Sieht aus wie ein Folterinstrument, ist aber eine ergonomische Tastatur

Wer heutzutage nach Tastaturen sucht, der wird von RGB, Mediatasten und besonderen Switches empfangen. Doch dieses interessante Modell hier soll super ergonomisch sein. Auch, wenn die Optik noch zu wünschen übrig lässt.

Um was geht es? Das lalboard basiert auf der “DataHand”. Das ist eine Tastatur aus den 90ern, die sehr auf Ergonomie gemünzt war. Mit dem neuen lalboard soll dieses Konzept wieder aufblühen.

Und das Coole ist: Wer will, kann sich das Teil mit Hilfe eines 3D-Druckers selbst bauen. Ganz einfach ist das aber nicht.

So funktioniert das lalboard

Das ist besonders: Das lalboard wurde so designt, dass der Nutzer eine ergonomische Erfahrung hat. Die Hände liegen in einer neutralen Haltung auf den dafür vorgesehenen Stützen. Zum Schreiben müsst ihr eure Finger dann nicht mal vom Platz bewegen, sondern sie nur auf der entsprechenden Taste minimal bewegen.

Die Bewegungen sind nur wenige Millimeter nach oben, unten links oder rechts. Je nach Buchstabe oder Zeichen, das man tippen will. Im YouTube-Video seht ihr, wie leicht das Tippen von der Hand geht.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Das sogenannte lalboard besteht aus zwei Teilen und wird mit einem 3D-Drucker hergestellt. In dieser Work-in-Progress-Version sieht es aus wie ein Folterwerkzeug aus dem Mittelalter, in das die Fingerkuppen eingeklemmt werden. Doch das Design aus dem Video ist noch nicht final.

Wer sich in der Geschichte der Tastaturen auskennt, kennt das Design vielleicht schon. Denn das lalboard basiert auf einem Gerät, das sich DataHand nennt. Das bestand auch aus zwei Teilen. Allerdings wurde die Produktion der DataHand 2008 eingestellt (via PCGamer).

Der Hype hinter der Tastatur: Nach der Einstellung der DataHand, startete im Jahr 2013 ein Thread im Forum Geekhack (via Geekhack.org), der sich um den Nachbau der DataHand dreht. Der Tüftler Ben Gruver verschob das Projekt nun auf die Webseite von Hackaday (via Hackaday.io). Dort zeigt er seine Fortschritte und Log-Posts.

Mehr als 2100 Leute haben sich das Projekt auf der neuen Webseite bereits angesehen (via hackaday.io).

Ihr könnt das selbst bauen: Wer handwerklich geschickt ist und Zugang zu einem 3D-Drucker und bestimmten Elektro-Teilen hat, kann sich die Tastatur auch selbst bauen. Ben Gruver erklärt auf seiner Github-Seite (via github.com), dass er alle Teile so designte, dass man sie mit einem normalen 3D-Drucker auf Hobby-Niveau drucken könnte. Auf der verlinkten Github-Seite findet ihr eine genaue Anleitung sowie alle Teile, die ihr selbst dazukaufen müsst.

In den Kommentaren des eingebetteten YouTube-Videos erklärt Ben Gruver, dass der Bau dieser Tastatur zeitaufwändig ist. Man solle die Arbeit daran nicht unterschätzen.

Wie gefällt euch dieses besondere Design? Ist das interessant für euch oder steht ihr mehr auf RGB und die aktuellen Trends? Verratet es uns doch hier auf MeinMMO in den Kommentaren.

azeron gaming keypad titel

Mögt ihr es ausgefallen? Dann schaut euch doch mal dieses verrückte Gerät an. Ein Gamepad in Hand-Form will die bessere Gaming-Tastatur sein. Mit 26 Programmierbaren Tasten und einem Analog-Stick an der Seite.

Schaut euch hier das Azeron-Gamepad genauer an und prüft, ob das eine Anschaffung für euch wäre.

Pokémon GO: 3 Dinge, die ihr beim Frühlings-Event ausnutzen solltet

Noch bis zum 8. April läuft in Pokémon GO das große Frühlings-Event. Ihr könnt also noch über 2 Tage die Boni ausnutzen. Wir zeigen euch, was ihr nicht verpassen solltet.

Das ist das Frühlings-Event: Mit diesem Ereignis wird Ostern in Pokémon GO gefeiert. Viele Pokémon, die zum Thema Ostern passen, erscheinen in der Wildnis, in Raids und in Quests.

Es gibt viele Boni und zum Eventstart noch die ein oder andere Überraschung. Damit ihr wisst, worauf ihr euch konzentrieren müsst, geben wir hier die Übersicht.

Frühlings-Event in Pokémon GO – Was lohnt sich?

Nutzt die starken Spawns aus: In der Wildnis taucht momentan Chaneira vermehrt auf. Die Spawns sind sogar so erhöht, dass ihr bei einer normalen Runde problemlos gleich mehrere Exemplare fangen könnt. Normalerweise ist Chaneira ziemlich selten, sodass auch die Shiny-Form gefragt ist. Im aktuellen Frühlings-Event könnt ihr allerdings die “Eiertante” gut jagen.

Dazu kommen noch weitere spannende Spawns. Scoppel erscheint als neues Shiny in der Wildnis, sodass ihr mit etwas Glück gute Chancen auf das neue Shinys habt.

Wie liegt die Chance auf ein Shiny? Das kommt ganz auf das Pokémon an. Scoppel hat vermutlich eine Rate von mindestens 1 zu 450. So ist die Shiny-Chance bei den meistern Monstern in der Wildnis.

Chaneira hingegen hat eine bessere Shiny-Chance, da es grundsätzlich seltener ist. Hier liegt die Wahrscheinlichkeit bei 1 zu 64. Ihr habt also deutlich bessere Chancen auf das begehrte Shiny.

Sichert euch die Chance auf Geronimatz: Das Adler-Pokémon ist ziemlich selten in Pokémon GO und war bisher nur durch ein kurzes Event als Shiny in Raids zu bekommen. Danach musstet ihr auf ein Geronimatz aus Eiern hoffen. Nun ist die Chance auf Geronimatz zurück, denn es taucht in Raids, Eiern und in Quests auf. Ihr habt also noch das Event über Zeit, um eines der seltensten Shinys im Spiel zu jagen.

Geronimatz findet ihr in der Quest “Gewinne 2 Raids”, in Level-1-Raids und in den 2-km-Eiern aus dem Event. Nutzt am besten alle Chancen auf das seltene Pokémon.

Geronimatz Washakwil
Geronimatz ist ziemlich selten in Pokémon GO

Brütet Eier aus: Das Herzstück des Events sind die Eier-Boni. So müsst ihr nur einen Kilometer für ein 2-km-Ei laufen. Dazu gibt es besondere Monster in den Event-Eiern. Ein Trainer hat auf reddit gezeigt (via reddit), dass die Chancen auf spannende Pokémon gar nicht so schlecht liegen. So steckten immerhin in 11 % seiner 113 Eier ein Geronimatz. Wonneira hingegen gab es in all seinen Eiern nur 2-mal.

Dennoch könnten die 2-km-Eier eine gute Chance auf Shinys sein. Bedenkt allerdings, dass solche Eier schnell ausgebrütet sind und die Inkubatoren außerhalb des unendlichen Brüters durchaus viele Münzen kosten.

Wie geht es weiter? Nach dem Frühlings-Event ist vor der Rivalen-Woche! Im April wartet mit der Rivalen-Woche das nächste große Event auf euch, was sogar neue Pokémon beschert. Dazu kommen noch etliche Rampenlicht- und Raid-Stunden. Eine Übersicht über alle Events im April gibt es hier:

Pokémon GO: Alle Events im April 2021 – Welches lohnt sich?

Wegen Outriders habe ich zum ersten Mal seit Jahren meinen Monitor angeschrien

Outriders ist ein tolles Spiel, das MeinMMO-Autor Benedict Grothaus regelmäßig Wutschreie entlockt. Obwohl der neue Shooter so viel richtig macht, schreit unser Autor regelmäßig seinen Monitor an, dabei hatte er sich Wutausbrüche beim Zocken eigentlich abgewöhnt. 

Was ist Outriders? Der neue Loot-Shooter von Square Enix und People Can Fly erschien am 1. April offiziell für PC (Steam und Epic), PlayStation 4 und 5, Xbox One, Xbox Series X|S und Google Stadia.

Seitdem habe ich knapp 20 Stunden gespielt und weitere zehn Stunden aus der Demo mitgenommen. Outriders macht vieles richtig: das Ballern fühlt sich herrlich an, der Loot ist eine richtige Belohnung und das Crafting ein Genuss.

Mit legendären Waffen und Rüstungen gibt es immer wieder etwas, auf das man sich freuen kann. Die vier Klassen spielen sich unterschiedlich und einzigartig, das knackige Endgame treibt mich an, endlich das Max-Level zu erreichen.

Und das alles lässt sich auch noch mit Freunden spielen, wenn die Server denn gerade mal stabil sind. Feste Kampagne, Endgame-Grind, coole Features und Koop – eigentlich alles, was ich in einem Spiel brauche, damit ich es liebe. Aber …

Und warum hast du nun geschrien? Grob gesagt: weil ich sterbe und das häufig. Wobei „häufig“ hier bedeutet, dass es ein paar Stellen gibt, die ich einfach  unfair finde  Das hat mich schon mehrere Male so sehr genervt, dass ich meinen Monitor angeschrien habe.

Das kam das letzte Mal vor einigen Jahren vor, als ich noch League of Legends und Overwatch mit zu viel Ehrgeiz gespielt habe. Mittlerweile bin ich aber älter und auch ein Stück ruhiger geworden. Wutanfälle beim Gamen hab ich mir eigentlich abgewöhnt. Trotzdem hat mir Outriders schon mindestens drei Ausbrüche beschert …

Hohe Schwierigkeit und … cheatende Gegner?

Das bringt mich in Outriders auf die Palme: Ich bekomme aufs Maul und das regelmäßig und hart. Noch nicht einmal häufig – meistens schaffe ich eine Mission ohne Probleme oder mit höchstens mal einem Tod.

Aber es gibt ein paar Stellen, an denen ich einfach gegen eine Wand laufe. Oder treffender: die Wand läuft gegen mich.

Ich spiele einen Verwüster und bin stark auf Nahkampf fokussiert. Besonders nervig sind deswegen für mich die Scharfschützen, die aus irgendeinem Grund auch noch lächerlich stark sind. Mit meinem Gravitationssprung kann ich sie aber locker überrumpeln.

Mehr zum Thema
Outriders: Verwüster-Build macht euch zum Tank, der trotzdem alles umpustet
von Tarek Zehrer

Hier kommt nun der Haken: Sobald ich die gegnerischen Reihen durchbreche, bin ich ziemlich sicher tot. Das hat mehrere Gründe:

  • Die Gegner fliehen und meine Buffs laufen aus, wenn ich sie nicht töten kann
  • Sterben sie zu weit von mir entfernt, heile ich mich als Verwüster nicht
  • NPCs schaffen es irgendwie, verdammt schnell über das Schlachtfeld zu kommen – gefühlt schneller als ich
  • Zudem treffen sie IMMER. Ich habe keine Ahnung, wie sie es anstellen, aber sobald ich nicht in Deckung bin, packen sie den Aimbot aus
  • Außerdem spawnen teilweise neue Gegner an Stellen, die ich eigentlich schon freigeräumt habe – fast als würden sie cheaten
  • So werde ich schnell umzingelt und von mehreren Elite-Gegnern umstellt, die ich nicht einfach kurz umpusten kann
  • Laufen meine defensiven Buffs aus, bin ich so gut wie tot

In solchen Situationen habe ich deutlich mehr Probleme mit Outriders als in einem Bosskampf. Denn bei Bossen sterbe ich normalerweise durch Fähigkeiten, die ich nicht kannte. Da lerne ich aus dem Fehler und mache es nächstes Mal besser. Aber was macht man gegen zufällige Spawn, die einen überrennen? Richtig, den Monitor anschreien.

Outriders Boss Lavaspinne
Bosskämpfe wie gegen die Lavaspinne fallen mir nicht so schwer.

Ist Outriders zu schwer, bist du zu schwach

Soll das so sein? Es ist gut möglich, dass ich einfach unfähig bin. Allerdings wage ich das zu bezweifeln. Seit etwa 17 Jahren bin ich nun Gamer, habe unzählige Stunden in allen möglichen Spielen verbracht und habe sogar schon an semiprofessionellen Turnieren teilgenommen.

Ich behaupte von mir, dass ich ein grundsätzlich gutes Verständnis von einem Spiel habe und Shooter gehören zu dem Genre, das ich häufiger spiele – auch kompetitiv. Ich glaube also nicht, dass ich einfach nur schlecht spiele.

