XDefiant verzichtet auf das umstrittene SBMM von Call of Duty – Spieler ersetzen es mit „Rage-Quit“

Mit dem neuen Shooter XDefiant trifft Publisher Ubisoft den Zeitgeist und viele Spieler hoffen auf eine ernst zu nehmende Konkurrenz für Call of Duty. Besonders ein fehlendes Feature in öffentlichen Matches gibt vielen Spielern Hoffnung. Doch man müsse dann selbst Hand anlegen.

Mit XDefiant wildert „Assassin’s Creed“- und „The Division“-Publisher Ubisoft in den Jagdgründen von Call of Duty. Der neue Shooter wirkt nicht nur auf den ersten Blick so, als hätten man sich hier einiges beim Branchen-Primus CoD abgeschaut.

Allerdings geht man auch eigene Wege und hat sich dabei offenbar bei der Community von Call of Duty umgehört, welche Wünsche und Sorgen Spieler schon länger plagen.

Bei CoD-Spielern steht dabei regelmäßig das SBMM ganz oben auf der Liste – Skill-basiertes Matchmaking. XDefiant verzichtet in öffentlichen Matches darauf und das kommt bei vielen Spielern sehr gut an.

Allerdings können Matches ohne SBMM besonders für Anfänger ein Albtraum sein. Auch beim Waffen-Leveln können starke Spieler den Spaß killen. Ein viel diskutierter Tweet bietet die Lösung: Rage-Quit.

Mehr zum neuen Ubisoft-Shooter findet ihr im Trailer:

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XDefiant Game Overview Deep Dive Trailer

YouTuber schlägt vor, Matches einfach zu verlassen

Was wird diskutiert? Es handelt sich um einen Clip vom YouTuber „ProReborn“, den er auch auf Twitter gepostet hat:

https://twitter.com/ProRebornYT/status/1650232461450682371

Was ist im Video zu sehen? ProReborn spielt ein Match XDefiant und im Gegnerteam ist mindestens ein heftig schwitzender Spieler, der unfassbar gut spielt. ProReborn möchte aber lieber ganz in Ruhe seine M4 aufleveln. Die Meta-Waffe MP7 besitzt er noch nicht einmal – im Gegensatz zu seinem Peiniger.

Für solche Situationen in einem Spiel ohne SBMM hat er eine Lektion auf Lager:

Alles klar, wir zeigen dem Internet heute einmal was. Der Typ geht steil, hat die MP7 – die hab ich noch gar nicht freigespielt – er macht sein Ding, er trifft alles. Er schwitzt ein wenig zu hart für das, was ich derzeit machen möchte.

Derzeit möchte ich meine M4 aufleveln. Mich zurücklehnen, entspannen und meine M4 aufleveln.

Also machen wir Folgendes in einem Spiel ohne Skill-basiertem Matchmaking: [er beendet das Match und geht zurück zum Hauptmenü] und dann finde ich ein anderes Match, in dem ich nicht das Gefühl habe, Meta-Waffen benutzen zu müssen, um gegenhalten zu können.

Verrücktes Konzept, oder?

Er macht sich dann noch über Fürsprecher von SBMM lustig und sagt mit verstellter Stimme: „Oh, ich brauche SBMM, das mich beschützt“ und endet mit normaler Stimme: „Verlasse das Match, finde ein anderes“.

Rage-Quit statt SBMM – Ist das die Lösung?

Wie wird das diskutiert? Da die Aussagen von ProReborn bereits ziemlich scharf vorgetragen wurden, bekommt der Tweet dazu passende Kommentare. Der Ton unter dem Tweet ist rau, aber nicht unbedingt aggressiv.

Viele geben ProReborn recht, öffentliche Matches brauchen kein SBMM. Ein User schreibt etwa: „Du hast den Nagel auf dem Kopf getroffen“. Viele sind sich einig – öffentliche Matches brauchen das System nicht, nur Ranked-Matches sollten mit SBMM laufen.

Doch ob ein Rage-Quit die richtige Vorgehensweise ist, da gehen nicht alle mit. Einige argumentieren, dass man das aktuelle Match durchziehen solle. Genau deswegen wollten viele Spieler ja kein SBMM – es geht darum, in einem Match dominiert zu werden und in einem anderen selbst zu dominieren.

Matches, in denen man dominiert wird, seien dabei die Matches, in denen man etwas lernt, in denen man besser wird, Neues ausprobiert und vorankommt. Nach dem Match könne man immer noch die aktuelle Playlist verlassen und sich neue Gegenspieler suchen.

Vereinzelt finden sich Kommentare, die SBMM verteidigen und die Vorteile für neue Spieler aufzählen. Aber die Befürworter des Systems sind deutlich in der Unterzahl.

Wie steht ihr zum Thema SBMM? Lasst einen Kommentar mit eurer Meinung da.

Der neue Shooter von Ubisoft soll noch 2023 erscheinen, kürzlich wurde die Beta ein paar Tage verlängert.

Es muss sich noch zeigen, ob XDefiant das Zeug dazu hat, Call of Duty die Stirn zu bieten. Die Beta kämpfte mit einigen Problemen, auch die Skepsis gegenüber Publisher Ubisoft ist groß.

Allerdings hat sich das Ansehen des Shooter seit der Vorstellung schon deutlich verbessert. Das negative Feedback zum Announcement war uns damals eine News wert: Der neue Shooter von Ubisoft kommt jetzt schon schlecht an – 10.000 Downvotes auf YouTube

Diese Woche starten 2 neue MMORPGs – Für wen sind sie interessant?

In der letzten April-Woche feiern die MMORPGs Aion Classic und Mad World ihren Release. Wir stellen sie euch kurz vor und erklären, für wen sie interessant sein könnten.

Was sind das für MMORPGs? Die beiden Free2Play-Titel sind keine regulären MMORPGs – Aion Classic ist, wie der Name schon sagt, eine Classic-Version der ursprünglichen Server. Bei Mad World hingegen handelt es sich um ein MMORPG, das ihr in eurem Browser zocken könnt.

Während sich Aion eher an PvP-Fans richtet, kommen bei Mad World auch PvE-Fans auf ihre Kosten.

Aion Classic – Spielt Aion wie zur Version 1.9

Was macht das Spiel aus? Mit den Classic-Servern könnt ihr Aion spielen wie im Jahr 2008. Ihr erlebt die Inhalte bis Level 50, darunter Fliegen in der offenen Welt, alte Dungeons, Rifts und die PvP-Schlachten im Abyss.

Technische Anpassungen und Balance-Patches, die es seither gab, bleiben allerdings erhalten. Genauso wie Bug-Fixes.

Außerdem wird Aion Classic in Korea weiterentwickelt. Es gibt dort bereits eine komplett neue Klasse und ein neues Dungeon. Diese Änderungen sollen wir auch in Europa bekommen, wie Publisher Gameforge bestätigt. Aion Classic wird also eher ein Format wie Old School RuneScape mit neuen Inhalten statt wie WoW Classic.

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Aion Classic – Trailer zum EU-Release

Für wen lohnt es sich? Besonders spannend ist Aion Classic für die Fans des früheren Aion. Diese sind zum Teil enttäuscht von der Entwicklung des aktuellen MMORPGs und wünschen sich die guten alten Zeiten zurück, in denen es noch kein Autoplay gab.

Wer Aion früher nicht gespielt hat, aber PvP mag, ist hier dennoch richtig. Im Abyss gibt es große Schlachten um Festungen und auch in der offenen Welt kommt es immer wieder zu kleinen Scharmützeln zwischen den beiden Fraktionen Asmodier und Elyos.

Wer kein PvP mag kann dennoch mal reinschauen, denn im PvE gibt es schwierige und abwechslungsreiche Dungeons.

Wann genau erscheint es? Aion Classic startet am 25. April 2023. Bereits jetzt könnt ihr das Spiel herunterladen, um dann direkt zocken zu können, wenn es soweit ist.

Mad World – Ein düsteres MMORPG im Browser

Was macht das Spiel aus? Bei Mad World handelt es sich im Grunde um ein Browser-Game, das auf HTML5 basiert. Es ist kein Download erforderlich, ihr könnt direkt im Browser loslegen. Entwickelt wird Mad World von Jandisoft, die vorher unter anderem am MMORPG-Klassiker Metin 2 gearbeitet hatten.

Mad World wirft euch in eine postapokalyptische Fantasywelt, die von dunklen Mächten heimgesucht wird. Ihr müsst für eine bessere Zukunft kämpfen.

Euren Charakter seht ihr aus der ISO-Perspektive, ähnlich wie in Lost Ark. Die einzigartigen und skurillen Gegner, die aussehen, als kämen sie direkt aus dem Einzelspieler-Hit Darkest Dungeon, sind laut Entwicklern alle handgezeichnet.

Ihr erkundet diese Welt gemeinsam mit Freunden und trefft auf NPCs, die Quests für euch haben, die die Story von Mad World weitererzählen. Neben PvE spielen auch PvP und Crafting eine Rolle.

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Mad World – Trailer zum PvE

Für wen lohnt es sich? Das MMORPG lohnt sich für Fans des Genres, die mal etwas ganz anderes erleben wollen. Die Grafik ist auf ihre eigene Art ansprechend und überzeugt mit grotesk aussehenden Monstern, die von Hand gezeichnet sind.

Fans von aufwendig animierten 3D-Grafiken mit riesigen offenen Welten sind hier falsch. Allerdings habt ihr nichts zu verlieren – Wer sich Mad World mal anschauen will muss das MMORPG weder herunterladen noch kaufen, da es auf ein Free2Play-Modell setzt.

Wann genau erscheint es? Mad World startet am 27. April 2023. Wer ein Founders-Pack gekauft hat, konnte bereits ein paar Tage eher spielen.

Was sagt ihr zu den beiden MMORPGs? Wollt ihr eins davon ausprobieren? Wenn ja: Lieber Aion Classic oder lieber Mad World? Schreibt uns gerne einen Kommentar!

Der größte MMORPG-Streamer auf Twitch meidet Licht, lebt im Chaos und liebt WoW – Alles über Asmongold

Pokémon GO: Trainer zeigt großen Fehler, den viele beim Fangen von legendären Monstern machen

In Pokémon GO haben es die meisten Trainer besonders auf die legendären Monster abgesehen. Doch ein Spieler zeigt nun einen großen Fehler, den viele beim Fangen dieser Exemplare machen und der euch wertvolle Items kostet. Wir von MeinMMO zeigen euch, um was es dabei geht.

Um welche Pokémon geht es? Neben den “normalen” Pokémon, die fleißig durch die Wildnis streifen und von euch dort gefangen werden können, habt ihr in Level-5-Raids die Möglichkeit, gegen die begehrten legendären Pokémon anzutreten und sie nach einem erfolgreichen Kampf zu fangen.

So könnt ihr hier auf Monster wie Mewtu, Kyogre oder Groudon treffen, die allesamt zu den besten Angreifern in Pokémon GO gehören.

Aus diesem Grund versuchen sich die meisten Trainer ein starkes Exemplar zu sichern. Aber auch die Shinys haben es ihnen angetan. Doch vor allem beim Fangen von diesen machen viele Spieler einen großen Fehler, wie ein Trainer in der Reddit-Community zeigt. Wir zeigen euch welcher das ist und wieso es sich lohnt, es zukünftig anders zu machen.

Update vom 25. April 2023: Wir haben die Rückmeldung von Niantic zur Fang-Chance im Artikel ergänzt.

Trainer warnt vor der Gabe von goldenen Himmihbeeren

Um welchen Fehler geht es? Habt ihr den Raid gewonnen und nun die Chance eurer legendäres Pokémon zu fangen, dann wollen es die meisten auch um jeden Preis bekommen. Aus diesem Grund setzt die Mehrheit der Spieler beim Fangen auf goldene Himmihbeeren, denn diese sorgen dafür, dass auch hartnäckige Exemplare besser im Ball bleiben. Immerhin sind die Bälle nach dem Raid limitiert.

Doch diese Beeren sollten nicht immer eure erste Wahl sein, wie der Beitrag des Reddit-User Raspberryweiner zeigt. In diesem will er andere Trainer nämlich vor einem großen Fehler warnen. So schreibt er (via reddit.com): “Macht nicht diesen Anfängerfehler”.

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Darunter ist das Bild eines schillernden Mewtu zu sehen, dem gerade eine goldene Himmihbeere gefüttert wird. Darüber befindet sich folgende Aufschrift (via reddit.com): “Irgendwo auf der Welt verschenkt gerade jemand eine goldene Himmihbeere an einen schillernden Raid-Boss”.

