New World hat sich in den letzten 11 Monaten stark verändert – Hat jetzt Dungeons und mehr Open-World-PvP

Im August 2020 konnten viele Spieler das neue MMO New World ausprobieren und ohne NDA darüber berichten. Danach verschwand das Spiel wieder in eine Alpha. Aus dieser Alpha gab es immer wieder Berichte und Infos über den Fortschritt. MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch hat zusammengefasst, was sich seit dem Test vor knapp 11 Monaten alles verändert hat.

Was hat sich an New World geändert? Im Sommer 2020 wirkte New World für viele noch unfertig. Besonders das Quest-System und die generellen Endgame-Inhalte wurden kritisiert. Auch wir von MeinMMO haben viele gute Ansätze erkannt, die jedoch noch viel Feinschliff und einige Neuerungen brauchten.

Genau daran hat Amazon in den letzten elf Monaten gearbeitet und einige bedeutende Neuerungen implementiert.

  • Neue Waffen, um mehr Variation im Kampfsystem zu ermöglichen
  • 6 Dungeons, wobei es im Sommer 2020 keinen einzigen Dungeon gab
  • Neue Anreize für das Open-World-PvP
  • Den neuen PvP-Modus Außenpostenansturm
  • Anpassungen an den Quests, um sie attraktiver zu machen

Doch neben diesen großen Änderungen gab es auch viele kleine Detail-Anpassungen, auf die wir noch genauer eingehen werden. Alle Infos zu New World allgemein findet ihr in dieser Übersicht.

Änderungen am Kampfsystem und den Waffen

Was hat sich bei den Kämpfen alles geändert? In den letzten Monaten hat New World vier neue Waffen bekommen:

Doch nicht nur neue Waffen wurden implementiert. In einer der ersten Updates im Dezember 2020 wurden die globalen Abklingzeiten abgeschafft. So hat jetzt jede Waffe eigene Cooldowns für die Fähigkeiten. Dieses Update brachte außerdem eine bessere Treffererkennung, bessere Animationen und generell flüssigere Kämpfe.

Auch der Trick mit dem Lebensstab, mit dem ihr euch in dem Test schnell über die Karte bewegen konntet, wurde gefixt.

Im Januar gab es zudem eine Anpassung, durch die ihr nur noch zwischen 2 statt 3 Waffen im Kampf wechseln könnt.

In absolut jedem Update in der Alpha, und davon gab es jeden Monat mindestens eins, wurde zudem an der Balance der verschiedenen Waffen geschraubt. Außerdem soll die KI inzwischen intelligenter sein als noch im Jahr 2020.

New World Screenshot
Das Kampfsystem ist eine der Besonderheiten von New World, weil es sehr aktiv und gleichzeitig taktisch ist.

6 neue Dungeons, neue Endgame-Gebiete und das Angeln

Was kam für PvE-Spieler dazu? Wer als PvE-Spieler durch New World gehen möchte, kann sich auf einige Neuerungen freuen. Das große Highlight waren die neuen Dungeons, die nach und nach implementiert wurden und im Spiel den Namen “Expeditionen” tragen.

Die erste Expedition, die Amrhein-Ausgrabung, richtet sich an Spieler der Stufe 25 und höher. Darin erwarten euch zwei Bosse, verschiedene geisterhafte Kreaturen und ein Rätsel, das ihr lösen müsst. Das Dungeon konnte uns von MeinMMO im ersten Test überzeugen:

Ich habe das 1. Dungeon in New World gespielt – Wie gut kann Amazons MMO denn wirklich PvE?

Neben der Amrhein-Ausgrabung soll es noch 5 weitere Dungeons zum Release von New World geben:

  • Zerstörer Obelisk – Für Spieler der Stufe 35+
  • Die Tiefen – Für Spieler der Stufe 45+
  • Der Garten des Ursprungs – Für Spieler ab Stufe 60
  • Die Schiffswerft der Dynastie und das Lazarus-Instrumentarium, die jedoch bisher ein unbekanntes Level benötigen

Was gibt es Abseits von Dungeons? Mit den Updates wurden auch 2 neue Endgame-Gebiete eingeführt.

Die erste neue Zone trägt den Namen Reekwater und erinnert an ein finsteres Nimmerland aus Peter Pan, in dem Krokodile, Piraten und Meerjungfrauen auf euch warten. Zusammen mit Reekwater wurde auch die Nebenbeschäftigung Angeln eingeführt.

