Entwickler Pearl Abyss hat verkündet, dass sich der Release von Crimson Desert auf unbestimmte Zeit verschiebt. Damit erscheint eines der aussichtsreichsten MMOs nicht mehr 2021, sondern später. Mehr Infos sollen folgen. Was sagen die Entwickler jetzt?
Was ist das für ein MMO? Crimson Desert ist der inoffizielle Nachfolger des MMORPGs Black Desert, welche ebenfalls von Pearl Abyss stammt. Der Fokus liegt hier jedoch vor allem auf Story und Kampagne und Crimson Desert ist düsterer als sein „Vorgänger“
Ihr spielt in Crimson Desert den Helden Macduff und führt eine Söldnerbande an, ähnlich wie in einem AAA-Singleplayer-RPG. Optisch orientiert sich das Spiel stark an Game of Thrones und will offenbar auch mit hübscher Grafik punkten, wie schon Black Desert.
In der Story spielt ihr alleine, im Multiplayer-Modus „Another Journey“ schließlich endlos und zusammen mit Freunden und anderen Spielern. Die beiden Modi sind jedoch miteinander verknüpft.
Im Multiplayer könnt ihr auch euren eigenen Charakter erstellen. Crimson Desert soll für PC, PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox One und Xbox Series X|S erscheinen.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Wann erscheint Crimson Desert? Die Entwickler haben nun angekündigt, dass der geplante Release von 2021 verschoben wird (via Twitter.com). Man brauche mehr Zeit für die Entwicklung und wolle die Entwickler dabei nicht zu sehr belasten. Genauere Infos zum Release sollen zu einem späteren Zeitpunkt kommen.
Hier auf MeinMMO zählte Crimson Desert bisher zu den aussichtsreichsten MMOs und MMORPGs 2021. Nach der Verschiebung wissen wir jedoch noch nicht genau, wann der Release schließlich stattfindet.
Kein MMORPG, sondern ein „eigenes Genre“
Seit der Ankündigung gibt es immer wieder Verwirrung darüber, was für ein Spiel genau Crimson Desert eigentlich sein will. Ursprünglich als MMORPG angedacht, hat sich nach einiger Zeit gezeigt, dass es sich eher um ein Singleplayer-RPG mit Multiplayer handelt.
Die Entwickler selbst bezeichnen Crimson Desert nicht mehr als MMORPG, sondern als „eigenes Genre.“ Single- und Multiplayer-Modi seien „organisch verbunden“ und es gibt sogar PvP, wobei noch nicht ganz klar ist, wie genau das funktionieren soll.
Crimson Desert wird also kein reines MMO aber auch kein reines RPG, sondern etwas dazwischen. Es fehlen jedoch zu viele Informationen zum Gameplay und den Features, um genau sagen zu können, was oder wie gut Crimson Desert werden wird.
Auch, wenn Crimson Desert verschoben wurde, könnt ihr euch 2021 noch auf etliche neue Releases freuen:
Der Streamer Félix „xQc“ Lengyel hat am Mittwoch, dem 28.7. 2021, mal wieder einen Twitch-Bann kassiert. Die Auszeit von Twitch dauerte aber nur 5 Stunden: xQc hatte die olympischen Spiele illegal auf seinem Twitch-Kanal übertragen. Doch die Clips zum Bann sind weiter auf seinem Kanal.
Wer ist der Streamer?
xQc ist ein ehemaliger Overwatch-Profi, der wegen mangelnder Impuls-Kontrolle seine Karriere im Shooter früh beenden musste. Nach mehreren Suspendierungen der Overwatch League wegen Wutanfällen und Beleidigungen schmiss ihn sein Team im März 2018 raus. Danach wurde der Kanadier zum Vollzeit-Streamer.
Die mangelnde Impuls-Kontrolle scheint seine Twitch-Zuschauer nicht zu stören, sie mögen es eher, wenn sich ihr Streamer so richtig aufregt. xQc hat sich in den letzten Jahren zum meistgesehenen Streamer auf Twitch entwickelt. Das liegt auch daran, dass er unheimlich viel streamt. Seine Streams dauern häufig bis zu 16 Stunden. Außerdem ist xQc ein begnadeter Entertainer, der gerade bei jungen Zuschauern hervorragend und authentisch ankommt.
Dabei wirkt xQc regelmäßig aufgedreht und fahrig. Immer wieder handelt er unüberlegt und fängt sich damit temporäre Sperren auf Twitch ein. So hat er einmal ein virtuelles Schulmädchen im „3 gewinnt“ besiegt und ihr Angebot angenommen, sich nackt auszuziehen. Ein anderes Mal wurde er gebannt, weil er sich paarende Affen in einem Clip zeigte.
xQc kommentiert die olympischen Spiele
Wofür ist er diesmal gebannt worden? xQc hat sich am Mittwoch auf seinem Stream mehrere Clips der olympischen Spiele angesehen. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) ist dafür bekannt, dass sie sowas nicht schätzen. Sie wenden sich mit Urheberrechtsbeschwerden (DMCA-Claims) an Twitch und zwingen die Streaming-Plattform zum Handeln.
xQc beim Versuch, die Abseits-Regel im Fußball zu verstehen: “Abseits ist, wenn der Ball oben auf dem Netz landet”
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitch, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Twitch hat in letzter Zeit einige Probleme mit Urheber-Recht und reagiert daher sensibel auf solche Beschwerden.
xQc scheint nicht der einzige Twitch-Streamer zu sein, der Ärger wegen Olympia bekam: Eine englische Seite meldet, einige Streamer hätten DMCA-Sperren erhalten. Sie werfen dem IOK sogar vor, die Urheberrechts-Regeln auf Twitch zu missbrauchen (via twitter).
Twitch-Streamer verspricht “besser und smarter” zu sein
Das sagt xQc: Der twittert wie gewohnt völlig entspannt in „All-Caps“: xQc glaubt, er habe eine “Live-Urheberrechtssperre” kassiert. Er dachte, er hätte die „notwendigen Schritte“ unternommen und sei auf der sicheren Seite. Er habe den Bann nicht erwartet, hätte dem aber locker entgehen können, schreibt er auf Twitter.
Er entschuldigt sich bei seinen Zuschauern und verspricht „besser/smarter“ zu sein und das nächste Mal den Regeln enger zu folgen.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Was macht den Bann so seltsam? Es sind zwei Sachen seltsam:
Die Sperre dauerte nur 4 Stunden und 55 Minuten – das ist eine unübliche Länge, sogar die kürzesten Banns dauern mindestens 24 Stunden
die Video-Clips, in denen xQc die olympischen Spiele zeigt, sind weiter auf seinem Kanal zu sehen – eigentlich müssten die entfernt sein
Weil Twitch sich nie zu Banns äußert, ist rätselhaft, was dort passiert ist. Vielleicht hat Twitch den Bann aufgehoben, vielleicht hat das IOK die Beschwerde zurückgezogen. Man weiß es nicht – auch xQc selbst, scheint das nicht zu wissen.
Auf reddit diskutiert man die Möglichkeit, dass xQc als größter Streamer der Welt irgendeine Sonderbehandlung bekäme. Allgemein glaubt man, es sei klar, dass man die olympischen Spiele nicht einfach so auf Twitch übertragen könne. Die Rechtmäßigkeit des Banns wird also nicht bezweifelt.
Das steckt dahinter: Die Urheberrechts-Rechte für solche Streaming-Events scheinen manchmal so komplex zu sein, dass keiner mehr durchblickt, weder Twitch, noch xQc, noch das IOK.
xQc scheint bewusst das Risiko eingegangen zu sein, die olympischen Spiele weltweit zu übertragen und eine Sperre zu kassieren. Er dachte wohl, es reiche, die Aufzeichnung des Streams später zu löschen, um keinen Strike zu kassieren.
Gabe Newell erklärt, welche Vorteile das Steam Deck bietet. Vor allem gegenüber den Konsolen habe man einen starken Vorteil. Das soll vor allem an der Offenheit der Steam-Plattform liegen.
Was sagt der Chef? In einem Video-Interview mit IGN sprach er über Valves neue Konsole “Steam Deck”. Dabei kam er unter anderem darauf zu sprechen, welche Vorteile da “Steam Deck” überhaupt bieten könne und welche Rolle die Konsole in der Zukunft spielen solle (via IGN.com). So erklärt Newell:
Ich will nicht hören, dass jemand ein trojanisches Pferd hat, das versucht, mich auszusperren. Ich will hören, was ich tun kann. Wenn es Hardware gibt, möchte ich sie anschließen. Wenn es Software gibt, möchte ich sie installieren.
Wie ist das zu verstehen? Newell meint damit, dass man beispielsweise auf herkömmlichen Konsole wenig Einfluss darauf hat, was man dort installieren und verwenden könne. Denn die Konsolen setzen auf ein eingeschränktes, eher abgeschottetes System und verhindern etwa die Einflussnahme des allgemeinen Gamers.
Im Gegensatz dazu sei der PC ein deutlich offeneres System. So erklärt Newell im gleichen Interview:
Wir sind der Meinung, dass die Offenheit des PC-Ökosystems die Supermacht ist, von der wir alle gemeinsam profitieren.
Und eben diese Offenheit sei der große Vorteil der neuen Steam-Konsole.
Der große Vorteil vom Steam Deck soll die Offenheit sein
Das soll der Vorteil gegenüber PS5 und Xbox sein: So bietet das Steam Deck als offene Plattform grundsätzlich die Möglichkeit, dass man alles installieren könne, was einen interessiert. Und das sei ein großer Vorteil gegenüber der Konsolen:
PS5 und Xbox setzen auf ein eigenes, proprietäres Betriebssystem, zu welchem nur die Entwickler Zugang haben.
Bestimmte Geräte sind an den Konsolen ebenfalls limitiert. So unterstützt etwa die PS4 und die PS5 keine Bluetooth-Headsets von Drittanbietern ohne Dongle.
Auf der PS5 und Xbox kann man nur Software installieren, die dafür vorgesehen ist. So kann man zum Beispiel kein Discord auf der PlayStation installieren.
Auf dem Steam Deck ist zwar SteamOS installiert, aber ihr könnt laut Valve auch andere Betriebssysteme oder Programme darauf installieren.
Newell vergleicht das Steam Deck daher deutlich mit dem Gaming-PC. Denn am PC seid ihr nicht so stark eingeschränkt, denn hier könnt ihr den PC aufschrauben, Hardware tauschen oder neue Hardware einsetzen oder jederzeit ein neues Betriebssystem installieren, falls euch das aktuelle System nicht mehr gefallen sollte. Konsolen böten diese Vorteile nicht:
Ich meine, es gibt schon seit langem Versuche, mobile Spieleplattformen anzubieten. Und für mich als jemand, der an High-End-Desktop-PCs und Konsolenspiele gewöhnt ist, fühlte sich das immer wie ein Kompromiss an.”
Ob jeder Interessierte zum Release ein Steam Deck bekommt, bleibt fraglich
Eine Frage bleibt aber weiterhin unbeantwortet: Schafft es Valve, die hohe Nachfrage nach dem Steam Deck wirklich zu erfüllen? Denn wie groß die Nachfrage ist, zeigt sich etwa auf eBay und anderen Handelsplattformen.
