Das französische Team Vitality wollte 2022 das neue Super-Team im europäischen League of Legends werden. Für angeblich mehrere Millionen Euro holte man mit Perkz und Alphari zwei europäische Stars aus den USA zurück. In einem Video kündigte man an, jedes Team in der LEC zu zerstören. Aber die ersten 3 Matches in der Frühlings-Saison von LoL 2022 gingen verloren.
Für wen haben sie so viel Geld ausgegeben?
Team Vitaltiy hat 2 der größten, europäischen Stars, die LoL in den USA spielen, zurückgekauft:
Der Kroate Luka „Perkz“ Perkovic war Midlaner für Cloud 9, nachdem er sich 6 Jahre in Europa bei G2 den Ruf als absoluter Führungs-Spieler und Gewinner aufgebaut hatte
Der Engländer Barney „Alphari“ Morris spielte in den USA für Team Liquid
Die beiden sollten 2022 das Rückgrat von Team Vitality bilden.
G2-Chef Ocelote twitterte, für Perkz habe das französische Team 2,5 Millionen Euro zahlen müssen, für Alphari 1,5 Millionen Euro. Der Chef von Team Vitality widersprach den Aussagen zwar, aber man kann davon ausgehen, dass es schon einiges gekostet hat, die Stars aus den USA loszueisen.
Immerhin soll Perkz beim Wechsel in die USA hin, 5 Millionen US-Dollar gekostet haben. Der Chef von Cloud 9 sagte, man habe beim Wieder-Verkauf kaum Geld verloren (via dexerto).
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Der Chef von G2 sagte, Team Vitality hätte 4 Millionen Euro für die neuen Stars bezahlt.
Dazu holtes ich das Team den ADC Carzzy vom aktuellen Meister MAD Lions. Jungler Selfmade, der schon seit Mai 2021 im Team spielt, gilt zudem als einer der besten Jungler Europas.
Nominell ist Team Vitality zweifellos eines der besten Teams, das in der LEC je zusammenspielte.
Offenbar konnte man diese Star-Spieler nur verpflichten, weil sich Perkz dazu entschieden hatte, „ein neues Super-Team“ in Europa zu formen, das um die Weltmeisterschaft mitspielen sollte. Zudem hatte Team Vitality die Geldkoffer geöffnet, in einer Budget-Offensive wollte man 2022 das dominante E-Sport-Team in Europa werde.
“Der neue Kader von Team Vitality vernichtet alle LEC-Teams”
Das war die Ansage: Am 16.12. erschien ein YouTube-Video von Team Vitality mit dem Titel „Der neue Kader von Team Vitality vernichtet alle LEC-Teams“.
In dem Video sah man Perkz, Alphari, Selfmade, Carzzy und Supporter Labrov, wie sie mit Baseballschläger, Brecheisen und in Schutzkleidung einen Raum zerschmetterten, in dem Logos der LECs-Team zu sehen waren.
Die Ansage im Video war klar: Der Kader würde alles zerlegen. Alles außer die Meisterschaft wäre mit diesem Kader 2022 eine Enttäuschung.
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So lief es jetzt wirklich: Überhaupt nicht gut. Team Vitality hat die ersten 3 Spiele der LEC verloren und ist auf dem letzten Platz der Liga abgerutscht.
Sie haben am Freitag gegen die Mad Lions verloren
Am Samstag gab’s eine Niederlage gegen Fnatic
Am Sonntag verloren sie gegen Excel Esports – nicht gerade ein Team aus der ersten Reihe der LEC
LoL: “Super-Team” eher “super-abgehalftert”, sagen Beobachter
Woran liegt es? Das wird auf reddit gerade heiß diskutiert. Man weiß natürlich, dass es noch früh in der Saison ist, aber die Stars müssen sich gerade einiges anhören.
Statt „Super-Team“ sei das Team „Super Washed“, sagt ein Nutzer auf reddit. Mit „Washed Up“ meint man, Spieler, die es nicht mehr bringen, die über den Zenit ihrer Karriere hinaus sind: sowas wie „abgehalfterte Stars.“
Im Kampf gegen Fnatic habe jeder Spieler von Team Vitality schlechter als sein Gegenpart gespielt – außer Jungler Selfmade. Vor allem der neue Top-Laner von Fnatic, Wunder, sei deutlich stärker als Alphari gewesen, der jetzt als „überbewertet“ gilt, so die Stimmung auf reddit.
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Neben PlayStation- und Xbox-Konsolen erscheint Elden Ring auch auf dem PC. Doch welche Hardware wird benötigt, um das Spiel zum Laufen zu bringen? Das sind die offiziellen Systemanforderungen.
Was ist Elden Ring? Das ist das neueste Spiel der Schöpfer des Soulslike-Genres, das mit Dark Souls begründet wurde. FromSoftware, das Studio dahinter, ist auch für andere Kritiker-Lieblinge wie Sekiro oder Bloodborne bekannt.
Wie Dark Souls und Bloodborne auch, ist Elden Ring ein Action-RPG, das aus der Third-Person gespielt wird. Ihr wählt eine Klasse, erstellt einen Charakter und zieht in die offene Spielwelt los.
Wie hoch die offiziellen Systemanforderungen sind und warum diese für Ärger gesorgt haben, erfahrt ihr hier.
Elden Ring – Systemanforderungen
Welche Hardware braucht euer PC? Das sind die offiziellen Anforderungen:
Mindestanforderungen
Empfohlene Anforderungen
Prozessor
i5-8400 oder Ryzen 3 3300X
i7-8700K oder Ryzen 5 3600X
Arbeitsspeicher
12 GB
16 GB
Grafikkarte
GeForce GTX 1060 3GB oder AMD RX 580 4GB
GeForce GTX 1070 8GB oder AMD RX Vega 56 8 GB
Festplatte
60 GB
60 GB
Bei der Download-Größe dürfte der Day-1-Patch von Elden Ring bereits inbegriffen sein.
In Elden Ring sind jedoch 12 GB Arbeitsspeicher erforderlich – für zahlreiche Fans eine sehr ärgerliche Tatsache. Es gibt deshalb auch Sorgen wegen der Versionen für PS4 und Xbox One.
Denn das schließt zahlreiche schwächere PCs aus, obwohl Elden Ring in den Augen einiger Spieler kaum besser aussieht, als das 7 Jahre alte Dark Souls 3.
Wann erscheint Elden Ring? Das neueste Spiel von Entwickler FromSoftware erscheint am 25. Februar. Dann können sich Spieler in das Zwischendland begeben und die düstere Fantasy-Welt erkunden.
Ein paar Spieldaten in der Live-Version von World of Warcraft deuten auf die nächste Erweiterung hin. Es könnte um Drachen gehen.
Die Leak-Saison bei World of Warcraft hat begonnen und Blizzard selbst gibt Anlass für neue Spekulationen, wie es mit World of Warcraft weitergehen wird. Ein neues Paket verschlüsselter Spieldateien wurde entdeckt, das jedoch einige Hinweise auf kommende Spielinhalte liefert. Eine „Drachen-Erweiterung“ ist plötzlich sehr viel wahrscheinlicher geworden.
Was wurde entdeckt? Die Kollegen von wowhead haben beim Datamining der aktuellen Spieldaten einige verschlüsselte Datei-Pakete gefunden. Diese Pakete ähneln in ihrem Aufbau jenen, die es auch schon in vorangegangenen Erweiterungen als Bonus-Content für Käufer der Deluxe-Edition gab. Auch wenn die genauen Inhalte noch nicht bekannt sind, gibt es einige Verbindungen zu den Paketen, wie etwa der Datei „9fx_drakemountemerald_buff_4219045“ – Der Name „Drake Mount Emerald“ ist quasi ein „Smaragdgrünes Drachen-Reittier“.
Neben dem Reittier ist in dem Paket aber auch wohl noch ein Pet enthalten. Beide Dateien sind vergleichsweise groß (Reittier 8,9 MB, Pet 5,5 MB), deutlich größer als vorherige Reittiere und Pets. Das spricht für eine höhere Qualität oder viele zusätzliche Effekte dieser Tiere.
Ebenfalls interessant: Die noch verschlüsselten Dateien sind mit einigen Texturen verbunden, die allerdings nicht verschlüsselt sind. Dabei handelt es sich um grünen Nebel und Sternen-Effekte.
Drei Texturen, die mit dem neuen Reittier in Verbindung stehen. Bildquelle: wowhead
Ist das sicher die neue Erweiterung? Nein. Zumindest theoretisch wäre es möglich, dass Blizzard auch noch ein anderes Bundle, das nicht zwingend etwas mit der neuen Erweiterung zu tun haben muss. Allerdings summieren sich die Hinweise in den letzten Tagen und Wochen, sodass man langsam oder sicher wohl eine Drachen-Erweiterung ins Auge fassen könnte. Ob der Inhalt sich dann aber mit dem Leak deckt oder es doch ganz anders kommt, lässt sich bisher kaum sagen.
Mehr Aktuelles zu World of Warcraft gibt’s auf MeinMMO:
Mehrere Hinweise fallen zusammen: Inzwischen reihen sich die Hinweise aneinander, dass die nächste Erweiterung wieder einen Fokus auf Drachen und damit Azeroth legen wird. Den ersten Hinweis sahen viele Spieler schon in dem „Drachen-Bundle“, das Blizzard vor einigen Monaten im Shop angepriesen hatte. Dort gab es sehr viele Drachen-Mounts zu einem reduzierten Preis. Dass jetzt, kurz nach einem vermeintlichen Leak zur „The Dragon Isles“-Erweiterung auch noch Spieldaten zu einem verschlüsselten Drachen-Reittier auftauchen, lässt auch die skeptischen Fans hellhörig werden.
Bedenkt aber bitte, dass bisher nichts von Blizzard bestätigt ist. Worum es in der nächsten Erweiterung tatsächlich geht, werden wir wohl erst in einigen Monaten erfahren.
Was haltet ihr von diesen Informationen? Seid ihr euch sicher, dass es ein Drachen-Addon wird? Oder ist das alles noch viel zu vage?
The Wagadu Chronicles (PC) ist ein neues MMORPG, das von einem Indie-Studio aus Berlin entwickelt wird. Es wird vom LoL-Entwickler Riot Games unterstützt und hat ein ganz besonderes Setting. Im Februar soll nun die erste Alpha dazu starten.
Was ist das für ein Spiel? The Wagadu Chronicles ist ein MMO, das großen Wert auf Rollenspiel legt. Dazu passend gibt es hunderte Seiten mit Lore und das Setting sollt ihr auch im Pen&Paper Dungeons and Dragons 5e verwenden können. Wie stark das Rollenspiel im Vordergrund steht, zeigen diese Besonderheiten des Spiels:
Der Fokus liegt nicht auf Grind oder wachsenden Stats, sondern der auf Story
Bei der Charaktererstellung wählt ihr verschiedene Ahnenlinien mit eigener Geschichte
Es soll in Gruppen einen Dialog-Modus geben, der mit mehreren Spielern funktioniert und an Gespräche mit NPCs erinnern soll
Um das Rollenspiel nicht zu gefährden, gibt es extra “Off-World-Lobbies”, in denen Spieler sich austauschen und Fragen stellen können
Auch das Setting des Spiels besonders. Die Entwickler selbst bezeichnen es als Afrofantasy-MMORPG. Ihr habt keine Klassen, sondern nutzt Skill-Presets. Es soll dutzende von Fähigkeiten geben, die jedoch nicht alle auf das Kämpfen, sondern teilweise auch Erkunden oder Nebenaktivitäten ausgelegt sind.
Zudem sind temporäre Fertigkeiten geplant, die ihr beim Erkunden finden könnt und die euch dann in einer speziellen Situation helfen.
Die Wirtschaft wiederum soll, wie bei den meisten Sandbox-MMORPGs, in den Händen der Spieler liegen. Dabei sollen alle Ausrüstungen von Spielern mit einem Editor bearbeitet werden können, wenn man den richtigen Skill besitzt. Das soll verhindern, dass jede Rüstung gleich aussieht.