Darum solltet ihr lieber eine andere Beere nutzen

Warum ist das ein Fehler? Auch wenn es auf den ersten Blick vielen Trainern logisch erscheint einem starken legendären Pokémon eine goldene Himmihbeere zu füttern, ist das bei einem Shiny eher nicht nötig. In den meisten Fällen bleibt das schillernde Exemplar nämlich direkt nach dem ersten Wurf im Ball, weshalb dies eine gute Gelegenheit ist, euren Bonbon-Haushalt aufzubessern.

Aus diesem Grund solltet ihr daher lieber auf Sananabeeren setzen. Diese verdoppeln nämlich die Menge an Bonbons bei diesem Fang. Wer dennoch Bedenken hat, dass das Monster wieder aus dem Ball springt, kann alternativ auch auf silberne Sananabeeren setzen. Auch diese verdoppeln die Bonbons, behalten Monster aber besser im Ball.

Hinzu kommt, dass legendäre Monster im Gegensatz zu anderen Pokémon in der Regel nur in den Level-5-Raids oder ab Rang 20 als Belohnung in der GO-Kampfliga zu finden sind.

Wer also ein starkes Exemplar hochleveln möchte, muss jede Menge Bonbons sammeln und somit entweder einige Raids absolvieren, mit dem Pokémon spazieren gehen oder Sonderbonbons verwenden. Es lohnt sich also diese Gelegenheit zu nutzen, um zusätzliche Süßigkeiten zu erhalten.

Eine Auswahl der stärksten Angreifer, haben wir euch im nachfolgenden Video zusammengefasst:

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Pokémon GO: Die stärksten Angreifer aller Typen im Video

Sind legendäre Shinys garantiert? Bereits seit Jahren gehen die Trainer davon aus, dass die legendären Shinys nach einem Raid garantierte Fänge sind. Sie können demnach nicht flüchten. Allerdings gibt es auch hin und wieder Berichte von Spielern, denen ein solches Shiny doch entwischt sein soll. Hier vermutet die Community einen GPS-Drift.

So schreibt auch Gimetulkathmir (via reddit.com): “Ich frage mich, ob das neu ist. Keines meiner legendären Shinys wurde beim ersten Ball gefangen und ich hatte ein Shiny-Entei, dass geflohen ist.”

Um diese Frage zu klären, haben wir Niantic um ein Statement gebeten und wollten wissen, ob der Fang bei einem legendären Shiny nach dem Raid garantiert ist oder ob dieses flüchten kann. Ihre Antwort war, dass sie keine exakten Fangraten kommentieren.

Wie reagieren die Trainer auf diesem Hinweis?

Viele Spieler freuen sich über den Tipp: Für diesen Hinweis erhält Raspberryweiner aus der Community ordentlich Zuspruch. Bislang hat sein Beitrag bereits mehr als 3.600 Upvotes und über 280 Kommentare (Stand 24.04.23 13:20 Uhr).

Durch die Kommentare wird deutlich, dass vielen der Fehler gar nicht bewusst war, denn sie wussten nicht, dass legendäre Shinys aus dem Raid nicht so einfach flüchten können und sie sind ihm für die Info dankbar. Der User footballheir schreibt daher (via reddit.com): “Das wusste ich nicht, und jetzt bin ich froh, dass ich es weiß.”

Aber auch die langjährigen Spieler geben in den Kommentaren zu, dass sie es aus der Gewohnheit heraus trotzdem häufig falsch machen. Oft haben sie dann nur das Shiny im Sinn und wollen es sich so schnell wie möglich holen.

So schreibt Resident-Scallion949 (via reddit.com): “Das passiert sogar den Nicht-Neulingen. Sie verlieren den Verstand, wenn Sie diese Funken sehen.”

Unsicherheit bei manchen Trainern: Andere Spieler vertrauen jedoch nicht darauf, dass die Shinys wirklich eine garantierte oder zumindest höhere Fangchance haben und wollen aus diesem Grund lieber auch weiterhin auf goldene Himmihbeeren beim Fangen setzen (via reddit.com):

  • PMB4evr: “Ich bin das, ich tue es (nur für den Fall)”
  • curious-is-me: “Erzähle das dem Kerl, der ein schillerndes Groudon verloren hat… Ich vertraue Niantic nicht – ich benutze eine goldene Beere”

Nutzt ihr auch immer goldene Himmihbeeren beim Fangen von legendären Shiny-Raid-Bossen? Ist euch vielleicht sogar schon ein solches Monster entwischt? Oder wollt ihr die zusätzlichen Bonbons haben und setzt deshalb auf Sananabeeren? Lasst es uns gern hier auf MeinMMO in den Kommentaren wissen und tauscht euch mit anderen Trainern zu diesem Thema aus.

In Pokémon GO gibt es Funde zu einem neuen Item. Wir zeigen euch, was wir zum Meisterball bereits wissen.

Linker Twitch-Streamer fürchtet, Ärger für neuen Welpen zu bekommen – Ist einfach zu teuer, um politisch korrekt zu sein

Der Polit-Streamer Hasan “HasanAbi” Piker (31) gibt sich auf Twitch betont links. Doch ausgerechnet sein niedlicher Welpe könnte sich negativ auf das Image des Streamers auswirken: Denn die Rasse ist einfach zu teuer.

Was ist das für ein Hund? Am 22. April verkündete HasanAbi auf Twitter, stolzer “Hunde-Vater” eines “riesigen Welpen” zu sein. Der Streamer hatte nach dem Tod seines letzten Hundes Fish schon länger einen neuen Vierbeiner aufnehmen wollen und im Stream bereits Tierheime besucht.

Einen Tag später präsentierte HasanAbi den knuddeligen Neuzugang zur großen Freude seiner Fans:

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Kleiner Welpe ganz groß

Was hat es mit dem Hund auf sich? In einem Stream am Sonntag stellte HasanAbi seinen noch namenlosen Welpen offiziell vor. Stolz hielt er das Tier, das rein optisch auch ein Bärenjunge sein könnte, in die Kamera und erklärte: “Sie ist ein großes Mädchen.”

Laut dem Streamer soll der stattliche Welpe zwischen siebeneinhalb und acht Wochen alt sein. Die Rasse sei zwar nicht bekannt, es handle sich jedoch möglicherweise um einen Tibetmastiff oder einen Mischling daraus.

Das würde zumindest die Größe der “Kleinen” erklären, denn Tibetmastiff-Damen können ein Gewicht von über 50 kg erreichen.

Wie ist HasanAbi auf den Hund gekommen? Nachdem sich der Streamer im März bereits in Tierheimen umgesehen hatte, wurde er schließlich auf Craigslist fündig. Das Portal ist vergleichbar mit eBay Kleinanzeigen.

Auf dem Portal habe er nach großen Hunden gesucht und sei dabei auf einen riesigen Welpen gestoßen. Während sein vorheriger Hund ausgesetzt worden war, stammt der Neuzugang aus einer Familie, die ihr nicht gerecht werden konnte.

Das “Gucci-Shirt” unter den Hunden

Warum könnte der Hund zum Problem werden? Verantwortungsbewusst möchte sich HasanAbi über die Bedürfnisse von Kaya, wie der Welpe mittlerweile genannt wurde, informieren. Bei einem Video zur Rasse wird der Streamer jedoch hellhörig, denn darin heißt es:

Tibetmastiffs gehören zu den unglaublichsten Hüterassen der Welt. […] Es ist leicht zu verstehen, warum sie die teuerste Rasse der Welt sind.

Ein Tibetmastiff-Welpe kostet in den USA zwischen 3.000 und 5.000 Dollar. Das teuerste Exemplar dieser Rasse wechselte in China für 12 Millionen Yuan den Besitzer. Das sind umgerechnet circa 1,5 Millionen Euro und machten ihn zum wertvollsten Hund der Welt.

HasanAbi hat es also geschafft, versehentlich eine Art Luxus-Hund zu adoptieren. Dabei gilt der Streamer eigentlich als ausgesprochener Kapitalismus-Gegner. Nun fürchtet er, dass Kaya ein gefundenes Fressen für seine Kritiker sein könnte:

Oh-oh. Die sind verdammt teuer, überleg dir das mal. Neuer Cancel-Grund freigeschaltet, wird mir gerade klar. Die Mistkerle werden sagen: “Ja, ich weiß, dass du den Hund von jemandem bekommen hast, der sich nicht um sie kümmern konnte, weil sie ein riesiger Hund ist. Und ich weiß, dass sie ein Mischling ist, aber das ist mir alles egal. Das ist das Gucci-Hemd unter den Hunden.” Das werden sie sagen.

Ganz unbegründet ist die Sorge nicht, denn trotz seiner politisch linken Einstellung hat HasanAbi eine Schwäche für teure Häuser und edle Autos, was ihm bereits Kritik einbrachte. Kritiker halten den Streamer für einen Heuchler, da er zwar über Reiche schimpft, aber selbst als Content Creator im Luxus lebt.

Angesichts der Niedlichkeit von Kaya scheint den Kritikern bislang aber doch die Lust auf das Meckern zu vergehen. Oder sie gehen unter in einem Meer von Fans, die gar nicht genug von den riesigen Pfoten und dem flauschigen Fell des Welpen bekommen können (via YouTube).

Kaya ist bereits auf dem besten Weg, sich zum heimlichen Star der Twitch-Streams von HasanAbi zu entwickeln. Der Streamer hat sogar eine zweite Kamera, mit der seine Zuschauer den Welpen beobachten können.

So manch ein Hund auf Twitch zockt sogar mit den stolzen Besitzern:

Twitch: “Ist mein Hund in Elden Ring besser als du?”, fragt eine Streamerin und teilt einen erstaunlichen Clip

Quelle(n):
  1. Dexerto
  2. Sportskeeda

Destiny 3 trendete am Wochenende auf Twitter – Doch die Gründe dafür könnten euch beunruhigen

Am Wochenende trendete der Begriff „Destiny 3“ im Gaming-Bereich auf Twitter. Etwas mehr als 1.700 Tweets wurden verfasst, die sich mit einer Fortsetzung von Destiny 2 befassten. Aber dahinter steckt kein Release eines dritten Teils, den Bungie überraschend angekündigt hat, sondern eine allgemeine Unzufriedenheit mit dem Zustand des Shooters aus dem Jahr 2017 – vor allem der technische Zustand von Destiny 2 wird bemängelt.

Wie startete der Trend? Es sind zwei Tweets, die den Twitter-Trend ins Laufen brachten:

  • Am 22. April um 15 Uhr twittere „The Destiny Show”: Unbeliebte Meinung. Destiny 3 muss kommen. (via twitter)
  • Am 23. April um 6:56 Uhr twittere „DestinyTracker“ dann: Heiße, reingeworfene Meinung: Destiny 3 oder irgendein neues Destiny-Spiel muss kommen (via twitter).

So fing damals alles an:

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Destiny – Become Legend Official Trailer

Destiny 2 kriselt wegen technischen Problemen – Spieler fordern neue Engine

Was steckt hinter dieser Debatte? Einige Leute wünschen sich ein Destiny 3. Sie haben mehrere Gründe dafür:

  • Vor allem wünscht man sich eine neue Engine, denn die aktuelle Engine sei hoffnungslos veraltet. Sie stamme noch aus „Halo 3“-Tagen
  • Dem aktuellen Zustand von Destiny 2 merke man das Alter der Engine an. Die aktuelle Engine stoße schon lange an ihre Grenzen, überall gebe es Bugs und Probleme. Ein Neuanfang sei reizvoll, weil das Spiel jetzt in einem chaotischen Zustand ist. Von Schlamassel ist die Rede.
  • Außerdem wünscht man sich ein Destiny 3, das auf die Next-Gen optimiert wird und dann vielleicht einen neuen Hype erzeugt
  • Das neue Spiel könne dann gleich als „MMO“ angelegt sein – mit der Hilfe des neuen Besitzers Sony sei sicher etwas Großes möglich

Spieler fürchten um geliebten Items und scheuen eine lange Zeit, in der nichts passiert

Sind alle dafür? Nein, gar nicht. Man sieht auch einige Nachteile in einem Destiny 3:

  • So gäbe es dann eine „lange tote Zeit“, während in Destiny 2 nichts passiert
  • Noch mal von vorne anzufangen und alle Items zu verlieren, sei zudem ein Problem. Ein Twitter-Nuzter erklärt, er hätte lieber ein Destiny 2.1 – ein Spiel, bei dem man alle Items aus Destiny 2 behält und einfach eine neue Engine bekommt

Ein Nutzer erklärt:

Das ist ein klassisches MMO-Problem. Wenn sie Destiny 3 bringen, stirbt Destiny 2. Aber Destiny 3 könnte viele der grundlegenden Probleme lösen, die Destiny 2 plagen. Die Frage ist: Werden neue Leute zu Destiny 3 kommen und werden Spieler aus Destiny 2 wechseln?