Ich schätze eher, dass das Spiel nicht unbedingt auf meinen Spielstil ausgelegt ist. Mein Vorgehen ist immer ultra-aggressiv und auch, wenn Outriders im Herzen kein Deckungs-Shooter ist, gibt es eben doch Deckung.

Vermutlich soll die auch genutzt werden – oder man soll schlicht nicht so schnell hinter die gegnerischen Linien kommen. Dass man ins Gras beißt, wenn man umzingelt wird, ist ja auch irgendwie klar. Trotzdem fühlt es sich unfair an, schließlich bin ich als „Veränderter“ quasi ein Gott und diese stinkigen Rebellen nur Menschen …

Outriders Miniboss blutiger Screen
Blutiger Screen, die Waffe im Gesicht … dieses Bild hatte ich häufiger.

Spiel halt auf „leicht“? Ja, natürlich wäre das eine Möglichkeit, aber mein Stolz und mein Ehrgeiz halten mich davon ab. Ich bin ein wahnsinnig kompetitiver Spieler und will Dinge schaffen, wenn ich sie angefangen habe.

In Outriders bedeutet das: habe ich ein neues Welt-Tier erreicht, will ich es aufs nächste Welt-Tier schaffen. Das geht eben nur, wenn ich das aktuelle auch spiele. Klug ist das nicht unbedingt, da ich mit jedem Tod Fortschritt verliere, aber … irgendwas in mir treibt mich dazu, Outriders genau so zu spielen

Mehr zum Thema
Twitch-Streamerin fordert: „Macht mich nicht doof an, nur weil ich auf Easy spiele“
von Schuhmann

Zumal ich mich dann auch lieber daran setze, meine Fehler zu analysieren und es irgendwie besser zu machen. Was mich dabei aber massiv stört ist, dass so etwas wie ein Gear Score fehlt. Ich habe keine Ahnung, ob meine Ausrüstung überhaupt dazu geeignet ist, auf der aktuellen Schwierigkeit in Outriders zu spielen. Da würde ich mir deutlich mehr Übersicht und Klarheit wünschen.

Outriders ist so verdammt unfair und doch so verdammt belohnend

Klingt irgendwie nervig: Ja, ist es. Sehr sogar. Aber das ist es auch, wenn man in Dark Souls oder Bloodborne zum X-ten Mal an einem Boss stirbt. Und trotzdem lässt man sich fröhlich weiter das Gesicht neu anordnen, wieder und wieder.

Ähnlich ist es in Outriders, zumindest bei mir. Mich packt der Wille, diese Stelle zu schaffen. Auch, wenn ich das Spiel danach erst einmal ausmache und schlafen gehe, ich will durch die Mission kommen.

Outriders schwere Stelle
Hier traf ich den ersten Miniboss nach der Demo. Er und seine Truppe haben mich alleine 12 Mal auf die Bretter geschickt.

Warum spielst du trotzdem weiter? Das Gefühl der Belohnung, nachdem eine so schwere Stelle geschafft wurde, ist einfach schön. Spiele, die ein solches Gefühl vermitteln können, sind bei mir immer ganz oben auf der Liste der Top-Games.

Zuletzt schaffte das auch Valheim, in dem sich die Bosskämpfe so wahnsinnig befriedigend anfühlen. Und wenn man für seine Anstrengung, seinen Schweiß und das Schreien gegen den Monitor von einem Game belohnt wird, spielt man eben auch weiter.

Outriders bietet dazu ein sehr cooles Loot-System. Nach einer knackigen Mission winken immer neue Items, mit denen ich meinen Build ausbessern und Schwachstellen flicken kann. Das ist toll, vor allem weil sich so viel basteln lässt. Ich denke sowieso, dass das Crafting Outriders von allen anderen Loot-Shootern abhebt.

Meine nächste Hassliebe

Im Moment kann ich nur schwer sagen, ob meine Begeisterung an Outriders nur durch den Reiz des Neuen aufrechterhalten wird, oder ob ich auf Dauer spielen werde. Ich vermute aber, dass mich diese Achterbahnfahrt zwischen Wut, Hass, Verzweiflung und Freude noch lange beschäftigen wird.

Outriders wird mit ziemlicher Sicherheit meine nächste Hassliebe, wie es zuvor schon die Soulslike-Spiele waren. Ich will Outriders jetzt nicht mit Dark Souls vergleichen, dazu sind die Unterschiede zu groß. Aber diese Kluft zwischen Frust und Erleichterung, die ich immer wieder überbrücke, kommt dem schon sehr nahe.

Zudem ist Outriders abgeschlossen. Es gibt eine Story für bis zu 40 Stunden und dann ist „Ende“ – nur noch das Endgame mit dem Grind wie in Diablo kommt danach. Das ist aber optional und ob ich dort so viele Stunden versenke wie in Diablo 3, muss sich noch zeigen.

Die Chance ist zumindest da. Und bisher war es auch immer so, dass ich nach einem Wutausbruch besonders fokussiert weitergespielt und die Mission kurz darauf gemeistert habe. Besonders befriedigend ist es, wenn ich dann einem der Ziele eines Kopfgeldes in einer Cutscene die Lichter auspusten darf.

Mit etwas Glück geht die Story sogar in Zukunft noch weiter. Auch wenn Outriders ein fertiges Spiel ist, haben die Entwickler DLCs nicht ausgeschlossen. Add-Ons mochte ich schon immer und wenn Outriders weitergeht, werde ich spätestens dort auch sicherlich nochmal reinschauen und wieder meinen Monitor anbrüllen.

Twitch-Streamer sichert seinem Team den Sieg in CoD Warzone mit starkem 1vs4

Der Twitch-Streamer DiazBiffle hat in Call of Duty: Warzone einen spektakulären Sieg errungen. Dafür schaltete er 4 Gegner kurz hintereinander aus und ließ sein Team vor Freude laut rumbrüllen.

Das ist die Situation: Der Twitch-Streamer ist alleine gegen 4 Kontrahenten in der Warzone unterwegs. Es sind die letzten Spieler auf der Map. DiazBiffle muss also alle 4 Gegner ausschalten, um zu gewinnen.

Am Ende spielt DiazBiffle wohl eine seiner besten Runden jemals in der Warzone. Er schaltet blitzschnell alle Gegner aus und landet damit den Sieg für sein Team: Alle anderen Mitglieder seines Teams waren im Vorfeld seiner Heldentat bereits ausgeschieden war.

Starkes Gameplay sichert Warzone-Sieg

Das ist der Clip: Wir binden euch hier den Clip des Twitch-Streams ein. Dort seht ihr die Aktion von DiazBiffle:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitch, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitch Inhalt

Im Clip sieht man gut, wie der Streamer vorging. Er verschanzte sich zunächst in einem Haus, doch sprang dann raus, als er Schritte in Erdgeschoss hörte. DiazBiffle lief einmal ums Haus herum und räumte den ersten Spieler direkt von hinten um.

Danach traf er den 2. Gegner in einem direkten 1-gegen-1 und mähte den 3. Spieler mit einer schnellen Drehung nieder. Für die 4. und letzten Kontrahenten wählte er dann das Sniper-Gewehr und landete den finalen Schuss.

Warum ist das so besonders? Das Ausspielen der Gegner von DiazBiffle ist stark. Während die Kontrahenten noch denken, dass er im Obergeschoss sitzt, trickst er sie aus und hinterläuft sie. Dazu kommt, dass fast alle Schüsse des Streamer treffen. Er wechselt zudem noch blitzschnell seine Waffen und mäht die Kontrahenten mit den unterschiedlichsten Waffen weg.

Der Streamer erlebt seine persönliche Sternstunde in Call of Duty: Warzone.

Die Besonderheit erkannten auch seine Mitspieler. Die schrien nach dem Sieg laut auf und beglückwünschten ihren Mitspieler zu dem heftigen Sieg.

Sucht ihr noch mehr Clips? Wir berichten auf MeinMMO immer wieder über unterschiedlichste Spieler aus CoD Warzone. Zuletzt wurde ein Clip beliebt, der das Versagen eines Cheaters zeigte. Das sorgte bei vielen Spieler auf reddit für Schadensfreude, da sein Tod durchaus vermieden werden konnte.

Ein anderer Spieler war besonders fies zu einem Mitspieler, der ihm das Match versaute. So verlor er im Gulag, doch rächte sich wenig später an seinem Kontrahenten. Der passende Clip dazu sorgte bei vielen Zuschauern für Lacher. Die ganze Geschichte dazu könnt ihr hier nachlesen:

CoD Warzone: Spieler verliert hart im Gulag, versaut seinem Killer dann das Match

Quelle(n):
  1. Dexerto

Neues Battle Royale auf Steam will sich durch Cowboys abheben – Seht hier erstes Gameplay

Das Battle Royale GRIT soll noch im Frühjahr 2021 auf Steam in den Early Access starten. Über Ostern konnten die ersten Tester das Spiel bereits ausprobieren. Wir von MeinMMO fassen euch die Infos zum Spiel zusammen.

Was ist GRIT? Bei GRIT handelt es sich um ein kostenloses Battle Royale im Westen-Stil. 100 Spieler treten in einer Mischung aus Fortnite, Warzone und Red Dead Redemption gegeneinander an.

Wie gewohnt gewinnt der Spieler, der als letztes übrig bleibt, während die Map durch einen Sandsturm immer kleiner wird. Gespielt wird dabei in der Third-Person-Perspektive im Wilden Westen mit Wüsten, Eisbahnen und Salons.

GRIT soll dabei die folgenden Inhalte bieten:

  • Über 20 verschiedene und zum Setting passende Schusswaffen
  • Pokerkarten als Perks
  • Cowboy-Ausrüstung
  • Pferde als Reittiere, die ihr personalisieren und von deren Rücken ihr kämpfen könnt
  • Solo-, Duo- und Suqad-Modi
  • Eine 1v1-Duell-Funktion, um sich zurück ins Leben zu kämpfen, ähnlich wie im Gulag in Warzone
  • Den Wilhelm Scream bei allen Toten

Auffällig ist zudem, dass sich die Flugbahn der Kugeln von anderen Titeln dieser Art unterscheidet. Ziele, die sich bewegen, sind schwerer zu treffen. Zudem spielt Deckung eine wichtige Rolle.

Das Battle Royale wurde kurz vor Ostern angekündigt und soll noch im Frühling in den Early Access starten. Der vollständige Release soll schon im September stattfinden.

Woher stammt das erste Gameplay? Überraschenderweise kam GRIT direkt zur Ankündigung mit einer spielbaren Version auf Steam daher. Aus diesem Test wurden auch erste Gameplay-Videos auf YouTube und Twitch veröffentlicht.

Der YouTuber WackyJacky101 hat euch alle Informationen und erstes Gameplay in diesem Video zusammengefasst:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Schwache Grafik, langsames Gameplay, aber auch Hoffnung

Wie fallen die Reaktionen aus? In dem ersten Test kommt GRIT eher durchwachsen an. Unterhalb des Videos von PC Gamer sammeln sich etliche negative Kommentare, die sich vor allem auf die Grafik und das allgemeine Gameplay beziehen:

  • Stephen Pollard schreibt: “Hm, es ist zu früh, um eine feste Meinung zu haben, aber puh, das sieht noch sehr grob und unfertig aus.”
  • Auch Rekkinator kritisiert die Optik des Spiels: “Das sieht aus wie ein Spiel, das vor 10 Jahren entwickelt wurde.”
  • MondVogel befürchtet, dass dem Spiel ein gewisser Spaßfaktor fehlt: “Ich verstehe die Deckung und die Vorsichtigkeit und das alles. Aber es ist einfach nicht spaßig im Vergleich zu einem Apex Legends, wo ich laufen und gleiten kann und sich alles um Movement dreht.”
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Allerdings gibt es auch Kommentatoren, die Hoffnung in das Spiel stecken. Besonders durch die Pferde, das etwas angepasste Kampfsystem und das Setting im Wilden Westen könnt es seine Nische finden. Sie hoffen auch auf Besserungen im Spiel, wenn GRIT in den Early Access startet.

Kann man GRIT jetzt schon spielen? Nicht sofort, denn der erste Playtest zum Battle Royale ist vorüber. Allerdings könnt ihr euch für eine Beta registrieren. Dafür müsst ihr nur einen Zugriff auf der Steam-Seite des Spiels anfordern.

Wer entwickelt das Spiel? Hinter dem Spiel steht der Indie-Entwickler Team GRIT, in dem Bob Berry und Jonathan Mavor wirken. Die beiden Game Designer arbeiten bereits seit Jahrzehnten in der Branche und haben an Spielen wie Devastation (2003) und Monday Night Combat (2010) mitgewirkt.

Wie ist euer erster Eindruck von dem Spiel? Könnte GRIT für euch noch interessant werden oder schrecken euch die ersten Videos eher ab?

Wer auf der Suche nach weiteren Battle-Royale-Spielen ist, wird hier sicher fündig: Die 10 besten Battle-Royale-Games im Ranking – Von unbeliebt bis beliebt.

