenn das Creative-Team dahinter nicht mitmacht, bringen einem auch die größten Streamer nichts.

TNB

Es gibt aber keine klaren Regeln bei Twitch, damit ist deine gesamte Argumentation hinfällig.

Millerntorian

Woher stammt denn diese Erkenntnis?

Sowohl beispielsweise die in deutsch verfügbaren AGB’s, die Private Policy Terms (ergänzt noch durch die California Privacy Disclosure), die sog. Community Richtlinie (was im Fall von Flying Uwe übrigens gegriffen hat; siehe dazu Passus über „Gewalt und Bedrohungen“), die Twitch Affiliate Agreement, und etliche weitere rechlich bindende vertragliche Regularien sind bekannt und verankert.

Dazu kommen ggf. noch vertragliche Detailvereinbarungen, welche man als reiner 0815-Nutzer nicht kennt.

Anzunehmen, dass es keine klare Regeln gibt, ist etwas blauäugig. Inwieweit aber vorhandene Regularien auch nachgefasst bzw. überwacht werden (inkl. möglichen Sanktionen) steht leider wie immer auf einem anderen Blatt.

TNB

Die schwammig formulierten Regeln von Twitch sind ein Witz und Twitch legt die auch bei jedem Streamer anders aus. Von daher gibt es keine klaren Regeln.

Tiere Quälen, Beleidigungen, Androhungen von Gewalt, Titten zeigen etc. sind bei manchen Streamern okay und andere kriegen dafür einen dauerhaften Bann. Daher spielen die Regeln keine Rolle, wenn sie sowieso nicht beachtet werden.

Millerntorian

Nun, das ist ja letztendlich, worauf ich ebenfalls hinaus will. Wenn auch etwas differenzierter. Denn wie Regeln ausgelegt werden, ist oftmals im Ermessen desjenigen, der die Regeln umsetzen soll.

Bsp.: Wenn ich mit ’ner Maschine unterwegs bin und ggf. kontrolliert werde, kann ich das Glück haben, der lustige Ordnungshüter schaut sich die Anbauteile an und wünscht mir allzu noch sichere Fahrt. Ein Anderer mag aber womöglich nach den mitgeführten ABE’s fragen. Habe ich diese nicht dabei, kann er mich drankriegen. Die Dinger muss man ja, sofern die Teile nicht beim Motorrad eingetragen sind, dabei haben.

Tja, dann habe ich die A-Karte. Denn die Regel existiert. Ich könnte mich also nicht darüber beschweren oder Einspruch einlegen. Geschweige denn, als Argument ins Feld zu führen, die Regel spiele sowieso keine Rolle, weil Kollege A doch auch nicht danach gefragt hat.

Worauf ich hinaus will: Nur weil man Regel nicht gleichermaßen umsetzt, bedeutet dies für mich persönlich noch lange nicht, dass ich machen kann was ich will. So nach dem Motto: „Aber die anderen machen das doch auch“ (übrigens ein selten dämliches Argument).

Insofern sollte jeder durchaus immer abwägen, ob er sich als massenkonformer Lemming „wie alle“ verhält, oder mal seinen eigenen Grips bemüht und sich darüber im Klaren ist, was Sozialkompetenz und (Eigen)Verantwortung eigentlich bedeutet (besonders, wenn er medial unterwegs ist). Ich tendiere zum Letzeren.

Leider gibt es aber genug hirnlose Lemminge.

Kev

Absolute Zustimmung. Keinerlei Mitleid.

TNB

Du bist da leider mega Naiv.

Es gibt eben keine klar ausformulierten Richtlinien von Twitch, deswegen gibt es ja jedesmal den Ärger wenn jemand gebannt wird. Kein Streamer weiß was, wie bestraft wird. Streamer treten Tiere durch den Stream und Quälen die und bekommen dann einen Bann für eine Woche. Hier rastet mal jemand kurz aus, was total menschlich ist, und wird direkt für immer gebannt. Twitch verkackt hier einfach massiv und es gibt halt keine klaren Regeln. Das ist ja das Problem.

Und die Strafen bei einem Arbeitgeber nach deutschem Gesetzt sind absolut nicht die gleichen. Der Vertrag und das Gesetzt schützt jeden Arbeitnehmer. Eine fristlose Kündigung ist in Deutschland extrem schwierig durchzusetzen vom Arbeitgeber. Da würde es höchstens ein Gespräch beim Chef geben und eine Abmahnung. Für eine fristlose Kündigung muss schon wesentlich mehr passieren als ein paar Worte zu schreien.

