WoW-Ikone Chris Metzen sagt zum Blizzard-Skandal: „Wir sind gescheitert“

Auch Chris Metzen, ein ehemaliger Top-Mitarbeiter von Blizzard und eine Ikone in WoW, meldet sich zu Wort. In seinem Statement bedauert er, was alles ans Licht kam.

Die letzten Tage haben ein düsteres Licht auf Activision Blizzard und vor allem die Abteilung rund um World of Warcraft geworfen. Immer mehr Vorwürfe von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kommen im Zuge einer Klage ans Licht der Öffentlichkeit. Es geht um Sexismus, sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz und viele andere Formen der Unterdrückung von Frauen.

Wer ist Chris Metzen? Chris Metzen war der „Senior Vice President of Story and Franchise Development“ bei Blizzard. Bis zu seinem Weggang im Jahr 2016 war er maßgeblich für die Story vieler Spiele von Blizzard verantwortlich. Er formte das Warcraft-Universum und ist – bis zum heutigen Tag – unter anderem auch die englische Originalstimme einiger Charaktere, wie Thrall oder Ragnaros.

Für viele war er der große „Story-Guru“ und eine äußerst charismatische Persönlichkeit, die häufig die BlizzCon eröffnete. Gleichzeitig markierte sein Weggang von Blizzard 2016 für viele den „Anfang vom Ende“ des Spieleentwicklers. Es war ein Abgang, dem noch zahlreiche weitere hochrangige Entwickler folgen sollten.

Inzwischen arbeitet Chris Metzen bei “Warchief Gaming” und erstellt dort Tabletop- und Pen&Paper-Spiele.

Chris Metzen war lange der Story-Chef bei Blizzard – und spricht heute noch Thrall.

Was hat Metzen gesagt? Zum Skandal äußerte sich Metzen in einem Statement auf Twitter.

Wir sind gescheitert und das tut mir leid. […]

Es gibt keine Ausrede. Wir haben zu viele Leute enttäuscht, als sie uns brauchten, und wir hatten das Privileg, es nicht zu bemerken, uns nicht zu bemühen und nicht den notwendigen Raum für unsere Kollegen zu schaffen die uns als Anführer brauchten. Ich wünschte, meine Entschuldigung könnte irgendeinen Unterschied machen. Aber das kann sie nicht.

Später erklärt er, dass es ihm schwer fällt, diese Geschichten von Blizzard mit dem in Verbindung zu bringen, was er so an dem Unternehmen geliebt hat.

Ich fühle den gleichen Schock, Ekel und Wut wie viele von euch – und ich habe Schwierigkeiten damit, den Ort den ich kannte, liebte und an dem ich so lange gearbeitet habe mit der harten Realität in Einklang zu bringen, die sich in den letzten Tagen offenbart hat. Es ist, als würde ich zwei unterschiedliche Welten anstarren.

Aber das ist es nicht. Es ist nur diese eine Welt und die riesige Kluft zwischen meiner Wahrnehmung von der Spitze und der erschütternden Realität, die viele von euch erlebt haben, erfüllt mich mit tiefgehender Schande.

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Weiter erklärt er, dass er als Vater von zwei Töchtern hofft, dass die eines Tages einen Arbeitsplatz finden können, an dem sie sich frei entfalten können. Er merkt aber an, dass er so nicht nur über Familie denken sollte, sondern über alle Frauen.

Es ist nicht genug zu sagen ‘Ich sehe dich’ und ‘Ich höre dich’, wenn Frauen schreckliche Dinge zustoßen, egal ob auf der Arbeit oder fernab davon. Wir müssen anwesend genug sein und den Willen haben zu FRAGEN, was ihre alltäglichen Erfahrungen sind – und dann alles daran setzen, sie mit dem Respekt, der Würde und den Gelegenheiten zu unterstützten, die sie verdienen.

Er endet damit, dass Metzen erklärt, dass so etwas nur gelingen kann, wenn nicht nur man selbst so handelt, sondern diese Sichtweisen und Werte auch auf das Umfeld übertragen werden. Man müsse einander zur Verantwortung ziehen – und bereit sein, zur Verantwortung gezogen zu werden.