Genshin Impact: 57.000 rufen „BoycottGenshin“ so laut, dass es Twitter-Trend wird

Mehr als 50.000 Tweets sind in den letzten Stunden mit dem Hashtag „#BoycottGenshin“ auf Twitter erschienen: Spieler rufen dazu auf, dass Gacha-Spiel Genshin Impact (iOS, Android, PS4, PC) nicht mehr zu spielen und zu boykottieren. Was steckt hinter dem Negativ-Trend?

Das passiert auf Twitter: Gestern Abend begannen Spieler ihre Tweets mit dem Hashtag „#BoycottGenshin“ zu versehen.

Insgesamt sind in kurzer Zeit 57.000 Tweets mit dem Hashtag erschienen: Das brachte #BoycottGenshin in die deutschen Twitter-Trends auf Platz 5.

Mit dem Hashtag wird dazu aufgerufen, kein Geld mehr für Genshin Impact auszugeben.

Auf dem Screenshot seht ihr, wie groß der Hashtag zwischenzeitlich auch in Deutschland war:

Genshin-Trend
Hinter Rezo und noch vor Armin Laschet hat sich ein Aufruf gemogelt, Genshin Impact zu boykottieren.

Als Vorlage für Schurken-Rasse im Spiel diente offenbar indigenes Volk

Dieser Aspekt des Hashtags erregt die meisten Gemüter: In Genshin Impact gibt es eine gegnerische Rasse, die „Hilichurls.“ Sie werden als Goblin-artig und primitiv dargestellt.

In einem Video zu Genshin Impact der Entwickler aus dem Oktober 2020 sieht man, wie ein Artist die Animation eines Hilichurls erstellt (via youtube). Dabei hat er auf seinem Monitor ein Video offen, dass einen Angehörigen eines indigenen Volkes beim Tanz zeigt.

Das Video dient ihm offenbar als Vorlage für die Animation des Hilichurchls.

https://twitter.com/venluvr/status/1379248857486331904
Über 570.000 Leute sahen diesen Tweet, der ein indigenes Volk als Vorlage der Hilichrurch zeigt.

Der Vorwurf ist, dass Genshin Impact ein indigenes Volk als Referenz für dieses eher unangenehme Volk in Genshin Impact genommen hat: Es heißt, damit würde ein indigenes Volk als Schurken-Volk dargestellt.

Diese Vorwürfe werden heftig diskutiert: So verteidigen Spieler die chinesischen Entwickler miHoYo von Genshin Impact damit, dass in China keine so präsente Diskussion über politische Korrektheit herrscht, wie in den westlichen Demokratien. Die dächten sich einfach nichts dabei, heißt es auf Twitter.

genshin impact xinyan header
Die Dartellung der Heldin Xinyan ist ein Aufreger für manche Nutzer.

Vielzahl von Problemen mündet in Trend um das Hashtag

So wird der Hashtag mittlerweile verwendet: Die Aufforderung „BoycottGenshin“ verselbstständigte sich und weitere Nutzer ergänzten, was sie besonders an Genshin Impact stört:

  • So reiben sich manche an der Darstellung der Heldin Xinyan auf. Die werde als rassistischer Stereo-Typ einer “bösen, schwarzen Frau” dargestellt. Ein Nutzer sagt: Im chinesischen Original werde ihre dunkle Hautfarbe als Grund dafür genannt, dass andere Angst vor ihr haben
  • Es gebe ohnehin nur sehr wenige „nicht-weiße Charaktere“ im Spiel, bemängeln andere
  • Andere stört es, dass jung aussehende Charaktere sexualisiert werden. Hier wird Flora als Beispiel angeführt
  • Es gibt aber auch ganz andere, nicht-inhaltliche Probleme, die so mancher mit Genshin Impact hat und zum Ausdruck bringen möchte: So kritisieren Twitter-Nutzer, die Account-Sicherheit des Spiels
  • Andere meckern unter „BoycottGenshin“ über den Cash-Shop des Spiels, den Content-Ablauf oder über ihr persönliches Loot-Pech im Spiel
https://twitter.com/probablynotbee/status/1379387701632380931
Manche Spieler wollen einfach nur mehr Primogems.

Darum gibt es da so viele Tweets: Wie bei vielen Hashtags auf Twitter verschwimmt der genaue Grund des Protests und es wird zu einem Sammelsurium von Beschwerden.

#BoycottGenshin ist also keine einheitliche Bewegung, die dasselbe Ziel verfolgt, sondern ein Mix aus Problemen, die einzelne Spieler oder Spielergruppen mit dem Spiel haben.

Mehr zum Thema
Streamer sagt: „Ich bereue, dass ich Genshin Impact gecovered habe“
von Cortyn

Die Popularität des Hashtags #BoycottGenshin wird weiter dadurch befeuert, dass es auch Leute gibt, die der Kritik heftig widersprechen. So sagt ein Nutzer, Genshin Impact stehe noch am Anfang und es gäbe noch nicht so viele Charaktere. “Nicht-weiße Charaktere” würden schon noch kommen.

Außerdem seien die “nicht-weißen Charaktere” gar nicht als böse dargestellt. Das sei Interpretation.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitter Inhalt

In jedem Fall scheinen Aspekte von Genshin Impact viele Spieler zu beschäftigen und aufzuregen. Damit eine so heftige Diskussion um ein Spiel entbrennt, muss es schon relevant sein.

Ein Knackpunkt von Genshin Impact ist sicher das umstrittene Gacha-System:

YouTuber steckt viel Geld in Genshin Impact, damit ihr seht, wie doof das ist

Outriders stürmt die Steam-Charts – Wie kommt der Shooter bei euch an?

Outriders ist seit dem 1. April für alle Plattformen verfügbar. Wir wollen nach fast einer Woche Spielzeit von euch wissen: Wie kommt der Loot-Shooter bei euch an?

Das ist Outriders: Der Loot-Shooter vom Entwicklerstudio People Can Fly erschien am 1. April. Dabei wird es vom Entwickler selbst am ehesten mit Diablo verglichen und mischt viele Spielstile. Ihr wählt zwischen 4 Klassen und müsst anschließend gegen Horden von Gegnern kämpfen und regelmäßig starke Bosse bezwingen.

Gespielt wird im Solo-Modus oder im Koop mit Freunden. Dabei könnt ihr durch die Weltränge eure Schwierigkeit und die Chance auf guten Loot bestimmen und euren Charakter immer wieder mit neuen Gegenständen und Waffen verbessern.

Bereits in den ersten Tagen stürmte Outriders auf Steam an die Chart-Spitze. So steht es aktuell auf Platz 1 der Top-Seller auf Steam und vertreibt damit Valheim, welches dort lange die Spitzenposition innehatte. 125.000 Spieler zockten in der Spitze Outriders. Nur 8 Spiele hatten mehr gleichzeitige Spieler in den letzten 30 Tagen (via Steamcharts).

Outriders kommt gut an – Bei euch aber auch?

So liefen die ersten Tage: Schon am ersten Tag stürmten tausende Spieler die Server. Das war etwas zu viel für die Entwickler, denn vor allem zu Beginn kam es immer wieder zu Serverausfällen und viele Spieler konnten nicht immer zocken.

Ansonsten gibt es einige Stimmen, die über Bugs klagen. Einige Fehler haben sich also eingeschlichen, die den Spielspaß trüben.

Generell gibt es aber auch viel Positives, was gesagt wird. Die Story soll spannend und abwechslungsreich sein. Dazu ist die Schwierigkeit des Spiels ein Punkt, über den viel geredet wird. Es sei zwar herausfordernd, doch dabei nicht unfair.

Wie wird Outriders bewertet? Dafür lohnt sich ein Blick auf Steam. Dort stehen die Rezensionen bei “ausgeglichen”. Aktuell (Stand 6. April um 13:00 Uhr) haben 68 % Outriders als positiv bewertet. Die negativen Stimmen stammen oftmals von den Server-Problemen, die Outriders hat. So gibt es viele Stimmen, die zwar nicht den Inhalt kritisieren, doch eine negative Bewertung aufgrund zahlreicher Crashes vergeben.

Hier seid ihr gefragt: Nach mittlerweile 6 Tagen, an denen man Outriders zocken konnte und einer kostenlosen Demo, die allen Interessenten zur Verfügung stand, möchten wir von euch wissen, wie ihr Outriders einschätzt. Erfüllt der Loot-Shooter eure Erwartungen oder kommt er sogar besser als erwartet an?

Wir haben hierfür eine Umfrage erstellt, die euer Meinungsbild widerspiegeln soll. Dabei hat jeder von euch genau eine Stimme, die er abgeben kann:

Sucht ihr noch Tipps, damit ihr besser den Einstieg in Outriders meistern könnt? Wir binden euch hier 5 nützliche Tipps zum Start ein:

5 schnelle Tipps zu Outriders, die jeder Anfänger kennen muss

Pokémon GO: Rampenlichtstunde heute mit Haspiror und mehr Bonbons

In Pokémon GO startet heute, am 6. April, die Rampenlichtstunde mit Haspiror. Dazu gibt es noch mehr Bonbons für euch. Wir zeigen euch, ob sich das lohnt.

Was ist eine Rampenlichtstunde? In Pokémon GO findet eine Rampenlichtstunde (Englisch Spotlight Hour) jeden Dienstagabend statt. Eine Stunde lange steht dann das Event-Pokémon im Fokus und erscheint nahezu überall auf der Karte häufig. Begleitet wird das Event von einem Bonus.

Am heutigen Dienstag steht Haspiror im Fokus. Das Pokémon gehört zum Typ Normal und stammt aus der 4. Generation. Wir zeigen euch hier auf MeinMMO alles, was ihr zum Event wissen müsst.

Das bringt die Rampenlichstunde mit Haspiror

Wann geht es los? Wie ihr das schon von Events dieser Art kennt, fällt der Startschuss um 18:00 Uhr Ortszeit. Eine Stunde lang ist das Event dann aktiv und sollte gegen 19:00 Uhr enden. Anschließend sind wieder die Spawns aktiv, die jetzt während des Oster-Events auf euch zukommen.

Welcher Bonus ist aktiv? Die Rampenlichtstunde bringt euch wieder viele Spawns des benannten Pokémons.

Dazu gibt es noch einen Bonbon-Bonus. Für das Verschicken von Pokémon erhaltet ihr doppelt so viele Bonbons wie gewohnt.

Hier seht ihr Haspiror und seine Weiterentwicklung Schlapor in normaler Form und als Shiny

Gibt es Shiny Haspiror? Ja, seit dem April 2019 gibt es Shiny Haspiror in Pokémon GO. Dadurch wird es auch möglich sein, während des Events die schillernde Form zu fangen. Für Shiny-Jäger also durchaus ein Anreiz, bei diesem Event mitzumachen.

Wie wichtig ist Haspiror?
In Pokémon GO ist Haspiror irrelevant. Es spielt bei Raids oder im PvP keine wirkliche Rolle. Seine Weiterentwicklung Schlapor ist in Raids und der Superliga zwar relevanter, doch immer noch weit abgeschlagen von den wirklich wichtigen Pokémon.

Lohnt sich das Event? Die Rampenlicht-Stunde heute kann sich für euch lohnen, wenn ihr mit der richtigen Erwartungshaltung antretet. Ihr kriegt hier kein starkes Pokémon, sondern solltet euch auf die Shinys konzentrieren. Der Bonbon-Bonus kann interessant sein, wenn ihr euch seltene Pokémon zum Verschicken aufgehoben habt.

Wer dieses Event aussetzt, verpasst also nicht viel, außer mögliche Shiny Haspiror.

Setzt ihr dieses Event aus und macht lieber bei anderen mit? Kein Problem. Für den April hat sich Niantic wieder einige Ereignisse einfallen lassen, an denen ihr teilnehmen könnt. Wir zeigen euch hier alle Events im April 2021 bei Pokémon GO und welches sich für euch lohnt.

PS Plus im April: Die neuen kostenlosen Spiele für PS4 und PS5 sind jetzt da

Sony hat vor Kurzem die neuen kostenlosen Games bekannt gegeben, die die PlayStation-Plus-Mitglieder im April 2021 erhalten werden. Dabei sind wie immer 2 Spiele für die PS4 und ein exklusives PS5-Spiel. Und diese stehen nun für Abonnenten zum Download im PlayStation Store bereit.

Das sind die PS-Plus-Spiele für April 2021: Die Besitzer eines aktiven PS-Plus-Abos können sich im April auf 3 frische Gratis-Titel freuen und diesen Monat sind auf der PlayStation die Zombies los. Je nachdem, ob ihr eine PS4 oder eine PlayStation 5 besitzt, bekommt ihr diesmal:

  • Days Gone (PS4) – Ein Third-Person Action-Adventure-Game, das in der Post-Apokalypse spielt
  • Zombie Army 4: Dead War (PS4) – Ein Third-Person-Shooter, in dem ihr gegen Horden von Nazi-Zombies kämpft
  • Oddworld: Soulstorm (PS5) – Ein Platformer-Spiel, in dem ihr Rätsel lösen und eure Freunde retten müsst

Die PS4-Titel könnt ihr über das Abwärtskompatibilität-Feature problemlos auch auf eurer PS5 spielen.

