Bei Destiny 2 gab es ein Community Summit zwischen der Elite und dem Entwickler. Es wird jetzt spekuliert, dass Bungie das PvP retten will. Auf Twitter wird von einer “rosigen Zukunft” gesprochen.
Um dieses Treffen geht’s: Bungie, der Entwickler von Destiny 2, hat am 31. März zu einem “Community Summit” (Community-Gipfel) geladen. Das Treffen fand hinter verschlossenen Türen – und digital – statt. Geladen waren Mitglieder aus der Community, die Bungie ihre Meinung geigen und zusammen mit den Entwicklern Lösungen für die ärgsten Probleme der Hüter finden sollten.
Die Community wird dabei von Destiny-Prominenz vertreten. Twitch-Streamer, Content Creator und YouTuber sollen den Hütern stellvertretend ihre Stimme leihen. Sprechen dürfen die Anwesenden über Inhalte des Treffens nicht, aber ein paar können sich kleine Hinweise auf Twitter und Co nicht komplett verkneifen.
Community Summits in Destiny 2: Bungie hat schon in der Vergangen solche Community Summits abgehalten. Aus diesen teils tagelangen Treffen gingen meist von den Hütern positiv empfundene Änderungen hervor. So soll das Parade-DLC Forsaken maßgeblich davon beeinflusst worden sein. Auch in der Vergangenheit trugen die Beteiligten Maulkörbe, konnten ihre Vorfreude aber nicht zügeln.
“Sie hören wirklich zu … und machen was” – das wollten Hüter hören
Wirklich viel Konkretes wissen wir dank der Vereinbarungen zum Stillschweigen nicht. Doch die Äußerungen der Streamer auf Twitter lassen die Community hoffen.
Soll das PvP gerettet werden? Auffällig beim jüngsten Geheimtreffen ist, dass gerade die PvP-Profis, die geladen waren, sich sehr wohlwollend auf Twitter äußern. Das lässt den Schluss zu, dass im Fokus des Summits diesmal das angeschlagene PvP stand.
GernaderJake (GJake), ein Streamer, der die Trials hoch und runter suchtet, hat sich in der Vergangenheit sehr kritisch über den Zustand des PvP-Endgames geäußert. Er zweifelte an schon der Zukunft von Destiny 2. Nach dem jüngsten Treffen fielen seine Worte weitaus optimistischer aus:
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Zunächst war GJake sehr angetan davon, beim Geheimtreffen mitmachen zu dürfen. Wie auch Teilnehmer vor ihm spricht er sich positiv darüber aus, Vorschläge und Ideen nicht nur bei Bungie anzubringen, sondern auch diskutieren zu können. Dann versichert er seinen Followern, dass die Zukunft rosig aussehe. Man solle ihm da vertrauen.
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Über Genaues kann (und darf) auch CoolGuy nicht sprechen. Laut ihm gehe es aber mit Destiny 2 in die richtige Richtung. Und Bungie würde “wirklich zuhören” – das Zitat kennt die Community schon. Erfreulich ist dann, was CoolGuy weitersagt: “Und sie machen was. Machen echt viel.”
Das ist die Kritik: Denn genau das wird Bungie oft vorgeworfen, dass sie mit gespitzten Ohren genau zuhören und wissen, was die Community will. Aber dann handle Bungie nicht oder komme allenfalls mit einem Plan C daher, der alles noch schlimmer macht.
Es bleibt abzuwarten, wie die angekündigte “rosige Zukunft” aussieht und wann sie eintrifft. Auch andere Mitglieder der Community waren anwesend und äußern sich positiv über das Geheimtreffen. Ob es wirklich an den Gesprächen mit Bungie liegt oder der erstmaligen großen Ehre, den Entwickler des Spiels zu treffen, das ja quasi den Lebensunterhalt ranschafft, können wir derzeit nicht sagen.
Fakt ist, dass solche Summits in der Vergangenheit durchaus einen guten Einfluss auf Destiny 2 hatten. Und gerade der Schmelztiegel könnte etwas Liebe gut vertragen.
Der Schmelztiegel: das Sorgenkind von Destiny 2
So steht’s um das PvP: In Destiny 2 fühlen sich gerade die Hüter seit über einem Jahr im Stich gelassen, die primär den Schmelztiegel für ihre Feierabende auswählen. Der PvP-Modus hat schon lange keine neue Map mehr gesehen – viele verschwanden mit Beyond Light sogar. Mit Season 13 kamen neuer Trials-Loot, doch das alleine reicht nur kurzfristig.
Seit Ende 2020 terrorisierten die neuen Stasis-Fähigkeiten die Balance völlig. Über lange Perioden verlor Bungie auch kein Wort über das PvP, viele Spieler fühlten sich als Hüter zweiter Klasse und revoltierten: In Destiny 2 rebellieren die Spieler jetzt gegen das PvP – Warum?.
Erst kürzlich brach Bungie das Schweigen und bezog Stellung zum PvP. Es folgte dann auch ein großer Patch, der Stasis auf Linie mit den anderen Klassen bringen sollte. Zeitgleich verkündete man, dass man sich um Cheater, unfaire Vorteile und mehr Balance bemühe.
Lord Shaxx ist der PvP-Vorsteher, ihn lieben die Hüter – den Schmelztiegel leider nicht
Was glaubt ihr, wurde beim Community Summit besprochen? Denkt ihr wirklich, dass Bungie nun das PvP retten will? Oder gehört ihr zu den Hütern, die sich lieber im PvE aufhalten und sagen, dass der Schmelztiegel nur Probleme mit sich bringt? Verratet es uns in den Kommentaren.
Im Koop-ShooterOutriders seid ihr immer online und könnt das Spiel eigentlich nicht pausieren. Nicht mal, wenn ihr solo spielt. Doch dank eines Tools ist das auf dem PC doch möglich – Wenn ihr eine Nvidia-Grafikkarte nutzt.
Wie funktioniert das? Outriders lässt sich nur im Singleplayer pausieren, und nur auf dem PC. Dafür müsst ihr lediglich mit aktiviertem Nvidia-Overlay Alt+F2 drücken. Das Overlay könnt ihr über Geforce Experience aktivieren. Die Pause funktioniert deswegen nur mit Nvidia-GPUS. Der Trick wurde von reddit-Nutzer Aced-Bread entdeckt und im Subreddit von Outriders verbreitet (via reddit).
Warum nur auf Nvidia? Auf anderen Plattformen und AMD-CPUs ist das nicht möglich. Das Spiel an sich hat eigentlich keine eingebaute Pause-Funktion. Doch durch das Screenshot-Tool Nvidia Ansel ist es dennoch möglich. Das Spiel wird nicht nur pausiert, ihr könnt auch die Kamera frei bewegen und so coole Screenshots machen.
Allerdings solltet ihr davon absehen, die Anwendung im Ansel-Modus zu minimieren. Dann läuft es nämlich weiter. Zudem gibt es offenbar Probleme im Zusammenhang mit dem HUD.
Das ist ein Screenshot, den wir mit dem Tool geknipst haben.
“No HUD”-Bug sorgt seit Release für Ärger.
Was ist das Problem? Seit dem Release am 1. April klagen Spieler darüber, dass das HUD verschwindet. Wirkt zwar wie ein Foto-Modus, ist aber ein Bug.
Was hat das mit Ansel zu tun? Entwickler People Can Fly empfiehlt in dem Zusammenhang, Ansel zu deaktivieren. Der “No HUD”-Bug könnte also mit dem Screenshot-Tool von Nvidia zusammenhängen. Ob ihr die “Pause-Funktion” also nutzen wollt, bleibt euch überlassen.
Was ist los in Outriders? Seit dem Release kämpft Outriders mit massiven Server-Problemen. Meist fallen die gegen Abend aus. Wir halten euch dazu in unserem Ticker bei den Ausfällen zu Updates der Entwickler auf dem Laufenden: Outriders hat Server-Probleme – Das ist der aktuelle Stand
Außerdem funktioniert die Crossplay-Option gerade nur eingeschränkt. PC- und Konsolen-Spieler können aktuell nicht miteinander zocken, was in der Demo von Outriders noch möglich war.
Wenn man allerdings jetzt versucht, zwischen Konsolen und PC eine Gruppe zu bilden, wird man kurz verbunden, die Verbindung wird aber sofort wieder getrennt. Aktuell wird von den Entwicklern empfohlen, das nicht zu versuchen, bis man einen Patch liefern kann.
World of Warcraft feierte schon 2004 seinen Release und erfreut sich weiter großer Beliebtheit. Es gibt tatsächlich noch Spieler, die jetzt erst in das MMORPG einsteigen – so wie unser MeinMMO-Autor Maik Schneider. Er berichtet euch von seinen Erfahrungen, wie es 2021 ist, mit WoW neu anzufangen.
World of Warcraft ist ein absolutes Phänomen auf dem Gaming-Markt und auch nach mehr als 16 Jahren eines der beliebtesten MMORPGs. Das Blizzard-Spiel ist riesig, hat das Genre so stark geprägt wie kein zweites und entwickelt sich immer noch weiter. Im November 2020 kam die große Erweiterung „Shadowlands“, die neue Gebiete, neue Mechaniken und eine Menge frischen Wind ins Spiel brachte.
Trotzdem hat es eine Ewigkeit gedauert, bis ich mit WoW angefangen habe. Warum? Weil mein Durst nach MMORPG-Erfahrungen lange mit Star Trek Online und Elder Scrolls Online gesättigt wurde und ich nach meiner aktiven Phase nie wieder einen echten Drang verspürte, etwas Anderes anzufangen. Bis jetzt.
Über den Autor: Ich bin Maik Schneider, ein Breitband-Spieler und habe mich in fast allen Genres ausgetobt. Schon früh entdeckte ich über Browser-Games den Reiz von MMOs und habe in Spielen wie Star Trek Online, Call of Duty und Destiny viele Tausend Stunden rumgebracht. In das Warcraft-Universum bin ich aber nie richtig eingetaucht, kenne nur ein wenig die Strategie-Titel von früher.
Aktuell spiele ich regelmäßig CoD: Warzone und nehme nebenbei fast jeden Spielhit mit. Rust und Valheim wären da die jüngsten Beispiele. Aber auch Knüller wie Monster Hunter World, Fall Guys oder The Division 2 fallen in mein Beuteschema. Hauptsache es macht Spaß und ich kann es mit Kumpels spielen!
Wieso jetzt mit WoW anfangen?
Die ersten Impulse kamen aus der MeinMMO-Redaktion. Ich war einem Einstieg in ein MMORPG nie wirklich abgeneigt und WoW-Experte Benedict Grothaus sprach immer mal „scherzhaft“ einen möglichen Start in World of Warcraft an. Ich wusste natürlich, dass er das schon sehr ernst meinte.
Als ich dann den WoW-Spieler und Warzone-Noob Patrick Freese mit in das Battle Royale nahm, meinte er: „Jetzt hab ich das erste Mal mit dir Warzone gespielt, dann kannst du mit mir das erste Mal WoW spielen“. Von da an dachte ich erstmals ernsthaft darüber nach und brachte die Idee auch in meine private Zock-Truppe ein. Der Samen war gesetzt.
Es dauerte ein paar Wochen. Doch das aktuell maue Angebot an neuen Spielen, die für uns interessant sind, brachte uns plötzlich wieder auf WoW. Und aus dem flapsigen Spruch eines Kollegen wurde ein Troll-Schamane, der auf dem besten Weg ins Endgame ist.
Tag 1 – Guter Start endet verwirrt und erschöpft
Mit Games kenn ich mich aus und wir haben auch einen Spieler in der Truppe, der WoW vor knapp 10 Jahren gespielt und gesuchtet hat. Deshalb war mir klar, dass ein MMORPG wie WoW nicht mit dem Spielstart anfängt. Insgesamt sind wir 5 Leute und dementsprechend konnten wir einen optimalen Klassen-Ausgleich herstellen: Ein Heiler, ein Tank, drei Damage-Dealer, habe ich mir sagen lassen. Wir musste also erstmal festlegen: Wer nimmt wen und unter welchem Banner spielen wir – Allianz oder Horde?
Da der einzige ehemalige WoW-Spieler in unseren Reihen überzeugter Anhänger der Horde ist, war diese Entscheidung noch relativ einfach. Fast einvernehmlich stand am Ende folgendes Team:
Hexenmeister-Orc
Troll-Schamane
Mönch-Pandare
Untote Priesterin
Pandaren-Magier
Noch mit einigen Vorbehalten, aber trotzdem schon irgendwie überzeugt, starteten wir alle ein Probe-Abo, hatten Spaß im Charakter-Editor und landeten auf der Insel der Verbannten, dem neuen Startgebiet von Shadowlands. Auf dieser Insel starten alle Spieler, die ganz neu mit WoW anfangen. Das große Questen und mein erstes 13-Euro-Abo begannen.
Was mir als allererstes auffiel, war die Ähnlichkeit des Interface mit Star Trek Online. STO kam einige Jahre nach WoW und hatte sich hier offenbar ordentlich bedient. Skills sind Zahlen zugeordnet, die Steuerung ist ganz ähnlich und hinter jedem Knopf auf der Leiste verbirgt sich eine neue Mechanik. So weit, so gut – kann ich mit arbeiten.
Die bunte Grafik sprach mich direkt an und ich wusste auch schon, dass sich das Warcraft-Universium nicht ganz so ernst nimmt. Das Startgebiet sah nett aus und bot ein paar coole Quests, inklusive Schrumpf-Experimente und der Vernichtung einer Armee mit Bombenangriffen. Optik und Stimmung stimmten also schonmal, zwei dicke Pluspunkte auf dem WoW-Konto.
Auf der Starterinsel als Oger durch die Welt questen – Einverstanden!
Doch schon nach der ersten Stunde wurde klar, dass ein großer Anfänger-Traum von uns platzt. Das gemeinsame Questen ist echt schwierig in WoW. Auf der Startinsel dachten wir noch „O.K. – läuft nicht optimal, aber das wird schon noch“. Doch spätestens im ersten DLC-Gebiet merkten wir: Mit unserer geringen MMORPG-Erfahrung ist es fast unmöglich, das gemeinsame Questen effizient durchzuziehen. Zwei Quest-Synchronisierungen später gaben wir erschöpft auf. Vier Spieler verloren in den Gassen der ältesten Stadt Azeroths – Zuldazar.
