Fortnite: Das steckt hinter dem besonders hässlichen Skin Aktien-Kurt im Item Shop

Zum 1. April bietet der Item Shop im Shooter Fortnite Battle-Royale den neuen Skin „Aktien-Kurt“ (Diamond Hanz). Damit reagiert Epic Games auf den Hype im Gaming um Aktien, der über das Reddit /wallstreetbets ausgelöst wurde und der viele Gamer befiel.

Was ist das für ein Skin? Der Skin heißt Aktien-Kurt, auf englisch Diamond Hanz. Es ist eine seltsame glatzköpfige, pixelige Figur, die auf den ersten Blick so gar nicht zu Fortnite passt.

Auf Deutsch kommt sie mit dem Slogan „Kaufen! Halten! Profitieren!“ (engl. Buy! Hodl! Win!) Der Skin ist noch bis in die Nacht auf den 2. April zu kaufen.

Die Figur kostet 1200 V-Bucks, das sind etwa 12€. Das ist kein April-Scherz von Epic Games, das ist ein echter Skin.

Was hat es mit dem seltsamen Skin auf sich? Der Skin ist eine Anspielung auf mehrere Memes, die im Zusammenhang mit dem aktuellen Aktien-Rausch zusammenhängen, der Teile der Gaming-Community erfasst hat.

Aktien-Kurt-Fortnite-Cash-SHop
So sieht der Skin im Cash-Shop von Fortnite aus.
  • Der Name „Diamond Hanz“ ist eine Anspielung auf „Diamond Hands“ so nennt man Aktienhändler, die „diamntenhart“ an einer Aktie festhalten, auch wenn die unter den Kurs gesunken ist, zu dem sie die Aktie gekauft haben.
  • „Hodl“ ist eine Falschschreibung des Begriffs „Hold“. So nennt man es, wenn man eine Aktie hält. Das „Hodl“ wurde zu einem Kampfruf im Subreddit von /Wallstreetsbets. Damit machten sich die Nutzer Mut, die Aktie GME (GameStop) auch dann zu halten, als der Kurs abzustürzen drohte.
  • Die Figur selbst und das Bild sind Teil von zahlreichen “Stonks”-Memes, in denen zum Kauf von Aktien wie GameStop aufgefordert wurde. Das “Stonks” bild erschien erstmals 2017 auf Facebook (via knowyourmeme).
Stonks-meme
Das ist das klassische “Stonks”-Meme (via knowyourmeme).

GameStop löst Aktienrausch aus

Was hat es mit diesem Aktien-Rausch auf sich? Seit einigen Monaten sind einige Gamer und Influencer in ein Aktien-Fieber geraten. Das hängt vor allem mit dem Subreddit /Wallstreetbets zusamnmen.

Das Unternehmen GameStop wird an der Börse gehandelt. Sie betreiben eine Kette von Läden, die Videospiele und Videospielzubehör verkauft. Nach „normaler Marktlogik“ ist das eigentlich ein Unternehmen, das keine profitable Zukunft hat. Denn immer mehr Gamer kaufen sich Spiele digital.

Daher nahmen Investoren an, GameStop werde es so wie Videotheken gehen und sie würden nach und nach ihr Geschäft verlieren, immer mehr Filialen schließen und tief in die rote Zahlen abrutschten. Das entsprach auch der tatsächlichen Entwicklung.

Daher wetten große Investoren in Hedgefonds gegen den Aktien-Wert von GameStop, in sogenannten „Shorts.“

Aktien-Kurt-Fortnite
So sieht der Skin in Fortnite aus.

Auf reddit taten sich aber Nutzer zusammen, die sich gegenseitig darin bestärkten, nun Aktien von GameStop zu kaufen und den Preis damit in die Höhe zu treiben. Sie machten sich mit popukulrturellen Memes gegenseitig Mut.

Es wurde zu einer Art Kampf stilisiert: Wir, die einfachen Leute, gegen die großen Bonzen und Hedgefonds. So nutzte man immer wieder Bilder aus der Popkultur, stilisierte es zum Kampf Gut gegen Böse in den Welten von Herr der Ringe, Star Wars oder der Matrix.

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Wenn eine sehr hohe Nachfrage nach Aktien besteht, steigt der Preis der Aktie. Das setzt diejenigen unter Druck, die gegen die Aktie gewettet haben. Man nennt das einen „Short Squeeze.“

Dieses Verhalten, dass sich Privatanleger über Social Media verabreden, eine Aktie zu kaufen, und sich gegenseitig mit Memes darin bestärken, diese Aktie zu halten und weiter zu kaufen, sorgte für riesige Turbulenzen an der Börse. Die Hedgefonds waren so ein Verhalten nicht gewohnt.

Die Aktie von GameStop macht seitdem eine irre Kursentwicklung durch, stieg um mehrere tausend Prozenz, fiel dann wieder rapide, um wieder hoch zu steigen.

Auf dieses Phänomen spielt der Skin von Fortnite nun an – mit dem Schlachtruf „Hodl.“

Mehr zum Thema
#RipFortnite trendet auf Twitter – Warum? Und stirbt Fortnite jetzt wirklich?
von Schuhmann

Viele halten den Skin für einen Aprilscherz

So kommt der Skin an: Der Skin scheint ziemlich gemischt bei den Spielern anzukommen:

  • Viele halten den wohl für einen April-Scherz
  • einige sagen, “die Stonks-Figur” fänd es gar nicht gut, in Fortnite anzukommen
  • einige kritisieren Fortnite sogar scharf für einen “dummen Rechtschreibfehler” – die hätten ja HODL falsch geschrieben

Mehr zu den Hintergründen um Wallstreetbets und welche Influencer dort drinhängen:

Twitch-Star xQc, reddit und Elon Musk kämpfen gegen die Wall Street

8 Kostenlose MMORPGs auf Steam, die auf schwachen Rechnern laufen

Ihr habt keine RTX 3080 oder eine andere schnelle Grafikkarte bekommen und wollt dennoch ein paar coole MMORPGs zocken? MeinMMO stellt euch 8 MMORPGs auf Steam vor, die ihr auch noch auf älterer Hardware problemlos zocken könnt.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Der Artikel stellt euch die besten MMORPGs für schwache PCs vor, die nur geringe Voraussetzungen haben.
  • Insgesamt findet ihr 8 Spiele auf unserer Liste, die wir aktuell empfehlen und die ihr über Steam starten könnt.
  • Wir erklären euch außerdem, warum sich die Spiele auch heute noch lohnen.

Ansonsten gilt: Da alle Spiele grundsätzlich kostenlos sind, lohnt sich ein auch ein Blick in die vorgestellten Spiele. Geld müsst ihr in keinem der vorgestellten Spiele ausgeben.

Wie ist die Liste entstanden? Wir haben uns MMORPG-Empfehlungen angesehen. Außerdem haben wir überprüft, welche besonders niedrige Systemanforderungen haben, sodass die Spiele auch auf eher schwachen Systemen laufen können. Viele Spiele haben wir außerdem selbst auf einem schwachen Gerät getestet.

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Albion Online

Genre: Open-World, Sandbox | Entwickler: Sandbox Interactive | Release-Datum: 17. Juli 2017 | Steam und offizielle Webseite

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Was ist Albion Online? Die Welt Albion lockt mit vielen Reichtümern, Ruhm und Ehre. Ihr könnt euch entscheiden, ob ihr euch den Gefahren wie Monstern und konkurrierenden Spielern stellt oder ob ihr die Wirtschaft des Landes vorantreibt.

Ihr bewirtschaftet einen eigenen Bauernhof, um die Mitspieler mit Rohstoffen zu versorgen oder ihr steigt in finstere Dungeons hinab, um euch den Kreaturen dort zu stellen. PvP ist ein wichtiger Bestandteil von Albion Online, der sich besonders in Gildenkriegen äußert.

Wie passiert aktuell in dem Spiel? Am 18. März 2021 hat Albion Online mit „Call to Arms“ ein dickes Update bekommen. Das Spiel hat starke Spielerzahlen und das neue Add-on kommt gut an.

Für wen lohnt sich das Spiel? Das MMORPG richtet sich an alle, die PvP mögen, da dieser Aspekt in dem Spiel sehr wichtig ist. Nicht nur in Gildenkriegen, sondern darüber hinaus in der offenen Welt bei der Suche nach Rohstoffen. 

Läuft das auf meinem PC? Das Spiel hat denkbar niedrige Voraussetzungen. Denn diese setzt einen Prozessor mit SSE2 voraus, das bedeutet eure CPU sollte nicht älter als 8 Jahre sein. 4 GB Arbeitsspeicher haben heutzutage so ziemliche alle Computer-Systeme.

Wie wird das Spiel bewertet? Das Spiel wird auf Steam mit „Größtenteils Positiv“ (78 %) bei mehr als 30.000 Rezensionen bewertet. Gelobt wird der enorme Umfang und die vielen Möglichkeiten, die man im Spiel hat. Kritisiert wird vor allem, dass das Spiel für neue Spieler wenig zugänglich ist und Schwache schnell von Stärkeren besiegt werden.

Pro
  • enormer Umfang
  • regelmäßige große Updates
  • Fokus auf PvP
Contra
  • schwieriger Start für Einsteiger

Herr der Ringe Online

Genre: MMORPG | Entwickler: Standing Stone Games | Release: 24. April 2007 | Steam

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Was ist Herr der Ringe Online? Das MMORPG Herr der Ringe Online versetzt euch in die Fantasywelt Mittelerde, wo auch die Romantrilogie „Der Herr der Ringe“ von J.R.R. Tolkien spielt. 

Klassisch erwarten euch jede Menge Quests und taktische Kämpfe gegen Orks, Trolle und andere Monster. Die Inhalte sind für Gruppen ausgelegt, zu Beginn kommt ihr aber auch alleine gut zurecht. Die meisten Inhalte könnt ihr euch auch kostenlos freispielen, sie setzen aber einiges an Grind voraus.

Was passiert aktuell in dem Spiel? Mittlerweile haben die Entwickler die Geschichte der Bücher abgeschlossen, doch es gibt weitere Abenteuer zu erzählen. Erst Ende 2020 hatte HdRO mit “Krieg der drei Gipfel” ein neues DLC mit neuen Inhalten spendiert bekommen und weitere Inhalte sollen in der Vorbereitung sein.

Für wen lohnt sich das Spiel? Natürlich spricht das Spiel zunächst alle Fans der Romane an. Mittelerde selbst zu erleben ist etwas Besonderes. Darüber hinaus ist Herr der Ringe Online ein sehr klassisches Themepark-MMORPG mit Fokus auf Story und Quests. Wer gerne Aufträge erledigt, die interessante Geschichten erzählen, findet hier jede Menge Spielspaß.

Läuft das auf meinem PC? Das Spiel ist bald 14 Jahre alt und braucht deswegen keinen starken Rechner. Mit einem Intel Pentium 4 oder ähnlichem AMD-Prozessor liegen die Mindestanforderungen sehr niedrig.

Wie wird das Spiel bewertet? Das Spiel wird auf Steam mit “sehr positiv” (80 %) bei mehr als 12.000 Bewertungen rezensiert. Gelobt wird der Umfang und die starke Community. Kritisiert wird vor allem die altbackene Grafik.

Pro
  • enormer Umfang
  • starke Community
  • PvP (Monster gegen Helden)
  • viele Gruppen-Inhalte
Contra
  • viel Grind für Freischalten der Inhalte erforderlich
  • altbackene Grafik

EverQuest (1+2)

Genre: MMORPG | Entwickler: Daybreak Game Company | Release-Datum: 1999 (13. Dezember 2012) | Steam

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Was ist EverQuest? EverQuest gilt als der Urvater der modernen MMORPGs und spielt auf dem fiktiven Planeten Norrath. Im Zentrum des MMORPGs stehen die Götter, da diese für viele Fähigkeiten im Spiel verantwortlich sind. Es gibt dementsprechend viel Story zu entdecken und zu erleben.

Was passiert aktuell in dem Spiel? Laut den offiziellen Zahlen des Publishers DayBreak hat EverQuest auch heute noch eine hohe Spielerzahl zu verzeichnen. Damit gehört EverQuest weiterhin zu den erfolgreicheren MMORPGs, welches trotz hohem Alters immer noch aktive Spieler hat. Mit Claws of Veeshan hat das Spiel am 8. Dezember 2020 übrigens seine 27. Erweiterung bekommen.

Für wen lohnt sich das Spiel? Ihr sucht nach einem alten Klassiker des Genres oder wollt einfach ein umfangreiches MMORPG zocken, dann solltet ihr euch EverQuest ansehen. Trotz seines Alters bekommt das Spiel noch regelmäßig größere Updates mit neuen Spielinhalten.

Läuft das auf meinem PC? Aufgrund seines Alters sind die Anforderungen denkbar niedrig. Ihr braucht keinen modernen Prozessor und zumindest 2 GB Arbeitsspeicher, was für die wenigsten PCs ein Problem sein dürfte.

Wie wird das Spiel bewertet? Auf Steam wird das Spiel bei mehr als 1300 Bewertungen mit “Größtenteils positiv” (78 %) bewertet.

Pro
  • regelmäßig neue Inhalte
  • sowohl Inhalte für Solo-als auch Gruppenspieler
  • viele Charaktermöglichkeiten: 16 Rassen und 16 Klassen
Contra
  • nur noch auf englisch verfügbar

Neverwinter

Genre: MMORPG | Entwickler: Cryptic Studios, Perfect World | Release-Datum: 30. April 2013 | Steam

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Was ist Neverwinter? Im MMORPG Neverwinter reist ihr in die namensgebende Stadt und bekämpft zahlreiche Bedrohungen. Das Spiel setzt dabei auf die Lizenz von Dungeons & Dragons. Für eure Abenteuer erschafft ihr euch einen Helden und kämpft entweder allein oder in Gruppen gegen Bösewichte.

Was passiert aktuell in dem Spiel? 2020 erschien die Erweiterung “Infernal Descent”, mit jeder Menge neuen Inhalten wie Quests, neuen Items und Dungeons. Anfang 2021 hatte es außerdem ein großes Update bekommen, worüber in der Community heftig diskutiert wurde. Und auch in Zukunft sollen weitere Inhalte folgen.

Für wen lohnt sich das Spiel? Ihr sucht ein MMORPG, welches in dem Setting von „Dungeons and Dragons“ spielt und jede Menge Inhalte bietet, dann solltet ihr Neverwinter eine Chance geben.

Läuft das auf meinem PC? Da das Spiel bereits etliche Jahre alt ist, sind die Anforderungen nicht sehr hoch. Eure Grafikkarte muss zumindest DirectX 10 unterstützen, das heißt, siesollte von 2009 oder jünger stammen. 2 GB Arbeitsspeicher sollte für die meisten Rechner kein Problem sein.

Wie wird das Spiel bewertet? Das Spiel wird auf Steam bei mehr als 30.000 Bewertungen mit „Größtenteils positiv“ (78 %) bewertet. Gelobt wird das flotte und spaßige Kampfsystem, kritisiert wird die Aufforderungen, doch mal Geld in das Spiel zu investieren.

