Hearthstone sagt still und heimlich Karten-Stream ab – Was ist mit dem Release?

Der große Reveal-Stream von Hearthstone ist ausgefallen. Droht damit auch der Release der neuen Erweiterung “Vereint in Sturmwindauszufallen?

Eigentlich ist in Hearthstone gerade eine freudige Zeit, denn die nächste Erweiterung „Vereint in Sturmwind“ steht in den Startlöchern. In einem großen Stream sollten satte 65 Karten des neuen Sets vorgestellt werden. Das fiel allerdings ins Wasser – Blizzard hat den Stream im letzten Augenblick still und heimlich abgesagt.

Was war das für ein Stream? Kurz vor dem Release einer neuen Erweiterung veranstalten die Entwickler von Hearthstone immer einen großen „Card Reveal Stream“. In dem werden zumeist über 60 der neuen Karten vorgestellt, sodass die Spieler viele Informationen auf einmal bekommen und schon im Vorfeld neue Decks planen können.

30 Minuten bevor der Stream stattfinden sollte, hatte Blizzard die entsprechende News aber einfach kommentarlos gelöscht. Der Stream fand nicht statt.

Warum ist der Stream ausgefallen? Von Blizzard gab es dazu im Vorfeld keine konkrete Aussage, doch liegt der Grund wohl auf der Hand. Im Entwickler-Studio wird aktuell nur wenig gearbeitet, denn die Mitarbeiter beschäftigen sich mit einem großen Sexismus- und Diskriminierungsskandal. Der Staat Kalifornien hatte Anklage erhoben und zuvor zwei Jahre lang ermittelt.

Hearthstone Priest prayer united in Stormwind

Was macht das Hearthstone-Team gerade? Darauf reagierte Dean Ayala im Subreddit des Spiels. Der Game Designer erklärte, dass man sich gerade um andere Dinge kümmern und aktuell nicht der Zeitpunkt wäre, um etwas zu feiern – wie etwa in einem Stream. Genauer sagt er:

Unser Fokus liegt gerade darauf, wie wir einander helfen können und wir planen Schritte, wie wir unseren Arbeitsplatz zu einem besseren Ort für alle machen können. Etwas, an dem wir in der Vergangenheit offensichtlich gescheitert sind.

Gerade irgendetwas zu feiern fühlt sich einfach nicht richtig an. Ich kann euch versichern, dass der einzige Grund, warum wir zögern, mit Dingen wie Streams und Kartenveröffentlichungen weiterzumachen, der Respekt für unsere Mitarbeiter ist. Das ist eine ungeheuer wichtige Zeit, um zu reflektieren und sicherzustellen, dass wir den besten Weg in die Zukunft wählen. Es gibt keine Anweisung zu schweigen oder ein Rechts-Team, das uns vorgibt, was wir sagen und nicht sagen dürfen. Unser Fokus liegt ganz einfach bei [unseren Kollegen].

Findet der Release trotzdem statt? Ja. Laut Dean Ayala soll am Release-Datum der neuen Erweiterung „Vereint in Sturmwind“ festgehalten werden. Er sagte dazu:

[…] wir sorgen uns noch immer um unsere Arbeit und folgen auch weiterhin leidenschaftlich dem Ziel, ein großartiges Spiel abzuliefern. Das ist der ganze Grund, warum die meisten von uns überhaupt hier sind. Wir haben keine Pläne, den Launch oder andere Entwicklungen weiter nach hinten zu verschieben. Wir nehmen uns nur Zeit, um sicherzustellen, dass wir den richtigen Augenblick erwischen.

Demnach wird „Vereint in Sturmwind“ wohl planmäßig am 3. August 2021 erscheinen – also bereits in der kommenden Woche am Dienstagabend.

Wann die übrigen Karten veröffentlicht werden, ist allerdings noch nicht klar. Viel Zeit bleibt dafür nicht mehr.

Werdet ihr in die neue Hearthstone-Erweiterung hineinschauen? Oder lässt euch das Addon im Zuge des Blizzard-Skandals gänzlich kalt?

Pokémon GO: Rampenlichtstunde heute mit Natu und mehr EP für euch

In Pokémon GO startet heute, am 27. Juli 2021, die Rampenlicht-Stunde mit Natu. Dazu gibt es einen Bonus, der euch mehr EP beschert. Wir zeigen euch alle Events zu Event und Shinys.

Was ist eine Rampenlicht-Stunde? Ein Event dieser Art findet jeden Dienstagabend in Pokémon GO statt. Eine Stunde lang steht das ausgewählte Pokémon im Fokus und spawnt nahezu überall in der Wildnis und wird auch durch das Rauchmodul angelockt.

Damit das Event noch interessanter für euch wird, gibt es dazu einen Bonus. In dieser Woche steht das Psycho- und Flug-Pokémon Natu im Fokus. Erfahrt hier die wichtigsten Infos.

Rampenlicht-Stunde mit Natu – Startzeit und Bonus

Wann geht es los? Wie ihr das schon von vergangenen Events dieser Art kennt, beginnt die Rampenlicht-Stunde um 18:00 Uhr und endet dann typischerweise um 19:00 Uhr Ortszeit.

Dieser Bonus ist dabei: Ihr erhaltet doppelt so viele EP für das Entwickeln von Pokémon. Das zählt auch für Pokémon, die ihr schon vor dem Start des Events in der Aufbewahrungsbox hattet und nun während des Events entwickelt.

Außerdem findet ihr während des Events überall wilde Natu auf der Map. Wollt ihr die Ausbeute erhöhen, könnt ihr einen Rauch zünden, um noch weitere Natu zu finden.

Gibt es Shiny Natu? Ja, ihr könnt in Pokémon GO bereits seit dem Jahr 2018 Natu in seiner schillernden Form fangen. Es wurde damals mit dem coolen Johto-Event veröffentlicht.

Pokémon GO Shiny Natu Xatu
Natu und seine Weiterentwicklung Xatu in der normalen Form und in der Shiny-Form.

Wie gut sind Natu, Xatu und der Bonus?

Lohnt sich die Rampenlichtstunde? Wenn ihr auf der Suche nach starken Pokémon für das PvE oder PvP seid, dann könnt ihr die Rampenlichtstunde heute getrost ausfallen lassen. Weder Natu noch Xatu sind in Raids oder Trainerkämpfen erwähnenswert nützlich.

Der EP-Bonus für das Entwickeln ist speziell, kann aber gut ausgenutzt werden.

Möglicherweise haben Shiny-Jäger heute Glück mit den schillernden Formen von Natu.

Wie gefällt euch die Rampenlichtstunde mit Natu? Ein Event, das ihr sowieso mitnehmt oder ist es euch diese Woche nicht spannend genug? Schreibt und eure Meinung dazu doch hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Trainern darüber aus.

Im nächsten Monate warten schon coole Rampenlichtstunden auf euch. Alle Events im August 2021 bei Pokémon GO.

Entwickler von New World erklärt, wie Dungeons funktionieren und wie ihr sie meistert

In dem neuen MMORPG New World heißen die Dungeons Expeditionen und funktionieren ein wenig anders. Nun sind mehr Details zu den harten PvE-Inhalten bekannt und wie man sie am besten bewältigen kann. Wir von MeinMMO fassen zusammen.

Worum geht es bei den Expeditionen? Die schweren PvE-Inhalte in MMORPGs heißen normalerweise Raids oder Dungeons. In New World sind es aber Expeditionen, doch ein paar Unterschiede gibt es schon. In den Expeditionen von New World geht ihr zu fünft auf Erkundung einer altertümlichen Stätte.

Dabei könnt ihr nicht nur sinnvolle Ergänzungen zur Hauptgeschichte des Spiels lernen, sondern auch viel über die Hintergründe und Entstehungsgeschichte der verschiedenen Gegnertypen herausfinden.

Die Expeditionen stellen euch dabei vor besonders herausfordernde Inhalte, die nicht nur Kampfgeschick, sondern auch Köpfchen fordern, denn auch Rätsel gibt es in den Ruinen der Welt.

Wann kann man Expeditionen spielen? Insgesamt wird es in New World zum Release am 31.08.2021 sechs Expeditionen im Spiel geben. Davon erlebt ihr vier Stück während ihr im Level aufsteigt. Beginnend ab Stufe 25 dürft ihr euch alle zehn Stufen in eine Expedition stürzen.

Zwei der Expeditionen sind dem Endgame, also für Spieler des maximalen Levels, vorbehalten. Diese haben es ganz schön in sich, wie ich selbst bereits erfahren durfte. Ein Entwickler verrät, dass man die schwierigen Mechaniken am besten als Erstes mit einer Holy Trinity angeht – also Heiler, Tank und DPS Klasse. Wenn man die Mechaniken und Bosse dann verstanden hat, kann man gern herumexperimentieren.

Das Balancing der vielen unterschiedlichen Waffen und Attribute war wohl eine große Herausforderung für das Team, jedoch sind “zahllose Stunden von Playtesting” in das Ausbalancieren der Expeditionen geflosen.

Genaues weiß man zwar noch nicht, es ist aber denkbar, dass es später noch weitere Expeditionen geben wird, oder etwa einen Herausforderungsmodus für bestehende Expeditionen, wie ein Entwickler im Interview mit mmorpg.com verrät (via mmorpg.com)

Die Expeditionen erzählen euch mehr über die Welt

Wie sieht das Gameplay in einer Expedition aus? In den instanziierten Gebieten könnt ihr mehr fokussiertes Gameplay finden. Das heißt, dass die Expeditionen weniger offen sein werden, als ihr das von den anderen Inhalten in New World gewohnt seid.

Dafür erwarten euch neben schwierigen Kämpfen auch knifflige Rätsel in denen Koordination und Timing eine Rolle spielt. Auch, wenn die Expeditionen deutlich linearer ablaufen als der Rest des Spiels, heißt das nicht, dass ihr nur einem Schlauch folgen müsst. Es gibt auch innerhalb der Instanzen größere Flächen.

Die Entwickler sagen, dass der Inhalt in den verschiedenen Räumen der Expeditionen immer nach dem Raum gedacht wurde. Der Grundriss war also fertig, und wurde anschließend mit Gameplay gefüllt. So sollen sich die Mechaniken besser in die Welt eingliedern lassen.

So werdet ihr in den Expeditionen auch Mechaniken zu Gesicht bekommen, die es sonst im Spiel nicht gibt. Diese Mechaniken sollen sich ebenfalls an die erzählte Geschichte anpassen. Manchmal muss jedes Gruppenmitglied etwas anderes machen, manchmal werden eure Jump’n’Run Skills auf die Probe gestellt.

Wie reihen sich die Expeditionen in die Story ein? Das ist sehr unterschiedlich. Wie oben bereits erwähnt sind manche Expeditionen unumgänglich, da sie sich in die Story von New World fest eingliedern. Wieder andere erzählen nur Nebengeschichten oder Hintergrundwissen. Alle jedoch bringen viel Loot und starke Ausrüstung.

Die Expeditionen in New World haben den Anspruch die Hintergrundgeschichte der verschiedenen Gegner innerhalb mehr zu beleuchten. So wird es in verschiedenen Expeditionen gegen die Verlorenen, die zornigen Erdkreaturen, die Ahnen und die Verderbten gehen. Ihr dürft euch also darauf freuen, mehr über die Entstehungsgeschichte dieser Gegner zu erfahren, und wie sie funktionieren.

Eine Spekulation von unserer Seite ist, dass das genutzt werden könnte um mehr „Grau“ in die sonst sehr von Schwarz/Weiß-Moral geprägte Geschichte zu bringen. Was haltet ihr von den Expeditionen? Seid ihr Fan von dem Pflichtanteil und wollt lieber nur PvP spielen? Schreibt es uns die Kommentare!

Wenn ihr euch sofort in das Spiel stürzen wollt, haben wir für euch die besten Waffen für PvE und PvP gesammelt.

Die Reaktion von Activision Blizzard zur Sexismus-Klage war furchtbar falsch

Nach zwei Jahren Ermittlung reichte die staatliche Behörde „California Department of Fair Employment and Housing“ eine Klage gegen Activision Blizzard ein. Im Zentrum stehen Vorwürfe wegen Sexismus am Arbeitsplatz. Im Krisenmanagement wirkt die Spitze von Activision Blizzard jedoch kopflos und gespalten.

Es gibt keinen Leitfaden, wie mit einer offiziellen Klage gegen Sexismus im eigenen Unternehmen umzugehen ist. Das bringt dir kein Management-Buch der Welt bei. In einer idealen Welt kommt Sexismus in der eigenen Firma natürlich gar nicht erst vor.

Soweit sind wir aber nicht. Publisher Activision Blizzard befindet sich nun genau in dieser Situation. Die Geschäftsführung muss jetzt mit der Krise umgehen. Ich maße mir nicht an, eine Lösung für das Unternehmen zu haben. Ich maße mir aber an zu behaupten: Der initiale Umgang mit der Sexismus-Klage hätte falscher kaum sein können.

Die Zusammenfassung der Klage:

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Staatliche Behörde verklagt Activision Blizzard – Üble Vorwürfe gegen WoW-Entwickler
von Schuhmann

Was ist bei Activision Blizzard nach der Klage schiefgelaufen?

  • Nachdem die Klage am 22. Juli wegen Sexismus und sexueller Belästigung eingereicht wurde, folgte schnell ein offizielles Statement seitens Activision Blizzard. Im Fokus steht vor allem das Team um World of Warcraft.
  • Das Statement zeigte sich jedoch empört gegenüber der Klage. Activision Blizzard beschuldigte die kalifornische Behörde „beschämend und unprofessionell“ zu arbeiten.
  • Auf das Statement folgten interne Mails von der Geschäftsführung an ihre Teams. Diese Mails waren gespalten in ihrem Ton.
  • Die Mails von Blizzard-Chef J. Allen Brack und Activision-CEO Bobby Kotick erkannten die internen Probleme erstmal an und beschworen, nun an diesen zusammen mit ihren Teams zu arbeiten.
  • Währenddessen jagte aber Frances Townsend (Chief Compliance Officer) eine Mail hinterher, dass die Anschuldigungen der Klage ein falsches Bild der Firma zeigen würde und einige Vorwürfe faktisch unkorrekt seien. Das Problem: Townsend arbeitet erst seit 4 Monaten bei Activision Blizzard.