Warum nur vier Spieler? Nun, ein weiteres Problem für uns Anfänger ist die pure Größe und Unübersichtlichkeit von WoW. Ein kurzer Ausflug nach Orgrimmar per Ruhestein und völlige Verwirrung auf der Suche nach dem Portalraum haben einen von uns in ein unbekanntes Gebiet verfrachtet, in dem man nicht direkt in einem Portalraum landet. Als dann endlich ein Portal zu finden war, führte das wieder in eine Gegend, aus der man auch nicht einfach wegkam. Da stand nur ein NPC, der eine Zeitreise anbot. Der Cooldown auf dem Ruhestein hat uns so den ersten Mitspieler gegen Mitternacht gekostet.
Als wir auf eigene Faust die verzweigte Tempel-Stadt erforschten, ging es besser voran. Doch der erste Abend WoW lief nicht gerade optimal und ich ging mit gemischten Gefühlen aus dem Spiel. Das stumpfe Questen in der Stadt hat mir keinen Spaß gemacht und auch vom Kampf war ich noch nicht überzeugt. Die Motivation war aber weiter da und am Ende der nächsten Session sollte es schon wieder ganz anders aussehen.
Zuldazar hat mich einiges an Nerven gekostet.
Tag 2 – Quests, Addons und das Gefühl von Stärke
Für den zweiten Tag hatten wir uns keine feste Zeit ausgemacht, aber nach und nach trudelten wir alle im Discord ein. Wir questeten fleißig weiter und endlich führte uns eine der Haupt-Quests aus der Stadt heraus. Von hier an ging es bergauf.
Die Aufgaben in der Stadt waren echt mühselig und auch die Optik der Umgebung zu eintönig. Draußen war alles viel bunter und die Quests ansprechender – hier fühlte ich das erste Mal einen echten Fortschritt, konnte mich tief in das Questen vergraben und den Geschichten der unzähligen NPCs lauschen.
Neue Skills und Ausrüstung brachten zudem ein Gefühl der Stärke ins Spiel, das mit jedem Level weiter zunahm. Ich verstand so langsam, was mein Schamane von mir will und welche Knöpfe ich drücken muss – und wann.
Das spaßige Questen des zweiten Tages, die verbesserte Bedienung durch die Addons und das aufkommende Gefühl von Stärke haben mir den Kick gegeben, den ich brauchte. Jetzt fühl ich WoW und bin auch bereit, viele Stunden reinzustecken.
Die Session endete mit dem Abschluss unseres ersten Dungeons außerhalb der Starterinsel und der Verteilung der Handwerksberufe. Kürschnerei und Lederverarbeitung laden zum Grinden ein und ich nehm gerne an. Außerdem hab ich mir Angeln angeschaut. Das fand ich schon bei Elder Scrolls Online klasse und funktioniert auch in WoW echt gut.
Irre Quests und ein Gefühl von Stärke machten den ersten Tag vergessen – Bronto-Kuscheln!
Tag 3 – Schöne Welt erteilt Lektionen auf die harte Tour
Der Anfang des dritten Tages zeigte uns dann nochmal deutlich, auf welchem Level wir uns eigentlich befinden. Nämlich dem totalen Noob-Level. Ich hab viele von den Ingame-Anleitungen gelesen und versucht, irgendwie mitzuhalten. Doch trotzdem blieben kleine aber wichtige Mechaniken auf den ersten und zweiten Blick unklar:
Was ist das mit den vielen Handwerks-Rezepten?
Wie funktioniert das mit den verschiedenen Gebieten von Allianz und Horde?
Wieso bin ich plötzlich in einem Gebiet mit Open-PvP?
Warum kann ich nicht überall fliegen und wie schalte ich das frei?
Einer unserer Mitspieler wollte sich gleich Zugang zu einem empfohlenen Farmspot in den östlichen Königreichen sichern. Ich nahm die Einladung zum langen Marsch an, denn so hatte ich gleich die Möglichkeit, etwas mehr von der World of Warcraft zu sehen.
Und es wurde ein wirklich langer Marsch. Wir waren noch nicht auf Stufe 30 und mussten entsprechend zu Fuß durch die Gebiete ziehen. Ich empfand die Reise aber als sehr angenehm, denn auf diesem Kontinent gab es viele verschiedenen Umgebungen zu entdecken und ich bekam einen guten Eindruck davon, was WoW und seine Welt so lebendig macht. Denn vieles erzählt eine Geschichte, die man auf den ersten Blick bereits erahnen kann. Und wenn man will, kann man mit Quests mehr darüber erfahren.
So zieht sich südlich von Silbermond eine verseuchte Todesschneise durch die Geisterlande, die von dem Kampf der Blutelfen gegen die Untoten der Geißel erzählt. Weiter südlich deuten die benachbarten Pestländer weitere Lore an, die noch ältere Geschichten erzählen. Und das zieht sich durch das ganze Gebiet. Die Östlichen Königreiche sind voller Andeutungen spannender Storys und man fühlt sich direkt ein wenig als Teil der Geschichte.
Unsere ungefähre Route durch die Östlichen Königreiche.
Doch die Sache mit den Farm-Spots und den Handwerksberufen allgemein ist für einen Einsteiger nur schwer einzuordnen. Die Reise war cool, aber der Farm-Spot ist für uns nicht rentabel. Der liegt mitten im Gebiet der Allianz und auch mit den Flug-Stationen dauert es ewig, ihn zu erreichen.
Dann gehören Rezepte und der Fortschritt bei den Berufen zu bestimmten WoW-Erweiterungen. Wir haben viel gegoogelt, Guides zu den Berufen gelesen und ordentlich Gold dafür ausgegeben. Nun ist uns klar – am Ende werden wir kaum etwas davon haben. Besonders, da die neuste Erweiterung „Shadowlands“ wieder neue Items ins Spiel bringt.
Beim Fliegen genauso. Wir freuten uns über die Fähigkeit, kauften die Ausbildung und ein entsprechendes Flugtier dazu, nur um dann in Zandalar festzustellen, dass man hier noch gar nicht fliegen kann. Es ging einiges an Gold und Spielzeit in Fähigkeiten und Mechaniken, die uns zu diesem Zeitpunkt überhaupt nichts bringen. Das lernten wir auf die harte Tour.
Doch ich muss sagen, dass ich kaum etwas davon bereue. Denn es wurde an keinem Punkt langweilig oder hat sich so angefühlt, als hätte ich keinen Fortschritt. Seit dem Start des zweiten Tages fühlte ich mich zu jeder Zeit gut unterhalten und wollte… mehr!
WoW erzählt an jeder Ecke eine Geschichte und bietet viel optische Abwechslung.
So geht’s jetzt weiter mit der WoW-Karriere
Nach knapp einer Woche sind wir fast alle auf Stufe 50, haben uns schon so einiges von dem „alten“ WoW angeschaut und starten diese Woche mit „Shadowlands“. Ich bin sehr gespannt, was uns die neuste Erweiterung bringt und wie es sich anfühlt, mit aktuellen Guides in WoW zu arbeiten.
Denn ein Riesen-Problem, wenn ihr ohne die aktuelle Erweiterung Retail-WoW spielt, sind Guides mit alten Infos. Statt einer schnellen Suche nach den neusten Shadowlands-Guides landet man auf Artikeln, die Mechaniken falsch beschreiben. Mit jeder Erweiterung werden Systeme überarbeitet, es kommen neue Dinge hinzu und alte verschwinden.
Das war tatsächlich eine der größten Hürden für uns Anfänger, die mal schauen wollten, ob WoW einen Platz in ihrem Leben verdient hat. Doch bisher sieht das echt ganz gut aus.
Habt ihr ein paar Tipps für mich und meinen Noob-Trupp, was wir uns im „alten“ World of Warcraft noch ansehen sollten? Habt ihr vielleicht ein paar interessante oder lustige Storys eurer ersten Tage auf Lager? Erzählt uns davon gern in den Kommentaren.
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Das MMORPG The Elder Scrolls Online (ESO) ist nicht nur etwas für Solo-Spieler. Wir haben eine Gilde kennengelernt, für die der gemeinsame Spaß an oberster Stelle steht. Sie plaudern im Interview aus dem Nähkästchen von ihren witzigsten und coolsten Aktionen, die wir euch auf keinen Fall vorenthalten wollen.
Auch wenn ESO als eines der besten MMORPGs für Solo-Spieler gilt, werden sich eingefleischte MMO-Fans wohl einer Gilde anschließen. Dabei gibt es die unterschiedlichsten Ausprägungen: Handel, PvE, PvP usw., aber was macht eine gute Gilde aus? MeinMMO-Autorin Larissa Then hatte eine Gilde im Interview, mit der ESO mit Sicherheit noch besser ist als ohne.
Um wen geht es hier? Um genau zu sein, handelt es sich dabei nicht um eine einzelne Gilde, sondern um eine Gemeinschaft aus zwei Gilden mit einem extra PvP-Zweig.
Zum einen hätten wir da die “Entwicklungshelfer”, die ihren Fokus auf Einsteigerfreundlichkeit und Hilfe für Neulinge gelegt haben. Zum anderen sind es “Tamriels Vagabunden”, die sich auf Handel und sämtliche PvE-Inhalte spezialisiert haben. Aus den beiden Gilden hat sich noch eine PvP-Gruppe abgespalten, die für eine bessere Kommunikation zusätzlich die Gilde “Free Hugs” gegründet hat. So sind alle Bereiche in ESO gut abgedeckt und für jeden Member ist das Nötige am Start.
Zu Beginn ihrer Gemeinschaft vor etwa 2 Jahren noch auf zwei Discord-Servern, sind sie mittlerweile auf einen gemeinsamen Server gezogen: “Das macht die Kommunikation einfacher und man kann alle Aktionen zentral planen. Außerdem ist immer etwas los auf unserem Server, von früh am Vormittag bis teilweise 1 Uhr nachts”, verrät uns die Leitung. Diese besteht aus engagierten Spielern aller drei Gilden, die sich stets neue witzige Aktionen einfallen lassen, um ihre Member bei Laune zu halten.
Diese Member sind im Schnitt über 30 Jahre alt: “Die meisten sind wohl zwischen 30 und 40. Wir haben aber auch Spieler, die über 70 sind und sogar noch mit raiden gehen.” Dabei wird viel Wert auf die Gemeinschaft gelegt. Und darauf, neben den Aktionen ingame auch über den Sprachchat zusammenzukommen. Genau um diese Aktionen soll es nun gehen. Die Gilden-Gemeinschaft hat uns einige Details zu ihren Blödeleien und Wettbewerben verraten, mit denen ESO noch mehr Spaß macht.
Bei dieser Gilden-Gemeinschaft wird sogar zusammen groß geheiratet
Oster-Aktion und kunterbunte Spaß-Raids
So macht Ostern im MMO Spaß: Passend zu Ostern lässt es sich die Gilden-Gemeinschaft nicht nehmen, eine Eiersuche für ihre Member anzubieten. Dazu haben sie Harpyen-Eier gekauft und im Rabenwäldchen einer der Leiterinnen versteckt. Das ganze begann am Karfreitag und läuft noch bis Ostermontag.
Die Gildies können dort die Eier suchen und anschließend die Anzahl der gefundenen Schmuckstücke per Nachricht verschicken. Für die besten Tipps gibt es natürlich auch eine Belohnung. Dabei werden Gold, Materialien oder ein Picknick-Korb heiß gehandelt.
So muss eine Einladung zu einem witzigen Spektakel aussehen
Normale Raids wären ja langweilig: Während andere Gilden “normal” raiden gehen, hat die Gilden-Gemeinschaft hier mehr Bock auf Abwechslung. So kam es schon einmal vor, dass sie komplett nackt durch das “Äetherische Archiv” tingelten.
Leider fiel ihnen dabei auf, dass sie ohne angelegte Waffen viele Skills gar nicht nutzen konnten. Das hat die Sache natürlich ungemein erschwert. In ESO könnt ihr eure Fähigkeiten über die Waffen, die Klassen oder Extras wie der Magier-Gilde erlangen. Aber die wichtigsten sind meist von euren Waffen abhängig.
So schaffte es die Gilde zwar am ersten Boss vorbei, musste für den Trash danach jedoch etwas nachjustieren: “Wir haben uns dazu entschlossen, doch ein paar Waffen und etwas Schmuck für mehr Power anzulegen. Ohne Klamotten dauerte so ein Kampf natürlich um einiges länger und die Gegner nahmen keine Rücksicht auf uns.” Der witzige Ausflug scheiterte so leider am 2. Boss, aber Spaß hat es offenbar trotzdem gemacht.
Die siegreichen Werwölfe vor dem Endboss des “Sonnspitz”
Eine andere Aktion brauchte einiges mehr an Vorbereitungszeit. Die Gilden-Gemeinschaft hatte es sich zum Ziel gemacht, nur mit 12 Werwölfen den Raid “Sonnspitz” zu schaffen: “Das ging weniger spontan, immerhin musste sich jeder einen Werwolf hochleveln. Dafür brauchen einige Spieler kürzer, einige länger. Für die Planungssicherheit war deshalb etwas Vorlauf nötig.”
Im Raid selbst trafen sie auf einige Schwierigkeiten: “Vor allem die Heilung war sehr schwierig, da die Procs der Sets nicht auslösten. Immerhin wirken Werwölfe Heilung nur auf sich selbst und nicht auf andere.” Aber auch die Tanks hatten es nicht einfach. Die Ausdauer war ein großes Problem, da man diese nur durch schwere Angriffe wieder reinholen kann.
Eigentlich ist Sonnspitz so in 20 Minuten erledigt, mit unserem Werwolf-Raid haben wir 45 Minuten gebraucht. Aber wir haben es geschafft.
Die Raids und Oster-Aktion sind jedoch nicht die einzigen Sachen, die die witzige Gilden-Gemeinschaft zusammen plant. Es gibt häufig Versteigerungen, bei denen man sich Stilseiten, Möbel und Co. organisieren kann. Außerdem einige Wettbewerbe wie das beste Haus oder der schickste Charakter, über den die Gilde gemeinsam abstimmt. Dafür winken natürlich auch immer coole Preise.