Ein Nutzer ist sogar noch krasser. Man brauche kein Destiny 3 – schon Teil 2 hätte nie passieren dürfen.

Warum Destiny als Spiel für 10 Jahre scheiterte – Die 3 größten Fehler von Bungie

Quelle(n):
  1. dexerto

Twitch: Der größte Streamer zu LoL kommt nach Berlin, grindet 760 Games in 30 Tagen – Wirkt noch irrer als sonst

Tyler „Tyler1“ Steinkamp ist der weltweit größte Streamer zu League of Legends auf Twitch. Seit knapp einem Monat spielt er jedoch in Berlin und möchte hier beweisen, dass er auch in Europa zu den besten Spielern überhaupt zählt. Nach einigen zähen Wochen hat er nun den Rang Grandmaster erreicht und hofft, auch noch die letzten Schritte zum Challenger zu machen.

Was macht Tyler1 hier? In Amerika hat der Streamer alles erreicht, was er erreichen konnte. So brachte er alle 5 Positionen im Spiel bis auf den Rang Challenger, dem höchsten in LoL. Den bekommen nur die 300 Spieler mit den meisten Ligapunkten.

Deswegen versucht er sich in anderen Regionen zu beweisen. In Korea ist er mit diesem Projekt bereits gescheitert, doch nun ist er in Europa unterwegs – und meckerte gleich über die Infrastruktur in Deutschland.

Inzwischen ist er seit 36 Tagen hier und spielte über 750 Matches. Das sind knapp 21 Games pro Tag. Nach diesem irren Grind ist er jetzt endlich im Grandmaster-Rang angekommen. Doch bis zu Challenger ist es noch ein weiter Weg.

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Wie der schlimmste Troll von Twitch zum Gesicht von League of Legends wurde

54 % Winrate, doch ein Deutscher toppt ihn deutlich

Wie läuft es genau für Tyler1? Zu Beginn ging es richtig gut los. Nach wenigen Tagen übersprang er die Ränge Silber, Gold und Platin. In Master blieb er jedoch eine ganze Weile stecken.

Mit insgesamt 409 Siegen und 345 Niederlagen steht der nordamerikanischer Streamer trotzdem relativ gut da. Er kam auf eine Winrate von 54 % und verdiente sich so 732 Ligapunkte. Das bringt seinen Account FREEDOMFIGHTER28 auf den Ranglistenplatz 1.010 in Europa (via Op.gg).

Seine meistgespielten Champions sind Nautilus und Ivern, mit 191 und 106 Matches. Die meiste Zeit ist er in der Botlane unterwegs, allerdings gab es auch vereinzelte Ausflüge in die Mitte. Seine höchste Winrate hat er mit Karthus, mit dem er 65 % seiner Spiele gewinnen konnte.

Doch die Spielweise in Europa macht dem Streamer sichtlich zu schaffen. Immer wieder fängt er sich Tode ein, die ihn fast zur Weißglut treiben, wie in diesem Clip:

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Zudem ist der Rang Challenger noch weit entfernt. Dafür benötigt er knapp 1.000 Ligapunkte und mit jedem neuen Sieg werden die Gegner schwerer. Für die letzten 300 Ligapunkte brauchte er außerdem knapp 20 Tage. Einige vermuten deshalb, dass Tyler1 auch in Europa an dem Projekt scheitern könnte.

Wer macht es derzeit besser? Während Tyler1 in Europa schwer zu kämpfen hat, läuft es für den deutschen Streamer NoWay4u deutlich besser. Er sitzt derzeit an einem Projekt, in dem er 5 Accounts gleichzeitig auf Challenger in Europa bringen möchte – einen pro Position. Das ist extrem anspruchsvoll.

Mit seinem Midlane-Account ist NoWay derzeit ebenfalls im Grandmaster-Rang, aber mit 852 Ligapunkten. Zudem brauchte er nur 143 Spiele, weil er eine solide Winrate von 69 % hatte.

Gleichzeitig hat er einen AD-Carry mit 540 LP, einen Toplaner mit 377 LP, einen Supporter mit 417 LP und einen Jungler mit 319 LP. Alle haben eine Winrate über 60 %.

NoWay hat sich das Ziel gesetzt, mit allen 5 Accounts den Rang Challenger bis Juli zu erreichen. Bekannt für diesen verrückten Erfolg wurde übrigens der Europäer MagiFelix, der ihn bereits 2019 aufstellte:

LoL: „SoloQ“-Gott erreicht Top-Rang in allen 5 Rollen, aber kriegt keinen Profi-Spot

Quelle(n):
  1. Dotesports

1993 zockte ein 12-Jähriger im Fernsehen und wurde damit zum wohl ersten Gaming-Streamer

1993, fast zwei Jahrzehnte bevor Twitch online ging, wurde der damals 12-jährige J.J. Styles zum wohl ersten Gaming-Streamer. Wir von MeinMMO erzählen euch die Geschichte von Zot the Avenger.

Wer ist Zot the Avenger? Hinter dem Namen steckt der Amerikaner J.J. Styles. In den 90er-Jahren, als das Internet noch in seinen Kinderschuhen steckte, ging der damals 12-jährige Zot mit seiner TV-Show “Video Games and More” auf Sendung.

Die Sendung wies verblüffende Ähnlichkeit zu modernen Twitch-Streams auf, wie wir sie kennen. Das brachte Zot den Spitznamen “der originale Streamer” ein. Aber der Reihe nach.

Alles fing in einem kleinen Lokalsender in Tuscon an

Wie kommt ein 12-Jähriger an eine eigene Sendung? Video Games and More lief auf Access Tuscon, einem offenen Kanal. Das war ein Lokalsender in Arizona, der es Bürgern ermöglichte, ihre eigenen Sendungen auszustrahlen.

Styles’ Mutter arbeitete mit einer Organisation für adoptierte Kinder, um ihre biologischen Eltern ausfindig zu machen. Eine Fernsehsendung half ihnen, Informationen über die Organisation an die Öffentlichkeit zu bringen.

Der Junge begleitete seine Mutter ins Studio und lernte dort, wie man ein Set beleuchtet, die Kameras bedient und Schnittgeräte benutzt. Styles entwickelte ein Händchen für die Arbeit hinter den Kulissen und arbeitete bereits mit 10 Jahren an den Produktionen des Senders mit.

Styles hätte sich wohl kaum ausmalen können, dass einmal ein “Ninja” vor mehr als 600.000 Zuschauern Fortnite zocken würde.

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Durch Fortnite zum größten Streamer auf Twitch – Wer ist Ninja und was macht er heute?

Ein Streamer, bevor es Streaming überhaupt gab

Wann ging es los? Nachdem Styles an den Projekten anderer mitgearbeitet hatte, startete er schließlich seine eigene Sendung. Dafür suchte er sich Verstärkung in Form seines Kumpels Jason Kingman. Gegenüber der US-Seite PC Gamer sagte er in einem Interview 2021:

Ich habe an seinem Programm gearbeitet, Regie geführt und gesagt: ‘Schau mal, du musst mir helfen, Co-Moderator meiner Show sein, weil ich das nicht alleine machen will.’ Das ist zu viel Druck für ein 12-jähriges Kind.

J.J. Styles via PC Gamer

Warum gilt er als der originale Streamer? Video Games and More schaffte es, ein klares Produkt seiner Zeit zu sein und war ihr gleichzeitig sehr weit voraus. Die Ähnlichkeiten zu einem modernen Twitch-Stream sind verblüffend:

  • Wie viele Twitch-Streamer trat Styles mit einem Pseudonym auf: Zot the Avenger
  • Zot und Jason zocken vor einem Greenscreen, während hinter ihnen Gameplay eingeblendet wird
  • Die beiden kommentieren nicht nur ihr Gameplay und reden miteinander, sondern auch mit ihren Zuschauern, die live zugeschaltet werden

Eine der ersten Folgen haben wir euch hier eingebunden, damit ihr euch ein eigenes Bild vom Vorläufer der Twitch-Streams machen könnt. Zot the Avenger arbeitete auch mit der Website Internet Archive zusammen, um die originalen S-VHS-Kassetten zu digitalisieren. Das Ergebnis findet ihr hier.

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Baseball-Caps und Mortal Kombat

Wie sah die Sendung aus? Mit Video Games and More kombinierte der damals 12-Jährige seine Begeisterung für die Talkshow “Wayne’s World” aus dem gleichnamigen Film mit seiner Leidenschaft fürs Gaming. Mit langen Haaren, übergroßen Shirts und einer verkehrt herum aufgezogenen Baseball-Cap ausgestattet, stellte sich Zot the Avenger vor die Kamera.

In den ersten zwei Folgen, Vorläufer der 37-teiligen Serie, zockten Styles und sein Freund das Eishockey-Spiel EA Sports NHL ’93 und Mortal Kombat, dessen blutige Kämpfe für Debatten über die Gewalt in Videospielen sorgten.

In anderen Segmenten zeigte Zot zuvor aufgenommenes Gameplay, während sein schwebender Kopf dazu eingeblendet wird. Außerdem wurden Anrufer live zugeschaltet und konnten Fragen stellen. Ungefähr 50 Zuschauer soll er mit seiner Sendung durchschnittlich erreicht haben.

Zot The Avenger ging es allerdings nicht nur darum, entspannt zu zocken und dabei zu quatschen. In einer Zeit, in der man nicht einfach mal eben nahezu jede erdenkliche Information mit wenigen Klicks parat hatte, bemühte er sich, Gaming für seine Zuschauer zugänglicher zu machen.

Fernsehen von Kids und für Kids

Wie stellte er das an? Durch sein junges Alter wusste er genau, was seine Zielgruppe, andere Kinder und Jugendliche, beschäftigte: So kritisierte er in einer Episode den Gameboy, da der nur mit einem Batterie-betriebenen Zusatzlicht im Dunkeln spielbar war – denn woher sollten Kinder ständig das Geld für neue Batterien nehmen?

Styles abonnierte eine Reihe von Magazinen zu Gaming und Technologie, somit war er stets bestens informiert. Einen weiteren Vorteil hatte er durch die Unterstützung seiner Technik-affinen Mutter:

Sie ermutigte ihn, das Geld, das er für einen “McDonald’s”-Werbespot erhalten hatte, in einen Apple II zu investieren. Ausgestattet mit einem unbegrenzten Internetzugang – damals eine große Sache – begann er, Cheat Codes und Walkthroughs online zu sammeln.

Sein gesammeltes und weitreichendes Wissen teilte Zot the Avenger mit seinen Zuschauern: vom begehrten Blut-Code für Mortal Kombat bis hin zu einem eigenen Segment für Hardware-News:

Videospiele waren für Kinder schon immer unerreichbar, weil es sich um teure Hardware handelt. Also, wenn du deine Eltern um ein Geburtstagsgeschenk anbetteln willst, musst du im Voraus wissen, worum du betteln musst. Ich habe versucht, diese Informationen bereitzustellen, weil ich wusste, wie wichtig es ist.

J.J. Styles via PC Gamer

Styles hatte Erfahrung damit, aus wenig möglichst viel zu machen. Mit einem Lötkolben oder einer Bohrmaschine verwandelte er normale VHS-Kassetten in die etwas teureren S-VHS-Kassetten, die eine bessere Auflösung hatten.

Überhaupt machte er viel selbst: Das rotierende Logo, welches in den späteren Folgen eingeblendet wird, erstellte er mit Deluxe Paint auf einem Amiga 2.000 und animierte es eigenständig. Bei anderen Sachen, wie etwa der Einblendung von Codes zum richtigen Zeitpunkt, verließ er sich auf sein Team:

Ich bin sehr stolz auf mich selbst für das, was ich in diesem Fernsehstudio erreicht habe, weil ich mich reingehängt habe. Ich habe mich auf niemanden verlassen, außer, auf meine Crewmitglieder. Sie wurden normalerweise in das Programm aufgenommen, weil ich ein kleiner Controllfreak war, der ihnen live auf Sendung sagte, was sie tun sollen.

J.J. Styles via PC Gamer

Technologie soll Menschen verbinden

Was wurde aus Zot The Avenger? 1997 endete Video Games and More. Styles musste sich auf die Schule konzentrieren, studierte und wurde Musikproduzent. Für ihn sei das keine große Sache gewesen, er habe keine Zeremonie für seinen Abschied gebraucht, sagte Styles gegenüber PC Gamer.