Mittlerweile gibt es zumindest ein wenig Entspannung auf dem Hardware-Markt. Grafikkarten sind zwar immer noch sehr teuer und je nach Karte kaum verfügbar, doch immerhin sinken die Preise für Grafikkarten aktuell wieder. Viele hoffen jetzt darauf, dass die Preise im Laufe von 2021 und 2022 wieder auf ein erträgliches Niveau sinken werden.
New World befindet sich gerade in der Beta und lockt bereits zehntausende Spieler an. Das neue MMO von Amazon macht Spaß, ist aber nicht vergleichbar mit etablierten MMORPGs – findet zumindest MeinMMO-Autor Benedict Grothaus. Trotzdem ist er sich sicher: Wenn ein Spiel den Platzhirsch World of Warcraft „töten“ kann, dann ist es New World und auch nur jetzt gerade.
Seit mittlerweile über 16 Jahren spiele ich World of Warcraft ohne längere Pausen. Zu Ende Vanilla habe ich angefangen, mit The Burning Crusade fing mein WoW-Leben richtig an und bis heute bin ich begeisterter Progress-Raider.
Tatsächlich sind Raids das einzige, was mich noch dauerhaft an WoW hält und aus meiner Sicht der beste Inhalte, der das MMORPG von allen anderen unterscheidet und der Grund, warum WoW noch immer lebt. Nun gibt es aber einen neuen Herausforderer: New World von Amazon.
New World befindet sich aktuell noch in der Beta, um dann am 31. August 2021 zu erscheinen. Nach aktuellem Stand kommt das MMO ziemlich gut an:
Hier auf MeinMMO ist New World gerade eines der größten und heißesten Themen
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Die Zahlen sind zwar hübsch, reichen aber noch lange nicht an die Millionen von World of Warcraft heran. „Warum behauptest du dann, New World könnte WoW killen?!“ – Hervorragende Frage und eine, auf welche die Antwort etwas länger ausfallen wird.
Vorab: New World und World of Warcraft sind grundverschieden. So sehr, dass ich nach meinen knapp 30 Stunden in der Beta behaupten würde, dass New World streng genommen nicht einmal ein MMORPG ist. Darum eine kleine Erklärung.
New World und WoW sind eigentlich zwei grundverschiedene Spiele
Das neue MMO hatte nie die Ambitionen, einer der berühmten „WoW-Killer“ zu werden. New World ist kein klassisches MMORPG, sondern mischt viele klassische Charakteristika von RPGs, MMOs und Survival-Games, um sie mit PvP- und PvE-Inhalten zu erweitern.
Dementsprechend gibt es auch kaum Gemeinsamkeiten im Gameplay. New World hat keine Klassen, wenig Story und keine verschiedenen Völker. WoW hat riesige Raids und basiert auf einer gigantischen Welt, die schon in dutzenden Büchern und anderen literarischen Werken ausgearbeitet wurde.
Trotzdem gibt es gewisse Gemeinsamkeiten, die auf den ersten Blick nicht gerade auffallen. Genau die sind aber wichtig, wenn man überlegt, warum und wie New World doch ein WoW-Killer sein könnte.
New World ist mehr wie WoW Classic
New World spricht mit seinen Inhalten ziemlich genau das an, was Spieler damals in Classic und später auch in Burning Crusade noch erfahren haben. Amazons MMO ist einfach langsamer, dauert länger und ist zugleich etwas einfacher gehalten:
Quests sind eher flach, umfassen meist nur: „Geh dort hin, töte X und sammle Y“ – und das immer wieder
Crafting hat einen enorm hohen Stellenwert, so sehr, dass einige der besten Gegenstände nur durch Crafting und Grind zustande kommen
Die Wege sind lang und man läuft ewig von A nach B
Klassen oder deren Ersatz sind eher einfach gehalten, nutzen zwar nicht allzu viele Fähigkeiten aber unterscheiden sich im Gameplay deutlich voneinander
Alle Punkte treffen auf beide Spiele zu. Dass es viele Spieler gibt, die auf das „WoW von damals“ stehen, zeigt allein der Erfolg von WoW Classic. Und schließlich wurde selbst die erste Erweiterung „The Burning Crusade“ neu aufgelegt.
New World kann also durchaus den „Kern“ von WoW bedienen und Spieler begeistern, welche zumindest seit einigen Jahren dabei sind. Auch langjährige WoW-Spieler wie der Streamer shroud sind der Meinung, dass New World Erfolg haben wird, wo WoW scheiterte.
Wichtiger ist jedoch vermutlich, dass New World genau jetzt erscheint.
Der ideale Zeitpunkt, um WoW vom Thron zu stoßen
MMORPG-Spieler warten schon seit Jahren auf neuen Nachschub. Zwar gab es immer wieder Neuerscheinungen aus Asien, jedoch haben westliche Entwickler lange nichts von sich hören lassen oder Spiele verschoben.
Jetzt, 2021, gibt es erstmals wieder ordentlich Nachschub. Erst erschien mit Crowfall ein neues PvP-MMORPG, jetzt kommt mit New World ein neues MMO, welches zumindest auch MMORPG-Spieler anspricht.
In der langen Zeit zuvor gab es keine große Auswahl an MMORPGs mit vielen Spielern, zumindest nicht im Westen. Wir hatten hauptsächlich:
WoW als riesigen Platzhirsch
Final Fantasy XIV als „westliches“ Asia-MMO und Konkurrenz
ESO und Guild Wars 2 mit deutlich weniger Spielern
kleinere Konkurrenten und Liebhaberspiele wie Neverwinter und Herr der Ringe Online
Zwar haben die großen Titel immer wieder Erweiterungen, Updates und Inhalte bekommen, aber sie blieben eben immer noch die gleichen Spiele. Es fehlte an frischen Ideen und MMOs, die Spieler lange fesseln konnten.
New World erfüllt genau dieses Bedürfnis nun.
Kurz nach dem Start der Beta kam dann noch etwas dazu, mit dem vermutlich niemand gerechnet hat, das aber New World unerwartet stärken könnte: ein riesiger Skandal.
Blizzard schadet sich selbst und es wird nicht besser
Im Moment schlägt sich Blizzard mit Vorwürfen von sexueller Belästigung und toxischem Geschäftsklima herum. Angestoßen wurde das alles durch eine Klage des Staates Kalifornien gegen den Konzern.
Innerhalb weniger Tage wuchs dieser Streit und nahm immer größere Ausmaße an:
Alex Afrasiabi hat sich zum Antagonisten entwickelt. Seine NPCs in WoW wurden zum Ziel der Spielerproteste.
Die Stimmung ist stellenweise sehr aufgeheizt und ein großes Problem dürfte sein, dass sie das schon zuvor war. Immer wieder gab es Beschwerden über das neue Addon Shadowlands und den aktuellen Patch 9.1, die Systeme und Features oder den technischen Zustand.
Das ging soweit, dass einige tausend Spieler sich anderweitig umsahen – und fündig wurden.
Kein MMO kann WoW alleine töten, aber New World hat Hilfe
Traditionell hat es noch nie ein MMO geschafft, WoW zu „töten“. Einer der vermutlich berühmtesten „WoW-Killer“ war WildStar, welches selbst nicht lange überlebte. Das Problem dieser Spiele war stets, dass sie WoW mit den eigenen Waffen schlagen wollten: PvE-Inhalte und Gameplay.
Hier hat Blizzard aber schon so viele Jahre Erfahrung, dass das kaum möglich ist. Die Grundlage, auf der neue Inhalte für WoW entwickelt werden, ist schon auf einem so hohen Niveau, dass neue Spiele es hier gar nicht probieren müssen.
New World versucht aber genau das nicht, sondern verfolgt einen eigenen Ansatz. Der alleine ist nicht genug, um die riesige Spielerschaft von WoW abzugraben, aber Amazon hat Hilfe.
Final Fantasy startet einen unbeabsichtigten Angriff auf WoW.
FFXIV fängt enttäuschte Spieler auf
Die Unzufriedenheit treibt seit einigen Wochen viele tausend Spieler zu Final Fantasy XIV. Den Anfang machten große Streamer wie Asmongold, deren Communitys und immer mehr Spieler folgten.
Daraus entbrannten immer wieder Streits von Fans beider Spiele, welche die Communitys auf beiden Seiten beherrschten. Aber auch, wenn sich die Spieler nicht einig werden konnten, welches MMORPG nun besser ist, steht fest: FFXIV hat viele neue Spieler erhalten – so viele, dass der Chef sich sogar für den Erfolg entschuldigt.
Final Fantasy selbst könnte genau wie New World auch WoW alleine niemals töten. Die Spiele unterschieden sich zu sehr und auf kurz oder lang kehren die meisten WoW-Spieler zurück. Zumindest für den Moment sind sie aber weg und das könnte genug sein für den „Anfang vom Ende.“
WoW-Ikonen wie Asmongiold spielen plötzlich Final Fantasy.
Wenn WoW stirbt, dann wird das ein paar Jahre dauern
Sowohl New World als auch Final Fantasy und der Sexismus knabbern gerade gemeinsam an World of Warcraft. Jedes von ihnen alleine könnte WoW nicht zu Fall bringen, sie alle zusammen aber sehr wohl.
Allerdings wird Blizzards Flaggschiff nicht von heute auf morgen abgeschaltet. Wenn WoW stirbt, dann wird dieser Prozess lange dauern, mit Sicherheit einige Jahre. Jetzt gerade wird aber ziemlich sicher der Grundstein dafür gelegt.
Viele Core-Gamer sind zu Final Fantasy abgewandert, werden aber wiederkehren, wenn sie merken, dass sie dort nicht den gleichen Kick finden. Wenn sie aber zurückkommen wollen, kann es gut sein, dass die World of Warcraft von einst nicht mehr existiert.
New World wird mit Sicherheit einige der alten Spieler als auch Casuals abgraben können, sodass die Communitys in WoW weiter schrumpfen. Im schlimmsten Fall haben sich die Gilden aufgelöst und die FFXIV-Wiederkehrer sind dann plötzlich heimatlos.
Dazu hat Blizzard bereits jetzt eine Image-Schädigung durch den Skandal abbekommen, von dem die Erholung viel Zeit und noch mehr Arbeit in Anspruch nehmen wird.
Möglicherweise ist das sogar der Weckruf, den Blizzard braucht, um WoW umzulenken und doch noch zu „retten“. Wenn es aber ein Spiel schafft, WoW zu stürzen, dann ist es New World und auch nur genau jetzt – selbst wenn einige Spieler der Meinung sind, dass es noch lange nicht dazu bereit sei:
The Ascent ist ein Geheimtipp für Fans von Action-Rollenspielen. Es mischt gekonnt Cyberpunk mit Diablo und ist ab dem 29.07.2021 im Xbox Game Pass enthalten!
In jüngster Zeit erlebt das Cyberpunk-Genre einen neuen Aufschwung. In Sachen Koop sah es bisher jedoch eher mau aus. Das Action-Rollenspiel The Ascent für PC und Xbox Series X / S will das ändern und kombiniert das dystopische Zukunfts-Setting mit einem Koop-Modus.