Zudem gibt es ein Gildenlotto, bei dem Lose über den Gildenladen gekauft werden. Das läuft über ein spezielles Item, zum Beispiel Diamanten zum Preis von 10k Gold. Aus allen Teilnehmern werden dann per Zufall zwei Gewinner ermittelt.
Bald steht auch wieder ein Klassentreffen an, bei dem nur mit einer Klasse geraidet wird. Als Nächstes sind die Drachenritter dran, die dann alle drei Rollen der Tanks, Heiler und Schadensausteiler stellen müssen. Es werden jedoch nicht nur spezielle Aktionen geplant:
Aber natürlich machen wir auch spontane Aktionen oder kleinere Unternehmungen. Wenn beispielsweise über den Gilden-Chat jemand Hilfe sucht bei einem Worldboss, rückt kurzerhand ein Trupp an und krempelt die ganze Karte um.
Diese Gilden-Gemeinschaft ist etwas ganz besonderes: “Alle helfen einander und es wird viel mehr zusammen unternommen als in anderen Gilden”, sagt die Leitung mit Blick auf die anderen Gilden, bei denen sie Mitglied sind. Und so hoffen wir, dass der Spaß auch in Zukunft bei dieser Gilden-Gemeinschaft nicht aus dem Fokus rückt. Habt ihr bei ESO auch solche Erfahrungen gemacht? Erzählt es uns doch in den Kommentaren.
Wer im Homeoffice arbeitet, der braucht eine gute Tastatur. MeinMMO-Redakteur Benedikt Schlotmann hatte sich bereits im Frühjahr 2020 Roccats Vulcan gekauft und bereut den Kauf bis heute nicht. Aus seinem Alltag ist die Tastatur nicht mehr wegzudenken.
Daneben liegt mein Hauptaugenmerk aber auf dem wichtigsten Werkzeug eines Autors und das ist die Tastatur. Da ich sowohl mittlerweile im Beruf und damals auch im Studium jede Menge Texte schreiben und korrigieren musste, wollte ich mir eine gute Tastatur zulegen und war hier durchaus bereit, auch etwas mehr zu investieren.
So bin ich vorgegangen: Beim Kauf einer Tastatur waren mir vor allem drei Dinge wichtig:
Das ist zum einen ein klares Tippgefühl: Ich brauche einen deutlichen Widerstand, ich möchte spüren, wie ich die Tasten drücke.
Außerdem: Ich tippe zwar mittlerweile blind, dennoch sind mir gut ausgeleuchtete Tasten trotz Lampe sehr wichtig.
Zum anderen brauche ich ein paar Zusatzfunktionen. Medien-Tasten sind immer praktisch und ein paar sinnvolle Makros verwende ich auch regelmäßig.
Mit diesen Überlegungen bin ich dann in den örtlichen Fachhandel gelaufen und hab mir Tastaturen angesehen. Am Ende konnten mich zwei Hersteller überzeugen.
Logitech oder Roccat – So habe ich mich am Ende entschieden
Am Ende hatte ich mir die Roccat Vulcan 121 und die Logitech G815 herausgesucht.
Das sprach für Roccat: Ich besaß bereits die Roccat Kone AIMO Remastered, den Test könnt ihr hier auf MeinMMO lesen, und hatte sowohl mit der Verarbeitung als auch der Software gute Erfahrungen gesammelt.
Außerdem hatte ich bereits vor einigen Jahren die Roccat Isku verwendet. Das ist eine Gaming-Tastatur, die auf Membran-Tasten setzt und die ich zu Weihnachten bekommen hatte. Das Gerät war aber bei einem Umzug in der Heimat geblieben.
Das sprach für Logitech: Bei Logitech hatte ich ebenfalls gute Erfahrungen mit der Software gemacht. Mit Mäusen und Headsets des Herstellers war ich bisher zufrieden gewesen. Insbesondere im Headset-Bereich ist das Logitech G Pro X aktuell mein Favorit.
Ebenfalls ein starkes Argument für Logitechs Tastatur war der zusätzliche USB-Anschluss und die niedrigen Tasten. Die niedrigen Tasten sind vor allem ergonomisch sehr angenehm und erhöhen auch die Schreibgeschwindigkeit. Die Verarbeitung ist ähnlich hochwertig wie bei Roccat. Abgeschreckt hat mich aber vor allem die schwache Beleuchtung der Tasten, der noch höhere Preis und die fehlende Handballenauflage.
Für wen hab ich mich entschieden? Am Ende kaufte ich mir dann die Roccat Vulcan 121.
Mittlerweile hab ich auch andere Tastaturen unter den Fingern gehabt und kann nach rund eineinhalb Jahren Nutzung behaupten, dass ich kaum mit einer besseren Tastatur tippen konnte. Warum, das erkläre ich euch anhand meiner Erfahrungen in diesem Artikel.
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Die Tasten sind für mich bei Gaming und Office das Wichtigste
Das sind die Vorteile: Roccat setzt bei seiner Tastatur auf eine Aluminium-Platte, auf der wiederum die Switches montiert sind. Dadurch wirkt die Tastatur hochwertig und hebt sich von vielen günstigen Vertretern ab. Günstige Plastikgehäuse haben auch den Nachteil, dass sie das Geräusch der metallischen Switches verstärken. Im 50-Euro-Bereich ist das keine Seltenheit.
Die Tastatur setzt auf ein offenes, fast aggressives Design mit AIMO-Leuchteffekten, die sich wiederum mit anderen AIMO-Geräten kombinieren lassen. Eine Möglichkeit, die ich gerne nutze, wenn ich nicht gerade andere Mäuse an meinem Computer ausprobiere. Für meine Skills spielt das zwar keine Rolle, aber es sieht dennoch cool aus. Gut ist ebenfalls, dass die Beleuchtung kräftig ist, aber nicht blendet.
Ein besonderes Highlight sind für mich vor allem die Titan-Switches, die Roccat unter den Tasten verbaut hat. Beim Kauf hab ich mich für die “Titan Switch Tactile” entschieden:
Diese haben einen angenehmen Anschlag mit einem deutlichen Widerstand.
Der Anschlag macht nicht nur das Zocken angenehm, sondern ich kann auch problemlos lange Texte schreiben.
Die Titan-Switches unter den Tastenkappen.
Die Tasten sind vor allem hör- und spürbar. Subjektiv hab ich dadurch das Gefühl, präziser zu sein, weil ich jeden Anschlag höre. Leise Tastaturen sind mir persönlich zu weich und zu unpräzise, da ich den Klang nicht hören kann. Einige Hersteller bieten mittlerweile “virtuelle” Tastenanschläge: Anstatt der Tastatur macht dann die Software Geräusche, wenn ihr eine Taste drückt. Das gefällt mir persönlich nicht.
Was sind Tastatur-Switches? Switches geben liegen unter den Tasten und geben eure Befehle an den Computer weiter. Es gibt bei Switches für Tastaturen drei Farben: Rot, Blau und Braun. Blaue Switches sind spür- und hörbar und rote sind extrem leichtgängig und benötigen kaum Kraft. Braune Schalter bieten ein taktiles und spürbares Feedback und stellen damit einen guten Mittelweg für Gamer dar, die neben dem Spielen auch viel tippen müssen. Roccats Titan-Switches liegen irgendwo zwischen den braunen und roten “CHERRY MX”-Schaltern.
Dank Easy-Shift lassen sich außerdem sämtliche Tasten doppelt belegen. Ihr könnt auf diese Weise Buffs oder Emotes anlegen und diese auf bestimmte Tasten legen, ohne euch durch Menüs zu klicken. Die Swarm-Software bietet hier zusätzlich auch einen Makro-Manager an.
Für einen anderen Test hatte ich mir jetzt eine günstige Gaming-Tastatur von Sharkoon bestellt und war selbst überrascht, wie deutlich der Unterschied zwischen den sehr günstigen und den hochwertigen Titan-Switches ausfällt. Vor allem bei Haptik und Lautstärke merkt man den Unterschied. Das ist in etwa so, als wenn ihr von einem Feldweg auf eine asphaltierte Straße fahrt.
Hier findet ihr weitere interessante Artikel für das Homeoffice auf MeinMMO:
Am Anfang habe ich mich mit der Vulcan oft vertippt
Das sind die Nachteile: Das offene Design der Tastatur ist zu Beginn etwas ungewohnt. Denn die Tasten liegen dadurch etwas höher, da die Switches nicht im Gehäuse verschwinden. Vor allem in den ersten Wochen habe ich mich ständig vertippt oder habe die Windows-Taste mit dem Handballen erwischt. Das war vor allem am Anfang nervig, aber ich hab mich schnell an das Design gewöhnt.
Schade ist, dass man das Kabel der Tastatur nicht abnehmen kann und die Tastatur keine zusätzlichen Anschlüsse bietet. Ich kann also mein Headset, meine Maus oder andere Geräte nicht direkt an der Tastatur anschließen.
Bei so einem teuren Gerät finde ich die Entscheidung des Herstellers, auf einen USB-Hub zu verzichten, schade. Vor allem bei der Fnatic Streak hab ich diesen Hub immer gern genutzt.
Die Tasten liegen frei und etwas höher als bei vergleichbaren Tastaturen. Hier sind Logitechs Low-Profile-Switches zu Beginn angenehmer.
Der hohe Preis schreckt zu Beginn ebenfalls ab. 140 Euro für eine Tastatur waren für mich auch erst einmal eine Hürde. Auf der anderen Seite habe ich dafür eine starke Verarbeitung und vor allem ein schickes Design und angenehme Tasten erhalten.
Insgesamt wenig überzeugt bin ich von der Handballenauflage. Während man bei Razers Huntsman oder BlackWidow seine Hände auf einer Art Kunstleder bettet, welches angenehm weich ist, liegen die Hände hier auf Plastik. Dafür liegen die Hände auf einer angenehmen Höhe.
Pro
für Gaming und fürs Schreiben geeignet
spür- und hörbarer Anschlag
hohe Haltbarkeit dank wertigem Aluminiumgehäuse
jede Taste konfigurierbar (EasyShift)
helle, gleichmäßige Beleuchtung
Contra
kein abnehmbares Kabel
keine zusätzlichen Anschlüsse für USB oder Audio
Für wen lohnt sich die Tastatur? Bei der Roccat Vulcan 120 bekommt ihr eine Full-Size-Tastatur. Das bedeutet, dass ihr eine Tastatur mit Nummernblock bekommt. Beachten solltet ihr, dass die Tasten durch das offene Design etwas höher ausfallen. Zu Beginn wirkt das etwas ungewohnt, man gewöhnt sich aber schnell daran.
Grundsätzlich solltet ihr die Tastatur mit Handballenauflage nehmen, auch weil die Tasten durch die Switches höher liegen. Bei der G815 mit den niedrigen Tasten macht sich die fehlende Handballenauflage weniger bemerkbar.
Mit 130 – 150 Euro ist die Tastatur grundsätzlich teuer, ihr bekommt aber auch eine hochwertige Verarbeitung, schnelle Tasten und eine überzeugende Verarbeitung. Sucht ihr nach einer ähnlich hochwertigen Tastatur, ihr traut aber dem Design der Vulcan nicht, dann könntet ihr auch zur Logitech G815 greifen.
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Wer nach einer Tastatur ohne Nummernblock sucht, wird ebenfalls bei Roccat fündig. Denn der Hersteller bietet von seiner Vulcan-Serie mittlerweile eine Variante ohne Nummernblock (TKL) an. Wir von MeinMMO haben die Vulcan TKL Pro getestet. Die Tastatur bietet die gleiche Verarbeitungsqualität und ebenfalls Switches von Roccat. Im Gegensatz zur Vulcan 121 könnt ihr außerdem das Kabel abnehmen. Einen USB-Hub sucht ihr hier aber ebenfalls vergeblich.
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Seit dem Release von Outriders gibt es einige Probleme. Dazu gehört auch ein Bug, der das bewirkt, wofür eigentlich Foto-Modi in Spielen eingebaut werden: Er lässt das HUD verschwinden. MeinMMO zeigt euch, wie man das Problem löst, wenn das Interface einfach verschwindet.
Was ist das für ein Problem? Zahlreiche Spieler klagen darüber, dass ihr HUD verschwindet. Sie können ihre Lebenspunkte, den Cooldown der Fähigkeiten und andere Elemente einfach nicht sehen.
Dabei handelt es sich um einen bekannten Fehler, den die Entwickler bereits entdeckt haben und für den sie an einer Lösung arbeiten. Es gibt aber zumindest temporäre Workarounds, um das HUD zurückzubringen. Wir zeigen euch, wie ihr das anstellt.
“No HUD”-Problem wegen Screenshot-Tool?
Das soll helfen: People Can Fly empfiehlt im Subreddit von Outriders (via reddit), Nvidia Ansel zu deaktivieren. Womöglich hängt die Implementierung von Ansel in Outriders mit dem “No HUD”-Bug zusammen.
Was ist Nvidia Ansel? Das ist ein Tool von Nvidia, mit dem ihr Screenshots in Spielen aufnehmen und dann bearbeiten könnt. Das Tool wurde 2016 mit der 10xxer Reihe der Geforce-Grafikkarten eingeführt. Um es zu nutzen, muss es bei der Entwicklung der Spiele bereits implementiert werden. Ansel kann Spiele bei der Nutzung pausieren, um die gewünschten Screenshots zu machen.
Weitere Workarounds
Diese Workarounds können zusätzlich dabei helfen, euer HUD zurückzubringen:
Workaround 1: Zurück in die Lobby
Drückt Options/Start/ESC um das Menü zu öffnen
Wählt “Zurück in die Lobby”
Loggt euch dann erneut mit dem Charakter ein, bei dem das HUD gefehlt hat
Workaround 2: Wechselt den Charakter
Ihr geht ebenfalls, wie oben beschrieben, in die Lobby, wechselt dieses Mal aber zusätzlich den Charakter
Möglicherweise müsst ihr dafür einen neuen Charakter erstellen.
Habt ihr das getan, wählt wieder den Charakter aus, bei dem das HUD fehlte.
Workaround 3: Deaktiviert die HUD-Elemente in der Lobby
Die Methode stammt von Reddit-Nutzer Ossorion (via reddit)
Geht zurück in die Lobby
Die HUD-Elemente könnt ihr in den Optionen einzeln deaktivieren.
Habt ihr das getan, loggt euch wieder ein.