Das Gebiet Ebenmaß hingegen hat einen eher asiatischen Stil. Es richtet sich an Spieler der Stufe 51+ und dort trefft ihr vor allem auf die Verderbten, die ihre Flotte dort zusammengezogen haben. Außerdem erwartet euch die gefallene Kaiserin in den Ruinen der Stadt.

Zudem hat Amazon inzwischen kleinere Neuerungen wie etwa ein Achievement-System und Titel eingeführt. Auch die Bosse in der offenen Welt wurden angepasst, damit sie etwas herausfordernder sind, und es gibt Belohnungen für das Erreichen bestimmter Meilensteine beim Leveln.

Ein Screenshot zum neuen Gebiet Ebenmaß.

Neue Anreize für das Open-World-PvP und ein neuer Modus

Was änderte sich für PvP-Spieler? Mit dem großen Wechsel vom PvP-Survival-MMO hin zu einem Open-World-Spiel mit mehr PvE-Inhalten gab es eine große Neuerung: Das Open-World-PvP wurde komplett optional. Allerdings wirkte es dadurch im ersten Test im Sommer 2020 auch fast überflüssig.

Das hat auch Amazon erkannt und einige Anpassungen am PvP vorgenommen:

  • Forts in der offenen Welt können nun wieder erobert werden. Dazu müsst ihr euch nur für das PvP markieren, in das jeweilige Fort stürmen und dort den Eroberungspunkt einnehmen.
  • Allerdings wird das Fort dann als “umkämpft” auf der Karte markiert. So können euch die Spieler der anderen beiden Fraktionen an der Eroberung hindern.
  • Wer ein Fort kontrolliert, bringt seiner Fraktion Boni. In dem entsprechenden Gebiet erhalten alle Spieler der Fraktion 5 % mehr EP und 20 % mehr Einfluss. Zudem verleiht jedes Fort einen einzigartigen globalen Bonus, darunter geringere Kosten für die Schnellreise und Senkungen der Steuer. Außerdem werden die Lager von Siedlungen verbunden, wenn eine Fraktion mehrere von ihnen kontrolliert.
  • Die instanziierten Kriege finden weiterhin statt. Wann immer diese Kämpfe um ein Fort laufen, werden die Eroberungen in der offenen Welt für 60 Minuten deaktiviert.

Zudem wurde ein neuer instanziierter PvP-Modus eingeführt: der Außenpostenansturm. Dabei kämpfen zwei Gruppen mit je 20 Spielern gegeneinander um die Kontrolle von 3 Außenposten. Das Ziel ist es, als erstes Team 1.000 Punkte zu sammeln.

Dazu können Außenposten erobert und dann verteidigt und ausgebaut werden. Auch das Töten von Spielern gibt Punkte. Einen genauen Einblick in den neuen Modus bekommt ihr in diesem Video der Entwickler:

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Neue Quests, bessere Erzählstruktur und Voice-Acting

Was hat sich an den Quests verändert? Die Quests galten mitunter als größte Baustelle für New World. Im Grunde bestanden sie ursprünglich nur daraus, dass die Spieler eine bestimmte Zahl von Gegnern töten und gleichzeitig eine bestimmte Zahl von Items sammeln mussten.

Quests waren eher sowas wie eine Nebenaufgabe zum eigentlichen Weg auf das Max-Level: dem Grind an Monstern und Events. Doch das soll nun nicht mehr so sein.

Das neue Quest-System baut auf 4 Säulen:

  • Durch die Quests sollen die Spieler eine Identität und Aufgaben bekommen
  • Spieler sollen durch die Quests die Geschichte von Aeternum erleben
  • Spieler sollen konstant beschäftigt werden
  • Quests sollen den Fortschritt zelebrieren

In einer großen Überarbeitung sollen vor allem der Spieleinstieg und die Hauptgeschichte bis zum Azoth-Stab stark überarbeitet worden sein. Außerdem wurden neue Quests eingeführt, über die sich die Spieler stärkere Waffen und Rüstungen verdienen können.

Sprachausgabe auf Englisch: Eine weitere Neuerung bei den Quests sind Synchronstimmen. Während der Beta sollen die auf Englisch zur Verfügung stehen. Unklar ist derzeit, ob es auch eine deutsche Vertonung geben wird.

