Gaming-Kritiker Totalbiscuit stirbt mit 33 Jahren

Der beliebte YouTuber und Gaming-Kritiker John „Totalbiscuit“ Bain ist gestorben. Er wurde 33 Jahre alt.

Kampf mit dem Krebs: Bei Bain wurde 2014 Darmkrebs diagnostiziert. Der Krebs war in Remission bis 2017, dann kehrte er zurück. Totalbiscuit hat lange gegen die Krankheit gekämpft und dabei jede medizinische Möglichkeit genutzt. Darüber hat er offen mit seiner Community gesprochen und dabei kämpferisch geklungen.

Rückzug aus der Öffentlichkeit: Doch Anfang Mai 2018 wandte sich Bain erneut in einem Post an die Öffentlichkeit. Nun klang er resigniert. Bain erklärte, dass die medizinischen Möglichkeiten praktisch ausgeschöpft seien. Er wolle sich nun weitestgehend aus der Öffentlichkeit zurückziehen, um die Zeit, die ihm noch bleibt, mit seiner Frau zu verbringen. In dem Post hat Totalbiscuit seinen Nachlass geregelt. Er erklärte, wie es mit seinen Kanälen und Projekten weitergehen soll. Er wusste, dass ihm nicht mehr viel Zeit bleibt.

Tod mit 33: Bains Frau, Genna, hat gestern die schlechte Nachricht bekanntgegeben, dass Ihr Mann am 24. Mai verstorben sei.

Nachricht bewegt viele: Die Nachricht vom Tode Bains in so jungem Alter bewegt die weltweite Gaming-Community. Schon den langen Kampf mit seiner Krankheit hatten viele verfolgt und nahmen daran Anteil.

Mit WoW begonnen: John Bain wurde als Totalbiscuit, „The Cynical Brit“, bekannt. In die Öffentlichkeit trat er, als er World of Warcraft begleitete. Zwischen 2005 und 2010 betrieb er ein populäres Fan-Radio. 2010, als er im Zuge der Wirtschaftskrise arbeitslos wurde, entschied er sich, YouTube-Videos aufzunehmen. Das fiel mit der Beta von WoW Cataclysm zusammen. Seine Popularität wuchs schnell.

Kein Kuschel-YouTuber: Später übernahm er auch professionelles Casting für Starcraft 2 und Planetside 2. Dabei machte er sich in seiner Karriere auch um Indie-Spiele verdient und analysierte Gaming-Nachrichten. Totalbiscuit galt als Verfechter von Ehrlichkeit und Transparenz. Bain scheute nicht die Konfrontation und kritisierte hart, auch auf Twitter führte er eine spitze Feder.

Aber dafür liebten ihn seine Fans, die ihn nun vermissen werden. Auf seinem YouTube-Kanal hat er 2 Millionen Abonnenten, der Twitter-Account hat über 700.000 Follower.

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Quelle(n): kotakuWikipedia
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