Erste Eindrücke von dem neuen MMORPG bekommt ihr in diesem Vorstellungsvideo:
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Alpha des MMORPGs startet im Februar, wird von Riot Games unterstützt
Was ist neu? Wie die Entwickler nun auf Twitter mitgeteilt haben, startet in der zweiten Hälfte des Monats Februar die erste Alpha zu The Wagadu Chronicles.
Um aber einen Zugang für die Alpha zu bekommen, musstet ihr vorab mindestens 140 Euro über Kickstarter spenden. Derzeit ist es nicht mehr möglich, ein solches Paket zu erwerben.
Anders als bei vielen anderen MMORPGs, gibt es auch keine Funktion, um sich auf der Webseite zu registrieren und so zufällig zu einer Alpha oder Beta eingeladen zu werden.
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Wie finanziert sich das MMORPG? The Wagadu Chronicles ist mit einer Kickstarter-Kampagne gestartet, über die sie 163.910 Euro sammeln konnten.
Zusätzlich werden sie vom LoL-Entwickler Riot Games unterstützt. Die Firma investiert in verschiedene Start-Ups und möchte vor allem unterrepräsentierte Gründer stärken. Dazu gehört auch Twin Drums, das Studio aus Berlin.
Welches Modell das MMORPG selbst verfolgt, also Free2Play, Buy2Play oder Abo, wurde bisher noch nicht verraten.
Was denkt ihr über The Wagadu Chronicles? Sprechen euch das Spiel und das Setting an?
Bei der Ankündigung selbst gab es viele positive Reaktionen, weil sich das Projekt von anderen MMORPGs in der Entwicklung abhebt. Wir haben euch diese Reaktionen hier zusammengefasst:
Kommt der Game Pass zur PS4 und PS5? Ein Leak zu alten Spielen lässt die Hoffnungen der User weiterhin steigen.Denn es wurden überraschend Spiele für die PS3 im PS Store auf der PS5 gezeigt. Was steckt dahinter?
Mit dem Game Pass von Microsoft könnt ihr für 13 Euro im Monat tagesaktuelle Spiele ohne Aufpreis zocken. Viele Gamer wünschen sich das auch für ihre PS4 und PS5.
Die PS5 könnte 2022 ein überraschendes Feature bekommen
Was ist passiert? Wenn ihr PS3-Spiele auf der PS5 im PS Store gesucht habt, dann wurdet ihr bisher auf die „PS Now“-Version verwiesen. Denn mit einem PS-Now-Abo könnt ihr die Spiele zocken.
Nun hatte aber ein Hinweis gezeigt, dass Spiele wie Dead Or Alive 5 oder Prince of Persia ihre eigenen Preise im PS Store haben. Angeblich könnt ihr also bald alte Spiele von der PS3 auf der PS5 kaufen und dort dann auch zocken. Doch der User hatte das nicht getestet, sondern nur einen Screenshot auf Twitter geteilt.
Überraschend ist außerdem, dass im Shop auf der PS5 auch einige Spiele aufgetaucht sind, die ihr in bestimmten Regionen mit PS Now gar nicht spielen könnt.
Wie überraschend ist das? Bereits 2021 hatte es erste Hinweise darauf gegeben, dass Sony PS3-Spiele auf die PS5 zurückbringen könnte und dass man die Spiele dort wieder direkt im PS Store kaufen könnte. So hatte schon im März 2021 ein User einen Screenshot mit angeblichen Angeboten aus dem PS Store gezeigt. Nutzen konnte man dieses “Feature” aber bisher noch nicht:
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Schon länger wird über den Game Pass für PS4 und PS5 spekuliert
Was hat das mit dem Game Pass zu tun? Schon länger gibt es Gerüchte, dass Sony angeblich seinen eigenen Game Pass für PS4 und PS5 bringen will. Hinter dem Codenamen „Spartacus“ steckt wohl ein völlig neues Abo-Modell mit dem Sony angeblich eine neue Konkurrenz für den Game Pass von Microsoft bieten möchte. Geplant soll ein mehrstufiges Abo-Modell sein:
Die erste Stufe würde die bekannten Vorteile von PS Plus beinhalten wie Multiplayer und einige Gratis-Spiele
Die zweite Stufe würde, ähnlich wie der Game Pass, einige PS4-Spiele kostenlos zur Verfügung stellen.
Die dritte Stufe würde erweiterte Demos, Spiele-Streaming und eine Bibliothek mit klassischen PS1-, PS2-, PS3- und PSP-Spielen bieten.
Und genau hier vermutet man, dass man mit der dritten Stufe auf genannte PS3-Spiele zugreifen könnte. Ihr könntet die Spiele dann im Abo wie mit dem Game Pass kostenfrei nutzen, ohne dass ihr sie kaufen müsst.
Mit der PS Plus Collection mit 20 kostenlosen Spielen hatte Sony bereits PS Plus zumindest für PS5-Besitzer erweitert. Denn hier können PS5-Besitzer und PS-Plus-Abonnenten eine Reihe bekannter Titel ohne Aufpreis auf ihrer PS5 zocken. Doch viele langjährige PlayStation-Fans dürften die aber schon besitzen oder sogar gespielt haben.
Für FIFA 22 steht am nächsten Mittwoch das TOTW 18 (Team of the Week) auf dem Programm. Bei MeinMMO erfahrt ihr, welche Spieler im neuen Team der Woche auftauchen könnten.Gute Chancen haben Lewandowski sowie Bruno Fernandes.
Update: Das TOTW 18 ist jetzt live in Ultimate Team.
Das ist das Team of the Week: Immer mittwochs ist es in FIFA Ultimate Team Zeit für ein neues TOTW. In dieses Team kommen Spieler, die in der vergangenen Fußball-Woche mit starken Leistungen überzeugt haben. Diese Spieler erhalten dann verbesserte Inform-Spezialkarten, die eine Woche lang in Packs verfügbar sind.
Das sind TOTW Predictions: Bei den TOTW Predictions handelt es sich um Vorhersagen aus der Community. Die versucht zu erahnen, welche Spieler im Team der Woche landen könnten.
Sie verschaffen einen guten Überblick darüber, wer im TOTW stehen könnte. Potenzielle Inform-Spieler kann man dann nutzen, um Münzen auf dem Transfermarkt zu verdienen. Wie das funktioniert, erfahrt ihr in den Trading-Tipps.
Wichtig ist allerdings, dass es sich dabei um theoretische Vorhersagen und keine Garantien handelt. Das TOTW 18 am kommenden Mittwoch kann insgesamt anders aussehen, als die Predictions vermuten lassen.
Die Vorhersage zum Team of the Week 18 in Ultimate Team
Die Predictions zum nächsten Team der Woche stammen von der FUT-Seite fifaultimateteam.
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Diese Spieler aus der Bundesliga könnten dabei sein:
Robert Lewandowski hat am Wochenende mal wieder das getan, was er am besten kann: Tore schießen. Beim Spiel gegen den 1. FC Köln gelangen dem Bayern-Stürmer sogar 3 Treffer, weshalb ihm Platz im neuen TOTW sicher zu sein scheint.
Thomas Meunier, der Rechtsverteidiger von Borussia Dortmund, eröffnete das Spiel gegen den SC Freiburg und mit 2 Toren
Peter Gulacsi von RB Leipzig hielt alles, was auf sein Tor kam und konnte das Spiel mit einer sauberen Weste beenden. Leipzig gewann 2:0 gegen Stuttgart und Gulacsi könnte sich eine Inform-Karte im neuen Team der Woche verdient haben.
Beim 1:0 Sieg von Mainz gegen Bochum lieferte Jeremiah St. Juste eine starke Leistung und konnte diese sogar mit dem Siegtreffer krönen. Ob er dafür ins TOTW kommt, erfahren wir am Mittwoch.
Mahmoud Dahoud vom BVB machte ein herausragendes Spiel beim 5:1 Sieg gegen Freiburg und konnte zahlreiche erfolgreiche Pässe, ein Tor sowie eine Vorlage verbuchen. Das könnte ihm durchaus einen Platz im neuen TOTW bringen.
Was haltet ihr von Vorhersagen zum TOTW 18? Findet ihr andere Spieler hätten es mehr verdient? Verratet es uns doch gerne in den Kommentaren!
Wenn ihr euch günstige und trotzdem starke Icon-Karten für euer Team holen wollt, dann haben wir hier ein paar Tipps für euch!
Ihr seid immer noch auf der Suche nach einer neuen PlayStation 5 und habt bisher noch keine erhalten? Dann bekommt ihr aktuell die Chance dazu, wenn ihr euren Wohnsitz in der Schweiz habt. Aktuell läuft eine PS5-Verkaufsaktion bei Media Markt CH!
Update 14. Januar, 12:35 Uhr: Das Update zum Mittag: Unerwartet aber erfreulich ist es zu sehen, dass das gestrige Angebot von Media Markt CH für das PS5 Digital Bundle weiterhin verfügbar ist!
Update 13. Januar, 11:30 Uhr: Die Konsole ohne Bundle ist bereits ausverkauft, aber das zweite Angebot mit Speicherkit ist weiterhin verfügbar.
Bei Media Markt CH habt ihr jetzt die Möglichkeit euch eine der begehrten NextGen-Konsolen zu bestellen. Im Angebot ist die Digital Edition mit und ohne Bundle mit einem Speichererweiterungskit bestehend aus einer Samsung 980 PRO NVMe M.2 SSD 1TB inklusive Heatsink.
Die Chancen bei einem Drop in Österreich und der Schweiz eine PS5 erfolgreich zu bestellen sind verglichen mit Deutschland deutlich höher, aber auch dieses Angebot wird spätestens zum Ende des Tages vergriffen sein.
Nochmal der Hinweis: Ihr benötigt zwingend einen Wohnsitz in der Schweiz. Andernfalls wird es euch nicht möglich sein die Bestellung abzuschließen.
Keine PS5 bekommen? Falls ihr keine PS5 bekommen habt, dann schaut am besten in unserem Ticker vorbei. Hier halten wir euch tagesaktuell auf dem Laufenden und erklären euch, wie ihr am besten an eine PS5 kommt und zeigen euch Drops rund um die begehrte Konsole.
Michael versteht Ubisofts Multiplayer-Strategie einfach nicht. Für ihn verpassen alle aktuellen Spiele den Trend entweder um Jahre, wirken aufgesetzt oder machen einfach keinen Spaß. Schade eigentlich, findet er, wenn abseits dessen einer von Ubisofts besten Multiplayern immer mehr in Vergessenheit rückt. Dabei birgt er so viel Potenzial und könnte heute umso erfolgreicher sein.
Mich verbindet eine Hassliebe mit Ubisoft-Spielen. Eigentlich interessante Ideen und Konzepte fallen viel zu oft seiner Mainstream-Formel zum Opfer. Bei seinen Multiplayern ist es noch schlimmer. Lasst uns bei wenigen Beispielen bleiben:
Tom Clancy’s Ghost Recon: Breakpoint verprellte die Spieler mit Langeweile und Lootboxen
Hyper Scape war der austauschbare “Battle Royale”-Klon, der gefühlt schon zu seiner Ankündigung untergegangen ist
Und das letztens erschienene Riders Republic ist ganz nett, besitzt aber kein Alleinstellungsmerkmal oder besonderes Gameplay, in das ich stundenlang versinken möchte
Ich bezweifle irgendwie, dass Ubisoft auf dieser Schiene irgendwann noch einen riesigen Erfolg einfahren wird. Das Faszinierende dabei ist, dass mein absoluter Lieblingsmultiplayer von ihnen stammt: Der aus Assassin’s Creed: Brotherhood.
Ich spiele ihn jetzt seit fast zwölf Jahren und erhalte ihn als Teil einer kleinen Community am Leben, in der Hoffnung, dass Ubisoft ihn erstens niemals abschalten wird und zweitens vielleicht sogar eines Tages neu auflegen wird. Es wäre eine vielversprechende Chance, da das Konzept bis heute immer noch genial und vor allem konkurrenzlos geblieben ist.
Wer schreibt hier? Michael verfolgt Spiele, die auch noch über Jahre hinweg begeistern und spannende Community-Geschichten erzählen. Assassin’s Creed: Brotherhood gehört zu seinen Juwelen, die er allen empfehlen kann, die Chaos und Cleverness suchen.
Das Opfer ausmachen. Einen guten Kill machen. Weglaufen. Oder auch nicht.