Community gespalten, es herrscht Unsicherheit: Auch wenn Chris Metzen bei vielen Fans einen guten Ruf genießt, gibt es auch einige Kritik an ihm. So halten es viele für schwer vorstellbar, dass Metzen nichts vom Verhalten Afrasiabis wusste, der mehrere Frauen bedrängt haben soll. Afrasiabi wurde Metzens Nachfolger in Sachen Story und die beiden haben in der Vergangenheit viel zusammengearbeitet.

Dazu erklärte Metzen in einem weiteren Tweet:

In Bezug auf Alex [Afrasiabi]. Ich habe gerne mit ihm zusammengearbeitet […]. Ich hielt in Hinsicht auf die Arbeit sehr viel von ihm, aber wir haben außerhalb der ‘Story Jams’ nicht miteinander interagiert. Ich war niemals sein Chef. Wir hatten wenig miteinander zu tun, abseits der Arbeit oder gemeinsamer Raucherpausen und wir haben nicht eng zusammengearbeitet [seit] WotLK. Ich habe über ihn nie auch nur einen Pieps gehört, abgesehen davon, dass er hart zu seinem Team sein konnte und von Zeit zu Zeit ein Arschloch war. All das in der vergangenen Woche zu erfahren, war für mich sehr schockierend. Das ist einfach nur verwerfliche Scheiße.

Immer neue Reaktionen aktueller und ehemaliger Blizzard-Mitarbeiter tauchen zu den Vorfällen auf – und vermutlich wird das noch eine ganze Weile so anhalten.

Was haltet ihr von Metzens Aussagen?

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David

Traurig, alles sehr traurig

Faraea

Ich bin wahrscheinlich jetzt diejenige, die so ziemlich jedem vor den Bug schießt.
Aber… Glaubt ihr im Ernst, das es gerade in DER Männer Domäne schlecht hin, nämlich der Gaming Domäne (egal ob Spieler oder Entwickler) jemals eine Zeit gab, wo eine Frau den gleichen Respekt und das gleiche Lob erhalten hat wie ein Mann? Ziemlich unwahrscheinlich.

Gerade in der Gaming Welt herrscht toxic masculinity, es ist ein virtueller Schwanzvergleich (sorry für den Ausdruck), eine Frau ist für viele einfach… Nicht gleichwertig. Solche Vorwürfe, solche Taten gab es schon immer, nur haben wir Frauen es JETZT deutlich einfacher, uns Gehör zu verschaffen.
Es gibt immer mehr Frauen, die in dieser Branche arbeiten, die ihren Job lieben… Aber wenn man dann Angst haben muss, überhaupt zur Arbeit zu gehen, da hört dann der Spaß auf.

Ja, es lief unglaublich viel schief, Straftaten wurden erst viel zu spät angezeigt, vertuscht oder einfach überhört.
Aber sollte eine Community, wie Blizz sie einfach hat, nicht in solchen Situationen zusammen stehen und sich für die Opfer aussprechen? Natürlich sucht man einen Sündenbock, es ist aber nicht die Aufgabe der Community diesen zu finden. Es ist auch nicht ihre Aufgabe, ihn zu verurteilen oder gleich “all of them” zu schreien. Die Mühlen von Justitia mögen langsam mahlen, aber sie tun es.

Für mich persönlich ist klar, ich boykottiere nicht das Game, was mich vor Jahren davor bewahrt hat, nach genau so einem Angriff alles zu beenden. Ich stehe zu den Frauen und hoffe inständig, das die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden… Und spiele weiter.

IsjustFlo96

Ich verstehe allgemeine diese Hetz Jagt nicht. Es geht natürlich überhaupt nicht klar was da abging oder angeblich passiert ist. Falls es stimmt sollten die Schuldigen dafür grade stehen. Was ich aber überhaupt nicht verstehe sind Leute die meinen “ohh Blizz ist böse! Erstmal auf Twitter schreiben das ich kein blizz Game mehr spiele” aber soll jeder machen wie er will nur verstehen werde ich das denke nie. Ich stehe dennoch weiter hinter Blizzard!

Daniel

Das sind erstmal Kurzschlussreaktionen und Wut die sich da entlädt.

IsjustFlo96

Ok kann ich dennoch nicht verstehen. Als ich das gelesen habe dachte ich mir. Ja ist schon schei… aber werden sicher nicht alle bei blizz so sein.