Ich verstehe einiges an der Reaktion nicht. 

Es ist ungewöhnlich, dass das erste offizielle Statement seitens Activision Blizzard so schnell kam. Es lagen kaum 24 Stunden zwischen der Veröffentlichung der Klage und der des Statements.

Es ist unbegreiflich, weshalb die Stellungnahme einen so aggressiven Tonfall hat und komplett bestreitet, dass es Probleme im Unternehmen gibt. Man drohte sogar zwischen den Zeilen damit, Kalifornien einfach zu verlassen.

Das liest sich so, als wäre es schnell und emotional geladen geschrieben worden. Emotionalität ist hier natürlich normal – sollte es auch sein. Trotzdem ist es kopflos.

Oben drauf kommt dann noch eine Mail von Townsend, die sich als Chief Compliance Officer genau um solche Dinge kümmern müsste, aber nur davon spricht, dass es absolut keine Probleme gäbe.

Was bei diesen initialen Reaktionen komplett fehlt, ist die Empathie gegenüber der Teams. Es fehlt die Empathie gegenüber möglicher Opfer von Sexismus und sexueller Belästigung in der eigenen Firma. 

Eine Klage einer offiziellen Behörde, die zwei Jahre ermittelt, ist nochmal eine komplett andere Nummer als ein einzelner Tweet, der von einem schlecht gelaunten Team-Mitglied abgesetzt hätte werden können.

Was hat das alles für eine Signalwirkung an die Menschen, die dort arbeiten?

Ich kann verstehen, warum die Entwicklung derzeit an World of Warcraft stillsteht und das Team zu wütend und traumatisiert zum Arbeiten ist. 

Über die Autorin: Leya Jankowski ist seit Februar 2021 die Chefredakteurin von MeinMMO. Krisenmanagement gehört da natürlich mit zu ihren Aufgaben. Sie weiß genau, dass man manchmal innerhalb eines Herzschlags eine Entscheidung treffen muss und dass oft nicht die Zeit bleibt, wohlüberlegt zu handeln. Sie hat jedoch auch in ihrem Leben selbst Erfahrung mit Sexismus und sexueller Belästigung gesammelt. Leya weiß, was in einem vorgeht, wenn solche Erfahrungen normalisiert und heruntergespielt werden.

Der Schneeball rollt, wächst zur tobenden Lawine

Nach den Ereignissen ließen natürlich Statements (via reddit) von ehemaligen und derzeitigen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen nicht lange auf sich warten. Es erscheinen seit der Klage täglich neue:

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Immer mehr Tweets mit Berichten zu Sexismus im Unternehmen tauchen auf

Die Statements bestätigen vieles, was in der Klage gegenüber Activision Blizzard genannt wird. Ich werde die Aussagen nicht näher ausführen, weil mir teilweise selbst dabei schlecht wird. Im Groben wird berichtet von: 

  • Machtmissbrauch 
  • massiven Drogen-Konsum am Arbeitsplatz
  • Objektifizierung gegenüber Frauen 
  • einer Personalabteilung, die Beschwerden nicht ernst genommen hat und über Probleme einzelner getratscht haben soll 
  • sexueller Belästigung 
  • keine Chancen-Gleichheit zwischen Männern und Frauen in der Karriere
  • einer toxischen Jungsclub-Mentalität

Das gipfelt nun in einem Brief der Teams an die Geschäftsführung, der bereits von mehr als 1.500 unterschrieben wurde. Ein Auszug:

Wir, die Unterzeichnenden, stimmen zu, dass die Aussagen von Activision Blizzard, Inc. und deren Rechtsbeistand bezüglich der DFEH-Klage sowie die darauf folgende interne Erklärung von Frances Townsend, abscheulich und beleidigend für alles sind, wofür unser Unternehmen unserer Meinung nach stehen sollte. Um es klar und deutlich zu sagen: Unsere Werte als Mitarbeitende spiegeln sich in den Worten und Handlungen unserer Führung nicht korrekt wider.

Es wird weiter ausgeführt, dass die Teams das Vertrauen in ihre Geschäftsführung verloren haben, ein sicheres Umfeld zu schaffen.

Ich kann es ihnen nicht verdenken. Ein aggressives Abstreiten dieser Klage, wäre nicht das Erste, was ich als Mitarbeiterin hören möchte.

Die Zukunft ist entscheidend und noch im Ungewissen

Derzeit ist es schwierig abzuschätzen, wie es nun mit Activision Blizzard weitergeht. Es ist mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass viele große Gaming-Studios massive Probleme mit einer toxischen Unternehmenskultur haben. Die Branche befindet sich aktuell im Wandel.

Was können mögliche Konsequenzen sein? Als herauskam, dass sich bei Ubisoft ein ähnliches Bild zeigte, mussten einige Top-Manager gehen. Man wollte sich neu aufstellen und die alte Riege zerschlagen. Denn gerade unantastbare Manager haben zu großen Teilen zu dem Problem beigetragen.

Das könnte nun auch den Managern bei Activision Blizzard drohen und wäre nicht unwahrscheinlich. Es ist schwer fraglich, ob gerade Frances Townsend ihren Job so halten können wird.

Bei Riot zeichnete sich ein ähnliches Bild. Dort engagierte man seinerzeit eine Harvard-Professorin, mit dem Schwerpunkt, Unternehmen dabei zu helfen, diverser und inklusiver zu werden. Nach einer Diskriminierungsklage zahlte Riot außerdem 10 Millionen Dollar an 1000 Frauen als Schadensersatz aus. 

Seither scheint Riot konsequent an dem Problem gearbeitet zu haben und kommt auch mit positiven Schlagzeilen gegen Sexismus daher. 

Activision Blizzard täte jetzt gut daran, auf die Forderungen ihrer Teams einzugehen. Ein neues Statement sollte unbedingt vor der Öffentlichkeit Einsicht zeigen und den Willen, etwas zu ändern. 

Klar ist, dass nun ein hartes Stück Arbeit vor Activision Blizzard liegt. Es wäre sicher nicht verkehrt, externe Hilfe dazu zu holen, wie es seinerzeit Riot tat.

Besonders wichtig wird jetzt aber erstmal den Einzelnen zuzuhören. Ohne, dass Ängste, Wut und Kummer runtergespielt werden. Das ist, was Activision Blizzard in ihrer ersten Reaktion vermissen ließ. Das ist, was die Betroffenen oft schmerzlich vermissen.

Pokémon GO entschuldigt sich für versehentliche Banns – Trainer fordern diese Änderungen

In Pokémon GO berichteten in den letzten Tagen immer wieder Trainer über versehentliche Banns. Nun entschuldigt sich Niantic. Wir zeigen euch was passiert ist und erklären, welche Forderung die Trainer stellen.

Was waren das für Banns? In den vergangenen Tagen häufen sich in den sozialen Netzwerken die Meldungen, dass Trainer durch Pokémon GO einen Bann bekommen haben. So auch der größte deutschsprachige YouTuber Spieletrend, der nun für etwa 30 Tage vom Spiel ausgeschlossen wurde.

Niantic begründet diese Entscheidungen mit der Verletzung ihrer Nutzungsbedingungen. Dazu zählt unter anderem die Nutzung von nicht autorisierter Software von Drittanbietern, die von Spieler für das Spoofen genutzt werden könnte. Doch einige Trainer beteuern, dass sie keine Regelverstöße begangen haben und nicht über eine solche Software verfügen.

Das ist die Reaktion von Niantic

Nachdem zahlreiche Spieler den Support von Pokémon GO erfolglos kontaktiert haben und diese Bannwelle immer häufiger Thema in den sozialen Netzwerken geworden ist, meldete sich nun Niantic über ihren Twitter-Account zu Wort.

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Dort entschuldigen sie sich für die Unannehmlichkeiten und teilen mit, dass sie die Banns prüfen werden. Bei Spielern, die ungerechtfertigter Weise einen Bann erhalten haben, wird dieser zurückgenommen. Des Weiteren weist Niantic darauf hin, dass es sich bei diesem Verfahren um einen Automatismus handelt, der unabhängig davon erfolgt, ob sich die Trainer beim Support melden oder nicht.

Das fordert die Community

Die Community ist froh, dass es nun eine Entschuldigung durch Niantic gab und die Trainer hoffen, dass diese Rücknahme der Banns sowohl die Spieler betrifft, die bereits eine Androhung dazu bekommen haben, als auch die, die davon schon aktiv betroffen sind. Einige reddit-User wie Tadanga2 haben allerdings Bedenken, dass es nur die Abmahnungen betrifft (via reddit.com).

Bereits seit einiger Zeit gibt es immer wieder Berichte von Spielern über ungerechtfertigte Banns. So wurden laut dem reddit-User milotic03 bereits im April einige Meldungen über Banns von Spielern öffentlich (via reddit.com). Er ist verärgert und kritisiert, dass Niantic diese Meldungen ignoriert und erst jetzt auf die Bannwelle reagiert hat.

Besseres Erkennungssystem bei Spielverstößen

Ein großer Kritik-Punkt ist bereits seit längerem, das Erkennungssystem von Niantic. Dieses funktioniert automatisiert und auch beim Kontakt mit dem Support antwortet häufig lediglich ein Bot. Aus diesem Grund fordern die Trainer von Pokémon GO eine Änderung dieses Vorgehens.

So schreibt der Twitter-User LuckyBunz: “Das müsst ihr besser machen. Euer Erkennungssystem funktioniert nicht richtig, und die Tatsache, dass ihr euch in 95 % der Fälle nicht einmal um Einsprüche kümmert, ist inakzeptabel. Ihr müsst echte Menschen für den Support einsetzen, keine Bots.” (via twitter.com).

Mehr Freiheiten für alle Spieler

Andere Trainer, wie der reddit-User AwesomeTed gehen mit ihrer Meinung dazu sogar noch ein Stück weiter und fordern: “Möglicherweise ist das eine unpopuläre Meinung, aber ich würde es vorziehen, wenn Niantic die Cheater einfach ihr Ding machen lässt, wenn das die Alternative dazu ist, dass auch nur ein einziger legitimer Spieler sein Konto verliert.” (via reddit.com).

Durch das derzeitige Vorgehen wissen die meisten Spieler nicht einmal, warum sie konkret gebannt werden. Aus der automatisierten Antwort geht die Begründung nämlich nicht hervor, wie reddit-User semajames in seinem Beitrag zeigt (via reddit.com).

Ob Niantic diese Kritik annimmt und etwas an ihrem Erkennungssystem ändern wird, ist bislang nicht bekannt. Sollte es hierzu eine offizielle Information geben, dann könnt ihr es hier, auf MeinMMO, lesen.

Seid ihr ebenfalls von der derzeitigen Bannwelle betroffen? Sollte Niantic das Vorgehen anpassen oder sogar Spoofern freie Hand lassen? Schreibt uns eure Meinung dazu gern in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Trainern über das Thema aus.

Außerdem fordern Trainer ein Reset des Namenstricks bei Evoli zum Community Day in Pokémon GO. Worum es dabei geht, haben wir uns angesehen und für euch zusammengefasst.

Twitch-Streamer meckert: „New World ist nicht bereit für den Release“ – Zockt trotzdem stundenlang

Der berühmte MMORPG-Streamer Asmongold zieht deftig über das kommende MMORPG New World von Amazon her. Laut ihm ist es noch nicht bereit für den Release im August. Dennoch scheint der gute Mann nicht die Finger vom Game lassen zu können.

Um wen geht es? Der berühmte Streamer Asmongold wurde durch WoW bekannt, machte schließlich FF14 unsicher und hängt aktuell bei New World. Seit Release der Beta zockt er das Spiel quasi täglich und fast sein gesamter Streaming-Content dreht sich um Amazons kommendes neues MMORPG. Er ist im Spiel derart präsent, dass er sogar von Spielern verfolgt wird.

Alleine die Streaming-Zeit zum Spiel beträgt über 35 Stunden in den letzten 7 Tagen (via Sullygnome). Laut eigener Aussage habe er sogar zwischen den Betas schon mehr als 182 Stunden in das Spiel versenkt.

Dennoch scheint er arge Probleme mit dem Spiel zu haben, wie er jüngst anmerkte.

Ist New World bereit für den Release?

Was stört Asmongold an New World? In einem Video auf YouTube mit dem Titel „Gut, aber nicht bereit“ zieht Asmongold über New World vom Leder. So sagt er unter anderem: „Ich will ehrlich zu euch sein, Leute. [New World] ist verdammt nochmal nicht bereit für einen Release nächsten Monat.” Das Spiel sei laut Asmongold „nicht funktionierend, laggy und einfach kaputt.“ Er habe keine Ahnung, wie die Entwickler das bis zum Release fixen sollten.

Im Besonderen kritisiert er:

  • Das Handelssystem sei hart verbuggt und würde oft gar nicht funktionieren. Das wiederum verhindere die Nutzung für die Spieler.
  • Das Kampfsystem habe derbe Probleme. Die Angriffs- und Bewegungsabläufe seien „einfach scheiße“. Ein auf aktives Ausweichen basierendes Kampfsystem würde in einem Spiel mit Latenz einfach nicht funktionieren.
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Was sind die positiven Aspekte? Dennoch hat Asmongold auch gute Worte für das Spiel. Seit der letzten Beta habe man wirklich viel verbessert und auf Feedback gehört. Das sieht er positiv. Außerdem will er nicht, dass Amazon das Spiel verhunzt, da er es so sehr mag.