Pro
  • Inhalte für Solo- und Gruppenspieler
  • “Dungeons and Dragons”-Feeling
Contra
  • agressiver Ingame-Shop
  • sehr grindintensiv

Phantasy Star Online 2

Genre: MMO| Entwickler: SEGA | Release-Datum: 2012 | Steam

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Was ist Phantasy Star Online 2: Bei dem Online-RPG werden Science-Fiction-Elemente mit Fantasy gemischt. Lange Zeit war das Spiel bei uns im Westen gar nicht verfügbar. Nun könnt ihr PSO2 mittlerweile über Steam spielen. Das Spiel ist dabei kein klassisches MMORPG, denn es gibt keine offene Spielwelt. Stattdessen trefft ihr andere Spieler in großen Hubs, wo ihr Quests und Missionen startet. Diese Missionen könnt ihr dann Solo mit NPCs oder gemeinsam mit Freunden machen.

Ist PSO2 ein MMORPG? Hierbei handelt es sich um einen Sonderfall: Eigentlich handelt es sich um ein Lobby-Action-MMO, besitzt aber viele MMORPG-Elemente.

Was passiert aktuell in dem Spiel? Der Start auf dem PC Ende 2020 war verbuggt und eine kleine Katastrophe, mittlerweile konnten die Entwickler aber die Probleme beheben. Ihr könnte das Spiel also jetzt problemlos genießen. 

Für wen lohnt sich das Spiel? Ihr habt genug von der vielen Fantasy und sucht mal wieder nach etwas Abwechslung? Dann solltet ihr euch Phantasy Star Online 2 ansehen. Ihr könnt verschiedene Klassen ausprobieren und mit Fertigkeiten und kosmetischen Items euren Charakter vielfältig anpassen.

Läuft das auf meinem PC? Mit einem Zweikern-Prozessor könnt ihr bereits in die Welt von Phantasy Star Online 2 einsteigen. 2 GB Arbeitsspeicher sollte ebenfalls keine Hürde darstellen, da bereits Windows 10 mindestens 4 GB RAM voraussetzt.

Wie wird das Spiel bewertet? Das Spiel wird auf Steam bei mehr als 9.000 Rezensionen mit „Sehr positiv“ (84 %) bewertet. Gelobt wird das einzigartige Kampfsystem und der vergleichsweise geringe Grind. Vor allem am User-Interface gibt es Kritik, welches nicht mehr zeitgemäß ist.

Pro
  • actionreiches und unterhaltsames Kampfsystem
  • geringer Grind
  • umfangreicher Charakter-Editor
  • viele Solo-Inhalte
Contra
  • schwaches, veraltetes Interface

RuneScape (Old School)

Genre: MMORPG | Entwickler: Jagex | Release-Datum: 22. Februar 2013 | Steam

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Was ist Runescape? Runescape ist sicher eines der bekanntesten und ältesten MMORPGs. Es gilt als eines der Gründerväter des modernen MMORPG-Genres. Wie in jedem MMORPG verbessert ihr euren Helden, verbessert eure Skills und eure Ausrüstung. Crafting ist wegen wichtiger Items ein besonders wichtiger Faktor. Gruppenspiel spielt ebenfalls in Runescape noch eine große Rolle. 

Dabei bietet euch das Spiel alles, was ein interessantes MMORPG braucht: Einen umfangreichen Charaktereditor, ein Crafting-System und interessante Kämpfe aus der Iso-Perspektive.

Was ist Runescape Old School? Wollt ihr in die ganz alte RuneScape-Erfahrung erleben, dann könnt ihr auch Runescape Old School spielen. Das ist die alte Version von 2007 und verzichtet auf viele Funktionen des aktuellen Spiels.

Was passiert aktuell in dem Spiel? Obwohl das Spiel erst Ende 2020 auf Steam erschienen ist, erfreut sich das Spiel großer Beliebtheit und hat eine starke Community. Erst vor kurzem hatte Runescape außerdem einen neuen Boss bekommen, um das Angeln spannender zu machen. 

Für wen lohnt sich das Spiel? Sucht ihr nach einem Klassiker, der auch heute noch problemlos spielbar ist, dann schaut euch RuneScape an. Spielerisch bietet das Spiel auch heute noch eine Menge und fesselt viele Spieler vor dem Bildschirm, auch wenn das Spiel etwas altbacken wirkt. Dank regelmäßiger Content-Updates seid ihr auch in Monaten noch beschäftigt. Ihr solltet aber auch beachten, dass sich das Spiel eher an Gruppenspieler als an Solo-Player richtet.

Läuft das auf meinem PC? Dank seinem hohen Alter könnt ihr das Spiel auch auf alten System spielen. Die Entwickler haben über die Zeit hinweg auch die Grafik angepasst und verbessert, die Systemanforderungen liegen aber weiterhin auf einem niedrigen Niveau.

Wie wird das Spiel bewertet? Das Spiel wird bei mehr als 12.000 Rezensionen „sehr positiv“ (89 %) bewertet. Gelobt wird der starke soziale Aspekt und das faire Spielsystem, welches fast völlig auf Pay-Systeme verzichtet.

Pro
  • starke Community
  • umfangreicher Charaktereditor
  • komplexes Crafting
  • Gruppenspiel im Vordergrund
  • kaum Pay-to-Play-Schranken
Contra
  • kaum Inhalte für Solo-Spieler

Star Wars – The Old Republic

Genre: MMORPG | Entwickler: BioWare | Release-Datum: 20. Dez. 2011 | Steam

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Was ist Star Wars – The Old Republic? Das MMORPG von BioWare legt einen starken Fokus auf die Story. Ähnlich wie in anderen BioWare-Spielen müsst ihr innerhalb der Quests Entscheidungen fällen, die langfristig Konsequenzen haben. Das Spiel ist außerdem vollständig vertont und bietet euch jede Menge Inhalte. So könnt ihr Solo eine spannende Geschichte erleben. Alternativ könnt ihr euch stattdessen lieber in PvP-Kämpfe stürzen oder Raumschlachten bestreiten. 

Viele der Spielinhalte lassen sich auch kostenlos genießen. Die großen Erweiterungen sind jedoch nur kostenpflichtig erhältlich und können nicht über Ingame-Währung freigeschaltet werden. Auch gibt es noch ein paar Einschränkungen für reine Free-to-Play-Spieler. Ihr könnt zum Beispiel nur eine begrenzte Anzahl von Instanzen oder PvP-Kämpfen in der Woche absolvieren.

Was passiert aktuell in dem Spiel? Ende 2020 erschien SWTOR auf Steam, bekam nochmal einen ordentlichen Spielerzuwachs. Im September 2020 kam das bisher letzte Update 6.2 – Echoes of Vengeance, welches die Story fortführt. Im Laufe dieses Jahres soll SWTOR außerdem noch einen Season Pass mit vielen kosmetischen Belohnungen und einen neuen Flashpoint (Dungeon) erhalten.

Für wen lohnt sich das Spiel? Ihr seid Star-Wars-Fans sucht nach einem fesselnden MMORPG mit spannender Geschichte und vielen Solo-Inhalten, dann solltet ihr SWTOR eine Chance geben. Grafisch sieht das Spiel auch heute noch hübsch aus und das Spiel wird weiterhin mit großen Updates versorgt. Beachtet aber, dass bestimmte Inhalte dennoch kostenpflichtig sind.

Läuft das auf meinem PC? Das Spiel wird dieses Jahr 10 Jahre alt und setzt auf humane Systemanforderungen. Ein Zweikern-Prozessor ist Pflicht, ein Vierkerner ist natürlich besser. 3 GB Arbeitsspeicher sollten die meisten PCs heutzutage haben. The Old Republic läuft grundsätzlich auch problemlos auf einem Prozessor mit Grafikchip.

Wie wird das Spiel bewertet? Das Spiel wird von mehr als 23.000 Rezensionen mit „Sehr Positiv“ (90 %) bewertet. Gelobt wird die spannende Story und die Atmosphäre des Spiels. Einige kritisieren aber auch, dass einige Inhalte hinter einer Paywall liegen. So gibt es für reine Free-to-Play-Spieler noch einige Beschränkungen.

Pro
  • spannende Geschichte
  • viele Solo-Inhalte
  • tolle “Star Wars”-Atmosphäre
  • volle Vertonung
Contra
  • einige Beschränkungen für reine Free-to-Play-Spieler
  • Große Erweiterungen nur mit Echtgeld kaufbar

Tree of Savior

Genre: MMORPG | Entwickler: IMC Games | Release-Datum: 28. März 2016 | Steam

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Was ist Tree of Savior? Das koreanische MMORPG wird von einigen Machern von Ragnarök Online entwickelt und orientiert sich auch grundsätzlich an diesem Spiel. Ihr bekommt ein MMORPG mit Knuddelgrafik und vielen PvE-Inhalten. PvP ist nur in speziellen Arenen vertreten.

Ihr levelt euren Charakter bis 450 auf und sammelt jede Menge Ausrüstung oder Upgrades. Daneben könnt ihr erweiterte Klassen freischalten. Wie bei solchen asiatischen Spielen üblich, solltet ihr nichts gegen Grinding haben, denn ihr müsst viele Aufgaben mehrfach machen, wenn ihr vorankommen wollt.

Was passiert aktuell in dem Spiel? Tree of Savior bekommt noch regelmäßig Updates von den Herstellern und bald startet hier ein Event zu den Osterfeiertagen. Laut SteamCharts (via SteamCharts.com) sind im Schnitt 1500 bis 2000 Spieler online.

Im Sommer 2020 hatte Tree of Savior ein dickes Update mit frischen Endgame-Inhalten erhalten. Hinzu kommt, dass es regelmäßig neue Quests und Weltbosse gibt und das Level-Cap ebenfalls erhöht wird. Viele Inhalte sind auch als Solo-Spieler schaffbar. 

Für wen lohnt sich das Spiel? Ihr sucht nach einem bunten und chaotischen MMORPG, welches seinen Schwerpunkt auf PvE setzt und stört euch außerdem nicht an hartem Grind? Dann solltet ihr euch Tree of Savior ansehen.

Läuft das auf meinem PC? Grundsätzlich benötigt ihr keinen starken Rechner, um Tree of Savior spielen zu können. Zwei kleine Hürden gibt es dennoch: Zum einen benötigt das Spiel mindestens 8 GB Arbeitsspeicher und hier könnten Spieler mit sehr alten Systemen Probleme bekommen. Außerdem benötigt das Spiel mehr als 30 GB Speicherplatz auf eurer Festplatte.

Wie wird das Spiel bewertet? Das Spiel wird von mehr 9000 Bewertungen mit „Ausgeglichen“ (58 %) bewertet. Gelobt wird die hübsche Grafik und die interessanten Inhalte. Kritisiert wird das Spiel vor allem für das schlechte Balancing der Klassen. Außerdem gibt es einige Pay-to-Play-Hürden.

Pro
  • viele Klassen und Unterklassen zum testen
  • Solo, Gruppenspiel und PvP-Inhalte
  • netter Grafik-Stil
Contra
  • harter und langwieriger Grind
  • Einschränkungen für reine Free-to-Play-Spieler

Wir von MeinMMO zählen Tree of Savior außerdem zu den besten MMORPGs, die in den letzten 5 Jahren erschienen sind.

Expeditionen sind das Endgame von Outriders – So funktionieren sie

In Outriders gibt es nicht nur eine umfangreiche Story-Kampagne. Mit Expeditionen sind auch Endgame-Aktivitäten im Koop-Shooter dabei, die lange fesseln sollen. MeinMMO fasst zusammen, was euch dort erwartet.

Was ist Outriders eigentlich? Das ist ein Koop-Shooter aus dem Hause von People Can Fly. Ihr könnt mit anderen Spielern auf die Jagd nach Loot gehen, die Story spielen und aus vier verschiedenen Klassen wählen.

Mehr dazu findet ihr in unserer Übersicht zu Outriders: Release-Uhrzeit, Klassen, Systemanforderungen – Alle Infos

Wie lang braucht man, um ins Endgame zu kommen? Die Hauptgeschichte von Outriders soll rund 30-40 Stunden lang sein, Nebenmissionen erhöhen die Spielzeit noch ein wenig. Habt ihr die Story geschafft, werden die Expeditionen freigeschaltet.

Was sind Expeditionen? Dabei handelt es sich um einzelne Missionen. Jede führt in ein anderes, neues Gebiet. Habt ihr die Geschichte abgeschlossen, findet ihr einen neuen Missionstisch in eurem Camp. Dort findet ihr die verfügbaren Expeditionen.

Dieses Video von Legacy Gaming zeigt einen kurzen Ausschnitt und erklärt die Features der Expeditionen:

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Expeditionen – Das Endgame von Outriders

So startet ihr eine Expedition: Ihr begebt euch im Camp an den neu verfügbaren Missionstisch und müsst von dort nur noch die gewünschte Expedition starten. Zum Start sind jedoch nicht alle freigeschaltet.

Wie viele Expeditionen gibt es? Insgesamt soll es 15 Expeditionen geben. Die finale Expedition stellt dabei den finalen Boss dar und heißt “Das Auge des Sturms”.

Offenbar sind aber nicht immer die gleichen Expeditionen zur gleichen Zeit verfügbar. Wie dieses Rotationssystem genau funktioniert, ist noch nicht ganz klar. Möglicherweise gibt es einen Timer, der die Expeditionen immer zu einer bestimmten Zeit wechseln lässt. Aktiv sind offenbar immer 3 Missionen.

Wie schaltet man Expeditionen frei? Mit den Expeditionen gibt es sogenannte Herausforderungsstufen. Anders als die 15 Weltstufen, die im gesamten Spiel verfügbar sind, beschränken sich diese nur auf Expeditionen.

Wie erhöht man diese Herausforderungsstufen? Am schnellsten geht das, indem ihr Expeditionen immer auf der höchsten, für euch verfügbaren Stufe abschließt. Je schneller ihr das schafft, desto mehr Stufen werden freigeschaltet.

Je höher eure Herausforderungsstufe, desto mehr Expeditionen schaltet ihr frei, bis ihr letztlich mit der 15. Expedition freischaltet. Zusätzlich braucht ihr 40.000 “Drop Pods”. Das ist eine neue Ingame-Währung, die durch Expeditionen freigeschaltet wird.

Die Drop-Pods könnt ihr auch beim neuen Händler ausgeben, der im Camp mit den Expeditionen verfügbar wird.

Links oben seht ihr die Herausforderungsstufen.

Neue Währung für das Endgame

Wofür braucht man Drop Pods? Diese Währung braucht ihr neben den Herausforderungsstufen, um bestimmte Expeditionen freizuschalten. Im Video ist eine Expedition zu sehen, die neben Herausforderungsstufe 4 auch 40 Drop Pods voraussetzt, damit man sie freischalten kann.

Außerdem könnt ihr sie bei dem neuen Händler Tiago im Camp ausgeben.

Was ist das für ein Händler? Der sitzt nach der Story bei euch im Camp herum und verkauft besonders wertvolles Zeug. In dem Video hat der Händler sogar legendären Loot im Angebot.

Was ist legendärer Loot? Diese Waffen und Rüstungen sind die mächtigsten Ausrüstungsteile in Outriders. Ihr werden sie brauchen, um euch mittels Crafting die stärksten Builds zu bauen und auf den höheren Herausforderungsstufen zu bestehen.