Die von Megakonzernen regierte Welt in dem Spiel ist allerdings nicht das übliche Cyberpunk allerlei. Denn statt euch die klassische Version dieses Settings zu präsentieren, geht es hier in die Endzeit. Statt auf dem Machthöhepunkt der Konzerne erlebt ihr die Zeit nach deren Fall.
Neue Mitgliederinnen und Mitglieder können den Game Pass für einen Euro testen:
Ab wann kann man The Ascent im Game Pass spielen? Um 19 Uhr deutscher Zeit bekommt ihr Zugang zum Spiel. ABER: Ihr könnt das Spiel bereits jetzt vorab herunterladen und installieren!
Was macht The Ascent so besonders?
Worum geht es? Euer einstiger Auftraggeber und Besitzer der Metropole, in der The Ascent spielt, schließt seine Pfoten. In dem daraus resultierenden Machtvakuum bricht blankes Chaos aus und die verschiedensten Parteien kämpfen nun um die Vorherrschaft. Als Ex-Angestellter der Ascent Group müsst ihr nicht nur in der Veles genannten Welt überleben, ihr müsst auch herausfinden, was hinter der spontan Schließung eures Brötchengebers steckt. Dafür legt ihr euch natürlich mit allerlei Gesindel an, werdet aber auch unerwartete Freunde finden.
Die Story ist keine Pflicht: Wie sehr ihr euch in diese Geschichte einarbeitet, entscheidet ihr jedoch selbst. Denn zwar könnt ihr sehr viele Hinweise auf die Hintergrundgeschichte entdecken, aber ihr könnt all das auch vollständig ignorieren und euch nur auf das Gameplay stürzen. Denn alles, was mit der Story zu tun hat, könnt ihr bei Bedarf überspringen. Spieler die einfach nur flotte Action suchen können sich ebenso an The Ascent wagen wie jene, die sich richtig in der Cyberpunk-Welt vertiefen wollen.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Und das ist stark auf Action ausgelegt. Immerhin kann The Ascent kaum verheimlichen, dass Diablo eines der großen Vorbilder des Spiels ist. In Action-RPG-Manier legt ihr euch hier mit haufenweise Gegner in Form von Cyborg-Gangs, Mutanten und Gangster an. Gleichzeitig bringt das Spiel noch eine ganze Menge eigene Ideen mit.
Denn der Titel zeichnet sich durch eine beeindruckende Tiefe aus. Mit unüberlegter Ballerei werdet ihr hier selten Erfolge feiern. Gegen Monster kommt ihr mit bloßen draufhalten vielleicht noch durch, doch wenn ihr auf menschliche Gegner trefft, müsst ihr taktisch vorgehen.
Dann heißt es nämlich die Deckung in den Leveln geschickt ausnutzen und eure Cyberware-Fähigkeiten einsetzen, um gegen die Übermacht eurer Feinde die Oberhand zu behalten. Euren Spielstil könnt ihr dank einem umfangreichen Charakter-Editor selbst wählen. Denn die zahlreichen Skills lassen verschiedene Vorgehensweisen zu.
Wenn dich der Xbox Game Passinteressiert, könnte dich auch das hier ansprechen:
Diablo-Fans: The Ascent orientiert sich stark am Gameplay von Diablo. Nicht nur findet ihr immer neue Ausrüstung, ihr könnt mithilfe von Implantaten und co. auch zahlreiche unterschiedliche Builds erstellen. Dazu kommt das sehr actionlastige Gameplay und die typische isometrische Perspektive. Wer all damit was anfangen kann, ist hier an der richtigen Adresse.
Cyberpunk- und Endzeitliebhaber: Das Spiel hebt sich auch mit seinem einzigartigen Setting hervor. Hier müsst ihr euch nicht für Cyberpunk oder Endzeit entscheiden. Ihr bekommt beides. Die Megakonzerne sind nicht auf dem Höhepunkt ihrer Macht. Ganz im Gegenteil. Der wichtigste ist untergegangen und ihr müsst euch in dem Machtvakuum zurechtfinden.
Koop-Freunde: Fans von Koop kommen voll uns ganz auf ihre Kosten. Die gesamte Kampagne könnt ihr mit bis zu vier Spielern beenden. Entsprechend könnt ihr euch absprechen, damit die einzelnen Mitglieder perfekt synergieren. Das erlaubt besonders interessante Taktiken.
In Path of Exile gab es jüngst mit dem Update 3.15 „Expedition“ viele Änderungen. Vor allem am Balancing wurde geschraubt und viele Builds büßten an Schaden ein. Die Spieler scheinen davon nicht begeistert zu sein – aber was ist da eigentlich los?
Das ist mit dem neuen Update anders als früher: Mit neuen, großen Updates kann das beliebte Hack’n’Slay Path of Exile normalerweise immer sehr viele Spieler in seinen Bann ziehen, doch dieses Mal hat das nicht so gut funktioniert, wie man an den Zahlen sieht.
Das aktuelle Update 3.15 „Expedition“ erreichte etwa 23 % weniger Spieler zum Launch als vorige Erweiterungen.
Doch nicht nur der Launch lief schlecht, auch in den Tagen nach dem Update gingen immer mehr Spieler.
Bereits wenige Tage nach dem Erscheinen wurden so geringe Spielerzahlen gemessen, wie sie andere Erweiterungen erst nach Wochen erreichten.
So hat „Expedition“ bereits nach wenigen Tagen rund 24 % seiner Release-Date-Spieler verloren. Zum Vergleich: Das vorige Update „Ultimatum“ hat im selben Zeitraum nur 3,4 % der Spieler eingebüßt (via mmorpg.org.pl und steamcharts.com).
Die Zahlen beziehen sich nur auf die Steam-Version. Path of Exile hat noch einen Standalone-Launcher, der hier nicht berücksichtigt wird. Das Update ist am 23. Juli erschienen (auf Konsolen am 28. Juli).
Warum verliert Path of Exile Spieler? Unter anderem Schuld daran dürften die zahlreichen Nerfs des neuen Updates sein. Man spricht von einem Nerf, wenn ein Gegenstand, Charakter oder Ähnliches in einem Update abgeschwächt wird. Außerdem soll das Spiel mit dem Update viel schwerer geworden sein.
Die Entwickler sprechen davon „zurück zu den Wurzeln“ zu gehen und das Spiel wieder schwerer zu machen. Bereits in der Ankündigung war das ein polarisierendes Thema. Als das umstrittene Update nun erschien, wirken die Spieler enttäuscht.
Die Steam-Spielerzahlen des letzten Jahres. Auch hier könnt ihr die Launches der letzten zwei Erweiterungen am Ausschlag erkennen. via steamcharts.com
Wirkt sich das auf die Bewertungen aus? Vor allem viele Langzeitspieler sind nicht von dem Update begeistert. Die Steam-Bewertungen von Path of Exile sind derzeit zwar noch gut, also von „sehr positiv“ auf „größtenteils positiv“ gefallen – jedoch gab es noch nie so viele negative Bewertungen für das Spiel wie momentan.
Dabei fällt vor allem auf, dass ausgerechnet die Langzeitspieler die schlechten Bewertungen schreiben. Auf der ersten Seite der Rezensionen sind nur zwei von Spielern mit weniger als 1.000 Spielstunden.
Wie schlimm ist das? Schaut man sich einmal die Gesamtspielerzahlen von Path of Exile über das letzte Jahr an, ist der Stand der aktiven Spieler immer noch höher, als es vor dem Update der Fall war. Im Durchschnitt der letzten 30-Tage konnte man sich sogar verbessern.
Allerdings wird das in den 30-Tagen nach dem Update vermutlich eher anders aussehen, doch das bleibt abzuwarten. Viele Spieler schauen derzeit rein, um sich ein Bild davon zu machen, wie schlimm die Nerfs tatsächlich sind. Das merkt man vor allem an den rasant wieder sinkenden Spielerzahlen nach dem Hoch des Updates.
Die Entwickler bleiben davon aber vorerst unbeeindruckt. Man schreibt in einem Newsletter, dass man verstehe, dass sich viele Spieler über die Änderungen ärgern und man damit gerechnet hätte, nicht so viele Spieler anzuziehen wie es bei anderen großen Erweiterungen der Fall gewesen sei.
Das sagen die Spieler: Es finden sich zahllose Kommentare auf reddit, Steam und in den Kommentarspalten die nicht mit den Änderungen einverstanden sind. Gerade Spieler die schon lange Zeit im Spiel verbracht haben, sind sauer:
So schreibt der User Rei auf Steam nach 1.765 Stunden: „Das Update ist Müll. Die Entwickler gehen in die völlig falsche Richtung. Spielt das nicht. Ich kann es derzeit nicht empfehlen.“
Der User Kerillion hat bereits 7.021 Stunden gespielt und schließt sich an: „Die Vision der Entwickler trennt sich leider an diesem Punkt von meinen Wünschen und das Spiel entwickelt sich für mich persönlich in eine ungewünschte Richtung. Zudem habe ich nach einigen Jahren nun endgültig das Gefühl, dass GGG [die Entwickler] definitiv nicht wissen, was sie tun.“
Der User Nice-_-Joke schreibt (via reddit): „Es fühlt sich an als würde man standardmäßig mit gebrochenen Beinen spielen. Ich hoffe, ich kann noch irgendwo Krücken finden.“
Der user MugzyWhompus nimmt es mit Humor: „Sie haben endlich die Server-Stabilität verbessert. Es ist ein Buff!“
Auch wenn wir euch gerne noch eine Gegendarstellung zeigen würden, tun wir uns äußerst schwer damit, positive Kommentare zu dem Update zu finden. Habt ihr es gespielt? Wie steht ihr zu den Änderungen? Lasst uns gerne ein Kommentar da!
Activision Blizzard hat jetzt eingestanden, den Creative Director des MMPORPGS World of Warcraft, Alex Afrasiabi, im Jahr 2020 tatsächlich entlassen zu haben. Der wurde in der Klage gegen Activision Blizzard namentlich erwähnt. Er soll Frauen sexuell belästigt haben. Es geht offenbar vor allem um die BlizzCon 2013.
Das ist die Situation:
Alex Afrasiabi war der Chef-Kreative bei World of Warcraft und galt als Story-Chef und Nachfolger von Chris Metzen in dieser Position. Er war seit 2004 bei Blizzard, war der Creative Director für Legion und Battle for Azeroth. 2020 verließ er Blizzard und das WoW-Team ohne viel Aufsehen. Es gab kein Statement zu seiner Entlassung.
In der Klageschrift gegen Activision Blizzard ist Afrasiabi einer von nur 2 Personen, die namentlich genannt werden: Ihm wird schweres sexuelles Fehlverhalten vorgeworfen. Es heißt, sein Zimmer bei der BlizzCon sei als „Cosby Suite“ bekannt gewesen, benannt nach Bill Cosby, der als Vergewaltiger angeklagt wurde.
Jetzt gesteht Activision Blizzard ein: Alex Afrasiabi hat 2020 die Firma nicht freiwillig verlassen, sondern er wurde nach einer internen Ermittlung gefeuert.