So gut, dass ihr nie wieder den Singleplayer spielen wollt
Es war 2010 die beste Idee überhaupt gewesen, das gesamte Versteck- und Mörderspiel in einen Multiplayer zu verfrachten. Historische Schauplätze, Parkour, verschiedene Assassinentaktiken. Im Multiplayer-Modus von AC: Brotherhood treffen bis zu 8 Spieler aufeinander und erhalten alle jeweils den Auftrag, einen von ihnen auszuschalten.
Das Spannende: Die Opfer wissen nicht, wer sie jagt. Das Problem: Die Schauplätze werden mit dutzenden NPC-Kopien der Spielcharakter bevölkert und erschweren somit, die richtige Person zu finden. Und nach dem Abschluss oder Scheitern werden sofort neue Aufträge zugeteilt. Also verweilen und Venedig genießen ist nicht!
Im Gegensatz zu anderen Multiplayern hängt Erfolg hier nicht allein von eurer Schnelligkeit ab. Kills werden nach Heimlichkeit bewertet und wer einfach drauf los wütet, bekommt für diese stümperhafte Leistung ebenso wenig Punkte. Das Tutorial bringt euch dabei quasi nur ein Prozent bei, der Rest des Know-hows beruht auf jahrelanger Beobachtung und Erfahrung.
Um das Spiel meistern zu können, müsst ihr euch ein bestimmtes “assassinisches” Denken aneignen, bei dem ihr immer wieder folgende Fragen in Sekundenschnelle durchgehen müsst: Wo verstecken sich mein Opfer und mein Verfolger? Wer verhält sich verdächtig und ist damit kein NPC? Wie mache ich jetzt den besten Kill, ohne selbst getötet zu werden? Und wie entkomme ich danach am besten?
Aber das Mindgame und die taktische Tiefe gehen noch viel weiter. Alle Spieler verfügen über ein Set aus zwei Fähigkeiten, die sie individuell beispielsweise mit Rauchbomben, Pistolen und Wurfmesser ausstatten können. Da ich aber nicht weiß, worauf mein Gegenüber setzt, muss ich ihn oder sie in jeder Situation neu einschätzen.
Spielt mein Gegenüber defensiv oder offensiv? Wie sollte ich reagieren? Und habe ich die richtige Kontorfähigkeit dabei? Hunderte Situationen, hunderte Kombinationen, hunderte Ausgänge, in denen sich auch immer mehrere Personen einmischen können: Trotz aller Features, die über die Jahre dazu gekommen sind, konnte der Singleplayer diese Stealth-Komplexität niemals auch nur ansatzweise erreichen.
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Neue Teile kamen, Ubisoft spendierte drei weitere Multiplayer, mit gleichem Grundprinzip, aber anderen Ausrichtungen, bis dann Assassin’s Creed: Unity kam und die Koop-Missionen einführte. Bis heute frage ich mich: Warum? Warum dieser Rückschritt? Das typische semi-heimliche Metzeln aus dem Singleplayer mündete logischerweise in eine brutale Metzel-Party. Das kam nicht gut an, das gesamte Spiel samt seiner Technik noch weniger – und danach war es auch mit den Multiplayern vorbei.
Weitere Teile kamen, neue Konsolen kamen, aber für Assassin’s Creed: Brotherhood und für die beste Assassinen-Erfahrung blieb ich auf meiner staubigen PlayStation 3 – bis ich letztes Jahr für meine Streams auf den PC wechselte, da hier noch die besten Chancen bestehen, genügend Spieler für ein Match zu bekommen.
Auch nach tausenden Partien bin ich immer noch gefesselt. Der nie enden wollende Rausch zwischen Heimlichkeit und Verfolgungsjagd ist einzigartig, für den vor allem die kurze Partiedauer von zehn Minuten sorgt. Timer und Punkteranking stressen euch genauso, wie sie euch anspornen.
Hinzu kommt die Dynamik zwischen den Spieler selbst. Es ist großartig, heute noch auf einen Erzfeind aus alten Partien zu treffen und ihn genauso respektvoll wie erbarmungslos zu behandeln. Es gibt einfach viel zu viele tolle Momente in diesem Spiel:
Wenn ich durch einen neuen Trick meines Gegners scheitere, diesen aber quasi als Lektion geschenkt bekomme
Wenn ich einen der alten Meister erwische und mir dieser nach dem Match gratuliert
Wenn ich mich vor drei Verfolgern in einer Menschenmenge verstecke und diese allesamt falsche Personen eliminieren, wofür ich dreifachen Bonus abstauben darf
Wenn ich mich in den letzten Sekunden vom vierten Platz mit einem Gift-Kill auf den ersten befördere und offenstehende Münder hinterlasse
Allein, wenn ich davon rede, will es schon wieder spielen
Nein, es ist auch in Assassin’s Creed: Brotherhood nicht alles perfekt. Das Matchmaking ist sperrig, es gibt bis heute immer noch nervige Bugs und die überschaubare Community neigt manchmal dazu, eine gewisse toxische Seite an den Tag zu legen. Aber bis heute kann Ubisoft dieses Stealth-Meisterwerk für sich beanspruchen.
Es gibt viele Spiele, so wie Splinter Cell oder Metal Gear Solid, in denen ich eine NPC-KI austricksen soll. Aber es ist eine gänzlich andere Sache, ein Katz- und Mausspiel zwischen echten Spielern so aufzusetzen, ohne dass es zu Gameplay-Lücken oder Balance-Problemen kommt.
Jedes Studio, das etwas Ähnliches versucht hat, ist kläglich daran gescheitert.
Der Multiplayer-Modus von Hitman 2, namens Ghost Mode, verfrachtete das Ganze in ein merkwürdiges Match zwischen zwei Paralleluniversen, die nur wenig Einfluss aufeinander nehmen konnten – die Server wurden zwei Jahre später abgeschaltet.
Hood: Outlaws & Legends, in denen zwei Robin-Hood-Banden einen Stealth-Heist durchziehen sollen, mündete in eine Camper-Schlacht beim Ausgang – ebenfalls mittlerweile so gut wie tot.
Und der Multiplayer von Deathloop verkommt leider nur zu einem kleinen, optionalen Feature, das am generellen Balancing zwischen den Jägern, dem Matchmaking und am generellen Konzept scheitert – was aber nicht der Hauptgrund für das Scheitern des Spiels ist.
Von Hitman bis Deathloop: Kein Spiel konnte AC: Brotherhood wirklich das Wasser reichen.
Was Assassin’s Creed angeht, höre ich immer, wie viele Spieler sich die klassische Assassinen-Action zurückwünschen. Was Ubisoft-Multiplayer-Spiele angeht, höre ich immer, wie viele Spieler die fehlenden Ideen und die Unspaßigkeit kritisieren.
Dann schlagt doch zwei Fliegen mit einer Klappe und legt den Multiplayer-Modus von AC: Brotherhood neu auf! Er ist in meinen Augen bis heute die beste Assassinen- und Multiplayer-Erfahrung, die Ubisoft jemals hervorgebracht hat.
Vielleicht ist es mir nicht möglich, riesige Wellen des Protestes heraufzubeschwören, die sich in hunderttausenden Unterschriften einer Petition niederlassen, aber vielleicht war es mir möglich, euch davon zu überzeugen, warum dieses Spiel bis heute noch so viele Fans hat und eigentlich noch viel mehr Fans braucht.
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Hexenmeister in World of Warcraft können sehr faul sein. Einer reiste durch ganz Kalimdor – aber nur mit seinen eigenen Portalen. Das dauerte lange. Sehr lange.
In World of Warcraft haben verschiedene Spieler schon allerhand merkwürdige Errungenschaften erreicht oder sich Fragen gestellt (und beantwortet), auf die man nicht so leicht kommt. Kann man einen Pandaren neutral auf Stufe 60 leveln? Kann man den ganzen Kontinent mit Festmählern abdecken? Jetzt wollte ein Hexenmeister eine andere Frage beantworten:
Wie viele Hexenmeister-Portale braucht es, um den ganzen Kontinent von Kalimdor zu bereisen?
Was ist passiert? Die Leerenelfe-Hexenmeisterin „Cisbian“, im Subreddit von WoW als „circesalami“ unterwegs, hatte offenbar eine Frage, die dringend eine Antwort benötigte. Wie oft müsste man „Dämonisches Tor“ vom Hexenmeister benutzen, um von der nördlichsten Spitze Kalimdors bis hin zum südlichsten Zipfel des Kontinents zu gelangen?
Was ist Dämonisches Tor? In vielen Raid-Inhalten von World of Warcraft ist „Dämonisches Tor“ ein sehr wichtiger Zauber. Er erschafft zwei dämonische Portale, durch die Spieler eine Distanz von bis zu 40 Metern in einer einzigen Sekunde überbrücken können. Das ist schneller, als die meisten Bewegungsfähigkeiten und hilft bei vielen Bossmechaniken, um todbringenden Flächen zu entgehen. Als reine Methode des Reisens ist das Dämonische Tor eigentlich nicht geeignet, denn die Benutzung hat eine Abklingzeit von 90 Sekunden.
Was war das Ergebnis? Am Ende hatte circesalami eine Reise von über 7 Stunden hinter sich gebracht. Das liegt vor allem daran, dass die Benutzung des Portals einer Abklingzeit unterliegt. Er hat zwar alle Boni mitgenommen, wie etwa ein PvP-Talent für erhöhte Reichweite des Portals und ein legendäres Item aus Legion, um zwei Portale hintereinander verwenden zu können – aber die Reise dauerte dennoch lange. Satte 570 Portale benötigte es von den Blutmythosinseln bis in den Süden von Uldum.
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Ging das alles ohne Probleme? Nein, hin und wieder musste circesalami ein wenig „schummeln“ und sich zumindest auf der Z-Achse – also der Höhe – ein wenig umpositionieren. Das liegt daran, dass das Portal an einigen Orten sonderbar reagiert und man gerne mal in Objekten hängenbleibt. Vor allem in Tausend Nadeln hatte circesalami wohl Probleme, da die Portale mit Wasser sonderbar interagieren und die genaue Positionierung nicht so einfach ist.
Habt ihr auch schon eine ähnliche, absurde Challenge in World of Warcraft abgeschlossen? Was haltet ihr davon? Eine interessante Leistung oder einfach eine riesige Zeitverschwendung?
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In Pokémon GO sind alle Events im Januar 2022 mit Raid-Stunden, Rampenlicht-Stunden und legendären Raidbossen wie Kyurem, Heatran, Genesect und Regice bekannt. In unserer Übersicht zeigen wir euch alles, was euch im Januar erwartet.
Was zeigt die Übersicht? Im Januar 2022 starten wöchentliche Events wie Rampenlicht-Stunden und Raid-Stunden. Dazu kommen thematische Events wie das Neujahrs-Event mit schicken Outfits, das “Berge von Macht”-Event, bei dem ihr gemeinsam mit Spark an der Öffnung einer mysteriösen Tür arbeitet und das “Kraftwerk in Kanto”-Event mit Stahl und Elektro-Pokémon.
Wir zeigen euch hier auf MeinMMO alle Termine in der Events in der Übersicht. Damit seid ihr für die nächsten Wochen im Januar bestens vorbereitet. Die Lister hier halten wir aktuelle, wenn neue Termine erscheinen. Nutzt sie als Anlaufstelle für die Events der nächsten Wochen.
Januar-Events 2022 in der Übersicht
Alle Events im Januar: In der folgenden Tabelle zeigen wir euch alle Termine zu den bekannten Events sowie die Namen der Events und die Boni, die für Januar 2022 geplant sind. Unterhalb der Tabelle zeigen wir Events, die sich für euch lohnen werden.