Wann startet der Gratis-Download im PS Store? Die neuen PS-Plus-Spiele könnt ihr ab sofort (6. April) im PlayStation Store herunterladen. Im Store auf der Konsole sind die Games bereits verfügbar, im Web-Store lassen sie aber noch auf sich warten.

Days Gone (PS4)

Was ist Days Gone? In dem Action-Adventure-Spiel mit Survival-Horror-Elementen werdet ihr in eine post-apokalyptische Welt versetzt, in der die menschliche Zivilisation zusammengebrochen ist. Schuld dafür ist ein Virus, der Menschen in wilde aggressive Monster verwandelt, genannt “Freakers”.

Ihr übernehmt die Rolle von Deacon St. John, einem Kopfgeldjäger, der zusammen mit seinem Freund Boozer in der grausamen Welt zu überleben versucht. Auf der Suche nach seiner verschollenen Frau muss sich Deacon durch Horden an Gegnern kämpfen und das Geheimnis hinter dem Virus und den Freakers ergründen.

In der Open World streift ihr durch das Land, sammelt Items, die euch beim Überleben helfen und erledigt Aufgaben. Ihr könnt diese Aufgaben so angehen, wie es euch am besten gefällt. Ob schleichen oder mit Nah- oder Fernkampfwaffen, ihr habt die Wahl. Zudem gibt es ein Crafting-System, das euch eure Ausrüstung verbessern lässt.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Ihr solltet euch Days Gone anschauen, wenn ihr Bock auf ein düsteres und hoffnungsloses Setting habt, das in der Post-Apocalypse angesiedelt ist. Die Freakers sorgen dabei für einen ordentlichen Gruselfaktor und kommen in so großen Horden, dass man sich als Spieler hilflos fühlt.

Unsere Kollegen von der GamePro haben Days Gone in ihrem ausführlichen Test 82 Punkte gegeben.

Zombie Army 4: Dead War (PS4)

Was ist Zombie Army 4: Dead War? Der Third-Person-Shooter spielt im Jahr 1946 in einer alternativen Realität. Der Zweite Weltkrieg tobt weiterhin unerbittlich, doch statt Soldaten bekämpfen die Mitglieder des weltweiten Widerstandes eine Horde von Zombies des dritten Reiches.

Ihr könnt zwischen vier verschiedenen Charakteren aus dem Widerstand wählen, die ihr im Spiel steuern werdet. Sie haben eigene Hintergrundgeschichten und Fähigkeiten. Das Spiel teilt sich in Kapitel auf und es gibt ein Level-System, mit dem neue Perks freigeschaltet werden. Es kann auch im Koop mit bis zu 4 Spielern gespielt werden.

Bei eurem Kampf gegen Hitler und seine Zombies schickt euch das Spiel durch die verschiedenen Schauplätze von Europa wie Venedig, Sardinien, Kroatien und sogar Rom.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Ihr solltet euch Zombie Army 4: Dead War anschauen, wenn ihr zusammen mit euren Freunden so richtig schön Zombies zerstückeln wollt. Das Spiel kann sowohl in der Kampagne als auch im Hordenmodus in Koop gespielt werden und liefert euch dafür mehr als genug Zombies.

Zombie Army 4: Dead War war eins der spannendsten Koop-Spiele, die in 2020 erschienen sind.

Oddworld: Soulstorm (PS5)

Was ist Oddworld: Soulstorm? Der zweite Teil der Oddworld-Spielereihe versetzt euch erneut in die Rolle des Mudokons Abe. Eigentlich war er ja ein Bodenpolierer in einer RuptureFarms-Fleischfabrik, doch wurde durch einen Zufall zu einem Helden wider Willen.

In Soulstorm geht seine Geschichte weiter und er muss über 1.000 andere Mudokons retten, indem er sie durch eine 2,9D-Welt leitet, Rätsel löst, Ressourcen sammelt und Gefahren ausweicht oder sie eliminiert. Dabei hilft ihm die mystische Fähigkeit des Besitzergreifens von seinen Gegnern und ein neues Crafting-System.

Oddworld: Soulstorm ist ein brandneues Spiel, das genau am 6. April erscheint und direkt als kostenloses PS5-Game für die PS-Plus-Mitglieder verfügbar sein wird.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Ihr solltet euch Oddworld: Soulstorm anschauen, wenn ihr Lust auf einen verrückten Platformer mit Rätseln und spannenden Spielmechaniken habt, die von Action bis Schleich-Sektionen alles zu bieten haben.

Um die Geschichte hinter Oddworld: Soulstorm vollständig verstehen zu können, solltet ihr vorher am besten den Vorgänger Oddworld: Abe’s Oddysee – New’n’Tasty spielen.

So kommt ihr an die PS-Plus-Spiele

Das braucht ihr: Im Prinzip benötigt ihr nur ein aktives PS-Plus-Abo.

Für etwa 60 € im Jahr erhaltet ihr dann monatlich 3 PS-Plus-Spiele: 2 davon für die PS4 und einen extra PS5-Titel. Die bekommt ihr als digitalen Download im PS Store und ohne weitere Kosten. Zudem genießt ihr als Mitglied bei PlayStation Plus noch einige zusätzliche Vorteile.

Auch interessant:

Die Vorteile von PS Plus in der Übersicht: Neben den monatlichen Gratis-Games erhalten Abonnenten noch folgendes:

  • Zugang zum Online-Multiplayer in vielen Spielen
  • exklusive Rabatte im PlayStation Store
  • exklusive Ingame-Inhalte für zahlreiche Games
  • Die PlayStation Plus Collection für PS5-Besitzer
  • Zugang zu den Free Trials, wo ihr einige vollwertige Titel kostenlos ausprobieren könnt

Was haltet ihr vom neuen April-Lineup bei PlayStation Plus? Sind es coole Games oder wären euch andere lieber? Ist irgendein Titel dabei, auf den ihr euch besonders freut? Lasst es uns und andere Leser von MeinMMO in den Kommentaren wissen.

Leak in Genshin Impact zeigt neues Item, das eure Harz-Probleme lösen soll

Ein Leak zu Genshin Impact zeigt ein neues Item, das den Spielern mehr Harz pro Woche bescheren soll. Das Item ist wohl eng an das kommende Housing-System gebunden und wird mit der neuen Währung “World Currency” gekauft.

Was ist das für ein Item? Bei dem neuen Item handelt es sich um “Transient Resin”. Laut dem Leak soll es 60 Harz wiederherstellen, sobald es genutzt wird. Es soll mit dem Update 1.5 kommen, das gegen Ende April erwartet wird.

Um Transient Resin in dem Store kaufen zu können, müsst ihr vorher Trust Rang 6 erreichen. Es ist ein neues System, das zusammen mit dem Housing zu Genshin Impact kommen wird. Ihr benötigt dafür 1.200 Realm Currency, eine neue Währung, die im Zusammenhang mit dem Housing eingeführt wird.

Ihr könnt Transient Resin allerdings nicht ewig lagern und aufsparen. Das Item wird sich auflösen, und zwar 7 Tage nach dem ersten Montag seit dem Verkauf. Ihr könnt es also maximal etwas weniger als 2 Wochen lagern.

Die Ablaufzeit der einzelnen Harze wird dabei separat voneinander berechnet. Wenn ihr also ein Resin gekauft habt und dann eine Woche später ein weiteres, werden sie sich an unterschiedlichen Tagen auflösen, wenn ihr sie nicht verbraucht.

https://twitter.com/projectcelestia/status/1377721188940541954

Es ist noch nicht klar, wie das Transient Resin pro Woche im Shop erhältlich sein wird. Ein Leak spricht davon, dass es alle 2 Tage möglich sein wird. Ein anderer spricht von 1x die Woche.

Wie immer solltet ihr die Infos mit Vorsicht genießen, da es sich um Leaks und keine offiziellen Infos handelt.

Was ist die “Realm Currency”? Es ist eine neue Währung, die mit dem Update 1.5 zu Genshin kommen soll, und die laut Leaks eng mit dem Housing-System zusammenhängen wird. Neben dem Transient Resin wird man sie für eine Reihe anderer Items ausgeben können:

  • Möbel für euer Housing
  • Materialien zum Craften
  • Blaupausen, etc.
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitter Inhalt

Die Realm Currency scheint sich automatisch aufzuladen. Die Möbel in eurem Housing haben einen direkten Einfluss auf die Aufladegeschwindigkeit. Je mehr Möbel, desto mehr “Adeptal Energy” habt ihr und desto schneller bekommt ihr Realm Currency, so die Leaks.

Ob World Currency mit echtem Geld aufgefüllt werden kann, wie es etwa bei Urgestein der Fall ist, ist noch unbekannt.

Ursprüngliches Harz als Kritikpunkt von Genshin Impact

Darum ist das Harz wichtig: Das Ursprüngliche Harz ist das Stamina-System von Genshin Impact und wird seit dem Release des Spiels von vielen kritisch gesehen. Es ist in beschränkten Mengen verfügbar und wird benötigt, um Loot aus verschiedenen Inhalten des Spiels erhalten zu können. Somit bremst es den Fortschritt der Spieler, die dadurch nicht endlos nach Loot grinden können, zumindest ohne dabei echtes Geld ausgeben zu müssen.

Der Entwickler miHoYo hat schon ein Mal auf die Kritik reagiert:

Es tauchte außerdem kurzzeitig ein neuer Pass im chinesischen PlayStation-Store auf, der tägliche Harz-Regeneration versprach. Er wurde aber schnell wieder entfernt.

Nun scheint mit dem Transient Resin eine weitere Maßnahme zu kommen, um das Harz-System aufzupeppen.

Was haltet ihr davon? Findet ihr, dass es schon genug Harz gibt oder ist das immer noch zu wenig? Erzählt es uns auf MeinMMO in den Kommentaren.

Im Frühjahr 2021 werdet ihr übrigens die PS5-Version von Genshin Impact spielen können:

Genshin Impact zeigt schicke neue PS5-Version im Trailer – Das steckt drin

Offenbar bekommt Fortnite gleich 4 neue Waffen – Eine schießt sogar mit Müll

Der Start von Season 6 in Fortnite: Battle Royale brachte schon einige neue Features und Waffen, doch offenbar könnten uns schon bald 4 weitere neue Waffen erwarten. Laut Dataminern ist sogar eine Knarre dabei, die mit Müll schießt. Wir zeigen euch, was gefunden wurde.

Das ist gerade los in Fortnite: Season 6 – Kapitel 2 ist gestartet und brachte einige neue Features. Spieler können sich jetzt sogar selber Urzeit-Waffen herstellen oder wilde Tiere auf der Map jagen. Doch schon bald könnten weitere neue Waffen im Spiel auftauchen.

Nach dem Update 16.10, das eine Menge Fehler behoben hatte, fanden Dataminer einige Waffen, die wohl in nächster Zeit erscheinen sollen. Vor allem eine Knarre ist ziemlich kurios, denn sie soll mit Müll schießen.

4 neue Waffen geleakt

Was wurde gefunden? Der Dataminer Firemonkey zeigte, dass er 3 exotische Waffen in den Daten gefunden hatte, die wohl bald von NPCs verkauft werden sollen. Seinen Fund teilte er auf Twitter – diese mythische Knarren sollen kommen (via Twitter):

  • Marksman Revolver – bei NPC Deadfire
  • Instabiler Bogen – bei NPC Rebirth Raven
  • Grappler Bogen – bei NPC Lara Croft

Vor allem die Bögen scheinen eher “Waffen” zu sein, die für Tricks in einer Runde gebraucht werden und nicht unbedingt Schaden an Gegnern verursachen. Der Grappler-Bogen könnte ähnlich funktionieren wie der mythische Grappler aus Season 2 – Kapitel 2, mit dem man unglaublich schnell vorwärtskam.

Neue Waffe, die mit Müll schießt?

Diese Waffe wurde ebenfalls gefunden: Update 16.10 brachte noch eine weitere Waffe hervor. Die “Recycler”-Waffe wird wohl Munition brauchen, die man sonst in Fortnite nicht kannte. Die neue Knarre soll nämlich, wie der Name schon andeutet, “Müll” recyclen und als Munition verwenden.

Die Recycler soll 75 Schaden an Spielern verursachen und eine Magazingröße von 3 Schüssen haben. Außerdem soll die neue Waffe 2 Sekunden zum Nachladen brauchen. Der Dataminer XTigerHypexX hat die Stats zur neuen Knarre auf Twitter gepostet:

https://twitter.com/XTigerHyperX/status/1376826854389256193?s=20

Wie es aussieht, bringt der Recycler gleich eine neue Art von Munition mit, die man bisher noch nicht in Fortnite kannte. Der Dataminer HYPEX zeigte schon erste Infos, wie die “Müll”-Muni im Spiel funktionieren soll (via Twitter). Laut dem Leaker soll der Recycler verschiedene Materialien einsaugen und dann Müll-Bomben ausspucken.