Andere Streamer, wie shroud, loben New World für seinen besonderen, an ein Survival-Gamer erinnernden Ansatz. Daher dürfte New World laut shroud dort Erfolg haben, wo WoW scheiterte.

Quelle(n):
  1. Dexerto

7 Dinge, die ihr vorm Start der neuen Season 15 in Destiny 2 noch erledigen solltet

In Destiny 2 endet in absehbarer Zeit die laufende Season 14. Damit ihr wisst, ob sich Beutezüge horten für Season 15 horten lohnt, worein ihr jetzt investieren sollt oder welche Waffen man besser farmt, haben wir 7 praktische Tipps für euch.

Wann startet die neue Season? Am 24. August 2021 endet die momentan laufende Saison des Spleißers. Am selben Tag startet dann auch sogleich die neue Season 15. An diesem Tag findet auch ein großer Live-Stream statt, der mehr zum nächsten DLC und zur Zukunft des Action-MMOs verrät.

Noch wissen wir kaum Offizielles zum nächsten Kapitel, nicht mal den Namen der Season 15. Doch die Erfahrung und ein paar Hinweise von Bungie haben uns schon gezeigt, wie man die Zeit bis dahin optimal nutzen sollte und ideal vorbereitet ist. Ihr findet hier ein paar allgemeine Tipps, aber auch Dinge, die ihr jetzt erledigen müsst, da sie später unmöglich werden.

1. Löst all eure Vorhut-Token ein

Ab zu Zavala

Diese Items müssen weg: Destiny 2 warnt die Hüter: Löst eure Vorhut-Tokens ein! Denn alle Tokens werden bald gelöscht, unwiederbringlich, und ihr erhaltet dafür keine Belohnungen mehr.

Lauft also noch vor Season 15 zu Zavala und gebt all eure tausenden Token ab und nehmt eure Engramme dafür entgegen. Ob sich die investierte Zeit lohnt, was für euch rausspringt und warum die verhassten Tokens überhaupt wegmüssen, lest ihr hier ausführlich auf MeinMMO: Destiny 2 warnt jetzt: „Löst eure Tokens ein“ – Sonst sind sie für immer weg

2. Waffen, die ihr euch jetzt holen solltet

Wie gewohnt schraubt Bungie zur neuen Season gehörig an der Sandbox. Das beutetet, dass manche eurer Waffen tödlicher werden, andere aber auch schwächer. Zwar kennen wir noch keine Details aus den Patch Notes, doch ein paar wichtige Infos hat der Entwickler schon durchsickern lassen.

Hier sind die Waffen-Typen, von denen ihr euch jetzt ein paar starke Exemplare holen solltet, denn sie sind bald stärker:

  • Handfeuerwaffen: Die beliebteste Waffengattung der Hüter soll endlich mehr Präzisions-Schaden im PvE anrichten und wieder mehr Adds mit einem gezielten Kopfschuss umpusten.
  • Scout-Gewehre: Die Langstreckenwaffen sind im PvE für viele unterwältigend, das soll sich im PvE von Season 15 ändern. Holt euch also jetzt eure Uneinigkeit.
  • Maschinengewehre: Zwar sind die MGs Powerwaffen, haben im PvE aber kaum Bumms. Laut Bungie sollen die legendären schweren Maschinengewehre endlich eine Option werden.
  • Fusionsgewehre: Die Gattung soll ein Rework erhalten, wie das aussieht, ist uns aber nicht bekannt. Die Umgestaltung soll auch Perks betreffen.
destiny-vex-mythoclast
Die Vex Mythoclast
  • Das Exotic Vex Mythoclast: Die Kultwaffe ist aktuell recht schwach auf der Brust. Wer das Exotic noch nicht hat, sollte die Gläserne Kammer raiden, denn Bungie will die Waffe buffen. Aber zu so einem Monster wie in Destiny 1 wird das Teil sicher nie wieder.
  • Exotische Primär-Waffen sollen im PvE-Endgame besser werden. Wie das passieren soll, ist unbekannt. Wer aber noch Meisterwerk-Katalysatoren braucht, um das Maximum aus den Exos zu holen, findet hier die komplette Liste mit Anforderungen und Bonus-Effekten: Alle Meisterwerk-Katalysatoren in Destiny 2 und wie man sie 2021 bekommt

3. Nerf für die Anarchie

Von diesem Exotic solltet ihr euch verabschieden: Der exotische Granatwerfer Anarchie ist aktuell die beliebteste Waffe und wohl stärkste in ganz Destiny 2. Das hat einerseits mit dem saisonalen Artefakt zu tun, welches Granatwerfer abnormal pusht, aber auch mit der besonderen Funktion der Power-Waffe. Anarchie verursacht Schaden über Zeit und erlaubt so in Deckung zu bleiben oder die Waffen zu wechseln und Feinde gleich doppelt zu behacken.

Bungie möchte Anarchie daher Nerfen – die Waffe hat nun über Jahre die Meta mitbestimmt. Alle bekannten Infos dazu findet ihr hier:

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von Sven Galitzki

4. Was ist mit dem aktuellen Season Pass?

Das verschwindet: Wollt ihr Belohnungen aus dem Season Pass aus der laufenden Saison des Spleißers, müsst ihr sie bis zum 24. August freispielen. Nur bis dahin könnt ihr die 100 Level grinden und euch die Waffen, Cosmetics und Ressourcen sichern.

  • Schnell geht das Leveln mit den saisonalen Herausforderungen, die viel Erfahrungspunkte springen lassen.
  • Auch wenn Bungie die Exp heimlich generft hat, gibts hier trotzdem schnellen Fortschritt und eine Menge Glanzstaub, den ihr dann für neue Items im Shop der nächsten Season ausgeben könnt.

Das ist diesmal anders: Im aktuellen Pass stecken diesmal keine Rüstungen. Ihr könnt euch also die Items nicht bunkern und in der bald startenden Season 15 erst holen. Das haben viele Hüter getan, da diese Rüstungen verdammt hohe Werte hatten und man so gleich noch einen kleinen Levelvorteil mitnimmt.

  • Ihr könnt euch aber die beiden legendären Waffen und exotischen Engramme aufheben.
  • So könnt ihr einem Slot Level-technisch auf die Sprünge helfen oder darauf spekulieren, dass neue Exotics in den World-Drop-Lootpool kommen, die ihr so erhalten könntet.
  • Ihr müsst die Prämien aus dem Pass aber nach Season-Ende über Bungies Internetseite einfordern. Im Spiel selbst geht es nur bis zum 24. August. Hier ist die offizielle Seite: https://www.bungie.net/7/en/Seasons/PreviousSeason.

Was ist mit den saisonalen Triumphen? Wer sich die Triumphe aus Season 14 sichern will und so den prestigereichen Titel “Spleißer” holen möchte, hat diesmal keine Zeitnot. Ihr könnt nahezu alle saisonalen Inhalte wie Aktivitäten, Quests und Aufgaben das ganze Jahr 4 über nachholen (wohl bis Anfang 2022).

5. Das müsst ihr zur Levelphase und Beutezügen in Season 15 wissen

Eine intensive Vorbereitung auf die Levelphase wird in Season 15 kaum nötig (und möglich). Wie schon jetzt zu Season 14 steigt auch im August das Powerlevel nur um magere 10 Stufen.

Das neue Maximal-Level von Ausrüstung liegt also bei 1.330. Erst mit dem DLC Witch Queen geht’s dann wieder richtig steil nach oben. Ihr könnt also recht zügig und ohne große Vorbereitungen auch im neuen Endgame mitmachen.

Lohnen sich Beutezüge noch? Wie es Tradition hat, horten viele Spieler abgeschlossene Beutezüge, um sie dann in der neuen Season einzulösen. Die Erfahrung kommt dem frischen Seasonpass und dem Artefakt zugute. Bungie hat Season für Season diese Vorbereitungs-Methode abgeschwächt.

Wer sein saisonales Artefakt direkt zum Start der neuen Season 15 trotzdem mit EXP füttern möchte, kann das tun und sich so einen kleinen Vorsprung verschaffen. Nutzt dann primär wöchentliche Beutezüge:

  • Hawthorne im Turm (die Clan-Beutezüge).
  • Variks auf Europa.
  • Shaw Han im Kosmodrom.
  • Eris Morn auf dem Mond.
  • Ihr dürftet auch die zusätzliche Sonnenwenden-Beutzüge behalten können. Das Event läuft noch bis zum 3. August, bewahrt die Bountys also bei Bedarf auf.
  • Da noch ein Eisenbanner in Season 14 läuft, könnt ihr theoretisch auch diese 4 wöchentlichen Beutezüge bunkern (hier könnten dann auch neue Waffen drin sein).
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6. Ressourcen horten und gut investieren

Diese Upgrade-Materialien jetzt holen: Investiert jetzt in Upgrade-Module bei Banshee-44 im Turm. So habt ihr die benötigten Items dann in der neuen Season, wenn ihr Waffen und Rüstungen levelt und müsst sie euch nicht dann erst beschaffen.

Das Gleiche gilt für Mod-Komponenten, ist aber weniger wichtig:

  • Bei Banshee könnt ihr jetzt Beutezüge für Mod-Komponenten erledigen.
  • Falls der Gute dann bald eine Mod verkauft, die wichtig für den angesagtesten Build ist, müsst ihr dann nicht erst Zeit fürs Farmen einplanen, sondern dürft gleich zuschlagen.
  • Alternativ könnt ihr etwas tricksen: Holt aus eurer Sammlung blaue Waffen wie “Löwenherz” und zerlegt sie immer wieder, etwa alle 10 Versuche erhaltet ihr so eine Mod-Komponente.

Von den seltensten Upgrade-Materialien, den Aszendenten-Bruchstücken, könnt ihr 10 im Inventar horten. Vergesst aber nicht, dass ihr pro Charakter 10 zusätzliche Aszendenten-Bruchstücke bei eurem Postmeister zwischenlagern könnt.

So investiert ihr Glimmer: Ihr könnt euer Inventar als Bank für schlechte Zeiten nutzen. Habt ihr jetzt viel Glimmer, zieht euch exotische Sparrows und Schiffe aus der Sammlung und zerlegt sie dann, wenn ihr Cash braucht. Besonders lohnend sind die teuren Exotics wie der Sparrow “Die Andere Seite”.

Jeder davon bringt 5.000 Glimmer für schlechte Zeiten

Alternativ rast ihr zu Spider in die Wirrbucht und tauscht dort die Materialien zu einem günstigen Kurs ein.

7. Schafft Platz im Tresor

Deswegen lohnt sich Ordnung: Destiny 2 bringt pro Season im Schnitt 40 frische Waffen ins Spiel. Auch wenn die nicht alle neu sind, sondern teils aufgewärmt mit neuen Perks, braucht man doch irgendwo den Lagerplatz für all die Knarren. Vergesst auch nicht die schicken, neuen Rüstungen mit den God-Roll-Statuswerten, die nur auf ihren Einsatz in ferner Zukunft warten.

Wer sich die Zerlege- und Aufräum-Orgie des übervollen Tresors antut, sitzt am Ende auf vielen Legendären Bruchstücken, Verbesserungskernen und Glimmer, was man alles in der neuen Season gut gebrauchen kann. Schaut nebenbei ruhig ein paar Streams oder Videos, denn das kann sonst ziemlich öde werden.

Habt ihr noch weitere Tipps und Kniffe, die ideal zur Vorbereitung für die neue Season 15 sind? Bereitet ihr euch überhaupt großartig vor oder hat Bungie eh die meisten Möglichkeiten dazu aus dem Spiel entfernt? Sagt uns eure Meinung dazu doch gerne in den Kommentaren hier bei MeinMMO.

Quelle(n):
  1. Jarv auf YouTube

Diablo 3: Wer führt kurz nach Start von Season 24 die Rangliste an?

In Diablo 3 startete kürzlich Season 24 mit einigen Balance- und Gameplay-Änderungen. Wir schauen in die Leaderboards und prüfen, welche Klasse aktuell am besten in der Rangliste abschneidet. Spoiler: Der Mönch ist es nicht.

Wann startete Season 24? Am Freitag, dem 23. Juli, fiel in Diablo 3 der Startschuss zur neuen Season 24. Schon nach kurzer Zeit erreichten viele Spieler das Max-Level, rüsteten ihre Charaktere aus und stürmten die Großen Nephalemportale.

Das zeigen wir hier: Wir schauen uns hier in der Übersicht an, wer in den letzten Tagen am höchsten in den Nephalemportalen kam und geben eine Übersicht über die aktuelle Rangliste. Bedenkt, dass sich die Ergebnisse in den nächsten Wochen noch verändern werden.

Diablo 3: Leaderboards aus Season 24 vom 27. Juli

Was sieht man hier? Wir schauen uns die europäischen Solo-Ranglisten von Season 24 in Diablo 3 an. Dabei geht es um den Softcore-Modus, nicht um den Hardcore-Modus. Der Stand ist vom 27. Juli um 11:05 Uhr.