Stephan

Klingt ein wenig so nach “mein Name ist Hase, ich weis von nix”

Daniel

Erst Riot, jetzt Activision/Blizzard. Scheint bei großen Firmen Alltag zu sein.

KdieGrosse

Ist doch nichts neues,so schwarze Schafe gibt es immer und überall.

Ich finde es nur falsch wenn man schon groß mit Verurteilungen gegenüber Leute startet,wenn es um juristische Angelegenheiten geht,bevor Gerichte überhaupt ein Urteil gefällt haben.

Es wird viel zu oft vergessen,das es auch oft genug Vorwürfe gibt,die sich am Ende als unwahr herausstellen oder vielleicht nur teilweise stimmen.

Gerade erfolgreiche Personen haben nun mal auch das Problem,dass sie schnell Neid und Missgunst auf sich ziehen,von irgendwelchen Menschen und schon stehen irgendwelche Behauptungen im Raum,die vielleicht gar nicht stimmen,mit dem Ziel der Person zu schaden.

Wenn die Leute dann schon im Vorfeld verurteilt werden,interessiert es am Ende leider kaum noch,wenn es am Ende z.B. vor Gericht einen Freispruch gibt,Beispiele dafür gibt es ohne Ende.

Soll nun nicht heißen das die hier betroffenen Personen oder die Person unschuldig sind und das soll Fehlverhalten auch auf keinen Fall verharmlosen oder verteidigen,aber das sollte man dabei eben vergessen.

Tatsache ist auch,in so einem Unternehmen arbeiten tausende Menschen und nicht nur eine,ein Unternehmen niederzumachen,wegen dem Fehlverhalten von wenigen,ist auch nicht richtig.

Am Ende geht das Schiff unter und reißt unzählige Unschuldige mit in den Abgrund.

Daniel

Das ist nicht mal das interessante dabei. Interessant wird es erst, wenn raus kommt ob die Chefetage davon wusste oder nicht.
Wird sowas geduldet oder unter dem Teppich gegährt, dann hat die Firma ein echtes Problem.
Egal ob es sich am Ende als richtig oder falsch heraus stellt. Wichtig ist nur, die Frage: Wie geht die Firma mit solchen Anschuldigungen um?

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Daniel
Max Mustermann

Jetzt können sich die Zweifler des gestrigen Artikels nochmal Gedanken machen, ob es wirklich sinnvoll ist, seine Meinung immer gleich offen zu legen und mittlerweile bestätigte Taten runterzuspielen! Genau diese Menschen sind es, welche die Ungerechtigkeiten sehen, sie aber nicht als solche wahrnehmen und somit ein maßgeblicher Teil des Problems darstellen. Das Gilt auch für jene, welche diese schmutzigen Kommentare liken.

NeinFalsch

Diese Zweifler werden auch heute noch sagen:

dAs iSt alLes ErST paSsiErt wEnn eIn GerIchT dAs BeStätiGt haT!

Mithrandir

Schöner Strohmann.

Die meisten sagen eher “Erst schauen, was passiert ist und wer verantwortlich ist/war und DIE dann auch bestrafen”.

DAS da Sachen schiefgelaufen sind (Wortwahl nicht herunterspielend gemeint!) bestreitet nahezu keiner. Von Anfang an nicht. Es ging nicht um “ob” sondern um “Was”, “wann” und “wer”.

Scaver

Da hast Du was falsch verstanden. Absichtlich?
Natürlich ist alles passiert, was passiert ist.
Niemand von uns aber weiß, ob die Anschuldigungen auch exakt so passiert sind. Sicher ist nur, dass etwas passiert ist!
Und leider passiert es sehr oft, dass Opfer Taten schlimmer darstellen, als sie tatsächlich waren. Und das aus unterschiedlichen Gründen. Sei es, damit man sie ernst(er) nimmt, damit die Strafen höher ausfallen oder die Schadens- und Schmerzensgeldzahlungen höher ausfallen… oder auch nur, weil man sich ggf. nicht mehr richtig erinnert.
Wer zählt schon bei sexuellen Übergriffen, bei Mobbing Attacken usw. genau mit? Wer erinnert sich nach Jahren auch noch 100% an die genauen Wortlaute etc?

