Albion Online ist das beste Sandbox-MMORPG, das ihr nie gespielt habt – Anspiel-Test

MeinMMO-Autor Mark Sellner hat bereits viele MMORPGs gespielt, um Albion Online hat er allerdings immer einen Bogen gemacht. Was rückblickend ein Fehler war, denn das Spiel ist großartig, würde der Cash-Shop nicht so nerven und mein Fokus voll auf Sandbox liegen.

In den letzten zwei Monaten konnte das MMORPG Albion Online wieder kräftig an neuen Spielern gewinnen, wie man auf der Website Steamcharts sehen kann. Dabei handelt es sich zwar nicht um alle Plattformen, sondern nur um Steam, aber derzeit geht es bergauf mit dem Titel.

Grund genug, mir das MMO, welches ich schon gefühlt eine Ewigkeit vor mir her schiebe, endlich einmal anzusehen. Um mir ein Bild von der Sandbox im eigenwilligen Grafikstil zu machen, habe ich Albion etwas mehr als fünf Stunden gespielt. Dabei habe ich versucht, so viel Inhalte wie möglich mitzunehmen.

Während mich das Spiel zu Anfang noch gelangweilt hat und ich mich schon fast fragte, ob es die Zeit überhaupt wert sei, wurde ich schnell eines Besseren belehrt. Denn Albion ist ganz gewiss nicht fehlerfrei, hat aber seine Momente und kann sehr viel Spaß machen. Vorausgesetzt man kann sich mit den Kompromissen anfreunden, die man eingehen muss.

Wer übrigens Albion Online jetzt anfangen möchte, findet auf MeinMMO einen ausführlichen Anfänger-Guide.

Wer schreibt hier? Mark Sellner ist MMORPG-Autor bei MeinMMO und hat in vielen Titeln aus dem Genre bereits über tausend Stunden verbracht. Da MMORPGs aus der Iso-Perspektive momentan stark in seinem Interesse gestiegen sind (danke Lost Ark) wird es Zeit, sich Albion Online anzusehen.
Bereits in der ersten Stadt wimmelt es von Spielern

Bereits in den allerersten Minuten des Games fällt dabei eine Sache besonders ins Auge: Das MMORPG läuft richtig flüssig. Die Animationen sehen gut aus und es macht Spaß, sich per Mausklick in der Iso-Perspektive durch die Welt zu bewegen. Das ist auch die allererste Aufgabe, die mich in Albion erwartete. 

Was auf den ersten Blick wie stumpfes Questdesign wirkt, dient in Wahrheit als Tutorial für das MMORPG. Was sogar Spaß machen kann, wenn man sich darauf einlässt. Das Spiel schickt mich als Erstes auf einen Leuchtturm, nur um mich dann wieder von dem Leuchtturm herunterzuschicken. Eine Aufgabe, die symbolisch für die Quests der nächsten 4 Stunden steht. Doch das ist überhaupt nicht so schlimm, wie es jetzt klingt.

Kurz nach meinem Leuchtturm-Sprint bewaffnet mich Albion mit einem Schild und einem Schwert und bringt mir somit sein klassenloses System näher.

Ähnlich wie in Path of Exile gibt es zwar deutliche Wege, die ihr einschlagen könnt, aber am Ende hängen eure Fähigkeiten von eurer Ausrüstung ab. So hat mein Schwert am Anfang zwei verschiedene Angriffe, von denen ich einen wählen muss. Bewaffnet und mit einem Skill ausgestattet darf ich dann das große Tor öffnen, und meine ersten drei Feinde heldenhaft erschlagen.

Gestrandet auf einer Insel mit einer Küste, einem Dschungel und hohen Bergen startet Albion und bringt mir die grundlegenden Mechaniken des Titels bei. Die nächste Quest schickt mich dann Materialien sammeln, denn craften ist ein großer Teil des Spiels. Dazu klicke ich nur auf den Baum oder Stein, den ich sammeln möchte und mein Charakter ackert eifrig, um das Zeug abzubauen.

Auch wenn diese Materialien schnell respawnen, stößt mir hier schnell negativ auf, dass andere Spieler einem, ähnlich wie in New World, die Ressourcen stehlen können. Und nicht nur das – haben sie bessere Werkzeuge als ich, können andere Spieler selbst nach mir anfangen, an demselben Stein zu hacken und sind vor mir fertig. Dann stehe ich leer da und bin erst mal ziemlich frustriert.