Das waren die Vorwürfe in der Klage gegen Afrasiabi:
In der Klageschrift hieß es: Activision Blizzard habe es Afrasiabi erlaubt, „krasse sexuelle Belästigung“ auszuüben. Er habe dafür nur „leichte oder gar keine Konsequenzen“ erleben müssen.
Während der BlizzCon habe Afrasiabi:
sich an weibliche Angestellte rangemacht
den Frauen gesagt, er würde sie heiraten
versucht, sie zu küssen
versucht, seine Arme um sie zu legen.
die Frauen in seinem Hotelzimmer belästigt, das als Cosby-Suite bekannt war.
den Frauen auf Firmenveranstaltungen „herabwürdigende Bezeichnungen“ gegeben.
Wie später bekannt wurde, drehen sich die Vorfälle offenbar um die BlizzCon 2013.
Es heißt in der Klageschrift: Blizzard hätte von seinem Verhalten gewusst. Der Chef von Blizzard, J. Allen Brack, hatte mehrere Gespräche mit ihm über sein Trinkverhalten und dass er „zu freundlich“ zu weiblichen Angestellten bei Events war, doch Brack habe ihm nur einen Klaps auf die Hand gegeben, also eine mündliche Ermahnung.
Daher habe Afrasiabi damit weitergemacht, sich Frauen zu nähern, ohne dass die das wollten. Dazu gehört es, dass er eine Frau an der Hand hielt und auf sein Hotelzimmer einlud oder dass er eine andere Frau begrabschte, sagt die Klageschrift.
Diese neuen Details sind jetzt ans Licht gekommen: Die US-Seite Kotaku (via Kotaku) hat einen Bericht über das Hotelzimmer von Afrasiabi, über die „Cosby-Suite“, veröffentlicht. Es sind Bilder zu sehen mit einer Menge Alkohol; auf einem weiteren Bild posieren männlichen Mitarbeiter mit einem großen Bild von Bill Cosby.
Das Pikante sind Chat-Nachrichten, in denen WoW-Entwickler darüber reden, wie sie „Heiße Chicks“ in die „Coz“ bringen, also in die Cosby-Suite.
Dieser Chat-Verlauf aus 2013 wird gerade heftig diskutiert. Quelle: Kotaku
Afrasiabi wird dann zitiert mit „Bringt sie!“ – als er daraufhin gewiesen wird, dass er aber nicht alle heiraten kann, sagt er: „Kann ich doch! Ich bin aus dem Mittleren Osten.“ Ein anderer Entwickler weist dann daraufhin, er habe sicher nicht „heiraten“ gemeint, sondern „ficken“.
Heikel ist zudem, dass jemand wie “Greg Street” im Chat auftaucht, der sich vorher noch von dieser Kultur bei Blizzard öffentlich distanziert hatte.
Das sagt Activision Blizzard: In einem Statement an Kotaku sagt Activision Blizzard jetzt:
„Ein Angestellter hat uns die Vorfälle vom Event 2013 im Juni 2020 zur Kenntnis gebracht. Wir haben sofort eine eigene Untersuchung eingeleitet und korrektive Maßnahmen durchgeführt. Zur Zeit des Berichts hatten wir bereits die separate Ermittlung zu Alex Afrasiabi abgeschlossen und ihn entlassen, weil er sich gegenüber anderen Angestellten falsch verhalten hat.“
Dieser Punkt der Klage scheint also valide zu sein. Vielleicht stünde Blizzard jetzt besser da, wenn sie das in ihrem ersten Statement zur Klage gleich eingestanden hätten. Doch im ersten Statement hieß es, die Klage enthielte eine “verdrehte, in vielen Fällen falsche Darstellung der Vergangenheit von Blizzard”:
In CoD Warzone sind Cheats ein großes Problem. Konsolen wie die PS4, PS5 oder Xbox waren bisher wenig betroffen, doch das könnte sich bald ändern. Ein Programmierer hat zu Demonstrationszwecken gezeigt, wie schnell sich Cheats für Konsolen entwickeln lassen.
Was für ein Cheat wurde entwickelt? Twitter-User und Programmierer Sjas0a32 hat sich mit dem Thema Cheats in CoD Warzone beschäftigt und wollte zeigen, wie gefährdet Konsolen mittlerweile sind. Denn auf der PS5 oder Xbox Series X war man bisher relativ sicher vor den Massen von Betrügern, die auf dem PC oft das Spiel zu Qual werden lassen.
Doch der Programmierer zeigte, dass man in nur 5 Stunden eine AI zuschalten kann, die dann mittels Machine-Learning zu einem Aim-Bot wird. Die dem Controller zwischengeschaltete AI erkennt dann gegnerische Spieler und übernimmt das Zielen.
Eine erste Vorstellung dieser Cheat-Technologie für Konsolen haben wir auf MeinMMO bereits in einem anderen Artikel präsentiert.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Wie schlimm ist die Lage bei Konsolen-Cheats? Sjas0a32 gab außerdem zu Protokoll, dass er gar kein Experte für AI-Programmierung sei und ein echter Profi wahrscheinlich noch deftigere Cheats in kürzerer Zeit hinbekommen würde. Außerdem sei der Cheat rein zu Demonstrationszwecken erstellt worden. Sjas0a32 will ihn nicht verbreiten und zeigt auch nicht, wie der Cheat erstellt wurde.
Zu der Sache äußerte sich bald darauf der Twitter-Account der selbst ernannten „Anti-Cheat-Police“. Laut ihnen ist Cheatern auf Konsolen nach wie vor ein hartes Stück Arbeit. Man brauche nämlich zusätzlich eine Capture-Card sowie einen PC mit Top-Grafik-Chip und geringer Latenz.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Außerdem sei es möglich, das Sony und Microsoft direkt in der Hardware Sperren einbauen, um solchen fremden Input zu unterbrechen. Doch das wäre eine Sache für die nächste Generation von Konsolen-Hardware.
Und auch wenn Cheats auf Konsolen sicherlich nicht in dem Ausmaß auftreten, wie am PC, ist es vor allem wichtig, dass man bei Turnieren mit hohen Preisgeldern sich vor Augen hält, dass es solche Cheats eben doch gibt.
In World of Warcraft hat Anima nun wieder einen Nutzen. Ihr könnt es gegen Handwerksmaterialien tauschen.
Die Anima-Dürre in World of Warcraft ist seit einigen Wochen beendet, doch die Spieler hatten Probleme, sinnvolle Dinge mit Anima zu kaufen. Durch einen Hotfix hat Blizzard nun eine Option dafür geschaffen. Ab sofort könnt ihr Anima ausgeben, um damit wichtige Handwerksmaterialien, wie Korthitkristalle, zu kaufen!
Was war das Problem? Über viele Monate haben sich die Spieler in World of Warcraft beschwert, dass es zu wenig Anima gibt. Mit Patch 9.1 hatte sich das dann geändert und aus der Anima-Dürre wurde rasch ein Überfluss. Schon bald wussten die Spieler nicht mehr, wohin sie mit der Anima sollten, da sie sämtliche interessanten Belohnungen freigeschaltet hatten. Manch einer erreichte so das Cap an Anima und fragte genervt: Wo soll ich mit dem ganzen Zeug nun hin?
Was wurde jetzt getan? Mittels Hotfix könnt ihr bei einem Händler nun überschüssige Anima in Handwerksmaterialien umtauschen. Die Preise dafür wirken recht hoch, doch lässt sich aktuell pro Tag recht einfach 5.000 bis 6.000 Anima verdienen, sodass man schnell einen hohen Überschuss hat, wenn man regelmäßig spielt.
Bei Tu’kol werdet ihr überschüssige Anima los – und könnt damit Materialien kaufen.
Wo kann man die Items kaufen? Das geht in Oribos. Besucht einfach die Halle im Nordosten, wo sich auch die Große Schatzkammer mit der wöchentlichen Belohnung befindet. Dort könnt ihr den NPC „Tu’kol“ entdecken, der zusammen mit einigen anderen Mittlern Tauschangebote parat hat. Er nimmt Anima entgegen und gibt euch dafür die gewünschten Ressourcen.
Mehr Aktuelles rund um World of Warcraft gibt’s hier.
Was verkauft der NPC? Aktuell hat Tu’kol vier verschiedene Angebote. Das sind:
5 Korthitkristalle kosten 25.000 Anima
10 Schwerer Hornbalg kosten 7.500 Anima
20 Elethiumerze kosten 7.500 Anima
20 Lichtlose Seide kosten 7.500 Anima
Er deckt also für die meisten Berufe die teuersten Grund-Ressourcen ab, sodass man sich mit zusätzlicher Anima dort eindecken kann. Vor allem die Korthitkristalle sind nützlich, denn die werden benötigt, um legendäre Gegenstände auf Rang 5 und 6 aufzuwerten. Aber auch der Kauf von Leder kann nützlich sein, da dieses im Auktionshaus häufig recht teuer verkauft wird.
Was haltet ihr von dieser Möglichkeit, um Anima loszuwerden? Eine gute Alternative, wenn man zu viel Anima hat? Oder ist das nur ein neuer Zwang, sodass jeder jetzt Anima farmen muss?
In Destiny 2 sollen bald einige Exotics stärker werden, die es gar nicht nötig haben. Woher wissen die Spieler, welche Katalysatoren als Nächstes ins Action-MMO kommen sollen?
In Destiny 2 können Spieler ihren mächtigen Exotics mit sogenannten Meisterwerk-Katalysatoren den letzten Schliff verleihen und sie so noch stärker machen. Nicht alle Exos besitzen schon einen Kat, daher freuen sich die Hüter jedes Mal, wenn weitere Waffen endlich ihre finale Form erhalten.
Um diese 3 Exotics geht’s: Für gleich 3 beliebte und starke Waffen wurden jetzt neue Einträge für Katalysatoren gefunden:
Göttlichkeit: Das ungewöhnliche Spurgewehr schwächt Feinde aus der Distanz und vergrößert ihre kritische Hit-Box gewaltig. Die Support-Waffe ist aus Endgame von Destiny 2 nicht wegzudenken und für viele Raid-Teams eh Pflicht.
Xenophage: Anders als die üblichen schweren MGs schießt Xenophage nur langsame Schüsse, die dafür heftig reinhauen, präzise Treffer müsst (und könnt) ihr damit nicht landen, trotzdem gibts vollen Schaden auf enorme Distanz. Die Powerwaffe ist Season für Season eine der beliebtesten Exotics im ganzen Spiel, weil sie einfach zu nutzen ist und in jeder Aktivität mithalten kann.
Monte Carlo: Das exotische Automatikgewehr Monte Carlo ist vor allem wegen seines Aussehens beliebt und setzt voll auf Nahkampf-Action. Eure Prügel-Skills laden sich rasend schnell auf und der Schaden steigt aufs Maximum, wenn ihr einen Feind im Nahkampf killt.