Die Streaming-Kultur, für die er in den 90er-Jahren den Weg ebnete, verfolgte er hingegen weniger, obwohl er glaubt, Live-Streaming könne das Radio und Fernsehen in vielen Bereichen vollkommen ersetzen. Dafür hat er allerdings eine Einstellung, an der sich so einige moderne Streamer orientieren könnten:

Ich war mir sehr dessen bewusst, was ich da ausstrahlte. Und je mehr Macht man einem Kind gibt, desto verantwortungsvoller wird es sein. Und Streaming ist Macht.

J.J. Styles via PC Gamer

Für Styles war Video Games and More etwas, das die Menschen zusammen brachte. Niemand sei reich gewesen, niemand habe sich das technologische Equipment alleine leisten können, aber sie hätten zusammen gearbeitet, um ihre Botschaften zu teilen.

Dafür sei Technologie letztlich auch da: Um Kommunikation zwischen Menschen zu ermöglichen und zu verbessern.

10 Jahre, nachdem sich Zot the Avenger und Video Games and More verabschiedet hatten, ging eine Seite ins Netz, aus der später der Streaming-Gigant Twitch werden sollte. Die Geschichte der Website und eine Antwort auf die Frage, wer eigentlich den Titel des ersten Twitch-Streamers beanspruchen darf, könnt ihr hier nachlesen:

Wer war eigentlich der erste Twitch-Streamer und was macht er heute?

Der milliardenschwere Chef von Epic schimpft auf Twitter über „coole Kids, die uns Nerds in der Schule ausschlossen“

Tim Sweeney (52), der Gründer und Chef von Epic Games (Fortnite), hat zwar ein Milliarden-Vermögen, findet aber dennoch, dass es auf Twitter einfach zu elitär zugeht.

Um welches System geht es? Wie viele soziale Netzwerke verfügte Twitter über ein Verifizierungssystem, mit dem namhafte Nutzer ihre Identität bestätigen konnten.

Das Verifizierungs-Abzeichen, der sogenannte blaue Haken, war vor allem für Twitter-Nutzer gedacht, deren Identität genutzt werden könnte, um Lügen oder Fake News zu verbreiten: Politiker, Nachrichten-Agenturen und Prominente, inklusiver zahlreicher Content Creator.

Auf Twitter gibt’s Ärger um den blauen Haken

Was ist das Problem an dem System? Kritiker des Verifizierungssystems auf Twitter bemängeln, dass der blaue Haken bestimmten Menschen vorbehalten ist und halten das für eine Art Bevorzugung.

Mit der Übernahme von Twitter durch Elon Musk gab es neue Aufregung um die blauen Haken: Erst wurde mit Twitter Blue ein Bezahlsystem eingeführt, mit dem Nutzer das Abzeichen einfach erwerben konnten, was zu zahlreichen echt aussehenden Fake-Accounts führte.

Dann kündigte Elon Musk an, die alten “Legacy Verifizierungen” zu entfernen, was ab dem 20. April zwar umgesetzt, jedoch mittlerweile zum Teil schon wieder rückgängig gemacht wurde. Das Hin-und-Her sorgte übers Wochenende für viel Verwirrung und zahlreiche Diskussionen.

In die Diskussion um die Verifizierung schaltete sich nun auch Tim Sweeney, der Chef von Epic Games, ein. Am 22. April setzte er eine Reihe von Tweets ab, als Reaktion auf den Hashtag #BlockTheBlue. Bei dem Hashtag handelte es sich um den Vorschlag, Nutzer, die bereit sind, monatlich für die Verifizierung zu bezahlen, einfach zu blockieren.

Tim Sweeny ist mitverantwortlich für die Unreal Engine, die die Grundlage erfolgreicher Spiele wie Fortnite darstellt.

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Unreal Engine 5.2: Next-Gen Graphics Tech Demo – State of Unreal 2023

Epic-Chef fühlt sich ausgeschlossen von den “coolen Kids”

Was hat Tim Sweeney zu sagen? Der Epic-CEO störte sich an der #BlockTheBlue-Kampagne und erklärte, die Nutzer dahinter seien “Versager und Schlägertypen”, die “coolen Kids”, die “uns Nerds” schon in der Schule ausgeschlossen hätten.

Das “elitäre” alte System habe er bereits seit 2018 kritisiert, erklärte Sweeny und teilte dazu einen seiner eigenen Tweets aus dem Jahr 2020. Damals schrieb er, er wolle nicht verifiziert sein, solange der Prozess dafür bestimmten Leuten vorbehalten sei.

Sweeney, dessen Vermögen laut Bloomberg fast 10 Milliarden US-Dollar betragen soll, führte weiter aus, dass eine Online-Community eine Meritokratie sein sollte, die ausschließlich Leistung belohnt. Stattdessen habe Twitter sein Verifizierungssystem genutzt, um vermeintlich beachtenswerte Eliten zu bevorzugen.

Der 52-Jährige behauptete auch, Mitarbeiter von Twitter hätten das alte System genutzt, um sich daran zu bereichern und Verifizierungen gegen Gefälligkeiten getauscht. Den Anfang des Threads haben wir euch hier eingebunden:

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Sweeney nimmt es nicht ganz so genau mit der Wahrheit

Wie kam das an? Nicht besonders gut. In den Kommentaren versuchten zahlreiche Twitter-Nutzer, Sweeney zu erklären, warum seine Einschätzung des alten Verifizierungssystems nicht ganz treffend war.

So sei das System keineswegs ausschließlich Eliten vorbehalten gewesen, auch Lokal-Reporter mit eher geringem Einkommen hätten ihrer Berichterstattung damit Glaubwürdigkeit verleihen können. Andere fragten sich, warum ein 52-Jähriger sich immer noch über Schul-Cliquen ärgert.

Unter einigen Tweets von Sweeney stellten Nutzer zusätzlichen Kontext zur Verfügung. Die Behauptung, das alte System habe nichts damit zu tun gehabt, die Identität mit offiziellen Dokumenten zu bestätigen, wurde widerlegt.

Ein Tweet von Tim Sweeney, unter dem Nutzer zusätzlichen Kontext zur verfügung stellten.

Wie reagierte Sweeney? Der nahm sich die Zeit, einige Kommentare zu beantworten und lenkte etwas ein. Er erklärte schließlich, die beste Lösung sei wohl eine Mischung aus dem alten und dem neuen System: Identitäten sollten zwar überprüft werden, der Prozess dafür sollte aber allen offen stehen und im Idealfall sogar kostenlos sein (via Twitter).

Tim Sweeney hat nicht nur an Twitter etwas auszusetzen, den Epic-Konkurrenten Steam kritisierte er unlängst in einem Telefonat. Denn auch von Steam fühlt er sich ausgeschlossen, die würden ihren größeren Marktanteil ausnutzen. Mehr dazu könnt ihr hier nachlesen:

Chef von Epic Games lässt sich über Steam aus – Kritisiert die Multiplayer-Funktionen der Plattform

Quelle(n):
  1. Kotaku

Pokémon GO: Neue Funde zum Meisterball – Was wir bisher zum Item wissen

In Pokémon GO könnte es bald einen Meisterball zum Fangen der kleinen Taschenmonster geben, denn neuen Funde lassen Trainer auf einen baldigen Release hoffen. Wir von MeinMMO haben uns angesehen, was zum neuen Item bereits bekannt ist.

Was ist der Meisterball? Beim Meisterball handelt es sich um den stärksten Ball der Pokémon-Welt. Im Gegensatz zu den anderen Bällen in Pokémon GO erhöht der Meisterball nicht einfach nur eure Chance, ein Monster zu fangen, sondern mit diesem ist euch der Fang sicher. Ein Monster kann aus einem Meisterball nämlich nicht flüchten.

Das macht es vor allem für legendäre Pokémon interessant, weshalb sich Spieler das lilafarbene Item bereits seit langem auch in Pokémon GO wünschen. Den neuesten Funden der PokeMiners nach zu urteilen, könnte es aber möglicherweise bald so weit sein. Wir zeigen euch nachfolgend, was bereits zum neuen Item bekannt ist.

Wer sind die PokeMiners?
Bei den PokeMiners handelt es sich um eine Gruppe von Dataminern, die in regelmäßigen Abständen im Spielcode von Pokémon GO nach neuen Informationen suchen. Diese Funde stellen sie dann anderen Trainern öffentlich zur Verfügung und zeigen so bereits im Voraus, welche neuen Features und Inhalte im Spiel geplant sind.

Auch wenn sie sich bislang als zuverlässige Quelle erwiesen haben, handelt es sich bei den Daten nicht um offizielle Informationen. Somit kann Niantic diese Inhalte auch immer noch ändern oder sich sogar gegen einen Release entscheiden.

Das ist über den Meisterball in Pokémon GO bereits bekannt

Tutorial zum neuen Meisterball: Die PokeMiners sind bereits im Februar auf die ersten Informationen zum neuen Ball gestoßen. Zu diesem Zeitpunkt wurde in den Spieldaten jedoch lediglich ein Tutorial zum neuen Item angelegt, mehr war noch nicht bekannt.

Neue Inhalte beim Fangen: Nun haben die PokeMiners weitere Informationen zum Meisterball entdeckt (via pokeminers.com). Allen voran wurden verschiedene Änderungen im Hintergrund vorgenommen. So soll es in Raids zukünftig eine Ballauswahl geben. Hierbei wird vermutet, dass man dort dann den Meisterball auswählen kann.

Außerdem wurde wohl eine besondere Sequenz für das Werfen des Meisterballs hinterlegt. Und auch eine neue Warnung soll ins Spiel eingebaut wurden sein. So sollt ihr bald einen Hinweis bekommen, wenn ihr zum Fangen nur noch einen letzten Ball zur Verfügung habt.

Neue Assets zum Meisterball gefunden

Neben einigen neuen Texten rund ums Fangen wurden nun auch die ersten Bilder im Zusammenhang mit dem neuen Meisterball im Spielcode hinterlegt, wie man im Tweet der PokeMiners sehen kann:

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So wurden nicht nur eine Reihe von neuen Rocket-Inhalten, die auf kommende Crypto-Raids hindeuten, dem Spielcode hinzugefügt, sondern auch ein sogenannter “Meisterball-Container”. Dabei scheint es sich um eine besondere Aufbewahrung des Balls zu handeln, der sogar über eine eigene Animation verfügt. Wie dieser in Aktion aussieht, zeigt ein das nachfolgende Video der PokeMiners:

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Wie und wann kann man den Meisterball bekommen?

Wie erhält man den Ball? Im Zusammenhang mit dem neuen Meisterball-Container und dessen Animation haben einige Trainer bereits eine Vermutung, auf welchem Weg man an den begehrten Ball kommt.

So könnte sich der Reddit-User Optimistic_Mystic vorstellen, dass diese Aufbewahrung ähnlich wie die Meltan-Box funktioniert und man alle paar Tage eine Aktion durchführen muss, um sie zu aktivieren. So schreibt er:

Angesichts der Animation frage ich mich, ob der Meisterball ein wiederverwendbares Item sein wird, wie die Meltan-Box, die man ‘aufladen’ und in X Tagen einen weiteren Meisterball verwenden kann. Abgesehen davon, dass man nur einen Meisterball im Spiel haben soll, halte ich das für keine allzu schlechte Idee. Ich habe das Spiel bereits verlassen, aber wenn sie Änderungen vornehmen, die mich zurück ins Spiel locken, wäre das eine effektive Strategie für dieses Gimmick.

Optimistic_Mystic via reddit.com

Wie die PokeMiners in ihrem Twitter-Beitrag vom 22. April mitteilen, soll es den Meisterball aber zukünftig voraussichtlich aus Forschungsaufgaben geben (via twitter.com). Wie oft man diese bekommen kann und ob man mehr als einen in der Aufbewahrung stapeln kann, ist bislang jedoch noch nicht bekannt. Auch ob hierbei der Meisterball-Container eine Rolle spielen wird, ist noch offen.

Wann wird er endlich ins Spiel kommen? Ein mögliches Release-Datum geht aus den Funden der PokeMiners bislang nicht hervor. Wann und wie es so weit sein wird, bleibt für den Moment also nur abzuwarten. Sobald es hierzu nähere Informationen gibt, erfahrt ihr es hier bei uns auf MeinMMO.

Wie gefallen euch die Aussichten, dass es bald einen Meisterball im Spiel geben könnte? Gehört ihr auch zu den Trainern, die sehnsüchtig darauf warten? Oder kommt ihr mit den vorhandenen Bällen super zurecht? Lasst es uns gern hier auf MeinMMO in den Kommentaren wissen und tauscht euch mit anderen Trainern darüber aus.

Übrigens: Pokémon GO bringt im Mai ein Entschuldigungs-Event mit Regidrago. Wir zeigen euch alle Inhalte.

Einer der besten Shooter auf Steam kostet gerade nur 2,50 € – Hat 95 % positive Reviews

Bis zum 01. Mai könnt ihr auf Steam einen beliebten „Wild West“-Shooter mit 95 % positiven Bewertungen für nur 2,50 € kaufen.