Je schneller, desto mehr Loot

So läuft eine Expedition ab: Ihr wählt eine Mission auf der Karte, für die ihr die Bedingungen erfüllt. Sobald ihr unterwegs seid, läuft ein Timer. In dem Video sieht man nicht viele Szenen aus der Expedition, das Team hat aber rund eine viertel Stunde benötigt und mit drei Sternen die Bestwertung bekommen.

Je höher die Bewertung am Ende einer Expedition, desto besser fällt die Belohnung aus und desto näher kommt ihr an die nächste Herausforderungsstufe.

Was sind die Belohnungen? In der Regel handelt es sich dabei um haufenweise Loot, zusätzlich gibt es die oben vorgestellten Drop Pods.

Wie so eine Expedition abläuft, könnt ihr euch in diesem Video anschauen:

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Expeditionen sollen euch lange beschäftigen, aber was kommt nach Release?

Wie viel Spielzeit umfasst das Endgame? Laut den Entwicklern sollen Expeditionen Spieler mindestens weitere 40 Stunden weiter beschäftigen, mit Kampagne also über 70 Stunden. Ob sie genug Abwechslung bieten, muss sich erst noch zeigen.

Kommt noch etwas dazu? Aktuell ist nicht klar, wie es nach dem Release von Outriders weiter geht. Die Entwickler haben sich bewusst gegen ein Live-Service-Modell, Season Passes und Mikrotransaktionen entschieden und wollen ein “fertiges” Spiel abliefern.

Es ist aber durchaus möglich, dass noch weitere Inhalte wie DLCs oder Klassen folgen. Das hängt aber davon ab, wie die Spieler Outriders bewerten und ob es erfolgreich wird.

Habt ihr schon in Outsiders reingeschaut? Seid ihr vielleicht sogar bis zum Endgame gekommen? Was haltet ihr vom Loot-Shooter? Schreibt es ins gerne in die Kommentare.

Aktuell läuft zudem eine Umfrage auf MeinMMO, an der ihr gerne teilnehmen könnt: Outriders geht endlich los! Werdet ihr den neuen Koop-Shooter spielen?

WoW bringt niedliche Provosten als neues, verbündetes Volk

Erste Daten aus Patch 9.1 enthüllen ein Highlight in World of Warcraft. Provosten werden wohl spielbare Charaktere!

Erst gestern berichteten wir darüber, dass es endlich ein Lebenszeichen von Patch 9.1 Ketten der Herrschaft gibt. Schon in zwei Wochen soll der Patch auf dem PTR landen. Ein Fehler von Blizzard sorgte jedoch dafür, dass die ersten Spieldaten bereits von Dataminern aus dem Battle.net heruntergeladen werden konnten. Dabei gab es eine Entdeckung, die so manch einen Kyrianer-Fan richtig freuen dürfte.

Was ist passiert? In den Dateien für die spielbaren Völker von World of Warcraft wurde in Patch 9.1 ein neuer Eintrag gefunden. Die Datei mit dem Namen „mortal_steward“ wurde entdeckt, was viele Spieler hellhörig werden ließ. Denn „Steward“ ist der englische Begriff für die Provosten aus Bastion – die kleinen Eulenwesen, die euch überall unterstützen und quasi die Handwerker der Kyrianer sind.

Auf den ersten Verdacht hin haben die Dataminer auch ältere Spieldaten genauer durchsucht und dabei neue Einträge gefunden, sodass klar scheint: Provosten werden ein neues, verbündetes Volk in World of Warcraft!

Charaktererstellung verrät spielbare Klassen

Den Dataminern ist es beim Übertragen der Spieldaten gelungen, mehr über das Verbündete Volk in Erfahrung zu bringen. So ist bereits klar, dass Provosten sowohl für die Allianz als auch für die Horde zur Verfügung stehen und die folgenden Klassen gespielt werden können:

  • Krieger
  • Magier
  • Schurke
  • Priester
  • Mönch
Bei der Charaktererstellung wählt ihr Optionen wie “Verschmähten-Markierung”, falls ihr einen gefallenen Provost spielen wollt.

Einen ersten Blick auf die Charakter-Erstellung gab es ebenfalls bereits. Demnach besitzen Provosten zwar nicht so viele Anpassungen, wie etwa Menschen oder Nachtelfen, aber doch einige interessante Einstellungen. Dazu gehören:

  • Gefieder-Farbe
  • Gefieder-Stil (Buschig, Glatt, etc)
  • Verschmähten-Symbole
  • Schnabelform
  • Tempel-Markierungen (Reinheit, Demut, Weisheit, Loyalität, Mut)
  • Augenfarbe

Rüstung wird ausgeblendet: Ähnlich wie bei Druiden in Tiergestalt, wird die Rüstung der Provosten die meiste Zeit ausgeblendet. Lediglich Waffen, Schilde und Nebenhandwaffen werden angezeigt, der Rest verschwindet im Gefieder. Wäre aber auch schade, wenn das nicht in voller Pracht glänzen würde.

Provost Warrior Whirlwind trans
Ein Provost-Krieger mit 2 Einhand-Schwertern.

Volksfähigkeiten der Provosten

Beim Abgleichen der Spieldaten wurden auch Einträge für die Volksfähigkeiten entdeckt. Das sind Boni, die jeder Provost bekommt, unabhängig von der Klasse. Das sind:

  • Überstuhunden (Passiv): Äonen der Arbeit in Bastion haben Euch zu Meistern des Handwerks gemacht. Es besteht beim Herstellen von Gegenständen eine Chance von 7 %, keine Ressourcen zu verbrauchen.
  • Uhunfallversicherung (Passiv): Das dichte Federkleid schützt Euch vor Stürzen. Wenn ihr mehr als 20 Meter in die Tiefe stürzt, beginnt ihr zu Flattern, wodurch sich die Fallgeschwindigkeit für 10 Sekunden drastisch reduziert.
  • Motivierendes Ge-eul (Aktiv): Entfesselt ein anspornendes Gefiepse, das den verursachten Schaden und die hervorgerufene Heilung aller Verbündeten im Umkreis von 10 Metern für 15 Sekunden um 2 % erhöht. 2 Minuten Abklingzeit. Spontanzauber.
  • Aspiranten herbeirufen: Ihr beschwört einen Aspiranten der Kyrianer, der euch mit seinem Angebot an Waren für 5 Minuten unterstützt. Manchmal ist der Aspirant allerdings hungrig, durstig oder gelangweilt und verweigert seine Dienste. 15 Minuten Abklingzeit. 3 Sekunden Zauberzeit.

Flugmount ist ein Reiter

Besonders interessant dürfte auch das Flug-Reittier der Provosten sein, das Spieler erhalten, wenn ihr Provost Stufe 60 erreicht. Aus den Daten zur Quest geht hervor, dass alle Provosten auf Stufe 60 zu Mikanikos eingeladen werden. Das ist quasi der oberste Provost, den Spieler bereits aus Bastion kennen.

Mikanikos überzeugt die Kyrianer davon, auch Provosten aufsteigen zu lassen, damit sie noch besser dienen können. Nach langer Diskussion lassen die aufgestiegenen Kyrianer das zu. Euer Provost wird anschließend mit Flügeln belohnt, um wie die Kyrianer ebenfalls fliegen zu können.

Allerdings scheitert das Unterfangen in gewisser Weise. Zwar erhält der Provost seine Flügel, scheint sie aber nicht ausreichend kontrollieren zu können. Provosten sind nämlich eigentlich flugfähig, brauchen aber fremde Hilfe, um das auch nutzen zu können. Deshalb können die Provosten nicht ein Reittier, sondern einen Reiter beschwören!

Die Questreihe endet damit, dass Mikanikos euch auf die Suche schickt, nach „einem Sterblichen, der Euch in der Kunst des Fliegens unterweist“. Provosten müssen sich also Charaktere suchen, die ihnen als Reiter dienen und quasi die Zügel halten. Ein cooles Feature, bei dem auch prominente Charaktere zum Einsatz kommen.

Ähnlich wie Dunkeleisenzwerge verschiedene Bohrer-Punkte freischalten können, können Provosten überall in der Spielwelt NPCs finden und sie dazu einladen, ihnen als Fluglehrer behilflich zu sein. Gewechselt wird dieser NPC über eine neue Fähigkeit, die wie der Stall vom Jäger funktioniert.

Li Li könnt ihr als “Reiter” im Tal der vier Winde bekommen.

Bisher bestätigte Charaktere, die euch als Reiter dienen können, sind:

  • Li Li Sturmbräu (Pandaria)
  • Bauer Yoon (Pandaria)
  • Der unglaubliche Akazamzarak (Dalaran, Legion)
  • Chromie (Tanaris, Höhlen der Zeit)
  • Meerah (Vol’dun)
  • Lady Mondbeere (Ardenwald)
  • Abbild von Jandice Barov (Westliche Pestländer)
  • Murky (Hochberg, Legion)

Ihr müsst also durch Azeroth – und die anderen Welten – streifen, und Charaktere finden, die sich als eure Reiter anbieten und die Zügel in die Hand nehmen wollen. Für die seltensten Reiter müsst ihr euch aber richtig anstrengen und mitunter Rätsel absolvieren.

Provost on mount
Alle anderen Reittiere können Provosten wie gewohnt benutzen.

Alle anderen Reittiere funktionieren wie gewohnt. Provosten können ganz normal auf Stufe 10, mit der sie als Verbündetes Volk auch beginnen, bereits gewöhnliche Reittiere verwenden.

Wann kommen die Provosten ins Spiel? Wann dieses Volk spielbar sein wird und wie sie zu Horde und Allianz in die Welt der Sterblichen kommen, ist noch nicht klar. Wenn man sich allerdings den aktuellen Zustand von World of Warcraft, die Verzögerungen bei Patch 9.1 Ketten der Herrschaft und das aktuelle Datum anschaut, kann man davon ausgehen, dass es noch eine ganze Weile dauern wird.

Wenn es soweit ist, verfassen wir natürlich eine Eulnachricht.

Mehr aktuelle, wahrhaftige und unterhaltsame News rund um WoW und andere MMOs findet ihr auf Mein-MMO.de.

Quelle(n):
  1. WoW Datamining Pros

5 schnelle Tipps zu Outriders, die jeder Anfänger kennen muss

Mit dem Release von Outriders starten jetzt viele neue Spieler in den Koop-Shooter. Deshalb geben wir euch hier auf MeinMMO 5 schnelle Tipps für den Einstieg.

Was ist Outriders? Outriders ist ein Third-Person-Shooter, den ihr alleine oder mit insgesamt bis zu drei Spielern zocken könnt. Entwicklet wird das Spiel von People Can Fly.

Es gibt eine Story-Kampagne und dazu umfangreiche Loot- und RPG-Mechaniken, wie beispielsweise die vier Klassen, aus denen ihr wählt. Mehr Infos zum Spiel findet ihr in unserer Übersicht zu Outriders: Release-Uhrzeit, Klassen, Systemanforderungen – Alle Infos zum Loot-Shooter

Wann erscheint Outriders? Der offizielle Release ist heute, der 1. April, allerdings zu unterschiedlichen Zeiten. Das Spiel erscheint für Google Stadia, PC (Epic und Steam); Xbox Series X|S, Xbox One, PS4 und PS5. Erste Stimmen haben wir bereits für euch zusammengefasst: Erste Stimmen loben Outriders: „Herausfordernd, aber nie unfair“

Gerade für Neueinsteiger kann es zu Beginn häufig verwirrend sein, bei den zahlreichen Systemen durchzublicken. Um euch zum Start ein bisschen zu helfen, haben wir hier 5 schnelle Tipps für euch, die hoffentlich den Start in Outriders erleichtern.

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Outriders hat keine Items, mit denen ihr euch heilt

Anders als die meisten anderen Loot-Shooter und RPGs, bietet Outriders keinerlei Heil-Items. Es gibt zwar eine automatische Wiederherstellung von Lebenspunkten, diese heilt euch aber nur zu einem geringen Teil und auch nur, wenn ihr nicht getroffen werdet.

So heilt man sich stattdessen: Jede der vier Klassen von Outriders hat ihre eigene Heilmechanik, die auch die Spielweisen stark beeinflusst.

  • Der Technomant heilt sich durch den Schaden, den er mit Skills und Waffen austeilt
  • Der Pyromant heilt sich, wenn Feinde, die durch seine Skills markiert wurden, getötet werden
  • Der Assassine regeneriert Lebenspunkte durch Kills im Nahkampf
  • Der Verwüster erholt sich durch Gegner, die im näheren Umfeld sterben

Mit diesem System verfolgt Outriders einen offensiven Ansatz, denn in der Regel müsst ihr aggressiv vorgehen und in Bewegung bleiben, um euch ständig zu heilen.

Crafting freischalten und nutzen

Darum lohnt sich das: Das lohnt sich durch die Weltränge schon früh im Spiel. Je höher der Weltrang, desto härter wird Outriders nämlich. Gleichzeitig gibt es aber auch entsprechende Belohnungen. Insofern könnt ihr schon früh an euren Builds arbeiten, wofür das Crafting-System essentiell ist.

Diese Funktionien bietet das Crating: Ihr könnt

  • die Seltenheitsstufe verbessern
  • Attribute erhöhen
  • Modifikationen austauschen
  • die Waffen-Variante wechseln
  • das Level der Ausrüstung erhöhen

Durch das Zerlegen der Ausrüstung könnt ihr die Mod extrahieren und in eure Sammlung aufnehmen. Sobald ihr nun das Crafting freigeschaltet habt, könnt ihr euer Equipment nach euren Wünschen kombinieren und eure Builds verfeinern.

So sieht das Crafting-Menü aus.

Wann wird das Crafting freigeschaltet? Nach dem ersten Kapitel von Outriders, das auch in der kostenlosen Demo spielbar ist, brecht ihr in die First City auf. Dort trefft ihr Dr. Zahedi. Ihn benötigt ihr, um eure Ausrüstung zu modifizieren.

Wir werden noch einen umfangreichen Crafting-Guide für euch erstellen. Doch welche Ressourcen braucht man für das Crafting?

Das müsst ihr zu den Ressourcen wissen

In Outriders ist Schrott die Standard-Währung, mit der ihr Waffen und Rüstungen bei den Händlern kaufen könnt. Ihr erhaltet Schrott durch Missionsbelohnungen und das Verkaufen von Loot. Zusätzlich gibt es mit Eisen und Leder weitere Ressourcen, die ihr durch das Zerlegen von Ausrüstung erhaltet.

So kommt ihr an die wichtigsten Ressourcen: Daher lohnt es sich, so viel Loot wie möglich zu sammeln. Das geht am ehesten, indem ihr Missionen wiederholt und Loot-Kisten plündert. Der Inhalt der Kisten wird jedes Mal zurückgesetzt, wenn ihr im Hauptmenü den gewünschten Story-Punkt neu auswählt.

So könnt ihr auch Nebenmissionen wiederholen, die euch noch als Abschluss-Belohnung Extra-Loot bringen. Zwar könnt ihr aus den Kisten keine legendären Waffen bekommen, dennoch erhaltet ihr eine große Menge an Ausrüstung. Die könnt ihr entweder verwenden, für Ressourcen zerlegen oder beim Händler verkaufen.