  1. Zauberer – GR 141 in ~ 13 Minuten und 30 Sekunden (Heldenprofil auf diablo3.com)
  2. Dämonenjäger – GR 137 in ~ 11 Minuten und 57 Sekunden (Heldenprofil auf diablo3.com)
  3. Mönch – GR 136 in ~ 12 Minuten und 7 Sekunden (Heldenprofil auf diablo3.com)
  4. Barbar – GR 131 in ~ 11 Minuten und 48 Sekunden (Heldenprofil auf diablo3.com)
  5. Kreuzritter – GR 127 in ~ 13 Minuten und 25 Sekunden (Heldenprofil auf diablo3.com)
  6. Hexendoktor – GR 126 in ~ 12 Minuten und 34 Sekunden (Heldenprofil auf diablo3.com)
  7. Totenbeschwörer – GR 125 in ~ 11 Minuten und 49 Sekunden (Heldenprofil auf diablo3.com)
Diablo 3 Season 24 Rangliste 27 Juli

Welche Builds wurden gespielt? Wir haben euch hinter den Einträgen der aktuellen Rekorde jeweils das Heldenprofil der Spieler verlinkt. Inzwischen könnten sich ihre Builds weiter verändert oder verbessert haben. Mit dem Blick aufs Profil bekommt ihr einen Eindruck davon, mit welchem Gear und welchen Fähigkeiten die Spieler aktuell unterwegs sind.

Was fällt auf? Kurz nach Beginn einer Season lässt sich noch nicht allzu viel in die Ranglisten hineininterpretieren. Zurzeit hat jede Klasse mindestens einen Build, der in der Tier List zu Season 24 in Diablo 3 im S-Tier mitspielt. Das Potenzial ist also überall noch gegeben.

Doch schon in den vergangenen Seasons gehörten Barbar, Dämonenjäger und Zauberer zu den beliebteren Klassen. Der Mönch ist jetzt, vermutlich aufgrund der zahlreichen Änderungen in Zusammenhang mit der Klasse, richtig beliebt geworden.

In unserer Umfrage zu euren Lieblingsklassen für Season 24 führt der Mönch. Ähnlich, wie bei unserer Beliebtheitsumfrage sieht auch die aktuelle Rangliste aus.

Seid ihr selbst auch in der Rangliste von Season 24 unterwegs und versucht, dabei in die oberen Ränge zu gelangen? Oder ist das Wettrennen nichts für euch?

Schreibt uns doch hier auf MeinMMO in die Kommentare, welche Klasse ihr gerade mit welchem Build spielt und wie weit ihr bereits in den Großen Nephalemportalen gekommen seid.

Neuer Free2Play-Shooter für Steam, PlayStation, Xbox kommt zu gut an, muss Release verschieben

Der neue Shooter Splitgate testete in einer Open Beta vor Release das Crossplay zwischen PlayStation, Xbox und Steam. Dabei kamen so viele Spieler zusammen, dass die Server nicht ausreichten und der Release sich verschob.

Was ist das für ein Shooter? Splitgate ist ein Oldschool-Shooter im Stil von Unreal Tournament vom Indie-Entwickler 1047 Games. Der besondere Clou am Sci-Fi-Shooter ist: ihr nutzt Portale wie im Spiel Portal, um euch an verschiedene Orte auf der Map zu bewegen.

Gespielt wird ganz klassisch in über 20 Arenen gegen andere Spieler in 15 verschiedenen Modi mit bisher 11 futuristischen und semi-realistischen Waffen. Die Geschwindigkeit als auch die Optik erinnern dabei etwas an die beliebte Halo-Reihe.

Der Knackpunkt an Splitgate ist, dass ihr durch die Portale nicht nur andere Orte erreicht, sondern wortwörtlich Löcher in den Raum reißt. Sie verbinden zwei Punkte und ihr könnt sie sogar nutzen, um Gegner abzuknallen. Dadurch entsteht eine besondere Dynamik, wenn kein Ort wirklich „sicher“ ist.

Splitgate ist bereits seit 2019 in einem Early Access spielbar und befand sich seit dem 13. Juli in einer Open Beta für PlayStation, Xbox und PC (Steam). Die Beta ist aktuell verlängert und Splitgate wird Free2Play. Ihr findet die Downloads für eure Plattform auf der offiziellen Website (via splitgate.com).

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Der Trailer zur Beta von Splitgate.

So gut kommt Splitgate an: Allein auf Steam hat Splitgate in der Beta 14.625 Spieler in der Spitze anlocken können (via steamcharts.com). Laut der Entwickler waren es sogar auf allen Plattformen zusammen deutlich mehr: 65.536 Spieler sollen gleichzeitig gezockt haben (via Twitter.com). Zuvor waren es auf Steam im Schnitt noch etwa 200-300 Spieler.

Die Resonanz ist dabei „sehr positiv“ auf Steam. 92 % der 5.672 kürzlichen bzw. 87 % von allen 19.273 Rezensionen sind positiv. Die Spieler loben dabei vor allem die Einfachheit des Shooters: Es sei eben Portal mit Knarren und genau so lustig, wie das klingt. Ein guter Shooter ohne viel Schnickschnack.

Lediglich Bugs und einige Serverprobleme werden bemängelt, wobei die Serverprobleme offenbar durch den ungeahnten Andrang entstanden.

Beta reizt Server aus, Release muss verschoben werden

Die Zahl der 65.536 Spieler ist bei den Entwicklern kein Zufall, sondern laut Aussagen das überhaupt mögliche Maximum. Mehr können die Server angeblich nicht unterstützen, egal wie sehr man noch optimiert.

Glücklicherweise erhielten die Devs eine Finanzspritze über 10 Millionen US-Dollar (umgerechnet 8,49 Millionen Euro), um die Serverstruktur zu verbessern (via GameSpot.com). Dafür benötigen sie allerdings mehr Zeit.

Der eigentlich für heute, den 27. Juli, geplante Release wird auf August verschoben. Ein konkretere Release-Tag steht allerdings noch aus.

Splitgate erscheint dann später kostenlos für PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox One, Xbox Series X|S und PC (Steam). Der Shooter wird Crossplay unterstützen und soll laut einiger Spieler auf Konsolen erstaunlich gut laufen.

Wenn ihr nach Alternativen sucht oder euch die Zeit bis zum Release vertreiben wollt, findet ihr hier auf MeinMMO:

Die 10 besten Free-To-Play-Shooter 2021

10 starke Shooter, die den Xbox Game Pass für Action-Fans spannend machen

Auf der Suche nach einem neuen Shooter? Für nur 1 Euro bekommen neue Mitgliederinnen und Mitglieder im Xbox Game Pass direkt eine ganze Auswahl! Dieser Überblick stellt euch einige der Highlights vor!

Mit dem Xbox Game Pass bekommt ihr Zugriff auf eine ganze Reihe spannender Shooter. Da ist es schwer sich zu entscheiden, welchen ihr als erstes spielen solltet. Hier findet ihr einen kleinen Überblick zu den besten und interessantesten Shootern, die ihr mit dem Spieleabo bekommt. Da jeder einen Blick wert ist, sind die Titel hier ganz einfach alphabetisch sortiert und nicht nach Wertung.

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1. Control

Control Screenshot
Die Kämpfe von Control erlauben euch besonders viele Vorgehensweisen.

Genre: Third-Person-Shooter | Plattformen: PC, Xbox | Release: 27. August 2019 | Entwickler: Remedy Entertainment

Worum geht es? In Control seid ihr einer Sonderabteilung, die mysteriöse Geschehnisse – so genannte Altered World Events – untersucht. Die gesamte Story findet dabei im ältesten Haus statt, das sich selbst nicht ganz an die Naturgesetze hält und innen viel größer ist, als es von außen den Anschein hat und dazu noch stets seine Architektur ändert. Ihr übernehmt hier die Kontrolle von Jesse, die sich auf der Suche nach ihrem vermissten Bruder befindet.

Für wen geeignet? Wer Titel wie Max Payne, Alan Wake und Quantum Break mochte, ist bei Control an der richtigen Adresse. Denn die Grundzutaten sind die selben. Mit dem Unterschied, dass ihr noch in den Kämpfen noch Zugriff auf psychische Kräfte bekommt, mit denen ihr euch zur Wehr setzen könnt. Zudem sollten auch Fans von Metroidvanias einen Blick riskieren. Denn in Control erkundet ihr nicht nur lineare Level, sondern eine durchaus offene Welt.

2. Doom-Reihe

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Der Reboot von Doom beeindruckt Action-Fans.

Genre: Ego-Shooter | Plattformen: PC, Xbox | Release: 13. Mai 2016 | Entwickler: id Software

Worum geht es? Die Doom-Reihe ist das Vorzeigebild klassischer Labyrinth-Shooter. Als Supersoldat legt ihr euch hier äußerst brachial mit den Schergen der Hölle an. Das klingt nach gedankenloser Ballerei, doch gerade wenn ihr in den neuen Teilen neben euren zahlreichen Waffen auch noch die richtigen Feuermodi und Skills gegen bestimmte Gegner einsetzen müsst, dann rauchen schonmal die Köpfe.

Für wen geeignet? Nostalgiker und Fans flotter Action sind hier richtig. Erstere, weil ihr im Game Pass die alten Doom-Teile aus den 90ern bekommt, letztere, weil die Reboots aus den Jahren 2016 und 2020 eine geballte Ladung knalliger Kämpfe sind. Und wer nach der unerwarteter Weise durchaus interessanten Story noch mehr brauch, der kann sich in PvP-Matches stürzen, in denen ein Doom-Slayer gegen zwei Monster-Spieler antritt.

3. Gears-of-War-Reihe

Gears 5
Gears 5 ist der bisherige Abschluss der Reihe.

Genre: Third-Person-Shooter | Plattformen: PC, Xbox | Release: 17. November 2006 | Entwickler: The Coalition

Worum geht es? In Gears of War kämpft ihr über viele Jahre hinweg in der Rolle von verschiedenen Soldaten auf Seiten der Menschheit gegen die Locust, welche den Planeten Sera aus dem Untergrund heraus angreifen. Konsolen-Spieler erhalten Zugriff auf sämtliche der sieben Hauptteile der Reihe, PC-Spieler bekommen zumindets noch vier, da einige Einträge nie eine PC-Version erhalten haben.

Für wen geeignet? Gears of War ist im Kern ein Cover-Shooter und eignet sich damit bestens für all jene, die ein wenig mehr über ihre Taktiken im Kampf nachdenken wollen und nicht stetig unter Streß gesetzt werden wollen. Hier wird vorsichtiges Vorgehen belohnt! Auch Koop-Freunde kommen auf ihre Kosten, da ihr die Hauptkampagnen mit bis zu zwei Spielern absolvieren könnt.

4. Halo-Reihe

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DIe Master-Chief-Collection liefert euch das Halo-Komplettpaket.

Genre: Ego-Shooter | Plattformen: PC, Xbox | Release: 15. November 2001 | Entwickler: Bungie

Worum geht es? Als Master Chief kämpft ihr in Halo für das Überleben der Menschheit gegen die Covenant, stoßt dabei jedoch auf eine noch viel größere Bedrohung. Dabei macht ihr nicht nur Gebrauch von allerlei Meinungsverstärkern, sondern auch diversen Fahrzeugen, die ihr gar von den Außerirdischen selbst klauen könnt. Dazu liefert das Spiel noch einen sehr beliebten Multiplayer-Modus, in dem ihr PvP-Matches gegen andere Spieler austragt.

Für wen geeignet? Halo überzeugt allen voran mit seiner starken Singleplayer-Kampagne, die ihr gar gemeinsam mit Freunden im Koop angehen könnt. Fans von SciFi können sich hingegen in dem interessanten Universum verlieren, das sich nicht nur über die Spiele, sondern auch Romane und Serien erstreckt.

5. Mass-Effect-Reihe

Mass Effect 2 Shadowbroker
Mass Effect ist ein Fest für SciFi-Fans.

Genre: Action-RPG | Plattformen: PC, Xbox | Release: 20. November 2007 | Entwickler: Bioware

Worum geht es? In Mass Effect dreht sich alles um den Kampf der Menschheit gegen eine Rasse uralter Maschinenwesen, die diese auslöschen wollen. Ihr übernehmt hier die Rolle von Commander Shepard, der ein Team rekrutiert und mit diesem die Galaxie bereist. Neben der Shephard-Trilogie bekommt ihr auch Mass Effect: Andromeda, in dem ihr mit dem Pathfinder die Andromeda-Galaxie entdeckt.

Für wen geeignet? In Mass Effect erfüllt ihr euch den Traum davon, mit einer Gruppe im Stile von Guardians of the Galaxie durch das Universum zu reisen. Gerade Rollenspieler kommen hier zudem auf ihre Kosten, da ihr den Verlauf der Geschichte mit euren Entscheidungen beeinflussen könnt. Shooter-Fans erfreuen sich hingegen an den zahlreichen Möglichkeiten im Kampf, in denen ihr neben euren Waffen auch psychische Kräfte einsetzt.

6. Prey (2017)

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In Prey geht ihr den Geheimnissen einer Raumstation auf den Grund.

Genre: Action | Plattformen: PC, Xbox | Release: 5. Mai 2017 | Entwickler: Arkane Studios

Worum geht es? In Prey wacht ihr auf einer verlassenen Raumstation auf und müsst nun herausfinden, was genau hier passiert ist. All das, während ihr euch gegen mysteriöse außerirdische zur Wehr setzen müsst, die sich teils gar als jeder beliebige Gegenstand im Spiel tarnen können. Besonderer Fokus liegt hier auf dem Skillsystem. Denn ihr schaltet verschiedene Fähigkeiten frei, die alle ganz unterschiedliche Spielstile zulassen.

Für wen geeignet? Prey ist mit seiner semi-offenen Welt etwas für Fans von Deus Ex und Dishonored. Denn ihr entscheidet selbst, wie ihr die Raumstation erkundet. Ballert ihr euch einfach durch, oder setzt ihr lieber auf den Einsatz von Fähigkeiten wie Hacks, um etwa Geschütztürme umzuprogrammieren? Zudem kann es sich kein Story-Fan leisten, auf die spannende Geschichte des Spiels zu verzichten.

7. Shadow Warrior 2

Shadow Warrior 2 könnt ihr komplett im Koop spielen.