MMORPG Albion Online ändert die Open World – Alles zum neuen Update in 7 Minuten

Was langsam anfängt, wird endlich gut

Erst als Albion mir endlich eine Waffe meiner Wahl in die Hand gibt, fängt das Spiel an, mir wirklich Spaß zu machen. Mit den gesammelten Materialien kann ich mir nämlich aussuchen, welche Waffe und Rüstung ich mir craften möchte. Zur Auswahl stehen das bereits bekannte Schwert und Schild mit schwerer Rüstung, Bogen mit Lederrüstung und Zauberstab und Magierbuch mit leichter Rüstung.

Weil Feuerbälle werfen einfach das Coolste ist, entscheide ich mich für die Magier-Ausrüstung. Ganz plötzlich habe ich vier aktive Fähigkeiten statt wie zuvor nur einer. Das passiert nach ungefähr 20 Minuten im Spiel und dreht das ganze Game erst wirklich auf. Nun darf ich, frisch ausgestattet, eine Festung angreifen, um den Hafen der Insel zu befreien und endlich das Tutorial abzuschließen.

Zwar kann ich als Magier coole Feuerfelder legen, mein Leben verabschiedet sich aber enorm schnell, wenn ich nicht aufpasse

Die Feinde getötet und das Schiff erwischt geht es weiter auf den Kontinent und in die erste größere Stadt, die sich aber schnell als Dorf entpuppt. Weiterhin folge ich verschiedenen Quests, die mir der Aufseher des Dorfes gibt. Dabei fällt mir besonders negativ auf, dass ich immer nur eine Quest gleichzeitig aktivieren kann. Das stört später aber nicht mehr, weil es schon bald keine Quests mehr gibt.

Die aktuellen Aufgaben helfen mir weiter, meine Ausrüstung zu verbessern und bringen mir das Crafting-System immer weiter näher. So verbringe ich die nächsten Stunden damit, das Skillsystem besser zu verstehen, meine Ausrüstung aufzuwerten und viele Materialien zu sammeln.

Habe ich einmal drauf, wie die grundlegenden Mechaniken von Albion funktionieren, füttert mich das Spiel nicht mehr weiter mit Quests und lässt mir volle Sandbox-Freiheit.

Das macht mehr Spaß, als es auf dem Papier klingt und hat an gewissen Punkten schon fast Survival-Spiel-Aspekte. Obwohl mich das Game am Anfang noch davor beschützt, verliere ich später mein gesamtes Inventar, sollte mein Charakter sterben. Und gestorben bin ich oft.

Das ist allerdings kein Problem, da die Kämpfe gegen die NPC-Monster nicht nur Spaß machen, sondern bereits sehr früh vergleichsweise fordernd werden und mein Können stetig herausfordern. 

Selbst die normalen Monster haben immer neue Move-Sets auf Lager und die Mini-Bosse in den Dungeons und Expeditionen erst Recht. Ich muss aktiv ausweichen, um die Gegner zu bezwingen und selbst dann bleibt der ein oder andere Ingame-Tod nahezu unvermeidbar. 

Zumindest als Noob darf ich nach dem Tod einfach wieder aufstehen

Die eigentlich eher langsamen Kämpfe gewinnen somit schnell an Tiefe und machen richtig viel Spaß, auch wenn ich wenig Skills zur Verfügung habe und sich mein Charakter eher schleppend bewegt, als schnell ausweicht. Das gleiche Kampfsystem, welches mich zu Anfang abschreckte, ist für mich nun das Highlight des Sandbox-MMORPGs.

Ebenfalls ein Highlight sind die zufällig generierten Dungeons, die man immer wieder auf dem Weg in den Maps findet. Es sind Portale, die ein wenig grün (Solo) oder blau (Gruppen) leuchten. Das erste Mal bin ich sogar aus Versehen in einem gelandet, weil ich dachte, er könnte mich auf die andere Seite einer Brücke teleportieren.

Tat er nicht, dafür öffnete er mir einen Dungeon in einer Mine, welcher mir reichlich Beute bescherte. Eine gelungene Überraschung und zusammen mit den Expeditionen, etwas größere, geplante Dungeons, mein Höhepunkt der Anspielsession.

