Endlich liefert ESO neue Infos zu den Performance-Problemen im PvP

Das MMORPG The Elder Scrolls Online hat seit geraumer Zeit mit Performance-Problemen im PvP-Gebiet Cyrodiil zu kämpfen. Anfang 2020 wurde ein großes Projekt zur Verbesserung der Performance vorgestellt. Die Ergebnisse oder eine gravierende Änderung sowie Kommunikation blieben aus. Nun äußert sich Game-Director Matt Firor nach langer Zeit zu der Problematik.

Darauf haben die Spieler lange gewartet. Endlich gibt es offizielle News von Entwickler Matt Firor zu den Performance-Problemen in ESO. Lange Zeit hat man von dem Vorhaben, die Performance in Cyrodiil zu verbessern und Probleme anzugehen, nichts gehört. Doch im ESO-Forum gibt es nun ein Statement.

Welche Performance-Probleme gibt es im PvP? Gerade zur “Prime Time” (~ 19 bis 22 Uhr) wird das Spielen in Cyrodiil von Performance-Einbrüchen oder häufigen Disconnects geplagt. Es ist keine Seltenheit, dass man aus dem Spiel fliegt, im ewigen Loadingscreen landet oder auf die Tasten hämmert und darauf wartet, dass ein Skill rausgeht.

Gerade wenn viele Spieler bei einer Schlacht um eine Burg zusammentreffen, entscheidet sich so manches Duell nur, weil der eine seine Skills rausbekommt und der andere eben nicht. Manche Burgen sind davon merkwürdigerweise mehr betroffen als andere. Außerhalb dieser Zeiten gibt es diese Probleme eigentlich überhaupt nicht.

Verständlich also, dass viele Spieler frustriert sind. Besonders nachdem im Januar 2020 auf der „ESO Taverne“ in Köln ein großes Stufenprojekt zur Performance-Verbesserung und Tests im PvP-Gebiet angekündigt wurden. Leider folgte darauf lange Zeit Stille, was bei der Community nicht gut ankam.

ZOS zeigt Verständnis für Frustration der Spieler

ESO-Game-Director Matt Firor schreibt, er könne die Frustration vieler Spieler verstehen. Insbesondere in Anbetracht der fehlenden Information über die PvP-Pläne für ESO, die vielseitig kritisiert wurde.

We completely understand the frustration many of you are feeling, especially with lack of information about our PvP plans. This was a huge decision to make and we needed to make sure we had exhausted all other possibilities before announcing this. Thanks for bearing with us, and we will give you periodic updates about the re-architecture progress over the course of the year.

Matt Firor – ESO PvP Update – January 12, 2022 via ESO Forum

Er rechtfertigt die Funkstille damit, dass vor dieser Ankündigung alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sein müssen und spricht in Zukunft davon, den Spielern regelmäßige Updates zu liefern.

Kein neuer PvP-Content bis Probleme behoben wurden

Bis die Probleme behoben sind, soll es keinen neuen Content für Cyrodiil und Schlachtfelder geben. Damit soll das aktuelle Problem nicht zusätzlich verschärft werden. Es wird stattdessen daran gearbeitet, bestehende Bugs zu beheben und um die Spieler dennoch bei Laune zu halten, soll es andere Möglichkeiten geben, den aktuellen Content interessant zu halten.

Als Beispiel werden für Cyrodiil und Schlachtfelder “Special Rulesets” und Wochenend-Events genannt. Leider wissen wir nicht genau, wie die Rulesets aussehen könnten.

Performance-Fix wird Großteil von 2022 beanspruchen

Auch wenn es vonseiten ZOS (Zenimax Online Studios) wenig Kommunikation gab, scheint dennoch an dem Performance-Projekt gearbeitet worden zu sein. Matt Firor erklärt, dass eine Reihe von Tests durchgeführt wurden, welche erfolgreich abgeschlossen wurden. Sie hätten nun die Daten, die sie brauchen und einen Plan für die Zukunft.

Doch dieser Plan könne einige Zeit in Anspruch nehmen, denn es müsse wohl grundlegend am Code gearbeitet, bzw. neu programmiert werden. Bei einem so großen und komplexen Spiel werde dies einige Zeit in Anspruch nehmen. Und dabei wollen die Entwickler nichts überstürzen.

Wie fasst ihr die News auf? Ist der Beitrag im Forum für euch eine gute Aussicht oder fühlt ihr euch nur weiter vertröstet? Wir sind gespannt auf eure Meinung. Schreibt sie gerne in die Kommentare. Falls ihr euch für weitere News in ESO interessiert, dann schaut euch noch unseren Artikel zu spannenden Hinweisen im neuen ESO Teaser 2022 an.

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horvan

Also ich muss sagen, dass es durchaus Sinn macht, für eine Änderung an einem Spiel am 8.Jahr in dem Pvp dank Ladebildschirnen mitten auf dem Schlachtfeld einfach keinen Spaß mehr macht mit Blick auf die aktuelle Hardwareknappheit ein komplettes Jahr zu veranschlagen.