Genre: Ego-Shooter | Plattformen: PC, Xbox | Release: 13. Oktober 2016 | Entwickler: Flying Wild Hog

Worum geht es? Shadow Warrior 2 zeigt eindrucksvoll, dass auch heutzutage Shootern erscheinen können, die den alten Tugenden folgen und euch ganz entspannt Dämonen zurück in die Hölle befördern lassen. Das mischt der Titel zudem mit einer geballten Ladung Humor. Und dank mehr als 70 Waffen und damit einhergehend verschiedenen Spielstilen, sowie zahlreichen optionalen Aufgaben kommt zudem keine Langeweile auf.

Für wen geeignet? Koop-Freunde müssen Shadow Warrior 2 spielen. Daran führt kein Weg vorbei. Denn ihr könnt die gesamte Kampagne gemeinsam durchspielen. Außerdem funktioniert das Gameplay bereits im Solo-Modus perfekt, wodurch der Shooter einer der besten überhaupt ist, die seit 2016 erschienen sind.

8. Superhot: Mind Control Delete

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Superhot bietet eine einzigartige Spielmechanik.

Genre: Puzzle-Shooter | Plattformen: PC, Xbox | Release: 16. Juli 2020 | Entwickler: Superhot Team

Worum geht es? Superhot bezeichnete der Entwickler selbst als den innovativsten Shooter aller Zeiten. Nicht ganz unbegründet. Denn er hat die Besonderheit, dass die Zeit nur dann weiterläuft, wenn ihr euch bewegt. Damit gleichen die einzelnen Level schon eher einem Puzzle. Mind Control Delete geht noch einen Schritt weiter und mischt das Gameplay mit Roguelite-Elementen und lässt euch im Spielverlauf zahlreiche Skills freischalten.

Für wen geeignet? Wer einen Shooter mit einem innovativen Twist sucht, ist bei Superhot genau richtig. Leichter wird das Spiel dadurch allerdings nicht. Denn es kann durchaus herausfordernd sein, dem Kugelhagel trotz des Zeitstopps auszuweichen. Dank dem Roguelite-Gameplay und zahlreichen Herausforderungen ist zudem auch für Langzeitspielspaß gesorgt.

9. Titanfall 2

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Jeder einzelne der gewaltigen Titanen aus Titanfall 2 hat seinen eigenen Spielstil.

Genre: Ego-Shooter | Plattformen: PC, Xbox | Release: 28. Oktober 2016 | Entwickler: Respawn Entertainment

Worum geht es? Das Universum von Titanfall 2 werden die meisten durch den kostenlosen Battle-Royale-Ableger Apex Legends kennen. Hier kämpft die IMC und die Miliz um die Vorherrschaft in den Grenzlanden. Der Shooter zeichnet sich vor allem durch zwei Aspekte aus: Sein flottes Movement und die titelgebenden Titanen, die ihr gar selbst steuern könnt.

Für wen geeignet? Titanfall 2 ist einer der besten Story-Shooter seiner Zeit und damit ein echtes Muss für alle Fans von starken Kampagnen. Das Herzstück bleibt aber dennoch die Mehrspielerkomponente, in denen ihr euch rasante Kämpfe gegen andere Spieler liefert. Und auch hier kommt nicht nur das flotte Movement zum Einsatz, sondern auch die gewaltigen Kampfroboter.

10. Wolfenstein-Reihe

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Das Reboot von Wolfenstein überzeugt mit einer abgedrehten Story.

Genre: Ego-Shooter | Plattformen: PC, Xbox | Release: 20. Mai 2014 | Entwickler: MachineGames

Worum geht es? Wolfenstein spielt seit dem Reboot The New Order in einer alternativen Zeitlinie, in der die Nazis den zweiten Weltkrieg mit fortschrittlicher Technologie gewonnen haben. Ihr übernehmt hier die Rolle von William “B.J.” Blazkowicz und nehmt den Kampf gegen diese auf. Dabei stehen euch zahlreiche Waffen zur Verfügung, die ihr zudem modifizieren dürft. So bekommt ein Sturmgewehr etwa die Möglichkeit, alternativ Raketen zu verschießen.

Für wen geeignet? Wolfenstein setzt mit den Nazis als Gegner wohl auf eine der klassischsten aller Shooter-Zutaten. Althergebrachte Traditionen finden sich jedoch auch im Gameplay selbst, wodurch sich das Spiel vor allem für Fans der alten Schule dieses Genres eignet. Dank der Weiterentwicklungen und der im positiven Sinne durchgeknallten Story sollten jedoch auch alle anderen einen Blick riskieren.

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Mehr als 1.500 Mitarbeiter stellen sich gegen Blizzard: „Wir werden die Veränderung sein“

Über 1.500 Activision-Blizzard-Mitarbeiter stellen sich gegen die Führung. Sie verlangen in einem Brief Änderung und werden „nicht zum Schweigen gebracht“.

Der Sexismus- und Diskriminierungsskandal bei Activision Blizzard schlägt immer höhere Wellen. Jetzt gab es einen offenen Brief, der sich gegen die Führungsebene des Unternehmens richtet. Mehr als 1.500 Mitarbeiter von Activision Blizzard sprechen sich deutlich gegen das Vorgehen der Chef-Etage aus und verlangen vor allem eines: Konsequenzen.

Was ist das für ein Brief? Das ist ein offener Brief von zahlreichen Mitarbeitern bei Activision Blizzard, der vor allem die Führungsebene des Unternehmens erreichen soll. Waren es zu Beginn „nur“ rund 800 Unterschriften, sind diese in den letzten Stunden auf über 1.500 angestiegen.

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Die Reaktion von Activision Blizzard zur Sexismus-Klage war furchtbar falsch
von Leya Jankowski

Was wird gefordert? Vor allem fordern die unterzeichnenden Mitarbeiter, dass die Führungsebene ein neues Statement veröffentlicht und ihre Ansichten überdenkt. Man befürchtet, dass bei der Sichtweise der Führung Opfer nicht ernst genommen werden und dadurch ein harmonisches Miteinander quasi nicht mehr möglich ist.

Doch es werden auch klare Konsequenzen gefordert. So plädiert man dafür, dass Frances Townsend, die zuvor ein Statement von Blizzard veröffentlicht hat, das viele der Anschuldigungen als „falsch und unangebracht“ darstellte, zurücktreten soll.

Townsend hatte vor einigen Tagen ein offizielles Statement von Blizzard veröffentlicht und darin erklärt, dass man das Gerichtsverfahren und die vorgebrachten Anschuldigungen für ungeheuerlich halte und sie “in vielen Fällen nicht der Wahrheit entsprechen”. Die Behörde arbeite “beschämend und unprofessionell”. In Anbetracht dessen, dass nun zahlreiche aktuelle und frühere Mitarbeiter immer mehr Vorfälle von Diskriminierung und Belästigung vorbringen, kocht die Wut bei vielen über.

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Im MeinMMO-Podcast erklären wir was hinter der Klage steckt und bewerten die erste Reaktion von Activision Blizzard

Was steht sonst noch im Brief? Der offene Brief ist zwar nicht sehr lang, enthält aber doch eine klare Positionierung der inzwischen über 1.500 Mitarbeiter. Man zeigt sich solidarisch mit den Opfern und will eine Kultur fördern, in der Missbrauch und Diskriminierung keinen Platz hat und Opfer jederzeit hervortreten können, um auf solche Fälle aufmerksam zu machen. Wir haben den Brief für euch übersetzt:

An die Führungsebene von Blizzard

Wir, die Unterzeichner, stimmen darin überein, dass die Statements von Activision Blizzard und ihre Rechtsberatung in Bezug [auf das Gerichtsverfahren] als auch das darauffolgende interne Statement von Frances Townsend abstoßend und beleidigend allem gegenüber sind, vom dem wir dachten, dass wir als Unternehmen stehen. Um es klar und eindeutig zu sagen, unsere Werte als Mitarbeiter spiegeln sich nicht in den Worten und Taten unserer Führung wider.

Wir sind der Ansicht, dass diese Statements unser andauerndes Bemühen nach Gleichbehandlung innerhalb und außerhalb unserer Industrie geschadet haben. Die Anschuldigungen als „verzerrt und in vielen Fällen falsch“ zu kategorisieren erschafft eine Atmosphäre in der Opfern nicht geglaubt wird. Es wirft auch Zweifel auf die Fähigkeit unseres Unternehmens, Missbrauchstäter für ihre Taten zur Verantwortung zu ziehen oder eine sichere Umgebung zu schaffen, in der Opfer sich offenbaren können. Diese Statements zeigen eindeutig, dass unsere Führung diese Werte nicht an erste Stelle setzt. Sofortige Richtigstellung ist notwendig, und zwar von der höchsten Ebene des Unternehmens.

Unsere Unternehmensführung hat behauptet, dass Taten folgen werden, um uns zu beschützen, aber in Angesicht des gerichtlichen Vorgehens – und die problematischen offiziellen Antworten, die darauf folgten – vertrauen wir unserer Führungsebene nicht mehr, dass sie die Sicherheit ihrer Angestellten über ihre eigenen Interessen stellen. Die Behauptung, dass dies ein „haltloses und unverantwortliches Gerichtsverfahren“ sei, während so viele aktuelle und frühere Mitarbeiter sich melden und über ihre eigenen Erfahrungen mit Missbrauch und Belästigung sprechen, ist einfach inakzeptabel.

Wir verlangen offizielle Statements, die die Ernsthaftigkeit dieser Anschuldigungen wahrnehmen und Mitgefühl für die Opfer von Belästigung und anderen Angriffen zeigen. Wir rufen Frances Townsend dazu auf, zu ihrem Wort zu stehen und als Executive Sponsor des ABK Employee Women’s Network zurückzutreten, als Ergebnis der schadbringenden Natur ihres Statements. Wir fordern unser Führungsteam dazu auf, mit uns an neuen und bedeutsamen Bemühungen zu arbeiten, die sicherstellen, dass Mitarbeiter – und unsere Community – einen sicheren Ort haben, um [offen über Vorfälle sprechen zu können].

Wir stehen gemeinsam mit all unseren Freunden, Kollegen wie auch den Mitgliedern unserer engagierten Community, die Misshandlung und Belästigung in jedweder Form erlebt haben. Wir werden nicht zum Schweigen gebracht, wir werden nicht weichen und wir werden nicht aufgeben, bis das Unternehmen, das wir lieben, wieder ein Arbeitsplatz ist, an dem man sich stolz fühlen kann, Teil davon zu sein. Wir werden die Veränderung sein.

Die entsprechenden Chefs bei Activision Blizzard haben bisher noch keine Erwiderung auf den Brief veröffentlicht.

Was haltet ihr von diesem Statement der Mitarbeiter? Ist das ein gutes, starkes Zeichen?

Quelle(n):
  1. pcgamer.com

Spieler von CoD Warzone sind verblüfft, wie viel besser der Waffenschmied in CoD Mobile ist

In CoD Warzone gibt es ein Feature namens Waffenschmied (Gunsmith), mit dem ihr eure Guns anpassen könnt. Doch die Variante, die CoD Mobile bietet, ist laut einigen Spielern viel besser als die von Warzone.

Was ist der Waffenschmied? Das Feature Gunsmith ist ein Menü, in dem ihr die Waffen in CoD-Spielen umbauen und aufrüsten könnt. Dabei sind ziemlich radikale Anpassungen möglich, indem ihr unter anderem den Rückstoß einer Waffe fast neutralisiert oder besonders effektive Zielvorrichtungen anbringt. Spieler verbringen viele Stunden damit, die optimalen Kombinationen zu kreieren und wahre Killer-Builds zu basteln.

Doch zur Verblüffung eines bekannten Streamers hat ausgerechnet Warzone die schlechteste Version des Waffenschmieds.

Das macht der CoD-Mobile-Gunsmith besser

Was sind die Unterschiede zwischen den Gunsmiths? Der bekannte CoD-Experte JGOD ist dafür berühmt, sich tief in die Daten von Warzone zu wühlen und ideale Builds zu basteln. Daher staunte er nicht schlecht, als er mal in CoD Mobile reinschnupperte und im Waffenschmied der Mobile-Version detaillierte Stats für jede Anpassung entdeckte.

Denn in der Mobile-Version stehen exakte Zahlenwerte bei jedem Upgrade, wie „-14,4 Prozent vertikalen Rückstoß“ oder „-3,0 Prozent „Geschwindigkeit“. In Warzone hingegen findet man keine konkreten Zahlen, nur einen groben Graphen, der anzeigt, wie sich das Upgrade auswirkt.

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Spieler wollen den Gunsmith von Mobile: Dabei wäre es für viele Spieler so viel besser, wenn der Waffenschmied in Warzone ähnlich detailliert ist, wie in der Mobile-Version. So schreiben einige User auf Twitter:

  • Judy: „Es ist schön, die detaillierten Statistiken für jedes Upgrade direkt im Spiel zu sehen. Es hat für mich nie Sinn ergeben, nur ein Balkendiagramm ohne tatsächliche Statistiken zu sehen, das war dann nur ein Ratespiel.“
  • Daniel: „Sogar Cold War macht etwas Ähnliches. Ich verstehe, dass es andere Prioritäten gibt, aber es wäre schön, wenn sie das irgendwann auch für Warzone machen würden. Das wäre eine große Verbesserung der Lebensqualität.“
  • Bruno: „CoD Mobile ist alles, was wir wollen, außer, dass es nicht auf PC oder Konsole erscheint. Das ist tragisch.“

Laut den Fans ist dieses Feature aus der Mobile-Version sowie dem aktuellen Call of Duty: Black Ops – Cold War so viel besser als das rudimentärer Diagramm-System in Warzone. Es bleibt also zu hoffen, dass die Entwickler sich erbarmen und das Feature von Mobile und Cold War bald auf Warzone übertragen. Dann wird das Bauen von geheimen Super-Waffen endlich einfacher.