Ihr könnt Schrott durch den Verkauf von Ausrüstung erhalten und schnell euer Konto füllen.

Die Anleitungen sind ziemlich hilfreich

Outriders hat etliche Werte und Statuseffekte, die wichtig für den Kampf sind. Wer neu ist, weiß oft nicht, welche Statuswerte welchen Effekt haben.

Es gibt zudem zahlreiche Schadens-Typen und Effekte, die euch und eure Gegner beeinflussen. Deshalb solltet ihr die umfangreichen Ingame-Guides nutzen. Diese listen alle wichtigen Infos zu Statuseffekten zusammen und geben auch andere nützliche Erklärungen.

Wo finde ich die Anleitungen? Ihr müsst im Spiel einfach in das Hauptmenü wechseln. Dort geht ihr auf Anleitungen und findet die verschiedenen Kategorien. So sieht das dann aus, wenn ihr nach Statuseffekten sucht:

Hier seht ihr ein Beispiel aus den Anleitungen.

Aktiviert das automatische Einsammeln

In Outriders werdet ihr permanent Ausrüstung und Waffen bekommen. Auf dem Schlachtfeld kann es aber passieren, dass euch mal ein Drop entgeht. Mit der automatischen Sammelfunktion könnt ihr das vermeiden. Die Option sorgt dafür, dass sämtlicher Loot automatisch eingesammelt wird, sobald ihr sterbt, oder die Region verlasst

Wie funktioniert das? Im Options-Menü findet ihr unter der Kategorie “Gameplay” die Umschalt-Option für das automatische Einsammeln.

Dort könnt ihr die Seltenheitsstufe bestimmen und so einstellen, welcher Loot automatisch eingesammelt wird. So sieht das dann aus:

Übrigens: Ihr könnt auch per Knopfdruck sämtlichen Loot einsammeln, der herumliegt. Auf Konsolen geht das mit der Steuerkreuz-Unten-Taste, auf PC mit “H”.

Falls ihr noch nicht wisst, ob Outriders etwas für euch ist, könnt ihr auch die kostenlose Demo ausprobieren. Der Fortschritt kann sogar ins Hauptspiel übernommen werden. Ihr könnt

Spielt ihr Outriders bereits? Habt ihr möglicherweise andere, hilfreiche Tipps? Schreibt es uns gerne in die Kommentare, oder nehmt an unserer Umfrage teil: Outriders geht endlich los! Werdet ihr den neuen Koop-Shooter spielen?

Pokémon GO: Stärken und Schwächen – Typen-Effektivität in der Tabelle

Jeder Typ hat in Pokémon GO unterschiedliche Stärken und Schwächen. Die Effektivität ist im Kampf ganz entscheidend. Wir zeigen euch hier in einer Tabelle die Typen-Effektivität in der Übersicht und verraten euch alle Stärken und Schwächen.

Was ist die Typen-Effektivität? Insgesamt gibt es 18 Typen. Jeder dieser Typen ist gegen andere Typen stark oder schwach. Wenn ihr ein Pokémon im Raid oder der Arena besiegen wollt, solltet ihr im besten Fall ein Typ wählen, der gegen euren Gegner effektiv ist. Dadurch besiegt ihr euren Kontrahenten schneller und verursacht mehr Schaden.

Typen-Effektivität ist also verdammt wichtig in Pokémon GO, denn oftmals macht der Angriffsbonus, den es für einen effektiven Typ gibt, den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage aus.

Tabelle der Effektivität – Stärken und Schwächen aller Typen

Das ist die Tabelle: Wir halten euch die Tabelle recht einfach. Wir nennen euch den jeweiligen Typ und zeigen dann die Stärken und Schwächen, also wogegen der jeweilige Typ effektiv oder womit ihr diesen Typen effektiv angreifen könnt.

TypEffektiv gegenIst anfällig gegen
NormalKampf
KampfNormal, Eis, Gestein, Unlicht, StahlFlug, Psycho, Fee
FlugPflanze, Kampf, KäferElektro, Eis, Gestein
GiftPflanze, FeeBoden, Psycho
BodenFeuer, Elektro, Gift, Gestein, StahlWasser, Pflanze, Eis
GesteinFeuer, Eis, Flug, KäferWasser, Pflanze, Kampf, Boden, Stahl
KäferPflanze, Psycho, UnlichtFeuer, Flug, Gestein
GeistPsycho, GeistGeist, Unlicht
StahlEis, Gestein, FeeFeuer, Kampf, Boden
FeuerPflanze, Eis, Käfer, StahlWasser, Boden, Gestein
WasserFeuer, Boden, GesteinPflanze, Elektro
PflanzeWasser, Boden, GesteinFeuer, Eis, Gift, Flug, Käfer
ElektroWasser, FlugBoden
PsychoKampf, GiftKäfer, Geist, Unlicht
EisPflanze, Boden, Flug, DracheFeuer, Gestein, Kampf, Stahl
DracheDracheEis, Drache, Fee
UnlichtPsycho, GeistKampf, Käfer, Fee
FeeKampf, Drache, UnlichtGift, Stahl

Nutzt dieses Schaubild: Wir binden euch hier noch eine Tabelle ein, die von Niantic selbst erstellt worden ist. Dort seht ihr alle Stärken und Schwächen, aber auch die Resistenzen und Immunitäten der jeweiligen Typen:

Pokemon GO Effektivität-Tabelle
Anklicken zum Vergrößern. Quelle: Niantic

Wie effektiv sind Attacken wirklich? Hier zeigen wir euch die ganz genauen Zahlen, wie sich die Effektivität auf eure Attacken auswirken. Attacken, die sehr effektiv sind, verursachen den Schaden x 1,4. Nicht effektive Attacken verursachen hingegen nur den Schaden x 0,714. Das sieht zwar auf den ersten Blick nicht dramatisch aus, doch in Raids ist das oftmals ein Unterschied von vielen Sekunden oder im Extremfall sogar von ganzen Minuten.

Was genau bedeutet Immunität? Das gibt es normalerweise in den Pokémon-Spielen, doch in Pokémon GO wird das anders umgesetzt. Ein Typ, der immun gegen einen anderen Typen ist, erhält dort keinerlei Schaden. Ihr könntet also noch so viele Attacken rausfeuern, doch das Pokémon nimmt keinen Schaden. In Pokémon GO ist die Immunität allerdings nicht ganz so drastisch.

Ein Typ, der immun ist, bekommt einfach noch weniger Schaden, als bei Attacken, die nicht sehr effektiv sind, erhält aber dennoch etwas Schaden. Alle Immunitäten sind im Schaubild mit einem schwarzen X markiert. Ihr solltet also darauf achten, dass ihr mit keinem Typen angrifft, wogegen der andere Typ immun ist, denn damit macht ihr am wenigsten Schaden.

So läuft das in einem Kampf ab: Oben haben wir euch die Theorie der Typen erklärt. In der Praxis sieht das alles nochmal etwas anders aus. So kann es beispielsweise sein, dass ihr gegen ein Pokémon kämpft, dass zwei unterschiedliche Typen hat. Ein Glurak ist beispielsweise von Typ Flug und Feuer. Gegen Flug ist der Typ Eis effektiv, aber gegen Typ Feuer ist Eis nicht effektiv. Darum ist der Typ Eis gegen Glurak schlussendlich nur normal effektiv. Die Effektivitäten gleichen sich hier also aus.

Im Gegenzug ist der Typ Gestein aber gegen Flug und Feuer effektiv. Genau deshalb hat Glurak die doppelte Schwäche gegen Gestein. In Pokémon GO bedeutet das, dass der Typ Gestein nochmal mehr Schaden gegen Glurak macht, als ein Typ, der nur einfach effektiv ist.

So erhöht ihr nochmal euren Schaden: Zusätzlich gibt es noch den STAB. Das steht für “Same Type Attack Bonus” – also für einen Bonus, wenn euer angreifendes Pokémon denselben Typ hat, wie die Attacke, die es einsetzt. Hier nochmal das Beispiel Glurak. Es besitzt die Typen Feuer und Flug und beherrscht die Attacke Hitzekoller von Typ Feuer. Da Pokémon und Attacke vom gleichen Typ sind, gibt es hier den STAB.

Glurak beherrscht aber auch die Attacke Drachenklaue von Typ Drache. Die Attacke profitiert allerdings bei Glurak nicht vom STAB, da Glurak nicht den Typ Drache besitzt.

Das ist ganz wichtig beim Kampf: Die Effektivität ist das Wichtigste im Kampf. Überlegt euch vor jedem Kampf, welche Schwächen das gegnerische Pokémon hat und ob eure Pokémon die richtigen Attacken beherrschen.

Bedenkt auch, ob euer Gegner möglicherweise zwei Typen besitzt und ob ihr deshalb von einer doppelten Schwäche profitieren könnt.

Mit welchen Pokémon ihr angreifen solltet, zeigen wir euch hier. Dabei geht es um die besten Angreifer von jedem Typ:

Pokémon GO: Das sind die besten Angreifer nach Typ – Stand 2021

Ich habe ein neues Weltraum-MMO gespielt und Star Citizen sollte sich fürchten

Bis sich Star Citizen in einem Releasezustand befindet, müssen wir wohl noch lange warten. Doch mit einem kleinen Indiespiel könnt ihr schon jetzt eine sehr ähnliche Spielerfahrung erleben. MeinMMO-Autor Andreas Bertits hat sich Starship EVO angesehen.

Ja, auch ich warte auf Star Citizen. Eine riesige Galaxis zu erkunden, Pirat oder Händler zu sein und mein eigenes Schiff mit einer Crew aus Freunden kommandieren zu können, das wünsche ich mir schon, seit ich 1993 Privateer gespielt habe. Doch Chris Roberts Entwicklerstudio Cloud Imperium Games braucht einfach noch mehr Zeit, um Star Citizen fertigzubekommen. Ein solches Projekt lässt sich eben nicht in wenigen Jahren auf die Beine stellen.

Umso erstaunter war ich, als ich auf YouTube ein Video von Starship EVO entdeckte. Das Indiespiel, das zuvor Skywanderers hieß, verspricht mir, mein eigenes Raumschiff selbst bauen und damit eine Galaxis erforschen zu können. Das Beste: man kann schon in einer Early-Access-Version spielen. Da diese über Steam nur 16,79 Euro kostet, hab ich mir den Titel einfach mal angesehen.

Auf in eine Galaxis voller Möglichkeiten

Die ersten Schritte: Also erschuf ich einen Charakter – was sehr rudimentär abläuft, indem man einen Namen eingibt, eines von fünf Völkern sowie das Geschlecht wählt und sich für eine Frisur entscheidet. Und schon lehrte mich das Tutorial, wie ich mein erstes Raumschiff bauen konnte.

Was direkt auffällt: Starship EVO verfügt nicht über eine solche Bombast-Optik wie Star Citizen, sieht aber mit dem stilisierten Comic-Look trotzdem gut aus. Aus der Ego-Sicht erkundete ich die Umgebung. Wichtigstes Werkzeug im Spiel ist das Multi-Tool, das es euch erlaubt, Objekte zu manipulieren und mit der Gravitation zu spielen. Über dieses Tool baut ihr Blöcke und ordnet sie an, um Bauwerke oder Schiffe zu erschaffen. Das ganze erinnert dabei ein wenig an Lego. Wie genau das funktioniert, bringt euch das Tutorial sehr gut bei. An der Steuerung gibt es nichts zu meckern, sie ist intuitiv und geht flott von der Hand.

Dieser Trailer gibt euch einen Einblick in das Spiel:

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Der Start ins All: Schon bald hatte ich mein erstes Schiff erstellt, hüpfte ins Cockpit und startete durch. Das, was ich zuerst für die Textur einer Ringwelt in der Ferne hielt, entpuppte sich als echter Planet, den ich komplett erkunden konnte. Mit dem Schiff raste ich über die Berge und Ozeane hinweg, was ein beeindruckendes Gefühl hinterließ. Überall konnte ich landen, um zu sehen, was mich erwarten würde – was allerdings noch so gut wie nichts war. Starship EVO befindet sich noch in einer frühen Entwicklungsphase. Alternativ zum Fliegen mit einem Raumer bietet Starship EVO die Möglichkeit, mit Fahrzeugen über die Landschaften zu heizen.

Doch das war erst der Anfang. Denn es ist möglich, ins All zu starten und dort andere Planeten zu besuchen. Um diese schnell zu erreichen, ist ein Warp-Antrieb nötig. So öffnet sich Starship EVO Stück für Stück und offenbart eine riesige Galaxis voller Möglichkeiten – welche die Early-Access-Version jedoch noch nicht komplett ausnutzt. Wie schon erwähnt, handelt es sich um eine frühe Version und außer Erkundung, Objekten bauen und kämpfen gibt es noch nicht viel zu tun.

Kämpfe ergeben dann einen Sinn, wenn ihr euch auf einem Server mit vielen anderen Spielern befindet und sich hier schon Fraktionen gebildet haben. Das führt zu spannenden Raumgefechten oder Shooter-Kämpfen auf Planeten. Den Auseinandersetzungen fehlt aktuell jedoch noch etwas der „Bums“. Und zwar buchstäblich. Die Waffen hören sich schwach an, Explosionen wirken unspektakulär.

Starship EVO Explosion
Kämpfe in Starship EVO könnten etwas spektakulärer inszeniert sein.

Aber ich bin zuversichtlich, dass sich hier noch einiges tut. Interessant ist aber, dass ihr in Raumkämpfen die Energie des Schiffes taktisch managen müsst. Braucht ihr mehr Saft für die Schilde oder wollt ihr schneller fliegen? Das könnt ihr je nach Situation selbst einstellen. Darüber hinaus ist es möglich, in den Kämpfen bestimmte Systeme der gegnerischen Raumer anzuvisieren, um beispielsweise gezielt ihre Waffensysteme oder die Hülle zu beschädigen.

Spieler können im Übrigen gemeinsam riesige Raumstationen erschaffen und diese komplett einrichten oder zusammen gewaltige Schlachtschiffe bauen und mit diesen dann in den Krieg ziehen – beispielsweise um die Kontrolle von Planeten und deren Rohstoffen zu übernehmen. Der Bau solcher Konstruktionen nimmt aber viel Zeit in Anspruch. Schiffe lassen sich tunen und reparieren – sogar mitten in den Kämpfen, was die Schlachten ziemlich in die Länge ziehen kann.

Ein echter Konkurrent für Star Citizen? Starship EVO zeigt beeindruckend, was ein einziger Indie-Entwickler auf die Beine stellen kann. Zwar ist noch sehr viel am Spiel zu tun, doch schon jetzt macht es Spaß, Schiffe oder Raumstationen zu bauen, durchs All zu flitzen und sich ein paar Gefechte zu liefern. Die wichtigsten Spielsysteme sind vorhanden, was Starship EVO wie eine große Sandbox wirken lässt, die eben nach und nach um neue Inhalte erweitert wird. Es ist kein Flickenteppich aus verschiedenen Modulen.