Um welches Spiel geht es? Call of Juarez: Gunslinger ist wohl einer der besten Shooter auf Steam und kann bei über 13.900 Rezensionen mit starken 95 % positiven Reviews beeindrucken. Da können nicht mal andere beliebter Shooter wie Red Dead Redemption 2 (90 % positiv) oder Doom Eternal (91 % positiv) mithalten.

In dem bereits 2013 von Techland veröffentlichten Call of Juarez nehmt ihr die Rolle des Kopfgeldjägers Silas Greaves ein, der mittlerweile in die Jahre gekommen ist und von seinen erlebten Abenteuern erzählt.

Im Verlauf der Story bekämpft ihr berüchtigte Banditen des Wilden Westens und trefft beispielsweise auf Billy the Kid und Jesse James. Dabei liefert ihr euch Gefechte mit altmodischen Gewehren und bestreitet Revolver-Duelle – wer schneller zieht, gewinnt.

Manchmal lassen allerdings die Erinnerung des alten Silas etwas nach und er muss mitten im Level seine Erzählungen korrigieren, wodurch sich einige Details ändern können.

Was ist das für ein Angebot? Call of Juarez: Gunslinger ist auf Steam bis zum 01. Mai 2023 um 80 % reduziert. Statt dem eigentlichen Kaufpreis von 12,49 Euro zahlt ihr während des Angebots nur 2,49 Euro.

  • Hier geht es zu dem Angebot auf Steam
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Call of Juarez Gunslinger – Reveal Trailer

Was bietet Call of Juarez? In der knapp fünf Stunden langen Hauptstory könnt ihr einige Skills freischalten, um euren Revolverhelden zu verbessern und einen Konzentrationsmodus nutzen, der die Handlungen kurzzeitig in Zeitlupe versetzt sowie Gegner rot markiert. Obendrein besitzt euer Kopfgeldjäger eine Art siebten Sinn, der euch eine tödliche Kugel vorausahnen und ausweichen lässt.

Nachdem ihr die Story des Shooter abgeschlossen habt, könnt ihr sie in einem “New Game+” inklusive euer erlernten Skills auf einem erhöhten Schwierigkeitsgrad erneut erleben. Zudem gibt es einen Arcade-Modus, in dem ihr eine Auswahl von Leveln absolvieren und Punkte sammeln müsst, um in den Leaderboards aufzusteigen sowie einen Duell-Modus.

„Die Western-Stimmung trieft aus jeder Pore“

Was sagen die Spieler? In den fast 14.000 Rezensionen loben die Spieler vor allem die Wild-West-Story und die Atmosphäre des Shooters:

  • Sharkiera: „Ich war sehr überrascht von diesem Spiel. Eine wirklich fesselnde Story um einen saufenden Kopfgeldjäger […]. Ein traumhafter Egoshooter, tolle Story (via Steam).“
  • Monguntiacum: „Großartiges Spiel. Ich mag die Westernstory und das Leveldesign. Die Story, die der Opa erzählt, ist einfach genial. Ich muss so oft lachen (via Steam).“
  • TSN: „Sehr linearer Shooter mit extrem gutem Waffenhandling, aufbereitet mit humorvollem Storytelling und Westerngeschichten (via Steam)!“
  • Schrompf: „Das ist ein richtig geiles Spiel! Cooles Geballer, schicke Zeitlupeneffekte, die Western-Stimmung trieft aus jeder Pore, die Musik passt prima und die Geschichte ist ok. Besonders cool fand ich den Grafikstil (via Steam).“

Wenn ihr keine Lust auf Singleplayer-Shooter habt und euch stattdessen mit euren Freunden in verschiedene Gefechte stürzen wollt, haben wir auf MeinMMO eine Liste mit den besten Multiplayer-Shootern für euch:

Die 14 besten Multiplayer-Shooter 2023 für PC, Switch, PS4, PS5 und Xbox.

Diablo 4 macht deutlich, was es von einem MMO unterscheidet – „Nicht dazu gedacht, ewig gespielt zu werden“

Noch etwas mehr als einen Monat bis zum Release von Diablo 4 und es gibt noch immer viele ungeklärte Fragen. Die neue Aussage eines hohen Entwicklers bringt Licht ins Dunkel, wirft aber auch wieder neue Fragen auf.

Das neue Action-RPG Diablo 4 erscheint am 06. Juni 2023 und noch immer ist nicht ganz klar, wie der Titel auch langfristig begeistern möchte. Immerhin wurden die Vorgänger Diablo 2 und 3 auch noch lange nach dem Release tot-gegrindet, warum sollte das nicht auch für das neuste Spiel der Reihe gelten?

Zusätzlich bietet Diablo 4 viele MMO-Features und einen Service-Ansatz inklusive Battle Pass und Season-System. Auf den ersten Blick wirkt es so, als wolle man die Hobby-Zeit seiner Spieler komplett und über Jahre buchen – ähnliche wie es andere MMOs und MMORPGs gern versuchen.

Doch eine Aussage von Associate Game Director Joe Piepiora (Titelbild) lässt aufhorchen. Er meint, Diablo 4 soll für die einzelnen Klassen ein Ende bieten, nachdem sich ein Weiterspielen nicht mehr wirklich lohnt. Ein heftiger Boss soll sogar am Ende der Reise stehen. MeinMMO zeigt euch die Details.

Diablo 4 bietet im Endgame bei manchen Aktivitäten „Targeted Loot“. Mehr zum Endgame gibts im Video:

Video starten
Diablo 4: Einblick ins Endgame

Es gibt einen Endboss, der alles andere übersteigt

Wie läuft das „Ende von Diablo 4“ ab? Nach dem Abschluss der ersten Kampagne erhaltet ihr Zugang zu höheren Schwierigkeitsstufen und Endgame-Aktivitäten für das PvE-Gameplay:

Insgesamt kann man bis Level 100 grinden, das allein soll rund 180 Stunden dauern. Für die schwierigsten PvE-Aktivitäten im Spiel sorgen dann die Albtraum-Dungeons. Die sollen auch weit über Level 100 mit eurer Stärke skalieren.

Allerdings geht das nicht ewig so weiter, wie Game Director Piepiora in einem Interview mit GamesRadar+ verraten hat:

[Diablo 4] ist nicht dazu gedacht, ewig gespielt zu werden.

Es gibt Kreaturen, die einen immer höheren und höheren Schwierigkeitsgrad bieten [über Level 100]. Aber das ist Content, der euch fordern soll, um zu sehen, wie weit ihr es mit eurem Build bringen könnt, statt zu versuchen, auch über Level 100 hinaus endlose Belohnungen zu sammeln.

Interview mit GamesRadar+

Eine spannende Aussage, die ein spielerisches Ende einer bestimmten Klasse ins Spiel bringt. Man kann eine Klasse also „Fertigspielen“. Piepiora meint, es gibt einen Punkt, an dem ihr „die maximale Kraft der Ausrüstung“ erreicht habt.

Wie sich das konkret im Spiel äußert, ist aktuell unklar.

Es sei ein unbestimmter Punkt im Laufe des Spiels, an dem man seinen perfekten Build erstellt. Und erst dann sei man bereit, die größte Herausforderung anzugehen. Einen sogenannten „pinnacle boss encounter“, eine Boss-Begegnung auf dem Höhepunkt.

Spieler, die Level 100 erreichen, werden es bei dieser Boss-Begegnung extrem schwer haben. Die Erwartung ist, dass ihr eure Klasse nehmt, euren Build versteht, ihr alles maximiert, was möglich ist und die [Boss-]Begegnung bereits sehr gut kennt. Das ist der Weg, wie ihr den Boss vielleicht legen könnt.

Interview mit GamesRadar+

Jede Klasse hat also ein Ziel vor Augen und Diablo 4 gibt sich damit selbst ein Ende. Ein dicker Boss am Ende des Tunnels, der so fies sein soll, dass man offenbar jede Lücke in seinem Build schließen muss, um nur annähernd eine Chance zu haben.

Nach der Aussage beginnen die Spekulationen darüber, wer die Rolle dieses letzten Bosses übernimmt. Was denkt ihr? Lasst uns eure Einschätzung und Meinung zum Thema in den Kommentaren da.

Der Mega-Endboss von Diablo 4 muss auf jeden Fall ordentlich was auf dem Kasten haben, damit ihn die Pro-Spieler nicht mit einem Fingerschnippen aus dem Bild schlagen.

Schon in der Beta wurde der Weltboss solo gelegt, der eigentlich für deutlich mehr Spieler gedacht war: Ein Typ hat den heftigen 12-Spieler-Boss von Diablo 4 allein gelegt: „Du bist eine Maschine!“

Quelle(n):
  1. GamesRadar+

Gamer will beliebtes Spiel auf Steam zocken, doch seine neue RTX 3090 für 1.400 Euro wird nicht mehr unterstützt

Ein Gamer möchte Civilization auf seinem PC zocken. Doch das Spiel sagt ihm, dass seine Grafikkarte zu schwach ist. Das ist kein ungewöhnliches Problem, wenn man alte Spiele mit neuer Hardware nutzen möchte.

Unser Titelbild ist ein Symbolbild.

Ein Spieler erklärte auf reddit, dass er gern das beliebte Strategiespiel Civilization IV spielen wollte. Doch nach dem Start bekommt er vom Spiel eine Warnmeldung angezeigt: Seine Hardware sei zu schwach, deswegen habe das Spiel die Grafikeinstellungen heruntergesetzt.

Das wundert ihn jedoch, denn mit einem i7-12700K und einer RTX 3090 hat er aktuelle Hardware in seinem PC verbaut. Entsprechend belustigt zeigt sich die Community. Einige spotten bereits, dass die 24 GB Videospeicher im Jahr 2023 einfach zu wenig seien.

Er bräuchte mindestens 32 GB Videospeicher, was zum aktuellen Zeitpunkt noch gar keine Gaming-Grafikkarte bietet. Immerhin kann man auf dem 25 GB großen Videospeicher der RTX 3090 auch Spiele installieren, wenn man das denn will.

Tatsächlich ist das „Problem“ nicht ungewöhnlich, wenn man mit neuer Hardware betagte Spiele zocken möchte.

Alte Spiele machen häufiger Ärger mit neuer Hardware

Wer sein Gaming-System aufrüstet und alte, beliebte Spiele zocken möchte, sieht häufiger Fehlermeldungen und Warnungen. Denn ältere Spiele kommen mit der neuen Hardware nicht mehr zurecht. Im besten Fall gibt es intern nur eine Fehlermeldung, im ärgerlichsten Fall stürzt das Spiel einfach ab. Hier nur ein paar Beispiele:

  • Wer etwa den alten Shooter Fallout 3 spielen möchte, hat mit Abstürzen und Problemen zu kämpfen, sollte er neue Hardware verbaut haben.
  • Wollt ihr das ältere Strategiespiel Spellforce starten, habt ihr grafische Probleme mit Menüs auf einer modernen Radeon-Grafikkarte (RX 6000er oder neuer).
  • Das Spiel „Siedler III“ hat mit unangenehmen Mikrorucklern zu kämpfen, wenn ihr einen Prozessor mit mehr als 2 Kernen nutzen wollt.
  • Einige Spiele lassen sich gar nicht erst installieren, weil sie glauben, dass die verbaute Hardware zu schwach sei.
  • Alte Spiele blenden teilweise Grafikeinstellungen aus, weil angenommen wird, die Hardware sei nicht gut genug.

Lassen sich solche Probleme lösen? In vielen Fällen sind die Spiele bereits so alt, dass die Entwickler das Spiel schon lange nicht mehr unterstützen. Häufig helfen hier dann nur Tricks oder Workarounds, um Spiele wieder ans Laufen zu bringen. Manchmal hilft sogar, einfach DirectX neu zu installieren oder das Softwarepaket PhysX von Nvidia nachzuinstallieren (etwa beim Action-RPG Sacred 2).

In einigen Fällen sind die „Probleme“ aber auch nur halb so dramatisch, wie es klingt. Denn Spiele wie etwa Oblivion oder der Nachfolger Skyrim erkennen die verbaute Hardware ebenfalls nicht und setzen die Einstellungen auf niedrig. Das Spiel hindert euch jedoch nicht daran, die Grafikeinstellungen anschließend wieder auf das Maximum hochzusetzen.