Albion Online Anfänger Guide: Das müsst ihr über das MMORPG wissen, wenn ihr 2022 einsteigt

Bitte, gib mehr Geld aus

Einen großen Wermutstropfen gibt es dann aber doch und das ist das Free2Play-Konzept von Albion Online. Das Spiel fordert mich ständig dazu auf, Geld in Albion zu investieren, wenn ich als Free-Spieler unterwegs bin. Ob es auf lange Sicht Pay2Win ist, kann ich nicht abschätzen. Es fühlt sich anfangs aber nicht so an.

Also wieso dauernd dieses aufploppende Shop-Fenster?

Willst du nicht zufällig gerade jetzt einen Skin haben?

Eine der ersten Quests gibt mir den Premium-Stats für drei Tage. Bei dem Premium-Status handelt es sich um ein optionales Abo-System, was einem gewisse Boni gibt und 10,86 € im Monat kostet. Theoretisch kann man Premium auch mit der Ingame-Währung kaufen, doch nach Aussagen der Community ist es schwierig, das nötige Silber dafür zu farmen, wenn man nicht bereits Premium-Charakter ist.

Bei jedem einzelnen Monster-Kill und bei jedem Abbauen von Materialien erscheint eine Meldung auf meinem Bildschirm, wie viel Bonus ich bei der aktuellen Aktion durch den Premium-Status erhalte.

Doch nicht nur unterbewusst sagt mir Albion dauernd, dass ich doch bitte Geld ausgeben solle. Regelmäßig öffnet sich das Shop-Fenster, um mich über spannende Deals zu informieren.

In den ersten fünf Stunden hatte ich als Free2Play-Spieler keinerlei Nachteile. Ob das später so bleibt, kann ich noch nicht beurteilen. Trotzdem ist das ständige Nerven mit Lebenserleichterungen im Cash-Shop schnell störend. 

Für mich ganz persönlich ist auch der Grafik-Stil ein kleiner Wermutstropfen. Sosehr mir das Gameplay auch gefallen hat, konnte ich auch nach Stunden noch nicht mit dem grafischen Aspekt des Games klarkommen.

Dieses Fenster ging mehr als nur einmal auf, das stört enorm

Doch das ist gleichzeitig auch etwas Positives, denn Albion läuft nicht nur auf eurem Windows- oder Mac-PC, sondern auch auf Android- und iOS-Systemen und das mit dem gleichen Account.

Obwohl ich überhaupt nicht auf Mobile-Geräten spiele, habe ich für Albion eine Ausnahme gemacht. Und das war richtig gut so. Denn während ich gerade keinen Zugriff auf meinen PC hatte, konnte ich einfach genau dort, wo ich aufgehört habe, auf dem Smartphone weiterspielen.

Albion ist dabei gut umgesetzt und lässt sich problemlos auf Android spielen. Ich hatte keinerlei Probleme damit, meinen Account entsprechend einzurichten und auch der mobile Client hat den gleichen Funktionsumfang, wie die PC-Version. Das ist, für einen Free2Play-Titel, wirklich angenehm und bietet mir mehr Freiheit, als ich das von vielen MMORPGs gewohnt bin.

Fazit

Albion Online macht nach fünf Stunden sehr viel mehr Spaß, als ich das erwartet habe. Der Grafikstil hatte mich anfangs abgeschreckt und tut das immer noch, doch er bremst den Spielspaß nicht ab.

Nachdem Albion ein wenig in Fahrt kommt, machen die anfangs eher langsamen Kämpfe wirklich Laune und sind schnell fordernd. Das Sammeln von Materialien ist ebenfalls spaßig, wenn nicht das ständig volle Inventar wäre. Doch das ist verkraftbar.

Der Cash-Shop bietet viele Lebenserleichterungen an, womit ich problemlos leben könnte, würde Albion nicht ständig versuchen, mir diese zu verkaufen. Und ich meine wirklich ständig. Wenn ich aber sagen kann, dass diese Cash-Shop-Meldungen das Negativste an dem MMORPG ist, dann ist es ein gutes Spiel.

Ich selbst werde aufgrund des kompletten Sandbox-Aspekts und des Grafik-Stils wohl eher nicht weiterspielen. Wenn ihr mit der Grafik, der Sandbox und PvP aber kein persönliches Problem habt, dann ist Albion ein großartiges MMORPG, was ihr auch 2022 noch getrost anfangen könnt. Spaß macht es auf jeden Fall und dank des Free2Play-Prinzips habt ihr auch nichts zu verlieren.