Quelle(n):
  1. Dexerto

Pokémon GO: Forschungsdurchbruch im August mit Palimpalim und EP-Bonus – Lohnt sich das?

Im August 2021 trefft ihr im wöchentlichen Forschungsdurchbruch in Pokémon GO auf Palimpalim. Wir zeigen euch, ob sich der Forschungsdurchbruch lohnt und was euch außer einer Begegnung mit diesem Pokémon erwartet.

Das ist der Forschungsdurchbruch im August: Im Forschungsdurchbruch trefft ihr ab dem 01. August 2021 um 22:00 Uhr auf das Psycho-Pokémon Palimpalim. Es löst dann Geronimatz als Belohnungs-Pokémon ab. Außerdem erhaltet ihr die doppelten EP für das Einlösen eures Forschungsdurchbruchs.

Forschungsdurchbruch mit Palimpalim – Sollte man den abholen?

So sehr lohnt sich Palimpalim: Das Psycho-Pokémon Palimpalim stammt aus der 3. Generation. Es verfügt über die Vorentwicklung Klingplim, hat jedoch keine Weiterentwicklung. Im Spiel könnt ihr Palimpalim über verschiedene Wege begegnen.

Zum einen ist es Teil der Spezialforschung “Ein tausendjähriger Schlaf”, aber ihr findet es auch in der Wildnis. Besonders bei windigem Wetter soll es häufiger zu finden sein. Seit dem GO Fests 2021 ist Palimpalim außerdem in seiner schillernden Variante im Spiel verfügbar.

Pokémon GO Palimpalim Shiny
Palimpalim normal (links) und als Shiny (rechts)

Anhand der Übersicht von pvpoke lässt sich erkennen, dass Palimpalim weder für den Einsatz in der PvP-Liga, noch in Raids eine Rolle spielt (via pvpoke.com). Seine Werte in der Verteidigung und der Ausdauer sind eher schlecht und auch seine Angriffswerte können nicht überzeugen. Ihr solltet stattdessen lieber auf andere Monster zurückgreifen.

Starker EP-Bonus + Raidpass-Geschenk

Neben Palimpalim erwartet euch im August wieder ein EP-Bonus. Löst ihr euren wöchentlichen Forschungsdurchbruch ein, dann erhaltet ihr dafür doppelte Erfahrungspunkte. Diese benötigt ihr für den Level-Aufstieg bis Level 50, weshalb ihr sie auf jeden Fall mitnehmen solltet. Im Gegensatz zu den beiden Vormonaten gibt es im August allerdings keinen kostenlosen Fern-Raid-Pass über die Belohnung.

Ihr müsst jedoch nicht komplett auf euren wöchentlichen Fern-Raid-Pass verzichten. Wie Niantic angekündigt hat, wird euch dieser, gemeinsam mit anderen Items, im August im Ingame-Shop gegen eine PokéMünze zur Verfügung stehen (via pokemongolive.com). Die entsprechende Box wird immer montags im Shop hinterlegt.

So kommt ihr an den Forschungsdurchbruch: In Pokémon GO habt ihr die Möglichkeit euch an PokéStops Feldforschungsaufgaben zu erdrehen und diese zu lösen. Für jeden Tag, an dem ihr eine solche Aufgabe einlöst, erhaltet ihr einen Stempel. Wer an 7 Tagen seine Feldforschungen gelöst und entsprechende Stempel gesammelt hat, erhält den Forschungsdurchbruch.

Das erwartet euch im August: Auch im August 2021 erwarten euch in Pokémon GO wieder zahlreiche Events, wie der zweite Teil des Hyperbonus. Wir haben uns für euch angesehen, welche sich besonders lohnen und diese für euch zusammengefasst: Pokémon GO: Alle Events im August 2021 und welche sich lohnen

Marvel bringt ein neues Open-World-RPG auf iOS und Android – Release schon im August

Das neue Marvel-RPG Marvel Future Revolution nähert sich seinem Release im August. Außerdem gibt es neue Infos zum Open-World-Spiel und ihr könnt euch bereits im Voraus registrieren.

Update (27.07.2021): Wir haben jetzt ein Release-Datum für Marvel Future Revolution. Das Spiel erscheint am 25. August 2021 auf iOS und Android.

Was ist Marvel Future Revolution? Marvel Future Revolution hat nichts mit dem glücklosen Spiel Marvel’s Avengers zu tun. Vielmehr handelt es sich um eine Art Nachfolger des irre erfolgreichen Mobile-Hits Marvel Future Fight vom koreanischen Entwickler Netmarble. Die waren schon für das Mobile-MMO Lineage 2 Revolution verantwortlich.

Marvel Future Revolution ist ein Open-World-Action-Rollenspiel für iOS und Android und bietet eine neue Marvel-Story, die vom Marvel-Autor Marc Sumerak geschrieben wurde. Nachdem mehrere „Erden“ aus dem Marvel-Multiversum zu einer neuen „Primären Erde“ verschmelzen, schließt ihr euch dem neu gegründeten Superhelden-Team “Omega Flight” an, um die gerade auftretenden, kosmischen Probleme zu lösen.

Das alles kommt in einer schicken 3D-Grafik daher, die man auch auf Konsolen oder dem PC erwarten könnte, lassen die Entwickler verlauten. Wie schick das aussieht, seht ihr hier im Trailer:

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Open-World-RPG mit den coolsten Marvel-Helden

Welche Superhelden wird es geben? Zum Launch gibt es eine ganze Latte an bekannten und populären Marvel-Helden, die nicht nur den Avengers entstammen. Daher gibt’s auch Figuren, die aus dem Guardians of the Galaxy, den X-Men oder dem Spiderverse. Die spielbaren Helden zum Release sind:

  • Captain America
  • Captain Marvel
  • Spider-Man
  • Black Widow
  • Iron Man
  • Doctor Strange
  • Star-Lord
  • Storm
https://youtu.be/5n-hEJt-TRg

Alle diese Helden können laut Entwickler mit jeweils mehr als 400 Millionen Kostümkombinationen individualisiert werden. Ihr müsst also nicht alle mit demselben Star-Lord rumrennen. Das passt sogar zum Setting, da diverse Versionen der Helden aus verschiedenen Welten auf der neuen Primären Erde auftauchen.

Wann kommt Marvel Future Revolution? Zum Release wissen wir von offizieller Seite nur, das er „immer näher rückt“. Aber wer den Release sicher nicht verpassen will, kann sich bereits jetzt auf der offiziellen Seite von Marvel Future Revolution registrieren. Dabei springt dann auch ein spezielles Kostüm heraus. Marvel Future Revolution wird für iOS und Android-Systeme erscheinen.

Ihr sucht noch mehr spannende Games für Mobile, um die Wartezeit auf Marvel Future Revolution zu überbrücken? Dann habt ihr Glück, denn auf MeinMMO haben wir bereits diverse Games für euch gesammelt, die euch gefallen könnten. Schaut doch einfach mal in unsere Liste der 9 besten Mobile-MMORPGs für 2021 auf iOS und Android.

7 Dinge, die ihr über New World wissen müsst, wenn ihr von WoW kommt

New World befindet sich gerade in der Beta. Wenn ihr euch das neue MMO von Amazon ansehen wollt und von World of Warcraft kommt, werdet ihr einige Unterschiede feststellen. MeinMMO verrät euch, was in New World im Vergleich zu WoW deutlich anders ist.

Was sind das für Dinge? New World macht vieles anders als Konkurrenten im MMO- und MMORPG-Genre. Das geht von der Mischung aus Survival, RPG und MMO über Fraktionen und PvP bis hin zum Klassen-System.

WoW hat das Genre geprägt wie kaum ein anderes MMORPG. New World hat sich jedoch offenbar vorgenommen, sich hier wenig bis überhaupt nichts abzuschauen. Da New World dennoch besonders MMO-Spieler anspricht, werden sicherlich auch einige Anhänger von World of Warcraft in Aeternum umsehen wollen.

Als WoW-Spieler müsst ihr jedoch einen guten Teil eurer Erfahrung über Bord werfen und neu lernen, wie man New World eigentlich spielt.

1. Ihr habt ein aktives Kampfsystem und könnt verfehlen

Als WoW-Spieler werdet ihr euch an die Steuerung von New World erst einmal gewöhnen müssen, denn die Systeme haben kaum Gemeinsamkeiten:

  • WoW nutzt „Tab Targetting“, ihr wählt also ein Ziel und nutzt Fähigkeiten und Zauber darauf, wenn ihr in Reichweite seid.
  • New World hat ein aktives Kampfsystem, ihr schlagt also selbst zu, müsst richtig zielen und trefft auch mit einem normalen Angriff unter Umständen mehrere Gegner. Auch blocken und ausweichen müsst ihr selbständig.

In New World stehen euch zudem lediglich drei Fähigkeiten gleichzeitig zur Auswahl, wodurch es doch recht übersichtlich ist, was ihr alles tun könnt. Dadurch ist das System zwar anders, aber erschlägt euch nicht gleich mit dutzenden neuen Mechaniken.

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Der Test der GameStar zeigt euch Kampfsystem und Gameplay von New World.

Anders als in WoW gibt es allerdings keinen Indikator dafür, ob euer Angriff in Reichweite ist und trifft. Achtet also darauf, dass ihr genug Reichweite mit eurer Waffe habt und zielt mit Fernkampfwaffen ordentlich.

Ärgert euch nicht zu sehr darüber, wenn es anfangs schwerfällig läuft. Wenn ihr euch an die neuen Waffen gewöhnt habt, fällt auch die Steuerung leichter. Für Anfänger und Einsteiger haben wir hier noch einige Tipps und weiter unten im Artikel erfahrt ihr mehr zu Kampf und Klassen:

2. Quests führen euch nicht in den nächsten „Hub“

Wer einen neuen Charakter in WoW anfängt, wird schon zu Anfang mit langen Questreihen begrüßt, die immer neue Questreihen starten oder euch sogar in neue Gebiete führen. Im Prinzip braucht ihr nur eine „Starter-Quest“, die euch dann bis zum Endgame immer wieder mit Inhalten versorgt.

In New World habt ihr zwar ebenfalls weiterführende Quests, aber kaum durchgehenden Reihen, die euch durch die Welt führen. Stattdessen habt ihr Siedlungen, in denen ihr verschiedene generische Quests findet.

Diese Quests schicken euch oft an die gleichen Orte, jedoch fast immer im gleichen Gebiet und seltener auch an Außengebiete und in neue Bereiche. Dort sollt ihr dann Questgegenstände sammeln oder Gegner töten, ohne wirklich eine Geschichte zu verfolgen.

New World Maps Quest Marker
Die Marker zeigen Quests an und führen euch oft an die gleichen Orte.

Stattdessen helft ihr den Siedlungen oder euren Fraktionen. Die meisten Quests in New World sind also “begleiteter Grind”. Dabei ist es recht egal, wo ihr seid – die Quests sind in jedem Gebiet nahezu identisch.

Lediglich euer Startgebiet bestimmt, in welcher Zone sich eure Hauptquestreihe befindet und anfangs abspielt. Die Story selbst spannt sich eher über die ganze Welt, zieht sich nicht durch einzelne Gebiete. Grundsätzlich habt ihr eine einzelne Haupt-Story mit vielen Nebenquests, wie ihr es vielleicht aus Singleplayer-RPGs kennt.

3. Jeder kann jeden Beruf ausüben und das immer

Crafting ist eines der wichtigsten Features von New World. Ihr erhaltet unter anderem durch Berufe die besten Gegenstände im Spiel und stellt wichtige Verbrauchsgüter her. Dabei ist Crafting nicht nur Beiwerk, ihr könnt durch Sammeln und Herstellen sogar leveln.

Anders als in WoW müsst ihr euch aber nicht auf zwei Berufe festlegen, sondern könnt jederzeit alles. Ihr braucht lediglich das richtige Werkzeug und die richtigen Stationen zur Herstellung.

Berufe müsst ihr ebenfalls nicht beim Lehrer lernen, sondern „könnt“ sie einfach. Ihr levelt sie über ihre Benutzung und findet entsprechende Materialien überall in der Welt. Das Crafting in New World lässt sich eher mit Survival-Games wie Conan Exiles oder Valheim vergleichen.

Wenn ihr wollt, könnt ihr euch als Waffenschmied oder Alchemist hervortun, indem ihr diesen Beruf gezielt levelt und nur Ressourcen dafür sammelt. Ultimativ könnt ihr aber am Ende alles lernen, wenn ihr genügend Zeit investiert.

Mehr zum Thema
New World: So funktioniert das Crafting, über das ihr an die beste Ausrüstung im Spiel kommt
von Alexander Leitsch

4. Ihr könnt nicht überall craften – und solltet es auch nicht

Beim Crafting müsst ihr jedoch darauf achten, dass ihr für spätere Stufen bessere Stationen braucht. Diese stehen fest in den Siedlungen, die von den Fraktionen und Gilden verwaltet werden, welche die Siedlung gerade kontrolliert.

Es kann also sein, dass ihr für eine neue Waffe eine Schmiede der Stufe 4 braucht, in eurer Stadt aber lediglich eine Schmiede der Stufe 2 steht. Dann müsst ihr euch eine Siedlung mit besserer Schmiede suchen und eure Materialien dorthin schleppen.

Wichtig ist jedoch, dass ihr beim Craften immer eine Gebühr zahlt. Diese wird an der Station rechts unten angezeigt und fließt in die Kasse der Gilde, welche die Siedlung kontrolliert.

New World Crafting Fee
Rechts unten sehr ihr beim Craften die Gebühr. Hier zahlen wir recht wenig.

Es ist deswegen ratsam, dass ihr nur in Städten craftet, die von eurer Fraktion gehalten werden. So unterstützt ihr nicht ungewollt die Kriegsanstrengungen eurer Konkurrenten.