“Berge von Macht”-Event: Das startet am 7. Januar und ist bis zum 13. Januar aktiv. Ihr arbeitet während des Events mit Spark zusammen, um gemeinsam den zweiten Mechanismus der mysteriösen Tür zu aktivieren. Von Niantic heißt es dazu, dass diese Reise euch in Landschaften führen soll, die an Berge der Johto- und Sinnoh-Region erinnern
Das “Event zum Kraftwerk in Kanto” startet am 19. Januar und ist bis zum 1. Februar aktiv. Wieder arbeitet ihr mit Spark zusammen. Um den letzten Mechanismus der mysteriösen Tür zu öffnen, sollt ihr Stahl- und Elektro-Pokémon fangen. Welche davon öfter spawnen, ist noch unklar. Dazu gibt es den Teaser: “Es scheint übrigens, als hätten auch unsere Bösewichte von der Tür und der Macht erfahren, die sie möglicherweise verbirgt…”. Möglicherweise spielt Team GO Rocket bei dem Event also auch eine Rolle.
Leider sind die Raid-Stunden und Rampenlicht-Stunden im Januar nicht so besonders, dass wir sie hier gezielt empfehlen müssten. Ihr könnt für eure Sammlung ein Auge auf Genesect als Käfer-Angreifer werfen. Wer gern PvP spielt, könnte mit Regice einen spannenden Angreifer finden.
Wie gefällt euch die Aussicht auf die Events im Januar 2022 bei Pokémon GO? Habt ihr eins, auf das ihr euch besonders freut? Dann schreibt uns eure Meinung dazu doch hier auf MeinMMO in die Kommentare.
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Ikonen gehören zu den beliebtesten Karten in FIFA 22. Doch viele starke Legenden sind verdammt teuer. Wir haben uns 5 Karten angeschaut, die etwas günstiger, aber doch nützlich sind.
Was ist das für eine Liste? Die Legenden des Weltfußballs im eigenen Team – das kann schon eine Menge Spaß machen. Und gerade, wenn man ein Team mit verschiedenen Ligen basteln möchte, sind Ikonen sehr nützlich – denn sie bauen Chemie-Verbindungen zu jedem Spieler auf.
Natürlich kann man es mit Icon-Packs versuchen, beispielsweise aus den Icon Swaps – aber hier braucht man verdammt großes Glück, eine starke zu bekommen und kann viele Münzen verlieren.
Deswegen kann es sich lohnen, mal bei den “günstigeren” Ikonen zu schauen. Hier gibt es einige Karten, die sich lohnen und eurem Team sowohl mit Chemie als auch Fähigkeiten weiterhelfen können.
Wenn ihr euch im unteren Preisbereich der aktuellen Ikonen umschaut – also zwischen 70.000 und 150.000 Münzen – dann werdet ihr zahlreiche Karten finden. 5, die sich lohnen können, zeigen wir euch hier.
Grundlegend für diese Liste sind die aktuellen Preise auf PlayStation (via futbin / Stand: 15. Januar 2022). Die Preise können von Plattform zu Plattform leicht variieren.
Roy Keane
Preis: ca. 133.000 Münzen
Das macht Keane aus: Mit Keane bekommt ihr eine ziemliche Allzweckwaffe im zentralen Mittelfeld, die sich aber vor allem zu Defensivzwecken wunderbar verwenden lässt. Daher ist hier der Shadow-Style recht beliebt, um die Verteidiger-Qualitäten von Keane noch etwas hervorzuheben.
Es gab Keane bereits in Form einer Icon-SBC, weswegen sein Preis mittlerweile merklich gefallen ist. Wenn ihr die SBC damals verpasst oder ignoriert habt, könnte dies die richtige Gelegenheit sein, Keane zu holen.
Ashley Cole
Preis: ca. 139.000 Münzen
Das macht Cole aus: Gerade auf den Außenbahnen können Ikonen sehr nützlich sein, um die Innenverteidigung mit alternativen Offensiv-Optionen zu verbinden. Ashley Cole ist dabei eine richtig gute Wahl.
Rüstet ihr ihn mit einem Shadow-Style aus, bekommt ihr einen Linksverteidiger mit sehr hohen Tempo- und Defensivwerten. Sein Gesamtwert sieht vielleicht nicht danach aus, doch der Engländer kann euch auch gegen schnelle Gegenspieler viel Sicherheit in der Verteidigung verschaffen. Nur offensiv gibt es sicherlich bessere Optionen.
Davor Šuker
Preis: ca. 127.000 Münzen
Das macht Šuker aus: Lasst euch von dem 85er-Gesamtrating der Karte nicht täuschen! Diese Karte hat im Grunde alles, was man in einer starken Offensive braucht. Gerade Pace und Schuss sind richtig stark, wenn ihr sie mit einem Hunter-Style optimiert.
Der Abschluss im Strafraum ist es, der Šuker besonders gefährlich macht. Hier hat er extrem starke Werte. Ein kleiner Wermutstropfen ist höchstens die Physis – Mit Ausdauer 84 muss man ihn im Laufe der zweiten Halbzeit womöglich auswechseln.
Das macht Schweinsteiger aus: Sieht man einen Außenspieler mit weniger als 90 Geschwindigkeit, kriegen viele FIFA-Spieler direkt die Krise. Allerdings kann man sich bei Schweinsteiger eines Tricks bedienen: Stellt ihr ihn für die gute Chemie auf Linksaußen auf, könnt ihr ihn im Spiel in die Mitte beordern. Und hier glänzt die Bayern-Legende.
Schweinsteiger kann Bälle gefährlich auflegen, aber selbst ebenfalls ordentlich auf den Kasten zimmern. Seine Pass- und Dribblingwerte sind für eine Rolle als ZM ebenfalls völlig ausreichend. Und auch den Defensiv-Wert könnt ihr ein wenig pushen – verwendet am besten einen Shadow-Stil.
Hernán Crespo
Preis: ca. 97.500 Münzen
Das macht Crespo aus: Der Argentinier ist eine gute Wahl, wenn ihr mal ein bisschen was im Sturm verändern wollt. Er ist die günstigste Karte in dieser Liste, kann aber dennoch mit einigen Qualitäten aufwarten.
Auch Crespo ist einer dieser Stürmer, die vor allem im Sechzehner als eiskalter Torschütze glänzen können. Rüstet ihn am besten mit einem Engine oder Hunter aus, um den Schuss noch gefährlicher zu machen.
Ein Vorteil der Base-Crespo-Karte gegenüber seinen anderen Versionen: Der Körper-Typ “Lean”. Die Base-Variante von Crespo ist überaus wendig und kann sich etwas schneller in aussichtsreiche Situationen manövrieren, als die “stärkeren” Crespo-Versionen.
Habt ihr noch mehr Ikonen für wenig Münzen, die ihr besonders stark findet? Erzählt es uns in den Kommentaren!
Einen Räuber für einen anderen Spieler in GTA Online anzuheuern ist leicht und kostet euch wenig Geld. Wir zeigen euch, wie das funktioniert und welchen Vorteil das hat.
Was ist das für eine Funktion? Über eure Kontakte in GTA Online könnt ihr Räuber organisieren. Das sind NPCs, die ihr gezielt auf bestimmte Spieler in eurer Session lenken könnt. Viele Leute nutzen das, um sich an nervigen Griefern zu rächen, da die Räuber recht überraschend auftauchen.
Außerdem ist das Anheuern eines Räubers auch ein Tagesziel in GTA Online, das ihr leicht erledigen könnt. In diesem kurzen Guide zeigen wir euch:
Wie ihr Räuber anheuert
Was ihr davon habt
Wie ihr das Tagesziel “Hetze 1 Spieler 1 Räuber auf den Hals” löst
Räuber in GTA Online anheuern – Guide
Was kostet das Anheuern? Dafür müsst ihr in GTA Online nur 1.000 $ ausgeben. Wenn ihr danach ein paar Läden überfallt, habt ihr schnell schon wieder Gewinn gemacht. Ihr müsst mindestens Stufe 50 erreicht haben, um die Option freizuschalten.
Wie heuert man Räuber an?
Öffnet euer Smartphone im Spiel
Wählt bei den Kontakten Lamar aus und ruft ihn an
Bei ihm habt ihr dann nur eine Option: Räuber anheuern
Wählt die Option aus und bestätigt in der folgenden Liste, auf welchen Spieler ihr den Räuber hetzen wollt
Danach bestätigt Lamar euren Auftrag und schickt einen Räuber auf den entsprechenden Spieler. Dabei kommt es darauf an, wo sich der Spieler gerade befindet. Fliegt er hoch am Himmel oder befindet sich in einem sicheren Haus, kann der Übeltäter nichts gegen den Spieler ausrichten. Er versucht es dann zu einem späteren Zeitpunkt wieder. Ist der ausgewählte Spieler einfach nicht zu erreichen, dann gibt Lamar euch die 1.000 $ zurück.
Verlässt der Spieler, auf den der Räuber gehetzt wurde, das Spiel, dann gibt’s das Geld zurück
Befindet sich das Opfer aber auf der Karte in der Nähe von Straßen, dann schlägt der Räuber zu. Dabei überrascht er den Spieler und versucht, ihn abzuzocken.
Was macht der Räuber? Ein Auftragsräuber sieht aus wie jeder andere NPC im Spiel. Ist er in der Nähe des Spielers, stürmt er plötzlich aus der Menge auf den Spieler zu. Er greift den ausgewählten Spieler an und klaut ihm eine zufällige Geldsumme. Je höher das Level des Opfers ist, desto höher die potenzielle Beute. Maximal kann der Räuber jedoch 10.000 $ klauen. Dabei muss der Träger allerdings Bargeld bei sich haben. Vom Konto kann nichts geklaut werden.
Sitzt das Opfer in einem Auto, kommt der Räuber an, schmeißt den Spieler aus dem Auto und fährt mit dem Fahrzeug weg.
Als beraubter Spieler habt ihr die Chance, den Räuber im Anschluss zu erledigen. Flieht er zu Fuß, ist das deutlich einfacher. Wenn ihr ihn abknallt, könnt ihr euer Geld zurückholen. Klaut er allerdings einen eurer Supersportwagen, wird die Verfolgung schwer.
Um das Tagesziel zu lösen, müsst ihr nur den Räuber auf einen Spieler hetzen. Der Raub muss nicht mal gelingen. Allein der Auftrag reicht, um das Tagesziel zu lösen.
Seit dem Ende des Addons Stormblood vor fast 3 Jahren warten viele Fans von Final Fantasy XIV darauf, dass die beliebte Quest-Reihe um einen bekloppten Meisterdetektiv fortgesetzt wird. Von ihr fehlt aber auch in Endwalker jede Spur. MeinMMO-Autorin Irina Moritz findet es sehr schade.
Wie fast alle japanischen RPGs hat auch Final Fantasy XIV seine albernen Momente. Sie dienen dazu, die oft allzu ernste Atmosphäre aufzulockern und den Spielern Zeit zum Durchatmen zu geben. Egal, ob man dafür besoffenen und fluchenden Zwergen beim Bauen von Panzern helfen oder an miefenden Chocobos riechen muss.
Aber keine von ihnen kann mit der entzückenden Beklopptheit und der köstlichen Dämlichkeit der Hildibrand-Quests mithalten. Die Quest-Reihe dreht sich um den berühmt-berüchtigten Meisterdetektiv Hildibrand Helidor Maximilian Manderville, der (mal mehr, mal weniger freiwillig) das Land bereist und (mal mehr, mal weniger selbstständig) schwierige Fälle löst.
Begleitet wird er dabei von seiner treuen Assistentin Nashu Mhakaracca und jeder Menge Bomben. Immer wieder läuft er dabei unseren Spielercharakteren über den Weg und zieht uns in seine Abenteuer hinein, die sich über das Basis-Spiel “A Realm Reborn” und die beiden Addons Heavensward und Stormblood erstrecken.
Im Verlauf der episodischen Storys lernt man auch die gesamte Familie Manderville kennen, die alle kollektiv einen an der Klatsche haben:
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Äh, Achtung Spoiler? Die erste Begegnung mit dem Vater von Hildibrand ist… ausgefallen.
Wie man in dem Video unschwer erkennen kann, zeichnen sich die Quests durch ihren schrägen Humor, viel Slapstick und überzeichnete Gesichtsanimationen aus. Sie sind quasi die Comedy-Ecke von FFXIV, in der sich Entwickler austoben und sich jede Menge Blödsinn von der Seele schreiben konnten.
Die Hildibrand-Quests wurden mit jedem Addon ausgebaut und mit neuen bekloppten Abenteuern und Belohnungen erweitert. Mal reiste der Detektiv nach Ishgard, mal verschlug es ihn nach Kugane.