Mark Sellner

MMORPG-Experte auf MeinMMO

Übrigens gehört Albion auch zu den besten Mobile-MMORPGs, die ihr 2022 auf Android und iOS spielen könnt.

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EsmaraldV

Nur zum Verständnis für ggf. Interessenten:

Der Shop ist mMn. nicht “paytowin”. Man hat definitiv Vorteile im Spiel, wie im Artikel auch erwähnt und aus meiner Sicht macht es auch Sinn, einmalig sich das Monatsabo zu holen (Inselkauf etc…).
Wenn man in diesem Spiel anschließend am Ball bleibt, schafft man es relativ einfach per Spielgeld sich die monatlichen Gebühren zu erkaufen. Am Anfang etwas “zäher”, aber nach einer kurzen Spielzeit sollte das kein Problem sein.
So habe ich das gemacht – ich habe einmalig das Monatsabo bezahlt um Zugang zur Insel zu erhalten, im weiteren Verlauf habe ich soviel Spielgeld bekommen (was unabhängig vom PvP-Skill sehr fix geht) mit welchen ich die weiteren monatlichen Kosten fürs Abo bezahlt habe.

Das als Free-Player ständig der Shop aufploppt das wusste ich gar nicht, würde mich auch stören.

Marvensen

Bei Full-Loot Open World PvP bin ich leider raus.

Ich bin zu alt für diesen Scheiß, bzw. meine Spielzeit zu begrenzt, als dass ich mir ständig den Fortschritt den ich in meinem Stündchen nach Feierabend gemacht habe direkt wieder von einem Ganker nehmen zu lassen.

Nichts desto trotz, das Spiel zeigt ja dass es durchaus diese Nische besetzen kann und macht wohl seit Jahren etwas richtig, was viele Nachahmer in der Zeit nicht hinbekommen haben…

Sayfty

Versteh ich, aber lass dich davon nicht abschrecken. In Albion braucht es nicht viel um im PVP viable zu sein. Je nach Build kostet ein Loadout etwa 50k. Ich hab jetzt eine Woche gespielt und alles Full-Loot-PVP ausgelassen. D.h. ich hab überwiegend Corupted-Dungeons und Fraktions-PVP gespielt und zwar auf einem Lvl ohne Full-Loot. Jeden Tag ca. 1-2 Stunden. Dabei habe ich mehr als 1kk Silber zusammen bekommen.
Das Re-Gearen in Albion ist super einfach, du kannst Loadouts erstellen und mit einem Klick im Auktionshaus kaufen. Ich hab Full-Loot-PVP noch nicht ausprobiert aber eigentlich könnte ich mich da gut reinwagen und hätte kein Problem damit mich regelmäßig wieder aufzurüsten. Das ist viel weniger Schlimm als es sich die Leute vorstellen. Klar, man muss vlt mal zurückstecken und ein bisschen Farmen bevor man sich wieder rein wagt aber wie gesagt, du bist super schnell wieder auf dem Lvl davor. Ich werd mich jetzt auch die nächsten Tage in die Red-Zones wagen. Ich hab genug Kapital und selbst wenn ich mehr als 20 Mal gelootet werde, bekommt man schnell genug neues Geld/Ausrüstung um gleich wieder von vorne anzufangen. Und wie gesagt, es gibt genug Content ohne Full-Loot.

EsmaraldV

Es gibt als Neuling in diesem Spiel kein vergleichbares Gefühl, wenn du das erste mal in nem corrupted dungeon mit Full-Loot bist und man invaded wird…da schwitzen die Hände 🙂

Unbedingt probieren! Dieses Gefühl Sekunden vor Kampfbeginn mit dem Wissen, dass es um Alles geht…unbeschreiblich!

KohleStrahltNicht

Man ist in einem Corrupted ” Beschädigtem” Dungeon und wird invaded ” Eingeladen ” ?
Verstehe den Sinn deines Satzes nicht.
Kannst du mir das bitte auf Deutsch übersetzen?

EsmaraldV

“invaden” heißt “eindringen”, nicht einladen.

Corrupted dungeon (so heißen die PvEvP-Dungeons in albion online)

Du spielst nen Dungeon, besiegst minions bis ein Boss erscheint. In dieser Phase kann ein gegnerischer Spieler eindringen und dich töten – oder du tötest ihn.