Thor2D2

„Für eine fristlose Kündigung muss schon wesentlich mehr passieren als ein paar Worte zu schreien.“ Nope. wenn jemand in seinem Job mit Kindern zu tun hat (Schulbusfahrer z.B.?), und diese dann an einem Ausraster teilhaben lässt, in dem er anderen Menschen in der unflätigsten Art und Weise Gewalt androht, dann geht so eine fristlose Kündigung ruck zuck durch.

Reznikov

Ich bin kein Anwalt aber das mit dem Busfahrer kann ich mir nur schwer vorstellen. Hast du dazu ein Urteil parat das nicht in die Revision ging?

Qrne

Das hat nichts mit naiv zu tun, du bist scheinbar genauso schlecht informiert. Es gibt genug Richtlinien von Twitch und wenn du da mal nachforschst, wirst du dazu auch genug finden. Die sind ja auch notwendig, da Twitch ja auch Handlungen im Notfall bzw. vor Gericht, falls ein Streamer klagen sollte, begründen müssen, andernfalls müsste Twitch dann viele Strafen zahlen. Da würden sich die Anwälte dann auch nur so drauf stürzen und das Unternehmen aussaugen….
Wie und bei wem die Bestrafung für die Nichteinhaltung dieser umgesetzt werden und warum die Ausmaße variieren, erklärt dir ja Millerntorian schon sehr gut. Also sei nicht so naiv und glaube, es gäbe da keine klaren Regularien. 😉

TNB

Du gehst wieder nicht auf meinem Kommentar ein und behaarst auf die Twitch Richtlinien und das es diese gibt.

Ich habe jetzt schon mehrfach gesagt wie die Dinge gehandhabt werden und was die tollen Regeln so bedeuten. Scheint dich aber nicht zu interessieren.

Qrne

Doch ich gehe schon auf deinen Kommentar ein, nur willst du es scheinbar nicht verstehen. In deinem ersten Absatz beziehst du dich auf schwammige Richtlinien seitens Twitch, welchem ich widerspreche. Warum die Bestrafungen aus unserer Sicht des Zuschauers jedoch nicht immer gleich ausfallen, erklärt dir, wie bereits erwähnt, der andere Kommentar schon sehr gut.
Falls du jetzt gerne noch ein Statement hättest zum Arbeitsschutzgesetzt und sämtlichen Zusätzen fängst du hier an am Thema vorbei zu schießen bzw würde es den Rahmen doch ziemlich sprengen. Aber auf den Punkt gebracht kannst du nicht Gesetze mit Firmenrichtlinien vergleichen. Erst recht nicht, da die Twitch-Streamer vom Prinzip her selbständig sind und nur die Plattform für sich als Medium nutzen.
Aber am Rande mal erwähnt, gibt es hier genug Beispiele, bei denen Leute, die in der Öffentlichkeit stehen, ihren Job aufgrund unkluger „Ausrufe“ verloren haben. Das kann ein Polizist sein, ein Politiker, ein Lehrer….und und und. Da gibt es bereits genug Beispiele. Kannst du ja gerne mal recherchieren, wirst du bei bekannter Suchmaschine schnell fündig.
Ich hoffe jetzt bin ich genug auf deinen Kommentar eingegangen, hatte da wohl zu viel von dir erwartet.

TNB

Du bist einfach komplett am Thema vorbei, aber okay. Ich lasse es jetzt einfach dir etwas klar zu machen, hat einfach keinen Zweck. Schönen Tag noch.

Qrne

Das Thema hast du schon mit „Gesetze“ in die falsche Richtung gelenkt. Ich habe dir nur deine Punkte klären wollen, was dein Wunsch war, wenn das jetzt am Thema vorbei ist, hast du schon den falschen Abzweig gewählt. Aber das habe ich ja auch schon zuvor geschrieben. Du merkst nur scheinbar nicht oder willst es nicht zu geben, dass du ziemlich falsch mit deiner Ansicht bist und anfängst Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Aber sich zuerst an die eigene Nase zu fassen ist eh ein Problem der heutigen Gesellschaft, erst recht im Internet und in genau die Kerbe schlägst du.
Du solltest aber erstmal deine Hausaufgaben machen und dir die Twitch Regularien durchlesen. Nur scheinbar hast du ein Problem die Inhalte zu verstehen, bei den Regularien und auch den Kommentaren hier.