Doch seit dem Addon Shadowbringers, das im Juli 2019 erschienen ist, fehlt von neuen Hildibrand-Quests jede Spur. Die Fans erhielten nur einen kleinen Kameo-Auftritt in dem Dungeon “Schlacht um Norvrand”.
Erst, wenn man etwas verloren hat, merkt man, dass es wichtig war
Man würde meinen, dass irgendeine Nebenquest-Reihe nur wenig Relevanz für das Spiel hat und niemand würde sie vermissen, aber dem ist nicht so. Hildibrand ist tief in der DNA von FFXIV verwurzelt und war bereits in der gescheiterten 1.0-Version ein Highlight für viele Spieler.
Gerade damals, während der eher düsteren Zeiten, als noch nicht ganz klar war, ob FFXIV überhaupt fortgesetzt wird, waren die Quests eine frische Brise und Quelle für Erheiterung. Die Devs konnten sich in den Quests austoben und Ideen ausprobieren, die in den Rest des Spiels nicht gepasst haben.
Das Wichtigste ist aber, dass trotz der Albernheiten und bekloppter Gesichtsausdrücke die Hildibrand-Quests viel Herz haben. Ich weiß noch genau, dass ich beim Spielen der ARR-Quests einen kurzen “Oh”-Moment hatte, der mich direkt überzeugte.
Gerade bei den Gesichtsausdrücken konnten sich die Entwickler in den Hildi-Quests ordentlich austoben…
In einer der ersten Storys kommt ein kleines Mädchen vor, das die wertvolle Vase ihrer strengen Mutter verloren (und zerbrochen) hat. Sie wird von ihrer Mutter ausgeschimpft und von auf die Suche danach geschickt, obwohl es für sie gefährlich werden könnte.
Hildibrand erklärt sich bereit, dem Mädchen zu helfen. Es war eine Kleinigkeit, aber verriet sofort viel über seinen Charakter und den Kern der Quest-Reihe. Die Unternehmung lief dann wieder eher schlecht als recht und war mit jeder Menge Blödsinn verbunden, aber hey, es war echt lieb von ihm und am Ende war dann auch alles gut.
Es war der Moment, mit dem mich die Quest-Reihe für sich gewonnen hatte. Es ging nicht immer nur darum, das dämlichste Gesicht zu ziehen und die Charaktere lächerlich zu machen, sondern es waren schöne, wenn auch simple Botschaften verpackt in viel Humor. Und sowas schätze ich nicht nur in Games, sondern in allen Medien (Discworld-Bücher lassen grüßen).
Diese kleinen Botschaften ziehen sich durch die gesamte Questline und machten sie für mich zu mehr als nur kurzem Zeitvertreib. Aber vor allem passen sie perfekt in das Gesamtkonzept von FFXIV, dessen Hauptstory immer wieder schwierige moralische Fragen stellt und Botschaften an die Spieler vermittelt.
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Ursprünglich war Hildibrand für mich eigentlich gar nicht so wichtig. Ich habe die Quests zwar gerne gespielt und als Füller-Content während der längeren Update-Pausen genutzt, aber es war nichts, was ich mit jedem Patch heiß erwartet hätte. Das hat sich in Shadowbringers schlagartig geändert.
Während andere Quests, wie etwa der wilde Stamm der Zwerge, die ernste und düstere Story von Shadowbringers aufheiterten, habe ich mich immer wieder dabei ertappt, dass ich bei den Content-Ausblicken nach den Hildibrand-Quests gesucht habe.
Es hat mich teilweise echt bestürzt, dass sie eingestellt wurden. Sie gehörten immer fest zu FFXIV dazu und waren nun weg.
Aktuell gibt es wenig Anzeichen dafür, dass die Quests um den bekloppten Detektiv in naher Zukunft zurückkehren könnten. Normalerweise kündigt das FFXIV-Team den neuen Content relativ weit voraus an. Die Spieler wissen dadurch immer, was sie in den nächsten Monaten erwartet.
Auch die Hildibrand-Quests wurden früher auf den Sonderseiten zu den jeweiligen Patches vermerkt, sodass man direkt wusste: “Aha, ein paar Wochen nach dem Patch-Release gibt’s was Neues zu Hildi.”
Die Vorschau für die Hildibrand-Quests gab es auf offiziellen Sonderseiten und sogar in Trailern der jeweiligen Patches.
Tatsächlich haben die Devs seit dem Shadowbringers-Release kaum ein Wort über den Meisterdetektiv verloren. Nur hier und da gab es Andeutungen und Kommentare dazu, dass er nicht für immer verschwunden ist, sondern “eine Pause macht”.
Und das finde ich sehr schade. Mit den Hildibrand-Quests verlor FFXIV ein Stückchen seiner Seele, das noch vor dem Reboot von 1.0 vielen Fans Freude bereitet hat.
Aber wer weiß, vielleicht gibt es für Hildibrand-Fans im Februar gute Nachrichten. Direktor Yoshida kündigte an, dass uns nächsten Monat ein großer Produzenten-Stream erwartet, in dem die Zukunft von FFXIV vorgestellt wird.
Gesprochen wird über das Update 6.1 und weitere Patches bis hin zum nächsten Addon 7.0:
Mit Swords of Legends Online erschien im Juli 2021 ein neues MMORPG aus China, das vielversprechend aussah. Es hatte ein actionreiches Kampfsystem, legte den Fokus auf Dungeons und Raids und verzichtete komplett auf Pay2Convenience im Shop. Doch die Spielerzahlen sinken immer wieder ab. MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch hat mit einem Spieler gesprochen, der über 3.000 Spielstunden in SOLO verbracht hat.
Was ist das ein Spiel? Swords of Legends ist ein klassisches Themepark-MMORPG. Ihr habt die Wahl aus 6 verschiedenen Klassen, mit denen ihr eine sehr lineare Story erlebt. Einmal auf dem Max-Level angekommen, habt ihr die Wahl aus Inhalten wie:
Dungeons und Raids in drei Schwierigkeitsgraden
Housing
Verschiedenen Life-Skills
PvP in Arenen oder großen Schlachten auf einer speziellen Map
Ich habe deshalb mit dem Spieler AdventureApe gesprochen. Der hat bereits 3.000 Spielstunden in SOLO und alle Dungeons und Raids mitgenommen. Von ihm wollte ich wissen, was ihn am Spiel fasziniert, woran das MMORPG gescheitert ist und was es retten könnte.
In SOLO sind alle Klassen spielbar und es gibt viel zum grinden
MeinMMO: Was war der Grund dafür, dass du mit SOLO angefangen hast und was findest du so gut an dem Spiel?
AdventureApe: Was mich an SOLO fasziniert hat, war zum einen die Klassenauswahl. Man hat nicht die “eine feste Gruppe”, um Dungeons und Raids zu laufen, wie man das aus Final Fantasy XIV oder WoW kennt. Es gibt zwar eine Holy Trinity, doch in den allermeisten Fällen kann man mit einem Tank und einem Heiler laufen. Viele andere Spiele benötigen oft mehr Heiler oder zusätzliche Tanks.
So hat man in SOLO auch schneller eine Gruppe zusammen und kann für die Rangliste auch auf immer schnellere Rekorde spielen, wenn man viel mehr DDs hat. Zu den beliebtesten DD-Klassen zählen Speermeister, Beschwörer und Barde, doch spielbar sind alle Klassen. Auch das gehört für mich zu der Besonderheit bei der Klassenauswahl.
Außerdem mag ich den Asia-Flair. Ich spiele gerne grindy MMOs, ich grinde gerne und das macht das Spiel eigentlich perfekt für mich. Gerade im Endgame gibt es viel Grind, mit den Dailys und den wöchentlichen Dungeons.
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Swords of Legends hat das erste große Update bekommen – Seht hier eine Zusammenfassung der Story
MeinMMO: Kannst du uns beschreiben, wie so ein typischer Tag oder eine typische Woche in SOLO bei dir aussieht?
AdventureApe: Ja klar. Man fängt den Tag mit einem normalen Dungeon an. Den erledigt man für die Dungeon-Daily, da man darüber Textfragmente und andere Sachen bekommt. Danach erledigt man, am besten direkt zum Reset, die wöchentlichen Quests.
An normalen Tagen erledige ich dann meine weiteren täglichen Quests für Kopfgelder, die Unterwelt und PvP.
Einmal die Woche erledigt man zudem seine wöchentlichen Raids. Das sind derzeit aber nur noch Sparkwood Garden und Forbidden Court, der neuste Raid aus dem November, im Hardmode. Weil alles andere bringt derzeit nicht die Ausrüstung, die man haben möchte.
Den Rest der Zeit nutze ich dann zum Farmen von Gold, weil Gold im Endgame super wichtig ist, um seine Ausrüstung aufzuwerten. Da kann man dann die ganzen anderen Dungeons erledigen, da jeder von ihnen so seine 5 Gold pro Boss bringt.
Gerade für die Leute, die Housing machen wollen, ist Gold besonders wichtig. Ich hab in mein Haus sicherlich schon 200.000 Gold gesteckt. Und es gibt eine eigene Community, die quasi nur Housing spielt und sonst kaum was anderes im MMORPG macht.
Die verbliebenen Spieler sind zu hardcore, doch neue kommen kaum nach
MeinMMO: Wie ist denn die Stimmung in der Community und wie sieht es mit neuen Spielern aus?
AdventureApe: Gerade ist die Stimmung eher schlecht. Das Endgame allein reicht einfach nicht aus. Nicht, weil es zu wenig ist, für Casual-Spieler gibt es genug zu tun, aber die noch verbliebenen Spieler in SOLO sind eine Hardcore-Community, die viel zu viel grindet und farmt.
Zwar gibt es immer mal neue Spieler, die mit SOLO anfangen und ein paar Casual-Spieler gibt es auch, doch der Großteil der Community wartet vor allem auf neue Inhalte und die neuen Klassen. Viele haben deshalb in den letzten Wochen und Monaten aufgehört, wollen dann jedoch zurückkommen. Wir hingegen grinden, um mehr Rücklagen zu haben, als alle anderen.
Einer der Bosse aus dem neuesten Raid Forbidden Court.
MeinMMO: Was glaubst du, woran SOLO gescheitert ist und warum jetzt kaum noch neue Spieler nachkommen?
AdventureApe: Ein großes Problem ist meiner Meinung nach Werbung. Wenn man sich andere MMORPGs anschaut, selbst noch viele kleinere Titel, dann haben die mehr Werbung als SOLO. Ich hab in meiner ganzen Zeit seit der Vorberichterstattung vielleicht einmal Werbung gesehen und der größte Content-Creator, der das Spiel angepackt hat, hatte im Schnitt so 120 Zuschauer auf Twitch.
Das mag vielleicht daran liegen, dass sie [Gameforge] aus dem Fehler bei Kingdom Under Fire 2 gelernt haben, wo sie riesige Streamer bezahlt haben, die jedoch mitten im Stream das Spiel im Ragequit verlassen haben.
Zum Start gab es zudem Kritik für die Performance im PvP oder Übersetzungsprobleme, die auch angegangen wurden. Es kommen zwar immer mal wieder neue Probleme auf, gerade etwa ein Bug, der das PvP fast unspielbar macht, aber daran wird immer gearbeitet und wir rechnen mit einem schnellen Fix.
Lustig fand ich, dass ihr regelmäßig und auch positiv über SOLO berichtet habt und es dafür Kritik gab. Aber das Spiel ist nicht schlecht und außer euch hatte keiner SOLO auf dem Schirm, das ist echt schade.
MeinMMO: Ein großes Problem, das wir ausgemacht haben, war die sehr zähe und langweilige Level-Phase. Hat sich daran etwas getan?
AdventureApe: Jein, mit dem ersten Charakter muss man sich noch immer etwas quälen. Sie wollen jedoch mit dem Update 2.0 etwas bringen, worüber man Twinks viel schneller auf das Max-Level ziehen kann. Das soll allerdings nicht für die komplett neuen Klassen gelten.
Allerdings gibt es bereits das Mentoren-System, über das man Bonus-XP bekommt, wenn man mit einem erfahrenen Spieler zusammenspielt. Dadurch kommt man schon jetzt schneller auf das Max-Level als noch zum Start. Und der Mentor selbst bekommt auch nützliche Belohnungen.