Ein Neustart soll in einigen Fällen auch geholfen haben.
“No HUD”-Bug ist nicht das einzige Startproblem
Was ist los bei Outriders? Seit dem Release am 1. April gab es einige Server-Ausfälle. Zudem funktioniert die Crossplay-Funktion aktuell nicht zwischen PC und Konsole.
Was wird unternommen? Die Entwickler arbeiten auf Hochtouren an möglichen Fixes für die zahlreichen Probleme. Aktuell gibt es noch keine genaueren Infos zu einem Patch. Auf Twitter werden stets Updates zur Lage veröffentlicht. (via Twitter)
Wie kommt Outriders an? Durch die späte Versendung der Testcodes gibt es aktuell noch keine umfangreichen Tests. Ein erstes Stimmungsbild fiel aber trotz vieler Probleme positiv aus.
Falls ihr Outriders noch nicht gespielt habt und es ausprobieren wollt, schaut euch doch die kostenlose Demo zum Spiel an. Darin könnt ihr das erste Kapitel und die vier Klassen des Loot-Shooters spielen. Der Fortschritt kann in das Hauptspiel übernommen werden.
Habt ihr auch HUD-Probleme? Konntet ihr diese lösen? Schreibt es uns in die Kommentare.
In Outriders dreht sich ein großer Teil des Spiels darum, bessere Ausrüstung zu finden. Der Koop-Shooter bietet zahlreiche Wege, um Ausrüstung zu sammeln. MeinMMO zeigt euch eine Farm-Methode, bei der ihr nicht mal kämpfen müsst, um epische Ausrüstung zu sammeln.
Was ist das für eine Methode? Manche von euch dürften die Farm-Methode schon aus der kostenlosen Demo zu Outriders kennen. Sie nutzt die Mechanik, bei der ihr im Menü einen beliebigen Punkt in der Story, den ihr schon gespielt habt, einfach nochmal starten könnt.
Wählt ihr einen Punkt aus, wird dieser neu geladen und sämtliche Gegner und Loot-Kisten werden neu geladen. Im ersten Kaptitel der Geschichte lässt sich so Loot sammeln, ohne auch nur einmal den Abzug euer Waffen betätigen zu müssen.
Im ersten Kapitel lässt sich ganz bequem Loot sammeln
Das müsst ihr dafür tun: Geht in die Lobby und wählt den Punkt “Storypunkt wählen”. Dort müsst ihr das Kapitel “Rift Town” einstellen.
Nun müsst ihr nur noch den Story-Punkt “Kämpfe gegen den Veränderten am Turm” starten. Dort spawnt ihr dann direkt an der Stelle vor dem Solar-Turm, in dem der Boss der Mission auf euch wartet.
Ihr könnt ganz einfach jeden bereits gespielten Punkt auswählen.
So sammelt ihr nun Loot: Statt zum Boss zu rennen, könnt ihr ganz bequem die Loot-Kisten im Gebiet vor dem Boss sammeln. Insgesamt gibt es fünf Stück, es geht aber wesentlich schneller, wenn ihr die drei Kisten in und um den Solar-Turm öffnet. Je nachdem, welches Level ihr habt, könnt ihr aus diesen Kisten sogar epischen Loot bekommen.
In der Demo war es zeitweise sogar möglich, dort legendäre Waffen zu finden. Das hat Entwickler People Can Fly allerdings dann mittels Patch geändert. Bisher ist nicht klar, ob das auch in der Vollversion der Fall ist. Man kann aber davon ausgehen.
Wo findet man diese Kisten? Wir zeigen euch die Orte ausgehend vom Start des Storypunktes.
Loot-Kiste 1 im Turm
So findet ihr die Kiste: Ihr spawnt direkt vor dem Eingang zum Turm. Dort müsst ihr die zweite Abbiegung rechts nehmen. Auf den Screenshots seht ihr das nochmal genauer:
Loot-Kiste 2 vor dem Turm
So findet ihr die Kiste: Statt in den Turm zu gehen, dreht ihr euch um. Orientiert euch rechts und geht zum Abhang vor dem Solar-Turm. Dort am Rand findet ihr die Kiste, hier nochmal in der Galerie zu sehen:
Loot-Kiste 3 unterhalb des Turms
So findet ihr die Kiste: Vom Turm aus müsst ihr den Weg links runter folgen, bis ihr zur ersten Abzweigung kommt. Dort nehmt ihr den Weg rechts, der mit Wasser überschwemmt ist. Hier in Bildern:
Ab wann gibt es eigentlich epischen Loot? Wir haben unsere erste, epische Waffe als Questbelohnung in Kapitel 3 bekommen. Die war auf Stufe 15. Epischer Loot droppt aber offenbar, sobald ihr Weltrang 10 freischaltet.
Warum ist epischer Loot so gut? Das ist die Stufe vor Legendär, also die zweithöchste im Spiel. Waffen und Rüstungsteile dieser Stufen kommen mit zwei Mod-Slots und haben Modifikationen der höheren Stufen.
Sicherlich gibt es noch andere Wege, um schnell und effektiv an Ausrüstung zu kommen. Die hier vorgestellte Farm-Methode dürfte jedoch eine der einfachsten und frühesten Wege in Outriders sein. Ob die Entwickler daran noch was ändern, bleibt abzuwarten.
Bei Destiny 2 sollen 2 NPCs wieder mehr Relevanz erhalten. Jede Woche sollen euch potenzielle God-Rolls dazu bringen, die Inventare von Händlern zu durchstöbern – so wie damals in Destiny 1.
Das soll euch jede Woche versüßen: 2 betagte NPCS im Turm erhalten in Destiny 2 ein Upgrade. Ein Teil ihres Inventars soll sich zu jedem Weekly Reset ändern und euch so dazu bringen, stets vorbeizuschauen.
Waffenmeister Banshee-44 verkauft jede Woche 6 verschiedene Waffen – je 2 Kinetik, Energie und Power-Waffen. Der Clou daran: Die Knarren selbst und ihre Perks, also Rolls, werden stets zufällig bestimmt. Eine Woche lang können dann alle Hüter den gleichen zufälligen Roll kaufen.
Ada-1 übernimmt den Verkauf von zufälligen Rüstungen. Bei ihr erhaltet ihr jede Woche eine Rüstung mit zufälligen Statuswerten.
Zudem übernimmt Ada-1 Funktionen von Banshee. Bei ihr erhaltet ihr täglich 2 zufällige Rüstungs-Mods und kauft beispielsweise Upgrade-Module. So sollt ihr über kurz oder lang die Mods erhalten, die euch für die stärksten Builds noch fehlen.
Ihr sollt also bei jedem Weekly Reset das Inventar von Ada und Banshee durchstöbern. Wer weiß, eine Waffe (aus dem Worlddrop) könnte ja genau der Godroll sein, den das fiese Loot-Glück euch nie bescheren wollte.
Wann kommt das Feature? Die Aktualisierung der beiden Händler soll zum Start der Season 14 zu Destiny 2 kommen. Die noch namenlose Season startet am 11. Mai und löst damit die aktuell laufende Season 13 nahtlos ab.
Was ist der Weekly Reset? Jeden Dienstag stellen sich die Uhren von Destiny 2 zurück. Alle Checkpoints in Missionen oder Raids verfallen. Ihr könnt neue wöchentliche Beutezüge erledigen und die Quellen für Spitzenloot dürfen erneut angegangen werden. Der Weekly Reset findet bei uns aktuell um 19 Uhr statt (je nach Zeitumstellung auch mal 18 Uhr). Dienstags kommen dann meist auch neue Quests, Story-Stränge und ein aktualisiertes Cashshop-Inventar ins Spiel. MeinMMO begleitet den Weekly Reset stets mit einem Artikel.
Ada-1 erhält bei ihrer Rückkehr (im Titelbild) in den Turm aber in Season 14 noch eine weitere Funktion: “Rüstungssynthese”. Hinter dem Begriff versteckt sich richtiges Transmog. Damit dürfen Hüter endlich so gut aussehen, wie sie wollen und trotzdem stark bleiben.
Alter Trick aus Destiny 1 soll euch Destiny 2 attraktiver machen
Das haben Veteranen vermisst: Die Idee, dass NPCs den Hütern wöchentlich einen neuen zufälligen Roll mitbringen, ist nicht neu. Bereits in Destiny 1 war jede Woche die Vorfreude der Hüter groß, wenn man nach einem Weekly Reset die NPCs abklapperte.
Verkaufte Lord Shaxx ein Palindrom mit God-Roll, dann konnte man damit rechnen, dem Revolver überall im PvP gegenüberstehen zu müssen. Die Fraktions-Händler wurden zu jeder neuen Destiny-Woche munter abgegrast – manche Hüter schworen sogar mit jedem Charakter einer anderen Fraktion die treue, nur um keinen potenziellen God-Roll zu verpassen.
Der Händler der Fraktion “Toter Orbit” hatte in Destiny 2 nur einen unrühmlichen, kurzen Auftritt
In Destiny 2 fordern die Spieler schon lange, dass NPCs wieder deutlich relevanter werden. Lange wurden die Händler nur verächtlich als Beutezug-Lieferant betitelt. Für viele geht der MMO-Shooter mit der aufpolierten Relevanz der beiden NPCs also deutlich in die richtige Richtung.
Ob ihr dann ab Season 14 wirklich bei Banshee über einen God-Roll stolpert oder wie gut das Feature jetzt in Destiny 2 ankommt, muss sich natürlich erst noch zeigen.
Was haltet ihr von der Idee, vermisst ihr es, beim Weekly Reset die Inventare der Händler zu durchstöbern? Oder denkt ihr, dass Destiny 2 genug starke Alternativen an Waffen bietet und God-Rolls aus dem Worldpool eher unattraktiv sind? Sagt es uns doch in den Kommentaren hier bei MeinMMO.
Der Publisher von Call of Duty: Warzone, Activision, hat einen Bericht über Computer-Viren erstellt, die als Cheats für das Battle Royale getarnt sind. Demnach gibt es einen Hacker, der Anfängern erklärt, wie man mit Fake-Cheats seinen ersten erfolgreichen Malware-Angriff durchführt.
Was ist da los?Activision hat einen englischen Bericht mit dem Titel „Cheating Cheaters – Malware verbreitet als Call of Duty Cheats“ veröffentlicht (via activision.com). Darin geht es um die Untersuchung einer Hacking-Methode, mit der man Malware als Schummel-Software für die Call of Duty: Warzone tarnt, um Computer-Viren auf die PCs der Opfer zu bringen.
Der Anbieter der Methode erklärt, wie man am besten bei der Verbreitung seiner Malware vorgeht und warum genau Warzone-Cheats so „ein guter Köder für euer erstes Malware-Projekt“ sind.
Was ist Malware? Damit sind Schad-Programme für Computer gemeint. Man unterscheidet hier grundsätzlich zwischen Viren, Würmern und Trojanern, die je nach entworfenen Zweck unerwünschte Aktionen auf eurem Computer ausführen.
Was ist ein Trojaner? Damit sind Malware-Programme gemeint, die sich als „nützliche“ Software tarnen. Sie sollen euch überzeugen, einen Download zu starten oder einem Programm manuell Rechte und damit den Zugang zu wichtigen Funktionen eures Computers zu geben. Trojaner können dabei nur die „Tarnung“ für ein Schad-Programm sein oder das Virus / der Wurm selbst ist ein Trojaner.
CoD-Cheats – Optimal für Hacker-Anfänger geeignet
Was steckt dahinter? Der Bericht dokumentiert die Beobachtung eines Malware-Anbieters, der eine „anfängerfreundliche“ und „effektive“ Methode zur Verbreitung eines „Remote Access Trojan“ (RAT) vorstellt. Der Trojaner ist dabei ein gefaktes Cheat-Programm für Warzone. Das Schad-Programm selbst ist ein „Dropper“ und damit so eine Art Infektions-Träger, der zum Beispiel ein Computer-Virus freisetzen oder downloaden kann.
Hat der Trojaner erst einmal gewisse Rechte vom User auf dem Computer erhalten, infiziert die Malware über den Dropper den Computer. Je nachdem, welche Ziele die Programmierer der Schad-Software haben, können Computer-Viren oder -Würmer verschiedenste Auswirkungen auf euren Computer haben. Beispielsweise:
Informationen über das Nutzerverhalten sammeln
Verwenden von Rechenleistung des Opfers für Bot-Netzwerke
Vervielfältigung der Schad-Software auf andere PCs
Daten-Übernahme oder -Sperrung
Der Hack-Anbieter hat die Anleitung zu seinem Warzone-Enkel-Trick in mehreren Hacking-Foren gepostet und schreibt, dass diese Methode es gezielt auf Computer mit hoher Leistung abgesehen hat. Einer der Posts hatte dabei mehr als 10.000 Views.
Warzone-Cheater aktivieren die Schad-Software freiwillig
Wieso ist das mit Warzone-Cheats so einfach? Der Anbieter des Warzone-Droppers meint, dass es besonders für Hacking-Anfänger eine sehr gute Methode ist, weil die User ihre Rechte freiwillig abgeben. Statt Stunden an Arbeit beim Eindringen in fremde System zu stecken, brauchen Anfänger nur ihre Malware programmieren, in den Dropper stecken und darauf hoffen, dass ein User die Fake-Cheats herunterlädt.
Denn echte Cheat-Programme verlangen ebenfalls umfangreiche Rechte auf dem Computer. Wenn es die Hacker schaffen, das Programm bis zur Rechte-Anfrage authentisch aussehen zu lassen, aktivieren „Cheater“ die Schad-Software auf ihrem Computer selbst. Als „Köder“ sollten die Programme kostenlos angeboten werden.
Der Bericht schreibt weiter, dass die Schad-Programme auf Cheat-Websites entdeckt wurden. Die Aufmachung einiger Posts zur Werbung der Fake-Cheats seien dabei „ohne viel Mühe“ und „nicht besonders clever“ gestaltet worden und trotzdem gab es Reaktionen auf den Post und Anfragen von Usern, ob bereits jemand Erfahrung mit dem Programm gemacht hat. Die letzte Sichtung eines solchen Posts stammt aus dem März 2021.