Doch nicht in allen Fällen ist es einfach möglich, die Grafikeinstellungen wieder hochzustellen. Das musste jetzt ein Nutzer feststellen, der sich eine RTX 4090 gekauft hatte:

Gamer kauft sich RTX 4090, die schnellste Grafikkarte – Sein Lieblingsspiel bietet ihm frech niedrigste Einstellungen an

Rapper hat wohl GTA 6 gesehen und meint, es wird „ein Moment, den ihr nicht vergessen werdet“

Gespannt warten alle auf neue Informationen zu Grand Theft Auto VI (GTA 6). Auf Twitter deutet ein Rapper an, dass er wohl schon mehr Infos bekommen hat.

Um was geht es? Im Jahr 2013 erschien der jüngste Teil der Serie, Grand Theft Auto V. Seit vielen Jahren wünschen Fans sich einen Ausblick darauf, wie es mit der Serie weitergeht. Von Rockstar Games selbst gab es zunächst nur einen Teaser. Danach folgte ein riesiger Leak.

Jetzt zeigt ein Rapper ein Foto von sich und dem Chef von Take-Two und hat im Tweet noch ein paar Worte zum bevorstehenden Spiel zu sagen.

Rapper hat wohl schon mehr gesehen

Was sagt er? Der Streamer und Künstler „HipHopGamer“ teilte am 21. April ein Foto auf seinen sozialen Kanälen wie Twitter und Instagram (gefunden via 3djuegos.com). Auf dem Foto sieht man ihn zusammen mit Strauss Zelnick, dem Chef von Take-Two Interactive. Das sind die Publisher von Spielen von Rockstar Games.

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Zu dem Bild schreibt er:

#GrandTheftAutoVI ‘werdet gehypt’ ist alles, was ich sagen kann!

Ich liebe Rockstar Games. Vielen Dank im Voraus.

#HipHopGamer & Strauss Zelnick (CEO von Take-Two Interactive). Der ist echt cool. Viel Liebe, Mann!

Wenn ich euch sage, dass Grand Theft Auto 6 für immer ein unvergesslicher Moment sein wird. Oh Mann, es ist so weit.

Viel Liebe an meine AURNOnline Familie. Let’s Go!

Was wissen wir bisher zu GTA 6?

Seit dem Leak kursieren immer mal wieder Einzelmeldungen mit Details, die man aus dem frühen Gameplay sehen konnte. Darunter Details zu den Protagonisten und den gesehenen Locations. Von den Chefs des Spiels wurde dann schnell in die Wege geleitet, dass sich das FBI um diesen Leak kümmern muss. Auf Social Media wurden die Kommentare kurz nach dem Leak deaktiviert.

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Wann kommt GTA 6 raus? Selbst Microsoft glaubt an einen Release im Jahr 2024
von Patrick Freese

In den Kommentaren unter dem Foto des HipHop-Künstlers wird heiß diskutiert, was der Grund für diesen Tweet ist. Einige vermuten, dass HipHopGamer nichts vom Spiel gesehen haben soll. Andere glauben, wenn er schon neben dem CEO von Take-Two steht, wäre es eine ziemlich sichere Annahme, dass er auch ein paar Infos bekommen hat.

Warum der Mega-Leak nicht nur GTA 6 und Rockstar Games schadet, sondern auch den Fans

Gaming-Gigant bringt neues MMORPG, das WoW ersetzen soll – Beta-Tests starten in wenigen Wochen

Tarisland ist ein neues MMORPG vom Gaming-Riesen Tencent und soll die Lücke schließen, die WoW mit seiner Schließung in China hinterlassen hat. Doch auch bei uns in Europa soll das Onlinerollenspiel veröffentlicht werden. Beta-Tests sollen noch in der ersten Jahreshälfte 2023 stattfinden.

Was ist das für ein Spiel? Tarisland ist ein ziemlich offensichtlicher WoW-Klon:

  • Es setzt auf ein westliches Fantasy-Setting, was für MMORPGs aus China unüblich ist.
  • Die Grafik ist bunt und setzt auf einen comicartigen Stil wie World of Warcraft. Es gibt mit dem Drachenreiten und dem typischen Säbelzahntiger der Nachtelfen auch verdächtig viele sehr ähnlich aussehende Elemente.
  • Auch die Klassen ähneln dem ursprünglichen Line-up von WoW. Es gibt Krieger, Paladine, Magier, Jäger, Priester und eine Klasse mit zwei Gleven, die an Dämonenjäger erinnert. Lediglich der Barde ist eine kleine Besonderheit.
  • Im PvE setzt es auf Dungeons und größere Raids für 10 Spieler. Auch das Gruppen-Interface sieht 1zu1 aus wie in WoW.
  • Das PvP soll in Arenen und Battlegrounds stattfinden und “balanced” sein. PvE-Fans sollen durch das PvP nicht beeinträchtigt werden, heißt es im FAQ.

Der große Unterschied zwischen WoW und Tarisland liegt darin, dass das neue Spiel von Tencent für PC, aber auch Android und iOS erscheint. Dabei verzichtet es auf Autoplay und verspricht ein faires Free2Play ohne Pay2Win. Zum Shop heißt es, dass primär Cosmetics und keine Attributs-Boni oder Crafting-Materialien darin verkauft werden.

Wieso soll es WoW ersetzen? Am 23. Januar hat Blizzard seinen Service in China eingestellt. Die Firma verlor dadurch 666 Millionen potenzielle Spieler für WoW, Overwatch und Diablo.

Die genauen Umstände, die hinter dem Abbruch der Beziehungen stecken, sind unbekannt. Es ist aber anzunehmen, dass es hinter den Kulissen mächtig Ärger gab. Denn beide Unternehmen schieben die Schuld an der Situation dem jeweils anderen zu

Tencent reagierte darauf und kündigte das neue Spiel Tarisland an. Das soll jedoch nicht nur in China, sondern global erscheinen.

Video starten
Tarisland – Official Trailer

Erste Tests im Westen noch bis Ende Juni

Wann können wir Tarisland testen? Vor wenigen Tagen wurden eine internationale Webseite und Kanäle in den sozialen Medien angelegt. Dort heißt es, dass in den kommenden ein bis zwei Monaten erste Beta-Tests im Westen stattfinden sollen.

Auf der offiziellen Webseite zum Spiel könnt ihr bereits für den Test anmelden.

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Für wen ist Tarisland interessant? Grundsätzlich für alle MMORPG-Fans, da mit Tencent eine riesige Firma hinter dem Spiel steht und schon jetzt regelmäßige Updates verspricht. Alle 4-6 Monate soll eine neue Season starten, mit neuem Content, neuen Dungeons und jeweils einer neuen Klasse.

Auch die ersten Bosskämpfe sahen interessant aus, mit Telegraphen für die stärksten Fähigkeiten. Zudem soll jede Klasse zwei Bäume mit je 40 Talenten bekommen.

Allerdings gibt es auch Kritik, etwa für das Mobile-Interface am PC und die wenigen Fähigkeiten (6 gleichzeitige). Außerdem sieht die Grafik schon jetzt etwas “älter” aus als die von WoW.

Tarisland hat vor allem das Potenzial ein gutes Mobile-MMORPG zu werden, das zudem Crossplay zum PC bietet. Dafür macht es einen sehr soliden Eindruck.

Für Hardcore-Fans von WoW oder anderen PC-Spielen wird es aber möglicherweise zu simpel sein.

Was sagt ihr zu Tarisland? Spricht euch das neue MMORPG an? Was findet ihr gut und was eher schlecht?

Wer auf der Suche nach weiteren neuen MMORPGs ist, wird hier fündig: Alle 59 MMORPGs, die derzeit für den PC in Entwicklung sind.

Fortnite bannt seinen größten Twitch-Streamer – Nun will der 18-Jährige seine Macht nutzen, um freizukommen

Die Zeit von Ninja und Tfue ist lange vorbei. Seit 2022 ist Cody „Clix“ Conrod (18) der größte Streamer auf Twitch zum Online-Shooter Fortnite. Aber Clix hat ein Problem: Am 24.4. wurde er von Epic aus Fortnite gebannt und kann daher nicht bei der laufenden E-Sport-Meisterschaft, FNCS, mitmachen. Er glaubt, ein 15-Jähriger habe ihn hereingelegt und ihn in den Bann getrieben. Nun will er gegen die Sperre vorgehen und nutzt seine Macht auf Twitter.

Warum wurde Clix gebannt?

  • Clix hat einen Bann über 2 Wochen in Fortnite kassiert.
  • Den Bann gab es für das „Zusammenspiel mit einem Gegner“ im E-Sport.
  • Das Schlimme für ihn: Clix sagt, er kann durch den Bann 4 Monate lang keinen E-Sport in Fortnite betreiben und auch nicht zu dem geplanten, großen Event, den FNCS Grand Finales, fahren. Für ihn geht da eine Welt unter.

Vor Clix war Ninja lange Zeit der größte Twitch-Streamer zu Fortnite

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Durch Fortnite zum größten Streamer auf Twitch – Wer ist Ninja und was macht er heute?

Das sagt Clix:

Ich kann im Prinzip die nächsten 4 Monate nicht kompetitiv Fortnite spielen. Ich hatte einen Call mit Epic und im Moment hat der Bann so Bestand. Ich bete zu Gott, dass sich was tut, denn das ist mein Leben.

Gegner legt Clix einen starken Gegenstand hin – Clix nimmt ihn

Was wird ihm genau vorgeworfen? Fortnite wird im E-Sport in Online-Lobbys gespielt. Es gilt: „Jeder gegen jeden.“

Clix hat aber von einem Gegner einen Gegenstand im Spiel (eine Pizza-Box) bekommen, der ihm einen entscheidenden Vorteil brachte, durch den er das Match gewinnen konnte. Clix gibt selbst zu, dass er durch diese Box das Match gewann und er den Gegenstand nicht hätte nehmen dürfen.

Die Pizza-Box in Fortnite ist ein “Episches Item”, das mit Patch 24.10 wieder aus dem Vault kam. Die Box enthält 8 Stück Pizza, die Lebenspunkte und Schild wiederherstellen. Es gilt als sehr stark.

Das zeigt der Clip, der ihn belastet: In einem 30-sekündigen Clip aus der Perspektive von Clix sieht man, dass er mit einem Gegner in einen Stellungskampf verwickelt ist. Clix brüllt den Widersacher wütend an, nennt ihn „Stream Sniping“-Bitch, dann aber lässt der Gegner einen epischen Gegenstand (lila) fallen, Clix springt zur Stellung des Gegners rüber und schnappt sich.

Das sieht schon so aus, als wolle ihm sein Gegner zum Sieg verhelfen.

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Clix sagt: Ein 15-jähriger Hater wollte ihn absichtlich bannen lassen

Wie rechtfertigt sich Clix? In einem Video erklärt der 18-Jährige:

  • Der Mitspieler sei ein 15-jähriger Typ, der ihm auch schon Nachrichten geschrieben hat
  • Der Junge habe ihn das ganze Spiel über verfolgt und auf ihn geschossen. Das sei ein Stream-Sniper
  • Der Typ habe das alles geplant, sei ein „Clix-Hater“ und habe ihm nur geholfen, damit Clix gebannt wird. Seinen Plan, ihm so zu schaden, habe er auch auf Twitter erläutert

Clix erklärt: Es war von ihm Unrecht, die Pizza aufzunehmen. Das hätte er nicht machen sollen. Dennoch findet er einen „Bann über 2 Wochen“ zu hart. Clix geht deutlich großzügiger mit sich um. Einen Bann über 3 Tage hätte doch gereicht, eine Verwarnung wäre eigentlich ausreichend gewesen.

Im Video schaut er sich dann die Aktion aus der Perspektive des Gegners an, den er „einen Scheißer“ nennt und der ebenfalls gebannt wurde.

Clix versucht klarzustellen, dass es nur „von außen“ wie Teaming aussah – er kenne den Jungen aber nicht. Daher betont der Streamer immer wieder, dass der andere ihn im Spiel bedränge und auf ihn scheiße. Und in dem Moment, als sich Clix die Pizza schnappte, hatte er gar keine Gelegenheit auf den Gegner zu feuern.

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Wie versucht er jetzt freizukommen? Er hat gestern Nacht das Video auf Twitter hochgeladen und will den Hashtag „#FreeClix“ zum Laufen bringen. Aktuell wurde das Video schon 280.000-Mal gesehen.

Was steckt dahinter? Fortnite ist an sich nicht für den E-Sport geeignet, weil „Teaming“ eben so leicht möglich ist und im Spiel nichts so etwas verhindert. Bis heute gibt es Zweifel, ob bei der Fortnite WM 2019 alles mit rechten Dingen zuging, weil viele erfolgreiche Spieler denselben Coach hatten und man mutmaßt, dass dort Absprachen über Laufwege getroffen wurden, damit sich die Top-Spieler nicht über den Weg laufen und eine höhere Chance auf den Sieg haben.