Ich find den Anfang übrigens gar nicht so schlimm, weil die Story eigentlich recht gut ist, wenn man sich darauf einlässt. Sie hat nicht das Niveau von Final Fantasy XIV oder SWTOR, aber mit Guild Wars kann sie schon mithalten.
MeinMMO: Was muss sich deiner Meinung nach ändern, damit SOLO noch die Kurve bekommt? Kann sich das Spiel erholen und nochmal neue Spieler anziehen?
AdventureApe: Das Spiel wird sich in jedem Fall wieder erholen und in den Spielerzahlen nochmal etwas steigen. Alleine in der deutschen Community kenne ich so an die 1.000 Spieler, die sagen, dass sie zu SOLO zurückkehren, wenn der Warrior und der Foxmage als neue Klassen kommen. Und das ist alleine die deutsche Community.
Ich denke auch, dass die englischsprachige Community in Europa ebenfalls eine Rückkehrer verzeichnen wird. Die NA-Server hingegen sind schon jetzt eine ganze Ecke leerer, da weiß ich nicht, wie hoch die Chancen stehen, dass SOLO nochmal einen Hype erlebt. In EU rechne ich mindestens mit einer Verdopplung der aktuellen Spielerzahlen zu Patch 2.0.
Was Gameforge einfach nur tun muss, ist den neuen Content und die neuen Klassen releasen. Die Inhalte sind in China ja da und das ist auch einer der Gründe, warum viele dem Spiel treu bleiben, weil sie wissen, was noch kommt.
MeinMMO: Weiß man denn schon, wann der Patch 2.0 kommt und was drinsteckt?
AdventureApe: Es heißt aktuell, dass der Patch im ersten Quartal 2022 erscheinen soll. Der bringt dann den Warrior als Klasse und gleich 7 neue Dungeons und Raids. Zudem wird der Gearscore nach und nach auf 205 erhöht. Nicht ganz sicher bin ich mir, ob das neue Max-Level bereits mit dem Update kommt. In China gab es aber schon zwei Erhöhungen davon.
Nach Patch 2.0 kommt es dann darauf an, wie schnell Gameforge neue Inhalte bringt. Anfangs haben sie das echt gut gemacht, da gab es jeden Monat ein Update und die Community war zufrieden. Der letzte Content-Patch jetzt ist aber aus dem November und das kann die Hardcore-Community nicht genug beschäftigen.
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Die schwersten Raids brauchen eine Woche oder mehr, um abgeschlossen zu werden
MeinMMO: Wie genau spielt denn die Hardcore-Community die Inhalte und wie schnell sind sie mit ihnen durch? Gibt es auch World-First-Rennen wie etwa in WoW?
AdventureApe: Neue Dungeons und Raids kommen ja erstmal mit einem Normal Mode. Der wird in der Regel am ersten Abend geschafft, für manche Bosse braucht man ein paar Versuche, aber das ist eigentlich kein Problem.
Beim Hardmode ist dann schon so, dass die meisten ihn nicht an Tag 1 schaffen. Da muss man schon eine sehr gute Raidgruppe haben. Der neuste Hardmode von Forbidden Court, der am Donnerstag erschien, wurde von der ersten Gruppe mit 10 Spielern nach ungefähr 7 Stunden abgeschlossen.
Die Extreme Modes, da dauerte es auch schon mal eine Woche oder zwei, bis man die gelegt hat.
In der deutschen Community gibt es auch den Wunsch, der erste zu sein, der solche Dungeons oder Raids abschließt. International gibt es jetzt aber kein direktes Rennen um die World Firsts.
MeinMMO: Und wie steht es um andere Endgame-Inhalte, wie etwa dem PvP?
AdventureApe: Die PvP-Community ist derzeit aktiver als die Raider, aber fällt insgesamt nochmal kleiner aus. Das PvP ist sehr skillbasiert und das Gear macht wenig aus, weswegen sich nicht alle PvE-Spieler da rantrauen.
Allerdings führen die Animationen der Fähigkeit oft zu starken Lags, gerade in den großen 300v300 Inhalten im PvP. Es kann sogar passieren, dass man plötzlich Schaden bekommt und stirbt, aber den Gegner gar nicht sieht, weil das Spiel das Modell noch gar nicht geladen hat.
Massen-PvP ist deshalb gerade kaum spielbar oder wenn nur in Zergs, was das Überleben halt deutlich verbessert. Das macht man meist aber nur für die Daily. Arena-PvP funktioniert da deutlich besser.
SOLO ist eigentlich ein Casual-Game, das die Europäer komplett anders spielen
MeinMMO: Du hast vorhin schon erzählt, dass es in China einiges an Content gibt. Wie weit ist denn die Version da genau?
AdventureApe: SOLO ist in China ein Casual-MMORPG, das so designt wurde, dass man immer Fortschritt macht, auch wenn man wenig spielt. Dort zahlt man für SOLO ein Abo pro Spielstunde, also ist das Spiel so aufgebaut, dass, egal wie viel Zeit du reinsteckst, du immer irgendwie zum Endgame kommen kannst.
Aber wir deutschen Spieler, und auch der Rest der EU-Server, spielen viel kompetitiver. Das sieht man gut in den Schadenszahlen. Die Chinesen haben mit einem Gearscore von 280 etwa 17.000 bis 20.000 Schaden gemacht. Das haben wir mit einem Gearscore von 90 gehabt.
Insgesamt sind die Chinesen gerade bei einem Gearscore von über 500 und damit noch weit vor uns. Während wir auf Patch 2.0 warten, gibt es dort bereits das Update 4.0, mehrere Erhöhungen vom Max-Level, neue Gebiete und 25 Dungeons und Raids, die wir noch bekommen werden. Alle Dungeons und Raids haben die 3 Schwierigkeiten normal, hart und extrem.
Es gibt inzwischen einige EU-Spieler, die bereits die chinesische Version installiert haben und dort “vorspielen”, um einen Eindruck von zukünftigen Inhalten zu bekommen.
Vor allem mit seiner Grafik machte Swords of Legends Anfang 2021 auf sich aufmerksam.
MeinMMO: Wie siehst du abschließen die Zukunft von SOLO?
AdventureApe: Es ist wichtig zu wissen, dass es viel Content in China gibt, der zu uns gebracht werden kann. Hier darf es Gameforge einfach nicht verkacken, mit zu langen Wartezeiten oder falschen Versprechungen. Bei Kingdom Under Fire 2 etwa wurde ein Update versprochen, das nie herausgekommen ist und was die Community ihnen sehr übel genommen hat. Passiert sowas bei SOLO, dann sind wahrscheinlich alle Spieler weg.
Ansonsten hat Swords of Legends Online eigentlich alle Chancen und wirklich viele gute Ansätze. Es wird nie so groß werden wie Final Fantasy XIV, aber es wäre eigentlich problemlos in der Lage, eine Spielerzahl zu erreichen, mit der sich das MMORPG für Gameforge refinanziert und sich die Weiterentwicklung lohnt.
Wer jetzt überlegt, anzufangen, sollte bedenken, dass das Spiel gerade sein Tief hat. Mit Patch 2.0 kommt eine neue Klasse und dann kommen auch wieder viele Spieler. Das wäre vielleicht ein guter Zeitpunkt, um mit SOLO anzufangen. Es lohnt sich vor allem für die Spieler, die Asia-MMORPGs mögen, kein Problem mit Grind haben und gerne die selben Endgame-Dungeons und -Raids laufen. Und man muss mit den Dailys klarkommen, denn die sind wirklich jeden Tag gleich.
Ein Highlight, auf das zudem viele warten, ist das Update auf die Unreal Engine 4, das die chinesische Version in der ersten Hälfte von 2022 bekommen soll.
MeinMMO: Vielen Dank AdventureApe für deine Zeit!
Was sagt ihr zu Swords of Legends? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht und denkt ihr über eine Rückkehr nach? Schreibt es gerne in die Kommentare.
Auch 2022 erscheinen wieder einige neue MMORPGs. Die aussichtsreichsten davon haben wir hier vorgestellt:
Die Hexenkönigin, engl. „Witch Queen“, ist die nächste große Erweiterung von Destiny 2. In einem Blogpost sprachen die Entwickler nun über einige der anstehenden Änderungen. Dabei versprachen sie, dass ihr bald mehr Platz haben werdet.
Was ist das für eine Änderung? Mit der neuen Erweiterung „The Witch Queen“ will Bungie es möglich machen, den Energietyp von Meisterwerk-Rüstungen zu geringeren Kosten zu ändern.
Ein vollständig zum Meisterwerk gemachtes Legendäres Rüstungsteil kann für 10.000 Glimmer und ein Upgrade-Modul in einen anderen Energietyp umgewandelt werden, während es für ein Exotisches Meisterwerk-Rüstungsteil 20.000 Glimmer und ein Upgrade-Modul kosten wird.
Auf diese Weise soll verhindert werden, dass ihr für jeden Energietyp Rüstungsteile in eurem Tresor sammelt. Wollt ihr ein Rüstungsteil ändern, welches noch kein Meisterwerk ist, bleiben die Kosten hier unverändert.
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Neuer Trailer von Destiny 2 zeigt, wie gut die neue Thronwelt der Hexenkönigin aussieht
Witch Queen bringt etliche Verbesserungen zu Destiny 2
Was steckt noch in der neuen Erweiterung? Die Erweiterung dreht sich um die berühmte, namensgebende Schar-Hexe Savathûn. Die zieht schon seit langer Zeit alle möglichen Fäden und ist bekannt für ihre Lüge und Intrigen.
Zusammen mit der Erweiterung bekommt ihr neue Features in Destiny 2, die das Spiel teilweise grundlegend verändern könnten. Einige der besonders interessanten Änderungen sind:
Außerdem wird es natürlich wieder neue Inhalte und Aktivitäten geben, etwa einen neuen Raid und Gegner, die das Licht gegen euch einsetzen können.
Wenn ihr nicht wisst, was genau es mit der Hexenkönigin auf sich hat oder mit der neuen Erweiterung erst einsteigen wollt, haben wir hier für euch die gesamte Story seit Destiny 1 noch einmal erklärt:
Wann erscheint Witch Queen? Nachdem das Addon schon Ende 2021 erscheinen sollte, ist der Release nun auf den 22. Februar 2022 gerückt. Es dauert also nicht mehr lang, bis ihr euch selbst ein Bild von den neuen Features machen und euren „größeren“ Tresor genießen könnt.
In unserem Hub findet ihr derweil alle wichtigen Infos zur Erweiterung:
Durch einen Glitch in Fortnite wurden Skins eines Spielers im Cel-Shading-Look angezeigt. Der Spieler filmte seine Skin-Sammlung mit der neuen Optik und die Spieler zeigen sich begeistert. Dieser Grafik-Stil kommt richtig gut an.
Was ist das für ein Fehler? Der reddit-Nutzer coldasaghost erlebte beim Anschauen seiner Skin-Bibliothek einen Grafik-Fehler auf seiner Xbox. Die Cosmetics, die eigentlich im “Cel Shading Look” angezeigt werden sollen (also im Borderlands-Stil), sahen plötzlich normaler aus. In der Community kommt das so gut an, dass man Epic bittet, eine Option dafür einzurichten.
Wir zeigen euch hier die “kaputten” Cosmetics und die Reaktionen der Community darauf.
“Im Ernst, das sieht großartig aus”
So sieht es im Spiel aus: Im 30-Sekunden-Clip zeigt Nutzer coldasaghost einige Inhalte, die eigentlich einen Cel-Shading-Look haben sollten. Dazu gehören:
Naruto Uzumaki
Sasuke Uchiha
Rick Sanchez
Reina
Wir binden euch den reddit-Thread mit dem Video hier ein:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
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Was genau den Glitch auslöste und wie man das reproduzieren kann, ist unklar. Dennoch kommt dieser “Fehler” bei den anderen Spielern gut an. Der Unterschied zum eigentlichen Aussehen der Skins ist vor allem die Helligkeit. Im Glitch-Video erscheinen die Skins dunkler und ohne Spiegelungen.