Wann kommen die neuen Waffen? Der Release für diese 4 Waffen ist noch nicht bekannt. Es könnte sein, dass die beim nächsten Update hinzugefügt werden, aber bedenkt, dass dies noch nicht offiziell von Epic bestätigt wurde. Wir werden euch informieren, sobald es mehr Informationen zu den geleakten Waffen gibt.

Durch Update 16.10 fanden Dataminer nicht nur Waffen, die noch nicht im Spiel sind. Der Patch brachte auch neue Features ins Spiel, wie die Dinos, die nun durch die Map rennen. Solltet ihr Velociraptoren begegnen, dann könnt ihr sie sogar zähmen. In unserem Guide erklären wir euch, wie ihr die Dinos zähmen könnt und ob sich das auch für euch lohnt.

Quelle(n):
  1. Dexerto

Twitch-Streamer hat bitteren Crash in Diablo 3: „Alter, ich hab gerade alles verloren“

Der Twitch-Streamer Quin69 spielte einige Stunden mit seinem Mönch in Season 23 von Diablo 3. Doch dann kam ein Crash, der alles zerstörte.

Was ist los in Diablo 3? Vergangenen Freitag startete Diablo 3 die neue Season 23. Viele Spieler und Streamer erstellten sich zu diesem Anlass neue Charaktere, die sie jetzt leveln und ausrüsten. Darunter auch Twitch-Streamer Quin69. Er spielte einen Mönch im Hardcore-Modus, bis er von einem fiesen Crash überrascht wurde.

Hardcore und Softcore in Diablo 3
Wenn ihr euch einen Helden in Diablo 3 erstellt, könnt ihr aussuchen, ob ihr diesen im Softcore-Modus (standard) oder im Hardcore-Modus spielt. Der Hardcore-Modus bedeutet, dass ihr euren Charakter endgültig verliert, wenn er nur ein einziges Mal stirbt.
Im Softcore-Modus hingegen könnt ihr so oft sterben, wie ihr wollt.
Viele spielen den Hardcore-Modus, um einen besonderen Nervenkitzel und eine weitere Challenge in Diablo 3 zu haben.

Quin69 fassungslos nach dem Tod

Das ist passiert: In seinem Stream am 5. April, nur 3 Tage nach dem Start von Season 23, spielte Streamer Quin69 mit seinem Mönch in einem Großen Nephalemportal auf Stufe 92 im Hardcore-Modus.

In den letzten 3 Tagen streamte Quin69 20 Stunden Diablo 3 auf seinem Twitch-Kanal (via sullygnome.com). Diese Spielzeit teilte sich auf unterschiedliche Charaktere auf. Mit dem betroffenen Mönch spielte er fast 9 Stunden.

Gerade, als er genug Gegner tötete, um den Rift-Boss zu beschwören, fror plötzlich der Bildschirm ein. Wiederholt fragt der Streamer “bin ich tot?” als er auf das Standbild von Diablo 3 schaut. Sein Spiel beendete er dann über den Task-Manager und startete es erneut.

Bei der Heldenauswahl dann das bittere Erwachen: Ja, sein Charakter ist gestorben und damit endgültig für die Season unbrauchbar. Stunden des Farmens gehen damit verloren.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitch, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitch Inhalt

So reagierte Quin: Der versank auf seinem Stuhl, rief “nein” und fluchte wiederholt, während sich seine Zuschauer in den Texten ihrer Spenden über den Streamer lustig machten. “Das ist nicht lustig. […] alles ist weg, all meine Edelsteine […], das ist kompletter Bullshit.”

Dann wollen ihn seine Zuschauer animieren, weiterzuspielen. “Alter, ich hab gerade alles verloren. Ich hab die ganze Nacht gespielt und wollte gleich schlafen gehen. Ich hab gegrindet und gegrindet bis ich Qual 10 erreichte. Und dann wird mein Charakter durch etwas getötet. Ich weiß nicht mal was es war, das Spiel ist abgestürzt.”

Danach erklärt er, warum das für ihn so bitter ist

  • Er hat all seine legendären Edelsteine mit den höchsten Leveln verloren
  • Er nutzte all das Material, das er mit seinen anderen Charakteren farmte, um die Ausrüstung für den Mönch zu bauen, der jetzt mit der Ausrüstung für immer [in der Season] zerstört ist
  • Damit war er bereit, um den 1. Platz in der Rangliste zu kämpfen
  • Und dann stürzt sein Spiel ab und alles ist futsch

Auf den Vorschlag, jetzt einfach noch härter zu grinden, antwortet der Streamer: “Und was ist, wenn das wieder passiert? Stürzt mein Spiel dann einfach wieder ab?”

Crashes sind ein bekanntes Problem in Diablo 3

Das sagen Spieler dazu: Auf reddit wird der Crash von Quin69 fleißig diskutiert. Spieler sprechen darüber, dass diese Art von unerklärbaren Crashes schon länger ein Thema in Diablo 3 ist, das einfach noch nicht behoben wurde.

  • “Dieser Bug ist jetzt schon über ein Jahr alt. Richtig traurig, dass er noch nicht behoben wurde. Das macht Hardcore wirklich zu keiner Option”, schreibt Nagnz (via reddit)
  • “Genau deshalb hörte ich mit Hardcore auf. Ich habe diese Freezes recht oft”, schreibt tehjoch (via reddit)
  • “Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum jemand Hardcore auf diesem Spiel spielen würde. Dein Können bedeutet Null, wenn du auf eine aktiv bleibende Internetverbindung angewiesen bist, um am Leben zu bleiben”, meint sockofillrepute (via reddit)

Gibt es eine Lösung? Eine Lösung, die für manche Spieler funktioniert, ist eine Einstellung in den Sound-Optionen. Wenn man die Anzahl der Kanäle reduziert, sollen dadurch Ruckler und Lags minimiert oder sogar behoben werden.

Mit dieser Einstellung werdet ihr lästige Lags in Season 23 bei Diablo 3 los.

Neuer Team-Shooter gestartet – So spielt ihr mit

Mit Caliber erwartet euch ein neuer Online-Shooter, indem ihr mehr Taktik als Reaktionsvermögen braucht. Wir verraten euch, was im Spiel steckt.

Update: Wargaming ist nicht mehr an der Entwicklung von Caliber beteiligt, wie ursprünglich im Artikel genannt. Noch bis 2020 trat Wargaming als Publisher von Caliber auf, seit Ende 2020 sind sie aber nicht mehr an Caliber beteiligt. Das hat uns Wargaming in einer Mail mitgeteilt.

Der Artikel wurde entsprechend angepasst.

Originalmeldung

Was ist Caliber? Ob PvP, PvE oder PvPvE, Caliber, das bereits auf der gamescom 2019 vorgestellt wurde, will euch mit spannenden Team-Gefechten versorgen. Teamplay ist oberstes Gebot. Denn die Zusammenstellung eurer Truppe spielt eine entscheidende Rolle. Je nachdem, welche Klassen ihr in der Gruppe habt und wie genau sich diese zusammensetzt, wirkt sich das auf die Matches aus.

Ihr habt die Wahl zwischen dem Assault, der seine Feinde möglichst schnell ausschaltet. Oder ihr wählt den Marksman, der die Truppe mit seinem Scharfschützengewehr aus der Ferne unterstützt. Ihr könnt auch einen Medic spielen und die Verwundeten versorgen. Zu guter Letzt steht euch der Support zur Verfügung, der schwer bewaffnet ist und als Tank fungiert, da er die Angriffe auf sich zieht.

Generell erinnert Caliber stark an Rainbow Six Siege mit einer Prise Call of Duty. Kooperativ bestreitet ihr Missionen und müsst dabei stets vorsichtig sein. Denn ein Kopfschuss ist tödlich. Im Gegensatz zu Rainbow Six seid ihr in Caliber aber mehr in Städten und auf freiem Feld unterwegs.

Ihr kämpft in den Missionen entweder nur gegen menschliche Mitspieler, nur gegen KI-Feinde oder gegen eine Mischung aus beidem.

Ein Shooter, der den Fokus auf Taktik legt

Was ist das Besondere am Spiel? Caliber ist ein taktischer Team-Shooter. Das heißt, es geht nicht so sehr um schnelle Reaktion, sondern darum, sich gemeinsam mit Freunden gute Strategien auszudenken. Dies fängt bei der Überlegung an, aus welchen Klassen ihr eure Gruppe zusammensetzt. Denn dies eröffnet euch jedes Mal neue Möglichkeiten, die Ziele zu erreichen. Wie sich das spielt, könnt ihr in diesem Video sehen:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Darüber hinaus kommt ihr ohne eine gute Kommunikation nicht weit. Ihr müsst euch stets absprechen, gemeinsam auf neue Situationen reagieren und schnell eure Taktik anpassen.

So macht ihr mit: Die Beta von Caliber ist bereits vorüber. Ihr könnt euch auf der offiziellen Website einen Account anlegen und euch den Spielclient dann kostenlos herunterladen (via playcaliber). Es handelt sich um ein Free2Play-Spiel.

Was findet ihr im Store? Caliber finanziert sich über einen Ingame-Store. Dieser bietet euch beispielsweise Outfits und Skins, mit denen ihr euren Soldaten individualisieren dürft. Auch hier erinnert das System an das aus Rainbow Six Siege.

Für wen eignet sich Caliber? Der Online-Shooter richtet sich an alle, die Taktik vor schneller Reaktion bevorzugen. Außerdem müsst ihr es mögen, im Team zu agieren. Einsame Wölfe werden mit dem Spiel nur schwer glücklich.

Falls ihr euch noch andere kostenlose Multiplayer-Shooter ansehen wollt, dann lest euch die MeinMMO-Liste der 10 besten Free-To-Play-Shooter 2021 durch.

Ein wichtiges Detail im Crafting hebt Outriders von anderen Loot-Shootern ab

Trotz des holprigen Starts mit Server-Problemen und Crossplay hat MeinMMO-Autor Benedict Grothaus schon viele Stunden in Outriders gesteckt. Dabei ist ihm ein System des Spiels positiv aufgefallen: das Crafting.

Wie funktioniert Crafting? In Outriders könnt ihr Ausrüstung finden und danach zerlegen oder verkaufen. Werden Waffen und Rüstungen auseinandergebaut, bekommt ihr dafür Material wie Eisen, Leder oder Titan.

Außerdem gibt es besondere „Splitter“, die Attribute einer Waffe verbessern können – etwa die maximalen Lebenspunkte oder die Waffenstärke. Waffen lassen sich so verbessern und sogar in der Stufe anheben.

Auf diese Weise kann eine Lieblings-Waffe das ganze Spiel über als Begleiter dienen. Und ein kleines, aber wichtiges Detail macht die ganze Sache noch besser.

Was macht das Crafting so besonders? Ausrüstung liefert neben Ressourcen auch Mods, wenn sie zerlegt wird. Eine Mod verbessert eine der Fähigkeiten eurer Klasse oder fügt einer Waffe besondere Effekte hinzu.

Ausgebaute Mods können dann wieder in andere Ausrüstung eingebaut werden. Auf diese Weise geht euer liebster Perk niemals verloren, sondern kann immer wieder in eine neue, stärkere Waffe oder Rüstung übernommen werden.

Maßgeschneiderte Top-Ausrüstung zu jeder Zeit

Wie funktioniert das? Findet ihr Ausrüstung, deren Mods euch interessieren, könnt ihr sie einfach zerlegen. Die Mod wird dann eurem Crafting-Inventar hinzugefügt und ihr erkennt am Symbol an der Ausrüstung, ob ihr die Mod bereits besitzt.

Outriders Handschuhe Crafting Markierung
Dieses Zeichen zeigt an, dass ihr eine Mod bereits zum Craften freigeschaltet habt.

Sobald ihr einen solchen Perk erlangt habt, besitzt ihr ihn dauerhaft. Anders als andere Crafting-Materialien wird er nicht verbraucht, sondern ist dauerhaft in eurem Inventar. Einziger Nachteil: Mods lassen sich nicht stapeln.

Sobald ihr eine Mod mehrmals in eurer Ausrüstung haben wollt, markiert ein roter Hintergrund, dass ihr die Mod bereits aktiv in einem Item nutz und sie nicht neu aufnehmen könnt. Außerdem kann bei epischen und legendären Gegenständen nur eine der beiden Mods getauscht werden – die andere ist dann “verschlossen”.

Klappt das auch mit Legendarys? Nun kommt der Clou: selbst legendäre Perks („Rang 3“) können aus den Waffen ausgebaut und in andere Waffen eingesetzt werden. Findet ihr also ein Legendary, das ihr nicht spielen wollt, das aber eine starke Mod hat, zerlegt das Legendary einfach.