Daher ist das alles eine relativ komplizierte Situation:

  • Clix scheint jetzt öffentlich über Twitter Druck auf Epic Games auslösen zu wollen, um die Sperre aufzuheben
  • Im Gegensatz zu Twitch ist Epic Games aber bekannt dafür, hart bei solchen Entscheidungen zu sein und auch zu bleiben. Man reagiert nicht auf öffentlichen Druck. Der Fall von “FaZe Jarvis” ist legendär. Der junge Content-Creator wurde aus Fortnite gebannt, nachdem er einen Aim-Bot “aus Spaß” nutzte. Er flehte, bettelte und weinte dann, dass Epic ihn doch weiter reinlässt. Aber nichts war’s.
  • Epic Games hat auch in der Vergangenheit deutlich gemacht, dass Clix auf dünnem Eis ist und vorsichtig sein muss.

Wir haben uns auf MeinMMO schon einmal kritisch mit Clix beschäftigt:

Der größte Streamer zu Fortnite auf Twitch ist ein 17-Jähriger, der so furchtbare Dinge tut, dass ich Ninja und Tfue vermisse

Pokémon GO bringt im Mai ein Entschuldigungs-Event mit Regidrago

Die ersten Raids mit Regidrago in Pokémon GO liefen überhaupt nicht nach Plan. Darum startet das Spiel im Mai ein Event, das die Top-Raids mit Regidrago zurückbringt. Wir zeigen euch den Termin und die Inhalte hier.

Was ist das für ein Event? Das Event im Mai wird einen Nachmittag lang wieder Top-Raids mit Regidrago freischalten. Weltweit bekommen Trainer also erneut die Chance, das Pokémon zu bekämpfen und anschließend zu fangen.

Auf Twitter entschuldigte sich Niantic jetzt öffentlich bei den Trainern.

Top-Raids mit Regidrago im Mai

Wann läuft das? Das Ersatz-Event läuft am Samstag, den 13. Mai 2023. Zu den Zeiten um 11:00 Uhr, 14:00 Uhr und 17:00 Uhr Ortszeit werdet ihr an Arenen Top-Raids mit Regidrago finden.

Für Trainer in den Zeitzonen GMT+13 (Das trifft zum Teil auf Spieler aus Neuseeland zu), wird es ab dem 12. Mai um 11:00 Uhr bis zum 13. Mai um 18:00 Uhr ein besonderes, kostenloses Paket im Shop geben. Darin enthalten sind 3 Premium-Kampf-Pässe und 2 Silberne Sanabeeren.

Was sagt Niantic? Auf Twitter schreibt das Team, dass man sich für die Unannehmlichkeiten während des ersten Auftritts von Regidrago im März bei den Trainern entschuldigt. Wegen der technischen Probleme bei dem Event findet nun dieses Ersatz-Event im Mai statt.

Dazu soll es beim Event im Mai auch wieder eine Befristete Forschung für euch geben. Selbst wenn ihr diese schon abgeschlossen habt, könnt ihr da mitmachen. Zwei exklusive Befristete Forschungen findet ihr in der Zeit von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Sie belohnen euch mit Bonbons für Regirock, Regice und Registeel.

Wie gefällt euch das Event, das Niantic als Entschuldigung für die kaputten Regidrago-Top-Raids bringen möchte? Seid ihr mit den Inhalten zufrieden oder hättet ihr euch etwas anderes gewünscht?

Schreibt uns eure Meinung dazu doch hier auf MeinMMO in die Kommentare. Eine Unterschriftensammlung gegen die Raid-Änderungen erreicht vor kurzem einen wichtigen Meilenstein.

Großer Twitch-Streamer wird für doofen Gag zum 5. Mal gebannt – Ein alter Kollege lockt ihn mit Wechsel, weil seine eigene Plattform viel besser sei

Der bekannteste Twitch-Streamer Kai Cenat wird gebannt. Sein alter Kollege Adin Ross fordert ihn auf, zu Kick zu wechseln. Doch würde er mehr verdienen und nicht wegen Kleinkram gebannt werden.

Was ist das für ein Streamer? Kai Cenat streamt erst seit Anfang 2021, stieg aber in dieser Zeit bereits zu einem der größten Streamer auf Twitch auf. In den letzten 2 Jahren hat er regelmäßig neue Rekorde geknackt und gehört mittlerweile zu den bekanntesten Gesichtern der Plattform.

Warum wurde er gebannt? Kai Cenat hatte sich wohl einen erotischen Gag mit einer Kollegin erlaubt. Doch „sexuell eindeutige Inhalte sind auf Twitch verboten“, der Bann folgte daher ziemlich zügig.

Einer seiner größten Ex-Kollegen, Adin Ross, fordert ihn jetzt auf, endlich Twitch zu verlassen. Denn er sei doch mehr Wert als was ihm Twitch bieten könne.

Adin Ross wechselte auf Kick, fordert Cenat ebenfalls zum Wechsel auf

Um wen geht es? Adin Ross gehört zu den größten Streamern auf der Plattform Kick, nachdem ihn Twitch für hasserfüllte Beleidungen gebannt haben soll. Und er hatte bereits erklärt, welche Vorzüge Kick für ihn habe: Denn er könne dort alles zeigen, ohne Konsequenzen zu fürchten – von Sport-Events, für die er keine Lizenz habe, bis hin zu pornografischen Materialien.

Nach dem Bann wollte Adin Ross nun seinen Kollegen überzeugen, von Twitch zum besseren Kick zu wechseln. So erklärte er (via twitter.com):

Ich weiß, Bruder, hör zu, Mann, ich will nur sagen, dass ich das kleine Ding gesehen habe, das heute rausging, sie sagten, sie hätten 20 Millionen Dollar mit dir gemacht und du hast zwei. Ich will dir nur sagen, dass du viel mehr wert bist als das. Und es gibt eine Plattform namens Kick, und die werden dich nie sperren, du wirst nie gesperrt werden.

Er ist übrigens nicht der einzige Streamer, der ihn zu einem Wechsel zu Kick auffordert. Auch der der deutsche Streamer Theo “Scurrows” Bottländer forderte ihn bereits auf, über einen Wechsel zur umstrittenen Plattform nachzudenken. Denn dort würde es ihm viel besser gehen und man würde ihn nicht für Kleinigkeiten bannen:

Twitch bannt einen seiner wichtigsten Stars, deutscher Glücksspiel-Streamer will ihn zur umstrittenen Konkurrenz locken

Pokémon GO: Alle Rampenlicht-Stunden im April 2023 und ihre Boni

Alle Rampenlicht-Stunden im April 2023 bei Pokémon GO in der Übersicht. Wir zeigen euch alle Pokémon, Boni und Zeiten und erklären, welche Shinys ihr finden könnt und ob sich die Events lohnen.

Was sind das für Events? Jeden Dienstagabend läuft in Pokémon GO von 18:00 Uhr bis 19:00 Uhr eine Rampenlicht-Stunde. Dabei steht ein ausgewähltes Exemplar im Vordergrund und taucht nahezu überall in der Wildnis auf. Von Woche zu Woche verändert sich dabei das Pokémon, das bei dem Event im Rampenlicht steht und von welchem Bonus es begleitet wird.

Zu den Boni gehören mehr Bonbons, mehr Sternenstaub oder mehr Erfahrungspunkte. In unserer Übersicht zeigen wir euch alle Pokémon und Boni für die Rampenlicht-Stunden im April 2023.

Alle Termine der Rampenlicht-Stunden im April 2023

TerminPokémon & Boni
4. AprilOwei* und doppelte Fang-Bonbons
Unser Guide für die Rampenlicht-Stunde mit Owei
11. AprilMuschas* und doppelte Verschick-Bonbons
Unser Guide für die Rampenlicht-Stunde mit Muschas
18. AprilKnacklion* und doppelte Entwicklungs-EP
Unser Guide für die Rampenlicht-Stunde mit Knacklion
25. AprilTangela* und doppelter Fang-Sternenstaub
Unser Guide für die Rampenlicht-Stunde mit Tangela
Pokémon mit einem Stern (*) könnt ihr als Shiny fangen

Rampenlicht-Stunde am 4. April

Welches Pokémon? Während der ersten Rampenlicht-Stunde im April 2023 trefft ihr auf das Pokémon Owei aus der ersten Spielgeneration. Es gehört zu den Typen Pflanze und Psycho und kann sich zu Kokowei weiterentwickeln.

Welche Boni sind aktiv? Für das Fangen von Pokémon erhaltet ihr die doppelte Menge an Bonbons.

Für wen lohnt sich das? Als Angreifer ist Owei nicht sonderlich nützlich. Zwar ist Kokowei schon deutlich stärker, doch es gibt viele stärkere Alternativen im PvP und in Raids. Auf der Suche nach starken Angreifern für eure Teams werdet ihr hier also nicht wirklich fündig.

Kann man Shiny Owei fangen? Ja, die schillernde Form von Owei wurde bereits in Pokémon GO aktiviert und kann mit Glück gefangen werden.

Rampenlicht-Stunde am 11. April

Welches Pokémon? In der zweiten Rampenlicht-Stunde im April 2023 trefft ihr auf das Pokémon Muschas, das aus der ersten Spielgeneration stammt. Es gehört zum Typ Wasser und kann sich zu Austos weiterentwickeln.

Welche Boni sind aktiv? Für das Verschicken von Pokémon erhaltet ihr die doppelte Menge an Bonbons.

Für wen lohnt sich das? Muschas ist kein starker Angreifer. Austos hingegen kann im PvP in der Hyperliga das obere Mittelfeld der besten Angreifer erreichen. Für Raids ist es nicht sonderlich hilfreich. Das Event lohnt sich aber trotzdem für euch, wenn ihr den Bonus ausnutzt und für das Aufräumen eurer Sammlung viele Bonbons einkassiert.

Wichtig ist außerdem, dass Muschas beim Fangen mehr Sternenstaub bringt als andere Pokémon. Das könnte ein weiterer Anreiz für euch sein.

Kann man Shiny Muschas fangen? Ja, die schillernde Form von Muschas ist bereits in Pokémon GO aktiv und kann mit Glück gefangen werden.

Rampenlicht-Stunde am 18. April

Welches Pokémon? Bei der dritten Rampenlicht-Stunde im April trefft ihr auf Knacklion. Das Pokémon stammt aus der dritten Spielgeneration und gehört zum Typ Boden. Seine Weiterentwicklungen sind Vibrava und Libelldra.

Welche Boni sind aktiv? Für das Entwickeln von Pokémon erhaltet ihr die doppelte Menge an Erfahrungspunkten.

Für wen lohnt sich das? Von allen Entwicklungen dieser Familie ist Libelldra am brauchbarsten. Das Pokémon spielt in der Superliga im unteren Mittelfeld und in der Hyperliga im oberen Mittelfeld mit. Als Angreifer in Raids ist es nicht sehr nützlich. Wer sich auf dem Weg von Level 41 bis 50 befindet, kann die Stunde für seine Entwicklungen nutzen und dadurch viele Erfahrungspunkte verdienen.

Kann man Shiny Knacklion fangen? Ja, die schillernde Form von Knacklion ist in Pokémon GO aktiv und kann mit Glück gefangen werden.

Rampenlicht-Stunde am 25. April

Welches Pokémon? Die vierte Rampenlicht-Stunde bringt euch Tangela aus der ersten Spielgeneration. Es gehört zum Typ Pflanze und kann sich zu Tangoloss weiterentwickeln.

Welche Boni sind aktiv? Für das Fangen von Pokémon erhaltet ihr die doppelte Menge an Sternenstaub.

Für wen lohnt sich das? Tangela spielt als Angreifer bei Raids oder in der Superliga nur im unteren Mittelfeld mit. Tangoloss ist etwas besser aufgestellt und schafft es als Raid-Angreifer immerhin ins obere Mittelfeld. Doch auch hier gibt es stärkere Alternativen.

Im Fokus des Events wird für viele Spieler der erhöhte Sternenstaub liegen, den ihr für alle Pokémon-Fänge erhaltet.

Kann man Shiny Tangela fangen? Ja, die schillernde Form von Tangela ist bereits in Pokémon GO aktiv und kann mit Glück gefangen werden.

WoW: Nachtelfen bekommen wohl endlich das, was ihnen seit 2018 fehlt

Für die Nachtelfen in World of Warcraft gibt es gute Neuigkeiten. Die Suche nach einer neuen Heimat könnte bald vorbei sein.

Nachtelfen haben in den letzten Jahren von World of Warcraft ziemlich gelitten. Der Heimatbaum Teldrassil wurde von Sylvanas und der Horde vernichtet und 90 % der Bevölkerung ausgelöscht.