KohleStrahltNicht

Danke dir für die Information.
Hatte mir das Spiel zu Release gekauft und nach dem Artikel hier wieder installiert.
Albion ist optisch ein D3 und spielerisch ein NW.
Der Artikel hier hat mich wieder neugierig aufs Spiel gemacht…bin aber leider kein PvPler

Threepwood

Vielleicht hilft es ja, nicht immer davon auszugehen, dass man selbst das Opfer wäre. Ist ja ein genereller Tenor bei PvE Spielern. Du kannst auch gewinnen.

Zudem hat Gear einen anderen Stellenwert. Es sind Verbrauchsgüter und sobald man sich das mal in den Kopf gemeißelt hat, ist dieses Verlustthema gar keines mehr. Ist jetzt nicht so, dass du ein Thunderfury o.ä. fallen lässt.

Mats

Das Spiel ist mega cool für Leute die gerne farmen. Ich habe sehr viel Zeit verbracht mir meine Rüstungen zu erfarmen und Coins zuerfarmen es hat super viel spaß gemacht. Mich hat aber das Insel System abgeschreckt wo man Farmen bauen kann das mich das Spiel quitten lassen. Außerdem wird einem die Mitgliedschaft eigentlich aufgezwungen, weil man mit der mehr Silber und mehr Ressourcen bekommt imprinzip bekommt man alles 2x mit der Mitgliedschaft. Aber sonst hatte ich spaß, aber ich spiele es nicht mehr weil es schon eine stark angesiedelte Community gibt an deren Spielstand man schwer ran kommt und am einem bestimmten Level muss man in die Tier 5 Zonen um Tier 5 Items zu kriegen und da wird man von Leuten geganged das war auch doof.

Threepwood

Ich hab mehrfach versucht das Spiel zu mögen, aber die ISO Ansicht….sie lässt mich gar nicht erst in das Spiel so eintauchen, wie ich es aus 3rd und 1st Person MMORPGs gewohnt bin und auch möchte.

Gwyndolin

albion ist an sich ein gutes Spiel, wird leider aber sehr runtergezogen von der incel Community und der fehlenden Moderation.

Zenao

als ich mal das spiel ausprobierte wurde auf der starter insel darüber geredet miteinander fußbilder sich gegenseitig zuzusenden über discord. war absolut kein guter erster eindruck.

Damian

Ich mag das Game vom Style her total gerne, hatte sogar ein Abo abgeschlossen. Leider hat es für jemanden wie mich, der PvP nervig stressig und überhaupt nicht entspannend findet eben zuviel von diesem Schwerpunkt. Eine PvE-Version wäre genau mein Fall!

Leyaa

Der Start in Albion klingt interessant, finde es gut, wenn auch schon die Gegner in der Anfangsphase interessante Mechaniken haben. Aber ist Albion nicht eigentlich ein PvP-MMO mit Openworld-PvP und allem drum und dran? Wie relevant ist da überhaupt der PvE Anteil? Da es ja eine Sandbox ist, ist Crafting wohl recht wichtig nehme ich an. Da kann ich mir vorstellen, dass PvE dort seinen Platz hätte.

“Das beste Sandbox, dass ihr nie gespielt habt” – Das war für mich bislang immer Runescape gewesen. Da habe ich mich nun endlich mal durchgerungen und es ausprobiert. Habe zu Albion auch schon so manches Mal gelesen, dass es quasi das Runescape für PvPler sein soll.

Find Albions Erfolgsgeschichte echt spitze. Nach ihrem Umschwung auf free2play ging und geht es ja immer weiter bergauf. Endlich mal ein Indie Studio, dass sich auch unter den MMORPGs behaupten kann.
PvP-Fokus ist nichts für mich, aber ich lese immer mit wohlwollen, wie sich das Spiel positiv entwickelt. 🙂