Die Mod könnt ihr dann selbst in seltene (blaue) und epische (lilafarbene) Waffen und Rüstungen einsetzen. Ich selbst hatte bisher zwar noch kein Glück damit, aber auf reddit loben viele Spieler, dass sie auf diese Weise ihre eigene Ausrüstung bauen können (via reddit).

Dort heißt es etwa vom Nutzer gotchubro: „Ich glaube nicht, dass ich jemals ein Spiel gesehen habe, in dem du dich darum kümmerst und sorgst, dass BLAUE Items richtig gemodded sind … während du im einstelligen Level-Bereich bist …“ (via reddit).

Ich sehe es so ähnlich. Als Tüftler und Bastler baue ich mir gerne meine Waffen selbst zusammen und Outriders erlaubt mir genau das, sogar früh im Spiel. Und wer sich schon im Leveln damit befasst, hat später im Endgame einen dicken Vorteil.

Selsbt legendäre Mods lassen sich ausbauen und verwerten.

Keine God-Rolls mehr, ich baue mir meine Waffen selbst

Darum hebt sich Outriders mit dem System ab: Mit der Möglichkeit, sich eigene Waffen und Rüstungen mit den besten Mods zu schmieden, sind viel mehr Builds möglich. Sich früh mit dem Mods zu befassen, bringt später das nötige Wissen ein.

Ist etwa ein bestimmter Perk nur auf einem legendären Scharfschützengewehr zu finden, ihr spielt aber einen Verwüster? Zerlegt die Sniper und baut die Mod in eure Schrotflinte oder euer LMG ein.

Besonders gut an diesem Crafting-Feature ist es, dass eine Mod und ein Spielstil euch so von Anfang an begleiten können. Ich habe mir etwa recht früh einen Build überlegt und nutze seit gut zehn Leveln die gleichen Mods, die ich immer wieder einbaue.

Hat jemand nun Glück und findet ein Legendary früh im Spiel, kann er dessen Mod bis zum Ende nutzen – selbst in seltenen und epischen Waffen. Das lohnt sich, schließlich hängt man etwa 25-40 Stunden allein in der Story.

Wie machen es andere Spiele? Normalerweise arbeiten Loot-Shooter wie Destiny und Division mit sogenannten „God Rolls“. Das sind Waffen und Ausrüstungs-Teile, die genau die Werte und Eigenschaften haben, die ein Spieler haben möchte.

Attribute werden beim Erzeugen des Loots zufällig verteilt und können so entweder gut, schlecht oder eben ideal sein. Outriders umgeht das teilweise, indem zumindest die besonderen Fähigkeiten einfach in jede Ausrüstung übertragbar sind. So muss nur noch die Werte-Verteilung stimmen.

Für einen guten Build braucht ihr in Outriders also lediglich die richtigen Perks und im besten Fall epische Ausrüstung. Kollege Tarek Zehrer erklärt euch im Guide, wie ihr in Outriders epischen Loot farmt – sogar ohne zu kämpfen.

LoL-Nerd erklärt, dass Coaches und Pros keine Ahnung von zentralem Aspekt des Spiels haben

Der Analyst Nicholas „LS“ De Cesare hat sich in League of Legends einen Namen als Caster, Coach und Stratege gemacht. Er erklärt jetzt, dass weder Profis noch Coaches in LoL wirklich Ahnung davon haben, wie der so wichtige Draft im E-Sport funktioniert. Dafür braucht es offenbar Strategie-Spezialisten, wie ihn.

Was ist der Draft? LoL hat 154 Champions: Ein Team kann aber nur 5 spielen. Beim Draft legen die Coaches fest, welche Champs ihre Spieler später im Match nutzen werden.

  • Im normalen Spiel läuft das einfach so ab, dass man den Champ wählt, auf den man grade Bock hat und mit dem man sich wohlfühlt.
  • Auf hohem Niveau, im E-Sport, ist das aber eine Wissenschaft und Kunst für sich.

Der Draft in LoL ist eine komplexe Angelegenheit, denn jedes Team kann 5 Champions bannen, die weder sie, noch der Gegner spielen können.

Zudem ist es wichtig, in welcher Reihenfolge die einzelnen Champions ausgesucht werden: Die Teams reagieren darauf, was das andere Team macht, kontern bestimmte Champions oder streben an, eine Kombination von Helden zu versammeln, von denen sie denken: Dieses Team arbeitet besonders gut zusammen.

Der Draft entscheidet letztlich auf hohem Niveau über Wohl und Wehe des Spiels und das wird von Fans im Nachhinein oft heftig diskutiert: Wenn ein Team klar verliert, war hinterher häufig der Draft schuld.

Der Draft ist auch deshalb so kompliziert, weil Riot Games mit jedem Patch die League of Legends etwas verändert: Die Champs und die Rollen in einem Match werden stärker und schwächer:

  • Traditionell waren Midlaner und ADCs die Stars ihres Teams. 2019 waren Jungler vor allem dafür da, die Teamfights zu eröffnen, damit die Midlaner sich die Kills holen. Hier glänzten Champions wie Lee Sin. Mit dem wurde Tian zum wertvollsten Spieler bei den Worlds 2019.
  • 2020 waren die Jungler aber plötzlich die zentralen Killer ihres Teams und der Midlaner legte ihnen die Kills vor. Daher ist es nun wichtig, dass die Jungler schnell leveln und farmen. 2020 dominierte Canyon mit Graves die Worlds 2020 – dieselbe Rolle, komplett anderer Spielstil.

Das Meta ist in LoL in einem permanenten Wandel. Daher muss sich auch der Draft stetig anpassen. Einem Coach, der gut draftet, wird im Nachhinein bescheinigt “Das Meta richtig gelesen zu haben.” Während ein schlechter Draft schnell dazu führt, dass ein Team viel schlechter wirkt, als es eigentlich ist. Spieler schütteln über solche Drafts den Kopf, sagen das seien völlige “Troll-Picks” und das Team ohnehin nur eine “Clown Fiesta.”

LoL-Tian
In den letzten Jahren dominierten Jungler die Worlds in LoL. Sie sind die neuen Stars statt der Midlaner.

Draften erfordert Skills, die in LoL überhaupt nicht ausgebildet werden

Das sagt der LoL-Nerd: Wenn es nach dem Strategen LS geht, haben weder Coaches noch Profis in LoL eine Ahnung davon, wie der Draft in dem Spiel geht, mit dem sie ihr Geld verdienen. Das erklärt er in einem Interview mit der Seite Inven (via Inven).

Denn laut LS hat das Draften nichts mit dem Spielen eines MOBAs zu tun, sondern ist ein strategischer Skill wie in den Sammelkarten-Spielen, von denen er kommt. Er vergleicht den Draft mit dem Zusammenstellen eines Decks in Hearthstone oder Magic: The Gathering.

Letztlich seien Champs wie Karten in einem Magic-Deck. Und LoL-Spieler spielen eben LoL und kein Magic: The Gathering:

„Ich denke es ist unvernünftig anzunehmen, dass MOBA-Spieler oder Coaches wirklich verstehen, wie der Draft geht. Denn das ist eine komplizierte Fähigkeit, die es zu meistern gilt, sogar in einem Sammelkarten-Spiel. Sonst wäre ja jeder Mythisch in Magic The Gathering oder superhoch in Hearthstone.“

Nick “LS” De Cesare

LS sagt, der Draft sei so schwer und hochkomplex, weil man eine Vielzahl von Dingen gleichzeitig beachten und abwägen muss:

  • Wie sind die Matchups auf der Lane?
  • Wie verhalten sich die Champs untereinander?
  • Was sind die verschiedenen Bruchstellen im Spiel?
  • Welche Schwellenwerte beim Gold müssen die Champs erreichen?
  • Überdecken sich Champs mit anderen ungünstig?
  • Wie laufen die verschiedenen Match-Ups zu verschiedenen Zeitpunkt im Match?
  • Gibt es unterschiedliche Item-Breakpoints?
Mehr zum Thema
LoL: Coach soll wichtigstes Team der Welt trainieren – Hasswelle spült ihn weg
von Schuhmann

Deshalb haben Profis und Coaches keine Ahnung: Für LS ist der Draft eine Kunst, über die er stundenlang reden kann. Er sagt, die meisten Spieler und Fans verstüden gar nicht, was man braucht, um in LoL zu gewinnen.

„Wer von StarCraft kommt, der weiß, dass man nicht gewinnt, nur weil man mehr Basen als der Gegner hat, mehr Gold oder Mineralien. So ist es auch bei Kartenspielen – nur weil man gegen einen Aggro-Spieler hinten liegt, heißt das nicht, dass der gewinnt. Genauso ist es in LoL.“

Nick “LS” De Ceare

Das Niveau, in dem Profis über den Draft reden, scheint LS zu erschrecken: „Eine Menge Leute denken, die Coaches sollten gut im Draft sein, aber es ist lächerlich, das von ihnen zu verlangen. Manche Leute glauben, die Spieler seien gut darin. Das ist genauso lächerlich. Hört euch mal den Voice-Chat an, wie die über manche Matchups reden.”

Es sei absurd anzunehmen, dass Spieler und Coaches gut im Drafting sein müssten, sagt LS. Es sei einfach kein Skill, den man in LoL findet.

Draft in LoL braucht offenbar eigene Spezialisten, die von Kartenspielen kommen

Das steckt dahinter: Es ist ein interessantes Konzept, das LS hier erklärt. Im Prinzip ist der Draft ein „eigenes Spiel für sich“, das hinterher bestimmt, wie ein LoL-Match abläuft:

  • Bei LoL kommt es auf schnelle Reaktionen, taktische Entscheidungen und starkes Teamplay an
  • Der Draft ruft andere Skills ab. Hier ist es wichtig, strategisch zu planen, den Gegner einzuschätzen, selbst einen Plan zu entwerfen und durchzuführen, rasch auf Entscheidungen des Gegners zu reagieren. Es ist entscheidend, LoL richtig zu verstehen und das Meta zu analysieren und zu interpretieren

Letztlich sieht man an solche Ausführungen, dass der E-Sport in LoL noch relativ am Anfang steht. Wenn es nach LS geht, hätte wohl jedes Team einen Strategen, der sich ausschließlich mit dem Draft beschäftigt. Im Moment ist das bei vielen LoL-Teams die Aufgabe des Coaches, die häufig für ihren Draft kritisiert werden.

LoL könnte eine ähnliche Entwicklung wie der Fußball nehmen: Da gab es früher nur kleine Coaching-Teams. Heute sind professionelle Coaching-Teams im Fußball hoch professionalisiert und haben für jeden Aspekt des Spiels einen eigenen Spezialisten.

Wenn’s nach LS geht, brauchen LoL-Teams einen eigenen “Drafting-Spezialisten”, so wie Fußball-Teams eben einen eigenen Torwart-Trainer beschäftigen.

LS hat sich als Vordenker bei LoL einen Namen gemacht. Bekannt wurde er, weil er ein bestimmtes Item, das viele spielten, völlig ablehnte, und jedem erklärte, sie sollten auf ein anderes Item setzen. Das hat ihm sogar einen Platz in LoL gebracht:

Twitch-Streamer weint, als er sieht, dass er nun Teil von LoL ist: „Ich bin kein Random mehr“

Das MMORPG Swords of Legends sieht einfach fantastisch aus

Swords of Legends Online ist ein asiatisches MMORPG, das besonders durch seine Grafik für Aufsehen sorgt. Aktuell ist es jedoch nur in China spielbar.

Update 7. April: Wie nun bekannt wurde, soll Swords of Legends im Sommer 2021 auf Steam und bei Epic Games erscheinen. Das Spiel wird von Gameforge vertrieben und eine deutsche Lokalisierung bekommen. Mehr dazu in der verlinkten News.

Was ist Swords of Legends Online? Das MMORPG spielt im antiken China und dreht sich um ein magisches Schwert, das seinem Besitzer große Macht verspricht. Jedoch haust eine dämonische Kreatur in dem Schwert. Der Dämon zieht den Besitzer der Waffe auf die Seite des Bösen. Die Suche nach der Waffe stellt ein zentrales Element in der Geschichte von Swords of Legends Online und der zugehörigen chinesischen TV-Serie dar, die sogar noch tiefer auf diese Story eingeht.

  • Im Spiel erschafft ihr euch einen Helden aus sechs Klassen.
  • Darunter befinden sich Tanks, Krieger, Fernkämpfer, Magier und auch Assassinen.
  • Die Klassen besitzen keinen Genderlock. Das heißt, ihr könnt jede Klasse spielen, egal, ob ihr einen weiblichen oder männlichen Charakter erstellt. Das ist gerade bei asiatischen Spielen nicht selbstverständlich.