Und es geht sogar noch einfacher. Die Ersteller des Berichtes haben ein paar YouTube-Videos gefunden, die nach einer ähnlichen Methode vorgehen. Die Videos erklären, wie man kostenlos Cheats für Warzone nutzen kann. Der Link in der Video-Beschreibung führt dann jedoch einen Download aus, der Admin-Rechte vom User verlangt und Malware auf den Computer zieht.
Bei diesem Video ist man nur 3 Clicks von einem Virus entfernt. Quelle: Activision
Cheater in Warzone weiter ein Problem
Einigen Opfern von Cheatern in Warzone dürfte diese Nachricht durchaus freuen. Cheater sind ein großes Problem in dem Free2Play-Shooter und viele Spieler haben bereits Erfahrungen mit Gegnern gemacht, die Aim-Bots und/oder Wall-Hacks verwendet haben.
Die Entwickler beteuern regelmäßig, dass sie weiter an dem Problem arbeiten. Doch leider ist die Warzone bisher ein Tummelplatz für Cheater und Exploiter. Vielleicht nicht in jedem Match, aber leider trifft man immer wieder mal auf Schummler.
Die Community hofft weiter auf wirksamere Maßnahmen der Entwickler gegen die Cheater in Warzone. Womöglich wirkt es ja auch abschreckend, zu wissen, dass man sich durch solche Software auch schnell Schad-Programme auf seinen PC holen kann. Man kann nie wissen, wer hinter den Programmen steht und mit welchen Absichten.
In Season 23 von Diablo 3 kommt es bei manchen Spielern mit Patch 2.7.0 zu kurzen Lags, die häufig auftreten. Mit einem Trick könntet ihr diese Ruckler loswerden.
Um was für Probleme geht es? In Diablo 3 spielt gerade der neue Patch 2.7.0 eine große Rolle. Der kam erst vor wenigen Tagen auf die Server und brachte eine große Überarbeitung der Begleiter mit sich. Doch neben den erfreulichen Änderungen kehrten auch Probleme ins Spiel ein.
Mikro-Ruckler, die etwa eine Sekunde das Bild einfrieren, stören die Spieler in der neuen Season 23. Mit einer Sound-Einstellung könnt ihr diese Art der Lags wohl beheben.
Sound-Einstellung als Lösung gegen Lags in Diablo 3
Das erklären Spieler: Seitdem der Patch auf den Live-Servern ist, beklagen sich Spieler über spürbare Ruckler. Oft werden diese im Zusammenhang mit der Klasse “Zauberin” gemeldet. Die Zauberin ist in der Tier List zu Season 23 in Diablo 3 mit zwei Builds im S-Tier. Entsprechend beliebt ist die Klasse gerade und dadurch fallen die Probleme auf.
Spieler berichten darüber, dass
das Beschwören der Spiegelbilder der Zauberin die Lags auslösen
In seltenen Fällen sollen auch andere Klassen und Fähigkeiten von diesem Problem betroffen sein.
Das könnte euch helfen: Wenn ihr auch von diesem Problem betroffen seid und seit Patch 2.7.0 diese Lags bemerkt, dann kann euch eine Sound-Einstellung helfen. Im offiziellen Diablo-3-Forum wurde das Problem besprochen und Nutzer 雜草 (via forums.blizzard.com) präsentierte dort eine Lösung. Er schreibt:
“Wenn ihr eure Soundkanäle/Quelle auf 128 eingestellt habt, dann regelt das auf 16 runter. Und erhöht sie danach wieder. 32 funktioniert bei mir im Moment. Es bietet mehr akustisches Feedback als 16 und bisher noch kein Stottern.”
Hier findet ihr die Einstellung
Nutzt diese Option: Startet ein Spiel in Diablo 3 und ruft dann per Escape-Taste die Optionen auf. Wechselt jetzt an der linken Seite auf den Reiter “Sound”.
In diesem Fenster seht ihr auf der rechten Seite den Bereich “Hardware”. Die erste Option dort ist die Einstellung der Soundkanäle.
Hier findet ihr die angesprochene Sound-Option in Diablo 3
Ändert ihr die Einstellung, ändert sich für euch die Qualität des Sounds. Es ist ein hörbarer Unterschied mit komprimiertem Audio-Feedback. Spielern, die sowieso nebenbei Musik hören oder Serien/Streams schauen, sollte das kaum auffallen.
Und das funktioniert? Im Diablo-Forum wurde dieser Lösungsweg als funktionierende Lösung bewertet. Spieler schreiben, dass ihnen diese Einstellung gegen die Lags geholfen habe. Manche berichten davon, dass Lags zwar noch spürbar wären, aber bei weitem nicht mehr so stark.
Auch auf reddit bedanken sich Spieler für diese Lösung (via reddit.com) und berichten, dass ihnen das sehr geholfen hat.
Wenn ihr also seit dem Release von Patch 2.7.0 auch mit solchen Ruckel-Problemen kämpft, könnt ihr mit dieser Sound-Einstellung möglicherweise dagegen angehen. Als Übergangslösung, bis das Team von Blizzard einen Fix veröffentlicht, ist die neue Season für euch damit vielleicht spielbarer.
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Seit dem 1. April ist der Loot-Shooter Outriders erschienen. MeinMMO-Autor Tarek konnte schon einige Stunden spielen und war vom ersten, richtigen Bosskampf positiv überrascht. Warum und was an dem Kampf so cool war, erklärt er euch hier.
Nach der Demo von Outriders war ich einerseits zufrieden, doch es gab eine Sache, wie mich enttäuscht zurückgelassen hat: Der Bosskampf gegen Gauss, der zuvor als heftiger Gegner angekündigt wurde.
Doch der stellte sich als ziemlich lahm heraus. Gauss hatte zwar einige coole Blitz-Angriffe, durch die man immer in Bewegung bleiben musste. Aber es war weder besonders herausfordernd, noch wirklich spannend.
Daher waren meine Erwartungen an die Bosskämpfe im eigentlichen Spiel relativ gering. Sicher, die Demo umfasst nur das erste Kapitel von Ouriders, das sagt nichts über das restliche Spiel aus. Ich befürchtete aber dennoch, dass alle Bosskämpfe in dem Maßstab stattfinden würden. Schließlich bestechen nur wenige Shooter mit guten Boss-Mechaniken.
Mit Release des Shooters konnte ich dann endlich bis zum dritten Kapitel “Eagle Peaks” spielen.
Spoilerwarnung: Ich werde mich bei Story-Details zwar möglichst zurückhalten, aber den Ablauf eines Bosskampfs und die Mission schildern. Wer nichts dazu wissen möchte, sollte nicht weiter lesen.
Die “Bosse” im zweiten Kapitel waren sogar noch unspektakulärer, als Gauss. Es waren einfach immer irgendwelche Typen mit gepanzerter Rüstung und Gatling Gun, die manchmal auch ein paar Fähigkeiten drauf hatten.
Mit denen habe ich meist kurzen Prozess gemacht. Ich fühlte mich also erstmal bestätigt. Doch dann kam die Mission “Inferno”, die zu einem Vulkan führt und ich muss zugeben: Ich hab mich massiv getäuscht! Zumindest vorerst.
Denn dort traf ich auf den ersten, richtig fetten Boss von Outriders und der hat mich positiv überrascht.
Das ist Gauss, der erste Boss, der sich euch zu Beginn von Outriders stellt.
Kampf im Vulkan
In der Mission musste ich den Vulkangipfel erreichen und mir den Weg nach oben bahnen. Das tat ich auch. Im Vorfeld der Mission wurde ich schon vor einer Gefahr auf dem Gipfel gewarnt, die schon mehrere Männer das Leben gekostet hat. Was genau das ist, konnte man mir natürlich nicht sagen.
Auf dem Weg nach oben begegnete mir dann eine ziemlich große Spinne. Mit groß meine ich richtig groß. Größer als ein Lastwagen. Ich war mir zunächst nicht sicher, ob es sich dabei um den Boss handelt, oder einfach nur Teil der Inszenierung ist. Aber schon ab dem Punkt fing die Vorfreude an: Geht es am Ende mal endlich nicht gegen irgendeinen gepanzerten Random-Typen mit Gatling?
Unterwegs kletterte die Spinne einige weitere Male vor mir herum, zwischendurch wurde ich dann von kleineren Ablegern attackiert. Die Vorfreude wuchs mit jedem Meter nach oben. Dann, am Gipfel angekommen, ging der Kampf los. Direkt im Krater.
Knackiger Bosskampf mit mehreren Phasen
So lief der Kampf ab: Im Krater, umgeben von Lava, musste ich mich dann dem Ungetüm stellen. Das Vieh setzte immer wieder zu Sprungangriffen an, ließ die Erde erbeben und nutzte großflächige Feuerangriffe.
Ich selbst bin mit dem Technomanten unterwegs und hatte zunächst Probleme. Ich reagierte nicht schnell genug und war relativ schnell tot.
Vor dem zweiten Anlauf bereitete ich mich aber besser vor, stelle mein Equipment um und nahm mir vor, der Spinne mit dem Raketenwerfer und dem Peiniger, einem Artillerie-Geschütz, einzuheizen. Nun ging der eigentliche Kampf los, nachdem die Spinne mich erstmal “aufgewärmt” hatte. Im zweiten Anlauf konnte ich die Spinne dann erledigen und ging als zufriedener Sieger vom (Lava-)Feld.
Der Kampf hat mehrere Phasen, die jedes Mal einen Twist mit sich bringen.
Die erste Phase ist noch relativ gemächlich und es ist relativ einfach, den Angriffen auszuweichen.
Schließlich zieht sich die Spinne kurz zurück und hetzt ihre Ableger auf euch. Das ist eine gute Möglichkeit, Lebenspunkte zu regenerieren.
Die zweite Phase läuft wie die erste ab, nur dass zwischendurch nun auch Mini-Spinnen angreifen
In der dritten Phase verkleinert der Boss das Feld und ihr müsst zusätzlich aufpassen, nicht in die Lava zu rennen
Die letzte Phase ist das große Finale.
Hier verschwindet die Spinne im Lavabecken und verwandelt sich plötzlich in einen riesigen Lavawurm. Wie das von der Physiognomie überhaupt möglich ist, war mir dann relativ egal.
Spinne wird Monsterwurm. Das “Wie” ist nicht so wichtig.
Darum hat mir der Kampf so gut gefallen: Die Inszenierung ist cool und die absurde Verwandlung der Spinne zum Monster-Wurm ist das, was mir an Outriders gefällt. Es wird geklotzt, nicht gekleckert. Außerdem sorgen die unterschiedlichen Phasen für Abwechslung und dazu, dass man seine Taktiken zwischendurch ändern muss.
Ich mag Boss-Kämpfe, die zumindest eine gewisse Herausforderung darstellen und bei dem ein Mindestmaß an Nachdenken nötig ist. Kombiniert mit dem coolen Design und der epischen Inszenierung hat mir dieser Boss sehr gut gefallen.
Hoffentlich liefert mir Outriders mehr davon! Das bleibt nämlich abzuwarten, dank ständiger Server-Abbrüche konnte ich nämlich noch nicht viel vom Spiel sehen.
Einige Probleme zum Start, aber die wichtigsten Dinge stimmen bisher
So lief der Start von Outriders für mich: Zunächst hatte ich, wie viele andere, das Problem, gar nicht spielen zu können. Ständige Server-Ausfälle verhinderten das.
Eigentlich wollte ich zudem mit meinen Freunden gemeinsam starten. Auch das fiel flach, weil ich auf der PlayStation unterwegs bin, während diese auf Steam zocken.
Also musste ich kurzerhand alleine losziehen. Abgesehen davon gefällt mir Outriders aber verdammt gut. Mittlerweile bin ich gerade mal Stufe 13, gebe euch aber trotzdem meine Eindrücke:
Die Story: Ich bin momentan noch zwiegespalten, was die Geschichte angeht. Sie hat ihre guten Momente, gerade einige der Nebenmissionen erzählen interessante Geschichten. Das Setting von Outriders ist ein wenig überladen, aber grundsätzlich interessant. Es ist noch zu früh für mich, da ein Urteil zu fällen. People Can Fly nimmt sich aber nicht zu ernst und der Humor ist makaber, was mir gut gefällt.
Loot: Das Sammeln von Ausrüstung ist vom ersten Moment an motivierend und gehört für mich zum Besten, was es im Loot-Shooter-Genre bisher gibt. Während ich in Division erst im Endgame mit dem Basteln anfing, geht das in Outriders schon spätestens mit blauer Ausrüstung los. Ich bin gespannt, wie das im Endgame laufen wird, bisher bin ich in dem Punkt sehr zufrieden.
Crafting: Das Crafting-System ist gut durchdacht und ermöglicht umfangreiche Modifikationen der Ausrüstung. Es könnte im Verlauf des Spiels der Schlüssel sein, damit Outriders motivierend bleibt.
Gameplay: im Vergleich zur Demo fühlen sich das Waffen-Handling und das Deckungssystem nochmal verbessert an. Die Deckungen nutze ich allerdings immer noch selten.
Schwierigkeitsgrad: Outriders ist fordernd, vor allem, wenn man solo unterwegs ist. Ich habe an einigen Stellen ins Gras beißen müssen. In der Regel war ich daran aber selbst schuld. Mir gefällt, dass es nicht zu leicht ist und im Zweifelsfall kann man einfach die Weltsstufe herunterschrauben. Das musste ich bisher zum Glück nie.
Besonders gut gefällt mir das Zusammenspiel der verschiedenen Mechaniken. Ausrüstung, die Skillbäume der Klassen und das Crafting bilden bisher eine sehr motivierende Kombination und ergänzen sich gut.
Ich probiere ständig neue Varianten aus, bastele jetzt schon Builds, nur um sie dann wieder zu verwerfen, weil ich eine neue Waffe oder ein neues Ausrüstungsteil gefunden habe, oder um einen neuen Skill auszuprobieren.
Mein Zwischenfazit: Wenn das so weiter geht, könnte Outriders für mich der beste Loot-Shooter der letzten Jahre werden. Hoffentlich werden die technischen Probleme so bald wie möglich behoben, doch People Can Fly setzt auf Transparenz und Kommunikation, weswegen ich in dem Punkt recht optimistisch bin.
Was ist Outriders? Das ist ein Koop-Shooter von People Can Fly und Square Enix. Das Spiel mischt Story, RPG und Loot-Mechaniken und ist ein Deckungsshooter, den man mit Spielen wie Gears Of War oder Remnant: From The Ashes vergleichen kann. Das Setting ist in einem düsteren Sci-Fantasy-Setting angesiedelt.