Dir auch einen schönen Tag.

Zuletzt bearbeitet vor 10 Tagen von Qrne
Reznikov

Nun sind die meisten Streamer aber Menschen und keine Maschinen und manche mehr, manche weniger impulsiv. Am Ende hat noch jeder ein paar Dinge bei denen er schnell auf 180 ist. Promis haben ja auch eine Vorbildfunktion und verlieren nicht sofort jegliche Einnahmequellen wenn ihnen vor laufender Kamera mal was rausrutscht. Nein, Twitch stellt hier rigoros das eigene juristische und finanzielle Wohl über das ihrer Streamer. Kann man gut finden oder nicht aber da Twitch halt eine Monopolstellung hat, hat das ganze einen etwas bitteren Beigeschmack. Nach 1 Ausrutscher sofort permanent gebannt zu werden ist in meinen Augen in jedem Fall überzogen, völlig egal ob Streaming Plattform oder irgendwas anderes.

Qrne

Wenn ich ein impulsiver Mensch bin und mich nicht kontrollieren kann, ist Streaming einfach nicht die richtige Berufung. Dabei sollte man aber auch unterscheiden zwischen impulsiv laut werden oder impulsiv falsche Dinge sagen…eines von beiden kann funktionieren, das andere auf jeden Fall nicht.
Auch Promis können dann Einnahmequellen oder die Auftrittsmöglichkeit bei dem Medium/Sender verlieren, nur haben die meist mehr als eine Einnahmequelle und mehr als ein öffentliches Medium zur Verfügung. Wenn ich aber „nur“ ein Streamer für/über EINE Plattform bin, über die ich mein Geld verdiene und es mir mit dieser Verscherze, dann brauch ich mich nicht wundern. Wenn man aber über Twitch streamt, Youtube Videos veröffentlicht, Insta Produkte „platziert“ oder in Uwes Fall Sportsachen vertreibt, sind da genug alternative Einnahmequellen.
Und Twitch hat kein Monopol, dass solltest du dann doch nochmal genauer nachschlagen. 😉

mzee

Deswegen Rollen auch die Köpfer großer Entscheidungsträger (Bestes Beispiel VW Dieselgate) die in der Öffentlichkeit eine Verfehlung begehen. Er hat den Bann mehr als verdient, er muss wissen dass Ihm tausende Leute zuschauen darunter auch Kinder die sein Benehmen möglicherweise adaptieren und Androhung von Körperlicher Gewalt ist nun mal kein Kavaliersdelikt.

Die beiden bieten keinerlei Vorbildfunktionen und verunstalten unsere Jugend. Traurig, dass Sie dabei ein so großes Publikum haben…

Kev

Jop, sher sehr traurig…

exelworks

Das trifft doch aber noch viel weniger den Punkt.

1. er kann ja Einspruch einlegen und nach einer Zeit von 90 Tagen nochmal….also hat er sehr wohl Rechtsmittel
2. hat jeder Arbeitgeber auch das Recht im Arbeitsvertrag Dinge aufzuführen, durch die man fristlos gekündigt werden kann (Drogenkonsum am Arbeitsplatz, Diebstahl, verstoß gegen Datenschutz etc. )

Er hätte einfach seinen Stream unterbrechen sollen, die Sachlage klären und hätte so die Situation ohne die Kamera gelöst.

N0ma

Ich kenn den Streamer nicht und auch nicht den Fall, ich bezog mich auf das Prinzip.
1) nur das das irrelevant ist, weil Twitch darauf nicht antwortet, siehe Drdisrespekt und ein Rechtsmittel ist das natürlich nicht.
2) Dazu muss es aber auch benannt werden und selbst dann kann man noch den Rechtsweg beschreiten

exelworks

Ich würde mal vermuten dass in den AGBs, die meist keiner liest, definiert ist was verboten ist und was nicht.

Weil genau darauf muss sich Twitch im Fall einer Klage berufen können.

K-ax85

Nein, denn auch bei Twitch gibt es in Form der Nutzungsbedingungen einen „Arbeitsvertrag“ und in Form kurzer, nicht permanenter, Banns eine „Abmahnung“.

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