Hier liegt der Fokus: Swords of Legends Online legt besonderen Wert auf das Erzählen der Story und auf Quests. Die Zwischensequenzen und die Dialoge sind komplett vertont. Jedoch bisher nur auf Chinesisch, da es noch keine internationale Version des MMORPGs gibt.

Ihr nehmt Quests von NPCs an und erkundet dann gemeinsam mit Freunden und untermalt mit passender asiatischer Musik große, wunderschöne Zonen. Dort erwarten euch viele Kämpfe gegen Monster, die aus der chinesischen Mythologie stammen. Bosskämpfe bestreitet ihr gemeinsam mit Freunden in Dungeons. Die Kämpfe laufen sehr schnell und Action-betont ab. Ihr müsst beispielsweise aktiv ausweichen.

Das MMORPG ermöglicht euch außerdem auf speziellen Maps PvP-Duelle gegen Mitspieler zu kämpfen. Darüber hinaus gibt es Sprung-Puzzles, in denen ihr bestimmte Orte nur durch gezielte Sprünge erreichen könnt. Euren Helden verbessert ihr anhand von Levels, die euch beim Aufstieg neue Skills bescheren.

Allerdings gibt es keine Open World zu erkunden. Das Land ist in Zonen eingeteilt, die allerdings recht groß ausfallen können. Generell lässt sich sagen, dass Swords of Legends Online keine kompletten Neuerungen ins Genre bringt. Es handelt sich um eine klassische MMORPG-Erfahrung, die mit ihrer Atmosphäre und Grafik Akzente setzt.

Die Grafik von Sword of Legends ist so gut, dass es der bekannte MMORPG-YouTuber in seine Liste der MMORPGs mit der besten Grafik aufgenommen hat. Das Segment zu Sword of Legends beginnt bei 7:41 Minuten:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Kein Genderlock und kein Pay2Win

Was ist das Besondere am Spiel? Swords of Legends Online beeindruckt vor allem mit seiner Grafik und Atmosphäre. Der bekannte YouTuber und MMO-Experte The Lazy Peon bezeichnet das Spiel in einem Video als das wohl schönste chinesische MMORPG. In seinem Video könnt ihr die umwerfenden Landschaften bewundern und ihr seht zudem, wie die Charakter-Erschaffung abläuft.

Bei der Erstellung des Helden genießt ihr beinahe so viele Möglichkeiten, wie in Black Desert Online, das hier als Referenz angesehen werden kann. Optisch erinnert das Spiel an das wunderschöne MMORPG an Moonlight Blade.

The Lazy Peon erklärt, dass die Spielerfahrung sehr linear ausfällt. Man fühlt sich, wie auf Schienen und wird von einem Quest zur nächsten geschickt, während ihr unterwegs gegen Monster kämpft.

Eine weitere Besonderheit von Swords of Legends Online ist, dass es keinen Ingame Shop gibt. Es handelt sich um eines der wenigen chinesischen MMORPGs, die auf ein Abo-System setzen. Damit gibt es keine Pay2Win-Elemente, was einen potenziellen Release im Westen erleichtern dürfte.

Hier könnt ihr euch das Video von The Lazy Peon ansehen:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Wie stehen die Chancen auf einen westlichen Release? Das MMORPG läuft in China bereits seit 2017. Die Entwickler waren im selben Jahr auch auf der Spielemesse E3 vertreten und haben Swords of Legends Online dort präsentiert. Es sollte dort offenbar vorgeführt werden, weil ein Release im Westen möglich ist (via Steparu). Seitdem jedoch gab es keine neuen Hinweise darauf, dass das MMORPG hierzulande erscheint.

Ihr könnt es bereits spielen, braucht dafür aber Chinesisch-Kenntnisse. Es gibt keinen Region-Lock. Ihr meldet euch einfach auf der offiziellen Website an (via WeGame). Allerdings müsst ihr mit einem hohen Ping rechnen, da die Server in China stehen. Denkt außerdem daran, dass es momentan noch keinen englischen oder deutschen Sprach-Patch gibt. Ihr werdet nur mit Kenntnissen in der chinesischen Sprache vorankommen.

Was haltet ihr von Swords of Legends Online? Würdet ihr das MMORPG gerne spielen?

MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch hat sich Swords of Legends bereits auf taiwanesisch angesehen und einen Anspielbericht erstellt: Ich habe ein neues MMORPG gespielt, kein Wort verstanden und wurde trotzdem positiv überrascht

Quelle(n):
  1. Youtube
  2. Steparu

Der Vater von WoW Classic verlässt Blizzard – Geht zu neuem Studio voll mit Blizzard-Veteranen

Omar Gonzalez war seit 2003 bei Blizzard und gilt als “Vater von WoW Classic“. Doch nun hat er die Firma verlassen und wechselte zu einem der Studios, die vom ehemaligen Blizzard-Chef Mike Morhaime gegründet wurden. Dort befinden sich schon jetzt allerhand Blizzard-Veteranen.

Was ist passiert? Kevin Jordan war von 2003 bis 2010 bei Blizzard und hat in einem Livestream auf Twitch über seine Zeit beim WoW-Entwickler gesprochen. Dabei kam er auch auf Omar Gonzalez zu sprechen.

So soll Gonzalez nach 18 Jahren Blizzard verlassen haben und zu Secret Door gewechselt sein. Dabei handelt es sich um eines von zwei Studios der Spieleschmiede Dreamhaven. Dreamhaven wiederum wurde von Mike Morhaime, dem ehemaligen Chef von Blizzard, gegründet.

Morhaime verließt bereits 2019 Blizzard und war unter anderem für die drei Warcraft-Titel, Diablo 1 und 2, sowie World of Warcraft zuständig.

Den Clip mit der Aussage von Jordan haben wir hier eingebunden:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitch, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitch Inhalt

Vater von WoW Classic ist nun ein Teil vom “neuen Blizzard”

Wer ist Omar Gonzalez? Gonzalez begann seine Karriere bei Blizzard 2003 als QA Analyst für Warcraft III: The Frozen Throne und World of Warcraft. Über die Jahre wurde er zum Technical Lead von WoW befördert.

2019 verriet Ion Hazzikostas, der aktuelle Game Director von WoW, in einem Interview, dass Gonzalez eine wichtige Rolle bei der Umsetzung von WoW Classic gespielt hat, weswegen er auch als “Vater von WoW Classic” gilt (via YouTube):

Einer von ihnen, ein Engineer namens Omar Gonzalez, der nun im Classic-Team ist, versuchte den modernen Client und den modernen Server zu nehmen und ihnen beizubringen, die alten 1.12 Classic-Daten zu interpretieren. Er schloss sich für ein paar Wochen ein und kam mit etwas heraus, das ein Prototyp war.

Er war sehr grob, enthielt tonnenweise Bugs, die Welt war nicht vollständig gerendert, aber es war die originale Classic-Welt, vor Cataclysm. Er hatte die originalen Fähigkeiten und Talente und wir wussten, dass es eine Menge Arbeit zu tun gab, aber wir haben zum ersten Mal realisiert: “Wir können das schaffen”.

Ion Hazzikostas im Interview mit xDlate

Omar Gonzalez hatte großen Einfluss auf die allgemeine Entwicklung von WoW. So gibt es etliche NPCs und Items, die nach ihm benannt wurden, darunter der Master Craftsman Omarion in den östlichen Pestländern (via WoWHead).

Wohin ist Gonzalez gewechselt? Dreamhaven ist eine neue Spieleschmiede, die von Mike Morhaime gegründet wurde und von vielen ehemaligen Blizzard-Mitarbeitern unterstützt wird, darunter:

  • Jason Chayes, ehemaliger Executive Producer von Hearthstone
  • Dustin Bowder, ehemaliger Game Director von StarCraft II und Heroes of the Storm
  • Ben Thompson, ehemaliger Creative Director bei Hearthstone
  • Chris Sigaty, ehemaliger Executive Producer für Hearthstone, StarCraft II und Heroes of the Storm
  • Eric Dodds, ehemaliger Game Director für Hearthstone und Game Designer von StarCraft und World of Warcraft

Sie arbeiten in zwei verschiedenen Studios, Moonshot Games und Secret Door, an bisher unbekannten Titeln. Diese sollen jedoch “Spieler zusammenbringen”, was für eine Multiplayer-Erfahrung spricht.

Morhaime Dreamhaven Titel
Der Ex-Blizzard-Chef Mike Morhaime hat Dreamhaven gegründet.

Wird es ein neues Blizzard? Schon kurz nach der Gründung von Dreamhaven gab Morhaime ein Interview. Darin verriet er, dass eine Umgebung wichtig sei, in der sich “nachhaltig Kreativität und Innovation kultivieren kann”. Er betonte dabei auch Worte wie Leidenschaft und Kreativität der Entwickler.

Dreamhaven soll keine Eile haben, Sponsoren zu finden und Geld zu verdienen. Stattdessen betonte Morhaime, dass es wichtig sei, die “Kontrolle über die Entscheidungen der Firma zu behalten”.

Genau das sind einige der Kritikpunkte, die einige (ehemalige) Fans von Blizzard haben:

  • Seit diese Firma Teil von Activision ist, werden in ihren Augen nur noch Entscheidungen zu Gunsten des Profits, nicht jedoch im Sinne der Spieler getroffen.
  • Dabei kommt es auch zu einem harten Sparkurs, der in den letzten Jahren einige Entlassungen gefordert hat.
  • Projekte, wie etwa das Remaster Warcraft 3 Reforged, starteten katastrophal, während Blizzard früher für Qualität stand.
  • Viele Core-Fans sehen außerdem die Entwicklung hin zu Mobile-Games kritisch.

Viele von ihnen hoffen deshalb, dass sich aus der neuen Firma sowas wie das “neue Blizzard” entwickeln könnte: Morhaimes neues Studio klingt wie „Blizzard, bevor Activision einfiel“.

Rivalenwoche in Pokémon GO bringt 2 neue Monster – Wie stark sind sie?

Pokémon GO hat die Rivalenwoche offiziell angekündigt. Sie bringt 2 neue Pokémon und weitere spannende Spawns. Wir zeigen euch alle Details.

Wie lange läuft die Rivalenwoche? Los geht es am 13. April um 10:00 Uhr Ortszeit. Das Event läuft dann über 5 Tage und endet am 18. April um 20:00 Uhr Ortszeit.

Wie der Name schon verrät, geht es in der Rivalenwoche um Pokémon, die in Konkurrenz zueinander stehen. Im Rahmen des Events wird es deshalb auch 2 neue Pokémon aus der 6. Generation geben.

Algitt und Scampisto kommen zur Rivalenwoche

Das sind die Boni: Alles dreht sich um rivalisierende Pokémon. Dementsprechend gibt es Boni bei Raids, Quests und in der Wildnis:

  • Algitt und Scampisto erscheinen erstmalig in Pokémon GO – Sie tauchen in der Wildnis, in Raids und in Quests auf
  • Die Tiergeistform von Demeteros erscheint in Raids der Stufe 5
  • Eine Globale Herausforderung findet statt, die Raids in den Mittelpunkt stellt – Schließt ihr diese Challenge ab, dann gibt es doppelten Sternenstaub für gefangene Pokémon im Event
  • In der Wildnis erscheinen Pokémon wie Kicklee, Nockchan, Makuhita, Meditie, Sengo und Vipitis
  • In 5-km-Eiern findet ihr: Machollo, Rabauz, Elekid, Magby, Makuhita, Meditie, Sengo und Vipitis
  • In Raid-Kämpfen erscheinen Monster wie Nidoqueen, Nidoking, Sengo und Vipitis
  • Es gibt besondere Quests, die rivalisierende Pokémon beinhalten
  • Team GO Rocket erscheint häufiger an PokéStops und in Ballons
Was ist eine Globale Herausforderung? Hierbei sind weltweit alle Spieler gefragt. Im Falle der Rivalenwoche sind Raid-Kämpfe wichtig. Schaffen alle Trainer weltweit eine gewisse Anzahl an Raids, dann wird der doppelte Fang-Sternenstaub freigeschaltet.

Ähnliche Aufgaben kennen wir beispielsweise von den GO Fests 2018 und 2019. Damals mussten Trainer auf den GO Fests und weltweit Challenges lösen, damit besondere Boni freigeschaltet werden. So gab es damals dreifachen Sternenstaub.

Das sind die neuen Pokémon: Algitt und Scampisto stammen aus der 6. Generation und erinnern an einen Aal und ein Scampi. Sie beide haben eine Weiterentwicklung, wobei Algitt allerdings 400 Bonbons für die Entwicklung zu Tandrak benötigt.

Algitt Scampisto Pokemon GO
Das sind die neuen Pokémon.

Beide Weiterentwicklungen spielen allerdings keine große Rolle in der Meta von Pokémon GO. Wummer, die Weiterentwicklung von Scampisto erlernt allerdings die Lade-Attacke Krabbhammer, die ziemlich stark ist. Damit wird es zumindest als Wasser-Angreifer halbwegs nützlich, doch Konkurrenten wie Kyogre oder Kingler sind weiterhin besser.