Die Menschen haben die Erde in Outriders bereits zugrunde gerichtet und wollen sich nun auf dem Planeten Enoch niederlassen. Ihr schlüpft in die Rolle eines Outriders. Das ist eine militärische Spezialeinheit, die für die Erkundung des neuen Zuhauses trainiert wurde.
Bei der Ankunft auf Enoch läuft allerdings einiges schief und ihr werdet für 30 Jahre in einen Kryoschlaf gesteckt. Als ihr erwacht, besitzt ihr besondere Fähigkeiten, die als Grundlage für die vier Klassen von Outriders dienen. Doch die Menschheit befindet sich schon wieder am Abgrund. Da kommen diese neuen Fähigkeiten gerade recht. Hier findet ihr eine Übersicht zu Outriders: Klassen, Systemanforderungen, Crossplay – Alle Infos zum Loot-Shooter
Hier der Launch-Trailer zu Outriders:
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Falls ihr Interesse an Outriders habt, aber noch unsicher seid: Die kostenlose Demo ist nach wie vor verfügbar. Ihr könnt euch dort einen Eindruck vom Koop-Shooter und seinen vier Klassen verschaffen.
Außerdem lässt sich der Fortschritt in die Vollversion übernehmen, ihr müsst nicht bei Nul anfangen.
Habt ihr den Boss bereits besiegt? Fandet ihr den Kampf auch so cool? Oder seid ihr anderer Meinung? Schreibt uns gerne in den Kommentaren.
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Mario Kart boomt aktuell im deutschen Twitch. Genau deshalb stellen wir euch in unserem ersten Teil des Formats “Mobile Game des Monats” die kostenlose Variante des Rennspiels fürs Handy vor: Mario Kart Tour.
Warum stellen wir euch dieses Spiel vor? 2017 kam mit Mario Kart 8 Deluxe das letzte richtige Mario Kart auf die Nintendo Switch gekommen. Genau dieses Spiel boomt aktuell auf der Streaming-Plattform Twitch. Deutsche Streamer wie MontanaBlack oder EliasN97 zeigen aktuell regelmäßig das Rennspiel, sodass es eine Art zweiten Frühling erlebt. In den letzten 30 Tagen landete Mario Kart auf Platz 6 der beliebtesten Spiele in Twitch Deutschland (via sullygnome)
Zuschauer sind natürlich angetan, doch selbst kann man nur spielen, wenn man eine Nintendo Switch besitzt. Für all die Spieler, die die Konsole nicht Zuhause stehen haben, stellen wir nun eine Alternative vor: Mario Kart Tour für das Smartphone.
Mario Kart Tour – Die kostenlose Alternative zum Switch-Spiel
Wie kommt man an Mario Kart Tour? Die App gibt es kostenlos im Google Play Store und im App-Store von Apple. Achtet nur darauf, dass ihr genügend Speicherplatz habt, denn die Dateien zum Herunterladen sind recht groß.
Vor dem Start müsst ihr dann noch einen Nintendo-Account erstellen oder verknüpfen. Erst dann könnt ihr richtig loslegen.
So sieht das Rennen aus.
Das sind die Inhalte des Spiels: Mario Kart Tour ist quasi das Rennspiel auf dem Handy. Es gibt Maps, die ihr bereits aus anderen Teilen der Reihe kennt und dort tretet ihr gegen andere Spieler an. Das können NPCs, Online-Spieler oder sogar Freunde sein.
Anders als auf der Konsole fahrt ihr hier 2 Runden pro Strecke, aber könnt genauso eure Gegner mit den altbekannten Items attackieren. Es gibt unter anderem Raketen, Panzer und die verhassten Bananen. So feuert ihr eure Kontrahenten ab und strebt den ersten Platz an.
Gespielt wird im Hoch- oder Querformat, je nachdem, was euch lieber ist. Euer Charakter fährt automatisch, doch ihr müsst ihn natürlich um die Kurven steuern, wobei ihr auch driften könnt und dadurch einen Turbo aktiviert.
Es gibt unterschiedlichste Modi zur Auswahö. Ganz prominent werden zahlreiche Cups vorgestellt. Dabei müsst ihr immer auf 4 verschiedenen Maps fahren und Sterne verdienen. Habt ihr einen Cup abgeschlossen, geht es mit dem nächsten Cup weiter.
Alternativ gibt es den Online-Modus, in dem ihr euch mit anderen Spieler auf der ganzen Welt messt. Dabei könnt ihr aber auch einen eigenen Raum erstellen, in dem ihr Freunde herausfordert.
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Das fällt positiv auf: Mario Kart Tour ist grundsätzlich kostenlos und das ist echt super, denn dafür gibt es ziemlich viel Auswahl. Ihr könnt verschiedene Maps spielen, Charaktere freischalten und online gegen Kontrahenten zocken.
Vor allem für zwischendrin überzeugt Mario Kart Tour, denn eine schnelle Runde ist immer drin und wird auch nicht vom Pay2Win überschattet.
Generell bietet Mario Kart Tour viel für ein normales Handy-Spiel und ist an vielen Stellen durchaus mit der Switch-Version zu vergleichen. Große Auswahl bei den Strecken, bekannte Items aus der Mario-Welt und die Mechaniken, die man auch von der Switch-Version kennt. Dazu gehören unter anderem das Driften oder Fliegen nach großen Sprüngen.
Das fällt negativ auf: Ein großer Kritikpunkt ist der Pay2Win-Aspekt in Mario Kart Tour. Um manche Cups freizuschalten, braucht man Sterne, die man bei den Cups davor verdienen kann. Um alle Cups freizuschalten, braucht man aber so viele Sterne, dass man entweder fast jede Strecke perfekt abschließen muss oder alternativ eben zum Echtgeld greift.
Dazu kommt auch noch immer wieder Werbung für den Ingame-Shop. Besondere Angebote sollen euch zum Zahlen animieren und wer alle Charaktere spielen möchte, muss in die Röhren, also die Loot-Boxen des Spiels, investieren. Dazu kommt dann noch eine ordentliche Portion Glück, damit man die richtigen Charaktere zieht. Spieler, die dann Geld investieren, haben meist bessere Charaktere, die euch im Rennen beispielsweise mehr Items oder mehr Schnelligkeit bringen.
Was ist Pay2Win? Dieser Begriff ist vor allem bei kostenlosen Games immer wieder relevant. Man beschreibt damit einen Vorteil im Spiel gegenüber anderen Mitspielern, wenn man Echtgeld investiert. Für das Echtgeld bekommt man dann beispielsweise Items, die den Charakter verstärken.
Kostenlose Spiele hantieren oftmals mit Pay2Win, da sie sich dadurch mitfinanzieren. Eine Alternative zu solchen Items sind kosmetische Items, die keinerlei Spielvorteil bringen, sondern lediglich den Charakter optisch verändern.
Das sagen Bewertungen: In den jeweiligen App-Stores sehen die Bewertungen recht solide aus:
Play Store von Google: 4,1 von 5 Sterne bei über 1,9 Millionen Bewertungen
App-Store von iOS: 4,5 von 5 Sterne bei über 60.000 Bewertungen
Generell heißt es in den Bewertungen, dass es zwar ein anderes Spielgefühl wie auf der Switch ist, es dennoch viel Spaß macht und auch kostenlos spielbar ist. Das Augenmerk der Steuerung liegt klar auf das Smartphone und der Schwierigkeitsgrad wird als grundsätzlich fair eingeschätzt.
Kritisiert wird aber auch hier der Pay2Win-Ansatz. Wer in Online-Matches erfolgreich sein möchte, muss sehr lange grinden und im besten Fall Geld investieren, damit man gegen andere Fahrer mithalten kann.
Hier haben wir noch mehr Mobile-Empfehlungen für euch:
Ist das eine Switch-Alternative? Definitiv! Es ist zwar nicht auf dem gleichen Niveau wie die Switch-Version und die Mobile-Steuerung bedarf etwas Übung, doch als kostenlose Alternative ist es nicht zu unterschätzen. So kann man Mario Kart Tour zwischendurch zocken und hat dabei definitiv seinen Spaß.
Bedenkt aber, dass vor allem im Online-Modus der Pay2Win-Aspekt immer wieder deutlich wird. Wer damit nicht leben kann, sollte vor allem gegen NPCs spielen, denn dort hat man auch ohne das Investieren von Echtgeld immer eine Chance.
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Ja, Diablo 3 ist toll und auf Diablo 4 zu warten nervt. Zum Glück gibt es grandiose Spiele, mit denen sich die Lücke ein wenig füllen lässt. MeinMMO-Autor Max Handwerk greift dabei gerne auf ein Hack’n’Slay zurück, dessen beste Tage eigentlich schon lange vergangen sind: Champions of Norrath.
Ein bisschen Monster verkloppen, Loot sammeln, Dungeons erkunden und das Ganze im Koop – es gibt so Tage, da existiert einfach kein besseres Spielprinzip, als genau diese Mischung. Der Klassiker in dieser Hinsicht heißt natürlich Diablo, auf dessen vierten Teil wir mittlerweile schon seit… ich weiß nicht mehr genau, wie lange wir schon auf Diablo 4 warten. Lang auf jeden Fall.
Immerhin gibt es einige Games, die diese Wartezeit überbrücken. Path of Exile kommt einem in den Sinn. Die besten Diablo-Alternativen findet ihr in dieser Übersicht bei MeinMMO, die ich selbst auch aufgerufen habe, als ich mal wieder auf Loot-Suche gehen wollte. Und da stellte ich mit Entsetzen fest: Die meiner Meinung nach beste Diablo-Alternative fehlt hier ja!
Alt, eingerostet, grandios – das ist Champions of Norrath
Was ist das für ein Spiel? Gut, dass Champions of Norrath in der Liste der aktuell besten Diablo-Alternativen fehlt, könnte möglicherweise daran liegen, dass es sich hierbei um ein 17 Jahre altes Spiel handelt. Das darüber hinaus auch nur auf der PlayStation 2 läuft. Und auch nicht bei PS Now verfügbar ist.
Kurz: Um es zu spielen, muss ich jedes Mal meine alte PS2-Konsole entstauben und die Disc wiederfinden. Aber: Sind diese Hürden erstmal überwunden, gibt es einen schönen Schuss Nostalgie direkt ins Gehirn.
Denn schon, wenn die altbekannte Musik startet, fühle ich mich um Jahre zurückversetzt. Klar, das gilt auch für die Grafik des Spiels, die aber für ein 17 Jahre altes PS2-Spiel gar nicht mal so übel aussieht. Grafik und Gameplay zeigt beispielsweise dieses Video:
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Das Schöne: Das Spiel macht einfach immer noch verdammt viel Spaß, wenn man es erstmal zum Laufen gekriegt hat. Vor allem im Koop zeigt Champions seine Stärke: Per Multitab schloss man früher einfach vier Controller an die PS2 an und legte los. Champions of Norrath war eins dieser Spiele, bei denen sich das wirklich lohnte. Denn dann konnte man eine schlagkräftige Truppe aus verschiedenen Klassen zusammenstellen.
Da schnappte sich einer den Barbarenkrieger, um mit Hau-Drauf-Taktik und zwei Waffen gleichzeitig Goblins zu vermackeln, während der Waldelf-Waldläufer feindliche Horden mit dem Bogen aus der Ferne dezimierte. Der Kleriker setzte auf stumpfe Waffen und kümmerte sich zuverlässig um die Untoten, während Eruditen-Zauberer das Feld mit Zaubersprüchen eindeckten. Und der Dunkelelf war immer mies drauf, konnte dafür aber irgendwie alles ein bisschen.
Die Vielfalt der Klassen, die man sowohl im Aussehen als auch bei den Skills individuell anpassen konnte, lässt das Spiel auch beim dritten oder vierten Durchlauf nicht langweilig werden. Die Dungeons werden zufällig generiert, was damals auch nicht unbedingt Standard war.
Klar, am Ende des Tages belief sich das Gameplay in erster Linie darauf, aus der Vogelperspektive Monster, Orks, Goblins und andere Feinde zu verdreschen. Dann bekam man bessere Waffen und Fähigkeiten, um noch größere, bösere, oder einfach mehr Monster zu zerlegen. Aber irgendwie hat es dieses Spiel es schon damals hingekriegt, dass mir das nie so richtig auffiel – und wurde nie wirklich langweilig.
Ist Champions of Norrath wirklich so gut?
Schaut man sich Tests von damals an, hat Champions durchaus mit seinen Inhalten überzeugt. Dass ich es heute immer noch so gern wieder aus meiner PS2-Schatzkiste hole, dürfte aber auch mit persönlicher Nostalgie zusammenhängen.
Ich hab Champions das erste Mal gespielt, als ich es als Demo-Version aus irgendeinem Spiele-Magazin für die PS2 in die Finger bekam. Ich muss damals ungefähr zehn Jahre alt gewesen sein. Und diese ersten paar Level, die in der Demo drinsteckten – die müssen mein Bruder und ich gefühlt hunderte Male durchlaufen haben.
Da galt es, eine Ork-Goblin-Horde in einer dunklen, in Baumwipfeln gelegenen Stadt zu zerlegen, und dann im Wald gegen… noch mehr Goblins zu kämpfen. Am Ende wartete dann ein großer Ork mit zwei Viechern, die man wohl am besten als Säbelzahntiger-Hundebär-Mischling bezeichnen kann.
Spätestens, wenn der Obermotz des Levels zu Klump gehauen war, neigte sich die Demo ihrem Ende zu. Ihr könnt euch also vorstellen, wie begeistert wir waren, als wir irgendwann das komplette Spiel hatten und plötzlich über diesen Endpunkt hinaus spielen konnten.
Damals war Herr der Ringe grad ein großes Ding. Hat mich bei der Klassenwahl ganz eventuell beeinflusst.
Endlich konnten wir mehr Fähigkeiten entdecken und sogar Waffen bei dem Händler Nenmar kaufen, den man in der Demo im Leben nicht bezahlen konnte. Wir durften neue Orte bereisen, die auch mal was anderes als ein Wald voller Orks waren (zum Beispiel eine Höhle mit Spinnen, ein uralter Tempel oder ein tropischer Strand mit Fischwesen!).