Mit mehr Entwicklungszeit könnte aus Starship EVO ein sehr spannendes Onlinespiel werden. Ob es an den Umfang und die epische Größe von Star Citizen heranreicht, ist eher fraglich. Cloud Imperium Games sollte es aber dennoch zu denken geben, dass hier eine Person etwas kreiert, was das Großprojekt von Chris Roberts mit einem riesigen Team umsetzen will.

Auch, wenn manche Fans von Star Citizen das nicht gerne hören und vielleicht auf die Barrikaden gehen, aber Starship EVO wirkt in der frühen Version schon mehr wie „aus einem Guss“ als das, was Star Citizen in der Alpha bietet. Alleine deswegen sollte sich Cloud Imperium Games schon ein wenig fürchten. Denn wer weiß, was hier noch alles entsteht.

Ihr interessiert euch generell für Weltraum-MMOs und wollt wissen, was euch in diesem Genre erwartet. MeinMMO stellt euch 7 spannende Weltraum-Onlinespiele vor.

Erste Stimmen loben Outriders: „Herausfordernd, aber nie unfair“

Der Koop-Shooter Outriders erscheint heute, am 1. April. MeinMMO fasst die ersten Eindrücke zum Loot-Shooter für euch zusammen und erklärt, warum es kaum richtige Tests gibt.

Was ist Outriders? Das ist ein neuer Third-Person-Shooter, der Story, Loot und RPG-Mechaniken kombiniert und im Koop gespielt werden kann. Das Setting mischt Sci-Fi mit düsterer Fantasy und spielt auf einem entfernten Planeten.

Zu Beginn wählen Spieler aus vier Klassen und können dann im Laufe der rund 30-40 Stunden dauernden Kampagne diese immer weiter ausbauen, bis es ins Endgame geht. Mit dem offiziellen Release von Outriders gibt es nun auch erste Eindrücke zum neuen Loot-Shooter von People Can Fly.

Mehr zum Spiel findet ihr in unserer Übersicht zu Outriders: Release-Uhrzeit, Klassen, Systemanforderungen – Alle Infos zum Loot-Shooter

Wie kommt das Spiel jetzt an? Aktuell findet man erste Reaktionen hauptsächlich im subreddit zu Outriders (via reddit). Dort schreiben zahlreiche Spieler, die schon einige Stunden investiert haben, ihre ersten Eindrücke.

Sie stammen hauptsächlich von Xbox-Spielern, die durch einen Trick bereits seit dem 31. März spielen konnten. Viele von ihnen haben die kostenlose Demo von Outriders gespielt, bei der es noch einige Kritik am technischen Zustand gab.

Hier findet ihr nochmal die Startzeiten von Outriders.

Die ersten Reaktionen

Was ist gut? Die Vollversion scheint nun deutliche Verbesserungen gegenüber der Demo erhalten zu haben. So schreibt der User oO_Gero_Oo: “Ich spiele auf der Series S, Performance ist gegenüber der Demo massiv verbessert, das Gunplay fühlt sich besser an, der Sound ist besser” (via reddit).

  • Auch die Loot-Mechaniken werden gelobt. Dazu schreibt Droksid: “Es ist herausfordernd, aber nie unfair. […] Das Tempo, in dem man Ausrüstung bekommt, ist exzellent – ständige Upgrades mit neuen Looks” (via reddit).
  • User An_Emu lobt die Geschichte in höchsten Tönen: “Die Story ist sehr spannend und es fühlte sich fast so an, als würde ich ein Spiel wie The Witcher oder Fallout spielen. Sieht so aus, als wäre Outriders der erste Loot-Shooter seit langer Zeit, der aus den Fehlern von ähnlichen Titeln gelernt hat” (via reddit).
  • Die Gegner- und Level-Variation kommt bei zahlreichen Kommentatoren ebenfalls gut an. So würden spätere Level im Vergleich zur Demo deutlich offener.

Was ist nicht so gut? Es gibt auch Berichte über technische Macken und Probleme bei bestimmten Mechaniken.

  • Für Solo-Spieler kann es nach Meinung von LollipopScientist anstregend sein: “Horden um Horden von Feinden, die auf dich zustürmen, wenn du alleine spielst, können an manchen Stellen etwas ermüdend sein. Mit einer Gruppe ist es deutlich spaßiger” (via reddit).
  • Manche Spieler klagen zudem über Ruckler in Online-Gruppen, die dafür sorgen, das Spieler hin und her teleportiert werden, wenn es zu Verbindungsproblemen kommt.
  • Auch die gegnerischen Scharfschützen sind nach Meinung einiger Spieler zu stark.
  • Die Performance scheint hauptsächlich auf Xbox-Series-Konsolen verbessert zu sein. Auf der Xbox One kann es wohl eher zu technischen Problemen kommen. Das lässt sich aber nicht mit Sicherheit sagen.

Aktuell ist es leider noch zu früh, um aus den Reaktionen ein klares Bild zu Outriders zu zeichnen. Denn im Moment gibt es insgesamt nicht viele Stimmen.

Wo bleiben die Tests zu Outriders?

Wir haben unsere Test-Muster bei MeinMMO erst kurz vor dem Release erhalten und können derzeit noch keine umfangreiche Abschätzung abgeben. Unserer Einschätzung nach sieht es bei anderen offiziellen Testern ähnlich aus, weshalb die vollwertigen Reviews vermutlich erst später kommen.

Wir entdecken Outriders zu genau dem gleichen Zeitpunkt mit euch zusammen. Wir werden aber schon in Kürze einen Anspielbericht veröffentlichen. Außerdem könnt ihr jetzt jeden Tag mit Berichterstattung zu Outriders bei MeinMMO rechnen.

Sobald wir uns ein genaues Bild zum Endgame verschafft haben, werden wir auch hier unsere Einschätzung abgeben. Das müssen aber auch wir erst erreichen und dann ordentlich testen. Wie es Tradition bei uns ist, werden wir natürlich schnell das Stimmungsbild von euch und der Outriders-Community im Allgemeinen einfangen.

In der Zwischenzeit könnt ihr an unserer Umfrage teilnehmen: Outriders geht endlich los! Werdet ihr den neuen Koop-Shooter spielen?

Falls ihr selbst schon gespielt habt, lasst uns gerne in den Kommentaren wissen, wie ihr Outriders findet.

Großes, neues MMORPG von den TERA-Machern läuft endlich in Europa an

Das MMORPG Elyon war mal als das „Spiel mit den Luftschiffen A:IR“ bekannt und wurde 2017 das erste Mal vorgestellt. Es kommt von Bluehole, den Entwicklern von PUBG und Tera. Jetzt geht Elyon so langsam in Nordamerika und Europa los: Das Action-MMORPG hat eine offizielle, englischsprachige Webseite. In den nächsten Monaten soll die Closed Beta starten, der Release in Europa ist für 2021 geplant.

Das ist die Entwicklung von Elyon bisher:

Das ist jetzt der Stand: Bluehole hat nun eine englischsprachige Seite zu Elyon online gebracht (via elyon). Hier gibt es die typischen Basis-Informationen über ein MMORPG. Wir sehen Videos zu den 5 Klassen des Spiels: Warlord, Mystic, Elementalist, Gunslinger und Assasin. Es gibt mehr Infos zu den Skills und was Elyon einzigartig macht: die anpassbaren Skills und die Vielzahl der verschiedenen Aktivitäten.

Interessant ist, dass sich Bluehole als „Entwickler von TERA“ vorstellt und nicht etwa als „Macher hinter PUBG“.

Auf der Seite kann man sich registrieren und einen Newsletter bestellen (via kp.games). Der soll einen informieren, wann die Closed Beta zu Elyon beginnt.

https://www.youtube.com/watch?v=HqAEDfsTFd0
Der Assasin ist eine der 5 Klassen von Elyon.

MMORPG Elyon soll auch auf Deutsch kommen

So geht es weiter: Es sollen zwei Closed-Beta-Phasen in den nächsten Monaten kommen. Erst wenn Kakao Games mit dem Feedback zufrieden ist, soll Elyon in den Release gehen. Das dürfte frühestens im Herbst 2021 soweit sein.

Das genaue Start-Datum der 1. Closed Beta von Elyon will Kakao Games “sehr bald” bekanntgegeben. Die erste Closed Beta wird aber wohl nur wenig Inhalte bieten und “weit von der Release-Version entfernt sein”. Es soll aber Events und Schlachten geben, um Spielern zu zeigen, was sie im tatsächlichen MMORPG später erwartet. Die erste Closed Beta soll offenbar auch nur relativ wenig Spielern offenstehen.

Die zweite Closed Beta soll dann mehr Spielern die Gelegenheit geben, Elyon zu testen, als die erste und ein Test für die Server des MMORPGs sein.

Die Registrierung für die Beta ist noch nicht offen, die soll zu einem späteren Zeitpunkt starten.

Elyon wird in 4 Sprachen angeboten: Englisch, Deutsch, Französisch und Spanisch.

Das Bezahlmodell ist noch unklar, in Südkorea läuft es als „günstiges Buy2Play“-Spiel ähnlich wie Black Desert.

https://www.youtube.com/watch?v=IkWjwbXBJdY
Der Gunner ist ein Fernkämpfer und passt zum “Steampunk”-Look des Spiels.

Warum sollte man sich für Elyon interessieren? Es ist das interessanteste Asia-MMORPG, das wir in absehbarer  Zeit bekommen.

Lost Ark steht auf dem Wunschzettel vieler MMORPG-Fans wahrscheinlich noch etwas höher, aber das ist ein Stückchen weiter weg als Elyon.

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PC-MMORPG Elyon zeigt Gameplay aus den Dungeons, sieht aus wie ein modernes TERA
von Andreas Bertits

Spielerisch sollte man sich von Elyon jetzt keine Offenbarung erwarten, aber es ist mal wieder ein „richtiges, klassisches MMORPG“, das vor allem mit seinem dynamischen Kampfsystem überzeugen will.

Wir werden euch auf MeinMMO über Elyon und alle anderen MMORPGs auf dem Laufenden halten:

Die 8 aussichtsreichsten neuen MMOs und MMORPGs für 2021

8 Verbesserungen, die ESO mit der Next-Gen-Version auf PS5 & Xbox Series X bekommt

Schon im Sommer 2020 wurde ein Upgrade für „Next Gen“-Upgrade für das MMORPG The Elder Scrolls Online (ESO) angekündigt, welches grafische Verbesserungen auf PS5 und Xbox Series X/S mit sich bringt. Jetzt steht fest, wie das Update aussieht und wann es kommt.

Wann erscheint das Upgrade? Zenimax Online hat erklärt, dass dieses Update mit dem Titel „Console Enhanced“ am 8. Juni erscheint. Zeitgleich mit dem Release der Konsolenversion von Blackwood, der nächsten großen Erweiterung des MMORPGs.

ESO wird auf PS5 und Xbox Series X/S deutlich hübscher

Diese Änderungen bringt das Upgrade: Es steht schon fest, wie genau sich die Grafik von ESO gegenüber der aktuellen Version verbessern wird. Diese Änderungen dürft ihr erwarten:

  • 60 fps – Bisher war die Performance von ESO auf Xbox One und PS4 auf 30 fps beschränkt. Das ändert sich. Auf Xbox Series X/S und PS5 könnt ihr mit der Enhanced-Edition in 60 fps spielen, was das Geschehen deutlich flüssiger macht. Mehr fps haben allerdings noch weitere Auswirkungen. Eine hohe Bildrate ermöglicht es sogar, mehr Schaden zu verursachen, wie das Beispiel Black Desert Online zeigt. Dies liegt daran, dass Spieler durch einen flüssigeren Spielablauf schneller reagieren können und, dass sich durch höhere Bildraten ein Teil der Animationen abbrechen lässt. Dadurch werden Kombos flotter hintereinander ausgeführt, wodurch ihr mehr Schaden verursacht.
  • Erhöhte Sichtweite – Das Update verdoppelt die Sichtweite beinahe, damit ihr mehr von der Welt Tamriel seht. Das ist besonders für das PvP interessant. Denn es bringt Vorteile mit sich, die Gegner schon in der Ferne zu sehen. Deswegen ist es so auch in der PC-Version wichtig, die Sichtweite in den Optionen möglichst hoch einzustellen.
  • Höher aufgelöste Texturen – Die Texturen erscheinen detaillierter und feiner und kommen an die der PC-Fassung heran. Alles wirkt nicht mehr so verwaschen und unscharf wie bisher.
  • Optimierte Kantenglättung – Das Flimmern an Kanten bei Laub, Gras und Gebäuden wird reduziert, wodurch die Objekte aus der Ferne schärfer aussehen. Wie sich die Kantenglättung aber auf die Performance auswirkt, lässt sich aktuell noch nicht sagen. Es ist gut möglich, dass Spieler diese Option gerade für die schnellen PvP-Kämpfe abschalten, um mehr fps zu erhalten.
  • Verbesserte Reflexionen – Wasser und spiegelnde Oberflächen erhalten schönere Reflexionen, was die Details und auch den Realismus erhöhen soll. Es ist zudem denkbar, dass detailreichere Reflexionen einen Unterschied im PvP machen, da sich Gegner beispielsweise anhand ihrer Spiegelung im Wasser leichter ausmachen lassen könnten.
  • Verbesserte Schatten und Umgebungsverdeckung – Schatten sind höher aufgelöst und erscheinen schärfer und dank der optimierten Umgebungsverdeckung gibt es mehr Details bei den Schattierungen.
  • Verbesserte Tiefenunschärfe – Die Hintergründe im Spiel sollen realistischer aussehen und sanfter wirken, wenn ihr mit NPCs interagiert.
  • Kürzere Ladezeiten – Aufgrund der SSD-Festplatten in der PS5 und Xbox Series X/S, sollen die Ladezeiten deutlich kürzer ausfallen. Zenimax geht davon aus, dass sie sich sogar halbieren. Bisher müssen Konsolenspieler mehrere Minuten warten, bis sie beispielsweise von ihrem Haus oder Zimmer in die Wildnis kommen. Spieler sprechen hier von 5 bis 10 Minuten (via reddit). Auch alleine das Laden eines Helden, um spielen zu können, dauert auf Konsole 3 bis 4 Minuten (via reddit). Eine Halbierung dieser Zeiten wäre daher wünschenswert.

Interessant hier wird noch das Balancing sein. Spieler auf PS5 und Xbox Series X/S spielen mit verbesserter Optik und höheren fps gemeinsam mit denjenigen, die noch auf PS4 und Xbox One unterwegs sind. Gerade im PvP darf es nicht zu unfairen Vorteilen wie mehr Schaden kommen.

Wie sieht das aus? Der Entwickler hatte bereits ein Video zum Grafik-Upgrade veröffentlicht, um die Verbesserungen zu verdeutlichen. Hier könnt ihr es euch ansehen:

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Darum könnte das Update wichtig werden

Gerade auf Konsole hat ESO mit Performance-Problemen zu kämpfen. Die Entwickler arbeiten schon lange an diesem Problem. Die Überarbeitung des Champion-Points-Systems hat bereits leichte Verbesserungen mit sich gebracht. Aber gerade die „Console Enhanced“-Version könnte bei der Performance punkten und das MMORPG zumindest auf PS5 und Xbox Series X/S gut spielbar machen. 60 fps sind eine Ansage des Teams. Es bleibt aber natürlich abzuwarten, ob das auch erreicht werden kann. Das sehen wir dann am 8. Juni.

