Pokémon GO entschuldigt sich für versehentliche Banns – Trainer fordern diese Änderungen

In Pokémon GO berichteten in den letzten Tagen immer wieder Trainer über versehentliche Banns. Nun entschuldigt sich Niantic. Wir zeigen euch was passiert ist und erklären, welche Forderung die Trainer stellen.

Was waren das für Banns? In den vergangenen Tagen häufen sich in den sozialen Netzwerken die Meldungen, dass Trainer durch Pokémon GO einen Bann bekommen haben. So auch der größte deutschsprachige YouTuber Spieletrend, der nun für etwa 30 Tage vom Spiel ausgeschlossen wurde.

Niantic begründet diese Entscheidungen mit der Verletzung ihrer Nutzungsbedingungen. Dazu zählt unter anderem die Nutzung von nicht autorisierter Software von Drittanbietern, die von Spieler für das Spoofen genutzt werden könnte. Doch einige Trainer beteuern, dass sie keine Regelverstöße begangen haben und nicht über eine solche Software verfügen.

Das ist die Reaktion von Niantic

Nachdem zahlreiche Spieler den Support von Pokémon GO erfolglos kontaktiert haben und diese Bannwelle immer häufiger Thema in den sozialen Netzwerken geworden ist, meldete sich nun Niantic über ihren Twitter-Account zu Wort.

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Dort entschuldigen sie sich für die Unannehmlichkeiten und teilen mit, dass sie die Banns prüfen werden. Bei Spielern, die ungerechtfertigter Weise einen Bann erhalten haben, wird dieser zurückgenommen. Des Weiteren weist Niantic darauf hin, dass es sich bei diesem Verfahren um einen Automatismus handelt, der unabhängig davon erfolgt, ob sich die Trainer beim Support melden oder nicht.

Das fordert die Community

Die Community ist froh, dass es nun eine Entschuldigung durch Niantic gab und die Trainer hoffen, dass diese Rücknahme der Banns sowohl die Spieler betrifft, die bereits eine Androhung dazu bekommen haben, als auch die, die davon schon aktiv betroffen sind. Einige reddit-User wie Tadanga2 haben allerdings Bedenken, dass es nur die Abmahnungen betrifft (via reddit.com).

Bereits seit einiger Zeit gibt es immer wieder Berichte von Spielern über ungerechtfertigte Banns. So wurden laut dem reddit-User milotic03 bereits im April einige Meldungen über Banns von Spielern öffentlich (via reddit.com). Er ist verärgert und kritisiert, dass Niantic diese Meldungen ignoriert und erst jetzt auf die Bannwelle reagiert hat.

Besseres Erkennungssystem bei Spielverstößen

Ein großer Kritik-Punkt ist bereits seit längerem, das Erkennungssystem von Niantic. Dieses funktioniert automatisiert und auch beim Kontakt mit dem Support antwortet häufig lediglich ein Bot. Aus diesem Grund fordern die Trainer von Pokémon GO eine Änderung dieses Vorgehens.

So schreibt der Twitter-User LuckyBunz: “Das müsst ihr besser machen. Euer Erkennungssystem funktioniert nicht richtig, und die Tatsache, dass ihr euch in 95 % der Fälle nicht einmal um Einsprüche kümmert, ist inakzeptabel. Ihr müsst echte Menschen für den Support einsetzen, keine Bots.” (via twitter.com).

Mehr Freiheiten für alle Spieler

Andere Trainer, wie der reddit-User AwesomeTed gehen mit ihrer Meinung dazu sogar noch ein Stück weiter und fordern: “Möglicherweise ist das eine unpopuläre Meinung, aber ich würde es vorziehen, wenn Niantic die Cheater einfach ihr Ding machen lässt, wenn das die Alternative dazu ist, dass auch nur ein einziger legitimer Spieler sein Konto verliert.” (via reddit.com).

Durch das derzeitige Vorgehen wissen die meisten Spieler nicht einmal, warum sie konkret gebannt werden. Aus der automatisierten Antwort geht die Begründung nämlich nicht hervor, wie reddit-User semajames in seinem Beitrag zeigt (via reddit.com).

Ob Niantic diese Kritik annimmt und etwas an ihrem Erkennungssystem ändern wird, ist bislang nicht bekannt. Sollte es hierzu eine offizielle Information geben, dann könnt ihr es hier, auf MeinMMO, lesen.

Seid ihr ebenfalls von der derzeitigen Bannwelle betroffen? Sollte Niantic das Vorgehen anpassen oder sogar Spoofern freie Hand lassen? Schreibt uns eure Meinung dazu gern in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Trainern über das Thema aus.

Außerdem fordern Trainer ein Reset des Namenstricks bei Evoli zum Community Day in Pokémon GO. Worum es dabei geht, haben wir uns angesehen und für euch zusammengefasst.

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2 Kommentare
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Dengo

Ich hatte auch erst eine Warnung und jetzt eine 30 Tage Sperre ohne mir etwas zu schulden kommen zu lassen. Es ist auch eine Frechheit von Niantic es einfach zu sperren schließlich habe ich auch oft genug Geld in das Spiel investiert und daher habe ich meines Erachtens auch einen gewissen Anspuch drauf.
Von mir aus kann doch jeder spoofen wie er möchte, am Ende bescheisst er sich doch nur selbst.
Außerdem können sie doch froh über die spoofer sein, die kaufen doch mit Sicherheit regelmäßig Pässe.
Wenn ich nicht schnellstmöglich entsperrt werde dann lass ich das Spiel auch sein. Mein Sohn und meine Frau wollen dann natürlich auch nicht mehr.
Ich denke Geld verdienen mit einer App sieht so nicht aus.
Fazit:
Anticheat Software ist gut, wenn sie richtig funktioniert.

Lena

Ja. Habe ebenfalls eine Verwarnung bekommen. Ich spoofe nicht oder der gleichen. Ich hoffe ich werde nicht gebannt?

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