Datenbanken haben (wieder) gespoilert
Wo wurden die Upgrades gefunden? Spieler von Destiny 2 dürfen dank API-Schnittstelle zahlreiche Game-Infos in Datenbanken abrufen, die mit offiziellen Infos gefüttert sind. In den Datenbanken wie light.gg verstecken sich oft neue Waffen, Storys oder Quests, die noch gar nicht im Game selbst sind. So jetzt auch die Infos zu den 3 Kats für die mächtigen Exotics.
Xenophage, Göttlichkeit und Monte Carlo
Auffällig ist jetzt, dass die Platzhalter-Icons für die Katalysatoren entfernt wurden und es spezielle Bilder für Göttlichkeit, Xenophage und Monte Carlo in den Datenbaken gibt (via light.gg). Sogar die Zahl der benötigten Kills, um das Upgrade durchzuführen, sind sichtbar – bei Xenophage sind es beispielsweise 400 Kills.
Wann ist es so weit? Wann die Katalysatoren letztendlich ins Spiel kommen, oder was genau die einzelnen Upgrades an den 3 ohnehin schon guten Exotics verbessern, ist jedoch aktuell unbekannt.
Da Bungie aber offiziell mitteilte, das man in der am 24. August startenden Season ganze 15 Primär-Waffen stärker machen will und manchen Exotics mit einem neuen Katalysator auf die Sprünge helfen möchte, gehen viele Spieler von einem Release in der nächsten Season aus (via Bungie.net).
Deswegen sind Kats so toll: Neue Katalysatoren für alte Exotics können über Nacht eine neue Waffen-Meta schaffen. So wurden kaum genutzte Exotics direkt nach ihrem Upgrade plötzlich richtig stark. Nur, weil sie dank des Kats ein neues Perk bekamen oder eine Schwäche ausgebessert wurde.
Etwas ungewöhnlich ist dabei nur, dass Xenophage und Göttlichkeit auch ohne ihren Kat absolute Spieler-Lieblinge sind. Andere Waffen hätten das Upgrade sicher nötiger.
Aber unseren MeinMMO-Leser Millerntorian würde es sicher freuen: “[…] Tja, wenn also die vorhandenen Items mal einen Kat bekommen würde (Von der Monte Carlo bis hin zur Dienstvergehen), dann wäre ich zufrieden. Dann brauche ich temporär auch nix Neues. […]”.
Denkt ihr, dass die neuen Datenbankeinträge zu den 3 Exotic-Waffen auf einen schnellen Release der frischen Kats hindeuten? Was glaubt ihr, bringen die Upgrades für Verbesserungen? Oder habt andere Exos im Kopf, die etwas Zuneigung viel dringender haben als die Xeno, Göttlichkeit und Monte Carlo? Sagt es uns doch in den Kommentaren.
Der Trickster hat mächtige Buffs in Dead by Daylight bekommen. Ab heute ist er eine richtige Gefahr für die Überlebenden.
Ein neuer Patch ist in Dead by Daylight live. Der Update 5.1.0 ist ein sogenannter „Mid-Chapter-Patch“ und bringt daher keine neuen Killer oder Maps, sondern vor allem Verbesserungen, Bug-Fixes und Balance-Änderungen. Vor allem der bisher schwächste Killer, Trickster, kann sich freuen. Denn er ist nun eine richtig solide Wahl und macht Spaß zu spielen.
Was war das Problem? Der Trickster macht zwar viel Spaß zu spielen, doch schon seit dem Release gilt er als schwächster Killer. Er fiel in der Beliebtheit der Spieler rapide ab – vom Sexsymbol wurde er direkt in die Mottenkiste verlagert und kaum jemand wollte ihn spielen.
Das lag vor allem daran, dass er sich wie eine schwächere Jägerin anfühlte und seine Fähigkeit zu viele Restriktionen hatte. Oftmals war es besser, Überlebende einfach zu jagen und im Nahkampf zu schlagen, anstatt die Fähigkeit der Messer zu benutzen – und dann wäre jeder andere Killer besser gewesen.
Was wurde geändert? Der neuste Patch schraubt einige Werte des Tricksters nach oben. Die Anzahl der notwendigen Wurfmesser für eine Verwundung wird reduziert und die Dauer der „Main Event“-Fähigkeit wird drastisch angehoben. Im Detail bekam der Trickster die folgenden Anpassungen spendiert:
Die maximale Menge an Schnittwunden wurde von 8 auf 6 gesenkt.
Schnittwunden verfallen nun schneller. Innerhalb von 15 Sekunden während des Gehens oder innerhalb von 20 Sekunden während des Rennens.
Der Verfall der Schnittwunden beginnt nun schon nach 10 Sekunden (vorher nach 20 Sekunden).
Main Event beginnt eine Sekunde früher damit, Messer zu werfen.
Es benötigt nun 30 Treffer mit den Messern, um Main Event zu aktivieren.
Der Trickster hat nun 30 Sekunden, um Main Event zu starten (vorher 10 Sekunden).
Mehr Interessantes rund um Dead by Daylight gibt’s hier:
Was steckt sonst noch im Patch? Ansonsten bringt der Patch vor allem eine Reihe von Fehlerbehebungen, die zu Abstürzen führten oder aber die Stuns betreffen. Es sollte nun seltener vorkommen, dass Überlebende einen Killer betäuben und direkt danach noch einen Treffer kassieren.
Eine wichtige Änderung wurde aber an den Schlüsseln vorgenommen. Die können künftig keine Luken (Hatch) mehr öffnen, wenn sie keine Aufladungen mehr haben. Damit ist es möglich, mit „Franklin’s Demise“ dafür zu sorgen, dass Schlüssel die Hatch nicht mehr öffnen können.
Zu guter Letzt kann die „Raccoon City Police Station“ wieder aktiviert und kann jetzt gespielt werden. Damit sind auch die Opfergaben wieder möglich, die diese Map hervorrufen.
Habt ihr den „neuen“ Trickster schon ausprobiert? Ist er nun passabel? Oder haben die Entwicklern ihn viel zu stark gemacht?
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Pathfinder Online gehörte zu den ersten MMORPGs, die sich erfolgreich über Kickstarter finanzierten. 1.091.194 US-Dollar gaben die Fans 2012 aus, damit das Spiel umgesetzt wird. Nun, 9 Jahre später, wird das Spiel endgültig eingestellt. Die Entwickler versprachen jedoch noch ein Ende für die Geschichte.
Was ist das für ein MMORPG? Pathfinder Online startete im November 2012 seine Kickstarter-Kampagne, bei der mehr als 200 Personen mindestens 500 Dollar für das Spiel ausgaben. 2014 startete es dann in eine Alpha und im Juli 2015 erschien es in einer Art Early Access.
Das MMORPG setzte auf Sandbox-Elemente und versprach in seiner Kampagne die folgenden Inhalte:
Ein klassenloses System
Spieler-Housing in der offenen Welt
Spieler sollen zu jederzeit nützlich für die Gruppe sein, egal welches Level sie haben
Was passiert nun? Wie die Entwickler nun bekanntgeben, werden am 28. November 2021 die Server des MMORPGs heruntergefahren. Grund dafür ist die kleine Anzahl von Spielern, durch die sich Pathfinder Online nicht mehr refinanziert.
Allerdings soll es im Oktober noch ein Update geben, welches die Geschichte des Spiels abschließt, bevor es im November eingestellt wird.
Gibt es Refunds? Ja, wer nach dem 1. Mai Geld für Spielzeit im MMORPG ausgegeben hat, bekommt anteilig Geld zurück. Auch bestimmte kaufbare Inhalte wie die Base Camps und Freeholds werden erstattet. Einen Refund auf die ursprüngliche Zahlung bei Kickstarter gibt es jedoch nicht.
Pathfinder gilt als eines der schlechtesten MMORPGs überhaupt
Lohnt es sich, das Spiel noch auszuprobieren? Das kommt ganz darauf an, was ihr euch von dem Spiel erhofft. Denn Pathfinder Online zählt nicht zu den besten MMORPGs, sondern gilt für viele MMO-Veteranen als eines der Schlechtesten.
Der MMORPG-YouTuber KiraTV hat Pathfinder im Oktober 2020 ausprobiert und war schockiert, wie schlecht das Spiel aussieht, was für ein schwaches Interface es hat und wie miserabel der Einstieg ist. Auch die Zahl der aktiven Spieler fällt extrem gering aus.
Wer hingegen auf Katastrophen-Tourismus in MMORPGs steht, könnte Pathfinder Online eine Chance geben.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Wer lieber neue und frische MMORPGs ausprobieren möchte, sollte sich diese Liste anschauen: 13 Gründe, warum sich MMORPG-Fans auf 2021 freuen können. Dort findet ihr neue Spiele, die dieses Jahr erscheinen oder erschienen sind, sowie einige Erweiterungen und große Updates von bereits erfolgreichen MMORPGs.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Die Twitch-Streamerin “AnnieFuchsia” hat am 20. Juli die Beta vom MMORPG New World gestreamt und wurde kurzzeitig “permanent” gebannt. In einem Video bittet sie Kuh Bessie auf eine urkomische Art und Weise um Entschuldigung für ihre Vergehen. Wir von MeinMMO erzählen euch, wieso dieses Video absolut sehenswert ist.
Was war hier passiert? Die englischsprachige Streamerin “AnnieFuchsia” hat in den ersten Tagen des Betatests von New World gestreamt. Während sie die Startgebiete von Aeternum erkundete, bemerkte sie eine Kuh namens Bessie, die gemolken werden konnte. Durch das Melken erhalten Spieler in New World Milch, die in Crafting-Rezepten verwendet werden kann.
Wie sich später herausstellte hat ein Fehler im Bann-System von New World dazu geführt, dass nicht nur AnnieFuchsia, sondern auch andere Streamer wie zum Beispiel Gronkh fälschlicherweise gebannt wurden.
Die Gebannten standen auf einer Whitelist zum Umgehen der Warteschlangen und das hat den Fehler verursacht. Das Problem wurde zwar schnell behoben, doch das Timing des Banns war bei ihr besonders amüsant.
Wer ist die Streamerin? AnnieFuchsia streamt auf Twitch regelmäßig MMORPGs. Sie hat aktuell etwa 290.000 Follower und ihre am meist gestreamten Spiele sind World of Warcraft und Final Fantasy XIV.
Streamerin beweist Humor und bittet emotional um Verzeihung
Wieso ist das Video so lustig? Ihre Entschuldigung nutzt AnnieFuchsia, um ein möglichst emotionales Video zu produzieren. Mit enttäuschter und trauriger Miene sitzt sie vor ihrer Webcam und gesteht ihre Vergehen.
“Ich habe Bessie angefasst und es tut mir wirklich Leid. Den Bann verdiene ich total. Ich habe die falsche Zitze berührt, es stimmt, ich dachte wirklich Bessie sei eine Kuh und wusste nicht, dass Bessie ein Bulle war.
Ich möchte nicht, dass diese Entschuldigung zu “käsig” klingt. Dafür steht zu viel auf dem Spiel.”