5. Es gibt keine Klassen – Ihr seid, was ihr tragt

Bei der Charaktererstellung könnt ihr keine Klasse auswählen, sondern nur euer Aussehen anpassen. Das ist auch so gewollt, denn anders als in World of Warcraft bietet New World keine Klassen im herkömmlichen Sinn.

Es gibt zwar grob Tanks, DDs und Heiler, aber die bestimmen durch ihre Ausrüstung, was sie sind. Euch stehen verschiedene Waffen zur Verfügung, zwischen denen ihr auswählen und die ihr leveln könnt.

Diese Waffen entscheiden, welche Rolle ihr einnehmt. Mit einem Lebensstab seid ihr Heiler, mit Schwert und Schild fangt ihr Schaden ab und mit einer Muskete macht ihr etwa Schaden aus der Entfernung.

Auch Rüstung könnt ihr frei auswählen. Es gibt leichte, mittlere und schwere Rüstung, welche bestimmt, wie viel ihr aushaltet und wie gut ihr ausweichen könnt. Mit leichter Rüstung gelingt euch eine Ausweichrolle, während schwere Rüstung euch eher behindert.

New World Rüstung Klassen
Je nachdem, wie schwer eure Ausrüstung ist, habt ihr Vor- und Nachteile: leichte Rüstung macht euch agiler und steigert Schaden, schwere Rüstung verbessert euren Block und reduziert Kontrolleffekte.

Das bedeutet aber auch, dass ihr jederzeit wechseln könnt. Ihr sammelt mit entsprechenden Waffen Erfahrung und schaltet dadurch aktive und passive Fähigkeiten frei. Es gibt Skillpunkte, aber ihr müsst euch nicht mit Talenten und Klassen auf eine Rolle festlegen, sondern könnt jederzeit wechseln.

6. Story in New World ist nicht so wichtig wie in WoW

Als WoW-Spieler seid ihr vermutlich verwöhnt von einer Story oder einer Geschichte, die euch in jedem Gebiet und jedem Dungeon erzählt wird. Schließlich liegt dem MMORPG die ganze Geschichte von Warcraft zugrunde, welche mittlerweile dutzende Bücher, Comics und Kurzgeschichten umfasst.

WoW baut auf einer existierenden Welt auf, während New World sein Universum erst etabliert. Allerdings erfahrt ihr nur relativ wenig zur Welt, außer dass es ein paar „Untote“ gibt, ihr nicht sterben könnt und irgendetwas die Welt verdirbt.

Das Spiel selbst drängt euch die Story auch nicht auf. Ihr findet stellenweise ein paar Informationen in Quests, aber die meisten NPCs sind mit Überleben beschäftigt und legen euch sogar nahe, nicht zu tief in der Vergangenheit zu graben.

Storyschnipsel findet ihr in der Welt verteilt in Form von Tagebuchseiten und Büchern, die ihr lesen könnt. Lore ist jedoch vollkommen optional, Gameplay steht deutlich im Vordergrund.

Dungeons in New World erzählen eher ihre eigene Geschichte, welche die Welt ergänzt. In WoW sind die Dungeons mit der Lore verwoben und die Story ist der treibende Faktor, warum ihr etwa in den Geschmolzenen Kern oder nun ins Sanktum der Herrschaft vordringt.

7. PvP hat 3 Fraktionen und entscheidet, wie die Welt aussieht

Anders als in WoW mit Horde und Allianz stehen euch in New World 3 Fraktionen zur Auswahl:

  • Das Syndikat, wissbegierige Alchemisten
  • Die Marodeure, eine Truppe von Söldnern und Piraten
  • Das Bündnis ist ein religiöser Zusammenschluss, der „das Böse“ auf der Insel vertreiben will

Wie auch in WoW führen die Fraktionen Krieg gegeneinander, jedoch sucht ihr euch die Fraktion erst im Spiel selbst aus und könnt sie sogar alle 120 Tage wechseln. Die Wahl ist also nicht fest und ihr könnt selbst in anderen Fraktionen mit euren Freunden spielen.

Wenn ihr euch nicht entscheiden könnt, beraten wir euch auf MeinMMO, welche Fraktion in New World die richtige für euch ist.

New World Map Syndikat Marodeure
Die Fraktionen streiten sich um die Kontrolle. Hier in grün die Marodeure und in Lila das Syndikat.

Wichtig werden die Fraktionen erst im PvP. Syndikat, Marodeure und Bündnis kämpfen um die Kontrolle der verschiedenen Gebiete und Siedlungen von Aeternum. Gilden innerhalb einer Fraktion verwalten die Städte, was auch für euch einige Auswirkungen hat:

  • Steuern fürs Housing und Herstellungsgebühren fallen an die Gilde, welche die jeweilige Stadt kontrolliert
  • Die Gilde entscheidet, wie hoch Steuern und Gebühren ausfallen
  • Mit dem Gold kann die Gilde Upgrades vornehmen – Ihr könnt also ungewollt eure Feinde unterstützen, wenn ihr nicht aufpasst

Offenes PvP ist optional, wobei es viele Forts gibt, die ihr mit eurer Fraktion halten oder angreifen könnt. In Kriegen werden die Siedlungen umkämpft und von der siegenden Gilde besetzt – das ist der Gipfel des offenen PvP, an dem man jedoch ebenfalls nicht mitmachen muss. Außer, man möchte seine Stadt verteidigen.

Der große PvP-Modus im Endgame, Außenpostenansturm, ist dann jedoch wieder instanziiert. Hier sammelt ihr in abgeschlossenen Schlachten Ressourcen und erlebt eine einzige Belagerung in einem 20vs20-Match, das ein wenig an Survival-Games erinnert.

Wann erscheint New World? Solltet ihr die Beta noch nicht gespielt haben oder spielen wollen, ist der Release auch nicht mehr fern. Bereits am 31. August 2021 erscheint New World für den PC. Ihr müsst nur einmalig zahlen und habt dann Zugriff auf sämtliche Inhalte sowie einen Cash-Shop mit kosmetischen Inhalten. Anders als in WoW zahlt ihr keine Abo-Gebühren.

Für WoW-Spieler ist natürlich auch das Endgame immer wichtig, schließlich sind Raids und Dungeons in jeder Erweiterung ein Highlight. Auch New World bietet hier einige Inhalte, die wir schon für euch anschauen konnten:

Das Endgame von New World war lange geheim – Wir haben es gespielt

Fortnite: Update 17.21 ist online – Patch-Notes auf Deutsch

In Fortnite gehen heute, am 27. Juli, die Server auf allen Plattformen (PC/Mac, PS5, Xbox Series X/S, PS4, Xbox One, Switch, Android) down. In der Zeit wird das neue Update 17.21 aufgespielt. Welche Änderungen kommen frisch ins Spiel?

Das passiert heute in Fortnite: Das neue Update 17.21 wurde von Fortnite Status angekündigt (via Twitter) und kommt am heutigen Dienstag. Der frische Patch soll eine aus dem Cinematic von Kapitel 2 bekannte Waffe endlich ins Spiel bringen und einige Bugs Fixen, zudem soll das Mutterschiff die Risszonen erneut öffnen.

Damit ihr nichts verpasst, aktualisiert MeinMMO diesen Artikel im Laufe des Tages und bringt dann später alle Änderungen für euch.

Update (27.07.2021): Mittlerweile sind die Server wieder online. Was sich alles geändert hat, erfahrt ihr hier in den deutschen Patch-Notes:

  • Neue Waffe – Plasma Kanone: Diese Waffe schießt einen langsamen Energieball, der alles im Weg beschädigt und Gebäude wegfegt.
  • Neuer Countdown: Ein neuer Countdown ist aufgetaucht. Möglicherweise kommt dann das schon vermutete Ariana-Grande-Konzert.
  • Die aufblasbare Kuh “Inflate-A-Bull” ist wieder da.
  • Die Rail-Gun wurde generft und durchdringt nur noch eine Wand.

Fortnite-Server werden heruntergefahren – wann und wie lange?

Downtime-Start am Vormittag: Die Downtime für das Update 17.21 startet heute wieder um 09:30 Uhr deutscher Zeit. Gegen 09:00 konntet ihr euch zum letzten Mal einem frischen Match beitreten, danach gehen die Server offline und Fortnite wird für eine Weile down sein.

Wie lange dauern die Wartungsarbeiten? Traditionell sollten die Arbeiten etwa um die Mittagszeit herum abgeschlossen sein. Das haben die Updates der vergangenen Wochen und Monate gezeigt.

Technische Probleme oder anderweitige Verzögerungen könnten jedoch für eine (ungewünschte) Verlängerung der Wartungsarbeiten sorgen. Wir bei MeinMMO halten euch auf dem Laufenden und aktualisieren diesen Artikel dann entsprechend.

Wann kommen die Patch Notes? Typischerweise veröffentlicht EPIC keine oder nur oberflächliche Patch Notes für den Battle-Royale-Modus.

Was bringen uns die mysteriösen Aliens diesmal mit?

Sollten jedoch große, wichtige Änderungen aufgespielt werden, sammeln wir diese für euch und ergänzen sie hier im Artikel als Mini-Version der Patch Notes in Deutsch.

Welche neuen Inhalte bringt das Update 17.21?

Was wird es Neues im Battle-Royale-Modus geben? Ganz gesichert sind die Änderungen noch nicht, doch Leaks und Dataminer sowie kleinere Teaser von Fortnite lassen die Spieler auf diese Neuerungen hoffen:

  • Die Waffe “Grab-Itron” sollte aktiviert werden. Ihr findet die Gravity-Gun aus dem Cinematic endlich dann auf verschiedenen Locations der Map und könnt mit ihr Objekte durch die Luft sausen lassen.
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  • Rift Zones (Risszonen) sollen zurückkommen – so sagen es die Leaks. Der neue Spin ist nun aber, dass die mit dem Alien-Mutterschiff zu tun haben und die Schwerkraft verrückt spielt, wir sind gespannt.
  • Die aufblasbare Kuh “Inflate-A-Bull” soll für Kompetitiv wieder aktiviert werden. Ein Bug zwang EPIC zur Deaktivierung.
  • Weitere Gerüchte sprechen von einem Skin für die Sängerin Ariana Grande und auch gleich einem digitalen Konzert, ob es aber wirklich schon mit dem neuen Update 17.21 so weit sein soll? Fortnite: Leak verspricht großes Pop-Star-Konzert, explodierende Ninja-Waffen und Naruto

Wir werden wohl sehen, was da genau auf uns zukommt, sobald die ersten Änderungen vom Update bekannt werden.

Welche Änderungen wünscht ihr euch selbst vom neuen Update 17.21 in Fortnite? Habt ihr euch eigentlich schon an die Update-Zeiten gewöhnt oder verhageln euch die Patches regelmäßig die Vormittage im Battle Royale? Sagt es uns doch in den Kommentaren.

WoW-Entwickler sagt: Wer jetzt auf Patch 9.2 drängt, ist Teil des Problems

Patch 9.2 von World of Warcraft wird sich wegen des Blizzard-Skandals wohl verschieben – doch manche Spieler haben dafür kein Verständnis.

Einige Blizzard-Mitarbeiter reagieren darauf, dass so manch ein Spieler kein Verständnis hat, wenn sich Inhalte für World of Warcraft nun verschieben. Dann sei man Teil des Problems und nicht der Lösung – das meint zumindest Alex Klontzas, der damit harsche Kritik erntet.

Wer ist Alex Klontzas? Alex Klontzas ist einer der Senior Game Producer bei Blizzard und arbeitet aktuell an World of Warcraft. Früher war er auch für Heroes of the Storm und StarCraft zuständig. Auf Twitter teilt er manchmal seine Gedanken – dabei geht es viel um WoW, aber auch um andere Themen.

Was hat er gesagt? Auf Twitter meldete sich Klontzas zu Wort und erklärte, dass Spieler aktuell Teil des Problems seien, wenn sie sich jetzt darüber beschweren, dass Patch 9.2 wohl verzögert wird.

Wenn eure Reaktion auf das alles ist, sich darüber zu beschweren, dass der nächste Patch länger bis zu seinem Release braucht, dann müsst ihr einen Schritt Abstand nehmen und begreifen, dass ihr Teil des Problems seid. Euch sind Videospiel-Inhalte wichtiger als menschlicher Anstand und Respekt.

https://twitter.com/azgaz/status/1419398240105996288

Er reagiert damit auf die Tatsache, dass aktuell gar nicht an World of Warcraft gearbeitet wird. Der gegenwärtige Skandal bei Activision Blizzard hat dazu geführt, dass die Arbeit am MMORPG vollkommen brach liegt. Das wiederum bedeutet, dass der nächste Content-Patch 9.2 sich verschieben wird. Für viele Spieler eine schlechte Nachricht, da schon Patch 9.1 viele Monate zu spät erschien.

So reagieren die Spieler: Auch wenn der Tweet über 2.000 Likes bekommen hat, gibt es viele Stimmen, die Klontzas widersprechen und das vollkommen anders sehen. Egal ob auf Twitter oder im Subreddit, seine Aussagen werden diskutiert.

Im Subreddit schreibt danpascooch etwa:

Wenn die Spieler ‘Teil des Problems’ sind, weil sie auf die Veröffentlichung von Inhalten in der üblichen Geschwindigkeit warten, um ihre 13 € pro Monat im Zuge von Blizzard riesigem Versagen zu rechtfertigen, dann sollte Blizzard sich vielleicht an die eigene Nase fassen und aufhören, Geld für das Spiel zu verlangen, bis die Entwicklung wieder fortgesetzt wird.

Der Gedanke, dass Spieler für Inhalte zahlen sollen und dann anmaßend genannt und beschuldigt werden, weil sie wollen, wofür sie bezahlt haben, ist eklig und dumm.