Der Naruto-Skin in seiner “normalen” Optik
Das sagen die Spieler: In den Kommentaren auf reddit gibt es viel Zuspruch für die Cosmetics.
Critical_Buddy_2779 schreibt: “Im Ernst, das sieht großartig aus. Ich wünschte, es das wäre eine einstellbare Option, denn das sieht gut aus”. Darauf antwortet Coldasaghost “Dito! Ich war so aufgeregt, ich dachte, sie hätten das wirklich dem Spiel zugefügt. Aber dann war ich direkt enttäuscht, als ich einem Match beitrat”.
“Ich weiß nicht, ob ich es hassen oder lieben soll”
“Es sieht besser aus, als wenn man als Licht-Strahl über die Map läuft”
“Das sieht besser aus und ist trotzdem noch Cel-Shaded. Es sind das Licht und die Texturen, die besser aussehen”
“Gott ich würde das lieben. Besonders, weil es dadurch einfacher werden würde, die Skins mit Cosmetics zu kombinieren, die keine Konturen haben”
“Äh ich weiß nicht. Es sieht auf Naruto und Rick gut aus, aber absolut grauenhaft auf Toonafish. Wenn sie es hinzufügen, dann bin ich auf jeden Fall bereit, Naruto und Sasuke viel mehr zu spielen, da das Cel-Shading mich ein wenig abschreckt”
Wie gefällt euch diese “neue” Art der Cel-Shading-Cosmetics? Findet ihr, dass das eine gute Besserung wäre und wünscht euch eine Option zum An- und Abschalten, oder gefallen euch die Skins im Original besser? Schreibt uns eure Meinung dazu doch hier auf MeinMMO in die Kommentare.
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Dying Light 2 werdet ihr bei Händlern in Deutschland lediglich als geschnittene Fassung und digital erwerben können. MeinMMO erklärt euch die Unterschiede und auf was ihr beim Kauf achten müsst.
Welche Inhalte wurden geschnitten? Dying Light 2 beinhaltet viel Brutalität, die sich an vielen Stellen zeigt. Dabei geht es nicht nur um blutige Szenen, sondern auch um unmenschliches Verhalten. In Deutschland ist das jedoch beschnitten:
Menschliche Gegner können nicht enthauptet oder zerstückelt werden
Neutrale NPCs können nicht getötet werden
Als wir Dying Light 2 angespielt haben, waren diese Aspekte nicht unbedingt notwendig fürs Spiel. Sie dienten lediglich dazu, die Unmenschlichkeit der Welt hervorzuheben. Dying Light 2 spielt in einer Postapokalypse und zum Überleben bleibt vielen Menschen nur noch Grausamkeit.
Die Story des Spiels selbst sowie das Gameplay soll möglichst nah an der originalen Version haben. Die Entwickler versuchen, auch deutschen Fans die volle Erfahrung zu bieten – zumindest im Rahmen der Einschränkungen.
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Neuer Cinematic Trailer zeigt wie schwer es ist, in Dying Light 2 menschlich zu bleiben
Dying Light 2 uncut in Deutschland spielen – Geht das?
Das passiert, wenn ihr die Uncut-Version kauft: Grundsätzlich könnt ihr in Deutschland Dying Light 2 ungeschnitten spielen. Ihr könnt das Spiel hierzulande nur nicht in der entsprechenden Version kaufen. Shops in Österreich und der Schweiz aber etwa bieten entsprechende Uncut-Editionen an.
Es gibt laut Entwicklern keinen „Region Lock“, also eine automatische Umstellung auf geschnittene Inhalte, wenn ihr in Deutschland spielt. Kauft ihr Dying Light 2 also ungeschnitten in einem anderen Land, wird nicht plötzlich auf die deutsche Version umgestellt, wenn ihr das Spiel etwa auf Steam aktiviert.
Updates sollen ebenfalls für die entsprechende Version erscheinen, die ihr besitzt, unabhängig davon, in welchem Land ihr euch befindet.
Darauf müsst ihr achten: Solltet ihr euch jedoch dazu entscheiden, eine ungeschnittene Version zu erwerben, könnt ihr nicht mit Freunden im Koop spielen, welche die deutsche Version gekaut haben. Die beiden Versionen schließen sich gegenseitig aus.
Dying Light 2 bietet einen Koop-Modus für bis zu 4 Spieler. Der Fortschritt der Story gilt nur für den Host der Partie, die Spielstände der Mitspieler bleiben unberührt. Trotzdem könnt ihr als Besitzer einer ungeschnittenen Version nicht mit Spielern der geschnittenen Version spielen.
Sollten die zuständigen Stellen entscheiden, dass die folgenden Zusatzinhalte erneut beschnitten werden müssen oder sogar auf dem Index landen, sind sie in Deutschland erneut nicht mehr vollumfänglich erhältlich.
Die Regelungen um die Beschneidung von Spielen hat sich in Deutschland in den vergangenen Jahren geändert. So unterliegt der neuste Teil der Wolfenstein-Reihe, Youngblood, etwa nicht mehr den strengen Reglementierungen und kann hierzulande ungeschnitten gespielt werden.
Dying Light 2 allerdings scheint doch zu viel Brutalität zu zeigen. Der Vorgänger ist in Deutschland bis heute nicht spielbar, da er indiziert wurde. Wenn ein Spiel „auf dem Index“ landet, dann ist die Bewerbung des Spiels verboten und der Verkauf nur eingeschränkt möglich.
Hier wird allerdings bereits neu geprüft und die Entwickler sind dabei, auch für Dying Light 2 eine andere Bewertung zu erwirken. Ob das jedoch bis zum Release noch klappt, steht offen.
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Alles, was ihr zu dem neuen Survival-Spiel Dying Light 2 wissen müsst – mit Gameplay
Wann erscheint Dying Light 2? Der Release des neuen Horror-Survival-Shooters ist nach mehreren Verschiebungen nun für den 4. Februar angesetzt. Dying Light 2 erscheint für den PC, PS4, PS5, Xbox One und Xbox Series X|S.
Das Spiel bietet eine einzigartige Kombination aus Überleben, Story und Parcours, welche sie im Survival-Genre einzigartig macht. Es ist gut möglich, dass es Dying Light 2 auf unsere Bestenliste schafft:
In League of Legends ist gerade die Season 12 gestartet. Doch die bekommt einiges an Kritik. Neben dem Chemtech-Drachen stören sich viele Spieler auch an dem hohen Schaden, den Bruiser gerade verursachen. Einer dieser Kritiker ist Tim “Nemesis” Lipovšek, der ehemalige Midlaner von Fnatic.
Was kritisiert der Spieler? Nemesis, dessen Vertrag 2020 von Fnatic nicht verlängert wurde, ist inzwischen ein Vollzeit-Streamer. In einem seiner Livestreams hat er sich zur aktuellen Meta geäußert. Ein Clip dazu ging viral und befand sich lange in den Top 5 im LoL-subreddit.
Dort zeigt der Midlaner ein Video, in dem der Champion Veigar gegen einen Olaf kämpft. Nemesis erklärt dazu: “Wenn ich jetzt gerade Veigar spielen würde, in Season 12, und dieser Olaf läuft mir über den Weg, wäre ich tot. Ich wäre buchstäblich verdammt tot.”
Doch obwohl Olaf mit Schwarzes Beil und Hextrinker zwei Items hat, die Schaden verursachen, gewinnt Veigar das Duell knapp. Der Streamer kommentiert das wie folgt: “Seht euch das an, er verursacht keinen Schaden. Was ich damit sagen will, ist, dass es verrückt ist, wie viel Schaden es jetzt im Spiel gibt, verglichen mit den alten Saisons.”
Der Clip, den Nemesis dabei zeigt, wurde entweder 2019 oder 2020 – als in den Seasons 9 oder 10 – aufgezeichnet.
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Wie sehen das andere Spieler? In den Kommentaren im reddit stimmen die meisten Spieler der Aussage von Nemesis zu. Gerade die Bruiser – Tanks, die auch Schaden verursachen, etwa Olaf oder Renekton – sollen derzeit zu viel Schaden verursachen.
Ein Nutzer behauptet: “Bruiser sind jetzt gerade sowas wie Assassinen. Sie sterben in 1-2 Sekunden unter Fokus und brauchen nur 1-2 Sekunden, um einen AD-Carry zu töten.”
Der Top-Kommentar in dem Thread fasst die Situation wie folgt zusammen: “In League dreht sich gerade alles darum, wer den Feind schneller ausschaltet. League of Oneshots.”
Doch nicht nur an den Bruisern wird sich gestört. Einige Nutzer kritisieren auch den vielen Procs und “Schaden über Zeit”-Effekten. So erklärt ein Spieler:
Du wirst von einem Zauber von Brand getroffen. Du brennst jetzt für etwa 10 Sekunden und aufgrund seiner passiven triggert immer wieder Liandries. Du verlierst leicht 600 Leben nur durch eine Fähigkeit.
Xerath-Support mit Ludens Echo. Jede Q macht jetzt 500-600 Schaden. Zauber-Schuhe brechen fast deinen kompletten Widerstand gegen Magie. Du musst alle 6 Sekunden einem Q ausweichen oder du verlierst ein Drittel deiner Lebenspunkte.
Seit wann gibt es zu viel Schaden? Die Kritik rund um den Schaden gibt es schon seit einigen Jahren. Viele Spieler machen als Zeitpunkt den Release von Runes Reforged aus der Pre-Season 8 aus. Damals wurde das Runen-System überarbeitet und damit kamen Effekte ins Spiel, die an dem zu hohen Schaden schuld sein sollen (via reddit).
Doch in der aktuellen Season 12 scheint das Problem am größten zu sein.
Was sagt Riot dazu? Im Thread hat sich der Riot-Entwickler Axes gemeldet und sich zu der Damage-Problematik geäußert. Er sagt, dass derzeit daran gearbeitet wird, den Schaden im Spiel insgesamt zu reduzieren. Eine solche Änderung könnte bereits während der Season kommen.
Zeitgleich gibt es jedoch große Diskussionen um den neuen Chemtech-Drachen. Der wurde bereits generft und ist immer noch zu stark:
In dieser Woche starb das erste MMORPG im Jahr 2022. Außerdem wurde bereits der Tod des nächsten Spiels angekündigt. Wir von MeinMMO haben für euch wieder alle wichtigen MMORPG-News der Woche gesammelt.
Die Diskussion der Woche: Letzte Woche wollten wir von euch wissen, auf welche MMORPGs und Erweiterungen ihr euch besonders freut. Hier ist das Ergebnis:
In Guild Wars 2 warten alle gerade gebannt auf das Release-Datum für die Erweiterung. Wir haben passend zum Start von End of Dragons einen Guide für Neueinsteiger geschrieben.
Das waren die News dieser Woche aus der Welt der MMORPGs im Überblick. Was war euer persönliches Highlight? Habt ihr diese Woche etwas Spannendes erlebt? Oder haben wir etwas Wichtiges vergessen? Schreibt es uns doch in die Kommentare hier bei MeinMMO und diskutiert mit uns.
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Mit NFTs lassen sich digitale Objekte zu einzigartigen Gegenständen umwandeln. Der Trend erreicht das Gaming und trifft auf viel Gegenwind. MeinMMO-Autor Maik Schneider sieht die Entwicklung allerdings positiv und erkennt großes Potenzial in der Technik, die hinter den NFTs steckt: Blockchain.
NFTs (Non-Fungible Token) haben in der Gaming-Community viel Staub aufgewirbelt. Mit dieser Technik lassen sich aus digitalen Objekten wie Bilder, Codezeilen oder auch Güter in einem Spiel einzigartige Gegenstände erstellen. Diese Aussicht kommt bei vielen Spielern nicht gut an.
Da gibt es Kritik über den Umwelt-Aspekt, weil die Erstellung von NFTs eine Menge Strom verbraucht. Die enge Verknüpfung mit den Kryptowährungen führt zudem dazu, dass NFTs als reine Geldanlage für Reiche und Spekulations-freudige Zocker angesehen werden.
Viele Spieler haben die Befürchtung, dass ihr liebstes Hobby durch die fortschreitende Monetarisierung zu einer Art Nebenberuf mutiert, in dem sich alles um Profite und die wertvollsten NFTs dreht.