Was sagt die Community zu den Verbesserungen? Der Trailer zu „Console Enhanced“-Version von ESO kommt gut an. Wir fassen hier einige Stimmen der Spieler zusammen:

  • Robert Walsh meint (via Youtube): „Das läuft mit 60 fps? Das ist das Einzige, was für mich zählt.“
  • Revo schreibt (via Youtube): „Das ist wunderschön. Ich kann es kaum erwarten.“
  • Stone Legion – Let’s Play erklärt (via Youtube): „Das ist großartig und dabei habe ich jetzt schon viel Spaß mit ESO.“
  • SSG_Ronnie zeigt sich von einer Sache enttäuscht (via Youtube): „Also kein Raytracing-Update? Ich hoffe, dass ihr die Grafik noch weiter verbessert.“

Zenimax Online möchte bis zum Release des „Console Enhanced“-Upgrades für ESO noch mehr darüber verraten. Denn es soll einen Leistungs- und Qualitätsmodus geben. Worin genau die Unterschiede liegen, erfahren wir in den kommenden Wochen.

Was haltet ihr von dem Upgrade? Gefällt euch die neue Grafik?

MeinMMO hat mit zwei Experten gesprochen, die euch erklären, warum die Erweiterung Blackwood ein guter Grund ist, mit ESO anzufangen.

Quelle(n):
  1. Website von ESO

Wir fragten, ob „Cheats“ in Valheim okay sind, und ihr habt klar entschieden

Valheim bietet über Admin-Befehle die Möglichkeit, sich Gegenstände zu „ercheaten“ oder auch den Kreativ-Modus zu betreten. Wir fragten euch, ob ihr das eigentlich in Ordnung findet. Die Umfrage zeigt ein klares Ergebnis.

Das war die Umfrage: Am 27. März fragten wir euch, ob „Cheaten“ in Valheim in Ordnung ist. Bereits nach wenigen Tagen haben Hunderte von euch abgestimmt mit einem recht eindeutigen Ergebnis.

So habt ihr entschieden: Insgesamt haben zur Zeit des Schreibens 1.866 MeinMMO-Leser teilgenommen (Stand 1. April). Das sind die Ergebnisse auf die Frage, ob „Cheaten“ okay ist:

  • Ja, die Befehle sind ja von den Entwicklern so gedacht (39 %, 728 Abstimmungen)
  • Nur bestimmte Cheats, wie etwa der Kreativ-Modus (19 %, 362 Abstimmungen)
  • Nein, Cheats sind in Valheim nicht okay (17 %, 308 Abstimmungen)
  • Ja, aber erst, wenn man das Spiel fair durchgespielt hat (13 %, 247 Abstimmungen)
  • Nein, man sollte Valheim normal spielen – Mods gehen aber klar (12 %, 221 Abstimmungen)

Zusammengerechnet haben also 71 % von euch mit „Ja“ abgestimmt, wenn auch mit einigen Voraussetzungen, etwa dass nur unter bestimmten Voraussetzungen geschummelt werden darf. Bedenkt man, wie sehr „Cheaten“ etwa in Shootern verpönt ist, kann das Ergebnis verblüffen. Allerdings sind die „Cheats“ in Valheim und generell Survival-Games auch etwas völlig anderes.

Warum ist „Cheaten“ in Valheim in Ordnung?

Das sagen die Leser: Der Konsens der meisten Kommentare ist: Solange man auf seinem eigenen Server spielt, kann man tun und lassen, was man möchte. Auch cheaten. Es stört ja sonst niemanden und wenn man Spaß daran hat, warum nicht? MeinMMO-Leser Alex fasst die Diskussion so zusammen:

Klar ist das okay, warum auch nicht? Ist doch jedem selbst überlassen, was er spielen möchte. Einige wollen einfach nur bauen, da ist das komplett sinnvoll.

Für das normale Spielen sollte man natürlich darauf verzichten, da macht man sich sehr schnell seine Spielerfahrung kaputt. Aber warum sollte das nicht okay sein? Ist ja kein PvP-Spiel.

Alex auf MeinMMO

Einige Gegenstimmen gibt es ebenfalls von Spielern, die Cheats in jeder Form kritisch gegenüberstehen. Unser Leser Andy R. sagt etwa: “Entweder, man erlebt das Game, wie es ist, oder man lässt es” (via Facebook).

Fast alle sind sich jedoch einig, dass die Grenze natürlich dort gezogen werden sollte, wo andere Spieler involviert sind. Sobald es um ein Miteinander geht, sind Cheats definitiv nicht mehr in Ordnung.

Valheim Dyrnwyn Titel
Das besondere Schwert Dyrnwyn gibt es im Moment ebenfalls nur über Cheats.

Das macht „Cheats“ in Valheim besonders: Valheim nutzt sogenannte Admin-Befehle oder Konsolen-Befehle. Die werden nicht über externe Programme eingespeist, sondern direkt im Spiel eingegeben.

Ihr manipuliert also nicht die Spieldaten mit unerlaubten Mitteln und veränderten Dateien, sondern nutzt nur das, was im Spiel ohnehin vorgesehen ist. Diese Befehle sind eigentlich für die Entwickler da, um das Spiel zu testen.

Allerdings können auch Spieler sie nutzen. Auf diese Weise entstanden in älteren Games früher die ersten Cheat-Codes, wie etwa bestimmte Phrasen oder Tastenfolgen, die euch Vorteile verschaffen. In Survival-Games sind genau diese Codes und andere Entwickler-Tools noch häufig vertreten.

Welche Cheats gibt es in Valheim? Die Befehle in Valheim lassen euch eine Reihe von Vorteilen genießen, die ihr normalerweise nicht habt. Ihr könnt mit den Admin-Befehlen:

  • den Debug-Modus aktivieren und so fliegen oder kostenlos bauen
  • Ressourcen und Gegner direkt vor euch erschaffen
  • Tiere zähmen, ohne erst lange durch den Zähmungs-Prozess zu gehen
  • Rüstungen und Waffen spawnen lassen
  • alle Gegner in der Nähe töten oder Loot verschwinden lassen

In unserem Guide findet ihr alle Admin-Befehle in Valheim und wie ihr sie nutzt.

Für viele Spieler sind solche Befehle schlicht eine Möglichkeit, Zeit zu sparen – etwa, wenn sie keine Materialien mehr für ihre riesigen Bauten oder für ihre Ausrüstung farmen müssen. Andere genießen es, Gegenstände verschwinden zu lassen und umgehen so bisher fehlende Funktionen, die möglicherweise erst später ins Spiel kommen.

Besonders der Kreativ-Modus ist jedoch ein großer Pluspunkt, denn das Bau-System kommt bei vielen Spielern richtig gut an. Sie bauen alle möglichen riesigen Gebäude und stecken viele dutzend Stunden in den Bau – mit oder ohne Cheats.

Einige sind sogar so verrückt, dass sie einfach eine ganze Festung um den härtsten Boss errichten

Outriders geht endlich los! Werdet ihr den neuen Koop-Shooter spielen?

Heute ist der offizielle Release von Outriders. Wir von MeinMMO möchten daher von euch wissen: Werdet ihr den Koop-Shooter spielen?

Was ist Outriders eigentlich? Das ist ein neuer Third-Person-Shooter, der Story, Loot und RPG-Mechaniken kombiniert und im Koop gespielt werden kann. Das Setting mischt Sci-Fi mit düsterer Fantasy und spielt auf einem entfernten Planeten.

Hinter dem Spiel steht das polnische Entwicklerstudio People Can Fly und Publisher Square Enix. People Can Fly dürften Spielern durch Titel wie Bulletstorm bekannt sein, außerdem war das Studio auch bei der Entwicklung von Gears Of War: Judgement beteiligt.

Spieler können die Geschichte solo oder zu dritt spielen, dabei gegen Horden von Feinden in den Kampf ziehen und haufenweise Loot sammeln. Ihr habt dabei eine Auswahl aus 4 Klassen mit je 3 verschiedenen Skillbäumen.

Wie kann ich abstimmen? Ihr könnt eure Stimme in dem Umfrage-Tool weiter unten abgeben. Beachtet dabei, dass ihre nur eine Stimme habt und die Umfrage nicht rückgängig gemacht werden kann.

Also haut raus: Werdet ihr Outriders spielen? Werdet ihr direkt zum Launch loslegen, seid ihr vielleicht schon am Zocken oder habt ihr gar kein Interesse an dem Shooter? Nehmt dazu an unserer Umfrage teil und schreibt uns in die Kommentare, was für einen Eindruck das Spiel auf euch macht.

Wir haben außerdem bereits einige Eindrücke von Spielern für euch zusammengefasst: Erste Stimmen loben Outriders: „Herausfordernd, aber nie unfair“

Wann geht es los? Auf Xbox und Playstation soll Outriders seit Mitternacht spielbar sein. PC-Spieler müssen sich wiederum noch bis 18 Uhr gedulden.

In unserer Übersicht findet ihr alles zu Outriders: Release-Uhrzeit, Klassen, Systemanforderungen – Alle Infos zum Loot-Shooter

Wenn ihr Outriders vorher ausprobieren wollt, dann könnt ihr die kostenlose Demo spielen, die euch einen Einblick in alle 4 Klassen und die ersten Kapitel des Spiels gibt.

Einen Gameplay-Trailer könnt ihr euch hier anschauen:

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Riesiger Vertrag mit US-Militär macht Microsoft reicher, aber Mitarbeiter sauer

Microsoft hat einen großen Vertrag mit der US-Armee geschlossen: Man will denen 120.000 “Augmented Reality”-Headsets liefern, modifizierte Versionen der HoloLens. Damit wird Microsoft bis zu 21,9 Milliarden US-Dollar verdienen, doch Mitarbeiter protestieren gegen die Zusammenarbeit.

Das ist der Vertrag:

  • Der Vertrag zwischen Microsoft und dem US-Militär dauert bis zu 10 Jahre, in der Zeit wird Microsoft dem Militär 120.000 Head-Sets der Marke „IVAS“ liefern (Integrated Visual Augmentation System)
  • Das IVAS-Headset ist eine Abwandlung des HoloLens-Headsets und liefert den Soldaten zusätzliche Informationen, die in einem Overlay über ihrem Sichtfeld eingebunden werden (HUD). Diese taktischen Informationen sollen den Soldaten helfen, Feinde zu erkennen, die Kampf-Situation richtig einschätzen und bessere Entscheidungen zu treffen
  • Der Höhe des Vertrags könnte sich auf bis zu 21,9 Milliarden US-Dollar belaufen, wie Microsoft mitteilt

Das ist die Idee: Das normale HoloLens-Headset kostet um die 3.500$. Es ermöglicht es, Hologramme über die reale Welt zu legen. Menschen können mit dem System über Gesten und die Stimme interagieren. Das IVAS-Headset ist eine angepasste Version dieses Headsets und wird zusätzlich durch die Cloud-Technik von Microsoft, Azure, unterstützt.

Die Soldaten sollen jetzt dieses eine System von Microsoft nutzen, um mit ihm zu trainieren und letztlich zu kämpfen. Die Armee erhofft sich davon, dass Soldaten durch Augmented Reality nun „lebensechte Situationen“ trainieren können, bevor sie tatsächlich auf Feinde treffen.

Wenn sie auf „aktuelle und künftige Gegner“ treffen, soll das System dafür sorgen, dass die US-Soldaten im Vorteil sind.

In einem Video betont die US-Armee, dass man an die Produkt-Entwicklung diesmal anders herangegangen ist, um das Headset den tatsächlichen Bedürfnissen der Soldaten anzupassen:

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Das Headset soll Soldaten sagen: Hier sind deine Freunde, dort ist der Feind.

Mitarbeiter protestierten bereits vor Jahren gegen den Deal

Das ist der Protest: Einige Mitarbeiter von Microsoft hatten bereits 2018 die Firmenleitung aufgefordert, diesen Vertrag nicht abzuschließen und sich gar nicht erst für den Vertrag des US-Militärs zu bewerben. In einem offenen Brief schrieben sie:

„Wir haben nicht bei Microsoft angeheuert, um Waffen zu entwickeln, und wir verlangen ein Mitsprache-Recht in Bezug darauf, wie unsere Arbeit verwendet wird.“

Aus einem offenen Brief von Microsoft-Mitarbeitern aus 2018

Das sagt Microsoft dazu: Die Geschäftsleitung hat damals schon gesagt, man habe die „grundsätzliche Entscheidung getroffen“, keine Technik vor jenen Institutionen zurückzuhalten, die Demokratien erwählt hätten, ihre Freiheit zu schützen.

Die Armee sagte damals, die „Augmented Reality“-Technik könne dabei helfen, dass Soldaten ihre Feinde als Ziele ausmachen und so die Tötung von Zivilisten vermeiden.

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Das sind die Auswirkungen des Deals: Wie CNBC berichtet, stieg die Aktie von Microsoft um 1,7%, nachdem die Nachricht bekannt wurde.

Es heißt: Der Deal zeige, dass Microsoft bedeutsamen Umsatz mit futuristischen Produkten generieren kann, in denen Jahre an Arbeit stecken.

Im Gaming wartet man auf den Durchbruch von “Virtual Reality”-Headsets seit einigen Jahren. Die Technik der “Augmented Reality” kennen wir vor allem aus dem Hit-Spiel Pokémon GO.

So könnte Pokémon GO mit AR-Brillen aussehen – Wäre das was für euch?

Banshee hat in Destiny 2 heute ein Superangebot – Aber ihr müsst echt schnell sein

In Destiny 2 könnt ihr heute, am 1. April seltene Mods bei Banshee-44 ergattern. Ein Angebot hat dabei eine Drop-Chance von unter 1 %. MeinMMO sagt, warum sich ein Besuch beim Waffenmeister lohnt und warum ihr so schnell sein müsst.

Für dieses Angebot müsst ihr schnell sein: Heute, am 1. April verkauft der Waffenmeister Banshee-44 richtig seltene und gute Items in Season 13 von Destiny 2.

  • Mit dabei ist die Modifikation (Mod) “Mächtige Freunde”. Die gab es erst 3 Mal seit 2020 zu kaufen und kommt so auf eine Droprate von 0,82 %. Diese Mod gehört in viele Builds und oft jammern Hüter, dass sie ihnen fehlt.
  • Die zweite Mod “Libelle-Spezifikation” ist auch recht selten – wurde seit 2020 immerhin 7 Mal verkauft (Droprate 1,92 %). Damit verbessert ihr explosive Eigenschaften eurer Waffe.
  • Die Drop-Chancen beziehen wir von dem Bot “Banshees-44’s Daily Mod” (via Twitter). Das Programm beobachtet den Waffenmeister und sein Angebot jede Woche.

Der Haken am Angebot: Der Deal gilt nur am 1. April. Ausgerechnet heute steht aber das neue Update 3.1.1.2 an. Ihr solltet Banshee bis 18:00 Uhr besuchen, später fangen die Wartungsarbeiten an – um 18:45 Uhr werdet ihr allerspätestens sogar aus dem Spiel geworfen. Denn dann fahren die Server runter und sind erst nach dem Reset erreichbar, wenn Banshee andere Items anbietet.