Ihre Entschuldigung ist voll mit Wortspielen zum Thema “Kuh”. Leider funktionieren viele der Wortspiele, die sie in dem Video eingebaut hat, nicht im Deutschen, sodass wir nicht alle sinnvoll übersetzen können. Deswegen sollen zwei Beispiele hier noch auf Englisch wiedergegeben werden:
“While I understand that gaming companies sometimes have “beef” with streamers, this is not one of this cases.”
“But I hope that everyone can “udderstand” the complexity of the issue.”
Das Video findet ihr an dieser Stelle verlinkt und es lohnt sich auf jeden Fall, es sich anzuschauen, wenn ihr Freunde von schlechten Wortspielen seid:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Nicht ganz Ernst zu nehmen ist auch ihre Ankündigung, ihren Fehler durch eine Spende an eine Wohltätigkeitsorganisation für unterprivilegierte Kühe wiedergutmachen zu wollen.
AnnieFuchsia scheint ihren versehentlichen Bann also insgesamt mit Humor genommen zu haben und hat inzwischen auch schon wieder New World gestreamt.
Wie läuft es für New World? Das neue MMO von Amazon befindet sich derzeit in einer Closed Beta und kommt vor allem bei unseren Lesern richtig gut an, obwohl es auch Kritikpunkte gibt. Vor allem die Server und die Charaktererstellung finden fast alle problematisch:
In FIFA 22 braucht der beliebte Pro-Clubs-Modus endlich ein paar richtig große Neuerungen. MeinMMO zeigt euch, was EA Sports an Pro Clubs verbessern könnte.
Der Release von FIFA 22 ist in Sicht (1. Oktober 2021) und es gibt bereits erste Infos über das neue Gameplay sowie über neue FUT-Inhalte. Doch über Pro Clubs in FIFA 22 hat EA bisher noch kein Wort verloren. Wir bei MeinMMO sind gespannt, welche Neuerungen der Modus erhält und zeigen euch die größten Wünsche der FIFA-Community.
Was ist eigentlich Pro Clubs? Für viele FIFA-Spieler ist Pro Clubs der beste Modus in FIFA, denn er kommt relativ nah an das echte Fußballspielen heran. Man steuert nur einen einzigen Spieler, den man sich vorher erstellt hat und versucht auf der eigenen Position in einem Online-Match zu überzeugen. Dabei kann man vom Torwart bis zum Stürmer jede Position besetzen und durch gute Aktionen und Noten Punkte verdienen, um den eigenen Pro stetig zu verbessern.
Den besonderen Reiz macht der Multiplayer-Aspekt aus, denn Matches von 11 VS 11 mit 22 menschlichen Spielern sind theoretisch möglich. Jedoch sind Matches mit 3 bis 6 realen Spielern pro Team, eher die Norm.
1. Einwechslungen und Live-Übertragungen
Viele Pro-Clubs-Spieler dürften es kennen: Man verabredet sich zum Zocken, kommt etwas zu spät und die Freunde haben bereits losgelegt und sind mitten im ersten Match. Jetzt bleibt einem nichts anderes übrig, als zu warten, bis das Spiel beendet ist und den Freunden in der Party beim Match zuzuhören.
Wäre es nicht viel cooler, wenn man das Match wirklich live anschauen könnte und die Freunde anfeuert? Traumhaft wäre es sogar, ins laufende Spiel eingewechselt werden zu können, um vielleicht ja das entscheidende Tor zu schießen. Wir sind gespannt, ob wir in FIFA 22 eine solche Neuerungen sehen werden.
2. Realistischere Spieler
Zwar bietet Pro Clubs jetzt schon die Möglichkeit sich realistische Spieler zu erschaffen, die echten Fußballern durchaus ähnlich sind. Doch oft begegnet man auf dem virtuellen Rasen ziemlich unrealistischen Kickern mit Körperformen, die fußballerisch keinen Sinn machen. Man spielt ständig gegen winzige 1,60 m Stürmer, die unaufhaltsam schnell und wendig sind. Größere, kräftigere und dadurch realistischere Stürmer spielen in Pro Clubs kaum eine Rolle.
Ganz realistisch sehen die Spieler nicht immer aus
Besser wäre es, wenn Pro Clubs Spieler belohnen würde, die nicht nur auf Schnelligkeit und die aktuelle Meta setzen würden. Ein ausbalancierteres Gameplay könnte hier Abhilfe schaffen.
3. Eine bessere KI der CPU-Spieler
FIFA 21 hat endlich die Möglichkeit gebracht die Taktik der CPU-Mitspieler einzustellen, um mehr Kontrolle über das Spiel zu erhalten – eine ziemlich praktische Neuerung. Doch richtig klug agieren die CPU-Spieler leider nicht immer. Oft, besonders im Angriffsspiel, sind die virtuellen Mitspieler überfordert und passen sich den Ball lieber hin und her, anstatt einen Angriff einzuleiten.
Mehr Spielintelligenz und mehr Varianz im Angriffsspiel sind daher eine Neuerung, die sich viele Pro-Clubs-Spieler wünschen würden.
4. Besseres Matchmaking
Man kann zwar in Pro Clubs einstellen, nur Teams begegnen zu wollen, die die gleiche Anzahl an menschlichen Spielern haben, doch leider funktioniert diese Option nicht richtig. Oft begegnet man beispielsweise als 3er Team trotzdem Teams mit deutlich mehr realen Spielern, was zu einer herben Niederlage führen kann.
Außerdem ist es etwas unfair, wenn man gegen im Saison-Modus gegen Teams antreten muss, die 2 Ligen höher spielen – alleine schon, weil dann die CPU-Spieler stärker sind.
5. Mehr Modi für mehr Abwechslung
Aktuell kann man entweder mit zufälligen FIFA-Spielern ein Sofortspiel starten oder mit Freunden und dem eigenen Club Pokal- oder Saison-Matches spielen. Man startet in Liga 10 und kann sich mit Geduld und Können bis Liga 1 hochspielen. Doch weitere spannende Modi gibt es in Pro Clubs leider nicht.
Etwas Abwechslung wäre also nicht schlecht für die Spielerschaft. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Trainingsarena für den eigen Pro Club? Man könnte mit dort mit den Mitspielern trainieren, Trainingsmatches durchführen oder die eigenen Skills verbessern.
Wir sind gespannt, ob EA für Pro Clubs einige Punkte dieser Liste vorstellen wird. Spielt ihr selbst Pro Clubs und welche Neuerungen wünscht ihr euch? Verratet es uns doch in den Kommentaren!
Einen genaueren Einblick in das Gameplay von FIFA 22 findet ihr derweil hier:
Ihr wollt für eure Zeit im Gaming richtig belohnt werden? Wenn es nach dem Mitgründer von reddit geht, könnte das für die Zukunft des Gamings ein wichtiger Faktor werden.
Wer spricht da? Alexis Ohanian gründete 2005 gemeinsam mit Steve Huffman und Aaron Swartz das Social-Network reddit. Außerdem gründete er einen Investmentfond, der in verschiedene Start-ups investiert. Mittlerweile hat er auch ein Buch veröffentlicht und tritt auf Talk-Shows auf, wo er über das Internet spricht.
Das sagt er: Auf Twitter erklärte er, dass Blockchain große Auswirkungen auf das Gaming haben könnte. Und die Auswirkungen seien viel größer als die ersten Multiplayer-Matches, die man über ein Modem hatte zocken können.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
In mehreren Tweets erklärte er, dass 2021 ein „entscheidender“ Moment fürs Gaming sei. So schreibt Ohanian:
Ihr alle könnt das tatsächlich durchziehen – und es ist eine wirklich globale Bewegung – ich kann einfach nicht glauben, dass ich/wir einen Sitz in der ersten Reihe haben, um das alles zu erleben. Ich war zu jung, um die Geburt von Deathmatch mit Doom über ein Modem zu erleben, als es passierte. Gaming x Blockchain ist 100x größer.
Er fügt hinzu, dass die Blockchain-Technologie im Bereich Gaming “den Spielern einen echten Wert für ihre Zeit und ihr Geld bietet… und auch für ihren Geschmack… und das alles in globalem Maßstab.”
Die Posts auf Twitter von Alexis Ohanian.
Was meint er? Spiele könnten ihren Usern etwa einzigartige Belohnungen geben, die auch in der realen Wert einen Vermögenswert besitzen. Das würde einen Anreiz schaffen, Zeit und auch Geld in ihr Spiel zu investieren.
Spiele könnten ein System erschaffen, wo ihr Geld oder Gegenstände verdient. Diese könntet ihr dann in der realen Welt als Geld übertragen und dann etwa wieder in einem anderen Spiel nutzen.
Unser Titelbild stammt aus dem YouTube-Video von Talks at Google (via YouTube.com).
Blockchain ist eine Art Buchführungssystem und spielt jetzt schon im Gaming eine Rolle
Was ist Blockchain? Hierbei handelt es sich grundsätzlich um eine beliebig erweiterbare Liste von Datensätze. Besonders daran ist, dass spätere Erweiterungen immer auf frühere Einträge aufbauen und diese als richtig bestätigen.
Auf diese Weise gelten die Einträge als besonders sicher, denn ihr könnt keine Inhalte oder Dinge manipulieren oder löschen, ohne dabei weitere Änderungen (Transaktionen) zu zerstören.
Wer nutzt Blockchain? Da die Technologie als ziemlich sicher gilt, wird diese unter anderem bei Krytowährungen oder auch bereits in einigen Spielen eingesetzt. Denn die Transaktionen können auf vielen Rechnern gleichzeitig gespeichert werden und sind außerdem sicher vor Fälschungen. Krypto-Währungen stehen schon länger in der Kritik und es gibt sogar Überlegungen in einigen Ländern, Krypto-Währungen zu verbieten:
Wie wird Blockchain in Spielen genutzt? Bei den Blockchain-Games hat die Blockchain eine ähnliche Aufgabe. Sie kann zum Beispiel einmal erworbene Fähigkeiten und Besitztümer eines Spielcharakters speichern.
Das geht sogar soweit, dass eure Fähigkeiten oder Items auch dann erhalten bleiben, wenn ein Entwickler sein Spiel auflöst.
Bereits jetzt setzen Spiele wie CryptoKitties oder Sorare auf Blockchain. So könnt ihr bestimmte Items erstellen oder gewinnen und diese dann an andere Spieler weiter verkaufen. Dank Blockchain handelt es sich bei allen Items um einzigartige Objekte.
Spiele wie CryptoKitties setzen bereits jetzt schon auf Blockchain.
Gibt es auch Nachteile? Ja, die gibt es durchaus. So erklärt der Krypto-Entwickler Jonathan Sterling, dass solche Items, die in der Blockchain hinterlegt seien, ein Problem für das Spiel werden könnten (via t3n.de).
So könnte sich ein Sekundärmarkt bilden, wo eben diese Items gehandelt werden können. Und wie viel Spaß macht ein Computerspiel, in welchem alle Items direkt gekauft werden können? Hier würden viele User direkt Pay-to-Win riechen.
Was haltet ihr davon? Haltet ihr Blockchain für eine Technologie, die das Gaming verändern könnte? Oder denkt ihr, dass es nie dazu kommen wird? Erzählt es uns in den Kommentaren oder diskutiert mit anderen Usern darüber.