Dann stellten wir auch noch fest, dass wir Waffen mit Elementen versehen konnte. Plötzlich fuchtelten unsere Champions mit Feuerschwertern, Eis-Bögen oder Gift-Stäben herum. Das leuchtete und machte Feinden Ärger – als Kind war es der Wahnsinn.
In den kommenden Jahren zockten wir es immer wieder, sogar meine spätere Freundin machte ihre ersten Gaming-Schritte mit Champions of Norrath. Diablo kam für uns erst später dazu. Irgendwie war es fast eher so, dass Diablo für uns dann die Norrath-Alternative wurde.
Es gab auch noch eine Fortsetzung, Champions: Return to Arms, die ebenfalls echt stark war. Nur das ursprüngliche Norrath – das ist bei mir irgendwie noch tiefer verankert geblieben als der Nachfolger.
Eine Neuauflage in modernem Gewand würde ich ohne mit der Wimper zu zucken sofort kaufen. An der Front sieht es allerdings nicht gut aus – aber ehrlich gesagt reicht mir auch die klassische Variante aus.
Deshalb entschuldigt mich nun bitte. Nach der ganzen Schreiberei wird es Zeit, meinen Bruder anzurufen, die PS2 rauszukramen und die Schublade mit den alten Spielen auszukippen. Norrath wird bestimmt immer noch von Goblins bedroht. Mal sehen, ob man da nicht was tun kann.
Habt ihr auch solche Spiele von früher, zu denen ihr immer wieder zurückkehrt – selbst, wenn sie vielleicht nicht mehr so gut mithalten? Erzählt es uns in den Kommentaren!
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In Pokémon GO startet am 4. April das Frühlingsevent (Oster-Event) 2021. Wir zeigen euch hier alle Inhalte und welche Bilder die Dataminer dazu schon gefunden haben.
Was ist das für ein Event? Vor einigen Tagen kündigte Niantic das Frühlingsevent 2021 in Pokémon GO an. Das ist dann das Oster-Event, das unter diesem Namen stattfindet. Es läuft nur wenige Tage, hat aber dafür ein neues Shiny, ein neues Mega-Pokémon und Blumenkränze mit dabei.
Wir zeigen euch hier in der Übersicht, was über das Event bekannt ist und was Dataminer bereits für Einblicke in die neuen Inhalte gewinnen konnten.
Alle Infos zum Oster-Event 2021
Wann geht es los? Der Start ist am Sonntag, dem 4. April um 10:00 Uhr Ortszeit. Ihr habt dann nicht mal ganz eine Woche Zeit, das Ereignis auszunutzen. Am Donnerstag, dem 8. April endet das Oster-Event um 20:00 Uhr Ortszeit.
Was spawnt? In der Wildnis trefft ihr häufiger auf Owei, Marill, Plusle, Minun, Haspiror und Scoppel sowie Pikachu.
Pokémon mit Blumenkranz: Als Besonderheit bietet dieses Event Spawns von Pokémon, die einen Blumenkranz tragen. Das können Chaneira und Pikachu in der Wildnis tragen. Wenn Wonneira aus einem Ei schlüpft, kann es außerdem einen Blumenkranz tragen. Mit Glück trefft ihr schillernde Varianten von Chaneira und Wonneira.
Entwickelt ihr ein Chaneira, das einen Blumenkranz trägt, weiter, dann trägt auch Heiteira dieses modische Accessoire. Dataminer fanden bereits heraus, wie das dann im Spiel aussieht. Im eingebetteten reddit-Beitrag könnt ihr euch schon ein Bild der Blumenkranz-Pokémon machen:
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Neue 2-km-Eier: Erhaltet ihr während des Events 2-km-Eier, dann können daraus die folgenden Pokémon schlüpfen: Owei, Evoli mit Blumenkranz, Pichu mit Blumenkranz, Togepi, Azurill, Haspiror, Wonneira mit Blumenkranz, Mampfaxo, Geronimatz und Scoppel.
Wer ist das Mega-Pokémon? In den letzten Monaten veränderte Niantic immer wieder die Aufstellung der Mega-Pokémon. Zum Oster-Event kehrt das Mega-Schlapor zum ersten Mal in die Raids. Im eingebetteten reddit-Beitrag oben seht ihr, wie der Boss aussieht.
Welche Boni sind das? Neben diesen neuen Inhalten gibt es Boni, die während der gesamten 4 Tage aktiv sind. Die drehen sich vor allem um Eier, helfen aber auch beim Verdienen von Erfahrungspunkten.
Für das Ausbrüten von Eiern erhaltet ihr doppelt so viele Bonbons
Eier werden während des Events doppelt so schnell ausgebrütet
Glücks-Eier bleiben eine ganze Stunde aktiv, statt nur einer halben Stunde
Um den Bonus mit den Brutmaschinen auszunutzen, dürft ihr nicht zu früh anfangen. Die halbe Distanz zum Schlüpfen zählt nur für die Eier, die nach dem Start des Events in die Brutmaschine gelegt wurden. Wenn ihr schon vorher Eier in den Brütern hattet, verringern sie nach Start des Events nicht ihre Distanz.
In unserer Event-Übersicht für den April 2021 bei Pokémon GO zeigen wir euch, was in den nächsten Wochen noch im Spiel passiert und welche Termine ihr euch freihalten solltet. Freut ihr euch schon auf das Oster-Event?
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Das Survival-Spiel Valheim zieht Millionen Spieler an und kann regelmäßig Zehntausende zum Spielen begeistern. Aber wie viel wisst ihr eigentlich von dem neuen Hit auf Steam? Testet hier auf MeinMMO euer Wissen in 12 Fragen.
Seit Valheim am 2. Februar 2021 im Early Access auf Steam erschien, hat es sich über 6 Millionen mal verkauft und zieht noch immer im Schnitt über 179.000 Spieler an (via steamcharts). Trotz, oder vielleicht wegen der urigen Retro-Optik feiern die Spieler das neue Survival-Game und es hat sich eine riesige Community um Valheim herum aufgebaut.
Auf Plattformen wie reddit tauschen sich die Spieler regelmäßig aus und teilen, was sie so alles erleben. Die Erlebnisse reichen von knappen Kämpfen über verrückte Ideen bis hin zu eindrucksvollen Gebäuden, an denen die Macher teilweise viele dutzend Stunden sitzen.
Ein großes Highlight sind etwa die Bosskämpfe, die das Spiel so richtig gut machen. Und hinter jedem Boss und jedem Gegner steckt eine Geschichte. Genau hier wollen wir nun prüfen, wie viel ihr von all dem wisst, was Valheim so bietet.
Was ist das für ein Quiz? Wir haben für euch 12 Fragen rund um Valheim zusammengestellt. Dabei geht es nicht nur um das Wissen zu Bossen und Loot, sondern auch zur Welt und zur Story.
Nur, weil ihr schon den letzten Boss Yagluth besiegt habt, heißt das also nicht, dass ihr schon ein Experte seid! Erkundung ist ein wichtiger Aspekt in Valheim und in vielen Ecken der Welt verstecken sich Geheimnisse und Geschichten, nach denen man Ausschau halten muss.
Wie mache ich mit? Wir haben zu jeder Frage mehrere Auswahlmöglichkeiten angegeben. Klickt oder tippt auf jene, die ihr für richtig haltet und ihr erfahrt, ob sie stimmt. Mit dem „Continue“-Button kommt ihr zur nächsten Frage.
Wenn ihr das Quiz wiederholen wollt, ladet die Seite am besten neu. Viel Spaß!
Dieses Quiz ist geschlossen.
Wie war euer Ergebnis? Habt ihr alle Fragen beantworten können oder lagt ihr bei einer davon falsch? Welche fandet ihr besonders knifflig, welche besonders leicht? Diskutiert mit anderen Wikingern in den Kommentaren!
Im heutigen Item Spotlight zeigt Cortyn euch ein Item, mit dem ihr ewige Verbundenheit zu einem Mitspieler in World of Warcraft zeigen könnt. Er kann sich nicht dagegen wehren.
Viele Gegenstände in World of Warcraft sind richtig fies. Sie verursachen Schaden, hinterlassen miese Debuffs oder sind perfekt zum Trollen geeignet. Doch einige Items sind auch einfach nur nett und geben den Spielern immer ein schönes Gefühl. Genau um so einen Gegenstand soll es heute gehen – die Freundschaftshalskette.
Was ist das Item Spotlight? Das Item Spotlight ist ein neues, regelmäßig wiederkehrendes Format auf MeinMMO. Alle paar Wochen wollen wir ein besonderes Item aus einem MMO genauer beleuchten und dabei die wichtigsten Fragen klären. Wo kommt der Gegenstand her? Was für einen Nutzen hat das Item? Was ist seine Geschichte? Wir hoffen, euch so auf ein paar coole Items hinzuweisen, die ihr bisher vielleicht übersehen habt.
Was ist die Freundschaftshalskette? Die Freundschaftshalskette („B. F. F. Necklace“) ist ein Spielzeug in WoW, das sich nach Benutzung permanent in eurer Sammlung befindet. Es steht dann allen Charakteren zur Verfügung.
Die Kette kann auf ein Ziel angewendet werden und verschafft ihm daraufhin den „Allerbeste Freunde“-Buff für 24 Stunden mit der Beschreibung: „Für immer Freunde!“ Begleitet wird das von einem aufsteigenden Herzchen über den Kopf des Ziels.
Was kann man mit der Kette machen? Grundsätzlich genau das, was das Item sagt. Ihr „bietet die Halskette an“ und verschafft eurem Ziel damit einen Buff, der für 24 Stunden lang anhält. Das ist übrigens auch die Abklingzeit des Spielzeugs.
Euer Ziel dürfte es übrigens schwer haben, den Buff zu entfernen. Denn der Buff lässt sich weder einfach wegklicken, noch wird er beim Tod entfernt. Kein Wunder, Freundschaft hält eben über solche Nichtigkeiten wie den Tod hinaus.
Lediglich PvP in Form von Arenen und Schlachtfeldern scheint den Buff zu entfernen, da hier fast alle Effekte der Spieler entfernt werden, um für Fairness zu sorgen.
Der Buff eignet sich wunderbar als „Danke“-Effekt in allen möglichen Situationen. Jemand hat euch mit Tränken ausgeholfen oder im Raid vor einem Tod bewahrt, den ihr verschuldet habt? Jemand hat euch in der Gilde das Ohr geliehen und euch bei Problemen geholfen? Ihr hattet einen schönen Abend im Rollenspiel?
All das kann man ganz einfach mit der Freundschaftshalskette ausdrücken.
Gerade in Online-Umgebungen, in denen es oft etwas rauer zugeht, ist es eine schöne Sache, einfach mal eine nette Geste dazulassen. Dafür eignet sich die Freundschaftshalskette perfekt.
Passt aber auf, dass ihr nicht zu großzügig damit umgeht. Sonst fragt die eifersüchtige Blutelfe vielleicht, warum sie heute euren Buff nicht bekommen hat, sondern die Nachtgeborene mit der knappen Kleidung nun mit eurem Freundschafts-Buff herumtänzelt.
Mehr besonders coole Gegenstände aus WoW haben wir hier für euch:
Wie bekommt man die Freundschaftshalskette? Die Freundschaftshalskette könnt ihr auf Pandaria ergattern. Reist dafür in die Tonlongsteppe zum Tempel von Niuzao. Von dort reist ihr zum markierten Höhleneingang auf der Karte, bei den Koordinaten 32 / 61.
Betretet die Höhle und arbeitet euch bis zum Ende vor. Hier könnt ihr eine Rampe hinaufgehen und solltet dort schon den merkwürdigen Steinriesen „Knu’dalon der Herzhüter“ („Huggalon the Heart Watcher“) finden. Bezwingt ihn und plündert seinen Leichnam – die Freundschaftshalskette ist ein garantierter Drop.
Knud’alon der Herzhüter sitzt in seiner Höhle – mit einem dicken Schleifchen auf dem Kopf. Im Dunkel etwas schwer zu erkennen.
Aktiviert die Halskette, um sie eurer Sammlung hinzuzufügen. Anschließend könnt ihr die Freundschaftshalskette auf jedem Charakter verwenden und damit anderen Spielern ein Herzchen und eine (aufgezwungene) Freundschaft bescheren.
Entwickelt euch bitte nur nicht zu einem verrückten Stalker, der die Kette alle 24 Stunden auf dem gleichen Ziel erneuert. Denn das ist unheimlich.
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Der zweite Teil des FUT Birthday in FIFA 21 hat begonnen. Heute gibt es weitere Spezialkarten für Ultimate Team.
Was ist der FUT Birthday? Der FUT Birthday findet jedes Jahr in FIFA 21 statt und feiert den Geburtstag von Ultimate Team. Zu diesem Anlass gibt es immer besondere Spezialkarten. In diesem Jahr wurde bereits das FUT Birthday Team 1 veröffentlicht. Da drin stecken Spezialkarten, die verbesserte Werte bei Skill-Moves oder schwachem Fuß bekamen.
Team 1 brachte Sané, Huntelaar und Podolski gab es über Challenges und SBCs
Nun startet die zweite Hälfte des FUT Birthday. Das zweite Team zeigen wir euch hier auf MeinMMO.
Das ist das FUT Birthday Team 2
Wann kommt FUT Birthday Team 2? Das zweite Team erschien am Freitagabend, den 02. April 2021, um 19:00 Uhr. Es bleibt nun voraussichtlich eine Woche lang verfügbar. Die Karten kann man aus den Packs in FIFA 21 ziehen, braucht aber verdammt viel Glück dafür. Auf dem Transfermarkt kann man sie auch kriegen, dort werden sie aber jede Menge Münzen kosten.
So sieht das Team 2 aus: Hier seht ihr alle Spieler, die nun zu den 5-Sterne-Skillern gehören oder ihren schwachen Fuß verbessert bekamen.