Wie kaufe ich bei Banshee ein? Besucht den freundlichen Exo im Turm, gleich rechts vom Landepunkt hat er seine Werkstatt. Unten in seinem Inventar seht ihr immer die täglichen Mod-Angebote. Je Mod möchte er von euch 10 Mod-Komponenten.

Heute hat Banshee mit “Mächtige Freunde” und “Libelle-Spezifikation” ein starkes Angebot

Fehlt euch die nötige Ressource, zerlegt im Menü andere Mods (Inventar 2. Reiter). Keine Sorge, seit einiger Zeit braucht ihr keine Kopien mehr von Mods – das Spiel hat sie automatisch hinterlegt, sobald ihr sie einmal hattet. Ihr könnt sie dann unendlich oft auf Waffen und Rüstungen montieren.

Die Mods sind selten, aber was haben sie auf dem Kasten?

Das macht die Mods so gut: “Mächtige Freunde” steht weit oben auf der Liste der begehrten Modifikationen. Nicht nur aufgrund der Seltenheit, sondern auch der Effekte, die euch die Rüstungs-Verbesserung gibt:

  • Ihr ladet, wenn ihr euch mit Licht aufladet, auch alle Verbündeten in der Nähe auch mit Licht auf.
  • Mit der Mechanik “Mit Licht aufgeladen” lassen sich extrem mächtige Builds bauen, die euch fast unsterblich machen oder den Schadens-Output stark erhöhen.
  • Für viele wichtiger ist aber die 2. Funktion: Die Mod boostet eure Mobilität um +20.
  • So hüpft ihr höher, straft schneller in Gefechten und Jäger laden ihr Ausweichen schneller auf. Durch den enormen Werteanstieg könnt ihr andere Stats bei Rüstungen als Mobilität bevorzugen.
  • Um den +20-Bonus zu aktivieren, benötigt ihr in der Rüstung eine weitere Arkus-Mod (egal welche) oder in eurem kompletten Loadout eine weitere “Mit Licht geladen”-Mod.
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Die “Libelle-Spezifikation” installiert man auf Waffen. So verbessert ihr Knarren mit dem Perk “Libelle”:

  • Die Explosion nach präzisen Todesstößen wird durch die Mod größer und stärker.
  • Leider sind die Verbesserungen der Explosion im Gameplay kaum spürbar.
  • Unter Hütern geistert das Gerücht umher, dass die neue Auftragswaffe “Plünderer Salve” durch die Mod verstärkt wird. Tests haben den Mythos aber zerlegt – der Explosionsradius der Granaten erhöht sich hier also nicht (via YouTube).

Lohnt sich das also? Das Highlight des Angebots ist also eindeutig die Mod “Mächtige Freunde”. Unter dem Post des Banshee-Twitter-Bots häufen sich daher Kommentare, die allen empfehlen zuzuschlagen. Manche User sagen sogar, dass man jetzt nicht mehr unter allen Build-Videos jammern sollte, das diese Mod einem ja noch fehlen würde.

Habt ihr schon zugeschlagen oder verhagelt euch das heutige Update das seltene Angebot? Sagt es uns doch in den Kommentaren.

In Destiny 1 galten Waffen mit Explosionen wie von Libelle (damals Feuerball) als das beste, was man im PvE nutzen konnte. Findet ihr es schade, dass dieser Spielstil in jetzt nicht mehr so angesagt ist? Dann habt ihr Glück, denn bald kommt die prominenteste Explosiv-Waffe, der Schicksalsbringer, zurück: Destiny 2 bringt endlich die coolsten Waffen aus Teil 1 zurück

3 Sachen, die ihr beim Aprilscherz-Event in Pokémon GO unbedingt machen solltet

In Pokémon GO ist heute, am 1. April, das Tricky-Event gestartet. Hierbei dreht sich alles um den Aprilscherz und besondere Boni sind aktiv. Wir zeigen euch, welche Dinge ihr ausnutzen solltet.

Wie lange geht das Event? Es läuft genau 24 Stunden lang. Ihr könnt also noch bis heute um 23:59 Uhr alle Boni ausnutzen.

Trotz der Kürze des Events solltet ihr es nicht verpassen. Es gibt vor allem 3 Dinge, die für viele Trainer lohnenswert sind.

Tricky-Event in Pokémon GO – Was lohnt sich?

Sichert euch die 5 Schnappschüsse: Nur heute könnt ihr euch 5 statt einem Schnappschuss sichern. Dort können euch Griffel oder Glibunkel begegnen, die beide möglicherweise als Shiny auftreten.

Die Schnappschüsse lohnen sich auch für eure Medaille. Dort müsst ihr für den Platin-Rang zumindest 400 Schnappschüsse landen. Die 5 Bilder heute sind zumindest ein guter Anfang. Bedenkt, dass ihr für Level 49 mindestens 35 Platin-Medaillen braucht und die Schnappschüsse dafür recht einfach sind. Alternativ endet ihr wie MeinMMO-Redakteur Noah Struthoff, der 2500-mal gegen sich selbst kämpfen musste.

Wie kann man einen Schnappschuss schießen? Dafür müsst ihr ein beliebiges Pokémon aus eurer Box auswählen. Oben rechts findet ihr ein Kamera-Symbol, welches ihr anklicken müsst. Schießt dann einfach ein Foto von eurem Pokémon und ein anderes Monster springt ins Bild. Wenn ihr dann wieder die Kamera schließt, taucht ein Pokémon in der Wildnis auf, welches ihr fangen könnt. Dieses Monster habt ihr durch den Schnappschuss erhalten.

Fangt Felilou für die Mew-Quest: Beim zweiten Schritt der Mew-Quest braucht ihr von jedem Typ 20 Pokémon. Besonders knifflig sind dabei die Typen Unlicht und Drache. Unlicht-Pokémon könnt ihr zumindest heute recht leicht fangen, denn Felilou ist von diesem Typ.

Wer hier also noch einige Pokémon für die Spezialforschung braucht, sollte zuschlagen. Es wird kaum eine bessere Chance auf Unlicht-Pokémon geben.

Sichert euch das Super-Rocket-Radar: Bis zum 8. April gibt es eine Befristete Forschung in Pokémon GO, die euch eine Begegnung mit Giovanni beschert. Ihr bekommt nämlich ein Super-Rocket-Radar als Belohnung.

Bei der Befristeten Forschung müsst ihr nur eine Stufe abschließen und dabei 6 Rocket-Rüpel und einen Rocket-Boss besiegen. Das geht heute besonders leicht, denn Team GO Rocket erscheint häufiger im Spiel. Nutzt diesen Bonus aus und sichert euch schon heute das Super-Rocket-Radar für die Begegnung mit Giovanni.

Aprilscherz Pokemon GO
Diese Forschung müsst ihr bis zum 8. April lösen.

Sollte man sonst noch was ausnutzen? Generell ist das Event recht nett. In der Wildnis tauchen vor allem Felilou, Griffel, Glibunkel und Ditto auf. Griffel und Glibunkel können immerhin Shiny sein und wenn euch die Pokémon in der schillernden Form noch fehlen, solltet ihr diese Spawns ausnutzen.

Wie geht es weiter? Schon an diesem Sonntag startet das nächste Event in Pokémon GO: Die Frühlings-Woche. Hierbei stehen vor allem osterliche Pokémon im Fokus und Monster mit Blumenkranz erscheinen in der Wildnis. Alle Infos zu diesem Event in Pokémon GO findet ihr hier:

Pokémon GO startet Frühlings-Event mit neuem Shiny und diesen starken Boni

Neue Map von CoD Warzone wurde wirklich geleakt – Activision löscht gerade alles

Lange vermuten Spieler der Call of Duty: Warzone schon, dass eine neue Map kommt. Und genauso lange gab es kaum stichhaltige Informationen zu dem Thema. Doch ein Leak könnte nun tatsächlich die ersten Bilder einer neuen Warzone-Map zeigen.

Was ist passiert? Es gab einen dicken Leak zur neuen Warzone-Map. Ein wohl unfertiger Live-Action-Trailer geistert aktuell durchs Internet und zeigt die vermeintlich ersten Bilder zur neuen Karte des Battle Royale Call of Duty: Warzone.

Was zeigt der Leak? Das Ganze ist offenbar ein Werbespot von Warzone, der wohl noch nicht ganz fertiggestellt ist. Der Spot zeigt echte Schauspieler, die in Verdansk eine Runde Battle Royale spielen.

Am Anfang sieht man einen Typen, der mit einem ATV aus der Fenster-Fassade eines Hochhauses springt. Er springt von seinem Fahrzeug ab und hält sich an einem Heli fest, der von einem anderen „Spieler“ gesteuert wird. 

Der Zustand des Trailers lässt vermuten, dass der Spot nicht vollständig fertiggestellt ist. Die Hintergründe sind nicht komplett und es sind sogar Markierungen der Produktion im Video zu sehen.

Nach einer Explosion setzt ein Geräusch ein, das an „Zurückspulen“ erinnert oder rückwärts abgespielte Töne. Das ist wohl ein Hinweis darauf, dass die Map Verdansk in der Zeit zurückgeht. Denn danach sind Bilder von Schauplätzen des aktuellen Verdansk zu sehen, die sich im Trailer „transformieren“ und offenbar denselben Schauplatz in einer anderen Zeit zeigen:

  • Das Stadion ist noch nicht fertiggestellt und gleicht einer Baustelle
  • Der Damm wurde noch nicht gebaut und dort steht eine Eisenbahnbrücke
  • Ein Bild von Downtown zeigt unbekannte Gebäude mit dem Warzone-Interface

Zudem ist kurz ein großer Metall-Aufbau zu sehen, der stark an die Duga-Signalstationen erinnert, die CoD-Spieler aus der Map „Grid“ von Black Ops 1 oder dem „bösen“ Ende der „Cold War“-Kampagne kennen könnten. Das ist ein deutlicher Wink auf den Kalten Krieg.

Das lässt darauf schließen, dass die neue Map in einer Version von Verdansk im Kalten Krieg spielt, dem Szenario des aktuellen CoD-Premiumtitels Black Ops Cold War. Bisher gingen Vermutungen eher davon aus, das die neue Map im Ural-Gebirge spielt und mehrere Feuertrupp-Karten aus Cold War zu einer großen Map zusammengefügt werden. Das scheint jetzt zumindest teilweise widerlegt zu sein.

Zum Ende des Clips sieht man wieder die Live-Action-Spieler, die Spaß in einem Heli der Warzone haben. Auch hier sind die Hintergründe unfertig und zeigen, dass der Trailer vermutlich noch nicht komplett ist.

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Die Signalstation Duga-2 aus der „Cold War“-Kampagne. Quelle: CoD Wiki

Wann ist der Leak aufgetaucht? Der „Trailer“ tauchte in der Nacht vom 31. März zum 1. April auf.

Wo ist der Leak aufgetaucht? Der Leak kam laut der US-Seite „videogameschronicle“ vom Twitter-Account „On Thin Ice“. Der Twitter-Account ist aber nicht die Quelle des Videos, hier fiel der Clip nur das erste Mal auf.

„On Thin Ice“ schreibt: „Als wir das Warzone-Video geteilt haben, war unsere Absicht dahinter nicht böswillig. Wir haben gesehen, dass es schon auf mehreren Discord-Servern herumgeschickt wurde und dachten, es sei bereits öffentlich“. Bisher ist also unklar, woher der Leak kommt. Doch das Video selbst ist so aussagekräftig, dass es von so einigen Fans und Content Creator als „authentisch“ angesehen wird.

Wie „echt“ ist der Leak? An dem Leak könnte echt etwas dran sein. Der ganze Clip wirkt tatsächlich wie ein Warzone-Trailer, der noch nicht komplett fertig ist. Das Warzone-Logo ist am Anfang zu sehen und auch sonst wirkt die Produktion grundsätzlich professionell und im Stil der Warzone-PR, bis auf die „unfertigen“ Szenen.

Dazu kommt, dass Activision fleißig dabei ist, die Quellen für das Video zu sperren. Das könnte ein Hinweis sein, der die Echtheit auf gewisse Weise bestätigt.

Sicher ist bisher aber nichts. Es könnte auch eine Version eines Trailers sein, der verworfen wurde und nicht mehr Teil der Pläne ist. Solange sich die Entwickler und Verantwortlichen nicht eindeutig dazu äußern, bleibt die Echtheit der neuen Infos unklar. Doch es ist schon krasser Leak und lenkt die Vermutungen zur neuen Warzone-Map wieder Richtung „Verdansk 2.0“.

Quelle(n):
  1. VGC

Outriders startet heute – Alle Infos zu Startzeiten, Download und Day-1-Patch

Heute, am 1. April, ist der offizielle Release von Outriders. MeinMMO fasst daher die wichtigsten Daten zum Start für euch zusammen.

Was ist Outriders? Dabei handelt es sich um einen Third-Person-Shooter von People Can Fly und Square Enix. Outriders ist ein Mix aus RPG, Loot- und Story-Shooter.

Ihr wählt aus vier Klassen, erlebt eine düstere Sci-Fantasy-Geschichte und sammelt wertvolle Ausrüstung, mit denen ihr eure Builds bastelt. Genauere Infos dazu findet ihr in unserer Übersicht zu Outriders: Alle Infos zum Loot-Shooter.

Wann geht es los und wer kann spielen? Der Loot-Shooter startet heute, am 1. April. Dabei erscheint Outriders auf PC (Epic, Steam), Xbox One, Xbox Series X|S, PS4, PS5 und Google Stadia.

Update, 1. April: Wir haben den Preload-Abschnitt entfernt, da das Spiel jetzt überall regulär verfügbar ist. Ergänzt wurden die Links zu den Stores.

Hier findet ihr einen Trailer der Entwickler, der alle Inhalte des Spiels zusammenfasst:

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Kann man das Spiel vorher downloaden? Gibt es einen Day-One-Patch? Wann starten die Server? Das klären wir in diesem Artikel.

Download-Größe und Plattformen

Wie groß fällt der Download von Outriders aus? Das variiert von Plattform zu Plattform:

  • PS4: ca. 67 GB
  • PS5: ca. 46 GB
  • Xbox Series X|S: ca. 48 GB
  • Xbox One: ca. 61 GB
  • PC: ca. 70 GB

Wo kann ich Outriders kaufen und downloaden? Im Store von Google Stadia wird Outriders noch nicht angezeigt. Hier findet ihr die Links zu den anderen Stores und Standard-Preise:

Startzeiten von Outriders

Wann geht es los? Die Startzeiten variieren ebenfalls von Plattform zu Plattform:

  • Xbox und PlayStation: Der offizielle Start ist der 1. April um 00:00 Uhr.
  • Auf dem PC startet das Spiel am 1. April um 18:00 unserer Zeit.

In diesem Bild habt ihr eine Übersicht mit den verschiedenen Zeitzonen dazu:

Das sind die Startzeiten weltweit. (via Twitter)

Day-One-Patch am Release – Was ändert sich im Vergleich zur Demo?