Nicht falsch verstehen, umgekehrt ist es doch genauso. Täter spielen ihre Taten fast immer herunter. Weil sie auf eine geringere Strafe hoffen, weil sie hoffen dass niemand dem Opfer glaubt oder weil sie es selber als eben “nicht so schlimm” empfunden bzw. in Erinnerung haben.

Dafür gibt es die Gerichte, die das zu klären haben! Und bis dahin gilt die Unschuldsvermutung, um Unschuldige nicht zu unrecht zu bestrafen!

Die Unschuldsvermutung ist ein Menschenrecht und wir, egal auf wessen Seite wir stehen (hoffentlich auf der der Opfer), haben nicht das recht, daran in irgend einer Weise zu rütteln.
Denn wenn wir das tun, dann sind wir genau solche Menschen wie die, um die es hier geht! Und deswegen ist die Missachtung der Unschuldsvermutung oft ebenfalls eine Straftat und das zu Recht!

Nochmal:
Nichts was passiert ist soll runtergespielt werden!
Keine Tat soll unaufgeklärt und unbestraft bleiben!
Jedem Opfer soll geholfen werden und Gerechtigkeit widerfahren!
Und vor allem darf niemals aus einem Opfer ein Täter gemacht werden!

Ich habe KEINEN Artikel gelesen, der irgend etwas davon in Abrede stellt!

Aber genug die kritisch genug und zu Recht darauf hingewiesen haben, was Recht und Gesetz von uns allen verlangen und zu dem wir ALLE verpflichtet sind. In DE genauso wie in den USA!

NeinFalsch

Da hast Du was falsch verstanden. Absichtlich?

Nochmal:

Nichts was passiert ist soll runtergespielt werden!

Keine Tat soll unaufgeklärt und unbestraft bleiben!

Jedem Opfer soll geholfen werden und Gerechtigkeit widerfahren!

Und vor allem darf niemals aus einem Opfer ein Täter gemacht werden!

Schön. Wir machen Fortschritte!

Nächste Woche diskutieren wir dann, wie wir den ganzen Shizzle prinzipiell vermeiden können. Also… vielleicht werden wir dann lösungsorientiert! Das wär doch was

Aber Vorsicht: Es werden Begriff wie “Frauenquote” fallen.

Bis dahin <3

KdieGrosse

“dAs iSt alLes ErST paSsiErt wEnn eIn GerIchT dAs BeStätiGt haT!”

Schön das du,der sonst den Moralapostel spielt,wohl schon Leute verurteilt bevor es überhaupt ein rechtskräftiges Urteil gab ?

Das Gerichte die Aufgabe haben über Schuld und Unschuld zu urteilen und ein Urteil sprechen und nicht irgendwelche Unbeteiligten im Netz die nur das kennen,was sie irgendwo gehört oder gelesen haben,aber sonst nichts mit der Sache zu tun haben,ist wohl egal?

Achja “whataboutism” ?

NeinFalsch

Wieder schön, wie du versuchst eine fehlende Bildung mit “Achja “whataboutism” 😂”

zu kaschieren.

Das zeigt mir

a) Du hast dich nicht weitergebildet und die Herkunft dieses Wortes nachgeschlagen.
b) Du bist weiterhin an einer sachlichen Diskussion nicht interessiert.
c) Ich darf mir ein Urteil bilden. Ganz ohne Gerichte.

Bei manchen Mitkommentator schäme ich mich zur Gaming-Community zu gehören.

Casuals 🙄

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von NeinFalsch
Marc

Du darfst dir eine Meinung bilden, beim Urteil solltest du vorsichtig sein. Sollte der Fall eintreten und die Person ist unschuldig, hast du dich schuldig gemacht. Aber du stellst dich hier ja als Intelligenzbestie hin und wirst dann ja auch wissen, was falsche Anschuldigungen nach sich ziehen können.

NeinFalsch

Aber du stellst dich hier ja als Intelligenzbestie hin

Ach, tu ich das? – Inwiefern?

Du darfst dir eine Meinung bilden, beim Urteil solltest du vorsichtig sein. Sollte der Fall eintreten und die Person ist unschuldig, hast du dich schuldig gemacht.