Lohnt sich das Event? Es sind definitiv interessante Spawns angekündigt. Nockchan und Kicklee können erst seit der Kanto-Tour im Februar als Shiny auftauchen. Ihr könnt eure Chance also nutzen und auf eines der begehrten Shinys hoffen. Dazu kommt noch, dass wir vermutlich die Chance auf Vipitis bekommen. Das regionale Pokémon taucht normalerweise nicht in Deutschland auf. Vipitis kann ebenfalls Shiny sein, sodass man sich ein in Deutschland seltenes Shiny sichern könnte.

Alles zu regionalen Pokémon findet ihr hier: Alle regionalen Pokémon und wo ihr sie fangt

Ansonsten gibt es nach der Globalen Herausforderung doppelten Fang-Sternenstaub. Der Staub ist die wichtigste Ressource im Spiel, sodass man den Bonus gut ausnutzen sollte.

Alle weiteren Events für den Monat April und welche sich davon besonders lohnen, findet ihr in unserer Übersicht für den aktuellen Monat:

Pokémon GO: Alle Events im April 2021 – Welches lohnt sich?

Destiny 2: Viele freuen sich auf Transmog, doch 2 Fehler könnten das Feature ruinieren

In Destiny 2 dürft ihr bald stark und hübsch sein. Doch die Hüter sorgen sich um das neue Transmog-Feature, das in Season 14 kommen soll, schon jetzt. Timegating und Echtgeld-Einsatz bereiten Kopfzerbrechen.

Jeder Hüter kennt wohl das Problem, dass er sich oft zwischen gutem Aussehen oder hoher Kampfkraft entscheiden muss. Man findet eine Rüstung, die optisch so richtig was hermacht, aber die Statuswerte passen so gar nicht ins Build oder sind einfach gleich für die Tonne.

Darauf freuen sich Hüter: Wenn im Mai 2021 die Season 14 von Destiny 2 startet, findet richtiges Transmog seinen Weg in den MMO-Shooter. Integriert wird das durch die Rückkehr von Ada-1 in den Turm. Die Exo-Dame bringt das Feature “Rüstungs-Synthese” mit.

Was ist Transmog? Hinter Transmogrifikation (kurz Transmog) versteht man ein System, bei dem Rüstungen und Klamotten optisch verändert werden. Ausrüstungsstücke können den Look von anderen erspielten Items erhalten.
Nützlich ist Transmog, wenn die neue Rüstung stärker oder ein höheres Level hat, aber einem vom Aussehen nicht zusagt. So können Spieler herumlaufen wie es ihnen gefällt und müssen aber nicht auf die Power neuer Items verzichten.

Für Transmog verwandelt ihr den Look von Rüstungen dann in sogenannte universelle Ornamente. Damit schmückt ihr dann die aktuell getragene (legendäre) Ausrüstung und schon hat sie das identische Aussehen der Ornamente. Die gute Nachricht ist, ihr müsst die Rüstungen nicht im Inventar horten. Es reicht aus, wenn ihr den Look in der Sammlung registriert habt: Bungie weiß nun endlich, ob ihr alte Rüstungen in Beyond Light zerstören dürft.

So soll die Anpassung des Looks ab Season 14 aussehen – mit dem passenden Shader veredelt ihr Ornamente noch

Spieler sollen stark und hübsch in Destiny 2 sein, aber …

Das bereitet Kopfzerbrechen: Destiny-typisch dürfen Hüter nicht nach Lust und Laune Rüstungen aus der Sammlung in universelle Ornamente verwandeln, die sie dann über ihre getragene Rüstung stülpen. Ihr benötigt dafür eine neue Ressource: Synthese-Tokens. Die Tokens erhaltet ihr aus Beutezügen oder ihr bezahlt dafür mit Silber (Echtgeld-Währung).

So hat Transmog für die Spieler schon vor der Veröffentlichung einen bitteren Beigeschmack. Diese 2 Dinge bereiten Sorgen:

  • Timegating: Oftmals lassen sich Aufgaben in Destiny 2 nicht direkt in Gänze abschließen oder sind auf eine Obergrenze pro Woche gedeckelt. Das würde für euch bedeuten, egal wie fleißig ihr seid, hat Ada nur 2 Beutezüge pro Woche, könnt ihr auch nur 2 Ornamente pro Woche anfertigen. Das würde in diesem Beispiel bedeuten, um ein ganzes Rüstungs-Set zu erstellen, bräuchtet ihr mehr als 2 Wochen.
  • Angst vor den Kosten: Wer keine Zeit zum Grinden (oder keine Lust) hat, kann in die Tasche greifen und sich den Weg zu Transmog abkürzen. Hüter befürchten jetzt, dass Bungie Transmog extra limitiert oder den Grind enorm hoch ansetzt, um ihnen das Silber aus dem Portmonee zu ziehen.

Würde Bungie also zu sehr auf Timegating und hohe Kosten setzen, wäre Transmog für viele direkt zum Start ruiniert. Richtig schade, immerhin wartet so mancher Hüter seit 2014 darauf.

Bedenkt, dass wir derzeit nicht wissen, wie hoch die Silber-Kosten dann in Season 14 sein werden und wie stark spürbar das Timegating dann ausfällt. Übrigens, habt ihr ein Ornament erstellt, bleibt das dauerhaft freigeschaltet. Das Gleiche gilt für Shader, die belegen keinen Slot mehr im Inventar und sind dauerhaft freigeschaltet.

Götter schlachten und dabei gut aussehen ist beides Endgame

Dass Destiny 2 auch Geld für Bungie einspielen muss, ist vielen Hütern klar – gerade seitdem viele Bereiche im Shooter Free2Play wurden. Doch die Angst, dass Transmog stark monetarisiert wird, zeigt sich auch auf MeinMMO. So lesen wir unter Artikeln zum Thema regelmäßig solche Kommentare:

Es ist halt erstaunlich wie Bungie selbst mit sowas normalem und einfachen wie Transmog noch die Spieler mit Grind bei der Stange halten will und hofft damit noch Geld aus den Taschen der Spieler zu ziehen.

Venrai via MeinMMO

So wichtig ist Optik: Für viele Spieler zählt die Optik ihres Hüter-Alter-Egos zu den wichtigsten Dingen im Spiel. Wie wichtig die Optik den Hütern ist, weiß auch Bungie.

Jede Woche halten sie in ihrem Blog-Post (TWaB) eine Fashion-Show ab. Dort werden Videos, Artworks oder besonders coole Designs aus der Community gezeigt und auch mit einem selten Emblem honoriert. Das Everversum strotzt jede Season nur so von Skins, Shaders und anderen Cosmetics. Gerade die alternativen Ornamente für Exotics machen den Fashion-Hütern den Mund wässrig.

Damit ihr euch direkt zu Beginn der Season 14 etwas mit Transmog austoben dürft, verteilt Bungie einen Startvorrat von Synthese-Materialien. Wie schnell er aufgebraucht ist, wird sich dann im Mai 2021 zeigen.

Bereitet euch das geplante Transmog-Feature Sorgen oder ist die Optik eures Hüters zweitrangig? Sagt es uns doch in den Kommentaren.

Ada-1 erhält bei ihrer Rückkehr in den Turm neben Transmog auch noch eine andere Funktion, die viele Veteranen schmerzlich vermissen: Destiny 2 bekommt endlich Händler mit Zufalls-Waffen

Quelle(n):
  1. Forbes
  2. Bungie

Outriders ist zwar „fertig“, aber DLCs könnten die Story trotzdem fortführen

Wie es mit Outriders nach Release weiter geht, ist aktuell unklar. Nun hat sich Entwickler People Can Fly in einem Interview zu möglichen DLCs und deren Umfang geäußert.

Von Anfang an war geplant, dass Outriders als “fertiges” Spiel auf den Markt kommen sollte. Nun ist es am 1. April erschienen. Obwohl es keine bekannten Pläne für die Zukunft gibt, haben die Entwickler aber nie ausgeschlossen, dass es weiter gehen wird. Zuletzt berichteten wir dazu, dass Outriders DLCs bekommen würde, wenn der Loot-Shooter ein Erfolg wird.

Was gibt’s neues? Nach dem Release äußerte sich Entwickler People Can Fly nun erneut zur Zukunft von Outriders. Nun gibt es erstmals Infos dazu, wie so ein oder mehrere DLCs aussehen könnten.

Woher kommen die Infos? Die Entwickler äußerten sich in Person von Bartek Kmita, Creative Director, und Piotr Nowakowski, Lead Game Designer, gegenüber Forbes. Ihr könnt das vollständige Interview auf der Webiste lesen. (via Forbes.com)

MeinMMO fasst die wichtigsten Aussagen des Interviews für euch zusammen.

DLCs wären “bedeutende Erweiterungen mit eigenen Geschichten”

Das sagen die Entwickler zu DLCs: Auf die Frage zur Zukunft wiederholen die Entwickler, dass man weitere Inhalte zu Outriders nie ausgeschlossen habe. Und so wie es aussieht, hat man bei People Can Fly schon eine Vorstellung davon, wie künftige DLCs aussehen würden, sollte der gewünschte Erfolg eintreffen.

Sollten DLCs kommen, können die Spieler dabei auf umfangreiche Erweiterungen mit eigenen Geschichten hoffen. Wortwörtlich heißt es dazu:

Wir haben nie gesagt, dass wir das Spiel [nach Release] im Stich lassen würden. Das ist zwar kein Game-as-a-Service, aber wenn die Spieler wollen, bringen wir definitiv mehr in das Outriders-Universum. Wir haben noch so viel mehr Geschichten zu erzählen und eine Menge Ideen, die wir ausprobieren wollen, die wir aber nicht ins Hauptspiel einbauen konnten. Wir wären also glücklich, in Zukunft mehr Inhalte zu erschaffen. Alles, was wir machen würden, wäre in Form einer bedeutenden Erweiterung mit eigenen Geschichten.

Bartek Kmita, Creative DIrector von People Can Fly (via Forbes)

Details dazu nennt Kmita zwar keine, doch das deutet auf mögliche Story-Erweiterungen hin, vielleicht ja sogar mit neuen Klassen?

Was bietet Outriders im Moment? Stand jetzt gibt es in Outriders eine umfangreiche Story-Kampagne und die Expeditionen, die im Endgame auf euch warten. Den aktuellen Umfang des Spiels haben wir hier für euch zusammengefasst: Wie hoch ist der Max-Level in Outriders und wie lange dauert das?

Wie wahrscheinlich sind DLCs? Das ist aktuell schwer zu sagen. Auf Steam ist Outriders jedenfalls ein Riesenerfolg. So wurde beispielsweise der Release von Marvel’s Avengers um mehr als das Dreifache eingestampft, mit über 100.000 gleichzeitigen Spielern in Outriders, während es bei Avengers gerade mal 28.000 waren. (via Forbes)

Die Server haben das nicht sonderlich gut verkraftet und sind an den ersten drei Abenden jedes Mal zusammengebrochen: Outriders hat Server-Probleme – Das ist der aktuelle Stand

Womöglich hat der Erfolg die Entwickler also überrascht.

Demo wurde länger gespielt als erwartet

Was wurde sonst noch gesagt? Im Interview ging es unter anderen, bereits bekannten Dingen um Erkenntnisse aus der Demo, die zahlreichen Ladebildschirme, eine mögliche Erhöhung des Level-Caps. Hier die Zusammenfassung:

  • Man war überrascht, wie viel Zeit die Leute mit der Demo verbracht haben. Man hätte erwartet, dass die Aktivitäten im vollen Spiel so oft wiederholt werden würden, aber nicht schon in der kleinen Demo-Version, in der nur ein Kapitel spielbar war.
  • Kmita begründet die vielen Ladebildschirme damit, dass man verhindern wollte, dass Spieler sich zu weit über die Maps verteilen. Man will, dass Outriders gemeinsam gespielt wird. Die Cutscenes wurden aus technischen Gründen eingebaut.
  • Es ist noch nicht klar, ob es eine Erhöhung des Level-Caps geben könne, ähnlich wie in Borderlands. Man denkt aber darüber nach.

Falls ihr interessiert seid, werft doch einfach einen Blick in die kostenlose Demo. Die ist nach wie vor verfügbar und lässt euch das erste Kapitel von Outriders spielen. Dort könnt ihr alle vier Klassen ausprobieren und den Fortschritt anschließend sogar ins fertige Spiel übernehmen.

Seid ihr mit Outriders schon durch? Würdet ihr euch Erweiterungen wünschen? Schreibt uns gerne eure Meinung in die Kommentare.

MeinMMO-Autor Tarek konnte bereits spielen und hat seine ersten Eindrücke für euch festgehalten: Outriders erster richtiger Bosskampf ist viel besser, als erwartet – jetzt habe ich Blut geleckt

Quelle(n):
  1. Forbes.com