Modric (92) mit 4-Sterne-Skills und 5-Sterne-Weakfoot
Sterling (92) mit 5-Sterne-Skills und 4-Sterne-Weakfoot
Paulinho (90) mit 4-Sterne-Skills und 5-Sterne-Weakfoot
Aouar (90) mit 4-Sterne-Skills und 5-Sterne-Weakfoot
Adama Traoré (89) mit 5-Sterne-Skills und 4-Sterne-Weakfoot
Emre Can (88) mit 5-Sterne-Skills und 4-Sterne-Weakfoot
Tomori (87) mit 5-Sterne-Skills und 4-Sterne-Weakfoot
Atal (87) mit 5-Sterne-Skills und 5-Sterne-Weakfoot
Kent (86) mit 5-Sterne-Skills und 5-Sterne-Weakfoot
Bernardeschi (86) mit 5-Sterne-Skills und 5-Sterne-Weakfoot
Günter (85) mit 5-Sterne-Skills und 3-Sterne-Weakfoot
Was bringt der FUT Birthday noch? Während des FUT Birthdays gibt es täglich wechselnde SBCs sowie verschiedene Spezialaufgaben. Einige verbesserte Spieler, die man sich bisher sichern konnte, waren beispielsweise:
Marco Reus
Lucas Podolski
Klaas-Jan Huntelaar
Gervinho
Mandanda
Arturo Vidal
Mit dem zweiten Team gingen auch eine neue SBC und Aufgabenreihe live. Ab sofort könnt ihr euch Payet in einer 89er-Variante mit 5 Sternen auf dem schwachen Fuß und 4-Sterne-Skills sichern. Außerdem kriegt ihr noch Leicesters Choudhury als 87er-Version mit 5-Sterne-Weakfoot.
Heute, am 2. April, bekommt Destiny 2 Besuch vom mysteriösen Xur. Wo sich der Tentakel-Träger zu Ostern versteckt und ob seine exotischen Mitbringsel den Hütern ein Lächeln aufs Gesicht zaubern, verrät euch MeinMMO. Hier alles zu seinem Inventar und Standort.Im Anschluss werfen wir einen Blick auf die Trials of Osiris.
Das beschäftigt die Spieler: Die Destiny-Woche sollte mit einem neuen Strike für alle Starten, dochdie frische Mission “Prüfgelände” durften dann doch nicht alle Hüter überall zocken. Bungie musste sich erklären und die Spieler warfen teils mit Beschuldigungen um sich. Die Mission sorgte zudem für Aufsehen, weil sie von einem belächelten, kurzen Strike plötzlich zur härtesten Mission in Destiny 2 mutierte.
Dann gab es noch ein ungewöhnliches Wettrennen: Der Waffenmeister Banshee-44 bot eine Mod an, die eine Dropchance von unter 1 % hat. Das Angebot konnten aber nur wenige Hüter wahrnehmen, denn das neue Update 3.1.1.2 kam mit Wartungsarbeiten und einem Server-Down dazwischen.
Bungie hat zudem bekannt gegeben, wie sie die meistgehassten Perks auf den seltensten Waffen überarbeiten wollen:
Alle Infos zu Xur am 2. April 2021 – PS4, PS5, PC, Xbox One, Xbox Series X|S, Google Stadia
Wann kommt Xur? Durch die Uhrumstellung steht Xurs Besuch nun erst 19 Uhr deutscher Zeit am 2. April an. Dort bleibt er bis zum nächsten Weekly Reset, am 30. März und verkauft interessierten Hütern seine exotischen Items.
Was hat Xur im Angebot? Ob Xur sich irdische Feiertage interessiert? Ein Waffen-Exotic hat er dabei und auch für den Warlock, Jäger und Titan bringt er je eine Exotic-Rüstung mit, versprochen. MeinMMO wirft einen Blick auf die Statuswerte und die Preise seines Oster-Angebots.
Wo steht Xur? Das ist seine Location an diesem Wochenende
Die Position von Xur: Ihr findet Xur diese Woche auf Nessus. Sucht im Gebiet “Wächtergrab” auf dem Baum.
Xurs Position auf Nessus (Barge)
Xurs Inventar vom 02.04. bis zum 06.04. – Alle Exotics im Überblick
Waffe: Arbalest– Linear Fusionsgewehr für 29 Legendäre Bruchstücke
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Trials of Osiris (Prüfungen von Osiris) vom 2.04. – 06.04.
Welche Karte ist aktiv? Der Endgame-PvP-Modus wird jede Woche auf nur einer Karte gespielt. Die aktuelle Map ist Javelin-4.
Javelin-4
Zudem lohnen sich die Trials über Ostern besonders: In der neuen “Saisonalen Herausforderung” findet ihr diese Woche die Mission 7 Runden in den Trials zu gewinnen (nicht Matches). Als garantierte Belohnung springt eine der begehrten Prüfungs-Waffen heraus. Habt ihr diese Woche eine Zeit, dürft ihr die Aufgabe aber noch die ganze Season 13 bis zum 11. Mai abschließen.
Bei 3 Siegen oder mit der Endgame-Bounty gibt’s: Astralhorizont (Schrotflinte)
5 Siege belohnen euch mit der neuen Brustpanzerung
5 Siege belohnen euch mit den neuen Panzerhandschuhen
In der Makellos-Kiste wartet Astralhorizont als Meister-Version
Wann laufen die Trials? Die Prüfungen beginnen heute, am 2. April um 19:00 Uhr und enden mit dem Weekly Reset, am 6. April um 19:00 Uhr.
Stürzt ihr euch ins Getümmel und lasst es in den Prüfungen von Osiris krachen? Oder hat Xur genau das Exo mitgebracht das euch fehlte? Saht es uns doch in den Kommentaren.
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Die Twitch-Streamerin Ashley Roboto (25) hat eine Ansage an die Zuschauer ihres Kanals gemacht, die sollten ihr bloß nicht doof kommen, nur weil sie Spiele wie Kingdom Hearts 3 auf dem Schwierigkeitsgrad „Leicht“ spielt. Das löst eine große Diskussion aus. Gibt’s eine richtige Art zu spielen und eine falsche?
Das ist die Ansage der Streamerin: Die 25-jährige Kanadierin macht über Twitter eine klare Ansage an Zuschauer. Sie lässt sich von keinem anmachen, weil sie in Ruhe und ohne Stress „Kingdom Hearts 3“ spielen will und dabei den leichtesten Schwierigkeitsgrad wählt, um die Story und das Spiel zu genießen.
Jeden, der ihr blöde komme, werde sie mit einem Suplex aus ihrem Chat rauswerfen lassen. Sie sagt:
„Lasst Leute die Games so spielen, wie sie das wollen. Greift ihr mich wirklich an, weil ich ein Spiel, das für seine verworrene Story berüchtigt ist, in Ruhe spielen will, um die Cutscenes zu sehen, mir die Dialoge anzuhören, rauszufinden, worum sich die Lore dreht und um das Spiel einfach zu genießen?
Nicht jeder möchte Games spielen, um sich aufzuregen und zu leiden. […] Hört auf Leuten vorzuschreiben, wie sie Spiele spielen sollen. Es ist so langweilig!“
So kommt der Clip an: Das Video hat mittlerweile fast eine Million Aufrufe auf Twitter. Offenbar hat Ashley Roboto hier einen wunden Punkt erwischt.
Man sieht, dass die Diskussion durchaus kontrovers abläuft. Einige verstehen überhaupt nicht, wie man ein Spiel auf „Leicht“ spielen kann:
Für einige Gamer ist es indiskutabel, auf „Leicht“ zu spielen – „Normal“ sei die unterste Grenze der Verhandlungsbasis. Sie stellen heraus, dass sie grundsätzlich auf „Very Hard“ spielen
Man fragt, welchen Spaß ein Game überhaupt machen kann, wenn man es auf „Leicht“ spielt, da fehle jede Herausforderung.
Wer auf „Leicht“ spielt, um die Story eines Games zu genießen, der wolle doch gar kein Spiel zocken, sondern lieber einen Film sehen, heißt es von einem anderen nutzen
Ein Twitter-Nutzer sagt: „Wer auf Leicht spielt, versagt später im Leben“ – das ist nahe an dem bekannten Karl-Lagerfeld-Zitat “Wer auf Leicht spielt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren”
Eine Standard-Empfehlung ist „Git gud“ – Werd’ halt besser
“Twitch-Zuschauer wollen Streamerinnen vorschreiben, wie man richtig spielt”
Es gibt aber auch Leute, die der Ansicht der Streamerin sind. Sie sagen:
Es sei total schräg, dass manche Gamer glauben, Spiele seien nur für Leute gemacht, die „hart arbeiten und viel Zeit investieren“ – Gaming sei ein Hobby. Manche wollten einfach nur relaxen und chillen – das sei völlig okay
Ein anderer Nutzer sagt: Er spielt Games auf „Sehr leicht“, weil er so Zeit spart. Während andere noch 100 Stunden an einem Spiel hängen, sei er schon weiter und habe zwei neue Games durchgespielt
Die Seite Polygon unterstützt die Streamerin ebenfalls. Polygon zitiert die Twitch-Streamerin Nikatine, die daraus ein „Mann-Frau“-Ding macht.
Sie sagt: Es sei vor allem ein Problem von Streamerinnen, dass Fans von ihnen verlangen, Spiele „auf eine bestimmte Art zu spielen.“ Die Fans würden einem erklären, was man falsch macht. Nikatine sagt: Sie mache sich schon einen Spaß, extra einen auf blöd zu machen, nur um sich über die Fans lustig zu machen.
Sie sagt, sie würde in Elite Dangerous dann sagen: “Oh je, es ist so dunkel im Weltall – Wann kommt denn die Sonne raus?”
Die Streamerin Nikatine macht sich einen Spaß daraus, sich extra doof anzustellen, um “Backseat-Gamer” zu veralbern.
Der Streamer blizzb3ar sagt, Zuschauer würden ihm sogar vorschreiben, was der “richtige Weg” sei, um das Sandbox-Spiel Stardew Valley zu spielen. Frauen hätten häufig das Problem, „nicht als richtige Gamer“ wahrgenommen zu werden.
Es gibt das Phänomen “Backseat-Gaming”: So nennt man es, wenn Zuschauer sich als Besserwisser aufspielen und dem eigentlichen Spieler erklären, was der alles falsch macht.
Der Streamerin Ashley Roboto scheint der virale Clip nun erstmal genutzt zu haben. Im ersten Stream nach dem viralen Twitter-Clip hatte sie 5-Mal so viele Zuschauer wie vorher.
Tatsächlich sieht es aber nicht jeder Twitch-Streamer so wie Ashley Roboto, dass man Games mal locker nehmen soll. Der Streamer mit den meisten Followern auf Twitch hat da einen ganz anderen Ansatz:
Call of Duty: Warzone sollte eigentlich schon längst Angriffs-Helikopter haben, mit denen Insassen feindliche Soldaten am Boden unter Feuer nehmen können. Doch es soll einfach nicht sein. Die Helis kamen schon das zweite Mal ins Spiel und wurden nach nur wenigen Stunden wieder gestrichen.
Was ist da los? Wer in Call of Duty: Warzone schnell vorankommen möchte, der setzt sich in eines der vielen Fahrzeuge, die auf der großen Map „Verdansk“ herumstehen. Man hat die Wahl zwischen:
schlecht gepanzerten Buggys und ATVs
stabilen SUV-Familienkutschen
gepanzerten Trucks und Helikoptern
Doch eigentlich sollte diese Auswahl mittlerweile anders aussehen. Warzone würde gern den normalen Helikopter gegen einen Angriffs-Helikopter austauschen. Der hat Miniguns für seine Insassen an den Seiten und würde euch damit eine Menge Munition sparen, sollte er mal etwas länger im Spiel bleiben.
Doch das Battle Royale schafft es auch im zweiten Anlauf nicht, den Helikopter sauber und fehlerfrei ins Spiel zu bringen.
Warzone: Angriffshelikopter macht Spieler unsichtbar
Was ist das Problem? Eigentlich waren die neuen Helis als Content für die Integration von Black Ops Cold War in die Warzone geplant. Als die Season 1 am 16. Dezember 2020 online ging, wurde aber schnell klar, dass die neuen Fahrzeuge heftig verbuggt sind.
Das Ding wurde zum Liebling für Cheater, denn mit einem Glitch konnte man sich unsichtbar machen. Und zwar so richtig. Die Unsichtbaren waren nicht einmal für das eigene Team sichtbar und die Opfer hatten keine Chance.
Der Cheater-Heli ging im Dezember 2020 nur 33 Stunden nach dem Release wieder offline:
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In dem Tweet von damals heißt es: „Der Angriffs-Helikopter wurde vorerst entfernt […]. Das Fahrzeug kommt zurück, sobald die damit verbundenen Probleme behoben sind“.
Zweieinhalb Monate später nun der erneute Versuch. Mit dem Mid-Season-Update der Season 2 kamen die Angriffs-Helikopter wieder ins Spiel und mit ihnen wohl der alte Glitch:
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Dieses Mal hielt der Helikopter nur ein wenig länger durch als im Dezember 2020: Ganze 35 Stunden waren die Angriff-Helikopter in CoD Warzone, bevor die Entwickler den Cheater-Heli wieder durch die normale Variante ersetzten:
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Der zweite Anlauf, um den Heli ins Spiel zu bringen, scheitert also brutal. Zusammengerechnet war der Angriffs-Helikopter nicht einmal 70 Stunden im Spiel. Habt ihr das Teil schonmal ausprobiert, könnt ihr euch glücklich schätzen – die Erfahrung dürften wohl noch nicht allzu viele Spieler gemacht haben.
Warzone wird manche Fehler einfach nicht los
Seit dem Release gab es schon viele verrückte Glitches in Warzone. Der große Free2Play-Shooter zieht Exploiter magisch an, doch viele der Fehler verschwinden oft schnell wieder und bleiben nur eine unangenehme Erinnerung:
Doch es gibt zwei Fehler, die immer wieder auftauchen: Unsichtbarkeit und der fiese Stim-Glitch. Immer wieder finden unfaire Spieler einen Weg, die Mechaniken im Spiel auszutricksen oder Fehler zu produzieren, die immense Vorteile gegenüber uns Otto-Normal-Spielern geben.
Wie es jetzt mit dem Angriffs-Helikopter weitergeht, bleibt vorerst unklar. Der Fix steht wieder auf der „To-Do“-Liste der Entwickler, doch ohne einen konkreten Zeitplan. Es kann womöglich eine Weile dauern, bis der dritte Anlauf gestartet wird. Denn glaubt man einem aktuellen Leak, dürften die Entwickler mit der Fertigstellung von Verdansk 2.0 beschäftigt sein.