Auf Twitter schreibt dazu Nnoggie von der Profi-Gilde Echo:

Die Spieler sind garantiert kein Teil von DIESEM Problem, mein Freund.

In eine ähnliche Richtung schlägt auch Genomic DNA auf Twitter und sagt:

In genau welchem Ausmaß sind die Spieler verantwortlich für die toxische Arbeitsumgebung bei Blizzard und die absolute Leere an Content in World of Warcraft? Ja, ich bezahle mein Abo um Spaß zu haben, nicht um all diesen Müll und das Drama zu ertragen, das von eurem Unternehmen kommt.

Was haltet ihr von der Aussage? Sind die nach Patch 9.2 gierenden Spieler wirklich Teil des Problems? Oder seht ihr das ganz anders?

Quelle(n):
  1. reddit.com

Neues MMORPG verkündet sein Release-Datum, erscheint schon im September für PC

Das MMORPG Elyon hat endlich sein Release-Datum verkündet. Anders als ursprünglich geplant erscheint das neue MMORPG nicht erst im 4. Quartal 2021, sondern bereits Ende September. Damit kommt es früher als gedacht.

Wann erscheint Elyon?

Das MMORPG aus Korea erscheint am Mittwoch, den 29. September 2021. Wer jedoch möchte, kann durch bestimmte Vorbesteller-Pakete nochmal 3 Tage eher loslegen.

Welche Vorbesteller-Pakete gibt es?

Elyon wird ein Buy2Play-MMORPG. Ihr müsst für den Zugang also einmalig bezahlen:
– Das Grundspiel kostet 29,99 Euro und wer vorab bestellt, bekommt bereits 24 Stunden vorher Zugriff
– Wer möchte, kann das Grundspiel im Anschluss für 30 Euro zum Expansion Pack aufwerten. Das erlaubt bereits 48 Stunden vorher Zugriff aud das Spiel und bringt zusätzliche Inventar-, Bank- und Charakterplätze, sowie Echtgeld-Währung
– Das Expedition Pack wiederum kostet 40 Euro und kann ebenfalls als Aufwertung zum Grundspiel gekauft werden. Dieses Paket gibt weitere Boni, darunter 72 Stunden Vorabzugang.
Die Pakete findet ihr auf der offiziellen Webseite (via Elyon).
Elyon Expedition Pack

Findet vor dem Release noch eine Beta statt?

Ja, die Closed Beta 2 soll im August stattfinden. Wer möchte, kann sich bereits jetzt dafür registrieren. Alle Vorbesteller bekommen zudem einen garantierten Zugang zur Beta.

Wird Elyon Pay2Win?

Erst vor wenigen Tagen haben die Entwickler von Elyon ein Video zum Shop geteilt. Darin wurde verkündet, dass einige Pay2Win-Inhalte aus Korea entfernt wurden. Je nach Definition ist das MMORPG aber weiterhin nicht komplett frei von solchen Inhalten.

Das neue MMORPG kommt von den Machern von TERA

Was ist Elyon überhaupt? Elyon wird ein Themepark-MMORPG mit dem Fokus auf PvP. Zum Start habt ihr habt die Wahl aus 6 verschiedenen Klassen, die in einer offenen Welt questen und eine Geschichte erleben. Im Verlauf des Spiels schaltet ihr verschiedene Dungeons, Housing und PvP-Inhalte frei.

Etwa ab Level 30 kommt dann PvP in der offenen Welt dazu, das nicht optional ist. Schon bei der Charaktererstellung schließt ihr euch einer von zwei Fraktionen an und könnt dann ab Level 30 beim Spielen und Questen getötet werden.

Ein Highlight ist jedoch das Skill-System, das euch ermöglicht, jede Fähigkeit eurem Spielstil anzupassen. Außerdem verspricht Elyon spannende und actionreiche Kämpfe, viele Ranglisten sowie große Realm-vs-Realm-Schlachten im PvP.

Wer sich bisher überhaupt nicht mit Elyon beschäftigt hat, findet hier einen Anspielbericht von uns:

Das neue MMORPG Elyon wird kein Flop wie Bless, aber auch kein riesiger Hit

Warzone: Spieler findet genialen Weg, Gegner mit seinem Heli zu trollen

Auf der kleinen Rebirth-Island-Map in CoD: Warzone sind die Wege zu den Gegnern nicht weit. Mit dem Helikopter erreicht man schnell Gegner, die sich vorbereiten. Wie ein Spieler im Video zeigt, kann man dort auch herrlich trollen.

Wie werden die Gegner getrollt? Der Spieler im Video, um das es hier geht, schnappt sich einen Helikopter und fliegt damit zu den Gegnern. Mit gutem Timing schafft er es direkt unter den Abwurf einer Loadout-Kiste und befördert die auf kreativem Weg von der Karte (via Dexerto.com).

Der Clip hat auf TikTik bereits über 239.000 Aufrufe erzielt und ist damit recht beliebt.

Er wirft ihr Loadout einfach ins Wasser

So macht er das: Mit seinem Helikopter fliegt Spieler Hendrrix (hier geht’s zu seinem Twitch.TV-Kanal) über die Map und erspäht das Gegnerteam, das sich gerade ein Loadout bestellte. Im raschen Sinkflug positioniert er sich direkt über dem roten Rauch, der die Abwurfzone für die gegnerische Loadout-Kiste markiert.

Dann scherzt er noch, dass er vermutlich seinen Helikopter mit der Aktion zerstören würde.

Doch irgendwie funktioniert es und die Loadout-Kiste landet wie geplant, auf den sich drehenden Rotorblättern. Mit der wackelnden Kiste auf dem Hubschrauber bewegt sich der Streamer Stück für Stück nach vorne und bugsiert damit die Kiste immer näher an den Rand der Map, wo er sie dann schließlich ins Wasser fallen lässt.

Die offenbar stark genervten Gegner ballern dann auf den diebischen Helikopter-Piloten, doch können ihm nichts anhaben. Schließlich rosten ihre Waffen schon auf dem Grund des Meeres.

Wir binden euch an dieser euch an dieser Stelle das TikTok-Video mit der coolen Aktion ein:

https://www.tiktok.com/@clipthatlad/video/6984022320897723654

Bekommen sie das Loadout zurück? In den Kommentaren auf TikTok erklärt Nutzer sp00ns1, dass die Spieler ihr Loadout nur zurück ins Inventar bekämen, wenn sie es direkt auf dem Wasser angefordert hätten.

Weil sie es aber auf einem festen Boden als Abwurfort anforderten, und es auf dem Weg dahin aufgehalten wurde, bekämen sie es nicht zurück.

Habt ihr auch solche Troll-Moves auf Lager, mit denen ihr eure Gegner gerne mal ärgert? Oder wurdet ihr auch schon fies getrollt und müsst euch bis heute daran zurückerinnern? Dann schreibt uns eure Erfahrungen zum Thema Trolling in Warzone doch hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Spielern darüber aus.

Ein 10 Jahre altes Video könnte dem Blizzard-Chef gerade zum Verhängnis werden

Ein Video aus dem Jahr 2010 fällt dem Blizzard-Chef gerade auf die Füße. Für viele ist das der Beweis: J. Allen Brack steckt tief im Blizzard-Skandal.

Die negativen Nachrichten rund um den Spieleentwickler Activision Blizzard nehmen aktuell kein Ende. Vor einigen Tagen wurde bekannt, dass der Staat Kalifornien Anklage erhebt. Es geht dabei um sexuelle Belästigung, Ungleichbehandlung von Frauen am Arbeitsplatz und eine Kultur, in der all das geduldet und sogar gefördert wird. Vor allem der ehemalige Entwickler Alex Afrasiabi steht dort in der Kritik – aber auch der aktuelle Blizzard-Chef. J. Allen Brack hatte in einem Statement erklärt, dass er solch ein Verhalten im Unternehmen verurteile und es ihn schockiere.

Jetzt tauchte ein Video von der BlizzCon vor über 10 Jahren auf und ist für viele der Beweis: J. Allen Brack steckt mit im Sumpf und hat selbst dazu beigetragen, dass diese Kultur sich in Blizzard etablierte.

Wer ist J. Allen Brack? Das ist der aktuelle Präsident von Blizzard Entertainment – also quasi der oberste Chef. Schon seit 2005 arbeitet er für Blizzard, damals an World of Warcraft. Er war zuvor schon der Executive Producer und Vice President für World of Warcraft, übernahm im Jahr 2018 dann aber den Posten von Mike Morhaime, der sich von Blizzard verabschiedete.

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Im MeinMMO-Podcast erklären wir was hinter der Klage steckt und bewerten die erste Reaktion von Activision Blizzard

In einem Statement hatte er kürzlich erklärt, dass er aktiv gegen so eine Kultur einstehen würde. Ein Video aus 2010 liefert für einige nun den Beweis: Seine Aussage stimmt nicht.

Was ist das für ein Video? Der Clip stammt von 2010 und der damaligen BlizzCon. Schon früher gab es dort ein „Q&A“-Panel, bei dem Spieler ihre Fragen rund um World of Warcraft direkt an die obersten Entwickler stellen konnten.

Bei Minute 4:25 kommt eine Frau als Fragestellerin an die Reihe und erklärt, dass sie sich darüber freut, dass es in WoW so viele starke, weibliche Rollen gibt. Sie fragt aber auch, ob es Pläne für die Zukunft gibt, dass nicht alle davon aussehen, als seien sie einem „Victoria’s Secret“-Katalog entsprungen und spielt damit darauf an, dass die weiblichen Modelle im Spiel häufig Top-Modell-Maße haben und zudem auch oft wenig Kleidung tragen.

In den ersten Sekunden nach der Frage bekommt die Frau viel Beifall aus dem Publikum, wobei sich vor allem weibliche Stimmen ausmachen lassen. Kurz darauf wird das allerdings von Buhrufen einer deutlich männlich geprägten Masse übertönt.

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Es folgt darauf eine kleine Diskussion der Entwickler mit der Frage: „Aus welchem Katalog sollten sie denn kommen?“, was wieder viel Beifall aus dem Publik abbekommt. Da kann die Fragestellerin noch mitlachen.

Alex Afrasiabi fragt daraufhin noch: „Kannst du dir vorstellen, dass Sylvanas irgendwie anders aussieht? Also … wir fühlen, was du meinst und wir wollen ganz klar bei den weiblichen Charakteren variieren. Also … ja, wir wählen andere Kataloge.“

Der Fragestellerin ist diese Antwort sichtlich unangenehm, als sie sich entfernt. Vor allem der letzte Satz lässt sich wohl als Spott interpretieren.

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Haben sich die weiblichen Rollen gewandelt? Besonders ironisch ist daran wohl, dass Sylvanas Jahre später tatsächlich anders aussieht und mehr verhüllende Rüstung trägt. Ihr Bauchschutz löste damals eine große Diskussion aus.

Auch ist World of Warcraft in seiner Darstellung von weiblichen Charakteren variabler geworden. Nicht mehr alle Charaktere entsprechen dem klischeehaften Schönheitsideal von „jung und sexy gekleidet“, sondern es gibt auch ein paar ältere oder beleibte Damen, wie etwa Katherine Proudmoore oder Lady Ashvane.

Etwas Ähnliches fand auch bei Hearthstone statt – dort wurde Jaina nachträglich stärker verhüllt und Charaktere wie der Sukkubus wurden sogar ganz gestrichen.

Lady Ashvane ist eines der Beispiele für eher untypische Frauen-Modelle in Videospielen.

Was hat das jetzt mit J. Allen Brack zu tun? Auch J. Allen Brack sitzt in der Runde und amüsiert sich ein wenig über die Frage, macht ein paar kleine Witze mit seinen Kollegen. Für viele ist das ein Beweis, dass er „tief mit drinhängt“ und die in der Anklageschrift beklagte, frauenfeindliche Kultur bei Blizzard schon seit langer Zeit fester Bestandteil ist und Brack sehr genau weiß, was da abgeht – immerhin sei er ja mitten drin.

Am Ende der Frage meint er sogar zu Afrasiabi: „Hey, Alex, aus welchem Katalog kommt noch gleich die Tauren-Frau?“

Auch das lässt sich als Spott interpretieren – oder als Anspielung darauf, dass WoW ja weibliche Charaktere habe, die nicht der Schönheitsnorm entsprechen – wie etwa Tauren.

So reagiert die Community auf das Video: Egal ob auf Twitter oder YouTube, das alte Video wird wild diskutiert. Es gibt zahlreiche Kommentare, viele davon sind recht frisch. Darunter etwa:

  • „Ein ziemlich klarer Beweis, dass J. Allen Brack ein Teil der frauenverachtenden Brüder-Kultur ist.“
  • „Nur für’s Protokoll, der Kerl ganz links, der die Frau bei 4:30 verspottet, ist Brack. Jetzt behauptet er, ihm wäre nicht bewusst, dass es eine „Frat Boy Culture“ und Misshandlung von Frauen gibt.“
  • „Das ist schwer anzuschauen. Ich meine, was für ein großes Arschloch musst du sein, um mit „Was meinst du?“ und „Aus welchem Katalog sollen sie denn dann kommen?“ zu antworten.
    Es ist ziemlich offensichtlich was sie meinte und das war vernünftiges Feedback.
    Genau so schlimm sind aber die anderen Kerle in der Masse, die sie ausbuhen. „Wir wollen, dass JEDER Charakter immer sexualisiert ist!“ verstärkt wirklich diese Stereotypen, die es über WoW-Spieler gibt.“

Der Tenor ist eindeutig: Wer sich damals schon so benommen hat, ist Teil des Problems und hat selbst dafür gesorgt, dass diese Kultur sich bei Blizzard etabliert.

Was haltet ihr davon?