Wann ist der Patch verfügbar? People Can Fly hofft, den Patch noch vor Release in den Download von Outriders integrieren zu können. Es kann aber sein, dass das nicht auf allen Plattformen vor Release erreicht wird. Für diese Plattformen soll der Patch zum Release verfügbar sein.

Wie groß ist der Download? Auch das variiert je nach Plattform. Auf Xbox melden Spieler einen Extra-Download von rund 10 GB.

Das steckt im Day-One-Patch:

  • Viele Bug-Fixes und Verbesserungen, mit Fokus auf die letzten Abschnitte des Spiels
  • Verbesserte Performance
  • Verbesserungen an der Ingame-Kamera während Cutscenes, die das Ruckeln reduzieren
  • Anpassung der Framerate während Cutscenes:
    • Auf dem PC könnt ihr zwischen 30, 60, 90 und 120 FPS wählen
    • Xbox Series X|S und PlayStation 5: 60 FPS
    • Xbox One und PlayStation 4: 30 FPS

Zusätzlich gibt es bereits eingebaute Verbesserungen im Vergleich zur Demo von Outriders.

Das sind die größten Unterschiede zur Demo:

  • Etliche Fehler aus der Demo wurden behoben, darunter Mods von legendären Waffen, die nicht richtig funktionierten.
  • Es gibt einige Balance-Anpassungen bei Items, Mods, Gegner-Stats und Loot
  • Crossplay verlässt den Beta-Status und ist standard-mäßig aktiviert
  • Verbesserungen am Deckungssystem, das zuvor häufig kritisiert wurde

Der nächste Patch befindet sich bereits in Arbeit. Dieser widmet sich beispielsweise den Ladezeiten auf Xbox One und PS4. Eine Zusammenfassung der Entwickler findet ihr im Subreddit zu Outriders (via reddit).

Falls ihr noch unentschlossen seid, könnt ihr Outriders jederzeit kostenlos testen. Sie umfasst das erste Kapitel von Outriders und lässt euch alle vier Klassen ausprobieren. Alle Infos zur Demo findet ihr in unserer Übersicht auf MeinMMO.

Werdet ihr Outriders spielen? Auf welcher Plattform seid ihr dabei? Oder wartet ihr lieber noch ab? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.

Aktuell läuft außerdem auf MeinMMO unsere Umfrage zu den Klassen, an der ihr teilnehmen könnt. Wir wollen von euch wissen: Welche Klasse von Outriders spielt ihr zum Release?

Twitch-Streamer weint, als er sieht, dass er nun Teil von LoL ist: „Ich bin kein Random mehr“

Der Twitch-Streamer, Caster und Analyst, Nick „LS“ De Cesare (27), hat es mit einem Easter-Egg in die League of Legends geschafft. Als er das sieht, kommen ihm die Tränen. Er kann die Ehre kaum fassen, jetzt auf immer ein Teil von LoL zu sein. Denn Riot macht sowas eigentlich nicht mehr.

Wer ist das? Der 27-jährige US-Amerikaner war nie ein professioneller LoL-Spieler, sondern kommt aus der Kartenspiel- und Strategie-Ecke. Der fing mit Magic: The Gathering und Yu-Go-Oh an, landete schließlich bei Starcraft.

Als LS 2014 seinen ersten Job in der League of Legends bekam, stieg er gleich als Coach und Analyst ein. Er machte sich also mit seinem Verstand und seinen Analysen einen Namen in LoL, nicht mit seinem Können an Maus und Tastatur. Bekannt wurde er, weil er der Kommentator für das exzellente koreanische LoL im englischsprachigen Raum war. Sein Weg zu LoL ist ungewöhnlich: Die meisten Coaches waren früher selbst Spieler.

Der US-Amerikaner lebt im Moment in Südkorea und hat es dort zum Streamer für das Top-Team T1 gebracht. Zwischenzeitlich war sogar im Gespräch, dass er ein Coach für T1 wird, aber das scheiterte offenbar am Widerstand der koreanischen Fans, die einem relativ unbekannten US-Amerikaner nicht zutrauten, ihr geliebtes LoL-Team um Faker zu trainieren.

Bekannt ist LS für seine Analysen und Ideen, die außerhalb von dem existieren, „was jeder weiß.“ Seine Meinung wird von vielen Profi-Spielern hoch geschätzt. Und mit einer Analyse hat er es jetzt sogar in LoL geschafft.

Das ist das Easter Egg: Wenn man im Shop von LoL die Worte „Last Shadow“ eintippt, tauchen zwei Items auf: Morellonomicon und Liandry’s Anguish.

Als LS das in einem Livestream auf Twitch zum ersten Mal sieht, kommen ihm nach und nach die Tränen. Es überwältigt ihn emotional.

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LS war vor 3 Jahren gegen ein Item in LoL – Das machte ihn berühmt

Was ist das Besondere an diesen Items? Vor drei Jahren, in der Season 8 von LoL, war das Item „Morellonomicon“ ein Standard-Item in Builds für AP-Nutzer. LS hatte damals aber argumentiert, dass Liandry’s Torment die deutlich bessere Alternative war. Und er hörte nicht auf diese Meinung bei jeder Gelegenheit zu erwähnen – über Jahre hinweg.

LS ging im englischen Broadcast der LCK so weit, das von ihm verpönte Item Morellonomicon das „verbotene Buch“ zu nennen. Er fand: Seit dem Rework im LoL-Patch 8.4 war das Item einfach nicht mehr gut genug und es war nutzlos, auf das Item zu sparen, denn es brachte nur gegen wenige Champions einen Vorteil. Laut ihm reichte es, das deutlich günstigere Item “Oblivion Orb” zu nutzen, denn das genüge, um den wichtigsten Effekt des viel teureren Buchs zu erhalten.

Er argumentierte „Liandry’s Torment“ sei das deutlich bessere Item, das brachte ihm sogar den Ruf ein, „der Salesman“, der Verkäufer, für dieses Item zu sein.

Auf Twitter erklärte er einem Verteidiger des “verbotenen Buchs” mal: Das hätte nichts mit Meinung zu tun. Das sei einfach Mathematik. Wer an das Morellonomicon glaube, könne auch gleich behaupten, die Erde sei eine Scheibe.

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“Riot hat mein Leben gerettet”

Das sagt er jetzt: In einem Interview mit Inven ist LS begeistert davon, dass Riot ihm dieses Easter Egg gewidmet hat. Manche würden sagen, es sei das erste Mal, dass Riot Games einen Content Creator in LoL gewürdigt hat, seit dem verstorbenen Total Biscuit.

Normalerweise macht Riot so etwas nicht mehr. Eigentlich könne man nur ins Spiel kommen, wenn man die Worlds gewinnt und einen eigenen Skin erhält.

LS sagt, er hat schwere Phasen in seinem Leben durchgemacht. War arbeitslos, hatte Probleme, hatte keinen Ort, zu dem er gehen konnte. Hatte sogar mal die League of Legends aufgegeben und wollte zu Heroes of the Storm wechseln, aber letztlich haben ihn LoL und Riot Games dann doch gerettet. Er sagt: “Riot hätte sein Leben mit dem Spiel gerettet.”

Sollte er sich in  Zukunft jemals fragen, ob er irgendwas für LoL und die Community bedeutet, kennt er jetzt die Antwort: „Ich bin nicht mehr irgendein Random.“

Die große Saga um LS gab es 2020, als es für einige Wochen so aussah, als würde LS der Coach für T1, das wahrscheinlich wichtigste LoL-Team der Welt:

LoL: Coach soll wichtigstes Team der Welt trainieren – Hasswelle spült ihn weg

Quelle(n):
  1. sportsskeeda
  2. Inven

Ihr könnt das MMORPG ESO jetzt gratis testen und den Prolog von Blackwood spielen

Ab jetzt könnt ihr im MMORPG The Elder Scrolls Online (PC, PS4/PS5, Xbox One und Xbox Series X/S) den Anfang der neuen Story erleben, die euch in der großen Erweiterung Blackwood erwartet. Außerdem ist ein neues Free2Play-Event gestartet.

Was erwartet euch im Prolog zu ESO Blackwood? Ein deadrischer Kult plant etwas Finsteres. Was genau, das sollt ihr in der Prolog-Quest herausfinden. Dazu schließt ihr euch nicht nur mit der Waldelfin Eveli Scharfpfeil zusammen, sondern müsst auch einer Dremora namens Lyranth vertrauen. Den Prolog könnt ihr ab jetzt kostenlos spielen.

Was sind Dremora? Dremoras sind im Grunde eine Art Dämon und gehören den Deadra an. Sie leben in Oblivion, dem Reich des Vergessens und sind besonders den Daedra-Fürsten Mehrunes Dagon und Molag Bal treu ergeben. Dremoras sind Gegner, gegen die ihr sonst kämpfen müsst.

Das macht es so interessant, euch in der Prolog-Quest zu ESO Blackwood mit einer Dremora zusammenzuschließen. Könnt ihr Lyranth wirklich vertrauen und was hat sie vor? Ab sofort findet ihr das heraus – und zwar auf PC, PS4/PS5, Xbox One und Xbox Series X/S.

Was gibt es als Belohnung für den Abschluss der Quest? Ihr bekommt ein Andenken in Form des daedrischen Amuletts gegen Schutzzauber. Dieses Schmuckstück könnte im weiteren Verlauf der Story von Blackwood und der jahresübergreifenden Geschichte „Tore von Oblivion“ noch nützlich werden.

So spielt ihr mit: Auf allen Plattformen besucht ihr den Kronen-Shop von ESO und findet dort die gratis Prolog-Quest zu Blackwood mit dem Titel „Berührung eines Sterblichen“ unter der Kategorie „Quests“. Aktiviert sie und schon könnt ihr loslegen.

Neues Gameplay zu Blackwood: Es wurden auch neue Szenen des nächsten ESO-Kapitels gezeigt. Schaut euch das Video hier an:

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Spielt kostenlos ESO

Es ist ab jetzt auch möglich, euch an einem neuen Free2Play-Event von ESO zu beteiligen. Kennt ihr das MMORPG noch nicht und wollt man reinspielen, dann habt ihr bis zum Dienstag, den 13. April Zeit, euch kostenlos in die Abenteuer zu stürzen. Das Free2Play-Event steht euch auf PC, PS4/PS5 sowie Xbox One und Xbox Series X/S zur Verfügung.

Wo kann man sich anmelden? Das erledigt ihr hier über die offizielle Webseite.

Ihr erhaltet Zugriff auf das Gebiet aus Morrowind (Vvardenfell) und das Grundspiel von ESO, inklusive der vier Klassen des Grundspiels und 23 Gebieten. Ebenso ist es möglich, den Prolog von Blackwood zu spielen. Ihr dürft sogar kostenlos dort weitermachen, wo ihr beim letzten Free2Play-Event aufgehört habt.

Steigt ihr direkt ein, dann profitiert ihr außerdem vom derzeit stattfindenden 7. Jubiläum des MMORPGs. Ihr erhaltet doppelte EXP und weitere Belohnungen.

Zusätzlich bekommt ihr im Sale die Standard-Edition von ESO um 60 % günstiger. Das Kapitel Greymoor gibt es um 67 % reduziert. Das Angebot gilt auf PC und Google Stadia bis zum 15. April. Auf Xbox läuft der Sale bis zum 16. April und für die PlayStation endet das Angebot für Greymoor bereits am 14. April, das für die Standard-Edition läuft dagegen bis zum 28. April (via offizielle Website von ESO).

Darüber hinaus gibt es im Sale-Zeitraum noch Kronen-Pakete im Angebot. Ihr könnt euch also die Währung Kronen günstiger kaufen, um euch damit im Kronen Shop Items wie Häuser, Mounts oder Pets zuzulegen.

In ESO Blackwood stellt ihr euch einem ganz besonderen Feind, dem coolsten Bösewicht aus The Elder Scrolls.

New World testet gerade PvE-Dungeons – So laufen sie

In der aktuellen Alpha zu New World sind zwei Dungeons, sogenannte “Expeditionen” aktiv. In einem Blogpost erklärten die Entwickler, welche Ziele sie mit der PvE-Erfahrung verfolgen und was Spieler erwarten können.

Was sind Expeditionen? An Amazons MMO “New World” wird fleißig gearbeitet, erst kürzlich gab es ein riesiges Alpha-Update, das eine ganze Menge Inhalte änderte.

In der Alpha sind nun auch “Expeditionen” verfügbar. Dabei handelt es sich laut Entwickler-Update um instanziierte Dungeons, die man nur mit Teamarbeit geknackt bekommt. Ursprünglich waren Alternativen zu solchen PvE-Dungeons für New World geplant, doch nun stellten die Entwickler eben diese Art von Herausforderung vor.

So sollen die Expeditionen in New World laufen

Diese Expeditionen gibt es gerade: In der unter NDA stehenden Alpha sind nach aktuellem Stand die Expeditionen “Amrhein-Ausgrabung” und “Garten des Ursprungs” spielbar.

  • Die Amhrein-Ausgrabung ist ab Stufe 25 spielbar und soll als “Einführung” in die Expeditionen dienen. Es handelt sich um eine Ausgrabungsstätte, in denen Spieler das Verschwinden eines Archäologenteams untersuchen. Der Dungeon soll Rätsel und KI-Gegner bieten, die im Vergleich zur zweiten Expedition eher schonend ausfallen dürften.
  • Der “Garten des Ursprungs” ist die zweite Expedition, die sich an Spieler auf Level 60 richtet. Die Entwickler sprechen von einer Endgame-Expedition mit anderen Arten von Rätseln, unterschiedlichen KI-Gegnern und weiteren Herausforderungen.
New World Expedition

Das macht die Expeditionen aus: Gemein haben die Expeditionen, dass sie sich immer an mehrere Spieler richten. Die Dungeons sollen grundsätzlich Gruppen von drei bis fünf Spielern erfordern, wobei der Schwierigkeitsgrad auf fünf Spieler der empfohlenen Stufe ausgerichtet ist.

Teamwork ist also gefragt, wenn man sich die Beute aus den Dungeons sichern möchte. Die soll sich aber lohnen, da die Expeditionen einzigartige Beute und Ausrüstung als Belohnung bieten.

Spielerisch sollen diese Herausforderungen eine Abwechslung zum Geschehen in der restlichen Spielwelt bieten. Jede Expedition erzählt eine eigene Geschichte und auch die spielerischen Inhalte sollen variieren: “Dabei werden von Expedition zu Expedition nicht einfach nur die Gegner härter, sondern es warten auch unterschiedliche Spielmechaniken und Rätsel. Beispielsweise haben Expeditionen verschiedene KI-Einstellungen für Bosse und Minibosse und jeweils einzigartige Beutetabellen.”

Die Entwickler betonen in dem Post, die Daten aus dem Alpha-Test verwenden zu wollen, um die Inhalte zu optimieren und weitere Expeditionen zu New World hinzuzufügen. Hier dürfte es also auch noch weiteren Nachschub geben.

Die Expedition sind nur eine von vielen Änderungen, die New World zuletzt durchmachte: MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch hat zusammengefasst, wie sich New World vom PvP-MMO immer mehr zum Themepark-MMORPG wandelt.

Quelle(n):
  1. New World