In Diablo 3 läuft Season 24 mit der Hinzugabe von 21 Ätherischen Waffen. Die Teile sind so stark, dass Spieler sie am liebsten behalten würden. Mit der Änderung hat Blizzard wohl den Nerv einiger Spieler getroffen.
Was ist der Bonus von Season 24? Am Freitag, den 23. Juli, startete in Diablo 3 die Season 24. Als Besonderheit findet man nun zufällig in zerstörten Objekten, in Kisten oder als Beute von Gegnern die Ätherischen Waffen. Die sind zwar richtig selten, aber auch verdammt stark.
In der Community werden die Ätherischen Waffen diskutiert und Spieler wünschen sich, dass sie für immer bleiben. Denn es gibt einen gravierenden Nachteil an den Waffen, der sich erst nach der Season zeigt.
Die Waffen gehen nicht kaputt, aber verschwinden trotzdem
Das ist der Wunsch: In der Community besteht der Wunsch, die Waffen auch nach der Season zu behalten. Denn entgegen der Annahme vieler Spieler kann man die Waffen nicht nach der Season mit in die Off-Season übernehmen.
Nach der Saison verschwinden sie und sind nicht weiter mit euren Helden nutzbar. Die Ätherischen Waffen bestehen also exklusiv in Season 24.
Nachdem eine Season in Diablo 3 beendet wurde, werden die saisonalen Charaktere in die Nicht-Saison übernommen. Dazu kommen dann auch die gefarmten Gegenstände, die man mit den Charakteren trägt oder in der Bank aufbewahrt. So “verliert” man seinen Fortschritt der Saison nicht, sondern kann den Charakter dann genau so in der Off-Season weiterspielen.
Auf reddit wird das Thema diskutiert. So schreibt Nutzer PNDMike (via reddit.com):
“Ich weiß, dass jeder das jede Saison sagt, aber ich hoffe wirklich, dass sie die Ätherischen behalten. Sie haben die Jagd nach Gegenständen für mich wiederbelebt und diese Dinger können für einige der eher untypischen Builds einen netten Machtzuwachs darstellen. Die Möglichkeit, eine 2-Hand-Passive auf einem 1-Hand-Gegenstand zu bekommen, ermöglicht es den Dual-Wielding-Klassen, ein paar coole Combos zu entwickeln.”
Andere schreiben:
“Ich finde es schade, dass sie nicht dauerhaft bleiben”
“Ich wünsche mir irgendwie, dass sie die ätherischen Waffen als saisonales Feature beibehalten. Sie sind ziemlich cool und verändern das Spiel.”
“Wen können wir bestechen, um sie außerhalb der Saison zu behalten?”
Was sind das für Waffen?Die Ätherischen Waffen in Diablo 3 sind stärker als bereits vorhandene. Sie können viel Schaden verursachen und haben eine zufällige passive legendäre Eigenschaft einer anderen legendären Klassenwaffen. Außerdem verfügen sie über eine Passive Klassen-Fähigkeit.
In Season 24 sorgen sie für einen starken Damage-Boost und erlauben Abweichungen beim Build. Das Besondere ist außerdem, dass sie keinen Haltbarkeitsverlust haben. Ihr müsst sie also nie reparieren.
So kann eine Ätherische Waffe in Season 24 von Diablo 3 aussehen
Die Season-Themen von Diablo 3 kommen oft gut an
Das liebten die Spieler: In den vergangenen Seasons gab es immer wieder den Wunsch, das Saisonthema zu behalten. Mit kleineren Ausnahmen.
Wie gefällt euch das Saisonthema von S24 in Diablo 3? Findet ihr auch, das Blizzard die besonderen Waffen in die Off-Season übernehmen sollte oder seid ihr dagegen? Schreibt uns eure Meinung dazu doch hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Spielern darüber aus.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Im MMORPG New World müssen die Spieler oft weite Strecken zu Fuß zurücklegen, um an einen bestimmten Ort zu gelangen. Da ist die Schnellreise-Funktion eine willkommene Alternative. Wir von MeinMMO sagen euch, wie sie funktioniert und geben euch Tipps zu ihrer Nutzung.
Die Karte Aeternum von New World ist groß. Das sorgt dafür, dass Spieler auf ihrem Weg zum nächsten Questgeber oder zu bestimmten Fundstellen von Rohstoffen weite Strecken zu Fuß zurücklegen müssen. Das Reisen kostet Zeit, die ihr auch für andere Dinge im Spiel nutzen könntet.
Die Schnellreisefunktion ist schnell verstanden
Wie funktioniert die Schnellreise in New World? Bei der Schnellreise in New World handelt es sich um einen Teleport von Punkt A nach Punkt B. Ihr könnt über die Karte auf die Schnellreise zugreifen, indem ihr auf das Doppelpfeil-Symbol (>>) klickt, oder indem ihr direkt mit einem Schnellreisepunkt in der Welt interagiert. Die Schnellreisepunkte werden im Spiel Geisterschreine genannt.
Was kostet die Schnellreise? Wenn ihr die Schnellreisefunktion nutzen möchtet, dann braucht ihr die Währung Azoth. In unserem Guide zum Thema Azoth könnt ihr herausfinden, was das eigentlich ist und wie ihr es bekommt. Der Preis für eine Schnellreise richtet sich nach der Entfernung, die ihr zurücklegen wollt:
Der Grundpreis für die Schnellreise beträgt 50 Azoth.
Zum Grundpreis kommen Entfernungskosten. Je weiter euer Ziel weg ist, desto höher sind diese.
Dazu kommen Belastungskosten. Je mehr ihr mit euch herumtragt, desto höher sind sie.
Verringert werden die Kosten dann um einen Fraktionskontrolle-Rabatt, einen Fraktionsrabatt und einen Kompanierabatt.
Es lohnt sich also, wenn ihr eure Taschen an einem Lagerhaus leert und zu einem Schnellreisepunkt teleportiert, der im Territorium eurer Fraktion liegt.
Die Kosten für eine Schnellreise variieren. Versucht also den Preis etwa durch eine geringere Belastung zu reduzieren.
Schnellreisepunkte sind auch unentdeckt auf der Karte sichtbar
Wie findet man Schnellreisepunkte? Die Schnellreisepunkte, beziehungsweise Geisterschreine, finden sich in der Wildnis und in größeren Siedlungen. Wollt ihr die in der Wildnis freischalten, dann nähert euch ihnen einfach. Es sollte ausreichen, dass ihr euch auf ihre Plattform stellt. Eine Einblendung erscheint, wenn ihr sie erfolgreich freigeschaltet habt.
Die Geisterschreine in der Wildnis sind teilweise etwas versteckt. Zwar könnt ihr sie ab einer gewissen Entfernung an einem hellen, blauen Leuchten erkennen, kommt ihr aber nicht dicht genug an ihnen vorbei, dann könnt ihr sie leicht übersehen.
Ein Tipp, wie ihr die Schnellreisepunkte auf eurer Reise durch Aeternum leichter finden könnt, ist, sie über die Karte zu identifizieren. Denn die Geisterschreine sind in die Weltkarte gezeichnet, selbst wenn ihr sie nicht entdeckt habt:
Die Schreine erinnern an einen Karten-Pin, oder einen Kelch.
Seid ihr dicht genug dran, dann seht ihr ein helles, blaues Leuchten.
Eine Einblendung zeigt, dass ihr den Schrein aktiviert habt.
Die Geisterschreine sind auf der Weltkarte klar zu erkennen, wenn ihr wisst, wonach ihr suchen müsst.
Es gibt neben der Schnellreise weitere Alternativen
Welche Alternativen gibt es? Ihr könnt Aeternum natürlich auch zu Fuß durchqueren. Das kann auch unfreiwillig passieren, wenn euch einmal das Azoth ausgeht. Seid also zumindest in den ersten Leveln sparsam damit. Im späteren Spielverlauf könnt ihr es aber gezielt sammeln. Ansonsten gibt es drei weitere Möglichkeiten, wie ihr schneller durch New World reisen könnt.
Die erste Möglichkeit ist die Nutzung des Rückrufs zu einem Gasthaus. Diese Funktion schaltet ihr im Rahmen der anfänglichen Story-Missionen frei. Hier erhaltet ihr eine Quest, die euch in ein Gasthaus führt, in dem ihr euch als Gast registriert. Der Rückruf funktioniert einmal alle 60 Minuten und ihr kommt damit ausschließlich zu dem Gasthaus, an das ihr euch gebunden habt. Dafür ist es kostenlos nutzbar.
Möglichkeit Zwei ist ebenfalls an eine Siedlung gebunden und funktioniert über das Spieler-Housing. Um ein Haus zu erwerben müsst ihr allerdings einen Gebietsruf von mindestens Rang 10 haben. Zusätzlich müsst ihr dann natürlich auch ein Haus besitzen. Diese sind gerade zu Beginn des Spiels aber teuer und damit keine Schnellreise-Option für neue Spieler. Besitzt ihr ein Haus, dann könnt ihr euch dorthin teleportieren.
Die dritte und letzte Alternative ist der Tod. Wenn ihr in der Wildnis unterwegs seid, dann könnt ihr euch ein Zeltlager errichten, an dem ihr Rasten oder Gegenstände herstellen könnt. Zusätzlich ist das Lager ein Punkt, an dem ihr euch wiederbeleben lassen könnt, wenn ihr einmal das Zeitliche gesegnet habt.
Wenn ihr in New World gestorben seid, dann könnt ihr an unterschiedlichen Punkten respawnen.
Nachdem ihr gestorben seid könnt ihr verschiedene Respawnpunkte auswählen und werden dann an diesen wiederbelebt. Beachtet hierbei aber, dass bei eurem Tod auch eure Ausrüstung beschädigt wird. Könnt ihr euren Tod planen, dann legt sie vorher ins Inventar.
Mit diesen Tipps könnt ihr euch das Reisen in New World hoffentlich ein wenig erleichtern und etwas Reisezeit sparen. Selbst mit der Nutzung der Schnellreise werdet ihr genug virtuelle Kilometer zurücklegen. Wenn ihr noch ein paar zusätzliche Tipps zu New World haben wollt und ihr gerade erst anfangt zu spielen, dann hilft euch dieser Artikel:
In der vergangenen Woche wurde Activision Blizzard von einer Klage einer Behörde des Staates Kalifornien erschüttert. In einer Special-Folge des MeinMMO-Podcasts erklären Leya und Schuhmann, was hinter der Klage steckt und bewerten die erste Reaktion von Activision und Blizzard.
Darum geht’s: Das „California Department of Fair Employment and Housing” hat eine Klage gegen den Gaming-Publisher Activision Blizzard eingereicht. Der Klage ging eine zweijährige Ermittlung voraus. Bei Activision Blizzard soll eine Kultur wie in einer Studentenverbindung herrschen: Frauen seien das Ziel von konstanter sexueller Belästigung und würden ungleich bezahlt werden. Die Klage schildert einige schockierende Situationen, gerade im Team von World of Wacraft.