Zos muss hier ja nicht nur die Server-Architektur mal eben an die gewachsenen Spielerzahlen anpassen, sondern auch den Quellcode einer Software, die nicht gerade klein ist.

Selbst wenn die Hardware verfügbar wäre, die es braucht, um die Reaktionszeit im Pvp zu erhöhen, muss Zos immer noch Pve-Content produzieren, den aktuellen Server möglichst selten ausfallen lassen und eben nebenbei noch einen 8 Jahre alten Server, der Millionen Spielern eine Plattform bietet in Teilen umprogrammierrn.

Da ist es nicht verwunderlich, dass wir erst nach Abschluss aller Qualitätstests wieder neuen Inhalt für Pvp sehen werden.

Das ist vor allem für diejenigen schade, die ausschließlich Pvp spielen wollen. Aber ich vermisse im Pvp immer noch die angedachten Massenschlacgten aller Dark age of Camelot. Die brauchen sicher viel Performance, Load Balancing und andere Dinge.

Andere Studios würden das nach 8 Jahren einfach ignorieren und totdchweigen.

Dafür, daß Zos das nicht tut, haben Sie unseren vollsten Respekt verdient.

KohleStrahltNicht

Ich finde es toll wenn Zenimax das Problem angeht.
ESO ist nicht umsonst ( neben FF14 ) das beste MMORPG auf dem Markt.

monk

ESO ist nicht umsonst das beste MMORPG auf dem Markt.

und das macht man woran fest?

angron988

Sorry aber wer das glaubt, glaubt auch an den Osterhasen. “Wir arbeiten dran” ist ja schon seit Jahren ein Meme und ich gehe fest davon aus, dass die Performance Probleme NIE behoben werden.

Und neuen PvP content gab es seit Morrowind nicht – hier bleibt also auch alles beim Alten.

Stefan

Naja was kann man auch schon grosses erwarten wenn sie auch hier eine Engine einsetzen, die ganz klar nicht für sowas ausgelegt war/ist.

Der grösste Witz an der Sache ist, dass man 2020 (GS berichtete) bereits ankündigte, an einer neuen Engine arbeitet(e) und eine neue MMO-IP aufziehen möchte…

Wenn ich so an die Performance seit 2015 zurückdenke seit TU released wurde, wird mir ehrlich gesagt was das PVP, Worlddesign/-Immersion ganz ganz übel und ich empfinde mit allen Mitleid, die glauben das Bethesda/ZOS ihres PVP noch irgendwie vernünftig und zufriedenstellend für die Spieler(!) hinbekommen werden.

(PVP in diesem Spiel fühlt sich einfach schlecht an – Punkt.)

Und dafür opfern Sie Content-Time den sie programmieren könnten für die PVE’ler (Was ich einfach mal behaupte, locker 80%+ der Spielerschaft betrifft)

Bethesda/ZOS kann einfach KEINE Open-World (F76…), Skyrim ist das höchste der Gefühle alle anderen Spiele sind einfach nicht immersiv und fühlen sich tot an.

*Kleine Korrektur: TESO ist nicht mal ein echtes Open-World MMO, sondern Themepark, so ein schlechtes Schlauchdesign kann auch kein OW sein.

(Meine Meinung)

Zuletzt bearbeitet vor 12 Tagen von Stefan
doc

Bis auf Morrowind war doch keine Map wirklich ein Schlauchlevel… (meine ich)
Dungeons etc zähle ich hier nicht.
Nach dem Tutorial kannst du auch fast überall hin und dort spielen.
Ab wann ist es denn Open World?
Ich kenne bspw. auch kein anderes Open-World in dem dir die Questgeber so genial entgegenkommen und dich um Hilfe bitten wie in ESO. Sonst steht da immer eine Person fest rum oder läuft, wie in Skyrim eine Bahn ab.
Find ich recht immersiv

Das PvP ist gar nicht mal schlecht.
Du kannst es selber ja schlecht finden, aber es hat viele Elemente, welches eigentlich zu einem guten Kampfsystem macht:

  • Es lässt sich bspw. auf alles reagieren und ausbremsen um weniger bzw keinen Schaden zu bekommen. Durch Blocken, Ausweichen, Reflektieren oder Unterbrechen. Selbst Ultima lassen sich durch Block, Zurückwerfen etc. überleben.
  • Es hat ein gutes Ressourcen-Management mit dem man die Gegner ausmanövrieren kann.
  • Wenn du zu oft aus CC ausbricht hast du keine Ausdauer mehr und deine Verteidigung ist unten Hier ist z.B. die GANZ GROSSE Schwäche von sowas wie “New World”
  • deine Ressource lässt sich aktiv wieder befüllen durch schwere Angriffe und Tränke. Wodurch man aber weniger Schaden macht bzw. andere Tränke evtl. nicht mehr gebrauchen kann
  • CCs sind nicht zu übertrieben, wie z.B. bei Schurken in WoW Classic oder New World wo du einfach im Stunlock untergehst.
  • Mächtige Elemente sind auch kein Autowin, wie z.B. der “5 Minuten-Mage” in WoW Classic, sondern lassen sie durch Erfahrung ausspielen

Was fehlt dir denn zu einem “guten” PvP?