Ja, das Risiko gehe ich bei Blizzard hier ein. So wie Hunderttausende auch 🙂

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von NeinFalsch
Snity

Gab’s im Team von CoD nicht auch mal einen Sexismus Skandal? Klingt langsam nach Firmenphilosophie bei Activision. Mal gucken welches Unternehmen als nächstes kommt wo Activision die Finger mit drin hat

Grinsekatze

Yub. Und etlichen anderen, was es so traurig macht.

Kite5662

Die Zeiten als Blizzard noch Spiele für Menschen gemacht hat, sind vorbei. Ein kleines Unternehmen mit ein paar RPG-Fans, welche das wohl größte und spannendste Universum entwickelten, das je existierte. Und nun nur noch ein Schatten seiner Selbst – Eine Melkkuh – Ein Pflock im MMORPG-Gerne – Ein verwirrter Mann der um seine besten Tage weint – Ein Börsenfokussiertes Unternehmen, dass lediglich Idioten um ihr Geld erleichtern will – Ein gescheitertes Experiment, dass nur noch seine Investoren zufrieden stellen will. Ein trauriger Abgang.

Noru

Die hätten vor 1-3 Jahren es zu ende bri gen sollen damit man sich noch an was gutes errinert aber das hier.
Wenn ich bedenke was die nit Warcraft 3 gemacht haben war ich stinksauer.
Ich hatte mich so darauf gefreut 🙁

ShadowStrike1387

Und gerade deshalb wollen sie alle Ressourcen so verplanen, dass das mit Overwatch 2 nicht genauso passiert👍🏻

Will heißen: Sie haben gelernt 😉

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von ShadowStrike1387
Scaver

Du hast im Großen und Ganzen Recht. Was Du aber bedenken müsstest… die kleine Spielschmiede von damals mit den paar RPG-Fans könnte heute nicht mehr überleben!
Damit verdient man heute nicht genug Geld, um die heute üblichen Gehälter zu bezahlen oder Kosten für anderes Know How. Geschweige denn, dass sie gegen Konkurrenz in irgend einer Form bestehen könnten.

So sehr man das “alte” Blizzard heute romantisch verklärt… auch damals schon wollte Blizzard damit Geld verdienen. Hätten sie das nicht, wären die Entwickler auch gegangen. Einfach nur für die Fans hätte da niemand gearbeitet.
Und irgendwann ging es halt nicht mehr ohne neuen Geldgeber.

Allerdings hat das alles nichts mit den aktuellen Vorwürfen zu tun.
Vieles davon fand nicht mal bei Blizzard statt. Das meiste bei Activision.
Und es hätte auch alles beim “alten” Blizzard passieren können. Wenn halt ein Mitarbeiter, auch noch in einer Führungsposition, sich so verhalten will, dann tut er es auch.

So schlimm auch alles ist was jetzt passiert ist, jetzt liegt es offen auf dem Tisch und niemand kann mehr etwas vertuschen. Sicher werden Köpfe rollen, nicht nur bei Activision, sondern auch bei Blizzard. Die Gamingwelt, die Behörden und ein Gericht schauen jetzt und auch nach dem ganzen auf Activision und Blizzard. Und gemessen werden sie auch daran, wie sie sich in Zukunft verhalten. Daran was getan wird, um so etwas künftig möglichst zu verhindern oder wenn es passiert, Betroffenen sofort und schnell helfen zu können.

Scardust

Kleine Projekte, kleine Kosten, große Projekte, große Kosten. Der Unterschied liegt lediglich in der Reichweite des Marktes. Ein riesiges Projekt eines Games kann so ausgelegt werden das es viele Kunden anzieht = mehr Verkäufe = mehr Gewinn. Nur so wachst ein Unternehmen. Selten das ne Firma so bleibt wie sie ist und sich mit dem zufrieden gibt was sie so haben, wenns dann mal turbulent am Markt wird geht schnell das Licht aus.

Erik

Alles Richtig aber off-topic. Auch wenn Profitgier leider alzu oft mit Arschlochtum gleichzusetzen ist, findet diese Problematik noch auf einer “ganz” anderen Ebene statt. Hier überschreiten wir deutlich die Linie zwieschen schlechten Spielen und absinkender Qualität zu offenbar schwerst unfähiger Führungsregie. Shareholdervalue ist in diesem Fall mal nicht mit Erfolg gleichzusetzen. So ein Verhalten entbehrt jeglicher wirtschaftlicher Betrachtung.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Erik
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