Die Meldung über die Klage schlug hohe Wellen in der Gaming-Industrie. Es traten ehemalige und aktuelle Mitarbeiter von Blizzard vor, die sich dazu aussprachen. Für den 28. Juli kündigten über 2.000 Angestellte einen Streik an, um ihre Forderungen für gerechte Behandlung bei der Führung durchzusetzen.
Das Thema rund um den Activision-Blizzard-Skandal haben wir ausführlich in unseren Artikeln behandelt:
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Spotify, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von iTunes, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Neben dem Special haben wir in dieser Woche wieder eine News-Show aufgezeichnet. Die Themen waren diesmal die Spielerzahlen in EVE Online, Final Fantasy vs. WoW, Cyberpunk 2077 auf der PS4 und eine neue Technik von Milliarden-Konzern Tencent: Sinkende Spielerzahlen im Sommer 2021: Sterben jetzt alle MMOs? – News im Podcast.
Anregungen oder Kritik?
So könnt ihr mitgestalten: Ihr könnt übrigens aktiv an der Verbesserung des Podcasts teilhaben. Wenn ihr Feedback wie Anregungen oder Kritik habt oder einfach einen coolen Themenvorschlag einreichen wollt, der dringend mal diskutiert werden sollte, dann schaut doch auf unserem Discord-Server vorbei.
Alternativ könnt ihr auch direkt eine Mail an [email protected] schreiben und uns so an eurem Gedanken teilhaben lassen. Schreib uns deine Meinung und diskutiere mit uns!
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Am 27. Juli erschien Tribes of Midgard für PlayStation 4, PlayStation 5 und PC (Steam). Nachdem die Trailer ein actionreiches Survival-RPG versprochen hatten, haben die Spieler nach dem Release einen deutlich anderen Eindruck bekommen. Das schlägt sich auch in den Reviews nieder.
Was ist das für ein Spiel? In Tribes of Midgard spielt ihr einen gefallenen Wikinger, der nach seinem Tod noch einmal als Einherjar in den Kampf gerufen wird. Ihr sollt die Saaten des Weltenbaumes Yggdrasil beschützen und Ragnarök verhindern, die Götterdämmerung.
Dazu spielt ihr alleine oder in einem Team aus bis zu 10 Spielern in zufällig generierten Welten, sammelt Ressourcen, baut Ausrüstung und verteidigt eure Basis. Regelmäßig greifen die Monster der Unterwelt oder sogar mächtige Riesen mit besonderen Fähigkeiten eure Siedlung an.
Jede Runde beginnt wieder von 0 und ihr müsst euren Charakter neu ausbauen, könnt eine der 8 Klassen des Spiels wählen und stellt euch neuen Gefahren. Durch die verschiedenen Runden, in denen ihr immer neu anfangt, ist Tribes of Midgard eine Art „Roguelite“.
Wie kommt es an? Die ersten Reaktionen auf Tribes of Midgard sind gemischt. Das Spiel erschien am Dienstag, dem 27. Juli für PlayStation-Konsolen und PC. Auf Steam sind die Bewertungen aktuell „ausgeglichen“ mit 61 % positiver Stimmen von 1.137 Reviews.
In der Presse kommt Triebs of Midgard bisher recht gut an, Screen Rant etwa bezeichnet es als „fantastisches Wikinger-Abenteuer“ (via Screenrant.com). Allerdings gibt es bisher nur recht wenige Rezensionen und noch keine Metascore.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Tribes of Midgard als „besseres Tower-Defense-Game“?
Das wird kritisiert: Einer der größten Kritikpunkte ist, dass Tribes of Midgard im Vorfeld deutlich anders aussah als das fertige Spiel. In den Trailern sah man Spieler gemeinsam kämpfen und Gebäude bauen – mehr wie ein Survival-RPG, eine Mischung aus Valheim und Diablo.
Das Spiel gleicht nun nach Release laut der Spieler jedoch eher einem Koop-Roguelite, Survival- und RPG-Elemente seien kaum vorhanden. Zwar gibt es Kälte und Hitze, aber kein Verlangen nach Nahrung und die Klassen werden jedes Mal zurückgesetzt. Steam-Nutzer moowl-wurf fasst seine Erfahrung so zusammen:
Leider muss ich sagen, dass die Trailer mehr hergeben, als es sich tatsächlich spielt. Grundsätzlich kann man es als ‘besseres Tower-Defense-Game’ bezeichnen, in dem man den Baum in der Mitte beschützen muss. Nach einiger Zeit kommen einfach Gegnerwellen, die man abwehren soll und in der Zwischenzeit sammelt man Ressourcen.
Auf Steam als auch in der Community etwa auf reddit beschweren sich Spieler zudem über den Schwierigkeitsgrad (via reddit.com). Alleine sei es kaum möglich, ordentlich zu spielen. Die Zeit reiche nicht, um die Aufgaben zu erledigen, Ressourcen zu sammeln und zudem noch die Basis zu verteidigen.
Gemeinsam sei es leichter. Als Verbesserungsvorschlag verlangen einige Spieler etwa, dass die Tage länger und die Nächte kürzer sind, denn nur nachts kommen die Angriffe auf die Basis vor. Tagsüber können Spieler mehr oder weniger frei erkunden.
Ist alles schlecht? Trotz der Auffassung, dass Tribes of Midgard nicht ganz den Erwartungen entspricht, sind viele Spieler noch immer zufrieden damit. Gelobt wird häufig das Gameplay und die Kurzweil – Tribes of Midgard ist offenbar ein ordentlicher Zeitvertreib für zwischendurch.
Selbst der Schwierigkeitsgrad wird teilweise gelobt. Auch, wenn besonders Solo-Spieler sich hier etwas Anpassung wünschen, scheint die knackige Härte doch durchaus Leute anzusprechen. Besonders Fans von Roguelite- und Roguelike-Spielen schätzen die Schwierigkeit.
Wie ist euer Eindruck von Tribes of Midgard? Habt ihr schon gespielt und findet ihr es auch zu schwer, oder sollte es so bleiben? Vermisst ihr Survival- und RPG-Elemente oder gefällt euch das Spielprinzip? Schreibt uns einen Kommentar!
Ein anderes Spiel hat übrigens wirklich versucht, Survival und RPG zu verbinden und erschein kürzlich auf Steam – kam dort aber nicht so gut an:
In Pokémon GO findet heute, am 28. Juli 2021, wieder die allwöchentliche Raid-Stunde statt. Heute werdet ihr in den Level-5-Raids Dialga gegenüberstehen. Wir haben uns angesehen, ob sich die Raid-Stunde lohnt und welche Konter ihr gegen Dialga einsetzen solltet.
Was ist eine Raid-Stunde? Jeden Mittwoch findet für die Trainer in Pokémon GO ein einstündiges Raid-Event statt. In dieser Zeit starten in fast allen Arenen Level-5-Raids, in denen ihr auf legendäre Pokémon treffen könnt.
In dieser Woche erwartet euch als Raid-Boss das legendäre Pokémon Dialga. Wir zeigen euch, welche Konter ihr gegen Dialga am besten einsetzen solltet.
Raid-Stunde mit Dialga – Infos und Konter
Wann geht es los? Wie jeden Mittwoch beginnt auch heute die Raid-Stunde um 18:00 Uhr. Zuvor werdet ihr über den Arenen bereits schwarze Eier sehen, aus denen der Raid-Boss pünktlich schlüpfen wird. Nach einer Stunde, also um 19:00 Uhr, ist das kurze Event auch schon wieder vorbei und die Raids werden weniger.
Gibt es Shiny Dialga? Ja, seit dem Start des ersten Hyperbonuses am 23. Juli 2021, könnt ihr Dialga endlich auch in seiner schillernden Form im Spiel begegnen. Ihr könnt es durch seine grüne Farbe deutlich von der normalen Form unterscheiden.
Dialga normal (links) und als Shiny (rechts)
Diese Konter solltet ihr nutzen: Dialga ist ein legendäres Pokémon aus der 4. Generation und gehört zum Typ Stahl und Drache. Es hat somit eine besondere Schwäche bei Angriffen vom Typ Boden und Kampf. Diesen Vorteil solltet ihr deshalb im Raid nutzen und entsprechende Pokémon einsetzen.
Mit Hilfe der Übersicht von Pokebattler haben wir euch die besten Konter gegen Dialga zusammengefasst (via pokebattler.com).
Pokémon
Moveset
Lucario
Konter & Auraspähre
(Crypto)-Machomei
Konter & Wuchtschlag
Meistagrif
Konter & Wuchtschlag
Stalobor
Lehmschelle & Schlagbohrer
(Crypto)-Hariyama
Konter & Wuchtschlag
Groudon
Lehmschuss & Erdbeben
Demeteros
Lehmschuss & Erdbeben/Erdkräfte
Rihornior
Lehmschelle & Erdbeben
Kapilz
Konter & Wuchtschlag
(Crypto)-Mamutel
Lehmschelle & Dampfwalze
Demeteros ist sowohl in seiner Tiergeistform, als auch in seiner Inkarnationsform bestens als Konter gegen Dialga geeignet. Nutzt bei der Tiergeistform als Lade-Attacke am besten Erdbeben. Für die Inkarnationsform empfehlen wir euch Erdkräfte.
Wenn ihr eine Mega-Entwicklung im Raid einsetzen wollt, dann nutzt diese:
Mega-Schlapor mit Fußkick & Fokusstoß
Mega-Glurak Y mit Feuerwirbel & Lohekanonade
Wie viele Trainer braucht man? Mit den effektivsten Kontern könnt ihr Dialga bereits mit 3 Trainern besiegen. Wir empfehlen euch mindestens 4 Spieler für den Raid. Je größer eure Gruppe ist, desto entspannter wird es. Nutzt dazu auch die Möglichkeit euch Freunde per Fern-Raid einzuladen oder nehmt selbst mit euren Fern-Raid-Pässen an anderen Raids teil.
Lohnt sich die Raid-Stunde?
Dialga gehört zu den legendären Monstern, die man im Spiel bislang nur selten antreffen konnte. Aufgrund seiner hohen Angriffswerte gehört es zu den besten Angreifern in Pokémon GO. Es ist somit bestens für den Einsatz im Raid geeignet und auch in der PvP-Liga kann es sich sehen lassen.
Wer noch kein starkes Dialga hat oder noch ein paar Bonbons benötigt, sollte diese Gelegenheit auf jeden Fall nutzen. Außerdem gibt es die schillernde Variante erst seit kurzen im Spiel, deshalb ist das eure Chance eines zu ergattern.
Wie geht es weiter? Um Dialga zu fangen, werdet ihr auch in den nächsten Tagen noch ein paar Gelegenheiten haben, denn es bleibt noch bis zum 06. August 2021 als Raid-Boss im Spiel. Außerdem läuft bis zum 03. August auch noch der erste Hyperbonus, den ihr zum GO Fest erspielt habt. Welches Pokémon die Community im letzten Hyperbonus-Event vermutet, haben wir uns angesehen und für euch zusammengefasst.
Werdet ihr heute an der Raid-Stunde teilnehmen? Oder konntet ihr bereits ein schillerndes Exemplar von Dialga ergattern? Schreibt uns eure Meinung dazu gern hier, auf MeinMMO, in die Kommentare.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!