Einen ersten Einblick in das Voice-Acting bekommt ihr in diesem Tweet:

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Überarbeitung im Crafting und Handel zwischen den Spielern

Was hat sich am Crafting verändert? Das Januar-Update fokussiert sich vor allem auf Anpassungen am Crafting-System:

  • Es wurde eine Reihe von neuen und seltenen Rohstoffen eingeführt.
  • Es gibt über 100 neue benannte Waffen und 50 neue benannte Rüstungsteile im Crafting.
  • Crafting-Stationen wachsen optisch mit der Siedlung mit, wenn diese ausgebaut wird.
  • Viele Rezepte wurden angepasst, sodass auch allgemeine Zutaten funktionieren. Anstelle von Möhren reicht beispielsweise ein allgemeines Gemüse, um das entsprechende Essen herzustellen.
  • Es wurde mehr Flexibilität in das System gebracht. So können die Spieler entscheiden, ob sie mehr oder weniger Azoth investieren, um eine höhere Chance auf Boni zu haben. Genau sollt ihr entscheiden können, wie viel ihr von seltenen Materialien investiert, um eine Chance auf einen höheren Rüstungswert zu haben.
  • Das Freischalten von Plänen wurde überarbeitet.
  • Ausrüstung wird nicht mehr automatisch nutzlos und abgelegt, wenn die Haltbarkeit auf 0 sinkt.

Gleichzeitig wurde das Buff-Food so verändert, dass es jetzt Nahrung gibt, die einerseits eure Attribute verbessert oder andererseits Leben wiederherstellt. Das wurde damit klarer getrennt.

New World neue Waffen Crafting
Ein Screenshot zu den neuen Waffen, die über das Crafting hergestellt werden können.

Was ist neu beim Spielerhandel? Während Spieler beim ersten Test nur über den Marktplatz miteinander handeln konnten, ist inzwischen auch der direkte Handel zwischen Spielern möglich.

Charakteranpassungen, Neuerungen am UI und vieles mehr

Was hat sich sonst verändert?

  • Es gibt neue Optionen bei der Charaktererstellung
  • Die Tastenbelegung wurde angepasst, sodass man nun mit Leertaste springt und mehr SHIFT sprintet
  • Es wurden generell neue Rüstungs- und Waffenskins eingeführt
  • Der Kompass wurde überarbeitet, sodass er nun Orientierungspunkte mit Namen und nur noch eine Entfernungsabgabe anzeigt
  • Es wurden Optionen für Farbenblinde hinzugefügt

Obwohl der Artikel schon jetzt recht lang ist, sind wir noch lange nicht auf jedes kleine Detail eingegangen. Allerdings sind alle wichtigen Neuerungen und Anpassungen enthalten.

Neben diesen ganzen Neuerungen gab es aber auch schon zum Start des Tests im Sommer 2020 einige interessante Inhalte, darunter die PvE-Events in der offenen Welt, die Invasionen der Verderbten, Housing, die Kriege um Festungen oder die Boss-Arena mit dem Spriggan.

Alle diese Inhalte könnt ihr ab dem 20. Juli in der Closed Beta oder ab dem 31. August zum Release von New World ausprobieren.

Was haltet ihr von der Entwicklung des MMOs? Gebt ihr New World eine Chance? Und worauf freut ihr euch besonders?

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Tronic48

Apropo Sprachausgabe, Questgeber usw. sind auf Deutsch vertont, glaube nur die Zwischensequenzen sind auf Englisch, habe ich auf Twitch gesehen/gehört.

Vielleicht wird es aber auch in Zukunft komplett Deutsch, wer weis.

Naedras

Ja die Sprachausgabe der quests ist Deutsch. Aber der Inhalt ist dürftig, zumindest von lvl 1 bis 14 Da sind mir die quests aus tbc classic lieber, weil sie einem doch mehr ins Spiel ziehn. XD

Tronic48

Und dennoch würde ich so gut wie jedes MMO WOW vorziehen, schon allein wegen dem Comic Style, der mir absolut nicht gefällt, noch nie gefallen hat.

Zuletzt bearbeitet vor 4 Monaten von Tronic48
Naedras

Mir gefällt der “Original” Comicstil von Wow Classic ziemlich gut : P
Is halt Geschmacksache. ^^

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