Die Performance von Cyrodiil ist nicht die beste, da gab es aber auch schon wildere Spiele.
Ich kenne eigentlich auch kein Spiel bei dem du Massen-PvP ruckelfrei spielen kannst. Aion hatte damals sogar ab einer Gewissen Spielermenge sogar mehrere Charakter-Modelle einfach ausgeblendet und nur noch die HP-Leisten angezeigt. Hat trotzdem geruckelt wie sau und casts gingen nicht mehr durch.

Stefan

Für ein gutes PVP braucht es sicher eine gute Balance und hier scheitern immer wieder nahezu alle MMORPG’s – Was aber verständlich ist, da es einfach der Natur der Sache an sich geschuldet ist.

Ab wann es Open World ist? Wenn ganze Länder und nicht nur kleine Kartenbereiche, vollkommen begehbar sind und nicht durch künstlich platzierte Ecken und Wände einen aufhalten ( “Berge” lass ich mal als “Stilmittel” gelten…)

Ja doch, denk alleine nur an die Städte – (die übrigens sehr tot und generisch aussehen ohne die Spieler)

Cyrodiil würde ich noch grenzwertig als Open-PVP Gebiet betrachten, aber auch hier sind viel zuviele Unsichtbare, durch etliche Ecken und Schlauchartige Gänge die meiner Meinung nach die Immersion extrem stören.

Nach dem Tutorial kann man überall hin, dass stimmt dazu habe ich auch nichts zu beanstanden.

Also dass mit den Questgeber finde ich eher nervig – weil es eben auch recht schnell sehr viel was davon hat, dass dir die NPC “folgen” weil da eben alles nach Skript läuft – Immersion sieht für mich anders aus – Skyrim kanns auch nicht, Fallout ebenfalls nicht wirklich – Erst durch Mods wurde eine verbesserte Immersion hinzugefügt, davor ist alles so…grau und fad würde ich mal sagen.

Seis drum, es geht um die Performance und die dafür eingesetzte Engine ist einfach nicht ausgelegt für so Aktionen.

Dass PVP in ESO macht bspw weniger Spass, als das von BDO – auf Gameplay Ebene und auch von der Gesamt(!)-Performance (so grosse PVP Areale zu Vergleichen wäre unfair)

“Mächtige Elemente sind auch kein Autowin, wie z.B. der “5 Minuten-Mage” in WoW Classic, sondern lassen sie durch Erfahrung ausspielen” – WoW Classic mit ESO Stand 2022 zu vergleichen ist aber auch nicht richtig… damals waren die Mechaniken im PVP und Gameplay /Engine relativ anders gestaltet…

Aion im PVP war eigentlich ganz okay bis auf die Angriffe auf die Festungen(!), auch hier ist die Engine ANNO DAZUMAL(!) (Modded Cryengine) für so Spässe nicht wirklich gut durchdacht gewesen (Performance der Server zum Rendern etc. – Cast geht nicht durch…)

Naja ich will eigentlich dir und anderen den Spass in ESO ja nicht verderben, es ist aber PVP Technisch sowieso meiner Meinung nach kein König und wird es auch nie sein, ESO passt PVP einfach nicht wirklich und fühlt sich gezwungen an wie auch dass von FFXIV (MEINER Meinung nach).

doc

Joa, ich denke du hast zu hohe Erwartungen an Open-World und an einem MMO.
Der Aufwand lohnt wahrscheinlich gar nicht sowas zu tun.
Solche Techniken müssen ja auch erschaffen werden, wenn es so einfach wäre würden mehrere Spiele das wahrscheinlich haben.
Für ordentlich Immersion würde ich auch eher Singleplayer-Spiele empfehlen, wüsste auch kein MMO was einen sooo in den Bann zieht.

Wenn sich jemand den Spaß an einem Spiel wegen einer Diskussion so leicht verderben lässt hat es einem eh nicht gefallen! 😉

Compadre

Verstehe ehrlich gesagt die Vergleich zu völlig anderen Genres nie. Wenn ich doch eine Questimmersion auf höchstem Niveau haben will, dann spiele ich doch auch kein MMO und vergleiche sie auch nicht mit Skyrim oder Fallout, die es ja ohnehin nicht wirklich besser machen, wie du schon selbst sagst. Wenn ich derart hohe Ansprüche an die Quests oder auch an eine Open World habe, dann spiel ich doch the witcher oder sowas.

Also ich kann natürlich nur von mir sprechen, aber für mich sind die Quests lediglich Beiwerk und mache sie meist nur dann, wenn mir deren Abschlüsse irgendwelche spielerischen Vorteile bringen, wie Fertigkeitspunkte oder Fertigkeitslinien… Mich nerven Quests in MMOs zum Teil sogar. Wenn ich dann ein Spiel spielen möchte, bei dem mich die Story mehr packt, dann habe ich dafür ganz andere Spiele. Aber das ist natürlich nur meine Meinung.

Zuletzt bearbeitet vor 6 Tagen von Compadre
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