Erst in Dragonflight wurde auch noch der Druide Malfurion für lange Zeit in den Ardenwald und damit in das Reich der Toten verbannt, damit Ysera wieder auferstehen konnte – nur, damit die daraufhin direkt ihre Rolle als Aspekt aufgibt und an Merithra weiterreicht.

Doch all das Leiden könnte nun endlich in etwas Positivem münden. Denn eine in Shadowlands begonnene Geschichte wächst und gedeiht im wahrsten Sinne des Wortes.

Was wurde entdeckt? In den Spieldaten von Patch 10.1 Glut von Neltharion haben die Kollegen von wowhead bereits ein neues, kurzes Cinematic gefunden. In diesem wird gezeigt, dass der Samen, das einstige „Geschenk der Winterkönigin“ nicht nur eingepflanzt wurde, sondern auch bereits prächtig gedeiht. Anstatt eines kleinen Pflänzchens erwächst daraus rasch bereits ein recht imposanter Baum, während Alexstrasza verkündet, dass man diesen Baum künftig schützen werde.

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Was bedeutet das für die Nachtelfen? Da der Samen aus den Seelen der zahllosen Nachtelfen geformt wurde, die am Teldrassil gestorben sind, ist es ziemlich wahrscheinlich, dass dieser neue Baum innerhalb der nächsten Patches zu einem Weltenbaum heranreift und dann den Nachtelfen als neue Heimat dient – bestätigt ist das allerdings noch nicht.

Wann wird das Cinematic gezeigt? Das ist noch nicht ganz klar. Bisher wurde lediglich das kurze Cinematic im Datamining gefunden. Ob die damit verbundene Questreihe direkt zum Start von Patch 10.1 verfügbar sein wird oder aber erst kurz vor dem Release des nächsten Patches, das bleibt noch abzuwarten.

Auch ist noch ungewiss, wie lange es dauern wird, bis der Baum an Größe gewinnt. Wenn man allerdings bedenkt, dass es sich klar um einen magischen Baum handelt, dürfte der wohl rasch genug eine Größe aufweisen, dass er mehrere Zwecke erfüllen kann – wie etwa eine mögliche neue Heimat der Nachtelfen.

Was sagt die Community dazu? In der Spielerschaft reagiert man mit gemischten Gefühlen. Viele Nachtelfen-Fans hätten sich gewünscht, dass der Baum wieder in Kalimdor gepflanzt wird, an der alten Stelle des Teldrassil. Wiederum andere wundern sich, warum die Nachtelfen nicht einfach den Hyjal als Heimat benutzen.

Grundsätzlich scheinen die meisten sich aber darauf zu freuen, dass die Nachtelfen einen neuen Baum und damit eine potenzielle, neue Heimat bekommen – auch wenn der Standort, fernab der Heimat auf den Dracheninseln und in der Nähe zu Zentauren, durchaus umstritten bleibt.

Was haltet ihr von der Idee eines neuen Weltenbaumes auf den Dracheninseln? Eine schöne Location oder eher unpassend?

3 Profis in Pokémon GO erklären, wie ihr besser in der Kampfliga werdet

Wie verbessert man sich im PvP von Pokémon GO? Das haben wir drei Profis im Spiel gefragt. Sie erklären: Einfach nur spielen, das reicht nicht.

Wer spricht hier? Im Rahmen der Pokémon European International Championship in London hatten wir die Gelegenheit, mit drei Profis der Kampfliga von Pokémon GO zu sprechen.

Das waren:

  • “DancingRob”, der erste und amtierende Weltmeister in Pokémon GO
  • Kevin “JBGWinsenHSV” Chlupka
  • Dominik “Fr43ka” Wieber

Alle drei Profis konnten bereits an internationalen Turnieren teilnehmen und dort Erfolge sammeln. Da überrascht es wenig, dass ihr Fokus vor allem auf dem PvP liegt. Doch auch die anderen Aspekte des Spiels nutzen sie.

Gerade in Sachen Fänge haben sie hohe Zahlen zu verzeichnen. Kevin Chlupka sammelte bislang knapp 400.000 Pokémon, DancingRob steht bei 200.000. Den Rekord der 3 hält allerdings Dominik Wieber mit 730.000 Fängen: „Wenn ich draußen herumlaufe und fange, das entspannt mich, da kann ich abschalten“, erklärt er.

Im PvP hingegen ist Abschalten verboten, hier ist höchste Konzentration gefragt. Schließlich sind allerhand Dinge zu beachten – Dinge, die man als Gelegenheitsspieler vielleicht nicht auf dem Schirm hat.

In Interview gaben die drei uns einen kleinen Einblick, wie man sich als Anfänger oder Gelegenheitsspieler in der Kampfliga von Pokémon GO verbessern kann – und was man dafür braucht.

„Man kommt um die Theorie außen nicht herum“

Wie wird man im PvP besser? Alle drei erklärten, vor einigen Jahren mit Pokémon GO begonnen zu haben und im PvP erst über die Kampfliga, dann über Turniere der Plattform “Silph” Erfahrungen in Richtung Profi-Tum gesammelt zu haben. „Anfangs gab es keine offiziellen Turniere von Niantic oder im Spiel”, erinnert sich Wieber.

So wurde Silph die Anlaufstelle für alle PvP-Begeisterten. Und diese Kampf-Erfahrung macht sich heute bezahlt. Beziehungsweise: Das Wissen über Spiel-Mechaniken und das, was die unterschiedlichen Pokémon drauf haben.

Man muss viel Wissen sammeln – auch außerhalb des Spiels

Dieses Wissen kriegt man eben nicht, wenn man einfach nur das Spiel spielt, erklären die Profis. “Es gibt einige Aspekte, die man einfach lernen muss. Das fängt bei Effektivitäten an, das ist die Grundlage. Das kann man auch noch im Game lernen, wenn da ‘sehr effektiv’ steht”, erklärt Wieber.

Zudem sei es eine wichtige Basis, die Movesets der wichtigsten Pokémon zu kennen, auf die man treffen könnte.

Doch dann kommen andere Aspekte hinzu: “Sachen wie die Energiegeneration, oder was ein Move kostet”, das lerne man im Spiel nicht. Dafür braucht man andere Quellen.

Welche Quelle nutzen die Pros? “Das erste, was man wirklich tun muss, ist PvPoke lernen. Wenn man weiß, wie PvPoke funktioniert, kommt man sehr schnell rein ins PvP”, erklärt Kevin Chlupka. Bei PvPoke handelt es sich um eine Datenbank, die verschiedene Rankings und Simulationen rund um die Kampfliga bereitstellt.

Hier findet ihr den Link zu PvPoke.com.

“Man sieht dort jeden Move, jedes Pokémon, die KP, die Angriffswerte, die Verteidigungswerte. Man sieht, was aktuell gut in der Meta ist, man hat da auch gute Beispielsteams, die aktuell gespielt werden”, führt Chlupka aus: “Wenn man lernt, wie diese Website, Ranglisten und Simulationen funktionieren, dann ist das ein sehr gutes Fundament, um gut im PvP zu werden.”

Es sei entscheidend, dass man erst die Theorie lernt, und das dann in der Praxis umsetzt. Kennt man die eigenen Pokémon und die des Gegners in- und auswendig, hat man einen riesigen Vorteil.

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Gerade läuft in Pokémon GO die Season "Rising Heroes"

Wieso brauch ich eine andere Quelle, als das Spiel? DancingRob erklärt das relativ einfach: “Man kann das ein bisschen mit Schach vergleichen. Man kann dir schnell erklären, wie die Figuren ziehen und ein paar Partien gegeneinander spielen, Kämpfe können auch knapp ausgehen. Aber wenn man besonders gut sein oder viel erreichen will, muss man externe Quellen dazuholen”, so der Weltmeister.

Er empfiehlt ebenfalls PvPoke oder die Suche nach YouTubern, die Grundmechaniken im PvP erklären: “Man kommt um die Theorie außen nicht herum, es geht alles über Informationen. Wie viel Energie welche Attacken generieren, welche Synergie-Effekte sich ergeben. Shielding-Szenarien, wie du mit dem Switch-Timer spielen kannst, wie du Moves timen musst, um das Maximale rauszuholen.”

In Pokémon GO hängt der Erfolg viel davon ab, welche Teams mit welchen Effektivitäten gegeneinander antreten. Deshalb reicht es meistens nicht, das eigene Team zu kennen – man muss auch potentielle Gegner auf dem Schirm haben.

Was für Teams spielen die Profis?

Fragt man die Profis nach dem “besten Team”, wird schnell klar, dass es das nicht direkt gibt. Zu viel hängt von den Synergien und Effektivitäten ab. Deshalb kann man nur herausfinden, was der eigene favorisierte Spielstil ist, und welche Teams dazu passen.

Wenn ihr etwas ausprobieren wollt, findet ihr hier Team-Tipps der Profis:

DancingRobs Team: DancingRob erklärt: “Ich persönlich versuche, neutral zu spielen, um nicht so sehr vom gegnerischen Team abhängig zu sein. Ich versuche, mit Energievorteil zu arbeiten und aggressiver zu switchen.”

Dafür nutzt er Pokémon, die auch in “schlechten Matchups” – also gegen Monster, die eigentlich im Vorteil sind – trotzdem den Sieg holen können.

“Mein Lieblings-Pokémon ist Crypto-Sumpex. Wenn du nur eine halbe Sekunde schneller als der Gegner bist, kannst du so viel Vorteil rausholen, dass du auch gegen Konter wie Trombork mithalten kannst”, erklärt DancingRob.

Zu bedenken ist, dass Crypto-Sumpex erstmal die falschen Moves hat, denn: Frustration muss es erstmal verlernen. Doch mit den richtigen Attacken ist es extrem stark.

“Es gibt Core-Pokémon, die sind generell nie so schlecht. Galar-Flunschlik, Meditalis, Registeel, Lanturn, Trombork, Noctuh. Da kann man gut Teams drum herumbauen. Ich spiele gerne eine Variante mit Vulnona, Crypto-Sumpex und Galar-Flunschlik zum Beispiel”, so der Weltmeister.

Welches Team spielt Fr43ka? “Ich mag auch eher Energiemanagement und flexible Pokémon, mit denen man Matchups noch flippen kann”, so Wieber: “Ich hatte früher klare Favoriten, aber die haben sich mittlerweile gewandelt. Ich hab sieben GBL-Seaons das selbe Team gespielt, mit Altaria, Azumarill und Regen-Formeo. Das hat auch sieben Seasons lang funktioniert.”

Azumarill war schon früh ein Pokémon, das zwar harmlos aussieht, aber die PvP-Liga in Angst und Schrecken versetzte.

Doch mittlerweile musste er umbauen und nutzt beispielsweise Lanturn statt Formeo: “Durch viele Updates, neue Pokémon, auch Move-Updates und die XL-Änderung wurde das Team immer schwächer und war einfach nicht mehr wirklich spielbar.”

Welches Team nutzt JBGWinsenHSV? Kevin Chlupka hat einen klaren Favoriten: “Ich spiele aktuell Crypto-Glurak, Registeel und Zobiris. Glurak ist eines der besten Pokémon der Liga, weil es einfach immer einen Schild ziehen kann. Und Zobiris hinten drin ist fast unaufhaltbar.”

Muss ich wirklich nur Theorie lernen?

Nein. Das Wissen zu sammeln ist nur der erste Schritt: “Üben zwischendurch ist wirklich wichtig, nur Theorie bringt nichts”, erklärt Fr43ka: “Man muss das verinnerlichen”, so der Profi.

Doch es gibt ein Problem: “Bei Pokémon GO hat man nur 25 Kämpfe am Tag, mit ein paar Ausnahmen. Da ist es meist höchstens zufällig so, dass man gegen Leute übt, die auch dieses Level haben. Man haut die Leute ja nicht an. Gerade als Casual ist das nicht so einfach.”

Überhaupt gibt es an dem Spiel einige Aspekte, die sich aus Sicht der Profis verbessern könnte. So schlagen sie etwa regelmäßigere Updates im PvP vor, die frischen Wind bringen.

Zudem betont Fr43ka: “Es gab viele Boni, die das Spiel vereinfachen, oder zugänglicher machen, wie die Remote-Raids, oder der bessere Rauch. Das war wirklich gut für Spieler auf dem Land”, so der Profi: “Ich fänd es gut, wenn sowas zurückkommt. Gerade die Fernraids, die teurer geworden sind, das belastet Spieler, die keine lokale Community haben.”

Die Diskussion um die Fernraids hält nun schon einige Wochen an, viele Spieler sind unzufrieden mit der Entscheidung der Entwickler, sie teurer zu gestalten. Mehr über die große Diskussion um das Thema Fern-Raids in Pokémon GO erfahrt ihr hier.