Solo

Da fehlen jede Menge Infos. Zum einen hat Albion mehrere Zonen die je nachdem PvP frei oder full loot sind. Natürlich sind full loot Zonen auch deutlich höher vom Niveau. Außerdem gibt es avalonischer Straßen die euch in zufällige andere Gebiete bringen. Auch dort herrscht full loot. Außerdem kann man sich in jeder Stadt einer Fraktion Anschliessen und durch offenes PvP beziehungsweise des erobern von Gebieten Ruf erfarmen mit dem man sich Belohnungen kauft. Albion ist deutlich vielfältiger als man sich das vorstellt. Das endgame ist extrem ausgeprägt aber auch PvP lastig. In der schwarzen Zone, die ein eigener Kontinent ist, gibt es verschiedene Allianzen und Gilden die ganze Maps einnehmen können und diese bewirtschaften und eigene verstecke dort bauen. In der Politik ist eine unglaubliche Dynamik dort . Für Albion muss man Zeit mitbringen und sich mit den Mechaniken auseinandersetzen um es in vollen Umfang zu genießen. Wer sich darauf einlässt kann in einer Gilde/Allianz oder auch Solo eine richtig gute Zeit haben. Es gibt sogar Menschen die nur handeln und craften bzw. Das Spiel wie einen Wirtschaftssimulator spielen.
Leute die vor full loot sich abschrecken lassen brauchen keine Angst zu haben den Equipment wird einem hinterhergeschmissen. Es ist auch zu sagen dass Leute mit Skill einen deutlich stärker Equipten Spieler ohne Probleme besiegen können. Dafür muss man aber auch seine Waffen trainieren damit man höhere GS erzielt. Housing gibt es in Form einer bewirtschaftbaren Insel die man gestalten und aufwerten kann. Alles in allem ist Albion echt empfehlenswert wenn man Zeit mitbringt.

Zuletzt bearbeitet vor 11 Tagen von Solo
Solo
Ups den Link hab ich übersehen :) alles gut.
Toranes

Skill? Bei Albion? Man hat dort doch gerade mal maximal 6 Skills in der Leiste und davon sind 3 skills mit langem CD von 1-3 Minuten. Es gibt weder aktives blocken noch sonst was… Also wenn es für dich skill ist 3 Skills in Kämpfen regelmäßig nutzen zu können naja^^.

Was gear betrifft so kann man doch die ingame Währung ganz offiziell mit Echtgeld kaufen und sich theoretisch immer wieder alles erkaufen oder wurde das geändert?

Solo

Es gibt noch andere Dinge wie 3 Buttons die mit Skill zu tun haben. Wie reagiere ich auf diverse Gegner, movement, strategisches Denkvermögen,Teamarbeit und Reaktion. Alles kann man sich antrainieren oder hat schon diese Fähigkeiten. In Albion wird genau das sehr gefordert.
Skill ist in meinen Augen nicht eine Rotation richtig auszuführen. Das Gesamtpaket muss passen.

Zuletzt bearbeitet vor 10 Tagen von Solo
EsmaraldV

Als ehemaliger Albionspieler im Endgame: Skill ist vor allem im PvP definitiv notwendig – gerade die geringe Auswahl an Skills mit teils hohen CD`s macht gerade eben den Unterschied. Ich bezweifel, dass du das Spiel ernsthaft gespielt hast.

Zu deiner letzten Aussage: Ich glaube nicht, dass es diesbezügliich Änderungen gab, wer aber das Spiel auf diese Weise spielt, hat Geld wie Stroh und hat das eigentliche Spielprinzip nicht verstanden.

MeisterSchildkröte

spiele albion seit ca 4 jahren. das aufploppen des shops um skins zu kaufen passiert eigentlich nur, wenn man sich mit einem neuem gerät einloggt, oder ein neuer skin im shop erscheint ( was ca alle 2 bis 3 monate passiert). vermutlich hast du da einfach ne häufung erzeugt 🙂

seinen account auf premium stellen, also die ca 8 € pro monat (glaube ich), macht eigentlich jeder der ernsthaft das spiel spielt. ist aber nach wenigen wochen problemlos ingame zu erspielen. wer sich geschickt anstellt, zahlt 1 bis 2 monate für premium und dann läuft es einfach ohne weiteres geld zu zahlen.
da zahl ich schon gerne für skins, einfach um die entwickler zu unterstützen ( genau wie bei POE )

und zum sterben, sein gear verliert man nur durch tode im PVP. wenn man von einem monster getötet wird, kniet man kurz nieder und steht dann wieder auf, auch in den tödlichen zonen.

aber coole erste erfahrung, hat spaß gemacht zu lesen 🙂

Pernox

Kleine Korrektur: in der red und blackzone kann man nach dem niedergerungen werden durch einen gegnerischen Spieler hingerichtet werden. In der Redzone nur sofern dieser PVP geflagged ist in der Blackzone immer.

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