Insgesamt halte ich die aktuell sehr harte Kritik an der neuen Technik jedoch für überzogen. Denn NFTs sind sehr viel meh, als nur Spekulations-Objekte mit einer Aussicht auf schnellen Profit. Sie sind der Einstieg des Gamings in die Blockchain-Technologie.
Nun oute ich mich als Fan von NFTs und Blockchain-Lösungen im Gaming. NFTs und Blockchain haben das Potenzial, Spiele und das Internet allgemein für uns alle sicherer machen.
Mehr zum Autor Maik Schneider: Wenn es ein Themengebiet gibt, das unseren freien Autor ebenso fasziniert wie Gaming, dann ist es Wirtschaft.
Vor seiner Karriere als Autor absolvierte Maik eine kaufmännische Ausbildung und ein Studium der Wirtschaftswissenschaften. Die Blockchain-Technologie hat er dabei von Anfang an mit großem Interesse verfolgt.
Mehrwert der Blockchain: Es geht um Sicherheit
Beginnen wir mit ein paar Hintergründen zur Technik hinter NFTs.
Es geht darum, digitalen Objekten eine nachvollziehbare Signatur zu verpassen, die das Objekt einzigartig macht. Das können Bilder oder Videos sein, aber zum Beispiel auch kaufbare Cosmetics in Videospielen.
Dabei geht es nicht nur darum, ein ganz bestimmtes Objekt komplett einzigartig zu machen. Es kann auch viele Kopien des einen Objektes geben, die dann alle NFTs sind. Oder nur das Original ist ein NFT und es ist erlaubt, Kopien davon zu erstellen.
Wichtig ist die nachvollziehbare Signatur. Dadurch lässt sich das digitale Objekt einem zweifelsfreien Eigentümer zuordnen. Dazu wird die Blockchain-Technologie verwendet.
Durch diese besondere Art der Datenspeicherung lässt sich eine bisher unerreichte Sicherheit vor Manipulationen im Internet erreichen.
Grob gesagt, prüfen sich die Blöcke einer Blockchain gegenseitig auf Fehler und es entsteht eine große Kette mit Daten, die aufeinander aufbaut.
Ist ein Glied in der Kette fehlerhaft, erkennt die Technik den Fehler und lässt das neue Glied nicht zu. Alle Daten müssen zueinander passen.
Teile der Blockchain prüfen sich gegenseitig und liegen auf mehreren Computern oder Netzwerken.
Dazu sind Blockchains generell dezentral organisiert. Die Daten liegen nicht nur auf einem Server, sondern jeder berechtigte Teilnehmer kann sich die Blockchain oder Teile davon herunterladen und ansehen.
Will also jemand das System manipulieren, müssen gleich mehrere Blöcke verändert werden. Da die Blöcke jedoch zusätzlich auf unzähligen Computern und Netzwerken liegen, müssten auch diese Blöcke verändert werden.
Durch diese simplen Prinzipien – gegenseitige Prüfung der Kette und dezentrale Speicherung – ist die Blockchain so innovativ. Die hohe Manipulationssicherheit ist der fortschrittlichste Aspekt der Technik.
In Zeiten, in denen sich Hacker sogar Zugriff auf unseren Toaster verschaffen können, haben Blockchains das Potenzial, solche digitalen Übergriffe zu verhindern. Die alten Systeme stoßen hier an ihre Grenzen.
Allgemein bekannt wurde die Blockchain-Technik durch Kryptowährungen. Das System ist so sicher, dass ganze Währungen darauf basieren. Die beiden größten sind dabei „Bitcoin“ und „Ether“. Die Blockchain fungiert als eine Art Zentralbank dieser Währung.
Und genau diese hohe Sicherheit machen Blockchain-Technologien wie NFTs für das Gaming so wertvoll.
Doppelte Spekulation führt zu verständlichem Misstrauen
NFTs stehen in der Kritik aufgrund ihrer Nähe zu den hochspekulativen Kryptowährungen. Aktuell werden viele NFT-Transaktionen über die Ethereum-Blockchain abgewickelt, auf der gleichzeitig die Kryptowährung „Ether“ läuft.
Das hat einen doppelten Spekulations-Charakter:
Das NFT selbst kann an Wert gewinnen oder verlieren
Die Ether-Token, die man mit einem Verkauf erhält, können ebenfalls im Wert steigen oder fallen
Kritik an dieser Konstruktion ist durchaus berechtigt. Wer will schon ein hochspekulatives Element in seinem Spiel haben? Das lockt Investoren an, die Geldmittel aufwenden, um aus dem System ihren Profit zu schlagen.
Ich habe viele Kommentare von NFT-Artikel auf MeinMMO gelesen und besonders diese enge Verbindung von Kryptowährungen bereitet Lesern Sorgen. Es geht darum, dass sich der eigene Gaming-Konsum ändern könnte – auf negative Weise.
So schreibt BavEagle auf MeinMMO: „Demnächst ist Gaming dann kein Freizeithobby mehr, sondern ein Nebenjob inklusive Marktanalysen und stündlichem Check des Börsenkurses von NFT-Items“.
Auch QWLU macht sich Sorgen, was passiert, wenn mehr monetäre Werte in einem Spiel vorhanden sind: „Heute sieht man ja schon AFK-Bots, die nur joinen und leveln, um Skins und ähnliches zu farmen. Wie wird das dann aussehen, wenn das Zeug sogar ein bisschen Wert hat …?“.
Und ich gebe unseren Lesern recht. Derzeit werden Spiele und Systeme entwickelt, mit einer engen Verflechtung von NFTs und Kryptowährungen. In solchen Spielen würde genau das passieren: Risikobereite Spekulanten nehmen Einfluss auf die Wirtschaft eines Spiels.
Aber NFTs sind noch so viel mehr als spekulative Mikrotransaktionen und die finanzielle Grundlage für große Bot-Farmen.
Trennt man jedoch die Gedanken hinter NFTs und Blockchain von den volatilen Kryptowährungen, dann hat man eine innovative Speichertechnik, die mehr Sicherheit und Individualismus ins Gaming bringen könnte.
Blockchains und NFTs können so viel mehr
Die Blockchain-Technik gibt es schon ein paar Jahre und immer mehr Unternehmen setzen auf dieses Speicherformat – ganz ohne Kryptowährungen im Schlepptau.
So bietet das Technologie-Unternehmen IBM eigene Blockchain-Lösungen an, mit der Unternehmen ihre Buchhaltung sicherer und effizienter gestalten können (via IBM.com). Da geht es nicht darum, den nächsten Token zu schürfen und das schnelle Geld zu machen.
Es geht um Sicherheit, Transparenz und Effizienz. Natürlich möchte IBM daran verdienen. Aber das ist keine Spekulation, sondern ein modernes Angebot einer sicheren und manipulationsfreien Daten-Organisation.
Unternehmen bauen und organisieren ihre eigene Blockchain, die dann zum Beispiel Lieferketten speichern und übersichtlich darstellen. Je nach Bedarf können User einen bestimmten Teil der Blockchain einsehen.
Als Verbraucher bekommen wir zum Beispiel Infos über die Produktionsstätten und den Weg, den ein Gut zurückgelegt hat. Der Schlüssel für den Zugang ist ein NFT, das wir zusammen mit dem Produkt bekommen.
Beispiel einer Blockchain-basierten Lieferkette – NFT als QR-Code. Quelle Oliver Wyman
Solche Blockchains werden auch nicht nach dem „Proof of Work“-Prinzip erstellt, das den Stromverbrauch der aktuell größten Blockchains in die Höhe treibt (Token-Mining).
Diese sicheren Systeme lassen sich auf viele Anwendungen im Internet übertragen. Je mehr die Blockchain-Technologie dann im Laufe der Zeit standardisiert wird, desto eher kommt es zu „Cross-Chain“-Anwendungen, in denen die Daten von einer Blockchain mit einer anderen interagieren.
Der echte Durchbruch der Technologie ist indes noch nicht gelungen. NFTs sind das Vehikel, mit dem dieser Durchbruch im Gaming und anderswo gelingen könnte.
Geschichte wiederholt sich – Vergleich zum Internet
Zahlungsströme suchen in der Regel den Weg des größten Profits und wenn Blockchains auch abseits der Kryptowährungen finanzielle Vorteile bringen, dann lohnt es sich eher, auf die Technologie zu setzen.
Die derzeitigen spekulativen Auswüchse führen zu mehr Aufmerksamkeit – über beinahe alle Branchen hinweg. Unternehmer befassen sich mit der Technologie Blockchain und entdecken, neben dem schnellen NFT-Geld, auch die sicherheitstechnischen Vorteile.
Ganz ähnlich war es zum Start des großen Internet-Hypes auch. Unternehmen pumpten massive Investitionen in den neuen Markt, bauten Server-Kapazitäten auf, die niemand brauchte und erzeugten die sogenannte „Dotcom-Blase“.
Die Preisblase platzte, viele Werte gingen verloren. In Deutschland blieb besonders der herbe Verlust vieler Privat-Investoren durch Käufe der „T-Aktie“ im Gedächtnis. Diese „Volksaktie“ erreichte einen Höchststand von etwas mehr als 100,- € stürzte auf knapp 8,- € ab.
Aber die geschaffenen Server-Kapazitäten der “Dotcom-Blase” waren noch da und machten kostenlose Service-Angebote im Internet wie beispielsweise MeinMMO erst möglich. Davor musste man tatsächlich für den Traffic bezahlen, den Besucher auf einer Website verursachten.
An einem ähnlichen Punkt steht die Blockchain mit NFTs. Die Grenzen der Märkte werden ausgelotet, die Möglichkeiten der Technologie erprobt. Neue Blockchains entstehen und verschwinden, andere setzen sich durch, arbeiten womöglich sogar zusammen.
Ob es dann zum Platzen einer Krypto-Blase kommt oder nicht – das Wissen um die Blockchain-Technologie hat sich verbreitet, die Vorteile gegenüber alten Systemen in Sachen Sicherheit, Effizienz und Anpassbarkeit können überzeugen.
Fazit: Profit ist wichtig für neue Technologien – Neubewertung aber auch
Ich denke, die harsche Kritik an den NFTs ist unfair. Die Technik ist nicht Schuld an übertriebenen Spekulationen, es sind die Menschen, die dahinter stehen.
Schon jetzt gibt es unzählige Spiele, die sich über Pay-2-Win-Mechaniken finanzieren – Stichwort „Freemium“. Wenige zahlungskräftige Kunden pumpen viel Geld in ein Spiel, das viele andere kostenlos genießen – dafür aber mit weniger Erfolg oder zumindest mit weniger Funkeln.
Deswegen halte ich Kritik für wichtig. Eure Meinungen haben dazu geführt, dass Pay-2-Win-Mechaniken einen schlechten Ruf haben. Eure Meinungen deuten Entwicklern den Weg in die Zukunft.
Es ist jedoch auch wichtig, offen gegenüber neuen Technologien zu sein.
Die Java-Schwachstelle „Log4j“ hat mal wieder gezeigt, wie anfällig unsere aktuellen Systeme sind und dass es Zeit wird, neue Sicherheits-Lösungen zu finden.
Über diese Schwachstelle können Hacker schadhafte Programm-Codes ausführen – und das teilweisen kinderleicht. Bei manchen Anwendungen reicht schon eine Nachricht in einem Chat, um den Code auszuführen.
Eine Verbreitung der Blockchain-Technologie wäre ein großer Schritt in die richtige Richtung und NFTs helfen dabei, die Technik der Öffentlichkeit näherzubringen und die Implementierung zu finanzieren.
Zwar waren auch Blockchains aufgrund von Java-basierten Tools von der Schwachstelle betroffen, doch die Kette kann durch einen Zugang nicht einfach komplett manipuliert werden.
Deshalb: Bleibt meinungsstark, aber auch fair. Bei NFTs und Blockchain geht es um mehr als nur Profit-Gier und Mirko-Transaktionen. Es geht auch um ein sicheres und geschütztes Internet.
Wir von MeinMMO wissen, wie kontrovers das Thema aktuell diskutiert wird. Schreibt uns gern eure Meinung dazu in die Kommentare. Beachtet jedoch unsere Regeln fürs Kommentieren.
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